{"id":6649,"date":"2021-01-01T00:08:00","date_gmt":"2020-12-31T22:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6649"},"modified":"2020-12-20T22:15:32","modified_gmt":"2020-12-20T20:15:32","slug":"pessachim-kapitel-10","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/pessachim-kapitel-10\/","title":{"rendered":"Pessachim Kapitel 10"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/pessachim\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-99b\">99b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-100a\">100a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-100b\">100b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-101a\">101a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-101b\">101b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-102a\">102a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-102b\">102b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-103a\">103a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-103b\">103b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-104a\">104a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-104b\">104b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-105a\">105a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-105b\">105b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-106a\">106a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-106b\">106b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-107a\">107a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-107b\">107b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-108a\">108a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-108b\">108b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-109a\">109a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-109b\">109b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-110a\">110a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-110b\">110b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-111a\">111a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-111b\">111b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-112a\">112a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-112b\">112b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-113a\">113a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-113b\">113b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-114a\">114a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-114b\">114b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-115a\">115a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-115b\">115b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-116a\">116a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-116b\">116b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-117a\">117a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-117b\">117b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-118a\">118a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-118b\">118b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-119a\">119a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-119b\">119b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-120a\">120a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-120b\">120b<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-121a\">121a<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-121b\">121b<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-99b\">Blatt 99b<\/h2>\n<p>AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES, KURZ VOR DEM MINCHAH, DARF MAN BIS ZUR DUNKELHEIT NICHT MEHR ESSEN. SELBST DER \u00c4RMSTE IN JISRA\u00c9L ESSE NICHT ANDERS ALS ANGELEHNT<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>; AUCH [REICHE] MAN IHM NICHT WENIGER ALS VIER BECHER WEIN, SELBST AUS DER ARMEN SCH\u00dcSSEL.<\/p>\n<p>GEMARA. Wieso nur am Vorabend des Pesa\u1e25festes, dies gilt ja auch von den Vorabenden der \u0160abbathe und anderer Feste!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: An den Vorabenden der \u0160abbathe und der Feste darf man von der Zeit des Minchahs ab nicht mehr essen, damit man in den Sabbath mit Appetit eintrete<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Jose sagt, man d\u00fcrfe bis zur Dunkelheit essen!? R. Hona erwiderte: Dies ist nach R. Jose n\u00f6tig, welcher sagt, man d\u00fcrfe bis zur Dunkelheit essen; nur an den Vorabenden der \u0160abbathe und anderer Feste, bez\u00fcglich des Vorabends des Pesa\u1e25festes aber pflichtet er bei, wegen der Pflicht des Unges\u00e4uerten<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. R. Papa erwiderte: Du kannst auch sagen, nach R. Jehuda; an den Vorabenden der \u0160abbathe und anderer Feste ist es von der Zeit des Minchahs ab verboten, kurz vor dem Minchah aber erlaubt, am Vorabend des Pesa\u1e25festes aber ist es schon kurz vor dem Minchah verboten.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: An den Vorabenden der \u0160abbathe und Feste darf man von der neunten Stunde<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> ab nicht mehr essen, damit man in den \u0160abbath mit Appetit eintrete<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Jose sagt, man d\u00fcrfe bis zur Dunkelheit essen!? Mar Zutra erwiderte: Wer sagt uns, dass [die Lehre] korrekt ist, vielleicht ist sie korrupt!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-100a\">Blatt 100a<\/h2>\n<p>Meremar, nach anderen R. Jemar, entgegnete ihm: Ich war einst beim Vortrage des R. Pin\u1e25as, des Sohnes R. Amis, und als ein J\u00fcnger [diese Lehre] rezitierte, lie\u00df er sie gelten.<\/p>\n<p>Demnach ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie R. Hona [erkl\u00e4rt hat].<\/p>\n<p>Stimmt es denn nach R. Hona, R. Jirmeja sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, nach anderen R. Abahu im Namen des R. Jose b. R. \u1e24anina, die Halakha sei bez\u00fcglich des Vorabends des Pesa\u1e25festes wie R. Jehuda und bez\u00fcglich des Vorabends des \u0160abbaths wie R. Jose; wenn nun bez\u00fcglich des Pesa\u1e25festes die Halakha wie R. Jehuda ist, wahrscheinlich streitet ja R. Jose bez\u00fcglich beider!?