{"id":4759,"date":"2019-07-22T09:17:12","date_gmt":"2019-07-22T07:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=4759"},"modified":"2019-07-22T09:17:46","modified_gmt":"2019-07-22T07:17:46","slug":"tehillim-buch-2-psalmen-42-bis-72","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/tehillim-psalmen\/tehillim-buch-2-psalmen-42-bis-72\/","title":{"rendered":"Tehillim &#8211; Buch 2 &#8211; Psalmen 42 bis 72"},"content":{"rendered":"<p><em>In der \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld<\/em><br \/>\n<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/tehillim-psalmen\/\">Alle Psalmen &#8211; <em>Tehillim<\/em> in der \u00dcbersicht<\/a><\/strong><\/p>\n<h2>Psalm:<\/h2>\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm42\">42<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm43\">43<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm44\">44<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm45\">45<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm46\">46<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm47\">47<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm48\">48<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm49\">49<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm50\">50<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm51\">51<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm52\">52<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm53\">53<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm54\">54<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm55\">55<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm56\">56<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm57\">57<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm58\">58<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm59\">59<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm60\">60<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm61\">61<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm62\">62<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm63\">63<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm64\">64<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm65\">65<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm66\">66<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm67\">67<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm68\">68<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm69\">69<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm70\">70<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm71\">71<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Psalm72\">72<\/a><\/p>\n<h2 id=\"Psalm42\">Psalm 42<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. Eine Betrachtung von den S\u00f6hnen Korah.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wie eine Hirschkuh nach Wasserquellen lechzt, so lechzt meine Seele nach dir, o Gott!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Es d\u00fcrstet meine Seele nach Gott, nach dem lebendigen Gott; wann werde ich kommen und vor dem Antlitz Gottes erscheinen?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Meine Tr\u00e4ne ist meine Speise geworden Tag und Nacht; wenn man zu mir alle Tage spricht: Wo ist dein Gott?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Daran denke ich, und ich werde wehm\u00fctig gestimmt: da ich einher zog in der Menge, mit ihnen wallte zum Gotteshause, mit der Stimme des Jubels und des Dankes in der festlichen Schaar.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Was bist du, meine Seele, gebeugt und jammerst in mir? Harre auf Gott, denn noch werd ich ihm danken das Heil seines Antlitzes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Mein Gott es ist meine Seele gebeugt. Weil ich dein gedenke aus dem Jordanlande und den Hermongipfeln, von dem kleinen Berge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Eine Flut ruft der anderen bei dem Rauschen deiner Wasserf\u00fclle, all deine Brandungen und deine Wogen gingen \u00fcber mich hin.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Am Tage entbietet der Herr seine Gnade, und in der Nacht ist sein Lied bei mir, ein Gebet zu meinem Gotte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Darf ich zu Gott, meinem Helfer, sprechen: Warum hast du mich vergessen? warum soll ich betr\u00fcbt einhergehen unter dem Druck des Feindes?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Es ist wie ein Mordsto\u00df in meine Gebeine, wenn mich meine Feinde h\u00f6hnen, wenn sie mich alle Tage fragen: Wo ist dein Gott?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Was bist du gebeugt, meine Seele und was jammerst du in mir? Harre auf Gott, denn noch werde ich ihm danken, dem Heil meines Antlitzes und meinem Gotte.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm43\">Psalm 43<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Schaffe mir recht, o Gott! F\u00fchre meinen Streit gegen liebloses Volk; von falschen und ungerechten Leuten befreie mich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Denn warum hast du mich, o Gott meiner Schutzwehr, versto\u00dfen? Warum soll ich betr\u00fcbt einhergehen unter dem Druck des Feindes?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sende dein Licht und deine Treue, dass sie mich geleiten und mich nach deinem heiligen Berge bringen und zu deinen Wohnungen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dass ich zum Altar Gottes komme, zu Gott, meiner Jubelwonne, und dich preise mit der Zither, Gott, mein Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Was bist du gebeugt, meine Seele und was jammerst du in mir? Harre auf Gott, denn noch werde ich ihm danken, dem Heil meines Antlitzes und meinem Gotte.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm44\">Psalm 44<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. Eine Betrachtung von den S\u00f6hnen Korah.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gott, mit unseren Ohren haben wir es geh\u00f6rt, unsere V\u00e4ter haben es uns erz\u00e4hlt, die Taten, die du vollf\u00fchrtest in ihren Tagen, in den Tagen der Vorzeit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Du triebst mit deiner Hand Volker aus und [unsere Vorfahren] pflanztest du ein, bestraftest Nationen und sie breitetest du aus.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Denn nicht mit ihrem Schwerte nahmen sie das Land ein, und nicht ihr Arm brachte ihnen Sieg, sondern deine Rechte und dein Arm und das Licht deines Antlitzes, denn du warst ihnen gn\u00e4dig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du, mein K\u00f6nig, bist Gott, entbiete die Siege Jakobs!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Mit dir sto\u00dfen wir unsere Dr\u00e4nger, mit deinem Namen zerstampfen wir unsere Widersacher.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Denn auf meinen Bogen vertraue ich nicht und mein Schwert hilft mir nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sondern du hilfst uns von unseren Dr\u00e4ngern, und unsere Hasser machst du zu Schanden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Gottes r\u00fchmten wir uns alle Tage und deinen Namen preisen wir ewiglich. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Aber du hast uns versto\u00dfen und uns besch\u00e4mt, du ziehst nicht mehr mit unseren Schaaren aus.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Du treibst uns zur\u00fcck vor dem Dr\u00e4nger, und unsere Hasser pl\u00fcndern f\u00fcr sich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Du gibst uns wie die Schafe zum Fra\u00dfe hin und zerstreust uns unter die V\u00f6lker.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Du verkaufst dein Volk um einen geringen Preis und forderst keinen hohen Kaufpreis f\u00fcr sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Du machst uns zum Hohn bei unseren Nachbarn, zum Gesp\u00f6tt und Gel\u00e4chter bei unserer Umgebung.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Du machst uns zum Sprichwort unter den V\u00f6lkern, zum Kopfsch\u00fctteln unter den Nationen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Alle Tage ist meine Schmach mir vor Augen, und die Scham meines Angesichts bedeckt mich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Vor der Stimme des H\u00f6hnenden und L\u00e4sterers, vor dem Feind und Rachgierigen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Alles dies hat uns betroffen, doch verga\u00dfen wir deiner nicht, wir fielen nicht ab von deinem Bunde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Unser Herz wich nicht zur\u00fcck, unser Schritt bog nicht ab von deinem Pfad.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Denn du verschlugst uns in die Wohnung der Schakale und mit Finsternis bedecktest du uns.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Haben wir den Namen unseres Gottes je vergessen und unsere H\u00e4nde fremden G\u00f6tzen [betend] ausgebreitet?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Gott kann ja solches ergr\u00fcnden, denn er kennt die Geheimnisse des Herzens.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Denn um dich werden wir hingemordet alle Tage, wir werden dem Schafe der Schlachtbank gleichgeachtet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Erwache! Warum schl\u00e4fst du, Herr? Ermuntre dich! Versto\u00df uns nicht f\u00fcr immer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Warum verbirgst du dein Antlitz, vergisst unser Elend und unsern Druck?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Denn unsere Seele ist in den Staub gebeugt, unser Leib klebt am Boden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Auf, uns zum Beistand! und erl\u00f6se uns um deiner Gnade willen.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm45\">Psalm 45<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf Sosanim. Von den S\u00f6hnen Korah. Eine Betrachtung; ein Liebeslied.