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Menachem Mendel Schneerson

Menachem Mendel Schneerson (geboren am 18. April 1902 in Nikolajew, Ukraine; gestorben am 12. Juni 1994 in New York) war von 1950 bis zu seinem Tod »der Rebbe« der Chabad-Bewegung. Menachem Mendel Schneerson war der älteste Sohn des Kabbalisten und Rabbi Levi Jizchak,01 der von 1909 bis 1937 die Gemeinde von Jekaterinoslaw als Rabbiner leitete, und der Rebbetzin Chana Schneerson02. Er wuchs gemeinsam mit zwei jüngeren Brüdern auf. chabadgermany.org, Sein Leben http://www.chabadgermany.com/library/article_cdo/AID/522982 [↩]chabad.org http://www.chabad.org/library/article.asp?AID=133645 [↩]

Raschi

Schlomo Jizchaki, auch Schlomo ben Jizchak, Schelomo ben Isaak oder Salomo ben Isaak, (hebräisch רבי שלמה יצחקי), meist jedoch Raschi (hebräisch רש״י) genannt, ein Akronym für Rabbi Schlomo ben Jizchak (geboren 1040 in Troyes; gestorben am 5. August 1105 ebenda) war ein französischer Rabbiner und maßgeblicher Kommentator des Tanach und Talmuds.

Leben und Umfeld des Meir ben Baruch von Rothenburg

Der Maharam (מאיר בן ברוך מרוטנבורג) wurde wahrscheinlich um 1215 in eine Wormser Gelehrten-familie hineingeboren, deren männliche Mitglieder zum größten Teil den Ehrentitel Raw trugen. Einige von ihnen leiteten wahrscheinlich selbst Jeschiwot Schulen zu Studium des Talmud. Viele von ihnen waren Gelehrte mit großem Einfluß in ihren Gemeinden, Meirs Vater selbst gehörte dem Rabbinerkollegium von Worms an und übte des Öfteren das Richteramt aus.In diesem Kreis genossen er und sein Bruder Abraham die Grundlagen seiner religiösen Erziehung, er blieb auch später prägend für seinen Umgang mit dem jüdischen Recht.

Meir von Rothenburg – des Kaisers Kammerknechte

Liebe Jüdisches-Leben-Leser, dies ist ein weiterer Auszug aus meiner Arbeit über den Maharam, den ich für unsere Seite überarbeitet habe. Ich versuche, meinen Stil Ihren Bedürfnissen anzupassen und hoffe sehr, dass der Text nicht zu kompliziert geschrieben ist – Reaktionen sind erwünscht! Leider kann ich Ihnen einige lateinische Zitate nicht ersparen, um die Nähe zu den Quellen nicht zu gefährden …

Leben und Werk des Mosche ben Maimon (Maimonides)

„Ein Fürst G-ttes, zum Zeichen gesendet, und alle erstaunten sehr, die ihn sahn; Die Weisen der Zeit, da sie seine Pläne Begriffen, hat Schrecken und Angst sie umfahn; Doch indes sie am Fuße des Bergs sich noch streiten, stieg Mosche empor, seinem G-ttzu nahn.“ Josef ben Jehuda Zahllose Huldigungen wie diese Verse seines Schülers Josef ben Jehuda wurden an den berühmten Mosche ben Maimon gerichtet.

Die Werke des Maharam innerhalb der jüdischen Rechtstradition

Meir ben Baruch machte sich schon während seiner Lebenszeit einen Namen als Rechtsgelehrter, denn dies schien in der Tat sein Spezialgebiet gewesen zu sein. In seinen Werken stellte sich der Maharam vor allem in die Tradition zweier Gelehrter: Zum einen war das Jehuda haLevy, dessen Zionslieder gerade in der Lebenssituation der Juden des ausgehenden 13. Jahrhunderts Anklang fanden. Als Nachwirkung der Kreuzzüge begannen sich bereits im 1 2jahrhundert zwei Wege jüdischer Frömmigkeit herauszubilden: Einmal entwickelte sich die jenseitig orientierte Mystik. Sie gestattete den Juden in ihre sich zunehmend verschlechternden Lebenslage eine Möglichkeit, der Realität in mystische Vorstellungen zu entfliehen.

Vom Baum des Lebens essen – Franz Kafka und sein Judentum

„Ich denke mir“, schrieb Walter Benjamin, „dem würde der Schlüssel zu Kafka in die Hände fallen, der der jüdischen Theologie ihre komischen Seiten abgewönne.“ Diese Aussage überrascht sicherlich zunächst. Das Adjektiv „komisch“ wird ohnehin selten mit Franz Kafka assoziiert. Zudem ist zwar allgemein bekannt, dass Kafka aus einer israelitischen Familie stammte, doch wurde der jüdische Aspekt seiner Werke aus zwei Gründen eher vernachlässigt:

Einstein und sein Judentum

Einhundert Jahre ist es her, dass Albert Einstein mit fünf Aufsätzen unser Bild von der Welt überrannte. Vor fünfzig Jahren starb er. Das Jahr 2005 (20. Tevet 5765-30. Kislev 5766) wurde daher zum „Einstein-Jahr“ ausgerufen, die UNESCO erklärte es gar zum „Weltjahr der Physik“, die Bundesregierung plant zahlreiche Veranstaltungen, die Berliner Universitäten bieten „Einstein-Lectures“ an, eine Oper soll ihm zu Ehren aufgeführt werden, und Unter den Linden wird zur „Einstein-Meile“ umgestaltet.

Raschi von Troyes und die Thora als Spaten

Biographisches Rabbi Schlomo ben Jitzchak , bekannt als Raschi, wurde im Jahre 1040 in einer Gegend geboren, die damals weniger für ihre Gelehrten als für ihre Schaumweine bekannt war: In Troyes in der Champagne. Dort besaß auch seine Familie einen großen Weinberg, von dem sie ihren Lebensunterhalt bestritt.