{"id":6622,"date":"2021-01-01T00:03:00","date_gmt":"2020-12-31T22:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6622"},"modified":"2020-12-27T19:09:56","modified_gmt":"2020-12-27T17:09:56","slug":"pessachim-kapitel-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50a\">50a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50b\">50b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51a\">51a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51b\">51b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-52a\">52a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-52b\">52b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-53a\">53a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-53b\">53b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-54a\">54a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-54b\">54b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-55a\">55a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-55b\">55b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-56a\">56a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-56b\">56b<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57a\">57a<\/a>  <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57b\">57b<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-50a\">Blatt 50a<\/h2>\n<p>WO ES \u00dcBLICH IST, AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES BIS MITTAG ARBEIT ZU VERRICHTEN, VERRICHTE MAN, UND WO ES \u00dcBLICH IST KEINE ZU VERRICHTEN, DARF MAN KEINE VERRICHTEN. WENN JEMAND AUS EINEM ORTE GEHT, AN DEM MAN ARBEIT VERRICHTET, ZU EINEM ORT, AN DEM MAN KEINE ARBEIT VERRICHTET, ODER AUS EINEM ORTE, AN DEM MAN KEINE ARBEIT VERRICHTET, NACH EINEM ORTE, DA MAN ARBEIT VERRICHTET, SO LEGT MAN IHM DIE ERSCHWERUNGEN DES ORTES AUF, DEN ER VERLASSEN HAT, UND DIE ERSCHWERUNGEN DES ORTES, IN DEN ER GEKOMMEN IST. MAN DARF<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50b\">Blatt 50b<\/h2>\n<p>NICHT ANDERS VERFAHREN, WEGEN DER ZWIETRACHT. DESGLEICHEN MUSS, WER SIEBENTJAHRSFR\u00dcCHTE BRINGT, AUS EINEM ORTE, DA SIE ZUENDE<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> SIND, NACH EINEM ORTE, DA SIE NOCH NICHT ZUENDE SIND, ODER AUS EINEM ORTE, DA SIE NOCH NICHT ZUENDE SIND, NACH EINEM ORTE, DA SIE ZUENDE SIND, SIE FORTSCHAFFEN. R. JEHUDA SAGT: GEH AUCH DU HIN UND HOLE SIE<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wieso gerade am Vorabend des Pesa\u1e25festes, dies gilt ja auch von den Vorabenden der \u0160abbathe und anderer Feste!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer an den Vorabenden der \u0160abbathe oder der Feste von [der Zeit] des Vespergebetes ab Arbeit verrichtet, sieht nie ein Zeichen des Segens.<\/p>\n<p>An anderen ist es nur von [der Zeit] des Vespergebetes verboten, nicht aber kurz vor dem Vespergebete, an diesem aber von Mittag ab. Oder auch: an anderen sieht man zwar kein Zeichen des Segens, jedoch tue man ihn dieserhalb nicht in den Bann, an diesem aber tue man ihn dieserhalb in den Bann.<\/p>\n<p>Der Text. Wer an den Vorabenden der \u0160abbathe und der Feste von [der Zeit] des Vespergebetes ab oder an den Ausg\u00e4ngen der \u0160abbathe, der Feste oder des Vers\u00f6hnungstages oder sonst einer Zeit, an der es irgendwie zu einer \u00dcbertretung kommen k\u00f6nnte, dies schlie\u00dft die Gemeindefasttage ein, Arbeit verrichtet, sieht nie ein Zeichen des Segens.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Mancher ist flei\u00dfig und gewinnt dabei, mancher ist flei\u00dfig und verliert dabei; mancher ist tr\u00e4ge und gewinnt dabei, mancher ist tr\u00e4ge und verliert dabei. Mancher ist flei\u00dfig und gewinnt dabei: wer die ganze Woche arbeitet, am Vorabend des \u0160abbaths aber nicht arbeitet. Mancher ist flei\u00dfig und verliert dabei: wer die ganze Woche arbeitet und auch am Vorabend des \u0160abbaths arbeitet. Mancher ist tr\u00e4ge und verdient dabei: wer die ganze Woche nicht arbeitet und auch am Vorabend des \u0160abbaths nicht arbeitet. Mancher ist tr\u00e4ge und verliert dabei: wer die ganze Woche nicht arbeitet, am Vorabend des \u0160abbaths aber arbeitet. Raba sagte: Obgleich die Frauen von Ma\u1e25oza am Vorabend des \u0160abbaths nur aus Verweichlichung nicht arbeiten, denn sie arbeiten auch die ganze Woche nicht, dennoch nennen wir dies eine verdienstliche Tr\u00e4gheit.<\/p>\n<p>Raba wies auf einen Widerspruch hin: es hei\u00dft:3<em>d\u00f6nn gro\u00df bis zum Himmel ist deine Gnade<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>denn gro\u00df \u00fcber den Himmel hinaus ist deine Gnade<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>Das eine, wenn man [die Gebote] um ihrer selbst willen aus\u00fcbt, das andere, wenn man sie nicht um ihrer selbst willen aus\u00fcbt. Dies nach R. Jehuda, denn R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Stets befasse man sich mit der Tora und gottgef\u00e4lligen Handlungen, auch nicht um ihrer selbst willen, denn dadurch kommt man dazu, es um ihrer selbst willen zu tun.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer auf den Verdienst seiner Frau und der Handm\u00fchle wartet, sieht nie ein Zeichen des Segens. Den Verdienst seiner Frau: mit der Handwage<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Der Handm\u00fchle: durch Vermieten. Die aber Arbeit fertigt und sie verkauft, preist die Schrift, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> <em>ein Laken fertigt sie und verkauft es<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer mit Rohrst\u00e4ben und T\u00f6pfen handelt, sieht nie ein Zeichen des Segens. Weshalb? Ihr Umfang ist gebauscht, und sie sind dem [b\u00f6sen] Auge preisgegeben.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Stra\u00dfenh\u00e4ndler, Kleinviehz\u00fcchter, die gute B\u00e4ume niederhauen, und diejenigen, die stets auf den besseren Teil bedacht sind, sehen nie ein Zeichen des Segens. Weshalb? Weil die Leute sie anstaunen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: An vier Perutas ist nie ein Zeichen des Segens zu finden: am Schreiberlohn, an der Dolmetschgeb\u00fchr<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, am Verdienste aus Waisengeld und am Verdienste aus \u00fcberseeischen Gesch\u00e4ften.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies von der Dolmetschgeb\u00fchr, weil es den Anschein eines \u0160abbathlohnes hat; desgleichen auch vom Verdienste aus Waisengeld, weil diese nicht verzichtf\u00e4hig<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> sind; ebenso auch vom Verdienste aus \u00fcberseeischen Gesch\u00e4ften, weil nicht an jedem Tage ein Wunder<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> geschieht; weshalb aber am Schreiberlohn? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Vierundzwanzig Tage verweilten die M\u00e4nner der Gro\u00dfsynode im Fasten, dass die Schreiber der [heiligen] B\u00fccher, Tephillin und Mezuzoth nicht reich werden m\u00f6gen, denn w\u00e4ren sie reich, so w\u00fcrden sie sie nicht schreiben.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Schreiber der [heiligen] B\u00fccher, Tephillin und Mezuzoth, sie selbst, die damit handeln, und alle anderen, die sich mit Ritualien befassen<\/p>\n<p>dies schlie\u00dft die Purpurf\u00e4denverk\u00e4ufer<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> ein<\/p>\n<p>sehen nie ein Zeichen des Segens. Befassen sie sich damit der Sache wegen, so sehen sie wohl.<\/p>\n<p>Die Leute von Be\u0161an pflegten am Vorabend des \u0160abbaths nicht von Cor nach \u00c7idon zu gehen. Einst kamen deren S\u00f6hne vor R. Jo\u1e25anan und sprachen zu ihm: Unsere V\u00e4ter konnten dies, wir aber k\u00f6nnen dies nicht. Er erwiderte ihnen: Euere V\u00e4ter haben dies bereits auf sich genommen, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> <em>gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters, und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter<\/em>.<\/p>\n<p>Die Leute von \u1e24ozaa pflegten die Teighebe von Reis abzusondern. Als man dies R. Joseph erz\u00e4hlte, sprach er zu ihnen: Ein Laie soll es in ihrer Gegenwart essen. Abajje wandte gegen ihn ein: Erlaubte Dinge,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51a\">Blatt 51a<\/h2>\n<p>hinsichtlich welcher manche Verbot eingef\u00fchrt haben, darfst du in ihrer Gegenwart nicht erlauben!? Dieser erwiderte: Hierzu wurde ja gelehrt, R. \u1e24isda sagte, dies gelte von den Samaritanern.<\/p>\n<p>Von \u0160amaritanern wohl deshalb, weil dadurch die Sache sich ausdehnen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>k\u00f6nnte, ebenso kann es sich ja auch bei diesen Leuten ausdehnen!? Vielmehr, sagte R. A\u0161i, richten wir uns danach: essen die meisten Reis, so darf kein Laie [die Teighebe] in ihrer Gegenwart essen, weil das Gesetz von der Teighebe bei ihnen in Vergessenheit geraten k\u00f6nnte; essen die meisten Getreide, so esse sie ein Laie in ihrer Gegenwart, weil sie veranla\u00dft werden k\u00f6nnten, sie vom Pflichtigen f\u00fcr das Unpflichtige und vom Unpflichtigen f\u00fcr das Pflichtige abzusondern.<\/p>\n<p>Der Text. Erlaubte Dinge, hinsichtlich welcher manche Verbote eingef\u00fchrt haben, darfst du in ihrer Gegenwart nicht erlauben. R.\u1e24isda sagte: Dies gilt von \u0160amaritanern.<\/p>\n<p>Von anderen etwa nicht, es wird ja aber gelehrt: Zwei Br\u00fcder d\u00fcrfen zusammen baden; in Kabul pflegen zwei Br\u00fcder nicht zusammen<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> zu baden. Einst badeten Jehuda und Hillel, die S\u00f6hne R. Gamli\u00e9ls, in Kabul zusammen, und die ganze Stadt redete \u00fcber sie, indem man sprach: Lebtags haben wir so etwas nicht gesehen. Da dr\u00fcckte sich Hillel und ging in das Vorzimmer hinaus; er wollte ihnen aber nicht sagen, dass dies erlaubt sei. Man darf am \u0160abbath in Pantoffeln<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> ausgehen; in Biri pflegt man am \u0160abbath nicht in Pantoffeln auszugehen. Einst gingen Jehuda und Hillel, die S\u00f6hne R. Gamli\u00e9ls, in Biri am \u0160abbath in Pantoffeln aus, und die ganze Stadt redete \u00fcber sie, indem man sprach: Lebtags haben wir so etwas nicht gesehen. Da zogen sie sie ab und gaben sie ihren Dienern; sie wollten ihnen aber nicht sagen, dass dies erlaubt sei. Man darf am \u0160abbath auf B\u00e4nken der Nichtjuden<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> sitzen; in Akko pflegt man am \u0160abbath nicht auf B\u00e4nken der Nichtjuden zu sitzen. Einst setzte sich R. [\u0160imo\u0351n b. ] Gamli\u00e9l in Akko am \u0160abbath auf eine Bank der Nichtjuden, und die ganze Stadt redete \u00fcber ihn, indem man sprach: Lebtags haben wir so etwas nicht gesehen. Da lie\u00df er sich auf die Erde gleiten; er wollte ihnen aber nicht sagen, dass dies erlaubt sei!?<\/p>\n<p>Die Leute in den \u00fcberseeischen St\u00e4dten gleichen den Samaritanern, da keine Gelehrten unter ihnen sind.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist es von den B\u00e4nken der Nichtjuden, da es den Anschein hat, [als machte man mit ihnen] Gesch\u00e4fte, ebenso auch von den Pantoffeln, weil man, wenn sie abgleiten, sie vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu tragen verleitet werden k\u00f6nnte; was aber ist beim Baden zu ber\u00fccksichtigen?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Man darf mit jedem zusammen baden, nur nicht mit seinem Vater, seinem Schwiegervater, seinem Stiefvater und seinem Schwager<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>; R. Jehuda erlaubt es mit seinem Vater, wegen der Ehrung<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> seines Vaters, und ebenso mit seinem Stiefvater. Sp\u00e4ter ordneten sie es auch bei zwei Br\u00fcdern an, mit R\u00fccksicht auf seinen Schwager.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Ein Sch\u00fcler darf nicht zusammen mit seinem Lehrer baden; wenn ihn aber der Lehrer braucht, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Als Rabba b. Bar \u1e24ana kam, a\u00df er Darmfett<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>. Einst besuchten ihn R. Avira der Greis und Rabba, Sohn des R. Hona, und als er sie bemerkte, verbarg er es vor ihnen. Darauf erz\u00e4hlten sie es Abajje, und dieser sprach zu ihnen: Er betrachtete euch als Samaritaner.