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Der „Kopftuchstreit” und das Judentum…

Kopftuch: Undemokratisch? Als im so genannten Kopftuchstreit das Bundesverfassungsgericht am 24. September 2003 erklärt hatte, jedes Bundesland müsse selbst, per Gesetz, darüber entscheiden, ob eine muslimische Frau im öffentlichen Dienst ein Kopftuch tragen dürfe oder nicht, löste dies in den Leserechos zahlreicher Zeitungen heftige Stellungnahmen aus, meist mit dem Tenor, das Kopftuch sei Symbol für ein die Frau unterdrückendes System und dürfe daher in unserem Land nicht geduldet werden.

Zum Israel-Sonntag

Auf deine Mauern, Jeruschalajim, habe ich Wächter bestellt, den ganzen Tag und die ganze Nacht, nie sollen sie schweigen; die ihr anrufet den Ewigen, euch sei keine Rast, Und lasst ihm keine Rast, bis er aufrichtet und macht Jeruschalajim zum Ruhm auf Erden! Geschworen hat der Ewige bei seiner Rechten und dem Arme seiner Macht: Ich werde dein Korn nicht wieder deinen Feinden zur Speise geben, und Fremde dürfen nicht mehr deinen Most trinken, mit dem du dich abgemüht hast; Sonder, die jenes eingesammelt, die werden es essen und den Ewigen lobpreisen; die diesen gelesen, werden ihn in meinen heiligen Höfen trinken! – Ziehet, ziehet durch die Tore, räumet die Steine hinweg, erhebet ein Panier über die Völker! Siehe, der Ewige lässt verkünden, bis an der Erde Ende: Sprechet zu der Tochter Zions: Siehe, dein Heil ist da, siehe sein Lohn ist mit ihm und seine Vergeltung vor ihm her! Da wird man sie nennen: Heiliges Volk, von G-tt Erlöste; dich nennt man: Ersehnte, nicht verlassene Stadt! Jesaja 62:6-12 in der Übersetzung von L.H. Löwenstein …