{"id":5865,"date":"2020-06-02T14:53:23","date_gmt":"2020-06-02T12:53:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=5865"},"modified":"2020-06-02T15:33:59","modified_gmt":"2020-06-02T13:33:59","slug":"dewarim-das-buch-deuteronomium","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/dewarim-das-buch-deuteronomium\/","title":{"rendered":"Dewarim \u2013 das Buch Deuteronomium"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Buch Dewarim der Torah (Deuteronomium, 5. Buch Mosche) in der (angepassten) deutschen \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kapitel<\/h2>\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel1\">1<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel2\">2<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel3\">3<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel4\">4<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel5\">5<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel6\">6<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel7\">7<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel8\">8<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel9\">9<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel10\">10<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel11\">11<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel12\">12<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel13\">13<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel14\">14<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel15\">15<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel16\">16<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel17\">17<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel18\">18<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel19\">19<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel20\">20<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel21\">21<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel22\">22<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel23\">23<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel24\">24<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel25\">25<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel26\">26<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel27\">27<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel28\">28<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel29\">29<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel30\">30<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel31\">31<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel32\">32<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel33\">33<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel34\">34<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wochenabschnitte<\/h2>\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel1\">Dewarim<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#waetchanan\">Wa&#8217;etchanan<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#ekew\">Ekew<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#reeh\">Re&#8217;eh<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#schoftim\">Schoftim<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kitetze\">Ki Tetze<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel26\">Ki Tawo<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#nitzawim\">Nitzawim<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel31\">Wa&#8217;Jelech<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel32\">Ha&#8217;asinu<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#Kapitel33\">Wezot habrachah<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel1\">Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dies sind die Reden, die Mose gesprochen hat zu ganz Israel diesseits des Jordan in der W\u00fcste in der Ebene, Suf gegen\u00fcber, zwischen Paran und Tofel und Laban und Hazerot und Di-Sahab.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Elf Tagereisen sind von Horeb auf dem Wege zum Berge S\u00ebir bis Kadesch Barnea.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Im vierzigsten Jahre, am ersten des elften Monats, redete Mose zu den Kindern Israel ganz so, wie der Herr ihm f\u00fcr sie geboten;  \n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Nachdem er geschlagen den Sichon, K\u00f6nig des Emori, der zu Cheschbon wohnte, und den Og, K\u00f6nig von Baschan, der zu Astarot in Edr\u00ebi wohnte.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Diesseits des Jordan im Lande Moab begann Mose die Erl\u00e4uterung der Lehre also:  \n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Der Herr, unser Gott, hat zu uns geredet am Horeb also: Lang genug habt ihr stille gelegen an diesem Berge.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wendet euch und brechet auf, dass ihr zum Gebirge des Emori kommet, und zu all seinen Anwohnern in der Ebene, im Gebirge, und in der Niederung, und im S\u00fcdland, und an der Meeresk\u00fcste, in das Land des Kanaani, und zum Libanon; bis zum gro\u00dfen Strome, dem Strome Ephrat.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Siehe ich gebe euch das Land, das der Herr zugeschworen euren V\u00e4tern, dem Abraham, Isak und Jakob, es ihnen zu geben und ihren Nachkommen nach ihnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> In jener Zeit sprach ich zu euch also: Ich kann euch nicht allein tragen.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Der Herr, euer Gott, hat euch gemehrt, ihr seid heute [zahlreich] wie die Sterne des Himmels an Menge.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Der Herr, der Gott eurer V\u00e4ter, m\u00f6ge noch hinzutun zu euch, so viel ihr seid tausendfach, und euch segnen, wie er euch zugesagt.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wie soll ich allein ertragen eure B\u00fcrde und eure Last und euren Zwist?<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Schaffet euch M\u00e4nner, weise und einsichtig und wohl bekannt, nach euren St\u00e4mmen, dass ich sie stelle an eure Spitze.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Ihr antwortetet mir dann und spracht: Gut ist die Sache, die du tun willst.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ich nahm also H\u00e4upter eurer St\u00e4mme, weise und wohl bekannte M\u00e4nner, und setzte sie zu H\u00e4uptern \u00fcber euch, Obere \u00fcber Tausende und Obere \u00fcber Hunderte, und Obere \u00fcber F\u00fcnfzig und obere \u00fcber Zehn, und Beamte f\u00fcr eure St\u00e4mme.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Euren Richtern gebot ich in jener Zeit also: Verh\u00f6ret eure Br\u00fcder, und richtet mit Gerechtigkeit zwischen einem Manne und seinem Bruder oder seinem Fremdling.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Ihr sollt kein Ansehen kennen im Gericht; wie den Kleinen, so den Gro\u00dfen sollt ihr h\u00f6ren. F\u00fcrchtet euch vor Niemand, denn das Gericht ist Gottes; und die Sache, die f\u00fcr euch zu schwierig ist, bringet vor mich, dass ich sie h\u00f6re.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> In jener Zeit gebot ich euch alle die Sachen, die ihr tun solltet.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dann brachen wir auf von Horeb und durchzogen diese ganze gro\u00dfe und furchtbare W\u00fcste, die ihr gesehen, den Weg zum Gebirge Emori, wie uns der Herr, unser Gott, geboten, und kamen bis Kadesch Barnea.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Da sprach ich zu euch: Ihr seid gekommen an das Gebirge Emori, welches der Herr, unser Gott, uns gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Siehe, der Herr, unser Gott, gibt dir das Land. Zieh hin, nimm [es] ein, wie der Herr, der Gott deiner V\u00e4ter, dir zugesagt. Sei nicht furchtsam und nicht bang.\u201c  \n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Da tratet ihr alle zu mir und spracht: Lass uns M\u00e4nner vor uns herschicken, dass sie uns erforschen das Land und uns Bericht erstatten [\u00fcber] den Weg, auf dem wir hinaufziehen, und die St\u00e4dte, zu denen wir kommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Die Sache war gut in meinen Augen, und ich nahm von euch zw\u00f6lf M\u00e4nner, je einen Mann f\u00fcr einen Stamm.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Diese wandten sich und zogen hinauf ins Gebirge und kamen bis zum Tal Eschkol und kundschafteten es aus,  \n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Sie nahmen mit von der Frucht des Landes und brachten sie hinab zu uns und erstatteten uns Bericht und sprachen: Das Land ist gut, welches der Herr unser Gott uns gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Aber ihr wolltet nicht hinziehen und ward widerspenstig gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Ihr murrtet in euren Zelten und spracht: Aus Hass gegen uns hat der Herr uns aus dem Lande \u00c4gypten gef\u00fchrt, uns zu geben in die Hand des Emori, dass er uns vertilge.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Wohin sollen wir ziehen? Unsere Br\u00fcder haben unser Herz zag gemacht, indem sie sagten: Ein Volk, gr\u00f6\u00dfer und m\u00e4chtiger als wir, St\u00e4dte, gro\u00df und befestigt bis in den Himmel, und auch die S\u00f6hne der Enakim sahen wir dort.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Ich sprach zu euch: \u00c4ngstigt euch nicht und f\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen;  \n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Der Herr, euer Gott, zieht vor euch her, er wird f\u00fcr euch streiten, wie er an euch getan in \u00c4gypten vor euern Augen,  \n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Und in der W\u00fcste, wie du gesehen, wo dich getragen der Herr, dein Gott, wie ein Mann seinen Sohn tr\u00e4gt, auf dem ganzen Wege, den ihr gegangen, bis zu eurer Ankunft an diesem Ort.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Und in dieser Sache vertrauet ihr nicht dem Herrn, euerm Gott,  \n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Der vor euch herzieht auf dem Wege, euch einen Ort f\u00fcr eure Lagerung zu erkunden, mit Feuer nachts, dass ihr sehen k\u00f6nnet auf dem Wege, auf dem ihr gehet, und in der Wolke am Tage?<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Der Herr h\u00f6rte die Stimme eurer Reden und z\u00fcrnte und schwur also:  \n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Ob je ein Mann unter diesen M\u00e4nnern, diesem b\u00f6sen Geschlecht, das gute Land sehen wird, das ich geschworen, euern V\u00e4tern zu geben! \u2014  \n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Au\u00dfer Kaleb, Sohn Jefunnes; er soll es sehen, und ihm gebe ich das Land, das er betreten, und seinen S\u00f6hnen; weil er ganz nach dem Sinne des Herrn gewesen.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Auch \u00fcber mich z\u00fcrnte der Herr eurethalben und sprach: Auch du sollst nicht dahinkommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Josua, Sohn Nuns, der vor dir steht, er soll dahinkommen. Ihn ermutige, denn er wird es Israel in Besitz geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Aber eure Kinder, von denen ihr gesagt, sie werden zur Beute werden, eure Sohne, die heute nichts Gutes noch B\u00f6ses kennen, sie sollen dahin kommen, ihnen will ich [das Land] geben, und sie sollen es einnehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Ihr wendet euch nun und brechet auf nach der W\u00fcste, den Weg zum Schilfmeer.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Ihr antwortetet dann und spracht zu mir: Wir haben gegen den Herrn ges\u00fcndigt. Wir wollen hinaufziehen und k\u00e4mpfen, ganz so, wie der Herr, unser Gott, uns geboten. Und ihr g\u00fcrtetet euer Kriegsger\u00e4t und erdreistetet euch, auf den Berg zu ziehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Da sprach zu mir der Herr: Sprich zu ihnen: Ziehet nicht hinauf und k\u00e4mpfet nicht, denn ich bin nicht in eurer Mitte, auf dass ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Ich verk\u00fcndete euch dies, aber ihr h\u00f6rtet nicht und wart widerspenstig gegen den Befehl des Herrn; ihr erk\u00fchntet euch, den Berg hinaufzusteigen.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Da zog der Emori aus, der auf jenem Berge wohnt, euch entgegen; sie verfolgten euch wie die Bienen, und zersprengten euch in S\u00ebir bis Horma.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Ihr kehrtet dann zur\u00fcck und weintet vor dem Herrn; aber der Herr h\u00f6rte nicht auf eure Stimme und neigte sein Ohr nicht zu euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> So bliebt ihr in Kadesch lange Zeit, eben die Zeit, die ihr geblieben.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel2\">Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Da wandten wir uns und brachen auf nach der W\u00fcste, den Weg zum Schilfmeer, wie der Herr zu mir geredet, und zogen um das Gebirge S\u00ebir lange Zeit.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Der Herr sprach zu mir also:  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ihr seid lange genug herumgezogen um dies Gebirge; wendet euch gen Norden.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und dem Volke gebiete also: Ihr ziehet nun durch das Gebiet eurer Br\u00fcder, der S\u00f6hne Esaus, die in S\u00ebir wohnen; sie werden sich vor euch f\u00fcrchten. Nehmet euch also sehr in acht.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Befehdet sie nicht, denn ich werde euch nichts geben von ihrem Lande, auch nicht den Tritt eines Fu\u00dfballens; denn das Gebirge S\u00ebir habe ich dem Esau als Erbbesitz gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Nahrung sollt ihr von ihnen um Geld kaufen, dass ihr esset, und auch Wasser erhandelt von ihnen um Geld, dass ihr trinket.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Denn der Herr, dein Gott, hat dich gesegnet in all deinem Thun. Er hat gesorgt f\u00fcr deinen Zug durch diese gro\u00dfe W\u00fcste; schon vierzig Jahre ist der Herr, dein Gott, mit dir, du hast nichts entbehrt.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wir zogen von unseren Br\u00fcdern, den S\u00f6hnen Esaus, die in S\u00ebir wohnen, von dem Wege durch die Ebene, von Elat und Ezion Geber, und wandten uns und zogen den Weg nach der W\u00fcste Moab.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der Herr sprach zu mir: Befeinde nicht Moab und lasse dich nicht mit ihnen in eine Fehde ein; ich werde dir von seinem Lande keinen Besitz geben, denn den S\u00f6hnen Lot habe ich Ar als Erbbesitz gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die Emim wohnten vordem darin, ein Volk, gro\u00df und zahlreich und m\u00e4chtig wie die Enakim.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Die Refaim werden auch wie die Enakim betrachtet; die Moabiter nennen sie Emim.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und in S\u00ebir wohnten vordem die Horim, aber die S\u00f6hne Esau trieben sie aus und vertilgten sie vor sich und wohnten an ihrer Statt, wie Israel getan an dem Lande ihres Besitzes, welches der Herr ihnen gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Nun machet euch auf und setzet \u00fcber den Fluss Sered; und wir setzten \u00fcber den Fluss Sered.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und die Zeit, die wir gegangen von Kadesch Barnea, bis wir \u00fcber den Fluss Sered gesetzt, war acht und drei\u00dfig Jahr; bis dahin war das ganze Geschlecht der Kriegsm\u00e4nner aus dem Lager, wie der Herr ihnen zugeschworen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und auch die Hand des Herrn war an ihnen, sie [durch Krankheiten] rascher zu vertilgen aus dem Lager, bis sie dahin waren.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Als nun alle Kriegsm\u00e4nner ausgestorben waren aus dem Volke,  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Da sprach der Herr zu mir also;  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Du gehest heute \u00fcber die Grenze Moabs, \u00fcber Ar,  \n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und du n\u00e4herst dich den S\u00f6hnen Ammon, \u2014 befeinde und befehde sie nicht, denn ich werde dir nichts vom Lande der S\u00f6hne Ammon in Besitz geben; den S\u00f6hnen Lot habe ich es als Erbbesitz gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Auch dies wird als Land der Refaim betrachtet. Refaim wohnten vordem darin, und die Ammoniter nennen sie Samsummim.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Ein Volk, gro\u00df, zahlreich und m\u00e4chtig wie die Enakim; der Herr vertilgte sie vor ihnen, und sie trieben sie aus und wohnten an ihrer Statt:  \n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Wie er getan den S\u00f6hnen Esau, die in S\u00ebir wohnen, vor welchen er den Hori verilgt; sie trieben sie aus und wohnten an ihrer Statt bis auf diesen Tag.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Und die Awim, die im Flecken wohnten bis Gasa, \u2014 Kaftoriter, die aus Kaftor kamen, vertilgten sie und wohnten an ihrer Statt.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Auf, brechet auf und setzet \u00fcber den Fluss Arnon. Siehe, ich habe in deine Hand gegeben den Sichon, K\u00f6nig von Cheschbon, den Emori und sein Land. Beginn es einzunehmen, greife ihn an.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Von diesem Tage an werde ich Angst und Furcht vor dir \u00fcber die V\u00f6lker unter dem ganzen Himmel verbreiten, wenn sie von dir h\u00f6ren, sollen sie beben und zittern vor dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Ich sandte dann Boten von der W\u00fcste Kedemot an Sichon, K\u00f6nig von Cheschbon, mit Worten des Friedens also:  \n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Lass mich durch dein Land ziehen; immer auf der Heerstra\u00dfe will ich gehen, weder rechts noch links abweichen.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Um Geld sollst du mich mit Speise versorgen, dass ich esse, und Wasser um Geld mir geben, dass ich trinke; nur lass mich durchziehen zu Fu\u00dfe,  \n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Wie mir geliefert haben die S\u00f6hne Esau, die in S\u00ebir wohnen, und die Moabiter, die in Ar wohnen, bis ich hin\u00fcberziehe \u00fcber den Jordan in das Land, welches der Herr, unser Gott, uns gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Aber Sichon, K\u00f6nig von Cheschbon, wollte uns nicht hindurchziehen lassen, denn der Herr, dein Gott, hat sein Gem\u00fct verh\u00e4rtet und sein Herz fest gemacht, um ihn in deine Hand zu geben, wie diesen Tag [wie du ja siehst].<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Der Herr sprach zu mir: Ich beginne, dir auszuliefern den Sichon und sein Land; beginne nun mit der Eroberung, dass du sein Land einnehmest.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Sichon zog uns entgegen, er und all sein Volk, zum Streite nach Jahaz.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Der Herr, unser Gott, warf ihn vor uns nieder, wir schlugen ihn und seine S\u00f6hne und sein ganzes Volk.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Wir eroberten alle seine St\u00e4dte in jener Zeit, und wir bannten jede Stadt, M\u00e4nner, Frauen und Kinder; wir lie\u00dfen nichts \u00fcbrig.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Nur das Vieh pl\u00fcnderten wir f\u00fcr uns und die Beute der St\u00e4dte, die wir erobert.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Von Aro\u00ebr, das am Ufer des Flusses Arnon [liegt], und die Stadt, der im Flusse und bis Gilead war keine Feste, die uns zu m\u00e4chtig gewesen. Alles hat der Herr, unser Gott, vor uns niedergeworfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Nur dem Lande Ammon bist du nicht genahet, der ganzen Seite des Flusses Jabbok und den St\u00e4dten des Gebirges und allem, was der Herr, unser Gott, verboten.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel3\">Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<p> <sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Mir wandten uns alsdann und zogen hinauf den Weg nach Baschan; Og, der K\u00f6nig von Baschan, zog uns entgegen, er und sein ganzes Volk, zur Schlacht nach Edr\u00ebi.<br> <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Der Herr sprach zu mir: F\u00fcrchte ihn nicht, denn in deine Hand habe ich gegeben ihn und all sein Volk und all sein Land; du sollst mit ihm verfahren, wie mit Sichon, K\u00f6nig des Emori, der in Cheschbon wohnte.<br> <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Der Herr, unser Gott, gab in unsere Hand auch den Og, K\u00f6nig von Baschan und all sein Volk; wir schlugen ihn so, dass wir keinen \u00fcbriglie\u00dfen.<br> <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wir eroberten all seine St\u00e4dte in jener Zeit; es war keine Veste, die wir ihnen nicht abgenommen; sechzig St\u00e4dte, den ganzen Strich Argob, das Reich des Og in Baschan.<br> <sup class=\"Vers\">5.<\/sup> All dies waren St\u00e4dte, umschlossen von hoher Mauer, T\u00fcren und Riegel, au\u00dfer den offenen St\u00e4dten, die sehr zahlreich waren.<br> <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wir bannten sie, wie wir dem Sichon, K\u00f6nig von Cheschbon, getan; jede Stadt, M\u00e4nner, Frauen und Kinder [bannten wir].<br> <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Jedoch alles Vieh und die Beute der St\u00e4dte pl\u00fcnderten wir f\u00fcr uns.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wir nahmen in jener Zeit das Land von den beiden K\u00f6nigen des Emori, die diesseits des Jordan, vom Flusse Arnon bis zum Berg Hermon.<br> <sup class=\"Vers\">9.<\/sup> \u2014 Die Zidoniter nennen den Hermon Sirjon, und der Emori nennt ihn Senir. \u2014   <sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Alle St\u00e4dte der Ebene und ganz Gilead und ganz Baschan bis Salcha und Edr\u00ebi, die St\u00e4dte des K\u00f6nigreiches Ogs im Baschan.<br> <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Denn nur Og, K\u00f6nig von Baschan, war vom \u00dcberrest der Refaim noch geblieben; sein Bettgestell, ein Bettgestell von Eisen, befindet sich in Rabbat BneAmmon, neun Ellen seine L\u00e4nge und vier Ellen seine Breite nach dem Arme eines Mannes.<br> <sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Dies Land nahmen wir ein in jener Zeit; von Aro\u00ebr, das am Flusse Arnon, und den halben Berg Gilead, und seine St\u00e4dte, dies hab ich dem Ruben und dem Gad gegeben.<br> <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und das \u00dcbrige von Gilead, und ganz Baschan, das K\u00f6nigreich des Og, hab ich dem halben Stamme Manasse gegeben; der ganze Strich Argob samt jenem ganzen Baschan wird Land der Refaim genannt.<br> <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Jair, Sohn des Manasse, nahm den ganzen Strich Argob bis zum Gebiete des Gesuri und Maachati und nannte das Baschan nach seinem Namen Hawwot [D\u00f6rfer] Jairs bis auf diesen Tag.<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Dem Machir gab ich Gilead.<br> <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Dem Stamme Ruben und dem Stamme Gad gab ich von Gilead bis zum Flusse Arnon, das innerhalb des Flusses, und das Angrenzende und bis zum Flusse Jabbok, der Grenze der Ammoniter;   <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Und die Ebene um den Jordan und das Angrenzende, von Kinneret bis zum Meere der Ebene, der Salzsee, unter dem Bergr\u00fccken der Pisga ostseits.<br> <sup class=\"Vers\">18.<\/sup> In jener Zeit gebot ich euch also: Der Herr, euer Gott, hat euch dies Land gegeben, es einzunehmen. In Kriegsr\u00fcstung sollt ihr vorausziehen vor euern Br\u00fcdern, den Kindern Israel, alle wehrhaften M\u00e4nner.<br> <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Nur eure Frauen und eure Kinder und eure Herden \u2014 ich wei\u00df, dass ihr viele Herden habt \u2014 sollen bleiben in euern St\u00e4dten, die ich euch gegeben,   <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Bis dass der Herr Ruhe schafft euern Br\u00fcdern, wie euch, und auch sie einnehmen das Land, das der Herr, euer Gott, ihnen gibt jenseits des Jordan; dann kehret zur\u00fcck, jeder in sein Besitztum, das ich euch gegeben.<br> <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Dem Josua gebot ich in jener Zeit also: Deine Augen haben gesehen alles, was der Herr, euer Gott, getan diesen beiden K\u00f6nigen; also wird der Herr tun allen K\u00f6nigreichen, wohin du ziehst.<br> <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> F\u00fcrchte sie nicht; denn der Herr euer Gott, er ist es, der f\u00fcr euch streitet.<br> <sup class=\"Vers\" id=\"waetchanan\">23.<\/sup> Zum Herrn flehte ich in jener Zeit also:   <sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Herr, Gott, du hast begonnen deinem Knecht zu zeigen deine Gr\u00f6\u00dfe und deine starke Macht, wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der solche Taten verrichten konnte?<br> <sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Lass mich doch hin\u00fcbergehen, dass ich sehe das sch\u00f6ne Land, das jenseits des Jordan, dies sch\u00f6ne Gebirge und den Libanon.<br> <sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Aber der Herr z\u00fcrnte mir um euretwillen und h\u00f6rte nicht auf mich. Der Herr sprach zu mir: Lass genug sein! Fahre nicht fort, noch weiter zu mir zu reden in dieser Sache.<br> <sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Steig hinauf auf den Gipfel der Pisga, hebe auf deine Augen gen Westen, gen Norden, gen S\u00fcden und gen Osten, und siehe alles mit deinen Augen; denn du wirst \u00fcber den Jordan nicht ziehen.<br> <sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Ernenne den Josua [zu deinem Nachfolger] und ermutige und kr\u00e4ftige ihn; denn er soll vorausziehen diesem Volke, er soll ihnen zuteilen das Land, welches du siehst.<br> <sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Wir verweilten [damals] im Tale, Bet Peor gegen\u00fcber.