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn Rabba b. Bar \u1e24ana nichts von dem, was wir gelernt haben, dass man einem die Erschwerungen des Ortes auferlege, den er verlassen hat, und die Erschwerungen des Ortes, in den er gekommen ist!? Abajje erwiderte: Dies nur, wenn aus Babylonien nach Babylonien oder aus dem Jisra\u00e9lland nach dem Jisra\u00e9lland, oder auch aus Babylonien nach dem Jisra\u00e9lland, nicht aber, wenn aus dem Jisra\u00e9lland nach Babylonien, denn da wir uns ihnen beugen, m\u00fcssen wir nach ihrer Gepflogenheit verfahren. R. A\u0161i erwiderte:<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, aus dem Jisra\u00e9lland nach Babylonien, denn dies gilt nur von dem Falle, wenn man nicht zur\u00fcckzukehren beabsichtigt, w\u00e4hrend Rabba b. Bar \u1e24ana zur\u00fcckzukehren beabsichtigte.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sprach zu seinem Sohne: Mein Sohn, i\u00df es weder in meiner Gegenwart, noch in meiner Abwesenheit; ich sah R. Jo\u1e25anan es essen, und er ist w\u00fcrdig, dass man sich auf ihn sowohl in seiner Gegenwart als auch in seiner Abwesenheit st\u00fctze; du aber hast es nicht gesehen, daher i\u00df es weder in meiner Gegenwart, noch in meiner Abwesenheit.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana befindet sich mit sich selbst in einem Widerspruche, denn er sagte, R. Jo\u1e25anan b. Elea\u0351zar habe ihm erz\u00e4hlt: Einst folgte ich [im Siebentjahre] R. \u0160imo\u0351n, dem Sohne des R. Jose b. Laqonja, in einen Garten; da nahm er Nachwuchs von Kohl und a\u00df ihn und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51b\">Blatt 51b<\/h2>\n<p>reichte auch mir davon, indem er sprach: Mein Sohn, in meiner Gegenwart i\u00df ihn, in meiner Abwesenheit i\u00df ihn aber nicht. Ich sah R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj ihn essen, und er ist w\u00fcrdig, dass man sich auf ihn sowohl in seiner Gegenwart als auch in seiner Abwesenheit st\u00fctze, du aber i\u00df ihn nur in meiner Gegenwart, nicht aber in meiner Abwesenheit.\u2014 Was [lehrt] R. \u0160imo\u0351n?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagt, jeder Nachwuchs sei verboten, nur nicht der des Kohls, da es dergleichen unter den Feldpflanzen nicht<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>gibt; die Weisen sagen, jeder Nachwuchs sei verboten. Beide lehren sie nach R. A\u0351qiba, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> <em>Wenn wir nicht s\u00e4en und uns keinen Ertrag einsammeln<\/em>; hierzu sagte R. A\u0351qiba: Wenn wir nicht s\u00e4en, was sollten wir einsammeln!? Hieraus, dass der Nachwuchs verboten<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Die Rabbanan sind der Ansicht, wir ber\u00fccksichtigen beim Nachwuchs des Kohls anderen Nachwuchs, und R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, wir ber\u00fccksichtigen beim Nachwuchs des Kohls anderen Nachwuchs nicht.<\/p>\n<p>WENN JEMAND AUS EINEM ORTE GEHT etc. Einleuchtend ist der Fall, wenn jemand aus einem Orte geht, da man Arbeit verrichtet, nach einem Orte, da man keine Arbeit verrichtet, man legt ihm die Erschwerungen des Ortes auf, in den er gekommen ist: er darf wegen der Zwietracht nicht anders verfahren und arbeite ebenfalls nicht; wieso aber soll er, wenn er aus einem Orte geht, da man keine Arbeit verrichtet, nach einem Orte, da man Arbeit verrichtet, wegen der Zwietracht nicht anders verfahren und ebenfalls arbeiten, du sagst ja, dass man ihm die Erschwerungen des Ortes auferlege, in den er gekommen ist, und die Erschwerungen des Ortes, den er verlassen hat!? Abajje erwiderte: Dies bezieht sich auf den Anfangssatz. Raba erkl\u00e4rte: Tats\u00e4chlich auf den zweiten Fall, und er meint es wie folgt: dies ist keine Zwietracht herbeif\u00fchrende Abweichung. Einzuwenden w\u00e4re, wer dies sieht, k\u00f6nnte sagen, [er halte] die Arbeit f\u00fcr verboten, aber man denkt eher: viele M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger gibt es auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>R. Saphra sprach zu R. Abba: Ich zum Beispiel bin in der Festsetzung des Neumonds<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> kundig, dennoch verrichte ich [am zweiten Festtage] in<\/p>\n<h2 id=\"blatt-52a\">Blatt 52a<\/h2>\n<p>bewohnten Orten keine Arbeit, um Zwietracht zu vermeiden; wie ist es aber in der W\u00fcste? Dieser erwiderte: So sagte R. Ami: in bewohnten Orten ist es verboten, in der W\u00fcste ist es erlaubt.<\/p>\n<p>R. Nathan b. Asja ging am zweiten Tage des Wochenfestes aus dem Lehrhause nach Pumbeditha, und R. Joseph tat ihn in den Bann. Da sprach Abajje zu ihm: Der Meister sollte ihn gei\u00dfeln lassen! Dieser erwiderte: Ich bestrafte ihn noch mehr. Im Westen pflegen sie n\u00e4mlich \u00fcber die Gei\u00dfelung eines Sch\u00fclers des Lehrhauses abzustimmen, nicht aber \u00fcber den Bann<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> eines solchen. Manche sagen, R. Joseph lie\u00df ihn geisseln, und Abajje sprach zu ihm: Der Meister sollte ihn in den Bann tun, denn Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide, dass man wegen [der Entweihung] der beiden Festtage der Diaspora in den Bann tue. Dieser erwiderte: Dies gilt nur von einem einfachen Menschen, dieser aber ist ein Sch\u00fcler des Lehrhauses, und ich bestrafte ihn mit dem, was f\u00fcr ihn leichter ist. Im Westen pflegen sie n\u00e4mlich \u00fcber die Gei\u00dfelung eines Sch\u00fclers des Lehrhauses abzustimmen, nicht aber \u00fcber den Bann eines solchen.<\/p>\n<p>DESGLEICHEN MUSS, WER SIEBENTJAHRSFR\u00dcCHTE BRINGT etc. H\u00e4lt denn R. Jehuda nichts von dem, was wir gelernt haben, man lege ihm die Erschwerungen des Ortes auf, den er verlassen hat, und die Erschwerungen des Ortes, in den er gekommen ist!? R. Si\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: R. Jehuda lehrt ganz was anderes, (und zwar meint er es wie folgt:) Oder aus einem Orte, da sie noch nicht zuende sind, nach einem Orte, da sie noch nicht zuende sind, und h\u00f6rt, dass sie in seinem Orte zuende sind, so mu\u00df er sie fortschaffen. Hierzu sagte R. Jehuda: Geh<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> auch du hin und hole sie von da, wo sie noch vorhanden und noch nicht zuende sind.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re R. Jehuda erleichternd, aber R. Elea\u0351zar sagte ja, R. Jehuda lehre dies erschwerend!?<\/p>\n<p>Wende es vielmehr um: so braucht er<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> es nicht fortzuschaffen. Hierzu sagte R. Jehuda: Geh<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> auch du und hole sie von da, woher du sie gebracht hast, und da sind sie nicht mehr vorhanden. Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich, wie er zuerst lehrte, nur meint er es wie folgt: oder aus einem Orte, da sie noch nicht zuende sind, nach einem Orte, da sie zuende sind, und er sie zur\u00fcck nach dem fr\u00fcheren Orte bringt und sie noch nicht zuende sind, so braucht er es nicht fortzuschaffen. Hierzu sagte R. Jehuda: Geh auch du und hole sie von da, woher du sie [jetzt] gebracht hast, und da sind sie zuende. R. A\u0161i wandte ein: Hat sie nach R. Jehuda denn der R\u00fccken des Esels aufgenommen<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, f\u00fchren sie den Streit der Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Wenn jemand dreierlei Kr\u00e4uter in ein Fa\u00df eingelegt hat, so darf er [im Siebentjahre], wie R. Elie\u0351zer sagt, davon essen, solange noch die erste Art, und wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, auch solange noch die letzte Art [auf dem Felde] vorhanden ist; R. Gamli\u00e9l sagt, sobald eine Art nicht mehr auf dem Felde ist, schaffe er sie auch aus dem Fasse fort. Die Halakha ist wie seine Ansicht. Rabina erkl\u00e4rte: Sie f\u00fchren den Streit der Tanna\u00edm der folgenden Lehre:<\/p>\n<p>Man darf solange Datteln essen, bis die letzte in Coar<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> zuende ist; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man esse, solange sich welche in der Krone befinden,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-52b\">Blatt 52b<\/h2>\n<p>nicht aber, solange sich welche zwischen den unteren Zweigen befinden.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Dreierlei Landesgebiete unterscheidet man hinsichtlich der Fortschaffung [der Siebentjahrsfrucht]: Juda\u0351a, Transjarden und Galil\u00e4a, und jedes dieser Landesgebiete zerf\u00e4llt in drei Gebiete. Warum aber sprechen Sie von drei Landesgebieten (hinsichtlich der Fortschaffung)? Da\u00df man in jedem derselben [Siebentjahrsfr\u00fcchte] essen darf, bis da die letzte zuende ist. Woher dies? R. \u1e24ama b. U\u0351qaba erwiderte im Namen des R. Jose b. \u1e24anina: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> <em>auch deinem Vieh und dem Wilde, das in deinem Lande<\/em>; solange das Wild auf dem Felde davon i\u00dft, darfst du auch deinem Vieh im Hause geben, ist es f\u00fcr das Wild auf dem Felde zuende, so ist es auch f\u00fcr dein Vieh im Hause zuende, und es ist uns \u00fcberliefert, dass weder ein Tier aus Juda\u0351a Nahrung in Galil\u00e4a suche, noch suche ein Tier aus Galil\u00e4a Nahrung in Juda\u0351a<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn Fr\u00fcchte aus dem Jisra\u00e9lland nach dem Auslande ausgef\u00fchrt werden, so m\u00fcssen sie fortgeschafft werden, wo sie auch sind; R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, sie m\u00fcssen nach ihrer Heimat zur\u00fcckgebracht und da fortgeschafft werden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>in deinem Lande<\/em>.<\/p>\n<p>Dies hast du ja bereits verwandt<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Man folgere aus <em>Land und aus in deinem Lande<\/em>. Oder auch, aus das <em>in deinem Lande<\/em><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Saphra ging fort aus dem Jisra\u00e9lland nach dem Auslande und f\u00fchrte bei sich einen Krug Wein aus dem Siebentjahre. Da sprach er zu R. Hona, dem Sohne R. Iqas, und R. Kahana, die sich ihm angeschlossen hatten: Ist jemand unter euch, der von R. Abahu geh\u00f6rt hat, ob die Halakha wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sei oder nicht. R. Kahana erwiderte: So sagte R. Abahu: die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. Hierauf entgegnete R. Hona, Sohn des R. Iqa: So sagte R. Abahu: die Halakha ist nicht wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. Da sprach R. Saphra [zu jenem:] Halte dich an das, was R. Hona sagt, denn er erw\u00e4gt und studiert die Lehre aus dem Munde seines Lehrers so genau, wie Re\u1e25aba aus Pumbeditha. Re\u1e25aba sagte n\u00e4mlich: R. Jehuda sagte: Der Tempelberg hatte eine Doppelstoa, eine Stoa innerhalb einer Stoa<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>. R. Joseph las \u00fcber ihn:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>Mein Volk befragt sein St\u00fcck Holz, und sein Stab gibt ihm Bescheid<\/em>; wer ihm erleichtert<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>, dem stimmt er zu.<\/p>\n<p>R. Hea\u0351 f\u00e4llte eine Palme mit unreifen Datteln vom Siebentjahre.<\/p>\n<p>Wieso tat er dies, der Allbarmherzige sagte ja:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> <em>zum Essen<\/em>, nicht aber zum Vernichten!? Wolltest du sagen, dies nur, wenn die Frucht schon fertig ist, nicht aber, wenn sie noch nicht fertig ist, so sagte ja R. Na\u1e25man im Namen des Rabba b. Abuha, die Dattelkelche von Ungeweihtem seien verboten, weil sie ein Schutz f\u00fcr die Frucht sind; ein Schutz sind sie ja, wenn sie noch unreif sind, dennoch nennt er sie eine Frucht!?