{"id":6615,"date":"2021-01-01T00:01:00","date_gmt":"2020-12-31T22:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6615"},"modified":"2021-01-26T11:34:00","modified_gmt":"2021-01-26T09:34:00","slug":"pessachim-kapitel-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Pessachim in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41a\">41a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41b\">41b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42a\">42a<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>SOLANGE ES ERLAUBT IST [GES\u00c4UERTES] ZU ESSEN, IST ES ERLAUBT, DAMIT VIEH, WILD UND GEFL\u00dcGEL ZU F\u00dcTTERN, ES EINEM NICHTJUDEN ZU VERKAUFEN UND DAVON EINE NUTZNIESSUNG ZU HABEN; IST DIESE FRIST VOR\u00dcBER, SO IST DIE NUTZNIESSUNG VERBOTEN, UND MAN DARF DAMIT NICHT OFEN UND HERD HEIZEN. R. JEHUDA SAGT, DIE FORTSCHAFFUNG DES GE\u00c4UERTEN M\u00dcSSE NUR DURCH VERBRENNEN ERFOLGEN; DIE WEISEN SAGEN, MAN \u00dcRFE ES AUCH ZERBR\u00d6CKELN UND IN DEN WIND STREUEN ODER INS MEER WERFEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur solange man es essen darf, darf man damit auch [das Vieh] f\u00fcttern, wenn man es aber nicht essen darf, darf man damit auch [das Vieh] nicht f\u00fcttern, demnach vertritt unsre Mi\u0161na nicht die Ansicht R. Jehudas, denn nach R. Jehuda darf man es ja in der f\u00fcnften Stunde nicht mehr essen, wohl aber damit [das Vieh] f\u00fcttern, wie wir gelernt haben: R. Me\u00edr sagt, man esse [Ges\u00e4uertes] die ganze f\u00fcnfte [Stunde] und verbrenne es bei Beginn der sechsten; R. Jehuda sagt, man esse es die ganze vierte, die f\u00fcnfte befinde sich in der Schwebe, und man verbrenne es bei Beginn der sechsten.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es, wenn die des R. Me\u00edr, solange es erlaubt<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> ist zu essen, ist es erlaubt, damit zu f\u00fcttern, es sollte doch hei\u00dfen: solange man es i\u00dft, f\u00fcttere man damit!? Rabba b. U\u0351la erwiderte: Unsere Mi\u0161na vertritt die Ansicht R. Gamli\u00e9ls, denn wir haben gelernt: R.Gamli\u00e9l sagt, Profanes werde die ganze vierte [Stunde] gegessen, Hebe die ganze f\u00fcnfte, und bei Beginn der sechsten verbrenne man es. Er meint es wie folgt: solange ein Priester Hebe essen darf, darf ein Jisra\u00e9lit Vieh, Wild und Gefl\u00fcgel mit Profanem f\u00fcttern.<\/p>\n<p>Wozu wird dies vom Vieh besonders und vom Wild besonders gelehrt?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; w\u00fcrde er es nur vom Vieh gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil man das, was ein solches zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, sieht, w\u00e4hrend das Wild, was es zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, versteckt<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. Und w\u00fcrde er es nur vom Wild gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil es, was es zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, immerhin versteckt<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, w\u00e4hrend ein Vieh etwas zur\u00fccklassen, und man, wenn man daran nicht denkt, das Verbot nicht<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> zu sehen und nicht zu finden\u00ab \u00fcbertreten kann. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wozu wird das Gefl\u00fcgel genannt?<\/p>\n<p>Da er Vieh und Wild nennt, nennt er auch das Gefl\u00fcgel.<\/p>\n<p>EINEM NICHTJUDEN ZU VERKAUFEN. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die Ansicht des Autors der folgenden Lehre aus: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe sein Ges\u00e4uertes einem Nichtjuden nur dann verkaufen, wenn man wei\u00df, dass es vor dem Pesa\u1e25feste zuende sein wird; die Schule Hillels sagt, solange man es essen darf, d\u00fcrfe man es auch verkaufen. R. Jehuda b. Bethera sagt, Quarkbrei<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> und alle Arten desselben d\u00fcrfe man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>drei\u00dfig Tage vor dem Pesa\u1e25feste nicht mehr verkaufen.<\/p>\n<p>UND DAVON EINE NUTZNIESSUNG ZU HABEN. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn man es vor Ablauf der Frist gesengt<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> hat. Er lehrt uns nach Raba, denn Raba sagte, wenn man es vor Ablauf der Frist gesengt hat, sei es nachher zur Nutznie\u00dfung erlaubt.<\/p>\n<p>IST DIESE FRIST VOR\u00dcBER, SO IST DIE NUTZNIESSUNG VERBOTEN. Selbstverst\u00e4ndlich!? Das ist wegen der rabbanitisch hinzugef\u00fcgten Stunden n\u00f6tig. R. Gidel sagte n\u00e4mlich im Namen des R. \u1e24ija b. Joseph im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn jemand von der sechsten Stunde ab sich damit eine Frau antraut, selbst mit kurdischem<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> Weizen, so ist die Trauung ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>MAN DARF DAMIT NICHT OFEN UND HERD HEIZEN. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>\u2014 Dies ist nach R. Jehuda n\u00f6tig, welcher sagt, die Fortschaffung des Ges\u00e4uerten m\u00fcsse durch Verbrennen erfolgen; man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe nach R. Jehuda beim Verbrennen davon eine Nutznie\u00dfung haben, so lehrt es uns.<\/p>\n<p>\u1e24izqija sagte: Woher, dass die Nutznie\u00dfung des Ges\u00e4uerten am Pesa\u1e25feste verboten ist? Es hei\u00dft:9 kein Ges\u00e4uertes darf gegessen werden, es darf auch nichts zum Essen gew\u00e4hren<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nur weil der Allbarmherzige geschrieben hat: <em>Ges\u00e4uertes darf nicht gegessen werden<\/em>, w\u00fcrde er aber nicht geschrieben haben: <em>nicht gegessen werden<\/em>, so w\u00fcrde man hieraus nur das Verbot des Essens und nicht das Verbot der Nutznie\u00dfung entnommen haben, somit streitet er gegen R. Abahu, denn R. Abahu sagte: \u00dcberall, wo es hei\u00dft: <em>darf nicht gegessen werden, du darfst nicht essen, oder: <\/em>ihr d\u00fcrft nicht essen<em>, ist sowohl das Verbot des Essens als auch das Verbot der Nutznie\u00dfung zu verstehen, es sei denn, dass die Schrift [das Entgegengesetzte] ausdr\u00fccklich hervorhebt, wie sie dies beim Aase hervorgehoben hat. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:[Dewarim 14,21.]<\/em>Ihr d\u00fcrft keinerlei Aas essen<em>; dem Fremdling, der in deinen Toren, magst du es geben, dass er es esse, oder du magst es verkaufen einem Nichtjuden etc.<\/em>. Ich wei\u00df es also von der Schenkung an einen Fremdling und dem Verkaufe an einen Nichtjuden, woher dies vom Verkaufe an einen Fremdling? Es hei\u00dft: <em>dem Fremdling, der in deinen Toren, magst du es geben, oder (du magst es) verkaufen<\/em>. Woher dies von der Schenkung an einen Nichtjuden? Es hei\u00dft: <em>geben, dass er es esse, oder (magst du es) verkaufen einem Nichtjuden<\/em>. Damit ist also gesagt, ob einem Fremdling oder einem Nichtjuden sowohl verkaufen als auch schenken so R. Me\u00edr. R. Jehuda sagt, die Worte seien so aufzufassen, wie sie lauten: einem Fremdling schenken und einem Nichtjuden verkaufen.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Wollte man nach der Erkl\u00e4rung R. Me\u00edrs auslegen, so sollte ja der Allbarmherzige geschrieben haben: dem Fremdling, der in deinen Toren, magst du es geben, dass er esse, und verkaufen, wenn es aber \u00bboder\u00ab hei\u00dft, so besagt dies, dass die Worte so zu verstehen sind, wie sie lauten.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr!?<\/p>\n<p>Das \u00bboder\u00ab deutet darauf, dass das Schenken an einen Fremdling dem Verkaufe an einen Nichtjuden vorzuziehen sei.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr ist kein Schriftvers n\u00f6tig; da dir geboten ist, den Fremdling zu ern\u00e4hren, dir aber nicht geboten ist, den Nichtjuden zu ern\u00e4hren, so ist dies auch ohne Schriftvers einleuchtend.<\/p>\n<p>Allerdings wissen wir nach R. Me\u00edr, welcher sagt, ob einem Fremdling oder einem Nichtjuden sowohl verkaufen als auch schenken, wonach ein Schriftvers dazu n\u00f6tig ist, um die Nutznie\u00dfung des Aases zu erlauben, dass bei allen \u00fcbrigen in der Tora verbotenen Dingen sowohl das Essen als auch die Nutznie\u00dfung verboten sei, woher aber wissen wir nach R. Jehuda, welcher sagt, die Worte seien so aufzufassen, wie sie lauten, dass bei allen in der Tora verbotenen Dingen auch die Nutznie\u00dfung<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> verboten sei!?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [den Worten:][<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel22\">Schemot 22,30<\/a>]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p><em>den Hunden sollt ihr es vorwerfen<\/em>; dies d\u00fcrft ihr den Hunden vorwerfen, nicht aber alle anderen in der Tora verbotenen Dinge.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr!?<\/p>\n<p>Dies darfst du den Hunden vorwerfen, nicht aber Profanes, das im Tempelhofe geschlachtet worden<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Das Verbot der Nutznie\u00dfung von Profanem, das im Tempelhofe geschlachtet worden ist, ist nicht aus der Tora. R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied wandte ein: Auch von der Spannader hei\u00dft es ja:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel32\">Bereschit 32,33<\/a>] <em>darum sollen die Kinder Jisra\u00e9l die Spannader nicht essen<\/em>, dennoch haben wir gelernt, man d\u00fcrfe einem Nichtjuden eine Keule mit der Spannader senden, weil die Stelle kenntlich<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>ist!?<\/p>\n<p>R. Abahu ist der Ansicht, ist das Aas [zur Nutznie\u00dfung] erlaubt worden, so ist dieses selbst, dessen Talg und dessen Spannader erlaubt<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies nach demjenigen, welcher sagt, bei den Adern gebe es eine Geschmacks\u00fcbertragung<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>, wie ist es aber nach dem jenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, bei den Adern gebe es keine Geschmacks\u00fcbertragung<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Derjenige, welcher sagt, bei den Adern gebe es keine Geschmacks\u00fcbertragung, ist ja R. \u0160imo\u0351n, denn es wird gelehrt, wer von der Spannader eines unreinen Tieres i\u00dft, sei nach R. Jehuda zweifach schuldig und nach R. \u0160imo\u0351n frei, und nach R. \u0160imo\u0351n ist sie tats\u00e4chlich zur Nutznie\u00dfung verboten, wie gelehrt wird: Die Spannader ist zur Nutznie\u00dfung erlaubt<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. \u0160imo\u0351n verbietet es.<\/p>\n<p>Aber vom Blute sagt ja der Allbarmherzige:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel17\">Wajikra 17,12<\/a>] <em>niemand von euch darf Blut essen<\/em>, dennoch haben wir gelernt: Diese auch jene<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> vermischten sich im Kanal und gelangten in den Oidronbach, sodann wurden sie den G\u00e4rtnern zum D\u00fcngen verkauft, und dabei gilt [das Gesetz von der] Veruntreuung<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Anders ist es beim Blute, das mit dem Wasser verglichen wird, wie es hei\u00dft:[Dewarim 12,24.] <em>du darfst es nicht essen, auf die Erde gie\u00dfe es, wie Wasser<\/em>; wie das Wasser erlaubt ist, so ist auch das Blut zur Nutznie\u00dfung erlaubt.<\/p>\n<p>Vielleicht wie das Wasser, das als Gu\u00dfopfer auf den Altar gegossen<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> wird !?<\/p>\n<p>R. Abahu erwiderte: <em>Wie Wasser<\/em>, wie gew\u00f6hnliches<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> Wasser.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn: wie gew\u00f6hnliches Wasser!? Vielmehr erkl\u00e4rte R.A\u0161i, wie Wasser, das fortgegossen wird, und nicht wie Wasser, das [auf den Altar] gegossen wird.<\/p>\n<p>Vielleicht wie Wasser, das f\u00fcr die G\u00f6tzen gegossen wird!?<\/p>\n<p>Auch dieses hei\u00dft Gu\u00dfopfer, denn es hei\u00dft:[Dewarim 32,38.] <em>die den Wein ihrer Gu\u00dfopfer tranken<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>Wegen welcher Lehre wird nach \u1e24izqija<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> das Blut mit dem Wasser verglichen?<\/p>\n<p>Wegen der Lehre des R. \u1e24ija b. Abba, denn R. \u1e24ija b. Abba lehrte im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher dass das Blut der heiligen [Opfer] nicht verunreinigungsf\u00e4hig<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> macht?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>du darfst es nicht essen, auf die Erde gie\u00dfe es, wie Wasser;<\/em> Blut, das wie Wasser fortgegossen wird, macht verunreinigungsf\u00e4hig, Blut, das nicht wie Wasser fortgegossen wird, macht nicht verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Aber auch vom von einem lebenden Tiere abgel\u00f6sten Gliede hei\u00dft es ja:[Dewarim 12,23.] <em>du darfst nicht das Leben mit dem Fleische essen<\/em>, dennoch wird gelehrt: R. Nathan sagte: Woher, dass man einem Nazir\u00e4er<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> keinen Becher Wein und einem Noa\u1e25iden<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> kein Glied von einem lebenden Tiere reichen d\u00fcrfe? Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,14<\/a>] <em>du darfst dem Blinden kein Hindernis in den Weg legen<\/em>. Demnach ist es f\u00fcr Hunde erlaubt!?<\/p>\n<p>Anders ist es beim Gliede von einem lebenden Tiere, das mit dem Blute verglichen wird, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> <em>nur sei fest, das Blut nicht zu essen, denn das Blut ist das Leben; du darfst nicht das Leben mit dem Fleische essen<\/em>.<\/p>\n<p>Wegen welcher Lehre wird nach \u1e24izqija das Glied von einem lebenden Tiere mit dem Blute verglichen?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: das Blut ist es, das mit dem Gliede von einem lebenden Tiere verglichen wird; wie das Glied von einem lebenden Tiere verboten ist, ebenso ist das Blut von einem lebenden Tiere verboten, n\u00e4mlich das beim Aderla\u00df abflie\u00dfende Blut, mit dem auch das Leben abflie\u00dft<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber vom gesteinigten Ochsen<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> sagt ja der Allbarmherzige:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> <em>sein Fleisch darf nicht gegessen werden<\/em>, dennoch wird gelehrt: Wenn es hei\u00dft:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> <em>der Ochs soll gesteinigt werden<\/em>, so wei\u00df ich ja, dass er Aas ist, und das Aas ist zum Essen verboten, wozu hei\u00dft es: <em>darf nicht ge<\/em>gessen werden<em>? Damit sagt dir die Schrift, dass, wenn man ihn nach der Aburteilung geschlachtet hat, dies dennoch verboten sei. Ich wei\u00df dies nur vom Essen, woher dies von der Nutznie\u00dfung? Es hei\u00dft: <\/em>und der Besitzer des Ochsen ist frei<em>. Wieso geht dies daraus hervor? \u0160imo\u0351n b. Zoma erkl\u00e4rte: Wie wenn jemand zu seinem N\u00e4chsten spricht: jener ist seines Verm\u00f6gens frei, ohne davon irgend welchen Nutzen zu haben. Nur weil es hei\u00dft: <\/em>der Besitzer des Ochsen ist frei<em>, aus [den Worten] <\/em>darf nicht <em>gegessen werden<\/em> aber w\u00fcrde nur das Verbot des Essens und nicht das Verbot der Nutznie\u00dfung zu entnehmen sein!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist aus [den Worten] <em>darf nicht gegessen werden<\/em> sowohl das Verbot des Essens als auch das Verbot der Nutznie\u00dfung zu entnehmen, und [die Worte] <em>der Besitzer des Ochsen ist frei<\/em> beziehen sich auf die Nutznie\u00dfung der Haut. Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da es hei\u00dft: <em>sein Fleisch darf nicht gegessen werden<\/em>, so beziehe sich dies nur auf das Fleisch und nicht auf die Haut, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Woher entnehmen jene Tanna\u00edm, die diesen Schriftvers f\u00fcr eine andere Auslegung verwenden, hinsichtlich des halben L\u00f6segeldes<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> und der Entsch\u00e4digung<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> f\u00fcr die Kinder, [das Verbot] der Nutznie\u00dfung der Haut?<\/p>\n<p>Sie entnehmen es [aus den Worten] das<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> [<em>eth<\/em>] <em>Fleisch<\/em>, das zum Fleische geh\u00f6rige. Und jener !? Er verwendet das eth nicht zur Schriftforschung. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: \u0160imo\u0351n Imsoni<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>, manche sagen, Nehemja fmsoni, interpretierte s\u00e4mtliche <em>eth<\/em> in der Tora, als er aber herankam [zum Schriftverse][Dewarim 10,20.] <em>den [eth] Herrn, deinen Gott sollst du f\u00fcrchten<\/em>, zog er sich<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> zur\u00fcck. Da sprachen seine Sch\u00fcler zu ihm: Meister, was soll nun aus allen Forschungen werden, die du aus eth eruiert hast? Dieser erwiderte ihnen: Wie ich einen Lohn f\u00fcr die Forschung zu erwarten h\u00e4tte, ebenso habe ich einen Lohn f\u00fcr die Zur\u00fcckziehung zu erwarten. Als aber R. A\u0351qiba kam, legte er es aus: <em>Den Herrn, deinen Gott, sollst du f\u00fcrchten<\/em>, dies schlie\u00dft die Schriftgelehrten ein.<\/p>\n<p>Aber vom Ungeweihten sagt ja der Allbarmherzige:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,23<\/a>] <em>ungeweiht, es darf nicht gegessen werden<\/em>, dennoch wird gelehrt: <em>Ungeweiht, es darf nicht gegessen werden<\/em>; ich wei\u00df dies vom Verbote des Essens, woher, dass man davon keine Nutznie\u00dfung haben d\u00fcrfe, dass man es nicht zum F\u00e4rben oder zum Brennen in einer Leuchte verwenden d\u00fcrfe?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,23<\/a>] <em>ihr sollt ihn Ungeweihtes sein lassen, ungeweiht, es darf nicht gegessen werden<\/em>, dies schlie\u00dft dies alles ein. Nur weil der Allbarmherzige geschrieben hat: <em>ihr sollt ihn Ungeweihtes sein lassen, ungeweiht<\/em>, sonst aber w\u00e4re daraus nur das Verbot des Essens und nicht das Verbot der Nutznie\u00dfung zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist aus [den Worten] <em>es darf nicht gegessen werden<\/em> sowohl das Verbot des Essens als auch das Verbot der Nutznie\u00dfung zu entnehmen, nur ist es hierbei anders, da es [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,23<\/a>] <em>euch<\/em> hei\u00dft. Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da es euch hei\u00dft, geh\u00f6re es euch, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wozu ist nun, wo diese Verse geschrieben sind, das euch n\u00f6tig?<\/p>\n<p>F\u00fcr folgende Lehre: <em>Euch<\/em>, dies schlie\u00dft das ein, was f\u00fcr das Publikum gepflanzt ist; R. Jehuda sagt, dies schlie\u00dfe das aus,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p>was f\u00fcr das Publikum gepflanzt ist.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des ersten Tanna? \u2014[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,23<\/a>] <em>Ihr werdet pflanzen<\/em>, darunter ist zu verstehen, f\u00fcr den einzelnen<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>, nicht aber f\u00fcr das Publikum, daher schrieb der Allbarmherzige euch, zur Einschlie\u00dfung dessen, was f\u00fcr das Publikum gepflanzt ist.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p><em>Ihr werdet pflanzen<\/em>, darunter ist zu verstehen: sowohl f\u00fcr das Publikum als auch f\u00fcr den einzelnen, ebenso hei\u00dft euch: sowohl f\u00fcr den einzelnen als auch f\u00fcr das Publikum; dies ist eine Einschlie\u00dfung nach einer Einschlie\u00dfung, und eine Einschlie\u00dfung nach einer Einschliessung ist ausschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Aber von der Hebe sagt ja der Allbarmherzige:<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,10<\/a>] <em>kein Gemeiner darf Geheiligtes essen<\/em>, dennoch haben wir gelernt, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Nazir\u00e4er Wein und f\u00fcr den Jisra\u00e9liten Hebe als Erub verwenden!? R. Papa erwiderte: Anders ist es da; die Schrift sagt:[Bamidbar 18,27.] <em>euere Hebe<\/em>, sie geh\u00f6rt euch.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p><em>Euere Hebe<\/em>, dies bezieht sich auf ganz Jisra\u00e9l.<\/p>\n<p>Aber vom Nazir\u00e4er sagt ja der Allbarmherzige:[Ib. 6,4.] <em>weder Kerne noch Schlauben darf er essen<\/em>, dennoch haben wir gelernt, man d\u00fcrfe f\u00fcr den Nazir\u00e4er Wein als Erub verwenden!? Mar Zutra erwiderte: Anders ist es da; die Schrift sagt: <em>seine Weihezeit<\/em>, sie geh\u00f6rt ihm. R. A\u0161i erwiderte: [die Schrift sagt:][Ib. V. 5.] <em>er soll heilig sein, er soll sein Haupthaar frei wachsen lassen<\/em>, nur sein Haarwuchs ist heilig, anderes aber ist nicht heilig.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn: anderes nicht!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie Mar Zutra erwidert hat.<\/p>\n<p>Aber vom neuen [Getreide] sagt ja der Allbarmherzige:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>Brot und ger\u00f6stete oder zersto\u00dfene K\u00f6rner d\u00fcrft ihr bis zu eben diesem Tage nicht essen<\/em>, dennoch haben wir gelernt, man d\u00fcrfe es als Futtergras m\u00e4hen und seinem Vieh zu fressen geben!? R. \u0160ema\u0351ja erwiderte: Anders ist es da; die Schrift sagt: <em>euerer Ernte<\/em>, die Ernte geh\u00f6rt euch.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Euerer Ernte, dies bezieht sich auf ganz Jisra\u00e9l.<\/p>\n<p><em>Aber von den Kriechtieren<\/em> sagt ja der Allbarmherzige:[Ib. 11,41.] <em>sie sind ein Greuel<\/em>, sie d\u00fcrfen nicht gegessen werden, dennoch haben wir gelernt, dass, wenn Wild- und Gefl\u00fcgelj\u00e4ger oder Fischer unreine Arten gefangen haben, sie diese an Nichtjuden verkaufen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Anders ist es da; die Schrift sagt:[Ib. V. 11. Die Erstausgabe hat das Wort \u05db\u05de\u00bb auch im oben angezogenen Schriftverse Wajikra 11,41, u. ebenso manche Handschriften bei Kennicott u, de Rossi u. einigen alten \u00dcbersetzungen.] <em>euch, sie geh\u00f6ren euch<\/em>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch von vornherein [erlaubt] sein!?<\/p>\n<p>Anders ist es diesbez\u00fcglich; die Schrift sagt:[Ib. V. 11. Die Erstausgabe hat das Wort \u05db\u05de\u00bb auch im oben angezogenen Schriftverse Wajikra 11,41, u. ebenso manche Handschriften bei Kennicott u, de Rossi u. einigen alten \u00dcbersetzungen.] <em>sollen sie sein<\/em>, sie verbleiben bei ihrem Sein.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es nach \u1e24izqija<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>: <em>sie d\u00fcrfen nicht gegessen werden, und euch<\/em>, [die Nutznie\u00dfung] zu erlauben, sollte der Allbarmherzige nicht geschrieben haben: <em>sie d\u00fcrfen nicht gegessen werden<\/em>, und das euch w\u00e4re nicht n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>\u1e24izqija kann dir erwidern: Dies ist eben ein Beweis f\u00fcr mich<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Aber vom Ges\u00e4uerten sagt ja der Allbarmherzige:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel13\">Schemot 13,3<\/a>] <em>kein Ges\u00e4uertes darf gegessen werden<\/em>, dennoch wird gelehrt: R. Jose der Galil\u00e4er sagte: Du m\u00fc\u00dftest dich wundern, wenn das Ges\u00e4uerte alle sieben [Tage] zur Nutznie\u00dfung verboten sein sollte!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei; die Schrift sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel13\">Schemot 13,7<\/a>] <em>kein Sauerteig darf bei dir zu sehen sein<\/em>, er geh\u00f6rt dir. Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Deines darfst du nicht sehen, wohl aber darfst du sehen, was Fremden<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> oder Gott geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft zweimal dir.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Eines bezieht sich auf einen Nichtjuden, den du dir unterworfen hast, und eines bezieht sich auf einen Nichtjuden, den du dir nicht unterworfen hast.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft dreimal dir<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Eines spricht vom Sauerteig, und eines spricht vom Ges\u00e4uerten, und beides ist n\u00f6tig<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, dass hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,24<\/a>] <em>Kann zu jeglicher Arbeit verwendet werden<\/em>; wozu hei\u00dft es: <em>zu jeglicher Arbeit<\/em>? R. Jose der Galil\u00e4er erkl\u00e4rte: Man k\u00f6nnte glauben, es<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> sei nur zu einer Arbeit f\u00fcr Gott erlaubt, zu einer Arbeit f\u00fcr einen Gemeinen aber sei es verboten, so hei\u00dft es: <em>zu jeglicher Arbeit<\/em><\/p>\n<p>so R. Jose der Galil\u00e4er. R. A\u0351qiba erkl\u00e4rte: Man k\u00f6nnte glauben, es sei rein nur zu einer Arbeit f\u00fcr einen Gemeinen, zu einer Arbeit f\u00fcr Gott aber sei es unrein, so hei\u00dft es: <em>zu jeglicher Arbeit<\/em>. R. Jose der Galil\u00e4er ist also der Ansicht, hinsichtlich der Unreinheit und der Reinheit ist kein Schriftvers n\u00f6tig, n\u00f6tig ist der Schriftvers nur hinsichtlich des Erlaubtseins und Verbotenseins [der Nutznie\u00dfung], und R. A\u0351qiba ist der Ansicht, hinsichtlich des Erlaubtseins und Verbotenseins ist kein Schriftvers n\u00f6tig, n\u00f6tig ist der Schriftvers nur hinsichtlich der Unreinheit und der Reinheit. Ihr Streit besteht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p>wahrscheinlich in folgendem: R. Jose der Galil\u00e4er ist der Ansicht, in [den Worten] <em>ihr sollt nicht essen<\/em> sei sowohl das Verbot des Essens als auch das Verbot der Nutznie\u00dfung einbegriffen, somit deutet der Schriftvers darauf, dass die Nutznie\u00dfung des Aases erlaubt sei; R. A\u0351qiba aber ist der Ansicht, darunter sei nur das Verbot des Essens und nicht das Verbot der Nutznie\u00dfung zu verstehen, somit deutet der Schriftvers auf die Unreinheit und die Reinheit.<\/p>\n<p>Nein, alle stimmen \u00fcberein, dass in [den Worten] <em>ihr sollt nicht essen<\/em> sowohl das Verbot des Essens als auch das Verbot der Nutznie\u00dfung einbegriffen sei, und ihr Streit besteht in folgendem: R. Jose der Galil\u00e4er ist der Ansicht, ist auch [die Nutznie\u00dfung] des Aases erlaubt worden, so bezieht sich dieses nur auf dieses selbst, nicht aber auf das Fett und die Adern, somit ist ein Schriftvers daf\u00fcr n\u00f6tig, auch [die Nutznie\u00dfung] dieser zu erlauben; R. A\u0351qiba aber ist der Ansicht, ist [die Nutznie\u00dfung] des Aases erlaubt worden, so bezieht sich dies auch auf das Fett und die Adern, somit ist der Schriftvers nur f\u00fcr die Unreinheit und die Reinheit n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Allerdings finden wir nach R. Jose dem Galil\u00e4er, dass der Allbarmherzige die Nutznie\u00dfung des Talges erlaubt hat, die Adern aber sollten ja verboten sein!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: diese sind auch verboten; wenn du aber willst, sage ich: er folgert es [durch einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere: wenn der Talg, der mit der Ausrottung belegt ist, zur Nutznie\u00dfung erlaubt ist, um wieviel mehr die Adern, die nicht mit der Ausrottung belegt sind.\u2014 Wieso ist nach R. \u0160imo\u0351n [die Nutznie\u00dfung] derselben verboten<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist zu widerlegen: wohl der Talg, weil er aus der Verallgemeinerung heraus erlaubt worden ist beim Wild, w\u00e4hrend die Adern aus der Verallgemeinerung heraus [beim Wild] nicht erlaubt worden sind!?<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Wir sprechen vom Vieh, und beim Vieh ist er nicht erlaubt.<\/p>\n<p>Merke, bei all jenen Schriftversen wurden Einw\u00e4nde erhoben und erwidert, wor\u00fcber streiten nun \u1e24izqija und R. Abahu<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>\u00dcber das Ges\u00e4uerte am Pesa\u1e25feste nach den Rabbanan<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> und \u00fcber den gesteinigten Ochsen nach aller Ansicht. \u1e24izqija folgert es aus [den Worten] <em>darf nicht gegessen werden<\/em>, und R. Abahu folgert es<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> vom Aase.<\/p>\n<p>Merke, sowohl nach dem einen als auch dem anderen sind sie ja zur Nutznie\u00dfung verboten, welchen Unterschied gibt es nun zwischen ihnen!?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen bei Profanem, das im Tempelhofe geschlachtet worden ist. \u1e24izqija ist der Ansicht, [die Worte] <em>darf nicht gegessen werden<\/em> schlie\u00dfen diese aus, und das es schlie\u00dfe Profanes aus, das im Tempelhofe geschlachtet wurde; R. Abahu aber ist der Ansicht, das es schlie\u00dfe diese aus, w\u00e4hrend Profanes, das im Tempelhofe geschlachtet worden ist, nach der Tora nicht [zur Nutznie\u00dfung verboten ist].<\/p>\n<p>Einer von den J\u00fcngern sa\u00df vor R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani und trug im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi vor: Woher, dass alle in der Tora verbotenen Dinge, wie sie zum Essen verboten sind, auch zur Nutznie\u00dfung verboten sind? Das sind n\u00e4mlich Ges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste und der gesteinigte Ochse. Woher, dies ist ja zu entnehmen aus [den Worten] <em>darf nicht gegessen werden<\/em><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Unter darf nicht gegessen werden versteht er nur das Verbot des Essens und nicht das Verbot der Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>Dies ist ja vom Aase zu folgern!