Deutsche Torah

Bereschit

Der Text des Wochenabschnitts Bereschit in deutscher Sprache.

Kapitel 1

1.Im Anfang hatte Gott den Himmel und die Erde geschaffen. 2.Es war die Erde wüst und leer gewesen und Finsternis auf der Fläche des Abgrundes, und der Geist Gottes schwebend über der Fläche der Wasser. 3.Und Gott sprach: Es werde Licht; und es wurde Licht. 4.Und Gott sah das Licht, dass es gut war, und Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis. 5.Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend und wurde Morgen: Ein Tag.

6.Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung mitten in den Wassern, und sie scheide zwischen Wassern und Wassern. 7.Und Gott machte die Ausdehnung und schied zwischen den Wassern, die unterhalb der Ausdehnung und den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung; und es wurde also. 8.Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Und es wurde Abend und wurde Morgen: der zweite Tag.

9.Und Gott sprach: Es sammeln sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort, und es werde sichtbar das Trockene; und es wurde also. 10.Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meere, und Gott sah, dass es gut war. 11.Und Gott sprach: Es lasse hervorsprießen die Erde Gesproß, Kraut Samen bringend, Fruchtbäume Frucht tragend, nach ihrer Art, worin ihr Samen ist – auf der Erde; und es wurde also. 12.Und die Erde brachte junge Zweige hervor, Kraut Samen bringend nach seiner Art, und Bäume Frucht tragend, worin ihr Samen ist, nach ihrer Art, und Gott sah, dass es gut war. 13.Und es wurde Abend und wurde Morgen: der dritte Tag.

14.Und Gott sprach: Es seien Lichter an der Fläche des Himmels, zu scheiden zwischen dem Tag und der Nacht, und sie seien zu Zeichen und Zeiten und zu Tagen und Jahren, 15.Und seien zu Lichtern an der Fläche des Himmels, zu leuchten auf die Erde; und es wurde also. 16.Und Gott machte die beiden großen Lichter: das große Licht zur Herrschaft des Tages und das kleine Licht zur Herrschaft der Nacht, und die Sterne.

17.Und Gott setzte sie an die Fläche des Himmels, zu leuchten auf die Erde, 18.Und zu herrschen am Tag und in der Nacht, und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis, und Gott sah, dass es gut war.

19.Und es wurde Abend und wurde Morgen:

der vierte Tag.

20.Und Gott sprach: Es sollen wimmeln die Wasser vom Gewimmel Leben-Atmender, und Federvieh fliege über der Erde, an der Fläche des Himmels hin. 21.Und Gott schuf die großen Seetiere, und alles Leben-Atmende, das sich regt, wovon die Wasser wimmeln, nach seiner Art, und alles Federvieh mit Schwingen nach seiner Art, und Gott sah, dass es gut war.

22.Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch, und füllet die Gewässer der Meere, und des Federviehs sei viel auf der Erde.

23.Und es wurde Abend und wurde Morgen: der fünfte Tag.

24.Und Gott sprach: Es bringe hervor die Erde Leben-Atmendes nach seiner Art, Vieh und Gewürm und Getier des Landes nach seiner Art; und es wurde also. 25.Also machte Gott das Getier des Landes nach seiner Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art, und Gott sah, dass es gut war. 26.Und Gott sprach: Lasst uns machen einen Menschen in unserem Bilde nach unserer Ähnlichkeit; und sie sollen bewältigen die Fische des Meeres und das Federvieh des Himmels und das Vieh und die ganze Erde, und all das Gewürm, das sich regt auf Erden. 27.Und Gott schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie. 28.Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch, und füllet die Erde und macht sie euch Untertan, und bewältiget die Fische des Meeres und das Federvieh des Himmels und alles Getier, das sich regt auf Erden. 29.Und Gott sprach: Siehe, ich gebe euch alles Kraut Samen tragend, das auf der Fläche der ganzen Erde ist und jeden Baum, an welchem Baumfrucht, Samen tragend, zum Essen für euch. 30.Und allem Getier des Landes und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich reget auf der Erde, worin ein Lebensodem (gebe ich), alles grüne Kraut zum Essen; und es wurde also.

31.Und Gott sah alles, was er gemacht, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend und wurde Morgen: der sechste Tag.

