{"id":6572,"date":"2021-01-01T00:01:00","date_gmt":"2020-12-31T22:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6572"},"modified":"2021-01-26T10:38:06","modified_gmt":"2021-01-26T08:38:06","slug":"pessachim-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13b\">13b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14a\">14a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14b\">14b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15a\">15a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15b\">15b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16a\">16a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16b\">16b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17a\">17a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18a\">18a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18b\">18b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19a\">19a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19b\">19b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20a\">20a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n<p>BEIM LICHTE<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> ZUM VIERZEHNTEN [NISAN] SUCHE MAN BEIM SCHEINE EINER LEUCHTE DAS GES\u00c4UERTE<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> ZUSAMMEN. JEDER RAUM, IN DEN MAN KEIN GES\u00c4UERTES BRINGT, BEN\u00d6TIGT NICHT DER DURCHSUCHUNG. DAS, WAS SIE GESAGT HABEN, ZWEI REIHEN<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> IM KELLER [BEN\u00d6TIGEN DER DURCHSUCHUNG], BEZIEHT SICH AUF EINEN RAUM, IN DEN MAN GES\u00c4UERTES ZU BRINGEN PFLEGT. DIE SCHULE \u0160AMMAIS SAGT, ZWEI REIHEN \u00dcBER DEN GANZEN KELLER, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, DIE ZWEI \u00c4USSEREN REIHEN, DAS SIND DIE OBEREN.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft \u00bbLicht\u00ab? R. Hona erkl\u00e4rte: Die Morgen[d\u00e4mmerung]. R. Jehuda erkl\u00e4rte: Die Nacht. Er glaubte, wer \u00bbMorgen\u00ab sagt, meine es w\u00f6rtlich, morgens, und wer \u00bbNacht\u00ab sagt, meine es w\u00f6rtlich, nachts. Man wandte ein: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel44\">Bereschit 44,3<\/a>]<em>Als der Morgen licht war, wurden die Leute entlassen<\/em>; demnach ist ja \u00bbLicht\u00ab das Tageslicht!? Hei\u00dft es etwa: beim Lichte des Morgens, es hei\u00dft: als der Morgen licht war, wie wenn jemand sagt: der Morgen ist licht. Dies, wie R. Jehuda im Namen Rabhs gesagt hat, denn R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Stets kehre man bei Sonnenschein<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> ein und gehe bei Sonnenschein fort. Man wandte ein:[2. B. Schmuel 23,4.] <em>Wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne scheint<\/em>; demnach ist ja \u00bbLicht\u00ab das Tageslicht!? Hei\u00dft es etwa: Morgenlicht, es hei\u00dft: wie das Licht des Morgens, und er meint es wie folgt: wie der Morgen auf dieser Welt licht ist, so wird in der zuk\u00fcnftigen Welt die Sonne den Frommen leuchten.<\/p>\n<p>Man wandte ein:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel1\">Bereschit 1,5<\/a>] <em>Und Gott nannte das Licht Tag<\/em>; demnach ist ja \u00bbLicht\u00ab das Tageslicht!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: das Lichtwerden nannte er Tag.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja ebenso: <em>und die Finsternis nannte er Nacht<\/em>; sollte auch dies hei\u00dfen, er nannte das Finsterwerden Nacht, wo wir doch wissen, dass der Tag bis zum Hervortreten der Sterne reiche!? \u2014 Vielmehr, er meint es wie folgt: der Allbarmherzige berief das Licht und setzte es zum Befehlshaber des Tages ein, und der Allbarmherzige berief die Finsternis und setzte sie zum Befehlshaber der Nacht ein.<\/p>\n<p>Man wandte ein:[Tehillim 148,3.] <em>R\u00fchmet ihn, alle Sterne des Lichtes<\/em>; demnach ist ja \u00bbLicht\u00ab der Abend!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: r\u00fchmet ihn, ihr lichte Sterne.<\/p>\n<p>Demnach haben ihn nur die leuchtenden Sterne zu r\u00fchmen, nicht aber brauchen ihn nichtleuchtende zu r\u00fchmen, w\u00e4hrend es ja hei\u00dft:[Tehillim 148, 2.] <em>r\u00fchmet ihn, all sein Heer<\/em>!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns (vielmehr) folgendes, dass n\u00e4mlich das Sternenlicht ebenfalls \u00bbLicht\u00ab hei\u00dfe.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Abgelobens vom [Genusse des] Lichtes. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wer sich [den Genu\u00df] des Lichtes abgelobt, dem ist das Sternenlicht verboten. Man wandte ein:[Ij. 24,14.] <em>Beim Lichte erhebt sich der M\u00f6rder, t\u00f6tet den Elenden und Armen,<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n<p><em>und in der Nacht erscheint er als Dieb<\/em>; wenn es nun hei\u00dft, nachts erscheine er als Dieb, so ist ja \u00bbLicht\u00ab das Tageslicht!?<\/p>\n<p>Da meint er es wie folgt: ist es dir klar wie das Licht, dass er des Lebens wegen<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>gekommen ist, so ist er als M\u00f6rder [zu behandeln], und man darf sich mit seinem Leben retten; ist dies dir aber dunkel wie die Nacht, so erscheine er dir als Dieb, und man darf sich mit seinem Leben nicht retten. Man wandte ein:[Ij. 3,9.] <em>Verfinstern m\u00f6gen sich ihrer D\u00e4mmerung Sterne, sie harren vergebens auf Licht<\/em>; wenn es nun hei\u00dft, dass sie vergebens auf Licht harren, so ist ja \u00bbLicht\u00ab das Tageslicht!?<\/p>\n<p>Da verw\u00fcnschte Ijob sein Geschick, indem er sprach: M\u00f6ge er auf eine Aufleuchtung hoffen, ohne sie zu erlangen. Man wandte ein:[Tehillim 139,11.] <em>Ich dachte, eitel Finsternis w\u00fcrde mich verdunkeln, und Nacht werde mein Licht sein<\/em>; demnach ist ja \u00bbLicht\u00ab das Tageslicht!?<\/p>\n<p>Da sprach David wie folgt: Ich dachte, Finsternis werde mich in der zuk\u00fcnftigen Welt, die dem Tage gleicht, verdunkeln, aber auch diese Welt, die der Nacht gleicht, ist mir erhellt worden. Man wandte ein: R. Jehuda sagte: Man durchsuche beim Lichte des vierzehnten [Nisan], am Morgen des vierzehnten und bei der Fortschaffung. Wenn nun R. Jehuda sagt, man durchsuche beim Lichte des vierzehnten und am Morgen des vierzehnten, so ist ja \u00bbLicht\u00ab der Abend!? Schlie\u00dfe hieraus. Man wandte ein: Von wann ab ist am vierzehnten [Nisan] die Arbeit verboten? R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, mit dem Beginn des Lichtes, R. Jehuda sagt, mit dem Hervortreten der Sonne. R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sprach zu R. Jehuda: Wo finden wir denn einen Tag, an dessen einem Teile die Arbeit verboten und an dessen anderem Teile die Arbeit erlaubt w\u00e4re!? Dieser erwiderte: Dieser selbst beweist dies: an dessen einem Teile ist das Essen von Ges\u00e4uertem erlaubt, und an dessen einem Teile ist das Essen von Ges\u00e4uertem verboten. Wenn nun R. Jehuda sagt, mit dem Hervortreten der Sonne, so ist ja unter \u00bbLicht\u00ab, von dem R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob spricht, der Abend [zu verstehen]!?<\/p>\n<p>Nein, unter \u00bbLicht\u00ab ist die Morgenr\u00f6te [zu verstehen].<\/p>\n<p>Wieso wandte er demnach gegen ihn ein, wo denn ein Tag zu finden sei, an dessen einem Teile die Arbeit erlaubt und an dessen anderem Teile die Arbeit verboten w\u00e4re, er sollte ja zu sich selber gesprochen haben: in der Nacht ist es ja erlaubt<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sprach wie folgt: Einleuchtend ist es nach mir, denn wir finden, dass die Rabbanan zwischen Tag und Nacht unterscheiden, denn auch vom Gemeindefasten wird gelehrt: Bis wann darf man essen und trinken?<\/p>\n<p>Bis die Morgenr\u00f6te aufsteigt so R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob; R. \u0160imo\u0351n sagt, bis zum Hahnenruf. Nach dir aber: wo finden wir denn, dass die Rabbanan den Tag selbst teilen!? Darauf erwiderte ihm dieser: Dieser selbst beweist dies: an dessen einem Teile ist das Essen von Ges\u00e4uertem erlaubt, und an dessen einem Teile ist das Essen von Ges\u00e4uertem verboten.<\/p>\n<p>R. Jehuda erwiderte ja R. Elie\u0351zer treffend!?<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer entgegnete ihm wie folgt: Ich spreche zu dir von der rabbanitisch [verbotenen] Arbeit, und du sprichst zu mir vom nach der Tora [verbotenen] Ges\u00e4uerten; soweit hat der Allbarmherzige es verboten, und soweit hat der Allbarmherzige es erlaubt.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>[Die Festsetzung der] Stunde ist rabbanitisch.<\/p>\n<p>Und der andere!?<\/p>\n<p>Dies ist nur eine rabbanitische Erweiterung zum Verbote der Tora<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>. Man wandte ein: Man signalisiert<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> nur dann [die Weihe] des Neumonds, wenn man ihn zur richtigen Zeit gesehen hat. Wann signalisiert man? Beim Lichte<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> der Konjunktion. Demnach ist \u00bbLicht\u00ab der Abend!? Schlie\u00dfe hieraus. Man wandte ein: Wenn er die ganze Nacht am Altar steht und Opfer darbringt, so ben\u00f6tigt er bei Tageslicht [dennoch] des Waschens von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen so Rabbi!?<\/p>\n<p>Tageslicht\u00ab ist etwas anderes. Mar Zutra wandte ein: Wenn [eine Frau] beim Lichte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n<p>des einundachtzigsten Tages<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>fehlgebiert, so braucht sie nach der Schule \u0160ammajs kein besonderes Opfer darzubringen; die Schule Hillels verpflichtet dazu. Die Schule Hillels sprach zur Schule \u0160ammajs: Womit ist es beim Lichte des einundachtzigsten anders als am einundachtzigsten Tage: wenn sie einander hinsichtlich der Unreinheit gleichen, wieso sollten sie einander nicht auch hinsichtlich des Opfers gleichen!? Wenn nun die Schule Hillels zur Schule \u0160ammajs sagte, beim Lichte des einundachtzigsten sollte es ebenso sein wie am einundachtzigsten Tage, so ist ja zu entnehmen, dass \u00bbLicht\u00ab der Abend sei!? Schlie\u00dfe hieraus. Man wandte ein: Man k\u00f6nnte glauben, es<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> d\u00fcrfe auch beim Lichte des dritten Tages gegessen werden, und dies w\u00e4re auch durch einen Schlu\u00df zu folgern: manche Schlachtopfer werden an einem Tage gegessen, und das Heilsopfer wird an zwei Tagen gegessen, wie jene auch in der dem Tage folgenden Nacht, ebenso dieses in der dem Tage folgenden Nacht, so hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,6<\/a>] <em>am Tage, an dem ihr es opfert, und tags darauf mu\u00df es gegessen werden; was aber bis zum [dritten] Tage \u00fcbrigbleibt<\/em>; nur an diesem Tage darf es gegessen werden, nicht aber beim Lichte des dritten. Man k\u00f6nnte glauben, [das \u00dcbriggebliebene] sei sofort zu verbrennen, und dies w\u00e4re auch durch einen Schlu\u00df zu folgern: manche Schlachtopfer werden einen Tag und eine Nacht gegessen, und das Heilsopfer wird zwei Tage und eine Nacht gegessen, wie bei jenen sofort nach [der Frist] des Essens die Verbrennung erfolgt, ebenso erfolge auch bei diesem die Verbrennung sofort nach [der Frist] des Essens, so hei\u00dft es: [Ib. 7,17.] <em>was aber am dritten Tage vom Opferfleische \u00fcbrigbleibt, soll im Feuer verbrannt werden<\/em>; man verbrenne es am Tage, nicht aber verbrenne man es nachts. Wenn er nun sagt, man k\u00f6nnte glauben, es d\u00fcrfe beim Lichte des dritten [Tages] gegessen werden, so ist ja unter \u00bbLicht\u00ab der Abend [zu verstehen]!? Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Beim Lichte des Vers\u00f6hnungstages spreche man im Gebete sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Morgengebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Zusatzgebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Nachmittagsgebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, und im Abendgebete spreche man den Auszug aus dem Achtzehngebete. R. \u1e24anina b. Gamli\u00e9l sagt im Namen seiner Vorfahren, man spreche das vollst\u00e4ndige Achtzehngebet, weil man im [Segensspruche] \u00bbder Erkenntnis verleiht\u00ab den Unterscheidungssegen einschalten mu\u00df. Demnach ist \u00bbLicht\u00ab der Abend!? Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: In der Schule \u0160emu\u00e9ls wurde gelehrt: In der Nacht zum vierzehnten [Nisan] suche man bei Lampenlicht das Ges\u00e4uerte zusammen. Demnach ist \u00bbLicht\u00ab der Abend !?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Hona und R. Jehuda stimmen \u00fcberein, dass \u00bbLicht\u00ab der Abend sei; sie streiten nicht, sondern einer erkl\u00e4rt, nach [dem Sprachgebrauche] seiner Ortschaft, und einer erkl\u00e4rt nach [dem Sprachgebrauche] seiner Ortschaft. In der Ortschaft R. Honas nannte man [den Abend] <em>D\u00e4mmerung<\/em><a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>, und in der Ortschaft R. Jehudas nannte man ihn \u00bbNacht\u00ab.<\/p>\n<p>Weshalb lehrt unser Tanna nicht \u00bbNacht\u00ab!?<\/p>\n<p>Er w\u00e4hlt einen euphemistischen Ausdruck. Dies nach R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Nie bringe man einen unpassenden Ausdruck aus dem Munde; so machte auch die Schrift eine Umschreibung von acht Buchstaben, nur um keinen unpassenden Ausdruck (aus dem Munde) hervorzubringen, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel7\">Bereschit 7,8<\/a>] <em>vom Vieh, das rein ist, und vom Vieh, das nicht rein<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> ist<\/em>. R. Papa sagte: Neun, denn es hei\u00dft:[Dewarim 23,11.] <em>wenn einer unter dir ist, der nicht rein ist, infolge eines n\u00e4chtlichen Begegnisses<\/em>. Rabina sagte: Zehn, auch das Vav im [Worte] <em>tahor<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> [rein]<\/em>. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Sechzehn, denn es hei\u00dft:[1. B. Schmuel 20,26.] <em>er dachte, es sei ein Zufall, er ist nicht rein, denn er hat sich nicht reinigen lassen<\/em>.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Stets f\u00fchre der Mensch eine euphemistische Sprache; so gebraucht auch [die Schrift] beim flu\u00dfbehafteten Manne<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>[den Ausdruck] \u00bbreiten\u00ab und bei der flu\u00dfbehafteten Frau [den Ausdruck] \u00bbsitzen\u00ab. Ferner hei\u00dft es:[Ij. 15,5.] <em>du w\u00e4hltest eine schlaue<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> Sprache<\/em>. Ferner hei\u00dft es:[Ij. 33,3.] <em>was meine Lippen wissen, sprechen sie lauter<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> aus<\/em>.<\/p>\n<p>Wozu das \u00bbferner\u00ab?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden, dies gelte nur von der Tora, nicht aber bei Rabbanitischem, so komm und h\u00f6re: ferner hei\u00dft es: <em>du w\u00e4hltest eine schlaue Sprache<\/em>. Weiter k\u00f6nnte man einwenden, dies gelte nur vom Rabbanitischen, nicht aber von weltlichen Dingen, so hei\u00dft es ferner: <em>was meine Lippen wissen, sprechen sie lauter aus<\/em>. \u2014 Wird denn bei einer Frau nicht [der Ausdruck] \u00bbreiten\u00ab gebraucht, es hei\u00dft ja:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel24\">Bereschit 24,61<\/a>] <em>hierauf brachen Ribqa und ihre Dienerinnen auf und ritten auf den Kamelen<\/em>!?<\/p>\n<p>Bei Kamelen ist dies \u00fcblich, wegen der Angst<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel4\">Schemot 4,20<\/a>] <em>da nahm Mo\u0161e seine Frau und seine Kinder und lie\u00df sie auf einem Esel reiten<\/em>!?<\/p>\n<p>Da war es wegen der Kinder n\u00f6tig.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:[1. Sam. 25,20.] <em>sie ritt auf einem Esel<\/em>!?<\/p>\n<p>Da geschah es wegen ihrer Angst vor der Nacht. Wenn du willst, sage ich: da war es nicht die Angst vor der Nacht, sondern die Angst vor David. Wenn du aber willst, sage ich: auch nicht die Angst vor David, sondern die Angst vor dem Berge.<\/p>\n<p>Kommt denn in der Tora nicht [das Wort] \u00bbunrein\u00ab vor!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn sie<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> einander gleichen, wird ein euphemistischer Ausdruck gebraucht, wenn aber viele Worte erforderlich sind, wird [auch] der k\u00fcrzere gebraucht. So sagte R. Hona im Namen Rabhs, und wie manche sagen, R. Hona im Namen Rabhs im Namen R. Me\u00edrs, dass man seinen Sch\u00fcler stets in k\u00fcrzester Fassung lehre.<\/p>\n<p>Wieso w\u00e4hlt er einen euphemistischen Ausdruck, wenn sie einander gleichen, auch \u00bbreiten\u00ab und \u00bbsitzen\u00ab gleichen ja einander, dennoch wird reiten\u00ab gebraucht!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ritt<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Einst sa\u00dfen zwei J\u00fcnger vor Rabh, und der eine sprach: Du machtest uns diese Lehre wie ein gespicktes<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> Schwein. Da sprach der andere: Du machtest uns diese Lehre wie ein gespicktes B\u00f6ckchen. Darauf sprach Rabh nicht mehr mit jenem. Einst sa\u00dfen zwei J\u00fcnger vor Hillel, von denen einer R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj war, und manche sagen, vor Rabbi, von denen einer R. Jo\u1e25anan war. Da trug einer vor: Weshalb mu\u00df das Winzern in Reinheit<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> erfolgen und braucht das Olivenpfl\u00fccken nicht in Reinheit<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> zu erfolgen? Hierauf trug der andere vor: Weshalb mu\u00df das Winzern in Reinheit erfolgen und darf das Olivenpfl\u00fccken auch in Unreinheit erfolgen? Da sprach jener: Ich bin dessen sicher, dass dieser Rechtsentscheidungen in Jisra\u00e9l treffen wird. Kaum waren wenige Tage verstrichen, als er Rechtsentscheidungen in Jisra\u00e9l traf.<\/p>\n<p>Einst trafen drei Priester zusammen, da sagte der eine: Ich bekam [vom Schaubrote] soviel, wie eine Bohne. Der andere sagte: Ich bekam davon soviel, wie eine Olive. Der dritte sagte: Ich bekam davon soviel, wie ein Eidechsenschwanz. Als man hierauf \u00fcber ihn Untersuchungen anstellte, fand man an ihm den Makel der Hlegitimit\u00e4t<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, man untersuche nicht \u00fcber den Altar<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> hinaus!?<\/p>\n<p>Sage nicht: Makel der Hlegitimit\u00e4t, sondern: Makel der Frivolit\u00e4t. Wenn du willst, sage ich: anders war es bei diesem, da er selbst es verschuldet hatte.<\/p>\n<p>Einst sprach ein Nichtjude, der nach Jeru\u0161alem zu gehen und da vom Pesa\u1e25opfer zu essen pflegte, es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,43<\/a>] <em>kein Fremdling darf davon essen<\/em>, ferner:[Ib. V. 48.] <em>kein Unbeschnittener darf davon essen<\/em>, und ich esse vom Allersch\u00f6nsten. Da sprach R. Jehuda b. Bethera zu ihm: Geben sie dir auch vom Fettschwanze!? Dieser erwiderte: Nein.<\/p>\n<p>Wenn du hingehst, sage ihnen, dass sie dir vom Fettschwanze geben. Als er da hinkam und von ihnen vom Fettschwanze verlangte, erwiderten sie ihm: Der Fettschwanz wird dem H\u00f6chsten geopfert. Hierauf fragten sie ihn, wer ihm davon gesagt habe, und er erwiderte ihnen: R. Jehuda b. Bethera. Da sprachen sie: Welches Bewenden hat es damit? Hierauf stellten sie \u00fcber ihn eine Untersuchung an, und als sich herausstellte, dass er Nichtjude war, t\u00f6teten sie ihn. Alsdann lie\u00dfen sie R. Jehuda b. Bethera sagen: Friede mit dir, R. Jehuda b. Bethera; du weilst in Nezibis und in Jeru\u0161alem ist dein Netz ausgebreitet.<\/p>\n<p>Als R.Kahana erkrankte, sandten die Rabbanan R. Jeho\u0161ua\u0351, den Sohn des R. Idi, indem sie zu ihm sprachen: Geh und untersuche, wie es mit ihm steht. Als er zu ihm kam, war seine Seele zur Ruhe eingekehrt.<\/p>\n<p>Da zerri\u00df er sein Gewand, wandte den Ri\u00df nach hinten und kehrte weinend zur\u00fcck. Da fragten sie ihn: Ist seine Seele zur Ruhe eingekehrt? Dieser erwiderte: Ich habe nichts gesagt.[Mischlej 10,18.] <em>Wer \u00fcble Rede verbreitet, ist ein Tor<\/em>.<\/p>\n<p>Jo\u1e25anan aus \u1e24iqoq ging einst auf die D\u00f6rfer hinaus, und als er zur\u00fcckkam, fragten sie ihn, ob der Weizen gut geraten sei. Dieser erwiderte: Die Gerste ist gut geraten. Da sprachen sie zu ihm: Geh, verk\u00fcnde dies den Pferden und den Eseln, denn es hei\u00dft:[1. K\u00f6nige 5,8.] <em>die Gerste und das Stroh f\u00fcr die Pferde und die Rennpferde<\/em>.<\/p>\n<p>Was sollte er ihnen erwidert<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> haben? Im Vorjahre war der Weizen besser. Oder: Linsen sind gut geraten.<\/p>\n<p>Rabh war ein Bruderssohn und Schwesterssohn<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>R. \u1e24ijas; als er da<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n<p>hinkam, fragte ihn dieser: Lebt Ajbu? Jener entgegnete: Ob die Mutter<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> lebt? Dieser fragte: Lebt die Mutter? Jener entgegnete: Ob der Vater<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> lebt? Da sprach er zu seinem Diener: Ziehe mir die Schuhe ab und bringe mir meine Kleider nach der Badeanstalt. Hieraus ist dreierlei zu entnehmen: es ist zu entnehmen, dass dem Leidtragenden das Tragen der Sandalen verboten sei; es ist zu entnehmen, dass wegen der versp\u00e4teten Todesnachricht nur eine eint\u00e4gige Trauer abzuhalten sei; und es ist zu entnehmen, dass ein Teil des Tages als ganzer gelte.<\/p>\n<p>Einst war ein Mann, der stets zu sagen pflegte: M\u00f6gen Richter entscheiden. Da sagten sie: Er stammt wohl von Dan, denn es hei\u00dft:[Gen.,16.] <em>Dan wird sein Volk richten, wie irgend einer der St\u00e4mme Jisra\u00e9ls<\/em>. Einst war ein Mann, der stets zu sagen pflegte: Am \u00dcfer des Meeres gelten Dornen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> als Zypressen. Da stellte man \u00fcber ihn eine Untersuchung an, und es stellte sich heraus, dass er von Zebulun stammte, denn es hei\u00dft: [Bereschit 13. ] <em>Zebulun wird am Meeresufer wohnen<\/em>.<\/p>\n<p>Sollte man doch, wo wir nun festgestellt haben, dass nach aller Ansicht unter \u00bbLicht\u00ab der Abend zu verstehen sei, [das Ges\u00e4uerte] in der sechsten Stunde zusammensuchen, da sowohl nach R. Jehuda als auch nach R. Me\u00edr Ges\u00e4uertes erst von der sechsten Stunde ab verboten ist!? Wolltest du entgegnen, die Hurtigen beeilen sich zur [Aus\u00fcbung der] Gebote, so sollte man schon morgens durchsuchen!? So hei\u00dft es:[Wajikra 12,3.] <em>am achten Tage ist das Fleisch seiner Vorhaut zu beschneiden<\/em>, und hierzu wird gelehrt: Die Beschneidung kann am ganzen Tage erfolgen, nur beeilen sich die Hurtigen zur [Aus\u00fcbung des] Gebotes, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel22\">Bereschit 22,3<\/a>] <em>Abraham machte sich fr\u00fch am Morgen auf<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es ist die Zeit, wo die Leute zuhause zu sein pflegen; ferner ist Lampenlicht zur Durchsuchung geeignet. Abajje sprach: Daher beginne ein Gelehrtenj\u00fcnger am Abend des dreizehnten zum vierzehnten [Nisan] nicht mit einer Halakha, da diese sich in die L\u00e4nge ziehen und er von der [Aus\u00fcbung des] Gebotes zur\u00fcckgehalten werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Man fragte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Wer ist, wenn jemand seinem N\u00e4chsten am vierzehnten ein Haus vermietet, zur Durchsuchung verpflichtet: mu\u00df der Vermieter durchsuchen, da das Ges\u00e4uerte ihm geh\u00f6rt, oder mu\u00df der Mieter durchsuchen, da das Verbotene sich in seinem Bereiche befindet?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Haus vermietet, so mu\u00df der Mieter die Mezuza anbringen.<\/p>\n<p>Da ist, wie R. Me\u0161ar\u0161eja sagte, die Mezuza Pflicht des Hausbewohners, wie ist es aber hierbei? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte ihnen: Wir haben gelernt: Wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Haus vermietet, so mu\u00df, falls er ihm nach dem vierzehnten die Schl\u00fcssel \u00fcbergeben hat, der Vermieter durchsuchen, wenn aber vor dem vierzehnten, so mu\u00df der Mieter durchsuchen.<\/p>\n<p>Man fragte R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Wie ist es, wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Haus am vierzehnten vermietet: gilt es als durchsucht, oder gilt es nicht als durchsucht?<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht: man kann ja [den Vermieter] fragen!?<\/p>\n<p>Wenn er nicht da ist, um ihn fragen zu k\u00f6nnen; bem\u00fcht man nun den [Mieter]? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte ihnen: Ihr habt es gelernt: Jeder ist hinsichtlich der Durchsuchung nach Ges\u00e4uertem glaubw\u00fcrdig, sogar Frauen, sogar Sklaven und sogar Mindderj\u00e4hrige.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n<p>Sie sind wohl deshalb glaubw\u00fcrdig, weil [das Haus] als durchsucht gilt, denn er ist der Ansicht, hinsichtlich der Durchsuchung nach Ges\u00e4uertem gelte jeder als Genosse<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein Genosse gestorben ist und einen Speicher voll Fr\u00fcchte hinterlassen hat, so gelten sie als verzehntet, selbst wenn sie erst einen Tag [zehntpflichtig] sind.<\/p>\n<p>Wieso, vielleicht ist es hierbei anders, weil diese es bekunden.<\/p>\n<p>Hat denn deren Aussage irgend welche Bedeutung!?<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es, wenn deshalb, weil [das Haus] als durchsucht gilt: jeder ist glaubw\u00fcrdig, es sollte ja hei\u00dfen: jedes Haus gilt am vierzehnten als durchsucht!?<\/p>\n<p>Wenn etwa deshalb, weil diese es bekunden, nicht aber, wenn sie es nicht bekunden, so ist ja hieraus zu entnehmen, dass [das Haus] nicht als durchsucht gelte!?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, gilt es als durchsucht, hier aber handelt es sich um den Fall, wenn es sich im Zustande befindet, nicht durchsucht worden zu sein, diese aber bekunden, dass es wohl durchsucht worden sei. Man k\u00f6nnte glauben, dass ihnen die Rabbanan nichts glauben, so lehrt er uns, dass ihnen die Rabbanan, da die Durchsuchung nach Ges\u00e4uertem ein rabbanitisches Gesetz ist, denn nach der Tora gen\u00fcgt auch die Besitzaufgabe, hierbei wohl glauben.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Haus als durchsucht vermietet und es sich herausstellt, dass es nicht durchsucht worden ist: gleicht dies einem auf Irrtum beruhenden Kaufe<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Abajje sagte, selbstverst\u00e4ndlich<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> in Orten, wo man nicht gegen Belohnung [von anderen] untersuchen l\u00e4\u00dft, da es jedem lieb ist, das Gebot selber auszu\u00fcben, aber dies gilt auch in Orten, wo man gegen Belohnung [von anderen] untersuchen l\u00e4\u00dft, da es jedem lieb ist, das Gebot auf seine Kosten aus\u00fcben zu lassen.