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Titel

 

 

Heute ist der

Die Übersetzung stammt größtenteils von L. Zunz und wurde geringfügig von Chajm Guski verändert.

Kommentar zu dieser Haftarah

  18. Und Jehonatan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond, und man wird dich vermissen, weil dein Sitz leer bleiben wird.

  19. Und übermorgen gehe sehr tief hinab, daß du an den Ort kommst, wo du verborgen gewesen bist am Werktag, und setze dich neben den Stein Asel [der Name des Steins ist Asel].

  20. Ich will drei Pfeile nach dessen Seite hin abschießen, als schösse ich nach dem Ziele.

  21. Und siehe, ich werde den Knaben schicken: Gehe, suche die Pfeile! Wenn ich nun zu dem Knaben spreche: Siehe, die Pfeile sind von dir her, so ergreife ihn und komme; denn Friede ist dir und nichts, so wahr HaSchem lebt.

  22. Wenn ich aber also spreche zu dem Buben: Siehe, die Pfeile sind von dir her, so gehe, denn HaSchem möchte, daß du gehst.

  23. Die Sache aber, die wir besprochen, ich und du, siehe, da ist HaSchem zwischen mir und dir auf ewig.

  24. Und David verbarg sich auf dem Feld. Und es war Neumond, da setzte sich der König zum Mahl, um zu essen.

  25. Und der König saß auf seinem Sitz, wie jedes Mal auf dem Sitz an der Wand, und als Jehonatan aufstand, saß Avner zur Seite Schauls, und der Platz Davids blieb leer.

  26. An diesem Tag sprach Schaul nicht das geringste, denn er dachte: Ein Begegnis ist es, daß er nicht rein ist; er ist gewiß nicht rein.

  27. Und es geschah am folgenden Tage des Neumondes, am zweiten, da der Platz Davids leer blieb, da sprach Schaul zu Jehonatan, seinem Sohn : Warum ist der Sohn Jischais, heute und gestern nicht zum Mahl gekommen ?

  28. Und Jehonatan antwortete Schaul: Ausgebeten hat sich David bei mir nach Bejt Lechem.

  29. Und er sprach: Laß mich doch ziehen; denn ein Opfer des Geschlechts haben wir in der Stadt, und da hat mein Bruder mich entboten; wenn ich dann Gunst gefunden habe in deinen Augen, so lasse mich doch davon gehen, daß ich meine Brüder sehen kann. Darum ist er nicht zur Tafel des Königs gekommen.

  30. Und es entbrannte der Zorn Schauls über Jehonatan und er sprach zu ihm: Du bist ein Sohn verkehrter Widerspenstigkeit ! Weiß ich denn nicht, daß du bestimmt bist vom Sohn Jischais, zu deiner Schande und zur Schande der Scham deiner Mutter ?

  31. Denn all die Tage, die der Sohn Jischais lebt auf dem Erdboden, werden du und dein Königreich nicht bestehen können; und nun schicke und hole ihn mir her, denn er ist des Todes schuldig.

  32. Und Jehonatan antwortete seinem Vater Schaul: Warum soll er sterben, was hat er getan ?

  33. Da schleuderte Schaul die Lanze auf ihn, um ihn zu treffen, und Jehonatan erkannte, daß es von seinem Vater beschlossen war, den David zu töten.

  34. Und Jehonatan stand in glühendem Zorn von der Tafel auf und aß nicht am zweiten Tage des Neumondes vom Mahl, denn er war betrübt um David; denn er hatte ihn geschmäht sein Vater.

  35. Am Morgen ging Jehonatan aufs Feld hinaus an den Ort des Zusammentreffens mit David und ein kleiner Knabe mit ihm.

  36. Und er sprach zu seinem Knaben: Lauf und suche die Pfeile, die ich abschieße. Der Knabe lief und er schoß aber den Pfeil über ihn hinaus ab.

  37. Und als der Knabe an den Ort des Pfeils, den Jehonatan abgeschossen hatte, kam, da rief Jehonatan hinter ihm her: Der Pfeil ist ja von dir her !

  38. Schnell, schnell, stehe nicht still. Und der Knabe Jehonatans sammelte die Pfeile auf und kam zurück zu seinem Herren.

  39. Der Knabe wußte aber von nichts, nur Jehonatan und David wußten die Sache.

  40. Und Jehonatan gab seine Geräte dem Knaben, der mit ihm war und sagte dann zu ihm: Gehe und bringe dies in die Stadt.

  41. Der Knabe war gerade gegangen, da machte David sich auf von der Mittagseite und fiel auf sein Angesicht zur Erde und bückte sich dreimal und sie küßten einer den anderen, bis David laut weinte.

  42. Und Jehonatan sagte zu David: Gehe in Frieden. Was wir beide beschworen haben im Namen HaSchems: HaSchem wird zwischen dir und mir sein und zwischen meinen Nachkommen und deinen Nachkommen auf ewig!

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