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. Jehudas, welcher sagt, die Worte seien so aufzufassen, wie sie lauten<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn er der Ansicht R. Jehudas ist, so ist es ja aus derselben Stelle zu folgern, aus der R. Jehuda es folgert, aus [dem Schriftverse]:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel22\">Schemot 22,30<\/a>] <em>den Hunden sollt ihr es vorwerfen<\/em>!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, Profanes, das im Tempelhofe geschlachtet worden ist, sei nach der Tora [zur Nutznie\u00dfung verboten]<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher nun? Es hei\u00dft: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel6\">Wajikra 6,23<\/a>] <em>alle S\u00fcndopfer aber, von denen ein Teil des Blutes gebracht etc.<\/em>; [die Worte] <em>soll im Feuer verbrannt werden<\/em> sind ja nicht n\u00f6tig, wozu hei\u00dft es: <em>soll im Feuer verbrannt werden<\/em>!? Da dies hierf\u00fcr nicht n\u00f6tig ist, denn es hei\u00dft:[Ib. 10,16.] <em>dass er verbrannt<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> wurde<\/em>, so beziehe man es auf alle \u00fcbrigen in der Tora verbotenen Dinge; und da es nicht auf das Essen zu beziehen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> ist, so beziehe man es auf das Verbot der Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>Demnach sollten, wie dieses durch Verbrennen, auch alle in der Tora verbotenen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p>Dinge durch Verbrennen [vernichtet werden]!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel6\">Wajikra 6,23<\/a>] <em>im Heiligtum etc.<\/em> <em>soll im Feuer verbrannt werden<\/em>; im Heiligtum durch Verbrennen, nicht aber alle anderen in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen.<\/p>\n<p>Ist denn [der Schriftvers:] <em>im Heiligtum etc.<\/em> <em>soll im Feuer verbrannt werden<\/em> hierf\u00fcr zu verwenden, er ist ja f\u00fcr eine Lehre R. \u0160imo\u0351ns n\u00f6tig!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: <em>Im Heiligtum etc. soll im Feuer verbrannt werden<\/em>; dies lehrt, dass man das S\u00fcndopfer innerhalb des Heiligtums verbrenne. Ich wei\u00df dies nur von diesem, woher dies von den \u00fcbrigen untauglichen hochheiligen [Opfern] und den Opferteilen minderheiliger [Opfer]? Es hei\u00dft: <em>und jedes etc. im Heiligtum etc.<\/em> soll im Feuer verbrannt werden<em>. Jener erwiderte: Dein Lehrer R. Jonathan entnimmt dies aus folgendem Schriftverse:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel29\">Schemot 29,34<\/a>] <\/em>Und wenn vom Fleische des Einsetzungsopfers oder von dem Brote etwas \u00fcbrig bleibt bis zum Morgen etc.<em>; wozu hei\u00dft es: <\/em>soll nicht gegessen werden<em>, [die Worte] soll nicht gegessen werden<\/em> sind ja nicht n\u00f6tig!? Da dies hierf\u00fcr nicht n\u00f6tig ist, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel29\">Schemot 29,34<\/a>] <em>du sollst das \u00dcbriggebliebene im Feuer verbrennen<\/em>, so beziehe man es auf alle \u00fcbrigen in der Tora verbotenen Dinge; und da es nicht auf das Essen zu beziehen<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> ist, so beziehe man es auf das Verbot der Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>Demnach sollten, wie dieses durch Verbrennen, auch alle in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen [vernichtet werden]!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>du sollst das \u00dcbriggebliebene im Feuer verbrennen<\/em>, das \u00dcbriggebliebene durch Verbrennen, nicht aber alle anderen in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen.<\/p>\n<p>Ist denn [der Schriftvers:] <em>darf nicht gegessen werden<\/em> hierf\u00fcr zu verwenden, er ist ja f\u00fcr eine Lehre R. Elea\u0351zars n\u00f6tig!? R. Elea\u0351zar sagte n\u00e4mlich:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel29\">Schemot 29,34<\/a>] <em>Es darf nicht <\/em>gegessen werden, denn es ist heilig<em>; alles, was vom Heiligen untauglich ist; die Schrift belegt das Essen mit einem Verbote!? Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich ist es aus dem zuerst angezogenen Schriftverse<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> zu entnehmen, nur ist umgekehrt [zu deduzieren]: es sollte ja nur hei\u00dfen: <\/em>soll im Feuer verbrannt werden<em>, und nicht: <\/em>soll nicht gegessen werden<em>, wozu hei\u00dft es: soll nicht gegessen werden<\/em>!? Da dies hierf\u00fcr nicht n\u00f6tig ist, denn dies geht schon aus der Lehre R. Elea\u0351zars hervor, so beziehe man es auf alle \u00fcbrigen in der Tora verbotenen Dinge; und da es nicht auf das Essen zu beziehen<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> ist, so beziehe man es auf das Verbot der Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>Demnach sollten, wie dieses durch Verbrennen, auch alle in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen [vernichtet werden]!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>das \u00dcbriggebliebene<\/em>, das \u00dcbriggebliebene durch Verbrennen, nicht aber alle anderen in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen. R. Papa sprach zu Abajje: Vielleicht ist dieses nur ein besonderes Verbot, denn wollte man es aus der Lehre R. Elea\u0351zars entnehmen, so erh\u00e4lt man ja wegen des allgemein Verbotenen<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> keine Gei\u00dfelhiebe!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Papa, ist dies aus folgendem zu entnehmen:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,19<\/a>] <em>Auch Fleisch, das mit irgend etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen werden, sondern soll im Feuer verbrannt werden<\/em>; [die Worte] <em>darf nicht gegessen werden<\/em> sind ja nicht n\u00f6tig, wozu hei\u00dft es: <em>darf nicht gegessen werden<\/em>!? Dies ist n\u00e4mlich daf\u00fcr selbst nicht n\u00f6tig, da es [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, vom leichteren Zehnten, zu folgern w\u00e4re: wenn die Tora vom leichteren Zehnten sagt:[Dewarim 26,14.] <em>ich habe nichts davon in Unreinheit fortgeschafft<\/em>, um wieviel mehr gilt dies vom schwereren heiligen Fleische. Wolltest du entgegnen, bei einem aus einem Schlusse gefolgerten [Verbote] gebe es keine Verwarnung<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, so ist es ja auch durch eine Vergleichung<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> [zu folgern], denn es hei\u00dft:[Dewarim 12,17.] <em>du darfst nicht in deinen Ortschaften den Zehnten deines Getreides, deines Mostes und deines \u00f6ls verzehren, noch die Erstgeburten deiner Rinder etc.<\/em>. Wozu hei\u00dft es nun: <em>darf nicht gegessen werden<\/em>!? Da dies hierf\u00fcr nicht n\u00f6tig ist, so beziehe man es auf alle \u00fcbrigen in der Tora verbotenen Dinge; und da es nicht auf das Essen zu beziehen<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> ist, so beziehe man es auf die Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>Demnach sollten, wie dies durch Verbrennen, auch alle in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen [vernichtet] werden]!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>das \u00dcbriggebliebene<\/em>, das \u00dcbriggebliebene durch Verbrennen, nicht aber alle anderen in der Tora verbotenen Dinge durch Verbrennen. Rabina sprach zu R. A\u0161i: Vielleicht deshalb, weil man dabei zwei Verbote \u00fcbertritt!? So sagte ja auch Abajje, wer eine Putitha<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> gegessen hat, erhalte viermal, wer eine Ameise, f\u00fcnfmal und wer eine Hornisse, sechsmal Gei\u00dfelhiebe.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: Wo dies m\u00f6glich ist, verwenden wir [den Vers] zur Schriftforschung und erkl\u00e4ren ihn nicht als weiteres Verbot.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> zu Beginn [des Verses]:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,19<\/a>] <em>auch Fleisch, das mit irgend etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen werden<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft Holz und Weihrauch ein.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es [am Schlusse:] <em>was das Fleisch [betrifft], so darf jeder Reine Fleisch essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die Opferteile ein.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Opferteile wird es ja aus einer anderen Stelle gefolgert, denn es wird gelehrt: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,20<\/a>] <em>Derjenige aber, der Fleisch vom dem Herrn dargebrachten Heilsopfer i\u00dft<\/em>, dies schlie\u00dft die Opferteile ein!?<\/p>\n<p>Da wird von der mit der Ausrottung belegten Unreinheit der Person gesprochen, hier aber von der mit einem Verbote belegten Unreinheit des Fleisches.<\/p>\n<p>R. Abahu sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wegen aller in der Tora verbotenen Dinge erh\u00e4lt man Gei\u00dfelhiebe nur dann, wenn man sie auf gew\u00f6hnliche Weise i\u00dft.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft dies aus? R. \u0160imi b. A\u0161i erwiderte: Dies schlie\u00dft den Fall aus, wenn man rohen Talg gegessen hat; dies ist straffrei. Manche lesen: R. Abahu sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wegen aller in der Tora verbotenen Dinge erh\u00e4lt man Gei\u00dfelhiebe nur dann, wenn die Nutznie\u00dfung auf gew\u00f6hnliche Weise erfolgt.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft dies aus? R. \u0160imi b. A\u0161i erwiderte: Dies schlie\u00dft den Fall aus, wenn man Talg[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,14<\/a>] vom gesteinigten Ochsen auf eine Wunde gelegt hat; dies ist straffrei. Und um so mehr ist man straffrei, wenn man rohen Talg gegessen hat. Desgleichen wurde auch gelehrt: R. A\u1e25a b. Avja sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer Talg vom gesteinigten Ochsen auf eine Wunde gelegt hat, ist straffrei, denn wegen aller in der Tora verbotenen Dinge erh\u00e4lt man Gei\u00dfelhiebe nur dann, wenn die Nutznies sung auf gew\u00f6hnliche Weise erfolgt. R. Zera sagte: Auch wir haben gelernt: Man erh\u00e4lt die vierzig [Gei\u00dfelhiebe] beim Genusse von Ungeweihtem nur wegen des Saftes von Oliven und Weintrauben. Wegen [des Saftes] von Maulbeeren, Feigen und Granat\u00e4pfeln wohl deshalb nicht, weil der Genu\u00df nicht auf gew\u00f6hnliche Weise erfolgt. Abajje sprach zu ihm: Richtig w\u00e4re dies, wenn er es vom ungew\u00f6hnlichen Genusse der Frucht selbst gelehrt h\u00e4tte; hierbei aber [ist man deshalb frei], weil man nur den Saft genie\u00dft.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Alle pflichten bei, dass man wegen der Mischfrucht (des Weinberges) Gei\u00dfelhiebe erh\u00e4lt, auch wenn die Nutznie\u00dfung auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgt.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Weil dabei nichts vom Essen geschrieben ist. Man wandte ein: Isi b. Jehuda sagte: Woher, dass Fleisch mit Milch verboten<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> ist? Hierbei hei\u00dft es:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>denn du bist ein heiliges Volk<\/em>, und dort[Schemot 22,30, beim Verbote, vom Aase zu genie\u00dfen.] hei\u00dft es: <em>ihr sollt mir heilige Leute sein<\/em>; wie dort [das Essen] verboten ist, ebenso ist es hierbei verboten. Ich wei\u00df dies nur vom Essen, woher dies von der Nutznie\u00dfung? Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn beim Ungeweihten, womit kein Verbot \u00fcbertreten wurde, die Nutznie\u00dfung verboten ist, um wieviel mehr ist die Nutznie\u00dfung von Fleisch mit Milch verboten, womit ein Verbot \u00fcbertreten wurde.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p>Wohl beim Ungeweihten, das keine Zeit der Tauglichkeit hatte, Fleisch mit Milch hatte ja eine Zeit der Tauglichkeit!?<\/p>\n<p>Das Ges\u00e4uerte am Pesa\u1e25feste beweist es: es hatte eine Zeit der Tauglichkeit, dennoch ist es zur Nutznie\u00dfung verboten.<\/p>\n<p>Wohl das Ges\u00e4uerte am Pesa\u1e25feste, [dessen Genu\u00df] mit der Ausrottung bestraft wird, w\u00e4hrend [der Genu\u00df von] Fleisch mit Milch nicht mit der Ausrottung bestraft wird!?<\/p>\n<p>Die Mischfrucht (des Weinberges) beweist es: [der Genu\u00df] wird nicht mit Ausrottung bestraft, dennoch ist die Nutznie\u00dfung verboten. Wenn dem nun so<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> w\u00e4re, so w\u00e4re ja zu widerlegen: wohl die Mischfrucht (des Weinberges), derentwegen man Gei\u00dfelhiebe erh\u00e4lt, auch wenn die Nutznie\u00dfung auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgt ist!?<\/p>\n<p>Und Abajje!?<\/p>\n<p>Wie sollte die Widerlegung schlie\u00dfen, etwa: w\u00e4hrend man wegen der Nutznie\u00dfung von Fleisch mit Milch nur dann Geisselhiebe erh\u00e4lt, wenn dies auf gew\u00f6hnliche Weise erfolgt ist. Ist denn [beim Verbote] von Fleisch mit Milch etwas vom Essen geschrieben<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>!? Jener aber, der den Einwand erhoben hat, ist der Ansicht, er folgere es eben deshalb vom Aase: wie beim Aase in der Art seiner Nutznie\u00dfung, ebenso beim Fleische mit Milch in der Art seiner Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>Und Abajje!?<\/p>\n<p>Hierbei ist deshalb nichts vom Essen geschrieben, um zu sagen, dass man dieserhalb Gei\u00dfelhiebe erhalte, auch wenn die Nutznie\u00dfung auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgt ist.<\/p>\n<p>Er sollte doch widerlegen: wohl die Mischfrucht (des Weinberges), die keine Zeit der Tauglichkeit hatte!? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Dies besagt eben, dass bei der Mischfrucht (des Weinberges) schon das S\u00e4en verboten ist, und vor dem Keimen hatte sie eine Zeit der Tauglichkeit. R. \u0160ema\u0351ja wandte ein: Wenn jemand einen durchlochten Pflanzentopf durch einen Weinberg getragen hat, so ist er, wenn er<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> um ein Zweihundertstel gewachsen ist, verboten. Nur wenn er gewachsen ist, sonst aber nicht!? Raba erwiderte: Hierbei sind zwei Schriftverse vorhanden, es hei\u00dft:[Dewarim ,9.] <em>die \u0160aat<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> <em>der Ertrag<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Ist es von vornherein da ges\u00e4et worden, so erfolgt es beim Keimen, ist das Ges\u00e4ete da hineingebracht worden, so erfolgt es nur dann, wenn es gewachsen ist, nicht aber, wenn es nicht gewachsen ist.<\/p>\n<p>R. Ja\u0351qob sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Alles<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> darf man zu Heilzwecken verwenden, ausgenommen das Holz einer A\u0161era.<\/p>\n<p>In welchem Falle: liegt Gefahr vor, so sollte auch das Holz einer A\u0161era [erlaubt sein], und liegt keine Gefahr vor, so sollten auch alle anderen in der Tora verbotenen Dinge verboten sein!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wenn Gefahr vorliegt, dennoch nicht das Holz einer A\u0161era, denn es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Wenn es hei\u00dft:[Dewarim 6,5.] <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, wozu hei\u00dft es: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>, und wenn es hei\u00dft: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>, wozu hei\u00dft es: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>? Allein, ist es ein Mensch, dem seine Person lieber ist als sein Geld, so hei\u00dft es: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, ist es ein Mensch, dem sein Geld lieber ist, als seine Person, so hei\u00dft es: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>. Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans: Alles ist zu Heilzwecken erlaubt, ausgenommen G\u00f6tzendienst, Unzucht<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> und Mord. Hinsichtlich des G\u00f6tzendienstes haben wir<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>es bereits erkl\u00e4rt, woher dies von der Unzucht und dem Morde?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte:[Dewarim,26.] <em>Dies ist ebenso, wie wenn einer seinen N\u00e4chsten \u00fcberf\u00e4llt und ermordet<\/em>; was soll bei der [Notzucht einer] Verlobten [der Vergleich] mit dem Morde? Was lehren sollte, lernt auch. Man vergleiche den Mord mit der [Notzucht einer] Verlobten: wie man die Verlobte mit dem Leben [des Notz\u00fcchters][Dewarim 22,27 wird von der Hilfeleistung der \u00dcberfallenen gesprochen, u. darunter ist jede Art der Hilfeleistung zu verstehen; man vegleiche Syn. Blatt 73a.] rette, ebenso rette man [den \u00dcberfallenen] mit dem Leben des M\u00f6rders. Ferner vergleiche man [die Notzucht] einer Verlobten mit dem Morde: wie man sich eher t\u00f6ten lasse, als [einen Mord] zu begehen, ebenso lasse sich die Verlobte eher t\u00f6ten, als sich [der Notzucht] preiszugebe<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher dies vom Morde selbst?<\/p>\n<p>Dies ist einleuchtend. So kam einst jemand vor Raba und erz\u00e4hlte ihm: Der Befehlshaber meines Wohnortes befahl mir, jenen zu t\u00f6ten, sonst t\u00f6tet er mich. Dieser erwiderte: Mag er dich t\u00f6ten, du aber begehe keinen Mord; wieso glaubst du, dass dein Blut r\u00f6ter ist, vielleicht ist das Blut jenes Menschen r\u00f6ter.<\/p>\n<p>Einst traf Mar b. R. A\u0161i den Rabina, wie er seine Tochter mit unreifen Oliven von Ungeweihtem einschmierte; da sprach er zu ihm: Die Rabbanan haben es allerdings in dem Falle erlaubt, wenn Gefahr vorliegt, haben sie es auch in dem Falle erlaubt, wenn keine Gefahr vorliegt!? Dieser erwiderte: Heftiges Fieber gleicht einem Falle der Gefahr. Manche sagen, er habe erwidert: Verwende ich sie denn in \u00fcblicher<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> Weise!?<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Der [verbotene] Genu\u00df, den einer ungewollt hat, ist, wie Abajje sagt, erlaubt, und wie Raba sagt, verboten. Wenn [die Abwehr] m\u00f6glich ist und man ihn w\u00fcnscht, oder wenn sie auch nicht m\u00f6glich ist und man ihn w\u00fcnscht, stimmen alle \u00fcberein, dass er verboten sei; wenn [die Abwehr] nicht m\u00f6glich ist und man ihn nicht w\u00fcnscht, stimmen alle \u00fcberein, dass er erlaubt sei; sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn [die Abwehr] m\u00f6glich ist und man ihn nicht w\u00fcnscht. Ferner stimmen alle \u00fcberein, dass er nach R. Jehuda, welcher sagt, die unbeabsichtigte [verbotene] T\u00e4tigkeit sei verboten, verboten sei; sie streiten nur nach R.\u0160imo\u0351n, welcher sagt, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei erlaubt. Abajje ist entschieden der Ansicht R.\u0160imo\u0351ns, aber auch Raba kann dir erwidern: R. \u0160imo\u0351n ist dieser Ansicht nur in dem Falle, wo [die Abwehr] nicht m\u00f6glich ist, nicht aber, wo dies m\u00f6glich ist. Manche lesen: \u00dcber den Fall, wenn [die Abwehr] m\u00f6glich ist und man ihn nicht w\u00fcnscht, streiten R. Jehuda und R. \u0160imo\u0351n; wenn sie nicht m\u00f6glich ist und man ihn nicht w\u00fcnscht, stimmen alle \u00fcberein, dass er erlaubt sei, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn [die Abwehr] nicht m\u00f6glich ist und man ihn w\u00fcnscht. Ferner stimmen alle \u00fcberein, dass er nach R. \u0160imo\u0351n, der sich nach der Absicht richtet, verboten sei; sie streiten nur nach R. Jehuda, welcher sagt, es sei, wenn [die Abwehr] m\u00f6glich ist, verboten, einerlei ob man es beabsichtigt oder nicht. Abbaje ist entschieden der Ansicht R. Jehudas<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p>aber auch Raba kann dir erwidern: nur erschwerend sagt R. Jehuda, unbeabsichtigt sei es ebenso wie beabsichtigt, nicht aber erleichternd. Abajje sagte: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Man erz\u00e4hlt von R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj, dass er den ganzen Tag im Schatten des Tempels<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> sa\u00df und vortrug. Hierbei war [die Abwehr] nicht m\u00f6glich, und er hatte es beabsichtigt, und es war erlaubt.<\/p>\n<p>Und Raba!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: anders ist es beim Tempel, der nur wegen des Innenraumes errichtet ist. Raba sagte: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Der S\u00f6ller des Allerheiligsten hatte Luken, durch die man die Arbeiter in K\u00e4sten hinunterlie\u00df, damit sich ihre Augen nicht [am Glanze] des Allerheiligsten weiden. Hierbei war ja [die Abwehr] nicht m\u00f6glich, und da es beabsichtigt war, war es verboten.<\/p>\n<p>Glaubst du? R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte ja im Namen des R. Je\u1e25o\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas, bei Get\u00f6n, Gesicht und Geruch gebe es keine Veruntreuung<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>!? Vielmehr ist dies nichts weiter, als eine Superiorit\u00e4t, die sie dem Allerheiligsten angedeihen lie\u00dfen. Manche lesen: Raba sagte: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas: Bei Get\u00f6n, Gesicht und Geruch gibt es keine Veruntreuung. Nur eine Veruntreuung gibt es dabei nicht, wohl aber ist [der Genu\u00df derselben] verboten. Doch wohl f\u00fcr diejenigen, die sich innerhalb befinden, soda\u00df [die Abwehr] nicht m\u00f6glich ist, und es ist, da man es beabsichtigt, verboten.<\/p>\n<p>Nein, f\u00fcr diejenigen, die sich au\u00dferhalb befinden<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Text. R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas: Bei Get\u00f6n, Gesicht und Geruch gibt es keine Veruntreuung.<\/p>\n<p>Gibt es denn beim Geruche keine Veruntreuung, es wird ja gelehrt: Wer das R\u00e4ucherwerk<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> zubereitet, um es zu lernen, oder um es der Gemeinde zu \u00fcberlassen, ist frei, wenn aber, um daran zu riechen, so ist er schuldig; wer daran riecht, ist frei, nur hat er eine Veruntreuung begangen!? Vielmehr, sagte R. Papa, bei Get\u00f6n und Gesicht gibt es keine Veruntreuung, weil an diesen nichts Wesenhaftes ist; beim Geruche gibt es, nachdem der Brodem aufgestiegen ist, keine Veruntreuung, da damit das Gebot bereits ausge\u00fcbt worden ist.<\/p>\n<p>Demnach gibt es bei Dingen, mit denen das Gebot bereits ausge\u00fcbt worden ist, keine Veruntreuung; aber bei der Abhebung der Asche, wobei das Gebot bereits ausge\u00fcbt worden ist, gibt es ja eine Veruntreuung, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel6\">Wajikra 6,3<\/a>] <em>er lege sie neben den Altar<\/em>, er darf sie weder fortstreuen noch benutzen!? Vom Abheben der Asche und von den Priestergew\u00e4ndern lehren zwei Schriftverse dasselbe, und wenn zwei Schriftverse dasselbe lehren, so ist von diesen nichts zu entnehmen. Vom Abheben der Asche, wie wir eben gesagt haben, und von den priesterlichen Gew\u00e4ndern hei\u00dft es:[Ib. 16,23.] <em>er lege sie da nieder<\/em>, und dies lehrt, dass sie verwahrt werden<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Allerdings nach den Rabbanan, welche sagen, dies lehre, dass sie verwahrt werden m\u00fcssen, wie ist es aber nach R. Dosa zu erkl\u00e4ren, der gegen sie streitet und sagt, sie seien f\u00fcr einen gemeinen Priester verwendbar, und [die Worte] <em>er lege sie da nieder<\/em>, besagen, dass er sie nicht an einem folgenden Vers\u00f6hnungstage benutzen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, vom Abheben der Asche und vom genickbrochenen Kalbe<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> lehren zwei Schriftverse dasselbe, und wenn zwei Schriftverse dasselbe lehren, so ist von diesen nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, es sei nicht zu entnehmen, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, es sei wohl zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Bei diesen sind zwei Ausschlie\u00dfungen vorhanden; hierbei hei\u00dft es: <em>er lege sie<\/em>, und dort[Dewarim 21,6.] hei\u00dft es: <em>dem das Genick gebrochen wurde<\/em><a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: \u2014Wenn man es<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> in das Gespann gebracht<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> und es mitgedroschen hat, so ist es tauglich; wenn aber, damit es saugen und auch dreschen soll, so ist es untauglich. Hierbei ist ja [die Abwehr] nicht m\u00f6glich, und es er folgt absichtlich, und er lehrt, es sei untauglich!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wo es hei\u00dft:[Dewarim 21,3.] <em>mit dem noch nicht gearbeitet worden ist<\/em>, in keiner Weise.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch vom Anfangssatze gelten!?<\/p>\n<p>Bei<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>diesem verh\u00e4lt es sich wie in folgender Lehre: Hat ein Vogel auf ihr<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> geruht, so ist sie tauglich, hat ein Bulle sie besprungen, so ist sie untauglich<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. Papa erwiderte: Wenn die Schreibweise gearbeitet hat w\u00e4re und wir gearbeitet hat gelesen h\u00e4tten, so w\u00fcrde [die Arbeit] nur dann als solche gelten, wenn man selber sie dazu angehalten hat; wenn die Schreibweise gearbeitet worden w\u00e4re und wir gearbeitet worden gelesen h\u00e4tten, so w\u00fcrde sie auch. von selbst als solche gelten; da aber die Schreibweise <em>gearbeitet hat<\/em> und die Lesart <em>gearbeitet<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> worden<\/em> ist, so mu\u00df die erfolgte Arbeit der von ihm veranla\u00dften gleichen: wie ihm die von ihm veranla\u00dfte Arbeit erw\u00fcnscht ist, ebenso mu\u00df die erfolgte Arbeit erw\u00fcnscht sein.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Einen Fund<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> darf man nicht zu seinem eigenen Nutzen auf ein Bett oder einen Pfahl ausbreiten, wohl aber darf man ihn zu dessen Nutzen auf ein Bett oder auf einen Pfahl ausbreiten; hat man Besuch erhalten, so darf man ihn<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> weder zu seinem eigenen Nutzen noch zu dessen Nutzen auf ein Bett oder einen Pfahl<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> ausbreiten!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, da man ihn dadurch zerst\u00f6ren w\u00fcrde; entweder durch ein b\u00f6ses Auge oder durch Diebstahl.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Kleiderh\u00e4ndler d\u00fcrfen [Mischgewebe] wie \u00fcblich<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> verkaufen, sie d\u00fcrfen jedoch nicht beabsichtigen, sich dadurch bei Sonnenschein vor der Sonne oder bei Regen vor dem Regen [zu sch\u00fctzen]; die Strengfrommen aber pflegen solches an einem Stabe \u00fcber ihren R\u00fccken zu werfen. Hierbei ist es ja m\u00f6glich so zu verfahren, wie die Strengfrommen, dennoch ist es, wenn man es nicht beabsichtigt, erlaubt!? Dies ist eine Widerlegung der Ansicht Rabas nach der ersten Lesart.<\/p>\n<p>Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>MAN DARF DAMIT NICHT HEIZEN etc. Die Rabbanan lehrten: Wenn man einen Ofen mit Schalen von Ungeweihtem oder Stroh von Mischfrucht geheizt hat, so mu\u00df er, wenn es ein neuer<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> ist, zertr\u00fcmmert, und wenn es ein alter ist, ausgek\u00fchlt werden. Hat man darin Brot gebacken, so ist es, wie Rabbi sagt, verboten, und wie die Weisen sagen, erlaubt. Hat man [Brot] auf den Kohlen<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> gekocht, so ist es nach aller Ansicht erlaubt.<\/p>\n<p>\u2014 Es wird ja aber gelehrt, dass sowohl ein neuer als auch ein alter nur ausgek\u00fchlt zu werden brauche!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines nach Rabbi und eines nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>Rabbi ist ja dieser Ansicht nur da, wo das Brot durch dieses Holz an Wert gewinnt, ist er aber dieser Ansicht auch da, wo beide<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> es veranlassen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Widerspruch; eines nach R. Elie\u0351zer und eines nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>Welcher R. Elie\u0351zer, wollte man sagen, R. Elie\u0351zer der Lehre vom Sauerteig: Wenn Sauerteig von Profanem und von Hebe, von denen weder der eine noch der andere zur S\u00e4uerung ausreicht, in Teig gekommen sind und ihn zusammen ges\u00e4uert haben, so richte man sich, wie R. Elie\u0351zer sagt, nach dem letzteren. Die Weisen sagen, das Verbotene k\u00f6nne, einerlei ob es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter hineingekommen ist, nicht eher verboten machen, als bis es allein zur S\u00e4uerung ausreicht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>Hierzu sagte Abajje: Sie lehrten dies nur von dem Falle, wenn man vorher das Verbotene entfernt hat, wenn man aber nicht vorher das Verbotene entfernt hat, ist es verboten. Demnach ist es verboten, wenn beide<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> es veranlassen. Aber woher, dass R. Elie\u0351zer dieser Ansicht wegen des von Abajje angegebenen Grundes ist, vielleicht ist R. Elie\u0351zer dieser Ansicht aus dem Grunde, weil man sich nach dem letzteren richte, einerlei ob man vorher das Verbotene entfernt hat, oder ob man vorher das Verbotene nicht entfernt hat, wenn aber beide zusammen [hineinf lich erlaubt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist R. Elie\u0351zer der Lehre vom Holze einer A\u0161era: Hat man [von der A\u0161era] Holz genommen, so ist es zur Nutznie\u00dfung verboten. Hat man damit einen Ofen geheizt, so mu\u00df er, wenn es ein neuer ist, zertr\u00fcmmert, und wenn es ein alter ist, ausgek\u00fchlt werden. Hat man darin Brot gebacken, so ist es zur Nutznie\u00dfung verboten. Ist es mit anderen und die anderen mit anderen vermischt worden, so sind sie alle zur Nutzniessung verboten. R. Elie\u0351zer sagt, man werfe [einen Betrag im Werte] der Nutznie\u00dfung in das Salzmeer. Sie sprachen zu ihm: Beim G\u00f6tzen[gute] gibt es keine Ausl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Vielleicht vertritt R. Elie\u0351zer diese Ansicht nur beim G\u00f6tzendienste, dessen Verbot sehr streng ist, hast du von ihm geh\u00f6rt, dass er dieser Ansicht auch bei anderen Verboten der Tora ist!?