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: R. Me\u00edr sagt, man esse [Ges\u00e4uertes] die ganze f\u00fcnfte [Stunde] und verbrenne es bei Beginn der sechsten; R. Jehuda sagt, man esse es die ganze vierte, die f\u00fcnfte befinde sich in der Schwebe<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>, und man verbrenne es bei Beginn der sechsten. Alle stimmen also \u00fcberein, dass das Ges\u00e4uerte von der sechsten Stunde ab verboten sei; woher dies? Abajje erwiderte: Es sind zwei Schriftverse vorhanden; es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,19<\/a>] <em>sieben Tage hindurch darf kein Sauerteig in eueren Wohnungen zu finden sein<\/em>, und dagegen hei\u00dft es:[Ib. V. 15.] <em>nur sollt ihr am ersten Tage allen Sauerteig aus eueren Wohnungen fortschaffen<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>? Dies schlie\u00dft den vierzehnten hinsichtlich der Fortschaffung<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> ein.<\/p>\n<p>Vielleicht schlie\u00dft dies die Nacht zum f\u00fcnfzehnten hinsichtlich der Fortschaffung ein; man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, dies gelte nur von den Tagen, da es Tage\u00ab hei\u00dft, nicht aber von den N\u00e4chten, so lehrt er uns, dass dies auch von den N\u00e4chten gelte!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht n\u00f6tig, denn die Fortschaffung des Sauerteigs gleicht dem Essen von Ges\u00e4uertem,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n<p>und das Essen von Ges\u00e4uertem gleicht dem Essen des Unges\u00e4uerten<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. Die Fortschaffung des Sauerteigs dem Essen von Ges\u00e4uertem, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> <em>sieben Tage hindurch darf kein \u0160auerteig in eueren Wohnungen zu finden sein, denn wer Ges\u00e4uertes i\u00dft, soll weggetilgt werden<\/em>; das Essen von Ges\u00e4uertem dem Essen des Unges\u00e4uerten, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,20<\/a>] <em>nichts Ges\u00e4uertes d\u00fcrft ihr essen; \u00fcberall, wo ihr auch wohnt, sollt ihr Unges\u00e4uertes essen etc.<\/em>, und vom Unges\u00e4uerten hei\u00dft es:[Ib. V. 18.] <em>am Abend sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht schlie\u00dft dies die Nacht zum vierzehnten hinsichtlich der Fortschaffung ein!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>am Tage<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht vom Morgen an!?<\/p>\n<p>Das nur ist teilend<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Wir finden, dass der vierzehnte \u00bberster\u00ab genannt wird, denn es hei\u00dft:[Ib. V. 18.] <em>am ersten, am vierzehnten des Monats<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Unter \u00bbersten\u00ab ist der vorangehende [Tag] zu verstehen, denn so hei\u00dft es auch:[Ij. 15,7.] <em>du bist der erste, vor dem Menschen geboren<\/em>.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> <em>ihr sollt am ersten Tage nehmen<\/em>, ist etwa auch hierbei der vorangehende Tag zu verstehen!?<\/p>\n<p>Da ist es anders; es hei\u00dft:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> <em>ihr sollt sieben Tage vor dem Herrn, euerem Gott, fr\u00f6hlich sein<\/em>; wie \u00bbsieben\u00ab der siebente [Tag] des Festes, ebenso erster\u00ab der erste [Tag] des Festes.<\/p>\n<p>Aber auch hierbei hei\u00dft es ja:[Ib. V. 15.] <em>nur sollt ihr am ersten Tage fortschaffen etc., sieben Tage sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte ja erster hei\u00dfen, wenn es aber der<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> <em>erste hei\u00dft<\/em>, so ist hieraus das zu entnehmen, was wir gesagt haben.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft es demnach dort<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> <em>der erste<\/em>!? Ferner: es hei\u00dft: <a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> <em>der erste Tag ist ein Ruhetag, und der achte Tag ist ein Ruhetag<\/em>; vielleicht auch hier der vorangehende Tag!?<\/p>\n<p>Da ist es anders; die Schrift sagt: <em>und der achte Tag ist ein Ruhetag<\/em>, wie \u00bbachter\u00ab der achte Tag des Festes, ebenso \u00bberster\u00ab der erste Tag des Festes.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es <em>der erste<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft das Halbfest aus.<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Halbfestes geht es ja aus [der Angabe] erster und achter hervor!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da der Allbarmherzige geschrieben hat: <em>und der achte Tag<\/em>, so verbinde dieses und mit dem vorangehenden, dass dies auch vom Halbfeste gelte, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Sollte doch der Allbarmherzige weder das und noch das der schreiben!? Ferner: da hei\u00dft es:[Ib. V. 35.] <em>am ersten Tage ist Festversammlung<\/em>; ist etwa auch da der vorangehende Tag gemeint!? Vielmehr, diese drei \u00bbersten\u00ab<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> sind wegen einer Lehre der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls n\u00f6tig, denn in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Als Belohnung f\u00fcr die drei \u00bbersten\u00ab wurden ihnen drei \u00bberste\u00ab beschieden:<\/p>\n<p>die Ausrottung der Kinder Esavs, die Erbauung des Tempels und der Name des Messias. Die Ausrottung der Kinder Esavs, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel25\">Bereschit 25,25<\/a>] <em>da kam der erste heraus, r\u00f6tlich, ganz und gar, wie ein haariger Mantel<\/em>.<\/p>\n<p>Die Erbauung des Tempels, denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 17,12.] <em>o Thron der Herrlichkeit, erhaben vom Ersten [vom Anfang] an, St\u00e4tte unseres Heiligtums<\/em>. Der Name des Messias, denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 41,27. ] <em>als erster zu \u00c7ijon: siehe, da sind sie<\/em>. Raba entnimmt dies aus folgendem:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel34\">Schemot 34,25<\/a>] <em>Du sollst das Blut meiner Opfer nicht zu Unges\u00e4uertem schlachten<\/em>: du sollst das Pesa\u1e25opfer nicht schlachten, solange noch Unges\u00e4uertes vorhanden ist.<\/p>\n<p>Vielleicht jeder vor seinem Schlachten!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige spricht von der Zeit des Schlachtens.<\/p>\n<p>Desgleichen wird gelehrt: <em>Nur sollt ihr am ersten Tage allen Sauerteig aus eueren Wohnungen fortschaffen<\/em>; schon am Vorabend des Festes.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem nicht so, sondern erst am Feste selbst!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>du sollst das Blut meiner Opfer nicht zu Unges\u00e4uertem schlachten<\/em>; <em>du sollst das Pesa\u1e25opfer nicht schlachten, solange noch Unges\u00e4uertes vorhanden ist<\/em> so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. R. A\u0351qiba sagte: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft: <em>nur sollt ihr am ersten Tage allen Sauerteig aus eueren Wohnungen fortschaffen<\/em>, ferner hei\u00dft es:[Ib. 12,16.] <em>keinerlei Arbeit darf an ihnen verrichtet werden<\/em>, und wir finden, dass das Verbrennen<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> eine Hauptarbeit ist. R. Jose sagte: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft: <em>nur sollt ihr am ersten Tage allen Sauerteig fortschaffen<\/em>; schon am Vorabend des Festes.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem nicht so, sondern erst am Feste!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft <em>nur, teilend<\/em><a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>, und am Feste selbst ist es ja nicht erlaubt, denn die Fortschaffung des Sauerteigs gleicht dem Essen von Ges\u00e4uertem, und das Essen von Ges\u00e4uertem gleicht dem Essen des Unges\u00e4uerten<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>. Raba sagte: Aus den Worten R. A\u0351qibas ist dreierlei zu entnehmen: es ist zu entnehmen, dass<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n<p>die Fortschaffung des Ges\u00e4uerten nur durch Verbrennen erfolgen m\u00fcsse; es ist zu entnehmen, dass das Feueranz\u00fcnden zur Sonderung<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> [der Arbeiten] hervorgehoben wurde; und es ist zu entnehmen, dass wir nicht sagen, da das Feueranz\u00fcnden erlaubt ist, wo dies n\u00f6tig ist, sei es auch unn\u00f6tig erlaubt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,19<\/a>] <em>Sieben Tage hindurch darf kein Sauerteig in eueren Wohnungen zu finden sein<\/em>; wozu ist dies n\u00f6tig, wo es schon hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel13\">Schemot 13,7<\/a>] <em>es darf kein Sauerteig und kein Ges\u00e4uertes bei dir zu sehen sein in deinem ganzen Bereiche<\/em>? Aus den Worten: <em>es darf kein Sauerteig und kein Ges\u00e4uertes bei dir zu sehen sein<\/em>, k\u00f6nnte man folgern, du darfst nur deines nicht sehen, wohl aber darfst du das sehen, was einem Fremden<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> oder Gott geh\u00f6rt, somit k\u00f6nnte man glauben, man d\u00fcrfe es verstecken oder von einem Nichtjuden in Verwahrung nehmen, so hei\u00dft es: <em>nicht zu finden<\/em>. Ich wei\u00df dies nur von einem Nichtjuden, den du dir nicht unterworfen hast, und der nicht mit dir in einem Hofe weilt, woher dies von einem Nichtjuden, den du dir unterworfen hast, und der mit dir in einem Hofe weilt? Es hei\u00dft: <em>kein etc. in eueren Wohnungen zu finden<\/em>. Ich wei\u00df dies nur von Wohnungen, woher dies von Gruben, Gr\u00e4ben und H\u00f6hlen? Es hei\u00dft: <em>in deinem ganzen Bereiche<\/em>. Aber immerhin k\u00f6nnte ich noch sagen, wenn in seinem Hause, \u00fcbertrete man das Verbot \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab, es nicht zu verstecken und es nicht von einem Nichtjuden in Verwahrung zu nehmen, in seinem Bereiche aber d\u00fcrfe man nur eigenes nicht sehen, wohl aber d\u00fcrfe man sehen, was Fremden oder Gott geh\u00f6rt; woher nun, dass das, was von diesem gesagt wird, auch auf jenes, und was von jenem gesagt wird, auch auf dieses zu beziehen ist? [Das Wort] <em>Sauerteig<\/em> dient als Wortanalogie. Hinsichtlich der Wohnungen hei\u00dft es <em>Sauerteig: kein Sauerteig darf in eueren Wohnungen zu finden sein<\/em>, und hinsichtlich des Bereiches hei\u00dft es ebenfalls <em>Sauerteig: es darf kein Sauerteig bei dir zu sehen sein<\/em>; wie man nun bei Wohnungen, wobei es <em>Sauerteig<\/em> hei\u00dft, das Verbot \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab, es nicht zu verstecken und es nicht von einem Nichtjuden in Verwahrung zu nehmen, \u00fcbertritt, ebenso gilt beim Bereiche, wobei es <em>Sauerteig<\/em> hei\u00dft, das Verbot, \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab, es nicht zu verstecken und es nicht von einem Nichtjuden in Verwahrung zu nehmen. Und wie du ferner im Bereiche, wobei es <em>Sauerteig<\/em> hei\u00dft, nur deines nicht sehen darfst, wohl aber sehen darfst, was Fremden oder Gott geh\u00f6rt, ebenso darfst du in den Wohnungen, wobei es <em>Sauerteig<\/em> hei\u00dft, nur deines nicht sehen, wohl aber darfst du sehen, was Fremden oder Gott geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ich wei\u00df dies nur von einem Nichtjuden, den du dir nicht unterworfen hast, und der nicht mit dir in einem Hofe weilt, woher dies von einem Nichtjuden, den du dir unterworfen hast, und der mit dir in einem Hofe weilt? Es hei\u00dft: <em>nicht zu finden<\/em>. Wohin damit<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Wende es um. Raba erwiderte: Du brauchst es nicht umzuwenden, denn dies bezieht sich auf den Anfangssatz: Deines darfst du nicht sehen, wohl aber darfst du sehen, was Fremden oder Gott geh\u00f6rt. Ich wei\u00df dies also von einem Nichtjuden, den du dir nicht unterworfen hast, und der nicht mit dir in einem Hofe weilt, woher dies von einem Nichtjuden, den du dir unterworfen hast, und der mit dir in einem Hofe weilt? Es hei\u00dft: <em>nicht zu finden<\/em>.<\/p>\n<p>Dieser Tanna will eine Erleichterung eruieren und beruft sich auf einen erschwerenden Schriftvers!?<\/p>\n<p>Weil es in diesem zweimal dir hei\u00dft.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe es verstecken oder von einem Nichtjuden in Verwahrung nehmen, so hei\u00dft es: <em>nicht zu finden<\/em>. Aber im Anfangssatze sagtest du ja: deines darfst du nicht sehen, wohl aber darfst du das sehen, was Fremden oder Gott geh\u00f6rt!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn man B\u00fcrgschaft \u00fcbernommen hat, das andere, wenn man keine B\u00fcrgschaft \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>So sprach Raba einst zu den Leuten von Ma\u1e25oza: Schaffet das Ges\u00e4uerte der Kriegsleute aus eueren Wohnungen; da ihr ersatzpflichtig seid, wenn es in euerem Besitze gestohlen wird oder abhanden kommt, so gleicht es euerem und ist somit verboten.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, was Geld vertritt<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, gleiche dem Gelde, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, es gleiche nicht dem Gelde!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wo es hei\u00dft: <em>nicht zu finden<\/em>. Manche lesen: Allerdings sind [die Worte] <em>nicht zu finden<\/em> nach demjenigen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n<p>n\u00f6tig, welcher sagt, was Geld vertritt, gleiche nicht dem Gelde, wozu aber hei\u00dft es <em>nicht zu finden<\/em> nach demjenigen, welcher sagt, es gleiche wohl dem Gelde!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, es befinde sich trotzdem nicht in seinem Besitze, da man es in seinem Zustande zur\u00fcckgibt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Man fragte Raba: Unterliegt das Steuervieh dem Gesetze von der Erstgeburt oder nicht? Wenn man ihn<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> mit Geld abfinden kann, ist es nicht fraglich, ob es pflichtig ist, fraglich ist es nur, wenn man ihn nicht mit Geld abfinden kann. Wie ist es damit? Dieser erwiderte: Es ist frei.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, es sei pflichtig!?<\/p>\n<p>Dies in dem Falle, wenn man ihn abfinden kann. Manche lesen: Raba sagte: Das SteuerVieh unterliegt nicht dem Gesetze von der Erstgeburt, auch wenn man ihn abfinden kann. Steuer- Teig unterliegt dem Gesetze von der Teighebe, auch wenn man ihn nicht abfinden kann.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? \u2014<\/p>\n<p>Bei einem Vieh ist es bekannt, beim Teig ist es nicht bekannt<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Nichtjude mit Teig in der Hand in den Hof eines Jisra\u00e9liten gekommen ist, so braucht er ihn nicht fortzuschaffen; gab er ihn ihm in Verwahrung, so mu\u00df er ihn fortschaffen; wies er ihm nur einen Raum an, so braucht er ihn nicht fortzuschaffen, denn es hei\u00dft: <em>nicht zu finden<\/em>.<\/p>\n<p>Wie meint er es? R. Papa erwiderte: Dies bezieht sich auf den Anfangssatz, und er meint es wie folgt: gab er ihn ihm in Verwahrung, so mu\u00df er ihn fortschaffen, denn es hei\u00dft: <em>nicht zu finden<\/em>. R. A\u0161i erwiderte: Tats\u00e4chlich auf den Schlu\u00dfsatz, und er meint es wie folgt: wies er ihm einen Raum an, so braucht er ihn nicht fortzuschaffen, denn es hei\u00dft: <em>kein etc. in eueren Wohnungen zu finden<\/em>, w\u00e4hrend dieser nicht sein ist, vielmehr bringt ihn der Nichtjude in seine eigene Wohnung.<\/p>\n<p>Demnach erfolgt durch die Miete eine Zueignung. Wir haben ja aber gelernt, dass man auch da, wo sie [einem Nichtjuden einen Raum] zu vermieten erlaubt haben, ihm keinen Wohnraum vermieten d\u00fcrfe, weil er da G\u00f6tzen hinbringen k\u00f6nnte, und wenn du sagst, durch die Miete erfolge eine Zueignung, bringt er sie ja, wenn er sie auch hineinbringt, in seine eigene Wohnung!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es anders; der Allbarmherzige gebraucht den Ausdruck <em>finden<\/em>, was sich in deinem Besitze<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> befindet, ausgenommen ist dieser Fall, wobei es sich nicht in deinem Besitze befindet.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wer am Feste Ges\u00e4uertes in seinem Hause findet, st\u00fclpe dar\u00fcber ein Gef\u00e4\u00df. Raba sagte: Ist es Heiligengut, so braucht er es nicht, weil man sich davon zur\u00fcckzieht.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda im Namen Rabhs: Vor dem Ges\u00e4uerten eines Nichtjuden mache man [vor dem Feste] eine zehn Handbreiten hohe Scheidewand als Kennzeichen; vor dem des Heiligtums ist dies nicht n\u00f6tig, weil man sich davon zur\u00fcckzieht.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda im Namen Rabhs: Wer drei\u00dfig Tage vor [dem Feste] zur See oder mit einer Karawane ausreist, braucht [das Ges\u00e4uerte] nicht fortzuschaffen; wenn innerhalb drei\u00dfig Tagen, so mu\u00df er es fortschaffen. Abajje sagte: Das, was du sagst, wenn innerhalb drei\u00dfig Tagen m\u00fcsse er es fortschaffen, bezieht sich nur auf den Fall, wenn er [zum Feste] zur\u00fcckzukehren beabsichtigt, wenn er aber nicht zur\u00fcckzukehren beabsichtigt, braucht er es nicht fortzuschaffen. Raba sprach zu ihm: Wenn er zur\u00fcckzukehren beabsichtigt, sollte er ja dazu sogar vom Neujahr an verpflichtet sein!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, das, was du sagst, wenn vor drei\u00dfig Tagen, brauche er es nicht fortzuschaffen, bezieht sich nur auf den Fall, wenn er nicht beabsichtigt, [zum Feste] zur\u00fcckzukehren, wenn er aber zur\u00fcckzukehren beabsichtigt, mu\u00df er es sogar vom Neujahr an fortschaffen. Raba vertritt hierbei seine Ansicht, denn Raba sagte: Wer vor drei\u00dfig Tagen [vor dem Feste] seine Wohnung zum [Getreide-]Speicher macht, braucht [aus dieser das Ges\u00e4uerte] nicht fortzuschaffen; wenn aber innerhalb drei\u00dfig Tagen, mu\u00df er es fortschaffen; und auch von vor drei\u00dfig Tagen gilt dies nur dann, wenn er nicht beabsichtigt, sie [zum Feste] auszur\u00e4umen, wenn er aber sie auszur\u00e4umen beabsichtigt, mu\u00df er es auch vor drei\u00dfig Tagen fortschaffen.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit diesen drei\u00dfig Tagen?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Drei\u00dfig Tage vor dem Pesa\u1e25feste beginne man sich \u00fcber die Satzungen des Pesa\u1e25festes zu informieren; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, zwei Wochen.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des ersten Tanna?<\/p>\n<p>Mo\u0161e lehrte w\u00e4hrend des ersten Pesa\u1e25festes \u00fcber das<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n<p>zweite<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> Pesa\u1e25fest, denn es hei\u00dft: <em>aber M\u00e4nner vorhanden, die leichenunrein waren<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: da er sich mit dem Pesa\u1e25feste befa\u00dfte, lehrte er auch alles, was damit zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l? Mo\u0161e lehrte am Neumond \u00fcber das Pesa\u1e25fest, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,2<\/a>] <em>dieser Monat soll f\u00fcr euch an der Spitze der Monate stehen<\/em>, und darauf folgt:<\/p>\n<p>[Ib. V. 3.] <em>sprechet zu der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l folgenderma\u00dfen: Am zehnten dieses Monats soll sich ein jeder ein Lamm verschaffen, f\u00fcr jede einzelne Familie etc.<\/em>.<\/p>\n<p>Woher, dass es am Neumond war, vielleicht am vierten oder f\u00fcnften des Monats!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. \u0160imi b. A\u0161i im Namen Rabinas, aus folgendem:<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> <em>da sprach der Herr zu Mo\u0161e in der W\u00fcste Sinaj im zweiten Jahre, im ersten Monat<\/em>, und darauf folgt:[Ib. V. 2.] <em>die Kinder Jisra\u00e9l sollen das Pesa\u1e25fest zur festgesetzten Zeit feiern<\/em>.<\/p>\n<p>Woher, dass dies am Neumond war, vielleicht erst am vierten oder am f\u00fcnften des Monats!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Dies ist aus [dem Wort] <em>W\u00fcste<\/em> zu entnehmen; hier hei\u00dft es: <em>in der W\u00fcste Sinaj<\/em>, und dort[Ib. 1,1.] hei\u00dft es: <em>da sprach der Herr zu Mo\u0161e in der W\u00fcste Sinaj, im Offenbarungszelte, am ersten des zweiten Monats<\/em>; wie dort am Neumond, ebenso hier am Neumond. Sollte er doch zuerst [das Ereignis] des ersten Monats und nachher das des zweiten Monats<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> aufgezeichnet haben!? R. Menasja b. Ta\u1e25lipha erwiderte im Namen Rabhs: Dies besagt, dass es in der Tora kein Fr\u00fcher oder Sp\u00e4ter gebe. R. Papa sagte: Dies gilt nur von zwei verschiedenen Themen, bei einem Thema aber gilt das, was fr\u00fcher steht, als fr\u00fcher, und das, was sp\u00e4ter steht, als sp\u00e4ter. Wieso gilt es, wolltest du nicht so sagen, [als Regel,] dass, wenn auf eine Generalisierung eine Spezialisierung folgt, die Generalisierung nur das enthalte, was die Spezialisierung nennt, vielleicht hat die Generalisierung der Spezialisierung zu folgen!?<\/p>\n<p>Und wieso gilt es ferner [als Regel], dass, wenn auf eine Spezialisierung eine Generalisierung folgt, die Generalisierung eine Hinzuf\u00fcgung zur Spezialisierung sei, vielleicht hat die Spezialisierung der Generalisierung zu folgen!?<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch bei zwei Themen gelten!? Allerdings stimmt dies nach demjenigen, welcher sagt, dass, wenn die Generalisierung und die Spezialisierung von einander entfernt sind, man [die Regel] von Generalisierung und Spezialisierung nicht anwende, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, man wende sie wohl an!?<\/p>\n<p>Auch nach demjenigen, welcher sagt, man wende sie an, gilt dies nur von einem Thema, bei zwei Themen aber wende man sie nicht an.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Der Durchsuchende mu\u00df [das Ges\u00e4uerte] aufgeben.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wollte man sagen, wegen der Brocken<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, so sind sie ja wertlos, und wenn du entgegnest, sie haben dadurch einen Wert, weil sie in der Wohnung mitverwahrt werden, so wird ja gelehrt, dass, wenn auf einem wegen der Weintrauben bewachten Felde sich Reste von Feigen<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> befinden oder auf einem wegen der Gurken und K\u00fcrbisse bewachten Felde sich Reste von Weintrauben<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> befinden, sie, wenn der Eigent\u00fcmer auf sie achtet, [Fremden] als Raub verboten und zehntpflichtig seien, und wenn der Eigent\u00fcmer auf sie nicht achtet, nicht als Raub verboten und zehntfrei seien!? Raba erwiderte: Mit R\u00fccksicht darauf, er k\u00f6nnte eine gute Semmel finden, auf die er noch achtet.<\/p>\n<p>Er kann sie ja dann aufgeben, erst wenn er sie findet!?<\/p>\n<p>Vielleicht findet er sie nach dem [Inkrafttreten des] Verbotes, wo sie nicht mehr in seinem Besitze ist und er sie nicht aufgeben kann. R. Elea\u0351zar sagte n\u00e4mlich: Zwei Dinge sind nicht im Besitze des Menschen, und die Schrift machte [ihn verantwortlich], als w\u00e4ren sie in seinem Besitze, und zwar: eine Grube auf \u00f6ffentlichem Gebiete<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> und Ges\u00e4uertes von der sechsten Stunde ab.<\/p>\n<p>Soll er es doch in der vierten oder f\u00fcnften Stunde<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> aufgeben!?<\/p>\n<p>Da dann weder die Zeit des Verbotes noch die der Fortschaffung ist, so k\u00f6nnte er eine Fahrl\u00e4ssigkeit begehen und es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n<p>nicht aufgeben.<\/p>\n<p>Sollte er es in der sechsten Stunde aufgeben!?<\/p>\n<p>Da dann das rabbanitische Verbot bereits in Kraft getreten ist, das dem der Tora gleicht, so ist es nicht mehr in seinem Besitze, und er kann es auch nicht aufgeben. R. Gidel sagte n\u00e4mlich im Namen des R. \u1e24ija b. Jose im Namen Rabhs: Wenn jemand sich von der sechsten Stunde ab eine Frau mit Getreide<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> antraut, selbst mit kurdischem Weizen<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, so ist diese Trauung ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>Kann man es denn nach Inkrafttreten des Verbotes nicht aufgeben, es wird ja gelehrt, wer im Lehrhause sitzt und sich erinnert, dass er in seiner Wohnung Ges\u00e4uertes habe, gebe es im Herzen auf, einerlei ob am \u0160abbath oder am Feste. Allerdings kann dies am \u0160abbath vorkommen, wenn n\u00e4mlich der vierzehnte auf einen \u0160abbath f\u00e4llt; am Feste aber geschieht es ja nach Eintritt des Verbotes!? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Hier handelt es sich um einen Sch\u00fcler, der vor seinem Lehrer sitzt und sich erinnert, dass er in seiner Wohnung ausgerollten Teig habe, und bef\u00fcrchtet, er k\u00f6nnte s\u00e4uern; er gebe ihn daher vorher auf, bevor er zu s\u00e4uern beginnt. Dies ist auch zu beweisen, denn er lehrt: wer im Lehrhause<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> sitzt. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Rabba b. R. Hona sagte im Namen Rabhs: Schimmliges Brot<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> ist, wenn mehr Unges\u00e4uertes [gebraucht wurde], erlaubt.<\/p>\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, wenn man wei\u00df, dass es Ges\u00e4uertes ist, so n\u00fctzt es ja nicht, dass mehr Unges\u00e4uertes [gebraucht wurde], und wollte man sagen, wenn man nicht wei\u00df, ob es Ges\u00e4uertes oder Unges\u00e4uertes ist, wieso nur dann, wenn mehr Unges\u00e4uertes [gebraucht wurde], auch wenn nicht mehr Unges\u00e4uertes [gebraucht wurde], hat man sich ja nach dem letzteren zu richten!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Geld, das [in Jeru\u0161alem] vor den Viehh\u00e4ndlern gefunden wird, ist immer<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> [zweiter] Zehnt, das auf dem Tempelberge [gefunden wird], ist<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> Profanes, und das sonst in Jeru\u0161alem [gefunden wird], ist zur Festzeit [zweiter] Zehnt und an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres profan. Hierzu sagte R. \u0160ema\u0351ja b. Zera: Aus dem Grunde, weil die Stra\u00dfen Jeru\u0161alems t\u00e4glich gefegt werden. Wir sagen also, das vorherige sei fortgekommen, und dieses sei anderes, ebenso sollte man auch hierbei sagen, das vorherige sei fortgekommen, und dieses sei von jetzt!