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel4\">Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Und nun, Israel, h\u00f6re auf die Satzungen und Vorschriften, die ich euch lehre zu tun, auf dass ihr lebet und hinkommt, einzunehmen das Land, das der Herr, der Gott eurer V\u00e4ter, euch gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Tut nichts hinzu zu dem, was ich euch gebiete, und nehmet nichts davon; beobachtet nur die Gebote des Herrn, eures Gottes, die ich euch gebiete.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ihr habt gesehen, was der Herr getan um Baal Peor: denn jeder Mann, der gefolgt dem Baal Peor, den hat der Herr dein Gott, vertilgt aus deiner Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Ihr aber, die ihr an dem Herrn eurem Gotte hanget, seid alle heute am Leben.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Siehe, ich habe euch Satzungen und Vorschriften gelehrt, wie mir geboten der Herr, mein Gott; befolget sie in dem Lande, wohin ihr kommet, es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> So wahret und tuet sie; denn das gilt als eure Weisheit und eure Einsicht vor den V\u00f6lkern, welche alle diese Satzungen vernehmen und sprechen werden: Nur eine weise und einsichtige Nation ist dieses gro\u00dfe Volk.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Denn welches gro\u00dfe Volk gibt es, das G\u00f6tter h\u00e4tte, ihm so nahe, wie der Herr unser Gott [uns nahe ist], wann immer wir zu ihm rufen?<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und welches gro\u00dfe Volk gibt es, das Satzungen und Vorschriften h\u00e4tte, so gerecht, wie diese ganze Lehre, die ich heute euch vorlege?<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Nur h\u00fcte dich und nimm dich sehr in Acht, dass du nicht vergessest die Dinge, die deine Augen gesehen, und dass sie nicht aus deinem Herzen weichen all die Tage deines Lebens; vielmehr sollst du sie kund machen deinen Kindern und deinen Kindeskindern.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> [Erinnere dich] des Tages, da du gestanden vor dem Herrn deinem Gott am Horeb, da der Herr zu mir sprach: Versammle mir das Volk, dass ich sie h\u00f6ren lasse meine Worte, damit sie lernen mich zu f\u00fcrchten alle Tage, die sie auf dem Erdboden leben, und dies auch ihre Kinder lehren.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ihr tratet heran und standet am Fu\u00dfe des Berges der Berg brannte im Feuer bis in die H\u00f6he des Himmels: Finsternis, Gew\u00f6lk und Wetterwolke.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Herr redete zu euch mitten aus dem Feuer. Den Laut der Worte h\u00f6rtet ihr, nur Laute, aber ihr saht kein Bild.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Er k\u00fcndete euch seinen Bund, den er euch geboten zu halten, die zehn Worte, und schrieb sie auf zwei Tafeln von Stein.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Auch mir gebot der Herr in jener Zeit, euch zu lehren Satzungen und Vorschriften, dass ihr sie tuet in dem Lande, dahin ihr ziehet, es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Nun seid sehr auf eurer Hut; denn ihr habt keinerlei Bild gesehen am Tage, da der Herr zu euch geredet am Horeb mitten aus dem Feuer;  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Dass ihr nicht ausartet und euch ein Bild machet, ein Abbild einer G\u00f6tzengestalt, die Form eines m\u00e4nnlichen oder weiblichen Wesens.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Die Form eines Tieres, das auf der Erde, oder die Form eines beschwingten Vogels, der unter dem Himmel fliegt.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Die Form von etwas Kriechendem, die Form eines Fisches, der im Wasser unter der Erde.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dass du nicht erhebest deine Augen zum Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, all das Heer des Himmels, und verleitet werdest, dich vor ihnen zu b\u00fccken und ihnen zu dienen, \u2014 die der Herr, dein Gott zugeteilt\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> allen [andern] V\u00f6lkern, die unter dem Himmel;  \n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Euch aber hat der Herr genommen und herausgef\u00fchrt aus dem eisernen Schmelzofen, aus \u00c4gypten, ihm zu sein zum Volke des Besitzes, wie diesen Tag [wie du ja siehst].<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Der Herr z\u00fcrnte mir eurethalben und schwur, dass ich nicht ziehen sollte \u00fcber den Jordan, und dass ich nicht kommen sollte in das sch\u00f6ne Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt als Erbe.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Denn ich sterbe in diesem Lande, ich gehe nicht \u00fcber den Jordan ihr aber zieht hin\u00fcber und werdet einnehmen dies sch\u00f6ne Land.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> H\u00fctet euch, dass ihr nicht vergesset den Bund des Herrn, eures Gottes, den er mit euch geschlossen, und euch machet ein Bild, Abbild von irgendetwas, was dir der Herr, dein Gott, verboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Denn der Herr, dein Gott, ist wie ein verzehrendes Feuer, ein eifervoller Gott. \n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Wenn du Kinder zeugest und Kindeskinder und ihr in dem Lande bleibet und ihr alsdann entartet, dass ihr euch ein Bild machet, ein Abbild von irgend etwas, und tuet das B\u00f6se in den Augen des Herrn, deines Gottes, ihn zu kr\u00e4nken;  \n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> So nehme ich heute zu Zeugen gegen euch Himmel und Erde, dass ihr bald umkommen werdet weg von dem Lande, dahin ihr \u00fcber den Jordan ziehet, es einzunehmen; ihr werdet nicht lange Zeit darauf leben, sondern vertilgt werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Der Herr wird euch zerstreuen unter die V\u00f6lker, und ihr werdet \u00fcbrig bleiben ein z\u00e4hlbares [kleines] H\u00e4uflein unter den Nationen, dahin euch der Herr f\u00fchren wird.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Und werdet dort dienen G\u00f6ttern, dem Werte von Menschenh\u00e4nden, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht h\u00f6ren und nicht riechen;  \n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Erst von da werdet ihr den Herrn suchen, euern Gott; du wirst ihn finden; wenn du dich ihm zuwenden wirst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> In deiner Bedr\u00e4ngnis, wenn dich in den k\u00fcnftigen Tagen alle diese Dinge treffen, wirst du zur\u00fcckkehren zum Herrn, deinem Gotte, und seiner Stimme gehorchen.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Denn barmherzig ist der Herr, dein Gott; er wird dich nicht verlassen und dich nicht verderben, und nicht vergessen den Bund deiner V\u00e4ter, den er ihnen geschworen.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Denn frage doch nach den vergangenen Tagen, die vor dir gewesen, von dem Tage an, da Gott einen Menschen geschaffen auf der Erde; [frage auch] von einem Ende des Himmels bis an das andere Ende, ob etwas, wie diese gro\u00dfe Sache, sich begeben hat oder ob dergleichen geh\u00f6rt worden? 33 Ob ein Volk geh\u00f6rt die Stimme eines Gottes, redend mitten aus dem Feuer, wie du geh\u00f6rt hast, und leben geblieben?<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Oder ob ein Gott versucht hat zu kommen, sich ein Volk aus einem Volke herauszunehmen, mit Versuchungen, mit Zeichen und Wundern, mit Krieg und starker Hand und ausgestrecktem Arm, mit gro\u00dfen Schrecknissen, ganz so, wie f\u00fcr euch getan der Herr, euer Gott, in \u00c4gypten, vor euren Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Du bist \u00fcberzeugt worden, dass der Herr der Gott ist, keiner sonst au\u00dfer ihm.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Von dem Himmel hat er dich h\u00f6ren lassen seine Stimme, dich zurechtzuweisen, auf der Erde hat er dich sehen lassen sein gro\u00dfes Feuer, und seine Worte hast du geh\u00f6rt mitten aus dem Feuer.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Weil er deine V\u00e4ter geliebt, hat er ihre Nachkommen erkoren und mit seiner Gegenwart und seiner gro\u00dfen Kraft aus \u00c4gypten gef\u00fchrt;  \n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Und V\u00f6lker vor dir vertrieben, gr\u00f6\u00dfer und m\u00e4chtiger als du, um dich dorthin zu bringen, und ihr Land dir zum Besitz zu geben, wie diesen Tag [geschehen ist].<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> So sollst du denn heute erkennen und zu Herzen nehmen, dass der Herr der Gott ist im Himmel droben und auf Erden hier unten, keiner sonst.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Du sollst beobachten seine Satzungen und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, dass es dir wohl ergehe und deinen Kindern, und damit du lange lebest in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt, f\u00fcr alle Zeiten.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Damals sonderte Mose ab drei St\u00e4dte diesseits des Jordan, gen Osten.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Dass dahin fl\u00fcchte der M\u00f6rder, der seinen N\u00e4chsten totgeschlagen ohne Absicht, denn er war ihm nicht feindlich von gestern oder ehegestern; er soll fl\u00fcchten in eine von diesen St\u00e4dten und leben bleiben:  \n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Bezer in der W\u00fcste im ebenen Lande f\u00fcr den Stamm Ruben, und Ramot in Gilead f\u00fcr den Stamm Gad, und Golan in Baschan f\u00fcr dem Stamm Manasse.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Dies ist die Lehre die Mose vorgelegt den Kindern Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Dies sind die Zeugnisse, Satzungen und Vorschriften, die Mose geredet zu den Kindern Israel bei ihrem Auszuge aus \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Diesseits des Jordan im Tale, Bet Peor gegen\u00fcber, im Lande Sichons, K\u00f6nigs des Emori, der in Cheschbon wohnte, den Mose und die Kinder Israel geschlagen bei ihrem Auszuge aus \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Sie nahmen sein Land ein und das Land des Og, K\u00f6nigs von Baschan, der beiden K\u00f6nige des Emori, diesseits des Jordan, ostseits.<br>\n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Von Aro\u00ebr, das am Ufer des Flusses Arnon bis zum Berge Sion, das ist Hermon,  \n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Und die ganze Ebene diesseits des Jordan gegen Osten und bis zum Meere der Ebene unter den Bergr\u00fccken der Pisga.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel5\">Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: H\u00f6re Israel die Satzungen und Vorschriften, die ich heute vor euren Ohren rede, dass ihr sie lernet und beobachtet, sie auszu\u00fcben.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Der Herr, unser Gott, hat mit uns einen Bund geschlossen am Horeb.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Nicht nur mit unseren V\u00e4tern hat der Herr diesen Bund geschlossen, sondern auch mit uns, mit diesen hier, die wir heute alle leben.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Angesicht zu Angesicht hat der Herr mit euch geredet auf dem Berge mitten aus dem Feuer.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ich stand zwischen dem Herrn und euch zur selben Zeit, euch zu verk\u00fcnden das Wort des Herrn; denn ihr wart furchtsam vor dem Feuer und stieget nicht auf den Berg, \u2014 also:  \n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ich bin der Herr, dein Gott, der dich gef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, aus dem Hause der Knechtschaft.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Du sollst keine fremden G\u00f6tter haben vor mir.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Du sollst dir kein Bild machen, kein Abbild dessen, was im Himmel droben und was auf Erden hier unten, noch was im Wasser unter der Erde;  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen; denn Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifervoller Gott, der die Schuld der V\u00e4ter ahndet an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede, die mich hassen;  \n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Der aber Gnade \u00fcbt am tausendsten Gliede, welche mich lieben und meine Gebote halten.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Du sollst nicht aussprechen den Namen des Herrn, deines Gottes, zum Falschen, denn nicht ungestraft lassen wird der Herr Den, der seinen Namen zum Falschen ausspricht.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Beobachte den Schabbat=Tag, ihn zu heiligen, wie der Herr, dein Gott, dir geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Sechs Tage kannst du arbeiten und alle deine Werke verrichten;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Aber der siebente Tag ist eine Feier dem Herrn deinem Gotte; da sollst du keinerlei Werk verrichten, weder du, noch dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Ochs, dein Esel, dein Vieh und dein Fremder, der in deinen Toren, auf dass auch ruhe dein Knecht und deine Magd wie du.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Du sollst bedenken, dass auch du ein Knecht gewesen im Lande \u00c4gypten, dass dich herausgef\u00fchrt der Herr, dein Gott, von da mit starker Hand und ausgestrecktem Arm; darum hat dir der Herr dein Gott geboten, den Schabbat-Tag zu halten.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der Herr dein Gott dir geboten, damit deine Tage lang werden, und damit es dir wohlergehe in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Du sollst nicht morden und sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen und sollst nicht falsches Zeugnis ablegen wider deinen N\u00e4chsten.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Du sollst nicht Gel\u00fcste tragen nach der Frau deines N\u00e4chsten, du sollst nicht begehren nach dem Hause deines N\u00e4chsten, nach seinem Felde, seinem Knecht, seiner Magd, seinem Ochsen, seinem Esel und allem, was deines N\u00e4chsten ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Diese Worte hat der Herr zu einer ganzen Versammlung gesprochen auf dem Berge mitten aus dem Feuer, dem Gew\u00f6lk und den Wetterwolken mit gewaltiger Stimme, doch nicht mehr; und schrieb sie auf zwei Tafeln von Stein und gab sie mir.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Als ihr die Stimme mitten aus dem Nebel h\u00f6rtet und der Berg im Feuer brannte, da tratet ihr zu mir, die H\u00e4upter eurer St\u00e4mme und eure \u00c4ltesten,  \n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und spracht: Gezeigt hat uns der Herr, unser Gott, seine Herrlichkeit und seine Gr\u00f6\u00dfe, seine Stimme haben wir geh\u00f6rt mitten aus dem Feuer. Diesen Tag haben wir gesehen, dass Gott reden kann mit einem Menschen und dieser dabei leben bleibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Und nun, \u2014 warum sollen wir sterben? Denn es k\u00f6nnte uns verzehren dieses gro\u00dfe Feuer. Wenn wir fortfahren, die Stimme des Herrn, unseres Gottes, zu h\u00f6ren, so sterben wir.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Denn wo ist irgendein Sterblicher, der die Stimme des lebendigen Gottes hat reden h\u00f6ren mitten aus dem Feuer, wie wir, und ist leben geblieben?<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Tritt du hin und h\u00f6re alles, was der Herr, unser Gott, sprechen wird, und dann sage du uns alles, was der Herr, unser Gott, zu dir reden wird, dass wir es h\u00f6ren und tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Der Herr h\u00f6rte die Stimme eurer Worte, da ihr zu mir redetet, und der Herr sprach zu mir: Ich habe geh\u00f6rt die Stimme dieses Volkes, die Worte, die sie zu dir geredet; sie haben richtig geredet.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Dass doch dies ihr Gem\u00fct ihnen bliebe, mich zu f\u00fcrchten und alle meine Gebote zu beobachten alle Zeit, auf dass es ihnen wohlergehe und ihren Kindern auf ewig.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Gehe, sage ihnen: Kehret heim nach euren Zelten.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Und du bleibe hier bei mir, dass ich dich lehre jedes Gebot und die Satzungen und Vorschriften, die du sie lehren sollst, dass sie es aus\u00fcben in dem Lande, welches ich ihnen gebe, es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Seid bedacht zu tun, wie der Herr euer Gott euch geboten; weichet nicht davon ab rechts oder links.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Wandelt den Weg, den der Herr, euer Gott, euch geboten, auf dass ihr lebet und es euch wohlergehe, und ihr lange lebet in dem Lande, das ihr einnehmet.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel6\">Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Das ist das Gebot, die Satzungen und die Vorschriften, die der Herr, euer Gott, euch zu lehren geboten, zu tun in dem Lande, dahin ihr ziehet, es einzunehmen;  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Auf dass du f\u00fcrchtest den Herrn, deinen Gott, zu beobachten alle seine Satzungen und Gebote, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und Kindeskinder all die Tage deines Lebens, auf dass deine Tage lange w\u00e4hren.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> So h\u00f6re Israel und beobachte zu tun, dass es dir wohlergehe und ihr euch sehr mehret, wie der Herr, der Gott deiner V\u00e4ter, dir zugesagt, \u2014 ein Land flie\u00dfend von Milch und Honig.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> H\u00f6re, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiges ewiges Wesen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du sollst lieben den Herrn, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Du sollst sie einsch\u00e4rfen deinen Kindern und davon reden, wenn du sitzest in deinem Hause und wenn du gehest auf dem Wege, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Du sollst sie binden zum Wahrzeichen an deine Hand, und sie sollen sein zum Denkmal zwischen deinen Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wenn dich der Herr, dein Gott, bringen wird in das Land, das er geschworen deinen V\u00e4tern Abraham, Isak und Jakob, dir zu geben: \u2014 gro\u00dfe und sch\u00f6ne St\u00e4dte, die du nicht gebaut;  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und H\u00e4user, voll alles Guten, die du nicht gef\u00fcllt, und gehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen, Weinberge und \u00d6lb\u00e4ume, die du nicht gepflanzt, und du wirst essen und satt werden:  \n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> H\u00fcte dich, dass du nicht vergessest den Herrn, der dich herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, aus der Knechtschaft.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Den Herrn deinen Gott sollst du f\u00fcrchten und ihm dienen und bei seinem Namen schw\u00f6ren.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Ihr sollt nicht nachgehen fremden G\u00f6ttern von den G\u00f6ttern der V\u00f6lker, die rings um euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Denn eifervoll ist der Herr, dein Gott, in deiner Mitte: \u2014 dass nicht ergl\u00fche der Zorn des Herrn, deines Gottes, \u00fcber dich, und er dich vertilge weg von dem Erdboden.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ihr sollt nicht versuchen den Herrn, euern Gott, wie ihr ihn versucht habt in Massa.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Beobachten sollt ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Satzungen, die er dir geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und tue, was recht und gut in den Augen des Herrn, auf dass es dir wohlergehe und du hinkommst und einnehmest das sch\u00f6ne Land, das der Herr deinen V\u00e4tern zugeschworen,  \n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Auszusto\u00dfen all deine Feinde vor dir, wie der Herr gesprochen.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn dich dein Sohn k\u00fcnftig fragt: Was ist mit den Zeugnissen und Satzungen und den Vorschriften, welche der Herr unser Gott euch geboten?<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> So sprich zu deinem Sohne: Wir sind Knechte gewesen des Pharaos in \u00c4gypten, und der Herr hat uns herausgef\u00fchrt aus \u00c4gypten mit starker Hand;  \n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Der Herr lie\u00df kommen Zeichen und gro\u00dfe und b\u00f6se Wunder \u00fcber \u00c4gypten, \u00fcber Pharao und \u00fcber sein ganzes Haus vor unseren Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Uns aber hat er herausgef\u00fchrt von da, um uns her zu bringen, uns das Land zu geben, das er unseren V\u00e4tern zugeschworen.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und der Herr gebot uns alle diese Satzungen zu tun, den Herrn, unsern Gott, zu f\u00fcrchten, uns zum Heil zu allen Zeiten, um uns am Leben zu erhalten, wie diesen Tag geschieht.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Und zum Verdienst gereicht es uns vor dem Herrn, unserm Gott, wenn wir beobachten zu tun dieses ganze Gebot, wie uns geboten wurde.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel7\">Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<p> <sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn dich der Herr, dein Gott, bringen wird in das Land, dahin du kommst, es einzunehmen, und viele V\u00f6lker vor dir austreibt: den Hitti und den Girgasi, den Emori und den Kanaani, den Perisi, den Hivi und den Jebusi, sieben V\u00f6lker gr\u00f6\u00dfer und m\u00e4chtiger als du;   <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Und der Herr, dein Gott, sie dir gibt und du sie besiegen wirst, so sollst du sie bannen, du sollst mit ihnen keinen Bund schlie\u00dfen und ihnen keine Gnade gew\u00e4hren;   <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und dich nicht verschw\u00e4gern mit ihnen, deine Tochter sollst du nicht geben seinem Sohne, und seine Tochter nicht nehmen f\u00fcr deinen Sohn.<br> <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Denn er wird abwendig machen deinen Sohn von mir und sie werden fremden G\u00f6ttern dienen, und der Zorn des Herrn wird ergl\u00fchen \u00fcber euch, und er wird euch schnell vertilgen.<br> <sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Sondern also sollt ihr ihnen tun: Ihre Alt\u00e4re rei\u00dfet nieder und ihre Standbilder zertr\u00fcmmert, ihre [dem G\u00f6tzendienst geweihten] Haine f\u00e4llet und ihre G\u00f6tzenbilder verbrennt im Feuer.<br> <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Denn ein heiliges Volk bist du dem Herrn, deinem Gott; dich hat erkoren der Herr, dein Gott, ihm zu sein zum k\u00f6stlichsten Volke von allen V\u00f6lkern, die auf dem Erdboden.<br> <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Nicht weil ihr mehr seid denn alle V\u00f6lker hat der Herr euch begehrt und auch erkoren; denn ihr seid die Wenigsten von allen V\u00f6lkern.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sondern um die Liebe des Herrn zu euch und weil er den Schwur h\u00e4lt, den er euren V\u00e4tern geschworen, hat euch der Herr herausgef\u00fchrt mit starker Hand und dich erl\u00f6st aus der Knechtschaft, aus der Hand Pharaos, K\u00f6nigs von \u00c4gypten.<br> <sup class=\"Vers\">9.<\/sup> So erkenne, dass der Herr, dein Gott, der Gott ist, der zuverl\u00e4ssige Gott, er bewahrt den Bund und die Gnade denen, welche ihn lieben und seine Gebote halten, bis ins tausendste Geschlecht;   <sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und vergilt seinen Feinden ins Angesicht, sie zu vernichten; nicht z\u00f6gert er mit seinem Feind, ins Angesicht [sofort] vergilt er ihm.<br> <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> So sollst du denn beobachten das Gebot und die Satzungen und die Vorschriften, die ich dir heute gebiete, sie zu tun.<br> <sup class=\"Vers\" id=\"ekew\">12.<\/sup> Und zum Lohne, dass ihr gehorchet diesen Vorschriften und sie beobachtet und tut, wird der Herr dein Gott dir bewahren den Bund und die Gnade, die er geschworen deinen V\u00e4tern.<br> <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Er wird dich lieben und dich segnen und dich mehren; er wird segnen deine Leibesfrucht und die Frucht deines Erdbodens, dein Getreide, deinen Most, dein \u00d6l, das Geworfene deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe, auf dem Erdboden, den er geschworen deinen V\u00e4tern, dir zu geben.  <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Gesegneter wirst du sein von allen V\u00f6lkern, es wird unter dir kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare sein, noch unter deinem Viehe.<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Der Herr wird von dir tun alle Krankheiten und all die b\u00f6sen Seuchen \u00c4gyptens, die du kennst; er wird sie nicht auf dich legen, sondern auf alle deine Hasser.<br> <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Du wirst aufzehren all die V\u00f6lker, welche der Herr, dein Gott, dir gibt; dein Auge sehe nicht mitleidig auf sie, diene nicht ihren G\u00f6ttern, denn es w\u00e4re dir ein Fallstrick.<br> <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Wenn du vielleicht im Herzen denkst: Zu zahlreich sind mir diese V\u00f6lker, wie werde ich verm\u00f6gen, sie auszutreiben?<br> <sup class=\"Vers\">18.<\/sup> F\u00fcrchte dich nicht vor ihnen; bedenke, was der Herr, dein Gott, getan an Pharao und ganz \u00c4gypten; <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Die gro\u00dfen Versuchungen, welche deine Augen gesehen, und die Zeichen und Wunder, die starke Hand und den ausgestreckten Arm, womit der Herr dein Gott dich herausgef\u00fchrt. Also wird der Herr, dein Gott, all den V\u00f6lkern tun, vor welchen du dich f\u00fcrchtest.<br> <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Und auch die Hornissen wird der Herr, dein Gott, gegen sie loslassen, bis umgekommen sind die \u00dcbriggebliebenen und vor dir Versteckten.<br> <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Sei nicht bange vor ihnen, denn der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein gro\u00dfer und furchtbarer Gott.