{"id":6639,"date":"2021-01-01T00:05:00","date_gmt":"2020-12-31T22:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6639"},"modified":"2020-12-18T01:03:50","modified_gmt":"2020-12-17T23:03:50","slug":"pessachim-kapitel-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-7\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 7"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73a\">73a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74b\">74b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74a\">74a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75b\">75b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75a\">75a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76b\">76b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76a\">76a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-77b\">77b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-77a\">77a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-78b\">78b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-78a\">78a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-79b\">79b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-79a\">79a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-80b\">80b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-80a\">80a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-81b\">81b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-81a\">81a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82b\">82b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82a\">82a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-83b\">83b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-83a\">83a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-84b\">84b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-84a\">84a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-85b\">85b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-85a\">85a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-86b\">86b<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-74a\">Blatt 74a<\/h2>\n<p>WIE BR\u00c4T MAN DAS PESA\u1e24OPFER? MAN NEHME EINEN BRATSPIESS AUS [HOLZ VOM] GRANATAPFELBAUM UND STECKE IHN IN DAS MAUL BIS DURCH DEN AFTER, UND DIE UNTERSCHENKEL UND DAS EINGEWEIDE LEGE MAN HINEIN SO R. JOSE DER GALIL\u00c4ER. R. AQIBA SAGTE: DIES IST JA EINE ART DES KOCHENS<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>; VIELMEHR H\u00c4NGE MAN SIE VON AUSSEN AN. MAN DARF DAS PESA\u1e24OPFER WEDER AN EINEM [EISERNEN] SPIESSE NOCH AUF EINEM ROSTE BRATEN. R. \u00c7ADOQ ERZ\u00c4HLTE: EINST SAGTE R. GAMLI\u00c9L ZU SEINEM KNECHTE TABI: GEH UND BRATE UNS DAS PESA\u1e24OPFER AUF DEM ROST.<\/p>\n<p>GEMARA. Sollte man doch einen aus Metall nehmen!?<\/p>\n<p>Da ein solcher durch die Erhitzung eines Teiles ganz erhitzt wird, w\u00fcrde es durch den Spie\u00df gebraten werden, und der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <em>am Feuer gebraten<\/em>, nicht aber durch etwas anderes gebraten.<\/p>\n<p>Sollte man doch einen aus Dattelpalmholz nehmen!?<\/p>\n<p>Da ein solcher Zellen hat und Wasser ausschwitzt, w\u00fcrde es Gekochtem gleichen.<\/p>\n<p>Sollte man doch einen aus [Holz von] Feigenbaum nehmen!?<\/p>\n<p>Da ein solcher markig ist und Wasser ausschwitzt, w\u00fcrde es Gekochtem gleichen.<\/p>\n<p>Sollte man doch einen aus Eichenholz, aus [Holz vom] Johannisbrotbaum oder aus Sykomorenholz nehmen!?<\/p>\n<p>Da solche Knoten haben, schwitzen sie Wasser<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> aus.<\/p>\n<p>Einer aus [Holz vom] Granatapfelbaum hat ja ebenfalls Knoten!?<\/p>\n<p>Dessen Knoten sind glatt. Wenn du aber willst, sage ich: [man verwende] einen einj\u00e4hrigen Trieb, der keine Knoten hat.<\/p>\n<p>Er hat ja aber Schnittstellen<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die Schnittstellen ragen nach au\u00dfen.<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na vertritt nicht die Ansicht R. Jehudas, denn es wird gelehrt: R. Jehuda sagte, wie ein Holzspie\u00df nicht verbrannt5 wird, so werde auch ein Metallspie\u00df nicht erhitzt. Man entgegnete ihm: Dieser wird, wenn ein Teil desselben erhitzt wird, vollst\u00e4ndig erhitzt, jener aber wird, wenn ein Teil desselben erhitzt wird, nicht vollst\u00e4ndig erhitzt.<\/p>\n<p>UND DIE UNTERSCHENKEL etc. LEGE MAN etc. Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l nannte es Tuch, \u00bbTuch\u00ab<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, R. Tryphon nannte es \u00bbrumpfgebratenes B\u00f6ckchen\u00ab. Die Rabbanan lehrten: Welches hei\u00dft ein rumpfgebratenes B\u00f6ckchen, das man in der Jetztzeit am Pesa\u1e25abend nicht essen darf\u2019? Wenn man es im ganzen br\u00e4t; ist ein Glied davon abgeschnitten worden, ist ein Glied davon geschmort worden, so hei\u00dft es nicht mehr rumpfgebraten.<\/p>\n<p>Wenn es schon, falls ein Glied abgeschnitten worden ist, selbst damit gebraten, nicht mehr rumpfgebraten hei\u00dft, um wieviel weniger, wenn es geschmort worden ist!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Wenn man es [am Rumpfe] haftend geschmort hat.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Die F\u00fcllung<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> ist erlaubt. Abajje sprach zu ihm: Sie saugt ja Blut auf!? Dieser erwiderte: Wie sie es aufsaugt, so st\u00f6\u00dft sie es aus. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Die Unterschenkel und das Eingeweide lege man hinein. Doch wohl aus dem Grunde, weil wir sagen, wie sie [das Blut] aufsaugen, sto\u00dfen sie es aus.<\/p>\n<p>Hierbei ist es anders: da es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74b\">Blatt 74b<\/h2>\n<p>einen Schlachtschnitt hat, wo das Blut abflie\u00dft, so flie\u00dft es mit ab.<\/p>\n<p>Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Das Herz rei\u00dfe man auf und lasse das Blut heraus; hat man es nicht aufgerissen, so rei\u00dfe man es nach dem Kochen auf, und es ist erlaubt. Doch wohl aus dem Grunde, weil wir sagen, wie es [das Blut] aufsaugt, sto\u00dfe es es aus.<\/p>\n<p>Anders ist das Herz, da es glatt<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, als Rabin der Greis einst f\u00fcr Rabh eine junge Taube [in Teig] wickelte, sprach er zu ihm: Wenn die Teigkruste schmeckt, gib sie mir, und ich werde sie essen!?<\/p>\n<p>Dieser war aus feinem Mehl, das por\u00f6s<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Aber einst kam ja Raba zum Exilarchen, und als man f\u00fcr ihn eine Ente [in Teig] wickelte, sprach er: W\u00fcrde ich nicht gesehen haben, dass er klar wie ein blanker Zuz<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> ist, w\u00fcrde ich davon nicht gegessen haben. Wozu brauchte er nun, wenn du sagst, wie es das Blut aufsaugt, sto\u00dfe es es aus, klar gewesen zu sein, es sollte ja auch nicht klar [erlaubt] sein!?<\/p>\n<p>Dieser war aus einfachem Mehl und nicht por\u00f6s. Daher ist es bei feinem Mehl erlaubt, einerlei ob es r\u00f6tlich ist oder nicht; bei einfachem Mehl nur dann, wenn es klar wie ein blanker Zuz ist, sonst aber verboten; bei anderen Mehlarten verboten, wenn es r\u00f6tlich ist, und erlaubt, wenn es nicht r\u00f6tlich ist. Die F\u00fcllung ist, nach dem sie verboten ist, es auch dann, wenn die Offnung sich unten befindet, und nach dem sie erlaubt ist, es auch dann, wenn sie sich oben befindet. Die Halakha ist, die F\u00fcllung ist erlaubt, auch wenn die Offnung sich oben befindet.<\/p>\n<p>\u00dcber Fleischschnitten, Hoden und Blutgef\u00e4\u00dfe<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> streiten R. A\u1e25a und Rabina. In der ganzen Tora ist R. A\u1e25a erschwerender und Rabina erleichternder Ansicht, und die Halakha ist wie Rabina, erleichternd; bei diesen drei Dingen aber ist R. A\u1e25a erleichternder und Rabina erschwerender Ansicht, und die Halakha ist wie R. A\u1e25a, erleichternd. Wenn man eine ger\u00f6tete<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> Fleischschnitte abschneidet und salzt, ist sie sogar f\u00fcr den Kochtopf erlaubt; br\u00e4t man sie am Spie\u00dfe, ist sie ebenfalls erlaubt, weil [das Blut] abflie\u00dft; \u00fcber [das Braten] auf Kohlen streiten R. A\u1e25a und Rabina: einer verbietet sie, und einer erlaubt sie. Nach dem, der sie verbietet, dr\u00e4ngen [die Kohlen das Blut] zur\u00fcck, und nach dem, der sie erlaubt, saugen sie es auf. Die Halakha ist: sie saugen es auf. Dasselbe gilt auch von den Hoden in der Haut: wenn man sie abschneidet und salzt, sind sie auch f\u00fcr den Kochtopf erlaubt; br\u00e4t man sie am Spie\u00dfe, sind sie ebenfalls erlaubt, weil [das Blut] abflie\u00dft; \u00fcber [das Braten] auf Kohlen streiten R. A\u1e25a und Rabina: einer verbietet sie, und einer erlaubt sie. Nach dem, der sie verbietet, dr\u00e4ngen [die Kohlen das Blut] zur\u00fcck, und nach dem, der sie erlaubt, saugen sie es auf. Dasselbe gilt auch von den Blutgef\u00e4\u00dfen: wenn man sie abschneidet und salzt, sind sie auch f\u00fcr den Kochtopf erlaubt; br\u00e4t man sie am Spie\u00dfe mit dem Schlachtschnitte nach unten, sind sie ebenfalls erlaubt, weil [das Blut] abflie\u00dft; \u00fcber das Braten auf Kohlen streiten R. A\u1e25a und Rabina: einer verbietet sie, und einer erlaubt sie. Nach dem, der sie verbietet, dr\u00e4ngen [die Kohlen das Blut] zur\u00fcck, und nach dem, der sie erlaubt, saugen sie es auf. Die Halakha ist: sie saugen es auf.<\/p>\n<p>Ist die Fleischschnitte ger\u00f6tet, so ist der Essig<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> verboten, ist sie nicht ger\u00f6tet, so ist er erlaubt. Rabina sagte, er sei verboten, auch wenn sie nicht ger\u00f6tet ist, denn es ist nicht m\u00f6glich, dass sich darin keine Blutteilchen befinden. Mar, der Sohn Amemars, sprach zu R.A\u0161i: Mein Vater pflegte ihn zu schl\u00fcrfen. Manche sagen, R. A\u0161i selbst pflegte ihn zu schl\u00fcrfen. Mar, der Sohn Amemars, sprach zu R.A\u0161i: Mein Vater pflegte in den Essig, in den er [Fleisch] einlegte, nicht einmal wiederum einzulegen<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Womit ist dieser anders als schwacher Essig, in den man einlegen darf!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75a\">Blatt 75a<\/h2>\n<p>In diesem ist noch die Sch\u00e4rfe der Frucht enthalten, in jenem ist die Sch\u00e4rfe der Frucht nicht mehr enthalten.<\/p>\n<p>MAN DARF DAS PESA\u1e24OPFER WEDER etc. BRATEN. Ein Tatfall zur Widerlegung<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>[Die Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Ist der Rost durchlocht<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>, so ist er erlaubt; hierzu erz\u00e4hlte R. \u00c7adoq, dass R. Gamli\u00e9l einst zu seinem Knechte Tabi sagte: Geh und brate uns das PESA\u1e24opfer auf einem durchlochten Roste.<\/p>\n<p>R. \u1e24enana b. Idi fragte R. Ada b. Ahaba: Wie ist es, wenn man einen Ofen mit Schalen von Ungeweihtem geheizt, ihn ausgerafft und in diesem Brot gebacken hat, nach demjenigen, nach dem es<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> verboten ist? Dieser erwiderte: Das Brot ist erlaubt. Jener entgegnete: R. \u1e24enana der Greis sagte ja aber im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans, dass, wenn man einen Ofen geheizt, ausgerafft und darin das Pesa\u1e25opfer gebraten hat, dies nicht \u00bbam Feuer gebraten\u00ab hei\u00dfe, weil es zweimal<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> <em>am Feuer gebraten<\/em> hei\u00dft. Also nur da, weil der Allbarmherzige es durch die Wiederholung [der Worte] <em>am Feuer gebraten<\/em> bekundet, wo dies aber nicht der Fall ist, hei\u00dft auch dies \u00bbam Feuer gebraten!? Dieser erwiderte: Der Allbarmherzige bekundete es da, und man folgere hiervon. Wenn du aber willst, sage ich: nur da aus dem Grunde, weil der Allbarmherzige [die Worte] <em>am Feuer gebraten<\/em> wiederholt hat, denn, wenn der Allbarm herzige [die Worte] <em>am Feuer gebraten<\/em> nicht wiederholt h\u00e4tte, k\u00f6nnte man glauben, auch ausgerafft hei\u00dfe es \u00bbam Feuer gebraten\u00ab, da es auf das Feuer ankommt; hierbei aber kommt es auf das verbotene Holz an, und dieses ist ja nicht mehr vorhanden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: [\u00dcber den Fall,] wenn man [das Pesa\u1e25opfer] geschnitten<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> und auf Kohlen gelegt hat, sagte Rabbi: Ich sage, dies hei\u00dfe \u00bbam Feuer gebraten\u00ab. R. A\u1e25adboj b. Ami wies R. \u1e24isda auf einen Widerspruch hin: Kann Rabbi denn gesagt haben, Kohlen gelten als Feuer, dem widersprechend wird ja gelehrt:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> <em>am Feuer verbrannt<\/em>; ich wei\u00df dies nur von dem Falle, wenn am Feuer verbrannt, woher dies von dem Falle, wenn an einer Kohle, hei\u00dfer Asche, brennendem Kalk, brennendem Gips und jeder anderen vom Feuer kommenden Sache, was auch am Feuer erhitztes Wasser einschlie\u00dft? Es hei\u00dft zweimal verbrannt<em>, einschlie\u00dfend. Nur weil der Allbarmherzige dies durch die Wiederholung [des Wortes] verbrannt<\/em> einschlie\u00dft, h\u00e4tte es aber der Allbarmherzige durch die Wiederholung [des Wortes] <em>verbrannt<\/em> nicht eingeschlossen, so w\u00fcrden Kohlen nicht als Feuer gelten!? Dieser erwiderte: Holzkohlen brauchen durch einen Schriftvers nicht eingeschlossen zu werden, es ist nur wegen metallischer Kohlen n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Gelten denn Metallkohlen nicht als Feuer, von der [hurenden] Priesterstochter hei\u00dft es ja:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> <em>sie soll im Feuer verbrannt werden<\/em>, und hierzu sagte R.Mathna, dass man f\u00fcr sie eine Bleistange [schmolz]<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>!? Anders ist es da; die Schrift sagt: <em>sie soll im Feuer verbrannt werden<\/em>, und [das Wort] <em>verbrannt<\/em> schlie\u00dft jede durch das Feuer entstehende Verbrennungsart ein.<\/p>\n<p>Um so mehr durch wirkliches Feuer, so sollte man sie doch mit Reisigb\u00fcndeln umgeben und verbrennen!?<\/p>\n<p>Es ist durch [das Wort] <em>Verbrennen<\/em> zu folgern, dass auch bei den S\u00f6hnen Ahrons<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> gebraucht wird; wie es da eine Verbrennung der Seele bei Erhaltung des K\u00f6rpers<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> war, ebenso auch hierbei eine Verbrennung der Seele bei Erhaltung des K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Sollte man doch f\u00fcr sie kochendes Wasser herrichten!?<\/p>\n<p>Wegen einer Lehre R. Na\u1e25mans: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst<\/em>, w\u00e4hle f\u00fcr ihn einen leichten Tod.<\/p>\n<p>Wozu ist, wo wir die Lehre R. Na\u1e25mans haben, die Wortanalogie n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: wenn nicht die Wortanalogie, k\u00f6nnte man glauben, die Verbrennung der Seele bei Erhaltung des K\u00f6rpers gelte nicht als Verbrennung, wegen der Lehre R. Na\u1e25mans aber nehme man recht viele Reisigb\u00fcndel, damit der Tod schnell eintrete, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es demnach: <em>im Feuer<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft Bleierz<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> aus.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sprach zu R. Zera: Ist denn \u00fcberall, wo es \u00bbim Feuer verbrennen\u00ab hei\u00dft, jede durch das Feuer entstehende Verbrennungsart einbegriffen, auch von den zu verbrennenden [Opfer-]Farren hei\u00dft es ja: <a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> <em>er verbrenne ihn auf Holzscheiten im Feuer<\/em>, und es wird gelehrt, nur im Feuer, nicht aber in brennendem Kalk oder brennendem Gips!? Dieser erwiderte: Ist es denn gleich: da hei\u00dft es zuerst <em>im Feuer<\/em> und <em>nachher soll sie verbrannt werden<\/em>, was jede durch das Feuer entstehende Verbrennungsart einschlie\u00dft, hierbei aber hei\u00dft es: <em>er verbrenne ihn auf Holzscheiten im Feuer<\/em>, [das Wort] <em>Feuer<\/em> am Schlusse, und dies besagt: nur durch Feuer und nichts anderes.<\/p>\n<p>Aber auch hierbei steht ja [das Wort] <em>verbrennen<\/em> am Schluss,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75b\">Blatt 75b<\/h2>\n<p>denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> <em>an dem Orte, wo man die Asche hinsch\u00fcttet, soll er verbrannt werden<\/em>!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: dieses verbrennen ist f\u00fcr folgende Lehre n\u00f6tig: <em>Soll er verbrannt werden<\/em>, auch wenn da keine Asche vorhanden ist; <em>soll er verbrannt werden<\/em>, auch wenn der gr\u00f6\u00dfere Teil vom Feuer erfa\u00dft worden ist<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabina erkl\u00e4rte: Lies<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> beide<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> in Verbindung: <em>Am Feuer verbrannt<\/em>; ich wei\u00df dies nur von dem Falle, wenn am Feuer oder an einer Kohle verbrannt, woher dies von dem Falle, wenn an hei\u00dfer Asche, brennendem Kalk, brennendem Gips und jeder anderen vom Feuer kommenden Sache, was auch am Feuer erhitztes Wasser einschlie\u00dft? Es hei\u00dft zweimal <em>verbrannt<\/em>, einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Raba wies auf einen Widerspruch hin: Kann Rabbi denn gesagt haben, Kohlen gelten als Feuer, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: <a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> <em>Kohlen<\/em>, man k\u00f6nnte glauben, verglimmende, so hei\u00dft es<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>Feuer<\/em>; unter Feuer k\u00f6nnte man eine Feuerflamme verstehen, so hei\u00dft es <em>Kohlen<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Er hole von den gl\u00fchenden. Kohlen gelten also nicht als Feuer!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: diese Lehre widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, unter Kohlen k\u00f6nnte man verglimmende verstehen, wonach gl\u00fchende Kohlen als Feuer gelten, dagegen hei\u00dft es im Schlu\u00dfsatze: unter Feuer k\u00f6nnte man eine Feuerflamme verstehen, so hei\u00dft es Kohlen<em>, wonach auch gl\u00fchende nicht als Feuer gelten!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Er meint es wie folgt: <\/em>Kohlen<em>, man k\u00f6nnte glauben, sowohl verglimmende als auch gl\u00fchende, so hei\u00dft es <\/em>Feuer<em>; unter Feuer k\u00f6nnte man eine Feuerflamme verstehen, so hei\u00dft es <\/em>Kohlen<em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Er hole von den gl\u00fchenden. Immerhin gelten Kohlen nicht als Feuer, somit widerspricht dies ja der Ansicht Rabbis!? Abajje erwiderte: Erkl\u00e4re es wie folgt: <\/em>Kohlen<em>, man k\u00f6nnte glauben verglimmende und nicht gl\u00fchende<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>, so hei\u00dft es <\/em>Feuer<em>; unter Feuer k\u00f6nnte man verstehen, er d\u00fcrfe entweder eine Feuerflamme oder Kohlen holen, so hei\u00dft es Kohlen<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Er hole von den gl\u00fchenden. Raba sprach: Wieso kann man entweder Kohlen oder eine Feuerflamme holen, ist denn eine Feuerflamme ohne Kohlen m\u00f6glich!?<\/p>\n<p>Wenn man eine Sache mit \u00d6l bestreicht und sie anz\u00fcndet.<\/p>\n<p>Wozu ist denn wegen eines solchen Falles ein Schriftvers n\u00f6tig, wenn man solches nicht einmal f\u00fcr einen K\u00f6nig aus Fleisch und Blut tut, um wieviel weniger f\u00fcr den K\u00f6nig der K\u00f6nige, den Heiligen, gepriesen sei er!? Vielmehr, sagte Raba, erkl\u00e4re man es wie folgt: <em>Kohlen<\/em>, man k\u00f6nnte glauben verglimmende und nicht gl\u00fchende, so hei\u00dft es <em>Feuer<\/em>; unter Feuer k\u00f6nnte man verstehen, die H\u00e4lfte Kohle und die H\u00e4lfte Feuerflamme<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, soda\u00df es, bis ganz Kohle ist, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>er nehme eine Pfanne voll Feuerkohlen vom Altar<\/em>, schon beim Nehmen m\u00fcssen es Kohlen sein. Sie fragten: Hei\u00dft es <em>Omemoth<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> oder Omemoth<\/em>? R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte:<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> <em>Zedern verdunkeln [\u00e4memahu] ihn nicht im Garten Gottes.<\/em><\/p>\n<p>BER\u00dcHRTE [DAS PESA\u1e24OPFER] DEN TON<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> DES OFENS, SO KRATZE MAN DIESE STELLE AB; TROPFTE VON SEINEM SAFTE AUF DEN TON UND VON DIESEM ZUR\u00dcCK [AUF DAS PESA\u1e24OPFER], SO ENTFERNE MAN DIESE STELLE<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>; TROPFTE ETWAS VON SEINEM SAFTE AUF MEHL, SO HEBE MAN DIESE STELLE AB. HAT MAN ES MIT \u00d6l VON HEBE BESTRICHEN, SO D\u00dcRFEN SIE, WENN ES EINE GE\u2014 SELLSCHAFT VON PRIESTERN IST, ES ESSEN, WENN ABER VON JISRA\u00c9LITEN, SO MUSS MAN, WENN ES ROH IST, ES ABSP\u00dcLEN, UND WENN SCHON GEBRATEN, DAS \u00c4USSERE WEGSCH\u00c4LEN. HAT MAN ES MIT \u00d6l VOM ZWEITEN ZEHNTEN BESTRICHEN, SO KANN MAN VON DEN MITGLIEDERN DER GESELLSCHAFT KEINEN ERSATZ VERLANGEN, WEIL MAN IN JERUSALEM DEN ZWEITEN ZEHNTEN NICHT AUSL\u00d6SEN DARF.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wurde gelehrt: Hei\u00dfes in Hei\u00dfes<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> ist nach aller Ansicht verboten, Kaltes in Kaltes ist nach aller Ansicht erlaubt, [kommt aber]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-76a\">Blatt 76a<\/h2>\n<p>Hei\u00dfes in Kaltes oder Kaltes in Hei\u00dfes, so hat, wie Rabh sagt, das Obere, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, das Untere gesiegt<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Tropfte von seinem Safte auf den Ton und von diesem zur\u00fcck [auf das Pesa\u1e25opfer], so entferne man diese Stelle. Der Fragende glaubte, auf den kalten Ton. Allerdings mu\u00df man nach Rabh, welcher sagt, das Obere siege, diese Stelle entfernen, denn der Saft erhitzt den Ton, dann erhitzt der Ton den Saft, und wenn der Saft auf das Pesa\u1e25opfer kommt, wird es durch die Hitze des Tones gebraten, und der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> <em>am Feuer gebraten<\/em>, nicht aber an etwas anderem gebraten; weshalb aber braucht man nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, das Untere siege, diese Stelle zu entfernen, wenn der Ton kalt ist, k\u00fchlt er ja den Saft ab!?