{"id":5102,"date":"2020-01-24T10:54:42","date_gmt":"2020-01-24T08:54:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=5102"},"modified":"2023-04-18T09:12:02","modified_gmt":"2023-04-18T07:12:02","slug":"wajikra-das-buch-leviticus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/","title":{"rendered":"Wajikra \u2013 Das Buch Leviticus"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Buch Wajikra der Torah (Leviticus) in der (angepassten) deutschen \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel1\">1<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel2\">2<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel3\">3<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel4\">4<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel5\">5<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel6\">6<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel7\">7<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel8\">8<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel9\">9<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel10\">10<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel11\">11<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel12\">12<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel13\">13<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel14\">14<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel15\">15<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel16\">16<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel17\">17<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel18\">18<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel19\">19<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel20\">20<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel21\">21<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel22\">22<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel23\">23<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel24\">24<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel25\">25<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel26\">26<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel27\">27<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel1\">Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p><em><strong>Der Opferdienst.<\/strong><\/em><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr rief Mose an und redete zu ihm aus dem Stiftszelte also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: So jemand von euch dem Herrn ein Opfer darbringen will, nur vom Vieh, vom Rindvieh wie vom Kleinvieh, k\u00f6nnt ihr Opfer darbringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ist es ein Ganzopfer vom Rindvieh, so bringe er dar ein M\u00e4nnliches, ohne Fehl; an den Eingang des Stiftszeltes bringe er es, dass es ihm gn\u00e4dig aufgenommen werde vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Er lege seine Hand auf den Kopf des Ganzopfers, dass es ihm gn\u00e4dig aufgenommen werde zur S\u00fchne f\u00fcr ihn.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Man schlachte das junge Vieh vor dem Herrn, und Aarons S\u00f6hne, die Priester, sollen heranbringen das Blut und es sprengen ringsum auf den Altar, der an der T\u00fcre des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Dann ziehe man das Ganzopfer ab und zerlege es in St\u00fccke.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Die S\u00f6hne des Priesters Aaron sollen Feuer auf den Altar legen und das Holz \u00fcber dem Feuer ordnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Aarons S\u00f6hne, die Priester, sollen dann die St\u00fccke ordnen, den Kopf und das Zwerchfell, auf dem Holze, das \u00fcber dem Feuer auf dem Altar ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Eingeweide und Fu\u00dfst\u00fccke soll man zuvor mit Wasser abwaschen, und der Priester lasse das alles in Dampf aufgehen auf dem Altar, als Ganzopfer, ein Feueropfer des Wohlgeruchs dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ist aber sein Opfer vom Kleinvieh, von den Schafen oder von den Ziegen, so soll er ein M\u00e4nnliches, ohne Fehl, darbringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Man schlachte es an der n\u00f6rdlichen Seite des Altars vor dem Herrn, und die S\u00f6hne Aarons, die Priester, sollen sein Blut sprengen auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Man zerlege es dann in St\u00fccke, und dessen Kopf und Zwerchfell, und der Priester ordne es auf dem Holze, das \u00fcber dem Feuer auf dem Altar ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Das Eingeweide und die Fu\u00dfst\u00fccke wasche man zuvor mit Wasser ab und der Priester bringe alles dar und lasse es in Dampf aufgehen auf dem Altar, ein Ganzopfer ist es, ein Feueropfer des Wohlgeruchs dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn aber vom Gefl\u00fcgel ein Ganzopfer dem Herrn dargebracht wird so bringe man das Opfer von den Turteltauben oder von den jungen Tauben.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und der Priester bringe es an den Altar und knicke ihm den Kopf ein und lasse es in Dampf aufgehen auf dem Altar, das Blut werde ausgedr\u00fcckt gegen die Wand des Altars.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Davon sondere er den Kopf ab sammt den Federn daran und werfe ihn neben den Altar gegen Osten, an die Stelle wo die Asche liegt.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Das Opfer zerrei\u00dfe er bei den Fl\u00fcgeln,nicht aber trennen,und der Priester lasse es alsdann in Dampf aufgehen auf dem Altarholz \u00fcber dem Feuer; ein Ganzopfer ist es, ein Feueropfer des Wohlgeruchs dem Herrn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel2\">Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn jemand dem Herrn ein Speiseopfer darbringt, von Kernmehl sei das Opfer; man gie\u00dfe darauf \u00d6l und lege darauf Weihrauch;<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Und bringe es zu den S\u00f6hnen Aarons, den Priestern, und [der Priester] fasse davon eine Hand voll, von dem Kernmehl und von dem \u00d6l sammt allem Weihrauch, und lasse seinen Duftteil in Dampf aufgehen auf dem Altar, als Feueropfer des Wohlgeruchs dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Was \u00fcbrig bleibt von dem Speiseopfer sei f\u00fcr Aaron und seine S\u00f6hne; das allerheiligste von den Feueropfern des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wenn du als Speiseopfer ein Ofengeb\u00e4ck darbringst, von Kernmehl sei es, unges\u00e4uerte Kuchen mit \u00d6l einger\u00fchrt, und unges\u00e4uerte Fladen mit \u00d6l bestrichen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ist aber deine Gabe ein Speiseopfer in der Pfanne, von Kernmehl, einger\u00fchrt mit \u00d6l, unges\u00e4uert soll es sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Man zerbreche es in Brocken und gie\u00dfe \u00d6l dar\u00fcber, ein Speiseopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn aber ein Speiseopfer im Napf deine Gabe ist, von Kernmehl mit \u00d6l werde es gemacht.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Man bringe das Speiseopfer, welches daraus bereitet wird, dem Herrn: man bringe es dem Priester dar und dieser bringe es heran zum Altar;<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der Priester hebe von dem Speiseopfer den Duftteil ab und lasse ihn in Dampf aufgehen auf dem Altar, ein Feueropfer des Wohlgeruchs dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und was \u00fcbrig bleibt von dem Speiseopfer, sei f\u00fcr Aaron und seine S\u00f6hne; das allerheiligste von den Feueropfern des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Alles Speiseopfer, das ihr dem Herrn darbringet, soll nicht bereitet werden aus Ges\u00e4uertem, denn von Sauerteig und Honig sollt ihr dem Herrn nicht opfern.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Als Opfer der Erstlinge sollt ihr sie darbringen dem Herrn, aber auf den Altar d\u00fcrfen sie nicht kommen zum Wohlgeruch.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> All deine dargebrachten Opfer mu\u00dft du mit Salz bestreuen, lasse nicht fehlen das Salz des Bundes deines Gottes bei deinem Speiseopfer; bei all deinen Opfern sollst du Salz darbringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und wenn du das Speiseopfer der Erstlinge dem Herrn darbringst: Aehren, ger\u00f6stet im Feuer, Graupen von vollen \u00c4hren sollst du darbringen als ein Speiseopfer der Erstlinge;<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Tue darauf \u00d6l und lege darauf Weihrauch: ein Speiseopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der Priester lasse den Duftteil davon in Dampf aufgehen, von den Graupen und dem \u00d6l sammt allem Weihrauch; ein Feueropfer dem Herrn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel3\">Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn aber Jemand ein Mahlopfer darbringt: Wenn von den Rindern, sei es ein M\u00e4nnliches oder ein Weibliches, ohne Fehl soll er es darbringen vor den Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Er lege seine Hand auf den Kopf des Opfers, und schlachte es am Eingange des Stiftszeltes; die S\u00f6hne Aarons, die Priester, sollen das Blut sprengen auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Von dem Mahlopfer werde dem Herrn dargebracht; das Unschlitt, welches das Eingeweide bedeckt, und alles Unschlitt, das an dem Eingeweide;<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und die beiden Nieren und das Unschlitt, das daran und an den Lenden, und das Netz an der Leber samt den Nieren trenne er ab.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Die S\u00f6hne Aarons sollen dies in Dampf aufgehen lassen auf dem Altar, samt dem Ganzopfer, das auf dem Holze \u00fcber dem Feuer ist, ein Feueropfer des Wohlgeruchs dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wenn aber von dem Kleinvieh sein Mahlopfer dem Herrn ist, so mag er ein M\u00e4nnliches oder ein Weibliches darbringen ohne Fehl.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn er ein Schaf zum Opfer darbringt, so bringe er es vor den Herrn,<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und lege seine Hand auf den Kopf des Opfers, und schlachte es vor dem Stiftszelte; die S\u00f6hne Aarons sollen dann sein Blut sprengen auf dem Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Von dem Mahlopfer bringe als Feueropfer dem Herrn das Beste dar, den Fettschwanz im Ganzen, hart an dem R\u00fcckgrate soll er ihn abtrennen, und das Unschlitt, welches das Eingeweide bedeckt, und alles Unschlitt, das an dem Eingeweide:<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und die beiden Nieren und das Unschlitt, welches daran und an den Lenden, und das Netz an der Leber samt den Nieren trenne er ab:<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Das lasse der Priester in Dampf aufgehen auf dem Altar als Feueropfer dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn aber eine Ziege sein Opfer ist, so bringe er sie dar vor den Herrn,<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und lege seine Hand auf deren Kopf, und schlachte sie vor dem Stiftszelte, und die S\u00f6hne Aarons sollen ihr Blut sprengen auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Er bringe davon die Opfergabe dem Herrn; das Unschlitt, welches das Eingeweide bedeckt, und alles Unschlitt, das an dem Eingeweide;<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und die beiden Nieren und das Unschlitt, welches daran und an den Lenden ist, und das Netz an der Leber samt den Nieren trenne er ab. \u2014<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der Priester lasse sie in Dampf aufgehen auf dem Altar; als Feueropfer zum Wohlgeruch sei alles Unschlitt dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Eine ewige Satzung f\u00fcr k\u00fcnftige Geschlechter in all euren Wohnsitzen: Unschlitt und Blut sollt ihr nicht essen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel4\">Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel: Wenn jemand aus Versehen gegen die Verbote des Herrn s\u00fcndigt, indem er tut, was nicht getan werden soll.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> War es der gesalbte Priester, der sich vers\u00fcndigt zur Verschuldung des Volkes, so bringe er wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen, einen Farren ohne Fehl dem Herrn zum S\u00fchnopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Er bringe den Farren an den Eingang des Stiftszeltes vor den Herrn und lege seine Hand auf den Kopf des Farren, und schlachte den Farren vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Der gesalbte Priester nehme dann vom Blute des Farren und bringe es in das Stiftszelt.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und der Priester tauche seinen Finger in das Blut, und sprenge von dem Blute sieben Mal vor dem Herrn gegen den Vorhang des Heiligtums.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Der Priester streiche von dem Blute an die H\u00f6rner des Altars des R\u00e4ucherwerks von Spezereien, der im Stiftszelte ist, vor dem Herrn, und alles \u00fcbrige Blut des Farren gie\u00dfe er an den Grund des Opfer-Altars, der am Eingange des Stiftszeltes ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Alles Unschlitt des Farren der S\u00fchne hebe er davon ab, das Unschlitt, welches das Eingeweide bedeckt, und alles Unschlitt, das an dem Eingeweide;<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und die beiden Nieren und das Unschlitt, das daran und an den Lenden und das Netz an der Leber samt den Nieren trenne er ab;<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wie es abgehoben wird vom Stiere der Mahlopfer: der Priester lasse alles in Dampf aufgehen auf dem Opfer-Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und die Haut des Farren und alles Fleisch samt seinem Kopf und seinen Fu\u00dfst\u00fccken und seinem Eingeweide und seinem Unrat,<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Den ganzen Farren bringe er hinaus vor das Lager an einen reinen Ort, nach dem Schutthaufen der Asche, und verbrenne ihn auf Holz im Feuer; auf dem Schutte der Asche werde er verbrannt.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Wenn aber die ganze Gemeinde Israel sich vergeht, indem eine Sache verborgen war vor den Augen der Gemeinde, und sie tun eins von den Verboten des Herrn, die nicht getan werden sollen, und sie verschulden sich;<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Die S\u00fcnde wird aber nachher kund die sie begangen; so soll die Gemeinde darbringen einen jungen Farren zum S\u00fchnopfer, und ihn bringen vor das Stiftszelt.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Die \u00c4ltesten der Gemeinde sollen ihre H\u00e4nde legen auf den Kopf des Farren vor dem Herrn, und man schlachte den Farren vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der gesalbte Priester bringe von dem Blute des Farren in das Stiftszelt,<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Der Priester tauche seinen Finger in das Blut und sprenge siebenmal vor dem Herrn gegen den Vorhang;<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und von dem Blute streiche er an die H\u00f6rner des Altars, der vor dem Herrn im Stiftszelte ist, und all das \u00fcbrige Blut gie\u00dfe er an den Grund des OpferAltars der am Eingange des Stiftszeltes ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Das ganze Unschlitt hebe er davon ab und lasse es in Dampf aufgehen auf dem Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Und er thue mit dem Farren, wie er getan mit dem Farren der S\u00fchne \u2014 also soll er damit tun; der Priester s\u00fchne sie, und es wird ihnen vergeben sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Er bringe den Farren hinaus vor das Lager und verbrenne ihn, wie man den vorigen Farren verbrannt; ein S\u00fchnopfer der Versammlung ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Vers\u00fcndigt sich aber der F\u00fcrst und tut aus Versehen eines von den Verboten des Herrn seines Gottes, die nicht getan werden sollen, und ger\u00e4t in Schuld;<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wird ihm nun bekannt seine S\u00fcnde, worin er ges\u00fcndigt hat, so bringe er sein Opfer, einen Ziegenbock ohne Fehl,<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und lege seine Hand auf den Kopf des Bockes und schlachte ihn an dem Orte, wo man das Ganzopfer schlachtet vor dem Herrn; ein S\u00fchnopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Der Priester nehme dann von dem Blute des S\u00fchnopfers mit seinem Finger und streiche an die H\u00f6rner des Opfer-Altars, und dessen \u00fcbriges Blut gie\u00dfe er an den Grund des Opfer-Altars.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Alles Unschlitt davon lasse er auf dem Altar in Dampf aufgehen, wie das Unschlitt der Mahlopfer, und der Priester s\u00fchne ihn wegen seiner S\u00fcnde, und es wird ihm vergeben sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Wenn aber jemand aus dem [niedern] Volke frevelt aus Versehen, indem er eines von den Verboten des Herrn tut, die nicht getan werden sollen, und in Schuld ger\u00e4t:<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Wird ihm nun bekannt seine S\u00fcnde, die er begangen, so bringe er ein Opfer, eine Ziege ohne Fehl, wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen,<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Und lege seine Hand auf den Kopf des S\u00fchnopfers und schlachte das S\u00fchnopfer an der Stelle des Ganzopfers.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Der Priester nehme von dessen Blut mit seinem Finger und thue an die H\u00f6rner des Opfer-Altars, und alles \u00fcbrige Blut davon gie\u00dfe er an den Grund des Altars.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Alles Unschlitt sondere er ab, wie das Unschlitt abgesondert wird von dem Mahlopfer, und der Priester lasse es in Dampf aufgehen auf dem Altar zum Wohlgeruch dem Herrn, und der Priester s\u00fchne ihn und es wird ihm vergeben sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Wenn er ein Schaf als sein Opfer bringt zur S\u00fchne, so bringe er ein Weibliches, ohne Fehl,<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Und lege seine Hand auf den Kopf des S\u00fchnopfers; und man schlachte es zum S\u00fchnopfer an der Stelle, wo man das Ganzopfer schlachtet.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Der Priester nehme von dem Blute des S\u00fchnopfers mit seinem Finger und streiche an die H\u00f6rner des Opfer-Altars, und alles \u00fcbrige Blut davon gie\u00dfe er an den Grund des Altars.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Alles Unschlitt sondere er ab wie das Unschlitt des Schafes bei dem Mahlopfer abgesondert wird, und der Priester lasse es in Dampf aufgehen auf dem Altar bei den Feueropfern des Herrn, und der Priester s\u00fchne ihn wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen, und es wird ihm vergeben sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel5\">Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn jemand s\u00fcndigt, indem er die Stimme der Beeidigung h\u00f6rt; (er war Zeuge, hat gesehen oder erfahren): zeigt er es nicht an, so ladet er eine Schuld auf sich.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Oder wenn jemand etwas Unreines ber\u00fchrt, sei es das Aas eines unreinen Wildes oder das Aas eines unreinen Viehs, oder das Aas eines unreinen kriechenden Tieres, und ihm entfiel es, nachher erinnert er sich dessen und f\u00fchlt sich schuldig.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Oder er ber\u00fchrt eine Unreinigkeit des Menschen, irgendeine Unreinigkeit, wodurch er unrein wird, und es entf\u00e4llt ihm, nachher aber erinnert er sich dessen, und f\u00fchlt sich schuldig [weil er unrein das Heiligtum betreten hat].<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Oder wenn jemand schw\u00f6rt durch Aussprechen mit den Lippen, in allem, was der Mensch ausspricht mit einem Schwur, einem zuleide oder zu Liebe, und es entf\u00e4llt ihm, und verletzt den Eid, nachher aber erinnert er sich dessen und f\u00fchlt sich schuldig.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wenn er in Schuld geraten ist durch eines von diesen, so bekenne er, worin er ges\u00fcndigt,<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und bringe sein Schuldopfer dem Herrn wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen, ein Weibliches vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, zum S\u00fchnopfer, und der Priester s\u00fchne ihn wegen seiner S\u00fcnde.