{"id":6642,"date":"2021-01-01T00:06:00","date_gmt":"2020-12-31T22:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6642"},"modified":"2020-12-20T21:12:56","modified_gmt":"2020-12-20T19:12:56","slug":"pessachim-kapitel-8","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-8\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 8"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-87a\">87a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-88b\">88b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-88a\">88a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-89b\">89b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-89a\">89a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-90b\">90b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-90a\">90a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-91b\">91b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-91a\">91a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-92b\">92b<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-87a\">Blatt 87a<\/h2>\n<p>WENN F\u00dcR EINE IM HAUSE IHRES MANNES WEILENDE FRAU SOWOHL IHR MANN ALS AUCH IHR VATER [DAS PESA\u1e24OPFER] GESCHLACHTET HABEN, SO ESSE SIE VON DEM IHRES MANNES. GING SIE DAS ERSTE FEST<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> IM HAUSE IHRES VATERS VERBRINGEN, SO ESSE SIE, WENN SOWOHL IHR VATER ALS AUCH IHR MANN F\u00dcR SIE DAS PESA\u1e24OPFER GESCHLACHTET HABEN, WO SIE WILL. EINE WAISE ESSE, WENN [MEHRERE] VORM\u00dcNDER F\u00dcR SIE [DAS PESA\u1e24OPFER] GESCHLACHTET HABEN, WO SIE WILL. EIN SKLAVE ZWEIER TEILHABER, DARF [DAS PESA\u1e24OPFER] VON BEIDEN NICHT ESSEN. WER ZUR H\u00c4LFTE SKLAVE UND ZUR H\u00c4LFTE FREIER<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> IST, DARF VON DEM SEINES HERRN NICHT ESSEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, dass es eine fiktive Feststellung gebe<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Unter \u00bbwill\u00ab ist zu verstehen, beim Schlachten<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Eine Frau esse am ersten Feste<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> vom [Pesa\u1e25opfer] ihres Vaters<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, von dann ab esse sie, wenn sie will, von dem ihres Vaters, und wenn sie will, von dem ihres Mannes!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies in dem Falle, wenn es sie [ins Haus ihres Vaters] treibt, jenes in dem Falle, wenn es sie nicht treibt. So hei\u00dft es:<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <em>ich war dann in seinen Augen wie eine, die Frieden findet<\/em>, und R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Wie es eine junge Frau, die im Hause ihres Schwiegervaters tadelsfrei<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> befunden worden ist, in das Haus ihres Vaters treibt, ihr Lob zu erz\u00e4hlen. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>An jenem Tage, Spruch des Herrn, wirst du mich \u00bbmein Gatte\u00ab nennen und nicht mehr \u00bbmein Mann\u00ab.<\/em> R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Wie eine junge Frau im Hause ihres Schwiegervaters<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, und nicht wie eine junge Frau im Hause ihres Vaters.<\/p>\n<p><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> <em>Wir haben eine kleine Schwester, noch ohne Br\u00fcste<\/em>. R. Jo\u1e25anan er erkl\u00e4rte: Das ist Elam<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>, dem es beschieden war zu lernen, nicht aber zu lehren.<\/p>\n<p><a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>Ich bin eine Mauer und meine Br\u00fcste T\u00fcrmen gleich<\/em>. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: <em>Ich bin eine Mauer<\/em>, das ist die Tora; <em>meine Br\u00fcste T\u00fcrmen gleich<\/em>, das sind die Schriftgelehrten. Raba erkl\u00e4rte: <em>Ich bin eine Mauer<\/em>, das ist die Gemeinde Jisra\u00e9l; <em>meine Br\u00fcste T\u00fcrmen gleich<\/em>, das sind die Betund Lehrh\u00e4user.<\/p>\n<p>R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija sagte im Namen Rabhs: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>unsere S\u00f6hne in ihrer Jugend wie gro\u00dfgezogene Pflanzen, unsere T\u00f6chter wie Ecks\u00e4ulen, die nach Tempel-Bauart ausgehauen sind. Unsere S\u00f6hne wie Pflanzen<\/em>, das sind die J\u00fcnglinge Jisra\u00e9ls, die den Geschmack der S\u00fcnde nicht gekostet haben; <em>unsere T\u00f6chter wie Ecks\u00e4ulen<\/em>, das sind die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls, die ihre Pforten f\u00fcr ihre M\u00e4nner geschlossen<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> halten. Ebenso hei\u00dft es:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> <em>sie werden voll werden wie die Opferschalen, wie die Ecken<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> des Altars<\/em>. Wenn du willst, entnehme man es aus folgendem: <a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>Unsere Speicher<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> sind voll, Spende gew\u00e4hrend von jeglicher Art<\/em>. <em>Die nach TempelBauart ausgehauen sind<\/em>; diesen und jenen rechnet es die Schrift an, als w\u00e4re der Tempel in ihren Tagen erbaut worden.<\/p>\n<p><a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>Das Wort des Herrn, das an Ho\u0161ea etc. erging, in den Tagen U\u0351zijahus<\/em>, <em>Jothams, A\u1e25az\u00ab und Je\u1e25izqijahus, der K\u00f6nige von Jehuda<\/em>. Vier Propheten weissagten in einer Zeit, der bedeutendste unter ihnen war Ho\u0161ea\u0351, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> <em>der Herr fing an, mit Ho\u0161ea\u0351 zu reden<\/em>, und da er nicht mit Ho\u0161ea\u0351 zu reden anfing, denn von Mo\u0161e bis Ho\u0161ea\u0351 hatte es viele andere Propheten gegeben, so erkl\u00e4rte R. Jo\u1e25anan: als erster unter den vier Propheten, die in jener Zeit weissagten, das sind Ho\u0161ea\u0351, Je\u0161a\u0351ja, Amos und Mikha. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Ho\u0161ea\u0351: Deine Kinder haben ges\u00fcndigt! Er sollte erwidern: Es sind deine Kinder, die Kinder deiner Lieblinge, die Kinder Abrahams, Ji\u00e7\u1e25aqs und Ja\u0351qobs; w\u00e4lze dein Erbarmen \u00fcber sie. Aber nicht genug, dass er dies nicht sagte, er sprach noch vor ihm wie folgt: Herr der Welt, die ganze Welt ist dein, tausche sie auf eine andere Nation ein! Da sprach der Heilige, gepriesen sei er: Was mache ich mit diesem Alten? Ich hei\u00dfe ihn ein Hurenweib heiraten und mit ihr Hurenkinder zeugen, und darauf will ich ihn sie fortschicken hei\u00dfen; wenn er es fertig bringt, sie fortzuschicken, so schicke ich auch Jisra\u00e9l fort. Daher hei\u00dft es:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> <em>da sprach der Herr zu Ho\u0161ea\u0351:<\/em> <em>Geh, heirate ein Hurenweib und [zeuge] Hurenkinder<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> <em>da ging er hin und heiratete Gomer, die Tochter Diblajims<\/em>. Gomer, Rabh erkl\u00e4rte: Jeder pflegte mit ihr [seine Leidenschaft] zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-87b\">Blatt 87b<\/h2>\n<p>befriedigen<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>. T\u00f6chter Diblajims, \u00fcble Nachrede [dibba], \u00fcbler Nachrede<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> entstammend, \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Sie war jedem s\u00fc\u00df, wie eine gepre\u00dfte Feige [debela]. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Jeder pre\u00dfte sie, wie eine gepre\u00dfte Feige. Eine andere Auslegung: Gomer, R. Jehuda erkl\u00e4rte: In ihren Tagen wollte man dem Verm\u00f6gen Jisra\u00e9ls ein Ende bereiten [gamar]. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Sie raubten es und bereiteten ihm ein Ende, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> <em>denn der K\u00f6nig von Aram hatte sie vertilgt und wie Staub zertreten<\/em>.<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> <em>Sie ward schwanger und gebar ihm einen Sohn<\/em>. Da sprach der Herr zu ihm: Nenne ihn Jizr\u00e9\u00e9ll Denn nur noch eine kleine Weile, so will ich die Blutschuld von Jizr\u00e9\u00e9l an Jehas Familie heimsuchen und dem K\u00f6nigtum des Hauses Jisra\u00e9l ein Ende machen<em>.<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> Da wurde sie abermals schwanger und gebar eine Tochter<\/em>. Da sprach der Herr zu ihm: Nenne sie Nichtgeliebtl Denn fortan will ich dem Hause Jisra\u00e9l kein Erbarmen mehr zeigen, dass ich ihnen volle Vergebung gew\u00e4hren sollte<em>. <a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> <\/em>Darauf wurde sie wiederum schwanger und gebar einen Sohn<em>. Da sprach der Herr zu ihm: Nenne ihn Nichtmeinvolk. Denn ihr seid nicht mein Volk und ich geh\u00f6re nicht zu euch<\/em>. Nachdem ihm zwei S\u00f6hne und eine Tochter geboren wurden, sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu Ho\u0161ea\u0351: Du solltest von deinem Meister Mo\u0161e lernen: sobald ich mit ihm redete, trennte er sich von der Frau; trenne auch du dich von deiner, Dieser erwiderte: Herr der Welt, ich habe Kinder von ihr und kann sie weder fortschicken noch mich von ihr scheiden lassen! Da sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm: Wenn du so handelst, wo doch deine Frau eine Hure und deine Kinder Hurenkinder sind, und du nicht wei\u00dft, ob sie deine oder fremde sind, wie sollte ich Jisra\u00e9l [fortschicken]!? Sind sie doch Kinder meiner Bew\u00e4hrten, Kinder Abrahams, Ji\u00e7\u1e25aqs und Ja\u0351qobs. Eine der vier Erwerbungen, die ich mir auf meiner Welt geeignet habe: eine Erwerbung ist die Tora, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>der Herr erwarb mich als den Anfang seiner Wege<\/em>; eine Erwerbung sind Himmel und Erde, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> <em>der Himmel und Erde geeignet<\/em>; eine Erwerbung ist der Tempel, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>dieser Berg, den seine Rechte geeignet<\/em>; eine Erwerbung ist Jisra\u00e9l, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> <em>das Volk, das du dir geeignet hast<\/em>. Und du sagst, dass ich sie auf eine andere Nation tausche!? Als er seinen Fehler einsah, stand er auf, um f\u00fcr sich um Erbarmen zu flehen. Da sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm: Statt f\u00fcr dich selbst um Erbarmen zu flehen, flehe um Erbarmen f\u00fcr Jisra\u00e9l, \u00fcber die ich deinetwegen drei Heimsuchungen<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> verh\u00e4ngt habe. Hierauf stand er auf, flehte um Erbarmen und wandte das Verh\u00e4ngnis ab. Alsdann begann er, sie zu segnen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>wie der Sand am Meere soll die Zahl der Kinder Jisra\u00e9l sein etc.