<\/p>\n<p>Nein, die Halakha ist wie er, denn sie streiten \u00fcber die Abbrechung. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man breche die Mahlzeit am Vorabend der \u0160abbathe ab<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Jose sagt, man unterbreche sie nicht. Einst sa\u00dfen R. \u0160imon b. Gamli\u00e9l, R. Jehuda und R. Jose in Akko bei Tisch, und die Heiligkeit des Tages begann; da sprach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l zu R. Jose (Berabbi): Meister, ist es dir recht, dass wir abbrechen und die Ansicht unseres Genossen R. Jehuda ber\u00fccksichtigen? Dieser erwiderte: Stets bevorzugtest du meine Ansicht vor der Ansicht R. Jehudas, und nun bevorzugst du in meiner Gegenwart die Ansicht R. Jehudas. <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a><em>Soll etwa gar der K\u00f6nigin bei mir im Hause Gewalt angetan werden<\/em>!? Jener entgegnete: Demnach wollen wir nicht abbrechen, denn die Sch\u00fcler k\u00f6nnten es sehen und so die Halakha f\u00fcr immer festsetzen. Man erz\u00e4hlt, dass sie von dort nicht eher wichen, als bis sie die Halakha wie R. Jose festsetzten.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist weder wie R. Jehuda noch wie R. Jose, vielmehr breite man eine Tischdecke aus und spreche den Weihsegen<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Ta\u1e25lipha b. Evd\u00e4mi sagte ja im Namen \u0160emu\u00e9ls, dass man wegen des Unterscheidungsb segens ebenso [die Mahlzeit] abbreche, wie wegen des Weihsegens;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-100b\">Blatt 100b<\/h2>\n<p>doch wohl abbrechen zur Aufhebung der Tafel!?<\/p>\n<p>Nein, abbrechen, zum [Ausbreiten einer] Tischdecke. Einst kehrte Rabba b. R. Hona beim Exilarchen ein, und als man ihm einen [servierten] Tisch brachte, breitete er eine Tischdecke aus und sprach den Weihsegen. Ebenso wird gelehrt: Sie stimmen \u00fcberein, dass man<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> den Tisch nicht eher bringe, als bis man den Weihsegen gesprochen hat; hat man ihn [vorher] geholt, so breite man eine Tischdecke aus und spreche ihn.<\/p>\n<p>Das Eine lehrt, sie stimmen \u00fcberein, dass man nicht beginne<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>, dagegen lehrt ein Anderes, sie stimmen \u00fcberein, dass man wohl beginne. Allerdings kann die Lehre, sie stimmen \u00fcberein, dass man nicht beginne, beim Vorabend des Pesa\u1e25festes vorkommen, wann aber kommt das vor, was gelehrt wird, sie stimmen \u00fcberein, dass man wohl beginne: wollte man sagen: am Vorabend des \u0160abbaths, so streiten sie ja hier\u00fcber!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; diese vor der neunten [Tagesstunde], jene nach der neunten [Tagesstunde].<\/p>\n<p>Diejenigen, die den Weihsegen im Bethause [geh\u00f6rt] haben, haben, wie Rabh sagt, der Pflicht, vom Weine [zu trinken], nicht gen\u00fcgt und der Pflicht des Weihsegens gen\u00fcgt, und wie \u0160emu\u00e9l sagt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-101a\">Blatt 101a<\/h2>\n<p>auch der Pflicht des Weihsegens nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Wozu braucht man nach Rabh den Weihsegen zu Hause zu sprechen!?<\/p>\n<p>Um seine Kinder und Familienangeh\u00f6rigen ihrer Pflicht zu entledigen.<\/p>\n<p>Wozu braucht man nach \u0160emu\u00e9l den Weihsegen im Bethause zu sprechen!?<\/p>\n<p>Um Fremde, die im Bethause essen, trinken und schlafen, ihrer Pflicht zu entledigen. \u0160emu\u00e9l vertritt seine Ansicht, denn \u0160emu\u00e9l sagte, der Weihsegen sei da zu sprechen, wo die Mahlzeit abgehalten wird. Sie glaubten, nur von einem Hause nach einem anderen<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, nicht aber von einem Raume<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> nach einem anderen im selben Hause, da sprach R. Anan b. Ta\u1e25lipha zu ihnen: Oft war ich bei \u0160emu\u00e9l, und er stieg vom S\u00f6ller nach dem Erdgeschosse hinunter und sprach den Weihsegen da<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. Auch R. Hona ist der Ansicht, der Weihsegen sei da zu sprechen, wo die Mahlzeit abgehalten wird. Einst sprach n\u00e4mlich R. Hona den Weihsegen, und das Licht erlosch ihm; da brachte er seine Gef\u00e4\u00dfe in das Hochzeitsgemach seines Sohnes Rabba, wo Licht vorhanden war, sprach [wiederum] den Weihsegen und kostete da etwas. Er ist somit der Ansicht, der Weihsegen sei da zu sprechen, wo die Mahlzeit abgehalten wird. Und auch Rabba ist der Ansicht, der Weihsegen sei da zu sprechen, wo die Mahlzeit abgehalten wird. Abajje erz\u00e4hlte n\u00e4mlich: Als ich beim Meister<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> weilte, sagte er uns, nachdem er den Weihsegen gesprochen hatte: Kostet etwas, denn bis ihr in euere Herberge kommt, kann euch das Licht erl\u00f6schen; ihr werdet dann im Speiseraume den Weihsegen nicht sprechen k\u00f6nnen, und mit dem hier [geh\u00f6rten] Weihsegen habt ihr euerer Pflicht nicht gen\u00fcgt, weil der Weihsegen da zu sprechen ist, wo die Mahlzeit abgehalten wird.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Abajje sagte ja, bei allem verfuhr der Meister nach Rabh, ausgenommen folgende drei Dinge, bei denen er nach \u0160emu\u00e9l verfuhr: man darf [die \u00c7i\u00e7ith] von einem Gewande in ein anderes einkn\u00fcpfen, man darf [bei einer \u1e24anukalampe] ein Licht an einem anderen<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>anz\u00fcnden, und die Halakha ist beim R\u00fccken wie R. \u0160imo\u0351n!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe am \u0160abbath ein Bett, einen Stuhl oder eine Bank r\u00fccken, nur d\u00fcrfe man absichtlich keine Schramme machen.<\/p>\n<p>Nach den Erschwerungen Rabhs verfuhr er, nach den Erleichterungen Rabhs verfuhr er nicht.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan aber sagt, sie haben auch der Pflicht, vom Weine [zu trinken,] gen\u00fcgt. R. Jo\u1e25anan vertritt hierbei seine Ansicht, denn R.