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wo der Schimmel dies<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> beweist.<\/p>\n<p>Wenn der Schimmel dies beweist, so n\u00fctzt es ja nicht, dass mehr Unges\u00e4uertes [gebraucht wurde]!? Rabba erwiderte: Sage nicht: mehr Unges\u00e4uertes gebraucht, sondern wenn dar\u00fcber mehr Tage, an denen Unges\u00e4uertes [gegessen wird], verstrichen sind.\u2014 Demnach ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn es sehr schimmlig ist; man k\u00f6nnte glauben, der starke Schimmel beweise, dass es sicher Ges\u00e4uertes<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> sei, so lehrt er uns, dass wir, da dar\u00fcber mehrere Tage verstrichen sind, an denen Unges\u00e4uertes [gegessen wird], sagen, jeden Tag wurde Brot gebacken und warm darauf gelegt, daher sei es sehr schimmlig geworden.<\/p>\n<p>Richten wir uns denn nach dem letzteren, es wird ja gelehrt: R. Jose b. Jehuda sagte: [Das Geld] in einer Lade, die f\u00fcr Geld von Profanem und f\u00fcr Geld vom Zehnten benutzt wird, ist, wenn mehr f\u00fcr Profanes, Profanes, und wenn mehr f\u00fcr den Zehnten, Zehnt. Weshalb denn, man sollte sich ja nach dem letzteren richten!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn es f\u00fcr Geld von Profanem und f\u00fcr Geld vom Zehnten benutzt wurde und man nicht wei\u00df, f\u00fcr welches zuletzt. R. Zebid erkl\u00e4rte: Wenn es [f\u00fcr beides] in gesonderten H\u00e4ufchen benutzt wird. R. Papa erkl\u00e4rte: Wenn es in einer Ritze gefunden wird<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a><\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Der Durchsuchende mu\u00df einen Segen sprechen.<\/p>\n<p>Wie lautet der Segensspruch? R. Papi sagte im Namen Rabas: \u00bbDas Ges\u00e4uerte fortzuschaffen. R. Papa sagte im Namen Rabas: \u00bbDie Fortschaffung des Ges\u00e4uerten\u00ab. \u00dcber [die Formel] \u00bbfortzuschaffen\u00ab streitet niemand, diese bezieht sich entschieden auf das folgende<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>, sie streiten nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n<p>\u00fcber [die Formel] \u00bbdie Fortschaffung\u00ab: einer ist der Ansicht, sie beziehe sich auf das vergangene, und einer ist der Ansicht, sie beziehe sich auf das folgende. Man wandte ein: \u00bbGepriesen sei er, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns die Beschneidung geboten hat\u00ab!?<\/p>\n<p>Wie sollte man da [anders] sprechen: man kann ja nicht \u00bbzu beschneiden\u00ab sagen, da nicht [dem Beschneidenden] die Beschneidung obliegt.\u2014 Wie ist es zu erkl\u00e4ren, wenn der Vater des Kindes [selber beschneidet]!?<\/p>\n<p>Dann spreche er auch so.<\/p>\n<p>Man wandte ein: \u00bbGepriesen sei er, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns das Sch\u00e4chten befohlen hat\u00ab!?<\/p>\n<p>Wie sollte man da anders sprechen: man kann ja nicht \u00bbzu sch\u00e4chten\u00ab sagen, da nicht ihm selber das Sch\u00e4chten obliegt.<\/p>\n<p>Wie ist es beim Pesa\u1e25opfer und bei Geheiligtem<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Dann spreche man auch so.<\/p>\n<p>Man wandte ein: Wer den Feststrau\u00df f\u00fcr sich selber bereitet, spreche: \u00bbDer du uns leben, bestehen und diese Zeit erreichen lassen hast\u00ab. Nimmt er ihn, um seiner Pflicht zu gen\u00fcgen, so spreche er: \u00bbDer uns durch seine Gebote geheiligt und uns das Nehmen des Feststrau\u00dfes geboten hat\u00ab!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo man schon mit dem Hochheben seiner Pflicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach: um seiner Pflicht zu gen\u00fcgen, es sollte ja hei\u00dfen: und seiner Pflicht gen\u00fcgt!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so, da er aber im Schlu\u00dfsatze lehren will: um in der Festh\u00fctte zu sitzen, lehrt er im Anfangssatze: um seiner Pflicht zu gen\u00fcgen. Im Schlu\u00dfsatze lehrt er n\u00e4mlich: Wer eine Festh\u00fctte f\u00fcr sich macht, spreche: \u00bbGepriesen seiest du, o Herr, der du uns leben, bestehen und diese Zeit erreichen lassen hast\u00ab. Tritt er in diese ein, um da zu sitzen, so spreche er. \u00bbGepriesen seiest du, der du uns durch deine Gebote geheiligt und uns in der Festh\u00fctte zu sitzen geboten hast\u00ab. Die Halakha ist: [Man spreche:] \u00bbDie Fortschaffung des Ges\u00e4uerten\u00ab.<\/p>\n<p>Alle stimmen also \u00fcberein, man m\u00fcsse den Segen vorher sprechen; woher dies?<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, bei allen Geboten spreche man den Segen vor [\u00f6ber] der Aus\u00fcbung.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, dass \u00f6ber die Bedeutung \u00bbvor\u00ab hat? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schrift sagt:[2. Sam. 18,23.] <em>da lief A\u1e25ima\u00e1\u00e7 durch die Aue und kam vor [vaja\u00e1bor] dem Mohren<\/em>. Abajje entnimmt es hieraus:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel33\">Bereschit 33,3<\/a>] <em>er ging vor [\u00e1bar] ihnen<\/em>. Wenn du willst, hieraus:[Michah 2,13.] <em>vor ihnen schreitet [vaja\u00e1bor] ihr K\u00f6nig, der Herr an ihrer Spitze<\/em>. In der Schule Rabhs sagten sie: Ausgenommen ist das Tauchbad und das Posaunen[blasen].<\/p>\n<p>Allerdings das Tauchbad, weil die Person dann noch ungeeignet<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> ist, weshalb aber das Posaunen[blasen]: wolltest du sagen, weil das Blasen mi\u00dflingen k\u00f6nnte, so ist dies ja auch beim Sch\u00e4chten und bei der Beschneidung [zu bef\u00fcrchten]!? Vielmehr, sagte R. \u1e24isda, ausgenommen ist nur das Tauchbad. Ebenso wird auch gelehrt: Wer untergetauchtist und heraufsteigt, spreche beim Heraufsteigen: \u00bbGepriesen sei er, dass er uns durch seine Gebote geheiligt und uns das Untertauchen geboten hat\u00ab.<\/p>\n<p>BEIM SCHEINE EINER LEUCHTE Woher dies? R. \u1e24isda erwiderte: Wir folgern <em>finden von finden, finden von suchen, suchen von Leuchten<\/em> und Leuchten von Leuchte. Finden von finden<em>, denn hierbei hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,19<\/a>] <\/em>sieben Tage soll kein Sauerteig in eueren Wohnungen zu finden sein<em>, und dort[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel44\">Bereschit 44,12<\/a>] hei\u00dft es: <\/em>er suchte, beim \u00c4ltesten hob er an, und beim J\u00fcngsten h\u00f6rte er auf, da fand es sich. Finden von suchen<em>, wie hierbei<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>. <\/em>Suchen von Leuchten<em>, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <\/em>siehe, ich werde Jeru\u0161alem mit Leuchten durchsuchen. Leuchten von Leuchte, denn es hei\u00dft:[Mischlej 20,27.] <em>eine Leuchte Gottes ist des Menschen Geist, die alle Kammern des Leibes durchsucht<\/em>.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: In der Nacht zum vierzehnten suchte man beim Scheine einer Leuchte das Ges\u00e4uerte zusammen, und obgleich es daf\u00fcr keinen Beweis gibt, so gibt es immerhin eine Andeutung, denn es hei\u00dft: <em>sieben Tage soll kein Sauerteig [in eueren Wohnungen] zu finden sein<\/em>; ferner hei\u00dft es: <em>er suchte<\/em>, beim \u00c4ltesten hob er an, und beim J\u00fcngsten h\u00f6rte er auf, [da fand es sich]; ferner hei\u00dft es: <em>in dieser Zeit werde ich Jeru\u0161alem mit Leuchten durchsuchen<\/em>; und ferner hei\u00dft es: <em>eine Leuchte Gottes ist des Menschen Geist, die etc. durchsucht<\/em>.<\/p>\n<p>Wozu das \u2018ferner\u2019?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden, [der Vers:] <em>in dieser Zeit<\/em>, sei eine Erleichterung, der Allbarmherzige sage n\u00e4mlich, er werde Jeru\u0161alem nicht beim Lichte einer Fackel durchsuchen, deren Licht sehr stark ist, sondern beim Lichte einer Leuchte, deren Licht sehr schwach ist, damit nur die gro\u00dfen S\u00fcnden und nicht die kleinen zu finden seien, so komm und h\u00f6re: <em>eine Leuchte Gottes ist des Menschen Geist<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf nicht vor dem Lichte der Sonne noch vor dem Lichte des Mondes noch vor dem Lichte einer Fackel<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n<p>durchsuchen, sondern vor dem Lichte einer Leuchte, weil das Licht einer Leuchte zur Durchsuchung am geeignetsten ist. Und obgleich es daf\u00fcr keinen Beweis gibt, so gibt es immerhin eine Andeutung, denn es hei\u00dft: sieben Tage soll kein Sauerteig in eueren Wohnungen zu finden sein<em>; ferner hei\u00dft es: <\/em>er suchte, beim \u00c4ltesten hob er an<em>; ferner hei\u00dft es: in dieser Zeit werde ich Jeru\u0161alem mit Leuchten durchsuchen<\/em>; und ferner hei\u00dft es: <em>eine Leuchte Gottes ist des Menschen Geist, die alle Kammern des Leibes durchsucht<\/em>.<\/p>\n<p>In welchem Sonnenlichte: wollte man sagen, in einem Hofe, so sagte ja Raba, ein Hof brauche \u00fcberhaupt nicht durchsucht zu werden, weil da Raben sind, und wollte man sagen in einer Halle, so sagte ja Raba, eine Halle sei bei ihrem eigenen Lichte<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> zu durchsuchen!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf eine Luke im Zimmer.<\/p>\n<p>An welcher Stelle, wenn gegen\u00fcber der Luke, so ist es ja ebenso wie bei einer Halle!?<\/p>\n<p>Vielmehr, seitlich.<\/p>\n<p>Etwa nicht mit einer Fackel, Raba sagte ja: Es hei\u00dft:[Chabakuk 3,4.] <em>ein Glanz wie Licht entsteht<\/em>, Strahlen <em>gehen ihm zur Seite, und dort ist die H\u00fclle f\u00fcr seine Macht<\/em>; die Frommen erscheinen vor der G\u00f6ttlichkeit wie eine Leuchte vor einer Fackel. Ferner sagte Raba, beim Unterscheidungssegen sei die Fackel am allervorz\u00fcglichsten!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Mit der einen kann man in L\u00f6cher und Spalten hinein[leuchten], mit der anderen kann man nicht in L\u00f6cher und Spalten hinein[leuchten]. R. Zebid erwiderte: Die eine wirft das Licht nach vorn, die andere wirft das Licht nach hinten. R. Papa erwiderte: Mit jener ist man \u00e4ngstlich, mit dieser ist man nicht \u00e4ngstlich. Rabina erwiderte: Die eine hat ein ruhiges Licht, die andere ein flackerndes.<\/p>\n<p>JEDER RAUM, IN DEN MAN KEIN [GES\u00c4UERTES] BRINGT etc. Was schlie\u00dft das \u00bbjeder\u00ab ein?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft folgende Lehre der Rabbanan ein: Die oberen und die unteren L\u00f6cher eines Hauses, das Dach eines Anbaues, das Dach eines Schrankes, der Rinderstall, Strohr\u00e4ume, H\u00fchnersteigen, Weinlager und \u00d6llager ben\u00f6tigen nicht der Durchsuchung. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, wenn ein Bett in der Mitte der Stube sich befindet und [vom Boden] absteht<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>, m\u00fcsse es durchsucht werden.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Befindet sich [in der Wand] zwischen dem einen Bewohner und dem anderen ein Loch, so durchsuche es der eine, soweit seine Hand reicht, ebenso der andere, soweit seine Hand reicht, und das \u00fcbrige gebe jeder in seinem Herzen auf. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, wenn ein Bett in der Mitte der Stube sich befindet und [vom Boden] absteht und Holz und Steine unter diesem sich befinden, ben\u00f6tige es nicht der Durchsuchung. Hier besteht also ein Widerspruch sowohl hinsichtlich des Bettes als auch hinsichtlich der L\u00f6cher!?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der L\u00f6cher besteht kein Widerspruch, denn eines gilt von solchen, die sich oben und unten befinden, und eines von solchen, die sich in der Mitte befinden; hinsichtlich des Bettes besteht ebenfalls kein Widerspruch, denn eines gilt von einem hohen und eines von einem niedrigen<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ben\u00f6tigen etwa Weinlager nicht der Durchsuchung, es wird ja gelehrt, Weinlager ben\u00f6tigen der Durchsuchung, Ollager ben\u00f6tigen nicht der Durchsuchung!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn man davon gebraucht. Demnach sollte dies auch vom Ollager gelten!?<\/p>\n<p>F\u00fcr das Ollager ist das Quantum der Mahlzeit zu \u00fcbersehen<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>, f\u00fcr den Wein ist das Ouantum zum Trinken nicht zu \u00fcbersehen. R. \u1e24ija lehrte: Die Metlager in Babylonien gleichen den Weinlagern im Jisra\u00e9lland, wenn davon gebraucht wird<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Der Fischraum ben\u00f6tigt nicht der Durchsuchung. \u2014 Es wird ja aber gelehrt, dass er wohl der Durchsuchung ben\u00f6tige!? Das ist kein Widerspruch; eines gilt von gro\u00dfen, und eines gilt von kleinen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>. Rabba b. R. Hona sagte: Der Salzraum und der Wachsraum<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> ben\u00f6tigen der Durchsuchung. R. Papa sagte: Der Holzraum und der Dattelraum ben\u00f6tigen der Durchsuchung. Es wird gelehrt: Man verpflichtet einen nicht, die Hand in L\u00f6cher und Spalten zu stecken, um sie zu durchsuchen, wegen der Gefahr.<\/p>\n<p>Wegen welcher Gefahr: wollte man sagen, wegen der Gefahr eines Skorpions, wieso benutzt er es denn!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn [eine Wand] eingest\u00fcrzt ist.<\/p>\n<p>Wozu ist, wenn [eine Wand] eingest\u00fcrzt ist, die Durchsuchung n\u00f6tig, wir haben ja gelernt, dass, wenn auf Ges\u00e4uertes ein Tr\u00fcmmerhaufen gefallen ist, es als fortgeschafft gelte!?<\/p>\n<p>Da handelt es sich um den Fall, wenn ein Hund es nicht aufsp\u00fcren kann, hier aber, wenn ein Hund es aufsp\u00fcren kann.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte ja aber, Boten einer gottgef\u00e4lligen Handlung kommen nicht zu Schaden!? R. A\u0161i erwiderte: Er k\u00f6nnte da eine Nadel verloren haben und [gleichzeitig] nach dieser suchen.<\/p>\n<p>Ist es denn auf diese Weise keine gottgef\u00e4llige Handlung, es wird ja gelehrt, dass, wenn jemand spricht, er gebe diesen \u0160ela als Almosenspende, damit seine Kinder leben bleiben, oder damit er der zub k\u00fcnftigen Welt teilhaftig werde, er ein wahrhaft Frommer sei!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n<p>Er k\u00f6nnte nach der Durchsuchung nach dieser sehen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Wegen der Gefahr vor Nichtjuden, nach Pelemo. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Befindet sich ein Loch [in der Wand] zwischen einem Juden und einem Aram\u00e4er, so durchsuche er es, soweit seine Hand reicht, und gebe das \u00fcbrige in seinem Herzen auf; Pelemo sagt, er durchsuche es \u00fcberhaupt nicht, wegen der Gefahr.<\/p>\n<p>Wegen welcher Gefahr, wollte man sagen, wegen der Gefahr der Zauberei<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> wieso benutzt er es denn!?<\/p>\n<p>Sonst benutzt er es am Tage, wo es hell ist, und [der Nichtjude] denkt sich nichts dabei, dann aber nachts, bei einer Leuchte, und er denkt sich etwas dabei.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte ja aber, Boten einer gottgef\u00e4lligen Handlung kommen nicht zu Schaden!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wo ein Schaden zu gew\u00e4rtigen ist. So hei\u00dft es auch:[1. Sam. 16,2.] <em>da sprach \u0160emu\u00e9l: Wie kann ich hin<\/em>gehen, wenn \u0160a\u00fal davon h\u00f6rt, bringt er mich um!? Da erwiderte der Herr: Nimm ein junges Rind mit <em>c<\/em>.<\/p>\n<p>Man fragte Rabh: D\u00fcrfen die J\u00fcnger, die auf dem Felde<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> wohnen, fr\u00fch und sp\u00e4t nach dem Lehrhause kommen? Dieser erwiderte: Sie m\u00f6gen auf meine Verantwortung kommen.<\/p>\n<p>Und fortgehen? Dieser erwiderte: Das wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: R. Elea\u0351zar sagte: Boten einer gottgef\u00e4lligen Handlung kommen nicht zu Schaden, weder beim Hingehen noch bei der R\u00fcckkehr. Wohl nach der Ansicht des folgenden Tanna, denn es wird gelehrt: Isi b. Jehuda sagte: Wenn die Tora sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel34\">Schemot 34,24<\/a>] <em>niemand wird sich nach deinem Lande gel\u00fcsten lassen<\/em>, so lehrt dies, dass deine Kuh auf dem Anger weiden wird, ohne dass ein Tier sie besch\u00e4digen wird, dass deine Henne auf dem Misthaufen st\u00f6bern wird, ohne dass ein Wiesel sie besch\u00e4digen wird. Nun ist [ein Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn diese, die zu Schaden zu kommen pflegen, nicht zu Schaden kommen werden, um wieviel weniger Menschen, die nicht zu Schaden zu kommen pflegen. Ich wei\u00df dies vom Hingehen, woher dies von der R\u00fcckkehr? Es hei\u00dft:[Dewarim 16,7.] <em>am Morgen sollst du dich auf den Weg machen und heimkehren<\/em>; dies lehrt, dass du gehen und dein Heim in Frieden finden wirst.<\/p>\n<p>Wozu braucht dies, wenn es schon von der R\u00fcckkehr gilt, auch vom Hingehen gesagt zu werden!?<\/p>\n<p>Wegen einer Lehre R. Amis, denn R. Ami sagte: Wer Land besitzt, ziehe zur Wallfahrt, und wer kein Land besitzt, ziehe nicht zur Wallfahrt<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Abin b. R. Ada sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: In Jeru\u0161alem gibt es deshalb keine genezaretischen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> Fr\u00fcchte, damit die Wallfahrer nicht sagen: W\u00e4ren wir gekommen, nur um genezaretische Fr\u00fcchte zu essen, so w\u00fcrde uns dies gen\u00fcgt haben. Es w\u00fcrde sich also ergeben, dass die Wallfahrt nicht um ihrer selbst willen erfolgt. Desgleichen sagte R. Dostaj b. Jannaj: In Jeru\u0161alem gibt es deshalb keine tiberianischen Warmb\u00e4der, damit die Wallfahrer nicht sagen: W\u00fcrden wir gekommen sein, nur um in den tiberianischen Warmb\u00e4dern zu baden, so w\u00fcrde uns dies gen\u00fcgt haben. Es w\u00fcrde sich also ergeben, dass die Wallfahrt nicht um ihrer selbst willen erfolgt.<\/p>\n<p>DAS, WAS SIE GESAGT HABEN, ZWEI REIHEN<\/p>\n<p>Wer spricht hier von einem Keller!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: jeder Raum, in den kein Ges\u00e4uertes gebracht wird, ben\u00f6tigt nicht der Durchsuchung, und ebenso brauchen Weinlager und Ollager nicht durchsucht zu werden; das, was sie aber gesagt haben, zwei Reihen im Weinkeller [ben\u00f6tigen der Durchsuchung], bezieht sich auf einen Raum, in den man Ges\u00e4uertes zu bringen pflegt, wenn man n\u00e4mlich von diesem braucht.<\/p>\n<p>DIE SCHULE \u0160AMMAIS SAGT, ZWEI REIHEN R. Jehuda erkl\u00e4rte: Die zwei Reihen, von denen sie sprechen, sind die von der Erde bis zur Decke. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Eine Reihe in der Form eines Gamma<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jehuda, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jehuda: Die Schule \u0160ammajs sagt, zwei Reihen \u00fcber den ganzen Keller; und die zwei Reihen, von denen sie sprechen, sind die vom Boden bis zur Decke. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan: Zwei Reihen \u00fcber den ganzen Keller; die vordere gegen\u00fcber der T\u00fcr und die obere gegen\u00fcber der Decke. [Die Reihen] hinter jener und unter dieser ben\u00f6tigen nicht der Durchsuchung.<\/p>\n<p>DIE SCHULE HILLELS SAGT, DIE ZWEI \u00c4USSEREN REIHEN, DAS SIND DIE OBEREN. Rabh erkl\u00e4rte: Die oberste [Reihe]<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> und eine unter dieser. Semu\u00e9l erkl\u00e4rte: die oberste [Reihe] und eine hinter dieser<\/p>\n<p>Was ist der Grund Rabhs?<\/p>\n<p>Er betont [das Wort] \u00bb\u00e4u\u00dferen\u00ab.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber auch \u00bboberen\u00ab!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die [Reihen] unter der unteren aus.<\/p>\n<p>Weshalb erkl\u00e4rt \u0160emu\u00e9l, die oberste [Reihe] und eine hinter dieser?<\/p>\n<p>Er betont [das Wort] \u00bboberen\u00ab.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber auch \u00bb\u00e4u\u00dferen\u00ab!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die [Reihen] hinter der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n<p>MAN BEF\u00dcRCHTE NICHT, EIN WIESEL K\u00d6NNTE [GES\u00c4UERTES] AUS EINEM HAUSE NACH EINEM ANDEREN ODER VON EINEM ORTE NACH EINEM ANDEREN VERSCHLEPPT HABEN; DEMNACH K\u00d6NNTE ES JA AUCH AUS EINEM HOFE NACH EINEM ANDEREN UND AUS EINER STADT NACH EINER ANDEREN [VERSCHLEPPT HABEN], SODASS DIE SACHE GAR KEIN ENDE H\u00c4TTE.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur wenn man nicht gesehen hat, dass es etwas genommen hat, wenn man aber gesehen hat, dass es etwas genommen hat, bef\u00fcrchte man<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>, und [die Wohnung] ist wiederum zu durchsuchen; weshalb denn, es ist ja anzunehmen, es habe es aufgefressen!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Wohnungen der Nichtjuden gelten<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> als unrein. Wie lange mu\u00df er in der Wohnung geweilt haben, damit sie der Durchsuchung<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> ben\u00f6tige? Vierzig<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> Tage, selbst wenn er keine Frau hat. Jede Stelle aber, in der ein Wiesel oder ein Schwein umherlaufen kann, ben\u00f6tigt nicht der Durchsuchung<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>!? R. Zera erwiderte: Das ist kein Einwand; eines gilt von Fleisch, und eines gilt von Brot. Fleisch l\u00e4\u00dft es nicht zur\u00fcck, Brot l\u00e4\u00dft es zur\u00fcck. Raba erwiderte: Was soll dies: in jenem Falle kann da vielleicht [Unreines] gewesen sein, vielleicht aber nicht, und auch wenn es da war, kann [das Wiesel] es aufgefressen haben, wer aber sagt uns hierbei, wo man es [Ges\u00e4uertes] nehmen bestimmt gesehen hat, dass es dieses aufgefressen hat!? Dies ist also ein Zweifel gegen\u00fcber Entschiedenem, und ein Zweifel bringt nichts aus der Entschiedenheit.<\/p>\n<p>Bringt denn ein Zweifel nichts aus der Entschiedenheit, es wird ja gelehrt, dass, wenn ein Genosse gestorben ist und einen Speicher voll Fr\u00fcchte hinterlassen hat, sie als verzehntet gelten, selbst wenn sie erst einen Tag [zehntpflichtig] geworden sind; die Fr\u00fcchte sind ja nun entschieden zehntpflichtig, dagegen ist es zweifelhaft, ob sie verzehntet worden sind oder nicht verzehntet worden sind, und der Zweifel bringt sie aus der Entschiedenheit!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es Entschiedenes gegen\u00fcber Entschiedenem, denn sie sind entschieden verzehntet worden. Dies nach R. \u1e24anina aus \u1e24oz\u00e4a, denn R. \u1e24anina aus \u1e24oz\u00e4a sagte, es sei feststehend, dass ein Genosse nichts Unfertiges<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> aus der Hand lasse. Wenn du willst, sage ich: Da ist es Zweifelhaftes gegen\u00fcber Zweifelhaftem, denn [die Fr\u00fcchte] sind vielleicht \u00fcberhaupt nicht zehntpflichtig geworden. Dies nach R. O\u0161a\u0351ja, denn R. O\u0161a\u0351ja sagte, man d\u00fcrfe mit seinem Getreide eine List anwenden, indem man es mit der Spreu einbringt, damit sein Vieh davon fressen darf, ohne dass man zum Getreidezehnten verpflichtet ist.<\/p>\n<p>Bringt denn ein Zweifel nichts aus der Entschiedenheit, es wird ja gelehrt: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Einst warf die Magd eines Bedr\u00fcckers in Rimmon eine Fehlgeburt in eine Grube, und ein Priester kam und schaute hinein, um zu sehen, ob sie eine m\u00e4nnliche oder weibliche sei.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n<p>Als die Sache vor die Weisen kam, erkl\u00e4rten sie ihn als rein, weil da Wiesel und Iltisse<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> vorhanden waren. Da hatte sie ja [die Fehlgeburt] entschieden hineingeworfen, dagegen war es zweifelhaft, ob sie sie in jener Stunde verschleppt hatten oder nicht verschleppt hatten, und der Zweifel brachte es aus der Entschiedenheit!?<\/p>\n<p>Sage nicht: eine Fehlgeburt in eine Grube warf, sondern: eine Art Fehlgeburt in eine Grube warf, soda\u00df es auch da Zweifelhaftes gegen\u00fcber Zweifelhaftem war.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: um zu sehen, ob sie eine m\u00e4nnliche oder weibliche sei!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: um zu sehen, ob es nur eine aufgeblasene [Eihaut] oder eine Fehlgeburt, und wenn es eine Fehlgeburt, ob sie eine m\u00e4nnliche oder weibliche sei. Wenn du willst, sage ich: Da war es Entschiedenes gegen\u00fcber Entschiedenem, denn wenn Wiesel und Iltisse vorhanden waren, so hatten sie sie dann entschieden verschleppt; sie konnten sie wohl unverzehrt gelassen haben, fortgeschleppt hatten sie sie dann entschieden. Eine andere Lesart: Wir nehmen allerdings nicht an, dass sie sie entschieden aufgefressen hatten, wohl aber nehmen wir an, dass sie sie entschieden in ihre L\u00f6cher fortgeschleppt hatten.<\/p>\n<p>Bef\u00fcrchten wir denn nicht, ein Wiesel k\u00f6nnte [Ges\u00e4uertes] verschleppt haben, im Schlu\u00dfsatze wird ja gelehrt, dass man das \u00dcbrigbleibende<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> verstecke, damit nicht eine Durchsuchung hinterher erforderlich sei!? Abajje erwiderte: Das ist kein Einwand; eines gilt vom vierzehnten, und eines gilt vom dreizehnten. Am dreizehnten, wo in jedem Hause Brot noch vorhanden ist, verwahren [die Wiesel] nichts, am vierzehnten aber, wo kein Brot in den H\u00e4usern mehr ist, verwahren sie wohl. Raba entgegnete: Ist denn das Wiesel ein Prophet, um zu wissen, dass heute der vierzehnte sei und man bis zum Abend nichts backe, dass es deshalb verwahren sollte!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, verstecke man das \u00dcbrigbleibende, weil ein Wiesel es in seiner Gegenwart fortschleppen k\u00f6nnte, soda\u00df hinterher eine Durchsuchung erforderlich sein<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> w\u00fcrde. \u00dcbereinstimmend mit Raba wird auch gelehrt: Wie mache man es, wenn man nach der Durchsuchung Ges\u00e4uertes essen will? Man verstecke das \u00dcbrigbleibende, weil ein Wiesel es: in seiner Gegenwart fortschleppen k\u00f6nnte, soda\u00df hinterher eine Durchsuchung erforderlich sein w\u00fcrde. R. Mari erkl\u00e4rte: Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte zehn [Brote] zur\u00fccklassen und neun finden<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn es neun Haufen Unges\u00e4uertes und ein Haufen Ges\u00e4uertes sind und eine Maus etwas von einem Haufen verschleppt hat, und man nicht wei\u00df ob Unges\u00e4uertes oder Ges\u00e4uertes, so ist es hierbei ebenso wie bei den neun L\u00e4den; wenn man selber etwas beiseite gelegt und eine Maus es verschleppt hat, so ist es hierbei ebenso wie beim Schlu\u00dfsatze [jener Lehre]. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn neun L\u00e4den Fleisch von Gesch\u00e4chtetem verkaufen und einer von Aas verkauft, und man in einem von diesen gekauft und nicht wei\u00df, in welchem von ihnen man gekauft hat, so ist [das Fleisch] verboten; wenn man aber Fleisch findet, so richte man sich nach der Mehrheit<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn zwei Haufen, einer Unges\u00e4uertes und einer Ges\u00e4uertes, vor zwei H\u00e4usern, eines durchsucht und eines nicht durchsucht, sich befinden und zwei M\u00e4use etwas verschleppt haben, eine vom Unges\u00e4uerten und eine vom Ges\u00e4uerten, und man nicht wei\u00df, welche in das eine Haus und welche in das andere Haus hineingelaufen ist, so ist es ebenso wie bei den zwei K\u00f6rben. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn vor zwei K\u00f6rben, einer Profanes und einer Hebe enthaltend, zwei Se\u00e1 sich befinden, eine Profanes und eine Hebe enthaltend, und Fr\u00fcchte aus diesen in jene gekommen sind, so sind sie erlaubt, denn man nehme an, das Profane sei in das Profane und die Hebe in die Hebe gekommen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n<p>Diese Annahme wird ja nur von der Hebe gelehrt, die<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> ein rabbanitisches Ge 5\u05dc setz ist, gilt dies etwa auch vom Ges\u00e4uerten, das ein Gesetz der Tora ist!?<\/p>\n<p>Ist etwa die Durchsuchung nach Ges\u00e4uertem ein Gesetz der Tora!? Dies ist ebenfalls rabbanitisch, denn nach der Tora gen\u00fcgt auch die Besitzaufgabe.<\/p>\n<p>Wenn ein Haufen Ges\u00e4uertes vor zwei durchsuchten H\u00e4usern sich befindet und eine Maus etwas fortgeschleppt hat, und man nicht wei\u00df, in welches sie hineingelaufen ist, so ist es hierbei ebenso wie bei den zwei Stegen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn es zwei Stege sind, einer unrein und einer rein, und jemand den einen ging und sich mit Reinem befa\u00dfte, und darauf ein anderer den anderen ging und sich mit Reinem befa\u00dfte, so ist, wie R. Jehuda sagt, wenn dieser besonders und jener besonders [einen Gelehrten] befragt, jeder rein, wenn aber beide zusammen, so sind sie unrein; R. Jose sagt, sie seien ob so oder so unrein. Raba, nach anderen R. Jo\u1e25anan, sagte: [Fragen sie] gleichzeitig, so sind sie nach aller Ansicht unrein, wenn nacheinander, so sind sie nach aller Ansicht rein, und sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn einer f\u00fcr sich und seinen Genossen fragt: nach R. Jose gilt dies als gleichzeitig, und nach R. Jehuda gilt dies als nacheinander.<\/p>\n<p>Ist es zweifelhaft, ob [die Maus in ein Haus] hineingelaufen ist oder nicht, so ist dies ebenso wie beim Tale, wor\u00fcber R. Elie\u0351zer und die Rabbanan streiten. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand in der Regenzeit<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> in einem Tale<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> war, auf dessen einem Felde Unreines sich befindet, und sagt, er sei da zwar umhergegangen, wisse aber nicht, ob er auf diesem Felde war oder nicht, so ist er nach R. Elie\u0351zer rein und nach den Weisen unrein. R. Elie\u0351zer sagt n\u00e4mlich, bei einem Zweifel des Hineinkommens sei er rein, und bei einem Zweifel der Ber\u00fchrung mit dem Unreinen sei er unrein.<\/p>\n<p>Ist [eine Maus in ein Haus] gekommen, worauf man es durchsucht und nichts gefunden hat, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen R. Me\u00edr und den Rabbanan. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Me\u00edr sagte: Was im Zustande der Unreinheit sich befindet, gilt solange als unrein, bis du ermittelt hast, wo die Unreinheit<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> sich befindet. Die Weisen sagen, man durchsuche solange, bis man auf Felsen oder auf jungfr\u00e4ulichen Boden st\u00f6\u00dft<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ist [eine Maus in ein Haus] gekommen, worauf man es durchsucht und [Ges\u00e4uertes] gefunden<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> hat, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen Rabbi und R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn auf einem Felde ein Grab sich verloren hat, so ist, wer da hinkommt, unrein; wird da ein Grab aufgefunden<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>, so ist, wer da hinkommt, rein, da man annehme, das verlorene Grab sei mit dem aufgefundenen identisch so Rabbi; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, das ganze Feld m\u00fcsse durchsucht werden.<\/p>\n<p>Wenn man neun [Brote] hingelegt hat und zehn findet, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen Rabbi und den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Hat man eine Mine<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> [von zweitem Zehnt] hingelegt und zweihundert gefunden, so sind Profanes und zweiter Zehnt mit einander vermischt<\/p>\n<p>so Rabbi; die Weisen sagen, das Ganze sei Profanes. Wenn man zehn [Brote] hingelegt hat und neun findet, so ist es hierbei ebenso wie beim Schlu\u00dfsatze der angezogenen Lehre: Hat man zweihundert [Denare] hingelegt und eine Mine gefunden, so ist eine Mine zur\u00fcckgeblieben und eine fortgenommen worden<\/p>\n<p>so Rabbi; die Weisen sagen, das Ganze sei Profanes<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n<p>Wenn man [Ges\u00e4uertes] in einen Winkel hingelegt hat und in einem anderen Winkel findet, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen R. \u0160imon b. Gamli\u00e9l und den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn in einem Hause eine Axt abhanden gekommen ist, so ist das Haus unrein, denn man nehme an, ein Unreiner sei da hineingekommen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> und habe sie fortgenommen; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, das Haus sei rein, denn man nehme an, er habe sie jemandem geborgt und vergessen, oder aus jenem Winkel genommen und in diesen Winkel gelegt und vergessen.<\/p>\n<p>Wer spricht hier von einem Winkel!?<\/p>\n<p>[Diese Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn eine Axt in einem Hause abhanden gekommen ist, so ist das Haus unrein, denn man nehme an, ein Unreiner sei da hineingekommen und habe sie fortgenommen; ebenso ist das Haus unrein, wenn man sie in einen Winkel hingelegt hat und in einem anderen findet, denn man nehme an, ein Unreiner sei da hineingekommen und habe sie aus jenem Winkel genommen und in diesen gelegt. R. Simon b. Gamli\u00e9l sagt, das Haus sei rein, denn man nehme an, er habe sie jemandem geborgt und vergessen beziehungsweise aus jenem Winkel genommen und in diesen gelegt und vergessen.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wenn eine Maus mit einem Brote im Maule [in ein Haus] hineingegangen ist und man da nachher Brocken findet, so mu\u00df es durchsucht werden, weil eine Maus [das Brot] nicht zu zerbr\u00f6ckeln Pflegt<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Wenn ein Kind mit einem Brote in der Hand [in ein Haus] hineingegangen ist und man da nachher Brocken findet, so braucht es nicht durchsucht zu werden, weil ein Kind [das Brot] zu zerbr\u00f6ckeln pflegt.<\/p>\n<p>Raba fragte: Wie ist es, wenn eine Maus mit einem Brote im Maule [in ein Haus] hineingegangen und eine Maus mit einem Brote im Maule aus diesem herausgekommen ist: sagen wir, die herausgekommen, sei dieselbe, die hineingegangen war, oder ist es eine andere? Und wie ist es, wenn du entscheidest, die herausgekommen, sei dieselbe, die hineingegangen war, wenn eine wei\u00dfe Maus mit einem Brote im Maule [in ein Haus] hineingegangen und eine schwarze Maus mit einem Brote im Maule aus diesem herausgekommen ist: diese ist bestimmt eine andere, oder hat sie es jener weggenommen? Und wie ist es, wenn du entscheidest, M\u00e4use nehmen einander nichts weg, wenn eine Maus mit einem Brote im Maule [in ein Haus] hineingegangen und ein Wiesel mit einem Brote im Maule herausgekommen ist: das Wiesel kann es bestimmt der Maus weggenommen haben, oder ist es ein anderes, denn wenn es der Maus es weggenommen h\u00e4tte, so w\u00fcrde es auch die Maus selbst im Maule gehabt haben? Und wie ist es, wenn du entscheidest, das Wiesel w\u00fcrde, falls es der Maus es weggenommen h\u00e4tte, auch die Maus selbst im Maule gehabt haben, wenn eine Maus mit einem Brote im Maule [in ein Haus] hineingegangen und ein Wiesel mit einem Brote und einer Maus im Maule herausgekommen ist: ist es hierbei entschieden dieselbe, oder m\u00fc\u00dfte sich, wenn es dieselbe w\u00e4re, das Brot im Maule der Maus befinden, oder hat sie es vor Schreck fallen lassen und [das Wiesel] es aufgehoben?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Raba fragte: Wie ist es, wenn ein Brot sich an der Decke befindet: mu\u00df man eine Leiter holen und es herunterholen, oder ist dies nicht n\u00f6tig; sagen wir, die Rabbanan haben einen nicht soweit bel\u00e4stigt, denn da man es allein nicht herunterholen kann, wird man es zu essen nicht verleitet, oder aber kann man, da es herunterfallen k\u00f6nnte, es zu essen verleitet werden? Und wie ist es, wenn du entscheidest, man k\u00f6nne, da es herunterfallen k\u00f6nnte, es zu essen verleitet werden, wenn ein Brot sich in einer Grube befindet: mu\u00df man eine Leiter holen und es heraufholen, oder ist dies nicht n\u00f6tig; hierbei kann man es selbst nicht heraufholen, oder aber kann man, da man wegen irgend einer Angelegenheit hinabsteigen k\u00f6nnte, es zu essen verleitet werden? Und wie ist es, wenn du entscheidest, man k\u00f6nnte wegen irgend einer Angelegenheit hinabsteigen und es zu essen verleitet werden, wenn ein Brot sich im Maule einer Schlange befindet: mu\u00df man einen Schlangenbeschw\u00f6rer holen, der es ihr wegnehme, oder ist dies nicht n\u00f6tig; haben die Rabbanan einen nur pers\u00f6nlich bem\u00fcht, nicht aber auch mit seinem Gelde, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>JEHUDA SAGT, MAN DURCHSUCHE [NACH GES\u00c4UERTEM] IN DER NACHT<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> ZUM VIERZEHNTEN, AM MORGEN DES VIERZEHNTEN UND BEI DER FORTSCHAFFUNG. DIE WEISEN SAGEN, HAT MAN NICHT IN DER NACHT ZUM VIERZEHNTEN DURCHSUCHT, SO DURCHSUCHE MAN AM VIERZEHNTEN, HAT MAN NICHT AM VIERZEHNTEN DURCHSUCHT, SO DURCHSUCHE MAN AM FESTE, UND HAT MAN NICHT AM FESTE DURCHSUCHT, SO DURCHSUCHE MAN NACH<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> DEM FESTE. WAS MAN<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> ZUR\u00dcCKL\u00c4SST, VERSTECKE MAN, DAMIT NICHT IHINTERHER EINE DURCHSUCHUNG N\u00d6TIG SEI.<\/p>\n<p>GEMARA. Was ist der Grund R. Jehudas? R. \u1e24isda und Rabba b. Hona erkl\u00e4rten beide: Entsprechend den drei \u00bbFortschaffungen\u00ab in der Tora: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel13\">Schemot 13,7<\/a>] <em>Es darf bei dir kein Ges\u00e4uertes und es darf bei dir kein Sauerteig zu sehen sein,[Ib. 12,19.] sieben Tage hindurch soll in eueren Wohnungen kein Sauerteig zu finden sein, [Ib. V. 15.] nur sollt ihr am ersten Tage allen Sauerteig aus eueren Wohnungen fortschaffen<\/em>. R. Joseph wandte ein: R. Jehuda sagte, wer an diesen drei Fristen nicht durchsucht hat, durchsuche nicht mehr. Demnach streiten sie, bis wann man<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> durchsuche!? Mar Zutra lehrte es wie folgt: R. Jehuda sagte, wer an einer dieser drei Fristen nicht durchsucht hat, durchsuche nicht mehr. Demnach streiten sie, ob man noch sp\u00e4ter durchsuche!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Jehuda meint es ebenfalls, falls man nicht durchsucht hat, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, [man durchsuche] nur vor Inkrafttreten des Verbotes und nicht nach Inkrafttreten des Verbotes, weil man davon zu essen verleitet werden k\u00f6nnte, und die Rabbanan sind der Ansicht, man ber\u00fccksichtige dies nicht.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn R. Jehuda, man k\u00f6nnte davon zu essen verleitet werden, wir haben ja gelernt: Sobald die Schwingegarbe dargebracht war, gingen sie hinaus und fanden die Stra\u00dfen Jeru\u0161alems voll Fol mit Mehl und Rost\u00e4hren; dies<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> geschah ohne Billigung der Weisen so R.Me\u00edr;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n<p>R. Jehuda sagt, es<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> geschah mit Billigung der Weisen. R. Jehuda ber\u00fccksichtigt also nicht, man k\u00f6nnte davon zu essen verleitet werden!? Raba erwiderte: Anders ist es bei den neuen Fr\u00fcchten, denn da es<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> nur durch Pfl\u00fccken erlaubt ist, so denkt man daran. Abajje sprach zu ihm: Allerdings beim Pfl\u00fccken, wie ist es aber vom Mahlen und Beuteln zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das Mahlen erfolgte mit einer Handm\u00fchle und das Beuteln mit der R\u00fcckseite des Siebes.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt, dass man auf k\u00fcnstlich bew\u00e4sserten Feldern und in T\u00e4lern<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> m\u00e4hen, jedoch nicht aufschobern d\u00fcrfe, und dies addizierten wir R. Jehuda; wie ist es nun zu erkl\u00e4ren!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, von neuen Fr\u00fcchten pflegt man sich zur\u00fcckzuziehen, nicht aber pflegt man sich von Ges\u00e4uertem zur\u00fcckzuziehen<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>. Raba wandte ein: Befindet sich denn nur R. Jehuda mit sich selbst in Widerspruch und nicht auch die Rabbanan<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R. Jehuda befindet sich nicht mit sich selbst in Widerspruch, wie wir bereits erkl\u00e4rt haben, und die Rabbanan befinden sich ebenfalls nicht mit sich selbst in Widerspruch, denn wie sollte man davon essen, wo man damit besch\u00e4ftigt ist, es zu verbrennen<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>!? R. A\u0161i erkl\u00e4rte: R. Jehuda befindet sich nicht mit sich selbst in einem Widerspruche, denn [die angezogene Lehre] spricht von Mehl und Rost\u00e4hren<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>. Die Erkl\u00e4rung R. A\u0161is ist aber nur Gerede; allerdings nach dem R\u00f6sten der \u00c4hren, wie ist es aber hinsichtlich [der Zeit] bis dahin<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!? Wolltest du sagen, nur Pfl\u00fccken [sei erlaubt], nach der Erkl\u00e4rung Rabas, so [wird ja gelehrt], dass man auf k\u00fcnstlich bew\u00e4sserten Feldern und in T\u00e4lern m\u00e4hen d\u00fcrfe, was wir R. Jehuda addizierten: wie ist dies zu erkl\u00e4ren!? Vielmehr ist die Erkl\u00e4rung R. A\u0161is nur Gerede.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn R. Jehuda [eine \u00dcbertretung] in dem Falle, wo man sich davon nicht zur\u00fcckzieht, wir haben ja gelernt: Man darf nicht eine Eierschale durchlochen, sie mit \u00d6l f\u00fcllen und \u00fcber eine Lampe setzen, damit [das ol] herabtriefe, auch keine Ton[schale]<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>; R. Jehuda erlaubt dies.<\/p>\n<p>Auch hierbei zieht man sich [vom Ol] zur\u00fcck, wegen der Strenge des \u0160abbathgesetzes.<\/p>\n<p>Aber auch beim \u0160abbathgesetze selbst besteht ja ein Widerspruch!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn der Strick eines Eimers zerrei\u00dft, so darf man ihn nicht mit einem Knoten zusammenbinden, sondern nur mit einer Schleife; R. Jehuda sagt, man umwickle ihn mit Band oder einem Gurte, nur mache man keine Schleife<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>. Somit befinden sich ja sowohl R. Jehuda als auch die Rabbanan mit sich selbst in Widerspruch!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan befinden sich in keinem Widerspruche mit sich selbst, denn man kann wohl \u00d6l mit \u00d6l verwechseln, nicht aber eine Schleife mit einem Knoten; R. Jehuda befindet sich ebenfalls in keinem Widerspruche mit sich selbst, denn R. Jehuda [verbietet] die Schleife nicht wegen des Knotens, vielmehr ist er der Ansicht, die Schleife selbst gelte als Knoten.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen, in welchem die Rabbanan sich befinden. Wir haben gelernt: Man darf einen Eimer mit einem Gurte festbinden, nicht aber mit einem Stricke; R. Jehuda erlaubt dies. Was f\u00fcr ein Strick: wollte man sagen, mit einem ge w\u00f6hnlichen, wieso erlaubt es R. Jehuda, einen solchen gibt man auf, somit ist es ja ein bleibender Knoten; doch wohl mit einem Weberstricke, und die Rabbanan haben es mit einem Weberstricke mit R\u00fccksicht auf einen gew\u00f6hnlichen verboten!?<\/p>\n<p>Allerdings; wohl verwechselt man Stricke miteinander, nicht aber eine Schleife mit einem Knoten.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn R. Jehuda nichts in einem Falle, wenn man sich davon zur\u00fcckzieht, es wird ja gelehrt: Wenn ein erstgeborenes Tier<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> Blutandrang hat, so darf man ihm nicht zur Ader lassen, selbst wenn es verendet<\/p>\n<p>so R. Jehuda; die Weisen sagen, man lasse ihm zur Ader, nur darf man ihm kein Gebrechen beibringen!?<\/p>\n<p>Hierbei deshalb, weil man wegen seines<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n<p>Eigentums aufgeregt ist, und wenn man dies erlaubt in einem Falle, wo man ihm kein Gebrechen beibringt, so wird man dazu verleitet auch in dem Falle, wo man ihm ein Gebrechen beibringt.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Erlaubt man es nicht, so wird man erst recht verleitet, dies zu tun<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ist denn nach R. Jehuda die Aufregung wegen seines Eigentums zu ber\u00fccksichtigen, wir haben ja gelernt: R. Jehuda sagt, man d\u00fcrfe am Feste kein Vieh striegeln, weil man dabei eine Wunde macht, wohl aber k\u00e4mmen; die Weisen sagen, man d\u00fcrfe weder striegeln noch k\u00e4mmen. Hierzu wird gelehrt: Was hei\u00dft Striegeln, und was hei\u00dft K\u00e4mmen? Das Striegeln erfolgt mit einem klein[z\u00e4hnigen Ger\u00e4te] und macht Wunden, das K\u00e4mmen erfolgt mit einem gro\u00df[z\u00e4hnigen] und macht keine Wunden!?<\/p>\n<p>In jenem Falle, wo [das Vieh], falls man es unterl\u00e4\u00dft, verenden k\u00f6nnte, sagen wir, man sei wegen seines Eigentums aufgeregt, in diesem Falle aber, wo es nur, falls man es unterl\u00e4\u00dft, Schmerzen hat, sagen wir nicht, man sei wegen seines Eigentums aufgeregt.<\/p>\n<p>Weshalb verbietet es R. Jehuda aus R\u00fccksichtnahme beim Ges\u00e4uerten, aber nicht beim K\u00e4mmen!?<\/p>\n<p>Brot mit Brot verwechselt man, einen Striegel mit einem Kamme verwechselt man nicht.<\/p>\n<p>R. MEIR SAGT, MAN ESSE [GES\u00c4UERTES] DIE GANZE F\u00dcNFTE [STUNDE] UND VERBRENNE ES BEI BEGINN DER SECHSTEN; R. JEHUDA SAGT, MAN ESSE ES DIE GANZE VIERTE, DIE F\u00dcNFTE BEFINDE SICH IN DER SCHWEBE, UND MAN VERBRENNE ES BEI BEGINN DER SECHSTEN. FERNER SAGTE R. JEHUDA: ZWEI UNTAUGLICHE DANKOPFERBROTE LAGEN [AM VORABEND] AUF DEM S\u00c4ULENGANG; SOLANGE SIE DA LAGEN, ASS DAS VOLK [GES\u00c4UERTES], WURDE EINES FORTGENOMMEN, SO BEFAND ES SICH IN DER SCHWEBE: MAN ASS ES NICHT UND VERBRANNTE ES AUCH NICHT, WURDEN BEIDE FORTGENOMMEN, SO BEGANN DAS GANZE VOLK ES ZU VERBRENNEN. R. GAMLI\u00c9L SAGT, PROFANES WERDE DIE GANZE VIERTE [STUNDE] GEGESSEN, HEBE DIE GANZE F\u00dcNFTE, BEI BEGINN DER SECHSTEN VERBRENNE MAN ES.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Wenn einer [der Zeugen] sagt, es sei am zweiten des Monats [geschehen], und einer sagt, am dritten, so ist ihr Zeugnis g\u00fcltig, denn einer kennt die Schaltung<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> des Monats, und einer kennt die Schaltung des Monats nicht; wenn aber einer sagt, am dritten, und einer sagt, am f\u00fcnften, so ist ihr Zeugnis ung\u00fcltig. Wenn einer sagt in der zweiten Stunde, und einer sagt, in der dritten Stunde, so ist ihr Zeugnis<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> g\u00fcltig; wenn aber einer sagt, in der dritten, und einer sagt, in der f\u00fcnften, so ist ihr Zeugnis ung\u00fcltig so R. Me\u00edr;<\/p>\n<p>R. Jehuda sagt, ihr Zeugnis sei g\u00fcltig. Wenn einer sagt, in der f\u00fcnften, und einer sagt, in der siebenten, so ist ihr Zeugnis<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> ung\u00fcltig, denn in der f\u00fcnften ist die Sonne im Osten und in der siebenten ist die Sonne im Westen. Abajje sagte: Wenn du nachdenkst, so ergibt es sich, dass nach R. Me\u00edr der Mensch sich \u00fcberhaupt nicht zu irren brauche, und nach R. Jehuda ein Mensch sich um eine halbe Stunde irren k\u00f6nne. Nach R. Me\u00edr braucht ein Mensch sich \u00fcberhaupt nicht zu irren, denn es handelt sich um den Fall, wenn das Ereignis am Ende der zweiten und am Beginn der dritten [Stunde] geschah; der \u00bbin der zweiten\u00ab sagte, meinte den Schlu\u00df der zweiten, und der \u00bbin der dritten\u00ab sagte, meinte den Beginn der dritten. Nach R. Jehuda kann ein Mensch sich um eine halbe Stunde irren. Hier handelt es sich um den Fall, wenn das Ereignis in der Mitte der vierten [Stunde] geschah; der \u00bbin der dritten\u00ab sagte, meinte den Schlu\u00df der dritten und irrte sich um die folgende halbe Stunde, und der \u00bbin der f\u00fcnften\u00ab sagte, meinte den Beginn der f\u00fcnften und irrte sich um die vergangene halbe Stunde. Manche lesen: Abajje sagte: Wenn du dar\u00fcber nachdenkst, so ergibt es sich, dass nach R. Me\u00edr ein Mensch sich um etwas irren k\u00f6nne, und nach R. Jehuda ein Mensch sich um etwas mehr als eine Stunde irren k\u00f6nne. Nach R. Me\u00edr kann ein Mensch sich um etwas irren, denn es handelt sich um den Fall, wenn das Ereignis entweder am Ende der zweiten oder am Beginn der dritten [Stunde] geschah und einer sich um etwas irrt. Nach R. Jehuda kann man sich um etwas mehr als eine Stunde irren, denn es handelt sich um den Fall, wenn das Ereignis entweder am Ende der dritten oder am Beginn der f\u00fcnften Stunde geschah und einer sich um etwas mehr als eine Stunde irrt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n<p>Als R. Hona, der Sohn R. Jehudas, hinging und diese Lehre Raba vortrug, erwiderte dieser: Wenn wir die Aussage dieser Zeugen so auffa\u00dften, dass derjenige, der \u00bbin der dritten\u00ab sagte, den Beginn der dritten meinte, und derjenige, der \u00bbin der f\u00fcnften\u00ab sagte, den Schlu\u00df der f\u00fcnften meinte, so w\u00e4re dies ja ein sich selbst widersprechendes Zeugnis, und wir w\u00fcrden [den Angeklagten] nicht hinrichten; wie k\u00f6nnen wir ihn nun des Zweifels wegen hinrichten, wo doch die Tora sagt:[Bamidbar 35,24. 25.] <em>die Gemeinde soll ihn richten, und die Gemeinde soll ihn retten<\/em>!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, kann nach R.Me\u00edr ein Mensch sich um etwas weniger als zwei Stunden irren, und nach R. Jehuda kann ein Mensch sich um etwas weniger als drei Stunden irren. Nach R. Me\u00edr kann ein Mensch sich um etwas weniger als zwei Stunden irren, denn es handelt sich um den Fall, wenn das Ereignis am Beginn der zweiten oder am Ende der dritten [Stunde] geschah und einer sich um etwas weniger als zwei Stunden irrt. Nach R. Jehuda kann ein Mensch sich um etwas weniger als drei Stunden irren, denn es handelt sich um den Fall, wenn das Ereignis am Beginn der dritten oder am Schlusse der f\u00fcnften Stunde geschah und einer sich um etwas weniger als drei Stunden irrt.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man pr\u00fcfte [die Zeugen] durch eine siebenfache Ausforschung: in welchem Septennium, in welchem Jahre, in welchem Monat, am wievielten des Monats, an welchem Tage, in welcher Stunde und an welchem Orte. Ferner haben wir gelernt: Welchen Unterschied gibt es zwischen [dieser] Ausforschung und [anderen] Untersuchungs[fragen]? Wenn einer auf eine dieser Ausforschungs[fragen] antwortet, er wisse es nicht, so ist ihr Zeugnis ung\u00fcltig, wenn aber auf eine [der anderen] Untersuchungsfragen sogar beide antworten, sie wissen es nicht, so ist ihr Zeugnis g\u00fcltig. Und auf unsere Frage, wodurch diese Ausforschungs[fragen] sich denn von den [anderen] Untersuchungs[fragen] unterscheiden, erwiderten wir, wenn bei diesen Ausforschungs[fragen] einer sagt, er wisse es nicht, sei das Zeugnis ung\u00fcltig, weil man die Zeugen nicht als Falschzeugen<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> \u00fcberf\u00fchren kann, w\u00e4hrend man bei den \u00fcbrigen Untersuchungs[fragen] die Zeugen eventuell als Falschzeugen \u00fcberf\u00fchren kann. Wenn du nun sagst, ein Mensch k\u00f6nne sich um soviel irren, so kann man ja die Zeugen auch durch die Ausforschung in welcher Stunde, nicht als Falschzeugen \u00fcberf\u00fchren, denn sie k\u00f6nnen sagen, sie h\u00e4tten sich geirrt!?<\/p>\n<p>Man gibt ihnen soviel Spielraum, als sie sich irren k\u00f6nnen. Nach R. Me\u00edr gibt man ihnen einen Spielraum vom Beginn der ersten bis zum Schlusse der f\u00fcnften Stunde. Eigentlich sollte man ihnen vorher<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> mehr Spielraum geben, nur irrt man sich nicht zwischen Tag und Nacht. Nach R. Jehuda gibt man ihnen einen Spielraum vom Beginn der ersten bis zum Schlusse der sechsten Stunde. Eigentlich sollte man ihnen vorher<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> mehr Spielraum geben, nur irrt man sich nicht zwischen Tag und Nacht. Ferner sollte man ihnen eigentlich nachher<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n<p>mehr Spielraum geben, nur ist die Sonne in der f\u00fcnften [Stunde] im Osten und in der siebenten im Westen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: R. Me\u00edr sagt, man esse [Ges\u00e4uertes] die ganze f\u00fcnfte Stunde und verbrenne es bei Beginn der sechsten; R. Jehuda sagt, man esse es die ganze vierte, die f\u00fcnfte befinde sich in der Schwebe, und man verbrenne es bei Beginn der sechsten. Sollte man doch nach der Erkl\u00e4rung Abajjes, nach der nach R. Me\u00edr ein Mensch sich \u00fcberhaupt nicht zu irren brauche, die ganze sechste [Stunde], und nach der anderen Lesart, nach der ein Mensch sich um etwas irren k\u00f6nne, bis zum Schlusse der sechsten [Stunde Ges\u00e4uertes] essen d\u00fcrfen!? Ferner sollte man nach der Erkl\u00e4rung Abajjes, nach der nach R. Jehuda ein Mensch sich um eine halbe Stunde irren k\u00f6nne, es bis zur H\u00e4lfte der sechsten [Stunde], und nach der anderen Lesart, nach der ein Mensch sich um eine Stunde und etwas irren k\u00f6nne, bis zum Schlusse der f\u00fcnften [Stunde] essen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Abajje kann dir<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> erwidern: Die Zeugenaussage ist nur Vorsichtigen \u00fcberlassen, w\u00e4hrend das Gesetz vom Ges\u00e4uerten jedem \u00fcberlassen ist.