Kapitel 2

1.Da waren vollendet die Himmel und die Erde und all ihr Heer. 2.Und Gott hatte vollendet am siebenten Tage sein Werk, das er gemacht, und ruhte am siebenten Tage von all seinem Werke, das er gemacht. 3.Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn an demselben ruhte er von all seinem Werke, das Gott geschaffen, um es zu fortzugestalten.

4.Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, da diese geschaffen wurden, am Tag, da HaSchem, Gott, fertigte Himmel und Erde.

5.Und alles Gewächs des Feldes war noch nicht auf der Erde und alles Kraut des Feldes sprosste noch nicht auf; denn nicht hatte regnen lassen HaSchem, Gott, auf die Erde, und ein Mensch war nicht da, zu bauen den Erdboden. 6.Ein Dunst aber stieg auf von der Erde und tränkte die ganze Fläche des Bodens. 7.Da bildete HaSchem, Gott, den Menschen aus Staub von dem Erdboden und blies in seine Nase Hauch des Lebens, und es wurde der Mensch zu einem Leben-Atmenden 8.Und es pflanzte HaSchem, Gott, einen Garten in Eden nach Morgen hin, und tat dahin den Menschen, den er gebildet. 9.Und es ließ hervorsprießen HaSchem, Gott, aus dem Erdboden alle Bäume, lieblich zum Ansehen und gut zum Essen; und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

10.Und ein Strom geht aus von Eden zu tränken den Garten, und von hieraus teilt er sich, und wird zu vier Hauptströmen.

11.Der Name des einen: Pischon, der umfließt das ganze Land Chawilah, woselbst das Gold. 12.Und das Gold desselben Landes ist gut, dort sind der Bdolach und der Schoham-Stein.

13.Und der Name des zweiten Stromes: Gichon, der umfließt das ganze Land Kusch.

14.Und der Name des dritten Stromes: Chiddekel, der fließt im Morgen von Aschur; und der vierte Strom ist der Frat.

15.Und es nahm HaSchem, Gott, den Menschen, und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bauen und zu warten. 16.Und es befahl HaSchem, Gott, dem Menschen also: Von jeglichem Baume des Gartens darfst du essen; 17.Aber von dem Baume der Erkenntnis des Guten und Bösen von dem sollst du nicht essen, denn welchen Tages du davon isst, stirbst du des Todes. 18.Und es sprach HaSchem, Gott: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm machen eine Gehilfin, wie sie ihm zustehe. 19.Es hatte aber HaSchem, Gott, gebildet aus dem Erdboden alles Getier des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde.Und alles Leben-Atmende, wie es der Mensch nennen würde, der Name sollte ihm bleiben. 20.Da gab der Mensch Namen allem Vieh und dem Federvieh des Himmels und allem Getier des Feldes; aber für den Menschen fand er keine Gehilfin, wie sie ihm zustehe. 21.Und es ließ fallen HaSchem, Gott, eine Betäubung auf den Menschen, und er entschlief.Und er nahm eine von seinen Rippen und schloss Fleisch an ihrer Stelle. 22.Und es baute HaSchem, Gott, die Rippe, die er genommen hatte von dem Menschen, zu einer Frau, und brachte sie zu dem Menschen. 23.Da sprach der Mensch: Dieses Mal ist es Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleische.Diese werde genannt Männin, denn vom Manne ist diese genommen worden. 24.Darum verlässt der Mann seinen Vater und seine Mutter und hängt an seiner Frau, und sie werden zu einem Fleisch.

25.Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.

Kapitel 3

1.Und die Schlange war listig vor allem Getier des Feldes, das gemacht hatte HaSchem, Gott. Und sie sprach zur Frau:

Wenngleich Gott gesprochen hat: Esst nicht von allen Bäumen des Gartens…

2.Da sprach eine Frau zu der Schlange:

Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen; 3.aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesprochen: Nicht esset davon, und berührt ihn nicht, so dass ihr nicht sterbt.

4.Da sprach die Schlange zur Frau:

Ihr werdet nicht des Todes sterben. 5.Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, an dem ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden, und ihr werdet, wie Gott, erkennend Gutes und Böses.