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man ist der Ansicht R. Joses, denn wir haben gelernt, R. Jose sagt, der Weintraubenansatz sei [als Ungeweihtes] verboten, weil er eine Frucht ist, die Rabbanan aber streiten gegen ihn. R. \u0160imi aus Nehardea\u0351 wandte ein: Streiten denn die Rabbanan gegen R. Jose \u00fcber andere B\u00e4ume, wir haben ja gelernt: Von wann an darf man im Siebentjahre Fruchtb\u00e4ume nicht mehr abhauen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>? Die Schule \u0160ammajs sagt, keinen Baum, sobald er ausschl\u00e4gt; die Schule Hillels sagt, den Johannisbrotbaum, sobald er kettenartig herunterh\u00e4ngt, Weinst\u00f6cke, sobald sie Beeren<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> haben,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-53a\">Blatt 53a<\/h2>\n<p>Oliven, sobald sie bl\u00fchen, und jeden anderen Baum, sobald er ausschl\u00e4gt. Hierzu sagte R.Asi: \u00bbUnreifes\u00ab, \u00bbBeere\u00ab und \u00bbwei\u00dfe Bohne\u00ab sind dasselbe.<\/p>\n<p>Die wei\u00dfe Bohne, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr, in der Gr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> der wei\u00dfen Bohne. Die Rabbanan sind es ja, die der Ansicht sind, Unreifes [hei\u00dfe Frucht], Weintraubenansatz aber nicht, und sie lehren: jeden anderen Baum, sobald er ausschl\u00e4gt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Hea\u0351 f\u00e4llte Fr\u00fchlingsdatteln<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf [im Siebentjahre] solange Weintrauben essen, bis in Okhel<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> die Reben zuende sind; sind andere noch sp\u00e4ter vorhanden, so darf man daraufhin sp\u00e4ter essen. Man darf solange Oliven essen, bis in Teqoa\u0351 die letzte zuende ist; R. Elie\u0351zer sagt, bis in Gu\u0161-\u1e24alab<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> die letzte zuende ist, soda\u00df ein Armer, wenn er [sammeln] geht, weder am Wipfel noch am Stamme ein Viertelkab findet. Man darf D\u00f6rrfeigen solange essen, bis in Bethjoni die jungen Feigen zuende sind. R. Jehuda sagte: Die bethjonischen jungen Feigen werden nur hinsichtlich des Zehnten genannt: die bethjonischen Feigen und die tobinischen Datteln sind zehntpflichtig.<\/p>\n<p>Man darf solange Datteln essen, bis die letzte in Co\u00e1r zuende ist; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man esse, solange sich welche in der Krone befinden, nicht aber solange sich welche in den unteren Zweigen befinden.\u00bb Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf Weintrauben bis zum Pesa\u1e25feste, Datteln bis zum Purimfeste<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, Oliven bis zum Wochenfeste und D\u00f6rrfeigen bis zum \u1e24anukafeste essen. Hierzu sagte R. Bebaj, R. Jo\u1e25anan habe gesagt, man wende die zwei letzten [Fristbestimmungen] um!?<\/p>\n<p>Beide [Fristbestimmungen] sind identisch. Wenn du aber willst, sage ich: er lehrt ja ausdr\u00fccklich, wenn welche noch sp\u00e4ter vorhanden sind, d\u00fcrfe man daraufhin auch sp\u00e4ter essen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Gallapfelb\u00e4ume sind ein Zeichen<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> f\u00fcr das Gebirge; Dattelpalmen sind ein Zeichen f\u00fcr die Niederung; R\u00f6hricht ist ein Zeichen f\u00fcr das Tal; Sykomoren sind ein Zeichen f\u00fcr die Ebene. Und obgleich es daf\u00fcr keinen Beweis gibt, so gibt es immerhin eine Andeutung, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> <em>und der K\u00f6nig machte, dass das Silber in Jeru\u0161alem an Menge den Steinen gleichkam und die Zedern den Sykomoren auf der Ebene<\/em>. \u00abGall\u00e4pfel sind ein Zeichen f\u00fcr das Gebirge; Dattelpalmen sind ein Zeichen f\u00fcr die Niederung.? Dies ist von Bedeutung hinsichtlich der Erstlinge, denn wir haben gelernt, dass man die Erstlinge nur von den sieben Arten<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> darbringe, auch nicht von den Datteln aus dem Gebirge noch von Fr\u00fcchten aus der Niederung. \u00abR\u00f6hricht ist ein Zeichen f\u00fcr das Tal.? Dies ist von Bedeutung hinsichtlich des Tales mit festem Grunde<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>. \u00abSykomoren sind ein Zeichen f\u00fcr die Ebene.? Dies ist von Bedeutung beim Kauf und Verkauf<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>. Jetzt nun, wo du darauf gekommen bist, ist auch bei allen \u00fcbrigen zu erkl\u00e4ren, dies sei von Bedeutung beim Kauf und Verkauf.<\/p>\n<p>WO ES \u00dcBLICH IST, KLEINVIEH AN NICHTJUDEN ZU VERKAUFEN, DARF MAN VERKAUFEN, UND WO ES \u00dcBLICH IST, NICHT ZU VERKAUFEN, DARF MAN NICHT VERKAUFEN; NIRGENDS ABER DARF MAN IHNEN GROSSVIEH, K\u00c4LBER UND F\u00dcLLEN, OB HEILE ODER GEBROCHENE VERKAUFEN<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>. R. JEHUDA ERLAUBT ES WI BEI GEBROCHENEN; BEN BETHERA ERLAUBT DIES BEI EINEM PFERDE<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>. WO ES \u00dcBLICH IST, AN DEN PESAHABENDEN GEBRATENES ZU ESSEN, ESSE MAN ES, UND WO ES \u00dcBLICH IST, ES NICHT ZU ESSEN, ESSE MAN NICHT.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Man darf nicht sagen: dieses Fleisch sei f\u00fcr das Pesa\u1e25fest bestimmt, weil es den Anschein hat, als weihe man das Vieh und esse Geheiligtes au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems]. R. Papa sagte: Nur Fleisch, vom Weizen aber gilt dies nicht, denn man meint damit: er soll f\u00fcr das Pesa\u1e25fest verwahrt<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> werden.<\/p>\n<p>Fleisch etwa nicht, dagegen wandte man ein: R. Jose erz\u00e4hlte: Theodos aus Rom f\u00fchrte in der Gemeinde Roms ein, an den Pesa\u1e25abenden rumpfgebratene<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> B\u00f6ckchen zu essen. Da lie\u00df man ihm sagen: W\u00e4rest du nicht Theodos, so w\u00fcrden wir \u00fcber dich den Bann verh\u00e4ngt haben, weil du Jisra\u00e9l au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems] Geheiligtes zu essen veranlassest.<\/p>\n<p>Geheiligtes, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-53b\">Blatt 53b<\/h2>\n<p>Sage vielmehr: nahe daran, Jisra\u00e9l au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems] Geheiligtes zu essen zu veranlassen.<\/p>\n<p>Nur rumpfgebraten ist es verboten, sonst aber nicht!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, rumpfgebraten, einerlei ob man es bestimmt hat oder nicht, bei nicht rumpfgebratenen nur dann, wenn man es bestimmt hat, sonst aber nicht. R. A\u1e25a lehrte dies<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> im Namen R. \u0160imo\u0351ns. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Einleuchtend ist es nach dem, der es im Namen R. Joses lehrte, wie ist dies aber nach dem zu erkl\u00e4ren, der es im Namen R. \u0160imo\u0351ns lehrte, wir haben ja gelernt, R. \u0160imo\u0351n befreie davon<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, weil er nicht so gelobt hat, wie man geloben<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> sollte!? Rabina sprach zu R.A\u0161i: Stimmt dies denn nach dem, der es im Namen R. Joses lehrt, Raba sagte ja, R. \u0160imo\u0351n lehre dies nach der Ansicht R. Joses, welcher sagt, auch der Schlu\u00df seiner Worte<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> sei f\u00fcr den Menschen bindend, und wenn R. \u0160imo\u0351n der Ansicht R. Joses ist, so ist wohl auch R. Jose der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns!?<\/p>\n<p>Nein, R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht R. Joses, R. Jose ist aber nicht der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns.<\/p>\n<p>Sie fragten: War Theodos aus Rom ein bedeutender Mann oder ein Faustmensch<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Auch Folgendes trug Theodos aus Rom vor: Was veranla\u00dfte \u1e24ananja, Mi\u0161a\u00e9l und A\u0351zarja, sich f\u00fcr die Heiligung des [g\u00f6ttlichen] Namens in den Schmelzofen werfen<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> zu lassen?<\/p>\n<p>Sie folgerten von den Fr\u00f6schen auf sich [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere: den Fr\u00f6schen ist ja die Heiligung des [g\u00f6ttlichen] Namens nicht geboten, dennoch hei\u00dft es von ihnen:<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> <em>sie sollen heraufkommen und bis in deinen Palast etc. und in deine Back\u00f6fen und in deine Teigmulden kommen<\/em>, und die Teigmulden befinden sich am Ofen, wenn der Ofen hei\u00df ist, um wieviel mehr wir, wo uns die Heiligung des [g\u00f6ttlichen] Namens geboten ist. R. Jose b. Abin sagte, er pflegte den Schriftgelehrten Ware<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> zu geben. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich, wer Schriftgelehrten Ware gibt, dem sei es beschieden, im himmlischen Kollegium zu sitzen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>im Schatten der Weisheit, im Schatten des Silbers<\/em>.<\/p>\n<p>WO ES \u00dcBLICH IST, IN DER NACHT DES VERS\u00d6HNUNGSTAGES LICHT ZU BRENNEN, BRENNE MAN, UND WO ES \u00dcBLICH IST, NICHT ZU BRENNEN, BRENNE MAN NICHT. MAN BRENNE IN BET\u2014 UND LEHRH\u00c4USERN, IN FINSTEREN DURCHG\u00c4NGEN UND BEI EINEM KRANKEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Sowohl diejenigen, die brennen hei\u00dfen, als auch diejenigen, die zu brennen verbieten, verfolgen den gleichen Zweck<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Raba trug vor:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> <em>Und dein Volk lauter Gerechte, f\u00fcr immer werden sie das Land in Besitz nehmen etc.<\/em>. Sowohl diejenigen, die brennen hei\u00dfen, als auch diejenigen, die zu brennen verbieten, verfolgen den gleichen Zweck.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Den Segen \u00fcber das Licht spreche man nur am Ausgang des \u0160abbaths, weil dann seine Erschaffung begonnen hatte. Ein Greis, nach anderen war es Rabba b. Bar \u1e24ana, sprach zu ihm: Recht so; ebenso sagte auch R. Jo\u1e25anan.<\/p>\n<p>U\u0351la ritt einst auf einem Esel, w\u00e4hrend R. Abba an seiner Rechten und Rabba b. Bar \u1e24ana an seiner Linken einhergingen. Da sprach R. Abba zu U\u0351la: Ist es wahr, dass ihr im Namen R. Jo\u1e25anans gesagt habt, man spreche den Segen \u00fcber das Licht nur am Ausgang des \u0160abbaths, weil dann seine Erschaffung begonnen hatte? Darauf wandte U\u0351la sich um, sah Rabba b. Bar \u1e24ana scheel<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> an und sprach: Nicht hierbei nannte ich [R. Jo\u1e25anan], sondern bei folgendem: Ein J\u00fcnger rezitierte vor R. Jo\u1e25anan: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Wenn der Vers\u00f6hnungstag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so z\u00fcnde man zu Ehren des \u0160abbaths Licht an, selbst in Orten, wo man Licht zu brennen verbietet. Da erg\u00e4nzte R. Jo\u1e25anan hierzu: Aber die Weisen verbieten es. Jener entgegnete: So ist es. R. Joseph las hier\u00fcber den Schriftvers:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>Wie tiefe Wasser ist das Vorhaben in eines Menschen Herzen, aber ein verst\u00e4ndiger Mann wei\u00df es heraufzusch\u00f6pfen<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-54a\">Blatt 54a<\/h2>\n<p><em>Wie tiefe Wasser ist das Vorhaben in eines Menschen Herzen<\/em>, das ist U\u0351la; <em>ein verst\u00e4ndiger Mann wei\u00df es heraufzusch\u00f6pfen<\/em>, das ist Rabba b. Bar \u1e24ana.<\/p>\n<p>Worauf st\u00fctzen sie<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> sich?<\/p>\n<p>Auf das, was R. Benjamin b. Jepheth im Namen R. Jo\u1e25anans sagte, dass man n\u00e4mlich sowohl am Ausgang des Sabbaths als auch am Ausgang des Vers\u00f6hnungstages den Segen \u00fcber das Licht spreche. Und so pflegt auch das Volk zu verfahren. Man wandte ein: Man spreche den Segen \u00fcber das Licht nur am Ausgang des Sabbaths, weil dann seine Erschaffung begonnen hatte. Man spreche sobald man es sieht; R. Jehuda sagt, man spreche sie<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> der Reihe nach \u00fcber den Becher<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan, die Halakha sei wie R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von einem Feuer, das am \u0160abbath gebrannt hat, und das andere gilt von einem Feuer, das aus Holz und aus Steinen erst hervorkommt<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Das Eine lehrt, dass man \u00fcber ein Feuer, das aus Holz und aus Steinen hervorkommt, den Segen spreche, und ein Anderes lehrt, dass man dar\u00fcber den Segen nicht spreche!