{"id":6633,"date":"2021-01-01T00:05:00","date_gmt":"2020-12-31T22:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6633"},"modified":"2020-12-18T00:45:32","modified_gmt":"2020-12-17T22:45:32","slug":"pessachim-kapitel-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-6\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 6"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65b\">65b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66a\">66a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66a\">66a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67b\">67b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67a\">67a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68b\">68b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68a\">68a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-69b\">69b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-69a\">69a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-70b\">70b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-70a\">70a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-71b\">71b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-71a\">71a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-72b\">72b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-72a\">72a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73b\">73b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73a\">73a<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-65b\">Blatt 65b<\/h2>\n<p>FOLGENDE VERRICHTUNGEN AM PESAHOPFER VERDR\u00c4NGEN DEN \u0160ABBATH: DAS SCHLACHTEN, DAS BLUTSPRENGEN, DAS AUSKRATZEN DER EIN GEWEIDE UND DIE AUFR\u00c4UCHERUNG DER FETTST\u00dcCKE; DAS BRATEN ABER UND DAS ABSP\u00dcLEN DER EINGEWEIDE VERDR\u00c4NGEN DEN \u0160ABBATH NICHT. DAS HINTRAGEN<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, DIE HERBEISCHAFFUNG VON AUSSERHALB DES \u0160ABBATHGEBIETES UND DIE ABL\u00d6SUNG EINER IHM ANHAFTENDEN BLATTER VERDR\u00c4NGEN DEN \u0160ABBATH NICHT; R. ELIE\u0351ZER SAGT, SIE VERDR\u00c4NGEN IHN WOHL. R. ELIE\u0351ZER SPRACH: DIES IST AUS EINEM SCHLUSSE ZU FOLGERN: WENN DAS SCHLACHTEN, DAS EINE RICHTIGE ARBEIT IST, DEN \u0160ABBATH VERDR\u00c4NGT, WIE SOLLTEN DIESE [VERRICHTUNGEN], DIE NUR DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN SIND], NICHT DEN \u0160ABBATH VERDR\u00c4NGEN!? R. JEHO\u0160UA\u0351 ERWIDERTE IHM: DAS FEST BEWEIST ES: AN DIESEM IST DAS ERLAUBT, WAS EINE ARBEIT IST, DENNOCH VERBOTEN, WAS DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN IST]. R. ELIE\u0351ZER ENTGEGNETE IHM: WAS SOLL DIES, JEHO\u0160UA\u0351: WIESO IST VON FREIGESTELLTEM EIN BEWEIS F\u00dcR GEBOTENES<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> ZU ENTNEHMEN!? R. AQIBA ERWIDERTE UND SPRACH: DIE BESPRENGUNG<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> BEWEIST ES: SIE IST EIN GEBOT, AUCH IST SIE NUR DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN], DENNOCH VERDR\u00c4NGT SIE DEN \u0160ABBATH NICHT; SO WUNDERE DICH AUCH \u00dcBER JENE NICHT, DASS SIE, OBGLEICH SIE GEBOTENES UND NUR DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN] SIND, DEN \u0160ABBATH NICHT VERDR\u00c4NGEN. R. ELIE\u0351ZER ENTGEGNETE IHM: AUCH DIES BESTREITE ICH: WENN DAS SCHLACHTEN, DAS EINE RICHTIGE ARBEIT IST, DEN \u0160ABBATH VERDR\u00c4NGT, UM WIEVIELMEHR DIE BESPRENGUNG, DIE NUR DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN] IST.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66a\">Blatt 66a<\/h2>\n<p>R. AQIBA ERWIDERTE IHM: ODER UMGEKEHRT: WENN DAS BESPRENGEN, DAS NUR DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN] IST, DEN \u0160ABBATH NICHT VERDR\u00c4NGT, UM WIEVIEL WENIGER DAS SCHLACHTEN, DAS EINE RICHTIGE ARBEIT IST. R. ELIE\u0351ZER ENTGEGNETE IHM: AQIBA, DU HEBST DEMNACH EIN GEBOT DER TORA AUF: <em>zwischen den Abenden, zur festgesetzten Zeit<\/em>, SOWOHL AM WOCHENTAGE ALS AUCH AM \u0160ABBATH. DIESER ERWIDERTE: MEISTER<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>, BEWEISE MIR EINE FESTGESETZTE ZEIT F\u00dcR JENE<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> WIE ES EINE FESTGESETZTE ZEIT F\u00dcR DAS SCHLACHTEN GIBT! R. AQIBA SAGTE EINE REGEL: JEDE ARBEIT, DIE MAN AM VORABEND DES \u0160ABBATHS VERRICHTEN KANN, VERDR\u00c4NGT DEN \u0160ABBATH NICHT, DAS SCHLACHTEN ABER, DAS MAN AM VORABEND DES \u0160ABBATHS NICHT VERRICHTEN KANN, VERDR\u00c4NGT DEN \u0160ABBATH.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Diese Lehre war den S\u00f6hnen Betheras entgangen. Einst fiel der vierzehnte auf einen \u0160abbath, und diese hatten es vergessen und wu\u00dften nicht, ob [die Herrichtung] des Pesa\u1e25opfers den \u0160abbath verdr\u00e4nge oder nicht. Da fragten sie: Gibt es vielleicht jemand, der wei\u00df, ob [die Herrichtung] des Pesa\u1e25opfers den \u0160ABBATH verdr\u00e4nge oder nicht? Man erwiderte ihnen: Es gibt hier einen Mann, der aus Babylonien herkam, Hillel der Babylonier ist sein Name; er famulierte bei zwei Gro\u00dfen des Zeitalters, \u0160ema\u0351ja und Ptollion, und er wei\u00df, ob [die Herrichtung] des Pesa\u1e25opfers den \u0160abbath verdr\u00e4nge oder nicht. Darauf lie\u00dfen sie ihn rufen und fragten ihn: Wei\u00dft du vielleicht, ob [die Herrichtung] des Pesa\u1e25opfers den \u0160abbath verdr\u00e4nge oder nicht? Er erwiderte ihnen: Haben wir etwa nur ein Pesa\u1e25opfer im Jahre, das den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, wir haben ja weit mehr als zweihundert Pesa\u1e25opfer<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> im Jahre, die den \u0160abbath verdr\u00e4ngen. Jene fragten ihn: Woher wei\u00dft du dies? Dieser erwiderte: Beim Pesa\u1e25opfer hei\u00dft es <em>festgesetzte Zeit<\/em> und beim best\u00e4ndigen Opfer hei\u00dft es<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <em>festgesetzte Zeit<\/em>, wie nun das best\u00e4ndige Opfer, bei dem es <em>festgesetzte Zeit<\/em> hei\u00dft, den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, ebenso verdr\u00e4ngt das Pesa\u1e25opfer, bei dem es festgesetzte Zeit hei\u00dft, den \u0160abbath. Ferner ist dies [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn das best\u00e4ndige Opfer, [dessen Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist, den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, um wieviel mehr verdr\u00e4ngt ihn das Pesa\u1e25opfer, [dessen Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist. Da setzten sie ihn an die Spitze und w\u00e4hlten ihn zum F\u00fcrsten. Darauf trug er den ganzen Tag \u00fcber die Vorschriften des Pesa\u1e25festes vor. Alsdann begann er sie durch Worte zu kr\u00e4nken, indem er zu ihnen sprach: Was veranla\u00dfte, dass ich aus Babylonien hergekommen und F\u00fcrst \u00fcber euch geworden bin? Doch nur euere Tr\u00e4gheit, dass ihr bei den zwei Gro\u00dfen des Zeitalters, \u0160ema\u0351ja und Ptollion, nicht famuliert habt. Darauf fragten sie ihn: Meister, wie ist es, wenn man am Vorabend des \u0160abbaths das Messer mitzubringen vergessen hat? Er erwiderte ihnen: Diese Lehre habe ich zwar geh\u00f6rt, jedoch vergessen; lasse man doch die Jisra\u00e9liten [selbst handeln], denn wenn sie auch keine Propheten sind, so sind sie Kinder von Propheten. Am folgenden Tage<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> steckte es jeder, der ein Lamm brachte, in die Wolle, und der ein Zicklein brachte, zwischen die H\u00f6rner. Als er dieses Verfahren sah, erinnerte er sich auch der Halakha und sprach: Dies eben ist mir von \u0160ema\u0351ja und Ptollion \u00fcberliefert worden.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Beim Pesa\u1e25opfer hei\u00dft es <em>festgesetzte Zeit<\/em>, und beim best\u00e4ndigen Opfer hei\u00dft es <em>festgesetzte Zeit<\/em>, wie nun das best\u00e4ndige Opfer, bei dem es <em>festgesetzte Zeit<\/em> hei\u00dft, den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, ebenso verdr\u00e4ngt das Pesa\u1e25opfer, bei dem es <em>festgesetzte Zeit<\/em> hei\u00dft, den \u0160abbath. Woher wissen wir vom best\u00e4ndigen Opfer selbst, dass es den \u0160abbath verdr\u00e4nge: wollte man sagen, weil es bei diesem <em>zur festgesetzten Zeit<\/em> hei\u00dft, so hei\u00dft es ja auch beim Pesa\u1e25opfer<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>zur festgesetzten Zeit<\/em>; vielmehr ist es hier aus [den Worten] <em>festgesetzte Zeit<\/em> nicht zu entnehmen, ebenso ist es auch da aus [den Worten] <em>festgesetzte Zeit<\/em> nicht zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die Schrift sagt:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> <em>das Brandopfer von \u0160abbath zu \u0160abbath<\/em>, <em>au\u00dfer dem best\u00e4ndigen Opfer<\/em>, demnach ist das best\u00e4ndige Opfer am \u0160ABBATH darzubringen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ferner ist dies [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn das best\u00e4ndige Opfer, [dessen Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist, den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, um wieviel mehr verdr\u00e4ngt ihn das Pesa\u1e25opfer, [dessen Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist. Dies ist ja aber zu widerlegen: wohl das best\u00e4ndige Opfer, weil es best\u00e4ndig ist und vollst\u00e4ndig verbrannt wird!?<\/p>\n<p>Zuerst sagte er ihnen [den Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, und als sie diesen widerlegten, sagte er ihnen die Wortanalogie.<\/p>\n<p>Wozu ist, wo dies aus einer Wortanalogie zu entnehmen ist, [der Schlu\u00df] von Leichteren auf das Schwerere n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Diesen sagte er nur f\u00fcr sie: allerdings ist euch die Wortanalogie nicht \u00fcberliefert worden, und niemand darf selber [eine Lehre] durch Wortanalogie deduzieren, aber [ein Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, durch den jeder [eine Lehre] deduzieren darf, sollte ja f\u00fcr euch entscheidend sein. Darauf erwiderten sie ihm, dieser [Schlu\u00df vom] Leichteren auf das Schwerere sei widerlegbar.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Am folgenden Tage steckte es jeder, der ein Lamm brachte, in die Wolle, und der ein Zicklein brachte, zwischen die H\u00f6rner.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66b\">Blatt 66b<\/h2>\n<p>Man l\u00e4\u00dft ja Geheiligtes eine Arbeit verrichten!?<\/p>\n<p>Man verfahre nach Hillel, denn es wird gelehrt: Man erz\u00e4hlt von Hillel, dass w\u00e4hrend seines Lebens niemand an seinem Brandopfer eine Veruntreuung begangen habe, denn er lie\u00df es profan in den Tempel bringen und heiligte es da; dann st\u00fctzte er darauf<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> seine Hand und schlachtete es.<\/p>\n<p>Wieso darf man das Pesa\u1e25opfer am \u0160abbath heiligen, wir haben ja gelernt: Man darf nichts heiligen, noch Sch\u00e4tzgel\u00fcbde<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>oder Banngel\u00fcbde<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>tun, noch die Hebe oder den Zehnten abheben; dies alles sagten sie vom Feste, und um so mehr gilt dies vom \u0160abbath!?<\/p>\n<p>Dies gilt nur von Verpflichtungen, f\u00fcr die keine Zeit festgesetzt ist, solche aber, f\u00fcr die eine Zeit festgesetzt ist, darf man heiligen. So sagte auch R. Jo\u1e25anan, man d\u00fcrfe sein Pesa\u1e25opfer am \u0160abbath und das Festopfer am Feste heiligen.<\/p>\n<p>Man l\u00e4\u00dft es ja Last tragen!?<\/p>\n<p>Dies erfolgt wie unbeabsichtigt<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Allerdings ist es, wenn wie unbeabsichtigt, kein Verbot der Tora, aber immerhin ist es ja ein rabbanitisches Verbot!?<\/p>\n<p>Das fragten sie ihn eben: darf man zur Aus\u00fcbung eines Gebotes etwas wie unbeabsichtigt tun, was nach der Tora erlaubt, jedoch des Feierns wegen verboten ist? Darauf erwiderte er ihnen: er habe diese Lehre geh\u00f6rt und vergessen; man lasse aber die Jisra\u00e9liten [selbst handeln], denn wenn sie auch keine Propheten sind, so sind sie Kinder von Propheten.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wer sich \u00fcberhebt, den verl\u00e4\u00dft, wenn er ein Weiser ist, die Weisheit, und wenn er ein Prophet ist, die Prophetie. Ist er ein Weiser, so verl\u00e4\u00dft ihn die Weisheit, wie dies bei Hillel geschah, denn nachdem er, wie der Meister erz\u00e4hlte, sie durch Worte zu kr\u00e4nken begann, mu\u00dfte er zu ihnen sagen, er habe jene Lehre geh\u00f6rt und vergessen. Ist er ein Prophet, so verl\u00e4\u00dft ihn die Prophetie, wie dies bei Debora geschah, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> <em>es gebrach an Edlen in Jisra\u00e9l, bis ich, Debora, aufgestanden bin, aufgestanden bin ich, eine Mutter in Jisra\u00e9l etc.<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> <em>wache auf, wache auf, Debora, wache auf, wache auf, singe ein Lied etc.<\/em>.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wer in Zorn ger\u00e4t, den verl\u00e4\u00dft, wenn er ein Weiser ist, die Weisheit, und wenn er ein Prophet ist, die Prophetie. Ist er ein Weiser, so verl\u00e4\u00dft ihn die Weisheit, wie das bei Mo\u0161e geschah, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> <em>da z\u00fcrnte Mo\u0161e \u00fcber die Anf\u00fchrer des Heeres etc.<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> <em>da sprach Elea\u0351zar, der Priester, zu den Kriegsleuten, die in den Kampf gezogen waren: Das ist die Gesetzesbestimmung, die der Herr Mo\u0161e anbefohlen hat etc.<\/em>, demnach hatte Mo\u0161e es vergessen. Ist er ein Prophet, so verl\u00e4\u00dft ihn die Prophetie, wie dies bei Eli\u0161a\u0351 geschah, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> <em>wenn ich auf Jeho\u0161aphat, den K\u00f6nig von Jehuda nicht R\u00fccksicht n\u00e4hme, ich wollte auf dich nicht blicken noch dich ansehen etc.<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> <em>jetzt aber holt mir einen Saitenspieler. Jedesmal, wenn der Saitenspieler spielte, kam \u00fcber ihn der Geist Gottes etc.<\/em>. R. Mani b. Pati\u0161 sagte: Wer in Zorn ger\u00e4t, wird, selbst wenn man ihm im Himmel Gr\u00f6\u00dfe zuerteilt hat, herabgesetzt, wie dies bei Eli\u00e1\u0351b geschah.