{"id":4957,"date":"2019-11-28T12:43:24","date_gmt":"2019-11-28T10:43:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=4957"},"modified":"2019-11-28T12:43:24","modified_gmt":"2019-11-28T10:43:24","slug":"nechemja-das-buch-nehemia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/nechemja-das-buch-nehemia\/","title":{"rendered":"Nechemja &#8211; Das Buch Nehemia"},"content":{"rendered":"<p>Das Buch Nechemja (Nehemia) in der (angepassten) \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld.<\/p>\n<p><br \/>\n<a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel1\">1<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel2\">2<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel3\">3<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel4\">4<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel5\">5<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel6\">6<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel7\">7<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel8\">8<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel9\">9<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel10\">10<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel11\">11<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel12\">12<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel13\">13<\/a><\/p>\n<h2 id=\"Kapitel1\">Kapitel 1<\/h2>\n<p>Die Lage in Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Die Aufzeichnungen Nehemias, Sohnes Hakalja: Es war im Monat Kislew im zwanzigsten Jahre, und ich befand mich in der Residenz Susan.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Da kam zu mir einer meiner Br\u00fcder, Hanani, mit einigen M\u00e4nnern von Jud\u00e4a, und ich befragte sie wegen der Jud\u00e4er, des winzigen Restes, der von der Gefangenschaft blieb, und um Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sie gaben mir Bescheid. Die \u00fcbrig geblieben sind von der Gefangenschaft, dort in der Landschaft, sind in gro\u00dfem Ungl\u00fcck und in Schmach; die Mauer Jerusalems liegt zertr\u00fcmmert, und ihre Tore sind vom Feuer verbrannt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Als ich diese Worte h\u00f6rte, setzte ich mich hin und weinte und trauerte eine Zeit lang; ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und sprach: O Herr, Gott des Himmels, du gro\u00dfer und furchtbarer Gott, der bewahrt den Bund und die Huld denen, die ihn lieben und seine Gebote beobachten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> M\u00f6ge doch dein Ohr h\u00f6ren und dein Auge offen sein, zu erh\u00f6ren das Gebet deines Knechtes, das ich jetzt vor dir bete, Tag und Nacht, um die Kinder Israel, deine Knechte, und die S\u00fcnden der Kinder Israel bekenne, die wir ges\u00fcndigt haben; denn ich und das Haus meines Vaters haben ges\u00fcndigt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Beleidigt haben wir dich und nicht gewahrt die Gebote, Gesetze und Rechte, die du geboten deinem Knecht Mose.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Gedenke doch des Wortes, das du verhei\u00dfen durch deinen Knecht Mose: Werdet ihr untreu, zerstreue ich euch unter die V\u00f6lker;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Kehret ihr aber zu mir zur\u00fcck und wahret meine Gebote und \u00fcbet sie: m\u00f6gen dann eure Versto\u00dfenen sein am Ende des Himmels, so werde ich sie von dorther sammeln und bringen an den Ort, den ich erkoren, meinen Namen dort thronen zu lassen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Denn sie sind deine Knechte und dein Volk, das du befreiet hast mit deiner gro\u00dfen Kraft und deiner starken Hand.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> O Herr, lasse doch dein Ohr vernehmen das Gebet deines Knechtes und das Gebet deiner Knechte, die Verlangen haben, deinen Namen zu f\u00fcrchten, und lasse es doch heute deinem Knecht gelingen, und gew\u00e4hre ihm Barmherzigkeit bei diesem Manne! \u2014 Ich war n\u00e4mlich Schenk bei dem K\u00f6nig.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel2\">Kapitel 2<\/h2>\n<p>Die Reise nach Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Es ereignete sich im Monat Nissan, im zwanzigsten Regierungsjahre des K\u00f6nigs Artahsast, da stand Wein vor ihm; und ich nahm den Wein und \u00fcberreichte ihn dem K\u00f6nige. \u2014 Ich missfiel ihm nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Da fragte mich der K\u00f6nig: Warum bist du traurig, du bist doch nicht krank? Das ist nichts anders, als ein Gem\u00fctsleiden. Da f\u00fcrchtete ich mich gar sehr.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ich sprach aber zum K\u00f6nige: Der K\u00f6nig lebe ewig! Warum soll ich nicht traurig sein, da die Stadt, die Grabesst\u00e4tte meiner V\u00e4ter, zerst\u00f6rt ist und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Der K\u00f6nig fragte mich: Um was bittest du denn? Da betete ich zu dem Gott des Himmels, [dass er mir Mut verleihe].<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und sprach zu dem K\u00f6nige: Wenn es dem K\u00f6nig gef\u00e4llt, und wenn dein Knecht vor dir Wohlgefallen findet, gestatte mir, dass ich gehe nach Jud\u00e4a und in die Stadt der Gr\u00e4ber meiner V\u00e4ter, dass ich sie aufbaue.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Da fragte der K\u00f6nig \u2014 und seine Gemahlin sa\u00df ihm zur Seite \u2014: Wie lange soll deine Reise dauern, wann willst du wieder zur\u00fcckkommen? Es beliebte dem K\u00f6nig mich zu entlassen, nachdem ich eine Frist bestimmt hatte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Dann erbat ich mir noch von dem K\u00f6nig: Wenn es dem K\u00f6nige gef\u00e4llt, gebe man mir Briefe an die Landpfleger jenseits des Stromes, dass sie mir das Geleit geben, bis ich nach Jud\u00e4a komme;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und einen Brief an A\u00dfaf, den H\u00fcter der k\u00f6niglichen Waldungen, dass er mir Holz gebe, zu b\u00e4lken die Tore der Burg, zum Gotteshause und zur Mauer der Stadt, und zum Hause, in das ich einziehen wollte. Der K\u00f6nig gab mir, da die g\u00fctige Hand meines Gottes \u00fcber mir war.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Also kam ich zu den Landpflegern jenseits des Stromes und gab ihnen die Briefe des K\u00f6nigs. Der K\u00f6nig aber hatte mir mitgegeben Heeresobersten und Reiter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Als der Horoni Sanballat und Tobija, der ammonische Knecht, das h\u00f6rten, da verdross es sie gar sehr, dass ein Mensch gekommen, das Wohl der Israeliten zu f\u00f6rdern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ich kam nach Jerusalem und blieb dort drei Tage.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> In der Nacht stand ich auf und wenige M\u00e4nner mit mir \u2014 ich hatte keinem Menschen gesagt, was mein Gott mir ins Herz gegeben, f\u00fcr Jerusalem zu tun \u2014 und ich hatte kein Tier mit mir, au\u00dfer dem Tier, worauf ich ritt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Ich ging hinaus zum Taltor in der Nacht, und gegen die Seite der Drachenquelle und zum Misttor, ich betrachtete die niedergerissenen Mauern Jerusalems und ihre Tore, die vom Feuer verzehrt waren.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Dann ging ich hin\u00fcber an das Quellentor und an den Teich des K\u00f6nigs; aber es war kein Durchkommen f\u00fcr das Tier unter mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> So stieg ich durch das Thal hinan in der Nacht und betrachtete die Mauer; ich kam dann wieder an das Taltor und kehrte heim.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Die F\u00fcrsten wussten nicht wohin ich gegangen und was ich schaffe. Denn den Jud\u00e4ern und Priestern, den Edlen und F\u00fcrsten und den anderen Werkf\u00fchrern hatte ich bis jetzt nichts gesagt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Jetzt aber sprach ich zu ihnen: Ihr sehet das Ungl\u00fcck, in dem wir sind, dass Jerusalem zerst\u00f6rt ist, und seine Tore vom Feuer verbrannt. Kommt und lasst uns bauen die Mauer Jerusalems, dass wir nicht ferner zur Schmach seien.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und ich erz\u00e4hlte ihnen, wie der Schutz meines Gottes g\u00fctig \u00fcber mir ist, und auch die Worte des K\u00f6nigs, die er zu mir gesprochen. Da sprachen sie: Wir wollen uns aufmachen und bauen! Und so fassten sie zum Gl\u00fccke Mut.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Als aber der Horoni Sanballat, und Tobija, der ammonische Knecht, und der Araber Gesem es h\u00f6rten, spotteten sie unser und verachteten uns, sie sprachen. Was wollt ihr dem tun? Wollt ihr euch wider den K\u00f6nig emp\u00f6ren?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Ich gab ihnen Antwort und sprach zu ihnen: Der Gott des Himmels, der wird uns Gelingen geben, und wir, seine Knechte, werden uns aufmachen und bauen. Ihr aber habt kein Teil und kein Recht und keine Erinnerung an Jerusalem.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel3\">Kapitel 3<\/h2>\n<p>Die Befestigung der Stadt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Also machten sich auf der Hohepriester Eljasib, und seine Br\u00fcder, die Priester, und bauten das Schaftor; sie weihten es und setzten seine T\u00fcren ein, und bis zum Turm der Hundert stellten sie [die Mauer] fertig, bis zum Turm Hananel.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Und ihm zur Seite bauten die M\u00e4nner von Jericho, und zur andern Seite baute Sakkur, Sohn Imri.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Das Fischtor bauten die Leute aus Senaa; sie b\u00e4lkten es und setzten seine T\u00fcren ein mit Schl\u00f6ssern und Riegeln.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Ihnen zur Seite griff zu Meremot, Sohn Urija, Sohnes Hakkoz; ihnen zur Seite griff zu Mesullam, Sohn Berechja, Sohnes Mesesabel; ihnen zur Seite griff zu Zadok, Sohn Baana.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ihnen zur Seite griffen Leute von Tekoa zu; aber die Vornehmen unter ihnen brachten nicht ihren Nacken unter den Dienst ihres Herrn, [sie arbeiteten nicht mit an der Mauer].<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> An dem alten Tor griffen zu Jojada, Sohn Pa\u00dfeah, und Mesullam, Sohn Be\u00dfodeja; sie b\u00e4lkten es und setzten seine T\u00fcren ein mit Schl\u00f6ssern und Riegeln.