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Überregional
bekannt geworden ist Axel Gesch durch sein spontanes Engagement
für die Opfer des Sprengstoffattentats am Düsseldorfer
Wehrhahn. Damals druckte die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung
eine kurze Notiz über die Möglichkeit, durch den Kauf
von Schmuck auch Gutes zu tun, doch was verbirgt sich dahinter?
Die
Möglichkeiten in Deutschland oder dem benachbarten Ausland
geschmackvollen jüdischen Schmuck zu kaufen, sind eher beschränkt,
meist besteht ein Sortiment jüdischen Schmuckes aus Davidsternen
und gegebenfalls noch aus der Nachbildung einer Mezuzah. Im Ruhrgebiet
kann man jedoch schon seit längerer Zeit Krawattennadeln mit
hebräischen Sprüchen oder kleine Anhänger in Form
einer Kipah entdecken. Meist waren die Träger des Schmuckes
Bekannte von Axel Gesch oder sie hatten durch Freunde von ihm erfahren.
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dem enormen Spendenaufkommen nach Veröffentlichung in der
Allgemeinenen Jüdischen Wochenzeitung beschloß
Axel Gesch mit seinem Schmuck mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit
zu treten und neuerdings ist er und sein Schmuck über eine
Website zu erreichen. Das eigentlich erstaunliche daran ist
jedoch, daß Axel Gesch den gesamten Gewinn als Spende
an eine jüdische Einrichtung weitergibt, lediglich die
Materialkosten werden einbehalten.Im Augenblick werden
der Neubau der Wuppertaler Synagoge und die Einrichtung einer
jüdischen Schule in Düsseldorf unterstützt. |
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Diese Art von
Idealismus ist leider derartig selten geworden, dass viele Menschen
zunächst nicht glauben wollen, das der Gewinn tatsächlich
gespendet wird - dafür gibt es aber eine Spendenquittung der
jeweiligen Gemeinde! Wie Axel Gesch erklärt, ist dies Teil
seiner Philosophie - für ihn ist die Herstellung des Schmucks
ein Hobby an dem er kein Geld verdienen möchte.
Der große Schritt
in die Öffentlichkeit ist nicht nur gut für die unterstützten
Gemeinden bzw. Projekte, sondern auch für diejenigen, die auf
der Suche nach etwas individuelleren Schmuckstücken sind. Es
ist zu wünschen, daß der Schmuck erfolgreich ist, einerseits
wegen der Projekte, andererseits damit dieser ungewöhnliche
Idealismus auch unterstützt wird.
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Website
von Axel Gesch: www.juedischer-schmuck.de
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