<\/p>\n<p>Sollte man doch nach der Erkl\u00e4rung Rabas, nach der nach R. Me\u00edr ein Mensch sich um etwas weniger als zwei Stunden irren k\u00f6nne, schon vom Beginn der f\u00fcnften [Stunde] kein [Ges\u00e4uertes] essen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>In der f\u00fcnften [Stunde] ist die Sonne im Osten, und in der siebenten ist die Sonne im Westen.<\/p>\n<p>Demnach sollte man es auch in der sechsten essen d\u00fcrfen!? R. Ada b. Ahaba erwiderte: In der sechsten befindet sich die Sonne am Zenith.<\/p>\n<p>Sollte man doch nach der Erkl\u00e4rung Rabas, nach der nach R. Jehuda ein Mensch sich um etwas weniger als drei Stunden irren k\u00f6nne, schon vom Beginn der vierten [Stunde] ab kein [Ges\u00e4uertes] essen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Wenn die Sonne in der f\u00fcnften im Osten und in der siebenten im Westen ist, um wieviel weniger<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> in der vierten.<\/p>\n<p>Demnach sollte man es auch in der f\u00fcnften essen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Abajje erkl\u00e4rte es nach Raba: Die Zeugenaussage ist nur Vorsichtigen \u00fcberlassen, w\u00e4hrend das Gesetz vom Ges\u00e4uerten jedem \u00fcberlassen ist. Raba erkl\u00e4rte: Dies<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> ist \u00fcberhaupt nicht der Grund R. Jehudas, er vertritt hierbei vielmehr seine Ansicht, dass die Fortschaffung des Ges\u00e4uerten nur durch Verbrennung erfolgen m\u00fcsse, und die Rabbanan haben eine Stunde f\u00fcr das Zusammenlesen des Holzes bestimmt. Rabina wandte gegen Raba ein: R. Jehuda sagte: Dies nur dann, wenn die [Pflicht der] Fortschaffung noch nicht in Kraft getreten ist, ist sie aber bereits in Kraft getreten, so vernichte man es auf jede Weise!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, mit R\u00fccksicht auf einen wolkigen Tag.<\/p>\n<p>Demnach sollte man es auch in der vierten Stunde nicht essen d\u00fcrfen!? R. Papa erwiderte: Die vierte ist Tischzeit f\u00fcr jedermann<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: In der ersten Stunde speisen Ludim, in der zweiten speisen R\u00e4uber, in der dritten speisen Erbschafter<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>, in der vierten speisen Arbeiter, in der f\u00fcnften speisen Schriftgelehrte und in der sechsten speisen gew\u00f6hnliche Leute.<\/p>\n<p>R. Papa sagte ja aber, in der vierten speise jedermann!? Wende es vielmehr um: in der vierten speisen gew\u00f6hnliche Leute, in der f\u00fcnften speisen Arbeiter und in der sechsten speisen Schriftgelehrte.<\/p>\n<p>[Speist man] sp\u00e4ter, so ist es ebenso, als wenn man einen Stein in einen Schlauch wirft. Abajje sagte: Dies nur, wenn man morgens nichts gekostet hat, hat man aber morgens etwas gekostet, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>R. A\u0161i sagte: Wie sie \u00fcber das Zeugnis streiten, so streiten sie auch \u00fcber das Ges\u00e4uerte.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, das sagten wir ja eben!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns, dass unsere Erwiderung<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> zutreffend sei und man nicht sage, dass hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u0160imi b. A\u0161i sagte: Sie lehrten dies nur von dem Falle, wenn [ihre Aussagen] in der Stundenangabe abweichen, wenn aber einer sagt, vor Sonnenaufgang, und einer sagt, nach Sonnenaufgang, so ist ihr Zeugnis ung\u00fcltig.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn einer sagt, vor Sonnenaufgang, und einer sagt, w\u00e4hrend des Sonnenaufgangs, so ist ihr Zeugnis ung\u00fcltig.<\/p>\n<p>Auch dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, ihre Aussagen stimmen \u00fcberein, denn derjenige, der \u00bbw\u00e4hrend des Sonnenaufgangs\u00ab sagt, habe beim Aufhellen einen Glanz gesehen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie R. Jehuda. Raba sprach zu R. Na\u1e25man: Sollte der Meister sagen, die Halakha sei wie R.Me\u00edr, denn der Tanna lehrt ja anonym<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> nach seiner Ansicht!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Solange es erlaubt ist, [Ges\u00e4uertes] zu essen, darf man damit [das Vieh] f\u00fcttern<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Diese ist keine anonyme Lehre, weil aus [dem Ausdrucke] \u00bberlaubt\u00ab ein Einwand erhoben<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> wurde.<\/p>\n<p>Sollte doch der Meister sagen, die Halakha sei wie R. Gamli\u00e9l, der ja schlichtend lehrt!? Dieser erwiderte: R. Gamli\u00e9l schlichtet nicht [den Streit jener], vielmehr lehrt er seine eigene Ansicht. Wenn du aber willst, sage ich: Rabh ist der Ansicht des Autors folgender Lehre: F\u00e4llt der vierzehnte [Nisan] auf einen \u0160abbath, so schaffe man alles vor dem \u0160abbath fort. Man verbrenne dann unreine, zweifelhafte und reine Hebe; von der reinen aber lasse man Speise f\u00fcr zwei Mahlzeiten zur\u00fcck, um davon bis zur vierten Stunde essen zu k\u00f6nnen<\/p>\n<p>so R. Elea\u0351zar b. Jehuda aus Bartotha, der im Namen R. Jeho\u0161ua\u0351s lehrte. Jene entgegneten ihm: Reine darf nicht verbrannt werden, da daf\u00fcr Essende sich noch einfinden k\u00f6nnen. Dieser erwiderte: Man hat ja nachgeforscht und keine[Bamidbar 32,22.] gefunden. Jene entgegneten: Vielleicht \u00fcbernachteten sie au\u00dferhalb der Stadtmauer. Dieser erwiderte: Nach euerer Ansicht sollte man auch die zweifelhafte nicht verbrennen, da Elijahu kommen und sie als rein erkl\u00e4ren k\u00f6nnte!? Jene entgegneten: Es ist bereits Jisra\u00e9l zugesichert worden, dass Elijahu weder an einem Vorabend des \u0160abbaths noch an einem Vorabend des Festes kommen werde, wegen der Bel\u00e4stigung<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>. Man erz\u00e4hlt, dass sie von da nicht wichen, bis sie die Halakha wie R. Elea\u0351zar b. Jehuda aus Bartotha, der es im Namen R. Jeho\u0161ua\u0351s lehrte, festsetzten. Wahrscheinlich doch auch hinsichtlich des Essens<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>. R. Papa erwiderte im Namen Rabas: Nein, nur hinsichtlich der Fortschaffung.<\/p>\n<p>Und auch Rabbi ist der Ansicht R. Na\u1e25mans, denn Rabin b. R. Ada erz\u00e4hlte: Einst gab jemand Jo\u1e25anan aus \u1e24iqoq einen mit Ges\u00e4uertem gef\u00fcllten Doppelsack in Verwahrung, und als die M\u00e4use ihn durchl\u00f6cherten, drang Ges\u00e4uertes hervor. Da kam er vor Rabbi. In der ersten Stunde sprach er zu ihm: Warte. In der zweiten sprach er zu ihm: Warte. In der dritten sprach er zu ihm: Warte. In der vierten sprach er zu ihm: Warte. In der f\u00fcnften sprach er zu ihm: Geh und verkaufe es auf dem Markte. Doch wohl an Nichtjuden, nach R. Jehuda. R. Joseph entgegnete: Nein, an Jisra\u00e9liten, nach R.Me\u00edr. Abajje sprach zu ihm: Wenn an Jisra\u00e9liten, so sollte er es f\u00fcr sich selber<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> behalten!?<\/p>\n<p>Wegen des Verdachtes. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn Almoseneinnehmer keine Armen zum Verteilen haben, so d\u00fcrfen sie nur bei Fremden einwechseln<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>, nicht aber bei sich selber, wenn Einnehmer des Armenkessels keine Armen zum Verteilen haben, so d\u00fcrfen sie nur an Fremde verkaufen, nicht aber an sich selber, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> <em>ihr sollt vor dem Herrn und Jisra\u00e9l rein sein<\/em>. R.Ada b. Mathna sprach zu R. Joseph: Du sagtest uns ausdr\u00fccklich, er habe ihm gesagt, dass er gehe und es an Nichtjuden verkaufe, nach R. Jehuda. R. Joseph sagte: Wessen Ansicht vertritt diese Lehre Rabbis? Die des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand seinem Genossen Fr\u00fcchte zur Verwahrung gegeben hat, so darf dieser sie nicht ber\u00fchren, selbst wenn sie zugrunde gehen; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, er verkaufe sie vor Gericht, weil dies der Wiedergabe eines Fundes gleicht. Abajje sprach zu ihm: Hierzu wurde ja gelehrt: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies lehrten sie nur von dem Falle,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13b\">Blatt 13b<\/h2>\n<p>wenn der Verlust verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ist; wenn aber mehr als verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, so verkaufe er sie [nach aller Ansicht] vor Gericht, und um somehr hierbei, wo es g\u00e4nzlich unbrauchbar werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>FERNER SAGTE R. JEHUDA: ZWEI BROTE etc. Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Jehuda: Auf dem S\u00e4ulengang. Da sprach dieser zu ihm: Sollten sie denn versteckt werden!? Lies: auf dem Dache des S\u00e4ulengangs. Re\u1e25aba sagte im Namen R. Jehudas: Der Tempelberg hatte eine Doppelstoa. Ebenso wird gelehrt: Der Tempelberg hatte eine Doppelstoa. R. Jehuda sagte: Es war ein S\u00e4ulengang, eine Stoa innerhalb einer Stoa.<\/p>\n<p>UNTAUGLICHE Weshalb untaugliche? R. \u1e24anina erwiderte: Da es viele waren, wurden sie durch das \u00dcbernachten untauglich. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf am Pesa\u1e25feste keine Dankopfer darbringen, wegen der dazu geh\u00f6renden ges\u00e4uerten [Brote].<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!? R.Ada b. Ahaba erwiderte: Dies gilt vom vierzehnten [Nisan], und er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe kein Geheiligtes in den Untauglichkeitsraum<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> bringen. Deshalb brachten sie alle am dreizehnten dar, und da es viele waren, wurden sie durch das \u00dcbernachten untauglich. Im Namen R. Jannajs sagten sie: Es waren taugliche, und nur deshalb nennt er sie untauglich, weil das zu diesen geh\u00f6rende Schlachtopfer nicht geschlachtet worden war.<\/p>\n<p>Sollte man es doch geschlachtet haben!?<\/p>\n<p>Wenn das Schlachtopfer abhanden gekommen war.<\/p>\n<p>Sollte man ein anderes Opfer geholt und es geschlachtet haben!?<\/p>\n<p>Wenn [der Darbringende] bestimmt hat: Dieses sei das Dankopfer und dieses das dazu geh\u00f6rende Brot. Dies nach Rabba, denn Rabba sagte: Ist das Brot abhanden gekommen, so hole man ein anderes Brot, ist aber das Dankopfer abhanden gekommen, so hole man kein anderes Dankopfer, denn das Brot wird zum Dankopfer [dargebracht], nicht aber das Dankopfer zum Brote.<\/p>\n<p>Man konnte es ja ausl\u00f6sen und profan werden lassen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich wenn das Opfer geschlachtet, das Blut aber ausgesch\u00fcttet wurde.<\/p>\n<p>Wohl nach Rabbi, denn Rabbi sagte, dass, wenn zwei Dinge die Erlaubtmachung<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> bewirken, sie durch das eine ohne das andere erfolgen k\u00f6nne. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Die L\u00e4mmer des Wochenfestes heiligen das Brot<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> nur durch das Schlachten. Zum Beispiel: hat man sie auf ihren Namen geschlachtet und das Blut auf ihren Namen gesprengt, so ist das Brot heilig; hat man sie auf einen anderen Namen geschlachtet und das Blut auf einen anderen Namen gesprengt, so ist das Brot nicht heilig; hat man sie auf ihren Namen geschlachtet und das Blut auf einen anderen Namen gesprengt, so ist das Brot heilig und nicht heilig<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so Rabbi. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagt, das Brot sei nur dann heilig, wenn man sie auf ihren Namen geschlachtet und auf ihren Namen das Blut gesprengt hat.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n, nur gilt dies von dem Falle, wenn das Blut bereits in einen Becher aufgenommen worden war und ausgesch\u00fcttet wurde, und R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht seines Vaters, welcher sagt, was zum Sprengen dasteht, gelte als gesprengt. Es wird gelehrt: Im Namen R. Elea\u0351zars sagten sie, es waren brauchbare; solange beide lagen, a\u00df das ganze Volk [Ges\u00e4uertes]; wurde eines fortgenommen, befand es sich in der Schwebe, weder a\u00dfen sie es, noch verbrannten sie es; wurden beide fortgenommen, begann das ganze Volk, es zu verbrennen. Es wird gelehrt: Abba \u0160a\u00fal sagte: Zwei K\u00fche pfl\u00fcgten dann auf dem \u00d6lberg;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14a\">Blatt 14a<\/h2>\n<p>solange beide pfl\u00fcgten, a\u00df das ganze Volk [Ges\u00e4uertes]; wurde eine entfernt, befand es sich in der Schwebe; weder a\u00dfen sie es, noch verbrannten sie es; wurden beide entfernt, begann das ganze Volk, es zu verbrennen.<\/p>\n<p>\u1e24ANINA DER PRIESTERPR\u00c4SES SAGTE: NIE IN IHREM LEBEN HABEN ES DIE PRIESTER VERMIEDEN, FLEISCH, DAS AN EINER ERSTGRADIGEN UNREINHEIT UNREIN WURDE, ZUSAMMEN MIT FLEISCH, DAS AN EINER URUNREINHEIT UNREIN WURDE, ZU VERBRENNEN, OBGLEICH DADURCH DIE UNREINHEIT [DER ERSTEN] ERH\u00d6HT WIRD. R. \u00c1QIBA F\u00dcGTE HINZU UND SAGTE: NIE IN IHREM LEBEN HABEN ES DIE PRIESTER VERMEDEN, \u00d6L, DAS [DURCH BER\u00dcHRUNG] MIT EINEM, DER AM SELBEN TAGE UNTERGETAUCHT<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> IST, UNTAUGLICH WURDE, IN EINER LEUCHTE ZU BRENNEN, DIE [DURCH BER\u00dcHRUNG] MIT EINEM LEICHENUNREINEN UNREIN WURDE, OBGLEICH DADURCH DIE UNREINHEIT [DES ERSTEN] ERH\u00d6HT WIRD. R. ME\u00cdR SAGTE: AUS IHREN WORTEN LERNEN WIR, DASS MAN AM PESSA\u1e24FEST REINE HEBE ZUSAMMEN MIT UNREINER VERBRENNEN D\u00dcRFE. R. JOSE ENTGEGENETE: DIE IST KEINE RICHTIGE SCHLUSSFOLGERUNG; R. ELI\u00c9SER UND R. JEHO\u0160UA\u0351 STIMMEN \u00dcBEREIN, DASSS MAN DIESE BESONDERS UND JENE BESONDERS VERBRENNE, UND SIE STREITEN NUR \u00dcBER DIE ZWEIFELHAFTE MIT DER UNREINEN: R. ELI\u00c9SER SAGT, MAN VERBRENNE DIESE BESONDERS UND JENE BESONDERS, UND R. JEHO\u0160UA\u0351 SAGT, BEIDE ZUSAMMEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Merke, Fleisch, das an einer erstgradigen Unreinheit unrein wurde, ist ja zweitgradig [unrein], und wenn man es zusammen mit Fleisch, das an einer Urunreinheit unrein wurde, verbrennt, ist es ja ebenfalls zweitgradig; es war zweitgradig und bleibt zweitgradig, wieso wird die Unreinheit erh\u00f6ht!? R. Jehuda erwiderte: Hier handelt es sich um das erste des ersten; [das Fleisch] ist drittgradig, und er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe Drittgradiges zweitgradig machen.<\/p>\n<p>Eine Speise kann ja aber keine Speise unrein machen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, eine Speise k\u00f6nne eine Speise unrein machen, so hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,38<\/a>] <em>wenn Wasser auf \u0160aaten kommt, und es f\u00e4llt dann eines ihrer Aase darauf, so sind sie unrein<\/em>; sie selbst sind unrein, nicht aber machen sie anderes ihresgleichen. Richtig ist es allerdings nach Abajje, welcher sagt, dies gelte nur von Profanem, Hebe und Geheiligtes aber machen sie ihresgleichen, ebenso auch nach R. Ada b. Ahaba, der im Namen Rabas sagte, dies gelte nur von Profanem und Hebe, Geheiligtes aber machen sie ihresgleichen, wie ist es aber nach Rabina zu erkl\u00e4ren, der im Namen Rabas sagte, die Schrift spreche summarisch, ob Profanes, ob Hebe, ob Geheiligtes machen sie nicht ihresgleichen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn am Fleische Fl\u00fcssigkeit haftet, soda\u00df es durch die Fl\u00fcssigkeit unrein wird.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach: mit Fleisch, das an einer Urunreinheit unrein wurde, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen: mit Fleisch und Fl\u00fcssigkeit!?<\/p>\n<p>Vielmehr, zugegeben, dass nach der Tora eine Speise keine Speise unrein mache, rabbanitisch aber macht sie wohl unrein.<\/p>\n<p>R. \u00c1QIBA F\u00dcGTE IHINZU UND SAGTE: NIE IN IHREM LEBEN HABEN ES DIE PRIESTER VERMIEDEN ZU BRENNEN. Merke, \u00d6l, das [durch Ber\u00fchrung] mit einem, der am selben Tage untergetaucht ist, untauglich wurde, ist ja drittgradig [unrein], und wenn man es in einer Leuchte, die an einem Leichenunreinen unrein wurde, brennt, wird es zweitgradig, somit lehrt er uns, dass man Drittgradiges zweitgradig machen d\u00fcrfe, und dies ist ja dasselbe<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>!? R. Jehuda erwiderte: Hier handelt es sich um eine Leuchte aus Metall, und da der Allbarmherzige sagt:[Bamidbar 19,16.] <em>durch Schwert Erschlagenen<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14b\">Blatt 14b<\/h2>\n<p>woraus wir folgern, das Schwert gleiche dem Erschlagenen, so ist [das Metallger\u00e4t] erstgradig, und er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe das Drittgradige erstgradig machen.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft R. Jehuda, dies auf eine Leuchte aus Metall zu beziehen, er k\u00f6nnte es ja auf eine Leuchte aus Ton beziehen, und die Hinzuf\u00fcgung besteht darin: da wird von Unreinem mit Unreinem gesprochen, hier aber von Untauglichem mit Unreinem!? Raba erwiderte: Unsere Mi\u0161na ist ihm auffallend: weshalb lehrte er es von einer Leuchte, die durch einen Leichenunreinen unrein wurde, er sollte doch schlechthin lehren: die unrein<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> wurde!? Das, wobei die Unreinheit durch einen Leichnam sich von der Unreinheit durch ein Kriechtier unterscheidet, ist das Metall.<\/p>\n<p>Raba sagte: Hieraus ist zu entnehmen, dass R. A\u0351qiba der Ansicht ist, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten, anderes unrein zu machen, sei aus der Tora, denn wolltest du sagen, nur rabbanitisch, welchen Einflu\u00df h\u00e4tte dann die Leuchte auf das \u00d6l, das ja schon an sich untauglich ist!?<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht insofern, als es fortan anderes rabbanitisch unrein macht!?<\/p>\n<p>Wenn nur rabbanitisch, so brauchte es ja keine Urunreinheit zu sein, auch durch erstgradige oder zweitgradige [Unreinheit] wird es ja Erstunreines. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Alles, was die Hebe untauglich<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> macht, macht Fl\u00fcssigkeiten unrein, dass sie Erstunreines werden, ausgenommen derjenige, der am selben Tage untergetaucht ist. Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, dass dies aus der Tora ist.<\/p>\n<p>R. MEIR SAGTE: AUS IHREN WORTEN LERNEN WIR<br \/>\nAus wessen Worten, wollte man sagen, aus den Worten R. \u1e24aninas des Priesterpr\u00e4ses, so ist es ja nicht gleich: da handelt es sich um Unreines mit Unreinem, hier aber um Reines mit Unreinem; und wollte man sagen, aus den Worten R. A\u0351qibas, so ist es ja ebenfalls nicht gleich: da handelt es sich um Untaugliches mit Unreinem, hier aber um Reines mit Unreinem!? Es w\u00e4re also zu entnehmen, dass R. Me\u00edr der Ansicht ist, unsre Mi\u0161na spreche von einer Urunreinheit der Tora und einer rabbanitischen erstgradigen Unreinheit, die nach der Tora als rein gilt, und mit \u00bbaus ihren Worten\u00ab<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15a\">Blatt 15a<\/h2>\n<p>meint er die Worte R. \u1e24aninas des Priesterpr\u00e4ses. Re\u0161 Laqi\u0161 entgegnete im Namen Bar Qapparas: Unsere Mi\u0161na spricht von einer Urunreinheit der Tora und einer erstgradigen Unreinheit der Tora, und mit \u00bbaus ihren Worten\u00ab meint er die Worte des R. Elie\u0351zer und des R. Jeho\u0161ua\u0351.<\/p>\n<p>Welche [Worte] R. Jeho\u0161ua\u0351s: wollte man sagen, der folgenden Lehre R. Jeho\u0161ua\u0351s: Wenn \u00fcber ein Fa\u00df mit Hebe ein Zweifel der Unreinheit entsteht, so stelle man es, wie R. Elie\u0351zer sagt, falls es auf einer freien Stelle steht, in eine geborgene Stelle, und falls es offen ist, decke man es zu; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, steht es in einer geborgenen Stelle, so stelle man es in eine freie<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> Stelle, und ist es zugedeckt, so decke man es<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> auf. Es ist ja aber nicht gleich, da ist es nur eine Herbeif\u00fchrung [der Unreinheit], hierbei aber erfolgt es mit den H\u00e4nden!?<\/p>\n<p>Vielmehr der folgenden Lehre R. Jeho\u0161ua\u0351s: Wenn ein Fa\u00df mit Hebe in der oberen Kelter zerbricht und unten sich profaner unreiner [Wein] befindet, so mu\u00df man, wie R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 \u00fcbereinstimmen, wenn es m\u00f6glich ist, ein Viertellog in Reinheit zu retten, es retten, wenn aber nicht, so lasse man [die Hebe], wie R. Elie\u0351zer sagt, auslaufen und unrein werden, nur nicht mit den H\u00e4nden unrein<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> machen; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man d\u00fcrfe sie auch mit den H\u00e4nden unrein machen.<\/p>\n<p>\u2014 Wieso hei\u00dft es demnach \u00bbaus ihren Worten\u00ab, es sollte ja \u00bbaus seinen Worten\u00ab hei\u00dfen!? \u2014 Er meint es wie folgt: aus dem Streite zwischen R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 lernen<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> wir. Dies ist auch zu beweisen, denn es hei\u00dft: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> \u00fcberein. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Ebenso erkl\u00e4rte auch R. Na\u1e25man im Namen des Rabba b. Abuha, unsere Mi\u0161na spreche von einer Urunreinheit der Tora und einer erstgradigen Unreinheit der Tora, und er entnimmt es aus den Worten R.Elie\u0351zers und R. Jeho\u0161ua\u0351s. Raba wandte gegen R. Na\u1e25man ein: R. Jose sagte: Das, wor\u00fcber sie verhandeln, gleicht dem Beweise nicht. Wor\u00fcber bekundeten unsere Meister: wenn \u00fcber das Fleisch, das an einer erstgradigen Unreinheit unrein wurde, dass man es zusammen mit Fleisch, das an einer Urunreinheit unrein wurde, verbrennen d\u00fcrfe, so ist ja das eine wie das andere unrein; und wenn \u00fcber das \u00d6l, das [durch Ber\u00fchrung] mit einem, der am selben Tage untergetaucht ist, untauglich wurde, dass man es in einer Leuchte, die an einem Leichenunreinen unrein wurde, brennen d\u00fcrfe, so ist ja das eine untauglich und das andere unrein. Auch wir geben zu, dass man Hebe, die an einer erstgradigen Unreinheit unrein wurde, zusammen mit Hebe, die an einer Urunreinheit unrein wurde, verbrennen d\u00fcrfe; wie sollte man aber zweifelhafte zusammen mit unreiner verbrennen, Elijahu k\u00f6nnte ja kommen und sie als rein erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15b\">Blatt 15b<\/h2>\n<p>Verwerfliches, \u00dcbriggebliebenes und Unreines d\u00fcrfen, wie die Schule \u0160ammajs sagt, nicht zusammen verbrannt werden, und wie die Schule Hillels sagt, wohl zusammen verbrannt werden. Wenn du nun sagst, R. Me\u00edr entnehme es aus den Worten R. Jeho\u0161ua\u0351s, wieso entgegnete ihm R. Jose aus den Worten R.\u1e24aninas des Priesterpr\u00e4ses!? R. Na\u1e25man erwiderte ihm: R. Jose wu\u00dfte es nicht; er glaubte, R. Me\u00edr entnehme es aus den Worten R. \u1e24aninas des Priesterpr\u00e4ses, darauf erwiderte ihm dieser, er entnehme es aus den Worten R. Jeho\u0161ua\u0351s. Hierauf entgegnete ihm jener, auch nach R. Jeho\u0161ua\u0351 sei dies keine richtige Schlu\u00dffolgerung, denn R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen \u00fcberein, dass man diese besonders und jene besonders verbrenne.<\/p>\n<p>Wieso ist dies keine richtige Schlu\u00dffolgerung, dies stimmt<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> ja!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo eine Sch\u00e4digung des Profanen<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> vorliegt. R. Jirmeja wandte ein: Auch in unserer Mi\u0161na liegt ja eine Sch\u00e4digung des Holzes<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> vor!? Ein Greis erwiderte ihm: Einen gro\u00dfen Schaden ber\u00fccksichtigten sie, einen kleinen Schaden ber\u00fccksichtigten sie nicht.<\/p>\n<p>R. Asi sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Sie streiten nur \u00fcber die sechste [Stunde], in der siebenten [Stunde]<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> darf man sie nach aller Ansicht, [zusammen] verbrennen. R. Zera sprach zu R. Asi: R. Jo\u1e25anan w\u00e4re demnach der Ansicht, unsere Mi\u0161na<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> spreche von einer Urunreinheit der Tora und einer rabbanitischen erstgradigen Unreinheit, und \u00bbaus ihren Worten\u00ab sei zu verstehen, aus den Worten R. \u1e24aninas des Priesterpr\u00e4ses? Dieser erwiderte: Freilich. Ebenso wurde auch gelehrt: R. Jo\u1e25anan sagte: Unsere Mi\u0161na spricht von einer Urunreinheit der Tora und einer rabbanitischen erstgradigen Unreinheit, und \u00bbaus ihren Worten\u00ab ist zu verstehen, aus den Worten R. \u1e24aninas des Priesterpr\u00e4ses. Ferner streiten sie nur \u00fcber die sechste [Stunde], in der siebenten aber darf man sie nach aller Ansicht [zusammen] verbrennen. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Verwerfliches, \u00dcbriggebliebenes und Unreines d\u00fcrfen, wie die Schule \u0160ammajs sagt, nicht zusammen verbrannt werden, und wie die Schule Hillels sagt, wohl zusammen verbrannt<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> werden.<\/p>\n<p>Anders ist es da, weil sie rabbanitisch unrein sind, denn wir haben gelernt, Verwerfliches und \u00dcbriggebliebenes machen die H\u00e4nde unrein.<\/p>\n<p>Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Wenn Brot schimmlig und f\u00fcr Menschen ungenie\u00dfbar ist, ein Hund aber es essen kann, so ist es in der Gr\u00f6\u00dfe eines Eies als Speise verunreinigungsf\u00e4hig und darf am Pesa\u1e25feste [als Hebe zusammen] mit unreiner verbrannt werden.<\/p>\n<p>Anders ist es da, weil es nichts weiter als Staub ist.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>, R. Elie\u0351zer pflichte bei!?<\/p>\n<p>R. Jose erwiderte R. He\u00edr wie folgt: auch R. Jeho\u0161ua\u0351, der erleichternd ist, ist es nur bei Zweifelhaftem mit Unreinem<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>, nicht aber bei Reinem und Unreinem.