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Reicht aber sein Verm\u00f6gen nicht zu einem Lamme, so bringe er als sein Schuldopfer, da er ges\u00fcndigt, zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben dem Herrn, eine zum S\u00fchnopfer und eine zum Ganzopfer;<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Er bringe sie dem Priester, und dieser opfere die zum S\u00fchnopfer zuerst, und soll ihr den Kopf einknicken gegen das Genick, rei\u00dfe ihn aber nicht ab,<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und sprenge von dem Blute des S\u00fchnopfers an die Wand des Altars; was an Blut zur\u00fcckbleibt, werde ausgedr\u00fcckt am Boden des Altars; ein S\u00fchnopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die zweite bereite er als Ganzopfer nach der Vorschrift, und der Priester s\u00fchne ihn wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen, und es wird ihm vergeben sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Reicht aber sein Verm\u00f6gen auch zu zwei Turteltauben oder zu zwei jungen Tauben nicht, so bringe er als sein Opfer, da er ges\u00fcndigt, ein Zehntel Efa Kernmehl; er soll kein \u00d6l darauf tun und keinen Weihrauch darauf legen, denn ein S\u00fchnopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Er bringe es zu dem Priester, und der Priester fasse davon eine Handvoll, den Duftteil, und lasse es in Dampf aufgehen auf dem Altar neben den Feueropfern des Herrn, ein S\u00fchnopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Der Priester s\u00fchne ihn also wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen durch eines jener Dinge, und es wird ihm vergeben sein; es geh\u00f6re dem Priester gleich dem Speiseopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wenn jemand eine Untreue begeht und aus Versehen sich vergreift an den Heiligt\u00fcmern des Herrn: so bringe er als sein Schuldopfer dem Herrn einen Widder vom Kleinvieh, ohne Fehl, im Werte von zwei Silber-Sekel nach dem Gewicht des Heiligtums zum Schuldopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und was er veruntreut am Heiligen bezahle er, und f\u00fcge noch ein F\u00fcnftel davon hinzu und gebe es dem Priester, der Priester s\u00fchne ihn durch den Widder des Schuldopfers, und ihm wird vergeben sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Wenn aber jemand, da er gefehlt, und eines von den Verboten des Herrn getan, die nicht getan werden sollen, unwissentlich gefrevelt und eine S\u00fcnde auf sich geladen hat:<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> So bringe er einen Widder ohne Fehl vom Kleinvieh, nach dem ungef\u00e4hren Werte, als Schuldopfer zu dem Priester, und der Priester s\u00fchne ihn wegen seines Versehens, da er es versehen, ohne zu wissen, und ihm wird vergeben sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Ein Schuldopfer ist es, der Schuld verfallen ist er dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn jemand s\u00fcndigt und Untreue begeht am Herrn, dass er seinem N\u00e4chsten ein anvertrautes Gut oder ein Darlehn ableugnet oder etwas Geraubtes, oder er enth\u00e4lt seinem N\u00e4chsten [den Lohn] vor;<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Oder er hat Verlorenes gefunden und leugnet es ab und schw\u00f6rt falsch; bei irgend etwas von allem, was der Mensch tut, sich gegen seinen N\u00e4chsten zu vers\u00fcndigen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wie er ges\u00fcndigt und der Schuld verf\u00e4llt, so erstatte er zuerst den Raub den er geraubt, oder was er rechtlos vorenthalten, oder das Verwahrnis, das ihm anvertrauet worden, oder das Verlorene, das er gefunden,<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Oder das, worauf er falsch geschworen; er soll es bezahlen nach der Hauptsumme, und ein F\u00fcnftel hinzuf\u00fcgen; wem es geh\u00f6rt, dem gebe er es am Tage seines Schuldgest\u00e4ndnisses zur\u00fcck.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Und bringe ein Schuldopfer dem Herrn, einen Widder ohne Fehl vom Kleinvieh, in dem ungef\u00e4hren Werte als Schuldopfer zu dem Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Und der Priester s\u00fchne ihn vor dem Herrn, und ihm wird vergeben sein wegen irgend eines von allem, was er tat und dadurch der Schuld verfiel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel6\">Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gebiete dem Aaron und seinen S\u00f6hnen: Das ist das Gesetz des Ganzopfers; es ist dasjenige, das hinaufkommt auf die Brandst\u00e4tte auf dem Altar f\u00fcr die ganze Nacht bis zum Morgen, und das Feuer soll auf dem Altar in Brand erhalten werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Der Priester lege sein leinen Oberkleid an und Beinkleider von Leinen, und hebe weg die Asche, nachdem das Feuer verzehrt das Ganzopfer auf dem Altar, und tue sie neben den Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dann ziehe er seine Kleider aus und lege andere Kleider an, und bringe die Asche hinaus vor das Lager an einen reinen Ort.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und das Feuer auf dem Altar werde stets in Brand erhalten, dass es nicht erl\u00f6sche, und der Priester soll darauf Holz anz\u00fcnden Morgen f\u00fcr Morgen, und darauf legen das Ganzopfer, und darauf lasse er in Dampf aufgehen das Unschlitt der Mahlopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ein st\u00e4ndiges Feuer werde in Brand gehalten auf dem Altar; es erl\u00f6sche niemals.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Das ist die Weisung des Speiseopfers: Darbringen sollen es die S\u00f6hne Aarons vor dem Herrn vorn an dem Altar;<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Man hebe eine Handvoll ab vom Kernmehl des Speiseopfers und von dessen \u00d6l samt allem Weihrauch, der auf dem Speiseopfer, und lasse in Dampf aufgehen auf dem Altar zum Wohlgeruch, den Duftteil davon dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und was davon \u00fcbrig bleibt, sollen Aaron und seine S\u00f6hne essen; als unges\u00e4uerte Kuchen soll es gegessen werden an einem heiligen Orte, im Hofe des Stiftszeltes sollen sie es essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Es soll nicht ges\u00e4uert gebacken werden; als ihren Teil habe ich es ihnen gegeben von meinen Feuergaben; hochheilig ist es, wie ein S\u00fchnopfer und wie ein Schuldopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Jedes M\u00e4nnliche unter den Kindern Aarons soll es essen, als ihr Recht von den Feuergaben des Herrn f\u00fcr ewig von den k\u00fcnftigen Geschlechtern. Wer es ber\u00fchrt muss heilig sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Das ist das Opfer Aarons und seiner S\u00f6hne das sie dem Herrn darbringen an dem Tage, wo er gesalbt wird: Ein Zehntel Efa Kernmehl als st\u00e4ndiges Speiseopfer, die H\u00e4lfte davon am Morgen und die H\u00e4lfte davon am Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> In der Pfanne soll es mit \u00d6l bereitet werden, wohlgetr\u00e4nkt sollst du es hineinbringen, ein Backwerk, in Brocken als Speiseopfer sollst du es darbringen zum Wohlgeruch dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Der Priester, der an seiner Statt gesalbte unter seinen S\u00f6hnen, soll ebenfalls es opfern, als eine ewige Bestimmung dem Herrn, ganz soll es in Dampf aufgehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und alles Speiseopfer eines Priesters soll ganz verbrannt, nicht gegessen werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Rede zu Aaron und seinen S\u00f6hnen. Das ist die Weisung f\u00fcr das S\u00fchnopfer; an der Stelle, wo das Ganzopfer geschlachtet wird, werde auch das S\u00fchnopfer geschlachtet vor dem Herrn; hochheilig ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Der Priester, der es als S\u00fchnopfer darbringt, soll es essen; an einem heiligen Orte werde es gegessen im Hofe des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Jeglicher, der dessen Fleisch ber\u00fchrt, muss heilig sein; und wenn er von dessen Blute auf das Kleid sprengt, was er darauf sprengt sollst du auswaschen an einem heiligen Orte.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Ein irdenes Gef\u00e4\u00df, in welchem es gekocht wird, muss zerbrochen werden, und wenn es in einem kupfernen Gef\u00e4\u00dfe gekocht worden, so werde es gescheuert und ausgesp\u00fclt mit Wasser<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Jeder M\u00e4nnliche unter den Priestern darf es essen, hochheilig ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Alles S\u00fchnopfer aber, von dessen Blut hineingebracht wird in das Stiftszelt, um in dem Heiligtum zu s\u00fchnen, darf nicht gegessen werden; im Feuer werde es verbrannt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel7\">Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Das ist die Weisung f\u00fcr das Schuldopfer; es ist hochheilig.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> An der Stelle, wo man das Ganzopfer schlachtet, schlachte man auch das Schuldopfer, und dessen Blut sprenge man auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Alles Unschlitt davon opfere man: den Fettschwanz und das Unschlitt, welches das Eingeweide bedeckt;<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und die beiden Nieren und das Unschlitt, das daran und an den Lenden ist, und das Netz an der Leber samt den Nieren trenne man ab.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Der Priester lasse sie in Dampf aufgehen auf dem Altar als Feueropfer dem Herrn; ein Schuldopfer ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Jeder M\u00e4nnliche unter den Priestern darf es essen; an heiliger St\u00e4tte werde es gegessen; hochheilig ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> So S\u00fchnopfer wie Schuldopfer; Eine Weisung ist f\u00fcr sie; der Priester, der damit s\u00fchnt, dem geh\u00f6rt es.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und der Priester, der das Ganzopfer eines Mannes darbringt; die Haut des Ganzopfers, das er dargebracht, geh\u00f6rt dem Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Alle Speiseopfer, die im Ofen gebacken werden, und alles, was im Napfe bereitet wird oder in der Pfanne, dem Priester, der es darbringt, soll es geh\u00f6ren.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die Speiseopfer, die mit \u00d6l einger\u00fchrt oder trocken sind, geh\u00f6rt allen S\u00f6hnen Aarons, einem wie dem andern.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und das ist die Weisung f\u00fcr das Mahlopfer, das man dem Herrn darbringt:<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn man es zum Danke darbringt, so bringe man mit dem Opfer des Dankens unges\u00e4uerte Kuchen, einger\u00fchrt mit \u00d6l, und unges\u00e4uerte Fladen, bestrichen mit \u00d6l, und wohlgetr\u00e4nktes Kernmehl als Kuchen, einger\u00fchrt mit \u00d6l.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Mit Kuchen von ges\u00e4uertem Brote soll jeder sein Opfer darbringen bei seinem Dankopfer-Mahle.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und er bringe dar davon eines von jeglichem Opfer als Hebe dem Herrn; dem Priester, der das Blut des Mahlopfers darbringt, geh\u00f6re es.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Das Fleisch von dem Dankopfer-Mahle muss an demselben Tage gegessen werden, man soll nichts davon zur\u00fccklegen bis an den Morgen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wenn aber das Opfer f\u00fcr ein Gel\u00fcbde oder als eine freiwillige Gabe ist, so soll es gegessen werden am Tage, wo man das Opfer darbringt; und auch am andern Tage darf, was davon \u00fcbrig bleibt, gegessen werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Aber was \u00fcbrig bleibt vom Fleische des Mahlopfers am dritten Tage, werde im Feuer verbrannt.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Wenn dann gegessen wird von dem Fleische des Opfermahls am dritten Tage, so wird es nicht gn\u00e4dig aufgenommen; der es dargebracht, dem wird es nicht angerechnet; ein Gr\u00e4uel ist es, und die Person, die davon isst, wird ihre Strafe erleiden.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Auch Fleisch, das irgend etwas Unreines ber\u00fchrt, darf nicht gegessen werden, im Feuer werde es verbrannt; und das Fleisch [des Opfers] \u2014 jeder Reine darf das Fleisch essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Aber die Person, die Fleisch isst von dem Opfermahle des Herrn und eine Verunreinigung an sich hat, diese Person soll ausgerottet werden aus ihrem Stamme.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und wenn jemand irgend etwas Unreines ber\u00fchrt, die Unreinigkeit des Menschen oder unreines Vieh, oder irgend ein unreines Insekt, und isst von dem Fleisch des Opfermahls des Herrn, so soll diese Person ausgerottet werden aus ihrem Stamme.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel: Alles Unschlitt von Rind und Schaf und Ziege d\u00fcrft ihr nicht essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Das Unschlitt vom Aase und das Unschlitt vom Zerrissenen kann zu allerlei Werk verarbeitet werden; doch essen d\u00fcrft ihr es nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Denn wer Unschlitt isst von dem Vieh, von dem man dem Herrn Feuergaben opfert, soll ausgerottet werden aus ihrem Stamme.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Auch kein Blut sollt ihr essen in all euren Wohnsitzen, sei es vom Vogel oder von Vieh.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Jeder, der irgend Blut isst, soll ausgerottet werden aus seinem Stamme.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel: Wer sein Mahlopfer dem Herrn darbringt, der soll seinen Opferteil hineinbringen dem Herrn von seinem Opfermahle;<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Mit seinen H\u00e4nden soll er hineinbringen die Feueropfer des Herrn: das Unschlitt samt der Brust soll er hineinbringen; die Brust, um damit eine Schwingung zu machen vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Das Unschlitt lasse der Priester auf dem Altar in Dampf aufgehen, und die Brust geh\u00f6rt dem Aaron und seinen S\u00f6hnen,<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und die rechte Keule gebet ihr als Hebe dem Priester von euren Opfermahlen.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Wer von den S\u00f6hnen Aarons darbringt das Blut der Mahlopfer und das Unschlitt, dem geh\u00f6re die rechte Keule als Teil.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Denn die Brust der Schwingung und die Keule der Hebe nehme ich von den Kindern Israel, von ihren Opfermahlen, und gebe sie dem Aaron und seinen S\u00f6hnen als ihren Anteil f\u00fcr ewig von den Kindern Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Das ist die Weihungsgabe Aarons und die Weihungsgabe seiner S\u00f6hne von den Feueropfern des Herrn, am Tage, wo man sie herzutreten lie\u00df, um dem Herrn als Priester zu dienen;<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Die der Herr geboten ihnen zu geben am Tage, da man sie salbte, von den Kindern Israel, als ewiges Gesetz bei ihren Geschlechtern.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Das ist die Weisung f\u00fcr das Ganzopfer, das Speiseopfer und das S\u00fchnopfer und das Schuldopfer und das Einweihungsopfer und das Mahlopfer,<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Die der Herr dem Mose geboten auf dem Berge Sinai, am Tage, wo er den Kindern Israel geboten in der W\u00fcste Sinai, ihre Opfer darzubringen dem Herrn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel8\">Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Nimm den Aaron und seine S\u00f6hne mit ihm und die Kleider und das Salb\u00f6l, und den Farren der S\u00fchne und die beiden Widder und den Korb mit den unges\u00e4uerten Broten;<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und die ganze Gemeinde versammele vor den Eingang des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Mose tat, so wie der Herr ihm geboten, und die Gemeinde versammelte sich vor dem Eingang des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und Mose sprach zu der Gemeinde: Das ist, was der Herr geboten hat zu tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Mose lie\u00df dann Aaron und seine S\u00f6hne herzutreten und badete sie im Wasser,<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und legte [Aaron] den Leibrock an und g\u00fcrtete ihn mit dem G\u00fcrtel, und bekleidete ihn mit dem Oberkleide und legte ihm dar\u00fcber an das Efod, und g\u00fcrtete ihn mit dem Gurt des Efod und befestigte ihm das Efod damit.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Dann legte er ihm den Brustschild an, und tat in den Brustschild die Urim und die Tummim.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und setzte den Kopfbund um sein Haupt und befestigte auf den Bund nach vorn zu das goldene Schaublech, das heilige Diadem, so wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Mose nahm hierauf das Salb\u00f6l und salbte die Wohnung und alles, was darin war, und heiligte sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Er sprengte davon auf den Altar sieben Mal, und salbte den Altar und all seine Ger\u00e4te und das Waschbecken und sein Gestell, um sie zu heiligen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Dann go\u00df er von dem Salb\u00f6l auf das Haupt Aarons und salbte ihn, um ihn zu heiligen.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Mose lie\u00df alsdann die S\u00f6hne Aarons herzutreten und bekleidete sie mit Leibr\u00f6cken und legte ihnen G\u00fcrtel an und wand ihnen Kegelm\u00fctzen um, so wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Dann lie\u00df er heranbringen den Farren der S\u00fchne, und Aaron und seine S\u00f6hne legten ihre H\u00e4nde auf den Kopf des Farren der S\u00fchne;<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und Mose schlachtete ihn und nahm das Blut und strich an die H\u00f6rner des Altars ringsum mit seinem Finger, damit ents\u00fcndigte er den Altar, und das \u00fcbrige Blut goss er an den Grund des Altars und heiligte ihn, um darauf zu s\u00fchnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Er nahm das ganze Unschlitt, das an dem Eingeweide, und das Netz an der Leber und die beiden Nieren und deren Fett, Mose lie\u00df es in Dampf aufgehen auf dem Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Den Farren und dessen Haut und Fleisch und Unrat verbrannte er im Feuer au\u00dfer dem Lager, so wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Dann lie\u00df er herbeif\u00fchren den Widder zum Ganzopfer, und Aaron und seine S\u00f6hne legten ihre H\u00e4nde auf den Kopf des Widders.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Man schlachtete ihn, und Mose sprengte das Blut auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Den Widder zerst\u00fcckelte er in St\u00fccke, und Mose lie\u00df den Kopf und die St\u00fccke und das Zwerchfell in Dampf aufgehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Das Eingeweide und die Fu\u00dfst\u00fccke wusch er mit Wasser ab, Mose lie\u00df also den ganzen Widder in Dampf aufgehen auf dem Altar, ein Ganzopfer war es zum Wohlgeruch, ein Feueropfer war es dem Herrn, so wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Dann lie\u00df er herbeif\u00fchren den zweiten Widder, den Widder der Einweihung; Aaron und seine S\u00f6hne legten ihre H\u00e4nde auf den Kopf des Widders.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Man schlachtete ihn, und Mose nahm von dessen Blut und bestrich Aarons rechten Ohrknorpel und den Daumen seiner rechten Hand und die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Dann lie\u00df er herzutreten die S\u00f6hne Aarons, und strich von dem Blute an ihren rechten Ohrknorpel und an den Daumen ihrer rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe ihres rechten Fu\u00dfes, das \u00fcbrige Blut sprengte Mose auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Er nahm das Unschlitt und den Fettschwanz und alles Unschlitt, das an dem Eingeweide, und das Netz an der Leber und die beiden Nieren und deren Fett und die rechte Keule;<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Und aus dem Korbe der unges\u00e4uerten Brote, der vor dem Herrn stand, nahm er einen unges\u00e4uerten Kuchen und einen \u00d6lkuchen und einen Fladen, und legte es auf das Unschlitt und auf die rechte Keule;<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Dies alles tat er auf die H\u00e4nde Aarons und auf die H\u00e4nde seiner S\u00f6hne, und lie\u00df sie eine Schwingung machen vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Mose nahm es dann von ihren H\u00e4nden herab und lie\u00df es in Dampf aufgehen auf dem Altar bei dem Ganzopfer, ein Einweihungsopfer war es zum Wohlgeruch, ein Feueropfer war es dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Mose nahm die Brust und machte damit eine Schwingung vor dem Herrn; von dem Widder der Einweihung ward sie dem Mose zuteil, so wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Mose nahm von dem Salb\u00f6l und von dem Blute, das auf dem Altar, und sprengte auf Aaron, auf seine Kleider und auf seine S\u00f6hne und auf die Kleider seiner S\u00f6hne, er heiligte damit Aaron, seine Kleider und seine S\u00f6hne und die Kleider seiner S\u00f6hne.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Mose sprach zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen: Kochet das Fleisch an dem Eingange des Stiftszeltes, und dort esset es und das Brod, das im Korbe der Einweihung, wie mir geboten wurde: Aaron und seine S\u00f6hne sollen es essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und was an Fleisch und Brot \u00fcbrig bleibt, sollt ihr im Feuer verbrennen.