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt vom Ausgang des \u0160abbaths, und das andere gilt vom Ausgang des Vers\u00f6hnungstages. Rabbi pflegte sie<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> zerstreut zu sprechen; R. \u1e24ija pflegte sie hintereinander zu sprechen. R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Evd\u00e4mi sagte: Obgleich Rabbi sie bereits zerstreut gesprochen hatte, sprach er sie dennoch wiederum der Reihe nach \u00fcber den Becher, um seine Kinder und die Angeh\u00f6rigen seines Hauses ihrer Pflicht zu entledigen.<\/p>\n<p>Ist denn das Feuer am Ausgang des \u0160abbaths erschaffen worden, es wird ja gelehrt: Zehn Dinge wurden am Vorabend des \u0160abbaths bei D\u00e4mmerung erschaffen, und zwar: der Brunnen<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>, das Manna, der Regenbogen, die Schrift<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>, die Inschrift<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>, die Bundestafeln, das Grab Mo\u0161es, die H\u00f6hle, in der Mo\u0161e und Elijahu gestanden<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> haben, das Maul der Eselin<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> und der Schlund der Erde, um die Frevler<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> zu verschlingen. R. Nehemja sagt im Namen seines Vaters, auch das Feuer und das Maultier<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>. R. Jo\u0161ija sagt im Namen seines Vaters, auch der Widder<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> und der Samir<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>. R. Jehuda sagt, auch die [erste] Zange. Er sagte n\u00e4mlich: Eine Zange kann nur mit [Hilfe] einer anderen Zange gefertigt werden; wer aber fertigte die erste Zange? Sie war also eine Sch\u00f6pfung des Himmels. Sie entgegneten ihm: man kann sie in einer [Gu\u00df]form herstellen und zusammensetzen; sie war also eine menschliche Sch\u00f6pfung!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines gilt von unserem Feuer, und eines gilt vom Feuer des Fegefeuers. Unser Feuer wurde am Ausgang des \u0160abbaths erschaffen, das Feuer des Fegefeuers wurde am Vorabend des \u0160abbaths erschaffen.<\/p>\n<p>Wurde denn das Feuer des Fegefeuers am Vorabend des \u0160abbaths erschaffen, es wird ja gelehrt:<\/p>\n<p>Sieben Dinge wurden vor der Weltsch\u00f6pfung erschaffen, und zwar:<\/p>\n<ul>\n<li>die Tora,<\/li>\n<li>die Bu\u00dfe,<\/li>\n<li>der Edengarten<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>,<\/li>\n<li>das Fegefeuer,<\/li>\n<li>der Thron der Herrlichkeit,<\/li>\n<li>der Tempel<\/li>\n<li>und der Name des Messias.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>der Herr schuf mich als Erstling seines Weges<\/em>.<\/p>\n<p>Die Bu\u00dfe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> <em>ehe die Berge geboren wurden<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>du bringst den Sterblichen zur Zerknirschung und sprichst: Kehret zur\u00fcck, Menschenkinder<\/em>.<\/p>\n<p>Der Edengarten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> <em>der Herr, Gott, hatte einen Garten in Eden gepflanzt von fr\u00fcher<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> her<\/em>.<\/p>\n<p>Das Fegefeuer, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> <em>denn ger\u00fcstet seit gestern ist eine Brandst\u00e4tte<\/em>.<\/p>\n<p>Der Thron der Herrlichkeit und der Tempel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> <em>ein Thron der Herrlichkeit, eine H\u00f6he von Anbeginn, St\u00e4tte unseres Heiligtums<\/em>.<\/p>\n<p>Der Name des Messias, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>sein Name wird ewig w\u00e4hren, vor der Sonne spro\u00dft sein Name<\/em>!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, sein Raum wurde vor der Weltsch\u00f6pfung erschaffen, sein Feuer aber erst am Vorabend des \u0160abbaths.<\/p>\n<p>Ist denn sein Feuer am Vorabend des \u0160abbaths erschaffen worden, es wird ja gelehrt: R. Jose sagte: F\u00fcr das Feuer, das der Heilige, gepriesen sei er, am zweiten Sch\u00f6pfungstage erschaffen hat, gibt es ewig kein Erl\u00f6schen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> <em>und sie werden hinausgehen und die Leichname der M\u00e4nner ansehen, die von mir abtr\u00fcnnig geworden sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erl\u00f6schen<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Banaa\u0351, Sohn des R. U\u0351la: Weshalb hei\u00dft es nicht gut<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> beim zweiten Sch\u00f6pfungstage? Weil an diesem das Feuer des Fegefeuers erschaffen wurde. Hierzu sagte R. Elea\u0351zar: Obgleich es beim zweiten Sch\u00f6pfungstage nicht <em>gut<\/em> hei\u00dft, so wird er dennoch beim sechsten mit einbegriffen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> <em>und Gott sah, dass alles, was er gemacht, sehr gut sei<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sein Raum wurde vor der Weltsch\u00f6pfung und sein Feuer am zweiten Sch\u00f6pfungstage erschaffen; unser Feuer aber gedachte er am Vorabend des \u0160abbaths zu erschaffen, jedoch wurde es erst am Ausgang des \u0160abbaths erschaffen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: An zwei Dinge dachte der Heilige, gepriesen sei er, am Vorabend des \u0160abbaths, sie zu erschaffen, jedoch wurden sie erst am Ausgang des \u0160abbaths erschaffen. Am Ausgang des \u0160abbaths gab der Heilige, gepriesen sei er, Adam dem Urmenschen Verstand ein, etwas von dem des himmlischen; er holte zwei Steine und rieb sie aneinander, wodurch das Feuer hervorkam; und ferner holte er zwei Tiere und kreuzte sie miteinander, woraus das Maultier hervorging. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Das Maultier ist zur Zeit des Ana entstanden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> <em>das ist derselbe Ana, der die Maultiere in der Steppe hervorbrachte<\/em>.<\/p>\n<p>Die Schrifterkl\u00e4rer<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> sagten: Ana war selbst Bastard, darum brachte er einen Bastard auf die Welt. Es hei\u00dft n\u00e4mlich: <a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> <em>diese sind die S\u00f6hne Seirs, des Horiters<\/em><a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> und es hei\u00dft:<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> <em>diese sind die S\u00f6hne \u00c7ib\u00f6ns etc.<\/em> und <em>Ajja und Ana<\/em>; dies lehrt also, dass \u00c7ibon seiner Mutter beiwohnte und Ana zeugte.<\/p>\n<p>Vielleicht waren es zwei [Leute Namens] Ana!? Raba erwiderte: Ich will etwas sagen, wie solches nicht einmal K\u00f6nig Sapor, das ist \u0160emu\u00e9l, gesagt hat. Manche lesen: R. Papa erwiderte: Ich will etwas sagen, wie solches nicht einmal K\u00f6nig \u0160apor, das ist Raba, gesagt hat: Die Schrift sagt: <em>das ist derselbe Ana<\/em>, derselbe Ana von vorher.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Zehn Dinge wurden am Vorabend des \u0160abbaths bei D\u00e4mmerung erschaffen, und zwar:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Brunnen,<\/li>\n<li>das Manna,<\/li>\n<li>der Regenbogen,<\/li>\n<li>die Schrift,<\/li>\n<li>die Inschrift,<\/li>\n<li>die Bundestafeln,<\/li>\n<li>das Grab Mo\u0161es,<\/li>\n<li>die H\u00f6hle, in der Mo\u0161e und Elijahu gestanden haben,<\/li>\n<li>das Maul der Eselin<\/li>\n<li>und der Schlund der Erde, um die Frevler zu verschlingen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Manche sagen, auch der Stab Ahrons<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> mit seinen Mandeln und Bl\u00fcten. Manche sagen, auch die D\u00e4monen. Manche sagen, auch das Gewand Adams des Urmenschen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-54b\">Blatt 54b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sieben Dinge sind dem Menschen verborgen, und zwar: der Tag seines Todes, der Tag seines Trostes, der Verlauf des Gerichtes, (niemand wei\u00df,) was im Herzen seines N\u00e4chsten, (niemand wei\u00df,) wobei er verdienen werde, wann das Reich Davids wiederkehren werde, und wann das schuldbeladene Reich st\u00fcrzen werde.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: An drei Dinge dachte er, sie einzuf\u00fchren, und wenn er daran nicht gedacht h\u00e4tte, sollte er daran denken:<\/p>\n<ul>\n<li>dass der Leichnam verwese,<\/li>\n<li>dass der Tote aus dem Herzen vergessen werde,<\/li>\n<li>und dass das Getreide verfaule<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>;<\/li>\n<\/ul>\n<p>manche sagen: auch dass eine M\u00fcnze ausgegeben werde.<\/p>\n<p>WO ES \u00dcBLICH IST, AM NEUNTEN AB ARBEIT ZU VERRICHTEN, VERRICHTE MAN, UND WO ES \u00dcBLICH IST, KEINE ARBEIT ZU VERRICHTEN, VERRICHTE MAN NICHT. \u00dcBERALL ABER FEIERN DIE SCHRIFTGELEHRTEN. R. \u0160IM\u00d6N B. GAMLI\u00c9L SAGTE: STETS BETRACHTE SICH JEDER [DIESBEZ\u00dcGLICH] ALS SCHRIFTGELEHRTER.<\/p>\n<p>GEMARA, \u0160emu\u00e9l sagte: Mit Ausnahme des Neunten Ab gibt es in Babylonien kein Gemeindefasten.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re \u0160emu\u00e9l der Ansicht, in der D\u00e4mmerstunde<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> des Neunten Ab sei es<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> verboten, dagegen sagte \u0160emu\u00e9l, in der D\u00e4mmerstunde des Neunten Ab sei es erlaubt!? Wolltest du erwidern, \u0160emu\u00e9l sei der Ansicht, auch an jedem anderen Gemeindefasttage sei es bei D\u00e4mmerung erlaubt, so haben wir ja gelernt, man d\u00fcrfe solange es noch Tag ist<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> essen und trinken, und dies schlie\u00dft wohl die D\u00e4mmerzeit aus!?<\/p>\n<p>Nein, dies schlie\u00dft die v\u00f6llige Dunkelheit aus. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Der Unterschied zwischen dem Neunten Ab und dem Vers\u00f6hnungstage besteht nur darin, dass es an dem einen bei einem Zweifel verboten und an dem anderen bei einem Zweifel erlaubt ist. Unter Zweifel ist doch wohl die D\u00e4mmerzeit zu verstehen.<\/p>\n<p>Nein, wie R. Si\u0161a, Sohn des R.Idi, erkl\u00e4rt hat: bei der Festsetzung des Neumonds, ebenso auch hierbei: bei der Festsetzung des Neumonds<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Raba trug vor: Schwangere und S\u00e4ugende m\u00fcssen am [Neunten Ab] fasten und [das Fasten] beenden, wie sie am Vers\u00f6hnungstage fasten und [das Fasten] beenden m\u00fcssen; und auch bei D\u00e4mmerung ist es verboten. Dasselbe sagten sie auch im Namen R. Jo\u1e25anans.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, R. Jo\u1e25anan sagte ja, der Neunte Ab gelte nicht als Gemeindefasttag; doch wohl hinsichtlich der D\u00e4mmerzeit!?<\/p>\n<p>Nein, hinsichtlich der Arbeit.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Arbeit haben wir ja ausdr\u00fccklich gelernt, wo es \u00fcblich ist am Neunten Ab Arbeit zu verrichten, verrichte man, und wo es \u00fcblich ist, keine Arbeit zu verrichten, verrichte man nicht!? Und auch R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte ja nur, dass, wenn man dasitzt und nicht arbeitet, dies nicht als Gro\u00dftuerei erscheine, nicht aber, dass es verboten sei!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es wird hinsichtlich des Schlu\u00dfgebetes<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> nicht als Gemeindefasten betrachtet.<\/p>\n<p>Aber R. Jo\u1e25anan sagte ja: Da\u00df doch der Mensch fortw\u00e4hrend den ganzen Tag bete!?