{"id":6557,"date":"2020-11-26T15:11:02","date_gmt":"2020-11-26T13:11:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6557"},"modified":"2023-04-19T12:10:26","modified_gmt":"2023-04-19T10:10:26","slug":"das-buch-der-koenige-melachim-1-alef","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/das-buch-der-koenige-melachim-1-alef\/","title":{"rendered":"Das Buch der K\u00f6nige (Melachim) 1 (Alef)"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Erste Buch der K\u00f6nige (Melachim Alef) in der (angepassten) \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-1\">1<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-2\">2<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-3\">3<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-4\">4<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-5\">5<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-6\">6<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-7\">7<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-8\">8<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-9\">9<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-10\">10<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-11\">11<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-12\">12<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-13\">13<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-14\">14<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-15\">15<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-16\">16<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-17\">17<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-18\">18<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-19\">19<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-20\">20<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-21\">21<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-22\">22<\/a> <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"kapitel-1\">Kapitel 1<\/h2>\n<p>Davids Alter. Salomo als K\u00f6nig eingesetzt.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Der K\u00f6nig David war alt und betagt geworden; sie bedeckten ihn mit Kleidern, aber es wurde ihm nicht warm.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprachen seine Diener zu ihm: Man suche dem K\u00f6nig, unserm Herrn, ein jungfr\u00e4uliches M\u00e4dchen, dass sie dem K\u00f6nig aufwarte und ihm zur Pflegerin sei; sie liege auch an deinem Busen, dass es unserm Herrn, dem K\u00f6nig, warm werde.<\/p><\/li>\n<li><p>Man suchte nach einem sch\u00f6nen M\u00e4dchen im ganzen Gebiet Israels, man fand die Sunammitin Awischag und brachte sie dem K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Das M\u00e4dchen war sehr sch\u00f6n; also ward sie dem K\u00f6nig eine Pflegerin und bediente ihn; aber der K\u00f6nig erkannte sie nicht.<\/p><\/li>\n<li><p>Adonija, Sohn der Haggit, erhob sich in jener Zeit und dachte: Ich werde [nach meines Vaters Tode] K\u00f6nig sein. Er schaffte sich Wagen und Reiter an und f\u00fcnfzig Mann, die vor ihm herliefen.<\/p><\/li>\n<li><p>Sein Vater kr\u00e4nkte ihn im Leben nicht, dass er gesprochen h\u00e4tte: Warum tust du solches? Er war auch sehr sch\u00f6n von Gestalt. Er war als Zweiter geboren nach Awschalom [und rechnete nach dessen Tod auf die Thronfolge].<\/p><\/li>\n<li><p>Er hatte sich mit Joab, dem Sohne Zerujas, und mit dem Priester Ebjatar verabredet, und sie unterst\u00fctzten Adonija.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber der Priester Zadok und Benajahu, Sohn Jojadas, und der Prophet Natan und Sim\u00ebi und R\u00ebi und die Helden Davids hielten es nicht mit Adonija.<\/p><\/li>\n<li><p>Adonija schlachtete einst Schafe, Rinder und Mastk\u00e4lber an dem Steine Sohelet, der neben En-Rogel liegt, und lud dazu alle seine Br\u00fcder, die S\u00f6hne des K\u00f6nigs, und alle M\u00e4nner Jehudas, die Diener des K\u00f6nigs, ein.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber den Propheten Natan und Benajahu und die Helden und seinen Bruder Salomo lud er nicht.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach Natan zu Batseba, der Mutter Salomos, also: Du hast wohl geh\u00f6rt, dass Adonija, Sohn der Haggit, K\u00f6nig werden soll, ohne dass David unser Herr es wei\u00df.<\/p><\/li>\n<li><p>Komm, ich will dir einen Rat geben, dass du dein Leben und das Leben deines Sohnes Salomo rettest.<\/p><\/li>\n<li><p>Gehe hinein zu dem K\u00f6nig David und sprich zu ihm: Du hast doch, mein Herr und K\u00f6nig, zugeschworen deiner Magd und gesprochen: Dein Sohn Salomo wird nach mir K\u00f6nig sein, er wird auf meinem Thron sitzen! Warum nun ist Adonija K\u00f6nig geworden?<\/p><\/li>\n<li><p>W\u00e4hrend du dort noch mit dem K\u00f6nig redest, werde ich nachkommen und deine Reden bekr\u00e4ftigen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da ging Batseba zu dem K\u00f6nig in das Gemach. Der K\u00f6nig war damals sehr alt; die Sunammitin Awischag bediente den K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Batseba neigte sich und warf sich nieder vor dem K\u00f6nig; der K\u00f6nig fragte sie: Was ist dir?<\/p><\/li>\n<li><p>Sie sprach zu ihm: Mein Herr, du hast zugeschworen bei dem Herrn, deinem Gott, deiner Magd: Dein Sohn Salomo wird K\u00f6nig sein nach mir, er wird sitzen auf meinem Thron.<\/p><\/li>\n<li><p>Nun aber will Adonija K\u00f6nig werden; du mein Herr, o K\u00f6nig, du wei\u00dft es wohl nicht.<\/p><\/li>\n<li><p>Er hat Stiere, Mastvieh und Schafe die F\u00fclle geschlachtet und dazu geladen alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs und den Priester Ebjatar und den Heerf\u00fchrer Joab; aber deinen Knecht Salomo hat er nicht geladen.<\/p><\/li>\n<li><p>Auf dich aber mein Herr, o K\u00f6nig, sind die Augen von ganz Jsrael gerichtet, dass du ihnen kund thuest, wer sitzen soll auf dem Thron meines Herrn des K\u00f6nigs nach ihm.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn mein Herr, der K\u00f6nig, sich dereinst zu seinen V\u00e4tern legt, werden ich und mein Sohn Salomo dem Tode verfallen sein.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie redete noch zu dem K\u00f6nig, als der Prophet Natan kam.<\/p><\/li>\n<li><p>Man meldete dem K\u00f6nig: Der Prophet Natan is da. Er kam vor den K\u00f6nig und warf sich vor dem K\u00f6nig auf sein Angesicht zur Erde.<\/p><\/li>\n<li><p>Natan hub an: Mein Herr und K\u00f6nig, hast du angeordnet: Adonija soll K\u00f6nig sein nach mir, er soll sitzen auf meinem Thron?<\/p><\/li>\n<li><p>Denn er ist heute gegangen und hat Stiere, Mastvieh und Schafe die F\u00fclle geschlachtet und hat dazu alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs geladen, die Obern des Heeres und den Priester Ebjatar; sie essen und trinken vor ihm und rufen: Es lebe der K\u00f6nig Adonija!<\/p><\/li>\n<li><p>Aber mich, deinen Knecht, und den Priester Zadok und Benajahu, Sohn Jojadas, und deinen Knecht Salomo hat er nicht geladen.<\/p><\/li>\n<li><p>War es von Seiten meines Herrn, des K\u00f6nigs, geschehen, ohne dass du hast wissen lassen deinen Knecht, wer sitzen soll auf dem Thron meines Herrn des K\u00f6nigs nach ihm?<\/p><\/li>\n<li><p>Da rief der K\u00f6nig David und sprach: Rufet mir Batseba [die inzwischen hinaus-gegangen war]! sie kam hinein zu dem K\u00f6nig und stand vor dem K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Da schwur der K\u00f6nig und sprach: so wahr der Herr lebt, der mich erl\u00f6st hat aus jeglicher Not,<\/p><\/li>\n<li><p>Dass wie ich dir geschworen habe beim Herrn, dem Gott Israels, und gesprochen: Dein Sohn Salomo wird K\u00f6nig sein nach mir und wird auf meinem Thron sitzen an meiner statt! \u2014 also werde ich noch heute tun.<\/p><\/li>\n<li><p>Da neigte sich Batseba mit dem Angesicht zur Erde und warf sich nieder vor dem K\u00f6nig und sprach: Es lebe mein Herr, der K\u00f6nig David, lange Zeit!<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig David sprach: Rufet mir den Priester Zadok und den Propheten Natan und Benajahu, Sohn Jojadas. Sie kamen alle vor den K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig sprach zu ihnen: Nehmet mit euch die Diener eures Herrn und lasset meinen Sohn Salomo auf meiner Mauleselin reiten und f\u00fchret ihn hinab an den Gihon.<\/p><\/li>\n<li><p>Dort salbe ihn der Priester Zadok und der Prophet Natan zum K\u00f6nig \u00fcber Israel, dann sto\u00dfet in die Posaune und rufet: Es lebe der K\u00f6nig Salomo!<\/p><\/li>\n<li><p>Dann ziehet herauf hinter ihm her, dass er komme und auf meinem Thron sitze; er soll K\u00f6nig sein an meiner statt; denn ihn habe ich bestimmt, ein F\u00fcrst zu sein \u00fcber Israel und Jehuda.<\/p><\/li>\n<li><p>Da rief Benajahu, Sohn Jojadas, dem K\u00f6nig zu und sprach: Amen! Also wolle der Gott meines Herrn, des K\u00f6nigs!<\/p><\/li>\n<li><p>So wie Gott mit meinem Herrn, dem K\u00f6nig, war, so sei er mit Salomo, und erh\u00f6he seinen Thron noch \u00fcber den Thron meines Herrn, des K\u00f6nigs Davids.<\/p><\/li>\n<li><p>Also zogen der Priester Zadok und der Prophet Natan, und Benajahu, Sohn Jojadas, und der Kreti und Pleti; sie lie\u00dfen Salomo auf der Mauleselin des K\u00f6nigs David reiten und f\u00fchrten ihn an den Gihon.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Priester Zadok nahm das Horn mit \u00d6l aus dem [Stifts-]Zelte und salbte Salomo; sie stie\u00dfen in die Posaune und das ganze Volk rief: Es lebe der K\u00f6nig, Salomo!<\/p><\/li>\n<li><p>Das ganze Volk zog hinter ihm her; das Volk spielte auf Fl\u00f6ten und war in solcher Freude, dass die Erde von seinem L\u00e4rmen erbebte.<\/p><\/li>\n<li><p>Das h\u00f6rte Adonija und alle seine Geladenen; eben hatten sie aufgeh\u00f6rt zu essen. Joab h\u00f6rte den Schall der Posaune und fragte: Weshalb ist das tosende L\u00e4rmen der Stadt?<\/p><\/li>\n<li><p>Noch sprach er, da kam Jonatan, Sohn des Priesters Ebjatar. Adonija sprach zu ihm: Komm\u2019 nur, denn ein wackerer Mann bist du und Gutes bringst du zur Botschaft.<\/p><\/li>\n<li><p>Jonatan antwortete jedoch und sprach zu Adonija: Aber unser Herr, der K\u00f6nig David, hat Salomo zum K\u00f6nig eingesetzt!<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig hat mit ihm gesandt den Priester Zadok und den Propheten Natan und Benajahu, Sohn Jojadas, und den Kreti und Pleti; sie haben ihn reiten lassen auf der Mauleselin des K\u00f6nigs.<\/p><\/li>\n<li><p>Dann haben ihn der Priester Zadok und der Prophet Natan zum K\u00f6nige gesalbt am Gihon und sind von dort fr\u00f6hlich heraufgezogen, und die Stadt erbrauste [von ihrer Freude]. Das ist der L\u00e4rm, den ihr geh\u00f6rt.<\/p><\/li>\n<li><p>Bereits hat sich auch Salomo auf den K\u00f6nigsthron gesetzt.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Diener des K\u00f6nigs sind hineiegangen zu segnen unsern Herrn, den K\u00f6nig David, mit den Worten: Dein Gott mache gl\u00e4nzender den Namen Salomos als deinen Namen und erhebe seinen Thron \u00fcber deinen Thron! Und der K\u00f6nig verbeugte sich auf dem Lager.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig sprach dabei also: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der mich hat erleben lassen, dass [mein Sohn] auf meinem Thron sitzt.<\/p><\/li>\n<li><p>Da erschraken alle Geladenen, die bei Adonija waren. Sie standen auf und gingen jeder seines Weges.<\/p><\/li>\n<li><p>Adonija f\u00fcrchtete sich vor Salomo. Er machte sich daher auf und ging hin und fa\u00dfte die H\u00f6rner des Altars [der als Asyl galt].<\/p><\/li>\n<li><p>Es wurde dem Salomo berichtet mit den Worten: Adonija f\u00fcrchtet den K\u00f6nig Salomo; er hat die H\u00f6rner des Altars gefa\u00dft und gesprochen: Es schw\u00f6re mir heute der K\u00f6nig Salomo, dass er seinen Knecht nicht t\u00f6te durch das Schwert.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo lie\u00df ihm sagen, wenn er ein wackrer Mann sein wird, so soll keines von seinen Haaren zur Erde fallen; wenn aber an ihm schlechtes gefunden wird, so stirbt er.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo schickte hin, und sie f\u00fchrten ihn von dem Altar herab. Er kam und warf sich nieder vor dem K\u00f6nig Salomo. Salomo sprach zu ihm: Geh nach Hause!<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h2>\n<p>Davids Ableben. Seine lezten Anordnungen.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Als nun der sterbetag Davids herankam, da gebot er seinem Sohne Salomo und sprach:<\/p><\/li>\n<li><p>Ich gehe den Weg aller Welt, so sei mutig und sei ein Mann!<\/p><\/li>\n<li><p>Beobachte die Vorschriften des Herrn deines Gottes, dass du auf seinen Wegen gehest, seine Satzungen wahrest, seine Gebote, seine Rechte und seine Zeugnisse, wie geschrieben ist in der Lehre Moses; damit du gl\u00fccklich seiest in allem, was du thuest, und \u00fcberall, wohin du dich wendest.<\/p><\/li>\n<li><p>Damit der Herr seine Zusage best\u00e4tige, die er \u00fcber mich ausgesprochen mit den Worten: Wenn deine S\u00f6hne achten ihres Weges, zu wandeln vor mir in Wahrhaftigkeit mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele, so verhei\u00dfe ich: Es soll von deinem Geschleht nie- mals fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels.<\/p><\/li>\n<li><p>Du wei\u00dft, was mir Joab, der Sohn Zerujas, einst getan, was er getan den beiden Heerf\u00fchrern Israels: Abner, dem Sohne Ners, und Amasa, dem Sohne Jeters, die er erschlagen; er vergo\u00df Blut des Krieges im Frieden und brachte Blut des Krieges an seinen Gurt, der an seinen H\u00fcften, und an seinen Schuh, der an seinen F\u00fc\u00dfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Verfahre also [mit ihm] nach deiner Weisheit, lasse ihn nicht ergraut und in Frieden sterben.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber den S\u00f6hnen Barfillais aus Gilead erweise Liebe, und sie seien unter deinen Tischgenossen, denn also nahten sie mir, da ich vor deinem Bruder Awschalom floh.<\/p><\/li>\n<li><p>Da ist bei dir auch Simei, Sohn Geras, der Benjaminite aus Bahurim, er schm\u00e4hte mich sehr schimpflich am Tage meiner Flucht nach Mahanajim; er kam mir aber dann entgegen am Jordan und ich schwur ihm beim Herrn: Ich werde dich nicht t\u00f6ten mit dem Schwert.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun, lass ihn doch nicht straflos ausgehen, denn du bist ein weiser Mann und du wirst wissen, was du ihm tun sollst, dass du sein greises Haupt senkest mit Blut in die Gruft.<\/p><\/li>\n<li><p>David legte sich zu seinen V\u00e4tern; er wurde begraben in der stadt Davids.<\/p><\/li>\n<li><p>David regierte \u00fcber Israel vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben Jahre und in Jerusalem regierte er drei und drei\u00dfig Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo sa\u00df dann auf dem Thron seines Vaters David und sein K\u00f6nigtum war sehr gesichert. Salomo vernichtet seine Feinde.<\/p><\/li>\n<li><p>Adonija, Sohn der Haggit, kam eines Tages zu Batseba, der Mutter Salomos. sie prach: Kommst du in friedlicher Absicht? Er erwiderte: Gewi\u00df, in friedlicher Absicht.<\/p><\/li>\n<li><p>Er sagte zu ihr weiter: Ich habe ein Anliegen an dich. Sie antwortete: sprich!<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach er: Du wei\u00dft, dass das K\u00f6nigtum eigentlich mein war; auf mich richtete ganz Israel seine Augen, dass ich K\u00f6nig werde; aber das K\u00f6nigtum wurde meinem Bruder zugewendet, denn vom Herrn war es ihm beschieden.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun habe ich Eins von dir zu erbitten, weise mich nicht zur\u00fcck. Sie sagte ihm: Rede doch!<\/p><\/li>\n<li><p>Er sprach nun: Sprich du doch mit dem K\u00f6nig Salomo, er wird dich nicht zur\u00fcctweisen, dass er mir die Sunammitin Awischag zur Frau gebe.<\/p><\/li>\n<li><p>Batseba sprach: Gut, ich will deinetwegen mit dem K\u00f6nig reden.<\/p><\/li>\n<li><p>Batseba kam zum K\u00f6nig Salomo, um mit ihm wegen Adonija zu reden. Der K\u00f6nig erhob sich ihr entgegen und verbeugte sich vor ihr. Er setzte sich auf seinen Thron und stellte einen Stuhl f\u00fcr die Mutter des K\u00f6nigs; sie sa\u00df zu seiner Rechten.<\/p><\/li>\n<li><p>Daun sprach sie: Eine kleine Bitte will ich von dir erbitten, weise mich nicht zur\u00fcck. Der K\u00f6nig antwortete ihr: Erbitte, meine Mutter, denn ich werde dich nicht zur\u00fcckweisen.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie sprach: Man m\u00f6ge die Sunammitin Awischag deinem Bruder Adonja zur Frau geben.<\/p><\/li>\n<li><p>Da antwortete der K\u00f6nig Salomo und sprach zu seiner Mutter: Warum erbittest du nur die Sunammitin Awischag f\u00fcr Adonija? Erbitte ihm lieber das K\u00f6nigtum, denn er ist mein \u00e4lterer Bruder; ihm, wie dem Priester Ebjatar und Joab, dem Sohne Zerujas.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig schwur deshalb beim Herrn also: so thue mir Gott und so fahre er fort, dass sich Adonija um sein Leben geredet hat.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun, so wahr der Herr lebt, der mich fest aufgestellt und mich hat sitzen lassen auf dem Thron meines Vaters David, und der mir ein Haus gemacht, wie er verhei\u00dfen, dass noch heute Adonija sterben soll.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo befahl dem Benajahu, Sohn Jojadas, [den Adonija zu t\u00f6ten]; und er stie\u00df ihn nieder, dass er starb.<\/p><\/li>\n<li><p>Dem Priester Ebjatar befahl der K\u00f6nig: Geh nach Anatot auf deine G\u00fcter, denn ein todesw\u00fcrdiger Mann bist du. Aber jetzt will ich dich nicht t\u00f6ten, weil du getragen die Lade Gottes, des Herrn, vor meinem Vater David, und weil du an allen Leiden meines Vaters teilgenommen hast.<\/p><\/li>\n<li><p>So verstie\u00df salomo den Ebjatar, dass er nicht mehr [Hohe-]priester des Herrn war; es ging somit in Erf\u00fcllung das Wort des Herrn, das er geredet \u00fcber das Haus Eli in Silo.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Ger\u00fccht [von diesen Ereignissen] kam an Joab \u2014 Joab hatte es mit Adonija gehalten, wenn auch nicht mit Awschalom \u2014 da floh Joab in das Zelt des Herrn und fa\u00dfte die H\u00f6rner des Altars.<\/p><\/li>\n<li><p>Es wurde dem K\u00f6nig Salomo berichtet, dass Joab geflohen in das Zelt des Herrn und neben dem Altar sei. Da schickte Salomo Benajahu, den Sohn Jojadas, mit den Worten: Geh, sto\u00dfe ihn nieder!<\/p><\/li>\n<li><p>Benajahu ging hinein in das Zett des Herrn und sprach zu ihm: so befahl der K\u00f6nig: Geh hinaus! Er erwiderte: Nein, hier will ich sterben. Benajahu brachte dem K\u00f6nig Bescheid: So hat Joab geredet und so hat er mir geantwortet.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig sprach zu ihm: Thue, wie er geredet, und sto\u00dfe ihn nieder und begrabe ihn, dass du abwendest das unschuldige Blut, das Joab vergossen, von mir und von dem Hause meines Vaters.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr wird kommen lassen das Blut [die Todesstrafe] auf sein Haupt, da er niedergesto\u00dfen zwei M\u00e4nner, gerechtere und bessere als er, und sie mit dem Schwerte erschlagen, ohne dass es mein Vater David gewusst: Abner, den Sohn Ners, den Heerf\u00fchrer Israels, und Amasa, den Sohn Jeters, den Heerf\u00fchrer Jehudas.<\/p><\/li>\n<li><p>Ihr Blut komme auf das Haupt Joabs und auf das Haupt seiner Nachkommen auf ewig; aber mit David uud seinen Nachkommen und seinem Hause und seinem Throne wird Frieden sein f\u00fcr ewig von dem Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Benajahu, Sohn Jojadas, ging hin und stie\u00df [Joab] nieder und t\u00f6tete ihn; er wurde begraben in seinem Hause in der Steppe.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig setzte Benajahu, den Sohn Jojadas, an [Joabs] statt \u00fcber das Heer, und den Priester Zadok setzte der K\u00f6nig anstatt Ebjatars.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig lie\u00df dann Sim\u00ebi rufen und sprach zu ihm: Baue dir ein Haus in Jerusalem und wohne daselbst; gehe von da nach keiner Richtung fort.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn, dass du es wei\u00dft, an dem Tage, da du hinausgehest und den Bach Kidron \u00fcberschreitet, mu\u00dft du sterben; dein Blut kommt \u00fcber dein Haupt.<\/p><\/li>\n<li><p>Sim\u00ebi sprach zum K\u00f6nige: Es ist gut; so wie mein Herr, der K\u00f6nig, befohlen, so wird dein Knecht tun. Und Simei wohnte in Jerusalem lange Zeit.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber nach Verlauf dreier Jahre entflohen dem Sim\u00ebi zwei Knechte zu Achis, dem Sohne Maachas, dem K\u00f6nig von Gat. Man zeigte dem Sims\u00ebi an: Deine Knechte sind in Gat.