<\/p>\n<p>Wie R. Jirmeja im Namen \u0160emu\u00e9ls erkl\u00e4rt hat, wenn das Mehl hei\u00df ist, ebenso auch hierbei, wenn der Ton hei\u00df ist.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Tropfte etwas von seinem Safte auf Mehl, so hebe man diese Stelle ab. Der Fragende glaubte, auf kaltes Mehl. Allerdings mu\u00df man nach Rabh, welcher sagt, das Obere siege, diese Stelle abheben, denn [der Saft] erhitzt das Mehl ringsum, dann erhitzt das Mehl [den Saft], somit wird der Saft durch die Hitze des Mehls gebraten, und der Allbarmherzige sagt: <em>am Feuer gebraten<\/em>, nicht aber an etwas anderem gebraten; weshalb aber braucht man nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, das Untere siege, diese Stelle abzuheben, wenn das Mehl kalt ist, k\u00fchlt es ja!? R. Jirmeja erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn das Mehl hei\u00df ist.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Hat man es mit \u00d6l von Hebe bestrichen, so d\u00fcrfen sie, wenn es eine Gesellschaft von Priestern ist, es essen, wenn aber von Jisra\u00e9liten, so mu\u00df man, wenn es roh ist, es absp\u00fclen, und wenn schon gebraten, das Au\u00dfere wegsch\u00e4len. Allerdings gen\u00fcgt nach Rabh, welcher sagt, das Obere siege, das Wegsch\u00e4len, weil das obere [\u00d6l] kalt ist; wieso aber gen\u00fcgt nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, das Untere siege, das Wegsch\u00e4len, [das Opfer] ist ja hei\u00df und saugt [das \u00d6l] ein, und es sollte ganz verboten sein!?<\/p>\n<p>Anders ist das Bestreichen, es wirkt nur minimal. \u00dcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l wird gelehrt: Hei\u00dfes in Hei\u00dfes ist verboten, ebenso ist es verboten, wenn man Kaltes in Hei\u00dfes tut; tut man Hei\u00dfes in Kaltes oder Kaltes in Kaltes, so sp\u00fcle man es ab.<\/p>\n<p>Wieso gen\u00fcgt, wenn Hei\u00dfes in Kaltes, das Absp\u00fclen: da es vor dem Abk\u00fchlen warm ist, so ist es ja nicht m\u00f6glich, dass es nicht etwas einsaugt, somit sollte man es doch wenigstens absch\u00e4len m\u00fcssen!?<\/p>\n<p>Lies vielmehr: wenn Hei\u00dfes in Kaltes, so sch\u00e4le man es ab, wenn Kaltes in Kaltes, so sp\u00fcle man es ab.<\/p>\n<p>Ein Anderes lehrt: Wenn kochendes Fleisch in kochende Milch kommt, oder wenn kaltes in hei\u00dfe kommt, so ist es verboten; wenn aber hei\u00dfes in kalte oder kaltes in kalte, so sp\u00fcle man es ab.<\/p>\n<p>Wieso gen\u00fcgt, wenn hei\u00dfes in kalte, das Absp\u00fclen: da es vor dem Abk\u00fchlen warm ist, so ist es ja nicht m\u00f6glich, dass es nicht etwas einsaugt, somit sollte man es doch wenigstens absch\u00e4len m\u00fcssen!?<\/p>\n<p>Lies vielmehr: wenn hei\u00dfes in kalte, sch\u00e4le man es ab, wenn kaltes in kalte, so sp\u00fcle man es ab.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn kaltes in kalte, so sp\u00fcle man es ab. R. Hona sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man es nicht gesalzen hat, hat man es aber gesalzen, so ist es verboten, denn \u0160emu\u00e9l sagte, Gesalzenes gleiche Kochendem, und [in Essig] Eingelegtes gleiche Gekochtem. Raba sagte: Das, was \u0160emu\u00e9l gesagt hat, Gesalzenes gleiche Kochendem, bezieht sich nur auf den Fall, wenn es nicht mit dem Salze gegessen<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> wird, nicht aber, wenn es mit dem Salze gegessen wird.<\/p>\n<p>Einst fiel eine junge Taube<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> in einen Krug mit Ouarkbrei, und R. \u1e24enana, der Sohn Rabas, aus Par\u0161unja erlaubte ihn<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. Da sprach Raba:<\/p>\n<p>Wer au\u00dfer R. \u1e24enana, dem Sohne Rabas, aus Par\u0161unja, der ein sehr bedeutender Mann ist, ist so weise, solches zu erlauben. Er sagt n\u00e4mlich, die Lehre \u0160emu\u00e9ls, Gesalzenes gleiche Kochendem, gelte nur von dem Falle, wenn es nicht mit dem Salze gegessen wird, dieser aber wird mit dem Salze gegessen. Dies gilt jedoch nur von Rohem, Gebratenes aber ben\u00f6tigt des Absch\u00e4lens. Ferner gilt dies nur dann, wenn es keine Sp\u00e4ltchen hat, hat es aber Sp\u00e4ltchen, ist es ganz verboten. Ferner ist es auch verboten, wenn es gew\u00fcrzt ist.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Br\u00e4t man fettes Fleisch von Geschlachtetem zusammen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-76b\">Blatt 76b<\/h2>\n<p>mit magerem von Aas, so ist es verboten, weil sie voneinander den Duft einsaugen. Levi sagte, selbst wenn man mageres Fleisch von Geschlachtetem zusammen mit fettem von Aas br\u00e4t, sei es erlaubt, weil es nichts weiter als ein Duft ist, und der Duft ist nichts. Levi traf beim Exilarchen eine Entscheidung bei einem B\u00f6ckchen mit einem Schweine<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man wandte ein: Man darf nicht zwei Pesa\u1e25opfer zusammen braten, wegen der Vermischung. Doch wohl wegen der Vermischung des Geschmackes<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>; somit ist dies ein Einwand gegen Levi!?<\/p>\n<p>Nein, sie k\u00f6nnten miteinander vertauscht werden. Dies ist auch einleuchtend, denn im Schlu\u00dfsatze lehrt er: selbst ein B\u00f6ckchen mit einem L\u00e4mmchen. Erkl\u00e4rlich ist es, dass er selbst ein B\u00f6ckchen mit einem L\u00e4mmchen lehrt, wenn du sagst, weil diese selbst mit einander vertauscht werden k\u00f6nnten, welchen Unterschied gibt es aber zwischen einem B\u00f6ckchen mit einem L\u00e4mmchen und einem B\u00f6ckchen mit einem B\u00f6ckchen, wenn du sagst, wegen der Vermischung des Geschmackes!?<\/p>\n<p>Es ist also nur deshalb verboten, weil sie selbst miteinander vertauscht werden k\u00f6nnten, w\u00e4hrend die Vermischung des Geschmackes erlaubt ist, somit w\u00e4re dies ja eine Widerlegung Rabhs!? R. Jirmeja erwiderte: Hier wird vom Braten in zwei T\u00f6pfen gesprochen.<\/p>\n<p>In zwei T\u00f6pfen, wie kommst du<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: wie<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> in zwei T\u00f6pfen. Er meint es wie folgt: man darf nicht zwei Pesa\u1e25opfer zusammen braten, wegen der Vermischung, n\u00e4mlich der Vermischung des Geschmackes, und sogar wie in zwei T\u00f6pfen, wo eine Vermischung des Geschmackes nicht zu ber\u00fccksichtigen ist, ist es verboten, weil sie selbst mit einander vertauscht werden k\u00f6nnten, selbst ein B\u00f6ckchen und ein L\u00e4mmchen.<\/p>\n<p>R. Mari sagte: Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm: Wenn jemand warmes Brot aus dem Ofen nimmt und es auf ein Fa\u00df mit Wein von Hebe legt, so ist es nach R. Me\u00edr verboten und nach R. Jehuda erlaubt; R. Jose erlaubt das Weizenbrot und verbietet das Gerstenbrot, weil die Gerste [den Duft] einsaugt. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: einer ist der Ansicht, der Duft sei unwesentlich, und einer ist der Ansicht, der Duft sei wesentlich. Nach Levi [streiten] hier\u00fcber die Tanna\u00edm entschieden, aber [streiten] die Tanna\u00edm hier\u00fcber auch nach Rabh?<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: alle stimmen \u00fcberein, der Duft sei wesentlich, denn hierzu wurde gelehrt: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Bei warmem Brote auf einem offenen Fasse stimmen alle \u00fcberein, dass es verboten sei, bei kaltem Brote auf einem verspundeten Fasse stimmen alle \u00fcberein, dass es erlaubt sei, sie streiten nur \u00fcber warmes Brot auf einem verspundeten Fasse und \u00fcber kaltes Brot auf einem offenen Fasse. Unser Fall aber gleicht dem Falle vom warmen Brote auf einem offenen Fasse.<\/p>\n<p>R.Kahana, der Sohn R. \u1e24enana des Greises, lehrte: Brot, das man mit einem Braten zusammen in einem Ofen gebacken hat, darf man nicht mit Quarkbrei essen. Einst wurde ein Fisch zusammen mit Fleisch<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> gebraten, und Raba aus Parziaqa verbot, ihn mit Quarkbrei zu essen. Mar b. R. A\u0161i sagte: Einen solchen darf man sogar mit Salz nicht essen, weil dies wegen \u00fcblen Geruches und Aussatzes<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> sch\u00e4dlich ist.<\/p>\n<p>F\u00dcNF DINGE WERDEN IN UNREINHEIT DARGEBRACHT, JEDOCH NICHT IN UNREINHEIT GEGESSEN: DIE SCHWINGEGARBE, DIE ZWEI BROTE<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, DAS SCHAUBROT<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, DIE GEMEINDE-HEILSOPFER UND DIE ZIEGENB\u00d6CKE DES NEUMONDS<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>. DAS IN UNREINHEIT DARGEBRACITE PESA\u1e24OPFER WIRD AUCH IN UNREINHEIT GEGESSEN, DENN ES WIRD JA VON VORNHEREIN NUR ZUM ESSEN DARGEBRACHT.<\/p>\n<p>GEMARA. Was schlie\u00dft [die Zahl] \u00bbf\u00fcnf\u00ab aus?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft das Festopfer<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> des f\u00fcnfzehnten aus; man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, dass dieses, da es ein Opfer der ganzen Gemeinde und eine Zeit daf\u00fcr festgesetzt ist, die Unreinheit verdr\u00e4nge, so lehrt er uns, dass dieses, da es nachtr\u00e4glich w\u00e4hrend der sieben Tage [des Festes] dargebracht werden kann, den \u0160abbath nicht verdr\u00e4nge, und da es den \u0160abbath nicht verdr\u00e4ngt, so verdr\u00e4ngt es auch die Unreinheit nicht.<\/p>\n<p>Sollte er auch die Ziegenb\u00f6cke der Feste mitz\u00e4hlen!?<\/p>\n<p>Er z\u00e4hlt ja die Gemeinde-Heilsopfer mit<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte er auch die Ziegenb\u00f6cke des Neumonds nicht mitz\u00e4hlen, da er die Gemeinde-Heilsopfer mitz\u00e4hlt<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, die Ziegenb\u00f6cke des Neumonds m\u00fcssen besonders aufgez\u00e4hlt werden;<\/p>\n<p>##Blatt 77a<\/p>\n<p>man k\u00f6nnte glauben, [diese nicht,] da bei ihnen [das Wort] \u00bbFest\u00ab nicht gebraucht wird, so lehrt er uns, dass auch der Neumond \u00bbFest\u00ab hei\u00dfe. Dies nach Abajje, denn Abajje sagte: Der. Tamuz jenes Jahres<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> war vollz\u00e4hlig<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, denn es hei\u00dft<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>er hat ein Fest gegen mich ausgerufen, dass man meine J\u00fcnglinge zermalme<\/em>.<\/p>\n<p>Sie werden also alle aus [dem Worte] \u00bbFest\u00ab gefolgert; woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> <em>Da sagte Mo\u0161e die Festzeiten des Herrn<\/em> was lehrt dies? Wir wissen es<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> nur vom best\u00e4ndigen Opfer und vom Pesa\u1e25opfer, bei denen es zur Zeit hei\u00dft: <em>zur Zeit<\/em>, auch am \u0160abbath, zur Zeit, auch in Unreinheit; woher dies auch von anderen Gemeindeopfern? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> <em>diese sollt ihr dem Herrn an eueren Festzeiten herrichten<\/em>. Woher wissen wir, auch die Schwingegarbe, und was damit dargebracht wird, die zwei Brote, und was damit dargebracht wird, einzuschlie\u00dfen? Es hei\u00dft: <em>da sagte Mo\u0161e den Kindern Jisra\u00e9l die Festzeiten des Herrn<\/em>; die Schrift bestimmte eine Festzeit f\u00fcr sie alle.<\/p>\n<p>Wozu braucht dies von allen [besonders gesagt zu werden]?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; w\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom best\u00e4ndigen Opfer geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, nur das best\u00e4ndige Opfer, weil es best\u00e4ndig ist und vollst\u00e4ndig dargebracht wird, nicht aber das Pesa\u1e25pfer, so lehrt er uns. W\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom Pesa\u1e25opfer geschrieben haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur das Pesa\u1e25opfer, [dessen Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist, nicht aber das best\u00e4ndige Opfer, [dessen Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist, so lehrt er uns. W\u00fcrde der Allbarmherzige es nur von diesen beiden geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, nur diese, weil sie eine erschwerende Seite haben, das best\u00e4ndige Opfer ist best\u00e4ndig und wird vollst\u00e4ndig dargebracht, und [die Unterlassung] des Pesa\u1e25opfers ist mit der Ausrottung belegt, nicht aber andere Gemeindeopfer; daher schrieb der Allbarmherzige: <em>diese sollt ihr dem Herrn an eueren Festzeiten herrichten<\/em>. W\u00fcrde der Allbarmherzige nur geschrieben haben: <em>diese sollt ihr dem Herrn an eueren Festzeiten herrichten<\/em>, so k\u00f6nnte man glauben, nur andere Gemeindeopfer, die zur S\u00fchne dargebracht werden, nicht aber die Schwingegarbe und die zwei Brote, die nicht zur S\u00fchne dargebracht werden, sondern nur Erlaubnis erwirken<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> sollen, so lehrt er uns. Und w\u00fcrde der Allbarmherzige es nur von der Schwingegarbe und den zwei Broten geschrieben haben, so k\u00f6nnte man im Gegenteil glauben, nur die Schwingegarbe und die zwei Brote, die so bedeutend sind, dass sie Erlaubnis erwirken, nicht aber jene, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Sie glaubten, nach aller Ansicht werde f\u00fcr die Gemeinde die Unreinheit nur verdr\u00e4ngt<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, wonach das Stirnblatt<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> zur Wohlgef\u00e4lligmachung [des Opfers] erforderlich ist, denn au\u00dfer R. Jehuda gibt es keinen Tanna, der der Ansicht w\u00e4re, die Unreinheit werde f\u00fcr die Gemeinde aufgehoben<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das Stirnblatt macht [das Opfer] wohlgef\u00e4llig, einerlei ob es an [des Hochpriesters] Stirn ist oder nicht<\/p>\n<p>so R. \u0160imo\u0351n; R. Jehuda sagt, ist es an seiner Stirn, mache es [das Opfer] wohlgef\u00e4llig, ist es nicht an seiner Stirn, mache es [das Opfer] nicht wohlgef\u00e4llig. R. \u0160imo\u0351n sprach zu ihm: Vom Hochpriester am Vers\u00f6hnungstage ist ja zu beweisen: es ist dann nicht an seiner Stirn<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>, dennoch macht es [das Opfer] wohlgef\u00e4llig!? Dieser erwiderte: La\u00df den Vers\u00f6hnungstag, an dem f\u00fcr die Gemeinde die Unreinheit aufgehoben wird. Demnach ist R. \u0160imo\u0351n der Ansicht, die Unreinheit werde f\u00fcr die Gemeinde nur verdr\u00e4ngt. Ferner sind alle der Ansicht, das Stirnblatt mache die Speiseteile<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> nicht wohlgef\u00e4llig, denn au\u00dfer R. Elie\u0351zer gibt es keinen Tanna, der der Ansicht w\u00e4re, das Stirnblatt mache die Speiseteile wohlgef\u00e4llig. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, das Stirnblatt mache die Speiseteile wohlgef\u00e4llig; R. Jose sagt, das Stirnblatt mache die Speiseteile nicht wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, dass unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s vertritt, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> <em>Du sollst deine Brandopfer herrichten, das Fleisch und das Blut<\/em>. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Ohne Blut kein Fleisch<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> und ohne Fleisch kein Blut<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>. R. Elie\u0351zer sagte: Das Blut [ist brauchbar], auch wenn das Fleisch nicht vorhanden ist, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>das Blut deiner Schlachtopfer soll ausgegossen werden<\/em>; wie aber halte ich aufrecht [den Schriftvers]: <em>du sollst deine Brandopfer herrichten, das Fleisch und das Blut<\/em>? Dies besagt, dass, wie das Blut gesch\u00fcttet ebenso auch das Fleisch geworfen werde; zwischen der Rampe und dem Altar befand sich n\u00e4mlich ein kleiner Zwischenraum<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R. Jeho\u0161ua\u0351, es hei\u00dft ja: <em>das Blut deiner Schlachtopfer soll ausgegossen werden<\/em>!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: gleich darauf folgt ja: <em>das Fleisch sollst du essen<\/em><a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wozu sind beide Schriftverse n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Einer [spricht] vom Brandopfer<\/p>\n<h2 id=\"blatt-77b\">Blatt 77b<\/h2>\n<p>und der andere vom Heilsopfer. Und beide sind n\u00f6tig. W\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom Brandopfer geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil es beim Brandopfer strenger ist, indem es vollst\u00e4ndig dargebracht wird, nicht aber gelte dies vom Heilsopfer, das nicht streng ist.<\/p>\n<p>Und w\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom Heilsopfer geschrieben haben, so k\u00f6nnte man im Gegenteil glauben, weil es bei diesem zwei Verzehrungen<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> gibt, nicht aber gelte dies vom Brandopfer, bei dem es keine zwei Verzehrungen gibt. Daher lehrt er [beide].<\/p>\n<p>Und R. Elie\u0351zer, es hei\u00dft ja: <em>das Fleisch sollst du essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: jener deutet darauf, dass das Fleisch nicht eher zum Essen erlaubt ist, als bis das Blut gesprengt worden ist.<\/p>\n<p>Demnach kann ja der ganze [Schriftvers] darauf deuten; woher dass das Blut auch ohne Fleisch [tauglich ist]!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: demnach sollte ja der Allbarmherzige zuerst schreiben: <em>das Fleisch sollst du essen<\/em>, und nachher: <em>das Blut deiner Schlachtopfer soll ausgegossen werden<\/em>, wie es auch vorher hei\u00dft: <em>du sollst deine Brandopfer herrichten, das Fleisch und das Blut<\/em>; wenn aber der Allbarmherzige zuerst vom Blute der Opfer spricht, so ist hieraus zu entnehmen, dass das Blut auch ohne Fleisch [tauglich ist], und ebenso ist hieraus zu entnehmen, dass das Fleisch nicht eher zum Essen erlaubt ist, als bis das Blut gesprengt worden ist.<\/p>\n<p>[Woher wei\u00df] R. Jeho\u0161ua\u0351, dass das Fleisch nicht eher zum Essen erlaubt ist, als bis das Blut gesprengt worden ist!?<\/p>\n<p>Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn die Opferteile, die, wenn nicht vorhanden, kein Hindernis<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> bilden, ein Hindernis bilden, wenn sie vorhanden<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> sind, um wieviel mehr bildet das Blut, das, auch nicht vorhanden, ein Hindernis bildet, ein Hindernis, wenn es vorhanden ist.<\/p>\n<p>Und R. Elie\u0351zer!?<\/p>\n<p>Die Schrift bem\u00fcht sich auch, das zu schreiben, was durch einen Schlu\u00df vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern w\u00e4re.<\/p>\n<p>Und R. Jeho\u0161ua\u0351!?<\/p>\n<p>Was daraus zu deuten ist, deute man.<\/p>\n<p>Es ist nun anzunehmen, dass unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s vertritt, denn wieso k\u00f6nnte man nach seiner Ansicht, dass beides<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> erforderlich sei, und dass ferner das Stirnblatt die Speiseteile nicht wohlgef\u00e4llig mache, [das Opfer] in Unreinheit darbringen!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, sie vertrete die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, denn er ist der Ansicht, das Stirnblatt mache die Opferteile<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies hinsichtlich der Schlachtopfer, die Opferteile haben, wie ist es aber hinsichtlich der Schwingegarbe und der zwei Brote, die keine Opferteile<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> haben, zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: nur von den Schlachtopfern sagt R. Jeho\u0161ua\u0351, beides sei erforderlich, nicht aber von den Speisopfern.<\/p>\n<p>Sagt er es etwa nicht von den Speisopfern, wir haben ja gelernt, dass, wenn das Zur\u00fcckbleibende<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> unrein geworden oder abhanden gekommen ist, [das Opfer] nach der Ansicht<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> R. Elie\u0351zers tauglich und nach der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s untauglich sei!?<\/p>\n<p>Nach seiner Ansicht und nicht nach seiner Ansicht; nach der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, dass beides erforderlich sei, und nicht nach der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt dies nur von Schlachtopfern und nicht von Speisopfern, und dieser Tanna sagt dies auch von Speisopfern.<\/p>\n<p>Wer ist der Tanna, der seiner Ansicht ist und noch erschwerender als er!? Ferner wird ja gelehrt: R. Jose sagte: Mir leuchtet die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Speisopfern und Schlachtopfern ein, und die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Schlachtopfern und Speisopfern<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>. Die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Schlachtopfern, denn er sagt, das Blut [sei tauglich] auch ohne Fleisch. Die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Schlachtopfern, denn er sagt, ohne Blut kein Fleisch und ohne Fleisch kein Blut. Die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Speisopfern, denn er sagt, die Handvoll [sei tauglich] auch wenn Zur\u00fcckbleibendes nicht mehr da ist. Die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Speisopfern, denn er sagt, ohne Handvoll kein Zur\u00fcckbleibendes und ohne Zur\u00fcckbleibendes keine Handvoll.<\/p>\n<p>Vielmehr R. Jeho\u0161ua\u0351 ist der Ansicht, das Stirnblatt mache [die Opferteile] und die Speiseteile wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>Wieso ist es<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> demnach nach der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s untauglich!?<\/p>\n<p>\u2014 Dies bezieht sich auf den Fall, wenn das Zur\u00fcckbleibende abhanden gekommen oder verbrannt worden ist.<\/p>\n<p>Demnach gilt der Fall vom Unreinwerden nur nach R. Elie\u0351zer, und nach diesem ist es ja selbstverst\u00e4ndlich: wenn es nach R. Elie\u0351zer tauglich ist, falls das Zur\u00fcckbleibende abhanden gekommen oder verbrannt worden ist, wo es nicht mehr vorhanden ist, um wieviel mehr, wenn es unrein geworden ist, wo es noch vorhanden ist!? Doch wohl nach R.Jeho\u0161ua\u0351, und er lehrt, es sei untauglich. Ferner wird ja gelehrt, R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man sprenge das Blut aller in der Tora genannten Schlachtopfer, einerlei ob das Fleisch unrein geworden und das Fett erhalten ist, oder das Fett unrein geworden und das Fleisch erhalten ist, nicht aber, wenn beides unrein geworden ist, somit ist R. Jeho\u0161ua\u0351 der Ansicht, das Stirnblatt mache weder die Opferteile noch die Speiseteile wohlgef\u00e4llig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich vertritt unsere Mi\u0161na die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine von vornherein, das andere, wenn bereits geschehen. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt dies<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> nur von vornherein, nicht\u00ab aber, wenn bereits [dargebracht].<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, dass R. Jeho\u0161ua\u0351 zwischen von vornherein und bereits geschehen unterscheidet?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Ist das Fleisch unrein oder untauglich geworden, oder ist es au\u00dferhalb der Vorh\u00e4nge<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> gekommen, so ist [das Blut], wie R. Elie\u0351zer sagt, zu sprengen, und wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, nicht zu sprengen; jedoch pflichtet R. Jeho\u0161ua\u0351 bei, dass, wenn es gesprengt worden ist, [das Opfer] wohlgef\u00e4llig sei.<\/p>\n<p>Erstens hei\u00dft es da: untauglich geworden, wenn bereits geschehen, und ferner hei\u00dft es hier: f\u00fcnf Dinge werden dargebracht, auch von vornherein!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-78a\">Blatt 78a<\/h2>\n<p>\u2014 Vielmehr, das ist kein Widerspruch; eines gilt von einem Privatopfer und eines von einem Gemeindeopfer<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> Es ist anzunehmen, dass unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht R. Joses vertritt, denn es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, das Stirnblatt mache die Speiseteile wohlgef\u00e4llig; R. Jose sagt, das Stirnblatt mache die Speiseteile nicht wohlgef\u00e4llig. [Der Fragende] glaubte, dass R.Jose, da er ebenfalls sagt, das Stirnblatt mache die Speiseteile nicht wohlgef\u00e4llig, der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s sei, dass beides erforderlich ist, somit vertritt unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht R. Joses.<\/p>\n<p>Nein, R. Jose ist der Ansicht R. Elie\u0351zers, welcher sagt, das Fleisch ohne das Blut [sei tauglich].<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht macht das Stirnblatt die Speiseteile nicht wohlgef\u00e4llig!?<\/p>\n<p>\u2014 In welcher Hinsicht sagt R. Elie\u0351zer, auch nach deiner Auffassung, das Stirnblatt mache sie wohlgef\u00e4llig: nach seiner Ansicht ist ja das Blut ohne das Fleisch [tauglich], was ist denn an den Speiseteilen wohlgef\u00e4llig zu machen!? Vielmehr besteht ihr Streit darin, ob es Verwerfliches<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> werden k\u00f6nne, und ob es der Veruntreuung<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> enthoben sei. R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, das Stirnblatt mache es wohlgef\u00e4llig, somit gilt es als reines [Opfer], kann Verwerfliches werden und ist der Veruntreuung enthoben; und R. Jose ist der Ansicht, das Stirnblatt mache es nicht wohlgef\u00e4llig, somit gilt es nicht als reines [Opfer], kann nicht Verwerfliches werden und ist der Veruntreuung nicht enthoben. R. Mari wandte ein: Angenommen R. Jose ist der Ansicht R.Elie\u0351zers: allerdings stimmt dies bei den Schlachtopfern, von denen das Blut, bei der Schwingegarbe, von der die Handvoll, bei den Schaubroten, von denen die Schalen [Weihrauch dargebracht werden], wie ist es aber hinsichtlich der zwei Brote<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!? Wolltest du erwidern, dies beziehe sich auf [die Opfer], die mit diesen dargebracht werden, so sind diese ja Gemeinde-Heilsopfer, somit sind es vier Dinge, w\u00e4hrend wir \u00bbf\u00fcnf\u00ab gelernt haben!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Jose ist der Ansicht, die Unreinheit werde bei Gemeindeopfern aufgehoben.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Sowohl diesen als auch jenen<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> besprenge man w\u00e4hrend aller sieben Tage<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> mit [dem Ents\u00fcndigungswasser] von allen Ents\u00fcndigungsopfern, die dort vorhanden<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> waren<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose sagt, nur am dritten und am siebenten Tage. Wozu ist, wenn du sagst, R. Jose sei der Ansicht, bei Gemeindeopfern werde die Unreinheit aufgehoben, das Besprengen \u00fcberhaupt n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist vielmehr, unsere Mi\u0161na vertritt nicht die Ansicht R. Joses.<\/p>\n<p>R.Papa sprach zu Abajje: Kann R. Jose denn den Schuldschein zu Gunsten beider Parteien auslegen!? Es wird gelehrt: R. Jose sagte: Mir leuchtet die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Schlachtopfern und die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Schlachtopfern ein, die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Speisopfern und die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Speisopfern. Die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Schlachtopfern, denn er sagt, das Blut sei auch ohne Fleisch [tauglich]. Die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Schlachtopfern, denn er sagt, ohne Blut kein Fleisch und ohne Fleisch kein Blut. Die Ansicht R. Elie\u0351zers bei Speisopfern, denn er sagt, die Handvoll sei auch ohne das Zur\u00fcckbleibende [tauglich]. Die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei Speisopfern, denn er sagt, ohne Zur\u00fcckbleibendes keine Handvoll und ohne Handvoll kein Zur\u00fcckbleibendes!? Dieser erwiderte: Er sagt, [der Streit] leuchte ihm ein; auf Schlachtopfer bezugnehmend, sagt er, es leuchte ihm ein, dass sie auch \u00fcber Speisopfer streiten, wie sie \u00fcber Schlachtopfer streiten, und auf Speisopfer bezugnehmend sagt er, es leuchte ihm ein, dass sie auch \u00fcber Schlachtopfer streiten, wie sie \u00fcber Speisopfer streiten. Jener entgegnete: Erkl\u00e4rlich ist es, dass er auf Schlachtopfer bezugnehmend sagt, es leuchte ihm ein, dass sie auch \u00fcber Speisopfer streiten, wie sie \u00fcber Schlachtopfer streiten, denn die [angezogenen] Schriftverse sprechen haupts\u00e4chlich von Schlachtopfern; wieso aber kann er auf Speisopfer bezugnehmend sagen, es leuchte ihm ein, dass sie auch \u00fcber Schlachtopfer streiten, wie sie \u00fcber Speisopfer streiten, die [angezogenen] Schriftverse sprechen ja haupts\u00e4chlich von Schlachtopfern!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Einwand; [er meint es wie folgt:] die Ansicht R. Elie\u0351zers leuchtet mir ein in dem Falle, wenn es unrein geworden ist, und die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, wenn es abhanden gekommen oder verbrannt worden ist.<\/p>\n<p>Wenn es unrein geworden ist, wohl deshalb, weil das Stirnblatt es wohlgef\u00e4llig macht, aber wir wissen ja, dass R. Jose der Ansicht ist, das Stirnblatt mache die Speiseteile nicht wohlgef\u00e4llig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Einwand; [er meint es wie folgt:] die Ansicht R. Elie\u0351zers leuchtet mir ein, bei einem Gemeindeopfer und die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s bei einem Privatopfer.<\/p>\n<p>Bei einem Gemeindeopfer wohl deshalb, weil bei einem Gemeindeopfer die Unreinheit aufgehoben wird; aber erstens wissen wir, dass R. Jose der Ansicht ist, bei einem Gemeindeopfer werde die Unreinheit nur verdr\u00e4ngt, und zweitens: ist es denn bei einem Gemeindeopfer nur nach R. Elie\u0351zer tauglich und nicht auch nach R. Jeho\u0161ua\u0351, du sagtest ja, bei einem Gemeindeopfer pflichte auch R. Jeho\u0161ua\u0351 bei!?<\/p>\n<p>Vielmehr:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-78b\">Blatt 78b<\/h2>\n<p>die Ansicht R. Elie\u0351zers leuchtet mir ein, wenn bereits geschehen, und die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, wenn von vornherein.<\/p>\n<p>Wenn bereits geschehen, pflichtet ja auch R. Jeho\u0161ua\u0351 bei, denn er lehrt, R. Jeho\u0161ua\u0351 pflichte bei, dass, wenn das Blut bereits gesprengt worden ist, [das Opfer] wohlgef\u00e4llig sei!?<\/p>\n<p>Das eine, wenn es unrein geworden ist, das andere, wenn es abhanden gekommen oder verbrannt worden ist. Was gelehrt wird, R. Jeho\u0161ua\u0351 pflichte bei, dass, wenn das Blut bereits gesprengt worden ist, [das Opfer] wohlgef\u00e4llig sei, bezieht sich auf den Fall, wenn es unrein geworden ist, nicht aber, wenn es abhanden gekommen oder verbrannt worden ist; und was R. Jose sagt, ihm leuchte die Ansicht R. Elie\u0351zers ein, wenn bereits geschehen, bezieht sich [auch] auf den Fall, wenn es abhanden gekommen oder verbrannt worden ist.<\/p>\n<p>WENN DAS FLEISCH<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> UNREIN GEWORDEN UND DAS FETT ERHALTEN IST, SO SPRENGE MAN DAS BLUT NICHT; WENN ABER DAS FETT UNREIN GE\u2014 WORDEN UND DAS FLEISCH ERHALTEN IST, SO SPRENGE MAN DAS BLUT WOHL. BEI ANDEREN GEHEILIGTEN [OPFERN] IST ES NICHT SO, VIELMEHR SPRENGE MAN DAS BLUT, AUCH WENN DAS FLEISCH UNREIN GEWORDEN UND DAS FETT ERHALTEN IST.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Gidel sagte im Namen Rabhs: Hat man [das Blut] bereits gesprengt, so ist es wohlgef\u00e4llig<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es mu\u00df ja aber gegessen werden!?<\/p>\n<p>Das Essen ist nicht unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> <em>jeder gem\u00e4\u00df seinem Essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Nur als Gebot.<\/p>\n<p>Ist es denn nicht unerl\u00e4\u00dflich, es wird ja gelehrt:<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> <em>Nach der Zahl<\/em>, dies lehrt, dass das Pesa\u1e25opfer nur f\u00fcr die Beteiligten geschlachtet werden darf. Man k\u00f6nnte glauben, wenn man es f\u00fcr die Unbeteiligten geschlachtet hat, habe man nur das Gebot \u00fcbertreten, [das Opfer] aber sei tauglich, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> <em>jeder gem\u00e4\u00df seinem Essen sollt ihr z\u00e4hlen<\/em>, die Schrift hat dies wiederholt, dass es n\u00e4mlich unerl\u00e4\u00dflich ist, und die Essenden gleichen den Beteiligten<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, Rabh ist der Ansicht R. Nathans, welcher sagt, das Essen des Pesa\u1e25opfers sei nicht unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Welcher [Lehre] R. Nathans, wollte man sagen der folgenden: R. Nathan sagte: Woher, dass ganz Jisra\u00e9l seiner Pflicht mit einem Pesa\u1e25opfer gen\u00fcgen k\u00f6nne? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> <em>die ganze Gemeinde Jisra\u00e9l soll es zwischen den Abenden schlachten<\/em>; schlachtet es denn die ganze Gemeinde, einer tut es ja!? Dies lehrt vielmehr, dass ganz Jisra\u00e9l seiner Pflicht mit einem Pesa\u1e25opfer gen\u00fcgen<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> k\u00f6nne. Vielleicht aber ist es hierbei anders, denn wenn die einen sich zur\u00fcckziehen, reicht es f\u00fcr die anderen<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, folgender Lehre R. Nathans: Hat sich f\u00fcr [das Pesa\u1e25opfer] zuerst eine Gesellschaft und sp\u00e4ter noch eine zweite Gesellschaft zusammengetan, so essen [die Mitglieder] der ersten, die an diesem je ein olivengro\u00dfes St\u00fcck haben, davon und brauchen kein zweites Pesa\u1e25opfer herzurichten, die der zweiten aber, die an diesem kein olivengro\u00dfes St\u00fcck haben, d\u00fcrfen davon nicht essen, vielmehr sind sie ein zweites Pesa\u1e25opfer herzurichten verpflichtet; R. Nathan sagt, weder diese noch jene brauchen ein zweites Pesa\u1e25opfer herzurichten, weil das Blut bereits gesprengt worden ist.<\/p>\n<p>Vielleicht aber ist es auch hierbei anders, denn, wenn jene sich zur\u00fcckziehen, reicht es f\u00fcr diese!?<\/p>\n<p>Demnach sollte er begr\u00fcnden: weil sich jene zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen; wenn er aber begr\u00fcndet: weil das Blut bereits gesprengt worden ist, so ist zu entnehmen, dass es auf das Blut[sprengen] ankommt, das Essen aber ist nicht unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft Rabh, unsere Mi\u0161na R. Nathan zu addizieren, von vornherein, sollte er sie doch den Rabbanan addizieren, auch wenn bereits geschehen!?<\/p>\n<p>Rabh war die Mi\u0161na auffallend: weshalb lehrt er, man d\u00fcrfe das Blut nicht sprengen, sollte er lehren, es sei untauglich!? Hieraus ist also zu entnehmen, man d\u00fcrfe es von vornherein nicht sprengen, jedoch ist es tauglich, wenn bereits geschehen.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es nach R. Nathan: <em>jeder gem\u00e4\u00df seinem Essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Da\u00df es eine Person sein mu\u00df, die zum Essen geeignet ist.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor folgender Lehre der Rabbanan: Hat man es f\u00fcr Essende geschlachtet und das Blut gesprengt f\u00fcr solche, die davon nicht essen k\u00f6nnen, so ist das Pesa\u1e25opfer selbst tauglich, auch gen\u00fcgt man damit seiner Pflicht. Wer, wohl R. Nathan und nicht die Rabbanan?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, die Rabbanan, denn beim Sprengen ist die Absicht hinsichtlich der Essenden belanglos.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor folgender Lehre der Rabbanan: War er krank beim Schlachten<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> und gesund beim Sprengen oder gesund beim Schlachten und krank beim Sprengen<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>,<\/p>\n<p>man darf f\u00fcr einen nur dann schlachten und sprengen, wenn er vom Schlachten bis zum Sprengen gesund ist. Wer, wohl die Rabbanan und nicht R. Nathan?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, R. Nathan, denn die Person mu\u00df zum Essen geeignet<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> sein.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor folgender Lehre der Rabbanan: Wenn man es in Reinheit geschlachtet hat und der Eigent\u00fcmer unrein geworden ist, so ist das Blut in Reinheit zu sprengen und das Fleisch nicht in Unreinheit zu essen. Wer? R. Elea\u0351zar erwiderte: Hier\u00fcber besteht ein Streit, und zwar ist hier die Ansicht R. Nathans<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> vertreten. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Du kannst auch sagen, die der Rabbanan, denn hier wird von einer Gemeinde gesprochen, die es auch in Unreinheit herrichten darf.<\/p>\n<p>Weshalb darf, wenn hier von einer Gemeinde gesprochen wird, das Fleisch nicht in Unreinheit gegessen werden!?<\/p>\n<p>Mit R\u00fccksicht darauf, die Eigent\u00fcmer k\u00f6nnten [im n\u00e4chsten Jahre] nach dem Sprengen unrein werden und sagen: im Vorjahre waren wir unrein und a\u00dfen [vom Pesa\u1e25opfer], ebenso wollen wir auch jetzt essen; sie w\u00fcrden nicht bedenken, dass im Vorjahre die Eigent\u00fcmer beim Sprengen des Blutes unrein<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> waren, in diesem Jahre aber rein waren.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-79a\">Blatt 79a<\/h2>\n<p>Wenn du aber willst, sage ich: Rabh ist der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, denn es wird gelehrt: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Das Blut aller in der Tora genannten Schlachtopfer sprenge man, einerlei, ob das Fleisch unrein geworden und das Fett erhalten ist oder das Fett unrein geworden und das Fleisch erhalten ist; beim Nazir\u00e4er und dem Darbringer des Pesa\u1e25opfers aber sprenge man das Blut nur dann, wenn das Fett unrein geworden und das Fleisch erhalten ist, nicht aber sprenge man das Blut, wenn das Fleisch unrein geworden und das Fett erhalten ist; hat man es gesprengt, so ist [das Opfer] wohlgef\u00e4llig. Sind die Eigent\u00fcmer durch eine Leiche unrein geworden, so sprenge man es nicht; hat man es gesprengt, so ist [das Opfer] nicht wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>BEI ANDEREN GEHEILIGTEN [OPFERN] IST ES NICHT SO etc.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt unsere Mi\u0161na?<\/p>\n<p>Die des R. Jeho\u0161ua\u0351, denn es wird gelehrt: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Wenn von irgend einem in der Tora genannten Schlachtopfer ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch oder ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fett zur\u00fcckbleibt, so sprenge man das Blut, wenn aber eine halbe Olive Fleisch und eine halbe Olive Fett, so sprenge man das Blut nicht<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>; vom Brandopfer aber sprenge man das Blut, auch wenn nur eine halbe Olive Fleisch und eine halbe Olive Fett zur\u00fcckbleibt, weil dieses vollst\u00e4ndig verbrannt wird; ist nur das Nebenopfer vorhanden, selbst vollst\u00e4ndig, so sprenge man nicht.<\/p>\n<p>Was hat das Nebenopfer<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> damit zu tun!? R. Papa erwiderte: Das Gu\u00dfopfer; man k\u00f6nnte glauben, dieses gleiche, da es vom Schlachtopfer<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> kommt, dem Schlachtopfer selbst, so lehrt er uns.\u2014 Woher dies vom Fett? R. Jo\u1e25anan erwiderte im Namen R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, und wie manche hinneigen, im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. \u1e24ananja: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>er soll das Fett aufr\u00e4uchern zum lieblichen Geruche f\u00fcr den Herrn<\/em>, das Fett, auch wenn das Fleisch nicht mehr vorhanden ist.<\/p>\n<p>Wir wissen dies vom Fett, woher dies vom Anh\u00e4ngsel der Leber und den zwei Nieren?<\/p>\n<p>Wo sagen wir denn, dass man [beim Vorhandensein dieser das Blut] sprenge!?<\/p>\n<p>Er lehrt, dass, wenn nur das Nebenopfer vorhanden ist, selbst vollst\u00e4ndig, man nicht sprenge; nur dann nicht, wenn nur das Nebenopfer, wohl aber, wenn das Anh\u00e4ngsel der Leber und die zwei Nieren.<\/p>\n<p>Woher dies? R. Jo\u1e25anan erwiderte in seinem eigenen Namen: Die Schrift sagt: <em>zum lieblichen Geruche<\/em>; was du darbringst, ist zum lieblichen Geruche. Und sowohl [das Wort] <em>Fett<\/em>, als auch [die Worte] <em>zum lieblichen Geruche<\/em> sind n\u00f6tig. W\u00fcrde der Allbarmherzige nur Fett geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, nur das Fett, nicht aber das Anh\u00e4ngsel der Leber und die zwei Nieren, daher schrieb er auch <em>zum lieblichen Geruche<\/em>. Und w\u00fcrde der Allbarmherzige nur zum lieblichen Geruche geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, alles, was zum lieblichen Geruche auf den [Altar kommt], auch das Nebenopfer, daher schrieb er auch <em>Fett<\/em>.<\/p>\n<p>IST DIE GEMEINDE ODER IHRE MEHRHEIT UNREIN, ODER SIND DIE PRIESTER UNREIN UND DIE GEMEINDE REIN, SO IST [DAS PESA\u1e24OPFER] IN UNREINHEIT HERZURICHTEN; IST DIE MINDERHEIT DER GEMEINDE UNREIN, SO RICHTEN DIE REINEN DAS ERSTE UND DIE UNREINEN DAS ZWEITE [PESA\u1e24FEST] HER.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Sind die Jisra\u00e9liten unrein, die Priester und die Dienstger\u00e4te aber rein, oder die Jisra\u00e9liten rein, die Priester und die Dienstger\u00e4te aber unrein, oder selbst wenn die Jisra\u00e9liten und die Priester rein und nur die Dienstger\u00e4te unrein sind, so ist [das Pesa\u1e25opfer] in Unreinheit herzurichten, weil das Gemeindeopfer nicht geteilt wird. R. \u1e24isda sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn das Schlachtmesser an einem Leichenunreinen unrein wurde, denn da der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>einen Schwerterschlagenen<\/em>, das Schwert gleicht dem Erschlagenen, so macht es die Person unrein, und die Herrichtung erfolgt bei mit der Ausrottung bedrohter Unreinheit des K\u00f6rpers; wenn aber das Messer durch ein Kriechtier unrein wurde, in welchem Falle es nur das Fleisch unrein macht und nicht die Person, richten es nur die Reinen und nicht die Unreinen her, denn lieber werde unreines Fleisch gegessen, was nur verboten ist, als [geheiligtes] Fleisch bei Unreinheit des K\u00f6rpers<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>, was mit der Ausrottung belegt ist. Demnach ist R.\u1e24isda der Ansicht, die Unreinheit werde bei einer Gemeinde nur verdr\u00e4ngt. Ebenso sagt auch R.Ji\u00e7\u1e25aq, die Unreinheit werde bei einer Gemeinde nur verdr\u00e4ngt. Raba aber sagte: Auch die Unreinen richten es her, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> <em>auch Fleisch, das mit irgend etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen werden, sondern ist zu verbrennen; was aber das Fleisch [betrifft], so darf jeder Reine das Fleisch essen<\/em>; in einem Falle, wo das Verbot, mit Unreinem in Ber\u00fchrung gekommenes Fleisch zu essen, nicht anwendbar ist, gilt auch nicht<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> die Vorschrift, nur jeder Reine darf das Fleisch essen, und in einem Falle, wo das Verbot, mit Unreinem in Ber\u00fchrung gekommenes Fleisch zu essen, anwendbar ist, gilt auch die Vorschrift, nur jeder Reine darf das Fleisch essen.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Sind die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein, so gilt, wie Rabh sagt, jede H\u00e4lfte als Mehrheit, und wie R. Kahana sagt, jede H\u00e4lfte nicht als Mehrheit. Rabh sagt, jede H\u00e4lfte gelte als Mehrheit, somit richte die eine f\u00fcr sich und die andere f\u00fcr sich<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> [das Pesa\u1e25opfer] her, und R. Kahana sagt, jede H\u00e4lfte gelte nicht als Mehrheit, somit richten die Reinen das erste und die Unreinen das zweite [Pesa\u1e25fest<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> her. Manche lesen: R. Kahana sagt, die H\u00e4lfte gelte nicht als Mehrheit, somit richten die Reinen das erste Pesa\u1e25fest her, die Unreinen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-79b\">Blatt 79b<\/h2>\n<p>aber weder das erste noch das zweite; das erste nicht, weil sie keine Mehrheit sind, das zweite ebenfalls nicht, weil sie keine Minderheit sind.