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Mein Herz \u00fcberwallt in sch\u00f6ner Rede: ich weihe meine Worte dem K\u00f6nig. Meine Zunge ist der Griffel eines ge\u00fcbten Schreibers.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Du bist sch\u00f6ner als alle Menschenkinder, Anmut ist ausgegossen \u00fcber deine Lippen; darum hat dich Gott f\u00fcr immer gesegnet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> G\u00fcrte dein Schwert um die H\u00fcfte, o Held, in deinem Glanz und in deinem Schmuck!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> In deinem Schmucke brich auf, fahre einher f\u00fcr die Sache der Wahrheit und verk\u00fcnde Heil; deine Rechte zeige furchtbare Taten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Deine Pfeile sind gesch\u00e4rft \u2014 V\u00f6lker st\u00fcrzen unter dir hin \u2014 [sie dringen] den Feinden des K\u00f6nigs ins Herz.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Dein Machtthron dauert immer und ewig; ein gerechtes Zepter ist das Zepter deines K\u00f6nigtums.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Du liebst Gerechtigkeit und hassest Frevel, darum salbte dich Gott, dein Gott, mit Wonne-\u00d6l vor deinen Genossen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Myrrhe und Aloe, Kassia sind all deine Gew\u00e4nder, aus Pal\u00e4sten von Elfenbein erfreut dich Saitenspiel.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> K\u00f6nigst\u00f6chter in deinem Gepr\u00e4nge, \u2014 es steht die Gemahlin dir zur Rechten in Gold von Ofir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Horch auf, o Tochter, und schaue und neige dein Ohr, vergiss dein Volk und dein Vaterhaus.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Dass der K\u00f6nig an deiner Sch\u00f6nheit Gefallen finde; denn er ist dein Herr, b\u00fccke dich vor ihm.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und du, Tochter von Tyrus, die Reichsten des Volkes werden dich mit Geschenken begr\u00fc\u00dfen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Die ganze Herrlichkeit der K\u00f6nigstochter ist im inneren Gemach, aus Goldwirkerei ist ihr Kleid.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> In bunten Gew\u00e4ndern wird sie zum K\u00f6nige gef\u00fchrt, Jungfrauen hinter ihr her, ihre Gespielinnen, dir zugebracht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Sie werden unter Freud und Jubel gef\u00fchrt, sie ziehen in den Palast des K\u00f6nigs ein.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> An deiner V\u00e4ter Statt werden deine S\u00f6hne treten, du bestellst sie zu F\u00fcrsten im ganzen Lande.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Deinen Namen will ich in jeglichem Geschlechte preisen. Darum sollen V\u00f6lker dich loben immer und ewig.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm46\">Psalm 46<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. Von den S\u00f6hnen Korah; ein Lied auf Alamot.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gott ist unsere Zuflucht und Macht, ein Beistand in Drangsalen und immer gegenw\u00e4rtig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Darum f\u00fcrchten wir uns nicht, auch wenn die Erde weicht, wenn die Berge [die hervorragenden Inseln] mitten im Meere wanken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> M\u00f6gen tosen und sch\u00e4umen seine Fluten, m\u00f6gen erbeben Berge durch seine Macht. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ein Strom ist, dessen B\u00e4che die Gottesstadt erfreuen, den Heiligen in den Wohnungen des H\u00f6chsten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Gott ist in ihr, sie wankt nicht; Gott steht ihr bei, wenn der Morgen anbricht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Es tobten V\u00f6lker und Reiche wankten, er lie\u00df seine Stimme erschallen, und die Erde verging.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Der Herr Zebaot ist mit uns; eine Feste ist uns der Gott Jakobs. Sela.Psalmen,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Gehet, schauet die Werke Gottes, der Verheerungen im Lande angerichtet hat.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Er scheuchte die Kriege ans Ende der Erde; er zerbrach Bogen und zerschlug den Kriegsspie\u00df, die Wagen verbrannte er im Feuer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Lasset ab und erkennet, dass ich Gott bin; erhaben bin ich unter V\u00f6lkern, erhaben auf Erden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Herr Zebaot ist mit uns, eine Feste ist uns der Gott Jakobs. Sela.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm47\">Psalm 47<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. ein Psalm von den S\u00f6hnen Korah.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Schlaget, ihr V\u00f6lker, in die H\u00e4nde, jauchzet Gott mit der Stimme des Jubels zu.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Denn der Herr ist erhaben, furchtbar, ein K\u00f6nig, gro\u00df \u00fcber die ganze Erde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Er unterwarf uns V\u00f6lker, und Nationen gab er unter unsere F\u00fc\u00dfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Er erkor uns unser Erbe, die Herrlichkeit Jakobs, den er liebt. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Es erhob sich Gott mit Jubel, der Herr beim Posaunenschall.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Lobpreiset unsern Gott, spielet und lobpreiset unsern K\u00f6nig, spielet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Denn Gott ist Konig der ganzen Erde; lobpreiset ihn mit Verst\u00e4ndnis.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Gott regiert \u00fcber die V\u00f6lker, Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die F\u00fchrer der St\u00e4mme sind versammelt, das Volk des Gottes Abrahams; denn Gottes sind die Schilde der Erde, er ist sehr erhaben.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm48\">Psalm 48<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Ein Lied. Psalm von den S\u00f6hnen Korah.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gro\u00df ist der Herr und sehr gepriesen in der Stadt unseres Gottes auf seinem heiligen Berge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Anmutige Landschaft und Wonne der ganzen Erde Berg Zijon, Gottessitz [W\u00f6rtlich: Nordh\u00f6he, vergl. Jesaja 14, <sup class=\"Vers\">13.<\/sup>], die Stadt des gro\u00dfen K\u00f6nigs.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Gott ist in ihren Pal\u00e4sten als Feste gepriesen worden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Denn die K\u00f6nige hatten sich versammelt, zusammen kamen sie hergezogen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aber wie sie schauten, da staunten sie, sie waren erschrocken und best\u00fcrzt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Beben ergriff sie dort, Kr\u00e4mpfe wie eine Geb\u00e4rerin.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Mit dem Ostwinde zerschmettertest du die Tarsisschiffe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wie wir es geh\u00f6rt, so haben wir es gesehen in der Stadt des Herrn Zebaot, in der Stadt unseres Gottes. Gott lasse sie ewig bestehen!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wir haben, o Gott, auf deine Gnade gehofft inmitten deines Tempels.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wie dein Name, Gott, so ist dein Ruhm \u00fcber die Enden der Erde. Von Gerechtigkeit ist voll deine Rechte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Es freut sich der Berg Zijon, es frohlocken die St\u00e4dte Judas um deiner Gerechte willen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Umringet Zijon und umkreiset es, z\u00e4hlet seine T\u00fcrme.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Richtet euren Sinn auf seine W\u00e4lle, merkt ihre Pal\u00e4ste ab, auf dass ihr erz\u00e4hlt dem sp\u00e4ten Geschlecht:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Dass dieser Gott ist unser Gott immer und ewig, er wird uns f\u00fchren bis zum Tode!<\/p>\n<h2 id=\"Psalm49\">Psalm 49<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. ein Psalm von den S\u00f6hnen Korah.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> H\u00f6rt dies, all ihr V\u00f6lker, horcht auf, all ihr Weltbewohner!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Die Niederen wie die Vornehmen, reich wie arm!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Mein Mund redet Weisheit und meines Herzens Sinnen ist Einsicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ich neige zum Spruche mein Ohr, er\u00f6ffne bei der Zither meinen Spruch.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Warum sollt ich f\u00fcrchten in den Ungl\u00fcckstagen, wenn die Strafe sich an meine Ferse haftet?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> [Frage jene], die auf ihr Verm\u00f6gen vertrauen und mit ihrem gro\u00dfen Reichtum sich r\u00fchmen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ach, der wird keinen l\u00f6sen; man kann ihn nicht Gott als L\u00f6segeld geben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und wenn er noch so hoch sein L\u00f6segeld g\u00e4be \u2014 w\u00fcrde er ewig leben bleiben?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> W\u00fcrde er in der Ewigkeit leben? Niemals das Grab schauen?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Sieht er doch auch Weise sterben, zumal Toren und Dumme umkommen; ihr Verm\u00f6gen \u00fcberlassen sie anderen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ihr Grab ist nun f\u00fcr immer ihre Behausung, ihre Wohnung f\u00fcr alle Geschlechter \u2014 jener, der auf Erden einen ruhmvollen Namen hatten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Aber der Mensch bleibt nicht im Glanze; er gleicht dem Vieh, welches verstummt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> So ist ihre t\u00f6richte Weise; aber die ihnen folgen haben Gefallen an ihrer Rede. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wie die Schafe wandern sie in die Gruft, der Tod weidet sie, und auf sie treten Gerechte; ein Morgen. \u2014 und ihre Gestalt verwest, da die Gruft ihre Wohnung geworden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Nur Gott kann meine Seele aus der Gruft befreien; denn er fasst mich an. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> F\u00fcrchte nicht, wenn einer reich wird, wenn seines Hauses Macht w\u00e4chst;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Denn bei seinem Tode nimmt er nichts mit von allem, sein Reichtum sinkt ihm nicht nach.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Mag seine Seele er segnen bei seinem Leben, \u2014 und m\u00f6gen sie dich preisen, dass du dir g\u00fctlich tust \u2014!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Sie kommt in die Wohnung [die Gruft] seiner V\u00e4ter, die nimmer das Licht wieder schauen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Der Mensch im Glanze, der nicht Einsicht hat, gleicht dem Vieh, dem stummen.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm50\">Psalm 50<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup>Psalm von Asaf. Der Gott der G\u00f6tter ist der Herr \u2014 der die Welt durch sein Wort hervorrief \u2014 von Sonnenaufgang bis zu ihrem Untergang.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Von Zijon, der herrlichen Pracht, strahlte Gott herauf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Unser Gott erscheint und schweigt nicht, vor ihm her lodert ein Feuer, und rings um ihn st\u00fcrmt es gewaltig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Er ruft die Himmel droben und die Erde sich seines Volkes anzunehmen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Versammelt mir meine Frommen, die meinen Bund schlie\u00dfen \u00fcber dem Opfer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Es k\u00fcndet der Himmel seine Gerechtigkeit; denn Gott ist Richter. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> H\u00f6re, mein Volk! ich will reden, o Israel, ich will gegen dich zeugen, Gott, dein Gott bin ich!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Nicht um deine Opfer will ich dich zur Rede stellen; deine Ganzopfer waren mir stets zuwider.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ich will aus deinem Hause keinen Farren nehmen, aus deinen H\u00fcrden keine B\u00f6cke.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Denn mein sind alle Tiere des Waldes, das Vieh auf den hohen Bergen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ich kenne jeden Vogel der Berge, und das Wild der Flur ist mir bekannt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn ich hungerte \u2014 dir sagt ich es nicht, denn mein ist die Welt und was sie f\u00fcllt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Esse ich das Fleisch der Masttiere, oder trink ich der B\u00f6cke Blut?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Opfere Gott Dank und bezahle damit dem H\u00f6chsten deine Gel\u00fcbde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ruf mich am Tage der Not, ich werde dich befreien, wenn du mich ehrst.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Aber zum Frevler spricht Gott: Was hast du von meinen Satzungen zu erz\u00e4hlen? Du f\u00fchrst meinen Bund im Munde?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Du hassest ja Zucht, und meine Worte verwarfst du.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Sahst du einen Dieb, da gefiel es dir bei ihm, und mit Ehebrechern hieltest du es.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Deinen Mund \u00f6ffnetest du zum B\u00f6sen und deine Zunge zettelt Betrug an.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Sitzest du, da redest du gegen deinen Bruder, h\u00e4ngest dem Sohne deiner Mutter Makel an.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Solches hast du getan und ich sollte schweigen? Meintest du, ich sei dir gleich? Ich verweise es dir und stelle es dir vor Augen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Sehet doch ein, ihr Gottvergessenen: sonst zerrei\u00df ich und niemand rettet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wer Dankopfert, der ehrt mich; und wer diese [fromme] Lebensweise w\u00e4hlt, ihn lasse ich schauen das Heil Gottes.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm51\">Psalm 51<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister, ein Psalm Davids.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Als zu ihm der Prophet Natan kam, nachdem er mit Bat-Seba seine Zusammenkunft hatte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sei mir, Gott, gn\u00e4dig in deiner Huld, in deiner gro\u00dfen Liebe l\u00f6sche meine Missetaten aus.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wasche mich ganz rein von meiner Schuld und von meiner S\u00fcnde reinige mich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Denn meine Missetat kenne ich und meine S\u00fcnde ist mir stets gegenw\u00e4rtig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Dir allein habe ich ges\u00fcndigt, und was b\u00f6s in deinen Augen habe ich begangen, \u2014 so dass du recht hast mit deinem Spruche und in deinem Gerichte obsiegst.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> In Schuld wurde ich ja gezeugt und in S\u00fcnden empfing mich meine Mutter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wahrheit begehrst du ja im Innern, so lass in dem Verborgenen mich Weisheit erkennen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ents\u00fcndige mich wie mit Ysop[Vergl. <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Buch Moses 14, 44]., dass ich rein werde wasche mich, dass ich wei\u00dfer werde denn Schnee<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Verk\u00fcnde mir Wonne und Freude, dass die Gebeine aufleben, die du zerschlagen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Birg dein Antlitz vor meinen S\u00fcnden und all meine Missetaten l\u00f6sche aus.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Schaffe mir, Gott, ein reines Herz und ein gesundes Gem\u00fct erneuere in meinem Innern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Wirf mich nicht weg von deinem Antlitz, und deinen heiligen Geist nimm nicht von mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Gib mir wieder die Wonne deines Heils und st\u00fctze mich mit einem willigen Gem\u00fct.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Dann will ich Abtr\u00fcnnige deine Wege lehren, und S\u00fcnder sollen zur\u00fcckkehren zu dir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Rette mich von Blutschuld, Gott, Gott meiner Hilfe; jubelnd wird meine Zunge deine Gerechtigkeit preisen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Herr, \u00f6ffne meine Lippen, und mein Mund soll deinen Ruhm verk\u00fcnden<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Denn du verlangst nicht Opfer, dass ich es gebe, Ganzopfer begehrst du nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Das Opfer Gottes ist ein gebrochenes Gem\u00fct; ein gebrochenes, zerknirschtes Herz verschm\u00e4hst du nicht, o Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Tue wohl Zijon in deiner Gnade, baue auf die Mauern Jerusalems.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Dann wirst du in Gnaden aufnehmen die Opfer der Gerechtigkeit, Brand= und Ganzopfer; dann sollen Farren auf deinen Altar kommen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ich aber bin wie ein gr\u00fcnender \u00d6lbaum im Hause Gottes; ich vertraue auf Gottes Gnade immer und ewig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Danken will ich dir ewiglich, dass du es vollbracht, und harren deines Namens, weil er g\u00fctig ist im Angesichte deiner Frommen.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm53\">Psalm 53<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf Mahalat. Eine Betrachtung von David,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Es sprach der Niedertr\u00e4chtige in seinem Herzen: Es ist kein Gott! Deshalb handelten sie niedrig und gemein. Niemand tat Gutes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Gott schauet vom Himmel auf die Menschenkinder, zu sehen, ob ein Verst\u00e4ndiger da ist, der Gott sucht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Alle sind abgewichen, insgesamt sind sie verderbt; niemand tut Gutes, auch nicht ein einziger.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wissen es nicht all die \u00dcbelt\u00e4ter, die mein Volk aufzehren, als ob sie Brot \u00e4\u00dfen, dass sie Gott nicht anrufen?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Bald werden sie erzittern, wo eine Angst nie war, denn Gott streuet umher die Gebeine deiner Feinde. Du machst sie zu Schanden, denn Gott hat sie verworfen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> O, dass von Zijon Israels Heil k\u00e4me! wenn Gott sein Volk wiederherstellt, dann jubelt Jakob und freut sich Israel.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm52\">Psalm 52<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. Eine Betrachtung von David.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Als der Idum\u00e4er Do\u00ebg kam und dem Saul meldete und zu ihm sprach: David ist ins Haus Abimelechs gekommen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Was r\u00fchmst du dich der Bosheit, Gewaltiger? Gottes Gnade w\u00e4hrt f\u00fcr alle Tage.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Deine Zunge sinnt Unheil, wie ein geschliffenes Schermesser ist [die Zunge] des Falschheit \u00dcbenden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du liebst B\u00f6ses mehr als Gutes, L\u00fcgen mehr als Wahrheit reden. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Du liebst nur verderbenbringende Reden, die Zunge des Trugs.