<br> <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Der Herr, dein Gott, wird diese V\u00f6lker vor dir austreiben nach und nach; du wirst sie nicht schnell aufreiben k\u00f6nnen, dass das Land nicht leer bleibe und wider dich sich mehre das Wild des Feldes.<br> <sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Der Herr, dein Gott, wird sie dir \u00fcberantworten und sie stark verwirren bis zu ihrer Vertilgung;   <sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und wird ihre K\u00f6nige in deine Hand geben und du wirst ihre Namen vernichten unter dem Himmel, kein Mensch wird Stand halten vor dir, bis du sie vertilgt hast.<br> <sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Ihre G\u00f6tzenbilder verbrennet im Feuer. Habe keine Gel\u00fcste nach dem Silber und Golde daran, dass du f\u00fcr dich n\u00e4hmest, auf dass du nicht dadurch umgarnt werdest; denn ein Gr\u00e4uel des Herrn, deines Gottes, ist es.<br> <sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Du sollst keinen Gr\u00e4uel bringen in dein Haus, dass du nicht Bann werdest gleich ihm. Verabscheuen sollst du es und als einen Gr\u00e4uel behandeln, denn Bann ist es.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel8\">Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Alle Gebote, die ich euch heute gebiete, beobachtet auszu\u00fcben, auf dass ihr lebet und euch mehret und dahin gelanget, einzunehmen das Land, das der Herr geschworen euern V\u00e4tern.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Du sollst gedenken des ganzen Weges, den dich gef\u00fchrt der Herr, dein Gott, seit vierzig Jahre in der W\u00fcste, um dich leiden zu lassen, um dich zu versuchen, um zu erkennen, was in deinem Herzen ist: Ob du beobachten wirst seine Gebote oder nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Er lie\u00df dich leiden und dich hungern, aber er speiste dich mit dem Manna, das weder du noch deine V\u00e4ter gekannt, um dich zu lehren, dass nicht durch das Brot allein der Mensch lebt, sondern durch alles, was aus dem Munde Gottes kommt, der Mensch lebt.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dein Kleid zerfiel nicht von dir und dein Fu\u00df schwoll nicht an, schon vierzig Jahre.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du sollst erkennen in deinem Herzen, dass der Herr, dein Gott, dich ziehet, wie ein Mann seinen Sohn.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Du sollst beobachten die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf seinen Wegen zu wandeln und ihn zu f\u00fcrchten.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein sch\u00f6nes Land, ein Land der Wasserb\u00e4che, Quellen und Seen, die in der Ebene und im Gebirge entspringen;  \n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ein Land des Weizens und der Gerste, des Weinstocks und des Feigenbaumes und der Granate, ein Land der \u00d6lbeere und des Honigs;  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ein Land, darin du nicht k\u00fcmmerlich Brot essen musst, \u2014 du wirst an nichts darben darin; ein Land, dessen Steine Eisen sind, und aus seinen Gebirgen wirst du Kupfer hauen.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Du wirst essen und satt werden und den Herrn, deinen Gott, preisen f\u00fcr das sch\u00f6ne Land, das er dir gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> H\u00fcte dich, dass du nicht vergessest den Herrn, deinen Gott: seine Gebote, seine Vorschriften und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, nicht zu beobachten.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Dass du nicht isst und satt werdest und sch\u00f6ne H\u00e4user bauest und bewohnest,  \n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und deine Rinder und deine Schafe sich mehren, und Silber und Gold sich dir mehrt, und alles was dein sich mehrt; \u2014  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und sich dein Herz erhebet und du vergessest den Herrn, deinen Gott, der dich aus dem Lande \u00c4gypten gef\u00fchrt, aus der Knechtschaft;  \n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Der dich geleitet durch die gro\u00dfe und furchtbare W\u00fcste, wo Saraf=Schlangen und Skorpionen und Verschmachtung, wo kein Wasser ist; der f\u00fcr dich Wasser herausgebracht aus dem Kieselfelsen;  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der dich gespeist mit Manna in der W\u00fcste, den deine V\u00e4ter nicht gekannt, um dich leiden zu lassen und um dich zu versuchen, dass er dir wohltue in deiner Zukunft; \u2014  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Dass du nicht sagest in deinem Herzen: Meine Kraft und die St\u00e4rke meiner Hand hat mir all dies Verm\u00f6gen geschafft:  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Sondern gedenke des Herrn deines Gottes, denn er ist es, der dir Kraft gibt, Verm\u00f6gen zu schaffen, auf dass er aufrecht halte seinen Bund, den er deinen V\u00e4tern geschworen, wie diesen Tag geschieht.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn du aber vergisst den Herrn, deinen Gott, und fremden G\u00f6ttern folgest und ihnen dienest und dich vor ihnen b\u00fcckest, so warne ich [und verk\u00fcnde] euch heute, dass ihr umkommen werdet.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wie die V\u00f6lker, welche der Herr vor euch vernichtet, so werdet ihr umkommen, zum Lohn, dass ihr nicht h\u00f6ren wollt auf die Stimme des Herrn, eures Gottes.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel9\">Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> H\u00f6re, Israel! Du ziehest heute \u00fcber den Jordan, dahin zu gelangen, V\u00f6lker auszutreiben, gr\u00f6\u00dfer und m\u00e4chtiger denn du, St\u00e4dte, gro\u00df und befestigt bis in den Himmel;  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Ein gro\u00dfes und m\u00e4chtiges Volk, die S\u00f6hne der Enakim, die du selbst kennst und von denen du [sagen] geh\u00f6rt: Wer kann Stand halten den S\u00f6hnen Enak?<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> So erkenne denn heute, dass der Herr, dein Gott, es ist, der vor dir herzieht wie ein verzehrendes Feuer, er wird sie vertilgen und sie dem\u00fctigen vor dir, und du wirst sie austreiben und sie schnell vernichten, wie der Herr dir verhei\u00dfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Du sollst nicht sprechen in deinem Herzen, wenn der Herr, dein Gott, sie ausst\u00f6\u00dft vor dir, also: Um mein Verdienst hat mich hergebracht der Herr, dieses Land einzunehmen; da doch der Herr, dein Gott, diese V\u00f6lker nur ihrer Ruchlosigkeit wegen vor dir vertreibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Nicht also um dein Verdienst und die Aufrichtigkeit deines Herzens bist du dahin gelangt, ihr Land einzunehmen, sondern um die Ruchlosigkeit dieser V\u00f6lker treibt sie der Herr, dein Gott, vor dir aus, und auch dass er aufrecht halte das Wort, das der Herr deinen V\u00e4tern, Abraham, Isak und Jakob geschworen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Du sollst wissen, dass nicht um dein Verdienst der Herr, dein Gott, dir dies sch\u00f6ne Land gibt, es einzunehmen; denn ein hartn\u00e4ckiges Volk bist du.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Gedenke und vergiss es nicht, wie du den Herrn, deinen Gott, erz\u00fcrnt in der W\u00fcste. Von dem Tage an, da du aus dem L\u00e4nde \u00c4gypten gegangen, bis ihr an diesen Ort gelangt, wart ihr widerspenstig gegen den Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Am Horeb habt ihr den Herrn erz\u00fcrnt, und der Herr ergrimmte \u00fcber euch, euch zu vertilgen \u2014  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Da ich auf den Berg stieg, zu empfangen die Tafeln von Stein, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen; und ich blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte, Brot a\u00df ich nicht und Wasser trank ich nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Der Herr gab mir die beiden Tafeln von Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes, und darauf genau die Worte, welche der Herr mit euch geredet auf dem Berge, mitten aus dem Feuer, am Tage der Versammlung.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Nach Verlauf von vierzig Tagen und vierzig N\u00e4chten gab mir der Herr die beiden Tafeln von Stein, die Tafeln des Bundes.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Herr sprach zu mir: Auf, steige eilends hinab von hier; denn ausgeartet ist dein Volk, das du aus \u00c4gypten gef\u00fchrt; sie sind bald gewichen von dem Wege, den ich ihnen geboten, sie haben sich ein gegossenes Bild gemacht.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Der Herr sprach zu mir also: Ich sehe dieses Volk, es ist ein hartn\u00e4ckiges Volk.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Lass ab von mir, dass ich sie vertilge und ausl\u00f6sche ihren Namen unter dem Himmel, und ich will dich machen zu einem Volke, m\u00e4chtiger und zahlreicher denn dieses.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ich wandte mich und stieg vom Berge herab, und der Berg brannte im Feuer, und die beiden Tafeln des Bundes hielt ich in meinen beiden H\u00e4nden.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Ich sah, wie ihr ges\u00fcndigt hattet gegen den Herrn, euern Gott; ihr hattet euch gemacht ein gegossenes Kalb; ihr wart bald gewichen von dem Wege, welchen der Herr euch geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Ich ergriff nun die zwei Tafeln und warf sie aus meinen beiden H\u00e4nden und zerschlug sie vor euren Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Dann warf ich mich hin vor dem Herrn wie das erste mal vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte, Brot a\u00df ich nicht und Wasser trank ich nicht, um all eure Schuld, die ihr euch habt zu Schulden kommen lassen, zu tun das B\u00f6se in den Augen des Herrn, ihn zu kr\u00e4nken.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Denn mir war bange vor dem Grimm und dem Zorne, den der Herr \u00fcber euch z\u00fcrnte, euch zu vertilgen; und der Herr erh\u00f6rte mich auch dieses mal.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Auch Aaron z\u00fcrnte der Herr sehr, dass er ihn vertilgen wollte, und ich betete auch f\u00fcr Aaron zur selben Zeit.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Euer S\u00fcndenwerk aber, das ihr gemacht, das Kalb, nahm ich und versenkte es im Feuer; ich zerrieb und zermalmte es zu Staub, und warf den Staub davon in den Bach, der vom Berge herabflie\u00dft.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Auch in Tabera und in Massa und zu Kibrot ha-Taava erz\u00fcrntet ihr den Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Auch als euch der Herr von Kadesch Barnea sandte und sprach: Ziehet hinauf und nehmet ein das Land, das ich euch gebe, da wart ihr widerspenstig gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes, und trautet ihm nicht und gehorchtet nicht seiner Stimme.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Widerspenstige wart ihr gegen den Herrn von dem Tage an, da ich euch kenne.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Ich warf mich hin vor dem Herrn jene vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte, die ich mich hingeworfen, denn der Herr hatte gesprochen, euch zu vertilgen.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Da betete ich zu dem Herrn und sprach: Herr, Gott, verderbe nicht dein Volk und dein Erbe, das du erl\u00f6st durch deine Gr\u00f6\u00dfe, dass du gef\u00fchrt aus \u00c4gypten mit starker Hand.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Gedenke deiner Knechte, Abrahams, Isaks und Jakobs, kehre dich nicht an die Verstocktheit dieses Volkes und an seine Bosheit und an seine Schuld.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Dass nicht sagen [die Bewohner] des Landes, aus welchem du uns gef\u00fchrt: Aus Unverm\u00f6gen des Herrn, sie in das Land zu bringen, das er ihnen zugesagt, oder aus seinem Hasse gegen sie hat er sie herausgef\u00fchrt, sie zu t\u00f6ten in der W\u00fcste.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Und doch sind sie dein Volk und dein Erbe, das du herausgef\u00fchrt mit deiner gro\u00dfen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arme.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel10\">Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> In jener Zeit sprach der Herr zu mir: Haue dir aus zwei steinerne Tafeln, wie die ersten, und steige zu mir herauf auf den Berg, mache dir aber vorerst eine Lade von Holz.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Auf die Tafeln werde ich schreiben die Worte, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen; tue sie in die Lade.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Ich machte eine Lade von Akazienholz und haute zwei steinerne Tafeln aus wie die ersten und stieg auf den Berg mit den beiden Tafeln in meiner Hand.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> [Gott] schrieb auf die Tafeln wie die erste Schrift, die zehn Worte, welche der Herr zu euch gesprochen auf dem Berge mitten aus dem Feuer, am Tage der Versammlung, und der Herr gab sie mir.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Ich wandte mich und stieg vom Berge herab und tat die Tafeln in die Lade, die ich gemacht, und sie blieben daselbst, wie der Herr mir geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Die Kinder Israel brachen auf von den Brunnen Bne-Jaakon nach Mosera, dort starb Aaron und ward daselbst begraben; sein Sohn Elasar ward Priester an seiner Statt.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Von dort brachen sie auf nach Gudgoda und von Gudgoda nach Jotbata, in ein Land der Wasserb\u00e4che.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> In jener Zeit sonderte der Herr den Stamm Levi ab die Bundeslade des Herrn zu tragen, vor dem Herrn zu stehen, ihn zu bedienen und in seinem Namen seuch zu segnen bis auf diesen Tag.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Darum ward dem Levi kein Anteil und Besitz unter seinen Br\u00fcdern; der Herr ist sein Besitz, wie der Herr, dein Gott, ihm zugesagt.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Ich aber blieb auf dem Berge wie die vorigen Tage, vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte; der Herr erh\u00f6rte mich auch dieses Mal, der Herr wollte dich nicht verderben.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Der Herr sprach zu mir: Auf, gehe zum Zuge vor dem Volke her, dass sie kommen und einnehmen das Land, das ich geschworen ihren V\u00e4tern, ihnen zu geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und nun, Israel, was verlangt der Herr, dein Gott, von dir, doch nur, dass du f\u00fcrchtest den Herrn, deinen Gott, dass du nur auf seinen Wegen wandelst und ihn liebest und dienest dem Herrn, deinem Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele,  \n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Dass du beobachtest die Gebote des Herrn und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, dir zum Heil.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Des Herrn, unseres Gottes, sind die Himmel und die Himmel der Himmel, die Erde und alles, was darin.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Aber nur deine V\u00e4ter begehrte der Herr, er liebte sie und erkor ihre Nachkommen, euch, vor allen V\u00f6lkern, wie diesen Tag geschieht.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Beschneidet nun die Vorhaut eures Herzens und seid nicht ferner hartn\u00e4ckig.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Denn der Herr, euer Gott, ist ein Gott der G\u00f6tter und ein Herr der Herren, der gro\u00dfe, starke und furchtbare Gott, der kein Ansehen achtet und keine Bestechung nimmt;  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Der schafft Recht der Waise und der Witwe, und der den Fremdling liebt, ihm Brot und Kleidung zu geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Liebet denn den Fremdling; denn Fremdlinge wart ihr im Lande \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Den Herrn, deinen Gott, f\u00fcrchte, ihm diene und ihm hange an, und bei seinem Namen schw\u00f6re.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Er ist dein Ruhm, und er ist dein Gott, der f\u00fcr dich getan diese gro\u00dfen und furchtbaren Taten, die deine Augen gesehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Mit siebzig Seelen zogen deine V\u00e4ter hinab nach \u00c4gypten, und nun hat der Herr, dein Gott, dich gemacht wie die Sterne des Himmels an Menge.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel11\">Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<p> <sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Du sollst lieben den Herrn, deinen Gott, und beobachten seinen Dienst und seine Satzungen, seine Vorschriften und seine Gebote alle die Tage.<br> <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Ihr sollt heute erkennen, \u2014 denn nicht mit euern Kindern [rede ich], die nicht erfahren und nicht gesehen die Zucht des Herrn eures Gottes, seine Gr\u00f6\u00dfe, seine starke Hand und seinen ausgestreckten Arm,   <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und seine Zeichen und seine Taten, die er getan mitten in \u00c4gypten an Pharao, K\u00f6nig von \u00c4gypten, und an seinem ganzen Lande,   <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und an dem Heer \u00c4gyptens, an seinen Rossen und an seinen Wagen, \u00fcber welche hin er das Wasser des Schilfmeers str\u00f6men lie\u00df, da sie euch nachsetzten, und der Herr vernichtete sie bis auf diesen Tag,   <sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und was er euch in der W\u00fcste getan, bis ihr an diesen Ort gelangt,   <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und was er an Datan und Abiram getan, den S\u00f6hnen Eliabs, des Sohnes Ruben, wie die Erde ihren Mund auftat und sie verschlang samt ihren H\u00e4usern und ihren Zelten und allem Wesen, das in ihrem Gefolge, inmitten von ganz Israel \u2014   <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Denn eure Augen sind es, die gesehen haben all das gro\u00dfe Werk des Herrn, das er vollbracht.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> So beobachtet alle Gebote, die ich euch heute gebiete, auf dass ihr stark seid und dazu gelanget, einzunehmen das Land, dahin ihr ziehet, um es einzunehmen;   <sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und auf dass ihr lange Zeit lebet auf dem Erdboden, den der Herr geschworen euern V\u00e4tern, ihnen zu geben und ihren Nachkommen, ein Land flie\u00dfend von Milch und Honig.<br> <sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Denn das Land, dahin du kommst es einzunehmen, ist nicht wie \u00c4gypten, von wo ihr herausgegangen seid, wo du deine Saat auss\u00e4en und bew\u00e4ssern musstest mit deinen F\u00fc\u00dfen wie einen Krautgarten.<br> <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Aber das Land, dahin ihr ziehet es einzunehmen, ist ein Land der Berge und T\u00e4ler; vom Regen des Himmels trinkt es Wasser.<br> <sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ein Land, f\u00fcr das der Herr, dein Gott, sorgt; best\u00e4ndig sind die Augen des Herrn, deines Gottes, darauf, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.<br> <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Wenn ihr auf meine Gebote h\u00f6ret, die ich euch heute gebiete, den Herrn euern Gott zu lieben und ihm zu dienen mit euerm ganzen Herzen und eurer ganzen Seele:   <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> So werde ich den Regen eures Landes geben zu seiner Zeit, Fr\u00fchregen und Sp\u00e4tregen, dass du einsammelst dein Getreide und deinen Most und dein \u00d6l.<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und ich werde Gras geben auf deinem Felde f\u00fcr dein Vieh, dass du essest und satt werdest.<br> <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> H\u00fctet euch, dass euer Herz nicht bet\u00f6rt werde, dass ihr nicht [vom rechten Wege] abweichet und fremden G\u00f6ttern dienet und euch vor ihnen b\u00fccket.<br> <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Dann wird der Zorn des Herrn \u00fcber euch ergl\u00fchen, er wird den Himmel verschlie\u00dfen, dass kein Regen sei, und der Erdboden kein Gew\u00e4chs bringe; ihr werdet bald umkommen, weg aus dem sch\u00f6nen Lande, das der Herr, euer Gott, euch gibt.<br> <sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Ihr sollt diese meine Worte euch zu Herzen nehmen und zu Gem\u00fcte, sie binden als Wahrzeichen auf eure Hand, sie seien euch zum Denkbande zwischen euren Augen.<br> <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Lehret sie eure Kinder, davon zu reden, wenn du sitzest in deinem Hause und wenn du gehest auf dem Wege, und wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst:   <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Schreibe sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore:   <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Auf dass sich mehren eure Tage und die Tage eurer Kinder auf dem Erdboden, den der Herr geschworen euern V\u00e4tern, ihn ihnen zu geben, wie die Dauer des Himmels \u00fcber der Erde.<br> <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Denn wenn ihr beobachtet dieses ganze Gebot, das ich euch gebiete, es zu tun, den Herrn euern Gott zu lieben, in all seinen Wegen zu wandeln und ihm anzuhangen,   <sup class=\"Vers\">23.<\/sup> So wird der Herr austreiben vor euch all diese V\u00f6lker, und ihr werdet einnehmen gr\u00f6\u00dfere und m\u00e4chtigere V\u00f6lker denn ihr.<br> <sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Jeglicher Ort, darauf der Ballen eures Fu\u00dfes tritt, \u2014 euer sei er, von der W\u00fcste und dem Libanon, von dem Strome [dem Strome Euphrat] bis zum \u00e4u\u00dfersten Meere soll euer Gebiet sein.<br> <sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Kein Mann soll euch Stand halten; Angst und Furcht vor euch wird der Herr euer Gott legen auf jegliches Land, das ihr betretet, wie er euch verhei\u00dfen.<br> <sup class=\"Vers\" id=\"reeh\">26.<\/sup> Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor:   <sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Den Segen \u2014 wenn ihr gehorchet den Geboten des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebiete;   <sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Und den Fluch \u2014 wenn ihr nicht gehorchet den Geboten des Herrn, eures Gottes, und weichet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, so dass ihr fremden G\u00f6ttern nachgehet, die ihr nicht kennt.<br> <sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Wenn dich der Herr dein Gott bringt in das Land, wohin du gehest es einzunehmen, so sollst du den Segen erteilen auf dem Berge Gerisim und den Fluch auf dem Berge Ebal.<br> <sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Sie sind jenseits des Jordan, westseits, im Lande des Kanaani, der in der Ebene wohnt, Gilgal gegen\u00fcber bei den Terebinthen Mores.<br> <sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Denn ihr ziehet \u00fcber den Jordan, das Land einzunehmen, das der Herr euer Gott euch gibt, dass ihr es einnehmet und darin wohnet.<br> <sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Beobachtet denn zu tun all die Satzungen und die Vorschriften, die ich euch heute vorlege.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel12\">Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dies sind die Satzungen und die Vorschriften, die ihr beachten sollt zu tun in dem Lande, das der Herr, der Gott deiner V\u00e4ter, dir gibt, es zu besitzen alle Tage, die ihr lebet auf dem Erdboden.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Vernichten sollt ihr all die Orte, woselbst die V\u00f6lker, die ihr aufreibt, ihren G\u00f6ttern gedient auf den hohen Bergen und auf den H\u00fcgeln und unter jedem belaubten Baume.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Rei\u00dfet ihre Alt\u00e4re nieder und zertr\u00fcmmert ihre Standbilder, und ihre Haine verbrennet durch Feuer und ihre G\u00f6tterbilder hauet um und vertilget ihren Namen von jenem Orte.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dienet nicht also dem Herrn, eurem Gotte.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Sondern nach dem Orte, den der Herr euer Gott aus all euern St\u00e4mmen erw\u00e4hlen wird, daselbst seinen Namen einzusetzen, nach seiner Thronst\u00e4tte wendet euch, und dahin kommet;  \n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und bringet dahin eure Ganzopfer und eure Schlachtopfer, euren Zehnten und die Hebe eurer Hand, eure Gel\u00fcbde und eure freiwilligen Gaben, die Erstgeborenen eures Rindviehes und eurer Schafe,  \n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und esset daselbst vor dem Herrn eurem Gotte, und freuet euch mit allem Gesch\u00e4ft eurer Hand, ihr und eure Hausleute, womit euch gesegnet der Herr euer Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ihr sollt nicht tun, wie wir heute hier tun, ein Jeglicher [schlachtet Vieh] wie es irgend recht in seinen Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Denn bisher seid ihr noch nicht zu der Ruhe und zu dem Besitze gelangt, den der Herr, euer Gott, euch gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wenn ihr aber \u00fcber den Jordan gegangen sein werdet und in dem Lande wohnet, das der Herr, euer Gott, euch zum Erbe gibt,  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Dann an den Ort, den der Herr euer Gott erw\u00e4hlen wird, seinen Namen daselbst thronen zu lassen, bringet alles, was ich von euch verlange, eure Ganzopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und die Gabe eurer Hand, all das Ausgesuchteste eurer Gel\u00fcbde, die ihr gelobet dem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und freuet euch vor dem Herrn eurem Gott, ihr und eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter, eure Knechte und eure M\u00e4gde und der Levite, der in euren Toren; denn er hat keinen Anteil und keinen Besitz unter euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> H\u00fcte dich, dass du nicht darbringest deine Opfer auf jedem Orte, den du siehst;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Sondern an dem Orte, den der Herr erw\u00e4hlen wird in einem deiner St\u00e4mme, dort bringe deine Opfer dar und dort verrichte alles, was ich dir gebiete.