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> <em>da geriet Eli\u00e1b in Zorn \u00fcber David und rief:<\/em> <em>Wozu bist du eigentlich hergekommen, und wem hast du jene paar Schafe in der Steppe \u00fcberlassen<\/em>? <em>Ich kenne deine Vermessenheit und deinen boshaften Sinn<\/em>; <em>ja, um den Krieg anzusehen, bist du hergekommen<\/em>. Als \u0160emu\u00e9l zur Salbung schritt, hei\u00dft es von den \u00fcbrigen [Br\u00fcdern]:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> <em>auch diesen hat der Herr nicht auserkoren<\/em>, dagegen hei\u00dft es von Eli\u00e1b:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> <em>der Herr sprach zu \u0160emu\u00e9l: Achte nicht auf sein Aussehen und seinen hohen Wuchs, denn ich habe ihn verabscheut<\/em>, <em>demnach liebte er ihn bis dahin<\/em>.<\/p>\n<p>Wir finden also dass [die Herrichtung] des best\u00e4ndigen Opfers und die des Pesa\u1e25opfers den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, woher dass sie auch [das Gesetz von der] Unreinheit verdr\u00e4ngen!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, wie hinsichtlich des \u0160abbaths vom best\u00e4ndigen Opfer auf das Pesa\u1e25opfer gefolgert wird, so ist auch hinsichtlich der Unreinheit vom Pesa\u1e25opfer auf das best\u00e4ndige Opfer zu folgern.<\/p>\n<p>Woher dies vom Pesa\u1e25opfer selbst?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>wenn irgend einer unrein sein sollte durch eine Leiche<\/em>; einer wird zum zweiten Pesa\u1e25feste zur\u00fcckgesetzt, nicht aber wird eine Gemeinde zum zweiten Pesa\u1e25feste zur\u00fcckgesetzt, vielmehr richte sie es in Unreinheit her.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sprach zu R. Jo\u1e25anan: Vielleicht wird einer zum zweiten Pesa\u1e25feste zur\u00fcckgesetzt, f\u00fcr eine Gemeinde aber gibt es kein Mittel, weder am ersten noch am zweiten Pesa\u1e25feste!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sagte R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, hieraus:<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> <em>sie sollen jeden Auss\u00e4tzigen, jeden Flu\u00dfbehafteten und jeden Leichenunreinen aus dem Lager hinausschaffen<\/em>. Sollte dies nur von Leichenunreinen gesagt werden und nicht von Flu\u00dfbehafteten und Auss\u00e4tzigen, und ich w\u00fcrde gefolgert haben: wenn Leichenunreine hinausgeschafft werden, um wieviel mehr Flu\u00dfbehaftete und Auss\u00e4tzige<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67a\">Blatt 67a<\/h2>\n<p>Vielmehr: du hast eine Zeit, in der Flu\u00dfbehaftete und Auss\u00e4tzige hinausgeschafft werden, nicht aber Leichenunreine, wenn n\u00e4mlich das Pesa\u1e25opfer in Unreinheit dargebracht wird. Abajje sprach: Demnach sollte es von Flu\u00dfbehafteten und Leichenunreinen und nicht von Auss\u00e4tzigen gesagt werden, denn ich m\u00fcssen, woher dies von Flu\u00dfbehafteten, Auss\u00e4tzigen und w\u00fcrde gefolgert haben: wenn ein Flu\u00dfbehafteter hinausgeschafft wird, um wieviel mehr ein Auss\u00e4tziger<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, somit w\u00e4re zu eruieren: du hast eine Zeit, in der Auss\u00e4tzige hinausgeschafft werden, nicht aber Flu\u00dfbehaftete und Leichenunreine, wenn n\u00e4mlich das Pesa\u1e25opfer in Unreinheit dargebracht wird!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so haben wir ja gelernt, m\u00e4nnliche oder weibliche Flu\u00dfbehaftete, Menstruierende und W\u00f6chnerinnen d\u00fcrfen vom in Unreinheit dargebrachten Pesa\u1e25opfer nicht essen, jedoch seien sie frei, wenn sie davon gegessen haben!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, ist dies tats\u00e4chlich aus dem zuerst angef\u00fchrten Schriftverse zu entnehmen. Der Allbarmherzige sollte ja geschrieben haben: <em>wenn irgend einer unrein sein sollte<\/em>, wozu hei\u00dft es, <em>durch eine Leiche<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>? Wolltest du erwidern, [die Worte] <\/em>durch eine Leiche deuten darauf, dass nur der Leichenunreine zum zweiten Pesa\u1e25feste zur\u00fcckgesetzt werde, nicht aber andere Unreine<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>, so wird ja gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, dass nur Leichenunreine und auf einer weiten Reise Befindliche das zweite Pesa\u1e25fest bereiten Menstruierenden Beiwohnenden? Es hei\u00dft: <em>irgend einer<\/em><a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>. Wenn nun der Allbarmherzige noch schreibt: <em>durch eine Leiche<\/em>, so meint er es wie folgt: nur einer wird zum zweiten Pesa\u1e25feste zur\u00fcckgesetzt, nicht aber wird eine Gemeinde zum zweiten Pesa\u1e25feste zur\u00fcckgesetzt, sondern sie richte es in Unreinheit her; jedoch erstreckt sich dies nur auf Leichenunreine, andere Unreine d\u00fcrfen es aber nicht.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte: Wenn ein Auss\u00e4tziger das Innere seiner Abgrenzung betritt, so ist er<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> straffrei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>abgesondert soll er wohnen, au\u00dferhalb des Lagers soll sein Aufenthalt sein<\/em>. <em>Abgesondert soll er wohnen<\/em>, er mu\u00df allein wohnen; <em>au\u00dferhalb des Lagers soll sein Aufenthalt sein<\/em>, die Schrift hat es in ein Gebot umgewandelt. Man wandte ein: Wenn ein Auss\u00e4tziger das Innere seiner Abgrenzung betritt, [so erh\u00e4lt er] die vierzig [Gei\u00dfelhiebe]; wenn m\u00e4nnliche oder weibliche Flu\u00dfbehaftete das Innere ihrer Abgrenzung<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> betreten, [so erhalten sie] die vierzig [Gei\u00dfelhiebe]. Ein Leichenunreiner darf sogar in das levitische Lager kommen, und sie sagten es nicht nur von einem Leichenunreinen, sondern sogar die Leiche selbst, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>da nahm Mo\u0161e<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> die Gebeine Josephs mit sich<\/em>, mit sich in seine Abgrenzung!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: <em>Abgesondert soll er wohnen<\/em>, er mu\u00df einsam wohnen; andere Unreine d\u00fcrfen nicht mit ihm zusammen<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> wohnen. Man k\u00f6nnte glauben, Flu\u00dfbehaftete und Leichenunreine seien nach einem Lager zu schaffen, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> <em>sie sollen ihre<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> Lager nicht verunreinigen<\/em>, ein Lager f\u00fcr diese und ein Lager f\u00fcr jene<\/p>\n<p>so R. Jehuda.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n sagte: Dies ist nicht n\u00f6tig. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> <em>sie sollen jeden Auss\u00e4tzigen, jeden Flu\u00dfbehafteten und jeden Leichenunreinen aus dem Lager hinausschaffen<\/em>. Sollte dies nur von einem Leichenunreinen gesagt werden und nicht vom Flu\u00dfbehafteten, und ich w\u00fcrde gefolgert haben: wenn Leichenunreine hinausgeschafft werden, um wieviel mehr<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> Flu\u00dfbehaftete!? Wenn Flu\u00dfbehaftete dennoch genannt werden, so deutet dies, dass f\u00fcr sie ein zweites Lager erforderlich sei. Ferner sollte dies nur von Flu\u00dfbehafteten gesagt werden und nicht von Auss\u00e4tzigen, und ich w\u00fcrde gefolgert haben: wenn Flu\u00dfbehaftete hinausgeschafft werden, um wieviel mehr Auss\u00e4tzige!? Wenn Auss\u00e4tzige dennoch genannt werden, so deutet dies, dass f\u00fcr sie ein drittes Lager erforderlich sei. Und wenn es weiter hei\u00dft: <em>abgesondert soll er wohnen<\/em>, so hat die Schrift es in ein Gebot umgewandelt.<\/p>\n<p>Womit ist die [Unreinheit] des Flu\u00dfbehafteten schwerer als die des Leichenunreinen?<\/p>\n<p>Die Unreinheit kommt aus seinem K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die des Leichenunreinen ist ja schwerer, denn er ben\u00f6tigt der Besprengung am dritten und am siebenten<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>Unreinen und jeden (Unreinen)<\/em>, dies schlie\u00dft auch den Kriechtierunreinen ein, und die [Unreinheit] des Flu\u00dfbehafteten ist schwerer als die des Kriechtierunreinen.<\/p>\n<p>Womit ist sie schwerer?<\/p>\n<p>Wie wir vorhin gesagt haben.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die des Kriechtierunreinen ist ja schwerer, denn er ist auch unverschuldet<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> unrein!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, soweit<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> ist der Flu\u00dfbehaftete auch unverschuldet unrein.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67b\">Blatt 67b<\/h2>\n<p>Dies nach R. Hona, denn R. Hona sagte, der Flu\u00dfbehaftete sei bei der ersten Wahrnehmung<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> auch unverschuldet unrein.<\/p>\n<p>Womit ist [die Unreinheit] des Auss\u00e4tzigen schwerer als die des Flu\u00dfbehafteten?<\/p>\n<p>Er mu\u00df mit zerzaustem Haare und zerrissenem<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> Gewande [gehen], auch ist ihm der Beischlaf verboten.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die des Flu\u00dfbehafteten ist ja schwerer, denn er verunreinigt auch Sitz und Lager und Tongef\u00e4\u00dfe auch durch das Sch\u00fctteln!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>Flu\u00dfbehafteten und jeden (Flu\u00dfbehafteten)<\/em>, dies schlie\u00dft auch den Samenergu\u00dfbehafteten ein, und [die Unreinheit] des Auss\u00e4tzigen ist schwerer als die des Samenergu\u00dfbehafteten.<\/p>\n<p>Womit ist sie schwerer?<\/p>\n<p>Wie wir bereits gesagt haben.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die des Samenergu\u00dfbehafteten ist ja schwerer, er ist schon bei einem Minimum unrein!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. Nathans, denn es wird gelehrt: R. Nathan sagte im Namen R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, [zur Unreinheit] des Flu\u00dfbehafteten sei ein die Offnung seines Gliedes schlie\u00dfendes Quantum erforderlich, die Weisen aber pflichten ihm nicht bei. Der Samenergu\u00dfbehaftete gleicht diesbez\u00fcglich dem Flu\u00dfbehafteten.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es <em>jeden Auss\u00e4tzigen<\/em>?<\/p>\n<p>Da es <em>jeden Flu\u00dfbehafteten<\/em> hei\u00dft, so hei\u00dft es auch <em>jeden Auss\u00e4tzigen<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda, die Auslegung R. \u0160imo\u0351ns ist ja treffend!?<\/p>\n<p>Diesen Vers verwendet er f\u00fcr folgende Lehre: R. Elie\u0351zer sagte: Man k\u00f6nnte glauben, dass, wenn Flu\u00dfbehaftete und Auss\u00e4tzige bei der Herrichtung eines in Unreinheit dargebrachten Pesa\u1e25opfers sich in den Tempelhof hineingedr\u00e4ngt haben, sie schuldig seien, so hei\u00dft es: <em>sie sollen jeden Auss\u00e4tzigen, jeden Flu\u00dfbehafteten und jeden Leichenunreinen aus dem Lager hinausschaffen<\/em>; wenn Leichenunreine hinausgeschafft werden m\u00fcssen, sind auch Flu\u00dfbehaftete und Auss\u00e4tzige hinauszuschaffen, wenn Leichenunreine nicht hinausgeschafft werden<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> m\u00fcssen, sind auch Flu\u00dfbehaftete und Auss\u00e4tzige nicht hinauszuschaffen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: <em>Flu\u00dfbehafteten<\/em> und jeden (Flu\u00dfbehafteten), dies schlie\u00dft auch den Samenergu\u00dfbehafteten ein. Dies w\u00e4re also eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jo\u1e25anan, denn R. Jo\u1e25anan sagte, die H\u00f6hlen<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> seien nicht geheiligt worden, und der Samenergu\u00dfbehaftete sei aus zwei Lagern<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> hinauszuschaffen. Man wandte ein: Der Samenergu\u00dfbehaftete gleicht dem Kriechtierunreinen. Doch wohl hinsichtlich des Lagers!?<\/p>\n<p>Nein, hinsichtlich der Unreinheit<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Unreinheit hei\u00dft es ja sowohl bei dem einen als auch bei dem anderen ausdr\u00fccklich, dass sie bis zum Abend dauert; doch wohl hinsichtlich des Lagers!?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich hinsichtlich der Unreinheit, und er lehrt uns folgendes: Der Samenergu\u00dfbehaftete gleicht dem Kriechtierunreinen, wie der Kriechtierunreine auch unverschuldet unrein ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68a\">Blatt 68a<\/h2>\n<p>ebenso ist der Samenergu\u00dfbehaftete auch unverschuldet unrein. Man wandte ein: Wer einer Menstruierenden beiwohnt, gleicht einem Leichenunreinen. In welcher Hinsicht: wollte man sagen, hinsichtlich der Unreinheit, so hei\u00dft es ja sowohl bei dem einen als auch bei dem anderen ausdr\u00fccklich, dass sie sieben Tage dauert; doch wohl hinsichtlich des Lagers, und wenn im Schlu\u00dfsatze hinsichtlich des Lagers, wahrscheinlich auch im Anfangssatze hinsichtlich des Lagers!?\u2014 Wieso denn, dieser so und jener anders. Man wandte ein: [Die Unreinheit] des Auss\u00e4tzigen ist schwerer als die des Flu\u00dfbehafteten, und die des Flu\u00dfbehafteten ist schwerer als die des Leichenunreinen; ausgeschlossen ist der Samenergu\u00dfbehaftete, denn die des Leichenunreinen ist schwerer als seine. Wovon ausgeschlossen: doch wohl ausgeschlossen aus der Kategorie der Flu\u00dfbehafteten und in die Kategorie der Leichenunreinen eingereiht. Schwerer als dessen [Unreinheit] ist die des Leichenunreinen, und dieser darf sogar in das levitische Lager kommen!?<\/p>\n<p>Nein, ausgeschlossen aus dem Lager der Leichenunreinen, und er kommt in das Lager der Flu\u00dfbehafteten, obgleich die [Unreinheit] des Leichenunreinen schwerer ist und er dennoch in das levitische Lager kommen darf, denn er geh\u00f6rt zu dem, dem er gleicht<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Ein J\u00fcnger rezitierte vor R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Evd\u00e1mi:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> <em>Er soll aus dem Lager hinausgehen<\/em>, das ist das Lager der Gottheit; <a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> <em>er soll in das Lager nicht kommen<\/em>, das ist das levitische Lager. Hieraus, dass der Samenergu\u00dfbehaftete aus zwei Lagern hinaus mu\u00df. Da sprach dieser zu ihm: Du hast ihn nicht hereingebracht und schickst ihn hinaus<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>!? Eine andere Lesart: Noch hast du ihn nicht hinausgeschickt und du sprichst vom Hereinkommen<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>!? Sage vielmehr: <em>aus dem Lager<\/em>, das ist das levitische Lager, <em>er soll in das Lager nicht kommen<\/em>, das ist das Lager der Gottheit. Rabina wandte ein: Vielleicht bezieht sich beides auf das Lager der Gottheit, dass man n\u00e4mlich dieserhalb ein Gebot und Verbot \u00fcbertrete!?