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Ihnen zur Seite griffen zu Melatja aus Gibeon, und Jadon aus Meronot, M\u00e4nner von Gibeon und Mizpa, vom Sitze des Landpflegers jenseits des Stromes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ihnen zur Seite griff zu Usiel, Sohn Harhaja, von den Goldschmieden; ihm zur Seite griff zu Hananja, von den Salbenmischern; sie pflasterten Jerusalem bis an die breite Mauer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ihnen zur Seite griff zu Refaja, Sohn Hur, Oberster des halben Bezirks von Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ihnen zur Seite griff zu Jedaja, Sohn Harumaf, und zwar seinem Hause gegen\u00fcber; und ihm zur Seite griff zu Hattus, Sohn Hasabneja.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> An eine zweite Abteilung griff zu Maltija, Sohn Harim, und Hasub, Sohn Pahat-Moab, und auch an dem \u00d6fenturm.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ihm zur Seite griff zu Sallum, Sohn des Lohes, Oberster des halben Bezirks von Jerusalem, er und seine T\u00f6chter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Am Thaltor griffen zu Hanun und die Bewohner von Sanoah, sie bauten es und setzten seine T\u00fcren ein mit Schl\u00f6ssern und Riegeln, und weitere tausend Ellen von der Mauer bis zum Misttor.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Am Misttor griff zu Malkija, Sohn Rehab, Oberster des Bezirks des Weinbergs; er baute es und setzte seine T\u00fcren ein mit Schl\u00f6ssern und Riegeln.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Am Quellentor griff zu Sallun, Sohn des Kol-Hose, Oberster des Bezirks Mizpa; er baute es und deckte es, und setzte seine T\u00fcren ein mit Schlossern und Riegeln und die Mauer des Teiches Siloah an dem Garten des K\u00f6nigs, bis zu den Stufen, die hinabf\u00fchren von der Stadt Davids.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> N\u00e4chst ihm griffen [am Bau] zu Nehemja, Sohn Asbuk, Oberster des halben Bezirks von Bet-Zur, bis gegen die Gr\u00e4ber Davids und dem neu angelegten Teich, bis zum Hause der Helden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> N\u00e4chst ihm bauten die Leviten, Rehum, Sohn Bani; ihm zur Seite griff zu Hafabja, Oberster des halben Bezirks von K\u00ebila f\u00fcr seinen Bezirk.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> N\u00e4chst ihm arbeiteten ihre Br\u00fcder: Bawai Sohn Henadad, Oberster des halben Bezirks von K\u00ebila.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Ihm zur Seite bauten mit Eser, Sohn Jesua, Oberster von Mizpa, in der zweiten Abteilung, gegen\u00fcber dem Aufgang zu dem R\u00fcsthause, in dem Winkel.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> N\u00e4chst ihm arbeitete Baruch, Sohn Sabbai, eifrig mit an der zweiten Abteilung, von dem Winkel bis zum Eingange des Hauses des Hohepriesters Eljasib.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> N\u00e4chst ihm baute Meremot, Sohn Urija, Sohnes Hakkoz an der zweiten Abteilung, vom Eingange des Hauses Eljasibs bis zum Ende des Hauses Eljasibs.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> N\u00e4chst ihm arbeiteten die Priester, die Leute des Kreises, mit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> N\u00e4chst ihm bauten Benjamin und Hasub, ihrem Hause gegen\u00fcber; n\u00e4chst ihm Asarja, Sohn Maa\u00dfeja, Sohnes Ananja, neben seinem Hause.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> N\u00e4chst ihm baute Binnuj, Sohn Hanadod, an der zweiten Abteilung, von dem Hause Asarjas bis zu dem Winkel und der Zinne.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Palal, Sohn Usai, [baute an der Mauer] gegen\u00fcber dem Winkel und dem vorspringenden Turm, am obern K\u00f6nigshause, das an den Hof des Gewahrsams reicht; n\u00e4chst ihm Pedaja, Sohn Paros.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Die Tempeldiener, die auf dem H\u00fcgel wohnten, bauten bis gegen das Wassertor im Osten und den verspringenden Turm.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> N\u00e4chst ihnen die Leute von Tekoa an der zweiten Abteilung, gegen\u00fcber dem gro\u00dfen vorspringenden Turm bis zur Mauer des H\u00fcgels.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Oberhalb des Rosstors bauten Priester jeder seinem Hause gegen\u00fcber.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> N\u00e4chst ihnen baute Zadok, Sohn Immer, seinem Hause gegen\u00fcber; und n\u00e4chst ihm Semaja, Sohn Sechanja, der H\u00fcter des Osttores.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> N\u00e4chst ihm bauten Hananja, Sohn Selemja, und Hanun, der sechste Sohn Zalafs, an der zweiten Abteilung; n\u00e4chst ihm Mesullam, Sohn Berechja, seinem Gemache gegen\u00fcber.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> N\u00e4chst ihm baute Malkija, der Goldschmiedesohn, bis zum Hause der Tempeldiener und der Kr\u00e4mer, gegen das Tor der Musterung bis zum Ecks\u00f6ller.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Zwischen dem Ecks\u00f6ller und dem Schaftor bauten die Goldschmiede und die Kr\u00e4mer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Als Sanballat nun erfuhr, dass wir die Mauer bauten, da verdross es ihn und er \u00e4rgerte sich sehr dar\u00fcber; er spottete \u00fcber die armseligen Jud\u00e4er.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Und sprach vor seinen Br\u00fcdern und dem Heer von Schomron: Was machen da die armseligen Jud\u00e4er? Wird man es ihnen gestatten? Werden sie opfern? Werden sie es einmal vollenden? Werden sie aus den Schutthaufen die Steine festmachen, die doch durchgebrannt sind?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Der Ammoniter Tobija stand neben ihm und sprach: Und wenn sie nun bauen! Wenn ein Schakal hinaufl\u00e4uft, so bricht er ihre Steinmauer ein. \u2014 \u2014<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> H\u00f6re unser Gott, wie wir zum Spott geworden! Und bringe ihren Hohn auf ihr Haupt zur\u00fcck gib sie dem Raube hin im Lande der Gefangenschaft.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Verzeihe nicht ihre Schuld, und ihre S\u00fcnde werde nicht ausgel\u00f6scht vor dir; denn sie haben die Erbauer [der Stadtmauer] gekr\u00e4nkt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Doch wir bauten die Mauer, so dass die Mauer geschlossen wurde bis zur H\u00e4lfte; denn das Volk hatte Mut zur Arbeit.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel4\">Kapitel 4<\/h2>\n<p>Feindseligkeiten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Als nun Sanballat und Tobija und die Araber und die Ammoniter und die Aschdoditer erfuhren, dass die Mauern Jerusalems hergestellt werden, dass die Risse anfingen sich zu schlie\u00dfen; da verdross es sie sehr.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Sie verschworen sich, alle auf einmal zu kommen, um Jerusalem anzugreifen und Verwirrung zu stiften.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Da beteten wir zu unserm Gott und stellten wegen ihrer Anschl\u00e4ge Wachen gegen sie Tag und Nacht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Die Jud\u00e4er sprachen: Es sinkt die Kraft der Lasttr\u00e4ger und des Schuttes ist viel, wir verm\u00f6gen nicht an der Mauer zu bauen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Unterdessen planten unsere Widersacher: [Die Jud\u00e4er] sollen nichts erfahren und nichts sehen, bis wir in ihre Mitte kommen und sie erschlagen und dem Werk ein Ende machen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aber Jud\u00e4er, die unter ihnen wohnten, kamen und verrieten uns zehn Mal: An allen Pl\u00e4tzen, wo ihr heimkehret, wollen sie \u00fcber uns her.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Da stellte ich unten, an jenem Orte hinter der Mauer auf den Felsen, da stellte ich das Volk auf nach Geschlechtern mit ihren Schwertern, Lanzen und Bogen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ich sah nach und trat auf und sprach die Edlen, F\u00fcrsten und das \u00fcbrige Volk an: F\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen; denket an den gro\u00dfen und furchtbaren Herrn und k\u00e4mpfet f\u00fcr eure Br\u00fcder, eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter, eure Frauen und eure H\u00e4user. 9 Als unsere Feinde merkten, dass der Anschlag uns verraten worden, [lie\u00dfen sie davon]; also st\u00f6rte Gott ihr Vorhaben. Wir kehrten dann alle zur\u00fcck zu der Mauer, jeder an seine Arbeit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Seit jenem Tage war die Einrichtung getroffen, dass eine H\u00e4lfte meiner Leute an dem Werk arbeitete, und die andere H\u00e4lfte hielt die Lanzen, die Schilde und die Bogen und die Panzer; die Oberen n\u00e4chst dem ganzen Hause Jehuda.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Die, welche an der Mauer bauten, und die Lasttr\u00e4ger, welche aufluden; mit einer Hand arbeiteten sie an dem Werk, und die andere hielt die Waffe.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Die Bauleute hatten somit ihre Schwerter um die H\u00fcften geg\u00fcrtet und bauten, der Posaunenbl\u00e4ser stand neben mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Ich sprach zu den Edlen und den F\u00fcrsten und dem \u00fcbrigen Volke: Das Werk ist gro\u00df und ausgedehnt, und wir sind zerstreut auf der Mauer, einer vom anderen entfernt;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> An den Ort, wo ihr den Schall der Posaune h\u00f6rt, dahin sammelt euch zu uns: unser Gott wird f\u00fcr uns streiten!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> So arbeiteten wir an dem Werk, dass die eine H\u00e4lfte die Lanzen hielt vom fr\u00fchen Morgen bis die Sterne sichtbar wurden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Auch ordnete ich in jener Zeit dem Volke an: Jeder \u00fcbernachte mit seinen Leuten in Jerusalem, sie helfen uns in der Nacht als Wache, und am Tage beim Werk.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Weder ich, noch meine Br\u00fcder und meine Leute, noch die M\u00e4nner der Wache, die hinter mir, zogen unsere Kleider aus; jeder entkleidete sich nur am Wasser.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel5\">Kapitel 5<\/h2>\n<p>Soziale Missst\u00e4nde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Damals beklagte sich das Volk samt den Frauen \u00fcber ihre Br\u00fcder, die Jud\u00e4er.