6.Und es sah die Frau, dass der Baum gut war zum Essen und dass er eine Lust für die Augen, und lieblich der Baum zu betrachten; da nahm sie von seiner Frucht und aß, und gab auch ihrem Mann mit ihr, und er aß.

7.Und es wurden geöffnet die Augen beider, und sie erkannten, dass sie nackt waren, und sie hefteten zusammen Feigenlaub, und machten sich Schürzen.

8.Und sie hörten die Stimme von HaSchem, Gottes, wandelnd im Garten bei der Kühlung des Tages; da verkrochen sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht von HaSchem, Gottes, in die Mitte der Bäume des Gartens.

9.Und es rief HaSchem, Gott, dem Menschen zu, und sprach zu ihm:

Wo bist du?

10.Und er sprach:

Deine Stimme hörte ich im Garten, und fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich. 11.Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum, da ich dir geboten, nicht zu essen davon, gegessen? 12.Da sprach der Mensch: Die Frau, das du mir beigegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß. 13.Und es sprach HaSchem, Gott, zur Frau: Was hast du getan? Und es sprach eine Frau: Die Schlange hat mich berückt, und ich aß.

14.Da sprach HaSchem, Gott, zu der Schlange: Weil du das getan, verflucht seiest du vor allem Vieh und vor allem Getier des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du gehen, und Staub fressen all die Tage deines Lebens.

15.Und Feindschaft will ich setzen zwischen dich und eine Frau und zwischen deinen Samen und ihren Samen, er wird dir zermalmen den Kopf und du wirst ihn stechen in die Ferse. 16.Zur Frau sprach er: Mehren und mehren will ich die Schmerzen deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du gebären Kinder; und nach deinem Manne sei dein Verlangen, und er beherrsche dich. 17.Und zum Menschen sprach er: Weil du gehört auf die Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baume, von dem ich dir geboten also: Du sollst nicht essen davon, so sei verflucht der Erdboden um deinetwillen. Mit Schmerzen sollst du davon essen all die Tage deines Lebens. 18.Und Dornen und Disteln lasse er dir aufsprießen, und du sollst essen das Kraut des Feldes. 19.Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen, bis du kehrst zu dem Erdboden, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du und zum Staube zurück kehrst du.

20.Und es nannte Adam den Namen seiner Frau: Chawah, denn sie war die Mutter alles Lebenden. 21.Und es machte HaSchem, Gott, dem Menschen und seiner Frau Röcke von Häuten und bekleidete sie. 22.Und es sprach HaSchem, Gott: Siehe, der Mensch ist worden, wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, dass er nicht strecke seine Hand und nehme auch vom Baum des Lebens und esse und lebe auf ewig! 23.Da schickte ihn weg HaSchem, Gott, aus dem Garten Eden, den Boden zu bauen, davon er genommen worden. 24.Und vertrieb den Menschen, und lagerte im Morgen vom Garten Eden die Cherubim und die Flamme des Schwertes, des kreisenden, um zu bewachen den Weg zum Baum des Lebens.

Kapitel 4

1.Und Adam erkannte Chawah, seine Frau, und sie wurde schwanger und gebar den Kajin und sprach: Ich habe mir geeignet einen Mann von HaSchem.

2.Und ferner gebar sie seinen Bruder Hebel. Und es wurde Hebel ein Schafhirt und Kajin war ein Ackerbauer. 3.Und es war nach Verlauf einer Zeit, da brachte Kajin von der Frucht des Bodens ein Geschenk für HaSchem. 4.Und Hebel brachte, auch er, von den Erstlingen seiner Schafe, und zwar von den fetten; da wandte sich HaSchem zu Hebel und zu seinem Geschenke. 5.Aber zu Kajin und zu seinem Geschenke wandte er sich nicht, und es verdross den Kajin sehr, und es sank sein Antlitz.