<\/p>\n<p>Demnach sollte die Schrift sagen: <em>er soll aus dem Lager hinausgehen und in dieses nicht kommen<\/em>, wenn es aber hei\u00dft: <em>in das Lager<\/em>, so schlie\u00dfe hieraus, dass sich dies auf ein zweites Lager bezieht.<\/p>\n<p>DAS AUSKRATZEN DER EINGEWEIDE etc. Was ist dies f\u00fcr ein Auskratzen der Eingeweide? R. Hona erkl\u00e4rte: Sie wurden mit einem Messer ausgekratzt. R.\u1e24ija b. Rabh erkl\u00e4rte: Wegen des Schleimes der D\u00e4rme, der durch den Druck des Messers entfernt wird. R. Hea\u0351 sprach: Was ist der Grund des \u1e24ija b. Rabh? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>und von den Tr\u00fcmmern der Fetten werden die Wanderer sich n\u00e4hren<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso geht dies daraus hervor?<\/p>\n<p>Nach der Paraphrase R. Josephs: das Verm\u00f6gen der Frevler<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> werden die Frommen in Besitz nehmen. <a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> <em>L\u00e4mmer werden dort wie auf ihrer Trift weiden<\/em>. Menasja b. Jirmeja erkl\u00e4rte im Namen Rabhs: Wie ihnen verhei\u00dfen<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> wurde.\u2014 Was ist ihnen verhei\u00dfen worden? Abajje erwiderte: <em>Und von den Tr\u00fcmmern der Fetten werden die Wanderer sich n\u00e4hren<\/em>. Raba sprach zu ihm: Einleuchtend w\u00e4re deine Erkl\u00e4rung, wenn es von den Tr\u00fcmmern<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> hie\u00dfe, es hei\u00dft ja aber: <em>und von den Tr\u00fcmmern<\/em>, demnach ist es ja ein Satz f\u00fcr sich!? Vielmehr, sagte Raba, nach R. \u1e24anan\u00e9l im Namen Rabhs, denn R. \u1e24anan\u00e9l sagte im Namen Rabhs: Dereinst werden die Frommen Tote beleben. Hier hei\u00dft es: <em>L\u00e4mmer werden dort wie auf ihrer Trift weiden<\/em>, und dort<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>sie werden in Ba\u0161an und Gile\u00e1d weiden wie in den Tagen der Vorzeit<\/em>; Ba\u0161an ist Eli\u0161a, der aus Ba\u0161an stammt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>Saphat in Ba\u0161an<\/em>, und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> <em>hier ist Eli\u0161a\u0351, der Sohn \u0160aphats, der Wasser auf die H\u00e4nde Elijahus gegossen<\/em>, und Gilea\u0351d ist Elijahu, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> <em>da sprach Elijahu der Ti\u0161bite, von den Einwohnern Gile\u00e1\u0351ds<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> etc.<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Dereinst werden die Frommen Tote beleben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>noch werden Greise und Greisinnen in den Stra\u00dfen Jeru\u0161alems sitzen, jeder seinen Stab in der Hand vor F\u00fclle an Tagen<\/em>, und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> <em>lege meinen Stab auf das Antlitz des Knaben<\/em><a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><\/p>\n<p>U\u0351la wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> <em>vernichten wird er den Tod f\u00fcr immer<\/em>, [dagegen] hei\u00dft es:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> <em>als Hundertj\u00e4hrige werden die J\u00fcnglinge sterben<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines gilt von Jisra\u00e9liten, und eines gilt von den weltlichen V\u00f6lkern.<\/p>\n<p>Was sollen da die weltlichen V\u00f6lker!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> <em>Fremde werden dastehen und euere Herden weiden, und Fremdenkinder werden euere Ackerer und Winzer sein<\/em>.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> <em>der Mond wird sich sch\u00e4men und die Sonne zu Schanden werden<\/em>, [dagegen] hei\u00dft es: <a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> <em>des Mondes Licht wird dem Lichte der Sonne gleichen und siebenfach das Licht der Sonne, wie das Licht der sieben Tage<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines in der zuk\u00fcnftigen Welt und eines in den messianischen Tagen.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach \u0160emu\u00e9l zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, zwischen dieser Welt und den messianischen Tagen werde es keinen anderen Unterschied als die Knechtschaft der Regierungen geben!?<\/p>\n<p>Beides in der zuk\u00fcnftigen Welt, dennoch besteht kein Widerspruch; eines spricht vom Lager der Gottheit und eines vom Lager der Frommen.<\/p>\n<p>Raba warf eine Frage auf: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> <em>ich t\u00f6te und mache lebendig,<\/em> und es hei\u00dft:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>ich verwunde und schaffe Heilung<\/em>; wenn er sogar lebendig macht, um wieviel mehr schafft er Heilung!? Vielmehr, der Heilige, gepriesen sei er, sprach: die ich get\u00f6tet habe, mache ich lebendig, wie ich Heilung denen schaffe, die ich verwundet habe. Ebenso wird gelehrt: <em>Ich t\u00f6te und mache lebendig<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, Tod dem einen und Leben einem anderen, wie es in der Welt zugeht, so hei\u00dft es: <em>ich verwunde und schaffe Heilung<\/em>; wie Verwundung und Heilung an einer Person, ebenso Tod und Leben an einer Person. Hieraus eine Erwiderung gegen diejenigen, die sagen, die Auferstehung der Toten befinde sich nicht in der Tora. Eine andere Erkl\u00e4rung: Zuerst belebe ich sie, die ich get\u00f6tet, nachher heile ich, die ich verwundet<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68b\">Blatt 68b<\/h2>\n<p>DIE AUFR\u00c4UCHERUNG DER FETTST\u00dcCKE etc. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Komm und sieh, wie beliebt ein Gebot zur bestimmten Zeit ist: die Aufr\u00e4ucherung der Fettst\u00fccke, der Opferteile und des Schmeeres ist ja die ganze Nacht zul\u00e4ssig, dennoch wartet man [am \u0160abbath] damit nicht, bis es finster ist.<\/p>\n<p>DAS IHINTRAGEN UND DIE HERBEISCHAFFUNG etc. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf im Tempel eine Blatter abl\u00f6sen, nicht aber in der Provinz; mit einem Ger\u00e4te ist es da und dort verboten!?<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar und R. Jose b. \u1e24anina [erkl\u00e4rten es]. Einer erkl\u00e4rte, diese und jene Lehre spreche von der Abl\u00f6sung mit der Hand, dennoch bestehe hier kein Widerspruch, denn diese spreche von einer feuchten und jene von einer trockenen [Blatter]. Und einer erkl\u00e4rte, beide sprechen von einer feuchten, dennoch bestehe hier kein Widerspruch, denn jene spreche von [der Abl\u00f6sung] mit der Hand und diese [von der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>Weshalb erkl\u00e4rt derjenige, nach dem jene [von der Abl\u00f6sung] mit der Hand und diese [von der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te spricht, nicht, dass beide [von der Abl\u00f6sung] mit der Hand sprechen, nur spreche diese von einer feuchten und jene von einer trockenen [Blatter]?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: eine trockene br\u00f6ckelt ja ab<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb erkl\u00e4rt derjenige, nach dem beide [von der Abl\u00f6sung] mit der Hand sprechen, nur spreche diese von einer feuchten und jene von einer trockenen [Blatter], nicht, dass beide von einer feuchten sprechen, nur spreche jene [von der Abl\u00f6sung] mit der Hand und diese [von der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: von [der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te wird ja dort ausdr\u00fccklich gelehrt: mit einem Ger\u00e4te ist es \u00fcberall verboten.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Er lehrt es hier deshalb [abermals], um uns den Streit zwischen R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 zu lehren.<\/p>\n<p>R.ELIE\u0351ZER SPRACH: WENN DAS SCHLACHTEN etc. R. Jeho\u0161ua\u0351 vertritt hierbei seine Ansicht, dass die Festfreude Gebot sei. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer sagte, am Feste tue man nichts als nur essen und trinken, oder nur sitzen und lernen; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte, man teile ihn: die H\u00e4lfte f\u00fcr das Essen und Trinken und die H\u00e4lfte f\u00fcr das Lehrhaus. R. Jo\u1e25anan sagte: Beide folgern sie es aus denselben Schriftversen; ein Schriftvers lautet: <a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> <em>eine Festversammlung f\u00fcr den Herrn, deinen Gott<\/em>, dagegen lautet ein anderer:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <em>eine Festversammlung f\u00fcr euch<\/em>; R. Elie\u0351zer erkl\u00e4rt: entweder ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Herrn oder ausschlie\u00dflich f\u00fcr euch; und R. Jeho\u0161ua\u0351 erkl\u00e4rt: man teile ihn, die H\u00e4lfte f\u00fcr den Herrn und die H\u00e4lfte f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Alle stimmen \u00fcberein, dass man sich am Wochenfeste auch der eigenen Freude hingeben m\u00fcsse, weil an diesem Tage die Tora verliehen wurde. Rabba sagte: Alle stimmen \u00fcberein, dass man sich am \u0160abbath auch der eigenen Freude hingeben m\u00fcsse, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>du sollst den \u0160abbath eine Wonne nennen<\/em>. R. Joseph sagte: Alle stimmen \u00fcberein, dass man sich am Purimfeste auch der eigenen Freude hingeben m\u00fcsse, denn es hei\u00dft von diesem:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> <em>Tage der Gasterei und Freude<\/em>.<\/p>\n<p>Mar, der Sohn Rabinas, pflegte das ganze Jahr in Fasten zu verweilen, nur nicht am Wochenfeste, am Purimfeste und am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages. Am Wochenfeste, weil an diesem Tage die Tora verliehen wurde; am Purimfeste, weil es von diesem hei\u00dft: <em>Tage der Gasterei und der Freude<\/em>; am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages, denn \u1e24ija b. Rabh aus Diphte lehrte:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt am neunten des Monats euere Leiber kasteien<\/em>; fastet man etwa am neunten, man fastet ja am zehnten!? Dies besagt dir vielmehr, dass die Schrift jedem, der am neunten i\u00dft und trinkt, es anrechnet, als faste er am neunten und am zehnten. R. Joseph pflegte am Wochenfeste zu bestimmen, dass man ihm ein Drittlingskalb<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> herrichte, denn er sagte: Wenn nicht das Ereignis dieses Tages, wie viele Joseph gibt es auf der Stra\u00dfe<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>. R. \u0160e\u0161eth wiederholte alle drei\u00dfig Tage sein Studium, lehnte sich dann an den T\u00fcrriegel und sprach: Freue dich, meine Seele, freue dich, meine Seele, f\u00fcr dich habe ich die Schrift gelesen, f\u00fcr dich habe ich [die Mi\u0161na] gelernt.<\/p>\n<p>Dem<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> ist ja aber nicht so, R. Elea\u0351zar sagte ja, wenn nicht die Tora, w\u00fcrden Himmel und Erde nicht bestehen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> <em>wenn nicht mein Bund bei Tage und bei Nacht, so w\u00fcrde ich die Gesetze des Himmels und der Erde nicht gemacht haben<\/em>!?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst tut dies jeder f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>R. A\u0161i sagte: Auch nach R.Elie\u0351zer, welcher sagt, die Festfreude sei freigestellt, ist [seine Erwiderung] zu widerlegen: wenn am Feste, an dem die freigestellte Arbeit erlaubt ist, das, was des Feierns wegen [verboten] ist, nicht erlaubt ist, um wieviel weniger ist dies am \u0160abbath erlaubt, an dem nur eine Arbeit zur Aus\u00fcbung eines Gebotes erlaubt ist.<\/p>\n<p>Und R. Elie\u0351zer!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-69a\">Blatt 69a<\/h2>\n<p>Die des Feierns wegen verbotene Arbeit zur Aus\u00fcbung eines Gebotes ist bedeutender.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sprach: Wenn die zur Aus\u00fcbung eines Gebotes erforderlichen Arbeiten nach dem Schlachten den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, wo das Gebot bereits ausge\u00fcbt wurde, wieso sollten solche Arbeiten vor dem Schlachten den \u0160abbath nicht verdr\u00e4ngen!? R. A\u0351qiba erwiderte ihm: Wieso denn, wenn die zur Aus\u00fcbung des Gebotes erforderlichen Arbeiten nach dem Schlachten den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, wo das Schlachten ihn schon verdr\u00e4ngt hat, sollten ihn solche Arbeiten auch vor dem Schlachten verdr\u00e4ngen, wo ihn das Schlachten nicht verdr\u00e4ngt hat!? Ein anderer Einwand: Das Opfer k\u00f6nnte untauglich befunden werden, sodann w\u00fcrde man r\u00fcckwirkend den \u0160abbath entweiht haben.<\/p>\n<p>Demnach d\u00fcrfte man es auch nicht schlachten, denn das Opfer k\u00f6nnte untauglich befunden werden, und man w\u00fcrde r\u00fcckwirkend den \u0160abbath entweiht haben!?<\/p>\n<p>\u2014 Vielmehr, dies sagte er ihm zuerst, als jener es widerlegte, sagte er ihm den Einwand: wenn etc. verdr\u00e4ngen etc.<\/p>\n<p>R. AQIBA ERWIDERTE UND SPRACH: DAS BESPRENGEN BEWEIST ES etc.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sprach zu ihm: A\u0351qiba, du widerlegst mich mit dem Schlachten, und durch Schlachten soll es auch get\u00f6tet werden<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>! Dieser erwiderte: Meister, strafe mich nicht L\u00fcgen bei einem Rechtsstreite; von dir selbst ist es mir \u00fcberliefert, das Besprengen sei eine des Feierns wegen verbotene Arbeit und verdr\u00e4nge den \u0160abbath nicht.\u2014 Weshalb trat er davon zur\u00fcck, wo er selbst ihn dies lehrte!? U\u0351la erwiderte: R. Elie\u0351zer lehrte ihn dies vom Besprengen [eines Unreinen], um Hebe essen zu d\u00fcrfen, und [die Absonderung] der Hebe selbst verdr\u00e4ngt nicht den \u0160abbath, und auch R. A\u0351qiba dachte bei seinem Einwande an das Besprengen, um Hebe essen zu d\u00fcrfen, das ein Gebot ist und nur des Feierns wegen verboten ist, w\u00e4hrend jener glaubte, er spreche vom Besprengen, um das Pesa\u1e25opfer essen zu d\u00fcrfen. Rabba wandte ein: R. A\u0351qiba entgegnete und sprach: Das Besprengen eines Leichenunreinen, dessen siebenter Tag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, der Vorabend des Pesa\u1e25festes ist, beweist es: dies ist ja ein Gebot, auch nur des Feierns wegen verboten, dennoch verdr\u00e4ngt es den \u0160abbath nicht. Demnach lehrte er es ihn entschieden vom Besprengen, um das Pesa\u1e25opfer essen zu d\u00fcrfen, und wenn [R. Elie\u0351zer] selbst es ihn lehrte, wieso widerlegte R. Elie\u0351zer es ihm!?