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Aus der T\u00fcr des Stiftszeltes sollt ihr nicht gehen sieben Tage, bis vollz\u00e4hlig sind die Tage eurer Einweihung; denn sieben Tage f\u00fcllt man eure H\u00e4nde [dauert die Weihe].<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> So wie man an diesem Tage getan, hat der Herr geboten, [alle sieben Tage] zu tun, um euch zu s\u00fchnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Und am Eingange des Stiftszeltes sollt ihr bleiben sieben Tage, Tages und Nachts, und sollt wahren die Obhut des Herrn, dass ihr nicht sterbet; denn so ist mir geboten worden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel9\">Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Am achten Tage rief Mose Aaron und seine S\u00f6hne und die \u00c4ltesten Israels.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Er sprach zu Aaron: Nimm f\u00fcr dich ein junges Rind zum S\u00fchnopfer und einen Widder zum Ganzopfer, ohne Fehl, und bringe sie dar vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und zu den Kindern Israel rede also: Nehmet einen Ziegenbock zum S\u00fchnopfer und ein Kalb und ein einj\u00e4hriges Schaf, ohne Fehl, zum Ganzopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und einen Stier und einen Widder zum Mahlopfer, ein Mahl zu halten vor dem Herrn, und ein Speiseopfer, einger\u00fchrt mit \u00d6l; denn heute wird der Herr euch erscheinen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Sie brachten, was Mose geboten, vor das Stiftszelt, und die ganze Gemeinde trat herzu und stand vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und Mose sprach: Das, welches der Herr geboten, sollt ihr tun; so wird euch erscheinen die Herrlichkeit des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Mose sprach hierauf zu Aaron: Tritt herzu an den Altar, und opfere dein S\u00fchnopfer und dein Ganzopfer und s\u00fchne dich und das Volk, und opfere das Opfer des Volkes, und s\u00fchne sie, so wie der Herr geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Aaron trat an den Altar und schlachtete das Kalb der S\u00fchne, das f\u00fcr ihn war.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und die S\u00f6hne Aarons brachten ihm das Blut, und er tauchte seinen Finger in das Blut und strich an die H\u00f6rner des Altars, und das \u00fcbrige Blut goss er an den Grund des Altars.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Das Unschlitt und die Nieren und das Netz von der Leber von dem S\u00fchnopfer lie\u00df er in Dampf aufgehen auf dem Altar, so wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und das Fleisch und die Haut verbrannte er im Feuer au\u00dfer dem Lager.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Man schlachtete dann das Ganzopfer, und die S\u00f6hne Aarons reichten ihm das Blut hin, und er sprengte es auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Das Ganzopfer reichten sie ihm hin in St\u00fccken und den Kopf, und er lie\u00df es in Dampf aufgehen auf dem Altar,<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Er wusch die Eingeweide und die Fu\u00dfst\u00fccke und lie\u00df sie in Dampf aufgehen samt dem Ganzopfer auf dem Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Er brachte das Opfer des Volkes dar, er nahm den Bock der S\u00fchne, der f\u00fcr das Volk war, und schlachtete ihn und brachte es als S\u00fchnopfer dar, wie das vorige.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ebenso lie\u00df er das Ganzopfer bringen und opferte es nach der Vorschrift.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Er lie\u00df das Speiseopfer herbei bringen, und f\u00fcllte seine Hand davon und lie\u00df es in Dampf aufgehen auf dem Altar, au\u00dfer dem Morgenopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Dann schlachtete man den Stier und den Widder des Opfermahls f\u00fcr das Volk, und die S\u00f6hne Aarons reichten ihm das Blut hin, und er sprengte es auf den Altar ringsum.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und das Unschlitt von dem Stier und von dem Widder; den Fettschwanz und das Bedeckende und die Nieren und das Netz der Leber.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Diese Fettst\u00fccke legten sie auf die Brustst\u00fccke und er lie\u00df die Fettst\u00fccke in Dampf aufgehen auf dem Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und mit den Brustst\u00fccken und der rechten Keule machte Aaron eine Schwingung vor dem Herrn, wie Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Aaron erhob dann seine H\u00e4nde gegen das Volk und segnete es als er herab kam von der Opferung des S\u00fchnopfers und des Ganzopfers und der Mahlopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Mose und Aaron gingen dann hinein in das Stiftszelt und kamen heraus und segneten das Volk; und es erschien die Herrlichkeit des Herrn dem ganzen Volke.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und es fuhr eine Feuerflamme aus von dem Herrn und verzehrte auf dem Altar das Ganzopfer und die Fettst\u00fccke; das ganze Volk sah und sie jubelten und fielen auf ihr Angesicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel10\">Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Tod des Nadab und Abihu. <\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Die S\u00f6hne Aarons: Nadab und  Abihu, nahmen ein jeder seine Rauchpfanne und taten Feuer hinein und legten R\u00e4ucherwerk darauf, und brachten vor den Herrn unheiliges Feuer, solches, das er ihnen nicht geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Da fuhr eine Feuerflamme vom Herrn aus und verzehrte sie und sie starben vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Mose sprach hierauf zu Aaron: Das ist, was der Herr gesprochen: An den mir Nahen will ich geheiligt werden, wodurch ich vor dem ganzen Volke verherrlicht werde. Und Aaron schwieg [beruhigte sich].<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Mose rief Mischael und Elzafan, die S\u00f6hne Usiels, des Oheimes Aarons, und sprach zu ihnen: Tretet hinzu und traget eure Br\u00fcder hinweg von dem Heiligtum hinaus vor das Lager.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und sie traten hinzu und trugen jene in ihren Leibr\u00f6cken hinaus vor das Lager, so wie Mose geredet hatte.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Mose sprach dann zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen Elasar und Itamar: Eure H\u00e4upter sollt ihr nicht kahl machen und eure Kleider nicht zerrei\u00dfen, dass ihr nicht sterbet und [Gott] \u00fcber die ganze Gemeinde z\u00fcrne. Aber eure Br\u00fcder, das ganze Haus Israel, d\u00fcrfen die beweinen, welche der Herr verbrannt hat.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und aus der T\u00fcre des Stiftszeltes sollt ihr nicht gehen, dass ihr nicht sterbet, denn das Salb\u00f6l des Herrn ist auf euch. Und sie taten nach dem Befehl Moses.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Der Herr redete zu Aaron also:<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wein und Berauschendes sollst du nicht trinken, du und auch deine S\u00f6hne wenn ihr hineingeht in das Stiftszelt, auf das ihr nicht sterbet; eine ewige Satzung f\u00fcr eure Geschlechter.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Auf dass ihr unterscheiden k\u00f6nnt zwischen Heiligem und Unheiligem und zwischen Unreinem und Reinem.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und dass ihr unterweisen k\u00f6nnt die Kinder Israel in allen Satzungen, die der Herr zu ihnen geredet durch Mose.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Mose redete zu Aaron und zu Elasar und Itamar, seinen am Leben gebliebenen S\u00f6hnen: Nehmet das Speiseopfer, das \u00fcbrig geblieben von den Feueropfern des Herrn, und esset es als unges\u00e4uertes Brot neben dem Altar; denn hochheilig ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Esset es an heiliger St\u00e4tte, denn dein Bestimmtes und das Bestimmte deiner S\u00f6hne ist es von den Feueropfern des Herrn, denn also ist mir geboten worden.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Auch die Brust der Schwingung und die Keule der Gabe sollt ihr an reiner St\u00e4tte essen, du und deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter, denn als dein Bestimmtes und das Bestimmte deiner Kinder sind sie gegeben worden von den Mahlopfern der Kinder Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Die Keule der Gabe und die Brust der Schwingung sollen sie mit den Fettst\u00fccken des Feueropfers bringen, um damit eine Schwingung zu machen vor dem Herrn, und dann seien sie f\u00fcr dich und deine S\u00f6hne als Bestimmtes f\u00fcr ewig, so wie der Herr geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Mose fragte nach dem Bock der S\u00fchne und erfuhr, er war verbrannt; da z\u00fcrnte er \u00fcber Elasar und Itamar, die S\u00f6hne Aarons, die am Leben geblieben, und sprach:<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Warum habt ihr nicht gegessen das S\u00fchnopfer an der heiligen St\u00e4tte, \u2014 denn es ist hochheilig \u2014 da Er es euch gegeben, um zu tragen die Schuld der Gemeinde und sie zu s\u00fchnen vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Siehe, das Blut davon ist nicht gebracht worden in das Innerste des Heiligtums, ihr d\u00fcrft es essen im Heiligtume, wie ich geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Aaron antwortete dem Mose: Nein, an diesem Tage haben sie ihr S\u00fchnopfer und ihr Ganzopfer dargebracht dem Herrn, wo mich solcherlei betroffen; wenn ich S\u00fchnopfer \u00e4\u00dfe an diesem Tage, w\u00fcrde es dem Herrn gefallen?<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Mose vernahm das und es gefiel ihm [diese Antwort].<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel11\">Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Redet zu den Kindern Israel also: Das sind die Tiere, die ihr essen d\u00fcrft, von allen vierf\u00fc\u00dfigen, die auf dem Lande.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Alles, was behuft ist und gespaltene Klauen hat und wiederk\u00e4uend ist unter den vierf\u00fc\u00dfigen, das d\u00fcrft ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Doch das d\u00fcrft ihr nicht essen von den Wiederk\u00e4uenden und Behuften: das Kamel, denn wiederk\u00e4uend ist es aber hufgespalten ist es nicht, unrein ist es euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Auch das Kaninchen, denn es ist wiederk\u00e4uend, aber nicht hufgespalten, unrein ist es euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und den Hasen; wiederk\u00e4uend ist er aber nicht hufgespalten, unrein ist er euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Das Schwein, es ist behuft und hufgespalten, aber es wiederk\u00e4uet nicht, unrein ist es euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Von ihrem Fleisch d\u00fcrft ihr nicht essen und ihr Aas nicht ber\u00fchren; unrein seien sie euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Das d\u00fcrft ihr essen von allem was im Wasser ist: Alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in Meeren oder Fl\u00fcssen, d\u00fcrft ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Aber alles, was nicht Flossen und Schuppen hat in Meeren und Fl\u00fcssen, von allem, was im Wasser wimmelt, und von allem Lebenatmenden, das im Wasser, ein Ekel sind sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und ein Ekel [verboten] sollen sie euch sein, von ihrem Fleisch d\u00fcrft ihr nicht essen, und ihr Aas m\u00fcsst ihr verabscheuen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Alles, was nicht Flossen und Schuppen hat im Wasser, ein Ekel ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Diese sollt ihr wiederum verabscheuen von den V\u00f6geln, sie sollen nicht gegessen werden, ein Ekel sind sie: den Adler und den Meeradler und den schwarzen Adler.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Den Geier und den Habicht nach ihren Arten.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Alle Raben nach ihren Arten.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Den Strau\u00df und die Tahmas [Eule?], die Seem\u00f6ve und den Sperber nach seiner Art.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Die Eule und den Pelikan und den Ibis.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Die Tinsemet [eine Eulenart], die Kopfgans und den Aasgeier.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Den Storch, den Papagei nach seiner Art, den Wiedehopf und die Fledermaus.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Alles fliegende Gew\u00fcrm, das auf Vieren geht, sei euch ein Ekel.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Doch das d\u00fcrft ihr essen von allem fliegenden Gew\u00fcrm, das auf Vieren geht: was Gelenke hat oberhalb der Hinterbeine, damit zu springen auf der Erde.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Diese d\u00fcrft ihr essen: Heuschrecken nach ihrer Art, den Solom, den Hargol und den Hagab nach seiner Art [Heuschreckenarten].<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Aber alles fliegende Gew\u00fcrm, das vier F\u00fc\u00dfe hat, sei euch ein Ekel.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> An diesen werdet ihr unrein; wer ihr Aas ber\u00fchrt, ist unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Auch wer von ihrem Aase tr\u00e4gt, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Also alles Vieh, das behuft ist, aber nicht hufgespalten und nicht wiederk\u00e4uet, \u2014 unrein sei es euch; wer es ber\u00fchrt, ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Und alles, was auf seinen Tatzen geht unter den Tieren, das auf Vieren geht: unrein seien sie euch; wer ihr Aas ber\u00fchrt, sei unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Auch wer ihr Aas tr\u00e4gt, wasche seine Kleider und sei unrein bis an den Abend; unrein seien sie euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Das sei euch unrein unter den Tieren, die auf der Erde herumkriechen: Der Maulwurf, die Maus, der Frosch nach seinen Arten,<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Die Spitzmaus, der Koah, die Eidechse, die Schnecke und das Cham\u00e4leon.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Diese sind die unreinen unter allem Gewimmel, wer sie ber\u00fchrt, wenn sie tot sind, bleibt unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Alles, worauf von ihnen f\u00e4llt, wenn sie tot sind, ist unrein, sei es irgend h\u00f6lzernes Ger\u00e4t oder ein Kleid, Fell oder Sack, alles Ger\u00e4t, womit ein Werk verrichtet wird, ins Wasser werde es getan, es ist unrein bis an den Abend, dann wird es rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Alles irdene Gef\u00e4\u00df, in welches von ihnen f\u00e4llt \u2014 alles, was darin, ist unrein und es selbst m\u00fcsst ihr zerbrechen.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Von jeder Speise, die gegessen wird, worauf Wasser gekommen, ist unrein, und alles Getr\u00e4nk, das getrunken wird, ist in jedem Gef\u00e4\u00dfe unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Und alles, worauf von ihrem Aase f\u00e4llt, ist unrein; Ofen und Herd muss eingerissen werden, unrein sind sie und unrein seien sie euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Jedoch Quelle und Grube, Wasserbeh\u00e4lter, bleiben rein [wenn ein solches Tier hineinf\u00e4llt], aber wer ihr Aas ber\u00fchrt, ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Doch wenn von ihrem Aase f\u00e4llt auf Samen von Pflanzen, der ges\u00e4t wird, so bleibt er rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Wenn aber Wasser getan wurde auf Samen und es f\u00e4llt von ihrem Aase darauf, ist er unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Wenn von dem Vieh, das f\u00fcr euch ist zum Essen, stirbt \u2014 wer dessen Aas ber\u00fchrt, ist unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Und wer von dem Aase isst, w\u00e4scht seine Kleider und bleibt unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Und alle Tiere, die auf der Erde herumkriechen, ein Ekel sind sie, gegessen d\u00fcrfen sie nicht werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Alles, was auf dem Bauche geht, und alles, was auf Vieren geht und alle Vielf\u00fc\u00dfigen unter den Tieren, die auf der Erde herumkriechen, die sollt ihr nicht essen, denn ein Ekel sind sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Machet euch nicht zum Ekel durch alle kriechenden Tiere und verunreinigt euch nicht damit, dass ihr dadurch unrein werdet.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Denn ich bin der Herr, euer Gott; heiligt euch, dass ihr heilig seid, denn ich bin heilig; und verunreinigt euch nicht durch all die Tiere, die auf der Erde herumkriechen.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Denn ich bin der Herr, der euch herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, um euch ein Gott zu sein: so seid heilig, denn ich bin heilig.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Das ist die Lehre von den Vierf\u00fc\u00dfigen und den V\u00f6geln und allem Lebenatmenden, das sich im Wasser regt, und allem Lebendigen, das auf der Erde herumkriecht.<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Zu unterscheiden zwischen Unreinem und Reinem und zwischen Tieren, die gegessen, und solchen, die nicht gegessen werden d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel12\">Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Reinheitsgesetze. <\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel also: Wenn ein Weib Samen bringt und ein M\u00e4nnliches geb\u00e4rt, so soll sie unrein sein sieben Tage; wie an den Tagen, wo sie an ihrer Absonderung leidet.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und am achten Tage soll beschnitten werden das Fleisch seiner Vorhaut.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Drei und drei\u00dfig Tage soll sie dann verbleiben in dem Blute der Reinigung: sie darf nichts Heiliges ber\u00fchren und in das Heiligtum nicht gehen, bis vollz\u00e4hlig sind die Tage ihrer Reinigung.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wenn sie aber ein Weibliches geb\u00e4rt, so ist sie zwei Wochen unrein, wie bei ihrer Absonderung, und sechs und sechzig Tage soll sie verbleiben in dem Blute der Reinigung.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Sobald die Tage ihrer Reinigung f\u00fcr einen Sohn oder f\u00fcr eine Tochter zu Ende sind, soll sie bringen ein einj\u00e4hriges Lamm zum Ganzopfer und eine junge Taube oder eine Turteltaube zum S\u00fchnopfer vor die T\u00fcr des Stiftszeltes zu dem Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Dieser bringe es dar vor dem Herrn und s\u00fchne sie, und so wird sie rein von dem Flusse ihres Blutes. Dies ist das Gesetz f\u00fcr die Geb\u00e4rerin eines M\u00e4nnlichen oder eines Weiblichen.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wenn aber ihr Verm\u00f6gen nicht hinreicht zu einem Lamme, so nehme sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eines zum Ganzopfer und eines zum S\u00fchnopfer, und der Priester s\u00fchne sie und sie wird rein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel13\">Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose und zu Aaron also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn bei einem Menschen auf der Haut seines Leibes eine Geschwulst entsteht, oder eine Flechte oder ein Fleck, und es k\u00f6nnte an der Haut seines Leibes zum Aussatz werden, so werde er gebracht zu dem Priester Aaron, oder zu einem seiner S\u00f6hne, der Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sieht der Priester den Ausschlag auf der Haut des Leibes, dass das Haar im Ausschlag wei\u00df geworden, und der Ausschlag tiefer aussieht, als die Haut des Leibes, so ist das der Aussatz, und wie der Priester das sieht, erkl\u00e4re er ihn f\u00fcr unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Ist aber ein wei\u00dfer Fleck in der Haut des Leibes, der nicht tiefer aussieht als die Haut, und das Haar ist nicht wei\u00df geworden, so verschlie\u00dfe der Priester den mit dem Ausschlag Behafteten sieben Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Besieht ihn nun der Priester am siebenten Tage und der Ausschlag ist geblieben in seinem Aussehen, er hat nicht um sich gegriffen in der Haut, so verschlie\u00dfe ihn der Priester zum zweiten Mal sieben Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Sieht der Priester am siebenten Tage zum zweiten Male, dass der Ausschlag getr\u00fcbt ist und nicht um sich gegriffen hat in der Haut, so spreche ihn der Priester rein; es ist eine Flechte, er wasche seine Kleider und ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn aber die Flechte in der Haut um sich greift, nachdem er besehen worden vom Priester zu seiner Reinsprechung, so werde er zum zweiten Mal besehen vom Priester:<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sieht der Priester, dass die Flechte um sich gegriffen hat in der Haut, so erkl\u00e4re ihn der Priester f\u00fcr unrein; es ist der Aussatz.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wenn der Aussatz bei einem Menschen entsteht, werde er zu dem Priester gebracht.