\u1e24anin b. Abajje sagte im Namen des R.Pedath im Namen R. Jo\u1e25anans,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-101b\">Blatt 101b<\/h2>\n<p>einerlei ob man den Wein oder den Raum ge\u00e4ndert hat, brauche man den Segen nicht wiederum zu sprechen. Man wandte ein: Wegen der \u00c4nderung des Raumes mu\u00df man den Segen [abermals] sprechen, wegen der \u00c4nderung des Weines braucht man den Segen nicht [abermals] zu sprechen!? Dies ist eine Widerlegung der Lehre R. Jo\u1e25anans. Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>R. Idi b. Abin sa\u00df vor R. \u1e24isda, und R. \u1e24isda sa\u00df und sagte im Namen R. Honas: Das, was du sagst, bei \u00c4nderung des Raumes sei der Segen [abermals] zu sprechen, lehrten sie nur, wenn von einem Hause nach einem anderen, nicht aber, wenn von einem Raume nach einem anderen. Da sprach R. Idi b. Abin zu ihm: So, \u00fcbereinstimmend mit dir, habe ich es auch in einer Barajtha der Schule des R. Heneq, manche sagen, in einer Barajtha der Schule des Bar Heneq, gelernt.<\/p>\n<p>R. Hona lehrt uns also eine Barajtha!?<\/p>\n<p>R. Hona h\u00f6rte nichts von dieser Barajtha. Abermals sa\u00df einst R. \u1e24isda und sagte in seinem eigenen Namen: Das, was du sagst, bei \u00c4nderung des Raumes sei der Segen [abermals] zu sprechen, sagten sie nur von Dingen, die keines Segens nachher auf derselben Stelle ben\u00f6tigen, \u00fcber Dinge aber, die eines Segens nachher auf derselben Stelle ben\u00f6tigen, braucht man den Segen nicht [abermals] zu sprechen, weil dies [eine Fortsetzung] der begonnenen Mahlzeit ist. R. \u0160e\u0161eth aber sagt, man m\u00fcsse wegen dieser und wegen jener den Segen [abermals] sprechen. Man wandte ein: Wenn eine Gesellschaft beim Trinken sitzt und sie die F\u00fc\u00dfe in Bewegung setzen, um einem Br\u00e4utigam oder einer Braut entgegenzugehen, so brauchen sie, wenn sie hinausgehen, keinen Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, keinen Segen vorher [abermals] zu sprechen. Diese Worte gelten nur, wenn sie einen Greis oder Kranken zur\u00fccklassen, wenn sie aber einen Greis oder Kranken nicht zur\u00fccklassen, so m\u00fcssen sie, wenn sie hinausgehen, den Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, den Segen vorher [abermals] sprechen. Wenn er vom Fortbewegen der F\u00fc\u00dfe<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>lehrt, so gilt dies wohl von Dingen, die eines Segens nachher auf derselben Stelle ben\u00f6tigen, und nur in dem Falle, wenn sie einen Greis oder einen Kranken zur\u00fccklassen, brauchen sie, wenn sie hinausgehen, keinen Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcck kehren, keinen Segen vorher [abermals] zu sprechen, wenn sie aber einen Greis oder einen Kranken nicht zur\u00fccklassen, m\u00fcssen sie, wenn sie hinausgehen, den Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, den Segen vorher [abermals] sprechen. Dies ist ein Einwand gegen R. \u1e24isda!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-102a\">Blatt 102a<\/h2>\n<p>Der Tanna, der vom Fortbewegen der F\u00fc\u00dfe lehrt, ist R. Jehuda. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn Genossen bei Tisch sitzen und die F\u00fc\u00dfe in Bewegung setzen, um ins Bet- oder ins Lehrhaus zu gehen, so brauchen sie, wenn sie fortgehen, keinen Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, keinen Segen vorher [abermals] zu sprechen. R. Jehuda sagte: Diese Worte gelten nur, wenn sie einige Genossen zur\u00fccklassen, wenn sie aber nicht einige Genossen zur\u00fccklassen, m\u00fcssen sie, wenn sie fortgehen, den Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, den Segen vorher [abermals] sprechen. Nur bei Dingen, die auf derselben Stelle eines Segens nachher ben\u00f6tigen, brauchen sie, wenn sie fortgehen, keinen Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, keinen Segen vorher [abermals] zu sprechen, bei Dingen aber, die des Segens nachher auf derselben Stelle nicht ben\u00f6tigen, m\u00fcssen sie auch nach den Rabbanan, wenn sie hinausgehen, den Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, den Segen vorher [abermals] sprechen. Dies w\u00e4re also eine Widerlegung R. Jo\u1e25anans.<\/p>\n<p>Wir haben ihn ja bereits einmal<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> widerlegt, so ist auch hieraus eine Widerlegung zu entnehmen.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan kann dir erwidern: auch \u00fcber Dinge, die keines Segens nachher auf derselben Stelle ben\u00f6tigen, braucht man keinen Segen [abermals] zu sprechen, und nur deshalb lehrt er es vom Fortbewegen der F\u00fc\u00dfe, um dir die weitestgehende Ansicht R. Jehudas hervorzuheben, dass sogar bei Dingen, die des Segens nachher auf derselben Stelle ben\u00f6tigen, dies nur dann der Fall sei, wenn sie einige Genossen zur\u00fccklassen, wenn sie aber nicht einige Genossen zur\u00fccklassen, m\u00fcssen sie, wenn sie hinausgehen, den Segen nachher, und wenn sie zur\u00fcckkehren, den Segen vorher [abermals] sprechen. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R.\u1e24isda: Wenn Genossen bei Tisch sitzen und Wein trinken und die F\u00fc\u00dfe in Bewegung setzen, so brauchen sie, wenn sie zur\u00fcckkehren, nicht den Segen [abermals] zu sprechen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn eine Gesellschaft bei Tisch sitzt und die Heiligkeit des Tages beginnt, so hole man einen Becher Wein und spreche \u00fcber ihn den Segen zur Weihe des Tages, und einen zweiten, \u00fcber den man den Tischsegen spreche<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Jose sagt, sie d\u00fcrfen die Mahlzeit bis zur Dunkelheit fortsetzen, und wenn sie sie beendet haben,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-102b\">Blatt 102b<\/h2>\n<p>spreche man \u00fcber den ersten Becher den Tischsegen und \u00fcber den zweiten den Segen zur Weihe des Tages.<\/p>\n<p>Weshalb denn, sollte man beide \u00fcber einen Becher sprechen!? R. Hona erwiderte im Namen R. Se\u0161eths: Man spricht nicht zwei Segensspr\u00fcche<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>\u00fcber einen Becher.