<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer hatte seine Lehre vergessen, und R. A\u0351qiba wollte sie ihm in Erinnerung bringen.<\/p>\n<p>Sollte er es ihm offen sagen!?<\/p>\n<p>Er dachte, dies sei nicht schicklich.<\/p>\n<p>Weshalb verdr\u00e4ngt das Besprengen nicht den \u0160abbath: man hat ja [das Blut] nur zu bewegen, so sollte es doch den \u0160abbath wegen des Pesa\u1e25opfers verdr\u00e4ngen!? Rabba erwiderte: Als Ma\u00dfregel, man k\u00f6nnte es vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete tragen.<\/p>\n<p>Soll man es doch nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, die zur Aus\u00fcbung eines Gebotes n\u00f6tigen Arbeiten verdr\u00e4ngen den \u0160abbath, tragen!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, dies nur, wo die Person selbst tauglich ist und ihr die Pflicht obliegt, w\u00e4hrend hierbei die Person nicht tauglich ist<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> und die Pflicht ihr nicht obliegt.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Nach der Ansicht R. Elie\u0351zers darf man am \u0160abbath f\u00fcr ein gesundes Kind zu seiner Kr\u00e4ftigung Wasser aufw\u00e4rmen, um es zu beschneiden, da es f\u00fcr dieses brauchbar ist, f\u00fcr ein krankes Kind<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> darf man zu seiner Kr\u00e4ftigung kein Wasser aufw\u00e4rmen, um es zu beschneiden, da es f\u00fcr dieses nicht brauchbar ist. Raba sprach: Wozu braucht man, wenn es gesund ist, warmes Wasser zu seiner Kr\u00e4ftigung? Vielmehr, sagte Raba, gelten bei der Beschneidung alle als krank, somit darf man am \u0160ABBATH weder f\u00fcr ein gesundes Kind noch f\u00fcr ein krankes zu seiner Kr\u00e4ftigung Wasser aufw\u00e4rmen, um es zu beschneiden, weil es f\u00fcr dieses nicht brauchbar ist. Abajje wandte gegen ihn ein: Ein Unbeschnittener, der sich nicht beschneiden<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> l\u00e4\u00dft, wird mit der Ausrottung bestraft<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. Hierbei ist ja die Person untauglich, dennoch lehrt er, er werde mit der Ausrottung bestraft; demnach liegt ihm ja die Pflicht ob!? Rabba erwiderte: R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, man d\u00fcrfe nicht f\u00fcr einen Kriechtierunreinen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> [das Opfer am \u0160abbath] schlachten und [das Blut] sprengen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-69b\">Blatt 69b<\/h2>\n<p>Was bei einem einzelnen [zum zweiten Pesa\u1e25feste] zur\u00fcckgesetzt wird, wird bei einer Gemeinde in Unreinheit hergerichtet; was bei einer Gemeinde statt hat, hat auch bei einem einzelnen statt, was aber bei einer Gemeinde nicht statt hat, hat auch bei einem einzelnen nicht statt. Ist eine ganze Gemeinde unbeschnitten, so hei\u00dft man sie, sich beschneiden und das Pesa\u1e25opfer herrichten, deshalb hei\u00dft man auch einen einzelnen, sich beschneiden und das Pesa\u1e25opfer herrichten; unterl\u00e4\u00dft er dies, so wird er mit der Ausrottung bestraft. Ist aber eine ganze Gemeinde unrein, so ist sie nicht zu besprengen, vielmehr richte sie [das Opfer] in Unreinheit her, daher ist auch ein einzelner frei<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sprach zu Raba: das zweite Pesa\u1e25fest hat ja bei einer Gemeinde nicht statt, wohl aber bei einem einzelnen!? Dieser erwiderte: Anders ist es bei diesem, da die Gemeinde es schon am ersten hergerichtet hat. Man wandte ein: Man k\u00f6nnte glauben, nur derjenige, der rein war und nicht auf einer weiten Reise sich befand, werde mit der Ausrottung bestraft, woher dies von einem Unbeschnittenen, einem Kriechtierunreinen und jedem anderen Unreinen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> <em>der Mann<\/em>. Wenn er dies nun auf einen Kriechtierunreinen bezieht, so ist er ja der Ansicht, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen nicht schlachten und sprengen, denn wenn man f\u00fcr einen Kriechtierunreinen schlachten und sprengen d\u00fcrfte, so brauchte man es ja nicht auf ihn zu beziehen, da er als rein gelten<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> sollte; somit ist hieraus zu entnehmen, dass ihm die Pflicht obliegt, auch wenn er ungeeignet ist, und dass es bei einem einzelnen statt hat, auch wenn es bei einer Gemeinde nicht statt hat!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, ist R. Elie\u0351zer der Ansicht, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen schlachten und sprengen, und ebenso f\u00fcr einen Leichenunreinen am siebenten Tage. Das Sprengen dient ja aber nur dazu, um davon essen zu d\u00fcrfen, und das Essen vom Pesa\u1e25opfer ist kein Hindernis<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>. R. Ada b. Abba sprach zu Raba: Demnach schlachtet man ja das Pesa\u1e25opfer f\u00fcr jemand, der davon nicht essen kann<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Jemand, der davon nicht essen kann, hei\u00dft nur ein Kranker oder ein Greis, der daf\u00fcr ungeeignet ist, w\u00e4hrend dieser geeignet und nur unzul\u00e4ssig ist<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. AQIBA SAGTE EINE REGEL etc. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie R. A\u0351qiba. Desgleichen haben wir auch hinsichtlich der Beschneidung gelernt: R. A\u0351qiba sagte eine Regel: Jede Arbeit, die man am Vorabend des \u0160abbaths verrichten kann, verdr\u00e4ngt den \u0160abbath nicht, die Beschneidung aber, die man am Vorabend des \u0160abbaths nicht verrichten kann, verdr\u00e4ngt den \u0160abbath. Hierzu sagte R. Jehuda im Namen Rabhs, die Halakha sei wie R. A\u0351qiba. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur vom Pesa\u1e25opfer gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur bei diesem verdr\u00e4ngen die Zubereitungen zu einem Gebote nicht den \u0160abbath, weil dar\u00fcber keine dreizehn B\u00fcndnisse geschlossen wurden, die der Beschneidung aber, wor\u00fcber dreizehn B\u00fcndnisse<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> geschlossen wurden, verdr\u00e4ngen ihn wohl. Und w\u00fcrde er es nur von der Beschneidung gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur bei dieser verdr\u00e4ngen die Zubereitungen zu einem Gebote nicht den \u0160abbath, weil [deren Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist, die des Pesa\u1e25opfers aber, [deren Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist, verdr\u00e4ngen ihn wohl. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>DAMIT IST EIN FESTOPFER NUR DANN DARZUBRINGEN, WENN ES AM WOCHENTAG, IN REINHEIT UND IN KNAPPHEIT<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> DARGEBRACHT WIRD; WENN ABER AM \u0160ABBATH, IN REICHLICHKEIT UND IN UNREINHEIT, SO IST DAMT KEIN WFESTOPFER DARZUBRINGEN. DAS FESTOPFER KANN EIN SCHAF ODER EIN RIND SEIN, EIN LAMM ODER EINE ZIEGE, EIN M\u00c4NNCHEN ODER EIN WEIBCHEN, UND ES DARF W\u00c4HREND ZWEIER TAGE UND EINER NACHT GEGESSEN WERDEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Was lehrte er [vorher], dass er [darauf bezugnehmend] vom Festopfer lehrt?<\/p>\n<p>Er lehrt [vorher], das Hintragen und die Herbeischaffung [des Pesa\u1e25opfers] verdr\u00e4ngen den \u0160abbath nicht, und [darauf bezugnehmend] lehrt er, dass auch [die Herrichtung] des Festopfers den \u0160abbath nicht verdr\u00e4nge. Er meint es also wie folgt: damit ist ein Festopfer nur dann darzubringen, wenn es am Wochentage in Reinheit und in Knappheit dargebracht wird. (Ebenso lehrt er im Schlu\u00dfsatze, wann es nicht darzubringen ist.) R. A\u0161i sagte: Hieraus ist zu entnehmen, dass das Festopfer des vierzehnten keine Pflicht ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-70a\">Blatt 70a<\/h2>\n<p>denn wenn es Pflicht w\u00e4re, so sollte es auch am \u0160abbath in Reichlichkeit und in Unreinheit dargebracht werden.<\/p>\n<p>Wozu ist es n\u00f6tig, wenn [das Pesa\u1e25opfer] knapp ist?<\/p>\n<p>Wie gelehrt wird: Das Festopfer, das mit dem Pesa\u1e25opfer dargebracht wird, ist vorher zu essen, damit man das Pesa\u1e25opfer ges\u00e4ttigt esse.<\/p>\n<p>UND ES DARF W\u00c4HREND ZWEIER TAGE etc. GEGESSEN WERDEN. Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht Ben Temas, denn es wird gelehrt: Ben Tema sagte: Das Festopfer, das mit dem Pesa\u1e25opfer dargebracht wird, gleicht diesem und darf nur w\u00e4hrend eines Tages und einer Nacht gegessen werden; das Festopfer des f\u00fcnfzehnten<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> darf w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werden; mit dem Festopfer des vierzehnten gen\u00fcgt man seiner Pflicht der Festfreude<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, nicht aber der Pflicht des Festopfers.<\/p>\n<p>Was ist der Grund Ben Temas?<\/p>\n<p>Wie Rabh seinen Sohn \u1e24ija lehrte: <a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> <em>Das Opferfleisch des Pesahfestes soll nicht bis zum Morgen \u00fcbernachten<\/em>; \u00bbOpferfleisch\u00ab, das ist das Festopfer, \u00bbPesa\u1e25fest\u00ab, das ist das Pesa\u1e25opfer, und der Allbarmherzige sagt, dass es nicht \u00fcbernachten d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Sie fragten: Mu\u00df es nach Ben Tema auch gebraten gegessen werden, oder braucht es nicht gebraten gegessen zu werden: hat der Allbarmherzige es nur hinsichtlich des \u00dcbernachtens dem Pesa\u1e25opfer gleichgestellt, nicht aber hinsichtlich des Bratens, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: In dieser Nacht<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> nur Gebratenes. Hierzu sagte R. Hisda, es seien die Worte Ben Temas. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf es nach Ben Tema ein Rind sein, oder darf es kein Rind sein; darf es ein Weibchen sein, oder darf es kein Weibchen sein; darf es zweij\u00e4hrig sein, oder darf es nicht zweij\u00e4hrig sein: hat der Allbarmherzige es nur hinsichtlich des Essens dem Pesa\u1e25opfer gleichgestellt, nicht aber in jeder anderen Hinsicht, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Das Festopfer, das mit dem Pesa\u1e25opfer dargebracht wird, gleicht dem Pesa\u1e25opfer: es mu\u00df ein Schaf sein und kein Rind, es mu\u00df ein M\u00e4nnchen sein und kein Weibchen, es mu\u00df einj\u00e4hrig sein und nicht zweij\u00e4hrig, es darf nur w\u00e4hrend eines Tages und einer Nacht gegessen werden, auch nur gebraten und nur von den Beteiligten.<\/p>\n<p>Der diese Ansicht vertritt, ist ja Ben Tema, somit ist hieraus zu entnehmen, dass alle [Bedingungen] erforderlich sind. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Sie fragten: Ist es nach Ben Tema verboten, davon einen Knochen zu zerbrechen oder nicht: obgleich der Allbarmherzige es dem Pesa\u1e25opfer gleichgestellt hat, so hei\u00dft es dennoch <em>an ihm<\/em><a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, an ihm und nicht am Festopfer, oder aber: <em>an ihm<\/em>, an einem tauglichen und nicht an einem untauglichen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Findet man am vierzehnten [Nisan] ein Schlachtmesser, so darf man damit sofort<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> schlachten, wenn aber am dreizehnten, so mu\u00df man es wiederum untertauchen; ein Hackemesser<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> mu\u00df man sowohl an diesem als auch an jenem wiederum untertauchen. Nach wessen Ansicht: wollte man sagen, nach den Rabbanan, so ist ja, wenn man ein Schlachtmesser wohl deshalb wiederum untertauchen mu\u00df, weil es f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer verwendbar ist, ebenso auch ein Hackemesser f\u00fcr das Festopfer verwendbar. Doch wohl nach Ben Tema, somit ist hieraus zu entnehmen, dass man daran keinen Knochen zerbrechen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich nach den Rabbanan, jedoch in dem Falle, wenn es<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> am \u0160abbath dargebracht wird.<\/p>\n<p>Wenn es aber im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft, dass, wenn der vierzehnte auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, man damit sofort schlachten d\u00fcrfe, wenn man es am f\u00fcnfzehnten [gefunden hat], man damit sofort schlachten d\u00fcrfe, und wenn es mit einem Schlachtmesser zusammengebunden ist, es diesem gleiche, so spricht ja demnach der Anfangssatz nicht von einem \u0160abbath!? Und wenn etwa, falls es<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> reichlich darzubringen ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-70b\">Blatt 70b<\/h2>\n<p>so kann ja [der Finder] dies nicht wissen!? Und wenn etwa, falls es<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> in Unreinheit darzubringen ist, so kann er ja auch dies nicht wissen!?<\/p>\n<p>Wenn der F\u00fcrst gestorben<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Wann soll der F\u00fcrst gestorben sein: wollte man sagen, wenn er am dreizehnten gestorben ist, so ist ja das Untertauchen nicht<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> n\u00f6tig, und ist er am vierzehnten gestorben, weshalb sollte er das Schlachtmesser untergetaucht haben und das Hackemesser nicht untergetaucht haben!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn der F\u00fcrst am dreizehnten in Agonie gelegen hat und am vierzehnten gestorben ist. Ein Schlachtmesser, hinsichtlich dessen ein Zweifel obwaltet, taucht man unter, ein Hackemesser, hinsichtlich dessen zwei Zweifel<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> obwalten, taucht man nicht unter.