{"id":6626,"date":"2021-01-01T00:03:00","date_gmt":"2020-12-31T22:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6626"},"modified":"2020-12-17T17:58:15","modified_gmt":"2020-12-17T15:58:15","slug":"pessachim-kapitel-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-5\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 5"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58a\">58a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58b\">58b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59a\">59a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59b\">59b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60a\">60a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60b\">60b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61a\">61a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61b\">61b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62a\">62a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62b\">62b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63a\">63a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63b\">63b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64a\">64a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64b\">64b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65a\">65a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65b\">65b<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-58a\">Blatt 58a<\/h2>\n<p>DAS BEST\u00c4NDIGE [ABEND]OPFER WIRD NACH ACHTEINHALB [STUNDEN] GESCHLACHTET UND NACH NEUNEINHALB DARGEBRACHT; AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES WIRD ES NACH SIEBENEINHALB GESCHLACHTET UND NACH ACHTEINHALB DARGEBRACHT, OB AM WOCHENTAGE ODER AM \u0160ABBATH. F\u00c4LLT DER VORABEND DES PESA\u1e24FESTES AUF EINEN VORABEND DES \u0160ABBATHS, SO WIRD ES NACH SECHSEINHALB GESCHLACHTET UND NACH SIEBENEINHALB DARGEBRACHT, UND DAS PESA\u1e24OPFER NACHHER.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Die Schrift sagt:<\/p>\n<p><em>das eine Lamm sollst du am Morgen herrichten, und das andere Lamm sollst du zwischen den Abenden herrichten<\/em><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>: verteile es auf die beiden [halben] Abende<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>, zweieinhalb Stunden vorher, zweieinhalb Stunden nachher und eine Stunde f\u00fcr die Herrichtung. Raba wandte ein: Am Vorabend des Pesa\u1e25festes wird es nach siebeneinhalb geschlachtet und nach achteinhalb dargebracht, ob am Wochentage oder am \u0160abbath. Wieso darf es fr\u00fcher erfolgen, wenn du sagst, nach der Tora nach achteinhalb [Stunden]!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, ist das Gebot des best\u00e4ndigen [Abend]opfers beim Heranneigen des Abendschattens<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>zwischen den Abenden<\/em>, sobald die Sonne niederzugehen beginnt. An den \u00fcbrigen Tagen des Jahres, an denen auch Gel\u00fcbde und freiwillige Opfer darzubringen sind, ist es, da der Allbarmherzige sagt: <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>darauf [das Fett der Heilsopfer], und der Meister erkl\u00e4rte, damit seien alle Opfer zu beenden<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, zwei Stunden sp\u00e4ter darzubringen, und man richte es nach achteinhalb [Stunden] her, am Vorabend des Pesa\u1e25festes aber, wo nachher<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> noch das Pesa\u1e25opfer folgt, ist es eine Stunde fr\u00fcher, nach siebeneinhalb [Stunden] herzurichten. Wenn aber der Vorabend des Pesa\u1e25festes auf einen Vorabend des Sabbaths f\u00e4llt, wo noch das Braten desselben hinzukommt, das den \u0160abbath nicht verdr\u00e4ngt, wird es gem\u00e4\u00df der urspr\u00fcnglichen Bestimmung nach sechseinhalb [Stunden] hergerichtet.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Gleich der Reihenfolge am Wochentage ist auch die Reihenfolge am \u0160abbath so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, gleich der Reihenfolge am Vorabend des Pesa\u1e25festes.<\/p>\n<p>Wie meint er es? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt: gleich der Reihenfolge am Wochentage, der Vorabend des Pesa\u1e25festes ist, ist auch die Reihenfolge am \u0160abbath, der Vorabend des Pesa\u1e25festes ist<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, gleich der Reihenfolge am Vorabend des Pesa\u1e25festes, der auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, sei auch die Reihenfolge am \u0160abbath. Unsere Mi\u0161na, welche lehrt, ob am Wochentage oder am \u0160abbath, vertritt also die Ansicht R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Sie streiten, ob das Zusatzopfer vor den Schalen [Weihrauch] dargebracht werde. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l ist der Ansicht, das Zusatzopfer werde vor den Schalen [Weihrauch] dargebracht, somit wird das Zusatzopfer nach sechs, die Schalen [Weihrauch] nach sieben und das best\u00e4ndige Opfer nach siebeneinhalb [Stunden] dargebracht, und R. A\u0351qiba ist der Ansicht, die Schalen [Weihrauch] werden vor dem Zusatzopfer dargebracht, somit werden die Schalen [Weihrauch] nach f\u00fcnf, das Zusatzopfer nach sechs und das best\u00e4ndige Opfer nach sechseinhalb [Stunden] dargebracht. Raba wandte ein: Sagt etwa R. A\u0351qiba: gleich der Reihenfolge am Vorabend des Pesa\u1e25festes, der auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, er sagt ja schlechthin: gleich der Reihenfolge am Vorabend des Pesa\u1e25festes!? Vielmehr erkl\u00e4rte Raba, meint er es wie folgt: gleich der Reihenfolge an einem gew\u00f6hnlichen Wochentage ist auch die Reihenfolge am \u0160abbath, der Vorabend des Pesa\u1e25festes ist<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, gleich der Reihenfolge am Vorabend des Pesa\u1e25festes. Unsere Mi\u0161na, welche lehrt, ob am Wochentage oder am \u0160abbath, vertritt also die Ansicht R. A\u0351qibas.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Sie streiten \u00fcber das Anfaulen des Fleisches. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l ist der Ansicht, man bef\u00fcrchte, das Fleisch k\u00f6nnte anfaulen, und R. A\u0351qiba ist der Ansicht, man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58b\">Blatt 58b<\/h2>\n<p>bef\u00fcrchte nicht, das Fleisch k\u00f6nnte anfaulen.<\/p>\n<p>Sollte man es, wenn dies nicht bef\u00fcrchtet wird, nach sechseinhalb [Stunden] darbringen!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, das Zusatzopfer werde vor den Schalen [Weihrauch] dargebracht, somit wird das Zusatzopfer nach sechs, die Schalen [Weihrauch] nach sieben und das best\u00e4ndige Opfer nach siebeneinhalb [Stunden] dargebracht. Rabba b. U\u0351la wandte ein: Lehrt er denn, R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sage, gleich der Reihenfolge am Wochentage sei auch die Reihenfolge am \u0160abbath, der Vorabend des Pesa\u1e25festes ist, er lehrt ja schlechthin: ist auch die Reihenfolge am \u0160abbath!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabba b. U\u0351la, meint er es wie folgt: gleich der Reihenfolge an einem gew\u00f6hnlichen Wochentage ist auch die Reihenfolge an einem gew\u00f6hnlichen \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, gleich der Reihenfolge an einem gew\u00f6hnlichen Vorabend des Pesa\u1e25festes sei auch die Reihenfolge an einem gew\u00f6hnlichen \u0160abbath. Unsere Mi\u0161na, welche lehrt, ob am Wochentage oder am \u0160abbath, gilt nach aller Ansicht.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Sie streiten, ob man freiwillige Opfer und Gel\u00fcbde ber\u00fccksichtige. R. Ji\u0161m\u00e4\u00e9l ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige sie auch am \u0160abbath<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> wegen des Wochentages, und R. A\u0351qiba ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige sie nicht.<\/p>\n<p>Sollte man es, wenn sie nicht ber\u00fccksichtigt werden, nach sechseinhalb [Stunden] darbringen!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, das Zusatzopfer werde vor den Schalen [Weihrauch] dargebracht, somit wird das Zusatzopfer nach sechs, die Schalen [Weihrauch] nach sieben und das best\u00e4ndige Opfer nach siebeneinhalb [Stunden] dargebracht. Man wandte ein: Das best\u00e4ndige Opfer wird w\u00e4hrend des ganzen Jahres nach Vorschrift dargebracht: es wird nach achteinhalb [Stunden] geschlachtet und nach neuneinhalb [Stunden] dargebracht; am Vorabend des Pesa\u1e25festes wird es nach siebeneinhalb [Stunden] geschlachtet und nach achteinhalb [Stunden] dargebracht; f\u00e4llt er auf einen \u0160abbath, so ist es ebenso, als w\u00fcrde er auf einen Montag<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> fallen<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, gleich der Reihenfolge am Vorabend des Pesa\u1e25festes. Einleuchtend ist dies nach Abajje, gegen Raba ist dies ja aber ein Einwand<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Raba kann dir erwidern, man lese nicht: als w\u00fcrde er auf einen Montag fallen, sondern: wie an einem gew\u00f6hnlichen Montag. Man wandte ein: F\u00e4llt er auf einen Sabbath, so ist die Reihenfolge ebenso wie im ganzen Jahre<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, wie die Reihenfolge an einem gew\u00f6hnlichen Vorabend des Pesa\u1e25festes. Einleuchtend ist dies nun nach Raba, gegen Abajje ist dies ja aber ein Einwand!?<\/p>\n<p>Abajje kann dir erwidern, man lese nicht: so ist die Reihenfolge ebenso wie im ganzen Jahre, sondern: wie die Reihenfolge in jedem anderen Jahre<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt, wie die Reihenfolge an einem Vorabend des Pesa\u1e25festes, der auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Woher, dass dem best\u00e4ndigen Morgenopfer nichts vorangehen d\u00fcrfe? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> <em>er schichte darauf das Brandopfer<\/em>. Wieso geht dies daraus hervor<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>? Raba erwiderte: <em>Das Brandopfer<\/em>, das erste Brandopfer. Und woher, dass nichts nach dem best\u00e4ndigen Abendopfer dargebracht werden d\u00fcrfe? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> <em>er soll darauf die Fettst\u00fccke des Heilsopfers in Rauch aufgehen lassen<\/em>. Wieso geht dies daraus hervor? Abajje erwiderte: Nach diesem<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> d\u00fcrfen Heilsopfer dargebracht werden, nicht aber nach jenem<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>. Raba wandte ein: Vielleicht d\u00fcrfen nur keine Heilsopfer dargebracht werden, wohl aber Brandopfer!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, es hei\u00dft: <em>Heilsopfer<\/em>, mit diesem sind alle Opfer beendet<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Das best\u00e4ndige Opfer geht dem Pesa\u1e25opfer voran, das Pesa\u1e25opfer geht dem R\u00e4ucherwerke voran, und das R\u00e4ucherwerk geht dem [Anz\u00fcnden] der Lichter voran. Das, wobei es <em>am Abend und zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dft, kommt sp\u00e4ter als das, wobei es nur <em>zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59a\">Blatt 59a<\/h2>\n<p>Demnach sollte ja das R\u00e4ucherwerk und [das Anz\u00fcnden] der Lichter dem Pesa\u1e25opfer vorangehen, da das, wobei es <em>am Abend<\/em> und <em>zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dft, sp\u00e4ter komme als das, wobei es nur <em>zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dft!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei diesen, die der Allbarmherzige durch das sie ausgeschlossen hat. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> <em>Vom Abend bis zum Morgen<\/em>, man tue das Quantum hinein, dass sie vom Abend bis zum Morgen brenne. Eine andere Erkl\u00e4rung: Du hast au\u00dfer diesem<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> keinen anderen Dienst, der vom Abend bis zum Morgen zul\u00e4ssig w\u00e4re. Weshalb? Die Schrift sagt:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> <em>soll sie Ahron mit seinen S\u00f6hnen herrichten, vom Abend bis zum Morgen<\/em>, nur dieses vom Abend bis zum Morgen, aber nichts anderes vom Abend bis zum Morgen. Und das R\u00e4ucherwerk gleicht den Lichtern. \u00dcbereinstimmend mit unserem Einwande wird gelehrt: Das best\u00e4ndige Opfer geht dem R\u00e4ucherwerke voran, das R\u00e4ucherwerk geht [dem Anz\u00fcnden] der Lichter voran, und das Anz\u00fcnden der Lichter geht dem Pesa\u1e25opfer voran. Das, wobei es <em>am Abend<\/em> und <em>zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dft, kommt sp\u00e4ter als das, wobei es nur <em>zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber <em>sie<\/em>!?