<\/p>\n<p>Weshalb? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Weil man die Gebote nicht b\u00fcndelweise aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>Etwa nicht, es wird ja Haus betritt, spreche \u00fcber einen Becher den Segen \u00fcber den Wein, \u00fcber das Licht und \u00fcber die Wohlger\u00fcche, und nachher spreche er den Unterscheidungssegen; hat er nur einen Becher, so lasse er ihn bis nach der Mahlzeit und nachher reihe er alle an!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn man keinen [zweiten] hat.<\/p>\n<p>Aber Rabh sagte ja, dass, wenn ein Fest am Ausgang des \u0160abbaths beginnt, wo man ja [gen\u00fcgend Wein]<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>hat, man \u00bbWein, Weihsegen, Licht, Unterscheidungssegen\u00ab<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>[spreche]!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, da man den Zeitsegen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>nicht spricht, so handelt es sich wohl um den siebenten Tag des Pesa\u1e25festes, wo man alles, was man hatte, verzehrt hat und nichts mehr hat.<\/p>\n<p>Aber am ersten Festtage hat man ja [gen\u00fcgend Wein], dennoch [spricht man dann], wie Abajje sagt, \u00bbWein, Weihsegen, Zeitsegen, Licht, Unterscheidungssegen\u00ab, und wie Raba sagt, \u00bbWein, Weihsegen, Licht, Unterscheidungssegen, Zeitsegen\u00ab!?<\/p>\n<p>Vielmehr, der Unterscheidungssegen und der Weihsegen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> geh\u00f6ren zusammen, der Tischsegen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> aber und der Weihsegen sind zwei verschiedene Dinge.<\/p>\n<p>Der Text. Wenn ein Fest am Ausgang eines \u0160abbaths beginnt, so spreche man, wie Rabh sagt: Wein, Weihsegen, Licht, Unterscheidungssegen, wie \u0160emu\u00e9l sagt: Wein, Licht, Unterscheidungssegen, Weihsegen, [9; wie Rabba sagt: Weihsegen, Licht, Wein, Unterscheidungssegen, wie Levi sagt: Wein, Unterscheidungssegen, Licht, Weihsegen, wie die Rabbanan sagen: Weihsegen, Wein, Licht, Unterscheidungssegen, wie Mar, der Sohn Rabanas, sagt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-103a\">Blatt 103a<\/h2>\n<p>Licht, Weihsegen, Wein, Unterscheidungssegen, und wie Martha, im Namen R.Jeho\u0161ua\u0351s sagt: Licht, Unterscheidungssegen, Wein, Weihsegen. Der Vater \u0160emu\u00e9ls sandte an Rabbi: M\u00f6ge uns der Meister die Reihenfolge der Segensspr\u00fcche lehren. Dieser lie\u00df ihm erwidern: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose sagte im Namen seines Vaters und dieser im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. \u1e24ananja wie folgt: Licht, Unterscheidungssegen, Wein, Weihsegen. R. \u1e24anina sagte: Ein Gleichnis, womit [die Reihenfolge] des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. \u1e24ananja zu vergleichen ist: wenn ein K\u00f6nig fortgeht und ein Eparch ankommt, so begleitet man zuerst den K\u00f6nig und nachher empf\u00e4ngt man den Eparche<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit?<\/p>\n<p>Abajje sagt: Wein, Weihsegen, Zeitsegen, Licht, Unterscheidungssegen; Raba sagt: Wein, Weihsegen, Licht, Unterscheidungssegen, Zeitsegen. Die Halakha ist wie Raba.<\/p>\n<p>R. Hona b. Jehuda war bei Raba eingekehrt, und als man ihnen Licht und Wohlger\u00fcche brachte, sprach dieser zuerst den Segen \u00fcber die Wohlger\u00fcche und nachher \u00fcber das Licht. Da sprach jener: Merke, die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels [stimmen ja \u00fcberein], dass man [den Segen] zuerst \u00fcber das Licht und nachher \u00fcber die Wohlger\u00fcche spreche!?<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es damit?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt: Licht, Speise, Wohlger\u00fcche, Unterscheidungssegen; die Schule Hillels sagt: Licht, Wohlger\u00fcche, Speise, Unterscheidungssegen. Da fuhr Raba fort: Das sind die Worte R. Me\u00edrs, R. Jehuda aber sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels sind einig, dass man den Segen \u00fcber die Speise zuerst und den Unterscheidungssegen zuletzt spreche; sie streiten nur \u00fcber das Licht und die Wohlger\u00fcche: die Schule \u0160ammajs sagt, zuerst \u00fcber das Licht und nachher \u00fcber die Wohlger\u00fcche, und die Schule Hillels sagt, zuerst \u00fcber die Wohlger\u00fcche und nachher \u00fcber das Licht. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan: Das Volk verf\u00e4hrt nach der Schule Hillels, und zwar nach der Ansicht R. Jehudas.<\/p>\n<p>Einst kehrte R. Ja\u0351qob b. Abba bei Raba ein, und als er sah, dass dieser \u00fcber den ersten Becher den Segen \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab und wiederum einen Segen \u00fcber den Becher des Tischsegens sprach und ihn trank, sprach er zu ihm: Wozu dies, der Meister sprach ja bereits einmal den Segen!? Dieser erwiderte: Als wir beim Exilarchen waren, pflegten wir so zu verfahren. Jener entgegnete: Allerdings seid ihr beim Exilarchen so verfahren, weil ihr nicht wissen konntet, ob man euch einen zweiten Becher reichen werde oder nicht, hier aber steht ja der Becher vor uns, und wir rechneten auf ihn!? Dieser erwiderte: Ich verfahre nach den Sch\u00fclern Rabhs. R. Beruna und R. \u1e24enan\u00e9l, Sch\u00fcler Rabhs, sa\u00dfen einst bei Tisch und R. Jeba der Greis bewirtete sie; da rief er: Wohlan,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-103b\">Blatt 103b<\/h2>\n<p>wir wollen den Segen sprechen. Sp\u00e4ter sprachen jene: Wohlan, wir wollen trinken. Darauf sprach er zu ihnen: Folgendes sagte Rabh: sobald man sich zum Tischsegen vorbereitet hat, darf man nicht mehr trinken<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>, weil man damit [die Mahlzeit] aufgegeben hat. Amemar, Mar Zutra und R. A\u0161i sa\u00dfen bei Tisch, und R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, bewirtete sie. Amemar sprach den Segen \u00fcber jeden einzelnen Becher, Mar Zutra sprach ihn \u00fcber den ersten Becher und den letzten Becher, und R.A\u0161i sprach ihn nur \u00fcber den ersten Becher und nicht weiter. Da sprach R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, zu ihnen: Nach wem sollen wir nun verfahren? Amemar erwiderte: Ich \u00fcberlegte es<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> mir. Mar Zutra erwiderte: Ich verfahre nach den Sch\u00fclern<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> Rabhs. R. A\u0161i erwiderte: Die Halakha ist nicht wie die Sch\u00fcler Rabhs, denn Rabh sagte, wenn ein Fest am Ausgang des \u0160abbaths beginnt, spreche man: Wein, Weihsegen, Licht, Unterscheidungssegen<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dies ist aber nichts; hierbei denkt man nicht mehr an das Trinken, da aber<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> denkt man noch an das Trinken.