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Aber nach Herzenslust magst du schlachten und Fleisch essen nach dem Segen des Herrn, deines Gottes, den er dir gegeben, in all deinen Toren. Der Unreine wie der Reine kann es essen, wie den Hirsch und das Reh.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Nur das Blut sollt ihr nicht essen, auf die Erde gie\u00dfet es aus wie Wasser.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Du darfst nicht in deinen Toren [in allen St\u00e4dten] essen den Zehnten deines Getreides deines Mostes und deines \u00d6les, die Erstgeborenen deines Rindviehes und deiner Schafe und all dein Gel\u00fcbde, die du gelobst, und deine freiwilligen Gaben und deine Hebe.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Sondern vor dem Herrn deinem Gott sollst du es essen, an dem Orte, den der Herr dein Gott erw\u00e4hlen wird, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und der Levite, der in deinen Toren; du sollst dich freuen vor dem Herrn, deinem Gott, mit allem Gesch\u00e4ft deiner Hand.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> H\u00fcte dich, dass du nicht verlassest den Leviten, all deine Lebenstage auf dem Erdboden.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn der Herr dein Gott erweitern wird dein Gebiet, wie er dir verhei\u00dfen, und du sprichst: Ich m\u00f6chte Fleisch essen,\u2014 weil du Fleisch zu essen begehrst, \u2014 so magst du Fleisch essen nach Begehr.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn dir zu entlegen ist der Ort, den der Herr, dein Gott, erw\u00e4hlen wird, seinen Namen einzusetzen, so magst du schlachten von deinem Rindvieh und deinen Schafen, die der Herr dir gegeben, wie ich dir geboten, und verzehre es in deinen Toren, wie du es begehrst.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Nur aber, wie der Hirsch und das Reh gegessen wird, also i\u00df es; der Unreine und der Reine mag es zusammen essen [und nicht als Opfer].<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Nur halte fest darauf, dass du nicht das Blut essest; denn das Blut ist das Leben, und das Leben sollst du nicht essen mit dem Fleische.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Du sollst es nicht essen, auf die Erde gie\u00df es aus wie Wasser. 25: Du sollst es nicht essen, auf dass es wohlergehe dir und deinen Kindern, wenn du tust, was Recht ist in den Augen des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Nur deine Heiligt\u00fcmer [Opfer], die du haben wirst, und deine Gel\u00fcbde sollst du nehmen und damit kommen nach dem Orte, den der Herr erw\u00e4hlen wird.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Bereite deine Ganzopfer, das Fleisch und das Blut, auf dem Altar des Herrn, deines Gottes; das Blut deiner Schlachtopfer werde vergossen auf dem Altare des Herrn, deines Gottes, das Fleisch aber magst du essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Beobachte und h\u00f6re auf alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf dass es dir wohlergehe und deinen Kindern auf ewig, wenn du tust, was gut und recht ist in den Augen des Herrn, deines Gottes.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Wenn der Herr dein Gott, ausrotten wird die V\u00f6lker, dahin du kommst, sie vor dir auszutreiben, und du treibst sie aus und wohnest in ihrem Lande,  \n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> So h\u00fcte dich, dass du dich von ihnen nicht umstricken lassest, nachdem du sie niedergeworfen haben wirst, und dass du dich nicht um ihre G\u00f6tter k\u00fcmmerst und sprechest: Wie diese V\u00f6lker ihren G\u00f6ttern dienen, also will auch ich tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Diene nicht also dem Herrn, deinem Gott; denn mit Allem, was dem Herrn ein Gr\u00e4uel ist und was er hasst, haben sie ihren G\u00f6ttern gedient; sogar ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter verbrennen sie im Feuer ihren G\u00f6ttern.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel13\">Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> All dasjenige, was ich euch gebiete, sollt ihr beobachten zu tun; tue nichts hinzu und nimm nichts davon.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn in deiner Mitte ein Prophet auftritt, oder einer, der Tr\u00e4ume hat, und gibt dir ein Zeichen oder ein Merkmal,  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und es trifft jenes Zeichen oder Merkmal ein, das er dir vorausgesagt, und er dann zu dir spricht: Wir wollen fremden G\u00f6ttern, die du nicht kennst, nachgehen und ihnen dienen;  \n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> So gib kein Geh\u00f6r den Worten dieses Propheten oder desjenigen, der Tr\u00e4ume hat, denn der Herr, euer Gott, will euch versuchen, um zu erfahren, ob ihr den Herrn, euern Gott, liebt mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Dem Herrn, eurem Gotte, folget und ihn f\u00fcrchtet und seine Gebote beobachtet und seiner Stimme gehorchet, ihm dienet und ihm h\u00e4ngt an.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aber jener falsche Prophet oder jener, der Tr\u00e4ume hat, soll get\u00f6tet werden; denn Abfall hat er geraten gegen den Herrn, euern Gott \u2014 der euch herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten und der euch erl\u00f6st aus der Knechtschaft \u2014 um euch zu verf\u00fchren von dem Wege, auf dem der Herr, euer Gott, euch geboten zu wandeln. Ihr sollt das B\u00f6se austilgen aus eurer Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn dich heimlich selbst dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter, deine Frau oder dein liebster Freund, also beredet: Lass uns gehen und fremden G\u00f6ttern dienen, \u2014 die du nicht gekannt noch deine V\u00e4ter,\u2014  \n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Von den G\u00f6ttern der V\u00f6lker, die rings um euch, der dir nahen oder von dir entfernten, von dem einen Ende der Erde bis zum andern Ende der Erde;  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> So sei ihm nicht zu Willen und gib ihm kein Geh\u00f6r, schone ihn nicht, und erbarme dich nicht seiner und such es nicht zu verdecken;  \n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Sondern umbringen sollst du ihn, deine Hand sei zuerst an ihm, ihn zu t\u00f6ten, und die Hand des ganzen Volkes zuletzt.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Steinige ihn zu Tode, denn er hat dich abwendig machen wollen von dem Herrn, deinem Gott, der dich gef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten, aus der Knechtschaft.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Ganz Israel soll es h\u00f6ren und sich f\u00fcrchten und nicht wiederholen, wie diese b\u00f6se Tat in deiner Mitte zu tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Wenn du h\u00f6rest von einer deiner St\u00e4dte, die der Herr dein Gott dir gibt, daselbst zu wohnen, also:  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Es sind ruchlose M\u00e4nner hervorgegangen aus deiner Mitte und haben die Bewohner ihrer Stadt verf\u00fchrt und gesprochen: Lasset uns gehen und fremden G\u00f6ttern dienen, die ihr nicht gekannt,  \n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Und du hast genau untersucht und nachgeforscht und gefragt \u2014 es ist wahr, die Sache ist richtig, es ist geschehen diese Gr\u00e4ueltat in deiner Mitte!  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> So sollst du totschlagen die Bewohner dieser Stadt mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes; sie bannen und alles was darin und ihr Vieh mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Und all das Erbeutete aus ihr sollst du zusammensch\u00fctten mitten auf ihrem Markt und ganz in Feuer verbrennen, die Stadt samt allem aus ihr Erbeuteten, dem Herrn, deinem Gotte; sie bleibe ein ewiger Schutthaufen, sie werde nicht wieder aufgebaut.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Auch soll nicht haften an deiner Hand das Geringste von dem Bann, auf dass der Herr zur\u00fcckkehre von seiner Zornesglut und dir Erbarmen g\u00f6nne und sich dein erbarme und dich mehre, wie er deinen V\u00e4tern geschworen.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn du gehorchest der Stimme des Herrn, deines Gottes, all seine Gebote zu beobachten, die ich dir heute gebiete, auf dass du tuest, was recht in den Augen des Herrn, deines Gottes.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel14\">Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Kinder seid ihr des Herrn, eures Gottes; machet euch [nach heidnischem Gebrauch] keine Schnitte [am Leibe] und scheret keine Glatze zwischen euren Augen um einen Toten.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Denn ein heiliges Volk bist du dem Herrn, deinem Gotte, dich hat erkoren der Herr aus allen V\u00f6lkern des Erdbodens zu seinem Kleinod.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Du sollst kein Ekelhaftes essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dies ist das Vieh, das ihr essen d\u00fcrft: Ochs, Schaf und Ziege,  \n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Reh, Hirsch und Jachmur [Antilope] Steinbock, Dison [Gazelle], B\u00fcffelochs und Samer.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Alles, das behuft ist und in zwei Teile gespaltene Klauen hat [und] wiederk\u00e4uend ist unter den vierf\u00fc\u00dfigen Tieren, d\u00fcrft ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Doch das d\u00fcrft ihr nicht essen von den Wiederk\u00e4uenden und den mit gespaltenem Hufe; das Kamel, den Hasen und das Kaninchen; denn wiederk\u00e4uend sind sie, aber nicht hufgespalten; unrein sind sie euch;  \n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und das Schwein: denn hufgespalten ist es, aber nicht wiederk\u00e4uend, unrein ist es euch. Von ihrem Fleisch d\u00fcrft ihr nicht essen und ihr Aas nicht ber\u00fchren.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Das d\u00fcrft ihr essen von allem, was im Wasser ist: alles was Flossen und Schuppen hat, d\u00fcrft ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Aber alles, das nicht Flossen und Schuppen hat, d\u00fcrft ihr nicht essen, unrein ist es euch.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Jeglichen reinen Vogel d\u00fcrft ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Diese aber d\u00fcrft ihr nicht essen von ihnen: den Adler den Meeradler und den schwarzen Adler;  \n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Den Geier, den Habicht und die Weihe in ihren Arten;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Alle Raben nach ihren Arten;  \n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Den Strau\u00df und den Tahmas, die Seem\u00f6we und den Sperber nach seinen Arten;  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Die Eule, den Ibis und die Nachteule;  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Die Kopfgans, den Aasgeier und den Schalach [Pelikan];  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Den Storch und den Papagei in seinen Arten, den Wiedehopf und die Fledermaus.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Auch alles fliegende Gew\u00fcrm sei euch unrein; es darf nicht gegessen werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Alle reinen Fl\u00fcgeltiere d\u00fcrft ihr essen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Kein Aas d\u00fcrft ihr essen; dem Fremdling in deinen Toren magst du es geben, dass er es esse, oder verkaufe es dem Fremden; denn ein heiliges Volk bist du dem Herrn, deinem Gott. Koche ferner nicht ein B\u00f6cklein in der Milch seiner Mutter.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Verzehnten sollst du all den Ertrag deiner Saat, die herauskommt auf dem Felde, Jahr f\u00fcr Jahr,  \n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Und [den Zehnten] verzehren vor dem Herrn, deinem Gotte, an dem Orte, den er erw\u00e4hlen wird, seinen Namen daselbst thronen zu lassen; den Zehnten deines Getreides, deines Mostes und deines \u00d6les, und die Erstgeborenen deines Rindviehes und deiner Schafe, auf dass du lernest, den Herrn, deinen Gott, zu f\u00fcrchten alle Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Wenn dir aber der Weg zu weit ist, dass du es nicht wirst tragen k\u00f6nnen, es wird dir zu entfernt sein der Ort, den der Herr, dein Gott, erw\u00e4hlen wird seinen Namen daselbst einzusetzen, weil dich der Herr, dein Gott, segnen [und deine Grenzen erweitern] wird:  \n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> So sollst du es in Geld umsetzen und das Geld in deine Hand nehmen, und gehen an den Ort, den der Herr dein Gott erw\u00e4hlen wird;  \n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Das Geld magst du ausgeben in allem, was du begehrst, in Rindern und in Schafen, in Wein und in berauschendem Getr\u00e4nke und in allem, wozu dich dein Herz auffordert, und verzehre es dort vor dem Herrn, deinem Gotte, und du sollst dich freuen, du und dein Haus.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Und den Leviten, der in deinen St\u00e4dten wohnt, verlasse auch nicht, denn er hat keinen Anteil und Besitz mit dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Nach Verlauf dreier Jahre musst du ausscheiden alle Zehnten deines Ertrages in diesem Jahre und es liegen lassen in deinen St\u00e4dten.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Dann wird kommen der Levite \u2014 denn er hat keinen Anteil und Besitz bei dir \u2014 und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren, dass sie essen und satt werden, auf dass dich segne der Herr, dein Gott, in allem Werk deiner H\u00e4nde, dass du unternimmst.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel15\">Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Am Schlusse von sieben Jahren halte Erlass.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Und dies ist die Bewandtnis des Erlassjahres: Es erlasse jeglicher Schuldherr sein Darlehn, das er seinem N\u00e4chsten geliehen; er soll nicht dr\u00e4ngen seinen N\u00e4chsten und seinen Bruder; denn ein Erlass des Herrn ist verk\u00fcndet.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Den Fremden magst du dr\u00e4ngen [zur Bezahlung], was du aber bei deinem Bruder hast, davon soll deine Hand lassen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wohl wird unter dir kein D\u00fcrftiger sein, weil dich segnen wird der Herr in dem Lande, welches der Herr, dein Gott, dir gibt zum Besitz es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Gehorche nur der Stimme des Herrn, deines Gottes, zu beobachten und auszu\u00fcben dies ganze Gebot, das ich dir heute gebiete.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Denn der Herr, dein Gott, hat dich gesegnet, wie er dir verhei\u00dfen, dass du vielen V\u00f6lkern auf Pfand leihen wirst, du selbst aber nichts entlehnen, und \u00fcber viele V\u00f6lker herrschen wirst, sie aber werden nicht herrschen \u00fcber dich.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn unter dir ein D\u00fcrftiger sein wird, irgendeiner deiner Br\u00fcder in einer deiner St\u00e4dte in deinem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt, so verh\u00e4rte nicht dein Herz und verschlie\u00dfe nicht deine Hand vor deinem d\u00fcrftigen Bruder;  \n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sondern tue ihm deine Hand auf und leihe ihm auf Pfand, soviel als hinreicht f\u00fcr seinen Mangel, was ihm gebricht.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> H\u00fcte dich, dass du nicht Ruchloses im Sinne hegst: Es naht das siebente Jahr, das Jahr des Erlasses, und du missg\u00f6nnst deinem d\u00fcrftigen Bruder, du willst ihm nichts geben, und er wird rufen \u00fcber dich zum Herrn \u2014 es wird an dir eine S\u00fcnde sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Geben sollst du ihm, und lass nicht leid sein deinem Herzen, indem du ihm gibst; denn um dieser Sache willen wird der Herr, dein Gott, dich segnen in all deinem Werk und in allem Gesch\u00e4fte deiner Hand.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Es wird nicht aufh\u00f6ren der D\u00fcrftige innerhalb des Landes, darum gebiet ich dir also: Tue deine Hand auf deinem Bruder, deinem Armen und deinem Bed\u00fcrftigen in deinem Lande.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn sich dir verkauft ein Bruder, der Hebr\u00e4er oder die Hebr\u00e4erin, so soll er bei dir sechs Jahre dienen, im siebenten Jahre entlasse ihn frei von dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und wenn du ihn frei entlassest von dir, so lasse ihn nicht leer ausgehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Mitgeben sollst du ihm von deinen Schafen, von deiner Tenne und von deiner Kelter; womit dich gesegnet der Herr, dein Gott, davon sollst du ihm geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Gedenke, dass du ein Knecht gewesen im Lande \u00c4gypten, und der Herr, dein Gott, hat dich erl\u00f6st; darum gebiete ich dir heute diese Sache.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wenn er aber zu dir spricht: Ich mag nicht von dir gehen, \u2014 weil er dich liebt und dein Haus, weil ihm wohl ist bei dir, \u2014  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> So nimm die Pfrieme und setze sie durch sein Ohr an die T\u00fcr, und er soll dir ein Knecht sein f\u00fcr immer; auch deiner Magd tue also.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Es soll dir nicht schwerfallen, wenn du ihn frei lassest; denn das doppelte der Mietszeit eines Mietlings hat er dir gedient: sechs Jahre. Auch wird dich segnen der Herr, dein Gott, in allem, was du tust.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Alles m\u00e4nnliche Erstgeborene, das geboren wird unter deinem Rindvieh und deinen Schafen, sollst du heiligen dem Herrn, deinem Gotte. Du sollst nicht arbeiten mit dem Erstgeborenen deines Ochsen und nicht scheren das Erstgeborene deines Schafes.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Vor dem Herrn, deinem Gotte, sollst du es verzehren Jahr f\u00fcr Jahr an dem Orte, den erw\u00e4hlen wird der Herr, \u2014 du und dein Haus.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Aber wenn daran ein Gebrechen ist, \u2014 lahm oder blind, \u2014 irgend ein b\u00f6ses Gebrechen, so sollst du es dem Herrn, deinem Gotte, nicht schlachten.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> In deinen St\u00e4dten magst du es essen, der Unreine und der Reine zusammen, wie den Hirsch und wie das Reh [nicht als Opfer].<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Nur sein Blut sollst du nicht essen; auf die Erde gie\u00df es aus wie Wasser.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel16\">Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<p> <sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Beobachte den Monat der \u00c4hrenreife, dass du opferst das Pessach dem Herrn, deinem Gotte; denn im Monate der \u00c4hrenreife hat dich herausgef\u00fchrt der Herr, dein Gott, aus \u00c4gypten, nachts;   <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Du sollst schlachten ein Pessach dem Herrn, deinem Gotte, Schaf oder Rind, an dem Orte, den der Herr erw\u00e4hlen wird, daselbst seinen Namen thronen zu lassen.<br> <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Du darfst dabei kein Ges\u00e4uertes essen, sieben Tage sollst du dabei Unges\u00e4uertes essen, Brot der Armut; denn in Hast bist du aus \u00c4gypten gezogen: \u2014 auf dass du gedenkest des Tages deines Auszuges aus dem Lande \u00c4gypten all die Tage deines Lebens.<br> <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Es werde bei dir nicht gesehen Sauerteig in deinem ganzen Gebiet sieben Tage, auch \u00fcbernachte nicht von dem Fleische, das du schlachtest am Abend, zum ersten Tage, bis an den Morgen.<br> <sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du kannst nicht das Pessach schlachten in irgendeiner deiner St\u00e4dte, die der Herr dein Gott dir gibt.<br> <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Sondern an dem Orte, den erw\u00e4hlen wird der Herr dein Gott, seinen Namen thronen zu lassen, dort sollst du schlachten das Pessach am Abend bei Sonnenuntergang in der Zeit deines Auszuges aus \u00c4gypten.<br> <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Du sollst es gar werden lassen und essen an dem Orte, den der Herr dein Gott erw\u00e4hlen wird, und wende dich am Morgen und gehe nach deinen Zelten.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sechs Tage sollst du Unges\u00e4uertes essen, und am siebenten Tage ist Festversammlung dem Herrn deinem Gotte; du sollst keine Arbeit verrichten.<br> <sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Sieben Wochen sollst du z\u00e4hlen: Wenn die Sichel anhebt in der Saat, sollst du anheben sieben Wochen zu z\u00e4hlen,   <sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Dann sollst du feiern ein Fest der Wochen dem Herrn deinem Gotte, eine Darbringung der freiwilligen Gabe deiner Hand, die du geben magst, wie dich segnen wird der Herr, dein Gott.<br> <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und freue dich vor dem Herrn, deinem Gotte, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd, und der Levite, der in deinen St\u00e4dten, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deiner Mitte, an dem Orte, den erw\u00e4hlen wird der Herr, dein Gott, daselbst seinen Namen thronen zu lassen.<br> <sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Gedenke, dass du ein Knecht gewesen in \u00c4gypten, und beobachte und tue all diese Satzungen.<br> <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Ein Fest der H\u00fctten sollst du feiern sieben Tage, wenn du einbringst aus deiner Tenne und deiner Kelter;   <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und freue dich an deinem Feste, du und dein Sohn und deine Tochter, und dein Knecht und deine Magd, und der Levite und der Fremdling, und die Waise und die Witwe, die in deinen St\u00e4dten.<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Sieben Tage sollst du feiern dem Herrn, deinem Gotte, an dem Orte, den der Herr erw\u00e4hlen wird; denn segnen wird dich der Herr, dein Gott, in all deinem Ertrag und in allem Werk deiner H\u00e4nde, und du wirst ganz froh sein.<br> <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Dreimal im Jahr sollen erscheinen all deine M\u00e4nnlichen vor dem Angesichte des Herrn deines Gottes an dem Orte, den er erw\u00e4hlen wird, am Feste der unges\u00e4uerten Brote, und am Feste der Wochen, und am Feste der H\u00fctten; und man erscheine nicht leer vor dem Angesicht des Herrn:   <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Jeglicher [spende] nach dem, was seine Hand geben kann, nach dem Segen des Herrn, den er dir gegeben.<br> <sup class=\"Vers\"><a href=\"#schoftim\">18.<\/a><\/sup> Richter und Beamte sollst du einsetzen in all deinen St\u00e4dten, die der Herr dein Gott dir gibt, nach deinen St\u00e4mmen, sie sollen das Volk gerecht richten.<br> <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Du sollst das Recht nicht beugen, du sollst kein Ansehen kennen, und nicht Bestechung nehmen; denn Bestechung blendet die Augen der Weisen und verkehrt die Worte der Gerechten.<br> <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Der Gerechtigkeit sollst du folgen, auf dass du lebest und einnehmest das Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.<br> <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Du sollst dir keinen Hain [nach heidnischem Brauche] pflanzen, keinen Baum bei dem Altar des Herrn, deines Gottes, den du dir machen wirst.<br> <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Auch sollst du dir kein Standbild aufrichten, das der Herr, dein Gott, hasst.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel17\">Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Du sollst nicht schlachten dem Herrn, T deinem Gotte, einen Ochsen oder ein Lamm, daran ein Gebrechen ist, irgendetwas Schlimmes; denn ein Gr\u00e4uel des Herrn, deines Gottes, ist es.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn gefunden wird in deiner Mitte in einer deiner St\u00e4dte, die der Herr, dein Gott, dir gibt, Mann oder Weib, der das B\u00f6se in den Augen des Herrn, deines Gottes, tut, \u2014 seinen Bund zu \u00fcbertreten:  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Er dient fremden G\u00f6ttern und b\u00fcckt sich vor ihnen, vor der Sonne oder vor dem Mond, oder vor dem ganzen Heer des Himmels, \u2014 das ich nicht erlaubt;  \n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und es wird dir kund, dass du es h\u00f6rst; du hast wohl nachgeforscht, und es ist wahr, die Sache ist richtig, es ist geschehen diese Gr\u00e4ueltat in Israel:  \n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> So sollst du f\u00fchren diesen Mann oder dieses Weib, welche diese b\u00f6se Sache getan, vor dein Gericht, sei es ein Mann oder eine Frau, \u2014 und sie steinigen, dass sie sterben.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Nach Aussage zweier Zeugen oder dreier Zeugen werde get\u00f6tet, wer des Todes schuldig ist; er werde nicht get\u00f6tet nach der Aussage eines Zeugen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Die Hand der Zeugen sei zuerst an ihm, ihn zu t\u00f6ten, und die Hand des ganzen Volkes zuletzt; du sollst austilgen das B\u00f6se aus deiner Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wenn dir eine Sache unbekannt ist f\u00fcr den Rechtsspruch, zwischen Blut und Blut, zwischen Recht und Recht, zwischen Schaden und Schaden, von den Streitsachen in deinen St\u00e4dten; so mache dich auf und gehe nach dem Orte, den der Herr dein Gott erw\u00e4hlen wird.