<\/p>\n<p>Wem sonst willst du jene Lehre addizieren!? Ferner wird ausdr\u00fccklich gelehrt: Desgleichen verbietet es R. Elie\u0351zer bei allen in der Tora verbotenen Dingen.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Wenn du sagst, nach Rabbi sei es, wenn beide es veranlassen, verboten, so ist er derselben Ansicht wie R. Elie\u0351zer; wenn du aber sagst, nach ihm sei es, wenn beide es veranlassen, erlaubt, und beim Brote sei [die Nutznie\u00dfung nur deshalb verboten], weil es durch das Holz an Wert gewinnt, so sind [nach beider Ansicht] Teller, Becher<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> und Gl\u00e4ser verboten, und sie streiten \u00fcber einen Ofen<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> und einen Topf; nach demjenigen, welcher sagt, wenn beide es veranlassen, sei es verboten, sind sie verboten, und nach demjenigen, welcher sagt, wenn beide es veranlassen, sei es erlaubt, sind sie erlaubt. Manche lesen: Auch nach demjenigen, welcher sagt, wenn beide es veranlassen, sei es erlaubt, ist ein Topf verboten, weil er die Speise aufnimmt, bevor noch das erlaubte Holz untergelegt wird.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn man einen Ofen mit Schalen von Ungeweihtem oder Stroh von Mischfrucht geheizt hat, so mu\u00df er, wenn es ein neuer ist, zertr\u00fcmmert, und wenn es ein alter ist, ausgek\u00fchlt werden. Hat man darin Brot gebacken, so ist es, wie Rabbi sagt, erlaubt, und wie die Weisen sagen, verboten.<\/p>\n<p>Es wird ja aber entgegengesetzt<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> gelehrt!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l lernte es entgegengesetzt. Wenn du aber willst, sage ich: \u0160emu\u00e9l ist der Ansicht, die Halakha sei sonst wie Rabbi gegen seinen Genossen, nicht aber gegen seine Genossen, hierbei aber auch gegen seine Genossen, daher sagte er sich, er werde es entgegengesetzt lehren, wonach die Rabbanan der Ansicht sind, es sei verboten<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abHat man Brot auf den Kohlen gekocht, so ist es nach aller Ansicht erlaubt.\u00bb R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, und R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen R. Jo\u1e25anans. Einer sagte, dies beziehe sich nur auf verglimmende Kohlen, w\u00e4hrend es bei gl\u00fchenden Kohlen verboten ist, und einer sagte, auch bei gl\u00fchenden sei es erlaubt.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht desjenigen, welcher sagt, bei gl\u00fchenden sei es verboten, weil die Speise durch das Holz an Wert zunimmt, in welchem Falle aber kann nach demjenigen, welcher sagt, auch bei gl\u00fchenden sei es erlaubt, nach Rabbi das Brot, das durch Holz an Wert zunimmt, verboten sein!? R. Papa erwiderte: Wenn es sich gegen\u00fcber der Flamme befindet.<\/p>\n<p>Demnach erlauben es die Rabbanan,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>die gegen ihn streiten, auch wenn es sich gegen\u00fcber der Flamme befindet; in welchem Falle ist demnach nach den Rabbanan das Holz [zur Nutznie\u00dfung] verboten!? R. Ami b. \u1e24ama erwiderte: Bei einem Schemel<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama fragte R. \u1e24isda: Wie ist es nach den Rabbanan, nach denen es in jenem Falle erlaubt ist, wenn man einen Ofen mit Holz vom Heiligen gut geheizt und darin Brot gebacken hat? Dieser erwiderte: Das Brot ist verboten.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es denn zwischen solchem und [Holz] von Ungeweihtem!? Raba erwiderte: Wieso dies: Ungeweihtes geht unter zweihundert<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> auf, w\u00e4hrend Heiligengut sogar unter tausend nicht aufgeht. Vielmehr, sagte Raba, ist, wenn man einen Einwand erheben will, folgender Einwand zu erheben: der Heizende hat ja eine Veruntreuung begangen, und mit der Veruntreuung des Heizenden wird ja [das Holz] profan!? R. Papa erwiderte: Hier handelt es sich um Holz<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> f\u00fcr Heilsopfer, nach R. Jehuda, welcher sagt, Heiligengut werde nur durch eine versehentliche [Veruntreuung] profan, durch eine vors\u00e4tzliche aber werde es nicht profan. Durch eine vors\u00e4tzliche wohl deshalb nicht, weil es, da in diesem Falle daran keine Veruntreuung erfolgen kann, auch nicht profan wird, ebenso werden auch Heilsopfer nicht profan, weil daran keine Veruntreuung begangen werden kann.<\/p>\n<p>Wird es denn profan, wenn der Heizende daran eine Veruntreuung begeht, es wird ja gelehrt, dass die Asche von allem, was zu verbrennen ist, erlaubt sei, ausgenommen das Holz der A\u0161era, und die Asche von Heiligengut sei ewig verboten!? Rami b. \u1e24ama erwiderte: Wenn Holz von Heiligengut von selbst in Brand geraten<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> ist, soda\u00df niemand eine Veruntreuung begangen hat. R. \u0160ema\u0351ja erwiderte: Die [Asche], die verwahrt werden<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> mu\u00df. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel6\">Wajikra 6,3<\/a>] <em>Er lege sie<\/em>, langsam; <em>er lege sie<\/em>, vollst\u00e4ndig; <em>er lege sie<\/em>, er darf sie nicht verstreuen.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGT, DIE FORTSCHAFFUNG Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Die Fortschaffung des Ges\u00e4uerten mu\u00df nur durch Verbrennen erfolgen. Dies ist aus einem Schlusse zu folgern: wenn das \u00dcbriggebliebene, wobei das Verbot \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab keine Geltung hat, zu verbrennen ist, um wieviel mehr ist das Ges\u00e4uerte zu verbrennen, wobei das Verbot \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab Geltung hat. Jene sprachen zu ihm: Ein Schlu\u00df, der erschwerend sein soll, schlie\u00dflich aber erleichternd ist, ist kein Schlu\u00df. Findet man kein Holz, um es zu verbrennen, so m\u00fc\u00dfte man es liegen lassen, w\u00e4hrend die Tora sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,15<\/a>] <em>ihr sollt allen Sauerteig aus eueren Wohnungen entfernen<\/em>, durch jedes Mittel, durch das du es entfernen kannst. Da trat R. Jehuda zur\u00fcck und folgerte einen anderen Schlu\u00df: das \u00dcbriggebliebene ist zum Essen verboten, und das Ges\u00e4uerte ist zum Essen verboten; wie nun das \u00dcbriggebliebene zu verbrennen ist, ebenso ist auch das Ges\u00e4uerte zu verbrennen. Sie erwiderten ihm: Das Aas beweist es: es ist zum Essen verboten und braucht nicht verbrannt zu werden. Dieser entgegnete: Anders. Das \u00dcbriggebliebene ist zum Essen und zur Nutznie\u00dfung verboten, und das Ges\u00e4uerte ist zum Essen und zur Nutznie\u00dfung verboten; wie nun das \u00dcbriggebliebene zu verbrennen ist, ebenso ist auch das Ges\u00e4uerte zu verbrennen. Sie erwiderten ihm: Der gesteinigte Ochs<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> beweist es: er ist zum Essen und zur Nutznie\u00dfung verboten und braucht nicht verbrannt zu werden. Dieser entgegnete: Anders. Das \u00dcbriggebliebene ist zum Essen und zur Nutznie\u00dfung verboten und mit der Ausrottung belegt, und das Ges\u00e4uerte ist zum Essen und zur Nutznie\u00dfung verboten und mit der Ausrottung belegt; wie nun das \u00dcbriggebliebene zu verbrennen ist, ebenso ist auch das Ges\u00e4uerte zu verbrennen. Sie erwiderten ihm: Der Talg vom gesteinigten Ochsen beweist es: dieser ist ja zum Essen und zur Nutznie\u00dfung verboten und mit der Ausrottung belegt und braucht nicht verbrannt zu werden.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>Da trat R. Jehuda zur\u00fcck und folgerte einen anderen Schlu\u00df: beim \u00dcbriggebliebenen gilt das Verbot des \u00dcbriglassens, und beim Ges\u00e4uerten gilt das Verbot des \u00dcbriglassens, wie nun das \u00dcbriggebliebene zu verbrennen ist, ebenso ist auch das Ges\u00e4uerte zu verbrennen. Sie erwiderten ihm: Das Schwebe-Schuldopfer und das des Zweifels wegen dargebrachte Gefl\u00fcgel-S\u00fcndopfer nach deiner Ansicht beweisen es: bei diesen gilt das Verbot des \u00dcbriglassens, sie sind nach unserer Ansicht zu verbrennen und nach deiner Ansicht zu begraben. Da schwieg R. Jehuda. R. Joseph sagte: Das ist es, was die Leute sagen: der von ihm selber gefertigte L\u00f6ffel verbrennt dem Meister<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> [die Zunge] mit Senf. Abajje sagte: Im von ihm selber [gefertigten] Fesselblocke sitzt der Meister; mit seinem eigenen H\u00e4ndewerke wird ihm vergolten. Raba sagte: Mit seinem eigenen Pfeile wird der Pfeilmacher get\u00f6tet; mit seinem eigenen H\u00e4ndewerke wird ihm vergolten.<\/p>\n<p>DIE WEISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE ES AUCH ZERBR\u00d6CKELN UND STREUEN etc. Sie fragten: Wie meinen sie es: man zerbr\u00f6ckle es und streue es in den Wind, oder man zerbr\u00f6ckle es und werfe es ins Meer, oder aber: man zerbr\u00f6ckle es und streue es in den Wind, oder man werfe es ins Meer, in seinem Befunde? Desgleichen haben wir von G\u00f6tzen gelernt: R. Jose sagt, man zermalme ihn und streue ihn in den Wind oder werfe ihn ins Meer. Hierzu fragten sie ebenfalls: Wie meint er es: man zermalme ihn und streue ihn in den Wind, oder man zermalme ihn und werfe ihn ins Meer, oder aber: man zermalme ihn und streue ihn in den Wind, oder man werfe ihn ins Meer, in seinem Befunde? Rabba erwiderte: Es leuchtet ein, dass man einen G\u00f6tzen, der ins Salzmeer zu werfen ist, nicht zu zermalmen brauche, und Ges\u00e4uertes, das auch in jedes andere Gew\u00e4sser geworfen werden darf, zerbr\u00f6ckeln m\u00fcsse. R. Joseph sprach zu ihm: Im Gegenteil, das Entgegengesetzte leuchtet ja ein: Der G\u00f6tze, der nicht zerweicht, mu\u00df zertr\u00fcmmert werden, Ges\u00e4uertes aber, das ohnehin zerweicht, braucht nicht zerbr\u00f6ckelt zu werden. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabba, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Joseph. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabba: Befindet man sich in einer W\u00fcste, so zerbr\u00f6ckle man es und streue es in den. Wind; befindet man sich auf einem Schiffe, so zerbr\u00f6ckle man es und werfe es ins Meer. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Joseph: Befindet man sich in einer W\u00fcste, so zermalme man ihn und streue ihn in den Wind; befindet man sich auf einem Schiffe, so zermalme man ihn und werfe ihn ins Meer. [Aus diesen Lehren] ist ja hinsichtlich des Zermalmens ein Einwand gegen Rabba und hinsichtlich des Zerbr\u00f6ckelns ein Einwand gegen R. Joseph zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Gegen Rabba ist hinsichtlich des Zermalmens kein Einwand zu erheben, denn eines gilt vom Salzmeer und eines von anderen Gew\u00e4ssern; gegen R. Joseph ist hinsichtlich des Zerbr\u00f6ckelns kein Einwand zu erheben, denn eines gilt von<\/p>\n<p>Weizen und eines von Brot<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a><\/p>\n<p>GES\u00c4UERTES EINES NICHTJUDEN, WOR\u00dcBER DAS PESAHFEST DAIHINGEGANGEN IST, IST ZUR NUTZNIESSUNG ERLAUBT, DAS EINES JISRA\u00c9LITEN IST ZUR NUTZNIESSUNG VERBOTEN, DENN ES HEISST:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel13\">Schemot 13,7<\/a>] <em>kein Sauerteig soll bei dir zu sehen sein<\/em>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wessen Ansicht vertritt unsere Mi\u0161na: nicht die des R. Jehuda, nicht die des R. \u0160imo\u0351n und nicht die R. Jose des Galil\u00e4ers!?<\/p>\n<p>Wieso dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Beim Ges\u00e4uerten \u00fcbertritt man vor der Zeit<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> und nach der Zeit ein Verbot, w\u00e4hrend der Zeit \u00fcbertritt man ein Verbot und verf\u00e4llt der Ausrottung<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n, sagt, beim Ges\u00e4uerten \u00fcbertrete man vor der Zeit und nach der Zeit nichts, und w\u00e4hrend der Zeit verfalle man der Ausrottung und \u00fcbertrete ein Verbot. Sobald es zum Essen verboten ist, ist es auch zur Nutznie\u00dfung verboten. Dies nach dem ersten Tanna. R. Jose der Galil\u00e4er sagte: Du m\u00fc\u00dftest dich wundern, wenn das Ges\u00e4uerte alle sieben [Tage] zur Nutznie\u00dfung verboten sein sollte. Woher, dass man, wenn man [am Vorabend] von der sechsten Stunde ab Ges\u00e4uertes isst, ein Verbot \u00fcbertritt? Es hei\u00dft:[Dewarim 16,3.] <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen<\/em> so R. Jehuda.<\/p>\n<p>R.\u0160imo\u0351n sprach zu ihm: Ist dies zu s\u00e4gen denn m\u00f6glich!? Es hei\u00dft: <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen, sieben Tage sollst du dazu Unges\u00e4uertes essen<\/em>; wozu hei\u00dft es: <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen<\/em>? Wenn man Unges\u00e4uertes essen mu\u00df, darf man kein Ges\u00e4uertes essen, und wenn man Unges\u00e4uertes nicht zu essen braucht, ist auch Ges\u00e4uertes zu essen nicht verboten.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Es sind drei Schriftverse vorhanden: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel13\">Schemot 13,3<\/a>] <em>kein Ges\u00e4uertes darf gegessen werden,[Ib. 12,20.] nichts Ges\u00e4uertes d\u00fcrft ihr essen<\/em>, und: <em>du darfst nichts Ges\u00e4uertes essen<\/em>; einer bezieht sich auf die Zeit vorher<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, einer auf die Zeit nachher und einer auf diese Zeit selbst.<\/p>\n<p>Und R. \u0160imo\u0351n!?<\/p>\n<p>Einer bezieht sich auf diese Zeit selbst. [Den Vers:] <em>nichts Ges\u00e4uertes<\/em>, verwendet er f\u00fcr folgende Lehre: Ich wei\u00df dies nur von dem Falle, wenn es von selbst sauer wurde, woher dies von dem Falle, wenn durch etwas anderes? Es hei\u00dft: <em>nichts Ges\u00e4uertes d\u00fcrft ihr essen<\/em>. Und [den Vers:] <em>kein Ges\u00e4uertes darf gegessen werden<\/em>, verwendet er f\u00fcr folgende Lehre: R. Jose der Galil\u00e4er sagte: Woher, dass am Pesa\u1e25feste in Mi\u00e7rajim [das Verbot des] Ges\u00e4uerten nur einen Tag w\u00e4hrte? Es hei\u00dft: <em>kein Ges\u00e4uertes darf gegessen werden<\/em>, und darauf folgt:[Ib. 13,4.] <em>heute zieht ihr aus<\/em>.<\/p>\n<p>Woher wei\u00df es R. Jehuda von dem Falle, wenn es durch etwas anderes [sauer wurde]?<\/p>\n<p>Weil der Allbarmherzige den Ausdruck Ges\u00e4uertes<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> gebraucht.<\/p>\n<p>Woher folgert er die Lehre R. Jose des Galil\u00e4ers?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: aus dem darauffolgenden <em>heute<\/em>, und wenn du willst, sage ich: von dem Nebeneinanderstehen [der Schriftverse] folgert er nichts<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Woher, dass man, wenn man [am Vorabend] von der sechsten Stunde ab Ges\u00e4uertes i\u00dft, ein Verbot \u00fcbertritt? Es hei\u00dft: du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n sprach zu ihm: Ist dies zu sagen denn m\u00f6glich!? Es hei\u00dft: <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen; sieben Tage sollst du dazu Unges\u00e4uertes essen<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda, R. \u0160imo\u0351n erwiderte ihm ja treffend!?<\/p>\n<p>R. Jehuda kann dir erwidern: dies deutet darauf, dass es<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> auch in der Jetztzeit Pflicht sei.<\/p>\n<p>Woher entnimmt R. \u0160imo\u0351n, dass es [auch in der Jetztzeit] Pflicht sei?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> <em>am Abend sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Unreinen und wegen des auf einer weiten Reise Befindlichen n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, diese brauchen, da sie vom Pesa\u1e25opfer nichts essen, auch kein Unges\u00e4uertes und kein Bitterkraut zu essen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Und R. \u0160imo\u0351n!?<\/p>\n<p>Wegen des Unreinen und des auf einer weiten Reise Befindlichen ist kein Schriftvers n\u00f6tig, denn diese sind nicht weniger als ein Unbeschnittener und ein Fremdling, von denen es hei\u00dft:[Ib. V. 48.] <em>kein Unbeschnittener darf davon essen<\/em>, davon darf er nicht essen, wohl aber esse er Unges\u00e4uertes und Bitterkraut.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Er schreibt dies von diesen, und er schreibt dies von jenen<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt nun unsere Mi\u0161na: wenn die des R. Jehuda, so spricht er ja vom Ges\u00e4uerten allgemein, auch von dem eines Nichtjuden;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>wenn die des R. \u0160imo\u0351n, so erlaubt er ja [nachher] auch das eines gg. Jisra\u00e9liten; und wenn die R. Jose des Galil\u00e4ers, so erlaubt er es ja zur Nutznie\u00dfung auch w\u00e4hrend der Zeit!? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Tats\u00e4chlich die des R. Jehuda, denn er folgert das Essen des Sauerteigs vom Sehen desselben: wie es vom Sehen des Sauerteigs<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> hei\u00dft, du darfst deinen nicht sehen, wohl aber darfst du sehen, was einem Fremden<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> oder Gott geh\u00f6rt, ebenso gilt dies auch vom Essen des Sauerteigs: du darfst deinen nicht essen, wohl aber darfst du essen, was einem Fremden<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> oder Gott geh\u00f6rt. Eigentlich sollte er lehren, es sei sogar zum Essen erlaubt, da er aber lehrt, [das Ges\u00e4uerte] eines Jisra\u00e9liten sei zur Nutznie\u00dfung verboten, so lehrt er entsprechend, das eines Nichtjuden sei zur Nutznie\u00dfung erlaubt. Ferner sollte er eigentlich lehren, es sei sogar w\u00e4hrend der Zeit zur Nutznie\u00dfung erlaubt, da er aber von dem eines Jisra\u00e9liten von der Zeit nachher lehrt, so lehrt er auch von dem eines Nichtjuden von der Zeit nachher. Raba erwiderte: Tats\u00e4chlich die des R. \u0160imo\u0351n, denn nach R. \u0160imo\u0351n ist dies<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> nur eine Ma\u00dfregelung, weil man das Verbot \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab \u00fcbertreten hat.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach Raba, dass er lehrt, das eines Jisra\u00e9liten sei verboten: weil es hei\u00dft: zu] <em>sehen sein<\/em>, nach R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob aber sollte er doch lehren: weil es hei\u00dft: <em>kein Ges\u00e4uertes darf gegessen werden<\/em>!?<\/p>\n<p>Du glaubst wohl, dass sich dies auf den Schlu\u00dfsatz bezieht, dies bezieht sich auf den Anfangssatz, und er meint es wie folgt: Ges\u00e4uertes eines Nichtjuden ist nach dem Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung erlaubt, denn es hei\u00dft: <em>darf bei dir nicht zu sehen sein<\/em>, deines darfst du nicht sehen, wohl aber darfst du sehen, was einem Fremden oder Gott geh\u00f6rt, und das Essen des Sauerteigs ist vom Sehen des Sauerteigs zu folgern.<\/p>\n<p>Sie vertreten hierbei ihre Ansichten, denn es wurde gelehrt: Wegen des Sauerteigs eines Nichtjuden, wor\u00fcber das Pesa\u1e25fest dahingegangen ist, [erh\u00e4lt man] nach R. Jehuda, wie Raba sagt, Gei\u00dfelhiebe, und wie R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagt, keine Gei\u00dfelhiebe. Raba sagt, man erhalte Gei\u00dfelhiebe, da nach ihm R. Jehuda das Essen des Sauerteigs nicht vom Sehen des Sauerteigs folgert; R. A\u1e25ab. Ja\u0351qob sagt, man erhalte keine Gei\u00dfelhiebe, da er nach ihm das Essen des Sauerteigs vom Sehen des Sauerteigs folgert. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob ist aber davon zur\u00fcckgetreten, denn es wird gelehrt: Wer Ges\u00e4uertes von Heiligengut am Feste i\u00dft, hat eine Veruntreuung<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> begangen; manche sagen, er habe keine Veruntreuung begangen.<\/p>\n<p>Wer sind die manchen? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Dies ist R. Ne\u1e25unja b. Haqana, denn es wird gelehrt: R. Ne\u1e25unja b. Haqana vergleicht den Vers\u00f6hnungstag mit dem \u0160abbath hinsichtlich der Ersatzleistung: wie man durch [die Entweihung des] \u0160abbaths das Leben verwirkt hat und von der Ersatzleistung frei<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> ist, ebenso hat man durch [die Entweihung des] Vers\u00f6hnungstages sein Leben verwirkt und ist von der Ersatzleistung frei. R. Joseph sagte: Sie streiten, ob man Heiligengut ausl\u00f6sen d\u00fcrfe, um es Hunden zu fressen zu geben; derjenige, welcher sagt, er habe eine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht, man d\u00fcrfe Heiligengut ausl\u00f6sen, um es Hunden zu fressen zu geben, und derjenige, welcher sagt, er habe keine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht, man d\u00fcrfe<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>es dazu nicht ausl\u00f6sen. R. A\u1e25a b. Raba lehrte die Erkl\u00e4rung R. Josephs folgenderweise: Alle stimmen \u00fcberein, man d\u00fcrfe Heiligengut nicht ausl\u00f6sen, um es Hunden zu fressen zu geben, hier aber streiten sie dar\u00fcber, ob das, was Geld vertritt<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>, dem Gelde gleiche; derjenige, welcher sagt, er habe eine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht, was Geld vertritt, gleiche dem Gelde, und derjenige, welcher sagt, er habe keine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht, was Geld vertritt, gleiche nicht dem Gelde. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Alle stimmen \u00fcberein, was Geld vertritt, gleiche dem Gelde, hier aber f\u00fchren sie denselben Streit wie R. Jehuda<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> und R. \u0160imo\u0351n; derjenige, welcher sagt, er habe keine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht R. Jehudas, und derjenige, welcher sagt, er habe eine Veruntreung<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> begangen, ist der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte ja aber, R. Jehuda folgere das Essen des Sauerteigs vom Sehen des Sauerteigs<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>!? Vielmehr ist R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob davon abgekommen. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Alle stimmen \u00fcberein, man d\u00fcrfe es dazu nicht ausl\u00f6sen, ferner auch, dass das, was Geld vertritt, nicht dem Gelde gleiche, und sie f\u00fchren vielmehr denselben Streit wie R. Jose der Galil\u00e4er<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> und die Rabbanan; derjenige, welcher sagt, er habe eine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht R. Joses<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>, und derjenige, welcher sagt, er habe keine Veruntreuung begangen, ist der Ansicht der Rabbanan.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Das Ges\u00e4uerte ist<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> w\u00e4hrend der Zeit<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art verboten; au\u00dfer der Zeit ist es mit derselben Art verboten, mit einer anderen Art erlaubt. Um welchen Fall handelt es sich: wollte man sagen, wenn es einen schmack \u00fcbertr\u00e4gt, wieso ist es demnach au\u00dfer der Zeit mit einer anderen Art erlaubt, es \u00fcbertr\u00e4gt ja einen Geschmack!?<\/p>\n<p>Vielmehr, dies gilt von einem Minimum; das Ges\u00e4uerte ist w\u00e4hrend der Zeit sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art verboten, indem Rabh hierbei seine Ansicht vertritt, denn Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, dass alle in der Tora verbotenen Dinge mit derselben Art es bei einem Minimum sind, und mit einer anderen Art, wenn sie einen Geschmack \u00fcbertragen. Rabh ber\u00fccksichtigt beim Ges\u00e4uerten w\u00e4hrend der Zeit bei einer anderen Art dieselbe<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> Art, und au\u00dfer der Zeit ist es mit derselben Art verboten, nach R. Jehuda<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>. Mit einer anderen Art ist es erlaubt, denn soweit gehen wir nicht, auch au\u00dfer der Zeit bei einer anderen Art dieselbe Art zu ber\u00fccksichtigen, \u0160emu\u00e9l sagte: Das Ges\u00e4uerte ist w\u00e4hrend der Zeit mit derselben Art verboten, mit einer anderen Art erlaubt; au\u00dfer der Zeit ist es sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art erlaubt. W\u00e4hrend der Zeit ist das Ges\u00e4uerte mit derselben Art verboten, indem \u0160emu\u00e9l hierbei seine Ansicht vertritt, denn Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, dass alle in der Tora verbotenen Dinge mit derselben Art bei einem Minimum verboten sind, und mit einer anderen Art, wenn sie einen Geschmack \u00fcbertragen. Er ber\u00fccksichtigt nicht bei einer anderen Art dieselbe Art. Au\u00dfer der Zeit ist es sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art erlaubt, nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan sagte: Das Ges\u00e4uerte ist w\u00e4hrend der Zeit, wenn es einen Geschmack \u00fcbertr\u00e4gt, sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art verboten; au\u00dfer der Zeit ist es sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art erlaubt. W\u00e4hrend der Zeit ist das Ges\u00e4uerte, wenn es einen Geschmack \u00fcbertr\u00e4gt, sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen verboten, indem R. Jo\u1e25anan hierbei seine Ansicht vertritt, denn R. Jo\u1e25anan und Re\u0161 Laqi\u0161 sagen beide, dass alle in der Tora verbotenen Dinge sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art nur dann verboten sind, wenn sie einen Geschmack \u00fcbertragen. Au\u00dfer der Zeit ist es sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art erlaubt, nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>Raba sagte: Die Halakha ist, das Ges\u00e4uerte ist w\u00e4hrend der Zeit auch bei einem Minimum sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art verboten, nach Rabh; au\u00dfer der Zeit ist es sowohl mit derselben Art als auch mit einer anderen Art erlaubt, nach R. \u0160imo\u0351n.<\/p>\n<p>Kann Raba dies denn gesagt haben, Raba sagte ja, R. \u0160imo\u0351n habe hierbei eine Ma\u00dfregelung<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> angeordnet, weil man das Verbot \u00bbnicht zu sehen und nicht zu finden\u00ab \u00fcbertreten hat!?<\/p>\n<p>Dies nur separiert, nicht aber anderem beigemischt. Raba vertritt hierbei seine Ansicht, denn Raba sagte: Als wir bei R. Na\u1e25man weilten, sprach er, nachdem die sieben Tage des Pesa\u1e25festes vor\u00fcber waren, zu uns: Geht und kaufet Ges\u00e4uertes der Kriegsleute<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabh sagte: [Gebrauchte] T\u00f6pfe<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> m\u00fcssen [vor dem] Pesa\u1e25feste zerschlagen werden.<\/p>\n<p>Weshalb denn, man kann sie ja aufheben und nach dem Pesa\u1e25feste f\u00fcr andere Arten verwenden!?<\/p>\n<p>Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte sie f\u00fcr dieselbe Art verwenden, \u0160emu\u00e9l sagte: man zerschlage sie nicht, vielmehr hebe man sie auf und verwende sie nachher sowohl f\u00fcr dieselbe Art als auch f\u00fcr eine andere Art, \u0160emu\u00e9l vertritt hierbei seine Ansicht, denn \u0160emu\u00e9l sagte zu den Topfh\u00e4ndlern: Verkaufet eure T\u00f6pfe preiswert; sonst trage ich euch nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> vor.<\/p>\n<p>Dies sollte er doch ohnehin tun, da \u0160emu\u00e9l der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns ist!?<\/p>\n<p>Es war in der Ortschaft Rabhs.<\/p>\n<p>Einst wurde ein Ofen mit Fett ausgeschmiert, und Raba b. Ahilaj verbot das [darin gebackene] Brot f\u00fcr immer, selbst mit Salz zu essen, weil man es mit Quarkbrei<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> essen k\u00f6nnte. Man wandte ein: Man darf keinen Teig mit Milch kneten; hat man ihn geknetet, so ist das ganze Brot verboten, wegen der Veranlassung<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> zu einer \u00dcbertretung. Ebenso<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>darf man den Ofen nicht mit Schwanzfett schmieren; hat man ihn geschmiert, so ist das ganze Brot verboten, bis man den Ofen [abermals] geheizt hat. Wenn man aber den Ofen geheizt hat, ist es erlaubt!? Dies ist eine Widerlegung des Raba b. Ahilaj. Eine Widerlegung. Rabina sprach zu R.A\u0161i: Wieso lehrte nun Rabh, wo Raba b. Ahilaj widerlegt wurde, dass [gebrauchte] T\u00f6pfe [vor dem] Pesa\u1e25feste zu zerschlagen seien!? Dieser erwiderte: Da handelt es sich um einen Metallofen, w\u00e4hrend er von t\u00f6nernen T\u00f6pfen spricht. Wenn du willst, sage ich: Beides gilt von t\u00f6nernen, nur wird der eine von innen<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> und der andere von au\u00dfen erhitzt. Wolltest du einwenden, man sollte auch [den Topf] von innen erhitzen,<\/p>\n<p>man w\u00fcrde ihn schonen wollen, weil er platzen k\u00f6nnte. Daher ist es bei einem Kochherd, da er von au\u00dfen erhitzt wird, verboten. F\u00fcllt man ihn mit Kohlen, so ist es recht<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabina fragte R.A\u0161i: Wie verfahre man am Pesa\u1e25feste mit den Messern!? Dieser erwiderte: F\u00fcr mich werden solche neu gefertigt. Jener sprach: Der Meister kann sich dies leisten, wie mache es aber derjenige, der dies nicht kann? Dieser erwiderte: Ich meine: wie neu; die Griffe werden mit Lehm bestrichen und die Eisenteile im Feuer gebrannt, sodann die Griffe mit kochendem Wasser abgescheuert. Die Halakha ist, beide Teile werden mit kochendem Wasser aus dem ersten Gef\u00e4\u00dfe<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> abgescheuert.