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Ist die Gemeinde oder ihre Mehrheit unrein, oder sind die Priester unrein und die Gemeinde rein, so ist es in Unreinheit herzurichten. Nur die Mehrheit richte es in Unreinheit her, wenn aber die H\u00e4lfte gegen die H\u00e4lfte, richten sie nicht das erste her; dies ist also ein Einwand gegen Rabh!?<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: wenn die Mehrheit, so richten es alle in Unreinheit her, wenn aber H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, so richten es diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich her. Dies ist auch einleuchtend, denn im Schlu\u00dfsatze lehrt er, dass, wenn die Minderheit der Gemeinde unrein ist, die Reinen das erste und die Unreinen das zweite [Pesa\u1e25fest] herrichten. Nur die Minderheit richte das zweite her, nicht aber, wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, vielmehr richten, sie dann das erste her, diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Demnach ist dies ja ein Einwand gegen R. Kahana!?<\/p>\n<p>R. Kahana kann dir erwidern: ist die Minderheit der Gemeinde unrein, so richten die Reinen das erste und die Unreinen das zweite her, wenn aber H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, so richten die Reinen das erste her, die Unreinen aber weder das erste noch das zweite.<\/p>\n<p>Richtig ist dies nach der zweiten Lesart R. Kahanas, wie ist dies aber nach der Lesart, nach der R. Kahana sagt, die Reinen richten das erste und die Unreinen das zweite her, zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>R. Kahana kann dir erwidern: auch wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte richten die Reinen das erste und die Unreinen das zweite her, und nur (deshalb lehrt er es [im Schlu\u00dfsatze] von der Minderheit der Gemeinde,) weil er es im Anfangssatze von der Mehrheit lehrt, lehrt er es auch im Schlu\u00dfsatze von der Minderheit. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Kahana, nach beiden Lesarten. \u00dcbereinstimmend mit Rabh wird gelehrt: Sind die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein, so richten diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich [das Pesa\u1e25opfer] her. \u00dcbereinstimmend mit der ersten Lesart R. Kahanas wird gelehrt: Sind die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein, so richten die Reinen das erste und die Unreinen das zweite her. \u00dcbereinstimmend mit der zweiten Lesart R. Kahanas wird gelehrt: Sind die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein, so richten die Reinen das erste her, die Unreinen aber weder das erste noch das zweite.<\/p>\n<p>Wie ist nach Rabh und nach der zweiten Lesart R. Kahanas die Lehre, die Reinen richten das erste und die Unreinen das zweite her, zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Wenn die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein sind, die Unreinen aber durch die Frauen erg\u00e4nzt<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> werden. Er ist der Ansicht, das erste Pesa\u1e25fest sei f\u00fcr Frauen nur Freigestelltes, somit sind die Unreinen, da die Frauen in Abzug zu bringen sind, in der Minderheit, und die Minderheit wird f\u00fcr das zweite Pesa\u1e25fest zur\u00fcckgesetzt.<\/p>\n<p>Wie ist nach Rabh und nach der ersten Lesart R. Kahanas die Lehre, die Reinen richten das erste Pesa\u1e25fest her und die Unreinen weder das erste noch das zweite, zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Rabh erkl\u00e4rt sie, wenn die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein sind und die Frauen zu den Reinen noch hinzukommen.<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, das erste Pesa\u1e25fest sei f\u00fcr die Frauen Pflicht und das zweite Freigestelltes, somit richten [die Unreinen] das erste nicht her, da sie in der Minderheit sind, und die Minderheit das erste nicht herrichtet, und das zweite ebenfalls nicht, da dann die Frauen in Abzug zu bringen sind, wodurch sie eine H\u00e4lfte bilden, und die H\u00e4lfte das zweite nicht herrichtet. Und R. Kahana, nach der Lesart, nach der er sagt, auch die H\u00e4lfte richte das zweite her, erkl\u00e4rt sie, wenn die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein sind, die Reinen aber durch die Frauen erg\u00e4nzt werden. Er ist der Ansicht, das erste Pesa\u1e25fest sei f\u00fcr die Frauen Pflicht und das zweite Freigestelltes, somit richten [die Unreinen] das erste nicht her, da sie H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte sind, und die H\u00e4lfte das erste nicht herrichtet, und das zweite ebenfalls nicht, da dann die Frauen in Abzug zu bringen sind, wodurch die Unreinen in der Mehrheit sind, und die Mehrheit das zweite nicht herrichtet.<\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4rt R. Kahana die Lehre, dass, wenn die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein sind, es diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich herrichten!?<\/p>\n<p>R. Kahana kann dir erwidern: hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, einer ist der Ansicht, H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte gelte als Mehrheit, und einer ist der Ansicht, H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte gelte nicht als Mehrheit.<\/p>\n<p>Der Text. Sind die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein, so richten diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich [das Pesa\u1e25opfer] her; sind die Unreinen mehr als die Reinen, selbst nur um einen, so ist es in Unreinheit herzurichten, weil das Gemeindeopfer nicht geteilt wird. R. Elea\u0351zar b. Mathja sagt, eine Person k\u00f6nne nicht den Ausschlag f\u00fcr die Unreinheit der Gemeinde geben,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-80a\">Blatt 80a<\/h2>\n<p>denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> <em>du darfst das PESA\u1e24opfer]g. nicht in einer<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> deiner Ortschaften schlachten<\/em>. R. \u0160imo\u0351n sagt, selbst wenn nur ein Stamm unrein ist und alle \u00fcbrigen rein, richten es diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich her.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. \u0160imo\u0351ns?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, ein Stamm hei\u00dfe Gemeinde<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>. R. Jehuda sagt, selbst wenn nur ein Stamm unrein ist und alle \u00fcbrigen rein, sei es in Unreinheit herzurichten, weil das Gemeindeopfer nicht geteilt wird. R. Jehuda ist n\u00e4mlich der Ansicht, ein Stamm hei\u00dfe Gemeinde, somit sind sie H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, und da das Gemeindeopfer nicht geteilt wird, richten es alle in Unreinheit her.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Sind die Jisra\u00e9liten zur H\u00e4lfte rein und zur H\u00e4lfte unrein, so verunreinige man, wie Rabh sagt, einen mit einem Kriechtiere<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb denn, sollten es doch diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich herrichten, denn Rabh sagte ja auch, dass es diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich herrichten!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, hier handelt es sich um den Fall, wenn die Unreinen um einen mehr sind als die Reinen.<\/p>\n<p>Demnach sind ja die Unreinen in der Mehrheit und man sollte es [ohnehin] in Unreinheit darbringen!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des R. Elea\u0351zar b. Mathja, dass n\u00e4mlich eine Person f\u00fcr die Unreinheit der Gemeinde nicht den Ausschlag gebe.<\/p>\n<p>Demnach bleibt ja unser Einwand bestehen: sollten es diese f\u00fcr sich und jene f\u00fcr sich herrichten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er meint es wie folgt: gibt es jemand, der der Ansicht des ersten Tanna ist, dass, wenn sie H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte sind, es nicht alle in Unreinheit darbringen, und auch der Ansicht R. Jehudas, dass das Gemeindeopfer nicht geteilt werde, so verunreinige man einen mit einem Kriechtiere.<\/p>\n<p>U\u0351la aber sagte, man schicke einen auf eine weite Reise<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> fort.<\/p>\n<p>Mache man ihn doch mit einem Kriechtiere unrein!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen schlachten und [das Blut] sprengen.<\/p>\n<p>Mache man ihn doch mit einer Leiche unrein!?<\/p>\n<p>So entziehst du ihn auch dem Festopfer<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch jetzt entziehst du ihn ja dem Pesa\u1e25opfer!?<\/p>\n<p>Dieses kann er am zweiten [Pesa\u1e25feste] herrichten.<\/p>\n<p>Auch [bei Verunreinigung] durch eine Leiche kann er ja [das Festopfer] am siebenten [Festtage], seinem achten [Unreinheitstage], darbringen!?<\/p>\n<p>U\u0351la ist der Ansicht, sie<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> seien s\u00e4mtlich ein Ersatz des ersten: wer am ersten [Tage] zul\u00e4ssig war, ist auch an den \u00fcbrigen zul\u00e4ssig, wer am ersten nicht zul\u00e4ssig war, ist auch an den \u00fcbrigen nicht zul\u00e4ssig. R. Na\u1e25man sprach zu seinen Hausleuten: Geht und sagt U\u0351la: wer wird [auf dich] h\u00f6ren, seine Pf\u00e4hle und seine H\u00fctte niederzurei\u00dfen und auszuwandern!? Es wurde gelehrt: Ist die Mehrheit flu\u00dfbehaftet und die Minderheit leichenunrein, so richten es, wie Rabh sagt, die Leichenunreinen weder am ersten [Pesa\u1e25feste] noch am zweiten her; am ersten richten sie es nicht her, weil sie in der Minderheit sind und die Minderheit es am ersten nicht herrichtet, am zweiten richten sie es ebenfalls nicht her, denn wenn die Gemeinde es am ersten herrichtet, richtet der einzelne es am zweiten her, wenn aber die Gemeinde es nicht am ersten herrichtet, richtet es auch der einzelne nicht am zweiten her, \u0160emu\u00e9l sprach: Geht und sagt Abba: was machst du mit [dem Schriftverse]:<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> <em>die Kinder Jisra\u00e9l sollen das PESA\u1e24fest zur festgesetzten Zeit herrichten<\/em>!? Dieser erwiderte: Geht und sagt ihm: was machst du mit diesem, wenn alle flu\u00dfbehaftet sind!? Vielmehr, wenn es nicht m\u00f6glich ist, ist es eben nicht m\u00f6glich, und auch hierbei ist es nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Ist die Mehrheit leichenunrein und die Minderheit flu\u00dfbehaftet, so gibt es, wie R. Hona sagt, keinen Ersatz f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer, das in Unreinheit dargebracht wird; R. Ada b. Ahaba sagt, es gebe einen Ersatz f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer, das in Unreinheit dargebracht wird. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: derjenige, welcher sagt, es gebe keinen Ersatz f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer, das in Unreinheit dargebracht wird, ist der Ansicht, die Unreinheit werde bei einer Gemeinde nur verdr\u00e4ngt, und derjenige, welcher sagt, es gebe einen Ersatz f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer, das in Unreinheit dargebracht wird, ist der Ansicht, die Unreinheit werde bei einer Gemeinde aufgehoben.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, die Unreinheit werde bei der Gemeinde nur verdr\u00e4ngt, und ihr Streit besteht vielmehr in folgendem: einer ist der Ansicht, nur die Reinheit<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> verdr\u00e4nge sie und nicht die Unreinheit,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-80b\">Blatt 80b<\/h2>\n<p>und einer ist der Ansicht, auch die Unreinheit verdr\u00e4nge sie.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Ist ein Drittel flu\u00dfbehaftet, ein Drittel rein und ein Drittel leichenunrein, so richten, wie R. Mani b. Pati\u0161 sagt, die Leichenunreinen weder das erste noch das zweite [Pesa\u1e25fest] her; am ersten richten sie es nicht her, weil die Reinen, die es in Unreinheit nicht herrichten d\u00fcrfen, einen Zuwachs durch die Flu\u00dfbehafteten erhalten, wodurch die Leichenunreinen in der Minderheit sind, und die Minderheit es am ersten nicht herrichtet, am zweiten richten sie es ebenfalls nicht her, weil die Flu\u00dfbehafteten mit den Leichenunreinen vereinigt werden, die es am ersten nicht herrichten, wodurch sie in der Mehrheit sind, und die Mehrheit nicht f\u00fcr das zweite [Pesa\u1e25fest] zur\u00fcckgesetzt wird.<\/p>\n<p>STELLT ES SICH NACH DEM SPRENGEN DES BLUTES HERAUS, DASS DAS PESA\u1e24OPFER UNREIN IST, SO MACHT DAS STIRNBLATT<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> ES WOHLGEF\u00c4LLIG; DASS DIE PERSON<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> UNREIN IST, SO MACHT DAS STIRNBLATT ES NICHT<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> WOHLGEF\u00c4LLIG, DENN SIE SAGTEN, BEIM NAZIR\u00c4ER UND BEIM DARBRINGER DES PESA\u1e24OPFERS MACHE DAS STIRNBLATT WOHLGEF\u00c4LLIG NUR BEI UNREINHEIT DES BLUTES, NICHT ABER BEI UNREINHEIT DES K\u00d6RPERS; IST ER DURCH EINE UNBEKANNTE UNREINHEIT<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> UNREIN GEWORDEN, SO MACHT DAS STIRNBLATT ES WOHLGEF\u00c4LLIG.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur wenn es sich nach dem Sprengen herausstellt, wenn es aber nach dem Bekanntwerden gesprengt worden ist, macht es nicht wohlgef\u00e4llig; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Was macht das Stirnblatt wohlgef\u00e4llig? Wenn das Blut, das Fleisch oder das Fett unrein geworden ist, ob versehentlich oder vors\u00e4tzlich, ob gezwungen oder willig, ob bei einem einzelnen oder bei einer Gemeinde!? Rabina erwiderte: Die Unreinheit kann sowohl versehentlich als auch vors\u00e4tzlich erfolgt sein, dennoch ist es wohlgef\u00e4llig, das Sprengen aber mu\u00df versehentlich erfolgt sein, wenn aber vors\u00e4tzlich, so ist es nicht<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> wohlgef\u00e4llig. R. \u0160ila erwiderte: Das Sprengen kann sowohl versehentlich als auch vors\u00e4tzlich erfolgt sein, und es ist wohlgef\u00e4llig, die Unreinheit aber mu\u00df versehentlich erfolgt sein, wenn aber vors\u00e4tzlich, so ist es nicht wohlgef\u00e4llig. Was gelehrt wird, ob versehentlich oder vors\u00e4tzlich, ist wie folgt zu verstehen: ist es versehentlich unrein geworden, so ist es wohlgef\u00e4llig, einerlei ob [das Blut] versehentlich oder vors\u00e4tzlich gesprengt worden ist.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: stellt es sich nach dem Sprengen des Blutes heraus, nur, wenn es sich nach dem Sprengen des Blutes herausstellt, nicht aber, wenn es nach dem Bekanntwerden gesprengt wird!?<\/p>\n<p>Dasselbe gilt auch von dem Falle, wenn es nach dem Bekanntwerden gesprengt wird, (er lehrt deshalb den Fall, wenn es nach dem Sprengen bekannt wird,) da er aber im Schlu\u00dfsatze lehren will, dass bei Unreinheit der Person das Stirnblatt [das Opfer] nicht wohlgef\u00e4llig mache, selbst wenn es nach dem Sprengen bekannt wird, lehrt er es auch im Anfangssatze von dem Falle, wenn es nach dem Sprengen bekannt wird.<\/p>\n<p>IST ER DURCH EINE UNBEKANNTE UNREINHEIT UNREIN GEWORDEN etc. Rami b. \u1e24ama fragte: Ist die unbekannte Unreinheit zul\u00e4ssig auch beim die Opfer darbringenden Priester oder nicht: sagen wir, die \u00dcberlieferung von der unbekannten Unreinheit beziehe sich nur auf den Eigent\u00fcmer und nicht auf den Priester, oder bezieht sie sich auf das Schlachtopfer, einerlei ob beim Priester oder beim Eigent\u00fcmer? Raba erwiderte: Komm und h\u00f6re: R. \u1e24ija lehrte: Sie sagten es nur von der unbekannten Unreinheit einer Leiche. Dies schlie\u00dft wohl die unbekannte Unreinheit eines Kriechtieres<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> aus. In welchem Falle: wollte man sagen, beim Eigent\u00fcmer und zwar bei einem Nazir\u00e4er, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, denn der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> <em>wenn ihm jemand [pl\u00f6tzlich] stirbt<\/em>; und wollte man sagen, beim Darbringer des Pesa\u1e25opfers, so stimmt dies allerdings nach demjenigen, welcher sagt, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen [das Pesa\u1e25opfer] nicht schlachten und [das Blut] sprengen, nach demjenigen aber, welcher sagt, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen [das Pesa\u1e25opfer] schlachten und [das Blut] sprengen, [ist ja einzuwenden:] wenn es sogar bei einer entschiedenen Unreinheit erlaubt ist, um wieviel mehr bei einer unbekannten!? Doch wohl beim Priester, somit ist hieraus zu entnehmen, dass bei ihm die unbekannte Unreinheit erlaubt ist. R. Joseph entgegnete: Nein, tats\u00e4chlich beim Eigent\u00fcmer, und zwar beim Pesa\u1e25opfer, und dies schlie\u00dft die unbekannte Unreinheit durch Flu\u00df<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> aus.<\/p>\n<p>Ist denn [das Opfer] bei unbekannter Unreinheit durch Flu\u00df nicht wohlgef\u00e4llig, es wird ja gelehrt: R. Jose sagte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-81a\">Blatt 81a<\/h2>\n<p>Wenn man f\u00fcr die Flu\u00dfverd\u00e4chtige am zweiten Tage<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> [das Pesa\u1e25opfer] geschlachtet und [das Blut] gesprengt hat, und sie darauf Flu\u00df wahrnimmt, so darf sie davon nicht essen, und sie ist von der Herrichtung des zweiten Pesa\u1e25festes frei. Doch wohl deshalb, weil das Stirnblatt [das Opfer] wohlgef\u00e4llig macht!?<\/p>\n<p>Nein, R. Jose ist der Ansicht, sie sei von [der Wahrnehmung],an unrein.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, R. Jose sagte, dass, wenn man f\u00fcr einen Flu\u00dfbehafteten, der zweimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, am siebenten Tage [das Pesa\u1e25opfer] geschlachtet und [das Blut] gesprengt hat, und er darauf wiederum [Flu\u00df] wahrnimmt, oder f\u00fcr eine Flu\u00dfverd\u00e4chtige am zweiten Tage, und sie darauf [Flu\u00df] wahrnimmt, diese r\u00fcckwirkend Lager und Sitz verunreinigen, und von der Herrichtung des zweiten Pesa\u1e25festes frei seien!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, r\u00fcckwirkend nur rabbanitisch.<\/p>\n<p>Auch R.O\u0161a\u0351ja ist der Ansicht, er sei nur rabbanitisch r\u00fcckwirkend unrein, denn es wird gelehrt: R. O\u0161a\u0351ja sagte: Wenn aber ein Flu\u00dfbehafteter am siebenten Tage Ausflu\u00df wahrnimmt, so hebt dies die vorangehenden [Tage]<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> auf. R. Jo\u1e25anan sprach zu ihm: Dies hebt nur einen Tag auf.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: ist er der Ansicht, er sei r\u00fcckwirkend unrein, so sollte dies alle [vorhergehenden Tage]<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> aufheben, und ist er der Ansicht, er sei nur von [der Wahrnehmung] an unrein, so sollte dies auch den einen Tag nicht aufheben<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>!? Vielmehr lese man: es hebt nicht einmal einen Tag<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> auf. Jener erwiderte: R. Jose ist deiner Ansicht. R. Jose sagt ja aber, sie verunreinigen Lager und Sitz r\u00fcckwirkend!? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, er sei r\u00fcckwirkend nur rabbanitisch unrein. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dfen, wenn R. Jose der Ansicht ist, er sei erst von [der Wahrnehmung] an unrein, [die Worte] \u00bbnur einer Leiche\u00ab aus? Hieraus w\u00e4re zu entnehmen, dass die unbekannte Unreinheit beim Priester zul\u00e4ssig sei!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, tats\u00e4chlich bezieht es sich auf die Eigent\u00fcmer beim Pesa\u1e25opfer, nur ist er der Ansicht, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen [das Pesa\u1e25opfer] nicht schlachten und [das Blut] sprengen, und dies mu\u00df ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p>In welchem Falle ist sie nach R. Jose<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> definitiv flu\u00dfbehaftet!?<\/p>\n<p>Wenn sie [ununterbrochen] Flu\u00df hat. Wenn du aber willst, sage ich: wenn sie es zweimal bei D\u00e4mmerung<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> wahrgenommen hat.<\/p>\n<p>R. Joseph fragte: Ist die unbekannte Unreinheit beim das best\u00e4ndige Opfer darbringenden Priester erlaubt oder nicht? Wenn du sagst, beim das Opfer des Nazir\u00e4ers und das Pesa\u1e25opfer darbringenden Priester sei die unbekannte Unreinheit erlaubt, wie ist es denn beim das best\u00e4ndige Opfer darbringenden Priester: sagen wir, die \u00dcberlieferung von der unbekannten Unreinheit beziehe sich nur auf das Pesa\u1e25opfer, nicht aber auf das best\u00e4ndige Opfer, oder aber ist es vom Pesa\u1e25opfer auf das best\u00e4ndige Opfer zu folgern? Rabba erwiderte: Es ist [durch einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn da, wo ihm die entschiedene Unreinheit nicht erlaubt<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> ist, die unbekannte Unreinheit ihm erlaubt<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> ist, um wieviel mehr ist ihm da, wo auch die entschiedene<\/p>\n<h2 id=\"blatt-81b\">Blatt 81b<\/h2>\n<p>Unreinheit erlaubt ist, die unbekannte Unreinheit erlaubt.<\/p>\n<p>Ist denn von einer [\u00fcberlieferten] Halakha [ein Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern, es wird ja gelehrt: R. Elie\u0351zer sprach zu ihm: A\u0351qiba, [die Unreinheit] des gerstengro\u00dfen Knochens ist eine \u00fcberlieferte Halakha, und die des Viertellogs Blut [eines Leichnams] soll [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere gefolgert werden, und von einer \u00fcberlieferten Halakha ist kein [Schlu\u00df vom] Leichteren auf das Schwerere zu folgern!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, dies ist aus [dem Worte] zur Zeit zu folgern, das auch beim Pesa\u1e25opfer gebraucht wird.<\/p>\n<p>Wo<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> findet sich die [Lehre von der] unbekannten Unreinheit in der Schrift? R. Elea\u0351zar erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>wenn ihm jemand stirbt<\/em>, wenn ihm dies klar ist.<\/p>\n<p>Wir wissen dies vom Nazir\u00e4er, woher dies vom Darbringer des Pesa\u1e25opfers? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> <em>auf einem Wege, der weit von euch ist<\/em>, was euch klar ist. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Gleich dem Wege: wie der Weg offen liegt, ebenso mu\u00df auch die Unreinheit offen liegen. Man wandte ein: Eine unbekannte Unreinheit ist diejenige, die niemand bis ans Ende der Welt kannte; kannte sie irgend jemand am Ende der Welt, so ist es keine unbekannte Unreinheit. Nach R. Elea\u0351zar, welcher erkl\u00e4rt, sie m\u00fcsse ihm klar sein, m\u00fc\u00dfte sie ja dieser selbst, nach R. Jo\u1e25anan, welcher erkl\u00e4rt, sie m\u00fcsse euch klar sein, m\u00fc\u00dften sie ja zwei Personen, und nach R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, welcher erkl\u00e4rt, sie m\u00fcsse gleich dem Wege [offen liegen], m\u00fc\u00dfte sie ja die ganze Welt gekannt<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> haben!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die [Lehre von der] unbekannten Unreinheit ist eine \u00fcberlieferte Halakha, und der Schriftvers ist nichts weiter als eine Anlehnung.<\/p>\n<p>Mar b. R. A\u0161i sagte: Dies<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> nur, wenn ihm [die Unreinheit] nach dem Sprengen bekannt geworden ist, soda\u00df das Blut vorschriftsm\u00e4\u00dfig gesprengt worden ist, wenn sie ihm aber vor dem Sprengen bekannt geworden ist, so ist es nicht wohlgef\u00e4llig. Man wandte ein: Wenn jemand eine Leiche \u00fcber der Breite des Weges<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> liegen findet, so ist er hinsichtlich der Hebe unrein und hinsichtlich des Nazirats und der Darbringung des Pesa\u1e25opfers rein; Unreinheit und Reinheit gelten von dann ab!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Mar b. R. A\u0161i sagte: Man glaube nicht, es sei nur dann wohlgef\u00e4llig, wenn ihm [die Unreinheit] nach dem Sprengen bekannt geworden ist, wenn aber vor dem Sprengen, sei es nicht wohlgef\u00e4llig, vielmehr ist es auch dann wohlgef\u00e4llig, wenn sie ihm vor dem Sprengen bekannt war.<\/p>\n<p>Der Text. Wenn jemand eine Leiche \u00fcber der Breite des Weges liegen findet, so ist er hinsichtlich der Hebe unrein und hinsichtlich des Nazirats und der Darbringung des Pesa\u1e25opfers rein. Dies nur in dem Falle, wenn kein Raum zum Durchgehen da ist, wenn aber Raum zum Durchgehen da ist, so ist er auch hinsichtlich der Hebe rein. Ferner gilt dies nur in dem Falle, wenn sie vollst\u00e4ndig ist, wenn aber zerschlagen oder zerst\u00fcckelt, so ist er rein, weil er zwischen den St\u00fccken durchgegangen sein kann. [Liegt sie] in einem Grabe, so ist er unrein, auch wenn sie zerschlagen oder zerst\u00fcckelt ist, weil das Grab sie vereinigt. Ferner nur in dem Falle, wenn er zu Fu\u00df geht, wenn er aber getragen wird<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> oder reitet, so ist er unrein, denn wenn man zu Fu\u00df geht, ist es m\u00f6glich, dass man die Leiche nicht ber\u00fchrt und nicht bezeltet, wenn man aber getragen wird oder reitet, so ist es nicht m\u00f6glich, dass man sie nicht ber\u00fchrt oder bezeltet. Ferner gilt dies nur von einer unbekannten Unreinheit, bei einer entschiedenen Unreinheit aber ist er unrein. Eine unbekannte Unreinheit ist diejenige, die niemand bis ans Ende der Welt kannte; kannte sie jemand am Ende der Welt, so ist es keine unbekannte Unreinheit. Ist [die Leiche] in Stroh, in Sand oder in Ger\u00f6ll versteckt, so ist dies eine unbekannte Unreinheit, wenn in Wasser, in der Dunkelheit oder in Felsspalten, so ist dies<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> keine unbekannte Unreinheit. Die [Bestimmung von der] unbekannten Unreinheit trafen sie nur bei einer Leiche.<\/p>\n<p>IST [DAS PESA\u1e24OPFER] GANZ ODER ZUM GR\u00d6SSEREN TEIL UNREIN GEWORDEN, SO VERBRENNE MAN ES VOR DER TEMPELHALLE<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> MIT DEM HOLZE VOM HOLZSTOSSE<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>; DEN KLEINEREN TEIL, DER UNREIN GEWORDEN IST, ODER \u00dcBRIG GEBLIEBENES VERBRENNE JEDER MIT SEINEM EIGENEN HOLZE IN SEINEM HOFE ODER AUF SEINEM DACHE. DIE GEIZIGEN VERBRENNEN AUCH DIESE VOR DER TEMPELHALLE, UM DAS HOLZ VOM HOLZSTOSSE NUTZNIESSEN ZU K\u00d6NNEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde? R. Jose b. \u1e24anina erwiderte: Um sie zu besch\u00e4men<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>DEN KLEINEREN TEIL, DER UNREIN etc. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Ebenso mu\u00df, wer Jeru\u0161alem verlassen und sich erinnert hat, dass er heiliges Fleisch bei sich habe, falls er Cophim<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> vor\u00fcber ist, es an Ort<\/p>\n<h2 id=\"blatt-82a\">Blatt 82a<\/h2>\n<p>und Stelle verbrennen, wenn aber nicht, umkehren und es vor der Tempelhalle mit Holz vom Holzsto\u00dfe<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> verbrennen!? R. \u1e24ama b. U\u0351qaba erwiderte: Das ist kein Widerspruch; eines gilt von einem Gast<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> und eines von einem Ans\u00e4ssigen. R. Papa erwiderte: Beides gilt von einem Gast, nur gilt das eine von dem Falle, wenn er die Reise angetreten hat, und das andere von dem Falle, wenn er die Reise nicht angetreten hat. R. Zebid erwiderte: Tats\u00e4chlich, wie er vorher erkl\u00e4rt hat, eines gelte von einem Gast und eines von einem Ans\u00e4ssigen, auch wenn er die Reise noch nicht angetreten hat; da dieser kein Holz hat, so haben sie ihn dem Geizigen gleichgestellt, und wir haben gelernt, dass diese es vor der Tempelhalle verbrennen, um das Holz vom Holzsto\u00dfe nutznie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Will jemand es in seinem Hofe mit dem Holze vom Holzsto\u00dfe verbrennen, so lasse man dies nicht zu; vor dem Tempel mit eigenem Holze, so lasse man dies ebenfalls nicht zu.<\/p>\n<p>Allerdings nicht mit dem Holze vom Holzsto\u00dfe in seinem Hofe, weil etwas davon zur\u00fcckbleiben und man zu einem Ansto\u00dfe kommen k\u00f6nnte, weshalb aber nicht mit eigenem Holze vor der Tempelhalle!? R. Joseph erwiderte: Um nicht den zu besch\u00e4men, der keines hat. Raba erwiderte: Wegen des Verdachtes<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn man Rohr und Strauch bringt, die f\u00fcr den Holzsto\u00df nicht verwendbar sind.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Der Vorsteher des Beistandes lie\u00df die Unreinen vor das Osttor treten.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. Joseph erwiderte: Um sie zu besch\u00e4men. Raba erwiderte: Wegen des Verdachtes<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen bei Verweichlichten oder Seilflechtern<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>WENN DAS PESA\u1e24OPFER [AUS DER STADTMAUER] IHINAUSGEKOMMEN ODER iK UNREIN GEWORDEN IST, SO IST ES SOFORT ZU VERBRENNEN; IST DER EIGENT\u00dcMER UNREIN GEWORDEN ODER GESTORBEN, SO LASSE MAN [DAS FLEISCH] DIE FRISCHE VERLIEREN UND VERBRENNE ES AM SECHZEHNTEN [NISAN]; JO\u1e24ANAN B. BEROQA SAGT, AUCH DIESES IST SOFORT ZU VERBRENNEN, WEIL NIEMAND ES ESSEN KANN.<\/p>\n<p>GEMARA. Allerdings, das unreine, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> <em>das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen werden, es soll im Eeuer verbrannt werden<\/em>, woher dies aber vom hinausgekommenen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> <em>ist ja doch sein Blut ins Innere des Heiligtums gebracht worden<\/em>. Mo\u0161e sprach n\u00e4mlich zu Ahron: Weshalb habt ihr das S\u00fcndopfer nicht gegessen, ist vielleicht sein Blut ins Allerheiligste gebracht worden? Dieser erwiderte: Nein. Jener sprach: Ist es vielleicht au\u00dferhalb der Umz\u00e4unung hinausgebracht worden? Dieser erwiderte:<\/p>\n<p>Nein, es war im Heiligtum. Jener versetzte: Weshalb habt ihr es, wenn es im Heiligtum war und sein Blut nicht in das Allerheiligste gebracht worden ist, nicht gegessen!? Demnach ist es, wenn es hinausgekommen oder sein Blut in das Allerheiligste gebracht worden ist, zu verbrennen.<\/p>\n<p>\u2014 Allerdings hat der Allbarmherzige dies vom Unreinen beim Minderheiligen<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> offenbart, und um so mehr gilt dies vom Hochheiligen, vom Hinausgekommenen aber finden wir es ja nur beim Hochheiligen, woher dies vom Minderheiligen!? Ferner wird gelehrt, dass, wenn das Blut<\/p>\n<h2 id=\"blatt-82b\">Blatt 82b<\/h2>\n<p>\u00fcber Nacht stehen geblieben, fortgegossen oder au\u00dferhalb der Umz\u00e4unung hinausgekommen ist, [das Opfer,] wie uns bekannt ist, zu verbrennen sei; woher dies?<\/p>\n<p>Dies ist aus einer Lehre R. \u0160imo\u0351ns zu entnehmen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte:<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> <em>Im Heiligtum, soll im Feuer verbrannt werden<\/em>; dies lehrt, dass das S\u00fcndopfer im Heiligtum zu verbrennen sei. Ich wei\u00df dies nur von diesem, woher dies von anderen untauglich gewordenen hochheiligen und den Opferteilen von minderheiligen [Opfern]? Es hei\u00dft: <em>im Heiligtum, soll im Feuer verbrannt werden<\/em>.<\/p>\n<p>\u2014 Wir wissen dies vom Hochheiligen, woher dies vom Minderheiligen?<\/p>\n<p>Vielmehr, dass alles, was vom Heiligen untauglich wird, zu verbrennen sei, einerlei ob vom Minderheiligen oder vom Hochheiligen, ist eine \u00fcberlieferte Lehre, und beim S\u00fcndopfer Ahrons ist es nur ein Bericht<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u2014 Sollte doch der Tanna aus der Schule des Rabba b. Abuha, welcher sagt, auch Verwerfliches m\u00fcsse man<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> die Frische verlieren lassen, und der es aus [dem Worte] <em>S\u00fcnde<\/em> entnimmt, das auch beim \u00dcbriggebliebenen<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> gebraucht wird, es aus [dem Worte] <em>S\u00fcnde<\/em> entnehmen, das beim S\u00fcndopfer Ahrons gebraucht<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> wird!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: auch bei einem wie das S\u00fcndopfer Ahrons m\u00fc\u00dfte man es in Zukunft die Frische verlieren lassen, nur war es da eine Entscheidung f\u00fcr diese Stunde.<\/p>\n<p>Wozu ist nun, wo wir sagen, es sei eine \u00fcberlieferte Lehre, dass alles, was von den heiligen [Opfern] untauglich wird, einerlei ob von hochheiligen oder minderheiligen, zu verbrennen sei, [der Schriftvers] <em>soll im Feuer verbrannt werden<\/em> n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Dieser deutet darauf, dass die Verbrennung innerhalb des Heiligtums erfolgen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es: <em>das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Ber\u00fchrung gekommen ist, darf nicht gegessen werden, es soll im Feuer verbrannt werden<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist an und f\u00fcr sich n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, die Verbrennung erfolge bei untauglich gewordenem Geheiligten nur dann, wenn beispielsweise das Blut \u00fcbernachtet hat, ausgesch\u00fcttet oder au\u00dferhalb [des Tempelhofes] hinausgebracht oder [das Opfer] nachts geschlachtet worden ist, was bei Profanem nichts schadet, wenn es aber unrein geworden ist, wodurch auch Profanes untauglich wird, sei die Verbrennung, da es wie Profanes behandelt worden<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> ist, nicht erforderlich, sondern auch das Vergraben sei ausreichend, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>IST DER EIGENT\u00dcMER UNREIN GEWORDEN ODER GESTORBEN, SO LASSE MAN [DAS FLEISCH] DIE FRISCHE VERLIEREN etc. R. Joseph sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn der Eigent\u00fcmer nach dem Sprengen unrein geworden ist, soda\u00df das Fleisch zum Essen tauglich war, wenn aber der Eigent\u00fcmer vor dem Sprengen unrein geworden ist, soda\u00df das Fleisch zum Essen nie tauglich war, stimmen alle \u00fcberein, dass es sofort verbrannt werde. Man wandte ein: Die Regel ist: Haftet die Untauglichkeit [dem Opfer] selbst an, so ist es sofort zu verbrennen, wenn aber dem Blute oder dem Eigent\u00fcmer, so lasse man es zuerst die Frische verlieren, und erst nachher bringe man es in den Verbrennungsraum. Er lehrt vom Eigent\u00fcmer und vom Blute gleichlautend; wie dies vom Blute gilt, wenn es vor dem Sprengen [unrein geworden ist], ebenso vom Eigent\u00fcmer, wenn vor dem Sprengen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gesagt worden, so wird es wie folgt lauten: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn der Eigent\u00fcmer vor dem Sprengen unrein geworden ist, soda\u00df das Fleisch zum Essen nie tauglich war, und es der Untauglichkeit [des Opfers] gleicht, wenn aber nach dem Sprengen, soda\u00df das Fleisch zum Essen tauglich war, stimmen alle \u00fcberein, dass man es, da die Untauglichkeit durch etwas anderes veranla\u00dft worden ist, die Frische verlieren lassen m\u00fcsse. R. Jo\u1e25anan aber sagte, der Streit bestehe auch \u00fcber den Fall, wenn nach dem Sprengen. R. Jo\u1e25anan vertritt hierbei seine Ansicht, denn R. Jo\u1e25anan sagte: R. Jo\u1e25anan b. Beroqa und R. Nehemja lehrten ein und dasselbe. R. Jo\u1e25anan b. Beroqa lehrte das, wovon wir eben sprachen, was lehrte R. Nehemja? Es wird gelehrt: R. Nehemja sagte, jenes<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> sei wegen eines Trauerfalles verbrannt worden, deshalb hei\u00dft es: <a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> <em>dieses<\/em>; ein Trauerfall gleicht<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> [der Verunreinigung] nach dem Sprengen, und es wurde sofort verbrannt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-83a\">Blatt 83a<\/h2>\n<p>Rabba f\u00fcgte noch R. Jose den Galil\u00e4er hinzu, denn es wird gelehrt: R. Jose der Galil\u00e4er sagte: Dieser ganze Abschnitt<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> handelt nur von den zu verbrennenden Farren<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> und Ziegenb\u00f6cken, dass sie n\u00e4mlich untauglich vor dem Tempel zu verbrennen sind, und dass man, wenn man sie i\u00dft, ein Verbot \u00fcbertrete. Jene entgegneten ihm: Woher dies demnach vom S\u00fcndopfer, dessen Blut in das Allerhei ligste gebracht worden ist? Dieser erwiderte ihnen: [Es hei\u00dft:] <em>ist ja doch sein Blut nicht ins Innere des Heiligtums gebracht worden<\/em>; demnach ist es, wenn es au\u00dferhalb oder das Blut [in das Allerheiligste] gebracht worden ist, zu verbrennen. R. Jo\u1e25anan aber ist der Ansicht, die Untauglichkeit des Blutes und des Fleisches geh\u00f6ren zusammen, die des Eigent\u00fcmers ist f\u00fcr sich<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> besonders.<\/p>\n<p>DIE KNOCHEN, DIE SEHNEN UND DAS \u00dcBRIGGEBLIEBENE SIND AM SECHZEHNTEN ZU VERBRENNEN; F\u00c4LLT DER SECHZEHNTE AUF EINEN \u0160ABBATH, SO SIND SIE AM SIEBZEHNTEN ZU VERBRENNEN, WEIL DIES WEDER DEN \u0160ABBATH NOCH DAS FEST VERDR\u00c4NGT.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Mari b. Abuha sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Opferknochen, die \u00dcbriggebliebenem gedient<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> haben, machen die H\u00e4nde<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> unrein, weil sie Tr\u00e4ger des Verbotenen geworden sind. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Die Knochen, die Sehnen und das \u00dcbriggebliebene sind am sechzehnten zu verbrennen. Von welchen Knochen wird hier gesprochen: wollte man sagen, in denen kein Mark ist, so kann man sie ja fortwerfen, wozu verbrennen, wahrscheinlich doch, in denen Mark ist. Allerdings sind sie zu verbrennen, wenn du sagst, \u00dcbriggebliebenem dienen sei von Belang, wozu aber ist die Verbrennung n\u00f6tig, wenn du sagst, \u00dcbriggebliebenem dienen sei belanglos, man sollte sie doch zerbrechen, das Mark herausnehmen und verbrennen, und sie selbst fortwerfen!? Hieraus ist also zu entnehmen, dass \u00dcbriggebliebenem dienen von Belang sei.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, \u00dcbriggebliebenem dienen sei belanglos, nur erkl\u00e4rt er:<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> <em>an ihm<\/em>, sowohl an einem tauglichen als auch an einem untauglichen<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abAls auch an einem untauglichen\u00bb, wie kommst du darauf, wir haben ja gelernt, wer von einem reinen [Pesa\u1e25opfer] etwas \u00fcbrigl\u00e4\u00dft oder von einem unreinen [Knochen] zerbricht, erhalte nicht die vierzig [Gei\u00dfelhiebe]!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies, wenn es eine Zeit der Tauglichkeit hatte, jenes, wenn es keine Zeit der Tauglichkeit hatte<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welcher Tanna unterscheidet zwischen dem, was eine Zeit der Tauglichkeit hatte, und dem, was keine Zeit der Tauglichkeit hatte?<\/p>\n<p>Es ist R. Ja\u0351qob, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> <em>Keinen Knochen sollt ihr an ihm zerbrechen<\/em>; an ihm, an einem tauglichen, nicht aber an einem untauglichen. R. Ja\u0351qob sagte: Hatte es eine Zeit der Tauglichkeit und wurde untauglich, so gilt dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens, hatte es nie eine Zeit der Tauglichkeit, so gilt nicht dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens. R. \u0160imo\u0351n sagte: Weder bei diesem noch bei jenem gilt [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens. Man wandte ein: Die Knochen der Opfer ben\u00f6tigen alle nicht der Verbrennung, ausgenommen die Knochen des Pesa\u1e25opfers, wegen des Ansto\u00dfes<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> Von welchen Knochen wird hier gesprochen: wollte man sagen, in denen kein Mark ist, wozu ben\u00f6tigen sie der Verbrennung, wahrscheinlich doch, in denen Mark ist. Wieso ben\u00f6tigen nun, wenn du sagst, dem \u00dcbriggebliebenen dienen sei von Belang, die Knochen der Opfer nicht der Verbrennung!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn man sie zerbrochen<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> findet; Knochen von anderen Opfern, bei denen [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens keine Geltung hat, hat man wohl zerbrochen, bevor sie \u00dcbriggebliebenes geworden sind, somit haben sie \u00dcbriggebliebenem nicht gedient und ben\u00f6tigen nicht der Verbrennung, Knochen des Pesa\u1e25opfers aber, bei denen [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens Geltung hat, hat man wohl zerbrochen, nachdem sie \u00dcbriggebliebenes geworden sind, somit haben sie \u00dcbriggebliebenem gedient und ben\u00f6tigen der Verbrennung. R. Zebid erkl\u00e4rte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn man Haufen findet, unter denen zerbrochene sich befinden; von Knochen anderer Opfer, bei denen [das Verbot] des Zerbrechens eines<\/p>\n<h2 id=\"blatt-83b\">Blatt 83b<\/h2>\n<p>Knochens keine Geltung hat, [nehme man an,] man habe alle zerbrochen und das Mark gegessen, somit ben\u00f6tigen sie nicht der Verbrennung, von Knochen des Pesa\u1e25opfers aber, bei denen [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens Geltung hat, hat man wohl diese zerbrochen und die anderen nicht, daher ben\u00f6tigen sie der Verbrennung.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Alle Sehnen [des Pesa\u1e25opfers] gelten<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> als Fleisch, ausgenommen die Halsadern.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Knochen, die Sehnen und das \u00dcbriggebliebene sind am sechzehnten zu verbrennen. Von welchen Sehnen wird hier gesprochen: wollte man sagen, von den Fleischadern, so sollte man sie ja essen, und wenn man sie zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, so sind sie \u00dcbriggebliebenes, wahrscheinlich doch von den Halsadern. Allerdings ben\u00f6tigen sie der Verbrennung, wenn du sagst, sie gelten als Fleisch, weshalb aber ben\u00f6tigen sie der Verbrennung, wenn du sagst, sie gelten nicht als Fleisch!? R. \u1e24isda erwiderte: Dies bezieht sich auf die Spannader<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>, und zwar nach R. Jehuda. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagte, [das Verbot des Essens] habe nur bei einer<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> Geltung, und es leuchtet ein, dass es die rechte ist.<\/p>\n<p>Demnach ist ja hieraus zu entnehmen, dass es R. Jehuda unentschieden<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> war, denn wenn ihm dies entschieden w\u00e4re, so sollte man ja die erlaubte essen und die verbotene fortwerfen, wozu die Verbrennung!? R. Iqa b. \u1e24enana erwiderte: In dem Falle, wenn man sie vorher kannte und sie nachher vermischt worden sind. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Dies bezieht sich auf das Fett der Spannader. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das Fett derselben ist erlaubt, nur sind die Jisra\u00e9liten Heilige und haben dabei ein Verbot eingef\u00fchrt. Rabina erwiderte: Dies bezieht sich auf die \u00e4u\u00dfere, nach einer Lehre des R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, denn R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Es sind zwei [Spannadern], die innere am Knochen ist verboten, und man ist wegen dieser schuldig, die \u00e4u\u00dfere am Fleische ist zwar verboten, jedoch ist man wegen dieser nicht schuldig.<\/p>\n<p>F\u00c4LLT DER SECHZEHNTE etc. Weshalb denn, sollte doch das Gebot der Verbrennung das Verbot, Arbeit am Feste zu verrichten, verdr\u00e4ngen!?<\/p>\n<p>\u1e24izqija sagte, auch wurde es in der Schule \u1e24izqijas gelehrt: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> <em>ihr sollt davon nichts bis zum Morgen zur\u00fccklassen<\/em>; was davon bis zum Morgen \u00fcbrigbleibt, soll im Feuer verbrannt werden<em>; [die Worte] <\/em>bis zum Morgen brauchten ja nicht wiederholt zu werden, und wenn sie dennoch wiederholt werden, so ist damit ein zweiter Morgen f\u00fcr die Verbrennung gegeben. Abajje erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> <em>ein Brandopfer von \u0160abbath zu \u0160abbath<\/em>, nicht aber ein Brandopfer des Wochentages am \u0160abbath, noch ein Brandopfer des Wochentages<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> am Feste. Raba erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> <em>nur das allein d\u00fcrft ihr bereiten, nur das, nicht aber Vorbereitungen<\/em><a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>, allein, nicht aber die au\u00dfer zeitliche Beschneidung,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-84a\">Blatt 84a<\/h2>\n<p>hinsichtlich welcher man sonst [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere folgern<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> w\u00fcrde. R. A\u0161i erkl\u00e4rte:<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> <em>Ein Ruhetag<\/em>, das ist (am Feste) ein Gebot, und das Gebot (der Verbrennung) verdr\u00e4ngt nicht ein Verbot und ein Gebot.