{"id":4832,"date":"2019-08-23T10:25:05","date_gmt":"2019-08-23T08:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=4832"},"modified":"2019-10-16T15:59:52","modified_gmt":"2019-10-16T13:59:52","slug":"raschitest","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/creative-commons\/arbeit-mit-transkribus\/raschitest\/","title":{"rendered":"RaschiTest"},"content":{"rendered":"<p><strong>Raschis Kommentar zum Buch Bereschit (Genesis)<\/strong><br \/>\n\u00dcbersetzung von Rabb. Dr. Selig Bamberger, 1922; auf der Grundlage der kritischen Edition von Rabb. Prof. Abraham Berliner, 1905.<br \/>\nDie verwendete Torah \u00dcbersetzung stammt von Dr. J. Wohlgemuth, Dozent am Rabbiner-Seminar zu Berlin, und J. Bleichrode; R\u00f6delheim 1899. Bearbeitet von Igor Itkin. <br \/>\n<strong>[Hinweis: Die zitierten Bezugsverse in Raschis Kommentar stimmen zum Teil mit der hier verwendeten Torah-\u00dcbersetzung noch nicht \u00fcberein.]<\/strong><\/p>\n<h2>Kapitel 1<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. <br \/><\/font><\/p>\n<p>1 <h>\u05d1\u05e8\u05d0\u05e9\u05d9\u05ea<\/h>. R. Jizchak sagte, die Torah h\u00e4tte erst bei dem Abschnitt (Ex. 12) \u201edieser Monat sei euch\u00bb, zu beginnen brauchen, weil dieser das erste Gebot enth\u00e4lt, das Israel aufgetragen wurde. Warum f\u00e4ngt sie aber mit der Sch\u00f6pfung an? (Ps. 111, 6) \u201eWeil Er Seine Allmacht Seinem Volke verk\u00fcndete, ihm das Erbe der Nationen zu geben.\u00bb Wenn die V\u00f6lker der Welt zu Israel sprechen sollten, ihr seid R\u00e4uber, denn ihr habt die L\u00e4nder der sieben Nationen eingenommen, so antworten sie ihnen, die ganze Erde geh\u00f6rt dem Heiligen, gelobt sei Er. \u201eEr hat sie erschaffen und dem gegeben, der gerecht in Seinen Augen\u00bb (Jer. 27, 5); nach Seinem Willen hat Er sie jenen gegeben und nach Seinem Willen sie ihnen genommen und uns gegeben (Jalk. Ex. 12, 2).<br \/>\n<br \/> <h>\u05d1\u05e8\u05d0\u05e9\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05e8\u05d0<\/h> Dieser Vers sagt, \u201eerkl\u00e4re mich so\u00bb, wie ihn unsere Lehrer erkl\u00e4rt haben (Bereschit Rabbah), um der Torah willen, die \u201edas Erste Seines Weges\u00bb genannt wird (Spr. 8, 22), und um Israels willen, \u201edas Erste Seines Ertrages\u00bb genannt wird (Jer. 2, 3). Wenn du ihn aber nach dem einfachen Sinn erkl\u00e4ren willst, erkl\u00e4re ihn so: Am Anfang der Erschaffung von Himmel und Erde, als die Erde noch w\u00fcst und \u00f6de und Finsternis war, da sprach Gott, es werde Licht. Der Vers will nicht die Reihenfolge der Sch\u00f6pfung lehren, um zu sagen, dass diese (Himmel und Erde) zuerst erschaffen wurden. Wollte er das lehren, so m\u00fcsste er den Ausdruck <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05b4\u05d0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> gebrauchen; denn <h>\u05e8\u05b5\u05d0\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05ea<\/h> ist in der Schrift immer mit dem n\u00e4chsten Worte verbunden, so (Jer. 26. 1), \u201eam Anfang der Regierung von Jojakim\u00bb, (Gen. 10,10) \u201edas Erste seines Reiches\u00bb, (Deut. 18, 4) \u201edas Erste deines Getreides\u00bb. Darum musst du auch hier sagen, am Anfang, da Gott erschuf, als ob stehen w\u00fcrde, am Anfang der Erschaffung. \u00c4hnlich (Hosch. 1,2), \u201e <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05dc\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d3\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b6\u05e8<\/h> <h>\u05d4<\/h>&#8218; <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b5\u05e2\u05b7<\/h> am Anfang, da der Ewige mit Hoschea sprach\u00bb, das hei\u00dft, am Beginn der Rede des Heiligen, gelobt sei Er, mit Hoschea, sprach der Ewige zu Hoschea. Solltest du aber sagen, der Vers lehrt, dass diese (Himmel und Erde) zuerst erschaffen wurden, und der Sinn w\u00e4re, am Anfang von allem erschuf Er diese, \u2014 da es Verse gibt, die kurz gefasst sind und in denen ein Wort zu erg\u00e4nzen ist, so (Job 3,10) \u201eweil man nicht die Pforten des Scho\u00dfes meiner Mutter verschloss\u00bb, wo kein Subjekt genannt wird, ebenso (Jes. 8,4), \u201eman wird das Verm\u00f6gen von Damesek wegtragen\u00bb, und es steht nicht, wer wegtragen wird; ferner (Arnos 6, 12), \u201epfl\u00fcgt man mit Rindern\u00bb, und er sagt nicht, pfl\u00fcgt ein Mensch mit Rindern; ebenso (Jes. 46,10), \u201eIch verk\u00fcnde im Anbeginn das Ende\u00bb, und er f\u00fchrt nicht aus, \u201eIch verk\u00fcnde im Anbeginn der Sache das Ende der Sache, \u2014 wenn es so w\u00e4re, m\u00fcsstest du dich fragen, das Wasser war ja zuerst; denn es hei\u00dft, der Geist Gottes schwebte \u00fcber die Fl\u00e4che des Wassers, und der Vers hat uns noch nicht offenbart, wann die Erschaffung des Wassers stattgefunden; aus diesem Vers kannst du entnehmen, dass das Wasser schon vor der Erde erschaffen war; au\u00dferdem wurde der Himmel aus Feuer und Wasser gebildet; und du musst zum Schluss gelangen, dass uns der Vers nichts \u00fcber die Reihenfolge, was fr\u00fcher und was sp\u00e4ter war, lehrt.<br \/>\n<br \/><strong>Gott<\/strong> (der Richter) <strong>erschuf,<\/strong> und es hei\u00dft nicht, der Ewige (der Allerbarmer) erschuf; denn zuerst bestand die Absicht, auf Grund der Gerechtigkeit zu erschaffen, da Er aber sah, dass die Welt dann nicht bestehen k\u00f6nne, schickte Er die Barmherzigkeit voran und verband sie mit der Gerechtigkeit, darum hei\u00dft es (Gen. 2,4), &#8222;am Tage, da der Ewige, Gott, Erde und Himmel erschuf&#8220;.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:2 Und die Erde war \u00f6de und w\u00fcst, und Finsternis \u00fcber dem Abgrund, und Gottes Odem schwebte \u00fcber den Wassern. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. W\u00fcst und \u00f6de.<\/strong> <h>\u05ea\u05b9\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> bedeutet Staunen und Entsetzen, ein Mensch h\u00e4tte \u00fcber die \u00d6de auf ihr gestaunt und sich dar\u00fcber entsetzt.<br \/>\n<br \/><h>\u05ea\u05b9\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> Entsetzen,<br \/>\n<br \/> <h>\u05d1\u05d4\u05d5<\/h> bedeutet Leere und \u00d6de.<br \/>\n<br \/><strong>\u00dcber der Fl\u00e4che der Flut,<\/strong> \u00fcber der Fl\u00e4che des Wassers auf der Erde.<br \/>\n<br \/><strong>Und der Geist Gottes schwebte,<\/strong> der Thron Seiner Herrlichkeit stand im Raum und schwebte \u00fcber dem Wasser durch das Wort des Heiligen, gelobt sei Er, und Seinen Befehl wie eine Taube, die \u00fcber dem Neste schwebt; \u00fcber etwas schweben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:3 Da sprach Gott: Es werde Licht! Und es ward Licht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Gott sah das Licht, dass es gut war, und Er unterschied.<\/strong> Auch hier sind wir auf die Worte der Aggada angewiesen, (Bereschit Rabbah 11) &#8222;Er sah, dass es nicht verdiene, von den B\u00f6sen gebraucht zu werden, und sonderte es f\u00fcr die Frommen in der einstigen Welt ab&#8220;. Nach dem einfachen Sinn erkl\u00e4re so, Er sah, dass es gut war und ihm nicht gezieme, mit der Finsternis zusammen vermischt gebraucht zu werden, darum wies Er dem einen sein Gebiet am Tag und dem anderen sein Gebiet in der Nacht an.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es ward Abend, und es ward Morgen, ein Tag. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Ein Tag.<\/strong> Nach der Ordnung des Ausdrucks in diesem Abschnitte h\u00e4tte es hei\u00dfen m\u00fcssen, der erste Tag, so wie bei den anderen Tagen steht, der zweite, der dritte, der vierte. Warum steht hier &#8220; <h>\u05d0\u05d7\u05d3<\/h> (Tag des Einzigen)&#8220;? Weil an ihm der Heilige, gelobt sei Er, in Seiner Welt noch allein war; denn die Engel wurden erst am zweiten Tage erschaffen. So wird im Bereschit Rabbah 3:8 erkl\u00e4rt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:6 Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung mitten im Wasser, und sie scheide zwischen Wasser und Wasser. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Es werde ein Raum,<\/strong> es werde fest der Raum (Bereschit Rabbah 4:2). Obschon der Himmel bereits am ersten Tage erschaffen war, so war er noch fl\u00fcssig und wurde am zweiten vom Drohen des Heiligen, gelobt sei Er, fest, als Er sprach, es werde ein Raum. Das meint die Schrift (Job 26,11), &#8222;die S\u00e4ulen des Himmels wankten, den ganzen ersten Tag, und am zweiten erstarrten sie von Seinem Drohen, wie ein Mensch entsetzt stehen bleibt, wenn ihm jemand droht, der ihm Angst einfl\u00f6\u00dft.&#8220;<br \/>\n<br \/><strong>Inmitten des Wassers,<\/strong> mitten zwischen den Wassern (Bereschit Rabbah 4:3); denn es befindet sich ein ebenso gro\u00dfer Abstand zwischen dem Wasser in der H\u00f6he und dem Himmel wie zwischen dem Himmel und dem Wasser auf der Erde; daraus kannst du du entnehmen, dass es (das Wasser der H\u00f6he) vom Worte des K\u00f6nigs getragen wird (Taanit 10a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:7 Und Gott machte die Ausdehnung und schied zwischen dem Wasser, das unter der Ausdehnung, und dem Wasser, das \u00fcber der Ausdehnung; und es ward also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Gott machte den Raum,<\/strong> Er stellte ihn fertig, darin bestand sein Machen; \u00e4hnlich (Deut. 21, 12), &#8222;sie mache ihre N\u00e4gel <h>\u05d5\u05e2\u05e9\u05ea\u05d4<\/h> <h>\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05e6\u05e4\u05e8\u05e0\u05d9\u05d4<\/h>&#8220; (lasse sie wachsen).<br \/>\n<br \/><strong>\u00dcber dem Raum,<\/strong> (Bereschit Rabbah 4:10) es steht nicht <h>\u05e2\u05dc<\/h> (unmittelbar dar\u00fcber), sondern <h>\u05de\u05e2\u05dc<\/h> <h>\u05dc\u05e8\u05e7\u05d9\u05e2<\/h> (oberhalb des Raumes), weil das Wasser frei schwebt (durch das Wort des Ewigen). \u2014 Warum steht am zweiten Tage nicht, es war gut? Weil das Werk des Wassers erst am dritten Tag vollendet wurde; siehe, am zweiten begann Er es nur, und eine Sache, die nicht vollendet ist, ist nicht in ihrer Vollkommenheit und G\u00fcte; am dritten, da das Werk des Wassers vollendet wurde und Er ein anderes Werk anfing und fertig machte, wiederholt die Schrift und sagt zweimal <h>\u05d1\u05d9<\/h> <h>\u05d8\u05d5\u05d1<\/h>, einmal f\u00fcr die Vollendung des Werkes des zweiten und einmal f\u00fcr die des Werkes dieses Tages.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:8 Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Und es ward Abend, und es ward Morgen, ein zweiter Tag. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Gott nannte den Raum Himmel<\/strong>, <h>\u05e9\u05c2\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> (trage Wasser, Bereschit Rabbah), <h>\u05e9\u05dd<\/h> <h>\u05de\u05d9\u05dd<\/h> (dort ist Wasser, Chagiga 12a), <h>\u05d0\u05b5\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> (Feuer und Wasser, Bereschit Rabbah), Er mischte sie miteinander und schuf daraus den Himmel.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, und sichtbar werde das Trockene; und es ward also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Es sammele sich das Wasser;<\/strong> denn es war \u00fcber die Fl\u00e4che der ganzen Erde ausgebreitet, da sammelte Er es im Ozean, das ist das gr\u00f6\u00dfte von allen Meeren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:10 Und Gott nannte das Trockene Land, und die Sammlung des Wassers nannte er Meere; und Gott sah, dass es gut war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Nannte Er Meere;<\/strong> es ist doch nur ein Meer? Nur, es gleicht nicht der Geschmack eines Fisches, der in Akko aus dem Meere kommt, dem Geschmack eines solchen in Spanien (Bereschit Rabbah 5:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde Gr\u00fcnes hervorsprie\u00dfen, Kraut, das Samen bringt, Fruchtb\u00e4ume, die Frucht tragen, jeder nach seiner Art, in denen ihr Same ist, auf der Erde; und es ward also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Die Erde bedecke sich mit Gr\u00fcn,<\/strong> Kr\u00e4utern <h>\u05d3\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0<\/h> ist nicht gleichbedeutend mit <h>\u05e2\u05b5\u05e9\u05c2\u05b6\u05d1<\/h> und <h>\u05e2\u05b5\u05e9\u05c2\u05b6\u05d1<\/h> nicht mit <h>\u05d3\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0<\/h> , und der Ausdruck des Verses h\u00e4tte nicht lauten d\u00fcrfen <h>\u05ea\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05d1<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5<\/h>, weil die Arten des Gr\u00fcns ( <h>\u05d3\u05bc\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0<\/h> ) von einander verschieden sind und jede f\u00fcr sich das und das Kraut ( <h>\u05e2\u05b5\u05e9\u05c2\u05b6\u05d1<\/h> ) genannt wird; man k\u00f6nnte auch nicht sagen, das und das Gr\u00fcn ( <h>\u05d3\u05bc\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0<\/h> ); denn unter <h>\u05d3\u05bc\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0<\/h> versteht man das Kleid der Erde, wenn sie mit Gr\u00fcn \u00fcberzogen ist. \u2014<br \/>\n<br \/><strong>Die Erde bedecke sich mit Gr\u00fcn,<\/strong> f\u00fclle sich und h\u00fclle sich in ein Kleid von Kr\u00e4utern; die \u00dcbersetzung von <h>\u05d3\u05bc\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0<\/h> ist Gr\u00fcn, alles durcheinander; jede Pflanze f\u00fcr sich aber hei\u00dft <h>\u05e2\u05b5\u05e9\u05c2\u05b6\u05d1<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Samen bringend,<\/strong> es wachse sein Samen in ihm, um davon an einer anderen Stelle zu s\u00e4en. \u2014<br \/>\n<br \/><strong>Fruchtbaum,<\/strong> der Geschmack des Baumes gleiche dem Geschmack der Frucht; sie aber tat nicht so, sondern die Erde brachte nur B\u00e4ume hervor, die Fr\u00fcchte trugen, aber der Baum selbst war keine Frucht. Als darum der Mensch wegen seiner S\u00fcnde verw\u00fcnscht wurde, da wurde auch sie, die Erde, ob ihrer Schuld heimgesucht und ihr geflucht. \u2014<br \/>\n<br \/><strong>In dem sein Samen ist,<\/strong> das sind die Kerne in den Fr\u00fcchten, aus denen, wenn man sie einpflanzt, wieder ein Baum hervorgeht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:12 Und die Erde lie\u00df Gr\u00fcnes hervorgehen, Kraut, das nach seiner Art Samen bringt, und fruchttragende B\u00e4ume, in denen Samen nach ihrer Art ist; und Gott sah, dass es gut war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Die Erde brachte hervor;<\/strong> wenn auch bei dem Befehl, der an die Kr\u00e4uter erging, nicht <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> (nach seiner Art) steht, so h\u00f6rten sie, wie dies den B\u00e4umen befohlen wurde, da wandten sie auf sich den Schluss vom Leichteren aufs Schwerere an <h>\u05e7\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d5\u05b8\u05d7\u05d5\u05b9\u05de\u05b6\u05e8<\/h> (dass sie, die zahlreichen und dicht zusammenstehenden Pflanzen, sich noch mehr als die B\u00e4ume vor Vermischung zu h\u00fcten h\u00e4tten), wie dies in der Aggada von Chullin (60a) erkl\u00e4rt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:13 Und es ward Abend, und es ward Morgen, ein dritter Tag. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:14 Und Gott sprach: Es seien Lichtk\u00f6rper an der Ausdehnung des Himmels, zu scheiden zwischen Tag und Nacht. Und sie sollen zu Zeichen sein, zu Zeiten, Tagen und Jahren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Es sollen Lichter werden;<\/strong> sie waren schon am ersten Tage erschaffen worden (Chagiga 12a), am vierten gebot Er ihnen, im Raume zu schweben. Ebenso wurden alle Gesch\u00f6pfe des Himmels und der Erde schon am ersten Tage erschaffen und jedes an dem f\u00fcr es bestimmten Tage (in sein Amt) eingesetzt; darauf weist das Wort <h>\u05d0\u05ea<\/h> vor <h>\u05d4\u05e9\u05de\u05d9\u05dd<\/h> und vor <h>\u05d4\u05d0\u05e8\u05e5<\/h> hin, ihre Gesch\u00f6pfe hinzuzuf\u00fcgen.<br \/>\n<br \/><strong>Es sollen Lichter werden;<\/strong> <h>\u05de\u05b0\u05d0\u05b9\u05e8\u05b9\u05ea<\/h> ist ohne <h>\u05d5<\/h> (Waw) geschrieben (wie <h>\u05de\u05d0\u05e8\u05d4<\/h> Verw\u00fcnschung), weil dieser Tag die Gefahr in sich birgt, dass an ihm Halskrankheit die Kinder bef\u00e4llt, wie wir (in Taanit 27b) lernen: &#8222;am vierten der Woche fasteten sie, dass nicht das Halsleiden die Kinder befalle.&#8220;<br \/>\n<br \/><strong>Um zwischen dem Tag und der Nacht zu unterscheiden,<\/strong> nachdem das erste Licht verborgen war; aber in den sieben (drei ersten) Tagen der Sch\u00f6pfung dienten das erste Licht und die erste Finsternis miteinander, (das eine) am Tag und (das andere) bei Nacht.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie seien zu Zeichen;<\/strong> wenn die Lichter geschlagen (verdunkelt) werden, ist es ein b\u00f6ses Zeichen f\u00fcr die Welt; so hei\u00dft es (Jer. 10,2): &#8222;vor den Zeichen des Himmels zittert nicht.&#8220; wenn ihr den Willen des Heiligen, gelobt sei Er, erf\u00fcllet, braucht ihr euch nicht vor den Strafen zu f\u00fcrchten (Sukkah 29a).<br \/>\n<br \/><strong>Und zu Zeiten;<\/strong> das bezieht sich auf die Zukunft. Israel sollten die (Fest-) Zeiten aufgetragen werden, und diese werden nach dem Eintritt des Neumondes gez\u00e4hlt (Bereschit Rabbah 6:1)<br \/>\n<br \/><strong>Und zu Tagen;<\/strong> der Dienst der Sonne die H\u00e4lfte des Tages und der Dienst des (Voll-) Mondes die andere H\u00e4lfte, das ergibt einen ganzen Tag.<br \/>\n<br \/><strong>Und zu Jahren;<\/strong> nach 365\u00bc Tagen haben sie ihren Weg durch die zw\u00f6lf sie bedienenden Sternbilder vollendet, das ist ein Jahr. Dann beginnen sie abermals im Kreise zu wandeln, gleich ihrer ersten Bahn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:15 Und als Lichttr\u00e4ger an der Ausdehnung des Himmels, auf die Erde zu leuchten; und es ward also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Und sie seien zu Lichtern;<\/strong> auch noch dazu sollen sie dienen, die Welt zu erleuchten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:16 Und Gott machte die beiden gro\u00dfen Lichtk\u00f6rper, den gr\u00f6\u00dferen zur Herrschaft des Tages, und den kleineren zur Herrschaft der Nacht, und die Sterne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Die gro\u00dfen Lichter;<\/strong> (Chullin 60b) sie wurden beide gleich gro\u00df erschaffen, da wurde der Mond verkleinert, weil er anklagte und sagte: &#8222;es ist nicht m\u00f6glich, dass zwei K\u00f6nige sich einer und derselben Krone bedienen.&#8220;<br \/>\n<br \/><strong>Und die Sterne;<\/strong> weil Er den Mond verkleinerte, vermehrte Er sein Heer, um ihn zu befriedigen (Bereschit Rabbah 6:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:17 Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, auf die Erde zu leuchten, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:18 Und am Tage und in der Nacht zu herrschen und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden; und Gott sah, dass es gut war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:19 Und es ward Abend, und es ward Morgen, ein vierter Tag. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von wimmelnden lebenden Wesen, und der Vogel fliege \u00fcber der Erde an der Ausdehnung des Himmels. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Lebewesen,<\/strong> von Leben erf\u00fcllt.<br \/>\n<br \/><strong>Kriechtier,<\/strong> jedes Tier, das sich nicht \u00fcber die Erde erhebt (niedrig ist), wird <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8\u05b6\u05e5<\/h> genannt, unter den V\u00f6geln wie Fliegen, unter den Kriechtieren wie Ameisen, K\u00e4fer und W\u00fcrmer und unter gr\u00f6\u00dferen Tieren wie Wiesel, M\u00e4use und Schnecken u. dgl. und alle Fische.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:21 Und Gott schuf die gro\u00dfen Seetiere und alle lebenden Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, jedes nach seiner Art, und jeden beschwingten Vogel nach seiner Art; und Gott sah, dass es gut war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Die Seetiere,<\/strong> die gro\u00dfen Fische im Meere; und nach den Worten der Aggada (Bawa Batra 74b) den Leviathan und sein Weibchen. Er erschuf sie, M\u00e4nnchen und Weibchen, aber Er t\u00f6tete das Weibchen und bewahrte sein Fleisch f\u00fcr die Frommen in der einstigen Welt auf; denn, wenn sie sich fortgepflanzt und vermehrt h\u00e4tten, so h\u00e4tte die Welt nicht vor ihnen bestehen k\u00f6nnen.<br \/>\n<br \/><strong>Lebewesen,<\/strong> von Leben erf\u00fcllt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und f\u00fcllet das Wasser in den Meeren, und der Vogel mehre sich auf der Erde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Segnete sie;<\/strong> weil man sie vermindert, von ihnen f\u00e4ngt und isst, mussten sie gesegnet werden. Auch das Gewild h\u00e4tte den Segen gebraucht; nur wegen der Schlange, der sp\u00e4ter geflucht wurde, darum segnete Er es nicht, damit sie nicht dazu geh\u00f6re (Bereschit Rabbah 11:2).<br \/>\n<br \/>** <h>\u05e4\u05bc\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc<\/h>** kommt von <h>\u05e4\u05bc\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> (Frucht) her, das hei\u00dft, bringt Fr\u00fcchte hervor.<br \/>\n<br \/><strong>Und mehret euch;<\/strong> wenn Er nur gesagt h\u00e4tte, seid fruchtbar, dann h\u00e4tte eins immer nur eins und nicht mehr gezeugt; darum kommt, und mehret euch <h>\u05d5\u05bc\u05e8\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc<\/h>, dass eins viele zeuge.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:23 Und es ward Abend, und es ward Morgen, ein f\u00fcnfter Tag. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:24 Und Gott sprach: Es bringe die Erde lebende Wesen hervor, ein jedes nach seiner Art, Vieh, Gew\u00fcrm und Wild des Landes nach ihrer Art, und es ward also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Die Erde bringe hervor;<\/strong> das ist, was ich (Vers 14) erkl\u00e4rt habe, alles war schon am ersten erschaffen und hatte nur n\u00f6tig, dass man es herausbringe.<br \/>\n<br \/><strong>Lebewesen,<\/strong> von Leben erf\u00fcllt.<br \/>\n<br \/><strong>Und Kriechtiere,<\/strong> das sind die niedrigen, auf der Erde sich bewegenden Kriechtiere, die aussehen, als w\u00fcrden sie geschleift, weil ihr Gehen nicht bemerkt wird. \u00dcberall, wo <h>\u05e8\u05b6\u05de\u05b6\u05e9\u05c2<\/h> oder <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8\u05b6\u05e5<\/h> vorkommt, k\u00f6nnen wir mit sich regen \u00fcbersetzen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:25 Und Gott machte das Wild des Landes und das Vieh, und alles Gew\u00fcrm des Erdbodens nach ihrer Art; und Gott sah, dass es gut war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Machte,<\/strong> bildete sie in ihrer Sch\u00f6nheit und ausgewachsenen Gestalt (Chullin 60a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:26 Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen in Unserm Ebenbilde, in \u00c4hnlichkeit mit Uns, dass sie herrschen \u00fcber die Fische des Meeres, \u00fcber die V\u00f6gel des Himmels, \u00fcber das Vieh und \u00fcber die ganze Erde und \u00fcber alles Gew\u00fcrm, das sich auf der Erde regt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Wir wollen einen Menschen machen,<\/strong> (Bereschit Rabbah 8) die Herablassung des Heiligen, gelobt sei Er, lernen wir von hier. Weil der Mensch den Engeln gleicht, k\u00f6nnten sie ihn beneiden, darum beriet Er sich mit ihnen. Auch wenn er die K\u00f6nige richtet, ber\u00e4t Er sich mit Seiner Umgebung. So finden wir bei Achab (Tanchuma Schemot 18), dass Micha zu ihm sagte, (I K\u00f6n. 22, 19) &#8222;ich schaute den Ewigen, auf dem Throne sitzend, und alles Heer des Himmels stand um Ihn zu Seiner Rechten und zu Seiner Linken.&#8220; Gibt es denn rechts und links vor Ihm? Nur, die zur Rechten, das sind die Verteidiger, und die zur Linken, die Ankl\u00e4ger. Ebenso (Dan. 4, 14), &#8222;durch das Urteil der Engel besteht das Wort und den Ausspruch der Heiligen der Befehl.&#8220; Auch hier beriet Er sich mit Seiner Umgebung und lie\u00df sich ihre Zustimmung geben, indem Er zu ihnen sagte, im Himmel sind, die mir gleichen; sollten auf der Erde nicht solche sein, die mir gleichen, so entsteht Neid im Sch\u00f6pfungswerk.<br \/>\n<br \/><strong>Wir wollen einen Menschen machen,<\/strong> (Bereschit Rabbah 8:9) obschon sie Ihm bei seiner Erschaffung nicht halfen und der Ausdruck Abtr\u00fcnnigen Gelegenheit zu einem Angriff geben k\u00f6nnte, hielt sich die Schrift doch nicht zur\u00fcck, Anstand und Demut zu lehren, auch der gro\u00dfe berate sich mit dem Kleinen und lasse sich von ihm seine Zustimmung geben. W\u00fcrde stehen, Ich will einen Menschen machen, so k\u00f6nnten wir nicht daraus entnehmen, dass Er zu Seinem Gerichtshof sprach, sondern sich selbst. Als Antwort gegen die Abtr\u00fcnnigen steht gleich daneben, \u00bbGott erschuf den Menschen\u00ab, und es hei\u00dft nicht, \u00bbsie erschufen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>In unserem Ebenbild,<\/strong> unserer Erscheinung.<br \/>\n<br \/><strong>In \u00c4hnlichkeit mit uns,<\/strong> zu unterscheiden und zu verstehen.<br \/>\n<br \/><strong>Sie sollen \u00fcber die Fische des Meeres herrschen,<\/strong> der Ausdruck <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e8\u05b0\u05d3\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> kann Herrschaft, aber auch Sinken bedeuten; (Bereschit Rabbah 8:12) ist der Mensch w\u00fcrdig, so herrscht er \u00fcber die wilden und die zahmen Tiere, ist er nicht w\u00fcrdig, so wird er ihnen unterworfen, und das Tier herrscht \u00fcber ihn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Ebenbilde, im Ebenbilde Gottes schuf er ihn; m\u00e4nnlich und weiblich schuf er sie. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Gott erschuf den Menschen in Seinem Ebenbilde,<\/strong> in der Form, die f\u00fcr ihn gebildet war; alles wurde durch das Wort erschaffen, er aber durch die H\u00e4nde, so hei\u00dft es (Ps. 139, 5), \u00bbDu legtest auf mich Deine Hand\u00ab, er wurde mit einem Petschaft geformt wie eine M\u00fcnze unter dem Stempel, den man Pr\u00e4gstock nennt; so sagt auch die Schrift (Job 38,14), \u00bbsie wandelt sich (die Erde) wie Ton unter dem Siegel\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Im Ebenbilde Gottes schuf Er ihn;<\/strong> er erkl\u00e4rt dir, die Form, die f\u00fcr ihn bereitet wurde, gleicht der Erscheinung seines Sch\u00f6pfers.<br \/>\n<br \/><strong>M\u00e4nnlich und weiblich erschuf Er sie,<\/strong> weiter aber hei\u00dft es (2, 21), Er nahm eine von seinen Rippen usw. Der agadische Midrasch erkl\u00e4rt dies (Erubin 18a), Er erschuf ihn bei seiner ersten Erschaffung mit doppeltem Angesicht, und dann teilte Er ihn. \u2014 Der einfache Sinn des Verses ist, hier teilt er dir mit, dass beide am sechsten Tage erschaffen wurden, und erkl\u00e4rt dir noch nicht, wie sie erschaffen wurden, das erkl\u00e4rt er dir an einer anderen Stelle.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch, f\u00fcllet die Erde und bezwinget sie, und herrschet \u00fcber die Fische des Meeres, \u00fcber die V\u00f6gel des Himmels und \u00fcber alle Tiere, die sich auf der Erde regen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Und bezwinget sie,<\/strong> (Bereschit Rabbah) <h>\u05d5\u05db\u05d1\u05e9\u05d4<\/h> ist ohne <h>\u05d5<\/h> geschrieben (Einzahl, bezwinge sie); dich zu lehren, dass der Mann die Frau beherrsche, dass sie nicht immer das Haus verlasse; und ferner dich zu lehren, (Jebamot 65b) dass der Mann, dessen Art ist zu herrschen, zur Fortpflanzung verpflichtet ist, und nicht die Frau.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:29 Und Gott sprach: Seht, ich gebe euch alles Kraut, das Samen tr\u00e4gt, auf der Oberfl\u00e4che der ganzen Erde und alle B\u00e4ume, an denen Baumfrucht, die Samen tr\u00e4gt; euch sei es zum Essen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Euch seien sie zur Speise, und allem Gewild der Erde,<\/strong> (Sanhedrin 59b) die Schrift hat ihnen die zahmen und die wilden Tiere in der Ern\u00e4hrung gleichgestellt und dem Menschen und seiner Frau nicht erlaubt, ein Gesch\u00f6pf zu t\u00f6ten; um sein Fleisch zu essen, sondern alle ohne Ausnahme sollten allerlei gr\u00fcne Kr\u00e4uter essen. Erst als die S\u00f6hne Noachs kamen, erlaubte Er ihnen das Fleisch, so hei\u00dft es (9, 3), \u00bballes, was sich regt, was da lebt\u2026\u00ab gleich den gr\u00fcnen Kr\u00e4utern, die ich dem ersten Menschen erlaubt habe, gebe ich euch alles.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">1:30 Allen Tieren des Landes aber und allen V\u00f6geln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, worin ein Lebensodem ist, gebe ich alles gr\u00fcne Kraut zum Essen; und es ward also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">1:31 Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut; und es ward Abend, und es ward Morgen, der sechste Tag. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Der sechste Tag<\/strong> (Tanchuma), er hat zu dem Worte <h>\u05e9\u05e9\u05d9<\/h> bei der Vollendung des Sch\u00f6pfungswerkes ein <h>\u05d4<\/h> hinzugef\u00fcgt, um zu sagen, dass Er f\u00fcr sie zur Bedingung machte, dass Israel die f\u00fcnf B\u00fccher der Torah auf sich nehme. Noch eine Erkl\u00e4rung (Schabbat 88a), der sechste Tag, alles blieb in der Schwebe bis zum sechsten Tag, das ist der sechste Siwan, der zur Gesetzgebung bestimmt war (eine andere Lesart: als am sechsten Siwan Israel die Torah annahm, wurde das ganze Sch\u00f6pfungswerk befestigt und betrachtet, als ob jetzt die Welt erschaffen worden w\u00e4re; das bedeutet der sechste Tag, weil jener Tag der sechste Siwan war).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:1 So waren vollendet der Himmel und die Erde und ihr ganzes Heer. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">2:2 Und Gott hatte am siebenten Tage sein Werk vollendet, das er gemacht, und ruhte am siebenten Tage von seinem ganzen Werke, das er gemacht. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 2<\/h2>\n<p><strong>2, 2. Gott vollendete am siebten Tag,<\/strong> (Bereschit Rabbah 10:9) R. Schimon sagt, die Menschen, die ihre Zeiten und Augenblicke nicht genau kennen, m\u00fcssen vom Unheiligen zum Heiligen hinzuf\u00fcgen; der Heilige, gelobt sei Er, aber, weil Er Seine Zeiten und Augenblicke genau kennt, trat in ihn (den siebten Tag) mit Haaresbreite (das hei\u00dft, ohne \u00dcbergang) ein, dass es aussah, als h\u00e4tte Er erst an ihm selbst vollendet. Eine andere Erkl\u00e4rung: Was fehlte noch der Welt? Die Ruhe. Der Schabbat kam und mit ihm die Ruhe, da war das Werk zu Ende und vollendet.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott von allem Werke, das er erschaffen und gemacht hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Er segnete und heiligte,<\/strong> (Bereschit Rabbah 11:9) segnete ihn durch das Man; denn alle Tage der Woche fiel f\u00fcr sie ein Omer f\u00fcr den Kopf herab und am sechsten doppeltes Brot, Er heiligte ihn durch das Man, denn am Schabbat kam \u00fcberhaupt kein Man herab, und der Vers bezieht sich auf die Zukunft.<br \/>\n<br \/><strong>Das Gott geschaffen, es zu vollbringen,<\/strong> das Werk, das am Schabbat h\u00e4tte erschaffen werden sollen, vollbrachte Er durch eine doppelte Sch\u00f6pfung schon am sechsten, wie es im Bereschit Rabba 11:9 erkl\u00e4rt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:4 Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, da sie erschaffen wurden, am Tage, da Gott, der Ewige Erde und Himmel gemacht hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Dies sind,<\/strong> die oben erw\u00e4hnten,<br \/>\n<br \/><strong>die Gesch\u00f6pfe von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden, am Tage, da der Ewige schuf;<\/strong> das lehrt dich, dass alle am ersten Tag erschaffen wurden. Eine andere Erkl\u00e4rung: (Bereschit Rabbah) <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05b4\u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05b0\u05d0\u05b8\u05dd<\/h>, Er erschuf sie mit dem Buchstaben des Gottesnamens <h>\u05d9\u05d4<\/h>, wie es hei\u00dft (Jes. 26,4), \u00bbauf Jah, den Ewigen, den Sch\u00f6pfer der Welten\u00ab; mit diesen beiden Buchstaben des Gottesnamens erschuf er die zwei Welten, und hier lehrt er dich, dass diese Welt mit dem <h>\u05d4<\/h> erschaffen wurde, (andere Lesart: eine Andeutung, wie das <h>\u05d4<\/h> unten offen ist, so ist die Welt f\u00fcr diejenigen offen, die reuig zur\u00fcckkehren; und die zuk\u00fcnftige Welt ist mit dem <h>\u05d9<\/h> erschaffen, um zu sagen, dass die Frommen in jener Zeit gering an Zahl wie ein <h>\u05d9<\/h>, der kleinste Buchstabe, sein werden); eine Andeutung, dass sie (die Gesch\u00f6pfe dieser Welt) in die Tiefe sinken, das Grab zu schauen, wie das <h>\u05d4<\/h>, das von allen Seiten geschlossen und unten offen ist, dass sie dort hinabsinken.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:5 Und das Gestr\u00e4uch des Feldes war noch nicht auf der Erde und das Kraut des Feldes noch nicht gewachsen; denn Gott, der Ewige hatte noch nicht auf die Erde regnen lassen, und der Mensch war noch nicht da, das Erdreich zu bearbeiten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. War noch nicht auf der Erde,<\/strong> \u00fcberall, wo <h>\u05d8\u05b6\u05e8\u05b6\u05dd<\/h> in der Schrift vorkommt, bedeutet es \u00abnoch nicht\u00bb und nicht \u00abzuerst\u00bb; es gibt davon keine Verbalform <h>\u05d4\u05b4\u05d8\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, wie man <h>\u05d4\u05b4\u05e7\u05b0\u05d3\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> sagt. Das beweist unsere Stelle und ferner, (Ex. 9, 30) \u00bb <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d8\u05b6\u05e8\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc\u05df<\/h> denn ihr f\u00fcrchtet euch noch nicht\u00ab. Und auch unsere Stelle erkl\u00e4re so, war noch nicht auf der Erde, als die Erschaffung der Welt am sechsten vollendet war, bevor der Mensch erschaffen war. <strong>Und alles Kraut des Feldes wuchs noch nicht.<\/strong> Es war noch nicht gewachsen; dass es aber am dritten hei\u00dft, die Erde soll hervorbringen, da kamen sie noch nicht hervor, sondern blieben am Ausgang aus dem Boden stehen bis zum sechsten Tag (Chulin 60b). <strong>Denn es hatte nicht regnen lassen,<\/strong> und warum hatte Er nicht regnen lassen, weil der Mensch noch nicht da war, den Erdboden zu bebauen, und keiner die Wohltat des Regens erkannte; als aber der Mensch kam und einsah, dass der Regen f\u00fcr die Welt n\u00f6tig, bat er um ihn, und er fiel herab, und die B\u00e4ume und die Kr\u00e4uter wuchsen.<br \/>\n<br \/>\n<strong>Der Ewige, Gott,<\/strong> <h>\u05d4<\/h>&#8218; <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/h> Ewiger ist Sein Name, Gott bedeutet, Er ist der Richter und der Herrscher \u00fcber das All; und so muss allenthalben nach dem einfachen Sinn der Ausdruck erkl\u00e4rt werden, der Ewige, welcher Gott ist. <\/p>\n<p><font size=\"5\">2:6 Da stieg Nebel von der Erde auf und tr\u00e4nkte die ganze Fl\u00e4che des Erdreichs. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Und ein Dunst stieg empor,<\/strong> zum Zweck der Erschaffung des Menschen lie\u00df Er die unterirdische Flut emporsteigen und tr\u00e4nkte die W\u00f6lken, um den Staub feucht werden zu lassen; und dann wurde der Mensch erschaffen; wie ein Kneter erst Wasser zugie\u00dft und dann den Teig knetet, so auch hier, Er tr\u00e4nkte, und dann, Er bildete (Bereschit Rabbah 14:1)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:7 Und Gott, der Ewige bildete den Menschen aus Staub vom Erdreich und blies in seine Nase den Odem des Lebens; so ward der Mensch zu einem lebenden Wesen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7.<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05e6\u05b6\u05e8<\/h> mit doppeltem <h>\u05d9<\/h>, Er bildete eine doppelte Bildung, eine Bildung f\u00fcr diese Welt und eine f\u00fcr die Wiederbelebung der Toten, aber beim Tier, das zum Gericht nicht aufersteht, ist die Bildung nicht mit doppeltem <h>\u05d9<\/h> geschrieben (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Aus Staub vom Erdboden,<\/strong> (Sanhedrin 38a) Er h\u00e4ufte seinen Staub vom ganzen Erdboden von allen vier Seiten zusammen, damit jeder Ort, wo er sterbe, ihn im Grabe aufnehme; (Bereschit Rabbah 14:8) eine andere Erkl\u00e4rung, Er nahm Staub von dem Orte, von dem es hei\u00dft, (Ex. 20,24) \u00bbeinen Altar von Erde sollst du dir machen\u00ab, indem Er sprach, m\u00f6ge das eine S\u00fchne f\u00fcr ihn sein, dass er bestehen k\u00f6nne.<br \/>\n<br \/><strong>Er blies in sein Angesicht,<\/strong> (Bereschit Rabbah 12:8) Er schuf ihn aus Irdischem und aus Himmlischem, den K\u00f6rper aus Irdischem und die Seele aus Himmlischem; weil am ersten Tag Himmel und Erde erschaffen wurden, Er am zweiten Tag den Raum erschuf f\u00fcr die Himmlischen, am dritten das Trockene sichtbar wurde f\u00fcr die Irdischen, Er am vierten die Lichter erschuf f\u00fcr die Himmlischen, am f\u00fcnften die Wasser wimmelten f\u00fcr die Irdischen, war am sechsten n\u00f6tig, dass an ihm von den Himmlischen und von den Irdischen eine Sch\u00f6pfung vollbracht wurde, sonst w\u00e4re Neid im Sch\u00f6pfungswerke entstanden, wenn die einen um die Sch\u00f6pfung eines Tages mehr gewesen w\u00e4ren als die anderen.<br \/>\n<br \/><strong>Zu einem Lebewesen,<\/strong> auch zahme und wilde Tiere werden Lebewesen genannt, der Ausdruck beim Menschen aber bedeutet die h\u00f6chste Steigerung des Lebens, weil ihm Vernunft und Sprache hinzugegeben wurden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:8 Und es pflanzte Gott, der Ewige einen Garten in Eden zur Morgenseite und setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Im Osten,<\/strong> zur Ostseite von Eden, pflanzte Er den Garten. Wenn du nun sagen wirst, es steht doch bereits oben, \u00bbEr erschuf den Menschen\u00ab usw., siehe, so habe ich in einer Boraitha von R. Elieser, dem Sohne von R. Jose Haglili, \u00fcber die 32 Regeln, mit denen die Torah (die Aggada ) erkl\u00e4rt wird, gesehen; das ist eine von ihnen, wenn auf eine zusammenfassende Angabe eine Erz\u00e4hlung folgt, so ist diese die Ausf\u00fchrung der ersteren; \u00bbEr erschuf den Menschen\u00ab, ist eine zusammenfassende Angabe, welche verschweigt, woraus Er ihn erschuf, und Seine Werke verschweigt; dann aber erkl\u00e4rt die Schrift, \u00bbder Ewige, Gott schuf \u2026 pflanzte f\u00fcr ihn den Garten Eden, setzte ihn in den Garten Eden, lie\u00df auf ihn einen tiefen Schlaf fallen\u00ab; wer dies h\u00f6rt, meint, das sei eine andere Begebenheit, es ist aber nur die Ausf\u00fchrung der ersten. Ebenso wiederholt er bei den Tieren und schreibt (V. 19), \u00bbder Ewige bildete vom Erdboden alles Gewild des Feldes\u00ab, um zu erkl\u00e4ren, und brachte sie zum Menschen, dass er ihnen Namen gebe, und um zu lehren, dass die V\u00f6gel aus dem Sumpf (Mischung von Erde und Wasser) erschaffen wurden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:9 Und Gott, der Ewige lie\u00df aus dem Erdreiche allerlei B\u00e4ume hervorwachsen, lieblich zum Ansehen und gut zum Essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten, und den Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Er lie\u00df sprie\u00dfen,<\/strong> der Vers spricht vom Garten.<br \/>\n<br \/><strong>Im Garten,<\/strong> in dessen Mitte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:10 Und ein Strom kam aus Eden, den Garten zu tr\u00e4nken, und von da aus teilte er sich und ward zu vier Hauptstr\u00f6men. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">2:11 Der Name des einen ist Pischon, das ist der, der um das ganze Land Chavila flie\u00dft, wo das Gold ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Pischon,<\/strong> das ist der Nil, der Strom \u00c4gyptens; weil sein Wasser gesegnet wird, steigt und das Land bew\u00e4ssert, wird er Pischon genannt, wie [das Wort <h>\u05d5\u05bc\u05e4\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc<\/h> in] ( Chabak. 1, 8), \u00bbseine Reiter breiten sich aus <h>\u05d5\u05bc\u05e4\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b8\u05e8\u05b8\u05e9\u05c1\u05b8\u05d9\u05d5<\/h>\u00ab. Eine andere Erkl\u00e4rung (Bereschit Rabbah 16:2) Pischon ist der Fluss, der Flachs <h>\u05e4\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05df<\/h> gro\u00df werden l\u00e4sst; denn von \u00c4gypten hei\u00dft es (Jes.19,9), \u00bbbesch\u00e4mt sind, die aus Flachs verfertigten\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:12 Das Gold dieses Landes ist gut, dort ist der Bedolach und der Schohamstein.<br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">2:13 Der Name des zweiten Stromes ist Gichon, das ist der, der um das ganze Land Kusch flie\u00dft. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Gichon,<\/strong> der rauschend dahinzieht, und sein Rauschen ist sehr m\u00e4chtig, wie (Ex. 21, 28), \u00bbwenn st\u00f6\u00dft\u00ab, er st\u00f6\u00dft hervor und zieht rauschend dahin.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:14 Der Name des dritten Stromes ist Chidekel; das ist der, der auf der Morgenseite von Assyrien flie\u00dft; und der vierte Strom ist der Euphrat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Chidekel,<\/strong> (Berach. 59b) dessen Wasser schnell und leicht.<br \/>\n<br \/><strong>Perath,<\/strong> dessen Wasser fruchtbar und sich vermehrt und den Menschen gesund macht. <strong>Kusch und Aschur,<\/strong> (Bereschit Rabbah 16) gab es noch nicht und der Vers schreibt mit Beziehung auf die Zukunft.<br \/>\n<br \/><strong>Im Osten<\/strong> (Vorderseite) von Aschur, im Sonnenaufgang von Aschur.<br \/>\n<br \/><strong>Das ist der Perath,<\/strong> (Bereschit Rabbah 16:3) der angesehenste von allen, weil er wegen des Landes Israel erw\u00e4hnt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:15 Und Gott, der Ewige nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewache. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Er nahm,<\/strong> (Bereschit Rabbah 16:3) Er nahm ihn durch sch\u00f6ne Worte und veranlasste ihn, hineinzugehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:16 Und Gott, der Ewige befahl dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens magst du essen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">2:17 Nur von dem Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen, von diesem sollst du nicht essen, denn am Tage, da du davon issest, musst du sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">2:18 Und Gott, der Ewige sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine Geh\u00fclfin machen, die ihm entspricht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18.Es ist nicht gut,<\/strong> dass der Mensch allein sei, (Pirke d. R. Elieser 12) dass man nicht sage, es gibt zwei Regierungen, der Heilige, gelobt sei Er, ist einzig bei den Himmlischen und ohne Zweiten, und dieser ist einzig bei den Irdischen und ohne Zweiten.<br \/>\n<br \/><strong>Eine Gehilfin ihm gegen\u00fcber,<\/strong> (Jebam. 63a) hat er das Gl\u00fcck, so ist sie eine Gehilfin, hat er nicht das Gl\u00fcck, so steht sie ihm gegen\u00fcber, um zu k\u00e4mpfen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:19 Es hatte aber Gott, der Ewige aus dem Erdreiche alles Wild des Feldes und alle V\u00f6gel des Himmels gebildet, und er brachte sie dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen werde, und wie der Mensch jedes lebende Wesen nennen w\u00fcrde, so sollte sein Name sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Er bildete vom Erdboden,<\/strong> (Chullin 27b) diese Bildung ist die oben erw\u00e4hnte Erschaffung (1,25), Gott erschuf das Gewild der Erde, er kommt nur und erkl\u00e4rt, dass die V\u00f6gel aus dem Sumpf (Mischung von Wasser und Erde) erschaffen wurden; denn oben sagt er, sie wurden aus dem Wasser, und hier, sie wurden aus der Erde erschaffen. Ferner lehrt er dich hier, in der Stunde ihrer Erschaffung, sofort an demselben Tage noch brachte Er sie zum Menschen, dass er ihnen Namen gebe; und in den Worten der Aggada hei\u00dft es, (Bereschit Rabbah 17:4) diese <h>\u05d9\u05b0\u05e6\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> bedeutet soviel wie Beherrschung und Unterwerfung, wie (Deut. 20, 19), \u00bbwenn du eine Stadt belagerst\u00ab; Er unterwarf sie der Hand des Menschen.<br \/>\n<br \/><strong>Und alles, was der Mensch benannte, das Lebewesen,<\/strong>\u2026 stelle den Vers um und erkl\u00e4re ihn so, alles Lebewesen, das der Mensch benannte, sollte seinen Namen f\u00fcr immer behalten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:20 Da gab der Mensch Namen allem Vieh und den V\u00f6geln des Himmels und allem Wild des Feldes; f\u00fcr den Menschen aber fand er keine Geh\u00fclfin, die ihm entspr\u00e4che. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Aber f\u00fcr den Menschen fand er keine Gehilfin\u2026 Da lie\u00df der Ewige, Gott, einen tiefen Schlaf herabfallen,<\/strong> (Bereschit Rabbah 17:4) als Er sie brachte, brachte Er sie alle paarweise, M\u00e4nnchen und Weibchen, vor ihn, da sagte er, alle haben einen Gef\u00e4hrten, nur ich habe keinen Gef\u00e4hrten; sofort lie\u00df Er auf ihn den Schlaf herab fallen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:21 Da versenkte Gott, der Ewige den Menschen in einen tiefen Schlaf, und er schlief ein, nahm dann eine von seinen Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Von seinen Seiten,<\/strong> (Bereschit Rabbah) von seinen Seiten, wie (Ex. 26,20), \u00bban der Seite der Wohnung <h>\u05d5\u05dc\u05e6\u05dc\u05e2<\/h> <h>\u05d4\u05de\u05e9\u05db\u05df<\/h>\u00ab; das ist der Ausspruch der Weisen (Berach. 61a), zwei Angesichter waren erschaffen worden.<br \/>\n<br \/><strong>Er schloss,<\/strong> die Stelle des Schnittes.<br \/>\n<br \/><strong>Und er entschlief, da nahm Er,<\/strong> dass er nicht das St\u00fcck Fleisch sehe, aus dem sie geschaffen worden, und sie ihm nicht ver\u00e4chtlich werde (Sanhedrin 39a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:22 Und Gott, der Ewige bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einem Weibe und brachte es dem Menschen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Er baute,<\/strong> (Ber. 61a) wie einen Bau, unten breit und oben schmal, um das Kind aufzunehmen, wie ein Weizenspeicher unten breit und oben schmal ist, damit seine Last nicht f\u00fcr die W\u00e4nde zu schwer werde.<br \/>\n<br \/><strong>Er baute die Seite zu einer Frau,<\/strong> dass es eine Frau sei, wie (Richt. 8, 27), \u00bbGideon macht es zu einem Ephod\u00ab, dass es ein Ephod sei.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:23 Da sprach der Mensch: Diesmal ist es Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll M\u00e4nnin hei\u00dfen, denn diese ward vom Manne genommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Dieses Mal,<\/strong> (Jebamot 63a) das lehrt, dass der Mensch zu allen zahmen und wilden Tieren kam und keine Befriedigung fand.<br \/>\n<br \/><strong>Darum werde sie M\u00e4nnin <h>\u05d0\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05d4<\/h> genannt,<\/strong> weil sie vom Manne <h>\u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1<\/h> genommen ward, (Bereschit Rabbah 18:4) die beiden Namen decken sich, daraus sieht man, dass die Welt in der heiligen Sprache erschaffen wurde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:24 Darum verl\u00e4sst der Mann seinen Vater und seine Mutter und h\u00e4ngt an seinem Weibe, und sie werden zu einem Leibe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Deshalb verlasse der Mann,<\/strong> der g\u00f6ttliche Geist spricht dies, den S\u00f6hnen Noachs die nahen Verwandten zu verbieten (Sanhedrin 57b).<br \/>\n<br \/><strong>Zu einem Fleisch,<\/strong> das Kind wird durch beide erzeugt, da wird ihr Fleisch zu einem.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">2:25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und sein Weib, und sch\u00e4mten sich nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Und sie sch\u00e4mten sich nicht,<\/strong> sie kannten nicht die Art der Versch\u00e4mtheit, zwischen Gutem und B\u00f6sem zu unterscheiden; und obschon ihm die Vernunft gegeben worden, mit Namen zu benennen, so war ihm doch der b\u00f6se Trieb noch nicht gegeben worden, bis er vom Baume gegessen hatte; da drang der b\u00f6se Trieb in ihn ein, und er verstand zwischen Gut und B\u00f6se zu unterscheiden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:1 Es war aber die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Ewige gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Wenn auch Gott gesagt hat: Ihr sollt von keinem Baum des Gartens essen <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 3<\/h2>\n<p><strong>3, 1. Die Schlange war listiger,<\/strong> (Bereschit Rabbah 18:6) wieso kommt dieser Abschnitt hierher, er h\u00e4tte hier anschlie\u00dfen sollen, Er machte f\u00fcr den Menschen und seine Frau R\u00f6cke aus Fell und bekleide sie; er lehrt dich jedoch, aus welchem Plan heraus die Schlange sie \u00fcberfiel. Sie sah sie nackt und vor dem Auge aller dem Eheleben hingegeben, da wurde sie l\u00fcstern nach der Frau.<br \/>\n<br \/><strong>Listiger als alle,<\/strong> (Bereschit Rabbah 19:1) ihrer Listigkeit und Gr\u00f6\u00dfe entsprechend war ihr Sturz, listiger als alle, verw\u00fcnschter als alle.<br \/>\n<br \/><strong>Hat Er wirklich gesagt,<\/strong> hat Er vielleicht gesagt. \u2014 <strong>Esset nicht von allen B\u00e4umen,<\/strong> obschon sie sah, dass sie von den anderen Fr\u00fcchten a\u00dfen, mehrte sie die Worte an die Frau, damit sie ihr erwidere und die Rede auf jenen Baum komme.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:2 Da fiel das Weib der Schlange ins Wort: Von der Frucht der B\u00e4ume im Garten d\u00fcrfen wir essen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">3:3 Nur von der Frucht des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesprochen: Esset nicht von ihr und r\u00fchret sie nicht an, ihr m\u00fcsst sonst sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Und ber\u00fchret ihn nicht,<\/strong> (Bereschit Rabbah 19:3) sie f\u00fcgte zum Befehl hinzu, darum kam sie zur Verminderung, das ist, was geschrieben steht (Spr. 30, 6), \u00bbf\u00fcge nicht zu Seinen Worten hinzu\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet nicht sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Ihr werdet nicht sterben,<\/strong> sie stie\u00df sie, bis sie den Baum ber\u00fchrte, und sagte zu ihr, wie es keine Todesstrafe f\u00fcr die Ber\u00fchrung, so gibt es auch keine Todesstrafe f\u00fcr den Genuss.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:5 Sondern Gott wei\u00df, dass am Tage, da ihr davon esset, euch die Augen aufgehen und ihr Gott gleich werdet, erkennend Gutes und B\u00f6ses. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Denn er wei\u00df,<\/strong> jeder Handwerker hasst seine Zunftgenossen, vom Baum hat Er gegessen und die Welt erschaffen.<br \/>\n<br \/><strong>Ihr werdet gleich Gott sein,<\/strong> Sch\u00f6pfer von Welten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:6 Als nun das Weib sah, dass der Baum gut sei zum Essen, eine Lust f\u00fcr die Augen und lieblich zu betrachten, da nahm sie von seiner Frucht und a\u00df und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und er a\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Die Frau sah,<\/strong> (Bereschit Rabbah 19:3) sie billigte die Worte der Schlange, sie gefielen ihr, und sie glaubte ihr.<br \/>\n<br \/><strong>Dass der Baum gut sei,<\/strong> um wie Gott zu werden.<br \/>\n<br \/><strong>Und dass er eine Lust f\u00fcr die Augen,<\/strong> wie die Schlange zu ihr gesprochen, eure Augen werden aufgehen.<br \/>\n<br \/><strong>Und lieblich zu betrachten<\/strong> (zu erkennen), wie sie zu ihr gesprochen hatte, Gut und B\u00f6se zu erkennen.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie gab auch ihrem Manne,<\/strong> (Bereschit Rabbah 19:5) dass sie nicht sterbe und er am Leben bleibe und eine andere Frau nehme.<br \/>\n<br \/><strong>Auch,<\/strong> (Bereschit Rabbah 19:5) f\u00fcgt noch alle zahmen und wilden Tiere hinzu.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:7 Da gingen ihnen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren; da flochten sie Feigenbl\u00e4tter zusammen und machten sich Sch\u00fcrzen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Da gingen ihnen die Augen auf,<\/strong> der Vers spricht von der Erkenntnis und nicht vom wirklichen Sehen, der Schluss des Verses beweist dies.<br \/>\n<br \/><strong>Sie erkannten,<\/strong> dass sie nackt waren, (Bereschit Rabbah 19:6) auch der Blinde wei\u00df es, wenn er nackt ist; was bedeutet also, sie erkannten, dass sie nackt waren? Eine Pflicht hatten sie in ihrem Besitz gehabt, und sie hatten sich derselben entkleidet.<br \/>\n<br \/><strong>Bl\u00e4tter des Feigenbaumes,<\/strong> (Sanhedrin 70b) das ist der Baum, von dem sie gegessen hatten; durch die Sache, durch die sie verdorben worden waren, wurde ihnen geholfen, aber die anderen B\u00e4ume verwehrten ihnen, ihre Bl\u00e4tter zu nehmen. (Bereschit Rabbah 15) Warum steht aber der Name des Baumes nicht deutlich? Weil der Heilige, gelobt sei Er, kein Gesch\u00f6pf kr\u00e4nken will; dass man ihn nicht besch\u00e4me und sage, durch diesen ist die Welt geschlagen worden. (Midrasch R. Tanchuma.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:8 Und sie h\u00f6rten die Stimme Gottes, des Ewigen, der in der Abendk\u00fchle im Garten wandelte. Da verbarg sich der Mensch und sein Weib vor Gott, dem Ewigen unter den B\u00e4umen des Gartens. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Sie h\u00f6rten,<\/strong> es gibt viele aggadische Midraschim, und unsere Lehrer haben sie bereits an ihrer Stelle im Bereschit Rabba und anderen Midraschim eingereiht, ich aber komme nur, den einfachen Sinn des Verses und solche Aggada zu bringen, welche die Worte des Verses erkl\u00e4rt, dass sich jedes Wort dem Zusammenhang einf\u00fcgt. \u2014 <strong>Sie h\u00f6rten,<\/strong> was h\u00f6rten sie, vernahmen die Stimme des Heiligen, gelobt sei Er, wie sie durch den Garten daherkam.<br \/>\n<br \/><strong>Zur Seite des Tages,<\/strong> (Bereschit Rabbah) jener Seite, von der die Sonne kam, das ist der Westen; denn um die Abendzeit ist die Sonne im Westen, und sie hatten in der zehnten Stunde ges\u00fcndigt (Sanhedrin 38b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:9 Und Gott, der Ewige rief dem Menschen zu und sprach zu ihm: Wo bist du? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Wo bist du,<\/strong> (Bereschit Rabbah) Er kannte seinen Aufenthalt und wollte nur mit ihm ein Gespr\u00e4ch beginnen, dass er nicht best\u00fcrzt sei, zu antworten, wenn Er ihm pl\u00f6tzlich seine Strafe verk\u00fcndete. Ebenso sagte Er zu Kain, \u00bbwo ist dein Bruder Hebel\u00ab, ebenso zu Bileam, \u00bbwer sind diese M\u00e4nner bei dir\u00ab, um mit ihnen ein Gespr\u00e4ch zu beginnen, ebenso zu Chiskia wegen der Gesandten von Ewil Merodach (Jes. 39, 3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:10 Und er antwortete: Deine Stimme habe ich im Garten vernommen und ich f\u00fcrchtete mich, weil ich nackt bin, darum verbarg ich mich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">3:11 Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baume gegessen, von dem ich dir zu essen verboten habe? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Wer hat dir verk\u00fcndet,<\/strong> woher konntest du erkennen, welches Schamgef\u00fchl den nackt Dastehenden erf\u00fcllt?<br \/>\n<br \/><strong>Hast du etwa von dem Baume?,<\/strong> ist eine Frage.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:12 Und der Mensch antwortete: Das Weib, das du mir gegeben hast, sie gab mir von dem Baume, und ich a\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Die du mir zur Seite gegeben,<\/strong> (Aboda Zara 5b) damit verleugnete er die ihm erwiesene Wohltat.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:13 Da sprach Gott, der Ewige zum Weibe. Was hast du da getan? Und das Weib erwiderte: Die Schlange hat mich verf\u00fchrt, und ich a\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Verf\u00fchrte mich,<\/strong> (Bereschit Rabbah 19) t\u00e4uschte mich, wie (II Chron. 32, 15), \u00bbChiskia t\u00e4uschte euch nicht\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:14 Da sprach Gott, der Ewige zur Schlange: Weil du dies getan, so sei verflucht unter allem Vieh und allem Wild des Feldes! Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub essen alle Tage deines Lebens! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Weil du das getan hast,<\/strong> (Sanhedrin 29a) von hier sehen wir, dass man sich nicht bem\u00fcht, f\u00fcr den Verf\u00fchrer etwas G\u00fcnstiges zu finden; denn wenn Er die Schlange gefragt h\u00e4tte, warum hast du das getan, so h\u00e4tte sie antworten k\u00f6nnen, wenn die Worte des Lehrers und die Worte des Sch\u00fclers einander widersprechen, auf wessen Worte hat man dann zu h\u00f6ren!<br \/>\n<br \/><strong>Von allen zahmen Tieren und allem Gewild des Feldes,<\/strong> wenn sie von den zahmen Tieren (deren Tr\u00e4chtigkeit lange Zeit in Anspruch nimmt) verw\u00fcnscht wurde, dann doch sicherlich vom Gewild, (das nur kurze Zeit tr\u00e4chtig ist)? Unsere Lehrer haben im Traktat Bechorot (8a) folgende Deutung daf\u00fcr aufgestellt, der Vers lehrt uns, dass die Tr\u00e4chtigkeit der Schlange sieben Jahre in Anspruch nimmt.<br \/>\n<br \/><strong>Auf deinem Bauche sollst du gehen,<\/strong> sie hatte F\u00fc\u00dfe gehabt, und diese wurden ihr abgeschnitten (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:15 Und Feindschaft will ich stiften zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinen und ihren Nachkommen; sie werden dir den Kopf verwunden und du wirst ihnen die Ferse verwunden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Und Feindschaft will ich einsetzen,<\/strong> (Bereschit Rabbah 20:5) du hast nichts anderes beabsichtigt, als dass der Mensch sterbe, wenn er zuerst essen w\u00fcrde, und du Chawa n\u00e4hmest, und hast nur darum mit Chawa gesprochen, weil Frauen leicht zu \u00fcberreden sind und ihre M\u00e4nner zu \u00fcberreden verstehen, darum will ich Feindschaft einsetzen.<br \/>\n<br \/><strong>Er wird dir<\/strong> (den Kopf) <strong>zermalmen,<\/strong> dir zersto\u00dfen (Job 9, 17), wie (Deut. 9, 21), \u00bbich zerstie\u00df es, was der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d5\u05b8\u05d0\u05b6\u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05d5\u05b9<\/h>, ich zerrieb es.<br \/>\n<br \/><strong>Und du wirst ihm nach der Ferse schnappen,<\/strong> du wirst keine aufrechte Gestalt haben und wirst ihn in die Ferse bei\u00dfen, und auch von dort wirst du ihn t\u00f6ten. Der Ausdruck, du wirst nach ihm schnappen <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e4\u05b6\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>, ist \u00e4hnlich wie (Jes. 40, 24), \u00bbweht sie der Wind an\u00ab. Wenn die Schlange sich anschickt, zu bei\u00dfen, zischt sie wie ein Pfeifen, und weil die Ausdr\u00fccke sich decken, gebraucht er bei beiden (dem Menschen und der Schlange) das Wort <h>\u05e0\u05b0\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05e4\u05b8\u05d4<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:16 Zum Weibe sprach er: Gro\u00df sollen sein die Schmerzen deiner Mutterschaft, in Schmerzen sollst du Kinder geb\u00e4ren, nach deinem Manne sei dein Verlangen, und er wird \u00fcber dich herrschen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16 Deinen Schmerz,<\/strong> (Eruwin 100b) das ist der Schmerz bei der Erziehung der Kinder.<br \/>\n<br \/><strong>Und deine Mutterschaft,<\/strong> das ist der Schmerz zur Zeit des Mutterwerdens.<br \/>\n<br \/><strong>Mit Schmerzen wirst du Kinder geb\u00e4ren,<\/strong> das ist der Schmerz der Geburt.<br \/>\n<br \/><strong>Und nach deinem Manne wird dein Verlangen sein,<\/strong> nach seinem Umgang, und doch wirst du nicht die Stirn haben, ihn mit Worten zu verlangen, sondern er wird \u00fcber dich herrschen, alles ist von ihm abh\u00e4ngig und nicht von dir.<br \/>\n<br \/><strong>Dein Verlangen,<\/strong> dein Sehnen, wie (Jes. 29, 8), \u00bbseine Seele ist voll Verlangen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:17 Und zu Adam sprach er: Weil du geh\u00f6rt auf die Stimme deines Weibes und von dem Baume gegessen, von dem ich dir zu essen verboten, so sei die Erde um deinetwillen verflucht, mit Schmerzen sollst du dich von ihr ern\u00e4hren, alle Tage deines Lebens! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Verw\u00fcnscht sei der Erdboden um deinetwillen,<\/strong> (Bereschit Rabbah 5:9) er bringe dir verw\u00fcnschte Dinge hervor wie Fliegen, Fl\u00f6he und Ameisen; \u00e4hnlich wie bei einem, der aus der Art geschlagen, die Menschen die Mutterbrust verw\u00fcnschen, an der er getrunken.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:18 Dornen und Disteln wird sie dir wachsen lassen, und du m\u00fcsstest das Kraut des Feldes essen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Dornen und Disteln wird er dir sprie\u00dfen lassen,<\/strong> wenn du die Erde mit S\u00e4mereien bes\u00e4st, wird sie Dornen und Disteln sprie\u00dfen lassen, (Bereschit Rabbah 20:10). Dornen und Disteln, welche durch Zubereitung genie\u00dfbar werden (Beza 34a).<br \/>\n<br \/><strong>Und du wirst das Kraut des Feldes essen.<\/strong> Worin besteht hierbei die Verw\u00fcnschung, da doch beim Segen zu ihm gesagt wurde, siehe, ich habe euch alles Kraut, das Samen tr\u00e4gt, gegeben\u2026? Nur, was steht hier am Anfang der Sache, verw\u00fcnscht sei der Erdboden um deinetwillen, mit Schmerzen wirst du ihn gemessen, und nach den Schmerzen wird er dir Dornen und Disteln sprie\u00dfen lassen; wenn du ihn mit H\u00fclsenfr\u00fcchten oder Gartenkr\u00e4utern bes\u00e4st, siehe, so wird er dir Dornen und Disteln und andere wilde Kr\u00e4uter hervorbringen, und wider deiner Willen wirst du sie essen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:19 Im Schwei\u00dfe deines Angesichtes sollst du Brot essen, bis du zur Erde zur\u00fcckkehrst, von der du genommen worden; denn Staub bist du und zu Staub sollst du wieder werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Im Schwei\u00dfe deines Angesichtes,<\/strong> nachdem du dir viel M\u00fche damit gegeben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:20 Und der Mensch gab seinem Weib den Namen Eva (Chawa), denn sie ist die Mutter alles Lebenden geworden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Und der Mensch nannte,<\/strong> der Vers kehrt zu seinem ersten Gegenstand zur\u00fcck, der Mensch gab Namen (2, 20), und er hat nur unterbrochen, um dich zu lehren, dass infolge der Benennung mit Namen ihm Chawa zur Gef\u00e4hrtin gegeben wurde, wie es dort hei\u00dft, \u00bbaber f\u00fcr den Menschen fand er keine Gehilfin, die ihm entspr\u00e4che\u00ab. Darum lie\u00df Er einen tiefen Schlaf auf ihn herabfallen. Und weil er geschrieben hat, \u00bbsie waren beide nackt\u00ab, schloss er daran den Abschnitt von der Schlange an, um dir zu zeigen, dadurch, dass sie ihre Bl\u00f6\u00dfe gesehen, und gesehen, wie sie dem Eheleben hingegeben waren, war sie l\u00fcstern nach ihr geworden und kam zu ihnen mit einem Plan und mit Hinterlist.<br \/>\n<br \/><strong>Chawa,<\/strong> der Name deckt sich mit dem Ausdruck die Lebende <h>\u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d4<\/h>, die ihren Kindern das Leben schenkt, wie du in (Kohel. 2,22) liest, \u00bbwas wird dem Menschen zuteil\u00ab, mit dem Ausdruck <h>\u05d4\u05b9\u05d9\u05b6\u05d4<\/h> sein, werden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:21 Und Gott, der Ewige machte f\u00fcr Adam und sein Weib R\u00f6cke aus Fellen und bekleidete sie. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. R\u00f6cke von Haut,<\/strong> (Bereschit Rabbah 20:12) manche Worte der Aggada sagen, glatt wie ein Fingernagel ihrer Haut anliegend, und machen sagen, eine Sache, die von der Haut stammt, wie zum Beispiel Hasenwolle, die weich und warm ist, und davon machte Er ihnen R\u00f6cke.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:22 Da sprach Gott, der Ewige: Siehe, der Mensch ist wie einer von uns geworden, dass er Gutes und B\u00f6ses erkennt; und nun k\u00f6nnte er seine Hand ausstrecken und auch von dem Baum des Lebens nehmen und essen und so ewig leben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Ist geworden wie einer von uns,<\/strong> siehe, er ist einzig bei den Irdischen, so wie ich einzig bin bei den Himmlischen. Und worin ist er einzig? Dass er Gut und B\u00f6se unterscheidet, was bei zahmen und wilden Tieren nicht der Fall ist.<br \/>\n<br \/><strong>Und nun, dass er seine Hand nicht ausstrecke;<\/strong> denn w\u00fcrde er ewig leben, so w\u00e4re er nahe daran, die Gesch\u00f6pfe irrezuf\u00fchren, dass sie ihm folgten, indem er sagen w\u00fcrde, dass auch er ein Gott sei. \u2014 Es gibt hierauf aggadische Midraschim, aber sie lassen sich mit dem einfachen Sinne nicht vereinigen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">3:23 Da schickte ihn Gott, der Ewige aus dem Garten Eden fort, um die Erde zu bearbeiten, von der er genommen worden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">3:24 Und er vertrieb den Menschen und lie\u00df zur Morgenseite des Gartens Eden die Cherubim lagern und die flammende Klinge des kreisenden Schwertes, um den Weg zum Baume des Lebens zu bewachen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Im Osten des Gartens Eden,<\/strong> \u00f6stlich vom Garten, au\u00dferhalb des Gartens.<br \/>\n<br \/><strong>Die Cherubim,<\/strong> Engel der Zerst\u00f6rung.<br \/>\n<br \/><strong>Das kreisende Schwert,<\/strong> dessen Klinge ihm Angst einfl\u00f6\u00dfen sollte, wieder in den Garten hineinzugehen. Der Targum von <h>\u05dc\u05b7\u05d4\u05b7\u05d8<\/h> ist <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b7\u05df<\/h>, das ist wie (Sanhedrin 82a), er zog das Schwert, in fremder Sprache die Klinge. Es gibt hierzu aggadische Midraschim, ich aber komme nur, den einfachen Sinn zu erkl\u00e4ren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:1 Der Mensch hatte seinem Weibe Eva beigewohnt; sie f\u00fchlte sich Mutter und gebar den Kai, denn sie sagte: Ich habe ein Menschenwesen erworben, mit Hilfe des Ewigen. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 4<\/h2>\n<p>4, 1. <strong>Der Mensch hatte erkannt,<\/strong> bereits vor der obigen Sache, bevor er ges\u00fcndigt und aus dem Garten Eden versto\u00dfen worden war, ebenso waren die Empf\u00e4ngnis und die Geburt schon vorher gewesen; h\u00e4tte er geschrieben <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05d3\u05b7\u05e2<\/h> <h>\u05d0\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd<\/h>, der Mensch erkannte, dann w\u00fcrde daraus hervorgehen, nachdem er versto\u00dfen worden, bekam er Kinder.<br \/>\n<br \/><strong>Kain,<\/strong> entsprechend dem <h>\u05e7\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> , ich habe erworben,<br \/>\n<br \/> <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> mit dem Ewigen. Als Er mich und meinen Mann erschuf, erschuf Er uns allein, aber bei diesen sind wir mit Ihm beteiligt (Nidda 31a)<br \/>\n<br \/>\u2026 <h>\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05e7\u05d9\u05df<\/h> (Bereschit Rabbah 22:3) die drei <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> sind Hinzuf\u00fcgungen, das lehrt, dass mit Kain <strong>eine<\/strong> Zwillingsschwester und mit Hebel zwei geboren wurden, darum hei\u00dft es, \u00bbsie f\u00fcgte hinzu\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:2 Und dann gebar sie seinen Bruder, den Abel (Hebel). Abel wurde ein Schafhirte und Kain ein Ackerbauer. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Ein Schafhirt,<\/strong> weil der Erdboden verw\u00fcnscht worden war, trennte er sich von dessen Bebauung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:3 Nach einiger Zeit brachte Kain von der Frucht des Erdreichs dem Ewigen eine Gabe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Von der Frucht des Erdbodens,<\/strong> (Bereschit Rabbah 22:5) vom Schlechten, eine Aggada sagt (Tanchuma), es war Leinsamen. (Eine andere Erkl\u00e4rung, von der Frucht, von derjenigen, die ihm zuerst in die Hand kam, nicht von der guten und ausgew\u00e4hlten.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:4 Und Abel brachte auch seinerseits von den Erstlingen seiner Heerde, von den besten. Da wandte sich der Ewige zu Abel und seiner Gabe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Da wandte sich,<\/strong> Er neigte sich ihm zu, ebenso, \u00bbEr wandte sich nicht zu seiner Opfergabe\u00ab, Er neigte sich ihr nicht zu; ebenso (Ex. 5,9), \u00bbsie sollen sich nicht wenden\u00ab, nicht hinneigen; ebenso (Job 14,6), \u00bbwende dich von ihm ab\u00ab, neige dich von ihm hinweg.<br \/>\n<br \/><strong>Er wandte sich,<\/strong> es kam ein Feuer vom Himmel herab und verzehrte seine Opfergabe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:5 Zu Kam aber und seiner Gabe wandte er sich nicht. Das verdross Kain sehr, und er senkte sein Angesicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">4:6 Da sprach der Ewige zu Kain: Warum verdrie\u00dft es dich, und warum ist dein Angesicht gesenkt? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">4:7 F\u00fcrwahr, wenn du recht handelst, kannst du es emporheben; wenn du aber nicht recht handelst, so lagert die S\u00fcnde vor der T\u00fcr, nach dir ist ihr Verlangen, allein du kannst \u00fcber sie herrschen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. F\u00fcrwahr, wenn du dich besserst,<\/strong> wie der Targum ist die Erkl\u00e4rung.<br \/>\n<br \/><strong>Vor dem Eingang lagert die S\u00fcnde,<\/strong> vor dem Eingang deines Grabes ist deine S\u00fcnde aufbewahrt.<br \/>\n<br \/><strong>Und nach dir ist ihr Verlangen,<\/strong> der S\u00fcnde, das ist der b\u00f6se Trieb, der immer begehrt und danach gel\u00fcstet, dich zum Straucheln zu bringen.<br \/>\n<br \/><strong>Doch du sollst \u00fcber sie herrschen,<\/strong> wenn du willst, kannst du \u00fcber sie Herr werden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:8 Und Kain sprach mit seinem Bruder Abel; und als sie auf dem Felde waren, \u00fcberfiel Kain seinen Bruder Abel und erschlug ihn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Kain sprach mit Hebel,<\/strong> er begann mit ihm Worte des Streites und des Haders, um einen Vorwand gegen ihn zu haben, ihn zu t\u00f6ten; es gibt hierbei aggadische Midraschim, nur das ist die Bedeutung des Verses.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:9 Da sprach der Ewige zu Kain: Wo ist Abel, dein Bruder? Und er antwortete: Ich wei\u00df es nicht. Bin ich der H\u00fcter meines Bruders?<br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Wo ist deine Bruder Hebel,<\/strong> sanfte Worte mit ihm zu beginnen, vielleicht w\u00fcrde er zur\u00fcckkehren und sagen, ich habe ihn get\u00f6tet und gegen dich ges\u00fcndigt.<br \/>\n<br \/><strong>Ich wei\u00df nicht,<\/strong> er wurde so, als k\u00f6nnte er den Sinn des H\u00f6chsten t\u00e4uschen.<br \/>\n<br \/><strong>Bin ich der H\u00fcter meines Bruders,<\/strong> das ist die Form einer Frage, ebenso jedes <h>\u05d4<\/h>&#8220; <h>\u05d0<\/h>, das mit <h>\u05d7\u05d8\u05e3<\/h> <h>\u05e4\u05ea\u05d7<\/h> punktiert ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:10 Da sprach er: Was hast du getan? Horch! das Blut deines Bruders schreit zu mir auf vom Erdboden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Das Blut<\/strong> (<h>\u05d3\u05de\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d9\u05da<\/h> Mehrzahl) <strong>deines Bruders,<\/strong> (Bereschit Rabbah 22:9) sein Blut und das Blut seiner Nachkommen. Eine andere Erkl\u00e4rung (Sanhedrin 37b), er hatte ihm viele Wunden beigebracht, weil er nicht wusste, wo sein Leben entwich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:11 So komme denn Fluch \u00fcber dich vom Erdboden, der seinen Mund aufgetan, deines Bruders Blut von deiner Hand zu nehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Mehr als die Erde,<\/strong> mehr als sie bereits wegen ihrer Schuld verw\u00fcnscht worden ist, und auch hierbei hat sie fortgefahren, zu s\u00fcndigen,<br \/>\n<br \/><strong>weil sie ihren Mund \u00f6ffnete, das Blut deines Bruders aufzunehmen;<\/strong> siehe, ich f\u00fcge ihr neben dir noch eine Verw\u00fcnschung hinzu, sie soll ihre Kraft nicht mehr geben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:12 Wenn du den Erdboden bearbeiten wirst, soll er dir seine Kraft nicht mehr geben, unstet und fl\u00fcchtig sollst du auf Erden sein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Unstet und fl\u00fcchtig,<\/strong> du hast nicht das Recht, an einem Orte zu wohnen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:13 Da sprach Kain zu dem Ewigen: Ist denn meine S\u00fcnde so gro\u00df, dass Du sie nicht verzeihen kannst? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Ist meine S\u00fcnde zu gro\u00df, um sie zu verzeihen?<\/strong>, (Tanchuma) das ist eine Frage. Du tr\u00e4gst den Himmel und die Erde, und meine Schuld kann nicht getragen werden (Bereschit Rabbah 22:11)?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:14 Siehe, Du hast mich jetzt von dem Erdreiche hinweg getrieben, vor Deinem Antlitz soll ich mich verbergen, soll unstet und fl\u00fcchtig auf Erden sein; jeder, der mich findet, wird mich doch erschlagen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">4:15 Da sprach der Ewige zu ihm: So soll denn jeder, der Kain erschl\u00e4gt, siebenf\u00e4ltiger Rache verfallen! Und der Ewige machte Kain ein Zeichen, dass ihn nicht jeder, der ihn treffe, erschlage. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. F\u00fcrwahr, wer Kain t\u00f6tet,<\/strong> dass ist einer von den Versen, die kurzgefasst sind, nur andeuten und nicht erkl\u00e4ren. <strong>F\u00fcrwahr, wer Kain t\u00f6tet,<\/strong> das ist die Form einer Drohung, so soll ihm geschehen, so und so sei seine Strafe, er erkl\u00e4rt aber die Strafe nicht.<br \/>\n<br \/><strong>Im siebten Geschlecht soll es vergolten werden,<\/strong> ich will nicht jetzt an Kain Vergeltung \u00fcben, am Ende von sieben Geschlechtern \u00fcbe ich meine Vergeltung an ihm, Lemech wird von seinen Enkeln aufstehen und ihn t\u00f6ten. Aus dem Schluss des Verses, wo er sagt, im siebten Geschlecht soll es vergolten werden <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05ea\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> <h>\u05d9\u05bb\u05e7\u05bc\u05b8\u05dd<\/h>, das ist die Vergeltung f\u00fcr Hebel an Kain, lernen wir, dass der Anfang des Verses die Form einer Drohung ist, dass kein Gesch\u00f6pf ihn verletze. \u00c4hnlich (II Sam. 5, 8), \u00bbDavid sprach, wer den Jebuszi schl\u00e4gt und die Rinne erreicht\u00ab, und er erkl\u00e4rt nicht, was ihm geschehen solle, sondern der Vers spricht andeutend, wer den Jebuszi schl\u00e4gt und die Rinne erreicht, zum Tore kommt und es einnimmt und die Blinden,\u2026 und auch sie schl\u00e4gt, weil man gesagt hatte, \u00bbwegen des Blinden und Lahmen kommt David nicht in das Innere des Hauses\u00ab; wer diese schl\u00e4gt, den mache ich zum Haupt und F\u00fcrsten; hier hat er seine Worte abgek\u00fcrzt, aber in der Chronik (I, 11, 6) erkl\u00e4rt er, \u00bbder wird zum Haupt und F\u00fcrsten\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Der Ewige verlieh Kain ein Zeichen,<\/strong> Er grub ihm einen Buchstaben Seines Namens in die Stirn. Andere Leseart: Noch eine andere Erkl\u00e4rung, jeder der mich trifft, wird mich t\u00f6ten, die zahmen und wilden Tiere, aber Menschen gab es noch nicht, vor denen er sich f\u00fcrchten konnte, au\u00dfer seinem Vater und seiner Mutter, und vor ihnen f\u00fcrchtete er sich nicht, dass sie ihn t\u00f6ten w\u00fcrden; sondern er sagte, bis jetzt lag die Angst vor mir auf allen Tieren, wie es hei\u00dft, (9.2) \u00bbund die Furcht vor euch\u2026\u00ab jetzt aber wegen dieser Schuld werden sich die Tiere nicht mehr vor mir f\u00fcrchten und mich t\u00f6ten, sofort verlieh der Ewige Kain ein Zeichen, Er legte auf alle wieder die Furcht vor ihm.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:16 Also ging Kain hinweg von dem Antlitz des Ewigen und lie\u00df sich nieder in der Landschaft Nod, zur Morgenseite von Eden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Kain ging hinweg,<\/strong> er ging dem\u00fctig hinweg, als k\u00f6nne er den Sinn des H\u00f6chsten t\u00e4uschen (Bereschit Rabbah 22:13).<br \/>\n<br \/><strong>Im Lande Nod,<\/strong> im Lande, in das alle Verbannten fl\u00fcchteten.<br \/>\n<br \/><strong>Im Osten von Eden,<\/strong> dorthin ward sein Vater verbannt, als er aus dem Garten Eden vertrieben wurde, so hei\u00dft es, \u00bbEr lie\u00df lagern im Osten des Garten Eden\u00ab, Wache zu halten auf dem Wege zum Eingang des Gartens, woraus man lernen kann, dass Adam sich dort befand; und wir finden, dass die Ostseite \u00fcberall die M\u00f6rder aufnimmt, so hei\u00dft es, (Deut. 4, 41) \u00bbdamals trennte Mosche\u2026 im Sonnenaufgang\u00ab (Bereschit Rabbah 21:9). Eine andere Erkl\u00e4rung, im Lande Nod <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05b6\u05e8\u05b6\u05e5<\/h> <h>\u05e0\u05d5\u05b9\u05d3<\/h>, \u00fcberall, wohin er ging, bebte die Erde unter ihm und sagten die Gesch\u00f6pfe, weichet von ihm, das ist jener, der seinen Bruder erschlagen hat.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:17 Und Kam wohnte seiner Frau bei; sie f\u00fchlte sich Mutter und gebar Chanoch. Er war&#8217;s, der zuerst eine Stadt erbaute und er nannte sie nach dem Namen seines Sohnes Chanoch. <br \/><\/font><\/p>\n<p>[Kayin] <strong>17. Es war Kain ** der Erbauer einer Stadt, und er gab der Stadt den Namen **Chanoch<\/strong> zum Andenken an seinen Sohn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:18 Dem Chanoch wurde Irad geboren, Irad zeugte Mechujael, Mechujael zeugte Methuschael und Methuschael zeugte Lemech. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Irad zeugte,<\/strong> an manchen Stellen sagt er beim Mann <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05dc\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> und an manchen Stellen <h>\u05d9\u05b8\u05dc\u05b7\u05d3<\/h>; denn <h>\u05d9\u05b8\u05dc\u05b7\u05d3<\/h> bedient zwei Formen, das Geb\u00e4ren der Frau (geboren werden) und die Zeugung des Mannes (zeugen). Wenn er <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05dc\u05b4\u05d9\u05d3<\/h>, also den <h>\u05d4\u05b4\u05e4\u05b0\u05e2\u05b4\u05d9\u05dc<\/h>, anwendet, so spricht er vom Geb\u00e4ren der Frau, der und der hat seine Frau einen Sohn oder eine Tochter geb\u00e4ren machen; wenn er aber <h>\u05d9\u05b8\u05dc\u05b7\u05d3<\/h> anwendet, so spricht er von der Zeugung des Mannes.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:19 Lemech nahm sich zwei Frauen; der Name der einen war Adah, und der Name der andern Zillah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Lemech nahm sich;<\/strong> er hat nur deshalb n\u00f6tig gehabt, all dies zu erkl\u00e4ren, um uns aus dem Ende der Sache zu belehren, dass der Heilige, gelobt sei Er, Seine Verhei\u00dfung, im siebten Geschlechte soll an Kain vergolten werden, erf\u00fcllte. Lemech stand auf, nachdem er Kinder gezeugt und ein siebtes Geschlecht geschaffen, und t\u00f6tete Kain; das ist, was er sagte, einen Mann erschlug ich zu meiner Wunde.<br \/>\n<br \/><strong>Zwei Frauen,<\/strong> so war die Art des Geschlechtes der Sintflut, eine zur Fortpflanzung und eine zum Verkehr. Die zum Verkehr lie\u00df er einen Becher, aus unfruchtbar machenden Wurzeln hergestellt, trinken, dass sie unfruchtbar werde, sie war wie eine Braut geschm\u00fcckt, und er gab ihr Leckerbissen zu essen; ihre Gef\u00e4hrtin aber war versto\u00dfen und trauerte wie eine Witwe. Das ist, was Job erkl\u00e4rt hat, (24, 21) \u00bber weidet die Unfruchtbare, die nicht gebiert, und der Witwe tut er nichts Gutes\u00ab (wie es in der Aggada des Perek Chelek erkl\u00e4rt wird) (Bereschit Rabbah 23:2).<br \/>\n<br \/><strong>Ada,<\/strong> das ist diejenige, die f\u00fcr die Fortpflanzung bestimmt war, weil sie ihm h\u00e4sslich erschien und von ihm (von seinem Tisch) entfernt war. Ada <h>\u05e2\u05b8\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> ist die \u00dcbersetzung von Zur\u00fcckgewichene.<br \/>\n<br \/><strong>Zilla,<\/strong> das ist diejenige, die f\u00fcr den Verkehr bestimmt war, weil sie immer in seinem Schatten sa\u00df; das sind Worte der Aggada im Bereschit Rabba 23:2.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:20 Adah gebar Jabal; dieser wurde der Stammvater der Zeltenbewohner und Viehz\u00fcchter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Der Vater der Zeltbewohner und Herden,<\/strong> er war der erste von denen, die in den W\u00fcsten Vieh weiden und wegen der Weide f\u00fcr ihre Schafe einen Monat da und einen Monat da in Zelten wohnen, und wenn die Weide an einem Ort zu Ende ist, hingehen und an einem anderen Ort das Zelt aufschlagen. Der aggadische Midrasch sagt, er baute H\u00e4user f\u00fcr den G\u00f6tzendienst, wie du liest (Jech. 8, 3), \u00bbdas Bild des Zornes, das den Zorn erregt\u00ab <h>\u05d4\u05de\u05e7\u05e0\u05d4<\/h>. (Bereschit Rabbah 23:3), ebenso nahm sein Bruder Harfe und Fl\u00f6te, um zum G\u00f6tzendienst zu musizieren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:21 Der Name seines Bruders aber war Jubal; dieser wurde der Stammvater aller Harfen und Fl\u00f6tenspieler. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">4:22 Auch Zillah hatte einen Sohn, Thubalkain, der allerlei Werkzeug von Kupfer und Eisen zu h\u00e4mmern verstand, und die Schwester Thubalkains, die Naamah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Tubal Kain,<\/strong> er w\u00fcrzte das Handwerk Kains, <h>\u05ea\u05bc\u05d5\u05bc\u05d1\u05b7\u05dc<\/h> von <h>\u05ea\u05bc\u05b7\u05d1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05df<\/h> Gew\u00fcrze, er w\u00fcrzte und verbesserte das Handwerk von Kain, Waffen f\u00fcr die M\u00f6rder herzustellen.<br \/>\n<br \/><strong>Er sch\u00e4rfte jedes Werkzeug von Kupfer und Eisen,<\/strong> er sch\u00e4rfte das Werk von Kupfer und Eisen, wie (Job 16,9), \u00bber sch\u00e4rft seine Blicke gegen mich\u00ab. <h>\u05d7\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05e9\u05c1<\/h> ist nicht die Form des Nomens <h>\u05e4\u05bc\u05b9\u05e2\u05b6\u05dc<\/h>, sondern Partizip <h>\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05e2\u05b5\u05dc<\/h> (mit <h>\u05e6\u05b5\u05d9\u05e8\u05b5\u05d4<\/h>), da es mit <h>\u05e6\u05e8\u05d9<\/h>) <h>\u05e7\u05de\u05e5<\/h> <h>\u05e7\u05d8\u05df<\/h>) punktiert und auf der vorletzten Silbe betont ist, und bedeutet, er sch\u00e4rfte und polierte allerlei Handwerksger\u00e4t von Kupfer und Eisen.<br \/>\n<br \/><strong>Naama<\/strong> ist die Frau von Noach (Bereschit Rabbah 23:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:23 Und Lemech sprach zu seinen Frauen: \u00bbAdah und Zillah, h\u00f6ret meine Stimme, ihr Frauen Lemechs, horchet meinem Spruch: Den Mann erschlag&#8216; ich, so er mich verwundet, den J\u00fcngling, so er mich verletzt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. H\u00f6ret meine Stimme,<\/strong> seine Frauen hatten sich vom Verkehr mit ihm getrennt, weil er Kain und seinen Sohn Tubal Kain get\u00f6tet hatte. Denn Lemech war blind, und Tubal Kain f\u00fchrte ihn; da sah er Kain, und dieser kam ihm wie ein wildes Tier vor, und er hie\u00df den Vater den Bogen spannen, und er t\u00f6tete ihn. Als er gewahr wurde, dass es sein Urahn Kain war, schlug er die H\u00e4nde zusammen, traf seinen Sohn dazwischen und t\u00f6tete ihn; darum trennten sich seine Frauen von ihm, und er bes\u00e4nftigte sie.<br \/>\n<br \/><strong>H\u00f6ret meine Stimme<\/strong>, f\u00fcget euch meinem Verkehr; ist denn der Mann, den ich get\u00f6tet, zu meiner Wunde get\u00f6tet worden, habe ich ihn etwa freventlich verwundet, dass die Wunde nach meinem Namen genannt wird; und ist das Kind, das ich get\u00f6tet, zu meiner Beule get\u00f6tet worden, das hei\u00dft, durch meinen Schlag? Es ist ein Fragesatz. Habe ich doch aus Versehen und nicht freventlich gehandelt; darum ist es nicht meine Wunde und nicht meine Beule.<br \/>\n<br \/><strong>Wunde,<\/strong> die Verwundung mit einem Schwert oder einem Pfeil; Verwundung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:24 Wird Kain siebenfach ger\u00e4cht, so Lemech siebenundsiebzig mal.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Denn im siebten Geschlecht sollte an Kain vergolten werden;<\/strong> Kain, der freventlich get\u00f6tet, wurde bis sieben Geschlechter gestundet; soll nicht mir, der ich aus Versehen get\u00f6tet, um so mehr vielmal sieben Geschlechter gestundet werden? \u2014<br \/>\n<br \/><strong>Siebenundsiebzig,<\/strong> er will ein vielfaches Sieben damit ausdr\u00fccken. So erkl\u00e4rt R. Tanchuma. Aber der Midrasch (Bereschit Rabba 23:4) erkl\u00e4rt, Lemech hat gar nicht get\u00f6tet, und seine Frauen trennten sich von ihm, als sie Kinder bekommen hatten, weil das Verh\u00e4ngnis beschlossen war, dass die Nachkommenschaft Kains nach sieben Geschlechtern aufh\u00f6ren sollte; da sagten sie, was sollen wir Kinder f\u00fcr den Untergang geb\u00e4ren, morgen kommt die Sintflut und \u00fcberschwemmt alles! Er aber sagte zu ihnen, habe ich einen Mann erschlagen zu meiner Wunde, habe ich etwa Hebel erschlagen, der ein Mann war an Gestalt und ein Kind an Jahren, dass meine Nachkommenschaft wegen jener Schuld aufh\u00f6ren soll? Wenn schon Kain, der get\u00f6tet hat, sieben Geschlechter gestundet wurden, soll nicht um so mehr mir, der ich nicht get\u00f6tet habe, vielmal sieben gestundet werden? Aber dieser Schluss vom Leichten aufs Schwere ist irrig; denn nach ihm w\u00fcrde der Heilige, gelobt sei Er, Sein Guthaben nie einfordern und Sein Wort nie erf\u00fcllen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:25 Adam wohnte abermals seinem Weibe bei, sie gebar einen Sohn und nannte ihn Seth (Scheth): Denn, so sprach sie, Gott hat mir einen andern Spro\u00df bescheert an Stelle Abels, den Kain erschlagen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Der Mensch erkannte,<\/strong> Lemech kam zum ersten Menschen und klagte \u00fcber seine Frauen, da sagte er zu ihnen, habt ihr f\u00fcr das Verh\u00e4ngnis des Allgegenw\u00e4rtigen zu sorgen; ihr, tut eure Pflicht, und Er wird das Seine tun. Sie aber antworteten ihm, erst schm\u00fccke dich selbst, du hast dich doch schon hundertunddreissig Jahre von deiner Frau getrennt, seitdem durch dich der Tod zur Strafe bestimmt ward; sofort erkannte der Mensch\u2026 Und was bedeutet der Ausdruck \u00abferner\u00bb, uns zu lehren, dass seinem Verlangen neues Verlangen hinzugef\u00fcgt ward (Bereschit Rabbah 23:4-5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">4:26 Und auch dem Seth ward ein Sohn geboren, und er nannte ihn Enosch. Damals sing man an, den Namen des Ewigen anzurufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Damals wurde angefangen<\/strong> (der Ausdruck <h>\u05d7\u05d5\u05bc\u05dc\u05b4\u05d9\u05df<\/h> f\u00fcr Entweihung), die Menschen und die G\u00f6tzen mit dem Namen des Heiligen, gelobt sei Er, zu benennen, sie zu Abg\u00f6ttern zu machen und sie G\u00f6tter zu nennen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">5:1 Dies ist das Buch \u00fcber die Nachkommen Adams: Am Tage, da Gott Adam erschuf, bildete er ihn Gott \u00e4hnlich. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 5<\/h2>\n<p><strong>5, 1. Das ist das Buch der Geschlechter des Menschen,<\/strong> das ist der Bericht \u00fcber die Geschlechter des Menschen; aggadische Midraschim gibt es hierzu viele.<br \/>\n<br \/><strong>Am Tage, da erschuf,<\/strong> (Bereschit Rabbah 24:7) das lehrt, dass er am Tage, da er erschaffen wurde, zeugte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">5:2 M\u00e4nnlich und weiblich schuf er sie, segnete sie und nannte sie Menschen am Tage, da sie erschaffen wurden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:3 Adam lebte hundert und drei\u00dfig Jahre und zeugte einen Sohn, der ihm \u00e4hnlich war, sein Ebenbild, und nannte ihn Seth. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Hundertunddreissig Jahre,<\/strong> solange trennte er sich von der Frau (Bereschit Rabbah 24:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">5:4 Nachdem er Seth gezeugt, lebte Adam noch achthundert Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:5 Und alle Lebensjahre Adams waren neunhundert und drei\u00dfig; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:6 Seth lebte hundert und f\u00fcnf Jahre und zeugte Enosch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:7 Nachdem er Enosch gezeugt, lebte Seth noch achthundert und sieben Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:8 Und alle Lebensjahre Seths waren neunhundert und zw\u00f6lf; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:9 Enosch lebte neunzig Jahre und zeugte Kenan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:10 Nachdem er Kenan gezeugt hatte, lebte Enosch noch achthundert und f\u00fcnfzehn Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:11 Und alle Lebensjahre Enoschs waren neunhundert und f\u00fcnf; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:12 Kenan lebte siebzig Jahre und zeugte Mahalalel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:13 Nachdem er Mahalalel gezeugt, lebte Kenan noch achthundert und vierzig Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:14 Und alle Lebensjahre Kenans waren neunhundert und zehn, dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:15 Mahalalel lebte f\u00fcnfundsechzig Jahre und zeugte Jered. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:16 Nachdem er Jered gezeugt, lebte Mahalalel noch achthundert und drei\u00dfig Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:17 Und alle Lebensjahre Mahalalels waren achthundert f\u00fcnfundneunzig; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:18 Jered lebte hundert zweiundsechzig Jahre und zeugte Henoch (Chanoch). <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:19 Nachdem er Henoch gezeugt, lebte Jered noch achthundert Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:20 Und alle Lebensjahre Jereds waren neunhundert zweiundsechzig; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:21 Henoch lebte f\u00fcnfundsechzig Jahre und zeugte Methusalem (Methuschelach). <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:22 Nachdem er Methusalem gezeugt, wandelte Henoch mit Gott dreihundert Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:23 Und alle Lebensjahre Henochs waren dreihundert und f\u00fcnfundsechzig. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:24 Und Henoch wandelte mit Gott und war nicht mehr, denn Gott hatte ihn genommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Chanoch wandelte,<\/strong> er war ein Gerechter, aber leicht in seinem Sinn (andere Lesart: er hatte beschlossen), umzukehren und zu freveln, darum beschleunigte der Heilige, gelobt sei Er, und nahm ihn fort und lie\u00df ihn vor der Zeit sterben; darum \u00e4ndert der Vers bei seinem Tode den Ausdruck und schreibt, er war nicht mehr <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>, in der Welt n\u00e4mlich, um seine Jahre auszuf\u00fcllen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<strong>24. Denn Gott hatte ihn genommen,<\/strong> vor seiner Zeit, wie (Jech. 24, 16), \u00bbsiehe, ich nehme von dir die Lust deiner Augen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">5:25 Methusalem lebte hundert und siebenundachtzig Jahre und zeugte Lemech. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:26 Nachdem er Lemech gezeugt, lebte Methusalem noch siebenhundert zweiundachtzig Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:27 Und alle Lebensjahre Methusalems waren neunhundert neunundsechzig; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:28 Lemech lebte hundert und zweiundachtzig Jahre und zeugte einen Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Er zeugte einen Sohn,<\/strong> durch den die Welt aufgebaut wurde ( <h>\u05d1\u05df<\/h> von <h>\u05d1\u05e0\u05d4<\/h> bauen) (Bereschit Rabbah)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">5:29 Er nannte ihn Noah (Noach): Denn, so sprach er, dieser wird uns aufatmen lassen von unsrer Arbeit, von der M\u00fchsal unsrer H\u00e4nde, von dem Erdboden, den der Ewige verflucht hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Dieser wird uns tr\u00f6sten,<\/strong> (Tanchuma) wird den Schmerz unserer H\u00e4nde von uns weichen lassen; bevor Noach kam, hatten sie keine Ger\u00e4te zum Pfl\u00fcgen, und er bereitete sie ihnen; und die Erde hatte Dornen und Disteln hervorgebracht, wenn sie Weizen s\u00e4ten, seit der Verw\u00fcnschung des ersten Menschen; aber in den Tagen Noachs h\u00f6rte es auf. <h>\u05d9\u05b0\u05e0\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc<\/h> das bedeutet, er wird uns tr\u00f6sten, Ruhe bringen; wenn du aber nicht so erkl\u00e4rst, l\u00e4sst sich die Begr\u00fcndung im Satze nicht mit dem Namen (Noach) vereinigen, und du m\u00fcsstest ihn Menachem nennen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">5:30 Nachdem er Noah gezeugt, lebte Lemech noch f\u00fcnfhundert f\u00fcnfundneunzig Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:31 Und alle Lebensjahre Lemechs waren siebenhundert und siebenundsiebzig; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">5:32 Noah war f\u00fcnfhundert Jahre alt, als er Sem (Schem) Ham (Cham) und Japhet (Jephet) zeugte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. F\u00fcnfhundert Jahre alt,<\/strong> R. Judan sagt, warum zeugten alle Geschlechter mit hundert Jahren und dieser erst mit f\u00fcnfhundert? Doch der Heilige, gelobt sei Er, sprach wenn die Frevler sein werden, so werden sie (die Nachkommenschaft dieses Gerechten) im Wasser untergehen, und das w\u00e4re f\u00fcr diesen Gerechten ein Ungl\u00fcck; werden sie Gerechte sein, so bem\u00fche ich ihn, viele Archen zu machen; darum verschloss er seine Quelle, und er zeugte erst mit f\u00fcnfhundert Jahren, damit Jephet, der \u00e4lteste seiner S\u00f6hne, vor der Sintflut noch nicht zur Strafe geeignet sei (Bereschit Rabbah 26:2); so steht geschrieben, (Jes. 65, 20) \u00bbdenn der Knabe wird mit hundert Jahren sterben\u00ab, das hei\u00dft, einst erst in diesem Alter zur Strafe geeignet sein, und ebenso war es auch vor der Gesetzgebung am Sinai.<br \/>\n<br \/><strong>Schem, Cham und Jephet;<\/strong> war nicht Jephet der \u00e4lteste? Nur zuerst fragst du nach dem, der ein Gerechter war, bei der Geburt schon beschnitten war und von dem Abraham abstammte \u2026 (Bereschit Rabbah 26:3).<\/p>\n<h2>Kapitel 5<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:1 Als nun die Menschen anfingen, sich auf Erden zu vermehren, und ihnen T\u00f6chter geboren wurden, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:2 Da sahen die S\u00f6hne der H\u00f6heren, dass die T\u00f6chter des gemeinen Mannes sch\u00f6n waren, und nahmen sich zu Frauen alle, die ihnen gefielen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6, 2. Die S\u00f6hne der Herren,<\/strong> die S\u00f6hne der F\u00fcrsten und Richter; eine andere Erkl\u00e4rung, die S\u00f6hne des Herrn, das sind die Engel, die im Auftrag des Allgegenw\u00e4rtigen dahingingen; auch sie vermischten sich mit ihnen. \u00dcberall, wo <h>\u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> im Verse vorkommt, bedeutet es Herrschaft; und diese Stelle beweist es (Ex. 4, 16), \u00bbdu wirst ihm zum Herrn sein\u00ab, (dort 7, 1) \u00bbsiehe, ich habe dich zum Herrn gemacht\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Dass sie sch\u00f6n waren;<\/strong> R. Judan sagt, <h>\u05d8\u05d1\u05ea<\/h> steht geschrieben, wenn man die <h>\u05de\u05d8\u05d9\u05d1<\/h> geziert hatte, um geschm\u00fcckt unter den Trauhimmel gef\u00fchrt zu werden, trat ein gro\u00dfer ein und nahte ihr zuerst (Bereschit Rabbah 26:5).<br \/>\n<br \/><strong>Von allen, die sie erw\u00e4hlten,<\/strong> auch solche, die bereits einem Gatten geh\u00f6rten, auch M\u00e4nnliche und Tiere (Bereschit Rabbah 26:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:3 Da sprach der Ewige: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen walten, da auch er Fleisch ist; so sollen denn seine Tage hundert und zwanzig Jahre sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Es hadere mein Geist nicht wegen des Menschen,<\/strong> mein Geist z\u00fcrne und streite nicht in mir wegen des Menschen;<br \/>\n<br \/><strong>in Ewigkeit,<\/strong> lange Zeit. Siehe, mein Geist erw\u00e4gt in meinem Inneren, ob zu vernichten oder zu verschonen, diese Erw\u00e4gung sei nicht in Ewigkeit, das hei\u00dft lange Zeit, in meinem Geiste.<br \/>\n<br \/><strong>Da er au\u00dferdem nur Fleisch ist,<\/strong> wie <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05d2\u05bc\u05b7\u05dd<\/h> mit <h>\u05e1\u05d2\u05d5\u05dc<\/h>, das hei\u00dft, weil auch noch das an ihm ist, dass er nur Fleisch ist und sich dennoch nicht vor mir dem\u00fctigt; wie erst, wenn er aus Feuer oder sonst einem starken Stoffe w\u00e4re. \u2014 \u00c4hnlich (Richt. 5, 7), \u00bbbis ich, Debora, erstand <h>\u05e9\u05c1\u05b7\u05e7\u05bc\u05b7\u05de\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d3\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab, wie <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b7\u05de\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>, und ebenso (dort 6, 17), \u00bbdass du mit mir sprichst <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d0\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05de\u05b0\u05d3\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05e8<\/h> <h>\u05e2\u05b4\u05de\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab, wie <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> , auch <h>\u05d1\u05e2\u05d6\u05d2\u05dd<\/h> wie <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05dd<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Seine Tage sollen \u2026 betragen,<\/strong> noch hundertundzwanzig Jahre werde ich ihnen Langmut gew\u00e4hren, und wenn sie nicht zur\u00fcckkehren, werde ich die Sintflut \u00fcber sie bringen. Wenn du aber fragen solltest, von der Geburt Jephets bis zur Sintflut sind aber doch nur hundert Jahre? So wisse, die zeitliche Reihenfolge allein ist nicht f\u00fcr die Ordnung der Torahabschnitte ma\u00dfgebend (Pessach, 6b); das Verh\u00e4ngnis war schon zwanzig Jahre, bevor Noach Geschlechter zeugte, bestimmt; so finden wir auch im Seder Olam (28). Es gibt viele aggadisene Midraschim zu <h>\u05dc\u05d0<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9\u05df<\/h>, aber dies ist der leichtverst\u00e4ndliche, einfache Sinn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:4 In jenen Tagen waren die Riesen auf Erden und auch nachher, da die S\u00f6hne der H\u00f6heren sich zu den T\u00f6chtern des gemeinen Mannes gesellten, und diese ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in grauer Vorzeit die ber\u00fchmten M\u00e4nner waren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Die Riesen,<\/strong> (Bereschit Rabbah 26:7) weil sie fielen <h>\u05e0\u05b8\u05e4\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> und die Welt zu Fall brachten <h>\u05d5\u05b0\u05d4\u05b4\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05dc\u05d5\u05bc<\/h>, im Hebr\u00e4ischen bedeutet der Ausdruck <h>\u05e0\u05e4\u05d9\u05dc\u05d9\u05dd<\/h> soviel wie <h>\u05e2\u05e0\u05e7\u05d9\u05dd<\/h> Riesen.<br \/>\n<br \/><strong>In jenen Tagen,<\/strong> in den Tagen des Geschlechtes von Enosch und der S\u00f6hne von Kain (Bereschit Rabbah 26:7).<br \/>\n<br \/><strong>Und auch nachher,<\/strong> obschon sie den Untergang des Geschlechtes von Enosch gesehen hatten, da der Ozean emportgestiegen war und ein Drittel der Welt \u00fcberschwemmt hatte, dem\u00fctigte sich das Geschlecht der Sintflut doch nicht, von ihnen zu lernen.<br \/>\n<br \/><strong>Weil\u2026 kamen,<\/strong> gebaren sie Riesen gleich ihnen.<br \/>\n<br \/><strong>Die Starken,<\/strong> sich gegen den Allgegenw\u00e4rtigen zu emp\u00f6ren.<br \/>\n<br \/><strong>Die M\u00e4nner von Namen,<\/strong> jene, die mit Namen wie Irad, Mechujael, Metuschael bezeichnet wurden, d.h. welche nach ihrem Untergang bezeichnet wurden, die aufgel\u00f6st und kraftlos wurden; eine andere Erkl\u00e4rung, M\u00e4nner der Verw\u00fcstung, welche die Welt verw\u00fcsteten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:5 Als nun der Ewige sah, dass die Bosheit der Menschen gro\u00df war auf Erden, und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur immer auf das B\u00f6se ging, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:6 Da bereute der Ewige, dass er die Menschen auf Erden geschaffen und war bis ins Innerste betr\u00fcbt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Da tr\u00f6stete sich der Ewige, dass Er\u2026 erschaffen,<\/strong> es war ein Trost vor Ihm, dass Er ihn unter den Irdischen erschaffen; denn h\u00e4tte Er ihn unter den Himmlischen erschaffen, h\u00e4tte er sie zur Emp\u00f6rung verf\u00fchrt (Bereschit Rabbah 27:4).<br \/>\n<br \/><strong>Er war betr\u00fcbt,<\/strong> der Mensch im Herzen des Allgegenw\u00e4rtigen, der Allgegenw\u00e4rtige beschloss, ihn zu betr\u00fcben; das ist die \u00dcbersetzung von Onkelos. Eine andere Erkl\u00e4rung: Er \u00e4nderte Seinen Entschluss, der Entschluss des Allgegenw\u00e4rtigen wandelte sich vom Erbarmen zum Recht; die Erw\u00e4gung stieg vor Ihm empor, was mit dem Menschen geschehen solle, den Er auf Erden erschaffen hatte. Und so ist \u00fcberall der Ausdruck <h>\u05e0\u05b4\u05d9\u05d7\u05d5\u05bc\u05dd<\/h> in der Schrift zu erkl\u00e4ren, er bedeutet erw\u00e4gen, was zu tun sei, (Num. 23, 19) \u00bbein Menschensohn, dass er erw\u00e4ge\u00ab, (Deut. 32, 36) \u00bbSeiner Knechte gedenkt Er\u00ab, (Ex. 32, 14) \u00bbder Ewige nahm das B\u00f6se zur\u00fcck\u00ab, (I Sam. 15, 11) \u00bbich nehme zur\u00fcck, dass ich zum K\u00f6nig gemacht habe\u00ab; \u00fcberall der Ausdruck f\u00fcr einen neuen Entschluss.<br \/>\n<br \/><strong>Er war betr\u00fcbt in Seinem Herzen,<\/strong> Er trauerte \u00fcber den Untergang des Werkes Seiner H\u00e4nde, wie (II Sam. 19, 3), \u00bbder K\u00f6nig war betr\u00fcbt \u00fcber seinen Sohn\u00ab (Bereschit Rabbah 27:4). Und das schreibe ich als Erwiderung gegen die Abtr\u00fcnnigen. Ein Leugner fragte R. Joschua b. Korcha und sagte zu ihm, ihr gebt doch zu, dass der Heilige, gelobt sei Er, die Zukunft sieht. Er sagte, ja. \u2014 Es steht aber doch, \u00bbEr war betr\u00fcbt in Seinem Herzen\u00ab. \u2014 Er erwiderte dem Leugner, ist dir einmal ein Sohn geboren worden? \u2014 Ja. \u2014 Und was hast du da getan? \u2014 Ich habe mich gefreut und alle anderen auch erfreut. \u2014 Wusstest du nicht, dass er zuletzt doch wieder sterben w\u00fcrde? \u2014 Er antwortete, in der Zeit der Freude freut man sich, in der Zeit der Trauer trauert man. \u2014 Da sprach R. Joschua, so ist auch das Werk des Heiligen, gelobt sei Er; wenn auch vor Ihm offenbar war, dass sie zuletzt s\u00fcndigen und untergehen w\u00fcrden, hielt Er sich doch nicht zur\u00fcck, sie zu erschaffen um der Gerechten willen, die von ihnen erstehen w\u00fcrden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:7 Und der Ewige sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen, von dem Erdboden vertilgen, vom Menschen bis Vieh, bis zum Gew\u00fcrm und den V\u00f6geln des Himmels; denn ich bereue, dass ich sie geschaffen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Der Ewige sprach, ich will den Menschen aufl\u00f6sen,<\/strong> er ist von Staub, so will ich Wasser \u00fcber ihn bringen und ihn aufl\u00f6sen; darum steht der Ausdruck Aufl\u00f6sung <h>\u05de\u05b4\u05d7\u05d5\u05bc\u05d9<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Von Mensch bis Tier,<\/strong> auch die Tiere hatten ihren Wandel verdorben (Bereschit Rabbah 28:8). Eine andere Erkl\u00e4rung: Alles ist um des Menschen willen erschaffen worden; wenn er zugrunde geht, was braucht man jene.<br \/>\n<br \/><strong>Ich nehme zur\u00fcck, dass ich sie erschaffen,<\/strong> ich erw\u00e4ge, was zu tun sei, nachdem ich sie erschaffen. <h>\u05e0\u05d7<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:8 Noah aber fand Gnade in den Augen des Ewigen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:9 Dies sind die Nachkommen Noahs. \u2014 Noah war ein gerechter Mann, tadellos in seiner Zeit, und wandelte mit Gott. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Dies sind die Geschlechter von Noach,<\/strong> Noach war ein gerechter Mann; weil er ihn erw\u00e4hnt hat, erz\u00e4hlt er von seinem Ruhme, so hei\u00dft es, (Spr. 10, 7) \u00bbdas Gedenken des Frommen ist zum Segen\u00ab. Eine andere Erkl\u00e4rung: Er lehrt dich, dass die eigentlichen Geschlechter der Gerechten die guten Werke sind (Bereschit Rabbah 30:6).<br \/>\n<br \/><strong>In seinen Geschlechtern,<\/strong> manche von unseren Lehrern deuten dies zum Ruhm, um so mehr, wenn er in einem Zeitalter von Gerechten gelebt h\u00e4tte, w\u00e4re er ein noch gr\u00f6\u00dferer Gerechter gewesen; und manche deuten es zur Schande, im Verh\u00e4ltnis zu seinem Zeitalter war er gerecht, h\u00e4tte er aber in der Zeit von Abraham gelebt, so w\u00e4re er f\u00fcr gar nichts gerechnet worden (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Mit Gott wandelte Noach,<\/strong> aber bei Abraham sagt er, \u00bbvor dem ich gewandelt\u00ab (Gen. 24, 40), wandle \u00bbvor mir\u00ab (Gen. 17, 1), Noach brauchte eine St\u00fctze, ihn aufrechtzuerhalten, aber Abraham machte sich selbst stark und wandelte von sich aus in seiner Fr\u00f6mmigkeit.<br \/>\n<br \/><strong>Wandelte,<\/strong> <h>\u05d4\u05b4\u05ea\u05b0\u05d4\u05b7\u05dc\u05bc\u05b6\u05da\u05b0<\/h> Vergangenheit, dies ist Anwendung der schweren Formen (wie Hitpael), dass die Zukunft und die Vergangenheit mit demselben Ausdruck bezeichnet werden; \u00bbauf, wandle\u00ab (Gen. 13, 17), ist Zukunft, \u00bbNoach wandelte\u00ab, Vergangenheit, \u00bbbete f\u00fcr deine Knechte\u00ab (I Sam. 12, 19), Zukunft, (I K\u00f6n. 8, 42) \u00bbund er kommt und betet <h>\u05d4\u05b4\u05ea\u05b0\u05e4\u05bc\u05b7\u05dc\u05bc\u05b5\u05dc<\/h> in diesem Hause\u00ab, Vergangenheit, nur hat sie das <h>\u05d9<\/h> am Anfang in die Zukunft verwandelt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:10 Noah zeugte drei S\u00f6hne: Sem, Ham und Japhet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:11 Es war aber die Erde vor Gott verderbt und von Gewalttat erf\u00fcllt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. War verdorben,<\/strong> der Ausdruck f\u00fcr sittliche Entartung und G\u00f6tzendienst (Sanhedrin 57a). (Andere Lesart: War verdorben, das ist sittliche Entartung; denn alles Fleisch hatte seinen Wandel verdorben, G\u00f6tzendienst.) Wie (Deut. 4, 16), \u00bbdass ihr nicht verderbet\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Die Erde war von Gewalttat erf\u00fcllt,<\/strong> Raub. (Andere Lesart: Denn so hei\u00dft es (Jona 3, 8), \u00bbvon dem Raub, der in ihren H\u00e4nden\u00ab.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:12 Und Gott sah die Erde und siehe, sie war verderbt; denn alle Wesen hatten ihren Wandel auf Erden verderbt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Denn alles Fleisch hatte verdorben,<\/strong> selbst die zahmen und die wilden Tiere und die V\u00f6gel vermischten sich mit anderen Arten (Bereschit Rabbah 28:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:13 Da sprach Gott zu Noah: Das Ende aller Wesen ist von mir beschlossen, denn die Erde ist durch sie von Gewalttat erf\u00fcllt; so will ich sie denn mit der Erde verderben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Das Ende alles Fleisches,<\/strong> \u00fcberall, wo du sittliche Entartung und G\u00f6tzendienst findest, kommt ein Sterben in die Welt und t\u00f6tet Gute und B\u00f6se.<br \/>\n<br \/><strong>Denn die Erde ist voll Gewalttat,<\/strong> ihr Urteil wurde erst wegen des Raubes besiegelt (Sanhedrin I08a).<br \/>\n<br \/><strong>Von der Erde,<\/strong> <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> wie <h>\u05de\u05b4\u05df<\/h>, \u00e4hnlich (Ex. 9, 29), \u00bbwenn ich aus der Stadt hinausgehe\u00ab, wie <h>\u05de\u05df<\/h> <h>\u05e8\u05d2\u05dc\u05d9\u05d5<\/h>, (I K\u00f6n. 15, 23) \u00bblitt an den F\u00fc\u00dfen\u00ab, wie <h>\u05de\u05df<\/h> <h>\u05e8\u05d2\u05dc\u05d9\u05d5<\/h>. Eine andere Erkl\u00e4rung: Mit der Erde, <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> wie <h>\u05e2\u05b4\u05dd<\/h>, denn auch die drei Handbreiten der Tiefe des Pfluges wurden aufgel\u00f6st und zergingen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:14 Mache dir eine Arche von Gopherholz, teile diese Arche in Kammern ab und bestreiche sie von Innen und von au\u00dfen mit Pech. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Mache dir eine Arche,<\/strong> viele (Wege zur) Befreiung und Rettung sind vor Ihm, warum bem\u00fchte Er ihn mit diesem Bau? Dass ihn die Leute des Geschlechtes der Sintflut hundertundzwanzig Jahre damit besch\u00e4ftigt sehen und ihn fragen w\u00fcrden, was soll dir das? Und er w\u00fcrde ihnen antworten, der Heilige, gelobt sei Er, wird die Sintflut \u00fcber die Welt bringen. Vielleicht w\u00fcrden sie sich bessern.<br \/>\n<br \/><strong>Gopherholz,<\/strong> so hei\u00dft es; und warum von dieser Art <h>\u05d2\u05b9\u05e4\u05b6\u05e8<\/h>? Wegen des Anklangs an Gophrit <h>\u05d2\u05bc\u05b8\u05e4\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05ea<\/h> (Schwefel), durch den sie aufgel\u00f6st werden sollten.<br \/>\n<br \/><strong>Kammern,<\/strong> Wohnungen f\u00fcr alle zahmen und wilden Tiere.<br \/>\n<br \/><strong>Mit Pech,<\/strong> aram\u00e4ische Bezeichnung f\u00fcr Pech, so finden wir in der Gemara Kofra <h>\u05db\u05bc\u05d5\u05bc\u05e4\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0<\/h> (Schabbat 67a). Bei dem K\u00e4stchen von Mosche gen\u00fcgte, weil das Wasser schwach (ruhig) war, Lehm von innen und Pech von au\u00dfen (Bereschit Rabbah). Ferner, damit nicht jener Gerechte den schlechten Geruch des Peches wahrnehme. Hier aber, wegen der St\u00e4rke des Wassers, bestrich er sie von innen und von au\u00dfen mit Pech.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:15 Und so sollst du sie machen: Dreihundert Ellen sei die L\u00e4nge der Arche, f\u00fcnzig Ellen ihre Breite und drei\u00dfig Ellen ihre H\u00f6he. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:16 Eine Luke sollst du an der Arche machen und in der Breite einer Elle sollst du die Arche oben auslaufen lassen und die T\u00fcre an der Seite anbringen; unterstes, zweites und drittes Stockwerk sollst du darin abteilen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Eine Belichtung,<\/strong> manche sagen, ein Fenster, und manche, einen Edelstein, der ihnen Licht spendete (Bereschit Rabbah 31:11).<br \/>\n<br \/><strong>Und bis zu einer Elle lass sie nach oben abnehmen;<\/strong> ihr Dach stieg schr\u00e4g empor, dass es oben schmal wurde und nur eine Elle betrug, damit das Wasser zu beiden Seiten nach unten ablaufe.<br \/>\n<br \/><strong>Sollst du an der Seite anbringen,<\/strong> damit der Regen nicht hineinfalle.<br \/>\n<br \/><strong>Unteres, mittleres und oberes Stockwerk,<\/strong> drei Stockwerke \u00fcbereinander, das obere f\u00fcr die Menschen, das mittlere zur Wohnung (f\u00fcr die Tiere) und das untere f\u00fcr den D\u00fcnger (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:17 Denn siehe, ich bringe die Wasserflut \u00fcber die Erde, alle Wesen unter dem Himmel, in denen ein Hauch des Lebens ist, zu verderben. Alles, was auf Erden ist, soll vergehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und siehe, ich bringe,<\/strong> (Bereschit Rabbah 31:12) siehe, ich bin bereit, jenen zuzustimmen, die mich bereits aufgefordert und vor mir gesprochen haben, (Ps. 8, 5) \u00bbwas ist der Mensch, dass Du sein gedenkst!\u00ab<br \/>\n<br \/><strong>Die Sintflut,<\/strong> die alles aufl\u00f6st, alles verwischt und alles von der H\u00f6he zur Tiefe hinabtr\u00e4gt. Das bedeutet der Ausdruck des Onkelos, der mit \u00dcberschwemmung <h>\u05d8\u05d5\u05b9\u05e4\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> \u00fcbersetzt, sie \u00fcberschwemmte alles und brachte es nach Babel, das tief liegt; darum wird Babel auch Schinear <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05e0\u05b0\u05e2\u05b8\u05e8<\/h> genannt, weil dorthin alle Toten (andere Lesart: alle Gew\u00e4sser) der Sintflut geworfen wurden (Bereschit Rabbah Schabbat 113b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:18 Mit dir hingegen will ich einen Bund errichten; du sollst in die Arche gehen, du und deine S\u00f6hne, deine Frau und die Frauen deiner S\u00f6hne mit dir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Und ich errichte meinen Bund,<\/strong> ein Bund war n\u00f6tig f\u00fcr die Fr\u00fcchte, dass sie nicht faulten und verschimmelten, und damit ihn nicht die Frevler in jenem Geschlecht t\u00f6teten (Bereschit Rabbah 31:12).<br \/>\n<br \/><strong>Du und deine S\u00f6hne und deine Frau,<\/strong> die M\u00e4nner besonders und die Frauen besonders, von hier geht hervor, dass ihnen der Eheverkehr verboten war (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:19 Und von allen lebenden Wesen sollst du je zwei in die Arche bringen, um sie mit dir zu erhalten; ein M\u00e4nnchen und ein Weibchen soll es sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Und von allem Lebenden,<\/strong> selbst von den Schedim (D\u00e4monen) (Bereschit Rabbah 31:13).<br \/>\n<br \/><strong>Zwei von jedem,<\/strong> von dem geringsten an Zahl von ihnen waren nicht weniger als zwei, ein M\u00e4nnchen und ein Weibchen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:20 Von den V\u00f6geln nach ihrer Art, von dem Vieh und von allem Gew\u00fcrm des Erdreichs nach ihrer Art, von jedem sollen zwei zu dir hineinkommen, damit sie am Leben bleiben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Von den V\u00f6geln nach ihrer Art,<\/strong> <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> jene, die sich ihren Arten angeschlossen und ihren Wandel nicht verdorben hatten; sie kamen von selbst, und alles, was die Arche annahm, lie\u00df er hineingehen (Sanhedrin I08b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">6:21 Und du, nimm dir allerlei Speise mit, die zur Nahrung dient, speichere sie bei dir auf, damit sie dir und ihnen zum Essen diene. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">6:22 Noah tat dies; ganz wie ihm Gott geboten, tat er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Noach machte,<\/strong> das ist die Erbauung der Arche (Bereschit Rabbah 31:14).<\/p>\n<h2>Kapitel 7<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:1 Da sprach der Ewige zu Noah: Geh du und dein ganzes Haus in die Arche, denn dich habe ich gerecht vor mir befunden in dieser Zeit. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7, 1. Habe ich als Gerechten erkannt,<\/strong> es steht aber nicht als vollkommenen Gerechten <h>\u05e6\u05b7\u05d3\u05bc\u05b4\u05d9\u05e7<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> (wie oben), daraus lernen wir, dass man nur einen Teil des Ruhmes eines Menschen in seiner Gegenwart und den ganzen, nur wenn er nicht dabei ist, aussprechen soll (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:2 Von allem reinen Vieh sollst du dir je sieben nehmen, das M\u00e4nnchen und sein Weibchen; aber von dem Vieh, das nicht rein ist, zwei, das M\u00e4nnchen und sein Weibchen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Das rein ist,<\/strong> das einst f\u00fcr Israel rein sein wird; wir entnehmen daraus, dass Noach Torah gelernt hat (Bereschit Rabbah 26).<br \/>\n<br \/><strong>Je sieben,<\/strong> um davon Opfer darzubringen, wenn er die Arche wieder verlie\u00dfe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:3 Auch von den V\u00f6geln des Himmels je sieben, M\u00e4nnchen und Weibchen, um auf der ganzen Erde die Gattung zu erhalten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3.Auch von den V\u00f6geln des Himmels,<\/strong> von den reinen spricht der Vers; man lernt eine kurzgefasste Stelle von einer weiter ausgef\u00fchrten ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:4 Denn nach sieben Tagen lasse ich auf die Erde regnen, vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte, und tilge alles Bestehende, das ich geschaffen, von dem Erdboden hinweg. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Denn noch sieben Tage,<\/strong> das sind die sieben Tage der Trauer f\u00fcr den gerechten Methuschelach, auf dessen Ehrung der Heilige, gelobt sei Er, R\u00fccksicht nahm und die Strafe noch aufhielt. Geh und berechne die Jahre von Methuschelach, so wirst du finden, dass sie im Jahre 600 des Lebens von Noach zu Ende sind (Sanhedrin 108b).<br \/>\n<br \/><strong>Denn noch sieben Tage<\/strong>, was bedeutet noch <h>\u05e2\u05d5\u05b9\u05d3<\/h>? eine Zeit nach dieser Zeit wurde zu den 120 Jahren hinzugef\u00fcgt.<br \/>\n<br \/><strong>Vierzig Tage,<\/strong> der Bildung des Kindes im Mutterleibe entsprechend; weil sie ges\u00fcndigt, ihren Sch\u00f6pfer zu bem\u00fchen, die Gestalt der in Blutschande Erzeugten zu bilden (Bereschit Rabbah 32:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:5 Da tat Noah ganz wie ihm der Ewige geboten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Noach tat,<\/strong> das ist sein Eintritt in die Arche.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:6 Und Noah war sechshundert Jahre alt, als die Wasserflut auf die Erde kam. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:7 Da gingen Noah, seine S\u00f6hne, seine Frau und die Frauen seiner S\u00f6hne mit ihm hinein in die Arche vor den Wassern der Flut. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Noach und seine S\u00f6hne,<\/strong> die M\u00e4nner besonders und die Frauen besonders, denn der Eheverkehr war ihnen verboten, weil sich die Welt in Qual befand.<br \/>\n<br \/><strong>Vor dem Wasser der Sintflut,<\/strong> auch Noach geh\u00f6rte zu denen, die klein an Vertrauen waren, er war nicht ganz davon \u00fcberzeugt, dass die Sintflut kommen werde, und ging erst in die Arche, als ihn das Wasser dr\u00e4ngte (Bereschit Rabbah 32:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:8 Vom reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein ist, sowie von den V\u00f6geln und von allem, was auf dem Erdboden sich regt, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:9 Kamen je zwei, M\u00e4nnchen und Weibchen, zu Noah in die Arche, wie Gott ihm geboten hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Je zwei,<\/strong> in dieser Anzahl waren sie alle gleich, wenigstens zwei.<br \/>\n<br \/><strong>Kamen sie zu Noach,<\/strong> von selbst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:10 Und es war nach Ablauf der sieben Tage, da kamen die Wasser der Flut auf die Erde.<br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:11 Im sechshundertsten Lebensjahre Noahs, im zweiten Monat, am siebzehnten des Monats, an diesem Tage brachen alle Quellen des tiefen Abgrunds hervor, und die Schleusen des Himmels taten sich auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Im zweiten Monat,<\/strong> R. Elieser sagt, das ist der Marcheschwan, R. Joschua sagt, das ist der Ijar (Rosch h. 11b).<br \/>\n<br \/><strong>Brachen auf,<\/strong> um ihr Wasser herauszugehen.<br \/>\n<br \/><strong>Die gro\u00dfe Flut,<\/strong> Ma\u00df f\u00fcr Ma\u00df, sie hatten mit \u00abgro\u00df ist die Schlechtigkeit des Menschen\u00bb ges\u00fcndigt und wurden mit der gro\u00dfen Flut bestraft (Sanhedrin 108a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:12 Und der Regen fiel auf die Erde vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Der Regen war auf der Erde,<\/strong> und weiter sagt er, die Sintflut war auf der Erde, nur als Er den Regen herabfallen lie\u00df, lie\u00df Er ihn mit Erbarmen fallen; wenn sie sich bessern w\u00fcrden, sollte es Regen des Segens sein; erst als sie sich nicht besserten, wurde er zur Sintflut (Bereschit Rabbah 31:12).<br \/>\n<br \/><strong>Vierzig Tage,<\/strong> der erste Tag geh\u00f6rt nicht zur Anzahl, weil seine Nacht nicht dabei war, es steht ja, an \u00bbdiesem Tage brachen alle Quellen auf\u00ab. Daraus ergibt sich, dass die vierzig Tage nach R. Elieser am 28. Kislew zu Ende waren, denn die Monate werden regelm\u00e4\u00dfig angenommen, abwechselnd voll und nicht voll, also zw\u00f6lf Tage vom Marcheschwan und 28 vom Kislew.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:13 An eben diesem Tage ging Noah, Sem, Ham und Japhet, die S\u00f6hne Noahs, Noahs Frau und die drei Frauen seiner S\u00f6hne mit ihnen in die Arche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. An ebendiesem Tage,<\/strong> (Bereschit Rabbah 32:8) der Vers lehrt dich, dass die Menschen jenes Zeitalters gesprochen hatten, wenn wir sehen, dass er in die Arche geht, so zerbrechen wir sie und t\u00f6ten ihn, darum sagte der Heilige, gelobt sei Er, ich f\u00fchre ihn vor den Augen aller hinein, und wir wollen sehen, wessen Wort Bestand haben wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:14 Sie und alles Wild, alles Vieh und alles Gew\u00fcrm, das sich auf Erden regt, und alles Gefl\u00fcgelte, jeder Vogel mit Schwingen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Alles, was fliegt von allem Beschwingten,<\/strong> <h>\u05e6\u05b4\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8<\/h> ist mit dem Folgenden verbunden (stat. constr.), alles, was fliegt von allen beschwingten Arten, die Heuschrecken hinzuzuf\u00fcgen (Chullin 139b). <h>\u05db\u05bc\u05b8\u05e0\u05b8\u05e3<\/h> hei\u00dft Federn, Fl\u00fcgel, wie (Lev. 1,17), \u00bber rei\u00dfe es mit seinen Federn auf\u00ab, denn mit den Federn kommt es auf den Altar; auch hier, was fliegt von allen Arten, die beschwingt erscheinen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:15 Sie kamen zu Noah in die Arche, je zwei von allen Wesen, in denen ein Hauch des Lebens war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:16 Und die hineingingen, waren M\u00e4nnchen und Weibchen von allen Wesen, wie ihm Gott geboten hatte. Und der Ewige schloss hinter ihm zu. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Der Ewige schloss vor ihm,<\/strong> sch\u00fctzte ihn, dass sie (die Arche) nicht zerbrachen, umgab die Arche mit B\u00e4ren und L\u00f6wen, die von ihnen t\u00f6teten (Bereschit Rabbah 32:8); der einfache Sinn des Verses ist, Er schloss vor ihm wegen des Wassers; und so jedes <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b7\u05d3<\/h> im Verse hat die Bedeutung \u00abvor <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05e0\u05b6\u05d2\u05b6\u05d3<\/h>\u00bb, (Gen. 20, 18) \u00bbvor jedem Mutterscho\u00df\u00bb\u00ab, (II K\u00f6n. 4,4) \u00bbvor dir und vor deinen S\u00f6hnen\u00ab, (Job 2, 4) \u00bbHaut vor (f\u00fcr) Haut\u00ab, (Ps. 3, 4) \u00bbein Schild vor mir\u00ab, (I Sam. 12, 19) \u00bbbete f\u00fcr deine Knechte\u00ab, vor deinen Knechten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:17 Da kam die Flut vierzig Tage \u00fcber die Erde, und das Wasser wuchs und hob die Arche empor; da stand sie hoch \u00fcber der Erde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>Sie war hoch \u00fcber die Erde,<\/strong> sie tauchte elf Ellen ins Wasser ein, wie ein beladenes Schiff zum Teil ins Wasser eintaucht; die sp\u00e4teren Verse beweisen dies (Bereschit Rabbah 32:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:18 Und das Wasser schwoll und wuchs gewaltig auf der Erde. Da schwamm die Arche auf dem Wasser. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Ward stark,<\/strong> von selbst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:19 Denn die Wasser waren \u00fcber alle Ma\u00dfen auf der Erde gestiegen, so dass all die hohen Berge bedeckt wurden, die unter dem ganzen Himmel sind. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:20 F\u00fcnfzehn Ellen hoch dar\u00fcber waren die Wasser gestiegen, so dass die Berge bedeckt wurden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. F\u00fcnfzehn Ellen dar\u00fcber,<\/strong> \u00fcber der H\u00f6he aller Berge, nachdem das Wasser den Spitzen der Berge gleich geworden war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:21 Da kamen alle Wesen um, die sich auf Erden regten, die V\u00f6gel, das Vieh, das Wild und alles Gew\u00fcrm, das auf Erden wimmelte, und das ganze Menschengeschlecht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">7:22 Alles, was in der Nase den Odem des Lebenshauches hatte, alles, was auf dem Trocknen lebte, starb. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Odem von Lebensgeist<\/strong> = <h>\u05e9\u05dc<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Auf dem Trockenen,<\/strong> aber nicht die Fische im Meere (Sanhedrin 108a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:23 So vertilgte er alles Bestehende, das auf dem Erdboden lebte, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gew\u00fcrm und zu den V\u00f6geln des Himmels; sie wurden von der Erde getilgt. \u00dcbrig blieb allein Noah und was mit ihm in der Arche war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Zerging,<\/strong> ist die Form des Kal <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> und nicht die Form des Hiphil <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e4\u05bc\u05b8\u05e2\u05b6\u05dc<\/h>, von der Bildung wandte, baute <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05d1\u05b6\u05df<\/h>, <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e4\u05b6\u05df<\/h>. Bei jeder Wurzel, die zuletzt ein <h>\u05d4<\/h> hat, wie <h>\u05e7\u05e0\u05d4<\/h>, <h>\u05de\u05d7\u05d4<\/h>, <h>\u05d1\u05e0\u05d4<\/h>, und waw jud vorgesetzt bekommt, wird das jud mit chirek punktiert. \u2014<br \/>\n<br \/><strong>Nur Noach,<\/strong> Noach allein, das ist der einfache Sinn, der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah) sagt, er seufzte und hustete Blut durch die M\u00fche mit den zahmen und wilden Tieren; manche sagen, er brachte einmal dem L\u00f6wen das Essen zu sp\u00e4t, da schlug er ihn, und darauf hei\u00dft es (Spr. 11, 31) \u00bbwird wohl dem Gerechten auf Erden vergolten!\u00ab<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">7:24 Und das Wasser stieg auf der Erde hundertundf\u00fcnfzig Tage lang. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 8<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">8:1 Da gedachte Gott des Noah und alles Wildes und aller Haustiere, die mit ihm in der Arche waren, und lie\u00df einen Wind \u00fcber die Erde wehen, so dass die Wasser fielen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8, 1. Gott gedachte,<\/strong> dieser Name bedeutet die Eigenschaft des Rechtes, und sie ward in die des Erbarmens gewandelt durch das Gebet der Gerechten; aber die Bosheit der B\u00f6sen wandelt die Eigenschaft des Erbarmens in die des Rechtes, so hei\u00dft es (Gen. 6, 5), \u00bbder Ewige sah, dass gro\u00df die Bosheit des Menschen\u00ab, da sprach der Ewige, \u00bbich werde tilgen\u00ab; dort ist es der Name der Eigenschaft des Erbarmens.<br \/>\n<br \/><strong>Gott gedachte Noachs<\/strong>\u2026 wessen gedachte Er den Tieren? Des Verdienstes, dass sie vorher ihren Wandel nicht verdorben und dass sie in der Arche den Eheverkehr gemieden.<br \/>\n<br \/><strong>Gott lie\u00df einen Wind vor\u00fcberziehen,<\/strong> ein Hauch <h>\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7<\/h> der Tr\u00f6stung und Vergebung zog vor Ihm vor\u00fcber.<br \/>\n<br \/><strong>\u00dcber die Erde,<\/strong> wegen der Erde.<br \/>\n<br \/><strong>Und das Wasser beruhigte sich,<\/strong> wie (Esth. 2, 1), \u00bbals der Zorn des K\u00f6nigs sich beruhigte\u00ab, ein Ausdruck f\u00fcr das Nachlassen des Zornes.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:2 Und es wurden die Quellen der Tiefe und die Schleusen des Himmels geschlossen, und der Regen vom Himmel h\u00f6rte auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Die Quellen wurden verschlossen,<\/strong> als sie ge\u00f6ffnet wurden, hei\u00dft es, alle Quellen; aber hier steht nicht alle, weil manche \u00fcbrigblieben, jene, welche die Welt braucht, wie die hei\u00dfen Wasser von Tiberias und \u00e4hnliche (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Wurde zur\u00fcckgehalten,<\/strong> verhindert, wie (Ps. 40, 12) \u00bbDu h\u00e4ltst Dein Erbarmen nicht zur\u00fcck\u00ab, (Gen. 23,6) \u00bbwird dir nicht verweigern\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:3 Da verlor sich das Wasser von der Erde immer mehr und mehr und nahm nach Verlauf der hundertundf\u00fcnfzig Tage ab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Am Ende von hundertundf\u00fcnfzig Tagen<\/strong> fing es an, abzunehmen, das ist am 1. Siwan (Bereschit Rabbah). Wieso? Am 27. Kislew h\u00f6rte der Regen auf, also drei Tage vom Kislew, 29 vom Tebet, sind 32, Schewat, Adar, Nissan und Ijar zusammen 118, im ganzen 150.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:4 Und die Arche ruhte im siebenten Monate, am siebzehnten Tage des Monats, auf dem Gebirge Ararat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Im siebten Monat,<\/strong> Siwan, der siebte vom Kislew, in welchem der Regen aufh\u00f6rte.<br \/>\n<br \/><strong>Am siebzehnten Tag,<\/strong> von hier kannst du lernen, dass die Arche elf Ellen ins Wasser eintauchte; denn es hei\u00dft, im zehnten Monat am ersten wurden die Spitzen der Berge sichtbar, das ist der Ab, der zehnte vom Marcheschwan, in welchem der Regen herabfiel; das Wasser aber stand 15 Ellen \u00fcber den Bergen und nahm vom 1. Siwan bis zum 1. Ab in 60 Tagen 15 Ellen ab,also eine Elle in vier Tagen; daraus ergibt sich, dass am 16. Siwan erst vier Ellen fehlten, und am n\u00e4chsten Tag ruhte die Arche; daraus lernst du, dass sie elf Ellen in das Wasser \u00fcber den Spitzen der Berge eintauchte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:5 Und die Wasser nahmen immer mehr und mehr ab bis zum zehnten Monat; am ersten Tage des zehnten Monats wurden die Spitzen der Berge sichtbar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Im zehnten Monat wurden die Spitzen der Berge sichtbar,<\/strong> das ist der Ab, der zehnte vom Marcheschwan, in welchem der Regen anfing. Wenn du sagen wirst Elul, der zehnte vom Kislew, in welchem der Regen aufh\u00f6rte, ebenso wie du beim siebten Monat Siwan gesagt hast, der siebte nach dem Aufh\u00f6ren. Das kann man nicht sagen. Notwendigerweise kannst du den siebten nur nach dem Aufh\u00f6ren z\u00e4hlen; denn die 40 Tage des Regenfalles und die 150 Tage, in denen das Wasser stark blieb, sind erst am 1. Siwan zu Ende; w\u00fcrdest du nun sagen, der siebte nach dem Beginn des Regenfalles, so w\u00e4re das nicht Siwan. Wieder den zehnten Monat kannst du nur nach dem Beginn des Regens z\u00e4hlen; denn wenn du sagst nach dem Aufh\u00f6ren, das w\u00e4re Elul, bekommst du nicht heraus, im ersten Monat am ersten war das Wasser von der Erde vertrocknet. Denn nach 40 Tagen nach dem Sichtbarwerden der Spitzen der Berge schickte er den Raben weg, und 21 Tage verbrachte er mit dem Wegschicken der Taube, das sind 60 Tage seit dem Sichtbarwerden der Spitzen der Berge, bis die Oberfl\u00e4che der Erde trocken war. W\u00fcrdest du aber sagen, sie wurden erst im Elul sichtbar, dann w\u00e4re die Erde erst im Marcheschwan trocken gewesen; er nennt den Monat aber den ersten, das kann nur Tischri sein, der erste nach der Erschaffung der Welt; und nach R. Joschua Nissan (Bereschit Rabbah 30:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:6 Und nach Verlauf von vierzig Tagen \u00f6ffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Am Ende von vierzig Tagen,<\/strong> nach dem Sichtbarwerden der Spitzen der Berge.<br \/>\n<br \/><strong>Das Fenster der Arche, das er gemacht,<\/strong> zur Belichtung, das ist nicht der Eingang der Arche, der zum Hinein- und Hinausgehen gemacht war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:7 Und er schickte den Raben aus. Dieser flog hin und her, bis die Erde vom Wasser trocken war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Hinausgehend und heimkehrend,<\/strong> er umkreiste fortw\u00e4hrend die Arche und f\u00fchrte seinen Auftrag nicht aus, weil er wegen seines Weibchens argw\u00f6hnisch war, wie wir in der Aggada von Chelek (Sanhedrin 108b) gelernt haben.<br \/>\n<br \/><strong>Bis das Wasser trocken war<\/strong>, der einfach Sinn ist die \u00dcbersetzung, aber der aggadische Midrasch sagt, der Rabe war f\u00fcr einen anderen Auftrag bestimmt, als in den Tagen Elijahus der Regen fehlte, so hei\u00dft es (I K\u00f6n. 17, 6), \u00bbund die Raben brachten ihm Brot und Fleisch\u00ab (Bereschit Rabbah 33:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:8 Da schickte er die Taube aus, um zu sehen, ob das Wasser auf dem Erdboden gefallen sei. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Er schickte die Taube weg,<\/strong> nach sieben Tagen, denn es steht, er wartete noch sieben andere Tage, daraus kannst du lernen, dass er auch das erste Mal sieben Tage wartete.<br \/>\n<br \/><strong>Er schickte weg<\/strong>, <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05dc\u05d7<\/h> es ist dies nicht der Ausdruck f\u00fcr einen Auftrag, sondern f\u00fcr eine Entlassung, er schickte sie weg, dass sie ihres Weges gehe, und dadurch w\u00fcrde er sehen, ob das Wasser leicht geworden; denn wenn sie einen Ruheplatz finden w\u00fcrde, kehrte sie nicht mehr zu ihm zur\u00fcck.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:9 Aber die Taube fand keinen Ruhepunkt f\u00fcr ihren Fu\u00df und kehrte zu ihm in die Arche zur\u00fcck, denn noch war Wasser auf der ganzen Erde. Er streckte seine Hand aus, nahm sie und brachte sie zu sich in die Arche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">8:10 Hierauf wartete er noch einmal sieben Tage und schickte abermals die Taube aus der Arche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Er wartete,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05d7\u05dc<\/h> der Ausdruck f\u00fcr abwarten, ebenso (Job 29, 21), \u00bbauf mich h\u00f6rten und warteten sie\u00ab, und kommt oft im Vers vor.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:11 Da kam die Taube zur Abendzeit zu ihm und siehe, ein frisches \u00d6lblatt war in ihrem Munde, da merkte Noah, dass das Wasser auf der Erde gefallen war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Hatte sie mit ihrem Munde abgerissen,<\/strong> ich meine, es war das M\u00e4nnchen, darum bezeichnet er sie zuweilen mit der m\u00e4nnlichen und zuweilen mit der weiblichen Form; denn Taube <h>\u05d9\u05d5\u05b9\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> ist im Vers stets die weibliche Form, wie (Schir 5, 12), \u00bbgleich Tauben an Quellen, in Milch badend\u00ab; (Jech. 7, 16) \u00bbgleich Tauben der T\u00e4ler, alle girrend\u00ab; (Hosch. 7,11) \u00bbwie eine t\u00f6richte Taube\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Abgerissen,<\/strong> <h>\u05d8\u05e8\u05e3<\/h> gepfl\u00fcckt, der aggadische Midrasch sagt, <h>\u05d8\u05b8\u05e8\u05b8\u05e3<\/h> es ist der Ausdruck f\u00fcr Speise und sie erkl\u00e4ren in Erubin (18b), mit ihrem Munde bedeutet soviel wie Ausspruch, sie sagte n\u00e4mlich, m\u00f6gen meine Speisen bitter wie die Olive sein, aber aus der Hand des Heiligen, gelobt sei Er, und nicht s\u00fc\u00df wie Honig aus der Hand von Fleisch und Blut.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:12 Nun wartete er noch einmal sieben Tage und schickte dann die Taube aus; sie kehrte aber nicht wieder zu ihm zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Er wartete,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05d9\u05d7\u05dc<\/h> bedeutet dasselbe wie <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d7\u05b6\u05dc<\/h> in Vers 10, nur die eine Form ist der Kal und die andere eine Art Hithpael, <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d7\u05b6\u05dc<\/h> er wartete, <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05bc\u05b8\u05d7\u05b6\u05dc<\/h> er geduldete sich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:13 Und im sechshundertundersten Jahre, am ersten Tage des ersten Monats, war das Wasser von der Erde geschwunden; da nahm Noah die Decke der Arche ab und sah, dass die Oberfl\u00e4che des Erdbodens trocken war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Im ersten Monat,<\/strong> nach R. Elieser ist es der Tischri und nach R. Joschua der Nissan (Rosch hasch. 11b).<br \/>\n<br \/><strong>War vertrocknet,<\/strong> war wie Lehm geworden; die obere Seite hatte eine Kruste bekommen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:14 Und im zweiten Monat, am siebenundzwanzigsten Tage des Monats, war die Erde v\u00f6llig trocken. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. War trocken geworden,<\/strong> war fest geworden, wie es ihre Natur ist (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Am 27.,<\/strong> und der Regenfall hatte am 17. des zweiten Monats angefangen, es sind das die elf Tage, welche das Sonnenjahr l\u00e4nger ist als das Mondjahr; denn das Gericht des Geschlechtes der Sintflut betrug ein volles Jahr.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:15 Da sprach Gott zu Noah: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">8:16 Geh aus der Arche, du, deine Frau, deine S\u00f6hne und die Frauen deiner S\u00f6hne mit dir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Du und deine Frau<\/strong>\u2026 Mann und Frau, hier erlaubte er ihnen den Eheverkehr (Bereschit Rabbah 34:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:17 Alle Tiere, die bei dir sind, alle Wesen, die V\u00f6gel, das Vieh und alles Gew\u00fcrm, das sich auf Erden regt, bringe mit dir heraus, dass sie sich auf Erden tummeln, fruchtbar seien und sich vermehren auf Erden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. F\u00fchre hinaus,<\/strong> das Ketib ist <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05d0<\/h> und das Keri <h>\u05d4\u05b7\u05d9\u05b0\u05e6\u05b5\u05d0<\/h>, dieses bedeutet, sage ihnen, sie sollen hinausgehen, und das Ketib bedeutet, wenn sie nicht hinausgehen wollen, so bringe du selbst sie hinaus.<br \/>\n<br \/><strong>Dass sie auf der Erde wimmeln,<\/strong> und nicht in der Arche, das lehrt, dass auch den Landtieren und V\u00f6geln der Eheverkehr verboten gewesen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:18 Da ging Noah und seine S\u00f6hne und seine Frau und die Frauen seiner S\u00f6hne mit ihm heraus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">8:19 Alle Tiere, alles Gew\u00fcrm und alle V\u00f6gel, alles, was sich auf Erden regt, gingen nach Familien aus der Arche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Nach ihren Familien,<\/strong> sie nahmen auf sich, dass sie sich ihren Arten anschlie\u00dfen w\u00fcrden (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:20 Und Noah baute dem Ewigen einen Altar, nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen V\u00f6geln und brachte Brandopfer dar auf dem Altar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Von allen reinen zahmen Tieren,<\/strong> er sagte, der Heilige, gelobt sei Er, hat mir nur darum befohlen, von diesen je sieben hineinzubringen, um davon ein Opfer darzubringen (Bereschit Rabbah 34:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:21 Und als der Ewige den lieblichen Duft wahrnahm, da sprach er in seinem Herzen: Niemals mehr will ich den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist b\u00f6se von Jugend auf; niemals mehr will ich alles Leben t\u00f6ten, wie ich es getan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Von seiner Jugend an,<\/strong> <h>\u05de\u05b4\u05e0\u05bc\u05b0\u05e2\u05bb\u05e8\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> ist ohne <h>\u05d5<\/h> geschrieben und bedeutet, sobald er sich anschickt, den Scho\u00df seiner Mutter zu verlassen, wird der b\u00f6se Trieb in ihn gelegt (Bereschit Rabbah 34:10).<br \/>\n<br \/><strong>Ich werde nicht fortfahren<\/strong>\u2026 und ich werde nicht fortfahren, Er hat das Wort wiederholt, damit es ein Schwur sei; das ist, was geschrieben steht (Jes. 54, 9), \u00bbwie ich geschworen, die Wasser Noachs nicht mehr zu bringen\u00ab; und wir finden hier keinen anderen Schwur, als dass Er Seine Worte wiederholt hat; das ist ein Schwur, und so erkl\u00e4ren es die Weisen im Traktat Schebuot (36a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">8:22 Solange die Erde sein wird, sollen Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht aufh\u00f6ren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Solange die Erde bestehen wird,<\/strong>\u2026 werden sie nicht aufh\u00f6ren; von diesen sechs Jahreszeiten dauert jede zwei Monate, wie wir gelernt haben, die H\u00e4lfte des Tischri, Marcheschwan und die H\u00e4lfte des Kislew ist Aussaat, die H\u00e4lfte des Kislew, Tebet und die H\u00e4lfte des Schebat ist K\u00e4lte \u2026 (Bawa Metzia 106b). (Andere Lesart: Ferner alle Tage, das hei\u00dft, immer, wie (Num. 19, 13), \u00bbsolange die Unreinheit an ihm ist\u00ab.)<br \/>\n<br \/><strong>K\u00e4lte,<\/strong> ist st\u00e4rker als Winter.<br \/>\n<br \/><strong>Und Winter,<\/strong> die Zeit der Aussaat f\u00fcr Gerste und H\u00fclsenfr\u00fcchte, die zuerst und rasch reifen, das ist die H\u00e4lfte von Schebat, Adar und die H\u00e4lfte von Nissan.<br \/>\n<br \/><strong>Ernte<\/strong>, die H\u00e4lfte von Nissan, Ijar und die H\u00e4lfte von Siwan.<br \/>\n<br \/><strong>Sommer<\/strong>, ist die Zeit des Pfl\u00fcckern der Feigen und die Zeit, da man sie auf den Feldern trocknet, sie werden darum Sommerfrucht <h>\u05e7\u05b7\u05d9\u05b4\u05e5<\/h> genannt, wie (II Sam. 16, 2), \u00bbdas Brot und die Sommerfrucht (getrocknete Feigen) zur Speise f\u00fcr die J\u00fcnglinge\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Hitze,<\/strong> ist das Ende des Sommers, die H\u00e4lfte des Ab, Elul und die H\u00e4lfte des Tischri, in denen die Welt sehr hei\u00df ist, wie wir im Traktat Joma (29a) gelernt haben, das Ende des Sommers ist st\u00e4rker als der Sommer.<br \/>\n<br \/><strong>Und Tag und Nacht werden nicht auf h\u00f6ren,<\/strong> demnach hatten sie alle Tage der Sintflut aufgeh\u00f6rt, in denen die Gestirne ihren Dienst nicht versahen und zwischen Tag und Nacht nicht unterschieden werden konnte (Bereschit Rabbah 34:11).<br \/>\n<br \/><strong>Werden nicht aufh\u00f6ren<\/strong>, alle diese werden nicht aufh\u00f6ren, sich nach ihrer Ordnung zu f\u00fchren.<\/p>\n<h2>Kapitel 9<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:1 Und Gott segnete Noah und seine S\u00f6hne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, mehret euch und f\u00fcllet die Erde! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:2 Furcht und Schrecken vor euch soll auf allen Tieren der Erde und auf allen V\u00f6geln des Himmels ruhen. Alles, was auf dem Erdboden sich regt, und alle Fische des Meeres sind in eure Hand gegeben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9, 2. Den Schrecken vor euch,<\/strong> die Furcht vor euch, wie (Job. 6,21), \u00bbihr schaut Schrecken\u00ab; nach der Aggada bedeutet es Leben; solange ein Kind von einem Tag lebt, braucht man es nicht vor den M\u00e4usen zu h\u00fcten; wenn aber Og, der K\u00f6nig von Baschan, tot ist, muss man ihn vor den M\u00e4usen h\u00fcten; denn es hei\u00dft, \u00bbdie Furcht und der Schrecken vor euch wird sein <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05d5\u05b9\u05e8\u05b7\u05d0\u05b2\u05db\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05d7\u05b4\u05ea\u05bc\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05d4\u05b0\u05d9\u05b6\u05d4<\/h>\u00ab; wann wird die Furcht vor euch auf den Tieren liegen? Solange ihr lebet <h>\u05d7\u05ea\u05db\u05dd<\/h> (Schabbat 151b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:3 Was sich regt und lebendig ist, soll euer sein zum Essen; wie das gr\u00fcne Kraut gebe ich euch alles. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Sei euch zur Speise,<\/strong> dem ersten Menschen habe ich nicht Fleisch, sondern nur gr\u00fcne Kr\u00e4uter erlaubt, euch aber gleich den gr\u00fcnen Kr\u00e4utern, die ich dem ersten Menschen freigegeben habe, euch habe ich alles gegeben (Sanhedrin 59b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:4 Nur Fleisch, in dem noch das Blut kreist, sollt ihr nicht essen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Das Fleisch mit dem Leben,<\/strong> Er verbot ihnen ein Glied vom Lebenden; das hei\u00dft, solange das Leben darin ist, d\u00fcrft ihr das Fleisch nicht essen (Sanhedrin 57a).<br \/>\n<br \/><strong>Mit dem Leben seines Blutes<\/strong> solange das Leben darin ist. Fleisch mit dem Leben seines Blutes d\u00fcrft ihr nicht essen, das ist ein Glied vom Lebenden, und auch mit dem Leben seines<br \/>\n<br \/><strong>Blutes<\/strong> d\u00fcrft ihr nicht essen, das ist Blut vom Lebenden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:5 Aber das Blut Eures Lebens will ich fordern; von jedem Tier will ich es fordern und von dem Menschen; von ihm will ich fordern das Leben des Menschen; denn er ist sein Bruder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Nur euer Blut;<\/strong> obschon ich euch beim Tiere die T\u00f6tung erlaubt habe, <strong>euer<\/strong> Blut aber werde ich fordern von dem, der sein eigen Blut vergie\u00dft.<br \/>\n<br \/><strong>Von euren Seelen,<\/strong> auch wenn er sich erw\u00fcrgt hat, wenn auch kein Blut aus ihm herausgekommen.<br \/>\n<br \/><strong>Aus der Hand jedes Tieres,<\/strong> weil das Geschlecht der Sintflut ges\u00fcndigt hatte und den wilden Tieren zur Speise preisgegeben worden war, dass sie \u00fcber es herrschten, wie es hei\u00dft, (Ps. 49, 21) \u00bber wurde dem Tiere verglichen, das verstummt\u00ab; darum war n\u00f6tig, ihretwegen die wilden Tiere zu warnen.<br \/>\n<br \/><strong>Aus der Hand des Menschen,<\/strong> aus der Hand dessen, der freventlich get\u00f6tet hat, ohne dass Zeugen zugegen waren, werde ich es fordern.<br \/>\n<br \/><strong>Aus der Hand des einen das seines Bruders,<\/strong> den er wie einen Bruder liebte und aus Versehen get\u00f6tet hat, werde ich es fordern, wenn er nicht in die Verbannung geht und fleht, dass ihm seine Schuld verziehen werde; denn auch, dem es aus Versehen geschehen ist, braucht er S\u00fchne; und wenn keine Zeugen da sind, um ihn zur Verbannung zu verurteilen, und er dem\u00fctigt sich nicht, so fordert es der Heilige, gelobt sei Er, von ihm. Wie unsere Weisen erkl\u00e4rt haben, \u00bbGott hat es in seine Hand gef\u00fcgt\u00ab (Ex. 21, 13), im Traktat Malkot (10b), der Heilige, gelobt sei Er, l\u00e4sst sie in einer Herberge Zusammenkommen\u2026<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:6 Wer Menschenblut vergie\u00dft, durch Menschen soll sein Blut vergossen werden; denn im Ebenbilde Gottes hat er den Menschen geschaffen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Durch Menschen soll sein Blut vergossen werden,<\/strong> wenn Zeugen da sind, sollt ihr ihn t\u00f6ten, warum? weil im Ebenbilde Gottes\u2026<br \/>\n<br \/><strong>Hat Er den Menschen erschaffen,<\/strong> das ist ein kurzgefasster Vers, es m\u00fcsste hei\u00dfen, hat der Sch\u00f6pfer den Menschen erschaffen; \u00e4hnlich kommt oft im Vers vor.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:7 Ihr aber seid fruchtbar und mehret euch, pflanzet euch auf der Erde fort und mehret euch auf ihr! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Und ihr, seid fruchtbar und mehret euch,<\/strong> nach der einfachen Erkl\u00e4rung ist es das erste Mal ein Segen und hier ein Befehl (Ketubot 5a), und nach dem Midrasch, um denjenigen, der das Gebot der Ehegr\u00fcndung nicht erf\u00fcllt, mit einem zu vergleichen, der Blut vergisst (Jebam. 63b, Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:8 Und Gott sprach zu Noah und zu seinen S\u00f6hnen, die bei ihm waren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:9 Ich aber, siehe ich errichte einen Bund mit euch und mit euern Nachkommen nach euch, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und ich,<\/strong> siehe ich, ich stimme dir zu, denn Noach war besorgt, das Gebot der Ehegr\u00fcndung zu erf\u00fcllen, bis der Heilige, gelobt sei Er, ihm verhie\u00df, die Welt nicht wieder zu zerst\u00f6ren, und so tat Er. Und zuletzt sagte Er zu ihm, siehe, ich stimme zu, meine Verhei\u00dfung durch einen Bund zu best\u00e4tigen und best\u00e4rken, und ich gebe dir ein Zeichen (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:10 Und mit allen lebenden Wesen, die bei euch waren, mit den V\u00f6geln, dem Vieh und allem Wild des Landes bei euch, so viel ihrer von allen Tieren der Erde aus der Arche gegangen sind. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Allem Lebenden der Erde bei euch,<\/strong> die unter den Menschen einhergehen.<br \/>\n<br \/><strong>Von allen, die aus der Arche kamen,<\/strong> Kriechtiere und Gew\u00fcrm hinzuzuf\u00fcgen.<br \/>\n<br \/><strong>Allem, was auf Erden lebt,<\/strong> die Masikim (D\u00e4monen) hinzuzuf\u00fcgen, die nicht zu den Lebenden <strong>bei euch<\/strong> geh\u00f6ren, weil sie nicht unter den Menschen einhergehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:11 Ich will n\u00e4mlich einen Bund mit euch errichten, dass nicht mehr alle Wesen durch die Wasser der Flut vertilgt werden, und keine Flut mehr komme, die Erde zu verderben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Und ich errichte,<\/strong> ich best\u00e4tige meinen Bund, und worin besteht die Best\u00e4tigung? Den Bogen \u2026, wie er weiter schlie\u00dft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:12 Und Gott sprach: Dies sei das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen, die bei euch waren, f\u00fcr ewige Zeiten: <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. F\u00fcr ewige Geschlechter,<\/strong> <h>\u05dc\u05b0\u05d3\u05b9\u05e8\u05b9\u05ea<\/h> ist ohne <h>\u05d9<\/h> geschrieben; denn es gab Geschlechter, die des Zeichens nicht bedurften, weil sie vollkommene Gerechte waren, wie das Geschlecht Chiskias, des K\u00f6nigs von Juda, und das Geschlecht von R. Schimon b. Jochai (Bereschit Rabbah 35:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:13 Meinen Bogen habe ich in die Wolken gestellt, er soll ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:14 Wenn ich Wolken \u00fcber der Erde sammle, und dieser Bogen im Gew\u00f6lk sichtbar wird, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Wenn ich mit Wolken \u00fcberziehe,<\/strong> wenn der Plan vor mir emporsteigt, Finsternis und Verderben in die Welt zu bringen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:15 So gedenke ich des Bundes zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen unter allen Gesch\u00f6pfen, dass die Wasser nicht mehr zur Flut werden, alle Gesch\u00f6pfe zu verderben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:16 Und wenn der Bogen in den Wolken ist, will ich auf ihn sehen, um mich des ewigen Bundes zu erinnern zwischen Gott und allen lebenden Wesen unter allen Gesch\u00f6pfen auf Erden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Zwischen Gott und allen Lebewesen,<\/strong> zwischen der Gerechtigkeit im Himmel und euch; denn er h\u00e4tte schreiben m\u00fcssen, zwischen mir und allen Lebewesen; nur das ist die Deutung, wenn die Gerechtigkeit kommt, euch anzuklagen, dass ich euch schuldig spreche, so schaue ich auf das Zeichen und gedenke (Bereschit Rabbah 35:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:17 Und Gott sprach zu Noah: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen auf Erden errichtet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Dies ist das Zeichen des Bundes,<\/strong> Er zeigte ihm den Regenbogen und sagte zu ihm, das ist das Zeichen, von dem ich gesprochen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:18 Die S\u00f6hne Noahs, die aus der Arche kamen, waren Sem, Ham und Japhet; Ham war der Vater Kanaans (Kenaans). <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Cham ist der Vater von Kenaan,<\/strong> warum war n\u00f6tig, dies hier zu sagen? Weil sich der Abschnitt im weiteren Verlauf mit der Trunkenheit von Noach besch\u00e4ftigt, bei der Cham s\u00fcndigte und Kenaan durch ihn verw\u00fcnscht wurde; da er aber die Nachkommen von Cham noch nicht geschrieben hat und wir nicht wissen, dass Kenaan sein Sohn war, darum war n\u00f6tig hier zu sagen, Cham ist der Vater von Kenaan.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:19 Diese drei waren die S\u00f6hne Noahs, und von ihnen stammten die verschiedenen Zweige der Erdbev\u00f6lkerung ab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:20 Noah war ein Ackermann und fing an, einen Weinberg zu pflanzen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Da begann,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05d7\u05dc<\/h> er machte sich unheilig ( <h>\u05d7\u05d5\u05dc\u05d9\u05df<\/h>); denn er h\u00e4tte sich zuerst mit einer andere Pflanzung besch\u00e4ftigen sollen (Bereschit Rabbah 36:3).<br \/>\n<br \/><strong>Ein Mann der Erde,<\/strong> ein Herr der Erde, wie (Rut. 1, 3), \u00bbder Mann von Noemi\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Er pflanzte einen Weinberg,<\/strong> als er in die Arche ging, nahm er Reben und Zweige des Feigenbaumes mit (Bereschit Rabbah 36:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:21 Und er trank von dem Wein, ward berauscht und entbl\u00f6\u00dfte sich in seinem Zelte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Er deckte sich auf,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05ea\u05d2\u05dc<\/h> ist die Form des Hitpael.<br \/>\n<br \/><strong>in seinem Zelte,<\/strong> es steht <h>\u05d0\u05d4\u05dc\u05d4<\/h> Ohola mit He am Ende, und das weist auf die zehn St\u00e4mme hin, die sich nach der Hauptstadt Schomron, die auch <h>\u05d0\u05b8\u05d4\u05b3\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> Ohola hie\u00df, nannten und um des Weines willen auswandern mussten; so steht (Arnos 6, 6), \u00bbdie aus Weinpokalen trinken\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:22 Da sah Ham, der Vater Kanaans, die Bl\u00f6\u00dfe seines Vaters und sagte es seinen beiden Br\u00fcdern drau\u00dfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Da sah Cham,<\/strong> der Vater von Kenaan, manche von unseren Lehrern sagen, Kenaan sah es und erz\u00e4hlte es dem Vater, darum ward er bei der Sache erw\u00e4hnt und verw\u00fcnscht (Bereschit Rabbah 36:7).<br \/>\n<br \/><strong>Er sah die Bl\u00f6\u00dfe seines Vaters<\/strong>, manche sagen, er verst\u00fcmmelte ihn, und manche sagen, er missbrauchte ihn (Sanhedrin 70a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:23 Da nahmen Sem und Japhet das Gewand, legten es auf ihre Schulter, gingen r\u00fcckw\u00e4rts und bedeckten ihres Vaters Bl\u00f6\u00dfe. Ihr Gesicht aber war r\u00fcckw\u00e4rts gekehrt, so dass sie ihres Vaters Bl\u00f6\u00dfe nicht sahen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Da nahm Schem und Jephet,<\/strong> es steht nicht, <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d7\u05d5\u05bc<\/h> da nahmen, sondern, <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e7\u05bc\u05b7\u05d7<\/h> da nahm, das lehrt, dass Schem mit mehr Eifer die Pflicht erf\u00fcllte als Jephet; darum ward seinen Nachkommen das Gewand mit den Zizit zuteil (Tanchuma), und Jephet erwarb f\u00fcr seine Nachkommen ein Grab, so hei\u00dft es (Jech. 39, 11), \u00bbich werde Gog dort eine St\u00e4tte zum Grabe geben\u00ab. Weil aber Cham seinen Vater ver\u00e4chtlich behandelte, hei\u00dft es bei seinen Nachkommen (Jes. 20, 4), \u00bbso wird der K\u00f6nig von Aschur die Gefangenen von Mizraim und die Verbannten von Kusch wegf\u00fchren, Knaben und Greise, nackt und barfuss und mit entbl\u00f6sster Scham\u2026 \u00ab<br \/>\n<br \/><strong>Und ihr Angesicht war abgewandt,<\/strong> warum steht es zum zweiten Male? Das lehrt, dass, als sie zu ihm herangekommen waren und sie sich umdrehen mussten, um ihn zu bedecken, sie ihr Gesicht r\u00fcckw\u00e4rts wandten. (Bereschit Rabbah 36:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:24 Als Noah von seinem Rausch erwacht war, erfuhr er, was ihm sein j\u00fcngster Sohn getan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Sein j\u00fcngster Sohn,<\/strong> der verworfene und zu verachtende, wie (Jer. 49, 15), \u00bbsiehe, klein habe ich dich gemacht unter den V\u00f6lker, verachtet unter den Menschen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:25 Da sprach er: Verflucht sei Kanaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Br\u00fcdern! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Verw\u00fcnscht sei Kenaan,<\/strong> du hast mir verursacht, dass ich keinen vierten Sohn mehr zeugen kann, mich zu bedienen, so sei dein vierter Sohn verw\u00fcnscht, die Nachkommen jener \u00e4lteren zu bedienen, denen jetzt die M\u00fche meines Dienstes obliegt. Und was hatte Cham f\u00fcr einen Grund gehabt, dass er ihn verst\u00fcmmelte? Er sagte zu seinen Br\u00fcdern, der erste Mensch hatte nur zwei S\u00f6hne, und da t\u00f6tete einer den anderen um der Erbschaft der Welt willen; unser Vater hat drei S\u00f6hne und strebt noch nach einem vierten Sohn (Bereschit Rabbah 36:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:26 Und er sprach: Gelobt sei der Ewige, der Gott Sems, und Kanaan sei ihnen Knecht! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Gelobt sei der Ewige, der Gott von Schem,<\/strong> Er wird einst dessen Nachkommen Seine Verhei\u00dfung halten, ihnen das Land Kanaan zu geben, und ihnen wird Kanaan dienstbar sein. <\/p>\n<p><font size=\"5\">9:27 Gott breite Japhet aus und wohne in den H\u00fctten Sems, und Kanaan sei ihnen Knecht! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Gott m\u00f6ge Jephet ausbreiten,<\/strong> vom Targum \u00fcbersetzt mit <h>\u05d9\u05b7\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9<\/h>, m\u00f6ge ausbreiten.<br \/>\n<br \/><strong>Und wohnen in den Zelten von Schem,<\/strong> Seine Gegenwart auf Israel ruhen lassen. Der Midrasch der Weisen (Joma 10a) sagt, obschon Gott Jephet ausbreitet, indem Koresch (Cyrus), der von den Kindern Jephets abstammte, den zweiten Tempel bauen lie\u00df, so ruhte doch die Gegenwart des Ewigen nicht darin, sondern wo ruhte sie? Im ersten Heiligtum, das Schelomo baute, der von den Kindern Schems abstammte.<br \/>\n<br \/><strong>Und Kanaan m\u00f6ge ihnen Knecht sein,<\/strong> auch wenn die Kinder Schems auswandern m\u00fcssen, werden ihnen Knechte von den Kindern Kanaans verkauft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">9:28 Und Noah lebte nach der Flut noch dreihundertundf\u00fcnfzig Jahre. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">9:29 Und alle Lebensjahre Noahs waren neunhundertundf\u00fcnfzig; dann starb er. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 10<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:1 Dies sind die Nachkommen der S\u00f6hne Noahs, des Sem, des Ham und des Japhet. \u2014 Es wurden ihnen S\u00f6hne nach der Flut geboren. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:2 Die S\u00f6hne des Japhet: Gomer, Magog, Madai, Javan, Thubal, Meschech und Thiras. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10,2 Tiras,<\/strong> das ist Persien (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:3 Die S\u00f6hne des Gomer: Aschkenas, Riphat, und Thogarmah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:4 Die S\u00f6hne des Javan: Elischah, Tharschisch, die Kitthim und Dodanim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:5 Von ihnen stammten die V\u00f6lkergruppen in den verschiedenen L\u00e4ndern ab, jede nach ihrer Sprache nach verschiedenen Geschlechtern und V\u00f6lkerschaften. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:6 Die S\u00f6hne des Ham: Kusch, Mizrajim, Put und Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:7 Die S\u00f6hne des Kusch: Seba, Chavilah, Sabthah, Raamah und Sabthecha. Die S\u00f6hne des Raamah: Scheba und Dedan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:8 Und Kusch zeugte den Nimrod, dieser war der erste Tyrann auf Erden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Ein Starker zu sein,<\/strong> die ganze Welt gegen den Heiligen, gelobt sei Er, durch den Plan des Geschlechtes der Teilung aufzuwiegeln.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:9 Er war ein gewaltiger J\u00e4ger vor dem Ewigen; daher man zu sagen pflegt: \u00bbEin gewaltiger J\u00e4ger wie Nimrod vor dem Ewigen.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Ein starker J\u00e4ger,<\/strong> er nahm den Sinn der Menschen mit seinem Munde gefangen und bet\u00f6rte sie, sich gegen den Allgegenw\u00e4rtigen aufzulehnen.<br \/>\n<br \/><strong>Vor dem Ewigen,<\/strong> er hatte die Absicht, Ihn vor Seinem Angesichte zu erz\u00fcrnen.<br \/>\n<br \/><strong>Darum sagt man;<\/strong> von jedem Menschen, der mit frechem Angesichte frevelt, seinen Sch\u00f6pfer kennt und die Absicht hat, sich gegen Ihn aufzulehnen, sagt man, \u00bbdieser ist wie Nimrod ein Starker J\u00e4ger\u00ab (Torat Kohanim bechuk.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:10 Anf\u00e4nglich war sein Reich Babel, Erech, Akkad und Kalneh im Lande Schinear. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:11 Aus diesem Lande zog er nach Assyrien (Aschur) und baute Niniveh, Rechoboth-Ir und Kelach, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Von jenem Lande;<\/strong> als Aschur sah, dass seine Kinder auf Nimrod h\u00f6rten und sich gegen den Allgegenw\u00e4rtigen auflehnten, den Turm zu bauen, ging er weg aus ihrer Mitte (Bereschit Rabbah 37:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:12 Und Re\u00dfen, zwischen Niniveh und Kelach; das ist die gro\u00dfe Stadt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Die gro\u00dfe Stadt,<\/strong> dass ist Ninve, so hei\u00dft es (Jona 3, 2), \u00bbNinve war eine gro\u00dfe Stadt dem Ewigen\u00ab (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:13 Und Mizrajim zeugte die Ludim, die Anamim, die Lehabim und die Naphtuchim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Lehabim,<\/strong> deren Angesicht einer Flamme glich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:14 Und die Pathru\u00dfim, wie auch die Kasluchim, von denen die Philister stammen, und die Kaphtorim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Patrusim und Kasluchim, von wo die Pelischtim hervorgingen,<\/strong> von beiden gingen sie hervor; denn die Patrusim und Kasluchim tauschten das Lager ihrer Frauen miteinander, und davon gingen die Pelischtim hervor (Bereschit Rabbah 37:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:15 Und Kanaan zeugte Zidon, seinen Erstgeborenen, und Cheth. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:16 Und die Jebu\u00dfiter, die Emoriter und die Girgaschiter, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:17 Die Chiwwiter, die Arkiter und die Siniter, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:18 Die Arwaditer, die Zemariter und die Chamathiter. Und nachher breiteten sich die Kanaanitischen Geschlechter aus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Und dann zerstreuten sich,<\/strong> von diesen zerstreuten sich viele Familien.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:19 Die Mark der Kanaaniter reichte von Sidon (Zidon) \u00fcber Gerar bis Gaza (Asah) \u00fcber Sodom (Sedom), Gomorrha (Amorah), Adma und Zebojim bis Lescha. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Die Grenze,<\/strong> das Ende seines Landes, \u00fcberall bedeutet <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> Ende und Saum.<br \/>\n<br \/><strong>Bis man kommt, <h>\u05d1\u05d5\u05d0\u05db\u05d4<\/h><\/strong> ist ein Hauptwort; mir scheint aber, wie wenn einer zum anderen sagt, dies Gebiet reicht, bis du zu dem und dem Gebiet kommst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:20 Dies sind die Nachkommen des Ham nach ihren Geschlechtern und Sprachen, ihren L\u00e4ndern und V\u00f6lkerschaften. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Nach ihren Sprachen, in ihren L\u00e4ndern;<\/strong> obschon sie sich nach Sprachen und L\u00e4ndern teilten, sind sie doch alle Kinder von Cham.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:21 Auch dem Sem wurden Kinder geboren, dem Vater aller S\u00f6hne Ebers, dem Bruder Japhets des \u00c4ltesten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Der Vater aller S\u00f6hne von jenseits<\/strong> des Stromes (Euphrat) war Schem.<br \/>\n<br \/><strong>Der Bruder von Jephet, dem \u00c4lteren,<\/strong> ich wei\u00df nicht, ob Jephet der \u00e4ltere oder Schem; wenn er aber sagt (40:10), \u00bbSchem war hundert Jahre alt\u2026 zwei Jahre nach der Sintflut\u00ab, so musst du sagen, dass Jephet der \u00e4ltere war; denn Noach war f\u00fcnfhundert Jahre alt, als er anfing zu zeugen, und die Sintflut war in seinem sechshundertsten Jahre (7:11); daraus ergibt sich, dass der \u00e4lteste seiner S\u00f6hne damals hundert Jahre alt war, Schem aber erreichte erst zwei Jahre nach der Sintflut das hundertste Jahr (Bereschit Rabbah 37:7).<br \/>\n<br \/><strong>Der Bruder von Jephet<\/strong> und nicht der Bruder von Cham; denn diese beiden ehrten ihren Vater, und jener sch\u00e4tzte ihn gering.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:22 Die S\u00f6hne des Sem: Elam, Aschur, Arpachschad, Lud und Aram. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:23 Die S\u00f6hne des Aram. Uz, Chul, Gether und Masch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:24 Arpachschad zeugte Schelach, und Schelach zeugte Eber. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:25 Eber wurden zwei S\u00f6hne geboren, der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen spaltete sich die Erdbev\u00f6lkerung, und der Name seines Bruders war Joktan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Ward geteilt,<\/strong> wurden die Sprachen verwirrt, aus der Ebene zerstreut und auf die ganze Welt verteilt; (Bereschit Rabbah 37:7) wir lernen daraus, dass Eber ein Prophet war; denn er gab seinem Sohn einen Namen nach dem, was noch bevorstand, und wir lernen im Seder Olam (1), am Ende seiner Tage wurden die Menschen zerstreut; denn solltest du sagen, am Anfang seiner Tage, siehe, sein Bruder Joktan war j\u00fcnger als er und zeugte noch vorher viele Familien; so hei\u00dft es (10:26), \u00bbund Joktan hatte gezeugt\u00ab, und dann erst, \u00bbdie ganze Erde war <strong>eine<\/strong> Sprache\u00ab; solltest du aber sagen, in der Mitte seiner Tage (war die Teilung), siehe, die Schrift will doch die Sache nicht unbestimmt lassen, sondern im Gegenteil die Zeit genau angeben; daraus lernst du, dass im Todesjahr von Peleg die Teilung stattfand.<br \/>\n<br \/><strong>Joktan,<\/strong> der bescheiden war und sich verkleinerte, hatte darum das Gl\u00fcck, alle diese Familien aufzustellen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:26 Joktan zeugte Almodad, Scheleph, Chazarmaveth, Jerach, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>Chazarmawet,<\/strong> ist nach seinem Orte benannt, die Worte der Aggada (Bereschit Rabbah 37:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">10:27 Hadoram, Usal und Diklah, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:28 Obal, Abimael und Scheba, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:29 Ophir, Chavilah und Jobab. Alle diese sind S\u00f6hne des Joktan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:30 Und ihre Wohnsitze erstreckten sich von Mescha \u00fcber Sephar bis zum Gebirge des Ostens. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:31 Das sind die Nachkommen des Sem nach ihren Geschlechtern und Sprachen, nach ihren L\u00e4ndern und V\u00f6lkerschaften. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">10:32 Das sind die Geschlechter der S\u00f6hne des Noah nach ihrer Abstammung, nach ihren V\u00f6lkerschaften, und von diesen gingen die verschiedenen V\u00f6lker auf der Erde aus nach der Flut. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 11<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:1 Damals war auf der ganzen Erde eine Sprache und einerlei Worte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11, 1. Eine Sprache,<\/strong> die heilige Sprache.<br \/>\n<br \/><strong>Und einerlei Worte,<\/strong> <h>\u05d3\u05bc\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05b2\u05d7\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, sie kamen mit demselben Plane und sagten, \u00bbEr hat nicht das Recht, den Himmel f\u00fcr sich zu nehmen, wir wollen zum Firmament hinaufsteigen und Krieg mit Ihm f\u00fchren\u00ab. Eine andere Erkl\u00e4rung: gegen den Einzigen der Welt; eine andere Erkl\u00e4rung: einerlei Worte (scharfe Worte), sie sagten, einmal in 1656 Jahren wankt das Firmament, wie es in den Tagen der Sintflut geschah, kommt, wir wollen ihm St\u00fctzen machen (Bereschit Rabbah 38:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:2 Als sie nun ostw\u00e4rts zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinear und lie\u00dfen sich daselbst nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Als sie vom Osten aufbrachen,<\/strong> dort wohnten sie, wie oben steht (10, 30), \u00bbihre Wohnsitze waren\u2026 bis zum Gebirge im Osten\u00ab, und von dort brachen sie auf, sich einen Ort zu suchen, der sie alle fassen w\u00fcrde, und fanden nur Schinear (Bereschit Rabbah 38:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:3 Und sie sprachen einer zum andern. Wohlan, lasst uns Ziegel formen und sie brennen. Und die Ziegel dienten ihnen als Bausteine und das Erdharz als M\u00f6rtel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Einer zum anderen,<\/strong> Nation zu Nation, Mizraim zu Kusch und Put und Kusch und Put zu Kanaan (Bereschit Rabbah 38:6).<br \/>\n<br \/><strong>Wohlan,<\/strong> machet euch bereit, <h>\u05d4\u05b8\u05d1\u05b8\u05d4<\/h> hat immer die Bedeutung Vorbereitung; dass man sich zu einer Arbeit oder zu einem Plan oder zum Tragen einer Last vorbereitet und vereinigt. Wohlan, bereitet euch vor; sich r\u00fcsten.<br \/>\n<br \/><strong>Ziegel,<\/strong> weil es in Babel, das eine Ebene ist, keine Steine gibt.<br \/>\n<br \/><strong>Und wollen einen Brand machen,<\/strong> so stellt man die Ziegel her, die man Backsteine nennt; man brennt sie im Brennofen.<br \/>\n<br \/><strong>Als M\u00f6rtel,<\/strong> die Wand zu verstreichen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:4 Da sprachen sie: Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis zum Himmel reicht, damit wir uns einen Namen machen und nicht \u00fcber die ganze Erde hin zerstreut werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Dass wir uns nicht zerstreuen,<\/strong> dass Er keinerlei Plage \u00fcber uns bringen kann, um uns von hier zu zerstreuen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:5 Da stieg der Ewige herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, den die Menschenkinder bauten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Da lie\u00df sich der Ewige herab, um zu schauen;<\/strong> Er brauchte das nicht, aber Er kam, um die Richter zu lehren, dass sie den Angeklagten nicht schuldig sprechen sollen, bis sie gesehen und verstanden haben (Midrasch R. Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Die S\u00f6hne des Menschen,<\/strong> wessen S\u00f6hne denn sonst, vielleicht der Esel und Kamele? Nur, die S\u00f6hne des ersten Menschen, der die ihm erwiesene Wohltat verleugnet und gesagt hatte (3:12), \u00bbdie Frau, die Du mir gegeben\u00ab; auch diese verleugneten das Gute, um sich gegen den aufzulehnen, der ihnen das Gute hatte Zustr\u00f6men lassen und sie aus der Sintflut gerettet hatte (Bereschit Rabbah 38:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:6 Und er sprach: Jetzt sind sie ein Volk, und haben alle eine Sprache und dies ist nur der Anfang ihres Tuns; fortan wird ihnen nichts fehlschlagen, was sie auch ersinnen m\u00f6gen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Siehe, ein Volk,<\/strong> all dies Gute besitzen sie, dass sie <strong>ein<\/strong> Volk sind und alle <strong>eine<\/strong> Sprache haben, und diese Sache beginnen sie zu tun.<br \/>\n<br \/><strong>Ihr Beginnen<\/strong>, wie ihr Sprechen, ihr Tun; dass sie anfangen zu tun.<br \/>\n<br \/><strong>Soll ihnen nichts unm\u00f6glich sein\u2026 zu tun,<\/strong> ist eine Frage. <h>\u05d9\u05b4\u05d1\u05bc\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8<\/h> bedeutet Verhinderung, wie der Targum \u00fcbersetzt, und \u00e4hnlich (Ps. 76, 13), \u00bbEr b\u00e4ndigt den Geist der F\u00fcrsten\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:7 Wohlan, lasst uns hinabsteigen und ihre Sprache dort verwirren, dass einer die Sprache des andern nicht verstehe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Wohlan, wir wollen hinabsteigen,<\/strong> in Seiner gro\u00dfen Herablassung beriet Er sich mit Seinem Gerichtshof.<br \/>\n<br \/><strong>Wohlan,<\/strong> Ma\u00df f\u00fcr Ma\u00df, sie hatten gesagt, wohlan, wir wollen bauen, und Er ma\u00df ihnen dementsprechend zu und sprach, wohlan, wir wollen hinabsteigen (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Und verwirren,<\/strong> <h>\u05d5\u05e0\u05d1\u05dc\u05d4<\/h> vermischen; das Nun zeigt die Mehrzahl an, und das He am Ende ist hinzugef\u00fcgt wie das <h>\u05d4<\/h> von <h>\u05e0\u05b5\u05e8\u05b0\u05d3\u05b8\u05d4<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Dass sie nicht verstehen,<\/strong> der eine verlangte einen Ziegel, und der andere brachte ihm Lehm; da stand der erste gegen ihn auf und schlug ihm den Sch\u00e4del ein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:8 Und der Ewige zerstreute sie von dort \u00fcber die ganze Erde hin, und sie h\u00f6rten auf, die Stadt zu bauen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Und der Ewige zerstreute sie von dort,<\/strong> in dieser Welt (Sanhedrin 107b); was sie gesagt hatten (11:4), \u00bbwir k\u00f6nnen uns zerstreuen\u00ab, ging an ihnen in Erf\u00fcllung; das ist, was Schelomo gesprochen, (Sp. 10, 24) \u00bbwas der B\u00f6sewicht gef\u00fcrchtet, kommt \u00fcber ihn\u00ab (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:9 Darum hat man jene Stadt Babel genannt, weil der Ewige dort die Sprache der ganzen Erde verwirrt und sie von dort \u00fcber die ganze Erde hin zerstreut hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und von dort zerstreute Er sie,<\/strong> das lehrt, dass sie keinen Anteil an der zuk\u00fcnftigen Welt haben (Sanhedrin 107b). Welche S\u00fcnde war nun schwerer, diejenige des Geschlechtes der Sintflut oder des Geschlechtes der Zerstreuung? Jene streckten ihre Hand nicht gegen Gott aus, aber diese streckten ihre Hand gegen Gott aus, um mit Ihm zu k\u00e4mpfen; und jene wurden hinweggeschwemmt, aber diese verschwanden nicht von der Welt! Nur, das Geschlecht der Sintflut bestand aus R\u00e4ubern, und es war Streit unter ihnen, darum gingen sie unter; diese aber bewiesen einander Liebe und Freundschaft, so hei\u00dft es, <strong>\u00bbeine<\/strong> Sprache und einerlei Worte\u00ab; daraus kannst du lernen, dass der Streit (bei Gott) verhasst ist und gro\u00df der Frieden (Bereschit Rabbah 38:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:10 Dies sind die Nachkommen des Sem: Sem war hundert Jahre alt, als er Arpachschad zeugte, zwei Jahre nach der Flut. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Schem war hundert Jahre alt,<\/strong> als er Arpachschad zeugte, zwei Jahre nach der Sintflut.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:11 Nachdem er den Arpachschad gezeugt, lebte Sem noch f\u00fcnfhundert Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:12 Arpachschad lebte f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahre und zeugte Schelach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:13 Nachdem er Schelach gezeugt, lebte Arpachschad noch vierhundert und drei Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:14 Schelach lebte drei\u00dfig Jahre und zeugte Eber. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:15 Nachdem er Eber gezeugt, lebte Schelach noch vierhundert und drei Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:16 Eber lebte vierunddrei\u00dfig Jahre und zeugte Peleg. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:17 Nachdem er Peleg gezeugt, lebte Eber noch vierhundert und drei\u00dfig Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:18 Peleg lebte drei\u00dfig Jahre und zeugte Reuh. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:19 Nachdem er Reuh gezeugt, lebte Peleg noch zweihundertundneun Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:20 Reuh lebte zweiunddrei\u00dfig Jahre und zeugte Serug. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:21 Nachdem er Seruggezeugt, lebte Reuh noch zweihundertundsieben Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:22 Serug lebte drei\u00dfig Jahre und zeugte Nachor. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:23 Nachdem er Nachor gezeugt, lebte Serug noch zweihundert Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:24 Nachor lebte neunundzwanzig Jahre und zeugte Therach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:25 Nachdem er Therach gezeugt, lebte Nachor noch hundertundneunzehn Jahre und zeugte S\u00f6hne und T\u00f6chter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:26 Therach lebte siebzig Jahre und zeugte Abram, Nachor und Haran. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:27 Das sind die Nachkommen Therachs: Therach zeugte Abram, Nachor und Haran, und Haran zeugte Lot. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:28 Haran starb bei Lebzeiten seines Vaters Therach im Lande seiner Geburt, in Ur-Kasdim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Vor seinem Vater Terach,<\/strong> bei Lebzeiten seines Vaters; der aggadische Midrasch sagt, durch die Schuld seines Vaters starb er; denn Terach klagte \u00fcber seinen Sohn Abraham vor Nimrod, weil er seine G\u00f6tzenbilder zertr\u00fcmmert hatte, und dieser lie\u00df ihn in einen brennenden Kalkofen werfen. Haran wartete ab und sprach in seinem Herzen, wenn Abraham siegt, halte ich zu ihm, und wenn Nimrod siegt, halte ich zu ihm; als nun Abraham gerettet wurde, sagten sie zu Haran, zu wem h\u00e4ltst du? Haran antwortete ihnen, ich halte zu Abraham; da warfen sie ihn in den brennenden Kalkofen, und er verbrannte. Das bedeutet Ur Kasdim, das Feuer der Chald\u00e4er (Bereschit Rabbah 38:13). Menachem erkl\u00e4rt, Ur <h>\u05d0\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> hei\u00dft Tal, und ebenso (Jes. 24,15), \u00bbin den T\u00e4lern <h>\u05d1\u05d0\u05d5\u05e8\u05d9\u05dd<\/h> verehret den Ewigen\u00ab, und ebenso (dort 11,8), \u00bbdas Loch <h>\u05de\u05d0\u05d5\u05e8\u05ea<\/h> der Natter\u00ab; jedes Loch und tiefe Tal wird Ur genannt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:29 Abram und Nachor nahmen sich Frauen; Abrams Frau hie\u00df Sarai und Nachors Frau Milkah, die Tochter Harans, des Vaters der Milkah und der Jiskah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Jiska,<\/strong> <h>\u05d9\u05b4\u05e1\u05b0\u05db\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> das ist Sara, weil sie mit g\u00f6ttlichem Geiste schaute und alle auf ihre Sch\u00f6nheit schauten (Sanhedrin 69b). (Andere Lesart: Wie es hei\u00dft, (Gen. 12,15) \u00bbda sahen sie die F\u00fcrsten Pharaos\u00ab); ferner bedeutet Jiska F\u00fcrstenw\u00fcrde, so kommt ausdr\u00fccklich in Sanhedrin 69b vor; wie auch Sara ein Ausdruck f\u00fcr Herrin ist <h>\u05e9\u05c2\u05b0\u05e8\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:30 Sarai war unfruchtbar, sie hatte kein Kind.<br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">11:31 Und Therach nahm seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seinen Enkel, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und sie verlie\u00dfen zusammen Ur-Kasdim, um in das Land Kanaan zu ziehen, kamen aber nur bis Charan und blieben dort. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Sie gingen mit ihnen weg,<\/strong> es gingen Terach und Abram mit Lot und Sarai weg.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">11:32 Und die Lebensjahre Therachs waren zweihundertundf\u00fcnf; dann starb er in Charan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Und Terach starb in Charan,<\/strong> nachdem Abram von Charan weggegangen, nach dem Lande Kenaan gekommen und dort \u00fcber sechzig Jahre gewesen; denn es steht geschrieben (12, 4), \u00bbAbram war f\u00fcnfundsiebzig Jahre alt, als er von Charan wegging\u00ab, und Terach war siebzig Jahre alt, als Abram geboren wurde; demnach war Terach 145 Jahre alt, als Abram Charan verlie\u00df, und waren noch viele von seinen Jahren \u00fcbrig. Warum bringt aber die Schrift den Tod von Terach vor dem Weggang von Abram? Damit die Sache nicht jedermann offenbar sei und man nicht sage, Abram hat die Ehrung seines Vaters nicht erf\u00fcllt; denn er verlie\u00df ihn, als er ein Greis war, und ging weg; darum nennt ihn die Schrift tot. (Andere Lesart:) Ferner werden die Frevler auch bei Lebzeiten schon tot genannt, w\u00e4hrend die Gerechten auch in ihrem Tode noch Lebende hei\u00dfen, so steht (II Sam. 23, 20), \u00bbBenajahu, der Sohn von Jojada, der Sohn eines lebenden Mannes\u00ab (Bereschit Rabbah 39:7).<br \/>\n<br \/><strong>In Charan<\/strong>, mit umgewandtem Nun, um dir zu sagen, bis Abram bestand die Zornesglut des Allgegenw\u00e4rtigen <h>\u05d7\u05e8\u05df<\/h> = <h>\u05d7\u05e8\u05d5\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05e3<\/h>.<\/p>\n<h2>Kapitel 12<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">12:1 Und der Ewige sprach zu Abram: Ziehe hinweg aus Deinem Lande, von deiner Verwandtschaft und aus dem Hause deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12, 1.Gehe f\u00fcr dich,<\/strong> zu deinem Nutzen und zu deinem Gl\u00fccke. <strong>Und dort werde ich dich zu einem gro\u00dfen Volke machen,<\/strong> aber hier wirst du keine Kinder erlangen, und ferner werde ich dein Wirken in der Welt bekanntmachen (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:2 Ich will dich zu einem gro\u00dfen Volke machen, dich segnen und deinen Namen gro\u00df werden lassen; und du selbst sollst ein Segen sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Ich werde dich zu einem gro\u00dfen Volke machen;<\/strong> weil die Reise drei Dinge verursacht, sie verringert die Fortpflanzung, verringert das Verm\u00f6gen und verringert den Namen, darum musste er diese drei Segnungen haben; denn Er verhie\u00df ihm Kinder, Verm\u00f6gen und einen Namen (Bereschit Rabbah 39:11). (Andere Lesart: Das bedeutet, ich werde deinen Namen gro\u00df machen, siehe, ich f\u00fcge deinem Namen noch einen Laut hinzu; denn bis jetzt war dein Name Abram, von jetzt an und weiter Abraham, und Abraham ergibt an Zahlenwert 248, den Gliedma\u00dfen des Menschen entsprechend. Alter Raschitext.)<br \/>\n<br \/><strong>Ich will dich segnen,<\/strong> mit Verm\u00f6gen (Bereschit Rabbah 39:11).<br \/>\n<br \/><strong>Werde zum Segen,<\/strong> die Segnungen sind in deine Hand gelegt, bis jetzt waren sie in meiner Hand, ich habe Adam und Noach gesegnet; von jetzt an sollst du segnen, wen du willst (Bereschit Rabbah 39:11). Andere Erkl\u00e4rung: <strong>Ich mache dich zu einem gro\u00dfen Volke,<\/strong> das ist, dass man sagt, der Gott Abrahams, und segne dich, das ist, dass man sagt, der Gott Isaaks, und mache deinen Namen gro\u00df, das ist, dass man sagt, der Gott Jaakobs; ich h\u00e4tte nun meinen k\u00f6nnen, dass man (im Gebet) mit allen schlie\u00dfe, darum hei\u00dft es, werde zum Segen, mit dir schlie\u00dfe man und nicht mit ihnen (Pessachim 117b).<br \/>\n<br \/><strong>Und deinem Lande,<\/strong> er war aber doch bereits mit seinem Vater von dort weggegangen und bis nach Charan gekommen? Nur, so sprach Er zu ihm, entferne dich noch weiter von dort und verlasse dein Vaterhaus.<br \/>\n<br \/><strong>Das ich dir zeigen werde,<\/strong> Er offenbarte ihm das Land nicht sogleich, um es in seinen Augen lieb zu machen und ihm f\u00fcr jeden einzelnen Befehl Lohn zu geben; \u00e4hnlich (22, 2), \u00bbdeinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Jizchak\u00ab; \u00e4hnlich (dort), \u00bbauf einem der Berge, den ich dir sagen werde\u00ab; \u00e4hnlich (Jona 3, 2), \u00bbund rufe \u00fcber sie den Ausspruch, den ich dir sagen werde\u00ab (Bereschit Rabbah 39:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:3 Ich will segnen, die dich segnen, wer dir flucht, dem will ich fluchen, und durch dich sollen alle Geschlechter des Erdbodens gesegnet werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Mit dir werden sich segnen,<\/strong> <h>\u05d5\u05b0\u05e0\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b0\u05db\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d1\u05b0\u05da\u05b8<\/h> es gibt hierzu viele aggadische Deutungen, doch folgendes ist der einfache Sinn, dass einer zu seinem Sohne spricht, \u00bbwerde wie Abraham\u00ab; und so ist \u00fcberall im Vers \u00bbsie werden sich mit dir segnen\u00ab aufzufassen; und diese Stelle ist der Beweis (48,20), \u00bbmit dir segnet Israel, sprechend, Gott mache dich wie Efraim und Menasche\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:4 Da zog Abram hinweg, wie der Ewige zu ihm gesprochen; und mit ihm zog Lot. Abram war f\u00fcnfundsiebzig Jahre alt, als er Charan verlie\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">12:5 Und Abram nahm seine Frau Sarai, seines Bruders Sohn Lot und all&#8216; ihre Habe, die sie gewonnen, und die Seelen, die sie in Charan erworben, und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu wandern, und sie erreichten das Land Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Die sie in Charan erworben,<\/strong> <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05e2\u05e9\u05d5<\/h> <h>\u05d1\u05d7\u05e8\u05df<\/h> unter die Fittiche der Gottesgegenwart gef\u00fchrt; Abraham bekehrte die M\u00e4nner, und Sara bekehrte die Frauen; und das rechnet ihnen die Schrift an, als wenn sie sie erschaffen h\u00e4tten (darum steht, \u00bbdie sie gemacht hatten\u00ab); der einfache Sinn des Verses ist, die Knechte und M\u00e4gde, die sie sich gekauft hatten, wie (31,1), \u00bbhat er alle diese Pracht erworben\u00ab (der Ausdruck f\u00fcr Erwerb); (Num. 24, 18) \u00bbund Israel erwirbt Macht\u00ab, der Ausdruck f\u00fcr erwerben und einsammeln.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:6 Und Abram zog durch das Land bis in die Gegend von Sichem (Schechem) bis zum Eichenhain Moreh; \u2014 Und die Kanaaniter waren damals schon im Lande. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Abram durchzog das Land,<\/strong> er trat in dasselbe ein.<br \/>\n<br \/><strong>bis zum Orte Schechem<\/strong>, um f\u00fcr die S\u00f6hne Jaakobs zu beten, wenn sie k\u00e4men, in Schechem zu k\u00e4mpfen.<br \/>\n<br \/><strong>Hain von More,<\/strong> das ist Schechem; Er zeigte ihm den Berg Gerisim und den Berg Ebal, wo Israel den Eid der Torah auf sich nahm.<br \/>\n<br \/><strong>Der Kenaani war damals im Lande,<\/strong> er war damit besch\u00e4ftigt, das Land Israel den Nachkommen Schems zu entrei\u00dfen; denn dieses war zum Anteil von Schem gefallen, als Noach seinen S\u00f6hnen die Erde verteilte; so hei\u00dft es (14, 18), \u00bbMalki Zedek, der K\u00f6nig von Schalem (Jerusalem)\u00ab; darum sprach der Ewige zu Abram, \u00bbdeinen Nachkommen werde ich dieses Land geben\u00ab; ich werde es einst deinen Kindern, die zu den Nachkommen Schems geh\u00f6ren, wieder zur\u00fcckgeben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:7 Da erschien der Ewige dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben. Da baute er dort einen Altar dem Ewigen, der ihm erschienen war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Er baute dort einen Altar,<\/strong> f\u00fcr die Verhei\u00dfung der Nachkommenschaft und die Verhei\u00dfung des Landes Israel.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:8 Von da r\u00fcckte er weiter vor ins Gebirge \u00f6stlich von Beth-El und schlug sein Zelt auf zwischen Beth-El im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem Ewigen einen Altar und verk\u00fcndete den Namen des Ewigen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Er brach von dort<\/strong> sein Zelt ab.<br \/>\n<br \/><strong>Im Osten von Betel,<\/strong> zur Ostseite von Betel; demnach war Betel ihm zur Westseite; das ist, was nachher steht, Betel im Westen.<br \/>\n<br \/><strong>Sein Zelt,<\/strong> <h>\u05d0\u05d4\u05dc\u05d4<\/h> ist mit <h>\u05d4<\/h> am Ende geschrieben, ihr Zelt; zuerst schlug er das Zelt seiner Frau auf und dann das seinige (Bereschit Rabbah 39:15).<br \/>\n<br \/><strong>Und baute dort einen Altar,<\/strong> er weissagte, dass seine Kinder dort durch die Schuld Achans straucheln w\u00fcrden, und betete dort f\u00fcr sie (Bereschit Rabbah 39:15).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:9 Hierauf zog Abram fort, immer weiter und weiter nach dem S\u00fcdland. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Immer weiter ziehend,<\/strong> zuweilen blieb er an einem Ort einen Monat oder l\u00e4nger, brach dann von dort auf und schlug sein Zelt an einem anderen Orte auf; und alle seine Z\u00fcge waren nach S\u00fcden, um den S\u00fcden des Landes Israel aufzusuchen; das ist in der Richtung nach Jeruschalajim im Anteil von Juda, der seinen Anteil im S\u00fcden des Landes Israel erhielt, zum Berge Morija, der zu dessen Anteil geh\u00f6rte (Bereschit Rabbah 39:16).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:10 Es entstand aber eine Hungersnot im Lande; da zog Abram nach \u00c4gypten hinab, um sich eine Zeit lang dort aufzuhalten, denn die Hungersnot lag schwer auf dem Lande. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Hungersnot im Lande,<\/strong> in jenem Lande allein, um ihn zu pr\u00fcfen, ob er \u00fcber die Worte des Heiligen, gelobt sei Er, nachgr\u00fcbeln w\u00fcrde, der zu ihm gesprochen, in das Land Kanaan zu gehen, und ihn jetzt veranlasste, es zu verlassen (Pirke d. R. Elies. 26).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:11 Als er nun in die N\u00e4he von \u00c4gypten kam, sprach er zu seiner Frau Sarai: Sieh doch, ich wei\u00df, dass du eine sch\u00f6ne Frau bist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Siehe, nun erkenne ich,<\/strong> der aggadische Midrasch sagt, bis jetzt hatte er sie infolge ihrer beiderseitigen Sittsamkeit nicht erkannt, jetzt erkannte er sie durch eine Begebenheit (Tanchuma). Andere Erkl\u00e4rung: Gew\u00f6hnlich wird ein Mensch durch die Anstrengung der Reise unansehnlich, sie aber behielt ihre Sch\u00f6nheit (Bereschit Rabbah 40:4). Der einfache Sinn des Verses ist, siehe doch, die Stunde ist gekommen, dass ich wegen deiner Sch\u00f6nheit besorgt sein muss; ich wei\u00df seit vielen Jahren, dass du sch\u00f6n von Ansehen bist; jetzt aber kommen wir zu schwarzen und h\u00e4sslichen Menschen, Br\u00fcdern der Kuschim (Mohren), die an eine sch\u00f6ne Frau nicht gew\u00f6hnt sind; \u00e4hnlich kommt vor (19, 2), \u00bbseht doch, meine Herren, kommt doch n\u00e4her\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:12 Wenn dich nun die \u00c4gypter sehen und glauben du seist meine Frau, dann werden sie mich umbringen, dich aber leben lassen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">12:13 Sage doch, du seist meine Schwester, damit mir Gutes geschehe dir zu lieb, und ich leben bleibe durch dich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Damit es mir gut ergehe um deinetwillen,<\/strong> man wird mir Geschenke geben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:14 Als nun Abram nach \u00c4gypten kam, sahen die \u00c4gypter die Frau und fanden sie sehr sch\u00f6n. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Als Abram nach Mizraim kam;<\/strong> er h\u00e4tte sagen m\u00fcssen, als sie nach Mizraim kamen; nur, er lehrt, dass er sie in einem Beh\u00e4lter verbarg und jene dadurch, dass sie den Zoll verlangten, ihn \u00f6ffneten und sie sahen (Bereschit Rabbah 40:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:15 Auch die F\u00fcrsten des Pharao sahen sie und r\u00fchmten sie dem Pharao; da wurde die Frau in den Palast Pharaos gebracht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Sie r\u00fchmten sie f\u00fcr Pharao,<\/strong> sie r\u00fchmten sie unter sich und sprachen, diese passt f\u00fcr den K\u00f6nig.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:16 Dem Abram aber erwies er ihr zulieb Gutes, er erhielt Schafe, Rinder und Esel, Knechte und M\u00e4gde, Eselinnen und Kamele. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Und Abram tat er Gutes,<\/strong> Pharao, ihretwillen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:17 Aber der Ewige suchte Pharao und sein Haus mit gro\u00dfen Plagen heim, wegen Sarai, Abrams Frau. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und der Ewige schlug,<\/strong> mit der Krankheit <h>\u05e8\u05d0\u05ea\u05df<\/h> (Schw\u00e4che) wurde Pharao geschlagen, dass der Eheverkehr ihm sch\u00e4dlich war (Bereschit Rabbah 41:2).<br \/>\n<br \/><strong>Und sein Haus,<\/strong> <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea\u05d5\u05b9<\/h> wie der Targum \u00fcbersetzt, \u00bbdie Leute seines Hauses\u00ab (der Midrasch sagt, die W\u00e4nde, S\u00e4ulen und Ger\u00e4te hinzuzuf\u00fcgen. Tanchuma. Alter Raschitext).<br \/>\n<br \/><strong>Wegen Sarai,<\/strong> nach ihrem Gehei\u00df; sie sagte zum Engel, \u00bbschlage\u00ab, und er schlug (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:18 Da lie\u00df Pharao Abram rufen und sprach: Was hast du mir da getan? Warum hast du mir nicht mitgeteilt, dass sie deine Frau ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">12:19 Warum hast du gesagt: \u00bbSie ist meine Schwester!?\u00ab selbst als ich sie mir zur Frau nahm? Und nun \u2014 hier ist deine Frau, nimm sie und geh! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Nimm und gehe,<\/strong> nicht wie Abimelech, der zu ihm sagte (20,15), \u00bbsiehe, mein Land ist vor dir\u00ab; sondern er sagte zu ihm, gehe und bleibe nicht; denn die \u00c4gypter sind in Unzucht versunken, wie es hei\u00dft (Jech. 23,20), \u00bbGeilheit von Ro\u00dfen ist ihre Geilheit\u00ab (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">12:20 Und Pharao bestimmte f\u00fcr ihn Leute, und diese geleiteten ihn und seine Frau und alles, was er hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Entbot f\u00fcr ihn,<\/strong> <h>\u05e2\u05b8\u05dc\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> seinetwegen, um ihn zu geleiten und ihn zu h\u00fcten.<br \/>\n<br \/><strong>Sie geleiteten,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05dc\u05d7\u05d5<\/h> wie der Targum \u00fcbersetzt, \u00bbsie begleiteten\u00ab.<\/p>\n<h2>Kapitel 13<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">13:1 So zog Abram von \u00c4gypten nach dem S\u00fcdlande hinauf, er und seine Frau und alles, was er hatte, und mit ihm Lot. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13, 1. Abram zog zum S\u00fcden hinauf,<\/strong> um nach dem S\u00fcden des Landes Israel zu kommen, wie er oben sagt (12:9), \u00bbimmer weiter nach S\u00fcden ziehend\u00ab zum Berge Morija; wenn er jedoch von Mizraim nach dem Lande Kanaan ging, so zog er von S\u00fcden nach Norden; denn das Land Mizraim war im S\u00fcden vom Lande Israel, wie aus den Z\u00fcgen (Num. 33) und den Grenzangaben des Landes (Num. 34) hervorgeht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:2 Und Abram war sehr reich an Vieh, an Silber und Gold. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Sehr schwer,<\/strong> mit Lasten beladen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:3 Er zog auf seinen fr\u00fcheren Wegen von S\u00fcden nach Beth-El zu, bis an den Ort, wo vorher sein Zelt gewesen, zwischen Beth-El und Ai, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Und er ging nach seinen Z\u00fcgen,<\/strong> als er von Mizraim nach dem Lande Kanaan zur\u00fcckkehrte, ging er und \u00fcbernachtete in den Herbergen, in denen er beim Hingehen nach Mizraim \u00fcbernachtet hatte; er lehrt dich damit eine Lebensregel, dass man seine Herberge nicht ver\u00e4ndern solle (Arach. 16b). Andere Erkl\u00e4rung: Bei seiner R\u00fcckkehr zahlte er zur\u00fcck, was er sich geliehen hatte (Bereschit Rabbah 41:3).<br \/>\n<br \/><strong>Vom S\u00fcden,<\/strong> <h>\u05de\u05b4\u05e0\u05bc\u05b6\u05d2\u05b6\u05d1<\/h> das Land Mizraim ist im S\u00fcden des Landes Kanaan.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:4 Bis an die St\u00e4tte des Altars, den er vorher dort errichtet; und er verk\u00fcndete dort den Namen des Ewigen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Den er dort das erste Mal gebaut<\/strong> und wo Abram den Namen des Ewigen verk\u00fcndet hatte; auch kann man sagen, und er verk\u00fcndete dort jetzt den Namen des Ewigen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:5 Auch Lot, der mit Abram mitzog, hatte Schafe, Rinder und Zelte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Der mit Abram zog,<\/strong> was war die Ursache, dass ihm dies zuteil ward? Sein Gehen mit Abram (Pessachim schemini).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:6 Aber das Land trug sie nicht, dass sie h\u00e4tten beisammen wohnen k\u00f6nnen, denn ihre Habe war zu gro\u00df, so dass sie nicht beisammen wohnen konnten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Und das Land trug sie nicht<\/strong>, es vermochte nicht, ihre Herden gen\u00fcgend mit Weide zu versorgen; es ist dies ein kurzer Ausdruck, und man muss etwas hinzuf\u00fcgen, z.B. die Weide des Landes trug sie nicht; darum schreibt er <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05e0\u05b8\u05e9\u05c2\u05b8\u05d0<\/h> in der m\u00e4nnlichen Form.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:7 Und es entstand Streit zwischen den Viehhirten des Abram und den Viehhirten des Lot. \u00dcberdies wohnten die Kanaaniter und die Perisiter damals schon im Lande. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Es entstand Streit,<\/strong> weil die Hirten von Lot Frevler waren und ihr Vieh auf den Feldern anderer weiden lie\u00dfen und die Hirten Abrams sie wegen des Raubes zurechtwiesen; jene aber sagten, das Land ist Abram gegeben worden; und da er keinen Erben hat, so wird Lot ihn beerben, darum ist es kein Raub; die Schrift sagt aber, \u00bbder Kenaani und der Perisi wohnten damals im Lande\u00ab, und Abraham hatte es noch nicht erworben (Bereschit Rabbah 41:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:8 Da sprach Abram zu Lot: Lass doch keinen Zank sein zwischen mir und dir, zwischen meinen und deinen Hirten; wir sind ja nahe Verwandte! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. M\u00e4nner, die Br\u00fcder sind,<\/strong> Verwandte; der aggadische Midrasch sagt, sie hatten gleiche Gesichtsz\u00fcge (Bereschit Rabbah 41:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:9 Dir steht ja das ganze Land offen; trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so gehe ich rechts, willst du zur Rechten, so gehe ich links. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Wenn du nach Norden gehst,<\/strong> so werde ich im S\u00fcden sein; wo du dich auch niederl\u00e4sst (und ich mich niederlasse), werde ich nicht fern von dir sein und dir als Schild und Helfer zur Seite stehen; und schlie\u00dflich brauchte er ihn, so hei\u00dft es (14, 14), \u00bbAbram h\u00f6rte, dass sein Bruder gefangen weggef\u00fchrt worden\u2026\u00ab<br \/>\n<br \/><strong>Ich werde im S\u00fcden sein,<\/strong> ich werde mich s\u00fcdlich befinden, wie, ich werde im Norden sein, mich im Norden befinden; solltest du aber einwenden, das Wort m\u00fcsste mit Patach <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05d9\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> punktiert werden; wir finden aber auch an einem anderen Orte (II Sam. 14, 19), \u00bbes ist nicht m\u00f6glich, nach rechts oder links abzuweichen\u00ab <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b5\u05de\u05b4\u05d9\u05df<\/h>, und nicht. <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d9\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05df<\/h><br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:10 Da erhob Lot seine Augen und sah, dass der ganze Kreis des Jordan \u00fcberall bew\u00e4ssert war; \u2014 bevor der Ewige Sodom und Gomorrha zerst\u00f6rt hatte, war er wie ein Garten des Ewigen, wie das Land \u00c4gypten bis nach Zoar hin. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Denn er war ganz bew\u00e4ssert,<\/strong> ein Land mit Wasserb\u00e4chen.<br \/>\n<br \/><strong>Bevor der Ewige Sedom und Amora zerst\u00f6rt hatte,<\/strong> war jene Ebene<br \/>\n<br \/><strong>wie ein Garten des Ewigen<\/strong> an B\u00e4umen und<br \/>\n<br \/><strong>wie das Land Mizraim<\/strong> an Saaten (Bereschit Rabbah 41:7).<br \/>\n<br \/><strong>Bis man nach Zoar kam,<\/strong> bis Zoar; der aggadische Midrasch deutet es zur Schande; weil sie in Unzucht versunken waren, w\u00e4hlte sich Lot ihre Nachbarschaft (Traktat Horiot 10b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:11 Da w\u00e4hlte Lot den ganzen Kreis des Jordan und zog gen Osten. So trennten sie sich von einander. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Umkreis,<\/strong> \u00bbEbene\u00ab, wie der Targum \u00fcbersetzt.<br \/>\n<br \/><strong>Zur Ostseite<\/strong> brach er von Abram auf und begab sich (zun\u00e4chst) auf die Westseite von Abram; also brach er von Osten nach Westen auf. Der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah 41:7) sagt, er entfernte sich von Ihm, der vor der Welt schon da war, und sagte, ich will weder Abram noch seinen Gott.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:12 Abram blieb im Lande Kanaan, und Lot wohnte in den St\u00e4dten des Jordankreises und schlug seine Zelte bis nach Sodom auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Er zeltete,<\/strong> er schlug Zelte f\u00fcr seine Hirten und seine Herden auf bis Sedom.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:13 Die M\u00e4nner von Sodom aber waren sehr b\u00f6se und s\u00fcndhaft gegen den Ewigen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Die Leute von Sedom waren schlecht,<\/strong> und dennoch hielt sich Lot nicht zur\u00fcck, bei ihnen zu wohnen; unsere Lehrer entnehmen von hier, (Spr. 10, 7) \u00bbder Name der Frevler verwese\u00ab (Joma 38b).<br \/>\n<br \/><strong>Schlecht<\/strong> mit ihrem K\u00f6rper und<br \/>\n<br \/><strong>S\u00fcnder<\/strong> mit ihrem Verm\u00f6gen (Sanhedrin 109a).<br \/>\n<br \/><strong>Gegen den Ewigen sehr,<\/strong> sie kannten ihren Sch\u00f6pfer und beabsichtigten, sich gegen Ihn aufzulehnen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:14 Und der Ewige sprach zu Abram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen auf und schaue von dem Orte, an dem du bist, nach Norden und nach S\u00fcden und nach Osten und nach Westen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Nachdem sich Lot getrennt hatte,<\/strong> solange der Frevler bei ihm war, blieb ihm das Wort (des Ewigen) fern (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:15 Denn das ganze Land, das du siehst, werde ich dir und deinen Nachkommen auf ewig geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">13:16 Und ich will deine Nachkommen gleich dem Staub der Erde machen; wenn jemand wird den Staub der Erde z\u00e4hlen k\u00f6nnen, wird man auch deine Nachkommen z\u00e4hlen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Wenn jemand vermag,<\/strong> so wie es nicht m\u00f6glich ist, den Staub zu z\u00e4hlen, soll auch deine Nachkommenschaft nicht gez\u00e4hlt werden k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">13:17 Mache dich auf, durchziehe das Land der L\u00e4nge und Breite nach, denn dir will ich es geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">13:18 Und Abram zog mit seinen Zelten weiter und kam zum Eichenhain in Hebron (Chebron) und lie\u00df sich dort nieder. Und er erbaute dort dem Ewigen einen Altar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Mamre,<\/strong> ist der Name eines Menschen.<\/p>\n<h2>Kapitel 14<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">14:1 In jenen Tagen f\u00fchrten Amraphel, K\u00f6nig von Schinear, Arjoch, K\u00f6nig von Ella\u00dfar, Kedarlaomer, K\u00f6nig von Elam und Thideal, K\u00f6nig von Gojim <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14, 1. Amrafel,<\/strong> das ist Nimrod, der zu Abraham gesprochen, st\u00fcrze in den brennenden Kalkofen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>K\u00f6nig von Gojim,<\/strong> es gibt einen Ort, der Gojim hei\u00dft, weil sich dort Menschen von verschiedenen Nationen und Orten gesammelt hatten; und diese setzten einen Mann \u00fcber sich zum K\u00f6nig ein, der Tidal hie\u00df (Bereschit Rabbah 42:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:2 Krieg mit Bera, K\u00f6nig von Sodom, Birscha, K\u00f6nig von Gomorrha, Schinab, K\u00f6nig von Admah, Schemeber K\u00f6nig von Zebojim, und mit dem K\u00f6nige von Bela, dem heutigen Zoar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Bera,<\/strong> schlecht vor dem Ewigen und schlecht gegen die Menschen (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Birscha,<\/strong> er r\u00fchmte sich seiner Schlechtigkeit.<br \/>\n<br \/><strong>Schinab,<\/strong> er hasste seinen Vater im Himmel.<br \/>\n<br \/><strong>Schemeber,<\/strong> setzte sich Fl\u00fcgel an, um zu fliegen und sich emporzuschwingen und sich gegen den Heiligen, gelobt sei Er, aufzulehnen (Tanchuma)<br \/>\n<br \/><strong>Bela,<\/strong> ist der Name der Stadt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:3 Alle diese vereinigten sich in dem Tale Siddim, dem jetzigen Salzmeer. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Tal Sidim,<\/strong> so hie\u00df es, weil dort viele Felder waren; es gibt hierzu viele aggadische Midraschim.<br \/>\n<br \/><strong>Das ist das Salzmeer,<\/strong> sp\u00e4ter ergoss sich der See hinein, und daraus entstand der Salzsee. Der aggadische Midrasch sagt, die Felsen ringsum spalteten sich und es ergossen sich Fl\u00fcsse hinein (Jalk.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:4 Zw\u00f6lf Jahre waren sie Kedarlaomer dienstbar gewesen, im dreizehnten Jahre aber fielen sie ab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Zw\u00f6lf Jahre dienten sie,<\/strong> diese f\u00fcnf K\u00f6nige, Kedarlaomer.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:5 Und im vierzehnten Jahre kam Kedarlaomer und die K\u00f6nige, die mit ihm hielten, schlugen die Rephaiter in Aschtheroth Karnajim und die Susiter in Ham und die Emiter in Schawe Kirjathajim <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Und im vierzehnten Jahre<\/strong> nach ihrer Auflehnung<br \/>\n<br \/><strong>kam Kedarlaomer;<\/strong> weil ihn die Sache am meisten anging, trug er die schwere Seite des Balkens (Bereschit Rabbah 42:6).<br \/>\n<br \/><strong>Und die K\u00f6nige,<\/strong> diese drei K\u00f6nige.<br \/>\n<br \/><strong>Susim,<\/strong> das sind die Samsumim (Deut. 2, 20).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:6 Und die Choriter auf ihrem Gebirge Seir bis nach El-Paran, das an der W\u00fcste liegt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. In ihrem Gebirge,<\/strong> <h>\u05d1\u05d4\u05e8\u05e8\u05dd<\/h> Hauptwort mit Possessivpronomen.<br \/>\n<br \/><strong>El Paran,<\/strong> <h>\u05d0\u05b5\u05d9\u05dc<\/h> wie der Targum \u00fcbersetzt, \u00bbEbene von Paran\u00ab. Ich meine, dass El nicht allgemein Ebene bedeutet; sondern nur die Ebene von Paran hie\u00df El, und die von Mamre hie\u00df Elone, und die vom Jarden hie\u00df Kikar, die von Schittim Abel (Abel haschittim), ebenso die von Bai Gad <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d2\u05b8\u05d3<\/h> hie\u00df Bai; alle werden vom Targum mit Ebene \u00fcbersetzt, jede hatte aber ihren besonderen Namen.<br \/>\n<br \/><strong>An der W\u00fcste,<\/strong> neben der W\u00fcste, wie (Num. 2, 20), \u00bbneben ihm der Stamm Menasche\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:7 Hierauf kehrten sie um und kamen nach En-Mischpat, dem heutigen Kadesch, und unterwarfen das ganze Gebiet der Amalekiter, sowie die Emoriter, die in Chazazon-Thamar wohnten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Quelle des Gerichtes, das ist Kadesch,<\/strong> sie ist nach der Zukunft benannt, weil dort Mosche und Aharon um jener Quelle willen ins Gericht kamen, das sind die Haderwasser (Num. 20,13; Tanchuma). Onkelos \u00fcbersetzt nach dem einfachen Sinn, \u00bbein Ort, an dem sich die Leute des Landes zu jedem Gerichte versammelten\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Das Gefilde des Amaleki,<\/strong> Amalek war noch nicht geboren; das Land ist nach der Zukunft bezeichnet.<br \/>\n<br \/><strong>In Chazazon Tamar,<\/strong> das ist En Gedi; so sagt deutlich der Vers (II Chron. 20,2) bei Joschaphat.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:8 Da zogen die K\u00f6nige von Sodom, Gomorrha, Admah, Zebojim und von Bela, dem heutigen Zoar, aus, und ordneten sich im Thale Siddim zur Schlacht gegen sie, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">14:9 Gegen Kedarlaomer, K\u00f6nig von Elam, Thideal, K\u00f6nig von Gojim, Amraphel, K\u00f6nig von Schinear und Arjoch, K\u00f6nig von Ella\u00dfar; vier K\u00f6nige gegen die f\u00fcnf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Vier K\u00f6nige\u2026,<\/strong> und dennoch siegten die wenigen; das zeigt dir, dass sie Helden waren; trotzdem hielt sich Abraham nicht zur\u00fcck, ihnen nachzujagen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:10 Das Tal Siddim aber war voller Erdharzgruben: und die K\u00f6nige von Sodom und Gomorrha ergriffen die Flucht und fielen dort hinein, die aber entkamen, flohen ins Gebirge. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Gruben, Gruben mit Erdharz,<\/strong> viele Gruben waren dort, aus denen man Erde nahm zum M\u00f6rtel beim Bau. Der aggadische Midrasch sagt, der Lehm in ihnen war angeknetet (z\u00e4h), und dem K\u00f6nig von Sedom geschah ein Wunder, dass er von dort wieder herauskam; manche unter den V\u00f6lkern hatten nicht geglaubt, dass Abraham von Ur Kasdim aus dem brennenden Kalkofen gerettet worden sei; als nun dieser aus dem Erdharz wieder herauskam, glaubten sie auch das Fr\u00fchere von Abraham.<br \/>\n<br \/><strong>Flohen ins Gebirge, <h>\u05d4\u05b6\u05e8\u05b8\u05d4<\/h><\/strong> ist dasselbe wie <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05e8<\/h>; jedem Wort, das ein Lamed am Anfang braucht, kannst du auch ein He am Ende anschlie\u00dfen. Es ist ein Unterschied zwischen <h>\u05d4\u05b6\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> und <h>\u05d4\u05b8\u05d4\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h>; denn das He am Ende des Wortes steht nur an Stelle eines Lamed (mit Schwa) am Anfang, aber nicht an Stelle eines mit Patach punktierten Lamed; demnach bedeutet <h>\u05d4\u05b6\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> soviel wie <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b8\u05e8<\/h> zu irgendeinem Berg, ohne dass erkl\u00e4rt ist, zu welchem Berg; sondern jeder floh dahin, wo er zuerst einen Berg fand. Wenn man aber ein He an den Anfang setzt und schreibt <h>\u05d4\u05b8\u05d4\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> oder <h>\u05d4\u05b7\u05de\u05b4\u05d3\u05b0\u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h>, so bedeutet es soviel wie <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b8\u05d4\u05b8\u05e8<\/h> \u00bbzum Berg\u00ab, das hei\u00dft, zu jenem Berg, der schon bekannt und im Abschnitt bereits erkl\u00e4rt worden ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:11 Und jene nahmen alle Habe von Sodom und Gomorrha und all ihren Mundvorrat und zogen ab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">14:12 Auch Lot, den Bruderssohn Abrams, der in Sodom wohnte, nahmen sie samt seiner Habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Er wohnte in Sedom,<\/strong> was verursachte ihm dies? Sein Aufenthalt in Sedom.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:13 Da kam ein Fl\u00fcchtling und erz\u00e4hlte es Abram, dem Hebr\u00e4er, der in dem Eichenhaine des Emoriters Mamre, eines Bruders von Eschkol und Aner, wohnte; diese waren Bundesgenossen des Abram. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Da kam der Fl\u00fcchtling,<\/strong> nach dem einfachen Sinn (ein Fl\u00fcchtling; nach dem Midrasch) war es Og, der aus dem Krieg geflohen war; und das meint des Vers (Deut. 3, 11), \u00bbdenn nur Og war vom Reste der Riesen \u00fcbriggeblieben\u00ab; und das bedeutet \u00bb\u00fcbriggeblieben\u00ab, dass ihn Amrafel und seine Genossen nicht get\u00f6tet hatten, als sie die Refaim (Riesen) in Aschtarot Karnaim schlugen (Tanchuma). Der Midrasch Bereschit rab. aber sagt, es war Og, der von dem Geschlecht der Sintflut entronnen war, und das bedeutet vom \u00bbReste der Riesen\u00ab; denn dort hei\u00dft es (6,4)\u00bb, die Riesen waren auf der Erde <h>\u05de\u05b4\u05d9\u05bc\u05b6\u05ea\u05b6\u05e8<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05e8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab; seine Absicht war aber, dass Abram get\u00f6tet und er Sara zur Frau nehmen w\u00fcrde.<br \/>\n<br \/><strong>Der Ibri,<\/strong> der von jenseits des Stromes (Euphrat) gekommen war (Bereschit Rabbah 42:8).<br \/>\n<br \/><strong>Die Bundesgenossen Abrams,<\/strong> die mit ihm einen Bund geschlossen. (Andere Lesart: Andere Erkl\u00e4rung, die ihm den Rat zur Beschneidung gegeben, wie an anderer Stelle erkl\u00e4rt wird.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:14 Als Abram h\u00f6rte, dass sein Verwandter gefangen worden, lie\u00df er seine erprobten Leute, die in seinem Hause geboren waren, 318 an der Zahl, ausr\u00fccken und setzte ihnen nach bis Dan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Er r\u00fcstete,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, \u00bber r\u00fcstete sie aus\u00ab, ebenso (Levit. 26, 33), <h>\u05d5\u05b7\u05d4\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e7\u05d5\u05b9\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05d7\u05b8\u05e8\u05b6\u05d1<\/h> \u00bbich z\u00fccke hinter euch das Schwert\u00ab, ich r\u00fcste mich mit dem Schwerte gegen euch, ebenso (Ex. 15, 9), <h>\u05d0\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05e7<\/h> <h>\u05d7\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> \u00bbich z\u00fccke das Schwert\u00ab, ebenso (Ps. 35, 3), \u00bbz\u00fccke Lanze und Speer\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Seine Ge\u00fcbten,<\/strong> das Jud ist nicht h\u00f6rbar (wie <h>\u05d7\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05db\u05d5\u05b9<\/h> Einzahl), es war Elieser, den er in die Gebote eingef\u00fchrt hatte; es ist dies der Ausdruck f\u00fcr die erste Einf\u00fchrung eines Menschen oder eines Ger\u00e4tes in die T\u00e4tigkeit, in der sie verweilen sollen; ebenso (Spr. 22,6), \u00bbgew\u00f6hne den Knaben\u00ab, (Num. 7, 84) \u00bbEinweihung des Altares\u00ab, (Ps. 30,1) \u00bbEinweihung des Hauses\u00ab; in anderen Sprachen nennt man dies unterrichten, einweihen.<br \/>\n<strong>318<\/strong>, unsere Lehrer sagen, es war Elieser allein (Nedarim 32a); denn das ist der Zahlenwert seines Namens.<br \/>\n<br \/><strong>Bis Dan,<\/strong> dort wurde seine Kraft schwach, weil er sah, dass seine Kinder dort ein Kalb aufstellen w\u00fcrden (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:15 Des Nachts teilten er und seine Knechte sich in Haufen, und er schlug sie und verfolgte sie bis Chobah, das links von Damaskus (Dame\u00dfek) liegt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Er teilte sich gegen sie,<\/strong> nach dem einfachen Sinne stelle den Vers um, er teilte sich, er und seine Knechte, gegen sie in der Nacht, wie die Art der Verfolger, die sich hinter den Verfolgten teilen, wenn diese nach mehreren Seiten fliehen.<br \/>\n<br \/><strong>In der Nacht,<\/strong> das hei\u00dft, nachdem es finster geworden, hielt er sich doch nicht zur\u00fcck, sie zu verfolgen. Der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah 43:3) sagt, die Nacht wurde geteilt, in der ersten H\u00e4lfte geschah ihm das Wunder; und die zweite H\u00e4lfte wurde aufbewahrt bis zur Mitternacht von Mizraim.<br \/>\n<br \/><strong>Bis Choba,<\/strong> es kommt sonst kein Ort vor, der Choba hei\u00dft, nur Dan nennt er Choba (Schuld) wegen des G\u00f6tzendienstes, der sp\u00e4ter dort war (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:16 Und er brachte alle Habe zur\u00fcck, auch seinen Verwandten Lot und dessen Habe brachte er zur\u00fcck, und auch die Frauen und die Leute. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">14:17 Und als er nach dem Siege \u00fcber Kedarlaomer und die K\u00f6nige, die mit ihm gehalten, zur\u00fcckkehrte, kam ihm der K\u00f6nig von Sodom im Tal Schaweh entgegen, dem heutigen K\u00f6nigstal. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Tal Schawe,<\/strong> so hie\u00df es, wie der Targum \u00fcbersetzt, <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b5\u05d9\u05b9\u05e9\u05b7\u05e8<\/h> <h>\u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> in die freie Ebene, frei von B\u00e4umen und jedem Hindernis.<br \/>\n<br \/><strong>Tal des K\u00f6nigs,<\/strong> der Ort, wo das Ris des K\u00f6nigs war (Onkelos); ein Ris ist 30 Ruten lang, und der Ort war f\u00fcr den K\u00f6nig bestimmt, dort Spiele abzuhalten. Der aggadische Midrasch sagt, das Tal, in dem alle V\u00f6lker \u00fcbereinstimmten und Abraham \u00fcber sich als g\u00f6ttlichen F\u00fcrsten und Herrn anerkannten (Bereschit Rabbah 43:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:18 Und Malkizedek, K\u00f6nig von Salem (Schalem) brachte ihnen Brot und Wein heraus; \u2014 er war ein Priester des h\u00f6chsten Gottes. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Malki Zedek,<\/strong> nach dem agadischen Midrasch war es Schem, der Sohn von Noach (Nedar. 32b).<br \/>\n<br \/><strong>Brot und Wein,<\/strong> so tut man den durch den Kampf Ermatteten; und er zeigte ihm damit, dass er nichts im Herzen gegen ihn habe, weil er von seinen Nachkommen get\u00f6tet; der aggadische Midrasch sagt, er deutete ihm damit die Mehl- und Gussopfer an, die seine Nachkommen dort darbringen w\u00fcrden (Bereschit Rabbah 43:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:19 Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet werde Abram vom h\u00f6chsten Gott, dem Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Eigner von Himmel und Erde,<\/strong> wie \u00bbSch\u00f6pfer von Himmel und Erde\u00ab (Ps. 134, 3); durch ihre Erschaffung erwarb Er sie zu Seinem Eigentum.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:20 Und gelobt sei der h\u00f6chste Gott, der deine Feinde in deine Hand geliefert! Und er gab ihm den Zehnten von allem. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Der ausgeliefert hat,<\/strong> preisgegeben, ebenso (Hosch. 11,8), \u00bbk\u00f6nnte ich dich preisgeben, Israel!\u00ab<br \/>\n<br \/><strong>Er gab ihm,<\/strong> Abraham gab ihm den Zehnten von allem, was er hatte, weil er ein Kohen war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:21 Da sprach der K\u00f6nig von Sodom zu Abram: Gib mir die Leute, und die Habe behalte dir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Gib mir die Seelen<\/strong> (die Menschen), von dem mir geh\u00f6rigen Teil der Beute, den du gerettet hast, gib mir nur die Menschen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:22 Da sprach Abram zum K\u00f6nige von Sodom: Ich habe meine Hand zum Ewigen empor gehoben, dem h\u00f6chsten Gott, dem Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde: <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Ich erhebe meine Hand,<\/strong> ist der Ausdruck f\u00fcr einen Schwur,\u00bb ich erhebe meine Hand zu Gott, dem H\u00f6chsten\u00ab; ebenso (22,16), <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05e0\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> \u00bbbei mir schw\u00f6re ich\u00ab, ich schw\u00f6re jetzt; ebenso (23, 13), <h>\u05e0\u05b8\u05ea\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b6\u05e1\u05b6\u05e3<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b8\u05d3\u05b6\u05d4<\/h> <h>\u05e7\u05b7\u05d7<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>\u00bbich gebe das Geld f\u00fcr das Feld, nimm es von mir\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:23 Nicht Faden noch Schuhriemen, nichts von allem, was dein ist, will ich nehmen. Du sollst nicht sagen: Ich habe Abram reich gemacht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Weder Faden noch Schuhriemen<\/strong> werde ich von der Beute f\u00fcr mich behalten.<br \/>\n<br \/><strong>Ich werde nichts nehmen von allem, was dein ist,<\/strong> solltest du sagen, du wollest mir Lohn aus deinen Schatzkammern geben, so werde ich ihn auch nicht annehmen.<br \/>\n<br \/><strong>Du sollst nicht sagen\u2026<\/strong> denn der Heilige, gelobt sei Er, hat mir verhei\u00dfen, mich reich zu machen; so hei\u00dft es (12, 2), \u00bbich werde dich segnen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">14:24 Nichts f\u00fcr mich! Nur was die Knechte verzehrt haben und den Anteil der M\u00e4nner, die mit mir gegangen, Aner, Eschkol und Mamre, \u2014 sie m\u00f6gen ihren Anteil nehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Die Knechte,<\/strong> meine Knechte, die mit mir gegangen, und ferner Aner, Eschkol und Mamre\u2026 wenn auch meine Knechte in die Schlacht gezogen sind, wie es hei\u00dft, \u00bber und seine Knechte, und er schlug sie\u00ab, w\u00e4hrend Aner und seine Gef\u00e4hrten bei den Ger\u00e4ten geblieben sind, um sie zu h\u00fcten, dennoch sollen auch sie ihren Anteil erhalten; und von ihm lernte David, als er sagte (I Sam. 30, 24), \u00bbgleich dem Anteil dessen, der in den Kampf gezogen, soll der Anteil dessen sein, der bei den Ger\u00e4ten geblieben, gemeinsam sollen sie teilen\u00ab; darum hei\u00dft es dort, \u00bbvon jenem Tag an aufw\u00e4rts machte man zum Gesetz und Recht\u00ab; und es hei\u00dft nicht, von da an und \u00bbweiter\u00ab; weil das Gesetz schon in den Tagen Abrams gegeben worden war (Bereschit Rabbah 43:9).<\/p>\n<h2>Kapitel 15<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">15:1 Nach diesen Begebenheiten erging das Wort des Ewigen an Abram in einer Erscheinung: F\u00fcrchte dich nicht, Abram, ich bin dir ein Schild, dein Lohn soll sehr gro\u00df sein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15, 1. Nach diesen Begebenheiten,<\/strong> \u00fcberall, wo <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05e8<\/h> steht, bedeutet es, bald darauf, <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9<\/h> dagegen, lange nachher (Bereschit Rabbah 44:5). <strong>Nach diesen Begebenheiten,<\/strong> nachdem ihm dies Wunder geschehen war, dass er die K\u00f6nige get\u00f6tet hatte, war er besorgt und dachte, vielleicht habe ich jetzt meinen Lohn f\u00fcr alle meine gute Werke erhalten; darum sprach der Allgegenw\u00e4rtige zu ihm, <strong>f\u00fcrchte dich nicht, Abram, ich bin dir ein Schild<\/strong> vor der Strafe, du wirst nicht gestraft werden f\u00fcr all die Menschenleben, die du get\u00f6tet; und dass du besorgt bist, du k\u00f6nntest deinen Lohn schon empfangen haben, (wisse), <strong>dein Lohn wird sehr gro\u00df sein<\/strong> (Bereschit Rabbah 44:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:2 Da sprach Abram: O Herr, o Ewiger, was willst du mir geben? Ich gehe ja kinderlos dahin, und meines Hauses Erbe wird Elieser aus Damaskus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Gehe kinderlos dahin,<\/strong> Menachem b. Seruk erkl\u00e4rt, die Wurzel <h>\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> bedeute erben, dazu geh\u00f6re (Mal. 2,12), <h>\u05e2\u05b5\u05e8<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05d4<\/h> \u00bbErbe und Nachkomme\u00ab, <h>\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> ohne Erben, wie du (Job 31,12) \u00fcbersetzest, \u00bbmein ganzes Getreide entwurzelst du\u00ab, du rei\u00dft die Wurzeln aus, so auch bedeute der Ausdruck <h>\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> \u00bbohne Kinder\u00ab; kinderlos; mir scheint aber, die Stelle in Maleachi <h>\u05e2\u05b5\u05e8<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05d4<\/h> (Erbe und Nachkomme) komme von der Wurzel (Schir. 5, 2), <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05b5\u05e8<\/h> \u00bbmein Herz ist wach\u00ab; aber <h>\u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> bedeutet Zerst\u00f6rung, wie (Ps. 137, 7) \u00bbw\u00fchlet, w\u00fchlet\u00ab; ebenso (Chabak. 3, 13), \u00bbentbl\u00f6\u00dfest die Grundmauer\u00ab, ebenso (Jer. 51, 58), \u00bbwird zerst\u00f6rt\u00ab, und ebenso (Zeph. 2, 14), \u00bbdenn das Get\u00e4fel ist weggerissen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und der Verwalter meines Hauses,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt,\u00bb durch dessen Ausspruch mein ganzes Haus versorgt wird\u00ab, wie (41,40), \u00bbnach deinem Ausspruch wird versorgt\u00ab, mein Verwalter; wenn ich aber einen Sohn h\u00e4tte, so w\u00e4re mein Sohn \u00fcber das Meinige gesetzt.<br \/>\n<br \/><strong>Von Damesek,<\/strong> <h>\u05d3\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b6\u05e9\u05c2\u05b6\u05e7<\/h> nach dem Targum war er von Damesek, nach dem aggadischen Midrasch verfolgte er die K\u00f6nige bis Damesek (Bereschit Rabbah 44:9); in unserer Gemara deuten sie es als ein zusammengesetztes Wort, er sch\u00f6pfte und tr\u00e4nkte die anderen mit der Lehre seines Herrn (Joma 28b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:3 Und Abram sprach: Siehe, mir hast du keine Nachkommen gegeben, so wird mich denn mein Hausgenosse beerben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Siehe, mir hast du keine Nachkommen gegeben,<\/strong> und was n\u00fctzt alles, was du mir geben willst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:4 Da erging an ihn das Wort des Ewigen: Nicht dieser wird dich beerben, sondern ein leiblicher Sohn, der wird dich beerben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">15:5 Und er f\u00fchrte ihn ins Freie hinaus und sprach: Schau doch empor gen Himmel und z\u00e4hle die Sterne, ob du sie z\u00e4hlen kannst! Also, sprach er, sollen deine Nachkommen sein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Er f\u00fchrte ihn ins Freie hinaus,<\/strong> nach dem einfachen Sinn, Er f\u00fchrte ihn aus seinem Zelte ins Freie, dass er die Sterne sehe; nach dem Midrasch (Bereschit Rabbah 44:12) sagte Er zu ihm, tritt aus deiner Astrologie heraus, du hast in den Sternen gesehen, du w\u00fcrdest keinen Sohn aufstellen, Abram wird keinen Sohn haben, aber Abraham wird einen Sohn haben; Sarai wird nicht geb\u00e4ren, aber Sara wird geb\u00e4ren; ich gebe euch einen andere Namen, dadurch wird das Geschick ge\u00e4ndert; andere Erkl\u00e4rung: Er nahm ihn aus dem Hohlraum der Welt heraus und erhob ihn \u00fcber die Sterne; und das bedeutet der Ausdruck <h>\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b6\u05d8<\/h> \u00bbschauen\u00ab, von oben nach unten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:6 Und er glaubte dem Ewigen, und dieser rechnete es ihm als Fr\u00f6mmigkeit an. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Er vertraute auf den Ewigen,<\/strong> daf\u00fcr bat er nicht um ein Zeichen, aber f\u00fcr den Besitz des Landes bat er um ein Zeichen und sagte zu Ihm, wodurch kann ich erkennen.<br \/>\n<br \/><strong>Er rechnete es ihm als Fr\u00f6mmigkeit an,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er, rechnete Abram das Vertrauen, dass er auf Ihn vertraute, als Verdienst und als Fr\u00f6mmigkeit an. Eine andere Erkl\u00e4rung: Woran erkenne ich, er bat nicht um ein Zeichen, sondern er sagte vor Ihm, tue mir kund, durch welches Verdienst werden sie darin bleiben; da sagte ihm der Heilige, gelobt sei Er, durch das Verdienst der Opfer (Megillah 31b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:7 Und er sprach zu ihm: Ich bin der Ewige, der dich aus Ur-Kasdim herausgef\u00fchrt hat, dir dies Land zum Erbsitze zu geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">15:8 Und er fragte: O Herr, o Ewiger, woran soll ich erkennen, dass ich es besitzen werde? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">15:9 Da sprach er zu ihm: Bringe mir eine dreij\u00e4hrige F\u00e4rse, eine dreij\u00e4hrige Ziege und einen dreij\u00e4hrigen Widder, eine Turteltaube und eine junge Taube. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Ein Kalb dreimal,<\/strong> drei K\u00e4lber, eine Andeutung f\u00fcr drei Stiere, den Stier des Vers\u00f6hnungstages, den Stier, wenn von der Gemeinde eine Vorschrift \u00fcbersehen worden war, und das Kalb, das wegen eines Erschlagenen get\u00f6tet wurde.<br \/>\n<br \/><strong>Eine Ziege dreimal,<\/strong> eine Andeutung f\u00fcr den Ziegenbock, der am Jomkippur in Heiligtum bereitet wurde, f\u00fcr die Ziegenb\u00f6cke der Mussafopfer an den Festen und den Ziegenbock als S\u00fcndopfer f\u00fcr den einzelnen.<br \/>\n<br \/><strong>Einen Widder dreimal,<\/strong> f\u00fcr das Schuldopfer nach einer sicheren Vers\u00fcndigung, das Schuldopfer nach einem Zweifel und das Mutterschaf als S\u00fcndopfer f\u00fcr den einzelnen.<br \/>\n<br \/><strong>Eine Turteltaube und eine junge Taube,<\/strong> f\u00fcr das Opfern einer Turteltaube und jungen Taube (Bereschit Rabbah 44:14).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:10 Und er brachte ihm alles dies, zerschnitt sie in der Mitte, und legte ein jedes St\u00fcck dem andern gegen\u00fcber; die V\u00f6gel aber zerschnitt er nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Er zerteilte sie,<\/strong> er teilte jedes in zwei Teile; ein Vers verliert niemals seinen einfachen Sinn; weil Er mit ihm einen Bund schloss, Seine Verhei\u00dfung zu h\u00fcten, seinen Kindern das Land zum Besitz zu geben, wie es hei\u00dft (18), \u00bban jenem Tage schloss der Ewige mit Abram einen Bund, sprechend\u2026\u00ab und es bei denjenigen, die einen Bund schlossen, Brauch war, ein Tier zu zerteilen und zwischen den St\u00fccken hindurchzugehen, wie sp\u00e4ter (Jer. 34, 18) steht, \u00bbdie zwischen den St\u00fccken des Kalbes hindurchgingen\u00ab, so zog auch hier ein Ofen voll Rauch und Feuersflammen zwischen den St\u00fccken hindurch, ein Bote der Gottesgegenwart, das Feuer.<br \/>\n<br \/><strong>Die V\u00f6gel zerteilte er nicht;<\/strong> weil die V\u00f6lker der Welt mit Stieren, Widdern und Ziegenb\u00f6cken verglichen sind, so hei\u00dft es (Ps. 22,13), \u00bbes umgeben mich viele Stiere\u00ab, ferner (Dan. 8, 20), \u00bbder Widder, der geh\u00f6rnte, den du gesehen, ist der K\u00f6nig von Persien\u00ab, ferner dort, \u00bbder haarige Ziegenbock ist der K\u00f6nig von Griechenland\u00ab; und Israel mit jungen Tauben verglichen wird, so hei\u00dft es (Schir. 2, 14), \u00bbmeine Taube in den Felsenkl\u00fcften\u00ab, darum zerteilte er jene Tiere als Andeutung, dass die V\u00f6lker der Welt dahinschwinden w\u00fcrden. \u00bbAber die V\u00f6gel zerteilte er nicht\u00ab, damit andeutend, dass Israel ewig bestehen w\u00fcrde (P. d. R. Elies. 28).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:11 Da kamen Raubv\u00f6gel auf die toten K\u00f6rper herab. Doch Abram verscheuchte sie. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Der Raubvogel,<\/strong> <h>\u05d4\u05e2\u05d9\u05d8<\/h> das ist ein Vogel, so genannt, weil er nach \u00c4sern ausschaut und verlangt, um auf die Speise herabzusto\u00dfen, wie (I Sam. 15, 19), \u00bbdu schautest nach der Beute aus\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Auf die Leichen,<\/strong> die St\u00fccke. Andere Lesart: Leichen \u00fcbersetzt der Targum mit <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05d2\u05b0\u05dc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>; nur weil man von vorher gewohnt war, \u00bbeines jeden St\u00fcck <h>\u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9<\/h>\u00ab mit\u00bb er legte <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05d2\u05b0\u05dc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>\u00ab zu \u00fcbersetzen, ist <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05d2\u05b0\u05dc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> mit <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05dc\u05b0\u05d2\u05bc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> verwechselt worden, und man \u00fcbersetzte Leichen <h>\u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b0\u05d2\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> mit <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05dc\u05b0\u05d2\u05bc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>; wer aber so \u00fcbersetzt, irrt sich; denn man kann \u00bbSt\u00fccke\u00ab nicht mit \u00bbLeichen \u00abin Verbindung bringen; St\u00fccke <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05ea\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> \u00fcbersetzt der Targum mit <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05dc\u05b0\u05d2\u05bc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>, aber Leichen <h>\u05e4\u05bc\u05b0\u05d2\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> mit <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05d2\u05b0\u05dc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> vom Ausdruck <h>\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05d2\u05bc\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> \u00bbVerworfenes\u00ab; <h>\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05d2\u05bc\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> (Levit. 7, 18) kommt vom Ausdruck <h>\u05e4\u05bc\u05b6\u05d2\u05b6\u05e8<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Er verscheuchte,<\/strong> soviel wie scheuchen und wegfliegen machen, wie (Ps. 147, 18), \u00bbEr l\u00e4sst Seinen Wind wehen\u00ab; er deutete damit an, dass David, Jischais Sohn, kommen werde, sie zu vernichten, dass man es aber im Himmel nicht zulassen werde, bis der gesalbte K\u00f6nig gekommen (Pirkei D&#8217;Rabbi Eliezer 28).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:12 Als aber die Sonne im Untergehen war, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe, ein Schrecken, eine dichte Finsternis \u00fcberfiel ihn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Und siehe, Angst,<\/strong> das war eine Andeutung f\u00fcr die Bedr\u00e4ngnisse und die Finsternis der Verbannten (Bereschit Rabbah 44:17).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:13 Da sprach er zu Abram: Du sollst wissen, dass Fremdlinge sein werden deine Nachkommen in einem Lande, das nicht ihnen geh\u00f6rt; sie werden ihnen dienen m\u00fcssen, und man wird sie bedr\u00fccken, vierhundert Jahre lang. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Dass Fremde deine Nachkommen sein werden,<\/strong> von der Geburt Isaaks bis zum Auszug Israels aus \u00c4gypten sind vierhundert Jahre. Wieso? Isaak war sechzig Jahre alt, als Jaakob geboren wurde; als Jaakob nach \u00c4gypten hinabzog, sagte er, die Tage meiner Pilgerjahre sind 130 Jahre, das sind zusammen 190, und in \u00c4gypten waren sie 210 Jahre gleich dem Zahlenwerte von <h>\u05e8\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc<\/h> (Gen. 47:9) das sind zusammen 400 Jahre. Solltest du aber sagen, sie waren 400 Jahre in \u00c4gypten; siehe, Kehat geh\u00f6rte zu denen, die nach \u00c4gypten hinabzogen; addiere die Jahre von Kehat und Amram und die 80 von Mosche, die er alt war, als Israel aus \u00c4gypten zog, so findest du nur 350 Jahre; und du musst doch davon noch alle die Jahre abziehen, die Kehat nach der Geburt von Amram lebte und Amram nach der Geburt von Mosche (Megillah 9a).<br \/>\n<br \/><strong>In einem Lande, das ihnen nicht geh\u00f6rt,<\/strong> es steht nicht, im Lande \u00c4gypten, sondern, das ihnen nicht geh\u00f6rt; als Isaak geboren wurde (21, 34), \u00bbda weilte Abraham\u2026\u00ab ebenso bei Isaak (26, 3), \u00bbweile in diesem Lande\u00ab, (Ps. 105, 23) \u00bbJaakob weilte im Lande Cham\u00ab; (47, 4) \u00bbim Lande zu weilen sind wir gekommen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:14 Aber auch das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, und darnach sollen sie ausziehen mit gro\u00dfer Habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>Und auch das Volk,<\/strong> <h>\u05d5\u05b0\u05d2\u05b7\u05dd<\/h> \u00bbauch\u00ab f\u00fcgt die vier Reiche hinzu; auch sie w\u00fcrden vergehen, weil sie Israel knechteten (Bereschit Rabbah 44:19).<br \/>\n<br \/><strong>Richte ich,<\/strong> durch die zehn Plagen.<br \/>\n<br \/><strong>Mit gro\u00dfer Habe,<\/strong> gro\u00dfem Verm\u00f6gen, wie es hei\u00dft (Ex. 12, 36), \u00bbsie leerten \u00c4gypten aus\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:15 Du aber wirst in Frieden zu deinen V\u00e4tern eingehen, wirst im gl\u00fccklichen Greisenalter begraben werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Du aber wirst heimkehren<\/strong> und all dies nicht sehen.<br \/>\n<br \/><strong>Zu deinen V\u00e4tern,<\/strong> sein Vater war ein G\u00f6tzendiener, und Er verhei\u00dft ihm, dass er zu ihm kommen werde? Das lehrt dich, dass Terach zum Ewigen zur\u00fcckgekehrt war (Bereschit Rabbah 38).<br \/>\n<br \/><strong>Du wirst in einem guten Greisenalter begraben werden,<\/strong> Er verk\u00fcndete ihm, dass Jischmael noch w\u00e4hrend seines Lebens zum Ewigen zur\u00fcckkehren und Esaw, solange er lebe, nicht entarten werde; darum starb er f\u00fcnf Jahre vor seiner Zeit, und an jenem Tage fiel Esaw ab (Bereschit Rabbah 38 u. 63).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:16 Und das vierte Geschlecht wird hierher zur\u00fcckkehren \u2014 denn noch ist das S\u00fcndenma\u00df der Emoriter nicht voll. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Und das vierte Geschlecht,<\/strong> nachdem sie nach Mizraim ausgewandert sein werden, werden sie dort drei Geschlechter bleiben, und das vierte wird in dieses Land zur\u00fcckkehren; denn im Lande Kenaan redete Er mit ihm und schloss Er mit ihm diesen Bund, wie es hei\u00dft, \u00bbdir dieses Land zu geben, es einzunehmen\u00ab; und so war es, Jaakob zog nach Mizraim hinab; gehe und berechne seine Geschlechter, Juda, Perez und Chezron, w\u00e4hrend Kaleb b. Chezron zu den ins Land Heimkehrenden geh\u00f6rte.<br \/>\n<br \/><strong>Weil die Schuld des Emori nicht voll ist<\/strong>, um aus dem Lande vertrieben zu werden, bis zu jener Zeit; denn der Heilige, gelobt sei Er, bestraft eine Nation erst dann, wenn ihr Ma\u00df voll ist, so hei\u00dft es (Jes. 27, 8), \u00bbmit Ma\u00df durch ihre Vertreibung strafst du sie\u00ab (Sota 9a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:17 Als aber die Sonne untergegangen war, und dichte Finsternis herrschte, da sah er einen rauchenden Ofen und eine Feuerflamme, die zwischen diesen St\u00fccken hindurchfuhr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Es war, als die Sonne unterging,<\/strong> wie (42, 35), \u00bbals sie ihre S\u00e4cke leerten\u00ab, (II K\u00f6n. 13, 21) \u00bbals sie einen Mann begruben\u00ab; das hie\u00dft, da trug sich diese Sache zu;<br \/>\n<br \/><strong>die Sonne unterging<\/strong>, versank.<br \/>\n<br \/><strong>Und Finsternis eintrat,<\/strong> der Tag war dunkel geworden.<br \/>\n<br \/><strong>Und siehe, ein Ofen, voll Rauch,<\/strong> Er deutete ihm an, dass die heidnischen Reiche ins Gehinnom sinken w\u00fcrden (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/>** <h>\u05d1\u05d0\u05d4<\/h>** hat den Ton auf der vorletzten Silbe, darum muss erkl\u00e4rt werden, war bereits untergegangen; w\u00e4re der Ton auf der letzten, auf dem <h>\u05d0<\/h>, w\u00fcrde es bedeuten, w\u00e4hrend sie unterging; das kann es aber nicht hei\u00dfen, weil bereits steht, die Sonne war im Untergehen, das Hindurchf\u00fchren des Ofens, voll Rauch, war aber nachher, also war die Sonne schon untergegangen. Dies ist der Unterschied bei jedem Wort in der weiblichen Form, dessen Wurzel aus zwei Buchstaben besteht, wie, <h>\u05e7\u05b8\u05dd<\/h> ,<h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> ,<h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d1<\/h> wenn der Ton auf der vorletzten ist, ist es die Vergangenheit, wie hier, oder (29, 9) \u00bbRachel war gekommen\u00ab, (37, 7) \u00bbmeine Garbe richtete sich auf\u00ab, (Ruth 1, 15) \u00bbsiehe, deine Schw\u00e4gerin ist zur\u00fcckgekehrt\u00ab; wenn aber der Ton auf der letzten ist, so ist es die Gegenwart, eine Sache, die jetzt andauernd geschieht, wie (29, 6), \u00bbkommt mit den Schafen\u00ab, (Esth. 2, 14) \u00bbam Abend pflegte sie zu kommen und am Morgen zur\u00fcckzukehren\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:18 An jenem Tage schloss der Ewige mit Abram einen Bund und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dies Land, von dem Strome \u00c4gyptens bis an den gro\u00dfen Strom, den Euphrat, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Deinen Nachkommen habe ich gegeben,<\/strong> das Versprechen des Heiligen, gelobt sei er, ist so gut, als w\u00e4re es schon ausgef\u00fchrt (Bereschit Rabbah 44:22).<br \/>\n<br \/><strong>Der gro\u00dfe Strom,<\/strong> das ist der Euphrat, weil er mit dem Lande Israel verbunden ist, nennt Er ihn gro\u00df, obschon er der letzte von den vier Str\u00f6men ist, die aus Eden kamen, so hei\u00dft es (2, 14), \u00bbund der vierte Strom war der Prath\u00ab; ein Sprichwort lautet, \u00bbder Knecht des K\u00f6nigs ist auch ein K\u00f6nig, schlie\u00dfe dich einem M\u00e4chtigen an, so wird man sich vor dir b\u00fccken\u00ab (Bereschit Rabbah 16:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:19 Die Keniter, Kenissiter, Kadmoniter, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Den Keni,<\/strong> zehn Nationen stehen hier, Er gab ihnen aber nur sieben V\u00f6lker, und die drei \u00fcbrigen, Edom, Moab und Amon, das ist Keni, Kenisi und Kadmoni, sind bestimmt, einst ihr Besitz zu werden (Bereschit Rabbah); so hei\u00dft es (Jes. 11,14), \u00bbEdom und Moab ist ihnen unterworfen, und die S\u00f6hne Amons gehorchen ihnen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:20 Chitthiter, Perissiter, Rephaiter, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Und die Refaim<\/strong> (Riesen), das Land von Og, von dem es hei\u00dft (Deut. 3, 13), \u00bbjenes wird das Land der Riesen genannt\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">15:21 Emoriter, Kanaaniter, Girgaschiter und Jebu\u00dfiter. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 16<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">16:1 Sarai, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren. Sie hatte aber eine \u00e4gyptische Magd, namens Hagar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. 1. Eine \u00e4gyptische Magd,<\/strong> sie war eine Tochter von Pharao; als dieser die Wunder sah, die Sara geschahen, sagte er, es ist besser, wenn meine Tochter eine Magd in diesem Hause sein wird, als eine Herrin in einem anderen Hause (Bereschit Rabbah 45:1).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:2 Und sie sprach zu Abram: Sieh doch, der Ewige hat mir Mutterfreuden versagt; gehe doch zu meiner Magd, vielleicht bekomme ich durch sie Kinder. Und Abram h\u00f6rte auf die Stimme Sarais. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Vielleicht werde ich durch sie erbaut werden,<\/strong> das lehrt, dass derjenige, der keine Kinder hat, nicht erbaut, sondern eingerissen ist.<br \/>\n<br \/><strong>Ich werde durch sie erbaut<\/strong>, f\u00fcr das Verdienst, dass ich mir eine Nebenfrau in mein Haus bringe.<br \/>\n<br \/><strong>Auf die Stimme von Sarai,<\/strong> auf den g\u00f6ttlichen Geist in ihr (Bereschit Rabbah 45:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:3 Da nahm Sarai, Abrams Frau, die \u00c4gypterin Hagar, ihre Magd, \u2014 nachdem Abram zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt \u2014 und gab sie ihrem Manne Abram zum Weibe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Sarai nahm,<\/strong> gewann sie durch Worte, heil dir, dass dir das Gl\u00fcck zuteil wird, dich einem heiligen Manne wie diesem anschlie\u00dfen zu d\u00fcrfen (Bereschit Rabbah 45:3).<br \/>\n<br \/><strong>Am Ende von zehn Jahren,<\/strong> das ist die Zeit die festgesetzt ist, dass, wenn eine Frau zehn Jahre verbracht hat, ohne ihrem Manne zu geb\u00e4ren, dieser verpflichtet ist, eine andere Frau zu nehmen.<br \/>\n<br \/><strong>Dass Abram im Lande Kanaan wohnte,<\/strong> das lehrt, dass der Aufenthalt au\u00dferhalb des heiligen Landes nicht mitgerechnet wurde (Jebam. 64a), weil die Verhei\u00dfung, \u00bbich mache dich zu einem gro\u00dfen Volke\u00ab, ihm nur gesagt wurde, wenn er in das Land Israel kommen w\u00fcrde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:4 Er kam zu Hagar und sie ward Mutter. Und als sie sich Mutter f\u00fchlte, ward ihre Herrin in ihren Augen ver\u00e4chtlich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Er kam zu Hagar, und sie wurde Mutter,<\/strong> schon das erste Mal, als er zu ihr kam (Bereschit Rabbah 45:4).<br \/>\n<br \/><strong>Da ward ihre Herrin gering in ihren Augen,<\/strong> sie dachte, diese Sarai ist im Geheimen nicht wie im Offenkundigen; sie zeigt sich, als w\u00e4re sie fromm; sie ist aber nicht fromm, da sie all diese Jahre nicht das Gl\u00fcck hatte, Kinder zu bekommen, und ich gleich Mutter wurde, als er das erste Mal zu mir kam (Bereschit Rabbah 45:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:5 Da sprach Sarai zu Abram: Ich muss durch dich Unrecht leiden! ich selbst habe dir meine Magd in die Arme gef\u00fchrt; und da sie sich nun Mutter f\u00fchlt, ward ich in ihren Augenver\u00e4chtlich. Der Ewige richte zwischen mir und dir! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Mein Unrecht liegt auf dir,<\/strong> f\u00fcr das Unrecht, das mir geschieht, lege ich die Strafe auf dich; \u00bbals du zum Heiligen, gelobt sei Er, betetest, was willst du mir geben, da ich kinderlos dahingehe\u00ab (15, 2), da hast du nur f\u00fcr dich gebetet; du h\u00e4ttest f\u00fcr uns beide beten sollen, so w\u00e4re ich mit dir bedacht worden; und ferner, deine Worte enth\u00e4ltst du mir vor; denn du h\u00f6rst meine Schm\u00e4hung und schweigst (Bereschit Rabbah 45:5).<br \/>\n<br \/><strong>Ich habe meine Magd gegeben \u2026 Zwischen mir und dir,<\/strong> <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05e0\u05b6\u05da\u05b8<\/h> wird sonst im Vers immer ohne (das zweite) Jud geschrieben; hier ist es voll (mit Jud); lies darum wie <h>\u05d5\u05bc\u05d1\u05b5\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9\u05da\u05b0<\/h> (zu Hagar), sie legte ein b\u00f6ses Auge auf die Mutterschaft von Hagar, dass sie fehlgebar; darum sagte der Engel zu Hagar, \u00bbsiehe, du wirst Mutter\u00ab; sie war aber doch schon Mutter geworden, und er verk\u00fcndete ihr, sie w\u00fcrde Mutter werden? Nur das lehrt, dass sie das erste Mal fehlgebar (Bereschit Rabbah 45:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:6 Da sprach Abram zu Sarai: Deine Magd ist ja in deiner Hand; tue mit ihr, was dir gut d\u00fcnkt. Da qu\u00e4lte sie Sarai so, dass sie ihr entlief. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Da dem\u00fctigte sie Sara,<\/strong> sie lie\u00df sie mit Strenge arbeiten (Bereschit Rabbah 45:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:7 Und es fand sie ein Engel des Ewigen an einer Wasserquelle in der W\u00fcste, an der Quelle auf dem Wege nach Schur. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">16:8 Und er sprach: Hagar, Magd der Sarai, woher kommst du und wohin gehst du? Und sie antwortete: Meiner Herrin Sarai bin ich entlaufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Woher kommst du,<\/strong> von wo kommst du? Er wusste es; nur wollte er ihr eine Einleitung geben, um mit ihr ein Gespr\u00e4ch zu beginnen. Der Ausdruck <h>\u05d0\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05d6\u05bc\u05b6\u05d4<\/h> bedeutet, wo ist der Ort, von dem du sagen kannst, daher komme ich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:9 Und der Engel des Ewigen sprach zu ihr: Kehre zu deiner Herrin zur\u00fcck und dem\u00fctige dich vor ihr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Der Engel sagte zu ihr,<\/strong> f\u00fcr jeden Ausspruch wurde ihr ein anderer Engel geschickt, darum steht bei jedem Ausspruch \u00bbein Engel\u00ab (Bereschit Rabbah 45:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:10 Und der Engel des Ewigen sprach zu ihr: Vermehren will ich deine Nachkommen, dass sie vor Menge nicht zu z\u00e4hlen seien. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">16:11 Und der Engel des Ewigen sprach zu ihr: Siehe, du f\u00fchlst dich Mutter. Du wirst einen Sohn geb\u00e4ren, den sollst du Isma\u00ebl (Jischma\u00ebl) nennen, denn der Ewige hat dein Elend wahrgenommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Siehe, du wirst Mutter,<\/strong> wenn du zur\u00fcckkehrst, wirst du Mutter werden, wie (Richt. 13,5), \u00bbdu wirst Mutter werden\u00ab, bei der Frau von Manoach.<br \/>\n<br \/><strong>Und gebierst einen Sohn,<\/strong> wie <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05dc\u05b6\u05d3\u05b6\u05ea<\/h>, \u00e4hnlich (Jer. 22, 23), \u00bbdie du im Libanon wohnst, auf Zedern nistest\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und nenne ihn,<\/strong> ist ein Befehl, wie man zum Mann sagt (17, 19), \u00bbnenne ihn Jizchak\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:12 Und er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand wider alle, und die Hand aller wider ihn, und im Angesicht aller seiner Br\u00fcder wird er wohnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Ein wilder Mensch,<\/strong> der die W\u00fcsten liebt, Wild zu jagen, wie geschrieben (21, 21), \u00bber wohnte in der W\u00fcste Paran und wurde ein Bogensch\u00fctze\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Seine Hand ist wider alle,<\/strong> er wird ein R\u00e4uber sein.<br \/>\n<br \/><strong>Und die Hand aller wider ihn,<\/strong> alle hassen ihn und streiten gegen ihn.<br \/>\n<br \/><strong>Und angesichts aller seiner Br\u00fcder wird er wohnen,<\/strong> seine Nachkommenschaft wird gro\u00df sein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:13 Da nannte sie den Ewigen, der zu ihr geredet: \u00bbDu bist ein Gott des Sehens!\u00ab Denn sie sprach: Habe ich denn auch hier mich umgesehen nach einem, der mich sehen w\u00fcrde? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Du bist der Gott des Schauens,<\/strong> <h>\u05e8\u05b3\u05d0\u05b4\u05d9<\/h> mit kurzem Kamez punktiert, weil es ein Hauptwort ist, der Gott des Schauens, der die Schmach der Bedr\u00fcckten sieht (Bereschit Rabbah 45:10). (Andere Lesart; andere Erkl\u00e4rung: Du bist der Gott des Schauens, das hei\u00dft, Er sieht alles, aber nichts sieht Ihn.)<br \/>\n<br \/><strong>Habe ich auch hier,<\/strong> ist der Ausdruck einer Frage, habe ich vermutet, dass ich auch hier in den W\u00fcsten einen der Boten des Allgegenw\u00e4rtigen schauen w\u00fcrde, nachdem ich sie im Hause Abrahams gesehen; denn dort war ich gew\u00f6hnt, Engel zu sehen, und du kannst daran erkennen, dass sie gewohnt war, sie zu sehen; denn Manoach sah den Engel einmal und sagte, (Richt. 13, 22) \u00bbwir m\u00fcssen sterben\u00ab; und diese sah vier Engel nacheinander und erschrak nicht (Bereschit Rabbah 45:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:14 Darum nennt man den Brunnen: Brunnen Lachai Rol. Er liegt zwischen Kadesch und Bared. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Brunnen des Lebenden,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt (Brunnen, an dem der Engel des Ewigen ihr erschienen war).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:15 Und Hagar gebar dem Abram einen Sohn, und Abram nannte seinen Sohn, den Hagar geboren hatte, Ismael. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Abram nannte seinen Sohn,<\/strong> obschon Abram die Worte des Engels, der gesprochen, \u00bbnenne ihn Jischmael\u00ab, nicht geh\u00f6rt hatte, ruhte auf ihm g\u00f6ttlicher Geist, und er nannte ihn Jischmael.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">16:16 Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hagar ihm Ismael, gebar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Abram war 80 Jahre alt,<\/strong> das steht zum Lobe von Jischmael, um kundzutun, dass er 13 Jahre alt war, als er beschnitten wurde, und es nicht verhinderte.<\/p>\n<h2>Kapitel 17<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">17:1 Als Abram neunundneunzig Jahre alt war erschien ihm der Ewige und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allm\u00e4chtige, wandle vor mir und werde vollkommen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17, 1. Ich bin der allm\u00e4chtige Gott,<\/strong> ich bin es, der ich mit meiner Macht jedes Gesch\u00f6pf versorge (Bereschit Rabbah 46:3); darum wandle vor mir, und ich werde dir zum Gotte und zum Schutzherrn sein; und \u00fcberall, wo es im Verse vorkommt, ist dies seine Erkl\u00e4rung, Er hat gen\u00fcgend; immer dem Zusammenhang entsprechend.<br \/>\n<br \/><strong>Wandle vor mir,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, \u00bbdiene vor mir\u00ab, schlie\u00dfe dich meinem Dienste an.<br \/>\n<br \/><strong>Und werde vollkommen,<\/strong> <h>\u05d5\u05b6\u05d4\u05b0\u05d9\u05b5\u05d4<\/h> <h>\u05ea\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> auch hier steht ein Gebot nach dem anderen (wie 12, 1), \u00bbsei vollkommen in allen meinen Pr\u00fcfungen\u00ab; nach dem Midrasch (Bereschit Rabbah 46:4), wandle vor mir durch das Gebot der Beschneidung, und dadurch wirst du vollkommen sein; denn, solange die Vorhaut an dir ist, bist du vor mir mit einem Fehler behaftet; andere Erkl\u00e4rung (Tanchuma): sei vollkommen, jetzt fehlt dir die Herrschaft \u00fcber f\u00fcnf Glieder, die beiden Augen, die beiden Ohren und die Vorhaut; ich werde einen Buchstaben deinem Namen hinzuf\u00fcgen, dann wird der Zahlenwert deiner Buchstaben 248 gleich der Anzahl deiner Glieder sein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:2 Und ich will einen Bund stiften, zwischen mir und dir, und dich \u00fcber alle Ma\u00dfen vermehren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Und ich errichte meinen Bund,<\/strong> den Bund der Liebe und den Bund des Landes, es dir durch dieses Gebot zum Besitz zu geben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:3 Da fiel Abram auf sein Angesicht, und Gott redete mit ihm und sprach: <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Und Abram warf sich auf sein Angesicht nieder,<\/strong> aus Furcht vor der Gottesgegenwart; denn, solange er nicht beschnitten war, hatte er nicht die Kraft, zu stehen, wenn der g\u00f6ttliche Geist \u00fcber ihm stand; das ist, was auch bei Bileam steht (Num. 24,4), \u00bbhinfallend und offener Augen\u00ab; in einer Baraitha von R. Elieser (Pirkei DeRabbi Eliezer 29) habe ich so gefunden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:4 Siehe, ich bin&#8217;s, der den Bund mit dir schlie\u00dft; du sollst zu einem Vater vieler V\u00f6lker werden! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">17:5 Darum soll man dich nicht mehr Abram nennen, Abraham soll dein Name sein; denn zum Vater vieler V\u00f6lker habe ich dich bestimmt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Denn zum Vater der F\u00fclle der V\u00f6lker,<\/strong> ist die Deutung einer Abk\u00fcrzung, die sein Namen enth\u00e4lt; das Resch, das vorher darin war, solange er nur der Vater von Aram, seiner Heimat, war, w\u00e4hrend er jetzt der Vater der ganzen Welt geworden war, wich nicht von seiner Stelle (Berach. 13a); denn auch das Jud von Sarai beklagte sich vor dem Ewigen, bis Er es Joschua hinzuf\u00fcgte, wie es hei\u00dft (Num. 13,16) \u00bbMosche nannte Hoschea b. Nun Jehoschua\u00ab (Bereschit Rabbah 47:1, Sanhedrin 107a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:6 Und ich will dich \u00fcber alle Ma\u00dfen fruchtbar machen, dich zu V\u00f6lkern werden lassen, K\u00f6nige sollen von dir abstammen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Ich mache dich zu V\u00f6lkern,<\/strong> Israel und Edom; denn Jischmael hatte er schon, so dass Er ihm f\u00fcr ihn keine Verhei\u00dfung gab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:7 Ich werde meinen Bund errichten, zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir in allen Geschlechtern, als ewigen Bund, will dir und deinen Nachkommen Gott sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Und ich errichte meinen Bund,<\/strong> und worin bestand der Bund? Dir zum Gotte zu sein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:8 Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deines Aufenthaltes, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitze geben, und ich will ihnen Gott sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Zum ewigen Besitz,<\/strong> und dort werde ich dir zum Gotte sein; wer aber au\u00dferhalb des Landes wohnt, dem kommt es vor, als h\u00e4tte er keinen Gott (Ketubot 110b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:9 Und Gott sprach zu Abraham: Aber auch du musst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir in allen Geschlechtern.<br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und du,<\/strong> <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> dieses Waw f\u00fcgt zum fr\u00fcheren Inhalt hinzu, ich verhei\u00dfe dir, siehe, mein Bund ist mit dir, und <strong>du,<\/strong> achte darauf, ihn zu h\u00fcten; und worin bestand seine H\u00fctung. \u00bbDies ist der Bund, den ihr h\u00fcten sollt, es werde bei euch beschnitten \u2026\u00ab<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:10 So sollt ihr meinen Bund halten zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Beschnitten werde bei euch alles, was m\u00e4nnlich ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Zwischen mir und euch,<\/strong> jenen, die jetzt leben;<br \/>\n<br \/><strong>und zwischen deinen Nachkommen nach dir<\/strong>, die nach dir geboren werden.<br \/>\n<br \/><strong>Werde beschnitten,<\/strong> wie <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05de\u05d5\u05b9\u05dc<\/h>, dass beschnitten werde; so sagt man auch <h>\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> gleich. <h>\u05dc\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05b9\u05ea<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:11 Lasst euch am Fleisch eurer Vorhaut beschneiden, und dies soll das Zeichen des Bundes zwischen mir und euch sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Und beschneidet,<\/strong> <h>\u05d5\u05bc\u05e0\u05b0\u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05ea\u05bc\u05b6\u05dd<\/h> wie <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05ea\u05bc\u05b6\u05dd<\/h>; das Nun daran ist als zuweilen abfallender Wurzelbuchstabe hinzugef\u00fcgt, wie das Nun von <h>\u05e0\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b5\u05da\u05b0<\/h> und von <h>\u05e0\u05d5\u05b9\u05e9\u05c2\u05b5\u05d0<\/h>. (Beschneidet ist wie traget, der Kal; aber <h>\u05d9\u05b4\u05de\u05d5\u05b9\u05dc<\/h> ist die Form <h>\u05d9\u05b4\u05e4\u05bc\u05b8\u05e2\u05b5\u05dc<\/h> Niphal wie: soll getan <h>\u05d9\u05b5\u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05b6\u05d4<\/h>, soll gegessen werden <h>\u05d9\u05b5\u05d0\u05b8\u05db\u05b5\u05dc<\/h>.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:12 Im Alter von acht Tagen soll bei euch in allen Geschlechtern alles, was m\u00e4nnlich ist, beschnitten werden, wer im Hause geboren, und wer f\u00fcr Geld von irgendeinem Fremden gekauft ist, der nicht von deinem Stamme ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Hausgeborene,<\/strong> den die Magd im Hause geboren hat.<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcr Geld Erworbene,<\/strong> den er gekauft hat, nachdem er schon geboren war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:13 Beschnitten werde, was in deinem Hause geboren, und was du f\u00fcr Geld gekauft, damit mein Bund an eurem Fleisch zum ewigen Bunde sei. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Beschnitten werde der in deinem Hause Geborene,<\/strong> hier wiederholt er das Gebot f\u00fcr ihn und sagt dabei nicht, mit acht Tagen, um dich zu lehren, dass es einen Hausgeborenen gibt, der am ersten Tage (oder nach acht Tagen) beschnitten wird, wie im Traktat Schabbat (135b) erkl\u00e4rt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:14 Ein unbeschnittener Mann aber, der sich am Fleisch seiner Vorhaut nicht beschneiden l\u00e4sst, ein solcher soll aus seinem Volke getilgt werden; meinen Bund hat er gebrochen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Der unbeschnittene M\u00e4nnliche,<\/strong> hier lehrt er als Stelle der Beschneidung die Unterscheidung zwischen M\u00e4nnlichem und Weiblichem (Bereschit Rabbah 46:13).<br \/>\n<br \/><strong>Der nicht beschnitten wird,<\/strong> wenn er das Alter der Verantwortung (der Gro\u00dfj\u00e4hrigkeit) erlangt hat, werde ausgerottet; aber sein Vater wird seinetwegen nicht mit der Ausrottung bestraft; er \u00dcbertritt jedoch ein Gebot.<br \/>\n<br \/><strong>Die Person werde ausgerottet,<\/strong> er geht kinderlos dahin und stirbt vor seiner Zeit (Schabbat 25b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:15 Und Gott sprach zu Abraham: Deine Frau Sarai sollst Du nicht ferner Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Nenne sie nicht Sarai,<\/strong> <h>\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b7\u05d9<\/h> das bedeutet, meine F\u00fcrstin, f\u00fcr mich, aber nicht \u00fcber andere, sondern Sara (F\u00fcrstin) ohne Einschr\u00e4nkung sei ihr Name, sie sei die F\u00fcrstin <h>\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> \u00fcber alle (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:16 Ich will sie segnen und dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich will sie segnen, dass sie zu Nationen werde, K\u00f6nige von V\u00f6lkern sollen von ihr abstammen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Ich segne sie,<\/strong> und worin bestand der Segen? Sie kehrte zu ihrer Jugendfrische zur\u00fcck; so hei\u00dft es (18, 12), \u00bbes ward mir Jugendfrische\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Ich segne sie,<\/strong> mit s\u00e4ugenden Br\u00fcsten, als sie dies am Tage des Festmahles f\u00fcr Jizchak n\u00f6tig hatte. Die Leute erz\u00e4hlten n\u00e4mlich von ihr und Abraham, sie h\u00e4tten ein Findelkind von der Stra\u00dfe ins Haus genommen und f\u00fcr ihren Sohn ausgegeben; darum brachte jede der Geladenen ihr Kind mit und Hess die Amme zu Hause (um Sara auf die Probe zu stellen); aber Sara s\u00e4ugte sie alle; das ist, was steht (21, 7), \u00bbdass Sara <strong>Kinder<\/strong> s\u00e4ugen w\u00fcrde\u00ab. Der Bereschit Rabba 47:2 deutet dies zum Teil an.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und er sprach in seinem Herzen: Sollte einem Hundertj\u00e4hrigen noch ein Sohn geboren werden, oder Sara, die Neunzigj\u00e4hrige, noch geb\u00e4ren? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Abraham warf sich aufs Angesicht nieder und freute sich,<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05b8\u05e7<\/h> hier \u00fcbersetzt der Onkelos mit \u00bbFreude\u00ab, er freute sich; aber bei Sara mit \u00bbLachen\u00ab, daraus lernst du, dass Abraham vertraute und sich freute, Sara aber nicht vertraute und l\u00e4chelte; darum z\u00fcrnte der Heilige, gelobt sei Er, \u00fcber Sara und z\u00fcrnte nicht \u00fcber Abraham.<br \/>\n<br \/><strong>Sollte einem Mann,<\/strong> es gibt Fragen, die bestehen bleiben (keine Antwort beanspruchen), wie (I Sam. 2, 27), \u00bbbin ich nicht deinem Vaterhause erschienen?\u00ab, (II Sam. 15,27) \u00bbbist du nicht der Seher?\u00ab; auch diese Frage bleibt bestehen; denn er sprach so in seinem Herzen, \u00bbsollte mir wirklich diese Gnade erwiesen werden nach dem, was der Heilige, gelobt sei Er, mir schon getan hat!\u00ab (oder: ist einem anderen eine solche Gnade erwiesen worden, wie sie \u2026 mir erweist!)<br \/>\n<br \/><strong>Und sollte Sara mit 90 Jahren<\/strong> w\u00fcrdig sein zu geb\u00e4ren; zwar zeugten die fr\u00fcheren Geschlechter noch mit 500 Jahren, aber in den Tagen Abrahams waren die Lebensjahre bereits weniger geworden und Schw\u00e4chung der Kraft in die Welt gekommen; geh und lerne von den zehn Geschlechtern von Noach bis Abraham, die auch schon fr\u00fcher ihre Kinder bekamen (als von Adam bis Noach), mit sechzig und siebzig Jahren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:18 Und Abraham sprach zu Gott: M\u00f6chte doch Ismael vor reinem Angesichte leben! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. M\u00f6chte Jischmael leben,<\/strong> oh, m\u00f6chte Jischmael leben; denn ich bin nicht w\u00fcrdig, solche Lohnesgabe zu empfangen.<br \/>\n<br \/><strong>Vor Dir leben,<\/strong> m\u00f6ge er in Furcht vor Dir leben, wie (17, 1), \u00bbwandle vor mir\u00ab, diene vor mir (Onkelos).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:19 Da sprach Gott: Nicht doch! Deine Frau Sara gebiert dir einen Sohn; den sollst du Isaak (Jizchak) nennen, und ich will meinen Bund mit ihm errichten, als ewigen Bund f\u00fcr seine Nachkommen nach ihm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. In Wahrheit,<\/strong> Ausdruck f\u00fcr Beteuerung von Worten, ebenso (42, 21), \u00bbin Wahrheit, wir sind schuldig\u00ab, (II K\u00f6n. 4, 14) \u00bbin Wahrheit, sie hat keinen Sohn\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Nenne ihn Jizchak,<\/strong> nach der Freude, und manche sagen <h>\u05d9\u05e6\u05d7\u05e7<\/h> nach den zehn Pr\u00fcfungen, den 90 Jahren Saras, den acht Tagen seiner Beschneidung und den 100 Jahren Abrahams.<br \/>\n<br \/>Andere Lesart: <strong>Meinen Bund<\/strong>, warum steht dies, es steht doch bereits (Vers 9), \u00bbund du sollst meinen Bund h\u00fcten, du und deine Nachkommen\u00ab? Nur, weil Er sagte (Vers 7), \u00bbich errichte meinen Bund\u00ab, h\u00e4tte man meinen k\u00f6nnen, dass auch die S\u00f6hne von Jischmael und Ketura zu dieser Errichtung geh\u00f6ren; darum sagte Er hier, \u00bbich errichte meinen Bund mit <strong>ihm<\/strong>\u00ab und nicht mit anderen (Sanhedrin 59b); und warum steht (Vers 21), \u00bbund meinen Bund errichte ich mit Jizchak\u00ab? Das lehrt dich, dass er vom Mutterscho\u00dfe an heilig war (Schabbat 137b). Andere Erkl\u00e4rung, R. Aba sagt, hier konnte der Sohn der Herrin vom Sohne der Magd auf sich schlie\u00dfen; bei jenem steht (Vers 20), \u00bbsiehe, ich segne ihn, vermehre ihn und mache ihn fruchtbar\u00ab, das ist Jischmael; um so mehr werde ich meinen Bund mit Jizchak errichten (Bereschit Rabbah 47:5).<br \/>\n<br \/><strong>Meinen Bund,<\/strong> der Bund der Beschneidung wird den Nachkommen von Jizchak \u00fcbergeben sein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:20 Und in betreff Ismaels erh\u00f6re ich dich; siehe, ich segne ihn, mache ihn fruchtbar, mache ihn \u00fcber alle Ma\u00dfen zahlreich. Zw\u00f6lf F\u00fcrsten wird er zeugen, und ich will ihn zu einer gro\u00dfen Nation machen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Zw\u00f6lf F\u00fcrsten,<\/strong> <h>\u05e0\u05b0\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> gleich Wolken werden sie vergehen, wie (Spr. 25,14), \u00bbWolken und Wind\u00ab (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:21 Meinen Bund aber will ich mit Isaak errichten, den Sara dir um diese Zeit im n\u00e4chsten Jahre geb\u00e4ren wird. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">17:22 Und als Gott aufh\u00f6rte, mit Abraham zu reden, stieg er empor. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. \u00dcber Abraham,<\/strong> er wendet diesen sch\u00f6nen Ausdruck an, weil er vom Ewigen spricht; wie lernen daraus, dass die Gerechten der Thron des Allgegenw\u00e4rtigen sind (Bereschit Rabbah 47:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:23 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle, die in seinem Hause geboren waren, und die er f\u00fcr Geld gekauft hatte, alles M\u00e4nnliche unter seinen Hausleuten und beschnitt sie noch am selben Tage am Fleisch ihrer Vorhaut, wie Gott mit ihm gesprochen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. An ebendiesem Tag,<\/strong> an demselben Tag, <strong>an dem<\/strong> ihm befohlen worden; am Tag und nicht in der Nacht, er f\u00fcrchtete sich nicht vor den V\u00f6lkern und nicht vor den Sp\u00f6ttern, und damit nicht seine Feinde und Zeitgenossen sagen k\u00f6nnten, wenn wir es gesehen, h\u00e4tten wir nicht zugelassen, dass er sich beschneide und das Gebot des Ewigen erf\u00fclle (Bereschit Rabbah 47:9).<br \/>\n<br \/><strong>Er beschnitt,<\/strong> ist die Form <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> (Kal).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:24 Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als er am Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. <br \/><\/font><\/p>\n<p>**24. Als er beschnitten wurde, **<h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05b4\u05e4\u05bc\u05b8\u05e2\u05b2\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> Niphal, wie (2, 4), \u00bbals sie erschaffen wurden <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05b4\u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05b0\u05d0\u05b8\u05dd<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:25 Sein Sohn Ismael war dreizehn Jahre alt, als er am Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde<\/strong> (Abraham nahm ein Messer, erfasste seine Vorhaut und wollte schneiden; aber er f\u00fcrchtete sich, weil er alt war; was tat der Heilige, gelobt sei Er? Er streckte Seine Hand aus und fasste mit ihm an, so hei\u00dft es (Nech. 9, 8) \u00bbund schloss mit ihm den Bund\u00ab, es steht nicht <h>\u05dc\u05d5<\/h>, sondern <h>\u05e2\u05de\u05d5<\/h> mit ihm, Bereschit Rabbah, alter Raschitext). Bei Abraham steht nicht <h>\u05d0\u05b5\u05ea<\/h>, weil bei ihm nur fehlte, das Fleisch abzuschneiden, das bereits erweicht war; aber bei Jischmael, der noch jung war, war n\u00f6tig, die Vorhaut abzuschneiden und die Stelle der Beschneidung zu entbl\u00f6\u00dfen, darum steht bei ihm <h>\u05d0\u05b5\u05ea<\/h> (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:26 An eben diesem Tage wurde Abraham und sein Sohn Ismael beschnitten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. An ebendiesem Tag,<\/strong> als Abraham 99 Jahre und Jischmael 13 Jahre voll waren, wurden Abraham und sein Sohn Jischmael beschnitten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">17:27 Und alle seine Hausleute, die im Hause geboren, und die von einem Fremden f\u00fcr Geld gekauft waren, wurden mit ihm zugleich beschnitten.<br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 18<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">18:1 Und der Ewige erschien ihm in dem Eichenhain des Mamre, w\u00e4hrend er um die hei\u00dfe Tageszeit am Eingang des Zeltes sa\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18, 1. <h>\u05d5\u05d9\u05e8\u05d0<\/h>. Es erschien ihm,<\/strong> um den Kranken zu besuchen. R. Chama b. Chanina sagt, es war der dritte Tag nach der Beschneidung, und der Heilige, gelobt sei Er, kam und fragte nach seinem Wohle (Bawa Metzia 86b).<br \/>\n<br \/><strong>Im Haine von Mamre,<\/strong> er hatte ihm zugeraten, die Beschneidung auszuf\u00fchren; darum erschien Er ihm in dessen Anteil (Bereschit Rabbah 48:7).<br \/>\n<br \/><strong>Sass,<\/strong> <h>\u05d9\u05b8\u05e9\u05c1\u05b7\u05d1<\/h> ist ohne Waw geschrieben er hatte gesehen und wollte aufstehen, da sagte der Heilige, gelobt sei Er, zu ihm, setze dich, und ich werde stehen; und du seist ein Vorbild f\u00fcr deine Kinder; denn ich werde einst im Rat der Richter stehen, w\u00e4hrend sie sitzen, so hei\u00dft es (Ps. 82, 1), \u00bbGott steht im Rate der Richter\u00ab (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Am Eingang des Zeltes,<\/strong> um zu sehen, ob Leute von da oder von dort k\u00e4men, und sie in sein Haus zu bringen.<br \/>\n<br \/><strong>Um die hei\u00dfe Zeit des Tages,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er, lie\u00df die Sonne aus ihrer H\u00fclle heraustreten, um ihn nicht von Wanderern bel\u00e4stigen zu lassen; weil Er aber sah, wie er sich gr\u00e4mte, dass keine Wanderer kamen, brachte Er die Engel zu ihm in der Gestalt von M\u00e4nnern (Bawa Metzia dort).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:2 Und er erhob seine Augen, \u2014 da sah er drei M\u00e4nner in der N\u00e4he stehen, und als er sie gewahrte, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen, und warf sich zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Und siehe, drei M\u00e4nner,<\/strong> einer, um Sara die Verhei\u00dfung zu bringen; einer, um Sedom zu zerst\u00f6ren; und einer, um Abraham zu heilen; weil nicht ein Engel zwei Auftr\u00e4ge erf\u00fcllt (Bereschit Rabbah 50:2); das kannst du daran erkennen, dass er sie im ganzen Abschnitt in der Mehrzahl erw\u00e4hnt, \u00bbsie a\u00dfen\u00ab, \u00bbsie sagten zu ihm\u00ab; nur bei der Verhei\u00dfung steht, \u00bber sprach, ich werde zu dir zur\u00fcckkehren\u00ab; und bei der Zerst\u00f6rung von Sedom sagt er, \u00bbdenn ich kann nichts tun\u00ab, oder \u00bbdass ich nicht zerst\u00f6re\u00ab; Raphael, der Abraham heilte, ging von dort hin, um Lot zu retten, darum hei\u00dft es, \u00bbals sie sie hinausgef\u00fchrt hatten, sagte er, rette dein Leben\u00ab; daraus lernst du, dass nur einer rettete.<br \/>\n<br \/><strong>Standen \u00fcber ihm,<\/strong> vor ihm, (wie Num. 2, 2, \u00bbneben ihm <h>\u05d5\u05b0\u05e2\u05b8\u05dc\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> der Stamm Menasche\u00ab); aber es ist ein sch\u00f6ner Ausdruck, weil er von Engeln spricht.<br \/>\n<br \/><strong>Er sah,<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b7\u05e8\u05b0\u05d0<\/h> warum steht zweimal, er sah? Das erste Mal ist w\u00f6rtlich, \u00bber sah\u00ab; das zweite bedeutet \u00bbverstehen\u00ab; er beobachtete, dass sie an einer Stelle stehenblieben, und verstand, dass sie ihn nicht bem\u00fchen wollten; und obschon sie wussten, er w\u00fcrde ihnen entgegengehen, blieben sie doch, um ihn zu ehren, an ihrer Stelle stehen, um ihm zu zeigen, dass sie ihn nicht bem\u00fchen wollten; er aber wollte ihnen zuvorkommen und lief ihnen entgegen (Lesart in altem Raschitext). (Bawa Metzia dort), erst steht, \u00bbsie standen vor ihm\u00ab, und dann, \u00bber lief ihnen entgegen\u00ab; als sie sahen, dass er seinen Verband gel\u00f6st hatte und ihn ihretwegen wieder zuband, wollten sie sich von ihm entfernen, da lief er ihnen sofort entgegen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:3 Und er sprach: Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden haben sollte, so gehe doch nicht an deinem Knechte vor\u00fcber! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Er sprach, meine Herren,<\/strong> zum gr\u00f6\u00dften von ihnen redete er; er nannte sie alle \u00bbHerren\u00ab, nur zum gr\u00f6\u00dften sagte er, \u00bboh, ziehe nicht vor\u00fcber\u00ab; und wenn er nicht weiterzog, so w\u00fcrden auch seine Gef\u00e4hrten mit ihm bleiben; nach dieser Erkl\u00e4rung ist die Anrede \u00bbmeine Herren\u00ab nicht heilig (Scheb. 35b; nach einer anderen Erkl\u00e4rung ist die Anrede \u00bbmein Herr\u00ab heilig; und er bat den Heiligen, gelobt sei Er, auf ihn zu warten, bis er dahingeeilt und die Wanderer bei sich aufgenommen h\u00e4tte; und obschon diese Worte nach dem Satze, \u00bber lief ihnen entgegen\u00ab, stehen, so hatte er sie doch schon vorher gesprochen. Diese Ausdrucksweise kommt zuweilen in Versen vor, wie ich bei der Stelle erkl\u00e4rt habe, (6,3) \u00bbmein Geist soll \u00fcber den Menschen nicht hadern\u00ab, die nach dem Verse steht, (5, 32) \u00bbNoach zeugte\u00ab; und das kann nicht die zeitliche Reihenfolge gewesen sein; vielmehr war die Bestimmung der 120 Jahre 20 Jahre vor dem Inhalt von 5,32. Beide Erkl\u00e4rungen stehen im Bereschit Rabbah.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:4 Gestattet nur, dass man ein wenig Wasser bringt, damit ihr euch die F\u00fc\u00dfe waschet; dann leget euch unter dem Baume nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. M\u00f6ge doch gebracht werden,<\/strong> durch einen Boten; und der Heilige, gelobt sei Er, vergalt es seinen Kindern auch durch einen Boten, so hei\u00dft es (Num. 20,11), \u00bbMosche erhob seine Hand und schlug den Felsen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und waschet eure F\u00fc\u00dfe,<\/strong> weil er meinte, sie seien Araber, die sich vor dem Staube ihrer F\u00fc\u00dfe b\u00fcckten, und er darauf achtete, keinen G\u00f6tzendienst in sein Haus zu bringen (Bawa Metzia 86b); aber Lot, der nicht darauf achtete, sprach vom \u00dcbernachten <strong>vor<\/strong> dem Waschen; so hei\u00dft es (19,2), \u00bb\u00fcbernachtet und waschet eure F\u00fc\u00dfe\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Unter dem Baum,<\/strong> (nicht unter dem Balken des Zeltes, sondern) unter dem Baum.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:5 Und ich will ein St\u00fcck Brot bringen, dass ihr euer Herz erquickt \u2014 alsdann m\u00f6get ihr weiter gehen \u2014 da ihr doch nun einmal an eurem Knechte vorbeigekommen. Und sie antworteten: Tue also wie du gesprochen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Und erquicket euer Herz,<\/strong> in der Torah, in den Propheten und in den anderen heiligen Schriften finden wir, dass Brot eine Erquickung f\u00fcr das Herz ist; in der Torah, \u00bberquicket euer Herz\u00ab; in den Propheten (Richt. 19,5), \u00bberquicke dein Herz mit einem St\u00fcck Brot\u00ab, in den anderen heiligen Schriften (Ps. 104, 15), \u00bbBrot erquickt des Menschen Herz\u00ab. R. Chama sagt, es steht hier nicht <h>\u05dc\u05b0\u05d1\u05b7\u05d1\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h>, sondern <h>\u05dc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h>, das lehrt, dass der b\u00f6se Trieb nicht \u00fcber die Engel herrscht (Bereschit Rabbah 48:11).<br \/>\n<br \/><strong>Dann m\u00f6gt ihr weiterziehen,<\/strong> dann m\u00f6gt ihr gehen.<br \/>\n<br \/><strong>Weil ihr einmal vor\u00fcbergekommen;<\/strong> denn um diese Sache bitte ich euch, nachdem ihr einmal mir zu Ehren bei mir vor\u00fcbergekommen.<br \/>\n<br \/><strong>Nachdem einmal<\/strong> wie <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h>; und so ist \u00fcberall im Verse <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b5\u05df<\/h> nachdem einmal aufzufassen; (19, 8) \u00bbnachdem sie einmal in den Schatten meines Hauses gekommen\u00ab; (33, 10) \u00bbnachdem ich einmal dein Angesicht gesehen habe\u00ab; (38, 26) \u00bbnachdem ich sie nicht gegeben habe\u00ab; (Num. 10, 31) \u00bbnachdem du einmal unser Lagern kennst\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:6 Da eilte Abraham ins Zelt zu Sara und sprach: Hole schnell drei Ma\u00df feinen Mehls, knete es und backe Kuchen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Mehl, feines Mehl,<\/strong> feines Mehl f\u00fcr Kuchen, Mehl f\u00fcr den Teig der K\u00f6che, damit den Topf zu bedecken, um den Schaum abzusch\u00f6pfen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:7 Er selbst aber lief zu den Rindern, nahm ein zartes, sch\u00f6nes junges Rind und gab es dem Diener, der es eilig zubereitete. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Ein junges Rind,<\/strong> zart und gut, es waren drei Rinder, um ihnen drei Zungen in Senf zu essen zu geben (Bawa Metzia 86b).<br \/>\n<br \/><strong>Dem Knaben,<\/strong> das ist Jischmael, um ihn an die Gebote zu gew\u00f6hnen (Bereschit Rabbah 48:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:8 Dann nahm er dicke Milch und s\u00fc\u00dfe Milch und das junge Rind, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor; er aber stand bei ihnen unter dem Baum, w\u00e4hrend sie a\u00dfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Er nahm Rahm,<\/strong> aber Brot brachte er nicht, weil Sara unrein geworden; denn die Art der Frauen hatte sich an diesem Tage wieder bei ihr eingestellt, und dadurch wurde der Teig unrein (Bawa Metzia 87a).<br \/>\n<br \/><strong>Rahm,<\/strong> das Fett der Milch, das man oben absch\u00f6pft.<br \/>\n<br \/><strong>Und das junge Rind,<\/strong> das er bereitet hatte, zurechtgemacht hatte; immer, was er zuerst fertig hatte, brachte er und setzte es ihnen vor.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie a\u00dfen,<\/strong> es schien so, als sie a\u00dfen; daraus lernen wir, dass man nicht gegen den Ortsgebrauch handeln soll (Bawa Metzia dort).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:9 Da fragten sie: Wo ist Sara, deine Frau? Und er antwortete: Dort im Zelte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Sie sagten zu ihm,<\/strong> <h>\u05d0\u05b5\u05dc\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> die drei Buchstaben sind punktiert; dazu hei\u00dft es in einer Baraitha (Bereschit Rabbah), R. Schimon b. Elasar sagt, \u00fcberall, wo die (unpunktierte) Schrift mehr ist als die punktierte, erkl\u00e4re die unpunktierte, hier ist aber die punktierte mehr als die unpunktierte Schrift, darum deute die punktierte, dass sie n\u00e4mlich auch Sara fragten, wo ist er (Abraham); daraus lernen wir, dass man sich bei seinen Gastgebern erkundige, beim Manne nach der Frau und bei der Frau nach dem Manne; in Baba mezia (87a) hei\u00dft es, die Engel des Dienstes wussten, wo sich unsere Mutter Sara befand; und sie wollten mit ihrer Frage nur zeigen, dass sie sittsam sei, um sie ihrem Manne lieb zu machen; R. Jose b. R. Chanina sagt, sie wollten ihr den Becher des Tischgebetes schicken.<br \/>\n<br \/><strong>Siehe, sie ist im Zelte,<\/strong> sie ist sittsam.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:10 Da sprach er: Ich werde \u00fcbers Jahr wiederkommen, da wird deine Frau Sara einen Sohn haben. Das h\u00f6rte Sara; sie stand n\u00e4mlich am Eingang des Zeltes hinter ihm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Ich werde zur\u00fcckkehren,<\/strong> der Engel verhie\u00df ihm nicht, dass er zu ihm zur\u00fcckkehren werde, sondern im Auftrage des Ewigen redete er mit ihm, wie (16,10), \u00bbder Engel des Ewigen sprach zu ihr, ich werde vermehren\u00ab; er hat aber nicht die Macht zu vermehren, wenn nicht im Auftrage des Ewigen; auch hier sprach er im Auftrage des Ewigen so zu ihm (Bereschit Rabbah 53:2). (Elischa sagte zur Schunamit (II K\u00f6n. 4, 16), \u00bbum diese Zeit im n\u00e4chsten Jahre umarmst du einen Sohn\u00ab; und sie sagte, \u00bbnicht doch, Herr, Mann Gottes, t\u00e4usche deine Magd nicht\u00ab, siehe, jene Engel, die Sara die Verhei\u00dfung brachten, sagten, \u00bbum diese Zeit werde ich wiederkommen\u00ab (das hast du nicht versprochen). Da antwortete Elischa, \u00bbjene Engel, die immer leben und bestehen\u00ab, sie konnten sagen, \u00bbum diese Zeit werde ich wiederkommen\u00ab; ich aber, Fleisch und Blut, heute lebe ich, und morgen kann ich tot sein; ob ich nun lebe oder tot bin, \u00bbum diese Zeit wirst du \u2026\u00ab)<br \/>\n<br \/><strong>Um die lebendige Zeit,<\/strong> um diese Zeit im n\u00e4chsten Jahre; es war Pessach (Seder Olam 5), und am n\u00e4chsten Pessach wurde Jizchak geboren, weil wir nicht lesen <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05e2\u05b5\u05ea<\/h>, sondern <h>\u05db\u05bc\u05b8\u05e2\u05b5\u05ea<\/h> um diese Zeit.<br \/>\n<br \/><strong>Um die lebendige Zeit<\/strong>, um diese Zeit, die f\u00fcr euch lebendig sein wird, indem ihr alle unversehrt und am Leben sein werdet.<br \/>\n<br \/><strong>Er war hinter ihm,<\/strong> der Eingang war hinter dem Engel.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:11 Nun waren Abraham und Sara alt und hochbetagt. Sara hatte nicht mehr die Weise der Frauen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Es hatte aufgeh\u00f6rt zu sein,<\/strong> war von ihr gewichen.<br \/>\n<br \/><strong>Die Art wie die Frauen,<\/strong> die regelm\u00e4ssige Unreinheit.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:12 Und l\u00e4chelnd sprach sie bei sich: Nachdem ich welk geworden, sollte mir noch Wonne werden? Und mein Herr ist ja auch alt! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. In ihrem Inneren,<\/strong> sie betrachtete ihren Leib und sagte, ist es m\u00f6glich, dass dieser Leib noch ein Kind tragen wird und diese bereits vertrockneten Br\u00fcste noch von Milch flie\u00dfen werden! (Tanchuma Schoftim).<br \/>\n<br \/><strong>Jugendfrische,<\/strong> <h>\u05e2\u05b6\u05d3\u05b0\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> Glanz des Fleisches, im Sprachgebrauch der Mischna (Menachot 86a), macht das Haar ausfallen und macht die Haut zart. Andere Erkl\u00e4rung, ein Ausdruck f\u00fcr Zeit <h>\u05e2\u05b4\u05d9\u05d3\u05b8\u05df<\/h> (Bereschit Rabbah), Zeit und Periode der Unreinheit.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:13 Da sprach der Ewige zu Abraham: Warum lacht denn Sara und spricht: Soll ich wirklich noch geb\u00e4ren, da ich doch alt bin? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Sollte ich auch wirklich,<\/strong> soll ich auch in Wahrheit geb\u00e4ren! <strong>Da ich doch alt geworden bin,<\/strong> die Schrift \u00e4nderte das Wort um des Friedens willen; denn sie hatte gesagt, und mein Herr ist alt (Bereschit Rabbah 48:18). <\/p>\n<p><font size=\"5\">18:14 Sollte dem Ewigen etwas zu schwer sein? Zur Zeit werde ich wiederkommen, \u00fcbers Jahr, da wird Sara einen Sohn haben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Ist etwa zu schwer,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, ist etwa verh\u00fcllt, ist denn irgendeine Sache verborgen, entfernt und verh\u00fcllt vor mir, dass ich nicht nach meinem Willen handeln k\u00f6nnte!<br \/>\n<br \/><strong>Um diese Zeit,<\/strong> um jene bestimmte Zeit, die ich gestern f\u00fcr dich festgesetzt habe, um diese Zeit im n\u00e4chsten Jahre.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:15 Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht! \u2014 denn sie f\u00fcrchtete sich \u2014 Er aber sprach: Nein, du hast doch gelacht! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Denn sie f\u00fcrchtete sich\u2026 sondern du hast gelacht,<\/strong> das erste <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> hat die Bedeutung von \u00bbdenn\u00ab, es begr\u00fcndet die Sache; Sara leugnete, weil sie sich f\u00fcrchtete; und das zweite bedeutet \u00bbsondern\u00ab, er sagte, \u00bbes ist nicht, wie du sagst, sondern du hast gelacht\u00ab; denn unsere Lehrer haben gesagt (Rosch hasch. 3a), <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> hat vier Bedeutungen, wenn, vielleicht, sondern, denn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:16 Und die M\u00e4nner machten sich von dort auf und blickten auf Sodom hinab; und Abraham ging mit ihnen, sie zu geleiten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Sie schauten,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05e7\u05d9\u05e4\u05d5<\/h> \u00fcberall, wo <h>\u05d4\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05b8\u05e4\u05b8\u05d4<\/h> im Vers vorkommt, ist es zum B\u00f6sen (Tanchuma <h>\u05ea\u05e9\u05d0<\/h>), au\u00dfer (Deut. 26, 15), \u00bbschaue von Deiner heiligen St\u00e4tte\u00ab; denn gro\u00df ist die Kraft der Armenabgaben; sie verwandelt die Eigenschaft des Zornes in Erbarmen.<br \/>\n<br \/><strong>Sie zu entlassen,<\/strong> ihnen das Geleite zu geben, weil er meinte, es seien Wanderer.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:17 Da sprach der Ewige: Sollte ich Abraham verhehlen, was ich vorhabe, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Sollte ich verbergen,<\/strong> ist eine Frage;<br \/>\n<br \/><strong>was ich in Sedom tue,<\/strong> es ist nicht sch\u00f6n f\u00fcr mich, diese Sache ohne sein Wissen zu tun (Bereschit Rabbah 49:2); ich habe ihm dieses Land gegeben, und diese f\u00fcnf St\u00e4dte geh\u00f6ren ihm; denn so hei\u00dft es (10, 19), \u00bbdas Gebiet des Kenaani ist von Zidon, bis man nach Sedom und Amora kommt\u00ab; ich habe ihn Abraham genannt, Vater der F\u00fclle der V\u00f6lker; sollte ich die Kinder vernichten und es dem Vater nicht mitteilen, der mich liebt!<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:18 Da doch Abraham zu einem gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Volke werden wird, und alle V\u00f6lker der Erde durch ihn gesegnet werden sollen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Und Abraham wird sein,<\/strong> der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah 49:1) sagt, das Andenken des Frommen ist zum Segen; weil Er ihn erw\u00e4hnt hat, segnet Er ihn; der einfache Sinn ist, soll ich vor ihm verbergen, da er doch so lieb vor mir ist, dass er zu einem gro\u00dfen Volke werden wird und alle V\u00f6lker der Erde sich mit ihm segnen werden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:19 Denn ich habe ihn erkoren, damit er seinen Kindern und seinem Hause nach ihm gebiete, den Weg des Ewigen einzuhalten, Recht und Gerechtigkeit zu \u00fcben, auf dass der Ewige \u00fcber Abraham bringe, was er ihm verhei\u00dfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Denn ich habe ihn erw\u00e4hlt,<\/strong> <h>\u05d9\u05b0\u05d3\u05b7\u05e2\u05b0\u05ea\u05b4\u05d9\u05d5<\/h> ist ein Ausdruck der Liebe, wie (Rut 2, 1) \u00bbein Freund ihres Mannes\u00ab; (dort 3, 2) \u00bbf\u00fcrwahr, Boas ist unser Freund\u00ab; (Ex. 33, 17) \u00bbund ich erw\u00e4hlte dich mit Namen\u00ab; die eigentliche Bedeutung jedoch von allen Stellen ist nur \u00bberkennen\u00ab; denn, wenn man einen liebt, bringt man ihn zu sich, erkennt ihn und wird mit ihm vertraut. Und warum habe ich ihn erw\u00e4hlt?<br \/>\n<br \/><strong>Damit er befehle;<\/strong> denn, er wird seinen Kindern f\u00fcr mich auftragen, meine Wege zu h\u00fcten; wenn du aber nach dem Targum \u00fcbersetzest, ich wei\u00df von ihm, dass er seinen Kindern befehlen wird \u2026 dann passt der Ausdruck <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b7\u05df<\/h> nicht in den Zusammenhang.<br \/>\n<br \/><strong>Befehle,<\/strong> ist ein Ausdruck der Wiederholung, wie (Job 1, 5), \u00bbso pflegte Job zu tun\u00ab. \u00bbAuf den Ausspruch des Ewigen lagerten sie\u00ab (Num. 9, 23).<br \/>\n<br \/><strong>Damit bringe,<\/strong> so befiehlt er seinen Kindern, \u00bbh\u00fctet den Weg des Ewigen, damit der Ewige \u00fcber Abraham bringe \u2026\u00ab \u00fcber das Haus Abrahams steht nicht, sondern \u00fcber Abraham selbst; daraus lernen wir, dass derjenige, der einen gerechten Sohn aufzieht, ist, als w\u00e4re er nicht gestorben (Bereschit Rabbah 49:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:20 So sprach denn der Ewige: Wenn gleich das Geschrei \u00fcber Sodom und Gomorrha so gro\u00df, ihre Vers\u00fcndigung so \u00fcberaus schwer ist, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Der Ewige sprach zu Abraham,<\/strong> Er tat, wie Er gesagt, es ihm nicht zu verbergen.<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcrwahr, es ist gro\u00df geworden,<\/strong> jedes sonstige <h>\u05e8\u05b8\u05d1\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> im Vers hat den Ton auf der letzten Silbe, dem <h>\u05d1<\/h>, weil sie \u00fcbersetzt werden, \u00bbist gro\u00df\u00ab oder \u00bbwird immer gr\u00f6\u00dfer\u00ab; aber dieses hat den Ton auf der vorletzten, dem <h>\u05e8<\/h>, weil es zu \u00fcbersetzen ist, \u00bbist bereits gro\u00df geworden\u00ab, wie ich auch (15, 17) erkl\u00e4rt habe, \u00bbdie Sonne war untergegangen <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab; (Rut 1,15),\u00bbsiehe, deine Schw\u00e4gerin ist zur\u00fcckgekehrt <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d1\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:21 So will ich dennoch hinabsteigen und sehen, ob sie ganz so gehandelt, wie es nach den Klagen scheint, die zu mir gedrungen, oder nicht; \u2014 ich will es wissen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Ich will mich herablassen,<\/strong> Er lehrte damit die Richter, dass sie Urteile \u00fcber das Leben nur auf Grund von Augenzeugen f\u00e4llen d\u00fcrften, ganz wie ich im Abschnitt der Zerstreuung (11, 5) erkl\u00e4rt habe. Eine andere Erkl\u00e4rung, ich will zum Ende ihrer Handlungen hinabsteigen (es pr\u00fcfen).<br \/>\n<br \/><strong>Ob gleich dem Wehegeschrei \u00fcber sie,<\/strong> \u00fcber die Provinz.<br \/>\n<br \/><strong>Das zu mir gekommen, sie getan,<\/strong> und wenn sie bei ihrer Emp\u00f6rung beharren, vollziehe ich Vernichtung an ihnen; wenn sie aber nicht bei ihrer Emp\u00f6rung beharren, will ich bestimmen, was ich tun werde, sie n\u00e4mlich mit Leiden zu strafen, und werde sie nicht vernichten. \u00c4hnlich finden wir an einer anderen Stelle, (Ex. 33, 5) \u00bbund nun lege deinen Schmuck von dir ab, und ich will bestimmen, was ich dir tun werde\u00ab; darum ist eine Trennung, das Zeichen <h>\u05e4\u05bc\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7<\/h> , zwischen <h>\u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc<\/h> und <h>\u05db\u05bc\u05b8\u05dc\u05b8\u05d4<\/h>, um ein Wort vom anderen zu trennen. Unser Lehrer haben erkl\u00e4rt, ob gleich ihrem Wehegeschrei, dem Wehegeschrei eines M\u00e4dchens, das sie eines furchtbaren Todes sterben lie\u00dfen, weil es einem Armen Speise gegeben hatte, wie im Abschnitt Chelek (Sanhedrin 102b) erkl\u00e4rt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:22 Da gingen die M\u00e4nner von dort weg und schlugen die Richtung nach Sodom ein, Abraham aber blieb vor dem Ewigen stehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Wandten sich von dort,<\/strong> von dem Orte, bis zu dem Abraham sie begleitet hatte.<br \/>\n<br \/><strong>Und Abraham stand noch vor dem Ewigen;<\/strong> er war aber doch gar nicht hingegangen, vor Ihn hinzutreten; sondern der Heilige, gelobt sei Er, war zu ihm gekommen und hatte zu ihm gesagt, \u00bbdas Wehegeschrei \u00fcber Sedom und Amora ist f\u00fcrwahr gro\u00df geworden\u00ab; also h\u00e4tte er schreiben m\u00fcssen, \u00bbder Ewige stand noch \u00fcber Abraham\u00ab; nur, es ist dies eine stilistische Feinheit (Bereschit Rabbah 49:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:23 Und er trat n\u00e4her und sprach: Wirst du wohl den Unschuldigen mit dem Schuldigen hinraffen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Da trat Abraham hin,<\/strong> <h>\u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05e9\u05c1\u05b8\u05d4<\/h> wir finden Hintreten zum Kampf; (II Sam. 10, 13) \u00bbJoab trat hin\u00ab; Hintreten, um zu bes\u00e4nftigen, (44, 18) \u00bbJuda trat zu ihm hin\u00ab; (Jos. 14, 6) \u00bbdie S\u00f6hne Judas traten zu Joschua hin\u00ab und Hintreten zum Gebet (I K\u00f6n. 18, 21), \u00bbda trat der Prophet Elija hin\u00ab; zu all diesem nahte Abraham, harte Worte zu sprechen, zu bes\u00e4nftigen und zu beten (Bereschit Rabbah 49:8).<br \/>\n<br \/><strong>Willst du auch hinwegraffen,<\/strong> willst du ebenfalls hinwegraffen; nach dem Targum Onkelos, der mit \u00bbZorn\u00ab \u00fcbersetzt, ist so die Erkl\u00e4rung, veranlasst Dich der Zorn, dass Du den Gerechten mit dem Frevler hinwegraffst!<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:24 Vielleicht sind f\u00fcnfzig Gerechte in der Stadt; wirst du sie wohl hinraffen und nicht vielmehr dem ganzen Ort vergeben um der f\u00fcnfzig Gerechten willen, die darin sind? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Vielleicht sind f\u00fcnfzig Gerechte,<\/strong> zehn Gerechte f\u00fcr jede Stadt; denn es waren f\u00fcnf St\u00e4dte. Solltest Du aber sagen, die Gerechten sollen die Frevler nicht retten; warum willst Du die Gerechten t\u00f6ten?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:25 Fern sei es von dir, dergleichen zu tun, dass du t\u00f6test den Unschuldigen mit dem Schuldigen, dass der Unschuldige w\u00e4re wie der Schuldige; das sei fern von dir! Der Richter der ganzen Erde, sollte der nicht Gerechtigkeit \u00fcben? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Fern sei es von Dir,<\/strong> unheilig ist dies f\u00fcr Dich; denn man wird sagen, so ist Sein Brauch; Er vernichtet alle, Gerechte und Frevler, so hast Du dem Geschlecht der Sintflut und dem Geschlecht der Zerstreuung getan (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Gleich dieser Sache,<\/strong> weder sie noch etwas \u00c4hnliches (Bereschit Rabbah 49:10).<br \/>\n<br \/><strong>Fern sei es von Dir,<\/strong> auch in der zuk\u00fcnftigen Welt (Tanchuma). \u2014<br \/>\n<br \/><strong>Sollte der Richter der ganzen Erde,<\/strong> das <h>\u05d4<\/h> von <h>\u05d4\u05b2\u05e9\u05d5\u05b9\u05e4\u05b5\u05d8<\/h> ist mit chatuf patach punktiert, weil es Fragepartikel ist; wird denn derjenige, der der Richter ist, nicht wahrhaftes Recht \u00fcben?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:26 Da sprach der Ewige: Wenn ich in Sodom f\u00fcnfzig Gerechte in der Stadt finden werde, so will ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Wenn ich in Sedom finden w\u00fcrde \u2026 dem ganzen Ort<\/strong> und allen St\u00e4dten; nur weil Sedom die Hauptstadt und die vornehmste von allen war, machte es die Schrift von Sedom abh\u00e4ngig.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:27 Und Abraham begann wieder und sprach: Siehe, ich habe mich einmal unterfangen, zu dir, Herr, zu reden; und ich bin doch nur Staub und Asche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Ich habe begonnen,<\/strong> eingewilligt, wie (Ex. 2, 21), \u00bbMosche willigte ein\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Obschon ich nur Staub und Asche bin;<\/strong> ich war bereits bestimmt, durch die K\u00f6nige Staub und durch Nimrod Asche zu werden, w\u00e4re nicht Dein Erbarmen gewesen, das mir beistand (Bereschit Rabbah 49:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:28 Vielleicht fehlen an den f\u00fcnfzig Unschuldigen f\u00fcnf; wirst du wohl die ganze Stadt um der f\u00fcnfe willen vernichten? Und er antwortete: Ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort f\u00fcnfundvierzig finde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Willst Du zerst\u00f6ren um f\u00fcnf willen,<\/strong>f\u00fcrwahr, dann sind neun f\u00fcr jede Stadt, und Du, der Gerechte der Welt, verbindest Dich mit ihnen (Bereschit Rabbah 49:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:29 Und er fuhr fort zu ihm zu reden und sprach: Vielleicht finden sich dort vierzig. Und er antwortete: So werde ich es nicht tun um der vierzig willen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Vielleicht werden dort vierzig gefunden,<\/strong> dass sie vier St\u00e4dte retten; und so w\u00fcrden drei\u00dfig drei von ihnen, oder zwanzig zwei, und zehn eine von ihnen retten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:30 Und er sprach: Mein Herr z\u00fcrne doch nicht, wenn ich rede. Vielleicht finden sich dort drei\u00dfig. Und er antwortete: So werde ich es nicht tun, wenn ich dort drei\u00dfig finde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">18:31 Und er sprach: Siehe, ich habe mich einmal unterfangen, zu dir, Herr, zu reden. Vielleicht finden sich dort zwanzig. Und er antwortete: Ich werde sie nicht vernichten um der zwanzig willen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Ich habe begonnen,<\/strong> eingewilligt, wie (Ex. 2, 21), \u00bbMosche willigte ein\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:32 Und er sprach: Mein Herr z\u00fcrne doch nicht, wenn ich nur das eine Mal noch rede. Vielleicht finden sich dort zehn. Und er antwortete: Ich werde sie nicht vernichten um der zehn willen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Vielleicht werden dort zehn gefunden,<\/strong> auf weniger bat er nicht, da er sagte, im Geschlecht der Sintflut waren acht Gerechte, Noach und seine S\u00f6hne und ihre Frauen, und sie retteten ihr Geschlecht nicht; und auf neun durch Verbindung (mit dem Ewigen) hatte er bereits gebeten und sie nicht gefunden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">18:33 Und der Ewige ging hinweg, als er aufgeh\u00f6rt hatte, mit Abraham zu reden; Abraham aber kehrte an seinen Ort zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Der Ewige ging,<\/strong> als der Verteidiger schwieg, entfernte sich der Richter (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Und Abraham kehrte an seinen Ort zur\u00fcck,<\/strong> als der Richter sich entfernt hatte, entfernte sich auch der Verteidiger, und der Ankl\u00e4ger klagte an; darum begaben sich die beiden Engel nach Sedom, um es zu zerst\u00f6ren, einer, Sedom zu zerst\u00f6ren, und einer, um Lot zu retten; das war derselbe, der gekommen war, Abraham zu heilen; der dritte aber, der gekommen war, Sara die Verhei\u00dfung zu bringen, hatte sich entfernt, als er seinen Auftrag ausgef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<h2>Kapitel 19<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:1 Die beiden Engel aber kamen nach Sodom am Abend, als Lot gerade am Tore von Sodom sa\u00df. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und warf sich mit dem Angesicht zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19, 1 Die Engel,<\/strong> und an anderer Stelle nennt er sie M\u00e4nner; wenn die Gottesgegenwart bei ihnen war, nennt er sie M\u00e4nner (Bereschit Rabbah 50:2); andere Erkl\u00e4rung, neben Abraham, dessen Kraft gro\u00df war und bei dem die Engel regelm\u00e4\u00dfig wie M\u00e4nner verkehrten, nennt er sie M\u00e4nner; neben Lot aber nennt er sie Engel.<br \/>\n<br \/><strong>Am Abend,<\/strong> haben denn die Engel von Chebron bis Sedom so lange gebraucht? Nur, es waren Engel des Erbarmens; und darum warteten sie, vielleicht w\u00fcrde Abraham Sedom erfolgreich verteidigen k\u00f6nnen (Bereschit Rabbah 50:1).<br \/>\n<br \/><strong>Lot sa\u00df im Tore von Sedom,<\/strong> ist ohne Waw geschrieben <h>\u05d9\u05b8\u05e9\u05c1\u05b7\u05d1<\/h>, hatte sich gesetzt; an jenem Tage hatten sie ihn zum Richter \u00fcber sich eingesetzt (Bereschit Rabbah 50:3).<br \/>\n<br \/><strong>Und Lot sah,<\/strong> das hatte er im Hause Abrahams gelernt, sich nach Wanderern zu bem\u00fchen (Bereschit Rabbah 50:4). <\/p>\n<p><font size=\"5\">19:2 Und er sprach: H\u00f6rt doch, meine Herren, kehrt doch \u00fcber Nacht in das Haus eures Knechtes ein und waschet euch die F\u00fc\u00dfe: und morgen fr\u00fch m\u00f6get ihr dann eures Weges ziehen. Sie aber sprachen: Nein, wir wollen auf der Stra\u00dfe \u00fcbernachten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Seht doch, meine Herren,<\/strong> seht doch, ihr seid Herren \u00fcber mich, nachdem ihr bei mir vor\u00fcbergekommen.<br \/>\n<br \/>Andere Erkl\u00e4rung, <strong>seht doch<\/strong>, ihr m\u00fcsst euch vor diesen Frevlern h\u00fcten, dass sie euch nicht bemerken; und daf\u00fcr gebe ich euch folgenden guten Rat, <strong>tretet doch n\u00e4her,<\/strong> gehet nicht den gerade Weg zu meinem Hause, sondern einen Umweg, damit sie nicht merken, dass ihr dort eintretet; darum steht <h>\u05e1\u05d5\u05e8\u05d5<\/h> eigentlich weichet (Bereschit Rabbah 50:4).<br \/>\n<br \/><strong>\u00dcbernachtet und waschet eure F\u00fc\u00dfe,<\/strong> ist er denn die Art der Menschen, erst zu \u00fcbernachten und erst dann sich zu waschen, und ferner, siehe, Abraham hatte zu ihnen zuerst gesagt, \u00bbwaschet eure F\u00fc\u00dfe\u00ab; nur Lot sagte so: \u00bbWenn die Leute von Sedom kommen und sehen, dass sie ihre F\u00fc\u00dfe schon gewaschen haben, werden sie mich verleumden und sagen, es sind schon zwei oder drei Tage vor\u00fcbergegangen, seitdem sie in dein Haus gekommen, und du hast es uns nicht mitgeteilt\u00ab; darum sagte er, es ist besser, dass sie sich mit dem Staub ihrer F\u00fc\u00dfe hier aufhalten, damit sie aussehen, als ob sie jetzt erst gekommen; darum \u00fcbernachtet erst, und dann waschet euch (Bereschit Rabbah 50:4).<br \/>\n<br \/><strong>Sie sagten, nein;<\/strong> zu Abraham hatten sie gesagt, so sollst du tun; von hier lernen wir, dass man sich einem Kleineren gegen\u00fcber erst weigern, aber sich nicht weigern darf einem gr\u00f6\u00dferen gegen\u00fcber (Bereschit Rabbah 50:4).<br \/>\n<br \/><strong>Sondern auf der Stra\u00dfe wollen wir \u00fcbernachten,<\/strong> dieses <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> hat die Bedeutung \u00ab\u00bbsondern\u00ab\u00bb; sie sagten, wir wollen nicht in dein Haus treten, sondern auf dem Markte der Stadt \u00fcbernachten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:3 Als er aber sehr in sie drang, kehrten sie bei ihm ein und gingen in sein Haus; er bereitete ihnen ein Mahl, buk unges\u00e4uerte Kuchen, und sie a\u00dfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Sie traten zu ihm hin,<\/strong> kr\u00fcmmten den Weg zu seinem Hause hin (Bereschit Rabbah 50:4).<br \/>\n<br \/><strong>Und er buk unges\u00e4uerte Brote,<\/strong> es war Pessach (Bereschit Rabbah 48:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:4 Noch hatten sie sich nicht niedergelegt, da umringten die M\u00e4nner der Stadt, die M\u00e4nner von Sodom, das Haus, jung und alt, das ganze Volk, von allen Enden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Bevor sie sich niedergelegt hatten, und die Leute der Stadt, die Leute von Sedom;<\/strong> so wird es im Bereschit Rabba 50:5 erkl\u00e4rt, bevor sie sich niederlegten, waren die Leute der Stadt im Munde der Engel; denn sie fragte Lot, wie ihr Charakter und ihre Handlungen seien; und er antwortete ihnen, die meisten sind Frevler; w\u00e4hrend sie noch von ihnen sprachen, da umringten die Leute von Sedom; der einfache Sinn des Verses ist, und die Leute der Stadt umringten das Haus, weil sie aber Frevler waren, werden sie Leute von Sedom genannt, wie der Vers sagt (13, 13), \u00bbdie Leute von Sedom waren schlecht und s\u00fcndig\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Das ganze Volk von allen Enden,<\/strong> von einem Ende der Stadt bis zum anderen Ende; denn keiner wehrte ihnen, da nicht ein Gerechter unter ihnen war (Bereschit Rabbah 50:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:5 Und sie schrien zu Lot hinein: Wo sind die M\u00e4nner, die heut Nacht zu dir gekommen sind? Bringe sie uns heraus, dass wir ihnen beiwohnen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Dass wir sie erkennen,<\/strong> sie missbrauchen, wie Vers 8, die noch keinen Mann kannten, nicht geehelicht worden (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:6 Da ging Lot zu ihnen hinaus, an den Eingang. \u2014 Die T\u00fcre aber schloss er hinter sich zu. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:7 Und er sprach: Meine Br\u00fcder, handelt doch nicht so schlecht! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:8 Seht doch, ich habe zwei T\u00f6chter, denen noch kein Mann beigewohnt. Diese will ich euch herausbringen; tut mit ihnen, wie es euch gut d\u00fcnkt; nur diesen M\u00e4nnern tut nichts, da sie doch nun einmal unter den Schutz meines Daches gekommen sind! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Diesen<\/strong> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc<\/h> wie <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc\u05bc\u05b6\u05d4<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Weil sie einmal gekommen<\/strong>; f\u00fcrwahr, diese Wohltat sollt ihr mir zu Ehren tun, weil sie einmal in den Schatten meines Balkens gekommen; der Targum \u00fcbersetzt auch \u00bbin den Schatten meines Balkens\u00ab; der Targum f\u00fcr <h>\u05e7\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> ist <h>\u05e9\u05c1\u05b5\u05e8\u05d5\u05bc\u05ea\u05b8\u05d0<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:9 Sie aber sprachen: Tritt bei Seite! \u2014 Der eine Mensch kommt zu uns als Fremder und will den Richter spielen! Nun wollen wir mit dir noch schlimmer verfahren, als mit jenen! Und sie drangen mit aller Gewalt auf Lot ein und kamen immer n\u00e4her, und versuchten, die T\u00fcr zu erbrechen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Sie sagten, geh fort,<\/strong> <h>\u05d2\u05b6\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05dc\u05b0\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> tritt weg, das hei\u00dft, tritt an die Seite und entferne dich von uns; so hat jedes <h>\u05d4\u05b8\u05dc\u05b0\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> im Vers die Bedeutung entfernen, wie (Num. 17, 2), \u00bbwirf fort\u00ab; (I Sam. 20,22) \u00bbsiehe, der Pfeil ist jenseits von dir\u00ab; geh fort, begib dich nach einem anderen Ort; in anderer Sprache, entferne dich von uns. Es ist der Ausdruck einer Drohung, um zu sagen, wir nehmen auf dich keine R\u00fccksicht; \u00e4hnlich (Jes. 65, 5), \u00bbbleib f\u00fcr dich\u00ab, ber\u00fchre mich nicht; ebenso (Jes. 49, 20), \u00bbtritt weg, dass ich mich hinsetze\u00ab, tritt f\u00fcr mich an die Seite, dass ich mich neben dich setze. Du bist ein F\u00fcrsprecher f\u00fcr die Fremden, wie kannst du das wagen? Daf\u00fcr, dass er ihnen die T\u00f6chter versprochen hatte, sagten sie, \u00bbgeh fort\u00ab, das ist ein sanfter Ausdruck; und daf\u00fcr, dass er die Fremden verteidigte, sagten sie, der eine ist gekommen, sich hier aufzuhalten; ein einzelner, fremder Mensch bist du in unserer Mitte; du bist gekommen, dich hier aufzuhalten, und willst richten, bist unser Zurechtweiser geworden.<br \/>\n<br \/><strong>Die T\u00fcr,<\/strong> das ist der Teil des Eingangs, der sich dreht, um zu schlie\u00dfen und zu \u00f6ffnen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:10 Da streckten die M\u00e4nner ihre Hand aus, zogen Lot zu sich ins Haus und schlossen die T\u00fcre zu. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:11 Die M\u00e4nner aber, die am Eingange des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, von Klein bis Gro\u00df, so dass sie sich vergebens bem\u00fchten, den Eingang zu finden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Am Eingang,<\/strong> das ist die \u00d6ffnung, durch die man hinein- und hinausgeht.<br \/>\n<br \/><strong>Mit Blindheit,<\/strong> Plage der Blindheit (siehe Raschi II K\u00f6n. 6, 18).<br \/>\n<br \/><strong>Von Klein bis gro\u00df,<\/strong> die Kleinen hatten zuerst mit der S\u00fcnde angefangen, so hei\u00dft es, \u00bbvom Knaben bis zum Greis\u00ab; darum fing auch die Strafe bei ihnen an (Bereschit Rabbah 50:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:12 Da sprachen die M\u00e4nner zu Lot: Wen hast du sonst noch hier? Eidam, S\u00f6hne, T\u00f6chter, all deine Angeh\u00f6rigen in der Stadt bringe aus dem Orte hinaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Hast du hier noch,<\/strong> der einfache Sinn des Verses ist, wen hast du noch in dieser Stadt au\u00dfer deiner Frau und deinen T\u00f6chtern im Hause.<br \/>\n<br \/><strong>Einen Schwiegersohn, deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter,<\/strong> wenn du noch einen Schwiegersohn oder S\u00f6hne und T\u00f6chter hast, f\u00fchre sie aus dem Orte hinaus.<br \/>\n<br \/><strong>Deine S\u00f6hne<\/strong>, die S\u00f6hne deiner verheirateten T\u00f6chter. Der aggadische Midrasch erkl\u00e4rt <h>\u05e2\u05b9\u05d3<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b9\u05d4<\/h>, nachdem sie eine solche Schandtat begehen, kannst du noch den Mund \u00f6ffnen, um sie zu verteidigen; denn die ganze Nacht hatte er Gutes zu ihren Gunsten gesprochen; lies also <h>\u05de\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05dc\u05b0\u05da\u05b8<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b6\u05d4<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:13 Denn wir vernichten diesen Ort. Weil so gro\u00dfes Geschrei \u00fcber sie vor den Ewigen gekommen, hat der Ewige uns ausgesandt, sie zu vernichten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:14 Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegers\u00f6hnen, die seine T\u00f6chter nehmen sollten, und sprach: Auf, gehet aus diesem Orte hinweg, denn der Ewige vernichtet die Stadt! Seinen Schwiegers\u00f6hnen aber schien es, er triebe Scherz mit ihnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Seinen Schwiegers\u00f6hnen,<\/strong> er hatte zwei verheiratete T\u00f6chter in der Stadt.<br \/>\n<br \/><strong>Die seine T\u00f6chter genommen,<\/strong> denen die T\u00f6chter im Hause angetraut waren (Bereschit Rabbah 50:9)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:15 Als aber die Morgenr\u00f6te anbrach, drangen die Engel in Lot und sprachen: Auf, nimm deine Frau und deine beiden T\u00f6chter, die hier sind, dass du nicht hinweggerafft wirst durch die S\u00fcnde der Stadt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Dr\u00e4ngten,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, sie dr\u00e4ngten, trieben ihn zur Eile an.<br \/>\n<br \/><strong>Die sich vorfinden,<\/strong> die im Hause dir zur Hand sind, um sie zu retten; es gibt hierzu einen aggadischen Midrasch, dies ist aber die einfache Erkl\u00e4rung des Verses.<br \/>\n<br \/><strong>Dass du nicht hinweggerafft werdest,<\/strong> <h>\u05ea\u05e1\u05e4\u05d4<\/h> vernichtet werdest, (Deut.2, 14) \u00bbbis das ganze Geschlecht zu Ende gegangen war\u00ab, wird vom Targum \u00fcbersetzt, bis das ganze Geschlecht <h>\u05e1\u05b7\u05e3<\/h> aufgeh\u00f6rt hatte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:16 Er z\u00f6gerte, \u2014 da ergriffen die M\u00e4nner ihn, seine Frau und seine beiden T\u00f6chter bei der Hand, weil der Ewige sich seiner erbarmte, f\u00fchrten ihn hinaus und lie\u00dfen ihn au\u00dferhalb der Stadt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Er z\u00f6gerte,<\/strong> um sein Verm\u00f6gen zu retten.<br \/>\n<br \/><strong>Da ergriffen sie,<\/strong> einer von ihnen war gesandt, um ihn zu retten, und der andere, um Sedom zu zerst\u00f6ren; darum hei\u00dft es, \u00bber sprach, rette dich\u00ab, und hei\u00dft nicht, \u00bbsie sprachen\u00ab (Bereschit Rabbah 50:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:17 Und als sie sie hinausf\u00fchrten, sagte der Eine: Nun rette dein Leben, sieh dich nicht um und stehe in dem ganzen Umkreise nicht still! Ins Gebirge rette dich, dass du nicht hinweggerafft werdest! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Rette dein Leben,<\/strong> es ist genug f\u00fcr dich, wenn du die Menschen rettest; schone nicht dein Verm\u00f6gen.<br \/>\n<br \/><strong>Schaue nicht hinter dich,<\/strong> du hast mit ihnen gefrevelt, und nur durch das Verdienst Abrahams wirst du gerettet; darum bist du nicht w\u00fcrdig, ihre Strafe zu sehen, w\u00e4hrend du gerettet wirst (Bereschit Rabbah 50:11).<br \/>\n<br \/><strong>Im ganzen Umkreis;<\/strong> Umkreis des Jarden.<br \/>\n<br \/><strong>Rette dich ins Gebirge,<\/strong> fliehe zu Abraham, der im Gebirge wohnt; denn so hei\u00dft es (12, 8), \u00bbund zog von dort ins Gebirge\u00ab; und auch jetzt wohnte er dort, so hei\u00dft es (13, 3), \u00bban dem Ort, wo sein Zelt das erste mal gewesen war\u00ab; zwar steht (dort 18), \u00bbAbraham schlug sein Zelt auf\u2026 im Haine Mamre\u00ab; er hatte aber viele Zelte, die sich bis Chebron hinzogen.<br \/>\n<br \/><strong>Rette dich,<\/strong> die Bedeutung ist entschl\u00fcpfen, und so bedeutet <h>\u05d4\u05b4\u05de\u05bc\u05b8\u05dc\u05b5\u05d8<\/h> im Vers \u00fcberall entschl\u00fcpfen; ebenso (Jes. 66, 7), \u00bbsie gebar einen Knaben\u00ab; denn das Kind geht aus dem Mutterscho\u00df hervor; (Ps. 124, 7) \u00bbwie ein Vogel entschl\u00fcpft\u00ab; (Jes. 46, 2) sie konnten sich der Last nicht entledigen, die Last Unrat in ihrem Inneren abzuwerfen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:18 Da sprach Lot zu ihnen: Nicht doch, Herr! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Nicht doch, o Ewiger,<\/strong> unsere Lehrer sagen (Scheb. 35b), dass dieser Name heilig, weil bei ihm steht, mich am Leben zu erhalten; das ist derjenige, der die Macht hat, zu t\u00f6ten und zu beleben; der Targum \u00fcbersetzt, bitte doch Ewiger.<br \/>\n<br \/><strong>Nicht doch,<\/strong> saget nicht zu mir, dass ich mich ins Gebirge retten solle.<br \/>\n<br \/><strong>Doch,<\/strong> ist der Ausdruck der Bitte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:19 Sieh doch, dem Knecht hat Gnade in deinen Augen gefunden, und du hast mir die gro\u00dfe Liebe erwiesen, mein Leben zu erhalten; nun aber kann ich mich nicht ins Gebirge retten, das Verderben k\u00f6nnte mich erreichen, und ich m\u00fcsste sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Dass mich nicht das Ungl\u00fcck erreiche,<\/strong> solange ich neben den Leuten von Sedom war, sah der Heilige, gelobt sei Er, meine Handlungen und die Handlungen der Leute der Stadt, und so erschien ich als gerecht und wert, gerettet zu werden; wenn ich aber zu dem Gerechten komme, bin ich wie ein Frevler. So sagte auch die Zarfit zu Elijahu, \u00bbdu bist zu mir gekommen, so dass meiner Schuld gedacht wird?\u00ab (I K\u00f6n. 17,18), solange du nicht zu mir gekommen, sah der Heilige, gelobt sei Er, meine Werke und die Werke meines Volkes, und ich war eine Gerechte in ihrer Mitte; da du aber zu mir gekommen, so bin ich im Verh\u00e4ltnis zu deinen Werten eine Frevlerin (Bereschit Rabbah 50:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:20 Sieh doch, diese Stadt hier ist so nahe, dass ich wohl dahin fliehen kann, und sie ist unbedeutend, dorthin m\u00f6chte ich mich retten, \u2014 sie ist ja nur unbedeutend \u2014 dass ich am Leben bleibe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Diese Stadt ist nahe,<\/strong> ihre Besiedlung ist jung; sie ist erst vor kurzem erbaut worden; darum ist ihr Ma\u00df noch nicht voll (Schabbat 10b). Und wieviel betrug ihre Jugend? Seit dem Geschlecht der Zerstreuung, da die Menschen zerstreut wurden und anfingen, ein jeder sich an seinem Orte niederzulassen \u2014 die Zerstreuung war im Todesjahre von Peleg \u2014, seit damals bis jetzt waren 52 Jahre. Denn Peleg starb im Jahre 48 von Abraham; wieso? Peleg lebte, nachdem er Reu gezeugt, 209 Jahre; nimm davon 32 bis zur Geburt von Serug, von da 30 bis zur Geburt von Nachor, sind 62, von Nachor bis zur Geburt von Terach 29, sind 91, von da bis zur Geburt Abrahams 70, sind 161; f\u00fcge noch 48 hinzu, so hast du 209; in jenem Jahre war die Zerstreuung. Als nun Sedom zerst\u00f6rt wurde, war Abraham 99 Jahre alt; also sind vom Geschlecht der Zerstreuung bis dahin 52 Jahre; Zoar aber wurde ein Jahr sp\u00e4ter besiedelt, als die Erbauung von Sedom und der anderen St\u00e4dte war; darum hei\u00dft es, ich m\u00f6chte mich doch <h>\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> dahin retten; der Zahlenwert von 51 = <h>\u05e0\u05b8\u05d0<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcrwahr, sie ist klein<\/strong>, f\u00fcrwahr, ihre S\u00fcnden sind wenig, und du kannst sie lassen.<br \/>\n<br \/><strong>Dass ich am Leben bleibe in ihr,<\/strong> das ist der Midrasch; der einfache Sinn des Verses ist, f\u00fcrwahr, sie ist eine kleine Stadt, es sind wenig Menschen in ihr; darum brauchst du keinen Wert darauf zu legen, wenn du sie l\u00e4sst, dass ich in ihr am Leben bleibe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:21 Und er erwiderte ihm: Auch hierin will ich R\u00fccksicht auf dich nehmen, dass ich die Stadt nicht zerst\u00f6re, von der du gesprochen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Auch in dieser Sache,<\/strong> nicht genug f\u00fcr dich, dass <strong>du<\/strong> gerettet wirst; sondern auch die ganze Stadt werde ich um deinetwillen retten.<br \/>\n<br \/><strong>Ich zerst\u00f6re<\/strong> wie <h>\u05d4\u05d5\u05e4\u05da<\/h> <h>\u05d0\u05e0\u05d9<\/h>, ebenso (48, 5), \u00bbbis ich komme\u00ab; (16, 13) \u00bbnachdem ich gesehen\u00ab; (Jer. 31, 19) \u00bbso oft ich von ihm spreche\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:22 Eile, rette dich dorthin! denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen. Darum nannte man die Stadt Zoar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Denn ich kann nichts tun,<\/strong> das ist die Strafe der Engel daf\u00fcr, dass sie gesagt hatten, \u00bbdenn wir zerst\u00f6ren\u00ab, und die Sache von sich abh\u00e4ngig gemacht hatten; darum wichen sie nicht von dort, bis sie gezwungen waren zu sagen, dass die Sache nicht in ihrer Macht liege (Bereschit Rabbah zu 50:9).<br \/>\n<br \/><strong>Denn ich kann nicht,<\/strong> <h>\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05d0\u05d5\u05bc\u05db\u05b7\u05dc<\/h> Einzahl; davon kannst du lernen, dass der eine zerst\u00f6rte und der andere rettete; denn f\u00fcr <strong>eine<\/strong> Sache werden nicht zwei Engel geschickt.<br \/>\n<br \/><strong>Darum gab man der Stadt den Namen Zoar,<\/strong> darum, weil sie <h>\u05de\u05e6\u05e2\u05e8<\/h> klein war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:23 Als die Sonne aufgegangen und Lot in Zoar angekommen war, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:24 Da lie\u00df der Ewige auf Sodom und Gomorrha Schwefel und Feuer regnen \u2014 vom Ewigen aus, vom Himmel herab \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Und der Ewige lie\u00df regnen,<\/strong> \u00fcberall, wo es hei\u00dft, \u00bbund der Ewige\u00ab, meint man Ihn und Sein Gericht (Bereschit Rabbah 51:2).<br \/>\n<br \/><strong>Lie\u00df auf Sedom regnen;<\/strong> beim Anbruch des Morgens, wie es hei\u00dft, \u00bbals der Morgen anbrach\u00ab, in der Stunde, da der Mond mit der Sonne am Himmel steht; weil manche von ihnen die Sonne anbeteten und manche den Mond, sagte der Heilige, gelobt sei Er, wenn ich sie am Tag strafe, werden die Mondanbeter sagen, wenn es bei Nacht gewesen w\u00e4re, in der der Mond herrscht, w\u00e4ren wir nicht zerst\u00f6rt worden; und wenn ich sie bei Nacht strafe, werden die Sonnenanbeter sagen, wenn es am Tag gewesen w\u00e4re, an dem die Sonne herrscht, w\u00e4ren wir nicht zerst\u00f6rt worden; darum steht, \u00bbals der Morgen anbrach\u00ab, und Er strafte sie in der Stunde, da die Sonne und der Mond herrschten (Bereschit Rabbah 50:2).<br \/>\n<br \/><strong>Lie\u00df Schwefel und Feuer regnen,<\/strong> zuerst Regen, und daraus wurde Schwefel und Feuer (Mechilta Beschalach 15).<br \/>\n<br \/><strong>Vom Ewigen,<\/strong> es ist die Art der Verse, so zu sprechen, wie (4, 23) \u00bbFrauen Lemechs\u00ab; und er sagt nicht, \u00bbmeine Frauen\u00ab; so sagte auch David (I K\u00f6n. 1, 33), \u00bbnehmet die Knechte eures Herrn mit euch\u00ab, und sagte nicht, \u00bbmeine Knechte\u00ab; ebenso sagte Achaschwerosch (Esth. 8, 8), \u00bbim Namen des K\u00f6nigs\u00ab, und sagte nicht, \u00bbin meinem Namen\u00ab; so sagt er auch hier, \u00bbvom Ewigen\u00ab, und sagt nicht, von Ihm (Bereschit Rabbah 51:2).<br \/>\n<br \/><strong>Vom Himmel,<\/strong> das ist, was der Vers sagt (Job. 36, 31), \u00bbmit ihm richtet Er die V\u00f6lker\u00ab; wenn Er kommt, die Menschen zu z\u00fcchtigen, bringt Er Feuer vom Himmel \u00fcber sie, wie Er Sedom getan; und wenn Er kommt, das Man vom Himmel herabfallen zu lassen, (Ex. 16,4) \u00bbsiehe, ich lasse euch Brot vom Himmel regnen\u00ab (Sanhedrin 38b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:25 Und zerst\u00f6rte alle diese St\u00e4dte und den ganzen Umkreis und alle Bewohner der St\u00e4dte und das Gew\u00e4chs des Erdreichs. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Er zerst\u00f6rte die St\u00e4dte<\/strong> \u2026 alle vier lagen auf einem Felsen, und Er wandte sie um, von oben nach unten, so hei\u00dft es (Job. 28,9), \u00bban den Felsen legte Er Seine Hand\u00ab (Bereschit Rabbah 51:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:26 Und seine Frau schaute sich hinter ihm um, da ward sie zu einer Salzs\u00e4ule. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Seine Frau schaute sich hinter ihm um,<\/strong> hinter Lot.<br \/>\n<br \/><strong>Und ward zu einer Salzs\u00e4ule,<\/strong> durch Salz hatte sie ges\u00fcndigt, und durch Salz wurde sie geschlagen; er hatte zu ihr gesagt, \u00bbgib diesen Fremden etwas Salz\u00ab; da hatte sie ihm geantwortet, \u00bbauch diesen schlechten Gebrauch willst du an diesem Orte einf\u00fchren!\u00ab (Bereschit Rabbah 50:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:27 Abraham aber begab sich des Morgens fr\u00fch an den Ort, an dem er vor dem Angesichte des Ewigen gestanden, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:28 Und blickte hinab auf Sodom und Gomorrha und das ganze Land des Jordankreises; da sah er Rauch aus der Erde aufsteigen, gleich dem Rauche eines Kalkofens. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Der Dampf,<\/strong> eine Rauchs\u00e4ule, Fackel in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Kalkofen,<\/strong> eine Grube, in der man die Steine zu Kalk brennt; das ist unter jedem Kalkofen in der Torah zu verstehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:29 So geschah es, als Gott die St\u00e4dte des Jordankreises vernichtete, da gedachte Gott des Abraham und geleitete Lot mitten aus der Zerst\u00f6rung, als er die St\u00e4dte zerst\u00f6rte, in denen Lot gewohnt hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Gedachte Gott Abrahams,<\/strong> wieso bezieht sich das Gedenken Abrahams auf Lot? Er gedachte, dass Lot gewusst, dass Sara Abrahams Frau war; und geh\u00f6rt, wie Abraham in \u00c4gypten von Sara sagte, \u00bbsie ist meine Schwester\u00ab, und die Sache nicht aufgedeckt hatte, weil er Mitleid mit ihm hatte; darum verschonte auch ihn der Heilige, gelobt sei Er (Bereschit Rabbah 51:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:30 Und Lot zog von Zoar hinauf und wohnte im Gebirge und seine beiden T\u00f6chter mit ihm, denn er f\u00fcrchtete sich, in Zoar zu bleiben; so wohnte er denn mit seinen beiden T\u00f6chtern in einer H\u00f6hle. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Denn er f\u00fcrchtete sich, in Zoar zu bleiben,<\/strong> weil es nahe bei Sedom war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:31 Da sprach die Altere zur J\u00fcngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist mehr auf Erden, der uns beiwohnen k\u00f6nnte nach der Sitte aller Welt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Unser Vater ist alt,<\/strong> und wenn nicht jetzt, wann dann? Vielleicht stirbt er oder h\u00f6rt auf zu zeugen.<br \/>\n<br \/><strong>Und ein Mann ist nicht im Lande<\/strong>, sie meinten, die ganze Welt sei zerst\u00f6rt wie im Geschlecht der Sintflut (Bereschit Rabbah 51:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:32 Komm, geben wir unserm Vater Wein zu trinken und legen uns zu ihm, damit wir durch unsern Vater Nachkommen ins Leben rufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:33 Da gaben sie ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken, und die \u00c4ltere ging hin und legte sich zu ihrem Vater. Er aber merkte nicht, wie sie sich zu ihm legte, noch wie sie aufstand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Sie gaben ihm zu trinken,<\/strong> es fand sich Wein bei ihnen in der H\u00f6hle, um von ihnen zwei V\u00f6lker hervorgehen zu lassen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Sie wohnte bei ihrem Vater;<\/strong> aber bei der j\u00fcngeren steht, \u00bbsie wohnte bei <strong>ihm\u00ab;<\/strong> die j\u00fcngere, weil sie nicht mit der Entartung begonnen, sondern die Schwester sie dazu \u00fcberredet hatte, schont die Schrift und nennt ihre Schande nicht deutlich; von der \u00e4lteren aber, die mit der Entartung begonnen hatte, sagt es die Schrift deutlich aus.<br \/>\n<br \/><strong>Auf <h>\u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05e7\u05d5\u05bc\u05de\u05b8\u05d4\u05bc<\/h><\/strong> der \u00e4lteren steht ein Punkt (und es ist, als ob <h>\u05d5\u05d1\u05e7\u05de\u05d4<\/h>, und sie erhob sich, geschrieben w\u00e4re), um zu sagen, dass er von ihrem Aufstehen wusste und sich doch nicht zur\u00fcckhielt, auch in der zweiten Nacht Wein zu trinken. R. Levi sagt, wer dem Hei\u00dfhunger der Sinnlichkeit nachgeht, dem gibt man zuletzt von seinem eigenen Fleische zu essen (Bereschit Rabbah 51:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:34 Am andern Tage sprach die \u00c4ltere zur J\u00fcngeren: Du, ich habe gestern Nacht bei meinem Vater gelegen, geben wir ihm auch diese Nacht Wein zu trinken, dann geh hin und lege dich zu ihm, damit wir durch unsern Vater Nachkommen ins Leben rufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:35 Da gaben sie auch diese Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die J\u00fcngere stand auf und legte sich zu ihm; er aber merkte nicht, wie sie sich zu ihm legte, noch wie sie aufstand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">19:36 So f\u00fchlten sich Mutter die beiden T\u00f6chter Lots von ihrem Vater.<br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Sie wurden M\u00fctter,<\/strong> zwar wird eine Frau von der ersten Ann\u00e4herung nicht Mutter, aber diese herrschten \u00fcber sich und hatten selbst ihre Jungfr\u00e4ulichkeit entfernt, so dass sie von der ersten Ann\u00e4herung M\u00fctter wurden (Bereschit Rabbah 51:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:37 Und die \u00c4ltere gebar einen Sohn und nannte ihn Moab; dieser ist der Stammvater der heutigen Moabiter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>37. Moab,<\/strong> diese war nicht versch\u00e4mt und sagte deutlich, dass er ihrem Vater entstammte; aber die j\u00fcngere benannte ihn mit einem reinen Ausdruck und erhielt ihren Lohn daf\u00fcr in den Tagen Mosches; so hie\u00dft es bei den S\u00f6hnen Amons (Deut. 2, 19), \u00bbfange nicht mit ihnen an\u00ab, in keiner Weise; bei Moab aber verbietet er nur, mit ihnen Krieg zu f\u00fchren, erlaubte ihnen aber, sie einzusch\u00fcchtern (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">19:38 Und auch die J\u00fcngere gebar einen Sohn und nannte ihn Ben-Ammi; dieser ist der Stammvater der heutigen Ammoniter. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 20<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">20:1 Und Abraham zog von dort weg in das S\u00fcdland, lie\u00df sich zwischen Kadesch und Schur nieder und hielt sich eine Zeit lang in Gerar auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20, 1. Abraham brach von dort auf,<\/strong> als er sah, dass die St\u00e4dte zerst\u00f6rt waren und keine Wanderer mehr kamen, brach er von dort auf; andere Erkl\u00e4rung: um sich von Lot zu entfernen, \u00fcber den sich ein schlechter Name verbreitet hatte, dass er zu seinen T\u00f6chtern gekommen (Bereschit Rabbah 52:3-4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:2 Und er erz\u00e4hlte von seiner Frau Sara, sie sei seine Schwester. Und Abimelech, K\u00f6nig von Gerar, schickte hin und nahm Sara zu sich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Da sagte Abraham,<\/strong> hier lie\u00df er sich nicht die Erlaubnis geben, sondern tat es wieder ihren Willen, ohne ihr Einverst\u00e4ndnis, weil sie dadurch bereits in das Haus Pharaos gebracht worden war (Bereschit Rabbah 52:4).<br \/>\n<br \/><strong>Von Sara,<\/strong> seiner Frau, \u00fcber Sara, seine Frau, \u00e4hnlich (I Sam. 4, 19) \u00bb\u00fcber die Wegnahme der Lade Gottes\u00ab, (dort 22) \u00bbob ihres Schwiegervaters und ihres Mannes\u00ab, beides <h>\u05d0\u05b6\u05dc<\/h> in der Bedeutung von <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:3 Da kam Gott zu Abimelech im n\u00e4chtlichen Traume und sprach zu ihm: Du musst sterben wegen der Frau, die du genommen hast; denn sie ist einem Gatten zu eigen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">20:4 Abimelech aber hatte sich ihr nicht gen\u00e4hert. Und er sprach: Herr, wirst Du denn auch ein unschuldig Volk t\u00f6ten? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. War ihr nicht genaht,<\/strong> der Engel verhinderte ihn, wie es weiter hei\u00dft, \u00bbich lie\u00df nicht zu, dass du sie ber\u00fchrtest\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Willst Du auch ein gerechtes Volk t\u00f6ten,<\/strong> auch wenn es gerecht ist, willst Du es t\u00f6ten? Ist vielleicht so Deine Art, die V\u00f6lker ohne Grund zu vernichten; hast Du so dem Geschlecht der Sintflut und dem Geschlecht der Zerstreuung getan? So werde ich auch sagen, Du habest sie ohne Ursache get\u00f6tet, wie Du drohst, mich zu t\u00f6ten (Bereschit Rabbah 52:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:5 Hat er nicht selbst mir gesagt: \u00bbSie ist meine Schwester?\u00ab und auch sie, hat sie nicht ebenfalls gesagt: \u00bbEr ist mein Bruder!\u00ab In der Unschuld meines Herzens und mit reinen H\u00e4nden habe ich dies getan! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Auch sie,<\/strong> f\u00fcgt ihre Knechte, Kamel- und Eseltreiber hinzu; alle fragte ich, und sie sagten mir, er ist ihr Bruder (Bereschit Rabbah 52:6).<br \/>\n<br \/><strong>In der Einfalt meines Herzens,<\/strong> ich dachte nicht zu s\u00fcndigen.<br \/>\n<br \/><strong>Und in der Reinheit meiner H\u00e4nde,<\/strong> ich bin rein von der S\u00fcnde; denn ich habe sie nicht ber\u00fchrt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:6 Da sprach Gott zu ihm im Traume: Auch ich wei\u00df es, dass du dies in der Unschuld deines Herzens getan hast, und ich war&#8217;s, der dich zur\u00fcckhielt, gegen mich zu s\u00fcndigen; darum habe ich dir nicht gestattet, sie zu ber\u00fchren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Ich wei\u00df, dass in der Einfalt deines Herzens,<\/strong> es ist wahr, du dachtest zuerst nicht daran, zu s\u00fcndigen; aber Reinheit der H\u00e4nde ist nicht bei dir vorhanden (das hei\u00dft, Unlauterkeit der H\u00e4nde ist bei dir) (Bereschit Rabbah 52:6).<br \/>\n<br \/><strong>Ich erlaubte dir nicht,<\/strong> es kam nicht von dir, dass du sie nicht ber\u00fchrt hast; sondern ich habe dich zur\u00fcckgehalten, dass du nicht s\u00fcndigtest; und ich gab dir keine Kraft dazu; ebenso (31,7), \u00bbGott erlaubte ihm nicht\u00ab; ebenso (Richt. 15,1), \u00bbihr Vater erlaubte ihm nicht, zu kommen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:7 Nun aber gib des Mannes Frau zur\u00fcck, denn er ist ein Prophet; er wird f\u00fcr dich beten, dass du am Leben bleibst. Gibst du sie aber nicht zur\u00fcck, so wisse, dass du sterben musst, du und all die Deinen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Gib die Frau des Mannes zur\u00fcck,<\/strong> und glaube nicht, sie w\u00fcrde in seinen Augen h\u00e4sslich sein, und er w\u00fcrde sie nicht annehmen, oder er w\u00fcrde dich hassen und nicht f\u00fcr dich beten. (Da sagte Abimelech zu Ihm, wer wird ihm offenbaren, dass ich sie nicht ber\u00fchrt habe; Er antwortete ihm\u2026)<br \/>\n<br \/><strong>Er ist ein Prophet<\/strong> und wei\u00df, dass du sie nicht ber\u00fchrt hast, darum wird er f\u00fcr dich beten (Bereschit Rabbah 52:8, Bab. kam. 92a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:8 Und Abimelech stand des Morgens fr\u00fch auf, rief alle seine Diener und teilte ihnen selbst alle diese Worte mit; da gerieten die Leute in gro\u00dfe Furcht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">20:9 Und Abimelech rief Abraham und sprach zu ihm: Was hast du uns getan? Worin habe ich gegen dich ges\u00fcndigt, dass du mich und mein Reich zu einer so gro\u00dfen S\u00fcnde gebracht hast? Taten, die nicht geschehen sollten, hast du gegen mich ge\u00fcbt! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Taten, die nicht geschehen d\u00fcrfen;<\/strong> eine Plage, die nicht gewohnt ist, ein Gesch\u00f6pf zu befallen, ist durch dich \u00fcber uns gekommen, Verschlie\u00dfung aller unteren Leibes\u00f6ffnungen und der Ohren und der Nase (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:10 Und Abimelech sprach zu Abraham: Was hast du denn bei uns gesehen, dass du dies getan hast? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">20:11 Da antwortete Abraham: Ich dachte, gewiss ist keine Gottesfurcht an diesem Orte, und man wird mich t\u00f6ten um meiner Frau willen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Nur keine Gottesfurcht,<\/strong> wenn ein Fremder in eine Stadt kommt, fragt man ihn betreffs Speise und Trank, oder fragt man ihn \u00fcber seine Frau, \u00bbist das deine Frau, oder ist das deine Schwester?\u00ab (Bab. kam. dort).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:12 Und sie ist auch in Wirklichkeit meine Schwester, die Tochter meines Vaters, nur nicht die Tochter meiner Mutter, und sie wurde meine Frau. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Sie ist meine Schwester, die Tochter meines Vaters,<\/strong> und die Tochter des Vaters ist einem Sohne Noachs erlaubt; denn bei den V\u00f6lkern der Welt wird nicht nach der v\u00e4terlichen Abstammung gerechnet; um seine Worte zu rechtfertigen, antwortete er ihnen so. Wenn du aber fragen wirst, sie war doch die Tochter seines Bruders? Kindeskinder sind jedoch wie Kinder, darum war sie auch die Tochter von Terach; ebenso sagte er zu Lot (13, 8), \u00bbdenn wir sind M\u00e4nner, die Br\u00fcder sind\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Nur nicht die Tochter meiner Mutter,<\/strong> Haran war von einer anderen Mutter (Bab. kam. dort).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:13 Als mich nun Gott aus meines Vaters Haus in die Fremde wandern hie\u00df, sprach ich zu ihr: Diese Liebe wollest du mir erweisen: An jedem Orte, zu dem wir kommen, sage von mir: Er ist mein Bruder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Es war, als mich wandern hie\u00df,<\/strong> Onkelos hat nach seiner Art \u00fcbersetzt; man kann die Sache aber auch so erkl\u00e4ren, wie die Worte im Zusammenhang stehen, als der Heilige, gelobt sei Er, mich aus meinem Vaterhaus f\u00fchrte, dass ich umherziehe und von Ort zu Ort wandere, wusste ich, dass ich durch einen Ort von Frevlern kommen w\u00fcrde, und sage zu ihr, das ist deine Wohltat.<br \/>\n<br \/><strong>Als mich wandern hie\u00df<\/strong>, <h>\u05d4\u05b4\u05ea\u05b0\u05e2\u05d5\u05bc<\/h> Mehrzahl, aber wundere dich nicht dar\u00fcber; denn an vielen Stellen wird die Gottheit und die Herrschaft durch die Mehrzahl bezeichnet; (II Sam. 7, 23) \u00bbdass Gott ging <h>\u05d4\u05dc\u05db\u05d5<\/h>\u00ab; (Deut. 5, 23) \u00bbder lebendige Gott <h>\u05d7\u05d9\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab; (Jos. 24, 19) \u00bbder heilige Gott <h>\u05e7\u05d3\u05d5\u05e9\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab; \u00fcberhaupt ist <h>\u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05dd<\/h> immer die Form der Mehrzahl. Ebenso (39, 20), \u00bbda nahm der Herr Josefs <h>\u05d0\u05d3\u05e0\u05d9<\/h>\u00ab; (Deut. 10, 17) \u00bbder Herr der Herren <h>\u05d0\u05d3\u05e0\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05d0\u05d3\u05e0\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab; (Gen. 42, 30) \u00bbder Herr des Landes\u00ab; ebenso (Ex. 22, 14), \u00bbwenn sein Herr bei ihm <h>\u05d1\u05e2\u05dc\u05d9\u05d5<\/h>\u00ab; (dort 21,29) \u00bbso werde sein Herr verwarnt <h>\u05d1\u05e2\u05dc\u05d9\u05d5<\/h>\u00ab; und wenn du fragen wirst, was bedeutet der Ausdruck, \u00bbmich umherirren hie\u00df\u00ab? Jeder, der aus seinem Orte auswandert und nicht fest wohnt, wird ein Umherirrender genannt, wie (21, 14), \u00bbsie ging und irrte umher <h>\u05d5\u05ea\u05ea\u05e2<\/h>\u00ab; (Ps. 119, 176) \u00bbich irrte umher wie ein verlorenes Lamm <h>\u05ea\u05e2\u05d9\u05ea\u05d9<\/h>\u00ab; (Job. 38,41) \u00bbsie irren ohne Nahrung umher <h>\u05d9\u05ea\u05e2\u05d5<\/h>\u00ab, sie gehen hinaus und irren umher, um ihre Nahrung zu suchen.<br \/>\n<br \/><strong>Sage von mir,<\/strong> <h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h> \u00fcber mich, und ebenso (26, 7), \u00bbda fragten die Leute des Ortes wegen seiner Frau\u00ab, \u00fcber seine Frau; ebenso (Ex. 14, 3) \u00bbPharao wird von den Kindern Israel sprechen <h>\u05dc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05c2\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc<\/h>\u00ab, wie <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> \u00fcber die Kinder Israel; (Richt. 9, 54) \u00bbdass man nicht von mir <h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h> sage, eine Frau hat ihn get\u00f6tet\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:14 Da nahm Abimelech Schafe und Rinder, Knechte und M\u00e4gde und schenkte sie dem Abraham und gab ihm seine Frau Sara wieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Und er gab Abraham,<\/strong> damit er sich bes\u00e4nftigen lasse und f\u00fcr ihn bete.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:15 Und Abimelech sprach: Siehe, mein Land liegt vor dir; wo es dir wohlgef\u00e4llt, lasse dich nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Siehe, mein Land ist vor dir,<\/strong> aber Pharao hatte zu ihm gesagt, hier ist deine Frau, nimm sie und gehe; denn er f\u00fcrchtete sich, weil die \u00c4gypter in Unzucht versunken waren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:16 Zu Sara aber sprach er: Hier gebe ich deinem Bruder tausend Silberlinge; dies diene dir zur Ehrenrettung gegen alle, die bei dir sind, und vor jedem wirst du gerechtfertigt sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Und zu Sara sagte er,<\/strong> Abimelech, sie zu ehren, um sie zu bes\u00e4nftigen; siehe, ich habe dir diese Ehre erwiesen, ich habe deinem Bruder Geld gegeben, von dem du gesagt, er sei dein Bruder; siehe, das Geld und diese Ehre seien dir eine H\u00fclle f\u00fcr die Augen.<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcr alle, die bei dir sind,<\/strong> sie m\u00fcssen ihre Augen bedecken, dass sie dich nicht geringsch\u00e4tzen; denn h\u00e4tte ich dich leer zur\u00fcckgeschickt, so k\u00f6nnten sie sagen, nachdem er Spott mit ihr getrieben, hat er sie zur\u00fcckgegeben; jetzt aber, da ich gezwungen wurde, viel Geld herzugeben und dich zu bes\u00e4nftigen, werden sie wissen, dass ich dich gegen meinen Willen zur\u00fcckschicken musste, und zwar infolge des Wunders.<br \/>\n<br \/><strong>Bei allen,<\/strong> bei allen Bewohnern der Welt.<br \/>\n<br \/><strong>Bist du gerechtfertigt,<\/strong> du wirst den Mund \u00f6ffnen k\u00f6nnen, um zu rechten und diese sichtbaren Beweise zu zeigen. Der Ausdruck <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05db\u05b8\u05d7\u05b8\u05d4<\/h> bedeutet \u00fcberall, eine Sache klarmachen, beweisen, in anderen Sprachen. Onkelos \u00fcbersetzt auf andere Weise, und der Ausdruck des Verses ist folgenderma\u00dfen mit dem Targum zu vereinigen, siehe, das sei dir eine H\u00fclle der Ehre wegen meiner Augen, die dich betrachtet haben und alles, was mit dir war; darum \u00fcbersetzt er, ich habe dich gesehen und alles, was mit dir war. Es gibt hierzu auch einen aggadischen Midrasch, ich aber habe nach dem einfachen Sinn des Verses erkl\u00e4rt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:17 Und Abraham betete zu Gott, und Gott heilte Abimelech und dessen Frau und M\u00e4gde, dass sie gebaren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Sie gebaren,<\/strong> wie der Targum sagt, sie wurden befreit; ihre \u00d6ffnungen wurden wieder ge\u00f6ffnet und konnten herausgeben, das ist ihr Geb\u00e4ren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">20:18 Denn der Ewige hatte jeden Scho\u00df im Hause Abimelechs geschlossen, um Saras, der Frau Abrahams, willen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Vor jedem Mutterscho\u00df,<\/strong> vor jeder \u00d6ffnung.<br \/>\n<br \/><strong>Um Saras willen,<\/strong> nach dem Worte von Sara (Bereschit Rabbah 52:13).<\/p>\n<h2>Kapitel 21<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:1 Und der Ewige bedachte Sara, wie er gesagt, und der Ewige that an Sara, wie er gesprochen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21, 1. Der Ewige bedachte Sara,<\/strong> er schlie\u00dft diesen Abschnitt an den obigen an, um dich zu lehren, dass wer f\u00fcr den anderen betet, w\u00e4hrend er selbst diese Sache braucht, zuerst erh\u00f6rt wird (Bab. kam. 92a); denn so hei\u00dft es, \u00bbda betete\u00ab, und gleich darauf, \u00bbund der Ewige bedachte Sara\u00ab; Er hatte sie bereits bedacht, bevor Er Abimelech heilte.<br \/>\n<br \/><strong>Bedachte Sara, wie Er gesagt,<\/strong> mit Mutterschaft;<br \/>\n<br \/><strong>wie Er gesprochen,<\/strong> mit der Geburt; und wo ist das Sagen, und wo ist das Sprechen? Das Sagen (17, 19), \u00bbGott sagte, in Wahrheit, deine Frau Sara\u00ab; das Sprechen (15, 4), \u00bbdas Wort des Ewigen erging an Abram, beim Bund zwischen den St\u00fccken\u00ab; dort steht, \u00bbdieser wird dich nicht beerben\u00ab, und Er brachte den Erben, der von Sara stammte.<br \/>\n<br \/><strong>Der Ewige tat Sara, wie Er gesprochen,<\/strong> zu Abraham, Sara wird einen Sohn haben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:2 Sie f\u00fchlte sich Mutter und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem hohen Alter, zu der Zeit, die Gott gesagt hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Um die Zeit, die Er gesprochen,<\/strong> R. Judan und R. Chama, R. Judan sagt, das lehrt, dass er mit neun Monaten geboren wurde, dass man nicht sage, er stamme von Abimelech; und R. Chama sagt, mit sieben Monaten (Bereschit Rabbah). <strong>Um die Zeit, die Er mit ihm gesprochen,<\/strong> Er hatte ihm die Zeit gesagt, Er hatte gesagt und festgesetzt; als Er n\u00e4mlich zu ihm sprach, um diese Zeit werde ich wieder zu dir kommen, hatte Er einen Einschnitt in die Wand gemacht und zu ihm gesagt, wenn die Sonne im n\u00e4chsten Jahre diesen Einschnitt erreicht, wird Sara geb\u00e4ren (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>In seinem Alter,<\/strong> die Z\u00fcge seines Angesichtes glichen den seinigen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren worden, den ihm Sara geboren, Isaak. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:4 Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak, als er acht Tage alt war, wie ihm Gott geboten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:5 Abraham aber war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:6 Und Sara sprach: Zum Lachen ist es, was mir Gott getan! Jeder, der es h\u00f6rt, wird \u00fcber mich lachen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Wird mit mir lachen,<\/strong> sich \u00fcber mich freuen, der aggadische Midrasch sagt, viele Unfruchtbare wurden mit ihr bedacht, viele Kranke an jenem Tage geheilt, viele Gebete mit ihr erh\u00f6rt, und viel Lachen war in der Welt (Bereschit Rabbah 53:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:7 Und sie sprach: Wer h\u00e4tte Abraham je gesagt, es s\u00e4uget Kinder Sara? Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem hohen Alter! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Wer hat Abraham gesagt,<\/strong> <h>\u05de\u05d9<\/h> ist ein Ausdruck des Lobes und der Gr\u00f6\u00dfe wie (Jes. 40, 26), \u00bbwer hat getan und geschaffen, wer hat diese erschaffen\u00ab; seht, wer h\u00fctet sein Versprechen; der Heilige, gelobt sei Er, verhei\u00dft und erf\u00fcllt!<br \/>\n<br \/><strong>Gesagt,<\/strong> der Vers hat den Ausdruck ge\u00e4ndert und nicht <h>\u05d3\u05b4\u05d1\u05bc\u05b6\u05e8<\/h> angewandt, weil der Zahlenwert von 100 = <h>\u05de\u05b4\u05dc\u05bc\u05b5\u05dc<\/h>; das hei\u00dft, nach 100 Jahren von Abraham (Bereschit Rabbah 53:9).<br \/>\n<br \/><strong>Dass Sara Kinder s\u00e4uge,<\/strong> <h>\u05d1\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> was bedeutet Kinder in der Mehrzahl? Am Tage des Festmahls brachten die F\u00fcrstinnen ihre Kinder mit, und Sara s\u00e4ugte sie; sie hatten n\u00e4mlich gesprochen, Sara hat nicht geboren, sondern ein Findelkind von der Stra\u00dfe nach Hause gebracht (Bawa Metzia 87a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:8 Das Kind wuchs heran und ward entw\u00f6hnt, und Abraham bereitete ein gro\u00dfes Mahl an dem Tage, da Isaak entw\u00f6hnt wurde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Ward entw\u00f6hnt,<\/strong> nach 24 Monaten (Gittin 75b).<br \/>\n<br \/><strong>Ein gro\u00dfes Festmahl,<\/strong> die gro\u00dfen des Zeitalters waren dabei, Schem und Eber und Abimelech (Bereschit Rabbah 53:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:9 Und Sara sah den Sohn der \u00c4gypterin Hagar, den sie Abraham geboren hatte, seinen Spott treiben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Scherzen,<\/strong> ist ein Ausdruck f\u00fcr G\u00f6tzendienst, wie es hei\u00dft (Ex. 32, 6),\u00bb sie standen auf, um zu scherzen\u00ab; andere Erkl\u00e4rung, ein Ausdruck f\u00fcr sittliche Entartung, wie du sagst (39, 17), \u00bbmit mir Scherz zu treiben\u00ab; andere Erkl\u00e4rung, ein Ausdruck f\u00fcr Morden, wie (II Sam. 2, 14), \u00bbm\u00f6gen doch die J\u00fcnglinge aufstehen und vor uns scherzen\u00ab (Bereschit Rabbah 53:11). (Mit meinem Sohn, aus der Antwort Saras, denn der Sohn der Magd soll nicht mit meinem Sohn, mit Jizchak, erben, lernst du), dass er wegen der Erbschaft mit Jizchak stritt und sagte, ich bin der Erstgeborene und erhalte den doppelten Anteil; sie gingen aufs Feld hinaus, da nahm er seinen Bogen und schoss Pfeile ab, wie wir sagen (Spr. 26,18), \u00bbwie wenn einer im Scherz Brandfackeln schleudert\u2026 und sagt, ich scherze nur\u00ab (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:10 Da sprach sie zu Abraham: Jage diese Magd und ihren Sohn fort; denn es soll der Sohn dieser Magd nicht erben mit meinem Sohne, mit Isaak. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Mit meinem Sohn,<\/strong> mit Jizchak, da er mein Sohn ist, auch wenn er nicht so w\u00fcrdig wie Jizchak w\u00e4re, oder w\u00fcrdig wie Jizchak, auch wenn er nicht mein Sohn w\u00e4re, w\u00fcrde dieser nicht verdienen, mit ihm zu erben; und um so weniger, mit meinem Sohn, mit Jizchak, da beides in ihm vereinigt ist (Bereschit Rabbah 53:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:11 Dies missfiel Abraham sehr, um seines Sohnes willen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Um seines Sohnes willen,<\/strong> weil er geh\u00f6rt, dass er entartet war (Bereschit Rabbah); der einfache Sinn ist, weil sie zu ihm gesprochen, er solle ihn wegschicken.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:12 Aber Gott sprach zu Abraham: Es braucht dir nicht zu missfallen um des Knaben willen und wegen deiner Magd; in allem, was dir Sara sagt, h\u00f6re auf ihre Stimme; denn von Isaak sollen die stammen, die deine Nachkommen genannt werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. H\u00f6re auf ihre Stimme,<\/strong> auf die Stimme des g\u00f6ttlichen Geistes in ihr; daraus lernen wir, dass Abraham an prophetischem Geiste Sara nachstand (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:13 Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volke machen, weil er dein Sohn ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:14 Da stand Abraham des Morgens fr\u00fch auf, nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser, gab es der Hagar, legte es auf ihre Schulter samt dem Kinde und schickte sie fort. Sie ging und irrte in der W\u00fcste Beerseba (Beer Scheba) umher. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Brot und einen Schlauch Wasser,<\/strong> aber nicht Silber und Gold; denn er hasste ihn, weil er entartet war (Tanchuma Schem.).<br \/>\n<br \/><strong>Und das Kind,<\/strong> auch das Kind legte er auf ihre Schulter; weil n\u00e4mlich Sara einen sch\u00e4dlichen Blick auf es gelegt hatte, ergriff es Fieber, und es konnte nicht zu Fu\u00df gehen (Bereschit Rabbah 53:13).<br \/>\n<br \/><strong>Sie ging und irrte umher,<\/strong> sie kehrte zu den G\u00f6tzen ihres Vaterhauses zur\u00fcck (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:15 Und das Wasser im Schlauche ging zu Ende. Da warf sie das Kind unter einen Strauch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Das Wasser ging zu Ende,<\/strong> weil Kranke viel zu trinken pflegen (Bereschit Rabbah 53:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:16 Und sie ging weg und setzte sich abseits, einen Bogenschu\u00df entfernt; denn sie sprach: Ich kann es nicht sehen, wie das Kind stirbt. Und so sa\u00df sie abseits, erhob ihre Stimme und weinte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Gegen\u00fcber,<\/strong> von ferne.<br \/>\n<br \/><strong>Bogenschussweite,<\/strong> <h>\u05db\u05de\u05d8\u05d7\u05d5\u05d9<\/h> <h>\u05e7\u05e9\u05ea<\/h> wie zwei Schuss (Bereschit Rabbah 53:13); <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d8\u05b7\u05d7\u05b2\u05d5\u05b5\u05d9<\/h> ist dies der Ausdruck f\u00fcr das Schie\u00dfen eines Pfeiles; <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b5\u05d8\u05b4\u05d9\u05d7\u05b7<\/h> in der Mischnasprache (Sanhedrin 46a), er kam zu seiner Frau, ist dem Bilde des Bogensch\u00fctzen entlehnt. Wenn du nun fragen wirst, es m\u00fcsste hei\u00dfen <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d8\u05b7\u05d7\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05e7\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05ea<\/h>? So wisse, dass es ein Gesetz ist, dass hier ein Waw eingeschoben wird, wie (Schir 2, 14)\u00bb in den Felsenspalten <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d7\u05b7\u05d2\u05b0\u05d5\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e1\u05bc\u05b6\u05dc\u05b7\u05e2<\/h>\u00ab von der Wurzel (Jes. 19, 17), \u00bbdas Land Juda wird f\u00fcr \u00c4gypten zum Schrecken <h>\u05dc\u05b0\u05d7\u05b8\u05d2\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> werden\u00ab, und von der Wurzel (Ps. 107, 27), \u00bbsie wanken <h>\u05d9\u05b8\u05d7\u05d5\u05b9\u05d2\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> und schwanken wie ein Trunkener\u00ab; ebenso (Ps. 65, 6) \u00bb<h>\u05e7\u05b7\u05e6\u05b0\u05d5\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05b6\u05e8\u05b6\u05e5<\/h> Enden der Erde\u00ab von der Wurzel <h>\u05e7\u05b8\u05e6\u05b6\u05d4<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Sie setzte sich in der Ferne hin,<\/strong> als er dem Tode nahe war, entfernte sie sich noch mehr.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:17 Und Gott h\u00f6rte die Stimme des Knaben, und ein Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? F\u00fcrchte dich nicht, denn Gott hat auf die Stimme des Knaben geh\u00f6rt, da wo er ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Die Stimme des Knaben,<\/strong> von hier lernen wir, dass des Kranken Gebet besser ist als das Gebet anderer f\u00fcr ihn und zuerst angenommen wird (Bereschit Rabbah 53:14).<br \/>\n<br \/><strong>Da, wo er ist,<\/strong> nach den Handlungen, die er jetzt tut, wird er gerichtet, und nicht nach dem, was er tun wird (Bereschit Rabbah 53:14); denn die Engel des Dienstes klagten an und sagten, Herr der Welt, f\u00fcr ihn, dessen Nachkommen deine Kinder durch Durst t\u00f6ten werden, willst du einen Brunnen emporsteigen lassen? Und Er antwortete ihnen, wie ist er jetzt, gerecht oder frevelhaft? Sie sagten, gerecht. Da sprach Er, nach seinen jetzigen Handlungen richte ich ihn; das bedeuten die Worte, da, wo er ist. Wann t\u00f6tete er Israel durch den Durst? Als Nebukadnezar sie wegf\u00fchrte, so hei\u00dft es (Jes. 21,14), \u00bbWeissagung \u00fcber Arab;\u2026 den Durstigen bringet Wasser entgegen\u00ab. Als man sie in der N\u00e4he der Araber vor\u00fcberf\u00fchrte, sagte Israel zu seinen Bezwingern, \u00bbwir bitten euch, bringet uns zu den S\u00f6hnen unseres Oheims Jischmael, sie werden sich \u00fcber uns erbarmen\u00ab, so steht dort, Karawanen der Dedanim, lies nicht <h>\u05d3\u05bc\u05b0\u05d3\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, sondern <h>\u05d3\u05d5\u05b9\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>. Diese kamen heraus, ihnen entgegen, und brachten ihnen gesalzenes Fleisch und Fische und aufgeblasene Schl\u00e4uche; Israel glaubte, diese seien mit Wasser gef\u00fcllt; wenn einer aber den Schlauch in den Mund nahm und ihn \u00f6ffnete, drang ihm die Luft ins Innere, und er starb (Tanchuma schem.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:18 Auf, nimm den Knaben und halte ihn fest bei der Hand, denn ich will ihn zu einem gro\u00dfen Volke machen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:19 Und Gott \u00f6ffnete ihre Augen, und sie sah einen Wasserbrunnen; sie ging hin, f\u00fcllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:20 Und Gott war mit dem Knaben; er wuchs heran und wohnte in der W\u00fcste und ward ein Bogensch\u00fctze. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Ein Bogensch\u00fctze,<\/strong> <h>\u05e8\u05d5\u05b9\u05d1\u05b6\u05d4<\/h> der Pfeile mit dem Bogen abschie\u00dft.<br \/>\n<br \/><strong>Bogensch\u00fctze<\/strong>, <h>\u05e8\u05d1\u05d4<\/h> <h>\u05e7\u05b7\u05e9\u05c1\u05bc\u05b8\u05ea<\/h> nach seinem Handwerk genannt, wie die Formen Eseltreiber <h>\u05d7\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05e8<\/h>, Kameltreiber <h>\u05d2\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05dc<\/h>, J\u00e4ger <h>\u05e6\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d3<\/h>; darum hat das <h>\u05e9<\/h> ein Dagesch. Er hielt sich in der W\u00fcste auf und beraubte die Wanderer; das ist, was geschrieben steht (16, 12), \u00bbseine Hand ist wider alle\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:21 Er wohnte in der W\u00fcste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Lande \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Aus dem Lande Mizraim,<\/strong> von dem Orte, wo sie gro\u00df geworden; so hei\u00dft es (16, 1), \u00bbsie hatte eine \u00e4gyptische Magd\u00ab; wie das Sprichwort sagt, wirf einen Stock in die Luft, er f\u00e4llt immer wieder auf die Wurzel zur\u00fcck (Bereschit Rabbah 53:15).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:22 Es war um dieselbe Zeit, da sprach Abimelech und sein Heerf\u00fchrer Pichol zu Abraham: Gott ist mit dir in allem, was du tust. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Gott ist mir dir,<\/strong> weil sie gesehen, dass er aus der N\u00e4he von Sedom unversehrt hervorgegangen und mit den K\u00f6nigen gek\u00e4mpft hatte und diese in seine Hand gefallen waren und seine Frau in seinem Alter noch bedacht worden war (Bereschit Rabbah 54:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:23 Schw\u00f6re mir nun hier bei Gott, dass du nicht treulos handeln willst an mir und meinen Kindern und Enkeln! Die Liebe, die ich dir erwiesen, sollst du auch mir erweisen und dem Lande, in dem du als Fremdling weilst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Und meinen Enkel,<\/strong> so weit geht das Erbarmen des Vaters \u00fcber den Sohn (Bereschit Rabbah 54:2).<br \/>\n<br \/><strong>Gleich der Gnade, die ich dir erwiesen habe,<\/strong> sollst du mir tun; dass ich n\u00e4mlich zu dir gesagt habe, siehe, mein Land liegt vor dir (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:24 Da sprach Abraham: Ich schw\u00f6re! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:25 Doch stellte Abraham Abimelech wegen des Wasserbrunnens zur Rede, den die Knechte Abimelechs sich mit Gewalt angeeignet hatten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Wies zurecht,<\/strong> <h>\u05d5\u05d4\u05d5\u05db\u05d7<\/h> rechtete mit ihm dar\u00fcber.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:26 Da sprach Abimelech: Ich wei\u00df nicht, wer das getan hat. Du hast mir nichts davon gesagt, auch habe ich bis heute nichts davon geh\u00f6rt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:27 Und Abraham nahm Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und beide schlossen einen Bund. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:28 Und Abraham stellte die sieben L\u00e4mmer besonders. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:29 Da sprach Abimelech zu Abraham: Was bedeuten diese sieben L\u00e4mmer, die du besonders gestellt hast? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:30 Und er antwortete: Die sieben L\u00e4mmer sollst du aus meiner Hand nehmen, damit es mir zum Zeugnis diene, dass ich diesen Brunnen gegraben habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Damit es mir sei,<\/strong> dies. <strong>Zum Zeugen,<\/strong> der Ausdruck <h>\u05dc\u05b0\u05e2\u05b5\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> f\u00fcr Zeugnis in der weiblichen Form, wie (31, 52) \u00bbZeuge <h>\u05e2\u05b5\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> sei die Stands\u00e4ule\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Dass ich den Brunnen gegraben,<\/strong> die Hirten von Abimelech hatten um ihn gestritten und gesagt, wir haben ihn gegraben; da sprachen sie zueinander, wer sich am Brunnen zeigt und das Wasser steigt empor, ihm entgegen, dem geh\u00f6rt er; da stieg das Wasser Abraham entgegen (Bereschit Rabbah 54:5). <\/p>\n<p><font size=\"5\">21:31 Darum nannte man diesen Ort Beerseba, weil sie dort beide geschworen hatten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:32 So schlossen sie einen Bund in Beerseba, und Abimelech und sein Heerf\u00fchrer Pichol machten sich auf und kehrten in das Land der Philister zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">21:33 Er aber pflanzte Tamarisken in Beerseba und verk\u00fcndete dort den Namen des Ewigen, des Gottes aller Zeiten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Einen Hain,<\/strong> Raw und Schmuel, der eine sagt, einen Obstgarten, um daraus die Fr\u00fcchte den G\u00e4sten zur Mahlzeit zu bringen; und der andere sagt, eine Herberge zur Verpflegung, und in ihr befanden sich alle Arten von Fr\u00fcchten (Sota 10a); wir finden den Ausdruck pflanzen <h>\u05e0\u05b0\u05d8\u05b4\u05d9\u05e2\u05b8\u05d4<\/h> auch bei Zelten, so hei\u00dft es (Dan. 11,45), \u00bber schl\u00e4gt die Zelte seines Baldachins auf\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Er verk\u00fcndete dort,<\/strong> durch jenen Hain wurde der Name des Heiligen, gelobt sei Er, Gott der ganzen Welt genannt; denn, nachdem sie gegessen und getrunken hatten, sagte er zu ihnen, lobet Ihn, von dem ihr gegessen hat; glaubt ihr, ihr habet von dem Meinigen gegessen; von Ihm, der da sprach, und das All entstand, habt ihr gegessen (Sota 10b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">21:34 Und Abraham weilte im Lande der Philister lange Zeit. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Viele Tage,<\/strong> mehr als in Chebron, in Chebron hielt er sich 25 Jahre auf und hier 26; denn 75 Jahre alt war er, als er aus Charan zog, \u00bbin jenem Jahre kam er und lie\u00df sich im Haine Mamre nieder\u00ab; vorher aber finden wir nicht, dass er sich niederlie\u00df, erst dort; aber an allen seinen Orten sonst war er wie ein Fremder, der lagerte, aufbrach und weiterzog, so hei\u00dft es (12, 6, 8), \u00bbAbram zog, brach von dort auf\u00ab; \u00bbes war Hungersnot, und Abram zog nach \u00c4gypten hinab\u00ab; in \u00c4gypten blieb er nur drei Monate; denn Pharao entlie\u00df ihn sofort wieder, und \u00bber zog nach seinen Z\u00fcgen\u00ab, bis er kam und sich im Haine Mamre in Chebron niederlie\u00df (13, 18); dort blieb er bis zur Zerst\u00f6rung von Sedom; unmittelbar darauf \u00bbbrach Abraham von dort auf\u00ab (20, 1) wegen der Schande Lots und kam in das Land Pelischtim; damals war er 99 Jahre alt; denn am dritten Tage nach seiner Beschneidung kamen die Engel zu ihm, das sind 25 Jahre; und hier steht \u00bbviele Tage\u00ab, mehr als die fr\u00fcheren; der Vers will aber nicht verh\u00fcllen, sondern erkl\u00e4ren; wenn es darum zwei oder mehr Jahre mehr gewesen w\u00e4ren, so h\u00e4tte er sie genannt; daraus ergibt sich, dass es nur ein Jahr mehr war, also 26 Jahre; darauf ging er von dort weg und kehrte nach Chebron zur\u00fcck; jenes Jahr war zw\u00f6lf Jahre vor der Bindung Isaaks. So lernen wir im Seder Olam (1).<\/p>\n<h2>Kapitel 22<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:1 Nach diesen Begebenheiten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er sprach: Hier bin ich! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22, 1. Nach diesen Begebenheiten,<\/strong> einige von unseren Lehrern sagen (Sanhedrin 89b), nach den Worten des Ankl\u00e4gers, der anklagte und sagte, von jeder Mahlzeit, die Abraham bereitet hat, hat er nicht einen Stier oder einen Widder vor Dir dargebracht; Er antwortete ihm, hat er irgend etwas getan, wenn nicht f\u00fcr seinen Sohn? Wenn ich aber zu ihm gesagt h\u00e4tte, opfere ihn vor mir, h\u00e4tte er ihn nicht zur\u00fcckgehalten; und manche sagen nach den Worten Jischmaels, der sich \u00fcber Jizchak r\u00fchmte, dass er mit 13 Jahren beschnitten worden und sich nicht gewehrt habe; da sagte Jizchak zu ihm, mit einem Glied willst du mich einsch\u00fcchtern? Wenn der Heilige, gelobt sei Er, zu mir sagen w\u00fcrde, opfere dich vor mir, w\u00fcrde ich nicht z\u00f6gern.<br \/>\n<br \/><strong>Hier bin ich,<\/strong> das ist die Antwort der Frommen; es ist dies ein Ausdruck der Demut und ein Ausdruck der Bereitwilligkeit (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:2 Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen Einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und geh hin in das Land Moria und bringe ihn dort zum Opfer dar auf einem der Berge, den ich dir sagen werde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Nimm doch,<\/strong> <h>\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> ist stets ein Ausdruck der Bitte, Er sprach zu ihm, ich bitte dich, bestehe mir diese Pr\u00fcfung, damit man nicht sage, an den fr\u00fcheren war nichts Wirkliches.<br \/>\n<br \/><strong>Deinen Sohn,<\/strong> er antwortete, \u00bbich habe zwei S\u00f6hne\u00ab; Er sprach, \u00bbdeinen einzigen\u00ab; er sagte, \u00bbdieser ist der einzige seiner Mutter, und dieser ist der einzige seiner Mutter\u00ab; Er sprach, \u00bbden du liebst\u00ab, er antwortete, \u00bbich liebe beide\u00ab; da sprach Er, \u00bbJizchak \u00ab (Sanhedrin 89b). Und warum offenbarte Er ihm dies nicht gleich? Um ihn nicht durch die Pl\u00f6tzlichkeit zu verwirren; seine Besinnung h\u00e4tte ihn verlassen und verwirrt werden k\u00f6nnen, und um ihm das Gebot teuer zu machen und ihm f\u00fcr jedes einzelne Wort Lohn zu geben (Bereschit Rabbah 55:7).<br \/>\n<br \/><strong>Land von Morija,<\/strong> Jeruschalajim, ebenso (II Chron. 3, 1), \u00bbdas Haus des Ewigen in Jeruschalajim auf dem Berge Morija zu bauen\u00ab; unsere Lehrer erkl\u00e4ren, weil von dort die Lehre ausgeht f\u00fcr Israel (Bereschit Rabbah); Onkelos \u00fcbersetzt es nach dem Opferdienst des R\u00e4ucherwerks, in dem Myrrhe, Narde und andere Gew\u00fcrze enthalten waren.<br \/>\n<br \/><strong>Und bringe ihn hinauf,<\/strong> Er sagte nicht zu ihm, schlachte ihn, weil der Heilige, gelobt sei Er, nicht wollte, dass er ihn schlachte, sondern auf den Berg bringe, um ihn zum Ganzopfer zu bereiten; und als er ihn hinaufgebracht hatte, sagte Er zu ihm, f\u00fchre ihn wieder hinab.<br \/>\n<br \/><strong>Einem der Berge,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er, l\u00e4sst die Frommen erst nachdenken; und dann offenbart Er ihnen; all dies, um ihren Lohn zu vermehren, ebenso (12, 1) \u00bbin das Land, das ich dir zeigen werde\u00ab; ebenso bei Jona (3,2), \u00bbund verk\u00fcnde ihr den Ruf\u00ab (Bereschit Rabbah 55:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:3 Da stand Abraham des Morgens fr\u00fch auf, machte seinen Esel zurecht und nahm seine beiden Diener mit sich und seinen Sohn Isaak; und er spaltete Holz f\u00fcr das Opfer, machte sich auf und ging an den Ort, den ihm Gott gesagt hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Stand fr\u00fch auf,<\/strong> war eifrig f\u00fcr das Gebot (Pess. 4a).<br \/>\n<br \/><strong>Er sattelte,<\/strong> er selbst und hie\u00df nicht einen seiner Diener; denn die Liebe beugt das Recht (Bereschit Rabbah 55:8).<br \/>\n<br \/><strong>Seine beide Diener,<\/strong> Jischmael und Elieser; denn ein vornehmer Mann darf sich nicht ohne zwei M\u00e4nner auf eine Reise begeben (P. d. R. Elies. 31), damit, wenn der eine gen\u00f6tigt ist, sich zu entfernen, der andere bei ihm sei.<br \/>\n<br \/><strong>Und spaltete,<\/strong> der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d5\u05b0\u05e6\u05b7\u05dc\u05bc\u05b7\u05d7<\/h>, wie (II Sam. 19, 18), \u00bbsie durchschritten den Jarden\u00ab, das ist der Ausdruck f\u00fcr spalten; spalten in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:4 Am dritten Tage erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Am dritten Tag,<\/strong> warum wartete Er und zeigte ihm denselben nicht sofort (einen Berg in der N\u00e4he)? Damit man nicht sage, Er habe ihn bet\u00e4ubt und pl\u00f6tzlich verwirrt und seinen Sinn getr\u00fcbt; h\u00e4tte er aber Zeit gehabt, in seinem Herzen zu \u00fcberlegen, so h\u00e4tte er es nicht getan (Tanchuma)<br \/>\n<br \/><strong>Er sah den Ort,<\/strong> er sah eine Wolke an den Berg gekn\u00fcpft (Bereschit Rabbah 56:1).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:5 Da sprach Abraham zu seinen Dienern: Bleibt ihr hier bei dem Esel; ich aber und der Knabe, wir wollen bis dorthin gehen, uns niederwerfen und dann zu euch zur\u00fcckkehren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Bis dahin,<\/strong> <h>\u05e2\u05d3<\/h> <h>\u05db\u05d4<\/h> d. h. einen kleinen Weg zu dem Orte, der vor uns liegt; der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah 56:2) sagt, ich will sehen, wo das sei, was der Ewige zu mir gesagt (15, 5), \u00bbso <h>\u05db\u05d4<\/h> wird deine Nachkommenschaft sein\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und wir werden zur\u00fcckkehren,<\/strong> er weissagte, dass sie beide wiederkehren w\u00fcrden (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:6 Und Abraham nahm das Holz f\u00fcr das Opfer und legte es auf seinen Sohn Isaak, nahm in seine Hand das Feuer und das Messer, und so gingen die beiden miteinander. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Das Messer,<\/strong> das Messer wird <h>\u05de\u05b7\u05d0\u05b2\u05db\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea<\/h> genannt, weil es Fleisch verzehrt; wie es hei\u00dft (Deut. 32,42), \u00bbmein Schwert verzehrt Fleisch\u00ab; und weil es das Fleisch zum Essen geeignet macht (Bereschit Rabbah 56:3). Andere Erkl\u00e4rung, dieses wird Maachelet genannt, weil Israel die Gabe seines Lohnes verzehrt (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Und sie gingen beide miteinander,<\/strong> Abraham, der wusste, dass er hinging, seinen Sohn zu opfern, ging ebenso willig und freudig wie Jizchak, der die Sache nicht bemerkte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:7 Da sagte Isaak zu seinem Vater Abraham: Vater! Und er antwortete: Hier bin ich, mein Sohn! Und er sprach: Hier ist Feuer und Holz, wo aber ist das Lamm zum Opfer? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:8 Und Abraham antwortete: Gott wird sich schon das Lamm zum Opfer ersehen, mein Sohn! \u2014 Und so gingen die beiden miteinander. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Wird sich das Lamm erw\u00e4hlen,<\/strong> d. h. ersehen und sich das Lamm erw\u00e4hlen; und wenn kein Lamm zum Ganzopfer da sein wird, meinen Sohn; obschon Jizchak jetzt verstand, dass er hinging, geopfert zu werden, gingen sie beide miteinander, mit gleichem Herzen. <\/p>\n<p><font size=\"5\">22:9 Sie kamen an den Ort, den ihm Gott gesagt hatte. Dort baute Abraham einen Altar, schichtete das Holz auf, band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar \u00fcber das Holz. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und band,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05e2\u05e7\u05d3<\/h> seine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe auf den R\u00fccken, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe zusammen nennt man Bindung (Schabbat 54a); <h>\u05e2\u05b2\u05e7\u05b5\u05d9\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> das ist dasselbe Wort wie (30, 39) \u00bbfu\u00dfgefleckt <h>\u05e2\u05b2\u05e7\u05d5\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab, deren Kn\u00f6chel wei\u00df waren an der Stelle, wo man sie bindet; daran wurden sie erkannt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:10 Und Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, \u2014 seinen Sohn zu schlachten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:11 Da rief ihm ein Engel des Ewigen vom Himmel zu und sprach: Abraham! Abraham! Und er antwortete. Hier bin ich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Abraham, Abraham,<\/strong> es ist der Ausdruck der Liebe, dass Er seinen Namen wiederholt (Bereschit Rabbah 56:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:12 Und er sprach: Lege nicht Hand an den Knaben und tue ihm nicht das Geringste! Denn jetzt habe ich erkannt, dass du gottesf\u00fcrchtig bist, da du mir deinen Sohn, deinen Einzigen, nicht verweigert hast. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Strecke nicht aus,<\/strong> um zu schlachten; da sagte er, dann w\u00e4re ich umsonst hierhergekommen, so will ich ihn wenigstens ritzen und etwas Blut von ihm herauskommen lassen; Er aber sprach, tue ihm nicht das Geringste, bringe ihm keinen Leibesfehler bei (Bereschit Rabbah 56:7).<br \/>\n<br \/><strong>Denn jetzt habe ich erkannt,<\/strong> R. Aba sagt, Abraham sagte vor Ihm, ich m\u00f6chte meine Rede vor Dir ausbreiten; fr\u00fcher sagtest Du zu mir, denn durch Jizchak wird dir Nachkommenschaft genannt werden; dann wieder sagtest Du, nimm doch deinen Sohn; jetzt sagst Du zu mir, strecke deine Hand nicht aus nach dem J\u00fcngling. Da sagte der Heilige, gelobt sei Er, zu ihm, (Ps. 89, 35) \u00bbich entweihe meinen Bund nicht, und den Ausspruch meiner Lippen \u00e4ndere ich nicht\u00ab; ich habe dir nicht gesagt, \u00bbschlachte ihn\u00ab, sondern \u00bbbringe ihn hinauf\u00ab; du hast ihn hinaufgebracht, so f\u00fchre ihn jetzt wieder hinab (Bereschit Rabbah 56:8).<br \/>\n<br \/><strong>Denn jetzt habe ich erkannt,<\/strong> von jetzt an kann ich dem Ankl\u00e4ger und den V\u00f6lkern antworten, die da fragen, was meine Liebe zu dir f\u00fcr einen Grund habe; jetzt habe ich freie Rede; denn sie sehen, dass du gottesf\u00fcrchtig bist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:13 Und Abraham erhob seine Augen und sah hinter sich einen Widder, der sich mit seinen H\u00f6rnern im Dickicht verwickelt hatte. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und brachte ihn zum Opfer, an seines Sohnes Stelle. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Siehe ein Widder,<\/strong> er war dazu bestimmt seit den sechs Tagen der Sch\u00f6pfung (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Nachdem,<\/strong> nachdem der Engel zu ihm gesprochen, strecke deine Hand nicht aus, sah er ihn, wie er festgehalten wurde; und darum \u00fcbersetzen wir im Targum, Abraham erhob hierauf seine Augen. (Andere Lesart: Nach der Aggada , nach allen Worten des Engels und des Ewigen und nach den Einw\u00e4nden Abrahams.)<br \/>\n<br \/><strong>Im Dickicht<\/strong> eines Baumes.<br \/>\n<br \/><strong>An den H\u00f6rnern,<\/strong> er lief zu Abraham; aber der Ankl\u00e4ger verwickelte ihn und hielt ihn durch B\u00e4ume auf (Pirke d. R. Elies. 31).<br \/>\n<br \/><strong>An Stelle seines Sohnes;<\/strong> nachdem es bereits hei\u00dft, \u00bber brachte ihn zum Ganzopfer dar\u00ab, fehlt nichts mehr im Verse; was bedeutet also noch, \u00bban Stelle seines Sohnes\u00ab? Nur, bei jeder Dienstverrichtung, die er mit ihm vollzog, betete und sagte er, m\u00f6ge es Dein Wille sein, dass dies so angerechnet werde, als w\u00e4re es an meinem Sohne vollzogen worden, als w\u00e4re mein Sohn geschlachtet, als w\u00e4re sein Blut gesprengt, (als w\u00e4re meinem Sohn die Haut abgezogen worden,) als w\u00e4re er verbrannt worden und Asche geworden (Bereschit Rabbah 56:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:14 Und Abraham nannte diesen Ort: \u00bbDer Ewige wird sehen,\u00ab wie man noch heute sagt: Auf dem Berge des Ewigen wird er gesehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Der Ewige sieht,<\/strong> der einfache Sinn ist wie der Targum, der Ewige wird diesen Ort erw\u00e4hlen und sich ausersehen, Seine Gegenwart daselbst wohnen zu lassen und Opfer daselbst darbringen zu lassen.<br \/>\n<br \/><strong>So dass heute gesagt wird,<\/strong> die sp\u00e4teren Geschlechter werden dar\u00fcber sagen, auf diesem Berge erscheint der Heilige, gelobt sei Er, Seinen Volke.<br \/>\n<br \/><strong>Heute, in den kommenden Tagen<\/strong>, wie \u00bbbis zum heutigen Tage\u00ab \u00fcberall im Verse; alle kommenden Geschlechter, die diesen Vers lesen, sagen bis zum heutigen Tage von dem Tag, an dem sie halten. Der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah) sagt, der Ewige sieht auf diese Bindung, um Israel in jedem Jahre zu verzeihen und vor der Strafe zu retten, so dass heute gesagt wird, in allen kommenden Geschlechtern, auf dem Berge des Ewigen ist die Asche von Jizchak sichtbar und zum S\u00fchnen bereit (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:15 Da rief ein Engel des Ewigen dem Abraham zum zweiten Male vom Himmel zu, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:16 Und sprach: Bei mir habe ich geschworen, ist der Spruch des Ewigen: Daf\u00fcr, dass du das getan und deinen Sohn, deinen Einzigen, mir nicht verweigert hast, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:17 Daf\u00fcr will ich dich segnen und deine Nachkommen zahlreich machen, gleich den Sternen des Himmels und dem Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Segnen, segnen werde ich,<\/strong> eines f\u00fcr den Vater und eines f\u00fcr den Sohn.<br \/>\n<br \/><strong>Vermehren, vermehren werde ich,<\/strong> eines f\u00fcr den Vater und eines f\u00fcr den Sohn (Bereschit Rabbah 56:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:18 Und segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle V\u00f6lker der Erde, zum Lohn daf\u00fcr, dass du meiner Stimme gehorcht hast. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:19 Und Abraham kehrte zu seinen Dienern zur\u00fcck; sie machten sich auf und gingen zusammen nach Beerseba, und Abraham blieb in Beerseba. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Abraham wohnte in Berscheba,<\/strong> es war dies keine wirkliche Niederlassung; denn er hatte sich in Chebron zw\u00f6lf Jahre vor der Bindung Jizchaks niedergelassen; er hatte Berscheba verlassen und war nach Chebron gegangen, wie es hei\u00dft (21, 34), \u00bbAbraham weilte im Lande Pelischtim viele Jahre\u00ab, mehr als die ersten von Chebron, n\u00e4mlich 26 Jahre, wie wir oben erkl\u00e4rt haben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:20 Nach diesen Begebenheiten wurde dem Abraham gemeldet: Wisse, auch Milka hat deinem Bruder Nachor Kinder geboren: <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Nach diesen Begebenheiten wurde berichtet,<\/strong> als er vom Berge Morija zur\u00fcckkehrte, dachte Abraham dar\u00fcber nach und sagte, wenn mein Sohn geopfert worden w\u00e4re, so w\u00e4re er (ich) kinderlos dahingegangen; ich h\u00e4tte ihn mit einer Frau von den T\u00f6chtern Aners, Eschkols und Mamres verheiraten sollen; da verk\u00fcndete ihm der Heilige, gelobt sei Er, dass Ribka als seine Gef\u00e4hrtin geboren sei; das bedeutet, nach diesen Worten, nach diesen Gedanken infolge der Bindung (Bereschit Rabbah 57:3).<br \/>\n<br \/><strong>Auch sie,<\/strong> auch sie hatte ihre Familien gleich den Familien Abrahams, zw\u00f6lf, aufgestellt; wie bei Abraham die zw\u00f6lf St\u00e4mme, die von Jaakob hervorgingen, acht S\u00f6hne der Herrinnen und vier S\u00f6hne der M\u00e4gde waren, so waren auch diese acht S\u00f6hne der Herrinnen und vier S\u00f6hne der Nebenfrauen (Bereschit Rabbah 57:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:21 Uz, den \u00c4ltesten, und Bus, dessen Bruder, und Kemuel, den Vater von Aram. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:22 Ferner: Ke\u00dfed, Chaso, Pildasch, Jidlaf und Bethuel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">22:23 Und Bethuel zeugte Rebekka (Ribkah). Diese acht gebar Milka dem Nachor, dem Bruder Abrahams. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Bethuel zeugte Ribka;<\/strong> alle diese Geschlechter stehen nur wegen dieses Verses.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">22:24 Auch sein Kebsweib, namens R\u00e9uma, hatte Kinder: Tebach, Gacham, Tachasch und Maachah. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 23<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:1 Das Lebensalter der Sara war hundert und siebenundzwanzig Jahre; dies die Lebensjahre der Sara. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>1, 23 <h>\u05d7\u05d9\u05d9<\/h> <h>\u05e9\u05e8\u05d4<\/h>. Es betrug das Leben Saras hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben Jahre,<\/strong> darum steht das Wort Jahr <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> bei jeder einzelnen Zahl, um dir zu sagen, dass jedes f\u00fcr sich gedeutet werden soll; mit 100 Jahren war sie wie mit 20 Jahren rein von S\u00fcnden; wie sie mit 20 Jahren nicht ges\u00fcndigt hatte, da sie bis dahin noch nicht verantwortlich gewesen, so war sie auch mit 100 Jahren ohne S\u00fcnde; und mit 20 Jahren war sie wie mit 7 Jahren an Sch\u00f6nheit (Bereschit Rabbah 58:1).<br \/>\n<br \/><strong>Die Lebensjahre Saras,<\/strong> alle gleich an G\u00fcte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:2 Und Sara starb zu Kirjath-Arba, dem heutigen Hebron, im Lande Kanaan; und Abraham ging hin und trauerte um Sara und beweinte sie. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. In Kirjat Arba,<\/strong> nach den vier Riesen; dir dort waren (Bereschit Rabbah 58:4). Achiman, Scheschai, Talmai und ihrem Vater; andere Erkl\u00e4rung, nach den vier Paaren, die dort begraben wurden, Mann und Frau, Adam und Chawa, Abraham und Sara, Jizchak und Ribka, Jakob und Lea (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Abraharm kam<\/strong> von Berscheba. <strong>Sara zu betrauern und sie zu beweinen;<\/strong> es schlie\u00dft sich der Tod Saras an die Bindung Isaaks an, weil durch die Nachricht von der Bindung, dass ihr Sohn zur Opferung bereit gewesen war und nur wenig daran gefehlt hatte, dass er geopfert wurde, ihr die Seele entfloh und sie starb (P. d. R. Elies. 32). <\/p>\n<p><font size=\"5\">23:3 Und Abraham erhob sich von der Seite der Verstorbenen und sprach zu den S\u00f6hnen Cheths: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:4 Ein fremder Beisa\u00df bin ich bei euch; gew\u00e4hrt mir ein Erbbegr\u00e4bnis bei euch, damit ich meine Tote, die vor mir liegt, begrabe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Ein Fremder und Beisasse bin ich bei euch,<\/strong> ein Fremder aus einem anderen Lande, und ich habe mich bei euch niedergelassen. Der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah 58:6) sagt, wenn ihr wollt, so bin ich ein Fremder; wenn aber nicht, so bin ich ein Einwohner und nehme (das Grab) nach dem Recht; denn der Heilige, gelobt sei Er, hat zu mir gesprochen (12, 7), \u00bbdeinen Nachkommen werde ich dieses Land geben\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Ein Erbbegr\u00e4bnis,<\/strong> Erbbesitz zum Begr\u00e4bnis.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:5 Da antworteten die S\u00f6hne Chets dem Abraham und sprachen zu ihm: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:6 H\u00f6re uns an, Herr! Ein F\u00fcrst Gottes bist du unter uns. In dem besten unserer Gr\u00e4ber begrabe deine Tote; niemand von uns wird dir seine Grabst\u00e4tte weigern zur Bestattung deiner Toten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Wird nicht zur\u00fcckhalten,<\/strong> <h>\u05dc\u05d0<\/h> <h>\u05d9\u05db\u05dc\u05d4<\/h> wird nicht verweigern, wie (Ps. 40, 12), \u00bbhalte Dein Erbarmen nicht zur\u00fcck <h>\u05ea\u05db\u05dc\u05d0<\/h>\u00ab, und wie (8,2), \u00bbder Regen wurde zur\u00fcckgehalten <h>\u05d5\u05d9\u05db\u05dc\u05d0<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:7 Da stand Abraham auf, verneigte sich vor dem Volke des Landes, vor den S\u00f6hnen Chets, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:8 Und er redete mit ihnen: Wenn es euer Wille ist, dass ich meine Tote, die vor mir liegt, begrabe, so h\u00f6ret mich an und bittet f\u00fcr mich bei Ephron, Zochars Sohn, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Eure Seele,<\/strong> euer Wille.<br \/>\n<br \/><strong>Bittet f\u00fcr mich,<\/strong> <h>\u05d5\u05e4\u05d2\u05e2\u05d5<\/h> ein Ausdruck f\u00fcr Bitte wie (Rut 1, 16), \u00bb<h>\u05ea\u05e4\u05d2\u05e2\u05d9<\/h> dringe nicht in mich\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:9 dass er mir die H\u00f6hle zu Machpela gebe, die ihm geh\u00f6rt und am Ende seines Feldes liegt; er gebe sie mir f\u00fcr den vollen Preis zum Erbbegr\u00e4bnis bei euch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Doppelh\u00f6hle,<\/strong> Unterhaus und Stockwerk dar\u00fcber; andere Erkl\u00e4rung, doppelt an Paaren (Eruwin 53a).<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcr volles Silber,<\/strong> vollkommenes, den ganzen Wert; so sagte auch David zu Arawna (I Chron. 21, 22), \u00bbf\u00fcr volles Silber\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:10 Ephron aber sa\u00df mitten unter den S\u00f6hnen Chets. Da antwortete Ephron der Chethite dem Abraham im Beisein der S\u00f6hne Chets vor allen, die in das Tor seiner Stadt kamen, folgenderma\u00dfen: <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Efron sa\u00df,<\/strong> ist ohne Waw geschrieben <h>\u05d9\u05e9\u05c1\u05b5\u05d1<\/h>; an jenem Tage hatten sie ihn zum Herrn \u00fcber sich eingesetzt (das war eine F\u00fcgung); um Abraham auszuzeichnen, der ihn brauchte, gelangte er zur Gr\u00f6\u00dfe (Bereschit Rabbah 58:7).<br \/>\n<br \/><strong>Vor allen, die zum Tor der Stadt<\/strong> (Ort der Volksversammlung) <strong>kamen;<\/strong> denn alle vers\u00e4umten ihre Arbeit und kamen, Sara Gutes zu erweisen (Bereschit Rabbah 58:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:11 Nicht doch, Herr, h\u00f6re mich an! Das Feld schenke ich dir und die H\u00f6hle, die darin ist, schenke ich dir auch; vor den Augen der S\u00f6hne meines Volkes schenke ich sie dir, begrabe deine Tote! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Nicht, mein Herr,<\/strong> du sollst es nicht f\u00fcr Geld erwerben.<br \/>\n<br \/><strong>Habe ich dir gegeben,<\/strong> siehe, es ist, als h\u00e4tte ich es dir schon gegeben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:12 Da verneigte sich Abraham vor dem Volke des Landes. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:13 Und er sprach zu Ephron im Beisein des Volkes des Landes: M\u00f6chtest du mich nur anh\u00f6ren! Ich zahle dir den Preis f\u00fcr das Feld, nimm es von mir an, alsdann will ich meine Tote daselbst begraben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Nur m\u00f6chtest du auf mich h\u00f6ren,<\/strong> du sagst zu mir, dass ich auf dich h\u00f6re und es umsonst annehme;<br \/>\n<br \/><strong>ich aber will das nicht<\/strong>; sondern m\u00f6chtest du auf mich h\u00f6ren, oh, m\u00f6chtest du auf mich h\u00f6ren.<br \/>\n<br \/><strong>Ich habe gegeben;<\/strong> in anderen Sprachen gegeben; es liegt bei mir bereit, oh, m\u00f6chte ich es dir schon gegeben haben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:14 Da antwortete Ephron dem Abraham und sprach zu ihm <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:15 H\u00f6re mich an, Herr! Ein St\u00fcck Landes im Werte von vierhundert Schekel Silbers, was bedeutet das zwischen mir und dir? Begrabe nur deine Tote! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Zwischen mir und dir,<\/strong> zwischen zwei Freunden wie wir, was hat es f\u00fcr einen Wert? Keinen!. Sondern lass den Handel und begrabe deine Tote.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:16 Und Abraham h\u00f6rte auf Ephron, und Abraham wog dem Ephron das Silber zu, von dem er im Beisein der S\u00f6hne Chets gesprochen hatte, vierhundert Schekel Silbers, gangbar beim Kaufmann. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Da wog Abraham an Efron,<\/strong> ist ohne Waw geschrieben <h>\u05e2\u05b6\u05e4\u05b0\u05e8\u05b9\u05df<\/h>, weil er viel versprochen und selbst wenig getan hatte (Bawa Metzia 87a); denn er nahm von ihm gro\u00dfe Schekel, das sind Zentner; so hei\u00dft es, gangbar beim Kaufmann, die \u00fcberall als Schekel angenommen werden (Bawa Metzia 87a); und an manchen Orten sind die Schekel gro\u00df, n\u00e4mlich Zentner; Zentner in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:17 So ward Ephrons Feld zu Machpela, das vor Mamre liegt, das Feld samt der H\u00f6hle in demselben, mit allen B\u00e4umen auf dem Felde, die in dem ganzen Bezirke ringsum standen, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Da ging \u00fcber,<\/strong> w\u00f6rtlich erhob sich; denn es war eine Erhebung f\u00fcr das Feld, dass es aus der Hand eines Gew\u00f6hnlichen in die Hand eines K\u00f6nigs \u00fcberging (Bereschit Rabbah 58:8); der einfache Sinn des Verses ist, das Feld und die H\u00f6hle darin und alle B\u00e4ume gingen in den Besitz Abrahams \u00fcber.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:18 Dem Abraham zum Eigentum vor den Augen der S\u00f6hne Chets, vor allen, die in das Thor der Stadt kamen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Vor allen, die zum Tor seiner Stadt kamen,<\/strong> inmitten aller und in Gegenwart aller eignete er es ihm zu.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">23:19 Sodann begrub Abraham seine Frau Sara in der H\u00f6hle auf dem Felde zu Machpela vor Mamre \u2014 das ist Hebron \u2014 im Lande Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">23:20 Also blieb das Feld mit der H\u00f6hle darin dem Abraham zum Erbbegr\u00e4bnis von den S\u00f6hnen Cheths. <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 24<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:1 Abraham war alt und betagt, und der Ewige hatte ihn in allem gesegnet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24, 1. Segnete Abraham mit allem,<\/strong> <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc<\/h> ist an Zahlenwert = <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05df<\/h>; und nachdem er einen Sohn hatte, lag ihm ob, ihn zu verheiraten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:2 Da sprach Abraham zu seinem Knechte, dem \u00c4ltesten seines Hauses, der \u00fcber alles, was sein war, schaltete. Lege doch deine Hand unter meine H\u00fcfte! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Dem \u00c4ltesten seines Hauses,<\/strong> <h>\u05d6\u05e7\u05df<\/h> <h>\u05d1\u05d9\u05ea\u05d5<\/h> weil <h>\u05d6\u05b8\u05e7\u05b5\u05df<\/h> mit <h>\u05d1\u05d9\u05ea<\/h> verbunden ist, wird <h>\u05d6\u05b0\u05e7\u05b7\u05df<\/h> punktiert.<br \/>\n<br \/><strong>Unter meine H\u00fcfte,<\/strong> weil der Schw\u00f6rende einen heiligen Gegenstand in die Hand nehmen muss, wie z. B. ein Buch der Torah oder Tefillin (Scheb. 38b), und die Beschneidung f\u00fcr ihn das erste Gebot gewesen und durch Schmerzen von ihm erworben worden war, darum war sie ihm teuer, und er bestimmte sie dazu (Bereschit Rabbah 59:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:3 Ich will dich schw\u00f6ren lassen bei dem Ewigen, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinem Sohne keine Frau nehmest von den T\u00f6chtern der Kanaaniter, in deren Mitte ich wohne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:4 Sondern in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft sollst du gehen und meinem Sohne Isaak eine Frau nehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:5 Und der Knecht sprach zu ihm: Vielleicht wird die Frau mir nicht in dieses Land folgen wollen; soll ich dann deinen Sohn in das Land zur\u00fcckf\u00fchren, aus dem du hergekommen bist? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:6 Da sprach Abraham zu ihm: H\u00fcte dich, meinen Sohn dorthin zur\u00fcckzuf\u00fchren! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:7 Der Ewige, der Gott des Himmels, der mich weggef\u00fchrt aus meines Vaters Haus und aus meinem Heimatlande, der mir verhei\u00dfen und zugeschworen hat: \u00bbDeinen Nachkommen will ich dieses Land geben\u00ab \u2014 Er wird seinen Engel vor dir hersenden, dass du meinem Sohne von dorther eine Frau nehmest. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Der Ewige, der Gott des Himmels, der mich aus meinem Vaterhause genommen,<\/strong> und er sagt nicht und der \u00bbGott der Erde\u00ab, aber oben hatte er so gesagt, \u00bbich will dich beschw\u00f6ren\u2026\u00ab Er wollte damit sagen, jetzt ist Er als Gott des Himmels und der Erde anerkannt, weil ich Seinen Namen im Munde der Menschen gel\u00e4ufig gemacht habe; aber als Er mich aus meinem Vaterhause nahm, war Er als Gott des Himmels und nicht als Gott der Erde erkannt, weil die Menschen Ihn nicht kannten und Sein Namen auf Erden nicht gel\u00e4ufig war (Bereschit Rabbah 59:7).<br \/>\n<br \/><strong>Aus meinem Vaterhause<\/strong> in Charan.<br \/>\n<br \/><strong>Und aus meinem Geburtslande<\/strong> Ur Kasdim.<br \/>\n<br \/><strong>Und der f\u00fcr mich gesprochen,<\/strong> zu meinem Nutzen, wie (I K\u00f6n. 2, 4) \u00bbdas Er f\u00fcr mich gesprochen\u00ab; und so jedes <h>\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> ,<h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h> und <h>\u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd<\/h> in Verbindung mit <h>\u05d3\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> m\u00fcssen mit \u00bb\u00fcber <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h>\u00ab (f\u00fcr) \u00fcbersetzt werden; der Targum sagt daf\u00fcr <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b7\u05d9<\/h>, <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05d5\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9<\/h>, <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05d5\u05b9\u05df<\/h>; denn neben <h>\u05d3\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> (zu jemandem sprechen) passt nicht der Ausdruck, <h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h>, <h>\u05dc\u05d5\u05b9<\/h>, <h>\u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd<\/h>, sondern <h>\u05d0\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd<\/h> ,<h>\u05d0\u05b5\u05dc\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> ,<h>\u05d0\u05b5\u05dc\u05b7\u05d9<\/h>, und der Targum sagt daf\u00fcr, <h>\u05e2\u05b4\u05de\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>, <h>\u05e2\u05b4\u05de\u05bc\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc<\/h>, <h>\u05e2\u05b4\u05de\u05bc\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05df<\/h>; aber neben <h>\u05d0\u05de\u05e8<\/h> passt der Ausdruck <h>\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> ,<h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h> und <h>\u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Und der mir zugeschworen<\/strong> zwischen den St\u00fccken (Bereschit Rabbah 59:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:8 Wenn jedoch die Frau dir nicht wird folgen wollen, so bist du des mir geleisteten Schwures ledig; nur f\u00fchre nicht meinen Sohn dorthin zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Dann wirst du frei sein von meinem Schwure,<\/strong> und nimm ihm eine Frau von den T\u00f6chtern Aners, Eschkols und Mamres (Kiddusch. 61b).<br \/>\n<br \/><strong>Nur meinen Sohn,<\/strong> <h>\u05e8\u05b7\u05e7<\/h> ist eine Einschr\u00e4nkung, mein Sohn kehrt nicht zur\u00fcck, aber mein Enkel Jaakob wird schlie\u00dflich zur\u00fcckkehren (Bereschit Rabbah 59:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:9 Und der Knecht legte seine Hand unter die H\u00fcfte Abrahams, seines Herrn, und schwur es ihm zu. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:10 Und der Knecht nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog aus, allerlei Kostbarkeiten seines Herrn in seiner Hand; so machte er sich denn auf und zog nach Mesopotamien, nach der Stadt Nachors. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Von den Kamelen seines Herrn,<\/strong> sie waren von anderen Kamelen zu unterscheiden, weil sie, mit Maulk\u00f6rben versehen, ausgingen, des Raubes wegen, damit sie nicht auf fremden Feldern weideten (Bereschit Rabbah 59:11).<br \/>\n<br \/><strong>Und alles Gute seines Herrn war in seiner Hand,<\/strong> er hatte f\u00fcr Jizchak eine Schenkungsurkunde geschrieben \u00fcber alles, was er hatte, damit sie sich beeilten, ihm ihre Tochter zu schicken (Bereschit Rabbah 59:11).<br \/>\n<br \/><strong>Aram der zwei Str\u00f6me,<\/strong> es lag zwischen zwei Str\u00f6men.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:11 Die Kamele lie\u00df er au\u00dferhalb der Stadt bei dem Wasserbrunnen sich lagern, zur Abendzeit, da die M\u00e4dchen herauskommen, um Wasser zu sch\u00f6pfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Er lie\u00df die Kamele niederknien,<\/strong> sich lagern (Bereschit Rabbah 59:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:12 Und er betete: Ewiger, Gott meines Herrn Abraham, f\u00fcge es doch heute so und erweise meinem Herrn Abraham Gnade! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:13 Siehe, ich stehe hier bei der Wasserquelle, und die T\u00f6chter der Leute dieses Ortes kommen heraus, um Wasser zu sch\u00f6pfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:14 Das M\u00e4dchen nun, zu dem ich spreche: Neige doch deinen Krug, dass ich trinke! und das antwortet: Trinke, und auch deine Kamele will ich tr\u00e4nken \u2014 die hast du deinem Knechte Isaak bestimmt, und daran will ich erkennen, dass du meinem Herrn Gnade erwiesen hast. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Sie hast Du bestimmt,<\/strong> sie ist seiner w\u00fcrdig; denn sie wird wohlt\u00e4tig sein und wert, in das Haus Abrahams einzutreten; der Ausdruck \u00bbbestimmt <h>\u05d4\u05b9\u05db\u05b7\u05d7\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8<\/h>\u00ab bedeutet soviel wie \u00bbausgew\u00e4hlt\u00ab; gebilligt in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Und daran m\u00f6chte ich erkennen,<\/strong> ist der Ausdruck der Bitte, tue mir dadurch kund.<br \/>\n<br \/><strong>Dass Du Gnade erwiesen hast,<\/strong> wenn sie von seiner Familie und seiner w\u00fcrdig sein wird, werde ich erkennen, dass Du Gnade erwiesen hast.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:15 Noch hatte er nicht ausgeredet, da kam Rebekka heraus, die dem Bethuel geboren worden war, dem Sohne der Milka, der Frau Nachors, des Bruders Abrahams, und ihren Krug hatte sie auf der Schulter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:16 Das M\u00e4dchen war sehr sch\u00f6n, eine Jungfrau, kein Mann hatte ihr beigewohnt. Sie stieg zur Quelle hinab, f\u00fcllte ihren Krug und kam herauf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Eine Jungfrau,<\/strong> unversehrt,<br \/>\n<br \/><strong>und ein Mann hatte sie nicht erkannt,<\/strong> auch nicht auf unnat\u00fcrliche Weise, weil die T\u00f6chter der V\u00f6lker ihre Unversehrtheit h\u00fcteten, sich aber in unnat\u00fcrlicher Weise Preisgaben, bezeugte er von dieser, dass sie vollkommen rein war (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Kruge schl\u00fcrfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Da lief der Knecht ihr entgegen,<\/strong> weil er sah, dass das Wasser zu ihr emporstieg (Bereschit Rabbah 60:5).<br \/>\n<br \/><strong>Lass mich doch schl\u00fcrfen,<\/strong> der Ausdruck f\u00fcr einen Schluck (Schabbat 77 a); schl\u00fcrfen in an deren Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:18 Sie sprach: Trinke, Herr! Und eilends lie\u00df sie den Krug in ihre Hand gleiten und gab ihm zu trinken. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Sie nahm den Krug herab,<\/strong> von ihrer Schulter.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:19 Als sie ihm genug zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Auch f\u00fcr deine Kamele will ich sch\u00f6pfen, bis dass sie genug getrunken haben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Bis vollendet haben,<\/strong> dieses <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h> hat die Bedeutung von <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h>, bis vollendet haben, gen\u00fcgend f\u00fcr ihren Bedarf; denn das ist die Vollendung ihres Trinkens, wenn sie f\u00fcr ihren Bedarf gen\u00fcgend getrunken haben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:20 Eilends leerte sie den Krug in die Tr\u00e4nkrinne aus, lief noch einmal zum Brunnen, um zu sch\u00f6pfen, und sch\u00f6pfte f\u00fcr alle seine Kamele. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Sie leerte,<\/strong> ist der Ausdruck f\u00fcr aussch\u00fctten, der h\u00e4ufig in der Sprache der Mischna vorkommt, (Abod. zar. 72a) wer von einem Gef\u00e4\u00df in das andere sch\u00fcttet; im Vers kommt \u00e4hnlich vor (Ps. 141, 8), \u00bbsch\u00fctte mein Leben nicht aus\u00ab; (Jes. 53, 12) \u00bbder dem Tode sein Leben preisgab\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Die Tr\u00e4nkrinne,<\/strong> ein hohler Stein, aus dem die Kamele trinken.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:21 Der Mann sah ihr voll Erstaunen zu, schwieg aber, um zu erfahren, ob der Ewige seinen Weg habe gl\u00fccken lassen oder nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Staunte,<\/strong> ist der Ausdruck f\u00fcr Bewunderung <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05d0\u05b4\u05d9\u05bc\u05d4<\/h>, wie (Jes. 6, 11), \u00bbbis die St\u00e4dte entsetzt sind, vor \u00d6de entsetzt ist\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Staunte,<\/strong> verwunderte sich und erschrak, weil er sah, wie sein Wort schon fast gelungen war, er aber nicht wusste, ob sie von er Familie Abrahams war oder nicht. Wundere dich aber nicht \u00fcber das <h>\u05ea<\/h> von <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d0\u05b5\u05d4<\/h>; denn bei jedem Wort, dessen erster Wurzelbuchstabe ein <h>\u05e9<\/h> ist, trennt, wenn es in der Hithpaelform spricht, das <h>\u05ea<\/h> die zwei Buchstaben der eigentlichen Wurzel, wie <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05dc<\/h> , <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d0\u05b5\u05d4<\/h> von der Wurzel <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05dd<\/h> ; <h>\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dc<\/h> von der Wurzel <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b8\u05de\u05b8\u05d4<\/h>; (Micha 6, 16) \u00bbdie Gesetze Omris wurden geh\u00fctet <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b5\u05e8<\/h> <h>\u05d7\u05bb\u05e7\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab, von der Wurzel <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b9\u05e8<\/h>; auch hier <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d0\u05b5\u05d4<\/h> von der Wurzel <h>\u05ea\u05bc\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4<\/h>; und ebenso wie du den Ausdruck <h>\u05de\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05dd<\/h> bei einem Menschen findest, der erschrickt und verstummt und nachdenkt, wie (Job 18, 20)\u00bb \u00fcber seinen Tag entsetzen <h>\u05e0\u05b8\u05e9\u05c1\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> sich die Sp\u00e4teren\u00ab; (Jer. 2, 12)\u00bb entsetzt euch, ihr Himmel <h>\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05de\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>\u00ab; (Dan. 4, 16) \u00bbwar eine Weile in Nachdenken versunken\u00ab; so erkl\u00e4re auch den Ausdruck <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05d0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> bei einem Menschen, der erschrocken ist und nachdenkt. Onkelos \u00fcbersetzt es als Ausdruck f\u00fcr Z\u00f6gern, der Mann wartete ab und blieb an derselben Stelle stehen, um zu sehen, ob der Ewige seinen Weg hatte gelingen lassen; man kann aber nicht mit trinken \u00fcbersetzen; denn es ist nicht die Wurzel von trinken, da in <h>\u05e9\u05ea\u05d9\u05d9\u05d4<\/h> kein <h>\u05d0<\/h> vorkommt.<br \/>\n<br \/><strong>Staunte \u00fcber sie,<\/strong> war \u00fcber sich verwundert, wie (20, 5), \u00bbsprich <strong>von **mir, er ist mein Bruder\u00ab, und wie (26, 7), \u00bbda fragten die Leute des Ortes **\u00fcber<\/strong> seine Frau\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:22 Als nun die Kamele genug getrunken hatten, nahm der Mann einen goldenen Nasenring heraus, einen halben Schekel an Gewicht, und zwei Spangen f\u00fcr ihre Arme, zehn Schekel an Gewicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Ein Beka<\/strong> <h>\u05d1\u05b6\u05e7\u05b7\u05e2<\/h> = 1\/2 Schekel, eine Andeutung f\u00fcr die Schekelspende Israels (Ex. 38, 26), \u00bbein Beka f\u00fcr den Kopf\u00ab (Targum Jeruschalmi).<br \/>\n<br \/><strong>Und zwei Armb\u00e4nder,<\/strong> eine Andeutung f\u00fcr die zwei eng verbundenen <h>\u05de\u05e6\u05d5\u05bc\u05de\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> Tafeln;<br \/>\n<br \/><strong>zehn Goldst\u00fccke ihr Gewicht,<\/strong> eine Andeutung f\u00fcr die zehn Gebote auf ihnen (Bereschit Rabbah 60:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:23 Und er sprach: Wessen Tochter bist du? Sage es mir doch! Ist in deines Vaters Haus Platz f\u00fcr uns zum \u00dcbernachten? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Er sprach, wessen Tochter bist du,<\/strong> nachdem er ihr sie gegeben hatte, fragte er sie, weil er auf das Verdienst Abrahams vertraute, dass der Heilige, gelobt sei Er, seinen Weg hatte gelingen lassen.<br \/>\n<br \/><strong>Zum \u00dcbernachten, eine<\/strong> \u00dcbernachtung (Bereschit Rabbah 60:6), <h>\u05dc\u05b4\u05d9\u05df<\/h> ist ein Hauptwort; sie aber sagte <h>\u05dc\u05b8\u05dc\u05d5\u05bc\u05df<\/h>, zu \u00fcbernachten, viele N\u00e4chte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:24 Und sie antwortete: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nachor geboren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Die Tochter Betuels,<\/strong> sie antwortete ihm auf das erste zuerst und auf das letzte zuletzt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:25 Und sie sprach: Stroh und Futter haben wir in F\u00fclle, auch ist Platz zum \u00dcbernachten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Futter,<\/strong> <h>\u05de\u05b4\u05e1\u05b0\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05d0<\/h> jede Nahrung f\u00fcr die Kamele wird Futter genannt, wie Stroh und Gerste.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:26 Da verneigte sich der Mann und warf sich vor dem Ewigen nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:27 Und er sprach: Gepriesen sei der Ewige, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Treue und Liebe meinem Herrn nicht entzogen hat! Mich hat der Ewige auf diesem Wege in das Haus der Verwandten meines Herrn gef\u00fchrt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Auf dem Weg,<\/strong> dem vorbereiteten Weg, dem geraden Weg, jenem Weg, den ich brauchte. Und so jedes <h>\u05dc<\/h>, <h>\u05d1<\/h> und <h>\u05d4<\/h>, die an die Spitze des Wortes treten und mit Patach punktiert sind, sprechen von einer bereits bekannten Sache, die schon an einer anderen Stelle erw\u00e4hnt ist, oder wenn an sich klar und erkenntlich ist, wovon die Rede ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:28 Und das M\u00e4dchen lief und erz\u00e4hlte im Hause ihrer Mutter, was sich zugetragen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Im Hause ihrer Mutter,<\/strong> es war die Sitte der Frauen, dass sie ein Haus hatten, in dem sie sich bei ihrer Arbeit aufhielten; und eine Tochter erz\u00e4hlt nur ihrer Mutter (Bereschit Rabbah 60:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:29 Rebekka aber hatte einen Bruder, namens Laban; und Laban lief zu dem Manne hinaus zur Quelle. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Da lief,<\/strong> warum lief er und wozu lief er? <strong>Als er den Nasenring sah,<\/strong> dachte er, das ist ein reicher Mann, und er richtete seine Augen auf das Verm\u00f6gen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:30 Als er n\u00e4mlich den Nasenring und die Spangen an den Armen seiner Schwester sah und die Worte seiner Schwester Rebekka h\u00f6rte: So hat der Mann zu mir gesprochen, da eilte er zu dem Manne hin, der noch bei den Kamelen an der Quelle stand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Bei den Kamelen,<\/strong> sie zu h\u00fcten, wie (18, 8), \u00bber stand bei ihnen, sie zu bedienen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:31 Und er sprach: Komm herein, Gesegneter des Ewigen! Warum stehst du drau\u00dfen? Ich habe das Haus aufger\u00e4umt, und es ist auch Platz f\u00fcr die Kamele! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Ich habe das Haus ausger\u00e4umt,<\/strong> von G\u00f6tzen (Bereschit Rabbah 60:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:32 Da kam der Mann in das Haus; man sattelte die Kamele ab, gab den Kamelen Stroh und Futter, auch Wasser, seine F\u00fc\u00dfe und die F\u00fc\u00dfe der Leute, die bei ihm waren, zu waschen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Er band auf,<\/strong> l\u00f6ste ihren Maulkorb, der ihren Mund verschloss, dass sie nicht auf dem Weg auf fremden Feldern weideten (Bereschit Rabbah 60:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:33 Darauf wurde ihm zu essen vorgesetzt. Er aber sprach: Ich esse nicht eher, als bis ich meine Sache vorgebracht habe. Und er antwortete: So rede denn! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Bis ich gesprochen,<\/strong> dieses <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h> bedeutet soviel wie <h>\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h> und <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>, wie (49,10), \u00bbbis Schilo kommt\u00ab; das ist, was unsere Weisen s. A. (Rosch. hasch. 3a) gesagt, <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> hat vier Bedeutungen, und eine ist <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h> = <h>\u05d0\u05b4\u05d9<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:34 Und er sprach: Ich bin ein Knecht Abrahams. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:35 Der Ewige hat meinen Herrn reich gesegnet, dass er gro\u00df geworden; er gab ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und M\u00e4gde, Kamele und Esel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:36 Nun hat Sara, die Frau meines Herrn, nachdem sie schon alt geworden, meinem Herrn einen Sohn geboren, und diesem schenkte er alles, was sein war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Er gab ihm alles, was er hatte,<\/strong> er zeigte ihnen die Urkunde der Schenkung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:37 Und mein Herr lie\u00df mich schw\u00f6ren und sprach: Du sollst meinem Sohne keine Frau nehmen von den T\u00f6chtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>37. Du sollst keine Frau von den T\u00f6chtern des Kenaani nehmen,<\/strong> wenn du nicht erst in das Haus meines Vaters gehst und sie dir nicht folgen will.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:38 Sondern zu meines Vaters Haus und zu meinen Verwandten sollst du gehen und meinem Sohne eine Frau nehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:39 Ich sprach zu meinem Herrn: Vielleicht wird mir die Frau nicht folgen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39. Vielleicht wird die Frau nicht gehen,<\/strong> <h>\u05d0\u05b5\u05dc\u05b7\u05d9<\/h> ist ohne Waw geschrieben (= zu mir), Elieser hatte eine Tochter und bem\u00fchte sich, einen Anlass herbeizuf\u00fchren, dass Abraham zu ihm sage, er wolle sich zu wenden, seine Tochter mit Isaak zu verheiraten; aber Abraham sprach zu ihm, mein Sohn ist gesegnet, und du bist verw\u00fcnscht; und verw\u00fcnscht verbindet sich nicht mit gesegnet (Bereschit Rabbah 59:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:40 Da sprach er zu mir: Der Ewige, vor dem ich gewandelt bin, er wird seinen Engel mit dir senden und deinen Weg gl\u00fccken lassen, dass du meinem Sohne eine Frau nehmest von meinen Verwandten und aus meines Vaters Hause. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:41 Nur dann bist du frei von dem mir geleisteten Eide, wenn du zu meinen Verwandten gekommen, wenn man sie dann dir nicht geben will, dann bist du frei von dem Eide. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:42 Nun kam ich heute zu der Quelle und betete: Ewiger, Gott meines Herrn Abraham, o m\u00f6chtest du doch den Weg gl\u00fccken lassen, den ich gehe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>42. Ich kam heute,<\/strong> heute zog ich aus, und heute kam ich an; von hier geht hervor, dass die Erde sich unter ihm zusammengezogen (Sanhedrin 95a). R. Acha sagt, sch\u00f6ner ist das Gespr\u00e4ch der Knechte der V\u00e4ter vor dem Ewigen als die Lehre der Kinder; denn, siehe, der Abschnitt von Elieser steht doppelt in der Torah, und viele Grunds\u00e4tze der Lehre sind nur angedeutet (Bereschit Rabbah 60:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:43 Siehe, ich stehe hier bei der Wasserquelle; das M\u00e4dchen nun, das herauskommt zu sch\u00f6pfen, und zu dem ich spreche: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:44 Und das zu mir spricht: Trinke du, und auch f\u00fcr deine Kamele will ich sch\u00f6pfen, das soll die Frau sein, die der Ewige f\u00fcr den Sohn meines Herrn bestimmt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>44. Sowohl du,<\/strong> <h>\u05d2\u05bc\u05b7\u05dd<\/h> f\u00fcgt die M\u00e4nner bei ihm hinzu.<br \/>\n<br \/><strong>Bestimmt hat,<\/strong> erw\u00e4hlt und bezeichnet hat; und das ist immer der Sinn von <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05db\u05b8\u05d7\u05b8\u05d4<\/h> im Vers, eine Sache klarstellen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:45 Noch hatte ich nicht aufgeh\u00f6rt zu mir zu reden da kam Rebekka mit ihrem Krug auf der Schulter heraus; sie stieg zur Quelle hinab und sch\u00f6pfte. Ich sprach zu ihr: Lass mich doch trinken! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>45. Bevor ich vollendet hatte,<\/strong> bevor ich vollende; so wird immer die gleichzeitige Gegenwart ausgedr\u00fcckt; zuweilen wendet er die Form der Vergangenheit an, und er h\u00e4tte schreiben k\u00f6nnen <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05dc\u05b4\u05d9\u05ea\u05b4\u05d9<\/h>, und zuweilen die Form der Zukunft; wie (Job 1, 5); \u00bbdenn Job pflegte zu sprechen\u00ab, das ist die Form der Vergangenheit; (dort) \u00bbso pflegte Job zu tun\u00ab, ist die Form der Zukunft; der Sinn ist in beiden F\u00e4llen die gleichzeitige Gegenwart, denn Job sagte in jener Zeit, \u00bbvielleicht haben meine Kinder ges\u00fcndigt,\u2026 und tat gleichzeitig so\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:46 Da nahm sie eilends ihren Krug herunter und sprach: Trinke, und auch deine Kamele will ich tr\u00e4nken. Ich trank, und sie tr\u00e4nkte auch die Kamele. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:47 Da fragte ich sie. Wessen Tochter bist du? Und sie antwortete. Die Tochter Bethuels, des Sohnes Nachors, den ihm Milka geboren. Da legte ich den Ring an ihre Nase und die Spangen an ihre Arme. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>47. Ich fragte\u2026 und legte,<\/strong> er \u00e4nderte die Reihenfolge; denn er hatte zuerst gegeben und dann gefragt; nur, damit sie ihn mit seinen eigenen Worten fangen und sagen k\u00f6nnten, wie konntest du ihr geben, da du noch nicht wusstest, wer sie sei.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:48 Und ich verneigte mich und warf mich vor dem Ewigen nieder und pries den Ewigen, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg gef\u00fchrt, dass ich die Tochter des Bruders meines Herrn f\u00fcr seinen Sohn zum Weibe nehme. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:49 Wollt ihr nun meinem Herrn Liebe und Treue erweisen, so sagt es mir, und wenn nicht, so sagt es mir auch, dass ich mich zur Rechten oder zur Linken wende. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>49. Nach rechts,<\/strong> von den T\u00f6chtern Jischmaels,<br \/>\n<br \/><strong>nach links,<\/strong> von den T\u00f6chtern Lots, der zur Linken (n\u00f6rdlich) von Abraham wohnte (Bereschit Rabbah 60:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:50 Da antworteten Laban und Bethuel und sprachen: Von dem Ewigen ist die Sache ausgegangen; wir k\u00f6nnen dir weder B\u00f6ses noch Gutes sagen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>50. Da antwortete Laban und Betuel,<\/strong> er war ein B\u00f6sewicht, da er sich beeilte, vor seinem Vater zu antworten.<br \/>\n<br \/><strong>Wir k\u00f6nnen nichts zu dir sagen,<\/strong> um uns in dieser Sache zu weigern, weder durch eine Antwort mit einem b\u00f6sen Worte, noch durch eine Antwort mit einem w\u00fcrdigen und einleuchtenden Worte, weil nach deinen Worten die Sache vom Ewigen ausgegangen ist, der sie dir gef\u00fcgt hat.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:51 Hier ist Rebekka vor dir, nimm sie und zieh hin, dass sie dem Sohne deines Herrn zur Frau werde, wie der Ewige gesprochen hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:52 Als nun der Knecht Abrahams ihre Worte vernahm, warf er sich vor dem Ewigen zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>52. B\u00fcckte er sich zur Erde,<\/strong> von hier geht hervor, dass man f\u00fcr ein gute Nachricht dem Ewigen dankt (Bereschit Rabbah 60:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:53 Und der Knecht holte silbernes und goldenes Geschmeide und Gew\u00e4nder hervor und gab sie der Rebekka, und andere Kostbarkeiten schenkte er ihrem Bruder und ihrer Mutter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>53. Sch\u00f6ne Geschenke,<\/strong> <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b4\u05d2\u05b0\u05d3\u05bc\u05b8\u05e0\u05b9\u05ea<\/h> soviel wie \u00bbK\u00f6stliches \u00ab(Schir 7, 14); er hatte verschiedene Fr\u00fcchte des Landes Israel mitgebracht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:54 Darauf a\u00dfen sie und tranken, er und die Leute, die bei ihm waren, und blieben dort \u00fcber Nacht. Und als sie des Morgens aufstanden, sprach er: Entlasst mich zu meinem Herrn! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>54. Sie \u00fcbernachteten,<\/strong> <h>\u05dc\u05b4\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> im Vers bedeutet immer das \u00dcbernachten w\u00e4hrend einer Nacht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:55 Da sagte ihr Bruder und ihre Mutter: Lasse das M\u00e4dchen noch ein Jahr oder zehn Monate bei uns bleiben, dann mag sie ziehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>55. Da sagten ihr Bruder und ihre Mutter,<\/strong> und wo war Betuel? Er hatte verhindern wollen, da war ein Engel gekommen und hatte ihn get\u00f6tet (Bereschit Rabbah 60:12).<br \/>\n<br \/><strong>Ein Jahr,<\/strong> <h>\u05d9\u05de\u05d9\u05dd<\/h> ein Jahr, wie (Levit. 25,29) \u00bbein Jahr w\u00e4hre das Recht der Einl\u00f6sung\u00ab; denn so viel Zeit gibt man einer Jungfrau, zw\u00f6lf Monate, um sich mit Schmuck zu versorgen (Bereschit Rabbah 60:12).<br \/>\n<br \/><strong>Oder zehn Monate,<\/strong> <h>\u05e2\u05e9\u05d5\u05e8<\/h> = zehn Monate; solltest du aber <h>\u05d9\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> w\u00f6rtlich mit einigen Tagen \u00fcbersetzen, so wisse, es ist nicht die Art der Bittenden, erst um wenig zu bitten und zu sagen, wenn du das nicht willst, so gib uns noch mehr als das.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:56 Er aber sprach zu ihnen. Haltet mich nicht auf, da der Ewige meinen Weg hat gl\u00fccken lassen, entlasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:57 Da sagten sie: Wir wollen das M\u00e4dchen rufen und sie selbst befragen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>57. Dass wir ihren Mund fragen,<\/strong> von hier geht hervor, dass man eine Frau nur mit ihrem Einverst\u00e4ndnis verheirate (Bereschit Rabbah 60:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:58 Sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Und sie antwortete: Ja! ich will. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>58. Sie sagte, ich werde gehen,<\/strong> von mir selbst aus, auch wenn ihr nicht wollt (Bereschit Rabbah 60:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:59 Da lie\u00dfen sie ihre Schwester Rebekka und ihre Amme und Abrahams Knecht mit seinen Leuten ziehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Liebe Schwester, m\u00f6gest du zu tausend Myriaden werden, und m\u00f6gen deine Nachkommen das Tor ihrer Feinde einnehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>60. Du m\u00f6gest zu Tausenden von Myriaden werden,<\/strong> du und deine Nachkommen, ihr m\u00f6get jenen Segen empfangen, der zu Abraham auf dem Berge Morija gesprochen worden ist, (22, 17) \u00bbvermehren werde ich deine Nachkommen\u2026\u00ab m\u00f6ge es der Wille des Ewigen sein, dass jene Nachkommen von dir stammen und nicht von einer anderen Frau.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:61 Da machten sich Rebekka und ihre Dienerinnen auf, ritten auf den Kamelen und folgten dem Manne. Und der Knecht nahm Rebekka und zog von dannen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">24:62 Isaak war eben von einem Gange nach dem Brunnen Lachai-Roi heimgekommen, \u2014 er wohnte im S\u00fcdlande. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>62. Von einer Reise zum Brunnen des Lebendigen Schauenden,<\/strong> er war hingegangen, um seinem Vater Abraham Hagar zu bringen, damit er sie heirate (Bereschit Rabbah 60:14).<br \/>\n<br \/><strong>Wohnte im Lande des S\u00fcdens,<\/strong> in der N\u00e4he jenes Brunnens, so hei\u00dft es (20, 1), \u00bbAbraham brach von dort auf nach dem Lande des S\u00fcdens und wohnte zwischen Kadesch und Schur\u00ab; und dort war der Brunnen, wie geschrieben (16, 14), \u00bbsiehe, er ist zwischen Kadesch und Bared\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:63 Und Isaak ging gegen Abend hinaus, um auf dem Felde zu beten. Da erhob er seine Augen und sah Kamele kommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p>**63. Zu beten, ** <h>\u05dc\u05e9\u05d5\u05d7<\/h> ist ein Ausdruck f\u00fcr Gebet (Bereschit Rabbah 60:14), wie (Ps. 102, 1), \u00bbgie\u00dft er sein Gebet aus\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:64 Auch Rebekka erhob ihre Augen und sah Isaak; da lie\u00df sie sich vom Kamele herab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>64. Sie sah Jizchak,<\/strong> sie sah, wie sch\u00f6n er war, und erstaunte \u00fcber ihn (Bereschit Rabbah 60:15).<br \/>\n<br \/><strong>Und sie sank herab,<\/strong> <h>\u05d5\u05ea\u05e4\u05dc<\/h> sie lie\u00df sich zur Erde hingleiten; wie der Targum \u00fcbersetzt, sie beugte sich herab; sie neigte sich zur Erde, ohne dass sie bis zur Erde gelangte, wie (V. 14), \u00bbneige doch deinen Krug\u00ab, beuge herab; \u00bbEr neigte die Himme\u00abl (Ps. 18, 10), Er beugte herab; es ist der Ausdruck f\u00fcr \u00bbzur Erde hinneigen\u00ab; \u00e4hnlich (Ps. 37, 24), \u00bbwenn er sinkt, so st\u00fcrzt er nicht\u00ab; das hei\u00dft, wenn er sich auch zur Erde neigt, so erreicht er doch nicht den Boden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:65 Und sie sprach zum Knechte: Wer ist der Mann dort auf dem Felde, der uns entgegen geht? Und der Knecht antwortete: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verh\u00fcllte sich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>65. Sie bedeckte sich,<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05db\u05bc\u05b8\u05e1<\/h> Form des Hitpael, passiv wie (35, 8), \u00bbsie ward begraben <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05e7\u05bc\u05b8\u05d1\u05b5\u05e8<\/h>\u00ab; (I Sam. 4, 18) \u00bbund es zerbrach <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05d1\u05b5\u05e8<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:66 Der Knecht erz\u00e4hlte Isaak alle Dinge, die er ausgef\u00fchrt hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>66. Der Knecht erz\u00e4hlte,<\/strong> er teilte ihm die Wunder mit, die ihm geschehen waren, dass sich die Erde unter ihm zusammengezogen und dass ihm Ribka durch sein Gebet begegnet war (Bereschit Rabbah 60:15).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">24:67 Und Isaak f\u00fchrte sie in das Zelt seiner Mutter Sara. Er nahm Rebekka, sie ward seine Frau und er gewann sie lieb. Und Isaak tr\u00f6stete sich \u00fcber den Verlust seiner Mutter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>67. Ins Zelt seiner Mutter Sara,<\/strong> er brachte sie ins Zelt, und sie ward seiner Mutter Sara gleich, das hei\u00dft, sie wirkte wie seine Mutter Sara; denn, solange Sara lebte, brannte ein Licht von Erew Schabbat bis Erew Schabbat, und ruhte Segen auf dem Teige, und war eine Wolke an das Zelt gekn\u00fcpft; als sie starb, h\u00f6rten diese auf; als Ribka kam, kamen sie wieder (Bereschit Rabbah 60:16).<br \/>\n<br \/><strong>Nach seiner Mutter,<\/strong> es ist so bei den Menschen, solange die Mutter des Mannes lebt, schlie\u00dft er sich ihr an; wenn sie gestorben ist, tr\u00f6stet er sich mit seiner Frau (P. d. R. Elies. 32)<\/p>\n<h2>Kapitel 25<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:1 Und Abraham nahm wieder eine Frau, namens Ketura. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25, 1. Ketura,<\/strong> <h>\u05e7\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> das ist Hagar, sie wurde Ketura genannt, weil ihre Handlungen lieblich wie R\u00e4ucherwerk waren und weil sie ihre T\u00fcre zugebunden hatte, dass sie n\u00e4mlich keinen geheiratet hatte seit dem Tage, da sie sich von Abraham getrennt hatte (Bereschit Rabbah 61).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:2 Diese gebar ihm Simran, Jokschan, Medan, Midian, Jischbak und Schnach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:3 Jokschan zeugte Scheba und Dedan, und Dedans S\u00f6hne waren die Aschurim, Letuschim und Leamim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Aschurim und Letuschim,<\/strong> Namen der H\u00e4upter von V\u00f6lker (Bereschit Rabbah 61:5); den Targum Onkelos kann ich nicht mit den Worten des Verses vereinigen; denn er erkl\u00e4rt mit <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b4\u05e8\u05b0\u05d9\u05b8\u05df<\/h> Lagern; solltest du allerdings einwenden, es k\u00f6nne nicht so sein, wegen des Aleph; dieses geh\u00f6rt aber nicht zum Stamm; und wir haben Worte, an deren Spitze kein Aleph steht und an deren Spitze ein Aleph hinzugef\u00fcgt wird, wie (Amos 7, 7) \u00bbMauer nach dem Senkblei <h>\u05d0\u05b2\u05e0\u05b8\u05da\u05b0<\/h>\u00ab, das von <h>\u05e0\u05b0\u05db\u05b5\u05d4<\/h> , \u00bban den F\u00fc\u00dfen geschlagen\u00ab (II Sam. 4, 4), kommt; und wie (II K\u00f6n. 4,2), \u00bbein \u00d6lkrug <h>\u05d0\u05b8\u05e1\u05d5\u05bc\u05da\u05b0<\/h>\u00ab, das von <h>\u05e1\u05b7\u05db\u05b0\u05ea\u05bc\u05b0<\/h>, \u00bbwasche und salbe dich\u00ab (Rut 3, 3), kommt;<br \/>\n<br \/><strong>und Letuschim<\/strong> waren Besitzer von Zelten, die sich dahin und dorthin zerstreuten und weiterzogen, ein jeder in den Zelten seiner Wohnung; so sagt er (I Sam. 30, 16), \u00bbsiehe, sie sind \u00fcber die Fl\u00e4che des ganzen Landes zerstreut\u00ab; denn Lamed und Nun werden miteinander getauscht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:4 Midians S\u00f6hne waren: Epha, Epher, Chanoch, Abida und Eldaa. Alle diese waren S\u00f6hne der Ketura. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:5 Und Abraham gab Isaak alles, was er hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Abraham gab. .<\/strong>., R. Nechemja sagt, den Segen als Testament; denn der Heilige, gelobt sei Er, hatte zu Abraham gesprochen, werde zum Segen, die Segnungen seien in deine Hand gegeben, zu segnen, wen du willst; und Abraham \u00fcbergab sie Jizchak (Bereschit Rabbah 61:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:6 Den S\u00f6hnen seiner Kebsweiber aber gab Abraham Geschenke und schickte sie bei seinen Lebzeiten von seinem Sohne Isaak hinweg gen Osten, in das Ostland. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Der Nebenfrauen,<\/strong> <h>\u05d4\u05e4\u05d9\u05dc\u05d2\u05e9\u05d9\u05dd<\/h> ist ohne Jud geschrieben; denn es war nur <strong>eine<\/strong> Nebenfrau; Hagar war Ketura (Bereschit Rabbah); Frauen haben eine Ketuba (Heiratsurkunde), Nebenfrauen sind ohne Ketuba, wie wir in Sanhedrin (21a) bei den Frauen und Nebenfrauen von David sagen.<br \/>\n<br \/><strong>Gab Abraham Geschenke,<\/strong> unsere Lehrer erkl\u00e4ren, den Namen der Unreinheit (den Schl\u00fcssel zu irdischen Kr\u00e4ften) \u00fcbergab er ihnen (Sanhedrin 91a); andere Erkl\u00e4rung: was ihm um Saras willen gegeben worden war, und die anderen Geschenke, die ihm gegeben worden waren, alles gab er ihnen; denn er wollte davon keinen Nutzen haben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:7 Und dies sind die Lebensjahre Abrahams, die er gelebt hat: hundert f\u00fcnf und siebzig Jahre. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Hundert Jahre und siebzig Jahre und f\u00fcnf Jahre,<\/strong> mit 100 Jahren wie mit 70 und mit 70 wie mit 5 ohne S\u00fcnde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:8 Sodann verschied Abraham und starb in einem gl\u00fccklichen Alter, alt und lebenssatt, und ging zu seinen Volksgenossen ein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:9 Seine S\u00f6hne Isaak und Ismael begruben ihn in der H\u00f6hle Machpela, auf dem Felde Ephrons, des Sohnes Zochars, des Chethiten, das vor Mamre liegt, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Jizchak und Jischmael,<\/strong> von hier geht hervor, dass Jischmael sich gebessert hatte und Jizchak den Vorrang einr\u00e4umte; das ist das gute Greisenalter, das bei Abraham erw\u00e4hnt wird (Bereschit Rabbah 38:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:10 Auf dem Felde, das Abraham von den S\u00f6hnen Chets gekauft hatte. Dort wurden Abraham und seine Frau Sara begraben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:11 Nach dem Tode Abrahams segnete Gott seinen Sohn Isaak und Isaak wohnte bei dem Brunnen Lachai-Roi. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Nach dem Tode Abrahams segnete<\/strong>\u2026, Er tr\u00f6stete ihn mit dem Trost f\u00fcr Trauernde (Sota 14a); andere Erkl\u00e4rung: obschon der Heilige, gelobt sei Er, die Segnungen Abraham \u00fcbergeben hatte, f\u00fcrchtete sich dieser, Jizchak zu segnen, weil er Esaw von ihm hervorgehen sah, da sagte er, es komme der Herr der Segnungen und segne den, der wohlgef\u00e4llig ist in Seinen Augen; darum kam der Heilige, gelobt sei Er, und segnete ihn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:12 Dies sind die Nachkommen Ismaels, des Sohnes Abrahams, den Hagar, die \u00c4gypterin, die Magd der Sara, dem Abraham geboren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:13 Dies sind die Namen der S\u00f6hne Ismaels, ihren Namen und ihrer Geschlechtsfolge nach: Der Erstgeborene Ismaels Nebajoth, dann Kedar, Adbe\u00e9l, Mibsam, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Mit ihren Namen nach ihren Geschlechtern,<\/strong> die Reihenfolge ihrer Geburt, jedes einen nach dem anderen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:14 Mischma, Dumah, Massa, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:15 Chadad, Thema, Jetur, Naphisch und Kedmah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:16 Dies sind die S\u00f6hne Ismaels und dies ihre Namen nach ihren Geh\u00f6ften und ihren Zeltlagern, zw\u00f6lf F\u00fcrsten nach ihren St\u00e4mmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. In ihren Geh\u00f6ften,<\/strong> St\u00e4dten ohne Mauer; der Targum darauf bedeutet, in ihren offenen St\u00e4dten <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e4\u05b7\u05e6\u05b0\u05d7\u05b5\u05d4\u05d5\u05b9\u05df<\/h>; sie waren offen; von <h>\u05de\u05b0\u05e4\u05d5\u05bc\u05e6\u05bc\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, wie (Ps. 98, 4) \u00f6ffnet den Mund und jubelt <h>\u05e4\u05bc\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05e8\u05b7\u05e0\u05bc\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:17 Und dies sind die Lebensjahre Ismaels: hundert sieben und drei\u00dfig Jahre; sodann verschied er und starb und ging zu seinen Volksgenossen ein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und das sind die Lebensjahre Jischmaels,<\/strong> R. Chija b. Aba sagt, warum wird die Zahl der Jahre Jischmaels angegeben? Um damit die Jahre Jaakobs bestimmen zu k\u00f6nnen; von den Jahren Jischmaels lernen wir, dass sich Jaakob im Lehrhause Ebers 14 Jahre aufhielt, als er sich von seinem Vater trennte, bevor er zu Laban kam; denn als sich Jaakob von seinem V\u00e4ter trennte, starb Jischmael; so steht (28,9), \u00bbEsaw ging zu Jischmael\u2026\u00ab wie es am Ende des Abschnittes \u00bbMegilla nikraat\u00ab (Megila 17a) erkl\u00e4rt wird. (Raschi bringt die Stelle am Ende von Toldot.)<br \/>\n<br \/><strong>Er verschied,<\/strong> <h>\u05d5\u05d9\u05d2\u05d5\u05e2<\/h> der Ausdruck verscheiden wird nur nur bei Gerechten angewandt (Bab. b. 16b)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:18 Und sie wohnten von Chavila an bis Schur, das vor \u00c4gypten liegt, bis nach Assyrien hin. Angesichts aller ihrer Br\u00fcder lie\u00dfen sie sich nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Liess er sich nieder,<\/strong> wohnte er; wie (Richt. 7,12) Midjan, Amalek und die S\u00f6hne des Ostens lagerten im Tale. Hier gebraucht er den Ausdruck sich niederlassen <h>\u05e0\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> (eigentlich fallen), und an anderer Stelle (16, 12) sagt er, \u00bbangesichts aller seiner Br\u00fcder wird er wohnen\u00ab; solange Abraham nicht gestorben war, wohnte <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05df<\/h> er; als Abraham gestorben war, fiel er <h>\u05e0\u05b8\u05e4\u05b8\u05dc<\/h> (Bereschit Rabbah 62:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:19 Dies sind die Nachkommen Isaaks, des Sohnes Abrahams: Abraham hatte Isaak gezeugt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19 <h>\u05ea\u05d5\u05dc\u05d3\u05ea<\/h>. Und das sind die Nachkommen Jizchaks,<\/strong> Jaakob und Esaw, die im Abschnitt genannt sind.<br \/>\n<br \/><strong>Abraham zeugte Jizchak<\/strong> nachdem der Heilige, gelobt sei Er, ihm den Namen Abraham gegeben, zeugte er Jizchak; andere Erkl\u00e4rung, dadurch, dass der Vers geschrieben hat, Jizchaks, des Sohnes von Abraham, musste er sagen, Abraham zeugte Jizchak, weil die Sp\u00f6tter jenes Zeitalters sagten, durch Abimelech ist Sara Mutter geworden; denn so viele Jahre wohnte sie mit Abraham zusammen und wurde nicht Mutter durch ihn; was tat der Heilige, gelobt sei Er? Er formte die Gesichtsz\u00fcge Jizchaks gleich denen Abrhams, so dass jeder bezeugte, Abraham ist der Vater von Jizchak; und das bedeuten hier die Worte: Jizchak war der Sohn Abrahams; denn es wird bezeugt, dass Abraham der Vater von Jizchak war (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:20 Isaak aber war vierzig Jahre alt, als er Rebekka, die Tochter des Aram\u00e4ers Bethu\u00eal, aus Paddan-Aram, die Schwester des Aram\u00e4ers Laban, zur Frau nahm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. War vierzig Jahre alt,<\/strong> denn, als Abraham vom Berge Morija kam, wurde ihm verk\u00fcndet, dass Ribka geboren sei; und Jizchak war damals 37 Jahre alt, da in jener Zeit Sara starb und zwischen der Geburt Isaaks und der Bindung, als Sara starb, 37 Jahre lagen; denn sie war 90 Jahre alt, als Jizchak geboren wurde, und 127, als sie starb, wie es hei\u00dft, (23:1) \u00bbes betrugen die Lebensjahre Saras \u2026\u00ab, also war Jizchak damals 37 Jahre alt; und damals wurde Ribka geboren; er wartete drei Jahre auf sie, bis sie zur Heirat f\u00e4hig war, und heiratete sie (Seder 1.)<br \/>\n<br \/><strong>Die Tochter Betuels von Padan Aram, die Schwester Labans,<\/strong> steht denn bis jetzt noch nicht, dass sie die Tochter Betuels und die Schwester Labans von Padan Aram war? Nur, um ihr Lob zu verk\u00fcnden, dass sie die Tochter eines B\u00f6sewichtes und die Schwester eines B\u00f6sewichtes war und dass ihr Heimatsort aus B\u00f6sewichtern bestand und sie doch nicht von ihren Werken lernte (Bereschit Rabbah 63:4).<br \/>\n<br \/><strong>Von Padan Aram;<\/strong> weil es zwei Aram gab, Aram an den zwei Str\u00f6men und Aram Zoba, nennt er das Land, Padan; vom Ausdruck \u00bbRindergespann <h>\u05e6\u05b6\u05de\u05b6\u05d3<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05e7\u05b8\u05e8<\/h>\u00ab(I Sam. 11, 7), was der Targum mit <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05d3\u05bc\u05b7\u05df<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b4\u05d9\u05df<\/h> von Rindern \u00fcbersetzt; manche erkl\u00e4ren Padan Aram mit \u00bbGefilde von Aram\u00ab (Hosch. 12, 13); im Arabischen nennt man ein Feld Padan.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:21 Da betete Isaak zum Ewigen f\u00fcr seine Frau, denn sie war unfruchtbar. Und der Ewige lie\u00df sich von ihm erbitten, und seine Frau Rebekka f\u00fchlte sich Mutter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Da flehte,<\/strong> er mehrte und wiederholte sein Gebet.<br \/>\n<br \/><strong>Er erh\u00f6rte ihn,<\/strong> lie\u00df sich erflehen, nahm wohlgef\u00e4llig auf und gew\u00e4hrte; ich meine, jeder Ausdruck <h>\u05e2\u05ea\u05e8<\/h> bedeutet wiederholen und mehren; ebenso (Jech. 8, 11) \u00bbeine dichte Wolke von R\u00e4ucherwerk\u00ab, viel Rauch stieg empor; ebenso (dort 35, 13), \u00bbihr habt eure Worte gegen mich gemehrt <h>\u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e2\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05e8\u05b0\u05ea\u05bc\u05b6\u05dd<\/h>\u00ab; ebenso (Spr. 27, 6), \u00bbzu viel sind die K\u00fcsse des Feindes\u00ab, sie erscheinen zu viel und sind zur Last; aufladen in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Seiner Frau gegen\u00fcber,<\/strong> er stand in dieser Ecke und betete, und sie stand in jener Ecke und betete (Bereschit Rabbah 63:5).<br \/>\n<br \/><strong>Da erh\u00f6rte ihn,<\/strong> und nicht sie; denn es gleicht nicht das Gebet eines Frommen, der ein Sohn eines Frommen ist, dem Gebet eines Frommen, der ein Sohn eines B\u00f6sewichtes ist, darum ihn und nicht sie (Jebam. 64a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:22 Es stie\u00dfen sich aber die Kinder in ihrem Leibe, da sprach sie: Wenn dem so ist, wozu lebe ich dann? Und sie ging hin, den Ewigen zu befragen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Da stie\u00dfen sich,<\/strong> notwendigerweise sagt dieser Vers, erkl\u00e4ret mich, da er verschlossen l\u00e4sst was dieses Sto\u00dfen bedeutet, und ferner schreibt, \u00bbwenn es so ist, warum dann ich\u00ab. Unsere Lehrer erkl\u00e4ren das Wort als Laufen; wenn ihre Mutter an den Pforten der Torah von Schem und Eber vor\u00fcberging, lief Jaakob und bewegte sich, um hinauszukommen; wenn sie aber an Pforten des G\u00f6tzendienstes vor\u00fcberging, bewegte sich Esaw, um hinauszukommen (Bereschit Rabbah 63:6); andere Erkl\u00e4rung: sie stie\u00dfen einander und stritten um den Besitz der beiden Welten (Jalk.)<br \/>\n<br \/><strong>Und sie sprach, wenn es so ist,<\/strong> so gro\u00df der Schmerz der Mutterschaft ist.<br \/>\n<br \/><strong>Warum dann ich,<\/strong> w\u00fcnschte ich und betete ich um Mutterschaft (Bereschit Rabbah 63:6).<br \/>\n<br \/><strong>Und sie ging zu befragen,<\/strong> ins Lehrhaus von Schem (Bereschit Rabbah 63:6).<br \/>\n<br \/><strong>Den Ewigen zu befragen,<\/strong> dass Er ihr verk\u00fcnde, was zuletzt f\u00fcr sie sein werde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:23 Und der Ewige sprach zu ihr: Zwei V\u00f6lker sind in deinem Leibe, zwei St\u00e4mme scheiden sich aus deinem Scho\u00dfe. Ein Stamm wird m\u00e4chtiger, als der andere, der gro\u00dfe wird dem kleinen dienen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Und der Ewige sprach zu ihr,<\/strong> durch einen Boten; zu Schem wurde es gesagt in g\u00f6ttlichen Geist, und er sagte es ihr (Bereschit Rabbah 63:7).<br \/>\n<br \/><strong>Zwei V\u00f6lker sind in deinem Inneren,<\/strong> <h>\u05d2\u05d5\u05b9\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> Stolze steht geschrieben (und wir lesen <h>\u05d2\u05d9\u05d9\u05dd<\/h>), das ist Antoninus und Rabbi, auf deren Tisch niemals weder Rettich noch Kopfsalat fehlte, weder im Sommer noch im Winter (Abod. zar. 11a).<br \/>\n<br \/><strong>Und zwei Nationen,<\/strong> unter <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05dd<\/h> ist nicht anderes als Herrschaft zu verstehen (dort 2b).<br \/>\n<br \/><strong>Werden sich von deiNnem Scho\u00dfe trennen,<\/strong> vom Scho\u00dfe an trennen sie sich, dieser zu seiner Bosheit und jener zu seiner Aufrichtigkeit.<br \/>\n<br \/><strong>Wird st\u00e4rker sein als die andere Nation,<\/strong> sie werden nicht gleich sein an Gr\u00f6\u00dfe; wenn der eine sich erhebt, sinkt der andere; so hei\u00dft es (Jech. 26, 2), \u00bbich f\u00fclle mich von der zerst\u00f6rten\u00ab; Zor f\u00fcllte sich nur an der Zerst\u00f6rung von Jeruschalajim (Megillah 6a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:24 Als nun ihre Zeit kam zu geb\u00e4ren, siehe da waren Zwillinge in ihrem Leibe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Ihre Tage waren voll,<\/strong> aber bei Tamar steht (38, 27), \u00bbes war zur Zeit, da sie gebar\u00ab, ihre Tage waren nicht voll; denn sie gebar sie mit sieben Monaten.<br \/>\n<br \/><strong>Und siehe, Zwillinge<\/strong>, <h>\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05de\u05b4\u05dd<\/h> ohne Aleph, und bei Tamar <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> mit Aleph, weil beide fromm waren; hier aber war der eine fromm und der andere ein B\u00f6sewicht (Bereschit Rabbah 63:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:25 Und der erste kam heraus, r\u00f6tlich, am ganzen K\u00f6rper wie ein h\u00e4rener Mantel, und sie nannten ihn Esau (Esav.) <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Rot,<\/strong> das war ein Zeichen, dass er Blut vergie\u00dfen w\u00fcrde (Bereschit Rabbah 63:8).<br \/>\n<br \/><strong>Ganz wie ein haariger Mantel,<\/strong> voll Haar, wie ein wollenes Tuch, das voll Haar ist; haariger Stoff in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Man nannte ihn Esaw,<\/strong> alle nannten ihn so, weil er vollst\u00e4ndig entwickelt und mit seinem Haar ausgestattet war wie einer, der viele Jahre alt ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:26 Dann kam sein Bruder heraus, mit der Hand Esaus Ferse haltend, und man nannte ihn Jakob. Isaak aber war sechzig Jahre alt, als sie geboren wurden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Und dann kam sein Bruder zur Welt,<\/strong> ich habe einen aggadischen Midrasch geh\u00f6rt, der den Vers nach dem einfachen Sinn erkl\u00e4rt; mit Recht hielt er ihn fest, um ihn zur\u00fcckzuhalten; denn Jaakob war zuerst gezeugt worden und Esaw nach ihm; geh und lerne von einem Rohr, das eine enge \u00d6ffnung hat; lege zwei Steine hinein, einen nach dem anderen; der zuerst hineingekommen, kommt zuletzt wieder heraus; und der zuletzt hineingekommen, kommt zuerst heraus; daraus ergibt sich, Esaw, der zuletzt gebildet worden, kam zuerst zur Welt; und Jaakob, der zuerst gebildet worden, kam zuletzt zur Welt; darum wollte Jaakob ihn zur\u00fcckhalten, damit er zuerst geboren werde, wie er auch zuerst gebildet worden; dass er den Mutterscho\u00df erschlie\u00dfe und die Erstgeburt rechtlich erhalte (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Die Ferse Esaws,<\/strong> ein Zeichen, dass der eine (Esaw) nicht Zeit haben werde, seine Herrschaft zu vollenden, da werde sich schon der andere (Jaakob) erheben und sie ihm nehmen.<br \/>\n<br \/><strong>Er nannte ihn Jaakob,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er, Er sprach, ihr habt euerem Erstgeborenen einen Namen gegeben, so will auch ich meinem Erstgeborenen einen Namen geben; das bedeuten die Worte: \u00bbEr nannte ihn Jaakob\u00ab. Andere Erkl\u00e4rung: sein Vater nannte ihn Jaakob nach dem Anfassen der Ferse <h>\u05e2\u05b5\u05e7\u05b6\u05d1<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>War sechzig Jahre alt,<\/strong> zehn Jahre, nachdem er sie geheiratet hatte, bis sie 13 Jahre alt und zur Mutterschaft f\u00e4hig war, und noch zehn Jahre harrte und wartete er auf sie, wie sein Vater Sara gegen\u00fcber getan; als sie da nicht Mutter wurde, wusste er, dass sie unfruchtbar war, und er betet f\u00fcr sie; aber eine Magd wollte er nicht nehmen, weil er auf dem Berge Morija zum fehlerlosen Ganzopfer geheiligt worden war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:27 Als nun die Knaben heranwuchsen, wurde Esau ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes, Jakob aber war sanft und blieb im Zelt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Wuchsen heran, da ward Esaw;<\/strong> solange sie klein waren, konnten sie an ihren Handlungen noch nicht unterschieden werden, und keiner achtete auf sie, wie ihr Charakter sei; als sie aber 13 Jahre alt wurden, da sonderte sich der eine zu den Lehrh\u00e4usern ab, und der andere wandte sich dem G\u00f6tzendienste zu (Bereschit Rabbah 63:10).<br \/>\n<br \/><strong>Der die Jagd versteht,<\/strong> seinen Vater mit seinem Mund zu fangen und zu betr\u00fcgen; er fragte ihn, Vater, wie verzehntet man Salz und Stroh; da dachte der Vater, dass er es mit den Geboten genau nehme (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Ein Mann des Feldes,<\/strong> wie der einfache Sinn ist, ein Mensch, der m\u00fc\u00dfig geht und mit seinem Bogen Gewild und V\u00f6gel jagt.<br \/>\n<br \/><strong>Aufrichtig,<\/strong> in all diesem nicht erfahren; wie sein Herz, so war sein Mund; wer nicht scharfsinnig zum Betr\u00fcgen ist, wird <h>\u05ea\u05b8\u05dd<\/h> genannt.<br \/>\n<br \/><strong>Der in Zelten wohnte,<\/strong> im Zelte von Schem und im Zelte von Eber (Bereschit Rabbah 63:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:28 Und Isaak liebte Esau, denn er a\u00df von seinem Wildpret; Rebekka aber liebte Jakob. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. In seinem Munde,<\/strong> nach dem Targum im Munde von Jizchak; der Midrasch (Bereschit Rabbah 63:10) sagt, im Munde von Esaw, er fing ihn mit seinen Worten und betrog ihn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:29 Einst kochte Jakob ein Gericht, da kam Esau ganz ermattet vom Felde heim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Da bereitete zu,<\/strong> ist ein Ausdruck f\u00fcr kochen, wie der Targum \u00fcbersetzt.<br \/>\n<br \/><strong>Und er war matt,<\/strong> vom Morden, wie es hei\u00dft (Jer. 4, 31), \u00bbmeine Seele ist matt ob der Erschlagenen\u00ab (Bereschit Rabbah 63:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:30 Und Esau sprach zu Jakob: Lass mich doch schlingen von dem Roten, dem Roten da, denn ich bin matt! \u2014 Darum nannte man ihn Edom. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Lass mich verschlingen,<\/strong> ich will den Mund \u00f6ffnen, und du gie\u00dfe mir viel hinein (Bereschit Rabbah); wie wir gelernt haben (Schabbat 155b), man darf das Kamel nicht stopfen, aber es verschlingen machen.<br \/>\n<br \/><strong>Von dem Roten, Roten,<\/strong> rote Linsen; an jenem Tage war Abraham gestorben, damit er nicht sehe, wie sein Enkel Esaw zur Entartung hinausgehe; und das w\u00e4re kein gutes Greisenalter, wie es ihm der Heilige, gelobt sei Er, verhei\u00dfen hatte, f\u00fcr ihn gewesen; darum verk\u00fcrzte der Heilige, gelobt sei Er, seine Jahre um f\u00fcnf Jahre; denn Jizchak lebte 180 Jahre, und er nur 175; und da kochte Jaakob Linsen, um dem trauerden Jizchak der erste Mahlzeit zu reichen; warum aber Linsen? Weil sie dem Rad gleichen; denn die Trauer ist ein Rad, das in der Welt umhergeht (Bereschit Rabbah). Und ferner, wie Linsen keinen Mund haben (kreisrund und ohne Einschnitt sind), so hat auch der Trauernde keinen Mund, da er nicht sprechen darf; und darum ist Gebrauch, dem Trauernden zur ersten Mahlzeit Eier zu essen zu geben, weil sie rund sind und keinen Mund haben; denn auch der Trauernde hat keinen Mund, wie wir in Moed katon (21b) sagen, der Trauernde erwidere w\u00e4hrend der ganzen ersten drei Tage keinem Menschen den Gru\u00df, und um so mehr gr\u00fc\u00dfe er nicht selbst zuerst; von 3 bis 7 darf er erwidern, gr\u00fc\u00dfe aber nicht zuerst \u2026 Alter Raschitext.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:31 Da sprach Jakob: Verkaufe mir jetzt gleich dein Erstgeburtsrecht! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Verkaufe mir heute,<\/strong> nach dem Targum, gleich dem heutigen Tag; wie der Tag klar ist, so verkaufe mir mit einem klaren Verkauf.<br \/>\n<br \/><strong>Deine Erstgeburt,<\/strong> weil der Opferdienst durch den Erstgeborenen ausgef\u00fchrt wurde, sagte Jaakob, dieser B\u00f6sewicht ist nicht w\u00fcrdig, dem Heiligen, gelobt sei Er, Opfer darzubringen (Bereschit Rabbah 63:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:32 Da sprach Esau: Siehe, ich gehe dem Tode entgegen, was soll mir da das Erstgeburtsrecht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Siehe, ich gehe zum Sterben,<\/strong> es wankt und weicht das Recht der Erstgeburt; denn der Opferdienst wird nicht f\u00fcr immer bei den Erstgeborenen sein; sondern der Stamm Levi wird ihn erhalten; und ferner sagte Esaw, was ist die Eigenschaft dieses Opferdienstes? Da antwortete er ihm, so viel Verwarnungen, Strafen und Todesverschuldungen sind damit verbunden wie jene, die wir gelernt haben (Sanhedrin 22b), folgende sind todeschuldig: die Wein getrunken haben, die ihr Haar haben wild wachsen lassen; und er sagte, wenn ich dadurch zum Tode gehe, wie sollte ich daran Wohlgefallen haben?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">25:33 Und Jakob sprach: Schw\u00f6re mir jetzt gleich! Er schwur es ihm und verkaufte sein Erstgeburtsrecht an Jakob. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">25:34 Und Jakob gab Esau Brot und ein Gericht Linsen, er a\u00df, trank, stand auf und ging; so verschm\u00e4hte Esau das Erstgeburtsrecht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Und Esaw verachtete,<\/strong> der Vers bezeugt seine Bosheit, dass er den Dienst des Ewigen verachtete.<\/p>\n<h2>Kapitel 26<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:1 Und es war Hungersnot im Lande, eine andere als die fr\u00fchere Hungersnot, die in den Tagen Abrahams gewesen; da zog Isaak zu Abimelech, dem K\u00f6nige der Philister, nach Gerar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:2 Und der Ewige erschien ihm und sprach: Ziehe nicht nach \u00c4gypten hinab; bleibe in dem Lande, das ich dir sagen werde! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26, 2. Ziehe nicht nach Mizraim hinab;<\/strong> denn seine Absicht war, nach Mizraim hinabzuziehen, wie sein Vater in den Tagen der Hungersnot dorthin hinabgegangen war; da sprach Er zu ihm, ziehe nicht nach Mizraim hinab; denn du bist ein fehlerloses Ganzopfer, und das Ausland ist nicht passend f\u00fcr dich (Bereschit Rabbah 64:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:3 Halte dich in diesem Lande eine Zeit lang auf, so will ich mit dir sein und dich segnen, denn dir und deinen Nachkommen will ich alle diese L\u00e4nder geben und den Schwur aufrecht halten, den ich deinem Vater Abraham geschworen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Diese<\/strong> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc<\/h> wie <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc\u05bc\u05b6\u05d4<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:4 Ich will deine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel machen und deinen Nachkommen alle diese L\u00e4nder geben, und segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle V\u00f6lker der Erde, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Es werden sich mit deinen Nachkommen segnen,<\/strong> ein Mensch spricht zu seinem Sohn, deine Nachkommen m\u00f6gen wie die Nachkommen von Jizchak sein; das bedeutet es \u00fcberall im Vers, und folgendes ist die Quelle f\u00fcr alle Stellen, (48, 20) \u00bbmit dir wird Israel segnen, sprechend, es mache dich der Ewige wie Efraim und Menasche\u00ab, und auch bei der Verw\u00fcnschung finden wir so, (Num. 5, 27) \u00bbdie Frau werde zur Verw\u00fcnschung\u00ab; wer seinen Feind verw\u00fcnscht, sagt, \u00bbwerde wie jene\u00ab; ebenso (Jes. 65,15), \u00bbihr machet euren Namen zum Schwur\u00ab; denn, wer schw\u00f6rt, sagt, ich will wie jener sein, wenn ich so und so getan habe (Sifre Num. 6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:5 Zum Lohne daf\u00fcr, dass Abraham auf meine Stimme geh\u00f6rt, und beobachtet hat meine Vorschriften, meine Gebote, meine Gesetze und Lehren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Weil Abraham auf meine Stimme geh\u00f6rt hat,<\/strong> als ich ihn pr\u00fcfte.<br \/>\n<br \/><strong>Und meine Obhut wahrte, <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05de\u05e8<\/h> <h>\u05de\u05e9\u05de\u05e8\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> Verbote, welche von der \u00dcbertretung der Verwarnungen der Torah fernhalten; wie die zweiten Grade der verbotenen Ehen und die rabbinischen Bestimmungen f\u00fcr den Schabbat (Jebamot 21a).<br \/>\n<br \/><strong>Meine Gebote, <h>\u05de\u05e6\u05d5\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> Dinge, die wenn sie auch nicht geschrieben w\u00e4ren, dennoch verboten werden m\u00fcssten, wie Raub und Blutvergie\u00dfen (Joma 67b).<br \/>\n<br \/><strong>Meine Satzungen, <h>\u05d7\u05e7\u05d5\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> Dinge, gegen welche der b\u00f6se Trieb und die V\u00f6lker der Welt Einwendungen machen, wie den Genuss von Schweinefleisch und das Anziehen einer Verbindung von Wolle und Leinen, f\u00fcr die uns keine Begr\u00fcndung bekannt ist; sondern die eine Verordnung des K\u00f6nigs und seine Satzungen f\u00fcr seine Knechte sind (Joma 67b).<br \/>\n<br \/><strong>Und meine Lehren <h>\u05d5\u05ea\u05d5\u05e8\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> das f\u00fcgt die m\u00fcndliche Lehre hinzu, die \u00dcberlieferung an Mosche vom Sinai (Bereschit Rabbah 64:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:6 So blieb Isaak in Gerar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:7 Und die Leute des Ortes befragten ihn \u00fcber seine Frau und er sprach: Sie ist meine Schwester; denn er f\u00fcrchtete: Wenn ich sage, sie ist meine Frau, so k\u00f6nnten mich die Leute dieses Ortes wegen Rebekka umbringen, weil sie so sch\u00f6n ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. \u00dcber seine Frau, <h>\u05dc\u05d0\u05e9\u05ea\u05d5<\/h>,<\/strong> betreffs seiner Frau, wie (20,13), \u00bbsage von mir <h>\u05dc\u05d9<\/h>, er ist mein Bruder\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:8 Als er nun dort l\u00e4ngere Zeit weilte, schaute Abimelech, K\u00f6nig der Philister, einst durchs Fenster und sah, wie Isaak mit seiner Frau Rebekka t\u00e4ndelte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Als sich mehrten, <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05e8\u05db\u05d5<\/h>,<\/strong> da sagte er, jetzt brauche ich nicht mehr besorgt zu sein, nachdem sie bis jetzt sie nicht geraubt haben; und er hielt nicht mehr f\u00fcr n\u00f6tig, sich in acht zu nehmen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Da schaute Abimelech,<\/strong> er sah ihn im ehelichen Verkehr (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:9 Da rief Abimelech den Isaak und sprach: Siehe, sie ist ja deine Frau! Wie konntest du nur sagen: \u00bbSie ist meine Schwester?\u00ab Da antwortete ihm Isaak: Weil ich dachte, ich k\u00f6nnte ihretwegen umkommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:10 Da sprach Abimelech: Was hast du uns da angetan? Wie leicht h\u00e4tte einer aus dem Volke deiner Frau beigewohnt, und du h\u00e4ttest Schuld auf uns geladen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Der Erste im Volk, <h>\u05d0\u05d7\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05e2\u05dd<\/h>,<\/strong> der Ausgezeichnete im Volk, das ist der K\u00f6nig (Targ.).<br \/>\n<br \/><strong>Und du h\u00e4ttest Schuld \u00fcber uns gebracht <h>\u05d5\u05d4\u05d1\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05dc\u05d9\u05e0\u05d5<\/h> <h>\u05d0\u05e9\u05dd<\/h>;<\/strong> wenn er beigewohnt h\u00e4tte, so h\u00e4ttest du damit Schuld \u00fcber uns gebracht gehabt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:11 Und Abimelech gebot dem ganzen Volke: Wer diesen Mann oder seine Frau antastet, der ist des Todes. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:12 Isaak s\u00e4te in diesem Lande und bekam in demselben Jahre das Ma\u00df hundertfach; so segnete ihn der Ewige. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. In jenem Lande <h>\u05d1\u05d0\u05e8\u05e5<\/h> <h>\u05d4\u05d4\u05d5\u05d0<\/h>,<\/strong> obschon es nicht so ausgezeichnet war wie das Land Israel selbst, wie das Land der sieben V\u00f6lker.<br \/>\n<br \/><strong>In jenem Jahr <h>\u05d1\u05e9\u05e0\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05d4\u05d9\u05d0<\/h>,<\/strong> obschon es nicht gut war; denn es war ein Hungerjahr.<br \/>\n<br \/><strong>In jenem Lande in jenem Jahre <h>\u05d1\u05d0\u05e8\u05e5<\/h> <h>\u05d4\u05d4\u05d9\u05d4<\/h> <h>\u05d1\u05e9\u05e0\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05d4\u05d9\u05d0<\/h>,<\/strong> warum steht beides? Um zu sagen, dass das Land hart und das Jahr hart war.<br \/>\n<br \/><strong>Hundertfach <h>\u05de\u05d0\u05d4<\/h> <h>\u05e9\u05e2\u05e8\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> man hatte gesch\u00e4tzt, wieviel es bringen k\u00f6nnte; und es brachte das 100 fache von dem, was man gesch\u00e4tzt hatte; unsere Lehrer sagen, diese Absch\u00e4tzung geschah wegen der Zehnten (Bereschit Rabbah 64:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:13 Der Mann ward reich und immer reicher, bis dass er sehr reich war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Bis er sehr gro\u00df geworden war <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d2\u05d3\u05dc<\/h> <h>\u05de\u05d0\u05d3<\/h>,<\/strong> man pflegte zu sagen, lieber den D\u00fcnger von den Maultieren Isaaks als das Silber und Gold Abimelechs (Bereschit Rabbah 64:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:14 Er hatte Schaf- und Rinderherden und viel Gesinde, sodass die Philister ihn beneideten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Und viel Gesinde <h>\u05d5\u05b0\u05e2\u05b2\u05d1\u05bb\u05d3\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05e8\u05d1\u05d4<\/h>,<\/strong> gro\u00dfe Arbeit; Werk in anderen Sprachen; <h>\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> bedeutet eine Verrichtung, <h>\u05e2\u05b2\u05d1\u05bb\u05d3\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> bedeutet viel Arbeit.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:15 Es hatten aber die Philister alle Brunnen, welche die Knechte seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben hatten, zugesch\u00fcttet und mit Erde gef\u00fcllt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Warfen die Pelischtim zu <h>\u05e1\u05ea\u05de\u05d5\u05dd<\/h> <h>\u05e4\u05dc\u05e9\u05ea\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> weil sie sagten, sie sind ein Schaden f\u00fcr uns, wenn feindliche Heere \u00fcber uns kommen (Tosefta Sota 10); <h>\u05e4\u05bc\u05b0\u05dc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d0\u05b5\u05d9<\/h> im Targum bedeutet \u00bbverschlie\u00dfen\u00ab; ebenso im Sprachgebrauch des Talmuds (Pessach. 42a), \u00bbverstopft das Herz\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:16 Und Abimelech sprach zu Isaak: Ziehe von uns weg, denn du bist uns viel zu m\u00e4chtig geworden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:17 Da zog Isaak von dort weg, schlug sein Lager in dem Thale von Gerar auf und lie\u00df sich daselbst nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Im Tale von Gerar <h>\u05d1\u05e0\u05d7\u05dc<\/h> <h>\u05d2\u05e8\u05e8<\/h>,<\/strong> weit von der Stadt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:18 Isaak lie\u00df nun die Wasserbrunnen, die man in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben und welche die Philister nach Abrahams Ableben zugesch\u00fcttet hatten, wieder aufgegraben und nannte sie mit den Namen, die ihnen sein Vater gegeben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Grub wieder <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05d1<\/h> <h>\u05d5\u05d9\u05d7\u05e4\u05e8<\/h>,<\/strong> die Brunnen, die sie in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben und welche die Pelischtim zugeworfen hatten; bevor nun Jizchak von Gerar wegzog, grub er sie wieder.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:19 Und die Knechte Isaaks gruben im Tale und fanden daselbst einen Brunnen lebendigen Wassers. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:20 Da stritten die Hirten von Gerar mit den Hirten Isaaks und sprachen: Unser ist das Wasser! Darum nannte er den Brunnen E\u00dfek (Zank), weil sie mit ihm gezankt hatten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Streit <h>\u05e2\u05e9\u05e7<\/h>,<\/strong> Einwand.<br \/>\n<br \/><strong>Denn sie stritten mit ihm <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05ea\u05e2\u05e9\u05e7\u05d5<\/h> <h>\u05e2\u05de\u05d5<\/h>,<\/strong> sie besch\u00e4ftigten sich mit ihm dar\u00fcber mit Streit und Einw\u00e4nden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:21 Dann gruben sie einen andern Brunnen, aber auch um diesen stritten sie; daher nannte er ihn Sitna (Verfeindung). <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Hinderung <h>\u05e9\u05d8\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> Zank in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:22 Hierauf zog er von da weg und grub einen andern Brunnen; \u00fcber den stritten sie nicht, darum nannte er ihn Rechoboth (Freiheit), denn er sprach: Nun hat uns der Ewige freien Raum geschafft, dass wir uns ausbreiten k\u00f6nnen im Lande. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Dass wir uns im Lande ausbreiten <h>\u05d5\u05e4\u05e8\u05d9\u05e0\u05d5<\/h> <h>\u05d1\u05d0\u05e8\u05e5<\/h>,<\/strong> wie der Targum sagt <h>\u05d5\u05e0\u05d9\u05e4\u05d5\u05e9<\/h>, dass wir gro\u00df werden im Lande.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:23 Von da zog er hinauf nach Beerseba. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:24 Und der Ewige erschien ihm in derselben Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham; f\u00fcrchte nichts, denn ich bin mit dir und will dich segnen und deine Nachkommen vermehren, um meines Dieners Abraham willen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:25 Und er baute daselbst einen Altar, verk\u00fcndete den Namen des Ewigen und schlug da sein Zelt auf; hierauf gruben die Knechte Isaaks daselbst einen Brunnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:26 Und Abimelech kam von Gerar zu ihm mit Achusath, seinem Gef\u00e4hrten, und seinem Heerf\u00fchrer Pichol. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Und eine Schar seiner Freunde <h>\u05d5\u05d0\u05d7\u05d6\u05ea<\/h> <h>\u05de\u05e8\u05e2\u05d4\u05d5<\/h>,<\/strong> wie der Targum sagt, <h>\u05d5\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e2\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05de\u05b5\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05d5\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9<\/h> eine Schar seiner Freunde; manche erkl\u00e4ren, das <h>\u05de<\/h> von <h>\u05de\u05b5\u05e8\u05b5\u05e2\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> geh\u00f6re zur Wortbildung, wie (Richt. 14, 11), \u00bb<h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05de\u05b5\u05e8\u05b5\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> drei\u00dfig Freunde\u00ab, bei Schimschon; so dass <h>\u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05d7\u05bb\u05d6\u05bc\u05b7\u05ea<\/h> mit ihm verbunden w\u00e4re; er w\u00e4re aber nicht passend, vom K\u00f6nig so zu sprechen, die Schar seiner Freunde; denn das w\u00fcrde bedeuten, die ganze Schar seiner Freunde habe er mitgenommen, und dass er nur eine Schar von Freunden gehabt; darum muss man die erste Erkl\u00e4rung nehmen; und wundere dich nicht \u00fcber das <h>\u05ea<\/h> von <h>\u05d0\u05b2\u05d7\u05bb\u05d6\u05bc\u05b7\u05ea<\/h>; denn, wenn auch kein Wort damit verbunden ist, kommt \u00c4hnliches im Vers vor, (Ps. 60,13) \u00bb<h>\u05e2\u05b6\u05d6\u05b0\u05e8\u05b8\u05ea<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05e6\u05bc\u05b8\u05e8<\/h> Hilfe vor dem Feind\u00ab; (Jes. 51,21) \u00bb<h>\u05d5\u05bc\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05bb\u05e8\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05d9\u05bc\u05b8\u05d9\u05b4\u05df<\/h> betrunken, doch nicht vom Wein\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Schar,<\/strong> <h>\u05d0\u05d7\u05d6\u05ea<\/h> ist ein Ausdruck f\u00fcr Versammlung und Verbindung; wenn Menschen zusammengehalten werden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:27 Da sprach Isaak zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir, da ihr mich doch hasset und mich von euch getrieben habt? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:28 Sie antworteten: Wir haben gesehen, dass der Ewige mit dir war, da sagten wir uns, m\u00f6ge doch ein Eid sein zwischen uns beiden, zwischen uns und dir. Wir wollen ein B\u00fcndnis mit dir schlie\u00dfen, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Gesehen, gesehen haben wir,<\/strong> wir haben bei deinem Vater gesehen, wir haben bei dir gesehen (Bereschit Rabbah 64:10).<br \/>\n<br \/><strong>M\u00f6ge doch ein Schwur zwischen uns bestehen,<\/strong> der Schwur, der seit den Tagen deines Vaters zwischen uns besteht, sei auch jetzt zwischen uns und dir.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:29 dass du uns nichts B\u00f6ses tuest, so wie wir dich nicht angetastet und dir nur Gutes getan und dich in Frieden haben ziehen lassen. Du bist nun einmal der Gesegnete des Ewigen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Dich nicht ber\u00fchrt haben,<\/strong> als wir zu dir sagten, geh fort von uns.<br \/>\n<br \/><strong>Du,<\/strong> auch du erweise uns Gleiches.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:30 Und er bereitete ihnen ein Mahl, sie a\u00dfen und tranken, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:31 Standen dann fr\u00fch am Morgen auf und leisteten einander den Eid. Isaak geleitete sie und sie schieden von ihm in Frieden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:32 An demselben Tage kamen Isaaks Knechte und berichteten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben und sprachen zu ihm: Wir haben Wasser gefunden! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">26:33 Diesen nannte er Schibah; daher ist der Name der Stadt Beerseba, bis auf diesen Tag. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Sieben,<\/strong> nach dem Bund (Schwur).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:34 Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er zur Frau Jehudith, die Tochter Be\u00e9ris, des Chethiten, und Basemath, die Tochter Elons, des Chethiten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Vierzig Jahre alt,<\/strong> Esaw war einem Schweine gleich; so hei\u00dft es (Ps. 80, 14), \u00bbes knickt sie nieder das Schwein des Waldes\u00ab; wenn das Schwein sich hinlegt, streckt es seine (gespaltenen) Klauen aus, um zu sagen, seht, ich bin rein (ein zum Essen erlaubtes Tier); so raubten und vergewaltigten auch diese (die F\u00fcrsten Esaws) und stellten sich fromm dabei; die ganzen vierzig Jahre hatte Esaw Frauen ihren M\u00e4nnern abgejagt und vergewaltigt; als er nun vierzig Jahre alt war, sagte er, mein Vater hat mit vierzig Jahren geheiratet, so werde ich auch so tun (Bereschit Rabbah 65:1).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">26:35 Und sie waren ein Herzeleid f\u00fcr Isaak und Rebekka. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Eine Betr\u00fcbnis der Seele <h>\u05de\u05e8\u05ea<\/h> <h>\u05e8\u05d5\u05d7<\/h>,<\/strong> das bedeutet Auflehnung gegen den Willen, wie (Deut. 9, 24), \u00bbihr w\u00e4ret widerspenstig <h>\u05de\u05b7\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab; alle ihre Handlungen waren, um sie zu erz\u00fcrnen, zur Betr\u00fcbnis. <strong>F\u00fcr Jizchak und Ribka,<\/strong> indem sie G\u00f6tzen dienten (Bereschit Rabbah 65:4).<br \/>\n<\/p>\n<h2>Kapitel 27<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:1 Als Isaak alt geworden und seine Augen tr\u00fcbe waren, dass er nicht sehen konnte, da rief er seinen \u00e4ltesten Sohn Esau und sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er antwortete: Hier bin ich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27, 1, Wurden dunkel <h>\u05d5\u05ea\u05db\u05d4\u05d9\u05df<\/h>,<\/strong> durch den Rauch jener, welche den G\u00f6tzen r\u00e4ucherten und Opfer verbrannten (Tanchuma); andere Erkl\u00e4rung: als er auf dem Alt\u00e4re gebunden worden war und sein Vater ihn opfern wollte, in jener Stunde \u00f6ffneten sich die Himmel, und die Engel des Dienstes schauten herab und weinten; und ihre Tr\u00e4nen kamen herunter und fielen ihm in die Augen, dadurch wurden seine Augen dunkel; andere Erkl\u00e4rung: damit Jaakob die Segnungen erhalte (Bereschit Rabbah 65:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:2 Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden, wei\u00df nicht den Tag meines Todes. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Ich kenne nicht den Tag meines Todes,<\/strong> R. Joschua b. Korcha sagt, wenn jemand das Alter seiner Eltern erreicht hat, sei er f\u00fcnf Jahre vorher und f\u00fcnf Jahre nachher besorgt; Jizchak war 123 Jahre alt; darum dachte er, vielleicht erreiche ich nur das Alter meiner Mutter, die mit 127 Jahren starb, und ich bin jetzt f\u00fcnf Jahre vor ihrem Alter; darum kenne ich nicht den Tag meines Todes, vielleicht erreiche ich nur das Alter meiner Mutter oder vielleicht das Alter meines Vaters (Bereschit Rabbah 25:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:3 So nimm nun dein Jagdger\u00e4t, deinen K\u00f6cher und deinen Bogen, geh hinaus auf das Feld und erjage f\u00fcr mich ein Wild. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Nimm doch, <h>\u05e9\u05d0<\/h> <h>\u05e0\u05d0<\/h><\/strong> bedeutet schleifen, wie wir gelernt haben (Beza 28a), man darf das Messer nicht schleifen, aber eins auf dem anderen wetzen <h>\u05de\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b4\u05d9\u05d0\u05b8\u05d4\u05bc<\/h>; sch\u00e4rfe dein Messer und schlachte gut, damit du mir nicht Gefallenes <h>\u05e0\u05b0\u05d1\u05b5\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> zu essen gibst (Bereschit Rabbah 65:13).<br \/>\n<br \/><strong>Dein Geh\u00e4nge <h>\u05ea\u05dc\u05d9\u05da<\/h>,<\/strong> dein Schwert, das man gew\u00f6hnlich umh\u00e4ngt <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc\u05d9\u05b8\u05d4<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Und jage mir <h>\u05e6\u05d5\u05d3\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05d9<\/h>,<\/strong> vom Herrenlosen und keinen Raub.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:4 Dann bereite mir ein schmackhaftes Gericht, wie ich es gern habe und bringe es mir, dass ich es esse, damit ich dich segne, bevor ich sterbe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:5 Rebekka aber h\u00f6rte, wie Isaak mit seinem Sohne Esau redete. Als nun Esau auf das Feld gegangen war, um ein Wild zu erjagen und es heimzubringen, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Ein Wild zu jagen, es zu bringen <h>\u05dc\u05e6\u05d5\u05d3<\/h> <h>\u05e6\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05dc\u05d4\u05d1\u05d9\u05d0<\/h>,<\/strong> was bedeutet, es zu bringen <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05d0<\/h>? Wenn er kein Wild finden w\u00fcrde, wollte er Geraubtes bringen (Bereschit Rabbah 65:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:6 Sprach Rebekka zu ihrem Sohne Jakob: Siehe, ich habe deinen Vater zu deinem Bruder Esau reden h\u00f6ren: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:7 \u00bbBringe mir ein Wild und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, dass ich es esse, so will ich dich vor dem Ewigen segnen vor meinem Tode.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Vor dem Ewigen,<\/strong> mit Seiner Erlaubnis, dass Er mir zustimme.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:8 Und nun, mein Sohn, h\u00f6re auf meine Stimme in dem, was ich dir befehle. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:9 Geh doch zu den Schafen und hole mir von dort zwei gute Ziegenb\u00f6cklein, dass ich sie deinem Vater schmackhaft zubereite, wie er es gern hat; <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Hole mir <h>\u05d5\u05e7\u05d7<\/h> <h>\u05dc\u05d9<\/h>,<\/strong> sie geh\u00f6ren mir und sind nicht geraubt; denn so hatte ihr Jizchak in ihrer Ketuba geschrieben, dass sie t\u00e4glich zwei Ziegenb\u00f6ckchen nehmen d\u00fcrfe (Bereschit Rabbah 65:14).<br \/>\n<br \/><strong>Zwei Ziegenb\u00f6ckchen <h>\u05e9\u05e0\u05d9<\/h> <h>\u05d2\u05d3\u05d9\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05d6\u05d9\u05dd<\/h>;<\/strong> bestand denn die Mahlzeit Jizchaks aus zwei Ziegenb\u00f6ckchen? Nur, es war Pessach; das eine brachte er als Pessachopfer dar, und von dem anderen bereitete er das schmackhafte Mahl (Pirke d. R. Elies. 32).<br \/>\n<br \/><strong>Wie er es liebt;<\/strong> denn der Geschmack des Ziegenb\u00f6ckchens ist gleich dem Geschmack des Hirschs.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:10 Und bringe sie deinem Vater, dass er sie esse, damit er dich vor seinem Tode segne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:11 Da sprach Jakob zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist behaart, ich aber bin glatt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Ein haariger Mann,<\/strong> haarig.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:12 Vielleicht betastet mich mein Vater, dann w\u00e4re ich in seinen Augen ein Betr\u00fcger und w\u00fcrde Fluch \u00fcber mich bringen und nicht Segen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Wird mich betasten,<\/strong> <h>\u05d9\u05b4\u05de\u05bb\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> wie (Deut. 28, 29) \u00bbtasten am Mittag <h>\u05de\u05b0\u05de\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05e6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b3\u05e8\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:13 Seine Mutter aber sprach zu ihm: Auf mich komme der Fluch, mein Sohn! H\u00f6re nur auf meine Stimme, geh und hole sie mir! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:14 Da ging er, holte sie und brachte sie seiner Mutter; und die Mutter bereitete ein schmackhaftes Gericht, wie sein Vater es gern hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:15 Und Rebekka nahm die guten Kleider ihres \u00e4ltesten Sohnes Esau, die bei ihr im Hause waren, und bekleidete damit ihren j\u00fcngeren Sohn Jakob. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Die lieblichen <h>\u05d4\u05d7\u05de\u05d3\u05d5\u05ea<\/h>,<\/strong> die reinen, wie der Targum sagt, die reinen <h>\u05d3\u05bc\u05b8\u05db\u05b0\u05d9\u05b8\u05ea\u05b8\u05d0<\/h>; andere Erkl\u00e4rung: (10:9) die er Nimrod aus Neid geraubt hatte <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05d7\u05b8\u05de\u05b7\u05d3<\/h> (Bereschit Rabbah 65:16).<br \/>\n<br \/><strong>Die bei ihr im Hause waren;<\/strong> er hatte doch viele Frauen und bewahrte seine Kleider bei seiner Mutter auf; nur, er kannte die Handlungen jener und traute ihnen nicht (Bereschit Rabbah 65:16).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:16 Die Felle der Ziegenb\u00f6cklein aber legte sie um seine H\u00e4nde und um seinen glatten Hals. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:17 Hierauf gab sie das schmackhafte Gericht und das Brot, das sie zubereitet hatte, ihrem Sohne Jakob in die Hand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:18 Und er kam zu seinem Vater und sprach: Vater! Und er antwortete: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:19 Und Jakob sprach zu seinem Vater: Ich, Esau, dein Erstgeborener. Ich habe getan, wie du zu mir gesprochen; so richte dich denn auf und setze dich und iss von meinem Wildpret, damit du mich segnest. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Ich bin Esaw, dein Erstgeborener;<\/strong> ich bin es, der dir bringt; und Esaw ist dein Erstgeborener.<br \/>\n<br \/><strong>Ich habe getan,<\/strong> viele Dinge, wie du zu mir gesprochen.<br \/>\n<br \/><strong>Setze dich,<\/strong> bedeutet, sich an den Tisch setzen; darum ist es im Targum mit <h>\u05d0\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d7\u05b7\u05e8<\/h>, lehne dich an, \u00fcbersetzt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:20 Da sprach Isaak zu seinem Sohne: Wie hast du so schnell etwas gefunden, mein Sohn? Und er antwortete: Der Ewige, dein Gott, hat es so gef\u00fcgt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt doch n\u00e4her, dass ich dich betaste, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Tritt doch heran, ich will dich betasten;<\/strong> Jizchak sprach in seinem Herzen, es ist nicht die Art von Esaw, den Namen des Ewigen gel\u00e4ufig mit seinem Munde auszusprechen; und dieser hat gesagt, denn der Ewige, dein Gott, hat es gef\u00fcgt (Bereschit Rabbah 65:19).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:22 Da trat Jakob zu seinem Vater Isaak hin, dieser betastete ihn und sprach: Die Stimme ist Jakobs Stimme, und die H\u00e4nde sind Esaus H\u00e4nde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Die Stimme Jakobs;<\/strong> denn er spricht mit bittendem Ausdruck, erhebe dich doch; aber Esaw sprach in befehlendem Ausdruck, mein Vater erhebe sich (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:23 Und er erkannte ihn nicht, weil seine H\u00e4nde behaart waren wie die seines Bruders Esau, und so segnete er ihn denn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:24 Und er sprach: Du bist doch mein Sohn Esau? Und er antwortete: Ich bin es. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Er sagte, ich bin es;<\/strong> es sagte nicht, ich bin Esaw, sondern, ich bin es.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:25 Da sprach er: Reiche es mir her, dass ich von meines Sohnes Wildpret esse, damit ich dich dann segne! Da reichte er es ihm hin, und er a\u00df, brachte ihm auch Wein, und er trank. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:26 Da sprach sein Vater Isaak zu ihm. Tritt doch n\u00e4her und k\u00fcsse mich, mein Sohn! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:27 Als er nun hintrat und ihn k\u00fcsste, roch er den Duft seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Duft meines Sohnes ist wie der Duft eines Feldes, das der Ewige gesegnet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Er nahm wahr <h>\u05d5\u05d9\u05e8\u05d7<\/h>,<\/strong> es gibt aber doch keinen schlechteren Geruch als die Ausd\u00fcnstung von Ziegen; nur, das lehrt, dass der Duft des Gartens Eden mit ihm heimgekommen war (Bereschit Rabbah 65:22).<br \/>\n<br \/><strong>Wie der Duft eines Feldes, das der Ewige gesegnet,<\/strong> dem Er angenehmen Geruch gegeben hat; das ist ein Feld mit Apfelb\u00e4umen, so erkl\u00e4ren unsere Weisen s. A. (Taanit 29b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:28 So gebe dir Gott vom Tau des Himmels Und von der Erde fetten Triften und Korn und Most in F\u00fclle! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Und es gebe dir <h>\u05d5\u05d9\u05ea\u05df<\/h> <h>\u05dc\u05da<\/h>,<\/strong> Er gebe und gebe immer wieder (Bereschit Rabbah 66:3); nach dem einfachen Sinn bezieht es sich auf den fr\u00fcheren Satz, siehe, der Duft meines Sohnes, den der Heilige, gelobt sei Er, ihm gegeben hat, ist gleich dem Dufte eines Feldes;\u2026 und ferner gebe Er dir vom Tau des Himmels.<br \/>\n<br \/><strong>Vom Tau des Himmels <h>\u05de\u05d8\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05e9\u05de\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> wie der einfache Sinn ist; aggadische Midraschim gibt es hierzu auf vielfache Weise.<br \/>\n<br \/>(Another explanation: <strong>Gott <h>\u05d4\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> warum steht dieser Gottesname <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, der auf das Recht hinweist? Wenn es dir geb\u00fchrt, gebe Er dir; und wenn nicht, gebe Er dir nicht; aber zu Esaw sagte er, \u00bbvon der Fettigkeit der Erde sei dein Sitz\u00ab, ob du fromm oder b\u00f6se sein wirst, gebe Er dir. Und von ihm lernte Schelomo; als er den Tempel gebaut, ordnete er sein Gebet, einer von Israel, der Gottvertrauen hat und das Urteil, das ihn trifft, gerecht preist, wird nicht gegen dich murren, darum (I K\u00f6n. 8, 39) \u00bbgib einem jeden nach seinen Wegen\u00ab; denn du kennst sein Herz; aber der Fremde hat kein Gottvertrauen; darum sagte er, \u00bbund Du, h\u00f6re im Himmel und tue ganz so, wie der Fremde zu Dir ruft\u00ab, ob er w\u00fcrdig sei oder ob er nicht w\u00fcrdig; gib ihm, damit er nicht gegen Dich murre; nach einem alten, genauen Raschitext (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:29 V\u00f6lker werden dir dienen, Nationen sich beugen vor dir! Du wirst ein Herr sein deiner Br\u00fcder, Es beugen sich vor dir die S\u00f6hne deiner Mutter. Wer dir flucht, sei verflucht, Und wer dich segnet, soll gesegnet sein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Die S\u00f6hne deiner Mutter,<\/strong> aber Jaakob sagte zu Juda, \u00bbdie S\u00f6hne deines Vaters\u00ab (49, 8), weil er S\u00f6hne von mehreren M\u00fcttern hatte; hier aber, da er nur eine Frau geheiratet hatte, sagte er, die S\u00f6hne deiner Mutter (Bereschit Rabbah 66:4).<br \/>\n<br \/><strong>Wer dir flucht, ist verflucht, und wer dich segnet, ist gesegnet;<\/strong> aber bei Bileam (Num. 24, 9) hei\u00dft es, \u00bbwer dich segnet, ist gesegnet, und wer dir flucht, ist verflucht\u00ab; der Frommen Anfang sind Schmerzen, und ihr Ende ist Frieden; darum gehen, die ihnen fluchen und sie qu\u00e4len, denen, die sie segnen, voran; deshalb stellte Jizchak den Fluch der Verw\u00fcnschenden vor den Segen der Segnenden; der Frevler Anfang aber ist Frieden, und ihr Ende sind Schmerzen; darum stellte Bileam den Segen vor den Fluch (Bereschit Rabbah 66:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:30 Als aber Isaak den Segensspruch \u00fcber Jakob geendet hatte, und Jakob eben von seinem Vater Isaak hinweg gegangen war, kam sein Bruder Esau von der Jagd zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. War gerade hinausgegangen;<\/strong> der eine ging hinaus, w\u00e4hrend der andere eintrat.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:31 Auch er bereitete nun ein schmackhaftes Gericht, brachte es seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Setze dich auf, Vater, und iss vom Wildpret deines Sohnes, auf dass du mich segnest! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:32 Da sprach sein Vater Isaak zu ihm. Wer bist du? Er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborener, Esau. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:33 Da erfasste Isaak ein ungeheurer Schrecken, und er sprach: Wer war denn jener, der ein Wild erjagt und mir gebracht hat, so dass ich von allem a\u00df, bevor du kamst, und ihn gesegnet habe? Er soll auch gesegnet bleiben! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Erschrak,<\/strong> nach dem Targum, erstaunte <h>\u05d5\u05bc\u05ea\u05b0\u05d5\u05b8\u05d4<\/h>, ein Ausdruck f\u00fcr Verwunderung; der Midrasch (Tanchuma) sagt, er sah das Gehinnom unter sich ge\u00f6ffnet.<br \/>\n<br \/><strong>Wer denn, <h>\u05d0\u05b5\u05e4\u05d5\u05b9\u05d0<\/h><\/strong> ist ein Ausdruck (eine Fragepartikel) f\u00fcr sich (ohne Suffix) und leitet verschiedene S\u00e4tze ein; <h>\u05d0\u05b5\u05e4\u05d5\u05b9\u05d0<\/h>, wo ist er, wer ist er; wer ist denn jener, der das Wild gejagt hat.<br \/>\n<br \/><strong>Und ich a\u00df von allem,<\/strong> von jedem Wohlgeschmack, den ich kosten wollte, empfand ich darin (Bereschit Rabbah 67:2).<br \/>\n<br \/><strong>Auch soll er gesegnet sein,<\/strong> du sollst nicht sagen, wenn nicht Jaakob seinen Vater get\u00e4uscht h\u00e4tte, so h\u00e4tte er die Segnungen nicht erhalten; darum stimmte er ihm zu und segnete ihn mit Wissen (Bereschit Rabbah 67:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:34 Als Esau seines Vaters Worte h\u00f6rte, hob er laut und bitterlich zu schreien an und sprach zu seinem Vater: Segne auch mich, Vater! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:35 Er aber sprach: Es kam dein Bruder voll List und hat dir den Segen genommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Mit List,<\/strong> mit Weisheit (Onkelos).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:36 Da sprach er: Darum also nennt er sich Jakob, weil er mich schon zweimal \u00fcberlistet hat?! Mein Erstgeburtsrecht hat er genommen, und nun nahm er mir auch den Segen! Und er sprach: Hast du nicht f\u00fcr mich einen Segen aufgehoben? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Hat man darum ihm den Namen Jaakob gegeben,<\/strong> <h>\u05d4\u05b2\u05db\u05b4\u05d9<\/h> ist die Form einer Frage; wie (29, 15) etwa, weil du mein Bruder bist; vielleicht ist er darum Jaakob genannt worden, wegen seiner Zukunft, weil er im Sinne hatte, mich zu hintergehen <h>\u05dc\u05b0\u05e2\u05b8\u05e7\u05b0\u05d1\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>? Tanchuma, warum erschak Jizchak; er dachte, vielleicht habe ich ges\u00fcndigt, dass ich den j\u00fcngeren vor dem \u00e4lteren gesegnet und die Ordnung der Geburtsfolge ver\u00e4ndert habe. Da fing Esaw an zu schreien, er hat mich schon zweimal hintergangen; und der Vater fragte ihn, was hat er dir getan? Esaw erz\u00e4hlte, die Erstgeburt hat er mit genommen; da sprach Jizchak, dar\u00fcber gr\u00e4mte ich mich und war ich erschrocken, dass ich vielleicht die Linie des Rechtes \u00fcbertreten habe; jetzt aber erkenne ich, dass ich den Erstgeborenen gesegnet habe; so soll er auch gesegnet sein.<br \/>\n<br \/><strong>Er hat mich hintergangen <h>\u05d5\u05d9\u05e2\u05e7\u05d1\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> wie der Targum sagt, er hat mir aufgelauert <h>\u05d5\u05b0\u05db\u05b7\u05de\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>, (Deut. 19,11) \u00bbmich \u00fcberfallen\u00ab, <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1<\/h> = <h>\u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05de\u05b7\u05df<\/h>; manche \u00fcbersetzen <h>\u05d5\u05b0\u05d7\u05b7\u05db\u05bc\u05b0\u05de\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>, er hat mich \u00fcberlistet.<br \/>\n<br \/><strong>Hast du aufbewahrt,<\/strong> bedeutet absondern, wie (Num. 11, 25), \u00bber nahm <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0\u05e6\u05b6\u05dc<\/h>\u00ab (oder 31,9)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:37 Und Isaak antwortete und sprach zu Esau: Siehe, ich habe ihn als Herr \u00fcber dich gesetzt, habe alle seine Br\u00fcder ihm untertan gemacht, habe ihn mit Korn und Most versorgt, was k\u00f6nnte ich noch f\u00fcr dich tun, mein Sohn? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>Siehe, zum Herrn,<\/strong> dieser Segen ist der siebte, und er macht ihn zum ersten? Nur, er sprach zu ihm, welchen Nutzen hast du vom Segen? Wenn du G\u00fcter erwirbst, geh\u00f6ren sie ihm; denn ich habe ihn zum Herrn \u00fcber dich gesetzt, und was der Knecht erwirbt, geh\u00f6rt dem Herrn (Bereschit Rabbah 67:5).<br \/>\n<br \/><strong>Und f\u00fcr dich also, was soll ich tun,<\/strong> <h>\u05d0\u05b5\u05e4\u05d5\u05b9\u05d0<\/h> wo soll ich suchen, was ich f\u00fcr dich tun kann.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:38 Da sprach Esau zu seinem Vater. Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne mich doch auch, mein Vater! Und Esau erhob seine Stimme und weinte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>38. Nur einen Segen <h>\u05d4\u05d1\u05e8\u05db\u05d4<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05ea<\/h>,<\/strong> das <h>\u05d4<\/h> bedient den Ausdruck der Frage, wie (Num. 13, 19, 20) \u00bbob in Lagern <h>\u05d4\u05d1\u05de\u05d7\u05e0\u05d9\u05dd<\/h>, ob es fett ist <h>\u05d4\u05e9\u05de\u05e0\u05d4<\/h>\u00ab; (II Sam. 3, 33) \u00bbsoll, wie ein Verworfener stirbt? <h>\u05d4\u05db\u05de\u05d5\u05ea<\/h>\u00ab<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:39 Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Sieh, fern vom fetten Boden wird dem Wohnsitz sein Und fern vom Tau des Himmels droben! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39. Von der Fettigkeit der Erde,<\/strong> das ist griechisch (S\u00fcd-) Italien (Bereschit Rabbah 67:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:40 Von deinem Schwerte wirst du leben und deinem Bruder dienstbar sein. Und doch \u2014 wenn du dem\u00fctig bist, Wirst du sein Joch von deinem Nacken werfen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40. Von deinem Schwerte <h>\u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d7\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05da\u05b8<\/h>,<\/strong> wie, durch dein Schwert <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d7\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05da\u05b8<\/h>; es gibt <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> an Stelle des Buchstaben <h>\u05d1<\/h>; wie (Jech. 33, 36), \u00bbihr stelltet euch auf euer Schwert <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d7\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h>\u00ab = ihr standet aufrecht durch euer Schwert; \u00bbnach ihren Heerscharen <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05e6\u05b4\u05d1\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05dd<\/h>\u00ab (Ex. 6, 26) = mit ihren Heerscharen <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e6\u05b4\u05d1\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05dd<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Und es wird sein, wenn du leiden wirst,<\/strong> <h>\u05ea\u05bc\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> wie (Ps. 55, 3), \u00bbich klage in meinem Leid <h>\u05d0\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05d7\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab; das hei\u00dft, wenn Israel die Torah \u00dcbertritt und du Grund hast, dich \u00fcber die Segnungen zu gr\u00e4men, die es erhalten hat, <strong>dann wirst du sein Joch abwerfen<\/strong>. (Bereschit Rabbah 67:7)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:41 Und Esau ward Jakob feind wegen des Segens, den ihm sein Vater gegeben hatte, und Esau dachte in seinem Herzen: Lass nur erst die Zeit der Trauer um meinen Vater kommen, dann werde ich meinen Bruder Jakob erschlagen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>41. Die Tage der Trauer um meinen Vater werden herankommen,<\/strong> nach dem einfachen Sinn, damit ich meinem Vater keinen Schmerz bereite; aggadische Midraschim gibt es verschiedene hierzu.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:42 Man hinterbrachte aber der Rebekka die Worte ihres \u00e4ltesten Sohnes Esau; da schickte sie hin und lie\u00df ihren j\u00fcngeren Sohn Jakob rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau sinnt gegen dich Rache und will dich erschlagen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>42. Da wurden Ribka berichtet,<\/strong> durch g\u00f6ttlichen Geist wurde ihr berichtet, was Esaw in seinem Herzen dachte (Bereschit Rabbah 67:9).<br \/>\n<br \/><strong>Denkt \u00fcber dich nach <h>\u05de\u05ea\u05e0\u05d7\u05dd<\/h> <h>\u05dc\u05da<\/h>,<\/strong> bedauert, dein Bruder zu sein, entwirft einen anderen Plan, dir n\u00e4mlich als Fremder entgegenzutreten und dich zu t\u00f6ten; der aggadische Midrasch (Bereschit Rabbah 67:9) sagt, du bist in seinen Augen schon tot, und er hat \u00fcber dich schon den Becher des Trostes getrunken; nach dem einfachen Sinn bedeutet es Tr\u00f6stung, er tr\u00f6stet sich durch seine Ermordung \u00fcber die Segnungen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:43 Darum, mein Sohn, h\u00f6re nun auf meine Stimme, mache dich auf und fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">27:44 Bleibe einige Zeit bei ihm, bis dass sich deines Bruders Grimm gelegt hat, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>44. Einige,<\/strong> wenige.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:45 Bis dass sich der Zorn deines Bruders von dir gewendet, und er vergessen, was du ihm getan; dann will ich hinsenden und dich von dort holen lassen. Warum soll ich denn euch beide an einem Tag verlieren? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>45. Warum soll ich beraubt werden <h>\u05dc\u05de\u05d4<\/h> <h>\u05d0\u05e9\u05db\u05dc<\/h>,<\/strong> euer beiden beraubt sein; das lehrt, dass wer seine Kinder begr\u00e4bt, <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05db\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> genannt wird; ebenso hei\u00dft es bei Jaakob (43, 14), \u00bbnachdem ich der Kinder beraubt bin <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05db\u05b9\u05dc\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>, bleibe ich kinderberaubt\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Auch euer beiden,<\/strong> wenn er dich \u00fcberf\u00e4llt und du ihn t\u00f6test, so stehen seine Kinder auf und t\u00f6ten dich; g\u00f6ttlicher Geist war ihr gegeben worden, und sie weissagte, dass sie an einem Tage sterben w\u00fcrden, wie es im Abschnitt <h>\u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e7\u05b7\u05e0\u05bc\u05b5\u05d0<\/h> <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9<\/h> (Sota 13a) erkl\u00e4rt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">27:46 Und Rebekka sprach zu Isaak: Mir ist mein Leben zuwider wegen der T\u00f6chter Chets; wenn Jakob auch eine von den T\u00f6chtern Chets zum Weibe nimmt, von den T\u00f6chtern des Landes, was soll mir dann das Leben? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>46. Mein Leben widert mich an,<\/strong> ich verachte mein Leben.<\/p>\n<h2>Kapitel 28<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">28:1 Da rief Isaak den Jakob, segnete ihn, gebot ihm und sprach zu ihm: Nimm keine Frau von den T\u00f6chtern Kanaans. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">28:2 Mache dich auf, ziehe nach Paddan-Aram zum Hause Bethuels, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Frau, eine von den T\u00f6chtern Labans, des Bruders deiner Mutter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28, 2.