<\/em> und anstatt dass man zu ihnen gesagt hat: ihr seid nicht mein Volk, wird man zu ihnen sagen: S\u00f6hne des lebendigen Gottes<em>. Die S\u00f6hne Jehudas und die S\u00f6hne Jisra\u00e9ls werden sich versammeln <\/em> <a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> <em>Ich will ihn mir in das Land eins\u00e4en und der Nichtgeliebt Liebe erweisen, und zu Nichtmeinvolk sagen: du bist mein Volk<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Wehe der Herrschermacht, denn sie begr\u00e4bt ihre Tr\u00e4ger; du hast keinen Propheten, der nicht w\u00e4hrend seines Lebens vier K\u00f6nige \u00fcberlebt<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> h\u00e4tte; denn so hei\u00dft es:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> <em>die Offenbarungen, die Je\u0161a\u0351ja, der Sohn des Amo\u00e7, \u00fcber Jehuda und Jeru\u0161alem empfing<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> etc<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Jerobea\u0351m, dem Sohne des Joa\u0161, K\u00f6nig von Jisra\u00e9l, war es deshalb beschieden, zusammen mit den K\u00f6nigen Jehudas aufgez\u00e4hlt zu werden, weil er keine Verleumdung \u00fcber Amos entgegennahm.<\/p>\n<p>Wo wird er [zusammen mit jenen] aufgez\u00e4hlt!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a><em>das Wort des Herrn, das an Ho\u0161ea\u0351, den Sohn Be\u00e9ris, erging, in den Tagen U\u0351zijas, Jothams, Ahaz und Je\u1e25izqijahus, der K\u00f6nige von Jehuda, und zur Zeit Jerobe\u00e1ms, des Sohnes des Joa\u0161, K\u00f6nigs von Jisra\u00e9l<\/em>.<\/p>\n<p>Woher, dass er keine Verleumdung entgegennahm?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> <em>da lie\u00df Ama\u00e7ja, der Priester von Bethel, Jerobea\u0351m, dem K\u00f6nig von Jisra\u00e9l, folgendes melden: Es meutert wider dich<\/em> etc. Ferner:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> <em>so hat Amos gesprochen<\/em>: <em>Durch das Schwert wird Jerobea\u0351m sterben<\/em> etc. Er sprach: Beh\u00fcte und bewahre, dass dieser Fromme dies gesagt haben sollte, und sollte er es gesagt haben, was habe ich gegen ihn, wenn die G\u00f6ttlichkeit es ihm verk\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Auch wenn der Heilige, gepriesen sei er, im Zorn ist, denkt er an die Barmherzigkeit, denn es hei\u00dft: <em>denn fortan will ich dem Hause Jisra\u00e9l kein Erbarmen mehr zeigen<\/em>. R. Jose b. \u1e24anina entnimmt dies aus folgendem: <em>Da\u00df ich ihnen volle Vergebung gew\u00e4hren sollte<\/em>. Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Der Heilige, gepriesen sei er, hat Jisra\u00e9l nur deshalb unter die V\u00f6lker zerstreut, damit Proselyten sich ihnen anschlie\u00dfen, denn es hei\u00dft: <em>ich will ihn mir in das Land eins\u00e4en<\/em>, und man s\u00e4et eine Sea\u0351 nur, um viele Kor zu ernten. R. Jo\u1e25anan entnimmt es aus folgendem: <em>und der Nichtgeliebten Liebe erweisen<\/em><a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> <em>verleumde nicht den Knecht bei seinem Herrn, dass er dir nicht fluche<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> <em>ein Geschlecht, das seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet<\/em>. Sollte man denn [einen Knecht] deshalb nicht verleumden, weil [das Geschlecht] seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet!? Vielmehr, selbst in einem Zeitalter, in dem man seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet, sollst du den Knecht nicht bei seinem Herrn verleumden.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Von Ho\u0161ea\u0351,<\/p>\n<p>R.Ho\u0161a\u0351ja sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> <em>die Wohltat seiner Zerstreuung mit Jisra\u00e9l<\/em>; der Heilige, gepriesen sei er, erwies Jisra\u00e9l eine Wohltat, indem er sie unter die V\u00f6lker zerstreut hat. So sprach einst ein Min\u00e4er zu R. \u1e24anina: Wir sind besser als ihr; von euch hei\u00dft es:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> <em>denn Joab blieb dort mit ganz Jisra\u00e9l sechs Monate, bis er alles, was in Edom m\u00e4nnlich war, ausgerottet hatte<\/em>; wir aber tun euch nichts, wo ihr so viele Jahre bei uns seid. Dieser erwiderte: Wenn du es w\u00fcnschest, so m\u00f6ge sich dir ein Sch\u00fcler anschlie\u00dfen<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>. Da schlo\u00df sich ihm R.O\u0161a\u0351ja an und erwiderte ihm: Weil ihr nicht wi\u00dft, wie ihr uns vernichten sollt; [wir] alle sind ja enigen, die bei euch sind, so w\u00fcrde man euch \u00bbverst\u00fcmmelndes<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> Reich\u00ab nennen. Jener entgegnete: Beim Kapitol<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> zu Rom, damit gehen wir und damit kommen wir.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija lehrte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> <em>Gott kennt den Weg zu ihr, und ihm ist der Platz bekannt<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, kennt Jisra\u00e9l, dass sie die grausamen Verordnungen der R\u00f6mer nicht ertragen k\u00f6nnen, daher vertrieb er sie nach Babylonien.<\/p>\n<p>Ferner sagte R.Elea\u0351zar: Der Heilige, gepriesen sei er, vertrieb nur deshalb Jisra\u00e9l nach Babylonien, weil es tief wie die Unterwelt ist, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> <em>aus der Hand der Unterwelt erl\u00f6se ich sie, vom Tode kaufe ich sie los<\/em>. R. \u1e24anina sagte: Weil ihre Sprache mit der Sprache der Tora verwandt ist. R. Jo\u1e25anan sagte: Er schickte sie in das Haus ihrer Mutter<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>. Ein Gleichnis. Wohin schickt jemand seine Frau, wenn er ihr z\u00fcrnt? In das Haus ihrer Mutter. Das ist es, was R. Alexandri sagte: Drei kehrten nach ihrer Heimat zur\u00fcck, und zwar: Jisra\u00e9l, das Geld Mi\u00e7rajims<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> und die Schrift der Bundestafeln. Jisra\u00e9l, wie wir bereits gesagt haben. Das Geld Mi\u00e7rajims, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>im f\u00fcnften Jahre des K\u00f6nigs Re\u1e25abea\u0351m zog Si\u0161aq, der K\u00f6nig von Mi\u00e7rajim, wider Jeru\u0161alem heran<\/em> etc.. Die Schrift der Bundestafeln, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> <em>ich zerschmettere sie vor eueren Augen<\/em>, und hierzu wird gelehrt, dass die Bundestafeln zerschmettert wurden, w\u00e4hrend die Buchstaben [in den Himmel] flogen. U\u0351la sagte: Damit sie Datteln essen und sich mit der Tora befassen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-88a\">Blatt 88a<\/h2>\n<p>Einst kam U\u0351la nach Pumbeditha, und man reichte ihm da einen Korb Datteln.<\/p>\n<p>Da fragte er: Wieviel solcher gibt es f\u00fcr einen Zuz? Man erwiderte ihm: Drei f\u00fcr einen Zuz. Darauf sprach er: Einen Korb voll Honig um einen Zuz [in Babylonien], und die Babylonier befassen sich nicht mit der Tora! Als er aber nachts Leibschmerzen bekam, sprach er: Einen Korb voll des Todes um einen Zuz in Babylonien, und dennoch befassen sich die Babylonier mit der Tora.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> <em>und viele V\u00f6lker werden sich aufmachen und sprechen: Auf, la\u00dft uns zum Berge des Herrn, zum Tempel des Gottes Ja\u0351qobs hinaufsteigen etc.. Ist er denn der Gott Ja\u0351qobs und nicht der Gott Abrahams und Ji\u00e7\u1e25aqs? Vielmehr, nicht wie Abraham, bei dem [das Wort] <\/em>Berg gebraucht wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> <em>daher man noch heutigen Tages sagt: auf dem Berge, wo der Herr erscheint<\/em>, auch nicht wie Ji\u00e7\u1e25aq, bei dem [das Wort] Feld gebraucht wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> <em>Ji\u00e7haq war ausgegangen, um auf dem Felde zu beten<\/em>, sondern wie Ja\u0351qob, der ihn Haus nannte, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>er nannte diese St\u00e4tte Bethel [Haus Gottes]<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Der Tag der Exulanteneinsammlung ist so bedeutend wie der Tag, an dem Himmel und Erde erschaffen worden sind, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>die Jud\u00e4er und die Jisra\u00e9liten werden sich einsammeln und sich ein Oberhaupt w\u00e4hlen und aus dem Lande herausziehen; denn gewaltig ist der Tag von Jizr\u00e9\u00e9l<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> <em>es wurde Abend und es wurde Morgen, ein Tag<\/em>.<\/p>\n<p>EINE WAISE [ESSE], WENN [MEHRERE] VORM\u00dcNDER F\u00dcR SIE [DAS PESA\u1e24OPFER] GESCHLACHTET HABEN etc. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, dass es eine fiktive Feststellung<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> gebe? R. Zera erwiderte:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> <em>Ein Schaf f\u00fcr jedes Haus<\/em>, in jedem Falle<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>. Desgleichen wird gelehrt: <em>Ein Schaf f\u00fcr jedes Haus<\/em>, dies lehrt, dass man es holen und f\u00fcr seinen minderj\u00e4hrigen Sohn, seine minderj\u00e4hrige Tochter, seinen kena\u00e4nitischen Sklaven und seine kena\u00e4nitische Magd, sowohl mit ihrem Wissen als auch ohne ihr Wissen, schlachten d\u00fcrfe; f\u00fcr seinen erwachsenen Sohn, seine erwachsene Tochter, seinen j\u00fcdischen Sklaven, seine j\u00fcdische Magd und seine Frau darf man es nur mit ihrem Wissen schlachten. Ein Anderes lehrt: Man darf [das Pesa\u1e25opfer] f\u00fcr seinen erwachsenen Sohn, seine erwachsene Tochter, seinen j\u00fcdischen Sklaven, seine j\u00fcdische Magd und seine Frau nur mit ihrem Wissen schlachten; f\u00fcr seinen minderj\u00e4hrigen Sohn, seine minderj\u00e4hrige Tochter, seinen kena\u00e4nitischen Sklaven und seine kena\u00e4nitische Magd darf man es sowohl mit ihrem Wissen als auch ohne ihr Wissen schlachten. Wenn diese es f\u00fcr sich geschlachtet haben und ihr Herr ebenfalls f\u00fcr sie geschlachtet hat, so gen\u00fcgen sie ihrer Pflicht mit dem ihres Herrn, nicht aber mit dem ihrigen, ausgenommen die Frau, weil sie es ablehnen kann.<\/p>\n<p>Womit ist die Frau anders? Raba erwiderte: Die Frau und die ihr [in ihrer Selbst\u00e4ndigkeit] gleichen.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, ausgenommen die Frau, weil sie es ablehnen kann, nur wenn sie es ablehnt, wenn sie es aber nicht ablehnt, gen\u00fcgt sie ihrer Pflicht mit dem [Pesa\u1e25opfer] ihres Mannes, dagegen lehrt er im Anfangssatze, f\u00fcr seine Frau nur mit ihrem Wissen, wonach sie ihrer Pflicht nicht gen\u00fcgt, wenn sie nichts sagt!?<\/p>\n<p>\u00bbMit ihrem Wissen\u00ab hei\u00dft nicht: wenn sie zustimmen, sondern: wenn sie nichts sagen, ausgenommen der Fall, wenn sie es ablehnen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber, dass, wenn diese es f\u00fcr sich selbst geschlachtet haben und ihr Herr ebenfalls f\u00fcr sie geschlachtet hat, sie mit dem ihres Herrn ihrer Pflicht gen\u00fcgen, auch wenn sie nichts gesagt haben, dennoch lehrt er, ausgenommen die Frau, weil sie es ablehnen kann!? Raba erwiderte: Wenn sie selber es schlachtet, gibt es ja keine gr\u00f6\u00dfere Ablehnung als dies.<\/p>\n<p>EIN SKLAVE ZWEIER TEILHABER etc. R. Ena der Greis wies R. Na\u1e25man auf einen Widerspruch hin: Es wird gelehrt, ein Sklave zweier Teilhaber d\u00fcrfe vom [Pesa\u1e25opfer] beider nicht essen, und [dem widersprechend] wird gelehrt, er d\u00fcrfe nach Belieben entweder von diesem oder von jenem essen!? Dieser erwiderte: Greiser Ena, manche sagen: Schwarzer Topf, durch uns beide wird ja die Lehre aufgekl\u00e4rt; unsere Mi\u0161na spricht von dem Falle, wenn sie es miteinander genau nehmen, und die Barajtha von dem Falle, wenn sie es miteinander nicht genau nehmen.