Hauptseite | Kontakt | Blog
English

Titel

 

 

Heute ist der

Hebräische Typographie



Einige Informationen zu den bekanntesten Schriften und zu ihrer Verwendung. Die bekannteste „Frank-Rühl“ macht den Anfang. In Deutschland hat Schrift „Heidenheim“ bleibenden Eindruck hinterlassen, sie ist nämlich die einer Druckerei in Rödelheim. Aus dieser Druckerei stammt das (lange Zeit) weit verbreitete Siddur Sefat Emet mit eben dieser Schrift.

Frank-Rühl



Die Schrift, der man mit Sicherheit am häufigsten begegnet, ist die Frank-Rühl die ursprünglich von Rafael Frank (1867-1920). Rühl im Namen der Schrift bezieht sich auf die Schriftgießerei Rühl (Leipzig). Diese lieferte seit 1864 hebräische Drucktypen.

Ursprünglich war Frank im Jahre 1903 als Kantor und Religionslehrer nach Leipzig gekommen, war jedoch auch als Grafiker tätig und so wurde er von zwei Theologen der Leipziger Universität gebeten, eine hebräische Druckschrift zu entwerfen.

 



Übersichtstafel der Schrift Frank-Rühl

Heidenheim



Diese Schrift entstand um das Jahr 1800 herum für das, in Deutschland, populäre Siddur Sefat Emet.



Einen freien (mit Einschränkungen) Font für traditionelle Texte, bietet die Society of Biblical Literature an. Frei ist die Schrift allerdings nur für den akademischen (nichtkommerziellen) Gebrauch. Die Society hat einen Unicode-Font geschaffen, der nahezu alle Eventualitäten, auch komplexerer hebräischer Texte, abdeckt, wie zum Beispiel puncta extraordinaria in Tehillim 27:13. Dazu sieht die Schrift noch ganz passabel aus (Beispiel unten)

Geschaffen wurde die Schrift von John Hudson von Tiro Typeworks Den True Type Font für Windows Systeme kann man hier herunterladen.



talmud.de Das Judentum in Deutschland © 1998-2012 talmud.de - Impressum; Disclaimer und Hinweise zur Benutzung von talmud.de hier