<\/p><\/li>\n<li><p>Da machte sich Sim\u00ebi auf; er sattelte seinen Esel und ging nach Gat zu Achis, seine Knechte aufzusuchen. Sim\u00ebi ging also hin und brachte seine Knechte aus Gat.<\/p><\/li>\n<li><p>Dem Salomo wurde berichtet, dass Sim\u00ebi aus Jerusalem nach Gat gegangen und zur\u00fcugekommen sei.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig lie\u00df Sim\u00ebi rufen und sprach zu ihm: Habe ich dich nihct schw\u00f6ren lassen beim Herrn und dich verwarnt mit den Worten: An dem Tage, da du nach irgend einer Richtung fortgehest, mu\u00dft du sterben? Und du sprachst zu mir: Es ist gut, ich habe es geh\u00f6rt.<\/p><\/li>\n<li><p>Warum hast du nicht beachtet den Schwur des Herrn und das Gebot, das ich dir aufgelegt?<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig sprach weiter zu Sim\u00ebi: Du kennst all das B\u00f6se, \u2014 du wei\u00dft ja, was ich meine, \u2014 das du meinem Vater David getan. Der Herr bringt nun deine Bosheit auf dein Haupt.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo aber bleibt gesegnet, und der Thron Davids wird gesichert sein vor dem Herrn auf ewig.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig gebot Benajahu, dem Sohne Jojadas; er ging hin und stie\u00df [Sim\u00ebi] nieder, dass er starb. So war das K\u00f6nigtum gesichert in der Hand Salomos.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h2>\n<p>Salomos weise Entscheidung.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Salomo verschw\u00e4gerte sich mit Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten. Er nahm die Tochter Pharaos zur Frau und brachte sie in die Stadt Davids, bis sein Haus und das Haus des Herrn und die Mauern um Jerusalem fertig waren.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Volk opferte noch immer auf H\u00f6hen, denn es war kein Haus gebauet f\u00fcr den Namen des Herrn bis zu jenen Tagen.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo liebte den Herrn; er wandelte nach den Gesetzen seines Vaters David, nur dass er auf H\u00f6hen opferte und r\u00e4ucherte.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig ging nach Gibeon, um dort zu opfern, denn dies war das bedeutende Heiligtum. Tausend Ganzopfer opferte Salomo auf diesem Altar.<\/p><\/li>\n<li><p>In Gibeon erschien der Herr dem Salomo im Traume der Nacht. Gott sprach zu ihm: Begehre, was ich dir geben soll.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo sprach [vor Gott]: Du hast deinem Knecht David, meinem Vater, gro\u00dfe Huld erwiesen, so wie er vor dir wandelte in Wahrheit und in Gerechtigkeit und in Schlichtheit des Herzens; du hast ihm erhalten diese gro\u00dfe Huld, dass du ihm einen Sohn gegeben, der heute auf seinem Throne sitzt.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun, Herr, mein Gott, du hast deinen Knecht zum K\u00f6nig eingesetzt an stelle Davids, meines Vaters; ich aber bin jung; ich wei\u00df nicht ein noch aus.<\/p><\/li>\n<li><p>Dein Knecht ist mitten unter deinem Volke, das du erw\u00e4hlt, ein zahlreiches Volk, das nicht berechnet und nicht gez\u00e4hlt werden kann vor Menge.<\/p><\/li>\n<li><p>So gib deinem Knecht einen verst\u00e4ndigen Sinn, dein Volk zu richten, zu unterscheiden zwischen Gutem und B\u00f6sem; denn wer k\u00f6nnte sonst dein m\u00e4chtiges Volk richten?<\/p><\/li>\n<li><p>Es gefiel dem Herrn, dass Salomo solches erbeten hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Gott sprach daher zu ihm: Weil du dies erbeten hast, \u2014 du hast f\u00fcr dich nicht erbeten langes Leben oder Reichtum oder das Leben deiner Feinde, sondern nur Einsicht, das Rechtsprechen zu verstehen, \u2014<\/p><\/li>\n<li><p>So erf\u00fclle ich deinen Wunsch; ich gebe dir einen weisen und einsichtigen Sinn, dass deinesgleichen nicht gewesen ist vor dir und nicht sein wird nach dir.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber auch was du nicht erbeten gebe ich dir, Reichtum und Ehre, dass deinesgleichen niemand gewesen unter den K\u00f6nigen \u2014 f\u00fcr alle deine Tage.<\/p><\/li>\n<li><p>Und wenn du in meinen Wegen wandeln wirst, zu wahren meine Satzungen und meiner Gebote, so wie dein Vater David gewandelt, dann werde ich deine Tage verl\u00e4ngern.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo erwachte; es war ein Traum. Er ging nach Jerusalem und stellte sich vor die Bundeslade des Herrn; dort opferte er Ganzopfer und Mahlopfer und bereitete ein Mahl allen seinen Dienern.<\/p><\/li>\n<li><p>Damals kamen zwei Buhlweiber vor den K\u00f6nig und standen vor ihm.<\/p><\/li>\n<li><p>Das eine Weib sprach: Bitte, Herr, ich und dieses Weib wohnen in einem Hause; da gebar ich mit ihr zusammen im Hause.<\/p><\/li>\n<li><p>Am dritten Tage n\u00e4mlich nach meinem Geb\u00e4ren, gebar auch dieses Weib, Wir waren beisammen, kein Fremder wohnte mit uns im Hause, nur wir beide waren im Hause.<\/p><\/li>\n<li><p>Da starb der Sohn dieses Weibes nachts, weil sie auf ihm [im Schlafe] gelegen hat.<\/p><\/li>\n<li><p>Nun stand sie auf mitten in der Nacht und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn an ihren Busen, den toten legte sie an meinen Busen.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich stand am Morgen auf, meinen Sohn zu s\u00e4ugen, da war er tot. Aber da ich ihn am Morgen betrachtete, war es nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Das andere Weib sprach hingegen: Nicht so! Mein sohn ist der lebende und dein Sohn is der tote. Diese wiederum sprach: Nicht so! Dein Sohn ist der tote und mein Sohn ist der lebende. Und so stritten sie vor dem K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig sprach: Diese spricht: Der lebende ist mein Sohn und dein Sohn ist der tote; und diese spricht: Nicht so! Dein Sohn ist der tote und mein Sohn ist der lebende.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig befahl: Bringt mir ein Schwert. Man brachte das Schwert vor den K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Nun sprach der K\u00f6nig: Hauet das lebende Kind entzwei und gebet eine H\u00e4lfte der einen und eine H\u00e4lfte der andern.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach die Frau, deren Sohn der lebende war, zum K\u00f6nige \u2014 denn es ergl\u00fchte ihre Liebe f\u00fcr ihren Sohn \u2014: Bitte Herr, gebet ihr das lebende Kind, nur t\u00f6tet es nicht. Aber jene sprach: Weder mein noch dein sei es. Zerhauet es.<\/p><\/li>\n<li><p>Da rief der K\u00f6nig: Ihr gebet das lebende Kind, t\u00f6tet es nicht. Diese ist die Mutter.<\/p><\/li>\n<li><p>Als ganz Israel den Ausspruch h\u00f6rte, den der K\u00f6nig getan, da f\u00fcrchteten sie sich vor dem K\u00f6nig; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Recht zu \u00fcben.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-4\">Kapitel 4<\/h2>\n<p>K\u00f6nig Salomos Beamte.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo herrschte also \u00fcber ganz Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Das sind die Obern, die er eingesetzt hatte: Asarja, Sohn Zadoks, Priester.<\/p><\/li>\n<li><p>Elihoref und Ahijah, die S\u00f6hne Sisas, Reichsschreiber.<\/p><\/li>\n<li><p>Benajahu, Sohn Jojadas, \u00fcber das Heer, Zadok und Ebjatar Priester.<\/p><\/li>\n<li><p>Asarja, Sohn Natans, \u00fcber die Vorsteher, und Sabud, Sohn Natans, der Priester, Gesellschafter des K\u00f6nigs.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahisar Hausverwalter; Adoniram, Sohn Abdas, Frohnmeister.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo hatte zw\u00f6lf Vorsteher \u00fcber ganz Israel; die verpflegten den K\u00f6nig und sein Haus; einen Monat im Jahr lag es jedem ob, ihn zu verpflegen.<\/p><\/li>\n<li><p>Das sind ihre Namen: Ben-Hur auf dem Gebirge Efraim;<\/p><\/li>\n<li><p>Ben-Deker in Makaz und Saalbim und Bet Semes und Elon-Bet-Hanan;<\/p><\/li>\n<li><p>Ben-He\u00dfed in Arubot, ihm unterstand Socho und das ganze Land Hefer;<\/p><\/li>\n<li><p>Ben-Abinadab hatte die ganze Landschaft Dor; Tafat, die Tochter Salomos, wurde seine Frau;<\/p><\/li>\n<li><p>Baana, Sohn Ahiluds, \u00fcber Taanach und Megiddo und das ganze Bet-Sean, das neben Zortan unterhalb Israel, von Bet Sean bis Abel Mehola bis jenseit von Jokmeam ;<\/p><\/li>\n<li><p>Ben-Geber sa\u00df in Ramot Gilead. Ihm unterstanden die Weiler Jairs, Sohnes Manasse, in Gilead; auch der Strich Argob in Baschan, sechzig gro\u00dfe St\u00e4dte mit Mauern und ehernen Riegeln:<\/p><\/li>\n<li><p>Ahinadab, Sohn Iddos, residierte in Mahanajim;<\/p><\/li>\n<li><p>Ahimaaz in Naftali; auch er nahm eine Tochter Salomos, die Basemat, zur Frau:<\/p><\/li>\n<li><p>Baana, Sohn Husais, in Asser und Bealot;<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat, Sohn Peruahs, in Issachar;<\/p><\/li>\n<li><p>Sim\u00ebi, Sohn Elas, in Benjamin;<\/p><\/li>\n<li><p>Geber, Sohn Uris, im Lande Gilead \u2014 dem [ehemaligen] Lande Sichons, K\u00f6nigs von Emori, und Ogs, K\u00f6nigs von Baschan. \u2014 Ein Vorsteher war \u00fcber das [ganze] Land.<\/p><\/li>\n<li><p>Jehuda und Israel waren zahlreich wie der Sand am Meer, sie a\u00dfen und tranken und waren fr\u00f6hlich.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-5\">Kapitel 5<\/h2>\n<p>Salomos Glanz und Hofstaat.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Salomo herrschte \u00fcber alle K\u00f6nigreiche von dem Strome [Euphrat] an [\u00f6stlich], bis zum Land der Philister [westlich] und an die Grenze von \u00c4gypten [s\u00fcdlich]. Sie brachten Geschenke und dienten dem Slomo alle Tage seines Lebens.<\/p><\/li>\n<li><p>Es war der Speisebedarf Salomos f\u00fcr einen Tag: Drei\u00dfig Kor Kernmehl und sechzig Kor Mehl;<\/p><\/li>\n<li><p>Zehn feiste Rinder, zwanzig Rinder von der Weide und hundert Schafe, ohne die Rehe und Hirsche und Jahmur und das gem\u00e4stete Federvieh.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn er waltete \u00fcber das ganze Gebiet diesseits des Stromes, von Tifsah bis Gasa \u00fcber alle K\u00f6nige diesseits des Stromes; er hatte Frieden von allen Seiten ringsum.<\/p><\/li>\n<li><p>Jehuda und Israel wohnten ruhig, jeder, unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis Beerseba, alle Tage Salomos.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo hatte vierzigtausend Gespann Pferde zu seinen Wagen und zw\u00f6lftausend Reiter.<\/p><\/li>\n<li><p>Es verpflegten die [genannten] Vorsteher den K\u00f6nig Salomo und alle, die zum Tische des K\u00f6nigs Salomo kamen, ein jeder in seinem Monat; sie lie\u00dfen es an nichts fehlen.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch [lieferten sie] die Gerste und das Stroh f\u00fcr die Pferde und f\u00fcr die Renner; sie brachten es an den Ort, wo es hingeh\u00f6rte, jeder nach seiner Vorschrift.<\/p><\/li>\n<li><p>Gott gab dem Salomo Weisheit, sehr gro\u00dfe Einsicht und ausgebreitete Erkenntnis wie der Sand am Ufer des Meeres.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Weisheit Salomos war gr\u00f6\u00dfer als die Weisheit aller Morgenl\u00e4nder und der \u00c4gypter.<\/p><\/li>\n<li><p>Er war weiser als alle Menschen, als Etan der Esrahi und Haman und Kalkol und Darda, die S\u00f6hne Machols, und sein Ruhm galt unter allen V\u00f6lkern ringsum.<\/p><\/li>\n<li><p>Er verfa\u00dfte dreitausend Spr\u00fcche, und seiner Lieder waren tausend und f\u00fcnf.<\/p><\/li>\n<li><p>Er dichtete \u00fcber die B\u00e4ume, von der Zeder auf dem Libanon bis zum Ysop, der herausw\u00e4chst an der Mauer; er dichtete [Fabeln] \u00fcber das Vieh, \u00fcber die V\u00f6gel, \u00fcber das Gew\u00fcrm und \u00fcber die Fische.<\/p><\/li>\n<li><p>Aus allen V\u00f6lkern kamen sie, die Weisheit Salomos zu h\u00f6ren, alle K\u00f6nige der Erde, die von seiner Weisheit geh\u00f6rt.<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram, K\u00f6nig von Zor, sandte seine Diener an Salomo, als er h\u00f6rte, dass man ihn zum K\u00f6nige gesalbt anstatt seines Vaters; denn Hiram war immer ein Freund Davids gewesen.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo sandte zu Hiram und lie\u00df ihm sagen:<\/p><\/li>\n<li><p>Du wei\u00dft, dass mein Vater David nicht vermochte ein Haus dem Namen des Herrn seines Gottes zu bauen wegen der Kriege, womit sie ihn umringten, bis der Herr sie ihm unterworfen hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Doch nun hat der Herr, mein Gott, mir Ruhe geschaft ringsum, da ist kein Widersacher und kein b\u00f6ser Ansto\u00df mehr.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich gedenke jetzt zu bauen ein Haus dem Namen des Herrn meines Gottes, wie der Herr zu meinem Vater David geredet: Dein Sohn, den ich setzen werde an deiner statt auf deinen Thron, der wird das Haus bauen meinem Namen.<\/p><\/li>\n<li><p>Befiehl nun, dass man mir f\u00e4lle Zedern aus dem Libanon, meine Knechte sollen deinen Knechten dabei helfen; den Lohn der Knechte werde ich dir geben, ganz wie du verlangen wirst; denn du wei\u00dft, dass niemand ist unter uns, der verst\u00e4nde, B\u00e4ume zu f\u00e4llen, wie die Zidonier.<\/p><\/li>\n<li><p>Als Hiram die Botschaft Salomos h\u00f6rte, freute er sich sehr und sprach: Gepriesen sei der Herr heute, der dem David einen weisen Sohn gegeben, \u00fcber dieses zahlreiche Volk [zu herrschen].<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram lie\u00df Salomo sagen: Ich habe geh\u00f6rt, um was du zu mir geschickt hast; ich werde alle deine W\u00fcnsche erf\u00fcllen an Zederb\u00e4umen und an Tannenb\u00e4umen.<\/p><\/li>\n<li><p>Meine Knechte werden sie herabbringen vom Libanon an das Meer, und ich werde daraus Fl\u00f6\u00dfe machen im Meere bis an den Ort, den du mir anweisen wirst, und werde sie dort zerschlagen, und du kannst sie wegbringen. Du wirst dagegen meinen Wunsch erf\u00fcllen, den Speiseedarf meines Hauses zu geben.<\/p><\/li>\n<li><p>So gab Hiram dem Salomo Zedernb\u00e4ume und Tannenb\u00e4ume nach seinem Wunsch;<\/p><\/li>\n<li><p>Und Salomo gab dem Hiram zwanzig tausend Kor Weizen zur Nahrung f\u00fcr sein Haus und zwanzig Kor \u00d6l von gesto\u00dfenen [Oliven]; dies gab Salomo dem Hiram Jahr f\u00fcr Jahr.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr verlieh Weisheit dem Salomo, wie er ihm verhei\u00dfen. Es war Friede zwischen Hiram und Salomo, sie schlossen einen Bund miteinander.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo hob Frohnarbeiter aus von ganz Israel; die Frohnarbeiter waren drei\u00dfigtausend Mann.<\/p><\/li>\n<li><p>Er schickte sie, auf den Libanon, zehntausend im Monat wechselweis: Einen Monat waren sie auf dem Libanon und zwei Monate zu Hause; Adoniram war \u00fcber die Frohnarbeiter.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo hatte siebzigtausend Lasttr\u00e4ger und achtzigtausend Steinhauer im Geirge.<\/p><\/li>\n<li><p>Ohne die Obern, die von Salomo gesetzt waren \u00fcber das Werk: dreitausend und dreihundert, die \u00fcber das Volk walteten, das an dem Werke arbeitete.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig gebot, dass sie gro\u00dfe und schwere Steine brachten, um das Haus aus behauenen Steinen zu begr\u00fcnden.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Bauleute Salomos und die Bauleute Hirams und die Gibl\u00e4er behauten und richteten zu das Holz und die Steine, das Haus zu bauen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-6\">Kapitel 6<\/h2>\n<p>Das Heiligtum in Jerusalem.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Im vierhundert und achtzigsten Jahre nach dem Auszug der Kinder Israel aus dem Lande \u00c4gypten, im vierten Jahre im Monat Siv \u2014 das ist der zweite Monat \u2014 der Regierung Salomos \u00fcber Israel, baute er das Haus des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Haus, das der K\u00f6nig Salomo dem Herrn baute, war sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und drei\u00dfig Ellen hoch.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Halle vor dem Tempel des Hauses war zwanzig Ellen lang und zehn Ellen breit nach der Vorderseite des Hauses.<\/p><\/li>\n<li><p>Und er machte an dem Hause Fenster, geschlossen aber durchsichtig [Glasfenster].<\/p><\/li>\n<li><p>Er baute um die Mauer des Hauses einen Gang, an dem Tempel und an der heiligen St\u00e4tte und machte Seitengem\u00e4cher ringsum.<\/p><\/li>\n<li><p>Der unterste Gang war f\u00fcnf Ellen breit, der mittlere sechs Ellen breit, der dritte sieben Ellen breit; denn Abs\u00e4tze hatte er um das Haus von au\u00dfen gemacht, damit sie nicht eingreifen in die Mauer des Hauses.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Haus, da es erbaut wurde \u2014 nur aus v\u00f6llig zugehauenen Steinen im Bruche wurde es erbaut, Spitzh\u00e4mmer und \u00c4xte, irgendein eisernes Ger\u00e4t, wurde nicht in dem Hause geh\u00f6rt, w\u00e4hrend daran gebaut wurde.<\/p><\/li>\n<li><p>Die T\u00fcre des Seitengemachs des mittleren [Ganges] war an der rechten Seite des Hauses, und auf Wendeltreppen stieg man zu dem mittleren und von dem mittleren zu dem dritten.<\/p><\/li>\n<li><p>Er vollendete den Bau des Hauses und bedeckte das Haus mit Balken und Dielenreihen aus Zedern.<\/p><\/li>\n<li><p>Er baute den Gang um das ganze Haus f\u00fcnf Ellen hoch und befestigte ihn an das Haus durch Zedernholz.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr verk\u00fcndete dem Salomo also:<\/p><\/li>\n<li><p>Du errichtest hier ein Heiligtum \u2014 ja, wenn du nach meinen Satzungen wandeln wirst und meine Rechte tun und wahren alle meine Gebote, nach ihnen zu wandeln, so werde ich aufrecht halten mein Wort an dir, das ich deinem Vater David verhei\u00dfen habe.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich werde thronen unter den Kindern Israel und mein Volk Israel nicht verlassen.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo baute das Haus weiter und vollendete es.<\/p><\/li>\n<li><p>Er fertigte die Mauern des Hauses von innen mit Brettern aus Zedern; von dem Fu\u00dfboden des Hauses bis zu den Balken der Decke belegte er mit Holz von innen. Er belegte dann den Fu\u00dfboden des Hauses mit Brettern von Tannenholz.<\/p><\/li>\n<li><p>An der Hinterseite des Hauses belegte er zwanzig Ellen mit Brettern von Zedern, von dem Fu\u00dfboden bis zu den W\u00e4nden; er baute nach innen das hintere Gemach zum Allerheiligsten.<\/p><\/li>\n<li><p>Vierzig Ellen war das Haus, der Tempel nach vorn zu.<\/p><\/li>\n<li><p>Und das Zedernholz im Innern des Hauses war mit Schnitzwerk, Koloquinten und aufgebrochenen Blumen; \u00fcberall Zedernholz, kein Stein wurde gesehen.<\/p><\/li>\n<li><p>Das heilige Gemach im Innern des Hauses [das Allerheiligste] richtete er ein, um die Bundeslade des Herrn dorthin zu setzen.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Innere des Allerheiligsten war zwanzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und zwanzig Ellen hoch; er \u00fcberzog es mit gediegenem Golde. Auch den Altar belegte er mit Zedernholz.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo \u00fcberzog das Haus von innen mit gediegenem Golde und zog goldene Ketten vor dem Allerheiligsten her; er \u00fcberzog es mit Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Das ganze Haus \u00fcberzog er mit Gold, das ganze Haus bis zu Ende, und den ganzen Altar im Allerheiligsten \u00fcberzog er mit Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Und er machte f\u00fcr das Allerheiligste zwei Cherubim von Oleasterholz, zehn Ellen hoch ein jeder.<\/p><\/li>\n<li><p>F\u00fcnf Ellen lang war jeder Fl\u00fcgel des Cherub, somit zehn Ellen von einem Ende des Fl\u00fcgels bis zum andern Ende.<\/p><\/li>\n<li><p>Ebenso zehn Ellen des zweiten Cherub, einerlei Ma\u00df und einerlei Schnitt hatten beide Cherubim [die Fl\u00fcgelausdehnung].<\/p><\/li>\n<li><p>Die H\u00f6he des einen Cherub war zehn Ellen und ebenso des andern Cherub.<\/p><\/li>\n<li><p>Er stellte die Cherubim in das innerste Haus und man breitete die Fl\u00fcgel der Cherubim aus, dass der Fl\u00fcgel des einen die eine Wand und der Fl\u00fcgel des andern Cherub die andere Wand ber\u00fchrte, und ihre Fl\u00fcgel nach dem Innern des Hauses zu ber\u00fchrten einander, Fl\u00fcgel an Fl\u00fcgel.<\/p><\/li>\n<li><p>Er \u00fcberzog die Cherubim mit Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Und an den W\u00e4nden des Hauses ging herum ein Kranz von Schnitzereien, Figuren von Cherubim, Palmen und aufgebrochenen Blumen im Innern und im \u00c4u\u00dferen.