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Sieht der Priester, dass es eine wei\u00dfe Geschwulst in der Haut ist und in derselben ist das Haar wei\u00df geworden, und ein Mal rohen Fleisches ist in der Geschwulst:<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> So ist es ein alter Aussatz in der Haut des Leibes, und der Priester soll ihn f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren; er lasse ihn gar nicht zuerst einschlie\u00dfen, denn unrein ist er.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn aber der Aussatz ausbricht in der Haut, so dass der Aussatz die ganze Ausschlagshaut von Kopf bis zu F\u00fc\u00dfen bedeckt, so weit die Augen des Priesters sehen:<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Sieht nun der Priester, dass der Ausschlag das ganze Fleisch bedeckt, so erkl\u00e4re er den Ausschlag f\u00fcr rein; ist er \u00fcberall wei\u00df geworden, so ist er rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Aber am Tage, wo sich darin sehen l\u00e4\u00dft rohes Fleisch ist er unrein;<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> So wie der Priester das rohe Fleisch sieht, so erkl\u00e4re er ihn f\u00fcr unrein; das rohe Fleisch ist unrein, es ist der Aussatz.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ist aber das rohe Fleisch wiederum wei\u00df geworden, so komme er vor den Priester,<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Sieht ihn der Priester, dass der Ausschlag wei\u00df geworden ist, so erkl\u00e4re der Priester den Ausschlag f\u00fcr rein; rein ist er.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Wenn an der Haut eine Entz\u00fcndung entsteht und heilt,<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und es entsteht an der Stelle der Entz\u00fcndung eine wei\u00dfe Geschwulst oder ein Fleck, wei\u00df und dunkelrot: so werde er besehen vom Priester;<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Sieht der Priester, dass er tiefer scheint als die Haut, und das Haar ist wei\u00df geworden, so erkl\u00e4re ihn der Priester f\u00fcr unrein; der Aussatz ist es, der in der Entz\u00fcndung ausgebrochen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn aber der Priester ihn besieht, und darin kein wei\u00dfes Haar [findet], und er ist nicht [in der Farbe] tiefer als die Haut, da er tr\u00fcb ist, so verschlie\u00dfe ihn der Priester sieben Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und wenn er um sich greift in der Haut, so erkl\u00e4re ihn der Priester f\u00fcr unrein; es ist ein [Aussatz-]Ausschlag;<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wenn aber der Fleck an seiner Stelle geblieben, nicht um sich gegriffen hat, so ist es eine Narbe der Entz\u00fcndung, und der Priester erkl\u00e4re ihn f\u00fcr rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Oder wenn an der Haut eine vom Feuer verbrannte Stelle sich findet, und es wird das Brandmal zu einem Flecke, wei\u00df und dunkelrot, oder wei\u00df;<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Und der Priester sieht, dass das Haar wei\u00df geworden ist in dem Flecke, und er sieht tiefer aus, als die Haut, so ist es der Aussatz, der in dem Brandmal ausgebrochen, und der Priester erkl\u00e4re ihn f\u00fcr unrein; es ist der Aussatz.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Wenn aber der Priester sieht, dass kein wei\u00dfes Haar in dem Fleck ist und er ist nicht tiefer als die Haut, sondern tr\u00fcb, so verschlie\u00dfe ihn der Priester sieben Tage;<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Am siebenten Tage sehe der Priester; wenn er sehr um sich gegriffen in der Haut, erkl\u00e4re ihn der Priester f\u00fcr unrein; der Aussatz ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Wenn aber der Fleck an der Stelle geblieben ist, und sich nicht ausgebreitet hat in der Haut und ist tr\u00fcb, so war es ein Brandgeschwulst, und der Priester erkl\u00e4re ihn f\u00fcr rein; denn es ist eine Narbe der Brandgeschwulst.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Mann oder Weib bei denen ein Ausschlag entsteht, am Kopf oder am Bart,<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Und der Priester besieht den Ausschlag, und er erscheint tiefer als die Haut und darin ist feines, goldgelbes Haar, so soll ihn der Priester f\u00fcr unrein erkl\u00e4ren; es ist die R\u00e4ude, der Aussatz des Kopfes oder des Bartes ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Wenn aber der Priester den Ausschlag der R\u00e4ude sieht, und er erscheint nicht tiefer als die Haut, und schwarzes Haar ist nicht darin, so verschlie\u00dfe der Priester den Ausschlag der R\u00e4ude sieben Tage;<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Sieht der Priester den Ausschlag am siebenten Tage, und die R\u00e4ude hat nicht um sich gegriffen und es ist darin kein goldgelbes Haar geworden, und die R\u00e4ude sieht nicht tiefer aus als die Haut,<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> So lasse der [Kranke] sich scheren, aber die r\u00e4udige Stelle soll er nicht scheeren, und der Priester verschlie\u00dfe den R\u00e4udigen sieben Tage zum zweitenmal.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Sieht der Priester die R\u00e4ude am siebenten Tage, und die R\u00e4ude hat nicht um sich gegriffen in der Haut, und sieht nicht tiefer aus als die Haut, so spreche ihn der Priester rein; er wasche seine Kleider und er ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Wenn aber die R\u00e4ude um sich gegriffen in der Haut nach seiner Reinsprechung,<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Und der Priester besieht ihn, und die R\u00e4ude hat um sich gegriffen in der Haut, so soll der Priester nicht nachsehen um das goldgelbe Haar; unrein ist der [Kranke].<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Wenn aber die R\u00e4ude stehen geblieben in ihrem Aussehen und schwarzes Haar darin gewachsen ist, so ist die R\u00e4ude geheilt; er ist rein und der Priester spreche ihn rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Mann oder Weib, bei denen an der Haut ihres Leibes Flecken entstehen, wei\u00dfe Flecken,<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Und der Priester sieht, dass an der Haut ihres Leibes die Flecken tr\u00fcb und wei\u00df sind, so ist es der Bohak, der in der Haut ausgebrochen; er ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Wenn bei jemandem die Haupthaare ausfallen, so ist er ein Kahlkopf, er ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Auch wenn die Haupthaare ihm von der Seite des Gesichts ausfallen, so ist er ein Glatzkopf; er ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Wenn aber an der Hinterglatze oder an der Vorderglatze ein Ausschlag entsteht, wei\u00df und dunkelrot, dann ist es der Aussatz, der ausgebrochen an seiner Hinterglatze oder an seiner Vorderglatze.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Und sieht ihn der Priester, dass die Geschwulst des Ausschlages wei\u00df und dunkelrot an seiner Hinterglatze oder an der Vorderglatze ist und wie der Aussatz auf der Haut des Fleisches aussieht:<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> So ist er ein auss\u00e4tziger Mann, unrein ist er, f\u00fcr unrein erkl\u00e4re ihn der Priester; er hat den Ausschlag auf seinem Kopfe.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Der Auss\u00e4tzige, der diesen Ausschlag an sich hat, dessen Kleider seien zerrissen und sein Kopf sei entbl\u00f6\u00dft und bis an das Kinn soll er sich verh\u00fcllen, und unrein! unrein! soll er stets rufen.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Die ganze Zeit, wo der Aussatz an ihm ist, gilt er als unrein; abgeschieden soll er wohnen, au\u00dfer dem Lager sei sein Wohnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Und wenn an einem Kleid der Aussatz entsteht, an einem Kleide von Wolle oder an einem Kleide von Leinen,<br>\n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Oder am Aufzuge, oder an dem Ein  schlage von Leinen oder Wolle, oder an Leder oder an allem Zeuge von Leder;<br>\n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Ist der Ausschlag dunkelgr\u00fcn oder dunkelrot an dem Kleide oder an dem Leder oder an dem Aufzuge oder am Einschlage oder an allem Zeuge von Leder: so ist es der Aussatz und man soll es von dem Priester besehen lassen.<br>\n<sup class=\"Vers\">50.<\/sup> Der Priester soll den Ausschlag besehen und sieben Tage verschlie\u00dfen;<br>\n<sup class=\"Vers\">51.<\/sup> Sieht er den Ausschlag am siebenten Tage, dass er um sich gegriffen in dem Kleide, an dem Aufzuge oder an dem Einschlage oder im Leder, an allem Zeug, wozu Leder verarbeitet wird; ein fressender Aussatz ist der Ausschlag; er ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">52.<\/sup> Das Kleid verbrenne man, sei es Aufzug oder Einschlag in Wolle oder Leinen oder alles Zeug von Leder, an welchem der Aussatz ist; denn ein fressender Aussatz ist es; im Feuer mu\u00df es verbrannt werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">53.<\/sup> Wenn aber der Priester sieht, dass der Ausschlag nicht um sich gegriffen hat in dem Kleide, an dem Aufzuge oder an dem Einschlage oder in allem Zeuge von Leder;<br>\n<sup class=\"Vers\">54.<\/sup> So gebiete der Priester, dass man das wasche, woran der Ausschlag ist, und lasse ihn zum zweitenmal sieben Tage einschlie\u00dfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">55.<\/sup> Sieht nun der Priester, nachdem der Ausschlag ausgewaschen worden, dass der Ausschlag sein Aussehen nicht ge\u00e4ndert hat, obgleich nicht um sich gegriffen, so ist er unrein, im Feuer sollst du ihn verbrennen; einfressend ist er an seiner R\u00fcckseite oder an seiner Vorderseite.<br>\n<sup class=\"Vers\">56.<\/sup> Wenn aber der Priester sieht, dass der Ausschlag tr\u00fcb ist, nachdem man ihn ausgewaschen hat, so rei\u00dfe er [dies St\u00fcck] aus dem Kleide oder aus dem Leder, oder aus dem Aufzuge oder aus dem Einschlage.<br>\n<sup class=\"Vers\">57.<\/sup> Und wenn [der Fleck] ferner gesehen wird bei dem Kleide, an dem Aufzuge oder an dem Einschlage oder an allem Zeuge von Leder so ist der Aussatz ausgebrochen; im Feuer sollst du das verbrennen, woran der Ausschlag ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">58.<\/sup> Aber das Kleid, sei es der Aufzug oder der Einschlag oder alles Zeug von Leder, das du waschest, und der Ausschlag weicht davon, das werde zum zweiten mal gewaschen und ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">59.<\/sup> Das ist das Gesetz f\u00fcr den Aussatz an Kleidern von Wolle oder Leinen, sei es am Aufzuge oder Einschlage oder an allem Zeuge von Leder, es rein oder unrein zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel14\">Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Das sei das Gesetz f\u00fcr den Auss\u00e4tzigen am Tage, wenn er f\u00fcr rein erkl\u00e4rt werden soll: Er werde zum Priester gebracht.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Der Priester gehe hinaus vor das Lager; sieht der Priester, dass der Aussatz geheilt ist an dem Auss\u00e4tzigen:<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> So gebiete der Priester, dass man f\u00fcr den, der sich reinigen l\u00e4sst, zwei lebendige reine V\u00f6gel und Zedernholz und Karmesin und Ysop nehme.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ferner gebiete der Priester, dass man den einen Vogel schlachte in ein irdenes Gef\u00e4\u00df, \u00fcber lebendigem [frischem] Wasser.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Den lebenden Vogel nehme er, dazu das Zedernholz und den Karmesin und den Ysop, und tauche diese und den lebendigen Vogel in das Blut des Vogels, der geschlachtet worden \u00fcber dem lebendigen Wasser;<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und sprenge auf den, der sich von dem Aussatz reinigen l\u00e4sst, sieben Mal; er erkl\u00e4re ihn f\u00fcr rein und lasse den lebenden Vogel fliegen in das freie Feld.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Der sich reinigen l\u00e4sst, wasche seine Kleider und scheere sein Haar und bade im Wasser und er ist rein, hernach darf er in das Lager gehen, dort bleibe er au\u00dfer seinem Zelte sieben Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Am siebenten Tage scheere er [nochmals] sein Haar, sein Haupthaar und seinen Bart und seine Augenbrauen, und wasche seine Kleider und bade seinen Leib im Wasser, und er ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Am achten Tage nehme er zwei Schafe ohne Fehl und ein weibliches Schaf ohne Fehl von einem Jahr und drei Zehntel Kernmehl, als Speiseopfer mit \u00d6l einger\u00fchrt, und ein Log \u00d6l.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Der reinigende Priester stelle den Mann, der sich reinigen l\u00e4sst, und jene [Opfer] vor den Herrn an den Eingang des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Priester nehme das eine Schaf und bringe es dar zum Schuldopfer und das Log \u00d6l, und mache mit ihnen eine Schwingung vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Man schlachte das Schaf an der St\u00e4tte, wo man das S\u00fchnopfer und das Ganzopfer schlachtet, an heiliger St\u00e4tte; denn wie das S\u00fchnopfer geh\u00f6rt das Schuldopfer dem Priester hochheilig ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und der Priester nehme vom Blute des Schuldopfers und [der Priester] streiche an den rechten Ohrknorpel dessen, der sich reinigen l\u00e4sst, und an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Der Priester nehme dann von dem Log \u00d6l und gie\u00dfe in seine linke flache Hand.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der Priester tauche alsdann mit dem Finger seiner Rechten in das \u00d6l, das in seiner linken flachen Hand, und sprenge von dem \u00d6l, mit seinem Finger siebenmal vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Und von dem Reste des \u00d6ls, das in seiner flachen Hand, streiche der Priester an den rechten Ohrknorpel dessen, der sich reinigen l\u00e4sst, und an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes, auf das Blut des Schuldopfers.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und was \u00fcbrig bleibt von dem \u00d6l, das in der flachen Hand des Priesters, streiche er auf den Kopf dessen, der sich reinigen l\u00e4sst, und der Priester s\u00fchne ihn vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Der Priester bereite dann das S\u00fchnopfer und s\u00fchne den, der sich reinigen l\u00e4sst, von seiner Unreinheit, und hernach schlachte er das Ganzopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Und der Priester opfere das Ganzopfer und das Speiseopfer auf dem Altar, und der Priester s\u00fchne ihn und er ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn er aber arm ist und sein Verm\u00f6gen nicht ausreicht, so nehme er ein Schaf als Schuldopfer, zur Schwingung, ihn zu s\u00fchnen, und ein Zehntel Kernmehl, einger\u00fchrt mit \u00d6l zum Speiseopfer, und ein Log \u00d6l,<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, wozu sein Verm\u00f6gen ausreicht, und eines sei ein S\u00fchnopfer und das andere ein Ganzopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Und er bringe sie am achten Tage seiner Reinigung zum Priester vor den Eingang des Stiftszeltes vor den Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Der Priester nehme das Schaf des Schuldopfers und das Log \u00d6l, und mache damit eine Schwingung vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Man schlachte dann das Schaf des Schuldopfers, und der Priester nehme von dem Blute des Schuldopfers und streiche an den rechten Ohrknorpel dessen, der sich reinigen l\u00e4sst, und an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Und von dem \u00d6l gie\u00dfe der Priester in die flache linke Hand des Priesters;<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Der Priester sprenge mit dem Finger seiner Rechten von dem \u00d6l, das in seiner linken flachen Hand, siebenmal vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Dann streiche der Priester von dem \u00d6l, das in seiner flachen Hand, an den rechten Ohrknorpel dessen, der sich reinigen l\u00e4sst, und an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe seines rechten Fu\u00dfes, wo gestrichen wurde mit dem Blute vom Schuldopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Was \u00fcbrig geblieben von dem \u00d6l, das in der flachen Hand des Priesters, streiche er auf den Kopf dessen, der sich reinigen l\u00e4sst, um ihn zu s\u00fchnen vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Dann opfere er die eine von den Turteltauben oder von den jungen Tauben, von dem, wozu sein Verm\u00f6gen reicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Das, wozu sein Verm\u00f6gen reicht: das eine als S\u00fchnopfer und das andere als Ganzopfer neben dem Speiseopfer, und der Priester s\u00fchne den, der sich reinigen l\u00e4sst, vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Das ist das Gesetz f\u00fcr den, an dem der Aussatz war, dessen Verm\u00f6gen nicht ausreicht bei seiner Reinigung.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Der Herr redete zu Mose und zu Aaron also:<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zum Besitz gebe, und ich verh\u00e4nge den Aussatz \u00fcber ein Haus in dem Lande eures Besitzes:<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> So komme der, dem das Haus geh\u00f6rt, und zeige es dem Priester an und spreche: Wie ein Ausschlag zeigt sich mir im Hause.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Und der Priester gebiete, dass sie das Haus ausr\u00e4umen, bevor der Priester hineingeht, den Ausschlag zu sehen, auf dass nicht f\u00fcr unrein erkl\u00e4rt werde alles, was im Hause, hernach gehe der Priester hinein, um das Haus zu besehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Sieht er, dass der Ausschlag an den W\u00e4nden des Hauses ist \u2014 Vertiefungen, dunkelgr\u00fcn oder dunkelrot, und sie sehen tiefer aus als die Wand;<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> So gehe der Priester aus dem Hause an die T\u00fcre des Hauses und verschlie\u00dfe das Haus f\u00fcr sieben Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Am siebenten Tage komme der Priester wieder und sieht er, dass der Ausschlag um sich gegriffen hat in den W\u00e4nden des Hauses:<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> So gebiete der Priester, dass man die Steine herausrei\u00dfe, an denen der Ausschlag ist, und sie hinauswerfe vor die Stadt an eine unreine Stelle.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Und das Haus lasse er von innen abkratzen ringsum, und man sch\u00fctte den Schutt, den sie abgesto\u00dfen, hinaus vor die Stadt an eine unreine Stelle.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Man nehme alsdann andere Steine und bringe sie an die Stelle jener Steine, und andere Lehmerde nehme man und \u00fcbert\u00fcnche das Haus.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Wenn nun der Ausschlag wiederum ausbricht im Hause nach dem Herausrei\u00dfen der Steine und nach dem Abkratzen des Hauses und nach dem \u00dcbert\u00fcnchen;<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> So komme der Priester und sieht er, dass der Ausschlag um sich gegriffen hat im Hause, so ist es ein fressender Aussatz in dem Hause; unrein ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Man rei\u00dfe deshalb das Haus nieder, dessen Steine, Holz und allen Lehm des Hauses, und bringe es hinaus vor die Stadt, an eine unreine Stelle.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Der in das Haus hineingeht, so lange man es verschlossen hielt, ist unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Und wer in dem Hause geschlafen, wasche seine Kleider, auch wer in dem Hause gegessen, wasche seine Kleider.<br>\n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Wenn aber der Priester hineingeht und sieht, dass der Ausschlag nicht um sich gegriffen hat im Hause nach der \u00dcbert\u00fcnchung des Hauses, so erkl\u00e4re der Priester das Haus f\u00fcr rein, denn der Ausschlag ist geheilt.<br>\n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Er nehme dann, um das Haus zu ents\u00fcndigen, zwei V\u00f6gel und Zedernholz und Karmesin und Ysop.<br>\n<sup class=\"Vers\">50.<\/sup> Und schlachte den einen Vogel in ein irdenes Gef\u00e4\u00df \u00fcber lebendigem Wasser.<br>\n<sup class=\"Vers\">51.<\/sup> Hierauf nehme er das Zedernholz und den Ysop und den Karmesin und den lebendigen Vogel, und tauche sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebendige Wasser, und sprenge gegen das Haus siebenmal,<br>\n<sup class=\"Vers\">52.<\/sup> Und ents\u00fcndige das Haus mit dem Blute des Vogels und mit dem lebendigen Wasser und mit dem lebenden Vogel und mit dem Zedernholz und mit dem Ysop und mit dem Karmesin.<br>\n<sup class=\"Vers\">53.<\/sup> Den lebenden Vogel lasse er hinausfliegen aus der Stadt in das freie Feld und s\u00fchne das Haus, und es ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">54.<\/sup> Das ist das Gesetz f\u00fcr alle Arten des Aussatzes und der R\u00e4ude.<br>\n<sup class=\"Vers\">55.<\/sup> F\u00fcr den Ausschlag der Kleider und der H\u00e4user;<br>\n<sup class=\"Vers\">56.<\/sup> F\u00fcr Geschwulst und Flechte und Flecke.<br>\n<sup class=\"Vers\">57.