<\/p>\n<p>ALLES, WAS VON EINEM AUSGEWACHSENEN OCHSEN GEGESSEN WIRD, WERDE AUCH VON EINEM JUNGEN B\u00d6CKCHEN<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> GEGESSEN, AUCH DIE LIGAMENTE<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> UND KNORPELTEILE.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabba wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft, alles, was von einem ausgewachsenen Ochsen gegessen wird, werde auch von einem jungen B\u00f6ckchen gegessen, demnach das nicht, was nicht gegessen wird, dagegen hei\u00dft es im Schlu\u00dfsatze: auch die Ligamente und Knorpelteile, und diese werden ja von einem ausgewachsenen Ochsen nicht gegessen!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber [streiten vielmehr] Tanna\u00edm, und [die Mi\u0161na] mu\u00df wie folgt lauten: Alles, was von einem ausgewachsenen Ochsen gegessen wird, werde auch von einem jungen B\u00f6ckchen gegessen, nicht aber, was [von einem solchen] nicht gegessen wird; manche sagen: auch die Ligamente und die Knorpelteile. Raba erkl\u00e4rte: Dies ist nur eine Spezifizierung, und er meint es wie folgt: Alles, was von einem ausgewachsenen Ochsen gesotten gegessen wird, werde von einem jungen B\u00f6ckchen auch gebraten gegessen, das sind n\u00e4mlich die Ligamente und Knorpelteile. \u00dcbereinstimmend mit Raba wird auch gelehrt: Alles, was von einem ausgewachsenen Ochsen gesotten gegessen wird, werde von einem jungen B\u00f6ckchen auch gebraten gegessen, das sind n\u00e4mlich die Ligamente und die Knorpelteile; die weichen Sehnen gelten als Fleisch.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: An den Sehnen, die sp\u00e4ter hart werden, kann man<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> sich beim Pesa\u1e25opfer, wie R. Jo\u1e25anan sagt, beteiligen, und wie Re\u0161 Laqis sagt, nicht beteiligen. R. Jo\u1e25anan sagt, man k\u00f6nne sich wohl beteiligen, weil man sich nach dem jetzigen Stande richte, und Re\u0161 Laqis sagt, man k\u00f6nne sich nicht beteiligen, weil man sich nach dem sp\u00e4teren Stande richte. Re\u0161 Laqi\u0161 wandte gegen R. Jo\u1e25anan ein: Alles, was von einem ausgewachsenen Ochsen gegessen wird, werde auch von einem jungen B\u00f6ckchen gegessen, das sind n\u00e4mlich die Ligamente und die Knorpelteile. Nur diese, und nicht Sehnen, die sp\u00e4ter hart werden!? Dieser erwiderte: Er lehrt es von diesen, was aber auch von jenen gilt. Die Ligamente wohl deshalb, weil sie von einem ausgewachsenen Ochsen gesotten gegessen werden, und auch jene werden von einem ausgewachsenen Ochsen gesotten gegessen.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sprach zu R. Abin: Wenn du zu R. Abahu gehst, weise ihn auf folgenden Widerspruch hin: Kann R. Jo\u1e25anan denn gesagt haben, man k\u00f6nne sich beim Pesa\u1e25opfer an den Sehnen beteiligen, die sp\u00e4ter hart werden, wonach man sich nach dem jetzigen Stande richte, Re\u0161 Laqi\u0161 fragte ja R. Jo\u1e25anan, ob die Kopfhaut von einem jungen Kalbe<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> [als Speise] verunreinigungsf\u00e4hig sei, und dieser erwiderte, sie sei nicht verunreinigungsf\u00e4hig, wonach man sich also nach dem sp\u00e4teren Stande richte!? Dieser erwiderte: Wer dich auf diesen Widerspruch hingewiesen hat, achtete nicht auf sein Mehl; R. Jo\u1e25anan trat ja zur\u00fcck und bekannte sich zur Ansicht des Re\u0161 Laqi\u0161, und er sprach zu ihm: Reize mich nicht, ich lehre sie<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> als Ansicht eines einzelnen.<\/p>\n<p>WER VON EINEM REINEN PESA\u1e24OPFER EINEN KNOCHEN ZERBRICHT, ERH\u00c4LT DIE VIERZIG GEISSELIHEBE; WER ABER VON EINEM REINEN ETWAS \u00dcBRIGL\u00c4SST ODER VON EINEM UNREINEN EINEN KNOCHEN ZERBRICHT, ERH\u00c4LT DIE VIERZIG GEISSELIHIEBE NICHT.<\/p>\n<p>GEMARA. Erkl\u00e4rlich ist dies vom \u00dcbriglassen von einem reinen, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt davon nichts bis zum Morgen zur\u00fccklassen, was aber bis zum Morgen zur\u00fcckbleibt etc.<\/em>, die Schrift l\u00e4\u00dft ein Gebot auf das Verbot folgen, um zu sagen, dass man dieserhalb keine Gei\u00dfelhiebe<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> erhalte<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Ja\u0351qob sagt, nicht aus diesem Grunde, sondern weil es ein Verbot ist, wobei keine Handlung ausge\u00fcbt wird, und wegen eines solchen erh\u00e4lt man keine Gei\u00dfelhiebe. Woher dies aber vom Zerbrechen von einem unreinen!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> <em>ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen<\/em>, an ihm, an einem tauglichen, nicht aber an einem untauglichen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen, an ihm, an einem tauglichen, nicht aber an einem untauglichen<\/em>. Rabbi sagte:<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> <em>In einem Hause soll es gegessen werden; ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen<\/em>; bei dem, was zum Essen geeignet ist, gilt [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens, und bei dem, was nicht zum Essen geeignet ist, gilt nicht [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen!? R. Jirmeja erwiderte: Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen bei einem in Unreinheit dargebrachten Pesa\u1e25opfer; nach demjenigen, welcher sagt, es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-84b\">Blatt 84b<\/h2>\n<p>m\u00fcsse tauglich sein, ist dieses ja untauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, ist auch dieses zum Essen<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> geeignet. R. Joseph sagte: In einem solchen Falle stimmen alle \u00fcberein, dass dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens nicht gilt, denn Rabbi ist erleichternd, und dieses ist untauglich; einen Unterschied gibt es zwischen ihnen vielmehr in dem Falle, wenn es eine Zeit der Tauglichkeit hatte und untauglich geworden ist; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, war ja auch dieses<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> tauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, ist dieses jetzt nicht zum Essen geeignet. Abajje sagte: In einem solchen Falle stimmen alle \u00fcberein, dass dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens nicht gilt, da es jetzt untauglich ist, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen vielmehr beim Zerbrechen eines Knochens noch am Tage<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, ist dieses ja tauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen brauchbar sein, ist dieses jetzt zum Essen nicht brauchbar. Man wandte ein: Rabbi sagte: Man kann sich [beim Pesa\u1e25opfer] am Kopfhirn beteiligen, nicht aber am Knochenmark. Am Kopfhirn wohl deshalb, weil man es herausholen kann, und wenn du sagst, das Zerbrechen des Knochens sei am Tage erlaubt, kann man ja auch einen Knochen am Tage zerbrechen, das Mark herausholen und sich daran beteiligen!?<\/p>\n<p>Abajje kann dir erwidern: auch nach deiner Erkl\u00e4rung kann man ja sogar, nachdem es finster geworden ist, eine Kohle holen, [den Knochen] darauf legen, ihn verbrennen, das Mark herausholen und sich daran beteiligen, denn es wird gelehrt, das Verbot des Zerbrechens eines Knochens gelte nicht beim Verbrennen von Knochen und Zerschneiden von Sehnen!? Du mu\u00dft also sagen, nach Abajje [sei dies unzul\u00e4ssig], weil [der Knochen] platzen k\u00f6nnte, und nach Raba, weil man dadurch Geheiligtes mit den H\u00e4nden zerst\u00f6rt, denn das Feuer k\u00f6nnte etwas vom Mark verbrennen; ebenso ist es auch noch am Tage verboten, mit R\u00fccksicht auf [die Zeit] nach dem Finsterwerden. R. Papa sagte: In einem solchen Falle stimmen alle \u00fcberein, dass dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens gilt, weil es ja abends zum Essen brauchbar ist, sie streiten vielmehr \u00fcber den Fall, wenn ein Glied teilweise au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems]<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> hinausgekommen ist; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, ist auch dieses tauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, ist dieses zum Essen nicht geeignet. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagte: Wenn ein Glied teilweise au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems] hinausgekommen ist und man [den Knochen] zerbrochen hat, so gilt hierbei nicht [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens. R.Se\u0161eth, Sohn des R. Idi, sagte: In einem solchen Falle stimmen alle \u00fcberein, dass hierbei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens nicht gilt, weil dieses Glied untauglich ist, einen Unterschied gibt es vielmehr zwischen ihnen in dem Falle, wenn man einen Knochen halbroh<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> zerbricht; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, ist auch dieses tauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, ist es jetzt zum Essen nicht geeignet. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: In einem solchen Falle gilt [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens, denn es ist, da man es gar braten kann, zum Essen geeignet, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen vielmehr beim Zerbrechen des Fettschwanzknochens; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, ist auch dieser tauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, ist dieser nicht zum Essen geeignet, weil der Fettschwanz dem H\u00f6chsten darzubringen ist. R.A\u0161i sagte: In einem solchen Falle gilt [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens entschieden nicht, da er \u00fcberh\u00e4upt nicht zum Essen geeignet ist, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen vielmehr bei einem Knochen, an dem kein olivengro\u00dfes Quantum [Fleisch] ist; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, ist auch dieser tauglich, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, ist das Ouantum einer Speise erforderlich, was dieser nicht hat. Rabina sagte: In einem solchen Falle gilt [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens nicht, denn es mu\u00df das f\u00fcr eine Speise erforderliche Ouantum haben, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen vielmehr bei einem Knochen, der an der [Bruch]stelle kein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch hat, wohl aber an einer anderen Stelle; nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse tauglich sein, ist es auch dieser, und nach demjenigen, welcher sagt, es m\u00fcsse zum Essen geeignet sein, mu\u00df es an der Bruchstelle das f\u00fcr eine Speise erforderliche Quantum haben, was dieser nicht hat. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit vier von diesen [Auslegern], denn es wird gelehrt: Rabbi sagte:<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> <em>In einem Hause soll es gegessen werden; ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen<\/em>; man ist nur wegen des tauglichen schuldig, nicht aber wegen des untauglichen. Hatte es eine Zeit der Tauglichkeit und wurde beim Essen untauglich, so gilt dabei [das Verbot] des Zerbrechens<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> eines Knochens; hatte es nie eine Zeit der Tauglichkeit, so gilt dabei nicht [das Verbot] des Zerbrechens<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> eines Knochens. Hat es das f\u00fcr eine Speise erforderliche Ouantum, so gilt dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens; hat es nicht das f\u00fcr eine Speise erforderliche Ouantum, so gilt dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens nicht. Bei dem, was zum Essen bestimmt ist, gilt [das Verbot] des Zerbrechens<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> eines Knochens; bei dem, was f\u00fcr den Altar bestimmt ist, gilt nicht [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens. Zur Zeit des Essens gilt [das Verbot] des Zerbrechens<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> eines Knochens; au\u00dferhalb der Zeit des Essens gilt dabei nicht [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Bei einem Knochen, der an der [Bruch]stelle kein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch hat, an einer anderen Stelle aber ein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch hat, gilt, wie R. Jo\u1e25anan sagt, [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens, und. wie R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagt, gilt dabei nicht [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens. R. Jo\u1e25anan wandte gegen R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 ein: <em>Ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen<\/em>, einerlei, ob ein Knochen, an dem ein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch ist, oder ein Knochen, an dem kein olivengro\u00dfes Ouantum Fleisch ist. Was hei\u00dft \u00bban dem kein olivengro\u00dfes Ouantum Fleisch ist\u00ab: wollte man sagen, an dem \u00fcberhaupt kein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch ist, wieso gilt dabei [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens!? Wahrscheinlich meint er es wie folgt: einerlei ob ein Knochen, der ein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch an der [Bruch]stelle hat, oder der an der [Bruch]stelle kein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch hat, wohl aber an einer anderen Stelle ein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch hat. Dies ist also ein Einwand, gegen R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-85a\">Blatt 85a<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: Nein, er meint es wie folgt: einerlei ob ein Knochen, der ein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch von au\u00dfen hat, oder ein Knochen, der kein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch von au\u00dfen, wohl aber ein olivengro\u00dfes Ouantum Fleisch an der Bruchstelle innen<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> hat. Es wird auch gelehrt: <em>Ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen<\/em>, einerlei, ob ein Knochen, der Mark hat, oder ein Knochen, der kein Mark hat; wie aber halte ich aufrecht [die Worte]:<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> <em>sie sollen in dieser Nacht das Fleisch essen<\/em>? Das Fleisch am Knochen. Vielleicht ist dem nicht so, sondern bezieht sich dies auch auf das Fleisch im Knochen, und [die Worte:] <em>ihr sollt an ihm keinen Knochen zerbrechen<\/em>, halte man dadurch aufrecht, indem man sie auf Knochen, die kein Mark haben, beziehe, w\u00e4hrend man Knochen, die Mark haben, zerbreche und [das Mark] esse, und dies braucht dich nicht zu wundern, denn das Gebot verdr\u00e4ngt ja das Verbot!? Es hei\u00dft vom zweiten Pesa\u1e25opfer:<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> <em>sie sollen keinen Knochen an ihm zerbrechen<\/em>, und da dies nicht n\u00f6tig ist, denn es hei\u00dft bereits:<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> <em>nach allen f\u00fcr das PESA\u1e24opfer geltenden Satzungen sollen sie es herrichten<\/em>, so deutet dies darauf: einerlei ob ein Knochen, in dem Mark ist, oder ein Knochen, in dem kein Mark ist. Man wandte ein: Wenn ein Glied teilweise au\u00dferhalb hinausgekommen<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> ist, so schneide man [das Fleisch] bis zum Knochen ein, sch\u00e4le es bis zum Gelenke ab und schneide [das<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> Glied] weg. Wozu braucht man nun, wenn du sagst, bei einem Knochen, der an der [Bruch]stelle kein olivengro\u00dfes Quantum Fleisch hat, wohl aber an einer anderen Stelle, gelte nicht [das Verbot] des Zerbrechens eines Knochens, bis zum Gelenke abzusch\u00e4len und [das Glied] wegzuschneiden, man sollte doch nur etwas wegsch\u00e4len und [den Knochen] durchbrechen!? Abajje erwiderte: Wegen des Platzens<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>. Rabina erwiderte: Dies gilt vom Schenkelknochen<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Verwerfliches, \u00dcbriggebliebenes und Unreines machen die H\u00e4nde unrein. R. Hona und R. \u1e24isda [streiten] hier\u00fcber: einer erkl\u00e4rt, wegen der Verd\u00e4chtigkeit<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> der Priester, und einer erkl\u00e4rt, wegen der Nachl\u00e4ssigkeit<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a> der Priester. Einer bezieht dies auf das Verwerfliche, und einer bezieht dies auf das \u00dcbriggebliebene. Wer dies auf das Verwerfliche bezieht, [begr\u00fcndet:] wegen Verd\u00e4chtigkeit der Priester, und wer dies auf das \u00dcbriggebliebene bezieht, [begr\u00fcndet:] wegen Nachl\u00e4ssigkeit der Priester. Einer lehrt dies von einem olivengro\u00dfen Quantum, und einer lehrt dies von einem eigro\u00dfen Quantum. Einer lehrt dies vom olivengro\u00dfen Ouantum, wie beim Verbote, und einer lehrt dies vom eigro\u00dfen Ouantum, wie bei der Verunreinigung<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sie fragten: Haben die Rabbanan beim Hinausgekommenen Unreinheit angeordnet oder nicht: haben sie nur beim \u00dcbriggebliebenen Unreinheit angeordnet, damit man nicht nachl\u00e4ssig<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> sei, beim Hinausgekommenen aber haben sie keine Unreinheit angeordnet, weil man es nicht absichtlich hinausbringt, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn ein Glied teilweise au\u00dferhalb hinausgekommen ist, so schneide man [das Fleisch] bis zum Knochen ein, sch\u00e4le es bis zum Gelenke ab und schneide [das Glied] weg. Wieso n\u00fctzt nun, wenn du sagen wolltest, die Rabbanan haben dabei Unreinheit angeordnet, das Wegschneiden, es macht ja unrein!?<\/p>\n<p>Es ist eine unsichtbare<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a> Unreinheit, und die unsichtbare Unreinheit macht nicht unrein.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach Rabina zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, bei Speisen g\u00e4be es keine Verbindung<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>, vielmehr gelten sie als getrennt: sie ber\u00fchren ja einander und werden unrein!?<\/p>\n<p>Vielmehr, nach dem, der es von einem olivengro\u00dfen Quantum lehrt, wenn es kein olivengro\u00dfes Ouantum hat, und nach dem, der es von einem eigro\u00dfen Quantum lehrt, wenn es kein eigro\u00dfes Quantum hat<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn man Fleisch vom Pesa\u1e25opfer von einer Gesellschaft zu einer anderen bringt, so ist es rein, obgleich dies mit einem Verbote belegt ist. Doch wohl rein und [zum Essen] verboten. Was von einer Gesellschaft zu einer anderen kommt, gleicht ja dem, was au\u00dferhalb der Mauer hinauskommt und untauglich wird, dennoch lehrt er, es sei rein; demnach haben die Rabbanan dabei keine Unreinheit angeordnet.<\/p>\n<p>Nein, rein und zum Essen erlaubt, denn was von einer Gesellschaft zu einer anderen kommt, gleicht nicht dem, was au\u00dferhalb der Mauer hinauskommt, und es ist nicht untauglich. Im Schlu\u00dfsatze lehrt er ja aber, wer es i\u00dft, \u00fcbertrete ein Verbot: allerdings gilt dies nach demjenigen, der es von einem eigro\u00dfen Quantum lehrt, von dem Falle, wenn es ein olivengro\u00dfes und kein eigro\u00dfes Quantum<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a> hat, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, der es von einem olivengro\u00dfen Quantum<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> lehrt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hinsichtlich des hinausgekommenen Pesa\u1e25opfers ist es \u00fcberhaupt nicht fraglich, hierbei haben die Rabbanan keine Unreinheit angeordnet, weil Mitglieder der Gesellschaft hurtig und vorsichtig sind, fraglich ist es nur hinsichtlich des hinausgekommenen Opferfleisches.<\/p>\n<p>Diese Frage bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Woher dies vom Hinausbringen des Fleisches vom Pesa\u1e25opfer aus<\/p>\n<h2 id=\"blatt-85b\">Blatt 85b<\/h2>\n<p>einer Gesellschaft in eine andere<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> <em>Du sollst vom Fleische nichts au\u00dferhalb des Hauses hinausbringen<\/em>; ich wei\u00df dies nur [vom Hinausbringen] aus einem Hause nach einem anderen, woher dies [vom Hinausbringen] aus einer Gesellschaft in eine andere? Es hei\u00dft <em>au\u00dferhalb<\/em>, au\u00dferhalb des Speiseraumes. R. Ami sagte: Wer Fleisch des Pesa\u1e25opfers aus einer Gesellschaft in eine andere hinausbringt, ist nur dann schuldig, wenn er es auch niederlegt, denn wie beim \u0160abbathgesetze wird auch hierbei [der Ausdruck] \u00bbhinausbringen\u00ab gebraucht, und wie beim \u0160abbathgesetze eine Fortnahme und ein Niederlegen erfolgen<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> mu\u00df, ebenso auch hierbei, wenn eine Fortnahme und ein Niederlegen erfolgt ist. R. Abba b. Mamal wandte ein: Man au\u00dferhalb der Vorhofmauer sind und die hinteren noch nicht, sind die Kleider der vorderen unrein, die der hinteren nicht. Sie haben sie ja noch nicht niedergelegt!? Er wandte dies ein, und er selbst erkl\u00e4rte es: Wenn man sie schleift<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>. tr\u00e4gt sie<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> auf Stangen hinaus, und sobald die vorderen [Tr\u00e4ger]<\/p>\n<p>WENN EIN GLIED TEILWEISE AUSSERHALB IHNAUSGEKOMMEN<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> IST, SO CHNEIDE MAN DAS FLEISCH BIS ZUM KNOCHEN EIN, SCH\u00c4LE ES BIS ZUM GELENKE AB UND SCHNEIDE [DAS GLIED] WEG; BEI ANDEREN OPFERN, BEI DENEN ES KEIN [VERBOT] DES ZERBRECHENS EINES KNOCHENS GIBT, HAUE MAN ES MIT EINEM HACKEMESSER AB. VON DER T\u00dcRFUGE<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> EINW\u00c4RTS GEH\u00d6RT ZUM INNENRAUME, VON DER T\u00dcRFUGE AUSW\u00c4RTS GEH\u00d6RT ZUM AUSSENRAUME. DIE FENSTER UND DIE MAUERDICKE GEH\u00d6REN ZUM INNENRAUME.