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch den Fu\u00dfboden des Hauses \u00fcberzog er mit Gold, im Innern und im \u00c4u\u00dferen.<\/p><\/li>\n<li><p>Zum Eingang des Allerheiligsten machte er T\u00fcren von Oleasterholz, die Oberschwelle und die Pfosten f\u00fcnfseitig.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch die beiden T\u00fcren von Oleasterholz; auf ihnen grub er Cherubim ein und Palmen und aufgebrochene Blumen und \u00fcberzog sie mit Gold; er schlug das Gold glatt auf den Cherubim und den Palmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Ebenso machte er an den Eingang des Tempels Pfosten von Oleasterholz, vierseitige [Tafeln].<\/p><\/li>\n<li><p>Und zwei T\u00fcren von Tannenholz: zwei runde Zapfen an der einen T\u00fcre und zwei runde Pfannen an der andern T\u00fcr.<\/p><\/li>\n<li><p>Und er grub ein Cherubim, Palmen und aufgebrochene Blumen und \u00fcberzog sie mit Gold passend auf das Eingegrabene.<\/p><\/li>\n<li><p>Dann baute er den Inneren Hof, drei Lagen von gehauenen Steinen und eine Lage Bretter von Zedern.<\/p><\/li>\n<li><p>Im vierten Jahre, im Monat Siw, wurde der Grundstein zum Hause des Herrn gelegt.<\/p><\/li>\n<li><p>Und im elften Jahre, im Monate Bul, das ist der achte Monat, war das Haus fertig in all seinen St\u00fccken und nach all seinen Vorschriften: also baute er daran sieben Jahre.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-7\">Kapitel 7<\/h2>\n<p>Der K\u00f6nigspalast.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Aber an seinem Hause baute Salomo dreizehn Jahre, bis er mit seinem Hause ganz fertig war.<\/p><\/li>\n<li><p>Er baute das Libanonwaldhaus hundert Ellen lang, f\u00fcnfzig Ellen breit und drei\u00dfig Ellen hoch auf vier Reihen S\u00e4ulen aus Zedernholz, und Bretter von Zedern auf den S\u00e4ulen.<\/p><\/li>\n<li><p>Und gedeckt mit Zedern von oben \u00fcber die Sparren, die auf den f\u00fcnfundvierzig S\u00e4ulen, f\u00fcnfzehn jeder Reihe.<\/p><\/li>\n<li><p>Und durchsichtig [mit Glas] drei Reihen, Fenster gegen Fenster dreimal.<\/p><\/li>\n<li><p>Alle T\u00fcren und Pfosten waren viereckig, durchsichtig, gegen\u00fcber den dreimal zusammentreffenden Fenstern.<\/p><\/li>\n<li><p>Die S\u00e4ulenhalle machte er f\u00fcnfzig Ellen lang und drei\u00dfig Ellen breit, eine Halle davor, auch S\u00e4ulen mit einem Knoten [Zierat] darauf.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch lie\u00df er die Halle des Thrones bauen, woselbst er richtete: die Halle des Gerichts get\u00e4felt mit Zedern auf dem ganzen Fu\u00dfboden.<\/p><\/li>\n<li><p>Und sein Haus, worin er wohnte, in dem andern Hofe, innerhalb der Halle, war wie diese verfertigt. Ein ebensolches Haus wie diese Halle baute er f\u00fcr die Tochter Pharaos, die Salomo genommen.<\/p><\/li>\n<li><p>All dieses war von schweren Steinen nach den Ma\u00dfen von Werkst\u00fccken, gemei\u00dfelt mit dem Mei\u00dfel von innen und von au\u00dfen, von dem Grunde bis zum Unterbalken, von au\u00dfen bis an den gro\u00dfen Hof.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Grund war von schweren und gro\u00dfen Steinen, Steine von je zehn Ellen und Steine von je acht Ellen.<\/p><\/li>\n<li><p>Oben waren wertvolle Steine nach den Ma\u00dfen von Werkst\u00fccken und Zedern.<\/p><\/li>\n<li><p>Der gro\u00dfe Hof hatte ringsum drei Reihen von glatt gehauenen Steinen und eine Reihe Bretter von Zedern, ebenso der innere Hof des Hauses des Herrn und die Halle des Hauses. Die inner. Ausschm\u00fcckung des Heiligtums.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo lie\u00df den Hiram aus Zor holen;<\/p><\/li>\n<li><p>Er war der Sohn einer Witwe aus dem Stamme Naftali, sein Vater aber war ein Tyrer [ein Ph\u00f6nizier], ein Kupferschmied; er war ein geschickter K\u00fcnstler von Erfindung und Einsicht in allen Kunstarbeiten in Kupfer; er kam zum K\u00f6nige Salomo und machte sein ganzes Werk.<\/p><\/li>\n<li><p>Er bildete die beiden S\u00e4ulen aus Kupfer; achtzehn Ellen war die eine S\u00e4ule hoch und zw\u00f6lf Ellen war der Umfang der zweiten S\u00e4ule.<\/p><\/li>\n<li><p>Er machte zwei Kn\u00e4ufe, um sie zu setzen auf die Spitzen der S\u00e4ulen, gegossen aus Kupfer. Jeder Knauf war f\u00fcnf Ellen hoch.<\/p><\/li>\n<li><p>Er fertigte auch Gitter in Flechtarbeit an, Gewinde in Kettenarbeit f\u00fcr die Kn\u00e4ufe auf der Spitze der S\u00e4ulen, je sieben f\u00fcr jeden Knauf.<\/p><\/li>\n<li><p>Er machte die S\u00e4ulen, dass zwei Reihen Granat\u00e4pfel ringsum standen auf dem einen Gitter, die Kn\u00e4ufe zu decken die auf ihrer Spitze waren. Ebenso machte er es an dem andern Knauf.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Kn\u00e4ufe auf der Spitze der S\u00e4ulen, mit Lilienwerk wie auf der Halle, waren vier Ellen [hoch].<\/p><\/li>\n<li><p>Die Kn\u00e4ufe auf den beiden S\u00e4ulen erhoben sich auch mehr an dem Bauche an der Seite des Gitters; dazu zweihundert Granat\u00e4pfel in Reihen ringsum auf dem andern Knauf.<\/p><\/li>\n<li><p>Er richtete die S\u00e4ulen auf zu der Halle des Tempels; die rechte S\u00e4ule richtete er auf und nannte sie Jachin; dann richtete er die linke S\u00e4ule auf und nannte sie Boas.<\/p><\/li>\n<li><p>Auf der Spitze der S\u00e4ulen war ein Lilienwerk; damit war vollendet das Werk der S\u00e4ulen.<\/p><\/li>\n<li><p>Er goss den Wasserbeh\u00e4lter zehn Ellen von einem Rande bis zum andern, rund, f\u00fcnf Ellen hoch und drei\u00dfig Ellen im Umfange.<\/p><\/li>\n<li><p>Unterhalb des Randes ringsum umgaben ihn Koloquinten, zehn Ellen, einschlie\u00dfend den Wasserbeh\u00e4lter ringsum in zwei Reihen, die Koloquinten gegossen in einem Gusse mit demselben.<\/p><\/li>\n<li><p>[Der Wasserbeh\u00e4lter] stand auf zw\u00f6lf Rindern; drei gekehrt gegen Norden, drei gekehrt gegen Westen, und drei gekehrt gegen S\u00fcden, und drei gekehrt gegen Osten, der Wasserbeh\u00e4lter stand auf ihnen oben dar\u00fcber; die [Tiergestalten] waren mit dem R\u00fccken nach innen zugewendet.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Wand des Wasserbeh\u00e4lters war eine Faust dick; sein Rand war gearbeitet wie der Rand eines Bechers, mit Lilienknospen; zweitausend Bat fasste er.<\/p><\/li>\n<li><p>Er machte zehn Gestelle aus Kupfer; jedes Gestell vier Ellen lang, vier Ellen breit und drei Ellen hoch.<\/p><\/li>\n<li><p>Also war die Arbeit des Gestells: Zargen waren daran und die Zargen zwischen den Eckleisten.<\/p><\/li>\n<li><p>Und auf den Zargen zwischen den Eckleisten waren L\u00f6wen, Rinder und Cherubim, und auf den Eckleisten ebenso von oben und unter den L\u00f6wen und den Rindern Geh\u00e4nge von Rosenwerk.<\/p><\/li>\n<li><p>Vier kupferne R\u00e4der waren an jedem Gestell und kupferne Achsen, und an den vier Ecken waren Trageplatten, unter dem Waschbecken waren die Trageplatten angegossen; an der Seite einer jeden waren Girlanden.<\/p><\/li>\n<li><p>Seine M\u00fcndung oben innerhalb des Kranzes war eine Elle, und die M\u00fcndung war rund in der Arbeit des Fu\u00dfes anderthalb Ellen, und auch auf seiner M\u00fcndung war eingegrabene Arbeit, aber ihre Zargen waren viereckig, nicht rund.<\/p><\/li>\n<li><p>Die vier R\u00e4der waren unterhalb der Zargen, die Achsen der R\u00e4der waren an dem Gestelle; jedes Rad war anderthalb Ellen hoch.<\/p><\/li>\n<li><p>Und die Arbeit der R\u00e4der war wie die eines Wagenrades; ihre Achsen, ihre Felgen, ihre Speichen und ihre Naben, alles gegossen.<\/p><\/li>\n<li><p>An den vier Winkeln eines Gestelles waren vier Trageplatten: auf dem Gestell waren die Trageplatten daran.<\/p><\/li>\n<li><p>Der obere Teil des Gestelles war rund ringsum, eine halbe Elle in der H\u00f6he, und oben auf dem Gestell waren dessen Handhaben, und die Schlusseisen [gingen] von ihm aus.<\/p><\/li>\n<li><p>Er grub auf die Tafeln, auf ihre Handhaben und die Schlussleisten: Cheruim, L\u00f6wen und Palmen und in den Zwischenr\u00e4umen brachte er Geh\u00e4nge an.<\/p><\/li>\n<li><p>Auf dieselbe Weise machte er die zehn Gestelle; ein Guss, ein Ma\u00df, ein Schnitt war f\u00fcr alle.<\/p><\/li>\n<li><p>Er fertigte zehn Waschbecken aus Kupfer an, jedes Waschbecken vierzig Bat fassend; vier Ellen jedes Waschbecken, je ein Waschbecken auf ein Gestell f\u00fcr die zehn Gestelle.<\/p><\/li>\n<li><p>Er setzte f\u00fcnf Gestelle auf die rechte Seite des Hauses und f\u00fcnf auf die linke Seite des Hauses; den Wasserbeh\u00e4lter setzte er an die rechte Seite des Hauses, s\u00fcd\u00f6stlich.<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram machte die Waschbecken, die Schaufeln und die Blutschalen; Hiram vollendete dann die Arbeit des ganzen Werkes, das er gearbeitet f\u00fcr den K\u00f6nig Salomo am Hause des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Zwei S\u00e4ulen und je zwei kugelige Kn\u00e4ufe oben auf den S\u00e4ulen, und zwei Gitter, die zwei kugeligen Kn\u00e4ufe zu bedecken, waren oben auf den S\u00e4ulen.<\/p><\/li>\n<li><p>Und vierhundert Granat\u00e4pfel zu den beiden Gittern; zwei Reihen Granat\u00e4pfel zu einem Gitter, die beiden kugeligen Kn\u00e4ufe zu bedecken, die vorn an den S\u00e4ulen waren.<\/p><\/li>\n<li><p>Und zehn Gestelle und zehn Waschbecken auf den Gestellen.<\/p><\/li>\n<li><p>Den Wasserbeh\u00e4lter und die zw\u00f6lf Rinder unter dem Wasserbeh\u00e4lter.<\/p><\/li>\n<li><p>Die T\u00f6pfe und die Schaufeln und die Blutschalen und alle Ger\u00e4te, die Hiram gefertigt f\u00fcr den K\u00f6nig Salomo, f\u00fcr das Haus des Herrn, waren aus gegl\u00e4ttetem Kupfer.<\/p><\/li>\n<li><p>In dem Umkreise des Jordan goss sie der K\u00f6nig, in Bergwerken zwischen Sukkot und Zortan.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo lie\u00df es da mit all den Ger\u00e4ten vor \u00fcbergro\u00dfer Menge; das Gewicht des Kupfers wurde nicht untersucht.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo machte alle Ger\u00e4te, die im Hause des Herrn: den goldenen Altar und den Tisch, auf welchem das Schaubrot war, aus Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch die Leuchter, je f\u00fcnf zur Rechten und f\u00fcnf zur Linken vor dem Allerheiligsten, aus gediegenem Golde, das Blumenwerk, die Lampen und die Zangen aus Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Schalen, die Messer, die Blutschalen, die L\u00f6ffel und die Pfannen aus gediegenem Golde; und die Angeln zu den T\u00fcren des inneren Hauses, zum Allerheiligsten und zu den T\u00fcren des Hauses zum Tempel, aus Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Und so war das ganze Werk, das der K\u00f6nig Salomo f\u00fcr das Haus des Herrn bestellt, vollendet. Salomo brachte hinein die heiligen Spenden seines Vaters David: das Silber, das Gold und die Ger\u00e4te; er legte sie in die Schatzkammer des Hauses des Herrn.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-8\">Kapitel 8<\/h2>\n<p>Die Einweihung des Heiligtums.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Darauf versammelte Salomo die \u00c4ltesten Jsraels, alle Stammh\u00e4upter, die F\u00fcrsten der Stammh\u00e4user der Kinder Israel zu sich nach Jerusalem, um heraufzubringen die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zijon.<\/p><\/li>\n<li><p>Es versammelten sich um den K\u00f6nig Salomo alle M\u00e4nner von Jsrael im Monat Etanim, das ist der siebente Monat, am [Laubh\u00fctten]feste.<\/p><\/li>\n<li><p>Es kamen alle \u00c4ltesten Israels, und die Priester trugen die Lade.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie brachten die Lade des Herrn und das Stiftszelt und alle heiligen Ger\u00e4te, die im Zelt waren; die Priester und die Leviten trugen sie.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo und die ganze Gemeinde Jsrael, die sich bei ihm eingestellt hatte, opferten mit ihm vor der Lade Schafe und Rinder ohne Zahl und Rechnung.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Priester brachten die Bundeslade des Herrn an ihren Ort, nach dem allerheiligsten Raum des Hauses, unter die Fl\u00fcgel der Cherubim.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn die Cherubim breiteten die Fl\u00fcgel \u00fcber die Stelle der Lade, so dass die Cherubim die Lade bedeckten und die Stangen dar\u00fcberhin.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Stangen waren so lang, dass die Spitzen der Stangen gesehen wurden vom Heiligtum aus an der Vorderseite des Allerheiligsten, aber sie wurden nicht ausw\u00e4rts gesehen; [wohl ragten die Stangen hervor, aber sie waren bedeckt und daher nicht sichtbar]. Sie blieben dort bis auf den heutigen Tag.<\/p><\/li>\n<li><p>In der Lade war nichts als die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, als der Herr einen Bund geschlossen mit den Kindern Israel nach ihrem Auszuge aus dem Lande \u00c4gypten.<\/p><\/li>\n<li><p>Als die Priester das Heiligtum verlie\u00dfen, da erf\u00fcllte die Wolke das Haus des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Priester vermochten nicht da zu stehen, den Amtsdienst zu verrichten vor der Wolke: denn die Herrlichkeit des Herrn hatte erf\u00fcllt das Haus des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Damals sprach Salomo: Der Herr hat verhei\u00dfen zu thronen im Wolkendunkel.<\/p><\/li>\n<li><p>Gebaut habe ich dir ein erhabenes Haus, eine St\u00e4tte zu deinem Sitz f\u00fcr ewig.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig wendete sein Angesicht [zum Volke] und segnete die ganze Versammlung Israels, w\u00e4hrend die ganze Versammlung Jsraels stand.<\/p><\/li>\n<li><p>[Salomo] sprach: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der meinem Vater David verhei\u00dfen und es jetzt auch erf\u00fcllt hat also:<\/p><\/li>\n<li><p>Von dem Tage, da ich herausgef\u00fchrt mein Volk Israel aus \u00c4gypten, hab\u2019 ich keine Stadt erw\u00e4hlt aus allen St\u00e4mmen Israels, dass man dort ein Haus baue, dass mein Name darin sei; aber ich erw\u00e4hlte David, dass er herrsche \u00fcber mein Volk Jsrael.<\/p><\/li>\n<li><p>Mein Vater David hatte es im Sinne, ein Haus zu bauen dem Namen des Herrn, des Gottes Israels.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber der Herr sprach zu meinem Vater David: Du hast es im Sinn gehabt, ein Haus zu bauen meinem Namen; damit hast du wohl getan, dass du es im Sinne gehabt hast.<\/p><\/li>\n<li><p>Doch du sollst das Haus nicht bauen, sondern dein leiblicher Sohn soll das Haus bauen meinem Namen.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr hat sein Wort best\u00e4tigt, das er geredet, und ich bin aufgestanden anstatt meines Vaters David und sitze auf dem Thron Israels, so wie der Herr geredet, und habe gebaut das Haus dem Namen des Herrn, des Gottes Israels.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich habe dort eine Stelle gemacht f\u00fcr die Lade, worin [aufbewahrt wird] der Bund des Herrn, den er geschlossen mit unsern V\u00e4tern, da er sie herausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo trat vor den Altar des Herrn in Gegenwart der ganzen Versammlung Israels und breitete seine H\u00e4nde gen Himmel<\/p><\/li>\n<li><p>Und sprach: Herr, Gott Jsraels, keiner ist wie du, Gott, im Himmel droben und auf Erden unten, bewahrend den Bund und die Huld deinen Knechten, die vor dir wandeln mit ihrem ganzen Herzen.<\/p><\/li>\n<li><p>Der du bewahrt hast deinem Knecht David, meinem Vater, was du ihm verhei\u00dfen; du hast geredet und heute auch vollf\u00fchrt.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun Herr, Gott Israels, bewahre deinem Knecht David, meinem Vater, was du verhei\u00dfen und gesprochen: Es soll dir nicht fehlen vor mir an einem Manne, der auf dem Thron Israels sitzt, wenn nur deine S\u00f6hne wahren ihres Weges, vor mir zu wandeln, wie du vor mir gewandelt bist.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun, Gott Israels, m\u00f6ge in Erf\u00fcllung gehen dein Wort, das du deinem Knecht David, meinem Vater, verhei\u00dfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn mag wohl in Wahrheit Gott wohnen auf der Erde? Der Himmel und des Himmels Himmel k\u00f6nnen dich nicht fassen: gar nun dieses Haus, das ich gebaut!<\/p><\/li>\n<li><p>[Aber dieses Heiligtum diene dazu], dass du dich [an dieser St\u00e4tte] zu dem Gebete deines Knechtes wendest und zu seinem Flehen, Herr, mein Gott, zu h\u00f6ren auf den Ruf und das Gebet, welches dein Knecht heute vor dir betet.<\/p><\/li>\n<li><p>Dass deine Augen offen seien \u00fcber diesem Hause Tag und Nacht, \u00fcber dem Orte, wovon du gesprochen: Mein Name soll dort sein, dass du h\u00f6rest auf das Gebet, welches dein Knecht betet an diesem Orte.<\/p><\/li>\n<li><p>H\u00f6re auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, die beten werden an diesem Orte; du m\u00f6gest h\u00f6ren an der St\u00e4tte deines Siztes, im Himmel \u2014 erh\u00f6ren und vergeben.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn jemand gegen seinen N\u00e4chsten fehlt, dass ihm dieser Flucht, und der Fluch kommt vor deinen Altar in diesem Hause:<\/p><\/li>\n<li><p>So m\u00f6gest du h\u00f6ren im Himmel und Recht schaffen deinen Knechten, den Schuldigen zu bestrafen nach seinem Wandel und den Gerechten nach seiner Gerechtigkeit lohnen.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn dein Volk Israel geschlagen wird von dem Feinde, weil es gegen dich ges\u00fcndigt hat, und sie kehren zur\u00fcck zu dir und bekennen deinen Namen und beten und flehen zu dir in diesem Hause:<\/p><\/li>\n<li><p>So h\u00f6re du im Himmel und vergib die S\u00fcnde deines Volkes Israel, f\u00fchre sie zur\u00fcck nach dem Boden, den du ihren V\u00e4tern gegeben hast.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn der Himmel verschlossen ist und kein Regen ist, weil sie gegen dich ges\u00fcndigt haben, und sie beten an diesem Orte und bekennen deinen Namen und lassen ab von ihrer S\u00fcnde, wenn du sie dem\u00fctigst:<\/p><\/li>\n<li><p>So h\u00f6re du im Himmel und vergib die S\u00fcnde deiner Knechte, deines Volkes Israel, nachdem du ihnen gezeigt den guten Weg auf welchem sie gehen sollen, und gib Regen auf dein Land, das du deinem Volke zum Erbteil gegeben.<\/p><\/li>\n<li><p>Oder wenn Hungersnot sein wird im Lande, Pest oder Kornbrand, Heuschreckenfra\u00df oder dass Feinde ihn dr\u00e4ngen in dem Lande und in seinen St\u00e4dten, oder irgendeine Plage oder Krankheit;<\/p><\/li>\n<li><p>Jegliches Gebet und jegliches Flehen, das irgendein Mensch vorbringt von deinem ganzen Volke Israel, denn jeder kennt die Leiden seines Herzens, und er breitet seine H\u00e4nde aus zu diesem Hause [und betet]:<\/p><\/li>\n<li><p>So h\u00f6re du im Himmel, der St\u00e4tte deines Sitzes, und vergib und gew\u00e4hre, gib einem jeden nach all seinen Wegen, wie du sein Herz kennst, denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.<\/p><\/li>\n<li><p>Damit sie dich f\u00fcrchten alle Tage, solange sie leben auf dem Erdboden, den du unsern V\u00e4tern gegeben.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber auch auf den Fremden, der nicht von deinem Volke Israel ist, der aus fernem Lande um deines Namens willen kommt,<\/p><\/li>\n<li><p>\u2014 Denn sie werden h\u00f6ren von deinem gro\u00dfen Namen und deiner starken Hand und deinem ausgestreuten Arme, \u2014 er kommt und betet in diesem Hause:<\/p><\/li>\n<li><p>H\u00f6re du im Himmel, der St\u00e4tte deines Sitzes, und tue alles, um was der Fremde zu dir ruft, damit alle V\u00f6lker der Erde deinen Namen erkennen, dich zu f\u00fcrchten wie dein Volk Israel, dass sie erkennen, dass deine Herrlichkeit \u00fcber diesem Hause ruht, das ich gebaut.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch wenn dein Volk in den Krieg zieht wider seinen Feind auf dem Wege, den du sie schicken wirst, und sie werden beten zum Herrn nach der Stadt hin, die du erw\u00e4hlt und dem Hause, das ich deinem Namen gebaut:<\/p><\/li>\n<li><p>So h\u00f6re du im Himmel ihr Gebet und ihr Flehen und tue, was ihnen not ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch wenn sie gegen dich s\u00fcndigen \u2014 denn es ist kein Mensch, der nicht s\u00fcndigte \u2014 und du z\u00fcrnst \u00fcber sie und \u00fcberlieferst sie dem Feind, und ihre Bezwinger f\u00fchren sie gefangen in das Land des Feindes, nahe oder ferne,<\/p><\/li>\n<li><p>Und sie nehmen es zu Herzen in dem Lande, wohin sie gefangen weggef\u00fchrt worden, und halten Einkehr und flehen zu dir im Lande ihrer Bezwinger: Wir haben ges\u00fcndigt und verbrochen, wir haben gefrevelt!