<\/p>\n<p>WER ZUR H\u00c4LFTE SKLAVE UND ZUR H\u00c4LFTE FREIER IST, DARF VON DEM SEINES HERRN NICHT ESSEN. Also nur nicht von dem seines Herrn, wohl aber von seinem eigenen, dagegen wird ja gelehrt, dass er weder von seinem eigenen, noch von dem seines Herrn esse!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines nach der ersteren Lehre und eines nach der sp\u00e4teren Lehre. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wer zur H\u00e4lfte Sklave und zur H\u00e4lfte Freier ist, diene einen Tag seinem Herrn und einen Tag sich selbst<\/p>\n<p>so die Schule Hillels. Die Schule \u0160ammajs sprach: Ihr habt f\u00fcr seinen Herrn gesorgt, nicht aber f\u00fcr ihn: er darf keine Sklavin heiraten, da er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-88b\">Blatt 88b<\/h2>\n<p>zur H\u00e4lfte Freier ist, eine Freie heiraten darf er ebenfalls nicht, da er zur H\u00e4lfte Sklave ist, [die Heirat] ganz unterlassen kann er ebenfalls nicht, da die Welt zur Fortpflanzung erschaffen worden ist, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> <em>nicht zur Ein\u00f6de hat er sie geschaffen, sondern dass sie bewohnt werde<\/em>. Als vorsorgende Institution zwinge man vielmehr seinen Herrn, ihn zum Freien zu machen, und dieser schreibe ihm einen Schuldschein \u00fcber die H\u00e4lfte seines Wertes. Darauf trat die Schule Hillels zur\u00fcck und lehrte wie die Schule \u0160ammajs.<\/p>\n<p>WER ZU SEINEM SKLAVEN GESAGT HAT, DASS ER GEHE UND F\u00dcR IHN DAS PESA\u1e24OPFER SCHLACHTE, DARF, WENN DIESER EIN B\u00d6CKCHEN GESCHLACHTET HAT, DAVON ESSEN, WENN ER EIN L\u00c4MMCHEN GESCHLACHTET HAT, DAVON ESSEN, UND WENN ER EIN B\u00d6CKCHEN UND EIN L\u00c4MMCHEN GESCHLACHTET HAT, SO ESSE ER VOM ERSTEN. WAS MACHE ER, WENN ER VERGESSEN HAT, WAS IHM SEIN HERR GESAGT HAT? ER SCHLACHTE EIN L\u00c4MMCHEN UND EIN B\u00f6CKCHEN UND SPRECHE: SAGTE MIR MEIN HERR: EIN B\u00d6CKCHEN, SEI DAS B\u00f6CKCHEN F\u00dcR IHN UND DAS L\u00c4MMCHEN F\u00dcR MICH, UND SAGTE MIR MEIN HERR: EIN L\u00c4MMCHEN, SO SEI DAS L\u00c4MMCHEN F\u00dcR IHN UND DAS B\u00d6CKCHEN F\u00dcR MICH. HAT AUCH DER HERR VERGESSEN, WAS ER IHM GESAGT HAT, SO KOMMEN BEIDE [OPFER] VERBRENNUNGSRAUM, UND SIE BRAUCHEN KEIN ZWEITES PESAHOPFER HERZURICHTEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Selbstverst\u00e4ndlich darf er, wenn dieser ein B\u00f6ckchen geschlachtet hat, es essen!?<\/p>\n<p>Auch wenn er an L\u00e4mmchen gew\u00f6hnt ist. Wenn dieser ein L\u00e4mmchen geschlachtet hat, darf er es essen, auch wenn er an B\u00f6ckchen gew\u00f6hnt ist.<\/p>\n<p>Wieso darf er, wenn dieser ein B\u00f6ckchen und ein L\u00e4mmchen geschlachtet hat, vom ersten essen, es wird ja gelehrt, man k\u00f6nne sich nicht an zwei Pesa\u1e25opfern zugleich beteiligen!?<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na spricht von K\u00f6nig und K\u00f6nigin<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>. Es wird auch gelehrt: Man darf sich nicht an zwei Pesa\u1e25opfern zugleich beteiligen. Einst sprachen der K\u00f6nig und die K\u00f6nigin zu ihren Dienern: Geht, schlachtet f\u00fcr uns das Pesa\u1e25opfer. Da gingen sie und schlachteten zwei Pesa\u1e25opfer. Als sie darauf zum K\u00f6nig kamen und ihn fragten, erwiderte er ihnen: Geht, fragt die K\u00f6nigin. Und darauf kamen sie zur K\u00f6nigin und fragten sie, und diese erwiderte ihnen: Geht zu R. Gamli\u00e9l und fragt ihn. Alsdann kamen sie zu R. Gamli\u00e9l und fragten ihn, und er erwiderte ihnen: Der K\u00f6nig und die K\u00f6nigin, die sich darum nicht k\u00fcmmern, d\u00fcrfen vom ersten essen, wir aber d\u00fcrfen weder vom ersten noch vom zweiten essen. Ferner ereignete es sich einst, dass man eine Eidechse im Schlachthause fand, und man wollte die ganze Mahlzeit als unrein<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> erkl\u00e4ren. Als sie darauf zum K\u00f6nig kamen und es ihm vortrugen, erwiderte er ihnen: Geht, fragt die K\u00f6nigin. Hierauf kamen sie zur K\u00f6nigin und trugen es ihr vor, und diese erwiderte ihnen: Geht zu R. Gamli\u00e9l und fragt ihn. Alsdann kamen sie zu R. Gamli\u00e9l und trugen es ihm vor. Dieser fragte sie: Ist das Schlachthaus warm oder kalt? Jene erwiderten: Warm. Da sprach er: Geht und sch\u00fcttet auf sie einen Becher kaltes [Wasser]. Da gingen sie und sch\u00fctteten auf sie einen Becher kaltes [Wasser], und sie bewegte<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> sich. Hierauf erkl\u00e4rte R. Gamli\u00e9l die ganze Mahlzeit als rein. Der K\u00f6nig verlie\u00df sich also auf die K\u00f6nigin und die K\u00f6nigin auf R. Gamli\u00e9l; mithin war die ganze Mahlzeit von R. Gamli\u00e9l abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>WENN ER VERGESSEN HAT, WAS IHM SEIN HERR GESAGT HAT etc. \u00bbF\u00fcr mich\u00ab, was der Knecht erwirbt, geh\u00f6rt ja seinem Herrn!? Abajje erwiderte: Er gehe zu einem seinem Herrn bekannten Hirten, der seinem Herrn dienlich sein will, und dieser eigene ihm eines von beiden zu, unter der Bedingung, dass der Herr kein Anrecht darauf habe.<\/p>\n<p>HAT AUCH DER HERR VERGESSEN, WAS ER IHM GESAGT HAT etc. Abajje sagte: Dies nur, wenn er es nach dem Sprengen vergessen hat, soda\u00df es, als das Blut gesprengt wurde, zum Essen brauchbar war, wenn er es aber vor dem Sprengen vergessen hat, soda\u00df es, als das Blut gesprengt wurde, zum Essen nicht brauchbar war, m\u00fcssen sie ein zweites Pesa\u1e25opfer herrichten. Manche beziehen dies auf folgende Barajtha: Wenn die H\u00e4ute von f\u00fcnf Pesa\u1e25opfern miteinander vermischt wurden und an einer eine Blatter<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> entdeckt wird, so sind sie s\u00e4mtlich in den Verbrennungsraum zu bringen, und [die Eigent\u00fcmer] brauchen kein zweites Pesa\u1e25opfer herzurichten. Hierzu sagte Abajje: Dies nur, wenn sie nach dem Sprengen vermischt wurden, soda\u00df sie, als das Blut gesprengt wurde, zum Essen brauchbar waren, wenn sie aber vor dem Sprengen vermischt wurden, m\u00fcssen sie ein zweites Pesa\u1e25opfer herrichten. Wer dies auf die Mi\u0161na bezieht, nach dem gilt dies umsomehr von der Barajtha, und wer dies auf die Barajtha bezieht, nach dem gilt dies nicht von der Mi\u0161na, da [die Opfer an sich] brauchbar sind; w\u00fcrde er sich erinnert haben, so w\u00e4ren sie ja zum Essen brauchbar, und dem Himmel ist es bekannt. Der Meister sagte: [Die Eigent\u00fcmer] brauchen kein zweites Pesa\u1e25opfer herzurichten. Einer ist ja unter ihnen, der seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt hat!?<\/p>\n<p>Weil es anders nicht m\u00f6glich ist. Wie sollten sie es machen: richtet jeder besonders ein [zweites] Pesa\u1e25opfer her, so bringt man ja Profanes in den Tempelhof, da vier von ihnen es bereits hergerichtet haben, und richten alle ein Pesa\u1e25opfer her, so ergibt es sich ja, dass das Pesa\u1e25opfer von Unbeteiligten<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> gegessen wird.<\/p>\n<p>Was ist dies [f\u00fcr ein Einwand]; jeder von ihnen kann ja ein [zweites] Pesa\u1e25opfer bringen und sprechen: ist das fehlerhafte meines, so sei dies ein Pesa\u1e25opfer, und ist meines fehlerfrei, so sei dies ein Heilsopfer!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht m\u00f6glich, da Brust und Schenkel<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> von den Priestern gegessen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-89a\">Blatt 89a<\/h2>\n<p>\u2014 Jeder von ihnen kann ja einen Priester [zur Beteiligung] nehmen!?<\/p>\n<p>\u2014 In welchem Falle einen Priester beteiligen: hat er ein Pesa\u1e25opfer hergerichtet, so w\u00fcrde ja das Pesa\u1e25opfer, falls es ein solches ist, von einem Unbeteiligten<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> gegessen werden, und hat er kein Pesa\u1e25opfer hergerichtet, so w\u00fcrde er ja, falls es ein Heilsopfer ist, kein Pesa\u1e25opfer hergerichtet haben!?<\/p>\n<p>Sollten alle f\u00fcnf zusammen einen Priester, der kein Pesa\u1e25opfer hergerichtet hat, nehmen und ihn an ihren f\u00fcnf Pesa\u1e25opfern beteiligen, denn auf jeden Fall ist ja einer unter ihnen, der das Pesa\u1e25opfer nicht hergerichtet hat, und er w\u00fcrde seiner Pflicht gen\u00fcgen<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Man w\u00fcrde dadurch [die Essenszeit] des Heilsopfers mindern: das Pesa\u1e25opfer darf nur einen Tag und eine Nacht, das Heilsopfer aber zwei Tage und eine Nacht [gegessen werden].<\/p>\n<p>Man kann es ja als \u00dcberschu\u00df des Pesa\u1e25opfers<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> darbringen und sprechen: ist das fehlerhafte meines, so sei dieses ein Pesa\u1e25opfer, und ist meines fehlerfrei, so sei dieses ein [vom \u00dcberschusse des Pesa\u1e25opfers] dargebrachtes Heilsopfer. Der \u00dcberschu\u00df des Heilsopfers darf n\u00e4mlich nur w\u00e4hrend eines Tages und einer Nacht gegessen werden!?<\/p>\n<p>Kann man denn von vornherein [ein Vieh] zum \u00dcberschusse [des Pesa\u1e25opfers] bestimmen!?<\/p>\n<p>Sollen sie sich doch ein solches aufzutreiben bem\u00fchen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wegen des St\u00fctzens<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>: beim Pesa\u1e25opfer ist das St\u00fctzen nicht erforderlich, wohl aber beim \u00dcberschusse desselben.<\/p>\n<p>Allerdings beim Opfer eines Mannes, wie ist es aber bez\u00fcglich des Opfers einer Frau<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wegen des Besprengens: beim Pesa\u1e25opfer ist ein einmaliges Besprengen erforderlich, beim Heilsopfer aber ein zwei- gleich viermaliges<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es denn hierbei, wir haben ja gelernt, bei allen Sprengungen des \u00e4u\u00dferen Altars habe man S\u00fchne erlangt, auch wenn man nur eine Sprengung aufgetragen hat!?<\/p>\n<p>Vielmehr, beim Pesa\u1e25opfer wird [das Blut langsam] ausgegossen, beim Heilsopfer aber [werfend] ausgesch\u00fcttet.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es denn hierbei, es wird ja gelehrt, man habe seiner Pflicht gen\u00fcgt, auch wenn man das [werfend] auszusch\u00fcttende [Blut langsam] ausgegossen hat!?<\/p>\n<p>Allerdings dann, wenn es bereits geschehen ist, etwa auch von vornherein!?<\/p>\n<p>WENN JEMAND ZU SEINEN KINDERN GESAGT HAT, ER SCHLACHTE DAS PESA\u1e24OPFER F\u00dcR DEN, DER ZUERST IN JERU\u0160ALEM ANLANGT, SO HAT DERJENIGE, DER MIT DEM KOPFE UND MIT DEM GR\u00d6SSEREN TEIL DES K\u00d6RPERS ZUERST DARIN IST, SEINEN ANTEIL ERWORBEN, UND ER EIGNE AUCH SEINEN BR\u00dcDERN ZU.<\/p>\n<p>GEMARA. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, dass es eine fiktive Feststellung<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> gebe? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Wenn er dies nur deswegen sagte, um sie zu einer gottgef\u00e4lligen Handlung anzuspornen<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>. Dies ist auch zu beweisen. Es hei\u00dft, er eigne auch seinen Br\u00fcdern zu; einleuchtend ist dies, wenn du sagst, er habe sie vorher mitbeteiligt, wieso aber kann er, wenn er sie vorher nicht mitbeteiligt hat, ihnen nach dem Schlachten zueignen, wir haben ja gelernt, man k\u00f6nne sich nur vor dem Schlachten [am Pesa\u1e25opfer] mitbeteiligen oder sich davon zur\u00fcckziehen!? Schlie\u00dfe hieraus. Ebenso wird auch gelehrt: Einst ereignete es sich, dass die T\u00f6chter fr\u00fcher hinkamen als die S\u00f6hne; die T\u00f6chter waren hurtig, die S\u00f6hne aber l\u00e4ssig.<\/p>\n<p>ES K\u00d6NNEN SICH IMMERZU SO VIELE DARAN BETEILIGEN, DASS JEDER DAVON EIN OLIVENGROSSES ST\u00dcCK HAT. MAN KANN, BIS ES GESCHLACHTET IST SICH DARAN BETEILIGEN ODER SICH DAVON ZUR\u00dcCKZIEHEN; R. \u0160IM\u00d6N SAGT, BIS MAN DAS BLUT SPRENGT.<\/p>\n<p>GEMARA. Was lehrt er uns da!?<\/p>\n<p>Folgendes lehrt er uns: selbst wenn sich eine Gesellschaft daf\u00fcr zusammengetan hat, darf diese zur\u00fccktreten und eine andere sich daran beteiligen.<\/p>\n<p>MAN DARF, BIS ES GESCHLACHTET IST, SICH DARAN BETEILIGEN UND SICH DAVON ZUR\u00dcCKZIEHEN etc.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber das Zur\u00fcckziehen, denn die Rabbanan erkl\u00e4ren:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>vom Lamme<\/em>, wenn es noch lebt<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>, und R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4rt: wenn es noch vorhanden ist; mitbeteiligen aber kann man sich, wie alle \u00fcbereinstimmen, bis es geschlachtet ist, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>nach der Zahl der Seelen<\/em>, und nachher erst: <em>sollt ihr z\u00e4hlen<\/em><a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Man kann, bis es geschlachtet ist, sich daran beteiligen und sich davon zur\u00fcckziehen; R. \u0160imo\u0351n sagt, beteiligen k\u00f6nne man sich, bis es geschlachtet ist, sich zur\u00fcckziehen, bis man das Blut sprengt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-89b\">Blatt 89b<\/h2>\n<p>WENN EINER AN SEINEM ANTEIL<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> ANDERE BETEILIGT, SO D\u00dcRFEN DIE MITGLIEDER DER GESELLSCHAFT IHM SEINES GEBEN, SODASS ER VON SEINEM UND SIE VON IHREM ESSEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Wie ist es, wenn einer der Gesellschaft gute H\u00e4nde<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> hat: k\u00f6nnen die \u00fcbrigen zu ihm sagen, nimm deinen Teil und geh? Sagen wir, er k\u00f6nne ihnen erwidern, ihr habt mich ja aufgenommen, oder aber k\u00f6nnen sie ihm erwidern, sie h\u00e4tten ihn nur im Interesse des Opfers<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> aufgenommen, nicht aber, dass er mehr als sie esse?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn einer an seinem Anteil noch andere beteiligt, so d\u00fcrfen die Mitglieder der Gesellschaft ihm seines geben, soda\u00df er von seinem und sie von ihrem essen. Doch wohl deshalb, weil das ebenso ist, als w\u00fcrde der eine gute H\u00e4nde haben. Wenn du nun sagen wolltest, wer gute H\u00e4nde hat, k\u00f6nne zu den anderen sagen: ihr habt mich aufgenommen, so sollte dies auch hierbei der Fall sein.<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, anders ist es bei fremden Personen; auch wenn ihrer zwei nur ebensoviel essen, wie eine Person der Gesellschaft, k\u00f6nnen die \u00fcbrigen zu [ihnen] sagen, sie wollen keine fremden Menschen unter sich haben.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn der Tischdiener<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch [vom Pesa\u1e25opfer] am Ofen gegessen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> hat, so f\u00fclle er, wenn er klug ist, seinen Bauch damit; wenn aber die Mitglieder der Gesellschaft ihm einen Gefallen erweisen wollen, so gehen sie und setzen sich neben ihn und speisen da<\/p>\n<p>so R. Jehuda. Nur wenn sie wollen, sonst aber nicht; weshalb denn, er sollte doch zu ihnen sagen: ihr habt mich aufgenommen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, weil sie ihm erwidern k\u00f6nnen: wir haben dich aufgenommen, damit du dich f\u00fcr uns bem\u00fchst, nicht aber, damit wir uns f\u00fcr dich bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn einer der Gesellschaft gute H\u00e4nde hat, so k\u00f6nnen die \u00fcbrigen zu ihm sagen: nimm deinen Teil und geh. Noch mehr, selbst wenn f\u00fcnf [Personen] ein Picknick veranstalten, k\u00f6nnen sie zu ihm sagen: nimm deinen Teil und gehe. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: \u00bbnoch mehr\u00ab!?<\/p>\n<p>Jenes ist selbstverst\u00e4ndlich: selbstverst\u00e4ndlich gilt dies vom Pesa\u1e25opfer, wo sie zu ihm sagen k\u00f6nnen: wir haben dich nur im Interesse des Opfers<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> aufgenommen, aber auch bei einem Picknick, bei dem nur eine Geselligkeit erzielt werden sollte, k\u00f6nnen sie zu ihm sagen: nimm deinen Teil und gehe. Manche sagen, dies sei \u00fcberhaupt nicht fraglich, die Frage laute vielmehr wie folgt: d\u00fcrfen die Mitglieder der Gesellschaft die Anteile verteilen oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn einer in der Gesellschaft gute H\u00e4nde hat, so k\u00f6nnen die \u00fcbrigen zu ihm sagen: nimm deinen Teil und geh. Nur wenn er gute H\u00e4nde hat, sonst aber nicht. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. Papa und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, vereinigten sich zur Mahlzeit, und w\u00e4hrend R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, einen Teil a\u00df, a\u00df R. Papa vier Teile. Da sprach jener: Wir wollen teilen. Dieser erwiderte: Du hast mich aufgenommen. Da erhob er gegen ihn [einen Einwand aus der Lehre] \u00bbWenn einer beteiligt etc.\u00ab Dieser erwiderte: Anders ist es bei fremden Personen. Darauf erhob er gegen ihn [einen Einwand aus der Lehre] \u00bbWenn einer der Gesellschaft etc.\u00ab Dieser erwiderte: In jenem Falle k\u00f6nnen sie zu ihm sagen: wir haben dich nur im Interesse des Opfers aufgenommen. Alsdann erhob er gegen ihn [einen Einwand aus der Lehre vom] Picknick. Da teilte er mit ihm. Darauf ging er und vereinigte sich zur [Mahlzeit] mit Rabina; w\u00e4hrend aber R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, einen Teil a\u00df, a\u00df Rabina acht Teile. Da sprach er: Lieber hundert Papas als einen Rabina.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand andere an seinem Pesa\u1e25opfer oder seinem Festopfer beteiligt, so ist das daf\u00fcr erhaltene Geld<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> profan; wenn jemand sein Brandopfer oder Heilsopfer verkauft<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, so hat er nichts erwirkt, und das Geld, soviel es auch betr\u00e4gt, f\u00e4llt der Spendenkasse zu.<\/p>\n<p>Weshalb f\u00e4llt, wenn er nichts erwirkt hat, das Geld der Spendenkasse zu!? Raba erwiderte: Dies ist eine Ma\u00dfregelung.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: \u00bbsoviel es auch betr\u00e4gt\u00ab?<\/p>\n<p>Auch wenn es nur vier wert ist und man ihm f\u00fcnf gezahlt hat, erstreckt sich die Ma\u00dfregelung der Rabbanan auch auf den \u00dcberschu\u00df.<\/p>\n<p>U\u0351la, nach anderen R.O\u0161a\u0351ja, sprach: Wissen vielleicht die Genossen in Babylonien folgendes zu erkl\u00e4ren: Dieser hat ein Lamm f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer bestimmt, jener hat Geld f\u00fcr das Pesa\u1e25opfer bestimmt; wieso Fol. kann nun die Heiligkeit auf das Geheiligte \u00fcbertragen werden, dass er so lehrt, das Geld sei profan!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-90a\">Blatt 90a<\/h2>\n<p>Abajje erwiderte: W\u00fcrde R.O\u0161a\u0351ja jene Lehre<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> nicht auf den Fall bezogen haben, wenn man eine Hure<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> an seinem Pesa\u1e25opfer beteiligt, nach Rabbi<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, so w\u00fcrde ich sie auf minderheilige<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> Opfer beziehen, nach R. Jose dem Galil\u00e4er, welcher sagt, minder heilige Opfer seien Privateigentum. Am Pesa\u1e25opfer l\u00e4\u00dft man nichts [Profanes] zur\u00fcck, wohl aber am daf\u00fcr bestimmten Gelde, denn unter dieser Bedingung hat man es daf\u00fcr bestimmt. Diese Lehre vertritt die Ansicht Rabbis, und der Ersatz ist deshalb profan, weil man zwar am Pesa\u1e25opfer nichts [Profanes] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, wohl aber am daf\u00fcr bestimmten Gelde. Jene Lehre, die R. O\u0161a\u0351ja Rabbi addiziert, addiziere ich nicht Rabbi, weil man am Pesa\u1e25opfer nichts [Profanes] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, sondern nur am daf\u00fcr bestimmten Gelde, das man unter dieser Bedingung daf\u00fcr bestimmt hat; und diese Lehre ist nicht R. Jose zu addizieren, weil in dieser gelehrt wird, dass, wenn jemand sein Brandopfer oder sein Heilsopfer verkauft, er nichts erwirkt habe. Da nun R. O\u0161a\u0351ja jene Lehre auf den Fall bezieht, wenn man eine Hure an seinem Pesa\u1e25opfer beteiligt hat, nach Rabbi, so ist hieraus zu entnehmen, dass man nach seiner Ansicht sogar am Pesa\u1e25opfer selbst [Profanes] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr eine Lehre R. O\u0161a\u0351jas?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Gibt er ihr geheiligtes [Vieh] als Hurengabe, so ist es erlaubt, wenn aber profanes Gefl\u00fcgel, so ist es verboten. Man k\u00f6nnte folgern: wenn geheiligtes [Vieh], das durch ein Gebrechen untauglich wird, als Hurengabe und Hundelohn nicht beeintr\u00e4chtigt wird, um wieviel weniger wird das Gefl\u00fcgel, das durch ein Gebrechen nicht untauglich wird, als Hurengabe und Hundelohn beeintr\u00e4chtigt; daher hei\u00dft es:<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> <em>zu irgend einem Gel\u00fcbde<\/em>, dies schlie\u00dft das Gefl\u00fcgel ein.<\/p>\n<p>Demnach sollte man doch durch [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere hinsichtlich des geheiligten [Viehs] folgern: wenn das Gefl\u00fcgel, das durch ein Gebrechen nicht untauglich wird, als Hurengabe und Hundelohn beeintr\u00e4chtigt wird, um wieviel mehr wird das geheiligte [Vieh], das durch ein Gebrechen untauglich wird, als Hurengabe und Hundelohn beeintr\u00e4chtigt!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>zu irgendeinem Gel\u00fcbde<\/em>, ausgenommen das, was bereits durch Gel\u00fcbde [geheiligt ist].<\/p>\n<p>Nur deshalb, weil der Allbarmherzige Gel\u00fcbde geschrieben hat, sonst aber w\u00fcrde man gesagt haben, die Hurengabe beeintr\u00e4chtige auch geheiligtes [Vieh); aber man kann ja nicht das, was nicht ihm geh\u00f6rt, verboten machen!? R.O\u0161a\u0351ja erwiderte: Wenn man eine Hure an seinem Pesa\u1e25opfer beteiligt, nach Rabbi.<\/p>\n<p>Was [ist dies f\u00fcr eine Lehre] Rabbis?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> <em>Wenn aber die Familie f\u00fcr ein Lamm zu klein ist<\/em>, ern\u00e4hre<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> ihn durch ein Lamm; zum Essen und nicht zum Warenkaufe<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>. Rabbi sagt, auch zum Warenkaufe; wenn ihm [Geld] fehlt, so beteilige er jemand an seinem Pesa\u1e25opfer oder an seinem Festopfer, und das erhaltene Geld ist profan, denn unter diesem Vorbehalt heiligten die Jisra\u00e9liten ihre Pesa\u1e25opfer.