<\/p>\n<p>Wieso ist dies<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> keine richtige Schlu\u00dffolgerung, dies stimmt ja!? R. Jirmeja erwiderte: Hier handelt es sich um Fleisch, das an einer durch ein Kriechtier unrein gewordenen Fl\u00fcssigkeit unrein wurde. R. Me\u00edr vertritt hierbei seine Ansicht, und R. Jose vertritt seine Ansicht. R. Me\u00edr vertritt seine Ansicht, dass n\u00e4mlich die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten, anderes unrein zu machen, rabbanitisch sei; und R. Jose vertritt seine Ansicht,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16a\">Blatt 16a<\/h2>\n<p>dass n\u00e4mlich die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten, anderes unrein zu machen, aus der Tora sei. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Fl\u00fcssigkeiten sind im Zweifel<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> verunreinigungsf\u00e4hig, um unrein zu sein, um aber anderes unrein zu machen, sind sie rein<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr, und ebenso pflichtet auch R. Elea\u0351zar seinen Worten bei. R. Jehuda sagt, sie seien in jeder Hinsicht unrein; R. Jose und R. \u0160imo\u0351n sagten, sie seien f\u00fcr Speisen<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> unrein und f\u00fcr Ger\u00e4te<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> rein.<\/p>\n<p>Ist R. Elea\u0351zar denn der Ansicht, Fl\u00fcssigkeiten seien verunreinigungsf\u00e4hig, es wird ja gelehrt: R. Elea\u0351zar sagt, f\u00fcr die Unreinheit von Fl\u00fcssigkeiten gebe es [in der Tora] keinen Anhalt. Dies ist auch zu beweisen, denn Joseph b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda bekundete, dass die Widder-Heuschrecke<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> rein sei, und dass die Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> rein seien. Allerdings stimmt dies<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> nach \u0160emu\u00e9l, welcher erkl\u00e4rt, sie seien rein, indem sie anderes nicht unrein machen, sie selbst aber seien verunreinigungsf\u00e4hig, wie ist es aber nach Rabh zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, sie seien an sich rein!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Dies bezieht sich auf nur einen<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> Fall.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber \u00bbseinen Worten, in der Mehrzahl, und ferner hei\u00dft es auch \u00bbebenso\u00ab!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh erkl\u00e4rte: rein, an sich rein, und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: rein, indem sie anderes nicht unrein machen, sie selbst aber sind verunreinigungsf\u00e4hig. Rabh sagt, sie seien an sich rein, denn er ist der Ansicht, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten sei rabbanitisch, und die Rabbanan bestimmten dies nur bei sonstigen Fl\u00fcssigkeiten, nicht aber bestimmten sie dies bei Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses, \u0160emu\u00e9l sagt, sie seien rein, indem sie anderes nicht unrein machen, sie selbst aber seien verunreinigungsf\u00e4hig, denn er ist der Ansicht, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten sei aus der Tora, und [ihre \u00dcbertragung] der Unreinheit auf anderes rabbanitisch, und die Rabbanan bestimmten dies nur bei sonstigen Fl\u00fcssigkeiten, nicht aber bestimmten sie dies bei Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses. Auch ordneten die Rabbanan dies nicht an, nur hinsichtlich der Verunreinigung von anderem, sie selbst aber sind verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>R. Hona b. \u1e24enana sprach zu seinem Sohne: Wenn du zu R. Papa gehst, trage ihm folgenden Einwand vor: Kann \u0160emu\u00e9l denn erkl\u00e4rt haben, sie seien rein, indem sie anderes nicht unrein machen, sie selbst aber seien verunreinigungsf\u00e4hig, hierauf ist ja zu beziehen:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,19<\/a>] <em>Fleisch, das mit ir<\/em>gend etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen<em><a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> werden<\/em>!? R. Si\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: Dies gilt ja vom Viertgradigen<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> bei Geheiligtem. R. A\u0161i wandte ein: Das Viertgradige bei Geheiligtem hei\u00dft ja nicht unrein, w\u00e4hrend diese unrein hei\u00dfen!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,34<\/a>] <em>Jedes Getr\u00e4nk, das getrunken wird, in jederlei Gef\u00e4\u00df, ist unrein<\/em>!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbunrein\u00ab ist zu verstehen, es mache anderes verunreinigungsf\u00e4hig<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Da\u00df es anderes verunreinigungsf\u00e4hig mache, geht ja hervor aus dem Anfang des Schriftverses: <em>jede Art Speise, die gegessen wird etc.<\/em>!?<\/p>\n<p>Eines spricht von losem [Wasser] und eines von haftendem<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es uns nur vom losen gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil man ihm einen Wert beigelegt<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> hat, nicht aber gilt dies vom haftenden. Und w\u00fcrde er es nur vom haftenden gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] dieses sei bedeutender, weil es sich an seinem Orte befindet, nicht aber gilt dies vom losen. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,36<\/a>] <em>Nur Ouellen, Brunnen und Wasserbeh\u00e4lter bleiben rein<\/em>!? Unter \u00bbrein\u00ab ist zu verstehen, sie entfernen die Unreinheit.<\/p>\n<p>Macht denn das lose verunreinigungsf\u00e4hig, R. Jose b. R. \u1e24anina sagte ja, die Fl\u00fcssigkeiten im Schlachthause seien nicht nur selbst rein, sondern machen auch nicht verunreinigungsf\u00e4hig!?<\/p>\n<p>Dies ist auf das Blut zu beziehen. R. \u1e24ija b. Abba sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher, dass das Blut der heiligen [Opfer] nicht verunreinigungsf\u00e4hig mache?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:[Dewarim 12,16.] <em>auf die Erde gie\u00dfe es, wie Wasser<\/em>; Blut, das wie Wasser fortgegossen wird, macht verunreinigungsf\u00e4hig, Blut, das nicht wie Wasser fortgegossen wird, macht nicht verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16b\">Blatt 16b<\/h2>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Ami wandte ein: Das nachflie\u00dfende Blut<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> ist ja ebenfalls wie Wasser fortzugie\u00dfen, dennoch macht es nicht verunreinigungsf\u00e4hig!? R. Zera erwiderte ihm: La\u00df das nachflie\u00dfende Blut, das sogar bei Profanem nicht verunreinigungsf\u00e4hig macht. R. \u0160emu\u00e9l b. Ami erkannte dies an, denn der Allbarmherzige sagt:[Dewarim 12,23.] <em>nur sei fest, das Blut nicht zu essen, denn das Blut ist das Leben<\/em>; das Blut, mit dem das Leben ausgeht, hei\u00dft Blut, das Blut aber, mit dem das Leben nicht ausgeht, hei\u00dft nicht Blut.\u2014 Komm und h\u00f6re: Wenn das Opferblut unrein geworden ist und man es gesprengt hat, so ist es, wenn versehentlich, wohlgef\u00e4llig<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>, und wenn vors\u00e4tzlich, nicht wohlgef\u00e4llig!?<\/p>\n<p>Rabbanitisch, gegen die Ansicht des R. Jose b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>. Komm und h\u00f6re: Wann macht das Stirnblatt<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> [das Opfer] wohlgef\u00e4llig? Wenn das Blut, das Fleisch oder das Fett unrein geworden ist, ob versehentlich oder vors\u00e4tzlich, ob gezwungen oder willig, ob bei einem einzelnen oder bei einer Gemeinde!?<\/p>\n<p>Rabbanitisch, gegen die Ansicht des Joseph b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel28\">Schemot 28,38<\/a>] <em>Ahron soll die Verfehlungen inbetreff der heiligen Dinge auf sich nehmen<\/em>; welche Verfehlungen sollte er auf sich nehmen: wenn die der Verwerflichkeit, so hei\u00dft es ja bereits:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,7<\/a>] <em>es wird nicht wohlgef\u00e4llig machen<\/em>, wenn die des \u00dcbriglassens, so hei\u00dft es ja bereits:[Ib. 7,18.] <em>es wird ihm nicht angerechnet werden<\/em>!? Vielmehr nimmt er auf sich die Verfehlung der Unreinheit, die aus der Allgemeinheit heraus bei der Gemeinde<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> erlaubt worden ist. Doch wohl bei Unreinheit des Blutes!? R. Papa erwiderte: Nein, bei Unreinheit des Handvolls<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:[Chagaj 2,12.] <em>Gesetzt, es tr\u00e4gt jemand im Zipfel seines Gewandes heiliges Fleisch und ber\u00fchrt mit seinem Zipfel Brot oder Gekochtes oder Wein oder \u00f6l oder irgend etwas Genie\u00dfbares<\/em>, wird es dadurch geheiligt<em>? Da erwiderten die Priester und sprachen: Nein<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17a\">Blatt 17a<\/h2>\n<p>Hierzu sagte Rabh, die Priester h\u00e4tten sich geirrt<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dieser Einwand gilt ja nur nach Rabh, und Rabh liest \u00bbFl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses\u00ab, w\u00e4hrend Fl\u00fcssigkeiten des Altars<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> verunreinigungsf\u00e4hig sind.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh sagte, die Priester h\u00e4tten sich geirrt, \u0160emu\u00e9l sagte, die Priester h\u00e4tten sich nicht geirrt. Rabh sagte, die Priester h\u00e4tten sich geirrt, denn er fragte sie inbetreff der viertgradigen [Unreinheit] beim Geheiligten, und sie erwiderten, es sei rein, \u0160emu\u00e9l sagte, die Priester h\u00e4tten sich nicht geirrt, denn er fragte sie inbetreff der f\u00fcnftgradigen<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> beim Geheiligten, und sie erwiderten, es sei rein.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht Rabhs, denn es werden auch vier [Gegenst\u00e4nde] aufgez\u00e4hlt, Brot, Gekochtes, Wein und \u00d6l, wieso aber kommt \u0160emu\u00e9l auf f\u00fcnf!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja nicht: sein Zipfel [samt dem Kriechtiere] ber\u00fchrt, sondern: und ber\u00fchrt mit seinem Zipfel, mit dem Zipfel, der [das Kriechtier] ber\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:[Chagaj 2,13.] <em>Da hob \u1e24aggaj an und sprach: Wenn jemand, der durch eine Leiche unrein geworden ist, eines von diesen Dingen ber\u00fchrt, wird es dadurch unrein<\/em>? <em>Da erwiderten die Priester: Es wird unrein<\/em>. Einleuchtend ist die Ansicht \u0160emu\u00e9ls, denn wenn sie sich hierbei nicht geirrt haben, so haben sie sich auch da nicht geirrt; wieso aber haben sie sich nach Rabh da geirrt und hierbei nicht geirrt!? R. Na\u1e25man erwiderte im Namen des Rabba b. Abuha: Sie waren kundig in der Unreinheit des Leichnams, sie waren aber nicht kundig in der Unreinheit des Kriechtieres. Rabina erwiderte: Da handelt es sich um die viertgradige [Unreinheit], hierbei aber um die drittgradige.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:[Ib. V. 14.] <em>Da hob \u1e24aggaj an und sprach: So verh\u00e4lt es sich mit diesem Volke und mit dieser Nation vor mir, Spruch des Herrn, so auch mit allem Tun ihrer H\u00e4nde: was sie mir dort als Opfer darbringen<\/em>, ist unrein<em>. Erkl\u00e4rlich ist es nach Rabh, dass es <\/em>unrein<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> hei\u00dft, wieso aber war es nach \u0160emu\u00e9l unrein!?<\/p>\n<p>Er sagte es nur in Frageform.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: <em>so auch mit allem Tun ihrer H\u00e4nde<\/em>!? Mar Zutra, nach anderen, R.A\u0161i, erwiderte: Da ihre Handlungen [sp\u00e4ter] ausarteten, rechnete es ihnen die Schrift an, als h\u00e4tten sie [Opfer] in Unreinheit dargebracht.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh liest<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> \u00bbFl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses\u00ab, Levi liest \u00bbFl\u00fcssigkeiten des Altars\u00ab. Allerdings kann dies<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> nach Levi vorkommen, falls er der Ansicht \u0160emu\u00e9ls ist, welcher sagt, sie seien rein, indem sie anderes nicht unrein machen, sie selbst aber seien verunreinigungsf\u00e4hig, wenn sie<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> n\u00e4mlich s\u00e4mtlich mit der ersten Unreinheit in Ber\u00fchrung gekommen sind; wieso aber kann dies vorkommen, falls er der Ansicht Rabhs ist, welcher sagt, sie seien auch an sich rein!?<\/p>\n<p>Er mu\u00df also durchaus der Ansicht \u0160emu\u00e9ls sein.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist es, wenn \u0160emu\u00e9l der Ansicht Rabhs ist, der \u00bbFl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses\u00ab liest, w\u00e4hrend Fl\u00fcssigkeiten des Altars anderes unrein machen, demnach kann Viertgradiges nicht F\u00fcnftgradiges machen, wohl aber kann Drittgradiges Viertgradiges machen, weshalb aber begr\u00fcndet er, falls er der Ansicht Levis ist, der \u00bbFl\u00fcssigkeiten des Altars\u00ab liest, weil Viertgradiges nicht F\u00fcnftgradiges machen k\u00f6nne, auch Zweitgradiges kann ja nicht Drittgradiges machen!?<\/p>\n<p>Er mu\u00df also durchaus der Ansicht Rabhs sein. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Levi. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Levi: Wenn Blut, Wein, ol, Wasser oder Fl\u00fcssigkeiten des Altars innerhalb [des Tempelhofes] unrein und hinausgebracht worden sind, so sind sie rein<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>; wenn sie au\u00dferhalb unrein und hineingebracht worden sind, so sind sie verunreinigend.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte ja, sie sagten von Fl\u00fcssigkeiten des Altars, dass sie rein seien, nur an ihrem Orte; dies schlie\u00dft wohl [den Fall] aus, wenn sie innerhalb unrein und hinausgebracht worden sind!?<\/p>\n<p>Nein, [den Fall,] wenn sie au\u00dferhalb unrein und hineingebracht worden sind.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: nur an ihrem Orte!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: sie sagten, dass sie rein seien, nur wenn sie an ihrem Orte unrein geworden sind. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh: Wenn Blut, Wasser oder Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses unrein geworden sind, ob in Gef\u00e4\u00dfen oder auf dem Boden, so sind sie rein<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>R. \u0160imo\u0351n sagt, in Gef\u00e4\u00dfen seien sie unrein, auf dem Boden seien sie rein.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Selbst nach demjenigen, welcher sagt, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten sei aus der Tora, ist es<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> von den Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses eine \u00fcberlieferte Lehre. R. Hona, Sohn des R.Nathan, sprach zu R. Papa: R. Elea\u0351zar sagte, f\u00fcr die Unreinheit von Fl\u00fcssigkeiten gebe es [in der Tora] keinen Anhalt, und dies sei zu beweisen aus dem, was Joseph b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda bekundet hat, dass n\u00e4mlich Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses rein seien. Wieso ist es hieraus zu beweisen, wenn es sogar inbetreff dieser eine \u00fcberlieferte Lehre ist!?<\/p>\n<p>Rabina sprach zu R. A\u0161i: R. \u0160imo\u0351n ist ja der Ansicht, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit von Fl\u00fcssigkeiten sei aus der Tora, denn es wird gelehrt, R. Jose und R. \u0160imo\u0351n sagen, sie seien f\u00fcr Ger\u00e4te rein und f\u00fcr Speisen unrein, und hier sagt R. \u0160imo\u0351n, sie seien in Gef\u00e4\u00dfen unrein und auf dem Boden rein. Welchen Unterschied gibt es denn, wenn dies eine [\u00fcberlieferte] Lehre ist, ob in einem Gef\u00e4\u00dfe oder auf dem Boden!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Das, was du sagst, auf dem Boden seien sie rein, lehrten sie nur vom Wasser, vom Blute aber nicht. Und auch vom Wasser gilt es nur dann, wenn es ein Viertellog ist, soda\u00df es zum Untertauchen von N\u00e4h- und Stricknadeln verwendbar ist, weniger als ein Viertellog aber ist es verunreinigungsf\u00e4hig<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: R. Jehuda sagt, sie seien in jeder Hinsicht unrein. R. Jehuda ist somit der Ansicht, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit von Fl\u00fcssigkeiten, die Unreinheit auf Ger\u00e4te zu \u00fcbertragen, sei aus der Tora. Es wird ja aber gelehrt: Wenn an Ger\u00e4ten, die eine Au\u00dfenseite und eine Innenseite<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> haben, wie Kissen, Polster, S\u00e4cke und Leders\u00e4cke, die Innenseite unrein wird, so ist auch die Au\u00dfenseite unrein, wenn die Au\u00dfenseite, so ist die Innenseite nicht unrein. R. Jehuda sagte: Diese Worte gelten nur, wenn sie durch Fl\u00fcssigkeiten unrein wurden, wenn sie aber durch ein Kriechtier unrein wurden, so ist, wenn die Innenseite unrein wird, auch die Au\u00dfenseite unrein, und wenn die Au\u00dfenseite unrein wird, auch die Innenseite unrein. Welchen Unterschied gibt es denn, wenn du sagst, die Verunreinigungsf\u00e4higkeit von Fl\u00fcssigkeiten, die Unreinheit auf Ger\u00e4te zu \u00fcbertragen, sei aus der Tora, zwischen der Verunreinigung durch eine Fl\u00fcssigkeit und der Verunreinigung durch ein Kriechtier!? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: R. Jehuda ist davon<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> abgekommen. Rabina erwiderte: Tats\u00e4chlich ist er davon nicht abgekommen, vielmehr gilt das eine von Fl\u00fcssigkeiten, die durch die H\u00e4nde unrein<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> wurden, und das eine von Fl\u00fcssigkeiten, die durch ein Kriechtier unrein wurden.<\/p>\n<p>Wozu lehrt er demnach, diese Worte gelten nur, wenn sie durch Fl\u00fcssigkeiten unrein wurden, er sollte ja den Unterschied bei den [Fl\u00fcssigkeiten] selbst machen: dies nur, wenn die [verunreinigenden] Fl\u00fcssigkeiten durch die H\u00e4nde unrein wurden, wenn sie aber durch ein Kriechtier unrein wurden, so ist, wenn die Innenseite unrein wird, auch die Au\u00dfenseite unrein, und wenn die Au\u00dfenseite unrein wird, auch die Innenseite unrein!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie wir zuerst erwidert haben, R. Jehuda sei davon abgekommen.<\/p>\n<p>Sie fragten: Ist er davon abgekommen nur bei Ger\u00e4ten, bei Speisen aber ist er der Ansicht R. Joses<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> und R. \u0160imo\u0351ns, oder ist er davon vollst\u00e4ndig abgekommen, nach der Ansicht<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> R. Me\u00edrs? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq er widerte: Komm und h\u00f6re: Wenn eine Kuh vom Ents\u00fcndigungswasser<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> getrunken hat, so ist ihr Fleisch<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> unrein;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18a\">Blatt 18a<\/h2>\n<p>R. Jehuda sagt, es verliere sich Fol . in ihren D\u00e4rmen. Wieso verliert es sich vollst\u00e4ndig in ihren D\u00e4rmen, wenn du sagst, er sei davon abgekommen nur bei Ger\u00e4ten, bei Speisen aber sei er der Ansicht R. Joses und R. \u0160imo\u0351ns, es sollte ja, wenn auch keine schwere Unreinheit, immerhin eine leichte Unreinheit \u00fcbertragen!?<\/p>\n<p>\u2014 Unter \u00bbes verliere sich in ihren D\u00e4rmen\u00ab ist auch zu verstehen, es \u00fcbertrage keine schwere Unreinheit, wohl aber eine leichte Unreinheit.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re der erste Tanna der Ansicht, es \u00fcbertrage eine schwere Unreinheit, w\u00e4hrend er ja sagt, [nur] ihr Fleisch sei unrein!?<\/p>\n<p>Die ganze Lehre vertritt die Ansicht R. Jehudas, nur ist sie l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn eine Kuh vom Ents\u00fcndigungswasser getrunken hat, so ist ihr Fleisch unrein; aber nur eine leichte Unreinheit und keine schwere Unreinheit, denn R. Jehuda ist der Ansicht, es verliere sich in ihren D\u00e4rmen. R. A\u0161i erwiderte: Tats\u00e4chlich verliert es sich vollst\u00e4ndig in den D\u00e4rmen, denn es ist<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> eine stinkige Fl\u00fcssigkeit<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abR. Jose und R. \u0160imo\u0351n sagen, sie seien f\u00fcr Speisen unrein und f\u00fcr Ger\u00e4te rein.\u00bb Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: R. Jose sagte dies nach der Ansicht seines Lehrers R. A\u0351qiba, der das Wort unrein<\/p>\n<p>auslegt. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: An jenem Tage<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> trug R. A\u0351qiba vor: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,33<\/a>] <em>Jedes irdene Gef\u00e4\u00df, [in dessen Inneres] etwas von ihnen hineinf\u00e4llt etc.<\/em>; es hei\u00dft nicht <em>ist unrein<\/em>, sondern <em>sei<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> unrein<\/em>, dass es n\u00e4mlich anderes unrein mache; dies lehrt, dass bei Profanem ein zweitgradig unreines Brot drittgradig mache. Hierbei legt [R. Jose] es wie folgt aus:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,34<\/a>] <em>Jedes Getr\u00e4nk, das in irgend einem Gef\u00e4\u00dfe getrunken wird, sei unrein<\/em>; unrein, um Speisen unrein zu machen<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Du sagst, um Speisen unrein zu machen, vielleicht ist dem nicht so, sondern um Fl\u00fcssigkeiten unrein zu machen!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, so verh\u00e4lt es sich nicht.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>so verh\u00e4lt es sich nicht?<\/em> R. Papa erwiderte: Wir finden nicht, dass Unreines seinesgleichen mache. Rabina erkl\u00e4rte: Auch aus dem Schriftverse selbst [geht hervor], dass sich die Unreinheit nicht auf Fl\u00fcssigkeiten beziehen k\u00f6nne. Wollte man sagen, das zweite unrein beziehe sich auf Fl\u00fcssigkeiten, so sollte, da das erste unrein sich ebenfalls auf Fl\u00fcssigkeiten bezieht, [der Schriftvers] summarisch folgenderweise lauten: <em>Jede Art Speise, die gegessen wird, an die Wasser kommt, und jedes Getr\u00e4nk, das in irgend einem Gef\u00e4\u00dfe getrunken wird, sei unrein<\/em>; wenn aber zweimal <em>unrein<\/em> steht, so bezieht sich das erste <em>unrein<\/em> auf die Verunreinigung von Fl\u00fcssigkeiten und das zweite unrein auf die Verunreinigung von Speisen.<\/p>\n<p>Vielleicht aber auf die Verunreinigung von Ger\u00e4ten<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hinsichtlich dieser ist es [durch einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn das Ger\u00e4t, das Fl\u00fcssigkeiten unrein macht, keine Ger\u00e4te unrein macht, um wieviel weniger machen Fl\u00fcssigkeiten, die es erst durch das Ger\u00e4t werden, Ger\u00e4te unrein.<\/p>\n<p>Vielleicht machen nur Fl\u00fcssigkeiten, die durch das Gef\u00e4\u00df [unrein] wurden, keine [Ger\u00e4te] unrein, wohl aber machen Fl\u00fcssigkeiten, die durch ein Kriechtier unrein wurden, sie unrein!?<\/p>\n<p>Spricht denn die Schrift von Fl\u00fcssigkeiten, die durch einKriechtier unrein wurden!? Hinsichtlich dieses wird es vielmehr [durch einen lb Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere gefolgert:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18b\">Blatt 18b<\/h2>\n<p>wenn Fl\u00fcssigkeiten, die erst durch das Gef\u00e4\u00df unrein werden, verunreinigend sind, um wieviel mehr Fl\u00fcssigkeiten, die durch das Kriechtier selbst unrein werden, und es gen\u00fcgt daher, wenn das durch einen Schlu\u00df Gefolgerte dem gleicht, wovon gefolgert wird.<\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4rt [R. A\u0351qiba] das erste<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> <em>unrein<\/em>?<\/p>\n<p>Jede Art Speise, die gegessen wird, an die Wasser gekommen ist, <em>sei unrein<\/em>; unrein, um Fl\u00fcssigkeiten unrein zu machen.<\/p>\n<p>Du sagst, um Fl\u00fcssigkeiten unrein zu machen, vielleicht ist dem nicht so, sondern um Ger\u00e4te unrein zu machen!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, hinsichtlich dieser ist es [durch einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn Fl\u00fcssigkeiten, die Speisen unrein machen, keine Ger\u00e4te unrein machen, um wieviel weniger macht eine Speise, die keine Speise unrein macht, Ger\u00e4te unrein. Wieso aber halte ich [das Wort] <em>unrein<\/em> aufrecht? Da\u00df sie Fl\u00fcssigkeiten unrein machen, die Unreinheit anzunehmen veranlagt sind.<\/p>\n<p>Wozu deshalb, weil sie Unreinheit anzunehmen veranlagt sind, es gen\u00fcgt ja schon der Umstand, dass es sonst nichts anderes<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> gibt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: wolltest du erwidern, [die Unreinheit] von Speisen sei schwerer, da sie Fl\u00fcssigkeiten unrein machen, somit machen sie auch Ger\u00e4te unrein, so ist dies<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> eine Erschwerung der Fl\u00fcssigkeiten, weil sie Unreinheit anzunehmen veranlagt sind.<\/p>\n<p>Worin besteht ihre Veranlagung?<\/p>\n<p>Sie nehmen Unreinheit an, ohne daf\u00fcr besonders empf\u00e4nglich geworden<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> zu sein.<\/p>\n<p>Braucht denn hieraus entnommen zu werden, dass nichts seinesgleichen [unrein] mache, dies wird ja aus folgendem entnommen:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,38<\/a>] <em>Wenn Wasser auf \u0160aaten kommt und eines ihrer Aase darauf f\u00e4llt, so sind sei unrein<\/em>; sie selbst sind unrein, machen aber nicht anderes ihresgleichen!?<\/p>\n<p>Eines bezieht sich auf Fl\u00fcssigkeiten, die durch ein Kriechtier [unrein] wurden, und eines auf Fl\u00fcssigkeiten, die es durch ein Ger\u00e4t wurden. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur von Fl\u00fcssigkeiten gelehrt haben, die durch ein Ger\u00e4t [unrein] wurden, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil [ihre Unreinheit] keine schwere ist, Fl\u00fcssigkeiten aber, die durch ein Kriechtier [unrein] wurden, [deren Unreinheit] schwerer ist, machen anderes ihresgleichen.<\/p>\n<p>Sollte er es nur von Fl\u00fcssigkeiten lehren, die durch ein Kriechtier [unrein] wurden, und umsomehr Fl\u00fcssigkeiten, die durch ein Ger\u00e4t [unrein] wurden!?<\/p>\n<p>Die Schrift bem\u00fcht sich auch das zu schreiben, was [durch einen teren auf das. Schwerere zu folgern w\u00e4re.