<\/p>\n<p>An einem solchen ist es Pflicht, sonst nur freigestellt. Wenn du willst, sage ich: er gilt nicht als Gemeindefasttag hinsichtlich der vierundzwanzig [Segensspr\u00fcche]<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> R. Papa erkl\u00e4rte: Er gilt nicht als Gemeindefasten, indem er nicht den ersten<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> gleicht, sondern den letzten, an denen es verboten ist. Man wandte ein: Der Unterschied zwischen dem Neunten Ab und dem Vers\u00f6hnungstage besteht nur darin, dass es an dem einen bei einem Zweifel verboten und an dem anderen bei einem Zweifel erlaubt ist. Unter Zweifel ist doch wohl die D\u00e4mmerzeit zu verstehen!? R.Si\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: Nein, bei der Festsetzung des Neumonds.<\/p>\n<p>Demnach gleichen sie also einander in jeder anderen Hinsicht, somit ist dies eine St\u00fctze f\u00fcr R. Elea\u0351zar, denn R. Elea\u0351zar sagte, es sei am Neunten Ab verboten, einen Finger ins Wasser zu stecken, wie dies am Vers\u00f6hnungstage verboten ist.<\/p>\n<p>Man wandte ein: Der Unterschied zwischen dem Neunten Ab und einem Gemeindefasten besteht nur darin, indem an diesem Arbeit zu verrichten verboten, und an jenem, wo dies \u00fcblich ist, Arbeit zu verrichten erlaubt ist. Demnach gleichen sie einander in jeder anderen Hinsicht, dagegen wird vom Gemeindefasten gelehrt, wenn sie auch gesagt haben, das Baden sei verboten, so beziehe sich dies nur auf den ganzen K\u00f6rper, nicht aber auf das Waschen [von] Gesicht, H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen!? R. erwiderte: Der Tanna lehrt nur die Erleichterungen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-55a\">Blatt 55a<\/h2>\n<p>\u00dcBERALL ABER FEIERN DIE SCHRIFTGELEHRTEN etc. Demnach ist R. \u0160imon b. Gamli\u00e9l der Ansicht, man ber\u00fccksichtige die Gro\u00dftuerei nicht, und die Rabbanan sind der Ansicht, man ber\u00fccksichtige die Gro\u00dftuerei, und wir wissen ja von ihnen das Entgegengesetzte!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Der Br\u00e4utigam darf, falls er es will, in der ersten Nacht das \u0160ema\u0351 lesen; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, nicht jeder, der sich den Ruf<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> beilegen will, darf sich ihn beilegen!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Die Ansichten sind zu vertauschen. R. Si\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: Du brauchst sie nicht zu vertauschen; die Rabbanan befinden sich in keinem Widerspruche mit sich selbst, denn nur hierbei erscheint es als Gro\u00dftuerei, da alle Welt arbeitet, er aber nicht arbeitet, dort aber, wo alle Welt das \u0160ema\u0351 liest und er es ebenfalls liest, erscheint es nicht als Gro\u00dftuerei. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l befindet sich ebenfalls in keinem Widerspruche mit sich selbst, denn dort ist die Intensit\u00e4t erforderlich, und da wir Zeugen sind, dass er seinen Sinn nicht and\u00e4chtig stimmen kann, erscheint es als Gro\u00dftuerei, hierbei erscheint es aber nicht als Gro\u00dftuerei, denn man sagt, er habe keine Besch\u00e4ftigung. Geh und sieh, wie viele M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger es doch auf der Stra\u00dfe gibt.<\/p>\n<p>DIE WEISEN SAGTEN: IN JUD\u00c4A VERRICHTETE MAN AM VORABEND DES PESAHFESTES ARBEIT BIS MITTAG, IN GALIL\u00c4A VERRICHTETE MAN SIE \u00dcBERHAUPT NICHT. IN DER [VORANGEHENDEN] NACHT IST ES NACH DER SCHULE SAMMAIS VERBOTEN UND NACH DER SCHULE HILLELS BIS ZUM SONNENAUFGANG ERLAUBT.<\/p>\n<p>GEMARA. Anfangs lehrt er es als Brauch, nachher aber als Verbot?! R. Jo\u1e25anan erwiderte: Das ist kein Widerspruch; eines nach R. Me\u00edr und eines nach R. Jehuda. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagte: In Juda\u0351a verrichtete man am Vorabend des Pesa\u1e25festes Arbeit bis Mittag, in Galil\u00e4a verrichtete man sie \u00fcberhaupt nicht. R. Me\u00edr sprach zu ihm: Was sollen hierbei Juda\u0351a und Galil\u00e4a!? Vielmehr, wo man Arbeit zu verrichten pflegt, verrichte man, und wo man keine Arbeit zu verrichten pflegt, verrichte man nicht. Wenn nun R. Me\u00edr es von einem Brauche abh\u00e4ngig macht, so ist es wohl nach R. Jehuda ein Verbot.<\/p>\n<p>Ist R. Jehuda denn der Ansicht, die Verrichtung der Arbeit sei am vierzehnten erlaubt, es wird ja gelehrt: R. Jehuda sagte: Wenn jemand am dreizehnten j\u00e4tet, und eine entwurzelte [\u00c4hre] in der Hand hat, so pflanze er sie wieder in eine schlammige<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> Stelle ein, nicht aber in eine trockene. Nur am dreizehnten und nicht am vierzehnten. Merke, wir wissen ja von R. Jehuda, dass er der Ansicht ist, was drei Tage nach dem Pfropfen nicht keimt, keime nicht mehr; wozu lehrt er es nun, wenn du sagst, die Verrichtung der Arbeit sei am vierzehnten erlaubt, vom dreizehnten, es gen\u00fcgt ja, wenn der vierzehnte, der f\u00fcnfzehnte und ein Teil des sechszehnten<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> zur\u00fcckbleiben!? Raba erwiderte: Dies lehrten sie f\u00fcr Galil\u00e4a.<\/p>\n<p>Die Nacht bleibt ja noch!? R.\u0160e\u0161eth erwiderte: Nach der Ansicht der Schule \u0160ammajs. R. A\u0161i erwiderte: Tats\u00e4chlich nach der Schule Hillels, aber man pflegt nicht nachts zu j\u00e4ten. Rabina erwiderte: Tats\u00e4chlich f\u00fcr Juda\u0351a, denn f\u00fcr das Keimen gilt allerdings ein Teil des Tages als voller Tag, nicht aber zwei Teile als volle zwei Tage.<\/p>\n<p>R. MEIR SAGT, JEDE ARBEIT, DIE MAN VOR DEM VIERZEHNTEN BEGONNEN HAT, D\u00dcRFE MAN AM VIERZEHNTEN BEENDEN, JEDOCH D\u00dcRFE MAN AM VIERZEHNTEN KEINE BEGINNEN, OBGLEICH MAN SIE AUCH BEENDEN KANN. DIE WEISEN SAGEN, DREI BERUFSST\u00c4NDE D\u00dcRFEN AM VORABEND DES PESAHFESTES ARBEIT VERRICHTEN, UND ZWAR: SCHNEIDER, BARBIERE UND W\u00c4SCHER; R. JOSE B. JEHUDA SAGT, AUCH SCHUSTER.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Wird dies nur [von Arbeiten] gelehrt, die zum Feste n\u00f6tig sind, solche aber, die zum Feste nicht n\u00f6tig sind, darf man auch nicht beenden, oder wird dies nur von solchen gelehrt, die zum Feste nicht n\u00f6tig sind, solche aber, die zum Feste n\u00f6tig sind, darf man auch beginnen, oder aber darf man sowohl solche, die zum Feste n\u00f6tig sind, als auch solche, die zum Feste nicht n\u00f6tig sind, nur beenden und nicht beginnen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf aber am vierzehnten nichts beginnen, nicht einmal ein kleines B\u00e4ndchen oder ein kleines Haarnetz. \u00bbNicht einmal\u00ab hei\u00dft wohl: nicht einmal diese, die zum Feste n\u00f6tig sind, darf man beginnen, sondern nur beenden; demnach darf man [eine Arbeit], die zum Feste nicht n\u00f6tig ist, nicht einmal beenden.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich darf man [eine Arbeit] beenden, auch wenn sie zum Feste nicht n\u00f6tig ist, und \u00bbnicht einmal\u00ab hei\u00dft: nicht einmal diese, die sehr klein sind. Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, bei solchen sei schon das Beginnen ein Beenden, und man beginne auch, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Me\u00edr sagt, jede Arbeit, die zum Feste n\u00f6tig ist, d\u00fcrfe man am vierzehnten beenden; dies nur dann, wenn man sie vor dem vierzehnten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-55b\">Blatt 55b<\/h2>\n<p>begonnen hat, was man aber vor dem vierzehnten nicht begonnen hat, darf man am vierzehnten nicht beginnen, nicht einmal ein kleines B\u00e4ndchen oder ein kleines Haarnetz. Nur, wenn sie zum Feste n\u00f6tig ist, nicht aber, wenn sie zum Feste nicht n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Nein, auch wenn sie zum Feste nicht n\u00f6tig ist, darf man sie beenden, nur lehrt er uns folgendes: auch wenn sie zum Feste n\u00f6tig ist, darf man sie nur beenden, nicht aber beginnen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R.Me\u00edr sagt, jede Arbeit, die zum Feste n\u00f6tig ist, d\u00fcrfe man am vierzehnten beenden, nicht aber eine, die zum Feste nicht n\u00f6tig ist. Man darf, wo dies \u00fcblich ist, am Vorabend des Pesa\u1e25festes bis Mittag Arbeit verrichten. Nur wo dies \u00fcblich ist, nicht aber, wo dies nicht \u00fcblich ist. Schlie\u00dfe hieraus, nur, wenn es zum Feste n\u00f6tig ist, nicht aber, wenn es zum Feste nicht n\u00f6tig ist. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>DIE WEISEN SAGEN, DREI BERUFSST\u00c4NDE. Es wird gelehrt: Schneider, denn auch der Laie darf am Halbfeste auf gew\u00f6hnliche Weise n\u00e4hen; Barbiere und W\u00e4scher, denn auch wer aus \u00fcberseeischen L\u00e4ndern gekommen ist oder das Gef\u00e4ngnis verlassen hat, darf am Halbfeste sich das Haar schneiden und waschen. R. Jose b. R. Jehuda sagt, auch Schuster, denn auch Wallfahrer bessern am Halbfeste ihre Schuhe aus.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, man folgere hinsichtlich des Beginnens einer Arbeit<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> von der Beendigung, und einer ist der Ansicht, man folgere nicht hinsichtlich des Beginnens einer Arbeit von der Beendigung.<\/p>\n<p>AN DARF AM VIERZEHNTEN H\u00dcHNER ZUM BR\u00dcTEN<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> SETZEN; IST EINE HENNE ENTLAUFEN, SO DARF MAN SIE ZUR\u00dcCK AUF IHREN PLATZ BRINGEN; IST SIE VERENDET, SO DARF MAN EINE ANDERE AN IHRE STELLE SETZEN. MAN DARF AM VIERZEHNTEN [DEN MIST] UNTER DEN F\u00dcSSEN DES VIEHS FORTSCHAUFELN, AM HALBFESTE NUR NACH DEN SEITEN SCIHIEBEN. MAN DARF GER\u00c4TE ZUM HANDWERKER BRINGEN UND VON DIESEM HOLEN, AUCH WENN SIE ZUM FESTE NICHT N\u00d6TIG SIND.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn man sie sogar setzen darf, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, dass man sie zur\u00fcckbringen darf!? Abajje erwiderte: Der Schlu\u00dfsatz bezieht sich auf das Halbfest. R. Hona sagte: Dies nur innerhalb drei Tagen ihrer Widerspenstigkeit, wo ihre W\u00e4rme noch nicht entschwunden ist, und nach drei Tagen des Br\u00fctens, wo die Eier sonst g\u00e4nzlich verderben w\u00fcrden, nach drei Tagen ihrer Widerspenstigkeit aber, wo ihre W\u00e4rme schon entschwunden ist, und innerhalb drei Tagen des Br\u00fctens, wo die Eier nicht g\u00e4nzlich verderben w\u00fcrden, darf man sie nicht zur\u00fcckbringen. R. Ami sagte: Auch innerhalb drei Tagen des Br\u00fctens darf man sie zur\u00fcckbringen.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, man habe nur einen bedeutenden Schaden ber\u00fccksichtigt, nicht aber einen unbedeutenden<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> Schaden, und einer ist der Ansicht, man habe auch einen unbedeutenden Schaden ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>MAN DARF etc. FORTSCHAUFELN. Die Rabbanan lehrten: Den Mist, der sich im Hofe befindet, schiebe man nach den Seiten, der sich im Stalle und im Hofe befindet, bringe man nach dem Misthaufen hinaus. Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, dass man den Mist, der sich im Hofe befindet, nach der Seite schiebe, nachher aber lehrt er, dass man den, der sich im Stalle und im Hofe befindet, nach dem Misthaufen hinausbringe!? Abajje erwiderte: Das ist kein Widerspruch; eines gilt vom vierzehnten, und eines gilt vom Halbfeste. Raba erwiderte: Beides gilt vom Halbfeste, nur meint er es, wie folgt: wenn der Hof einem Stalle<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> gleicht, so bringe man ihn nach dem Misthaufen hinaus.<\/p>\n<p>MAN DARF GER\u00c4TE ZUM HANDWERKER BRINGEN UND VON DIESEM HOLEN. R. Papa erz\u00e4hlte: Raba pr\u00fcfte uns [durch folgende Frage]: Wir haben gelernt, man d\u00fcrfe Ger\u00e4te zum Handwerker bringen und von diesem holen, auch wenn sie zum Feste nicht n\u00f6tig sind, und dem widersprechend wird gelehrt, man d\u00fcrfe vom Handwerker keine Ger\u00e4te holen, und dass man sie, wenn man bef\u00fcrchtet, sie k\u00f6nnten gestohlen werden, nach einem anderen Hofe bringe!? Wir erwiderten ihm, dies sei kein Widerspruch, denn eines gelte vom vierzehnten und eines vom Halbfeste. Wenn du aber willst, sage ich: beide vom Halbfeste, dennoch besteht hier kein Widerspruch; eines, wenn man ihm traut, und eines, wenn man ihm nicht traut. Es wird auch gelehrt: Man darf Gef\u00e4\u00dfe vom Handwerker holen, zum Beispiel einen Topf vom T\u00f6pfer oder ein Glas vom Glaser, nicht aber Wolle vom F\u00e4rber oder Ger\u00e4tschaften vom Handwerker. Hat [der Handwerker] nichts zur Nahrung, so bezahle man ihm seinen Lohn und lasse [das Ger\u00e4t] bei ihm; traut man ihm nicht, so lasse man es in einem naheliegenden Hause; bef\u00fcrchtet man, es k\u00f6nnte gestohlen werden, so bringe man es heimlich nach Hause.