<\/p>\n<p>Rabba und R. Zera [streiten hier\u00fcber]. Einer sagt, niemand streite \u00fcber das Holz zum Braten, dieses gleiche dem Pesa\u1e25opfer selbst, da es zur Zubereitung desselben erforderlich ist, sie streiten vielmehr \u00fcber das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut: die Rabbanan sind der Ansicht, diese seien andere Speisen, und Rabbi ist der Ansicht, diese gleichen dem Pesa\u1e25opfer, da sie zu diesem geh\u00f6ren. Und einer sagt, auch \u00fcber das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut streite niemand, auch diese gleichen dem Pesa\u1e25opfer selbst, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut sollen sie es essen<\/em>, somit geh\u00f6ren sie zum Pesa\u1e25opfer, sie streiten vielmehr, ob man daf\u00fcr ein Hemd oder ein Gewand kaufen d\u00fcrfe: die Rabbanan sind der Ansicht, <em>f\u00fcr ein Lamm<\/em>, alles was zum Lamme geh\u00f6rt, und Rabbi ist der Ansicht, alles was zum Leben geh\u00f6rt, vom Lamme.<\/p>\n<p>Wieso sagt Abajje, dass, wenn R.O\u0161a\u0351ja jene Lehre nicht auf den Fall bezogen h\u00e4tte, wenn man eine Hure an seinem Pesa\u1e25opfer beteiligt, nach Rabbi, er sie auf minderheilige Opfer<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> bezogen haben w\u00fcrde, nach R. Jose dem Galil\u00e4er, welcher sagt, minderheilige Opfer seien Privateigentum, vom Pesa\u1e25opfer aber lasse man nichts [Profanes] zur\u00fcck, es wird ja ausdr\u00fccklich gelehrt, dass die Jisra\u00e9liten unter dieser Bedingung ihre Pesa\u1e25opfer heiligten!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: unter dieser Bedingung heiligten die Jisra\u00e9liten das Geld<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> f\u00fcr ihre Pesa\u1e25opfer.<\/p>\n<p>WENN EIN FLUSSBEHAFTETER ZWEIMAL [AUSFLUSS] WAHRGENOMMEN<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> HAT, SO DARF MAN F\u00dcR IHN AN SEINEM SIEBENTEN TAGE [DAS PESA\u1e24 OPFER] SCHLACHTEN; HAT ER IHN DREIMAL<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> WAHRGENOMMEN, SO DARF MAN ES F\u00dcR IHN AN SEINEM ACHTEN TAGE SCHLACHTEN. F\u00dcR DIE MENSTRUATIONSVERD\u00c4CHTIGE<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> SCHLACHTE MAN AN IHREM ZWEITEN TAGE; HAT SIE ZWEI TAGE [BLUTFLUSS] WAHRGENOMMEN, SO SCHLACHTE MAN F\u00dcR SIE AN IHREM DRITTEN TAGE. F\u00dcR DIE FLUSSBEHAFTETE SCHLACHTE MAN AN IHREM ACHTEN TAGE.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Man darf f\u00fcr den, der am selben Tage untergetaucht<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> ist, und den, der noch der S\u00fchne<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> bedarf, [das Pesa\u1e25opfer] schlachten und [das Blut] sprengen, nicht aber f\u00fcr einen Kriechtierunreinen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-90b\">Blatt 90b<\/h2>\n<p>U\u0351la aber sagt, man d\u00fcrfe auch f\u00fcr einen Kriechtierunreinen schlachten und sprengen.<\/p>\n<p>Nach Rabh ist es f\u00fcr den, der am selben Tage untergetaucht ist, wohl deshalb [erlaubt], weil er abends zul\u00e4ssig ist, und auch der Kriechtierunreine ist ja abends zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Er bedarf noch des Untertauchens.<\/p>\n<p>Auch der am selben Tage untergetaucht ist, bedarf ja noch des Sonnenuntergangs!?<\/p>\n<p>Die Sonne geht von selbst unter.<\/p>\n<p>Auch dem, der noch der S\u00fchne bedarf, fehlt ja noch die S\u00fchne!?<\/p>\n<p>Wenn er das Vogelpaar in der Hand hat.<\/p>\n<p>Auch der Kriechtierunreine hat ja das Tauchbad vor sich!?<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte es fahrl\u00e4ssig unterlassen.<\/p>\n<p>Auch der noch der S\u00fchne bedarf, k\u00f6nnte es ja fahrl\u00e4ssig unterlassen!?<\/p>\n<p>Wenn er [das S\u00fchnopfer] an das Gericht abgeliefert hat. Dies nach R. \u0160ema\u0351ja, der sagte, es gelte als feststehend, dass das Priestergericht nicht eher fortgeht, als bis das Geld in der Sammelb\u00fcchse<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> verbraucht ist.<\/p>\n<p>Demnach ist nach Rabh [der Kriechtierunreine] nach der Tora zul\u00e4ssig, nur haben die Rabbanan dies verboten, und [dem widersprechend] sagte Rabh, dass man einen von ihnen mit einem Kriechtiere unrein<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> mache!?<\/p>\n<p>Vielmehr, nach Rabh ist er auch nach der Tora nicht zul\u00e4ssig, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>wenn irgend jemand unrein sein sollte durch eine Leiche<\/em>, dies gilt auch von dem Falle, wenn dessen siebenter Tag auf den Vorabend des Pesa\u1e25festes f\u00e4llt, was der Verunreinigung durch ein Kriechtier<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> gleicht, und der Allbarmherzige sagt, er werde zur\u00fcckgesetzt. Wenn du einwendest, woher, dass dem so<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> sei, so ist er der Ansicht R. Ji\u00e7\u1e25aqs, welcher sagte, es waren<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> Mi\u0161a\u00e9l und El\u00e7aphan. Diese waren Leichenunreine, deren siebenter Tag auf einen Vorabend des Pesa\u1e25festes fiel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> <em>und sie konnten an jenem Tage das Pesahopfer nicht herrichten<\/em>, nur an jenem Tage konnten sie es nicht herrichten, wohl aber konnten sie es am folgenden Tage herrichten, und der Allbarmherzige sagte, sie seien zur\u00fcckzusetzen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn ein Flu\u00dfbehafteter zweimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, so darf man f\u00fcr ihn an seinem siebenten Tage [das Pesa\u1e25opfer] schlachten.<\/p>\n<p>Doch wohl, wenn er noch nicht untergetaucht ist, somit ist hieraus zu entnehmen, dass man f\u00fcr den Kriechtierunreinen<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> schlachten und sprengen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Nein, wenn er bereits untergetaucht ist.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns damit!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns folgendes: selbst wenn er noch des Sonnenuntergangs bedarf, weil die Sonne von selbst untergeht. Dies ist auch einleuchtend, denn im Schlu\u00dfsatze lehrt er, dass, wenn er dreimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, man es f\u00fcr ihn an seinem achten Tage schlachte. Allerdings ist dies [zu lehren] n\u00f6tig, wenn du sagst, dass man es f\u00fcr einen Flu\u00dfbehafteten, der zweimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, nur dann an seinem siebenten Tage schlachten d\u00fcrfe, wenn er untergetaucht ist; man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, wohl f\u00fcr den, der zweimal wahrgenommen hat, der [zur Erlangung seiner Reinheit] keiner auszu\u00fcbenden T\u00e4tigkeit braucht, an seinem siebenten Tage, nicht aber f\u00fcr den, der dreimal wahrgenommen hat, am achten Tage, der noch einer auszu\u00fcbenden T\u00e4tigkeit, der S\u00fchne, bedarf, so lehrt er uns, dass man auch f\u00fcr diesen, der noch der S\u00fchne bedarf, schlachten und sprengen d\u00fcrfe. Wozu aber ist, wenn du sagst, f\u00fcr den, der zweimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, am siebenten Tage, auch wenn er nicht untergetaucht ist, dies vom achten Tage desjenigen, der dreimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, [zu lehren] n\u00f6tig: wenn man f\u00fcr den, der zweimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, wenn er nicht untergetaucht und mithin g\u00e4nzlich unrein ist, am siebenten Tage<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> schlachten und sprengen darf, um wieviel mehr darf man f\u00fcr den, der dreimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, wo er bereits am siebenten Tage untergetaucht<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> und die Unreinheit gelockert ist, am achten Tage schlachten und sprengen? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, dass man f\u00fcr den, der zweimal [Ausflu\u00df] wahrgenommen hat, am siebenten Tage nur schlachten und sprengen darf, wenn er bereits untergetaucht ist.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich kann ich dir erwidern, wenn er nicht untergetaucht ist, dennoch ist dies<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, nur [f\u00fcr jenen] am siebenten Tage, weil seine Reinigung in seiner eigenen Hand liegt, nicht aber [f\u00fcr diesen] am achten Tage, da die Darbringung des Opfers nicht in seiner eigenen Hand liegt und die Priester es unterlassen k\u00f6nnten, so lehrt er uns, dass man sich auf R. \u0160ema\u0351ja<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> st\u00fctze.<\/p>\n<p>F\u00dcR DIE FLUSSBEHAFTETE SCHLACHTE MAN etc. Ein J\u00fcnger rezitierte vor R. Ada b. Ahaba: F\u00fcr die Flu\u00dfbehaftete schlachte man es an ihrem siebenten Tage. Da sprach er zu ihm: Ist denn die Flu\u00dfbehaftete am siebenten Tage zul\u00e4ssig!? Selbst nach demjenigen, welcher sagt, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen schlachten und sprengen, gilt dies ja nur von einem Kriechtierunreinen, der abends zul\u00e4ssig ist, diese aber ist am folgenden Tage nicht eher zul\u00e4ssig, als bis sie das S\u00fchnopfer dargebracht hat. Sage vielmehr: am achten.<\/p>\n<p>[Am achten] ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, diese nicht, da sie noch der S\u00fchne bedarf, so lehrt er uns, dass man sich auf R. \u0160ema\u0351ja<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> st\u00fctze. Rabina sagte: Er rezitierte dies von einer Menstruierenden: f\u00fcr die Menstruierende schlachte man am siebenten Tage, und dieser habe zu ihm gesprochen: Ist denn die Menstruierende am siebenten Tage zul\u00e4ssig!? Selbst nach demjenigen, welcher sagt, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen Kriechtierunreinen schlachten und sprengen, [gilt dies ja nur von diesem,] der abends zul\u00e4ssig ist, die Menstruierende aber, die in der Nacht des siebenten untergetaucht ist, ist nicht eher zul\u00e4ssig, als bis sie den Sonnenuntergang des achten abgewartet hat. Sage vielmehr: am achten.<\/p>\n<p>[Am achten] ist es ja selbstverst\u00e4ndlich; wenn man sogar f\u00fcr eine Flu\u00dfbehaftete, die noch der S\u00fchne bedarf, am achten schlachten und sprengen darf, wozu braucht von einer Menstruierenden, die der S\u00fchne nicht bedarf, gelehrt zu werden, dass man f\u00fcr sie schlachten und sprengen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Von einer Menstruierenden ist dies [zu lehren] n\u00f6tig, denn er lehrt uns folgendes: nur am achten und nicht am siebenten. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Alle, die unterzutauchen haben, m\u00fcssen es am Tage, die Menstruierende und die W\u00f6chnerin m\u00fcssen nachts untertauchen. Ferner wird gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, sie tauche auch am Tage unter, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> <em>sieben Tage sei sie in ihrer Menstrualunreinheit<\/em>, sie mu\u00df volle sieben Tage in ihrer Menstrualunreinheit verweilen, und die W\u00f6chnerin gleicht der Menstruierenden.