<\/p>\n<p>Dieses sie ist dazu verwendbar, einen inneren Tempeldienst, n\u00e4mlich das R\u00e4ucherwerk, auszuschlie\u00dfen. Da es hei\u00dft: <a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>auch wenn Ahron zwischen den Abenden die Leuchter anz\u00fcndet, soll er es aufr\u00e4uchern<\/em> so k\u00f6nnte man glauben, man z\u00fcnde vorher die Lichter an und r\u00e4uchere nachher das R\u00e4ucherwerk auf, daher schlie\u00dft dies der Allbarmherzige durch das sie aus.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach, dass er es gegen Abend aufr\u00e4uchere!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige meint es wie folgt: beim Anz\u00fcnden der Lichter soll das R\u00e4ucherwerk bereits aufger\u00e4uchert sein.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Du hast nichts, was dem best\u00e4ndigen Morgenopfer vorangeht, als das R\u00e4ucherwerk, bei dem es <em>Morgen f\u00fcr Morgen<\/em> hei\u00dft. Das, wobei es <em>Morgen f\u00fcr Morgen<\/em> hei\u00dft, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> <em>Ahron soll darauf wohlriechendes R\u00e4ucherwerk verbrennen, Morgen f\u00fcr Morgen<\/em>, geht dem voran, wobei es nur einmal <em>Morgen<\/em> hei\u00dft. Ferner hast du nichts, was bis nach dem best\u00e4ndigen Abendopfer hinausgeschoben wird, als das R\u00e4ucherwerk, [das Anz\u00fcnden] der Lichter, das Pesa\u1e25opfer und [das Opfer] dessen, der am Vorabend des Pesa\u1e25festes noch der S\u00fchne<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> bedarf, da er wiederum untertauchen mu\u00df, um abends vom Pesa\u1e25opfer essen zu d\u00fcrfen. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagt, auch an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres [das Opfer] dessen, der noch der S\u00fchne bedarf, da er untertauchen mu\u00df, um abends Geheiligtes essen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht des ersten Tanna, denn das Gebot des Pesa\u1e25opfers, [dessen Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist, verdr\u00e4ngt das Gebot des Beendens<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>, [dessen Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist; weshalb ist aber nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, das eine Gebot bevorzugter als das andere!? Rabina erwiderte im Namen R. \u1e24isdas: Hier handelt es sich um ein Gefl\u00fcgel-S\u00fcndopfer, von dem nur das Blut f\u00fcr den Altar bestimmt<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> ist. R. Papa erwiderte: Du kannst auch sagen, es handle sich um ein Vieh-S\u00fcndopfer, denn man richte es nur her und lasse es auf dem Altar \u00fcbernachten<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Er<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> hat ja noch das Schuldopfer darzubringen: allerdings kann man es nach R. Papa \u00fcbernachten lassen, wie ist es aber nach R. \u1e24isda zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, wenn er das Schuldopfer bereits dargebracht hat.<\/p>\n<p>Er hat ja auch noch das Brandopfer darzubringen!? Wolltest du erwidern, es<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> sei vom Brandopfer nicht abh\u00e4ngig, so wird ja gelehrt, R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa sagt, wie es vom S\u00fcnd- und Schuldopfer abh\u00e4ngig ist, ebenso sei es vom Brandopfer abh\u00e4ngig!? Wolltest du erwidern, in dem Falle, wenn sein Brandopfer bereits dargebracht worden ist, so darf ja das Brandopfer nicht vor dem S\u00fcndopfer dargebracht werden, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> <em>Er bringe die zum S\u00fcndopfer bestimmte zuerst<\/em>; was lehrt dies: lehrt dies etwa, dass sie dem Brandopfer vorangehe, so hei\u00dft es ja (bereits):<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> <em>und die andere richte er zum Brandopfer her, nach Vorschrift<\/em>!? Dies ist vielmehr eine Hauptnorm<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> f\u00fcr alle \u00fcbrigen S\u00fcndopfer, dass sie dem mit ihnen dargebrachten Brandopfern vorangehen. Ferner ist es uns \u00fcberliefert, dass sogar das Gefl\u00fcgel-S\u00fcndopfer dem Vieh-Brandopfer vorangehe!? Raba erwiderte: Anders ist das Brandopfer des Auss\u00e4tzigen, denn der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>der Priester soll das Brandopfer dargebracht<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> haben<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59b\">Blatt 59b<\/h2>\n<p>das er bereits dargebracht hat. R. \u0160amen b. Abba sprach zu R.Papa: Wieso darf man nach deiner Erkl\u00e4rung, man richte es her und lasse es auf dem Altar \u00fcbernachten, etwas tun, wodurch die Priester zu einem Versto\u00dfe kommen k\u00f6nnten, denn im Glauben, es seien [Opferteile] dieses Tages, k\u00f6nnten sie sie aufr\u00e4uchern!? Dieser erwiderte: Priester sind vorsichtig. R. A\u0161i sprach zu R. Kahana, und wie manche sagen, R. Hona, Sohn des R. Nathan, zu R. Papa: Solange die Opferteile nicht aufger\u00e4uchert sind, d\u00fcrfen ja die Priester vom Fleische nicht essen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, die Priester d\u00fcrfen Brust und Schenkel vor der Aufr\u00e4ucherung der Opferteile [essen], so hei\u00dft es:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>der Priester soll das Fett auf dem Altar aufr\u00e4uchern<\/em>, und nachher erst:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> <em>die Brust soll Ahron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren<\/em>. Und solange die Priester vom Fleische nicht gegessen haben, erlangen ja die Eigent\u00fcmer keine S\u00fchne, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>Sie sollen diese essen, womit S\u00fchne bewirkt werde<\/em>, dies lehrt, dass es die Priester essen und der Eigent\u00fcmer S\u00fchne erlange!? Dieser erwiderte: Da es nicht anders m\u00f6glich ist, so ist es ebenso, als w\u00fcrden [die Opferteile] unrein geworden oder abhanden gekommen sein. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, dass, wenn [die Opferteile] unrein geworden oder abhanden gekommen sind, die Priester kein Anrecht auf Brust und Schenkel haben, so hei\u00dft es: <em>die Brust soll Ahron und seinen S\u00f6hnen geh\u00f6ren<\/em>, in jedem Falle, R. Kahana wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>das Fett meines Festopfers soll nicht bis zum Morgen \u00fcbernachten<\/em>; bis zum Morgen darf es nicht \u00fcbernachten, wohl aber darf es die ganze Nacht liegen bleiben, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>er soll darauf die Fettst\u00fccke des Heilsopfers aufr\u00e4uchern<\/em>, damit sind alle Opfer zu beenden<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>!? Er wies auf diesen Widerspruch hin, und er selbst erkl\u00e4rte es auch: wenn [Opferteile]<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<p>R. Saphra wies Rabh auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> <em>das Opferfleisch des Pesa\u1e25festes soll nicht bis zum Morgen \u00fcbernachten<\/em>, bis zum Morgen darf es nicht \u00fcbernachten, wohl aber darf es die ganze Nacht liegen bleiben, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> <em>ein Brandopfer von \u0160abbath zu Sabbath<\/em>, nicht aber ein Brandopfer des Wochentages am \u0160abbath, noch ein Brandopfer des Wochentages am Feste!? Dieser erwiderte: R. Abba b. \u1e24ija wies bereits R. Abahu auf diesen Widerspruch hin, und er erwiderte ihm, in dem Falle, wenn der vierzehnte [Nisan] auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, und die Fettst\u00fccke des \u0160abbaths d\u00fcrfen am Feste dargebracht werden. Jener entgegnete: Sollten wir denn, weil die Fettst\u00fccke des \u0160abbaths am Feste dargebracht werden d\u00fcrfen, den Schriftvers auf den Fall beziehen, wenn der vierzehnte auf einen \u0160abbath f\u00e4llt!? Dieser erwiderte: La\u00df diesen Schriftvers; er ist schwierig und mu\u00df sich selber erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>WENN MAN DAS PESA\u1e24OPFER AUF EINEN ANDEREN NAMEN<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> GESCHLACHTET, AUF EINEN ANDEREN NAMEN [DAS BLUT] AUFGENOMMEN, ES [ZUM ALTAR] GEBRACHT ODER GESPRENGT HAT, ODER AUF SEINEN NAMEN UND AUF EINEN ANDEREN NAMEN, ODER AUF EINEN ANDEREN NAMEN UND AUF SEINEN NAMEN, SO IST ES UNTAUGLICH. WAS HEISST: AUF SEINEN NAMEN UND AUF EINEN ANDEREN NAMEN? ALS PESA\u1e24OPFER UND ALS HEILSOPFER. AUF EINEN ANDEREN NAMEN UND AUF SEINEN NAMEN? ALS HEILSOPFER UND ALS PESA\u1e24OPFER.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Papa fragte: Wird hier<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> von einer Dienstverrichtung verrichtung gelehrt, nach R. Jose, welcher sagt, man halte sich auch an<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60a\">Blatt 60a<\/h2>\n<p>den Schlu\u00df der Worte eines Menschen<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, denn R. Me\u00edr ist ja der Ansicht, man richte sich nach der ersten Fassung, oder wird hier von zwei Dienstverrichtungen gelehrt, und auch nach R. Me\u00edr, welcher sagt, man richte sich nach der ersten Fassung, gilt dies nur von einer Dienstverrichtung, bei zwei Dienstverrichtungen aber pflichtet er bei, dass es untauglich sei?<\/p>\n<p>Worauf [bezieht sich diese Frage]: wollte man sagen, auf den Fall, wenn auf einen anderen Namen und auf seinen Namen, so ist es ja sowohl bei einer Dienstverrichtung als auch bei zwei Dienstverrichtungen sowohl nach R. Me\u00edr als auch nach R. Jose durch die erste [Absicht] untauglich, denn nach R. Jose halte man sich auch an den Schlu\u00df der Worte eines Menschen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn auf seinen Namen und auf einen anderen Namen; wie ist es nun?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn man das Pesa\u1e25opfer auf einen anderen Namen geschlachtet und das [Blut] auf einen anderen Namen aufgenommen, es [zum Altar] gebracht oder gesprengt hat. In welchem Falle: wollte man sagen, wie gelehrt<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> wird, so braucht er ja nicht alles aufzuz\u00e4hlen, da es schon durch die erste [Dienstvorrichtung] unbrauchbar wird!? Wahrscheinlich meint er es wie folgt: wenn man das Pesa\u1e25opfer auf einen anderen Namen geschlachtet hat, oder wenn man es zwar auf seinen Namen geschlachtet, jedoch [das Blut] auf einen anderen Namen aufgenommen, [zum Altar] gebracht und gesprengt hat, oder wenn man es auf seinen Namen geschlachtet und [das Blut] aufgenommen und [zum Altar] gebracht, jedoch auf einen anderen Namen gesprengt hat; dies sind also zwei Dienstverrichtungen. Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: auf seinen Namen und auf einen anderen Namen. In welchem Falle: wollte man sagen, bei zwei Dienstverrichtungen, so ist dies ja dasselbe, was der Anfangssatz; doch wohl bei einer Dienstverrichtung und zwar nach R.Jose, welcher sagt, man halte sich auch an den Schlu\u00df der Worte eines Menschen.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich bei zwei Dienstverrichtungen, nur gilt der Anfangssatz von dem Falle, wenn man beim Schlachten nur an das Schlachten oder beim Sprengen nur an das Sprengen denkt, und der Schlu\u00dfsatz von dem Falle, wenn man beim Schlachten [auch] an das Sprengen denkt, wenn man beispielsweise sagt: ich schlachte das Pesa\u1e25opfer auf seinen Namen, um das Blut auf einen anderen Namen zu sprengen. \u00bbEr lehrt uns damit, dass die Absicht hinsichtlich einer Dienstverrichtung w\u00e4hrend einer anderen Dienstverrichtung wirksam sei. Dies ist n\u00e4mlich [Gegenstand einer] Frage R. Papas<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Oder auf einen anderen Namen und auf seinen Namen, so ist es untauglich. In welchem Falle: wollte man sagen, bei zwei Dienstverrichtungen, so ist es ja ung\u00fcltig sogar in dem Falle, wenn auf seinen Namen und auf einen anderen Namen, und um so mehr in dem Falle, wenn auf einen anderen Namen und auf seinen Namen. Doch wohl bei einer Dienstverrichtung, und wenn der Schlu\u00dfsatz von einer Dienstverrichtung spricht, so spricht auch der Anfangssatz von einer Dienstverrichtung.