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Begib dich zu den Priestern aus dem Stamm Levi, oder zu dem Richter, der in jenen Tagen sein wird, und frage nach, dass sie dir k\u00fcnden den Ausspruch des Rechts.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Tue dann gem\u00e4\u00df dem Ausspruch, den sie dir k\u00fcnden werden von dem Orte aus, den der Herr erw\u00e4hlen wird; beobachte zu tun, ganz so wie sie dich unterweisen.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Gem\u00e4\u00df der Weisung, die sie dir geben, und nach dem Rechtsspruche, den sie dir sagen, sollst du tun; weiche nicht von dem Ausspruche, den sie dir k\u00fcnden, weder rechts noch links.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Mann aber, der mit Vermessenheit handelt, dass er nicht h\u00f6rt auf den Priester, der den Amtsdienst daselbst vor dem Herrn, deinem Gotte, verrichtet, oder auf den Richter, derselbe Mann soll sterben; du sollst austilgen das B\u00f6se aus Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und das ganze Volk soll h\u00f6ren und sich f\u00fcrchten und fortan nicht freveln.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir gibt, und du nimmst es ein und wohnst darin, und du sprichst: Ich will \u00fcber mich einen K\u00f6nig setzen, wie all die V\u00f6lker, die rings um mich;  \n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> So kannst du einen K\u00f6nig \u00fcber dich setzen, den der Herr, dein Gott, erw\u00e4hlen wird. Aus der Mitte deiner Br\u00fcder sollst du \u00fcber dich einen K\u00f6nig setzen; du darfst nicht \u00fcber dich einsetzen einen Fremden, der nicht dein Bruder ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Nur soll er sich nicht viele Pferde halten, dass er nicht zur\u00fcckf\u00fchre das Volk nach \u00c4gypten, um viele Pferde anzuschaffen; denn der Herr hat euch angesagt: Ihr werdet auf diesem Wege nicht zur\u00fcckkehren.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Auch soll er sich nicht viele Frauen nehmen, dass sein Herz nicht abtr\u00fcnnig werde; und Silber und Gold soll er auch nicht in Menge anschaffen.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und sobald er auf dem Thron seines K\u00f6nigtums sitzt, soll er sich die Wiederholung dieser Lehre in ein Buch schreiben, aus dem, das die Priester, die Leviten haben.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Sie soll bei ihm sein, dass er darin lese alle Tage seines Lebens, auf dass er lerne den Herrn, seinen Gott, zu f\u00fcrchten, zu beobachten all die Worte dieser Lehre und diese Satzungen, um sie auszu\u00fcben.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Dass sich nicht erhebe sein Herz \u00fcber seine Br\u00fcder, und dass er nicht weiche von dem Gebote rechts oder links, auf dass er lange lebe in seinem K\u00f6nigtum, er und seine S\u00f6hne in Israels Mitte.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel18\">Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Die Priester, die Leviten <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_5865\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_5865-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_5865-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Im Gegensatz zu den nicht levitischen Priestern, wie sie insbesondere in Efraim waren.<\/span>, der ganze Stamm Levi, sollen keinen Anteil und Besitz haben in Israel. Die Feuergaben des Herrn und seinen Besitz sollen sie verzehren.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Aber einen Besitz soll [der Stamm Levi] nicht haben inmitten seiner Br\u00fcder. Der Herr ist sein Besitz, wie er ihm zugesagt.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Dies sei die Geb\u00fchr der Priester von dem Volke, von den Opferschlachtenden: Es sei Ochs oder Schaf, so soll man dem Priester geben das Schulterst\u00fcck und die Kinnbacken und den Magen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Die Erstlinge deines Getreides, deines Mostes und deines \u00d6les, und die Erstlinge der Schur deiner Schafe sollst du ihm geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Denn ihn hat erw\u00e4hlt der Herr, dein Gott, aus all deinen St\u00e4mmen, im Namen des Herrn den Amtsdienst zu verrichten, er und seine S\u00f6hne all die Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und wenn der Levite aus einer deiner St\u00e4dte, aus ganz Israel, wo er weilt, zu kommen begehrt an den Ort, den der Herr erw\u00e4hlen wird,  \n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und den Amtsdienst im Namen des Herrn, seines Gottes, verrichten will, wie all seine Br\u00fcder, die Leviten, die dort stehen vor dem Herrn:  \n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> So sollen sie zu gleichen Teilen genie\u00dfen, au\u00dfer dem, was er verkauft von den Familieng\u00fctern.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir gibt, so lerne nicht den Gr\u00e4ueln jener V\u00f6lker gleichtun.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Es soll sich nicht finden bei dir solcher, der seinen Sohn und seine Tochter durch das Feuer f\u00fchrt [als Opfer verbrennen l\u00e4sst], der Wahrsagerei treibt, der aus Wolken und Schlangen deutet und ein Zauberer,  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und Geisterbanner, und der durch Beschw\u00f6rung befragt und ein Weissager und der die Toten beschw\u00f6rt.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Denn ein Gr\u00e4uel des Herrn ist jeglicher, der dies tut, und um dieser Gr\u00e4uel willen treibt sie der Herr, dein Gott, vor dir aus.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Untadlig sollst du sein gegen den Herrn, deinen Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Denn diese V\u00f6lker, die du austreibst, h\u00f6ren auf Wolkendeuter und auf Wahrsager: du aber \u2014 nicht also gab dir der Herr, dein Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Einen Propheten aus deiner Mitte, von deinen Br\u00fcdern, gleich mir, wird der Herr, dein Gott, dir aufstehen lassen, auf ihn sollt ihr h\u00f6ren;  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wie du ja verlangt hast von dem Herrn, deinem Gotte, am Horeb, am Tage der Versammlung, da du sprachst: Ich will nicht weiter h\u00f6ren die Stimme des Herrn, meines Gottes, und dies gro\u00dfe Feuer will ich nicht noch einmal sehen, dass ich nicht sterbe.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Damals sprach der Herr zu mir: Gut ist, was sie geredet.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Einen Propheten werde ich ihnen aufstehen lassen aus der Mitte ihrer Br\u00fcder gleich dir, und meine Worte ihm in den Mund legen, und er soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Der Mann, der auf meine Worte nicht h\u00f6rt, die er reden soll in meinem Namen, von dem werde ich Rechenschaft fordern.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Jedoch der Prophet, der freveln wird, in meinem Namen etwas zu reden, was ich ihm nicht geboten zu reden, oder der reden wird im Namen anderer G\u00f6tter, \u2014 derselbe Prophet sei des Todes.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und wenn du sprichst in deinem Herzen: Wie sollen wir erkennen das Wort, das der Herr nicht geredet?<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Was der Prophet redet im Namen des Herrn, und die Sache geschieht nicht und trifft nicht ein: das ist das Wort, das der Herr nicht geredet. Mit Vermessenheit hat es der Prophet geredet. Es sei dir nicht bange vor ihm!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel19\">Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn der Herr, dein Gott, ausrotten wird die V\u00f6lker, deren Land der Herr, dein Gott, dir gibt, und du beerbst sie und wohnst in ihren St\u00e4dten und in ihren H\u00e4usern:  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> So sollst du dir drei St\u00e4dte absondern in deinem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt, es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Richte dir den Weg ein und teile das Gebiet deines Landes, das dir der Herr, dein Gott, zum Besitz gibt, in drei Teile, dass dorthin fliehe jeglicher M\u00f6rder.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Diese Bestimmung aber sei f\u00fcr den M\u00f6rder, der dorthin fliehen soll, dass er leben bleibe: wer seinen N\u00e4chsten erschl\u00e4gt ohne Absicht, da er ihm nicht feindlich gewesen von gestern und ehegestern;  \n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wer mit seinem N\u00e4chsten in den Wald geht, Holz abzuhauen, und es f\u00e4hrt seine Hand mit der Axt aus, um das Holz zu f\u00e4llen, und es gleitet das Eisen ab von dem Stiel und trifft seinen N\u00e4chsten, dass er stirbt; der soll fliehen in eine dieser St\u00e4dte und leben bleiben.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Dass der Blutr\u00e4cher nicht in seiner Erregung dem M\u00f6rder nachsetze, und ihn erreiche, wenn der Weg weit ist, und ihn ums Leben bringe (ihm geb\u00fchrt ja keine Todesstrafe, denn er ist [dem Erschlagenen] nicht feindlich gewesen von gestern, ehegestern).<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Darum gebiete ich dir also: Drei St\u00e4dte sollst du dir aussondern.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Und wenn der Herr, dein Gott, erweitern wird dein Gebiet, wie er deinen V\u00e4tern zugeschworen, und dir das ganze Land gibt, das er verhei\u00dfen, deinen V\u00e4tern zu geben \u2014;  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Wenn du beobachten wirst dieses ganze Gebot, es auszu\u00fcben, das ich dir heute gebiete, den Herrn, deinen Gott, zu lieben und in seinen Wegen zu wandeln alle Tage: \u2014 dann sollst du dir noch drei St\u00e4dte hinzutun zu jenen dreien.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Dass nicht unschuldiges Blut vergossen werde in deinem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt zum Besitz, und auf dich Blutschuld komme.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wenn aber jemand seines N\u00e4chsten Feind ist, und lauert ihm auf und f\u00e4llt \u00fcber ihn her und bringt ihn ums Leben, dass er stirbt, und fliehet in eine dieser St\u00e4dte;  \n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> So sollen die \u00c4ltesten seiner Stadt schicken und ihn von dort abholen, und ihn liefern in die Hand des Blutr\u00e4chers, dass er sterbe.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Du sollst ihn nicht schonen; du sollst wegr\u00e4umen [die S\u00fcnde] unschuldigen Blutes aus Israel, dass es dir wohlergehe.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Du sollst nicht verr\u00fccken die Grenze deines N\u00e4chsten, welche die Vorfahren gezogen, auf deinem Besitztum, das du besitzen wirst in dem Lande, das der Herr dein Gott dir gibt, es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Ein einzelner Zeuge soll nicht wider einen Mann auftreten in irgendeiner Vergehung und irgendeiner S\u00fcnde, bei irgend einem Fehl, den er begeht; durch den Ausspruch zweier Zeugen oder durch den Ausspruch dreier Zeugen muss eine Sache best\u00e4tigt werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Wenn ein falscher Zeuge auftritt wider einen Mann, wider ihn falsch zu zeugen,  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> So sollen die beiden M\u00e4nner, welche den Streit haben, hintreten vor den Herrn, vor die Priester und die Richter, die in jenen Tagen sein werden;  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Die Richter sollen genau nachforschen: Ist er ein falscher Zeuge, hat er L\u00fcge gezeugt wider seinen Bruder:  \n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> So sollt ihr an ihm tun wie er getrachtet, an seinem Bruder zu tun, du sollst austilgen das B\u00f6se aus deiner Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Die \u00dcbrigen werden dann h\u00f6ren und sich f\u00fcrchten, und fortan nicht mehr solches B\u00f6se in deiner Mitte tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Schone ihn nicht: Leben um Leben, Aug&#8216; um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fu\u00df um Fu\u00df.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel20\">Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn du zum Kriege ausziehst gegen deinen Feind, und du siehst Ross und Wagen und zahlreicher Volk als du, f\u00fcrchte dich nicht vor ihnen; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir, der dich herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn ihr hintretet zum Kampfe, so trete der Priester vor und rede zu dem Volke,  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und spreche zu ihnen: H\u00f6re, Israel, ihr tretet jetzt hin zum Kampfe gegen eure Feinde: euer Herz verzage nicht; f\u00fcrchtet euch nicht und seid nicht best\u00fcrzt und zittert nicht vor ihnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Denn der Herr, euer Gott, ist es, der mit euch gehet, f\u00fcr euch zu streiten mit euren Feinden, euch beizustehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Die Beamten sollen dann zum Volke reden also: Wer ein neues Haus gebaut und es nicht eingeweiht, er gehe und kehre zur\u00fcck in sein Haus, dass er nicht sterbe im Kriege und ein andrer Mann es einweihe.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Und wer einen Weinberg gepflanzt und ihn nicht gel\u00f6st [noch nicht die Fr\u00fcchte gegessen], kehre zur\u00fcck in sein Haus, dass er nicht sterbe im Kriege und ein anderer Mann ihn l\u00f6se.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und wer sich eine Frau verlobt und sie nicht heimgef\u00fchrt, kehre zur\u00fcck in sein Haus, dass er nicht sterbe im Kriege und ein andrer Mann sie heimf\u00fchre.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Dann sollen die Beamten fortfahren zu reden zum Volke, zu sprechen: Wer furchtsam und zaghaften Herzens ist, er gehe und kehre zur\u00fcck in sein Haus, dass nicht feig werde das Herz seiner Br\u00fcder wie sein Herz.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Alsdann, wenn die Beamten fertig sind mit der Rede an das Volk, so sollen die Anf\u00fchrer der Heere eine Musterung halten an der Spitze des Volkes.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wenn du dich einer Stadt n\u00e4herst, sie zu bekriegen, so fordere sie zum Frieden auf:  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wenn sie dir Frieden erwidert und sich dir \u00f6ffnet, so soll das ganze Volk, das darin vorhanden, dir zinsbar sein und dir dienen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn sie aber nicht Frieden macht mit dir, sondern Krieg mit dir f\u00fchrt und du belagerst sie,  \n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und der Herr, dein Gott, sie in deine Hand gibt, so sollst du erschlagen all ihre M\u00e4nnlichen mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Nur die Frauen und die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt sein wird, all ihre Beute pl\u00fcndere f\u00fcr dich; verzehre die Beute deiner Feinde, die der Herr, dein Gott, dir gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Also tue all den St\u00e4dten, die sehr entlegen von dir sind, die nicht sind von den St\u00e4dten dieser V\u00f6lker hier.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Jedoch von den St\u00e4dten dieser V\u00f6lker, die der Herr dein Gott dir zum Besitze gibt, sollst du keine Seele lassen.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Sondern bannen musst du sie: den Hitti und Emori, den Kanaani und Perisi, den Hivi und Jebusi, wie dir geboten der Herr, dein Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Auf dass sie euch nicht lehren zu tun wie all ihre Gr\u00e4uel, die sie f\u00fcr ihre G\u00f6tter getan, und ihr euch vers\u00fcndigt an dem Herrn, eurem Gotte.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn du eine Stadt lange Zeit belagerst und angreifst, sie einzunehmen, so vernichte nicht ihre Fruchtb\u00e4ume, dass du dagegen die Art erhebest; denn du kannst davon essen, haue ihn also nicht um; denn ist der Baum des Feldes ein Mensch, dass er vor dir in Belagerung k\u00e4me?<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Nur ein Baum, von dem du wei\u00dft, dass er kein Fruchtbaum ist, den magst du vernichten und umhauen, und Belagerungswerke gegen die Stadt bauen, die mit dir Krieg f\u00fchrt, bis sie gefallen.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel21\">Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<p> <sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn ein Erschlagener gefunden wird in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt es einzunehmen, der auf dem Felde liegt, \u2014 es ist nicht bekannt, wer ihn erschlagen:   <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> So sollen deine \u00c4ltesten und deine Richter hinausgehen und abmessen nach den St\u00e4dten hin, die rings um den Erschlagenen.<br> <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Die Stadt nun, die dem Erschlagenen die n\u00e4chste ist \u2014 die \u00c4ltesten jener Stadt sollen eine F\u00e4rse nehmen, mit der noch nicht gearbeitet worden, die kein Joch gezogen;   <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Und die \u00c4ltesten der Stadt sollen die F\u00e4rse hinabf\u00fchren in einen harten Grund, darin nicht das Feld bestellt und nicht ges\u00e4t wurde, und daselbst der F\u00e4rse das Genick brechen, im Grunde.<br> <sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Es sollen dann nahen die Priester, die S\u00f6hne Levi \u2014 denn sie hat erkoren der Herr, dein Gott, ihm den Dienst zu verrichten und im Namen des Herrn zu segnen, und nach ihrem Ausspruch geschehe bei jeglichem Streit und jeglichem Schaden, \u2014   <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> All die \u00c4ltesten der Stadt, die dem Erschlagenen die N\u00e4chsten sind sollen ihre H\u00e4nde waschen \u00fcber der F\u00e4rse, der das Genick gebrochen worden im Grunde,   <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und sollen laut sprechen: Unsere H\u00e4nde haben nicht vergossen dieses Blut und unsere Augen haben nichts gesehen.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Vergib deinem Volke Israel, das du erl\u00f6st, Herr, und gib nicht unschuldiges Blut in deines Volkes Israel Mitte. Und es soll ihnen ges\u00fchnt sein die Blutschuld.<br> <sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und du sollst wegr\u00e4umen [die S\u00fcnde] des unschuldigen Bluts aus deiner Mitte; denn du sollst tun, was recht in den Augen des Herrn.<br><a href=\"http:\/\/kitetze\"> <sup class=\"Vers\">10.<\/sup><\/a> Wenn du zum Kriege ausziehest gegen deine Feinde, und der Herr, dein Gott, sie in deine Hand gibt, und du von ihnen Gefangene machst;   <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Und du siehst unter den Gefangenen eine Frau sch\u00f6n von Bildung, und du begehrst nach ihr und nimmst sie dir zum Weibe:   <sup class=\"Vers\">12.<\/sup> So soll sie, wenn du sie in dein Haus gebracht, ihr Haupt scheren und ihre N\u00e4gel beschneiden,   <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und von sich ablegen das Gewand ihrer Gefangenschaft und in deinem Hause bleiben, und ihren Vater und ihre Mutter beweinen einen Monat lang; erst dann kannst du zu ihr kommen und sie ehelichen, dass sie deine Frau werde.<br> <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Wenn du [sp\u00e4ter] kein Gefallen an ihr hast, so entlasse sie nach ihrem Willen; aber verkaufen sollst du sie nicht um Geld. Du sollst sie nicht als Sklavin behandeln, weil du sie bezwungen.<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wenn ein Mann zwei Frauen hat, die eine geliebt, die andere verhasst, und sie geb\u00e4ren ihm S\u00f6hne, die Geliebte wie die Verhasste: die Verhasste den Erstgeborenen \u2014   <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> An dem Tage nun, wo er seine S\u00f6hne zu Erben macht dessen, was sein ist, kann er nicht als Erstgeborenen einsetzen den Sohn der Geliebten angesichts des Sohnes der Gehassten, des Erstgeborenen;   <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Sondern den Erstgeborenen, den Sohn der Gehassten, muss er anerkennen, ihm zwei Teile zu geben von allem, was bei ihm vorhanden ist, denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm geb\u00fchrt das Recht der Erstgeburt.<br> <sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Wenn ein Mann einen unb\u00e4ndigen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht gehorcht der Stimme seines Vaters und der Stimme seiner Mutter, und sie z\u00fcchtigen ihn, aber er gehorcht ihnen doch nicht;   <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> So sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und hinausf\u00fchren zu den \u00c4ltesten seiner Stadt, vor das Gericht seines Ortes,   <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Und sprechen zu den \u00c4ltesten seiner Stadt: Dieser unser Sohn ist unb\u00e4ndig und widerspenstig, er gehorcht nicht unserer Stimme, \u2014 ein Schlemmer und S\u00e4ufer.<br> <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Und es sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe. Du sollst austilgen das B\u00f6se aus deiner Mitte, und ganz Israel soll es h\u00f6ren und sich f\u00fcrchten.<br> <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Wenn an einem Manne eine Schuld ist, worauf Todesstrafe steht, und er wird get\u00f6tet, und du h\u00e4ngest ihn an ein Holz,   <sup class=\"Vers\">23.<\/sup> So soll seine Leiche nicht \u00fcbernachten an dem Holze, sondern begraben sollst du ihn an demselben Tage; denn eine Entw\u00fcrdigung Gottes ist ein Geh\u00e4ngter, und du sollst nicht verunreinigen dein Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt als Besitz.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel22\">Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Du darfst nicht sehen den Ochsen deines Bruders oder sein Schaf irre laufen und dich ihnen entziehen; bringe sie deinem Bruder zur\u00fcck.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn aber dein Bruder dir nicht nahe ist oder du kennst ihn nicht, so bringe es in dein Haus und es bleibe bei dir, bis dein Bruder es fordert, und dann gib es ihm zur\u00fcck.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> So sollst du auch tun mit seinem Esel, mit seinem Gewande, mit allem Verlorenen deines Bruders, das ihm abhandengekommen und du findest es; du kannst dich dessen nicht entziehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Du darfst nicht sehen den Esel deines Bruders oder seinen Ochsen hinfallend auf dem Wege und dich ihnen entziehen; ihn aufrichten sollst du mit ihm.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Es sollen nicht sein Gew\u00e4nder des Mannes auf einem Weibe, und es soll nicht anlegen ein Mann Gewand des Weibes; denn ein Gr\u00e4uel des Herrn, deines Gottes, ist, wer irgend solches tut.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wenn ein Vogelnest sich vor dir findet auf dem Wege, auf irgendeinem Baume oder auf der Erde, K\u00fcchlein oder Eier, und die Mutter liegt auf den K\u00fcchlein oder auf den Eiern; so sollst du nicht nehmen die Mutter mitsamt den Jungen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Lasse die Mutter fliegen und die Jungen nimm dir, auf dass es dir wohlergehe und du lange lebest.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wenn du ein neues Haus bauest, so mache ein Gel\u00e4nder um dein Dach und lass keine Blutschuld kommen auf dein Haus, wenn jemand davon herabfiele.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Du sollst nicht bes\u00e4en deinen Weinberg mit zweierlei Gattungen, dass nicht heilig werde die F\u00fclle, der Same, den du auss\u00e4est, samt dem Ertrage des Weinberges.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Du sollst nicht pfl\u00fcgen mit einem Ochsen und einem Esel zusammen.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Du sollst nicht anlegen Zeug von zweierlei Gewebe, Wolle und Leinen zusammen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Schn\u00fcre sollst du dir machen an den vier Zipfeln deines Mantels, womit du dich bedeckst.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Wenn ein Mann eine Frau nimmt, und kommt zu ihr, dann aber wird er ihrer \u00fcberdr\u00fcssig;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und er b\u00fcrdet ihr Anschuldigungen auf und bringt ihr einen b\u00f6sen Namen an: Dieses Weib hab&#8216; ich genommen und nahte ihr, und habe an ihr keine jungfr\u00e4ulichen Zeichen gefunden:  \n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> So sollen nehmen der Vater der jungen Frau und ihre Mutter und hinausbringen die jungfr\u00e4ulichen Zeichen der jungen Frau zu den \u00c4ltesten der Stadt vor das Gericht.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und es spreche der Vater der jungen Frau zu den \u00c4ltesten: Meine Tochter hab&#8216; ich diesem Manne gegeben zum Weibe, und er ist ihr feindselig;  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Er b\u00fcrdet ihr nun Anschuldigungen auf: Ich habe an deiner Tochter keine jungfr\u00e4ulichen Zeichen gefunden, und dies hier sind die jungfr\u00e4ulichen Zeichen meiner Tochter; darauf soll man ausbreiten das Tuch vor den \u00c4ltesten der Stadt.