<\/strong> <h>\u05e4\u05d3\u05e0\u05d4<\/h> wie nach Padan <h>\u05dc\u05b0\u05e4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b8\u05df<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>ins Haus von Betuel <h>\u05d1\u05d9\u05ea\u05d4<\/h> <h>\u05d1\u05ea\u05d5\u05d0\u05dc<\/h>;<\/strong> jedem Wort, das ein Lamed am Anfang braucht <h>\u05dc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05ea\u05d5\u05bc\u05d0\u05b5\u05dc<\/h>, kannst du auch daf\u00fcr ein He am Ende anh\u00e4ngen (Jebam. 13b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:3 Der allm\u00e4chtige Gott segne dich, mache dich fruchtbar und mehre dich, dass du zu einer Menge von V\u00f6lkern werdest, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Und der allm\u00e4chtige Gott <h>\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05e9\u05d3\u05d9<\/h>,<\/strong> Er, der mit Seinen Segnungen versorgt <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9<\/h> diejenigen, die von Seinem Munde gesegnet werden, segne dich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:4 Und er gebe dir Abrahams Segen, dir und deinen Nachkommen mit dir, dass du das Land deines Aufenthaltes in Besitz nehmest, das Gott dem Abraham gegeben hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Den Segen Abrahams,<\/strong> zu dem Er sprach, (12:2) \u00bbich mache dich zu einem gro\u00dfen Volke\u00ab, und (26:4) \u00bbdurch deine Nachkommen werden gesegnet sein \u2026\u00ab m\u00f6gen jene Segnungen f\u00fcr dich gesagt sein; von dir komme jenes Volk und jene gesegnete Nachkommenschaft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:5 Also schickte Isaak den Jakob hinweg, und dieser zog nach Paddan-Aram zu Laban, dem Sohne des Aram\u00e4ers Bethuel, dem Bruder Rebekkas, der Mutter Jakobs und Esaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Der Mutter von Jaakob und Esaw,<\/strong> ich wei\u00df nicht, was uns dies lehren will.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:6 Als Esau sah, dass Isaak den Jakob gesegnet und ihn nach Paddan-Aram geschickt, dass er sich von dort eine Frau nehme, indem er ihn segnete und ihm gebot: Nimm keine Frau von den T\u00f6chtern Kanaans! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">28:7 Und dass Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorcht und nach Paddan-Aram gezogen, \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Jaakob h\u00f6rte,<\/strong> ist mit dem vorher Gesagten verbunden; Esaw sah, dass Jizchak gesegnet hatte\u2026 und dass er ihn nach Padan Aram geschickt und dass Jaakob auf seinen V\u00e4ter h\u00f6rte und nach Padan Aram ging, und dass die T\u00f6chter Kenaans b\u00f6se waren, da ging auch er zu Jischmael.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:8 Als Esau sah, dass die T\u00f6chter Kanaans seinem Vater Isaak missfielen, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">28:9 Da ging er zu Ismael und nahm Machlath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester des Nebajoth, zu seinen \u00fcbrigen Frauen zur Frau. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Die Schwester von Nebajot,<\/strong> wei\u00df ich den nicht aus dem Sinn der Worte \u00bbdie Tochter von Jischmael\u00ab, dass sie die Schwester von Nebajot war? Nur will er uns lehren, dass Jischmael vor der Hochzeit starb, nachdem er sie f\u00fcr Esaw bestimmt hatte, und ihr Bruder Nebajot sie verheiratete; wir lernen daraus, dass Jaakob damals 63 Jahre alt war; denn Jischmael war 74 Jahre alt, als Jaakob geboren wurde; Jischmael war 14 Jahre \u00e4lter als Jizchak, und Jizchak war 60 Jahre alt, als er Kinder erhielt, das sind also 74; und seine Jahre betrugen 137, so hei\u00dft es (25, 17), \u00bbund das sind die Lebensjahre von Jischmael\u00ab; daraus ergibt sich, dass Jaakob 63 Jahre alt war, als Jischmael starb; ferner lernen wir von hier, dass er sich im Lehrhause von Eber 14 Jahre verborgen hielt und erst dann nach Charan ging; denn im Hause Labans hatte er sich vor der Geburt Josephs nur 14 Jahre aufgehalten; so hei\u00dft es (31, 41), \u00bbich habe dir 14 Jahre f\u00fcr deine beiden T\u00f6chter gedient und sechs Jahre f\u00fcr deine Schafe\u00ab; und die Belohnung durch Schafe erhielt er erst nach der Geburt von Joseph; so hei\u00dft es (30, 25), \u00bbals Rachel Joseph geboren hatte\u00ab; und Joseph war 30 Jahre alt, als er K\u00f6nig wurde, und von da an, bis Jaakob nach Mizraim hinabzog, waren neun Jahre, sieben des \u00dcberflusses und zwei des Hungers; und Jaakob sagte zu Pharao, die Tage meiner Pilgerjahre betragen 130 Jahre; geh und rechne die 14 vor der Geburt Josephs, 30 von Joseph und 9, seitdem er K\u00f6nig geworden war, bis Jaakob kam; das sind 53; und als Jaakob seinen Vater verlie\u00df, war er 63 Jahre alt; das sind zusammen 116; er sagte aber doch zu Pharao 130 Jahre; also fehlen 14 Jahre; daraus kannst du lernen, dass er sich, nachdem er die Segnungen empfangen hatte, 14 Jahre im Hause von Eber verborgen hielt (Seder Olam 1. 2). Aber ihretwegen wurde er um des Verdienstes der Torah willen nicht gestraft; denn Joseph war von seinem Vater nur 22 Jahre getrennt; das ist von seinem 17. bis zu seinem 39. Jahre, den 22 Jahren entsprechend, die Jaakob von seinem Vater getrennt war und ihn nicht ehren konnte, n\u00e4mlich 20 Jahre im Hause Labans und 2 Jahre, die er sich auf dem Wege aufhielt, wie es hei\u00dft (33,17), \u00bber baute sich ein Haus, und f\u00fcr seine Herden machte er H\u00fctten\u00ab; und aus diesem Verse entnehmen unsere Weisen s. A. (Megillah 17a), dass er sich 18 Monate auf dem Wege aufhielt; denn das Haus war f\u00fcr den Winter und die H\u00fctten f\u00fcr den Sommer; nach der Berechnung aus den Versen, die ich oben angegeben habe, von der Zeit an, da sich Jaakob von seinem Vater getrennt hatte, bis er nach Mizraim hinabzog, als er 130 Jahre alt war, finden wir darin noch 14 Jahre; daraus kann man sicher schlie\u00dfen, dass er sich im Hause von Eber verborgen hielt, als er auf dem Wege zum Hause Labans war und Torah bei ihm lernte; und um des Verdienstes der Torah willen wurde er f\u00fcr diese Jahre nicht gestraft, und Joseph war von ihm nur 22 Jahre getrennt, Ma\u00df f\u00fcr Ma\u00df; soweit habe ich in einem alten Raschitext gefunden.<br \/>\n<br \/><strong>Zu seinen Frauen,<\/strong> er f\u00fcgte Bosheit zu seine Bosheit hinzu; indem er die ersten nicht wegschickte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:10 So zog Jakob fort von Beerseba und ging nach Haran. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Jaakob zog aus,<\/strong> dadurch, dass Esaw zu Jischmael ging, weil die T\u00f6chter Kenaans in den Augen seines Vaters Jizchak b\u00f6se waren, hat er den Zusammenhang in dem Abschnitt von Jaakob unterbrochen, wie es oben hei\u00dft, \u00bbEsaw sah, dass\u2026 gesegnet hatte\u00ab; nachdem er dies vollendet hat, kehrt er jetzt zum ersten Gegenstand zur\u00fcck.<br \/>\n<br \/><strong>Zog aus <h>\u05d5\u05d9\u05e6\u05d0<\/h>,<\/strong> er h\u00e4tte nur n\u00f6tig gehabt, zu schreiben, Jaakob ging nach Charan, und warum erw\u00e4hnt er seinen Auszug? Nur, er berichtet damit, dass der Auszug eines Gerechten aus einem Ort eine Spur zur\u00fcckl\u00e4sst; denn, solange der Gerechte in der Stadt ist, ist er ihre Pracht, ihr Glanz und ihre Sch\u00f6nheit; wenn er aber von dort weggeht, so weicht ihre Pracht, ihr Glanz und ihre Sch\u00f6nheit (Bereschit Rabbah 68:6); ebenso, sie verlie\u00df den Ort, das bei Noemi und Rut steht (Rut 1, 7).<br \/>\n<br \/><strong>Und ging nach Charan,<\/strong> er zog aus, um nach Charan zu gehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:11 Da stie\u00df er auf einen Ort und \u00fcbernachtete dort, weil die Sonne untergegangen war, nahm einen von den Steinen des Ortes, stellte ihn sich zu H\u00e4upten auf und legte sich an dieser St\u00e4tte nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Er traf auf den Ort <h>\u05d5\u05d9\u05e4\u05d2\u05e2<\/h> <h>\u05d1\u05de\u05e7\u05d5\u05dd<\/h>,<\/strong> der Vers erw\u00e4hnt nicht, welchen Ort, also den Ort, der an einer anderen Stelle schon erw\u00e4hnt ist <h>\u05d1\u05b7\u05bc\u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd<\/h>, das ist der Berg Morija, von dem es hei\u00dft (22,4), \u00bber sah den Ort von der Ferne\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Er traf <h>\u05d5\u05d9\u05e4\u05d2\u05e2<\/h>,<\/strong> wie (Jos. 16, 7), \u00bbund st\u00f6\u00dft auf Jericho <h>\u05d5\u05e4\u05d2\u05e2<\/h>\u00ab, (dort 19,11) \u00bbund st\u00f6\u00dft auf Dabeschet\u00ab; unsere Lehrer erkl\u00e4ren es als Ausdruck f\u00fcr Gebet (Berach. 26b), wie (Jer. 7, 16), \u00bbund dringe nicht in mich <h>\u05ea\u05e4\u05d2\u05e2<\/h>\u00ab; und wir lernen davon, dass er das Abendgebet <h>\u05e2\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05ea<\/h> anordnete; der Vers \u00e4nderte aber den Ausdruck und schrieb nicht, er betete <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05e4\u05bc\u05b7\u05dc\u05b5\u05dc<\/h>, um dich zu lehren, dass sich die Erde unter ihm zusammenzog (den Weg abk\u00fcrzte), wie dies im Abschnitt <h>\u05d2\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05e0\u05e9\u05d4<\/h> (Chullin 91b), erkl\u00e4rt wird.<br \/>\n<br \/><strong>Weil die Sonne untergegangen war;<\/strong> er h\u00e4tte schreiben m\u00fcssen, \u00bbdie Sonne ging unter\u00ab, und er \u00fcbernachtete dort; aber die Sonne war untergegangen, lehrt, dass ihm die Sonne pl\u00f6tzlich unterging, vor der Zeit, damit er dort \u00fcbernachte.<br \/>\n<br \/><strong>Und legte sie sich zu H\u00e4upten <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05dd<\/h> <h>\u05de\u05e8\u05d0\u05e9\u05ea\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> er machte daraus eine Form wie eine Rinne um sein Haupt herum, weil er sich vor den wilden Tieren f\u00fcrchtete (Bereschit Rabbah 68:11); da fingen die Steine an, miteinander zu streiten; der eine sagte, auf mich soll der Fromme sein Haupt legen, und der andere sagte, auf mich soll er es legen; darauf machte der Heilige, gelobt sei Er, einen Stein aus ihnen; darum hei\u00dft es, \u00bber nahm den Stein, den er sich zu H\u00e4upten gelegt\u00ab (Chullin 91b).<br \/>\n<br \/><strong>Und legte sich an jenem Orte zur Ruhe nieder,<\/strong> <h>\u05d4\u05b7\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0<\/h> ist die Form eines ausschlie\u00dfenden Gegensatzes, an jenem Orte legte er sich nieder, aber w\u00e4hrend der 14 Jahre, die er im Hause Ebers lernend sich bet\u00e4tigt hatte, hatte er sich in der Nacht nicht niedergelegt, sondern mit Torah besch\u00e4ftigt (Bereschit Rabbah 68:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:12 Da tr\u00e4umte ihm: Siehe da, eine Leiter stand auf der Erde, und ihre Spitze reichte gen Himmel, und siehe da, Engel Gottes stiegen auf ihr auf und nieder, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Stiegen auf und ab,<\/strong> erst stiegen hinauf <h>\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> und dann kamen herab <h>\u05d9\u05d5\u05b9\u05e8\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, die Engel die ihn im heiligen Land begleitet hatten, gingen nicht ins Ausland hinaus, sondern stiegen zum Himmel empor, und Engel f\u00fcr das Ausland kamen herab, ihn zu begleiten (Bereschit Rabbah 68:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:13 Und siehe da, der Ewige stand oben auf ihr und sprach: Ich bin der Ewige, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du ruhst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Stand \u00fcber ihm,<\/strong> ihn zu beh\u00fcten (Bereschit Rabbah 69:3).<br \/>\n<br \/><strong>Und der Gott von Jizchak;<\/strong> obschon wir sonst im Vers nicht finden, dass der Heilige, gelobt sei Er, Seinen Namen durch Fromme n\u00e4her bestimmt, zu schreiben, der Gott von dem, weil es hei\u00dft (Job 15, 5), \u00bbsiehe, auf Seine Heiligen vertraut Er nicht\u00ab, hier hat Er Seinen Namen durch Jizchak n\u00e4her bestimmt, weil dessen Augen dunkel geworden und er im Hause eingeschlossen war; darum war er wie bereits gestorben, und der b\u00f6se Trieb war von ihm gewichen (Tanchuma Told. 7).<br \/>\n<br \/><strong>Auf dem du liegst,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er, faltete das ganze Land Israel unter ihm zusammen und deutete ihm an, dass es von seinen Kindern so leicht eingenommen w\u00fcrde (Chull. 91b) (wie 4 Ellen; denn soviel betr\u00e4gt der Ort, den ein Mensch einnimmt).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:14 Deine Nachkommen sollen wie der Staub der Erde sein, und du sollst dich ausbreiten gen Westen, gen Osten, gen Norden und gen S\u00fcden, und mit dir und deinen Nachkommen sollen sich alle Geschlechter auf Erden segnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Und dehne dich aus <h>\u05d5\u05e4\u05e8\u05e6\u05ea<\/h>,<\/strong> mache dich stark, wie (Ex. 1, 12), \u00bbum so mehr breitete es sich aus <h>\u05d5\u05b0\u05db\u05b5\u05df<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05e4\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05e5<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:15 Siehe ich bin mit dir, ich werde dich \u00fcberall beh\u00fcten, wohin du gehst, und dich in dieses Land zur\u00fcckf\u00fchren; denn ich werde dich nicht verlassen, bis dass ich getan, was ich dir zugesagt habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Ich bin mit dir,<\/strong> weil er sich vor Esaw und vor Laban f\u00fcrchtete.<br \/>\n<br \/><strong>Bis ich getan habe,<\/strong> <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h> hat die Bedeutung von <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> (Gittin 90a).<br \/>\n<br \/><strong>Was ich f\u00fcr dich gesprochen,<\/strong> <h>\u05dc\u05b8\u05da\u05b0<\/h> zu deinem Nutzen und \u00fcber dich; was ich Abraham f\u00fcr seine Nachkommen verhei\u00dfen habe, das habe ich f\u00fcr dich verhei\u00dfen und nicht f\u00fcr Esaw; denn ich habe nicht zu ihm gesagt, \u00bbdenn Jizchak wird dir als Nachkommenschaft genannt werden\u00ab (21, 12), sondern \u00bb<strong>von<\/strong> Jizchak\u00ab, aber nicht ganz Jizchak; und so jedes <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> , <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05da\u05b0<\/h>, <h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h> und <h>\u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd<\/h>, die mit <h>\u05d3\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> verbunden sind, haben die Bedeutung von <h>\u05e2\u05dc<\/h>, \u00fcber; das beweist unsere Stelle; denn mit Jaakob hatte Er vorher nicht gesprochen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:16 Und Jakob erwachte aus seinem Schlafe und sprach: Wahrlich, der Ewige weilt an dieser St\u00e4tte, und ich habe es nicht gewusst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Und ich wusste nicht,<\/strong> denn, wenn ich es gewusst h\u00e4tte, so h\u00e4tte ich an einem so heiligen Orte nicht geschlafen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:17 Und er f\u00fcrchtete sich und sprach: Wie furchtbar ist dieser Ort! Dies ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier die Pforte des Himmels! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Als ein Haus Gottes,<\/strong> R. Elasar sagte im Namen von R. Jose b. Simra, jene Leiter stand in Beer Scheba, und die Mitte ihrer Schr\u00e4gung befand sich \u00fcber dem Heiligtum; denn Beer Scheba lag im S\u00fcden von Juda und Jeruschalajim im Norden auf der Grenze zwischen Juda und Binjamin, und Betel war im Norden vom Gebiete Binjamins auf der Grenze zwischen Binjamin und den S\u00f6hnen Josephs; daraus ergibt sich, dass die Leiter, deren F\u00fc\u00dfe in Beer Scheba und deren Spitze in Betel, mit der Mitte ihrer Schr\u00e4gung \u00fcber Jeruschalajim war (Bereschit Rabbah 69:7). Weil aber unsere Lehrer gesagt haben, (Chull. 91b) der Heilige, gelobt sei Er, sprach dieser Fromme ist in meine Herberge gekommen, soll er weggehen, ohne zu \u00fcbernachten? Und ferner gesagt haben, (Pessach. 88a) Jaakob nannte Jeruschalajim Betel; dieses war aber Lus und nicht Jeruschalajim; so entsteht die Frage, wo haben sie diese Erkl\u00e4rung gefunden? Darum glaube ich, dass der Berg Morija versetzt wurde und hierher kam und dass darunter das Zusammenziehen der Erde zu verstehen sei, das in <h>\u05e9\u05d7\u05d9\u05d8\u05ea<\/h> <h>\u05d7\u05d5\u05dc\u05d9\u05df<\/h> (Chullin 91b) erw\u00e4hnt wird; das Heiligtum kam ihm nach Betel entgegen; und das bedeuten auch die Worte, er traf auf den Ort. Wenn du aber fragen wirst, als Jaakob am Heiligtum vor\u00fcberzog, warum hielt Er ihn nicht dort schon auf? Weil er selbst sich nicht anschickte, an dem Orte zu beten, wo seine V\u00e4ter gebetet, sollte man ihn vom Himmel aus aufhalten? Er kam bis nach Charan, wie wir im Abschnitt <h>\u05d2\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05e0\u05e9\u05d4<\/h> sagen, und darauf weist auch der Vers hin, \u00bbund ging nach Charan\u00ab; als er nach Charan gekommen war, sagte er, ist es m\u00f6glich, dass ich an dem Orte vor\u00fcbergegangen, an dem meine V\u00e4ter gebetet haben, und an ihm nicht gebetet habe; er schickte sich an, umzukehren, und kam bis Betel zur\u00fcck; da zog sich die Erde unter ihm zusammen. (Betel, das ist nicht dasjenige in der N\u00e4he von Ai, sondern von Jeruschalajim; und darum, weil es die Gottesstadt war, nannte er es Betel, das ist der Berg Morija, auf dem Abraham gebetet, und das Feld, auf dem Jizchak gebetet. So hei\u00dft es auch in der Gemara &#91;Pess. 88a&#93;, \u00bbauf, lasst uns hinaufziehen\u00ab &#91;Mich. 4, 2&#93;, nicht wie Abraham, der die St\u00e4tte einen Berg nannte, und nicht wie Jizchak, der sie ein Feld nannte, sondern wie Jaakob, der sie ein Haus Gottes nannte. Soweit nach einem ganauen Raschitext.)<br \/>\n<br \/><strong>Wie furchtbar <h>\u05de\u05d4<\/h> <h>\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h>,<\/strong> der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d3\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05dc\u05d5\u05bc<\/h>, welche Furchtbarkeit ist dieser Ort. <h>\u05d3\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> ist ein Hauptwort wie (Deut. 32, 28) <h>\u05e1\u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05dc\u05b0\u05ea\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc<\/h> Einsicht und <h>\u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e1\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b4\u05dc\u05b0\u05d1\u05bc\u05b8\u05e9\u05c1<\/h> ein Kleid zum Anziehen (Vers 20).<br \/>\n<br \/><strong>Und dies ist das Tor des Himmels,<\/strong> der Ort des Gebetes, an dem die Gebete zum Himmel emporsteigen; der Midrasch (Bereschit Rabbah) sagt, das Heiligtum auf Erden befindet sich gegen\u00fcber dem Heiligtum im Himmel.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:18 Des Morgens aber stand Jakob auf, nahm den Stein, den er sich zu H\u00e4upten gelegt hatte, stellte ihn als Denkstein auf und goss \u00d6l auf seine Spitze. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">28:19 Und er gab diesem Ort den Namen Beth-El; fr\u00fcher aber war Lus der Name der Stadt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">28:20 Und Jakob that ein Gel\u00fcbde und sprach: Wenn Gott mit mir sein und mich beh\u00fcten wird auf diesem Wege, den ich gehe, wenn er mir Brot zu essen und ein Gewand zur Bekleidung gibt, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Wenn Gott mit mir sein wird,<\/strong> (Bereschit Rabbah 70:4) wenn Er mir diese Verhei\u00dfungen, die Er mir gegeben hat, erf\u00fcllen wird, mit mir zu sein, wie Er zu mir gesprochen, und siehe, Ich bin mit dir.<br \/>\n<br \/><strong>Und mich beh\u00fcten wird,<\/strong> wie Er zu mir gesprochen, und ich beh\u00fcte dich \u00fcberall, wohin du gehst.<br \/>\n<br \/><strong>Und mir Brot zum Essen geben wird <h>\u05d5\u05e0\u05ea\u05df<\/h> <h>\u05dc\u05d9<\/h> <h>\u05dc\u05d7\u05dd<\/h> <h>\u05dc\u05d0\u05db\u05d5\u05dc<\/h>,<\/strong> wie Er gesprochen; \u00bbdenn ich werde dich nicht verlassen\u00ab; wer aber Brot suchen muss, wird verlassen genannt, so hei\u00dft es (Ps. 37, 25), \u00bbich habe nicht gesehen, dass ein Frommer verlassen war und seine Nachkommenschaft Brot suchte\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:21 Wenn ich in Frieden heimkehre in meines Vaters Haus, wenn der Ewige mir Gott sein wird, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Und ich zur\u00fcckkehren werde,<\/strong> wie Er zu mir gesprochen, \u00bbund ich bringe dich in dieses Land zur\u00fcck\u00ab (Bereschit Rabbah 70:4).<br \/>\n<br \/><strong>In Frieden <h>\u05d1\u05e9\u05dc\u05d5\u05dd<\/h>,<\/strong> unversehrt <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05dc\u05b5\u05dd<\/h> von der S\u00fcnde, dass ich nicht von den Wegen Labans lerne.<br \/>\n<br \/><strong>Und der Ewige mir zum Gotte sein wird,<\/strong> dass Sein Name auf mir ruhen wird von Anfang bis zuletzt, dass kein Makel an meiner Nachkommenschaft gefunden wird, wie oben steht (Vers 15), \u00bbwas ich f\u00fcr dich verhei\u00dfen\u00ab; und diese Verhei\u00dfung hatte Er Abraham gegeben, wie (17,7) \u00bbsteht, dir zum Gotte zu sein und deinen Nachkommen nach dir\u00ab. (Deinen Nachkommen, dass sie von reiner Abstammung sein werden und kein Makel an ihnen gefunden wird.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">28:22 Dann soll dieser Stein, den ich als Denkmal aufgestellt, zu einem Gotteshause werden, und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten weihen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Dann soll dieser Stein <h>\u05d5\u05d4\u05d0\u05d1\u05df<\/h> <h>\u05d4\u05d6\u05d0\u05ea<\/h>,<\/strong> dieses Waw von <h>\u05d5\u05b0\u05d4\u05b8\u05d0\u05b6\u05d1\u05b6\u05df<\/h> sollst du so erkl\u00e4ren: Wenn du mir dies tun wirst, dann werde auch ich dies tun.<br \/>\n<br \/><strong>Dann soll dieser Stein, den ich zum Opfermal errichtet habe<\/strong> \u2026 wie der Targum \u00fcbersetzt, \u00bbdass ich auf ihm vor dem Ewigen diene\u00ab; und so tat er auch; als er von Padan Aram zur\u00fcckkehrte, als Er zu ihm gesprochen (35, 1), \u00bbauf, ziehe nach Betel hinauf\u00ab, wie hei\u00dft es dort? (35:14) \u00bbDa errichtete Jaakob ein Opfermal und goss Gussopfer darauf\u00ab.<\/p>\n<h2>Kapitel 29<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:1 Da machte sich Jakob auf und wanderte in das Land der S\u00f6hne des Ostens. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29, 1. Und Jaakob erhob seine F\u00fc\u00dfe,<\/strong> als ihm die gute Verhei\u00dfung zuteil geworden und ihm Schutz versprochen worden war, trug sein Herz seine F\u00fc\u00dfe, und das Gehen wurde ihm leicht; so wird im Bereschit Rabbah 70:8 erkl\u00e4rt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:2 Und er blickte auf und siehe, ein Brunnen war auf dem Felde, und siehe, da waren drei Schaf-Herden, die um ihn gelagert waren; denn von diesem Brunnen tr\u00e4nkte man die Herden. Der Stein aber auf der M\u00fcndung des Brunnens war gro\u00df; <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Tr\u00e4nkten sie die Herden,<\/strong> tr\u00e4nkten die Hirten die Herden; der Vers wendet einen kurzen Ausdruck an.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:3 Und erst wenn alle Herden dorthin zusammengetrieben waren, w\u00e4lzte man den Stein von der M\u00fcndung des Brunnens, tr\u00e4nkte die Schafe und legte den Stein wieder auf die M\u00fcndung des Brunnens an seine Stelle zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Und es versammelten sich <h>\u05d5\u05e0\u05d0\u05e1\u05e4\u05d5<\/h>,<\/strong> sie pflegten sich zu versammeln, weil der Stein gro\u00df war.<br \/>\n<br \/><strong>Und w\u00e4lzten <h>\u05d5\u05d2\u05dc\u05dc\u05d5<\/h>,<\/strong> pflegten zu w\u00e4lzen; im Targum <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05d2\u05b7\u05e0\u05b0\u05d3\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05df<\/h> Partizip. Der Ausdruck f\u00fcr eine andauernde Handlung wechselt; zuweilen steht daf\u00fcr die Zukunft und zuweilen die Vergangenheit; denn jede Sache, die sich immer wiederholt, war bereits und wird wieder sein.<br \/>\n<br \/><strong>Und brachten zur\u00fcck <h>\u05d5\u05d4\u05e9\u05d9\u05d1\u05d5<\/h>,<\/strong> im Targum <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05ea\u05b4\u05d9\u05d1\u05b4\u05d9\u05df<\/h> Partizip.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:4 Und Jakob sprach zu ihnen: Liebe Br\u00fcder, woher seid ihr? Sie antworteten. Wir sind aus Haran. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:5 Und er sprach zu ihnen: Kennt ihr Laban, Nachors Sohn? Sie antworteten: Ja, wir kennen ihn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:6 Und er sprach zu ihnen: Geht es ihm gut? Sie antworteten: Es geht ihm gut, \u2014 und da kommt eben seine Tochter Rahel (Rachel) mit den Schafen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Kommt mit den Schafen <h>\u05d1\u05d0\u05d4<\/h> <h>\u05e2\u05dd<\/h> <h>\u05d4\u05e6\u05d0\u05df<\/h>,<\/strong> der Ton [von <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h>] ist auf dem <h>\u05d0<\/h>, der letzten Silbe; im Targum <h>\u05d0\u05b8\u05ea\u05b0\u05d9\u05b8\u05d0<\/h>, kommt; aber (Vers 9), \u00bbRachel war gekommen <h>\u05d5\u05b0\u05e8\u05b8\u05d7\u05b5\u05dc<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab, ist der Ton auf der vorletzten, dem <h>\u05d1<\/h>, im Targum <h>\u05d0\u05b8\u05ea\u05b7\u05ea<\/h>, war gekommen; das erste bedeutet, sie tut jetzt, das zweite, sie hat getan.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:7 Und Jakob sprach: Seht, der Tag ist noch lang, es ist noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tr\u00e4nket die Schafe und geht hin und weidet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Siehe, der Tag ist noch lang;<\/strong> weil er sie lagern sah, dachte er, sie wollten die Herden nach Hause bringen und nicht mehr weiden; darum sagte er zu ihnen, siehe, der Tag ist noch lang; das hei\u00dft, wenn ihr angestellt seid, so habt ihr das Tagewerk nicht vollendet; und wenn das Vieh euch geh\u00f6rt, trotzdem ist noch nicht Zeit, die Herden einzusammeln (Bereschit Rabbah 70:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:8 Sie antworteten: Wir k\u00f6nnen nicht, bis dass alle Herden zusammen getrieben sind, dann w\u00e4lzt man den Stein von der M\u00fcndung des Brunnens, und wir tr\u00e4nken die Schafe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Wir k\u00f6nnen nicht<\/strong> tr\u00e4nken, weil der Stein gro\u00df ist.<br \/>\n<br \/><strong>Dann w\u00e4lzen sie <h>\u05d5\u05d2\u05dc\u05dc\u05d5<\/h>,<\/strong> hier sagt der Targum <h>\u05d5\u05b4\u05d9\u05d2\u05b7\u05e0\u05b0\u05d3\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05df<\/h>, weil es der Ausdruck f\u00fcr die Zukunft ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:9 W\u00e4hrend er noch mit ihnen redete, war Rahel mit den Schafen ihres Vaters hinzugekommen, denn sie war eine Hirtin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:10 Als Jakob Rahel, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Herde Labans, des Bruders seiner Mutter sah, trat er hin, w\u00e4lzte den Stein von der M\u00fcndung des Brunnens und tr\u00e4nkte die Herde Labans, des Bruders seiner Mutter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Da trat Jaakob hin und w\u00e4lzte,<\/strong> wie einer, der den St\u00f6psel von der \u00d6ffnung einer Flasche nimmt; das sagt dir, wie gro\u00df seine Kraft war (Bereschit Rabbah 70:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:11 Und Jakob k\u00fcsste Rahel, und er erhob seine Stimme und weinte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Und weinte <h>\u05d5\u05d9\u05d1\u05da<\/h>,<\/strong> weil er mit g\u00f6ttlichen Geiste sah, dass sie nicht mit ihm im Grabe vereint sein werde (Bereschit Rabbah 70:12) (Andere Erkl\u00e4rung: weil er mit leeren H\u00e4nden gekommen war; er sagte, Elieser, der Knecht meines Gro\u00dfvaters, hatte Nasenringe, Armb\u00e4nder und kostbare Gaben bei sich; ich aber habe nichts bei mir &#40;Bereschit Rabbah 70:12); denn Elifas, der Sohn von Esaw, hatte ihm im Auftr\u00e4ge seines Vaters nachgesetzt, um ihn zu t\u00f6ten, und ihn eingeholt; weil Elifas aber im Scho\u00dfe von Jizchak gro\u00df geworden war, hielt er seine Hand zur\u00fcck und sagte zu ihm, was soll ich mit dem Befehle meines Vaters machen? Da sprach Jaakob zu ihm, nimm alles, was ich bei mir habe; denn ein Armer ist einem Toten gleichgeachtet.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:12 Und Jakob erz\u00e4hlte Rahel, dass er ihres Vaters Verwandter und Rebekkas Sohn sei, da lief sie hin und erz\u00e4hlte es ihrem Vater. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Dass er der Bruder ihres Vaters sei,<\/strong> der Verwandte ihres Vaters; wie (13, 8), \u00bbwir sind verwandte M\u00e4nner\u00ab; der Midrasch (Bereschit Rabbah 70:13) dazu sagt, wenn er zu betr\u00fcgen kommt, so bin auch ich sein Bruder im Betr\u00fcgen; wenn er aber ein rechtschaffener Mensch ist, so bin auch ich der Sohn von Ribka, seiner Schwester, der rechtschaffenen.<br \/>\n<br \/><strong>Und erz\u00e4hlte ihrem Vater,<\/strong> weil ihre Mutter gestorben war, hatte sie nur ihn, um es ihm zu erz\u00e4hlen (Bereschit Rabbah 70:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:13 Als Laban die Kunde von Jakob, seiner Schwester Sohn, vernahm, lief er ihm entgegen, umarmte ihn und k\u00fcsste ihn und brachte ihn in sein Haus. Und er erz\u00e4hlte Laban alles, was sich zugetragen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Lief er ihm entgegen,<\/strong> er dachte, dass er mit Geld beladen sei, da selbst der Knecht des Hauses mit zehn beladenen Kamelen dorthin gekommen war (Bereschit Rabbah 70:13).<br \/>\n<br \/><strong>Umarmte ihn,<\/strong> als er nichts bei ihm sah, dachte er, vielleicht hat er Goldst\u00fccke mitgebracht, und sie sind in seinem Busen.<br \/>\n<br \/><strong>Und k\u00fcsste ihn,<\/strong> er dachte, vielleicht hat er Perlen mitgebracht, und sie sind in seinem Munde (Bereschit Rabbah 70:13).<br \/>\n<br \/><strong>Und er erz\u00e4hlte Laban,<\/strong> dass er nur durch den Zwang seines Bruders gekommen und dass man ihm sein Geld weggenommen habe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:14 Und Laban sprach zu ihm: Du bist doch mein Fleisch und Blut! Und er blieb bei ihm einen Monat lang. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Jedoch bist du mein Gebein und mein Fleisch,<\/strong> nun habe ich keinen anderen Grund, dich in mein Haus aufzunehmen, da du nichts bei dir hast, nur um der Verwandtschaft willen werde ich mich einen Monat mit dir besch\u00e4ftigen; und so tat er, aber auch das nicht umsonst; denn Jaakob weidete seine Schafe (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:15 Da sprach Laban zu Jakob: Weil du mein Verwandter bist, solltest du mir darum umsonst dienen? Gib mir an, was dein Lohn sein soll. \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Etwa, weil du mein Bruder bist <h>\u05d4\u05b2\u05db\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05ea\u05d4<\/h>,<\/strong> ist die Form einer Frage, etwa, weil du mein Bruder bist, sollst du mir umsonst dienen?<br \/>\n<br \/><strong>Sollst du mir dienen,<\/strong> wie <h>\u05d5\u05b0\u05ea\u05b7\u05e2\u05b7\u05d1\u05b0\u05d3\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> Zukunft; und so verh\u00e4lt es sich bei jedem Zeitwort der Vergangenheit; f\u00fcgt man an der Spitze ein Waw hinzu, so verwandelt dieses das Zeitwort in die Zukunft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:16 Laban hatte zwei T\u00f6chter; die \u00e4ltere hie\u00df Lea, die j\u00fcngere Rahel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:17 Und die Augen Leas waren matt, Rahel aber war von sch\u00f6ner Gestalt und von sch\u00f6nem Antlitz. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Zart,<\/strong> sie hatte gedacht, sie w\u00fcrde dem Lose Esaws zufallen, und geweint; weil alle sagten, Ribka hat zwei S\u00f6hne und Laban zwei T\u00f6chter, die \u00e4ltere ist f\u00fcr den \u00e4lteren und die j\u00fcngere f\u00fcr den j\u00fcngeren (Bereschit Rabbah 70:16).<br \/>\n<br \/><strong>Form <h>\u05ea\u05bc\u05b9\u05d0\u05b7\u05e8<\/h><\/strong> ist die Gesichtsbildung, vom Ausdruck (Jes. 44, 13), \u00bber formt es mit dem Zirkel <h>\u05d9\u05b0\u05ea\u05b8\u05d0\u05b2\u05e8\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d1\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b6\u05e8\u05b6\u05d3<\/h>\u00ab, Compass = Zirkel.<br \/>\n<br \/><strong>Aussehen <h>\u05de\u05b7\u05e8\u05b0\u05d0\u05b6\u05d4<\/h><\/strong> ist der Glanz des Angesichtes.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:18 Und Jakob liebte Rahel \u2014 und er sprach: Ich will dir sieben Jahre dienen um Rahel, deine j\u00fcngere Tochter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Ich will dir sieben Jahre dienen,<\/strong> das sind die einigen Jahre, die seine Mutter zu ihm gesagt, (27, 44) \u00bbbleibe bei ihm einige Jahre\u00ab. Dass es so ist, kannst du daran erkennen, weil hier steht, sie waren in seinen Augen wie einige Jahre.<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcr Rachel, deine j\u00fcngere Tochter,<\/strong> warum alle diese Bezeichnungen? Weil er von ihm wusste, dass er ein Betr\u00fcger war, sagte er zu ihm, ich will dir f\u00fcr Rachel dienen; vielleicht wirst du aber sagen, es war eine andere Rachel, von der Stra\u00dfe, gemeint; darum steht, deine Tochter; vielleicht wirst aber du sagen, ich werde den Namen von Lea Umtauschen und sie Rachel nennen; darum steht, die j\u00fcngere; und dennoch half es ihm nicht; denn er betrog ihn doch (Bereschit Rabbah 70:17).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:19 Da sprach Laban. Besser, ich gebe sie dir, als einem andern Manne; bleibe bei mir! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:20 Da diente Jakob sieben Jahre um Rahel, und sie waren in seinen Augen wie einige Tage, weil er sie liebte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:21 Da sprach Jakob zu Laban: Gib mir meine Frau, denn meine Zeit ist verstrichen, dass ich ihr beiwohne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Meine Tage sind voll <h>\u05de\u05dc\u05d0\u05d5<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05de\u05b8\u05d9<\/h>,<\/strong> die meine Mutter mir gesagt hat; und ferner sind meine Tage voll, da ich 84 Jahre alt bin, und wann soll ich die zw\u00f6lf St\u00e4mme aufstellen? Darum hei\u00dft es, dass ich zu ihr komme; f\u00fcrwahr, ein ganz w\u00fcrdeloser Mensch spricht nicht so; nur, weil er Nachkommen zeugen sollte, sprach er so (Bereschit Rabbah 70:18).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:22 Da versammelte Laban alle Leute des Ortes und bereitete ein Gastmahl. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:23 Und des Abends nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu ihm hinein, und er kam zu ihr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:24 Und Laban gab seiner Tochter Lea seine Magd Silpa zur Magd. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:25 Als der Morgen kam, siehe, da war es Lea. Da sprach er zu Laban. Was hast du mir da getan? Habe ich nicht um Rahel bei dir gedient? Warum hast du mich betrogen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Es war am Morgen, da war es Lea;<\/strong> aber in der Nacht war es nicht Lea, weil Jaakob Rachel Erkennungszeichen \u00fcbergeben hatte; als Rachel nun sah, dass man Lea zu ihm hineinf\u00fchren wollte, sagte sie, nun wird meine Schwester besch\u00e4mt werden; und sie stand auf und \u00fcbergab ihr jene Erkennungszeichen (Megilla 13b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:26 Laban antwortete: In unserem Ort geschieht das nicht, dass man die j\u00fcngere vor der \u00e4lteren verm\u00e4hlt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:27 Feiere die Woche mit dieser zu Ende, dann wollen wir dir auch die andere geben f\u00fcr den Dienst, den du bei mir noch sieben weitere Jahre versehen sollst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Vollende die Woche mit dieser;<\/strong> <h>\u05e9\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05e2\u05b7<\/h> ist mit <h>\u05d6\u05d0\u05ea<\/h> verbunden (stat. constr. ), da (das Schin) mit Chatof (Schwa) punktiert ist <h>\u05e9\u05c1\u05b0<\/h>; die Woche dieser; daher stammen die sieben Tage des Hochzeitsmahles (Talm. jer., Moed katon 1). (Man kann aber nicht sagen, eine wirkliche Woche, diese Woche; denn dann m\u00fcsste das Schin mit Patach &#91;Kamez&#93; punktiert sein, und ferner ist <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d1\u05d5\u05bc\u05e2\u05b7<\/h> eine m\u00e4nnliche Form, wie es hei\u00dft (Deut. 16, 9), \u00bbsieben <h>\u05e9\u05b4\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4<\/h> Wochen z\u00e4hle dir\u00ab; darum ist der Sinn von <h>\u05e9\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05e2\u05b7<\/h> nur eine Siebenheit, septaine. ).<br \/>\n<br \/><strong>Und wir wollen dir geben <h>\u05d5\u05e0\u05ea\u05e0\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05da<\/h>,<\/strong> Form der Mehrzahl, wie (11,7) \u00bbwir wollen uns herablassen <h>\u05e0\u05e8\u05d3\u05d4<\/h>\u00ab; \u00bbwir wollen verwirren <h>\u05d5\u05e0\u05d1\u05dc\u05d4<\/h>\u00ab; \u00bbwir wollen brennen <h>\u05d5\u05b0\u05e0\u05b4\u05e9\u05c2\u05b0\u05e8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab; auch hier bedeutet es, \u00bbwir werden geben\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Auch diese,<\/strong> sofort nach den sieben Tagen des Hochzeitmahles; und du wirst nach der Hochzeit mit ihr wieder dienen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:28 Jakob that also; er feierte die Woche mit ihr zu Ende, und Laban gab ihm seine Tochter Rahel zur Frau. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:29 Und Laban gab seiner Tochter Rahel seine Magd Bilha zur Magd. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:30 Jakob kam auch zu Rahel und liebte auch Rahel, mehr aber als Lea. Und er diente bei ihm noch fernere sieben Jahre. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Noch sieben andere Jahre,<\/strong> andere, damit vergleicht er sie mit den ersten, wie die ersten voll Treue gewesen waren, so waren auch die letzten voll Treue, obschon er mit einem Betrug \u00fcber ihn gekommen war (Bereschit Rabbah 70:20).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:31 Als der Ewige sah, dass Lea nicht so geliebt wurde, \u00f6ffnete er ihren Scho\u00df; Rahel aber war unfruchtbar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:32 Und Lea f\u00fchlte sich Mutter und gebar einen Sohn; diesen nannten sie Ruben (Reuben) denn sie sprach: Der Ewige hat mein Elend gesehen; nunmehr wird mein Mann mich lieben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Sie nannte ihn Ruben <h>\u05e8\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc\u05d1\u05b5\u05df<\/h>,<\/strong> unsere Weisen erkl\u00e4ren, sie sagte, seht den Unterschied zwischen meinem Sohne und dem Sohne meines Schwiegervaters, der noch die Erstgeburt Jaakob verkauft hatte, w\u00e4hrend dieser sie Joseph nicht verkauft hat und dich doch nicht gegen ihn aufgelehnt hat; und nicht nur das allein, dass er sich nicht gegen ihn auflehnte, suchte er vielmehr noch, ihn aus der Grube herauszuholen (Berach. 7b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:33 Und sie f\u00fchlte sich wiederum Mutter und gebar einen Sohn, und sie sprach; Weil der Ewige geh\u00f6rt, dass ich nicht so geliebt wurde, gab er mir auch diesen; und sie nannte ihn Simon (Schimeon). <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">29:34 Und sie f\u00fchlte sich wiederum Mutter und gebar einen Sohn, und sie sprach: Nun endlich wird mein Mann sich mir anschlie\u00dfen, denn ich habe ihm drei S\u00f6hne geboren; daher nannte man ihn Levi. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Dieses Mal wird sich mein Mann mir anschlie\u00dfen,<\/strong> weil die Stamm\u00fctter Prophetinnen waren und wussten, dass zw\u00f6lf St\u00e4mme von Jaakob hervorgehen w\u00fcrden und dass er vier Frauen nehmen w\u00fcrde; darum sagte sie, von jetzt an hat er keine Klage mehr gegen mich, da ich meinen ganzen Anteil an Kindern erhalten habe (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Darum,<\/strong> jeder, bei dem <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b5\u05df<\/h> steht, wurde reich an Scharen au\u00dfer Levi, weil die heilige Lade sie verminderte (Bereschit Rabbah 71:4).<br \/>\n<br \/><strong>Nannte er ihn Levi,<\/strong> es f\u00e4llt mir auf, dass bei allen \u00bbsie nannte\u00ab steht und er bei diesem, \u00bber nannte\u00ab schreibt; es gibt einen aggadischen Midrasch hierzu in Debarim rabba: der Heilige, gelobt sei Er, schickte Gabriel und lie\u00df den Knaben vor sich bringen, gab ihm diesen Namen und verlieh ihm die Priesterabgaben; und weil Er ihn mit Gaben ausstattete <h>\u05dc\u05b4\u05d5\u05bc\u05b8\u05d4\u05d5\u05bc<\/h>, nannte Er ihn Levi <h>\u05dc\u05b5\u05d5\u05b4\u05d9<\/h> (den Ausgestatteten).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">29:35 Und sie f\u00fchlte sich wiederum Mutter und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal muss ich dem Ewigen danken. Darum nannte sie ihn Juda (Jehudah); und sie h\u00f6rte auf zu geb\u00e4ren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Dieses Mal will ich danken;<\/strong> weil ich \u00fcber meinen Anteil erhalten habe, darum muss ich von jetzt an danken (Bereschit Rabbah 71:4).<\/p>\n<h2>Kapitel 30<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:1 Als Rahel sah, dass sie dem Jakob keine Kinder gebar, beneidete sie ihre Schwester, und sie sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder; wo nicht, so sterbe ich! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30, 1. Da eiferte Rachel auf ihre Schwester;<\/strong> sie eiferte um ihrer guten Werke willen; sie sagte n\u00e4mlich, wenn sie nicht fr\u00f6mmer als ich w\u00e4re, h\u00e4tte sie nicht die Kinder erhalten (Bereschit Rabbah 71:6).<br \/>\n<br \/><strong>Gib mir,<\/strong> hat etwa dein Vater so deiner Mutter getan; f\u00fcrwahr, er betete f\u00fcr sie (Bereschit Rabbah 71:6).<br \/>\n<br \/><strong>Sterbe ich,<\/strong> von hier geht hervor, dass wer keine Kinder hat, einem Toten gleichgeachtet ist (Bereschit Rabbah 71:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:2 Da entbrannte Jakobs Zorn \u00fcber Rahel, und er sprach: Bin ich denn an Gottes statt, der dir die Leibesfrucht versagt hat? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Etwa an Stelle <h>\u05d4\u05b2\u05ea\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea<\/h>,<\/strong> bin ich etwa an Seiner Statt?<br \/>\n<br \/><strong>Der dir versagt hat,<\/strong> du sagst, ich solle gleich meinem Vater sein; ich bin aber nicht meinem Vater gleich; mein Vater hatte keine Kinder, und ich habe Kinder; dir hat Er versagt und nicht mir (Bereschit Rabbah 71:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:3 Da sprach sie: Siehe, hier ist meine Magd Bilha, gehe zu ihr, dass sie Kinder f\u00fcr meinen Scho\u00df geb\u00e4re, so dass durch sie auch ich zu Kindern komme. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Auf meinen Knien <h>\u05e2\u05dc<\/h> <h>\u05d1\u05e8\u05db\u05d9<\/h>,<\/strong> wie der Targum sagt, ich werde erziehen.<br \/>\n<br \/><strong>Dass auch ich erbaut werde <h>\u05d5\u05d0\u05d1\u05e0\u05d4<\/h> <h>\u05d2\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05e0\u05db\u05d9<\/h>;<\/strong> was bedeutet der Ausdruck \u00bbauch <h>\u05d2\u05b7\u05dd<\/h>\u00ab? Sie sagte zu ihm, dein Gro\u00dfvater Abraham hatte Kinder von Hagar und g\u00fcrtete doch seine Lenden f\u00fcr Sara (betete f\u00fcr sie); da sprach er zu ihr, meine Gro\u00dfmutter hatte sich eine Nebenfrau ins Haus genommen; und sie antwortete, wenn es darauf ankommt, siehe, meine Magd (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Dass auch ich durch sie erbaut werde,<\/strong> gleich Sara.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:4 Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau, und Jakob kam zu ihr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:5 Und Bilha f\u00fchlte sich Mutter und gebar dem Jakob einen Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:6 Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht geschafft und auch auf meine Stimme geh\u00f6rt und mir einen Sohn gegeben; darum nannte sie ihn Dan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Gott hat mich gerichtet <h>\u05d3\u05e0\u05e0\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> Er hat mich gerichtet, verurteilt und begnadigt (Bereschit Rabbah 71:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:7 Und Bilha, Rahels Magd, f\u00fchlte sich wiederum Mutter und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:8 Da sprach Rahel: Einen g\u00f6ttlichen Kampf habe ich mit meiner Schwester gef\u00fchrt und habe auch obgesiegt, und sie nannte ihn Naphtali. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Einen g\u00f6ttlichen Wettkampf <h>\u05e0\u05e4\u05ea\u05d5\u05dc\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> Menachem b. Saruk erkl\u00e4rt es [<h>\u05e0\u05b7\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05bc\u05dc\u05b5\u05d9<\/h>] unter der Wurzel von (Num. 19, 15) <h>\u05e6\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b8\u05ea\u05b4\u05d9\u05dc<\/h> (eng anliegender Deckel); \u00bbmit einer Verbindung vom Ewigen verband ich mich mit meiner Schwester, um Kinder zu erlangen\u00ab; ich erkl\u00e4re es mit dem Ausdruck (Deut. 32, 5) gekr\u00fcmmt und verdreht <h>\u05d5\u05bc\u05e4\u05b0\u05ea\u05b7\u05dc\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05dc<\/h> <h>\u05e2\u05b4\u05e7\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1<\/h> \u00bbich kr\u00fcmmte mich und mehrte Bitten und wand mich viel vor dem Ewigen, um meiner Schwester gleich zu werden\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Auch habe ich gesiegt <h>\u05d2\u05dd<\/h> <h>\u05d9\u05db\u05dc\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> Er stimmte mir zu; Onkelos \u00fcbersetzt es [<h>\u05e0\u05b7\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05bc\u05dc\u05b5\u05d9<\/h>] als Ausdruck f\u00fcr Gebet <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05e4\u05b4\u05dc\u05b8\u05d4<\/h>, das hei\u00dft, einen g\u00f6ttlichen Kampf habe ich gek\u00e4mpft, Bitten, die lieb vor Ihm (ausgesprochen); und ich wurde angenommen und erh\u00f6rt gleich meiner Schwester.<br \/>\n<br \/><strong>Ich habe gek\u00e4mpft <h>\u05e0\u05b4\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05dc\u05b0\u05ea\u05b4\u05d9<\/h>,<\/strong> mein Gebet wurde angenommen; es gibt hierzu viele aggadische Midraschim, die das Wort als Zusammenziehung mehrerer Worte erkl\u00e4ren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:9 Als Lea sah, dass sie aufh\u00f6rte zu geb\u00e4ren, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie dem Jakob zur Frau. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:10 Und Silpa, die Magd der Lea, gebar dem Jakob einen Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Und Silpa gebar,<\/strong> bei allen ist die Mutterschaft erw\u00e4hnt au\u00dfer bei Silpa; weil sie die j\u00fcngste von allen und noch ein Kind an Jahren war, so dass die Mutterschaft an ihr nicht wahrgenommen wurde; um Jaakob zu betr\u00fcgen, hatte sie Laban Lea gegeben, dass er nicht merke, dass man Lea zu ihm hineinf\u00fchrte; denn so war Gebrauch, die \u00e4ltere Magd der \u00e4lteren Tochter und die j\u00fcngere der j\u00fcngeren zu geben (Bereschit Rabbah 71:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:11 Da sprach Lea: Das Gl\u00fcck ist gekommen, und nannte seinen Namen Gad. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Gl\u00fcck ist gekommen <h>\u05d1\u05d0<\/h> <h>\u05d2\u05d3<\/h>,<\/strong> Gl\u00fcck ist gekommen; wie (Schabbat 67b), bew\u00e4hre dich mein Gl\u00fcck, und erm\u00fcde nicht; \u00e4hnlich (Jes. 65,11), \u00bbdie f\u00fcr das Gl\u00fcck den Tisch decken\u00ab. Der aggadische Midrasch sagt, er wurde beschnitten geboren; wie (Dan. 4, 11), \u00bbhauet den Baum um\u00ab; ich wei\u00df nicht, warum es in einem Wort geschrieben ist. Andere Erkl\u00e4rung: Warum kann es wie ein Wort gelesen werden, <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d2\u05b8\u05d3<\/h>? Wie wenn es hei\u00dfen sollte, du wurdest mir untreu, als du zu meiner Magd kamst; wie ein Mann, welcher der Gattin seiner Jugend untreu wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:12 Und Silpa, die Magd der Lea, gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:13 Da sprach Lea: Zu meiner Seligkeit! \u2014 denn seligpreisen mich die T\u00f6chter; und sie nannte ihn Ascher. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:14 Einst ging Ruben zur Zeit der Weizenernte aus und fand Alraunen auf dem Felde und brachte sie seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea. Gib mir doch auch von den Alraunen deines Sohnes! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. In den Tagen der Weizenernte,<\/strong> das verk\u00fcndet das Lob der St\u00e4mme (S\u00f6hne Jaakobs); es war die Zeit der Ernte, und doch streckte er seine Hand nicht nach Raub aus, Weizen oder Gerste nach Hause zu bringen, sondern eine herrenlose Sache, auf die kein Mensch Wert legte (Bereschit Rabbah 72:2).<br \/>\n<br \/><strong>Alraunen <h>\u05d3\u05d5\u05d3\u05d0\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> eine wohlriechende Blume; es ist dies ein Kraut (Berach. 43b), im Arabischen Jasmin.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:15 Und sie antwortete: Nicht genug, dass du meinen Mann nimmst, willst du auch noch die Alraunen meines Sohnes nehmen? Da sprach Rahel: So soll er denn heute Nacht bei dir schlafen f\u00fcr die Alraunen deines Sohnes. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Willst du auch die Alraunen meines Sohnes nehmen,<\/strong> es ist eine Frage, willst du auch noch das tun, auch die Alraunen meines Sohnes zu nehmen; der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05de\u05b5\u05d9\u05e1\u05b7\u05d1<\/h>, \u00bbund zu nehmen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Darum soll er diese Nacht bei dir wohnen,<\/strong> er sollte diese Nacht bei mir wohnen, und ich \u00fcberlasse dir mein Recht f\u00fcr die Alraunen deines Sohnes; weil sie aber die Einkehr des Frommen geringsch\u00e4tzte, hatte sie nicht das Gl\u00fcck neben ihm begraben zu werden (Bereschit Rabbah 72:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:16 Als nun Jakob Abends vom Felde kam, ging Lea ihm entgegen und sprach: Zu mir musst du kommen, denn ich habe dich gedungen f\u00fcr die Alraunen meines Sohnes. \u2014 Und er schlief bei ihr in jener Nacht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Ich habe Lohn f\u00fcr dich gegeben,<\/strong> ich habe Rachel ihren Lohn gegeben.<br \/>\n<br \/>**In jener Nacht, <h>\u05d1\u05dc\u05d9\u05dc\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0<\/h> ** (und nicht <h>\u05d1\u05dc\u05d9\u05dc\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05d4\u05d5\u05d0<\/h>) Er, der Heilige, gelobt sei Er, f\u00fcgte es, dass Jissachar davon hervorging (Nid. 31a)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:17 Da erh\u00f6rte Gott Lea; sie f\u00fchlte sich Mutter und gebar dem Jakob einen f\u00fcnften Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und Gott erh\u00f6rte Lea,<\/strong> die sich danach sehnte und sich bem\u00fchte, die St\u00e4mme zu vermehren (Bereschit Rabbah 72:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:18 Da sprach Lea: Gott hat mich daf\u00fcr belohnt, dass ich meinem Manne meine Magd gegeben; und sie nannte ihn Issachar (Jissachar). <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:19 Und Lea f\u00fchlte sich wiederum Mutter und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:20 Da sprach Lea. Gott hat mich beschenkt mit einem sch\u00f6nen Geschenk. Nunmehr wird mein Mann mich hochhalten, denn ich habe ihm sechs S\u00f6hne geboren. Und sie nannte ihn Sebulun. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Eine gute Gabe <h>\u05d6\u05d1\u05d3<\/h> <h>\u05d8\u05d5\u05d1<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt.<br \/>\n<br \/><strong>Wird bei mir wohnen <h>\u05d9\u05d6\u05d1\u05dc\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> wie (I K\u00f6n. 8, 13), \u00bbein Haus zur St\u00e4tte <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d6\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05dc<\/h>\u00ab; Herberge in anderen Sprachen, Wohnhaus. Von jetzt an wird sein Hauptaufenthalt nur bei mir sein, da ich allein soviel Kinder habe wie alle seine anderen Frauen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:21 Darauf gebar sie eine Tochter und nannte sie Dina. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Dina <h>\u05d3\u05d9\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> unsere Lehrer erkl\u00e4ren, Lea f\u00e4llte selbst ein Urteil <h>\u05d3\u05b8\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> \u00fcber sich, wenn es ein Sohn ist, wird meine Schwester Rachel nicht einmal wie eine der M\u00e4gde sein; und sie betete seinetwegen, dass er in eine Tochter umgewandelt wurde (Berach. 60a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:22 Da gedachte Gott der Rahel, und es erh\u00f6rte sie Gott und \u00f6ffnete ihren Scho\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Da gedachte Gott der Rachel,<\/strong> Er gedachte ihr, dass sie die Zeichen ihrer Schwester gegeben hatte; sie f\u00fcrchtete n\u00e4mlich, sie k\u00f6nnte dem Lose Esaws zufallen, Jaakob k\u00f6nnte ihr den Scheidebrief geben, weil sie keine Kinder hatte; und auch Esaw, der B\u00f6sewicht, dachte so, als er h\u00f6rte, dass sie keine Kinder hatte (Bereschit Rabbah 73:4), das ist, was der Verfasser des Festgebete ( erster Tag von Rosch-haSchana) in Versen ausdr\u00fcckt, \u00bbals der Rote sah, dass sie nicht gekreisst, hoffte er, sie zu erlangen; sie aber erschrak\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:23 Sie f\u00fchlte sich Mutter und gebar einen Sohn, und sie sprach: Gott hat meine Schmach hinweggenommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Hat fortgenommen <h>\u05d0\u05e1\u05e3<\/h>,<\/strong> an einen Ort gebracht, wo sie nicht zu sehen ist; ebenso (Jes. 4,1), \u00bbnimm unsere Schande hinweg <h>\u05d0\u05e1\u05d5\u05e3<\/h>\u00ab; (Ex. 9, 19) \u00bbwas nicht ins Haus gebracht wird <h>\u05d9\u05d0\u05e1\u05e3<\/h>\u00ab; (Joel 4, 15) \u00bbsie ziehen ihr Licht zur\u00fcck <h>\u05d0\u05e1\u05e4\u05d5<\/h>\u00ab; (Jes. 60, 20) \u00bbdein Mond wird nicht hinweggenommen <h>\u05d9\u05d0\u05e1\u05e3<\/h> (nicht verborgen)\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Meine Schmach <h>\u05d7\u05e8\u05e4\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> ich war besch\u00e4mt, weil ich unfruchtbar war und man von mir sagte, ich w\u00fcrde dem Lose des B\u00f6sewichtes Esaw zufallen. Eine Aggada (Bereschit Rabbah 73:5) sagt, solange eine Frau kein Kind hat, hat sie niemanden, dem man ihr Versehen zuschreiben kann; sobald sie ein Kind hat, schreibt man es diesem zu; wer hat dieses Gef\u00e4\u00df zerbrochen? Dein Kind; wer hat jene Feigen gegessen? Dein Kind.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:24 Und sie nannte ihn Joseph; damit wollte sie sagen: Der Ewige m\u00f6ge mir noch einen andern Sohn geben! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. M\u00f6ge mir der Ewige noch einen anderen Sohn hinzuf\u00fcgen,<\/strong> weil sie durch prophetischen Geist wusste, dass Jaakob nur zw\u00f6lf St\u00e4mme aufstellen w\u00fcrde, sagte sie, m\u00f6ge es der Wille des Ewigen sein, dass jener Stamm, den er noch aufstellen wird, von mir sein wird; darum betete sie nur auf einen anderen Sohn (Bereschit Rabbah 72:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:25 Nachdem Rahel den Joseph geboren hatte, sprach Jakob zu Laban: Entlasse mich, ich will in meine Heimat und in mein Land ziehen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Als Rachel Joseph geboren hatte,<\/strong> nachdem der Gegner von Esaw geboren war; so hei\u00dft es (Obadja 1,18), \u00bbdas Haus Jaakobs wird Feuer sein und das Haus Josephs eine Flamme und das Haus Esaws Stroh\u00ab; Feuer ohne Flamme hat \u00fcber Fernes keine Macht; als Joseph geboren war, vertraute Jaakob auf den Heiligen, gelobt sei Er, und wollte zur\u00fcckkehren (Bereschit Rabbah 73:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:26 Gib mir meine Frauen und meine Kinder, um die ich dir gedient habe, dass ich heimziehe; denn du wei\u00dft es ja, welche Dienste ich dir geleistet habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Gib doch meine Frauen,<\/strong> ich will nicht ohne Erlaubnis Weggehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:27 Da sprach Laban zu ihm: Lass mich doch Gnade in deinen Augen finden! Mir ahnt, als ob der Ewige mich um deinetwillen gesegnet hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Ich ahne <h>\u05e0\u05d7\u05e9\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> er glaubte an Vorbedeutungen; ich habe durch meine Ahnung erprobt, dass durch dich Segen zu mir gekommen ist. Als du hierher kamst, hatte ich keine S\u00f6hne; so hei\u00dft es (29, 6), \u00bbsiehe, seine Tochter Rachel kommt mit den Schafen\u00ab; ist es denkbar, dass, wenn er S\u00f6hne gehabt h\u00e4tte, er seine Tochter zu den Hirten geschickt h\u00e4tte? Jetzt aber hatte er S\u00f6hne, so hei\u00dft es (31, 1), \u00bber h\u00f6rte die Worte der S\u00f6hne Labans\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:28 Und er sprach: Bestimme mir deinen Lohn, so will ich ihn geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Bestimme <h>\u05e0\u05e7\u05d1\u05d4<\/h>,<\/strong> wie der Targum sagt, nenne deinen Lohn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:29 Da antwortete er ihm: Du wei\u00dft, wie ich dir gedient habe, und was aus deinem Viehstand bei mir geworden ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Und was deine Herde bei mir geworden ist,<\/strong> wieviel aus der geringen Zahl deiner Herde, die zuerst in meine Hand kam, geworden ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:30 Denn wenig war es, was du vor meiner Ankunft besa\u00dfest, und es hat sich m\u00e4chtig ausgebreitet; so hat der Ewige dich bei jedem Schritt von mir gesegnet, und nun \u2014 wann soll ich auch f\u00fcr die Meinigen schaffen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Bei meinem Eintritt <h>\u05dc\u05e8\u05d2\u05dc\u05d9<\/h>,<\/strong> mit meinem Fu\u00df; weil mein Fu\u00df eintrat, kam der Segen zu dir (Bereschit Rabbah 73:8); wie (Ex. 11, 8), \u00bbdas Volk, das sich deinem Fu\u00dfe anschlie\u00dft\u00ab; (Richt. 8, 5) \u00bbdem Heere, das mir folgt <h>\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05b7\u05d2\u05b0\u05dc\u05b8\u05d9<\/h>\u00ab, das mit mir kommt.<br \/>\n<br \/><strong>Auch ich f\u00fcr mein Haus,<\/strong> f\u00fcr den Bedarf meines Hauses <h>\u05dc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea\u05b4\u05d9<\/h>; jetzt arbeiten nur meine S\u00f6hne f\u00fcr meinen Bedarf; aber auch ich muss mit ihnen arbeiten, um ihnen zu helfen; das bedeutet der Ausdruck \u00bb<h>\u05d2\u05b7\u05dd<\/h> auch\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:31 Da sprach er: Was soll ich dir geben? Und Jakob antwortete: Geben sollst du mir nichts. Wenn du mir Folgendes gew\u00e4hrst, so will ich deine Schafe weiter weiden und h\u00fcten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">30:32 Ich will heute alle deine Schafe durchgehen und aus ihnen jedes Lamm entfernen, das gesprenkelt oder gefleckt ist, alles, was dunkel ist unter den Schafen und was gefleckt und gesprenkelt ist unter den Ziegen; \u2014 das soll mein Lohn sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Kleingefleckt,<\/strong> mit kleinen Flecken wie Punkte getigert, pointure, Punkt.<br \/>\n<br \/><strong>Und gro\u00dfgefleckt <h>\u05d5\u05d8\u05dc\u05d5\u05d0<\/h>,<\/strong> vom Ausdruck Flicken <h>\u05d8\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, breite Flecken.<br \/>\n<br \/><strong>Dunkel <h>\u05d7\u05d5\u05dd<\/h>,<\/strong> dunkel, dem Rot gleichend, rot in anderen Sprachen, in der Mischnasprache (Bab. batra 83b), r\u00f6tlich und es stellt sich heraus, dass es wei\u00df ist, bez\u00fcglich Getreides.<br \/>\n<br \/><strong>Und das sei mein Lohn <h>\u05d5\u05d4\u05d9\u05d4<\/h> <h>\u05e9\u05db\u05e8\u05d9<\/h>,<\/strong> jene, die von jetzt an und weiter geboren werden, die klein- und gro\u00dfgefleckten unter den Ziegen und die dunkeln unter den L\u00e4mmern, sollen mir geh\u00f6ren; die aber bereits vorhanden sind, sondere von der Herde ab und \u00fcbergib sie der Hand deiner S\u00f6hne, damit du nicht von denen, die von jetzt an geboren werden, zu mir sagest, sie seien schon von Anfang an dagewesen; und ferner, damit du nicht zu mir sagest, durch die klein- und gro\u00dfgefleckten Widder geb\u00e4ren die M\u00fctter auch von jetzt an und weiter \u00e4hnliche.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:33 Meine Redlichkeit wird f\u00fcr mich zeugen, wenn du in Zukunft zu meinem Lohne, der dir ja vor Augen liegt, kommst. Alle Ziegen, die bei mir nicht gesprenkelt oder gefleckt, alle Schafe, die nicht dunkel sind, sollen gestohlen sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Und es wird f\u00fcr mich aussagen,<\/strong> wenn du mich verd\u00e4chtigst, dass ich etwas von dem Deinigen genommen, wird meine Gerechtigkeit f\u00fcr mich aussagen; denn meine Gerechtigkeit wird kommen und \u00fcber meinen Lohn vor dir Zeugnis ablegen; denn du wirst in meiner Herde nur klein- und gro\u00dfgefleckte finden; aber alles, was du unter ihnen findest, das nicht klein- oder gro\u00dfgefleckt oder dunkel ist, das habe ich dir sicher gestohlen, und nur durch Diebstahl bef\u00e4nde es sich bei mir.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:34 Da sprach Laban: Gut, es sei, wie du gesprochen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Ja <h>\u05d4\u05df<\/h>,<\/strong> ein Ausdruck f\u00fcr die Annahme der Worte.<br \/>\n<br \/><strong>M\u00f6ge es gleich deinem Worte sein,<\/strong> ich w\u00fcnsche, du m\u00f6chtest damit zufrieden sein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:35 Und er entfernte an demselben Tage die gestreiften und gefleckten B\u00f6cke und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen, alles, woran nur etwas Wei\u00dfes war, und alles Dunkle unter den Schafen und \u00fcbergab es seinen S\u00f6hnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Da entfernte <h>\u05d5\u05d9\u05e1\u05e8<\/h> ** Laban an jenem Tage<br \/>\n<br \/><\/strong>\u2026 B\u00f6cke**, m\u00e4nnliche Ziegen <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05d9\u05b8\u05e9\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Alles, woran Wei\u00dfes war,<\/strong> alles, woran ein wei\u00dfer Flecken war.<br \/>\n<br \/><strong>Und Laban<\/strong> gab sie in die Hand seiner S\u00f6hne.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:36 Und er lie\u00df einen Raum von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob. Jakob aber weidete Labans \u00fcbrige Schafe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Die \u00dcbriggebliebene,<\/strong> die schlechten unter ihnen, die kranken und unfruchtbaren, die nur ein \u00dcberrest waren, die \u00fcbergab er ihm (Bereschit Rabbah 73:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:37 Da nahm Jakob frische St\u00e4be von Espen-, Nussbaum- und Kastanienholz, sch\u00e4lte daran wei\u00dfe Streifen durch Entbl\u00f6\u00dfung des Wei\u00dfen an den St\u00e4ben, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>37. St\u00e4be von Wei\u00dfpappeln,<\/strong> das ist ein Baum, der <h>\u05dc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e0\u05b6\u05d4<\/h> hei\u00dft; wie es hei\u00dft (Hosch. 4, 13), \u00bbunter Ulme und Wei\u00dfpappel <h>\u05dc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e0\u05b6\u05d4<\/h>\u00ab; ich meine, es ist der Baum, den man Zitterpappel nennt, der wei\u00df ist.<br \/>\n<br \/><strong>Frische,<\/strong> die saftvoll waren.<br \/>\n<br \/><strong>Haselnussb\u00e4umen <h>\u05dc\u05d5\u05bc\u05d6<\/h>,<\/strong> und ferner nahm er St\u00e4be von Haselnussb\u00e4umen; ein Baum, an dem kleine N\u00fcsse wachsen, Haselstaude in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Und Kastanienb\u00e4ume,<\/strong> Kastanienbaum in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Streifen <h>\u05e4\u05e6\u05dc\u05d5\u05ea<\/h>,<\/strong> gesch\u00e4lte Stellen; er machte sie bunt.<br \/>\n<br \/><strong>Indem er das Wei\u00dfe blo\u00dflegte <h>\u05de\u05d7\u05e9\u05d5\u05e3<\/h> <h>\u05d4\u05dc\u05d1\u05df<\/h>,<\/strong> Entbl\u00f6\u00dfen des Wei\u00dfen am Stabe; wenn er ihn sch\u00e4lte, wurde sein Wei\u00dfes an der Stelle der Sch\u00e4lung sichtbar und aufgedeckt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:38 Dann stellte er die St\u00e4be, die er gesch\u00e4lt hatte, in die Rinnen, an die Wassertr\u00f6ge, wohin die Tiere zur Tr\u00e4nke kamen, gerade vor die Tiere hin. Und sie wurden br\u00fcnstig, wenn sie zur Tr\u00e4nke kamen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>38. Er stellte <h>\u05d5\u05d9\u05e6\u05d2<\/h>,<\/strong> nach dem Targum, er schlug ein <h>\u05d5\u05b0\u05d3\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05e5<\/h>; das ist ein Ausdruck f\u00fcr einstecken und einschlagen im Aram\u00e4ischen und kommt oft im Talmud vor, (Schabbat 50b) einstecken und ausziehen <h>\u05d3\u05bc\u05b8\u05b5\u05e5<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05d4<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05d9\u05d3\u05bc\u05b5\u05d9<\/h>, (Chulin. 93b) etwas einstecken; <h>\u05d3\u05bc\u05b0\u05e2\u05b8\u05e6\u05b8\u05d4\u05bc<\/h> = <h>\u05d3\u05bc\u05b8\u05e6\u05b8\u05d4\u05bc<\/h>, er k\u00fcrzt nur das Wort ab.<br \/>\n<br \/><strong>An den Rinnen,<\/strong> an die Wasserrinnen, an die Beh\u00e4lter, die in der Erde gemacht waren, um dort die Schafe zu tr\u00e4nken.<br \/>\n<br \/><strong>Wenn die Schafe an die Rinnen kamen,<\/strong> um zu trinken, dann stellte er die St\u00e4be dorthin den Schafen gegen\u00fcber.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie erhitzten sich <h>\u05d5\u05d9\u05d7\u05de\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> die Tiere sahen die St\u00e4be und schraken zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Widder sie besprangen; und dadurch gebaren sie \u00c4hnliches. R. Hoschaja sagt, das Wasser ward zu Samen in ihrem Inneren, und sie brauchten keine Widder; das bedeutet, sie erhitzten sich \u2026 (Bereschit Rabbah 73:10). ( <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05d7\u05b7\u05de\u05b0\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> Verbindung der m\u00e4nnlichen und weiblichen Verbalform).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:39 So wurden die Tiere angesichts der St\u00e4be br\u00fcnstig und warfen gestreifte, gesprenkelte und gefleckte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39. An den St\u00e4ben,<\/strong> an dem Aussehen der St\u00e4be..<br \/>\n<br \/><strong>Fu\u00dfgefleckt <h>\u05e2\u05e7\u05d5\u05d3\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> ver\u00e4ndert am Orte ihrer Bindung, das ist an den Kn\u00f6cheln der Vorder- und Hinterf\u00fc\u00dfe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:40 Diese Schafe schied Jakob aus und wendete das Gesicht der Tiere gegen das Gestreifte und gegen alles Dunkle unter den Tieren Labans. Nun bildete er besondere Herden, die er nicht zu den Tieren Labans that. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40. Und die L\u00e4mmer schied Jaakob,<\/strong> die fu\u00dfgefleckt und kleingefleckt geboren wurden, trennte und schied er f\u00fcr sich und bildete daraus besondere Herden und f\u00fchrte jene fu\u00dfgefleckte Herde vor den anderen Schafen her, so dass die Augen der Schafe, die hinter ihnen hergingen, auf sie schauten; das bedeutet der Vers, er richtete das Gesicht der Schafe auf die Fu\u00dfgefleckten; es war das Gesicht der Schafe auf die Fu\u00dfgefleckten und auf alles Dunkle gerichtet, das er unter den Schafen von Laban fand.<br \/>\n<br \/><strong>Er machte sich Herden,<\/strong> wie ich erkl\u00e4rt habe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:41 Und es geschah nur bei der Brunst der kr\u00e4ftigen Tiere, dass Jakob die St\u00e4be vor die Augen der Tiere in die Rinnen stellte, damit sie durch die St\u00e4be br\u00fcnstig w\u00fcrden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>41. Die fr\u00fchgeb\u00e4renden <h>\u05d4\u05de\u05e7\u05e9\u05e8\u05d5\u05ea<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05de\u05b0\u05d1\u05b7\u05db\u05bc\u05b0\u05e8\u05b8\u05ea\u05b8\u05d4<\/h> die Fr\u00fchgeb\u00e4renden, es gibt hierf\u00fcr keine Parallelstelle in der Schrift. Menachem verbindet das Wort mit (II Sam. 15, 31), \u00bbAchitofel ist unter den Verschw\u00f6rern <h>\u05e7\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab, und (dort 12) \u00bbdie Verschw\u00f6rung <h>\u05e7\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h> (Verkn\u00fcpfung) war fest\u00ab; Schafe, die sich miteinander verbinden, um ihre Tr\u00e4chtigkeit zu beschleunigen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:42 Wenn aber die Tiere schw\u00e4chlich waren, stellte er sie nicht hin. \u2014 So wurden die schwachen dem Laban, die kr\u00e4ftigen dem Jakob zu teil. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>42. Und wenn die Schafe sp\u00e4tgebaren <h>\u05d5\u05d1\u05d4\u05e2\u05d8\u05d9\u05e3<\/h>,<\/strong> ist ein Ausdruck f\u00fcr Verz\u00f6gerung, wie der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05dc\u05b7\u05e7\u05bc\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05ea<\/h>, bei der Sp\u00e4tgeburt. Menachem verbindet es mit (Jes. 3, 22), \u00bbPrachtgew\u00e4nder und H\u00fcllen <h>\u05d4\u05b7\u05de\u05b7\u05d7\u05b2\u05dc\u05b8\u05e6\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05d8\u05b8\u05e4\u05d5\u05b9\u05ea<\/h>\u00ab; in der Bedeutung, sich zu ein Gewand einh\u00fcllen; das hei\u00dft, Schafe, die sich in ihr Fell und ihre Wolle einh\u00fcllen und nicht danach verlangen, sich durch die Widder zu erhitzen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">30:43 So wurde der Mann \u00fcber alle Ma\u00dfen reich, hatte viele Schafe, M\u00e4gde, Knechte, Kamele und Esel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>43. Viel Schafe <h>\u05e8\u05b7\u05d1\u05d5\u05b9\u05ea<\/h>,<\/strong> die fruchtbarer waren und zahlreicher wurden als andere Schafe (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>M\u00e4gde und Knechte,<\/strong> er verkaufte seine Schafe f\u00fcr einen hohen Preis und kaufte sich alle diese (Tanchuma).<\/p>\n<h2>Kapitel 31<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:1 Da h\u00f6rte er, dass die S\u00f6hne Labans sprachen: Genommen hat Jakob alles, was unserm Vater geh\u00f6rt, und von dem, was unserm Vater geh\u00f6rt, hat er all diesen Reichtum erworben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31, 1. Hat er erworben <h>\u05e2\u05e9\u05d4<\/h>,<\/strong> gesammelt; wie (I Sam. 14, 48), \u00bber sammelte <h>\u05d5\u05d9\u05e2\u05e9<\/h> ein Heer und schlug Amalek\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:2 Jakob sah auch an Labans Gesicht, dass er nicht mehr gegen ihn so war, wie gestern und ehegestern. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:3 Da sprach der Ewige zu Jakob: Kehre in das Land deiner V\u00e4ter und nach deinem Geburtsorte zur\u00fcck, ich werde mit dir sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Kehre in das Land deiner V\u00e4ter zur\u00fcck,<\/strong> und dort werde ich mit dir sein; aber solange du mit dem Unreinen verbunden bist, ist es nicht m\u00f6glich, meine Gegenwart auf dir ruhen zu lassen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:4 Da schickte Jakob hin und lie\u00df Rahel und Lea aufs Feld rufen, zu seiner Herde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Und rief Rachel und Lea,<\/strong> Rachel zuerst und dann Lea, weil sie die Vorsteherin des Hauses war; denn um ihretwillen hatte sich Jaakob mit Laban verbunden; und auch die Nachkommen von Lea stimmten dem zu; denn Boas und sein Gerichtshof vom Stamme Juda sagten (Rut 4, 11), \u00bbgleich Rachel und Lea, die beide erbaut haben \u2026\u00ab und nannten Rachel vor Lea (Rut rab.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:5 Und er sprach zu ihnen: Ich sehe an dem Gesichte eures Vaters, dass er gegen mich nicht mehr so ist, wie gestern und ehegestern, da doch der Gott meines Vaters mit mir gewesen ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:6 Wisst ihr doch selbst, wie ich eurem Vater mit meiner ganzen Kraft gedient habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:7 Euer Vater aber hat mich hintergangen und meinen Lohn zehnmal ge\u00e4ndert; und nur Gott hat es nicht zugegeben, dass er mir B\u00f6ses tat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Zehnmal, <h>\u05e2\u05e9\u05e8\u05ea<\/h> <h>\u05de\u05e0\u05d9\u05dd<\/h><\/strong> selbst <h>\u05de\u05d5\u05b9\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> ist auch nicht weniger als zehn (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05de\u05d5\u05e0\u05d9\u05dd<\/h><\/strong> bedeutet Anzahl, die Summe einer Rechnung, und zwar Zehnheiten; daraus lernen wir, dass er seine Abmachung hundertmal \u00e4nderte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:8 Sagte er: Die gesprenkelten sollen dein Lohn sein, so warfen alle Tiere gesprenkelte. Sagte er: Die gestreiften sollen dein Lohn sein, so warfen alle Tiere gestreifte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:9 So hat Gott eurem Vater die Herde genommen und mir gegeben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:10 Zur Zeit der Brunst der Tiere erhob ich im Traum meine Augen und sah: Die B\u00f6cke, die die Schafe besprangen, waren gestreift, gesprenkelt und scheckig. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Und siehe, die B\u00f6cke,<\/strong> obschon sie Laban alle abgesondert hatte, damit die Schafe nicht mit \u00e4hnlichen tr\u00e4chtig w\u00fcrden, trugen sie die Engel von der Herde, die in die Hand der S\u00f6hne Labans gegeben war, zur Herde in der Hand von Jaakob (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Und gesprenkelte <h>\u05d5\u05d1\u05e8\u05d3\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, fleckige <h>\u05d5\u05bc\u05e4\u05b7\u05e6\u05b4\u05d9\u05d7\u05b4\u05d9\u05df<\/h>, gestreift in andere Sprachen; ein wei\u00dfer Streifen zog sich um ihren K\u00f6rper, so dass die Flecken vollkommen voneinander getrennt und losgel\u00f6st waren ( <h>\u05de\u05d6\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05d6\u05df<\/h> eine Art von der anderen); ich habe keine Parallelstelle aus der Schrift hierzu anzuf\u00fchren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:11 Und ein Engel Gottes sprach zu mir im Traume: Jakob! Und ich sprach: Hier bin ich! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:12 Und er sprach: Erhebe deine Augen und sieh: Alle B\u00f6cke, die die Schafe bespringen, sind gestreift, gesprenkelt und scheckig; denn ich habe alles gesehen, was dir Laban antut. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:13 Ich bin der Gott von Beth-El, woselbst du einen Denkstein gesalbt und mir ein Gel\u00fcbde getan hast. Nun mache dich auf, ziehe aus diesem Lande und kehre in dein Geburtsland zur\u00fcck! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Der Gott von Betel <h>\u05d4\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05d1\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05dc<\/h>,<\/strong> hat dieselbe Bedeutung, wie wenn der Artikel <h>\u05d4<\/h> fehlen w\u00fcrde; das <h>\u05d4<\/h> ist hinzugef\u00fcgt; und es ist die Art der Verse, so zu sprechen; wie (Num. 34, 2), \u00bbwenn ihr in das Land <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5<\/h> Kanaan kommet\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Wo du gesalbt hast <h>\u05de\u05e9\u05d7\u05ea<\/h> <h>\u05e9\u05dd<\/h>,<\/strong> bedeutet Auszeichnung und Erh\u00f6hung; wenn z. B. jemand zum K\u00f6nig gesalbt wird; ebenso (28, 18) \u00bber goss \u00d6l auf ihre Spitze\u00ab, dass sie zum Altar gesalbt sei.<br \/>\n<br \/><strong>Wo du mir gelobt hast,<\/strong> und du musst es erf\u00fcllen, da du gesprochen, es soll ein Haus Gottes sein, dass du dort Opfer darbringest.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:14 Da antworteten Rahel und Lea und sprachen zu ihm: Haben wir denn noch einen Teil und ein Erbe im Hause unseres Vaters? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Haben wir noch,<\/strong> warum sollen wir dich hindern, heimzukehren; hoffen wir etwa darauf, von den G\u00fctern unseres Vaters etwas zu erben, da doch S\u00f6hne vorhanden sind?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:15 Galten wir ihm nicht als Fremde? Hat er uns doch verkauft und unseren Kaufpreis noch obendrein verzehrt! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Sind wir nicht gleich Fremden von ihm geachtet,<\/strong> selbst in der Stunde, da andere Menschen ihren T\u00f6chtern eine Ausstattung geben, in der Zeit der Verheiratung, hat er uns wie Fremde behandelt; denn er hat uns dir verkauft, (da du ihm 14 Jahre dientest, und hat uns dir nur gegeben) f\u00fcr den Lohn der Arbeit.<br \/>\n<br \/><strong>Unser Geld,<\/strong> er hat das Geld deines Arbeitslohnes behalten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:16 Aller Reichtum, den Gott unserm Vater genommen, geh\u00f6rt uns und unsern Kindern. So tue denn ganz, wie Gott dir gesagt hat! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Vielmehr geh\u00f6rt der ganze Reichtum <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05db\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05e2\u05e9\u05e8<\/h>,<\/strong> dieses <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> bedeutet soviel wie <h>\u05d0\u05dc\u05d0<\/h> \u00bbvielmehr\u00ab; das hei\u00dft, von unserem Vater haben wir nichts; nur, was der Heilige, gelobt sei Er, von unserem Vater abgesondert hat, geh\u00f6rt uns.<br \/>\n<br \/><strong>Abgesondert hat <h>\u05d4\u05b4\u05e6\u05b4\u05d9\u05dc<\/h>,<\/strong> in der Bedeutung von trennen; und so bedeutet der Ausdruck <h>\u05d4\u05b7\u05e6\u05b8\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> im Vers immer trennen; man trennt etwas vom B\u00f6sen und vom Feind.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:17 Da machte sich Jakob auf, hob seine Kinder und seine Frauen auf die Kamele, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Seine S\u00f6hne und seine Frauen,<\/strong> er lie\u00df die M\u00e4nnlichen den Frauen vorangehen; Esaw aber lie\u00df die Frauen vor den M\u00e4nnern gehen; so hei\u00dft es (36, 6), \u00bbEsaw nahm seine Frauen und seine S\u00f6hne \u2026 \u00ab(Bereschit Rabbah 74:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:18 Und f\u00fchrte alle seine Herden hinweg und seine ganze Habe, die er erworben, seine eigenen Herden, die er zu Paddan-Aram erworben, und zog zu seinem Vater Isaak in das Land Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Die Herden seines Besitzes,<\/strong> was er von seinen Schafen erworben hatte, Knechte und M\u00e4gde, Kamele und Esel.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:19 Laban aber war fortgegangen, um seine Schafe zu scheren. Da stahl Rahel die Teraphim ihres Vaters. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Seine Schafe zu scheren,<\/strong> die er in die Hand seiner S\u00f6hne gegeben hatte, so dass ein Weg von drei Tagen zwischen ihm und Jaakob war.<br \/>\n<br \/><strong>Und Rachel stahl die G\u00f6tzen,<\/strong> ihre Absicht war, ihren Vater vom G\u00f6tzendienst zu entfernen (Bereschit Rabbah 74:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:20 Und Jakob stahl \u2014 das Herz des Aram\u00e4ers Laban, indem er ihn nicht merken lie\u00df, dass er entfliehen wolle. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:21 So entfloh er mit allem, was sein war und machte sich auf, setzte \u00fcber den Euphrat-Strom und wandte sich nach dem Gebirge Gilead. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:22 Am dritten Tage wurde dem Laban hinterbracht, dass Jakob entflohen sei. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Am dritten Tage,<\/strong> da ein Weg von drei Tagen zwischen ihnen war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:23 Da nahm er seine Verwandten mit sich, verfolgte ihn sieben Tagereisen weit und holte ihn am Gebirge Gilead ein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Seine Br\u00fcder,<\/strong> seine Verwandten.<br \/>\n<br \/><strong>Einen Weg von sieben Tagen <h>\u05d3\u05e8\u05da<\/h> <h>\u05e9\u05d1\u05e2\u05ea<\/h> <h>\u05d9\u05de\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> jene ganzen drei Tage, welche der Bote gegangen war, um es Laban zu berichten, zog Jaakob seines Weges; daraus ergibt sich, dass Jaakob sechs Tage von Laban entfernt war; und am siebten erreichte ihn Laban; wir lernen daraus, dass die ganze Strecke, die Jaakob in sieben Tagen ging, Laben an <strong>einem<\/strong> Tage zur\u00fccklegte; so hei\u00dft es, \u00bber verfolgte ihn einen Weg von sieben Tagen\u00ab; und es hei\u00dft nicht, \u00bber verfolgte ihn sieben Tage lang\u00ab (Bereschit Rabbah 74:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:24 Da kam Gott zu Laban, dem Aram\u00e4er, im n\u00e4chtlichen Traume und sprach zu ihm: H\u00fcte dich, Jakob zu bereden, sei es im Guten oder im B\u00f6sen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Weder Gutes noch B\u00f6ses,<\/strong> alles Gute der Frevler ist f\u00fcr die Frommen etwas Schlechtes (Jeb. 103b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:25 Und Laban holte Jakob ein. Dieser hatte auf dem Gebirge sein Zelt aufgeschlagen, Laban aber mit seinen Verwandten auf dem Gileadgebirge. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:26 Da sprach Laban zu Jakob: Was hast du getan? Du hast mein Herz gestohlen und meine T\u00f6chter weggef\u00fchrt wie Kriegsgefangene! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Wie Schwertgefangene <h>\u05db\u05e9\u05d1\u05d9\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05d7\u05e8\u05d1<\/h>,<\/strong> jedes Heer, das in den Krieg zieht, wird Schwert <h>\u05d7\u05b8\u05e8\u05b6\u05d1<\/h> genannt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:27 Warum bist du heimlich geflohen und hast mich bestohlen? Warum hast du mir nichts gesagt? Ich h\u00e4tte dich doch in Freuden und mit Ges\u00e4ngen, mit Pauke und mit Harfe geleitet! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Und hast mich get\u00e4uscht <h>\u05d5\u05ea\u05d2\u05e0\u05d1<\/h> <h>\u05d0\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> hast meinen Sinn get\u00e4uscht (gestohlen).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:28 So aber hast du mich nicht einmal meine S\u00f6hne und T\u00f6chter k\u00fcssen lassen; ja du hast t\u00f6richt gehandelt! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:29 Ich habe die Macht in der Hand, \u00fcbel mit euch zu verfahren; allein der Gott eures Vaters hat gestern Nacht also zu mir gesprochen: \u00bbH\u00fcte dich, Jakob zu bereden, sei es im Guten oder im B\u00f6sen!\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Es w\u00e4re die Macht in meiner Hand <h>\u05d9\u05e9<\/h> <h>\u05dc\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05d9\u05d3\u05d9<\/h>,<\/strong> es w\u00e4re Kraft und Macht in meiner Hand, euch B\u00f6ses zu tun; \u00fcberall, wo dieses <h>\u05d0\u05b5\u05dc<\/h> Wort heilig (als Gottesname) gebraucht wird, bedeutet es Macht und F\u00fclle an Kraft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:30 Gut, du bist weggegangen, weil du so gro\u00dfe Sehnsucht nach dem Hause deines Vaters hattest; warum aber hast du meine G\u00f6tter gestohlen?! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Weil du Sehnsucht hattest <h>\u05e0\u05b4\u05db\u05b0\u05e1\u05b7\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4<\/h>,<\/strong> Verlangen hattest; das Wort kommt h\u00e4ufig im Vers vor; (Ps. 84, 3), \u00bbes sehnt sich und schmachtet <h>\u05e0\u05db\u05e1\u05e4\u05d4<\/h> meine Seele\u00ab; (Job 14, 15) \u00bbnach dem Werk deiner H\u00e4nde m\u00f6gest Du verlangen <h>\u05ea\u05db\u05e1\u05d5\u05e3<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:31 Da antwortete Jakob und sprach zu Laban. Weil ich mich f\u00fcrchtete; ich dachte, du k\u00f6nntest mir deine T\u00f6chter mit Gewalt nehmen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Weil ich mich f\u00fcrchtete <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05e8\u05d0\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> er antwortete ihm auf das Erste zuerst; da er zuerst zu ihm gesagt hatte, du hast meine T\u00f6chter weggef\u00fchrt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:32 Wenn du aber bei einem deine G\u00f6tter finden wirst, so soll er nicht leben bleiben; im Beisein unserer Verwandten suche dir heraus, was von deinem Eigentum bei mir ist, und nimm es! Jakob aber wusste nicht, dass Rahel sie gestohlen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Soll nicht leben <h>\u05dc\u05d0<\/h> <h>\u05d9\u05d7\u05d9\u05d4<\/h>,<\/strong> infolge dieser Verw\u00fcnschung starb Rachel auf dem Wege (Bereschit Rabbah 74:9).<br \/>\n<br \/><strong>Was bei mir ist<\/strong> von dem Deinigen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:33 Da ging Laban in Jakobs Zelt und in Leas Zelt und in das Zelt der beiden M\u00e4gde und fand nichts. Aus Leas Zelt ging er hinaus und kam in Rahels Zelt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Ins Zelt Jaakobs,<\/strong> das war das Zelt Rachels, bei der Jaakob immer war; so sagte er auch (46, 19), \u00bbdie S\u00f6hne Rachels, der Frau Jaakobs\u00ab; bei allen anderen aber steht nicht Frau Jaakobs (Bereschit Rabbah 74:9).<br \/>\n<br \/><strong>Und er kam ins Zelt Rachels,<\/strong> als er das Zelt Leas verlassen hatte, kehrte er zum Zelte Rachels zur\u00fcck, bevor er das Zelt der M\u00e4gde durchsuchte; und warum all dies? Weil er von Rachel wusste, dass sie gern durchsuchte (Bereschit Rabbah 74:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:34 Rahel aber hatte die Teraphim genommen, sie in den Tragkorb des Kamels gelegt und sich darauf gesetzt. Und Laban durchw\u00fchlte das ganze Zelt und fand nichts. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Unter das Kissen des Kamels <h>\u05d1\u05db\u05e8<\/h> <h>\u05d4\u05d2\u05de\u05dc<\/h>,<\/strong> vom Ausdruck Kissen und Polster <h>\u05db\u05bc\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e1\u05b8\u05ea\u05d5\u05b9\u05ea<\/h>, wie der Targum \u00fcbersetzt; unter den Sattel des Kameles <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9\u05d8\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05d3\u05b0\u05d2\u05b7\u05de\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0<\/h>; das ist ein Sattel, der wie ein Kissen gemacht ist; in Erubin (16a) lernen wir, \u00bbhat man mit S\u00e4tteln <h>\u05e2\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9\u05d8\u05b4\u05d9\u05df<\/h> eingez\u00e4unt\u00ab; das sind die S\u00e4ttel der Kamele; Saumsattel in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:35 Da sprach sie zu ihrem Vater: Z\u00fcrne doch nicht, Herr, dass ich nicht vor dir aufstehen kann, es ist mir die Weise der Frauen. So suchte er und fand die Teraphim nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:36 Da wurde Jakob zornig und haderte mit Laban. Und Jakob fing an und sprach zu Laban: Was ist mein Verbrechen, was ist meine S\u00fcnde, dass du mir nachgesetzt bist? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Dass du mir nachsetztest <h>\u05d3\u05dc\u05e7\u05ea<\/h>,<\/strong> mich verfolgtest; wie (Echa 4, 19), \u00bbauf den Bergen verfolgten sie uns <h>\u05d3\u05dc\u05e7\u05e0\u05d5<\/h>\u00ab; und wie (I Sam. 17, 53), \u00bbvon der Verfolgung <h>\u05de\u05d3\u05dc\u05e7<\/h> der Pelischtim\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:37 Du hast all&#8216; mein Ger\u00e4te durchw\u00fchlt; hast du irgend etwas von deinem Hausrate gefunden? Lege es hier in Gegenwart meiner und deiner Verwandten nieder, sie m\u00f6gen zwischen uns beiden entscheiden! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>37. Dass sie entscheiden <h>\u05d5\u05d9\u05d5\u05db\u05d9\u05d7\u05d5<\/h>,<\/strong> und feststellen, wer recht hat; erkennen in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:38 Zwanzig Jahre bin ich jetzt bei dir, deine Schafe und Ziegen haben nicht fehlgeboren, und die Widder deiner Herde habe ich nicht gegessen; <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>38. Haben nicht fehlgeboren <h>\u05dc\u05d0<\/h> <h>\u05e9\u05db\u05dc\u05d5<\/h>,<\/strong> haben ihre Tr\u00e4chtigkeit nicht verloren; wie (Hosch. 9, 14) \u00bbeinen fehlgeb\u00e4renden Scho\u00df <h>\u05de\u05e9\u05db\u05d9\u05dc<\/h>\u00ab; (Job 21, 10) \u00bbseine Kuh bringt zur Welt und gebiert nicht fehl <h>\u05ea\u05e9\u05db\u05dc<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und die Widder deiner Schafe <h>\u05d5\u05d0\u05d9\u05dc\u05d9<\/h> <h>\u05e6\u05d0\u05e0\u05da<\/h>,<\/strong> von hier beweist man (Bab. kam. 65b), dass ein Widder am ersten Tage schon ein Widder <h>\u05d0\u05b7\u05d9\u05b4\u05dc<\/h> genannt wird; denn, wenn es nicht so w\u00e4re, was w\u00e4re das f\u00fcr ein Ruhm f\u00fcr ihn gewesen? Widder hatte er nicht gegessen, aber L\u00e4mmer hatte er gegessen; dann w\u00e4re er doch ein R\u00e4uber gewesen!<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:39 Zerrissenes habe ich dir nicht gebracht, ich musste es ersetzen, von meiner Hand hast du es gefordert, mochte es bei Tag oder bei Nacht gestohlen sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39. Zerrissenes <h>\u05d8\u05e8\u05e4\u05d4<\/h>,<\/strong> durch einen L\u00f6wen und einen Wolf.<br \/>\n<br \/><strong>Ich musste das Fehlende ersetzen <h>\u05d0\u05e0\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d8\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> vom Ausdruck (Richt. 20, 16), \u00bbjeder von ihnen traf mit dem Schleuderstein ein Haar und verfehlte <h>\u05d9\u05b7\u05d7\u05b2\u05d8\u05b4\u05d0<\/h> es nicht\u00ab; (I K\u00f6n. 1, 21) \u00bbich und mein Sohn Schelomo werden verlustig gehen <h>\u05d9\u05b7\u05d7\u05b2\u05d8\u05b4\u05d0<\/h>\u00ab, beraubt sein; ich musste es entbehren; wenn es fehlte, fehlte es f\u00fcr mich; denn aus meiner Hand verlangtest du es.<br \/>\n<br \/><strong>Ich musste das Fehlende ersetzen <h>\u05d0\u05e0\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d8\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> \u00fcbersetzt der Targum mit, das an der Zahl fehlte <h>\u05d3\u05bc\u05b7\u05d4\u05b2\u05d5\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d2\u05b0\u05d9\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b4\u05e0\u05b0\u05d9\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0<\/h>, was getrennt und abhanden gekommen war; wie (Num. 31,49), \u00bbes wird kein Mann von uns vermisst\u00ab, das der Targum mit <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05d2\u05b8\u05d0<\/h> \u00fcbersetzt.<br \/>\n<br \/><strong>Was am Tage gestohlen wurde und was in der Nacht gestohlen wurde,<\/strong> Diebstahl des Tages oder Diebstahl der Nacht, alles bezahlte ich.<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05d2\u05e0\u05d1\u05ea\u05d9<\/h><\/strong> wie (Echa 1,1), \u00bbdie gro\u00dfe <h>\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> unter den V\u00f6lkern, die F\u00fcrstin <h>\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> unter den Provinzen\u00ab; (Jes. 1, 21) \u00bbvoll <h>\u05de\u05b0\u05dc\u05b5\u05d0\u05b2\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> von Gerechtigkeit\u00ab; (Hosch. 10, 11) \u00bbdas gern <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05d4\u05b7\u05d1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> drischt\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:40 Wo ich am Tage war, verzehrte mich die Glut, \u2014 und der Frost des Nachts, und der Schlaf floh meine Augen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40. Verzehrte mich die Hitze <h>\u05d0\u05db\u05dc\u05e0\u05d9<\/h> <h>\u05d7\u05e8\u05d1<\/h>,<\/strong> vom Ausdruck (Deut. 4,24) \u00bbverzehrendes Feuer\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Frost <h>\u05d5\u05e7\u05e8\u05d7<\/h>,<\/strong> wie (Ps. 147,17), \u00bbEr streut Sein Eis aus\u00ab; der Targum \u00fcbersetzt es mit <h>\u05d2\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d3\u05b8\u05d0<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Mein Schlaf,<\/strong> vom Worte <h>\u05e9\u05d9\u05e0\u05d4<\/h> Schlaf.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:41 Das hatte ich die zwanzig Jahre in deinem Hause; gedient habe ich dir! Vierzehn Jahre um deine beiden T\u00f6chter und sechs Jahre um deine Herden; und zehnmal hast du meinen Lohn ge\u00e4ndert! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>41. Du hast meinen Lohn umgetauscht,<\/strong> hast die Abmachung, die zwischen uns bestand, ver\u00e4ndert, von Kleingefleckt zu gro\u00dfgefleckt und von Fu\u00dfgefleckt zu Gesprenkelt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:42 W\u00e4re nicht der Gott meines Vaters mit mir gewesen, der Gott Abrahams und der, den Isaak f\u00fcrchtet, h\u00e4ttest du mich sicher mit leeren H\u00e4nden weggeschickt; Gott hat mein Elend und meiner H\u00e4nde Flei\u00df gesehen und gestern Nacht gerichtet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>42. Er, den Jizchak f\u00fcrchtet <h>\u05d5\u05e4\u05d7\u05d3<\/h> <h>\u05d9\u05e6\u05d7\u05e7<\/h>,<\/strong> er wollte nicht sagen, der Gott Jizchaks <h>\u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05b8\u05e7<\/h>, weil der Heilige, gelobt sei Er, Seinen Namen nicht durch die Gerechten bezeichnet, solange diese leben; obschon Er bei seinem Auszug von Ber Scheba zu ihm gesprochen, \u00bbich bin der Ewige, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Jizchaks\u00ab, weil dessen Augen dunkel geworden waren und er einem, der bereits gestorben ist, gleich war, so f\u00fcrchtete sich dennoch Jaakob zu sagen, der Gott Jizchaks, und er sagte, Er, den Jizchak f\u00fcrchtet.<br \/>\n<br \/><strong>Er wies zurecht <h>\u05d5\u05d9\u05d5\u05db\u05d7<\/h>,<\/strong> es bedeutet Zurechtweisung und nicht Entscheidung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:43 Da antwortete Laban und sprach zu Jakob: Die T\u00f6chter sind meine T\u00f6chter, die S\u00f6hne meine S\u00f6hne, die Herden meine Herden, und alles, was du siehst, geh\u00f6rt mir. Aber es sind doch einmal meine T\u00f6chter; was kann ich heute ihnen oder ihren Kindern, die sie geboren haben, tun? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>43. Was soll ich diesen tun,<\/strong> wie k\u00f6nnte ich daran denken, ihnen B\u00f6ses zu tun.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:44 Doch nun komm, lass uns beide einen Bund schlie\u00dfen; der sei zum Zeugnisse zwischen mir und dir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>44. Und Er m\u00f6ge Zeuge sein,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:45 Da nahm Jakob einen Stein und richtete ihn zum Denkmal auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:46 Und Jakob sprach zu seinen Verwandten: Leset Steine zusammen! Da nahmen sie Steine und machten einen Haufen, und sie a\u00dfen dort auf dem Steinhaufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40. Zu seinen Br\u00fcdern,<\/strong> das waren seine S\u00f6hne, die ihm gleich Br\u00fcdern waren, zu ihm traten gegen Not und Krieg (Bereschit Rabbah 74:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:47 Laban nannte ihn: Jegar Sahadutha, und Jakob nannte ihn: Gal-Ed. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>47. H\u00fcgel des Zeugnisses <h>\u05d9\u05d2\u05e8<\/h> <h>\u05e9\u05d4\u05d3\u05d5\u05ea\u05d0<\/h><\/strong> ist der Targum von <h>\u05d2\u05dc\u05e2\u05d3<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Darum nannte man ihn<\/strong> <h>\u05d2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05e2\u05b5\u05d3<\/h> = <h>\u05d2\u05dc\u05e2\u05d3<\/h><br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:48 Und Laban sprach: Dieser Steinhaufen sei heute Zeuge zwischen mir und dir. Daher nannte man den Ort Gal-Ed, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">31:49 Wie auch die Warte, weil er gesagt hatte: Der Ewige soll Wache halten zwischen mir und dir, wenn wir auch einander aus dem Gesichte sind. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>49. Und Mizpa,<\/strong> weil er sprach; Mizpa im Gebirge Gilead; wie es hei\u00dft (Richt. 11,29), \u00bber zog nach Mizpa Gilead hin\u00fcber\u00ab; und warum wurde es Mizpa genannt? Weil ein jeder von ihnen zum anderen sprach, der Ewige m\u00f6ge schauen zwischen mir und dir, wenn du den Bund \u00fcbertreten solltest.<br \/>\n<br \/><strong>Wenn wir verborgen sein werden<\/strong> und einer den anderen nicht sieht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:50 Wenn du meine T\u00f6chter kr\u00e4nkst, oder zu meinen T\u00f6chtern noch andre Frauen nimmst, so ist freilich kein Mensch bei uns; doch siehe, Gott ist Zeuge zwischen mir und dir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>50. Meine T\u00f6chter,<\/strong> meine T\u00f6chter steht zweimal; auch Bilha und Silpa waren seine T\u00f6chter von einer Nebenfrau (Bereschit Rabbah 74:13).<br \/>\n<br \/><strong>Wenn du meine T\u00f6chter kr\u00e4nkst,<\/strong> ihnen ihr Eherecht zu versagen (Joma 77b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:51 Und Laban sprach zu Jakob: Hier dieser Steinhaufen und hier dieses Denkmal, das ich zwischen mir und dir errichtet habe, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>51. Die ich eingesenkt habe;<\/strong> wie (Ex. 15, 4), \u00bbschleuderte Er ins Meer <h>\u05d9\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d1\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05dd<\/h>, wie einer, der einen Pfeil schie\u00dft\u00ab (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:52 Zeuge sei dieser Steinhaufen, und Zeuge sei dieses Denkmal, dass ich niemals zu dir \u00fcber diesen Steinhaufen hin\u00fcbergehe und du niemals zu mir \u00fcber diesen Steinhaufen und \u00fcber dieses Denkmal in b\u00f6ser Absicht hin\u00fcbergehst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>52. Dass ich nicht,<\/strong> dieses <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h> hat die Bedeutung von <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h>, wie (24, 33), \u00bbbis ich meine Worte geredet habe\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Zum B\u00f6sen,<\/strong> zum B\u00f6sen darfst du nicht vor\u00fcberziehen; aber du darfst zum Handel vor\u00fcberziehen (Bereschit Rabbah 74:16).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:53 Der Gott Abrahams und der Gott Nachors m\u00f6gen zwischen uns richten, der Gott ihres Vaters. Und Jakob schwur bei dem, den sein Vater Isaak f\u00fcrchtete. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>53. Der Gott Abrahams <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d1\u05e8\u05d4\u05dd<\/h>,<\/strong> ist ein heiliger Gottesname.<br \/>\n<br \/><strong>Der Gott Nachors <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9<\/h> <h>\u05e0\u05d7\u05d5\u05e8<\/h>,<\/strong> ist nicht heilig.<br \/>\n<br \/><strong>Der Gott ihres Vaters <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d1\u05d9\u05d4\u05dd<\/h>,<\/strong> ist nicht heilig (Bereschitt Rabbah 74:17).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">31:54 Und Jakob schlachtete ein Tier auf dem Berge und lud seine Verwandten zum Essen ein; sie speisten und \u00fcbernachteten auf dem Berge. Des Morgens fr\u00fch stand Laban auf, k\u00fcsste seine S\u00f6hne und seine T\u00f6chter und segnete sie; dann zog Laban weg und kehrte in seine Heimat zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>54. Da bereitete Jakob ein Mahl,<\/strong> er schlachtete Tiere zum Festmahl.<br \/>\n<br \/><strong>Seine Br\u00fcder <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> seine Freunde, die bei Laban waren.<br \/>\n<br \/><strong>Das Mahl einzunehmen <h>\u05dc\u05d0\u05db\u05dc<\/h> <h>\u05dc\u05d7\u05dd<\/h>;<\/strong> jede Speise wird Brot <h>\u05dc\u05b6\u05d7\u05b6\u05dd<\/h> genannt, wie (Dan. 5,1), \u00bbbereitete ein gro\u00dfes Mahl <h>\u05dc\u05d7\u05dd<\/h> <h>\u05e8\u05d1<\/h>\u00ab; (Jer. 11,19) \u00bbwir wollen den Baum mit seiner Frucht <h>\u05d1\u05dc\u05d7\u05de\u05d5<\/h> vernichten\u00ab.<\/p>\n<h2>Kapitel 32<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">32:1 Auch Jakob ging seines Weges, da begegneten ihm Engel Gottes. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">32:2 Als er sie sah, sprach Jakob: Dies ist ein Lager Gottes! Und er nannte diesen Ort Machanajim. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32, 2. Da begegneten ihm Engel Gottes,<\/strong> Engel des Landes Israel kamen ihm entgegen, ihn zu begleiten (Bereschit Rabbah 74:17).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:3 Jakob aber schickte Boten voraus zu seinem Bruder Esau in das Land Seir, in das Gefilde Edoms. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Machanajim <h>\u05de\u05b7\u05d7\u05b2\u05e0\u05b8\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>,<\/strong> zwei Lager; die vom Ausland, die mit ihm bis dahin gekommen waren, und die vom Lande Israel, die ihm entgegengekommen waren (Tanchuma wajischl.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:4 Und er befahl ihnen: Also sprechet zu meinem Herrn Esau: So spricht dein Knecht Jakob: \u00bbBei Laban habe ich mich aufgehalten und bis jetzt verweilt; <br \/><\/font><\/p>\n<p>4 <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05dc\u05d7<\/h>. <strong>Da schickte Jaakob Boten <h>\u05de\u05dc\u05d0\u05db\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> wirkliche Engel (Bereschit Rabbah 75:4).<br \/>\n<br \/><strong>Ins Land Seir <h>\u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05e6\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05e9\u05c2\u05b5\u05e2\u05b4\u05d9\u05e8<\/h>,<\/strong> jedem Wort, das ein Lamed am Anfang braucht, kann die Schrift auch ein He am Ende anh\u00e4ngen <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05b6\u05e8\u05b6\u05e5<\/h> <h>\u05e9\u05c2\u05b5\u05e2\u05b4\u05d9\u05e8<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:5 Dort erwarb ich mir Rinder und Esel, Schafe, Knechte und M\u00e4gde. Und ich sende nun hin, es meinem Herrn zu melden, um Gnade in deinen Augen zu finden!\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Hielt ich mich als Fremder auf,<\/strong> ich wurde kein F\u00fcrst und Vornehmer, sondern ein Fremder; du hast also keinen Grund, mich wegen der Segnungen deines Vaters zu hassen; denn er hat mich gesegnet, sei ein Herr \u00fcber deine Br\u00fcder; und das ist nicht an mir in Erf\u00fcllung gegangen (Tanchuma). Eine andere Erkl\u00e4rung: <h>\u05d2\u05b7\u05e8\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> ist im Zahlenwert = 613; das hei\u00dft, ich hielt mich bei dem B\u00f6sewicht Laban auf und h\u00fctete doch die 613 Gebote und lernte nicht von seinen b\u00f6sen Handlungen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:6 Die Boten kamen zu Jakob zur\u00fcck und sprachen: Wir sind zu deinem Bruder Esau gekommen; er zieht dir auch schon entgegen und vierhundert Mann mit ihm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Und es ward mir Ochs und Esel,<\/strong> mein Vater sagte zu mir, (27:28) \u00bbvom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde\u00ab; diese sind aber weder vom Himmel noch von der Erde; diese sind aber weder vom Himmel noch von der Erde.<br \/>\n<br \/><strong>Ochs und Esel,<\/strong> es ist so Gebrauch, dass man viele Ochsen mit Ochs bezeichnet (Bereschit Rabbah 75:6); einer spricht z. B. zum anderen in der Nacht, der Hahn hat gekr\u00e4ht, und sagt nicht, die H\u00e4hne haben gekr\u00e4ht.<br \/>\n<br \/><strong>Darum schicke ich, es meinem Herrn mitzuteilen,<\/strong> kundzutun, dass ich zu dir komme.<br \/>\n<br \/><strong>Um Gunst in deinen Augen zu finden;<\/strong> denn ich bin friedlich gegen dich gesinnt und suche deine Liebe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:7 Da f\u00fcrchtete sich Jakob sehr und es ward ihm bange; und er teilte die Leute, die er bei sich hatte, sowie die Schafe, die Rinder und die Kamele in zwei Lager; <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Wir sind zu deinem Bruder, zu Esaw gekommen;<\/strong> du hast gesagt, er ist mein Bruder; er aber behandelt dich wie der B\u00f6sewicht Esaw, indem er immer noch an seinem Hasse festh\u00e4lt (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:8 Denn er dachte: Wenn Esau \u00fcber das eine Lager kommt und es schl\u00e4gt, so kann das \u00fcbriggebliebene Lager entrinnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Er f\u00fcrchtete sich, und es war ihm bang;<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d0<\/h> er f\u00fcrchtete sich, er k\u00f6nnte get\u00f6tet werden, und es war ihm bang <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05e6\u05b6\u05e8<\/h> <h>\u05dc\u05d5\u05b9<\/h>, er k\u00f6nnte andere t\u00f6ten (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:9 Und Jakob betete: Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, Ewiger, der du zu mir gesprochen: Kehre in dein Land und nach deinem Geburtsorte zur\u00fcck und ich will dir wohltun. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Das eine Lager und schl\u00e4gt es;<\/strong> <h>\u05de\u05b7\u05d7\u05b2\u05e0\u05b6\u05d4<\/h> kann m\u00e4nnlich und weiblich gebraucht werden; (Ps. 27, 3) \u00bbwenn ein Heer gegen mich lagert <h>\u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05e0\u05b6\u05d4<\/h>\u00ab, ist es weiblich; (33, 8) \u00bbdieses <h>\u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05b6\u05d4<\/h> Lager\u00ab, m\u00e4nnlich; und so gibt es noch andere Worte, die m\u00e4nnlich und weiblich gebraucht werden; (19, 23) \u00bbdie Sonne ging \u00fcber der Erde auf <h>\u05d9\u05b8\u05e6\u05b8\u05d0<\/h>\u00ab; (Ps. 19,7) \u00bbam Ende des Himmels ist ihr Aufgang <h>\u05de\u05d5\u05b9\u05e6\u05b8\u05d0\u05d5\u05b9<\/h>\u00ab, da ist es m\u00e4nnlich; (II K\u00f6n. 3, 22) \u00bbdie Sonne strahlte <h>\u05d6\u05b8\u05e8\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4<\/h> \u00fcber dem Wasser\u00ab, ist es weiblich; ebenso der Wind <h>\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7<\/h>, (Job 1, 19) \u00bbund siehe, ein m\u00e4chtiger Wind kam <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab, da ist es weiblich; \u00bbund erfasste <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05d2\u05bc\u05b7\u05e2<\/h> die vier Ecken des Hauses\u00ab, da ist es m\u00e4nnlich; (I K\u00f6n. 19,11) \u00bbein gro\u00dfer <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d3\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> und starker <h>\u05d5\u05b0\u05d7\u05b8\u05d6\u05b8\u05e7<\/h> Wind, der die Berge zersplitterte\u00ab, da ist es m\u00e4nnlich und weiblich. Ebenso Feuer, (Num. 16, 35) \u00bbein Feuer ging aus <h>\u05d9\u05b8\u05e6\u05b0\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> vom Ewigen\u00ab, da ist es weiblich, (Ps. 104, 4) \u00bblohendes Feuer <h>\u05dc\u05d5\u05b9\u05d4\u05b5\u05d8<\/h>\u00ab, ist die m\u00e4nnliche Form.<br \/>\n<br \/><strong>Dann wird das Lager, das \u00fcbrigbleibt, gerettet werden,<\/strong> gegen (Esaws) Willen, (d. h. er wird es nicht schlagen k\u00f6nnen,) weil ich mit ihm k\u00e4mpfe. Er bereitete sich f\u00fcr drei Dinge vor, zum Geschenk, zum Gebet und zum Kampf; zum Geschenk, (V. 22) das Geschenk zog vor ihm her; zum Gebet, (V. 10) Gott meines Vaters Abraham; zum Kampf, dann wird das Lager, das \u00fcbrigbleibt, gerettet werden (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:10 Ich bin zu gering f\u00fcr alle Wohltaten und alle Treue, die du deinem Knechte erwiesen hast; denn mit meinem Stabe bin ich \u00fcber diesen Jordan gegangen, und nun bin ich zu zwei Lagern geworden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Und Gott meines Vater Jizchak,<\/strong> an anderer Stelle (31, 42) sagte er, \u00bbEr, den Jizchak f\u00fcrchtet\u00ab; ferner, warum erw\u00e4hnt er abermals den Gottesnamen? Der Vers h\u00e4tte doch gleich schreiben k\u00f6nnen, \u00bbder zu mir gesprochen, kehre in dein Land zur\u00fcck \u2026 \u00ab? Nur Jaakob sprach so vor dem Heiligen, gelobt sei Er: Zwei Verhei\u00dfungen hast Du mir gegeben, eine bei meinem Auszug aus meinem Vaterhause aus Ber Scheba; da hast Du zu mir gesprochen (28, 13), \u00bbich bin der Ewige, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Jizchaks\u00ab, und dort hast Du zu mir gesagt, \u00bbund ich beh\u00fcte dich \u00fcberall, wohin du gehst\u00ab; und im Hause Labans hast Du zu mir gesprochen (31, 3), \u00bbkehre in das Land deiner V\u00e4ter und nach deinem Geburtsorte zur\u00fcck, und ich werde mit dir sein\u00ab; und dort bist Du mir mit dem Gottesnamen allein erschienen; so hei\u00dft es, \u00bbder Ewige sprach zu Jaakob, kehre in das Land deiner V\u00e4ter zur\u00fcck \u2026\u00ab mit diesen beiden Verhei\u00dfungen trete ich vor Dich hin.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:11 Rette mich doch aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaus; denn ich f\u00fcrchte mich vor ihm, er k\u00f6nnte kommen und mich erschlagen, Mutter und Kind. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Ich bin zu gering f\u00fcr all die Wohltaten <h>\u05e7\u05d8\u05e0\u05ea\u05d9<\/h> <h>\u05de\u05db\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05d7\u05e1\u05d3\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> meine Verdienste sind gering geworden durch all die Wohltaten und die Treue, die Du mir erwiesen hast (Onkelos); darum f\u00fcrchte ich, vielleicht bin ich, seitdem Du mir die Verhei\u00dfung gegeben hast, durch die S\u00fcnde schlecht geworden, und das k\u00f6nnte verursachen, dass ich in die Hand Esaws gegeben werde (Schabbat 32a).<br \/>\n<br \/><strong>Und f\u00fcr all die Treue,<\/strong> die Bewahrheitung Deiner Worte; denn Du hast alle Verhei\u00dfungen, die Du mir gegeben hast, an mir erf\u00fcllt.<br \/>\n<br \/><strong>Denn mit meinem Stabe,<\/strong> ich hatte weder Silber noch Gold noch Herden bei mir, sondern nur allein meinen Stab; der agadische Midrasch (Bereschit Rabbah 76) sagt, er ber\u00fchrte mit seinem Stab den Jarden, da wurde der Jarden gespalten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:12 Und du hast doch gesagt: Ich will dir Gutes erweisen und deine Nachkommen machen gleich dem Sand am Meere, der vor Menge nicht zu z\u00e4hlen ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaws,<\/strong> aus der Hand meines Bruders, der mich nicht wie ein Bruder behandelt, sondern wie der B\u00f6sewicht Esaw.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:13 Und er blieb dort \u00fcber Nacht und nahm von dem, was er in H\u00e4nden hatte, als Geschenk f\u00fcr seinen Bruder Esau <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Ich will dir Gutes, Gutes erweisen <h>\u05d4\u05d9\u05d8\u05d1<\/h> <h>\u05d0\u05d9\u05d8\u05d9\u05d1<\/h>,<\/strong> Gutes um deiner Fr\u00f6mmigkeit willen, Gutes um der Fr\u00f6mmigkeit deiner V\u00e4ter willen (Bereschit Rabbah 76:7).<br \/>\n<br \/><strong>Und werde deine Nachkommenschaft gleich dem Sande am Meere machen;<\/strong> wo hat Er so zu ihm gesprochen? F\u00fcrwahr, Er hat doch nur gesagt (28, 14), deine Nachkommenschaft wird gleich dem Staube der Erde sein! Nur, weil Er zu ihm sprach (dort 15), denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich vollbracht, was ich f\u00fcr dich verhei\u00dfen habe; und zu Abraham hatte Er gesagt (22, 17), ich werde deine Nachkommen vermehren wie die Sterne des Himmels und wie den Sand am Meere.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:14 Zweihundert Ziegen und zwanzig B\u00f6cke, zweihundert Schafe und zwanzig Widder, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Von dem, was er in seiner Hand hatte <h>\u05d4\u05d1\u05d0<\/h> <h>\u05d1\u05d9\u05d3\u05d5<\/h>,<\/strong> in seinem Besitze; ebenso (Num 21, 26), \u00bber nahm sein ganzes Land aus seiner Hand\u00ab; der agadische Midrasch sagt (Tanchuma), <h>\u05de\u05b4\u05df<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05d1\u05b0\u05d9\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9<\/h> von dem, was er in seiner Hand hatte, Edelsteine und Perlen, die man in einem Beutel verwahrt und in der Hand tr\u00e4gt. Eine andere Erkl\u00e4rung: <h>\u05de\u05b4\u05df<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05d1\u05b0\u05d9\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9<\/h> von dem, was ihm geh\u00f6rte und nicht heilig war, weil er den Zehnten abgesondert hatte, wie es oben hei\u00dft (28, 22), \u00bbwerde ich Dir verzehnten\u00ab, und dann erst das Geschenk genommen hatte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:15 Drei\u00dfig s\u00e4ugende Kamele mit ihren Jungen, vierzig K\u00fche und zehn Stiere, zwanzig Eselinnen und zehn Eselsf\u00fcllen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Zweihundert Ziegen und zwanzig B\u00f6cke <h>\u05e2\u05d6\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05de\u05d0\u05ea\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05d5\u05ea\u05d9\u05e9\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05e2\u05e9\u05e8\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> zweihundert Ziegen brauchen zwanzig B\u00f6cke; und so bei allen soviel M\u00e4nnchen, wie f\u00fcr die Weibchen n\u00f6tig waren. Im Bereschit Rabbah erkl\u00e4rt er, von hier lernen wir die in der Torah vorgeschriebene Ehepflicht; f\u00fcr diejenigen, die nicht n\u00f6tig haben, zu arbeiten, ist sie t\u00e4glich; f\u00fcr Arbeiter zweimal in der Woche; f\u00fcr diejenige, die mit ihrem Esel Lasten transportieren, einmal in der Woche; die mit Kamelen weitere Transporte besorgen, einmal in dreissig Tagen; f\u00fcr Schiffer einmal in sechs Monaten; doch verstehe ich nicht, wie man den Midrasch dieser Halacha genau anpassen kann; darum scheint mir, dass wir von hier nur herauslernen, dass die Ehepflicht nicht bei allen Menschen gleich ist, sondern von der M\u00fche, die ihm obliegt, abh\u00e4ngt; so finden wir hier, dass er jedem Bock zehn Ziegen gab, und ebenso jedem Widder; weil diese frei von Arbeit sind, ist ihre Art, viel zu zeugen und zehn Weibchen tr\u00e4chtig zu machen; ein Tier aber, das tr\u00e4chtig ist, meidet das M\u00e4nnchen; bei den Stieren, die mit Arbeit besch\u00e4ftigt sind, gab er dem M\u00e4nnchen nur vier Weibchen; beim Esel, der weite Reisen macht, nur zwei Weibchen f\u00fcr ein M\u00e4nnchen; und bei den Kamelen, die noch weitere Reisen machen, ein Weibchen f\u00fcr ein M\u00e4nnchen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:16 Und er \u00fcbergab sie seinen Knechten, eine jede Herde besonders, und sprach zu seinen Knechten. Zieht vor mir her und lasst zwischen einer Herde und der andern einen Zwischenraum. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Dreissig s\u00e4ugende Kamele mit ihren Jungen <h>\u05d2\u05de\u05dc\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05de\u05d9\u05e0\u05d9\u05e7\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05e9\u05dc\u05e9\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> der agadische Midrasch sagt, <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05b8\u05d0\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd<\/h> = <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd<\/h> (Erbauer, Gatten), ein M\u00e4nnchen f\u00fcr jedes Weibchen; weil das Kamel in seinem Eheleben sehr versch\u00e4mt ist, hat die Schrift nicht offen davon gesprochen (Bereschit Rabbah 76:7).<br \/>\n<br \/><strong>Und zehn Esel <h>\u05e2\u05b2\u05d9\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> m\u00e4nnliche Esel.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:17 Und er befahl dem Ersten an: Wenn dir mein Bruder Esau begegnet und dich fragt: Wem geh\u00f6rst du an, wohin gehst du, und f\u00fcr wen sind diese da vor dir? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Jede Herde f\u00fcr sich,<\/strong> jede Art f\u00fcr sich.<br \/>\n<br \/><strong>Ziehet vor mir her,<\/strong> eine Tagereise oder weniger, und ich werde hinter euch herkommen.<br \/>\n<br \/><strong>und einen Zwischenraum lasset <h>\u05d5\u05e8\u05d5\u05d7<\/h> <h>\u05ea\u05e9\u05d9\u05de\u05d5<\/h>,<\/strong> jede Herde sei, soweit ein Auge sehen kann, vor der anderen, um das Auge (die Gier) jenes B\u00f6sewichtes zu s\u00e4ttigen und in Staunen zu versetzen \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe des Geschenkes (Bereschit Rabbah 76:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:18 So antworte: Deinem Knechte Jakob; es ist ein Geschenk, an meinen Herrn Esau gesandt, und er selber folgt nach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Wem geh\u00f6rst du <h>\u05dc\u05de\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05ea\u05d4<\/h>,<\/strong> von wem bist du, wer hat dich geschickt; der Targum \u00fcbersetzt: von wem bist du <h>\u05d3\u05bc\u05b0\u05de\u05b8\u05d0\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05ea\u05bc\u05b0<\/h>?<br \/>\n<br \/><strong>Und wem geh\u00f6ren diese vor dir <h>\u05d5\u05dc\u05de\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05dc\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05e4\u05e0\u05d9\u05da<\/h>,<\/strong> wem wird dieses Geschenk geschickt? Das Lamed am Anfang des Wortes hat die Bedeutung von <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05dc<\/h>; wie (31,43), \u00bbund alles, was du siehst, geh\u00f6rt mir <h>\u05dc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0<\/h>\u00ab; (Ps. 24, 1) \u00bbdem Ewigen <h>\u05dc\u05b7\u05d4<\/h>&#8218; geh\u00f6rt die Erde und ihre F\u00fclle\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:19 So befahl er auch dem zweiten, auch dem dritten, so allen, die hinter den Herden hergingen: In dieser Weise sprechet zu Esau, wenn ihr ihn trefft. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. So sage, deinem Knechte Jaakob <h>\u05d5\u05d0\u05de\u05e8\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05e2\u05d1\u05d3\u05da<\/h> <h>\u05dc\u05d9\u05e2\u05e7\u05d1<\/h>,<\/strong> auf das Erste antworte zuerst und auf das Letze zuletzt; du hast gefragt, wem geh\u00f6rst du; ich geh\u00f6re deinem Knechte Jaakob; der Targum \u00fcbersetzt, ich bin von deinem Knecht, von Jaakob <h>\u05d3\u05e2\u05d1\u05d3\u05da<\/h> <h>\u05d3\u05d9\u05e2\u05e7\u05d1<\/h>; und dass du gefragt hast, wem geh\u00f6ren diese vor dir? \u00bbEs ist ein Geschenk, geschickt\u2026\u00ab<br \/>\n<br \/><strong>Und siehe, auch er kommt hinter uns her,<\/strong> Jaakob.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:20 Saget ihm: Dein Knecht Jakob kommt auch selbst hinter uns. Denn er dachte: Ich will ihn durch das Geschenk vers\u00f6hnen, das vor mir hergeht, alsdann will ich sein Angesicht sehen, vielleicht nimmt er mich freundlich auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">32:21 Und das Geschenk zog an ihm vor\u00fcber; er aber blieb \u00fcber Nacht im Lager. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Ich m\u00f6chte seinen Zorn vers\u00f6hnen <h>\u05d0\u05db\u05e4\u05e8\u05d4<\/h> <h>\u05e4\u05e0\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> den Zorn aufheben; ebenso (Jes. 28, 18), \u00bbeuer Bund mit dem Tode wird aufgehoben <h>\u05d5\u05db\u05e4\u05e8<\/h>\u00ab; (dort 47, 11) \u00bbdu kannst es nicht abwenden <h>\u05d5\u05db\u05e4\u05e8\u05d4<\/h>\u00ab. Es scheint mir, dass der Ausdruck <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> \u00fcberall, wo er neben Schuld und S\u00fcnde und neben Zorn vorkommt, immer soviel wie Abwischen und Entfernen bedeutet; der Ausdruck kommt im Aram\u00e4ischen vor, und im Talmud finden wir ihn h\u00e4ufig, die Hand abwischen wie (Gitt. 56a), \u00bbEr will die Hand an diesem Manne abwischen <h>\u05db\u05e4\u05e8<\/h> <h>\u05d9\u05d3\u05d9\u05d4<\/h>\u00ab; und auch im Sprachgebrauch des Verses werden die Sprenggef\u00e4sse des Heiligtums goldene <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05e4\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d6\u05b8\u05d4\u05b8\u05d1<\/h> genannt (Esra 1, 10), \u00bbweil der Priester seine H\u00e4nde daran abwischte\u00ab, am Rande des Sprenggef\u00e4sses (Zevachim 93b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:22 In derselben Nacht stand er auf, nahm seine zwei Frauen, seine zwei M\u00e4gde und seine elf Kinder und setzte \u00fcber die Furt des Jabbok. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Vor seinem Angesicht <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b8\u05e0\u05b8\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> wie vor ihm; ebenso (Jer. 6, 7), \u00bbGewalttat und Raub wird in ihr vernommen fortw\u00e4hrend vor meinem Angesichte\u00ab; ebenso (Jes. 65, 3), \u00bbdas Volk, das mich erz\u00fcrnt fortw\u00e4hrend vor meinem Angesichte\u00ab; der aggadische Midrasch deutet <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b8\u05e0\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> \u00bbzu seinem Zorne\u00ab; auch er befand sich im Zorn, weil er all das n\u00f6tige hatte (Bereschit Rabbah 76:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:23 Er nahm sie, f\u00fchrte sie \u00fcber den Fluss und brachte sein Eigentum hin\u00fcber. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Und seine elf Kinder <h>\u05d5\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d3<\/h> <h>\u05e2\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05d9\u05dc\u05d3\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> und wo war Dina? Er hatte sie in einen Kasten gebracht und sie darin eingeschlossen, damit nicht Esaw sie betrachte; daf\u00fcr wurde Jaakob bestraft, dass er sie seinem Bruder versagt hatte; denn vielleicht h\u00e4tte sie ihn zum Guten zur\u00fcckgef\u00fchrt; und so fiel sie in die Hand von Schechem (Bereschit Rabbah 76:9).<br \/>\n<br \/><strong>Jabok <h>\u05d9\u05b7\u05d1\u05bc\u05b9\u05e7<\/h>,<\/strong> so hei\u00dft der Fluss.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:24 Jakob aber blieb allein zur\u00fcck. Da rang ein Mann mit ihm, bis der Morgen anbrach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Was ihm geh\u00f6rte <h>\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05dc\u05d5<\/h>,<\/strong> die Tiere und die beweglichen Gegenst\u00e4nde; er machte sich wie eine Br\u00fccke (oder <h>\u05d2\u05e9\u05e8<\/h> ein F\u00e4hrmann), hob auf dieser Seite auf und legte es auf der anderen Seite wieder nieder (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:25 Als er sah, dass er ihm nicht beikommen konnte, fasste er ihn an dem H\u00fcftballen, so dass der H\u00fcftballen Jakobs bei dem Ringen verrenkt wurde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Da blieb Jaakob zur\u00fcck,<\/strong> er hatte kleine Kr\u00fcge vergessen und kehrte ihretwegen zur\u00fcck (Chullin 91a).<br \/>\n<br \/><strong>Da rang ein Mann <h>\u05d5\u05d9\u05d0\u05d1\u05e7<\/h> <h>\u05d0\u05d9\u05e9<\/h>;<\/strong> Menachem (ben Seruk) erkl\u00e4rt, \u00bbda erregte ein Mann Staub <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e2\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05e8<\/h>\u00ab, vom Worte <h>\u05d0\u05b8\u05d1\u05b8\u05e7<\/h> Staub; sie machten mit ihren F\u00fc\u00dfen durch ihre Bewegung den Staub emporsteigen; mir aber scheint, es <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e7\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05e8<\/h> bedeutet; er verband sich; der Ausdruck <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d1\u05b5\u05e7<\/h> kommt auch im Aram\u00e4ischen vor; (Sanhedrin 63b) \u00bbnachdem sie sich der Sache angeschlossen hatten <h>\u05d3\u05b7\u05d0\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9\u05e7\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab; (Menach. 