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich von zwei Dienstverrichtungen, wonach [der zweite Fall] eigentlich nicht n\u00f6tig w\u00e4re; da er aber lehrt: auf seinen Namen und auf einen anderen Namen, lehrt er auch: auf einen anderen Namen und auf seinen Namen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Hat man es f\u00fcr solche geschlachtet, die davon nicht essen k\u00f6nnen, f\u00fcr Unbeteiligte<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, f\u00fcr Unbeschnittene oder f\u00fcr Unreine, so ist es untauglich. Dies gilt ja entschieden von einer Dienstverrichtung, und wenn der Schlu\u00df von einer Dienstverrichtung gilt, so gilt ja auch der Anfang von einer Dienstverrichtung.<\/p>\n<p>Wieso denn, dieser so und jener anders: der Schlu\u00df gilt von einer Dienstverrichtung, der Anfang dagegen sowohl von einer Dienstverrichtung als auch von zwei Dienstverrichtungen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn f\u00fcr solche, die davon essen k\u00f6nnen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, so ist es tauglich. In welchem Falle: wollte man sagen bei zwei Dienstverrichtungen, nur wenn man dies beim Sprengen beabsichtigt hat, weil die Absicht bez\u00fcglich der Essenden beim Sprengen nicht wirksam ist, w\u00e4hrend es untauglich ist, wenn bei einer Dienstverrichtung, beispielsweise beim Schlachten, wobei die Absicht hinsichtlich der Essenden wirksam ist, so ist uns ja \u00fcberliefert, dass ein Teil der Essenden es nicht untauglich b mache!? Doch wohl bei einer Dienstverrichtung, und wenn der Schlu\u00df von einer Dienstverrichtung gilt, so gilt auch der Anfang von einer Dienstverrichtung.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60b\">Blatt 60b<\/h2>\n<p>Wieso denn, dieser so und jener anders: der Schlu\u00df gilt von einer Dienstverrichtung, der Anfang dagegen sowohl von einer Dienstverrichtung als auch von zwei Dienstverrichtungen.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn man das Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres auf seinen Namen und auf einen anderen Namen geschlachtet<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> hat: hebt die Absicht, dass es auf einen anderen Namen erfolge, die Absicht, dass es auf seinen Namen erfolge, auf, wonach es [als Heilsopfer] tauglich ist, oder nicht? Als R. Dimi kam, sagte er: Ich trug diese Lehre R. Jirmeja vor, und dieser sprach zu mir: Zu seiner Zeit<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> ist es auf seinen Namen tauglich, au\u00dferhalb der Zeit ist es auf einen anderen Namen tauglich, wie nun zu seiner Zeit die es tauglich machende Absicht, dass es auf seinen Namen erfolge, nicht aufhebt die Absicht, dass es auf einen anderen Namen erfolge, ebenso hebt auch au\u00dferhalb der Zeit, die es tauglich machende Absicht, dass es auf einen anderen Namen erfolge, nicht die Absicht auf, dass es auf seinen Namen erfolge, und es ist untauglich.<\/p>\n<p>Nein, wenn dies<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> von der Absicht, dass es auf einen anderen Namen erfolge, gilt, was auch bei allen anderen Opfern der Fall ist, sollte dies auch von der Absicht, dass es auf seinen Namen erfolge, gelten, was nicht bei allen anderen Opfern, sondern nur beim Pesa\u1e25opfer allein der Fall ist!?<\/p>\n<p>Wie bleibt es nun damit? Raba erwiderte: Wenn man das Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres auf seinen Namen und auf einen anderen Namen geschlachtet hat, ist es tauglich. Dieses ist ja sonst auf seinen Namen [zu schlachten], dennoch ist es tauglich, wenn man es auf einen anderen Namen schlachtet, somit hebt [das Schlachten] auf einen anderen Namen seine Bestimmung f\u00fcr seinen Namen auf, ebenso hebt auch beim Schlachten auf seinen Namen und auf einen anderen Namen die Absicht, dass es auf einen anderen Namen erfolge, die Absicht auf, dass es auf seinen Namen erfolge. R. Ada b. Ahaba sprach zu Raba: Vielleicht ist es anders, wenn man es sagt, als wenn man es nicht sagt. Wenn man es schlachtet f\u00fcr solche, die davon essen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, ist es ja tauglich, dennoch ist es untauglich, wenn man es schlachtet nur f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, obgleich es an sich f\u00fcr solche bestimmt ist, die davon essen. Da ist es also anders, wenn man es sagt, als wenn man es nicht sagt, ebenso ist es auch hierbei anders, wenn man es sagt, als wenn man es nicht sagt. Dieser erwiderte: Ist es denn gleich: hierbei ist es, solange man durch das Schlachten nicht anders verf\u00fcgt, f\u00fcr diesen Zweck bestimmt, aber ist es denn da f\u00fcr die betreffenden Beteiligten bestimmt, diese k\u00f6nnen sich ja zur\u00fcckziehen und andere sich beteiligen, denn wir haben gelernt, dass man, bis es geschlachtet wird, sich beteiligen und sich zur\u00fcckziehen k\u00f6nne!?<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn man das Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres f\u00fcr fremde Eigent\u00fcmer<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> geschlachtet hat: ist es f\u00fcr andere Eigent\u00fcmer ebenso wie auf einen anderen Namen, somit tauglich, oder nicht? R. Papa erwiderte: Ich unterbreitete Raba folgende Lehre: Zu seiner Zeit macht die \u00c4nderung des Namens<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> es untauglich, und ebenso macht die \u00c4nderung des Eigent\u00fcmers<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> es untauglich; wie nun die \u00c4nderung des Namens, die es zu seiner Zeit untauglich macht, es au\u00dferhalb der Zeit tauglich macht, ebenso macht auch die \u00c4nderung des Eigent\u00fcmers, die es zu seiner Zeit untauglich macht, es au\u00dferhalb der Zeit tauglich. Er aber erwiderte mir: Nein, wenn dies von der \u00c4nderung des Namens gilt, wobei die Untauglichkeit am [Opfer] selbst haftet, was von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61a\">Blatt 61a<\/h2>\n<p>allen vier Dienstverrichtungen<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> gilt, was auch nach dem Tode<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> gilt, und was von einem Gemeindeopfer wie von einem Privatopfer gilt, sollte dies auch von der \u00c4nderung des Eigent\u00fcmers gelten, wobei die Untauglichkeit nicht am [Opfer] selbst haftet, was nicht von allen vier Dienstverrichtungen gilt, was nicht nach dem Tode gilt, und was nicht von einem Gemeindeopfer wie von einem Privatopfer gilt!? Und obgleich zwei [dieser Einwendungen] nicht ganz stichhaltig sind, so sind immerhin zwei stichhaltig. Die Untauglichkeit durch die \u00c4nderung des Eigent\u00fcmers haftet deshalb nicht am [Opfer] selbst, weil sie nur durch den Gedanken erfolgt, und ebenso erfolgt die Untauglichkeit durch die \u00c4nderung des Namens nur durch den Gedanken. Auch ist das, was er sagt, nach dem Tode gebe es keine \u00c4nderung des Eigent\u00fcmers, [nicht stichhaltig,] denn \u00bbR. Pinhas, Sohn des R. Ami, sagt ja, auch nach dem Tode gebe es eine \u00c4nderung des Eigent\u00fcmers. Zwei [dieser Einwendungen] sind aber stichhaltig. Vielmehr, sagte Raba, wenn man das Pesa\u1e25opfer au\u00dferhalb der Zeit f\u00fcr einen anderen Eigent\u00fcmer schlachtet, ist es ebenso, als w\u00fcrde man ein herrenloses zur Zeit schlachten, und es ist untauglich.<\/p>\n<p>HAT MAN ES F\u00dcR SOLCHE, DIE DAVON NICHT ESSEN K\u00d6NNEN, F\u00dcR UNBETEILIGTE, F\u00dcR UNBESCHNITTENE ODER F\u00dcR UNREINE GESCHLACHTET, SO IST ES UNTAUGLICH; WENN F\u00dcR SOLCHE, DIE DAVON ESSEN, UND F\u00dcR SOLCHE, DIE DAVON NICHT ESSEN K\u00d6NNEN, F\u00dcR BETEILIGTE UND UNBETEILIGTE, F\u00dcR BESCHNITTENE UND UNBESCHNITTENE, F\u00dcR UNREINE UND REINE, SO IST ES TAUGLICH. HAT MAN ES VOR MITTAG GESCHLACHTET, SO IST ES UNTAUGLICH, DENN ES HEISST:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>zwischen den Abenden<\/em>. HAT MAN ES VOR DEM BEST\u00c4NDIGEN OPFER GESCHLACHTET, SO IST ES TAUGLICH, NUR MUSS JEMAND DAS BLUT UMR\u00dcHREN<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>, BIS MAN [DAS BLUT] DES BEST\u00c4NDIGEN OPFERS GESPRENGT HAT; HAT MAN ES [VORHER] GESPRENGT, SO IST ES TAUGLICH.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: In welchem Falle f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen? F\u00fcr einen Kranken oder einen Greis. In welchem Falle f\u00fcr Unbeteiligte? Wenn eine Gesellschaft sich daf\u00fcr zusammengetan und man es f\u00fcr eine andere Gesellschaft geschlachtet hat.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> <em>Nach der Zahl<\/em>, dies lehrt, dass das Pesa\u1e25opfer nur f\u00fcr die Beteiligten geschlachtet werde. Man k\u00f6nnte glauben, wenn man es f\u00fcr Unbeteiligte geschlachtet hat, habe man das Gebot \u00fcbertreten, [das Pesa\u1e25opfer] aber sei tauglich, so hei\u00dft es <em>nach der Zahl<\/em>und <em>sollt ihr z\u00e4hlen<\/em>; die Schrift hat dies wiederholt, dass es n\u00e4mlich unerl\u00e4\u00dflich ist. Rabbi sagt, dies sei ein syrischer Ausdruck, wie wenn jemand sagt: schlachte<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> mir dieses Lamm.<\/p>\n<p>Wir wissen dies von den Unbeteiligten, woher dies von denen, die davon nicht essen k\u00f6nnen? Die Schrift sagt:<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> <em>jeder gem\u00e4\u00df seinem Essen, sollt ihr z\u00e4hlen<\/em>; die Essenden gleichen den Beteiligten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61b\">Blatt 61b<\/h2>\n<p>Hat man es f\u00fcr Beschnittene geschlachtet, in der Absicht, dass Unbeschnittene durch das [Blut]sprengen S\u00fchne erlangen, so ist es, wie R. \u1e24isda sagt, untauglich, wie Rabba sagt, tauglich. R. \u1e24isda sagt, es sei tauglich, da das Denken an Unbeschnittene beim Sprengen wirksam ist. Rabba sagt, es sei tauglich, da das Denken an Unbeschnittene beim Sprengen nicht wirksam ist. Rabba sprach: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Man k\u00f6nnte glauben, [der Unbeschnittene] mache [das Pesa\u1e25opfer] f\u00fcr die ganze mit ihm beteiligte Gesellschaft untauglich, und zwar w\u00e4re dies durch einen Schlu\u00df zu folgern: die Unbeschnittenheit macht es untauglich, und die Unreinheit macht es untauglich, wie nun bei der Unreinheit ein Teil nicht als Ganzes<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> gilt, ebenso gilt auch bei der Unbeschnittenheit ein Teil nicht als Ganzes.<\/p>\n<p>Oder wie folgt: die Unbeschnittenheit macht es untauglich und die [\u00dcberschreitung der] Frist<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> macht es untauglich, wie nun bei [der \u00dcberschreitung] der Frist ein Teil als Ganzes gilt, ebenso gilt auch bei der Unbeschnittenheit ein Teil als Ganzes. Aber wir wollen sehen, wem es gleicht: man folgere bez\u00fcglich dessen, was nicht bei allen Opfern gilt, von dem, was nicht bei allen Opfern<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> gilt, nicht aber von [der \u00dcberschreitung] der Frist, was auch bei allen Opfern gilt. Oder aber wie folgt: man folgere bez\u00fcglich dessen, was aus der Allgemeinheit heraus nicht erlaubt worden ist, von dem, was aus der Allgemeinheit heraus nicht erlaubt worden ist, nicht aber von der Unreinheit, die aus der Allgemeinheit heraus<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> erlaubt worden ist. Daher hei\u00dft es<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> <em>dies<\/em>. Wieso aus [dem Worte] <em>dies<\/em>: wollte man sagen, [dies besage,] es sei nur ganz f\u00fcr Unbeschnittene [geschlachtet] untauglich, nicht aber, wenn ein Teil, so geht dies ja hervor aus dem Verse:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>kein Unbeschnittener<\/em>!? Wahrscheinlich meint er es wie folgt: Es hei\u00dft: <em>kein Unbeschnittener<\/em>, nur ganz<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> f\u00fcr Unbeschnittene [geschlachtet] ist es untauglich, nicht aber, wenn ein Teil. Man k\u00f6nnte nun glauben, dies gelte auch vom Sprengen, dass es n\u00e4mlich untauglich sei, wenn [das Blut] ganz f\u00fcr Unbeschnittene gesprengt wird, so hei\u00dft es <em>dies<\/em>; ganz f\u00fcr Unbeschnittene geschlachtet ist es untauglich, beim Sprengen aber ist es nicht untauglich, auch wenn es ganz f\u00fcr Unbeschnittene erfolgt. Wenn du einwendest: weshalb die Erleichterung beim Sprengen, [so ist zu erwidern:] beim Sprengen ist auch die Absicht bez\u00fcglich der Essenden nicht wirksam<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R.