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-91a\">Blatt 91a<\/h2>\n<p>F\u00dcR DEN TRAUERNDEN<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, EINEN, DER EINEN TR\u00dcMMERHAUFEN<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> FREILEGT, EINEN, DEM MAN IHN AUS DEM GEF\u00c4NGNISSE ZU ENTLASSEN ZUGESICHERT HAT, EINEN KRANKEN UND EINEN GREIS, DIE EIN OLIVENGROSSES QUANTUM ESSEN K\u00d6NNEN, DARF MAN [DAS PESA\u1e24OPFER] MITSCHLACHTEN, JEDOCH DARF MAN ES NICHT F\u00dcR SIE ALLEIN SCHLACHTEN, WEIL SIE DAS OPFER ZUR UNTAUGLICHKEIT BRINGEN<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> K\u00d6NNEN. SIE SIND DAHER, WENN SIE VERIHINDERT WORDEN SIND, VON DER HERRICHTUNG DES ZWEITEN PESA\u1e24OPFERS<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> FREI, AUSGENOMMEN DERJENIGE, DER EINEN TR\u00dcMMERHAUFEN FREILEGT, WEIL ER SCHON VORHER<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> UNREIN WAR.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies wurde nur von einem nichtj\u00fcdischen Gef\u00e4ngnis gelehrt, wenn aber in einem j\u00fcdischen Gef\u00e4ngnis, so darf man es auch nur f\u00fcr ihn schlachten, denn da man ihm [Freilassung] zugesichert hat, l\u00e4\u00dft man ihn auch frei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> <em>der \u00dcberrest Jisra\u00e9ls wird kein Unrecht begehen noch L\u00fcge reden<\/em>. R. \u1e24isda sagte: Auch von einem nichtj\u00fcdischen Gef\u00e4ngnis gilt dies nur dann, wenn au\u00dferhalb der Mauer von Beth-Phage, wenn aber innerhalb der Mauer von Beth-Phage, so schlachte man es auch f\u00fcr ihn allein, weil man es ihm bringen und er es essen kann.<\/p>\n<p>DAHER, WENN etc. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies lehrten sie nur von einem runden Tr\u00fcmmerhaufen, wenn er aber l\u00e4nglich ist, so ist er von der Herrichtung des zweiten Pesa\u1e25opfers frei, weil er vielleicht beim Schlachten<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> rein war. Ebenso wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagte: Wer einen Tr\u00fcmmerhaufen freilegt, ist zuweilen frei<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> und zuweilen verpflichtet, und zwar: wenn der Tr\u00fcmmerhaufen rund ist und man unten Unreinheit<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> findet, so ist er verpflichtet, wenn aber der Tr\u00fcmmerhaufen l\u00e4nglich ist und man unten Unreinheit findet, so ist er frei, denn er kann beim Schlachten rein gewesen sein.<\/p>\n<p>WANN DARF DAS PESA\u1e24OPFER NICHT F\u00dcR EINEN EINZELNEN SCHLACHTEN SO R. JEHUDA. R. JOSE ERLAUBT DIES; WENN ABER<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> EINE GESELLSCHAFT SOGAR AUS HUNDERT PERSONEN BESTEHT, DIESE ABER KEIN OLIVENGROSSES OUANTUM ESSEN K\u00d6NNEN, SO DARF MAN ES F\u00dcR SIE NICHT SCHLACHTEN. MAN BILDE KEINE GESELLSCHAFT AUS FRAUEN, SKLAVEN UND MINDERJ\u00c4HRIGEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Woher, dass man das Pesa\u1e25opfer nicht f\u00fcr einen einzelnen schlachten d\u00fcrfe? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> <em>du darfst das Pesahopfer nicht in einer<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> [deiner Ortschaften] schlachten<\/em><\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Jose sagte: F\u00fcr einen einzelnen, der [das erforderliche Quantum] essen kann, schlachte man es, f\u00fcr zehn, die es nicht essen k\u00f6nnen, schlachte man es nicht.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet R. Jose das Wort <em>einer<\/em>?<\/p>\n<p>Er verwendet es f\u00fcr eine Lehre R. \u0160imo\u0351ns. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Woher, dass man, wenn man zur Zeit, wo die Privatalt\u00e4re verboten sind, sein Pesa\u1e25opfer auf einem Privataltar geschlachtet hat, ein Verbot \u00fcbertrete? Es hei\u00dft: <em>du darfst das Pesahopfer nicht in einer deiner Ortschaften schlachten<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, dies gelte auch von der Zeit, wo die Privatalt\u00e4re erlaubt sind, so hei\u00dft es: <em>in einer deiner Ortschaften,<\/em> ich sagte es nur von einer Zeit, wo ganz Jisra\u00e9l in einer Ortschaft zusammenkommt<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher entnimmt dies R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Er entnimmt hieraus beides.<\/p>\n<p>Woher wei\u00df R. Jose, dass [der Schriftvers] auf die Lehre R. \u0160imo\u0351ns deute, vielleicht auf die des R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: dies leuchtet nicht ein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> <em>jeder gem\u00e4\u00df seinem Essen.<\/em><\/p>\n<p>R. U\u0351qaba b. \u1e24enana aus Par\u0161unja<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> wies Raba auf einen Widerspruch hin: Kann R. Jehuda denn gesagt haben, man d\u00fcrfe das Pesa\u1e25opfer nicht f\u00fcr einen einzelnen schlachten, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Am ersten Pesa\u1e25feste darf man f\u00fcr eine Frau allein schlachten, am zweiten darf man sie nur anderen anschlie\u00dfen<\/p>\n<p>so R. Jehuda!? Dieser erwiderte: Sage nicht: f\u00fcr eine [Frau] allein, sondern: f\u00fcr Frauen allein. Jener entgegnete: Darf man denn eine Gesellschaft aus Frauen bilden, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe keine Gesellschaft aus Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrigen bilden; doch wohl aus Frauen allein, Sklaven allein und Minderj\u00e4hrigen allein!? Dieser erwiderte: Nein, aus Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrigen zusammen; aus Frauen und Sklaven, wegen der Sittenlosigkeit, aus Minderj\u00e4hrigen und Sklaven, wegen Unfugs.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-91b\">Blatt 91b<\/h2>\n<p>Der Text. Am ersten Pesa\u1e25feste darf man f\u00fcr eine Frau allein schlachten, am zweiten darf man sie nur anderen anschlie\u00dfen<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Jose sagt, man d\u00fcrfe am zweiten f\u00fcr eine Frau allein schlachten und selbstverst\u00e4ndlich am ersten; R. \u0160imo\u0351n sagt, am ersten Pesa\u1e25feste d\u00fcrfe man eine Frau anderen anschlie\u00dfen, am zweiten schlachte man f\u00fcr sie \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>R. Jehuda ist der Ansicht:<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> <em>nach der Zahl der Seelen<\/em>, auch Frauen. Wenn du aber einwendest, demnach sollte dies auch vom zweiten gelten, so hei\u00dft es [bei diesem]:<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> <em>seine S\u00fcnde soll dieser Mann tragen<\/em>, nur der Mann und nicht die Frau. Und wenn du einwendest, demnach am zweiten auch nicht anderen anschlie\u00dfen, so besagen die Worte:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> <em>nach allen Satzungen des Pesa\u1e25opfers<\/em>, dass man sie anderen anschlie\u00dfe.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Joses?<\/p>\n<p>Beim ersten [Pesa\u1e25feste] hei\u00dft es: <em>nach der Zahl der Seelen<\/em>, auch Frauen, und beim zweiten Pesa\u1e25feste hei\u00dft es:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <em>diese Seele soll aus Jisra\u00e9l ausgerottet werden<\/em>, Seele, auch Frauen.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft demnach der Vers: <em>seine S\u00fcnde soll dieser Mann tragen<\/em>, aus!?<\/p>\n<p>Dieser schlie\u00dft den Minderj\u00e4hrigen von der Ausrottung aus. R. \u0160imo\u0351n aber [erkl\u00e4rt]: beim ersten [Pesa\u1e25feste] hei\u00dft es: <em>Mann<\/em>, nur ein Mann, aber keine Frau. Wenn du aber einwendest, demnach auch nicht anderen anschlie\u00dfen, so besagen die Worte: <em>nach der Zahl der Seelen<\/em>, dass man sie anderen anschlie\u00dfe. Und wenn du einwendest, demnach auch beim zweiten, so hat sie der Allbarmherzige ausgeschlossen, denn es hei\u00dft: <em>seine S\u00fcnde soll dieser Mann tragen<\/em>, nur der Mann und nicht die Frau. Wovon ist sie ausgeschlossen: wenn von der Pflicht, so hat sie ja keine sogar am ersten, um wieviel weniger am zweiten; doch wohl von der Anschlie\u00dfung.<\/p>\n<p>Welchen Mann<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> meint nun R. \u0160imo\u0351n: wollte man sagen, [im Schriftverse:]<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> <em>jeder Mann soll sich ein Lamm besorgen etc.,<\/em> so ist dies ja f\u00fcr die Lehre R. Ji\u00e7\u1e25aqs n\u00f6tig, welcher sagte, nur ein Mann k\u00f6nne [anderen] zueignen, nicht aber k\u00f6nne ein Minderj\u00e4hriger [anderen] zueignen, und wollte man sagen im [Schriftverse:] <em>jeder Mann gem\u00e4\u00df seinem Essen,<\/em> so ist ja, wenn R. Jose der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> ist, auch R. \u0160imo\u0351n der Ansicht R. Joses, und dieser folgert ja hieraus, dass man das Pesa\u1e25opfer f\u00fcr einen einzelnen schlachte!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: Der Allbarmherzige k\u00f6nnte ja schreiben: <em>gem\u00e4\u00df seinem Essen,<\/em> wenn es aber noch <em>jeder Mann<\/em> hei\u00dft, so ist hieraus beides zu entnehmen.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre R. Elea\u0351zars, dass n\u00e4mlich [das Pesa\u1e25opfer] f\u00fcr die Frau am ersten Pflicht und am zweiten Freigestelltes sei und den \u0160abbath verdr\u00e4nge?<\/p>\n<p>Wenn Freigestelltes, wieso verdr\u00e4ngt es den Sabbath!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: am zweiten Freigestelltes und am ersten Pflicht sei und den \u0160abbath verdr\u00e4nge.<\/p>\n<p>Wessen also?<\/p>\n<p>Die des R. Jehuda.<\/p>\n<p>R. Ja\u0351qob sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Man bilde keine Gesellschaft aus ausschlie\u00dflich Proselyten, denn sie k\u00f6nnten es damit allzu genau nehmen und es [unn\u00f6tig] untauglich machen<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>. Die Rabbanan lehrten: Das Pesa\u1e25opfer, das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut sind am ersten [Abend] Pflicht, von da ab Freigestelltes; R. \u0160imo\u0351n sagt, f\u00fcr M\u00e4nner Pflicht und f\u00fcr Frauen Freigestelltes.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich dies<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>: wollte man sagen auf das Pesa\u1e25opfer, so gilt ja dieses nicht an allen sieben Tagen!? Und wollte man sagen, auf das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut, wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: R. \u0160imon sagt, f\u00fcr M\u00e4nner Pflicht und f\u00fcr Frauen Freigestelltes. H\u00e4lt R. \u0160imon denn nichts von der Lehre R. Elea\u0351zars, dass n\u00e4mlich Frauen nach der Tora Unges\u00e4uertes zu essen verpflichtet seien, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> <em>du darfst dazu nichts Ges\u00e4uertes essen, sieben Tage sollst du Unges\u00e4uertes essen<\/em>, wer kein Ges\u00e4uertes essen darf, mu\u00df Unges\u00e4uertes essen, und da Frauen kein Ges\u00e4uertes essen d\u00fcrfen, sind sie Unges\u00e4uertes zu essen verpflichtet!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: Das Pesa\u1e25opfer, das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut sind am ersten [Abend] Pflicht, von dann ab<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> Freigestelltes; R. \u0160imo\u0351n sagt, das Pesa\u1e25opfer sei f\u00fcr M\u00e4nner Pflicht und f\u00fcr Frauen Freigestelltes.