<\/p>\n<p>Rabina sprach zu R.A\u0161i: Raba sagte ja aber, dass weder R. Jose der Ansicht R. A\u0351qibas, noch R. A\u0351qiba der Ansicht R. Joses ist!? Dieser erwiderte: R. Jose sagte es nur nach der Ansicht seines Lehrers R. A\u0351qiba, er ist aber nicht dieser Ansicht. R. A\u0161i sprach zu R. Kahana: Allerdings ist R. Jose nicht der Ansicht R. A\u0351qibas, denn es wird gelehrt:R. Jose sagte: Woher, dass bei Geheiligtem das Viertgradige untauglich ist? Dies ist durch einen Schlu\u00df zu folgern: wenn der der S\u00fchne<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> Ermangelnde, dem die Hebe erlaubt ist, f\u00fcr das Geheiligte untauglich ist, um wieviel mehr macht das Drittgradige, das bei der Hebe untauglich ist, beim Geheiligten viertgradig. Wir wissen dies bez\u00fcglich des Geheiligten vom Drittgradigen aus der Tora und vom Viertgradigen aus [einem Schlusse] vom Leichteren auf das Schwerere. Vom Drittgradigen aus der Tora, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,19<\/a>]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19a\">Blatt 19a<\/h2>\n<p><em>das Fleisch, das etwas Unreines ber\u00fchrt, darf nicht gegessen werden,<\/em> und dies gilt ja auch von dem Falle, wenn es Zweitgradiges ber\u00fchrt. Vom Viertgradigen aus [einem Schlusse] vom Leichteren auf das Schwerere, wie wir bereits gesagt haben. Wenn du nun sagen wolltest, er sei der Ansicht R. A\u0351qibas, so sollte er noch vom Viertgradigen bei der Hebe und vom F\u00fcnftgradigen beim Geheiligten lehren. Woher aber, dass R. A\u0351qiba nicht der Ansicht R. Joses ist? Dieser erwiderte: Der Tanna w\u00fcrde es nicht unterlassen haben, vom Viertgradigen bei der Hebe und vom F\u00fcnftgradigen beim Geheiligten zu lehren und auf R. A\u0351qiba zur\u00fcckzuf\u00fchren<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und darauf sollten wir uns st\u00fctzen!? Hierauf ging R. A\u0161i, nach anderen, R. Kahana, hinaus, dachte nach und fand folgende Lehre: Bei Geheiligtem verbindet<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> das Gef\u00e4\u00df seinen Inhalt, nicht aber bei der Hebe. Bei Geheiligtem ist das Viertgradige untauglich, bei Hebe das Drittgradige. Hierzu sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans, diese Lehre sei auf Grund einer Bekundung R. A\u0351qibas gelehrt worden, denn es noch hinzu: wenn jemand, der am selben Tage untergetaucht ist, einen Teil des Mehls<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>, des R\u00e4ucherwerks, des Weihrauchs und der Kohlen<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> ber\u00fchrt, so macht er alles untauglich. Es gibt also [nach ihm] nur eine viertgradige und keine f\u00fcnftgradige Unreinheit, beziehungsweise eine drittgradige und keine viertgradige.<\/p>\n<p>Er ist somit der Ansicht, die Verbindung<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a> sei rabbanitisch und streitet also gegen R.\u1e24anin, welcher sagt, die Verbindung sei aus der Tora, denn es hei\u00dft:[Bamidbar 7,14.] <em>eine Schale, zehn Gold[\u0161eqel schwer], gef\u00fcllt mit R\u00e4ucherwerk<\/em>, die Schrift machte alles, was in der Schale, Eines.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Ferner [bekundete er], dass, wenn eine [unreine] Nadel im Fleische [eines Opfers] gefunden wird, das Messer und die H\u00e4nde rein seien, das Fleisch aber unrein, und dass, wenn sie im Mist gefunden wird, alles rein sei. R. A\u0351qiba sprach: Es ist uns [zu erfahren] beschieden, dass es im Tempel keine Unreinheit der H\u00e4nde<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-19b\">Blatt 19b<\/h2>\n<p>gebe. Sollte er sagen, dass es im Tempel keine Unreinheit der H\u00e4nde und der Ger\u00e4te<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> gebe!? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs, nach anderen, R. Jose b. R. \u1e24anina: Die Verordnung [von der Unreinheit] der H\u00e4nde ist fr\u00fcher als die Verordnung [von der Unreinheit] der Ger\u00e4te gelehrt worden. Raba wandte ein: Beides wurde ja am selben Tage angeordnet, wie wir gelernt haben: Ein Buch<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a> [aus der heiligen Schrift, ungewaschene] H\u00e4nde, wer am selben Tage untergetaucht ist, durch eine Fl\u00fcssigkeit unrein gewordene Speisen und Ger\u00e4te!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, la\u00df doch die Unreinheit eines Messers, das sogar bei Profanem nicht unrein wird. Womit soll denn das Messer in Ber\u00fchrung gekommen sein: wenn mit dem Fleische, so kann ja eine Speise kein Ger\u00e4t unrein machen, und wenn mit der Nadel, so kann ja ein Ger\u00e4t kein anderes Ger\u00e4t unrein machen!?<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es da mit der Nadel: wollte man sagen, wenn \u00fcber diese ein Zweifel [der Unreinheit] obwaltet, so wurde ja gelehrt: Von R. Elea\u0351zar und R. Jose b. R. \u1e24anina lehrte einer, dass man \u00fcber zweifelhaften Speichel<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a> in Jeru\u0161alem, und einer, dass man \u00fcber zweifelhafte Ger\u00e4te in Jeru\u0161alem keine Unreinheit verh\u00e4ngt habe!? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Wenn eine an einem Leichenunreinen unrein gewordene Nadel abhanden gekommen war und man sie im Fleische erkennt. R. Jose b. R. Abin erkl\u00e4rte: Wenn die Kuh mit geschlossenem Maul von au\u00dferhalb nach Jeru\u0161alem kam<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Text. Von R. Elea\u0351zar und R. Jose b. R. \u1e24anina lehrte einer, dass man \u00fcber zweifelhaften Speichel in Jeru\u0161alem, und einer, dass man \u00fcber zweifelhafte Ger\u00e4te in Jeru\u0161alem keine Unreinheit verh\u00e4ngt habe. Dies haben wir ja sowohl vom Speichel als auch von Ger\u00e4ten gelernt?! Wir haben dies vom Speichel gelernt: Der Speichel ist in ganz Jeru\u0161alem rein, ausgenommen am oberen Marktplatz.<\/p>\n<p>Auch in dem Falle, wenn da ein Flu\u00dfbehafteter festgestellt worden ist.<\/p>\n<p>Von Ger\u00e4ten haben wir es gelernt: Alle Ger\u00e4te, die in Jeru\u0161alem gefunden werden, sind, wenn auf dem zum Tauchbade hinabf\u00fchrenden Wege, unrein. Demnach sind sie, wenn anderweitig, rein!?<\/p>\n<p>Wie willst du nach deiner Ansicht den Schlu\u00dfsatz erkl\u00e4ren: wenn auf dem [vom Tauchbade] herauff\u00fchrenden Wege, rein. Demnach sind sie, wenn anderweitig, unrein!? Vielmehr ist der Anfangssatz genau zu nehmen, nicht aber der Schlu\u00dfsatz, und ausgeschlossen sind Seiteng\u00e4nge<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollte doch nach Rabh, welcher erkl\u00e4rt, wenn eine an einem Leichenunreinem unrein gewordene Nadel abhanden gekommen war und man sie im Fleische erkennt, die Nadel auch Menschen und Ger\u00e4te unrein machen, da ja der Meister sagte, aus [den Worten][Bamidbar 19,16.] <em>durch Schwert Erschlagenen<\/em> sei zu entnehmen, dass das Schwert dem Erschlagenen<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> gleiche!? R. A\u0161i erwiderte: Dies besagt, dass der Tempelhof \u00f6ffentliches Gebiet sei, somit ist dies eine zweifelhafte Unreinheit auf \u00f6ffentlichem Gebiete, und auf \u00f6ffentlichem Gebiete gilt die zweifelhafte Unreinheit als rein.<\/p>\n<p>Im Privatgebiete ist es demnach unrein. Merke, [das Messer] ist ja ein vernunftloses Wesen, das man nicht befragen kann, und ein vernunftloses Wesen, das man nicht befragen kann, ist ja bei einem Zweifel rein, sowohl auf \u00f6ffentlichem Gebiete, als auch auf Privatgebiet!?<\/p>\n<p>Dies ist ein durch einen Menschen veranla\u00dfter Zweifel der Unreinheit, und R. Jo\u1e25anan sagte,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20a\">Blatt 20a<\/h2>\n<p>dass man wegen eines durch einen Menschen veranla\u00dften Zweifels der Unreinheit befragen<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a> m\u00fcsse, und dass selbst ein auf der Erde liegendes Ger\u00e4t als lebendes Wesen gelte, das man befragen kann.<\/p>\n<p>\u00abDas Fleisch aber unrein.? Wodurch ist das Fleisch [f\u00fcr die Unreinheit] bef\u00e4higt worden: wollte man sagen, es sei durch das Blut bef\u00e4higt, so sagte ja R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher, dass das Blut die heiligen [Opfer] nicht verunreinigungsf\u00e4hig mache? Es hei\u00dft:[Dewarim 12,24.] <em>du darfst es nicht essen, auf die Erde gie\u00dfe es, wie Wasser<\/em>; Blut, das wie Wasser fortgegossen wird, macht verunreinigungsf\u00e4hig, und das nicht wie Wasser fortgegossen wird, macht nicht verunreinigungsf\u00e4hig. Und sollte es durch die Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses bef\u00e4higt werden, so sagte ja R. Jose b. R. \u1e24anina: Fl\u00fcssigkeiten des Schlachthauses sind nicht nur rein, sondern machen auch nicht verunreinigungsf\u00e4hig. Und sollte es durch die Bevorzugung des Geheiligten bef\u00e4higt werden, so bewirkt allerdings die Bevorzugung des Geheiligten die Untauglichkeit der Sache, wenn aber auch erstgradige und zweitgradige [Unreinheit], so sollte hieraus die Frage des Re\u0161 Laqi\u0161 entschieden werden, ob es bei der trocknen Stelle des Speisopfers<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> erstgradige und zweitgradige Unreinheit gebe oder nicht!? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn man die zum Heilsopfer bestimmte Kuh \u00fcber einen Flu\u00df gef\u00fchrt und sie, w\u00e4hrend ihr die Fl\u00fcssigkeit noch anhaftete, geschlachtet hat.<\/p>\n<p>\u00abUnd dass, wenn sie im Mist gefunden wird, alles rein sei.\u00bb Sollte doch der Mist das Fleisch unrein machen!? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Wenn er sehr dick ist. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen, wenn er d\u00fcnn ist, denn er ist eine stinkige Fl\u00fcssigkeit<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ein J\u00fcnger rezitierte vor R. \u0160e\u0161eth: Das Kriechtier macht die Fl\u00fcssigkeit unrein, die Fl\u00fcssigkeit macht das Gef\u00e4\u00df unrein, das Gef\u00e4\u00df macht die Speise unrein, und die Speise macht die Fl\u00fcssigkeit unrein. Wir lernen also, dass es beim Kriechtiere drei Unreinheiten gebe.<\/p>\n<p>Das sind ja vier!?<\/p>\n<p>\u2014 Streiche die erste Fl\u00fcssigkeit.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, zu streichen w\u00e4re ja die letzte Fl\u00fcssigkeit!?<\/p>\n<p>Wir finden au\u00dfer R. Jehuda keinen Autor, der der Ansicht w\u00e4re, Fl\u00fcssigkeiten machen das Gef\u00e4\u00df unrein, und auch er ist davon abgekommen. Als Merkmal diene dir die Brauerei<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Wenn im Ofen ein Kriechtier gefunden wird, so ist das in diesem befindliche Brot zweitgradig unrein, weil der Ofen erstgradig ist. R. Ada b. Ahaba sprach zu Raba: Sollte doch der Ofen als mit Unreinheit ausgef\u00fcllt betrachtet werden und das Brot erstgradig sein!? Dieser erwiderte: Dies ist nicht einleuchtend, denn es wird gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, jedes Ger\u00e4t werde durch die Luft eines [unreinen] Tongef\u00e4\u00dfes unrein,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p>so hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel11\">Wajikra 11,33<\/a>] <em>alles, was sich darin befindet, werde un\u00ac <strong> Blatt B<\/strong> rein<\/em>, und darauf folgt: <em>von jeder Art Speise<\/em>; nur Speisen werden durch die Luft eines [unreinen] Tonger\u00e4tes unrein, nicht aber werden Ger\u00e4te durch die Luft des [unreinen] Tongef\u00e4\u00dfes unrein.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda wies auf einen Widerspruch beim Pesa\u1e25feste hin und erkl\u00e4rte ihn auch. Kann R. Jeho\u0161ua\u0351 denn gesagt haben, [man verbrenne] beide<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> zusammen, dem widersprechend wird ja gelehrt: R. Jose sagte:<\/p>\n<p>Das wor\u00fcber sie verhandeln, gleicht dem Beweise nicht. Wor\u00fcber bekundeten unsere Meister: wenn \u00fcber das Fleisch, dass an einer erstgradigen Unreinheit unrein wurde, dass man es zusammen mit Fleisch, das an einer Urunreinheit unrein wurde, verbrennen d\u00fcrfe, so ist ja das eine wie das andere unrein; und wenn \u00fcber \u00d6l, das [durch Ber\u00fchrung] mit einem, der am selben Tage untergetaucht ist, untauglich wurde, dass man es in einer Leuchte, die an einem Leichenunreinen unrein wurde, brennen d\u00fcrfe, so ist ja das eine untauglich und das andere unrein. Auch wir geben zu, dass man Hebe, die an einer erstgradigen Unreinheit unrein wurde, zusammen mit Hebe, die an einer Urunreinheit unrein wurde, verbrennen d\u00fcrfe; wie sollte man aber zweifelhafte zusammen mit unreiner verbrennen, Elijahu k\u00f6nnte ja kommen und sie als rein erkl\u00e4ren!? Er selbst erkl\u00e4rte es: Eines [lehrte] R.\u0160imo\u0351n nach R. Jeho\u0161ua\u0351, und eines [lehrte] R. Jose nach R. Jeho\u0161ua\u0351. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: F\u00e4llt der vierzehnte auf einen \u0160abbath, so schaffe man alles vor dem \u0160abbath fort. Man verbrenne dann unreine, zweifelhafte und reine Hebe so R. Me\u00edr;<\/p>\n<p>R. Jose sagt, reine besonders, zweifelhafte besonders und unreine besonders. R. \u0160imo\u0351n sagte: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> stimmen \u00fcberein, dass man nicht reine zusammen mit unreiner verbrennen d\u00fcrfe, ebenso auch, dass man zweifelhafte zusammen mit reiner verbrennen d\u00fcrfe, sie streiten nur \u00fcber zweifelhafte mit unreiner: R. Elie\u0351zer sagt, man verbrenne diese besonders und jene besonders, und R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, auch beide zusammen.<\/p>\n<p>Aber unsre Mi\u0161na lehrt ja ebenfalls die Ansicht R. Joses!?<\/p>\n<p>R. Jose spricht zu R. Me\u00edr wie folgt: selbst R. \u0160imo\u0351n, der nach R. Jeho\u0161ua\u0351 erleichternder Ansicht ist, ist es nur bei zweifelhafter mit unreiner, nicht aber bei reiner mit unreiner.<\/p>\n<p>R. Jose b. R. \u1e24anina wies auf einen Widerspruch bei der Hebe und bei dem Pesa\u1e25feste hin und erkl\u00e4rte ihn auch. Kann R. Jeho\u0161ua\u0351 denn gesagt haben, [man verbrenne] beides zusammen, dem widersprechend wird ja gelehrt: Wenn \u00fcber ein Fa\u00df mit Hebe ein Zweifel der Unreinheit entsteht, so stelle man es, wie R. Elie\u0351zer sagt, falls es auf einer freien Stelle steht, in eine geborgene Stelle, und falls es offen ist, decke man es zu; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, steht es in einer geborgenen Stelle, so stelle man es auf eine freie<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> Stelle, und ist es zugedeckt, so decke man es<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> auf. Nur eine Herbeif\u00fchrung [der Unreinheit ist erlaubt], nicht aber direkt mit den H\u00e4nden unrein machen!? Er selbst erkl\u00e4rte es: Eines [lehrte] R. \u0160imo\u0351n nach R. Jeho\u0161ua\u0351, und eines [lehrte] R. Jose nach R. Jeho\u0161ua\u0351.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar wies auf einen Widerspruch bei der Hebe hin und erkl\u00e4rte ihn auch. Kann R. Jeho\u0161ua\u0351 denn gesagt haben, [man d\u00fcrfe es nur der Unreinheit] aussetzen, nicht aber direkt mit den H\u00e4nden unrein machen, dem widersprechend wird ja gelehrt: Wenn ein Fa\u00df mit Hebe in der oberen Kelter zerbricht und unten sich profaner unreiner [Wein] befindet, so mu\u00df man, wie R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 \u00fcbereinstimmen, wenn es m\u00f6glich ist, ein Viertellog in Reinheit zu retten, es retten, wenn aber nicht, so lasse man [die Hebe], wie R. Elie\u0351zer sagt, auslaufen und unrein werden, nur nicht mit den H\u00e4nden unrein machen; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man d\u00fcrfe sie auch mit den H\u00e4nden unrein machen!? Er selbst erkl\u00e4rte es: Anders ist es hierbei, wo eine Sch\u00e4digung des Profanen<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> vorliegt. Raba wandte ein: Auch in unsrer Mi\u0161na liegt ja eine Sch\u00e4digung des Holzes<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a> vor!? Abajje erwiderte ihm: Einen gro\u00dfen Schaden ber\u00fccksichtigten sie, einen kleinen Schaden ber\u00fccksichtigten sie nicht.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, dass sie einen gro\u00dfen Schaden ber\u00fccksichtigten und einen kleinen Schaden nicht ber\u00fccksichtigten?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn ein Fa\u00df mit \u00d6l von Hebe in der oberen Kelter zerbricht und in der unteren unreines Profanes sich befindet, so mu\u00df man, wie R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 \u00fcbereinstimmen, wenn es m\u00f6glich ist, ein Viertellog in Reinheit zu retten, es retten, wenn aber nicht, so lasse man es auslaufen und unrein werden, nur nicht direkt mit den H\u00e4nden unrein machen<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>,<\/p>\n<p>Beim \u00d6l ist es wohl deshalb anders, weil es zum Brennen verwendbar ist, und auch der [unreine] Wein ist ja zum Sprengen verwendbar!? Wolltest du erwidern, das Sprengen sei bedeutungslos, so sagte ja \u0160emu\u00e9l im Namen R. \u1e24ijas, man trinke [Wein] um eine Sela\u0351 das Log<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a> und sprenge ihn um zwei Sel\u00e1 das Log!?<\/p>\n<p>Wenn er neu<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Man kann ihn ja alt werden lassen!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte zu einem Versto\u00dfe<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> kommen.<\/p>\n<p>Auch beim \u00d6l kann man ja zu einem Versto\u00dfe kommen!?<\/p>\n<p>Man gie\u00dfe es in ein schmutziges Gef\u00e4\u00df.<\/p>\n<p>Auch Wein kann man ja in ein schmutziges Gef\u00e4\u00df gie\u00dfen!?<\/p>\n<p>Man will ihn zum Sprengen verwenden und sollte ihn in ein schmutziges Gef\u00e4\u00df gie\u00dfen!?<\/p>\n<p>\u00dcber den Versto\u00df selbst [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird ja gelehrt: Wenn ein Fa\u00df Wein von Hebe unrein wird, so gie\u00dfe man ihn, wie die Schule \u0160ammajs sagt, ganz fort; die Schule Hillels sagt, man verwende ihn zum Sprengen. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose sprach: Ich werde ausgleichen: auf dem Felde gie\u00dfe man ihn ganz fort, im Hause verwende man ihn zum Sprengen. Manche lesen: Neuen gie\u00dfe man ganz fort, alten verwende man zum Sprengen. Man entgegnete ihm:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>Der Ausgleich eines dritten<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> ist nicht ausgleichend.<\/p>\n<p>R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn das unreine Profane, in das [die Hebe] hineinkommt, nicht das Hundertfache betr\u00e4gt, wenn aber das unreine Profane, in das sie hineinkommt, das Hundertfache betr\u00e4gt, stimmen alle \u00fcberein, dass man sie auslaufen<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a> und unrein werden lasse, nur nicht direkt mit den H\u00e4nden unrein mache. Ebenso wird gelehrt: Wenn ein Fa\u00df [mit Hebe] in der oberen Kelter zerbricht und das unreine Profane, das sich unten befindet, das Hundertfache betr\u00e4gt, so mu\u00df man, wie R. Elie\u0351zer dem R. Jeho\u0161ua\u0351 beipflichtet, wenn man ein Viertellog in Reinheit retten kann, es retten, wenn aber nicht, so lasse man es auslaufen und unrein werden, nur nicht mit den H\u00e4nden unrein machen.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es, R. Elie\u0351zer pflichte R. Jeho\u0161ua\u0351 bei, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen, R. Jeho\u0161ua\u0351 pflichte R. Elie\u0351zer bei!? Raba erwiderte: Wende es um. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Du brauchst es tats\u00e4chlich nicht umzuwenden, denn hier handelt es sich um ein Gef\u00e4\u00df<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a> mit reiner Innenseite und unreiner Au\u00dfenseite<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>; man k\u00f6nnte glauben, es sei zu ber\u00fccksichtigen, die Hebe k\u00f6nnte mit der Au\u00dfenseite in Ber\u00fchrung kommen, so lehrt er uns.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Sprachgebr\u00e4uchliche Benennung des vorangehenden Abends.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Um es fortzuschaffen, da man w\u00e4hrend des Pesa\u1e25festes nichts Ges\u00e4uerte in seiner Behausung haben darf; man vegleiche Schemot 13,7.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Der aufgestapelten Wein- u. \u00d6lf\u00e4sser.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. bei dem, was gut ist, Bezeichnung des Sonnenlichtes; man vegleiche Bereschit 1,4.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Leben des Bestohlenen gef\u00e4hrdet ist, falls er sich dem Einbrecher zur Wehr setzt; man vegleiche Schemot 22,1ff.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Was sonst ebenfalls nicht vorkommt; die Nacht geh\u00f6rt zum folgenden Tage.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verbot, am Vorabend Ges\u00e4uertes zu essen, ist aus der Tora, nur haben die Rabbanan den Beginn des Verbotes auf eine fr\u00fchere Stunde verlegt.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. durch Feuerflamme od. Fackel anzeigen; auf diese Weise wurde der Beginn des Neumonds signalisiert; man vegleiche Rh. Blatt 22b.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Sprachgebr\u00e4uchliche Benennung des vorangehenden Abends.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Die W\u00f6chnerin hat vierzig Tage nach der Geburt eines m\u00e4nnlichen u. achtzig Tage nach der Geburt eines weiblichen Kindes ein Opfer darzubringen, selbst wenn sie fehlgebiert; wenn sie innerhalb der Frist von Tagen fehlgebiert, so braucht sie nur ein Opfer darzubringen, wenn aber nach dieser Frist, so hat sie zwei Opfer darzubringen. W\u00e4hrend dieser Frist gilt sie als unrein; man vegleiche Wajikra 12,2.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Heilsopfer.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Lichtzeit; nach dem Sprachgebrauche 2. H\u00e4lfte der Nacht, Beginn des Morgens.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Statt \u05d4\u05d8\u05de\u05d0\u05d4 (unrein) hei\u00dft es \u05d0\u05e9\u05e8 \u05d0\u05d9\u05e0\u05e0\u05d4 \u05d8\u05d4\u05d5\u05e8\u05d4 (das nicht rein ist).<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist \u00fcberfl\u00fcssig, da es defektiv geschrieben werden sollte.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche Wajikra 15,9. 26.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Bedeutung gew\u00e4hlt, rein.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Bedeutung gew\u00e4hlt, rein.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Von diesem, wegen seiner H\u00f6he, nicht herunterzufallen; sie mu\u00dften sich daher mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen festklammern.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Die beiden Redewendungen.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05e8\u05db\u05db\u05ea (ritt) wird defektiv, ohne i, geschrieben, soda\u00df ein Buchstabe gespart wird.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Erkl\u00e4rung: die Lehre erm\u00fcdete uns wie ein m\u00fcdes (dh. fettes) Schwein, u. ebenso weiter.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>In reinen Gef\u00e4\u00dfen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ausschwitzende Fl\u00fcssigkeit macht sie nicht verunreinigungsf\u00e4hig; man vegleiche \u0160ab. Blatt 17a.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Abk\u00f6mmlinge einer einem Priester verbotenen Heirat (man vegleiche Wajikra 21,7) gelten als bemakelt und sind f\u00fcr die Priesterschaft unzul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Priester zum Tempeldienste zugelassen wird, so ist dies ein Beweis seiner legitimen Abstammung.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne ihnen eine schlechte Auskunft \u00fcber den Weizen zu geben.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>R. \u1e24ija war v\u00e4terlicherseits ein Bruder Ajbus, des Vaters Rabhs, der eine Stiefschwester, m\u00fctterlicherseits eine Schwester R. \u1e24ijas, heiratete; Rabh war somit ein Sohn des Bruders und der Schwester R.\u1e24ijas.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Pal\u00e4stina, der Heimat R.\u1e24ijas.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. fragst du nicht; ausweichende Antwort, um keine Todesnachricht \u00fcberbringen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. fragst du nicht; ausweichende Antwort, um keine Todesnachricht \u00fcberbringen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist wohl der Sinn des offenbar korrump. Textes.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit \u00bbGenosse\u00ab wurden fromme Leute bezeichnet, die die Reinheitsgesetze und die Entrichtung der priesterl. Abgaben von den Bodenerzeugnissen strengstens beobachteten u, diesbez\u00fcglich glaubw\u00fcrdig waren.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df der Mieter R\u00fccktrittsrecht hat.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass er nicht zur\u00fccktreten kann.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf dann kein Ges\u00e4uertes essen, braucht es aber auch nicht fortzuschaffen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem ersten Schriftverse m\u00fcssen es volle 7 Tage sein, w\u00e4hrend nach dem Wortlaute des anderen die Fortschaffung erst an dem betreffenden Tage erfolgen mu\u00df.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bberster\u00ab ist der Tag vor densieben zu verstehen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der Zeit.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ausschwitzende Fl\u00fcssigkeit macht sie nicht verunreinigungsf\u00e4hig; man vegleiche \u0160ab. Blatt 17a.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht vom Morgen an, sondern in der Mitte des Tages.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev .mit dem Artikel.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der Zeit.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>.23,40,39.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim H\u00fcttenfeste, Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev ,\u05d4\u05d5\u05d0\u05e9\u05d5\u05ea .<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>In den oben angezogenen Schriftversen.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf diese Weise ist das Ges\u00e4uerte zu vernichten.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem Teile das Tages darf man Ges\u00e4uertes in seinem Besitze haben.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der Zeit.