\u1e24isda!?<\/p>\n<p>Im Gegenteil; es hei\u00dft: <em>kein Unbeschnittener<\/em>, nur ganz f\u00fcr Unbeschnittene<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> ist es untauglich, nicht aber, wenn ein Teil, beim Sprengen aber ist es untauglich, auch wenn nur f\u00fcr einen Teil. Wolltest du sagen, dasselbe gelte auch vom Sprengen, es sei nur dann untauglich, wenn es ganz f\u00fcr Unbeschnittene erfolgt, so hei\u00dft es dies, nur beim Schlachten macht ein Teil es nicht untauglich, beim Sprengen aber macht auch ein Teil es untauglich. Wenn du einwendest: weshalb die Erschwerung beim Sprengen, [so ist zu erwidern:] erst beim Sprengen kann es Verwerfliches bleiben<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>. R. A\u0161i wandte ein: Woher, dass [die Worte] <em>kein Unbeschnittener<\/em> ganz f\u00fcr [Unbeschnittene] bedeuten, vielleicht hei\u00dft kein Unbeschnittener etwas<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> Unbeschnittenes, daher schrieb der Allbarmherzige dies, dass es n\u00e4mlich nur ganz f\u00fcr Unbeschnittene untauglich ist, einerlei ob beim Schlachten oder beim Sprengen!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62a\">Blatt 62a<\/h2>\n<p>Vielmehr erkl\u00e4rte R. A\u0161i, streiten R. \u1e24isda und Rabba \u00fcber folgenden Schriftvers:<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> <em>Es wird ihn wohlgef\u00e4llig machen und ihm S\u00fchne schaffen<\/em>, ihm, nicht aber seinem N\u00e4chsten. Rabba ist der Ansicht: wenn der N\u00e4chste ihm gleicht, wie er s\u00fchnef\u00e4hig ist, so auch der N\u00e4chste, wenn er s\u00fchnef\u00e4hig ist, ausgenommen der Unbeschnittene, der nicht s\u00fchnef\u00e4hig ist, und R. \u1e24isda ist der Ansicht, auch der Unbeschnittene sei, da ihm die Pflicht<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> obliegt, s\u00fchnef\u00e4hig, weil er sich [durch Beschneidung] bef\u00e4higt machen kann.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn R.\u1e24isda die Eventualit\u00e4t, es wurde ja gelehrt: Wer am Feste f\u00fcr den Wochentag b\u00e4ckt, erh\u00e4lt, wie R. \u1e24isda sagt, Gei\u00dfelhiebe, und wie Rabba sagt, keine Gei\u00dfelhiebe. Rabba sagt, er erhalte keine Gei\u00dfelhiebe, denn wir sagen, da er, wenn G\u00e4ste eintreffen w\u00fcrden, [das Geb\u00e4ck] gebrauchen k\u00f6nnte, so ist es auch jetzt f\u00fcr ihn brauchbar; er erh\u00e4lt daher keine Gei\u00dfelhiebe. R.\u1e24isda sagt, er erhalte wohl Gei\u00dfelhiebe, da wir die Eventualit\u00e4t nicht ber\u00fccksichtigen. Allerdings befindet sich Rabba nicht mit sich selbst in einem Widerspruche, denn hierbei fehlt ihm noch eine Handlung<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>, dort aber fehlt ihm keine Handlung, R. \u1e24isda aber befindet sich ja mit sich selbst in Widerspruch!? Ich will dir sagen, erleichternd ber\u00fccksichtigt R. \u1e24isda die Eventualit\u00e4t nicht, erschwerend aber wohl.<\/p>\n<p>Mar Zutra, Sohn des R. Mari, sprach zu Rabina: Er lehrt: die Unbeschnittenheit macht es untauglich, und die Unreinheit macht es untauglich, wie nun bei der Unreinheit ein Teil nicht als Ganzes gilt, ebenso gilt auch bei der Unbeschnittenheit ein Teil nicht als Ganzes. Von welcher Unreinheit wird hier gesprochen: wollte man sagen, von der Unreinheit der Person; ein Teil der Unreinheit gilt nicht als Ganzes, dass n\u00e4mlich, wenn vier oder f\u00fcnf Beteiligte unrein und vier oder f\u00fcnf Beteiligte rein sind, die unreinen es nicht f\u00fcr die reinen untauglich machen, so macht ja in einem solchen Falle auch die Unbeschnittenheit es nicht untauglich, denn wir haben gelernt, dass es, wenn es f\u00fcr Beschnittene und Unbeschnittene [geschlachtet wird], tauglich sei; wieso ist es ihm von der Unreinheit entschieden und von der Unbeschnittenheit fraglich!? Also von der Unreinheit des Fleisches; ein Teil der Unreinheit gilt nicht als Ganzes, dass man n\u00e4mlich, wenn eines der Glieder unrein wird, das unreine Glied verbrenne und die \u00fcbrigen esse. Wie ist demnach, wenn du es auf die Unreinheit des Fleisches beziehst, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: man folgere bez\u00fcglich dessen, was nicht bei allen Opfern gilt, von dem, was nicht bei allen Opfern gilt, nicht aber von [der \u00dcberschreitung] der Frist, was auch bei allen Opfern gilt. Welche Unreinheit: wollte man sagen, die Unreinheit des Fleisches, wieso gilt dies nicht bei allen Opfern!? Doch wohl die Unreinheit der Person, und zwar gilt dies nicht bei allen anderen Opfern, indem der Unbeschnittene und der Unreine jedes andere Opfer schicken<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> d\u00fcrfen, das Pesa\u1e25opfer aber nicht<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>. Der Anfangssatz spricht also von der Unreinheit des Fleisches und der Schlu\u00dfsatz von der Unreinheit der Person!? Dieser erwiderte: Allerdings, er spricht nur von der Bezeichnung \u00bbUnreinheit\u00ab. Wenn du willst, sage ich: der Schlu\u00dfsatz spricht ebenfalls von der Unreinheit des Fleisches, nur gilt dies bei allen Opfern insofern nicht, als man bei allen Opfern das Blut sprengt, einerlei ob das Fett unrein geworden und das Fleisch erhalten ist, oder das Fleisch unrein geworden und das Fett erhalten ist, beim Pesa\u1e25opfer aber sprenge man das Blut nur dann, wenn das Fett unrein geworden und das Fleisch erhalten ist, wenn aber das Fleisch unrein geworden und das Fett erhalten ist, sprenge man das Blut nicht.<\/p>\n<p>Wie ist, wenn du es auf die Unreinheit des Fleisches beziehest, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: man folgere bez\u00fcglich dessen, was aus der Allgemeinheit heraus nicht erlaubt worden ist, von dem, was aus der Allgemeinheit heraus nicht erlaubt worden ist, nicht aber von der Unreinheit, die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62b\">Blatt 62b<\/h2>\n<p>aus der Allgemeinheit heraus erlaubt worden ist. Welche, wenn die Unreinheit des Fleisches, wo ist diese denn erlaubt worden!? Doch wohl die Unreinheit der Person, und aus der Allgemeinheit heraus erlaubt worden ist sie beim Gemeindeopfer<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>. Der Anfangssatz spricht also von der Unreinheit des Fleisches und der Schlu\u00dfsatz von der Unreinheit der Person!? \u2014Allerdings, er spricht nur von der Bezeichnung \u00bbUnreinheit\u00ab. Wenn du aber willst, sage ich: das ganze spricht von der Unreinheit des Fleisches, und die Erlaubnis findet sich bei der Unreinheit des Pesa\u1e25opfers, denn wir haben gelernt, dass das in Unreinheit dargebrachte Pesa\u1e25opfer in Unreinheit gegessen werde, da es von vornherein nur zum Essen dargebracht wird. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, wandte ein: Wenn das Pesa\u1e25opfer \u00fcber ein Jahr alt geworden<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> ist und man es zu seiner Zeit<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> auf seinen Namen geschlachtet hat, oder wenn man ein anderes [Opfer] als Pesa\u1e25opfer zu seiner Zeit schlachtet, so ist es nach R. Elie\u0351zer untauglich und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 tauglich. Nur zu seiner Zeit, au\u00dferhalb der Zeit aber ist es tauglich. Weshalb denn, man sollte doch sagen, da es zu seiner Zeit untauglich ist, ist es auch au\u00dferhalb der Zeit untauglich<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>!? R. Papa erwiderte: Anders ist es da, wo die Schrift sagt:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> <em>ihr sollt sprechen<\/em>: <em>Es ist ein Pesa\u1e25opfer f\u00fcr den Herrn<\/em>; es bleibt bei seiner Eigenheit: nicht dieses als anderes [Opfer] und nicht ein anderes als dieses; zu seiner Zeit, wo es als anderes untauglich ist, ist auch ein anderes als dieses untauglich, au\u00dferhalb der Zeit, wo es als anderes tauglich ist, ist auch ein anderes als dieses tauglich.<\/p>\n<p>Einst kam R. \u0160imlaj vor R. Jo\u1e25anan und sprach zu ihm: M\u00f6ge mich der Meister das Buch der Genealogien<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> lehren. Dieser fragte: Woher bist du? Jener erwiderte: Aus Lud.<\/p>\n<p>Und wo wohnst du?<\/p>\n<p>In Nehardea\u0351. Darauf sprach er: Man lehre dies weder Leute aus Lud noch Leute aus Neharde\u00e0 und um so weniger dich, wo du aus Lud bist und in Nehardea\u0351 wohnst. Da drang er in ihn und bewog ihn dazu. Alsdann sprach er zu ihm: M\u00f6ge er es mich in drei Monaten lehren. Da nahm er eine Erdscholle und warf sie nach ihm, indem er sprach: Berurja, die Frau R. Me\u00edrs und Tochter des R. \u1e24anina b. Teradjon, die dreihundert von dreihundert Myriaden Lehren in einem Tage lernte, konnte es in drei Jahren nicht erlernen, und du sprichst von drei Monaten. Beim Fortgehen sprach er zu ihm: Meister, welchen Unterschied gibt es zwischen [dem Schlachten] auf seinen Namen und nicht auf seinen Namen, und [dem Schlachten] f\u00fcr solche, die davon essen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen? Da sprach dieser: Da du ein Gelehrtenj\u00fcnger bist, so passe auf, und ich will es dir sagen; wenn auf seinen Namen und nicht auf seinen Namen, so haftet die Untauglichkeit am [Opfer] selbst, wenn aber f\u00fcr solche, die davon essen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, so haftet die Untauglichkeit nicht am Opfer selbst. Wenn auf seinen Namen und nicht auf seinen Namen, so kann das Verbot nicht gesondert werden, wenn aber f\u00fcr solche, die davon essen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, so kann das Verbot gesondert<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> werden. Wenn auf seinen Namen und nicht auf seinen Namen, so erstreckt sich dies auf alle vier<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> Dienstverrichtungen, wenn aber f\u00fcr solche, die davon essen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, so erstreckt sich dies nicht auf alle vier Dienstverrichtungen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>. Wenn auf seinen Namen und nicht auf seinen Namen, so gilt dies bei einem Gemeindeopfer wie bei einem Privatopfer, wenn aber f\u00fcr solche, die davon essen, und f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, so gilt dies nicht bei einem Gemeindeopfer wie bei einem Privatopfer. R. A\u0161i sagte: [Die Begr\u00fcndung] vom Haften der Untauglichkeit am [Opfer] selbst und von der Sonderung des Verbotes sind identisch: das Verbot haftet dem [Opfer] selbst an, weil man das Verbot nicht sondern kann. Rami b. R. Juda sagte im Namen Rabhs: Seitdem das Buch der Genealogien versteckt wurde, erschlaffte die Kraft der Weisen, und ihr Augenlicht stumpfte ab. Mar Zutra sagte: Zwischen A\u00e7el und A\u00e7el<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> lud er ihm eine Last von vierhundert Kamelen mit Schriftauslegungen auf.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Andere sagen: Hat man an die Beschnittenen vor den Unbeschnittenen [gedacht], so ist es tauglich, wenn aber an die Unbeschnittenen vor den Beschnittenen, so ist es untauglich.<\/p>\n<p>Wenn an die Beschnittenen vor den Unbeschnittenen ist es wohl deshalb tauglich, weil es ganz f\u00fcr Unbeschnittene erfolgen<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> mu\u00df, was hierbei nicht der Fall ist, und auch wenn an die Unbeschnittenen vor den Beschnittenen, erfolgt es ja nicht ganz f\u00fcr Unbeschnittene!