<\/p>\n<p>Als er<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> zum Unterscheidungssegen herankam, kam sein Diener und steckte an der Leuchte eine Fackel<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> an. Da sprach jener: Wozu dies alles, da steht ja eine Leuchte!? Dieser erwiderte: Der Diener tat dies eigenm\u00e4chtig. Jener entgegnete: H\u00e4tte er es vom Meister nicht geh\u00f6rt, so w\u00fcrde er es nicht getan haben. Dieser erwiderte: H\u00e4lt denn der Meister nichts davon, dass beim Unterscheidungssegen die Fackel zum Gebote das vorz\u00fcglichste sei!? Alsdann begann er und sprach: Der zwischen Heilig und Profan, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Jisra\u00e9l und den weltlichen V\u00f6lkern und zwischen dem siebenten Tage und den sechs Werktagen schied. Jener sprach: Wozu dies alles, R. Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, \u00bbDer zwischen Heilig und Profan schied\u00ab sei der Unterscheidungssegen R. Jehudas des F\u00fcrsten!? Dieser erwiderte: Ich halte von dem, was R. Elea\u0351zar im Namen R.O\u0161a\u0351jas gesagt hat, dass man n\u00e4mlich, wenn wenig, mindestens drei, und wenn viel, h\u00f6chstens sieben [Formeln]; spreche.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-104a\">Blatt 104a<\/h2>\n<p>Jener entgegnete: Der Meister hat ja weder drei noch sieben gesprochen!? Dieser erwiderte: Allerdings, [aber die Formel] \u00bbzwischen dem siebenten Tage und den sechs Werktagen\u00ab ist nur aus der Schlu\u00dfformel hinzugef\u00fcgt worden. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls, wer den Unterscheidungssegen spricht, spreche als Schlu\u00dfformel aus dem Ende, und die Pumbedithenser sagen, aus dem Anfang<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen in dem Falle, wenn ein Fest auf einen \u0160abbath folgt, soda\u00df man am Schlusse noch zu sagen hat: zwischen Heilig und Heilig. Nach demjenigen, der am Schlusse aus dem Anfang sagt, braucht man nicht zu sagen: \u00bbDu hast zwischen der Heiligkeit des \u0160abbaths und der Heiligkeit des Festes geschieden, nach demjenigen aber, der am Schlusse aus dem Ende sagt, mu\u00df man sagen: \u00bbDu hast zwischen der Heiligkeit des Sabbaths und der Heiligkeit des Festes geschieden\u00ab.<\/p>\n<p>Der Text. R. Elea\u0351zar sagte im Namen R.O\u0161a\u0351jas: Man spreche, wenn wenig, mindestens drei, und wenn viel, nicht mehr als sieben [Fon Man wandte ein: Man spreche die Unterscheidungsformeln am Ausgang der \u0160abbathe, der Feste, des Vers\u00f6hnungstages, am Ausgang des \u0160abbaths zum Feste und am Ausgang des Festes zu den Halbfesten, nicht aber am Ausgang des Festes zum \u0160abbath; wer kundig ist, spreche viele [Formeln], wer unkundig ist, spreche eine!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn R. Jo\u1e25anan sagte, der Sohn der Heiligen pflegte eine zu sprechen, das Volk pflegt jedoch drei zu sprechen.<\/p>\n<p>Wer ist der Sohn der Heiligen?<\/p>\n<p>R. Menahem b. \u0160imaj.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft er Sohn der Heiligen?<\/p>\n<p>Weil er nie die Figur auf einem Zuz<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> betrachtet hat. R. \u0160emu\u00e9l b. Idi lie\u00df ihm sagen: Mein Bruder \u1e24ananja pflegt eine zu sprechen. Die Halakha ist aber nicht wie er.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Die Unterscheidungsformeln, die man spricht, m\u00fcssen solche sein, wie sie auch in der Tora<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> vorkommen. Man wandte ein: Wie ist die Reihenfolge der Unterscheidungsformeln? Man spreche: Der zwischen Heilig und Profan, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Jisra\u00e9l und den weltlichen V\u00f6lkern, zwischen dem siebenten Tage und den sechs Werktagen, zwischen Unrein und Rein, zwischen Meer und Festland, zwischen den oberen Gew\u00e4ssern und den unteren Gew\u00e4ssern und zwischen den Priestern und den Leviten und Jisra\u00e9liten schied. Man schlie\u00dfe: der das Sch\u00f6pfungswerk ordnete. Manche sagen: der das Sch\u00f6pfungswerk bildete. R. Jose b. R. Jehuda sagt, man schlie\u00dfe: der Jisra\u00e9l geheiligt hat. Wieso stimmt dies denn, bei Meer und Festland kommt ja [in der Tora das Wort] \u00bbscheiden\u00ab nicht vor!?<\/p>\n<p>Streiche hieraus [die Formel] \u00bbzwischen Meer und Festland\u00ab.<\/p>\n<p>Demnach fehlt ja eine [Formel], da [die Formel] \u00bbzwischen dem siebenten Tage und den sechs Werktagen\u00ab dem Schlusse<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> sentnommen ist; somit sind es ja keine sieben!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, die Formel \u00bbzwischen den Priestern und den Leviten und Jisra\u00e9liten\u00ab gilt als zwei. Zwischen Leviten und Jisra\u00e9liten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> <em>an diesem Tage schied der Herr den Stamm Levi aus<\/em>; zwischen Priestern und Leviten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>die S\u00f6hne Amrams, waren Ahron und Mo\u0161e; Ahron wurde ausgeschieden, ihn als hochheilig zu heiligen<\/em>.<\/p>\n<p>Wie schlie\u00dft man?