42a) \u00bbund befestigt sie <h>\u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05d1\u05b5\u05d9\u05e7<\/h> daran, soviel wie Schleife <h>\u05de\u05b5\u05d9\u05d1\u05b7\u05e7<\/h>\u00ab; denn so pflegen die zwei zu tun, die sich anstrengen, um einander zu Boden zu werfen, dass einer den anderen umschlingt und mit seinen Armen bindet; unsere Lehrer s. A. erkl\u00e4ren, es war der Engelf\u00fcrst von Esaw (Bereschit Rabbah 77:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:26 Und er sprach: Lass mich gehen, denn der Morgen ist angebrochen! Und er antwortete: Ich lasse dich nicht, du habest mich denn gesegnet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Da ergriff er die H\u00fcftpfanne,<\/strong> der H\u00fcftenknochen, der in der H\u00fcfte steckt, wird Pfanne genannt, weil das Fleisch darauf hohl wie ein Kochl\u00f6ffel geformt ist.<br \/>\n<br \/><strong>Und es wich <h>\u05d5\u05ea\u05e7\u05e2<\/h> ,<\/strong> wurde von der Stelle ihrer Verbindung gerissen (Bereschit Rabbah); \u00e4hnlich (Jer. 6, 8), \u00bbdass meine Seele nicht von Dir weiche <h>\u05ea\u05bc\u05b5\u05e7\u05b7\u05e2<\/h>\u00ab, in der Bedeutung von sich entfernen; in der Mischna (Pesikta <h>\u05d6\u05db\u05d5\u05e8<\/h>) ihre Brut zu vernichten <h>\u05dc\u05b0\u05e7\u05b7\u05e2\u05b2\u05e7\u05b5\u05e2\u05b7<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05e6\u05b8\u05ea\u05b8\u05df<\/h>; ihre Wurzeln auszurei\u00dfen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:27 Da sprach er zu ihm: Wie ist dein Name? Und er antwortete: Jakob. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Denn der Morgen ist angebrochen <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05dc\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05e9\u05d7\u05e8<\/h>,<\/strong> und ich muss am Tage lobsingen (Chulin. 91b, Bereschit Rabbah 78:1).<br \/>\n<br \/><strong>Bis du mich gesegnet <h>\u05d1\u05e8\u05db\u05ea\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> erkenne mir die Segnungen an, mit denen mein Vater mich gesegnet hat und gegen die Esaw Einspruch erhebt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:28 Und er sprach: Nicht Jakob soll dein Name ferner sein, sondern Israel; denn du hast mit g\u00f6ttlichen Wesen und mit Menschen gek\u00e4mpft und hast obgesiegt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">32:29 Da bat Jakob: Sage mir doch deinen Namen. Und er sprach: Warum fragst du denn nach meinem Namen? Und er segnete ihn dort. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Nicht Jaakob <h>\u05dc\u05d0<\/h> <h>\u05d9\u05e2\u05e7\u05d1<\/h>,<\/strong> es soll nicht ferner gesagt werden, dass die Segnungen dir nur durch Nachstellung und List zuteil geworden sind; sondern durch Adel <h>\u05e9\u05e8\u05e8\u05d4<\/h> und Offenheit (Bereschit Rabbah 78:2); und zuletzt wird der Heilige, gelobt sei Er, dir in Betel erscheinen und deinen Namen \u00e4ndern; dort segnet Er dich, und ich werde dort sein und sie dir anerkennen; das ist, was geschrieben steht (Hosch. 12, 5), \u00bber rang mit dem Engel und siegte, er weinte und flehte zu ihm\u00ab; der Engel weinte und flehte zu ihm; was flehte er zu ihm? In Betel wird Er uns finden und dort mit uns reden; gib mir Zeit, bis Er dort mit uns reden wird; aber Jaakob wollte nicht, und gegen seinen Willen musste er sie ihm gleich anerkennen; das bedeutet: und er segnete ihn dort; er hatte gefleht, er solle ihm Zeit geben, aber er wollte nicht.<br \/>\n<br \/><strong>Und mit M\u00e4nnern <h>\u05d5\u05e2\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05e0\u05e9\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> Esaw und Laban (Bereschit Rabbah), und hast sie besiegt. <\/p>\n<p><font size=\"5\">32:30 Jakob nannte den Ort Peni\u00e8l: Denn ich habe ein g\u00f6ttliches Wesen von Angesicht zu Angesicht gesehen, und mein Leben ist gerettet worden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Warum denn fragst du <h>\u05dc\u05de\u05d4<\/h> <h>\u05d6\u05d4<\/h> <h>\u05ea\u05e9\u05d0\u05dc<\/h>,<\/strong> wir haben keinen bestimmten Namen, unsere Namen \u00e4ndern sich stets nach dem Gebot des Dienstauftrages, zu dem wir geschickt werden (Bereschit Rabbah 78:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:31 Und die Sonne ging ihm auf, als er an Penu\u00e9l vor\u00fcber war, und er hinkte auf seiner H\u00fcfte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">32:32:00<br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Da ging ihm auf <h>\u05d5\u05d9\u05d6\u05e8\u05d7<\/h> <h>\u05dc\u05d5<\/h> <h>\u05d4\u05e9\u05de\u05e9<\/h>,<\/strong> f\u00fcr seinen Bedarf, ihn von seinem Hinken zu heilen; wie es hei\u00dft (Mal. 3,20), \u00bbdie Sonne der Liebe, in deren Fittichen Heilung\u00ab; jene Stunden, die sie seinetwegen zu fr\u00fch untergegangen war, als er von Berscheba wegging, ging sie jetzt seinetwegen fr\u00fcher auf (Bereschit Rabbah; Sanhedrin 95b). <strong>Da ging ihm die Sonne auf,<\/strong> so pflegt man sich auszudr\u00fccken, als wir zu dem und dem Orte kamen, brach uns der Morgen an; das ist die einfache Erkl\u00e4rung.<br \/>\n<br \/><strong>Er hinkte <h>\u05d5\u05d4\u05d5\u05d0<\/h> <h>\u05e6\u05dc\u05e2<\/h>,<\/strong> als die Sonne aufging, hinkte er.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">32:33 Darum essen die Kinder Israels nicht die Spannader, die an den H\u00fcftballen ist, bis auf den heutigen Tag, weil er den H\u00fcftballen Jakobs an der Spannader gefasst hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Die Spannader <h>\u05d2\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b8\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4<\/h>,<\/strong> warum wird sie <h>\u05d2\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b8\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4<\/h> genannt? Weil sie von ihrer Stelle wich, <h>\u05e0\u05b8\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4<\/h> und heraufkam; das Wort <h>\u05e0\u05b8\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4<\/h> bedeutet soviel wie springen; ebenso (Jer. 51, 30), \u00bbihre St\u00e4rke ist gewichen <h>\u05e0\u05e9\u05ea\u05d4<\/h>\u00ab; ebenso (41, 5), \u00bbGott hat all mein Elend von mir weichen lassen <h>\u05e0\u05b7\u05e9\u05c1\u05bc\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab.<\/p>\n<h2>Kapitel 33<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">33:1 Und Jakob erhob seine Augen und sah Esau mit vierhundert Mann ankommen. Da verteilte er die Kinder auf Lea, Rahel und die beiden M\u00e4gde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">33:2 Und er stellte die M\u00e4gde und ihre Kinder voran, dahinter Lea und ihre Kinder, und Rahel und Josef zuletzt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33, 2. Lea und ihre Kinder nach ihnen,<\/strong> das Teuerste zuletzt (Bereschit Rabbah 78:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:3 Er selbst aber ging voraus und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er an seinen Bruder herankam. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Er ging vor ihnen her,<\/strong> indem er dachte, wenn jener B\u00f6sewicht kommen sollte, Krieg zu f\u00fchren, so soll er mit mir zuerst streiten (Bereschit Rabbah 78:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:4 Da lief ihm Esau entgegen, umarmte ihn, fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn, und sie weinten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Und umarmte ihn <h>\u05d5\u05d9\u05d7\u05d1\u05e7\u05d4\u05d5<\/h>,<\/strong> sein Erbarmen bekam die Oberhand, als er ihn alle diese Verbeugungen machen sah (Bereschit Rabbah 78:8).<br \/>\n<br \/><strong>Und k\u00fcsste ihn <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05e7\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> es stehen Punkte dar\u00fcber; in der Baraitha des Sifre (zu Bamidbar 69:2) sind dar\u00fcber zwei Meinungen; manche erkl\u00e4ren, diese Punkte sage, er k\u00fcsste ihn nicht mit ganzem Herzen; R. Schimon b. Jochai sagt, es ist eine \u00dcberlieferung, man wei\u00df, dass Esaw Jakob hasst; nur in jener Stunde wurde sein Erbarmen rege, und er k\u00fcsste ihn mit ganzem Herzen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:5 Und Esau erhob seine Augen und sah die Frauen und die Kinder und sprach: Wer sind diese, die du bei dir hast? Er antwortete: Es sind die Kinder, mit denen Gott deinen Knecht begnadet hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Wer sind dir diese,<\/strong> wer sind diese, dass sie dir geh\u00f6ren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:6 Da traten die M\u00e4gde hinzu, sie und ihre Kinder und verneigten sich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">33:7 Dann trat auch Lea mit ihren Kindern hinzu und verneigten sich; zuletzt traten Josef und Rahel hinzu und verneigten sich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Trat Joseph und Rachel hin <h>\u05e0\u05d2\u05e9<\/h> <h>\u05d9\u05d5\u05e1\u05e3<\/h> <h>\u05d5\u05e8\u05d7\u05dc<\/h>,<\/strong> bei allen traten die M\u00fctter <strong>vor<\/strong> den Kindern hin; aber bei Rachel trat Joseph vor ihr hin, indem er sagte, meine Mutter ist sch\u00f6n von Gestalt, dass nicht jener B\u00f6sewicht seine Augen auf sie richte; darum will ich mich vor sie stellen und ihn verhindern, sie zu betrachten; von da erwarb Joseph den Segen (49, 22), \u00bb\u00fcber dem b\u00f6sen Augen erhaben <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05b8\u05d9\u05b4\u05df<\/h>\u00ab (Bereschit Rabbah 78:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:8 Da sprach er: Was wolltest du mit jenem ganzen Lager, dem ich begegnet bin? Er antwortete: Gnade finden in den Augen meines Herrn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Was soll dir das ganze Lager,<\/strong> was soll das ganze Lager, dem ich begegnet bin, f\u00fcr dich, das hei\u00dft, wozu hast du es bestimmt; nach dem einfachen Sinn bezieht es sich auf diejenigen, die das Geschenk brachten; nach dem Midrasch war er Abteilungen von Engeln begegnet, die ihn und seine M\u00e4nner stie\u00dfen und zu ihnen sagten, zu wem geh\u00f6rt ihr? Sie antworteten ihnen, zu Esaw; da sagten jene, schlaget, schlaget sie; sie wiederum sprachen, lasset ihn, er ist der Sohn von Jizchak; aber die Engel achteten nicht darauf; er ist der Enkel von Abraham; auch darauf achteten sie nicht; er ist der Bruder von Jaakob; da sagten sie zu ihnen, demnach geh\u00f6rt ihr zu uns (Bereschit Rabbah 78:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:9 Da sprach Esau: Ich habe genug mein Bruder, behalte, was du hast. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Behalte, was dein ist,<\/strong> hier erkannte er ihm die Segnungen an (Bereschit Rabbah 78:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:10 Da sprach Jakob: Nicht doch, sollte ich Gnade in deinen Augen gefunden haben, so nimm mein Geschenk von meiner Hand; habe ich doch in dein Antlitz gesehen, wie in das eines g\u00f6ttlichen Wesens, und du hast mich g\u00fctig aufgenommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Nicht doch,<\/strong> m\u00f6gest du nicht so zu mir sprechen.<br \/>\n<br \/><strong>M\u00f6chte ich doch Gunst in deinen Augen finden, und m\u00f6chtest du mein Geschenk aus meiner Hand annehmen, nachdem ich dein Angesicht schauen durfte,<\/strong> es steht dir zu und geb\u00fchrt dir, dass du mein Geschenk annimmst, weil <h>\u05db\u05d9<\/h> ich dein Angesicht schauen durfte, und dies ist mir so wertvoll wie das Schauen des Angesichtes des Engels; denn <h>\u05e2\u05dc<\/h> <h>\u05db\u05df<\/h> ich habe deinen Engelf\u00fcrsten gesehen; und ferner, weil du dich vers\u00f6hnen lie\u00dfest <h>\u05d5\u05ea\u05e8\u05e6\u05e0\u05d9<\/h>, mein Vergehen zu verzeihen. Und warum erw\u00e4hnte er ihm, dass er den Engel geschaut hatte; damit er sich vor ihm f\u00fcrchte und sich sage, er hat Engel gesehen und ist gerettet worden, nun vermag ich ihm nichts mehr zu tun (Sotah 41b).<br \/>\n<br \/><strong>Und du warst mir gn\u00e4dig <h>\u05d5\u05ea\u05e8\u05e6\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> hast dich von mir bes\u00e4nftigen lassen; und so hat \u00fcberall der Ausdruck <h>\u05e8\u05b8\u05e6\u05d5\u05b9\u05df<\/h> im Vers die Bedeutung Bes\u00e4nftigung, in anderen Sprachen Bes\u00e4nftigung; (Lev. 22, 20) \u00bbes wird f\u00fcr euch nicht zum Wohlgefallen <h>\u05dc\u05e8\u05e6\u05d5\u05df<\/h> sein\u00ab, die Opfer kommen zu bes\u00e4nftigen und zu befriedigen; ebenso (Spr. 10, 32), \u00bbdie Lippen des Gerechten verstehen zu befriedigen <h>\u05e8\u05b8\u05e6\u05d5\u05b9\u05df<\/h>\u00ab, verstehen zu bes\u00e4nftigen und zu befriedigen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:11 Nimm doch den Segen an, der dir von mir \u00fcberbracht worden, denn Gott hat mich begnadet und ich habe Alles. So drang er in ihn, bis er es annahm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Meine Begr\u00fcssung <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05e8\u05b0\u05db\u05b8\u05ea\u05b4\u05d9<\/h>,<\/strong> mein Geschenk; ein Geschenk wird zuweilen geschickt, um vor dem Angesicht (eines gro\u00dfen) erscheinen zu d\u00fcrfen; zuweilen wird es nur als Begr\u00fc\u00dfung geschickt; \u00fcberall wo <h>\u05d1\u05e8\u05db\u05d4<\/h> mit dem Erscheinen vor dem Angesicht (eines gro\u00dfen) verbunden ist, wie (47, 7) \u00bbJaakob begr\u00fc\u00dfte <h>\u05d5\u05d9\u05d1\u05e8\u05da<\/h> Pharao\u00ab; (II K\u00f6n. 18, 31) \u00bbbegr\u00fc\u00dfet mich <h>\u05d1\u05e8\u05db\u05d4<\/h>\u00ab, bei Sancherib; ebenso (II Sam. 8, 10), \u00bbnach seinem Wohle zu fragen und ihn zu begr\u00fc\u00dfen <h>\u05dc\u05d1\u05e8\u05db\u05d5<\/h>\u00ab, bei Toi, dem K\u00f6nig von Chamat; an allen diesen Stellen bedeutet es Friedensgru\u00df, was man in anderen Sprachen begr\u00fc\u00dfen nennt; auch hier bedeutet <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05e8\u05b0\u05db\u05b8\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> meine Begr\u00fc\u00dfung.<br \/>\n<br \/><strong>Die dir gebracht wurde,<\/strong> du hattest keine M\u00fche damit; ich aber habe mich bem\u00fcht, sie hingelangen zu lassen, bis sie in deine Hand kam (Bereschit Rabbah 78:12).<br \/>\n<br \/><strong>Hat mir Gunst erwiesen <h>\u05d7\u05b7\u05e0\u05bc\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>,<\/strong> das erste Nun hat ein Dagesch, weil es f\u00fcr zwei Nun steht; er h\u00e4tte n\u00e4mlich <h>\u05d7\u05b2\u05e0\u05b8\u05e0\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> sagen m\u00fcssen, da <h>\u05d7\u05b8\u05e0\u05df<\/h> immer zwei Nun hat. Das dritte geh\u00f6rt zum angeh\u00e4ngten Pronomen wie <h>\u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> (Jes. 29, 16), \u00bber hat mich gemacht\u00ab, (30:20) \u00bb<h>\u05d6\u05b0\u05d1\u05b8\u05d3\u05b7\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> hat mich beschenkt\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Ich habe alles,<\/strong> alles, was ich brauche; aber Esaw sprach hochm\u00fctige Worte aus, ich habe viel, viel mehr, als ich brauche.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:12 Und er sprach: Lass uns aufbrechen und weiter ziehen, und ich will vor dir herziehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Wir wollen aufbrechen <h>\u05e0\u05e1\u05e2\u05d4<\/h>,<\/strong> wie <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b7\u05e2<\/h> ,<h>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7<\/h> = <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4<\/h> ,<h>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b8\u05d7\u05b8\u05d4<\/h>, auch hier <h>\u05e0\u05b0\u05e1\u05b7\u05e2<\/h> = <h>\u05e0\u05b4\u05e1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4<\/h>; das Nun geh\u00f6rt zur Wurzel des Wortes; der Targum Onkelos sagt, <h>\u05d8\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05e0\u05b0\u05d4\u05b7\u05da\u05b0<\/h> Esaw sagte zu Jaakob, wir wollen von hier aufbrechen und gehen.<br \/>\n<br \/><strong>Und ich will neben dir hergehen <h>\u05d5\u05d0\u05dc\u05db\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05e0\u05e0\u05d3\u05da<\/h>,<\/strong> in gleichen Schritt mit dir; diese Wohltat will ich dir erweisen, dass ich die Tage meiner Reise verl\u00e4ngere, um so langsam zu gehen, wie du es n\u00f6tig hast; das hei\u00dft \u00bb<h>\u05dc\u05b0\u05e0\u05b6\u05d2\u05b0\u05d3\u05b6\u05da\u05b8<\/h> neben dir\u00ab, in gleichem Schritt mit dir.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:13 Er aber antwortete: Mein Herr wei\u00df, dass die Kinder zart find und die Schafe und Rinder Junge s\u00e4ugen; wenn man sie nur einen Tag \u00fcberanstrengt, so sterben alle Schafe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. S\u00e4ugen Junge <h>\u05e2\u05dc\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05dc\u05d9<\/h>,<\/strong> die Sorge f\u00fcr die Schafe und Rinder, die Junge s\u00e4ugen, liegt auf mir, dass ich sie langsam f\u00fchre.<br \/>\n<br \/><strong>S\u00e4ugen <h>\u05e2\u05b8\u05dc\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> **, ziehen ihre Jungen gro\u00df, vom Ausdruck <h>\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05dc<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05e0\u05b5\u05e7<\/h> (Echa 2, 11) \u00bbKind und S\u00e4ugling\u00ab; <h>\u05e2\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> (Jes. 65,20) \u00bbjung an Jahren\u00ab; (I Sam. 6, 7) \u00bbzwei s\u00e4ugende K\u00fche <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05e4\u05b8\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05b8\u05dc\u05d5\u05b9\u05ea<\/h>\u00ab; die Junge geboren haben, in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><\/strong>Dr\u00e4ngt man sie einen Tag <h>\u05d5\u05d3\u05e4\u05e7\u05d5\u05dd<\/h> <h>\u05d9\u05d5\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d3<\/h>,** und wenn man sie einen Tag dr\u00e4ngt, dass man sie auf dem Wege durch schnelles Gehen erm\u00fcdet, so sterben alle Schafe.<br \/>\n<br \/><strong>Dr\u00e4ngt man sie <h>\u05d5\u05d3\u05e4\u05e7\u05d5\u05dd<\/h>,<\/strong> wie (Schir. 5, 2), \u00bbhorch, mein Trauter klopft <h>\u05d3\u05d5\u05e4\u05e7<\/h>, klopft an die T\u00fcr\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:14 Mein Herr ziehe nur seinem Knechte voraus, ich aber will meinen langsamen Gang weiterziehen, nach dem Schritt der Herde vor mir und nach dem Schritt der Kinder, bis ich zu meinem Herrn nach Seir komme. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. M\u00f6ge doch mein Herr voranziehen,<\/strong> verl\u00e4ngere doch nicht die Tage deiner Reise; ziehe voran, wie du gewohnt bist, auch wenn du dich dadurch von mir entfernst.<br \/>\n<br \/><strong>Ich m\u00f6chte f\u00fchren <h>\u05d0\u05ea\u05e0\u05d4\u05dc\u05d4<\/h> ,<\/strong> ist das selbe wie <h>\u05d0\u05b6\u05ea\u05b0\u05e0\u05b7\u05d4\u05b5\u05dc<\/h>, das He ist hinzugef\u00fcgt, wie (18,21) \u00bbich m\u00f6chte mich herablassen <h>\u05d0\u05b5\u05e8\u05b0\u05d3\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab, (Ps. 85, 9) \u00bbich m\u00f6chte h\u00f6ren <h>\u05d0\u05b6\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>In meinem langsamen Schritt <h>\u05dc\u05d0\u05d8\u05d9<\/h>,<\/strong> meine Langsamkeit <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05b7\u05d8<\/h>, ist ein Ausdruck f\u00fcr Ruhe; (Jes. 8, 6) \u00bbdie ruhig dahinflie\u00dfen\u00ab; (II Sam. 18, 5) \u00bbgehe mir sanft mit dem J\u00fcngling um\u00ab; <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05b4\u05d8\u05b4\u05d9<\/h> das Lamed geh\u00f6rt zur Wurzel und ist kein Bedienungsbuchstabe, ich m\u00f6chte in meinem langsamen Schritte f\u00fchren.<br \/>\n<br \/><strong>Dem Fu\u00dfe der Herden entsprechend,<\/strong> wie es f\u00fcr den Gang der F\u00fc\u00dfe der Herden, die mir zu f\u00fchren obliegt, n\u00f6tig ist.<br \/>\n<br \/><strong>Und dem Fu\u00dfe der Kinder entsprechend,<\/strong> ihren F\u00fc\u00dfen entsprechend, wie sie gehen k\u00f6nnen.<br \/>\n<br \/><strong>Bis ich zu meinem Herrn nach dem Se&#8217;ir komme,<\/strong> (Ab. zar. 25b) er gab ihm ein zu weites Reiseziel an, da er nur die Absicht hatte, bis nach Sukkot zu gehen, denn er dachte, sollte er die Absicht haben, mir B\u00f6ses zu tun, so wird er damit warten, bis ich zu ihm komme; er ging aber nicht so weit. Wann wird er aber hingehen? In den Tagen des Moschiach (Bereschit Rabbah); so hei\u00dft es (Obadj. 1, 21), \u00bbund Erl\u00f6ser werden den Berg Zion besteigen, um zu richten den Berg Esaw\u00ab; es gibt viele aggadische Midraschim zu diesem Abschnitt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:15 Da sprach Esau: Ich m\u00f6chte doch von den Leuten, die bei mir sind, welche zu dir treten lassen. Und er antwortete: Wozu das?! Finde ich nur Gnade in den Augen meines Herrn! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Er aber sagte, wozu das,<\/strong> willst du mir diese Wohltat erweisen, die ich nicht brauche.<br \/>\n<br \/><strong>M\u00f6chte ich Gunst finden in den Augen meines Herrn,<\/strong> und m\u00f6chtest du mir jetzt keinerlei Vergeltung bezahlen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:16 So ging Esau an diesem Tage seines Weges zur\u00fcck, nach Seir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Da kehrte Esaw an jenem Tage seines Weges zur\u00fcck,<\/strong> Esaw allein; die 400 Mann aber, die mit ihm gekommen waren, entzogen sich ihm, einer nach dem anderen, und wann vergalt es ihnen der Heilige, gelobt sei Er? In den Tagen Davids; so hei\u00dft es (I Sam. 30,17), \u00bbund keiner entkam au\u00dfer 400 J\u00fcnglingen, die auf Kamelen ritten\u00ab (Bereschit Rabbah 78:15).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:17 Jakob aber zog nach Sukkoth, baute sich ein Haus, und seinem Vieh machte er H\u00fctten; darum nannte man den Ort Sukkoth. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und baute sich ein Haus <h>\u05d5\u05d9\u05d1\u05df<\/h> <h>\u05dc\u05d5<\/h> <h>\u05d1\u05d9\u05ea<\/h>,<\/strong> er blieb dort 18 Monate, Sommer und Winter und Sommer (Megillah 17a); H\u00fctten f\u00fcr den Sommer, ein Haus f\u00fcr den Winter und H\u00fctten f\u00fcr den Sommer.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:18 Jakob kam wohlbehalten in der Stadt Sichems (Schechems) an, die im Lande Kanaan liegt, als er von Paddan-Aram zur\u00fcckkam, und lagerte vor der Stadt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Unversehrt <h>\u05e9\u05dc\u05dd<\/h>,<\/strong> heil an seinem K\u00f6rper; denn er war von seinem Hinken genesen; heil an seinem Verm\u00f6gen; denn es fehlte ihm nichts von jenem ganzen Geschenke; heil an seiner Torahkenntnis; denn er hatte im Hause von Laban nichts von seinem Lernen vergessen (Schabbat 33b).<br \/>\n<br \/><strong>Nach der Stadt Schechem,<\/strong> = <h>\u05dc\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05e8<\/h>; ebenso (Rut 1, 19), \u00bbbis sie nach Bet Lechem kamen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Als er von Padam Aram heimkehrte,<\/strong> wie wenn einer zum anderen sagt, der und der ist aus den Z\u00e4hnen der L\u00f6wen wieder herausgekommen und heil heimgekehrt; so auch hier, er kehrte heil zur\u00fcck von Padam Aram von Laban und Esaw, die sich auf dem Wege zu ihm gesellt hatten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:19 Und er kaufte das St\u00fcck Feld, wo er sein Zelt aufgeschlagen hatte, von den S\u00f6hnen Chamors, des Vaters Sichems, um hundert Kesita. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Kesita <h>\u05e7\u05e9\u05d9\u05d8\u05d4<\/h>,<\/strong> eine M\u00fcnze (Mea); R. Akiba sagt (Rosch hasch. 26a), als ich nach den St\u00e4dten am Meere reiste, nannten sie eine Mea Kesita, (der Targum sagt daf\u00fcr <h>\u05d7\u05d5\u05bc\u05e8\u05b0\u05e4\u05b8\u05df<\/h>, gute, die \u00fcberall gangbar sind, wie (23, 16) gangbar beim Kaufmann).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">33:20 Dort errichtete er einen Altar und nannte ihn: \u00bbGott, Gott Israels.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Und er gab ihm den Namen, Gott ist der Gott Israels;<\/strong> nicht dass der Altar Gott Israels genannt wurde; sondern darum, weil der Heilige, gelobt sei Er, mit ihm gewesen war und ihn gerettet hatte, gab er dem Altar einen Namen nach dem Wunder, damit stets das Lob des Ewigen erw\u00e4hnt werde, sobald man jenen Namen aussprechen w\u00fcrde; das hei\u00dft, Er, der Gott ist, Er der Heilige, gelobt sei Er, Er ist mir zum Gotte, mir, dessen Name Israel ist. So finden wir auch bei Mosche, (Ex. 17, 15), er gab ihm den Namen, der Ewige ist mein Panier; nicht dass der Altar Ewiger genannt wurde; sondern nach dem Wunder gab er dem Altar den Namen, um das Lob des Heiligen, gelobt sei Er, zu erw\u00e4hnen, der Ewige ist mein Panier. Unsere Weisen erkl\u00e4ren, der Heilige, gelobt sei Er, nannte Jaakob den M\u00e4chtigen (Megillah 18a); die Worte der Torah sind einem Hammer gleich, der den Felsen zersplittert (Schabbat 88b), und teilen sich in viele Erkl\u00e4rungen; ich aber will nur den einfachen Sinn des Verses erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h2>Kapitel 34<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:1 Und Dina, die Tochter Leas, die sie dem Jakob geboren, ging aus, um sich unter den T\u00f6chtern des Landes umzusehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34, 1. Die Tochter Leas,<\/strong> war sie nicht auch die Tochter Jaakob? Nur, wegen ihres Ausganges wird sie die Tochter von Lea genannt; denn auch sie pflegte hinauszugehen (Bereschit Rabbah 80:1); so hei\u00dft es (30, 16), \u00bbLea ging hinaus ihm entgegen\u00ab, (und darauf wandte man das Sprichwort an, wie die Mutter, so die Tochter).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:2 Da erblickte sie Sichem, Sohn des Chiviten Chamor, der F\u00fcrst des Landes, und er nahm sie, legte sich zu ihr und that ihr Gewalt an. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Er wohnte bei ihr,<\/strong> auf nat\u00fcrliche Weise,<br \/>\n<br \/><strong>und schw\u00e4chte sie<\/strong>, auf unnat\u00fcrliche Weise (Bereschit Rabbah, Joma 77b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:3 Aber auch sein Herz hing an Dina, der Tochter Jakobs; er liebte das M\u00e4dchen und redete ihr g\u00fctig zu. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Zum Herzen des M\u00e4dchens,<\/strong> Worte, die dem Herzen einleuchten, siehe, wieviel Geld musste dein Vater f\u00fcr ein kleines St\u00fcck Feld verschwenden; ich werde dich heiraten, dann geh\u00f6rt dir die Stadt mit all ihren Feldern (Bereschit Rabbah 80:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:4 Und Sichem sprach zu seinem Vater Chamor: Wirb f\u00fcr mich um dieses M\u00e4dchen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:5 Und Jakob hatte erfahren, dass man seine Tochter Dina entehrt hatte; seine S\u00f6hne aber waren mit seinem Vieh auf dem Felde; so schwieg Jakob, bis sie heimkamen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:6 Und Chamor, der Vater Sichems, ging zu Jakob, um mit ihm zu reden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:7 Inzwischen waren die S\u00f6hne Jakobs vom Felde heimgekommen, als sie es erfahren hatten, und es kr\u00e4nkte die M\u00e4nner, und es kochte in ihnen, dass man eine solche Schande an Israel ver\u00fcbt, sich zur Tochter Jakobs zu legen; das durfte nimmermehr geschehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Solches durfte nicht geschehen,<\/strong> Jungfrauen zu schw\u00e4chen; denn die V\u00f6lker hatten sich infolge der Sintflut Gesetze gegen Unsittlichkeit auferlegt (Bereschit Rabbah 80:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:8 Chamor redete mit ihnen und sprach: Mein Sohn Sichem hat sein Herz an euer M\u00e4dchen geh\u00e4ngt; gebt sie ihm doch zur Frau! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Verlangt <h>\u05d7\u05b8\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05b8\u05d4<\/h>,<\/strong> begehrt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:9 Verschw\u00e4gert euch mit uns, eure T\u00f6chter gebt uns, und unsre T\u00f6chter nehmet euch; <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:10 Bleibt bei uns wohnen, das Land soll euch offen sein, bleibt da und ziehet darin umher und macht euch hier ans\u00e4ssig! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:11 Sichem aber sprach zu ihrem Vater und ihren Br\u00fcdern: Lasst mich Gnade in euren Augen finden; was ihr nur sagt, will ich geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:12 Fordert noch so viel Morgengabe und Geschenke; ich will geben, was ihr mir sagt; nur gebt mir das M\u00e4dchen zur Frau! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Morgengabe <h>\u05de\u05d4\u05e8<\/h>,<\/strong> Ketuba (Verpflichtungen der Heiratsurkunde) (Bereschit Rabbah 80:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:13 Da antworteten die S\u00f6hne Jakobs dem Sichem und seinem Vater Chamor mit List \u2014 sie redeten so, weil er ihre Schwester Dina entehrt hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Mit List <h>\u05d1\u05de\u05e8\u05de\u05d4<\/h>,<\/strong> mit Weisheit (Onkelos).<br \/>\n<br \/><strong>Weil er verunreinigt hatte <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05d8\u05de\u05d0<\/h>,<\/strong> der Vers sagt, es war keine Hinterlist; denn er hatte ihre Schwester Dina verunreinigt (Bereschit Rabbah 80:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:14 Und sie sprachen zu ihnen: Wir k\u00f6nnen dies nicht tun, dass wir unsre Schwester einem Manne geben, der eine Vorhaut hat; das ist bei uns eine Schande. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Es ist eine Schmach <h>\u05d7\u05b6\u05e8\u05b0\u05e4\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05d5\u05d0<\/h>,<\/strong> ein entehrender Vorwurf ist dies bei uns; wenn n\u00e4mlich einer den anderen l\u00e4stern will, sagt er zu ihm, du bist ein Unbeschnittener oder der Sohn eines Unbeschnittenen; Schmach bedeutet \u00fcberall L\u00e4sterung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:15 Unter der Bedingung aber wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr uns gleich werdet, dass alles M\u00e4nnliche bei euch sich beschneiden l\u00e4sst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Wollen wir euch zu Willen sein <h>\u05e0\u05d0\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05db\u05dd<\/h>,<\/strong> euch zustimmen, vom Ausdruck (II K\u00f6n. 12, 9) \u00bbsie waren damit zufrieden <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b5\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab (die Priester bei Jojada).<br \/>\n<br \/><strong>Dass beschnitten wird <h>\u05dc\u05d4\u05de\u05d5\u05dc<\/h>,<\/strong> beschnitten werden, passiv, nicht die aktive Form <h>\u05e4\u05e2\u05d5\u05dc<\/h>, sondern die passive <h>\u05d4\u05e4\u05e2\u05dc<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:16 Dann wollen wir unsre T\u00f6chter euch geben und eure T\u00f6chter uns nehmen, wollen bei euch bleiben und zu einem Volke werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Wir werden geben <h>\u05d5\u05b0\u05e0\u05b8\u05ea\u05b7\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> das zweite Nun hat ein Dagesch, weil es an Stelle von zwei Nun steht <h>\u05d5\u05b0\u05e0\u05b8\u05ea\u05b7\u05e0\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Eure T\u00f6chter nehmen wir uns <h>\u05d5\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05e0\u05d5\u05ea\u05d9\u05db\u05dd<\/h> <h>\u05e0\u05e7\u05d7<\/h> <h>\u05dc\u05e0\u05d5<\/h>,<\/strong> du findest bei der Bedingung, die Chamor zu Jaakob sagte, und in der Antwort der S\u00f6hne Jaakobs an Chamor, dass sie die Vorrechte den S\u00f6hnen Jaakobs zusprachen, die T\u00f6chter von Schechem zu nehmen, die sie sich w\u00e4hlen w\u00fcrden, und ihre T\u00f6chter ihnen zu geben nach ihrem Gutd\u00fcnken; so steht, \u00bbwir geben unsere T\u00f6chter\u00ab, nach unserem Gutd\u00fcnken, \u00bbund euere T\u00f6chter nehmen wir uns\u00ab, soweit wir es w\u00fcnschen. Als aber Chamor und sein Sohn Schechem zu den Bewohnern ihrer Stadt sprachen, drehten sie die Worte um, \u00bbihre T\u00f6chter nehmen wir uns zu Frauen, und unsere T\u00f6chter geben wir ihnen\u00ab, um sie zu \u00fcberreden, einzuwilligen, sich zu beschneiden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:17 Wenn ihr aber nicht auf uns h\u00f6rt und euch nicht beschneiden lasset, so nehmen wir unser M\u00e4dchen und gehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:18 Ihre Worte gefielen dem Chamor und dem Sichem, dem Sohne Chamors. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:19 Der J\u00fcngling s\u00e4umte nicht, es ins Werk zu setzen; denn er sehnte sich nach der Tochter Jakobs; und er war der Angesehenste im ganzen Hause seines Vaters. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:20 Und als Chamor und sein Sohn Sichem in das Thor ihrer Stadt kamen, redeten sie mit den B\u00fcrgern ihrer Stadt, wie folgt: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:21 Diese Leute sind friedlich gegen uns gesinnt; sie w\u00fcrden in dem Lande bleiben und darin umherziehen, und das Land hat ja Raum genug f\u00fcr sie; ihre T\u00f6chter w\u00fcrden wir uns zu Frauen nehmen und unsre T\u00f6chter ihnen geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Friedlich gesinnt <h>\u05e9\u05dc\u05de\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> friedfertig und aufrichtig.<br \/>\n<br \/><strong>Und das Land, siehe, es ist weit nach allen Seiten,<\/strong> wie ein Mensch, dessen Hand ge\u00f6ffnet und freigebig ist; das hei\u00dft, ihr habt keinen Schaden davon; es kommt so viel Ware hierher, dass nicht K\u00e4ufer genug da sind.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:22 Doch nur unter der Bedingung wollen uns die Leute zu Willen sein, dass sie bei uns bleiben und zu einem Volke werden, wenn wir unter uns alles M\u00e4nnliche beschneiden lassen, so wie sie beschnitten sind. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Wenn beschnitten wird <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05b4\u05de\u05d5\u05b9\u05dc<\/h>,<\/strong> passive Form.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:23 Ihre Herden, ihre Habe und all&#8216; ihr Vieh wird ja unser sein. Nur m\u00fcssen wir ihnen zu Willen sein, damit sie bei uns bleiben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Nur wollen wir ihnen zu Willen sein,<\/strong> in dieser Sache, und dadurch werden sie bei uns wohnen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:24 Da gaben sie dem Chamor und seinem Sohne Sichem Geh\u00f6r, soviel ihrer durch das Thor seiner Stadt gingen; und alles M\u00e4nnliche, so viel durch das Thor seiner Stadt ging, lie\u00df sich beschneiden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:25 Am dritten Tage aber, als sie Schmerzen litten, nahmen zwei von den S\u00f6hnen Jakobs, Simon und Levi, Dinas Br\u00fcder, jeder sein Schwert, \u00fcberfielen ungef\u00e4hrdet die Stadt und erschlugen alles M\u00e4nnliche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Zwei S\u00f6hne Jaakobs,<\/strong> sie waren seine S\u00f6hne, und dennoch benahmen sie sich als Schimon und Levi, wie andere M\u00e4nner, die nicht seine S\u00f6hne waren, sie fragten ihn n\u00e4mlich nicht um Rat (Bereschit Rabbah 80:10).<br \/>\n<br \/><strong>Br\u00fcder von Dina,<\/strong> weil sie sich f\u00fcr sie einsetzten, werden sie ihre Br\u00fcder genannt (Bereschit Rabbah 80:10).<br \/>\n<br \/><strong>In Sicherheit <h>\u05d1\u05d8\u05d7<\/h>,<\/strong> weil jene leidend waren; der aggadische Midrasch sagt, sie vertrauten auf die Kraft ihres Ahnherrn (Bereschit Rabbah 80:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:26 Auch Chamor und seinen Sohn Sichem erschlugen sie mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes, und sie nahmen Dina aus dem Hause Sichems und zogen ab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:27 Und die S\u00f6hne Jakobs fielen \u00fcber die Erschlagenen her und pl\u00fcnderten die Stadt, weil man ihre Schwester entehrt hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. \u00dcber die Erschlagenen,<\/strong> den Erschlagenen die R\u00fcstungen zu nehmen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:28 Und ihre Schafe, Rinder, Esel, was in der Stadt und was auf dem Felde war, nahmen sie mit. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">34:29 All&#8216; ihr Gut, auch ihre Kinder und Weiber, nahmen sie gefangen und pl\u00fcnderten, sowie alles, was im Hause war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Ihr Verm\u00f6gen <h>\u05d7\u05b5\u05d9\u05dc\u05b8\u05dd<\/h>,<\/strong> ihr Geld, ebenso (Deut. 8,17), \u00bbhat mir dieses Verm\u00f6gen <h>\u05d7\u05d9\u05dc<\/h> erworben\u00ab; (Num. 24, 18) \u00bbund Israel erwirbt Verm\u00f6gen <h>\u05d7\u05d9\u05dc<\/h>\u00ab; (Ps. 49, 11) \u00bbsie \u00fcberlassen anderen ihr Verm\u00f6gen <h>\u05d7\u05d9\u05dc\u05dd<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Nahmen sie fort,<\/strong> vom Ausdruck <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4<\/h> Gefangennahme; darum ist der Ton auf der letzten Silbe..<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:30 Da sprach Jakob zu Simon und Levi: Ihr habt mich betr\u00fcbt, ihr habt mich bei den Bewohnern des Landes, den Kanaaniten und Perisiten ber\u00fcchtigt gemacht. Ich habe nur wenig Leute; wenn sie sich gegen mich versammeln, so werden sie mich schlagen, und ich werde mit meinem Hause vertilgt werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Ihr habt betr\u00fcbt <h>\u05e2\u05db\u05e8\u05ea\u05dd<\/h>,<\/strong> vom Ausdruck tr\u00fcbes Wasser <h>\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> <h>\u05e2\u05b2\u05db\u05d5\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> (Berach. 25b); mein Gem\u00fct ist jetzt nicht mehr heiter; die Aggada sagt, der Krug war klar, und ihr habt ihn getr\u00fcbt; es war eine \u00dcberlieferung in der Hand der Kenaanim, dass sie durch die Hand der S\u00f6hne Jaakobs fallen w\u00fcrden; nur sagten sie, (Ex. 23, 30) \u00bbbis du fruchtbar sein wirst und das Land einnimmst\u00ab; darum hatten sie geschwiegen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Gering an Zahl <h>\u05de\u05ea\u05d9<\/h> <h>\u05de\u05e1\u05e4\u05e8<\/h>,<\/strong> wenig M\u00e4nner.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">34:31 Da erwiderten sie: Soll man unsre Schwester wie eine Buhlerin behandeln?! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Etwa wie eine Buhlerin,<\/strong> herrenlos (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Unsere Schwester <h>\u05d0\u05d7\u05d5\u05ea\u05e0\u05d5<\/h>,<\/strong> nach dem Targum ist es Akkusativ <h>\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05ea\u05e0\u05d0<\/h>, soll man unsere Schwester f\u00fcr herrenlos erkl\u00e4ren (Bereschit Rabbah 80:12)<\/p>\n<h2>Kapitel 35<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:1 Und Gott sprach zu Jakob: Mache dich auf, ziehe nach Beth-El hinauf; dort lasse dich nieder und errichte einen Altar dem Gott, der dir erschienen ist, als du vor deinem Bruder Esau flohest. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35, 1. Auf, ziehe\u2026 hinauf,<\/strong> weil du auf dem Wege gez\u00f6gert hast, ist dir die Strafe zugesto\u00dfen und dir dies mit deiner Tochter begegnet (Tanchuma)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:2 Da sprach Jakob zu seinen Hausgenossen und zu allen, die mit ihm waren: Entfernet die fremden G\u00f6tter, die ihr bei euch habt, reiniget euch und wechselt eure Kleider; <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Der Fremden,<\/strong> die von der Beute von Schechem in euerer Hand sind.<br \/>\n<br \/><strong>Und reinigt euch,<\/strong> von den G\u00f6tzen.<br \/>\n<br \/><strong>Und wechselt euere Kleider,<\/strong> vielleicht ist ein Kleid der G\u00f6tzen in euerer Hand.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:3 Wir wollen uns aufmachen und nach Beth-El hinaufziehen; dort will ich dem Gott einen Altar errichten, der mich am Tage meiner Not erh\u00f6rt hat und auf dem Wege, den ich gegangen, mit mir war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:4 Da \u00fcbergaben sie Jakob alle fremden G\u00f6tter, die sie bei sich hatten, und die Ringe in ihren Ohren; Jakob vergrub sie unter der Terebinthe bei Sichem. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Eiche <h>\u05d4\u05d0\u05dc\u05d4<\/h>,<\/strong> eine Art unfruchtbarer Baum.<br \/>\n<br \/><strong>Bei Schechem <h>\u05e2\u05dd<\/h> <h>\u05e9\u05db\u05dd<\/h>,<\/strong> in der N\u00e4he von Schechem.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:5 Und sie brachen auf, und Gottes Schrecken kam \u00fcber die St\u00e4dte, die um sie her lagen, so dass sie den S\u00f6hnen Jakobs nicht nachsetzten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Ein Schrecken <h>\u05d7\u05ea\u05ea<\/h>,<\/strong> eine Angst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:6 Jakob kam nach Lus im Lande Kanaan, dem heutigen Beth-El, er und alles Volk, das bei ihm war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:7 Dort baute er einen Altar und nannte den Ort: \u00bbGott zu Beth-El:\u00ab denn dort hatte sich ihm Gott offenbart, als er vor seinem Bruder floh. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Gott von Betel,<\/strong> der Heilige, gelobt sei Er, ist in Betel, die Offenbarung Seiner Gegenwart ist in Betel; es gibt Worte, an deren Spitze das Bet der Bedienung (die Pr\u00e4position des Ortes) fehlt, wie (2 Sam. 9, 4) \u00bbsiehe, er ist im Hause <h>\u05d1\u05d9\u05ea<\/h> von Machir b. Amiel\u00ab, wie (24:13) \u00bbim Hause deines Vaters, wie <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05da\u05b0<\/h>\u00ab f\u00fcr <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05da\u05b0<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Erschien ihm Gott <h>\u05e0\u05d2\u05dc\u05d5<\/h> <h>\u05d0\u05dc\u05d9\u05d5<\/h> <h>\u05d4\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> an vielen Stellen kommt der Name Gottes und der Herrschaft in der Mehrzahl vor, wie (39, 20), \u00bbder Herr Josephs <h>\u05d0\u05b2\u05d3\u05d5\u05b9\u05e0\u05b7\u05d9<\/h>\u00ab; (Ex. 22, 13) \u00bbwenn der Eigent\u00fcmer <h>\u05d1\u05e2\u05dc\u05d9\u05d5<\/h> bei ihm ist\u00ab, und es steht nicht <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b8\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> (Einzahl); ebenso wird der Name Gottes <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/h>, wenn er Richter und Herr bedeutet, in der Mehrzahl erw\u00e4hnt; aber einen der anderen Gottesnamen findest du nicht in der Mehrzahl.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:8 Und Debora, Rebekkas Amme, starb und ward unterhalb Beth-Els unter einer Eiche begraben; deshalb nennt man sie Tr\u00e4neneiche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Und Debora starb,<\/strong> wie kam es, dass sich Debora im Hause von Jaakob befand? Nur, weil Ribka zu Jaakob gesprochen hatte, (27, 45) \u00bbich werde schicken und dich von dort holen\u00ab, hatte sie Debora zu ihm nach Padan Aram geschickt, dass er von dort weggehe; und sie starb auf dem Wege; aus den Worten von R. Mosche Hadarschan habe ich dies gelernt.<br \/>\n<br \/><strong>Unterhalb Betels <h>\u05de\u05ea\u05d7\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05d1\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05dc<\/h>,<\/strong> die Stadt lag auf dem Berge; und sie wurde zu F\u00fc\u00dfen des Berges begraben.<br \/>\n<br \/><strong>Unterhalb der Ebene <h>\u05ea\u05d7\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05d0\u05dc\u05d5\u05df<\/h>,<\/strong> am unteren Saume der Ebene; es war eine Ebene in der H\u00f6he auf dem Abhang des Berges, und das Grab war unten; die Ebene von Betel nannte man <h>\u05d0\u05dc\u05d5\u05df<\/h>. Die Aggada sagt, dort erhielt er die Nachricht noch von einer anderen Trauer; es wurde ihm n\u00e4mlich berichtet, dass seine Mutter gestorben sei (Bereschit Rabbah 81:5), <h>\u05d0\u05dc\u05d5\u05df<\/h> bedeutet im Griechischen ein anderes \u1f04\u03bb\u03bb\u03bf\u03bd; darum aber verheimlichte man den Tag ihres Todes, damit die Menschen nicht den Mutterscho\u00df, aus dem Esaw hervorgegangen war, verw\u00fcnschten; und deshalb hat ihn auch der Vers nicht mitgeteilt (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:9 Und Gott erschien dem Jakob abermals, als er von Paddan-Aram zur\u00fcckkam, und segnete ihn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Wiederum <h>\u05e2\u05d5\u05d3<\/h>,<\/strong> zum zweiten Male an diesem Orte, einmal bei seiner Hinreise und einmal bei seiner Heimkehr.<br \/>\n<br \/><strong>Und segnete ihn,<\/strong> den Segen f\u00fcr Trauernde (Bereschit Rabbah 81:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:10 Er sprach zu ihm: Dein Name ist Jakob; man soll dich nicht mehr Jakob nennen, sondern Israel soll dein Name sein, so nannte er ihn Israel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Dein Name soll nicht ferner Jaakob genannt werden;<\/strong> denn damit bezeichnet man einen Menschen, der auf der Lauer und in einem Hinterhalt steht; sondern du sollst <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05c2\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc<\/h> ein F\u00fcrst und ein Vornehmer genannt werden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:11 Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der allm\u00e4chtige Gott; sei fruchtbar und mehre dich, ein Volk, eine Schar von V\u00f6lkern soll aus dir werden, K\u00f6nige sollen aus deinen Lenden hervorgehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Ich bin der allm\u00e4chtige Gott,<\/strong> ich bin imstande, zu segnen, weil aller Segen mein ist.<br \/>\n<br \/><strong>Sei fruchtbar und vermehre dich,<\/strong> (Bereschit Rabbah 82:4) ist darauf zu beziehen, dass Benjamin noch nicht geboren war, obschon seine Mutter bereits mit ihm bedacht worden.<br \/>\n<br \/><strong>Ein Volk,<\/strong> Binjamin.<br \/>\n<br \/><strong>Von V\u00f6lkern,<\/strong> Menasche und Efraim, die von Josef abstammen sollten und die zur Zahl der St\u00e4mme geh\u00f6ren.<br \/>\n<br \/><strong>Und K\u00f6nige,<\/strong> Schaul und Ischboschet, die vom Stamme Binjamin waren (Bereschit Rabbah 82:4), die noch nicht geboren waren. (Diesen Vers deutete Abner, als er Ischboschet zum K\u00f6nig machte; und auch die St\u00e4mme deuteten ihn und vereinigten sich wieder mit Binjamin; so hei\u00dft es (Richt. 21, 1), \u00bbkeiner von uns soll seine Tochter Binjamin zur Frau geben\u00ab; dann aber sagten sie wieder, wenn ihm bestimmt w\u00e4re, aus der Mitte der St\u00e4mme zu verschwinden, so h\u00e4tte der Heilige, gelobt sei Er, nicht zu Jaakob gesprochen, K\u00f6nige werden aus deinen Lenden hervorgehen.<br \/>\n<br \/><strong>Volk und Versammlung von V\u00f6lkern<\/strong>; denn zu V\u00f6lkern sollten seine Kinder werden gleich der Anzahl der V\u00f6lker, das sind siebzig Nationen; und ebenso bestand das ganze Sanhedrin aus siebzig. Eine andere Erkl\u00e4rung: seine Kinder w\u00fcrden gleich den V\u00f6lkern auf verbotenen Opferh\u00f6hen darbringen, n\u00e4mlich in den Tagen von Elijahu. Alter Raschitext.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:12 Das Land, das ich dem Abraham und Isaak gegeben habe, will ich dir geben, und deinen Nachkommen nach dir will ich das Land geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:13 Und Gott stieg vor ihm empor an dem Orte, an dem er mit ihm geredet hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. An dem Orte, an dem Er mit ihm gesprochen hatte,<\/strong> ich wei\u00df nicht, was diese Worte uns lehren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:14 Da stellte Jakob ein Denkmal auf an dem Orte, an dem er mit ihm geredet hatte, ein Denkmal aus Stein, spendete Trankopfer auf ihm und goss \u00d6l darauf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:15 Und Jakob nannte den Ort, an dem Gott mit ihm geredet hatte, Beth-El. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:16 Sie brachen von Beth-El auf, und als sie noch eine Strecke Landes bis Ephrat hatten, ward Rahel entbunden, und sie hatte eine schwere Geburt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Eine Strecke Landes <h>\u05db\u05d1\u05e8\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05d0\u05e8\u05e5<\/h>,<\/strong> Menachem erkl\u00e4rt es <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b7\u05ea<\/h> von dem Ausdruck <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d1\u05b4\u05d9\u05e8<\/h> Menge, ein weiter Weg. Die Aggada sagt, zur Zeit, da die Erde wie ein Sieb hohl und gel\u00f6chert <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> war (Bereschit Rabbah 48:7), da Brachfelder vorhanden waren, der Winter vor\u00fcber und die Hitze noch nicht gekommen war; das ist aber nicht der einfache Sinn des Verses; denn, siehe, bei Naaman finden wir auch, (II K\u00f6n. 5, 19) \u00bber entfernte sich von ihm eine Strecke Landes <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5<\/h>\u00ab; ich glaube darum, dass es die Bezeichnung f\u00fcr ein Landma\u00df ist, ungef\u00e4hr soviel wie der Weg einer Parsa oder mehr; wie es hei\u00dft (Jes. 5, 10), \u00bb<h>\u05e6\u05b4\u05de\u05b0\u05d3\u05bc\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05db\u05b6\u05e8\u05b6\u05dd<\/h> ein Gespann Weinberg\u00ab; (33, 19) \u00bbeinen Anteil Feld <h>\u05d7\u05b6\u05dc\u05b0\u05e7\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b8\u05d3\u05b6\u05d4<\/h>\u00ab; so bezeichnet man auch den Weg eines Menschen mit dem Ma\u00dfe einer Strecke Landes.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:17 Und als ihr die Geburt so schwer wurde, sprach die Hebamme zu ihr: Sei ohne Furcht, du hast auch diesmal einen Sohn! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Denn auch dieser ist ein Sohn f\u00fcr dich,<\/strong> wird dir zu Josef hinzugef\u00fcgt; unsere Lehrer erkl\u00e4ren, mit jedem Stamme wurde eine Zwillingsschwester geboren und mit Binjamin wurde eine Zwillingsschwester mehr geboren (Bereschit Rabbah 82:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:18 Und als ihr die Seele ausging, \u2014 sterbend nannte sie ihn Ben-Oni; sein Vater aber nannte ihn Benjamin (Binjamin). <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Sohn meines Leidens <h>\u05d1\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05d5\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> Sohn meines Schmerzes (Bereschit Rabbah 82:9).<br \/>\n<br \/><strong>Binjamin <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05e0\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05df<\/h>,<\/strong> Sohn des S\u00fcdens, es scheint mir, weil er allein im Lande Kanaan geboren wurde, das ist im S\u00fcden <h>\u05d9\u05de\u05d9\u05df<\/h>, wenn jemand von Aram Naharaim kommt, wie es hei\u00dft (Num. 33, 40), \u00bbim S\u00fcden, im Lande Kanaan\u00ab; (12, 9) \u00bbimmer weiter nach S\u00fcden ziehend\u00ab. <strong>Binjamin,<\/strong> Sohn des S\u00fcden <h>\u05d1\u05bc\u05b6\u05df<\/h> <h>\u05d9\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05df<\/h>, vom Ausdruck (Ps. 89, 13) \u00bbden Norden und den S\u00fcden <h>\u05d9\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05df<\/h>, du hast sie erschaffen\u00ab; darum ist das Wort voll (mit Jud zwischen <h>\u05de<\/h> und <h>\u05e0<\/h>) geschrieben. <\/p>\n<p><font size=\"5\">35:19 So starb Rahel und ward auf dem Wege nach Ephrat, dem heutigen Bethlehem (Beth-Lechem), begraben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:20 Und Jakob stellte einen Denkstein auf ihr Grab; dort ist noch heute das Grabdenkmal Rahels. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:21 Und Israel zog weiter und schlug sein Zelt jenseits von Migdal-Eder auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:22 W\u00e4hrend Israel in diesem Lande wohnte, ging Ruben und legte sich zu Bilha, dem Kebsweib seines Vaters. Israel erfuhr davon. \u2014 Jakob hatte zw\u00f6lf S\u00f6hne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Als Israel in jenem Lande wohnte,<\/strong> bevor er nach Chebron zu Jizchak kam, begegnete ihm all dies.<br \/>\n<br \/><strong>Und wohnte bei <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05db\u05d1<\/h>,<\/strong> weil er das Lager seines Vaters st\u00f6rte, rechnet es ihm die Schrift an, als wenn er bei ihr gewohnt h\u00e4tte. Und warum st\u00f6rte und entweihte er sein Lager? Als Rachel gestorben war, nahm Jaakob sein Lager, das immer im Zelte Rachels und nicht in den anderen Zelten aufgestellt war, und brachte es ins Zelt von Bilha; da kam Ruben und nahm sich der Zur\u00fccksetzung seiner Mutter an, indem er sagte, wenn die Schwester meiner Mutter eine Nebenfrau meiner Mutter war, soll dann auch die Magd der Schwester meiner Mutter dasselbe tun? Darum st\u00f6rte er (Schabbat 55b).<br \/>\n<br \/><strong>Es waren die S\u00f6hne Jaakobs zw\u00f6lf,<\/strong> er beginnt mit einer neuen Sache; nachdem Binjamin geboren war, war das Lager vollendet, und jetzt waren sie geeignet gez\u00e4hlt zu werden, darum z\u00e4hlt er sie; unsere Lehrer haben erkl\u00e4rt, er kommt uns zu lehren, dass sie alle gleich und alle Gerechte waren, da Ruben nicht buchst\u00e4blich ges\u00fcndigt hatte (Sabb, 55b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:23 Leas S\u00f6hne: Jakobs Erstgeborener, Ruben, sodann Simon, Levi, Juda, Issachar und Sebulun. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Der Erstgeborene Jaakobs,<\/strong> selbst in der Stunde der Vergehung nennt er ihn den Erstgeborenen (Bereschit Rabbah 82:11).<br \/>\n<br \/><strong>Der Erstgeborene Jaakobs<\/strong>, der Erstgeborene f\u00fcr den Erbbesitz, der Erstgeborene f\u00fcr den Opferdienst, der Erstgeborene f\u00fcr die Z\u00e4hlung; und die Erstgeburt ward Josef nur bez\u00fcglich der St\u00e4mme verliehen, dass er zu zwei St\u00e4mme wurde (Bereschit Rabbah 82:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">35:24 Rahels S\u00f6hne: Josef und Benjamin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:25 Die S\u00f6hne der Bilha, der Magd Rahels: Dan und Naphtali. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:26 Die S\u00f6hne der Silpa, der Magd Leas: Gad und Ascher. Dies sind die S\u00f6hne Jakobs, die ihm in PaddanAram geboren worden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:27 Und Jakob kam zu seinem Vater Isaak nach Mamre, zu Kirjath Arba, dem heutigen Hebron, wo sich Abraham und Isaak eine Zeitlang aufgehalten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Nach Mamre <h>\u05de\u05de\u05e8\u05d0<\/h>,<\/strong> das ist der Name der Ebene.<br \/>\n<br \/><strong>Nach Kirja Arba <h>\u05e7\u05e8\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05d0\u05e8\u05d1\u05e2<\/h>,<\/strong> das ist der Name der Stadt. Mamre Kirjat Arba, die flache Ebene von Kirjat Arba. Wenn du aber fragen wirst, er h\u00e4tte <h>\u05de\u05de\u05e8\u05d0<\/h> <h>\u05d4\u05e7\u05e8\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05e8\u05d1\u05e2<\/h> schreiben m\u00fcssen; so wisse, dass dies der Sprachgebrauch des Verses \u00fcberall ist; wo ein doppelter Name steht, wie hier und wie z. B. Bet Lechem <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05b6\u05d7\u05b6\u05dd<\/h>, Abi Eser <h>\u05d0\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05b6\u05d6\u05b6\u05e8<\/h>, Bet El <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b5\u05dc<\/h>, und wo n\u00f6tig ist, das He des Artikels hinzuzuf\u00fcgen, setzt er es an den Anfang des zweiten Wortes; (I Sam. 16, 1) Bet Halachmi <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05dc\u05b7\u05d7\u05b0\u05de\u05b4\u05d9<\/h>, (Richt. 6, 24) Ophrat Abihaesri <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b8\u05e4\u05b0\u05e8\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05e2\u05b6\u05d6\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h>; (I K\u00f6n. 16, 34) baute Chiel bet Haeli <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b1\u05dc\u05b4\u05d9<\/h>. <\/p>\n<p><font size=\"5\">35:28 Und die Lebensjahre Isaaks betrugen hundert und achtzig, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">35:29 Da verschied Isaak und starb und ging zu seinen Volksgenossen, alt und lebenssatt; seine S\u00f6hne Esau und Jakob begruben ihn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Und Jizchak verschied,<\/strong> die fr\u00fchere und die sp\u00e4tere Stellung eines Abschnittes in der Torah ist kein Beweis f\u00fcr die zeitliche Aufeinanderfolge; der Verlauf Josefs in der Torah ist kein Beweis f\u00fcr die zeitliche Aufeinanderfolge; der Verkauf Josefs war zw\u00f6lf Jahre vor dem Tode Jizchaks; denn, als Jaakob geboren wurde, war Jizchak 60 Jahre alt, so hie\u00dft es (25, 26), \u00bbJizchak war 60 Jahre alt\u2026\u00ab, und Jizchak starb im Jahre 120 von Jaakob; denn, wenn du 60 von den 180 Jahre abziehst, so bleiben 120; und Josef wurde 17 Jahre alt verkauft; jenes Jahr war das Jahr 108 von Jaakob; wieso? Mit 63 Jahren wurde er gesegnet; 14 Jahre hielt er sich im Hause Ebers verborgen, das sind 77, und 14 Jahre diente er f\u00fcr die Frau; am Ende dieser 14 wurde Josef geboren; so hei\u00dft es (30, 25), als Rachel Josef geboren hatte, das sind 91; und 17, bevor Josef verkauft wurde, das sind 108. (Ferner geht deutlich aus der Schrift hervor, dass vom Verkauf Josefs bis zur Ankunft Jaakobs in Mizraim 22 Jahre waren; so hei\u00dft es (41,46), \u00bbJosef war 30 Jahre alt\u2026\u00ab und 7 Jahre \u00dcberfluss und 2 Jahre Hungersnot, das sind 22; und es steht dort (47, 9), \u00bbdie Tage meiner Pilgerjahre betragen 130 Jahre\u00ab; daraus ergibt sich, dass Jaakob bei Josefs Verkauf 108 Jahre alt war.)<\/p>\n<h2>Kapitel 36<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:1 Dies sind die Nachkommen von Esau, das ist Edom. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:2 Esau hatte sich seine Frauen von den T\u00f6chtern Kanaans genommen: Adah, Tochter des Chetiten Elon, Oholibamah, Tochter der Anah, Tochter des Chiviten Zibeon, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36, 2. Ada bat Elon,<\/strong> das ist Bosmat bat Elon (26,34); und sie wurde Bosmat genannt, weil sie Gew\u00fcrze den G\u00f6tzen r\u00e4ucherte.<br \/>\n<br \/><strong>Ahalibama,<\/strong> das ist Jehudit; er hatte ihren Namen in Jehudit ge\u00e4ndert, um zu sagen, dass sie dem G\u00f6tzendienst entsagt habe, um seinen Vater zu t\u00e4uschen.<br \/>\n<br \/><strong>Tochter von Ana, Tochter von Zibon,<\/strong> wenn sie die Tochter von Ana war, so war sie nicht die Tochter von Zibon; Ana war der Sohn von Zibon; so hei\u00dft es (V. 24), \u00bbdas sind die S\u00f6hne Zibons Aja und Ana\u00ab; das lehrt uns, dass Zibon zu seiner Schwiegertochter, der Frau Anas, kam und Ahalibama von beiden hervorging; und der Vers tut dir kund, dass sie alle S\u00f6hne verbotener Verbindungen waren (Tanchuma wajescheb).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:3 Und Basemath, Tochter Isma\u00ebls, Schwester des Nebajoth. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Bosmat bat Jischmael,<\/strong> an anderer Stelle (28, 9) nennt er sie Machalat; wir finden in der Aggada des Midrasch zum Buche Schemuel (17), dreien verzeiht man ihre S\u00fcnden, einem Fremden, der Jude wird, einem, der zu einer W\u00fcrde emporsteigt, und einem, der sich eine Frau nimmt; den Beweis hierf\u00fcr lernt er von hier, darum wurde sie Machalat genannt, weil ihm seine S\u00fcnden verziehen wurden <h>\u05e0\u05b4\u05de\u05b0\u05d7\u05b2\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> (Bereschit Rabbah 63).<br \/>\n<br \/><strong>Die Schwester von Nebajot,<\/strong> darum, weil er sie mit ihm verheiratete, nachdem Jischmael gestorben war, wird sie nach seinem Namen genannt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:4 Adah gebar dem Esau den Eliphas, und Basemath gebar den Re\u00fcel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:5 Oholibamah gebar Jeisch, Jaalam und Korach. Dies sind die S\u00f6hne Esaus, die ihm im Lande Kanaan geboren wurden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Und Ahalibama gebar\u2026<\/strong>, dieser Korach war ein Bastard, und zwar war er ein Sohn von Elifas, der zur Frau seines Vaters, zu Ahalibama, der Frau Esaws, gekommen war; denn, siehe, er wird am Ende des Abschnittes (V. 16) zu den F\u00fcrsten von Elifas gez\u00e4hlt (Bereschit Rabbah 82:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:6 Und Esau nahm seine Frauen, S\u00f6hne und T\u00f6chter, sammt allen Personen seines Hauses, seine Herden und all sein Vieh und all sein Gut, das er im Lande Kanaan erworben, und zog in ein anderes Land, hinweg von seinem Bruder Jakob; <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6<\/strong>. <strong>Und ging nach einem anderen Lande,<\/strong> sich aufzuhalten, wo er die M\u00f6glichkeit dazu f\u00e4nde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:7 Denn ihre Habe war zu gro\u00df, als dass sie h\u00e4tten beisammen wohnen k\u00f6nnen, und das Land ihres Aufenthaltes konnte sie nicht wegen ihrer Herden tragen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Und es konnte nicht das Land ihres Aufenthaltes,<\/strong> gen\u00fcgend Weide liefern f\u00fcr ihr Vieh; (Bereschit Rabbah 82:13) der aggadische Midrasch sagt, wegen seines Bruders Jaakob, wegen der Schuldurkunde mit der Bestimmung (15, 13), \u00bbdenn Fremdlinge werden deine Nachkommen sein\u00ab, die den Nachkommen Jizchaks auferlegt worden war; darum sagte er, ich werde von hier weggehen, damit ich weder Anteil an dem Geschenke habe, dass ihm dieses Land gegeben wurde, noch an den in der Urkunde enthaltenen Leiden; und ferner wegen der Schande, dass er seine Erstgeburt verkauft hatte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:8 So wohnte Esau auf dem Gebirge Seir, Esau, das ist Edom. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:9 Dies sind die Nachkommen Esaus, des Stammvaters der Edomiter, auf dem Berge Seir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und das sind,<\/strong> die Nachkommen, die seine S\u00f6hne zeugten, nachdem er in das Land Seir gegangen war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:10 Die Namen der S\u00f6hne Esaus sind: Eliphas, Sohn der Adah, der Frau Esaus, Re\u00fcel, Sohn der Basemath, der Frau Esaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:11 Die S\u00f6hne des Eliphas waren: Theman, Omar, Zepho, Gaatham und Kenas. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:12 Thimna war ein Kebsweib des Eliphas, des Sohnes Esaus, und sie gebar dem Eliphas den Amalek; dies sind die Kinder der Adah, der Frau Esaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Und Timna war die Nebenfrau;<\/strong> damit verk\u00fcndet er dir die Gr\u00f6\u00dfe Abrahams, wie sehr man danach verlangte, sich seinen Nachkommen anzuschlie\u00dfen; diese Timna war eine F\u00fcrstentochter, so hei\u00dft es (V. 22), \u00bbdie Schwester von Lotan war Timna\u00ab, und Lotan geh\u00f6rte zu den F\u00fcrsten der Bewohner von Seir, zu den Chorim, die fr\u00fcher darin wohnten; da sagte sie (zu Elifas), wenn ich nicht das Gl\u00fcck habe, deine Frau zu werden, so m\u00f6chte ich doch deine Nebenfrau sein. In der Chronik (I 1, 36) z\u00e4hlt er sie zu den Kindern von Elifas; das lehrt, dass dieser zur Frau von Seir gekommen und Timna von beiden hervorging, und als sie erwachsen war, sie seine Nebenfrau wurde; das bedeutet, die Schwester von Lotan war Timna, er z\u00e4hlt sie aber nicht zu den Kindern von Seir, denn sie war Lotans Schwester durch die Mutter, aber nicht durch den Vater (Tanchuma wajesch.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:13 Die S\u00f6hne des Re\u00fcelwaren: Nachath, Serach, Schammah und Missah. Dies waren die S\u00f6hne der Basemath, der Frau Esaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:14 Und dies waren die S\u00f6hne Oholibamahs, Tochter der Anah, Tochter Zibeons, der Frau Esaus; sie gebar dem Esau den Jeusch, Jaalam und Korach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:15 Dies sind die Stammf\u00fcrsten der S\u00f6hne Esaus. Die S\u00f6hne des Eliphas, des Erstgeborenen Esaus: F\u00fcrst Theman, F\u00fcrst Omar, F\u00fcrst Zepho, F\u00fcrst Kenas, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Das sind die F\u00fcrsten der S\u00f6hne von Esaw,<\/strong> die H\u00e4upter der Familien.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:16 F\u00fcrst Korach, F\u00fcrst Gaatham und F\u00fcrst Amalek; dies sind die Stammf\u00fcrsten des Eliphas im Lande Edom, dies die S\u00f6hne der Adah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:17 Und dies sind die S\u00f6hne Reuels, des Sohnes Esaus: F\u00fcrst Nachath, F\u00fcrst Serach, F\u00fcrst Schammah, F\u00fcrst Missah; dies sind die Stammf\u00fcrsten Reuels im Lande Edom, dies die S\u00f6hne der Basemath, der Frau. Esaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:18 Und dies sind die S\u00f6hne Oholibamahs, der Frau Esaus: F\u00fcrst Jeusch, F\u00fcrst Jaalam und F\u00fcrst Korach; dies sind die Stammf\u00fcrsten Oholibamahs, der Tochter der Anah, der Frau Esaus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:19 Dies sind die S\u00f6hne Esaus und dies ihre Stammf\u00fcrsten; das ist Edom. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:20 Dies sind die S\u00f6hne des Choriten Seir, die Einwohner des Landes: Lotan, Schobal, Zibeon, Anah, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Die Bewohner des Landes,<\/strong> die darin wohnten, bevor Esaw dahin kam; unsere Lehrer erkl\u00e4ren (Schabbat 85a), sie verstanden sich auf Bodenkultur, diese Rute Erde ist f\u00fcr Oliven geeignet, und diese Rute Erde f\u00fcr Weinst\u00f6cke, denn sie schmeckten den Staub und erkannten daran, welche Pflanzung daf\u00fcr geeignet war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:21 Dischon, Ezer und Dischan; dies sind die Stammf\u00fcrsten der Choriter, die S\u00f6hne Seirs, im Lande Edom. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:22 Lotans S\u00f6hne waren: Chori und Hemam, und Lotans Schwester hie\u00df Thimna. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:23 Schobals S\u00f6hne waren: Alvan, Manachath, Ebal, Schepho und Onam. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:24 Die S\u00f6hne des Zibeon waren: Ajah und Anah; dies ist Anah, der die Jemim in der W\u00fcste gefunden, als er f\u00fcr seinen Vater Zibeon die Esel weidete. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24.<\/strong> <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05d9\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05e0\u05b8\u05d4<\/h> das erste Waw ist hinzugef\u00fcgt, und es ist = <h>\u05d0\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05e0\u05b8\u05d4<\/h>; das kommt oft im Vers vor; (Dan. 8,13) \u00bbdas Heiligtum und das Volk der Zertretung preiszugeben\u00ab; (Ps. 76, 7) \u00bbversinkt in Bet\u00e4ubung Gespann und Ro\u00df\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Das ist Ana,<\/strong> von dem oben erw\u00e4hnt ist, dass er der Bruder von Zibon war, und hier nennt er ihn dessen Sohn; das lehrt, dass Zibon zu seiner Mutter gekommen war und Ana gezeugt hatte (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Die Jemim <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05d9\u05b5\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> Maulesel, er verband einen Esel mit einer Pferdestute, und diese gebar ein Maultier; weil er selbst ein Bastard war, brachte er Verworfene in die Welt (Bereschit Rabbah); warum aber werden sie Jemim genannt? Weil die Angst vor ihnen auf den Menschen liegt; denn R. Chanina sagt, seitdem ich lebe, hat mich noch nie jemand nach dem Schlage eines wei\u00dfen Maultieres um meinen \u00e4rztlichen Rat gefragt und w\u00e4re am Leben geblieben; (wir sehen aber doch, dass Leute dennoch am Leben bleiben; lie\u00df nicht <h>\u05d5\u05b0\u05d7\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4<\/h>, er w\u00e4re am Leben geblieben, sondern <h>\u05d5\u05b0\u05d7\u05b8\u05d9\u05b0\u05ea\u05b8\u05d4<\/h>, die Wunde w\u00e4re geheilt; denn dieser Schlag heilt niemals. Chulin 7b. Alter Raschitext). Er hatte nicht n\u00f6tig, uns die Familien des Chori niederzuschreiben, nur um Timnas willen, und um die Gr\u00f6\u00dfe Abrahams zu verk\u00fcnden, wie ich oben erkl\u00e4rt habe (V. 12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:25 Die Kinder Anahs waren: Dischon, und Oholibamah war die Tochter Anahs. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:26 Die S\u00f6hne Dischans waren: Chemdan, Eschban, Jithran und Cheran. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:27 Die S\u00f6hne Ezers waren: Bilhan, Saavan und Akan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:28 Die S\u00f6hne Dischans waren: Uz und Aran. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:29 Dies sind die Stammf\u00fcrsten der Choriter: F\u00fcrst Lotan, F\u00fcrst Schobal, F\u00fcrst Zibeon, F\u00fcrst Anah, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:30 F\u00fcrst Dischon, F\u00fcrst Ezer, F\u00fcrst Dischan; dies sind die Stammf\u00fcrsten der Choriter, F\u00fcrst f\u00fcr F\u00fcrst im Lande Seir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:31 Und dies sind die K\u00f6nige, die im Lande Edom regiert haben, bevor noch \u00fcber die Kinder Israels ein K\u00f6nig regierte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Und das sind die K\u00f6nige<\/strong>\u2026 es waren acht; und ihnen entsprechend stellte auch Jaakob auf, in deren Tagen die Herrschaft Esaws aufgel\u00f6st war; n\u00e4mlich: Schaul und Ischboschet, David und Schelomo, Rechabeam, Abija, Asa, Joschaphat; in den Tagen seines Sohnes Joram aber hei\u00dft es (II K\u00f6n. 8,20), \u00bbin seinen Tagen emp\u00f6rte sich Edom gegen die Herrschaft Judas und setzte einen K\u00f6nig \u00fcber sich ein\u00ab; in den Tagen Joschaphats dagegen steht, (I K\u00f6n. 22, 48) \u00bbein K\u00f6nig war nicht in Edom, ein Statthalter war K\u00f6nig\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:32 Und es regierte in Edom Bela, Sohn Beors, und der Name seiner Stadt war Dinhabah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:33 Bela starb, und nach ihm regierte Jobab, Sohn Serachs aus Bazrah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Jobab b. Serach von Bozra,<\/strong> Bozra geh\u00f6rte zu den St\u00e4dten Moabs, so hei\u00dft es (Jer. 48, 24), \u00bb\u00fcber Kerijot und Bozra\u2026\u00ab, weil es aber f\u00fcr Edom einen K\u00f6nig hervorgebracht hat, wird es einst mit jenem getroffen werden; so hei\u00dft es (Jes. 34, 6), \u00bbein Mahl ist dem Ewigen in Bozra\u00ab (Bereschit Rabbah 83:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:34 Jobab starb und nach ihm regierte Chuscham aus dem Lande der Themaniter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:35 Chuscham starb, und nach ihm regierte Hadad, Sohn Bedads, der in den Gefilden Moabs Midian geschlagen, und der Name seiner Stadt war Avith. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Der Midjan schlug im Gefilde Moabs,<\/strong> Midjan \u00fcberzog Moab mit Krieg, da kam der K\u00f6nig von Edom, um Moab zu helfen; von hier entnehmen wir, dass Midjan und Moab miteinander verfeindet waren; in den Tagen Bileams aber schlossen sie Frieden miteinander, um sich gegen Israel zu verbinden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:36 Hadad starb und nach ihm regierte Samlah aus Masrekah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:37 Samlah starb, und nach ihm regierte Schaul aus Rechoboth am Euphratstrome. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:38 Schaul starb, und nach ihm regierte Baal-Chanan, der Sohn Achbors. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:39 Baal-Chanan, Sohn Achbors, starb, und nach ihm regierte Hadar; der Name seiner Stadt war Pau, und der Name seiner Frau war Mehetabel, Tochter der Matred, Tochter Me Sahabs. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39. Bat Mesahab,<\/strong> was ist Gold <h>\u05de\u05b7\u05d4\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d6\u05b8\u05d4\u05b8\u05d1<\/h>; er war reich, und Gold war in seinen Augen f\u00fcr nichts geachtet (Bereschit Rabbah 83:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:40 Und dies sind die Namen der Stammf\u00fcrsten Esaus, nachihren Geschlechtern, mit den Namen nach ihren Ortschaften: F\u00fcrst Thimna, F\u00fcrst Alvah, F\u00fcrst Jetheth, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40. Und das sind die Namen der F\u00fcrsten Esaws,<\/strong> sie wurden nach ihren L\u00e4ndern genannt, nachdem Hadar gestorben war und ihre Herrschaft aufgeh\u00f6rt hatte; und die ersten, die oben erw\u00e4hnt sind (V. 15\u2026), sind die Namen ihrer Abstammung; so steht deutlich in der Chronik (I, 1, 51), \u00bbHadad starb, da waren die F\u00fcrsten Edoms F\u00fcrst Timna \u2026\u00ab<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">36:41 F\u00fcrst Oholibamah, F\u00fcrst Elah, F\u00fcrst Pinon, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:42 F\u00fcrst Kenas, F\u00fcrst Theman, F\u00fcrst Mibzar, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">36:43 F\u00fcrst Magdi\u00e9l, F\u00fcrst Iram; dies sind die Stammf\u00fcrsten Edoms nach ihren Wohnsitzen in ihrem Erblande, das ist Esau, der Stammvater Edoms. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>43. Magdiel,<\/strong> das ist Rom (P. d. R. Elies. 38; Bereschit Rabbah).<\/p>\n<h2>Kapitel 37<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:1 Jakob aber wohnte in dem Lande, in dem sein Vater sich aufgehalten, im Lande Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p>37,1. <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05d1<\/h>. <strong>Jaakob wohnte<\/strong>\u2026 nachdem er dir die Niederlassungen Esaws und seine Geschlechter in K\u00fcrze niedergeschrieben, weil sie nicht gesch\u00e4tzt und w\u00fcrdig genug waren, um zu beschreiben, wie sie sich ansiedelten, und den Verlauf ihrer Kriege zu bringen, wie sie den Chori austrieben, beschreibt er dir die Niederlassungen Jaakobs und seine Geschlechter ausf\u00fchrlich, alle Wendungen ihres Geschickes, weil sie vor dem Ewigen angesehen waren, um bei ihnen lange zu verweilen (Tanchuma). So findest du auch bei den zehn Geschlechtern von Adam bis Noach, der und der zeugte den und den, wie er dann zu Noach kommt, verweilt er bei ihm. Ebenso verweilt er bei den zehn Geschlechtern von Noach bis Abraham nur kurz; wie er dann aber zu Abraham kommt, verweilt er lange. Ein Gleichnis hierzu ist, eine Perle war in den Sand gefallen; ein Mensch durchsucht den Sand und l\u00e4sst ihn durchs Sieb laufen, bis er die Perle findet; wenn er sie gefunden, wirft er die Erdschollen aus seiner Hand und nimmt nur die Perle. (Andere Erkl\u00e4rung: <strong>Jakob wohnte;<\/strong> eines Flachsh\u00e4ndlers Kamele zogen, mit Flachs beladen, in die Stadt ein, ein Schmied fragt staunend, wo wird all dieser Flachs Platz finden? Ein Kluger antwortet ihm, ein Funke, der unter deinem Blasebalg hervorkommt, verbrennt den ganzen Flachs; so sah Jaakob alle die oben aufgez\u00e4hlten F\u00fcrsten; er wunderte sich \u00fcber sie und sprach, wer kann alle diese bezwingen? Was steht aber weiter? Das sind die Nachkommen Jaakobs, Josefs; so hei\u00dft es (Obadj. 1, 18) \u00bbund das Haus Jaakobs wird Feuer sein und das Haus Josefs eine Flamme und das Haus Esaws Stoppeln\u00ab; ein Funke geht von Josef aus, der alle verzehrt und verbrennt &#91;Tanchuma; Alter Raschitext&#93;.)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:2 Dies ist die Geschichte der Nachkommen Jakobs: Joseph. war siebzehn Jahre alt, da h\u00fctete er mit seinen Br\u00fcdern die Schafe mit den S\u00f6hnen Bilhas und Silpas, der Frauen seines Vaters. Joseph war noch kindlich und hinterbrachte ihrem Vater ihre b\u00f6sen Reden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Dies sind die Nachkommen Jaakobs,<\/strong> dies geh\u00f6rt zu den Nachkommen Jaakobs, dies sind ihre Niederlassungen und ihre Wanderungen, bis sie zu einer endg\u00fcltigen Heimat gelangten. \u00bbDie erste Ursache war Josef, welcher siebzehn Jahre alt war\u2026\u00ab Dadurch kamen F\u00fcgungen \u00fcber sie, dass sie nach \u00c4gypten hinabziehen mussten; dies ist nach den obigen Erl\u00e4uterungen der einfache Sinn des Verses, so dass jedes Wort dem Zusammenhang des Ganzen entspricht. Der aggadische Midrasch erkl\u00e4rt, der Vers hat die Nachkommen Jaakobs aus vielen Gr\u00fcnden mit Josef verkn\u00fcpft; einmal, weil das eigentliche Ziel Jaakobs, um dessentwillen er Laban diente, Rachel gewesen war; ferner waren die Gesichtsz\u00fcge Josefs denen Jakobs \u00e4hnlich; und alles, was Jaakob begegnete, begegnete auch Josef; dieser wurde gehasst, ebenso dieser; diesen wollte sein Bruder t\u00f6ten, ebenso seine Br\u00fcder diesen; und so stehen noch viele \u00c4hnlichkeiten im Bereschit Rabbah 83:3. Ferner wird dort erkl\u00e4rt, <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05d1<\/h> Jaakob wollte in Ruhe wohnen, da \u00fcberfiel ihn die Aufregung um Josef willen; die Frommen m\u00f6chten alle in Ruhe wohnen, da spricht der Heilige, gelobt sei Er, gen\u00fcgt den Frommen nicht, was f\u00fcr sie in der zuk\u00fcnftigen Welt bereit ist, dass sie schon in dieser Welt in Ruhe wohnen wollen!<br \/>\n<br \/><strong>Und er war als J\u00fcngling,<\/strong> er besch\u00e4ftigte sich mit Handlung der Jugend, ordnetet sein Haar und pflegte seine Augen, um sch\u00f6n auszusehen.<br \/>\n<br \/><strong>Bei den S\u00f6hnen Bilhas,<\/strong> das hei\u00dft, er hielt sich bei den S\u00f6hnen Bilhas auf, weil seine Br\u00fcder diese gering sch\u00e4tzten; er aber zog sie zu sich heran.<br \/>\n<br \/><strong>Erz\u00e4hlung von b\u00f6sen Handlungen \u00fcber sie,<\/strong> alles B\u00f6se, das er bei seinen Br\u00fcdern, den S\u00f6hnen Leas, sah, erz\u00e4hlte er seinem Vater; sie h\u00e4tten ein Glied eines lebenden Tieres gegessen, und sie sch\u00e4tzten die S\u00f6hne der M\u00e4gde gering, indem sie sie Knechte nannten, und seien der Unzucht verd\u00e4chtig; und f\u00fcr alle drei Worte wurde er bestraft, bei seinem Verkauf schlachteten sie einen Ziegenbock und a\u00dfen ihn nicht lebendig; und f\u00fcr die Erz\u00e4hlung, die er \u00fcber sie dem Vater gebracht, sie bezeichneten ihre Br\u00fcder als Knechte, (Ps. 105, 17) \u00bbwurde Josef zum Knecht verkauft\u00ab, und wegen der Unzucht, die er von ihnen erz\u00e4hlt hatte, erhob die Frau seines Herrn\u2026 (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Erz\u00e4hlung \u00fcber sie,<\/strong> \u00fcberall bedeutet der Ausdruck <h>\u05d3\u05b4\u05d1\u05bc\u05b8\u05d4<\/h> Nachrede in anderen Sprachen; alles B\u00f6se, das er ihnen nachsagen konnte, erz\u00e4hlte er.<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05d3\u05d1\u05d4<\/h><\/strong> von Ausdruck (Schir 7, 10), \u00bbbewegt <h>\u05d3\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05d1<\/h> die Lippen der Schlafenden\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:3 Israel aber liebte Joseph mehr als alle seine S\u00f6hne, weil er ihm im hohen Alter geboren war, und er machte ihm ein buntes Gewand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Ein Sohn des Alters,<\/strong> der ihm in der Zeit seines Alters geboren worden war. Onkelos \u00fcbersetzt, er war ihm ein weiser Sohn, alles, was er von Schem und Eber gelernt hatte, \u00fcberlieferte er ihm (Bereschit Rabbah 84:8). Eine andere Erkl\u00e4rung: dessen Gesichtsz\u00fcge, den seinen glichen (Bereschit Rabbah 84:8).<br \/>\n<br \/><strong>Verbr\u00e4mten <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> ein Ausdruck f\u00fcr ein Kleid aus feiner Wolle; wie (Esth. 1, 6) \u00bbbunte Wolle <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05e8\u05b0\u05e4\u05bc\u05b7\u05e1<\/h>\u00ab; und wie (II Sam. 13,18), ein Mantel aus feiner Wolle <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b7\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, bei Tamar und Amnon (Schabbat 10b). Der aggadische Midrasch deutet <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> nach seinen Leiden, er wurde Potifar <h>\u05e4\u05d5\u05d8\u05d9\u05e4\u05e8<\/h> verkauft, den Socharim <h>\u05e1\u05d5\u05d7\u05e8\u05d9\u05dd<\/h> (Kaufleuten), den Jischmeelim <h>\u05d9\u05e9\u05de\u05e2\u05d0\u05dc\u05d9\u05dd<\/h> und den Midjanim <h>\u05de\u05d3\u05d9\u05e0\u05d9\u05dd<\/h> (Bereschit Rabbah 84:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:4 Als nun seine Br\u00fcder sahen, dass ihr Vater ihn mehr als sie alle liebte, da hassten sie ihn und konnten nicht freundlich mit ihm sprechen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Und sie konnten nicht mit ihm in Frieden sprechen,<\/strong> aus ihrer Schande lernen wir ihr Lob, sie sprachen nicht mit dem Munde so und mit dem Herzen anders (Bereschit Rabbah 84:9).<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05d3\u05b7\u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9<\/h><\/strong> mit ihm sprechen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:5 Einst hatte Joseph einen Traum, und er erz\u00e4hlte ihn seinen Br\u00fcdern, da hassten sie ihn noch mehr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:6 Er sprach zu ihnen: H\u00f6rt doch nur den Traum, den ich gehabt habe! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:7 Wir banden gerade Garben auf dem Felde, da richtete sich meine Garbe auf und blieb dann stehn, eure Garben aber stellten sich ringsum und warfen sich vor meiner Garbe nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Wir banden Garaben <h>\u05de\u05d0\u05dc\u05de\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05dc\u05de\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, wir banden B\u00fcndel, Garben; ebenso (Ps. 127, 6), \u00bbwenn er seine Garben tr\u00e4gt <h>\u05d0\u05dc\u05d5\u05de\u05d5\u05ea\u05d9\u05d5<\/h>\u00ab; und ebenso in der Sprache der Mischna (Bawa Metzia 22b), \u00bbGarben <h>\u05d4\u05d0\u05dc\u05d5\u05de\u05d5\u05ea<\/h> hebt er auf und l\u00e4sst sie ausrufen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Meine Garbe stand auf,<\/strong> richtete sich auf.<br \/>\n<br \/><strong>Und blieb auch stehen,<\/strong> blieb aufgerichtet an ihrer Stelle stehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:8 Da sprachen seine Br\u00fcder zu ihm: Willst du etwa K\u00f6nig \u00fcber uns werden, oder dich zum Herrn \u00fcber uns aufwerfen? Und sie hassten ihn noch mehr wegen seiner Tr\u00e4ume und wegen seiner Reden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Und wegen seiner Worte,<\/strong> wegen des b\u00f6sen Geredes \u00fcber sie, das er ihrem Vater gebracht hatte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:9 Sp\u00e4ter hatte er wieder einen Traum, und er erz\u00e4hlte ihn seinen Br\u00fcdern; er sprach: Da habe ich wieder einen Traum gehabt! Die Sonne, der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:10 Und er erz\u00e4hlte es seinem Vater und seinen Br\u00fcdern. Da schalt ihn sein Vater und sprach zu ihm. Was ist denn das f\u00fcr ein Traum, den du da gehabt hast? Soll ich etwa, deine Mutter und deine Br\u00fcder zu dir kommen und wir uns vor dir zur Erde niederwerfen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Und er erz\u00e4hlte seinem Vater und seinen Br\u00fcdern,<\/strong> nachdem er ihn seinen Br\u00fcdern erz\u00e4hlt hatte, erz\u00e4hlte er ihn noch einmal seinem Vater in ihrer Gegenwart.<br \/>\n<br \/><strong>Da schalt mit ihm,<\/strong> weil er sich Hass zuzog.<br \/>\n<br \/><strong>Sollen wir etwa kommen,<\/strong> ist nicht deine Mutter schon gestorben? Und er wusste nicht, dass die Worte f\u00fcr Bilha bestimmt waren, die ihn wie seine Mutter aufgezogen hatte (Bereschit Rabbah 84:11). Unsere Lehrer entnehmen von hier, dass kein Traum frei ist von nichtigen Dingen ( Berach. 55b); Jaakob hatte aber die Absicht, die Sache aus dem Herzen seiner S\u00f6hne zu entfernen, damit sie ihn nicht beneideten; darum sagte er zu ihm, \u00bbsollen wir etwa kommen \u2026\u00ab wie es von deiner Mutter nicht m\u00f6glich ist, so ist auch das \u00fcbrige nichtig.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:11 Da wurden seine Br\u00fcder auf ihn eifers\u00fcchtig; sein Vater aber merkte sich die Sache. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Bewahrte die Sache auf <h>\u05e9\u05de\u05e8<\/h> <h>\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05d3\u05d1\u05e8<\/h>,<\/strong> wartete und hoffte, bis sie kommen w\u00fcrde; ebenso (Jes. 26, 2), \u00bbdas die Treue bewahrt hat <h>\u05e9\u05d5\u05de\u05e8<\/h>\u00ab; ebenso (Job 14, 16), \u00bbwarte nicht auf meine Verfehlung <h>\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05ea\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05e8<\/h>\u00ab, warte nicht darauf.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:12 Einst waren seine Br\u00fcder nach Sichem gegangen, um ihres Vaters Schafe zu weiden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Die Schafe zu weiden,<\/strong> auf <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> stehen Punkte, sie gingen nur sich selbst zu weiden (Bereschit Rabbah 84:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:13 Da sprach Israel zu Joseph: Weiden deine Br\u00fcder nicht in Sichem? Komm, ich will dich zu ihnen schicken. Und er antwortete: Ich bin bereit. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Hier bin ich <h>\u05d4\u05e0\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> ist ein Ausdruck der Demut und der Hurtigkeit; er war rasch bereit f\u00fcr das Gebot seines Vaters, obschon er wusste, dass seine Br\u00fcder ihn hassten (Bereschit Rabbah 84:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:14 Und er sprach zu ihm: Geh doch hin, sieh nach dem Wohlbefinden deiner Br\u00fcder und der Herde und bringe mir Nachricht. So schickte er ihn von dem Thale bei Hebron, und er kam nach Sichem. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Aus dem Tale von Chebron <h>\u05de\u05e2\u05de\u05e7<\/h> <h>\u05d7\u05d1\u05e8\u05d5\u05df<\/h>,<\/strong> siehe, Chebron liegt auf dem Berge, so hei\u00dft es (Num. 13, 22), \u00bbsie stiegen im S\u00fcden hinauf und kamen bis Chebron\u00ab; nur hier bedeutet es, nach dem tiefen <h>\u05e2\u05de\u05d5\u05e7\u05d4<\/h> Ratschluss, der jenem in Chebron begrabenen Frommen mitgeteilt worden; zu erf\u00fcllen, was Abraham zwischen den Opferst\u00fccken gesagt worden war (15, 13), \u00bbFremdlinge werden deine Nachkommen sein\u00ab (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Und er kam nach Schechem,<\/strong> einem Ort, der zu Strafen bestimmt war; dort s\u00fcndigten die St\u00e4mme, dort hatte man Dina geschw\u00e4cht; dort wurde das Reich des Hauses David geteilt; so hei\u00dft es (I K\u00f6n. 12,1), \u00bbRechabeam ging nach Schechem\u00ab (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:15 Da traf ihn ein Mann, wie er auf dem Felde umherirrte, und fragte ihn: Was suchst du? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Da traf ihn ein Mann <h>\u05d5\u05d9\u05de\u05e6\u05d0\u05d4\u05d5<\/h> <h>\u05d0\u05d9\u05e9<\/h>,<\/strong> es war Gabriel (Tanchuma), so hei\u00dft es (Dan. 9, 21), \u00bbund der Mann <h>\u05d5\u05b0\u05d4\u05b8\u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1<\/h> Gabriel\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:16 Und er antwortete: Meine Br\u00fcder suche ich; sage mir doch, wo sie weiden! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:17 Und der Mann sprach: Sie sind von hier weggezogen, denn ich h\u00f6rte sie sagen. Lasst uns nach Dothan gehen. Da ging Joseph seinen Br\u00fcdern nach und fand sie zu Dothan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Sie sind von hier aufgebrochen,<\/strong> sie haben sich von der Bruderliebe entfernt.<br \/>\n<br \/><strong>Wir wollen nach Dotan gehen <h>\u05e0\u05dc\u05db\u05d4<\/h> <h>\u05d3\u05ea\u05d9\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> um gegen dich Vorw\u00e4nde aus den Gesetzen <h>\u05d3\u05ea<\/h> zu suchen, dich damit zu t\u00f6ten (Sota 13b); nach dem einfachen Sinn ist es ein Ortsname; und ein Vers geht nie aus dem einfachen Sinn heraus.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:18 Sie sahen ihn schon von Ferne, und bevor er zu ihnen herangekommen war, fassten sie den t\u00fcckischen Anschlag, ihn zu t\u00f6ten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Sie suchten einen Vorwand,<\/strong> sie waren von Vorw\u00e4nden und Listen erf\u00fcllt.<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05d0\u05b4\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9<\/h> = <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05d5\u05b9<\/h>,<\/strong> mit ihm, das hei\u00dft, die gegen ihn gerichtet waren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:19 Und Einer sprach zum Andern: Seht, da kommt der Tr\u00e4umer her! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:20 Jetzt kommt, wir wollen ihn erschlagen, ihn in eine der Gruben werfen und sagen, ein wildes Tier hat ihn gefressen, dann werden wir ja sehen, was aus seinen Tr\u00e4umen wird! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Wir wollen sehen, was aus seinen Tr\u00e4umen wird,<\/strong> R. Jizchak sagt, dieser Vers spricht, erkl\u00e4ret mich; der g\u00f6ttliche Geist sprach so; sie sagten, wir wollen ihn t\u00f6ten, der Vers schlie\u00dft aber, wir wollen sehen, was aus seinen Tr\u00e4umen wird; wir wollen sehen, wessen Wort bestehen wird, das eurige oder das meinige; denn es ist nicht m\u00f6glich, dass sie sagten, wir wollen sehen, was aus seinen Tr\u00e4umen wird; denn, wenn sie ihn t\u00f6teten, waren seine Tr\u00e4ume aufgehoben (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:21 Als Ruben das h\u00f6rte, wollte er ihn aus ihrer Hand erretten und sprach: Wir wollen ihn nicht ums Leben bringen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Wir wollen ihn nicht t\u00f6ten <h>\u05dc\u05d0<\/h> <h>\u05e0\u05db\u05e0\u05d5<\/h> <h>\u05e0\u05b6\u05e4\u05b6\u05e9\u05c1<\/h>,<\/strong> das Leben treffen <h>\u05de\u05b7\u05db\u05bc\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05e0\u05b6\u05e4\u05b6\u05e9\u05c1<\/h>, das hei\u00dft t\u00f6ten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:22 Und Ruben sprach zu ihnen: Vergie\u00dfet kein Blut; werft ihn in diese Grube hier in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! \u2014 Er wollte ihn aus ihrer Hand erretten, um ihn zu seinem Vater zur\u00fcckzubringen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Um ihn zu retten,<\/strong> der g\u00f6ttliche Geist bezeugt Ruben, dass er das nur sagte, um ihn zu retten, um hinzugehen und ihn von dort heraufzuholen; indem er sagte, ich bin der Erstgeborene und der Gr\u00f6\u00dfte von allen, darum wird die Verfehlung nur mir zur Last gelegt werden (Bereschit Rabbah 84:15).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:23 Als nun Joseph zu seinen Br\u00fcdern herangekommen war, zogen sie ihm seinen Rock aus, den bunten Rock, den er anhatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Seinen Rock <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h>,<\/strong> das ist das untere Gewand.<br \/>\n<br \/><strong>Den verbr\u00e4mten Rock,<\/strong> das ist derjenige, durch den sein Vater ihn vor seinen Br\u00fcdern ausgezeichnet hatte (Bereschit Rabbah 84:16).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:24 Und sie nahmen ihn und warfen ihn in die Grube; die Grube aber war leer, es war kein Wasser darin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Die Grube war leer, es war kein Wasser darin<\/strong>, wei\u00df ich denn nicht aus der Bedeutung der Worte, \u00bbdie Grube war leer\u00ab, dass kein Wasser darin war; was ist also der Sinn der Worte, es war kein Wasser darin? Wasser war nicht darin, aber Schlangen und Skorpione waren darin (verborgen, und nur Gott rettete ihn) (Bereschit Rabbah; Schabbat 22a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:25 Und sie setzten sich zum Essen nieder; und sie erhoben ihre Augen und erblickten eine Karawane von Ismaeliten, die von Gilead kam; und ihre Kamele trugen Gew\u00fcrze, Balsam und Lotos. Sie zogen damit nach \u00c4gypten hinab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Eine Karawane <h>\u05d0\u05b9\u05e8\u05b0\u05d7\u05b7\u05ea<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, Reisezug, weil sie des Weges ziehen <h>\u05d0\u05b9\u05e8\u05b7\u05d7<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Und ihre Kamele trugen,<\/strong> warum macht der Vers ihre Last bekannt? Um uns den Lohn der Frommen zu zeigen; denn die Araber pflegten sonst nur Naphtha und Pech\u00f6l, die schlecht riechen, zu f\u00fchren; ihm aber f\u00fcgten sich Gew\u00fcrze, dass er durch den schlechten Geruch keinen Schaden erleide (Bereschit Rabbah 84:17).<br \/>\n<br \/><strong>Gew\u00fcrze <h>\u05e0\u05b0\u05db\u05b9\u05d0\u05ea<\/h>,<\/strong> jede Sammlung von vielen Gew\u00fcrzen wird <h>\u05e0\u05b0\u05db\u05b9\u05d0\u05ea<\/h> genannt; ebenso (II K\u00f6n. 20, 13), \u00bber zeigte ihnen sein ganzes Gew\u00fcrzhaus <h>\u05e0\u05b0\u05db\u05b9\u05ea\u05b9\u05d4<\/h>\u00ab, eine Mischung von Gew\u00fcrzen; Onkelos \u00fcbersetzt es als eine Bezeichnung f\u00fcr Wachs.<br \/>\n<br \/><strong>Balsam <h>\u05e6\u05e8\u05d9<\/h>,<\/strong> ein Harz, das von den Ketafb\u00e4umen tropft (Kerit. 6a); es ist <h>\u05e0\u05b8\u05d8\u05b8\u05e3<\/h> (Ex. 30, 34), das unter den Gew\u00fcrzarten des R\u00e4ucherwerkes aufgez\u00e4hlt wird.<br \/>\n<br \/><strong>Und Lotus <h>\u05d5\u05dc\u05d8<\/h>,<\/strong> in der Mischnasprache (Scheb. VII, 6) <h>\u05dc\u05d5\u05b9\u05d8\u05b4\u05d9\u05ea\u05b8\u05d0<\/h>; unsere Lehrer sagen, es sei die Wurzel eines Krautes, das aristolochie Osterluzei genannt wird, zu Nidda 8a.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:26 Da sprach Juda zu seinen Br\u00fcdern: Welchen Gewinn haben wir, wenn wir unsern Bruder umbringen und seinen Tod verheimlichen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Welchen Gewinn <h>\u05de\u05b7\u05d4<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b6\u05e6\u05b7\u05e2<\/h>,<\/strong> welches Verm\u00f6gen, wie der Targum \u00fcbersetzt.<br \/>\n<br \/><strong>Und sein Blut bedecken,<\/strong> seinen Tod verheimlichen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:27 Kommt, wir wollen ihn an die Ismaeliten verkaufen, selbst aber nicht Hand an ihn legen; denn er ist unser Bruder, unser eigen Fleisch. Und die Br\u00fcder gehorchten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Da h\u00f6rten <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05de\u05e2\u05d5<\/h>,<\/strong> nahmen es von ihm an (Onkelos); jedes H\u00f6ren, das Annehmen der Worte bedeutet, wie hier und wie (28, 7), \u00bbJaakob h\u00f6rte auf seinen Vater\u00ab; (Ex. 24,7) \u00bbwir wollen tun und h\u00f6ren\u00ab, \u00fcbersetzt der Targum mit Annahme; wenn es aber H\u00f6ren des Ohres bedeutet, wie (3, 8), \u00bbsie h\u00f6rten die Stimme des Ewigen Gottes, durch den Garten daherkommen\u00ab; (27, 5) \u00bbRibka h\u00f6rte\u00ab; (31, 1) \u00bbIsrael h\u00f6rte\u00ab; (Ex. 16, 12) \u00bbich habe die Klagen geh\u00f6rt\u00ab, alle diese \u00fcbersetzt der Targum mit, sie h\u00f6rten, sie h\u00f6rte, er h\u00f6rte, vor mir wurde vernommen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:28 Als die M\u00e4nner, Kaufleute aus Midian, vor\u00fcberkamen, zogen sie Joseph herauf, brachten ihn aus der Grube und verkauften Joseph an die Ismaeliten um zwanzig Silberst\u00fccke. Und diese brachten Joseph nach \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Da zogen midjanitische M\u00e4nner vor\u00fcber,<\/strong> das war eine andere Karawane; und der Vers tut dir kund, dass er viele Male verkauft wurde.<br \/>\n<br \/><strong>Sie zogen,<\/strong> die S\u00f6hne Jaakobs, <strong>Josef aus der Grube und verkauften ihn den Jischmeelim,<\/strong> und die Jischmeelim den Midjanim, und die Midjanim den Mizrim (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:29 Da kam Ruben zur Grube zur\u00fcck, und siehe da, Joseph war nicht mehr in der Grube. Da zerriss er seine Kleider. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Ruben kehrte zur\u00fcck,<\/strong> er war bei seinem Verkauf nicht zugegen gewesen; denn sein Tag war gekommen gewesen, hinzugehen und seinen Vater zu bedienen. Andere Erkl\u00e4rung: er war mit seinem Sack und seinem Fasten besch\u00e4ftigt gewesen, weil er das Lager seines Vater gest\u00f6rt hatte (Bereschit Rabbah 84:19).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:30 Und er kehrte zu seinen Br\u00fcdern zur\u00fcck und sprach: Das Kind ist nicht da! wo soll ich hin?! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Wohin soll ich gehen,<\/strong> wohin soll ich fliehen vor dem Schmerze des Vaters.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:31 Sie nahmen Josephs Rock, schlachteten einen Ziegenbock und tauchten den Rock in das Blut. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>Einen Ziegenbock,<\/strong> dessen Blut gleicht dem des Menschen (Bereschit Rabbah 84:19).<br \/>\n<br \/><strong>Den Rock <h>\u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05bb\u05ea\u05bc\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h>,<\/strong> dies ist das (unverbundene) Hauptwort; wenn es aber mit einem anderen Worte verbunden ist, wie der Rock Josefs <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05e3<\/h>, der Rock mit den Verbr\u00e4mungen <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, ein Rock aus Linnen <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05d3<\/h>, wird es <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05b9\u05e0\u05b6\u05ea<\/h> punktiert.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:32 Dann schickten sie den bunten Rock, brachten ihn ihrem Vater und sprachen: Dies haben wir gefunden; sieh doch zu, ob es der Rock deines Sohnes ist oder nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">37:33 Er erkannte ihn und schrie auf: Der Rock meines Sohnes! Ein wildes Tier hat ihn gefressen! Zerrissen ist Joseph! Zerrissen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Er sagte, der Rock meines Sohnes,<\/strong> ist dies.<br \/>\n<br \/><strong>Ein wildes Tier hat ihn gefressen,<\/strong> g\u00f6ttlicher Geist leuchtet in ihm; denn zuletzt fiel ihn die Frau von Potifar an (Bereschit Rabbah 84:21); warum offenbarte es ihm aber der Heilige, gelobt sei Er, nicht? Weil sie jeden in Bann getan und verw\u00fcnscht hatten, der es offenbaren w\u00fcrde; und den Heiligen, gelobt sei Er, mit sich verbunden hatten (P. d. R. Elies. 38); aber Jizchak wusste, dass er lebte, nur sagte er, wie kann ich es offenbaren, da der Heilige, gelobt sei Er, es ihm nicht offenbaren will (Bereschit Rabbah 84:21).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:34 Da zerriss Jakob seine Kleider, legte ein h\u00e4renes Gewand um seine Lenden und trauerte um seinen Sohn lange Zeit. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Viele Tage,<\/strong> 22 Jahre, von da an, da er sich von ihm trennte, bis Jaakob nach Mizraim hinabzog; so hei\u00dft es, Josef war 17 Jahre alt; und 30 Jahre war er alt, als er vor Pharao stand; ferner sieben Jahre des \u00dcberflusses und zwei Jahre des Hungers, bis Jaakob nach Mizraim kam, das sind 22 Jahre, den 22 Jahren entsprechend, w\u00e4hrend deren Jaakob die Ehrung von Vater und Mutter nicht erf\u00fcllte (Megillah 17a), 20 Jahre, die er im Hause von Laban war, und zwei Jahre auf dem Wege, als er aus dem Hause Labans zur\u00fcckkehrte, anderhalb Jahre in Sukkot und ein halbes Jahr in Betel; das ist, was er zu Laban sagte (31, 38), \u00bbbereits 20 Jahre sind mir in deinem Hause vor\u00fcbergegangen\u00ab, mir sind sie vor\u00fcbergegangen, auf mir liegen sie; und sp\u00e4ter werde ich daf\u00fcr leiden m\u00fcssen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:35 Alle seine S\u00f6hne und T\u00f6chter kamen, um ihn zu tr\u00f6sten, er aber weigerte sich, Trost anzunehmen, und sprach: Nein! Ich werde zu meinem Sohne trauernd in die Gruft fahren! So beweinte ihn sein Vater. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Und alle seine T\u00f6chter,<\/strong> R. Juda sagt, Zwillingsschwestern waren mit jedem Stamm geboren worden, und diese heirateten sie; R. Nechemja sagt, es waren T\u00f6chter des Landes; nur, warum nennt er sie alle seine T\u00f6chter? Weil sie seine Schwiegert\u00f6chter waren; denn ein Mensch unterl\u00e4sst nicht, seinen Schwiegersohn seinen Sohn und seine Schwiegertochter seine Tochter zu nennen (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Er aber weigerte sich, Trost anzunehmen,<\/strong> ein Mensch nimmt f\u00fcr einen Lebenden, den er f\u00fcr tot h\u00e4lt, keinen Trost an; denn f\u00fcr den Toten ist ein Gesetz verh\u00e4ngt, dass er aus dem Herzen vergessen werde, nicht aber f\u00fcr den Lebenden (Bereschit Rabbah 84:20).<br \/>\n<br \/><strong>Ich werde ob meines Sohnes hinabsteigen <h>\u05d0\u05e8\u05d3<\/h> <h>\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05d1\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> wie <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>; h\u00e4ufig steht <h>\u05d0\u05b6\u05dc<\/h> an Stelle von <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h>; (II Sam. 21, 1) \u00bbob <h>\u05d0\u05b6\u05dc<\/h> Schauls und ob des Hauses der Blutschuld\u00ab; (I Sam. 4, 21) \u00bbob <h>\u05d0\u05b6\u05dc<\/h> der Wegnahme der Lade Gottes\u00ab und \u00bbob <h>\u05d5\u05b0\u05d0\u05b6\u05dc<\/h> ihres Schwiegervaters und ihres Mannes\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Trauernd in die Gruft <h>\u05d0\u05d1\u05dc<\/h> <h>\u05e9\u05d0\u05dc\u05d4<\/h>,<\/strong> nach dem einfachen Sinn bedeutet es <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05d0\u05b9\u05dc<\/h> Grab, in meiner Trauer werde ich begraben werden und alle meine Tage keinen Trost mehr finden; der Midrasch sagt dazu, es bedeutet das Gehinnom; dieses Zeichen wurde vom Allm\u00e4chtigen meiner Hand \u00fcbergeben, wenn keiner meiner S\u00f6hne w\u00e4hrend meines Lebens stirbt, bin ich sicher, dass ich das Gehinnom nicht zu schauen brauche (Tanchuma wajig.).<br \/>\n<br \/><strong>Und sein Vater beweinte ihn,<\/strong> Jizchak weinte \u00fcber das Leid Jaakobs; aber er trauerte nicht, weil er wusste, dass Josef lebte (Bereschit Rabbah 84:21).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">37:36 Die Midianiter aber verkauften ihn nach \u00c4gypten an Potiphar, einen Hofbedienten des Pharao, den Obersten der Leibwache. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Der Schl\u00e4chter <h>\u05d4\u05b7\u05d8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> die das Vieh des K\u00f6nigs schlachteten.<\/p>\n<h2>Kapitel 38<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:1 Um dieselbe Zeit trennte sich Juda von seinen Br\u00fcdern und zog zu einem Manne aus Adullam, namens Chirah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>38, 1. Es war in jener Zeit<\/strong> \u2026, warum ist dieser Abschnitt hier angeschlossen und unterbricht er den Abschnitt von Josef? Um zu lehren, dass ihn seiner Br\u00fcder von seiner W\u00fcrde absetzten, als sie das Leid ihres Vaters sahen, indem sie sprachen, du hast gesagt, wir sollen ihn verkaufen; h\u00e4ttest du gesagt, wir sollen ihn zur\u00fcckbringen, so h\u00e4tten wir auch auf dich geh\u00f6rt (Bereschit Rabbah 85:2)<br \/>\n<br \/><strong>Er bog<\/strong> von seinen Br\u00fcdern ab.<br \/>\n<br \/><strong>Zu einem Manne von Adulam,<\/strong> er verb\u00fcndete sich mit ihm.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:2 Dort sah Juda die Tochter eines Kaufmannes, namens Schua; er heiratete sie und wohnte ihr bei. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Kenaani<\/strong> = Kaufmann (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:3 Sie f\u00fchlte sich Mutter und gebar einen Sohn; und er nannte ihn Er. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:4 Und sie f\u00fchlte sich wiederum Mutter und gebar einen Sohn; und sie nannte ihn Onan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:5 Sp\u00e4ter gebar sie noch einen Sohn und nannte ihn Schelah. Und es war in Kesib, als sie ihn gebar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Es war in Kesib,<\/strong> ist ein Ortsname; ich meine aber, weil sie aufh\u00f6rte zu geb\u00e4ren, wurde der Ort Kesib genannt, von Ausdruck (Jer. 15, 18), \u00bbsie ward mir wie ein tr\u00fcgender Bach\u00ab; (Jes. 58, 11) \u00bbderen Wasser nicht versiegt\u00ab; denn wenn es nicht so w\u00e4re, was k\u00e4me er, uns h\u00f6ren zu lassen! Im Bereschit Rabbah 55:4 habe ich gesehen, sie nannte ihn Schela\u2026 sie h\u00f6rte auf ( <h>\u05e9\u05dc\u05d4<\/h> aufh\u00f6ren).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:6 Und Juda nahm f\u00fcr Er, seinen Erstgeborenen, eine Frau, namens Tamar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:7 Aber Er, der Erstgeborene Judas, war in den Augen des Ewigen schlecht, und der Ewige lie\u00df ihn sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. B\u00f6se in den Augen des Ewigen,<\/strong> gleich der Verderbnis Onans verdarb auch er seinen Samen; denn bei Onan hei\u00dft es, Er t\u00f6tete <strong>auch<\/strong> ihn, gleich dem Tode von Eer war der Tod Onans; warum aber verdarb Eer seinen Samen? Damit seine Frau nicht Mutter werde und ihre Sch\u00f6nheit leide (Jebamot 34b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:8 Da sprach Juda zu Onan: Geh zur Frau deines Bruders und \u00fcbe die Schwagerpflicht an ihr, damit du deinem Bruder Nachkommen verschaffest. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Und richte Nachkommen auf,<\/strong> der Sohn soll nach dem Toten genannt werden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:9 Onan aber wusste, dass die Nachkommen nicht ihm geh\u00f6ren w\u00fcrden, so oft er daher seines Bruders Frau beiwohnte, versch\u00fcttete er es zur Erde, um seinem Bruder keine Nachkommen zu verschaffen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Verdarb er zur Erde hin,<\/strong> er kam zu ihr und unterbrach verderbend (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:10 Und es missfiel dem Ewigen, was er that; darum lie\u00df er auch ihn sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:11 Da sprach Juda zu seiner Schwiegertochter Tamar: Bleibe als Witwe im Hause deines Vaters, bis mein Sohn Schelah herangewachsen ist; \u2014 denn er dachte, dieser m\u00f6chte auch sterben, gleich seinen Br\u00fcdern. Und Tamar ging hin und blieb in ihres Vaters Haus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Weil er dachte<\/strong>\u2026, das hei\u00dft, er wehrte sie mit Stroh ab (gebrauchte einen Vorwand); denn er hatte nicht die Absicht, sie mit ihm zu verheiraten.<br \/>\n<br \/><strong>Weil er dachte,<\/strong> von dieser Frau ist bestimmt anzunehmen, dass ihre M\u00e4nner sterben (Ketubot 43b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:12 Nach langer Zeit starb die Tochter Schuas, Judas Frau. Nachdem Juda sich getr\u00f6stet hatte, ging er zu seinen Schafscherern hinauf, er und sein Freund Chirah aus Adullam, nach Timnah. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Und er ging hinauf zu den Scherern seiner Schafe,<\/strong> er ging nach Timna hinauf, bei den Scherern seiner Schafe zu verweilen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:13 Es wurde aber der Tamar erz\u00e4hlt: Siehe, dein Schwiegervater geht nach Timnah hinauf, um seine Schafe zu scheren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Geht nach Timna hinauf,<\/strong> und bei Schimschon hei\u00dft es (Richt. 14, 1), \u00bbSchimschon ging nach Timna <strong>hinab<\/strong>\u00ab; es lag auf dem Abhang des Berges, von der einen Seite ging man zu ihm hinauf, und von der anderen Seite ging man zu ihm hinab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:14 Da legte sie ihre Witwenkleider ab, bedeckte sich mit einem Schleier, verh\u00fcllte sich und setzte sich an den Eingang von Enajim, auf der Stra\u00dfe nach Timnah. Denn sie hatte gesehen, dass Schelah herangewachsen war, und sie ihm nicht zur Frau gegeben wurde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Und h\u00fcllte sich ein,<\/strong> sie bedeckte ihr Angesicht, dass er sie nicht erkenne.<br \/>\n<br \/><strong>Und setzte sich an die M\u00fcndung der beiden Wege,<\/strong> an den Eingang zu den beiden Stra\u00dfen, an den Scheideweg auf der Stra\u00dfe nach Timna; unsere Lehrer erkl\u00e4ren (Sota 10b), an den Eingang zu unserem Vater Abraham, nach dem alle Augen sich sehnten, ihn zu sehen.<br \/>\n<br \/><strong>Weil sie sah,<\/strong> dass Schela gro\u00df geworden; darum gab sie sich Juda preis, weil sie sich danach sehnte von ihm Nachkommen aufzurichten (Hor. 10b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:15 Juda erblickte sie und hielt sie f\u00fcr eine Buhlerin, denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Und hielt sie f\u00fcr eine Buhlerin,<\/strong> weil sie am Scheidewege sa\u00df.<br \/>\n<br \/><strong>Denn sie hatte ihr Angesicht bedeckt,<\/strong> und er konnte sie nicht sehen und erkennen; der Midrasch unserer Lehrer sagt, sie hatte ihr Angesicht bedeckt; als sie im Hause ihres Schwiegervaters war, war sie stets sittsam gewesen; darum hatte er sie nicht in Verdacht (Sota 10b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:16 Und er bog zu ihr auf die Stra\u00dfe ab und sprach: Lass mich doch dir beiwohnen! Denn er wusste nicht, dass es seine Schwiegertochter war. Sie sprach: Was gibst du mir daf\u00fcr, dass du mir beiwohnst? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Er bog zu ihr ab auf den Weg <h>\u05d5\u05d9\u05d8<\/h> <h>\u05d0\u05dc\u05d9\u05d4<\/h> <h>\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05d3\u05e8\u05da<\/h>,<\/strong> von dem Wege, auf dem er war, bog er zu dem Wege, auf dem sie war; <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b5\u05d8<\/h> in anderen Sprache abbiegen.<br \/>\n<br \/><strong>Wohlan denn,<\/strong> schicke dich an und sei damit einverstanden; \u00fcberall bedeutet <h>\u05d4\u05b8\u05d1\u05b8\u05d4<\/h> sich anschicken, au\u00dfer wo es mit \u00bbgew\u00e4hren \u00abzu \u00fcbersetzen ist; und auch die Stellen, wo es \u00bbsich anschicken\u00ab hei\u00dft, stehen der Bedeutung \u00bbgew\u00e4hren\u00ab nahe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:17 Er antwortete: Ich will dir einen Ziegenbock von der Herde senden. Und sie sprach: Wenn du ein Pfand gibst, bis du ihn sendest. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Ein Unterpfand <h>\u05e2\u05b5\u05e8\u05b8\u05d1\u05d5\u05b9\u05df<\/h>,<\/strong> eine Sicherheit.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:18 Da fragte er: Was soll ich dir als Pfand geben? Und sie antwortete: Deinen Siegelring, deine Schnur und den Stab, den du in der Hand hast. Er gab es ihr, wohnte ihr bei, und sie wurde durch ihn Mutter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Dein Siegel und dein Tuch <h>\u05d7\u05ea\u05de\u05da<\/h> <h>\u05d5\u05e4\u05ea\u05d9\u05dc\u05da<\/h>,<\/strong> deinen Ring und dein Tuch <h>\u05e2\u05b4\u05d6\u05b0\u05e7\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05e4\u05b8\u05da\u05b0<\/h> (Onkelos); den Ring, mit dem du siegelst, und dein Tuch, mit dem du dich bedeckst.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie wurde durch ihn Mutter,<\/strong> von Helden wie er, von Gerechten wie er (Bereschit Rabbah 85:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:19 Und sie machte sich auf und ging weg, legte ihren Schleier ab und zog wieder ihre Witwenkleider an. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:20 Und Juda schickte den Ziegenbock durch seinen Freund aus Adullam, um das Pfand von der Frau zu holen. Der aber fand sie nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:21 Und er fragte die Leute ihres Wohnortes: Wo ist die Buhldirne? Sie sa\u00df hier bei Enajim an der Stra\u00dfe. Und sie antworteten: Hier war keine Buhldirne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Die Buhlerin <h>\u05e7\u05b0\u05d3\u05b5\u05e9\u05c1\u05b8\u05d4<\/h>,<\/strong> die zur Buhlerei geweiht <h>\u05de\u05b0\u05e7\u05d5\u05bc\u05d3\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05ea<\/h> und bereit ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:22 Da kehrte er zu Juda zur\u00fcck und sprach: Ich habe sie nicht gefunden, auch sagten die Leute des Ortes: Hier war keine Buhldirne. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">38:23 Da sprach Juda: Mag sie es behalten, sonst werden wir noch zum Gesp\u00f6tt. Ich habe ja den Ziegenbock geschickt, du aber hast sie nicht gefunden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Behalte sie es,<\/strong> m\u00f6ge sie behalten, was in ihrer Hand ist.<br \/>\n<br \/><strong>Dass wir nicht zum Gesp\u00f6tt werden,<\/strong> wenn du sie ferner suchst, wird die Sache bekannt werden und eine Schande sein; denn, was h\u00e4tte ich noch zu tun, um mein Wort zu erf\u00fcllen?<br \/>\n<br \/><strong>Sieh, ich habe dieses B\u00e4ckchen geschickt;<\/strong> weil Juda seinen Vater mit einem Ziegenb\u00f6ckchen hintergangen hatte, indem er den Rock Josefs in dessen Blut tauchte, hinterging man auch ihn mit einem Ziegenb\u00f6ckchen (Bereschit Rabbah 85:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:24 Ungef\u00e4hr drei Monate sp\u00e4ter wurde Juda berichtet: Deine Schwiegertochter Tamar hat Unzucht getrieben, und sie f\u00fchlt sich auch infolge dessen Mutter. Da sprach Juda: F\u00fchrt sie hinaus, sie soll verbrannt werden! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Nach ungef\u00e4hr drei Monaten <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d7\u05b3\u05d3\u05b8\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> nach dem gr\u00f6\u00dften Teil des ersten Monats und dem gr\u00f6\u00dften Teil des letzten Monats und dem ganzen mittleren (Bereschit Rabbah 85:10). Der Ausdruck <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d7\u05b3\u05d3\u05b8\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> nach ungef\u00e4hr drei Monaten bedeutet, als der Monat sich zum dritten Male wiederholte (infin.); (Esth. 9, 19) \u00bb<h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05d5\u05b9\u05d7\u05b7<\/h> <h>\u05de\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> Gaben zu schicken\u00ab; (Jes. 11, 14) \u00bberstreckt sich ihre Macht <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05d5\u05b9\u05d7\u05b7<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd<\/h>\u00ab; und so \u00fcbersetzt auch Onkelos, als die Monate die Zahl 3 erreicht hatten <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05dc\u05b8\u05ea\u05d5\u05bc\u05ea<\/h> <h>\u05d9\u05b7\u05e8\u05b0\u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Sie wird Mutter durch Buhlerei <h>\u05d4\u05e8\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05d6\u05e0\u05d5\u05e0\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> ist ein Adjektiv (kein Verb), eine werdende Mutter = <h>\u05d0\u05b4\u05e9\u05c1\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h>; wie (Schir. 6,10) \u00bbklar wie die Sonne <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d7\u05b7\u05de\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Dass sie verbrannt werde,<\/strong> (Bereschit Rabbah 85:10) Efraim Makschaa sagt im Namen von R. Mei&#8217;r, sie war die Tochter von Schem, der ein Kohen war; darum verurteilte man sie zur Verbrennung (Lev. 21, 9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:25 Als sie aber hinausgef\u00fchrt wurde, schickte sie zu ihrem Schwiegervater und lie\u00df ihm sagen: Von dem Manne werde ich Mutter, dem dies geh\u00f6rt. Und sie sprach: Sieh doch zu, wem dieser Siegelring, diese Schnur und dieser Stab geh\u00f6ren! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Sie wurde hinausgef\u00fchrt,<\/strong> um verbrannt zu werden.<br \/>\n<br \/><strong>Da lie\u00df sie ihrem Schwiegervater sagen,<\/strong> sie wollte ihn nicht besch\u00e4men und sagen, durch dich werde ich Mutter; sondern sie sagte, durch den Mann, dem diese geh\u00f6ren; indem sie dachte, wenn er von selbst eingestehen wird, so m\u00f6ge er es eingestehen, und wenn nicht, m\u00f6ge man mich lieber verbrennen, als dass ich ihn besch\u00e4me. Von hier lernte man, dass es f\u00fcr den Menschen besser sei, dass man ihn in einen brennenden Kalkofen werfe, als dass er seinen N\u00e4chsten \u00f6ffentlich besch\u00e4me (Sota 10b).<br \/>\n<br \/><strong>Erkenne doch <h>\u05d4\u05db\u05e8<\/h> <h>\u05e0\u05d0<\/h>,<\/strong> das Wort <h>\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> bedeutet immer eine Bitte; erkenne doch deinen Sch\u00f6pfer und zerst\u00f6re nicht drei Menschenleben (Sota dort).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:26 Und Juda erkannte sie wieder und sprach: Sie ist gerechter als ich; ich habe sie ja nicht meinem Sohne Schelah gegeben. Und er wohnte ihr ferner nicht bei. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Sie ist gerecht<\/strong> in ihren Worten.<br \/>\n<br \/><strong>Durch mich* wird sie Mutter <h>\u05de\u05b4\u05de\u05b6\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>;<\/strong> unsere Lehrer s. A. erkl\u00e4ren, eine himmlische Stimme wurde vernommen, die sagte, durch mich <h>\u05de\u05b4\u05de\u05b6\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> und von mir ist die Sache ausgegangen; weil sie im Hause ihres Schwiegervaters sittsam gewesen, habe ich bestimmt, dass K\u00f6nige von ihr abstammen sollen; und vom Stamme Juda habe ich beschlossen, K\u00f6nige in Israel aufzustellen (Sota dort).<br \/>\n<br \/><strong>Denn, weil ich sie nicht gegeben habe;<\/strong> denn sie hat recht getan, weil ich sie nicht meinem Sohn Schela gegeben habe.<br \/>\n<br \/><strong>Und er fuhr nicht fort <h>\u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05e1\u05b7\u05e3<\/h>,<\/strong> manche erkl\u00e4ren, er nahte ihr nicht mehr, und manche erkl\u00e4ren, er trennte sich nicht mehr von ihr. \u00c4hnlich bei Eldad und Medad (Num. 11, 25); \u00bbsie fuhren nicht fort\u00ab, \u00fcbersetzen wir, \u00bbsie h\u00f6rten nicht auf\u00ab (Sota 10a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:27 Zur Zeit ihrer Entbindung zeigte es sich, dass Zwillinge in ihrem Scho\u00dfe waren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Zur Zeit, da sie gebar,<\/strong> und bei Ribka hei\u00dft es (25, 24), \u00bbals ihre Tage voll waren, zu geb\u00e4ren\u00ab; dort waren die Monate voll, und hier waren sie nicht voll.<br \/>\n<br \/><strong>Und siehe,<\/strong> es waren Zwillinge, <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> mit Alef geschrieben und dort <h>\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> ohne Alef, weil der eine ein B\u00f6sewicht war; aber diese waren beide Gerechte (Bereschit Rabbah 85:13).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:28 W\u00e4hrend ihrer Entbindung aber streckte einer die Hand vor; da nahm die Hebamme einen roten Faden, band ihn um die Hand und sagte: der ist zuerst herausgekommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Da zeigte sich eine Hand,<\/strong> der eine streckte die Hand heraus; und nachdem die Hebamme den roten Faden um seine Hand gebunden hatte, zog er sie wieder zur\u00fcck.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:29 Als er aber seine Hand zur\u00fcckzog, siehe, da kam sein Bruder hervor. Und sie sprach: Was f\u00fcr einen Riss hast du f\u00fcr dich gemacht! Da nannte man ihn Perez. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Hast du f\u00fcr dich eine Bresche gemacht <h>\u05e4\u05e8\u05e6\u05ea<\/h>,<\/strong> f\u00fcr dich Gewalt angewandt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">38:30 Danach kam sein Bruder, der mit dem roten Faden an der Hand; und man nannte ihn Serach. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. An dessen Hand der rote Faden war <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05e2\u05dc<\/h> <h>\u05d9\u05d3\u05d5<\/h> <h>\u05d4\u05e9\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> viermal steht hier Hand <h>\u05d9\u05b7\u05d3<\/h>, dem vierfachen Bann entsprechend, gegen den sich Achan verging, der von ihm abstammte; manche sagen, den vier Dingen entsprechend, die er nahm, einen Mantel von Schinear, zwei St\u00fccke Silber von 200 Schekel und einen Streifen Gold (Bereschit Rabbah 85:14).<br \/>\n<br \/><strong>Und man nannte ihn Serach,<\/strong> nach dem Glanze der roten Farbe.<\/p>\n<h2>Kapitel 39<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:1 Joseph aber war nach \u00c4gypten hinabgef\u00fchrt worden, und Potiphar, ein Hofbedienter des Pharao, der Oberste der Leibwache, ein \u00c4gypter, kaufte ihn von den Ismaeliten, die ihn dorthin gebracht hatten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39, 1. Josef wurde hinabgebracht,<\/strong> er kehrt jetzt zum ersten Inhalt zur\u00fcck, und er hat ihn nur darum unterbrochen, um das Hinabsteigen von Juda mit dem Verkauf von Josef zu verbinden, um zu sagen, seinetwegen hatten sie ihn von seiner W\u00fcrde abgesetzt; und ferner, um die Begebenheit der Frau Potifars mit der Begebenheit von Tamar zu verbinden, um dir zu sagen, wie diese in reiner Absicht handelte, so handelte auch jene in reiner Absicht; denn sie hatte in ihrer Astrologie gesehen, dass sie von ihm Kinder aufstellen w\u00fcrde, und wusste nicht, ob durch sie selbst oder durch ihre Tochter (Bereschit Rabbah 85:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:2 Und der Ewige war mit Joseph, und es gelang ihm alles, und er blieb im Hause seines Herrn, des \u00c4gypters. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:3 Als nun sein Herr sah, dass der Ewige mit ihm war, und alles, was er that, in seiner Hand gelingen lie\u00df, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Dass der Ewige mit ihm war,<\/strong> der Name des Ewigen war gel\u00e4ufig in seinem Munde (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:4 Da fand Joseph Gnade in seinen Augen, so dass er ihn selbst bedienen musste; und er machte ihn zum Verwalter \u00fcber sein Haus, und alles, was ihm geh\u00f6rte, gab er in seine Gewalt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>Und alles, was er hatte,<\/strong> das ist ein kurzer Ausdruck; denn es fehlt das Wort <h>\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:5 Und seitdem er ihn zum Verwalter \u00fcber sein Haus und \u00fcber alles, was ihm geh\u00f6rte, gemacht hatte, segnete der Ewige das Haus des \u00c4gypters um Josephs willen. Und der Segen des Ewigen ruhte auf allem, was ihm geh\u00f6rte, im Hause und auf dem Felde. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:6 So \u00fcberlie\u00df er alles, was ihm geh\u00f6rte, dem Joseph und k\u00fcmmerte sich, da er ihn hatte, um weiter nichts, als um das Brot, das er selber a\u00df. Und Joseph war von sch\u00f6ner Gestalt und von sch\u00f6nem Antlitz. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Und k\u00fcmmerte sich um nichts bei ihm,<\/strong> er richtete auf nichts seine Aufmerksamkeit.<br \/>\n<br \/><strong>Nur um das Brot,<\/strong> das ist seine Frau, nur wendet er einen reinen Ausdruck an (Bereschit Rabbah 39:9).<br \/>\n<br \/><strong>Josef war sch\u00f6n von Gestalt;<\/strong> als er sich im Besitze der Macht sah, begann er zu essen und zu trinken und sein Haar zu pflegen; da sagte der Heilige, gelobt sei Er, dein Vater trauert, und du pflegst dein Haar! So will ich den B\u00e4ren gegen dich schicken; sofort, da erhob die Frau seines Herrn (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:7 Nach diesen Begebenheiten warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Joseph, und sie sprach: Lege dich zu mir! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Nach;<\/strong> \u00fcberall, wo <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05e8<\/h> steht, bedeutet es gleich darauf (Bereschit Rabbah 44:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:8 Er aber weigerte sich und sprach zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr k\u00fcmmert sich, da er mich hat, um nichts, was im Hause vorgeht, und alles, was ihm geh\u00f6rt, gab er in meine Gewalt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:9 Er selbst ist in diesem Hause nicht angesehener als ich, und er hat mir nicht das Geringste vorenthalten au\u00dfer dir, da du seine Frau bist; wie sollte ich nun eine so gro\u00dfe Schlechtigkeit begehen und gegen Gott s\u00fcndigen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und gegen Gott s\u00fcndigen,<\/strong> auch den Nachkommen Noachs ist Unzucht verboten (Sanhedrin 56b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:10 Und ob sie auch Tag f\u00fcr Tag auf Joseph einredete, willigte er doch nicht darein, bei ihr zu liegen, um sie zu sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Bei ihr zu wohnen,<\/strong> selbst, ohne sie zu ber\u00fchren.<br \/>\n<br \/><strong>Bei ihr zu sein,<\/strong> in der zuk\u00fcnftigen Welt (Bereschit Rabbah 87:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:11 Eines Tages aber kam er ins Haus, um seine Arbeit zu verrichten, als von den Hausleuten niemand drinnen im Hause war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Es war an einem solchen Tage,<\/strong> das hei\u00dft, als ein bestimmter Tag gekommen war, ein Tag der Ausgelassenheit, einer ihrer Festtage, an dem sie alle in den G\u00f6tzentempel gingen; da dachte sie, ich finde keinen geeigneteren Tag, um mich mit Josef einzulassen, wie den heutigen; darum sagte sie zu ihnen, ich bin krank und kann nicht hingehen (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Sein Werk zu verrichten,<\/strong> Raw und Schemuel erkl\u00e4ren dies verschieden; der eine sagt, w\u00f6rtlich seine Arbeit, und der andere sagt, ihr zu willfahren, da erschien ihm das Bild des Angesichtes seines Vaters\u2026 wie im Traktat Sota (36b) steht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:12 Da fasste sie ihn beim Gewande und sprach: Lege dich zu mir! Er aber lie\u00df sein Gewand in ihrer Hand, entfloh und lief auf die Stra\u00dfe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:13 Als sie nun sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand gelassen und auf die Stra\u00dfe geflohen war, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:14 Da rief sie ihre Hausleute und sprach zu ihnen: Seht, man hat uns einen hebr\u00e4ischen Mann gebracht, um mit uns Mutwillen zu treiben! Er kam zu mir, um sich zu mir zu legen; da schrie ich mit lauter Stimme. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Seht, er hat uns gebracht,<\/strong> das ist ein kurzer Ausdruck; \u00bbman hat uns gebracht\u00ab, und er erkl\u00e4rt nicht, wer ihn gebracht hat; von ihrem Manne sprach sie so.<br \/>\n<br \/><strong>Einen hebr\u00e4ischen Mann,<\/strong> von jenseits des Stromes (Euphrat), von den Nachkommen Ebers.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:15 Als er nun h\u00f6rte, dass ich meine Stimme erhob und schrie, da lie\u00df er sein Gewand bei mir zur\u00fcck und floh und lief auf die Stra\u00dfe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:16 Und sie legte sein Gewand neben sich hin, bis sein Herr nach Hause kam. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Sein Herr,<\/strong> Josefs.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:17 Da sprach sie zu ihm ebenso: Es kam zu mir der hebr\u00e4ische Sklave, den du uns gebracht, Mutwillen mit mir zu treiben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Es kam zu mir,<\/strong> mit mir Scherz zu treiben, der hebr\u00e4ische Knecht, den du uns gebracht hast.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:18 Als ich aber meine Stimme erhob und schrie, lie\u00df er sein Gewand bei mir zur\u00fcck und floh auf die Stra\u00dfe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:19 Als nun sein Herr die Worte seiner Frau h\u00f6rte, die erz\u00e4hlte: Solches hat dein Knecht mir angetan, da entbrannte sein Zorn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Als sein Herr h\u00f6rte;<\/strong> als er ihr nahe kam, erz\u00e4hlte sie ihm das (Bereschit Rabbah); und darum sagte sie, \u00bbgleich diesen Dingen hat mir dein Knecht getan\u00ab, solche Z\u00e4rtlichkeiten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:20 Und Josephs Herr nahm ihn und warf ihn ins Gef\u00e4ngnis, an den Ort, wo die Gefangenen des K\u00f6nigs eingesperrt waren; und er blieb dort im Gef\u00e4ngnis. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">39:21 Der Ewige aber war mit Joseph, lie\u00df ihn Liebe finden und verlieh ihm Gunst in den Augen des Aufsehers des Gef\u00e4ngnisses. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Und wandte ihm Gnade zu,<\/strong> er war allen angenehm, die ihn sahen, vom Ausdruck (Baraitha Ketubot 17a) eine sch\u00f6ne und liebliche Braut.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:22 Und der Aufseher des Gef\u00e4ngnisses gab in Josephs Gewalt alle Gefangenen, die im Gef\u00e4ngnis waren, und alles, was man dort that, hatte er anzuordnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Das bewirkte er,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, geschah auf sein Wort.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">39:23 Der Aufseher des Gef\u00e4ngnisses k\u00fcmmerte sich nicht im mindesten um das, was er ihm anvertraute, weil der Ewige mit ihm war. Was er auch immer that, lie\u00df der Ewige gelingen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Da der Ewige mit ihm war;<\/strong> weil der Ewige mit ihm war.<\/p>\n<h2>Kapitel 40<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:1 Nach diesen Begebenheiten verging sich der Mundschenk des K\u00f6nigs von \u00c4gypten und der B\u00e4cker gegen ihren Herrn, den K\u00f6nig von \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40, 1. Nach diesen Begebenheiten;<\/strong> weil jene Verw\u00fcnschte den Frommen im Munde aller gel\u00e4ufig gemacht hatte, dass man von ihm redete und ihn schm\u00e4hte, darum brachte ihnen der Heilige, gelobt sei Er, die Verfehlung dieser, damit sie sich mit ihnen und nicht mit ihm besch\u00e4ftigen w\u00fcrden, und ferner, dass durch sie die Erl\u00f6sung f\u00fcr den Frommen k\u00e4me.<br \/>\n<br \/><strong>S\u00fcndigten,<\/strong> bei dem einen wurde eine Fliege in seinem Trinkpokale (den er dem K\u00f6nig kredenzte) gefunden, und bei dem anderen fand sich eine kleine Erdscholle in seinem Wei\u00dfbrote.<br \/>\n<br \/><strong>Und der B\u00e4cker,<\/strong> des Brotes f\u00fcr den K\u00f6nig; der Ausdruck <h>\u05d0\u05b7\u05e4\u05b4\u05d9\u05b8\u05d4<\/h> wird nur bei Brot gebraucht; in anderen Sprachen B\u00e4cker.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:2 Da z\u00fcrnte Pharao \u00fcber seine beiden Hofbedienten, den Obermundschenk und den Oberb\u00e4cker. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:3 Und er lie\u00df sie in Verhaft bringen, in das Haus des Obersten der Leibwache, in das Gef\u00e4ngnis, an den Ort, wo Joseph gefangen sa\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:4 Und der Oberste der Leibwache bestimmte Joseph f\u00fcr sie, dass er sie bediene; und so waren sie einige Zeit in Haft. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Da beauftragte der Oberste der Leibwache den Josef,<\/strong> bei ihnen zu sein.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie befanden sich ein Jahr im Gewahrsam,<\/strong> 12 Monate <h>\u05d9\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:5 Da hatten sie beide, der Mundschenk und der B\u00e4cker des K\u00f6nigs von \u00c4gypten, die im Gef\u00e4ngnis eingesperrt waren, einen Traum, beide in einer Nacht, und eines jeden Traum hatte seine Bedeutung. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Da hatten sie beide einen Traum <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05d7\u05b7\u05dc\u05b0\u05de\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05d7\u05b2\u05dc\u05d5\u05b9\u05dd<\/h>,<\/strong> sie tr\u00e4umten beide, das ist der einfache Sinn; der Midrasch sagt, jeder tr\u00e4umte den Traum beider, er tr\u00e4umte seinen Traum und die Deutung des Traumes des anderen; darum hei\u00dft es, \u00bbder Oberste der B\u00e4cker sah, dass er gut gedeutet hatte\u00ab (Bereschit Rabbah 88:4).<br \/>\n<br \/><strong>Jeder nach der Deutung seines Traumes,<\/strong> jeder tr\u00e4umte einen Traum, welcher der Deutung, die ihnen zuteil werden sollte, \u00e4hnlich war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:6 Am Morgen kam Joseph zu ihnen und sah, dass sie verst\u00f6rt waren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Betr\u00fcbt <h>\u05d6\u05e2\u05e4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> besorgt, wie (I K\u00f6n. 20, 43), \u00bbbetr\u00fcbt und besorgt <h>\u05d5\u05d6\u05e2\u05e3<\/h>\u00ab; (Micha 7, 9) \u00bbden Zorn des Ewigen trage ich <h>\u05d6\u05e2\u05e3<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:7 Da fragte er die Hofbedienten Pharaos, die mit ihm in Haft im Hause seines Herrn waren: Warum seht ihr heute so missmutig aus? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:8 Und sie antworteten ihm: Wir haben einen Traum gehabt, und hier ist niemand, der ihn deuten k\u00f6nnte. Da sprach Joseph zu ihnen: Sind doch Gottes die Deutungen! Erz\u00e4hlt ihn mir nur. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:9 Da erz\u00e4hlte der Obermundschenk Joseph seinen Traum und sprach zu ihm: In meinem Traume, da stand ein Weinstock vor mir. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:10 Und an dem Weinstock waren drei Ranken; und wie er gr\u00fcnte, kam die Bl\u00fcte hervor, und seine B\u00fcschel reiften zu Trauben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Reben <h>\u05e9\u05e8\u05d9\u05d2\u05dd<\/h>,<\/strong> lange Zweige, die man Weinranken nennt.<br \/>\n<br \/><strong>Und er war wie bl\u00fchend <h>\u05d5\u05d4\u05d9\u05d0<\/h> <h>\u05db\u05e4\u05e8\u05d7\u05ea<\/h>,<\/strong> es war, als ob er bl\u00fchte; er war wie bl\u00fchend, in meinem Traum kam es mir so vor, als ob er bl\u00fchte; und nachdem er angefangen hatte zu bl\u00fchen, entfalteten sich die Bl\u00fcten, und es wurden Beeren daraus; aufbl\u00fchen in anderen Sprachen; \u00bbund dann reiften sie; als er zu knospen anfing, brachte er Bl\u00fcten hervor <h>\u05d5\u05b0\u05d4\u05b4\u05d9\u05d0<\/h> <h>\u05db\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05e4\u05b0\u05e8\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05d9\u05e7\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05b7\u05d1\u05b0\u05dc\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05df<\/h>\u00ab, soweit geht der Targum von <h>\u05e0\u05b5\u05e5<\/h>; <h>\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea<\/h> ist gr\u00f6\u00dfer als <h>\u05e4\u05bc\u05b6\u05e8\u05b7\u05d7<\/h>, wie es hei\u00dft (Jes. 18, 5), \u00bbund zur reifenden Beere die Bl\u00fcte <h>\u05e0\u05b4\u05e6\u05b8\u05d4<\/h> wird\u00ab; und ferner (Num. 17,23), \u00bber brachte Knospen hervor\u00ab, und dann, \u00bbund entfaltete Bl\u00fcten <h>\u05e6\u05b4\u05d9\u05e5<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:11 Und der Becher Pharaos war in meiner Hand; ich nahm die Trauben, dr\u00fcckte sie aus in Pharaos Becher und gab den Becher Pharao in die Hand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Und dr\u00fcckte sie aus<\/strong> wie der Targum sagt, ich presste aus; der Ausdruck kommt h\u00e4ufig in der Mischnasprache (Maasr. VII) vor.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:12 Da sprach Joseph zu ihm: Das ist die Deutung: Die drei Ranken, das sind drei Tage. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Sind drei Tage,<\/strong> sind f\u00fcr dich ein Zeichen von drei Tagen; es gibt hierzu viele agadische Midraschim (Chullin 92a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:13 Binnen drei Tagen wird Pharao dein Haupt erheben und dich in dein Amt wieder einsetzen; und du wirst Pharao den Becher in die Hand geben, ganz so, wie fr\u00fcher, da du sein Mundschenk warst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Wird Pharao dein Haupt erheben,<\/strong> <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05c2\u05b8\u05d0<\/h> ist ein Ausdruck f\u00fcr Z\u00e4hlung; wenn er seine \u00fcbrigen Knechte mustern wird, dass sie vor ihm bei der Mahlzeit den Dienst verrichten, wird er auch dich zu ihnen z\u00e4hlen.<br \/>\n<br \/><strong>Dein Amt <h>\u05db\u05e0\u05da<\/h>,<\/strong> dein Fundament und dein Sitz.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:14 M\u00f6chtest du mich nur im Ged\u00e4chtnis behalten, wenn es dir wohlgehen wird. Tue mir dann doch die Liebe und erw\u00e4hne meiner vor Pharao und befreie mich aus diesem Hause! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Wenn du meiner gedenken m\u00f6gest bei dir <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05dd<\/h> <h>\u05d6\u05db\u05e8\u05ea\u05e0\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05ea\u05da<\/h>;<\/strong> f\u00fcr den Fall, dass du meiner gedenkest, wenn es dir gut geht, wie ich dir gedeutet habe, siehe, dann m\u00f6gest du mir Gnade erweisen;<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05e0\u05b8\u05d0<\/h><\/strong> bedeutet immer nur eine Bitte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:15 Denn gestohlen bin ich worden aus dem Lande der Hebr\u00e4er, und auch hier habe ich nicht das Geringste begangen, und doch hat man mich in den Kerker geworfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:16 Als nun der Oberb\u00e4cker sah, dass er gut gedeutet hatte, sprach er zu Joseph: In meinem Traume, da trug ich drei K\u00f6rbe mit Backwerk auf dem Haupte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Geflochtene K\u00f6rbe,<\/strong> K\u00f6rbe aus gesch\u00e4lten Weiden mit lauter L\u00f6chern; an unserem Orte gibt es viele solche, und die Verk\u00e4ufer der Kuchen, die man in anderen Sprachen Hohlhippen, Waffeln, nennt, pflegen sie in jene K\u00f6rbe zu legen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:17 Im obersten Korbe war allerlei Speise f\u00fcr Pharao, Backwerk, und die V\u00f6gel fra\u00dfen es aus dem Korbe auf meinem Haupte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:18 Da antwortete Joseph und sprach: Das ist die Deutung: Die drei K\u00f6rbe, das sind drei Tage. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:19 Binnen drei Tagen wird Pharao dein Haupt von dir herabnehmen und dich an den Galgen h\u00e4ngen, dass die V\u00f6gel dein Fleisch von dir abfressen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:20 Am dritten Tage darauf war der Geburtstag Pharaos. Da bereitete er f\u00fcr alle seine Diener ein Mahl und erhob das Haupt des Obermundschenks und des Oberb\u00e4ckers unter seinen Dienern. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Am Tage, da Pharao geboren war <h>\u05d9\u05d5\u05b9\u05dd<\/h> <h>\u05d4\u05bb\u05dc\u05bc\u05b6\u05d3\u05b6\u05ea<\/h>,<\/strong> seinem Geburtstage; man nennt ihn (Abod. zar. 10a) <h>\u05d9\u05d5\u05dd<\/h> <h>\u05d2\u05d9\u05e0\u05d5\u05e1\u05d9\u05d0<\/h> (\u03b3\u03b5\u03bd\u03ad\u03b8\u03bb\u03b9\u03b1); der Ausdruck <h>\u05d4\u05bb\u05dc\u05bc\u05b6\u05d3\u05b6\u05ea<\/h> Hophal (passiv) steht darum, weil das Kind durch andere zur Welt gebracht wird; die Hebamme leistet der Frau Geburtshilfe; darum wird die Hebamme <h>\u05de\u05b0\u05d9\u05b7\u05dc\u05bc\u05b6\u05d3\u05b6\u05ea<\/h> genannt; und ebenso (Jech. 16, 4), \u00bbbei deiner Geburt, am Tage, da du zur Welt gebracht wurdest\u00ab; ebenso (Lev. 13, 55), \u00bbnachdem der Flecken gewaschen worden <h>\u05d4\u05d5\u05bc\u05db\u05bc\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05e1<\/h>\u00ab; sein Waschen geschieht durch andere.<br \/>\n<br \/><strong>Da erhob er das Haupt\u2026<\/strong> er z\u00e4hlte sie mit seinen anderen Knechten; denn er z\u00e4hlte seine Diener, die ihn bei seiner Mahlzeit bedienen sollten, und gedachte auch dieser beiden in ihrer Mitte; wie (Num. 1,2), \u00bbnehment die Kopfzahl auf <h>\u05e9\u05c2\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1<\/h>\u00ab, ein Ausdruck f\u00fcr z\u00e4hlen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">40:21 Den Obermundschenk setzte er wieder in sein Schenkamt ein, und er gab wieder dem Pharao den Becher in die Hand. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:22 Den Oberb\u00e4cker aber lie\u00df er h\u00e4ngen, wie Joseph ihnen gedeutet hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">40:23 Aber der Obermundschenk dachte nicht an Joseph, und so verga\u00df er ihn v\u00f6llig. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Aber es gedachte nicht der Oberste der Mundschnke,<\/strong> an demselben Tage.<br \/>\n<br \/><strong>Und vergass ihn,<\/strong> sp\u00e4ter; weil sich Josef auf ihn verlassen hatte, dass er seiner gedenken werde, musste er noch zwei Jahre gefangen bleiben; so hei\u00dft es (Ps. 40, 5), \u00bbHeil dem Manne, der auf den Ewigen sein Vertrauen setzt und sich nicht an Hochm\u00fctige <h>\u05e8\u05d4\u05d1\u05d9\u05dd<\/h> wendet\u00ab, nicht auf die Mizrim vertraut, die Rahab (Hochm\u00fctige) (Jes. 30,7, Ps. 87,4) genannt werden (Bereschit Rabbah 89:3)<\/p>\n<h2>Kapitel 41<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:1 Nach Verlauf zweier Jahre hatte Pharao einen Traum: Er stand am Nil, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>41, 1. <h>\u05de\u05e7\u05e5<\/h>. Es war nach Verlauf,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, am Ende; \u00fcberall bedeutet <h>\u05e7\u05b5\u05e5<\/h> Ende.<br \/>\n<br \/><strong>Am Fluss <h>\u05e2\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05d9\u05d0\u05e8<\/h>,<\/strong> alle anderen Fl\u00fcsse au\u00dfer dem Nil werden nicht <h>\u05d9\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> gennant; weil das ganze Land \u00c4gypten von Kan\u00e4len <h>\u05d9\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> von Menschenh\u00e4nden durchzogen ist, in welche der Nil emporsteigt und die er tr\u00e4nkt, weil in \u00c4gypten nicht wie in anderen L\u00e4nder regelm\u00e4\u00dfig Regen f\u00e4llt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:2 Und aus dem Nil stiegen sieben K\u00fche heraus, von sch\u00f6nem Aussehen und mit feisten Leibern, und sie weideten im Riedgras. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Sch\u00f6n von Ansehen,<\/strong> das war eine Vorbedeutung f\u00fcr die Jahre des \u00dcberflusses, in denen die Menschen einander sch\u00f6n erschienen, weil das Auge des einen nicht neidisch auf den anderen sah (Bereschit Rabbah 89:4).<br \/>\n<br \/><strong>Auf der Wiese <h>\u05d1\u05d0\u05d7\u05d5<\/h>,<\/strong> Sumpfwiese, Sumpf in anderen Sprachen; wie (Job. 8, 11), \u00bbw\u00e4chst Sumpfgras\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:3 Und nach ihnen stiegen sieben andere K\u00fche aus dem Nil heraus, von h\u00e4sslichem Aussehen und mit mageren Leibern, und stellten sich neben jene K\u00fche an das Ufer des Nils. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Mager an Fleisch,<\/strong> d\u00fcnn in anderen Sprachen, ein Ausdruck f\u00fcr d\u00fcnn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:4 Und die h\u00e4sslichen und mageren K\u00fche fra\u00dfen die sieben sch\u00f6nen und feisten K\u00fche. Da wachte Pharao auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Da verzehrten,<\/strong> das war ein Zeichen, dass die ganze Freude des \u00dcberflusses in den Tagen des Hungers vergessen w\u00fcrde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:5 Und er schlief wieder ein und hatte einen zweiten Traum: Es stiegen sieben \u00c4hren an einem Halme empor, dick und sch\u00f6n. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. An einem Halm,<\/strong> Halm, Rohr in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Kr\u00e4ftig,<\/strong> gesund.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:6 Und sieben d\u00fcnne, vom Ostwind versengte \u00c4hren wuchsen nach ihnen empor. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Und ausgetrocknet <h>\u05d5\u05e9\u05d3\u05d5\u05e4\u05ea<\/h>,<\/strong> verbrannt in anderen Sprachen; (Targum) ausgeklopft vom Ostwind, ausgedroschen <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05b4\u05d9\u05e4\u05b8\u05df<\/h> <h>\u05e7\u05b4\u05d3\u05bc\u05d5\u05bc\u05dd<\/h>, vom Ausdruck <h>\u05de\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3<\/h> Oberschwelle, die immer von der T\u00fcr, die gegen sie schl\u00e4gt, getroffen wird.<br \/>\n<br \/><strong>Ostwind <h>\u05e7\u05d3\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> der Ostwind, den man in anderen Sprachen bise, Ostwind, nennt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:7 Und die d\u00fcnnen \u00c4hren verschlangen die sieben dicken und vollen \u00c4hren. Da wachte Pharao auf, und siehe, es war ein Traum. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Die kr\u00e4ftigen,<\/strong> gesunden.<br \/>\n<br \/><strong>Und siehe, es war ein Traum,<\/strong> und siehe, ein ganzer Traum lag vollendet vor ihm und bedurfte der Deuter.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:8 Und am Morgen, da schlug ihm das Herz, er schickte hin und lie\u00df alle Schriftkundigen und alle Weisen \u00c4gyptens rufen und erz\u00e4hlte ihnen, was er getr\u00e4umt hatte; aber keiner wusste es dem Pharao zu deuten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Da war sein Geist unruhig <h>\u05d5\u05ea\u05e4\u05e2\u05dd<\/h> <h>\u05e8\u05d5\u05d7\u05d5<\/h>,<\/strong> (Targum) sein Geist war beunruhigt, es t\u00f6nte in ihn wie von einer Glocke <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05e2\u05b2\u05de\u05d5\u05b9\u05df<\/h>; bei Nebukadnezar sagt er (Dan. 2, 1), <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e4\u05bc\u05b8\u05e2\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05d5\u05b9<\/h> (Hitpael), weil dort eine doppelte Beunruhigung vorhanden war, das Vergessen des Traumes und die Verborgenheit der Deutung (Bereschit Rabbah 89:5).<br \/>\n<br \/><strong>Zeichendeuter <h>\u05d7\u05b7\u05e8\u05b0\u05d8\u05bb\u05de\u05b5\u05d9<\/h>,<\/strong> die sich mit Totengebeinen erregen, die Gebeine befragen. <h>\u05d8\u05b4\u05d9\u05de\u05b5\u05d9<\/h> bedeutet Gebeine im Aram\u00e4ischen und in der Mischna (Ohalot XVII, 3), \u00bbein Haus, das mit Gebeinen angef\u00fcllt ist <h>\u05de\u05b8\u05dc\u05b5\u05d0<\/h> <h>\u05d8\u05b4\u05d9\u05de\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und keiner deutete sie Pharao,<\/strong> sie deuteten sie, aber nicht f\u00fcr Pharao, ihre Stimme drang nicht in sein Ohr, und er fand keine Beruhigung durch ihre Deutung; denn sie sagten du zeugst sieben T\u00f6chter und begr\u00e4bst sieben T\u00f6chter (Bereschit Rabbah 89:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:9 Da redete der Obermundschenk zu Pharao und sprach: Meine Schuld muss ich heute in Erinnerung bringen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:10 Pharao z\u00fcrnte einst \u00fcber seine Diener und lie\u00df mich in Verhaft bringen, in das Haus des Obersten der Leibwache, mich und den Oberb\u00e4cker. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:11 Da hatten wir, ich und er, in einer Nacht einen Traum, und eines jeden Traum hatte seine Bedeutung. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Ein jeder gleich der Deutung seines Traumes,<\/strong> ein Traum, der zu der Deutung passte, die uns gegeben wurde, und ihr \u00e4hnlich war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:12 Und dort, bei uns, war ein junger Hebr\u00e4er, ein Sklave des Obersten der Leibwache; dem erz\u00e4hlten wir unsere Tr\u00e4ume, und er deutete sie uns, einem jeden seinem Traume entsprechend. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Ein hebr\u00e4ischer J\u00fcngling, ein Sklave,<\/strong> verw\u00fcnscht sind die B\u00f6sewichter; denn ihre Wohltat ist nicht aufrichtig; er erw\u00e4hnte ihn mit ver\u00e4chtlichen Ausdr\u00fccken,<br \/>\n<br \/><strong>ein J\u00fcngling<\/strong>, der noch t\u00f6richt und f\u00fcr eine Auszeichnung nicht w\u00fcrdig ist;<br \/>\n<br \/><strong>ein hebr\u00e4ischer<\/strong> <h>\u05e2\u05d1\u05e8\u05d9<\/h> , selbst unsere Sprache kennt er nicht;<br \/>\n<br \/><strong>ein Sklave<\/strong>, und in den Gesetzen von \u00c4gypten steht, dass ein Sklave nicht regieren und keine f\u00fcrstlichen Gew\u00e4nder tragen darf (Bereschit Rabbah 89:7).<br \/>\n<br \/><strong>Einem jeden nach seinem Traum <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05dc\u05d5\u05b9\u05de\u05d5\u05b9<\/h>,<\/strong> dem Traum entsprechend und seinem Inhalt \u00e4hnlich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:13 Und wie er sie uns gedeutet hatte, so geschah es; mich setzte man wieder in mein Amt ein, und ihn h\u00e4ngte man auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Setzte er wieder in mein Amt ein,<\/strong> der obenerw\u00e4hnte Pharao; wie er gesagt hat, Pharao z\u00fcrnte \u00fcber seine Knechte; es ist das ein Vers mit kurzem Ausdruck; denn er erkl\u00e4rt nicht, wer wiedereinsetzte, weil er nicht zu erkl\u00e4ren braucht, wer wiedereinsetzte, n\u00e4mlich wer die Macht hatte, wiedereinzusetzen, das ist Pharao; und so ist die Art aller kurzen Verse, denjenigen, dem obliegt, es zu tun, nennen sie nicht ausdr\u00fccklich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:14 Da schickte Pharao hin und lie\u00df Joseph rufen; man holte ihn eilends aus dem Gef\u00e4ngnis, und er lie\u00df sich scheren, wechselte seine Kleider und kam vor Pharao. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Aus der Grube <h>\u05de\u05df<\/h> <h>\u05d4\u05d1\u05d5\u05e8<\/h>,<\/strong> aus dem Gef\u00e4ngnis, das wie eine Grube gemacht war; und so jedesmal, wenn <h>\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8<\/h> im Verse steht, bedeutet es Grube; auch wenn kein Wasser darin ist, wird sie <h>\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8<\/h> genannt; Grube in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Er schor sich <h>\u05d5\u05d9\u05d2\u05dc\u05d7<\/h>,<\/strong> aus Ehrerbietung vor der Regierung (Bereschit Rabbah 89:9).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:15 Da sprach Pharao zu Joseph: Ich habe einen Traum gehabt, und niemand kann ihn deuten; nun habe ich aber von dir geh\u00f6rt, du brauchst einen Traum nur zu h\u00f6ren, dann kannst du ihn deuten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Du h\u00f6rst einen Traum an, um ihn zu deuten,<\/strong> du h\u00f6rst und verstehst einen Traum zu deuten.<br \/>\n<br \/><strong>Du h\u00f6rst <h>\u05ea\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b7\u05e2<\/h>,<\/strong> bedeutet verstehen und anh\u00f6ren; wie (42, 23) \u00bbJosef verstand\u00ab; (Deut. 28,49) \u00bbdessen Sprache du nicht verstehst\u00ab, verstehen in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:16 Da antwortete Joseph dem Pharao: Das steht nicht bei mir; Gott wird Pharao offenbaren, was ihm frommt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Fern von mir,<\/strong> die Weisheit ist nicht von mir, sondern Gott wird antworten, wird eine Antwort zum Wohle Pharaos in meinen Mund legen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:17 Da sprach Pharao zu Joseph: In meinem Traume, da stand ich am Ufer des Nils. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:18 Und aus dem Nil stiegen sieben K\u00fche heraus, mit feisten Leibern und von sch\u00f6ner Gestalt, und sie weideten im Riedgras. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:19 Und nach ihnen stiegen sieben andere K\u00fche heraus, elend und von sehr h\u00e4sslicher Gestalt und mit mageren Leibern; ich habe so h\u00e4ssliche im ganzen Lande \u00c4gypten noch nicht gesehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Mager,<\/strong> schwach; wie (II Sam. 13, 4), \u00bbwarum siehst du so schlecht aus\u00ab, bei Amnon.<br \/>\n<br \/><strong>Und leer an Fleisch <h>\u05d5\u05e8\u05e7\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05e9\u05e8<\/h>,<\/strong> \u00fcberall, wo <h>\u05e8\u05b7\u05e7\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> im Vers vorkommt, bedeutet es mangelhaft; in anderen Sprachen leer, entbl\u00f6\u00dft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:20 Und die mageren und h\u00e4sslichen K\u00fche fra\u00dfen die sieben ersten, die feisten K\u00fche. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:21 Und als sie in ihren Leib gekommen, war es nicht zu merken, dass sie in ihren Leib gekommen waren, und ihr Aussehen blieb h\u00e4sslich wie zuvor. Da wachte ich auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:22 Und ich sah ferner in meinem Traume sieben volle und sch\u00f6ne \u00c4hren an einem Halme emporsteigen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:23 Und sieben verdorrte, d\u00fcnne und vom Ostwind versengte \u00c4hren wuchsen nach ihnen empor. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Vertrocknet,<\/strong> <h>\u05e6\u05d5\u05bc\u05e0\u05b0\u05de\u05b8\u05d0<\/h> bedeutet im Aram\u00e4ischen Felsen; sie waren wie Holz, ohne Feuchtigkeit, und hart wie Stein; der Targum sagt <h>\u05e0\u05b8\u05e6\u05b8\u05df<\/h> <h>\u05dc\u05b8\u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05df<\/h> es war nichts an ihnen au\u00dfer der Bl\u00fcte, weil sie von den Samenk\u00f6rnern leer geworden waren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:24 Da verschlangen die d\u00fcnnen \u00c4hren die sieben sch\u00f6nen \u00c4hren. Und ich erz\u00e4hlte es den Schriftkundigen, aber niemand kann mir Bescheid geben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:25 Da sprach Joseph zu Pharao: Pharaos Traum ist nur einer. Was Gott tun will, das hat er Pharao verk\u00fcndet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:26 Die sieben sch\u00f6nen K\u00fche, das sind sieben Jahre, und auch die sieben sch\u00f6nen \u00c4hren sind sieben Jahre; es ist nur ein Traum. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Sieben Jahre\u2026 sieben Jahre,<\/strong> es sind im ganzen nur sieben; und dass der Traum wiederholt worden ist, bedeutet, dass die Sache bereit steht, wie er ihm am Ende sagt, \u00bbund dass der Traum wiederholt wurde\u2026\u00ab Bei den sieben guten Jahren steht \u00bb <h>\u05d4\u05d2\u05d9\u05d3<\/h>, hat Er Pharao verk\u00fcndet\u00ab, weil sie nahe waren; und bei den sieben Hungerjahren steht \u00bb<h>\u05d4\u05e8\u05d0\u05d4<\/h>, hat Er Pharao gezeigt\u00ab, weil die Sache noch fern und weit war; darum ist dabei der Ausdruck <h>\u05de\u05b7\u05e8\u05b0\u05d0\u05b6\u05d4<\/h> zeigen anzuwenden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:27 Auch die sieben mageren und h\u00e4sslichen K\u00fche, die nach ihnen herausstiegen, sind sieben Jahre, und ebenso die sieben leeren und vom Ostwind versengten \u00c4hren. Es werden sieben Jahre der Hungersnot sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:28 Das ist es, was ich Pharao gesagt; was Gott tun will, hat er Pharao gezeigt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:29 Siehe, es werden sieben Jahre kommen; da wird gro\u00dfer \u00dcberfluss im ganzen Lande \u00c4gypten herrschen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:30 Und nach ihnen werden sieben Jahre der Hungersnot eintreten, dass man ganz an den \u00dcberfluss im Lande \u00c4gypten vergessen wird; denn die Hungersnot wird das Land aufreiben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Und die ganze S\u00e4ttigung wird vergessen werden,<\/strong> das ist die Deutung f\u00fcr das Verschlingen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:31 Und man wird im Lande nichts von dem \u00dcberfluss merken infolge der Hungersnot, die kommen wird; denn sie wird sehr dr\u00fcckend sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Und die S\u00e4ttigung wird nicht mehr erkannt werden,<\/strong> das ist die Deutung von, es war nicht zu erkennen, dass sie in ihr Inneres gekommen waren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:32 Dass aber Pharao zweimal dasselbe tr\u00e4umte, das bedeutet, dass die Sache von Gott fest beschlossen ist, und Gott sie eilends ausf\u00fchren wird. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Bereit <h>\u05e0\u05b8\u05db\u05d5\u05b9\u05df<\/h>,<\/strong> vorbereitet.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:33 So ersehe sich denn Pharao einen klugen und weisen Mann und setze ihn \u00fcber das Land \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:34 Und Pharao sorge daf\u00fcr, Beamte \u00fcber das Land zu setzen, und lasse in den sieben Jahren des \u00dcberflusses den F\u00fcnften im Lande \u00c4gypten erheben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Und r\u00fcste aus <h>\u05d5\u05d7\u05de\u05e9<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, man r\u00fcste aus <h>\u05d5\u05b4\u05d9\u05d6\u05b8\u05e8\u05b5\u05d6<\/h>; ebenso (Ex. 13, 18), \u00bbausger\u00fcstet <h>\u05d5\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05bb\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:35 Und sie sollen die gesamten Vorr\u00e4te in den nun kommenden guten Jahren sammeln und das Getreide unter der Obhut Pharaos als Speisevorrat in den St\u00e4dten aufspeichern und aufbewahren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Alle Speise, <h>\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05db\u05dc<\/h> <h>\u05d0\u05b9\u05db\u05b6\u05dc<\/h><\/strong> ist ein Hauptwort, darum ist der Ton auf dem <h>\u05d0<\/h> und ist die zweite Silbe mit Patach-Katon (Segol) punktiert; wenn aber <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05db\u05b5\u05dc<\/h> ein Verb (Partizip) ist wie Levit. (7,25), \u00bbdenn jeder, der Fett isst <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05db\u05b5\u05dc<\/h>\u00ab, so ist der Ton auf der letzten Silbe (auf dem <h>\u05db<\/h>) und ist diese mit Kamez-Katon (Zere) punktiert.<br \/>\n<br \/><strong>Unter der Hand Pharaos,<\/strong> in seinem Besitze und in seinen Schatzkammern.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:36 Diese Vorr\u00e4te sollen dann f\u00fcr das Land aufbewahrt werden, f\u00fcr die sieben Jahre der Hungersnot, die im Lande \u00c4gypten sein werden, damit das Land nicht durch die Hungersnot zu Grunde gehe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Und die Speise,<\/strong> die aufgeh\u00e4uft wird, sei wie jedes andere Depot, das zur Erhaltung des Landes aufbewahrt wird.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:37 Und es gefiel die Rede dem Pharao und allen seinen Dienern. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:38 Und Pharao sprach zu seinen Dienern: Werden wir je einen finden, wie diesen, solch einen Mann, in dem der Geist Gottes ist? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>38. K\u00f6nnen wir gleich diesem finden <h>\u05d4\u05e0\u05de\u05e6\u05d0<\/h> <h>\u05db\u05d6\u05d4<\/h>,<\/strong> ebenso der Targum <h>\u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05bc\u05b7\u05d7<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05d3\u05b5\u05d9\u05df<\/h>; wenn wir gehen, ihn zu suchen, werden wir gleich ihm finden? <h>\u05d4\u05b2\u05e0\u05b4\u05de\u05b0\u05e6\u05b8\u05d0<\/h> ist eine Frage; und so jedes He, das am Anfang des Wortes steht und mit Chatof-Patach punktiert ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:39 Und Pharao sprach zu Joseph: Da dir Gott dies alles kundgetan, keiner also so klug und weise ist wie du, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>39. Ist keiner so einsichtig und weise wie du;<\/strong> wenn wir einen einsichtigen und weisen Mann suchen, wie du gesagt hast, so werden wir keinen gleich dir finden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:40 So sollst du \u00fcber mein Haus gesetzt sein, und deinem Befehle soll mein ganzes Volk sich f\u00fcgen; nur durch den Thron will ich gr\u00f6\u00dfer sein als du. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>40. Wird versorgt werden <h>\u05d9\u05e9\u05e7<\/h>,<\/strong> ern\u00e4hrt und erhalten werden <h>\u05d9\u05b4\u05ea\u05bc\u05b0\u05d6\u05b7\u05df<\/h>; alles, was mein Volk braucht, wird durch dich geschehen, wie (15, 2) \u00bbder Verwalter meines Hauses\u00ab, und wie (Ps. 2, 12) \u00bbr\u00fcstet euch mit Lauterkeit\u00ab; Versorgung in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Nur um den Thron,<\/strong> dass man mich K\u00f6nig nenne.<br \/>\n<br \/><strong>Thron <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05e1\u05b5\u05d0<\/h><\/strong> ist ein Ausdruck f\u00fcr die k\u00f6nigliche W\u00fcrde wie (I K\u00f6n. 1, 37), \u00bbund lasse seinen Thron gr\u00f6\u00dfer werden als den Thron meines Herrn, des K\u00f6nigs David\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:41 Und mit den Worten: Siehe, ich setze dich \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>41. Ich habe dich gesetzt <h>\u05e0\u05ea\u05ea\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05ea\u05da<\/h>,<\/strong> (Targum) ich habe dich eingesetzt <h>\u05de\u05b7\u05e0\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0<\/h>; dennoch bedeutetes auch geben, zu etwas machen, wie (Deut. 26,19), \u00bbdich zum h\u00f6chsten zu machen\u00ab; sowohl bei einer W\u00fcrde als auch bei einer Erniedrigung passt der Ausdruck <h>\u05e0\u05b0\u05ea\u05b4\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4<\/h>, wie (Maleachi 2, 9) \u00bbich habe euch verachtet und niedrig gemacht\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:42 Zog Pharao seinen Ring von seiner Hand und steckte ihn Joseph an die Hand; dann kleidete er ihn in Gew\u00e4nder von Byssus und legte ihm die goldene Kette um den Hals. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>42. Da nahm Pharao seinen Ring ab,<\/strong> das Verleihen des k\u00f6niglichen Ringes war f\u00fcr den, dem er ihn gab, ein Zeichen, dass er der zweite nach ihm an W\u00fcrde sei.<br \/>\n<br \/><strong>Gew\u00e4nder aus Byssus,<\/strong> war etwas Vornehmes in Mizraim.<br \/>\n<br \/><strong>Kette <h>\u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05d3<\/h>,<\/strong> Halskette; weil sie aus Ringen zusammengesetzt ist, wird sie <h>\u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> genannt; ebenso (Spr. 7,16) \u00bbmit Polstern habe ich meine Lagerst\u00e4tte belegt\u00ab, ich habe mein Lager mit Polstern \u00fcberzogen; in der Sprache der Mischna (Midot 1, 8) \u00bbvon Steinreihen eingefasst\u00ab; (Joma 43b) \u00bbauf der Steinreihe <h>\u05e8\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05d3<\/h> im Vorhof\u00ab, das ist der Steinboden <h>\u05e8\u05b4\u05e6\u05b0\u05e4\u05bc\u05b8\u05d4<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:43 Und er lie\u00df ihn in dem zweith\u00f6chsten seiner Staatswagen fahren, und man rief vor ihm aus: Auf die Kniee! So setzte er ihn \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>43. Im zweiten Wagen <h>\u05d1\u05de\u05e8\u05db\u05d1\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05de\u05e9\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> der zweite nach seinem Wagen, der nach dem seinigen kam.<br \/>\n<br \/>**<h>\u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05da\u05b0<\/h> **wie der Targum \u00fcbersetzt, <h>\u05d3\u05bc\u05b5\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05db\u05bc\u05b8\u05d0<\/h> dieser ist der Vater (Berater) des K\u00f6nigs; <h>\u05e8\u05b5\u05da\u05b0<\/h> bedeutet im Aram\u00e4ischen (R\u00f6mischen, rex) K\u00f6nig; im Abschnitt <h>\u05d4\u05e9\u05d5\u05ea\u05e4\u05d9\u05df<\/h> (Bawa Batra 4a) weder \u00bbK\u00f6nig noch K\u00f6nigssohn\u00ab; in den Worten der Aggada (Sifre Debarim 1:1) steht, R. Juda erkl\u00e4rte, <h>\u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05da\u05b0<\/h> das ist Josef, der ein Vater <h>\u05d0\u05b7\u05d1<\/h> an Weisheit und jung <h>\u05e8\u05b7\u05da\u05b0<\/h> an Jahren war; da sagte zu ihm Ben Durmaskit, wie lange noch kr\u00fcmmst du uns die Verse? <h>\u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05da\u05b0<\/h> ist ein Ausdruck f\u00fcr Knie <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05e8\u05b0\u05db\u05bc\u05b7\u05d9\u05dd<\/h> (aufs Knie); alle mussten unter seiner Hand (Macht) ein- und ausgehen, wie es hei\u00dft, \u00bbund er setzte ihn\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:44 Und Pharao sprach zu Joseph: Ich bin Pharao; doch ohne dich soll niemand im ganzen Lande \u00c4gypten seine Hand oder seinen Fu\u00df erheben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>44. Ich bin Pharao,<\/strong> ich habe die Macht in meiner Hand, ein Gesetz f\u00fcr mein Reich zu erlassen; und ich bestimme, dass keiner die Hand erhebe. <strong>Au\u00dfer dir,<\/strong> ohne deine Erlaubnis; andere Erkl\u00e4rung: ich bin Pharao, ich werde K\u00f6nig sein, und au\u00dfer dir\u2026 und das ist \u00e4hnlich dem Verse, nur um den Thron \u2026<br \/>\n<br \/><strong>Seine Hand<\/strong> (eine Waffe zu ergreifen) und seinen Fu\u00df (auf einem Pferde zu reiten), wie der Targum \u00fcbersetzt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:45 Und Pharao nannte Joseph Zaphenath-Paneach und gab ihm A\u00dfenath, die Tochter Poti- Pheras, des Priesters zu On, zur Frau. Und Joseph zog durch das Land \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>45. Zofnat Paneach <h>\u05e6\u05e4\u05e0\u05ea<\/h> <h>\u05e4\u05e2\u05e0\u05d7<\/h>,<\/strong> der das Verborgene erkl\u00e4rt; <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05e2\u05b0\u05e0\u05b5\u05d7\u05b7<\/h> kommt nicht wieder im Vers vor.<br \/>\n<br \/><strong>Potifera <h>\u05e4\u05d5\u05d8\u05d9<\/h> <h>\u05e4\u05e8\u05e2<\/h>,<\/strong> das ist Potifar, und er wurde Potifera genannt, weil er von selbst kastriert wurde, als er danach verlangte, Josef zu missbrauchen (Sota 13b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:46 Joseph war drei\u00dfig Jahre alt, als er vor Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, stand. Und Joseph ging von Pharao hinweg und durchzog das ganze Land \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:47 Das Land trug in den sieben Jahren des \u00dcberflusses haufenweise. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>47. Das Land brachte,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt (die Bewohner des Landes sammelten); der Ausdruck verliert dadurch nicht die Bedeutung von <h>\u05e2\u05e9\u05d4<\/h> machen.<br \/>\n<br \/><strong>H\u00e4ndevoll <h>\u05dc\u05e7\u05de\u05e6\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> Handvoll \u00fcber Handvoll sammelten sie nacheinander.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:48 Und er sammelte alle Vorr\u00e4te in den sieben Jahren, die im Lande \u00c4gypten eingetreten waren, und legte die Vorr\u00e4te in die St\u00e4dte; in jede Stadt legte er die Vorr\u00e4te von den Feldern, die rings um sie waren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>48. Die Speise von den Feldern der Stadt,<\/strong> die rings um sie lagen, legte er in sie; denn jedes Land bewahrt seine Fr\u00fcchte vor F\u00e4ulnis; man streut in das Getreide von dem Staube des Ortes, das bewahrt das Getreide vor dem Faulen (Bereschit Rabbah 90:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:49 Und Joseph speicherte Getreide auf, wie Sand am Meere, eine ungeheure Menge, so dass man zu z\u00e4hlen aufh\u00f6rte; denn es war nicht zu z\u00e4hlen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>49. Bis man aufh\u00f6rte zu z\u00e4hlen,<\/strong> bis der Z\u00e4hlende aufh\u00f6rte zu z\u00e4hlen; es ist dies ein kurzer Vers.<br \/>\n<br \/><strong>Denn es war unz\u00e4hlig <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05b5\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05e1\u05b0\u05e4\u05bc\u05b8\u05e8<\/h>,<\/strong> weil es unz\u00e4hlig war; dieses <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> bedeutet soviel wie <h>\u05d3\u05d4\u05d0<\/h> (weil).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:50 Und Joseph wurden, bevor noch das Jahr der Hungersnot kam, zwei S\u00f6hne geboren, die ihm A\u00dfenath, die Tochter des Poti-Phera, des Priesters zu On, gebar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>50. Bevor das Hungerjahr kam,<\/strong> von hier geht hervor, dass dem Menschen in Hungerjahren der Eheverkehr verboten ist (Taanit 11a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:51 Joseph nannte den Erstgeborenen Manasse (Menascheh); denn: \u00bbGott hat mich all mein Ungl\u00fcck und das ganze Haus meines Vaters vergessen lassen.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:52 Den zweiten nannte er Ephrajim, denn: \u00bbGott hat mich in dem Lande meines Elends fruchtbar gemacht.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:53 Die sieben Jahre des \u00dcberflusses im Lande \u00c4gypten gingen zu Ende. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:54 Und es begannen die sieben Jahre der Hungersnot, wie Joseph vorher gesagt hatte; und es war in allen L\u00e4ndern Hungersnot, im ganzen Lande \u00c4gypten aber war Brot. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">41:55 Als nun das ganze Land \u00c4gypten hungerte, da schrie das Volk zu Pharao nach Brot. Da sprach Pharao zu ganz \u00c4gypten: Gehet zu Joseph; was er euch sagen wird, das tut! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>55. Und es hungerte das ganze Land Mizraim,<\/strong> es faulte ihr Getreide, das sie aufgespeichert hatten, au\u00dfer dem von Josef (Bereschit Rabbah 91:5).<br \/>\n<br \/><strong>Was er euch sagen wird, sollt ihr tun;<\/strong> weil Josef zu ihnen sagte, sie sollten sich beschneiden; als sie dann zu Pharao kamen und sagten, so spricht er zu uns, antwortete ihnen Pharao, warum habt ihr kein Getreide aufgeh\u00e4uft; er hat euch doch vorausgesagt, dass Hungerjahre w\u00fcrden? Da sagen sie zu ihm, wir haben viel eingesammelt, aber es ist gefault; und Pharao sprach, wenn es so ist, so m\u00fcsst ihr alles tun, was er euch sagen wird; denn er hat \u00fcber das Getreide verh\u00e4ngt, dass es faulte; wie wird es sein, wenn er \u00fcber uns verh\u00e4ngt, das wir sterben! (Bereschit Rabbah 91:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:56 Die Hungersnot aber war auf der ganzen Erde. Und Joseph \u00f6ffnete alle Vorratsh\u00e4user und verkaufte den Agyptern Getreide; denn stark war die Hungersnot im Lande \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>56. Auf der ganzen Fl\u00e4che des Landes;<\/strong> wen versteht man unter <h>\u05e4\u05bc\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5<\/h>? Die Reichen (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Alles, worin war,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, worin Getreide war.<br \/>\n<br \/><strong>Und er verkaufte an Mizraim,<\/strong> <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05d1\u05b6\u05e8<\/h> bedeutet sowohl verkaufen als auch kaufen; hier bedeutet es verkaufen; (42,2), \u00bbkaufet uns etwas Speise <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab, bedeutet es erwerben; sage aber nicht, es sei nur bei Getreide so; denn auch bei Wein und Milch finden wir (Jes. 55, 1), \u00bbgeht, kaufet ohne Silber und ohne Kaufpreis Wein und Milch\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">41:57 Und von \u00fcberall her kam man nach \u00c4gypten, um bei Joseph Getreide zu kaufen; denn \u00fcberall war die Hungersnot stark. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>57. Und das ganze Land kam nach Mizraim zu Josef, um Getreide zu kaufen;<\/strong> wenn du aber die Reihenfolge der Worte erkl\u00e4ren wolltest, so wie sie steht, so m\u00fcsste es hei\u00dfen, um von Josef zu kaufen.<\/p>\n<h2>Kapitel 42<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:1 Als Jakob sah, dass in \u00c4gypten Getreide feil war, sprach er zu seinen S\u00f6hnen. Was seht ihr einander an? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>42, 1. Jaakob sah, dass in Mizraim Getreide vorhanden war;<\/strong> auf welche Weise sah er es? Er sah es doch nicht; sondern er h\u00f6rte es, so hei\u00dft es, (V. 2) \u00bbsiehe, ich habe geh\u00f6rt\u2026\u00ab was bedeutet also, er sah? Er sah mit prophetischem Blick, das er noch <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05d1\u05b6\u05e8<\/h> Hoffnung in Mizraim hatte; es war aber keine vollkommene Prophetie, die ihm deutlich mitteilte, das Josef gemeint sei (Bereschit Rabbah 91:6).<br \/>\n<br \/><strong>Warum last ihr euch ansehen <h>\u05dc\u05b8\u05de\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> warum zeigt ihr euch vor den S\u00f6hnen Jischmaels und den S\u00f6hnen Esaws, als ob ihr satt w\u00e4ret? In jenem Jahre hatten sie noch Getreide (Taanit 10b). (Mir scheint der einfache Sinn zu sein, \u00bbwarum last ihr euch ansehen\u00ab, warum sollen alle euch betrachten und sich \u00fcber euch wundern, das ihr keine Speise f\u00fcr euch suchet, bevor das zu Ende gegangen ist, was in eurer Hand ist?) Aus dem Munde anderer habe ich geh\u00f6rt, der Ausdruck bedeute mager werden, warum wollt ihr durch den Hunger mager werden; \u00e4hnlich kommt vor (Spr. 11, 25), \u00bbwer erquickt, wird selbst erquickt\u00ab (also <h>\u05ea\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0\u05d5\u05bc<\/h> Hitpael wie der Piel das Gegenteil der Wurzel bedeutend. In Berlin. Ausgabe: (Job 33, 21) sein Fleisch schwindet von Magerkeit, und seine Knochen sind blo\u00df, unansehnlich).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:2 Und er sprach: Seht, ich habe geh\u00f6rt, dass in \u00c4gypten Getreide feil ist; so zieht denn hinab und kauft uns dort Getreide, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Zieht dorthin hinab <h>\u05e8\u05d3\u05d5<\/h> <h>\u05e9\u05de\u05d4<\/h>,<\/strong> und er sagte nicht, gehet <h>\u05dc\u05b0\u05db\u05d5\u05bc<\/h>; das war eine Andeutung f\u00fcr die 210 Jahre, die sie \u00c4gypten dienstbar waren, gleich dem Zahlenwert von <h>\u05e8\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc<\/h> (Bereschit Rabbah 91:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:3 Da zogen zehn von den Br\u00fcdern Josephs hinab, um in \u00c4gypten Getreide einzukaufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Da zogen die Br\u00fcder Josefs hinab,<\/strong> und er schreibt nicht, die S\u00f6hne Jaakobs; das lehrt, das sie seinen Verkauf bereuten und ihr Herz darauf richteten, ihm Bruderliebe zu erweisen und ihn mit jeder Geldsumme zu befreien, die man ihnen auferlegen w\u00fcrde (Tanchuma 8).<br \/>\n<br \/><strong>Zehn,<\/strong> was will uns das lehren; es steht doch, und Binjamin, den Bruder Josefs, schickte er nicht? Nur, was die Bruderliebe anlangt, waren sie in zehn geteilt; denn es war nicht die Liebe aller und der Hass aller gegen ihn gleich, aber was den Einkauf von Getreide anlangte, waren sie alle einm\u00fctig (Bereschit Rabbah 91:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:4 Benjami aber, Josephs Bruder, lie\u00df Jakob nicht mit seinen Br\u00fcdern gehen, denn er dachte, es k\u00f6nnte ihn ein Ungl\u00fcck treffen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Das ihn kein Unfall treffe,<\/strong> aber im Hause w\u00fcrde ihn kein Unfall treffen, sagt R. Elieser b. Jaakob; von hier lernen wir, das der Ankl\u00e4ger in der Stunde der Gefahr anklagt (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:5 So kamen unter denen, die hinstr\u00f6mten, auch die S\u00f6hne Israels, um Getreide einzukaufen; denn im Lande Kanaan war Hungersnot. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Inmitten der Kommenden,<\/strong> sie verbargen sich, dass man sie nicht erkenne, weil ihr Vater ihnen befohlen hatte, sie sollten sich nicht alle in einem Tore sehen lassen, sondern jeder solle durch ein besonders Tor in die Stadt gehen, damit nicht das b\u00f6se Auge etwas \u00fcber sie verm\u00f6chte; denn sie waren alle sch\u00f6n und alle Helden (Tanchuma Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:6 Joseph aber war Herr im Lande, er verkaufte allen Leuten Getreide. Und die Br\u00fcder Josephs kamen hin und warfen sich vor ihm mit dem Angesicht zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Und b\u00fcckten sich vor ihm aufs Angesicht <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05d5\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05e4\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>,<\/strong> sie warfen sich vor ihm aufs Angesicht nieder; und so ist unter jeder <h>\u05d4\u05b4\u05e9\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05d5\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> das Ausbreiten von Armen und F\u00fcssen zu verstehen (Megillah 22b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:7 Als nun Joseph seine Br\u00fcder sah, erkannte er sie; er stellte sich aber fremd gegen sie, und redete mit ihnen hart. Er fragte sie: Wo kommt ihr her? Da antworteten sie: Aus dem Lande Kanaan, um Lebensmittel einzukaufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Er stellte sich ihnen fremd,<\/strong> er wurde f\u00fcr sie wie ein Fremder durch seine Worte, indem er hart mit ihnen redete (Bereschit Rabbah 91:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:8 Joseph also erkannte seine Br\u00fcder, sie aber erkannten ihn nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Da erkannte Josef,<\/strong> weil er sie verlassen hatte, als ihnen schon ein Bart gewachsen war.<br \/>\n<br \/><strong>Und sie erkannten ihn nicht,<\/strong> weil er von ihnen ohne Bartwuchs weggegangen war und jetzt im Bartwuchs vor sie hintrat (Bereschit Rabbah Ketubot 27b); der aggadische Midrasch sagt, Josef erkannte seine Br\u00fcder, als sie in seine Hand gegeben waren, erkannte er, das es seine Br\u00fcder waren, und er erbarmte sich \u00fcber sie; sie aber hatten ihn nicht erkannt, als er in ihre Hand gefallen war, ihm Bruderliebe zu erweisen (Bereschit Rabbah 91:7). <\/p>\n<p><font size=\"5\">42:9 Da erinnerte sich Joseph der Tr\u00e4ume, die er von ihnen getr\u00e4umt hatte, und sprach zu ihnen: Kundschafter seid ihr; ihr seid hergekommen, um die Schw\u00e4che des Landes zu ersp\u00e4hen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Die er von ihnen getr\u00e4umt hatte,<\/strong> \u00fcber sie, und w\u00fcste, das sie in Erf\u00fcllung gegangen waren; denn sie hatten sich vor ihm geb\u00fcckt.<br \/>\n<br \/><strong>Die Bl\u00f6se des Landes <h>\u05e2\u05b6\u05e8\u05b0\u05d5\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5<\/h>,<\/strong> das Ungesch\u00fctzte des Landes, von wo aus es leicht einzunehmen ist; wie (Levit. 20, 18), \u00bbihre Quelle hat er entbl\u00f6\u00dft\u00ab, und wie (Jech. 16, 7), \u00bbnackt und blo\u00df\u00ab; und so \u00fcberall im Vers bedeutet <h>\u05e2\u05b6\u05e8\u05b0\u05d5\u05b8\u05d4<\/h> Bl\u00f6\u00dfe; der Targum Onkelos sagt <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05d3\u05b0\u05e7\u05b8\u05d0<\/h> den Ritz des Landes, wie <h>\u05d1\u05bc\u05b6\u05d3\u05b6\u05e7<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea<\/h> (II K\u00f6n. 12, 6) Rissiges am Hause; aber er hat damit nicht genau nach dem Ausdruck des Verses erkl\u00e4rt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:10 Sie antworteten: Nicht doch, Herr! deine Diener sind hergekommen, um Lebensmittel einzukaufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Nicht, mein Herr,<\/strong> sprich nicht so; denn deine Knechte sind gekommen, Speise zu kaufen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:11 Wir sind alle S\u00f6hne eines Mannes, wir sind ehrliche Leute, niemals sind deine Diener Kundschafter gewesen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Wir alle sind die S\u00f6hne eines Mannes,<\/strong> es leuchtete in ihnen prophetischer Geist, das sie ihn zu sich miteinschlossen, das auch er der Sohn ihres Vaters sei (Bereschit Rabbah 91:7).<br \/>\n<br \/><strong>Rechtschaffen <h>\u05db\u05e0\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> wahrhaft, wie (Ex. 10, 29), \u00bbdu hast recht <h>\u05db\u05df<\/h> gesprochen\u00ab; (Num. 27, 7) \u00bbrecht <h>\u05db\u05df<\/h> sprechen die T\u00f6chter von Zlafchad\u00ab; (Jes. 16, 6) \u00bbsein \u00dcbermut, nicht recht <h>\u05dc\u05d0\u05be\u05db\u05df<\/h> haben seine M\u00e4nner (gehandelt)\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:12 Er aber sprach zu ihnen. Nein, ihr seid hergekommen, um die Schw\u00e4che des Landes zu ersp\u00e4hen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Sondern die Bl\u00f6se des Landes zu sehen, seid ihr gekommen;<\/strong> denn, siehe, ihr seid durch zehn Stadttore hereingekommen, warum seid ihr nicht durch ein Tor gekommen? (Bereschit Rabbah 91:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:13 Da sprachen sie: Wir, deine Diener, sind zw\u00f6lf Br\u00fcder, S\u00f6hne eines Mannes im Lande Kanaan; der J\u00fcngste ist zur Zeit bei unserm Vater, und einer ist verschollen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Sie sagten, zw\u00f6lf sind deine Knechte<\/strong>\u2026 und wegen jenes einen, der nicht mehr ist, haben wir uns in der Stadt zerstreut, um ihn zu suchen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:14 Da sprach Joseph zu ihnen. Es ist so, wie ich euch gesagt habe: Kundschafter seid ihr! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Das ist, was ich gesprochen habe,<\/strong> das Wort, das ich gesprochen, das ihr Kundschafter seid, ist die Wahrheit und das Richtige; das ist nach dem einfachen Sinn; der Midrasch dazu sagt, er sprach zu ihnen, und wenn ihr ihn gefunden h\u00e4ttet und man von euch viel Geld verlangt h\u00e4tte, h\u00e4ttet ihr ihn doch ausgel\u00f6st? Sie sagten, ja. Da fragte er sie, und wenn man zu euch gesagt h\u00e4tte, man w\u00fcrde ihn f\u00fcr kein Geld zur\u00fcckgeben, was h\u00e4ttet ihr dann getan? Sie antworteten, dazu sind wir gekommen, zu t\u00f6ten oder get\u00f6tet zu werden. Da sprach er, das ist, was ich zu euch gesagt habe, ihr seid gekommen, die Leute der Stadt zu t\u00f6ten; ich sehe in meinem Zauberbecher, das zwei von euch die gro\u00dfe Stadt Schechem zerst\u00f6rt haben (Bereschit Rabbah 91:7).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:15 Dadurch sollt ihr gepr\u00fcft werden: beim Leben Pharaos, ihr werdet nicht eher von hier weggehen, als bis euer j\u00fcngster Bruder hierhergekommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Beim Leben Pharaos,<\/strong> wenn Pharao leben wird; wenn er einen Scheinschwur aussprach, schwor er beim Leben Pharaos (Bereschit Rabbah 91:7).<br \/>\n<br \/><strong>Ihr sollt nicht von hier Weggehen,<\/strong> von diesem Orte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:16 Schickt einen von euch dass er euren Bruder hole, ihr aber bleibt gefangen. So sollen eure Worte gepr\u00fcft werden, ob ihr die Wahrheit gesprochen; wenn aber nicht, beim Leben Pharaos, dann seid ihr Kundschafter! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Ob Wahrheit bei euch ist <h>\u05d4\u05b7\u05d0\u05b1\u05de\u05b6\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05b4\u05ea\u05bc\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h>;<\/strong> bedeutet = <h>\u05d0\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05de\u05ea<\/h>, darum ist das He wie bei einer Frage mit Patach punktiert; und wenn ihr ihn nicht bringt, beim Leben Pharaos, dann seid ihr Kundschafter.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:17 Und er hielt sie drei Tage lang in Verhaft. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Gewahrsam <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b8\u05e8<\/h>,<\/strong> Gef\u00e4ngnis.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:18 Am dritten Tage sprach Joseph zu ihnen: Folgendes tut, und ihr werdet am Leben bleiben; denn ich bin gottesf\u00fcrchtig. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:19 Wenn ihr ehrliche Leute seid, so bleibe einer von euch Br\u00fcdern in eurem bisherigen Gef\u00e4ngnisse eingesperrt, ihr aber ziehet hin und bringt das Getreide heim, das ihr f\u00fcr den Hunger eurer Familien gekauft. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. In eurem Gewahrsam,<\/strong> indem ihr jetzt eingeschlossen seid.<br \/>\n<br \/><strong>Und ihr geht und bringet<\/strong> in das Haus eueres Vaters.<br \/>\n<br \/><strong>Getreide f\u00fcr den Hunger euerer Familien,<\/strong> was ihr f\u00fcr den Hunger der Leute euerer H\u00e4user gekauft habt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:20 Dann bringt euren j\u00fcngsten Bruder zu mir her, damit eure Worte sich bewahrheiten, und ihr nicht sterbet. Und sie taten also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Dass eure Worte als wahr befunden werden,<\/strong> <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05d0\u05b8\u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc<\/h> dass sie sich bewahrheiten und best\u00e4tigen; wie (Num. 5, 22), \u00bbes ist wahr <h>\u05d0\u05de\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05de\u05df<\/h>\u00ab; und wie (I K\u00f6n. 8, 26), \u00bbm\u00f6ge dein Wort in Erf\u00fcllung gehen <h>\u05d9\u05d0\u05de\u05df<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:21 Da sprachen sie einer zum andern: Seht ihr, jetzt m\u00fcssen wir es b\u00fc\u00dfen, was wir an unserm Bruder getan, dass wir seine Seelenqual mit ansahen und nicht auf ihn h\u00f6rten, als er uns um Gnade bat; darum ist solche Qual \u00fcber uns gekommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. In Wahrheit <h>\u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc<\/h>,<\/strong> wie der Targum sagt <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e7\u05d5\u05bc\u05e9\u05b0\u05d8\u05b8\u05d0<\/h>, in Wirklichkeit; im Bereschit Rabbah 91:8 habe ich gesehen, in der Sprache von S\u00fcdpal\u00e4stina ist <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05b7\u05dd<\/h> = <h>\u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc<\/h> in Wahrheit.<br \/>\n<br \/><strong>Ist uns zugekommen <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h>,<\/strong> der Ton ist auf dem <h>\u05d1<\/h>, der ersten Silbe, weil es die Form der Vergangenheit ist, ist bereits gekommen, der Targum dazu ist <h>\u05d0\u05b8\u05ea\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0<\/h>, ist uns zugekommen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:22 Da entgegnete ihnen Ruben: Habe ich es auch nicht gleich gesagt; vers\u00fcndiget euch nicht an dem Kinde!? ihr aber wolltet nicht h\u00f6ren. Seht, darum wird sein Blut jetzt gefordert. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Und auch sein Blut,<\/strong> jedes <h>\u05d0\u05b6\u05ea<\/h> und <h>\u05d2\u05b7\u05dd<\/h> f\u00fcgt etwas hinzu, sein Blut und auch das Blut seines greisen Vaters (Bereschit Rabbah 91:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:23 Sie wussten aber nicht, dass Joseph sie verstand; denn er redete mit ihnen durch einen Dolmetscher. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Und sie wussten nicht, dass Josef es verstand,<\/strong> ihre Sprache verstand; denn in seiner Gegenwart sprachen sie so.<br \/>\n<br \/><strong>Denn der Dolmetscher war zwischen ihnen;<\/strong> denn, wenn sie mit ihm sprachen, war der Dolmetscher zwischen ihnen, der Hebr\u00e4isch und \u00c4gyptisch verstand, und \u00fcbersetzte ihre Worte vor Josef und Josefs Worte vor ihnen; darum glaubten sie, Josef verstehe nicht Hebr\u00e4isch.<br \/>\n<br \/><strong>Der Dolmetscher,<\/strong> es war sein Sohn Menasche (Bereschit Rabbah 91:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:24 Und er wandte sich von ihnen ab und weinte, dann ging er wieder zu ihnen und redete mit ihnen; darauf nahm er den Simon aus ihrer Mitte und lie\u00df ihn vor ihren Augen binden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Er wandte sich von ihnen ab,<\/strong> er entfernte sich von ihnen, damit sie ihn nicht weinen s\u00e4hen.<br \/>\n<br \/><strong>Und weinte,<\/strong> weil er h\u00f6rte, dass sie bereuten.<br \/>\n<br \/><strong>Schimon,<\/strong> er hatte ihn in die Grube geworfen, er hatte zu Levi gesagte, siehe, der Mann der Tr\u00e4ume dort kommt; andere Erkl\u00e4rung: Josef wollte ihn von Levi trennen, damit sie sich nicht zusammen berieten, ihn zu t\u00f6ten (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Und er band ihn vor ihren Augen,<\/strong> er band ihn nur vor ihren Augen; als sie aber hinausgegangen waren, machte er ihn wieder frei und lie\u00df ihm Speise und Trank reichen (Bereschit Rabbah 91:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:25 Dann befahl Joseph, dass man ihre Beh\u00e4lter mit Getreide f\u00fclle und ihr Geld wieder hineinlege, jedem in seinen Sack, und ihnen auch Zehrung f\u00fcr die Reise mitgebe. Und man that ihnen also. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:26 Sie luden das gekaufte Getreide auf ihre Esel und zogen von dannen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:27 In der Herberge aber \u00f6ffnete einer seinen Sack, um seinem Esel Futter zu geben; da sah er sein Geld obenauf in seinem Getreidesack liegen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Da \u00f6ffnete der eine <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3<\/h>,<\/strong> Levi, der allein <h>\u05d9\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05d3<\/h> geblieben war, ohne Schimon, seinen Gef\u00e4hrten.<br \/>\n<br \/><strong>In der Herberge <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05de\u05b8\u05dc\u05d5\u05b9\u05df<\/h>,<\/strong> an dem Orte, wo sie \u00fcber Nacht blieben.<br \/>\n<br \/><strong>Seines Sackes<\/strong> = <h>\u05e9\u05e7<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:28 Da sprach er zu seinen Br\u00fcdern: Man hat mir mein Geld wiedergegeben! \u2014 da liegt es in meinem Getreidesack! Da stand ihnen das Herz still, und zitternd sprachen sie einer zum andern: Was hat uns Gott da angetan? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Und siehe, es ist auch in meinem Sacke,<\/strong> auch das Silber ist darin beim Getreide.<br \/>\n<br \/><strong>Was hat uns da Gott getan,<\/strong> uns in diese Verleumdung zu bringen; denn es ist nur darum wieder hineingelegt worden, um uns zu verleumden.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:29 Und sie kamen zu ihrem Vater Jakob in das Land Kanaan und berichteten ihm alles, was ihnen begegnet war, und sprachen: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:30 Ein Mann, es war der Herr des Landes, der hat hart mit uns geredet und behauptete, wir wollten das Land auskundschaften. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:31 Wir entgegneten ihm: Wir sind ehrliche Leute, niemals sind wir Kundschafter gewesen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:32 Wir sind zw\u00f6lf Br\u00fcder, S\u00f6hne eines Vaters; einer ist verschollen, und der J\u00fcngste ist zur Zeit bei unserm Vater im Lande Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:33 Da sprach zu uns jener Mann, der Herr des Landes: Daran will ich erkennen, ob ihr ehrliche Leute seid; einen von euch Br\u00fcdern lasset bei mir, und was ihr f\u00fcr den Hunger eurer Familien braucht, das nehmet mit und ziehet hin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:34 Dann bringt euren j\u00fcngsten Bruder zu mir her; daran will ich erkennen, dass ihr keine Kundschafter, dass ihr ehrliche Leute seid. Ich gebe euch dann euren Bruder frei, und ihr k\u00f6nnt im Lande umherziehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Und das Land k\u00f6nnt ihr durchziehen;<\/strong> in ihm umherziehen; und \u00fcberall ist der Ausdruck <h>\u05e1\u05d5\u05b9\u05d7\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> und <h>\u05e1\u05b0\u05d7\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> (Kaufleute und Ware) so zu erkl\u00e4ren, weil sie sich bem\u00fchen und nach Ware umherziehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:35 Als sie nun ihre S\u00e4cke ausleerten, da fand jeder seinen Geldbeutel in seinem Sacke. Und wie sie mit ihrem Vater die Geldbeutel sahen, da gerieten sie in Furcht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>35. Das B\u00fcndel seines Geldes <h>\u05e6\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05e8<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05e1\u05b0\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9<\/h>,<\/strong> das eingebundene Geld.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:36 Und ihr Vater Jakob sprach zu ihnen: Ihr raubt mir meine Kinder! Joseph ist hin, und Simon ist hin, nun wollt ihr auch Benjamin nehmen! Mich trifft dies alles! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>36. Mich habt ihr der Kinder beraubt,<\/strong> das lehrt, dass er sie im Verdacht hatte, sie k\u00f6nnten ihn umgebracht oder verkauft haben wie Josef (Bereschit Rabbah 91:9).<br \/>\n<br \/><strong>Ihr habt der Kinder beraubt,<\/strong> wem Kinder genommen werden, wird <h>\u05e9\u05c1\u05b7\u05db\u05bc\u05d5\u05bc\u05dc<\/h> genannt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">42:37 Da antwortete Ruben seinem Vater: Meine beiden S\u00f6hne sollst du t\u00f6ten, wenn ich ihn dir nicht wiederbringe; vertraue ihn mir an, ich werde ihn dir wieder zur\u00fcckbringen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">42:38 Er aber sprach: Mein Sohn soll nicht mit euch hinabziehen! sein Bruder ist tot, und er allein ist \u00fcbrig; wenn ihn ein Ungl\u00fcck tr\u00e4fe auf dem Wege, den ihr ziehet, so w\u00fcrdet ihr mein graues Haupt mit Kummer in die Gruft fahren lassen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>38. Mein Sohn soll nicht mit euch hinabziehen,<\/strong> er nahm Rubens Worte nicht an, indem er sagte, dieser ist ein t\u00f6richter Erstgeborener; er sagt, es solle seine Kinder t\u00f6ten; sind es denn nur seine Kinder und nicht auch meine Kinder! (Bereschit Rabbah 91:9)<\/p>\n<h2>Kapitel 43<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:1 Die Hungersnot blieb aber dr\u00fcckend im Lande. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:2 Und als sie nun das eingekaufte Getreide, das sie von \u00c4gypten mitgebracht, aufgezehrt hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Geht wieder hin, kauft uns etwas Lebensmittel ein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>43, 2. Als sie vollendet hatten;<\/strong> Juda sagte zu ihnen, wartet auf den Greis, bis das Brot im Hause zu Ende gegangen ist (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Als sie vollendet hatten <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> Targ. <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b5\u05e6\u05b4\u05d9\u05d0\u05d5\u05bc<\/h>; wer aber \u00fcbersetzt <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05e1\u05b7\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05e7\u05d5\u05bc<\/h>, \u00bbals sie gen\u00fcgend\u2026 hatten\u00ab, irrt sich; 24,22 \u00bbals die Kamele gen\u00fcgend getrunken hatten\u00ab, wird \u00fcbersetzt <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05e1\u05b7\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05e7\u05d5\u05bc<\/h>; wenn sie n\u00e4mlich genug getrunken haben, so ist das die Vollendung ihres Trinkens; aber hier, \u00bbwenn sie vollendet haben zu essen\u00ab, so bedeutet das, wenn die Speise zu Ende gegangen ist; und es ist zu \u00fcbersetzen <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b5\u05e6\u05b4\u05d9\u05d0\u05d5\u05bc<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:3 Da antwortete ihm Juda. Der Mann hat uns wiederholt gewarnt, er hat gesagt: Ihr d\u00fcrft mir nicht vor die Augen kommen, wenn euer Bruder nicht bei euch ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Hat uns verwarnt <h>\u05d4\u05b8\u05e2\u05b5\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05b5\u05e2\u05b4\u05d9\u05d3<\/h>,<\/strong> ist ein Ausdruck f\u00fcr Verwarnung, weil eine Verwarnung gew\u00f6hnlich vor Zeugen <h>\u05e2\u05b5\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> geschieht; ebenso (Jer. 11, 7), \u00bbich habe euere V\u00e4ter verwarnt\u00ab; (Ex. 19, 21) \u00bbgeh hinab, verwarne das Volk\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, wenn nicht euer Bruder bei euch ist,<\/strong> ihr sollt mich nicht sehen, <h>\u05d1\u05dc\u05d0<\/h> = <h>\u05d1\u05dc\u05ea\u05d9<\/h> wenn nicht euer Bruder bei euch ist. Onkelos \u00fcbersetzt <h>\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05db\u05d3<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d5\u05db\u05d5\u05df<\/h> <h>\u05e2\u05de\u05db\u05d5\u05df<\/h> nur, wenn euer Bruder bei euch ist, und hat die Sache dem Zusammenhang nach wiedergegeben, aber nicht genau nach dem Ausdruck des Verses \u00fcbersetzt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:4 L\u00e4sst du unsern Bruder mit uns gehen, so ziehen wir hinab und kaufen dir Lebensmittel ein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:5 L\u00e4sst du ihn aber nicht mitgehen, so ziehen wir nicht hinab; denn der Mann hat uns gesagt: Ihr sollt mir nicht vor die Augen kommen, wenn euer Bruder nicht bei euch ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:6 Da sprach Israel: Warum habt ihr mir das zu Leide getan und dem Manne gesagt, dass ihr noch einen Bruder habt?! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:7 Sie antworteten: Der Mann hat uns ja ausgefragt, \u00fcber uns selbst und \u00fcber unsre Verwandten; er fragte: Lebt euer Vater noch? habt ihr noch einen Bruder? und wir gaben auf diese Fragen die richtige Antwort. Konnten wir denn wissen, dass er sagen w\u00fcrde: Bringt euren Bruder mit? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Nach uns und unserer Familie <h>\u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05dc\u05b7\u05d3\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> unserer Verwandtschaft; der Midrasch sagt, selbst das Holz, aus dem unsere Wiegen hergestellt waren, konnte er uns angeben (Bereschit Rabbah 91:10).<br \/>\n<br \/><strong>Und wir erz\u00e4hlten ihm,<\/strong> dass wir noch einen Vater und einen Bruder h\u00e4tten.<br \/>\n<br \/><strong>Auf Grund dieser Worte,<\/strong> auf Grund seiner Fragen, die er an uns richtete, waren wir gezwungen, ihm zu berichten.<br \/>\n<br \/><strong>Dass er sagen w\u00fcrde <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05b9\u05d0\u05de\u05b7\u05e8<\/h>,<\/strong> das Wort <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> hat auch die Bedeutung von <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h>, und <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h> hat auch die Bedeutung von <h>\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h>, und wir haben hier einen Gebrauch von den vier Anwendungen, die <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> hat, n\u00e4mlich <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h>; denn dieses <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> ist = <h>\u05d0\u05b4\u05dd<\/h>; wie (24, 33), \u00bbbis <h>\u05e2\u05d3<\/h> <h>\u05d0\u05dd<\/h> dass ich meine Worte gesprochen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:8 Und Juda sprach zu seinem Vater Israel: Lass den Knaben mit mir gehen; dann wollen wir uns aufmachen und ziehen, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben, wir und du und unsere Kinder! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Dass wir leben,<\/strong> es leuchtete in ihm prophetischer Geist; durch diesen Weg wird dein Geist aufleben; so hei\u00dft es (45, 27), \u00bbda lebte der Geist ihres Vaters Jaakob auf\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und nicht sterben,<\/strong> durch Hunger; was Binjamin anlangt, ist es zweifelhaft, ob er festgehalten oder nicht festgehalten werden wird; wir aber sterben sicher alle durch Hunger, wenn wir nicht gehen; es ist darum besser, dass du den Zweifel l\u00e4sst und das Sichere ergreifst (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:9 Ich b\u00fcrge f\u00fcr ihn, von mir magst du ihn fordern! Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe und vor dich hinstelle, so will ich mein Leben lang vor dir als S\u00fcnder dastehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und ihn vor dich hinstelle,<\/strong> dass ich ihn nicht tot zu dir bringe, sondern lebend.<br \/>\n<br \/><strong>So habe ich gegen dich ges\u00fcndigt f\u00fcr alle Tage,<\/strong> auch in der zuk\u00fcnftigen Welt (Bereschit Rabbah 91:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:10 H\u00e4tten wir nicht so lange ges\u00e4umt, wir w\u00e4ren schon zweimal wieder zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Wenn wir nicht gez\u00f6gert h\u00e4tten,<\/strong> durch dich, so w\u00e4ren wir bereits mit Schimon zur\u00fcckgekehrt, und du h\u00e4ttest dich nicht alle diese Tage gegr\u00e4mt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:11 Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Wenn es denn sein muss, so tut dies: Nehmet von den Erzeugnissen des Landes in euren Beh\u00e4ltern mit und bringet dem Manne ein Geschenk; etwas Balsam, etwas Honig, Gew\u00fcrze und Lotus, Pistazien und Mandeln. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Wenn es denn so ist <h>\u05d0\u05b5\u05d9\u05e4\u05d5\u05b9\u05d0<\/h>,<\/strong> ist ein Ausdruck, der im Hebr\u00e4ischen hinzugef\u00fcgt wird, um damit einen ganzen Satz wiederzugeben; wenn ich also gezwungen bin, das zu tun, dass ich ihn mit euch schicke, so muss ich mich bem\u00fchen und suchen \u00bbwie\u00ab <h>\u05d0\u05b7\u05d9\u05b5\u05d4<\/h> ich euch \u00bbhier\u00ab <h>\u05e4\u05b9\u05d4<\/h> ein Mittel und einen Rat geben kann; und ich sage darum tuet das.<br \/>\n<br \/><strong>Vom Besten des Landes <h>\u05de\u05b4\u05d6\u05b4\u05de\u05b0\u05e8\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5<\/h>,<\/strong> Onkelos \u00fcbersetzt vom Ger\u00fchmten im Lande, wor\u00fcber alle singen, wenn es in die Welt kommt (Bereschit Rabbah 91:11)<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05e0\u05b0\u05db\u05b9\u05d0\u05ea<\/h><\/strong> Wachs (Bereschit Rabbah 91:11).<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05d8\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h><\/strong> ich wei\u00df nicht, was es ist; im W\u00f6rterbuch von R. Machir habe ich gesehen pistaces; mir scheint, es sind Pfirsiche.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:12 Nehmet auch den doppelten Betrag mit; das Geld, das man oben in eure Getreides\u00e4cke zur\u00fcckgelegt, sollt ihr wieder mitnehmen, vielleicht war es ein Versehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Und doppeltes Geld <h>\u05d5\u05db\u05e1\u05e3<\/h> <h>\u05de\u05e9\u05e0\u05d4<\/h>,<\/strong> das Doppelte vom Fr\u00fcheren.<br \/>\n<br \/><strong>Nehmt mit,<\/strong> um Speise zu kaufen; vielleicht ist der Preis gestiegen (Bereschit Rabbah 91:11).<br \/>\n<br \/><strong>Vielleicht ist es ein Versehen,<\/strong> vielleicht hat es der Verwalter des Hauses aus Versehen vergessen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:13 Und nehmt euren Bruder mit und macht euch auf und kehrt zu dem Manne zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:14 Und Gott, der Allm\u00e4chtige, lasse euch bei dem Manne Erbarmen finden, dass er euch euren andern Bruder und den Benjamin wieder mitgebe. Und ich \u2014 soll ich einmal meine Kinder verlieren, so mag es sein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Und der allm\u00e4chtige Gott,<\/strong> nun fehlt euch nur noch das Gebet; so will ich f\u00fcr euch beten (Bereschit Rabbah 91:11).<br \/>\n<br \/><strong>Der allm\u00e4chtige Gott <h>\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b6\u05d3\u05b7\u05d9<\/h>,<\/strong> der die Macht hat, Sein Erbarmen zu verleihen, und in dessen Hand die Macht und das Verm\u00f6gen ist, solches finden zu lassen, Er lasse euch Erbarmen finden; dies ist die einfache Erkl\u00e4rung; der Midrasch sagt dazu, Er, der zur Welt einst \u00bbGenug!\u00ab sprach, wird auch \u00bbGenug!\u00ab sagen zu meinen Bedr\u00e4ngnissen; denn ich hatte keine Ruhe seit meiner Jugend, nach der Bedr\u00e4ngnis durch Laban und Esaw kam der Schmerz um Rachel und um Dina, dann die Sorge um Josef, Schimon und Binjamin (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Dass er euch freigibt <h>\u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b4\u05dc\u05b7\u05d7<\/h> <h>\u05dc\u05b8\u05db\u05b6\u05dd<\/h>,<\/strong> zu euch entl\u00e4sst, wie der Targum \u00fcbersetzt, aus dem Gef\u00e4ngnis befreit, vom Ausdruck (Ex. 21,26) \u00bbin die Freiheit entlasse er ihn\u00ab; es w\u00fcrde aber nicht richtig sein, zu \u00fcbersetzen, er schicke; denn sie begaben sich ja selbst dorthin zu ihm.<br \/>\n<br \/><strong>Euern Bruder,<\/strong> das ist Schimon.<br \/>\n<br \/><strong>Den andern<\/strong>, prophetischer Geist ward in ihn gelegt, dass er Josef hinzuf\u00fcgte (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Ich aber,<\/strong> bis ihr zur\u00fcckkehret, werde durch den Zweifel der Kinder beraubt sein. <\/p>\n<p><strong>Wie ich Josefs und Schimons beraubt bin,<\/strong> so bin ich auch Binjamins beraubt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:15 Da nahmen die M\u00e4nner diese Geschenke, und den doppelten Betrag nahmen sie mit sich und den Benjamin; und sie machten sich auf, zogen nach \u00c4gypten hinab und traten vor Joseph. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Und Binjamin <h>\u05d5\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05e0\u05d9\u05de\u05d9\u05df<\/h>,<\/strong> \u00fcbersetzen wir im Targum <h>\u05d5\u05bc\u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05e0\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05df<\/h>, und sie f\u00fchrten Binjamin, weil das Mitnehmen des Geldes und das Mitnehmen eines Menschen im Aram\u00e4ischen nicht gleich sind; bei einer Sache, die in der Hand mitgenommen wird, \u00fcbersetzen wir <h>\u05d5\u05bc\u05e0\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05d1<\/h>; wenn aber jemand durch Worte veranlasst wird, mitzugeben, \u00fcbersetzen wir <h>\u05d5\u05bc\u05d3\u05b0\u05d1\u05b7\u05e8<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:16 Als Joseph Benjamm bei ihnen sah, sprach er zu seinem Hausverwalter: F\u00fchre die M\u00e4nner in das Haus, lass schlachten und zurichten; denn die M\u00e4nner werden mit mir zu Mittag speisen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Zum Festmahl zu schlachten und zuzubereiten <h>\u05d5\u05d8\u05d1\u05d7<\/h> <h>\u05d8\u05d1\u05d7<\/h> <h>\u05d5\u05d4\u05db\u05df<\/h>,<\/strong> wie <h>\u05d5\u05dc\u05d8\u05d1\u05d7<\/h> <h>\u05d8\u05d1\u05d7<\/h> <h>\u05d5\u05dc\u05d4\u05db\u05d9\u05df<\/h>; das Wort <h>\u05d8\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d7\u05b7<\/h> ist nicht die Befehlsform, sonst h\u00e4tte er sagen m\u00fcssen <h>\u05d5\u05bc\u05d8\u05b0\u05d1\u05b7\u05d7<\/h>.<br \/>\n<br \/><strong>Am Mittag <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05e6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b3\u05e8\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>,<\/strong> dieses Mittag wird vom Targum mit <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b5\u05d9\u05e8\u05d5\u05bc\u05ea\u05b8\u05d0<\/h>, das im Aram\u00e4ischen eine Bezeichnung f\u00fcr Mahlzeit ist, \u00fcbersetzt, zu Mittag essen in anderen Sprachen; der Ausdruck kommt viel im Talmud vor, (Taanit 11b) dem Hund seine Mahlzeit hinwerfen, (Berach. 39b) er schnitt f\u00fcr die ganze Mahlzeit Brot ab; aber sonst ist der Targum von Mittagszeit <h>\u05d8\u05b4\u05d9\u05d4\u05b2\u05e8\u05b8\u05d0<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:17 Der Mann that, wie Joseph gesagt hatte, und f\u00fchrte die M\u00e4nner in das Haus Josephs. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:18 Da f\u00fcrchteten sich die M\u00e4nner, als sie in das Haus Josephs gef\u00fchrt wurden, sie dachten: Wegen des Geldes, das voriges Mal wieder in unsere Getreides\u00e4cke gekommen ist, werden wir hierher gef\u00fchrt; sie wollen sich auf uns werfen und \u00fcber uns herfallen, uns zu Sklaven machen und unsre Esel wegnehmen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Da f\u00fcrchteten sich die M\u00e4nner,<\/strong> das Wort <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b4\u05d9\u05e8\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc<\/h> ist mit zwei Jud geschrieben, und der Targum ist <h>\u05d5\u05d3\u05d7\u05d9\u05dc\u05d5<\/h>, sie f\u00fcrchteten sich.<br \/>\n<br \/><strong>Weil sie in das Haus Josefs gebracht wurden,<\/strong> und es war nicht die Art der anderen, die Getreide zu kaufen kamen, im Hause Josefs zu \u00fcbernachten, sondern in den Herbergen der Stadt. <strong>Sie f\u00fcrchteten sich,<\/strong> denn das hatte nur den Zweck, sie ins Gewahrsam zu bringen.<br \/>\n<br \/><strong>Werden wir hineingef\u00fchrt ,<\/strong> in dieses Haus. <strong>Sich auf uns zu w\u00e4lzen <h>\u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05ea\u05b0\u05e0\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05dc<\/h> <h>\u05e2\u05b8\u05dc\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> dass die Verleumdung wegen des Silbers auf uns gew\u00e4lzt werde und auf uns falle; nach Onkelos, der mit <h>\u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05d0\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05e7\u05b8\u05e4\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> \u00fcbersetzt, ist es ein Ausdruck f\u00fcr verleumden, wie wir (Deut. 22, 14) \u00bbverleumderische Worte <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05dc\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05d3\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab mit <h>\u05ea\u05bc\u05b7\u05e1\u05b0\u05e7\u05d5\u05bc\u05e4\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05dc\u05bc\u05b4\u05d9\u05df<\/h> \u00fcbersetzen; und er hat den Ausdruck des Verses nicht w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt; und <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05ea\u05b0\u05d2\u05b9\u05dc\u05b5\u05dc<\/h>, das er mit <h>\u05dc\u05b0\u05d0\u05b4\u05ea\u05b0\u05e8\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b0\u05d1\u05b8\u05d0<\/h> sich erheben \u00fcbersetzt, ist vom Ausdruck (Kohel. 12, 6), \u00bbdie goldene Krone <h>\u05d2\u05bc\u05bb\u05dc\u05bc\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b8\u05d1<\/h>\u00ab; (Nach. 2, 8) \u00bbder K\u00f6nigin Krone ist fortgenommen <h>\u05d2\u05bc\u05bb\u05dc\u05bc\u05b0\u05ea\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab, wo es Herrschaft bedeutet. <\/p>\n<p><font size=\"5\">43:19 So traten sie denn zu dem Hausverwalter Josephs und redeten mit ihm an dem Eingange des Hauses. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:20 Und sie sprachen. Ach Herr, wir sind voriges Mal hierhergekommen, um Lebensmittel einzukaufen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Bitte, mein Herr <h>\u05d1\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05d3\u05e0\u05d9<\/h>,<\/strong> ist der Ausdruck einer Bitte und des Flehens, im Aram\u00e4ischen Wehklagen <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05b8\u05d9\u05d0<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05b8\u05d9\u05d0<\/h> (Jebamot 97b; Sanhedrin 64a).<br \/>\n<br \/><strong>Wir sind herabgekommen,<\/strong> es ist f\u00fcr uns ein Abstieg, weil wir gewohnt waren, andere zu ern\u00e4hren und jetzt dich brauchen (Bereschit Rabbah 92:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:21 Als wir aber in die Herberge kamen und unsre Getreides\u00e4cke \u00f6ffneten, da lag eines jeden Geld oben auf im Getreidesacke, unser Geld nach dem vollen Gewicht. Wir bringen es hier wieder mit. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:22 Und wir haben auch anderes Geld mitgebracht, um Lebensmittel einzukaufen. Wir wissen nicht, wer unser Geld in unsere Getreides\u00e4cke gelegt hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:23 Er antwortete: Seid guten Mutes, f\u00fcrchtet euch nicht! euer Gott und der Gott eures Vaters hat euch einen Schatz in eure Getreides\u00e4cke gegeben; euer Geld ist mir zugekommen. Und er f\u00fchrte ihnen den Simon zu. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Euer Gott,<\/strong> ob euerer Fr\u00f6mmigkeit, und wenn euer Verdienst nicht gen\u00fcgt, <strong>der Gott eueres Vaters,<\/strong> ob der Fr\u00f6mmigkeit eueres Vater hat Er euch einen Schatz gegeben (Bereschit Rabbah 92:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:24 Und der Mann f\u00fchrte die Leute in Josephs Haus, reichte ihnen Wasser, sie wuschen sich die F\u00fc\u00dfe und gaben ihren Eseln Futter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Da brachte der Mann,<\/strong> es steht hier zum zweiten Male, dass er sie ins Haus brachte, weil sie ihn hinausgedr\u00e4ngt hatten, bis sie mit ihm am Eingang des Hauses gesprochen hatten; und erst als er zu ihnen \u00bbFriede mit euch\u00ab gesagt hatte, folgten sie ihm und gingen hinter ihm hinein (Bereschit Rabbah 92:4).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:25 Dann legten sie die Geschenke zurecht, bevor Joseph zu Mittag nach Hause kam; denn sie hatten geh\u00f6rt, dass sie dort speisen sollten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Sie bereiteten vor <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05db\u05b4\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> ordneten es und schm\u00fcckten es mit sch\u00f6nen Ger\u00e4ten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:26 Als nun Joseph nach Hause kam, brachten sie ihm das Geschenk, das sie bei sich hatten, hinein und warfen sich vor ihm zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Ins Haus,<\/strong> von der Vorhalle in den Saal.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:27 Er erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden und fragte: Befindet sich euer Vater wohl, der alte Mann, von dem ihr gesprochen habt? Ist er denn noch am Leben? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">43:28 Sie antworteten: Dein Diener, unser Vater, befindet sich wohl, er ist noch am Leben. Und sie neigten sich und warfen sich nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Sie verneigten sich und warfen sich nieder <h>\u05d5\u05d9\u05e7\u05d3\u05d5<\/h> <h>\u05d5\u05d9\u05e9\u05ea\u05d7\u05d5<\/h>,<\/strong> f\u00fcr die Begr\u00fcssung; <h>\u05e7\u05b4\u05d9\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> ist Verneigung des Hauptes, <h>\u05d4\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05d5\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> zur Erde niederfallen (Megillah 22b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:29 Und er erhob seine Augen und sah Benjamin, seinen Bruder, seiner Mutter Sohn; und er fragte: Ist dies euer j\u00fcngster Bruder, von dem ihr mir erz\u00e4hlt habt? Und er sprach: Gott sei dir hold, mein Kind! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Gott verleihe dir Gunst,<\/strong> bei den anderen St\u00e4mmen haben wir den Ausdruck begnaden schon vernommen, (33, 5) \u00bbmit denen Gott deinen Knecht begnadet hat\u00ab; Binjamin aber war damals noch nicht geboren gewesen, darum segnete ihn Josef \u00bbmit Gunst\u00ab (Bereschit Rabbah 92:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:30 Und Joseph eilte hinweg; denn die R\u00fchrung \u00fcbermannte ihn seinem Bruder gegen\u00fcber, und er musste weinen. Und er ging in sein Zimmer und weinte sich dort aus. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Weil sein Erbarmen rege geworden <h>\u05db\u05d9<\/h> <h>\u05e0\u05db\u05de\u05e8\u05d5<\/h> <h>\u05e8\u05d7\u05de\u05d9\u05d5<\/h>;<\/strong> er fragte ihn, \u00bbhast du noch einen Bruder, der dieselbe Mutter hat wie du?\u00ab Er antwortete, \u00bbich hatte einen Bruder, ich wei\u00df aber nicht, wo er ist\u00ab. \u00bbHast du S\u00f6hne\u00ab; er sagte, \u00bbich habe zehn;\u00ab er fragte, \u00bbwie hei\u00dfen sie\u00ab; er antwortete, (46, 21) \u00bbBela und Becher\u2026\u00ab Er frage ihn, \u00bbwas bedeuten diese Namen?\u00ab Er sprach, \u00bballe beziehen sich auf meinen Bruder und die Leiden, die ihn getroffen haben\u00ab; Bela <h>\u05d1\u05bc\u05b6\u05dc\u05b7\u05e2<\/h>, weil er unter den V\u00f6lkern verlorengegangen <h>\u05e0\u05b4\u05d1\u05b0\u05dc\u05b7\u05e2<\/h>; Becher <h>\u05d1\u05bc\u05b6\u05db\u05b6\u05e8<\/h>, weil er der Erstgeborene <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05d5\u05b9\u05e8<\/h> meiner Mutter war; Aschbeel <h>\u05d0\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05b5\u05dc<\/h>, den Gott in die Gefangenschaft gef\u00fchrt hat <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d1\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9<\/h> <h>\u05d0\u05b5\u05dc<\/h>; Gera <h>\u05d2\u05bc\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0<\/h>, weil er ein Fremder <h>\u05d2\u05b5\u05e8<\/h> geworden, der eine Herberge aufsuchen muss; und Naamann <h>\u05e0\u05b7\u05e2\u05b2\u05de\u05b8\u05df<\/h>, weil er gar sehr lieblich <h>\u05e0\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> war; Echi <h>\u05d0\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9<\/h> und Rosch <h>\u05d5\u05b8\u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1<\/h>, er war mein Bruder und war mein Haupt; Mupim <h>\u05de\u05bb\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, er lernte aus dem Munde <h>\u05de\u05b4\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> meines Vaters, und Chupim <h>\u05d7\u05bb\u05e4\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> er sah nicht meine Chupa <h>\u05d7\u05d5\u05bc\u05e4\u05bc\u05b8\u05d4<\/h>, und ich sah nicht die seinige; und Ard <h>\u05d0\u05b8\u05e8\u05b0\u05d3\u05bc\u05b0<\/h>, er zog unter die V\u00f6lker hinab <h>\u05d9\u05b8\u05e8\u05b7\u05d3<\/h>; wie dies im Traktat Sota (36b) steht; sofort wurde sein Erbarmen rege.<br \/>\n<br \/><strong>Wurde rege <h>\u05e0\u05b4\u05db\u05b0\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> wurde hei\u00df; in der Mischnasprache (Bawa Metzia 74a) von dem Beh\u00e4lter mit Oliven (in dem sie hei\u00df <h>\u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05de\u05b6\u05e8<\/h> werden); im Aram\u00e4ischen (Pessach. 58a), wegen der Erhitzung des Fleisches <h>\u05de\u05b4\u05db\u05b0\u05de\u05b7\u05e8<\/h>; in der Schrift (Echa 5,10), \u00bbunsere Haut ist wie vom Ofen vergl\u00fcht <h>\u05e0\u05b4\u05db\u05b0\u05de\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab, erhitzt und in lauter Falten zusammengeschrumpft durch die Hitze des Hungers; so ist die Art der Haut, dass sie, wenn man sie erhitzt, faltig wird und zusammenschrumpft.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:31 Dann wusch er sich das Gesicht und kam heraus; und er nahm sich zusammen und sprach: Traget das Essen auf! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Er ermannte sich <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05d0\u05b7\u05e4\u05bc\u05b7\u05e7<\/h>,<\/strong> er machte sich stark; das ist der Ausdruck (Job 41, 7) \u00bbdie starken Schilder <h>\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05d9\u05e7\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05de\u05b8\u05d2\u05b4\u05d9\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab, St\u00e4rke, und ebenso (dort 12,21) \u00bbden Gurt der Starken <h>\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05d9\u05e7\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> l\u00f6st Er\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:32 Man trug f\u00fcr ihn besonders auf und f\u00fcr sie besonders und f\u00fcr die \u00c4gypter, die mit ihm speisten, besonders; denn die \u00c4gypter d\u00fcrfen nicht mit den Hebr\u00e4ern zusammen essen, weil es die \u00c4gypter f\u00fcr einen Gr\u00e4uel halten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Denn ein Greuel ist es,<\/strong> etwas Verhasstes ist es f\u00fcr \u00c4gypter, mit Hebr\u00e4ern zu essen; Onkelos begr\u00fcndet es.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:33 Und sie sa\u00dfen vor ihm, vom Erstgeborenen bis zum J\u00fcngsten nach ihrem Alter geordnet. Da sahen sich die M\u00e4nner verwundert an. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Der Erstgeborene nach seiner Erstgeburt,<\/strong> er schlug an den Becher und rief Ruben, Schimon, Levi, Juda, Jissachar und Sebulun, S\u00f6hne derselben Mutter, setzt euch nach dieser Reihenfolge; denn das ist die Reihenfolge euerer Geburt, und so alle; als er zu Binjamin kam, sagte er, dieser hat keine Mutter, und ich habe auch keine Mutter, so soll er neben mir sitzen (Tanchuma wajig.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">43:34 Und man brachte ihnen von seinem Tische Gaben, die Gaben f\u00fcr Benjamin aber waren f\u00fcnfmal gr\u00f6\u00dfer als die Gaben aller \u00dcbrigen. Sie zechten mit ihm und wurden trunken. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Gaben <h>\u05de\u05b7\u05e9\u05c2\u05b0\u05d0\u05b9\u05ea<\/h>,<\/strong> Geschenke (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Um das F\u00fcnffache,<\/strong> seinen Anteil wie die anderen Br\u00fcder und den Anteil von Josef, Osnat, Menasche und Efraim.<br \/>\n<br \/><strong>Und berauschten sich mit ihm,<\/strong> seit dem Tage, da sie ihn verkauft hatten, hatten sie keinen Wein getrunken, und auch er hatte keinen Wein getrunken; an jenem Tage aber tranken sie (Bereschit Rabbah 92:5).<\/p>\n<h2>Kapitel 44<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:1 Darauf befahl er seinem Hausverwalter: F\u00fclle die Getreides\u00e4cke der M\u00e4nner mit Lebensmitteln, so viel sie fortbringen k\u00f6nnen, und lege einem jeden das Geld obenauf in seinen Getreidesack. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:2 Und meinen Becher, den silbernen Becher, lege obenauf in den Getreidesack des J\u00fcngsten, samt dem Geld f\u00fcr sein Getreide. Und er tat so, wie Joseph gesprochen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>44, 2. Meinen Becher,<\/strong> <h>\u05d2\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05e2\u05b7<\/h> ein langer Kelch; man nennt ihn maderin l\u00e4ngliches Glas in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:3 Beim Anbruch des Morgens lie\u00df man die M\u00e4nner mit ihren Eseln ziehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:4 Sie waren eben zur Stadt hinaus, hatten sich noch nicht weit entfernt, da sprach Joseph zu seinem Hausverwalter: Auf, setze den M\u00e4nnern nach, und wenn du sie eingeholt hast, so sprich zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit B\u00f6sem vergolten? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:5 Ist&#8217;s doch gerade der, aus dem mein Herr zu trinken pflegt, und aus dem er wahrsagt. Das ist eine Schlechtigkeit, was ihr da getan habt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Und sein Bruder ist gestorben,<\/strong> aus Furcht sprach er ein unwahres Wort aus, indem er dachte, wenn ich ihm sage, dass er lebt, so wird er sprechen, bringt ihn zu mir.<br \/>\n<br \/><strong>Allein von seiner Mutter,<\/strong> von jener Mutter hat er keinen Bruder mehr.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:6 Als er sie nun eingeholt hatte, sprach er diese Worte zu ihnen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:7 Sie aber antworteten: Warum spricht der Herr doch solche Worte? Fern sei es von deinen Dienern, so etwas zu tun! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Fern sei es von deinen Knechten <h>\u05d7\u05b8\u05dc\u05b4\u05d9\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05e2\u05d1\u05d3\u05d9\u05da<\/h>,<\/strong> das ist f\u00fcr uns unheilig, soviel wie eine Schande; der Targum sagt <h>\u05d7\u05b7\u05e1<\/h> Beh\u00fctung f\u00fcr deine Knechte, Beh\u00fctung vom Heiligen, gelobt sei Er, m\u00f6ge \u00fcber uns sein, dass wir solches nicht begehen; im Talmud kommt der Ausdruck <h>\u05d7\u05b7\u05e1<\/h> <h>\u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05dc\u05d5\u05b9\u05dd<\/h> (Beh\u00fctung und Frieden) h\u00e4ufig vor.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:8 Siehe, das Geld, das wir oben in unsern Getreides\u00e4cken gefunden, haben wir dir aus dem Lande Kanaan zur\u00fcckgebracht. Wie sollten wir nun aus dem Hause deines Herrn Silber oder Gold stehlen? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Siehe, das Silber, das wir gefunden haben,<\/strong> das ist eine von den zehn Stellen in der Torah, an denen der Schluss vom Leichteren auf das Schwerere <h>\u05e7\u05dc<\/h> <h>\u05d5\u05d7\u05de\u05e8<\/h> vorkommt; im Bereschit Rabbah 92:7 werden sie alle aufgez\u00e4hlt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:9 Der von deinen Dienern, bei dem er gefunden wird, soll sterben, und wir andern wollen dem Herrn Sklaven sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:10 Er antwortete: Nun denn, wie ihr gesprochen, so geschehe es auch! \u2014 Der, bei dem er gefunden wird, soll mein Sklave sein, ihr andern aber seid frei. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Auch jetzt ist es so, wie ihr sagt,<\/strong> auch das ist richtig; in Wahrheit, so wie ihr saget, so ist es, dass ihr n\u00e4mlich alle an der Sache schuld seid; wenn von zehn Leuten in der Hand eines von ihnen gestohlenes Gut gefunden wird, so werden alle daf\u00fcr ergriffen; aber ich werde mit euch innerhalb der Linie des Rechtes (mit Gnade) verfahren; und nur derjenige, bei dem gefunden wird, soll mir Knecht sein (Bereschit Rabbah 92:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:11 Da lie\u00df ein jeder schnell seinen Getreidesack zur Erde nieder, und jeder \u00f6ffnete seinen Getreidesack. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:12 Und er suchte, beim \u00c4ltesten fing er an und beim J\u00fcngsten h\u00f6rte er auf; da fand sich der Becher im Getreidesack Benjamins. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Beim \u00e4ltesten begann er,<\/strong> dass man nicht merke, dass er wusste, wo er war (Bereschit Rabbah 92:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:13 Da zerrissen sie ihre Kleider, beluden wieder ihre Esel und kehrten zur Stadt zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Und jeder lud auf seinen Esel,<\/strong> sie waren kr\u00e4ftige M\u00e4nner und hatten nicht n\u00f6tig, dass einer den anderen half.<br \/>\n<br \/><strong>Und kehrten in die Stadt zur\u00fcck,<\/strong> es war die Hauptstadt, und er sagt, <h>\u05d4\u05e2\u05d9\u05e8\u05d4<\/h> irgendeine kleine Stadt; nur, in ihren Augen war sie, um sie zu bekriegen, f\u00fcr nicht mehr als f\u00fcr eine mittlere Stadt von zehn Leuten angesehen (Bereschit Rabbah 92:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:14 Und Juda und seine Br\u00fcder kamen in Josephs Haus, \u2014 er selbst war noch dort \u2014 und fielen vor ihm zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. War noch dort,<\/strong> denn er wartete auf sie.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:15 Da sprach Joseph zu ihnen: Was habt ihr da getan?! Wisst ihr denn nicht, dass ein Mann wie ich wahrsagen kann? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Wisst ihr nicht, dass zu zaubern versteht,<\/strong> wisst ihr nicht, dass ein so vornehmer Mann wie ich zu ahnen versteht und durch Kenntnis, Erw\u00e4gung und Einsicht zu erkennen, dass ihr den Becher gestohlen habt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:16 Da erwiderte Juda. Was sollen wir dir, Herr, sagen? was sollen wir reden? wie sollen wir uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld reiner Diener heimgesucht; wir wollen dir Sklaven sein, Herr, wir, wie auch der, bei dem der Becher gefunden worden! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Gott hat gefunden,<\/strong> wir wissen, dass, wir nicht ges\u00fcndigt haben, aber von Ewigen ist es geworden, dies \u00fcber uns zu bringen; der Schuldherr hat den Ort gefunden, seinen Schuldschein einzufordern (Bereschit Rabbah 92:9).<br \/>\n<br \/><strong>Wie k\u00f6nnen wir uns rechtfertigen <h>\u05de\u05d4<\/h> <h>\u05e0\u05b4\u05e6\u05b0\u05d8\u05b7\u05d3\u05b8\u05e7<\/h>,<\/strong> von Ausdruck <h>\u05e6\u05b6\u05d3\u05b6\u05e7<\/h> Recht; und so jedes Wort, dessen erster Wurzelbuchstabe ein <h>\u05e6<\/h> ist und das in der Form des <h>\u05de\u05ea\u05e4\u05e2\u05dc<\/h> oder <h>\u05e0\u05ea\u05e4\u05e2\u05dc<\/h> (Partiz. oder Pr\u00e4terit. des Hitpael) angewandt wird, erh\u00e4lt ein <h>\u05d8<\/h> an Stelle des <h>\u05ea<\/h> und setzt dies nicht vor den ersten Buchstaben der Wurzel des Wortes, sondern in die Mitte der Wurzelbuchstaben, wie <h>\u05e0\u05b4\u05e6\u05b0\u05d8\u05b7\u05d3\u05b8\u05e7<\/h> von der Wurzel <h>\u05e6\u05d3\u05e7<\/h>; (Dan. 4, 12) \u00bb<h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e6\u05b0\u05d8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2<\/h> wurde benetzt\u00ab, von der Wurzel <h>\u05e6\u05d1\u05e2<\/h>; (Jos. 9, 4) \u00bb<h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e6\u05b0\u05d8\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc<\/h> sie gaben sich als Boten aus\u00ab, von der Wurzel <h>\u05e6\u05b4\u05d9\u05e8<\/h> <h>\u05d0\u05b1\u05de\u05d5\u05bc\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> (Spr. 13,17) \u00bbein treuer Bote\u00ab; (Jos. 9,12) \u00bbwir versahen uns damit als Wegzehrung <h>\u05d4\u05b4\u05e6\u05b0\u05d8\u05b7\u05d9\u05bc\u05b7\u05d3\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab, von der Wurzel <h>\u05e6\u05b5\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0<\/h>. Wenn ein Wort aber mit <h>\u05e1<\/h> beginnt und in den Hitpael gesetzt wird, dann trennt das <h>\u05ea<\/h> die Buchstaben der Wurzel; wie (Kohel. 12, 5) \u00bbzur Last wird die Heuschrecke <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05b6\u05d7\u05b8\u05d2\u05b8\u05d1<\/h>\u00ab (der untere Teil des R\u00fcckens), von der Wurzel <h>\u05e1\u05d1\u05dc<\/h> Last; (Dan. 7, 8) \u00bbich betrachtete die H\u00f6rner <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c2\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05db\u05bc\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05b2\u05d5\u05b5\u05d9\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e7\u05b7\u05e8\u05b0\u05e0\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d0<\/h>\u00ab, von der Wurzel <h>\u05e1\u05db\u05dc<\/h>; (Mich. 6, 16) \u00bbgeh\u00fctet werden die Gesetze Omris <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b5\u05e8<\/h> <h>\u05d7\u05bb\u05e7\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab, von der Wurzel <h>\u05e9\u05de\u05e8<\/h>; (Jes. 59,15) \u00bbwer vom B\u00f6sen weicht, gilt als ein Tor <h>\u05d5\u05b0\u05e1\u05b8\u05e8<\/h> <h>\u05de\u05b5\u05e8\u05b8\u05e2<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05dc<\/h>\u00ab, von der Wurzel (Job 12, 17), \u00bbEr f\u00fchrt Berater in die Irre <h>\u05de\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05dc<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab; (Ex. 9, 17) \u00bbtrittst du auf mein Volk,\u00ab von der Wurzel (Jer. 18, 15), \u00bbeinen unbetretenen Weg <h>\u05d3\u05bc\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0<\/h> <h>\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05e1\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc\u05dc\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:17 Er aber antwortete: Fern sei es von mir, solches zu tun! Der Mann, bei dem der Becher gefunden worden, soll mir Sklave sein, ihr andern aber zieht in Frieden zu eurem Vater. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:18 Da trat Juda vor und sprach: Ach Herr, dein Diener will nur ein Wort zu dir sprechen, Herr, und dein Zorn entbrenne nicht \u00fcber deinen Diener, denn du stehst Pharao gleich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. <h>\u05d5\u05d9\u05d2\u05e9<\/h>. Ein Wort vor den Ohren meines Herrn,<\/strong> m\u00f6gen meine Worte in dein Ohr dringen (Bereschit Rabbah 93:6).<br \/>\n<br \/><strong>Und dein Zorn entbrenne nicht,<\/strong> daraus kannst du lernen, dass er Hartes zu ihm sprach.<br \/>\n<br \/><strong>Denn du bist wie Pharao,<\/strong> du bist in meinen Augen gleich dem K\u00f6nig angesehen; dies ist der einfache Sinn; der Midrasch sagt dazu, auch du wirst um seinetwillen schlie\u00dflich mit Aussatz gestraft werden, wie einst Pharao um meiner Gro\u00dfmutter Sara willen wegen einer Nacht geschlagen wurde, die er sie zur\u00fcckhielt. Andere Erkl\u00e4rung: wie Pharao verh\u00e4ngt und nicht ausf\u00fchrt, verspricht und nicht h\u00e4lt, so auch du; ist das etwa nur \u00bbansehen\u00ab, wie du gesprochen, du wollest nur dein Auge auf ihn richten; andere Erkl\u00e4rung: denn du bist wie Pharao, wenn du mich erz\u00fcrnst, werde ich dich und deinen Herrn t\u00f6ten (Bereschit Rabbah 93:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:19 Der Herr hat seine Diener gefragt: Habt ihr noch einen Vater oder einen Bruder? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Mein Herr fragte seine Knechte,<\/strong> von Anfang an kamst du mit Hinterlist zu uns; was hattest du n\u00f6tig, all dies zu fragen; wollten wir etwa deine Tochter haben, oder wolltest du unsere Schwester? Und trotzdem <strong>sagten wir meinem Herrn,<\/strong> wir verleugneten dir nichts (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:20 Da antworteten wir dem Herrn: Wir haben noch einen Vater, er ist alt, und auch ein kleiner, sp\u00e4tgeborener Sohn ist da, sein Bruder ist tot, er allein ist von seiner Mutter \u00fcbrig, und sein Vater hat ihn lieb. <br \/><\/font><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:21 Da sprachst du zu deinen Dienern: Bringt ihn zu mir, ich m\u00f6chte ihn gern einmal sehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:22 Wir aber antworteten dem Herrn: Das Kind kann seinen Vater nicht verlassen, w\u00fcrde es seinen Vater verlassen, dann w\u00fcrde er sterben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Verl\u00e4sst er seinen Vater, so stirbt er;<\/strong> wenn er seinen Vater verl\u00e4sst, f\u00fcrchten wir, er k\u00f6nnte auf dem Wege sterben; denn seine Mutter ist auch auf dem Wege gestorben.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:23 Da sprachst du zu deinen Dienern: Wenn euer j\u00fcngster Bruder nicht mit euch kommt, so d\u00fcrft ihr mir nicht noch einmal vor die Augen treten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:24 Als wir nun zu deinem Diener, meinem Vater, heimkamen, erz\u00e4hlten wir ihm, was du, Herr, gesprochen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:25 Als nun unser Vater sprach: Geht wieder hin, kauft uns etwas Lebensmittel ein, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:26 Da antworteten wir: Wir k\u00f6nnen nicht hinziehen. Wenn unser j\u00fcngster Bruder mit uns geht, dann k\u00f6nnen wir hinziehen, denn wir d\u00fcrfen dem Manne nicht vor die Augen treten, wenn unser j\u00fcngster Bruder nicht bei uns ist. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:27 Da sprach dein Diener, mein Vater, zu uns: Ihr wisst, dass meine Frau mir zwei Kinder geboren hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:28 Der eine ist von mir fortgegangen, ich konnte nur glauben: Gewiss ist er zerrissen worden! und ich habe ihn auch bis heute nicht wiedergesehen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:29 Wenn ihr mir nun auch diesen nehmt, und ihn ein Ungl\u00fcck trifft, so werdet ihr mein graues Haupt mit Leid in die Gruft fahren lassen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Und es trifft ihn ein Unfall;<\/strong> denn der Ankl\u00e4ger klagt in der Stunde der Gefahr an (Bereschit Rabbah 91:9).<br \/>\n<br \/><strong>So bringet ihr mein graues Haupt,<\/strong> jetzt, da er bei mir ist, tr\u00f6ste ich mich durch ihn \u00fcber seine Mutter und \u00fcber seinen Bruder, sollte aber dieser sterben, dann kommt es mir vor, als ob alle drei an einem Tage gestorben w\u00e4ren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:30 Jetzt denke dir: Ich komme heim zu deinem Diener, meinem Vater, und der Knabe ist nicht bei uns, und seine Seele ist gekn\u00fcpft an die seine, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">44:31 Und er sieht, der Knabe ist nicht da \u2014 so wird er sterben, und deine Diener haben das graue Haupt deines Dieners, unseres Vaters, mit Kummer in die Gruft fahren lassen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Und es wird sein, wenn er sieht, dass der J\u00fcngling nicht da ist, so stirbt er,<\/strong> sein Vater durch sein Leid.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:32 Nun hat sich dein Diener f\u00fcr den Knaben beim Vater verb\u00fcrgt und gesprochen: Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, Vater, so will ich mein Leben lang als S\u00fcnder vor dir dastehen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>32. Denn dein Knecht hat f\u00fcr den Knaben geb\u00fcrgt;<\/strong> und wenn du fragst, warum ich mich mehr als die anderen Br\u00fcder in den Streit einlasse; sie stehen alle au\u00dferhalb der Sache, ich aber bin durch einen festen Knoten mit ihr verbunden, dass ich im Banne w\u00e4re in beiden Welten (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:33 So lasse denn deinen Diener an des Knaben Stelle dir Sklave sein, Herr, und lass den Knaben mit seinen Br\u00fcdern ziehen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. M\u00f6ge doch dein Knecht bleiben,<\/strong> f\u00fcr jede Sache bin ich besser als er, um St\u00e4rke anzuwenden, zum Krieg und zum Dienst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">44:34 Denn wie soll ich vor meinen Vater treten, und der Knabe ist nicht bei mir! Wie k\u00f6nnte ich das Leid mit ansehen, das meinen Vater trifft! <br \/><\/font><\/p>\n<h2>Kapitel 45<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:1 Da konnte Joseph nicht l\u00e4nger an sich halten, aber es standen so viele um ihn her. Da rief er: Lasset jedermann hinausgehen! und es blieb niemand bei Joseph, als er sich seinen Br\u00fcdern zu erkennen gab. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>45, 1. Und Josef konnte nicht ertragen, dass so viele um ihn standen,<\/strong> er konnte nicht ertragen, dass die \u00c4gypter um ihn standen und h\u00f6rten, wie seine Br\u00fcder besch\u00e4mt wurden, als er sich ihnen zu erkennen gab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:2 Und er brach in lautes Weinen aus, so dass es die \u00c4gypter und der Hof Pharaos h\u00f6rten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Und es h\u00f6rte es das Haus Pharaos,<\/strong> das Haus Pharaos, das hei\u00dft seine Knechte und die Leute seines Hauses; hier ist es nicht ein Bezeichnung f\u00fcr das Haus selbst, sondern wie (I K\u00f6n. 12,21) \u00bbdas Haus Israel\u00ab, \u00bbdas Haus Juda\u00ab; Haushalt in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:3 Und Joseph sprach zu seinen Br\u00fcdern: Ich bin Joseph! Lebt mein Vater noch? Aber seine Br\u00fcder vermochten ihm nicht zu antworten, so best\u00fcrzt standen sie vor ihm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Sie waren vor ihm erschrocken<\/strong> aus Scham.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:4 Da sprach Joseph zu seinen Br\u00fcdern: Tretet zu mir her! Sie traten n\u00e4her, und er sprach: Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach \u00c4gypten verkauft habt! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Tretet doch zu mir,<\/strong> er sah sie zur\u00fcckweichen; da dachte er, jetzt sind meine Br\u00fcder besch\u00e4mt, und er rief sie mit sanften, bittenden Worten und gab ihnen zu verstehen, dass auch er beschnitten sei (Bereschit Rabbah 93:10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:5 Und nun gr\u00e4mt euch nicht und z\u00fcrnet euch nicht, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Erhaltung eures Lebens hat mich Gott vor euch hergesandt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Zum Lebensunterhalt,<\/strong> euch zum Lebensunterhalt zu sein.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:6 Denn jetzt sind schon zwei Jahre Hungersnot im Lande, und noch f\u00fcnf Jahre werden kommen, in denen weder Pfl\u00fcgen noch Ernten sein wird. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Denn bereits zwei Jahre ist der Hunger,<\/strong> sind von den Jahren des Hungers vor\u00fcbergegangen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:7 Darum hat mich Gott vor euch hergesandt, dass ein Rest von euch im Lande bleibe, dass euer Leben erhalten werde, in wunderbarer Rettung. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:8 Nicht ihr also habt mich hierhergesandt, sondern Gott. Er hat mich zum Vater Pharaos gemacht, zum Herrn seines ganzen Hofes und zum Herrscher \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Zum Vater,<\/strong> zum Berater und Besch\u00fctzer.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:9 Eilet, zieht zu meinem Vater und saget ihm: So spricht dein Sohn Joseph: Gott hat mich zum Herrn \u00fcber ganz \u00c4gypten gemacht; komme zu mir, z\u00f6gere nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Und zieht zu meinem Vater hinauf,<\/strong> das Land Israel ist h\u00f6her als alle L\u00e4nder.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:10 Du sollst im Lande Gosen (Goschen) wohnen, du wirst in meiner N\u00e4he sein, du, deine Kinder und Kindeskinder, deine Schafe, deine Rinder und alles, was du hast. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:11 Dort werde ich f\u00fcr dich sorgen \u2014 denn noch f\u00fcnf Jahre wird Hungersnot sein \u2014 auf dass du nicht verarmest mit deinem Hause und allem, was du hast. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Dass du nicht arm werdest <h>\u05e4\u05df<\/h> <h>\u05ea\u05d5\u05e8\u05e9<\/h>,<\/strong> du k\u00f6nntest verarmen <h>\u05d3\u05bc\u05b4\u05dc\u05b0\u05de\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05de\u05b7\u05e1\u05b0\u05db\u05bc\u05b5\u05df<\/h> vom Ausdruck (I Sam. 2, 7), \u00bbmacht arm und macht reich <h>\u05de\u05d5\u05b9\u05e8\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05e8<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:12 Ihr seht&#8217;s ja mit eigenen Augen, und auch mein Bruder Benjamin, dass mein Mund es ist, der mit euch redet. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Und siehe, eure Augen sehen es,<\/strong> meine Ehre, und dass ich euer Bruder bin, da ich wie ihr beschnitten bin, und ferner, dass <strong>mein Mund mit euch spricht<\/strong> in der heiligen Sprache (Bereschit Rabbah 93:10).<br \/>\n<br \/><strong>Und die Augen meines Bruders Binjamin,<\/strong> er stellte sie alle einander gleich, um zu sagen, ebenso, wie ich keinen Hass gegen meinen Bruder Binjamin habe, denn er war ja bei meinem Verkaufe nicht dabei, so ist auch in meinem Herzen kein Hass gegen euch (Megillah 16b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:13 Erz\u00e4hlet meinem Vater, was f\u00fcr Ehre ich in \u00c4gypten habe, und alles, was ihr gesehen habt. Eilet und bringt meinen Vater hierher! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:14 Und er fiel seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte, und Benjamin weinte an seinem Halse. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Und er fiel um den Hals seines Bruders Binjamin und weinte,<\/strong> \u00fcber die zwei Heiligt\u00fcmer, die im Anteile Binjamins sein und zuletzt zerst\u00f6rt w\u00fcrden.<br \/>\n<br \/><strong>Und Binjamin weinte an seinem Halse,<\/strong> \u00fcber das Heiligtum von Schilo, das im Anteil Josefs sein und zuletzt zerst\u00f6rt w\u00fcrde (Megillah dort).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:15 Er k\u00fcsste alle seine Br\u00fcder und weinte in ihren Armen; alsdann redeten seine Br\u00fcder mit ihm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Und dann,<\/strong> als sie ihn weinen sahen, und dass sein Herz aufrichtig mit ihnen war. <strong>Redeten seine Br\u00fcder mit ihm,<\/strong> denn zuerst hatten sie sich vor ihm gesch\u00e4mt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:16 Und das Ger\u00fccht drang an den Hof Pharaos: Josephs Br\u00fcder sind angekommen! Da freute sich Pharao und seine Diener. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Und der Bericht wurde im Hause Pharaos vernommen,<\/strong> wie <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea<\/h>; und hier bedeutet es das Haus selbst.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:17 Und Pharao sprach zu Joseph: Sage deinen Br\u00fcdern: tut dies: Beladet euer Vieh und geht, zieht in das Land Kanaan. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Beladet euer Vieh,<\/strong> mit Getreide.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:18 Nehmt euren Vater und eure Familien mit und kommt zu mir; ich will euch das Sch\u00f6nste im Lande \u00c4gypten geben, und ihr sollt vom Besten des Landes essen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Das Beste des Landes Mizraim,<\/strong> das Land Goschen; er weissagte und wusste nicht, was er weissagte, dass sie zuletzt das Land gleich einer Tiefe, in der keine Fische mehr vorhanden, machen w\u00fcrden (Berach. 9b).<br \/>\n<br \/><strong>Das Fett des Landes,<\/strong> \u00fcberall bedeutet Fett <h>\u05d7\u05b5\u05dc\u05b6\u05d1<\/h> soviel wie das Vorz\u00fcglichste.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:19 Und ich beauftrage dich, ihnen zu sagen: tut dies: Nehmt euch aus dem Lande \u00c4gypten Wagen f\u00fcr eure Kinder und Frauen mit und f\u00fchret euren Vater hierher und kommt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Und dir ist befohlen<\/strong> von meinem Munde, ihnen zu sagen.<br \/>\n<br \/><strong>Tut dies,<\/strong> so sprich zu ihnen, dass es mit meiner Erlaubnis geschieht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:20 Lasst euch aber nicht leid sein um euren Hausrat; denn das Sch\u00f6nste im ganzen Lande \u00c4gypten soll euer sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:21 Die S\u00f6hne Israels taten also, und Joseph gab ihnen auf Pharaos Befehl Wagen, auch gab er ihnen Zehrung f\u00fcr die Reise. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:22 Und er schenkte allen Feiertagskleider, dem Benjamin aber schenkte er dreihundert Silberst\u00fccke und f\u00fcnf Feiertagskleider. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:23 Und seinem Vater schickte er folgendes: Zehn Esel, beladen mit den besten Erzeugnissen \u00c4gyptens, und zehn Eselinnen, beladen mit Getreide, Brot und anderen Speisen f\u00fcr seinen Vater f\u00fcr die Reise. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Schickte er folgendes,<\/strong> gleich dieser Rechnung; und wieviel betrug die Rechnung? \u00bbZehn Esel\u2026\u00ab<br \/>\n<br \/><strong>Vom Besten \u00c4gyptens,<\/strong> wir finden im Talmud, dass er ihm alten Wein schickte, an dem der Sinn der Greise Freude hat (Megillah 16b); der aggadische Midrasch sagt Bohnengraupen (Bereschit Rabbah 94:2).<br \/>\n<br \/><strong>Getreide und Brot,<\/strong> wie der Targum sagt;<br \/>\n<br \/><strong>und Speise,<\/strong> Zukost.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:24 Er entlie\u00df seine Br\u00fcder, und sie zogen ab; und er sprach zu ihnen. Zanket euch nicht auf dem Wege. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Erz\u00fcrnet euch nicht auf dem Wege,<\/strong> besch\u00e4ftigt euch nicht mit einem Worte der Halacha, damit euch der Weg nicht verlorengehe (Taanit 10b); andere Erkl\u00e4rung: machet keine gro\u00dfen Schritte und kehret in der Stadt ein, w\u00e4hrend die Sonne noch scheint (Bereschit Rabbah); nach dem einfachen Sinn des Verses kann man sagen, weil sie sich sch\u00e4mten, f\u00fcrchtete er, sie k\u00f6nnten auf dem Wege \u00fcber seinen Verkauf streiten, miteinander zu rechten und zu sagen, durch dich wurde er verkauft, du hast b\u00f6se Rede von ihm erz\u00e4hlt und uns veranlasst, ihn zu hassen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:25 So zogen sie aus \u00c4gypten und kamen in das Land Kanaan zu ihrem Vater Jakob. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">45:26 Und sie berichteten ihm: Joseph lebt noch, er ist Herrscher \u00fcber das ganze Land \u00c4gypten. Doch sein Herz blieb kalt; denn er glaubte ihnen nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Und dass er herrsche,<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8<\/h> = <h>\u05d5\u05b0\u05db\u05b4\u05d9<\/h> und dass.