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Die \u00c4ltesten der Stadt sollen den Mann z\u00fcchtigen,  \n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und ihn strafen um hundert (Schekel) Silber, und dies dem Vater der jungen Frau geben; denn er hat einen b\u00f6sen Namen einer Jungfrau Israels angebracht; auch soll sie ihm als Weib verbleiben, er darf sie nicht versto\u00dfen all seine Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn aber diese Sache wahr gewesen; es haben sich keine jungfr\u00e4ulichen Zeichen an der jungen Frau gefunden:  \n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> So soll man die junge Frau hinausf\u00fchren an den Eingang des Hauses ihres Vaters, und die Leute ihrer Stadt sollen sie steinigen, dass sie sterbe; denn sie hat Schimpfliches ver\u00fcbt in Israel, im Hause ihres Vaters zu buhlen, und du sollst austilgen das B\u00f6se aus deiner Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Wenn ein Mann gefunden wird liegend bei einem Weibe, das einem Manne verm\u00e4hlt ist, so sollen alle beide sterben; der Mann, der bei der Frau lag, und die Frau; und du sollst austilgen das B\u00f6se aus Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Wenn ein jungfr\u00e4uliches M\u00e4dchen einem Manne verlobt ist, und es begegnet ihr ein Mann in der Stadt und liegt bei ihr:  \n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> So sollt ihr beide hinausf\u00fchren vor das Tor derselben Stadt, und sie steinigen, dass sie sterben: das M\u00e4dchen, weil sie nicht geschrien [um Hilfe] in der Stadt, und den Mann, weil er die Frau seines N\u00e4chsten bezwungen; und du sollst austilgen das B\u00f6se aus deiner Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Wenn aber der Mann das verlobte M\u00e4dchen auf dem Felde findet, und der Mann ergreift sie und liegt bei ihr; so soll der Mann, der bei ihr gelegen, allein sterben.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Aber dem M\u00e4dchen tue nichts; an dem M\u00e4dchen ist keine Todess\u00fcnde; denn wie wenn jemand seinen N\u00e4chsten \u00fcberf\u00e4llt und ihn totschl\u00e4gt, so ist auch diese Sache.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Denn auf dem Felde hat er sie gefunden; das verlobte M\u00e4dchen hat geschrien, aber es stand ihr niemand bei.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Wenn ein Mann ein jungfr\u00e4uliches M\u00e4dchen findet, die nicht verlobt ist, und er h\u00e4lt sie fest und liegt bei ihr, und sie werden so gefunden:  \n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> So soll der Mann, der bei ihr lag, dem Vater des M\u00e4dchens f\u00fcnfzig [Schekel] Silber geben, und sie soll seine Frau werden, daf\u00fcr, dass er sie bezwungen; er darf sie nicht versto\u00dfen all seine Tage.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel23\">Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Ein Mann soll nicht nehmen das Weib seines Vaters und nicht aufdecken die Decke seines Vaters.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Es soll kein an den Hoden Zersto\u00dfener und Verschnittener in die Gemeinde des Herrn kommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Es soll kein in Blutschande Erzeugter in die Gemeinde des Herrn kommen; auch dessen zehntes Geschlecht soll nicht kommen in die Gemeinde des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Es soll kein Ammoniter und Moabiter in die Gemeinde des Herrn kommen; auch das zehnte Geschlecht soll von ihnen nicht kommen in die Gemeinde des Herrn bis auf ewig.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Darum, dass sie euch nicht zuvorgekommen sind mit Brot und mit Wasser auf dem Wege bei eurem Auszuge aus \u00c4gypten, und dass er gedungen gegen dich Bileam, Sohn Beor, aus Petor in Aram Naharajim, dich zu verfluchen;  \n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aber der Herr, dein Gott, willigte nicht, dem Bileam Geh\u00f6r zu geben, sondern der Herr, dein Gott, verwandelte den Fluch in Segen, weil der Herr, dein Gott, dich liebhatte.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Du darfst nicht ihr Wohl und Bestes suchen all deine Tage auf ewig.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Du sollst den Idum\u00e4er nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder; du sollst den \u00c4gypter nicht verabscheuen, denn ein Fremdling warst du in seinem Lande.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Kinder, die ihnen geboren werden, das dritte Geschlecht darf von ihnen kommen in die Gemeinde des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wenn du ausziehest ins Lager gegen deine Feinde, so h\u00fcte dich vor jeglichem b\u00f6sen Dinge:  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wenn unter dir ein Mann ist, der unrein ist durch eine n\u00e4chtliches Begebenheit, so soll er hinausgehen au\u00dferhalb des Lagers, er soll nicht kommen innerhalb des Lagers;  \n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Abends soll er sich im Wasser baden, und bei Sonnenuntergang darf er in das Lager kommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Einen Ort sollst du dir halten au\u00dferhalb des Lagers, dass du dahin hinausgehest;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und einen Spaten sollst du dir halten bei deiner R\u00fcstung: und wenn du dich drau\u00dfen hinsetzest, so grabe damit und bedecke wieder deinen Auswurf.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Denn der Herr, dein Gott, wandelt inmitten deines Lagers, dich zu retten, und deine Feinde vor dich hinzugeben, und es sollen deine Lagerst\u00e4tten heilig sein, dass er an dir keine Bl\u00f6\u00dfe sehe und sich abkehre von dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Du sollst nicht ausliefern einen Knecht an seinen Herrn, der sich zu dir fl\u00fcchtet vor seinem Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Bei dir soll er bleiben, in deiner Mitte, an dem Orte, den er erw\u00e4hlt in einer deiner St\u00e4dte, wo es ihm gef\u00e4llt. Du darfst ihn nicht kr\u00e4nken.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Es soll keine feile Dirne sein von den T\u00f6chtern Israels, und es soll kein feiler Bube sein von den S\u00f6hnen Israels.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Du sollst nicht bringen Hurenlohn und Buhlergeld in das Haus des Herrn, deines Gottes, zu irgendeinem Gel\u00fcbde; denn ein Gr\u00e4uel des Herrn, deines Gottes, ist alles Beides.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Du sollst nicht nehmen von deinem Bruder Zins an Geld oder Zins an Speise, \u00fcberhaupt Zins irgend einer Sache, die verzinst werden kann.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Von dem Fremden magst du Zins nehmen, aber von deinem Bruder sollst du keinen Zins nehmen, auf dass dich segne der Herr, dein Gott, in allem Unternehmen deiner Hand, in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Wenn du ein Gel\u00fcbde tust dem Herrn, deinem Gotte, so vers\u00e4ume nicht, es zu erf\u00fcllen; denn der Herr, dein Gott, wird es von dir fordern, und es wird an dir eine S\u00fcnde sein;  \n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Aber wenn du unterl\u00e4sst zu geloben, so wird an dir keine S\u00fcnde sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Was du gelobst, beobachte und tue; wie du gelobt dem Herrn, deinem Gotte, die freiwillige Gabe, die du mit deinem Mund ausgesprochen.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Wenn du in den Weinberg deines N\u00e4chsten kommst, so magst du Trauben essen nach deinem Begehr, bis du satt wirst; aber in dein Gef\u00e4\u00df tue nichts.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Wenn du in die Saat deines N\u00e4chsten kommst, so magst du \u00c4hren pfl\u00fccken mit deiner Hand; aber die Sichel schwinge nicht \u00fcber die Saat deines N\u00e4chsten.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel24\">Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Menn ein Mann eine Frau nimmt und sie ehelicht, und sie findet keine Gunst in seinen Augen, weil er an ihr etwas Sch\u00e4ndliches gefunden, so soll er ihr einen Scheidebrief schreiben, und in ihre Hand geben, und sie aus seinem Hause entlassen.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn sie nun aus seinem Hause geht, und eines anderen Mannes [Weib] wird,  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und der andere Mann hasst sie, und schreibt ihr einen Scheidebrief, und gibt ihn in ihre Hand, und entl\u00e4sst sie aus seinem Hause; oder wenn der andere Mann stirbt, der sie sich zur Frau genommen:  \n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> So darf ihr erster Mann, der sie entlassen, sie nicht wiedernehmen, dass sie seine Frau werde, nachdem sie verunreinigt worden ist; denn ein Gr\u00e4uel ist es vor dem Herrn, und du sollst nicht s\u00fcndig machen das Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt als Besitz.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wenn ein Mann eben eine Frau genommen, so ziehe er nicht aus zum Heere, und es soll ihm keinerlei Sache obliegen; frei soll er sein f\u00fcr sein Haus ein Jahr, und erfreuen seine Frau, das er genommen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Man soll nicht pf\u00e4nden M\u00fchle und M\u00fchlstein; denn damit pf\u00e4ndet man das Leben.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn ein Mann gefunden wird, der eine Person stiehlt von seinen Br\u00fcdern, den Kindern Israel, und behandelt ihn als Sklaven und verkauft ihn, so muss der Dieb sterben; du sollst austilgen das B\u00f6se aus deiner Mitte.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> H\u00fcte dich bei dem Schaden des Aussatzes, dass du sehr behutsam seiest und tuest ganz so, wie euch die Priester, die Leviten, unterweisen; wie ich ihnen geboten, sollt ihr beobachten zu tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Gedenke, was der Herr, dein Gott, an Miriam getan auf dem Wege bei eurem Auszuge aus \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wenn du deinem N\u00e4chsten irgendein Darlehn leihest, so sollst du nicht in sein Haus kommen, ihm ein Pfand abzupf\u00e4nden.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Drau\u00dfen sollst du stehen bleiben, und der Mann, dem du geliehen, soll das Pfand zu dir hinausbringen auf die Stra\u00dfe.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und wenn es ein armer Mann ist, so sollst du dich nicht niederlegen mit seinem Pfande.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Zur\u00fcckgeben musst du ihm das Pfand mit Sonnenuntergang, dass er sich hinlege unter seine Decke und dich segne; und dir wird es ein Verdienst sein vor dem Herrn, deinem Gotte.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Du sollst nicht [den Lohn] vorenthalten einem Mietling, einem Armen und D\u00fcrftigen von deinen Br\u00fcdern oder deinem Fremdling, der in deinem Lande, in deinen St\u00e4dten wohnt.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> An demselben Tage gib ihm den Lohn und es soll nicht die Sonne dar\u00fcber untergehen; denn der Arme setzt auf ihn alle Hoffnung; dass er nicht rufe \u00fcber dich zum Herrn, und an dir eine S\u00fcnde sei.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> V\u00e4ter sollen nicht get\u00f6tet werden um Kinder, und Kinder sollen nicht get\u00f6tet werden um V\u00e4ter: jeglicher sterbe nur f\u00fcr seine Schuld.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Du sollst nicht beugen das Recht eines Fremdlings, einer Waise, und nicht pf\u00e4nden das Kleid einer Witwe;  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Bedenke, dass du ein Knecht gewesen in \u00c4gypten, und der Herr, dein Gott, hat dich von dort erl\u00f6st; darum gebiete ich dir, so zu tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Wenn du deine Ernte auf deinem Felde erntest und vergisst eine Garbe auf dem Felde, so sollst du nicht zur\u00fcckkehren, sie zu nehmen; dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es geh\u00f6ren, auf dass dich segne der Herr, dein Gott, in allem Werke deiner H\u00e4nde.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn du deinen \u00d6lbaum sch\u00fcttelst, sollst du nicht nachher die \u00c4ste ablesen; dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es geh\u00f6ren.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn du Lese h\u00e4ltst in deinem Weinberg, sollst du nicht nachher Beeren klauben; dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es geh\u00f6ren.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Bedenke, dass du ein Knecht gewesen im Lande \u00c4gypten; darum gebiete ich dir, so zu tun.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel25\">Kapitel 25<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Menn zwischen [zwei] M\u00e4nnern Streit war und sie treten vor Gericht und man richtet sie dem Gerechten Recht gebend und den Schuldigen verurteilend:  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wenn der Schuldige Schl\u00e4ge verdient, so lasse der Richter ihn hinlegen und man schlage ihn in seiner Gegenwart nach Ma\u00dfgabe seiner Schuld in einer [gewissen] Zahl.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> [Bis] vierzig Schl\u00e4ge gebe man ihm, nicht mehr; dass er ihm nicht der Schl\u00e4ge zu viel gebe, mehr als diese [Zahl], und dein Bruder entw\u00fcrdigt werde in deinen Augen.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Verbinde dem Ochsen das Maul nicht beim Dreschen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wenn Br\u00fcder zusammen wohnen, und es stirbt einer von ihnen und hinterl\u00e4sst keinen Sohn, so soll die Frau des Verstorbenen nicht au\u00dferhalb, eines fremden Mannes werden; ihr Schwager soll zu ihr kommen, und sie sich zur Frau nehmen, und an ihr die Schwagerpflicht erf\u00fcllen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Der Erstgeborene alsdann, den sie geb\u00e4rt, soll eintreten auf den Namen seines verstorbenen Bruders, dass nicht ausgel\u00f6scht [vergessen] werde sein Name in Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wenn aber der Mann kein Verlangen hat, seine Schw\u00e4gerin zu nehmen, so soll seine Schw\u00e4gerin gehen vor das Gericht zu den \u00c4ltesten und sprechen: Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder einen Namen zu erhalten in Israel. Er will an mir die Schwagerpflicht nicht erf\u00fcllen.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Die \u00c4ltesten seiner Stadt sollen ihn rufen und ihm zureden, und wenn er dabeibleibt und spricht: Ich habe kein Verlangen, sie zu nehmen,  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Soll seine Schw\u00e4gerin zu ihm hintreten vor den Augen der \u00c4ltesten, und seinen Schuh von seinem Fu\u00dfe abziehen und vor ihm ausspeien, und laut sprechen: Also geschieht dem Manne, der nicht bauet das Haus seines Bruders!  \n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Sein Haus werde genannt in Israel: des Barf\u00fc\u00dfers Haus.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wenn [zwei] M\u00e4nner mit einander zanken, und es kommt die Frau des einen heran, um ihren Mann zu retten aus der Hand des Schl\u00e4gers, und streckt ihre Hand aus und fasst ihn bei der Scham:  \n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> So sollst du ihr die Hand abhauen; schone sie nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Du sollst nicht in deinem Beutel [zum Betr\u00fcgen beim Kauf oder Verkauf] zweierlei Gewichtsteine haben, gro\u00dfe und kleine.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Du sollst nicht in deinem Hause zweierlei Efa [Hohlma\u00df] haben, gro\u00dfes und kleines.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Volle und richtige Gewichtsteine sollst du haben, volles und richtiges Efa sollst du haben, damit deine Tage lang werden in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Denn ein Gr\u00e4uel des Herrn, deines Gottes ist jeglicher, der solches tut, jeglicher, der Unrecht tut.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Gedenke, was dir Amalek getan auf dem Wege bei eurem Auszuge aus \u00c4gypten.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Der dich traf auf dem Wege, und deinen Nachtrab erschlug, all die Schwachen hinter dir \u2014 du aber warst matt und m\u00fcde; \u2014 und f\u00fcrchtete Gott nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Es soll nun geschehen, wenn der Herr, dein Gott, dir Ruhe schafft von all deinen Feinden rings herum in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir als Besitz gibt, es einzunehmen, sollst du ausl\u00f6schen das Ged\u00e4chtnis Amaleks unter dem Himmel. Vergi\u00df nicht!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel26\">Kapitel 26<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir als Besitz gibt, und du nimmst es ein und wohnst darin:  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> So sollst du nehmen von den Erstlingen aller Frucht des Erdbodens, die du einbringst aus deinem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt, und es in den Korb tun und damit an den Ort gehen, welchen der Herr, dein Gott, erw\u00e4hlen wird, daselbst seinen Namen thronen zu lassen;  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und sollst zu dem Priester kommen, der in jenen Tagen sein wird, und zu ihm sprechen: Heute bezeuge ich [den Dank] dem Herrn, deinem Gotte, dass ich gekommen bin in das Land, das der Herr unseren V\u00e4tern zugeschworen, uns zu geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Der Priester soll darauf den Korb nehmen aus deiner Hand, und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, hinstellen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Du sollst dann laut sprechen vor dem Herrn, deinem Gotte: Ein herumirrender Aram\u00e4er [ein Beduine ohne festen Landbesitz] war mein Vater und er zog nach \u00c4gypten und weilte daselbst mit einem geringen H\u00e4uflein, und ward zu einem Volke, gro\u00df, m\u00e4chtig und zahlreich.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Es misshandelten uns die \u00c4gypter und dr\u00fcckten uns und legten uns schwere Lastarbeit auf.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wir schrien zu dem Herrn, dem Gotte unserer V\u00e4ter, und es h\u00f6rte der Herr unsere Stimme und sah unser Elend und unser M\u00fchsal und unsern Druck.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Der Herr f\u00fchrte uns aus \u00c4gypten mit starker Hand und ausgestrecktem Arme, und mit gro\u00dfem Schrecken und mit Zeichen und mit Wundern;  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Und brachte uns an diesen Ort, und gab uns dieses Land, ein Land, flie\u00dfend von Milch und Honig.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Nun hab&#8216; ich gebracht die Erstlinge der Frucht des Erdbodens, den du mir gegeben, Herr! \u2014 Damit stellst du es hin vor den Herrn, deinen Gott, und b\u00fcckest dich vor dem Herrn, deinem Gotte.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Du sollst dich freuen an all dem Guten, das der Herr, dein Gott, dir gegeben und deinem Hause, du und der Levite und der Fremdling, der in deiner Mitte weilt.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Wenn du fertig bist mit Abtragung all des Zehnten deines Ertrages im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, und du hast es dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben, dass sie essen in deinen Toren und satt werden;  \n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> So sollst du sprechen vor dem Herrn, deinem Gotte: Ich habe ger\u00e4umt das Heiligtum [den Zehnten] aus meinem Hause, und habe es auch gegeben dem Leviten und dem Fremdling, der Waise und der Witwe, ganz nach deinem Gebot, das du mir geboten; ich bin nicht abgegangen von deinem Gebote und habe nichts vergessen;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Ich habe nicht [nach heidnischem Brauch] in meiner Trauer davon gegessen, und habe nicht davon getr\u00e4umt in Unreinheit, und habe nicht davon f\u00fcr einen Toten gegeben. Ich habe gehorcht der Stimme des Herrn, meines Gottes ich habe getan ganz so wie du mir geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> O blicke herab aus deiner heiligen Wohnung, aus dem Himmel, und segne dein Volk Israel, und das Land, das du uns gegeben, wie du zugeschworen unseren V\u00e4tern, ein Land, flie\u00dfend von Milch und Honig. \u2014  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> An diesem Tage gebietet dir der Herr, dein Gott, auszu\u00fcben diese Satzungen und Vorschriften, und du sollst sie beobachten und aus\u00fcben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Den Herrn hast du heute erhoben, dass er dir ein Gott sei, und auf dass du auf seinen Wegen wandelst und beobachtest seine Satzungen und seine Gebote und seine Vorschriften, und seiner Stimme gehorchest.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Und der Herr hat dich heute erhoben, dass du ihm ein teures Volk seiest, wie er zu dir geredet, und all seine Gebote beobachtest;  \n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Dass er dich mache zum H\u00f6chsten \u00fcber all die V\u00f6lker, die er geschaffen, zum Ruhm und zum Namen und zum Schmuck; ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gotte, zu sein, wie er geredet.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel27\">Kapitel 27<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Mose und die \u00c4ltesten geboten dem Volke Israel also: Beobachtet alle Gebote, die ich euch heute gebiete:  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> An dem Tage, da ihr \u00fcber den Jordan ziehet in das Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt, sollst du dort aufrichten gro\u00dfe Steine und sie \u00fcberziehen mit Kalk,  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und darauf schreiben alle Worte dieser Lehre, gleich nachdem du hin\u00fcbergehest, auf dass du kommest in das Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt, ein Land, flie\u00dfend von Milch und Honig, wie der Herr, der Gott deiner V\u00e4ter, dir zugesagt.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wenn ihr also ziehet \u00fcber den Jordan, sollt ihr diese Steine aufrichten, wie ich euch heute gebiete, auf dem Berge Ebal, und sie mit Kalk \u00fcberziehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Und daselbst einen Altar bauen dem Herrn, deinem Gotte, einen Altar von Steinen; du darfst nicht ein Eisen dar\u00fcber schwingen.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Aus ganzen Steinen baue den Altar des Herrn, deines Gottes, darauf bringe Ganzopfer dem Herrn, deinem Gotte, dar.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Und du sollst Mahlopfer schlachten und daselbst essen und dich freuen vor dem Herrn, deinem Gotte.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Auf die Steine sollst du alle Worte dieser Lehre deutlich und gut schreiben.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Mose und die Priester, die Leviten, sprachen zu ganz Israel also: Merk auf und h\u00f6re Israel! Diesen Tag wirst du zum Volke des Herrn, deines Gottes.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Gehorche der Stimme des Herrn, deines Gottes, und tue seine Gebote und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Mose gebot dem Volke an selbigem Tage also:  \n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Diese [St\u00e4mme] sollen dastehen, das Volk zu segnen auf dem Berge Gerisim, wenn ihr \u00fcber den Jordan ziehet: Simeon und Levi, Jehuda und Issachar, Josef und Benjamin.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und diese sollen dastehen wegen des Fluches auf dem Berge Ebal: Ruben, Gad und Asser und Sebulun, Dan und Naftali.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Die Leviten sollen laut sprechen zu allen M\u00e4nnern Israels mit erhobener Stimme:  \n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Verflucht sei der Mann, der im Geheimen ein gehauenes oder gegossenes Bild macht, den Gr\u00e4uel des Herrn, ein Werk von K\u00fcnstlers Hand; und das ganze Volk soll laut sprechen: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Verflucht sei, der ver\u00e4chtlich h\u00e4lt seinen Vater und seine Mutter; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Verflucht sei, der die Grenze seines N\u00e4chsten verr\u00fcckt; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Verflucht sei, der irref\u00fchrt einen Blinden auf dem Wege; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Verflucht sei, der beugt das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Verflucht sei, der bei der Frau seines Vaters lag, denn er hat aufgedeckt die Decke seines Vaters; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Verflucht sei, der bei irgendeinem Viehe lag; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Verflucht sei, der bei seiner Schwester, der Tochter seines Vaters oder der Tochter seiner Mutter lag; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Verflucht sei, der bei seiner Schwiegermutter lag; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Verflucht sei, der seinen N\u00e4chsten im Geheimen erschl\u00e4gt; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Verflucht sei, der Bestechung nimmt, ums Leben zu bringen eine Person unschuldigen Blutes; und das ganze Volk spreche: Amen.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Verflucht sei, der nicht aufrecht h\u00e4lt die Worte dieser Lehre, sie auszu\u00fcben; und das ganze Volk spreche: Amen.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel28\">Kapitel 28<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn du gehorchest der Stimme des Herrn, deines Gottes, zu beobachten und auszu\u00fcben all seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der Herr, dein Gott, zum H\u00f6chsten machen \u00fcber alle V\u00f6lker der Erde.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Es werden auf dich kommen und dich erreichen all diese Segnungen, weil du gehorchest der Stimme des Herrn deines Gottes.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Gesegnet wirst du sein in der Stadt und gesegnet auf dem Feld;  \n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Gesegnet deine Leibesfrucht und die Frucht deines Erdbodens und die Frucht deines Viehes, das Geworfene deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe;  \n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Gesegnet dein Korb und dein Backtrog;\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Gesegnet wirst du sein bei deiner Ankunft und gesegnet bei deinem Ausgange.