<\/p>\n<p>Rabh sagt: der Jisra\u00e9l geheiligt hat; \u0160emu\u00e9l sagt: der zwischen Heilig und Profan schied. Abajje, nach anderen R. Joseph, fluchte \u00fcber die Ansicht Rabhs. Im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. \u1e24ananja wird gelehrt: Wer zum Schlusse sagt: der Jisra\u00e9l geheiligt hat, und: der zwischen Heilig und Profan schied, dem verl\u00e4n gert man Tage und Jahre.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-104b\">Blatt 104b<\/h2>\n<p>Die Halakha ist aber nicht wie er.<\/p>\n<p>Einst traf U\u0351la in Pumbeditha ein, und R. Jehuda sprach zu seinem Sohne R. Ji\u00e7\u1e25aq: Geh, bringe ihm einen Korb Fr\u00fcchte und beobachte, wie er die Unterscheidungsformeln spricht. Er ging aber nicht selber, sondern schickte Abajje. Als Abajje zur\u00fcckkam, fragte er ihn: Wie sprach er sie? Dieser erwiderte: \u00bbGepriesen sei er, der zwischen Heilig und Profan schied\u00ab, und nichts weiter. Hierauf kehrte er zu seinem Vater zur\u00fcck, und dieser fragte ihn: Wie sprach er sie? Dieser erwiderte: Ich war nicht selber bei ihm, sondern sandte Abajje, und dieser sagte mir: \u00bbDer zwischen Heilig und Profan schied\u00ab. Da rief jener: Die Gro\u00dftuerei des Meisters und die Widerspenstigkeit des Meisters verursachte, dass der Meister nicht eine aus seinem Munde vernommene Lehre sagen kann. Man wandte ein: Alle Segensspr\u00fcche werden mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen und mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen, ausgenommen die Segensspr\u00fcche \u00fcber die Gebote, die Segensspr\u00fcche \u00fcber Fr\u00fcchte, der sich an einen anderen anschlie\u00dfende Segensspruch und der letzte Segensspruch des \u0160ema\u0351. Manche von ihnen werden mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen, aber nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen, und manche von ihnen werden mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen, aber nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen. [Der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> wird mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen, aber nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-105a\">Blatt 105a<\/h2>\n<p>Dies ist ja ein Einwand gegen U\u0351la!?<\/p>\n<p>U\u0351la kann dir erwidern: Dieser gleicht den Segensspr\u00fcchen \u00fcber die Gebote. Bei Segensspr\u00fcchen \u00fcber die Gebote wohl deshalb, weil sie nur Dankspr\u00fcche<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> sind, und auch dieser ist nur ein Dankspruch.<\/p>\n<p>Einst sa\u00dfen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> R. \u1e24ananja b. \u0160elemja und die Sch\u00fcler Rabhs bei Tisch, und R. Hamnuna der Greis bewirtete sie. Da sprachen sie zu ihm: Geh, sieh, ob die Heiligkeit des Tages begonnen hat; wir unterbrechen dann [die Mahlzeit] und bestimmen sie f\u00fcr den \u0160abbath. Dieser erwiderte: Ihr habt dies nicht n\u00f6tig, denn der \u0160abbath selber bestimmt sie; Rabh sagte n\u00e4mlich, wie der \u0160abbath f\u00fcr den Zehnten bestimmend<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> ist, so sei er auch bestimmend f\u00fcr den Weihsegen<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>. Sie glaubten hieraus zu entnehmen, dass er ebenso f\u00fcr den Unterscheidungssegen<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> bestimmend sei, wie er f\u00fcr den Weihsegen bestimmend ist, da sprach R. Amram zu ihnen: So sagte Rabh: er ist nur f\u00fcr den Weihsegen bestimmend, nicht aber ist er es f\u00fcr den Unterscheidungssegen. Dies jedoch nur insofern, als man [die Mahlzeit] nicht zu unterbrechen<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> braucht, anfangen darf man sie aber nicht; und auch vom Unterbrechen gilt dies nur beim Essen, nicht aber beim Trinken; auch gilt dies<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> beim Trinken nur von Wein und Met, beim Wasser ist nichts dabei. Er streitet somit gegen R. Hona. R. Hona bemerkte n\u00e4mlich, wie jemand vor dem Unterscheidungsssegen Wasser trank, und sprach zu ihm: F\u00fcrchtet sich der Meister nicht vor der Br\u00e4une? Im Namen R. A\u0351qibas wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer etwas vor dem Unterscheidungssegen kostet, dessen Tod erfolgt durch Br\u00e4une. Die J\u00fcnger in der Schule R. A\u0161is nahmen es mit dem [Trinken von] Wasser nicht genau.<\/p>\n<p>Rabina fragte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Darf jemand, der am Vorabend des \u0160abbaths den Weihsegen nicht gesprochen hat, ihn w\u00e4hrend des ganzen Tages sprechen? Dieser erwiderte: Die S\u00f6hne R. \u1e24ijas sagten, dass, wenn jemand am Ausgang des \u0160abbaths den Unterscheidungssegen nicht gesprochen hat, er ihn w\u00e4hrend der ganzen Woche spreche, ebenso darf hierbei, wer am Vorabend des \u0160abbaths den Weihsegen nicht gesprochen hat, ihn w\u00e4hrend des ganzen Tages sprechen. Er wandte gegen ihn ein:<\/p>\n<p>Am Vorabend des \u0160abbaths und des Festes ist ein Weihsegen \u00fcber einen Becher [Wein] zu sprechen und dann desselben im Tischsegen zu erw\u00e4hnen; am \u0160abbath und am Feste selbst ist kein Weihsegen \u00fcber einen Becher zu sprechen, wohl aber desselben im Tischsegen zu erw\u00e4hnen. Wenn du nun sagst, wer den Weihsegen am Vorabend des \u0160abbaths nicht gesprochen hat, spreche ihn w\u00e4hrend des ganzen Tages, so kann es ja vorkommen, dass auch am \u0160abbath und am Feste selbst der Weihsegen \u00fcber einen Becher zu sprechen sei, denn wenn man den Weihsegen abends nicht gesprochen hat, spricht man ihn ja am folgenden Tage!? Dieser erwiderte: Von Eventualit\u00e4ten lehrt er nicht. Er wandte gegen ihn ein:<\/p>\n<p>Von der Ehrung<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> des Tages und der Ehrung des Abends geht die Ehrung des Tages vor; hat man aber nur einen Becher [Wein], so spreche man \u00fcber ihn den Weihsegen, weil der Weihsegen der Ehrung des Tages und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-105b\">Blatt 105b<\/h2>\n<p>der Ehrung des Abends vorgeht. Wenn dem nun so w\u00e4re, so sollte man ihn bis zum folgenden Tage stehen lassen und beidem<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> nachkommen!? Dieser erwiderte: Das Gebot zur rechten Zeit ist bevorzugter.