<br \/>\n<br \/><strong>Sein Herz blieb fern <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b8\u05e4\u05b8\u05d2<\/h> <h>\u05dc\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9<\/h>,<\/strong> sein Herz entfernte sich und glaubte nicht; sein Herz wandte sich nicht zu den Worten; vom Ausdruck (Beza 14a) <h>\u05de\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05d2\u05b4\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05d8\u05b7\u05e2\u05b0\u05de\u05b8\u05df<\/h>, \u00bbsie verlieren ihren Duft <h>\u05d5\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9\u05d7\u05d5\u05b9<\/h> <h>\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05e0\u05b8\u05de\u05b8\u05e8<\/h>\u00ab in der Mischnasprache; und wie (Echa 3,49) \u00bbohne Unterlass\u00ab; (Jer. 48,11) sein \u00bbDuft schwand nicht\u00ab, \u00fcbersetzen wir im Targum mit <h>\u05d5\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9\u05d7\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc<\/h> <h>\u05dc\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05e4\u05b8\u05d2<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:27 Da sagten sie ihm alle Worte Josephs, die er mit ihnen geredet, und er sah die Wagen, die Joseph geschickt hatte, ihn hinzuf\u00fchren; da lebte der Geist ihres Vaters Jakob wieder auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Alle Worte Josefs,<\/strong> er hatte ihnen als Zeichen den Inhalt der Worte mitgegeben, mit dem er sich damals besch\u00e4ftigt hatte, als er sich von seinem Vater trennte, n\u00e4mlich mit dem Abschnitt von <h>\u05e2\u05b6\u05d2\u05b0\u05dc\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05e2\u05b2\u05e8\u05d5\u05bc\u05e4\u05b8\u05d4<\/h> (dem im Tale zu t\u00f6tenden Kalbe, Deut. 21); darum hei\u00dft es, er sah die Wagen <h>\u05e2\u05b2\u05d2\u05b8\u05dc\u05d5\u05b9\u05ea<\/h>, die Josef geschickt hatte, und es hei\u00dft nicht, die Pharao geschickt hatte (Bereschit Rabbah 94:3).<br \/>\n<br \/><strong>Da lebte der Geist Jaakobs auf,<\/strong> die Schechina ruhte wieder auf ihm, die sich von ihm entfernt hatte (Onkelos).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">45:28 Und Israel sprach: Genug! Mein Sohn Joseph lebt noch! Ich will hingehn und ihn sehen, bevor ich sterbe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Genug,<\/strong> viel Freude und Wonne habe ich noch, da mein Sohn Josef noch lebt.<\/p>\n<h2>Kapitel 46<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:1 Israel brach auf mit allem, was er hatte, und kam nach Beerseba und brachte dem Gott seines Vaters Isaak Opfer dar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>46, 1. Nach Ber Scheba,<\/strong> wie <h>\u05dc\u05b4\u05d1\u05b0\u05d0\u05b5\u05e8<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d1\u05b7\u05e2<\/h>, das He am Ende des Wortes steht an Stelle eines Lamed am Anfang.<br \/>\n<br \/><strong>Dem Gotte seines Vaters Jizchak,<\/strong> der Mensch ist zur Ehrung seines Vaters mehr verpflichtet als zur Ehrung seines Gro\u00dfvaters; darum verband er (diesen Opferdienst) mit Jizchak und nicht mit Abraham (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:2 Und Gott sprach mit Israel in einem n\u00e4chtlichen Gesichte und sagte: Jakob! Jakob! Und er antwortete: Hier bin ich! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Jaakob, Jaakob,<\/strong> ist ein Ausdruck der Liebe (Torat Kohanim 1:12).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:3 Und er sprach: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters. F\u00fcrchte dich nicht, nach \u00c4gypten hinabzuziehen; denn ich will dich dort zu einem gro\u00dfen Volke machen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. F\u00fcrchte dich nicht, nach \u00c4gypten hinabzuziehen,<\/strong> weil er sich gr\u00e4mte, dass er gezwungen war, nach dem Auslande zu gehen (P. d. R. Elies. 39).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:4 Ich werde mit dir nach \u00c4gypten hinabziehen, und ich werde dich auch wieder herauff\u00fchren, und Joseph wird dir die Augen zudr\u00fccken. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Und ich werde dich hinaufbringen,<\/strong> Er verhie\u00df ihm, dass er im Heiligen Lande begraben w\u00fcrde.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:5 Und Jakob machte sich von Beerseba auf. Und die S\u00f6hne Israels f\u00fchrten ihren Vater Jakob, ihre Kinder und ihre Frauen auf den Wagen mit, die Pharao geschickt hatte, um ihn hinzuf\u00fchren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:6 Und sie nahmen ihr Vieh und ihre Habe, die sie im Lande Kanaan erworben hatten, und kamen nach \u00c4gypten, Jakob und alle seine Nachkommen mit ihm. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Das sie im Lande Kenaan erworben hatten,<\/strong> aber was er in Padan Aram erworben hatte, hatte er alles Esaw f\u00fcr seinen Anteil an der H\u00f6hle Machpela gegeben, indem er sagte, die G\u00fcter des Auslandes sind mir nicht wertvoll; und das bedeutet (50, 5), \u00bbdas ich mir erworben <h>\u05db\u05e8\u05d9\u05ea\u05d9<\/h> habe\u00ab; er hatte ihm Haufen von Gold und Silber wie einen Getreidehaufen <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> aufgerichtet und zu ihm gesagt, nimm diese (Tanchuma)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:7 Seine S\u00f6hne und Enkel, seine T\u00f6chter und Enkelinnen, alle seine Nachkommen brachte er mit sich nach \u00c4gypten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Und die T\u00f6chter seiner S\u00f6hne,<\/strong> Serach b. Ascher und Jochebed b. Levi.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:8 Dies sind die Namen der Kinder Israels, die nach \u00c4gypten kamen. Jakob und seine Kinder: Jakobs Erstgeborener Ruben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Die nach Mizraim kamen <h>\u05d4\u05d1\u05d0\u05d9\u05dd<\/h> <h>\u05de\u05e6\u05e8\u05d9\u05de\u05d4<\/h>,<\/strong> im Verh\u00e4ltnis zu jener Stunde nennt sie der Vers <h>\u05d1\u05d0\u05d9\u05dd<\/h> kommende (Partiz.), und es ist nicht zu verwundern, dass er nicht schreibt <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05d1\u05d0\u05d5<\/h> (Pr\u00e4terit.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:9 Rubens S\u00f6hne: Chanoch, Pallu, Chezron und Carmi. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:10 Simons S\u00f6hne: Jemu\u00e9l, Jamin, Ohad, Jachin, Zochar und Schaul, Sohn der Kanaaniterin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Der Sohn der Kenaanit,<\/strong> der Sohn von Dina, die von dem Kenaani genommen worden war; als sie Schechem erschlugen, wollte Dina die Stadt nicht verlassen, bis Schimon ihr schwur, dass er sie heiraten w\u00fcrde (Bereschit Rabbah 80:11).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:11 Levis S\u00f6hne: Gerson (Gerschon), Kehath und Merari. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:12 Judas S\u00f6hne: Er, Onan, Schelah, Perez und Serach; Er und Onan waren im Lande Kanaan gestorben. Perez&#8216; S\u00f6hne: Chezron und Chamul. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:13 Issachars S\u00f6hne: Thola, Puwwah, Job und Schimron. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:14 Sebuluns S\u00f6hne: Sered, Elon und Jachle\u00e9l. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:15 Dies sind die S\u00f6hne Leas. Sie hatte sie und eine Tochter, Dina, dem Jakob in Paddan-Aram geboren. Alle S\u00f6hne und T\u00f6chter zusammen: dreiunddrei\u00dfig Personen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Diese sind die S\u00f6hne Leas und seine Tochter Dina,<\/strong> die S\u00f6hne verbindet er mit Lea und die Tochter mit Jaakob, um dich zu lehren, dass, wenn der Anfang der Zeugung von der Frau ausgeht, sie einen Knaben gebiert, und wenn der Mann zuerst zeugt, sie ein M\u00e4dchen gebiert (Nid. 31a).<br \/>\n<br \/><strong>Dreiunddrei\u00dfig,<\/strong> bei ihrer Aufz\u00e4hlung findest du aber nur 32, nur, das war Jochebed, die zwischen den Stadtmauern geboren wurde, als sie in die Stadt einzogen; so hei\u00dft es (Num. 26, 59), \u00bbdie sie (ihre Mutter) Levi in Mizraim geboren hatte\u00ab; ihre Geburt war in Mizraim, aber ihre Zeugung war nicht in Mizraim gewesen (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:16 Gads S\u00f6hne; Ziphion, Chaggi, Schum, Ezbon, Eri, Arodi und Areli. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:17 Aschers Kinder: Jimnah, Jischwah, Jischwi, Beriah und ihre Schwester Serach. Beriahs S\u00f6hne. Cheber und Malki\u00e9l. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:18 Dies sind die S\u00f6hne Silpas, die Laban seiner Tochter Lea mitgegeben hatte. Sie gebar diese dem Jakob; sechzehn Personen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:19 Die S\u00f6hne Rahels, der Frau Jakobs: Joseph und Benjamin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Die S\u00f6hne Rachels, der Frau Jaakobs <h>\u05d1\u05e0\u05d9<\/h> <h>\u05e8\u05d7\u05dc<\/h> <h>\u05d0\u05e9\u05ea<\/h> <h>\u05d9\u05e2\u05e7\u05d1<\/h>,<\/strong> bei allen anderen steht aber nicht so <h>\u05d0\u05b5\u05e9\u05c1\u05b6\u05ea<\/h>; nur, sie war die Vorsteherin des Hauses (Bereschit Rabbah 73:1).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:20 Joseph wurden im Lande \u00c4gypten Manasse und Ephraim geboren, die ihm A\u00dfenath, Tochter Poti-Pheras, Priesters zu On, gebar. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:21 Benjamins S\u00f6hne: Bela, Becher, Aschbel, Gera, Naaman, Echi, Rosch, Muppim, Chuppim und Ard. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:22 Dies sind die S\u00f6hne Rahels, die dem Jakob geboren worden, zusammen; vierzehn Personen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:23 Dans S\u00f6hne: Chuschim, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:24 Naphtalis S\u00f6hne: Jachze\u00e9l, Guni, Jezer und Schillem. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:25 Dies sind die S\u00f6hne Bilhas, die Laban seiner Tochter Rahel mitgegeben hatte; sie gebar diese dem Jakob, zusammen: sieben Personen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:26 Alle Personen, die mit Jakob nach \u00c4gypten kamen, seine Nachkommen, ohne die Frauen der S\u00f6hne Jakobs, waren zusammen sechsundsechzig Personen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Alle Seelen, die von Jaakob kamen <h>\u05db\u05dc<\/h> <h>\u05d4\u05e0\u05e4\u05e9<\/h> <h>\u05d4\u05d1\u05d0\u05d4<\/h> <h>\u05dc\u05d9\u05e2\u05e7\u05d1<\/h>,<\/strong> die aus dem Lande Kanaan ausgezogen waren, um nach Mizraim zu kommen; dieses <h>\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> ist nicht die Form der Vergangenheit, sondern die Form der Gegenwart (des gleichzeitigen oder wiederholten Geschehens); wie (Esth. 2, 14), \u00bbam Abend pflegte sie zu kommen,\u00ab und wie (29, 7), \u00bbsieh, seine Tochter Rachel kommt mit den Schafen\u00ab; darum ist der Ton auf der letzten Silbe auf dem <h>\u05d0<\/h>; denn, als sie aus dem Lande Kanaan auszogen, um dahin zu gelangen, waren sie nur Sechsundsechzig. Das zweite <h>\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> (Vers 27), \u00bballe Seelen vom Hause Jaakobs, die nach Mizraim gekommen, waren siebzig,\u00ab ist die Form der Vergangenheit; darum ist der Ton auf dem <h>\u05d1<\/h>; denn, als sie dorthin gekommen waren, waren sie siebzig; da sie dort Josef und seine beiden S\u00f6hne fanden und Jochebed zwischen den Stadtmauern zu ihnen hinzukam. Nach den Worten dessen aber, der sagt, dass Zwillingsschwestern mit den St\u00e4mmen geboren wurden, m\u00fcssen wir sagen, dass diese vor ihrem Zuge nach Mizraim gestorben waren, da sie hier nicht aufgez\u00e4hlt sind. Ich habe im Wajikra rab. (4) gefunden, Esaw hatte sechs Seelen, und der Vers (36, 6) nennt sie \u00bb<h>\u05e0\u05e4\u05e9\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05d1\u05d9\u05ea\u05d5<\/h>\u00ab, Esaw und f\u00fcnf S\u00f6hne in der Mehrzahl, weil sie vielen G\u00f6ttern dienten; Jaakob hatte siebzig Seelen, und der Vers nennt sie <h>\u05e0\u05e4\u05e9<\/h>, weil sie einem Gotte dienten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:27 Und Josephs S\u00f6hne, die ihm in \u00c4gypten geboren worden: zwei Personen. Die ganze Familie Jakobs, die nach \u00c4gypten kam, zusammen, siebzig Personen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:28 Juda aber sandte er voraus zu Joseph, dass dieser ihm den Weg nach Gosen weise; und sie kamen im Lande Gosen an. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Vor ihm den Weg zu zeigen,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt, f\u00fcr ihn den Ort freizumachen und ihm zu zeigen, wo er sich dort niederlassen k\u00f6nnte.<br \/>\n<br \/><strong>Vor ihm <h>\u05dc\u05e4\u05e0\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> bevor er dorthin k\u00e4me; der agadische Midrasch sagt, <h>\u05dc\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05dc\u05b0\u05e4\u05b8\u05e0\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> vor ihm eine Lehrst\u00e4tte zu errichten, f\u00fcr ihn ein Lehrhaus zu gr\u00fcnden, von dem die Belehrung ausgehen sollte (Bereschit Rabbah 95:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:29 Da lie\u00df Joseph seinen Wagen anspannen und fuhr seinem Vater entgegen, hinauf nach Gosen. Und als dieser ihn erkannte, fiel er ihm um den Hals und weinte lange an seinem Halse. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Und Josef bespannte seinen Wagen,<\/strong> er selbst spannte die Ro\u00dfe an den Wagen, sich zu beeilen seinen Vater zu ehren (Mech. besch.).<br \/>\n<br \/><strong>Als er von ihm gesehen wurde,<\/strong> Josef von seinem Vater gesehen wurde.<br \/>\n<br \/><strong>Und weinte an seinem Halse lange Zeit,<\/strong> <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b5\u05d1\u05b0\u05da\u05bc\u05b0<\/h> <h>\u05e2\u05d5\u05b9\u05d3<\/h> bedeutet viel (Weinen); ebenso (Job 34, 32), \u00bbdenn Er legt auf den Menschen nicht mehr <h>\u05e2\u05d5\u05b9\u05d3<\/h>\u00ab, soviel wie Vermehrung, Er legt nicht Anklagen auf ihn, die mehr sind als seine S\u00fcnden; auch hier, er vermehrte und f\u00fcgte dem Weinen mehr als gew\u00f6hnlich hinzu; aber Jaakob fiel nicht um Josefs Hals und k\u00fcsste ihn nicht, unsere Lehrer sagen, er las gerade das Sch\u2019ma.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:30 Und Israel sprach zu Joseph: Nun will ich gern sterben, nachdem ich dein Antlitz gesehen, und du noch lebst. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Nun mag ich sterben <h>\u05d0\u05de\u05d5\u05ea\u05d4<\/h> <h>\u05d4\u05e4\u05e2\u05dd<\/h>,<\/strong> der einfache Sinn ist wie der Targum (nachdem ich getr\u00f6stet bin); der Midrasch sagt dazu, ich dachte, zweimal sterben zu m\u00fcssen, in dieser Welt und in der zuk\u00fcnftigen Welt, weil sich die Schechina von mir entfernt hatte, und ich glaubte, dass der Heilige, gelobt sei Er, deinen Tod von mir fordere; jetzt, da du noch lebst, werde ich <h>\u05d4\u05e4\u05e2\u05dd<\/h> nur einmal sterben (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:31 Und Joseph sprach zu seinen Br\u00fcdern und zur Familie seines Vaters: Ich will hingehen und Pharao berichten und ihm sagen: \u00bbMeine Br\u00fcder und die Familie meines Vaters, die im Lande Kanaan wohnten, sind zu mir gekommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Und werde zu ihm sagen, meine Br\u00fcder<\/strong>\u2026\u00bb und ferner werde ich zu ihm sagen, die M\u00e4nner sind Schafhirten.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">46:32 Die M\u00e4nner sind Schafhirten, denn sie haben von jeher Viehzucht getrieben; ihre Schafe, ihre Rinder, und was ihnen sonst geh\u00f6rt, haben sie mitgebracht.\u00ab <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:33 Wenn euch nun Pharao rufen l\u00e4sst und fragt: Was ist euer Gewerbe? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">46:34 So antwortet: \u00bbSeit unserer Jugend sind wir, deine Diener, Viehz\u00fcchter gewesen, bis heute, sowohl wir als auch unsere V\u00e4ter,\u00ab dann werdet ihr im Lande Gosen bleiben k\u00f6nnen; denn jeder Schafhirt ist den \u00c4gyptern ein Gr\u00e4uel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>34. Damit ihr im Lande Goschen wohnet;<\/strong> denn das braucht ihr, weil es ein Weideland ist; und wenn ihr zu ihm sprechet, dass ihr in keiner anderen Arbeit erfahren seid, wir er euch von sich entfernen und euch dort wohnen lassen.<br \/>\n<br \/><strong>Denn ein Gr\u00e4uel f\u00fcr die \u00c4gypter sind alle Hirten von Schafen,<\/strong> weil sie diese als G\u00f6tter verehren.<\/p>\n<h2>Kapitel 47<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:1 Und Joseph kam und berichtete Pharao: Mein Vater und meine Br\u00fcder samt ihren Schafen und Rindern, und was sie sonst haben, sind aus dem Lande Kanaan angekommen und befinden sich jetzt im Lande Gosen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:2 Und einen Teil seiner Br\u00fcder, f\u00fcnf Mann, nahm er mit sich und stellte sie Pharao vor. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>47, 2. Und einen Teil seiner Br\u00fcder,<\/strong> von den Geringsten von ihnen an Kraft, die nicht stark aussahen; denn, wenn er sie als Helden erkennen w\u00fcrde, so w\u00fcrde er sie zu seinen Kriegsleuten machen; folgende waren es, Ruben, Schimon, Levi, Jissachar und Binjamin, jene, deren Namen Mosche nicht zweimal nannte, als er sie segnete; aber die Namen der Starken nannte er zweimal, (Deut. 33) \u00bbund dies f\u00fcr Juda, h\u00f6re, Ewiger, die Stimme Judas\u00ab; und f\u00fcr Gad sagte er, \u00bbgelobt sei, der Gad ausbreitet\u00ab; und f\u00fcr Naftali sagte er, \u00bbNaftali\u00ab; und f\u00fcr Dan sagte er, \u00bbDan\u00ab; und ebenso f\u00fcr Sebulun, und ebenso f\u00fcr Ascher; dies sind die Worte des Bereschit Rabba 95:4, welcher die Aggada von Erez Israel ist; aber in unserem babylonischen Talmud (Bab. kam. 92a) finden wir, dass jene, deren Namen Mosche zweimal nannte, die schwachen waren, und jene brachte er vor Pharao, und dass Judas Name doppelt steht, ist nicht, weil er wegen dessen Schw\u00e4che wiederholt wurde, sondern das hat einen anderen Grund, wie in Bab. kam. 92 vorkommt. In einer Baraitha des Sifre in <h>\u05d6\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05d4\u05d1\u05e8\u05db\u05d4<\/h> haben wir dieselbe Lesart wie in unserer Gemara.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:3 Da fragte Pharao seine Br\u00fcder: Was ist euer Gewerbe? Und sie antworteten: Schafhirten sind deine Diener, sowohl wir als auch unsere V\u00e4ter. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:4 Und sie sprachen zu Pharao: Wir sind gekommen, uns hier im Lande eine Zeit lang aufzuhalten, denn die Schafe deiner Diener haben keine Weide, denn die Hungersnot liegt schwer auf dem Lande; so lasse denn, bitte, deine Diener im Lande Gosen wohnen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:5 Und Pharao sprach zu Joseph: Dein Vater und deine Br\u00fcder sind zu dir gekommen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:6 Das Land \u00c4gypten steht dir offen, in der besten Gegend des Landes siedle deinen Vater und deine Br\u00fcder an, sie m\u00f6gen im Lande Gosen wohnen, und wenn du unter ihnen t\u00fcchtige M\u00e4nner wei\u00dft, so mache sie zu Oberaufsehern \u00fcber meine Herden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. T\u00fcchtige M\u00e4nner,<\/strong> erfahren in ihrem Beruf, Schafe zu weiden.<br \/>\n<br \/><strong>\u00dcber das Meinige,<\/strong> \u00fcber meine Schafe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:7 Und Joseph brachte seinen Vater Jakob und stellte ihn Pharao vor; Jakob begr\u00fc\u00dfte Pharao mit einem Segenswunsch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Und Jaakob begr\u00fc\u00dfte,<\/strong> das ist ein Friedensgru\u00df, wie alle zu tun pflegen, die von Zeit zu Zeit vor K\u00f6nigen erscheinen; saluer, gr\u00fc\u00dfen in anderen Sprachen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:8 Da sprach Pharao zu Jakob: Wie viel sind der Jahre deines Lebens? <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:9 Jakob antwortete Pharao; Die Jahre meiner Pilgerfahrt sind hundert und drei\u00dfig; gering an Zahl und tr\u00fcbe waren meine Lebensjahre, sie haben nicht die Lebensjahre meiner V\u00e4ter, nicht die Tage ihrer Pilgerfahrt erreicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Die Jahre meines Weilens <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05de\u05b0\u05d2\u05d5\u05bc\u05e8\u05b7\u05d9<\/h>,<\/strong> die Tage meiner Heimatlosigkeit; alle meine Tage war ich ein Fremder auf Erden;<br \/>\n<br \/><strong>und sie erreichten nicht<\/strong> an Gl\u00fcck.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:10 Und Jakob segnete Pharao zum Abschied und entfernte sich von Pharao. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Da begr\u00fc\u00dfte Jaakob,<\/strong> wie alle zu tun pflegen, die sich von F\u00fcrsten verabschieden, dass sie sie segnen und um Erlaubnis bitten (wegzugehen); und womit segnete er ihn? Dass der Nil beim Nahen seiner F\u00fc\u00dfe emporsteige; denn Mizraim wird nicht vom Regenwasser getr\u00e4nkt, sondern der Nil steigt empor und tr\u00e4nkt das Land; und vom Segen Jaakobs an und weiter, wenn Pharao zum Nil kam stieg er ihm entgegen empor, und tr\u00e4nkte das Land (Tanchuma)<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:11 Joseph siedelte nun seinen Vater und seine Br\u00fcder an und gab ihnen im Lande \u00c4gypten Besitz, in der besten Gegend des Landes, im Lande Ramses, wie Pharao befohlen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. <h>\u05e0\u05e9\u05d0<\/h>. Raamses,<\/strong> geh\u00f6rte zum Lande Goschen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:12 Und Joseph versorgte seinen Vater und seine Br\u00fcder und die ganze Familie seines Vaters mit Brot nach Anzahl der Kinder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Den Kindern entsprechend,<\/strong> soviel, wie f\u00fcr alle ihre Hausgenossen n\u00f6tig war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:13 Es war aber im ganzen Lande kein Brot; denn die Hungersnot war sehr dr\u00fcckend, und das Land \u00c4gypten und das Land Kanaan waren durch die Hungersnot ersch\u00f6pft. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Und Brot war nicht im ganzen Lande,<\/strong> er kehrt zum ersten Gegenstand, zum Anfang der Hungersjahre, zur\u00fcck.<br \/>\n<br \/><strong>Da schmachtete <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b5\u05dc\u05b7\u05d4\u05bc<\/h><\/strong> in der Bedeutung von <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05dc\u05b0\u05d0\u05b6\u05d4<\/h> Ermattung, wie der Targum \u00fcbersetzt; \u00e4hnlich (Spr. 26, 18), \u00bbwie einer, der sich abm\u00fcht <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05de\u05b4\u05ea\u05b0\u05dc\u05b7\u05d4\u05b0\u05dc\u05b5\u05d4\u05bc\u05b7<\/h> und Brandpfeile schleudert\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:14 Und Joseph bekam f\u00fcr das Getreide, das man einkaufte, alles Geld zusammen, das im Lande \u00c4gypten und im Lande Kanaan zu finden war, und Joseph brachte das Geld in das Haus Pharaos. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. F\u00fcr das Getreide,<\/strong> das sie kauften, gaben sie ihm das Silber.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:15 Als aber alles Geld im Lande \u00c4gypten und im Lande Kanaan geschwunden war, kam ganz \u00c4gypten zu Joseph und sprach: Gib uns Brot! warum sollen wir vor dir hinsterben? denn wir haben kein Geld mehr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Zu Ende gegangen ist <h>\u05d0\u05e4\u05e1<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>, zu Ende ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:16 Da sprach Joseph: Bringt eure Herden, so will ich es euch f\u00fcr eure Herden geben, wenn ihr kein Geld mehr habt. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:17 Da brachten sie Joseph ihre Herden, und Joseph gab ihnen Brot f\u00fcr die Pferde, die Schaf- und Rinderherden und f\u00fcr die Esel; und er versorgte sie in diesem Jahre f\u00fcr alle ihre Herden mit Brot. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und er versorgte sie <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b0\u05e0\u05b7\u05d4\u05b2\u05dc\u05b5\u05dd<\/h>,<\/strong> wie, er geleitete sie <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b0\u05e0\u05b7\u05d4\u05b2\u05d2\u05b5\u05dd<\/h>; \u00e4hnlich (Jes. 51, 18) \u00bbkeiner geleitet sie\u00ab; (Ps. 23, 2) \u00bban Gew\u00e4ssern der Ruhe geleitet Er mich\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:18 Das Jahr ging zu Ende, und im folgenden Jahre kamen sie wieder zu ihm und sprachen: Wir k\u00f6nnen es dem Herrn nicht verhehlen, da alles Geld und alle Viehherden dem Herrn verfallen sind, so ist f\u00fcr den Herrn nichts weiter \u00fcbrig als unser Leib und unser Ackerland. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Im zweiten Jahr,<\/strong> der Hungersjahre.<br \/>\n<br \/><strong>Dass das Silber zu Ende gegangen ist ** das Silber und die Herden sind zu Ende gegangen, und alles ist in die Hand meines Herrn gekommen.<br \/>\n<br \/><\/strong>Au\u00dfer unserem K\u00f6rper**, <h>\u05d0\u05dd<\/h> <h>\u05dc\u05d0<\/h> = <h>\u05d1\u05dc\u05ea\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05dd<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:19 Warum sollen wir vor deinen Augen zu Grunde gehen, wir und unser Ackerland? Kaufe uns und unser Ackerland f\u00fcr Brot; so wollen wir und unser Ackerland dem Pharao untertan sein. Nur gib uns Saatkorn, dass wir am Leben bleiben und nicht sterben, und das Ackerland nicht w\u00fcst daliege. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Und gib Aussaat,<\/strong> den Boden zu bes\u00e4en; und obschon Josef gesagt hatte, noch f\u00fcnf Jahre, in denen keine Pfl\u00fcgung und keine Ernte sein werden; sobald aber Jaakob nach Mizraim kam, kam Segen mit seinen Schritten; und man fing an zu s\u00e4en, und der Hunger h\u00f6rte auf; so lernen wir in der Tosefta von Sota (10:3).<br \/>\n<br \/><strong>Nicht ver\u00f6de <h>\u05dc\u05b9\u05d0<\/h> <h>\u05ea\u05b5\u05e9\u05c1\u05b8\u05dd<\/h>,<\/strong> nicht \u00f6de werde, Targum <h>\u05dc\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05ea\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05e8<\/h>, ein \u00f6des, ungepfl\u00fcgtes Feld <h>\u05e9\u05c2\u05b0\u05d3\u05b5\u05d4<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:20 Da kaufte Joseph das ganze Ackerland der \u00c4gypter f\u00fcr Pharao; denn die \u00c4gypter verkauften allesamt ihre Felder, weil die Hungersnot stark auf ihnen lastete. So kam das Land an Pharao. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Und das Land geh\u00f6rte Pharao,<\/strong> war ihm zugeh\u00f6rig.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:21 Das Volk aber versetzte er in die St\u00e4dte, von einem Ende des Gebietes von \u00c4gypten bis an das andere Ende. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Und das Volk versetzte Josef<\/strong> von Stadt zu Stadt zum Andenken, dass es keinen Anteil mehr am Lande hatte, und siedelte die Bewohner der einen Stadt in der anderen an; Der Vers hatte nur darum n\u00f6tig, dies zu schreiben, um dir das Lob Josefs zu verk\u00fcnden; denn er beabsichtigte damit, die Schmach von seinen Br\u00fcder zu nehmen, dass man sie nicht Verbannte nenne (Chullin 60b).<br \/>\n<br \/><strong>Von einem Ende des Gebietes von Mizraim,<\/strong> so tat er allen St\u00e4dten im Reiche \u00c4gypten von einem Ende seines Gebietes bis zum anderen Ende.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:22 Nur das Ackerland der Priester kaufte er nicht; denn die Priester bekamen bestimmten Anteil von Pharao, sie zehrten von dem Anteil, den ihnen Pharao gab, darum verkauften sie ihr Ackerland nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Der Priester <h>\u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05d4\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> G\u00f6tzenpriester; \u00fcberall bedeutet <h>\u05db\u05bc\u05b9\u05d4\u05b5\u05df<\/h> Diener der Religion au\u00dfer an jenen Stellen, wo es W\u00fcrde bedeutet, wie (Ex. 2, 16) \u00bb<h>\u05db\u05bc\u05b9\u05d4\u05b5\u05df<\/h> <h>\u05de\u05b4\u05d3\u05b0\u05d9\u05b8\u05df<\/h> der Vornehme von Midjan \u00ab; (41, 45) \u00bbdes Vornehmen von On <h>\u05db\u05bc\u05b9\u05d4\u05b5\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05df<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Eine Geb\u00fchr f\u00fcr die Priester,<\/strong> ein Gesetz, soundso viel Brot t\u00e4glich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:23 Und Joseph sprach zum Volke: Seht! Ich habe heute euch und euer Ackerland f\u00fcr Pharao gekauft. Hier habt ihr Saatkorn, bes\u00e4t das Ackerland! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Hier habt ihr,<\/strong> <h>\u05d4\u05b5\u05d0<\/h> wie <h>\u05d4\u05b4\u05e0\u05bc\u05b5\u05d4<\/h> (Jech. 16,43), \u00bbauch ich, siehe <h>\u05d4\u05b5\u05d0<\/h>, ich lege deinen Weg auf dein Haupt\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:24 Aber von dem Ertrage m\u00fcsst ihr den F\u00fcnften an Pharao abgeben, und vier Teile sollen euch bleiben, zum Saatkorn f\u00fcr das Feld und zum Essen f\u00fcr euch und eure Hausleute und zum Essen f\u00fcr eure Kinder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Zur Aussaat auf dem Felde,<\/strong> in jedem Jahre.<br \/>\n<br \/><strong>Und f\u00fcr diejenigen, die in euren H\u00e4usern sind,<\/strong> zur Speise f\u00fcr die Knechte und M\u00e4gde, die in euren H\u00e4usern sind.<br \/>\n<br \/><strong>F\u00fcr eure Kinder <h>\u05d8\u05b7\u05e4\u05bc\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h>,<\/strong> die kleinen Kinder.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:25 Da sprachen sie: Du hast uns das Leben gerettet! M\u00f6gen wir nur Gnade finden in den Augen des Herrn, so wollen wir Pharao leibeigen sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. M\u00f6chten wir Gunst finden,<\/strong> uns das zu tun, wie du gesprochen hast.<br \/>\n<br \/><strong>Und wir werden Pharao Knechte sein,<\/strong> ihm diese Steuer in jedem Jahre zu zahlen als unverg\u00e4ngliches Gesetz.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:26 So erlie\u00df Joseph das noch heute bestehende Gesetz, dass vom Ackerlande \u00c4gyptens der f\u00fcnfte Teil Pharao geh\u00f6re; nur das Ackerland der Priester allein geh\u00f6rte Pharao nicht. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">47:27 Israel aber blieb im Lande \u00c4gypten, im Lande Gosen, wohnen; sie erwarben sich dort Eigentum, waren fruchtbar und vermehrten sich sehr. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Und Israel wohnte im Lande Mizraim,<\/strong> und wo? Im Lande Goschen, das zum Lande Mizraim geh\u00f6rte.<br \/>\n<br \/><strong>Und lie\u00dfen sich in ihm fest nieder,<\/strong> von Ausdruck <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d7\u05b2\u05d6\u05d5\u05bc<\/h> fester Besitz.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:28 Jakob lebte im Lande \u00c4gypten siebzehn Jahre; und die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens, waren hundert sieben und vierzig Jahre. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28 <h>\u05d5\u05d9\u05d7\u05d9<\/h>. Und Jaakob lebte,<\/strong> warum ist dieser Abschnitt geschlossen (vom vorhergehenden nicht getrennt)? Weil nach dem Tode unseres Vaters Jaakob die Augen und das Herz Israels durch die Leiden der Knechtschaft geschlossen wurden, als man anfing, sie zu knechten. Andere Erkl\u00e4rung: er wollte seinen Kindern das Ende der Zeiten enth\u00fcllen, da wurde es ihm verschlossen (Bereschit Rabbah 96:1).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:29 Und die Tage Israels nahten ihrem Ende, da lie\u00df er seinen Sohn Joseph rufen und sprach zu ihm: Wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, so lege doch deine Hand unter meine H\u00fcfte und erweise mir die Liebe und Treue: begrabe mich nicht in \u00c4gypten! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Die Tage Israel nahten dem Sterben,<\/strong> jeder, bei dem ein Nahen zum Sterben steht, erreichte nicht die Tage seiner V\u00e4ter (Bereschit Rabbah 76:3).<br \/>\n<br \/><strong>Da rief er seinen Sohn Josef,<\/strong> denjenigen, der die Macht besa\u00df, es auszuf\u00fchren (Bereschit Rabbah 76:3).<br \/>\n<br \/><strong>Lege doch deine Hand<\/strong> und schw\u00f6re.<br \/>\n<br \/><strong>Gnade und Treue,<\/strong> die Gnade, die man Toten erweist, ist wahrhafte Gnade, weil man dabei nicht auf eine Vergeltung der Wohltat wartet (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Begrabe mich doch nicht im Mizraim,<\/strong> weil sp\u00e4ter dessen Staub zu Ungeziefer werden wird (und dieses w\u00fcrde sich dann unter meinem K\u00f6rper bewegen); ferner stehen die Toten des Auslandes nur nach dem Schmerz einer Wanderung durch unterirdische G\u00e4nge (um ins Heilige Land zu gelangen) zu neuem Leben auf; und dass mich die \u00c4gypter nicht abg\u00f6ttisch verehren (Bereschit Rabbah 76:3).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:30 Sondern bei meinen V\u00e4tern will ich liegen; darum f\u00fchre mich aus \u00c4gypten weg und begrabe mich an ihrem Begr\u00e4bnisplatze. Da sprach Joseph: Ich werde nach deinen Worten tun. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>30. Und ich lege mich zu meinen V\u00e4tern nieder <h>\u05d5\u05e9\u05db\u05d1\u05ea\u05d9<\/h> <h>\u05e2\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05d1\u05ea\u05d9<\/h>,<\/strong> dieses Waw ist mit oben, mit dem Anfang des Verses verbunden, lege doch deine Hand unter meine H\u00fcfte und schw\u00f6re mir, und ich werde mich schlie\u00dflich zu meinen V\u00e4tern niederlegen, und du m\u00f6gest mich aus \u00c4gypten hinaustragen. Man soll aber nicht erkl\u00e4ren, ich lege mich zu meinen V\u00e4tern nieder, bedeute, lege mich zu meinen V\u00e4tern in die Grabh\u00f6hle; denn es steht erst nachher, \u00bbund trage mich aus \u00c4gypten hinaus und begrabe mich in ihrem Grab\u00ab; und ferner finden wir \u00fcberall, dass der Ausdruck, sich zu seinen V\u00e4tern niederlegen, das Verscheiden und nicht das Begr\u00e4bnis bedeutet; wie (I K\u00f6n. 2, 10), \u00bbDavid legte sich zu seinen V\u00e4tern nieder\u00ab, und dann, \u00bbund er wurde in der Davidsstadt begraben\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">47:31 Da sprach er: Schw\u00f6re mir! Und er schwur ihm, und Israel verneigte sich nach der Kopfseite des Bettes hin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>31. Da verbeugte sich Israel,<\/strong> vor eine Fuchse in seiner Zeit (wenn er regiert) b\u00fcckt man sich auch (Megillah 16b).<br \/>\n<br \/><strong>Zum Haupte des Lagers <h>\u05e2\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b4\u05d8\u05bc\u05b8\u05d4<\/h>,<\/strong> er wandte sich zur Schechina hin (Tanchuma); von hier entnehmen unsere Weisen, dass sich die Schechina \u00fcber den H\u00e4upten des Kranken befindet (Schabbat 12b); andere Erkl\u00e4rung: f\u00fcr die Vorz\u00fcglichkeit seines Lagers, dass sein Lager vollkommen war und kein Frevler von ihm abstammte (Pessachim 56a). Denn, siehe, Josef war K\u00f6nig und war ferner gefangen unter die V\u00f6lker gebracht worden und war trotzdem in seiner Fr\u00f6mmigkeit verharrt.<\/p>\n<h2>Kapitel 48<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">48:1 Nach diesen Begebenheiten berichtete man Joseph: Siehe, dein Vater ist krank! Da nahm er seine beiden S\u00f6hne, Manasse und Ephraim, mit sich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>48,1 Da sagte man Josef,<\/strong> einer von denen, die ihm berichteten; und es ist dies ein kurzer Vers; manche sagen, Efraim pflegte bei Jaakob zu lernen, und als Jaakob im Lande Goschen krank wurde, begab sich Efraim zu seinem Vater nach Mizraim, um es ihm zu berichten (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Da nahm er seine beiden S\u00f6hne mit sich,<\/strong> damit sie Jaakob vor seinem Tode segne.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:2 Und man teilte Jakob mit: Siehe, dein Sohn Joseph kommt zu dir! Da nahm Israel seine ganze Kraft zusammen und setzte sich im Bette auf. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>2. Und man berichtete,<\/strong> einer, der es Jaakob berichtete, und der Vers sagt nicht, wer; es gibt viele Verse mit kurzem Ausdruck.<br \/>\n<br \/><strong>Und Israel machte sich stark,<\/strong> er sagte, \u00bbwenn er auch mein Sohn ist, so ist er ein K\u00f6nig\u00ab (Tanchuma), und ich will ihm Ehre erweisen; von hier lernt man, dass man der Regierung Ehre erweisen soll; ebenso erwies Mosche der Regierung Ehre (Ex. 11, 8), \u00bballe diese deine Knechte werden zu mir herabkommen\u00ab; und ebenso Elijahu (I K\u00f6n. 18, 46), \u00bbund er umg\u00fcrtete seine Lenden\u2026\u00ab (Menachot 98a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:3 Und Jakob sprach zu Joseph: Gott, der Allm\u00e4chtige, erschien mir in Lus, im Lande Kanaan, und segnete mich. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">48:4 Und er sprach zu mir: Siehe, ich mache dich fruchtbar, vermehre dich, lasse dich zu einer Schar von V\u00f6lkern werden und gebe deinen Nachkommen nach dir dies Land zum ewigen Besitz. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Und ich mache dich zu einer Versammlung von V\u00f6lkern,<\/strong> Er verk\u00fcndet mir, dass von mir noch eine Versammlung von V\u00f6lkern hervorgehen w\u00fcrde; und obschon Er (35, 11) zu mir gesprochen hat, \u00bbVolk und Versammlung von V\u00f6lkern\u00ab, so sagte Er \u00bbVolk <h>\u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05d9<\/h>\u00ab zu mir f\u00fcr Binjamin; Versammlung von V\u00f6lkern aber, das sind zwei au\u00dfer Binjamin; nach ihm wurde mir aber kein Sohn mehr geboren, also lehrte Er mich, dass einer von meinen St\u00e4mmen geteilt w\u00fcrde; und nun, jene Gabe gebe ich dir.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:5 So sollen deine beiden S\u00f6hne, die dir im Lande \u00c4gypten geboren wurden, bevor ich zu dir nach \u00c4gypten kam, mir angeh\u00f6ren; Ephraim und Manasse \u2014 wie Ruben und Simon sollen sie mir geh\u00f6ren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Die dir geboren wurden,<\/strong> bevor ich zu dir gekommen, vor meinem Kommen zu dir, das hei\u00dft, die geboren wurden, nachdem du dich von mir getrennt hattest, bis ich zu dir gekommen bin.<br \/>\n<br \/><strong>Geh\u00f6ren mir,<\/strong> zur Zahl meiner \u00fcbrigen S\u00f6hne geh\u00f6ren sie, Anteil am Lande zu erhalten, ein jeder f\u00fcr sich.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:6 Die Kinder aber, die du nach ihnen zeugen wirst, sollen dein bleiben, den Namen ihrer Br\u00fcder sollen sie auf ihrem Erbe f\u00fchren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Deine Nachkommen aber,<\/strong> wenn du doch ferner zeugst, sollen sie nicht zur Anzahl meiner S\u00f6hne gerechnet werden, sondern inmitten der St\u00e4mme Efraim und Menasche aufgenommen werden und bez\u00fcglich des Landbesitzes keinen besonderen Namen unter den St\u00e4mmen f\u00fchren; obschon das Land nach der Anzahl der H\u00e4upter verteilt wurde, wie es hei\u00dft (Num. 26, 54), \u00bbdem zahlreichen vermehret seinen Besitz\u00ab, und ein jeder, au\u00dfer den Erstgeborenen einen gleichen Anteil erhielt, St\u00e4mme werden dennoch nur diese genannt (dass man die Lose f\u00fcr den Landbesitz nach der Anzahl der Namen der St\u00e4mme warf und jeder Stamm einen F\u00fcrsten hatte und jeder eine besondere Fahne f\u00fchrte).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:7 Denn als ich von Paddan zur\u00fcckkam, starb mir Rahel im Lande Kanaan auf dem Wege, da noch eine Strecke Landes bis nach Ephrat war, und ich musste sie dort auf dem Wege nach Ephrat, das ist Bethlehem, begraben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Und ich, als ich von Padan kam,<\/strong> obschon ich dich bem\u00fche, mich dahinzubringen, um im Lande Kenaan begraben zu werden, und ich deiner Mutter nicht so getan habe; denn sie starb in der N\u00e4he von Bet Lechem.<br \/>\n<br \/><strong>Eine Strecke Landes <h>\u05db\u05d1\u05e8\u05ea<\/h> <h>\u05d0\u05e8\u05e5<\/h>,<\/strong> ein Ma\u00df Land, und zwar 2000 Ellen gleich dem Ma\u00df der Sabbatgrenze, nach den Worten von R. Mosche Hadarschan. Und sage nicht, dass mich der Regen daran verhinderte, sie dahinzubringen und sie in Chebron zu begraben; denn es war die trockene Jahreszeit, in der die Erde hohl und gel\u00f6chert war <h>\u05db\u05d1\u05e8\u05ea<\/h> wie ein Sieb.<br \/>\n<br \/><strong>Und ich begrub sie dort<\/strong> und brachte sie nicht einmal nach Bet Lechem (um sie nach dem Heiligen Lande zu bringen); ich wei\u00df, dass du darum in deinem Herzen einen Vorwurf gegen mich hast; aber wisse, auf g\u00f6ttlichen Befehl habe ich sie dort begraben, damit sie einst ihren Kindern beistehe; wenn Nebusaradan sie im die Verbannung f\u00fchren wird und sie dort vor\u00fcberziehen, dann wird Rachel ihr Grab verlassen und weinend f\u00fcr sie um Erbarmen flehen; so hei\u00dft es (Jer. 31, 14), \u00bbeine Stimme wird in der H\u00f6he vernommen \u2026\u00ab und der Heilige, gelobt sei Er, antwortet ihr, belohnt wird dein Wirken, spricht der Ewige, und die Kinder kehren in ihr Gebiet zur\u00fcck. Onkelos \u00fcbersetzt <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05d1<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05e2\u05b8\u05d0<\/h>, soviel wie das Ma\u00df der Pfl\u00fcgung an einem Tage (oder der Pfl\u00fcgung des Landes); ich meine, man hatte ein bestimmtes Ma\u00df, das man \u00absoviel wie eine Pfl\u00fcgung\u00bb nannte, corde, L\u00e4ngema\u00df f\u00fcr Wege und L\u00e4ndereien in anderen Sprachen; wie wir sagen, (Bawa Metzia 107a) pfl\u00fcgen und wiederholen; (Joma 43b) soviel, wie ein Fuchs aus einem gepfl\u00fcgten Feld (Erde an seinen F\u00fc\u00dfen) mitnimmt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:8 Da erblickte Israel die S\u00f6hne Josephs und fragte: Wer sind diese da? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Und Israel sah die S\u00f6hne Josefs,<\/strong> er wollte sie segnen, da entfernte sich von ihm die Schechina, weil einst Jerobeam und Achab von Efraim abstammen w\u00fcrden und Jehu und seine S\u00f6hne von Menasche (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Und er sprach,<\/strong> wer sind diese, woher stammen diese, dass sie nicht zum Segen geeignet sind?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:9 Joseph antwortete seinem Vater: Es sind meine S\u00f6hne, die mir Gott hier geschenkt hat. Da sprach er: F\u00fchre sie zu mir her, dass ich sie segne! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Hier,<\/strong> er zeigte ihm die Urkunde der Trauung und die Urkunde der Ketuba (die Rechte der Frau enthaltend); und Josef flehte um Erbarmen f\u00fcr diese Sache, da ruhte der g\u00f6ttliche Geist wieder auf ihm.<br \/>\n<br \/><strong>Und er sprach, bring sie doch zu mir, dass ich sie segne,<\/strong> das ist, was der Vers sagt, (Hosch. 11, 3) \u00bbich habe Efraim erzogen, auf den Armen getragen\u00ab; ich habe meinen Geist Jakob verliehen um Efraims willen, dass er jene auf seine Arme nahm (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:10 Israels Augen waren n\u00e4mlich stumpf vor Alter, so dass er nicht gut sehen konnte. Da brachte sie Joseph n\u00e4her zu ihm heran, und er k\u00fcsste und umarmte sie. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">48:11 Und Israel sprach zu Joseph: Ich h\u00e4tte nie geglaubt, dein eigen Antlitz zu schauen, und nun hat mich Gott auch noch deine Kinder schauen lassen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Hatte ich nicht gehofft,<\/strong> mein Herz gab mir nicht den Mut, den Gedanken zu hegen, dein Angesicht noch einmal zu sehen; <h>\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05b8\u05dc\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9<\/h> bedeutet Gedanken, wie (Jes. 16, 3) \u00bbgib einen Rat, schaffe einen Plan\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:12 Und Joseph f\u00fchrte sie von seinen Knieen weg und warf sich mit dem Angesicht zur Erde nieder. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Da f\u00fchrte sie Josef;<\/strong> nachdem er sie gek\u00fcsst hatte, f\u00fchrte sie Josef von seinen Knien hinweg, um sie aufzustellen, den einen rechts und den andern links, damit er seine H\u00e4nde auf sie lege und sie segne.<br \/>\n<br \/><strong>Und b\u00fcckte sich aufs Angesicht,<\/strong> als er von seinem Vater r\u00fcckw\u00e4rts zur\u00fccktrat.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:13 Dann f\u00fchrte Joseph die beiden, Ephraim mit seiner Rechten zur Linken Israels, und Manasse mit seiner Linken zur Rechten Israels, und lie\u00df sie zu ihm hintreten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Efraim in seiner Rechten zur Linken Israels,<\/strong> wenn jemand seinem N\u00e4chsten entgegengeht, ist seine Rechte der Linken seines N\u00e4chsten gegen\u00fcber; und da dieser der Erstgeborene war, sollte er f\u00fcr den Segen bereit (zur Rechten) stehen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:14 Da streckte Israel seine Rechte aus und legte sie auf das Haupt Ephraims, der doch der J\u00fcngere war, und seine Linke auf das Haupt Manasses. Er legte seine H\u00e4nde mit Bedacht, wiewohl Manasse der Erstgeborene war. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Er legte seine H\u00e4nde mit Vorbedacht,<\/strong> <h>\u05e9\u05c2\u05b4\u05db\u05bc\u05b5\u05dc<\/h> wie der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b0\u05db\u05bc\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc\u05df<\/h>, er legte sie mit Weisheit, mit \u00dcberlegung und Weisheit lenkte er seine H\u00e4nde so und mit Wissen; denn er wusste, dass Menasche der Erstgeborene war; dennoch legte er seine Rechte nicht auf ihn.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:15 Und er segnete Joseph und sprach: Der Gott, vor dem meine V\u00e4ter, Abraham und Isaak, gewandelt, der Gott, der mein Hirt war, seitdem ich lebe bis auf diesen Tag, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">48:16 Der Engel, der mich von allem \u00dcbel erl\u00f6st hat, er segne die Knaben! In ihnen lebe mein Name und der Name meiner V\u00e4ter, Abraham und Isaak, fort, und den Fischen gleich sollen sie sich auf Erden mehren! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Der Engel, der mich erl\u00f6st hat,<\/strong> der Engel, der gewohnt war, in meiner Not zu mir geschickt zu werden, wie an der Stelle, wo es hei\u00dft (31, 11), da sprach zu mir der Engel Gottes im Traume, \u00bbJaakob,\u2026 ich bin der Gott von Bet El\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Segne die Knaben,<\/strong> Menasche und Efraim.<br \/>\n<br \/>**Dass sie sich gleich den Fischen vermehren <h>\u05d5\u05d9\u05d3\u05d2\u05d5<\/h> **, die fruchtbar sind und sich vermehren, ohne dass das b\u00f6se Auge Macht \u00fcber sie hat (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:17 Als Joseph sah, wie sein Vater seine rechte Hand auf das Haupt Ephraims legte, da missfiel es ihm; er fasste die Hand seines Vaters, um sie von dem Haupte Ephraims auf das Haupt Manasses zu bringen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Und er ergriff die Hand seines Vaters,<\/strong> er hob sie vom Haupte seines Sohnes hinweg und st\u00fctzte sie mit seiner Hand.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:18 Und Joseph sprach seinem Vater: Nicht so, mein Vater! Dieser ist der Erstgeborene, lege deine Rechte auf sein Haupt! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">48:19 Sein Vater aber weigerte sich und sprach: Ich wei\u00df, mein Sohn, ich wei\u00df! \u2014 auch er wird zu einem Volke werden, auch er wird gro\u00df sein, doch sein j\u00fcngerer Bruder wird gr\u00f6\u00dfer sein als er, und seine Nachkommen werden zu einer F\u00fclle von V\u00f6lkern werden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Ich wei\u00df, mein Sohn, ich wei\u00df,<\/strong> dass er der Erstgeborene ist.<br \/>\n<br \/><strong>Auch er wird zu einem Volke und auch er wird gro\u00df werden;<\/strong> denn von ihm wird Gideon abstammen, durch welchen der Heilige, gelobt sei Er, ein Wunder vollbringen wird.<br \/>\n<br \/><strong>Sein j\u00fcngerer Bruder jedoch wird gr\u00f6\u00dfer sein als er;<\/strong> denn von ihm wird Joschua abstammen, der das Land zum Besitze verteilen und Israel Torah lehren wird (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Und seine Nachkommen werden zu einer F\u00fclle von V\u00f6lkern werden,<\/strong> die ganze Welt wird von der Verbreitung seines Ruhmes und seines Namens erf\u00fcllt sein, wenn er die Sonne wird Stillstehen hei\u00dfen in Gibeon und den Mond im Tale Ajalon (Abod. zar. 25a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:20 Und er segnete sie an jenem Tage und sprach: Mit dir wird Israel seine Kinder segnen und also sprechen: Gott lasse dich werden wie Ephraim und Manasse!\u00ab So stellte er Ephraim vor Manasse. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Mit dir wird Israel segnen,<\/strong> wenn einer kommt, seine Kinder zu segnen, wird er sie mit ihrem Segen segnen, und ein Mann wird zu seinem Sohne sprechen, Gott mache dich wie Efraim und wie Menasche.<br \/>\n<br \/><strong>Und er setzte Efraim in seinem Segen vor Menasche,<\/strong> um ihm den Vorrang zu geben bei der Aufstellung der Lager und der Weihegabe der F\u00fcrsten (Bereschit Rabbah 97:5).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">48:21 Und Israel sprach zu Joseph: Siehe, ich sterbe, Gott aber wird mit euch sein und euch in das Land eurer V\u00e4ter zur\u00fcckf\u00fchren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">48:22 Und ich will dir einen Teil mehr als deinen Br\u00fcdern geben, was ich den Emoritern abgenommen mit meinem Schwert und mit meinem Bogen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Ich aber gebe dir,<\/strong> weil du dich bem\u00fchst, dich mit meinem Begr\u00e4bnis zu besch\u00e4ftigen, gebe auch ich dir ein Besitztum, in dem du begraben werden wirst; und welches ist dies? Schechem; denn so hei\u00dft es (Jos. 24, 32), und die Gebeine Josefs, die sie aus Mizraim heraufgebracht hatten, begruben sie in Schechem.<br \/>\n<br \/><strong>Einen Anteil <h>\u05e9\u05db\u05dd<\/h> mehr als deinen Br\u00fcdern,<\/strong> <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h> die Stadt Schechem selbst wird dir als Anteil, durch den du mehr als deine Br\u00fcder hast, geh\u00f6ren.<br \/>\n<br \/><strong>Mit meinem Schwerte und mit meinem Bogen,<\/strong> als Schimon und Levi die Einwohner von Schechem get\u00f6tet hatten, versammelte sich die ganze Umgegend, um sie anzugreifen, da umg\u00fcrtete sich Jaakob mit seinen Waffen gegen sie (Bereschit Rabbah 80:10). Andere Erkl\u00e4rung: einen Anteil, das ist die Erstgeburt (Bereschit Rabbah 97:6), dass seine S\u00f6hne zwei Teile erhalten w\u00fcrden, und <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h> <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05d3<\/h> bedeutet Anteil; daf\u00fcr kommen viele \u00e4hnliche Stellen im Vers vor, (Ps. 21, 13) \u00bbdenn du machst sie zu einem Anteil\u00ab, du machst meine Hasser vor mir zu Teilen; (Ps. 60,8) \u00bbich verteile den Anteil\u00ab; (Hosch. 6, 9) \u00bbauf dem Wege morden sie vereint, jeder seinen Anteil\u00ab; (Zeph. 3,9) \u00bbIhm vereint zu dienen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Den ich aus der Hand des Emori genommen,<\/strong> aus der Hand Esaws, der Handlungen des Emori beging; andere Erkl\u00e4rung: der seinen Vater durch die Worte seines Mundes zu \u00fcberlisten suchte (Bereschit Rabbah 97:6).<br \/>\n<br \/><strong>Mit meinem Schwert und mit meinem Bogen,<\/strong> das ist, mit seiner Weisheit und seinem Gebete.<\/p>\n<h2>Kapitel 49<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">49:1 Und Jakob berief seine S\u00f6hne und sprach: Versammelt euch, ich will euch k\u00fcnden, Was an der Zeiten Ende einst euch trifft! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>49, 1. Und ich will euch verk\u00fcnden,<\/strong> er wollte das Ende der Zeiten enth\u00fcllen, da entfernte sich von ihm die Schechina, und er begann andere Worte zu sprechen (Bereschit Rabbah 98:2).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:2 Schart euch zusammen, h\u00f6ret, S\u00f6hne Jakobs! Auf Israel, den Vater, h\u00f6ret wohl! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">49:3 Du Ruben bist der Erstgeborene, Bist meine Kraft und Erstling meiner St\u00e4rke. An W\u00fcrde und an Macht musst du der Gr\u00f6\u00dfte sein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Und der Erstling meiner Kraft,<\/strong> das Erste seiner Manneskraft; denn er war niemals durch n\u00e4chtlichen Zufall unrein geworden (Jebamot 76a).<br \/>\n<br \/><strong>Meiner Kraft <h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05e0\u05b4\u05d9<\/h>,<\/strong> meiner St\u00e4rke; wie (Hosch. 12, 9), \u00bbich habe mir Macht erworben\u00ab; (Jes. 40,26,29) \u00bbin der F\u00fclle an Kraft, dem Kraftlosen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Bevorzugt an Hoheit <h>\u05d9\u05ea\u05e8<\/h> <h>\u05e9\u05d0\u05ea<\/h>,<\/strong> du warst wert, vor deinen Br\u00fcdern durch die Priesterw\u00fcrde bevorzugt zu werden <h>\u05e9\u05c2\u05b0\u05d0\u05b5\u05ea<\/h>, vom Ausdruck Erheben der H\u00e4nde beim Priestersegen <h>\u05e0\u05b0\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05d0\u05d5\u05bc\u05ea<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> (Onk).<br \/>\n<br \/><strong>Und bevorzugt an Macht,<\/strong> durch die K\u00f6nigsw\u00fcrde, wie (I Sam. 2,10), \u00bbEr verleiht Macht <h>\u05e2\u05b9\u05d6<\/h> Seinem K\u00f6nig\u00ab; und was verursachte dir, all dies zu verlieren?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:4 Wie Wasser \u00fcbersprudelnd, sollst du nicht der Gr\u00f6\u00dfte sein. Bestiegen hast du deines Vaters Lager! Gefrevelt hast du! \u2014 weil mein Bett hat er bestiegen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>4. Ungest\u00fcm wie Wasser,<\/strong> das Ungest\u00fcm und die \u00dcbereilung, dass du so \u00fcbereilt deinen Zorn gezeigt hast wie Wasser, das eilig dahin l\u00e4uft; darum:<br \/>\n<br \/><strong>Hast du kein Vorrecht,<\/strong> hast du nicht den Vorrang, alle diese Vorrechte, die dir geb\u00fchren, zu erhalten; und worin bestand das Ungest\u00fcm, das zu gezeigt hast?<br \/>\n<br \/><strong>Weil du das Lager deines Vaters bestiegst, damals entweihtest du Ihn,<\/strong> der \u00fcber meiner Lagerst\u00e4tte weilte, das ist die Schechina, die \u00fcber meinem Lager zu verweilen pflegte (Schabbat 55b).<br \/>\n<br \/><strong><h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05d7\u05b7\u05d6<\/h><\/strong> ist ein Hauptwort; darum ist der Ton auf der vorletzten, und das ganze Wort ist mit Patach punktiert; wenn es aber die Form des Vergangenheit w\u00e4re, so w\u00e4re es zur H\u00e4lfte mit Kamez und zur H\u00e4lfte mit Patach punktiert, und der Ton w\u00e4re auf der letzten.<br \/>\n<br \/><strong>Mein Lager,<\/strong> <h>\u05d9\u05b0\u05e6\u05d5\u05bc\u05e2\u05b7<\/h> bedeutet Lagerst\u00e4tte, weil man sie mit Decken und Polstern \u00fcberzieht; \u00e4hnliche Stellen kommen viel vor, (Ps. 132, 3) \u00bbich werde die St\u00e4tte meines Lagers nicht besteigen\u00ab; (Ps. 63, 7) \u00bbwenn ich auf meinem Lager Dein gedenke\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:5 Simon und Levi gleiche Br\u00fcder, Ger\u00e4te der Gewalt sind ihre Waffen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Schimon und Levi sind Br\u00fcder,<\/strong> sie hatten denselben Plan gegen Schechem und gegen Josef; (37, 19) \u00bbsie sprachen einer zum anderen, und nun kommt, wir wollen ihn t\u00f6ten\u00ab; wer waren jene? Wirst du sagen, Ruben oder Juda; sie stimmten ja nicht zu, dass man ihn t\u00f6te; wirst du sagen, die S\u00f6hne der M\u00e4gde, ihr Hass war ja nicht aufrichtig; denn es hei\u00dft, er hielt sich als Knabe bei den S\u00f6hnen Bilhas und bei den S\u00f6hnen Silpas auf \u2026 Jissachar und Sebulun sprachen nicht in Gegenwart ihrer \u00e4lteren Br\u00fcder; notwendigerweise war es also Schimon und Levi, sie, die ihr Vater Br\u00fcder nannte (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Ger\u00e4te der Gewalt <h>\u05db\u05dc\u05d9<\/h> <h>\u05d7\u05de\u05e1<\/h>,<\/strong> dieses Gewerbe des Mordens ist in ihren H\u00e4nden ein Raub <h>\u05d7\u05b8\u05de\u05b8\u05e1<\/h>; denn es geh\u00f6rt zu dem Segen von Esaw; dies ist <strong>sein<\/strong> Gewerbe, und ihr habt es ihm geraubt (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Ihre Waffen <h>\u05de\u05b0\u05db\u05b5\u05e8\u05b9\u05ea\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd<\/h>,<\/strong> das Wort bedeutet Waffen; das Schwert hei\u00dft im Griechischen machaira (\u03bc\u03ac\u03c7\u03b1\u03b9\u03c1\u03b1); andere Erkl\u00e4rung: <h>\u05de\u05b0\u05db\u05b5\u05e8\u05b9\u05ea\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd<\/h> im Lande ihres Aufenthalts traten sie mit Ger\u00e4ten der Gewalt auf, wie (Jech. 16, 3) \u00bbdeine Heimat und deine Abstammung\u00ab (Tanchuma); und dies ist auch die \u00dcbersetzung von Onkelos.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:6 Nie tritt in ihren Rat, du, meine Seele! Fern bleibe ihrem Kreis, du, meine Ehre! In ihrem Zorne mordeten sie M\u00e4nner, Im \u00dcbermute l\u00e4hmten sie den Stier. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. In ihren Rat komme nicht meine Seele,<\/strong> das ist die Begebenheit von Simri, als sich der Stamm Schimon versammelte, die Midjanit vor Mosche zu bringen, und zu ihm sagten, ist diese verboten oder erlaubt? Wenn du verboten sagst, wer hat dir die Tochter Jitros erlaubt? Bei dieser Sache m\u00f6ge mein Name nicht erw\u00e4hnt werden, (Num. 25,14) \u00bbSimri b. Salu, F\u00fcrst eines Vaterhauses von Schimon\u00ab; er schreibt aber nicht ben Jaakob.<br \/>\n<br \/><strong>Mit ihrer Gemeinde,<\/strong> wenn Korach, der zum Stamme Levi geh\u00f6rt, die ganze Gemeinde gegen Mosche und gegen Aharon versammeln wird.<br \/>\n<br \/><strong>Werde, meine Ehre, nicht vereint,<\/strong> dort werde mein Name nicht mit ihnen vereinigt; so hei\u00dft es (Num. 16, 1) \u00bbKorach b. Jizhar b. Kehat b. Levi\u00ab, und es steht nicht b. Jaakob; aber in der Chronik (I, 6, 22, 23), wo die S\u00f6hne Korachs zum Gesang der Leviten nach ihrer Abstammung genannt werden, \u00bbhei\u00dft es b. Korach b. Jizhar b. Kehat b. Levi b. Israel\u00ab (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Werde, du, meine Ehre, nicht vereint <h>\u05d0\u05b7\u05dc<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05b5\u05d7\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b4\u05d9<\/h>;<\/strong> das Wort <h>\u05db\u05bc\u05b8\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3<\/h> wird m\u00e4nnlich gebraucht; notwendigerweise musst du darum erkl\u00e4ren, dass er die Ehre anredet und sagt, du, meine Ehre, werde nicht mit ihnen vereint; wie (Jes. 14, 20) \u00bbdu wirst nicht mit ihnen im Grabe vereint\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Denn in ihrem Zorne erschlugen sie M\u00e4nner,<\/strong> das ist Chamor und die Einwohner von Schechem, und alle waren sie bei ihnen nur wie ein Mann geachtet; so sagt er auch bei Gidon (Richt. 6,16), \u00bbdu wirst Midjan wie einen Mann schlagen\u00ab; ebenso bei Mizraim (Ex. 15, 1), \u00bbRo\u00df und seine Reiter schleuderte Er ins Meer\u00ab, das ist der Midrasch (Tanchuma); der einfache Sinn ist, viele M\u00e4nner nennt er <h>\u05d0\u05d9\u05e9<\/h>, jeden f\u00fcr sich; in ihrem Zorne erschlugen sie jeden Mann, dem sie z\u00fcrnten; ebenso (Jech. 19, 3), \u00bber lernte Beute zu machen, fra\u00df Menschen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und in ihrer Willk\u00fcr l\u00e4hmten sie Stiere <h>\u05d5\u05d1\u05e8\u05e6\u05d5\u05e0\u05dd<\/h> <h>\u05e2\u05e7\u05e8\u05d5<\/h> <h>\u05e9\u05d5\u05e8<\/h>,<\/strong> wollten sie Josef l\u00e4hmen, der ein Stier genannt wird (Targum Jeruschalmi); so hei\u00dft es (Deut. 33, 17), \u00bbder Erstling seines Stieres, Pracht ist ihm verliehen\u00ab; l\u00e4hmten, ausroden, entwurzeln in anderen Sprachen, vom Ausdruck (Jos. 11, 6), \u00bbihre Ro\u00dfe sollst du l\u00e4hmen\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:7 Verflucht ihr Zorn, er war zu m\u00e4chtig; Verflucht ihr Grimm, er war zu hart. Verteilen will ich sie in Jakob, Zerstreuen sie in Israel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>7. Verw\u00fcnscht sei ihr Zorn denn er ist m\u00e4chtig,<\/strong> selbst in der Stunde der Zurechtweisung verw\u00fcnschte er nur ihren Zorn; und das ist, was Bileam sagte (Num. 23, 8), \u00bbwie kann ich verw\u00fcnschen, da Gott nicht verw\u00fcnscht!\u00ab (Tanchuma).<br \/>\n<br \/><strong>Ich will sie in Jaakob verteilen,<\/strong> sie voneinander trennen, dass Levi nicht zur Anzahl der St\u00e4mme geh\u00f6re; dann sind sie verteilt; andere Erkl\u00e4rung: du findest arme Torahschreiber und Kinderlehrer nur von Schimon, damit sie zerstreut seien, und den Stamm Levi machte er die Tennen aufsuchen, um die Heben und Zehnten zu empfangen, und gab ihm seine Zerstreuung in vornehmer Weise (Bereschit Rabbah 99:6).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:8 Dich Juda preisen deine Br\u00fcder, Wenn deine Hand am Nacken deiner Feinde; Es neigen sich vor dir die S\u00f6hne deines Vaters. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>8. Juda, dir huldigen deine Br\u00fcder,<\/strong> weil er die ersten mit strafenden Worten zurechtgewiesen hatte, begann Juda zur\u00fcckzuweichen, damit er ihn nicht wegen der Begebenheit mit Tamar zurechtweise; da rief ihn Jaakob mit beruhigenden Worten herbei, Juda, du bist nicht wie sie (Bereschit Rabbah 99:5).<br \/>\n<br \/><strong>Deine Hand wird im Nacken deiner Feinde sein,<\/strong> in den Tagen Davids, (II Sam. 22, 41) \u00bbmeine Feinde l\u00e4sst Du mir den Nacken zuwenden\u00ab (Bereschit Rabbah 99:8).<br \/>\n<br \/><strong>Die S\u00f6hne deines Vaters,<\/strong> weil sie von mehreren Frauen stammten, sagte er nicht die S\u00f6hne deiner Mutter, wie Jizchak gesagt hatte (Bereschit Rabbah 99:8).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:9 Ein junger L\u00f6we bist du, Juda, Wenn du vom Raub, mein Sohn, empor dich reckst. Er kauert nieder wie der L\u00f6we Und lagert sich der L\u00f6win gleich; Wer wagte da ihn aufzuschrecken! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>9. Ein junger L\u00f6we,<\/strong> auf David bezieht sich seine Weissagung, der zuerst ein junger L\u00f6we war, (II Sam. 5, 2) \u00bbsolange Schaul K\u00f6nig \u00fcber uns war, hast du Israel hinausgef\u00fchrt und heimgebracht\u00ab; und zuletzt ein m\u00e4chtiger L\u00f6we, als sie ihn zum K\u00f6nig \u00fcber sich eingesetzt hatten. Das ist, was Onkelos \u00fcbersetzt, \u00bbein Herr wird er sein am Anfang, beim Beginn\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Vom Raube <h>\u05de\u05d8\u05e8\u05e3<\/h>,<\/strong> davon, wegen dessen ich dich im Verdacht hatte, (37, 33)\u00bb zerrissen, zerrissen ist Josef, ein wildes Tier hat ihn verzehrt <h>\u05d8\u05b8\u05e8\u05b9\u05e3<\/h> <h>\u05d8\u05b8\u05e8\u05b7\u05e3<\/h> <h>\u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05e3<\/h>\u00ab, das ist Juda, der mit einem L\u00f6wen verglichen ward.<br \/>\n<br \/><strong>Mein Sohn, davon hast du dich ferngehalten<\/strong> und gesprochen (37, 26), \u00bbwelchen Gewinn haben wir \u2026\u00ab und ebenso, als Tamar get\u00f6tet werden sollte, da hatte er eingestanden, (38,26) \u00bbsie ist gerechter als ich\u00ab; darum <strong>kniet er nieder, lagert<\/strong> in den Tagen Schelomos (I K\u00f6n. 5, 5), \u00bbein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum\u00ab (Bereschit Rabbah 99:8).<\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">49:10 Nie soll das Zepter Judas Hand entgleiten! Nie soll der Herrscherstab von seinen F\u00fc\u00dfen weichen! Bis er in Zukunft einst nach Silo kommt, Und die Nationen ihm sich unterwerfen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Nicht wird das Zepter weichen von Jehuda,<\/strong> von David an und weiter, das sind die Exilsf\u00fcrsten in Babel, die das Volk mit dem Zepter beherrschten; denn sie waren von der Regierung (in Babel) eingesetzt (Sanhedr. 5a).<br \/>\n<br \/><strong>Und ein Gesetzeslehrer von seinen F\u00fc\u00dfen,<\/strong> die Torahsch\u00fcler, das sind die F\u00fcrsten im Heiligen Lande (dort).<br \/>\n<br \/><strong>Bis einst Schilo kommt,<\/strong> der gesalbte K\u00f6nig, dem die K\u00f6nigsw\u00fcrde geb\u00fchrt (Bereschit Rabbah); und so hat es auch Onkelos \u00fcbersetzt. Der aggadische Midrasch sagt <h>\u05e9\u05c1\u05b7\u05d9<\/h> <h>\u05dc\u05d5\u05b9<\/h> = <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05dc\u05d5\u05b9<\/h>, so hei\u00dft es (Ps. 76,12), \u00bbsie bringen Huldingungsgabe aus Ehrfurcht\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und ihm geh\u00f6rt die Versammlung der V\u00f6lker <h>\u05d5\u05dc\u05d5<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05e7\u05bc\u05b0\u05d4\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> die Vereinigung der V\u00f6lker, das Jud von <h>\u05d9\u05b4\u05e7\u05bc\u05b0\u05d4\u05b7\u05ea<\/h> geh\u00f6rt zur eigentlichen Wurzel, wie (Jech. 28, 7) \u00bbdeinen Glanz <h>\u05d9\u05b4\u05e4\u05b0\u05e2\u05b8\u05ea\u05b6\u05da\u05b8<\/h>\u00ab, und zuweilen f\u00e4llt es aus; viele Buchstaben werden in dieser Weise angewandt, sie werden als ausfallende Wurzelbuchstaben bezeichnet; zum Beispiel das Nun von <h>\u05e0\u05d5\u05b9\u05d2\u05b5\u05e3<\/h> und von <h>\u05e0\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b5\u05da\u05b0<\/h> und das Aleph von <h>\u05d0\u05b7\u05d7\u05b0\u05d5\u05b8\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> (Job 13, 17), \u00bbmeine Rede dringe in euer Ohr\u00ab (von der Wurzel <h>\u05d7\u05d5\u05d4<\/h> verk\u00fcnden), und von <h>\u05d0\u05b4\u05d1\u05b0\u05d7\u05b7\u05ea<\/h> (Jech. 21,20) \u00bbFurcht vordem Schwerte\u00ab, und (II K\u00f6n. 4,2) \u00bbein Kr\u00fcgchen \u00d6l\u00ab; auch dieses <h>\u05d9\u05b4\u05e7\u05bc\u05b0\u05d4\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h> bedeutet Versammlung von V\u00f6lkern; denn so hei\u00dft es (Jes. 11, 10), \u00bbzu ihm streben die V\u00f6lker\u00ab; \u00e4hnlich kommt (Spr. 30, 17) vor, \u00bbdas Auge, das den Vater verachtet und \u00fcber die Runzeln der Mutter spottet\u00ab, die Sammlung von Falten in ihrem Angesicht infolge ihres Alters; und im Talmud, \u00bbsie sa\u00dfen und scharten um sich Versammlungen in den Stra\u00dfen von Nehardea (Pumbedita)\u00ab, im Traktat Jebam. (110b); er h\u00e4tte auch <h>\u05e7\u05d4\u05d9\u05d9\u05ea<\/h> sagen k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:11 Sein F\u00fcllen bindet er an einen Weinstock, Das Junge seiner Eselin an eine Rebe. Er w\u00e4scht in Wein sein Kleid Und sein Gewand im Blut der Trauben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>11. Er bindet an den Weinstock seinen Esel,<\/strong> er weissagte f\u00fcr das Land Juda, dass es von Wein flie\u00dfen werde wie eine Quelle; ein Mann in Juda werde an einen Weinstock einen Esel binden und ihn von einem Weinstock voll beladen und von einer Rebe einen jungen Esel.<br \/>\n<br \/><strong>Rebe <h>\u05e9\u05c2\u05e8\u05b5\u05e7\u05b8\u05d4<\/h>,<\/strong> ein langer Zweig, Weinranke in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Er w\u00e4scht im Wein,<\/strong> all dies ist eine Bezeichnung f\u00fcr die F\u00fclle an Wein.<br \/>\n<br \/><strong>Sein Gewand <h>\u05e1\u05d5\u05bc\u05ea\u05b9\u05d4<\/h>,<\/strong> ist die Bezeichnung f\u00fcr eine Art Kleid, das Wort kommt nicht wieder im Vers vor.<br \/>\n<br \/><h>\u05d0\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05e8<\/h> = <h>\u05d0\u05b9\u05e1\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> ; \u00e4hnlich (Ps. 113,7) \u00bbEr erhebt aus dem Staub den Armen <h>\u05de\u05b0\u05e7\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab; (dort 123,1) \u00bbder Du im Himmel thronst <h>\u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9<\/h>\u00ab; in gleicher Weise ist <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05b2\u05ea\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9<\/h> zu erkl\u00e4ren. Onkelos wendet den Vers auf den gesalbten K\u00f6nig auf; der Weinstock <h>\u05d2\u05b6\u05e4\u05b6\u05df<\/h> ist Israel, <h>\u05e2\u05b4\u05d9\u05e8\u05b9\u05d4<\/h> ist Jerusalem; die Rebe <h>\u05e9\u05c2\u05e8\u05b5\u05e7\u05b8\u05d4<\/h> ist Israel (Jer. 2, 21), \u00bbich habe dich als Rebe eingepflanzt\u00ab.<br \/>\n<br \/><h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05b2\u05ea\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9<\/h> sie bauen sein Heiligtum, vom Ausdruck <h>\u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8<\/h> <h>\u05d4\u05b8\u05d0\u05b4\u05d9\u05ea\u05d5\u05b9\u05df<\/h> Eingangstor im Buche Jecheskeel (40, 15); dann \u00fcbersetzt er [Targum] noch in anderer Weise, der Weinstock <h>\u05d2\u05b6\u05e4\u05b6\u05df<\/h> sind die Gerechten, <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05b2\u05ea\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9<\/h> diejenigen, die die Torah bet\u00e4tigen durch Belehrung, nach (Richt. 5, 10), \u00bbdie auf schimmernden Eselinnen reiten\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Er w\u00e4chst im Wein <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b5\u05e1<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05df<\/h>,<\/strong> guter Purpur wird sein Gewand sein, dessen Farbe dem Wein gleicht; farbige Gew\u00e4nder ist die \u00dcbersetzung von <h>\u05e1\u05d5\u05bc\u05ea\u05b9\u05d4<\/h>, welche die Frau anzieht und damit den Mann dazu verf\u00fchrt, seine Augen auf sie zu richten. Auch unsere Lehrer haben es im Talmud mit dem Ausdruck Verf\u00fchrung zur Trunkenheit erkl\u00e4rt, im Trakt. Ketubot (111b) bez\u00fcglich des Weines, vielleicht sagst du, er mache nicht trunken, darum steht <h>\u05e1\u05d5\u05bc\u05ea\u05b9\u05d4<\/h> von <h>\u05de\u05e1\u05d9\u05ea<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:12 Die Augen feuriger als Wein, Die Z\u00e4hne gl\u00e4nzender als Milch. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Ger\u00f6tet <h>\u05d7\u05b7\u05db\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05dc\u05b4\u05d9<\/h>,<\/strong> ist ein Ausdruck f\u00fcr R\u00f6te, wie der Targum \u00fcbersetzt; ebenso (Spr. 23, 29), \u00bbwer hat ger\u00f6tete <h>\u05d7\u05b7\u05db\u05b0\u05dc\u05b4\u05dc\u05d5\u05bc\u05ea<\/h> Augen\u00ab; denn so ist die Art der Weintrinker, dass ihre Augen ger\u00f6tet werden.<br \/>\n<br \/><strong>Von der Milch,<\/strong> von der F\u00fclle der Milch; denn in seinem Lande wird gute Weide f\u00fcr Schafherden sein; und so ist die Erkl\u00e4rung des Verses, R\u00f6te der Augen wird kommen von der F\u00fclle an Wein und Wei\u00dfe der Z\u00e4hne von der F\u00fclle am Milch. Nach dem Targum ist <h>\u05e2\u05b5\u05d9\u05e0\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> eine Bezeichnung f\u00fcr die Berge, weil man von dort weit sehen kann; dann \u00fcbersetzt er es noch in anderer Weise als Bezeichnung f\u00fcr Quellen <h>\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05d9\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> und Str\u00f6me aus den Keltern; <h>\u05e0\u05b7\u05e2\u05b2\u05d5\u05d5\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9<\/h> seine Keltern, ist eine aram\u00e4ische Bezeichnung, im Trakt. Aboda zara (74b) eine Kelter <h>\u05e0\u05b7\u05e2\u05b2\u05d5\u05b8\u05d0<\/h> ausbr\u00fchen; seine T\u00e4ler werden wei\u00df sein <h>\u05d9\u05b0\u05d7\u05b7\u05d5\u05bc\u05b0\u05e8\u05b8\u05df<\/h> <h>\u05d1\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05e2\u05b2\u05ea\u05b5\u05d4\u05bc<\/h>, der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05e0\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> mit Felsenspitzen <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05e0\u05bc\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05e1\u05bc\u05b0\u05dc\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:13 Sebulun wohnet an des Meeres K\u00fcste, Dort an der K\u00fcste, wo die Schiffe ankern, Und seine Seite lehnet sich an Sidon. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. am Gestade der Meere wird sein Land sein,<\/strong> <h>\u05d7\u05d5\u05b9\u05e3<\/h>, wie der Targum sagt, <h>\u05e1\u05e4\u05e8<\/h> Mark, Grenze in anderen Sprachen; er wird sich immer am schiffreichen Gestade befinden, am Hafenplatz, wohin die Schiffe Waren bringen; denn Sebulun besch\u00e4ftigte sich mit Handel und versorgte den Stamm Jissachar mit Lebensunterhalt, denn dieser besch\u00e4ftigte sich mit Torah; das ist, was Mosche sagte (Deut. 33, 18), \u00bbfreue dich, Sebulun, mit deinem Auszug und, Jissachar, in deinen Zelten\u00ab; Sebulun zog mit Waren hinaus, und Jissachar besch\u00e4ftigte sich mit Torah in den Zelten.<br \/>\n<br \/><strong>Und seine Seite ist neben Zidon <h>\u05d5\u05d9\u05e8\u05db\u05ea\u05d5<\/h> <h>\u05e2\u05dc<\/h> <h>\u05e6\u05d9\u05d3\u05df<\/h>,<\/strong> das Ende seines Gebietes wird neben Zidon sein; seine Seite ist das Ende; wie (Ex. 26, 22) \u00bbf\u00fcr die R\u00fcckseite der Wohnung <h>\u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05d9\u05b7\u05e8\u05b0\u05db\u05bc\u05b0\u05ea\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05bc\u05b8\u05df<\/h>\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:14 Ein knochenstarker Esel \u2014 Issachar, Dahingelagert zwischen H\u00fcrden. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Jissachar ist ein knochiger Esel <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05bc\u05c2\u05b8\u05e9\u05db\u05b8\u05e8<\/h> <h>\u05d7\u05b2\u05de\u05b9\u05e8<\/h> <h>\u05d2\u05bc\u05b8\u05e8\u05b6\u05dd<\/h>,<\/strong> (Tanchuma) ein knochiger Esel, er tr\u00e4gt das Joch der Torah wie ein starker Esel, den man mit einer schweren Last bel\u00e4dt.<br \/>\n<br \/><strong>Der zwischen den Feuerst\u00e4tten lagert,<\/strong> wie ein Esel, der am Tag und in der Nacht geht und keine Herberge im Hause hat, und wenn er ruhen will, zwischen den Grenzen lagert, an den Grenzen der St\u00e4dte, wohin er Waren bringt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:15 Er sieht, wie sch\u00f6n die Ruhe ist, Und wie das Land so lieblich, Da neiget er den Lasten seine Schulter, Zinspflichtig einem Herrn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Er sah, dass die Ruhe gut sei,<\/strong> er sah als seinen Anteil ein Land, gesegnet und gut, Fr\u00fcchte hervorzubringen (Onkelos)<br \/>\n<br \/><strong>Und neigte seine Schulter zu tragen,<\/strong> das Joch der Torah,<br \/>\n<br \/><strong>und ward<\/strong> allen seinen Br\u00fcdern in Israel\u2026<br \/>\n<br \/><strong>ein tributpflichtiger Knecht <h>\u05dc\u05de\u05e1<\/h> <h>\u05e2\u05d5\u05d1\u05d3<\/h>,<\/strong> ihnen die Entscheidungen der Torah zu f\u00e4llen und die Ordnungen der Schaltjahre zu berechnen; so hei\u00dft es (I Chron. 12,33), \u00bbund von den S\u00f6hnen Jissachars, voll Einsicht, die Zeiten zu berechnen, dass man wisse, was Israel tun solle, ihre H\u00e4upter waren zweihundert\u00ab; zweihundert H\u00e4upter der Sanhedrin stellte er auf, und alle ihre Br\u00fcder h\u00f6rten auf ihren Ausspruch (Tanchuma, Bereschit Rabbah 99:10).<br \/>\n<br \/><strong>Und neigte seine Schulter <h>\u05d5\u05d9\u05d8<\/h> <h>\u05e9\u05db\u05de\u05d5<\/h>,<\/strong> er beugte seine Schulter herab, wie (II Sam. 22, 10) \u00bbEr neigte die Himmel herab <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05d8<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>\u00ab; (Ps. 78,1) \u00bbneiget euer Ohr\u00ab. Onkelos \u00fcbersetzt es in anderer Weise, er neigte seine Schulter, die Kriege zu ertragen und St\u00e4dte zu bezwingen; denn er wohnte an der Grenze; dass der Feind ihm als tributpflichtiger Knecht unterworfen war.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:16 Der Richter seines Volkes \u2014 Dan, Ist er doch einer von den St\u00e4mmen Israels. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Dan richtet sein Volk,<\/strong> \u00fcbt die Vergeltung seines Volkes an den Pelischtim aus; wie (Deut. 32, 36), \u00bbdenn der Ewige f\u00fchrt <h>\u05d9\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05df<\/h> die Sache Seines Volkes\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Gleich einem der St\u00e4mme Israels <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05b0\u05d8\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05c2\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc<\/h>;<\/strong> ganz Israel werden einm\u00fctig mit ihm sein, und er wird sie alle richten; f\u00fcr Schimschon sprach er diese Weissagung aus (Bereschit Rabbah 99:11); ferner kann man erkl\u00e4ren, \u00bbgleich einem der St\u00e4mme Israels\u00ab, gleich dem Ersten unter den St\u00e4mmen, das ist David, der von Juda stammt (Tanchuma).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:17 Er wird der Schlange gleichen auf dem Wege, Der Natter gleichen auf dem Pfade. Dem Rosse sticht er in die Ferse, Und r\u00fccklings st\u00fcrzt der Reiter hin. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Eine Otter <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05e4\u05b9\u05df<\/h>,<\/strong> eine Art Schlange; ich meine, sie wird darum <h>\u05e9\u05c1\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05e4\u05b9\u05df<\/h> genannt, weil sie zischt; wie (3,15), \u00bbund du wirst ihm zischend nach der Ferse schnappen <h>\u05ea\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e4\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Die in die Fersen des Rosses bei\u00dft <h>\u05d4\u05e0\u05e9\u05da<\/h> <h>\u05e2\u05e7\u05d1\u05d9<\/h> <h>\u05e1\u05d5\u05e1<\/h>,<\/strong> so ist die Art der Schlange; er vergleicht ihn mit einer Schlange, die in die Fersen des Rosses bei\u00dft, dass der Reiter r\u00fccklings st\u00fcrzt, ohne dass sie ihn ber\u00fchrt hat; \u00e4hnlich finden wir bei Schimschon (Richt. 16, 29), \u00bbda umschlang Schimschon die zwei S\u00e4ulen in der Mitte \u2026 und die auf dem Dache starben\u00ab. Onkelos \u00fcbersetzt <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05d5\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d7\u05d5\u05bc\u05e8\u05de\u05b8\u05df<\/h>, das ist die Bezeichnung einer Schlangenart, deren Biss unheilbar ist, das ist der <h>\u05e6\u05b4\u05e4\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05e0\u05b4\u05d9<\/h> (Jes. 11,8), und er wird <h>\u05d7\u05d5\u05bc\u05e8\u05de\u05b8\u05df<\/h> \u00bbzerst\u00f6rend \u00ab genannt, weil er alles t\u00f6tet; <h>\u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e4\u05b4\u05ea\u05b0\u05e0\u05b8\u05d0<\/h> im Targum = <h>\u05e4\u05ea\u05df<\/h> Otter (Jes. dort); <h>\u05d9\u05b4\u05db\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05df<\/h> im Targum = lauert.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:18 \u2014 Auf Deine Hilfe hoff&#8216; ich, Herr! \u2014 <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Auf deine Hilfe hoffe ich, Ewiger;<\/strong> er weissagte, dass die Pelischtim seine Augen ausstechen w\u00fcrden und er zuletzt sprechen w\u00fcrde, (Richt. 16, 28) \u00bbgedenke doch meiner und st\u00e4rke mich doch nur noch dieses Mal\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:19 Wild dr\u00e4ngen Scharen gegen Gad; Doch seine Scharen sind dem Feinde auf den Fersen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Gad werden Streifscharen \u00fcberziehen <h>\u05d2\u05d3<\/h> <h>\u05d2\u05d3\u05d5\u05d3<\/h> <h>\u05d9\u05d2\u05d5\u05d3\u05e0\u05d5<\/h>,<\/strong> alle diese Ausdr\u00fccke ( <h>\u05d9\u05b8\u05d2\u05bb\u05d3<\/h>, <h>\u05d9\u05b0\u05d2\u05bc\u05d5\u05bc\u05d3\u05b6\u05e0\u05d5\u05bc<\/h>) kommen von <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3<\/h>; so verbindet sie auch Menachem. Wirst du aber sagen, <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3<\/h> hat immer zwei Dalet, so ist die Antwort, das Hauptwort <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3<\/h> braucht zwei Dalet; denn so ist die Art eines Wortes, das nur zwei Wurzelbuchstaben hat, den letzten zu verdoppeln, w\u00e4hrend die Wurzel nur zwei Buchstaben hat; so sagt er (Spr. 26, 2), \u00bbwie ein Vogel dahin fliegt <h>\u05dc\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc\u05d3<\/h>\u00ab, die gleiche Wurzel wie (Job 7, 4), \u00bbich bin der Unruhe satt <h>\u05e9\u05c2\u05b8\u05d1\u05b7\u05e2\u05b0\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05e0\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>\u00ab; (Richt. 5,27) \u00bbdort st\u00fcrzte er hingestreckt <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3<\/h>\u00ab, von der Wurzel (Ps. 91, 6), \u00bbdie am Mittag herabst\u00fcrzt <h>\u05d9\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05d3<\/h> <h>\u05e6\u05b8\u05d4\u05b3\u05e8\u05b8\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>\u00ab; auch <h>\u05d9\u05b0\u05d2\u05d5\u05bc\u05d3\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>, <h>\u05d9\u05b8\u05d2\u05d5\u05bc\u05d3<\/h> und <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3<\/h> sind von einer Wurzel; wenn er die Form des Zeitwortes <h>\u05d9\u05e4\u05e2\u05dc<\/h> anwendet, ist der Buchstabe nicht verdoppelt, wie <h>\u05d9\u05e1\u05d5\u05d1<\/h>, <h>\u05d9\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05d1<\/h>, <h>\u05d9\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05dd<\/h>, <h>\u05d9\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc\u05d3<\/h>, <h>\u05d9\u05b8\u05d2\u05d5\u05bc\u05d3<\/h>, aber im Hithpael oder in der andere veranlassenden Form des Hiphil ist er doppelt, wie <h>\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05d3\u05b5\u05d3<\/h>, <h>\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05dc<\/h>, <h>\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05dd<\/h>, <h>\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05d3\u05b5\u05d3<\/h>; und im Hiphil (Ps. 146, 9) \u00bbWaisen und Witwen gibt er Bestand <h>\u05d9\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05d3\u05b5\u05d3<\/h>\u00ab; (Jes. 49, 5) \u00bbJaakob zu Ihm zur\u00fcckzuf\u00fchren <h>\u05dc\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05d1<\/h>\u00ab; (dort 58, 12)\u00bb der Wege wiederherstellt <h>\u05de\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05d1<\/h>\u00ab. Das <h>\u05d9\u05b0\u05d2\u05d5\u05bc\u05d3\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>, das hier steht, bedeutet nicht, andere wirken auf ihn ein, sondern wie <h>\u05d9\u05d2\u05d5\u05d3<\/h> <h>\u05d4\u05d9\u05de\u05e0\u05d5<\/h>, \u00bbzieht von ihm aus\u00ab; wie (Jer. 10, 20), \u00bbmeine Kinder haben mich verlassen, sind von mir weggezogen\u00ab; <h>\u05d2\u05bc\u05b8\u05d3<\/h> <h>\u05d2\u05bc\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc\u05d3<\/h> <h>\u05d9\u05b0\u05d2\u05d5\u05bc\u05d3\u05b6\u05e0\u05d5\u05bc<\/h> \u00bbStreifscharen ziehen von ihm aus\u00ab, sie \u00fcberschreiten den Jarden mit ihren Br\u00fcdern, alle Ger\u00fcsteten in den Krieg, bis das Land eingenommen ist.<br \/>\n<br \/><strong>Und er zieht wieder heimw\u00e4rts,<\/strong> alle seine Scharen kehren wieder zu ihrem Besitze zur\u00fcck, den sie auf der anderen Seite des Jarden erhalten haben, und kein Mann feht von ihnen.<br \/>\n<br \/>** <h>\u05e2\u05e7\u05d1<\/h>**, den Weg und die Bahn, die sie gegangen, kehren sie zur\u00fcck; wie (Ps. 77, 20), \u00bbund Deine Schritte <h>\u05d5\u05b0\u05e2\u05b4\u05e7\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05ea\u05b6\u05d9\u05da\u05b8<\/h> werden nicht erkannt\u00ab; ebenso (Schir 1, 8) \u00bbden Spuren der Schafe <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b4\u05e7\u05bc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9<\/h>\u00ab; in anderen Sprachen traces Spuren.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:20 Wie \u00fcppig w\u00e4chst in Ascher doch das Brot! Er liefert Leckerbissen f\u00fcr des K\u00f6nigs Tafel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>20. Von Ascher kommt fette Speise,<\/strong> die Speise, die vom Anteil Aschers kommt, wird fett sein; es werden viele Olivenb\u00e4ume in seinem Anteil sein; dass dieser von \u00d6l flie\u00dft wie eine Quelle; ebenso segnete ihn Mosche (Deut. 33, 24), \u00bber taucht in \u00d6l seinen Fu\u00df\u00ab, wie wir in Menachot (85b) lernen, \u00bbeinmal brauchten die Leute von Ladakija \u00d6l\u2026\u00ab<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:21 Naphtali eine schlanke Terebinthe, Hoch ragen ihre sch\u00f6nen Wipfel. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Eine dahineilende Hirschkuh <h>\u05d0\u05d9\u05dc\u05d4<\/h> <h>\u05e9\u05dc\u05d7\u05d4<\/h>,<\/strong> das ist die Ebene von Ginosar (am Nordende des Kinerethsees), die so schnell ihre Fr\u00fcchte reif werden l\u00e4sst, wie die Hirschkuh schnell dahin eilt (Bereschit Rabbah 99:12). Eine dahineilende Hirschkuh, eine Hirschkuh, die geschickt wird, dass sie dahin eile.<br \/>\n<br \/><strong>Er spricht Dankesworte aus <h>\u05d4\u05e0\u05d5\u05ea\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05de\u05e8\u05d9<\/h> <h>\u05e9\u05e4\u05e8<\/h>,<\/strong> wie der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05df<\/h> <h>\u05de\u05d5\u05b9\u05d3\u05b4\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b0\u05db\u05b4\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05d5\u05b9\u05df<\/h>; andere Erkl\u00e4rung (Bereschit Rabbah): auf dem Kampf mit Sisra bezieht sich seine Weissagung (Richt. 4,6), \u00bbnimm mit dir 10000 Mann von den S\u00f6hnen Naftalis\u2026\u00ab und sie gingen eilig dahin, so steht dort der Ausdruck <h>\u05e9\u05c1\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7<\/h>, ins Tal eilten seine F\u00fc\u00dfe. Er spricht Dankesworte aus, durch sie sangen Debora und Barak den Lobgesang.<br \/>\n<br \/><h>\u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b9\u05ea\u05b5\u05df<\/h> <h>\u05d0\u05b4\u05de\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05e4\u05b6\u05e8<\/h> Unsere Lehrer beziehen den Vers auf den Tag, an dem Jaakob begraben wurde, als Esaw auf die Grabesh\u00f6hle Anspruch erhob, im Trakt. Sota (13a); der Targum sagt, <h>\u05e2\u05b7\u05d3\u05b0\u05d1\u05b5\u05d4\u05bc<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05e8\u05b0\u05de\u05b5\u05d9<\/h> f\u00e4llt sein Los, und er dankt f\u00fcr seinen Anteil mit sch\u00f6nen Worten und Lobeserhebung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:22 Ein bl\u00fchend Reis ist Joseph, Ein bl\u00fchend Reis am Quell, Und seine Ranken klettern auf die Mauer. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>22. Ein herrlicher Sohn <h>\u05d1\u05df<\/h> <h>\u05e4\u05e8\u05ea<\/h>,<\/strong> ein Sohn voll Anmut; der Ausdruck kommt im Aram\u00e4ischen vor <h>\u05d0\u05e4\u05e8\u05d9\u05df<\/h> <h>\u05e0\u05de\u05d8\u05d9\u05d4<\/h>, wir wollen Huldigung darbringen R. Schimon, am Ende von Bawa Metzia (119a).<br \/>\n<br \/>Ein Sohn, herrlichen Anblickes, seine Anmut ist vor dem Auge ausgebreitet, das ihn sieht.<br \/>\n<br \/><strong>Die T\u00f6chter schritten auf der Mauer dahin,<\/strong> die T\u00f6chter \u00c4gyptens schritten auf der Mauer dahin, um seine Sch\u00f6nheit zu sehen (Bereschit Rabbah). <h>\u05d1\u05e0\u05d5\u05ea<\/h> <h>\u05e6\u05e2\u05d3\u05d4<\/h> viele T\u00f6chter, eine jede von ihnen schritt dahin, von wo aus sie ihn sehen konnte.<br \/>\n<br \/><h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05be<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> um ihn zu sehen; wie (Num. 24,17) \u00bbich schaue es, aber nicht nahe\u00ab; aggadische Midraschim gibt es viele hierzu, dies aber neigt zur einfachen Erkl\u00e4rung des Verses.<br \/>\n<br \/><h>\u05e4\u05bc\u05b9\u05e8\u05b8\u05ea<\/h> das <h>\u05ea<\/h> geh\u00f6rt zur Wortbildung; wie (Koh. 3,18) \u00bb<h>\u05d3\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b7\u05ea<\/h>, was die Menschen anlangt\u00ab.<br \/>\n<br \/><h>\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> wie <h>\u05dc\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> \u00bbum zu schauen\u00ab, <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05be\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> um zu schauen. Der Targum Onkelos \u00fcbersetzt <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> <h>\u05e6\u05b8\u05e2\u05b2\u05d3\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05be\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e8<\/h> \u00bbzwei St\u00e4mme gehen aus seinen S\u00f6hnen hervor\u00ab; und er schreibt <h>\u05d1\u05bc\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea<\/h> wegen der T\u00f6chter Menasches; der T\u00f6chter von Zelafchad, die einen Anteil auf beiden Seiten des Jarden erhielten. <h>\u05d1\u05e8\u05d9<\/h> <h>\u05d3\u05d9\u05e1\u05d2\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05d5\u05e1\u05e3<\/h> er \u00fcbersetzt <h>\u05e4\u05e8\u05ea<\/h> mit Fruchtbarkeit und Vermehrung. Es gibt hierzu aggadische Midraschim, die auch dem Wortlaut entsprechen (Bereschit Rabbah 78:9); in der Stunde, als Esaw Jaakob entgegenging, da gingen bei allen die M\u00fctter vor den S\u00f6hnen hin, um sich zu verneigen; nur bei Rachel steht (33, 7), Josef und Rachel traten hin und b\u00fcckten sich; denn Josef sagte, dieser B\u00f6sewicht hat einen hochm\u00fctigen Blick, er k\u00f6nnte seine Augen auf meine Mutter richten, und er ging vor ihr her und reckte seine Gestalt, um sie zu verbergen; darum segnete ihn sein V\u00e4ter <h>\u05d1\u05bc\u05b5\u05df<\/h> <h>\u05e4\u05bc\u05b9\u05e8\u05b8\u05ea<\/h> du hast dich aufgerichtet, Josef, wegen des Auges von Esaw <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05be\u05e2\u05b8\u05d9\u05b4\u05df<\/h>; dadurch hast du die Gr\u00f6\u00dfe erworben.<br \/>\n<br \/>T\u00f6chter schritten auf der Mauer dahin, dich zu betrachten, als du auszogst als Herr \u00fcber \u00c4gypten. Ferner erkl\u00e4ren sie (Sot. 36b), <h>\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05be\u05e2\u05b8\u05d9\u05b4\u05df<\/h> es beziehe sich darauf, dass \u00fcber seine Nachkommen das b\u00f6se Auge nicht herrschen werde; und auch als er Menasche und Efraim segnete, segnete er sie, dass sie Fischen gleichen m\u00f6gen, \u00fcber die das b\u00f6se Auge nicht herrscht.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:23 Und ob sie auch im bittren Hasse auf ihn schossen, Und ob ihm auch die Sch\u00fctzen noch so feind, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Sie verbitterten ihn und bek\u00e4mpften ihn <h>\u05d5\u05d9\u05de\u05e8\u05e8\u05d4\u05d5<\/h> <h>\u05d5\u05e8\u05d1\u05d5<\/h>,<\/strong> sie verbitterten ihn, seine Br\u00fcder; vom Ausdruck (Ex. 1, 14) \u00bbsie verbitterten <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b0\u05de\u05b8\u05e8\u05b2\u05e8\u05d5\u05bc<\/h> ihr Leben\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Und bek\u00e4mpften ihn <h>\u05d5\u05b8\u05e8\u05b9\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>,<\/strong> seine Br\u00fcder wurden seine Gegner im Kampf; die Form ist nicht eine Form des Kal (Aktiv); denn dann m\u00fcsste sie mit Kamez punktiert sein <h>\u05d5\u05b8\u05e8\u05b8\u05d1\u05d5\u05bc<\/h>; wie (Num. 20,13), \u00bbdas sind die Haderwasser, wo haderten <h>\u05e8\u05b8\u05d1\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab; und auch wenn es Schie\u00dfen von Pfeilen <h>\u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05bc\u05b7\u05ea<\/h> bedeutete, m\u00fcsste es ebenso punktiert werden <h>\u05d5\u05b8\u05e8\u05b9\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>; sondern es ist eine Pualform (Passiv); wie (Jirm 2. 12), \u00bbentsetzt euch, ihr Himmel <h>\u05e9\u05c1\u05b9\u05de\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05de\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>\u00ab, das auch eine Passivform (wie der Hophal) ist; ebenso (Job 24, 24) \u00bbsie erheben sich etwas <h>\u05e8\u05b9\u05de\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05d8<\/h>\u00ab, welches eine passive (hophal) Form ist; nur bedeuten die Hophalformen, dass die Sache durch andere getan wird, w\u00e4hrend die Pualformen bedeuten, dass die Sache von selbst geschieht; sie entsetzen sich selbst (die Himmel), sie erheben sich selbst, sie werden seine Gegner; ebenso (Jes. 23, 2), \u00bbverstummet <h>\u05d3\u05bc\u05b9\u05de\u05d5\u05bc<\/h>, Bewohner des Eilands\u00ab, wie der Niphal, sie werden stumm <h>\u05e0\u05b4\u05d3\u05b0\u05de\u05d5\u05bc<\/h>; so \u00fcbersetzt auch Onkelos <h>\u05d5\u05b0\u05e0\u05b7\u05e7\u05bc\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9<\/h>, und sie vergalten ihm.<br \/>\n<br \/><strong>Die Herren der Pfeile <h>\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d7\u05b4\u05e6\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd<\/h>,<\/strong> deren Zunge einem Pfeile gleich war; der Targum \u00fcbersetzt <h>\u05e4\u05bc\u05b7\u05dc\u05b0\u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d0<\/h> vom Ausdruck (Num. 31, 36), \u00bbes betrug die H\u00e4lfte <h>\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b6\u05d7\u05b1\u05e6\u05b8\u05d4<\/h>\u00ab; jene, die berechtigt waren, mit ihm das Erbe zu teilen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:24 So blieb doch fest sein Bogen, Gelenk ihm Hand und Arm. Das war die Kraft des M\u00e4cht&#8217;gen Jakobs, Das war der Hirt, der Felsen Israels. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>24. Es blieb fest sein Bogen,<\/strong> sa\u00df mit Festigkeit. <strong>Sein Bogen,<\/strong> seine St\u00e4rke.<br \/>\n<br \/><strong>Und goldgeschm\u00fcckt waren die Glieder seiner H\u00e4nde <h>\u05d5\u05d9\u05e4\u05d6\u05d5<\/h> <h>\u05d6\u05e8\u05e2\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05d3\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> das ist, dass der Ring an seine Hand gesteckt wurde, vom Ausdruck (I K\u00f6n. 10, 18) \u00bbmit feinem Gold <h>\u05d6\u05b8\u05d4\u05b8\u05d1<\/h> <h>\u05de\u05d5\u05bc\u05e4\u05b8\u05d6<\/h>\u00ab; dies ward ihm von der Hand des Heiligen, gelobt sei Er, welcher der Starke Jaakobs ist, und dadurch stieg er empor, der Hirt des Grundsteines Israels, des Stammes Israels, zu sein; vom Ausdruck (Sech. 4, 7) \u00bbder Grundstein <h>\u05d0\u05d1\u05df<\/h> <h>\u05d4\u05e8\u05d0\u05e9\u05d4<\/h>\u00ab, was soviel wie Regierung bedeutet; auch Onkelos \u00fcbersetzt so. Es blieb fest , es erf\u00fcllte sich an ihnen seine Weissagung, die Tr\u00e4ume, die er f\u00fcr sie getr\u00e4umt; weil er die Lehre im geheimen beobachtet, ist ein Zusatz und steht nicht im hebr\u00e4ischen Text des Verses,. . . <h>\u05d5\u05b7\u05ea\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1\u05b6\u05d1<\/h> er setzte auf den M\u00e4chtigen sein Vertrauen, ist der Targum von <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05ea\u05b8\u05df<\/h> <h>\u05e7\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9<\/h>; in folgender Weise ist der Ausdruck des Targums mit dem hebr\u00e4ischen Text zu verbinden, seine Weissagung erf\u00fcllte sich, weil die Macht des Heiligen, gelobt sei Er, ihm zum Bogen und zur Zuversicht ward; darum ward Goldschmuck auf seine Arme gelegt, darum <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05e4\u05b9\u05d6\u05bc\u05d5\u05bc<\/h>\u2026 vom Worte <h>\u05e4\u05bc\u05b8\u05d6<\/h> Gold.<br \/>\n<br \/><h>\u05d0\u05b6\u05d1\u05b6\u05df<\/h> nach dem Targum ein zusammengesetztes Wort <h>\u05d0\u05b8\u05d1<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05d1\u05b5\u05df<\/h> Vater und S\u00f6hne <h>\u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05d4\u05b8\u05df<\/h> <h>\u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05df<\/h>, Jaakob und seine S\u00f6hne. <\/p>\n<p><font size=\"5\">49:25 Das war der Gott des Vaters, M\u00f6g&#8216; er auch f\u00fcrder noch dein Beistand sein! Und der allm\u00e4cht&#8217;ge Gott, M\u00f6g&#8216; er dich segnen f\u00fcr und f\u00fcr, Mit Segnungen des Himmels, der sich droben w\u00f6lbt, Mit Segnungen der Tiefe, die sich drunten lagert, Mit Segnungen der Br\u00fcste und des Mutterscho\u00dfes! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>25. Vom Gott deines Vaters<\/strong> ward dir dies, und Er wird dir helfen.<br \/>\n<br \/><strong>Und mit dem Allm\u00e4chtigen <h>\u05d5\u05d0\u05ea<\/h> <h>\u05e9\u05d3\u05d9<\/h>,<\/strong> und mit dem Heiligen, gelobt sei Er, war dein Herz, als du auf die Worte deiner Herrin nicht h\u00f6rtest, und Er wird dich segnen.<br \/>\n<br \/><strong>Mit dem Segen der Br\u00fcste und des Mutterscho\u00dfes,<\/strong> Targum mit dem Segen f\u00fcr Vater und Mutter; das hei\u00dft, die V\u00e4ter und die M\u00fctter werden gesegnet; die V\u00e4ter werden die Kraft haben zu zeugen, und die M\u00fctter werden das Kind ihres Scho\u00dfes nicht verlieren, fehlzugeb\u00e4ren.<br \/>\n<br \/><h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d3\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h>, wie (Ex. 19, 13), \u00bbwird vom Pfeil getroffen <h>\u05d9\u05b8\u05e8\u05b9\u05d4<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05d9\u05bc\u05b8\u05e8\u05b6\u05d4<\/h>\u00ab, das wir im Targum mit <h>\u05d0\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b0\u05d3\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d9\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b0\u05d3\u05b5\u05d9<\/h> \u00fcbersetzen; auch <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05d3\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd<\/h> hier bezieht sich auf die Zeugung.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:26 Die Segensworte deines Vaters ragen Hoch \u00fcber meiner Eltern Segen Bis an die Grenzen ewiger H\u00fcgel. Ja, ruhen sollen sie auf Josephs Haupt, Und auf dem Scheitel des Gekr\u00f6nten seiner Br\u00fcder! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>26. Die Segnungen deines Vaters gehen\u2026 hinaus,<\/strong> die Segnungen, mit denen mich der Heilige, gelobt sei Er, gesegnet hat, sind gr\u00f6\u00dfer und gehen \u00fcber die Segnungen hinaus, mit denen Er meine Erzeuger gesegnet hat.<br \/>\n<br \/><strong>Bis zum Ende der ewigen H\u00fcgel,<\/strong> weil sich meine Segnungen bis zum Ende der Grenzen der ewigen H\u00fcgel erstrecken; denn Er gab mir einen offenen, unbegrenzten Segen, der bis zu den vier Enden der Welt reicht (Schabbat 118b); so hei\u00dft es (28,14), \u00bbbreite dich aus nach Westen und nach Osten\u2026\u00ab, was Er nicht zu unserem Vater Abraham und zu Jizchak gesprochen hatte; zu Abraham sagte Er (13,14), \u00bberhebe doch deine Augen und schaue \u2026 nach Norden; denn das ganze Land, das du siehst, werde ich dir geben\u00ab, und Er zeigte ihm nur das Land Israel allein; zu Jizchak sprach Er (26, 3), \u00bbdenn dir und deinen Nachkommen werde ich alle diese L\u00e4nder geben und den Schwur in Erf\u00fcllung bringen\u2026\u00ab und das ist, was Jeschaja (58,14) gesagt hat, \u00bbich werde dich den Anteil deines Vaters Jaakob genie\u00dfen lassen\u00ab, und Er sagt nicht den Anteil Abrahams.<br \/>\n<br \/><h>\u05ea\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05d5\u05b7\u05ea<\/h> Ende, Grenze in anderen Sprachen.<br \/>\n<br \/><strong>Meine Erzeuger <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05e8\u05b7\u05d9<\/h>,<\/strong> von Ausdruck Mutterschaft <h>\u05d4\u05b5\u05e8\u05b8\u05d9\u05d5\u05b9\u05df<\/h>; \u00bbdie mich gezeugt haben\u00ab, wie (Job 3,3), \u00bbein Mann ist gezeugt worden <h>\u05d4\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> <h>\u05d2\u05b8\u05d1\u05b6\u05e8<\/h>\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Bis zum Ende <h>\u05e2\u05b7\u05d3\u05be<\/h> <h>\u05ea\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05d5\u05b7\u05ea<\/h>,<\/strong> bis zu den Grenzen, wie (Num. 34, 10), \u00bbwendet euch zur Ostgrenze\u00ab; (dort 8) \u00bbwendet euch nach Lebo Chamat\u00ab, so verbindet es Menachem b. Seruk.<br \/>\n<br \/><strong>M\u00f6gen sie kommen,<\/strong> alle auf das Haupt von Josef.<br \/>\n<br \/><strong>Des Gekr\u00f6nten seiner Br\u00fcder <h>\u05e0\u05d6\u05d9\u05e8<\/h> <h>\u05d0\u05d7\u05d9\u05d5<\/h>,<\/strong> Targum: des von seinen Br\u00fcdern Abgesonderten <h>\u05e4\u05bc\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1\u05b8\u05d0<\/h> <h>\u05d3\u05b7\u05d0\u05b2\u05d7\u05d5\u05b9\u05d4\u05b4\u05d9<\/h>, der von seinen Br\u00fcdern getrennt wurde; wie (Lev. 22, 2) \u00bbdass sie sich von den Heiligt\u00fcmern der Kinder Israel zur\u00fcckhalten \u200e <h>\u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e0\u05bc\u05b8\u05d6\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc<\/h>\u00ab; (Jes. 1, 4) \u00bbsie sind abgewichen <h>\u05e0\u05d6\u05e8\u05d5<\/h>\u00ab; unsere Lehrer erkl\u00e4ren (Bereschit Rabbah), fest sa\u00df sein Bogen, bezieht sich auf die Bezwingung seines Triebes der Frau seines Herrn gegen\u00fcber, und die Bezeichnung Bogen beruht darauf, weil die Zeugung mit einem Pfeilschuss verglichen wird. <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05b8\u05e4\u05d5\u05bc\u05e6\u05d5\u05bc<\/h> = <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05e4\u05b9\u05d6\u05bc\u05d5\u05bc<\/h> <h>\u05d6\u05b0\u05e8\u05b9\u05e2\u05b5\u05d9<\/h> <h>\u05d9\u05b8\u05d3\u05b8\u05d9\u05d5<\/h> zerteilt werden, seine Finger wurden von dem Kampf mit dem Trieb zerteilt. \u00bbVon der Hand des M\u00e4chtigen Jaakobs\u00ab, es erschien ihm das Bild des Angesichts seines Vaters\u2026 wie in Sota (36b) vorkommt. Onkelos \u00fcbersetzt <h>\u05ea\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05d5\u05b7\u05ea<\/h> <h>\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd<\/h> mit Verlangen und Sehnsucht, und <h>\u05d2\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e2\u05b9\u05ea<\/h> von <h>\u05de\u05e6\u05d5\u05e7\u05d9<\/h> <h>\u05d0\u05e8\u05e5<\/h> (I. Sam. 2,8) \u00bbdie Grundfesten der Erde, die gro\u00dfen\u00ab; seine Mutter (Ribka) hatte nach den Segnungen verlangt und ihn gezwungen, sie zu empfangen.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:27 Ein r\u00e4uberischer Wolf ist Benjamin, Am Morgen frisst er seine Beute, Am Abend teilt er seinen Fang. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>27. Binjamin ist ein rei\u00dfender Wolf,<\/strong> er ist ein Wolf, der Beute macht (Tanchuma); er weissagte, dass sie einst an sich rei\u00dfen w\u00fcrden; (Richt. 21, 21) \u00bbraubet euch ein jeder seine Frau\u00ab, nach der Begebenheit mit dem Kebsweibe in Gibea; und er weissagte auf Schaul, der seine Feinde ringsum besiegte; so hei\u00dft es (I Sam. 14,47), \u00bbSchaul ergriff die Regierung \u2026 und k\u00e4mpfte \u2026 mit Moab und den S\u00f6hnen Amons und Edom\u2026 und wohin er sich wandte, warf er nieder\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Am Morgen verzehrt er Beute <h>\u05d1\u05d1\u05e7\u05e8<\/h> <h>\u05d9\u05d0\u05db\u05dc<\/h> <h>\u05e2\u05d3<\/h>,<\/strong> bedeutet Beute und Gut, das vom Targum mit <h>\u05e2\u05b2\u05d3\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4<\/h> \u00fcbersetzt wird; ferner kommt eine \u00e4hnliche Stelle auch im Hebr\u00e4ischen vor, (Jes. 33,23) \u00bbda wird Beutegut in Menge verteilt <h>\u05e2\u05b7\u05d3<\/h> <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05dc\u05b8\u05dc<\/h>\u00ab; er spricht von Schaul, der am Anfang der Befreiung (Bl\u00fcte) und des Glanzes Israels regierte.<br \/>\n<br \/><strong>Und am Abend verteilt er Gut <h>\u05d5\u05dc\u05e2\u05e8\u05d1<\/h> <h>\u05d9\u05d7\u05dc\u05e7<\/h> <h>\u05e9\u05dc\u05dc<\/h>,<\/strong> auch nachdem die Sonne Israels durch Nebukadnezar untergegangen war, der Israel nach Babel wegf\u00fchrte, verteilt er Gut, Mardochai und Esther, die von Binjamin stammen, verteilen das Gut Hamans, so hei\u00dft es, (Esth. 8, 7) \u00bbsiehe, das Haus Hamans habe ich Esther gegeben\u00ab (Tanchuma); Onkelos \u00fcbersetzt es <h>\u05e9\u05c1\u05b8\u05dc\u05b8\u05dc<\/h> als den Anteil der Priester an den Opfergaben des Heiligtums.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:28 Alle diese sind die St\u00e4mme Israels, zw\u00f6lf an der Zahl, und dies ist es, was ihr Vater zu ihnen sprach, als er sie segnete; einen jeden segnete er mit einem besonderen Segen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>28. Und das ist, was ihr Vater zu ihnen sprach und womit er sie segnete,<\/strong> f\u00fcrwahr, es waren doch auch solche unter ihnen, die er nicht segnete, sondern tadelte; nur so ist die Erkl\u00e4rung, und das ist, was ihr Vater zu ihnen sprach, was er n\u00e4mlich in diesem Abschnitt gesagt hat; ich h\u00e4tte nun meinen k\u00f6nnen, dass er Ruben, Schimon und Levi nicht segnete; darum hei\u00dft es, er segnete sie, das hei\u00dft alle (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<br \/><strong>Einen jeden nach seinem Segen,<\/strong> mit dem Segen, der einem jeden von ihnen zuteil werden sollte, segnete er sie; er h\u00e4tte nun sagen m\u00fcssen; einen jeden nach seinem Segen segnete er ihn; was lehrt uns, segnete er sie? Weil er Juda die St\u00e4rke des L\u00f6wen verliehen hatte, Binjamin die rei\u00dfende Kraft des Wolfes und Naftali die Schnelligkeit des Hirsches, h\u00e4tte ich meinen k\u00f6nnen, dass er sie nicht alle in alle Segnungen einschloss; darum hei\u00dft es, segnete er sie (Tanchuma). <\/p>\n<p><font size=\"5\">49:29 Und er gebot ihnen und sprach: Ich werde zu meinem Volke eingehen, begrabet mich bei meinen V\u00e4tern in der H\u00f6hle, die auf dem Felde des Chethiten Ephron liegt, <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>29. Ich werde zu meinem Volke eingesammelt <h>\u05e0\u05d0\u05e1\u05e3<\/h> <h>\u05d0\u05dc<\/h> <h>\u05e2\u05de\u05d9<\/h>,<\/strong> weil man die Seelen an den Ort hineingeleitet, in den sie aufgenommen werden; denn <h>\u05d0\u05b2\u05e1\u05b4\u05d9\u05e4\u05b8\u05d4<\/h> kann im Hebr\u00e4ischen auch hineinf\u00fchren bedeuten, wie (Richt. 19, 15), \u00bbund keiner nahm <h>\u05de\u05b0\u05d0\u05b7\u05e1\u05bc\u05b5\u05e3<\/h> sie ins Haus auf\u00ab; (Deut. 22, 2) \u00bbnimm es in dein Haus auf <h>\u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05e1\u05b7\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9<\/h>\u00ab; (Levit. 23, 39) \u00bbwenn ihr den Ertrag des Landes einsammelt <h>\u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05b8\u05e1\u05b0\u05e4\u05bc\u05b0\u05db\u05b6\u05dd<\/h>\u00ab, ins Haus bringen desselben vor dem Regen; (Ex. 23, 16) \u00bbwenn du deine Ertr\u00e4ge einsammelst\u00ab; und auch jedes Einsammeln <h>\u05d0\u05b2\u05e1\u05b4\u05d9\u05e4\u05b8\u05d4<\/h>, das beim Tode steht, bedeutet \u00bbhineinbringen\u00ab.<br \/>\n<br \/><strong>Zu meinen V\u00e4tern <h>\u05d0\u05b6\u05dc\u05be\u05d0\u05b2\u05d1\u05b9\u05ea\u05b8\u05d9<\/h>,<\/strong> neben meinen V\u00e4tern.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">49:30 In der H\u00f6hle, die auf dem Felde Machpela, das vor Mamre liegt, im Lande Kanaan, in dem Felde, das Abraham von dem Chethiten Ephron zum Erbbegr\u00e4bnisse gekauft hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">49:31 Dort haben sie Abraham und seine Frau Sara begraben, dort haben sie Isaak und seine Frau Rebekka begraben, und dort habe ich Lea begraben, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">49:32 In dem Felde, das ich samt der H\u00f6hle darauf von den S\u00f6hnen Chets gekauft habe. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">49:33 Als Jakob seinen S\u00f6hnen alle seine Befehle gegeben hatte, zog er seine F\u00fc\u00dfe in das Bett und verschied und ging zu seinen Volksgenossen ein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>33. Und zog seine F\u00fc\u00dfe zur\u00fcck,<\/strong> legte seine F\u00fc\u00dfe hinein.<br \/>\n<br \/><strong>Und er verschied und ward eingesammelt,<\/strong> aber dass er starb, steht nicht bei ihm, darum sagen unsere Weisen s. A., unser Vater Jaakob ist nicht gestorben (Taanit 5b).<\/p>\n<h2>Kapitel 50<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:1 Da warf sich Joseph auf das Angesicht seines Vaters, weinte an seinem Halse und k\u00fcsste ihn. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:2 Und Joseph befahl den \u00c4rzten, seinen Dienern, seinen Vater einzubalsamieren, und die \u00c4rzte balsamierten Israel ein. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>50, 2. Seinen Vater einzubalsamieren,<\/strong> war eine Behandlung mit einer Art Gew\u00fcrzsalbe.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:3 Als vierzig Tage verstrichen waren \u2014 so lange dauert die Einbalsamierung \u2014 beweinten ihn die \u00c4gypter siebzig Tage lang. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>3. Als f\u00fcr ihn voll waren,<\/strong> sie vollendeten ihm die Tage seiner Einbalsamierung, bis ihm 40 Tage voll waren.<br \/>\n<br \/><strong>Da beweinten ihn die \u00c4gypter 70 Tage,<\/strong> 40 waren f\u00fcr das Einbalsamieren und 30 f\u00fcr das Weinen bestimmt; weil mit seiner Ankunft Segen f\u00fcr sie gekommen war; denn der Hunger hatte aufgeh\u00f6rt, und das Wasser des Nils war gesegnet worden (Tosefta Sota 10).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:4 Und als die Klagezeit vor\u00fcber war, sprach Joseph zum Hofe Pharaos: Wenn ich Gnade in euren Augen gefunden habe, so tragt doch Pharao folgendes vor: <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:5 Mein Vater hat mich schw\u00f6ren lassen: Wenn ich gestorben bin, so begrabe mich in der Grabst\u00e4tte, die ich mir im Lande Kanaan erworben habe. So lass mich denn hinaufziehen und meinen Vater begraben, dann will ich zur\u00fcckkehren. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>5. Das ich mir gegraben habe <h>\u05d0\u05e9\u05e8<\/h> <h>\u05db\u05bc\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05ea\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05dc\u05d9<\/h>,<\/strong> nach dem einfachen Sinn wie (Ex. 21, 33), \u00bbwenn jemand eine Grube gr\u00e4bt <h>\u05d9\u05b4\u05db\u05b0\u05e8\u05b6\u05d4<\/h>\u00ab, auch der Midrasch l\u00e4sst sich mit dem Worte vereinigen, und es bedeutet soviel wie, \u00bbich habe erworben\u00ab; R. Akiba sagt, als ich die St\u00e4dte am Meere besuchte, nannte man einen Verkauf <h>\u05db\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4<\/h> (Rosch. h. 26a); nach einem ferneren Midrasch bedeutet es einen aufgeh\u00e4uften Getreidehaufen <h>\u05db\u05bc\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/h> <h>\u05d3\u05b8\u05d2\u05d5\u05bc\u05e8<\/h>, Jaakob hatte n\u00e4mlich alles Silber und Gold, das er aus dem Hause Labans mitgebracht hatte, genommen, davon einen Haufen gemacht und zu Esaw gesprochen, nimm dies f\u00fcr deinen Anteil an der H\u00f6hle.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:6 Da sprach Pharao: Ziehe hin und begrabe deinen Vater, wie er es dich hat schw\u00f6ren lassen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>6. Wie er dich beschworen hat,<\/strong> wenn aber nicht wegen des Schwures h\u00e4tte ich dich nicht hinaufziehen lassen; aber er f\u00fcrchtete sich, zu sagen, \u00dcbertritt den Schwur, damit er nicht sage, wenn das erlaubt ist, werde ich auch jenen Schwur \u00fcbertreten, den ich dir geschworen, nichts von der heiligen Sprache zu erz\u00e4hlen, die ich au\u00dfer den 70 Sprachen kenne und die du nicht kennst, wie im Traktat Sota (36b) vorkommt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:7 Und Joseph zog hiauf, um seinen Vater zu begraben, und es gingen mit ihm alle Diener Pharaos, die \u00c4ltesten seines Hofes und alle \u00c4ltesten des Landes \u00c4gypten, <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:8 Und die gesamte Familie Josephs und seine Br\u00fcder und die Familie seines Vaters; nur ihre Kinder und ihre Schafe und Rinder lie\u00dfen sie im Lande Gosen zur\u00fcck. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:9 Auch Wagen und Reiter zogen mit ihm hinauf; es war ein sehr gro\u00dfer Zug. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:10 Als sie an die Dornentenne jenseits des Jordans kamen, hielten sie daselbst eine sehr gro\u00dfe, gewaltige Totenklage ab, und er veranstaltete f\u00fcr seinen Vater eine siebent\u00e4gige Trauer. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>10. Dornentenne <h>\u05d2\u05e8\u05df<\/h> <h>\u05d4\u05d0\u05d8\u05d3<\/h>,<\/strong> sie war von Dornen umgeben; unsere Lehrer erkl\u00e4ren (Sota 13a), sie wurde nach einer Begebenheit so genannt; es kamen n\u00e4mlich alle K\u00f6nige von Kanaan und die F\u00fcrsten von Jischmael herbei, um Krieg zu f\u00fchren; als sie aber die Krone Josefs am Sarge Jaakobs h\u00e4ngen sahen, erhoben sie sich alle, hingen auch ihre Kronen daran und umgaben ihn mit Kronen wie eine Tenne, die mit einer Dornenhecke <h>\u05d0\u05b2\u05d8\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05df<\/h> umgeben ist.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:11 Als nun die Einwohner des Landes die Kanaaniter, die Trauer an der Dornentenne sahen, sprachen sie: Das ist ja eine gro\u00dfe Trauer bei den \u00c4gyptern! Darum nannte man sie Abel Mizrajim; sie liegt jenseits des Jordans. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:12 Und seine S\u00f6hne verfuhren mit ihm so, wie er ihnen befohlen hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>12. Wie er ihnen befohlen hatte;<\/strong> was war das, was er ihnen befohlen hatte?<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:13 Seine S\u00f6hne trugen ihn in das Land Kanaan und begruben ihn in der H\u00f6hle des Feldes Machpela, in dem Felde, das Abraham zum Erbbegr\u00e4bnisse von dem Chethiten Ephron vor Mamre gekauft hatte. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>13. Seine S\u00f6hne trugen ihn,<\/strong> und nicht seine Enkel; denn so hatte er ihnen befohlen, meine Bahre soll kein \u00e4gyptischer Mann und keiner von euren S\u00f6hnen, die von T\u00f6chtern Kanaans geboren sind, tragen, sondern nur ihr; und er bestimmte f\u00fcr einen jeden den Ort, drei im Osten und so an den vier Seiten; wie ihre Ordnung sp\u00e4ter beim Aufbruch des nach Fahnen geordneten Lagers war, so wurden sie auch hier aufgestellt; Levi sollte nicht tragen, weil er sp\u00e4ter die heilige Lade tragen werde, und Josef sollte nicht tragen, weil er K\u00f6nig war; Menasche und Efraim sollten an ihre Stelle treten; und das bedeutet (Num. 2, 2) \u00bbein jeder bei seiner Fahne nach den Zeichen\u00ab, nach dem Zeichen, das ihr Vater ihnen gegeben hatte, seine Bahre zu tragen (Tanchuma Bamidb.).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:14 Nachdem Joseph seinen Vater begraben hatte, kehrte er nach \u00c4gypten zur\u00fcck, er und seine Br\u00fcder und alle, die mit ihm hinaufgezogen waren, um seinen Vater zu begraben. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>14. Er und seine Br\u00fcder und alle, die mit ihm hinaufgezogen waren,<\/strong> bei ihrer R\u00fcckkehr nennt er seine Br\u00fcder vor den \u00c4gyptern, die mit ihm hinaufgezogen, aber beim Hingehen nennt er die \u00c4gypter vor den Br\u00fcdern; so hei\u00dft es (V. 7), \u00bbes zogen mit ihm hinauf alle Knechte Pharaos \u2026\u00ab und dann, \u00bbdas ganze Haus Josefs und seine Br\u00fcder\u00ab; nur, weil sie die Ehre gesehen hatten, welche die K\u00f6nige von Kanaan ihnen erwiesen hatten, dass sie ihre Kronen an den Sarg Jaakobs hingen, erwiesen auch sie ihnen Ehre (Sota 13a).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:15 Als nun die Br\u00fcder Josephs sahen, dass ihr Vater tot war, dachten sie: Wenn uns nun Joseph hassen und uns alles B\u00f6se wiedervergelten wird, das wir ihm angetan! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>15. Es sahen die Br\u00fcder Josefs, dass ihr Vater gestorben war,<\/strong> was bedeutet, sie sahen <h>\u05d5\u05b7\u05d9\u05bc\u05b4\u05e8\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc<\/h>? Sie erkannten an Josef, dass ihr Vater gestorben war; denn sie waren gewohnt, am Tische Josefs zu speisen, und er hatte sie, um seinen Vater damit zu ehren, zu sich herangezogen; als aber Jaakob gestorben war, zog er sie nicht mehr zu sich heran (Bereschit Rabbah 100:8).<br \/>\n<br \/><strong>Wenn uns hasst <h>\u05dc\u05d5<\/h> <h>\u05d9\u05e9\u05d8\u05de\u05e0\u05d5<\/h>,<\/strong> vielleicht hasst er uns; <h>\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> teilt sich in viele Bedeutungen; zuweilen wird <h>\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> als Ausdruck der Bitte gebraucht, soviel wie \u00bbwenn doch\u00ab, wie (30, 34), \u00bbm\u00f6ge es so sein, wie du sagst\u00ab; (23,13) \u00bbm\u00f6gest du auf mich h\u00f6ren\u00ab; (Jos. 7, 7) \u00bbh\u00e4tten wir lieber gewollt\u00ab; (Num. 14, 2) \u00bbw\u00e4ren wir doch gestorben\u00ab; zuweilen bedeutet <h>\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> soviel wie \u00bbwenn\u00ab und \u00bbvielleicht\u00ab, wie (Deut. 32,29), \u00bbwenn sie weise w\u00e4ren\u00ab; (Jes. 48,18) \u00bbwenn du auf meine Gebote geh\u00f6rt h\u00e4ttest\u00ab; (II Sam. 18, 12) \u00bbund sollte ich auf meinen H\u00e4nden wiegen\u00ab; dass <h>\u05dc\u05d5\u05bc<\/h> auch soviel wie \u00bbvielleicht\u00ab bedeutet: \u00bbvielleicht wird er uns hassen\u00ab; hierf\u00fcr kommt aber kein Beispiel mehr im Vers vor; hier hat es die Bedeutung von <h>\u05d0\u05d5\u05bc\u05dc\u05b7\u05d9<\/h> vielleicht wie (24, 5) \u00bbvielleicht wird die Frau mir nicht hierher folgen\u00ab, soviel wie <h>\u05e9\u05de\u05d0<\/h> vielleicht. Zuweilen leitet <h>\u05d0\u05d5\u05bc\u05dc\u05b7\u05d9<\/h> eine Bitte ein, wie (II Sam. 16, 12), \u00bbvielleicht sieht der Ewige (die Tr\u00e4ne) meines Auges\u00ab; (Jos. 14, 12) \u00bbvielleicht wird der Ewige mit mir sein\u00ab; und da ist es gleich jener Stelle, m\u00f6ge es so sein, wie du sagst; es gibt auch <h>\u05d0\u05d5\u05bc\u05dc\u05b7\u05d9<\/h> mit der Bedeutung \u00bbwenn\u00ab; (18, 24) \u00bbvielleicht sind f\u00fcnfzig Gerechte\u00ab.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:16 Sie gaben daher den Auftrag, Joseph zu sagen: Dein Vater hat vor seinem Tode hinterlassen: <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>16. Und sie lie\u00dfen Josef sagen,<\/strong> wie (Ex. 6, 13), \u00bbund schickte sie zu den Kindern Israel\u00ab, Er befahl Mosche und Aharon, die Boten zu den Kindern Israel zu sein; auch hier befahlen sie ihrem Boten, ihr Vermittler bei Josef zu sein, um so zu ihm zu sprechen; und wen schickten sie? Die S\u00f6hne von Bilha, die mit ihm vertraut waren, wie es hei\u00dft (37, 2), \u00bber war als Knabe bei den S\u00f6hnen Bilhas\u00ab (Tanchuma schem.).<br \/>\n<br \/><strong>Dein Vater hat befohlen,<\/strong> sie ver\u00e4nderten das Wort um des Friedens willen; denn Jaakob hatte nicht so befohlen, weil Josef in seinen Augen nicht verd\u00e4chtig gewesen war (Bereschit Rabbah).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:17 So sollt ihr zu Joseph sprechen: \u00bbO, vergib doch deinen Br\u00fcdern ihr Verbrechen und ihre Schuld, dass sie dir B\u00f6ses angetan haben.\u00ab Und nun vergib uns doch das Verbrechen, sind wir doch Diener des Gottes deines Vaters! Joseph aber weinte, als sie so zu ihm sprachen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>17. Verzeihe doch die Missetat der Knechte des Gottes deines Vaters,<\/strong> wenn auch dein Vater gestorben ist, sein Gott lebt, und jene sind seine Knechte.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:18 Da gingen auch seine Br\u00fcder hin, fielen vor ihm nieder und sprachen: Wir wollen dir Sklaven sein! <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>18. Und es gingen auch seine Br\u00fcder,<\/strong> das wurde von ihnen zu der Botschaft noch hinzugef\u00fcgt.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:19 Joseph aber sprach zu ihnen: Seid ohne Furcht! Bin ich denn an Gottes Statt? <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>19. Denn bin ich etwas an Stelle Gottes,<\/strong> bin ich vielleicht an Seiner Stelle; es ist die Form einer Frage. Selbst wenn ich euch B\u00f6ses tun wollte, k\u00f6nnte ich denn; habt ihr nicht alle B\u00f6ses gegen mich geplant, und der Heilige, gelobt sei Er, hat es zum Guten gef\u00fcgt, und wie k\u00f6nnte ich allein euch B\u00f6ses tun!<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:20 Wohl habt ihr mir B\u00f6ses zugedacht, aber Gott hat es zum Guten gewandt, um das auszuf\u00fchren, was jetzt geschehen ist, um viele Menschen am Leben zu erhalten. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:21 So seid denn ohne Furcht, ich will euch und eure Kinder verpflegen! So tr\u00f6stete er sie und redete ihnen zu Herzen. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>21. Und redete ihnen zu Herzen <h>\u05e2\u05b7\u05dc\u05be\u05dc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b8\u05dd<\/h>,<\/strong> Worte, die vom Herzen angenommen werden; solange ihr nicht hierher herabgekommen w\u00e4ret, erz\u00e4hlte man heimlich von mir, ich sei ein Sklave; durch euch wurde bekannt, dass ich freigeboren bin; wenn ich euch nun t\u00f6te, was werden die Menschen sagen; er hat eine Schar von J\u00fcnglingen gesehen und sich mit ihnen ger\u00fchmt, zuletzt aber hat er sie get\u00f6tet; gibt es wohl einen Bruder, der seine Br\u00fcder t\u00f6tet? (Tanchuma schem.). Andere Erkl\u00e4rung: zehn Lichter vermochten nicht ein Licht zu verdunkeln \u2026 (Megillah 16b).<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:22 Joseph blieb in \u00c4gypten, er und die Familie seines Vaters. Und Joseph lebte hundert und zehn Jahre. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:23 Und Joseph sah noch die Urenkel Ephraims, auch die Kinder, die dem Machir, dem Sohne Manasses, geboren wurden, nahm Joseph auf den Scho\u00df. <br \/><\/font><\/p>\n<p><strong>23. Auf den Knien Josefs,<\/strong> wie der Targum sagt, er erzog sie zwischen seinen Knien.<br \/>\n<\/p>\n<p><font size=\"5\">50:24 Und Joseph sprach zu seinen Br\u00fcdern. Ich sterbe; Gott aber wird eurer gedenken und euch aus diesem Lande herausf\u00fchren in das Land, das er dem Abraham, Isaak und Jakob mit einem Schwure zugesagt hat. <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:25 Und Joseph lie\u00df die S\u00f6hne Israels schw\u00f6ren: Wenn Gott eurer gedenken wird, so sollt ihr meine Gebeine von hier mit hinaufnehmen! <br \/><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n<p><font size=\"5\">50:26 Und Joseph starb, hundert und zehn Jahre alt; man balsamierte ihn ein und legte ihn in einen Sarg in \u00c4gypten.<br \/><\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raschis Kommentar zum Buch Bereschit (Genesis) \u00dcbersetzung von Rabb. Dr. Selig Bamberger, 1922; auf der Grundlage der kritischen Edition von Rabb. Prof. Abraham Berliner, 1905. Die verwendete Torah \u00dcbersetzung stammt von Dr. J. Wohlgemuth, Dozent am Rabbiner-Seminar zu Berlin, und J. Bleichrode; R\u00f6delheim 1899. Bearbeitet von Igor Itkin. [Hinweis: Die zitierten Bezugsverse in Raschis Kommentar stimmen zum Teil mit der hier verwendeten Torah-\u00dcbersetzung noch nicht \u00fcberein.] Kapitel 1 1:1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 1 \u05d1\u05e8\u05d0\u05e9\u05d9\u05ea. R. Jizchak sagte, die Torah h\u00e4tte erst bei dem Abschnitt (Ex. 12) \u201edieser Monat sei euch\u00bb, zu beginnen brauchen, weil dieser das erste Gebot enth\u00e4lt, das Israel aufgetragen wurde. Warum f\u00e4ngt sie aber mit der Sch\u00f6pfung an? (Ps. 111, 6) \u201eWeil Er Seine Allmacht Seinem Volke verk\u00fcndete, ihm das Erbe der Nationen zu geben.\u00bb Wenn die V\u00f6lker der Welt zu Israel sprechen sollten, ihr seid R\u00e4uber, denn ihr habt die L\u00e4nder der sieben Nationen eingenommen, so antworten sie ihnen, die ganze Erde geh\u00f6rt dem Heiligen, gelobt sei Er. \u201eEr hat sie erschaffen und dem gegeben, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":4876,"parent":4705,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4832","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4832","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4832"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4832\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4875,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4832\/revisions\/4875"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4705"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4876"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}