<\/p>\n<p>Du hast also den Widerspruch hinsichtlich des Holens erkl\u00e4rt, wie ist es aber hinsichtlich des Hinbringens<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren, denn es wird gelehrt, d\u00fcrfe man nicht holen, und um so weniger hinbringen!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie wir zuerst erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<p>SECHS DINGE TATEN DIE LEUTE VON JERIHO, DREI UNTERSAGTE MAN IHNEN, UND DREI UNTERSAGTE MAN IHNEN NICHT. FOLGENDE UNTERSAGTE MAN IHNEN NICHT: SIE PFROPFTEN DATTELPALMEN DEN GANZEN TAG<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>, SIE LEIERTEN<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> DAS \u0160EMA\u0351 HERUNTER UND SIE (M\u00c4HTEN UND) SCHOBERTEN [DAS GETREIDE] VOR [DER DARBRINGUNG] DER SCHWINGEGARBE. FOLGENDES UNTERSAGTE MAN IHNEN: SIE ERLAUBTEN TRIEBE [VON B\u00c4UMEN] DES HEILIGTUMS, SIE ASSEN AM \u0160ABBATH ABGEFALLENE FR\u00dcCHTE, UND SIE LIESSEN DEN ECKENLASS VOM GR\u00dcNKRAUT; DIES UNTERSAGTEN IHNEN DIE WEISEN.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-56a\">Blatt 56a<\/h2>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Sechs Verf\u00fcgungen traf der K\u00f6nig \u1e24izqijahu, in dreien stimmte man ihm bei, in dreien stimmte man ihm nicht bei. Er schleifte die Gebeine seines Vaters<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> auf einer Strickbahre, und man stimmte ihm bei; er zertr\u00fcmmerte die kupferne<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> Schlange, und man stimmte ihm bei; er versteckte das Heilmittelbuch<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>, und man stimmte ihm bei. In dreien stimmte man ihm nicht bei: er zerschlug die Tempelt\u00fcren<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> und schickte sie dem K\u00f6nige von A\u0161ur, und man stimmte ihm nicht bei; er sperrte das Wasser des (Ober) gi\u1e25on ab<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>, und man stimmte ihm nicht bei; er machte den Nisan im Nisan<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> zum Schaltmonat, und man stimmte ihm nicht bei.<\/p>\n<p>SIE PFROPFTEN DATTELPALMEN DEN GANZEN TAG etc. Wie macht man dies? R. Jehuda erwiderte: Man holt eine feuchte Myrte, Lorbeermet und Gerstenmehl, das noch keine vierzig Tage im Gef\u00e4\u00dfe ist; dies alles kocht man in einem Gef\u00e4\u00dfe und gie\u00dft es in das Herz der Dattelpalme. Jeder [Baum], der sich innerhalb vier Ellen befindet, mit dem man nicht ebenso verf\u00e4hrt, verdorrt sofort. R. A\u1e25a, Sohn des Raba, erkl\u00e4rte: Man steckt einen m\u00e4nnlichen Trieb in einen weiblichen Stamm.<\/p>\n<p>SIE LEIERTEN DAS \u0160EMA\u0351 HERUNTER. Wie machten sie es? R. Jehuda erwiderte: Sie sprachen [den Vers:]<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <em>H\u00f6re, Jisra\u00e9l, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig<\/em>, und hielten nicht<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> inne. Raba erwiderte: Sie hielten wohl inne, nur lasen sie: <em>heute in deinem<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> Herzen<\/em>, was sich so anh\u00f6rt, als sollten [die Worte Gottes] nur heute in deinem Herzen sein, nicht aber morgen in deinem Herzen sein.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wie leierten sie das \u0160ema\u0351 herunter? Sie lasen [den Vers:] <em>H\u00f6re, Jisra\u00e9l, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig<\/em>, und hielten nicht inne<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagte: Sie hielten wohl inne, nur lasen sie nicht [den Absatz] \u00bbGepriesen sei der Name seiner k\u00f6niglichen Herrlichkeit f\u00fcr immer und ewig\u00ab.<\/p>\n<p>Weshalb lesen wir ihn?<\/p>\n<p>Nach einer Auslegung des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, denn R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> <em>Da berief Ja\u0351qob seine S\u00f6hne und sprach: Versammelt euch, damit ich euch verk\u00fcnde<\/em>; Ja\u0351qob wollte seinen S\u00f6hnen das Ende der Tage offenbaren, da wich die G\u00f6ttlichkeit von ihm. Hierauf sprach er: Vielleicht befindet sich, beh\u00fcte und bewahre, ein Makelbehafteter an meinem Lager, wie auch Abraham der Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und meinem Vater der Esav entstammte? Da erwiderten ihm seine S\u00f6hne: <em>H\u00f6re, Jisra\u00e9l, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig<\/em>; wie er in deinem Herzen einzig ist, so ist er auch in unserem Herzen einzig. In dieser Stunde begann unser Vater Ja\u0351qob und sprach: Gepriesen sei der Name seiner k\u00f6niglichen Herrlichkeit f\u00fcr immer und ewig. Die Rabbanan sprachen: Was machen wir nun: sagen wir es, so sagte es ja Mo\u0161e nicht, sagen wir es nicht, so sagte es ja Ja\u0351qob!? Darauf ordneten sie an, es leise zu sagen. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: In der Schule R. Amis sagten sie ein Gleichnis: Die Tochter eines K\u00f6nigs roch den Duft von w\u00fcrzigen Speisen; sollte sie es<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> sagen, so sch\u00e4mte sie sich, sollte sie es nicht sagen, so litt sie Qual. Da brachten es ihr ihre Diener es laut zu sagen, wegen der Redereien<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> der Min\u00e4er. In Nehardea\u0351 aber, wo keine Min\u00e4er vorhanden sind, sagt man es noch jetzt leise.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sechs Dinge taten die Leute von Jeri\u1e25o, drei mit Billigung der Weisen und drei ohne Billigung der Weisen. Folgende mit Billigung der Weisen: sie pfropften Dattelpalmen den ganzen Tag, sie leierten das \u0160ema\u0351 herunter und sie m\u00e4hten vor [der Darbringung] der Schwingegarbe. Folgende ohne Billigung der Weisen: sie schoberten [das Getreide] vor [der Darbringung] der Schwingegarbe, sie brachen L\u00fccken in ihre Gem\u00fcse- und Obstg\u00e4rten, damit die Armen in den Jahren der D\u00fcrre an \u0160abbathen und an Festen die abgefallenen Fr\u00fcchte essen k\u00f6nnen, und sie erlaubten Triebe von Johannisbrotb\u00e4umen und Sykomoren des Heiligtums<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda sprach zu ihm: Wenn sie dies mit Billigung der Weisen getan haben, so sollte auch jeder andere dies tun d\u00fcrfen!? Vielmehr, diese und jene ohne Billigung der Weisen, nur hatten sie ihnen drei verwehrt und drei nicht verwehrt. Folgende verwehrten sie ihnen nicht: sie pfropften Dattelpalmen den ganzen Tag, sie leierten das \u0160ema\u0351 herunter, und sie schoberten [das Getreide] vor [der Darbringung] der Schwingegarbe; folgende aber verwehrten sie ihnen: sie erlaubten Triebe von Johannisbrotb\u00e4umen und Sykomoren des Heiligtums, sie brachen L\u00fccken in ihre Gem\u00fcse- und Obstg\u00e4rten, damit die Armen in den Jahren der D\u00fcrre an \u0160abbathen und Festen die abgefallenen Fr\u00fcchte essen k\u00f6nnen, und sie lie\u00dfen den Eckenla\u00df von Gr\u00fcnkraut; dies verwehrten ihnen die Weisen.<\/p>\n<p>Ist R. Jehuda denn der Ansicht, das M\u00e4hen sei ohne Billigung der Weisen erfolgt, wir haben ja gelernt, die Leute von Jeri\u1e25o m\u00e4hten vor [der Darbringung] der Schwingegarbe mit Billigung der Weisen und schoberten vor [der Darbringung] der Schwingegarbe ohne Billigung der Weisen, und die Weisen verwehrten es ihnen nicht. Derjenige, der \u00bbverwehrt\u00ab und \u00bbnicht verwehrt\u00ab sagt, ist ja R. Jehuda, und er lehrt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-56b\">Blatt 56b<\/h2>\n<p>sie m\u00e4hten mit Billigung der Weisen!?<\/p>\n<p>Auch nach deiner Ansicht: es sind ja vier<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> Dinge!? Vielmehr ist hier das M\u00e4hen zu streichen.<\/p>\n<p>\u00bbSie erlaubten Triebe von Johannisbrotb\u00e4umen und Sykomoren des Heiligtums.\u00bb Sie sprachen: Unsere Vorfahren haben nur die Balken dem Heiligtum gespendet, wir wollen nun die Triebe der Johannisbrotb\u00e4ume und Sykomoren des Heiligtums erlauben. Es handelt sich hierbei um Triebe, die nachher heranwachsen, und sie waren der Ansicht desjenigen, welcher sagt, beim Nachwuchs gebe es keine Veruntreuung<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>; die Rabbanan aber waren der Ansicht, wenn es hierbei auch keine Veruntreuung gibt, gebe es dennoch ein Verbot.<\/p>\n<p>Sie brachen L\u00fccken.? U\u0351la sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Der Streit besteht nur \u00fcber [Fr\u00fcchte], die sich im Wipfel befinden: die Rabbanan waren der Ansicht, es sei zu ber\u00fccksichtigen, sie k\u00f6nnten hinaufsteigen und pfl\u00fccken, und die Leute von Jeri\u1e25o waren der Ansicht, es sei nicht zu ber\u00fccksichtigen, sie k\u00f6nnten hinaufsteigen und pfl\u00fccken; die sich aber zwischen den unteren Zweigen befinden, sind nach aller Ansicht erlaubt. Raba sprach zu ihm: Sie sind ja Abgesondertes<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>!? Wolltest du erwidern, weil sie f\u00fcr Raben<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> verwendbar waren, [so ist zu entgegnen:] wenn das, was f\u00fcr Menschen Vorr\u00e4tiges ist, nicht f\u00fcr Hunde als Vorr\u00e4tiges gilt, wie wir gelernt haben, R. Jehuda sagt, war das Aas am Vor abend des \u0160abbaths noch nicht vorhanden, sei es [f\u00fcr Hunde] verboten, weil es kein Vorbereitetes ist, wie sollte das, was f\u00fcr Raben als Vorr\u00e4tiges gilt, als Vorr\u00e4tiges f\u00fcr Menschen gelten?! Jener erwiderte: Freilich, was f\u00fcr Menschen Vorr\u00e4tiges ist, gilt nicht f\u00fcr Hunde als Vorr\u00e4tiges, denn was f\u00fcr Menschen brauchbar ist, bestimmt man nicht [f\u00fcr Hunde], was aber f\u00fcr Raben Vorr\u00e4tiges ist, gilt auch f\u00fcr Menschen als Vorr\u00e4tiges, denn man rechnet mit allem, was f\u00fcr Menschen brauchbar ist. Als Rabin kam, sagte er im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Der Streit besteht nur \u00fcber [Fr\u00fcchte], die sich zwischen den unteren Zweigen befinden: die Rabbanan waren der Ansicht, was f\u00fcr Raben Vorr\u00e4tiges ist, gelte f\u00fcr Menschen nicht als Vorr\u00e4tiges, und die Leute von Jeri\u1e25o waren der Ansicht, was f\u00fcr Raben Vorr\u00e4tiges ist, gelte auch f\u00fcr Menschen als Vorr\u00e4tiges, die sich aber im Wipfel befinden, sind nach aller Ansicht verboten, denn es ist zu ber\u00fccksichtigen, sie k\u00f6nnten hinaufsteigen und pfl\u00fccken.<\/p>\n<p>\u00abSie lie\u00dfen den Eckenla\u00df von Gr\u00fcnkraut.\u00bb Hielten denn die Leute von Jeri\u1e25o nichts von dem, was wir gelernt haben: Folgende Regel sagten sie beim Eckenla\u00df: Alles, was eine Speise ist, aufbewahrt wird, seine Nahrung aus dem Boden zieht, mit einem Male geerntet wird und zur Aufbewahrung eingebracht wird, ist eckenla\u00dfpflichtig. Eine Speise, ausgenommen Waidkraut und Qo\u00e7a<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>; aufbewahrt wird, ausgenommen Freigut; seine Nahrung aus dem Boden zieht, ausgenommen Schw\u00e4mme und Pilze; mit einem Male geerntet wird, ausgenommen Feigen; zur Aufbewahrung eingebracht wird, ausgenommen Gr\u00fcnkraut!? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Hier handelt es sich um R\u00fcbenk\u00f6pfe<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>, und sie streiten \u00fcber das, was mit anderem zusammen zur Aufbewahrung eingesammelt wird; nach der einen Ansicht hei\u00dft die Aufbewahrung mit anderem zusammen eine Aufbewahrung, und nach der anderen Ansicht keine Aufbewahrung.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Fr\u00fcher lie\u00df man den Eckenla\u00df von R\u00fcben und Kohl zur\u00fcck; R. Jose sagt, auch von Porree. Ein Anderes lehrt: Man lie\u00df [fr\u00fcher] den Eckenla\u00df von R\u00fcben und Porree zur\u00fcck; R. \u0160imo\u0351n sagt, auch von Kohl.