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63a\">Blatt 63a<\/h2>\n<p>Die Anderen w\u00e4ren somit der Ansicht, das Schlachten erlange G\u00fcltigkeit erst am Schlusse<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>. Dies nach Raba, denn Raba sagt, der Streit<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> bestehe noch. Wenn man also an die Beschnittenen vor den Unbeschnittenen denkt, bleibt [die Absicht] f\u00fcr die Beschnittenen bestehen und f\u00fcr die Unbeschnittenen nicht bestehen, und wenn man an die Unbeschnittenen vor den Beschnittenen denkt, bleibt [die Absicht] f\u00fcr die Unbeschnittenen bestehen und f\u00fcr die Beschnittenen nicht bestehen. Rabba entgegnete: Nein, tats\u00e4chlich sind die Anderen der Ansicht, das Schlachten habe G\u00fcltigkeit vom Anfang bis zum Schlusse, hier aber handelt es sich um den Fall, wenn man im Herzen f\u00fcr beide beschlossen hatte, f\u00fcr Beschnittene und Unbeschnittene, und nachdem man \u2018f\u00fcr Unbeschnittene\u00ab aus dem Munde hervorgebracht hat, mit dem Schlachten fr\u00fcher fertig geworden ist, als man \u00bbf\u00fcr Beschnittene\u00ab aussprechen konnte. Ihr Streit besteht in folgendem: R. Me\u00edr<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> ist der Ansicht, Mund und Herz brauchen nicht \u00fcbereinzustimmen, und die Rabbanan sind der Ansicht, Mund und Herz m\u00fcssen \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>Ist R. Me\u00edr denn der Ansicht, Mund und Herz brauchen nicht \u00fcbereinzustimmen, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wenn jemand in der Absicht \u00bbHebe\u00ab auszusprechen \u00bbZehnt\u00ab ausspricht, oder \u00bbHebe\u00ab statt \u00bbZehnt\u00ab ausspricht, ebenso wenn jemand sagen will, \u00bbda\u00df ich dieses Haus nicht betreten werde\u00ab, und jenes nennt, \u00bbda\u00df ich von diesem nichts genie\u00dfen werde\u00ab, und jenen nennt, so hat er nichts gesagt; nur wenn Mund und Herz \u00fcbereinstimmend sind!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, der Anfangssatz spricht von dem Falle, wenn man gesagt hat: das erste Halsorgan sei f\u00fcr die Beschnittenen und das zweite auch f\u00fcr die Unbeschnittenen, soda\u00df die Beschnittenen auch beim zweiten einbegriffen sind, und der Schlu\u00dfsatz von dem Falle, wenn man gesagt hat: das erste Halsorgan sei f\u00fcr die Unbeschnittenen und das zweite f\u00fcr die Beschnittenen, soda\u00df die Beschnittenen beim ersten nicht einbegriffen sind. R. Me\u00edr vertritt hierbei seine Ansicht, man k\u00f6nne [das Opfer] bei der H\u00e4lfte des Erlaubtmachenden<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> verwerflich machen, und die Rabbanan vertreten ihre Ansicht, man k\u00f6nne es bei der H\u00e4lfte des Erlaubtmachenden nicht verwerflich machen.<\/p>\n<p>WER DAS PESA\u1e24OPFER BEI GES\u00c4UERTEM<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> SCHLACHTET, \u00dcBERTRITT EIN VERBOT; R. JEHUDA SAGT, DIES GELTE AUCH VOM BEST\u00c4NDIGEN OPFER<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>. R. \u0160IMON SAGTE: AM VIERZEHNTEN IST MAN WEGEN DES PESA\u1e24OPFERS, WENN MAN ES AUF SEINEN NAMEN [SCHLACHTET], SCHULDIG, UND WENN AUF EINEN ANDEREN NAMEN, FREI; WEGEN ALLER ANDEREN OPFER, OB AUF IHREN NAMEN ODER AUF EINEN ANDEREN NAMEN IST MAN FREI. AM FESTE IST MAN WENN AUF SEINEN NAMEN, FREI<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, UND WENN AUF EINEN ANDEREN NAMEN, SCHULDIG; WEGEN ALLER ANDEREN OPFER, OB AUF IHREN ODER EINEN ANDEREN NAMEN, IST MAN SCHULDIG, AUSSER WENN MAN EIN S\u00dcNDOPFER AUF EINEN ANDEREN NAMEN SCHLACHTET<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. \u0160imo\u0351n b. Laqis sagte: Man ist nur dann schuldig, wenn das Ges\u00e4uerte sich im Besitze des Schlachtenden, des Sprengenden oder eines Beteiligten<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> befindet und es mit ihm im Tempelhofe anwesend ist. R. Jo\u1e25anan<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63b\">Blatt 63b<\/h2>\n<p>sagte: Auch wenn es nicht mit ihm im Tempelhof anwesend ist.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit: wollte man sagen, ob auf<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> in der N\u00e4he hei\u00dfe, R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sei der Ansicht, auf hei\u00dfe in der N\u00e4he, und R. Jo\u1e25anan sei der Ansicht, auf brauche nicht die N\u00e4he zu sein, so streiten sie ja dar\u00fcber bereits einmal!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand das Dankopfer innerhalb schlachtet und das Brot dazu sich au\u00dferhalb der Mauer befindet, so ist das Brot nicht heilig. Und \u00bbau\u00dferhalb der Mauer\u00ab erkl\u00e4rte R. Jo\u1e25anan: au\u00dferhalb der Mauer von Beth-Phage<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>, wenn aber au\u00dferhalb der Mauer des Tempelhofes sei es heilig, denn auf<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> hei\u00dfe nicht in der N\u00e4he; und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erkl\u00e4rte, auch au\u00dferhalb der Mauer des Tempelhofes sei es nicht heilig, denn auf hei\u00dfe in der N\u00e4he. Vielmehr, sie streiten \u00fcber die eventuelle Warnung<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>. Aber auch dar\u00fcber streiten sie ja bereits einmal. Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: Wenn jemand geschworen hat, an diesem Tage diesen Laib zu essen, und der Tag vor\u00fcber ist und er ihn nicht gegessen hat, so erh\u00e4lt er, wie R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 \u00fcbereinstimmend sagen, keine Gei\u00dfelhiebe. R. Jo\u1e25anan sagt, er erhalte keine Gei\u00dfelhiebe, weil dies ein Verbot ist, durch das keine Handlung ausge\u00fcbt wird, und wegen eines Verbotes, durch das keine Handlung ausge\u00fcbt wird, erh\u00e4lt man keine Gei\u00dfelhiebe; die eventuelle Warnung<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> aber gilt als Warnung. R. \u0160imo\u0351n b. Laqis sagt, er erhalte keine Gei\u00dfelhiebe, weil die Warnung nur eine eventuelle sein kann, und die eventuelle Warnung gilt nicht als Warnung; wegen eines Verbotes aber, durch das keine Handlung ausge\u00fcbt wird, erh\u00e4lt man wohl Gei\u00dfelhiebe.<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, tats\u00e4chlich streiten sie dar\u00fcber, ob auf in der N\u00e4he hei\u00dfe, und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrden sie nur \u00fcber das Ges\u00e4uerte gestritten haben, so k\u00f6nnte man glauben, R. Jo\u1e25anan sage nur hierbei, auf brauche nicht in der N\u00e4he zu sein, weil es an sich verboten ist, wo es sich auch befindet, bei der Heiligkeit des Brotes aber, das nur innerhalb [der Mauer] heilig ist, pflichte er R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 bei, dass auf in der N\u00e4he hei\u00dfe, dass sie heilig seien, wenn sie sich innerhalb befinden, sonst aber nicht heilig seien, wie dies auch bei den Dienstger\u00e4ten der Fall ist. (Daher ist es n\u00f6tig.) Und w\u00fcrde er es nur von der Heiligkeit des Brotes gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sage nun hierbei, auf hei\u00dfe in der N\u00e4he, weil es nur dann heilig wird, wenn es sich darin befindet, sonst aber nicht heilig ist, beim Ges\u00e4uerten aber pflichte er R. Jo\u1e25anan bei, dass auf nicht in der N\u00e4he zu sein brauche, da es an sich verboten ist, wo es sich auch befindet. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>R.O\u0161a\u0351ja fragte R. Ami:Wie ist es, wenn der Schlachtende keines hat, wohl aber einer der Beteiligten!? Dieser erwiderte: Hei\u00dft es etwa: du sollst nicht auf deinem Ges\u00e4uerten schlachten, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> <em>du sollst nicht auf Ges\u00e4uertem schlachten<\/em>. Jener entgegnete: Demnach auch dann, wenn irgend einer am Ende der Welt<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> solches besitzt!? Dieser erwiderte: Die Schrift sagt: <em>du sollst nicht schlachten<\/em>, und:<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> <em>es soll nicht \u00fcbernachten<\/em>; die nicht \u00fcbernachten lassen<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> d\u00fcrfen, d\u00fcrfen auf Ges\u00e4uertem nicht schlachten. R. Papa sagte: Daher \u00fcbertritt auch der Priester, der das Fett [bei Ges\u00e4uertem] aufr\u00e4uchert, das Verbot, da es hinsichtlich des \u00dcbernachtenlassens der Opferteile einbegriffen ist. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Papa: Wer das Pesa\u1e25opfer bei Ges\u00e4uertem schlachtet, \u00fcbertritt ein Verbot; nur dann, wenn der Schlachtende, der Sprengende oder einer der Beteiligten es besitzt, wenn aber jemand am Ende der Welt, so achte man nicht darauf. Sowohl der Schlachtende als auch der Sprengende als auch der Aufr\u00e4uchernde ist schuldig; wer aber am vierzehnten einem Gefl\u00fcgelopfer das Genick abkneift<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>, \u00fcbertritt nichts.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer das Pesa\u1e25opfer bei Ges\u00e4uertem schlachtet, \u00fcbertritt ein Verbot; R. Jehuda sagt, dies gelte auch vom best\u00e4ndigen Opfer. Man entgegnete ihm: Sie sagten dies nur vom Pesa\u1e25opfer. Nur dann, wenn der Schlachtende, der Sprengende oder einer der Beteiligten es besitzt, wenn aber jemand am Ende der Welt, so achte man nicht darauf. Sowohl der Schlachtende als auch der Sprengende als auch der [einem Gefl\u00fcgelopfer] das Genick Abkneifende als auch der Besprengende<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> ist schuldig; wer aber vom Speisopfer den Haufen<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> abhebt, \u00fcbertritt kein Verbot, auch wer die Opferteile aufr\u00e4uchert, \u00fcbertritt kein Verbot.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64a\">Blatt 64a<\/h2>\n<p>Hier besteht ein Widerspruch sowohl hinsichtlich des Abkneifens als auch hinsichtlich des Aufr\u00e4ucherns!?<\/p>\n<p>Auch nach deiner Auffassung widerspricht ja diese Lehre sich selbst: zuerst hei\u00dft es, dies gelte nur vom Pesa\u1e25opfer, und darauf lehrt er, sowohl der Schlachtende als auch der Sprengende als auch der Abkneifende als auch der Besprengende [sei schuldig]!? Beide vielmehr nach R.\u0160imo\u0351n; hinsichtlich des Abkneifens besteht kein Widerspruch, denn die eine gilt vom vierzehnten und die andere vom Halbfeste, beide nach R.\u0160imo\u0351n, und hinsichtlich des Aufr\u00e4ucherns besteht ebenfalls kein Widerspruch, denn [dar\u00fcber streiten] Tanna\u00edm: es gibt jemand, der das Aufr\u00e4uchern mit dem Schlachten vergleicht, und es gibt jemand, der sie nicht miteinander vergleicht.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGT, DIES GELTE AUCH VOM BEST\u00c4NDIGEN OPFER etc. Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> <em>mein Opfer<\/em>, das f\u00fcr mich bestimmte Opfer, das ist das best\u00e4ndige Opfer.<\/p>\n<p>R. \u0160IM\u00d6N SAGTE: AM VIERZEHNTEN IST MAN WEGEN DES PESA\u1e24OPFERS etc. Was ist der Grund R. \u0160imo\u0351ns?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft zweimal <em>mein Opfer<\/em>, und man lese [statt dessen]: <em>Opfer, meine Opfer<\/em><a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Weshalb hat sie demnach der Allbarmherzige geteilt und nicht meine Opfer geschrieben?<\/p>\n<p>Dies besagt, dass man zur Zeit, wo dieses Opfer<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> dargebracht wird, wegen anderer nicht schuldig sei, und zur Zeit, wo dieses Opfer nicht dargebracht wird, wegen anderer schuldig sei.<\/p>\n<p>AM FESTE IST MAN, WENN AUF SEINEN NAMEN, FREI etc. Nur wenn auf einen anderen Namen, ohne Bestimmung aber ist man frei. Weshalb denn, das Pesa\u1e25opfer ist ja an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres Heilsopfer!? Hieraus w\u00e4re demnach zu entnehmen, dass das Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres einer Aufhebung<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> bedarf? R. \u1e24ija b. Gamda erwiderte: Aus dem Munde des Kollegiums kam es hervor, und sie erkl\u00e4rten: Wenn der Eigent\u00fcmer leichenunrein war und [die Darbringung] auf das zweite Pesa\u1e25fest<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> aufgeschoben wurde, soda\u00df es auch ohne Bestimmung als Pesa\u1e25opfer gilt.