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Jehuda b. Durtaj zog sich mit seinem Sohne Durtaj zur\u00fcck und lie\u00df sich im S\u00fcden<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> nieder, indem er sprach: Welche Antwort k\u00f6nnten die Jisra\u00e9liten Elijahu<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> geben, wenn er kommen und sie fragen w\u00fcrde, weshalb sie das Festopfer am \u0160abbath nicht dargebracht haben. Ich wundere mich \u00fcber die zwei Gro\u00dfen des Zeitalters, \u0160ema\u0351ja und Ptollion, die sehr weise und bedeutende Schriftausleger sind, dass sie Jisra\u00e9l nicht gesagt haben, das Festopfer verdr\u00e4nge den \u0160abbath. Rabh sagte: Folgendes ist der Grund Ben Durtajs: es hei\u00dft:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>du sollst als Pesahopfer f\u00fcr den Herrn, deinen Gott, Schafe und Rinder schlachten<\/em>, und da das Pesa\u1e25opfer nur von L\u00e4mmern und Ziegen dargebracht wird, so ist vielmehr mit \u00bbSchafe\u00ab das Pesa\u1e25opfer und mit \u00bbRinder\u00ab das Festopfer gemeint, und der Allbarmherzige sagt, dass man es als Pesa\u1e25opfer schlachte. R. Joseph sprach: Sollen wir denn [die Schriftverse] nach der Deutung der Abgesonderten auslegen!? Vielmehr deutet der Schriftvers auf eine Lehre R. Na\u1e25mans, denn R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abuha: Woher, dass der \u00dcberschu\u00df des Pesa\u1e25opfers<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> als Heilsopfer darzubringen ist? Es hei\u00dft: <em>du sollst als Pesahopfer f\u00fcr den Herrn, deinen Gott, Schafe und Rinder schlachten<\/em>. Wird denn das Pesa\u1e25opfer von Rindern dargebracht, es wird ja von L\u00e4mmern und Ziegen dargebracht!? Vielmehr, der \u00dcberschu\u00df des Pesa\u1e25opfers ist f\u00fcr das zu verwenden, was von Schafen und Rindern dargebracht wird.<\/p>\n<p>Weshalb verdr\u00e4ngt es nach den Rabbanan nicht den \u0160abbath, es ist ja<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> ein Gemeindeopfer!? R. Hea\u0351 erwiderte im Namen des R. Jehuda b. Saphra: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> <em>ihr sollt es als Fest des Herrn feiern, sieben Tage im Jahre<\/em>, wieso sieben, es sind ja acht<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>!? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, dass das Festopfer den \u0160abbath nicht verdr\u00e4ngt. Als Rabin kam, sagte er: Ich sprach vor meinen Lehrern: Zuweilen sind es nur sechs, wenn n\u00e4mlich der erste Festtag auf einen \u0160ABBATH<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> f\u00e4llt!? Abajje erwiderte: Nur Abin<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> der Kinderlose<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> kann so etwas sagen; acht kommen \u00fcberhaupt nicht vor, und sieben sind es in den meisten Jahren.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte im Namen R. Elea\u0351zars: Wer am Vorabend des Festtages Heilsopfer schlachtet, gen\u00fcgt damit weder seiner Pflicht der Festfreude noch seiner Pflicht des Festopfers. Der der Festfreude nicht, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <em>du sollst schlachten, und du sollst fr\u00f6hlich sein<\/em>, das Schlachten mu\u00df zur Zeit der Festfreude erfolgen, was hierbei nicht der Fall ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-71a\">Blatt 71a<\/h2>\n<p>Der des Festopfers nicht, weil dieses ein Pflichtopfer ist, und ein Pflichtopfer kann nur von Profanem dargebracht werden. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> <em>Du sollst nur fr\u00f6hlich sein<\/em>; dies<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> schlie\u00dft die Nacht des letzten Festtages hinsichtlich der Festfreude ein. Du sagst, es schlie\u00dfe die Nacht des letzten Festtages ein, vielleicht ist dem nicht so, sondern die Nacht des ersten Festtages!? Es hei\u00dft nur, teilend<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>. Doch wohl aus dem Grunde, weil man dann nichts zur Festfreude<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> hat.<\/p>\n<p>Nein, aus dem Grunde, der daselbst gelehrt wird: Was veranla\u00dft dich, die Nacht des letzten Festtages einzuschlie\u00dfen und die Nacht des ersten Festtages auszuschlie\u00dfen? Ich schlie\u00dfe die Nacht des letzten Festtages ein, der die Festfreude vorangeht, und ich schlie\u00dfe die Nacht des ersten Festtages aus, der die Festfreude nicht vorangeht. R. Joseph wandte ein: Mit dem Festopfer des vierzehnten gen\u00fcgt man seiner Pflicht der Festfreude, nicht aber der Pflicht des Festopfers. Wieso denn, das Schlachten mu\u00df ja zur Zeit der Festfreude geschehen, was hierbei nicht der Fall ist!? R. Idi b. Abin erwiderte: Wenn man es zur\u00fcckstellt und [am n\u00e4chsten Tage] schlachtet. R. A\u0161i sprach: Dies leuchtet auch ein: diese Barajtha lehrt ja Ben Tema, und wenn du nicht so erkl\u00e4ren wolltest, m\u00fc\u00dfte es ja nach Ben Tema durch das \u00dcbernachten untauglich<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> werden. Schlie\u00dfe hieraus. Raba wandte ein: F\u00fcr das Loblied und die Festfreude acht Tage. Wenn du nun sagst, das Schlachten m\u00fcsse zur Zeit der Festfreude erfolgen, kann es ja oft vorkommen, dass es nur sieben Tage sind, wenn n\u00e4mlich der erste Tag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt!? R. Hona, Sohn des R. Jehuda, erwiderte: Die Festfreude erfolgt durch die am Feste [dargebrachten] Ziegenb\u00f6cke. Raba sprach: Dagegen sind zwei Einw\u00e4nde zu erheben: erstens k\u00f6nnen die Ziegenb\u00f6cke des Festes nur roh und nicht gebraten<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> gegessen werden, und es gibt keine Festfreude an rohem Fleische, woran sollten ferner die Jisra\u00e9liten ihre Freude haben, wenn die Priester davon<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> essen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Papa, erfolge die Festfreude durch ein reines Gewand und alten Wein.<\/p>\n<p>Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Elea\u0351zars: Wer am Vorabend des Festtages Heilsopfer schlachtet, gen\u00fcgt damit seiner Pflicht der Festfreude, nicht aber seiner Pflicht des Festopfers. Der Festfreude, weil das Schlachten nicht zur Zeit der Festfreude zu erfolgen braucht; nicht aber des Festopfers, weil dieses ein Pflichtopfer ist, und ein Pflichtopfer kann nur von Profanem dargebracht werden. Man wandte ein: <em>Du sollst nur fr\u00f6hlich sein<\/em>; dies schlie\u00dft die Nacht des letzten Festtages hinsichtlich der Festfreude ein. Du sagst, es schlie\u00dfe die Nacht des letzten Festtages ein, vielleicht ist dem nicht so, sondern die Nacht des ersten Festtages!? Es hei\u00dft <em>nur<\/em>, teilend. Doch wohl aus dem Grunde, weil man dann nichts zur Festfreude<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> hat!?<\/p>\n<p>Nein, [aus dem Grunde,] der daselbst gelehrt wird: Was veranla\u00dft dich, die Nacht des letzten Festtages einzuschlie\u00dfen und die Nacht des ersten Festtages auszuschlie\u00dfen? Ich schlie\u00dfe die Nacht des letzten Festtages ein, der die Festfreude vorangeht, und ich schlie\u00dfe die Nacht des ersten Festtages aus, der die Festfreude nicht vorangeht.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte: Woher, dass die Opferteile des Festopfers des f\u00fcnfzehnten durch das \u00dcbernachten untauglich werden? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> <em>das Fett meines Festopfers soll nicht bis zum Morgen \u00fcbernachten<\/em>, und darauf folgt: <em>das Erste<\/em>, n\u00e4mlich bis zum ersten Morgen.<\/p>\n<p>R. Joseph wandte ein: Nur aus dem Grunde, weil es <em>das Erste<\/em> hei\u00dft, hie\u00dfe es aber nicht <em>das Erste<\/em>, so w\u00fcrde ich geglaubt haben, unter \u00bbMorgen\u00ab sei der zweite Morgen zu verstehen; aber gibt es denn einen Fall, in dem das Fleisch schon abends und die Opferteile erst morgens untauglich werden!?<\/p>\n<p>Abajje erwiderte ihm: Etwa nicht, vom Pesa\u1e25opfer wird ja nach R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja das Fleisch bereits mitternachts untauglich, die Opferteile aber erst morgens. Raba entgegnete ihm: R. Joseph wandte folgendes ein: Gibt es denn einen solchen Fall, in dem nach dem Tanna f\u00fcr das Fleisch die Frist am ersten Morgen nicht abl\u00e4uft, und nach R. Kahana f\u00fcr die Opferteile die Frist am ersten Morgen abl\u00e4uft!?<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es damit?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> <em>Vom Fleische, das du am ersten Tage am Abend opferst, darf nichts bis zum Morgen \u00fcbernachten<\/em>; dies lehrt, dass das Festopfer des<\/p>\n<h2 id=\"blatt-71b\">Blatt 71b<\/h2>\n<p>vierzehnten w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werden d\u00fcrfe. Vielleicht ist dem nicht so, sondern w\u00e4hrend eines Tages und einer Nacht? Wenn es hei\u00dft am ersten Tage bis zum Morgen<em>, so ist ja der zweite Morgen gemeint. Vielleicht ist dem nicht so, sondern der erste Morgen, und [die Lehre], das Festopfer werde w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht ist auf anderes au\u00dfer diesem zu beziehen!? Es hei\u00dft hierbei:a59an, \u00bbein Gel\u00fcbde oder ein freiwilliges Opfer<\/em>, (und da entweder \u00bbGel\u00fcbde\u00ab ohne \u00bbfreiwilliges Opfer\u00ab oder \u00bbfreiwilliges Opfer\u00ab ohne \u00bbGel\u00fcbde\u00ab gen\u00fcgen w\u00fcrde,) so lehrt dies, dass das Festopfer des vierzehnten w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werden d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Vielleicht ist dem nicht so, sondern der erste Morgen. Du sagtest ja, wenn es hei\u00dft: <em>am ersten Tage bis zum Morgen<\/em>, so sei der zweite Morgen<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> gemeint!?<\/p>\n<p>Dem ist nicht so, sondern die Schrift spricht von zwei Festopfern, vom Festopfer des vierzehnten und vom Festopfer des f\u00fcnfzehnten, und zwar vom Morgen des einen und vom Morgen des anderen, und darauf erwiderte er: es ist uns ja bekannt, dass das Festopfer w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werde, wie es hei\u00dft: <em>wenn ein Gel\u00fcbde oder ein freiwilliges Opfer<\/em>, welches denn: wenn das Festopfer des vierzehnten, so hei\u00dft es ja von diesem, ein Tag und eine Nacht, und wenn das Festopfer des f\u00fcnfzehnten, so hei\u00dft es ja von diesem ebenfalls, ein Tag und eine Nacht!? Vielmehr spricht dieser<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> vom Festopfer des f\u00fcnfzehnten und jener ganze Schriftvers<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> vom Festopfer des vierzehnten; er lehrt also, dass das Festopfer des vierzehnten w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werden d\u00fcrfe. Nur hierbei, wo es hei\u00dft: <em>am ersten Tage bis zum Morgen<\/em>, ist der zweite Morgen gemeint, \u00fcberall aber, wo es \u00bbMorgen\u00ab schlechthin hei\u00dft, ist der erste Morgen gemeint, [ebenso hier,] selbst wenn es nicht<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> <em>das Erste<\/em> hie\u00dfe.<\/p>\n<p>WER AM \u0160ABBATH DAS PESAHOPFER AUF EINEN ANDEREN NAMEN SCHLACHTET, IST DIESERHALB EIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG; WER ANDERE OPFER AUF DEN NAMEN EINES PESAHOPFERS SCHLACHTET, IST, WENN SIE ALS SOLCHES UNGEEIGNET SIND, SCHULDIG, UND WENN SIE GEEIGNET SIND, NACH R. ELIE\u0351ZER EIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG UND NACH R. JEHOSUA\u0351 FREI. R. ELIE\u0351ZER SPRACH ZU IHM: WENN MAN WEGEN DES AUF SEINEN NAMEN ERLAUBTEN PESAH OPFERS SCHULDIG IST, FALLS MAN SEINEN NAMEN GE\u00c4NDERT HAT, UM WIEVIEL MEHR IST MAN WEGEN ANDERER AUCH AUF IHREN NAMEN VERBOTENER OPFER SCHULDIG, FALLS MAN IHREN NAMEN GE\u00c4NDERT HAT. R. JEHOSUA\u0351 ERWIDERTE IHM: NEIN, WENN DU DIES SAGST VOM PESAHOPFER, DAS MAN AUF VERBOTENES<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> ABGE\u00c4NDERT HAT, WILLST DU DIES AUCH VON ANDEREN OPFERN SAGEN, DIE MAN AUF ERLAUBTES<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> ABGE\u00c4NDERT HAT!? R. ELIE\u0351ZER ENTGEGNETE IHM: DIE GEMEINDEOPFER BEWEISEN ES: SIE SIND AUF IHREN NAMEN ERLAUBT, WER ABER [ANDERE OPFER] AUF IHREN NAMEN SCHLACHTET, IST SCHULDIG. R. JEHOSUA\u0351 ERWIDERTE IHM: NEIN, WENN DU DIES SAGST VON DEN GEMEINDEOPFERN, DIE BESCHR\u00c4NKT<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> SIND, WILLST DU DIES AUCH VOM PESAHOPFER SAGEN, DAS NICHT BESCHR\u00c4NKT<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> IST!?<\/p>\n<p>R. MEIR SAGTE: AUCH WER [ANDERE OPFER] AUF DEN NAMEN VON GEMEINDEOPFERN SCHLACHTET, IST FREI. HAT MAN ES<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> F\u00dcR SOLCHE, DIE DAVON NICHT ESSEN K\u00d6NNEN, F\u00dcR UNBETEILIGTE, F\u00dcR UNBESCHNITTENE ODER F\u00dcR UNREINE<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> GESCHLACHTET, SO IST MAN SCHULDIG; WENN F\u00dcR SOLCHE, DIE DAVON ESSEN, UND SOLCHE, DIE DAVON NICHT ESSEN K\u00d6NNEN, F\u00dcR BETEILIGTE UND UNBETEILIGTE, F\u00dcR BESCHNITTENE UND UNBESCHNITTENE, F\u00dcR UNREINE UND REINE, SO IST MAN FREI. WENN MAN ES GESCHLACHTET HAT UND ES GEBRECHENBEHAFTET BEFUNDEN WIRD<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> SO IST MAN<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> SCHULDIG; WENN MAN ES GESCHLACHTET HAT UND ES ALS INNERLICH TOTVERLETZTES BEFUNDEN WIRD, SO IST MAN FREI. WENN MAN ES GESCHLACHTET HAT UND ES SICH HERAUSSTELLT, DASS DER EIGENT\u00dcMER SICH DAVON ZUR\u00dcCKGEZOGEN HAT, GESTORBEN IST ODER UNREIN GEWORDEN IST, SO IST MAN FREI, DA MAN ES MIT BERECHTIGUNG GESCHLACHTET HAT.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-72a\">Blatt 72a<\/h2>\n<p>GEMARA. Von welchem Falle wird hier gesprochen: wollte man sagen, wenn er sich geirrt hat, so w\u00e4re ja hieraus zu entnehmen, die irrt\u00fcmliche Aufhebung<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> gelte<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> als Aufhebung, und wollte man sagen, wenn er [die Bestimmung] aufgehoben hat, wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: wer andere Opfer auf den Namen eines Pesa\u1e25opfers schlachtet, ist, wenn sie als solches ungeeignet sind, schuldig, und wenn sie geeignet sind, nach R. Elie\u0351zer ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei. Wenn man [die Bestimmung] aufhebt, ist es ja einerlei, ob sie brauchbar sind oder nicht brauchbar sind!? Doch wohl, wenn er sich geirrt hat, somit spricht der Anfangssatz von dem Falle, wenn er [die Bestimmung] aufhebt, und der Schlu\u00dfsatz von dem Falle, wenn er sich irrt!? R. Abin erwiderte: Allerdings, der Anfangssatz, wenn er die [Bestimmung] aufhebt, und der Schlu\u00dfsatz, wenn er sich irrt.