<\/p>\n<p>R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Der Holzquirl ist mit kochendem Wasser aus dem ersten Gef\u00e4\u00dfe abzuscheuern. Er ist n\u00e4mlich der Ansicht, wie er [die Speisen] einzieht, sto\u00dfe er sie aus.<\/p>\n<p>Man fragte Amemar: Darf man glasierte Gef\u00e4\u00dfe am Pesa\u1e25feste benutzen? Von gr\u00fcnen<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> ist dies nicht fraglich, solche sind entschieden<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> verboten, fraglich ist es nur von schw\u00e4rzen und wei\u00dfen. Ferner ist es auch nicht fraglich, wenn sie ritzig sind, solche sind entschieden verboten, fraglich ist es nur, wenn sie glatt sind. Dieser erwiderte: Ich merkte, dass sie ausschwitzten, demnach ziehen sie auch ein, somit sind sie verboten; die Tora hat auch bekundet, dass das Tongef\u00e4\u00df niemals das Aufgesogene verliere<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Womit ist es hierbei anders, als beim Libationsweine<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>, hinsichtlich dessen Meremar vortrug, glasierte Gef\u00e4\u00dfe, ob schwarze, wei\u00dfe oder gr\u00fcne, seien erlaubt<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>!? Wolltest du erwidern, Libationswein sei nur rabbanitisch [verboten], Ges\u00e4uertes aber nach der Tora, so haben ja die Rabbanan ihre Verordnungen denen der Tora gleichgestellt!? Dieser erwiderte: Jene werden f\u00fcr Hei\u00dfes, diese dagegen f\u00fcr Kaltes verwendet.<\/p>\n<p>Raba b. Abba sagte im Namen des R. \u1e24ija b. A\u0161i im Namen \u0160emu\u00e9ls: Gef\u00e4\u00dfe, die f\u00fcr Ges\u00e4uertes kalt verwendet worden sind, d\u00fcrfen f\u00fcr Unges\u00e4uertes verwendet werden, nur nicht der Beh\u00e4lter f\u00fcr Sauerteig, weil dessen S\u00e4ure sehr intensiv ist. R. A\u0161i sagte: Der Beh\u00e4lter f\u00fcr Sauerbrei gleicht dem Beh\u00e4lter f\u00fcr Sauerteig, weil dessen S\u00e4ure intensiv ist. Raba sagte: Die Mulden von Ma\u1e25oza gleichen, da man in diesen Sauerteig knetet und liegen l\u00e4\u00dft, den Beh\u00e4ltern f\u00fcr Sauerteig, deren S\u00e4ure intensiv ist.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dass diese, da sie breit sind und die Luft auf sie einwirkt, [die S\u00e4ure] nicht einziehen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>WENN EIN NICHTJUDE EINEM JISRA\u00c9LITEN AUF SEIN GES\u00c4UERTES [GELD] GEBORGT HAT, SO IST ES NACH DEM PESA\u1e24FESTE ZUR NUTZNIESSUNG ERLAUBT, WENN ABER EIN JISRA\u00c9LIT EINEM NICHTIUDEN AUF GES\u00c4UERTES [GELD] GEBORGT HAT, SO IST ES NACH DEM PESAHFESTE ZUR NUTZNIESSUNG VERBOTEN.<\/p>\n<p>GEMARA. WENN EIN NICHTIUDE etc. GEBORGT. Es wurde gelehrt: Der Gl\u00e4ubiger kann, wie Abajje sagt, r\u00fcckwirkend, und wie Raba sagt, vom [Zahlungstermine] ab einfordern<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wenn der Schuldner inzwischen [die Sache] dem Heiligtum geweiht oder verkauft hat, stimmen alle \u00fcberein, dass der Gl\u00e4ubiger sie abnehmen<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>, beziehungsweise ausl\u00f6sen<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>k\u00f6nne, denn wir haben gelernt, [der Gl\u00e4ubiger] f\u00fcge noch einen Denar hinzu und l\u00f6se die G\u00fcter<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> aus, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn der Gl\u00e4ubiger sie verkauft oder dem Heiligtum geweiht hat. Abajje sagt, er k\u00f6nne sie r\u00fcckwirkend einfordern: wenn n\u00e4mlich der Zahlungstermin heranreicht und jener nicht zahlt, so befand sie sich, wie sich nun herausstellt, r\u00fcckwirkend schon vorher in seinem Besitze, somit ist die Weihung oder der Verkauf g\u00fcltig. Raba sagt, er k\u00f6nne sie erst vom [Zahlungstermine] ab einfordern, denn da [der Schuldner], wenn er Geld h\u00e4tte, ihn mit Geld abfinden k\u00f6nnte, so erwirbt dieser sie erst jetzt. Kann Raba dies denn gesagt haben, Rami b. \u1e24ama sagte ja, dass, wenn Re\u00faben ein Feld an \u0160imo\u0351n mit Haftung<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> verkauft und ihm [den Kaufpreis] als Darlehen \u00fcberlassen hat, und nachdem Re\u00faben gestorben ist, der Gl\u00e4ubiger Re\u00fabens es \u0160imo\u0351n abgenommen, \u0160imo\u0351n aber diesen init Geld abgefunden hat, das Recht erheische, dass die S\u00f6hne Re\u00fabens zu \u0160imo\u0351n sagen k\u00f6nnen, ihr Vater habe ihnen bei ihm bewegliche Sachen<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> hinterlassen, und bewegliche Sachen der Waisen dem Gl\u00e4ubiger nicht haftbar<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> seien. Hierzu sagte Raba: Wenn \u0160imo\u0351n aber schlau ist, so lasse er sie<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> Grundbesitz einfordern, sodann nehme er es ihnen<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> ab. R. Na\u1e25man sagte n\u00e4mlich: Wenn Waisen f\u00fcr die Schuld ihres Vaters Grundbesitz einfordern, so kann der Gl\u00e4ubiger es ihnen abnehmen. Allerdings kann [\u0160imo\u0351n] es ihnen abnehmen, wenn du sagst, der Gl\u00e4ubiger k\u00f6nne sie<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> r\u00fcckwirkend einfordern, denn es ist ebenso, als h\u00e4tten sie es bei Lebzei ten ihres Vaters eingefordert, wieso aber kann er es ihnen abnehmen, wenn du sagst, [der Gl\u00e4ubiger] k\u00f6nne sie erst vom Zahlungstermine ab einfordern, dies ist ja ebenso, als h\u00e4tten die Waisen G\u00fcter gekauft, und sind denn, wenn die Waisen G\u00fcter gekauft haben, diese dem Gl\u00e4ubiger haftbar!?<\/p>\n<p>Da ist es anders, denn er kann zu ihnen sagen: wie ich euch haftbar bin, ebenso bin ich dem Gl\u00e4ubiger eueres Vaters<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> haftbar.<\/p>\n<p>Dies nach R. Nathan, denn es wird gelehrt: R. Nathan sagte: Woher, dass, wenn jemand von seinem N\u00e4chsten und der N\u00e4chste von einem anderen eine Mine zu erhalten hat, man sie diesem abnehme und jenem gebe? Es hei\u00dft:[Bamidbar 7.] <em>er gebe es dem, dem die Schuld zukommt<\/em>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn ein Nichtjude einem Jisra\u00e9liten auf sein Ges\u00e4uertes [Geld] geborgt hat, so ist es nach dem Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung erlaubt. Erkl\u00e4rlich ist es, dass es zur Nutznie\u00dfung erlaubt ist, wenn du sagst, er k\u00f6nne [die Sache] r\u00fcckwirkend einfordern, wieso aber ist es, wenn du sagst, er k\u00f6nne sie erst vom [Zahlungstermine] ab einfordern, zur Nutznie\u00dfung erlaubt, es war ja im Besitze des Jisra\u00e9liten!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn er es bei ihm<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> verpf\u00e4ndet hat.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, dass hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten: Wenn ein Jisra\u00e9lit einem Nichtjuden auf sein Ges\u00e4uertes [Geld] geborgt hat, so \u00fcbertritt er nach dem Pesa\u1e25feste<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> nicht das Verbot; im Namen R. Me\u00edrs sagten sie, er \u00fcbertrete wohl das Verbot. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: einer ist der Ansicht, er k\u00f6nne [die Sache] r\u00fcckwirkend einfordern, und einer ist der Ansicht, er k\u00f6nne sie erst vom [Zahlungstermine] ab einfordern.<\/p>\n<p>Wie ist nach deiner Auffassung der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: Wenn aber ein Nichtjude einem Jisra\u00e9liten auf sein Ges\u00e4uertes [Geld] geborgt hat, so \u00fcbertritt er nach dem Pesa\u1e25feste nach aller Ansicht das Verbot. Es sollte ja entgegengesetzt sein: nach demjenigen, nach dem er [im ersten Falle] das Verbot nicht \u00fcbertritt, sollte er es in diesem Falle \u00fcbertreten, und nach demjenigen, nach dem er [im ersten Falle] das Verbot \u00fcbertritt, sollte er es in diesem Falle nicht \u00fcbertreten!? Vielmehr, hier handelt es sich um den Fall, wenn er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>es bei ihm verpf\u00e4ndet hat, und sie streiten \u00fcber eine Lehre R. Ji\u00e7\u1e25aqs, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Woher, dass der Gl\u00e4ubiger das Pfand erwirbt? Es hei\u00dft:[Dewarim 24,13.] <em>dir wird es als Rechtschaffenheit angerechnet werden<\/em>; welche Rechtschaffenheit w\u00e4re dies, wenn er das Pfand nicht erwerben w\u00fcrde!? Hieraus, dass der Gl\u00e4ubiger das Pfand erwirbt. Der erste Tanna ist der Ansicht, nur ein Jisra\u00e9lit von einem Jisra\u00e9liten, denn hierbei lese man: <em>dir wird es als Rechtschaffenheit angerechnet werden<\/em>, ein Jisra\u00e9lit von einem Nichtjuden aber erwirbt [das Pfand] nicht, und R. Me\u00edr ist der Ansicht, dies sei sogar [durch einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn ein Jisra\u00e9lit von einem Jisra\u00e9liten es erwirbt, um wieviel mehr ein Jisra\u00e9lit von einem Nichtjuden.<\/p>\n<p>Wenn aber ein Nichtjude einem Jisra\u00e9liten auf sein Ges\u00e4uertes [Geld] geborgt hat, so \u00fcbertritt er nach dem Pesa\u1e25feste nach aller Ansicht das Verbot.? In diesem Falle, wenn ein Nichtjude von einem Jisra\u00e9liten, erwirbt er [das Pfand] entschieden nicht. Wir haben gelernt: Wenn ein Nichtjude einem Jisra\u00e9liten auf sein Ges\u00e4uertes [Geld] geborgt hat, so ist es nach dem Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung erlaubt. Zugegeben, dass er es bei ihm verpf\u00e4ndet hat, du sagst ja aber, ein Nichtjude erwerbe nicht [das Pfand] eines Jisra\u00e9liten!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; eines gilt von dem Falle, wenn er zu ihm gesagt hat: von jetzt<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> ab, und eines gilt von dem Falle, wenn er zu ihm nicht gesagt hat: von jetzt ab.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, dass zu unterscheiden sei zwischen [dem Falle], wenn er \u00bbvon jetzt ab\u00ab gesagt hat, und [dem Falle], wenn er nicht \u00bbvon jetzt ab\u00ab gesagt hat?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn ein Nichtjude Backofen-Brote<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> bei einem Jisra\u00e9liten verpf\u00e4ndet hat, so \u00fcbertritt dieser das Verbot nicht; sagte er aber zu ihm, es bleibe<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> dein, so \u00fcbertritt er es wohl. Wodurch unterscheidet sich nun der Anfangssatz vom Schlu\u00dfsatze? Wahrscheinlich ist hieraus zu entnehmen, dass zu unterscheiden sei zwischen [dem Falle], wenn er zu ihm \u00bbvon jetzt ab\u00ab gesagt hat, und [dem Falle], wenn er zu ihm nicht \u00bbvon jetzt ab\u00ab gesagt hat. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn der Laden einem Jisra\u00e9liten und die [Speise-]Waren einem Jisra\u00e9liten geh\u00f6ren und nichtj\u00fcdische Arbeiter da ein- und [aus]gehen, so ist das Ges\u00e4uerte, das da nach dem Pesa\u1e25feste gefunden wird, zur Nutznie\u00dfung verboten, und selbstverst\u00e4ndlich zum Essen; wenn der Laden einem Nichtjuden und die Waren einem Nichtjuden geh\u00f6ren und jisra\u00e9litische Arbeiter da ein- und [aus]gehen, so ist das Ges\u00e4uerte, das da nach dem Pesa\u1e25feste gefunden wird, zum Essen erlaubt, und selbstverst\u00e4ndlich zur Nutznie\u00dfung.<\/p>\n<p>WENN AUF GES\u00c4UERTES EIN TR\u00dcMMERHAUFE GEFALLEN IST, SO IST ES WIE FORTGESCHAFFT; R. \u0160IM\u00d6N B. GAMLI\u00c9L SAGT: WENN EIN HUND ES NICHT AUFSPUREN KANN.<\/p>\n<p>GEMARA. R.\u1e24isda sagte: Man mu\u00df es aber auch im Herzen aufgeben. Es wird gelehrt: Wie [tief], dass ein Hund es [nicht] aufsp\u00fcren kann? Drei Handbreiten. R. A\u1e25a, Sohn des R. Joseph, sprach zu R. A\u0161i:<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte, f\u00fcr Geld gebe es eine Verwahrung<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> nur in der Erde; sind auch da drei Handbreiten erforderlich oder nicht? Dieser erwiderte: Hierbei, wo [das Aufsp\u00fcren] durch den Geruch erfolgt, sind drei Handbreiten erforderlich, da aber, wo es nur dem Auge verborgen bleiben soll, sind keine drei [Handbreiten] erforderlich.<\/p>\n<p>Wieviel? Raphram b. Papa aus Sikhra erwiderte: Eine Handbreite.<\/p>\n<p>WER AM PESAHFESTE VERSEHENTLICH HEBE VON GES\u00c4UERTEM GEGESSEN HAT, MUSS DEN GRUNDWERT UND DAS F\u00dcNFTEL<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> BEZAHLEN; WENN VORS\u00c4TZLICH, SO IST ER FREI VON DER ERSATZLEISTUNG UND [DER ENTSCH\u00c4DIGUNG] DES HOLZWERTES<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Wer versehentlich Hebe gegessen hat, mu\u00df den Grundwert und das F\u00fcnftel bezahlen; einerlei ob man sie i\u00dft, trinkt oder sich damit schmiert, ob reine Hebe oder unreine,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>bezahle man stets das F\u00fcnftel und das F\u00fcnftel<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> des F\u00fcnftels. Hierzu fragten sie: Mu\u00df er den Ersatz nach dem Ouantum oder nach dem Geldwerte leisten? Wenn es vorher vier Zuz wert war und nachher einen Zuz wert ist, so ist es nicht fraglich, er mu\u00df dann entschieden nach dem vorherigen Werte ersetzen, denn er ist ja nicht weniger als ein R\u00e4uber, und wir haben gelernt, R\u00e4uber ersetzen den Wert zur Zeit des Raubens; fraglich ist nur der Fall, wenn es vorher einen Zuz wert war und nachher vier wert ist; wie ist es nun: mu\u00df er das Ouantum ersetzen, denn wir sagen: er hat ein Ma\u00df gegessen und mu\u00df ein Ma\u00df bezahlen, oder kann er den Geldwert ersetzen, denn er hat f\u00fcr einen Zuz gegessen und mu\u00df f\u00fcr einen Zuz bezahlen? R. Joseph erwiderte: Komm und h\u00f6re: Hat jemand D\u00f6rrfeigen<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> gegessen und mit Datteln bezahlt, so komme Segen \u00fcber ihn. Einleuchtend ist es nun, dass Segen \u00fcber ihn komme, wenn du sagst, er ersetze das Ouantum, denn er a\u00df ein Ma\u00df D\u00f6rrfeigen im Werte eines Zuz und bezahlt ein Ma\u00df Datteln im Werte von vier Zuz; weshalb aber komme Segen \u00fcber ihn, wenn du sagst, er ersetze den Geldwert: er a\u00df f\u00fcr einen Zuz und bezahlt einen Zuz!? Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich ersetze er den Geldwert, nur komme deshalb Segen \u00fcber ihn, weil er Schwerverk\u00e4ufliches gegessen hat und mit Leichtverk\u00e4uflichem bezahlt.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wer am Pesa\u1e25feste versehentlich Hebe von Ges\u00e4uertem gegessen hat, mu\u00df den Grundwert und das F\u00fcnftel bezahlen. Einleuchtend ist dies nun, wenn du sagst, er m\u00fcsse das Ouantum ersetzen, aber hat denn, wenn du sagst, er m\u00fcsse den Geldwert ersetzen, Ges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste einen Geldwert!?<\/p>\n<p>Freilich, dies nach R. Jose dem Galil\u00e4er, welcher sagt, Ges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste sei zur Nutznie\u00dfung erlaubt.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: wenn vors\u00e4tzlich, so ist er frei von der Ersatzleistung und von [der Entsch\u00e4digung] des Holzwertes. Wieso ist er nach R. Jose dem Galil\u00e4er frei von der Ersatzleistung und von [der Entsch\u00e4digung] des Holzwertes!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des R. Ne\u1e25unja b. \u1e24aqana, denn es wird gelehrt: R. Ne\u1e25unja b. Haqana vergleicht den Vers\u00f6hnungstag mit dem \u0160abbath<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> hinsichtlich der Ersatzleistung etc.<\/p>\n<p>[Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm: Wer am Pesa\u1e25feste Hebe von Ges\u00e4uertem gegessen hat, ist frei von der Ersatzleistung und von [der Entsch\u00e4digung] des Holzwertes<\/p>\n<p>so R. A\u0351qiba. R. Jo\u1e25anan b. Nuri verpflichtet dazu. R. A\u0351qiba sprach zu R. Jo\u1e25anan b. Nuri. Welchen Nutzen h\u00e4tte er<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> davon!? R. Jo\u1e25anan b. Nuri entgegnete R. A\u0351qiba: Welchen Nutzen hat er denn von unreiner Hebe an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres, f\u00fcr die [der Essende] ebenfalls bezahlen mu\u00df!? Dieser erwiderte: Nein, wenn du dies von unreiner Hebe w\u00e4hrend der \u00fcbrigen Tage des Jahres sagst, die, wenn sie auch nicht zum Essen erlaubt ist, immerhin zum Heizen erlaubt ist, willst du dies auch von dieser sagen, die weder zum Essen noch zum Heizen erlaubt ist!? Dies ist ebenso, als wenn Hebe von Maulbeeren und Weintrauben unrein geworden ist, die weder zum Essen noch zum Heizen erlaubt<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> ist. Dies gilt nur von dem Falle, wenn die Hebe nach dem Absondern Ges\u00e4uertes geworden ist, wenn man aber die Hebe von Ges\u00e4uertem abgesondert hat, stimmen alle \u00fcberein, dass sie nicht heilig sei. Ein Anderes lehrt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,14<\/a>] <em>Und gebe es dem Priester samt dem Geheiligten<\/em>; was als Geheiligtes geeignet ist, ausgenommen derjenige, der Hebe von Ges\u00e4uertem am Pesa\u1e25feste gegessen hat, derentwegen man von der Ersatzleistung und von [der Entsch\u00e4digung] des Holzwertes frei ist<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob. R. Elea\u0351zar \u1e24isma verpflichtet dazu. R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sprach zu R. Elea\u0351zar \u1e24isma: Welchen Nutzen h\u00e4tte er<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> davon!? R. Elea\u0351zar \u1e24isma entgegnete R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Welchen Nutzen hat er denn von unreiner Hebe an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres, f\u00fcr die [der Essende] ebenfalls bezahlen mu\u00df!? Dieser erwiderte: Nein, wenn du dies von unreiner Hebe w\u00e4hrend der \u00fcbrigen Tage des Jahres sagst, die, wenn sie auch nicht zum Essen erlaubt ist, immerhin zum Heizen erlaubt ist, willst du dies auch von dieser sagen, die weder zum Essen noch zum Heizen erlaubt ist!? Jener entgegnete: Auch diese ist zum Heizen erlaubt; wenn der Priester wollte, k\u00f6nnte er sie seinem Hunde geben oder zur Feuerung unter seinem Speisetopfe verwenden.<\/p>\n<p>Abajje sagte: R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, R. A\u0351qiba und R. Jo\u1e25anan b. Nuri sind<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p>s\u00e4mtlich der Ansicht, das Ges\u00e4uerte am Pesa\u1e25feste sei zur Nutznie\u00dfung verboten, nur besteht ihr Streit in folgendem: R. A\u0351qiba ist der Ansicht, er ersetze den Geldwert, und R. Jo\u1e25anan b. Nuri ist der Ansicht, er ersetze das Quantum.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, auch R. Jo\u1e25anan b. Nuri sei der Ansicht R. A\u0351qibas, dass n\u00e4mlich der Geldwert zu ersetzen sei, nur verpflichte er deshalb [zur Ersatzleistung], weil er der Ansicht R. Jose des Galil\u00e4ers ist, dass Ges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung erlaubt sei, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem auch so!?<\/p>\n<p>Demnach sollte ja R. Jo\u1e25anan b. Nuri dem R. A\u0351qiba ebenso entgegnet haben, wie R. Elea\u0351zar \u1e24isma dem R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer Hebe in Olivengr\u00f6\u00dfe gegessen hat, bezahle den Grundwert und das F\u00fcnftel; Abba \u0160a\u00fal sagt, nur wenn der Wert eine Peruta betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Was ist der Grund der ersten Tanna?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,14<\/a>] <em>wenn jemand versehentlich Geheiligtes i\u00dft<\/em>, und Essen hei\u00dft es nur bei Olivengr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Was ist der Grund Abba \u0160a\u00fals?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,14<\/a>] <em>er gebe<\/em>, und eine Gabe hei\u00dft es nur dann, wenn es den Wert einer Peruta hat.<\/p>\n<p>Und jener, es hei\u00dft ja i\u00dft!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die Besch\u00e4digung<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> aus.<\/p>\n<p>Und der erste Tanna, es hei\u00dft ja <em>gebe<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist, ausgenommen derjenige, der Hebe von Ges\u00e4uertem am Pesa\u1e25feste gegessen hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer weniger als ein olivengro\u00dfes Quantum Hebe gegessen hat, bezahle den Grundwert und nicht das F\u00fcnftel.<\/p>\n<p>In welchem Falle: betr\u00e4gt der Wert keine Peruta, so sollte er ja auch den Grundwert nicht bezahlen, und betr\u00e4gt er eine Peruta, so sollte er auch das F\u00fcnftel bezahlen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, wenn der Wert eine Peruta betr\u00e4gt, dennoch bezahle er, da das Ouantum keine Olivengr\u00f6\u00dfe hat, nur den Grundwert und nicht das F\u00fcnftel. Die J\u00fcnger sprachen zu R. Papa: Dies nicht nach Abba \u0160a\u00fal, denn Abba \u0160a\u00fal sagt ja, nur wenn der Wert eine Peruta betr\u00e4gt, auch wenn das Quantum keine Olivengr\u00f6\u00dfe hat. R. Papa erwiderte ihnen: Man kann auch sagen, nach Abba \u0160a\u00fal, denn nach Abba \u0160a\u00fal ist beides erforderlich.<\/p>\n<p>Ist denn nach Abba \u0160a\u00fal beides erforderlich, es wird ja gelehrt: Abba \u0160a\u00fal sagte: Hat es den Wert einer Peruta, so ist man zur Ersatzleistung verpflichtet, hat es nicht den Wert einer Peruta, so ist man zur Ersatzleistung nicht verpflichtet. Jene entgegneten ihm: nur von der Veruntreuung sagten sie, [auch] im Werte einer Peruta, bei der Hebe aber ist man nur dann [zur Ersatzleistung] verpflichtet, wenn das Ouantum Olivengr\u00f6\u00dfe hat. Wenn dem nun so deutet darauf, dass dies nur von dem gilt, was als Geheiligtes w\u00e4re, so m\u00fc\u00dfte es ja hei\u00dfen: sobald nur das Quantum Olivengr\u00f6\u00dfe hat!? Dies ist eine Widerlegung. Und auch R. Papa selbst ist davon abgekommen, denn es wird gelehrt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel5\">Wajikra 5,15<\/a>] <em>Und versehentlich fehlt<\/em>, ausgenommen vors\u00e4tzlich. Dies ist auch aus einem Schlusse zu folgern: wenn man wegen anderer Verbote, derentwegen man sich der Ausrottung schuldig macht, bei Vorsatz frei<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> ist, um wieviel mehr ist man davon wegen der Veruntreuung, die nicht mit der Ausrottung bedroht ist, bei Vorsatz frei.<\/p>\n<p>Nein, wenn du dies von anderen Verboten sagst, derentwegen man sich nicht der Todesstrafe schuldig macht, willst du dies auch von der Veruntreuung sagen, derentwegen man sich der Todesstrafe schuldig macht!? Daher hei\u00dft es: <em>versehentlich<\/em>, ausgenommen vors\u00e4tzlich. Hierzu sagte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq zu R. \u1e24ija b. Abin: Diesem Autor ist zuerst die Ausrottung, dann aber die Todesstrafe strenger!? Dieser erwiderte: Er meint es wie folgt: nein, wenn du dies von anderen Verboten sagst, derentwegen man bei einem Ouantum weniger als einer Olive sich der Todestrafe nicht schuldig macht, willst du dies auch von der Veruntreuung sagen, derentwegen man sich bei einem Quantum weniger als einer Olive der Todesstrafe schuldig macht!? Hierauf sprach jener: M\u00f6gest du Befriedigung finden, wie du mir Befriedigung verschafft hast. Da erwiderte dieser: Wieso Befriedigung, Rabba und R. \u0160e\u0161eth trieben da ja eine Keule hinein: derjenige, welcher sagt, die vors\u00e4tzliche<\/p>\n<p>##Blatt 33a<\/p>\n<p>Veruntreuung sei mit der Todesstrafe belegt, ist ja Rabbi, denn es wird gelehrt, die vors\u00e4tzliche Veruntreuung sei, wie Rabbi sagt, mit der Todesstrafe, und wie die Weisen sagen, mit einer Verwarnung belegt, und der Grund Rabbis ist, wie R. Abahu erkl\u00e4rte, weil er es durch [das Wort] <em>S\u00fcnde<\/em> folgert, das auch bei der Hebe gebraucht<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> wird, wie die Hebe mit der Todesstrafe belegt ist, ebenso die Veruntreuung mit der Todesstrafe, und hieraus: wie die Hebe bei Olivengr\u00f6\u00dfe, ebenso die Veruntreuung bei Olivengr\u00f6\u00dfe!? Dagegen wandte R. Papa ein: Woher, dass Rabbi der Ansicht der Rabbanan ist, vielleicht ist er der Ansicht Abba \u0160a\u00fals, welcher sagt, wenn der Wert eine Peruta betr\u00e4gt, auch wenn das Quantum Olivengr\u00f6\u00dfe nicht hat!? R.Papa sagte ja aber, nach Abba \u0160a\u00fal sei beides erforderlich,<\/p>\n<p>hieraus ist also zu entnehmen, dass er davon abgekommen ist. Mar, Sohn des Rabana, erkl\u00e4rte: Er meint es wie folgt: wenn du dies von anderen Verboten sagst, bei denen die Absichtslosigkeit der Absicht nicht gleichgestellt worden ist, wenn man n\u00e4mlich<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> in der Absicht, Gepfl\u00fccktes zu schneiden, am Boden Haftendes geschnitten hat, ist man frei, willst du dies auch von der Veruntreuung sagen, die auch dann erfolgt, wenn man in der Absicht, sich mit profaner Wolle zu w\u00e4rmen, sich mit Wolle von einem Brandopfer gew\u00e4rmt hat!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Er meint es wie folgt: nein, wenn du dies von anderen Verboten sagst, bei denen man wegen der unbeabsichtigten T\u00e4tigkeit nicht schuldig ist wie wegen der beabsichtigten, wenn man n\u00e4mlich<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> in der Absicht, Gepfl\u00fccktes aufzuheben, am Boden Haftendes geschnitten hat, ist man frei, willst du dies auch von der Veruntreuung sagen, die auch dann erfolgt, wenn man die Hand in ein Gef\u00e4\u00df steckt, in der Absicht, eine Sache herauszunehmen, und sich die Hand mit Ol von Geheiligtem bestreicht!?<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Dies gilt nur von dem Falle, wenn die Hebe nach dem Absondern Ges\u00e4uertes geworden ist, wenn man aber die Hebe von Ges\u00e4uertem abgesondert hat, stimmen alle \u00fcberein, dass sie nicht heilig sei. Woher dies? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schrift sagt:[Dewarim 18,4.] <em>du sollst ihm geben<\/em>, nicht aber f\u00fcr sein Feuer<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, wandte ein: Man darf die Hebe nicht vom Unreinen f\u00fcr das Reine abheben, hat man es versehentlich abgehoben, so ist die Abhebung g\u00fcltig. Weshalb denn, man sollte ja sagen: nicht aber f\u00fcr sein Feuer!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; da hatte es eine Zeit der Tauglichkeit<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>, hierbei aber hatte es keine Zeit der Tauglichkeit.<\/p>\n<p>Da\u00df es keine Zeit der Tauglichkeit hatte, kann ja nur bei dem Falle vorkommen, wenn es [am Boden] haftend Ges\u00e4uertes<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> geworden ist; demnach ist es heilig, wenn es nach dem M\u00e4hen Ges\u00e4uertes geworden ist!? Dieser erwiderte: Freilich;<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> <em>dieser Spruch beruht auf dem Beschlusse der Wachengel, und so lautet der Befehl des Heiligen<\/em>. Mit mir \u00fcbereinstimmend entscheidet man auch im Lehrhause.<\/p>\n<p>Als R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, kam, sagte er: Die Schrift sagt:[Dewarim 18,4.] <em>das Erste<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>das Zur\u00fcckbleibende mu\u00df f\u00fcr den Jisra\u00e9liten erlaubt sein, ausgenommen dieses, von dem das Zur\u00fcckbleibende nicht erlaubt<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. R. Avija sa\u00df vor R.\u1e24isda und trug im Namen R. Jo\u1e25anans vor: Sind Trauben unrein geworden, so presse man sie in Quantit\u00e4ten unter Eigr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>, und der Wein ist als Gu\u00dfopfer tauglich. Er ist demnach der Ansicht, die Fl\u00fcssigkeit sei angesammelt<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>, soda\u00df sie erst beim Pressen<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> unrein werden kann, und beim Pressen haben sie das Quantum nicht.<\/p>\n<p>Demnach k\u00f6nnen sie ja auch eigro\u00df sein, denn wir haben gelernt, dass, wenn ein Leichenunreiner [ein Ouantum] Oliven oder Trauben genau im Quantum eines Eies ausdr\u00fcckt, [die Fl\u00fcssigkeit] rein<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> sei!?<\/p>\n<p>Da handelt es sich um den Fall, wenn es bereits geschehen ist, hier aber, von vornherein, mit R\u00fccksicht darauf, es k\u00f6nnte bei einem Quantum gr\u00f6\u00dfer als ein Ei erfolgen. Da sprach R. \u1e24isda zu ihm: Wer wird auf dich und deinen Lehrer R. Jo\u1e25anan h\u00f6ren: wo sollte denn die darin enthaltene Unreinheit<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> hingekommen sein!? Er ist demnach der Ansicht, die Fl\u00fcssigkeit sei aufgesogen, soda\u00df, sobald die Speise unrein wird, auch die Fl\u00fcssigkeit unrein wird. Jener entgegnete: Bist du denn nicht der Ansicht, die Fl\u00fcssigkeit sei angesammelt, wir haben ja gelernt, dass, wenn ein Leichenunreiner Oliven oder Trauben genau im Quantum eines Eies ausdr\u00fcckt, [die Fl\u00fcssigkeit] rein sei. Einleuchtend ist es, dass es rein ist, wenn du sagst, es sei angesammelt, weshalb aber ist es rein, wenn du sagst, es sei aufgesogen!?