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> So wird auch Gott dich ausrei\u00dfen f\u00fcr immer, dich zermalmen und aus dem Zelte fortwerfen und dich entwurzeln aus dem Lande des Lebens. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Es werden die Gerechten schauen und schauern und \u00fcber ihn lachen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Das ist der Mann, der nicht Gott zu seiner Schutzwehr gemacht hat, sondern sich auf seinen gro\u00dfen Reichtum verlie\u00df und auf seine Bosheit trotzte.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm54\">Psalm 54<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf dem Saitenspiel. Eine Betrachtung Davids,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Da die Sifier kamen und zu Saul sprachen: David h\u00e4lt sich bei uns verborgen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Gott, hilf mir mit deinem Namen, und mit deiner St\u00e4rke schaffe mir Recht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Gott, erh\u00f6re mein Gebet, horch auf meines Mundes Worte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Denn Barbaren stehen gegen mich auf, und Grausame trachten mir nach dem Leben, solche, die sich Gott nicht vergegenw\u00e4rtigen. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Gott ist mein Beistand, der Herr st\u00fctzt mich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Er wird meinen L\u00e4sterern das B\u00f6se vergelten; in deiner Treue vernichte sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Willig werde ich dir dann opfern, deinem Namen danken, Herr, dass er g\u00fctig ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Dass er mich aus aller Not gerettet, und an meinen Feinden sieht mein Auge [Vergeltung].<\/p>\n<h2 id=\"Psalm55\">Psalm 55<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf dem Saitenspiel. Eine Betrachtung von David.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Vernimm, o Gott, mein Gebet und entziehe dich nicht meinem Flehen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup>Horch auf mich und erh\u00f6re mich; ich klage bitter in meinem Jammer und seufze.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wegen der Stimme des Feindes, vor dem Drucke des Frevlers; denn sie bringen auf mich Unheil und w\u00fctig feinden sie mich an.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Mein Herz bebt in meinem Innern, und Todesschrecken befallen mich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Furcht und Zittern \u00fcberkommt mich, es bedeckt mich Schauder.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Ich spreche: H\u00e4tte ich doch Fl\u00fcgel gleich der Taube, ich fl\u00f6ge davon, dass ich anderswo Ruhe f\u00e4nde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Weithin m\u00f6chte ich entfliehen und in der W\u00fcste rasten. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ich suche einen Zufluchtsort f\u00fcr mich vor der Windsbraut, vor dem Sturm.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Vernichte sie, o Herr, verwirre ihre Zunge, denn ich sehe in der Stadt nur Gewalttat und Hader.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Tag und Nacht schleppen sie solches auf ihre Mauern, und Unheil und Verderbliches ist in ihrer Mitte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Verderben ist in ihrer Mitte, es h\u00f6rt auf ihrem Markte Bedr\u00fcckung und Trug nicht auf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Denn nicht nur der Feind h\u00f6hnt mich, dass ich es tr\u00fcge, nicht nur mein Hasser erhebt sich \u00fcber mich, dass ich mich vor ihm verberge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Sondern auch du, ein Mensch meinesgleichen, mein Vertrauter und mein Bekannter,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Die wir doch zusammen s\u00fc\u00dfe Zwiesprache gepflogen und ins Gotteshaus tiefbewegt gingen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> St\u00fcrze den Tod \u00fcber sie, dass sie in die Gruft lebend sinken; denn Bosheit ist in ihrer Wohnung, in ihrer Mitte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Ich rufe zu Gott und der Herr hilft mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup>Abends, morgens und mittags betete und seufzte ich, und er erh\u00f6rte meine Stimme.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Er erl\u00f6ste mich und brachte mich heil aus dem Krieg, wo sie in Menge gegen mich auftraten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Es h\u00f6rt Gott und beugt sie nieder, und der seit Anbeginn thront \u2014 Sela \u2014 sie, die keine \u00c4nderung wollen und Gott nicht f\u00fcrchten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Er legt Hand an seine Befreundeten, entweihet seinen Bund.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Glatt sind die s\u00fc\u00dfen Worte seines Mundes, und Krieg ist sein Sinn; weicher sind seine Worte als \u00d6le, aber sie sind gez\u00fcckte Schwerter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Lege auf den Herrn deine B\u00fcrde und er wird dich versorgen. Er wird nimmer wanken lassen den Gerechten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Du aber, o Gott, st\u00fcrze sie in die Grube des Verderbens, die M\u00e4nner des Bluts und des Truges sollen nicht zur H\u00e4lfte ihre Tage ausleben. Ich aber vertraue auf dich.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm56\">Psalm 56<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister; nach der Melodie: stumme Taube in der Ferne! Von David. Ein Michtam, als ihn die Philister zu Gat ergriffen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Sei mir gn\u00e4dig, o Gott, denn ein Mensch tritt mich nieder, immer und immer bedr\u00e4ngt er mich befehdend.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Es dr\u00fccken mich meine L\u00e4sterer alle Zeit nieder; denn viele befehden mich in der H\u00f6he.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Den Tag, an dem ich f\u00fcrchte, vertraue ich auf dich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> An Gott r\u00fchm ich sein Wort, auf Gott vertrau ich und f\u00fcrchte nichts; was kann ein Sterblicher mir tun?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Immer und immer wieder m\u00f6chten sie meine Angelegenheiten zum Schlimmen wenden, gegen mich sind all ihre Gedanken zum B\u00f6sen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Sie rotten sich zusammen, verstecken sich und belauern meine Fersen, als wenn sie es abgesehen auf mein Leben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Umsonst! Denn [sich] entrinne ihnen; im Zorn st\u00fcrze die Schaaren, o Gott!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Meine Tr\u00e4nen z\u00e4hlest du, tue meine Tr\u00e4nen in deinen Schlauch; sie sind ja von dir gez\u00e4hlt!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Gewiss werden meine Feinde am Tage, wo ich rufe, zur\u00fcckweichen m\u00fcssen; das wei\u00df ich, da Gott mir beisteht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Von Gott r\u00fchm ich die Verhei\u00dfung, vom Herrn r\u00fchm ich die Verhei\u00dfung.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Auf Gott vertrau ich und f\u00fcrchte nichts; was kann ein Mensch mir tun?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Mir, o Gott, liegen ob meine Gel\u00fcbde f\u00fcr dich, bezahlen will ich dir die Dankopfer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Weil du mich vom Tode gerettet, meinen Fu\u00df vom Sturz, zu wandeln vor Gott im Lichte des Lebens.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm57\">Psalm 57<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. [Nach der Melodie: Verderbe nicht. Von David. Ein Michtam auf seiner Flucht vor Saul, als er sich in der H\u00f6hle befand.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Sei mir gn\u00e4dig, Gott, sei mir gn\u00e4dig; denn bei dir birgt sich mein Leben und im Schatten deiner Fl\u00fcgel bin ich geborgen, bis das Verderben vor\u00fcber ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ich rufe zu Gott, dem H\u00f6chsten, zu Gott, der \u00fcber mich beschlie\u00dft.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Er sendet vom Himmel und hilft mir von dem L\u00e4sterer, der mich niedertritt, Sela; es sendet Gott seine Gnade und seine Treue.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ich befinde mich unter L\u00f6wen, ich liege unter hassspr\u00fchenden Menschens\u00f6hnen, deren Z\u00e4hne wie Lanzen und Pfeile, und deren Zunge ein scharfes Schwert ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Erhebe dich \u00fcber den Himmel, o Gott, \u00fcber die ganze Erde sei deine Herrlichkeit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Ein Netz haben sie meinen Tritten gestellt, mich niederzubeugen, sie gruben mir eine Grube; sie sind selbst hineingest\u00fcrzt. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Fest ist mein Herz, o Gott, fest ist mein Herz, ich will singen und lobpreisen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Erwache mein Ehrenlied, erwache bei Psalter und Zither! Ich will erwachen mit dem Morgenrot.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ich will dich preisen unter V\u00f6lkern, Herr, dich loben unter Nationen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Denn gro\u00df bis zum Himmel ist deine Gnade und bis zum Gew\u00f6lk deine Treue.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Erhebe dich \u00fcber den Himmel, o Gott, \u00fcber die ganze Erde sei deine Herrlichkeit.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm58\">Psalm 58<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. [Nach der Melodie: Verderbe nicht. Von David, ein Michtam.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Redet ihr wirklich m\u00e4chtige Wahrheit und richtet redlich die Menschenkinder?