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph traf R. Abahu unter einer Schar Leute stehen und fragte ihn: Wie verh\u00e4lt es sich mit unserer Mi\u0161na? Dieser erwiderte: Der Anfangssatz, wenn er [die Bestimmung] aufhebt, und der Schlu\u00dfsatz, wenn er sich irrt. Er lernte es von ihm vierzigmal, und es war ihm so bekannt, als h\u00e4tte er es in seinem Beutel.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: R. Elie\u0351zer sprach: Wenn man wegen des auf seinen Namen erlaubten Pesa\u1e25opfers schuldig ist, falls man seinen Namen ge\u00e4ndert hat, um wieviel mehr ist man wegen anderer auf ihren Namen verbotener Opfer schuldig, falls man ihren Namen ge\u00e4ndert hat. Wenn nun dem so ist, so ist es ja nicht gleich, denn der Anfangssatz gilt von dem Falle, wenn er [die Bestimmung] aufhebt, und der Schlu\u00dfsatz von dem Falle, wenn er sich irrt!?<\/p>\n<p>Nach R. Elie\u0351zer ist dies kein Unterschied.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 aber, nach dem dies ein Unterschied ist, sollte ihm doch dies erwidert haben!?<\/p>\n<p>Er erwiderte ihm wie folgt: nach meiner Ansicht ist es \u00fcberhaupt nicht gleich, denn der Anfangssatz spricht von dem Falle, wenn er [die Bestimmung] aufhebt, und der Schlu\u00dfsatz von dem Falle, wenn er sich irrt, aber auch nach deiner Ansicht [ist zu erwidern:] nein, wenn du dies sagst vom Pesa\u1e25opfer, das man auf Verbotenes abge\u00e4ndert hat, willst du das auch von anderen Opfern sagen, die man auf Erlaubtes abge\u00e4ndert hat!? R. Elie\u0351zer entgegnete ihm: Die Gemeindeopfer beweisen es: sie sind auf ihren Namen erlaubt, wer aber [andere Opfer] auf ihren Namen schlachtet, ist schuldig. R. Jeho\u0161ua\u0351 erwiderte ihm: Nein, wenn du dies sagst von Gemeindeopfern, die beschr\u00e4nkt sind, willst du dies auch vom Pesa\u1e25opfer sagen, das nicht beschr\u00e4nkt ist!?<\/p>\n<p>Demnach ist man nach R. Jeho\u0161ua\u0351 \u00fcberall da schuldig, wo es beschr\u00e4nkt ist, und auch bei den [zu beschneidenden] Kindern<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> ist es ja beschr\u00e4nkt!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand zwei Kinder zu beschneiden hat, eines nach dem \u0160abbath und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das nach dem \u0160abbath zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat, so ist er schuldig; wenn eines am Vorabend des \u0160abbaths und eines am \u0160abbath zu beschneiden ist und er vergessentlich das am Vorabend des \u0160abbaths zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat, so ist er nach R. Elie\u0351zer ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei. R. Ami erwiderte: Da handelt es sich um den Fall, wenn er am \u0160abbath das am Vorabend zu beschneidende zuerst beschnitten hat, wo er mit dem zu beschneidenden besch\u00e4ftigt<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> war, hierbei aber handelt es sich um den Fall, wenn zuerst das Gemeindeopfer dargebracht<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> worden ist.<\/p>\n<p>Wieso sagt R. Me\u00edr demnach, man sei frei, auch wenn man [andere Opfer] auf den Namen von Gemeindeopfern schlachtet, wohl auch wenn das Gemeindeopfer bereits geschlachtet worden ist, R. \u1e24ija lehrte ja: R. Me\u00edr sagte: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen \u00fcberein, dass man schuldig sei, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines am Vorabend des \u0160abbaths und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das am Vorabend des \u0160abbaths zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat, sie streiten vielmehr \u00fcber den Fall, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines nach dem \u0160abbath und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das nach dem \u0160abbath zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat. Nach R. Elie\u0351zer ist man ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei!?<\/p>\n<p>Glaubst<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> du; wenn man nach R. Jeho\u0161ua\u0351 hierbei<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> frei ist, wo man kein Gebot ausge\u00fcbt hat, wieso sollte man nach ihm da schuldig sein, wo man ein Gebot ausge\u00fcbt hat!? Vielmehr, erkl\u00e4rten sie in der Schule R. Jannajs, spricht der Anfangsatz von dem Falle, wenn man das am \u0160abbath zu beschneidende bereits am Vorabend des \u0160abbaths beschnitten hat, so<\/p>\n<h2 id=\"blatt-72b\">Blatt 72b<\/h2>\n<p>dass der \u0160abbath nicht mehr verdr\u00e4ngt werden darf, hierbei aber ist ja der \u0160abbath durch das Gemeindeopfer zu verdr\u00e4ngen. R. A\u0161i sprach zu R. Kahana: Auch da ist ja der \u0160abbath wegen anderer Kinder<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> zu verdr\u00e4ngen!? Dieser erwiderte: F\u00fcr diesen Mann aber nicht.<\/p>\n<p>WER ANDERE OPFER AUF DEN NAMEN EINES PESAHOPFERS SCHLACHTET, IST, WENN SIE ALS SOLCHES UNGEEIGNET SIND, SCHULDIG, UND WENN SIE GEEIGNET SIND, NACH R. ELIE\u0351ZER EIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG UND NACH R. JEHOSUA\u0351 FREI. Wer ist der Tanna, der zwischen geeignet und ungeeignet unterscheidet?<\/p>\n<p>Es ist R. \u0160imo\u0351n, denn es wird gelehrt: Einerlei ob Opfer, die [als Pesa\u1e25opfer] geeignet sind, oder Opfer, die ungeeignet sind, ebenso wenn man es auf den Namen von Gemeindeopfern schlachtet, ist man frei<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. \u0160imo\u0351n sagte: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen \u00fcberein, dass man wegen ungeeigneter schuldig sei, sie streiten nur \u00fcber geeignete; nach R. Elie\u0351zer ist man ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei. R. Bebaj sagte im Namen R. Elea\u0351zars: Nach R. Me\u00edr ist man frei, selbst wenn man ein als Heilsopfer bestimmtes Kalb<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> auf den Namen eines Pesa\u1e25opfers geschlachtet hat. R. Zera sprach zu R. Bebaj: R. Jo\u1e25anan sagte ja, R. Me\u00edr pflichte hinsichtlich gebrechenbehafteter<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> bei!? Dieser erwiderte: Mit gebrechenbehafteten befa\u00dft man sich nicht weiter<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>, mit diesen aber befa\u00dft man sich.<\/p>\n<p>Raba fragte R. Na\u1e25man: Wie ist es nach R. Me\u00edr, wenn Profanes auf den Namen des Pesa\u1e25opfers? Dieser erwiderte: Nach R. Me\u00edr ist man frei, auch wenn Profanes auf den Namen des Pesa\u1e25opfers.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte ja aber, R. Me\u00edr pflichte bei hinsichtlich gebrechenbehafteter!?<\/p>\n<p>Bei gebrechenbehafteten kann keine Verwechslung vorkommen, bei diesen aber kann eine Verwechslung vorkommen.<\/p>\n<p>Kommt es denn R. Me\u00edr auf die Verwechslung oder Nichtverwechslung an, R. Bebaj sagte ja im Namen R. Elea\u0351zars, nach R. Me\u00edr sei man frei, selbst wenn man ein als Heilsopfer bestimmtes Kalb auf den Namen eines Pesa\u1e25opfers geschlachtet hat; demnach ist der Grund R. Me\u00edrs, weil man damit besch\u00e4ftigt ist!? Dieser erwiderte: Wenn man damit besch\u00e4ftigt ist, auch wenn eine Verwechslung ausgeschlossen ist, wenn eine Verwechslung vorkommen kann, auch wenn man nicht damit besch\u00e4ftigt ist, w\u00e4hrend bei gebrechenbehafteten keine Verwechslung vorkommen kann, auch ist man damit nicht besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>R. Zera und R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq sa\u00dfen an der Pforte des R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq und sagten: R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 lehrte: Wer einen Bratspie\u00df mit zur\u00fcckgebliebenem [Fleische] mit einem Bratspie\u00dfe mit gebratenem [Fleische] verwechselt und es gegessen hat, ist schuldig. R. Jo\u1e25anan lehrte: Wer seiner menstruierenden Frau beigewohnt hat, ist schuldig; wenn aber seiner menstruierenden Schw\u00e4gerin<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>, so ist er frei. Manche sagen, in jenem Falle<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> sei er um so mehr schuldig, da er dabei kein Gebot ausge\u00fcbt hat, und manche sagen, in jenem Falle sei er frei, denn in diesem Falle sollte er fragen, in jenem Falle aber konnte er nicht fragen<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nach R. Jo\u1e25anan ist er wegen seiner Schw\u00e4gerin wohl deswegen frei, weil er dabei ein Gebot<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> ausge\u00fcbt hat, und auch bei seiner Frau hat er ja ein Gebot ausge\u00fcbt!?<\/p>\n<p>Wenn sie schwanger<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Man mu\u00df sie ja zur festgesetzten Zeit<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> erfreuen!?<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der festgesetzten Zeit.<\/p>\n<p>Aber Raba sagte ja, man m\u00fcsse seine Frau durch die Aus\u00fcbung der Pflicht<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> erfreuen!?<\/p>\n<p>Nahe ihrer Periode.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> auch von seiner Schw\u00e4gerin gelten!?<\/p>\n<p>Vor seiner Schw\u00e4gerin geniert<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> man sich, vor seiner Frau geniert man sich nicht.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht ist R. Jo\u1e25anan: wollte man sagen, der des R. Jose, denn wir haben gelernt, R. Jose sagte, wenn der erste Festtag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt und man vergessentlich den Feststrau\u00df nach \u00f6ffentlichem Gebiete hinausgetragen hat, sei man frei, weil man ihn mit Berechtigung hinausgetragen hat, so kann es ja da anders sein, weil die Zeit<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> dr\u00e4ngt. Wollte man sagen, der des R. Jeho\u0161ua\u0351 bei den Opfern<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>, so dr\u00e4ngt ja auch die Zeit. Wollte man sagen, der des R. Jeho\u0161ua\u0351 bei den [zu beschneidenden] Kindern<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>, so dr\u00e4ngt ja auch da die Zeit. Und wollte man sagen, der des R. Jeho\u0161ua\u0351 bei der Lehre von der Hebe, denn wir haben gelernt, dass, wenn [ein Priester] Hebe i\u00dft und erf\u00e4hrt, dass er der Sohn einer Geschiedenen oder einer \u1e24alu\u00e7a ist, er nach R. Elie\u0351zer zur Zahlung des Grundwertes und des F\u00fcnftels verpflichtet und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei sei, so ist dies vielleicht nach R. Bebaj b. Abajje zu erkl\u00e4ren, denn R. Bebaj b. Abajje sagte, dies gelte von Hebe am Vorabend des Pesa\u1e25festes, wo die Zeit<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> ebenfalls dr\u00e4ngt. Oder vielleicht ist es bei der Hebe anders, da [das Essen derselben] Tempeldienst genannt wird, und der Allbarmherzige den Tempeldienst als g\u00fcltig erkl\u00e4rt hat. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn [ein Priester], w\u00e4hrend er dasteht und den Dienst verrichtet, erf\u00e4hrt, dass er der Sohn einer Geschiedenen oder einer \u1e24alu\u00e7a ist, so sind alle Opfer, die er auf dem Altar dargebracht hat, untauglich, und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 tauglich. Hierzu sagten wir, der Grund R. Jeho\u0161ua\u0351s sei, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> <em>segne, o Herr, seinen Wohlstand und lasse dir gefallen das Tun seiner H\u00e4nde<\/em>.<\/p>\n<p>Wo wird [das Essen von] Hebe Tempeldienst genannt?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Einst kam R. Tryphon abends nicht ins Lehrhaus, und als R. Gamli\u00e9l ihn am folgenden Morgen traf, fragte er ihn, weshalb er am Abend vorher nicht ins Lehrhaus gekommen sei. Dieser erwiderte: Ich verrichtete den Tempeldienst. Jener entgegnete: Deine Worte sind verwunderlich: gibt es denn in der Jetztzeit einen Tempel); dienst!? Dieser erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> <em>als einen geschenkweise verliehenen Dienst \u00fcbergebe ich euch das Priestertum, und ein Gemeiner, der nahet, werde get\u00f6tet<\/em>. Das Essen der Hebe innerhalb des Pflichtgebietes gleicht also dem Tempeldienste.<\/p>\n<p>HAT MAN ES F\u00dcR SOLCHE GESCHLACHTET, DIE DAVON NICHT ESSEN K\u00d6NNEN. \u2014Wenn es da<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> untauglich ist, so ist man ja selbstverst\u00e4ndlich hierbei schuldig!?<\/p>\n<p>Da er im Schlu\u00dfsatze lehren will, man sei frei, lehrt er im Anfangssatze, man sei schuldig.<\/p>\n<p>Auch dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich, wenn es da tauglich ist, ist man ja hierbei frei!?<\/p>\n<p>Vielmehr, da er [den Fall lehrt], wenn man es am \u0160abbath auf einen anderen Namen schlachtet, lehrt er auch [den Fall], wenn f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wozu ist dieser selbst n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Weil er den Streit zwischen R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 lehren will.<\/p>\n<p>R. Hona b. \u1e24enana sprach zu seinem Sohne: Wenn du zu R. Zeriqa gehst, frage ihn folgendes: Wieso ist man schuldig nach dem, welcher sagt, man sei wegen einer sch\u00e4digenden Verwundung<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> frei, wenn man es f\u00fcr solche schlachtet, die davon nicht essen k\u00f6nnen: welche Verbesserung hat man denn dabei verrichtet!?<\/p>\n<p>Die Verbesserung besteht darin, dass sie, wenn sie<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> bereits auf [dem Altar] sind, nicht mehr entfernt werden.<\/p>\n<p>Wenn man es geschlachtet hat und es gebrechenbehaftet befunden wird, so ist man schuldig. Welche Verbesserung hat man dabei verrichtet!?<\/p>\n<p>Die Verbesserung erfolgt bei einem Blendh\u00e4utchen<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> am Auge. Dies nach R. A\u0351qiba, welcher sagt, ist es bereits auf dem Altar, entferne man es nicht.<\/p>\n<p>Wenn man es geschlachtet hat und es als innerlich Totverletztes befunden wird, so ist man frei. Demnach ist man schuldig, wenn \u00e4u\u00dferlich. Welche Verbesserung hat man dabei verrichtet!?