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Manche klagten: Unsere vielen S\u00f6hne und T\u00f6chter [wollen wir verpf\u00e4nden], denn wir m\u00fcssen Korn kaufen, dass wir essen und leben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Manche auch sagten: Unsere Felder und Weinberge und H\u00e4user m\u00fcssen wir verpf\u00e4nden, dass wir Korn kaufen in der Hungersnot.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und manche wiederum klagten: Wir haben uns Geld geliehen zu der Steuer des K\u00f6nigs auf unsere Felder und unsere Weinberge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und nun, unser Leib ist ja wie der unserer Br\u00fcder, wie ihre S\u00f6hne sind auch unsere S\u00f6hne; warum m\u00fcssen wir unsere S\u00f6hne und T\u00f6chter zu Sklaven [freiwillig] pressen, oder gar manche von unseren T\u00f6chtern werden dazu gepresst und wir k\u00f6nnen nichts dagegen tun! Warum geh\u00f6ren unsere Felder und Weinberge Fremden?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Es verdross mich sehr, als ich ihre Klage h\u00f6rte und diese Reden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Ich fasste einen Entschluss; ich zankte mit den Edlen und F\u00fcrsten und sprach zu ihnen: Wucher treibt ihr einer mit dem andern! Und ich veranlasste gegen sie einen gro\u00dfen Zusammenlauf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und ich sprach [ferner] zu ihnen: Wir haben unsere Br\u00fcder, die Jud\u00e4er, losgekauft, die verkauft waren an die V\u00f6lker, so viel an uns war; und nun wollt ihr gar eure Br\u00fcder verkaufen, dass sie selbst an uns verkauft werden? Sie schwiegen darauf und fanden keine Antwort.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ich sprach dann weiter: Es ist nicht gut, was ihr tut; schon aus Scham vor den V\u00f6lkern, unsern Feinden, m\u00fcsstet ihr ja in Gottesfurcht wandeln.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Auch ich, meine Br\u00fcder und meine Leute, haben ihnen Geld und Korn geliehen, erlassen wir ihnen doch dieses Darlehn!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Gebet ihnen sofort zur\u00fcck ihre Felder, ihre Weinberge, ihre \u00d6lberge und ihre H\u00e4user, und das Hundert [Daricken] an Geld und das Korn, Most und \u00d6l, was ihr von ihnen fordert.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Da antworteten sie: Wir wollen zur\u00fcckgeben und von ihnen nichts verlangen, wir wollen so tun, wie du sprichst. Ich berief die Priester und beschwor sie [vor ihnen], also zu tun.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Auch sch\u00fcttete ich meinen Rockscho\u00df aus und sprach: So sch\u00fcttele Gott jeden Mann, der dies Wort nicht h\u00e4lt, aus seinem Hause und seinem Erwerb, und so gesch\u00fcttelt und ausgeleert soll er bleiben. Die ganze Versammlung sprach: Amen! Sie priesen den Herrn, und das Volk tat also.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> [Noch das tat ich]: Von dem Tage an, da man mich entboten, Landpfleger in dem Lande Jud\u00e4a zu sein, vom zwanzigsten Jahre bis zum zweiunddrei\u00dfigsten Jahre des K\u00f6nigs Artahsast, also zw\u00f6lf Jahre, a\u00df weder ich noch meine Br\u00fcder die Kost des Landpflegers.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Hingegen bedr\u00fcckten die fr\u00fcheren Landpfleger, die vor mir waren, das Volk, und nahmen von ihnen Brot und Wein, au\u00dfer vierzig Sekel Silber; auch ihre Leute schalteten \u00fcber das Volk; ich aber tat nicht so aus Gottesfurcht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Auch an der Mauer arbeitete ich mit, obwohl wir keine Felder kauften [und wir also dazu gar nicht verpflichtet waren]; alle meine Leute waren dort versammelt bei dem Werk.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Jud\u00e4er und F\u00fcrsten, hundertundf\u00fcnfzig Mann, und die zu uns kamen von den V\u00f6lkern in der Umgegend waren an meinem Tische.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Auf einen Tag wurde zubereitet: Ein Ochse, sechs auserlesene Schafe, auch V\u00f6gel wurden mir zubereitet, und alle zehn Tage allerlei Wein in F\u00fclle; und bei dem verlangte ich nicht die Kost des Landpflegers weil der Dienst ohnehin schwer lag auf diesem Volke.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Gedenke mir, mein Gott, zum Guten alles, was ich f\u00fcr dieses Volk getan habe!<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel6\">Kapitel 6<\/h2>\n<p>Vereitelte Anschl\u00e4ge.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Als Sanballat und Tobija und der Araber Gesem und unsere \u00fcbrigen Feinde erfuhren, dass ich die Mauer gebaut hatte und kein Riss darin zur\u00fcckgeblieben war \u2014 doch hatte ich zu jener Zeit die T\u00fcren noch nicht eingesetzt in die Tore \u2014;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Da schickten Sanballat und Gesem zu mir und lie\u00dfen mir sagen. Komm, wir wollen zusammentreffen in Kefirim im Thale Ono. Aber sie sannen, mir B\u00f6ses zu tun.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ich sandte jedoch Boten an sie und lie\u00df sagen: Ein gro\u00dfes Werk schaffe ich, ich kann also nicht kommen. Warum soll das Werk feiern, wenn ich es lasse und zu euch komme?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> So schickten sie zu mir in dieser Sache viermal, und ich gab ihnen dieselbe Antwort.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Da sandte mir Sanballat in dieser Angelegenheit zum f\u00fcnften Mal seinen Knaben, mit einem offenen Briefe in der Hand,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Worin geschrieben stand: Unter den V\u00f6lkern ist kundgeworden, und Gasmu sagt es: Du und die Jud\u00e4er, ihr gedenkt euch zu emp\u00f6ren, deshalb bauest du die Mauer; du sollst ihr K\u00f6nig werden nach diesen Ger\u00fcchten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Auch hast du Propheten aufgestellt, dich auszurufen in Jerusalem als K\u00f6nig von Jud\u00e4a. Und nun sollen dem K\u00f6nige diese Ger\u00fcchte zugegangen sein, so komme denn, dass wir zusammen dar\u00fcber beraten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Aber ich sandte zu ihm und lie\u00df ihm sagen: Nichts ist von dem allen geschehen, was du sagst; sondern aus deinem Herzen erdichtest du sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Denn sie alle wollten uns Bange machen, in der Meinung: Es werden ihre H\u00e4nde schlaff werden bei dem Werk, dass es nicht ausgef\u00fchrt werde. Nun hie\u00df es Mut fassen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ich ging in das Haus Semajas, Sohnes Delaja, Sohnes Mehetabeel, der sich eingeschlossen hatte, und er sprach: Wir wollen uns begeben in das Gotteshaus, in das Innere des Tempels und die T\u00fcren des Tempels verschlie\u00dfen. Denn man kommt, dich zu erschlagen, noch in der Nacht kommt man, dich zu erschlagen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Da sprach ich: Ein Mann wie ich soll fliehen? Und wer meines Gleichen d\u00fcrfte in den Tempel gehen und leben bleiben? Ich gehe nicht hinein.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ich erkannte, dass ihn Gott nicht gesandt, sondern die Weissagung sprach er \u00fcber mich, weil Tobija und Sanballat ihn gedungen hatten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Er war n\u00e4mlich dazu gedungen, dass ich Angst bekomme und so tue und s\u00fcndige, auf dass sie dies als \u00fcblen Ruf benutzten, mich zu verl\u00e4stern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Gedenke, mein Gott, dem Tobija und dem Sanballat nach diesen seinen Taten; und auch der Prophetin Noadja, und den \u00fcbrigen Propheten, die mir Bange machen wollten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> So wurde die Mauer vollendet am f\u00fcnfundzwanzigsten Elul, in zweiundf\u00fcnfzig Tagen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Als alle unsere Feinde es h\u00f6rten, und alle V\u00f6lker, die rings um uns waren, es sahen, wurden sie kleinlaut; denn sie erkannten, dass von unserm Gott dies Werk geschehen ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Noch in jenen Tagen lie\u00dfen die Edlen Jehudas h\u00e4ufig ihre Briefe gehen an Tobija, und von Tobia kamen deren an sie.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Denn viele in Jud\u00e4a waren ihm geschworene Freunde, da er ein Schwiegersohn Sechanjas, Sohnes Arah, war; und sein Sohn Johanan hatte die Tochter Mesullams, Sohnes Berechja, genommen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Von ihm redeten sie vor mir nur zum Vorteil und meine Worte hinterbrachten sie ihm; Briefe sandte Tobija, mir Bange zu machen.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel7\">Kapitel 7<\/h2>\n<p>Die Einwohnerschaft Jud\u00e4as.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Als die Mauer erbauet war, und ich die T\u00fcren eingesetzt hatte, wurden zur Aufsicht bestellt die Pf\u00f6rtner und die S\u00e4nger und die sonstigen Leviten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Und ich bestellte Hanani meinen Bruder, und Hananja, den Obersten der Burg, \u00fcber Jerusalem, denn er galt f\u00fcr einen treuen und gottesf\u00fcrchtigen Mann bei Vielen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ich sprach zu ihnen: Es d\u00fcrfen nicht die Tore Jerusalems ge\u00f6ffnet werden bis zur Glutzeit der Sonne, und w\u00e4hrend sie [in Jerusalem] wachen, sollen die T\u00fcren geschlossen bleiben; daran haltet fest. Es wurden aufgestellt die Wachen der Bewohner Jerusalems, jeder auf seiner Wache, und jeder gegen sein Haus.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Die Stadt war ger\u00e4umig und gro\u00df; ihre Einwohnerschaft klein, und noch waren keine H\u00e4user erbaut.