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Im Herzen sinnet ihr doch nur Frevel, im Lande brechet ihr der Gewalttat eurer H\u00e4nde Bahn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Abgewichen sind die Frevler vom Mutterscho\u00dfe an; es irren von Mutterleibe an, die L\u00fcgen reden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ihr Gift ist gleich dem Gift der Schlange, wie die taube Otter, die ihr Ohr verstopft;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Die nicht h\u00f6rt auf die Stimme der Beschw\u00f6rer, des kundigen B\u00e4ndigers.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Gott, schlag ein ihre Z\u00e4hne in ihrem Munde, der jungen L\u00f6wen Gebiss rei\u00df aus, o Herr!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sie sollen zergehen wie Wasser, das zerflie\u00dft; schie\u00dft er seine Pfeile ab, so seien sie, wie wenn sie zerbr\u00f6ckelten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wie die Schnecke zerflie\u00dft, m\u00f6ge er vergehen; wie des Weibes Fehlgeburt, die nicht die Sonne sieht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Bevor euer Dorngestr\u00fcpp zum Dornbusch heranw\u00e4chst, noch ganz gr\u00fcn rei\u00dft er es im Sturme hinweg.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Es freue sich der Gerechte, wenn er Rache geschaut, seine F\u00fc\u00dfe badet er im Blut des Frevlers.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und es sprechen alle Menschen: Das ist die Frucht der Frommen; ja, es gibt einen richtenden Gott auf Erden.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm59\">Psalm 59<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. [Nach der Melodie]: Verderbe nicht. Von David. Ein Michtam, als Saul sandte, dass sie das Haus bewachten, ihn zu t\u00f6ten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rette mich vor meinen Feinden, mein Gott, vor meinen Widersachern gib mir eine Zuflucht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Rette mich von \u00dcbelt\u00e4tern, und von Blutmenschen hilf mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Denn sie lauern mir auf; es rotten sich gegen mich Freche zusammen, ohne mein Verbrechen und ohne meine Schuld, Herr.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Erwache, o Herr, Gott Zebaot, Gott Israels, die Heiden heimzusuchen; gew\u00e4hre den unheilstiftenden Treulosen keine Gnade! Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Sie kehren heim am Abend, heulen wie Hunde und laufen in der Stadt umher.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wie sie mit ihrem Munde schwatzen, Schwerter sind auf ihren Lippen; denn, [denken sie,] wer h\u00f6rt es?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Du aber, Herr, lachst ihrer, spottest aller Heiden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Bei seiner Macht harre ich dein, denn Gott ist meine Feste.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Mein Gott der Gnade wird mir [sofort] entgegenkommen, Gott wird mich an meinen L\u00e4sterern [Rache] sehen lassen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> T\u00f6te sie nicht, dass nicht mein Volk vergesse; sch\u00fcttle sie mit deiner Kraft und st\u00fcrze sie, du unser Schild, o Herr!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> S\u00fcndhaft ist ihr Mund, das Wort ihrer Lippen, \u2014 dass sie in ihrem Hochmut zu Falle kommen! \u2014 Und nur von Falscheiden und Trug erz\u00e4hlen sie einander.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Vertilge sie im Grimme, vertilge sie, dass sie nicht mehr seien; man wird dann erfahren, dass Gott in Jakob herrscht, bis an die Grenzen der Erde. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Jene aber, die am Abend heimkehren und wie Hunde heulen und in der Stadt umherlaufen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Sie m\u00f6gen stets nach Speise herumschweifen; sie sollen nie satt werden und nie rasten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Ich aber will deine Macht preisen und jauchzen am Morgen von deiner Gnade; denn du warst mir eine Feste und Zuflucht am Tage meiner Bedr\u00e4ngnis.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Du, meine Macht, dich will ich lobpreisen; denn Gott ist meine Feste, mein gn\u00e4diger Gott.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm60\">Psalm 60<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf Susan Edut. Ein Michtam von David, es zu lehren.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Als er Aram Naharajim und Aram Zoba befehdete und Joab umkehrte und zw\u00f6lftausend Idum\u00e4er im Salztal schlug.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Gott, du hast uns versto\u00dfen und niedergeworfen; du hast gez\u00fcrnt, o stelle uns wieder her!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Du hast das Land ersch\u00fcttert, es zerspalten; heile seine Risse, denn es wankt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du bist mit deinem Volke hart verfahren, hast uns getr\u00e4nkt mit Taumelwein.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Nun hast du denen, die dich f\u00fcrchten, ein Panier gegeben, sich zu erheben um der Wahrheit willen. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Auf dass deine Lieblinge gerettet werden, hilf mit deiner Rechten und erh\u00f6re uns.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Gott hat verhei\u00dfen bei seinem heiligen [Namen]: ich werde frohlocken, Sichem verteilen und das Tal Sukkot ausmessen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Mein ist Gilead und mein Manasse; Efraim die Schutzwehr meines Oberhauptes, Juda mein F\u00fchrer<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Moab mein Waschbecken, auf Edom werfe ich meinen Schuh; wegen meiner, o Pleset, brich zusammen!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wer bringt mich in die feste Stadt, wer f\u00fchrt mich bis Edom?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Du, o Gott, hast uns ja versto\u00dfen; du zogst, o Gott, nicht aus mit unseren Heeren.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Schaffe uns doch Beistand gegen den Feind; denn nichtig ist ja Menschenhilfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Mit Gott gewinnen wir Kraft, und er wird unsere Feinde zerstampfen.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm61\">Psalm 61<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf dem Saitenspiel. Von David.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> H\u00f6r, o Gott, mein Flehen, horch auf mein Gebet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Vom Ende der Erde ruf ich dir zu, wenn mein Herz hinschmachtet; wenn Drangsal \u00fcber mich kommt, \u2014 schaff mir Ruhe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Denn du warst ja immer meine Zuflucht, ein fester Turm vor dem Feind.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> La\u00df mich ewig in deinem Zelt weilen, mich bergen im Schutze deiner Fl\u00fcgel. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Denn du, o Gott, hast auf meine Gel\u00fcbde geh\u00f6rt, hast eingesetzt in ihr Erbe, die deinen Namen furchten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Den Tagen des K\u00f6nigs f\u00fcge neue Tage hinzu, seine Jahre seien wie f\u00fcr ewige Geschlechter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> M\u00f6ge er lange thronen vor Gott, Gnade und Treue bestelle zu seiner Hut.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> So will ich deinen Namen lobpreisen und bezahlen meine Gel\u00fcbde Tag f\u00fcr Tag.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm62\">Psalm 62<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister nach Jedutun, ein Psalm Davids.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Nur auf Gott harrt meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Nur er ist mein Hort und meine Hilfe, meine Feste; ich werde nicht wanken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wie lange wollt ihr auf Menschen einst\u00fcrmen, wollt ihr alle [die Leute m\u00f6rderisch anfallen, wie eine wankende Mauer, eine einst\u00fcrzende Scheidewand?<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_4759\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_4759-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_4759-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\"> DieserPsalmvers ist in seinem Bilde missverstanden worden, weshalb er den Erkl\u00e4rern so viele Schwierigkeiten bot. Der Psalmist vergleicht die Ruchlosen, die die Leute meuchlings \u00fcberfallen, mit einem morschen Geb\u00e4ude, unter dem man unversehens versch\u00fcttet werden kann. <\/span><br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Weil sie ihn von seiner Hohe zu st\u00fcrzen beschlie\u00dfen, sprechen sie so gef\u00e4llig; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ganz in Gott ergib dich meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Nur er ist mein Hort und meine Hilfe, meine Feste; ich werde nicht wanken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Hort meiner Macht, meine Zuflucht ist in Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Vertrauet ihm zu jeglicher Zeit, ihr Leute, sch\u00fcttet vor ihm euer Herz aus, Gott ist unsere Zuflucht. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Nur wie ein Hauch sind die Menschenkinder, T\u00e4uschung die Menschens\u00f6hne; auf der Wagschale steigen und schnellen sie empor; Hauch sind sie insgesamt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Vertraut nicht auf Gewalttat, und werdet am Geraubten nicht bet\u00f6rt. Wenn das Verm\u00f6gen w\u00e4chst, achtet nicht darauf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Zum ersten Male hat Gott geredet und auch zum zweiten Male, was ich geh\u00f6rt: Gott ist m\u00e4chtig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Bei dir, o Gott, ist Gnade; du vergiltst jedem nach seinem Werk.