Heute ist der
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Konservatives Judentum



Entstand als eigene religiöse Strömung zwischen Reformjudentum und Orthodoxie ab Mitte 19. Jahrhundert. in Deutschland (siehe oben). Ziel ist das Bewahren der Tradition soweit sie mit modernen Erkenntnissen und Lebensumständen vereinbar ist, also die Annahme einer historisch bedingten Veränderlichkeit des Judentums bei voller Wahrung einer übergeschichtlichen Substanz. Nachdem in den USA 1885 in der Pittsburgh Platform die Reformrichtung die Mehrheit hatte, formierte sich in den USA der konservative Flügel. Als Ausbildungsstätte wurde das Jewish Theological Seminary in New York 1887 gegründet.

Schließlich etablierten sich die Conservatives als eine Art Denomination mit Einzelgemeinden unter einer Dachorganisation. Viele Konservative befolgen die jüdischen Speisegebote mit nur kleinen Erleichterungen (oder gar keinen), sind Schomer Schabbat (beachten den Sabbat) und die Feste in traditioneller Weise, sie haben aber viele liturgische Formen von den Reformjuden entlehnt, z.B. den Gebrauch der Landessprache in Gebeten.