<\/p><\/li>\n<li><p>Und sie kehren zu dir zur\u00fcck mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele in dem Lande ihrer Feinde, die sie gefangen weggef\u00fchrt, und sie beten zu dir nach ihrem Lande hin, das du ihren V\u00e4tern gegeben hast, nach der Stadt, die du erw\u00e4hlt, und dem Hause, das ich deinem Namen gebaut:<\/p><\/li>\n<li><p>So h\u00f6re im Himmel, der St\u00e4tte deines Sitzes, ihr Gebet und ihr Flehen, und tue, was ihnen not ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Und vergib deinem Volke, was sie ges\u00fcndigt gegen dich, und all ihre Missetaten, die sie gegen dich begangen; lass sie Barmherzigkeit vor ihren Bezwingern finden, dass sie sich ihrer erbarmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn dein Volk und dein Erbe sind sie, die du herausgef\u00fchrt aus \u00c4gypten, aus dem eisernen Ofen [aus harter Knechtschaft].<\/p><\/li>\n<li><p>Dass deine Augen offen seien dem Flehen deines Knechtes, dem Flehen deines Volkes Israel, dass du auf sie h\u00f6rest in allem, worum sie dich anrufen.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn du hast sie dir zum Erbe ausgesondert von allen V\u00f6lkern der Erde, wie du geredet hast durch Mose, deinen Knecht, da du herausgef\u00fchrt unsere V\u00e4ter aus \u00c4gypten, Herr, Gott!<\/p><\/li>\n<li><p>Nachdem Salomo geendet hatte zu beten dies ganze Gebet und dieses Flehen vor dem Herrn, stand er auf von dem Altar des Herrn, wo er auf seinen Knien gelegen, seine H\u00e4nde ausgebreitet gen Himmel;<\/p><\/li>\n<li><p>Und trat vor und segnete die ganze Versammlung Israels mit lauter Stimme:<\/p><\/li>\n<li><p>Gepriesen sei der Herr, der Ruhe verliehen seinem Volke Jsrael, wie er verhei\u00dfen; es ist nichts ausgeblieben von seiner guten Verhei\u00dfung, die er durch seinen Knecht Mose verhei\u00dfen hat.<\/p><\/li>\n<li><p>Es sei der Herr, unser Gott, mit uns, so wie er mit unsern V\u00e4tern gewesen, er verlasse uns nicht und gebe uns nicht auf;<\/p><\/li>\n<li><p>Dass er neige unsere Herzen zu ihm, dass wir in all seinen Wegen wandeln und wahren seine Gebote und seine Satzungen und seine Rechte, die er unsern V\u00e4tern geboten.<\/p><\/li>\n<li><p>Diese meine Worte, die ich gefleht vor dem Herrn, seien vor dem Herrn, unserm Gott, Tag und Nacht, dass er seinem Knecht und seinem Volke Israel immer das N\u00f6tige gew\u00e4hre.<\/p><\/li>\n<li><p>Damit alle V\u00f6lker der Erde erkennen, dass der Herr der Gott ist, keiner sonst.<\/p><\/li>\n<li><p>Euer Herz sei ganz mit dem Herrn, unserm Gott, nach seinen Satzungen zu wandeln und zu wahren seine Gebote, wie an diesem Tage.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig und ganz Israel mit ihm schlachteten Opfertiere vor dem Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo schlachtete das Opfermahl, das er dem Herrn opferte, zwei und zwanzig tausend Rinder und hundert und zwanzigtausend Schafe; damit weihten der K\u00f6nig und alle Kinder Israel das Haus des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>An diesem Tage heiligte der K\u00f6nig das Innere des Hofes vor dem Hause des Herrn; denn er opferte dort Ganzopfer und Speiseopfer und das Unschlitt der Mahlopfer, weil der kupferne Altar vor dem Herrn zu klein war, um zu fassen die Ganzopfer und die Speiseopfer und das Unschlitt der Mahlopfer.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo feierte in selbiger Zeit das Fest und ganz Israel mit ihm, viel Volk von der Gegend um Hamat bis zum Bach \u00c4gypten vor dem Herrn unserm Gott sieben Tage und [nochmals] sieben Tage, [zusammen] vierzehn Tage.<\/p><\/li>\n<li><p>Am achten Tage entlie\u00df er das Volk; sie segneten den K\u00f6nig und kehrten in ihre Zelte zur\u00fcck, fr\u00f6hlich und guten Mutes \u00fcber all das Gute, das der Herr getan seinem Knecht David und seinem Volke Israel.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-9\">Kapitel 9<\/h2>\n<p>Salomos Unternehmungen.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Als Salomo fertig war mit dem Bau des Hauses des Herrn und des Hauses des K\u00f6nigs und all des von Salomo Gew\u00fcnschten, das er zu bauen w\u00fcnschte.<\/p><\/li>\n<li><p>Da erschien der Herr dem Salomo zum zweiten mal, wie er ihm fr\u00fcher bereits erschienen war in Gibeon.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr sprach zu ihm: Ich habe erh\u00f6rt dein Gebet und dein Flehen, das du gefleht vor mir; ich heilige dieses Haus, das du gebaut, um meinen Namen daselbst zu verherrlichen auf ewig; alle Tage werde ich \u00fcber dieses Haus wachen.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn du vor mir wandeln wirst wie dein Vater David in Einfalt des Herzens und Geradheit, zu tun ganz, wie ich dir geboten, und wenn du meine Satzungen und Rechte wahren wirst:<\/p><\/li>\n<li><p>So werde ich feststellen den Thron deines K\u00f6nigtums \u00fcber Israel f\u00fcr ewig, wie ich deinem Vater David verhei\u00dfen: Es soll dir niemals fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn aber ihr oder eure S\u00f6hne von mir weichet und meine Gebote und Satzungen, die ich euch vorgelegt, nicht wahret, vielmehr fremden G\u00f6ttern nachgehet und sie anbetet:<\/p><\/li>\n<li><p>So werde ich Israel vertilgen von dem Boden, den ich ihnen gegeben, und das Haus, das ich meinem Namen geheiligt, werde ich wegschaffen aus meinem Angesicht; Israel wird sein zum Gleichnis und zur Stachelrede unter allen V\u00f6lkern.<\/p><\/li>\n<li><p>Dieses Haus, das hoch gewesen \u2014 wer dann vorbeigeht, wird sich entsetzen und zischen; und wenn man fragen wird: Warum hat der Herr diesem Lande und diesem Hause also getan?<\/p><\/li>\n<li><p>So wird geantwortet werden: Weil sie den Herrn, ihren Gott, verlassen, der ihre V\u00e4ter aus dem Lande \u00c4gypten herausgef\u00fchrt; sie hielten fest an fremden G\u00f6ttern und b\u00fcckten sich vor ihnen und dienten ihnen; deswegen hat der Herr dieses Ungl\u00fcck \u00fcber sie gebracht.<\/p><\/li>\n<li><p>Nach Verlauf von zwanzig Jahren hatte Salomo die beiden H\u00e4user, das Haus des Herrn und das Haus des K\u00f6nigs, zu Ende gebaut.<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram, K\u00f6nig von Zor, unterst\u00fctzte Salomo mit Zedernholz und mit Tannenholz und mit Gold nach all seinem Begehr; [daf\u00fcr] gab der K\u00f6nig Salomo dem Hiram zwanzig St\u00e4dte in Galil\u00e4a.<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram kam aus Zor, um die St\u00e4dte zu sehen, die ihm Salomo geschenkt; aber sie gefielen ihm nicht.<\/p><\/li>\n<li><p>Und er sprach: Was f\u00fcr St\u00e4dte sind das, die du mir geschenkt hast, mein Bruder! Er nannte sie das Land Kabul, wie es noch heute hei\u00dft.<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram schickte dem K\u00f6nig hundertundzwanzig Kikar Gold.<\/p><\/li>\n<li><p>Und diese Bewandtnis hat es mit der Frohn, die der K\u00f6nig Salomo erhob, \u2014 um zu bauen das Haus des Herrn, sein Haus, das Millo, die Mauer von Jerusalem, Hazor, Megiddo und Geser):<\/p><\/li>\n<li><p>Pharao, K\u00f6nig von \u00c4gypten, war ausgezogen und hatte Geser eingenommen und es niedergebrannt. Die Kanaaniter, die in der Stadt wohnten, hatte er erschlagen; dann gab er es seiner Tochter, der Frau Salomos, als Mitgift.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo baute Geser wieder auf und Nieder-Bet Horon,<\/p><\/li>\n<li><p>Und Baalat und Todmor in der W\u00fcste, dem Lande zu;<\/p><\/li>\n<li><p>Und alle Vorratsst\u00e4dte, die Salomo hatte, die St\u00e4dte der Wagen, die St\u00e4dte der Reiter und was Salomo sonst noch verlangte zu bauen in Jerusalem und auf dem Libanon und im ganzen Lande seiner Herrschaft \u2014<\/p><\/li>\n<li><p>Alles Volk, das \u00fcbrig geblieben war von den Emori, dem Hitti, dem Perisi, dem Hivi und dem Jebusi, also jene, die nicht von den Kindern Jsrael waren;<\/p><\/li>\n<li><p>Ihre Kinder, die nach ihnen \u00fcbrig geblieben im Lande, welche die Kinder Jsrael nicht zu vernichten vermochten, die hob der K\u00f6nig Salomo aus zur Frohnde bis auf die Gegenwart.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber von den Kindern Jsrael machte Salomo keinen zum Frohnarbeiter, sondern sie waren die Kriegsm\u00e4nner, seine Diener, seine Obern, seine Hauptleute und die Obersten \u00fcber seine Wagen und seine Reiter.<\/p><\/li>\n<li><p>Das sind die Obern der Vorsteher, die \u00fcber das Werk Salomos waren: f\u00fcnfhundert und f\u00fcnfzig, welche walteten \u00fcber das Volk, das an dem Werke arbeitete.<\/p><\/li>\n<li><p>Kaum war die Tochter Pharaos gezogen aus der stadt Davids in ihr Haus, das er ihr gebaut hatte, so baute er gleich darauf das Millo.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo opferte dreimal im Jahre Ganzopfer und Mahlopfer auf dem Altar, den er dem Herrn gebaut hatte und r\u00e4ucherte dabei [auf dem Altar], der vor dem Herrn war, und zahlte seine Schuld an das Haus.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo lie\u00df Schiffe bauen in Ezjon-Geber bei Elot, am Ufer des Roten Meeres im Lande Edom.<\/p><\/li>\n<li><p>Hiram sandte zu Schiffe seine Lente, des Meeres kundige Schiffahrer, mit den Leuten Salomos.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie kamen nach Ofir und nahmen von dort Gold, vierhundertundzwanzig Kikar; sie brachten es dem K\u00f6nig Salomo.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-10\">Kapitel 10<\/h2>\n<p>Die K\u00f6nigin von Saba bei Salomo.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Die K\u00f6nigin von Saba vernahm den Ruf Salomos, so m\u00e4chtig und erhaben, und sie kam, ihn mit R\u00e4tseln zu pr\u00fcfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie kam nach Jerusalem mit einem | m\u00e4chtigen Zuge, mit Kamelen, beladen mit Gew\u00fcrzen und Gold in gro\u00dfer Menge und edlen steinen; so kam sie zu salomo, | und besprach mit ihm alles, was sie auf dem Herzen hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo beantwortete alle ihre Fragen; es war nichts verborgen dem Salomo, das er ihr nicht beantwortet h\u00e4tte.<\/p><\/li>\n<li><p>Als die K\u00f6nigin von Saba nun die Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut,<\/p><\/li>\n<li><p>Und die Speisen an seinem Tische, das Sitzen seiner Hofleute und das Auftreten seiner Diener und ihre Kleider und die Getr\u00e4nke und Ganzopfer, das er opferte im Hause des Herrn, da war sie au\u00dfer sich.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie sprach zum K\u00f6nig: Es ist wahr, was ich in meinem Lande geh\u00f6rt von dir und deiner Weisheit.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich glaubte nicht den Reden, bis dass ich kam und es mit meinen Augen sah; mir ist nicht die H\u00e4lfte gesagt worden; du \u00fcbertriffst an Weisheit und G\u00fcte das Ger\u00fccht, das ich geh\u00f6rt.<\/p><\/li>\n<li><p>Gl\u00fccklich deine M\u00e4nner, gl\u00fccklich deine Diener, die vor dir best\u00e4ndig stehen und deine Weisheit h\u00f6ren.<\/p><\/li>\n<li><p>Es sei der Herr, dein Gott, gepriesen, der an dir Wohlgefallen gehabt, dich auf den Thron Israels zu setzen. Weil der Herr Israel f\u00fcr ewig liebt, hat er dich als K\u00f6nig eingesetzt zu \u00fcben Recht und Wohltat.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie gab dem K\u00f6nig hundert und zwanzig Kikar Gold und gro\u00dfe Mengen Gew\u00fcrze und Edelsteine; niemals wieder ist Gew\u00fcrz in solcher Menge hereingekommen, wie die K\u00f6nigin von Saba dem K\u00f6nig Salomo gegeben.<\/p><\/li>\n<li><p>Und auch das Schiff Hirams, das Gold lud von Ofir, brachte von Ofir Sandelholz in gro\u00dfer Menge und Edelsteine.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig machte aus dem Sandelholz ein Gel\u00e4nder zum Hause des Herrn und zum Hause des K\u00f6nigs und Psalter f\u00fcr die S\u00e4nger; solches Sandelholz ist nicht hereingekommen und nicht gesehen worden bis auf heutigen Tag.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo gab der K\u00f6nigin von Saba [von den sch\u00e4tzen Ofirs] alles was sie verlangte, au\u00dfer dem, was er ihr bereits fr\u00fcher gegeben hatte nach dem Verm\u00f6gen des K\u00f6nigs Salomo. Und sie wandte sich und ging in ihr Land, sie und ihre Diener.<\/p><\/li>\n<li><p>Es war das Gewicht des Goldes, das dem Salomo allj\u00e4hrlich einkam, sechshundertsechsundsechzig Kikar Gold,<\/p><\/li>\n<li><p>Ohne das [Gold, das aus Gef\u00e4llen] von den Kr\u00e4mern und durch den Hande der Kaufleute und von allen K\u00f6nigen des Abendlandes und den Statthaltern des Landes [kam].<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo machte zweihundert Tartschen von versetztem Golde, sechshundert Goldst\u00fccke lie\u00df er aufgehen auf eine Tartsche.<\/p><\/li>\n<li><p>Und dreihundert Schilde von versetztem Golde, drei Minen Gold lie\u00df er aufgeben auf einen Schild. Der K\u00f6nig legte sie in das Libanonwaldhaus. Der k\u00f6nigliche Thron.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig lie\u00df einen gro\u00dfen Thron von Elfenbein anfertigen und \u00fcberzog ihn mit gel\u00e4utertem Golde.<\/p><\/li>\n<li><p>Sechs Stufen waren an dem Thron, der obere Teil war hinten rund an dem Thron und Arme an beiden Seiten des Sitzes und zwei L\u00f6wen standen neben den Armen.<\/p><\/li>\n<li><p>Zw\u00f6lf L\u00f6wen standen auf den sechhs Stufen, von beiden Seiten [je zwei], desgleichen ist nicht gemacht worden in irgendeinem K\u00f6nigreich.<\/p><\/li>\n<li><p>Alle Trinkgef\u00e4\u00dfe des K\u00f6nigs Salomo waren aus Gold, auch alle Ger\u00e4te des Libanonwaldhauses waren von gediegenem Golde, da war kein Silber; das war gar nicht beachtet in den Tagen Salomos.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn ein Tarschischschiff hatte der K\u00f6nig im Meer mit der Flotte Hirams; einmal in drei Jahren kam ein Tarschischschiff, beladen mit Gold und Silber, mit Elfenbein, A\ufb00en und Pfauen.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo war gr\u00f6\u00dfer als alle K\u00f6nige der Welt an Reichtum und an Weisheit.<\/p><\/li>\n<li><p>Alle Welt suchte den Anblick Salomos, seine Weisheit zu h\u00f6ren, die Gott in sein Herz gelegt.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie brachten ihm alle Geschenke: Silberger\u00e4te und Goldger\u00e4te, Kleider und R\u00fcstungen, Gew\u00fcrze, Rosse und Maultiere, Jahr aus, Jahr ein.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo schaffte sich Wagen und Reiter an; er hatte tausend vierhundert Wagen und zw\u00f6lftausend Reiter; er hielt sie in den Wagenst\u00e4dten und bei dem K\u00f6nig in Jerusalem.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig machte das Silber in Jerusalem den Steinen gleich, und die Zedern gleich den Sykomoren in der Niederung, so viele gab es deren.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Ausfuhr der Rosse f\u00fcr Salomo war aus \u00c4gypten, zugweise \u2014 die Kaufleute des K\u00f6nigs kauften je einen Zug f\u00fcr Geld. 29, Es kam ein Gespann und wurde ausgef\u00fchrt aus \u00c4gypten um sechshundert Silbersekel und je ein Ross um hundertundf\u00fcnfzig Schekel; ebenso brachten ihm die K\u00f6nige der Hetiten und der Aram\u00e4er [Gespanne aus \u00c4gypten] selbst mit.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-11\">Kapitel 11<\/h2>\n<p>Salomos Verirrungen. Unf\u00e4lle.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Der K\u00f6nig Salomo liebte aber viele ausl\u00e4ndische Frauen neben der Tochter Pharaos: solche von Moab, Ammon, Edom, Zidon und Het.<\/p><\/li>\n<li><p>Von den V\u00f6lkern, von denen der Herr gesprochen zu den Kindern Israel: Ihr sollt nicht kommen unter sie und sie sollen nicht kommen unter euch [ihr sollt euch mit ihnen nicht vermischen], denn sie w\u00fcrden dann eure Herzen nach ihren G\u00f6ttern neigen. An diesen nun hing Salomo und liebte sie.<\/p><\/li>\n<li><p>Er hatte siebenhundert F\u00fcrstinnen und dreihundert Kebsweiber; und seine Frauen verf\u00fchrten ihn.<\/p><\/li>\n<li><p>Als Salomo alt wurde, brachten ihn seine Frauen dahin, fremde G\u00f6tter anzubeten. sein Herz war nicht ganz mit dem Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo betete die Astarte, die G\u00f6tzen der Zidonier, und Milkom, das Scheusal der Ammoniter, an.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo tat b\u00f6ses in den Augen des Herrn, er war nicht nach dem Sinne des Herrn wie sein Vater David.<\/p><\/li>\n<li><p>Damals baute Salomo eine [Opfer]-H\u00f6he f\u00fcr Kemos, das Scheusal Moabs, auf dem Berge vor Jerusalem und f\u00fcr den Moloch, das Scheusal der Ammoniter.<\/p><\/li>\n<li><p>So tat er allen seinen ausl\u00e4ndischen Frauen, die ihren G\u00f6ttern r\u00e4ucherten und opferten, [dass er diesen Alt\u00e4re baute].<\/p><\/li>\n<li><p>Da z\u00fcrnte der Herr \u00fcber Salomo, weil sein Herz abgewandt war von dem Herrn, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war,<\/p><\/li>\n<li><p>Und ihm solches verboten hatte, n\u00e4mlich keine fremden G\u00f6tter anzubeten. Aber er hatte nicht beobachtet, was der Herr geboten.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach der Herr zu Salomo: Weil solches in deinem Sinne ist, dass du nicht wahrest meinen Bund und meine Satzungen, die ich dir geboten, so will ich das K\u00f6nigtum von dir nehmen und es deinem Diener geben.<\/p><\/li>\n<li><p>Bei deinen Lebzeiten will ich es nicht tun um deines Vaters David willen; aus der Hand deines Sohnes werde ich es nehmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Doch nicht das ganze Reich werde ich nehmen, einen Stamm werde ich deinem Sohne lassen um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, das ich erw\u00e4hlet.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr stellte bald darauf Salomo einen Widersacher auf, den Idum\u00e4er Hadad; er war aus dem k\u00f6niglichen Hause von Edom.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn als David in Edom war \u2014 zur Zeit als der Heerf\u00fchrer Joab hinkam, die [im Kriege] gefallenen [Israeliten] zu beerdigen \u2014 erschlug er alle m\u00e4nnlichen Idum\u00e4er.<\/p><\/li>\n<li><p>Sechs Monate waren Joab und ganz Israel dort geblieben, bis alle m\u00e4nnlichen Idum\u00e4er ausgerottet waren.<\/p><\/li>\n<li><p>Da entfloh Hadad und einige Idum\u00e4er von den Dienern seines Vaters nach \u00c4gypten. Hadad war damals ein kleiner Knabe.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie machten sich auf aus Midjan und kamen ncha Paran; dort nahmen sie M\u00e4nner von Paran mit sich und kamen nach \u00c4gypten zu Pharao, K\u00f6nig von \u00c4gypten. Der gab [dem Hadad] ein Haus, setzte ihm den Unterhalt aus und gab ihm ein Land.<\/p><\/li>\n<li><p>Hadad fand gro\u00dfe Gnade in den Augen Pharaos; er gab ihm die Schwester seines Weibes, die Schwester der Herrscherin Tahpenes, zur Frau.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Schwester der Tahpenes geb ihm einen Sohn Genubat. Tahpene pflegte ihn im Hause Pharaos. Genubat blieb im Hause Pharaos unter den S\u00f6hnen Pharaos.<\/p><\/li>\n<li><p>Als nun Hadad in \u00c4gypten h\u00f6rte dass David sich zu seinen V\u00e4tern gelegt habe, und dass der Heerf\u00fchrer Joab gestorben sei, da sprach Hadad zu Pharao: Entlasse mich, dass ich nach meinem Lande zur\u00fcckkehre.<\/p><\/li>\n<li><p>Pharao fragte ihn: Was fehlt dir denn bei mir, dass du nach deinem Lande zur\u00fcckkehren willst? Er erwiderte: Nichts doch entlasse mich.<\/p><\/li>\n<li><p>Au\u00dferdem lie\u00df Gott [dem Salomo] einen Widersacher erstehen in Reson, Sohn Eljadas, der von seinem Herrn Hadadeser, dem K\u00f6nig von Zoba, entflohen war.<\/p><\/li>\n<li><p>Er sammelte M\u00e4nner um sich und war F\u00fchrer einer Streitschaar \u2014 als David unter jenen ein Blutbad angerichtet hatte \u2014 und sie gingen nah Damaskus und wohnten darin und herrschten in Damaskus.<\/p><\/li>\n<li><p>Er war ein Widersacher Israels so lange Salome lebte, au\u00dfer dem Unheil durch Hadad; er emp\u00f6rte sich wider Israel und wurde K\u00f6nig von Aram. Die Efraimiten gegen Salomo. Jerobeam.<\/p><\/li>\n<li><p>Jerobeam, Sohn Nebats, ein Efraimite aus Zereda \u2014 seine Mutter hie\u00df Zerua und war Witwe \u2014 war ein Knecht Salomos: er emp\u00f6rte sich gegen den K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Dies war die Bewandtnis, wie er sich gegen den K\u00f6nig emp\u00f6rte: Salomo hatte damals das Millo [in Jerusalem] gebaut; er hat geschlossen den Ritz der Stadt Davids, seines Vaters.<\/p><\/li>\n<li><p>Jerobeam war ein tapferer Krieger, und als Salomo den J\u00fcngling sah, dass er auch ein th\u00e4tiger Arbeiter war, so setzte er ihn \u00fcber den ganzen Frohndienst des Hauses Jofef [der Efraimiten].