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Mein Gott gab mir es in das Herz, dass ich versammelte die Edlen und die F\u00fcrsten, und das Volk, sie nach ihrer Abkunft verzeichnen zu lassen. Ich fand das Buch des Geschlechtsverzeichnisses derer, die das erste Mal [aus Babel] gezogen waren; darin fand ich geschrieben:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Dies sind die Leute aus der Landschaft, [die aus den Landst\u00e4dten waren), welche zur\u00fcckkamen aus der Gefangenschaft des Exils, die weggef\u00fchrt hatte Nebukadnezar, K\u00f6nig von Babel, und nun zur\u00fcckkehrten nach Jerusalem und Jud\u00e4a, jeder nach seiner Stadt;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Die angekommen sind mit Serubabel, Jesua, Nehemia, Asarja, Raamja, Nahmani, Mardechai, Bilsan, Misperet, Bigwai, Nehum, Baana. Die Anzahl der M\u00e4nner des Volkes Israel:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Die S\u00f6hne Paros, zweitausendeinhundertundzweiundsiebzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Die S\u00f6hne Sefatja, dreihundertundzweiundsiebzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die S\u00f6hne Arah, sechshundertzweiundf\u00fcnfzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Die S\u00f6hne Pahat-Moab, von den S\u00f6hnen Jesua und Joab, zweitausendachthundertundachtzehn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Die S\u00f6hne Elam, tausendzweihundertvierundf\u00fcnfzig<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Die S\u00f6hne Sattu, achthundertf\u00fcnfundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Die S\u00f6hne Sakkai, siebenhundertundsechzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Die S\u00f6hne Binnuj, sechshundertachtundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Die S\u00f6hne Bebai, sechshundertacht  undzwanzig.  Die S\u00f6hne Asgad, zweitausenddreihundertzweiundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Die S\u00f6hne Adonikam, sechshundertsiebenundsechzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Die S\u00f6hne Bigwai, zweitausend siebenundsechzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Die Sohne Adin, sechshundertf\u00fcnfundf\u00fcnfzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Die S\u00f6hne Ater von Hiskija, achtundneunzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Die S\u00f6hne Hasum, dreihundertachtundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Die S\u00f6hne Bezai, dreihundertvierundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Die S\u00f6hne Harif, hundertundzw\u00f6lf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Die S\u00f6hne Gibeon, f\u00fcnfundneunzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Bethlehem und Netofa hundertachtundachtzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Anatot, hundertachtundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Bet-Asmawet, zweiundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Kirjat-Jearim, Kefira und B\u00eberot, siebenhundertunddreiundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Rama und Geba, sechshunderteinundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Michmas, hundertzweiundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Die M\u00e4nner aus Bet-El und Ai hundertdreiundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Die M\u00e4nner aus dem anderseitigen Nebo, zweiundf\u00fcnfzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Die S\u00f6hne des anderseitigen Elam, tausendzweihundertvierundf\u00fcnfzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Die S\u00f6hne Harim, dreihundertundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Die Leute aus Jericho, dreihundertf\u00fcnfundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Die Leute aus Lod, Hadid und Ono, siebenhunderteinundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Die Leute von Senaa, dreitausendneunhundertunddrei\u00dfig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Priester: Die S\u00f6hne Jedaja aus dem Hause Jesua, neunhundertdreiund  siebzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Die S\u00f6hne Immer, tausendzweiund  f\u00fcnfzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Die S\u00f6hne Pashur, tausendzweihundertsiebenundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Die S\u00f6hne Harim, tausendundsiebzehn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Die Leviten: die S\u00f6hne Jesua, die von Kadmiel, von den S\u00f6hnen Hodja, vierundsiebzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> S\u00e4nger; die S\u00f6hne A\u00dfaf, hundertachtundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Pf\u00f6rtner; die S\u00f6hne Sallum, die S\u00f6hne Ater, die S\u00f6hne Talmon, die S\u00f6hne Akkub, die S\u00f6hne Hatita, die S\u00f6hne Sobai, hundertachtunddrei\u00dfig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Tempeldiener: die S\u00f6hne Ziha, die S\u00f6hne Ha\u00dfufa, die S\u00f6hne Tabbaot,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Die S\u00f6hne Keros, die S\u00f6hne Sia, die S\u00f6hne Padon,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Die S\u00f6hne Lebana, die S\u00f6hne Hagaba, die S\u00f6hne Salmai,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Die S\u00f6hne Hanan, die S\u00f6hne Giddel, die S\u00f6hne Gahar,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">50.<\/sup> Die S\u00f6hne Reaja, die S\u00f6hne Rezin, die S\u00f6hne Nekoda,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">51.<\/sup> Die S\u00f6hne Gasam, die S\u00f6hne Usa, die S\u00f6hne Pa\u00dfeah,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">52.<\/sup> Die S\u00f6hne Be\u00dfai, die S\u00f6hne M\u00ebunim, die S\u00f6hne Nefissim,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">53.<\/sup> Die S\u00f6hne Bakbuk, die S\u00f6hne Hakufa, die S\u00f6hne Harhur,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">54.<\/sup> Die S\u00f6hne Bazlit, die S\u00f6hne Mehida, die S\u00f6hne Harsa,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">55.<\/sup> Die S\u00f6hne Barkos, die S\u00f6hne Sisra, die S\u00f6hne Tamah,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">56.<\/sup> Die S\u00f6hne Nezia, die S\u00f6hne Hatifa.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">57.<\/sup> Die Abk\u00f6mmlinge der Knechte Salomos<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_4957\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_4957-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_4957-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Die Salomo zu Sklaven gemacht. I. K\u00f6n. 9<\/span> die S\u00f6hne Sotai, die S\u00f6hne Soferet, die S\u00f6hne Perida,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">58.<\/sup> Die S\u00f6hne Jaala, die S\u00f6hne Darkon, die S\u00f6hne Giddel,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">59.<\/sup> Die S\u00f6hne Sefatja, die S\u00f6hne Hattil, die S\u00f6hne Pocheret-Hazebajim, die S\u00f6hne Amon.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">60.<\/sup> Alle Tempeldiener und Abk\u00f6mmlinge der Knechte Salomos; dreihundertzweiundneunzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">61.<\/sup> Diese waren es, welche kamen aus Tel Melah, Tel Harsa, Cherub, Addon und Immer, sie konnten aber nicht angeben ihr Stammhaus und ihre Abkunft, ob sie von Israel abstammen:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">62.<\/sup> Die S\u00f6hne Delaja, die S\u00f6hne Tobija, die Sohne Nekoda, sechshundertzweiundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">63.<\/sup> Von den Priestern: Die S\u00f6hne Hobaja, die S\u00f6hne Hakkoz, die S\u00f6hne Barsillai, der von den T\u00f6chtern des Gileaditen Barsillai ein Weib genommen und nach ihrem Namen benannt wurde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">64.<\/sup> Diese suchten ihre Schrift der Geschlechtsverzeichnisse; man fand sie aber nicht und so wurden sie ausgesto\u00dfen aus dem Priestertum.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">65.<\/sup> Der Tirsata sprach zu ihnen, dass sie nicht essen d\u00fcrfen von dem Hochheiligen, bis vorstehen wird ein Priester den Urim und Tummim [und durch g\u00f6ttlichen Spruch entscheiden wird].<br \/>\n<sup class=\"Vers\">66.<\/sup> Die ganze Versammlung zumal war zweiundvierzigtausenddreihundertsechzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">67.<\/sup> Au\u00dfer ihren Knechten und ihren M\u00e4gden, diese waren siebentausenddreihundertsiebenunddrei\u00dfig. Auch sie hatten S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen zweihundertf\u00fcnfundvierzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">68.<\/sup> Ihre Rosse siebenhundertsechsunddrei\u00dfig; ihre Maultiere zweihundertf\u00fcnfundvierzig,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">69.<\/sup> Kamele vierhundertf\u00fcnfunddrei\u00dfig; Esel sechstausendsiebenhundertundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">70.<\/sup> Und ein Teil der Stammh\u00e4upter gaben zum Werke; der Tirsata gab in den Schatz an Gold tausend Dariken, Opferbecken f\u00fcnfzig, Priesterr\u00f6cke f\u00fcnfhundertunddrei\u00dfig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">71.<\/sup> Und manche von den Stammh\u00e4uptern gaben in den Schatz des Werkes an Gold zwei Myriaden Dariken, und an Silber zweitausendzweihundert Manen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">72.<\/sup> Und was das \u00fcbrige Volk gab: An Gold zwei Myriaden Dariken, und an Silber zweitausend Manen, und siebenundsechzig Priesterr\u00f6cke.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">73.<\/sup> Es wohnten die Priester, die Leviten, die Pf\u00f6rtner, die S\u00e4nger, das [vom Exil zur\u00fcckgekehrte] Volk, die Tempeldiener und ganz Israel in ihren St\u00e4dten. Also kam der siebente Monat heran und die Kinder Israel waren in ihren St\u00e4dten.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel8\">Kapitel 8<\/h2>\n<p>Vorlesung der Tora.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Es versammelte sich damals das ganze Volk wie ein Mann auf dem Platz vor dem Wassertor; sie baten den Gesetzkundigen Esra, dass er herbeibringe das Buch der Lehre Moses, die der Herr Israel geboten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Der Priester Esra brachte herbei die Lehre vor die Versammlung, Mann und Weib, alle, die sie verstehen konnten, am ersten Tage des siebenten Monats.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Er las darin auf dem Platze vor dem Wassertor, vom lichten Morgen bis zum Mittage, vor den M\u00e4nnern und den Frauen und vor allen, die es verstanden, und die Ohren des ganzen Volkes waren gerichtet auf das Buch der Lehre.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Der Gesetzkundige Esra trat auf eine B\u00fchne von Holz, die man zu dem Behuf gemacht; zu seiner rechten Seite standen Mattitja, Sema, Anaja, Urija, Hilkija und Maa\u00dfeja, und zur Linken: Pedaja, Misa\u00ebl, Malkija, Hasum, Hasbaddana, Sacharja und Mesullam.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Esra \u00f6ffnete das Buch vor den Augen des ganzen Volkes, denn er stand hoher als das Volk; wie er es \u00f6ffnete, stand alles Volk auf.