<\/p>\n<p>Dieser erwiderte: Hier handelt es sich um Trauben, die noch nicht verunreinigungsf\u00e4hig geworden waren; sie k\u00f6nnen erst beim Pressen unrein werden, und beim Pressen haben sie das Quantum nicht. Wie w\u00e4re, wenn du nicht so sagen<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> wolltest, folgende Lehre zu erkl\u00e4ren: Dies ist ebenso, als wenn Hebe von Maulbeeren, Oliven und Weintrauben unrein wird, die weder zum Essen noch zum Heizen erlaubt ist. Diese kann ja sogar zum Essen erlaubt sein, denn wenn man will, kann man sie in Quantit\u00e4ten unter Eigr\u00f6\u00dfe pressen!? Raba erwiderte: Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte zu einem Versto\u00dfe kommen. Abajje sprach zu ihm: Ber\u00fccksichtigen wir denn einen Versto\u00df, es wird ja gelehrt, dass man Brot und \u00d6l von Hebe, die unrein geworden sind, zum Brennen verwenden d\u00fcrfe!? Jener erwiderte: Das Brot werfe man zum Holze, und das \u00d6l (von der Hebe) gie\u00dfe man in ein schmutziges Gef\u00e4\u00df.<\/p>\n<p>Der Text. Man darf Brot und \u00d6l von Hebe, die unrein geworden sind, zum Brennen verwenden. Abajje im Namen \u1e24izqijas und Raba im Namen des R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Martha im Namen R. Honas sagten: Nur Brot, Weizen aber nicht, weil man zu einem Versto\u00dfe kommen k\u00f6nnte. R. Jo\u1e25anan aber sagte: Auch Weizen.<\/p>\n<p>Weshalb denn, es ist ja zu ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte zu einem Versto\u00dfe kommen!?<\/p>\n<p>Wie R. A\u0161i erkl\u00e4rt hat, dies<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>gelte von gekochtem und schmutzigem, ebenso auch hierbei von gekoch tem und schmutzigem.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich die Erkl\u00e4rung R. A\u0161is? Auf das folgende: R. Abin b. R. A\u1e25a erz\u00e4hlte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs, dass man Wasser f\u00fcr Abba \u0160a\u00fal, den Kneter im Hause Rabbis, mit Weizen von unreiner Hebe<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> aufzuw\u00e4rmen pflegte, um Teig in Reinheit zu kneten. Wieso [durfte man es], man k\u00f6nnte ja zu einem Versto\u00dfe kommen!? R. A\u0161i erwiderte: Mit gekochtem und schmutzigem.<\/p>\n<p>Abajje b. Abin und R. \u1e24ananja b. Abin studierten bei Rabba [den Traktat] von der Hebe, da begegnete ihnen Raba b. Mathna und fragte sie: Was habt ihr beim Meister im [Traktate von] der Hebe gelernt? Diese erwiderten ihm: Was ist dir fraglich? Jener sprach: Wir haben gelernt, dass, wenn Setzlinge von Hebe unrein geworden sind und man sie wieder gepflanzt hat, sie insofern rein seien, indem sie [anderes] nicht unrein machen, [mit Hebe] essen aber d\u00fcrfe man sie nicht. Weshalb darf man sie nicht essen, wenn sie hinsichtlich der Unreinheits\u00fcbertragung rein sind!? Diese erwiderten ihm: Folgendes sagte Rabba: unter verboten ist zu verstehen, sie sind Gemeinen<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> verboten.<\/p>\n<p>Demnach lehrt er uns also, dass der Ertrag der Hebe Hebe sei, und dies haben wir ja bereits gelernt: der Ertrag der Hebe ist Hebe!? Wolltest du erwidern, er spreche vom Ertrage des Ertrages, und zwar lehre er uns von Saaten, die sich [in der Erde] nicht aufl\u00f6sen, so haben wir ja auch dies gelernt: der Ertrag des Unverzehnteten ist nur bei Dingen erlaubt, die sich [in der Erde] aufl\u00f6sen, bei Dingen aber, die sich [in der Erde] nicht aufl\u00f6sen, ist sogar der Ertrag des Ertrages (zum Essen) verboten!? Da schwiegen sie. Hierauf fragten sie ihn: Hast du etwas dar\u00fcber geh\u00f6rt? Dieser erwiderte ihnen: Folgendes sagte R. Se\u0161eth: unter verboten ist zu verstehen, sie sind Priestern verboten, weil sie durch die Abwendung der Aufmerksamkeit<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> untauglich geworden sind.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies nach demjenigen, welcher sagt, durch die Abwendung der Aufmerksamkeit erfolge eine Untauglichkeit<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> der Sache, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, durch die Abwendung der Aufmerksamkeit sei Unreinheit zu bef\u00fcrchten<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Durch die Abwendung der Aufmerksamkeit ist, wie R. Jo\u1e25anan sagt, Unreinheit zu bef\u00fcrchten; R. \u0160imo\u0351n b. Laqis sagt, dadurch erfolge die Untauglichkeit der Sache. R. Jo\u1e25anan sagt, dadurch sei Unreinheit zu bef\u00fcrchten; wenn aber Elijahu kommt und ihre Reinheit bekundet, h\u00f6re man auf ihn. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagt, dadurch erfolge die Untauglichkeit der Sache, und auch wenn Elijahu kommt und ihre Reinheit bekundet, h\u00f6re man auf ihn nicht. R. Jo\u1e25anan wandte gegen R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 ein: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagte: Zwischen der Rampe und dem Altar an der Westseite der Rampe, befand sich ein kleiner Zwischenraum, wohin man die untauglich gewordenen Gefl\u00fcgel-S\u00fcndopfer zu werfen pflegte, bis sie ihre Frische verloren, sodann brachte man sie in den Verbrennungsraum. Allerdings war ein Verlieren der Frische erforderlich, wenn du sagst, wegen Bef\u00fcrchtung der Unreinheit, da Elijahu kommen und ihre Reinheit bekunden k\u00f6nnte, wozu aber war, wenn du sagst, dadurch erfolge die Untauglichkeit der Sache, das Verlieren der Frische erforderlich, wir<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b-1\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>haben ja gelernt: Die Regel ist: Haftet die Untauglichkeit [dem Opfer] selbst an, so ist es sofort zu verbrennen, wenn aber dem Blute oder dem Eigent\u00fcmer, so lasse man es die Frische verlieren<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>, und erst nachher bringe man es in den Verbrennungsraum!? Dieser erwiderte: Dieser Autor ist der Tanna der Schule des Rabba b. Abuha, welcher sagt, sogar bei Verwerflichem sei Verlieren der Frische erforderlich. Er wandte ferner gegen ihn ein: Ist das Fleisch unrein oder untauglich geworden, oder ist es au\u00dferhalb der Vorh\u00e4nge<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> gekommen, so ist [das Blut], wie R.Elie\u0351zer sagt, zu sprengen, und wie R.Jeho\u0161ua\u0351 sagt, nicht zu sprengen, jedoch pflichtet R. Jeho\u0161ua\u0351 bei, dass, wenn es gesprengt worden ist, [das Opfer] wohlgef\u00e4llig sei. Untauglich wohl, durch Abwendung der Aufmerksamkeit. Einleuchtend ist dies, wenn du sagst, wegen Bef\u00fcrchtung der Unreinheit, denn es ist dann durch das Stirnblatt wohlgef\u00e4llig; wieso aber kann es wohlgef\u00e4llig sein, wenn du sagst, dadurch erfolge die Untauglichkeit der Sache selbst!?<\/p>\n<p>Unter untauglich ist zu verstehen, wenn es [durch Ber\u00fchrung] mit einem, der am selben Tage untergetaucht ist, untauglich geworden ist.<\/p>\n<p>So ist es ja unrein!?<\/p>\n<p>[Er spricht von] zwei Arten Unreinheit.<\/p>\n<p>Als Rabin da hinaufging, trug er diese Lehre dem R. Jirmeja vor; da sprach dieser: T\u00f6richte Babylonier, weil ihr in einem finsteren Lande wohnet, lehret ihr auch finstere Dinge. Ihr habt das nicht geh\u00f6rt, was R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 im Namen R.O\u0161a\u0351jas gesagt hat: Wenn das f\u00fcr das Fest[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,17<\/a>] bestimmte Wasser unrein geworden ist, so ist es, wenn man es zuerst [mit Flu\u00dfwasser] verbindet<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> und nachher f\u00fcr das Heiligtum bestimmt, rein, wenn aber zuerst f\u00fcr das Heiligtum bestimmt und dann verbindet, unrein. Merke, dies<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> gleicht ja dem S\u00e4en, was ist nun der Unterschied, ob man es zuerst verbindet und nachher f\u00fcr das Heiligtum bestimmt oder zuerst f\u00fcr das Heiligtum bestimmt und nachher ver bindet!? Hieraus also, dass es bei Heiligem kein S\u00e4en gibt, ebenso gibt es kein S\u00e4en bei der Hebe.<\/p>\n<p>R. Dimi sa\u00df und trug diese Lehre vor; da sprach Abajje zu ihm: Spricht er von der Bestimmung durch ein Dienstgef\u00e4\u00df, bei der m\u00fcndlichen Bestimmung aber haben die Rabbanan [das Geheiligte] nicht bevorzugt, oder haben es die Rabbanan auch bei der m\u00fcndlichen Bestimmung bevorzugt? Dieser erwiderte: Dies habe ich nicht geh\u00f6rt, \u00e4hnliches aber habe ich geh\u00f6rt: R. Abahu sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn Trauben unrein geworden sind, so sind sie, wenn man sie vorher pre\u00dft<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> und nachher f\u00fcr das Heiligtum bestimmt, rein, und wenn man sie vorher f\u00fcr das Heiligtum bestimmt und nachher pre\u00dft, unrein. Bei den Trauben ist es ja eine m\u00fcndliche Bestimmung<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> f\u00fcr das Heiligtum, dennoch haben die Rabbanan sie bevorzugt. R. Joseph entgegnete ihm: Du sprichst von Trauben, hier handelt es sich um Trauben von Hebe, bei denen die m\u00fcndliche Bestimmung der Bestimmung durch das Dienstgef\u00e4\u00df gleicht; bei jenen<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> aber, f\u00fcr das ein Dienstgef\u00e4\u00df erforderlich ist, haben die Rabbanan bei einer m\u00fcndlichen Bestimmung keine Bevorzugung getroffen.<\/p>\n<p>\u00bbPre\u00dft\u00ab, auch ein gr\u00f6\u00dferes Quantum; kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, R. Jo\u1e25anan sagte ja, dass man Trauben, die unrein geworden sind, in Quantit\u00e4ten unter Eigr\u00f6\u00dfe presse!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: auch hierbei in Ouantit\u00e4ten unter Eigr\u00f6\u00dfe, und wenn du willst, sage ich: da handelt es sich um den Fall, wenn sie mit erstgradiger[Bamidbar 19,17.] [Unreinheit] in Ber\u00fchrung gekommen sind, soda\u00df sie zweitgradig werden, hier aber, wenn sie mit zweitgradiger [Unreinheit] in Ber\u00fchrung gekommen sind, soda\u00df sie drittgradig werden. Raba sagte: Auch wir haben es<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> gelernt:[Bamidbar 19,17.] <em>Und gie\u00dfe dar\u00fcber lebendiges Wasser in ein Gef\u00e4\u00df<\/em>, es mu\u00df im Gef\u00e4\u00dfe lebendig<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> sein. Wenn es <em>gie\u00dfe<\/em> hei\u00dft, so ist es ja [vom Boden] getrennt, dennoch gilt es als an diesem haftend; dies ist also eine Bevorzugung, ebenso ist es auch hierbei eine Bevorzugung.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p>R. \u0160imi b. A\u0161i sagte: Auch wir haben es<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> gelernt: Sobald er untergetaucht und heraufgestiegen ist, darf er vom Zehnten essen, nach Sonnenuntergang darf er Hebe essen. Nur Hebe, Geheiligtes aber nicht; weshalb denn, er ist ja rein!? Dies ist also eine Bevorzugung, ebenso ist es auch hierbei eine Bevorzugung. R. A\u0161i sagte: Auch wir haben es<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> gelernt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,19<\/a>] <em>Und das Fleisch<\/em>, dies schlie\u00dft das Holz und den Weihrauch ein. Sind denn das Holz und der Weihrauch verunreinigungsf\u00e4hig!? Dies ist also eine Bevorzugung, ebenso ist es auch hierbei eine Bevorzugung.<\/p>\n<p>MIT FOLGENDEN DINGEN GEN\u00dcGT MAN SEINER PFLICHT AM PESAHFESTE: MIT WEIZEN, GERSTE, DINKEL, ROGGEN UND HAFER. FERNER GEN\u00dcGT MAN SEINER PFLICHT MIT DEMAJ, ERSTEM ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE ABGESONDERT WURDE, UND ZWEITEM ZEHNTEN UND HEILIGENGUT, DIE AUSGEL\u00f6ST WURDEN; PRIESTER AUCH MIT TEIGHEBE UND HEBE. NICHT ABER MIT UNVERZEHNTETEM, MIT ERSTEM ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE NICHT ABGESONDERT WURDE, UND ZWEITEM ZEHNTEN UND HEILIGENGUT, DIE NICHT AUSGEL\u00d6ST WURDEN. MIT DEN BROTEN DES DANKOPFERS UND DEN FLADEN DES NAZIR\u00c4ERS<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> GEN\u00dcGT MAN, WENN MAN SIE F\u00dcR SICH SELBST GEMACHT HAT, SEINER PFLICHT NICHT, HAT MAN SIE F\u00dcR DEN MARKTVERKAUF GEMACHT, SO GEN\u00dcGT MAN MIT IHNEN SEINER PFLICHT.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Dinkel geh\u00f6rt zur Art Weizen, Hafer und Roggen geh\u00f6ren zur Art Gerste. Dinkel ist Gulba, Roggen ist Di\u0161ra, Hafer ist Fuchsschwanzgras. Also nur mit diesen, nicht aber mit Reis und Hirse, woher dies? R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erwiderte, ebenso wurde auch in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls gelehrt, und ebenso auch in der Schule des R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Die Schrift sagt:[Dewarim 16,3.] <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen, sieben Tage sollst du dazu Unges\u00e4uertes essen<\/em>; mit Dingen, die sauern, gen\u00fcgt man seiner Pflicht des Unges\u00e4uerten, ausgenommen sind diese, die nicht sauern, sondern muffen.<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht des R. Jo\u1e25anan b. Nuri, welcher sagt, Reis sei eine Getreideart, und man mache sich, wenn man ihn ges\u00e4uert i\u00dft, der Ausrottung schuldig. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jo\u1e25anan b. Nuri verbietet Reis [und Hirse am Pesa\u1e25feste], weil sie leicht sauern. Sie fragten: Hei\u00dft \u00bbleicht sauern\u00ab sie sauern schnell, oder hei\u00dft dies, sie sauern nur leicht und sind kein wirkliches Ges\u00e4uertes?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagte: Reis ist eine Getreideart; wenn man ihn ges\u00e4uert i\u00dft, macht man sich der Ausrottung<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> schuldig, und man gen\u00fcgt damit seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste. Ebenso sagte R. Jo\u1e25anan b. Nuri, Qoramith sei zur Teighebe pflichtig.<\/p>\n<p>Was ist Qoramith? Abajje erwiderte: K\u00f6rnerrispen<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was sind es f\u00fcr K\u00f6rnerrispen? R. Papa erwiderte: K\u00f6rnerrispen, die sich zwischen den Mohnk\u00f6pfen befinden.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Wenn der Teig mit Wein, \u00d6l oder Honig geknetet worden ist, so macht man sich wegen des Ges\u00e4uerten nicht der Ausrottung schuldig. R. Papa und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sa\u00dfen vor R. Idi b. Abin, R. Idi b. Abin sa\u00df und schlummerte, und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sprach zu R. Papa: Was ist der Grund des Re\u0161 Laqi\u0161? Dieser erwiderte: Die Schrift sagt: <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen etc.<\/em>; wegen des Ges\u00e4uerten von Dingen, mit denen man seiner Pflicht des Unges\u00e4uerten gen\u00fcgt, macht man sich der Ausrottung schuldig, wegen des Ges\u00e4uerten von solchem [Teig] aber, mit dem man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt, da dies reiches<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> Unges\u00e4uertes ist, macht man sich auch nicht der Ausrottung schuldig. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, wandte gegen R. Papa ein: Hat man es aufgel\u00f6st und geschl\u00fcrft, so verf\u00e4llt man, wenn es Ges\u00e4uertes ist, der Ausrottung, und wenn es Unges\u00e4uertes ist, gen\u00fcgt man damit nicht seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste. In diesem Falle gen\u00fcgt man seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste damit nicht, dennoch macht man sich wegen des Ges\u00e4uerten der Ausrottung schuldig!? W\u00e4hrenddessen erwachte R. Idi b. Abin und sprach zu ihnen: Kinder, folgendes ist der Grund des Re\u0161 Laqi\u0161: solche sind Fruchtsaft, und Fruchtsaft s\u00e4uert nicht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p>FERNER GEN\u00dcGT MAN SEINER PFLICHT MIT DEMAI, [ERSTEM] ZEHNTEN etc. Demaj ist ja f\u00fcr ihn nicht verwendbar!?<\/p>\n<p>Da er, wenn er sein Verm\u00f6gen preisgeben und Armer sein wollte, Demaj essen d\u00fcrfte, so ist es auch jetzt f\u00fcr ihn verwendbar. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben. Auch sagte R. Hona: Es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen kein Demaj zu essen geben, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe es ihnen zu essen geben.<\/p>\n<p>ERSTEM ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE ABGESONDERT WURDE. Selbstverst\u00e4ndlich, wenn die Hebe abgesondert wurde, ist es ja profan!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn er bereits von den Halmen entrichtet und davon nur die Zehnthebe und nicht die gro\u00dfe Hebe entrichtet worden ist. Dies nach R. Abahu, denn R. Abahu sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Der erste Zehnt, den man vorher von den Halmen entrichtet hat, ist von der gro\u00dfen Hebe frei, denn es hei\u00dft:[Bamidbar 18,26.] <em>ihr sollt davon eine Hebe f\u00fcr den Herrn abheben, einen Zehnten vom Zehnten<\/em>; einen Zehnten vom Zehnten habe ich dir geboten, nicht aber die gro\u00dfe Hebe und die Zehnthebe vom Zehnten. R. Papa sprach zu Abajje: Demnach sollte er davon frei sein, auch wenn er ihm<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist!? Dieser erwiderte: Deinetwegen sagt die Schrift:[Bamidbar 18,29.] <em>von all eueren Zehnten sollt ihr eine Hebe f\u00fcr den Herrn absondern<\/em>.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich dazu<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dieses ist bereits Getreide, jenes ist kein Getreide.<\/p>\n<p>UND ZWEITEM ZEHNTEN UND HEILIGENGUT, DIE AUSGEL\u00d6ST WURDEN etc. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn man den Grundwert, nicht aber das F\u00fcnftel entrichtet hat; er lehrt uns, dass es vom F\u00fcnftel nicht abh\u00e4ngig sei.<\/p>\n<p>PRIESTER AUCH MIT HEBE UND TEIGHEBE etc. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, das Unges\u00e4uerte m\u00fcsse f\u00fcr jeden gleich sein, so lehrt er uns, dass die Wiederholung [des Wortes] <em>Unges\u00e4uertes<\/em> einschlie\u00dfend sei.<\/p>\n<p>NICHT ABER MIT UNVERZEHNTETEM etc. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des rabbanitisch Unverzehnteten n\u00f6tig, zum Beispiel in einem undurchlochten Pflanzentopfe gezogen.<\/p>\n<p>MIT ERSTEM ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE NICHT ABGESONDERT WURDE. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er ihm<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist. Man k\u00f6nnte glauben, es verhalte sich so, wie R.Papa zu Abajje gesagt hat, so lehrt er uns, dass es sich so verhalte, wie dieser ihm erwidert hat.<\/p>\n<p>UND ZWEITEM ZEHNTEN UND HEILIGENGUT, DIE NICHT AUSGEL\u00d6ST WURDEN. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Wenn man sie zwar ausgel\u00f6st hat, jedoch nicht nach Vorschrift; wenn man den zweiten Zehnten durch ein ungem\u00fcnztes Silberst\u00fcck ausgel\u00f6st hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt:[Dewarim 14,25.] <em>du sollst das Geld binden<\/em>, eine Sache, worauf eine Figur<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> sich befindet. Oder wenn man Heiligengut durch ein Grundst\u00fcck ausgeweiht hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt:[Wajikra 27,19; man vegleiche Er. Blatt 31b, Anm. 95.] <em>er gebe das Geld und erstehe es<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit Unverzehntetem, das nicht fertig<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Unverzehntetes ist ja \u00fcberhaupt nicht fertig!?<\/p>\n<p>Vielmehr: mit Unverzehntetem, das nicht ganz fertig ist, wenn davon die gro\u00dfe Hebe abgesondert wurde, nicht aber die Zehnthebe, der erste Zehnt, der zweite Zehnt oder gar nur der Armenzehnt.<\/p>\n<p>Woher<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> nun? Es hei\u00dft: <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen<\/em>, nur das, was als Ges\u00e4uertes verboten sein k\u00f6nnte, ausgenommen dieses, das nicht als Ges\u00e4uertes, sondern als Unverzehntetes verboten ist.<\/p>\n<p>Wo kommt das Verbot des Ges\u00e4uerten hin!? R. Se\u0161eth erwiderte: Dies nach R.\u0160imo\u0351n, welcher sagt, ein Verbot erstrecke sich nicht auf VerTa\u0161 botenes.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Wer [versehentlich] am Vers\u00f6hnungstage Aas gegessen hat, ist frei. Rabina sagte: Du kannst auch sagen, nach den Rabbanan, denn [man gen\u00fcgt seiner Pflicht] nur mit dem, was nur als Ges\u00e4uertes verboten ist, ausgenommen dieses, das nicht nur als Ges\u00e4uertes, sondern auch als Unverzehntetes verboten ist.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn hierbei \u00bbnur\u00ab!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist vielmehr die Erkl\u00e4rung R. \u0160e\u0161eths.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge in Jeru\u0161alem seiner Pflicht [des Unges\u00e4uerten] mit dem zweiten Zehnten, so hei\u00dft es:[Dewarim 16,3.] <em>Brot des Elends<\/em>, das in Trauer gegessen werden darf, ausgenommen dieser, der in Trauer<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> nicht gegessen werden darf, sondern nur in Freude<\/p>\n<p>so R. Jose der Galil\u00e4er. R. A\u0351qiba sagt, die Wiederholung [des Wortes] <em>Unges\u00e4uertes<\/em> schlie\u00dfe auch solchen ein, und nur deshalb hei\u00dft es <em>Brot des Elends<\/em>, um Teig auszuschlie\u00dfen, der mit Wein, \u00d6l oder Honig geknetet wurde.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. A\u0351qibas?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja nicht <em>\u00f3ni<\/em>, sondern <em>\u00f3n<\/em>i<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R. Jose der Galil\u00e4er!?<\/p>\n<p>Wir lesen ja nicht <em>\u00f3ni<\/em>, sondern <em>\u00f6ni<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. A\u0351qiba!?<\/p>\n<p>Die Lesart \u00f6ni deutet auf eine Lehre \u0160emu\u00e9ls, denn \u0160emu\u00e9l sagte: <em>Brot des Elends<\/em> [\u00f3ni], Brot, wor\u00fcber man viele Worte spricht [\u00f3nin]<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba ist also der Ansicht, nicht mit Teig, der mit (Milch), Wein, \u00d6l oder Honig geknetet wurde; es wird ja aber gelehrt: Man darf am Pesa\u1e25feste keinen Teig mit Wein, \u00d6l oder Honig kneten; hat man geknetet, so ist er, wie R. Gamli\u00e9l sagt, sofort zu verbrennen; die Weisen sagen, er d\u00fcrfe gegessen werden. Hierzu erz\u00e4hlte R. A\u0351qiba: Als ich meine Woche bei R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 hatte, knetete ich f\u00fcr sie Teig mit Wein, \u00d6l und Honig, und sie sagten dazu nichts. Und obgleich man ihn damit nicht kneten darf, so darf man ihn damit betupfen. Dies nach dem ersten Tanna. Die Weisen sagen, womit man kneten darf, d\u00fcrfe man auch betupfen, und womit man nicht kneten darf, d\u00fcrfe man auch nicht betupfen. Sie stimmen \u00fcberein, dass man keinen Teig mit warmem Wasser kneten d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt vom ersten Festtage und das andere vom zweiten Festtage. So sprach auch R. Jeho\u0161ua\u0351 [b. Levi] zu seinen S\u00f6hnen: Am ersten Tage knetet mir nicht mit Milch, von dann ab knetet mir mit Milch.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, dass man nicht Teig mit Milch kneten d\u00fcrfe, und wenn man geknetet hat, das ganze Brot verboten sei, wegen der Veranlassung zu einer \u00dcbertretung<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er sagte vielmehr, wie folgt: am ersten Tage knetet mir nicht mit Honig, von dann ab knetet mir mit Honig. Wenn du willst, sage ich, er habe tats\u00e4chlich von Milch gesprochen, denn wie Rabina gesagt hat, in [der Gr\u00f6\u00dfe] eines Ochsenauges sei es erlaubt, so sprach auch er von [der Gr\u00f6\u00dfe] eines Ochsenauges.<\/p>\n<p>Sie stimmen \u00fcberein, dass man keinen Teig mit warmem Wasser kneten d\u00fcrfe.? Womit ist es hierbei anders, als bei den Speisopfern, von denen wir gelernt haben, s\u00e4mtliche Speisopfer werden mit warmem Wasser geknetet, und man passe auf, dass sie nicht sauern!?<\/p>\n<p>Wenn sie es von den aufmerksamen [Priestern] gesagt haben, sollte es auch von Unaufmerksamen gelten!?<\/p>\n<p>Demnach sollte man [den Weizen] auch anfeuchten d\u00fcrfen, weshalb sagte nun R. Zera im Namen des Rabba b. Jirmeja im Namen \u0160emu\u00e9ls, dass man den Weizen zu den Speisopfern nicht anfeuchtete!?<\/p>\n<p>Das Kneten erfolgt durch die aufmerksamen [Priester], das Anfeuchten erfolgt nicht<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> durch die Aufmerksamen.<\/p>\n<p>Erfolgt denn das Kneten durch die Aufmerksamen, es hei\u00dft ja:[Wajikra 2,1. ] <em>er soll \u00d6l dar\u00fcber gie\u00dfen etc.<\/em> <em>und es zum Priester bringen<\/em>; vom Abheben der Handvoll ab mu\u00df es durch die Priesterschaft geschehen, das Gie\u00dfen und das Umr\u00fchren kann durch jeden erfolgen!?<\/p>\n<p>Zugegeben, dass das Kneten nicht durch die Aufmerksamen zu erfolgen braucht, aber es erfolgt im Bereiche der Aufmerksamen, denn der Meister sagte, das Umr\u00fchren d\u00fcrfe durch einen Gemeinen erfolgen, jedoch sei es untauglich, wenn es au\u00dferhalb der Vorhofmauer erfolgt, w\u00e4hrend das Anfeuchten weder durch die Aufmerksamen noch im Bereiche der Aufmerksamen erfolgt.<\/p>\n<p>Womit ist es [bei anderen] anders als beim Speisopfer der Schwingegarbe, von dem gelehrt wird, [der Weizen zum] Speisopfer der Schwingegarbe werde angefeuchtet und zusammengeh\u00e4uft!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem Gemeindeopfer<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit [Unges\u00e4uertem von] den Erstlingen<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>, so hei\u00dft es:[Schemot ,20.] <em>in all eueren Wohnorten sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>, nur Unges\u00e4uertes, das in allen Wohnorten gegessen werden darf, ausgenommen die Erstlinge, die nicht in allen Wohnorten, sondern nur in Jeru\u0161alem gegessen werden d\u00fcrfer<\/p>\n<p>so R. Jose der Galil\u00e4er. R. A\u0351qiba sagte: Das Unges\u00e4uerte [gleicht dem] Bitterkraute, wie beim Bitterkraute das Gesetz von den Erstlingen keine Geltung<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> hat, ebenso Unges\u00e4uertes, das nicht von den Erstlingen ist.<\/p>\n<p>Demnach sollte, wie das Bitterkraut zu einer Art geh\u00f6rt, bei der das Gesetz von den Erstlingen keine Geltung hat, auch das Unges\u00e4uerte nur aus einer Art [bereitet werden], bei der das Gesetz von den Erstlingen keine Geltung hat,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>wonach Weizen und Gerste auszuschlie\u00dfen sind, da bei diesen Arten das Gesetz von den Erstlingen Geltung hat!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft wiederholt <em>Unges\u00e4uertes<\/em>, und dies ist einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Wenn die Wiederholung [des Wortes] <em>Unges\u00e4uertes<\/em> einschlie\u00dfend ist, so sollte dies auch von den Erstlingen gelten!?<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba ist davon abgekommen, denn es wird gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit [Unges\u00e4uertem von] den Erstlingen, so hei\u00dft es: <em>in all eueren Wohnorten sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>, nur Unges\u00e4uertes, das in allen Wohnorten gegessen werden darf, ausgenommen die Erstlinge, die nicht in allen Wohnorten, sondern nur in Jeru\u0161alem gegessen werden d\u00fcrfen. Man k\u00f6nnte glauben, auch der zweite Zehnt sei auszuschlie\u00dfen, so hei\u00dft es wiederholt <em>Unges\u00e4uertes<\/em>, und dies ist einschlie\u00dfend. Was veranla\u00dft dich, den zweiten Zehnten einzuschlie\u00dfen und die Erstlinge auszuschlie\u00dfen? Ich schlie\u00dfe den zweiten Zehnten ein, f\u00fcr den es nach R. Elea\u0351zar ein Mittel gibt, ihn in allen Wohnorten [essen zu d\u00fcrfen], und schlie\u00dfe die Erstlinge aus, f\u00fcr die es kein Mittel gibt, sie in allen Wohnorten [essen zu d\u00fcrfen]. R. Elea\u0351zar sagte n\u00e4mlich: Woher, dass man den zweiten Zehnten, wenn er unrein wird, sogar in Jeru\u0161alem ausl\u00f6sen d\u00fcrfe? Es hei\u00dft:[Dewarim 14,24.] <em>wenn du es nicht tragen kannst<\/em>, und \u00bbtragen\u00ab bedeutet essen, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel43\">Bereschit 43,34<\/a>] <em>er lie\u00df ihnen Tischgaben auftragen<\/em><a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>. R. A\u0351qiba ist es ja, der der Ansicht ist, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit [Unges\u00e4uertem vom] zweiten Zehnten und durch [die Worte:] <em>in all eueren Wohnorten<\/em>, schlie\u00dft er die Erstlinge aus. Schlie\u00dfe hieraus, dass er davon abgekommen ist.<\/p>\n<p>Sollte R. Jose der Galil\u00e4er es<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> aus [den Worten] <em>Brot des Elends<\/em> entnehmen: das in Trauer gegessen werden darf, ausgeschlossen diese, die nur in Freude gegessen werden d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, denn es wird gelehrt: Die Erstlinge sind dem Trauernden verboten; nach R. \u0160imo\u0351n erlaubt.<\/p>\n<p>Was ist der Grund der Rabbanan?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:[Dewarim 12,17.] <em>du darfst nicht in deinen Ortschaften verzehren<\/em>, und hierzu sagte der Meister:[Dewarim 12,17.] <em>deiner Hand Hebe<\/em>, das sind die Erstlinge; die Erstlinge gleichen somit dem Zehnten, wie der Zehnt einem Trauernden verboten ist, ebenso sind die Erstlinge einem Trauernden verboten.