<\/p>\n<p>DER TRAUERNDE DARF UNTERTAUCHEN UND ABENDS VOM PESA\u1e24OPFER ESSEN, NICHT ABER VON ANDEREN HEILIGEN OPFERN; WER VOM TODE SEINES ANGEH\u00d6RIGEN ERF\u00c4HRT ODER SEINE GEBEINE EINSAMMELT,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-92a\">Blatt 92a<\/h2>\n<p>DARF UNTERTAUCHEN UND AUCH VON HEILIGEN OPFERN ESSEN. DER PROSELYT, DER SICH AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES BEKEHRT, DARF, WIE DIE SCHULE \u0160AMMAIS SAGT, UNTERTAUCHEN UND ABENDS VOM PESA\u1e24OPFER ESSEN; DIE SCHULE HILLELS SAGT, WER SICH VON DER VORHAUT TRENNT, SEI WIE WENN ER SICH VON EINEM GRABE TRENNEN W\u00dcRDE<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Er ist der Ansicht, die Trauer der Nacht sei rabbanitisch; beim Pesa\u1e25opfer, [dessen Unterlassung] mit Ausrottung belegt ist, haben sie ihre Worte nicht aufrecht erhalten, bei anderen heiligen Opfern aber, wobei es sich nur um die Aus\u00fcbung eines Gebotes handelt, haben sie ihre Worte aufrecht erhalten<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>WER VOM TODE EINES ANGEH\u00d6RIGEN ERF\u00c4HRT etc. Wer Gebeine einsammelt, bedarf ja noch des Sprengens am dritten und am siebenten Tage!?<\/p>\n<p>\u2014 Lies: f\u00fcr den man Gebeine eingesammelt hat.<\/p>\n<p>DER PROSELYT etc. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Der Streit besteht nur \u00fcber einen unbeschnittenen Nichtjuden. Die Schule Hillels ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige, er k\u00f6nnte im n\u00e4chsten Jahre unrein sein und sagen: im Vorjahre bin ich untergetaucht und habe [das Pesa\u1e25opfer] gegessen, auch in diesem Jahre will ich untertauchen und es essen, ohne zu bedenken, dass er im Vorjahre Nichtjude und f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich war, w\u00e4hrend er jetzt Jisra\u00e9lit und f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglich ist. Die Schule \u0160ammajs ist dagegen der Ansicht, man ber\u00fccksichtige dies nicht. Hinsichtlich eines unbeschnittenen Jisra\u00e9liten aber stimmen alle \u00fcberein, dass er untertauchen und abends das Pesa\u1e25opfer essen d\u00fcrfe, und wir [sagen] nicht, man ber\u00fccksichtige bei einem unbeschnittenen Jisra\u00e9liten einen unbeschnittenen Nichtjuden. Ebenso wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, dass ein unbeschnittener Jisra\u00e9lit untertauchen und abends das Pesa\u1e25opfer essen d\u00fcrfe, sie streiten nur \u00fcber einen unbeschnittenen Nichtjuden: die Schule \u0160ammajs sagt, er tauche unter und esse abends das Pesa\u1e25opfer, und die Schule Hillels sagt, wer sich von der Vorhaut trennt, sei wie wenn er sich von einem Grabe trennen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Raba sagte: Beim Unbeschnittenen, beim Sprengen und beim Beschneidemesser haben sie auch bei einem mit der Ausrottung belegten [Gebote] ihre Worte aufrecht erhalten; beim Trauernden, beim Auss\u00e4tzigen und beim Gr\u00e4berpfluge haben sie bei einem mit der Ausrottung belegten [Gebote] ihre Worte nicht aufrecht erhalten. Beim Unbeschnittenen, wie wir bereits gesagt<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> haben. Beim Sprengen, denn der Meister sagte, das Sprengen sei nur des Feierns wegen<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> verboten, dennoch verdr\u00e4ngt es nicht den \u0160abbath. Beim Beschneidemesser, denn es wird gelehrt: Wie man es<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> \u00fcber \u00f6ffentliches Gebiet nicht holen darf, so darf man es auch \u00fcber D\u00e4cher, H\u00f6fe und Gehege nicht holen. Beim Trauernden, wie wir bereits gesagt haben. Beim Auss\u00e4tzigen, denn es wird gelehrt: Wenn der achte [Tag] des Auss\u00e4tzigen<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> auf einen Vorabend des Pesa\u1e25festes f\u00e4llt und er an diesem Tage Samenergu\u00df bekommt, so tauche er unter und esse [vom Pesa\u1e25opfer]. Die Weisen sagten n\u00e4mlich: Obgleich derjenige, der am selben Tage untergetaucht ist, nicht eintreten<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> darf, darf dieser dennoch eintreten, denn das Gebot, [dessen Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist, komme und verdr\u00e4nge das Gebot, [dessen Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist. Und R. Johanan sagte, dies<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> sei nicht einmal ein Gebot der Tora. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> <em>Jeho\u0161aphat trat in die Volksgemeinde Jehudas und Jeru\u0161alems<\/em>, <em>in den Tempel des Herrn, vor den neuen Vorhof hin<\/em>, und [die Bezeichnung] \u00bbneuer Vorhof\u00ab erkl\u00e4rten sie, sie haben da eine Neuerung getroffen und angeordnet, wer am selben Tage untergetaucht ist, d\u00fcrfe in das levitische Lager nicht eintreten. Beim Gr\u00e4berpfluge, denn wir haben gelernt: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-92b\">Blatt 92b<\/h2>\n<p>dass man zur Herrichtung des Pesa\u1e25opfers [einen Gr\u00e4berpflug] untersuchen<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> d\u00fcrfe, nicht aber, um Hebe zu essen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft untersuchen? Wie R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt hat: Man darf auf einem Gr\u00e4berpfluge [die Erde] wegblasen<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> und weitergehen. Ferner sagte R. Jehuda b. Abajje<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> im Namen R. Jehudas: Ein ausgetretener Gr\u00e4berpflug ist rein<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach ihrer Verheiratung.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn von mehreren Teilhabern, denen er geh\u00f6rte, einer ihn freigelassen hat.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon beim Schlachten wird festgestellt, f\u00fcr wen sie sich sp\u00e4ter entscheiden wird.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon beim Schlachten mu\u00df sie sich entscheiden, bei wem sie essen will.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach ihrer Verheiratung.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne vorherige Entscheidung.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 8,10.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. ganz, unbemakelt, mit dem Worte \u00bbFrieden\u00ab etymolog, verwandt.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 2,18.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Ehelichung; der erste Ausdruck bezeichnet die bereits erfolgte Begattung.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 8,8.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Gemeint ist Dani\u00e9l, der da lebte (man vegleiche Dan.,2), im Gegensatz zu E\u0351zra, der f\u00fcr die Verbreitung der Tora wirkte.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant.,10.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 144,12.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Lesart: ihren M\u00e4nnern erz\u00e4hlen, dh. \u00fcber ihren Reinheitszustand.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 9,15.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>In den angezogenen Versen wird wie oben das W. \u05d5\u05d9\u05d5\u05ea; bezw. \u05de\u05d6\u05d5\u05d9\u05dc\u05dc gebraucht, in den letzten wird von einem Vollsein gesprochen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 144,13.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>In den angezogenen Versen wird wie oben das W. \u05d5\u05d9\u05d5\u05ea; bezw. \u05de\u05d6\u05d5\u05d9\u05dc\u05dc gebraucht, in den letzten wird von einem Vollsein gesprochen.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 1,1.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 78,54.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>vollenden<\/em>, \u00dcbersetzung des genannten Namens.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Hebr. <em>Dibba<\/em>; die Dual-Endung ajim deutet auf die Mehrzahl.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 7.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 1,3. 4.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. VV. 8, 9.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 8,22.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 7.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 78,54.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 15,16.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die die oben genannten Namen seiner drei Kinder deuten.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 2,1,2,3.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>niedergeschlagen, begraben<\/em>.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes.,1.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch er lebte w\u00e4hrend der Regierungszeit von 4 K\u00f6nigen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 1,1.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Am. 7,10.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Darauf folgt: nicht mein Volk soll mein Volk hei\u00dfen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr.,10.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 5,11.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 11,16.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Sprachgebrauch: mit dir in ein Gespr\u00e4ch einlassen, um dir Antwort zu erteilen.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell. verst\u00fcmmeltes; die Vernichtung k\u00f6nnte nur verst\u00fcmmelt, teilweise erfolgen. Darin besteht die Wohltat der Zerstreuung.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. \u05db\u05de\u05d0 Steinhaufe, kakonhonisch f\u00fcr Tempel, Kapitol; andere Erkl\u00e4rungsversuche unbefriedigend.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 28,23.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 13,14.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Erzvater Abraham stammt aus Babylonien.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Das die nicht bei euch, und wenn nur diejenigen Jisra\u00e9liten bei ihrem Auszuge mitgenommen hatten; man vegleiche Ex. 12,35f.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 14,25.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 9,17.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 2,3.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a022,14.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 24,63.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 28,19.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 2,2.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a01,5.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 87a, Anm. 3.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,3.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Familienhaupt hat die Zustimmung der Familienangeh\u00f6rigen nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 45,18.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich mit der Auswahl nicht befassen und sich auf ihre Dienerschaft verlassen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man sie f\u00fcr tot hielt.