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm63\">Psalm 63<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> ein Psalm Davids, als er in der W\u00fcste Juda war.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gott, mein Gott bist du, ich suche dich, es d\u00fcrstet nach dir meine Seele, es lechzet nach dir mein Leib, im Lande der Trockenheit, verschmachtet aus Wassermangel.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Wie ich im Heiligtum dich geschaut, so m\u00f6chte ich wiedersehen deine Macht und deine Herrlichkeit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Denn besser ist deine Gnade als Leben, lobpreisen dich meine Lippen. Ich will dich mein Lebelang preisen, bei deinem Namen erheben meine H\u00e4nde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wie von Fett und Mark bin ich dann ges\u00e4ttigt, und mit Jubellippen lobsingt mein Mund.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wie gedenke ich dein auf meinem Lager, in den Nachtwachen \u00fcber dich sinne<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Dass du mir ein Beistand warst, und im Schatten deiner Fl\u00fcgel jubelte ich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> An dir hing meine Seele, mich fasste deine Rechte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Sie aber, die zum Verderben mir nach dem Leben trachten, werden in den tiefen Abgrund sinken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Sie werden st\u00fcrzen durchs Schwert; die Beute der Schakale werden sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Aber der K\u00f6nig wird sich in Gott freuen, es r\u00fchme sich jeder, der bei ihm schw\u00f6rt; verstummen wird der Mund derer, die L\u00fcgen reden.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm64\">Psalm 64<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. ein Psalm Davids.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> H\u00f6re, o Gott, meine Stimme in meinem Flehen, vor Feindes Angst bewahre mein Leben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Birg mich vor der Rotte der B\u00f6sewichter, vor dem Anst\u00fcrmen der \u00dcbelt\u00e4ter,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Die wie ein Schwert ihre Zunge sch\u00e4rfen, ihren Pfeil spannen, das b\u00f6se Wort.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Im Verstecke auf den Unschuldigen zu zielen, pl\u00f6tzlich schie\u00dfen sie auf ihn ohne Scheu.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Sie ermutigen sich in b\u00f6sem Anschlag, verabreden Schlingen zu legen, sie sprechen: Wer sieht sie?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Sie ersinnen Frevel und verbergen ihn sehr tief in des Mannes Inneres und des Herzens Grund.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Da schoss sie Gott pl\u00f6tzlich mit dem Pfeil, \u2014 da war ihre Niederlage.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ihre eigene Zunge brachte sie in die Schlinge. Das Haupt sch\u00fctteln alle, die sie sehen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Es f\u00fcrchten sich dann alle Menschen und verk\u00fcnden das Wort Gottes, und seine Tat erw\u00e4gen sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Es freut sich der Gerechte in dem Herrn und birgt sich bei ihm; es preisen ihn alle, die geraden Herzens sind.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm65\">Psalm 65<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister, ein Psalm Davids. Ein Lied.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Dich zu preisen harre ich, o Gott, in Zijon, dir das Gel\u00fcbde zu erf\u00fcllen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> H\u00f6rer des Gebets, zu dir kommen alle Gesch\u00f6pfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Missetaten \u00fcberw\u00e4ltigen mich, aber du wirst unsere Schuld vergeben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wohl dem, den du erw\u00e4hlst und herzutreten l\u00e4sst, dass er in deinen H\u00f6fen weile. O, dass wir uns s\u00e4ttigten am Segen deines Hauses, dem Heiligtum deines Tempels<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wunderbar im Heile erh\u00f6re uns, Gott unserer Hilfe, Zuversicht aller Enden der Erde und der fernen Meere.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Er bereitete die Berge durch seine Kraft, er, der umg\u00fcrtet ist mit Macht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Er bes\u00e4nftigt das Brausen der Meere, das Brausen ihrer Wellen und das Toben der V\u00f6lker.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Es erzittern die Bewohner der fernen Weltteile vor deinen Zeichen; Ost und West machst du jubeln.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Du hast der Erde gedacht und sie bew\u00e4ssert, sie sehr bereichert. Der Bach Gottes ist voll Wassers, du bereitest ihnen Korn, denn so hast du sie bereitet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Tr\u00e4nke ihre Furchen, senke ihre Schollen, erweiche sie mit G\u00fcssen und segne ihr Gew\u00e4chs.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Gekr\u00f6nt hast du das segensreiche Jahr und deine Spuren sind triefend Fett.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Es triefen die Auen der W\u00fcste und mit Jubel umg\u00fcrten sich die H\u00fcgel.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Es kleiden sich die Fluren mit Schafen, und die T\u00e4ler h\u00fcllen sich in Getreide. Man jauchzt und singt.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">66.<\/sup> Psalm.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. ein Psalmlied. Jauchzet Gott zu, alle Erdenbewohner<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Lobpreiset seines Namens Ehre, gebet Ehre seinem Ruhm!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sprechet zu Gott: Wie furchtbar ist dein Werk! Wegen deiner gro\u00dfen Macht schmeicheln dir deine Feinde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Alle Erdenbewohner b\u00fccken sich vor dir und lobpreisen dich, sie lobpreisen deinen Namen. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Geht und schaut die Werke Gottes, sein wunderbares Schaffen f\u00fcr die Menschenkinder.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Er wandelte das Meer in Trockenheit, durch den Strom zogen sie zu Fu\u00dfe. Damals freuten wir uns sein.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Er herrscht \u00fcber die Welt in seiner St\u00e4rke, seine Augen schauen auf die V\u00f6lker, \u00fcber die Abtr\u00fcnnigen, dass sie sich nicht \u00fcberheben. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Preiset, V\u00f6lker unsern Gott, und lasset erschallen die Stimme seines Lobgesanges.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der uns beim Leben erhielt und unsern Fu\u00df nicht wanken lie\u00df.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Nur gepr\u00fcft hast du uns, Gott, uns gel\u00e4utert, wie man Silber l\u00e4utert.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Als du uns in die Schlinge gebracht hast und unsern Lenden Klemmen angelegt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Als du Menschen \u00fcber uns zu Zwingherrn einsetztest, als wir in Feuer und Wasser kamen. Du hast uns in die Freiheit gef\u00fchrt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Ich betrete dein Haus mit Opfern, bezahle dir mein Gel\u00fcbde;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Was meine Lippen ausgesprochen und mein Mund geredet hat in meiner Not.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Feiste Opfer bring ich dir mit dem Dufte der Widder; ich opfere Rinder und B\u00f6cke. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Kommet, h\u00f6ret, dass ich erz\u00e4hle, all ihr Gottesf\u00fcrchtigen, was er mir getan.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Zu ihm rief ich mit meinem Munde, und Lobpreis war auf meiner Zunge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> H\u00e4tte ich Unrecht vor in meinem Herzen, w\u00fcrde der Herr mich nicht erh\u00f6ren.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Allein geh\u00f6rt hat Gott, gehorcht der Stimme meines Gebetes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Gepriesen sei Gott, der mein Gebet um seine Gnade nicht wegtat.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm67\">Psalm 67<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf dem Saitenspiel, ein Psalmlied.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gott sei uns gn\u00e4dig und segne uns, er lasse leuchten sein Antlitz gegen uns. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Dass man auf Erden deinen Weg erkenne, unter allen V\u00f6lkern deine Hilfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Es preisen dich alle V\u00f6lker, Gott, dich preisen die V\u00f6lker alle.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Es freuen sich und jauchzen die Nationen, wenn du V\u00f6lker redlich richtest, und Nationen auf Erden leitest. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Die V\u00f6lker preisen dich, o Gott, dich preisen die V\u00f6lker alle.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Die Erde gibt ihren Ertrag, es segnet uns Gott, unser Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Es segnet uns Gott, es f\u00fcrchten ihn [die Bewohner] aller Enden der Erde<\/p>\n<h2 id=\"Psalm68\">Psalm 68<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister, ein Psalmlied Davids.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gott m\u00f6ge sich erheben, dass sich seine Feinde zerstreuen und seine Hasser fliehen vor seinem Angesichte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Wie Rauch auseinandergetrieben wird, treibe sie auseinander, wie Wachs zerschmilzt vor dem Feuer, vergehen die Frevler vor Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Aber die Gerechten freuen sich, jauchzen vor Gott und jubeln in Freude.