<\/p>\n<p>Die Verbesserung besteht darin, dass es nicht mehr Aas<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> werden kann. Rabina wandte ein: Es wird gelehrt: Wer am \u0160abbath au\u00dferhalb [des Tempelhofes] einem G\u00f6tzen ein S\u00fcndopfer schlachtet, ist dieserhalb drei S\u00fcndopfer schuldig. Welche Verbesserung hat er dabei verrichtet<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>!? R. Avira erwiderte: Er entzieht es [dem Verbote] eines Gliedes von einem lebenden Tiere<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>WENN MAN ES GESCHLACHTET HAT UND ES SICH HERAUSSTELLT etc. R. Hona sagte im Namen Rabhs: Wenn man ein zum Weiden ausgeschiedenes Schuldopfer<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> ohne n\u00e4here Bestimmung geschlachtet hat, so ist es als Brandopfer tauglich.<\/p>\n<p>Er ist also der Ansicht, es sei keine Aufhebung [der Bestimmung] erforderlich, somit sollte es auch von dem Falle gelten, wenn es nicht zum Weiden ausgeschieden wurde!?<\/p>\n<p>Dies ist nach der S\u00fchne [des Eigent\u00fcmers] verboten, weil man es auch vor der S\u00fchne tun k\u00f6nnte<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du dies?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn der Eigent\u00fcmer eines Schuldopfers gestorben ist oder [durch Ersatz] S\u00fchne erlangt hat, so lasse man es weiden, bis es ein Gebrechen bekommt, alsdann verkaufe man es, und der Erl\u00f6s f\u00e4llt dem freiwilligen Opferfonds zu. R. Elie\u0351zer sagt, man lasse es verenden; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man verkaufe es und bringe f\u00fcr den Erl\u00f6s ein Brandopfer dar. Nur f\u00fcr den Erl\u00f6s, es selbst aber nicht. Dieses ist n\u00e4mlich nach der S\u00fchne verboten, weil man es auch vor der S\u00fchne tun k\u00f6nnte. Schlie\u00dfe hieraus. R. \u1e24isda wandte gegen R. Hona ein: Wenn man es schlachtet und es sich herausstellt, dass der Eigent\u00fcmer sich davon zur\u00fcckgezogen hat etc. Hierzu wird gelehrt, am<\/p>\n<h2 id=\"blatt-73b\">Blatt 73b<\/h2>\n<p>Wochentage sei es in einem solchen Falle sofort zu verbrennen. Allerdings ist es, wenn du sagst, [die Bestimmung] m\u00fcsse aufgehoben werden, ein Pesa\u1e25opfer, und da es keinen Eigent\u00fcmer hat, haftet die Untauglichkeit ihm selbst an, daher mu\u00df es sofort verbrannt werden; wenn du aber sagst, [die Bestimmung] brauche nicht aufgehoben zu werden, ist es ja ein Heilsopfer<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> und die Untauglichkeit h\u00e4ngt von einem anderen Umstand ab, weil es nach dem best\u00e4ndigen Abendopfer<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> dargebracht wurde, demnach m\u00fc\u00dfte es ja vorher die Frische<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> verlieren!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Die Regel ist: Haftet die Untauglichkeit [dem Opfer] selbst an, so ist es sofort zu verbrennen, wenn aber dem Blute oder dem Eigent\u00fcmer, so lasse man es vorher die Frische verlieren, und erst nachher bringe man es in den Verbrennungsraum.<\/p>\n<p>Vielmehr, man sage nicht, es sei als Brandopfer tauglich, wenn man es ohne Bestimmung geschlachtet hat, sondern man sage: so ist es tauglich, wenn man es als Brandopfer geschlachtet hat. Demnach mu\u00df [die Bestimmung] aufgehoben werden.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach R. \u1e24ija b. Gamda zu erkl\u00e4ren, welcher sagte, aus dem Munde des ganzen Kollegiums kam es hervor, und sie erkl\u00e4rten, wenn der Eigent\u00fcmer leichenunrein war und f\u00fcr [die Darbringung] auf das zweite Pesa\u1e25fest aufgeschoben wurde, wonach nur in diesem Falle die Aufhebung [der Bestimmung] erforderlich ist, sonst aber ist die Aufhebung nicht erforderlich!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, hier handelt es sich um den Fall, wenn man es vormittags [als Pesa\u1e25opfer] abgesondert hat und der Eigent\u00fcmer nachmittags gestorben<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> ist. Es war also tauglich und wurde verdr\u00e4ngt, und das, was tauglich war und verdr\u00e4ngt wurde, kann nicht wiederum tauglich werden.<\/p>\n<p>Dies ist ja eine Erkl\u00e4rung [der Lehre] Rabhs, und Rabh ist ja der Ansicht, Lebendiges werde nicht<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> verdr\u00e4ngt!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Papa, dies<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, andere [Opfer], die man auf den Namen eines Pesa\u1e25opfers schlachtet, seien untauglich, wonach die Untauglichkeit dem Opfer selbst anhaftet.<\/p>\n<p>Nach R. Elie\u0351zer ist man ja dieserhalb [am \u0160abbath] ein S\u00fcndopfer schuldig, denn R. Elie\u0351zer ist nicht der Ansicht, wer sich bei der Aus\u00fcbung eines Gebotes irrt, sei frei!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Joseph, Sohn R.Sala des Frommen, erkl\u00e4rte es vor R. Papa: Dies nach Joseph b. \u1e24onaj, denn wir haben gelernt, Joseph b. \u1e24onaj sagte, was auf den Namen des Pesa\u1e25opfers oder eines S\u00fcndopfers geschlachtet worden ist, sei untauglich. Demnach haftet die Untauglichkeit ihm selbst an, daher ist es sofort zu verbrennen. Und hinsichtlich des Freiseins<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> ist er der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s. R.A\u0161i erkl\u00e4rte: Rabh ist der Ansicht R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, des Sohnes des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, denn es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagte: Hatte man am Tage Zeit zu erfahren, dass der Eigent\u00fcmer sich davon zur\u00fcckgezogen hat, gestorben ist oder unrein geworden ist, so ist man schuldig; [in diesem Falle] lasse man es die Frische verlieren und bringe es nachher in den Verbrennungsraum. Doch wohl deshalb, weil eine Aufhebung [der Bestimmung] nicht erforderlich<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht aus dem Grunde, weil er der Ansicht des Tanna der Schule des Rabba b. Abuha ist, welcher sagte, dass man sogar Verwerfliches [vor dem Verbrennen] die Frische verlieren lassen m\u00fcsse, was er aus dem Wort <em>S\u00fcnde<\/em> folgert, das auch beim \u00dcbriggebliebenen<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> gebraucht wird. Wie willst du denn, wenn du nicht so sagen wolltest, den Fall, wenn der Eigent\u00fcmer unrein geworden ist, erkl\u00e4ren: hierbei ist ja entschieden eine Aufhebung [der Bestimmung] erforderlich, denn R. \u1e24ija b. Gamda sagte, aus dem Munde des Kollegiums sei es hervorgekommen, und sie erkl\u00e4rten, wenn der Eigent\u00fcmer leichenunrein geworden war und [die Darbringung] auf das zweite Pesa\u1e25fest aufgeschoben<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> wurde!? Am richtigsten ist vielmehr die fr\u00fchere Erkl\u00e4rung, hier sei die Ansicht des Joseph b. \u1e24onaj vertreten.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Tempel. W\u00f6rtl. das Reitenlassen, da es rittlings auf dem R\u00fccken getragen wurde.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Was am Feste bei Freigestelltem verboten ist, braucht ja bei der Herrichtung des Pesa\u1e25opfers, die Pflicht ist, nicht verboten zu sein.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines Unreinen mit dem Ents\u00fcndigungs- oder Sprengwasser (man vegleiche Num. Kap. 19); wenn dessen Reinheitstag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, der ein Vorabend des Pesa\u1e25festes ist.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl kein Vocativ, vielmehr ist hier der Name A\u0351qiba ausgefallen.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Holen u. Hinbringen des Pesa\u1e25opfers.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. \u0160abbathopfer, vier an jedem \u0160abbath.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 9,2 u. ib. 28,2.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des P.s, der auf einen \u0160abbath fiel.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des P.s, der auf einen \u0160abbath fiel.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,10.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Kopf des Opfers; man vegleiche Lev. 1,4.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Seinen Geldwert od, den einer anderen Person dem Heiligtum geloben; man vegleiche Lev. 27,2ff.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 27,28.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. \u0160ab. Fol. 40b, Anm. 46.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 5,7.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 31,14.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 21.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 3,14.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 17,28.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,8.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,10.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,2.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Deren Unreinheit eine schwerere ist, da sie aus ihrem eigenen K\u00f6rper kommt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen Unreinheit, wie weiter erkl\u00e4rt wird, eine schwerere ist.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies schlie\u00dft also andere Unreinheiten aus.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie brauchen es \u00fcberhaupt nicht herzurichten.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide sind durch einen Ausflu\u00df unrein.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich ihm der Aufenthalt innerhalb der Abgrenzung \u00bbdes jisra\u00e9litischen Lagers\u00ab od, der Stadtmauer verboten ist u. jedes Verbot der Schrift mit Gei\u00dfelung bestraft wird; die \u00dcbertretung eines Gebotes wird nicht bestraft.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Studium der Tora dem Betreffenden allein zugute komme.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sog. \u00bblevitische Lager\u00ab, der Tempelberg, den sie nicht betreten d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 13,19.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war Levite.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unreinheit des Auss\u00e4tzigen ist am allerstrengsten.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 5,3.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem T. ist \u05de\u05ea\u05d5\u05d9\u05d4\u05dd ein Plural.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 25,2.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anmm. 26. 27.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Tage nach seiner Unreinheit; man vegleiche Num. 19,12.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die v\u00f6llige Unreinheit des Flu\u00dfbehafteten tritt nur dann ein, wenn er sie selbst verschuldet hat; man vegleiche Nid. Fol. 35a.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie der Kriechtierunreine, bis zum Abend.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Die v\u00f6llige Unreinheit des Flu\u00dfbehafteten tritt erst dann ein, wenn er den Flu\u00df 3mal wahrgenommen hat; man vegleiche Meg. Fol. 8a.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 13,45.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Pesa\u1e25opfer in Unreinheit dar++FN++gebracht wird.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter dem Tempelhofe.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb des Tempelhofes u. des levitischen Lagers.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ebenfalls nur bis zum Abend dauert.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide sind durch einen Ausflu\u00df unrein.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,11.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,11.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er in das lev. Lager nicht kommen darf, so kann er ja das Lager der Gottheit nicht verlassen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>.\u05db\u05e8\u05db\u05e8 \u05db\u05de. Dies w\u00e4re eine Erg\u00e4nzung der vorangehenden Worte: Inhalt der Verhei\u00dfung.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 15,7.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05e7\u05d9\u05ea\u05d5\u05d9 in unserer Mi\u0161na soll gleich dem im angezogenen Verse gebrauchten \u05de\u05d4\u05d9\u05e4 aus der Wurzel \u05de\u05ea\u05d4 <em>weich, zart sein<\/em> abgeleitet werden; wenn nun RJ. \u05de\u05d4\u05d9\u05ea mit Frevler \u00fcbersetzt, so bedeutet dieses W. etwas Schlechtes, Ekelhaftes.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 15,7.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05db\u05e8\u05db\u05e8\u05ea Compositum v.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Es hei\u00dft, dass er in das lev. Lager nicht kommen darf, ohne vorauszuschicken, dass er dieses zu verlassen hat.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Mich. 7,14.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 5,12.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 3,11.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg.,1.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sog. \u00bblevitische Lager\u00ab, der Tempelberg, den sie nicht betreten d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 8,4.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 4,29.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Als er das Kind beleben wollte.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 25,8.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 65,20.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 61,5.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 24,23.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 30,26.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 32,39.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 32,39.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Toten werden mit ihrem eventuellen Gebrechen auferstehen, erst nachher werden sie geheilt werden.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abl\u00f6sung einer solchen ist selbstverst\u00e4ndlich erlaubt.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 8,16.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 29,35. 77. Jes. 58,13.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>\u2013<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Est. ,22.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Fol. 63a, Anm. 20.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur durch die Verleihung der Tora ist er den Leuten aus dem Volke \u00fcberlegen.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Studium der Tora dem Betreffenden allein zugute komme.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 33,25.