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-57a\">Blatt 57a<\/h2>\n<p>Demnach sind es drei Tanna\u00edm<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Nein, es sind nur zwei Tanna\u00edm; der erste Tanna gegen R. \u0160imo\u0351n ist R. Jose, und der erste Tanna gegen R. Jose ist R. \u0160imo\u0351n; das \u00bbauch\u00ab bezieht sich auf das erstere<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst lie\u00df Ben Bohajan den Eckenla\u00df von Gr\u00fcnkraut zur\u00fcck; als aber sein Vater kam und die Armen am Eingang des Gartens mit Gr\u00fcnkraut beladen traf, sprach er zu ihnen: Kinder, werfet es fort, und ich werde euch doppelt soviel von Verzehntetem geben; nicht etwa, weil ich knauserig bin, sondern weil die Weisen gesagt haben, man lasse von Gr\u00fcnkraut keinen Eckenla\u00df zur\u00fcck<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wozu brauchte er ihnen zu sagen: nicht etwa, weil ich knauserig bin!?<\/p>\n<p>Damit sie nicht glauben sollten, er wolle sie nur abweisen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Fr\u00fcher lie\u00df man die Felle der Opfer in der Parvakammer<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> liegen, und abends verteilte man sie an die Mitglieder der Familienwache<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>; da aber die Gewaltkr\u00e4ftigen sie mit Gewalt nahmen, ordnete man an, sie an jedem Vorabend des \u0160abbaths zu verteilen, wo alle Priesterwachen zusammen kamen und sie in Empfang nahmen. Aber noch waren es die Gro\u00dfen der Priesterschaft, die sie mit Gewalt nahmen, da taten sich die Eigent\u00fcmer<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> zusammen und weihten sie dem Himmel. Man erz\u00e4hlt, dass man nach Verlauf von wenigen Tagen den ganzen Tempel mit Goldplatten<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> verkleidete, die eine Elle zu einer Elle gro\u00df und wie ein Golddenar dick waren. Am Feste pflegte man sie abzunehmen und auf Gestellen auf dem Tempelberge aufzustellen, damit die Wallfahrer sehen, wie sch\u00f6n und tadellos die Arbeit sei.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Abba \u0160a\u00fal erz\u00e4hlte: In Jeri\u1e25o befanden sich Sykomorenst\u00e4mme, und die Gewaltkr\u00e4ftigen pflegten sie mit Gewalt zu nehmen; da taten sich die Eigent\u00fcmer zusammen und weihten sie dem Himmel. \u00dcber Leute ihresgleichen sprach Abba \u0160a\u00fal b. Botnith im Namen des Abba Joseph b. \u1e24anin: Wehe mir vor der Familie Bo\u00e9thos, wehe mir vor ihren Kn\u00fctteln; wehe mir vor der Familie \u1e24anin, wehe mir vor ihrem Getuschel; wehe mir vor der Familie Kathros, wehe mir vor ihrem Schreibrohre; wehe mir vor der Familie Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Phabi, wehe mir vor ihrer Faust. Sie selbst waren Hochpriester, ihre S\u00f6hne waren Schatzmeister, ihre Schwiegers\u00f6hne waren Tempelherren, und ihre Diener schlugen das Volk mit St\u00f6cken.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Vier Schreie stie\u00df der Tempelhof aus.<\/p>\n<ul>\n<li>Der erste [Schrei]: Hinaus von hier, S\u00f6hne Elis, die ihr den Tempel des Herrn verunreinigt habt!<\/li>\n<li>Ferner schrie er: Hinaus von hier, Jissakhar aus Kephar Barqaj, der du dich selbst ehrst und die Heiligt\u00fcmer des Himmels entweihest! Er pflegte n\u00e4mlich seine H\u00e4nde in Seide zu wickeln und den Tempeldienst zu verrichten.<\/li>\n<li>Ferner schrie der Tempelhof: Erhebt, ihr Tore, euere H\u00e4upter, damit Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Phabi, Sch\u00fcler des Pin\u1e25as, eintrete und als Hochpriester fungiere!<\/li>\n<li>Ferner schrie der Tempelhof: Erhebt, ihr Tore, euere H\u00e4upter, damit Jo\u1e25anan b. Narbaj, Sch\u00fcler des Panqaj, eintrete und seinen Bauch mit den Heiligt\u00fcmern des Himmels f\u00fclle!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man erz\u00e4hlt von Jo\u1e25anan b. Narbaj, dass er zum Essen dreihundert K\u00e4lber, zum Trinken dreihundert Kr\u00fcge Wein und zum Nachtisch vierzig Sea\u0351 junger Tauben verbrauchte. Man erz\u00e4hlt [ferner], dass w\u00e4hrend aller Tage des Jo\u1e25anan b. Narbaj kein \u00dcbriggebliebenes sich im Tempel befand.<\/p>\n<p>Was geschah dem Jissakhar aus Kephar Barqaj?<\/p>\n<p>Man erz\u00e4hlt folgendes. Der K\u00f6nig und die K\u00f6nigin sa\u00dfen [und stritten]: der K\u00f6nig sagte, ein B\u00f6ckchen sei besser, und die K\u00f6nigin sagte, ein L\u00e4mmchen sei besser. Alsdann sagten sie, der Hochpriester m\u00f6ge entscheiden, denn er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-57b\">Blatt 57b<\/h2>\n<p>bringt jeden Tag Opfer dar. Als er kam, [sprach er] mit der Hand gestikulierend: W\u00e4re ein B\u00f6ckchen bevorzugter, so w\u00fcrde man es doch zum best\u00e4ndigen Opfer verwenden. Hierauf sprach der K\u00f6nig: Da er keine Ehrfurcht<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> vor dem K\u00f6nig hat, haue man ihm die Rechte ab. Er aber gab Bestechung, und man haute ihm die Linke ab. Als der K\u00f6nig dies erfuhr, lie\u00df er ihm auch die Rechte abhauen. R. Joseph sprach: Gepriesen sei der Allbarmherzige, dass er Jissakhar aus Kephar Barqaj seine Vergeltung auf dieser Welt erhalten lie\u00df. R. A\u0161i sagte: Jissakhar aus Kephar Barqaj hatte die Mi\u0161na nicht studiert, [denn wir haben gelernt:] R. \u0160imo\u0351n sagte, L\u00e4mmer werden \u00fcberall vor Ziegen genannt; man k\u00f6nnte glauben, weil sie besser sind in ihrer Art, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> <em>wenn er ein Lamm als Opfer bringt<\/em>, dies lehrt, dass sie einander gleichen. Rabina sagte: Er hatte nicht einmal die Schrift gelesen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <em>wenn ein Lamm, wenn eine Ziege<\/em>; wenn man will, bringe man ein Lamm, wenn man will, bringe man eine Ziege.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem Felde; sobald keine mehr auf dem Felde vorhanden sind, d\u00fcrfen auch die eingesammelten nicht mehr gegessen werden.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird weiter Fol. 52a erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 108,5.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der manche Frauen hausieren gingen u. f\u00fcr die Benutzung ein kleines Entgelt erhielten.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 31,24.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vortragenden hatten Dolmetscher, die den Vortrag dem Publikum verst\u00e4ndlich machten.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls sie bei einem Gesch\u00e4fte benachteiligt werden.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00fcberseeischen Reisen waren mit gro\u00dfer Gefahr verbunden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu den \u00c7i\u00e7ith (Schauf\u00e4den); man vegleiche Num. 15,38.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 1,8.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie w\u00fcrden dann die Teighebe auch vom pflichtigen Getreideteig nicht entrichten.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt als Schamverletzung.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte corticeus (v. cortex, Pantoffelholz). Sie gleiten leicht vom Fu\u00dfe ab, u \u05e7\u05d5\u05e8\u05e8\u05e4\u05d9\u05e4\u05d9\u05d4 man k\u00f6nnte verleitet werden, sie in der Hand zu tragen. (Raschi zu Jab. Fol. 102b: Unterschuh).<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf denen sie am S. ihre Waren verkaufen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man nahe Verwandte od. Verschw\u00e4gerte nackt sieht, so veranla\u00dft dies manche unz\u00fcchtigen Betrachtungen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Um ihn bedienen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fett mancher Darmteile wurde in Pal\u00e4stina gegessen, in Babylonien aber nicht; man vegleiche Hul. Fol. 50a<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Er w\u00e4chst nicht von herabfallenden Saaten, sondern vom Strunke.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 25,20.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. und den Nachwuchs nicht einsammeln.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>In Pal\u00e4stina, wo sie in der Festsetzung des Neumonds kundig waren, feierten sie die Feste nur einen Tag, in anderen L\u00e4ndern 2 Tage, des Zweifels wegen.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese schwere Strafe sollte nicht in die Offentlichkeit kommen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Betreffende kann dies zu den Bewohnern seiner Heimat sagen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem hier eingef\u00fcgten Falle.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Einwohner seiner Heimat k\u00f6nnen dies zu dem Betreffenden sagen.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. in die hierf\u00fcr geltende Erschwerung; die Fr\u00fcchte stammen aus einem Orte, da man sie noch essen darf und befinden sich auch jetzt in einem solchen Orte.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Bekannt unter dem Namen Palmenstadt; man vegleiche Jab. Fol. 122a.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 25,7.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie schon Raschi erkl\u00e4rt: es entfernt sich nicht so weit. Auffallend u. von Lebewesen sonst ungebr\u00e4uchlich ist der Ausdruck \u05e0\u05e8\u05d9\u05dc\u05d4 \u05dc\u05dc, es w\u00e4chst an od. durch Fr\u00fcchte usw.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 25,7.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die vorangehende Auslegung.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pronomen, bezw. das Relativpronomen deutet auf eine 2. Auslegung.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Fol. 33b, Anm.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dieser Auslegung.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05de\u05e7\u05dc\u05d5, sein Stab, Compositum v. \u05de\u05d9\u05e7\u05dc \u05dc\u05d5, erleichtert ihm.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 25,6.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die Fr\u00fcchte zum Essen erhalten bleiben m\u00fcssen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Kleine unreife Beeren; viell. v. \u05db\u05e8\u05dc\u05d9\u05df, kernig.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist die unreife Beere.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi, die \u00fcberhaupt nicht reifen; man vegleiche Er. Fol. 28b, Anm. 29.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Lesart: Abel.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Josephus, Giskhala, Stadt in Obergalil\u00e4a.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. das Losfest (man vegleiche Est. 3,7), iiMakkab\u00e4er 15,43. Mardekhaifest, zur Erinnerung an die Errettung der Juden in Persien unter A\u1e25asvero\u0161 od. Xerxes, wor\u00fcber ausf\u00fchrlich im Buche Ester.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gedeihen da gut.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>I Reg.,27.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>C.f. Dt. 8,8.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. 21,4; nur wenn da R\u00f6hricht w\u00e4chst.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer \u00bbeine Ebene\u00ab kauft, hat Anspruch auf Sykomoren.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie am \u0160abbath arbeiten lassen w\u00fcrden.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nicht zur Arbeit, sondern nur zum Reiten verwandt wurde.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er nicht s\u00e4uere.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Vollst\u00e4ndig mit Knieen u. Eingeweiden gebraten (infra Fol. 74a); man vegleiche Ex. 12,9. \u05de\u05e7\u05d5\u05dc\u05ea ist nach den Kommentaren Denom. v. \u05e7\u05d5\u05dc\u05de\u05d0 Helm, behelmt, bepanzert; angeblich soll ein im ganzen gebratenes B\u00f6ckchen so aussehen. Auf diesem Unsinn fu\u00dfen die albernen Erkl\u00e4rungen der Lexikographen. Offenbar vom griech. z\u00f6Jos abgestutzter Rumpf, unbestimmtes vierf\u00fc\u00dfiges Tier; abgeh\u00e4utet, gebraten u. ohne Unterschenkel ist vom Lamme nur ein z\u00f6Jos zu sehen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Fol. 33b, Anm.