<\/sup> Zu belehren f\u00fcr die Tage der Unreinheit und die Tage des Reinwerdens das ist das Gesetz des Aussatzes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel15\">Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose und zu Aaron also;<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Redet zu den Kindern Israel und sprechet zu ihnen: Wenn jemand samenfl\u00fcssig ist an seinem Gliede; wegen seines Samenflusses ist er unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Also ist seine Unreinheit durch seinen Samenfluss: trieft der Samenfluss aus seinem Gliede oder es wird das Glied verstopft von seinem Samenfluss, so ist er unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Das Lager, worauf der Samenfl\u00fcssige schl\u00e4ft, ist unrein, und alles Ger\u00e4t, worauf er sitzt, ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Derjenige, der sein Lager ber\u00fchrt, wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis an den Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Der auf dem Ger\u00e4te sitzt, worauf der Samenfl\u00fcssige gesessen, wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Auch wer den Leib des Samenfl\u00fcssigen ber\u00fchrt, wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Speit der Samenfl\u00fcssige auf einen Reinen, so wasche dieser seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Auch alles Reitzeug, worauf der Samenfl\u00fcssige reitet, ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wer irgend was ber\u00fchrt, was jener unter sich hat, ist unrein bis zum Abend, und wer solcherlei tr\u00e4gt, wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ebenso jeder den der Samenfl\u00fcssige ber\u00fchrt, bevor er seine H\u00e4nde absp\u00fclt im Wasser wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ein irdenes Gef\u00e4\u00df, das der Samenfl\u00fcssige ber\u00fchrt, werde zerbrochen, und alles Ger\u00e4te von Holz werde ausgesp\u00fclt im Wasser.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Heilt der Samenfl\u00fcssige von seinem Samenfluss, so z\u00e4hle er sieben Tage bis zu seiner Reinigung und wasche seine Kleider und bade seinen Leib in lebendigem Wasser und ist rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Am achten Tage nehme er f\u00fcr sich zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben und komme vor den Herrn an den Eingang des Stiftszeltes und gebe sie dem Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Der Priester opfere sie; eines als S\u00fchnopfer und das andere als Ganzopfer, und der Priester s\u00fchne ihn vor dem Herrn wegen seines Samenflusses.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wenn von jemandem der Samen abgeht, bade er im Wasser seinen ganzen Leib und er ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Auch alles Gewand und alles Leder, worauf Samen kommt, werde gewaschen im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Ein Weib, die ein Mann beschl\u00e4ft, \u2014 beide baden sie im Wasser und sind unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn ein Weib blutfl\u00fcssig ist, Blut ist ihr Flu\u00df aus ihrer Scham: so bleibe sie sieben Tage in ihrer Absonderung, und wer sie ber\u00fchrt, sei unrein bis zum Abend;<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Alles, worauf sie schl\u00e4ft in ihrer Absonderung, ist unrein; und alles, worauf sie sitzt ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wer ihr Lager ber\u00fchrt, wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Wer auch irgend Ger\u00e4t ber\u00fchrt, worauf sie sa\u00df, wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wer das Lager oder das Ger\u00e4t, worauf sie sitzt, ber\u00fchrt, ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Wenn jemand ihr beiwohnt und es kommt die Unreinigkeit ihrer Absonderung an ihn; so sei er unrein sieben Tage; und das Lager, worauf er schl\u00e4ft, sei unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Wenn ein Weib den Blutfluss hat viele Tage au\u00dfer der Zeit ihrer Absonderung, oder wenn sie den Blutfluss hat \u00fcber ihre Absonderungszeit hinaus: die ganze Zeit, da ihre Unreinigkeit flie\u00dft, sei sie wie in den Tagen ihrer Absonderung, sie ist unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Das Lager, worauf sie schl\u00e4ft die ganze Zeit ihres Blutflusses sei ihr wie das Lager in ihrer Absonderung, und alles Ger\u00e4t, worauf sie sitzt, sei unrein, wie die Unreinheit ihrer Absonderung.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Wer sie ber\u00fchrt ist unrein, er wasche seine Kleider und bade im Wasser und ist unrein bis zum Abend.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Und wenn sie rein wird von ihrem Blutflusse, so z\u00e4hle sie sieben Tage und hernach ist sie rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Am achten Tage nehme sie dann zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben und bringe sie zum Priester vor den Eingang des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Der Priester bereite das eine als S\u00fchnopfer und das andere als Ganzopfer, und der Priester s\u00fchne sie vor dem Herrn, wegen ihres unreinen Blutflusses.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Ihr sollt die Kinder Israel fernhalten von ihrer Verunreinigung, dass sie nicht sterben durch ihre Verunreinigung, indem sie verunreinigen meine Wohnung, die unter ihnen ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Das ist das Gesetz f\u00fcr den Samenfl\u00fcssigen, und f\u00fcr den, dem der Samen abgeht und dadurch unrein wird.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Und f\u00fcr die an ihrer Absonderung Leidende und den, der den Samenfluss hat, f\u00fcr Mann und Weib, und f\u00fcr den Mann, der bei einer Unreinen schl\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel16\">Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Vers\u00f6hnungstag. <\/em> <\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose nach dem Tode der zwei S\u00f6hne Aarons, welche starben, da sie vor den Herrn traten.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Der Herr sprach alsdann zu Mose: Rede zu deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit gehe in das Heiligtum innerhalb des Vorhangs, vor den Deckel, der auf der Lade, dass er nicht sterbe; denn in der Wolke erscheine ich \u00fcber dem Deckel.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Mit diesem [Opfer] darf Aaron in das Heiligtum gehen, mit einem jungen Farren zum S\u00fchnopfer und einem Widder zum Ganzopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Einen heiligen Leibrock von Linnen soll er anlegen, und mit Beinkleidern von Linnen sei er bekleidet, und mit einem Gurt von Linnen sei er geg\u00fcrtet, und mit einem Kopfbund von Linnen umwunden, heilige Kleider sind das, er bade zuvor seinen Leib im Wasser und lege sie an.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und von der Gemeinde der Kinder Israel nehme er zwei Ziegenb\u00f6cke zum S\u00fchnopfer und einen Widder zum Ganzopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aaron bringe dann seinen Farren der S\u00fchne dar, und s\u00fchne sich und sein Haus.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Alsdann nehme er die beiden B\u00f6cke und stelle sie vor den Herrn an den Eingang des Stiftszeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und Aaron lege auf die beiden B\u00f6cke Lose, ein Los f\u00fcr den Herrn und ein Los f\u00fcr Asasel [das Symbol des B\u00f6sen].<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Aaron bringe hierauf den Bock dar, auf welchen das Los gefallen f\u00fcr den Herrn, und opfere ihn als S\u00fchnopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Der Bock aber, auf den das Los gefallen f\u00fcr Asasel, werde lebend hingestellt vor den Herrn, um mit ihm zu s\u00fchnen: ihn fortzuschicken f\u00fcr Asasel in die W\u00fcste.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Aaron bringe herbei seinen Farren der S\u00fchne, dass er s\u00fchne f\u00fcr sich und sein Haus, und schlachte den Farren der S\u00fchne.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Er nehme eine Schaufel voll Feuerkohlen vom Altar vor dem Herrn und beide H\u00e4nde voll R\u00e4ucherwerk von Spezereien, feingesto\u00dfen, und bringe es innerhalb des Vorhangs;<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Das R\u00e4ucherwerk lege er auf das Feuer vor dem Herrn dass die Wolke des R\u00e4ucherwerks verh\u00fclle den Deckel \u00fcber dem Zeugnisse, und er nicht sterbe.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Er nehme dann von dem Blute des Farren und sprenge mit seinem Finger \u00fcber die Vorderseite des Deckels ostw\u00e4rts, und vor den Deckel hin sprenge er siebenmal von dem Blute mit seinem Finger.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Nachher schlachte er den Bock der S\u00fchne f\u00fcr das Volk und bringe das Blut innerhalb des Vorhangs, und thue mit dessen Blute, so wie er getan mit dem Blute des Farren: Er sprenge es \u00fcber den Deckel und vor den Deckel hin.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Damit s\u00fchne er das Heiligtum wegen der Unreinheiten der Kinder Israel und wegen ihrer Missetaten in all ihren S\u00fcnden, und also thue er f\u00fcr das Stiftszelt, das bei ihnen weilt inmitten ihrer Unreinheit.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Aber kein Mensch sei in dem Stiftszelte, wenn er hineingeht, zu s\u00fchnen im Heiligtume, bis er herauskommt. Und er s\u00fchne sich und sein Haus und die ganze Versammlung Israels.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Dann gehe er hinaus zu dem Altar, der vor dem Herrn, und s\u00fchne ihn, und nehme von dem Blute des Farren und von dem Blute des Bockes und streiche an die H\u00f6rner des Altars ringsum;<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dann sprenge er darauf von dem Blute mit seinem Finger siebenmal, und reinige ihn und heilige ihn von den Unreinheiten der Kinder Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Nachdem er vollbracht hat die S\u00fchnung des Heiligtums und des Stiftszeltes und des Altars, lasse er den lebenden Bock herbeibringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Aaron lege seine beiden H\u00e4nde auf den Kopf des lebenden Bockes, und bekenne \u00fcber ihm alle Vergehungen der Kinder Israel und ihre Missetaten in all ihren S\u00fcnden; er lege sie auf den Kopf des Bockes und schicke ihn fort durch einen bereitstehenden Mann in die W\u00fcste,<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Dass der Bock auf sich trage all ihre Vergehungen in ein \u00f6des Land. Und so schicke er den Bock in die W\u00fcste fort.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Aaron gehe nachher in das Stiftszelt und ziehe die Kleider aus von Linnen, die er angelegt, als er in das Heiligtum ging, und lege sie dort nieder;<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und bade seinen Leib im Wasser an heiliger St\u00e4tte und lege seine Kleider an, und gehe hinaus und opfere sein Ganzopfer und das Ganzopfer des Volkes und s\u00fchne sich und das Volk.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Das Unschlitt des S\u00fchnopfers lasse er in Dampf aufgehen auf dem Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Der den Bock zu Asasel f\u00fchrt, wasche seine Kleider und bade seinen Leib im Wasser und hernach komme er in das Lager.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Den Farren der S\u00fchne und den Bock der S\u00fchne, deren Blut hineingebracht worden, um im Heiligtume zu s\u00fchnen, bringe man hinaus vor das Lager und verorenne im Feuer ihre H\u00e4ute und ihr Fleisch und ihren Unrat.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Und der sie verbrennt, wasche seine Kleider und bade seinen Leib im Wasser, und hernach komme er in das Lager.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Dieses sei euch zur ewigen Satzung: Am zehnten des siebenten Monats sollt ihr euch kasteien und keinerlei Werk verrichten, der Eingeborne und der Fremde, der unter euch weilt.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Denn an diesem Tage wird [Gott] euch s\u00fchnen, dass ihr rein werdet; von all euren S\u00fcnden sollt ihr rein werden vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Eine Schabbatfeier sei er euch und ihr sollt euch kasteien; eine ewige Satzung.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und es s\u00fchne der [Hohe-] Priester, den man gesalbt und dem man die Hand gef\u00fcllt, den Priesterdienst zu tun an der Stelle seines Vaters, und der angelegt hat die Kleider von Linnen, die heiligen Kleider;<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Er s\u00fchne das Allerheiligste und das Stiftszelt, auch den Altar s\u00fchne er, und die Priester und das versammelte Volk s\u00fchne er.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Das sei euch eine ewige Satzung, zu s\u00fchnen die Kinder Israel wegen all ihrer S\u00fcnden, einmal im Jahre. [Aaron] tat, wie der Herr dem Mose geboten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel17\">Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Zweck des Opferdienstes.<\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen und zu allen Kindern Israel: Das ist, was der Herr geboten:<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Jedermann aus dem Hause Israel, welcher schlachtet ein Rind oder ein Schaf oder eine Ziege im Lager, oder der schlachtet au\u00dfer dem Lager,<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und es vor den Eingang des Stiftszeltes nicht bringt, um es als Opfer darzubringen dem Herrn vor der Wohnung des Herrn: so werde es als Blutschuld demselben Mann angerechnet, Blut hat er vergossen, und derselbe Mann werde ausgerottet aus der Mitte seines Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Damit die Kinder Israel ihre Schlachtopfer die sie auf offnem Felde zu schlachten pflegen, dem Herrn bringen, an den Eingang des Stiftszeltes zum Priester, und dieselben opfern als Mahlopfer dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und der Priester sprenge das Blut auf dem Altar des Herrn an dem Eingange des Stiftszeltes, und lasse in Dampf aufgehen das Unschlitt zum Wohlgeruch dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Auf dass sie nicht ferner opfern ihre Opfer den Teufeln, denen sie nachgebuhlt haben; eine ewige Satzung sei das ihnen f\u00fcr die k\u00fcnftigen Geschlechter.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Auch sage ihnen: Jedermann aus dem Hause Israel, oder von den Fremdlingen, die unter ihnen weilen, der darbringen wird ein Ganzopfer oder ein Schlachtopfer,<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und es vor den Eingang des Stiftszeltes nicht bringt, es dem Herrn zu bereiten, so werde derselbe Mann ausgerottet aus seinem Stamme.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ferner: jedermann aus dem Hause Israel oder von den Fremdlingen, die unter ihnen weilen, der irgend Blut isst, werde ich meinen Zornblick richten auf die Person, die das Blut gegessen, und werde sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Denn die Seele des Fleisches ist im Blute, und ich habe es f\u00fcr euch bestimmt auf den Altar, zu s\u00fchnen eure Seelen, denn das Blut s\u00fchnt die Seele.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Darum befehle ich den Kindern Israel: Keiner von euch esse Blut; auch der Fremdling, der unter euch weilt, esse kein Blut.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Jedermann von den Kindern Israel und von den Fremden, die unter ihnen weilen, der ein Wild f\u00e4ngt, ein Tier oder einen Vogel, das gegessen wird, so bedecke er das vergossene Blut mit Erde:<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Denn die Seele alles Fleisches ist das Blut, darin seine Seele; darum sage ich zu den Kindern Israel: Blut alles Fleisches sollt ihr nicht essen; denn die Seele alles Fleisches ist sein Blut; alle, die es essen, werden ausgerottet.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und wer Gefallenes oder Zerrissenes isst, ob Eingeborener oder Fremdling, der wasche seine Kleider und bade im Wasser und sei unrein bis zum Abend, dann ist er rein.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wenn er aber sie nicht w\u00e4scht und seinen Leib nicht badet, so ladet er eine Schuld auf sich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel18\">Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Keuschheitsgesetze. <\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Nach dem Brauche des Landes \u00c4gypten, darin ihr gewohnt habt, tuet nicht; auch nach dem Brauche des Landes Kanaan, wohin ich euch bringe, tuet nicht, nach ihren Satzungen wandelt nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Meine Vorschriften befolget und meine Satzungen wahret, nach ihnen zu wandeln. Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wahret meine Satzungen und meine Vorschriften, die der Mensch tue, dass er lebe durch sie. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Niemand soll seiner Blutsverwandten sich nahen, ihre Scham aufzudecken. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Die Scham deines Vaters und die Scham deiner Mutter sollst du nicht aufdecken; deine Mutter ist sie, du sollst ihre Scham nicht aufdecken.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Die Scham des Weibes deines Vaters [deiner Stiefmutter] sollst du nicht aufdecken; die Scham deines Vaters ist sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Die Scham deiner Schwester der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, im Hause geboren oder au\u00dfer dem Hause geboren \u2014 ihre Scham sollst du nicht aufdecken.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die Scham der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter sollst du nicht aufdecken; denn deine Scham ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Die Scham der Tochter des Weibes deines Vaters, die gezeugt von deinem Vater, da sie deine Schwester ist \u2014 sollst du nicht aufdecken.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Die Scham der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken; eine Blutsverwandte deines Vaters ist sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Die Scham der Schwester deiner Mutter sollst du nicht aufdecken; denn eine Blutsverwandte deiner Mutter ist sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Die Scham des Bruders deines Vaters sollst du nicht aufdecken; seinem Weibe sollst du nicht nahen; deine Base ist sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Die Scham deiner Schwiegertochter sollst du nicht aufdecken, die Frau deines Sohnes ist sie; du sollst ihre Scham nicht aufdecken.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Die Scham des Weibes deines Bruders sollst du nicht aufdecken; die Scham deines Bruders ist sie.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Die Scham eines Weibes und ihrer Tochter sollst du nicht aufdecken; die Tochter ihres Sohnes und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen und ihre Scham aufdecken; sie sind Blutsverwandte; das ist Unzucht.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Nimm kein Weib zu ihrer Schwester ihr als Nebenbuhlerin, dass du aufdeckest ihre Scham neben derselben bei deren Leben.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Keinem Weibe in ihrer unreinen Absonderung sollst du nahen, ihre Scham aufzudecken.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Mit der Frau deines N\u00e4chsten sollst du nicht Beischlaf halten und durch sie unrein werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Von deinem Samen sollst du nicht hergeben durch [das Feuer] zu f\u00fchren, dem G\u00f6tzen Moloch [zu Ehren], und sollst nicht entweihen den Namen deines Gottes. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Bei einem Manne sollst du nicht liegen, wie man bei einem Weibe liegt. Ein Gr\u00e4uel ist das.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Und bei keinem Vieh sollst du liegen und dadurch unrein werden; und ein Weib soll nicht hintreten vor ein Vieh, dass es sie belege; das ist Unzucht.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Verunreinigt euch nicht durch all dieses; denn durch all dieses verunreinigten sich die V\u00f6lker, die ich vor euch austreibe;<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Wodurch das Land unrein wurde und ich heimsuchte die Schuld an ihm, das Land spie seine Bewohner deshalb aus.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> So beobachtet ihr denn meine Satzungen und meine Vorschriften und thuet nichts von all diesen Gr\u00e4ueln, der Eingeborene wie der Fremdling, der unter euch weilt.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Denn all diese Gr\u00e4uel taten die Bewohner des Landes, die vor euch waren, und das Land wurde unrein.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Auf dass das Land nicht auch euch ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, so wie es ausgespieen hat das Volk, das vor euch war.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Wer von all diesen Gr\u00e4ueln etwas tut; die Personen, die es tun, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Beobachtet meine Vorschrift, nichts zu \u00fcben von den Br\u00e4uchen der Gr\u00e4uel, die vor euch ge\u00fcbt worden, dass ihr euch nicht verunreinigt durch sie. Ich bin der Herr, euer Gott.