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Singet Gott, lobpreiset seinen Namen, ebnet die Bahn dem auf Wolken Einherziehenden. In Jah ist sein Name und frohlocket vor ihm.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Vater der Waisen und Richter der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Gott f\u00fchrt Verlassene in die Heimat ein, er f\u00fchrt die Gefesselten hinaus ins Freie; nur die Abtr\u00fcnnigen bleiben in der D\u00fcrre.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Gott, als du vor deinem Volke auszogst, als du in der W\u00fcste einherschrittest \u2014 Sela, \u2014<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Bebte die Erde, auch troffen die Himmel vor dem Anblicke Gottes, dieser Sinai vor dem Anblicke Gottes, des Gottes Israels.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Reichlichen Segen spende, o Gott; dein Erbe, das verschmachtete, richte du auf!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Nahrung [gew\u00e4hre] denen, die darin wohnen; du hast bereitet in deiner G\u00fcte f\u00fcr den Gebeugten, o Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Herr lie\u00df ein Wort ergehen; die Heilbotinnen kommen in gro\u00dfer Schaar.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Die K\u00f6nige der Schaaren enteilen, enteilen, und die Hausbewohnerin teilt Beute.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn ihr lagert zwischen den H\u00fcrden gleich den silberbedeckten Taubenfl\u00fcgeln und ihrem Gefieder in Goldschimmer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Als der Allm\u00e4chtige die K\u00f6nige darin zerstreute, schneite es auf Zalmon.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ein m\u00e4chtig hoher Berg ist der Basansberg, h\u00fcgeliges Gebirge, Basansberg.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Warum blicket ihr scheel, h\u00fcgelige Berge, auf den Berg, den Gott zu seinem Sitz begehrt? wo der Herr immerdar thronen wird?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Die Wagen Gottes sind zwei Myriaden, Tausende und aber Tausende. Der Herr ist unter ihnen, der Sinai im Heiligtume.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Du stiegst zur H\u00f6he f\u00fchrtest Gefangene weg, empfingst Geschonte unter den [heidnischen] V\u00f6lkern. Sie kehren auch dort ein, wo Gott, Jah \u2014 weilt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Gepriesen sei der Herr Tag f\u00fcr Tag. Gott ladet uns unser Heil auf. Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Der Gott, der uns ein Gott der Rettung ist, bei Gott dem Herrn sind Ausg\u00e4nge [Rettung] vom Tode.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, den behaarten Scheitel, der einhergeht in seinen Verschuldungen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Es spricht der Herr: Vom Basan bring ich zur\u00fcck, ich bringe zur\u00fcck auch aus den Meerestiefen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Auf dass dein Fu\u00df im Blute wate, deiner Hunde Zunge ihr Teil habe an Feinden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Sie sahen deinen Wandel, Gott, den Wandel meines Gottes, meines K\u00f6nigs, im Heiligtum.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Voran ziehen S\u00e4nger, dahinter Saitenspieler unter paukenschlagenden Jungfrauen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> In Ch\u00f6ren preiset Gott, den Herrn, ihr aus dem Quell Israels<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Dort war Benjamin, der j\u00fcngste, ihr Herrscher, die F\u00fcrsten Judas mit ihrem Hause, die F\u00fcrsten Sebulun, die F\u00fcrsten Naftali.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Dein Gott hat deinen Sieg verhei\u00dfen, den Sieg, den du, Gott, uns geschaffen hast.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Aus deinem Tempel in Jerusalem bringen dir K\u00f6nige Gaben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Bedrohe das Tier des Schilfes, die Rotte der Stiere unter den K\u00e4lbern der V\u00f6lker, die sich treten lassen um Silberst\u00fccke. Er zerstreut die V\u00f6lker, die Hader suchen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Es kommen Edle aus \u00c4gypten und die \u00c4thiopier falten ihre H\u00e4nde vor Gott.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> K\u00f6nigreiche der Erde, singet Gott, lobpreiset den Herrn, Sela.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Denn der einherf\u00e4hrt durch den h\u00f6chsten Himmel der Urzeit, er l\u00e4sst seine Stimme erschallen, seine m\u00e4chtige Stimme.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Gebet Gott Triumph! \u00fcber Israel ist sein Ruhm und seine Macht in den Wolken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Furchtbar bist du, Gott, aus deinem Heiligtum, Gott Israels; er gibt Macht und St\u00e4rke dem Volke. Gepriesen sei Gott.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm69\">Psalm 69<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister auf Sosanim. Von David.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Hilf mir, o Gott! denn das Wasser dringt mir ans Leben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ich versinke in der schlammigen Tiefe, wo kein Grund ist; ich gerate in des Wassers Abgrund, und die Flut str\u00f6mt \u00fcber mich hinweg.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Ich rufe mich m\u00fcde, heiser ist meine Kehle, es verschmachten meine Augen, harrend meines Gottes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Die mich grundlos hassen sind mehr als Haare auf meinem Haupte, zahlreichsind meine Feinde um nichts; was ich niemals geraubt, soll ich ihnen zur\u00fcckgeben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Gott, du kennst ja meine Torheit, und meine Verschuldungen sind dir nicht verborgen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Lass nicht in mir zu Schanden werden, die auf dich hoffen, Herr, Gott Zebaot; lass nicht in mir besch\u00e4mt werden, die dich suchen, Gott Israels.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Denn um dich ertrug ich Hohn und mein Angesicht wurde schmachbedeckt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Entfremdet bin ich meinen Br\u00fcdern geworden, ein Fremdling den S\u00f6hnen meiner Mutter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Denn der Eifer um dein Haus verzehrte mich, und die L\u00e4sterungen deiner L\u00e4sterer sind auf mich gefallen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ich weinte im Fasten, aber das gereichte mir zum Hohn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ich machte den Sack zu meinem Kleide, da wurde ich ihnen zum Sprichwort.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Es schwatzen von mir, die am Tore sitzen, ich bilde das Lied der Zecher.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Ich bete zu dir, Herr, zur Zeit der Gnade, o Gott, durch deine gro\u00dfe Liebe, erh\u00f6re mich mit deiner treuen Hilfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Rette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke; rette mich von meinen Hassern und aus des Wassers Abgrund.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Dass \u00fcber mich nicht die Wasserflut str\u00f6me und mich die Tiefe verschlinge, dass der Brunnen seine \u00d6ffnung nicht \u00fcber mir schlie\u00dfe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Erh\u00f6re mich, Herr, denn herzlich ist deine Gnade, nach deiner gro\u00dfen Liebe wende dich zu mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Verbirg nicht dein Antlitz vor deinem Knecht, denn mir ist angst, erh\u00f6re mich bald.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Sei mir nahe mit der Erl\u00f6sung, trotz meiner Feinde befreie mich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Du kennst meine Schmach und meine Schande und meinen Schimpf, gegenw\u00e4rtig sind dir alle meine Dr\u00e4nger.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Schmach bricht mir das Herz, dass ich sieche, ich hoffte auf Mitleid, aber keins war da, und auf Tr\u00f6ster und fand sie nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Sie tun in meine Speise Galle, und zu meinem Durste tr\u00e4nken sie mich mit Essig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> M\u00f6ge ihr Tisch vor ihnen zur Falle werden, und den Sorglosen zur Schlinge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> M\u00f6gen ihre Augen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihre H\u00fcften mache immer wanken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Sch\u00fctt auf sie deinen Grimm aus und deine Zornesglut treffe sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Ihr Palast sei ver\u00f6det, in ihren Zelten sei kein Bewohner.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Denn wen du geschlagen, verfolgen sie [noch mehr], und von den Schmerzen deiner Verwundeten unterhalten sie sich.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Lege Strafe auf ihre Schuld und lass sie nicht eingehen in dein Heil.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Ausgel\u00f6scht seien sie aus dem Buche der Lebenden und mit den Gerechten nicht verzeichnet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Ich aber, ich bin ein Armer und Schmerzbeladener; deine Hilfe, Gott, wird mich hochstellen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Ich werde den Namen Gottes im Liede r\u00fchmen und ihn mit Dank erheben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Das wird dem Herrn besser gefallen als ein geh\u00f6rntes, hufgespaltenes Rind.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Es sehen dies die Gebeugten und freuen sich, die Gott suchen und euer Herz lebt auf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Denn der Herr h\u00f6rt auf die D\u00fcrftigen und seine Gefesselten verschm\u00e4ht er nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Ihn preisen Himmel und Erde, die Meere, und was darin sich regt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Denn Gott wird Zijon helfen und bauen die St\u00e4dte Judas, dass man darin wohne und es besitze.