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Darbringung des Opfers, wenn man es falsch gelobt hat; man vegleiche Men. Fol. 103a.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach konnten auch die B\u00f6ckchen des Theodos nie als geheiligtes Opfer angesehen werden.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Das mit dem Beginn des Satzes ausgesprochene Gel\u00fcbde wird durch den unzul\u00e4ssigen Schlu\u00df aufgehoben.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Gewaltmensch; dh. irgend ein Machthaber u. nicht wegen seiner Gelehrsamkeit geachtet.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dan. Kap. 3.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist die unreife Beere.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Verkaufe, um ihnen den Gewinn zukommen zu lassen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 7,12.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man sich in dieser Nacht seiner Frau nicht n\u00e4here; nach der einen Ansicht mu\u00df das Zimmer dunkel sein, damit man sie nicht sehe u. an den Geschlechtsverkehr nicht denke, nach der anderen Ansicht mu\u00df es hell sein, um dadurch behindert zu sein.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 60,21.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. du bist es, der es im Namen RJ.s gesagt hat.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 20,5.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass sie RA, nicht zustimmten.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle Segensspr\u00fcche, die am Ausgang des \u0160abbaths zu sprechen sind; man vegleiche Ber. Fol. 51b.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Unterscheidungssegens.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber das letztere spreche man ihn nur am Ausgang des S.s, weil auch dieses erst jetzt entstanden ist.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle Segensspr\u00fcche, die am Ausgang des \u0160abbaths zu sprechen sind; man vegleiche Ber. Fol. 51b.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Felsen, aus dem Mo\u0161e Wasser hervorbrachte; man vegleiche Num. 20,7ff.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Form der Buchstaben.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl auf den Bundestafeln durch ein Wunder; man vegleiche Meg. Fol. 2b.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 33,22 u. iReg.,9.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Bilea\u0351m; man vegleiche Num. 22,23ff.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gemeinde Qora\u1e25s; man vegleiche Num. ,32ff.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Kreuzung ist keine neue Sch\u00f6pfung.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Abraham an Stelle Ji\u00e7\u1e25aqs opferte; man vegleiche Gen.&nbsp;22,13ff.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Sagenhaftes Wesen, mit dem durch \u00c4tzverfahren die Edelsteine zum Brustschilde des Hochpriesters (man vegleiche Ex. 28,17) bearbeitet wurden; man vegleiche Git. Fol. 68a. Nach den Kommentaren ein W\u00fcrmchen, wahrscheinlich aber eine Steinart. Eine Handschrift des Cod. Syr. Hex. in der Bodleiana erkl\u00e4rt zu Ij. 41,6 das W. \u05e9\u05e4\u05d9\u05e8\u05d0: ein Stein, der durch nichts zu zerbrechen ist.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>In der rabbinischen Literatur: das Paradies.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie schon Raschi erkl\u00e4rt: es entfernt sich nicht so weit. Auffallend u. von Lebewesen sonst ungebr\u00e4uchlich ist der Ausdruck \u05e0\u05e8\u05d9\u05dc\u05d4 \u05dc\u05dc, es w\u00e4chst an od. durch Fr\u00fcchte usw.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die vorangehende Auslegung.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pronomen, bezw. das Relativpronomen deutet auf eine 2. Auslegung.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;2,8.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 4,12.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05de\u05e7\u05dc\u05d5, sein Stab, Compositum v. \u05de\u05d9\u05e7\u05dc \u05dc\u05d5, erleichtert ihm.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 17,12.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 72,17.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 66,24.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei allen \u00fcbrigen Sch\u00f6pfungstagen hei\u00dft es: der Herr sah, das alles gut sei (Gen.&nbsp;1,4. 10. 12. 18. 21. 31), bei diesem aber nicht.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;1,31.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 36,24.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Fol. 24a, Anm. 171.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;36,20.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter diesen wird auch Ana mit aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;36,24.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 17,23.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man es nicht zur Preistreibung aufspeichere.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Am vorangehenden Tage.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles, was am Fasttage verboten ist.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des Fasttages.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df des Zweifels wegen das Fasten auf 2 Tage auszudehnen ist.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solches wird nur an Gemeindefasttagen (Rh. Fol. 26a) und am Vers\u00f6hnungstage verrichtet.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Die an einem solchen zu sprechen sind; man vegleiche Tan. Fol. 15a.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Fasttage; man vegleiche ib. Fol. 15b.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines \u00fcberm\u00e4\u00dfig Frommen.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie bis zum 16. Nisan wurzle; an diesem Tage wurde n\u00e4mlich die Schwingegarbe dargebracht, wodurch die diesj\u00e4hrige Ernte zum Genusse erlaubt wurde.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn man eine \u00c4hre am vierzehnten Nisan einsetzt, sind bis zur Darbringung der Schwingegarbe 3 Tage zum Keimen vorhanden, da ein Teil des Tages als voller Tag gilt.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ausbessern von Schuhen ist kein Beginn, sondern eine Beendigung der Arbeit.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. den Schlag f\u00fcr die H\u00fchner setzen.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch die ein wenig angebr\u00fcteten Eier sind noch verwendbar, u. der Schaden ist nicht sehr bedeutend.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn an den Seiten kein Platz vorhanden ist.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei der Unterschied zwischen Trauen u. Nichttrauen nicht angebracht ist.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Des 14. Nisan.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. lasen es ohne Unterbrechung herunter, so nach der weiter folgenden Erkl\u00e4rung des T<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Als S\u00fchne.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 21,9.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide Verf\u00fcgungen, damit man bei einem Krankheitsfalle nur auf Gott vertraue.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iiReg. 18,16.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. lasen es ohne Unterbrechung herunter, so nach der weiter folgenden Erkl\u00e4rung des T<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem dieser bereits begonnen hatte, machte er ihn zum 2. Adar (man vegleiche Ber. Fol. 10b, Anm. 429) u. verlegte das Pesa\u1e25fest in den n\u00e4chstfolgenden Monat; man vegleiche iiChr. 30,2ff.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen dem angezogenen Verse u, dem darauffolgenden.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u00bbheute\u00ab geh\u00f6rt zum vorhergehenden Verse \u00bbwas ich dir heute befehle\u00ab.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Verwendung am S. verboten (man vegleiche \u0160ab. Fol. 43b, Anm. 78), da sie am Vorabend noch am Baume hafteten.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie davon zu kosten w\u00fcnsche.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man leise etwas Ungeb\u00fchrliches spreche.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Die als erlaubt aufgez\u00e4hlt werden (pfropfen, das \u0160ema\u0351 herunterleiern, m\u00e4hen u, schobern), w\u00e4hrend es drei sein sollten; diese Lehre ist demnach fehlerhaft. Der \u00fcberfl\u00fcssige Fall vom M\u00e4hen steht aller dings auch in unserer Mi\u0161na, jed. offenbar eingeschoben; fehlt in manchen Handschriften, auch ist er, wie schon Raschi bemerkt, aus halachischen Gr\u00fcnden zu streichen.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Geheiligten; man vegleiche Lev. 5,15.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Verwendung am S. verboten (man vegleiche \u0160ab. Fol. 43b, Anm. 78), da sie am Vorabend noch am Baume hafteten.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man z\u00fcchtet u. von den Fr\u00fcchten an B\u00e4umen am S. fressen lassen darf.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sb. VH, Anm. 3.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. von den Bl\u00e4ttern, die selbst\u00e4ndig nicht zur Aufbewahrung eingebracht werden, wohl aber zusammen mit den R\u00fcbenk\u00f6pfen.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dar\u00fcber streiten; zu RJ. u. RS. kommt der ungenannte hinzu.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf R\u00fcben; in der 1. Lehre schlie\u00dft RJ. Kohl aus, in der. Lehre schlie\u00dft RS. \u00bbPorree\u00ab aus.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Eckenla\u00df wird der Zehnt nicht entrichtet.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Tempels; Etymologie, dunkel; nach Jom. Fol. 35a, Personenname.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Tageswache. Der Tempeldienst wurde unter 24 Priesterwachen (Wachen, Wachposten) verteilt, von denen jede ihren Wochendienst hatte \u05de\u05de\u05de\u05e8\u05d5\u05ea( Der Dienst wurde wiederum an Tageswachen (\u05db\u05d9\u05ea \u05d0\u05d1, Familie) verteilt.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl der Opfer; nach Raschi die Vorsteher der Priesterschaft.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Erl\u00f6s der H\u00e4ute.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Er soll in ehrverletzenderWeise gestikuliert haben.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,32.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 3, 7. 12.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 50a 50b 51a 51b 52a 52b 53a 53b 54a 54b 55a 55b 56a 56b 57a 57b \u00dcbersetzung Blatt 50a WO ES \u00dcBLICH IST, AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES BIS MITTAG ARBEIT ZU VERRICHTEN, VERRICHTE MAN, UND WO ES \u00dcBLICH IST KEINE ZU VERRICHTEN, DARF MAN KEINE VERRICHTEN. WENN JEMAND AUS EINEM ORTE GEHT, AN DEM MAN ARBEIT VERRICHTET, ZU EINEM ORT, AN DEM MAN KEINE ARBEIT VERRICHTET, ODER AUS EINEM ORTE, AN DEM MAN KEINE ARBEIT VERRICHTET, NACH EINEM ORTE, DA MAN ARBEIT VERRICHTET, SO LEGT MAN IHM DIE ERSCHWERUNGEN DES ORTES AUF, DEN ER VERLASSEN HAT, UND DIE ERSCHWERUNGEN DES ORTES, IN DEN ER GEKOMMEN IST. MAN DARF Blatt 50b NICHT ANDERS VERFAHREN, WEGEN DER ZWIETRACHT. DESGLEICHEN MUSS, WER SIEBENTJAHRSFR\u00dcCHTE BRINGT, AUS EINEM ORTE, DA SIE ZUENDE1 SIND, NACH EINEM ORTE, DA SIE NOCH NICHT ZUENDE SIND, ODER AUS EINEM ORTE, DA SIE NOCH NICHT ZUENDE SIND, NACH EINEM ORTE, DA SIE ZUENDE &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6622","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6622"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6655,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6622\/revisions\/6655"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}