<\/p><\/li>\n<li><p>In jener Zeit ging Jerobeam aus Jerusalem, da begegnete ihm Achija, der Prophet aus Silo, auf dem Wege. [Jerobeam] war in ein neues Gewand geh\u00fcllt, sie beide waren allein auf dem Felde.<\/p><\/li>\n<li><p>Da fasste Achija das neue Gewand, das jener anhatte, und zerriss es in zw\u00f6lf St\u00fccke.<\/p><\/li>\n<li><p>Und sprach zu Jerobeam: Nimm dir zehn St\u00fccke, denn so hat der Herr, der Gott Israels, gesprochen: Ich entrei\u00dfe das K\u00f6nigtum der Hand Salomos und gebe dir die zehn St\u00e4mme.<\/p><\/li>\n<li><p>Der eine Stamm aber bleibe ihm, um meines Knechtes David, um Jerusalems willen, der Stadt! die ich erw\u00e4hlt aus allen St\u00e4mmen Israels.<\/p><\/li>\n<li><p>Weil sie mich verlassen haben und die Astarte, den G\u00f6tzen der Zidonier, angebetet haben, und Kemos, den Gott Moabs, und Moloch, den Gott der Ammoniter, und nicht gegangen sind auf meinen Wegen, zu tun, was recht ist in meinen Augen, und meine Satzungen und meine Rechte zu \u00fcben, wie sein Vater David getan hat.<\/p><\/li>\n<li><p>Doch werde ich nicht das ganze K\u00f6nigtum aus seiner Hand nehmen, sondern einen F\u00fcrsten will ich ihn verbleiben lassen alle Tage seines Lebens, um meines Knechtes David willen, den ich erw\u00e4hlt, der gewahrt meine Gebote und meine Satzungen.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich werde das K\u00f6nigtum nehmen aus der Hand seines Sohnes und werde es dir geben: Die zehn St\u00e4mme.<\/p><\/li>\n<li><p>Seinen: Sohn werde ich einen Stamm lassen, damit meinem Knechte David eine Leuchte bleibe alle Tage vor meinem Angesicht in Jerusalem, der Stadt, die ich mir erw\u00e4hlt, meinen Namen darein zu setzen.<\/p><\/li>\n<li><p>Dich werde ich einsetzen dass du nach Wunsch regierst und K\u00f6nig sein wirst \u00fcber Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Und wenn du auf alles h\u00f6rst, was ich dir gebiete und gehest auf meinen Wegen und tust, was recht ist in meinen Augen, zu wahren meine Gebote und meine Satzungen, sowie mein Knecht David getan hat, so werde ich mit dir sein und werde dir bauen ein dauerndes Haus, wie ich gebaut dem David, und werde dir [die Herrschaft \u00fcber] Israel geben.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Gechlecht Davids werde ich damit dem\u00fctigen, doch nicht f\u00fcr immer.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo trachtete, [als er dies erfahren hatte] Jerobeom zu t\u00f6ten. Jerobeam machte sich auf und entfloh nach \u00c4gypten zu Sisak, K\u00f6nig von \u00c4gypten, und blieb in \u00c4gypten bis zum Tode Salomos. 41 Die \u00fcbrige Geschichte Salomos und alles dessen, was er getan, und seiner Weisheit, die ist beschrieben in dem Buche der Geschichte Salomos.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Zeit, die Salomo in Jerusalem \u00fcber ganz Israel regierte, war vierzig Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Salomo legte sich zu seinen V\u00e4tern; er wurde in der Stadt seines Vaters David begraben. Sein Sohn Rehabeam wurde K\u00f6nig an seiner Statt.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-12\">Kapitel 12<\/h2>\n<p>K\u00f6nig Rehabeam. Die Spaltung.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Rehabeam ging nach Sichem; denn nach Sichem kam ganz Israel, ihn als K\u00f6nig zu best\u00e4tigen.<\/p><\/li>\n<li><p>Als Jerobeam, Sohn Nebats, davon h\u00f6rte \u2014 er befand sich noch in \u00c4gypten, wohin er vor dem K\u00f6nig Salomo geflohen war; Jerobeam wohnte also noch in \u00c4gypten,<\/p><\/li>\n<li><p>Und sie hatten hingeschickt und ihn rufen lassen \u2014 da kamen Jerobeam und das Volk Israel und redeten also zu Rehabeam:<\/p><\/li>\n<li><p>Dein Vater hat uns ein schweres Joch auferlegt; erleichtere du nun den harten Dienst deines Vaters und sein schweres Joch, das er uns auferlegt, so wollen wir dir dienen.<\/p><\/li>\n<li><p>Doch [Rehabeam] gab ihnen folgende Antwort: Lasset mir drei Tage Bedenkzeit und kommet dann [um Antwort]. Das Volk ging also.<\/p><\/li>\n<li><p>Da beriet sich der K\u00f6nig Rehabeam mit den Alten aus der Umgebung seines Vaters Salomo und sprach: Wie ratet ihr, diesem Volke Antwort zu geben?<\/p><\/li>\n<li><p>Sie redeten zu ihm also: Wenn du dich heute als Diener stellst diesem Volke ihnen dienest, sie erh\u00f6rst und ihnen mit guten Worten zuredest, so werden sie dir f\u00fcr immer dienen.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber er lie\u00df den Rat der Alten, den sie ihm gegeben, unbeachtet, und beriet sich mit den J\u00fcnglingen, die mit ihm aufgewachsen waren, die seine Umgebung bildeten.<\/p><\/li>\n<li><p>Er befragte sie: Was ratet ihr mir, dass wir diesem Volke Antwort geben, die von mir fordern: Erleichtere das Joch, das dein Vater uns aufgelegt ?<\/p><\/li>\n<li><p>Da redeten zu ihm die J\u00fcnglinge die mit ihm aufgewachsen waren: Du sollst so sprechen zu diesem Volke, das zu dir geredet mit den Worten: Dein Vater hat unser Joch erschwert, und du mache es uns leichter! Rede also zu ihnen: Mein kleiner Finger ist dicker, als die Lenden meines Vaters.<\/p><\/li>\n<li><p>Hat nun mein Vater euch aufgeladen ein schweres Joch, so will ich es euch noch mehr erschweren; hat euch mein Vater mit Ruten gez\u00fcchtigt, so will ich euch mit Skorpionen z\u00fcchtigen.<\/p><\/li>\n<li><p>Als nun Jerobeam und das ganze Volk am dritten Tag zu Rehabeam kam so wie der K\u00f6nig gesprochen: Kommet wieder zu mir am dritten Tag, [dass ich euch Bescheid gebe]:<\/p><\/li>\n<li><p>Da fuhr der K\u00f6nig das Volk hart an, denn er lie\u00df den Rat der Alten, den sie ihm gegeben, unbeachtet;<\/p><\/li>\n<li><p>Er redete zu ihnen nach dem Rate der J\u00fcnglinge: Hat mein Vater schwer gemacht euer Joch, so will ich es noch mehr erschweren; hat mein Vater euch mit Ruten gez\u00fcchtigt, so will ih euch mit Skorpionen z\u00fcchtigen.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig gab also kein Geh\u00f6r dem Volke, denn es war also bestimmt von dem Herrn, damit er sein Wort best\u00e4tige, das der Herr geredet durch Achija aus Silo zu Jerobeam, Sohn Nebats.<\/p><\/li>\n<li><p>Als ganz Israel sah, dass der K\u00f6nig auf sie nicht h\u00f6rte, da gab das Volk dem K\u00f6nig folgende Antwort: Wir haben keinen Anteil an David und keinen Besitz am Sohne Isais; in deine Zelte, Israel! Nun, siehe zu deinem Hause, David! Und Israel ging in seine Zelte [das Volk ging auseinander und fiel vom Hause David ab].<\/p><\/li>\n<li><p>Nur \u00fcber die Israeliten, die in den St\u00e4dten Jehudas wohnten, blieb Rehabeam K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Rehabeam schickte noch den Adoram, der \u00fcber die Frohne war, [um die k\u00f6niglichen Rechte wahrzunehmen], aber die Israeliten steinigten ihn zu Tode. Der K\u00f6nig Rehabeam selbst musste sich beeilen, den Wagen zu besteigen, um nach Jerusalem zu fliehen.<\/p><\/li>\n<li><p>So fiel Israel ab vom Hause David bis auf den heutigen Tag.<\/p><\/li>\n<li><p>Als ganz Israel h\u00f6rte, dass Jerobeam zur\u00fcckgekehrt war, da sandten sie hin und riefen ihn zur Versammlung, wo sie ihn zum K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel ausriefen. Es hielt keiner mit dem Hause David, nur der Stamm Jehuda allein.<\/p><\/li>\n<li><p>Rehabeam kam unterdessen nach Jerusalem und versammelte alle Jud\u00e4er und Benjaminiten, hundert und achtzig tausend auserlesene Krieger, Israel mit Krieg zu \u00fcberziehen und das K\u00f6nigtum f\u00fcr Rehabeam, den Sohn Salomos, zur\u00fcckzuerobern.<\/p><\/li>\n<li><p>Da erging das Wort Gottes an Semaja, den Mann Gottes, also:<\/p><\/li>\n<li><p>Sprich zu Rehabeam, dem Sohn Salomos, K\u00f6nig von Jehuda, und zu dem ganzen Hause Jehuda und Benjamin und zu dem \u00fcbrigen Volke also:<\/p><\/li>\n<li><p>So spricht der Herr: Ziehet nicht zu streiten mit euern Br\u00fcdern, den Israeliten; kehret um, ein jeder nach seinem Hause, denn durch mchi ist die Sache geschehen. Sie h\u00f6rten auf das Wort des Herrn und kehrten um nach dem Befehl des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Jerobeam baute Sichem auf dem Gebirge Efraim und wohnte darin; sp\u00e4ter zog er aus von da und erbaute Penuel.<\/p><\/li>\n<li><p>Jerobeam dachte aber eines Tages, dass das K\u00f6nigtum zur\u00fcckkommen k\u00f6nnte an das Haus David:<\/p><\/li>\n<li><p>Denn wenn dieses Volk ziehen wird, Opfer zu verrichten im Hause des Herrn in Jerusalem, so wird das Herz des Volkes sich wieder seinem [rechtm\u00e4\u00dfigen] Herrn zuwenden, dem Rehabeam, K\u00f6nig von Jehuda. Sie werden mich ermorden und zur\u00fcckkehren zu Rehabeam, K\u00f6nig von Jehuda.<\/p><\/li>\n<li><p>Da beriet sich der K\u00f6nig und lie\u00df zwei goldene K\u00e4lber anfertigen und sprach zum [Volke]: Lange genug seid ihr hinaufgezogen nach Jerusalem. Diese sind deine G\u00f6tter, Israel, die dich hinausgef\u00fchrt aus dem Lande \u00c4gypten.<\/p><\/li>\n<li><p>Er stellte das eine [Kalb] in Bet-El auf und das andere in Dan.<\/p><\/li>\n<li><p>Diese Sache wurde zur S\u00fcnde; denn das Volk ging vor das eine sogar bis Dan hin.<\/p><\/li>\n<li><p>Er errichtete Bet-Bamot [ein Heiligtum]; dort stellte er Priester an aus den Edelsten des Volkes, die aber nicht vom Stamme Levi waren.<\/p><\/li>\n<li><p>Jerobeam setzte ein Fest ein im achten Monat, am f\u00fcnfzehnten Tage des Monats, wie das Fest in Jehuda, [das aber am f\u00fcnfzehnten des siebenten Monats gefeiert wurde], und opferte auf dem Altar; so machte er es auch in Bet-El, dass er den K\u00e4lbern opferte, die er gemacht, und stellte an in Bet-El die Priester der H\u00f6hen, die er errichtet.<\/p><\/li>\n<li><p>Er opferte auf dem Altar, den er in Bet-El gemacht, am f\u00fcnfzehnten Tage des achten Monats, in dem Monat, den er [als Festzeit] selbst ersonnen. Er ordnete ein Fest an f\u00fcr die Kinder Israel und stieg auf den Altar, um zu r\u00e4uchern.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-13\">Kapitel 13<\/h2>\n<p>Die zwei Propheten.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Da kam pl\u00f6tzlich ein Mann Gottes von Jehuda auf den Befehl des Herrn nach Bet-El, grade als Jerobeam auf dem Altar stand, um zu r\u00e4uchern.<\/p><\/li>\n<li><p>Er rief gegen den Altar auf den Befehl des Herrn und sprach: Altar! Altar! so spricht der Herr: Ein Sohn wird dereinst geboren dem Hause David, Josija mit Namen, der wird auf dir schlachten die Priester der H\u00f6hen, die auf dir r\u00e4uchern, und Gebeine von Menschen wird man auf dir verbrennen.<\/p><\/li>\n<li><p>Er gab auch an jenem Tag ein Zeichen. Dies ist das Zeichen, das der Herr geredet: Bald wird der Altar bersten und die Asche versch\u00fcttet werden, die darauf ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Als der K\u00f6nig das Wort des Gottesmannes h\u00f6rte, das er gerufen gegen den Altar in Bet-El, streckte Jerobeam seine Hand vom Altar herab und rief: Greift ihn! Da verdorrte seine Hand, die er gegen jenen ausgestreckt hatte; er vermochte nicht, sie an sich zur\u00fcckzuziehen.<\/p><\/li>\n<li><p>Und der Altar barst und die Asche wurde versch\u00fcttet von dem Altar, nach dem Zeichen, das der Gottesmann gegeben auf den Befehl des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Da hub der K\u00f6nig an und sprach zu dem Gottesmann: Flehe doch zu dem Herrn, deinem Gott, und bete f\u00fcr mich, dass meine Hand wieder heil werde. Der Gottesmann flehte zu dem Herrn, und die Hand des K\u00f6nigs wurde wieder heil wie zuvor.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig bat den Gottesmann: Komm zu mir ins Haus und labe dich, ich werde dir etwas schenken.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber der Gottesmann sprach zu dem K\u00f6nig: Wenn du mir auch die H\u00e4lfte deines Hauses g\u00e4best, so gehe ich nicht mit dir hinein und esse kein Brot und trinke kein Wasser an diesem Ort.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn so wurde mir des Herrn Befehl: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken, auch nicht zur\u00fcckkehren auf demselben Wege, den du gegangen bist.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging auch einen anderen Weg und kehrte nicht auf dem Wege zur\u00fcck, auf welchem er nach Bet-El gekommen war.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber ein alter Prophet wohnte in Bet-El; sein Sohn kam zu ihm und erz\u00e4hlte ihm alles, was der Gottesmann heute in Bet-El getan, auch die Worte, die er zu dem K\u00f6nig geredet, erz\u00e4hlten [die S\u00f6hne] ihrem Vater.<\/p><\/li>\n<li><p>Da fragte sie der Vater: Welchen Weg is er gegangen? seine S\u00f6hne zeigten ihm den Weg, den der Gottesmann gegangen, der von Jehuda gekommen war.<\/p><\/li>\n<li><p>Er befahl seinen S\u00f6hnen: sattelt mir den Esel. Sie sattelten ihm den Esel und er ritt darauf.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging dem Gottesmann nach und fand ihn unter der Terebinthe sitzend. Er fragte ihn: Bist du der Gottesmann, der von Jehuda gekommen ist? Er antwortete: Ich bin es.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach er zu ihm: Komm mit mir in das Haus und i\u00df bei mir.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber jener erwiderte: Ich kann nicht mit dir umkehren und zu dir hineingehen; auch werde ich kein Brot essen und mit dir kein Wasser trinken an diesem Orte.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn ein Befehl des Herrn ist an mich ergangen: Du sollst kein Brot essen und dort kein Wasser trinken, auch sollst du nicht zur\u00fcckkehren auf dem Wege, auf dem du gegangen bist.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach [der Alte] zu ihm: Auch ich bin ein Prophet wie du; ein Engel hat mir eben im Namen des Herrn befohlen: Bringe ihn zur\u00fcck in dein Haus, dass er Brot esse und Wasser trinke. \u2014 Er log ihm vor.<\/p><\/li>\n<li><p>So kehrte er mit ihm zur\u00fcck und a\u00df Brot in seinem Hause und trank Wasser.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber als sie eben am Tische sa\u00dfen, da erging das Wort des Herrn an den Propheten, der ihn zur\u00fcckgebracht.<\/p><\/li>\n<li><p>Und er rief dem Gottesmann zu, der von Jehuda gekommen war: Also spricht der Herr: Weil du ungehorsam warst dem Befehle des Herrn, du hast nicht beobachtet das Gebot, das dir der Herr, dein Gott, geboten;<\/p><\/li>\n<li><p>Du bist umgekehrt und hast Brot gegessen und Wasser getrunken an dem Orte, von dem er zu dir geredet: Iss da kein Brot und trinke kein Wasser! so soll dein Leichnam nicht kommen in das Grab deiner V\u00e4ter.<\/p><\/li>\n<li><p>Nachdem er Brot gegessen und nachdem er Wasser getrunken hatte, sattelte er ihm, dem Propheten, den er zur\u00fcckgebracht hatte, den Esel.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging fort, da traf ihn ein L\u00f6we auf dem Wege und t\u00f6tete ihn; sein Leichnam lag hingeworfen auf dem Wege, der Esel stand daneben und der L\u00f6we stand neben dem Leichnam.<\/p><\/li>\n<li><p>Da kamen M\u00e4nner vor\u00fcber und sahen den Leichnam hingeworfen auf dem Wege und den L\u00f6wen neben dem Leichnam stehen. Sie gingen und erz\u00e4hlten es in der Stadt, in welcher der alte Prophet wohnte.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Prophet, der ihn zur\u00fcckgebracht hatte von dem Wege, h\u00f6rte es und sprach: Das ist der Gottesmann, der ungehorsam war dem Befehl des Herrn; da hat ihn der Herr dem L\u00f6wen \u00fcbergeben, und der hat ihn zerrissen und get\u00f6tet, nach dem Worte des Herrn, das er zu ihm geredet.<\/p><\/li>\n<li><p>Er befahl darauf seinen S\u00f6hnen: sattelt mir den Esel. Sie sattelten ihn.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging hin und fand seinen Leichnam hingeworfen auf dem Wege; der Esel und der L\u00f6we standen neben dem Leichnam; der L\u00f6we hatte den Leichnam nicht gefressen und den Esel nicht zerrissen.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Prophet hob den Leichnam des Gottesmannes auf, lud ihn auf den Esel und f\u00fchrte ihn zur\u00fcck; er kam in die Stadt des alten Propheten, um ihn zu betrauern und zu begraben.<\/p><\/li>\n<li><p>Er legte seinen Leichnam in sein Grab und stimmte die Klage an: O, mein Bruder!<\/p><\/li>\n<li><p>Nachdem er ihn dort begraben hatte, befahl er seinen S\u00f6hnen: wenn ich ge-storben bin, so begrabet mich in dem Grabe, worin der Gottesmann begraben ist, neben seine Gebeine leget meine Gebeine.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn gewiss wird das eintreffen, was er im Namen des Herrn verk\u00fcndet hat gegen den Altar in Bet-El und gegen alle H\u00e4user der H\u00f6hen, die in den St\u00e4dten Schomrons.<\/p><\/li>\n<li><p>Nach diesen Begebenheiten aber lie\u00df Jerobeam doch nicht von seinem b\u00f6sen Wege, sondern machte wieder von den Edeln des Volkes Priester der H\u00f6hen. Wer Lust hatte, dem reichte er die Hand, dass er zu den Priestern der H\u00f6hen geh\u00f6rte.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ward dadurch zur Vers\u00fcndigung des Hauses Jerobeam, wodurch dessen Vertilgung und Ausrottung von dem Erdboden berbeigef\u00fchrt wurde.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-14\">Kapitel 14<\/h2>\n<p>Jerobeam und Rehabeam.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Um diese Zeit erkrankte Abija, der Sohn Jerobeams.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach Jerobeam zu seiner Frau: Mache dich doch auf und verkleide dich, dass man dich nicht als die Frau des Jerobeam erkenne, und geh\u2019 nach Silo. Dort ist der Prophet Ahija, der hat mir verhei\u00dfen, dass ich K\u00f6nig \u00dcber dieses Volk sein werde.<\/p><\/li>\n<li><p>Nimm in deine Hand zehn Brote und Backwerk und einen Krug Honig und gehe zu ihm, er wird dir sagen, was aus dem Knaben wird.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Weib Jerobeams tat also. Sie machte sich auf, ging nach Silo und kam in das Haus Ahijas. Ahija konnte nicht sehen, denn seine Augen waren ermattet vor Altersschw\u00e4che.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber der Herr hatte zu Ahija gesprochen: Das Weib Jerobeams kommt, etwas von dir zu erfragen wegen ihres Sohnes, der krank ist; so und so sollst du zu ihr reden, denn bei ihrem Hereinkommen wird sie sich fremd stellen.<\/p><\/li>\n<li><p>Wie nun Ahija den Schall ihrer Fu\u00dftritte h\u00f6rte, da sie zur T\u00fcre hereinkam, da sprach er: Komm herein, Weib Jerobeams, wozu stellst du dich fremd? Ich aber bin gesandt zu dir mit einem harten Spruch.<\/p><\/li>\n<li><p>Gehe hin, sprich zu Jerobeam: Also spricht der Herr, der Gott Israels: Weil ich dich aus dem Volke erhoben und dich eingesetzt habe zum F\u00fcrsten \u00fcber mein Volk Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Und habe das K\u00f6nigreich dem Hause Davids entrissen und es dir gegeben, du aber bist nicht wie mein Knecht David, der meine Gebote wahrte und der mir nachwandelte mit seinem ganzen Herzen, zu tun nur was recht ist in meinen Augen;<\/p><\/li>\n<li><p>Vielmehr hast du schlimmer getan als alle, die vor dir waren. Du bist hingegangen und hast dir fremde G\u00f6tter gemacht und Gu\u00dfbilder, um mich zu kr\u00e4nken; mich hast du hinter deinen R\u00fccken geworfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Darum will ich Ungl\u00fcck bringen \u00fcber das Haus Jerobeam; ich werde ausrotten dem Jerobeam, was an die Wand pisset, Bewahrtes und Befestigtes in Israel; ich werde das Haus Jerobeam fortfegen wie man den Kot fortfegt bis zu Ende.<\/p><\/li>\n<li><p>Wer von [dem Hause] Jerobeam in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den werden die V\u00f6gel des Himmels fressen; denn der Herr hat es verhei\u00dfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Du aber mache dich auf, gehe nach Hause; wie du die Stadt betrittst, wird dein Kind sterben.<\/p><\/li>\n<li><p>Ganz Israel wird um ihn klagen und man wird ihn begraben; dieser allein wird von dem [Hause] Jerobeam in ein Grab kommen, weil unter allen Angeh\u00f6rigen Jerobeams nur an ihm allein etwas dem Herrn, dem Gott Israels, Wohlgef\u00e4lliges gefunden worden ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr wird einen K\u00f6nig \u00fcber Israel einsetzen, der ausrotten wird das Haus Jerobeam, das zur Zeit [herrscht] \u2014 denn was ist es schon jetzt?<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr wird Israel sch\u00fctteln, wie das Rohr im Wasser schwankt; er wird Israel ausrei\u00dfen aus diesem sch\u00f6nen Lande, das er ihren V\u00e4tern gegeben, und sie zerstreuen jenseits des Stromes, weil sie ihre Haine [dem G\u00f6tzendienst] gewidmet haben, den Herrn kr\u00e4nkend.