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Esra pries den Herrn, den gro\u00dfen Gott, und alles Volk rief: Amen! Amen! mit Aufheben ihrer H\u00e4nde, und sie neigten sich und warfen sich nieder vor dem Herrn mit dem Angesicht zur Erde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Jesua, Bani, Serebja, Jamin, Akkub, Sabetai, Hodija, Maa\u00dfeja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan, Pelaja und die anderen Leviten erl\u00e4uterten dem Volke die Lehre, und das Volk blieb dabeistehen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sie lasen in dem Buche, in der Lehre Gottes, deutlich mit Angabe des Sinnes; so erkl\u00e4rten sie die Schrift.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Es sprachen darauf Nehemia, der [damals] Tirsata war, und der Priester Esra, der Gesetzkundige, und die Leviten, die dem Volke erl\u00e4uterten, zu dem Volke: Dieser Tag ist heilig dem Herrn, eurem Gott, trauert nicht und weinet nicht! \u2014 denn alles Volk weinte, wie es die Worte der Lehre h\u00f6rte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Er sprach zu ihnen: Gehet, esset wohlschmeckende Speisen und trinket W\u00fcrziges, sendet auch dem Gaben, dem nichts bereitet worden, denn dieser Tag ist heilig unserm Herrn; und betr\u00fcbet euch nicht, sondern die Freude des Herrn sei eure St\u00e4rke.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Auch die Leviten beschwichtigten das Volk mit den Worten: Seid still! denn dieser Tag ist heilig, seid nicht betr\u00fcbt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Da ging das Volk, um zu essen und zu trinken und Gaben zu schicken und ein gro\u00dfes Freudenfest zu veranstalten; denn sie verstanden die Worte, die man sie gelehrt hatte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Tags darauf versammelten sich die Stammh\u00e4upter des Volkes, die Priester und die Leviten, zu Esra, dem Gesetzkundigen, um aufzumerken auf die Worte der Lehre.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Da fanden sie geschrieben in der Lehre, dass der Herr durch Mose geboten, die Kinder Israel sollen wohnen in H\u00fctten am Feste des siebenten Monats.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> [Darauf ordneten sie an], dass man verk\u00fcnde und einen Ruf ergehen lasse durch all ihre St\u00e4dte und durch Jerusalem: Gehet zum Gebirge hinaus und bringet herein Laub vom \u00d6lbaum, vom Oleaster, von Myrten, von Palmb\u00e4umen und vom Baume Abot, um H\u00fctten zu machen, wie vorgeschrieben ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Das Volk zog aus, sie brachten alles herbei und machten sich H\u00fctten, jeder auf seinem Dache, oder in ihren H\u00f6fen und in den H\u00f6fen des Gotteshauses und auf dem Platz am Wassertor und auf dem Platz am Tore Efraim.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Die ganze Gemeinde, die zur\u00fcckgekommen war aus der Gefangenschaft, machte H\u00fctten; sie wohnten in den H\u00fctten. Solche hatten die Kinder Israel nicht gemacht seit den Tagen Josuas, Sohnes. Nun, bis auf diesen Tag, und es war eine sehr gro\u00dfe Freude.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> [Esra] las in dem Buche der Lehre Gottes, Tag f\u00fcr Tag, vom ersten Tage bis zum letzten Tage. Sie feierten das Fest sieben Tage, und am achten Tage war Festversammlung nach Vorschrift.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel9\">Kapitel 9<\/h2>\n<p>Der neue Bund.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Am vierundzwanzigsten Tage jenes Monats versammelten sich die Kinder Israel fastend und in S\u00e4cke geh\u00fcllt und Erde auf ihrem Haupte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Es sonderte sich ab der Stamm Israel von allen fremden V\u00f6lkern, und sie traten hin und bekannten ihre S\u00fcnden und die Schuld ihrer V\u00e4ter.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sie blieben in dieser Stellung und lasen im Buche der Lehre des Herrn ihres Gottes ein Viertel des Tages, und ein Viertel brachten sie damit zu, indem sie ihre S\u00fcnden bekannten und sich niederwarfen vor dem Herrn, ihrem Gotte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Es traten auf die Stufe der Leviten Jesua, Bani, Kadmiel, Sebanja Bunni Serebja, Bani, Kenani und flehten mit lauter Stimme zum Herrn, ihrem Gotte.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Die Leviten Jesua, Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja, Petahja sprachen [das Volk] an: Auf, preiset den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Man preise den Namen deiner Herrlichkeit, der erhaben ist \u00fcber allen Preis und alles Lob.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Du allein bist der Herr, du hast geschaffen den Himmel, die obersten Himmel und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darin ist; du erh\u00e4ltst alle am Leben, und das Heer des Himmels beugt sich vor dir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Du Herr, bist der Gott der du Abram erkoren und ihn herausgef\u00fchrt hast aus Ur-Kasdim, und hast ihm den Namen Abraham gegeben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Du hast sein Herz dir getreu gefunden und schlossest mit ihm den Bund, das Land des Kanaani, Hitti, Emori, und Perisi und Jebusi und Girgast seinen Nachkommen zu geben, und hast dein Wort gehalten, denn du bist gerecht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Du sahst das Elend unserer V\u00e4ter in \u00c4gypten, und ihren Klageruf am Schilfmeer hast du vernommen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Du tatest Zeichen und Wunder an Pharao und an all seinen Knechten und an dem Volke seines Landes, weil du wusstest, dass sie gegen jene \u00fcbel gehandelt hatten, du hast dir einen Namen gemacht, bis auf den heutigen Tag.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Das Meer hast du gespalten vor ihnen, dass sie durch das Meer im Trocknen zogen, aber ihre Verfolger st\u00fcrztest du in die Tiefen, wie einen Stein in die heftigen Fluten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Mit einer Wolkens\u00e4ule leitetest du sie dann des Tages, und mit einer Feuers\u00e4ule nachts, ihnen zu erleuchten den Weg, auf dem sie gehen sollten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Dann offenbartest du dich auf den Berg Sinai und redetest mit ihnen vom Himmel herab; du gabst ihnen richtige Vorschriften und wahrhafte Lehren, gute Satzungen und Gebote.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Auch deinen heiligen Schabbat hast du ihnen kundgetan, und Gebote und Satzungen und Lehre hast du ihnen durch deinen Knecht Mose angeordnet.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Du gabst ihnen Brot vom Himmel f\u00fcr ihren Hunger, und Wasser brachtest du ihnen aus dem Felsen hervor f\u00fcr ihren Durst, dann befahlst du ihnen, hinzugehen, das Land einzunehmen, das ihnen zu geben du deine Hand aufgehoben hattest [und geschworen].<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Aber sie, unsere V\u00e4ter, frevelten und waren hartn\u00e4ckig, sie h\u00f6rten nicht auf deine Gebote.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Sie weigerten sich zu gehorchen und gedachten nicht deiner Wunder, die du ihnen getan, sie waren hartn\u00e4ckig und in ihrem Trotz setzten sie sich einen F\u00fchrer, um zur\u00fcckzukehren in ihre Knechtschaft; du aber bist ein Gott der Vergebung, gn\u00e4dig und barmherzig, langm\u00fctig und reich an Huld, du verlie\u00dfest sie nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Obwohl sie sich ein gegossenes Kalb gemacht und ausgerufen: Dies ist dein Gott, der dich herausgef\u00fchrt aus \u00c4gypten, und gro\u00dfe Schm\u00e4hungen ver\u00fcbt hatten,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Verlie\u00dfest du sie doch nicht in deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit in der W\u00fcste; die Wolkens\u00e4ule wich nicht von ihnen am Tage, sie zu f\u00fchren auf dem Wege, und die Feuersaule in der Nacht, ihnen zu leuchten auf dem Wege, auf dem sie gehen sollten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Und deinen guten Geist bestimmtest du sie zu belehren; dein Manna versagtest du nicht ihrem Munde und Wasser gabst du ihnen f\u00fcr ihren Durst.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Vierzig Jahre versorgtest du sie in der W\u00fcste, sie hatten an nichts Mangel; ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre F\u00fc\u00dfe schwollen nicht an.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Du gabst ihnen auch K\u00f6nigreiche und V\u00f6lkerschaften, die du dem Verderben preisgegeben hast; denn sie nahmen in Besitz das Land Sichons, das Land des K\u00f6nigs von Hesbon, und das Land Ogs, K\u00f6nigs von Baschan.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Und ihre Nachkommen mehrtest du wie die Sterne des Himmels, und brachtest sie in das Land, dahin zu gehen du ihren V\u00e4tern befohlen, es in Besitz zu nehmen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Die Nachkommen gingen hin und nahmen das Land ein, du warfst vor ihnen nieder die Bewohner des Landes, die Kanaaniter, und gabst sie in ihre Hand, ihre K\u00f6nige und die V\u00f6lkerschaften des Landes, mit ihnen zu verfahren nach Gefallen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Sie eroberten feste St\u00e4dte und einen fetten Boden, und nahmen Besitz von H\u00e4usern, voll allem Guten, gehauene Brunnen, Weinberge und \u00d6lbaum und Fruchtb\u00e4ume in Menge; da a\u00dfen sie und s\u00e4ttigten sich und wurden fett und erg\u00f6tzten sich an deiner reichen F\u00fclle.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Aber sie wurden widerspenstig und emp\u00f6rten sich gegen dich und warfen deine Lehre hinter ihren R\u00fccken, sie erschlugen deine Propheten, die sie verwarnten, um sie zur\u00fcckzuf\u00fchren zu dir; also ver\u00fcbten sie gro\u00dfe Schm\u00e4hungen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Deshalb gabst du sie in die Hand ihrer Dr\u00e4nger, die sie bedr\u00e4ngten; dann, zu Zeit ihrer Not, schrien sie zu dir, und du h\u00f6rtest vom Himmel herab, und in deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit gabst du ihnen Retter, die ihnen halfen aus der Hand ihrer Dr\u00e4nger.