<\/p>\n<p>DAS PESA\u1e24OPFER WURDE IN DREI GRUPPEN GESCHLACHTET, DENN ES HEISST:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>die ganze Versammlung der Gemeinde Jisra\u00e9ls soll es schlachten<\/em>: VERSAMMLUNG, GEMEINDE UND JISRA\u00c9L. DIE ERSTE GRUPPE TRAT EIN, DER TEMPELHOF F\u00dcLLTE SICH, UND DIE T\u00dcREN DES TEMPELHOFES WURDEN GESCHLOSSEN. DARAUF WURDE IN DIE POSAUNE GESTOSSEN, GETRILLERT<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> UND WIEDERUM GESTOSSEN. DIE PRIESTER STANDEN IN REIHEN MIT SILBERNEN UND GOLDENEN SCHALEN IN DER HAND; MANCHE REIHE GANZ SILBER UND MANCHE REIHE GANZ GOLD, ABER NICHT GEMISCHT. DIE SCHALEN HATTEN KEINE FLACHEN B\u00d6DEN, DAMIT MAN SIE NICHT IHINSTELLE UND DAS BLUT GERINNEN LASSE. DER JISRA\u00c9LIT SCHLACHTETE, UND EIN PRIESTER NAHM [DAS BLUT] AUF, DAS ER SEINEM N\u00c4CHSTEN REICHTE UND DER N\u00c4CHSTE SEINEM N\u00c4CHSTEN, SODASS JEDER DIE GEF\u00dcLLTE [SCHALE] ABNAHM UND DIE LEERE ZUR\u00dcCKREICHTE, UND DER DEM ALTAR AM N\u00c4CHSTEN STEHENDE PRIESTER SCH\u00dcTTETE [DAS BLUT] MIT EINEM WURF GEGEN DEN ALTARGRUND. KAM DIE ERSTE GRUPPE HERAUS, SO TRAT DIE ZWEITE EIN, KAM DIE ZWEITE HERAUS, SO TRAT DIE DRITTE EIN; WIE DIE ERSTE, SO VERFUHREN AUCH DIE ZWEITE UND DIE DRITTE. SIE LASEN DANN DAS LOBLIED, UND HATTEN SIE ES<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> BEENDET, SO WIEDERHOLTEN SIE ES, UND HATTEN SIE ES WIEDERHOLT, SO LASEN SIE ES ZUM DRITTEN MALE; DOCH HATTEN SIE ES LEBTAGS NOCH NIE DREIMAL<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> GELESEN. R. JEHUDA SAGTE: NOCH NIE IM LEBEN GELANGTE DIE DRITTE GRUPPE ZUM ABSCHNITTE \u00bbES<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> IST MIR LIEB, DASS DER HERR ERH\u00d6RT\u00ab WEIL IHRE MENGE GERING WAR. WIE AM WOCHENTAGE, SO AUCH AM \u0160ABBATH, NUR DASS DANN DIE PRIESTER GEGEN DEN WILLEN DER WEISEN DEN TEMPELHOF SP\u00dcLTEN.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGTE: MAN F\u00dcLLTE EINEN BECHER VOM VERMISCHTEN BLUTE<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> UND SCH\u00dcTTETE IHN MIT EINEM WURF AUF DEN ALTAR. DIE WEISEN ABER PFLICHTETEN IHM IK NICHT BEI. WIE WURDEN [DIE OPFER] ANGEH\u00c4NGT UND ABGEH\u00c4UTET? AN DEN W\u00c4NDEN UND AN S\u00c4ULEN WAREN EISERNE HAKEN, AN DENEN SIE ANGE\u2014 H\u00c4NGT UND ABGEH\u00c4UTET WURDEN, UND F\u00dcR DIE, DIE KEINEN PLATZ ZUM ANH\u00c4NGEN UND ABH\u00c4UTEN HATTEN, WAREN DA D\u00dcNNE, GLATTE ST\u00c4BE, DIE SIE AUF DIE EIGENE SCHULTER UND AUF DIE IHRES N\u00c4CHSTEN LEGTEN, UND AUF DIESE H\u00c4NGTEN SIE [DIE OPFER] UND H\u00c4UTETEN SIE AB. R. ELIE\u0351ZER SAGTE:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64b\">Blatt 64b<\/h2>\n<p>FIEL DER VIERZEHNTE AUF EINEN \u0160ABBATH, SO LEGTE EINER SEINE HAND AUF DIE SCHULTER SEINES N\u00c4CHSTEN UND DIE HAND SEINES N\u00c4CHSTEN AUF KSEINE SCHULTER, UND SO H\u00c4NGTE ER ES AN UND H\u00c4UTETE ES AB. MAN SCHLITZTE [DAS OPFER] AUF, NAHM DIE OPFERTEILE HERAUS, LEGTE SIE IN EINE SCH\u00dcSSEL UND R\u00c4UCHERTE SIE AUF DEM ALTAR AUF. KAM<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> DIE ERSTE GRUPPE HERAUS, SO LIESS SIE SICH AUF DEM TEMPELBERGE NIEDER, DIE ZWEITE IM \u1e24EL<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> UND DIE DRITTE BLIEB AUF IHREM PLATZE; BEI DUNKELHEIT GINGEN SIE FORT UND BRIETEN IHRE PESA\u1e24OPFER.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Das Pesa\u1e25opfer ist nur in drei Gruppen von [mindestens] je drei\u00dfig Personen zu schlachten.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>[Hierbei hei\u00dft es] Versammlung, Gemeinde und Jisra\u00e9l, und da es uns zweifelhaft ist, ob zusammen oder hintereinander, so sind drei Gruppen von je drei\u00dfig Personen erforderlich, soda\u00df sie<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> sowohl zusammen als auch hintereinander vorhanden sind. Daher gen\u00fcgen auch f\u00fcnfzig; wenn n\u00e4mlich drei\u00dfig eintreten und zehn<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> herauskommen, dann zehn andere eintreten und zehn herauskommen<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>DIE ERSTE GRUPPE TRAT EIN etc. Es wurde gelehrt: Abajje sagt, es hei\u00dfe \u00bbwurden geschlossen\u00ab, und Raba sagt, es hei\u00dfe \u00bbman schlo\u00df\u00ab.\u2014 Welcher Unterschied besteht zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, ob man sich auf ein Wunder verlasse. Abajje sagte, es hei\u00dfe \u00bbwurden geschlossen\u00ab, denn man lie\u00df alle<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> eintreten, indem man sich auf ein Wunder verlie\u00df; Raba sagte, es hei\u00dfe \u00bbman schloss\u00ab, weil man sich nicht auf ein Wunder verlie\u00df. Wir haben gelernt: R. Jehuda sagte: Beh\u00fcte und bewahre, dass A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l in den Bann getan worden sei, denn unter allen M\u00e4nnern Jisra\u00e9ls, hinter denen der Tempelhof geschlossenwurde, gab es keinen, der A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l in Weisheit und S\u00fcndenscheu gliche. Dies erkl\u00e4rt Abajje nach seiner Ansicht und Raba nach seiner Ansicht. Abajje erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht: es gab im Tempelhofe, wenn er hinter ganz Jisra\u00e9l geschlossen wurde, keinen, der A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l in Weisheit und S\u00fcndenscheu gliche. Raba erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht: es gab im Tempelhofe, wenn man ihn hinter ganz Jisra\u00e9l schlo\u00df, keinen, der A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l in Weisheit und S\u00fcndenscheu.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Nie wurde jemand im Tempelhofe zerquetscht, au\u00dfer an einem Pesa\u1e25feste zur Zeit Hillels, an dem ein Greis zerquetscht ward; dieses nannte man \u00bbPesa\u1e25fest der Zerquetschten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst wollte der K\u00f6nig Agrippa seine Augen auf die Scharen Jisra\u00e9ls<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> richten. Da sprach er zum Hochpriester: Richte deine Augen auf die Pesa\u1e25opfer. Da nahm er von jedem eine Niere, und es fanden sich da sechzig Myriaden Nierenpaare, doppelt soviel als die Ausz\u00fcgler aus Mi\u00e7rajim, abz\u00fcglich der Unreinen und der auf einer weiten Reise Befindlichen; und du hast kein Pesa\u1e25lamm, an dem nicht mehr als zehn Personen beteiligt w\u00e4ren. Dieses nannte man \u00bbdas Pesa\u1e25fest der dichten<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> Mengen\u00ab.<\/p>\n<p>Wieso nahm er eine Niere fort, diese mu\u00df ja aufger\u00e4uchert werden!?<\/p>\n<p>Nachher wurden sie auch aufger\u00e4uchert.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber <em>r\u00e4uchere es auf<\/em>, man darf die Fettst\u00fccke des [Opfers] nicht mit denen eines anderen vermischen!?<\/p>\n<p>Er lie\u00df sie nachher einzeln aufr\u00e4uchern.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt:<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> <em>Er r\u00e4uchere sie auf<\/em>, alle [Opferteile] zusammen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er hielt sie nur an, bis daf\u00fcr ein [Z\u00e4hlzeichen] hingelegt wurde.<\/p>\n<p>DIE PRIESTER STANDEN IN REIHEN etc. Aus welchem Grunde: wollte man sagen, weil sie goldene [Schalen] nehmen und silberne zur\u00fcckgeben k\u00f6nnten, so k\u00f6nnten sie ja ebenso eine im Werte von zweihundert []nehmen und eine im Werte von hundert zur\u00fcckgeben!?<\/p>\n<p>Vielmehr, so war es sch\u00f6ner.<\/p>\n<p>DIE SCHALEN HATTEN KEINE FLACHEN B\u00d6DEN etc. Die Rabbanan lehrten: S\u00e4mtliche Schalen im Tempel hatten keine flachen B\u00f6den, mit Ausnahme der Weihrauchschalen zu den Schaubroten, damit nicht beim Hinstellen die Brote<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> zerbrechen.<\/p>\n<p>DER JISRA\u00c9LIT SCHLACHTETE UND EIN PRIESTER NAHM [DAS BLUT] AUF etc. Kann es denn nicht ohne Jisra\u00e9liten gehen?<\/p>\n<p>Dies lehrt er uns eben, dass ein Laie beim Schlachten zul\u00e4ssig sei. \u00abEin Priester nahm es auf.? Damit lehrt er uns, dass es von der [Blut]aufnahme ab durch die Priesterschaft erfolgen m\u00fcsse. \u00abDas er seinem N\u00e4chsten reichte.\u00bb Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, dass das Hinbringen ohne [T\u00e4tigkeit der] F\u00fc\u00dfe<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> als Hinbringen gelte!?<\/p>\n<p>Vielleicht bewegte er sich ein wenig.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns demnach!?<\/p>\n<p>Folgendes lehrt er uns:<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> <em>in der Menge des Volkes ist des K\u00f6nigs Herrlichkeit<\/em><a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>SODASS JEDER DIE GEF\u00dcLLTE [SCHALE] NAHM UND DIE LEERE IHIN REICHTE etc. Umgekehrt<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> aber nicht; dies w\u00e4re also eine St\u00fctze f\u00fcr R. \u0160imon b. Laqi\u0161, denn R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte, man d\u00fcrfe an gottgef\u00e4lligen Handlungen nicht vor\u00fcbergehen.<\/p>\n<p>DER DEM ALTAR AM N\u00c4CHSTEN STEHENDE PRIESTER etc. Wer lehrte, [das Blut] des Pesa\u1e25opfers m\u00fcsse gesch\u00fcttet<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> werden? R. \u1e24isda erwiderte: Es ist R. Jose der Galil\u00e4er. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jose der Galil\u00e4er sagte:<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> <em>Ihr Blut sollst du an den Altar sprengen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> und ihr Fett aufr\u00e4uchern<\/em>; es hei\u00dft nicht sein Blut, sondern ihr Blut, und es hei\u00dft nicht sein Fett, sondern ihr Fett, dies lehrt, dass bei der Erstgeburt, beim Zehnten und beim Pesa\u1e25opfer Blutsprengen und [Aufr\u00e4uchern] der Opferteile auf dem Altar erforderlich sind.<\/p>\n<p>Woher, dass es auf dem Altargrund erfolgen m\u00fcsse? R. Elea\u0351zar erwiderte: Dies ist [durch das Wort] sprengen vom Brandopfer zu entnehmen. Hierbei hei\u00dft es: <em>ihr Blut sollst du an den Altar sprengen<\/em>, und dort<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>die S\u00f6hne Ahrons, die Priester, sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen<\/em>; wie es beim Brandopfer auf den Altargrund erfolgen mu\u00df, ebenso mu\u00df es beim Pesa\u1e25opfer auf den Altargrund erfolgen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65a\">Blatt 65a<\/h2>\n<p>Woher dies vom Brandopfer selbst?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>auf den Grund des Brandopferaltars<\/em>, demnach ben\u00f6tigt das Brandopfer des Altargrundes.<\/p>\n<p>KAM DIE ERSTE GRUPPE HERAUS etc. Es wird gelehrt: Die [letzte] wurde tr\u00e4ge Gruppe genannt.<\/p>\n<p>Was konnte sie daf\u00fcr, es ist ja nicht anders m\u00f6glich!?<\/p>\n<p>Sie sollten sich dennoch beeilen. Wie gelehrt wird: Rabbi sagte: Die Welt kann weder ohne Parfumeure noch ohne Gerber bestehen; wohl dem aber, dessen Beruf die Parfumerie ist, und wehe dem, dessen Beruf die Gerberei ist. Die Welt kann auch weder ohne M\u00e4nner noch ohne Weiber bestehen, wohl dem aber, dessen Kinder m\u00e4nnlich sind, und wehe dem, dessen Kinder weiblich sind.<\/p>\n<p>WIE AM WOCHENTAGE etc. Gegen wessen Willen<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>? R. \u1e24isda erwiderte: Gegen den Willen R. Elie\u0351zers, denn nach den Rabbanan k\u00f6nnte dies ja nur des Feierns wegen [verboten sein], und im Tempel ist nichts des Feierns wegen [verboten].<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es damit?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wer am \u0160abbath versehentlich milkt, buttert, im Quantum einer D\u00f6rrfeige k\u00e4st, fegt, sprengt oder eine Honigscheibe aus der Wabe nimmt, ist ein S\u00fcndopfer schuldig; wenn vors\u00e4tzlich am Feste, so erh\u00e4lt er die vierzig [Gei\u00dfelhiebe]<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. Die Weisen sagen, an diesem und jenem sei es nur des Feierns wegen verboten. R. A\u0161i sagte: Du kannst auch sagen, gegen den Willen der Weisen, und zwar nach R. Nathan, denn es wird gelehrt: R. Nathan sagte, N\u00f6tiges haben sie [im Tempel] trotz der Feier erlaubt, Unn\u00f6tiges haben sie nicht erlaubt.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGTE: MAN F\u00dcLLTE EINEN BECHER etc. Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Man f\u00fcllte einen Becher vom vermischten Blute, damit, wenn das Blut eines von ihnen ausgesch\u00fcttet worden ist, dieser es tauglich mache. Sie sprachen zu R. Jehuda: Es<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> ist ja nicht mit in das Gef\u00e4\u00df aufgenommen worden<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Woher wissen sie dies?<\/p>\n<p>Vielmehr sprachen sie zu ihm wie folgt: Vielleicht ist es nicht mit in das Gef\u00e4\u00df aufgenommen worden!? Dieser erwiderte: Ich spreche auch nur von dem Falle, wenn es in das Gef\u00e4\u00df aufgenommen worden ist.<\/p>\n<p>Woher wissen sie dies!?<\/p>\n<p>Priester sind hurtig.<\/p>\n<p>Wieso kann es, wenn sie hurtig sind, ausgesch\u00fcttet werden!?<\/p>\n<p>Gerade durch ihre Hurtigkeit kann es vorkommen, dass es ausgesch\u00fcttet wird.<\/p>\n<p>Das nachflie\u00dfende Blut<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> ist ja aber beigemischt!?<\/p>\n<p>R. Jehuda vertritt seine Ansicht, dass n\u00e4mlich das nachflie\u00dfende Blut richtiges Blut sei. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: [Der Genu\u00df] des nachfliessenden Blutes ist nur mit einer Verwarnung<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> belegt; R. Jehuda sagt, mit der Ausrottung.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte ja aber, R. Jehuda pflichte hinsichtlich der S\u00fchne bei, dass solches keine S\u00fchne schaffe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <em>denn<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-65b\">Blatt 65b<\/h2>\n<p><em>das Blut s\u00fchnt mit dem Leben<\/em>, das Blut, mit dem das Leben ausgeht, s\u00fchnt, das Blut aber, mit dem das Leben nicht ausgeht, s\u00fchnt nicht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Jehuda vertritt hierbei seine Ansicht, denn er sagt, Blut hebe nicht Blut auf<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda erwiderte den Weisen wie folgt: Wozu sperrte man nach euerer Ansicht den Tempelhof ab<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>!? Diese erwiderten: Es ist ein Stolz f\u00fcr die S\u00f6hne Ahrons, bis an die Kn\u00f6chel in Blut zu waten.<\/p>\n<p>Dieses bildet ja aber eine Trennung<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es ist fl\u00fcssig, und solches gilt nicht als Trennung. Es wird n\u00e4mlich gelehrt, Blut, Tinte, Milch und Honig gelten geronnen als Trennung<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> und fl\u00fcssig nicht als Trennung.<\/p>\n<p>Aber ihre Gew\u00e4nder werden ja besudelt, und es wird gelehrt, dass, wenn seine Kleider besudelt sind und er den Dienst verrichtet, der Dienst ung\u00fcltig sei!? Wolltest du sagen, sie hoben ihre Kleider hoch, so wird ja gelehrt:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>sein Gewand aus Linnen<\/em>, nach Ma\u00df<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>, es darf weder zu kurz noch zu lang sein!?<\/p>\n<p>Beim Hinbringen der Opferglieder zur Altarrampe, das nicht zum Dienste<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wenn es der Priesterschaft ben\u00f6tigt, geh\u00f6rt es ja zum Dienste!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> <em>Der Priester soll alles zum Altar bringen<\/em>, dies ist das Hinbringen der Opferglieder zur Altarrampe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, beim Hinbringen des Holzes zum Holzsto\u00dfe, das nicht zum Dienste geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wie machten sie es aber beim Hinbringen der Opferglieder zur Altarrampe und beim Hinbringen des Blutes!?<\/p>\n<p>Sie gingen \u00fcber die Simse.<\/p>\n<p>WIE WURDEN [DIE OPFER] ANGEH\u00c4NGT UND ABGEH\u00c4UTET etc. MAN SCHLITZTE [DAS OPFER] AUF, NAHM DIE OPFERTEILE HERAUS, LEGTE SIE IN EINE SCH\u00dcSSEL UND R\u00c4UCHERTE SIE AUF. R\u00e4ucherte sie denn [jeder selber] in der Sch\u00fcssel auf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: um sie auf dem Altar aufzur\u00e4uchern.<\/p>\n<p>KAM DIE ERSTE GRUPPE HERAUS etc. Es wird gelehrt: Ein jeder packte sein Pesa\u1e25lamm in das Fell und nahm es \u00fcber den R\u00fccken. R. Ili\u0161 sagte: Nach Art der Araber.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,4.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Abend beginnt mit der 7. Stunde, wo die Sonne den Zenith \u00fcberschritten hat.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach 717e Stunden, wo der Schatten sich \u00bbneigt\u00ab.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev.,5.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Darbringung des best\u00e4ndigen Morgenopfers, von dem die angezogene Stelle spricht; \u05e9\u05dc\u05e4\u05d9\u05ea von \u05e9\u05dc\u05dd <em>vollenden, beenden<\/em>; nach dem Abendopfer d\u00fcrfen also keine Spenden dargebracht werden.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Abendopfer.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob gleich an diesem solche Opfer nicht dargebracht werden.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. auf einen gew\u00f6hnlichen Wochentag.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raba ber\u00fccksichtigt R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l das Anfaulen des Fleisches, u. hier sagt er, es sei ebenso, als w\u00fcrde er auf einen gew\u00f6hnlichen Tag fallen, wonach es eine Stunde fr\u00fcher geschlachtet wird.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,5.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sich dies auf das best\u00e4ndige Morgenopfer bezieht.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,5.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem best\u00e4ndigen Morgenopfer.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem best\u00e4ndigen Abendopfer.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 58a, Anm. 5.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 27,21.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Anz\u00fcnden der Lichter.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 27,21.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 30,8.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Der auss\u00e4tzig od. flu\u00dfbehaftet war u. bereits das Tauchbad genommen hat.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Opfer des Tages sind mit dem best\u00e4ndigen Abendopfer zu beenden.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur das Aufr\u00e4uchern des Fettes ist nachher verboten, was bei einem solchen Opfer fortf\u00e4llt.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fett wird erst am n\u00e4chsten Tage aufger\u00e4uchert.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Auss\u00e4tzige, von dem hier gesprochen wird (man vegleiche Lev. Kap. 14); als Schuldopfer mu\u00df durchaus ein Vieh dargebracht werden.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erlangung der levitischen Reinheit.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,8.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. v\u00e4terlicher, dh. grunds\u00e4tzlicher Ausbau. Die Anwendung einer bei einem Gesetze genannten Vorschrift auf andere \u00e4hnliche Gesetze. Beispiel: Am Feste ist die Arbeitsleistung verboten; dagegen wird beim Pesa\u1e25feste (Ex. 12,16) die Zubereitung von Speisen erlaubt; dies ist also eine Hauptnorm, dass an allen Festen zwar die Arbeitsleistung verboten ist, jed. nicht die Zubereitung von Speisen. Befindet sich das Gesetz an zwei sich gegenseitig erg\u00e4nzenden Schriftstellen, so hei\u00dft dies eine \u00bbaus zwei Schriftversen entnommene Hauptnorm\u00ab.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Auss\u00e4tzige, von dem hier gesprochen wird (man vegleiche Lev. Kap. 14); als Schuldopfer mu\u00df durchaus ein Vieh dargebracht werden.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich <em>darbringen<\/em>; hier wird statt des Imperfektums ein Perfektum mit vorangesetztem Vav consecutivum perfecti gebraucht.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 7,31.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 7,31.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 29,33.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sich Ges\u00e4uertes in seinem Besitze befindet; man vegleiche Ex. 34,25.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev.,5.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Darbringung des best\u00e4ndigen Morgenopfers, von dem die angezogene Stelle spricht; \u05e9\u05dc\u05e4\u05d9\u05ea von \u05e9\u05dc\u05dd <em>vollenden, beenden<\/em>; nach dem Abendopfer d\u00fcrfen also keine Spenden dargebracht werden.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Opfern, deren Blut bereits gelehrt, oder von zwei Dienstverrichtungen? Wird hier von einer Dienstgesprengt worden ist.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,25.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,10.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Namen eines anderen Opfers.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Schlusse: auf seinen Namen u. nicht auf seinen Namen; in der Mi\u0161na werden bei der Herrichtung des Pesa\u1e25opfers 4 Dienstverrichtungen aufgez\u00e4hlt: das Schlachten u, das Aufnehmen, Hinbringen u. Sprengen des Blutes.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Herrichtung ist ung\u00fcltig, auch wenn man anfangs gedacht hat, sie auf den richtigen Namen auszu\u00fcben.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles auf einen anderen Namen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Zeb. Fol. 10a.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. nichtgez\u00e4hlte; nach Ex. 12,4 k\u00f6nnen mehrere Familien od. Personen an einem Pesa\u1e25opfer beteiligt sein, jed. m\u00fcssen die Beteiligten vor dem Schlachten \u00bbzusammengez\u00e4hlt\u00ab sein.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man vor dem Pesa\u1e25feste ein Lamm als Pesa\u1e25opfer absondert, so kann es vorher als Heilsopfer geschlachtet werden; wenn als Pesa\u1e25opfer, so ist es untauglich.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des Pesa\u1e25festes.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass es dadurch untauglich wird.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Opfer mu\u00df auf den Namen des Eigent\u00fcmers geschlachtet werden; wenn es einem geh\u00f6rt u. auf den Namen eines anderen geschlachtet wird, so ist es untauglich.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es als anderes Opfer, bezw. auf den Namen eines anderen Eigent\u00fcmers geschlachtet wird.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es als anderes Opfer, bezw. auf den Namen eines anderen Eigent\u00fcmers geschlachtet wird.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Herrichtung des Opfers; man vegleiche supra Fol. 59b, Anm. 37.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand vor der Darbringung seines Opfers stirbt, so mu\u00df sein Sohn es f\u00fcr ihn zum betreffenden Zwecke darbringen.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,6.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es nicht gerinne.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>R. findet in \u05de\u05db\u05ea\u05ea die syrische Wurzel \u05d2\u05db\u05de <em>schlachten<\/em>; es mu\u00df f\u00fcr die Beteiligten geschlachtet werden.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Teil der Gesellschaft lev. unrein ist, ist es dennoch brauchbar.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man beim Schlachten beabsichtigt, einen Teil (ein olivengro\u00dfes St\u00fcck) au\u00dferhalb der daf\u00fcr bestimmten Frist zu essen, so ist das ganze Opfer untauglich.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Unbeschnittenheit u. Unreinheit sind bei anderen Opfern kein Hindernis, da der Eigent\u00fcmer vom Fleische nicht zu essen braucht.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in Unreinheit dargebrachte Pesa\u1e25opfer darf auch in Unreinheit gegessen werden, dagegen aber darf kein Opferfleisch von einem Unbeschnittenen oder au\u00dferhalb der daf\u00fcr bestimmten Frist gegessen werden.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,43; darauf folgt, kein Unbeschnittener d\u00fcrfe vom Pesa\u1e25opfer essen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,48.