<\/p>\n<p>Und R. \u0160imo\u0351n!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige nennt sie \u00bbHebe\u00ab; wie die Hebe einem Trauernden erlaubt ist, ebenso sind auch die Erstlinge einem Trauernden erlaubt.<\/p>\n<p>Zugegeben, dass R. \u0160imo\u0351n vom Vergleiche nichts h\u00e4lt, aber die Freude ist ja bei diesen vorgeschrieben, denn es hei\u00dft:[Ib. 26,11.] <em>du sollst dich an all dem Guten freuen<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies bedeutet, dass es in der festlichen Zeit<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> erfolgen m\u00fcsse. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Bringt man [die Erstlinge in der Zeit] vom Wochenfeste bis zum [H\u00fctten]feste, so lese<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> man, wenn vom [H\u00fctten]feste bis \u1e24anuka, so lese man nicht. Die Rabbanan lehrten: <em>Brot des Elends<\/em>, ausgenommen Pudding<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> und Kuchen; man k\u00f6nnte nun glauben, dass man seiner Pflicht nur mit Schrotbrot<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> gen\u00fcge, so hei\u00dft es wiederholt Unges\u00e4uertes, und dies ist einschlie\u00dfend, auch wie das Unges\u00e4uerte des K\u00f6nigs \u0160elomo. Weshalb hei\u00dft es demnach <em>Brot des Elends<\/em>? Dies schlie\u00dft Pudding und Kuchen aus.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, dass a\u0161i\u0161a [Kuchen] \u00bbgesch\u00e4tztes\u00ab hei\u00dfe? Es hei\u00dft:[2. B. Schmuel 6,19.] <em>er verteilte an das ganze Volk, an die ganze Menge Jisra\u00e9ls, an Mann und Weib jedem ein Brot, ein St\u00fcck Fleisch [a\u0161par] und einen Kuchen [a\u0161i\u0161a] etc.<\/em>, und hierzu sagte R. \u1e24anan b. Abba: A\u0161par, sechs aus dem Rinde [\u0161i\u0161a bepar]; a\u0161i\u0161a, sechs aus der Epha<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> [\u0161i\u0161a be\u00e9pha]. Er streitet somit gegen \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte, a\u0161i\u0161a hei\u00dfe ein Krug Wein, wie es hei\u00dft:[Hos. 3,1.] <em>die die Weinkr\u00fcge [a\u0161i\u0161e] lieben<\/em>. Die Rabbanan lehrten: Man darf am Pesa\u1e25feste kein dickes Brot<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>backen so die Schule \u0160ammajs; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p>Welches hei\u00dft dickes Brot? R. Hona erwiderte: Eine Handbreite [dick], denn so finden wir es bei den Schaubroten<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>, dass sie eine Handbreite [dick] waren. R. Joseph wandte ein: Wenn dies f\u00fcr die aufmerksamen [Priester] gilt, sollte es auch f\u00fcr Unaufmerksame gelten!? Wenn dies f\u00fcr gebeuteltes Brot gilt, sollte es auch f\u00fcr ungebeuteltes gelten!? Wenn dies bei trockenem Holze gilt, sollte es auch bei feuchtem gelten!? Wenn dies bei einem hei\u00dfen Ofen gilt, sollte es auch bei einem kalten gelten!? Wenn dies bei einem Ofen aus Metall gilt, sollte es auch bei einem t\u00f6nernen gelten!?<\/p>\n<p>R. Jirmeja b. Abba sagte, er habe seinen Lehrer, das ist Rabh, besonders gefragt, manche lesen, R. Jirmeja b. Abba im Namen Rabhs sagte, er habe seinen Lehrer, das ist unser heiliger Meister, besonders gefragt, was \u00bbdickes Brot\u00ab sei, und [dieser habe erwidert], viel Brot.\u2014 Weshalb nennt er es \u00bbdickes Brot\u00ab?<\/p>\n<p>Weil [der Teig] beim Kneten dick ist. Wenn du aber willst, sage ich: in der Ortschaft dieses Autors sagte man \u00bbdickes Brot\u00ab statt \u00bbviel Brot\u00ab.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wenn etwa, weil man sich unn\u00f6tig m\u00fcht, so sollte es ja nicht nur am Pesa\u1e25feste, sondern auch an jedem anderen Feste [verboten sein]!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so, nur spricht dieser Autor gerade vom Pesa\u1e25feste. Ebenso wird auch gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe am Feste nicht viel Brot backen; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man gen\u00fcgt am Pesa\u1e25feste seiner Pflicht mit Feinbrot, mit Schrotbrot und mit figurierten Kuchen, obgleich sie gesagt haben, dass man am Pesa\u1e25feste keine figurierten Kuchen machen d\u00fcrfe. R. Jehuda sagte: Folgendes fragte Bo\u00f6thos b. Zonin die Weisen:<\/p>\n<p>Weshalb sagten sie, dass man am Pesa\u1e25feste keine figurierten Kuchen machen d\u00fcrfe? Diese erwiderten ihm: Weil die Frau dabei lange verbringt und [den Teig] zum S\u00e4uern bringt. Jener entgegnete: Man kann sie ja schnell in einer Form fertigen!? Diese erwiderten: Man w\u00fcrde sagen: alle Kuchen sind verboten<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> und die Kuchen des Bo\u00f6thos sind erlaubt. R. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq erz\u00e4hlte: Einst begleitete ich meinen Vater zu R. Gamli\u00e9l, und als man ihm da am Pesa\u1e25feste figurierte Kuchen vorsetzte, sprach ich zu ihm: Vater, sagten nicht die Weisen, dass man am Pesa\u1e25feste keine figurierten Kuchen machen d\u00fcrfe!? Da erwiderte er mir: Mein Sohn, sie sagten es nicht f\u00fcr jedermann, sondern nur f\u00fcr B\u00e4cker<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>. Manche erz\u00e4hlen, er habe ihm wie folgt erwidert: Sie sagten es nicht f\u00fcr B\u00e4cker<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>, sondern f\u00fcr jedermann. R. Jose sagte: Man darf waffelartige Kuchen machen, nicht aber semmelartige.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Kuchenteig<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>, Honiggeb\u00e4ck, Gu\u00dfgeb\u00e4ck, Pfannengeb\u00e4ck und Bemischtes sind von der Teighebe frei.<\/p>\n<p>Was ist Pfannengeb\u00e4ck? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Eine im Privathaushalte bereitete Mischung. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Diese sind Tiegelgeb\u00e4ck. R. Jo\u1e25anan sagte: Das Tiegelgeb\u00e4ck ist ebenfalls [zur Teighebe] pflichtig, diese aber sind solche, die man vor der Sonne b\u00e4ckt. Man wandte ein: Kuchengeb\u00e4ck, Honiggeb\u00e4ck und Gu\u00dfgeb\u00e4ck sind, wenn in einem Tiegel zubereitet, pflichtig, und wenn vor der Sonne, frei. Dies ist eines Widerlegung des R. \u0160imo\u0351n b. Laqis!? U\u0351la erwiderte: R. \u0160imo\u0351n b. Laqis kann dir erwidern: Hier handelt es sich um den Fall, wenn man [den Tiegel] erhitzt und sie daran klebt<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Demnach sind sie frei, wenn man zuerst [den Teig an den Tiegel] klebt und ihn nachher erhitzt; wozu lehrt er nun im Schlu\u00dfsatze, sie seien frei, wenn man sie vor der Sonne b\u00e4ckt, er sollte ja beim [Backen] selbst einen Unterschied machen: diese Worte gelten nur, wenn man zuerst [den Tiegel] erhitzt und nachher [den Teig] daran klebt, wenn man aber zuerst daran [den Teig] klebt und ihn nachher erhitzt, sind sie frei!?<\/p>\n<p>[Diese Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Diese Worte gelten nur, wenn man zuerst [den Tiegel] erhitzt und nachher [den Teig] daran klebt, wenn man aber zuerst [den Teig an den Tiegel] klebt und ihn nachher erhitzt, so ist es ebenso, als w\u00fcrde man sie vor der Sonne backen, und sie sind frei.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man gen\u00fcgt seiner Pflicht mit halbgebackenem und mit im Tiegel bereitetem Unges\u00e4uerten!?<\/p>\n<p>Dies ebenfalls, wenn man zuerst [den Tiegel] erhitzt und nachher [den Teig] daran klebt.<\/p>\n<p>Welches hei\u00dft halbgebackenes Unges\u00e4uertes? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn man es durchbricht und [der Teig] sich nicht fadenartig zieht. Raba sagte: Ebenso bei den Broten des Dankopfers.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, bei diesem hei\u00dft es <em>Brot<\/em> und bei jenem hei\u00dft es <em>Brot<\/em>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, solches<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a> gelte als Bruchst\u00fcck, und es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel7\">Wajikra 7,14<\/a>] <em>er soll einen von jedem Opfer darbringen<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>einen, aber kein Bruchst\u00fcck, so lehrt er uns. Man wandte ein: Meisa ist nach der Schule \u0160ammajs [von der Teighebe] frei, und nach der Schule Hillels pflichtig. Halita ist nach der Schule \u0160ammajs pflichtig, und nach der Schule Hillels frei.<\/p>\n<p>Was ist Meisa, und was ist Halita?<\/p>\n<p>Meisa hei\u00dft [der Brei], wenn man das Mehl in das hei\u00dfe Wasser [sch\u00fcttet], \u1e24alita hei\u00dft er, wenn man das hei\u00dfe Wasser \u00fcber das Mehl [sch\u00fcttet]. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose sagte im Namen seines Vaters, beide seien frei, wie manche sagen, beide pflichtig. Die Weisen sagen, der eine wie der andere sei, wenn in einem Tiegel zubereitet, frei, und wenn in einem Ofen, pflichtig.<\/p>\n<p>Womit ist nach dem ersten Tanna Meisa anders als \u1e24alita? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls, ebenso sagte R. Jehuda, nach anderen, R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wie sie \u00fcber das eine streiten, streiten sie auch \u00fcber das andere, nur ist [die Mi\u0161na] zu teilen, und wer das eine lehrte, lehrte das andere nicht. Hier lehrt er also, die Weisen sagen, der eine wie der andere sei, wenn in einem Tiegel zubereitet, frei, und wenn in einem Ofen, pflichtig. Dies ist eine Widerlegung R. Jo\u1e25anans!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan kann dir erwidern: hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, Meisa und \u1e24alita seien zur Teighebe pflichtig, so hei\u00dft es <em>Brot<\/em>; R. Jehuda sagt, Brot hei\u00dfe nur das, was im Ofen gebacken wird. R. Jehuda sagt ja dasselbe, was der erste Tanna!? Wahrscheinlich streiten sie \u00fcber das Tiegelgeb\u00e4ck; der erste Tanna ist der Ansicht, das Tiegelgeb\u00e4ck sei pflichtig, und R. Jehuda ist der Ansicht, das Tiegelgeb\u00e4ck sei frei.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, das Tiegelgeb\u00e4ck sei frei, nur streiten sie hier \u00fcber [das Tiegelgeb\u00e4ck], das nachher in einem Ofen gebacken wird; der erste Tanna ist der Ansicht, es hei\u00dfe, da man es nachher im Ofen b\u00e4ckt, Brot, und R. Jehuda ist der Ansicht, Brot hei\u00dfe nur das, was von vornherein im Ofen gebacken wird, dieses aber, das von vornherein nicht in einem Ofen gebacken worden ist, hei\u00dfe nicht Brot. Raba sagte: Folgendes ist der Grund R. Jehudas, es hei\u00dft:[Ib. 26,26.] <em>zehn Weiber werden in einem Ofen euer Brot backen<\/em>: Brot, das in einem Ofen gebacken wird, hei\u00dft Brot, das nicht in einem Ofen gebacken wird, hei\u00dft nicht Brot.<\/p>\n<p>Rabba und R. Joseph sa\u00dfen hinter R. Zera, und R. Zera sa\u00df vor U\u0351la; da sprach Rabba zu R. Zera: Frage U\u0351la, wie es denn sei, wenn man [das Geb\u00e4ck] an die Innenseite [des Tiegels] geklebt und diesen von au\u00dfen erhitzt hat. Dieser erwiderte: Was soll ich ihn da fragen; wenn ich ihn frage, so erwidert er mir, dies sei Tiegelgeb\u00e4ck<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>. Darauf sprach R. Joseph zu R. Zera: Frage U\u0351la, wie es denn sei, wenn man [das Geb\u00e4ck] an die Innenseite [des Tiegels] geklebt hat und dar\u00fcber eine Fackel h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dieser erwiderte: Was soll ich ihn da fragen; wenn ich ihn frage, so erwidert er mir, die meisten Armen bereiten es auf diese Weise<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a><\/p>\n<p>R. Asi sagte: Teig vom zweiten Zehnten ist nach R. Me\u00edr von der Teighebe frei und nach den Weisen zur Teighebe pflichtig.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>Mit Unges\u00e4uertem vom zweiten Zehnten gen\u00fcgt man nach R. Me\u00edr nicht seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste, nach den Weisen aber gen\u00fcgt man damit seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste. Mit einem Etrog<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> vom zweiten Zehnten gen\u00fcgt man nach R. Me\u00edr nicht seiner Pflicht am [H\u00fctten]feste, nach den Weisen aber gen\u00fcgt man damit seiner Pflicht am [H\u00fctten]feste. R. Papa wandte ein: Einleuchtend ist dies vom Teig, denn es hei\u00dft:[Bamidbar 15,20.] <em>euerer Teige<\/em>, nur von euerem, ebenso auch vom Etrog, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel23\">Wajikra 23,40<\/a>] <em>ihr sollt euch nehmen, von euerem, weshalb aber [nicht mit] Unges\u00e4uertem, hei\u00dft es denn euer Unges\u00e4uertes!? Raba, nach anderen, R. Jemar b. \u0160elemja, erwiderte: Dies ist aus [dem Worte] <\/em>Brot zu entnehmen; hierbei[Dewarim 16,3.] hei\u00dft es: <em>Brot des Elends<\/em>, und dort[Bamidbar 15,19.] hei\u00dft es: <em>wenn ihr vom Brote des Landes esset<\/em>, wie da von euerem, ebenso hierbei von euerem. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Teig vom zweiten Zehnten ist von der Teighebe frei<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, er sei pflichtig.<\/p>\n<p>Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen, das ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Er meint es vielmehr wie folgt: streiten sie auch \u00fcber jene, wie sie \u00fcber den Teig streiten, oder ist es bei diesem anders, weil es zweimal<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a> <em>euerer Teige<\/em> hei\u00dft?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 fragte: Gen\u00fcgt man in Jeru\u0161alem seiner Pflicht [des Unges\u00e4uerten] mit Teighebe vom zweiten Zehnten? Nach R. Jose dem Galil\u00e4er ist es nicht fraglich: wenn man seiner Pflicht mit Profanem nicht gen\u00fcgt, um wieviel weniger mit Teighebe; fraglich ist es nur nach R.A\u0351qiba: gen\u00fcgt man seiner Pflicht nur mit Profanem, das, wenn es unrein wird, au\u00dferhalb<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> erlaubt ist, nicht aber mit der Teighebe, die, auch wenn sie unrein wird, au\u00dferhalb nicht erlaubt und zu verbrennen ist, oder aber sagen wir, da es, wenn man es nicht [als Teighebe] bestimmt, falls es unrein wird, au\u00dferhalb erlaubt ist und man damit seiner Pflicht gen\u00fcgt, so gen\u00fcge man damit seiner Pflicht auch jetzt. Manche sagen: Dies ist \u00fcberhaupt nicht fraglich, da wir diese Eventualit\u00e4t selbstverst\u00e4ndlich ber\u00fccksichtigen, fraglich ist es nur hinsichtlich der Teighebe vom f\u00fcr Geld vom zweiten Zehnten Gekauften. Und auch dies ist nach den Rabbanan nicht fraglich, denn sie sagen, solches sei [unrein] auszul\u00f6sen, somit gleicht es dem Zehnten<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>, fraglich ist es nur nach R. Jehuda, welcher sagt, solches sei zu begraben. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn das f\u00fcr Geld vom zweiten Zehnten Gekaufte unrein wird, so ist es auszul\u00f6sen; R. Jehuda sagt, es sei zu begraben. Sagen wir, da es, wenn es nicht Gekauftes ist und man es nicht [als Teighebe] bestimmt, falls es unrein wird, au\u00dferhalb erlaubt ist und man damit seiner Pflicht gen\u00fcgt, so gen\u00fcge man damit seiner Pflicht auch jetzt, oder aber ber\u00fccksichtigen wir nur eine Eventualit\u00e4t, nicht aber zwei Eventualit\u00e4ten? Raba erwiderte: Es leuchtet ein, dass die Bezeichnung Zehnt die gleiche<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>MIT DEN BROTEN DES DANKOPFERS UND DEN FLADEN DES NAZIR\u00c4ERS etc.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>Woher dies? Rabba erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,17<\/a>] <em>ihr sollt das Unges\u00e4uerte h\u00fcten<\/em>, nur das, was als Unges\u00e4uertes zu h\u00fcten ist, ausgenommen diese, die nicht als Unges\u00e4uertes, sondern als Opfer zu h\u00fcten sind. R. Joseph erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> <em>sieben Tage sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>, nur Unges\u00e4uertes, das sieben Tage zu essen ist, ausgenommen diese, die nicht sieben Tage, sondern nur einen Tag und eine Nacht zu essen<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> sind. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabba, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Joseph. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabba: Man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit den Broten des Dankopfers und den Fladen des Nazir\u00e4ers, so hei\u00dft es: <em>ihr sollt das Unges\u00e4uerte h\u00fcten<\/em>, nur das, was als Unges\u00e4uertes zu h\u00fcten ist, ausgenommen diese, die nicht als Unges\u00e4uertes, sondern als Opfer zu h\u00fcten sind. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Joseph: Man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit den Broten des Dankopfers und den Fladen des Nazir\u00e4ers, so hei\u00dft es: <em>sieben Tage sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>, nur Unges\u00e4uertes, das sieben Tage zu essen ist, ausgenommen diese, die nicht sieben Tage, sondern nur einen Tag und eine Nacht zu essen sind.<\/p>\n<p>Dies ist ja aus [den Worten] <em>Brot des Elends<\/em> zu entnehmen, das in Trauer gegessen werden darf, ausgenommen diese, die in Trauer nicht gegessen werden d\u00fcrfen, sondern nur in Freude!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. A\u0351qibas, welcher sagt, die Lesart \u00f6ni<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> [sei zu ber\u00fccksichtigen].<\/p>\n<p>Es sollte doch schon aus dem Grunde [verboten] sein, weil es \u00bbreiches<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> Unges\u00e4uertes\u00ab ist!? [R. ]\u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Zu diesen wird nur ein Viertellog [Ol] verwendet, das auf so und so viele Brote verteilt wird.\u2014 Es sollte doch schon aus dem Grunde [verboten] sein, weil sie nicht in allen Wohnorten gegessen werden d\u00fcrfen!? Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte: Dies besagt eben, dass die Brote des Dankopfers und die Fladen des Nazir\u00e4ers auch in Nob und Gibon<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> gegessen werden durften.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Heaj erz\u00e4hlte: Ich fragte R. Elie\u0351zer, ob man seiner Pflicht mit den Broten des Dankopfers und den Fladen des Nazir\u00e4ers gen\u00fcge, und er erwiderte mir, er habe dar\u00fcber nichts geh\u00f6rt. Darauf kam ich zu R. Jeho\u0161ua\u0351 und fragte es ihn, und er erwiderte mir: Sie sagten, mit den Broten des Dankopfers und den Fladen des Nazir\u00e4ers, die man f\u00fcr sich gemacht hat, gen\u00fcge man seiner Pflicht nicht, und mit denen, die man f\u00fcr den Marktverkauf gemacht hat, gen\u00fcge man seiner Pflicht. Als ich zu R. Elie\u0351zer kam und ihm diese Worte unterbreitete, sprach er zu mir:<\/p>\n<p>Beim B\u00fcndnis, es sind die Worte, die Mo\u0161e am Sinaj gesagt worden sind. Manche lesen: Beim B\u00fcndnis, sind es denn Worte, die Mo\u0161e am Sinaj gesagt worden sind, die keiner Begr\u00fcndung ben\u00f6tigen!?<\/p>\n<p>Was ist der Grund? Raba erwiderte: Wenn man sie f\u00fcr den Marktverkauf macht, so rechnet man damit, indem man sich sagt: verkaufe ich sie, so sind sie verkauft, verkaufe ich sie nicht, so gen\u00fcge ich mit ihnen meiner Pflicht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>MIT FOLGENDEN KR\u00c4UTERN GEN\u00dcGT MAN SEINER PFLICHT AM PESAHFESTE: MIT LATTICH, MEERRETTICH, MIMOSE<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>, ENDIVIEN UND BITTERKRAUT. MIT DIESEN GEN\u00dcGT MAN SEINER PFLICHT, EINERLEI, OB FRISCH ODER GE\u2014 TROCKNET, NICHT ABER EINGELEGT, GED\u00dcNSTET ODER GEKOCHT. SIE WERDEN ZUSAMMEN ZUM OLIVENOUANTUM VEREINIGT. MAN GEN\u00dcGT SEINER PFLICHT AUCH MIT DEM STRUNKE; FERNER AUCH MIT DEMAI, ERSTEM ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE ABGESONDERT WURDE, UND ZWEITEM ZEHNTEN UND HEILIGEN\u2014 GUT, DIE AUSGEL\u00d6ST WURDEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Lattich: \u1e24asa, Endivien: Hindabi. Meerrettich. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte, es hei\u00dfe Tamkhata. Mimose. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte: Palmengeschlinge. Bitterkraut: Bitterbl\u00e4tter. Bar Qappara lehrte: Mit folgenden Kr\u00e4utern gen\u00fcgt man seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste: mit Endivien, Meerrettich, \u1e24ar\u1e25alin<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>, Mimose und Lattich; R. Jehuda sagt, auch mit Feldendivien, Gartenendivien und Lattich.<\/p>\n<p>Gartenendivien und Lattich werden ja schon im Anfangssatze genannt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: auch mit Feldendivien, wie mit Gartenendivien und Lattich. R. Me\u00edr sagt, auch mit Savas, Tura und MarJula<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>. R. Jose sprach zu ihm: Savas und Tura ist eins und dasselbe, und Mar ist Jula.<\/p>\n<p>In der Schule \u0160emu\u00e9ls wurde gelehrt: Mit folgenden Kr\u00e4utern gen\u00fcgt man seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste: mit Lattich, Endivien, Meerrettich, Mimose, Origanon und Oleanderkraut; R. Jehuda sagt, ebenso mit Lattich und Feldlattich. R. Hea\u0351 sagte im Namen R. Elie\u0351zers: Auch mit Skorpionkraut<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a>. Ich suchte jedoch unter all seinen Sch\u00fclern einen Genossen<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> fand aber keinen; als ich aber vor R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob kam, stimmte er mir bei. R. Jehuda sagte: Alles, was einen [Milch]saft hat. R. Jo\u1e25anan b. Beroqa sagte: Alles, was ein blasses Aussehen hat. Andere sagen, jedes Bitterkraut m\u00fcsse einen [Milch]saft und ein blasses Aussehen haben. R. Jo\u1e25anan sagte: Aus den Worten von all diesen [Tanna\u00edm] ist zu entnehmen, dass das Bitterkraut einen [Milch]saft und ein blasses Aussehen habe. R. Hona sagte: Die Halakha ist wie die Anderen.<\/p>\n<p>Rabina traf R.A\u1e25a, den Sohn Rabas, nach Bitterkraut suchen; da sprach er zu ihm: Wohl deshalb, weil dieses bitterer ist, aber unsere Mi\u0161na nennt ja Lattich [zuerst]. Ebenso wurde in der Schule \u0160emu\u00e9ls Lattich [zuerst] genannt. Ferner sagte R.O\u0161a\u0351ja, Lattich sei bevorzugter. Ferner sagte Raba: Lattich sei \u1e24asa, und \u1e24asa deshalb, weil der Allbarmherzige uns schont [\u1e25as]. Ferner sagte R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani im Namen R. Jonathans: Die Mi\u00e7rijim werden deshalb mit Lattich und Bitterkraut verglichen, um dir zu sagen: wie Lattich zuerst milde und nachher herb ist, ebenso waren die Mi\u00e7rijim zuerst milde und nachher herb. Dieser erwiderte: Ich trete zur\u00fcck.<\/p>\n<p>R.Ri\u1e25umi sprach zu Abajje: Woher, dass als Bitterspeise ein Kraut erforderlich ist, vielleicht die Galle eines Kuphja<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Gleich dem Unges\u00e4uerten: wie das Unges\u00e4uerte ein Bodenerzeugnis ist, ebenso mu\u00df auch das Bittere ein Bodenerzeugnis sein.<\/p>\n<p>Vielleicht der Oleander?<\/p>\n<p>Es mu\u00df dem Unges\u00e4uerten gleichen: wie das Unges\u00e4uerte zu den Saaten geh\u00f6rt, ebenso mu\u00df das Bittere zu den Saaten geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Vielleicht Harzipho<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Es mu\u00df dem Unges\u00e4uerten gleichen: wie das Unges\u00e4uerte f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten gekauft werden darf, ebenso mu\u00df das Bittere f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten gekauft werden d\u00fcrfen. Rabba b. R. \u1e24anin sprach zu Abajje: Vielleicht ist nur eine Art dieser Bitterkr\u00e4uter zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>Bitterkr\u00e4uter<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht nur zwei Arten Bitterkr\u00e4uter!?<\/p>\n<p>Gleich dem Unges\u00e4uerten: wie das Unges\u00e4uerte aus verschiedenen Arten, ebenso auch das Bitterkraut aus verschiedenen Arten. Rabba b. R. Hona sagte im Namen Rabhs: Die Kr\u00e4uter, von denen die Weisen gesagt haben, man gen\u00fcge mit ihnen seiner Pflicht am Pesa\u1e25 feste, d\u00fcrfen s\u00e4mtlich auf einem Beete ges\u00e4et werden.<\/p>\n<p>Demnach hat bei diesen das Gesetz von der Mischfrucht keine Geltung, dagegen wandte Raba ein: Lattich mit wildem Lattich, Endivien mit wilden Endivien, Lauch mit wildem Lauch, Koriander mit wildem Koriander, Senf mit \u00e4gyptischem Senf, und der \u00e4gyptische K\u00fcrbis mit dem bitteren K\u00fcrbis sind miteinander keine Mischfrucht. Nur Lattich mit wildem Lattich, nicht aber Lattich mit Endivien!? Wolltest du sagen, er meine alle zusammen, so sagte ja Rabh, er lehre sie paarweise!?<\/p>\n<p>Unter s\u00e4en, von dem Rabh spricht, ist zu verstehen, man d\u00fcrfe sie nur nach Vorschrift<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Dies haben wir ja gelernt: Man darf auf einem Beete von sechs<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>zu sechs Handbreiten f\u00fcnferlei Saaten s\u00e4en, vier auf den vier Seiten des Beetes und eine in der Mitte!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur Saaten, nicht aber Kr\u00e4uter, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re es bei Kr\u00e4utern strenger als bei Saaten, dagegen aber haben wir gelernt, auf ein [solches] Beet d\u00fcrfe man nicht verschiedenartige Saaten s\u00e4en, wohl aber verschiedenartige Kr\u00e4uter!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, diese Bitterkr\u00e4uter geh\u00f6ren zu den Saatarten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wieso zu den Saatarten, unsere Mi\u0161na lehrt ja: Kr\u00e4uter, ebenso lehrte die Schule Bar Qapparas: Kr\u00e4uter, und ebenso lehrte die Schule \u0160emu\u00e9ls: Kr\u00e4uter!? des Lattichs n\u00f6tig; da man glauben k\u00f6nnte, f\u00fcr diesen sei mehr Raum erforderlich, weil [der Strunk] sp\u00e4ter hart wird. So sagte auch R. Jose b. R. \u1e24anina, f\u00fcr den hartgewordenen Strunk eines Kohlkopfes sei eine Viertelkabfl\u00e4che erforderlich. Demnach ist f\u00fcr das was sp\u00e4ter hart wird, mehr Raum erforderlich, ebenso sei auch f\u00fcr diesen mehr Raum erforderlich, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>MIT DIESEN GEN\u00dcGT MAN SEINER PFLICHT, EINERLEI OB FRISCH ODER GETROCKNET etc. R. \u1e24isda sagte: Dies bezieht sich nur auf den Strunk, mit den Bl\u00e4ttern aber nur frisch und nicht getrocknet.<\/p>\n<p>Wenn er im Schlu\u00dfsatze vom Strunke lehrt, so spricht ja demnach der Anfangssatz von den Bl\u00e4ttern!?<\/p>\n<p>Dies ist nur eine Erkl\u00e4rung: was gelehrt wird, ob frisch oder getrocknet, gilt nur vom Strunke. Man wandte ein: Man gen\u00fcgt seiner Pflicht mit ihnen selbst als auch mit ihrem Strunke, einerlei ob frisch oder getrocknet so R. Me\u00edr.<\/p>\n<p>Die Weisen sagen, mit frischen gen\u00fcge man seiner Pflicht, mit getrockneten gen\u00fcge man seiner Pflicht nicht. Darin stimmen sie \u00fcberein, dass man seiner Pflicht gen\u00fcge mit welken, nicht aber mit eingelegten, ged\u00fcnsteten oder gekochten. Die Regel ist: mit allem, was noch den Geschmack des Bitterkrautes hat, gen\u00fcgt man seiner Pflicht, und mit allem, was nicht mehr den Geschmack des Bitterkrautes hat, gen\u00fcgt man seiner Pflicht nicht!?<\/p>\n<p>Man beziehe es<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a> auf den Strunk. Die Rabbanan lehrten: Man gen\u00fcgt seiner Pflicht nicht mit welken; im Namen des R. Elie\u0351zer b. R. \u00c7adoq sagten sie, man gen\u00fcge seiner Pflicht auch mit welken.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama fragte: Gen\u00fcgt man in Jeru\u0161alem seiner Pflicht mit Bitterkraut vom zweiten Zehnten? Nach R. A\u0351qiba ist es nicht fraglich, denn wenn man mit solchem Unges\u00e4uerten seiner Pflicht gen\u00fcgt, wobei [ein Gebot] der Tora zu ber\u00fccksichtigen ist, um wieviel mehr mit solchem Bitterkraut, wobei nur ein rabbanitisches [Gebot]<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> zu ber\u00fccksichtigen ist; fraglich ist es nur nach R. Jose dem Galil\u00e4er: gen\u00fcgt man seiner Pflicht nur mit solchem Unges\u00e4uerten nicht, wobei [ein Gebot] der Tora zu ber\u00fccksichtigen ist, wohl aber mit solchem Bitterkraut, wobei nur ein rabbanitisches [Gebot] zu ber\u00fccksichtigen ist, oder aber haben die Rabbanan ihre Verordnungen denen der Tora gleichgestellt? Raba erwiderte: Es leuchtet ein, dass das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut [einander gleichen].<\/p>\n<p>MAN DARF NICHT KLEIE F\u00dcR DIE H\u00dcHNER EINWEICHEN, WOHL ABER ABVA BR\u00dcHEN. EINE FRAU DARF NICHT KLEIE EINWEICHEN, UM IN DIE BADEANSTALT MITZUNEHMEN, WOHL ABER DARF SIE DAMIT TROCKEN DEN LEIB EINREIBEN. MAN DARF [AM PESAHFESTE] KEINE WEIZENK\u00d6RNER ZERKAUEN UND AUF DIE WUNDE LEGEN, WEIL SIE SAUERN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Folgende Dinge sauern nicht: das Gebackene, das Gekochte und das mit kochendem Wasser Einger\u00fchrte.<\/p>\n<p>Das Gekochte kann ja beim Kochen<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a> sauern!? R. Papa erwiderte: Er meint es, wenn man das Gebackene kocht. Es wird gelehrt: R. Jose b. R. Jehuda sagte: Wenn auf Mehl die Traufe f\u00e4llt, selbst den ganzen Tag, so sauert es nicht. R. Papa sagte: Dies nur, wenn Tropfen auf Tropfen. In der Schule R. \u0160ilas sagten sie: Die Mehlspeise ist erlaubt.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, die Mehlspeise sei verboten!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, aus \u00d6l und Salz bereitet, das andere, aus Wasser und Salz bereitet.