<\/p><\/li>\n<li><p>Er wird Israel preisgeben in Folge der S\u00fcnden Jerobeams, die er begangen und wozu er auch Israel verleitet hat.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Weib Jerobeams machte sich auf und ging nach Tirza. Als sie die Schwelle des Hauses betrat, starb der Knabe.<\/p><\/li>\n<li><p>Es begrub ihn und klagte um ihn ganz Israel nach dem Worte des Herrn, das er geredet durch seinen Knecht, den Propheten Ahija.<\/p><\/li>\n<li><p>Die \u00fcbrige Geschichte Jerobeams, wie er Krieg gef\u00fchrt und wie er regiert, ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Zeit, die Jerobeam regierte, w\u00e4hrte zwei und zwanzig Jahre. Er legte sich zu seinen V\u00e4tern und sein Sohn Nadab war K\u00f6nig an seiner statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Rehabeam, Sohn Salomos, regierte \u00fcber Jehuda. Einundvierzig Jahre war Rehabeam alt, als er K\u00f6nig wurde, und siebzehn Jahre regierte er in Jerusalem, der Stadt, die der Herr erw\u00e4hlt aus allen St\u00e4mmen Israels, seinen Namen daselbst einzusetzen. Seine Mutter war die Ammoniterin Naama.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Jud\u00e4er taten, was b\u00f6se ist in den Augen des Herrn, und ereiferten ihn mehr denn alles, was ihre V\u00e4ter getan durch ihre S\u00fcnden, die sie begingen.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch sie errichteten sich H\u00f6hen und Standbilder und Haine auf jedem hohen H\u00fcgel und unter jedem belaubten Baume.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch feile Buben gab es im Lande, [die in den G\u00f6tzentempeln Unzucht trieben]; sie \u00fcbten alle Gr\u00e4uel der V\u00f6lker, die der Herr vor den Kindern Israel ausgetrieben.<\/p><\/li>\n<li><p>Im f\u00fcnften Jahre des K\u00f6nigs Rehabeam zog Sisak, K\u00f6nig von \u00c4gypten, gegen Jerusalem.<\/p><\/li>\n<li><p>Er nahm die Sch\u00e4tze des Hauses des Herrn und die Sch\u00e4tze des K\u00f6nigshauses; alles nahm er fort, auch all die goldenen Schilde, die Salomo gemacht hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Rehabeam machte an ihrer Statt kupferne Schilde und gab sie in Verwahrung in die Hand der Obern der L\u00e4ufer, welche Wache hielten an der T\u00fcr des K\u00f6nigshauses.<\/p><\/li>\n<li><p>Und so oft der K\u00f6nig in das Haus des Herrn ging, trugen sie die L\u00e4ufer und brachten sie wieder zur\u00fcck in das Gemach der L\u00e4ufer.<\/p><\/li>\n<li><p>Die \u00fcbrige Geschichte Rehabeams und alles dessen, was er getan, das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Jehuda.<\/p><\/li>\n<li><p>Zwischen Rehabeam und Jerobeam war immer Krieg.<\/p><\/li>\n<li><p>Rehabeam legte sich zu seinen V\u00e4tern; er wurde begraben bei seinen V\u00e4tern in der Stadt Davids. Seine Mutter war die Ammoniterin Naama. An seiner Statt wurde sein Sohn Abija K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-15\">Kapitel 15<\/h2>\n<p>Abijam. Assa. Nadab. Basa.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Im achtzehnten Regierungsjahre des K\u00f6nigs Jerobeam, Sohn Nebats, wurde Abijam K\u00f6nig \u00fcber Jehuda.<\/p><\/li>\n<li><p>Drei Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hie\u00df Maacha und war die Tochter des Awschalom.<\/p><\/li>\n<li><p>Er beharrte in allen S\u00fcnden seines Vaters, die er vor ihm ver\u00fcbt hatte. Sein Herz war nicht dem Herrn seinem Gotte zugewandt, wie das Herz seines Ahn David.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn um Davids willen gab ihm der Herr eine Leuchte in Jerusalem, dass er [den Thron] seinem Sohn vererbte und dass er Jerusalem erhielt.<\/p><\/li>\n<li><p>Weil David getan hatte, was recht ist in den Augen des Herrn, und w\u00e4hrend seines ganzen Lebens nicht gewichen war von allem, was er ihm geboten, au\u00dfer in der Sache des Hetiters Urija.<\/p><\/li>\n<li><p>Zwischen Rehabeam und Jerobeam war zeitlebens Krieg.<\/p><\/li>\n<li><p>Die \u00fcbrige Geschichte Abijams und alles dessen, was er getan \u2014 das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Jehuda. \u2014 Krieg war auch zwischen Abijam und Jerobeam.<\/p><\/li>\n<li><p>Abijam legte sich zu seinen V\u00e4tern und man begrub ihn in der Stadt Davids. An seiner Statt wurde sein Sohn Assa K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Im zwanzigsten Regierungsjahre Jerobeams, K\u00f6nigs von Israel, wurde Assa K\u00f6nig \u00fcber Jehuda.<\/p><\/li>\n<li><p>Einundvierzig Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hie\u00df Maacha und war die Tochter Awschaloms.<\/p><\/li>\n<li><p>Assa tat, was recht ist in den Auge des Herrn, wie sein Ahn David.<\/p><\/li>\n<li><p>Er schaffte die feilen Buben aus dem Lande und entfernte all die G\u00f6tzen; die seine V\u00e4ter aufgestellt hatten.<\/p><\/li>\n<li><p>Sogar seine Mutter Maacha setzte er als Herrscherin ab, weil sie ein Scheusal [G\u00f6tzenbild] gemacht der Asera. Assa f\u00e4llte ihr Scheusal und verbrannte es im Thale Kidron.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber die H\u00f6hen [die privaten Opferst\u00e4tten] wichen nicht. Assas Herz blieb jedoch immer dem Herrn zugewandt.<\/p><\/li>\n<li><p>Er brachte die Heiligt\u00fcmer seine Vaters und seine eigenen Heiligt\u00fcmer in das Haus des Herrn, Silber und Gold und sonstige Ger\u00e4te.<\/p><\/li>\n<li><p>Zwischen Assa und Basa, K\u00f6nig von Israel, war immer Krieg.<\/p><\/li>\n<li><p>Basa, K\u00f6nig von Israel, zog wider Jehuda heran und baute Rama, um Assa, dem K\u00f6nig von Jehuda, den Weg zu versperren.<\/p><\/li>\n<li><p>Da nahm Assa alles Silber und Gold, das noch \u00fcbrig war in den Schattzkammern des Hauses des Herrn und in den Schatzkammern des K\u00f6nigshauses, und schickte durch seine Diener an Ben-Hadad, Sohn Tabrimmons, Sohnes Hesjons, K\u00f6nig von Aram, der in Damaskus wohnte, und lie\u00df sagen:<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Bund ist zwischen mir und dir, wie zwischen meinem Vater und deinem Vater; ich sende dir ein Geschenk an Silber und Gold, brich deinen Bund mit Basa, K\u00f6nig von Israel, so wird er ziehen von mir.<\/p><\/li>\n<li><p>Ben-Hadad willfahrte dem K\u00f6nig Assa und sandte seine Heeresobersten in die St\u00e4dte Israels; er eroberte Ijon und Dan und Abel Bet Maacha und ganz Kinnerot nebst dem ganzen Lande Naftali.<\/p><\/li>\n<li><p>Als dies Basa ersuhr, lie\u00df er vom Bau Ramas und blieb in Tirza.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig Assa lie\u00df alle Jud\u00e4er aufrufen, keiner war frei, und sie trugen ab die Steine und das Holz von Rama, das Basa gebaut hatte, und der K\u00f6nig Assa baute damit Geba Benjamin und Mizpa.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Assas und all seiner Tapferkeit und alles dessen, was er getan, und der St\u00e4dte, die er gebaut, das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Jehuda. Zur Zeit seines Alters krankte er an den F\u00fc\u00dfen.<\/p><\/li>\n<li><p>Assa legte sich zu seinen V\u00e4tern und wurde begraben bei seinen V\u00e4tern in der Stadt seines Vaters David. Sein Sohn Josafat wurde K\u00f6nig an seiner Statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Nadab, Sohn Jerobeams, wurde K\u00f6nig \u00fcber Israel im zweiten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda. Er regierte \u00fcber Israel zwei Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Er tat, was dem Herrn missfiel, und ging in dem Wege seines Vaters und in seiner S\u00fcnde, wozu er Israel verleitet hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Da verschwor sich gegen ihn Basa, Sohn Ahijas, vom Hause Issachar. Basa erschlug ihn bei Gibton, das den Philistern geh\u00f6rt, als Nadab und ganz Israel Gibton belagerten.<\/p><\/li>\n<li><p>Basa t\u00f6tete ihn im dritten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda, und wurde K\u00f6nig an seiner Statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Als er regierte, erschlug er das ganze Haus Jerobeam; er lie\u00df keine Seele dem Jerobeam \u00fcbrig, bis er ihn vertilgt hatte, nach dem Worte des Herrn, das er geredet durch seinen Knecht Ahija aus Silo.<\/p><\/li>\n<li><p>Wegen der S\u00fcnden Jerobeams, die er begangen, und wozu er Israel verleitet hatte und wegen dessen, womit er den Herrn, den Gott Israels, gekr\u00e4nkt hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Nadabs und alles dessen, was er getan \u2014 das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Zwischen Assa und Basa, K\u00f6nig von Israel, war immer Krieg.<\/p><\/li>\n<li><p>Im dritten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda, wurde Basa, Sohn Ahijas, K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel in Tirza; [er regierte] vierundzwanzig Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Er tat, was dem Herrn mi\u00dffiel, und ging in dem Wege Jerobeams und seiner S\u00fcnde, wozu er Israel verleitet hatte.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-16\">Kapitel 16<\/h2>\n<p>Ela. Simri. Tibni. Omri. Ahab.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Es erging das Wort des Herrn au Jehu, Sohn Hananis, wider Basa also:<\/p><\/li>\n<li><p>Weil ich dich aus dem Staube erhoben und dich zum F\u00fcrsten \u00fcber mein Volk Israel gesetzt habe, du aber gefolgt bist dem Wege Jerobeams und mein Volk Israel zur S\u00fcnde verleitet hast, dass sie mich kr\u00e4nken durch ihre S\u00fcnden;<\/p><\/li>\n<li><p>So will ich auch den Basa und sein Haus wegfegen, und ich werde dein Haus machen gleich dem Hause Jerobeams, Sohnes Nebat.<\/p><\/li>\n<li><p>Wer von Basa in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den werden die V\u00f6gel des Himmels fressen.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Basas und dessen, was er getan, und seiner Tapferkeit, das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Basa legte sich zu seinen V\u00e4tern und wurde in Tirza begraben. An seiner Statt wurde sein Sohn Ela K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Durch den Propheten Jehu, Sohn Hananis, war das Wort des Herrn wider Basa und wider sein Haus ergangen wegen all des B\u00f6sen, das er getan in den Augen des Herrn, ihn zu kr\u00e4nken durch seine Taten, dass er gleich war dem Hause Jerobeam, obgleich er ihn erschlagen hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Im sechsundzwanzigsten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda, wurde Ela, Sohn Basas, K\u00f6nig \u00fcber Israel in Tirza und [regierte] zwei Iahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Da verschwor sich gegen ihn sein Diener Simri, Oberster der H\u00e4lfte der Streitwagen, als er in Tirza sich trunken zechte im Hause Arzas, der Hausoberster in Tirza war.<\/p><\/li>\n<li><p>Simri kam und erschlug ihn; er t\u00f6tete ihn im siebenundzwanzigsten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda, und wurde K\u00f6nig an seiner Statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Als er regierte, als er auf dem Thron sa\u00df, erschlug er das gauze Haus Basa, er lie\u00df ihm nicht \u00fcbrig, was an die Wand pisset, Verwandte wie Freunde.<\/p><\/li>\n<li><p>Simri vertilgte das ganze Haus Basa, nach dem Worte des Herrn, das er geredet wider Basa durch den Propheten Jehu.<\/p><\/li>\n<li><p>Wegen all der S\u00fcnden Basas und der S\u00fcnden seines Sohnes Elas, die sie begangen und wozu sie Israel verleitet hatten, zu kr\u00e4nken den Herrn, den Gott Israels, durch ihre Abscheulichkeiten.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Elas und alles dessen, was er getan \u2014 das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Im siebenundzwanzigsten Regerungsjahr von Assa, des K\u00f6nigs von Jehuda, regierte Simri sieben Tage in Tirza, da das Volk Gibon belagerte, das den Philistern geh\u00f6rte.<\/p><\/li>\n<li><p>Als das Belagerungsheer erfuhr, dass Simri eine Verschw\u00f6rung angestellt und den K\u00f6nig erschlagen hatte, setzte das Volk im Lager gleich den Heerf\u00fchrer Omri zum K\u00f6nig ein.<\/p><\/li>\n<li><p>Omri und die Israeliten zogen von Gibton ab und belagerten Tirza.<\/p><\/li>\n<li><p>Als Simri nun sah, dass die Stadt eingenommen war, ging er in die Burz des K\u00f6nigshauses; er verbrannte sich mitsamt dem K\u00f6nigshause und starb.<\/p><\/li>\n<li><p>Wegen seiner S\u00fcnden, die er begangen, zu tun, was b\u00f6se ist in den Augen des Herrn, denn auch er ging in dem Wege Jerobeams, und in seiner S\u00fcnde, die er begangen, Israel zur S\u00fcnde zu verleiten.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Uebrige der Geschichte Simris und seiner Verschw\u00f6rung, die er angestiftet, ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Damals gab es im Volte Israel wei Parteien. Die H\u00e4lfte des Volkes hielt es mit Tibni, Sohn Ginats, ihn zum K\u00f6nig zu machen, und die andere H\u00e4lfte mit Omri.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Partei, die es mit Omri hielt, \u00fcberwand jene, die es mit Tibni, Sohn Ginats, hielt. Tibni wurde get\u00f6tet und Omri wurde K\u00f6nig.<\/p><\/li>\n<li><p>Im einunddrei\u00dfigsten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda, wurde Omri K\u00f6nig \u00fcber Israel; er regierte zw\u00f6lf Jahre; in Tirza regierte er sechs Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Er kaufte den Berg Somron von Semer um zwei Kikar Silber und baute den Berg an und nannte den Namen der Stadt, die er gebaut, nach dem Namen Semers, des Herrn des Berges: Somron [Schomron].<\/p><\/li>\n<li><p>Auch Omri tat, was b\u00f6se ist in den Augen des Herrn; er machte es schlimmer als alle, die vor ihm waren.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging in dem Wege Jerobeams, Sohnes Nebats, und in seinen S\u00fcnden, wozu er Israel verleitet, dass sie kr\u00e4nkten den Herrn, den Gott Israels, durch ihre Abscheulichkeiten.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Omris und dessen, was er getan, und seiner Tapferkeit, die er bewiesen, \u2014 das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Omri legte sich zu seinen V\u00e4tern und wurde begraben in Schomron. Sein Sohn Ahab wurde K\u00f6nig an seiner Statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab, Sohn Omris, wurde K\u00f6nig \u00fcber Israel im achtunddrei\u00dfigsten Regierungsjahre Assas, K\u00f6nigs von Jehuda. Ahab, Sohn Omris, regierte \u00fcber Israel in Schomron zweiundzwanzig Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab, Sohn Omris, tat was missfiel dem Herrn, mehr als alle, die vor ihm regiert hatten.<\/p><\/li>\n<li><p>Es schien ihm zu gering, dass er in den S\u00fcnden Jerobeams, Sohnes Nebats, ging. \u2014 Er nahm Isebel, Tochter Etbaals, K\u00f6nigs der Zidonier, zur Frau. Er diente dem Baal und b\u00fcckte sich vor ihm.<\/p><\/li>\n<li><p>Er errichtete einen Altar dem Baal; es war der Baalstempel, den er in Schomron gebaut.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab errichtete die Asera. Ahab kr\u00e4nkte den Herrn, den Gott Israels, noch mehr als alle K\u00f6nige Israels, die vor ihm regiert hatten.<\/p><\/li>\n<li><p>Zu seiner Zeit baute Hiel aus Bet-El die Stadt Jericho. Mit seinem Erstgeborenen Abiram legte er ihren Grund; und mit seinem J\u00fcngsten Segub setzte er ihre T\u00fcren ein [bei der Grundlegung starb sein Erstgeborener und bei der T\u00fcreinsetzung der J\u00fcngste], nach dem Worte des Herrn, das er geredet durch Josua, Sohn Nuns.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-17\">Kapitel 17<\/h2>\n<p>Der Prophet Elija.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Es sprach [um jene Zeit] Elija, der Tisbite, von den Beisassen Gileads, zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, dem ich diene, es wird in diesen Jahren weder Tau noch Regen sein, es sei denn nachdem ich dies verk\u00fcndet haben werde.<\/p><\/li>\n<li><p>Es erging darauf an ihn das Wort des Herrn also:<\/p><\/li>\n<li><p>Gehe von dannen und wende dich gen Osten und verbirg dich am Bache Kerit, dem Jordan gegen\u00fcber.<\/p><\/li>\n<li><p>Aus dem Bache wirst du trinken, und die Raben habe ich entboten, dich dort [mit Speise] zu versorgen.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging und tat nach dem Befehl des Herrn. Er hielt sich auf am Bache Kerit, dem Jordan gegen\u00fcber.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Raben brachten ihm Brot und Fleish des Morgens und Brot und Fleisch am Abend, und aus dem Bache trank er.<\/p><\/li>\n<li><p>Nach Verlauf einer Zeit vertrocknete aber der Bach, denn es war kein Regen im Lande.<\/p><\/li>\n<li><p>Da erging das Wort des Herrn an ihn also:<\/p><\/li>\n<li><p>Auf, gehe nach Zarepat, das zu Zidon geh\u00f6rt, und bleibe dort. Ich habe dort eine Witwe entboten, dich zu verpflegen.<\/p><\/li>\n<li><p>Er machte sich auf und ging nach Zarepat. Als er zum Tore der Stadt kam, da fand er daselbst eine Witwe, die Holz auflas. Er rief ihr zu und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser in einem Gef\u00e4\u00dfe, dass ich trinke.<\/p><\/li>\n<li><p>Als sie nun ging, es zu holen, da rief er ihr noch zu und sprach: Bringe mir doch acuh ein St\u00fcckk Brot in deiner Hand.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie erwiderte: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, au\u00dfer einer Hand voll Mehl im Kruge und ein wenig \u00d6l in der Flasche; ich lese ein paar Holzsp\u00e4ne auf und will es zurechtmachen f\u00fcr mich und meinen Sohn. Haben wir dies aufgezehrt, so werden wir nachher [vor Hunger] sterben.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach zu ihr Elija: F\u00fcrchte nichts. Gehe und mache zurecht, wie du geredet, doch mache mir zuerst davon einen kleinen Kuchen und bringe ihn mir beraus; f\u00fcr dich und deinen Sohn mache nachher.<\/p><\/li>\n<li><p>Denn also spricht der Herr, der Gott Israels: Das Mehl in deinem Kruge wird nicht ausgehen, und das \u00d6l in der Flasche wird nicht abnehmen bis zu dem Tage, wo der Herr Regen geben wird auf den Erdboden.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie ging und tat nach dem Worte Elija; sie a\u00df davon, sie und er und ihre Familie eine Zeitlang.<\/p><\/li>\n<li><p>Im Kruge ging das Mehl nicht aus, und in der Flashe nahm das \u00d6l nicht ab, nach dem Worte des Herrn, das er geredet durch Elija.<\/p><\/li>\n<li><p>Nach diesen Begebenheiten erkrankte der Sohn des Weibes, der Hauswirtin. Seine Krankheit wurde sehr stark, dass kein Atem mehr in ihm blieb.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach sie zu Elija: Was haben wir miteinander, Mann Gottes! Du bist zu mir gekommen, meine Schuld zu r\u00fcgen und meinen Sohn zu t\u00f6ten.<\/p><\/li>\n<li><p>Er erwiderte ihr: Gib mir deinen Sohn. Er nahm ihn aus ihrem Scho\u00df und brachte ihn hinauf in das Obergemach, worin er wohnte, und legte ihn auf sein Bett,<\/p><\/li>\n<li><p>Und flehte zum Herrn: Herr, mein Gott, auch der Witwe, bei der ich Gast bin, tust du \u00fcbel, dass du ihren Sohn t\u00f6test?<\/p><\/li>\n<li><p>Er streckte sich \u00fcber das Kind dreimal und flehte zum Herrn: Herr, mein Gott, gib doch diesem Kinde das Leben zur\u00fcck!<\/p><\/li>\n<li><p>Der Herr h\u00f6rte auf die Stimme Elijas, das Kind bekam wieder Leben und es lebte fort.<\/p><\/li>\n<li><p>Elija nahm das Kind und brachte es herab von dem Obergemach in das Haus und gab es seiner Mutter. Elija sprach: siehe, dein Kind lebt ja!<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach die Frau zu Elija: Nunmehr erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist und dass du in Wahrheit im Namen des Herrn sprichst.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-18\">Kapitel 18<\/h2>\n<p>Elija vor Ahab. Das Wunder auf dem Karmel.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Es verging eine lange Zeit, da erging das Wort des Herrn an Elija im dritten Jahre also: Geh, lass dich sehen vor Ahab; ich will Regen geben auf den Erdboden.<\/p><\/li>\n<li><p>Elija ging, sich sehen zu lassen vor Ahab. Die Hungersnot war sehr stark in Schomron.<\/p><\/li>\n<li><p>Da rief Ahab den Obadja, den Obersten des k\u00f6niglichen Hauses \u2014 Obadja f\u00fcrchtete den Herrn sehr [war also kein Baaldiener];<\/p><\/li>\n<li><p>Als Isebel die Propheten des Herrn ausrottete, hatte Obadja hundert Propheten genommen und sie verborgen, je f\u00fcnfzig in einer H\u00f6hle, und sie mit Brot und Wasser versorgt. \u2014<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab hatte zu Obadja gesprochen: Gehe durch das Land zu allen Wasserquellen und B\u00e4chen, vielleicht finden wir Gras und erhalten Ross und Maultier, dass wir nicht alles Vieh verlieren.