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Feueranmachen geh\u00f6rt ebenfalls zu den Arbeiten, die am \u0160abbath verboten sind, dennoch wurde es besonders hervorgehoben, um zu lehren, dass man, wenn man mehrere verbotene Arbeiten aus\u00fcbt, wegen jeder Arbeit besonders schuldig sei; man vegleiche \u0160ab. Blatt 70a.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. einem Nichtjuden.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das Entgegengesetzte leuchtet ein: ist der Nichtjude von ihm abh\u00e4ngig, so gleicht dessen Besitz seinem Eigentum.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Geld verursacht; eine Sache, die an sich wertlos ist, einem aber Geld einbringt od. erspart, beispielsweise ein Schuldschein, ebenso hierbei das Ges\u00e4uerte am Pesa\u1e25feste, das zur Nutznie\u00dfung verboten u, daher wertlos ist, jed. kann, wer Ges\u00e4uertes geraubt hat, wenn das Pesa\u1e25fest dar\u00fcber dahingegangen ist, damit Ersatz leisten; man vegleiche Bq. Blatt 96b.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>An den die Steuer zu leisten ist.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer ihn essen sieht, glaubt, er esse vom Teig, von dem die Teighebe nicht entrichtet worden ist.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. in deiner Hand, was man stets zur Verf\u00fcgung hat.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Das einen Monat sp\u00e4ter stattfindet.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Num.,1.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in der Schrift mitgeteilte Bericht \u00fcber die Z\u00e4hlung des Volkes (Bamidbar 1,1ff.) erfolgte erst im 2. Monat.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nie richtig reif werden u, daher wertlos sind.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nie richtig reif werden u, daher wertlos sind.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der man den Deckel entfernt; man vegleiche Schemot 21,33.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurz vor Inkrafttreten des Verbotes u. nicht schon am Abend vorher.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Antrauung erfolgt durch Schenkung eines Wertgegenstandes.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich er sehr hart ist und nicht s\u00e4uert.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Teig bereits sauer ist, ist es ja einerlei, ob man dabei ist oder nicht.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man vorfindet, ohne zu wissen, ob es Unges\u00e4uertes oder Ges\u00e4uertes ist.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch au\u00dferhalb der Zeit der Wallfahrt; die Wallfahrer \u00fcberlie\u00dfen das Zur\u00fcckbleibende den Bewohnern der Stadt.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf den Tempelberg nicht mit dem Geldbeutel betreten (man vegleiche Ber. Blatt 54a), somit k\u00f6nnen nur Tempelarbeiter es verloren haben.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es schon seit langer Zeit liegt.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Noch aus der Zeit vor dem Pesa\u1e25feste.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Es kann seit l\u00e4ngerer Zeit \u00fcbersehen worden sein.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Segen ist vor der Handlung zu sprechen.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man selber sch\u00e4chten mu\u00df.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Segen, wegen der Unreinheit.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Verse wird berichtet, dass das Finden durch das Suchen erfolgt ist.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Zefanja 1,12; ist wahrsch. nur ein lapsus calami, da sp\u00e4ter wiederholt richtig zitiert wird.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Durchsuchung kann bei Tageslicht erfolgen.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Boden durch die H\u00f6he der Bettf\u00fc\u00dfe.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nur wenig vom Boden absteht, soda\u00df der Raum unten nicht gut benutzt werden kann.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit kann man es vor der Mahlzeit holen.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch diese m\u00fcssen durchsucht werden.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei kleinen wei\u00df man vorher nicht, wieviel zur Mahlzeit gebraucht wird, somit holt man sie auch w\u00e4hrend der Mahlzeit.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Aufbewahrung der Kerzen, die oft w\u00e4hrend der Mahlzeit geholt werden.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Nichtjude k\u00f6nnte glauben, er treibe Zauberei.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Weg nach der Stadt, wo das Lehrhaus sich befand, war nachts mit Gefahr verbunden.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Was aus dem Verse Schemot 34,24 gefolgert wird.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Die s\u00fc\u00dfesten und schmackhaftesten Fr\u00fcchte in ganz Pal\u00e4stina; man vegleiche Ber. Blatt 44a.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Reihe vorn u. eine oben.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Reihe der Schicht, w\u00e4hrend nach der Schule S.s darunter die ganze Schicht zu verstehen ist.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wiesel habe da das Ges\u00e4uerte liegen lassen.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch in Pal\u00e4stina, weil sie ihre Fehlgeburten in der Wohnung vergraben.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Jisra\u00e9lit die Wohnung bezieht.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ausbildungsdauer des Embryos.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil angenommen wird, dass diese sie aufgefressen haben.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht fertig zum Essen verzehntet.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Die wahrscheinlich die Leiche verschleppt hatten.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Mahlzeit nach der Durchsuchung.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verschleppung wird nicht bef\u00fcrchtet; wenn man aber sieht, dass ein Brot fortgekommen ist, mu\u00df man wiederum durchsuchen.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verschleppung wird nicht bef\u00fcrchtet; wenn man aber sieht, dass ein Brot fortgekommen ist, mu\u00df man wiederum durchsuchen.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Der im Orte befindlichen Fleischl\u00e4den.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Jetztzeit, nach der Zerst\u00f6rung des Tempels.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die Felder hinsichtl. der Unreinheit als Privatgebiet gelten, da sie dann bestellt werden.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Das aus mehreren, von einander getrennten Feldern besteht.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn von 3 Haufen einer unrein ist, so gilt, wenn man einen untersucht u. nichts gefunden hat, dieser als rein u, die 2 anderen als unrein; hat man untersucht und nichts gefunden, so gelten diese als rein u, der 3. als unrein; hat man alle 3 untersucht u. nichts gefunden, so gelten alle als unrein.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Findet man das Unreine nicht, so nehme man an, dass ein Tier es fortgeschleppt hat.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Man wei\u00df aber nicht, ob es dasselbe ist, das die Maus hineingebracht hatte.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Wei\u00df aber nicht, ob es mit dem verlorenen identisch ist.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Die M. hat 100 Denare.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist ganz anderes Geld; ebenso ist hierbei abermals zu durchsuchen.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Und habe zugleich auch die \u00fcbrigen Gegenst\u00e4nde im Hause ber\u00fchrt.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist von einem anderen Brote.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. beim Lichte; man vegleiche supra Blatt 2a.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil das Ges\u00e4uerte auch nach dem Feste verboten ist, so nach Maimonides; nach Raschi ist unter \u05de\u05d5\u05dc\u05e8 die Zeit der Verbrennung (mit \u05d1\u05d9\u05dc\u05d5\u05d5 ident.) zu verstehen.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Mahlzeit nach der Durchsuchung.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nach RJ. braucht man nur einmal zu durchsuchen.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sofortige Feilhaltung des Mehls, da man beim M\u00e4hen vor der Darbringung davon zu essen verleitet werden k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Neue Fr\u00fcchte hat man nur einmal im Jahre, Ges\u00e4uertes hingegen das ganze Jahr hindurch.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Getreideernte vor der Darbringung der Schwingegarbe.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Darbringung der Schwingegarbe, da auf diesen das Getreide minderwertig u. leicht verderblich ist.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Neue Fr\u00fcchte hat man nur einmal im Jahre, Ges\u00e4uertes hingegen das ganze Jahr hindurch.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>In unserer Mi\u0161na lehren die Weisen [\u2014 R. Me\u00edr], dass man w\u00e4hrend des Festes durchsuche, also nichts ber\u00fccksichtige, w\u00e4hrend nach RM. in der angezogenen Lehre dies gegen die Zustimmung der Weisen geschah.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist nichts zu ber\u00fccksichtigen.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Die roh nicht gegessen werden.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem R\u00f6sten k\u00f6nnte man rohe K\u00f6rner essen.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man verleitet werden k\u00f6nnte, vom \u00d6l zu brauchen, was dem Ausl\u00f6schen der Flamme gleichen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte einen Knoten machen.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem man keinen Leibesfehler beibringen darf, da es dadurch seine Heiligkeit verliert.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Man unterscheidet dann \u00fcberhaupt nicht mehr zwischen einem erlaubten u. einem unerlaubten Eingriff.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wei\u00df, dass der vorangehende Monat ein Schaltmonat war, dh. einen Tag mehr hatte.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer kann sich um eine Kleinigkeit irren.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach aller Ansicht.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Als solche gelten sie nur dann, wenn man ihnen nachweist, dass sie zur gegebenen Zeit gar nicht zur Stelle waren.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>2 bezw. 3 Stunden vor der 2. bezw. 3. Stunde.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>2 bezw. 3 Stunden vor der 2. bezw. 3. Stunde.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>3 Stunden nach der 5. Stunde.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u05d0\u05dc\u05d0 gibt im Texte keinen Sinn; offenbar Abbreviatur v. \u05d0\u05e4\u05d5 \u05dc\u05e8 \u05d0\u05d1\u05d9\u05d5, wonach das folgende \u05de\u05e8 \u05d0\u05d1\u05d9\u05d9 Dittographie.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. kann eine Verwechslung vorkommen.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es dann nur wegen eines etwaigen Irrtums verboten sei.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeder kennt sie.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Leute, die ihr Verm\u00f6gen leicht erworben haben.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Fortschaffung des Ges\u00e4uerten sei jedem anvertraut.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die Ansichten RM.s und RJ.s; nach der einen Ansicht k\u00f6nne man sich nach ihnen um Ibezw. 2, u. nach der anderen um 2 bezw. 3 Stunden irren.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche \u0160ab. Blatt 46a, Anm. 105.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RM., dass es bis zur 6. Stunde erlaubt ist, denn nach RJ. darf man es w\u00e4hrend der 5. Stunde nicht selber essen, wohl aber seinem Vieh geben.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus dem \u00fcberfl\u00fcssigen W. \u00bberlaubt\u00ab (es k\u00f6nnte heissen: solange man es darf) wird weiter gefolgert, dass diese Lehre die Ansicht eines einzelnen vertritt.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche Er. Blatt 43b, Anm. 27.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis zur 4. Stunde.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sp\u00e4ter dem Eigent\u00fcmer den Wert ersetzen.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Kleine M\u00fcnze in Courant, das bequemer aufzubewahren ist.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath d\u00fcrfen keine Fremden von au\u00dferhalb kommen.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf sie dann nur bis zur Stunde essen.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Opfers; das Schlachten u, das Blutsprengen.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Das an diesem Feste darzubringen ist; man vegleiche Wajikra 23,17ff.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht ganz heilig; man vergleiche Men. 47a.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Unreine, der untergetaucht ist, erlangt erst mit Sonnenuntergang v\u00f6llige Reinheit.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Was im vorangehenden Falle gelehrt wird.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch durch ein Kriechtier, das ebenfalls Urunreinheit ist. Das W. \u05db\u05e9\u05d5\u05dc im Texte ist eine Glosse und fehlt in Handschriften.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche \u0160ab. Blatt 13b.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es unrein werde u. man es verbrennen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es unrein werde u. man es verbrennen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Auffangen in ein unreines Gef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Streite zwischen RE. u. RJ. wird die Halakha nach RJ. entschieden.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Er folgert es aus ihren Worten.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ersteren sind nach der Tora nur zum Essen verboten, jedoch nicht unrein.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Hebe in die untere Kelter flie\u00dft, wird der darin befindliche profane Wein zum Genusse verboten.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man 2 Mal verbrennen mu\u00df.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo sie nach der Tora zum Genusse verboten sind.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der man sie zusammen verbrennen darf.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf im angezogenen Falle das reine Fa\u00df direkt unrein machen.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn R.Me\u00edr es aus den Worten R. \u1e24aninas entnimmt.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sie zusammen verbrennen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sie zusammen verbrennen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob sie unrein geworden sind.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es zweifelhaft ist, ob die unreine Fl\u00fcssigkeit diese ber\u00fchrt hat.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es zweifelhaft ist, ob die unreine Fl\u00fcssigkeit diese ber\u00fchrt hat.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Heuschreckenart, die Az. Blatt 37a n\u00e4her beschrieben wird.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Tempels.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass Fl\u00fcssigkeiten nach RE. unrein sind.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>RE. pflichtet RM. nur soweit bei, dass Fl\u00fcssigkeiten inbetreff der Verunreinigung anderer Gegenst\u00e4nde rein seien.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Fl\u00fcssigkeiten selbst unrein sind, m\u00fcssen sie die Unreinheit auch auf das mit ihnen in Ber\u00fchrung kommende heilige Fleisch \u00fcbertragen.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Unreinheit gibt es nur 3 Grade; Geheiligtes, das mit drittgradiger U. in Ber\u00fchrung kommt (wodurch es viertgradig wird), darf zwar nicht gegessen werden, jedoch hat es keine \u00dcbertragungskraft mehr.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Speise wird nur dann verunreinigungsf\u00e4hig, wenn Fl\u00fcssigkeit darauf gekommen ist.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. gesch\u00f6pftes Wasser, bezw. in der Ouelle.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem man es gesch\u00f6pft hat.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. ausgepre\u00dftes Blut, das vom geschlachteten Vieh und vom Fleische sp\u00e4ter nachflie\u00dft, als Gegensatz zum Blute, das beim Schlachten hervorstr\u00f6mt &#8211; dieses ist zum Sprengen untauglich.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur in die sem Falle d\u00fcrfen die Priester das Fleisch essen; f\u00fcr den Darbringenden ist das Opfer jedoch g\u00fcltig, auch wenn das Blut unrein wurde. Das Blut ist demnach verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem es auch rabb. nicht unrein ist.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche Schemot 28,36ff.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gemeindeopfer, das nicht aufgeschoben werden kann, darf in Unreinheit dargebracht werden.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Speisopfer; man vegleiche Wajikra 2,2ff.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbHeilig\u00ab wird hier als euphemistische Umschreibung f\u00fcr unrein u. \u00bbheil. Fleisch\u00ab f\u00fcr unreines Tier aufgefa\u00dft (man vegleiche iMelachim 14,24), u, zwar soll das unr. Tier das Brot, das Brot das Gekochte, das Gekochte den Wein u, der Wein das \u00d6l zum Gu\u00dfopfer ber\u00fchrt haben, wonach das \u00d6l viertgradig ist; der Irrtum der Priester besteht darin, dass sie es als rein erkl\u00e4rt haben, wonach Fl\u00fcssigkeiten des Heiligtums verunreinigungsf\u00e4hig sind.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu den ersteren geh\u00f6ren Wasser u. Blut, zu den letzteren Wein u. \u00d6l; die ersteren sind nicht verunreinigungsf\u00e4hig, wohl aber die letzteren.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht wenn das unr. Tier direkt das Brot, sondern wenn es den Zipfel u, dieser das Brot ber\u00fchrt hat.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie in den Reinheitsgesetzen nicht kundig waren.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>In der oben Blatt 16a angezogenen Lehre; im Texte sind beide Lesarten in der Aussprache u. in der Etymologie verwandt, daher die Ungewi\u00dfheit.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df Fl\u00fcssigkeiten des Heiligtums unrein werden.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in Chagaj 2,12 aufgez\u00e4hlten Gegenst\u00e4nde.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nicht verunreinigend.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nicht verunreinigend.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass sie es nicht sind.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Um selbst unrein zu werden; dagegen kann es Unreinheit auf anderes \u00fcbertragen nur im Ouantum eines Viertellog.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn Au\u00dfenseite u. Innenseite benutzt werden.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der zuerst angezogenen Lehre.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Ungewaschene H\u00e4nde gelten als unrein; man vegleiche \u0160ab. Blatt 13b.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche supra Blatt 16a.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche supra Blatt 16a.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>man vergleiche Bamidbar 19,9.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie geschlachtet wird; man vegleiche Bamidbar<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst wenn es sich noch in ihrem Leibe befindet.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihre Eigenschaft als solche verliert.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem RE. zum Oberhaupte des Lehrhauses eingesetzt wurde; man vegleiche Ber. Blatt 27b.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Statt des k\u00fcrzeren Qal \u05de\u05de\u05d0 wird das Imperfekt \u05d9\u05de\u05de\u05d0 gebraucht, was auch als Pi\u00e9l \u05d5\u05de\u05de\u05d0 (unrein machen) gelesen werden kann.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Statt des k\u00fcrzeren Qal \u05de\u05de\u05d0 wird das Imperfekt \u05d9\u05de\u05de\u05d0 gebraucht, was auch als Pi\u00e9l \u05d5\u05de\u05de\u05d0 (unrein machen) gelesen werden kann.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Dagegen lehrt RJ., dass es Ger\u00e4te nicht unrein mache.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei den Speisen gebrauchte.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Worauf dies sich beziehen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beziehung des W.s unrein auf Fl\u00fcssigkeiten.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen und Ger\u00e4te m\u00fcssen zuerst verunreinigungsf\u00e4hig werden, durch Befeuchtung bezw. Fertigstellung.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Unreine nach dem Untertauchen, der sein Opfer noch nicht dargebracht hat.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus der Schlu\u00dffolgerung RJ.s w\u00e4re nach der Ansicht RAs eine viertgradig bezw. f\u00fcnftgradige Unreinheit zu eruieren.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn von mehreren St\u00fccken in einem Gef\u00e4\u00dfe eines unrein wird, so sind auch die \u00fcbrigen unrein.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Speisopfer.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Die der Hochpriester am Vers\u00f6hnungstage in das Allerheiligste bringt; man vegleiche Wajikra 16,12.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Inhalts durch das Gef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb des Tempels gelten die H\u00e4nde als zweitgradig unrein; man vegleiche \u0160ab. Blatt 14b.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Messer ist ja rein.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>All diese Dinge gelten als unrein; man vegleiche \u0160ab. Blatt 13b.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Der m\u00f6glicherweise von einem Flu\u00dfbehafteten (man vegleiche Lev.) herr\u00fchren kann.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nadel r\u00fchrt also aus dem Auslande her; \u00fcber das Ausland wurde Unreinheit verh\u00e4ngt; man vegleiche \u0160ab. Blatt 15a.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Wege zum Tauchbad; da sind sie im Zweifel unrein, an anderer Stelle aber nicht.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedes Metallger\u00e4t, hinsichtl. der Unreinheit.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nicht ohne weiteres rein.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Die vom \u00d6l nicht ber\u00fchrt worden ist.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihre Eigenschaft als solche verliert.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuerst wird das Gef\u00e4\u00df geholt, in dieses sch\u00fcttet man die Gerste u. nachher das Wasser.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Zweifelhafte u. unreine Hebe.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>In unserer Mi\u0161na ob. Blatt 14a.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es unrein werde u. man es verbrennen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es unrein werde u. man es verbrennen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Hebe in die untere Kelter flie\u00dft, wird der darin befindliche profane Wein zum Genusse verboten.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man 2 Mal verbrennen mu\u00df.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. erlaubt hierbei nicht, das \u00d6l direkt mit den H\u00e4nden unrein zu machen, wohl deshalb, weil der Schaden unbedeutend ist, da das \u00d6l zum Brennen brauchbar ist.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Biblisches Fl\u00fcssigkeitsma\u00df von 6 Eiern Inhalt.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Und zum Sprengen nicht duftig genug ist.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Und davon trinken.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die eine 3. Ansicht ist; die Streitenden nennen Feld und Haus \u00fcberhaupt nicht, somit sind die Worte RJ.s kein Ausgleich, sondern eine Ansicht f\u00fcr sich.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die Hebe dann im Hundertfachen aufgeht u. einem Gemeinen erlaubt ist: man vegleiche Ter. Abschn. V.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>In welches die Hebe aufgefangen wird; dies bezieht sich also auf den ersten Fall: man fange es auf, selbst in ein solches Gef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer leichten Unreinheit bleibt die Innenseite rein; man vegleiche Hg. Blatt 20b.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a 14b 15a 15b 16a 16b 17a 17b 18a 18b 19a 19b 20a 20b 21a \u00dcbersetzung Blatt 2a BEIM LICHTE1 ZUM VIERZEHNTEN [NISAN] SUCHE MAN BEIM SCHEINE EINER LEUCHTE DAS GES\u00c4UERTE2 ZUSAMMEN. JEDER RAUM, IN DEN MAN KEIN GES\u00c4UERTES BRINGT, BEN\u00d6TIGT NICHT DER DURCHSUCHUNG. DAS, WAS SIE GESAGT HABEN, ZWEI REIHEN3 IM KELLER [BEN\u00d6TIGEN DER DURCHSUCHUNG], BEZIEHT SICH AUF EINEN RAUM, IN DEN MAN GES\u00c4UERTES ZU BRINGEN PFLEGT. DIE SCHULE \u0160AMMAIS SAGT, ZWEI REIHEN \u00dcBER DEN GANZEN KELLER, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, DIE ZWEI \u00c4USSEREN REIHEN, DAS SIND DIE OBEREN. GEMARA. Was hei\u00dft \u00bbLicht\u00ab? R. Hona erkl\u00e4rte: Die Morgen[d\u00e4mmerung]. R. Jehuda erkl\u00e4rte: Die Nacht. Er glaubte, wer \u00bbMorgen\u00ab sagt, meine es w\u00f6rtlich, morgens, und wer \u00bbNacht\u00ab sagt, meine es w\u00f6rtlich, nachts. Man wandte ein: [Bereschit 44,3]Als &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6572","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6572"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6572\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6885,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6572\/revisions\/6885"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}