<\/p>\n<p>Mar Zutra sagte: Man darf keine gekochte Speise mit Rostmehl mischen, denn es ist vielleicht nicht gut ger\u00f6stet, und sie k\u00f6nnte sauern.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p>R. Joseph sagte: Man darf nicht zwei Weizenk\u00f6rner zusammen br\u00fchen, denn wenn das eine in der Spalte des anderen sitzen bleibt, kommt der Dampf des Wassers nicht auf alle (vier) Seiten, und es k\u00f6nnte sauern.<\/p>\n<p>Auch sagte Abajje: Man darf nicht zwei \u00c4hren zusammen r\u00f6sten, denn die eine k\u00f6nnte das Wasser, das die andere ausst\u00f6\u00dft, aufsaugen und dadurch sauern. Raba sprach zu ihm: Demnach auch eine [nicht], denn die eine Seite k\u00f6nnte [Wasser] aussto\u00dfen und die andere Seite es aufsaugen!? Vielmehr, sagte Raba, es ist Fruchtsaft, und Fruchtsaft s\u00e4uert nicht. Und auch Abajje ist davon abgekommen, denn nichts s\u00e4uert w\u00e4hrend der Bewegung. Abajje sagte n\u00e4mlich, wenn das R\u00f6stgef\u00e4\u00df [beim R\u00f6sten] liegt, seien [die ger\u00f6steten \u00c4hren] erlaubt, wenn es steht, seien sie verboten. Raba aber sagte, sie seien erlaubt, auch wenn es steht, denn es<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a> ist Fruchtsaft, und Fruchtsaft s\u00e4uert nicht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am Pesa\u1e25feste keine Gerstenk\u00f6rner anfeuchten, hat man sie angefeuchtet, so sind sie, wenn sie aufplatzen, verboten, und wenn sie nicht aufplatzen, erlaubt. R. Jose sagt, man weiche sie<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a> in Essig ein, und durch den Essig schrumpfen sie zusammen. \u0160emu\u00e9l sagte: Die Halakha ist nicht wie R. Jose. R. \u1e24isda sagte im Namen Mar U\u0351qabas: Nicht nur, wenn sie tats\u00e4chlich aufplatzen, sondern auch wenn sie von selbst aufplatzen, falls man sie \u00fcber der M\u00fcndung eines Fasses<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a> h\u00e4lt, \u0160emu\u00e9l sagte: Nur wenn sie tats\u00e4chlich aufplatzen, \u0160emu\u00e9l traf im Dorfe des Bar Ha\u0161u eine Entscheidung: nur wenn sie tats\u00e4chlich aufplatzen. Rabba sagte: Ein Mann von Seele<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a> feuchte keine an.<\/p>\n<p>Wieso nur ein Mann von Seele, dies gilt ja auch von jedem anderen, denn es \u00bbwird gelehrt, man d\u00fcrfe am Pesa\u1e25feste keine Gerste anfeuchten!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: ein Mann von Seele darf sogar keinen harten Weizen anfeuchten. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Wer Abba<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> gehorchen will, mag schimmliges Brot essen. Im Hause R. Honas feuchteten sie an, ebenso auch im Hause des Raba b. Abin. Raba aber sagte, man d\u00fcrfe nicht anfeuchten.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, man d\u00fcrfe am Pesa\u1e25feste keine Gerste anfeuchten; nur keine Gerste, wohl aber Weizen!?<\/p>\n<p>Von diesem ist es selbstverst\u00e4ndlich; selbstverst\u00e4ndlich [keinen] Weizen, da die K\u00f6rner Spalten haben und das Wasser eindringt, man k\u00f6nnte aber glauben, Gerste wohl, da die K\u00f6rner glatt sind, so lehrt er uns. Sp\u00e4ter aber sagte Raba, man d\u00fcrfe sie wohl anfeuchten, denn es wird gelehrt, dass man seiner Pflicht mit Feinbrot und Schrotbrot gen\u00fcge, und ohne Anfeuchtung ist kein Feinbrot m\u00f6glich. R. Papa wandte gegen Raba ein: Grobes Mehl oder feines Mehl der Nichtjuden ist, wenn es D\u00f6rflinge sind, rein, und wenn es St\u00e4dter sind, verunreinigungsf\u00e4hig. Das [Mehl] der D\u00f6rflinge ist wohl deswegen nicht [verunreinigungsf\u00e4hig], weil diese es nicht anfeuchten<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a>, dennoch nennt er es \u00bbfeines Mehl\u00ab!?<\/p>\n<p>Dies ist auf grobes Mehl zu beziehen. Nachdem dieser fortgegangen war, sprach jener: Ich sollte ja gegen ihn einen Einwand erhoben haben aus der Lehre, die R. Zera im Namen des Rabba b. Jirmeja im Namen \u0160emu\u00e9ls lehrte, dass man den Weizen der Speisopfer nicht anfeuchte; dennoch hei\u00dft es \u00bbfeines Mehl\u00ab. Sp\u00e4ter sagte Raba: Es ist Gebot, [den Weizen] anzufeuchten, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,17<\/a>] <em>ihr sollt das Unges\u00e4uerte h\u00fcten<\/em>; welche Beh\u00fctung, wenn keine Anfeuchtung erforderlich w\u00e4re: wenn die Beh\u00fctung beim Kneten, so ist ja die Beh\u00fctung beim Kneten bedeutungslos, denn R. Hona sagte, dass man mit [Unges\u00e4uertem vom] Teig eines Nichtjuden den Bauch f\u00fcllen k\u00f6nne, nur m\u00fcsse man nachher eine Olive Unges\u00e4uertes essen; nur mit dem St\u00fccke nachher, mit dem Vorherigen aber nicht, wohl deshalb, weil es nicht beh\u00fctet wurde. Man k\u00f6nnte es ja vom Backen ab beh\u00fcten? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, dass die Beh\u00fctung vorher erfolgen mu\u00df.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht ist es da anders, weil es zur Zeit, wo die Beh\u00fctung beginnen<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> sollte, nicht beh\u00fctet worden ist, wenn man es aber beh\u00fctet zur Zeit, wo die Beh\u00fctung zu erfolgen hat, ist auch die Beh\u00fctung beim Kneten g\u00fcltig!? Dennoch trat Raba davon nicht zur\u00fcck, denn er sagte zu den [Leuten], die die Garben wenden: Wendet sie zum Zwecke des Gebotes<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> um. Demnach ist die Beh\u00fctung vom Beginn bis zum Ende erforderlich.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>F\u00fcr Mar, den Sohn Rabinas, beh\u00fctete es<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a> seine Mutter in einem Kahn.<\/p>\n<p>Einst versank in der \u1e24ista<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> ein Kahn mit Weizen, und Raba erlaubte, [den Weizen] an Nichtjuden zu verkaufen. Raba b. Levaj wandte gegen Raba ein: Wenn an einem Gewande Mischgewebe ist<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>, so darf man es weder einem Nichtjuden verkaufen, noch daraus eine Eseldecke machen, wohl aber ein Totengewand. Einem Nichtjuden darf man es wohl deshalb nicht verkaufen, weil er es wieder an einen Jisra\u00e9liten verkaufen k\u00f6nnte!? Hierauf entschied Raba, ihn an Jisra\u00e9liten kabweise<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a> zu verkaufen, damit er noch vor dem Pesa\u1e25feste aufgebraucht werde.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am Pesa\u1e25feste keinen Speisetopf mit Mehlbrei umr\u00fchren; will man umr\u00fchren, so sch\u00fctte man zuerst das Mehl hinein und nachher den Essig. Manche sagen, [auch] zuerst den Essig und nachher das Mehl.<\/p>\n<p>Wer sind die Manchen? R.\u1e24isda erwiderte: Es ist R. Jehuda, denn wir haben gelernt: Wenn man<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> eine Kasserolle oder einen Topf siedend [vom Feuer] nimmt, so darf man darin kein Gew\u00fcrz<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> tun, wohl aber darf man es in den Teller oder in die Sch\u00fcssel tun; R. Jehuda sagt, man d\u00fcrfe es in alles hineintun, nur nicht, worin Essig und Salz sich befindet<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollte er es doch R. Jose addizieren, denn es wird gelehrt, R. Jose sagt, man weiche sie<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> in Essig ein, und durch den Essig schrumpfen sie zusammen!?<\/p>\n<p>R. Jose ist dieser Ansicht nur in dem Falle, wenn [der Essig] separiert ist, nicht aber, wenn er beigemischt ist. U\u0351la sagte, es sei ob so oder so verboten, denn man pflegt zu sagen: Weiter, weiter, Nazir\u00e4er, herum, herum, n\u00e4here dich dem Weinberge nicht. R. Papi erlaubte den K\u00f6chen des Exilarchen, den Speisetopf mit Linsenmehl einzur\u00fchren. Raba sprach: Wer wird denn so etwas erlauben, wo Dienerschaft vorhanden<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> ist. Manche sagen, Raba selber habe den Speisetopf mit Linsenmehl einger\u00fchrt.<\/p>\n<p>MAN DARF KEIN MEHL IN SAUERBREI ODER IN SENF TUN, HAT MAN IHNEINGETAN, SO ESSE MAN IHN SOFORT; R. MEIR VERBIETET DIES. MAN DARF DAS PESAHOPFER NICHT IN FL\u00dcSSIGKEITEN UND NICHT IN FRUCHTSAFT KOCHEN, WOHL ABER DARF MAN ES DAMIT [BEIM BRATEN] EINREIBEN ODER [BEIM ESSEN] DARIN EINTUNKEN. DAS VOM B\u00c4CKER BENUTZTE WASSER MUSS FORTGEGOSSEN WERDEN, WEIL ES S\u00c4UERT.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Kahana sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber den Senf, wenn aber [Mehl] in Sauerbrei, so ist er nach aller Ansicht sofort zu verbrennen. Ebenso wird gelehrt: Man darf kein Mehl in Sauerbrei tun, hat man hineingetan, so ist er sofort zu verbrennen; hat man [Mehl] in Senf getan, so ist er, wie R. Me\u00edr sagt, sofort zu verbrennen, und wie die Weisen sagen, sofort zu essen. R. Hona, Sohn des R. Jehuda, sagte im Namen R. Na\u1e25mans im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie die Weisen. R. Nah man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach zu R. Hona, dem Sohne R. Jehudas: Spricht der Meister vom Sauerbrei oder vom Senf?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41a\">Blatt 41a<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: In welcher Hinsicht?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Erkl\u00e4rung R.Kahanas, denn R. Kahana sagte, der Streit bestehe nur \u00fcber den Senf, wenn aber in Sauerbrei, stimmen alle \u00fcberein, dass er sofort zu verbrennen sei. Dieser erwiderte: Ich h\u00f6rte nichts davon. Das hei\u00dft n\u00e4mlich: ich halte nichts davon. R. A\u0161i sagte: Die Erkl\u00e4rung R. Kahanas ist einleuchtend, denn \u0160emu\u00e9l sagte, die Halakha sei<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> nicht wie R. Jose; doch wohl, weil [der Essig] nicht einschrumpft, demnach s\u00e4uert er.<\/p>\n<p>Nein, vielleicht schrumpft er nicht ein und s\u00e4uert auch nicht.<\/p>\n<p>MAN DARF NICHT etc. KOCHEN. Die Rabbanan lehrten:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,9<\/a>] <em>Im Wasser<\/em>, ich wei\u00df es nur vom Wasser, woher dies von anderen Fl\u00fcssigkeiten? Ich will dir sagen, dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn [das Kochen] im Wasser, das keinen Geschmack \u00fcbertr\u00e4gt, verboten ist, um wieviel mehr in anderen Fl\u00fcssigkeiten, die ihren Geschmack \u00fcbertragen. Rabbi erkl\u00e4rte: <em>Im Wasser<\/em> ich wei\u00df dies nur vom Wasser, woher dies von anderen Fl\u00fcssigkeiten? Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,9<\/a>] <em>kochend, gekocht<\/em>, auf jede<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> Weise.<\/p>\n<p>Welcher Unterschied besteht zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen beim Schmoren<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwenden die Rabbanan die [Worte] <em>kochend, gekocht<\/em>?<\/p>\n<p>Sie verwenden es f\u00fcr folgende Lehre: Hat man es zuerst gekocht und nachher gebraten oder zuerst gebraten und nachher gekocht, so ist man schuldig. Einleuchtend ist es, dass man schuldig ist, wenn zuerst gekocht und nachher gebraten, denn man hat es gekocht, weshalb aber, wenn zuerst gebraten und nachher gekocht, es wurde ja am Feuer gebraten!? R. Kahana erwiderte: Hier ist die Ansicht R. Joses vertreten, denn es wird gelehrt: Man gen\u00fcgt seiner Pflicht [des Unges\u00e4uerten] mit einem eingeweichten oder gekochten Kuchen, wenn er nicht zergangen ist<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose sagt, man gen\u00fcge seiner Pflicht mit einem eingeweichten Kuchen, nicht aber mit einem gekochten, auch wenn er nicht zergangen<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a> ist. U\u0351la erwiderte: Du kannst auch sagen, hier sei die Ansicht R. Me\u00edrs vertreten, denn anders ist es hierbei, wo die Schrift ausdr\u00fccklich sagt: <em>kochend, gekocht<\/em>, auf jede Weise.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, man sei schuldig, wenn man es [zu stark] ger\u00f6stet hat, so hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,9<\/a>] <em>ihr sollt es nicht halbroh oder im Wasser gekocht essen<\/em>; halbroh oder im Wasser gekocht habe ich dir verboten, nicht aber [zu stark] ger\u00f6stet.<\/p>\n<p>Wie meint er es? R. A\u0161i erwiderte: Wenn man es versengt hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, man sei schuldig, wenn man ein olivengro\u00dfes St\u00fcck roh gegessen hat, so hei\u00dft es: <em>ihr sollt es nicht halbroh oder gekocht essen<\/em>, halbroh und gekocht habe ich dir verboten, nicht aber roh. Man k\u00f6nnte nun glauben, es sei von vornherein erlaubt, so hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,9<\/a>] <em>nur am Feuer gebraten<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft halbroh? Rabh erwiderte: Was die Perser abarnim nennen.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte: Wer am \u0160abbath im Thermenwasser von Tiberias kocht, ist frei; wer das Pesa\u1e25opfer im Thermenwasser von Tiberias kocht, ist schuldig.<\/p>\n<p>Am \u0160abbath ist er wohl deshalb nicht [schuldig], weil [die Erhitzung] ein Erzeugnis des Feuers sein mu\u00df, was hierbei nicht der Fall ist, ebenso ist es ja auch beim Pesa\u1e25opfer kein Erzeugnis des Feuers!? Raba erwiderte: Schuldig, (wovon er spricht) ist er auch nur deshalb, weil er das Gebot, es im Feuer zu braten, \u00fcbertreten hat. R. \u1e24ija, Sohn des R. Nathan, lehrte die Halakha R. \u1e24isdas ausdr\u00fccklich in dieser Fassung: R. \u1e24isda sagte: Wer am \u0160abbath im Thermenwasser von Tiberias kocht, ist frei; wer das Pesa\u1e25opfer im Thermenwasser von Tiberias kocht, ist schuldig, weil er das Gebot, es im Feuer zu braten, \u00fcbertreten hat.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wer [das Pesa\u1e25opfer] halbroh gegessen hat, erh\u00e4lt zwei\u00ac Colb mal Gei\u00dfelhiebe, wenn gekocht, so erh\u00e4lt er zweimal Gei\u00dfelhiebe, wenn halbroh und gekocht, so erh\u00e4lt er dreimal Gei\u00dfelhiebe. Abajje aber sagt, wegen des allgemein Verbotenen<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a> erhalte man keine Gei\u00dfelhiebe. Manche sagen, er erhalte die Gei\u00dfelhiebe nicht zweimal<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a>, wohl aber einmal, und manche sagen, auch einmal nicht, weil dieses Verbot<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a> nicht so spezifiziert ist, wie das Verbot des Maulschlie\u00dfens<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41b\">Blatt 41b<\/h2>\n<p>Raba sagte [ferner]: Wenn [ein Nazir\u00e4er] Schlauben [von Weintrauben] i\u00dft, so erh\u00e4lt er zweimal<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a> Gei\u00dfelhiebe, wenn Kerne, so erh\u00e4lt er zweimal Gei\u00dfelhiebe, wenn Schlauben und Kerne, so erh\u00e4lt er dreimal Gei\u00dfelhiebe. Abajje aber sagt, wegen des allgemein Verbotenen<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a> erhalte man keine Gei\u00dfelhiebe. Manche sagen, er erhalte die Gei\u00dfelhiebe nicht zweimal, wohl aber einmal, und manche sagen, auch einmal nicht, weil dieses Verbot nicht so spezifiziert ist, wie das Verbot des Maulschlie\u00dfens.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat jemand ein olivengro\u00dfes St\u00fcck [vom Pesa\u1e25opfer] halbroh am [vorangehenden] Tage gegessen, so ist er frei, wenn nach Anbruch der Dunkelheit, so ist er schuldig. Hat jemand ein olivengro\u00dfes St\u00fcck gebraten am Tage gegessen, so ist er dadurch nicht f\u00fcr die Gesellschaft<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a> unzul\u00e4ssig, wenn ein olivengro\u00dfes nach Anbruch der Dunkelheit, so ist er f\u00fcr die Gesellschaft unzul\u00e4ssig. Ein Anderes lehrt:<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, wer am [vorangehenden] Tage ein olivengro\u00dfes St\u00fcck halbroh gegessen hat, sei schuldig, was auch durch einen Schlu\u00df zu folgern w\u00e4re: wenn man es zur Zeit, wo man es gebraten essen mu\u00df, halbroh nicht essen darf, um wieviel weniger darf man es zur Zeit, wo man es auch nicht gebraten zu essen braucht, halbroh essen. Oder anders: zur Zeit, wo man es nicht gebraten zu essen braucht, darf man es halbroh nicht essen, zur Zeit, wo man es gebraten essen mu\u00df, ist das Essen halbroh nicht verboten. Dies braucht dich nicht zu wundern, denn es ist ja aus der Allgemeinheit heraus<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> [abends] erlaubt worden. Daher hei\u00dft es: <em>ihr sollt es nicht halbroh oder im Wasser gekocht essen, sondern am Feuer gebraten<\/em>; es braucht ja nicht gesagt zu werden, dass es am Feuer gebraten sein<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> m\u00fcsse, wozu hei\u00dft es dennoch: <em>am Feuer gebraten<\/em>? Dies besagt, dass man es nur zur Zeit, wo man es gebraten essen mu\u00df, halbroh nicht essen darf, und zur Zeit, wo man es gebraten nicht zu essen braucht, ist es halbroh nicht verboten. Rabbi sagte: Es k\u00f6nnte ja hei\u00dfen <em>gekocht<\/em>, wozu hei\u00dft es <em>kochend, gekocht<\/em><a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a>? Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, nur wenn man es nach Anbruch der Dunkelheit gekocht hat, woher, wenn man es am [vorangehenden] Tage gekocht hat? Es hei\u00dft: <em>kochend, gekocht<\/em>, zu jeder Zeit.<\/p>\n<p>Aber aus [den Worten] <em>kochend, gekocht<\/em> schlie\u00dft ja Rabbi das Schmoren und das Kochen in anderen Fl\u00fcssigkeiten<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a> aus!? Der Schriftvers k\u00f6nnte ja lauten entweder kochen, kochen oder kochend, kochend<em>, wenn es aber kochend, gekocht<\/em> hei\u00dft, so ist beides zu entnehmen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat jemand am [vorangehenden] Tage ein olivengro\u00dfes St\u00fcck gebraten gegessen, so ist er schuldig, wenn halbroh, nach Anbruch der Dunkelheit, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Er lehrt vom Gebratenen gleichlautend wie vom Halbrohen: wie man wegen des Halbrohen ein Verbot \u00fcbertritt, ebenso \u00fcbertritt man auch wegen des Gebratenen ein Verbot; einleuchtend ist dies nun vom Halbrohen, denn es hei\u00dft: <em>ihr sollt es nicht halbroh essen<\/em>, woher dies aber vom Gebratenen!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,8<\/a>] <em>sie sollen in dieser Nacht das Fleisch essen<\/em>, nur nachts und nicht am Tage.<\/p>\n<p>Dies ist ja ein aus einem Gebote gefolgertes Verbot, und das aus einem Gebote gefolgerte Verbot gilt ja als Gebot!? R.\u1e24isda erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42a\">Blatt 42a<\/h2>\n<p>Hier ist die Ansicht R. Jehudas<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> vertreten, denn es wird gelehrt: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,23<\/a>] <em>Ein Rind aber oder ein Schaf, [dem ein Glied] gestreckt oder verkr\u00fcppelt, darfst du als freiwillige Gabe spenden<\/em>; ein solches darfst du f\u00fcr den Tempelreparaturfonds<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> bestimmen, nicht aber darfst du fehlerfreie<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a> f\u00fcr den Tempelreparaturfonds bestimmen. Hieraus folgerten sie, wer fehlerfreie Tiere f\u00fcr den Tempelreparaturfonds bestimmt, \u00fcbertrete ein Gebot. Ich wei\u00df nur, dass er ein Gebot \u00fcbertritt, woher, dass auch ein Verbot? Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,26<\/a>] <em>und der Herr sprach zu Mo\u0161e also<\/em>, dies lehrt, dass das Verbot sich auf den ganzen Abschnitt beziehe so R. Jehuda.<\/p>\n<p>Rabbi sprach zu Bar Qappara: Wieso ist dies erwiesen? Dieser erwiderte: <em>Lemor [also] hei\u00dft <\/em>lo amar<em>, diese Worte [sind ein Verbot]. In der Schule Rabhs erkl\u00e4rten sie, lemor hei\u00dfe lav emor<\/em> [sage es als Verbot].<\/p>\n<p>DAS VOM B\u00c4CKER BENUTZTE WASSER etc. Eines lehrt, dass man es in eine absch\u00fcssige Stelle gie\u00dfe, nicht aber in eine Vertiefung, dagegen lehrt ein Anderes, dass man es [auch] in eine Vertiefung gie\u00dfe!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn es viel ist, soda\u00df es sich ansammelt<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>, und das andere, wenn es nicht viel ist, soda\u00df es sich nicht ansammelt.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Eine Frau darf nur mit \u00fcbernachtetem<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a> Wasser kneten. R. Mathna trug es in Paponja vor. Am folgenden Tage brachten ihm die Leute ihre Kr\u00fcge und sprachen zu ihm: Gib<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a> uns Wasser. Da erwiderte er ihnen: Ich habe \u00fcbernachtetes Wasser gemeint.<\/p>\n<p>Raba trug vor: Eine Frau darf nicht vor der Sonne kneten, auch nicht mit an der Sonne gew\u00e4rmtem Wasser, auch nicht mit Wasser aus einem W\u00e4rmkessel; auch darf sie die Hand nicht vom Ofen entfernen, bis das Brot<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> fertig ist; ferner mu\u00df sie zwei Gef\u00e4\u00dfe haben, eines zum Bestreichen [des Teigs] und eines zum K\u00fchlen der H\u00e4nde. Sie fragten: Wie ist es, wenn sie \u00fcbertreten und [mit warmem Wasser] geknetet hat? Mar Zutra erwiderte, es sei erlaubt, R. A\u0161i erwiderte, es sei verboten. Mar Zutra sprach: Ich entnehme dies aus folgender Lehre: Man darf am Pesa\u1e25feste keine Gerstenk\u00f6rner anfeuchten, hat man sie angefeuchtet, so sind sie, wenn sie aufplatzen, verboten, und wenn sie nicht aufplatzen, erlaubt.<\/p>\n<p>Und R. A\u0161i!?<\/p>\n<p>Willst du etwa alles in ein Gewebe zusammenweben!? Wo dies gelehrt worden ist, ist es gelehrt worden, und wo dies nicht gelehrt worden ist, ist es nicht gelehrt worden.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Worunter zu verstehen, selber aber nicht i\u00dft.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann es nicht fort schaffen.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist bei ihm nicht mehr zu sehen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Ges\u00e4uertem; man vegleiche Schemot 12,19 u. 13,7.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nur als Zukost gegessen und daher lange verwahrt wird.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch es Aussehen u. Geschmack verloren hat.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Getreide; man vegleiche supra Blatt 7a, Anmm. 100 u. 101.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nutznie\u00dfung l\u00e4\u00dft sich in Geld u,. dieses in andere Dinge umsetzen.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Schriftvers an dieser Stelle ist einschr\u00e4nkend.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zum Genusse verboten ist; man vegleiche Kid. 58a.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist zu sehen, dass die Spannader noch darin ist.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Spannader eines rituell geschlachteten Viehs sollte es nicht strenger sein, als bei der eines Aases.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie unterscheiden sich somit nicht vom \u00fcbrigen Fleische des Aases.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach geh\u00f6ren sie nicht mit zum Aase.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Blut verschiedener. Opfer.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Geheiligten (Wajikra 5,15); es ist also zur Nutznie\u00dfung erlaubt.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen Nutznie\u00dfung verboten ist.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. das meiste.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ob. Blatt 21b das Verbot der Nutznie\u00dfung aus den von RA. angezogenen Schriftworten nicht folgert, nach denen die Nutznie\u00dfung des Blutes auch sonst erlaubt w\u00e4re.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Befeuchtung; man vegleiche supra Blatt 20a.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Der keinen Wein trinken darf; man vegleiche Bamidbar 6,2ff.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Noa\u1e25iden versteht der Talmud Kulturv\u00f6lker, die keine G\u00f6tzenanbeter sind, denen sogar der G\u00f6tzendienst verboten ist; zu den ihnen auferlegten 7 Gesetzen geh\u00f6rt auch das Verbot, ein Glied von einem lebenden Tiere zu essen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Accusativpartikel \u05d0\u05ea ist an dieser Stelle \u00fcberfl\u00fcssig.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ker.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einen Menschen get\u00f6tet hat; man vegleiche Schemot 21,28.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einen Menschen get\u00f6tet hat; man vegleiche Schemot 21,28.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einen Menschen get\u00f6tet hat; man vegleiche Schemot 21,28.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat der Ochs mal einen Menschen get\u00f6tet, so mu\u00df der Eigent\u00fcmer ein L\u00f6segeld zahlen (cf.\u00a0Schemot 21,30); man k\u00f6nnte nun glauben, dass beim 1,. u. 2. Male die H\u00e4lfte zu zahlen sei, wie dies bei der T\u00f6tung eines Tieres der Fall ist, so hei\u00dft es \u00bbfrei\u00ab.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Ochse eine Frau gesto\u00dfen u, sie abortiert hat.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Accusativpartikel \u05d0\u05ea ist an dieser Stelle \u00fcberfl\u00fcssig.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Hg. Blatt 12a d\u00fcrfte wohl \u05d2\u05d4\u05e4\u05d9\u05ea \u05d4\u05de\u05e4\u05d5\u05d4\u05d9 identisch sein mit dem bekannten \u05db\u05d4\u05d5\u05e4 \u05d0\u05d5\u05e9 \u05e0\u05de\u05d5\u05d5, hier \u05d2\u05de\u05d5\u05d5\u05d5\u05d9 zu lesen.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u05d0\u05ea sollte \u00fcberall etwas \u00e4hnliches einschlie\u00dfen.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Anrede ist an jeden einzelnen gerichtet, u, der einzelne pflanzt nicht f\u00fcr das Publikum.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Anrede ist an jeden einzelnen gerichtet, u, der einzelne pflanzt nicht f\u00fcr das Publikum.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ob. Blatt 21b das Verbot der Nutznie\u00dfung aus den von RA. angezogenen Schriftworten nicht folgert, nach denen die Nutznie\u00dfung des Blutes auch sonst erlaubt w\u00e4re.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df im Verbote des Essens auch die Nutznie\u00dfung einbegriffen ist.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Nichtjuden.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Zweimal Schemot 13,7 u. einmal Dewarim 16,4.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines ist intensiv sauer, jed, zum Essen ungeeignet, u. eines ist zum Essen geeignet, jed. nicht intensiv sauer.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fett des Aases.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 22a.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>In allen angezogenen F\u00e4llen stimmen ja ihre Ansichten \u00fcberein.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach denen dessen Nutznie\u00dfung am Pesa\u1e25feste verboten ist.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verbot der Nutznie\u00dfung.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Worunter auch das Verbot der Nutznie\u00dfung verstanden wird; ob. Blatt 21b.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Man d\u00fcrfe das Aas einem Nichtjuden verkaufen; ob. Blatt 21b.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Was er aus dem angezogenen Schriftverse folgert, somit ist aus diesem nicht hinsichtlich anderer zum Genusse verbotener Dinge zu folgern.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur in jenem Falle, wo das Blut noch nicht in den Tempel gebracht worden war, sollte es nicht verbrannt werden, sonst aber wohl.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies an Ort u. Stelle ausdr\u00fccklich verboten wird.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies an Ort u. Stelle ausdr\u00fccklich verboten wird.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Wajikra 6,23.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies an Ort u. Stelle ausdr\u00fccklich verboten wird.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Handlung nicht besonders verboten ist; nach RE. spricht die Schriftstelle von untauglichen Opfern allgemein.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00dcbertretung eines Verbotes wird nur dann mit Gei\u00dfelhieben bestraft, wenn vorher eine Verwarnung erfolgt ist.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Im folgenden Schriftverse werden neben dem Zehnten auch Opfergel\u00fcbde genannt.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies an Ort u. Stelle ausdr\u00fccklich verboten wird.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Wasserreptil.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Der keinen Wein trinken darf; man vegleiche Bamidbar 6,2ff.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Essen; die Schrift verbietet nur das Kochen.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ker.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Nutznie\u00dfung der Mischfrucht mit Gei\u00dfelhieben bestraft werde, auch wenn sie auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgt.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch dies braucht nicht auf gew\u00f6hnliche Weise zu geschehen.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend dieser Zeit.