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Doch wie sie Ruhe hatten, taten sie wiederum B\u00f6ses vor dir; da \u00fcberlie\u00dfest du sie der Hand ihrer Feinde, die \u00fcber sie herrschten. Nun riefen sie dich wieder an, und du h\u00f6rtest vom Himmel herab und rettetest sie zu vielen Zeiten in deiner Barmherzigkeit.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Du verwarntest sie, um sie zur\u00fcckzuf\u00fchren zu deiner Lehre; aber sie frevelten und h\u00f6rten nicht auf deine Gebote, und wider deine Rechte s\u00fcndigten sie, die der Mensch tun soll, dass er lebe durch sie; sie zeigten ein st\u00f6rrisches Wesen, sie waren hartnackig und h\u00f6rten nicht.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Du zeigtest ihnen Nachsicht viele Jahre, und verwarntest sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, aber sie gaben kein Geh\u00f6r; da gabst du sie hin in die Hand der V\u00f6lker der L\u00e4nder.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Doch in deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit wolltest du sie nicht ganz vertilgen und verlie\u00dfest sie nicht; denn ein gn\u00e4diger und barmherziger Gott bist du.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und nun unser Gott, gro\u00dfer, starker und furchtbarer Gott, der den Bund und die Huld bewahrt, m\u00f6ge nicht vor dir als ewig gelten alles Ungemach, das uns betroffen, unsere K\u00f6nige, unsere Oberen, unsere Priester, und unsere Propheten, und unsere V\u00e4ter und dein ganzes Volk, seit den Zeiten der K\u00f6nige von Assyrien bis auf diesen Tag.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Du bist zu gerecht bei allem, was \u00fcber uns gekommen ist; denn du hast nach der Wahrheit gehandelt, aber wir haben gefrevelt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Unsere K\u00f6nige, unsere Oberen, unsere Priester und unsere V\u00e4ter haben deine Lehre nicht ausge\u00fcbt und nicht gemerkt auf deine Gebote und deine Zeugnisse, womit du sie verwarnt hast.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Als sie noch in ihrem Reiche waren, bei dem reichen Gute, das du ihnen gespendet, und bei dem ger\u00e4umigen und fetten Boden, den du ihnen \u00fcbergeben, dienten sie dir nicht und kehrten nicht um von ihren b\u00f6sen Handlungen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Aber heute sind wir Knechte, und das Land, das du unsern V\u00e4tern gegeben, dessen Frucht und dessen Gut zu genie\u00dfen, wir sind Knechte darin;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Sein Ertrag mehrt sich f\u00fcr die Herrscher, die du \u00fcber uns gesetzt ob unsern S\u00fcnden; sie schalten \u00fcber unsere Leiber und \u00fcber unser Vieh nach Gefallen, und in gro\u00dfer Not sind wir.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel10\">Kapitel 10<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Bei all dem wollen wir nun schriftlich einen festen Bund schlie\u00dfen und unterfertigen lassen von unseren Oberen, unseren Leviten, und unseren Priestern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Es unterfertigten: Nehemja, der Tirsata, Sohn Hakalja, und Zidkija;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Seraja, Asarja, Jeremia;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Pashur, Amarja, Malkija;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Hattus, Sebanja, Malluch;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Harim, Meremot, Obadja;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Daniel, Gineton, Baruch;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Mesullam, Abija, Mijamin; 9 Maasja, Bilgai, Semaja; das waren die Priester.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die Leviten, Jesua, Sohn Asanja; Binnuj von den Sohnen Henadad, Kadmiel,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und ihre Br\u00fcder: Sebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Micha, Rehob, Hasabja,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Sakkur, Serebja, Sebanja,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Hodija, Bani, Beninu.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> H\u00e4upter des Volkes: Paros, PahatMoab, Elam, Sattu, Bani, 16 Bunni, Asgad, Bebai,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Adonija, Bigvai, Adiu,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Ater, Hiskija, Asur,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Hodija, Hasum, Bezai,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Harif, Anatot, Nebai,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Magpias, Mesullam, Hestr,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Mesesabel, Zadok, Jaddua,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Pelatja, Hanan, Anaja,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Hosea, Hananja, Hasub,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Hallohes, Pilha, Sobek,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Rehum, Hasabna, Maa\u00dfeja,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Ahija, Hanan, Anau,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Malluch, Harim, Baana.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Dann das \u00fcbrige Volk, die Priester, die Leviten, die Pf\u00f6rtner, die S\u00e4nger, die Tempeldiener, und alle, die sich abgesondert von den V\u00f6lkern der L\u00e4nder zu der Lehre Gottes, samt ihren Frauen, S\u00f6hnen und T\u00f6chtern, jeglicher Verst\u00e4ndige [und] Einsichtige,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Bekr\u00e4ftigen mit ihren Br\u00fcdern und den Vornehmen, und treten in Eid und Schwur, zu wandeln nach der Lehre Gottes, die gegeben worden durch Mose, den Knecht Gottes, und zu halten und zu \u00fcben all die Gebote des Herrn, unseres Herrn, und seine Rechte und seine Satzungen;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Dass wir nicht verheiraten wollen unsere T\u00f6chter an die nichtisraelitischen V\u00f6lker des Landes, und ihre T\u00f6chter nicht nehmen f\u00fcr unsere S\u00f6hne.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und von den V\u00f6lkern des Landes, die Waren und allerlei Nahrung am Schabbat zum Verkauf bringen, wollen wir nichts abkaufen am Schabbat und an den heiligen Tagen; auch dass wir im siebenten Jahre das Feld preis geben, so wie jegliches Darlehn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Wir legten uns auch ein Gesetz auf, dass wir geben wollen ein Drittel Sekel im Jahre zum Dienst unseres Gotteshauses:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Zu dem Schichtbrote und dem st\u00e4ndigen Speiseopfer und dem st\u00e4ndigen Ganzopfer, auch [zu den Opfern] der Schabbate, der Neumonde, der Festtage; und zu den Heiligt\u00fcmern und S\u00fchnopfern, Israel zu s\u00fchnen, und zu allem Bedarf in unserm Gotteshause.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Wir warfen Lose, die Priester, die Leviten und das Volk, \u00fcber die Holzspende, es zu bringen in das Haus unseres Gottes, das Haus unserer V\u00e4ter, zu bestimmten Fristen, Jahr aus, Jahr ein, um zu brennen auf dem Altar des Herrn unseres Gottes, wie in der Lehre geschrieben ist.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Auch zu bringen die Erstlinge unseres Bodens, und die Erstlinge aller Baumfrucht, Jahr aus, Jahr ein, in das Haus des Herrn.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Und die Erstgeborenen unserer S\u00f6hne und unseres Viehes, wie geschrieben ist in der Lehre; die Erstlinge unserer Rinder und unserer Schafe sollen wir bringen in das Haus unseres Gottes, den Priestern, die den Dienst verrichten im Hause unseres Gottes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Auch das Erste unserer Backtr\u00f6ge und unsere Heben von aller Baumfrucht, von Most und \u00d6l, wollen wir den Priestern bringen in die Gem\u00e4cher unseres Gotteshauses, und den Zehnten unseres Bodens den Leviten; die Leviten sollen den Zehnten in all unsern Ackerst\u00e4dten erheben.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Die Priester von den Nachkommen Aarons sollen Anteil haben bei den Leviten, wenn die Leviten den Zehnten nehmen; die Leviten sollen bringen den Zehnten vom Zehnten in das Haus unseres Gottes in die Gem\u00e4cher, zum Schatzhause.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Denn in die Gem\u00e4cher sollen bringen die Kinder Israel und die Leviten die Hebe von Korn, von Most und \u00d6l; daselbst bleiben die Ger\u00e4te des Heiligtums, und die diensttuenden Priester und die Pf\u00f6rtner und die S\u00e4nger. Wir wollen nicht verlassen das Haus unseres Gottes.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel11\">Kapitel 11<\/h2>\n<p>Die Ansiedelung in Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Die Oberen des Volkes wohnten in [dem entv\u00f6lkerten] Jerusalem und vom \u00fcbrigen Volke wurde gelost, dass je Einer von Zehn hereinkomme, um in Jerusalem, der heiligen Stadt, zu wohnen; und neun Teile blieben in den St\u00e4dten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Das Volk segnete Alle, die sich freiwillig erboten, in Jerusalem zu wohnen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Das sind die Familienh\u00e4upter aus den Landst\u00e4dten, die nach Jerusalem zogen. \u2014 (In den St\u00e4dten Jehudas wohnten jeglicher in seinem Besitztum und in seiner Stadt, Israeliten, Priester und Leviten, Tempeldiener und die Abk\u00f6mmlinge der Knechte Salomos.)<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und in Jerusalem wohnten von den Jud\u00e4ern und von den Benjaminiten: Von den Jud\u00e4ern: Ataja Sohn Usija, Sohnes Sacharja, Sohnes Amarja, Sohnes Sefatja, Sohnes Mahalalel, von den S\u00f6hnen Perez;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und Maa\u00dfeja Sohn Baruch, Sohnes Kol Hose, Sohnes Hasaja, Sohnes Adaja, Sohnes Jojarib, Sohnes Sacharja von den Siloniten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aller S\u00f6hne Perez, die in Jerusalem wohnten, waren vierhundertachtundsechzig, tapfere M\u00e4nner.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und dies waren die Benjaminiten: Sallu Sohn Mesullam, Sohnes Jo\u00ebd, Sohnes Pedaja, Sohnes Kolaja, Sohnes Maa\u00dfeja, Sohnes Itiel, Sohnes Jesaja.