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie teilten unter sich das Land, es zu durchziehen. Ahab ging auf einem Wege allein und Obadja ging auf einem Wege allein.<\/p><\/li>\n<li><p>Als nun Obadja auf dem Wege war, kam ihm Elija entgegen, und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Angesicht und sprach: Bist du es, mein Herr Elija?<\/p><\/li>\n<li><p>Er erwiderte ihm: Ich bin es. Gehe, sprich zu deinem Herrn: Elija ist da.<\/p><\/li>\n<li><p>Obadja sprach: Was hab ich ges\u00fcndigt, dass du deinen Knecht in die Hand Ahabs geben willst, dass er mich t\u00f6te?<\/p><\/li>\n<li><p>So wahr der Herr, dein Gott, lebt, es gibt kein Volk und kein K\u00f6nigreich, wohin mein Herr nicht geschickt, dich zu suchen. Sie sagten alle: Er ist nicht hier. Und er beschwor jedes K\u00f6nigreich und jedes Volk, ob sie dich nicht gesehen.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun verlangst du: Gehe, sprich zu deinem Herrn: Elija ist da.<\/p><\/li>\n<li><p>Wenn ich dich nun verlasse und der Geist des Herrn k\u00f6nnte dich, ich wei\u00df nicht wohin, tragen, und ich komme, Ahab zu berichten, und er findet dich nicht, so erschl\u00e4gt er mich. Dein Knecht f\u00fcrchtet doch den Herrn von seiner Jugend an.<\/p><\/li>\n<li><p>Ist meinem Herrn nicht berichtet worden, was ich getan, als Isebel die Propheten des Herrn erschlug, dass ich von den Propheten des Herrn hundert Mann verbarg, je f\u00fcnfzig in einer H\u00f6hle, und sie mit Brot und Wasser versorgte?<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun sagst du mir: Gehe, berichte deinem Herrn: Elija ist da. Da wird er mich erschlagen, [wenn er dich dann nicht finden sollte].<\/p><\/li>\n<li><p>Aber Elija sprach: so wahr der Herr Zebaot lebt, dem ich diene, dass ich mich heute vor [Ahab] sehen lasse.<\/p><\/li>\n<li><p>Da ging Obadja Ahab entgegen und meldete es ihm. Ahab ging Elija entgegen.<\/p><\/li>\n<li><p>Als Ahab den Elija sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du nun da, der Israel zu Grunde richtet?<\/p><\/li>\n<li><p>[Elija] erwiderte: Nicht ich habe Israel Verderben gebracht, sondern du und das Haus deines Vaters, indem ihr verlassen habt die Gebote des Herrn, und du bist dem Baal nachgegangen.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nun sende hin, versammle zu mir ganz Israel an den Berg Karmel und auch die Propheten des Baal, vierhundert und f\u00fcnfzig Mann, und die Propheten der Asera, vierhundert Mann, die am Tische der Isebel essen.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab schickte zu all den Kindern Israel und versammelte die Propheten an den Berg Karmel.<\/p><\/li>\n<li><p>Da trat Elija vor das ganze Volk und sprach: Wie lange noch wollt ihr h\u00fcpfen auf die beiden Zweige [wollt ihr schwanken]? Ist der Herr euer Gott, so dienet ihm, und wenn der Baal [euer Gott it], so dienet ihm. Aber [das Volk] erwiderte ihm kein Wort.<\/p><\/li>\n<li><p>Elija sprach weiter zu dem Volke: Ich allein bin \u00fcbrig geblieben als Prophet des Herrn, aber der Propheten des Baal sind vierhundert und f\u00fcnfzig Mann.<\/p><\/li>\n<li><p>So gebe man uns zwei Farren, und sie m\u00f6gen sich w\u00e4hlen einen Farren und ihn zerst\u00fcckeln und auf das Holz legen, aber Feuer nicht daran legen; auch ich werde zurichten den einen Farren und auf das Holz tun und kein Feuer daran legen.<\/p><\/li>\n<li><p>Und ihr rufet an den Namen eures Gottes, und ich werde anrufen den Namen des Herrn. Der Gott, der Feuer sendet, sei der [wahre] Gott. Das ganze Volk rief: Der Vorschlag ist gut.<\/p><\/li>\n<li><p>Elija sprach zu den Propheten des Baal: W\u00e4hlet euch den Farren und richtet ihn zuerst zu, denn euer sind viel, und rufet an den Namen eures Gottes, aber Feuer leget nicht daran.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie nahmen den Farren, den er ihnen gegeben, und richteten ihn zu und riefen den Namen des Baal an, vom Morgen bis zum Mittag mit den Worten: O Baal erh\u00f6re uns! Aber da gab es keinen Laut, und keiner antwortete. Sie h\u00fcpften umher auf dem Altar, den man gemacht hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Am Mittage, da verspottete sie Elija und sprach: Rufet mit lauter Stimme, denn obwohl er ein Gott ist, so ist er vielleicht in Gedanken oder in Gesch\u00e4ften oder auf Reisen; vielleicht schl\u00e4ft er gar und wird erwachen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da riefen sie mit lauter Stimme und machten sich Schnitte nach ihrem Brauch mit Schwertern und mit Spie\u00dfen, bis das Blut an ihnen herabrann.<\/p><\/li>\n<li><p>Als nun der Mittag vor\u00fcber war, da weissagten sie, [es werde Feuer kommen] um die Zeit, in der das Speisopfer dargebracht wird; aber auch dann war kein Laut, keine Antwort, nichts zu merken.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach Elija zu dem ganzen Volke: Tretet her zu mir. Das ganze Volk trat zu ihm heran, und er besserte aus den niedergerissenen Altar des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Elija nahm dann zw\u00f6lf Steine nach der Zahl der St\u00e4mme der S\u00f6hne Jakobs, an den das Wort des Herrn ergangen war also: Israel soll dein Name sein.<\/p><\/li>\n<li><p>Er baute aus den Steinen einen Altar im Namen des Herrn und machte einen Graben, der an zwei Sea Saat fasste, rings um den Altar.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ordnete darauf das Holz und zerst\u00fcckelte den Farren und legte ihn auf das Holz,<\/p><\/li>\n<li><p>Und befahl dann: F\u00fcllet vier Eimer Wasser und gie\u00dfet auf das Opfer und das Holz. Er befahl: Wiederholt dies! Sie wiederholten es. Er befahl wieder: Thuet es zum dritten mal. Sie taten es zum dritten mal.<\/p><\/li>\n<li><p>Das Wasser lief rings umher auf den Altar, und auch der Graben f\u00fcllte sich mit Wasser.<\/p><\/li>\n<li><p>Um die Zeit, da das Speiseopfer dargebracht wird, trat der Prophet Elija hin und sprach: Herr, Gott Abrahams, Isaks und Israels, heute werde kund, dass du Gott bist in Israel, und dass ich dein Knecht bin, und dass auf dein Wort ich all diese Dinge getan habe.<\/p><\/li>\n<li><p>Erh\u00f6re mich, Herr, erh\u00f6re mich! so wird das Volk erkennen, dass du, Herr, Gott bist, und du hast alsdann ihr Herz umgewandelt.<\/p><\/li>\n<li><p>Da fiel ein Feuer herab vom Herrn, es verzehrte das Opfer und das Holz und die Steine und die Erde, und auch das Wasser, das im Graben, leckte es auf.<\/p><\/li>\n<li><p>Als das ganze Volk das sah, fielen sie auf ihr Angesicht und riefen: Der Herr, der ist Gott! Der Herr, der ist Gott!<\/p><\/li>\n<li><p>Elija sprach zu ihnen: Ergreifet die Propheten des Baal, dass keiner von ihnen entrinne. Sie ergriffen sie; da lie\u00df Elija sie hinabf\u00fchren an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst.<\/p><\/li>\n<li><p>Elija sprach zu Ahab: Geh hinauf, iss und trink, bald wirst du das Pl\u00e4tschern des Regens h\u00f6ren.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab ging hinauf zu essen und zu trinken; Elija stieg hinauf zum Gipfel des Karmel, dort setzte er sich geb\u00fcckt zur Erde nieder und tat sein Gesicht zwischen die Knie.<\/p><\/li>\n<li><p>Und sprach zu seinem Knaben: Gehe doch hinauf, schaue hin westw\u00e4rts. Er stieg hinauf und schaute hin und sprach: Da ist nicht das mindeste zu sehen. Und siebenmal lie\u00df er es wiederholen [nachzusehen, ob sich Wolken zeigen].<\/p><\/li>\n<li><p>Beim siebenten Male sprach [der Knabe]: Eine Wolke, klein wie die Hand eines Menschen, kommt herauf am Westen. Da sprach [Elija]: Gehe hinauf, sprich zu Ahab: Spanne an und fahre hinab, lass dich vom Regen nicht aufhalten.<\/p><\/li>\n<li><p>Inzwischen wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind, es war ein starker Regen. Ahab bestieg den Wagen und ging nach Jsr\u00ebel.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Kraft des Herrn kam \u00fcber Elija; er g\u00fcrtete seine Lenden und lief vor Ahab her bis gen Jsr\u00ebel.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-19\">Kapitel 19<\/h2>\n<p>Elija auf der Flucht. Elisa.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Ahab berichtete der Isebel alles, was Elija getan, dass er alle Propheten [des Baal] mit dem Schwerte erschlagen hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Da schickte Isebel einen Boten an Elija und lie\u00df ihm sagen: so m\u00f6gen mir die G\u00f6tter tun und so fortfahren, dass ich morgen um diese Zeit dein Leben gleich dem Leben eines von jenen machen werde.<\/p><\/li>\n<li><p>[Elija] erkannte [die Gefahr], deshalb machte er sich auf und ging, um sein Leben zu retten. Er kam nach Beer Seba, das zu Jehuda geh\u00f6rte, und lie\u00df seinen Knaben dort.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging in die W\u00fcste eine Tagereise weit; er kam hin und setzte sich unter einen Ginsterstrauch und verlangte zu sterben und sprach: Es ist genug! Nun, Herr, nimm meine Seele, denn nicht besser bin ich als meine V\u00e4ter.<\/p><\/li>\n<li><p>Er legte sich nieder und schlief ein unter einem Ginsterstrauch. Da stie\u00df ihn ein Engel an und sprach zu ihm: Steh auf und iss.<\/p><\/li>\n<li><p>Er schaute und sah zu seinen H\u00e4upten einen Rostkuchen und eine Flasche Wasser; er a\u00df und trank und legte sich wieder nieder.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Engel des Herrn kam zum zweiten mal und stie\u00df ihn an und sprach: Steh auf und i\u00df, denn du hast noch einen weiten Weg.<\/p><\/li>\n<li><p>Er stand auf und a\u00df und trank und ging, gekr\u00e4ftigt von diesem Essen, vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte bis an den Berg Gottes, den Horeb.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging dort in die H\u00f6hle und \u00fcbernachtete dort. Da erging an ihn das Wort des Herrn, der ihn fragte: Was hast du hier, Elija?<\/p><\/li>\n<li><p>Er antwortete: Geeifert habe ich f\u00fcr den Herrn, den Gott Zebaot, denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Alt\u00e4re haben sie niedergerissen und deine Propheten haben sie mit dem Schwerte erschlagen. Ich allein bin \u00fcbriggeblieben; da trachteten sie auch mir nach dem Leben.<\/p><\/li>\n<li><p>[Die Stimme] sprach: Gehe hinaus und tritt an den Berg vor das Antlitz des Herrn. \u2014 Der Herr zieht da vor\u00fcber; und ein gro\u00dfer starker Wind, Berge zerrei\u00dfend und Felsen zertr\u00fcmmernd, zieht vor dem Herrn. \u2014 Aber in dem Winde ist nicht der Herr. Und nach dem Winde ein Erdbeben \u2014 auch in dem Erdbeben ist nicht der Herr.<\/p><\/li>\n<li><p>Und nach dem Erdbeben Feuer \u2014 auch in dem Feuer ist nicht der Herr. Nach dem Feuer kommt ein sanftes S\u00e4useln, [das ist die Stimme des Herrn].<\/p><\/li>\n<li><p>Als Elija das h\u00f6rte, h\u00fcllte er sein Angesicht in seinen Mantel und ging hinaus und trat an den Eingang der H\u00f6hle. Da ward ihm eine Stimme, die sprach: Was hast du hier, Elija?<\/p><\/li>\n<li><p>Er antwortete: Geeifert hab\u2019 ich f\u00fcr den Herrn, den Gott Zebaot, denn verlassen haben die Kinder Israel deinen Bund; deine Alt\u00e4re haben sie niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwerte erschlagen; ich allein bin \u00fcbrig geblieben, da trachteten sie auch nach meinem Leben.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach der Herr zu ihm: Geh, kehre wieder um auf deinem Wege nach der W\u00fcste von Damaskus, salbe dort den Hasa\u00ebl zum K\u00f6nig \u00fcber Aram.<\/p><\/li>\n<li><p>Jehu, den Sohn Nimsis, salbe zum K\u00f6nig \u00fcber Israel, und Elisa, den Sohn Safats aus Abel Mehola, salbe zum Propheten an deiner statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Wer dann dem Schwerte Hasa\u00ebls entrinnt, den wird Jehu t\u00f6ten, und wer dem Schwerte Jehus entrinnt, den wird Elisa t\u00f6ten.<\/p><\/li>\n<li><p>Ich werde in Israel sieben tausend \u00fcbrig lassen: Alle Knie, die sich nicht gebeugt vor dem Baal, und jeden Mund, der ihn nicht gek\u00fcsst.<\/p><\/li>\n<li><p>[Elija] ging von dort fort und traf Elisa, Sohn Safats, welcher pfl\u00fcgte; zw\u00f6lf Gespanne gingen vor ihm her, und er war bei dem zw\u00f6lften. Da ging Elija zu ihm hin\u00fcber und warf seinen Mantel ihm zu.<\/p><\/li>\n<li><p>[Elisa] lie\u00df gleich die Rinder und lief Elija nach und sprach: Lass mich doch [zum Abschied] meinen Vater und meine Mutter k\u00fcssen, dann will ich dir folgen. Er sprach zu ihm: Gehe doch zur\u00fcck, denn was habe ich dir getan?<\/p><\/li>\n<li><p>[Elisa] kehrte um und nahm ein Gespann Rinder und schlachtete es, und mit dem Ger\u00e4t der Rinder kote er f\u00fcr sie das Fleisch und gab den Leuten und sie a\u00dfen. Dann machte er sich auf und folgte Elija und bediente ihn.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-20\">Kapitel 20<\/h2>\n<p>K\u00e4mpfe mit Aram.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Ben-Hadad, K\u00f6nig von Aram, versammelte sein ganzes Heer; zwei und drei\u00dfig K\u00f6nige folgten ihm und Rosse und Wagen. Er zog hin und belagerte Schomron und bekriegte es.<\/p><\/li>\n<li><p>Er sandte Boten an Ahab, K\u00f6nig von Israel, in die Stadt.<\/p><\/li>\n<li><p>Und lie\u00df ihm sagen: Also spricht Ben-Hadad: Dein Silber und dein Gold ist mein; auch deine Frauen und deine S\u00f6hne, die sch\u00f6nen, sind mein.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel antwortete: Nach deinem Worte, mein Herr, o K\u00f6nig! Dein bin ich und alles, was mein ist.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber die Boten kehrten zur\u00fcck und sprachen: Also l\u00e4\u00dft dir Ben-Hadad sagen: Wenn ich dir habe sagen lassen, dein Silber und dein Gold und deine Frauen und deine S\u00f6hne sollst du mir geben;<\/p><\/li>\n<li><p>[so meine ich damit], dass ich morgen um diese Zeit meine Leute zu dir senden werde, um dein Haus und die H\u00e4user deiner Diener zu durchsuchen; alles, was dir teuer ist, werden sie in ihre H\u00e4nde tun und wegnehmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da rief der K\u00f6nig von Israel alle \u00c4ltesten des Landes und sprach: Erkennet doch und sehet, dass dieser [gegen das Land] B\u00f6ses vorhat! Denn er hat zu mir gesandt wegen meiner Frauen und meiner S\u00f6hne und um mein Silber und mein Gold, und ich hab es ihm nicht versagt. [Warum also will er sein Heer in die Stadt schicken?]<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprachen zu ihm die \u00c4ltesten und das ganze Volk: Gehorche nicht und willige nicht darin.<\/p><\/li>\n<li><p>Darauf sagte er den Boten Ben-Hadads: saget meinem Herrn, dem K\u00f6nig: Alles, um deswillen du zuerst gesandt hast zu deinem Knecht, das will ich tun, aber das andere [das Heer in die Stadt ziehen lassen], kann ich nicht billigen. Die Boten gingen und brachten ihm Antwort.<\/p><\/li>\n<li><p>Da schickte zu ihm Ben-Hadad und lie\u00df ihm sagen: so tun mir die G\u00f6tter und so fahren sie fort, wenn der Staub Schomrons ausreichen wird f\u00fcr die hohle Hand all des Volkes unter meiner F\u00fchrung.<\/p><\/li>\n<li><p>Da antwortete der K\u00f6nig von Israel und lie\u00df ihm sagen: Es r\u00fchme sich nicht der G\u00fcrtende wie der L\u00f6sende [jener, der erst in den Krieg ziehen will, wie der, welcher als Sieger heimkehrt].<\/p><\/li>\n<li><p>Als [Ben-Hadad] diese Rede h\u00f6rte, \u2014 er zechte eben mit den K\u00f6nigen in den H\u00fctten, \u2014 da sprach er zu seinen Knechten: Richtet zum Angriff! Und sie griffen die Stadt an.<\/p><\/li>\n<li><p>Da n\u00e4herte sich ein Prophet dem Ahab, K\u00f6nig von Israel, und sprach: Also spricht der Herr: Siehst du diesen ganzen gro\u00dfen Haufen? Ich gebe ihn heute in deine Hand, dass du erkennest, dass ich der Herr bin.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab fragte: Durch wen? [Der Prophet] antwortete: Also spricht der Herr: Durch die Diener der Obersten der Landschaften. Er fragte: Wer soll den Kampf er\u00f6ffnen? [Der Prophet] erwiderte: Du!<\/p><\/li>\n<li><p>Er musterte die Leute der Obersten der Landschaften; ihrer waren zweihundert zwei und drei\u00dfig. Nach ihnen musterte er das ganze Volk, alle Israeliten, es waren siebentausend [Waffenf\u00e4hige].<\/p><\/li>\n<li><p>Sie zogen aus am Mittag. Ben-Hadad zechte sich grade trunken in den H\u00fctten, er und die K\u00f6nige, zweiunddrei\u00dfig K\u00f6nige, die ihm beistanden.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Leute der Obersten der Landschaft zogen zuerst aus. Ben-Hadad schickte hin [nachzusehen], und man berichtete ihm: Es sind M\u00e4nner von Schomron ausgezogen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach er: Wenn sie Friedenshalber ausgezogen, greifet sie lebendig, und auch wenn sie zum Krieg ausgezogen, greifet sie lebendig.<\/p><\/li>\n<li><p>Diese zogen indes aus der Stadt, \u2014 n\u00e4mlich die Leute der Obersten der Landschaften, und das Heer, das ihnen nachzog.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie schlugen jeder seinen Mann; die Aram\u00e4er flohen und die Israeliten setzten ihnen nach; Ben-Hadad, K\u00f6nig von Aram, entkam mit Ro\u00df und Reitern.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel zog ihnen nach, er schlug die Reiter und die Wagen und brachte den Aram\u00e4ern eine gro\u00dfe Niederlage bei.<\/p><\/li>\n<li><p>Da trat der Prophet zu dem K\u00f6nig von Israel und sprach zu ihm: Gehe, verst\u00e4rkte dich, \u00fcberlege und siehe zu, was du zu tun hast; denn im n\u00e4chsten Jahre zieht der K\u00f6nig von Aram nochmals gegen dich.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Diener des K\u00f6nigs von Aram sprachen zu ihm: G\u00f6tter der Berge sind ihre G\u00f6tter, darum waren sie uns dort \u00fcberlegen. Doch lasst uns mit ihnen streiten in der Ebene, ob wir da nicht ihnen \u00fcberlegen sein werden.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch das sollst du tun: Entferne die K\u00f6nige, jeden von seinem Posten, und setze Statthalter an ihrer Stelle [damit die Kriegsf\u00fchrung eine einheitliche sei].<\/p><\/li>\n<li><p>Dann ersetze das Heer nach der Zahl der Mannschaften, die gefallen sind, ebenso Rosse und Wagen; wir wollen mit ihnen streiten in der Ebene \u2014 ob wir ihnen nicht werden \u00fcberlegen sein? Er h\u00f6rte auf ihre Stimme und tat also.<\/p><\/li>\n<li><p>Im n\u00e4chsten Jahre musterte Ben-Hadad die Aram\u00e4er und zog hinauf nah Afek zum Kriege mit Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Die Israeliten lie\u00dfen sich mustern und verproviantieren und zogen ihnen entgegen. Die Israeliten lagerten vor ihnen, wie ein paar versprengte Ziegenherden, die Aram\u00e4er aber f\u00fcllten das Land.<\/p><\/li>\n<li><p>Da trat der Mann Gottes herzu und sprach zu dem K\u00f6nig von Israel: Also spricht der Herr: Weil die Aram\u00e4er gesprochen haben: Gott der Berge ist der Herr und nicht Gott der T\u00e4ler, so werde ich diesen ganzen gro\u00dfen Haufen in deine Hand geben, dass ihr erkennet, dass ich der Herr bin.<\/p><\/li>\n<li><p>So lagerten sie, diese jenen gegen\u00fcber, sieben Tage. Am siebenten Tage begann die Schlacht, und die Israeliten schlugen von den Aram\u00e4ern hunderttausend Mann Fu\u00dfvolks an einem Tage.<\/p><\/li>\n<li><p>Die \u00dcbrigen flohen nach Afek in die Stadt; aber da fiel die Mauer auf die siebenundzwanzigtausend Mann, die \u00fcbrig geblieben waren. Ben-Hadad floh in die Stadt und ging in das entlegenste Gemach.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprachen zu ihm seine Diener: Wir haben geh\u00f6rt, dass die K\u00f6nige des Hauses Israel gn\u00e4dige K\u00f6nige sind. Lass uns doch S\u00e4cke anlegen an unsere Lenden und Stricke um unsere H\u00e4upter und hinausgehen zu dem K\u00f6nig von Israel, vielleicht l\u00e4sst er dich leben.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie g\u00fcrteten S\u00e4cke um ihre Lenden und legten Stricke um ihre H\u00e4upter und kamen zu dem K\u00f6nig von Israel und sprachen: Dein Knecht Ben-Hadad bittet: Lass mich doch leben! Der [K\u00f6nig] sprach: Lebt er noch? Er ist mein Bruder.<\/p><\/li>\n<li><p>Die M\u00e4nner nahmen [die Antwort des K\u00f6nigs] als gute Vorbedeutung und beeilten sich, das Wort festzuhalten und sprachen: Dein Bruder ist Ben-Hadad \u2014. Er befahl: Gehet, holet ihn! Da kam Ben-Hadad zu ihm heraus, und er lie\u00df ihn in den Wagen steigen.