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Hg. Blatt 12a d\u00fcrfte wohl \u05d2\u05d4\u05e4\u05d9\u05ea \u05d4\u05de\u05e4\u05d5\u05d4\u05d9 identisch sein mit dem bekannten \u05db\u05d4\u05d5\u05e4 \u05d0\u05d5\u05e9 \u05e0\u05de\u05d5\u05d5, hier \u05d2\u05de\u05d5\u05d5\u05d5\u05d9 zu lesen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Was sonst zur Nutznie\u00dfung verboten ist.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Schamentbl\u00f6\u00dfung, unter Benutzung des in der Schrift (Wajikra Kap. 18) gebrauchten Ausdruckes f\u00fcr Blutschande; im T. jeder verbotene Beischlaf.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Und dies gilt auch von der aktiven Unzucht. Nach der Parallelstelle Jom. Blatt 82b handelt es sich auch hier um aktive Unzucht: wenn man einen zur Notzucht einer Verlobten zwingt; man vegleiche Tosaphoth zSt.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Oliven werden sonst nur reif verwendet.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach ihm h\u00e4ngt es nicht von der Absicht ab, sondern von der M\u00f6glichkeit der Abwehr, und sie streiten \u00fcber den Fall, wo diese nicht m\u00f6glich ist.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, vom Schatten des Tempels einen Nutzen zu ziehen.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Hg. Blatt 12a d\u00fcrfte wohl \u05d2\u05d4\u05e4\u05d9\u05ea \u05d4\u05de\u05e4\u05d5\u05d4\u05d9 identisch sein mit dem bekannten \u05db\u05d4\u05d5\u05e4 \u05d0\u05d5\u05e9 \u05e0\u05de\u05d5\u05d5, hier \u05d2\u05de\u05d5\u05d5\u05d5\u05d9 zu lesen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die die Abwehr des Genusses m\u00f6glich ist.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Das R\u00e4ucherwerk des Tempels durfte von Privaten nicht nachgemacht werden; man vegleiche Schemot 30,37.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie d\u00fcrfen nicht mehr benutzt werden.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 21,1ff. Auch dieses mu\u00df an Ort u. Stelle begraben werden.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>In beiden F\u00e4llen ist das Verbot der Be nutzung auf diese beschr\u00e4nkt, soda\u00df nach aller Ansicht von diesen auf andere F\u00e4lle nicht zu schlie\u00dfen ist.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in Rede stehende Kalb, das zur Arbeit nicht verwendet worden sein darf.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht in der Absicht, es mitdreschen zu lassen.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Der roten Kub, auf die ebenfalls keine Last gekommen sein darf; man vegleiche Bamidbar 19,2.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Handlung mu\u00df durchaus erw\u00fcnscht sein; das erstere ist dem Besitzer nicht erw\u00fcnscht, das andere ist ihm erw\u00fcnscht; ebenso auch das Saugen u. Dreschen.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05de\u05d5\u05db\u05e8 kann, da es defektiv geschrieben ist, auch aktiv (Qal od. Pi\u00e9l) gelesen werden.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Verlust, verlorene Sache; gesprochen wird hier von einer gefundenen Decke, die man solange aufbewahren mu\u00df, bis der Eigent\u00fcmer sich meldet; man vegleiche Dewarim 22,1ff.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Um damit zu prunken.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nicht im Interesse der Sache, weil dies erw\u00fcnscht ist.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Schultern tragen.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Der durch das erste Heizen hartgebrannt wird.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verbotene ist nicht mehr vorhanden.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Das verbotene Holz u, das erlaubte; wenn der Ofen ausgek\u00fchlt u. von neuem mit erlaubtem Holze geheizt worden ist.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beide, der erlaubte u. der verbotene Sauerteig, sich im Teig befinden, ist er verboten, auch wenn der ver sp\u00e4ter hineingekommen ist, nicht eher verboten machen, zur S\u00e4uerung ausreicht. Hierzu sagte Abajje: Sie lehrte, dass das Verbotene allein keine S\u00e4uerung erwirken kann.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man in einem Feuer von A\u0161eraholz gebrannt hat; sie werden dadurch gebrauchsfertig.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zur Verwendung von neuem erhitzt werden m\u00fcssen.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 26b.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Man wird dann im Glauben, nach den Rabbanan zu entscheiden, in Wirklichkeit nach Rabbi entscheiden.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man daraus einen solchen (od. sonst einen Gegenstand) macht, nicht aber beim Verheizen.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ort. 11,1.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man geweiht hat, um f\u00fcr den Erl\u00f6s Heilsopfer zu kaufen.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur dann ist die Asche ewig verboten.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur dann ist die Asche ewig verboten.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 21,28.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. ist mit sei ner eigenen Ansicht widerlegt worden.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Weizen mu\u00df zerstreut werden, Brot braucht nicht zerbr\u00f6ckelt zu werden.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Beginn des Pesa\u1e25festes, von der 6. Stunde ab am Vorabend; man vegleiche supra Blatt 11b.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Beginn des Pesa\u1e25festes, von der 6. Stunde ab am Vorabend; man vegleiche supra Blatt 11b.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nur an dieser Stelle gebrauchte Wort \u05de\u05ea\u05de\u05e6\u05ea hat eine kausative Bedeutung.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Er halte \u00fcberhaupt nichts von dieser Lehre.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Essen des Unges\u00e4uerten, da man aus Schemot 12,8 schlie\u00dfen k\u00f6nnte, dass Unges\u00e4uertes nur zum Pesa\u1e25opfer zu essen sei.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex.,18.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich man dies hinsichtlich der einen von den anderen folgern k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei dem das Wort \u00bbdir\u00ab gebraucht wird; man vegleiche Schemot 13,7.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Nichtjuden.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn nach der Tora das Essen erlaubt ist, so gilt dies um so mehr von der Nutznie\u00dfung.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass es nach dem Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung verboten ist; nach der Tora ist es erlaubt.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich es zur Nutznie\u00dfung verboten ist, so hat es dennoch einen Geldwert.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer ein zweifaches Verbrechen od. Vergehen bildenden Tat wird nur das schwerere bestraft. Wer eine absichtliche \u0160abbathentweihung in Idealkonkurrenz mit Sachbesch\u00e4digung begeht, ist sogar von der rein zivilrechtlichen Ersatzleistung befreit, da er wegen der ersteren mit dem Tode bestraft wird.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 5b, Anm. 85.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 28a.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nach dem Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung erlaubt ist.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sollte Ges\u00e4uertes von Heiligengut am Pesa\u1e25feste erlaubt sein u, dabei das Gesetz von der Veruntreuung Geltung haben.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 28a.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es sogar am Pesa\u1e25feste zur Nutznie\u00dfung ist.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es erlaubten Speisen beigemischt wird.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Pesa\u1e25<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist auch mit einer anderen Art verboten, weil man es auch bei der selben Art verwenden k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ. ist Ges\u00e4uertes von vor dem Pesa\u1e25 feste auch nachher nach der Tora verboten, nach RS. erlaubt.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ. ist Ges\u00e4uertes von vor dem Pesa\u1e25 feste auch nachher nach der Tora verboten, nach RS. erlaubt.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es n\u00e4mlich auch nachher verboten ist.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am P. von Nichtjuden gebackene Brot ist also nachher erlaubt, weil bei diesen die Ma\u00dfregelung fortf\u00e4llt.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Ges\u00e4uertes eingesogen haben.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die T\u00f6pfe von vor dem Pesa\u1e25feste nachher verwandt werden d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo doch das Brot Fett aufgesogen hat, das mit Milchspeisen nicht gegessen werden darf.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte es vergessentlich mit Fleisch essen.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Back\u00f6fen wurden innen geheizt u, die Brotfladen an die Wand geklebt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist, auch wenn man ihn mit Fett eingeschmiert hat, zur Benutzung erlaubt.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Direkt vom Feuer, nicht umgegossen.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. gelben; das Textwort bedeutet beides.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Glasur war wahrscheinl. por\u00f6ser.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra Kap. 15; unreine Gef\u00e4\u00dfe aus Metall od. Holz k\u00f6nnen gereinigt werden, nicht aber solche aus Ton.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Wein, der als Gu\u00dfopfer f\u00fcr den G\u00f6tzendienst verwendet od. bestimmt worden ist; zur Versch\u00e4rfung gilt als solcher jeder Wein, den ein Nichtjude in einem offenen, dh. nicht richtig versiegelten Gef\u00e4\u00dfe ber\u00fchrt hat.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn solcher Wein in diesen war.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Die verpf\u00e4ndete od. verhypothezierte Sache, falls die Schuld am Termine nicht bezahlt wird.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom K\u00e4ufer ohne Entsch\u00e4digung, w\u00e4hrend er dem Heiligtum eine Kleinigkeit, eine nominelle Ausl\u00f6sung, zu zahlen hat.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom K\u00e4ufer ohne Entsch\u00e4digung, w\u00e4hrend er dem Heiligtum eine Kleinigkeit, eine nominelle Ausl\u00f6sung, zu zahlen hat.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls sie weniger wert sind, als die Schuld betr\u00e4gt.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihm zu ersetzen, wenn ein Gl\u00e4ubiger es abnimmt.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Darlehen umgewandelten Kaufpreis<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>\u0160imo\u0351n ist also verpflichtet, Schuld an die Erben Re\u00fabens zu zahlen, diese brauchen ihm jedoch das von ihrem Vater mit Haftung verkaufte, nun abgenommene Feld nicht zu ersetzen, da er ihnen keine Immobilien hinterlassen hat.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr das gekaufte Feld.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er an die Erben seine Schuld (man vegleiche Anm. 181) nicht zahlt, so nehmen ihm diese exekutiv das in Rede stehende Feld ab, u, da diese nunmehr Immobilien besitzen, so sind sie f\u00fcr die Haftung ihres Vaters haftbar.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Die verpf\u00e4ndete od. verhypothezierte Sache, falls die Schuld am Termine nicht bezahlt wird.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ist er selber.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Hause des Nichtjuden; das Pfand geh\u00f6rt dem Gl\u00e4ubiger.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er davon nutznie\u00dft.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Soll das Pfand in seinen Besitz \u00fcber gehen, falls er die Schuld am Zahlungstermine nicht bezahlt.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Gro\u00dfbrote aus einem gro\u00dfen Backofen; die gew\u00f6hnlichen kleinen Fladenbrote werden an die Wand eines kleinen topfartigen Ofens geklebt.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls es nicht eingel\u00f6st wird.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Andernfalls ist man eventuell f\u00fcr das Abhandenkommen haftbar.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 22,14.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es unrein war u. nur zum Brennen verwendet werden konnte.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man das F\u00fcnftel gegessen hat.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Hebefr\u00fcchten.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er wegen des Essens von Ges\u00e4uertem einer strengeren Strafe verf\u00e4llt; man vegleiche supra Blatt 20a,<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Eigent\u00fcmer der Hebe, der es nicht genie\u00dfen darf.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 20b; diese braucht man nach RA\u0351, nicht zu ersetzen.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Eigent\u00fcmer der Hebe, der es nicht genie\u00dfen darf.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ges\u00e4uerte sei am Pesa\u1e25feste zum Heizen od. f\u00fcr Hunde geeignet verwendbar.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem solchen Falle ist nur die Entsch\u00e4digung u. nicht das F\u00fcnftel zu bezahlen.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Darbringung eines Opfers.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 5,15 u. ib. 22,9.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath, an dem das Abschneiden am Boden haftender Gew\u00e4chse verboten ist.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath, an dem das Abschneiden am Boden haftender Gew\u00e4chse verboten ist.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er es nicht essen darf.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hebe konnte auch von den reinen Fr\u00fcchten abgehoben werden.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Getreide wird erst nach der Ernte zehnt- u. hebepflichtig.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan.,14.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>So besser nach mehreren Handschriften. Durch die Absonderung der Hebe wird das \u00dcbrigbleibende zum Essen erlaubt, wenn es aber Ges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste ist, so bleibt auch dieses zum Essen verboten; die Hebe nimmt daher keine Heiligkeit an.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie \u00fcbertragen dann nicht die Unreinheit.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Schlauben, die nur als Gef\u00e4\u00dfe derselben gelten, somit wird sie nicht mit diesen unrein.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie sieh mit den Schlauben vermischt.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Sofern er die Fl\u00fcssigkeit nicht ber\u00fchrt. Beim Ausdr\u00fccken des ersten Tropfens haben die Fr\u00fcchte nicht mehr das zur \u00dcbertragung der Unreinheit erforderliche Ouantum eines Eies.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Die die Fl\u00fcssigkeit mit den Trauben angenommen hat.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Fl\u00fcssigkeit aufgesogen ist und mit unrein wird.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Brennmaterial.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gelten noch als Hebe u. d\u00fcrfen nur von Priestern gegessen werden.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie unrein geworden sind, k\u00fcmmerte er sich nicht mehr um sie.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst wenn Beweise vorhanden sind, dass die Sache nicht unrein geworden ist.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle wird ja die Unreinheit durch die Pflanzung aufgehoben.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Opfer an sich nicht untauglich ist, so gilt es als Mi\u00dfachtung, es bei frischem Aussehen zu verbrennen.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Blatt 77b. Anm. 84.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Unrein gewordenes Wasser kann man in ein irdenes Gef\u00e4\u00df sch\u00fctten u. in Flu\u00dfwasser so untertauchen, dass die Oberfl\u00e4che des Wassers im Gef\u00e4\u00dfe u. die des Flusses das gleiche Niveau haben, wodurch es mit diesem verbunden wird u, die Unreinheit verliert; man vegleiche Jt. Blatt 17b.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Opfer an sich nicht untauglich ist, so gilt es als Mi\u00dfachtung, es bei frischem Aussehen zu verbrennen.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 33b.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gef\u00e4\u00df wirkt nur dann, wenn es f\u00fcr die betreffende Fl\u00fcssigkeit bestimmt ist, f\u00fcr den Wein ist nur der Altar bestimmend.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gleicht also dem Backen; man vegleiche supra Blatt 31b, Anm. 190.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df beim Heiligen die m\u00fcndliche Bestimmung gen\u00fcge.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Es mu\u00df mit dem Gef\u00e4\u00dfe aus der Ouelle gesch\u00f6pft u. nicht umgegossen sein.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df beim Heiligen die m\u00fcndliche Bestimmung gen\u00fcge.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df beim Heiligen die m\u00fcndliche Bestimmung gen\u00fcge.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 6,15.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sind sie wirkliches Ges\u00e4uertes.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Mehl u. Wasser bestehen alten Erkl\u00e4rern eine minderwertige Weizenart.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit schmackhaften Zutaten versehen; das Unges\u00e4uerte hei\u00dft \u00bbBrot des Elends\u00ab (man vegleiche Dewarim 16,3) u, darf nur aus Mehl u. Wasser bestehen.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite, der den Zehnten erh\u00e4lt, dem Priester, der vorher die gro\u00dfe Hebe zu erhalten hat.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Den befreienden Schriftvers auf den ersten Fall u, den verpflichtenden auf den zweiten Fall zu beziehen.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite, der den Zehnten erh\u00e4lt, dem Priester, der vorher die gro\u00dfe Hebe zu erhalten hat.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e6\u05d5\u05d5\u05ea Figur, aus dem W. \u05d5\u05e6\u05d5\u05ea entnommen.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem die priesterl. Abgaben nicht entrichtet worden sind.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df dies als Unges\u00e4uertes nicht tauglich ist.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 26,14. \u05de\u05d5\u05db\u05d9 gleich \u05d0\u05d5\u05d5\u05d9 (man vegleiche Dewarim 26,14) von \u05d0\u05d5\u05df <em>trauern<\/em>, <em>klagen<\/em>.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erstere plene, mit Vav als Vokalzeichen, das sich nicht einmal in der Transskription wiedergeben l\u00e4\u00dft u. nur durch Sperrsatz angedeutet. Letzteres ist mit v\u05d0\u05d5\u05db nicht zu identifizieren.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 1. Abend des Pesa\u1e25festes werden verschiedene Lieder u. Ges\u00e4nge gelesen; \u05d4iy <em>reden, sprechen, anheben<\/em>.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Es mit Fleisch zu essen.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Darbringende bringt fertiges Mehl.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem eine ganze Gemeinde sich befa\u00dft.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 26,2.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bik. 1,3.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Essen hat in Jer, zu erfolgen u, das Hindernis kann nur in der Unreinheit liegen.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Unges\u00e4uerte nicht aus Erstlingen zu bereiten ist, wie er dies oben hinsichtl. des zweiten Zehnten folgert.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Erntezeit<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Eulogie bei der Darbringung; man vegleiche Dewarim 26,5ff.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Ungenau; eine Mischung von Mehl u. Wasser.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05d4\u05d3\u05e8\u05d0\u05d4 od. \u05d4\u05e8\u05d3\u05d0\u05d4 (f\u00e4lschlich mit Gerstenbrot \u00fcbersetzt; die Barajtha w\u00fcrde \u05de\u05ea \u05e9\u05e6\u05d5\u05e8\u05d9\u05df gebraucht haben) wird \u00fcberall als Ggs. zu \u05e4\u05ea \u05e0\u05e7\u05d9\u05d4 reines, dh. feines Brot, gebraucht.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Trokkenma\u00df, 1710 Kor (man vegleiche Jechezkel 45,11), ca. 39 Liter.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 25,30; auch diese mu\u00dften unges\u00e4uert sein.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht jeder hat eine solche Form.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auf sch\u00f6ne Figuren achten und damit lange Zeit verbringen.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese sind darin ge\u00fcbt u, machen es schnell.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Schwammartiges, Por\u00f6ses.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gleicht also dem Backen; man vegleiche supra Blatt 31b, Anm. 190.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Das halbgebackene, das beim Anfassen zerbr\u00f6ckelt.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Wor\u00fcber der obige Streit besteht.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Um Feuerung zu sparen; es ist dasselbe.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Feststrau\u00dfe am H\u00fcttenfeste; man vegleiche Ber. Blatt 30a, Anm. 101.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 15,20. 21.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. in den Wohnorten, au\u00dferhalb Jeru\u0161alems.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem man seiner Pflicht gen\u00fcgt, ob. Blatt 36b.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man seiner Pflicht mit dem. Zehnten gen\u00fcgt, so gilt dies auch von der Teighebe u, dem Gekauften derselben.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 15,20. 21.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachher sind sie als \u00dcbriggebliebenes verboten.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 36a, Anm. 255.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Da zu diesem \u00d6l verwendet wird; man vegleiche supra Blatt 35a, Anm. 242.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Provisorische Opferst\u00e4tten vor der Errichtung des Tempels zu Jeru\u0161alem.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Mimosaflava Forsk.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Var. \u05d4\u05d5\u05d3\u05d5\u05dc\u05d9\u05df, viell. das bibl. \u05d4\u05e8\u05d5\u05dc stechendes, brennendes Gestr\u00fcpp.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Bitterkr\u00e4uter; die \u00dcbersetzung l\u00e4\u00dft sich nicht feststellen, auch sind diese Namen korrupt.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Blatt 23a, Anm. 148.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Der es ebenfalls von RE. geh\u00f6rt h\u00e4tte.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Name eines Fisches, nach Arukh der spanische Thunfisch.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi eine Art bitterer Samenk\u00f6rner.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>In Entfernungen, dass sie nur getrennt ihre Nahrung vom Boden ziehen.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man mit getrockneten seiner Pflicht gen\u00fcge.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Tora braucht von diesen Kr\u00e4utern der Zehnt nicht abgesondert zu werden.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Solange das Wasser noch nicht erhitzt ist. Da vom \u00bbmit kochendem Wasser Einger\u00fchrten\u00ab besonders gelehrt wird, so ist wohl unter \u00bbgekocht\u00ab mit kaltem Wasser zu verstehen.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Die beim Erhitzen aus den K\u00f6rnern ausflie\u00dfende Feuchtigkeit; wenn das Gef\u00e4\u00df liegt, in welchem Falle die Feuchtigkeit abflie\u00dft, ist es auch nach A, erlaubt.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie aufdunsen.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den Duft des Weines.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. der Strengfromme.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabba ist eine Verbindung des Namens Abba mit dem Titel Rabh.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen werden durch die Befeuchtung f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4ngl.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald man das Wasser auf das Mehl gie\u00dft.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr das Unges\u00e4uerte.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Getreide f\u00fcr das Unges\u00e4uerte.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Name eines Flusses; so Raschi. Viell. Binsen- od. Schilfgeb\u00fcsch.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. sich verloren hat, dh. nicht zu erkennen.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>An einzelne K\u00e4ufer.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Eintritt des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Gew\u00fcrz am \u0160abbath kochen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Essig f\u00f6rdert also das Kochen.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie aufdunsen.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie im Hause des Exilarchen; sie verfahren dann noch leichtfertiger.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Einweichen von Gerste in Essig, ob. Blatt 40a.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte wird das Verbum (\u00bbkochen\u00ab) durch Verbindung des Adjektivs mit dem Pua\u0351l verst\u00e4rkt.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Wasser; durch einen Schlu\u00df vom Leichteren auf das Schwerere ist dieser Fall nicht auszuschlie\u00dfen.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Kochen nach dem Backen gilt als Kochen u. ebenso nach dem Braten.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ausdruck \u00bbnur am Feuer gebraten\u00ab schlie\u00dft ja jede andere Art Zuberei++FN++tung\u00ab aus.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur wegen des Essens von Halbrohem od. Gekochtem.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Es anders als gebraten zu essen; man vegleiche Anm. 336.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Ochsen beim Dreschen; cf.\u00a0Dewarim 25,4. Dieses Verbot folgt unmittelbar dem Abschnitte von den Gei\u00dfelhieben.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dfer dem hier genannten ist ihm noch weiter verboten: alles, was von der Weinrebe kommt; man vegleiche Bamidbar 6,4.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 336 mut. mut.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer darf nur mit einer Gesellschaft u. auf einem Platze gegessen werden.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis zum Abend war es auch gebraten zu essen verboten.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies wird schon vorher angeordnet.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte wird das Verbum (\u00bbkochen\u00ab) durch Verbindung des Adjektivs mit dem Pua\u0351l verst\u00e4rkt.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 41a.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df ein solches als Verbot gilt.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Wof\u00fcr die freiwilligen Spenden verwendet wurden.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zur Opferung brauchbar sind.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Es s\u00e4uert dann.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Pessachim in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 21a 21b 22a 22b 23a 23b 24a 24b 25a 25b 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b 30a 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b 35a 35b 36a 36b 37a 37b 38a 38b 39a 39b 40a 40b 41a 41b 42a \u00dcbersetzung Blatt 21a SOLANGE ES ERLAUBT IST [GES\u00c4UERTES] ZU ESSEN, IST ES ERLAUBT, DAMIT VIEH, WILD UND GEFL\u00dcGEL ZU F\u00dcTTERN, ES EINEM NICHTJUDEN ZU VERKAUFEN UND DAVON EINE NUTZNIESSUNG ZU HABEN; IST DIESE FRIST VOR\u00dcBER, SO IST DIE NUTZNIESSUNG VERBOTEN, UND MAN DARF DAMIT NICHT OFEN UND HERD HEIZEN. R. JEHUDA SAGT, DIE FORTSCHAFFUNG DES GE\u00c4UERTEN M\u00dcSSE NUR DURCH VERBRENNEN ERFOLGEN; DIE WEISEN SAGEN, MAN \u00dcRFE ES AUCH ZERBR\u00d6CKELN UND IN DEN WIND STREUEN ODER INS MEER WERFEN. GEMARA. Nur solange man es essen darf, darf man damit auch [das Vieh] f\u00fcttern, wenn man es aber nicht essen darf, darf man damit auch [das Vieh] nicht f\u00fcttern, demnach vertritt unsre &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6615","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6615"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6886,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6615\/revisions\/6886"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}