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> N\u00e4chst ihm: Gabbai, Sallai, neunhundertachtundzwanzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Jo\u00ebl Sohn Sichri war ihr Oberer, und Jehuda Sohn Hasnua der zweite \u00fcber die Stadt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Von den Priestern: Jedaja Sohn Jojarib, Jachin,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Seraja, Sohn Hilkija, Sohnes Zadok, Sohnes Merajot, Sohnes Ahitub, Vorsteher des Gotteshauses<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und ihre Br\u00fcder, die den Dienst verrichteten im Gotteshause, achthundertzweiundzwanzig; Adaja Sohn Jeroham, Sohnes Pelalja, Sohnes Amzi, Sohnes Sacharja, Sohnes Pashur, Sohnes Malkija.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und seine Br\u00fcder, H\u00e4upter der Stammh\u00e4user, zweihundertzweiundvierzig; Amas\u00dfai Sohn Asarel, Sohnes Ahsai, Sohnes Mesillemot, Sohnes Immer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und ihre Br\u00fcder, wackere M\u00e4nner, hundertachtundzwanzig, ihr Oberer war Sabdiel Sohn Hagedolim.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und von den Leviten: Semaja Sohn Hasub, Sohnes Asrikam, Sohnes Hasabja, Sohnes Bunni.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und Sabtai und Josabad, von den H\u00e4uptern der Leviten, waren \u00fcber die \u00e4u\u00dferen Verrichtungen im Gotteshause.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Mattanja, Sohn Micha, Sohnes Sabdi, Sohnes A\u00dfaf, der Vors\u00e4nger, der den Lobgesang anstimmte beim Gebet, und Bakbukja, einer seiner Br\u00fcder, der zweite nach ihm, und Abda Sohn Sammua, Sohnes Galal, Sohnes Jedutun.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Alle Leviten in der heiligen Stadt waren zweihundertvierundachtzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Die Pf\u00f6rtner: Akkub, Talmon und ihre Br\u00fcder, die Wache hielten in den Toren, hundertzweiundsiebzig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Die \u00fcbrigen Israeliten, Priester und Leviten waren in allen St\u00e4dten Jud\u00e4as zerstreut, jeglicher auf seinem Besitz.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Die Tempeldiener wohnten auf dem H\u00fcgel, Ziha und Gispa waren \u00fcber die Tempeldiener.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Der Obere der Leviten in Jerusalem war Usi Sohn Bani, Sohnes Hasabja, Sohnes Mattanja, Sohnes Micha, von den S\u00f6hnen A\u00dfaf, den S\u00e4ngern \u00fcber den Dienst im Gotteshause.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Denn das Gebot lag ihnen vom K\u00f6nige, [d. h. dem jud\u00e4ischen Vasallf\u00fcrsten] ob, und daf\u00fcr war eine feste Verpflegung, f\u00fcr die S\u00e4nger war das Erforderliche f\u00fcr jeden Tag.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Petahja Sohn Mesesabel von den S\u00f6hnen Serah, Sohnes Jehuda, stand dem K\u00f6nige zur Seite in allen Angelegenheiten des Volkes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> In den Flecken auf ihren Feldern wohnten von den Jud\u00e4ern in Kirjat Arba und seiner Umgebung und in Dibon und seiner Umgebung und in Jekabzeel und seinen Flecken;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> In Jesua, in Molada und in Bet-Pelet;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> In Hazar-Sual, in Beer-Seba und seiner Umgebung;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> In Ziklag, in Mechona und seiner Umgebung:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> In En-Rimmon, in Zorea und in Jarmut;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> In Sanoah, Adullam und seinen Flecken, Lachisch und seinen Feldern, Aseka und seiner Umgebung. Sie lagerten von Beer-Seba bis zum Thale Hinnom.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Die Benjaminiten, wohnten von Geba an, in Michmas und Aja und Bet-El und seiner Ungebung,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> In Anatot, Nob, Ananja;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> In Hazor, Ramu, Gittajim;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> In Jadid, Zeboim, Neballat;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> In Lod und Ono, dem Tal der Zimmerleute.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Einige Abteilungen der Leviten wohnten unter den Jud\u00e4ern und Benjaminiten.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel12\">Kapitel 12<\/h2>\n<p>Die Priesterordnung.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Das sind die Priester und die Leviten, die mit Serubabel, Sohn Schealtiel, und Jesua aus Babel gekommen waren: Seraja, Jeremija, Esra,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Amarja, Malluch, Hattus,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sechanja, Rehum, Meremot,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Iddo, Ginetoi, Abija,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Mijamin, Maadja, Bilga,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Semaja, Jojarib, Jedaja,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Sallu, Amok, Hilkija, Jedaja. Das sind die H\u00e4upter der Priester und ihre Br\u00fcder in den Tagen Jesuas.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Die Leviten: Jesua, Binnuj, Kadmiel, Serebja, Jehuda, Mattanja; \u00fcber die Gesangch\u00f6re war dieser und seine Br\u00fcder,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Bakbukja und Unni, ihre Br\u00fcder, neben ihnen \u00fcber die Wachen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Jesua zeugte Jojakim, und Jojakim zeugte Eljasib, Eljasib zeugte Jojada;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Jojada zeugte Jonatan, Jonatan zeugte Jaddua.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> In den Tagen Jojakims waren Priester als Stammh\u00e4upter f\u00fcr Seraja: Meraja; f\u00fcr Jeremia: Hananja;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> F\u00fcr Esra: Mesullam; f\u00fcr Amarja: Johanan;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> F\u00fcr Melichu: Jonatan; f\u00fcr Sebauja: Josef;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Fur Harim: Adna; f\u00fcr Merajot: Helkai;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> F\u00fcr Iddo: Secharja; f\u00fcr Ginton: Mesullam;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> F\u00fcr Abija: Sichri; f\u00fcr Minjamin, f\u00fcr Moadja: Piltai;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> F\u00fcr Bilga: Sammua; f\u00fcr Semaja: Jonatan;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und f\u00fcr Jojarib: Matnai; f\u00fcr Jedaja: Usi;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> F\u00fcr Sallai: Kallai; f\u00fcr Amok: Eber:<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> F\u00fcr Hilkija: Hasabja; f\u00fcr Jedaja; Natanael.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Von den Leviten waren in den Tagen Eljasibs: Jojada und Johanan und Jehuda sind als die Stammh\u00e4upter aufgeschrieben, auch die Priester unter der Regierung des Persers Darius.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Die Stammh\u00e4upter der Leviten sind aufgeschrieben im Buche der Chronik, und zwar bis zu den Tagen Johanans, Sohnes Eljasib.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Die Stammh\u00e4upter der Leviten: Hasabja, Serebja und Jesua, Sohn Kadmiel; ihnen zur Seite ihre Br\u00fcder, dass sie lobsangen und dankten nach dem Gebote Davids, des Mannes Gottes, Abteilung um Abteilung.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Mattanja und Batbukja, Obadja, Mesullam, Talmon, Akkub, wachethuende Pf\u00f6rtner auf dem Wachtposten der Tore.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Diese waren in den Tagen Jojakims Sohnes Jesua, Sohnes Jozadok, und in den Tagen des Landpflegers Nehemja und des Priesters Esra, des Gesetzkundigen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Bei der Einweihung der Mauer Jerusalems suchte man die Leviten auf in all ihren Orten, um sie nach Jerusalem zu bringen, das Einweihungsfest freudig zu gestalten, mit Dankliedern und Ges\u00e4ngen, Zimbeln, Psalter und Zithern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Es versammelten sich die S\u00f6hne der S\u00e4nger, und zwar aus dem Kreise rings um Jerusalem und aus den Flecken von Netofa.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Auch aus Bet-Gilgal und aus den Gefilden von Geba und Asmawet; denn Flecken hatten sich die S\u00e4nger gebaut rings um Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Es reinigten sich [priesterlich] die Priester und die Leviten; sie reinigten auch das Volk und die Tore und die Mauer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Ich lie\u00df die Oberen Jehudas hinansteigen auf die Mauer und stellte zwei gro\u00dfe Gesangch\u00f6re auf, und Aufz\u00fcge zur Rechten oben auf der Mauer, am Misttor.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Ihnen folgte Hosaja und die H\u00e4lfte von den Oberen Jehudas;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Und Asarja, Esra und Mesullam,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> [Aus] Jehuda und Benjamin: Semaja und Jeremia.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Von den Priestern mit Trompeten. Sacharja Sohn Jonatan, Sohnes Semaja, Sohnes Mattanja, Sohnes Michaja, Sohnes Sakkur, Sohnes A\u00dfaf;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Und seine Br\u00fcder: Semaja und Asarel, Milela, Gilelai, Maai, Natanael, und Jehuda, Hanani mit den Saitenspielen Davids, des Mannes Gottes, und Esra, der Gesetzkundige, ihnen voran.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> \u00dcber dem Quellentor und von dort gerade aus stiegen sie auf den Stufen zur Stadt Davids, auf den Aufgang zur Mauer, oberhalb des Hauses David bis zum Wassertor in Osten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Der zweite Gesangchor zog zur linken Seite, und ich folgte; die H\u00e4lfte des Volkes war oben auf der Mauer, von dem Ofenturm bis zur breiten Mauer.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Oberhalb des Tores Efraim nach dem alten Tore, das Fischtor und den Turm Hanael, den Turm der Hundert vor\u00fcber bis zum Schaftor; sie hielten am Tor des Gewahrsams.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Es stellten sich dann die beiden Gesangch\u00f6re auf im Gotteshause, und ich und die H\u00e4lfte der F\u00fcrsten mit mir.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Und die Priester Eljakim, Maa\u00dfeja, Minjamin, Michaja, Eljo\u00ebnai, Sacharja, Hananja mit Trompeten;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Und Maa\u00dfeja, Semaja, Elasar, Usi, Johanan, Malkija, Elam und Eser; die S\u00e4nger spielten unter ihrem Aufseher Irsahja.