6.Da sprach HaSchem zu Kajin: Warum verdrießt es dich und warum sinkt dein Antlitz? 7.Ist dem nicht so? Du bringst schöne Gabe oder bringst sie nicht, vor der Tür lagert die Sünde, und nach dir ist ihr Verlangen; doch du kannst ihrer Herr werden. 8.Und es sprach Kajin zu Hebel, seinem Bruder. Und es geschah, wie sie waren auf dem Feld, da machte sich Kajin an seinen Bruder Hebel und erschlug ihn. 9.Da sprach HaSchem zu Kajin: Wo ist dein Bruder Hebel? Und er sprach: Ich weiß nicht, bin ich der Hüter meines Bruders? 10.Und er sprach: Was hast du getan! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir auf von dem Boden. 11.Und nun verflucht seiest du durch den Boden, der seinen Mund aufgetan, einzunehmen das Blut deines Bruders von deiner Hand. 12.Wenn du anbauest den Boden, soll er fortan seine Kraft dir nicht geben; unstet und flüchtig seiest du auf Erden. 13.Und es sprach Kajin zu HaSchem: Zu groß ist meine Strafe, um sie zu ertragen. 14.Siehe, du vertreibst mich heute von diesem Boden, und vor deinem Angesicht muss ich mich bergen, und ich werde unstet und flüchtig sein auf Erden, und es wird geschehen, wer mich trifft, wird mich töten. 15.Und es sprach zu ihm HaSchem: Wahrlich, wer Kajin erschlägt, siebenfach werde es gerächt. Und es setzte HaSchem dem Kajin ein Zeichen, auf dass ihn nicht erschlage, wer ihn treffe. 16.Und Kajin ging weg von dem Angesicht von HaSchem und wohnte im Land Nod gen Morgen von Eden. 17.Und Kajin erkannte seine Frau, und sie wurde schwanger und gebar den Chanoch, und er baute eine Stadt, und nannte den Namen der Stadt nach dem Namen seines Sohnes Chanoch.

18.Und es wurde dem Chanoch geboren Irad, und Irad zeugte den Mechujael und Mechijael zeugte den Metuschael, und Metuschael zeugte den Lemech.

19.Und Lemech nahm sich zwei Frauen; der Name der einen war Adah und der Name der anderen Zillah.

20.Und Adah gebar den Jabal, dieser war der Vater der Zeltbewohner und Herdenbesitzer.

21.Und der Name seines Bruders: Jubal; der war der Vater aller Zither- und Flöten-Spieler.

22.Und Zillah, auch sie gebar: den Tubal-Kajin; ein Schmied allen Zeuges von Erz und Eisen, und die Schwester des Tubal-Kajin: Naamah.

23.Und Lemech sprach zu seinen Frauen: Adah und Zillah, höret meine Stimme, Frauen Lemechs, vernehmet mein Wort! Fürwahr, einen Mann erwürgte ich für meine Wunde, und einen Jüngling für meine Strieme. 24.Denn siebenfach wird Kajin gerächt, doch Lemech siebzig- und siebenfach. 25.Und Adam erkannte nochmals seine Frau und sie gebar einen Sohn, und nannte seinen Namen Schet; denn: gewährt hat mir Gott andere Nachkommen, statt Hebel, weil ihn Kajin erschlagen hat. 26.Und auch dem Schet wurde ein Sohn geboren, und er nannte seinen Namen Enosch. Damals wurde begonnen zu benennen mit dem Namen von HaSchem.

Kapitel 5

1.Dies ist das Buch der Nachkommen des Adam.Am Tag, da Gott schuf den Menschen – in der Ähnlichkeit Gottes machte er ihn – 2.Schuf er sie, Mann und Frau, und segnete sie und nannte ihren Namen Mensch, am Tag, da sie geschaffen wurden.

3.Und Adam lebte hundertdreißig Jahre und zeugte in seiner Ähnlichkeit, nach seinem Bilde, und nannte seinen Namen Schet.

4.Und es waren die Tage Adams, nachdem er gezeugt den Schet, achthundert Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter.

5.Und es waren alle Tage Adams, die er gelebt, neunhundertdreißig Jahre, und er starb.

6.Und Sehet lebte hundertfünf Jahre und zeugte Enosch.

7.Und Sehet lebte, nachdem er gezeugt den Enosch, achthundertsieben Jahre, und zeugte Söhne und Töchter.

8.Und es waren alle Tage Schets neunhundertzwölf Jahre, und er starb.

9.Und Enosch lebte neunzig Jahre und zeugte Kenan.