<\/p>\n<p>Bevorzugen wir denn die Aus\u00fcbung des Gebotes zur rechten Zeit, es wird ja gelehrt, dass, wenn jemand am Ausgang des \u0160abbaths sein Haus betritt, er den Segen \u00fcber den Wein, das Licht und die Wohlger\u00fcche, und nachher den Unterscheidungssegen spreche, und wenn er nur einen Becher [Wein] hat, er ihn bis nach der Mahlzeit lasse und nachher alle anreihe; wir sagen also nicht, das Gebot zur rechten Zeit sei bevorzugter!? Dieser erwiderte: Ich bin nicht Gelehrter, nicht Seher, nicht Einzelner<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>; ich bin vielmehr Lernender, Rezitierender, und so, mit mir \u00fcbereinstimmend, lehrt man auch im Lehrhause: wir unterscheiden zwischen dem Beginn des [Feier]tages und dem Schlusse des [Feier]tages. Der Beginn des [Feier]tages ist je fr\u00fcher desto besser und bevorzugter, den Schlu\u00df des [Feier]tages aber schiebe man hinaus, damit er nicht als Last erscheine. Aus dieser Lehre ist achterlei zu entnehmen. Es ist zu entnehmen, dass man den Unterscheidungssegen \u00fcber den Becher spreche, obgleich man ihn bereits im Gebete gesprochen hat; es ist zu entnehmen, dass zum Tischsegen ein Becher [Wein] erforderlich sei; es ist zu entnehmen, dass der Becher, \u00fcber den der Segen gesprochen wird, das erforderliche Quantum<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> haben m\u00fcsse; es ist zu entnehmen, dass der, der den Segen spricht, ihn kosten m\u00fcsse; es ist zu entnehmen, dass man ihn mit dem Kosten unbrauchbar<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> mache; es ist zu entnehmen, dass man den Unterscheidungs[Ss segen spreche, auch wenn man [vorher] etwas gekostet hat; es ist zu entnehmen, dass man zwei Segensspr\u00fcche<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> \u00fcber einen Becher sprechen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> d\u00fcrfe; und es ist zu entnehmen, dass man nach der Schule \u0160ammajs nach der Auslegung R. Jehudas<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> entscheide. R. A\u0161i sagte: [Die Lehre,] dass man ihn durch Kosten unbrauchbar mache, und dass der Becher, \u00fcber den der Segen gesprochen wird, das erforderliche Ouantum haben m\u00fcsse, sind identisch; (er meint es wie folgt:) durch das Kosten hat man ihn deshalb unbrauchbar gemacht, weil der Becher, \u00fcber den der Segen gesprochen wird, das erforderliche Quantum haben mu\u00df. R. Ja\u0351qob b. Idi achtete auf einen unangebrochenen Becher; R. Idi b. \u0160i\u0161a achtete auf einen unangebrochenen Krug; Mar, Sohn des R.A\u0161i, achtete sogar auf ein unangebrochenes F\u00e4\u00dfchen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> <em>Denke daran, den \u0160abbathtag heilig zu halten<\/em>; gedenke seiner beim Weine. Ich wei\u00df dies vom Tage, woher dies vom Abend? Es hei\u00dft: <em>denke daran, den \u0160abbathtag heilig<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> zu halten<\/em>.<\/p>\n<p>\u00bbWoher dies vom Abend\u00ab? Im Gegenteil, die Heiligung erfolgt ja haupts\u00e4chlich abends, denn sobald die Heiligung des Tages beginnt, ist der Weihsegen zu sprechen!? Ferner: so hei\u00dft es: <em>denke daran, den \u0160abbathtag [heilig zu halten]<\/em>; der Tanna spricht vom Abend und beruft sich auf einen Schriftvers, der vom Tage spricht!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: <em>denke daran, den \u0160abbathtag heilig zu halten<\/em>; gedenke seiner bei seinem Eintritt beim Weine. Ich wei\u00df dies nur vom Abend, woher dies vom Tage? Es hei\u00dft: <em>denke daran, den \u0160abbathtag heilig zu halten<\/em>.<\/p>\n<p>Welchen Segen spricht man am Tage? R. Jehuda erwiderte: \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>Als R. A\u0161i einst in Ma\u1e25oza eingekehrt war, sprachen sie zu ihm: M\u00f6ge der Meister den gro\u00dfen Segen sprechen. Darauf reichten sie ihm [einen Becher]. Er dachte nach, welcher der gro\u00dfe Segen sei, und sagte sich, es sei der Segen \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab, da dieser allen anderen Segensspr\u00fcchen vorangeht. Da sprach er den Segen \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab und zog ihn in die L\u00e4nge<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>. Als er darauf einen Greis sich b\u00fccken und trinken sah, las er \u00fcber sich den Schriftvers:<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> <em>der Weise hat seine Augen im Kopfe<\/em>.<\/p>\n<p>Die S\u00f6hne R. \u1e24ijas sagten: Wer den Unterscheidungssegen am Ausgang des \u0160abbaths nicht gesprochen hat, spreche ihn w\u00e4hrend der ganzen Woche.<\/p>\n<p>Bis wann? R. Zera erwiderte: Bis Mittwoch. So sa\u00df einst R. Zera vor R.Asi, wie manche sagen, R. Asi vor R. Jo\u1e25anan, und trug vor: Hinsichtlich der Scheidebriefe gelten Sonntag, Montag und Dienstag als nach \u0160abbath, Mittwoch, Donnerstag und Freitag als vor<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> \u0160abbath. R. Ja\u0351qob b. Idi sagte: [Man spreche] dann aber nicht [den Segen] \u00fcber das Licht.<\/p>\n<p>R.Beruna sagte im Namen Rabhs: Wer die H\u00e4nde gewaschen hat,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-106b\">Blatt 106b<\/h2>\n<p>spreche nicht den Weihsegen<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>. Ebenso sagte R. Ada b. Ahaba: Wer die H\u00e4nde gewaschen hat, spreche nicht den Weihsegen. R. Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des \u0160emu\u00e9l b. Martha, sprach zu ihnen: Noch ist die Seele Rabhs nicht zur Ruhe eingekehrt, und schon sind seine Lehren in Vergessenheit geraten.<\/p>\n<p>Sehr oft stand ich vor Rabh [und beobachtete], dass, wenn ihm das Brot lieber war, er den Weihsegen \u00fcber das Brot<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>, und wenn ihm der Wein lieber war, er den Weihsegen \u00fcber den Wein sprach.