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel19\">Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<p><strong> <em>Die Heiligkeitsgesetze.<\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und befiehl ihnen: Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin ich, der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Jeder f\u00fcrchte seine Mutter und seinen Vater, und meine Schabbatot beobachtet. Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wendet euch nicht den G\u00f6tzen zu und gegossene G\u00f6tter machet euch nicht. Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und wenn ihr opfert Mahlopfer dem Herrn, opfert es, dass er es gn\u00e4dig von euch aufnehme.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Am Tage eures Mahles werde es gegessen und am andern Tage; was \u00fcbrig bleibt bis zum dritten Tage, werde in Feuer verbrannt.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn es aber gegessen wird am dritten Tage, so ist es ein Gr\u00e4uel, es wird nicht gn\u00e4dig aufgenommen;<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wer es isst, ladet eine Schuld auf sich, denn das Heilige des Herrn hat er entweihet, und dieselbe Person werde ausgerottet aus ihrem Stamme.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wenn ihr in eurem Lande erntet, so sollst du nicht ganz abernten das Ende deines Feldes, und die Nachlese bei deiner Ernte nicht aufklauben.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und in deinem Weinberge sollst du nicht nachlesen und den Abfall in deinem Weinberge nicht aufklauben: dem Armen und dem Fremdling sollst du sie \u00fcberlassen. Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ihr sollt nicht stehlen, und sollt nichts ableugnen und nicht l\u00fcgen einer dem andern.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ihr sollt nicht bei meinem Namen falsch schw\u00f6ren dass du entweihest den Namen deines Gottes. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Du sollst deinen N\u00e4chsten nicht bedr\u00fccken und nicht berauben; behalte nicht den Arbeitslohn des Mietlings bei dir bis an den Morgen.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Fluche nicht einem Tauben und vor einen Blinden lege keinen Anstoss; f\u00fcrchte dich vor deinem Gott. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ihr sollt keine Ungerechtigkeit tun bei Gericht; du sollst nicht Nachsicht haben mit dem Geringen und nicht ehren den Vornehmen, mit Gerechtigkeit sollst du deinen N\u00e4chsten richten.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Gehe nicht als Verleumder umher unter deinem Volke, stehe nicht still bei dem Blute [der Gefahr] deines N\u00e4chsten. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; zur Rede stellen sollst du deinen N\u00e4chsten, dass du nicht seinetwegen S\u00fcnden tragest.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Du sollst dich nicht r\u00e4chen und nicht nachtragen den Kindern deines Volkes, sondern deinen N\u00e4chsten lieben, wie dich selbst. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Meine Satzungen sollt ihr beobachten: Dein Vieh sollst du nicht belegen lassen mit anderer Gattung, auch dein Feld nicht bes\u00e4en mit zweierlei Gattungen, und ein Kleid von zweierlei Arten, Wolle und Linnen, sollst du nicht anlegen.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn jemand ein Weib beschl\u00e4ft und sie ist eine Magd, die Sklavin eines Mannes, aber weder losgekauft, noch ist ihr ein Freibrief gegeben worden, so steht die Gei\u00dfelung darauf, get\u00f6tet aber werden sie nicht, da sie keine Freie ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Auch bringe er ein Schuldopfer dem Herrn an den Eingang des Stiftszeltes, einen Widder zum Schuldopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und der Priester s\u00fchne ihn mit dem Widder des Schuldopfers vor dem Herrn wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen, und ihm wird vergeben wegen seiner S\u00fcnde, die er begangen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wenn ihr in das Land kommt und irgend einen Baum essbarer Frucht pflanzt, so enthaltet euch der Vorhaut seiner Frucht; drei Jahre sei sie euch eine Vorhaut, sie werde nicht gegessen.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Im vierten Jahre sei all seine Frucht zu einem heiligen Freudenfest dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Erst im f\u00fcnften Jahre d\u00fcrft ihr seine Frucht essen, indem ihr euch zulegt seinen Ertrag. Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Ihr sollt nichts mit Blut essen; ihr sollt nicht zaubern und nicht aus Wolken deuten.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Ihr sollt nicht rund abnehmen die Seitenenden eures Haupthaares, und nicht zerst\u00f6ren die Enden des Bartes.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Und Einschnitte um einen Toten sollt ihr nicht machen an eurem Leib, und \u00c4tzschrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Entweihe nicht deine Tochter, sie der Buhlerei hinzugeben, dass das Land nicht verbuhle und voll werde der Unzucht.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Meine Schabbatot beobachtet und meine Heiligt\u00fcmer ehret. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Wendet euch nicht den Beschw\u00f6rern und Weissagern zu, suchet sie nicht auf, dass ihr euch durch sie verunreinigt. Ich, der Herr, bin euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Vor dem grauen Haupte stehe auf und ehre den Greis, f\u00fcrchte dich vor deinem Gott. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Und wenn ein Fremdling in eurem Lande weilt, sollt ihr ihn nicht dr\u00fccken.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Wie der Eingeborene unter euch sei euch der Fremdling, der bei euch weilt, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremdlinge waret ihr im Lande \u00c4gypten. Ich, der Herr, bin euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Tuet nicht Unrecht bei Gericht, im L\u00e4ngenma\u00df, im Gewicht und im Hohlma\u00df.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Richtige Wage, richtige Gewichtsteine, richtiges Efa [Hohlma\u00df f\u00fcr Getreide] und richtiges Hin [Hohlma\u00df f\u00fcr Wein und \u00d6l] soll bei euch sein. Ich bin der Herr, euer Gott, der ich euch herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Wahret all meine Satzungen und all meine Rechte und thuet sie. Ich bin der Herr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel20\">Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Zu den Kindern Israel sprich: Jedermann von den Kindern Israel und von den Fremdlingen, die unter Israel weilen, der von seinen Kindern hergibt dem Moloch, sei des Todes, das Volk des Landes soll ihn steinigen.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Auch ich werde meinen Zornblick richten auf denselben Mann [wenn seine S\u00fcnde nicht von euch gestraft wird] und werde ihn ausrotten aus der Mitte seines Volkes; denn von seinem Samen hat er hergegeben dem Moloch, um mein Heiligtum zu verunreinigen und meinen heiligen Namen zu entweihen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wenn somit das Volk des Landes seine Augen abwendet von demselben Manne, da er von seinem Samen hergibt dem Moloch, dass es ihn nicht t\u00f6te;<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> So werde ich meinen Zornblick richten auf denselben Mann und auf sein Geschlecht, und werde ihn ausrotten und alle, die ihm nachtun, um dem Moloch nachzubuhlen, aus der Mitte ihres Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Auch gegen die Person, die sich den Beschw\u00f6rern und Weissagern zuwendet, ihnen nachzubuhlen, werde ich meinen Zornblick richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> So heiligt euch denn, dass ihr heilig seid, denn ich der Herr bin euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Beobachtet meine Satzungen und tuet sie. Ich, der Herr, bin es, der euch heiligt.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Jedermann, der seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll sterben; seinem Vater oder seiner Mutter hat er geflucht; sein Blut \u00fcber ihn!<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und ein Mann, der die Ehe bricht mit der Frau eines Mannes, mit dem Weibe seines N\u00e4chsten, beide sollen sterben: der Ehebrecher und die Ehebrecherin.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ebenso ein Mann, der die Frau seines Vaters beschl\u00e4ft, der hat die Scham seines Vaters aufgedeckt; sterben sollen beide, ihr Blut \u00fcber sie!<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ein Mann, der seine Schwiegertochter beschl\u00e4ft, beide sollen sterben, Unkeuschheit haben sie ge\u00fcbt; ihr Blut \u00fcber sie!<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Wenn jemand bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, einen Gr\u00e4uel haben beide ge\u00fcbt, sie sollen sterben, ihr Blut \u00fcber sie!<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und jemand, der ein Weib und ihre Tochter nimmt, Unzucht ist das; im Feuer verbrennen soll man ihn und sie, dass keine Unzucht unter euch sei.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ein Mann, der bei einem Vieh liegt, soll sterben, und auch das Vieh sollt ihr umbringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und wenn ein Weib zu einem Vieh hintritt, dass es sie belege, so bringe das Weib und das Vieh um; sie sterben beide, ihr Blut \u00fcber sie!<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Jemand, der seine Schwester nimmt, die Tochter seines Vaters oder seiner Mutter und er sieht ihre Scham und sie sieht seine Scham, Blutschande ist das, sie sollen ausgerottet werden vor den Augen der Kinder ihres Volkes; die Scham seiner Schwester hat er aufgedeckt; seine Strafe soll er erleiden.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Ein Mann, der bei einem an der Absonderung leidenden Weibe liegt und ihre Scham aufdeckt, er entbl\u00f6\u00dft ihre Blutquelle und sie deckt ihre Blutquelle auf: so sollen beide ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Die Scham der Schwester deiner Mutter und der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken, denn die seiner Blutverwandtschaft entbl\u00f6\u00dft er; ihre Strafe sollen sie erleiden.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Jemand, der bei seines Oheims Frau liegt, der hat die Scham seines Oheims aufgedeckt; ihre Strafe werden sie erleiden, kinderlos werden sie sterben.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn jemand die Frau seines Bruders nimmt, so ist das eine Abscheulichkeit; die Scham seines Bruders hat er aufgedeckt, sie sollen kinderlos bleiben.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Beobachtet all meine Satzungen und all meine Vorschriften und thuet sie, dass euch das Land nicht ausspeie, wohin ich euch bringe, darin zu wohnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wandelt nicht in den Br\u00e4uchen des Volkes, das ich vor euch austreibe, denn alles das haben sie getan und darum bin ich ihrer \u00fcberdr\u00fcssig geworden,<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und spreche zu euch: Ihr sollt ihren Boden besitzen, und ich werde ihn euch geben zum Besitz, ein Land, das von Milch und Honig flie\u00dft: Ich bin der Herr, euer Gott, der ich euch ausgesondert habe aus den V\u00f6lkern.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> So scheidet denn zwischen reinem Vieh und unreinem, und zwischen unreinen V\u00f6geln und reinen und machet euch nicht zum Abscheu durch Vieh und V\u00f6gel und durch alles, was sich auf der Erde regt, das ich f\u00fcr euch ausgesondert und f\u00fcr unrein erkl\u00e4rt habe.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Ihr sollt mir heilig sein, denn heilig bin ich, der Herr; und ich habe euch ausgesondert aus den V\u00f6lkern, die mir geh\u00f6ren.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Und wenn unter M\u00e4nnern oder Frauen ein Beschw\u00f6rer oder Weissager sein wird so sollen sie sterben, man steinige sie; ihr Blut \u00fcber sie!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel21\">Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Die Priesterordnung.<\/em> <\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr sprach zu Mose: Sprich zu den Priestern, den S\u00f6hnen Aarons, und befiehl ihnen: An keiner Leiche soll der [Priester] sich verunreinigen in seinem Volke.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Sondern nur an seinem Blutsfreunde, der ihm am n\u00e4chsten verwandt, an seiner Mutter und an seinem Vater und an seinem Sohne und an seiner Tochter und an seinem Bruder,<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und an seiner Schwester, der Jungfrau, die um ihn ist, n\u00e4mlich, die noch keinem Mann angeh\u00f6rt hat, an ihr darf er sich verunreinigen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Es soll sich nicht verunreinigen der Hohepriester, dass er entweihet werde.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> [Die Priester] sollen keine Glatze scheeren auf ihrem Haupte und die Ecken ihres Bartes nicht abscheeren, und in ihren Leib keine Einschnitte machen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Heilig sollen sie sein ihrem Gott, und nicht entweihen den Namen ihres Gottes; denn die Feueropfer des Herrn, das Brot ihres Gottes, bringen sie dar; so sollen sie heilig sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Eine Buhlerin und eine Gesch\u00e4ndete sollen sie nicht nehmen; und ein Weib, das von ihrem Manne versto\u00dfen worden, sollen sie auch nicht nehmen: denn heilig ist er seinem Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und du sollst [den Priester] heilig achten; denn das Brot deines Gottes bringt er dar; heilig soll er dir sein, denn heilig bin ich, der Herr, der euch heiligt.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wenn die Tochter eines Priesters sich der Hurerei preisgibt, entweiht sie ihren Vater; im Feuer werde sie verbrannt.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Der vornehmste Priester unter seinen Br\u00fcdern [der Hohepriester], auf dessen Haupt gegossen worden das Salb\u00f6l, und dem man die Hand gef\u00fcllt [geweiht], dass er die Kleider anlege, der darf sein Haupt nicht entbl\u00f6\u00dfen und seine Kleider nicht zerrei\u00dfen,<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und zu keiner Leiche kommen; selbst an [der Leiche] seines Vaters und der seiner Mutter soll er sich nicht verunreinigen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und aus dem Heiligtum soll er nicht gehen [die Leiche begleiten] und nicht entweihen das Heiligtum seines Gottes, denn die Weihe, das Salb\u00f6l seines Gottes ist auf ihm. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Er soll eine Frau nur in ihrer Jungfr\u00e4ulichkeit nehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Eine Witwe oder eine Versto\u00dfene, eine Gesch\u00e4ndete oder eine Buhlerin soll er nicht nehmen, sondern eine Jungfrau aus seinem Stamme soll er zur Frau nehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Dass er nicht entweihe seine Nachkommen unter seinem Stamme; denn ich der Herr heilige ihn.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Rede zu Aaron was folgt: Jemand von deinen Nachkommen bei allen seinen Geschlechtern, an dem ein Gebrechen ist, soll nicht hintreten, das Opfer seines Gottes darzubringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Denn jeglicher Mann, an dem ein Gebrechen ist, darf nicht [zum Altar] nahen: ein blinder Mann oder ein Lahmer, oder einer mit eingedr\u00fcckter Nase, oder dem ein Glied zu lang ist;<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Oder jemand, der einen zerbrochenen Fu\u00df hat oder eine zerbrochene Hand;<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Oder ein Buckliger oder ein Zwerg, oder der einen Flecken im Auge hat, oder der die Kr\u00e4tze oder den Grind oder zerdr\u00fcckte Hoden hat;<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Jeder Mann von den Nachkommen Aarons, des Priesters, der ein Gebrechen hat, soll nicht herannahen, die Feueropfer des Herrn darzubringen; ein Gebrechen ist an ihm; er darf nicht nahen, das Opfer seines Gottes darzubringen.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Das Opfer seines Gottes von dem Hochheiligen und von dem Heiligen darf er essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Nur hinter den Vorhang soll er nicht hineingehen und dem Altar soll er nicht nahen, denn ein Gebrechen ist an ihm; dass er nicht entweihe meine Heiligt\u00fcmer: denn ich der Herr bin es, der sie geheiligt.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Mose redete also zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen und zu allen Kindern Israel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel22\">Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen, dass sie sich [bei Unreinheiten] fernhalten von den Heiligt\u00fcmern der Kinder Israel, \u2014 auf dass sie nicht entweihen meinen heiligen Namen \u2014 die sie mir heiligen. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sprich zu ihnen: Wer von euren Nachkommen sich k\u00fcnftig den Heiligt\u00fcmern naht, welche die Kinder Israel dem Herrn heiligen, und seine Unreinheit ist an ihm; so werde diese Person ausgerottet von meinem Angesichte. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Jedermann von den Nachkommen Aarons, der auss\u00e4tzig oder samenfl\u00fcssig ist, soll von den Heiligt\u00fcmern [Opfern] nicht essen, bis dass er rein ist; und wer ber\u00fchrt einen an einer Leiche Verunreinigten oder jemand, von dem der Same abgegangen,<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Oder jemand, der irgend ein Insekt ber\u00fchrt, woran man unrein wird durch irgend welche Unreinheit;<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Der das ber\u00fchrt, sei unrein bis zum Abend, er soll von dem Heiligen nicht essen; er hatte denn seinen Leib gebadet im Wasser.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn die Sonne untergangen, so ist er rein und nachher darf er von dem Heiligen essen; denn sein Brot ist das.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Gefallenes und Zerrissenes darf er nicht essen, dass er dadurch unrein w\u00fcrde. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Sie sollen meine Vorschrift wahren, auf dass sie deswegen keine Strafe erleiden und sterben, wenn sie es entweihen; ich, der Herr, bin es, der sie geheiligt.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und kein Gemeiner darf Heiliges essen; der Hausgenosse und der Mietling eines Priesters darf nicht Heiliges essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Nur wenn ein Priester eine Person f\u00fcr Geld kauft, die darf mitessen; auch die geborenen [Sklaven] seines Hauses, d\u00fcrfen von seinem Brote mitessen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Die Tochter eines Priesters, die einen Nichtpriester heiratet, darf von den heiligen Heben nicht mitessen.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Aber die Tochter eines Priesters, die verwitwet oder versto\u00dfen wird und keine Kinder hat, und sie kehrt in das Haus ihres Vaters zur\u00fcck wie in ihrer Jugend, sie darf vom Brote ihres Vaters essen; aber kein Gemeiner darf davon mitessen.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn jemand Heiliges isst aus Versehen, so f\u00fcge er das F\u00fcnftel davon hinzu und erstatte dem Priester das Heilige.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Sie sollen nicht entweihen die Heiligt\u00fcmer der Kinder Israel, die sie abheben f\u00fcr den Herrn,<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und auf dieselben laden ein Vergehen der Schuld, indem sie essen ihre Heiligt\u00fcmer, denn ich, der Herr, bin es, der sie geheiligt.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Rede zu Aaron und zu seinen S\u00f6hnen und zu allen Kindern Israel und befiehl ihnen: Jedermann aus dem Hause Israel und von den Fremdlingen in Israel, der sein Opfer darbringt, allerlei Gel\u00fcbde und allerlei freiwillige Gaben, die sie dem Herrn darbringen zum Ganzopfer;<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> So sei es, dass es euch gn\u00e4dig aufgenommen werde, ohne Fehl, m\u00e4nnlich, vom Rinde von den Schafen oder Ziegen.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Alles, woran ein Gebrechen ist, sollt ihr nicht darbringen, denn es wird nicht zur Gnade aufgenommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und wenn jemand ein Mahlopfer darbringt dem Herrn als ausgesprochenes Gel\u00fcbde, oder als freiwillige Gabe; vom Rinde oder vom Kleinvieh, ohne Fehl sei es, dass es gn\u00e4dig aufgenommen werde, kein Gebrechen sei daran.