10.Und Enosch lebte, nachdem er gezeugt den Kenan, achthundertfünfzehn Jahre, und zeugte Söhne und Töchter.

11.Und es waren alle Tage des Enosch neunhundertfünf Jahre, und er starb.

12.Und Kenan lebte siebzig Jahre und zeugte Mahalalel.

13.Und Kenan lebte, nachdem er gezeugt den Mahalalel, achthundertvierzig Jahre, und zeugte Söhne und Töchter.

14.Und es waren alle Tage Kenans neunhundertzehn Jahre, und er starb.

15.Und Mahalalel lebte fünfundsechzig Jahre und zeugte Jered.

16.Und Mahalalel lebte, nachdem er gezeugt den Jered, achthundertdreißig Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

17.Und es waren alle Tage Mahalalels achthundertfünfundneunzig Jahre, und er starb.

18.Und Jered lebte hundertzweiundsechzig Jahre und zeugte Chanoch.

19.Und Jered lebte, nachdem er gezeugt den Chanoch, achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

20.Und es waren alle Tage Jereds neunhundertzweiundsechzig Jahre, und er starb.

21.Und Chanoch lebte fünfundsechzig Jahre und zeugte Metuschelach.

22.Und Chanoch wandelte mit Gott, nachdem er gezeugt hatte den Metuschelach, dreihundert Jahre, und zeugte Söhne und Töchter.

23.Und es waren alle Tage des Chanoch dreihundertfünfundsechzig Jahre.

24.Und Chanoch wandelte mit Gott, und er war nicht mehr, denn Gott hatte ihn genommen.

25.Und Metuschelach lebte hundertsiebenundachtzig Jahre und zeugte Lemech.

26.Und Metuschelach lebte, nachdem er gezeugt hatte den Lemech, siebenhundertzweiundachtzig Jahre, und zeugte Söhne und Töchter.

27.Und es waren alle Tage des Metuschelach neunhundertneunundsechzig Jahre, und er starb.

28.Und Lemech lebte hundertzweiundachtzig Jahre und zeugte einen Sohn,

29.Und nannte seinen Namen Noach, um zu sagen: dieser wird uns trösten wegen unserer Arbeit und der Mühsal unserer Hände von dem Boden, den HaSchem verflucht hat.

30.Und Lemech lebte, nachdem er gezeugt hatte den Noach, fünfhundertfünfundneunzig Jahre, und zeugte Söhne und Töchter.

31.Und es waren alle Tage Lemechs siebenhundertsiebenundsiebzig Jahre, und er starb.

32.Und Noach war fünfhundert Jahre alt, und Noach zeugte den Schem, den Cham und den Jefet.

Kapitel 6

1.Und es geschah, da die Menschen anfingen sich zu mehren auf der Fläche des Erdbodens, und Töchter ihnen geboren wurden; 2.Da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie schön waren, und nahmen sich Frauen, aus allen, die sie erkoren. 3.Und HaSchem sprach: Nicht soll mein Geist walten in dem Menschen für immer – in ihrem Wahn wird er Fleisch – und so seien seine Tage hundertzwanzig Jahre. 4.Die Riesen waren auf Erden in denselben Tagen; auch nach diesem, als die Söhne Gottes kamen zu den Töchtern der Menschen, und diese von ihnen gebaren. Dies sind die Starken, die von alters her Männer des Ruhmes waren. 5.Da sah HaSchem, dass groß war die Bosheit des Menschen auf Erden, und dass alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. 6.Und es gereute HaSchem, dass er gemacht den Menschen auf Erden, und er betrübte sich in seinem Herzen. 7.Und HaSchem sprach: Ich will tilgen den Menschen, den ich geschaffen, hinweg von der Fläche des Erdbodens; von Menschen bis Vieh, bis Gewürm und bis Federvieh des Himmels, denn mich gereut es, dass ich sie gemacht. 8.Aber Noach fand Gnade in den Augen von HaSchem.


tobuch Diese Übersetzung der Torah stammt aus »Die Torah – Eine deutsche Übersetzung«. Die gedruckte Ausgabe enthält einen Kommentar. Dieser erklärt etwa das »Auge für Auge«-Prinzip, den Turmbau zu Babel oder erlaubt einen Blick in den Torahkommentar von Raschi.
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