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> An jenem Tage brachten sie Opfer und freuten sich, denn Gott hatte ihnen gro\u00dfe Freude gegeben, auch die Frauen und die Kinder freuten sich; der Freudenruf aus Jerusalem wurde geh\u00f6rt bis in die Ferne.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Es wurden an selbigen Tage M\u00e4nner zur Aufsicht bestellt \u00fcber die Gem\u00e4cher der Vorr\u00e4te an Heben, Erstlingen und Zehnten, darin zu sammeln von den Feldern der St\u00e4dte die gesetzlichen Gaben an die Priester und die Leviten; denn die Jud\u00e4er hatten Freude an den Priestern und Leviten, die da standen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Die Obhut hielten \u00fcber den Dienst ihres Gottes und die Obhut \u00fcber die Reinigung, auch waren die S\u00e4nger und Pf\u00f6rtner, nach dem Gebote Davids [und] seines Sohnes Salomo.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Denn schon vordem, in den Tagen Davids und A\u00dfafs, gab es H\u00e4upter \u00fcber die S\u00e4nger, die Lob- und Danklieder an Gott anstimmten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Ganz Israel gab in den Tagen Serubabels und in den Tagen Nehemias Geschenke an die S\u00e4nger und Pf\u00f6rtner, den t\u00e4glichen Bedarf an jedem Tage, und sie heiligten [die Spenden] f\u00fcr die Leviten, und die Leviten heiligten f\u00fcr die S\u00f6hne Aarons.<\/p>\n<h2 id=\"Kapitel13\">Kapitel 13<\/h2>\n<p>Aufl\u00f6sung der Mischehen und Verlesung des Gesetzes.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> An jenem Tage wurde aus dem Buche Moses gelesen vor dem Volke. es fand sich darin geschrieben, dass kein Ammoniter und Moabiter kommen [heiraten] soll in die Gemeinde Gottes bis auf ewig.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Weil sie nicht entgegengekommen waren den Kindern Israel mit Brot und mit Wasser [als diese w\u00e4hrend der Wanderung durch die W\u00fcste Moab und Ammon vorbeigegangen waren]; sie dangen vielmehr Bileam, [Israel] zu verfluchen, aber unser Gott hatte den Fluch in Segen verwandelt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Wie sie nun das Gesetz h\u00f6rten, da sonderten sie alle fremde Beimischung aus Israel. \u2014<br \/>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Vor diesem war der Priester Eljasib, ans\u00e4ssig in einem Gemache im Hause unseres Gottes, dem Tobija verwandt.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Diesem bereitete er ein gro\u00dfes Gemach, wohin man fr\u00fcherhin gelegt die Speiseopfer, den Weihrauch und die Ger\u00e4te und den Zehnten von Korn, Most und Oel, das Gebotene f\u00fcr die Leviten und die S\u00e4nger und die Pf\u00f6rtner, und die Hebe der Priester.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> W\u00e4hrend dessen war ich aber nicht in Jerusalem; denn im zweiunddrei\u00dfigsten Jahre Artahsasts, K\u00f6nigs von Babel, war ich zum K\u00f6nige [zur\u00fcck] gekommen, aber nach Verlauf einer Zeit hatte ich mir vom K\u00f6nige [Urlaub] ausgebeten, 7 Ich kam also nach Jerusalem und merkte den Frevel, den Eljasib ver\u00fcbt f\u00fcr Tobija, dass er ihm ein Gemach bereitet hat in den H\u00f6fen des Gotteshauses.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Da missfiel es mir sehr, und ich warf alle Hausger\u00e4te Tobijas hinaus aus dem Gemache.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ich befahl, dass man die Gem\u00e4cher reinige, und lie\u00df wieder dahinbringen die Ger\u00e4te des Gotteshauses samt dem Speiseopfer und dem Weihrauch.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Auch erfuhr ich, dass die Gaben den Leviten nicht abgeliefert worden, so dass sie entflohen waren, jeglicher nach seinem Felde, die Leviten und die S\u00e4nger, die den Dienst verrichteten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Da zankte ich mit den F\u00fcrsten und sprach: Warum ist das Gotteshaus verlassen? Ich brachte sie wieder zusammen und stellte sie auf ihren Posten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ganz Jehuda brachte nun wieder den Zehnten von Korn und Most und Oel in die Schatzkammern.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Ich setzte \u00fcber die Schatzkammern den Priester Selemja, und Zadok, den Schreiber, und Pedaja von den Leviten, und unter ihnen Hanan Sohn Sakkur, Sohnes Mattanja, denn sie wurden f\u00fcr zuverl\u00e4ssig geachtet; ihnen lag es ob, zu verteilen [die Hebe] unter ihre Br\u00fcder.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Gedenke meiner deshalb, mein Gott, und lasse nicht verwischen [das Andenken an] meine Liebeswerke, die ich ge\u00fcbt am Hause meines Gottes und an seinen Abteilungen.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> In selbigen Tagen sah ich in Jud\u00e4a Kelter treten am Schabbat und Garben einbringen und auf die Esel laden, so auch Wein, Trauben und Feigen und allerlei Last, sie brachten solche ein nach Jerusalem am Schabbat; und ich verwarnte sie am Tage als sie Nahrung feilboten.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Aber die Tyrer, die darin wohnten, brachten am Schabbat Fische und allerlei Ware und verkauften den Jud\u00e4ern in Jerusalem.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Da zankte ich mit den Edlen von Jehuda und sprach zu ihnen: Welcher Frevel ist das, den ihr ver\u00fcbt, dass ihr entweihet den Schabbat!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Haben nicht also eure V\u00e4ter getan, weshalb Gott \u00fcber uns und \u00fcber diese Stadt all dieses Ungl\u00fcck brachte? Ihr wollt wohl vermehren den Grimm \u00fcber Israel durch Entweihung des Schabbat?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Als es dunkelte an den Toren Jerusalems vor dem Schabbat, da befahl ich, dass die T\u00fcren geschlossen werden, und dass man sie nicht \u00f6ffne bis der Schabbat zu Ende sei; und von meinen Leuten bestellte ich \u00fcber die Tore, keinerlei Last sollte hereinkommen am Schabbat.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Da \u00fcbernachteten die Kr\u00e4mer und die Verk\u00e4ufer von allerlei Waren au\u00dferhalb Jerusalems, so einmal und zweimal.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Ich verwarnte sie und sprach zu ihnen: Warum \u00fcbernachtet ihr an der Mauer? Wenn ihr es wiederholt, lege ich Hand an euch! Von jener Zeit an kamen sie nicht mehr am Schabbat.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und ich befahl den Leviten, dass sie sich [priesterlich] reinigen und kommen, Wache zu halten an den Toren, den Schabbat zu heiligen. Auch das gedenke mir, mein Gott, und besch\u00fctze mich nach deiner reichen Huld!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Auch sah ich in jenen Tagen Jud\u00e4er, die heimgef\u00fchrt hatten Frauen von Aschdod, Ammon, Moab;<br \/>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Deren Kinder zum Teil asdodisch redeten, oder in der Sprache eines und des andern Volkes, aber sie verstanden nicht jud\u00e4isch [hebr\u00e4isch] zu reden.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Da zankte ich mit ihnen und fluchte ihnen, Einige von ihnen schlug ich sogar und raufte sie; ich beschwor sie bei Gott: Dass ihr nicht gebet eure T\u00f6chter ihren S\u00f6hnen, und dass ihr nicht nehmet von ihren T\u00f6chtern f\u00fcr eure S\u00f6hne und f\u00fcr euch.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Hat doch darin Salomo, K\u00f6nig von Israel, ges\u00fcndigt. Und obwohl unter vielen V\u00f6lkern rein K\u00f6nig seinesgleichen war und er geliebt war vor seinem Gott, und Gott ihn gesetzt hatte zum K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel, doch verleiteten ihn die fremden Frauen zur S\u00fcnde.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Ist es nun erh\u00f6rt von euch, all diesen gro\u00dfen Frevel zu begehen, untreu zu werden unserm Gott durch Heimf\u00fchrung fremder Frauen?<br \/>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Von den S\u00f6hnen Jojada&#8217;s Sohnes Eljasib, des Hohenpriesters, [war einer] Schwiegersohn Sanballat&#8217;s, des Horoniter; ich verjagte ihn aus meiner N\u00e4he.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Gedenke es ihnen, mein Gott, ob der Herabw\u00fcrdigung des Priestertums, und des Bundes der Priester und der Leviten!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Aber ich reinigte sie von allem Fremden und bestellte die Posten der Priester und Leviten, jeglichen bei seinem Dienst.<br \/>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Und auch f\u00fcr die Holzspenden zu bestimmten Zeiten und f\u00fcr die Erstlinge. Gedenke es mir, mein Gott, zum Guten!<\/p>\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;tanach&#8220;]<\/p>\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;bernfeld&#8220;]<\/p>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>Die Salomo zu Sklaven gemacht. I. K\u00f6n. 9<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch Nechemja (Nehemia) in der (angepassten) \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Kapitel 1 Die Lage in Jerusalem. 1. Die Aufzeichnungen Nehemias, Sohnes Hakalja: Es war im Monat Kislew im zwanzigsten Jahre, und ich befand mich in der Residenz Susan. 2. Da kam zu mir einer meiner Br\u00fcder, Hanani, mit einigen M\u00e4nnern von Jud\u00e4a, und ich befragte sie wegen der Jud\u00e4er, des winzigen Restes, der von der Gefangenschaft blieb, und um Jerusalem. 3. Sie gaben mir Bescheid. Die \u00fcbrig geblieben sind von der Gefangenschaft, dort in der Landschaft, sind in gro\u00dfem Ungl\u00fcck und in Schmach; die Mauer Jerusalems liegt zertr\u00fcmmert, und ihre Tore sind vom Feuer verbrannt. 4. Als ich diese Worte h\u00f6rte, setzte ich mich hin und weinte und trauerte eine Zeit lang; ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels, 5. Und sprach: O Herr, Gott des Himmels, du gro\u00dfer und furchtbarer Gott, der bewahrt den Bund und die Huld denen, die ihn lieben und seine Gebote beobachten. &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3661,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4957","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4957"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4959,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4957\/revisions\/4959"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}