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 13,19.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Unreine darf vom Pesa\u1e25opfer nicht essen, somit liegt ihm auch die Pflicht nicht ob; das Besprengen soll ihn erst tauglich machen.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Das vor dem Warmbade nicht beschnitten werden kann.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Jisra\u00e9lit, am Vorabend des Pesa\u1e25festes, um vom Pesa\u1e25opfer essen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 7. Tag eines Leichenunreinen gleicht dem 1. eines Kriechtierunreinen, da dieser \u00fcberhaupt nur einen Tag unrein ist.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Daher darf seinetwegen auch der \u0160abbath nicht verdr\u00e4ngt werden.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,13.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist seine Pflicht, Reinheit zu erlangen.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Darbringung; er richte es (durch einen Vertreter) her, auch wenn er davon nicht essen darf.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer reichlichen Fleischmahlzeit.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. der Herstellung bedarf, dh. nur das Hindernis ist zu beseitigen.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Im betreffenden Abschnitte (Gen.\u00a0Kap. 17) wird das Wort \u00bbB\u00fcndnis\u00ab 13mal genannt.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine gr\u00f6\u00dfere Gesellschaft am Pesa\u1e25opfer beteiligt ist.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am Feste selbst darzubringen ist; man vegleiche Hag. Fol. 9a.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer reichlichen Fleischmahlzeit.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,25.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Am ersten Abend des Pesa\u1e25festes; man vegleiche infra Fol. 116a.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Pesa\u1e25opfer; man vegleiche Ex. 12,46.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gilt als levitisch rein, da der Verlierer es wohl benutzen wollte.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses ist f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer nicht verwendbar, da man an diesem kleinen Knochen zerbrechen darf.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer, in welchem Falle kein Festopfer dargebracht wird.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer, in welchem Falle kein Festopfer dargebracht wird.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer, in welchem Falle kein Festopfer dargebracht wird.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dessen Bestattung sich ganz Jisra\u00e9l befassen mu\u00df.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Verlierende hat es nicht untergetaucht, da er durch die Bestattung des F\u00fcrsten sich verunreinigen mu\u00df.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstens kann der F\u00fcrst sterben u, er sich an dessen Begr\u00e4bnis beteiligen u, unrein werden, zweitens kann das Pesa\u1e25opfer reichlich sein u, das Festopfer fortfallen.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war hinsichtl. der Darbringung des Festopfers anderer Meinung als die Weisen, daher zog er ganz weit von Jeru\u0161alem, um nicht zur Wallfahrt ziehen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Prophet Elijas, der schon nach dem biblischen Berichte (man vegleiche iiReg. 2,11) lebendig in den Himmel gefahren ist u. in talmudischen Berichten stets als Deus ex machina erscheint, um aus Not und Verlegenheit zu helfen. Als Vorbote des Messias wird er erscheinen (man vegleiche Mal. 3,23) u. jeden Zweifel l\u00f6sen, jeden Streit schlichten und ungel\u00f6ste Rechtsfragen entscheiden; man vegleiche Ed. VIH. 7.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,2.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man eine Summe f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer be stimmt hat und ein \u00dcberschu\u00df zur\u00fcckgeblieben ist, od. auch, wenn man statt eines abhanden gekommenen Pesa\u1e25opfers ein anderes bestimmt u, sp\u00e4ter das erste sich eingefunden hat.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es gemeinschaftlich u. an einem bestimmten Tage dargebracht wird.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,41.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Schriftvers spricht vom H\u00fcttenfeste, das 8 Tage w\u00e4hrt.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Festopfer f\u00e4llt dann am 1. u. am 8. Tage aus.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabin ist aus R. Abin contrahiert.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. der seiner Kinder Beraubte. RA, berichtet an anderer Stelle von sich selber, er habe keine Kinder gehabt.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 27,7.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,15.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Schriftvers ist \u00fcberfl\u00fcssig, da dasselbe schon vorangehend anbefohlen wird.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ausschlie\u00dfend; diese ist ausgeschlossen worden.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Festopfer mu\u00df demnach am Feste selbst geschlachtet werden.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nach ihm nur einen Tag und und eine Nacht gegessen werden darf.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Da nur das Schlachten und nicht die Zubereitung derselben den \u0160abbath verdr\u00e4ngt.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Ziegenb\u00f6cke werden als S\u00fcndopfer dargebracht, von denen nur die Priester das Fleisch essen.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Festopfer mu\u00df demnach am Feste selbst geschlachtet werden.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 23,18.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,4<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Morgen nach dem Tage.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vers Lev. 7,16.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vers Dt. 16,4.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Im darauffolgenden Verse Ex. 23,19.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist ja entschieden eine Aufhebung der Bestimmung erforderlich. Das Eingeweide wird nicht direkt am Feuer, sondern in der Bauchh\u00f6hle erhitzt.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer darf man am \u0160abbath schlachten, andere Opfer nicht.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Als best\u00e4ndiges Opfer wird nur eines dargebracht, w\u00e4hrend das Pesa\u1e25opfer jedermann darbringen mu\u00df.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Als best\u00e4ndiges Opfer wird nur eines dargebracht, w\u00e4hrend das Pesa\u1e25opfer jedermann darbringen mu\u00df.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer am \u0160abbath.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>In welchem Falle es unbrauchbar ist.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>In welchem Falle es unbrauchbar ist.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Man sollte es vorher genau untersuchen.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bestimmung als Pesa\u1e25opfer.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend Men. Fol. 49a hier\u00fcber ein Streit besteht.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle, der weiter ausf\u00fchrlich mitgeteilt wird, ist die Handlung beschr\u00e4nkt, er hat nur ein Kind zu beschneiden, dennoch ist er nach RJ. frei.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hatte zwei Kinder vor sich u. wu\u00dfte, dass eines an diesem Tage zubeschneiden sei.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Darbringung war die Pflicht bereits erf\u00fcllt.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Man sei nach RM. im ersten Falle schuldig, auch wenn man beide am \u0160ABBATH beschnitten hat, u. zwar aus dem Grunde, weil mit der heutigen Beschneidung die Angelegenheit f\u00fcr ihn erledigt u, er damit nicht mehr besch\u00e4ftigt ist.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man andere Opfer als Pesa\u1e25opfer schlachtet, falls sie als solche brauchbar sind.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am S. f\u00e4llige Beschneidung hat an diesem zu erfolgen.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solches ist als Pesa\u1e25opfer ungeeignet u. ein Irrtum ausgeschlossen.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man schuldig sei, doch wohl, weil bei solchen ein Irrtum ausgeschlossen ist.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Man dachte niemals daran, diese darzubringen.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>An der er nach dem Tode seines kinderlos verstorbenen Bruders die Schwagerehe zu vollziehen hat; man vegleiche Dt. 25,5ff.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man zur\u00fcckgebliebenes Fleisch gegessen hat, nach RJ.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Person, bezw. die Sache, an der er das Verbot ausge\u00fcbt hat.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch die Fortpflanzung ist ein Gebot der Tora.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beiwohnung erfolgt nicht zur Fortpflanzung.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Pflicht der Begattung ist eine dem Berufe entsprechende Zeit festgesetzt; man vegleiche Ket. Fol. 61b.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch au\u00dferhalb der festgesetzten Zeit, wenn man merkt, dass sie es verlangt.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihr um diese Zeit nicht beizuwohnen.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie danach zu fragen.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Es mu\u00df an diesem Tage erfolgen.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man auf den Namen eines Pesa\u1e25opfers geschlachtet hat; ob. Fol. 71b.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Fol. 72a.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er sie sp\u00e4ter nicht mehr essen darf.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 33,11.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 18,7.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 61a.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Fol. 7a<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Opferteile; sie werden dennoch dargebracht.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist ein leichtes Gebrechen, durch das nach einer Ansicht das Tier als Opfer nicht ganz untauglich ist.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solches ist nicht nur zum Essen verboten, sondern auch verunreinigend.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Das einem G\u00f6tzen gespendete ist auch verunreinigend.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sogar einem Noachiden verboten ist; die T\u00f6tung des Tieres ist eine verbessernde T\u00e4tigkeit, obgleich es zum Genusse verboten und auch verunreinigend ist.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein als Schuldopfer bestimmtes Tier aus einem weiter folgenden Grunde nicht dargebracht werden kann u. man es daher weiden lassen mu\u00df.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist es zur Weide ausgeschieden, so ist dies nicht mehr zu bef\u00fcrchten.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00dcberschu\u00df des Pesa\u1e25opfers ist als Heilsopfer zu verwenden.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Das als letztes Opfer dargebracht werden mu\u00df; man vegleiche supra Fol. 59b.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 34b, Anm. 225.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur wenn das die Bestimmung des Pesa\u1e25opfers auf hebende Ereignis vor Mittag eintritt, erh\u00e4lt es die Eigenschaft eines Heilsopfers.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Opfer kann nur nach dem Schlachten verdr\u00e4ngt werden.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df in einem derartigen Falle (wenn der Eigent\u00fcmer sich vom Pesa\u1e25opfer zur\u00fcckzieht) es sofort zu verbrennen sei.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Irrtums bei der Aus\u00fcbung eines Gebotes.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist ein untaugliches Heilsopfer, da es nach dem Abendopfer geschlachtet wurde, und zwar haftet die Untauglichkeit am Opfer selbst.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Das doch die Frische verloren hat; man vegleiche Lev. 7,18 u. ib. 19,8.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist ja entschieden eine Aufhebung der Bestimmung erforderlich. Das Eingeweide wird nicht direkt am Feuer, sondern in der Bauchh\u00f6hle erhitzt.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 65b 66a 66a 67b 67a 68b 68a 69b 69a 70b 70a 71b 71a 72b 72a 73b 73a \u00dcbersetzung Blatt 65b FOLGENDE VERRICHTUNGEN AM PESAHOPFER VERDR\u00c4NGEN DEN \u0160ABBATH: DAS SCHLACHTEN, DAS BLUTSPRENGEN, DAS AUSKRATZEN DER EIN GEWEIDE UND DIE AUFR\u00c4UCHERUNG DER FETTST\u00dcCKE; DAS BRATEN ABER UND DAS ABSP\u00dcLEN DER EINGEWEIDE VERDR\u00c4NGEN DEN \u0160ABBATH NICHT. DAS HINTRAGEN1, DIE HERBEISCHAFFUNG VON AUSSERHALB DES \u0160ABBATHGEBIETES UND DIE ABL\u00d6SUNG EINER IHM ANHAFTENDEN BLATTER VERDR\u00c4NGEN DEN \u0160ABBATH NICHT; R. ELIE\u0351ZER SAGT, SIE VERDR\u00c4NGEN IHN WOHL. R. ELIE\u0351ZER SPRACH: DIES IST AUS EINEM SCHLUSSE ZU FOLGERN: WENN DAS SCHLACHTEN, DAS EINE RICHTIGE ARBEIT IST, DEN \u0160ABBATH VERDR\u00c4NGT, WIE SOLLTEN DIESE [VERRICHTUNGEN], DIE NUR DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN SIND], NICHT DEN \u0160ABBATH VERDR\u00c4NGEN!? R. JEHO\u0160UA\u0351 ERWIDERTE IHM: DAS FEST BEWEIST ES: AN DIESEM IST DAS ERLAUBT, WAS EINE ARBEIT IST, DENNOCH VERBOTEN, WAS DES FEIERNS WEGEN [VERBOTEN IST]. R. ELIE\u0351ZER ENTGEGNETE IHM: WAS SOLL DIES, JEHO\u0160UA\u0351: WIESO IST VON FREIGESTELLTEM EIN &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6633","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6633"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6633\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6634,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6633\/revisions\/6634"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}