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Und die Nachkommen seiner Knechte werden es besitzen, und die seinen Namen lieben darin wohnen.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm70\">Psalm 70<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dem Sangmeister. Von David. Beim Opfer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gott, eile zu meiner Rettung, Herr, zu meinem Beistand!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Dass alle zu Schanden werden und err\u00f6ten, die mir nach dem Leben trachten, dass alle zur\u00fcckweichen und besch\u00e4mt werden, die mein Ungl\u00fcck w\u00fcnschen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Zur\u00fcckweichen m\u00f6gen alle in Folge ihrer Schande, die sprechen: Ha, ha!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Aber frohlocken und sich freuen in dir sollen alle, die dich suchen; und best\u00e4ndig sprechen: Gro\u00df ist der Herr! die nach deiner Hilfe verlangen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ich aber bin arm und d\u00fcrftig, eile Gott zu mir. Mein Beistand und mein Erretter bist du, Herr, s\u00e4ume nicht.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm71\">Psalm 71<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Bei dir, Herr, berge ich mich; lass mich nimmer zu Schanden werden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> In deiner Gerechtigkeit rette mich und befreie mich, neige mir dein Ohr und hilf mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sei mir eine Felsenwohnung, wo ich best\u00e4ndig Zuflucht finde, wie du zu meiner Hilfe verhei\u00dfen, denn mein Fels und meine Burg bist du.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Mein Gott, befreie mich aus der Hand des Ruchlosen, aus der Hand des Ungerechten und Gewaltt\u00e4tigen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Denn du bist meine Hoffnung, mein Herr, Gott, meine Zuversicht von Jugend auf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Auf dich habe ich mich gest\u00fctzt vom Mutterleibe an, seit meiner Mutter Scho\u00df bist du meine Vorsehung; von dir ist stets mein R\u00fchmen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wie ein Warnungszeichen bin ich vielen geworden, aber du bist meine m\u00e4chtige Zuflucht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Voll wird dann mein Mund deines Lobes sein, alle Tage gedenke ich deines Ruhmes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wirf mich nicht weg zur Zeit des Alters, wenn meine Kraft schwindet, verlasse mich nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Denn meine Feinde sprechen von mir, und die mein Leben belauern, halten gemeinsam Rat ab.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und sprechen: Gott hat ihn verlassen, verfolgt und greift ihn, denn niemand rettet ihn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Gott, entferne dich nicht von mir, mein Gott, eile mir beizustehen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> M\u00f6gen meine Widersacher zu Schanden und vernichtet werden, in Spott und Schimpf sich h\u00fcllen, die mein Ungl\u00fccksuchen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Ich aber hoffe stets, ich werde deinen Ruhm noch vergr\u00f6\u00dfern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Mein Mund wird erz\u00e4hlen deine Gerechtigkeit, jeden Tag deine H\u00fclfe, die ich nicht ermessen kann.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ich trete hin mit den Machttaten Gottes des Herrn, will verk\u00fcnden deine Gerechtigkeit, nur deine allein.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Gott, du hast mich geleitet von Jugend auf und bis jetzt; darum will ich deine Wunder verk\u00fcnden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Ver lass  mich, o Herr, auch bis ins Alter und Greisentum nicht, bis ich verk\u00fcnde deine Macht dem sp\u00e4teren Geschlechte, jedem Nachkommen deine St\u00e4rke.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dein Heil, o Gott, reicht zur H\u00f6he, der du gro\u00dfes getan, Gott, wer ist dir gleich?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Der du mich viel Not und Leiden hast erleben lassen, du wirst wiederum mich beleben und aus den Tiefen der Erde mich wiederum erheben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Du wirst meine W\u00fcrde vergr\u00f6\u00dfern und tr\u00f6stend dich mir zuwenden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Daf\u00fcr werde ich dich preisen mit Psaltern, deine Treue, mein, Gott, dich lobpreisen mit der Harfe, Heiliger Israels!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Jauchzen werden meine Lippen, wenn ich dich lobpreise, und meine Seele, die du erl\u00f6st hast.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Auch soll meine Zunge immer von deiner Gerechtigkeit sprechen, denn besch\u00e4mt sind und es err\u00f6ten alle, die mein Ungl\u00fcck suchen.<\/p>\n<h2 id=\"Psalm72\">Psalm 72<\/h2>\n<p>Gott, verleihe deinen Richterspruch dem K\u00f6nig und dein Heil dem K\u00f6nigssohne,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Dass er dein Volk mit Gerechtigkeit richte und die Armen nach Geb\u00fchr.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> M\u00f6gen die Berge dem Volke Frieden bringen und die H\u00fcgel Gerechtigkeit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Erschaffe Recht den Armen des Volkes, helfe den d\u00fcrftigen Kindern und zermalme den Gewaltt\u00e4tigen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Sie m\u00f6gen dich f\u00fcrchten, soweit die Sonne leuchtet, und unter dem Mond f\u00fcr alle Geschlechter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> [Das Heil] komme wie Regen auf Wiesenschur, wie G\u00fcsse zur Wasserung der Erde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> In seinen Tagen soll der Gerechte bl\u00fchen und Friedensf\u00fclle sei, bis kein Mond mehr ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Er herrsche von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Vor ihm sollen die [Bewohner] der Inseln knien und seine Feinde Staub lecken.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die K\u00f6nige von Tarsis und der Meeresk\u00fcste steuern Geschenke, die K\u00f6nige von Saba und Seba bringen Gaben dar.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Die K\u00f6nige sollen sich vor ihm niederwerfen, alle V\u00f6lker ihm dienen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Er wird den D\u00fcrftigen, der nach Hilfe ruft, befreien, und den Armen, der keinen Beistand hat.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Er wird mild auf den Armen und D\u00fcrftigen schauen, und die D\u00fcrftigen rettet er.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Von Bedr\u00fcckung und Gewalt wird er sie befreien, und teuer ist ihr Blut in seinen Augen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Er m\u00f6ge leben, und [Gott] gebe ihm vom Golde Sabas; denn f\u00fcr ihn wird st\u00e4ndig gebetet, alle Tage wird er gesegnet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Es sei F\u00fclle des Getreides im Lande, auf dem Gipfel der Berge; es rausche wie der Libanon seine Frucht, und sie erbl\u00fche aus der Stadt wie das Gras der Erde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Es sei sein Name auf ewig, unter der Sonne bl\u00fche sein Name, dass man sich mit ihm segne, alle V\u00f6lker ihn gl\u00fccklich preisen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Gepriesen sei der Herr, Gott, der Gott Israels, der allein Wunder tut.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und gepriesen sein herrlicher Name ewiglich, und voll werde seiner Herrlichkeit die ganze Erde. Amen, Amen!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Zu Ende sind die Gebete Davids, des Sohnes Isai.<\/p>\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;tanach&#8220;]<\/p>\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;bernfeld&#8220;]<\/p>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div> DieserPsalmvers ist in seinem Bilde missverstanden worden, weshalb er den Erkl\u00e4rern so viele Schwierigkeiten bot. Der Psalmist vergleicht die Ruchlosen, die die Leute meuchlings \u00fcberfallen, mit einem morschen Geb\u00e4ude, unter dem man unversehens versch\u00fcttet werden kann. <\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld Alle Psalmen &#8211; Tehillim in der \u00dcbersicht Psalm: 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 Psalm 42 1. Dem Sangmeister. Eine Betrachtung von den S\u00f6hnen Korah. 2. Wie eine Hirschkuh nach Wasserquellen lechzt, so lechzt meine Seele nach dir, o Gott! 3. Es d\u00fcrstet meine Seele nach Gott, nach dem lebendigen Gott; wann werde ich kommen und vor dem Antlitz Gottes erscheinen? 4. Meine Tr\u00e4ne ist meine Speise geworden Tag und Nacht; wenn man zu mir alle Tage spricht: Wo ist dein Gott? 5. Daran denke ich, und ich werde wehm\u00fctig gestimmt: da ich einher zog in der Menge, mit ihnen wallte zum Gotteshause, mit der Stimme des Jubels und des Dankes in der festlichen Schaar. 6. Was bist du, meine Seele, gebeugt und jammerst in mir? Harre auf Gott, denn noch werd ich ihm danken das Heil seines Antlitzes. 7. Mein Gott &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4261,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4759","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4759","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4759"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4759\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4780,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4759\/revisions\/4780"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4759"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}