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Dasselbe gilt auch vom Gebete<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>. Er streitet somit gegen R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, selbst eine eiserne Scheidewand trenne nicht zwischen Jisra\u00e9l und seinem Vater im Himmel. Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, von der T\u00fcrfuge einw\u00e4rts geh\u00f6re zum Innenraume, wonach die T\u00fcrfuge selbst zum Au\u00dfenraume geh\u00f6rt; wie ist nun der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: von der T\u00fcrfuge ausw\u00e4rts geh\u00f6rt zum Au\u00dfenraume, wonach die T\u00fcrfuge selbst zum Innenraume geh\u00f6rt!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von den Toren des Vorhofes, und das eine gilt von den Toren Jeru\u0161alems. R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte n\u00e4mlich, die Tore Jeru\u0161alems seien deshalb nicht geheiligt worden, weil die Auss\u00e4tzigen<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> innerhalb derselben bei Sonnenschein vor der Sonne und bei Regen vor dem Regen sich sch\u00fctzen. Ferner sagte R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq: Das Nikanortor wurde deshalb nicht geheiligt, weil die Auss\u00e4tzigen vor diesem standen und die Daumen ihrer H\u00e4nde hineinreichten<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>DIE FENSTER UND DIE MAUERDICKE etc. Rabh sagte: D\u00e4cher und S\u00f6ller sind nicht geheiligt<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> worden.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Rabh sagte ja im Namen R.\u1e24ijas, dass bei einem olivengro\u00dfen St\u00fccke des Pesa\u1e25opfers beim [Lesen] des Lobliedes das Dach platzte<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-86a\">Blatt 86a<\/h2>\n<p>Wahrscheinlich a\u00dfen sie ja auf dem Dach<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> und lasen es auf dem Dache!?<\/p>\n<p>Nein, sie a\u00dfen im Erdgeschosse und lasen es auf dem Dache.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe sich nach dem Pesa\u1e25opfer nicht zu einem Nachtisch begeben, und dies erkl\u00e4rte Rabh, man d\u00fcrfe nicht von einer Tischgesellschaft zu einer anderen aufbrechen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine w\u00e4hrend des Essens, das andere nach dem Essen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Abba \u0160a\u00fal sagte: [Die Heiligkeit] des S\u00f6llers des Allerheiligsten ist strenger als die des Allerheiligsten selbst, denn das Allerheiligste pflegte der Hochpriester einmal im Jahre zu betreten, der S\u00f6ller des Allerheiligsten aber wurde nur einmal im Septennium, manche sagen, zweimal im Septennium, und manche sagen, einmal im Jobel betreten, um nachzusehen, was da n\u00f6tig sei!? R. Joseph erwiderte: Sollte jemand etwas vom Tempel beweisen!? Anders der Tempel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> <em>David \u00fcbergab seinem Sohne \u0160elomo den Plan der Vorhalle, seiner R\u00e4ume, seiner Schatzkammern, seiner S\u00f6ller, seiner inneren Kammern und der Gnadenkammer<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> <em>das alles geschrieben, von der Hand des Herrn ist es mir unterwiesen<\/em>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Von den Zellen, die auf heiligem Gebiete gebaut sind und die T\u00fcren nach profanem<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a> haben, ist der Innenraum profan und das Dach heilig!? R. \u1e24isda erwiderte: Deren D\u00e4cher gleich hoch<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a> mit dem Boden des Tempelhofes sind.<\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4rst du demnach den Schlu\u00dfsatz: von denen, die auf profanem gebaut sind und die T\u00fcren nach heiligem haben, ist der Innenraum heilig und das Dach profan. Wenn du sagst, deren D\u00e4cher gleich hoch mit dem Boden des Tempelhofes sind, sind es ja H\u00f6hlen, und R. Jo\u1e25anan sagte, die H\u00f6hlen seien nicht geheiligt worden!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte es von solchen, die T\u00fcren nach dem Tempelberge haben, w\u00e4hrend die angezogene Lehre von solchen spricht, die T\u00fcren nach dem Tempelhofe haben.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, R. Jehuda sagte, die H\u00f6hlen unter dem Tempelberge seien profan!?<\/p>\n<p>Dies wird von solchen gelehrt, die T\u00fcren nach profanem Gebiete haben.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Sein Dach ist heilig<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Glaubst du: er lehrt ja, dass man auf diesen D\u00e4chern weder Hochheiliges essen noch Minderheiliges schlachten d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Dies widerspricht ja [der Lehre], das Dach sei heilig!? R. \u1e24ama b. Gorja erwiderte: F\u00fcr<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> jene zwei Ellenma\u00dfe. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Zwei Ellenma\u00dfe befanden sich in der Su\u0161ankammer<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>, das eine im nord\u00f6stlichen und das andere im s\u00fcd\u00f6stlichen Winkel; das nord\u00f6stliche war um einen halben Finger gr\u00f6\u00dfer als die [Elle] Mo\u0161es, und das s\u00fcd\u00f6stliche war um einen halben Finger gr\u00f6\u00dfer als jenes, also um einen Finger gr\u00f6\u00dfer als die [Elle] Mo\u0161es. Wozu brauchte man eine gro\u00dfe und eine kleine? Damit die Handwerker mit der kleinen \u00fcbernehmen und mit der gro\u00dfen abliefern, um nicht zu einer Veruntreuung<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a> zu kommen.<\/p>\n<p>Wozu waren zwei<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a> n\u00f6tig?<\/p>\n<p>Eine f\u00fcr Silber und Gold<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a> und eine f\u00fcr Bauten.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Fenster und die Mauerdicke geh\u00f6ren zum Innenraume. Allerdings kann dies bei den Fenstern vorkommen, wenn sie n\u00e4mlich mit dem Boden des Tempelhofes gleich hoch sind, wieso aber bei der Mauerdicke!?<\/p>\n<p>Dies kann bei einem Wall vorkommen. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a> <em>er versetzte Hel und \u1e24oma in Trauer<\/em>, und R. A\u1e25a, nach anderen R.\u1e24anina, erkl\u00e4rte: Mauer und Wall.<\/p>\n<p>WENN ZWEI GESELLSCHAFTEN<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> IN EINEM RAUME ESSEN, SO WENDE<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> DIE EINE DAS GESICHT AB UND ESSE, UND DIE ANDERE DAS GESICHT AB UND ESSE, W\u00c4HREND DER KESSEL IN DER MITTE STEHE; WENN DER DIENER EINZU SCHENKEN<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> AUFSTEHT, SCHLIESSE ER DEN MUND UND WENDE DAS GESICHT<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> AB, BIS ER WIEDER BEI SEINER GESELLSCHAFT IST UND [MIT DIESER] ISST. EINE BRAUT<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a> DARF DAS GESICHT WEGWENDEN UND ESSEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Unsere Mi\u0161na vertritt die Ansicht R. Jehudas, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> <em>An den H\u00e4usern, in denen sie es essen<\/em>, dies<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a> lehrt, dass das Pesa\u1e25opfer in zwei Gesellschaften gegessen werden d\u00fcrfe. Man k\u00f6nnte glauben, der Essende d\u00fcrfe es auch an zwei Stellen essen, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a> <em>in einem Hause soll es gegessen werden<\/em>. Hieraus folgerten sie, dass, wenn der Tischdiener ein olivengro\u00dfes St\u00fcck [vom Pesa\u1e25opfer] am Ofen gegessen<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> hat, er, wenn er klug ist, damit seinen Bauch f\u00fclle; wenn aber die Mitglieder der Gesellschaft ihm einen Gefallen erweisen wollen, so gehen und setzen sie sich neben ihn<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n sagte: <em>An den H\u00e4usern, in denen sie es essen<\/em>, dies lehrt, dass der Essende es an<\/p>\n<h2 id=\"blatt-86b\">Blatt 86b<\/h2>\n<p>zwei Stellen essen d\u00fcrfe. Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe es auch in zwei<\/p>\n<p>Gesellschaften essen, so hei\u00dft es: <em>in einem Hause soll es gegessen werden<\/em>.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>R. Jehuda ist der Ansicht, die \u00fcberlieferte [Schreibart]<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> sei ma\u00dfgebend, und R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, die Lesart sei ma\u00dfgebend. Wenn sie [bei Tisch] sitzen und eine Scheidewand zwischen ihnen gezogen wird, so d\u00fcrfen sie nach demjenigen, welcher sagt, das Pesa\u1e25opfer d\u00fcrfe in zwei Gesellschaften gegessen werden, weiter essen, und nach demjenigen, welcher sagt, das Pesa\u1e25opfer d\u00fcrfe nicht in zwei Gesellschaften gegessen werden, nicht weiter essen. Wenn sie [getrennt bei Tisch] sitzen und die Scheidewand zwischen ihnen entfernt wird, so d\u00fcrfen sie nach demjenigen, welcher sagt, der Essende d\u00fcrfe an zwei Stellen essen, weiter essen, und nach demjenigen, welcher sagt, der Essende d\u00fcrfe nicht an zwei Stellen essen, nicht weiter essen. R. Kahana sa\u00df und lehrte dies evident, da sprach R. A\u0161i zu ihm: Du solltest es lieber als Frage vortragen: gilt die Entfernung einer Scheidewand oder die Errichtung einer Scheidewand als Teilung der R\u00e4ume, und sie gelten als zwei Gesellschaften, oder nicht? (Die Frage bleibt unentschieden.)<\/p>\n<p>EINE BRAUT DARF DAS GESICHT WEGWENDEN etc. Aus welchem Grunde? R.\u1e24ija b. Abba erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Weil sie sich geniert. R. Hona, Sohn des R. Nathan, kehrte einst bei R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq ein, und als sie ihn nach seinem Namen fragten, erwiderte er: Rabh Hona.<\/p>\n<p>Da sprachen sie zu ihm: M\u00f6ge sich der Meister auf das Lager setzen. Nachdem er sich gesetzt hatte, reichten sie ihm einen Becher, den er bei der ersten [Aufforderung] nahm und in zwei Z\u00fcgen trank, auch wandte er [beim Trinken] das Gesicht nicht weg. Hierauf fragten sie ihn: Weshalb nennst du dich Rabh Hona? Dieser erwiderte: Ich bin Tr\u00e4ger dieses Namens<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Weshalb setztest du dich aufs Lager, als du dazu aufgefordert<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> wurdest? Dieser erwiderte: \u00bbWas alles der Hausherr sagt, befolge, nur nicht: \u00bbgehe\u00ab.<\/p>\n<p>Weshalb nahmst du gleich bei der ersten [Aufforderung]<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> den Becher? Dieser erwiderte: Man lasse sich n\u00f6tigen von einem Geringeren, nicht aber lasse man sich n\u00f6tigen von einem Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Weshalb hast du ihn in zwei Z\u00fcgen getrunken? Dieser erwiderte: Es wird gelehrt, wer seinen Becher in einem Zuge trinkt, sei gierig, wer in zwei Z\u00fcgen, sei gesittet, und wer in drei Z\u00fcgen, sei hochm\u00fctig.\u2014 Weshalb wandtest du das Gesicht<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> nicht ab? Dieser erwiderte: Wir haben gelernt, eine Braut wende ihr Gesicht weg.<\/p>\n<p>Einst kehrte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose bei R. \u0160imo\u0351n, dem Sohne des R. Jose b. Laqonja, ein, und als man ihm einen Becher reichte, nahm er ihn bei der ersten [Aufforderung] und trank ihn in einem Zuge. Da sprachen sie zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von [der Lehre], wer seinen Becher in einem Zuge trinkt, sei gierig? Dieser erwiderte: Dies sagten sie nicht [von uns, wo] dein Becher klein, dein Wein s\u00fc\u00df und mein Bauch gro\u00df<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Mitglieder einer Gesellschaft m\u00fcssen je drei<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a> eintreten und d\u00fcrfen auch einzeln fortgehen. Rabba sagte: Dies nur, wenn sie zur \u00fcblichen Tischzeit kommen. Auch nur dann, wenn sie den Tischdiener davon<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a> in Kenntnis gesetzt haben. Rabina sagte: Man mu\u00df ihm eine Verg\u00fctung geben, und der letzte gebe noch mehr. Die Halakha ist aber nicht wie er.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Eingeweidewird nicht direkt am Feuer, sondern in der Bauchh\u00f6hle erhitzt.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,8.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Gl\u00e4tten werden die Holzzellen freigelegt.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>An den Enden, an welchen die Holzzellen freiliegen.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Naturlaut des Kochens; Var. \u05ea\u05d5\u05e8 \u05db\u05e8 innen und au\u00dfen, dh. gef\u00fcllt.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Fleisch, das man als F\u00fcllsel in die Bauchh\u00f6hle eines Bratens legt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist mit einer Haut \u00fcberzogen und saugt \u00fcberhaupt nichts auf.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Blut flie\u00dft ab.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Ganz ohne Blut. Nach einer anderen Lesart: klar wie reines Glas (Kristall).<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Venen und Arterien des Halses.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Erkl\u00e4rungen, wenn das Vieh an dieser Stelle einen Schlag erhielt und das Blut zusammenlief.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>In den die Fleischschnitte eingelegt wird. Nach einer anderen Erkl\u00e4rung: der Fleischsaft.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er dann zu schwach ist und das Blut nicht mehr auszieht.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Lehre, dass man dies nicht d\u00fcrfe, wird erz\u00e4hlt, RG. habe dies tun lassen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er nicht aus einem Geflechte besteht, sondern nur an 2 Seiten Tr\u00e4ger f\u00fcr den Bratspie\u00df hat u. in der Mitte frei ist, soda\u00df das Fleisch von den Eisenteilen nicht ber\u00fchrt wird.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Brot, wenn man ihn nicht ausgerafft hat; man vegleiche supra Fol. 26b.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,8 u. ib. V. 9.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es besser durchbrate, ohne es zerteilt zu. haben.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 13,24.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 21,9.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,12.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 10,2.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Syn. Fol. 52a.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 19,18.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Blei aus der Quelle; nach den Kommentaren, kochend aus der Erde gewonnen, ohne am Feuer erhitzt zu werden.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,12.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,12.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Mu\u00df sich der Priester mit der Verbrennung befassen, bis er vollst\u00e4ndig verbrannt ist.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>In der oben angezogenen auf Lev. 13,24 sich beziehenden Lehre, in der die Einbegreifung der Kohle aus einer Schriftdeutung gefolgert wird.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Feuer u. Kohle; auch letztere ist unter \u00bbFeuer\u00ab zu verstehen u. braucht nicht durch eine Schriftdeutung einbegriffen zu werden.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,12.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,12.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Solche gelten als wirkliches Feuer.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine brennende Fackel.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,12.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Verglimmende, von \u05d0\u05de\u05de bez. \u05dc\u05de\u05e4 <em>verdunkeln<\/em>; der Unterschied besteht nur in der Orthographie.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 31,8.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erhitzung darf nur direkt vom Feuer kommen.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die Fl\u00fcssigkeit in das Fleisch dringt.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine erlaubte Speise in eine verbotene kommt, bezw. umgekehrt; oder auch, wenn jede Speise an und f\u00fcr sich erlaubt, und nur die Mischung verboten ist, zBs. Fleisch mit Milch.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der einen Ansicht \u00fcbertr\u00e4gt die hineinkommende Speise ihre Temperatur auf die, in die sie kommt. Hei\u00dfes in Kaltes ist also verboten, Kaltes in Hei\u00dfes erlaubt; entgegengesetzt nach der anderen Ansicht.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,8.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne es vorher abzusp\u00fclen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Roh, jed. gesalzen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Parallelstelle Hul. Fol. 112a spricht von Ouarkbrei.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem Ofen voneinander getrennt.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. \u00bbetwas anderes\u00ab od. \u00bbjene Sache\u00ab; euphemistischer Terminus f\u00fcr h\u00e4\u00dfliche Dinge (Schwein, Aussatz, Hurerei), die der T. nicht nennen will.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Den sie durch den Duft aufeinander \u00fcbertragen, w\u00e4hrend das Pesa\u1e25opfer nur von den daran Beteiligten gegessen werden darf.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opfer mu\u00df ja am Feuer gebraten werden.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie von einander durch einen Kohlenhaufen getrennt sind.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem Ofen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. \u00bbetwas anderes\u00ab od. \u00bbjene Sache\u00ab; euphemistischer Terminus f\u00fcr h\u00e4\u00dfliche Dinge (Schwein, Aussatz, Hurerei), die der T. nicht nennen will.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Wochenfeste dargebracht wurden; man vegleiche Lev. 23,17.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 25,30.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 28,15.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 70a.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter welchen diese einbegriffen sind.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter welchen diese einbegriffen sind.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem die Kundschafter ausgesandt wurden; man vegleiche Num. Kap. 13.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Monate des j\u00fcdischen Kalenders haben abwechselnd u. 30 Tage.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Thr. 1,15; diesen Schriftvers bezieht A, auf den Neumond des Ab (10. Monat des j\u00fcd. Kalenders, ungef\u00e4hr August); man vegleiche Tan. Fol. 29a.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev.,44.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie am \u0160abbath und in Unreinheit darzubringen sind.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 29,39<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der neuen Ernte zu essen; man vegleiche Lev. 23,14ff.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht ganz aufgehoben, weil keine reinen Priester da sind, und alle Vorschriften des reinen Opfers sind zu beobachten.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Das der Hochpriester auf der Stirn trug u. nach Ex. 28,38 die Opfer wohlgef\u00e4llig machte.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. erlaubt; nicht einmal das Stirnblatt zur Wohlgef\u00e4lligmachung ist erforderlich.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester darf im Allerheiligsten kein Gold tragen; man vegleiche Rh. Fol. 26a.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn diejenigen Teile des Opfers, die nicht verbrannt, sondern gegessen werden, unrein werden.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 12,27.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird das eine unrein, so ist auch das andere untauglich.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird das eine unrein, so ist auch das andere untauglich.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 12,27.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Opferteile wurden nicht auf den Altar gelegt, sondern geworfen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fleisch ist also n\u00f6tig.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Teil wird verbrannt, und ein Teil wird gegessen.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Opferteile abhanden kommen od. unrein werden, d\u00fcrfen die Priester trotzdem die ihnen zukommenden Teile essen; man vegleiche supra Fol. 59b.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Priester d\u00fcrfen das Fleisch erst nach dem Verbrennen der Opferteile essen.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Fleisch und Blut des Opfers.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auf dem Altar aufger\u00e4uchert werden; auch nur ein olivengro\u00dfes St\u00fcck reicht aus, um das Blut sprengen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Handvoll Mehl, die vom Speisopfer abgehoben und aufger\u00e4uchert wird, entspricht dem Blutsprengen des Schlachtopfers, vom Zur\u00fcckbleibenden kommt nichts auf den Altar.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Speisopfer.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. nach dem Ma\u00dfe, der Norm; dh. nach seiner Ansicht beim Blutopfer.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erkl\u00e4rung folgt weiter Fol. 78a.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Speisopfer, wenn das Zur\u00fcckbleibende unrein ist od. fehlt.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df beides erforderlich sei.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. der Hofmauer des Tempels; der Hof der Stiftsh\u00fctte in der W\u00fcste war nur von einem Vorhange umgeben, u, der Name wurde beibehalten.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,12.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Verwerfliches (cf.\u00a0Lev. 7,18) kann nur ein taugliches Opfer werden; man vegleiche supra Fol. 61b, Anm. 61.