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Ein Blindes oder Verletztes oder Verst\u00fcmmeltes oder Warziges oder Kr\u00e4tziges oder Grindiges \u2014 diese sollt ihr nicht dem Herrn darbringen, und eine Feuergabe sollt ihr nicht davon legen auf den Altar dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Ein Stier oder ein Lamm, an dem ein Glied zu lang oder zu kurz ist, darfst du als freiwillige Gabe bringen, aber als Gel\u00fcbde wird es nicht gn\u00e4dig aufgenommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und dem die Hoden zerquetscht, zermalmt, abgerissen oder ausgeschnitten sind, das sollt ihr dem Herrn nicht darbringen und in eurem Lande sollt ihr dergleichen \u00fcberhaupt nicht machen.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Auch von der Hand eines Ausl\u00e4nders sollt ihr das Opfer des Herrn nicht darbringen aus allen diesen; denn ihre Verst\u00fcmmelung ist ein Gebrechen an ihnen, sie werden daher nicht gn\u00e4dig aufgenommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Ein Stier oder ein Schaf oder eine Ziege bleibe sieben Tage nach der Geburt bei seiner Mutter, und erst vom achten Tage an wird es gn\u00e4dig aufgenommen als Feueropfer f\u00fcr den Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Rind oder Schaf, es selbst und sein Junges, sollt ihr nicht schlachten an einem Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Und wenn ihr Dankopfer dem Herrn opfert, so opfert es, dass es euch gn\u00e4dig aufgenommen werde.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> An demselben Tage mu\u00df es aufgegessen werden, ihr d\u00fcrft nichts davon \u00fcbrig lassen bis zum Morgen. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Beobachtet meine Gebote und tut sie. Ich bin der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Entweihet nicht meinen heiligen Namen, auf dass ich geheiligt werde unter den Kindern Israel. Ich bin der Herr, der euch heiligt;<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Der euch herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, euch ein Gott zu sein, ich, der Herr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel23\">Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Die israelitischen Feste.  <\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel und befiehl ihnen: Die Feste des Herrn, die ihr verk\u00fcnden sollt als heilige Berufung, diese meine Feste sind folgende:<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sechs Tage darf Arbeit verrichtet werden, aber am siebenten Tage ist Schabbatfeier, heilige Berufung; keinerlei Arbeit d\u00fcrft ihr verrichten: Schabbat ist dem Herrn in all euren Wohnsitzen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dies sind die Feste des Herrn heiliger Berufungen, die ihr verk\u00fcnden sollt zu ihrer Zeit:<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Am vierzehnten des ersten Monats gegen Abend ist Pessach dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Am f\u00fcnfzehnten Tage dieses Monats beginnt das Fest der unges\u00e4uerten Brote dem Herrn; sieben Tage sollt ihr unges\u00e4uertes Brot essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Am ersten Tage sei euch heilige Berufung, keinerlei Arbeitsverrichtung sollt ihr tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und ihr sollt darbringen ein Feueropfer dem Herrn sieben Tage hindurch; am siebenten Tage ist heilige Berufung, keinerlei Arbeitsverrichtung sollt ihr tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel und befiehl ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und darin Ernte haltet: so bringt ein Omer von den Erstlingen eurer Ernte zu dem Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und er schwinge das Omer vor dem Herrn, dass es euch gn\u00e4dig aufgenommen werde; am zweiten Pessachtag soll es der Priester schwingen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Opfert am Tage, da ihr das Omer schwingt, ein Schaf ohne Fehl, ein einj\u00e4hriges, zum Ganzopfer dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und das Speiseopfer dazu: Zwei Zehntel Kernmehl, einger\u00fchrt mit \u00d6l, als Feuergabe dem Herrn zum Wohlgeruch, und dazu das Trankopfer an Wein ein Viertel Hin.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> [Neues] Brot und ger\u00f6stete K\u00f6rner und frische \u00c4hren d\u00fcrft ihr nicht essen bis zu eben diesem Tage, bis ihr gebracht das Opfer eures Gottes; eine ewige Satzung f\u00fcr k\u00fcnftige Geschlechter in all euren Wohnsitzen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ihr sollt z\u00e4hlen vom andern Tage nach der Feier an, von dem Tage, da ihr gebracht das Omer der Schwingung, sieben volle Wochen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Bis zum andern Tage nach der siebenten Woche sollt ihr f\u00fcnfzig Tage z\u00e4hlen, und darbringen ein Speiseopfer vom neuen Getreide dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Aus euren Wohnsitzen [aus Pal\u00e4stina] sollt ihr bringen zwei Brote zur Schwingung, aus zwei Zehnteln Kernmehl seien sie, ges\u00e4uert sollen sie gebacken werden, als Erstlingsgabe dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Mit den Broten bringet dar sieben Schafe ohne Fehl, einj\u00e4hrige, und einen jungen Farren und zwei Widder; sie seien Ganzopfer dem Herrn, und ihre Speise  opfer und ihre Trankopfer eine Feuer  gabe des Wohlgeruches dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dann bereitet einen Ziegenbock zur S\u00fchne und zwei einj\u00e4hrige Schafe zum Mahlopfer.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Der Priester mache damit samt den Broten der Erstlige eine Schwingung vor dem Herrn samt den zwei Schafen; heilig seien sie dem Herrn f\u00fcr den Priester.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Ihr sollt verk\u00fcnden an eben diesem Tage heilige Berufung; keinerlei Arbeitsverrichtung sollt ihr tun; eine ewige Satzung in all euren Wohnsitzen f\u00fcr k\u00fcnftige Geschlechter.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und wenn ihr Ernte haltet in eurem Lande, sollst du nicht abm\u00e4hen die Enden deines Feldes bei deiner Ernte, und die Nachlese deiner Ernte sollst du nicht aufklauben, dem Armen und dem Fremdlinge sollst du es \u00fcberlassen. Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel also: Am ersten Tag des siebenten Monats sei euch eine Feier, ein Ged\u00e4chtnis-[Tag] des Trompetenschalls, heilige Berufung.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Keinerlei Arbeitsverrichtung sollt ihr tun, und ihr sollt darbringen ein Feueropfer dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Am zehnten dieses siebenten Monats ist der Vers\u00f6hnungstag, heilige Berufung sei er euch, und ihr sollt euch kasteien und darbringen ein Feueropfer dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Keinerlei Verrichtung d\u00fcrft ihr tun an diesem Tage, denn ein Tag der Vers\u00f6hnung ist er, euch zu s\u00fchnen vor dem Herrn, eurem Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Denn jegliche Person, die sich nicht kasteiet an diesem Tage, werde ausgerottet aus ihrem Stamme;<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Und jegliche Person die irgend eine Verrichtung tut an diesem Tage, werde ich vertilgen aus der Mitte ihres Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Keinerlei Verrichtung sollt ihr tun: eine ewige Satzung f\u00fcr k\u00fcnftige Geschlechter in all euren Wohnsitzen.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Eine Schabbatfeier sei er euch und ihr m\u00fcsst euch kasteien; am Neunten des Monats, Abends, von Abend bis Abend sollt ihr eure Feier halten.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel also: Am f\u00fcnfzehnten Tage dieses siebenten Monats ist das H\u00fcttenfest sieben Tage hindurch dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Am ersten Tage ist heilige Berufung, keinerlei Arbeitsverrichtung sollt ihr tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Sieben Tage sollt ihr darbringen Feueropfer dem Herrn; am achten Tage sei euch heilige Berufung und bringet dar ein Feueropfer dem Herrn, es ist Festversammlung, keinerlei Arbeitsverrichtung sollt ihr tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Dies sind die Feste des Herrn, die heiligen Berufungen, die ihr verk\u00fcnden sollt darzubringen Feueropfer dem Herrn, Ganzopfer und Speiseopfer, Mahlopfer und Spenden jeden Tag nach seinem Brauch.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Au\u00dfer den Schabbatotn des Herrn und au\u00dfer euren Geschenken und all euren Gel\u00fcbden und freiwilligen Gaben, die ihr dem Herrn gebet.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Jedoch am f\u00fcnfzehnten Tage des siebenten Monats, da ihr gesammelt den Ertrag des Landes, sollt ihr festlich begehen das Fest des Herrn sieben Tage, am ersten Tage ist eine Feier und am achten Tage eine Feier.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Am ersten Tage nehmet eine Frucht vom herrlichen Baum [Zeder], Palmzweige und Zweige von der Myrte und Bachweiden, und freuet euch vor dem Herrn, eurem Gott, sieben Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Und begeht es festlich als Fest des Herrn sieben Tage im Jahre, eine ewige Satzung f\u00fcr k\u00fcnftige Geschlechter, im siebenten Monat sollt ihr es festlich begehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> In H\u00fctten sollt ihr wohnen sieben Tage; alle Eingeborenen in Israel sollen wohnen in H\u00fctten.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Damit k\u00fcnftige Geschlechter es erfahren, dass ich in H\u00fctten habe wohnen lassen die Kinder Israel, als ich sie herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten; Ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Mose verk\u00fcndete die Feste des Herrn den Kindern Israel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel24\">Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Gebiete den Kindern Israel, dass sie dir klares \u00d6l bringen von gesto\u00dfenen Oliven zur Beleuchtung, die Lampen best\u00e4ndig aufzustecken.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Au\u00dferhalb des Vorhanges vor der Bundeslade im Stiftszelte mache es Aaron zurecht [f\u00fcr die Zeit] vom Abend bis zum Morgen st\u00e4ndig vor dem Herrn; eine ewige Satzung f\u00fcr k\u00fcnftige Geschlechter.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Auf dem reinen Leuchter soll er die Lampen zurechtmachen, best\u00e4ndig vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Dann nimm Kernmehl und backe daraus je zw\u00f6lf Kuchen, von zwei Zehnteln sei jeder Kuchen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und stelle sie in zwei Schichten, je sechs in eine Schicht, auf den reinen Tisch vor dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und lege auf jede Schicht lautern Weihrauch, und dieser sei zu dem Brote der Duftteil, eine Feuergabe dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Schabbat f\u00fcr Schabbat soll er es aufschichten st\u00e4ndig vor dem Herrn, von den Kindern Israel ein ewiger Bund.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und es soll dem Aaron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren, sie sollen es essen an heiliger St\u00e4tte; denn als Hochheiliges geh\u00f6rt es ihm von den Feuergaben des Herrn, ein Bestimmtes f\u00fcr ewig. Ein Gottesl\u00e4sterer.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Der Sohn einer Israelitin und eines \u00e4gyptischen Mannes, der unter den Kindern Israel wohnte, zankte im Lager mit dem Sohn eines israelitischen Mannes, [der auch v\u00e4terlicherseits von einem Israeliten stammte].<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Der Sohn der Israelitin sprach dabei den Namen [Gottes] aus und l\u00e4sterte; man brachte ihn vor Mose. Der Name seiner Mutter war Selomit, die Tochter Dibris, vom Stamme Dan.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und sie taten ihn in Verhaft, bis ihnen dar\u00fcber Bescheid wurde nach dem Ausspruch des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und der Herr redete zu Mose also:<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> F\u00fchre den L\u00e4sterer hinaus vor das Lager und Alle, welche [die L\u00e4sterung] geh\u00f6rt, sollen ihre H\u00e4nde auf seinen Kopf legen, und die ganze Gemeinde soll ihn steinigen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Zu den Kindern Israel rede also: Jedermann, der Gott l\u00e4stert, den treffe seine Strafe.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wer den Namen des Herrn [mit L\u00e4sterung] ausspricht, soll sterben, steinigen soll ihn die ganze Gemeinde; Fremdling wie Eingeborener, wenn er den Namen [l\u00e4sternd] ausspricht, werde get\u00f6tet.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Und wenn jemand irgend einen Menschen erschl\u00e4gt, der soll sterben.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Wer ein Vieh totschl\u00e4gt, erstatte es, St\u00fcck um St\u00fcck.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn jemand seinem N\u00e4chsten eine Verletzung beibringt \u2014 so wie er getan, so geschehe ihm.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Bruch um Bruch, Aug&#8216; um Auge, Zahn um Zahn, die Verletzung, die er einem Menschen beigebracht, werde auch ihm beigebracht.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wer ein Vieh totschl\u00e4gt, erstatte es wer einen Menschen erschl\u00e4gt, werde get\u00f6tet.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Gleiches Recht sei bei euch f\u00fcr den Eingeborenen wie f\u00fcr den Fremdling, denn ich, der Herr, bin euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Mose redete hierauf zu den Kindern Israel, und sie f\u00fchrten den L\u00e4sterer hinaus vor das Lager und steinigten ihn; die Kinder Israel taten, so wie der Herr dem Mose geboten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel25\">Kapitel 25<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Politische Gesetze.<\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose auf dem Berge Sinai also:<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, so feiere das Land eine Feier des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Sechs Jahre bes\u00e4e dein Feld und sechs Jahre beschneide deinen Weinstock und sammle seinen Ertrag ein;<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Aber im siebenten Jahre sei eine Schabbatfeier f\u00fcr das Land, eine Feier des Herrn. Dein Feld sollst du nicht bes\u00e4en und deinen Weinstock nicht beschneiden.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Den Nachwuchs deiner Ernte sollst du nicht ernten und die Trauben deiner ungepflegten Weinst\u00f6cke sollst du nicht lesen; ein Brachjahr sei f\u00fcr das Land.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und es sei die Frucht des Landes [im Brachjahr] f\u00fcr euch zum Essen f\u00fcr dich und deinen Knecht und deine Magd, und f\u00fcr deinen Mietling und Beisa\u00df, die bei dir weilen;<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und f\u00fcr dein Vieh und die Tiere in deinem Lande sei dessen Ertrag zum Essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Z\u00e4hle dir dann sieben Jahr-Feier, siebenmal sieben Jahre, so dass dir sei die Zeit der sieben Brachjahre neun und vierzig Jahre.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und lass Posaunenschall ergehen am zehnten des siebenten Monats; am Vers\u00f6hnungstage sollt ihr Posaunenschall ergehen lassen durch euer ganzes Land.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und heiligt das f\u00fcnfzigste Jahr, dass ihr Freiheit ausruft durch das Land all seinen Bewohnern, ein Jobel soll dasselbe euch sein, dass ihr zur\u00fcckkehrt zu eurem Besitz,und jeglicher [der als Sklave verkauft war] zu seinem Geschlechte zur\u00fcckkehre.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Jobel soll das f\u00fcnfzigste Jahr euch sein; ihr sollt nicht s\u00e4en und nicht ernten den Nachwuchs und nicht lesen die ungepflegten Weinst\u00f6cke.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Denn ein Jobel ist es, heilig sei es euch; nur vom Felde weg d\u00fcrft ihr dessen Ertrag essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> In diesem Jahre des Jobels kehrt ihr zur\u00fcck, jeder zu seinem Besitze.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn ihr dem N\u00e4chsten einen Acker verkauft oder von dem N\u00e4chsten kauft, so \u00fcbervorteilt einander nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Nach der Zahl der Jahre seit dem Jobel sollst du von deinem N\u00e4chsten kaufen, und nach der Zahl der Erntejahre soll er dir verkaufen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Sind noch viele Jahre [bis zum Jobel], so steigere den Kaufpreis, denn nur eine Anzahl von Ernten [und nicht den Acker] verkauft er dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> \u00dcbervorteilt einander nicht, und f\u00fcrchte dich vor deinem Gott, denn ich, der Herr, bin euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Befolgt meine Satzungen und beobachtet meine Rechte und thuet sie, dass ihr sicher in dem Lande wohnt.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dann wird das Land seine Frucht hergeben, dass ihr esset zur S\u00e4ttigung, und ihr werdet sicher darin wohnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn ihr aber f\u00fcrchtet: Was sollen wir essen im siebenten Jahre? Wir d\u00fcrfen ja nicht s\u00e4en und k\u00f6nnen nicht einsammeln unseren Ertrag!<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Nun, ich werde euch meinen Segen entbieten im sechsten Jahre, dass es den Ertrag bringe auf drei Jahre;<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> So dass, wenn ihr im achten Jahre s\u00e4t, ihr Altes vom Ertrage essen werdet bis in das neunte Jahr, bis dessen Ertrag einkommt, werdet ihr Altes essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Das Land darf nicht so verkauft werden, dass es verfallen bleibe, denn mein ist das Land, nur Fremdlinge und Beisassen seid ihr bei mir.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Deshalb sollt ihr in dem ganzen Lande eures Besitzes Einl\u00f6sung f\u00fcr das Land gew\u00e4hren.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Wenn dein Bruder verarmt und von seinem Besitztum verkauft, so komme sein n\u00e4chster Verwandter und l\u00f6se ein, was sein Bruder verkauft hat.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Hat jemand keinen Einl\u00f6ser, kommt aber selbst zu Verm\u00f6gen und erwirbt soviel als zum Einl\u00f6sen n\u00f6tig ist;<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> So rechne er die Jahre seit seinem Verkaufe ab und erstatte das \u00fcbrige dem Manne, an den er verkauft hat, somit gelangt er wieder zu seinem Besitztum.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Wenn er aber nicht erworben, soviel zur Erstattung hinreicht, so bleibt das Verkaufte im Besitz seines K\u00e4ufers bis zum Jobeljahre, im Jobel wird es frei und er gelangt wieder zu seinem Besitztum.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Verkauft jemand ein Wohnhaus in einer Stadt mit Mauern, so hat er das Einl\u00f6sungsrecht ein Jahr, seitdem der Verkauf abgeschlossen ist; ein volles Jahr hat er das Einl\u00f6sungsrecht.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Wenn es aber bis zum Verlauf eines vollen Jahres nicht eingel\u00f6st wird, so bleibt das Haus, das in der Stadt mit einer Mauer, seinem K\u00e4ufer verfallen, f\u00fcr alle Geschlechter, es wird nicht frei im Jobel.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Aber H\u00e4user in den Flecken, die keine Mauer ringsum haben, werden zu den Feldern des Landes gerechnet; es hat das Einl\u00f6sungsrecht, auch wird es im Jobel frei.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und die St\u00e4dte der Leviten, die H\u00e4user in den St\u00e4dten ihres Besitzes \u2014 ewiges Einl\u00f6sungsrecht haben die Leviten.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Und was einer der Leviten einl\u00f6st, das verkaufte Haus oder die Stadt seines Besitztums, wird frei im Jobel, denn die H\u00e4user in den St\u00e4dten der Leviten sind ihr Besitztum unter den Kindern Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Ein Feld im Bezirk ihrer St\u00e4dte darf nicht verkauft werden, denn eine ewige Besitzung ist es ihnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Wenn bei dir dein Bruder verarmt und seine Hand wankt, so greif ihm unter die Arme, gleichviel ob Fremdling oder Beisa\u00df, dass er bei dir lebe.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Nimm von ihm nicht Zins und Wucher, f\u00fcrchte dich vor deinem Gott: Dass dein Bruder bei dir lebe.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Dein Geld gib ihm nicht um Zins und um Wucher gib ihm nicht dein Getreide.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Ich bin der Herr, euer Gott, der euch herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, euch das Land Kanaan zu geben und euer Gott zu sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, so lass ihn nicht Sklavendienst verrichten.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Wie ein Mietling, wie ein Beisa\u00df sei er bei dir, bis zum Jobeljahr diene er bei dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Und dann gehe er von dir, er und seine S\u00f6hne, und kehre zur\u00fcck zu seinem Geschlechte und zu der Besitzung seiner V\u00e4ter.