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Hingeben wird der Herr deine Feinde, die wider dich aufstehen, geschlagen vor dir. Auf einem Wege werden sie ausziehen gegen dich und auf sieben Wegen fliehen vor dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Der Herr wird dir entbieten den Segen deine Speicher, und in alles Gesch\u00e4ft deiner Hand, und wird dich segnen dem Lande, das der Herr dein Gott dir gibt.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der Herr wird dich aufrichten f\u00fcr sich zu einem heiligen Volke, wie er dir zugeschworen, wenn du beobachtest die Gebote des Herrn deines Gottes und wandelst in seinen Wegen.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Und alle V\u00f6lker der Erde werden sehen, dass der Name des Herrn genannt ist \u00fcber dich, und werden sich vor dir f\u00fcrchten.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Der Herr wird dich erhalten zum Guten, in deiner Leibesfrucht und in der Frucht deines Viehes und in der Frucht deines Erdbodens, auf dem Lande, das der Herr deinen V\u00e4tern geschworen, dir zu geben.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Auftun wird dir der Herr seinen guten Schatz: den Himmel, dass er deinem Land Regen gibt zur rechten Zeit, und segnen all dein H\u00e4ndewerk; du wirst vielen V\u00f6lkern leihen, aber selber nicht entlehnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Der Herr wird dich machen zum Haupte und nicht zum Schwanze, und du wirst ganz obenan kommen und nicht unten sein, weil du gehorchest den Geboten des Herrn deines Gottes, die ich dir heute gebiete, zu beobachten und auszu\u00fcben;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Und nicht abweichest von all den Worten die ich euch heute gebiete, rechts oder links, anderen G\u00f6ttern nachzugehen, ihnen zu dienen.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wenn du aber nicht gehorchest der Stimme des Herrn deines Gottes, zu beobachten und auszu\u00fcben all seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebiete, so werden auf dich kommen all diese Fl\u00fcche und dich erreichen:  \n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Verflucht wirst du sein in der Stadt und verflucht auf dem Felde;  \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Verflucht dein Korb und dein Backtrog;  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Verflucht deine Leibesfrucht und die Frucht deines Erdbodens, das Geworfene deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe;  \n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Verflucht wirst du sein bei deiner Ankunft und verflucht bei deinem Ausgange.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Der Herr wird gegen dich das Ungl\u00fcck senden, die Zerr\u00fcttung und das Verderben in allem Gesch\u00e4fte deiner Hand, das du unternimmst, bis du vertilgt wirst und bald untergehest, wegen der Bosheit deiner Handlungen, dass du mich verlassen.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Der Herr wird haften lassen an dir die Pest, bis sie dich aufgerieben von dem Lande hinweg, dahin du kommst es einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Der Herr wird dich schlagen mit Schwindsucht und mit Entz\u00fcndung und mit Fieberglut, und mit Brand und mit D\u00fcrre, und mit Kornbrand und Rost, sie werden dich verfolgen bis zu deinem Untergange.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Der Himmel \u00fcber deinem Haupte wird Erz sein, und der Boden unter dir Eisen.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Der Herr wird geben als Regen deines Landes Staub und [Flug-]sand; vom Himmel wird er herabkommen auf dich, bis du vertilgt bist.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Der Herr wird dich niederwerfen vor deine Feinde; auf Einem Weg wirst du ihm entgegen ziehen und auf sieben Wegen vor ihm fliehen, und du wirst zum Entsetzen werden allen K\u00f6nigreichen der Erde.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Dein Leichnam wird zum Fra\u00dfe sein f\u00fcr alle V\u00f6gel des Himmels und f\u00fcr das Vieh der Erde, und Niemand scheucht sie. \u2014  \n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Der Herr wird dich schlagen mit dem Grind \u00c4gyptens und mit Feuchtbeulen und mit der Kr\u00e4tze und mit Ausschlag, dass du nicht wirst k\u00f6nnen geheilt werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Der Herr wird dich schlagen mit Wahnsinn und Blindheit und mit Bet\u00e4ubung des Sinnes.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Du wirst herumtappen am Mittage, wie der Blinde in der Finsternis tappt, du wirst Ungl\u00fcck haben auf deinen Wegen; du wirst nur unterdr\u00fcckt und vergewaltigt sein alle Tage, niemand hilft dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Ein Weib wirst du dir verloben, aber ein anderer Mann wird bei ihr liegen; ein Haus wirst du bauen und nicht darin wohnen; einen Weinberg wirst du pflanzen und ihn nicht l\u00f6sen [seine Frucht nicht genie\u00dfen].<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Dein Ochs wird geschlachtet vor deinen Augen, und du wirst davon nicht essen; dein Esel geraubt vor deinem Angesicht, und er kommt dir nicht wieder; deine Schafe werden deinen Feinden gegeben, und niemand hilft dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter werden einem anderen Volke [als Sklaven] verkauft, und deine Augen sehen und schmachten nach ihnen alle Tage; aber du kannst nichts dagegen tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Die Frucht deines Erdbodens und all deine M\u00fche wird ein Volk aufzehren, das du nicht kennst, und du wirst nur unterdr\u00fcckt und zertreten sein alle Tage.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Du wirst wahnsinnig werden vor dem Anblick deiner Augen, den du erblickst.<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Der Herr wird dich schlagen mit b\u00f6sem Grinde auf die Knie und auf die H\u00fcften \u2014 dass du nicht wirst geheilt werden k\u00f6nnen \u2014 von dem Ballen deines Fu\u00dfes bis zu deinem Scheitel.<br>\n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Der Herr wird dich f\u00fchren und deinen K\u00f6nig, den du \u00fcber dich setzen wirst, zu einem Volke, das du nicht gekannt, du und deine V\u00e4ter, und dort magst du fremden G\u00f6ttern dienen, Holz und Stein.<br>\n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Du wirst zum Entsetzen sein, zum Gleichnis und zur Stachelrede unter all den V\u00f6lkern, dahin der Herr dich treiben wird.<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Vielen Samen wirst du hinausf\u00fchren aufs Feld und wenig einsammeln; denn die Heuschrecke wird ihn auffressen.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Weinberge wirst du pflanzen und bebauen, aber den Wein nicht trinken und nicht einbringen; denn der Wurm wird alles verzehren.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> \u00d6lb\u00e4ume wirst du haben in all deinem Gebiet, aber mit \u00d6l dich nicht salben; denn dein \u00d6lbaum wird [die Frucht] abwerfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> S\u00f6hne und T\u00f6chter wirst du zeugen, aber dein werden sie nicht bleiben; denn sie werden in die Gefangenschaft gehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> All deine B\u00e4ume und die Frucht deines Erdbodens wird die Baumgrille kahl machen.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Der Fremdling, der in deiner Mitte, wird \u00fcber dich immer h\u00f6her emporkommen, du aber wirst immer tiefer sinken.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen k\u00f6nnen; er wird zum Haupte, du aber wirst zum Schwanze werden.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Es werden \u00fcber dich kommen all diese Fl\u00fcche und dich verfolgen und erreichen, bis du vertilgt bist, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des Herrn deines Gottes, zu beobachten seine Gebote und seine Satzungen, die er dir geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> [Diese Fl\u00fcche] sollen sein an dir zum Zeichen und Beweise, auch an deinen Nachkommen bis in Ewigkeit.<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Daf\u00fcr dass du nicht gedient hast dem Herrn, deinem Gotte mit Freude und Herzenslust bei \u00dcberfluss an Allem,  \n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Sollst du nun deinem Feind dienen, den der Herr gegen dich senden wird, in Hunger und Durst, und Bl\u00f6\u00dfe und Mangel an Allem; und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat.<br>\n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Der Herr wird gegen dich ein Volk herf\u00fchren aus der Ferne vom Ende der Erde gleich wie der Adler herabst\u00f6\u00dft, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehest;  \n<sup class=\"Vers\">50.<\/sup> Ein Volk frechen Angesichts, das nicht den Greis schont, und dem Knaben nicht gn\u00e4dig ist.<br>\n<sup class=\"Vers\">51.<\/sup> Es wird aufzehren die Frucht deines Viehes und die Frucht deines Erdbodens, bis du vertilgt bist; es wird dir nicht \u00fcbrig lassen Getreide, Most und \u00d6l, das Geworfene deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe, bis es dich zu Grunde gerichtet.<br>\n<sup class=\"Vers\">52.<\/sup> Es wird dich bedr\u00e4ngen in all deinen St\u00e4dten, bis deine hohen und festen Mauern fallen, denen du vertrauest, in deinem ganzen Lande, und es wird dich bedr\u00e4ngen in all deinen St\u00e4dten, in deinem ganzen Lande, das der Herr, dein Gott, dir gegeben.<br>\n<sup class=\"Vers\">53.<\/sup> Du wirst essen deine Leibesfrucht, das Fleisch deiner S\u00f6hne und deiner T\u00f6chter, die der Herr dein Gott dir gegeben; in der Bedr\u00e4ngnis und Enge, in die dein Feind dich einengen wird.<br>\n<sup class=\"Vers\">54.<\/sup> Der weichlichste und sehr verz\u00e4rtelte Mann unter dir, dessen Auge wird missg\u00fcnstig schauen auf seinen Bruder, und die Frau seines Scho\u00dfes, und den Rest seiner Kinder, die er \u00fcbrigbehalten \u2014  \n<sup class=\"Vers\">55.<\/sup> Dass er nicht einem von ihnen geben mag von dem Fleische seiner Kinder, die er aufessen wird, weil ihm nicht das Geringste \u00fcbriggeblieben, in der Bedr\u00e4ngnis und Enge, in die dein Feind dich einengen wird in all deinen St\u00e4dten\n<sup class=\"Vers\">56.<\/sup> Die weichlichste und verz\u00e4rteltste Frau unter dir, deren Fu\u00dfballen es nicht versucht, auf die Erde zu treten vor Verz\u00e4rtelung und Weichlichkeit, deren Auge wird missg\u00fcnstig schauen auf den Mann ihres Scho\u00dfes, und auf ihren Sohn und ihre Tochter,  \n<sup class=\"Vers\">57.<\/sup> Und auf ihre Nachgeburt, die zwischen ihren F\u00fc\u00dfen von ihr gehet, und auf ihre Kinder, die sie geboren; denn sie wird sie aufessen aus Mangel an Allem im Geheimen \u2014 in der Bedr\u00e4ngnis und Enge, in die dein Feind dich einengen wird in deinen St\u00e4dten;  \n<sup class=\"Vers\">58.<\/sup> Wenn du nicht beobachten wirst, auszu\u00fcben all die Worte dieser Lehre, die in diesem Buche geschrieben sind, zu f\u00fcrchten diesen verherrlichten und furchtbaren Namen, den Herrn, deinen Gott:  \n<sup class=\"Vers\">59.<\/sup> Der Herr wird dich und deine Nachkommen mit au\u00dferordentlichen, schweren und andauernden Plagen und mit b\u00f6sen und andauernden Krankheiten heimsuchen.<br>\n<sup class=\"Vers\">60.<\/sup> Und er wird auf dich bringen all das Siechtum \u00c4gyptens vor dem dir grauet, und es wird an dir haften.<br>\n<sup class=\"Vers\">61.<\/sup> Auch jegliche Krankheit und jegliche Plage, die nicht geschrieben ist in dem Buche dieser Lehre, wird der Herr \u00fcber dich bringen bis du vertilgt bist.<br>\n<sup class=\"Vers\">62.<\/sup> Ihr werdet in einem geringen H\u00e4uflein \u00fcbrigbleiben, anstatt dass ihr gewesen wie die Sterne des Himmels an Menge, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des Herrn deines Gottes.<br>\n<sup class=\"Vers\">63.<\/sup> So wie der Herr sich \u00fcber euch fr\u00fcher gefreut, euch wohlzutun und euch zu mehren, also wird der Herr sich \u00fcber euch nunmehr freuen, euch zu vernichten und euch zu vertilgen; und ihr werdet gerissen werden aus dem Boden, dahin du kommst ihn einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">64.<\/sup> Der Herr wird dich zerstreuen unter die V\u00f6lker von einem Ende der Erde bis zum andern Ende, dort magst du fremden G\u00f6ttern dienen, die du nicht gekannt \u2014 du und deine V\u00e4ter \u2014 Holz und Stein.<br>\n<sup class=\"Vers\">65.<\/sup> Unter diesen V\u00f6lkern wirst du nicht rasten, es wird keine Ruhestatt sein f\u00fcr den Ballen deines Fu\u00dfes; der Herr wird dir daselbst geben ein zages Herz, Hinschmachten der Augen und Ohnmacht der Seele.<br>\n<sup class=\"Vers\">66.<\/sup> Dein Leben wird immer in der Schwebe sein, und du wirst zagen Nacht und Tag, und nicht trauen deinem Leben.<br>\n<sup class=\"Vers\">67.<\/sup> Am Morgen wirst du sprechen: W\u00e4re es schon Abend! und am Abend wirst du sprechen: W\u00e4r&#8216; es schon Morgen! vor Bangigkeit deines Herzens, die du bangen wirst und vor dem Anblicke deiner Augen, den du erblicken wirst.<br>\n<sup class=\"Vers\">68.<\/sup> Der Herr wird dich zur\u00fcckf\u00fchren nach \u00c4gypten in Schiffen, auf dem Wege, davon ich dir gesagt, du wirst ihn nicht wiedersehen. Ihr werdet dort den Feinden als Knechte und M\u00e4gde zum Verkaufe angeboten werden, und niemand wird kaufen.<br>\n<sup class=\"Vers\">69.<\/sup> Das sind die Worte des Bundes, den der Herr geboten dem Mose, zu schlie\u00dfen mit den Kindern Israel im Lande Moab, au\u00dfer dem Bunde, den er mit ihnen geschlossen am Horeb.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel29\">Kapitel 29<\/h2>\n\n\n\n<p> <sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt gesehen alles, was der Herr vor euren Augen getan im Lande \u00c4gypten an Pharao und an all seinen Dienern und seinem ganzen Lande;   <sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Die gro\u00dfen Versuchungen, die deine Augen gesehen, jene gro\u00dfen Zeichen und Wunder.<br> <sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Aber der Herr hat euch nicht das Herz verliehen, zu erkennen, und Augen, zu sehen, und Ohren, zu h\u00f6ren, bis auf diesen Tag.<br> <sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Ich f\u00fchrte euch vierzig Jahre in der W\u00fcste, eure Kleider wurden auf euch nicht m\u00fcrbe, auch dein Schuh auf deinem Fu\u00dfe wurde nicht m\u00fcrbe. 5 Brot habt ihr nicht gegessen, und Wein und Berauschendes nicht getrunken, auf dass ihr erkennet, dass Ich der Herr, euer Gott, bin.<br> <sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ihr kamt nun an diesen Ort, da zogen Sichon, K\u00f6nig von Cheschbon, und Og, K\u00f6nig von Baschan, uns entgegen zum Kriege, und wir schlugen sie;   <sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wir nahmen ihr Land und gaben es als Besitz dem Ruben und dem Gad und dem halben Stamme Manasse.<br> <sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ihr sollt beobachten die Worte dieses Bundes und sie aus\u00fcben, auf dass ihr Gl\u00fcck habet in allem, was ihr tut.<br><a href=\"#nitzawim\"> <sup class=\"Vers\">9.<\/sup><\/a> Ihr steht heute Alle vor dem Herrn, eurem Gotte, die H\u00e4upter eurer St\u00e4mme, eure \u00c4ltesten, und eure Beamten, alle M\u00e4nner von Israel;   <sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Eure Kinder, eure Frauen und der Fremdling, der inmitten deines Lagers, von deinem Holzhauer bis zu deinem Wassersch\u00f6pfer: <sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Dass du eingehest einen Bund mit dem Herrn, deinem Gott, den der Herr dein Gott heute mit dir schlie\u00dft, und [wenn du dem Bund untreu wirst] den Fluch [Gottes auf dich nimmst];   <sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Auf dass er dich sich heute zum Volke w\u00e4hle, und er dein Gott sei, wie er dir zugesagt und wie er deinen V\u00e4tern Abraham, Isak und Jakob zugeschworen.<br> <sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Nicht mit euch allein schlie\u00dfe ich diesen Bund und diesen Fluch;   <sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Sondern sowohl mit dem, der heute hier mit uns ist, stehend vor dem Herrn unserm Gotte, als mit dem, der heut hier nicht mit uns ist.<br> <sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Denn ihr wisset, wie wir gewohnt im Lande \u00c4gypten, und wie wir gezogen mitten durch die V\u00f6lker, die ihr durchzogen.<br> <sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Und ihr saht ihre Scheusale und ihre G\u00f6tzen, Holz und Stein, Silber und Gold, die bei ihnen sind:   <sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Dass nicht unter euch sei Mann oder Weib, oder Geschlecht, oder Stamm, dessen Herz heute abwendig ist vom Herrn, unserem Gotte, um den G\u00f6ttern jener V\u00f6lker zu dienen; dass nicht unter euch sei eine Wurzel, die Giftkraut und Wermut treibt.<br> <sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Es k\u00f6nnte sein, wenn er die Worte dieses Vereidigungsfluches h\u00f6rt, so wird er sich r\u00fchmen in seinem Herzen: Es wird mir wohlergehen, wenn ich dem \u00dcbermut meines Herzens folge, damit die S\u00e4ttigung auf den Durst folge.<br> <sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Der Herr wird ihm nicht vergeben wollen; sondern der Zorn des Herrn und sein Eifer \u00fcber diesen Mann wird gl\u00fchen und es wird auf ihm lasten die ganze Verw\u00fcnschung, die in diesem Buche geschrieben ist; der Herr wird ausl\u00f6schen seinen Namen unter dem Himmel hinweg.<br> <sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Der Herr wird ihn aussondern zum Ungl\u00fccke aus all den St\u00e4mmen Israels, nach all den Verw\u00fcnschungen des Bundes, die in diesem Buche der Lehre geschrieben.<br> <sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Das sp\u00e4te Geschlecht, eure Kinder, die aufstehen werden von euren Nachkommen, und der Ausl\u00e4nder, der aus fernem Lande kommen wird, werden sprechen \u2014 wenn sie sehen die Plagen desselben Landes und dessen Leiden, womit es der Herr geschlagen;   <sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Schwefel und Salz, eine Brandst\u00e4tte sein ganzer Boden, der nicht bes\u00e4et wird und nichts aufsprie\u00dfen l\u00e4sst, und worin kein Kraut aufkommt, wie die Zerst\u00f6rung von Sodom, Gomorrha, Adma und Zeboim, die der Herr zerst\u00f6rt in seiner Zornesglut und in seinem Grimme \u2014   <sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Es werden also fragen all die V\u00f6lker: Warum hat der Herr also getan diesem Lande? Woher diese gro\u00dfe Zornesglut?<br> <sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Und sie werden sprechen: Weil sie verlassen den Bund des Herrn, des Gottes ihrer V\u00e4ter, den er mit ihnen geschlossen, da er sie herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten.<br> <sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Sie dienten fremden G\u00f6ttern und b\u00fcckten sich vor ihnen; G\u00f6tter, die sie nicht gekannt und er ihnen nicht zugeteilt.<br> <sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Da ergl\u00fchte der Zorn des Herrn \u00fcber dieses Land, dass er darauf den ganzen Fluch brachte, der in diesem Buche geschrieben ist.<br> <sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Der Herr riss sie aus ihrem Boden hinweg in Zorn und Grimm und gro\u00dfer Wut, und warf sie in ein anderes Land, wie diesen Tag [zu sehen ist].<br> <sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Das Verborgene ist dem Herrn unserem Gotte [zu strafen], aber das Offenbare ist unser und unserer Kinder bis auf ewig, \u2014 all die Worte dieser Lehre auszu\u00fcben.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel30\">Kapitel 30<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wenn \u00fcber dich kommen all diese Dinge, der Segen und der Fluch, den ich dir vorgelegt, und du nimmst es dir zu Herzen unter all den V\u00f6lkern, wohin der Herr dein Gott dich versto\u00dfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Dass du zur\u00fcckkehrst zu dem Herrn deinem Gotte, und seiner Stimme gehorchest, wie ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele:  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Dann wird der Herr dein Gott zur\u00fcckf\u00fchren deine Gefangenen und sich dir erbarmen, und dich wieder sammeln aus all den V\u00f6lkern, dahin der Herr dein Gott dich zerstreut hat.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Wenn deine Versto\u00dfenen zerstreut sein werden am Ende des Himmels, so wird von dorther der Herr dein Gott dich sammeln, und von dorther dich holen;  \n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Der Herr dein Gott wird dich bringen in das Land, das deine V\u00e4ter besessen, und du wirst es besitzen, und er wird dir wohltun und dich vermehren mehr als deine V\u00e4ter.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Der Herr dein Gott wird beschneiden dein [verstocktes] Herz und das Herz deiner Nachkommen, zu lieben den Herrn deinen Gott mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, auf dass du lebest.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Der Herr, dein Gott, wird all diese Verw\u00fcnschungen auf deine Feinde legen und auf deine Hasser, die dich verfolgt haben.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Du aber wirst zur\u00fcckkehren und gehorchen der Stimme des Herrn, und aus\u00fcben all seine Gebote, die ich dir heute gebiete.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der Herr, dein Gott, wird dich erhalten in allem Werk deiner H\u00e4nde, in deiner Leibesfrucht und in der Frucht deines Erdbodens, zum Heile; denn der Herr wird sich freuen, dir Gutes zu tun, wie er sich gefreut \u00fcber deine V\u00e4ter;  \n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wenn du gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes, zu beobachten seine Gebote und seine Satzungen, die in diesem Buche der Lehre geschrieben; wenn du zur\u00fcckkehren wirst zu dem Herrn deinem Gott mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Denn dies Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht verborgen und ist nicht fern.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Es ist nicht im Himmel, dass du sagest: Wer steigt f\u00fcr uns in den Himmel hinauf und holt es uns, und macht es uns kund, dass wir es tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Und es ist nicht jenseits des Meeres, dass du sagest: Wer reist f\u00fcr uns jenseits des Meeres hin und holt es uns, und macht es uns kund, dass wir es tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Sondern sehr nahe ist dir die Sache, in deinem Mund und in deinem Herzen, es zu tun.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Siehe, ich lege dir heute vor das Leben und das Gute, auch den Tod und das B\u00f6se.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Dass ich dir heute gebiete, den Herrn deinen Gott zu lieben, in seinen Wegen zu wandeln, und zu beobachten seine Gebote und seine Satzungen und seine Vorschriften, dass du lebest und dich mehrest; und der Herr dein Gott wird dich, segnen in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen. \n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Doch wenn dein Herz sich abwendet, dass du nicht gehorchest, du l\u00e4sst dich verleiten und b\u00fcckest dich vor fremden G\u00f6ttern und dienest ihnen;  \n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> So verk\u00fcnde ich euch heute, dass ihr bald untergehen werdet. Ihr werdet nicht lange leben auf dem Boden, dahin zu gelangen du \u00fcber den Jordan gehest, ihn einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Ich nehme heute gegen euch zu Zeugen Himmel und Erde; das Leben und den Tod hab\u2019 ich dir vorgelegt, den Segen und den Fluch; du sollst das Leben erw\u00e4hlen, auf dass du lebest, du und deine Nachkommen;  \n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Zu lieben den Herrn deinen Gott, seiner Stimme zu gehorchen und ihm anzuhangen; denn er ist dein Leben und deiner Tage Verl\u00e4ngerung, dass du wohnest auf dem Boden, den der Herr deinen V\u00e4tern zugeschworen, Abraham, Isak und Jakob, es ihnen zu geben.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel31\">Kapitel 31<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Mose ging alsdann und redete diese Worte zu ganz Israel,  \n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Er sprach zu ihnen: Hundert und zwanzig Jahre bin ich heute alt; ich vermag nicht ferner auszuziehen und einzuziehen, auch hat der Herr zu mir gesprochen: Du wirst nicht ziehen \u00fcber diesen Jordan.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Der Herr, dein Gott, zieht vor dir her, er wird diese V\u00f6lker vor dir austilgen, dass du sie einnehmest. Josua zieht vor dir her, wie der Herr geredet.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Der Herr wird an ihnen tun, wie er getan an Sichon und Og, den K\u00f6nigen des Emori, und an ihrem Lande, die er ausgetilgt.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Der Herr wird sie euch geben und ihr sollt an ihnen tun ganz nach dem Gebot, das ich euch geboten habe.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Sei stark und fest, f\u00fcrchtet euch nicht und banget nicht vor ihnen; denn der Herr dein. Gott, er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht lassen und dich nicht versto\u00dfen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Mose berief den Josua und sprach zu ihm vor den Augen des ganzen Israel: Sei stark und fest; denn du wirst mit diesem Volke in das Land kommen, das der Herr ihren V\u00e4tern zugeschworen, es ihnen zu geben, und du wirst es ihnen zum Besitz zuteilen.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Der Herr, der vor dir hergeht, wird mit dir sein; er wird dich nicht verlassen und dich nicht versto\u00dfen, f\u00fcrchte nicht und sei nicht verzagt.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Mose schrieb alsdann die Lehre auf und gab sie den Priestern, den S\u00f6hnen Levi, die die Bundeslade des Herrn trugen, und all den \u00c4ltesten Israels.