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Genu\u00df von Heiligem gilt als Veruntreuung (man vegleiche Lev. 5,14ff.); nach dem Sprengen des Blutes, ist das Opferfleisch nicht mehr \u00bbEigentum Gottes\u00ab, sondern Eigentum des Priesters.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df beides erforderlich sei.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Hochpriester, der am Vers\u00f6hnungstage den Tempeldienst zu verrichten hat, u. den Priester, der die rote Kuh (man vegleiche Num. 19,2) zu verbrennen hat.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Vers\u00f6hnungstage.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Asche der Ents\u00fcndigungsopfer wurde im Tempel verwahrt.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Pesa\u1e25opfers, das vornehmlich zum Essen dargebracht wird.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Man gen\u00fcgt seiner Pflicht u, braucht kein zweites Pesa\u1e25opfer darzubringen.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine brennende Fackel.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Es mu\u00df f\u00fcr solche geschlachtet werden, die davon essen k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,6.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Und ein P. reicht nicht f\u00fcr ganz Jisra\u00e9l.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Teil der Beteiligten kann davon essen, w\u00e4hrend das unreine \u00fcberhaupt nicht gegessen werden darf.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Pesa\u1e25opfers, also zum Essen unf\u00e4hig.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu erg\u00e4nzen: so ist es untauglich.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich das Essen nicht Bedingung ist.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dieser Lehre braucht nach R. Nathan die Person nicht zum Essen geeignet zu sein.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur das in Unreinheit geschlachtete P. darf in Unreinheit gegessen werden.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil das eine von den Priestern und das andere vom Altarfeuer verzehrt wird; sie werden daher nicht vereinigt.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Wof\u00fcr der Text die sonst gebr\u00e4uchliche Bezeichnung f\u00fcr Speisopfer hat.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. zu diesem geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 17,6.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,16.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ms.\u00a0IH, Anm. 7.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 7,19.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Unreinheit verschoben wird, nehme man es mit dieser \u00fcberhaupt nicht mehr genau.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Die reine H\u00e4lfte betrachte sich als Mehrheit u, richte das P. in Reinheit her, u. ebenso darf es die unreine in Unreinheit herrichten, da sie ebenfalls als Mehrheit gilt.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Reinen m\u00fcssen als Mehrheit das erste P. herrichten, als Minderheit d\u00fcrfen sie es ebenfalls; die Unreinen richten dagegen das zweite her, da sie als Minderheit betrachtet werden.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Die reinen M\u00e4nner aber mehr sind als die unreinen.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,5.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Worte werden so aufgefa\u00dft, als hie\u00dfe es: du sollst wegen des einen nicht schlachten.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Und wird daher nicht f\u00fcr das zweite P. verdr\u00e4ngt.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit die Unreinen in der Mehrheit seien, sodann richten es alle in Unreinheit her.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Der auf einer weiten Reise Befindliche richte ebenfalls das zweite P. her.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unreinheit durch eine Leiche dauert 8 Tage.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00fcbrigen Tage des Festes, f\u00fcr die Darbringung des Festopfers; man vegleiche Hag. Fol. 9b.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,2.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der eine Teil es in Reinheit herrichtet.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 28,36.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer von den Beteiligten.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr seinen Teil, er mu\u00df das 2. P. herrichten.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Unreinheit des Abgrundes; wenn an einer Stelle Leichenteile entdeckt werden, an der niemand sie vermutete (man vegleiche infra Fol. 81b); in einem solchen Falle ist die Unreinheit zweifelhaft.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Unreinheit vor dem Sprengen bekannt war.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 127, mut. mut.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,9.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Flu\u00dfbehaftete mu\u00df sieben Reinheitstage z\u00e4hlen (man vegleiche Lev. 15,13); am 7. Tage gleicht seine Unreinheit nicht der U, durch Kriechtiere, die abends schwindet, vielmehr ist sie gleich der unbekannten Unreinheit zweifelhaft, da er wiederum Flu\u00df bekommen kann.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie am vorhergehenden Tage Flu\u00df bemerkt hatte; in diesem Falle unterliegt ihre Unreinheit einem Zweifel: bemerkt sie weiter keinen, so ist sie blos bis abends unrein, bemerkt sie aber 3mal, so ist sie 7. Tage unrein.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Reinheitstage, er mu\u00df von neuem 7 R.e z\u00e4hlen.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 7 Reinheitstage d\u00fcrfen nicht unterbrochen werden.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Tag m\u00fc\u00dfte ebenfalls zu den Reinheitstagen z\u00e4hlen, da ein Teil des Tages als ganzer gilt.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles, was vorher besorgt werden kann.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Teil des Tages (an dem sie keinen Flu\u00df bemerkt hat) als ganzer gilt u, die Unreinheit nicht r\u00fcckwirkend ist, \u00bbso kann sie ja nur je einen Tag unrein sein, w\u00e4hrend zur absoluten Unreinheit 3 zusammenh\u00e4ngende Tage erforderlich sind.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,3.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Nazir\u00e4er u. das Pesa\u1e25opfer d\u00fcrfen als Privatopfer in Unreinheit nicht dargebracht werden, wohl aber das best\u00e4ndige Opfer, wenn kein reiner Priester vorhanden ist; die Frage bezieht sich auf den Fall, wenn auch reine Priester vorhanden sind.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Nazir\u00e4er u. das Pesa\u1e25opfer d\u00fcrfen als Privatopfer in Unreinheit nicht dargebracht werden, wohl aber das best\u00e4ndige Opfer, wenn kein reiner Priester vorhanden ist; die Frage bezieht sich auf den Fall, wenn auch reine Priester vorhanden sind.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Frage steht an falscher Stelle; in der vorherigen Diskussion ist es schon bekannt, dass dies eine \u00fcberlieferte Lehre ist.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,9.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie jemand gesehen haben kann.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Um keine unbekannte Unreinheit zu sein, w\u00e4hrend nach der angezogenen Lehre dies schon dann der Fall ist, wenn sie irgend jemand am Ende der Welt gekannt hat.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df bei einer unbekannten Unreinheit das Stirnblatt das Opfer wohlgef\u00e4llig mache.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Den er passiert.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi: Last tr\u00e4gt; diese bildet eine Bezeltung der Leiche.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 9,10.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Tempelburg; man vegleiche Zeb. Fol. 104b.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem Altar.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verbrennung erfolgt \u00f6ffentlich, um die Eigent\u00fcmer zu besch\u00e4men, damit sie in Zukunft vorsichtiger seien.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Ortschaft in der N\u00e4he Jeru\u0161alems.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch ein kleiner Teil wird mit dem Holze des Tempels verbrannt.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Der kein Holz hat.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man \u00fcbrigbleibendes Holz heimbringt, k\u00f6nnten andere glauben, man stehle vom Holze des Heiligtums.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie wollen den Tempeldienst meiden, um \u00bbihrem Berufe nachgehen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstere arbeiten ohnehin nicht, letztere erzielen bei der Aus\u00fcbung ihres Berufes einen sehr geringen Gewinn.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 7,19.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 10,18.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Schriftvers Lev. 7,19 handelt vom Heilsopfer.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,23.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht etwa eine Lehre, dass ein solches zu verbrennen sei.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Verbrennen.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 7,18 u. ib. 19,8.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am selben Tage, bevor das Fleisch die Frische verloren hat, verbrannt wurde.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Man hat es vor Unreinheit nicht bewahrt u, dadurch entweiht.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Das S\u00fcndopfer Ahrons, da der Leidtragende nichts Heiliges essen darf.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 10,19; dieser Schriftvers deutet auf den Lev. 10,2 genannten Trauerfall.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Untauglichkeit nicht am Opfer haftet.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 6,23.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Opfer der Gemeinde und des Hochpriesters; man vegleiche Lev. 4,3ff.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Er z\u00e4hlt RJ. den Galil\u00e4er nicht mit, da dieser nur von der Unreinheit des Blutes u. nicht des Eigent\u00fcmers spricht.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sich in diesem nach der Frist Mark befindet.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 85a.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,46.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf die Knochen nicht zerbrechen, auch wenn das Mark untauglich ist.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom \u00dcbriggebliebenen, das zuvor tauglich war, darf man die Knochen nicht zerbrechen, wohl aber vom Unreinen, das nie tauglich war.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,46.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte dazu kommen, sie zu zerbrechen.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. gel\u00f6st, wenn sie kein Mark mehr haben.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Man entledigt sich damit der Pflicht am Pesa\u1e25feste.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Gen.\u00a032,33.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Der beiden Spannadern; die andere ist zu verbrennen.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Hul. Fol. 90b wird die Frage aufgeworfen, ob dies RJ. entschieden od. unentschieden war.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,10.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,10.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst das Aufr\u00e4uchern der Opferteile des Alltagopfers verdr\u00e4ngt das Fest nicht, u. um so weniger die Verbrennung untauglicher Teile.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,16.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles, was vorher besorgt werden kann.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie den S. wohl verdr\u00e4nge; man vegleiche \u0160ab. Fol 7.b.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,3.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei etwaiger Beteiligung mehrerer Personen gelten solche Teile als Fleisch.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>So Maimonides; nach anderer, mehr dem Wortlaute entsprechender Erkl\u00e4rung: die Spitzen der Schulterbl\u00e4tter.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Fleisch f\u00fcr alle Beteiligten nicht ausreicht.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Die von einem solchen mitgegessen wird.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Jene Lehre, aus der RL. gegen RJ. einen Einwand erhob (cf.\u00a0Hul. Fol. 122b), u. aus der RL. den Beweis erbringen wollte, dass man sich nach dem jetzigen Stande richte.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,10.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese erh\u00e4lt man nur wegen \u00dcbertretung eines Ver+botes, nicht aber wegen Unterlassung eines Gebotes.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,46.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,46.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in Unreinheit dargebrachte P. ist auch in Unreinheit zu essen; man vegleiche supra Fol. 76b.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Herrichtung.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Bevor die Zeit zum Essen herangereicht ist.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mauer Jeru\u0161alems od. des Hauses, in dem man es i\u00dft (man vegleiche Ex. 12,46). Man mu\u00df diesen Teil bis zum Knochen abl\u00f6sen; man vegleiche infra Fol. 85b.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 12,9.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,46.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcbereinstimmend mit RJ.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcbereinstimmend mit Rabina.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcbereinstimmend mit R. Na\u1e25man.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcbereinstimmend mit Abajje.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Mark, das ebenfalls als Fleisch gilt.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,8.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,12.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,12.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mauer Jeru\u0161alems od. des Hauses, in dem man es i\u00dft (man vegleiche Ex. 12,46). Man mu\u00df diesen Teil bis zum Knochen abl\u00f6sen; man vegleiche infra Fol. 85b.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Knochen, der sich zum Teil au\u00dferhalb befand, werfe man ganz fort, vom Fleische dagegen darf man das essen, was sich innerhalb befand.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>An einer Stelle unter dem Fleisch.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem Mark ist, das man nicht wegsch\u00e4len kann.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Animosit\u00e4t gegen den Darbringenden das Opfer absichtlich untauglich zu machen.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Opferfleisch aufzuessen.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Verboten ist eine Speise (an sich bezw. bei Verbot des Essens) schon bei Olivengr\u00f6\u00dfe, verunreinigungsf\u00e4hig ist sie erst bei Eigr\u00f6\u00dfe.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Opferfleisch aufzuessen.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Ber\u00fchrungsstelle ist unsichtbar.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Des unreinen Teiles mit dem reinen, um als verborgene Unreinheit zu gelten.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nicht verboten bezw. nicht verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 215.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 8. Reinheitstage, an dem sie (durch Besprengung der Daumen mit dem Opferblute) reingesprochen werden; als Unreine durften sie den Vorhof nicht betreten.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Im selben Hause.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,46.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Um wegen des Tragens aus einem Gebiete nach dem anderen (man vegleiche \u0160ab. Fol. 6a) schuldig zu sein.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem Fu\u00dfboden; sie liegen schon beim Tragen.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zu verbrennenden Farren; man vegleiche Zeb. Fol. 104b.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcbereinstimmend mit Abajje.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Stelle, wo die T\u00fcr h\u00e4ngt und anschl\u00e4gt.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum gemeinsamen Gebete m\u00fcssen zehn Personen in einem Raume vorhanden sein.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Die aus der Stadt verwiesen wurden und vor der Stadtmauer weilten.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 8. Reinheitstage, an dem sie (durch Besprengung der Daumen mit dem Opferblute) reingesprochen werden; als Unreine durften sie den Vorhof nicht betreten.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Entsprechend der Heiligkeit der H\u00e4user selbst; sowohl die des Tempels als auch die der ganzen Stadt Jeru\u0161alem.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn die Beteiligten am Pesa\u1e25opfer so zahlreich waren, dass auf jeden nur ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch kam, so machten sie einen ungeheueren L\u00e4rm beim Lesen des Lobliedes.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach waren die D\u00e4cher geheiligt worden.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 28,11.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 19.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Tempelberge; unter Heiligtum ist der ganze Tempelhof zu verstehen.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Unterirdische Zellen, deren Dach aus dem Boden des Heiligtums besteht.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Abwenden des Gesichtes gilt als Bescheidenheit.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Dachstuhl wurde allerdings nicht f\u00fcr Opfergegenst\u00e4nde verwendet, wohl aber f\u00fcr andere heilige Utensilien.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Name einer Dachkammer auf dem Osttore des Tempelhofes.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Geheiligten, was bei einer genauen Messung vorkommen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Elle Mo\u0161es und eine dieser beiden w\u00e4ren ja ebenfalls ausreichend.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Arbeiten aus Edelmetall wurde kein gro\u00dfer \u00dcberschu\u00df verlangt.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Thr. 2,8.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Die an einem Pesa\u1e25opfer beteiligt sind.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer Ansicht ist dies erlaubt, (obgleich sie ein Pesa\u1e25opfer gemeinsam haben,) nach einer anderen hingegen ist dies Pflicht.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die andere Gesellschaft, mit der er nicht speist.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man sehe, dass er nur mit einer Gesellschaft speist.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Neuverm\u00e4hlte, der die Blicke der Gesellschaft genant sind.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,7.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gebrauch der Mehrzahl bei einem Lamme.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. ,46.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es an einer Stelle gegessen werden mu\u00df, so darf er es nicht mehr am Tische essen.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der \u00dcberlieferung wurde das W. \u05d9\u05d0\u05d1\u05dc auch als akt. Imperativ gelesen, also auf die Person bezogen, der Essende mu\u00df sich an einer Stelle befinden, wohl aber d\u00fcrfen die Beteiligten in mehreren R\u00e4umen essen; die Lesart ist jed. ein Passivum und kann sich nur auf das Pesa\u1e25opfer selbst beziehen, es mu\u00df von einer Gesellschaft gegessen werden, auch an verschiedenen Stellen.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Titel Rabh (Meister) ist zum Bestandteile seines Namens geworden.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Lager, eine Art Polstersitz, war f\u00fcr besonders vornehme G\u00e4ste bestimmt, w\u00e4hrend die anderen auf der Erde od. auf einer Bank sa\u00dfen.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Anstand erfordert, dass man sich etwas n\u00f6tigen lasse.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Abwenden des Gesichtes gilt als Bescheidenheit.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bm. Fol. 84a.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Diener nicht jeden besonders zu bedienen brauche.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie einzeln speisen.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 73a 74b 74a 75b 75a 76b 76a 77b 77a 78b 78a 79b 79a 80b 80a 81b 81a 82b 82a 83b 83a 84b 84a 85b 85a 86b \u00dcbersetzung Blatt 74a WIE BR\u00c4T MAN DAS PESA\u1e24OPFER? MAN NEHME EINEN BRATSPIESS AUS [HOLZ VOM] GRANATAPFELBAUM UND STECKE IHN IN DAS MAUL BIS DURCH DEN AFTER, UND DIE UNTERSCHENKEL UND DAS EINGEWEIDE LEGE MAN HINEIN SO R. JOSE DER GALIL\u00c4ER. R. AQIBA SAGTE: DIES IST JA EINE ART DES KOCHENS1; VIELMEHR H\u00c4NGE MAN SIE VON AUSSEN AN. MAN DARF DAS PESA\u1e24OPFER WEDER AN EINEM [EISERNEN] SPIESSE NOCH AUF EINEM ROSTE BRATEN. R. \u00c7ADOQ ERZ\u00c4HLTE: EINST SAGTE R. GAMLI\u00c9L ZU SEINEM KNECHTE TABI: GEH UND BRATE UNS DAS PESA\u1e24OPFER AUF DEM ROST. GEMARA. Sollte man doch einen aus Metall nehmen!? Da ein solcher durch die Erhitzung eines Teiles ganz erhitzt wird, w\u00fcrde es durch den Spie\u00df gebraten werden, und der Allbarmherzige sagt:2 am Feuer gebraten, nicht aber durch &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6639","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6639"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6640,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6639\/revisions\/6640"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}