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Denn meine Knechte sind sie, die ich gef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, sie d\u00fcrfen sich nicht verkaufen, wie man Sklaven verkauft.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Herrsche nicht \u00fcber [deinen Bruder] mit H\u00e4rte, f\u00fcrchte dich vor deinem Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Knechte und M\u00e4gde, die dir verbleiben sollen \u2014 von den V\u00f6lkern, die um euch sind, von denen m\u00f6gt ihr solche Knechte und M\u00e4gde kaufen.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Auch von den Kindern der Beisassen, die bei euch weilen, von ihnen m\u00f6gt ihr kaufen und von ihrem Geschlecht, das bei euch ist, das sie gezeugt in eurem Lande, sie d\u00fcrfen euch verbleiben zum Besitz.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Ihr k\u00f6nnt sie als Eigentum lassen euren Kindern, sie zu erben als Besitz, ewig d\u00fcrft ihr sie zur Arbeit anhalten, aber bei euren Br\u00fcdern, den S\u00f6hnen Israels, darf einer \u00fcber den andern nicht herrschen mit H\u00e4rte.<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Wenn ein Fremdling oder Beisa\u00df bei dir zu Verm\u00f6gen kommt und dein Bruder neben ihm verarmt und verkauft sich dem Fremdling oder Beisassen oder dem Spr\u00f6sslinge aus dem Geschlecht des Fremdlings:<br>\n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Nachdem er sich verkauft, hat er das Einl\u00f6sungsrecht, einer seiner Verwandten kann ihn freil\u00f6sen.<br>\n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Entweder sein Oheim oder sein Vetter oder einer aus seiner n\u00e4chsten Blutsfreundschaft seines Geschlechts kann ihn freil\u00f6sen, oder er selbst kommt zu Verm\u00f6gen und kauft sich frei.<br>\n<sup class=\"Vers\">50.<\/sup> Dann rechne er mit seinem K\u00e4ufer von dem Jahre, da er sich ihm verkauft hat, bis zum Jobel-Jahre, und das L\u00f6segeld f\u00fcr ihn sei nach der Anzahl der Jahre; wie die Zeit eines Mietlings ist er bei ihm gewesen.<br>\n<sup class=\"Vers\">51.<\/sup> Sind noch viele der Jahre, so erstatte er nach ihrem Verh\u00e4ltnisse seinen Einl\u00f6sungspreis von seinem L\u00f6segelde.<br>\n<sup class=\"Vers\">52.<\/sup> Und wenn wenig \u00fcbrig ist an den Jahren bis zum Jobel-Jahre, so rechne er mit ihm; nach Verh\u00e4ltnis seiner Jahre erstatte er den Einl\u00f6sungspreis.<br>\n<sup class=\"Vers\">63.<\/sup> Wie ein auf einzelne Jahre Gemieteter sei er bei ihm, er soll nicht mit H\u00e4rte \u00fcber ihn herrschen vor deinen Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">54.<\/sup> Wenn er in dieser Weise nicht freigel\u00f6st wird, so gehe er im Jobel-Jahre frei aus, er und seine S\u00f6hne.<br>\n<sup class=\"Vers\">55.<\/sup> Denn mir sind die Kinder Israel Knechte, meine Knechte sind sie, die ich gef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten. Ich bin der Herr, euer Gott.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel26\">Kapitel 26<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Machet euch keine G\u00f6tzen, und Schnitzbild und Standbild errichtet euch nicht, und einen Stein mit Bilderwerk leget nicht in eurem Lande, um euch darauf [anbetend] niederzuwerfen, denn ich bin der Herr, euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Meine Schabbatot sollt ihr beobachten, und mein Heiligtum sollt ihr ehren. Ich bin der Herr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Strafandrohung.  <\/em><\/strong><br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Wenn ihr nach meinen Gesetzen wandelt und meine Gebote beobachtet und sie tuet,<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> So werde ich euch Regen geben zur rechten Zeit, dass die Erde ihren Ertrag gebe und der Baum des Feldes seine Frucht.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Es wird reichen bei euch das Dreschen an die Lese, und die Lese wird reichen an die Aussaat; ihr werdet euer Brot essen zur S\u00e4ttigung und werdet ruhig wohnen in eurem Lande.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ich werde Frieden geben in das Land, dass ihr schlafet und keiner euch aufschreckt, und werde wegschaffen alle wilden Tiere aus dem Lande, und das Schwert soll nicht durch euer Land ziehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Ihr werdet eure Feinde verfolgen; sie werden vor euch fallen durch das Schwert.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> F\u00fcnf von euch werden hundert und hundert von euch werden eine Myriade verfolgen; eure Feinde werden vor euch durch das Schwert fallen.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ich werde mich zu euch wenden und euch fruchtbar machen und euch vermehren und meinen Bund mit euch halten.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ihr werdet das vorvorj\u00e4hrige Getreide essen und das vorj\u00e4hrige vor dem Neuen wegr\u00e4umen, [solche F\u00fclle wird es bei euch geben].<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ich werde meine Wohnung setzen unter euch, und ich werde euch nicht verabscheuen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ich werde sein mit euch, und euch ein Gott sein und ihr mit mir ein Volk.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Ich, der Herr, euer Gott der ich euch gef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, dass ihr ihnen nicht Knechte seid; ich zerbrach die Riegel eures Joches und f\u00fchrte euch aufrecht weiter.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und thuet nicht alle diese Gebote,<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wenn ihr meine Satzungen verwerft und meine Rechte verabscheut, dass ihr nicht tuet alle meine Gebote und meinen Bund brechet:<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> So werde auch ich dieses euch tun: Ich werde euch heimsuchen mit Best\u00fcrzung, mit Schwindsucht und Entz\u00fcndung, durch welche die Augen erblinden und die Seele verschmachtet, ihr werdet umsonst euren Samen s\u00e4en, denn eure Feinde werden den Ertrag essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Ich werde meinen Zornblick auf euch richten, dass ihr geschlagen werdet vor euren Feinden, und eure Hasser werden schalten \u00fcber euch; ihr werdet fliehen, auch wenn keiner euch verfolgt.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und wenn ihr bei dem allen mir noch immer nicht gehorcht, so werde ich euch siebenfach z\u00fcchtigen ob eurer S\u00fcnden.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Ich werde brechen die Hoffart eurer Macht; den Himmel \u00fcber euch werde ich sein lassen wie Eisen [ohne Regen] und euren Boden wie Erz [unfruchtbar].<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Umsonst wird eure Kraft draufgehen, denn euer Land wird keinen Ertrag geben und der Baum des Landes keine Frucht.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und wenn ihr noch immer mir zuwiderhandelt und euch weigert mir zu gehorchen, so werde ich euch siebenfach schlagen euren S\u00fcnden gem\u00e4\u00df.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Ich werde \u00fcber euch loslassen die wilden Tiere des Feldes, dass sie euch kinderlos machen und euer Vieh verzehren und euch aufreiben, und dass ver\u00f6det werden eure Wege.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Und wenn ihr dadurch nicht zurechtgewiesen werdet und ihr mir noch immer zuwiderhandelt,<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> So werde auch ich euch zuwiderhandeln und euch siebenfach schlagen ob eurer S\u00fcnden.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Ich werde \u00fcber euch das Schwert bringen, zu r\u00e4chen den von euch gebrochenen Bund, und wenn ihr euch in eure St\u00e4dte zur\u00fcckzieht, so werde ich die Pest senden \u00fcber euch, dass ihr euch dem Feinde ergebet.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Indem ich euch den Stab des Brotes zerbreche [das Brot selten werden lasse], dass zehn Frauen in einem Ofen Brot backen und das Brot nach dem Gewichte zur\u00fcckgeben; ihr werdet essen und nicht satt werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Und wenn ihr auch dann mir noch immer nicht gehorcht und mir zuwiderhandelt,<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> So werde ich mit Grimm euch zuwiderhandeln und euch siebenfach z\u00fcchtigen ob eurer S\u00fcnden.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Ihr werdet essen das Fleisch eurer S\u00f6hne, auch das Fleisch eurer T\u00f6chter werdet ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Ich werde zerst\u00f6ren eure H\u00f6hen und vernichten eure Sonnenbilder und werde legen eure Leichname auf die Leichname eurer G\u00f6tzen; mit Abscheu werde ich euch von mir sto\u00dfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Ich werde aus euren St\u00e4dten eine W\u00fcste machen und ver\u00f6den lassen eure Heiligt\u00fcmer und nicht riechen eure Wohlger\u00fcche.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Ich werde das Land ver\u00f6den lassen, dass sich darob entsetzen eure Feinde, die darin wohnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Euch selbst aber werde ich zerstreuen unter die V\u00f6lker und hinter euch her das Schwert z\u00fccken. Und ist euer Land eine Oede, und sind eure St\u00e4dte eine W\u00fcste,<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Dann wird das Land befriedigen seine Feierjahre in der Zeit seiner Ver\u00f6dung, da ihr im Lande eurer Feinde seid; dann feiert das Land und befriedigt seine Feierjahre.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Alle die Zeit seiner Ver\u00f6dung soll es feiern, daf\u00fcr dass es nicht in euren Feierjahren gefeiert, da ihr darin gewohnt.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Die \u00dcbriggebliebenen von euch \u2014 in deren Herz will ich Feigheit bringen in den L\u00e4ndern ihrer Feinde, dass sie jage das Rauschen eines [vom Winde] bewegten Blattes und sie fliehen, wie auf der Flucht vor dem Schwerte, und fallen, da keiner sie verfolgt.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Und st\u00fcrzen \u00fcbereinander wie vor dem Schwerte, wo kein Verfolger ist; und ihr werdet nicht Stand halten vor euren Feinden.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Ihr werdet umkommen unter den V\u00f6lkern, und verzehren wird euch das Land eurer Feinde.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Die \u00dcbriggebliebenen von euch werden hinschwinden in ihrer Schuld in den L\u00e4ndern eurer Feinde, und auch durch die Vergehungen ihrer V\u00e4ter mit ihnen hinschwinden.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Dann werden sie ihre Schuld bekennen und die Schuld ihrer V\u00e4ter, dass ob des Verrates, den sie an mir begangen und auch, dass sie mir zuwider gehandelt,<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Auch ich ihnen zuwiderhandelte und sie in das Land ihrer Feinde brachte. Wenn alsdann ihr verstocktes Herz sich dem\u00fctigt und sie alsdann ihrer Schuld genugtun:<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> So werde ich gedenken meines Bundes mit Jakob und auch meines Bundes mit Isak und auch meines Bundes mit Abraham werde ich gedenken, und des Landes werde ich gedenken.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Denn das Land wird verlassen sein von ihnen und seine Feierjahre befriedigen durch seine Ver\u00f6dung von ihnen; und sie werden ihrer Schuld genugtun, weil sie meine Rechte verworfen und von sich gewiesen haben meine Satzungen.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Auch dann, wenn sie im Lande ihrer Feinde sind, habe ich sie nicht so verworfen und nicht so versto\u00dfen, dass ich sie v\u00f6llig aufriebe und meinen Bund mit ihnen br\u00e4che; denn ich, der Herr, bin ihr Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Gedenken will ich des Bundes mit den Vorfahren, die ich gef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten vor den Augen der V\u00f6lker, um ihnen ein Gott zu sein, ich, der Herr.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Das sind die Satzungen und Rechte und Weisungen, die der Herr gegeben hat [als Bund] zwischen ihm und den Kindern Israel auf dem Berge Sinai durch Mose.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel27\">Kapitel 27<\/h2>\n\n\n\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Der Herr redete zu Mose also:<br> <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn jemand ein besonderes Gel\u00fcbde ausspricht, die Sch\u00e4tzung von Personen f\u00fcr den Herrn zu weihen;<br> <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> So sei die Sch\u00e4tzung einer m\u00e4nnlichen vom zwanzigsten Jahre bis zum sechzigsten Jahre \u2014 geweiht f\u00fcnfzig Sekel Silber nach dem Sekel des Heiligtums.<br> <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und wenn es eine weibliche ist, so ist die Sch\u00e4tzung drei\u00dfig Sekel.<br> <sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Vom f\u00fcnften bis zum zwanzigsten Jahre ist die Sch\u00e4tzung eines M\u00e4nnlichen zwanzig Sekel und eines Weiblichen zehn Sekel.<br> <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und von einem Monat bis zum f\u00fcnften Jahre ist die Sch\u00e4tzung eines M\u00e4nnlichen f\u00fcnf Silber-Sekel und eines Weiblichen Sch\u00e4tzung drei Silber-Sekel.<br> <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und von sechzig Jahren und dar\u00fcber, wenn ein M\u00e4nnliches, so ist die Sch\u00e4tzung f\u00fcnfzehn Sekel, und eines Weiblichen zehn Sekel.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ist er zu arm f\u00fcr diese Sch\u00e4tzung, so lasse man ihn hintreten vor den Priester, und der Priester sch\u00e4tze ihn: nach Verh\u00e4ltnis dessen, wozu das Verm\u00f6gen des Gelobenden ausreicht, sch\u00e4tze ihn der Priester.<br> <sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und wenn es ein Vieh ist [das er gelobt], desgleichen man dem Herrn ein Opfer darbringt; alles derart, was dem Herrn bestimmt, sei heilig.<br> <sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Er darf es nicht vertauschen und es nicht auswechseln, ein gutes f\u00fcr ein schlechtes oder ein schlechtes f\u00fcr ein gutes; wenn er aber auswechselt Vieh um Vieh, so soll es und das daf\u00fcr eingewechselte heilig sein.<br> <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wenn er irgend ein unreines Vieh [gelobt], desgleichen man nicht zum Opfer darbringt dem Herrn, so stelle er das Vieh vor den Priester,<br> <sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Priester sch\u00e4tze es, sei es gut oder schlecht, nach der Sch\u00e4tzung des Priesters, so bleibe es.<br> <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und wenn er es einl\u00f6st, so f\u00fcge er den f\u00fcnften Teil der Sch\u00e4tzung hinzu.<br> <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn jemand sein Haus dem Herrn heiligt, so sch\u00e4tze es der Priester, sei es gut oder schlecht, so wie es der Priester sch\u00e4tzt, so soll es bleiben. \u2014<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wenn der Heiligende nun sein Haus l\u00f6st, so f\u00fcge er den f\u00fcnften Teil der Sch\u00e4tzung an Silber dazu und es verbleibt ihm.<br> <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Auch wenn jemand von dem Felde seines Besitzes dem Herrn heiligt, so sei die Sch\u00e4tzung nach Verh\u00e4ltnis seiner Aussaat: Die Aussaat eines Homers Gerste f\u00fcr f\u00fcnfzig Silber-Sekel.<br> <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Wenn er von dem Jobel-Jahre ab sein Feld heiligt, so gelte es nach dieser Sch\u00e4tzung.<br> <sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Wenn er aber nach dem Jobel sein Feld heiligt, so berechnet ihm der Priester das Geld nach Verh\u00e4ltnis der Jahre, die noch bis zum Jobel-Jahre \u00fcbrig sind, und es wird abgezogen von der Sch\u00e4tzung.<br> <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn das Feld l\u00f6st, der es geheiligt hat, so f\u00fcge er den f\u00fcnften Teil der Sch\u00e4tzung an Silber dazu und es verbleibt ihm.<br> <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn er aber das Feld nicht l\u00f6st, oder wenn das Feld [von der Verwaltung des Heiligtums] einem andern verkauft wurde, so kann es nicht ferner gel\u00f6st werden.<br> <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Denn das Feld, wenn es frei wird im Jobel, sei heilig dem Herrn wie das Feld des Bannes; dem Priester verbleibt es als seine Besitzung.<br> <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und wenn er sein erkauftes Feld, das nicht zu den Feldern seines Erbbesitzes geh\u00f6rt, dem Herrn heiligt,<br> <sup class=\"Vers\">23.<\/sup> So berechne ihm der Priester den Betrag der Sch\u00e4tzung bis zum Jobel-Jahre und er gebe die Sch\u00e4tzung an demselben Tage, geheiligt dem Herrn.<br> <sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Im Jobel-Jahre kommt das Feld zur\u00fcck an den, von dem er es gekauft hat, dessen Erbbesitz das Land ist.<br> <sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Alle deine Sch\u00e4tzung sei nach dem Sekel des Heiligtums, zwanzig Gera sei der Sekel.<br> <sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Doch ein Erstgeborenes unter dem Vieh, das schon durch die Erstgeburt dem Herrn geweiht ist, soll keiner heiligen, sei es Stier oder Schaf, dem Herrn geh\u00f6rt es ohnedies.<br> <sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Aber von unreinem Vieh kaufe er es los nach der Sch\u00e4tzung und f\u00fcge deren f\u00fcnften Teil hinzu, und wenn es nicht eingel\u00f6st wird, so werde es verkauft nach der Sch\u00e4tzung.<br> <sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Jedoch alles Banngut, das jemand dem Herrn gebannt hat, von allem, was ihm geh\u00f6rt, sei es Mensch, Vieh oder ein Feld seines Erbbesitzes, darf nicht verkauft und nicht gel\u00f6st werden. Das Gebannte ist hochheilig dem Herrn.<br> <sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Was an Menschen als Bann gebannt wird, kann nicht losgekauft werden, er mu\u00df sterben.<br> <sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Und aller Zehnte des Landes, von der Saat des Bodens und von der Frucht des Baumes, geh\u00f6rt dem Herrn, heilig dem Herrn.<br> <sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Wenn jemand einl\u00f6st von seinem Zehnten [der den Leviten geh\u00f6rt], so f\u00fcge er den f\u00fcnften Teil dazu.<br> <sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und allen Zehnten vom Rind- und Kleinvieh, alles, was unter dem Stabe vorbeizieht, das zehnte sei heilig dem Herrn.<br> <sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Er untersuche nicht, ob es gut oder schlecht, und wechsle es nicht aus; wenn er es dennoch auswechselt, so soll es und das daf\u00fcr eingewechselte heilig sein, es werde nicht gel\u00f6st.<br> <sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Das sind die Gebote, die der Herr dem Mose an die Kinder Israel entboten auf dem Berge Sinai.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-678cc482\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns alignfull has-1-columns has-desktop-equal-layout has-tablet-equal-layout has-mobile-collapsedRows-layout has-reverse-columns-mobile has-vertical-bottom ticss-c00aadba\"><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-overlay\"><\/div><div class=\"innerblocks-wrap\">\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column-4d412c51\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column\">\n<h2 id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-fb3c7a39\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-fb3c7a39\">Der Tanach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color\" style=\"color:#fefefe\">Der vollst\u00e4ndige Tanach in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-primary is-style-fill\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/\"><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch Wajikra der Torah (Leviticus) in der (angepassten) deutschen \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 Kapitel 1 Der Opferdienst. 1. Der Herr rief Mose an und redete zu ihm aus dem Stiftszelte also: 2. Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: So jemand von euch dem Herrn ein Opfer darbringen will, nur vom Vieh, vom Rindvieh wie vom Kleinvieh, k\u00f6nnt ihr Opfer darbringen. 3. Ist es ein Ganzopfer vom Rindvieh, so bringe er dar ein M\u00e4nnliches, ohne Fehl; an den Eingang des Stiftszeltes bringe er es, dass es ihm gn\u00e4dig aufgenommen werde vor dem Herrn. 4. Er lege seine Hand auf den Kopf des Ganzopfers, dass es ihm gn\u00e4dig aufgenommen werde zur S\u00fchne f\u00fcr ihn. 5. Man schlachte das junge Vieh vor dem Herrn, und Aarons S\u00f6hne, die Priester, sollen heranbringen das Blut und es sprengen ringsum auf den Altar, der an der T\u00fcre des &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3661,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-5102","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5102"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9528,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5102\/revisions\/9528"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}