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Mose gebot ihnen also: Am Schlusse von sieben Jahren, um die Zeit des Erlassjahres, am H\u00fcttenfest,  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wenn ganz Israel kommt, vor dem Herrn deinem Gotte zu erscheinen, an dem Orte, den er erw\u00e4hlen wird, sollst du diese Lehre vorlesen in Gegenwart von ganz Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Versammle das Volk, die M\u00e4nner und die Frauen und die Kinder und den Fremdling, der in deinen St\u00e4dten, auf dass sie h\u00f6ren und auch dass sie lernen und f\u00fcrchten den Herrn, euern Gott, und beobachten all die Worte dieser Lehre auszu\u00fcben.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Auch ihre Kinder, die noch keine Einsicht haben, sollen h\u00f6ren und lernen, zu f\u00fcrchten den Herrn, euern Gott, all die Tage, die ihr lebet auf dem Boden, dahin ihr \u00fcber den Jordan gehet, ihn einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Der Herr sprach zu Mose: Deine Tage nahen dem Tode; rufe Josua und stellet euch in das Stiftszelt, dass ich ihm Befehl erteile. Mose und Josua gingen und stellten sich in das Stiftszelt.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Der Herr erschien im Zelte in der Wolkens\u00e4ule, und die Wolkens\u00e4ule stand an dem Eingang des Zeltes.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Der Herr sprach zu Mose: Du wirst bei deinen V\u00e4tern liegen, dann wird aufstehen das Volk und nachbuhlen den G\u00f6ttern der Fremden im Lande, dahin es kommt, und wird mich verlassen und brechen meinen Bund, den ich mit ihm geschlossen.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Dann wird ergl\u00fchen mein Zorn \u00fcber dasselbe an jenem Tage, und ich werde sie verlassen und mein Antlitz vor ihnen verbergen, und es wird aufgerieben werden, denn viele Leiden und Not werden es treffen, dass es sprechen wird an jenem Tage: Ist es nicht darum, weil mein Gott nicht in meiner Mitte, dass diese Leiden mich trafen?<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Ich aber werde mein Antlitz verbergen an jenem Tage ob all dem B\u00f6sen, das es ver\u00fcbt, weil es sich zu fremden G\u00f6ttern hingewandt.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Und nun denn schreibt euch diesen Gesang auf und lehre ihn die Kinder Israel, leg ihn ihnen in den Mund, auf dass mir dieser Gesang zum Zeugen sei gegen die Kinder Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Wenn ich es bringe nach dem Lande, das ich seinen V\u00e4tern zugeschworen, das von Milch und Honig flie\u00dft, und es isst und wird satt und fett, und wendet sich zu fremden G\u00f6ttern, ihnen zu dienen, und verwirft mich, und bricht meinen Bund:  \n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Wenn es viele Leiden und Not ereilt, so soll dieser Gesang ihm ins Angesicht sprechen als Zeuge \u2014 denn er wird nicht vergessen werden aus dem Munde seiner Nachkommen \u2014 denn ich kenne seinen Sinn, was es ausbildet, bevor ich ihn in das Land gebracht, das ich ihm zugeschworen.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Mose schrieb diesen Gesang auf an jenem Tage und lehrte ihn die Kinder Israel;  \n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Er gebot dem Josua, Sohn Nuns, und sprach: Sei stark und fest; denn du wirst die Kinder Israel in das Landbringen, das ich ihnen zugeschworen, und ich, [spricht der Herr], werde mit dir sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> Als Mose die Worte dieser Lehre auf ein Buch bis zu ihrem Schlusse zu Ende geschrieben hatte,  \n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Da gebot Mose den Leviten, den Tr\u00e4gern der Bundeslade des Herrn, also:  \n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Nehmet dies Buch der Lehre und leget es zur Seite der Bundeslade des Herrn, eures Gottes, und es bleibe daselbst als Zeuge;  \n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Denn ich kenne deine Widerspenstigkeit und deine Hartn\u00e4ckigkeit. Jetzt, so ich noch lebend unter euch bin, wart ihr widerspenstig gegen den Herrn, euren Gott; wie viel mehr nach meinem Tode?<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Versammelt mir also die \u00c4ltesten eurer St\u00e4mme und eure Beamten, dass ich vor ihnen diese Worte rede und zu Zeugen nehme den Himmel und die Erde.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Denn ich wei\u00df, ihr werdet nach meinem Tode ausarten und weichen von dem Wege, den ich euch geboten; so wird euch das Ungl\u00fcck treffen in der Folge der Tage; wenn ihr das B\u00f6se in den Augen des Herrn tut, ihn zu kr\u00e4nken durch das Thun eurer H\u00e4nde.<br>\n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> Mose sprach vor der ganzen Versammlung Israels die Worte dieses Gesanges bis zum Schluss:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel32\">Kapitel 32<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Horche auf, o Himmel, denn ich will reden; es h\u00f6re die Erde die Worte meines Mundes.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Es wird tr\u00e4ufeln wie Regen meine Lehre, flie\u00dfen wie Tau meine Rede, wie Regenschauer auf das Gr\u00fcn, und wie Regengusse auf das Gras.<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Denn den Namen des Herrn ruf&#8216; ich an: Gebet unserm Gott die Ehre!<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Der Hort, untadlig ist sein Werk: all seine Wege sind recht; ein Gott der Treue, sondern Trug, gerecht und gerad ist er.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Nicht sein ist das Verderben \u2014 seiner Kinder S\u00fcndenmakel; ein Geschlecht, krumm und t\u00fcckevoll.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wie? dem Herrn vergeltet ihr also? unw\u00fcrdiges, t\u00f6richtes Volk! Ist er doch dein Vater, der dich sich geeignet; er hat dich geschaffen und eingerichtet.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Gedenke der Tage der Urzeit, beobachte die Jahre vergangener Geschlechter, frage deinen Vater, dass er dir k\u00fcnde, deine Alten, dass sie dir ansagen:  \n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Da der H\u00f6chste den V\u00f6lkern Besitz gab, da er abteilte die Menschens\u00f6hne [in V\u00f6lker und St\u00e4mme], stellt er fest die Grenzen der St\u00e4mme nach Anzahl der Kinder Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Denn des Herrn Teil ist sein Volk, Jakob das Los seines Besitzes.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Er fand es im Lande der \u00d6de, in dem Grausen des Geheuls der W\u00fcste. Er umgab es rings, hatte Acht darauf, besch\u00fctzte es wie seinen Augapfel.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Wie ein Adler \u00fcber sein Nest wacht, \u00fcber seinen Jungen flattert; er spannt seine Fittiche, ergreift es, tr\u00e4gt es auf seinen Schwingen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Der Herr f\u00fchrte [Israel] abgesondert, und mit ihm kein fremder Gott.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Er lie\u00df es ersteigen die H\u00f6hen der Erde, dass es die Fr\u00fcchte des Gefildes a\u00df; lie\u00df es Honig aus dem Gestein saugen und \u00d6l aus Kieseln des Felsen;  \n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Rahm der Rinder und Milch der Schafe mit dem Fette der Mastl\u00e4mmer und der Widder aus dem Baschan, und der B\u00f6cke samt des Weizens Nierenfett, und der Traube Blut trankst du, Rotwein.<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Da ward Jeschurun [Israel] feist und schlug aus; \u2014 du wurdest feist, stark, beleibt, da verlie\u00df es den Gott, der es geschaffen, und erniedrigte den Felsen seines Heils.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Sie ereiferten ihn durch [Anbetung] fremder [G\u00f6tter), durch Gr\u00e4uel kr\u00e4nkten sie ihn.<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Sie opferten den Geistern, Ung\u00f6ttern, \u2014 M\u00e4chten, die sie nie gekannt, Neulingen, vor Kurzem angekommen, vor denen euren V\u00e4tern nicht gegraut.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> Den Hort, der dich ins Dasein gerufen, vers\u00e4umtest du, verga\u00dfest Gott, der dich geschaffen.<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> Der Herr sah dies und z\u00fcrnte, gekr\u00e4nkt durch seine S\u00f6hne und T\u00f6chter.<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> Er sprach: Verbergen will ich mein Antlitz vor ihnen, will sehen, was ihr Ende wird; denn ein verkehrtes Geschlecht sind sie, Kinder ohne Treue.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Sie haben mich ereifert durch [Anbetung von] Ung\u00f6ttern, mich gekr\u00e4nkt durch ihren Tand [G\u00f6tzen]; so will ich sie ereifern durch ein Unvolk, durch ein nichtsw\u00fcrdiges Volk sie kr\u00e4nken.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> Wie ein Feuer lodert mein Grimm und brennt bis zur Gruft der Unterwelt, und verzehrt die Erde und ihr Gew\u00e4chs, und entz\u00fcndet die Grundfesten der Berge.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> Aussch\u00fctten will ich \u00fcber sie das Ungl\u00fcck, meine Pfeile gegen sie verbrauchen.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Ausgezehrt von Hunger und hingerafft von Fieber; giftige Pest und den Zahn des Gewildes lasse ich los gegen sie, samt dem Grimme der im Staube schleichenden [Schlangen].<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Von au\u00dfen reibe das Schwert sie auf und in den Gem\u00e4chern die Angst, den J\u00fcngling wie die Jungfrau, den S\u00e4ugling mit dem greisen Manne.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Eigentlich nahm ich mir vor: Ein Ende mit ihnen! austilgen will ich aus den Menschen ihr Ged\u00e4chtnis.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Wenn ich nicht die Kr\u00e4nkung von dem Feinde scheute, dass ihre Bedr\u00e4nger es nicht misskennen, dass sie nicht sprechen: Unsere Hand ist m\u00e4chtig, und nicht der Herr hat dies alles gewirkt.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Denn ein Volk ohne klugen Sinn sind sie, und keine Einsicht ist in ihnen.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Denn wenn sie weise w\u00e4ren, dies verst\u00e4nden, ihr Ende bed\u00e4chten \u2014  \n<sup class=\"Vers\">30.<\/sup> [Da w\u00fcrden sie fragen:] Wie kann Einer verfolgen Tausend und Zwei in die Flucht treiben Myriaden? w\u00e4re es nicht, dass ihr Hort sie verkauft und der Herr sie ausgeliefert?<br>\n<sup class=\"Vers\">31.<\/sup> Denn nicht wie unser Hort ist ihr Hort, unsere Feinde selbst m\u00fcssen dies anerkennen.<br>\n<sup class=\"Vers\">32.<\/sup> Denn vom Weinstocke Sodoms ist ihr Weinstock und von den Fluren Gomorrhas; ihre Beeren Wermutbeeren, bittere Trauben sind die ihren.<br>\n<sup class=\"Vers\">33.<\/sup> Gift der Drachen ist ihr Wein und Galle grausamer Ottern.<br>\n<sup class=\"Vers\">34.<\/sup> Aufbewahrt ist dies bei mir, versiegelt in meinen Sch\u00e4tzen, [die Feinde zu strafen].<br>\n<sup class=\"Vers\">35.<\/sup> Von mir ist Rache und Vergeltung, zur Zeit, da ihr Fu\u00df wankt; denn nahe ist der Tag ihres Sturzes und herbeieilt ihre [b\u00f6se] Zukunft,  \n<sup class=\"Vers\">36.<\/sup> Wenn der Herr seines Volks sich annimmt und \u00fcber seine Knechte sich erbarmt; wenn er sieht, dass die Macht geschwunden und dahin ist Bewahrtes und Befestigtes,  \n<sup class=\"Vers\">37.<\/sup> Und [der Feind] wird sprechen: Wo sind ihre G\u00f6tter? der Hort, bei dem sie sich bargen?<br>\n<sup class=\"Vers\">38.<\/sup> Welche ihrer Opfer Fett a\u00dfen, tranken den Wein ihrer Spende, dass sie nun aufstehen und euch helfen, euch ein Schutz zu sein.<br>\n<sup class=\"Vers\">39.<\/sup> Sehet jetzt, dass ich, ich es bin, und kein Gott mit mir; ich t\u00f6te und belebe, verwunde und heile, und niemand rettet aus meiner Hand.<br>\n<sup class=\"Vers\">40.<\/sup> Denn zu dem Himmel heb\u2019 ich auf meine Hand, und spreche: Ewig lebe ich!  \n<sup class=\"Vers\">41.<\/sup> Wenn ich gesch\u00e4rft den Blitz meines Schwertes und meine Hand das Gericht erfasst \u2014 Rache nehme ich an meinen Feinden und meinen Hassern vergelte ich.<br>\n<sup class=\"Vers\">42.<\/sup> Ich berausche meine Pfeile vom Blute und mein Schwert frisst Fleisch, vom Blute Erschlagener und Gefangener, vom zerschmetterten Haupte des Feindes.<br>\n<sup class=\"Vers\">43.<\/sup> Preiset jauchzend, Nationen, sein Volk; denn das Blut seiner Knechte r\u00e4cht er, Rache nimmt er an seinen Feinden, und er vers\u00f6hnt sein Volk und seinen Boden.<br>\n<sup class=\"Vers\">44.<\/sup> Mose ging und redete all die Worte dieses Gesanges vor dem Volke, er und Josua Sohn Nuns.<br>\n<sup class=\"Vers\">45.<\/sup> Als Mose fertig war mit dem Vortrage all dieser Worte an ganz Israel,  \n<sup class=\"Vers\">46.<\/sup> Da sprach er zu ihnen: Richtet euer Herz auf all die Worte, durch die ich heute Zeugnis ablege vor euch, dass ihr sie auftraget euren Kindern, zu beobachten und auszu\u00fcben all diese Worte dieser Lehre;<br>\n<sup class=\"Vers\">47.<\/sup> Denn es ist euch kein leeres Wort, sondern es ist euer Leben, und dadurch werdet ihr lange leben auf dem Boden, dahin ihr \u00fcber den Jordan ziehet, ihn einzunehmen.<br>\n<sup class=\"Vers\">48.<\/sup> Der Herr sprach zu Mose an eben demselben Tage also:  \n<sup class=\"Vers\">49.<\/sup> Gehe hinauf auf diesen Grenzberg, den Berg Nebo, der im Lande Moab vor Jericho, und siehe von dort das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum gebe.<br>\n<sup class=\"Vers\">50.<\/sup> Und stirb auf dem Berge, dahin du hinaufgehest, und werde gesammelt zu deinen St\u00e4mmen, wie dein Bruder Aaron gestorben auf dem Berge Hor und gesammelt wurde zu seinen St\u00e4mmen;  \n<sup class=\"Vers\">51.<\/sup> Weil ihr untreu gehandelt an mir unter den Kindern Israel an dem Haderwasser zu Kades in der W\u00fcste Zin, weil ihr mich nicht geheiligt unter den Kindern Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">52.<\/sup> Nur von ferne wirst du das Land schauen, aber nicht dorthin kommen in das Land, das ich den Kindern Israel gebe.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel33\">Kapitel 33<\/h2>\n\n\n\n<p> Der Segen Moses.<br>\nDer Segen Moses enth\u00e4lt, gleich dem Segen Jakobs im  49. Kapitel des 1. Buches, eine Prophezeiung f\u00fcr die sp\u00e4teren Tage der israelitischen St\u00e4mme, nachdem sie das Land Pal\u00e4stina erobert haben werden. Die Zeitepoche, auf die diese Weissagung galt, ist eine sp\u00e4tere und auch viel gl\u00fccklichere, als jene, welche der Jakobsegen zur Voraussetzung hat. Vers 2\u20145 enthalten eine allgemetne Schilderung der religl\u00f6sen und politischen Verh\u00e4ltnisse in Israel, zur Zeit, als das Einheitsbestreben der St\u00e4mme bereits der Verwirklichung nahe war. Vers 6 spricht den Wunsch aus, dass der Stamm Ruben, der im Ostjordanlande eine vielen Gefahren ausgesetzte Stellung einnahm, sich behaupte. Des Stammes Simeon, der in der Folge seine Selbst\u00e4ndigkeit eingeb\u00fc\u00dft hat und im Stamme Jehuda aufgegangen ist, wird nicht mehr erw\u00e4hnt. Vers 7 enth\u00e4lt ein Gebet f\u00fcr den Stamm Jehuda, der sich damals anschickte, in S\u00fcdpal\u00e4stina die Vormacht zu bilden. Ausf\u00fchrlich wird Vers 8\u201411 vom Stamm Levi gesprochen, der in jener Zeit bereits sein priesterliches Amt in Israel innehatte. Vers 8 und 9 sind Anspielungen auf Aaron (vergl. 4. Buch Moses 20, 12\u201413) und auf das Verhalten der Leviten anl\u00e4\u00dflich der Anfertigung des goldenen Kalbes (vergl. 2. Buch Mose 23, 26\u201427). Vers 10 spricht von dem Stamm Benjamin, der in jener Zeit bereits Jehuda untergeordnet war. Vers 13\u201417 ist dem Stamme Efraim gewidmet, der in Nord= und Mittelpal\u00e4stina eine m\u00e4chtige Stellung einnahm. Vers 18\u201425 enthalten eine Schilderung der anderen St\u00e4mme, w\u00e4hrend Vers 26\u201429 wiederum dem gesamten Israel gewidmet sind.<br>\n\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Dies ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israel vor seinem Tode gesegnet.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Er sprach: Der Herr kam von Sinaj, er strahlte von S\u00ebir und erschien vom Berge Paran, kommend vom heiligen Gebirge; in seiner Rechten das heilige Gesetz [das Feuergesetz].<br>\n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Er sch\u00e4tzte [barg bei sich] alle St\u00e4mme [Israels], alle seine Heiligen waren in deiner Hand; sie sa\u00dfen zu deinen F\u00fc\u00dfen und empfingen deine Gebote.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Die Lehre, die uns Mose \u00fcbergab, sie ist das Erbe der Gemeinde Jakob.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> In Jeschurun [Israel] ward ein K\u00f6nig [die nationale Einheit], als sich die H\u00e4upter des Volkes versammelten und sich zusammentaten die St\u00e4mme Israels. \n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> [Der Stamm] Ruben m\u00f6ge leben und seine Mannen m\u00f6gen [f\u00fcr sich] gez\u00e4hlt werden, [jenseits des Jordan erhalten bleiben].<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Dies sprach er \u00fcber Jehuda: H\u00f6re, Herr, auf die Stimme Jehudas, geleite ihn zur\u00fcck vom Krieg zu seinem Volke; er verteidigt sich mit seinen H\u00e4nden [mit eigener Kraft], sei ihm auch du Hilfe gegen seine Bedr\u00e4nger.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> \u00dcber [den Stamm] Levi sprach er: Deine Urim und Tummim die [priesterlichen Abzeichen] geb\u00fchren dem Frommen, den du in Massa gepr\u00fcft und am Haderwasser gestraft hast;  \n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Der aber [anl\u00e4sslich des goldenen Kalbes] gesprochen hat zu Vater und Mutter, ich sah sie nicht, der seine Br\u00fcder nicht erkannte und von seinen eigenen Kindern nichts wissen wollte [sie vielmehr unerbittlich bestrafte], weil sie dein Wort wahrten und deinen Bund h\u00fcteten.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Sie lehren deine Rechte Jakob und deine Lehre Israel; sie legen R\u00e4ucherwerk vor dich [im Heiligtum] und Opfer auf deinen Altar.<br>\n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Segne, o Herr, seine Kraft und sein Thun lass dir wohlgef\u00e4llig sein; zerschmettere die Lenden seiner Feinde, dass seine Hasser nimmer aufstehen.<br>\n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> \u00dcber Benjamin sprach er: Der Liebling des Herrn ist er, er wohnt sicher bei ihm [bei Jehuda, mit dem er politisch vereint war]; [Jehuda] besch\u00fctzt ihn immer, da er an seiner Grenze wohnt.<br>\n<sup class=\"Vers\">13.<\/sup> \u00dcber Josef sprach er: Gesegnet vom Herrn ist sein Land, mit k\u00f6stlicher Frucht vom Himmelstau gereift und von den Gew\u00e4ssern des Abgrundes des [Meeres] unten.<br>\n<sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Mit k\u00f6stlichen Fr\u00fcchten der Sonnen [Jahresfr\u00fcchte] und k\u00f6stlichen Fr\u00fcchten der Monate [die zu bestimmten Zeiten gedeihen].<br>\n<sup class=\"Vers\">15.<\/sup> [Fr\u00fcchte gereift] auf uralten Bergen, k\u00f6stliche Fr\u00fcchte auf ewigen H\u00fcgeln.<br>\n<sup class=\"Vers\">16.<\/sup> K\u00f6stliche Fr\u00fcchte dem Scho\u00df der Erde entsprossen, nach der Gnade dessen, der am Sinaj erschien. [Alle diese Segen] kommen auf das Haupt Josefs, auf den Scheitel des unter den Br\u00fcdern Gekr\u00f6nten [der die Vormacht in Israel haben wird].<br>\n<sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Ein majest\u00e4tischer erstgeborener Stier! Seine H\u00f6rner gleichen denen R\u00ebems, mit diesen st\u00f6\u00dft er die V\u00f6lker allesamt, bis an die \u00e4u\u00dfersten Grenzen des Landes; das sind die Myriaden Efraims und die Tausende Manasses.<br>\n<sup class=\"Vers\">18.<\/sup> \u00dcber Sebulun sprach er: Freue dich, Sebulun, bei deinem Auszuge [in den Krieg], du, Issachar, aber in deinen Zelten [bei dem regen Gewerbeflei\u00df dieses Stammes].<br>\n<sup class=\"Vers\">19.<\/sup> V\u00f6lker kommen auf deinem Berge zusammen, wo sie fromme Opfer darbringen; den Reichtum der V\u00f6lker saugen sie auf und die Sch\u00e4tze des Sandes [die Erze].<br>\n<sup class=\"Vers\">20.<\/sup> \u00dcber Gad sprach er: Gepriesen [der Herr], der Gads Grenze erweitert! Er lagert wie ein Leu und rei\u00dft Arm samt Scheitel [den Feinden] ab.<br>\n<sup class=\"Vers\">21.<\/sup> Er sah sich zuerst [seinen Besitz] aus; denn dort [jenseits des Jordan] ist der [sterbliche] Teil des Gesetzgebers [Mose] aufbewahrt; dorthin kommen die H\u00e4upter des Volkes, denn Gerechtigkeit des Herrn und seine Rechte \u00fcbte er an Israel.<br>\n<sup class=\"Vers\">22.<\/sup> \u00dcber Dan sprach er: Dan gleicht einem jungen Leu, der vom Baschan hervorst\u00fcrzt.<br>\n<sup class=\"Vers\">23.<\/sup> \u00dcber Naftali sprach er: Naftali ist ges\u00e4ttigt durch die [g\u00f6ttliche] Gnade, voll des g\u00f6ttlichen Segens, nach Westen und S\u00fcden [dehnt sich] sein Erbe.<br>\n<sup class=\"Vers\">24.<\/sup> \u00dcber Asser sprach er: Gesegnet unter den St\u00e4mmen ist Asser, der Bevorzugte unter seinen Br\u00fcdern, er taucht in \u00d6l seine F\u00fc\u00dfe.<br>\n<sup class=\"Vers\">25.<\/sup> Eisen und Kupfer birgt dein Land, deine Ruhe w\u00e4hrt immerdar.<br>\n<sup class=\"Vers\">26.<\/sup> Keiner gleicht Gott, Jeschurun! Der, welcher auf dem Himmel und \u00fcber den Wolken in seiner Erhabenheit thront, hilft dir.<br>\n<sup class=\"Vers\">27.<\/sup> Der ewige Gott, der die Grundfesten der Erde st\u00fctzt, ist dein Schutz; er vertreibt deine Feinde vor dir, er hat beschlossen, sie zu vertilgen.<br>\n<sup class=\"Vers\">28.<\/sup> Israel wohnt sicher, abgesondert der Quell Jakob, in einem Lande von Korn und Most, dessen Himmel Tau tr\u00e4ufelt.<br>\n<sup class=\"Vers\">29.<\/sup> Heil dir, Israel! Wer gleicht dir, du, mit Gott siegend, er ist der Schild deines Heils, dein siegreiches Schwert; deine Feinde werden dir schmeicheln und du wirst auf ihren H\u00f6hen einherschreiten.<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Kapitel34\">Kapitel 34<\/h2>\n\n\n\n<p>\n<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Mose stieg hinauf von den Steppen Moab auf den Berg Nebo, die Spitze der Pisga, welche vor Jericho, und der Herr lie\u00df ihn sehen das ganze Land, vom Gilead bis Dan.<br>\n<sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Und ganz Naftali, und das Land Efraim und Manasse und das ganze Land Jehuda, bis zum \u00e4u\u00dfersten [mittell\u00e4ndischen] Meere;  \n<sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Und den S\u00fcden und den Umkreis, das Tal Jericho, die Palmenstadt, bis Zoar.<br>\n<sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Der Herr sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich zugeschworen Abraham, Isak und Jakob, sprechend: Deinen Nachkommen will ich es geben; ich habe es dich sehen lassen mit deinen Augen, aber hin\u00fcbergehen sollst du nicht.<br>\n<sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Also starb daselbst Mose, der Knecht des Herrn, im Lande Moab, auf Befehl des Herrn.<br>\n<sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Man begrub ihn im Tale im Lande Moab, gegen\u00fcber Bet-Peor, und niemand kennt seine Grabst\u00e4tte bis auf diesen Tag.<br>\n<sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Mose war hundert und zwanzig Jahre alt, da er starb; sein Auge war nicht getr\u00fcbt und seine S\u00e4fte nicht geschwunden.<br>\n<sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Die Kinder Israel beweinten Mose in den Steppen Moab drei\u00dfig Tage, bis vorbei waren die Tage der Trauer um Mose.<br>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Josua Sohn Nuns war nun erf\u00fcllt mit dem Geiste der Weisheit, denn Mose hatte seine H\u00e4nde ihm aufgelegt; es gehorchten ihm die Kinder Israel und taten so, wie der Herr dem Mose geboten.<br>\n<sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Seitdem stand kein Prophet in Israel auf wie Mose, den der Herr erkannt Angesicht zu Angesicht:  \n<sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Nach allen Zeichen und Wundern, die ihn der Herr gesandt auszuf\u00fchren im Lande \u00c4gypten, an Pharao und an allen seinen Dienern und an seinem ganzen Lande;  \n<sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Und nach aller starken Macht und nach allem Gro\u00dfen und Furchtbaren, das Mose ausgef\u00fchrt vor den Augen des ganzen Israel.<br>\n<\/p>\n\n\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;tanach&#8220;]<\/p>\n\n\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;bernfeld&#8220;]<\/p>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>Im Gegensatz zu den nicht levitischen Priestern, wie sie insbesondere in Efraim waren.<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch Dewarim der Torah (Deuteronomium, 5. Buch Mosche) in der (angepassten) deutschen \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld. Kapitel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 Wochenabschnitte Dewarim Wa&#8217;etchanan Ekew Re&#8217;eh Schoftim Ki Tetze Ki Tawo Nitzawim Wa&#8217;Jelech Ha&#8217;asinu Wezot habrachah Kapitel 1 1. Dies sind die Reden, die Mose gesprochen hat zu ganz Israel diesseits des Jordan in der W\u00fcste in der Ebene, Suf gegen\u00fcber, zwischen Paran und Tofel und Laban und Hazerot und Di-Sahab. 2. Elf Tagereisen sind von Horeb auf dem Wege zum Berge S\u00ebir bis Kadesch Barnea. 3. Im vierzigsten Jahre, am ersten des elften Monats, redete Mose zu den Kindern Israel ganz so, wie der Herr ihm f\u00fcr sie geboten; 4. Nachdem er geschlagen den Sichon, K\u00f6nig des Emori, der zu Cheschbon wohnte, und den Og, K\u00f6nig von Baschan, der zu Astarot in Edr\u00ebi wohnte. 5. Diesseits des Jordan im Lande Moab &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3661,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-5865","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5865"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5881,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5865\/revisions\/5881"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}