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles auf einen anderen Namen.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Fol. 60a.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der Schrift gebrauchte b\u05db kann auch diesen Sinn haben.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man w\u00e4hrend einer Dienstverrichtung bei der Herrichtung des Opfers beabsichtigt, vom Fleische au\u00dferhalb der Frist zu essen, so ist das Fleisch Verwerfliches, dessen Genu\u00df mit der Ausrottung bedroht ist, selbst wenn man es innerhalb der Frist i\u00dft; dies jedoch nur dann, wenn man bei den folgenden Dienstverrichtungen keine weitere das Opfer unbrauchbar machende Absicht (zBs. davon au\u00dferhalb des vorgeschriebenen Raumes zu essen) hat, ist dies aber der Fall, so f\u00e4llt die Ausrottungsstrafe fort. Beim Sprengen kann die Ausrottungsstrafe nicht mehr fortfallen, da dies die letzte Dienstverrichtung bei der Herrichtung des Opfers ist.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der Schrift gebrauchte b\u05db kann auch diesen Sinn haben.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 1,4.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Davon zu essen.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beschneidung.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Tempelhof zur Darbringung.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie es nicht essen d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Das von einem Unreinen dargebracht werden darf.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25lamm darf nicht \u00e4lter als ein Jahr sein; war es bereits als solches bestimmt, so ist es als Heilsopfer brauchbar.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des Pesa\u1e25festes.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach R. \u1e24isda, der erschwerend die M\u00f6glichkeit ber\u00fccksichtigt.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,27.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Buch od. eine Rolle der Genealogie wird auch anderweitig im T. genannt (Jab. Fol. 49b, jer. Tan. Fol. 68a); viell. aber der letzte Abschnitt des Traktates Oiddu\u0161in.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Die einen d\u00fcrfen davon essen, u, die anderen d\u00fcrfen davon nicht essen.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 59b,. Anm. 37.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sprengen ist die sich auf die Essenden beziehende Absicht nicht wirksam.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei Verse im 1. Buche der Chronik (8,37. 38 u. 9,43. 44), zwischen denen sich eine genealogische Liste befindet.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Um untauglich zu sein.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim \u00e4u\u00dfersten Abschlu\u00df des Schlachtens kann man nicht an beide denken, sondern entweder nur an die Beschnittenen od. nur an die Unbeschnittenen, u, die erste Beschlu\u00dffassung ist g\u00fcltig.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber 2 Fassungen; man vegleiche Zeb. Fol. 30a.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Identisch mit \u00bbAnderen\u00ab; man vegleiche Hor.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Erlaubt (zum Genusse, bezw. als Opfer) wird das Vieh durch das Durchschneiden beider Halsorgane (Speise- u. Luftr\u00f6hre); verwerflich wird das Opfer durch die hierbei erfolgte Absicht hinsichtl. der Unbeschnittenen.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 33,18.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Opfern, deren Blut bereits gelehrt, oder von zwei Dienstverrichtungen? Wird hier von einer Dienstgesprengt worden ist.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,25.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,25.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Opferlamme; nicht aber wenn ein Unbeteiligter anwesend u. im Besitz von Ges\u00e4uertem ist.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie es zBs. hierbei (Ex. 34,25) gebraucht wird: <em>du sollst mein Opfer nicht auf Ges\u00e4uertem schlachten<\/em>.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Etwa \u00bbFeigenhausen\u00ab; Vorort von Jeru\u0161alem am Abhange des Olberges.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. mit od. zu (\u05dc\u00bb); man vegleiche Lev. 7,12.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Gei\u00dfelhiebe erh\u00e4lt man nur dann, wenn man vor der Aus\u00fcbung des Verbotes gewarnt worden ist; sieht man bei ihm das Ges\u00e4uerte nicht, kann die Warnung nur eine eventuelle sein.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Hierbei kann die Warnung nur eine eventuelle sein, da er den ganzen Tag zur Verf\u00fcgung hat.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,25.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ein Unbeteiligter.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,25.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Abends, am Vorabend des Pesa\u1e25festes.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gefl\u00fcgelopfer braucht nach der Schrift (man vegleiche Lev. 1,15) nicht geschlachtet zu werden, vielmehr wird ihm der Schnelligkeit wegen der Kopf abgekniffen; vgl. jed. Zeb. Fol. 65b.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u05ea\u05d5\u05d0\u05d4 ist das Sprengen auf ein bestimmtes Ziel zu verstehen, das Besprengen od. Ansprengen einer Person, einer Sache od. des Altars, dagegen aber unter \u05e8\u05d9\u05e4\u05d4; das einfache Sprengen, Hinsprengen od. Hinsch\u00fctten des Blutes.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 2,2.. Ex. 23,18 u. 34,25.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus der Verschmelzung beider Singularsuffixa entsteht ein Pluralsuffix.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer, dh. am 14. Nisan.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Seiner Bestimmung als Pesa\u1e25opfer, u, erst dann kann es als Heilsopfer geschlachtet werden.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Im folgenden Monat; man vegleiche Num. 9,9ff.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,6.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Trillern od. der Trillerton besteht aus kurzen aufeinanderfolgenden Sto\u00dft\u00f6nen.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Bevor die Priester mit den Opfern der ganzen Gruppe fertig waren.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die Priester zahlreich u. behend waren.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfang des 116. Psalms, ungef\u00e4hr die Mitte des Lobliedes.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem Fo\u00dfboden.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath, an dem das Pesa\u1e25 opfer nicht nach Hause gebracht werden durfte.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Zwinger, Platz vor der Tempelmauer.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Versammlungen od. Gemeinden, von denen jede mindestens Personen haben mu\u00df.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Die mit der Herrichtung fertig sind.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Und wiederum 10 eintreten; 30 bleiben zur\u00fcck.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne zu bef\u00fcrchten, es w\u00fcrde kein Publikum f\u00fcr die 3. Gruppe zur\u00fcckbleiben, da angenommen wurde, die T\u00fcren w\u00fcrden sich n\u00f6tigenfalls von selbst schlie\u00dfen.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er wollte eine Volksz\u00e4hlung vornehmen, eine Z\u00e4hlung der Personen ist nach einem Volksglauben verboten; cf.&nbsp;iiSam. Kap. 24.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte besteht der Unterschied zwischen beiden Namen die einander ,\u05db .u \u05db nur in einer Verwechselung der Buchstaben )\u05de\u05de\u05d5\u05e4\u05d9\u05df .u \u05de\u05dc\u05d5\u05d1\u05d9( \u00e4hnlich sind. Offenbar handelt es sich um dasselbe Ereignis u, denselben Namen der in der \u00dcberlieferung variiert; der Andrang kann n\u00e4mlich infolge der Volksz\u00e4hlung entstanden sein.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 16.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Die eine leichtzer brechliche U-Form hatten; h\u00e4tten die Schalen keine flachen B\u00f6den, so m\u00fc\u00dfte man sie auf die Brote st\u00fctzen.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Wor\u00fcber Zeb. Fol. 14b eine Frage besteht.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr.,28.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df viele Priester sich damit befa\u00dften.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuerst die leere hin reichen.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Werfend, mit Schwung; nach einer anderen Ansicht mu\u00df es in unmittelbarer N\u00e4he des Altars langsam auf dessen Wand gegossen werden.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Num.,17.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. werfen, aus der Ferne.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Brandopfer; Lev. ,11.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,18.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nach wessen Ansicht ist dies verboten.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ausgesch\u00fcttete Blut.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Solches Blut ist zum Sprengen nicht brauchbar.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 16b, Anm. 236.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Das mit der Ausrottung belegte Verbot in der Schrift (Lev. 17,14) bezieht sich nur auf das beim Schlachten ausstr\u00f6mende Blut.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 17,11.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Das brauchbare Blut verliert durch das beigemischte unbrauchbare seine Wesentlichkeit nicht.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hofmauer hatte einen Abflu\u00df f\u00fcr das Blut, der am Vorabend des Pesa\u1e25festes abgesperrt wurde.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen den F\u00fc\u00dfen der Priester u, dem Boden, den sie ber\u00fchren m\u00fcssen.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Fol. 4a, Anm. 43.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,3.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Das brauchbare Blut verliert durch das beigemischte unbrauchbare seine Wesentlichkeit nicht.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Der auf vorschriftsm\u00e4\u00dfige Weise durch einen Priester erfolgen mu\u00df; hierbei konnten sie die Kleider hochheben.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 1,13.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 58a 58b 59a 59b 60a 60b 61a 61b 62a 62b 63a 63b 64a 64b 65a 65b \u00dcbersetzung Blatt 58a DAS BEST\u00c4NDIGE [ABEND]OPFER WIRD NACH ACHTEINHALB [STUNDEN] GESCHLACHTET UND NACH NEUNEINHALB DARGEBRACHT; AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES WIRD ES NACH SIEBENEINHALB GESCHLACHTET UND NACH ACHTEINHALB DARGEBRACHT, OB AM WOCHENTAGE ODER AM \u0160ABBATH. F\u00c4LLT DER VORABEND DES PESA\u1e24FESTES AUF EINEN VORABEND DES \u0160ABBATHS, SO WIRD ES NACH SECHSEINHALB GESCHLACHTET UND NACH SIEBENEINHALB DARGEBRACHT, UND DAS PESA\u1e24OPFER NACHHER. GEMARA. Woher dies? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Die Schrift sagt: das eine Lamm sollst du am Morgen herrichten, und das andere Lamm sollst du zwischen den Abenden herrichten1: verteile es auf die beiden [halben] Abende2, zweieinhalb Stunden vorher, zweieinhalb Stunden nachher und eine Stunde f\u00fcr die Herrichtung. Raba wandte ein: Am Vorabend des Pesa\u1e25festes wird es nach siebeneinhalb geschlachtet und nach achteinhalb dargebracht, ob am Wochentage oder am \u0160abbath. Wieso darf es fr\u00fcher erfolgen, wenn du sagst, nach &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6626","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6626"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6626\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6628,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6626\/revisions\/6628"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}