<\/p><\/li>\n<li><p>Jener sprach zu ihm: Die St\u00e4dte, die mein Vater deinem Vater abgenommen hat, will ich wiedergeben und Stra\u00dfen [eine israelitische Kolonie] kannst du dir anlegen in Damaskus, wie mein Vater [eine aram\u00e4ische] angelegt hat in Schomron. Ich will unter diesem Bunde dich frei lassen, [entgegnete Ahab]. Und so schloss er mit ihm einen Bund und lie\u00df ihn frei.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Mann von den Prophetenj\u00fcngern sprach zu einem andern in Namen des Herrn: Schlage mich doch! Aber der Mann weigerte sich, ihn zu schlagen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach er zu ihm: Weil du nicht geh\u00f6rt hast auf die Stimme des Herrn, wenn du von mir gehst, wird dich ein L\u00f6we t\u00f6ten. Und als er von ihm wegging, da traf ihn ein L\u00f6we und t\u00f6tete ihn.<\/p><\/li>\n<li><p>Er traf dann einen anderen Mann und sprach zu ihm: schlage mich doch! Der Mann schlug ihn und brachte ihm Wunden bei.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Prophet trat dem K\u00f6nig auf dem Wege entgegen und machte sich unkenntlich durch eine Binde \u00fcber seine Augen.<\/p><\/li>\n<li><p>Als der K\u00f6nig vor\u00fcberzog, da schrie er zu dem K\u00f6nig und sprach: Dein Knecht zog aus mitten in die Schlacht, da trat ein Mann heran und brachte mir einen Gefangenen und sprach: Bewache diesen Mann. Wenn er vermisst wird, so haftest du mit deinem Leben f\u00fcr sein Leben, oder ein Kikar Silber w\u00e4gst du dar.<\/p><\/li>\n<li><p>Doch w\u00e4hrend dein Knecht hie und da schaffte, war er weg. [Der Kriegsmann schlug mich deshalb und richtete mich so zu]. Der K\u00f6nig von Israel erwiderte ihm: Geschah dir recht, du hast dir selber dein Urteil gesprochen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da tat er eilends die Binde von seinen Augen, und es erkannte ihn der K\u00f6nig von Israel, dass er einer von den Propheten sei.<\/p><\/li>\n<li><p>Dieser sprach zu ihm: so spricht der Herr: Weil du den mir Verfallenen aus der Hand gelassen, so sei dein Leben f\u00fcr sein Leben und dein Volk f\u00fcr sein Volk.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel ging nach seinem Hause, missmutig und verst\u00f6rt; so kam er nach Schomron.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-21\">Kapitel 21<\/h2>\n<p>Die Schandtat an Nabot.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>Nach diesen Begebenheiten ereignete sich folgendes: Dem Isre\u00ebliten Nabot geh\u00f6rte ein Weinberg in Jsre\u00ebl, neben dem Palaste Ahabs, K\u00f6nigs von Schomron.<\/p><\/li>\n<li><p>Einst ging Ahab den Nabot an: Gib mir deinen Weinberg, dass er mir zum Krautgarten diene, denn er ist nahe an meinem Hause; ich will dir daf\u00fcr einen besseren Weinberg geben; oder wenn du es besser findest, will ich dir Geld geben im Werte desselben.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber Nabot entgegnete dem Ahab: Fern, beim Herrn, sei es von mir, dass ich dir das Erbe meiner V\u00e4ter weggebe.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab kam nach Hause, missmutig und verst\u00f6rt \u00fcber die Antwort Nabots des Isre\u00ebliten: Ich will dir das Erbe meiner V\u00e4ter nicht geben. Er legte sich auf sein Bett und wandte sein Gesicht ab und a\u00df nichts.<\/p><\/li>\n<li><p>Da ging seine Frau Isebel zu ihm hinein und fragte ihn: Warum bist du missmutig und verzehrst nichts?<\/p><\/li>\n<li><p>Er erwiderte: Ich ging den Isre\u00ebliten Nabot an und sprach zu ihm: Gib mir deinen Weinberg f\u00fcr Geld, oder wenn du es verlangst, will ich dir einen [andern] Weinberg daf\u00fcr geben. Er aber antwortete: Ich will dir meinen Weinberg nicht geben.<\/p><\/li>\n<li><p>Darauf bemerkte seine Frau Isebel: Nun musst du dich als K\u00f6nig von Israel zeigen! Steh auf, i\u00df, und lass dein Herz froh sein. Ich gebe dir den Weinberg des Isre\u00ebliten Nabot.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie schrieb Briefe im Namen Ahabs und siegelte sie mit seinem Siegel. Die Briefe sandte sie an die \u00c4ltesten und Edlen jener Stadt, die mit Nabot zusammen wohnten.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie schrieb in den Briefen also: Rufet eine Versammlung ein und setzet Nabot an die Spitze des Volkes.<\/p><\/li>\n<li><p>Setzet zwei ruchlose M\u00e4nner ihm gegen\u00fcber, die sollen gegen ihn Zeugnis sprechen: Du hast Gott und den K\u00f6nig gel\u00e4stert. Dann sollt ihr ihn hinausf\u00fchren und zu Tode steinigen.<\/p><\/li>\n<li><p>Die M\u00e4nner seiner Stadt, die \u00c4ltesten und die Edlen, welche in seiner Stadt wohnten, taten, wie Isebel ihnen hatte sagen lassen, wie geschrieben war in den Briefen, welche sie ihnen gesandt hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Sie riefen eine Versammlung ein und setzten Nabot an die Spitze des Volkes.<\/p><\/li>\n<li><p>Dann kamen die zwei ruchlosen M\u00e4nner und setzten sich ihm gegen\u00fcber; und die M\u00e4nner sprachen Zeugnis gegen Nabot in Gegenwart des Volkes und sagten: Nabot hat Gott und den K\u00f6nig gel\u00e4stert! Da f\u00fchrten sie ihn hinaus vor die Stadt und steinigten ihn zu Tode.<\/p><\/li>\n<li><p>Dann lie\u00dfen sie der Isebel sagen: Nabot ist gesteinigt worden, er ist tot.<\/p><\/li>\n<li><p>Als Isebel h\u00f6rte, dass Nabot zu Tode gesteinigt war, sprach Isebel zu Ahab: Auf, nimm in Besitz den Weinberg des Isre\u00ebliten Nabot, den er sich geweigert hat, dir um Geld zu geben; denn Nabot lebt nicht, er ist tot [und als K\u00f6nigsl\u00e4sterer verf\u00e4llt sein Eigentum dem Herrscher].<\/p><\/li>\n<li><p>Als nun Ahab h\u00f6rte, dass Nabot tot sei, stand Ahab auf, um in den Weinberg des Isre\u00ebliten Nabot zu gehen, ihn in Besitz zu nehmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber das Wort des Herrn erging an den Tisbiten Elija also:<\/p><\/li>\n<li><p>Mache dich auf, gehe Ahab, dem K\u00f6nig von Israel entgegen, dem aus Schomron. Er ist im Weinberge Nabots, wohin er gegangen ist, ihn in Besitz zu nehmen.<\/p><\/li>\n<li><p>Rede zu ihm: Also spricht der Herr: Hast du gemordet, um in Besitz zu nehmen? K\u00fcnde ihm dann an: Also spricht der Herr: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, werden die Hunde auch dein Blut lecken.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab sprach zu Elija: Hast du mich gefunden mein Feind? Er erwiderte: Ich habe [dich] gefunden; weil du dich dem v\u00f6llig \u00fcberlassen hast, zu tun, was b\u00f6se ist in den Augen des Herrn,<\/p><\/li>\n<li><p>Daf\u00fcr bringe ich \u00fcber dich Ungl\u00fcck und werde dich wegfegen. Ich werde ausrotten dem Ahab, was an die Wand pisset, und Bewahrtes und Befestigtes in Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Dein Haus werde ich machen gleich dem Hause Jerobeams, des Sohnes Nabots, und gleich dem Hause Basas, des Sohnes Ahijas, um der Kr\u00e4nkung willen, womit du Gott gekr\u00e4nkt, und weil du Israel zur S\u00fcnde verleitet.<\/p><\/li>\n<li><p>Und auch \u00fcber Isebel hat der Herr verk\u00fcndet: Die Hunde werden Isebel fressen an der Vormauer Isre\u00ebls.<\/p><\/li>\n<li><p>Wer vom Geschlechte Ahabs in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den werden fressen die V\u00f6gel des Himmels. \u2014<\/p><\/li>\n<li><p>Es hat wirklich nicht wieder gegeben Einen gleich Ahab, der sich dem v\u00f6llig ergab, zu tun, was b\u00f6se ist in den Augen des Herrn, weil ihn seine Frau Isebel dazu verleitete.<\/p><\/li>\n<li><p>In abscheulicher Weise wandelte er den G\u00f6tzen nach, wie es der Emori getan, den der Herr ausgetrieben hatte vor den Kindern Israel. \u2014<\/p><\/li>\n<li><p>Als Ahab diese Worte h\u00f6rte, zerriss er seine Kleider, legte einen Sack auf seinen Leib, fastete und schlief im Sack und ging schwerm\u00fctig umher.<\/p><\/li>\n<li><p>Da erging das Wort des Herrn an den Tisbiten Elija:<\/p><\/li>\n<li><p>Hast du gesehen, wie sich Ahab gedem\u00fctigt hat vor mir? Darum weil er sich gedem\u00fctigt har vor mir, werde ich das Ungl\u00fcck nicht in seinen Tagen kommen lassen, sondern in den Tagen seines Sohnes werde ich das Ungl\u00fcck \u00fcber sein Haus bringen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<h2 id=\"kapitel-22\">Kapitel 22<\/h2>\n<p>Ahabs Ende.<\/p>\n<ol type=\"1\">\n<li><p>So vergingen drei Jahre, ohne dass es Krieg gab zwischen Aram und Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Im dritten Jahre aber kam Josafat, K\u00f6nig von Jehuda, um den K\u00f6nig von Israel zu besuchen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach damals der K\u00f6nig von Israel zu seinen Dienern: Wisset ihr, dass Ramot-Gilead eigentlich uns geh\u00f6rt? Warum also sind wir ruhig und entrei\u00dfen es nicht dem K\u00f6nig von Aram?<\/p><\/li>\n<li><p>Er fragte darauf Josafat: Willst du mit mir ziehen in den Krieg um Ramot-Gilead? Josafat antwortete dem K\u00f6nig von Israel: Ich wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse.<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat riet aber noch dem K\u00f6nig von Israel: Befrage dovh zuerst den Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Da versammelte der K\u00f6nig von Israel die Propheten, etwa vierhundert Mann, und befragte sie: soll ich Ramot- Gilead angreifen oder soll ich es unterlassen? Sie antworteten: Ziehe hin, der Herr wird es geben in die Hand des K\u00f6nigs.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber Josafat sprach: Ist hier kein Prophet des Herrn weiter, dass wir ihn befragen?<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel antwortete dem Josafat: Noch ein Mann ist da, durch den der Herr zu befragen ist; aber ich hasse ihn, denn er weissagt mir niemals Gutes, sondern nur B\u00f6ses. [Es ist] Micha, Sohn Jimlas. Josafat sagte: Der K\u00f6nig m\u00f6ge dies nicht so behaupten.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel rief einen Hofbediensteten und beauftragte ihn, rasch den Micha, Sohn Jimlas, herbeizurufen.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel und Josafat, K\u00f6nig von Jehuda, sa\u00dfen jeder auf seinem Throne, angetan mit [K\u00f6nigs]kleidern, in einer Tenne am Eingange des Tores von Schomron, und alle Propheten weissagten vor ihnen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da machte sich Zidkija, Sohn Kanaanas, eiserne H\u00f6rner und sprach: so spricht der Herr: so wirst du Aram sto\u00dfen bis zur Vernichtung.<\/p><\/li>\n<li><p>Auch die anderen Propheten weissagten dasselbe und sprachen: Ziehe gen Ramot-Gilead und sei gl\u00fccklich! Denn der Herr wird es geben in die Hand des K\u00f6nigs.<\/p><\/li>\n<li><p>Der Bote, der hingegangen war, Micha zu rufen, redete ihm zu: siehe doch, die Worte der Propheten sind einstimmig gut f\u00fcr den K\u00f6nig; sprich doch wie jene und weissage Gutes.<\/p><\/li>\n<li><p>Micha aber antwortete: so wahr der Herr lebt, dass ich nur das reden werde, was der Herr zu mir sprechen wird.<\/p><\/li>\n<li><p>So kam er zum K\u00f6nig, und der K\u00f6nig fragte ihn: Micha, sollen wir gegen Ramot-Gilead in den Krieg ziehen, oder sollen wir es unterlassen? Er erwiderte: Ziehe hinauf und sei siegreich! Der Herr m\u00f6ge es geben in die Hand des K\u00f6nigs.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber der K\u00f6nig [der den ironischen Ton des Propheten merkte] sprach zu ihm: Wie viele Male nun soll ich dich beschw\u00f6ren, dass du mir nur Wahrheit reden sollst im Namen des Herrn?<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach er: Ich habe gesehen ganz Israel zersprengt auf den Bergen, wie Schafe, die keinen Hirten haben; und der Herr sprach: Diese bleiben ohne Herrn, aber [das Volk] wird, jeglicher in sein Haus, in Frieden zur\u00fcckkehren [vom Volke wird niemand fallen].<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel sprach darauf zu Josafat: Hab\u2019 ich dir nicht gesagt, er weissagt f\u00fcr mich nichts Gutes, sondern nur B\u00f6ses?<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach [der Prophet]: Nun denn, h\u00f6re das Wort des Herrn! Ich habe gesehen den Herrn sitzend auf seinem Thron, und das ganze Heer des Himmels stand um ihn zu seiner Rechten und zu seiner Linken.<\/p><\/li>\n<li><p>Da sprach der Herr: Wer will den Ahab bet\u00f6ren, dass er hinziehe und bei Ramot-Gilead falle? Der eine riet dieses und der andere jenes.<\/p><\/li>\n<li><p>Da trat ein Geist hervor vor den Herrn und sprach: Ich will ihn bet\u00f6ren. Der Herr fragte ihn: Womit?<\/p><\/li>\n<li><p>[Der Geist] erwiderte: Ich will gehen und ein Geist der L\u00fcge werden in dem Munde aller Propheten. Darauf sprach [der Herr]: Du wirst ihn bet\u00f6ren und es auch ausrichten; gehe hin und tue es so.<\/p><\/li>\n<li><p>Also hat der Herr einen Geist der L\u00fcge gelegt in den Mund all deiner Propheten; denn der Herr hat Ungl\u00fcck \u00fcber dich beschlossen.<\/p><\/li>\n<li><p>Da trat Zidkija, Sohn Kanaanas, heran und schlug den Micha ins Gesicht und sprach: Wie kam der Geist des Herrn von mir weg, mit dir zu reden?<\/p><\/li>\n<li><p>Micha erwiderte: Das sollst du an dem Tage erfahren, wo du fl\u00fcchten wirst in das entlegenste Gemach, um dich zu verstecken.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel befahl: Nimm den Micha und f\u00fchre ihn zur\u00fcck zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohne des K\u00f6nigs.<\/p><\/li>\n<li><p>Und befiehl im Namen des K\u00f6nigs: Tut diesen in das Gef\u00e4ngnis und gebet ihm zu essen, knapp Brot und knapp Wasser, bis ich in Frieden ankomme.<\/p><\/li>\n<li><p>Micha bemerkte darauf: Wenn du in Frieden heimkehrest, so hat der Herr nicht durch mich geredet. Und er sprach: H\u00f6rt es, alle Versammelten!<\/p><\/li>\n<li><p>Dann zogen der K\u00f6nig von Israel und Josafat, K\u00f6nig von Jehuda, nach Ramot-Gilead.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig von Israel sprach zu Josafat: Ich will mich verkleiden und in die Schlacht gehen; du aber lege deine Kleider an. Und so verkleidete sich der K\u00f6nig von Israel und ging in die Schlacht.<\/p><\/li>\n<li><p>Aber der K\u00f6nig von Aram hatte den zweiunddrei\u00dfig Obersten der Wagen geboten: Ihr sollt niemanden angreifen, weder einen Gro\u00dfen noch einen Geringen, sondern nur den K\u00f6nig von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Als die Obersten der Wagen den Josafat sahen \u2014 denn sie dachten, das ist gewiss der K\u00f6nig von Israel \u2014 da lenkten sie auf ihn zu, um ihn anzugreifen; aber Josafat schrie.<\/p><\/li>\n<li><p>Wie nun die Obersten der Wagen erkannten, dass es nicht der K\u00f6nig von Israel sei, lie\u00dfen sie von ihm ab.<\/p><\/li>\n<li><p>Ein Mann spannte von ungef\u00e4hr den Bogen und traf den K\u00f6nig von Israel zwischen die Fugen und den Harnisch. [Der K\u00f6nig] sprach zu seinem Wagenlenker: Wende um und f\u00fchre mich aus dem Lager, denn ich bin verwundet worden.<\/p><\/li>\n<li><p>An jenem Tage wurde die Schlacht unterbrochen. Der K\u00f6nig wurde zwar noch stehend in dem Wagen erhalten dem Lager Aram gegen\u00fcber; er starb aber am Abend, und das Blut der Wunde flo\u00df in die Vertiefung des Wagens.<\/p><\/li>\n<li><p>Da erging der Ruf durch das Lager bei Sonnenuntergang also: Jedermann kehre zur\u00fcck in seine Stadt und Jedermann in sein Land.<\/p><\/li>\n<li><p>Der K\u00f6nig starb und wurde nach Schomron gebracht; man begrub den K\u00f6nig in Schomron.<\/p><\/li>\n<li><p>Man sp\u00fclte ab den Wagen an dem Teiche Schomrons, und die Hunde leckten sein Blut, und die Buhldirnen badeten darin, nach dem Worte des Herrn, das er geredet hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Ahabs und alles dessen, was er getan, und des Hauses von Elfenbein, das er gebaut, und aller St\u00e4dte, die er gebaut, das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahab legte sich zu seinen V\u00e4tern, und sein Sohn Ahasja wurde K\u00f6nig an seiner Stelle. Josafat. Ahasja.<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat, Sohn Assas, wurde K\u00f6nig \u00fcber Jehuda im vierten Regierungsjahre Ahabs, K\u00f6nigs von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat war f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahre alt, als er K\u00f6nig wurde, und f\u00fcnfundzwanzig Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter war Asuba, die Tochter Silhis.<\/p><\/li>\n<li><p>Er ging ganz in den Wegen seines Vaters Assa; er wich nicht davon; er tat, was recht ist in den Augen des Herrn.<\/p><\/li>\n<li><p>Jedoch die H\u00f6hen [die privaten Opferst\u00e4tten] h\u00f6rten nicht auf; noch opferte und r\u00e4ucherte das Volk auf den H\u00f6hen.<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat schloss Frieden mit dem K\u00f6nig von Israel.<\/p><\/li>\n<li><p>Das \u00dcbrige der Geschichte Josafats und seine Tapferkeit, die er bewiesen, und wie er gestritten das ist beschrieben in der Chronik der K\u00f6nige von Jehuda.<\/p><\/li>\n<li><p>Den Rest der feilen Buben, der \u00fcbrig geblieben war in den Tagen seines Vaters Assa, tilgte er aus dem Lande.<\/p><\/li>\n<li><p>Damals gab es keinen selbstst\u00e4ndigen Herrscher \u00fcber Edom; ein [jud\u00e4ischer] Statthalter regierte dort.<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat machte Tarschisch-schiffe, um gen Ofir zu fahren um Gold; aber sie fuhren nicht aus, denn die Schiffe wurden zertr\u00fcmmert bei Ezjon Geber.<\/p><\/li>\n<li><p>Damals sprach Ahasja, Sohn Ahabs, zu Josafat: Lass meine Leute gehen mit deinen Leuten auf Schiffen. Aber Josafat wollte nicht.<\/p><\/li>\n<li><p>Josafat legte sich zu seinen V\u00e4tern und wurde begraben bei seinen V\u00e4tern in der Stadt seines Ahn David. Sein Sohn Joram wurde K\u00f6nig an seiner Statt.<\/p><\/li>\n<li><p>Ahasja, Sohn Ahabs, wurde K\u00f6nig \u00fcber Israel in Schomron im siebzehnten Regierungsjahre Josafats, K\u00f6nigs von Jehuda, und regierte \u00fcber Israel zwei Jahre.<\/p><\/li>\n<li><p>Er tat, was dem Herrn missfiel und ging in dem Wege seines Vaters und seiner Mutter, in dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zu S\u00fcnden verleitet hatte.<\/p><\/li>\n<li><p>Er diente dem Baal und warf sich vor ihm nieder und kr\u00e4nkte den Herrn, den Gott Israels, ganz wie sein Vater getan hatte.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-678cc482\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns alignfull has-1-columns has-desktop-equal-layout has-tablet-equal-layout has-mobile-collapsedRows-layout has-reverse-columns-mobile has-vertical-bottom ticss-c00aadba\"><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-overlay\"><\/div><div class=\"innerblocks-wrap\">\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column-4d412c51\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column\">\n<h2 id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-fb3c7a39\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-fb3c7a39\">Der Tanach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color\" style=\"color:#fefefe\">Der vollst\u00e4ndige Tanach in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-primary is-style-fill\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/\"><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Erste Buch der K\u00f6nige (Melachim Alef) in der (angepassten) \u00dcbertragung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 Kapitel 1 Davids Alter. Salomo als K\u00f6nig eingesetzt. Der K\u00f6nig David war alt und betagt geworden; sie bedeckten ihn mit Kleidern, aber es wurde ihm nicht warm. Da sprachen seine Diener zu ihm: Man suche dem K\u00f6nig, unserm Herrn, ein jungfr\u00e4uliches M\u00e4dchen, dass sie dem K\u00f6nig aufwarte und ihm zur Pflegerin sei; sie liege auch an deinem Busen, dass es unserm Herrn, dem K\u00f6nig, warm werde. Man suchte nach einem sch\u00f6nen M\u00e4dchen im ganzen Gebiet Israels, man fand die Sunammitin Awischag und brachte sie dem K\u00f6nig. Das M\u00e4dchen war sehr sch\u00f6n; also ward sie dem K\u00f6nig eine Pflegerin und bediente ihn; aber der K\u00f6nig erkannte sie nicht. Adonija, Sohn der Haggit, erhob sich in jener Zeit und dachte: Ich werde [nach meines Vaters Tode] K\u00f6nig sein. Er schaffte sich Wagen und Reiter an und f\u00fcnfzig Mann, die &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3661,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6557","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6557"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6557\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9537,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6557\/revisions\/9537"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}