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur das tote Kriechtier ist verunreinigend.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch es als Opfer untauglich ist.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mitz\u00e4hlung derjenigen, die sich ihrer Pflicht bereits entledigt haben, ist ung\u00fcltig.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Heilsopfers, dagegen d\u00fcrfen sie von einem fremden Pesa\u1e25opfer nicht genie\u00dfen.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 67 mut. mut.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester mu\u00df dann nat\u00fcrlich Brust und Schenkel aller Opfer essen.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 70b<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hand auf den Kopf des Opfertieres; man vegleiche Lev. 1,4 u\u00f6.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei welchem das St\u00fctzen nicht erforderlich ist.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Blut wurde an 2 gegen\u00fcberliegende Winkel gesprengt, so dass alle 4 W\u00e4nde besprengt wurden.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Fragende glaubte, dass nur der eine Bruder das Pesa\u1e25opfer erwerbe, u. da dieses f\u00fcr den Betreffenden geschlachtet sein mu\u00df, so mu\u00df die Feststellung fiktiv schon vorher erfolgt sein.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend er es f\u00fcr alle zusammen geschlachtet hat. 77. Ex. 12,4.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>\u2013<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05d4\u05d9\u05d4 gleich \u05d4\u05d9\u05d4 <em>leben<\/em>. 79. Das W. \u05d4\u05db\u05dc\u05d5 wird hier wahrscheinlich von der aram. Wurzel \u05d2\u05db\u05de <em>schlachten<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>\u2013<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Zustimmung der \u00fcbrigen Mitbeteiligten.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn er schnell und bedeutend mehr als die anderen i\u00dft.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit nichts zur\u00fcckbleibe.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zu den Beteiligten geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Pesa\u1e25opfer an einer Stelle gegessen werden mu\u00df, so darf er nicht mehr davon am Tische essen.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes.,1.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit nichts zur\u00fcckbleibe.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich der Beteiligte es f\u00fcr das Opfer bestimmt hat.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der K\u00e4ufer es als solches darbringe.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Die weiter Blatt b angef\u00fchrt u. er\u00f6rtert wird.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hurenlohn darf nicht zu heiligen Zwecken verwandt werden; man vegleiche Dt. 23,19.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem das Pesa\u1e25opfer Privateigentum ist.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man solche einer Hure als Hurenlohn gegeben hat.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Deshalb ist der Ersatz profan.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,19.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05d4\u05d9\u05d5\u05d4 wird wie \u05ea\u05d9\u05d5\u05d4 gelesen.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Darf man einem anderen einen Teil des Pesa\u1e25opfers gegen Entgelt \u00fcberlassen, um es f\u00fcr andere Bed\u00fcrfnisse des Festes zu verwenden, nicht aber, um andere Waren zu kaufen.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,11.. Zur Beteiligung; dieses darf f\u00fcr andere Zwecke verwendet werden.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man solche einer Hure als Hurenlohn gegeben hat.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><ul>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Seine Unreinheit dauert sieben Tage, jedoch braucht er kein Opfer darzubringen, soda\u00df er schon am Abend des 7. Tages vom Pesa\u1e25opfer essen darf.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser erlangt Reinheit, erst nachdem er sein Opfer dargebracht hat.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Tag gegen Tag abwartende. Wenn eine Frau innerhalb 11 Tagen nach der der Menstruation folgenden \u00bbReinheitswoche\u00ab (dh. au\u00dferhalb der Menstruationszeit) Blutflu\u00df wahrnimmt, so mu\u00df sie einen Tag \u00bbabwarten\u00ab, sie ist f\u00fcr diesen Tag u. die folgende Nacht unrein, jedoch keine Flu\u00dfbehaftete; auch die Wahrnehmung am folgenden Tage macht sie nur f\u00fcr diesen Tag unrein, u. erst eine am 3. Tage macht sie zur Flu\u00dfbehafteten, soda\u00df sie erst nach 7 Tagen ein Reinigungsbad nehmen darf.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Der aber erst nach Sonnenuntergang v\u00f6llige Reinheit erlangt.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Darbringung des hierf\u00fcr erforderlichen Opfers am Tage der Reinigung.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Erl\u00f6s f\u00fcr die S\u00fchnopfer; man vegleiche Seq. Vl,5.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn genau die H\u00e4lfte der Gemeinde unrein ist (man vegleiche supra Fol. 80a); demnach ist er auch nach der Tora nicht zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,10.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unreinheit beider dauert bis zum Abend dieses Tages.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der angezogene Schriftvers von einem solchen Falle spreche.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Die wegen Unreinheit das Pesa\u1e25opfer nicht herrichten konnten; man vegleiche Suk. Fol. 25b.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,6.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er noch v\u00f6llig unrein ist.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er noch v\u00f6llig unrein ist.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nur der Darbringung des S\u00fchnopfers bedarf.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem zu lehren, der am 8. Tage untergetaucht ist.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben lehrte, dass man sich auf die Aufmerksamkeit der Priester verlasse.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben lehrte, dass man sich auf die Aufmerksamkeit der Priester verlasse.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 15,19.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit \u05d0\u05d5\u05d5\u05df wird derjenige bezeichnet, der einen Verstorbenen noch vor sich liegen hat.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht wei\u00df, ob der Verungl\u00fcckte, der sich unten befindet, tot od. lebendig ist.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese k\u00f6nnen leicht verhindert werden, vom Pesa\u1e25opfer zu essen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie beim Schlachten und Sprengen des Blutes zu essen f\u00e4hig waren.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Schlachten, noch vor Freilegung der Leiche.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Zeph. 3,13.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Er kann auf einer Stelle gestanden haben, unter der der Leichnam sich nicht befunden hat.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Darbringung des 2. Pesa\u1e25opfers.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Versch\u00fctteten als Leiche.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Es h\u00e4ngt nicht von der Zahl der Personen ab, sondern vom Essen.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,5.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 80a, Anm. 116.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. durch ein Tor eintritt, da dies der Grundbegriff des Wortes \u05e9\u05dc\u05e8 ist.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>So wohl von allen Lesarten am richtigsten.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,13.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Worauf RS. oben Bezug nimmt.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Worauf RS. oben Bezug nimmt.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,3.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich des Schlachtens auf einem Privataltar, ob. Blatt a.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie in den Satzungen nicht kundig sind. Nach einer anderen Lesart: sie w\u00fcrden es damit nicht genau nehmen und es untauglich machen.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es von dann ab Freigestelltes ist.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,3.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies bezieht sich nur auf Unges\u00e4uertes und Bitterkraut.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Er bleibt 7 Tage unrein.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist zwar eine gottgef\u00e4llige Handlung, von den dargebrachten Opfern zu essen, jedoch ist auf die Unterlassung keine Strafe gesetzt.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schule Hillels, nach der die Halakha entschieden wird, darf der Unbeschnittene das Pesa\u1e25opfer wegen einer rabbanitischen Ber\u00fccksichtigung nicht essen.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Also nur rabbanitisch; es sollte am \u0160abbath erfolgen d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Messer zur Beschneidung.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem er den Tempelberg betreten und sein Opfer darbringen mu\u00df.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>In das levitische Lager, den Tempelberg betreten.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entfernung der Unreinen vom Tempelberge.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 20,5.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ihn untersuchend betreten.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zu sehen, ob sich da Gebeine eines Leichnams befinden.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Richt. Ami, wie in Parallelstellen.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf ihn betreten, um das Pesa\u1e25opfer herzurichten.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 87a 88b 88a 89b 89a 90b 90a 91b 91a 92b \u00dcbersetzung Blatt 87a WENN F\u00dcR EINE IM HAUSE IHRES MANNES WEILENDE FRAU SOWOHL IHR MANN ALS AUCH IHR VATER [DAS PESA\u1e24OPFER] GESCHLACHTET HABEN, SO ESSE SIE VON DEM IHRES MANNES. GING SIE DAS ERSTE FEST1 IM HAUSE IHRES VATERS VERBRINGEN, SO ESSE SIE, WENN SOWOHL IHR VATER ALS AUCH IHR MANN F\u00dcR SIE DAS PESA\u1e24OPFER GESCHLACHTET HABEN, WO SIE WILL. EINE WAISE ESSE, WENN [MEHRERE] VORM\u00dcNDER F\u00dcR SIE [DAS PESA\u1e24OPFER] GESCHLACHTET HABEN, WO SIE WILL. EIN SKLAVE ZWEIER TEILHABER, DARF [DAS PESA\u1e24OPFER] VON BEIDEN NICHT ESSEN. WER ZUR H\u00c4LFTE SKLAVE UND ZUR H\u00c4LFTE FREIER2 IST, DARF VON DEM SEINES HERRN NICHT ESSEN. GEMARA. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, dass es eine fiktive Feststellung gebe3? Unter \u00bbwill\u00ab ist zu verstehen, beim Schlachten4. 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