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Das Verhältnis zwischen Judentum und Christentum

Zum Israel-Sonntag

Auf deine Mauern, Jeruschalajim, habe ich Wächter bestellt, den ganzen Tag und die ganze Nacht, nie sollen sie schweigen; die ihr anrufet den Ewigen, euch sei keine Rast, Und lasst ihm keine Rast, bis er aufrichtet und macht Jeruschalajim zum Ruhm auf Erden! Geschworen hat der Ewige bei seiner Rechten und dem Arme seiner Macht: Ich werde dein Korn nicht wieder deinen Feinden zur Speise geben, und Fremde dürfen nicht mehr deinen Most trinken, mit dem du dich abgemüht hast; Sonder, die jenes eingesammelt, die werden es essen und den Ewigen lobpreisen; die diesen gelesen, werden ihn in meinen heiligen Höfen trinken! – Ziehet, ziehet durch die Tore, räumet die Steine hinweg, erhebet ein Panier über die Völker! Siehe, der Ewige lässt verkünden, bis an der Erde Ende: Sprechet zu der Tochter Zions: Siehe, dein Heil ist da, siehe sein Lohn ist mit ihm und seine Vergeltung vor ihm her! Da wird man sie nennen: Heiliges Volk, von G-tt Erlöste; dich nennt man: Ersehnte, nicht verlassene Stadt! Jesaja 62:6-12 in der Übersetzung von L.H. Löwenstein …

„Sein Blut komme über uns.“

Seit Mel Gibson in seinem neusten Film die Kreuzigung Jesu auf der Kinoleinwand in Blut ertränkt, wird in den letzten Wochen immer wieder der Vorwurf laut, nicht nur der Film enthielte antisemitische Tendenzen, sondern bereits die Erzählungen der Verurteilung und der Hinrichtung Jesu im „Neuen Testament“ seien von einem Antijudaismus geprägt.