<\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen Rabhs: Wer etwas gekostet hat, spreche nicht mehr den Weihsegen. R. \u1e24ana b. \u1e24enana fragte R. Hona: Darf man, wenn man etwas gekostet hat, den Unterscheidungssegen sprechen? Dieser erwiderte: Ich sage, wer etwas gekostet hat, d\u00fcrfe den Unterscheidungssegen sprechen, R. Asi aber sagt, wer etwas gekostet hat, d\u00fcrfe den Unterscheidungssegen nicht sprechen.<\/p>\n<p>Einst kehrte R. Jirmeja b. Abba bei R.Asi ein, und nachdem er vergessentlich etwas gegessen hatte, reichte man ihm einen Becher, und er sprach den Unterscheidungssegen. Da sprach die Frau [R. Asis] zu ihm:<\/p>\n<p>Der Meister pflegt nicht so zu verfahren. Dieser erwiderte: La\u00df ihn, er ist der Ansicht seines Lehrers.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer etwas gekostet hat, darf den Weihsegen nicht sprechen, wer etwas gekostet hat, darf den Unterscheidungssegen nicht sprechen. Rabba sagte im Namen R. Na\u1e25mans im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer etwas gekostet hat, darf den Weihsegen sprechen, wer etwas gekostet hat, darf den Unterscheidungssegen sprechen. Raba sagte: Die Halakha ist: wer etwas gekostet hat, darf den Weihsegen sprechen, wer etwas gekostet hat, darf den Unterscheidungssegen sprechen. Wer den Weihsegen am Vorabend nicht gesprochen hat, spreche ihn w\u00e4hrend des ganzen Tages bis zum \u0160abbathausgang; wer den Unterscheidungssegen am \u0160abbathausgang nicht gesprochen hat, spreche ihn w\u00e4hrend der ganzen Woche. Amemar trug die Lehre Rabas in folgender Fassung vor: Raba sagte: Die Halakha ist: wer etwas gekostet hat, darf den Weihsegen sprechen, wer etwas gekostet hat, darf den Unterscheidungssegen sprechen. Wer den Weihsegen am Vorabend nicht gesprochen hat, spreche ihn w\u00e4hrend des ganzen Tages, wer den Unterscheidungssegen am Sabbathausgang nicht gesprochen hat, spreche ihn w\u00e4hrend des ganzen Tages.<\/p>\n<p>Mar Januqa und Mar Qa\u0161i\u0161a<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>, die S\u00f6hne R. \u1e24isdas, erz\u00e4hlten R. A\u0161i: Einst kehrte Rabin in unserer Ortschaft ein, und da wir keinen Wein hatten, brachten wir ihm Met; er aber sprach dar\u00fcber nicht den Unterscheidungssegen und \u00fcbernachtete n\u00fcchtern. Am folgenden Tage bem\u00fchten wir uns und besorgten ihm Wein; da sprach er den Unterscheidungssegen und a\u00df etwas. Ein Jahr darauf kehrte er abermals in unserer Ortschaft ein, und da wir keinen Wein hatten, besorgten wir ihm Met. Da sprach er: Demnach ist dies Landestrunk. Hierauf sprach er dar\u00fcber den Unterscheidungssegen und a\u00df etwas. Hieraus ist dreierlei zu entnehmen: es ist zu entnehmen, dass, obgleich man den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, man ihn auch \u00fcber den Becher sprechen m\u00fcsse; es ist zu entnehmen, dass man nichts essen d\u00fcrfe, bevor man den Unterscheidungssegen gesprochen hat; und es ist zu entnehmen, dass, wenn man den Unterscheidungssegen am \u0160abbathausgang nicht gesprochen hat, man ihn w\u00e4hrend der ganzen Woche spreche.<\/p>\n<p>R. Hona fragte R. \u1e24isda: Darf man den Weihsegen \u00fcber Met sprechen? Dieser erwiderte: Ich fragte Rabh, Rabh den R. \u1e24ija, R. \u1e24ija den Rabbi inbetreff des Gerstentrankes, des Feigentrankes und des Maulbeertrankes, und dieser entschied es nicht, um wieviel weniger \u00fcber Met<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>. Er glaubte hieraus zu entnehmen, dass man dar\u00fcber nur den Weihsegen nicht sprechen d\u00fcrfe, wohl aber den Unterscheidungssegen, da sprach R.\u1e24isda: Folgendes sagte Rabh: wie man dar\u00fcber den Weihsegen nicht sprechen darf, ebenso darf man dar\u00fcber den Unterscheidungssegen nicht sprechen. Ebenso wird gelehrt: R. Ta\u1e25lipha b. Abimi sagte im Namen Semu\u00e9ls: Wie man dar\u00fcber den Weihsegen nicht sprechen darf, ebenso darf man dar\u00fcber den Unterscheidungssegen nicht sprechen.<\/p>\n<p>Levi sandte an Rabbi Met aus dreizehn Mischungen<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, der sehr schmackhaft war. Da sprach er: Ein solcher ist wert, dass man dar\u00fcber den Weihsegen und alle Lieder und Lobpreisungen der Welt spreche. Als er aber nachts davon Leibschmerzen bekam, sprach er: Er straft, aber er befriedigt auch<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Ich will \u00f6ffentlich geloben, keinen Met zu trinken. Raba sagte: Lieber trinke ich Flachssp\u00fclicht, nur keinen Met. Ferner sagte Raba: Wer \u00fcber Met den Weihsegen spricht, dessen Getr\u00e4nk soll Met sein. R. Hona bemerkte, wie Rabh den Weihsegen \u00fcber Met sprach, da sprach er zu ihm: Abba hat wohl begonnen, sein Gewerbe<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> mit Met zu betreiben.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man spreche den Weihsegen nur \u00fcber Wein, und man spreche den Segen nur \u00fcber Wein.<\/p>\n<p>Spricht man etwa auch \u00fcber Met und Wasser nicht den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab!?<\/p>\n<p>Abajjee erwiderte: Er meint es wie folgt: man spreche (Gib her den Becher f\u00fcr) den Tischsegen, nur \u00fcber Wein.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man spreche den Weihsegen nicht \u00fcber Met; im Namen des R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagten sie, man spreche ihn wohl. Zum Kosten<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> gen\u00fcgt irgend wieviel. R. Jose b. R. Jehuda sagt, ein Mundvoll. R. Hona sagte im Namen Rabhs, und ebenso lehrte R. Gidel aus Nere\u0161: Wer den Weihsegen spricht und einen Mundvoll kostet, gen\u00fcgt seiner Pflicht, sonst aber nicht. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Ich lehrte es, aber weder [im Namen] des Gidel b. Menasja, noch des Gidel b. Minjomi, sondern schlechthin Gidel.<\/p>\n<p>Was kommt darauf an!?<\/p>\n<p>Wenn er sich etwa in einem Widerspruche befinden sollte.<\/p>\n<p>KURZ VOR DEM MINCHAH. Sie fragten: Haben wir es vom gro\u00dfen Minchah gelernt, oder haben wir es vom kleinen<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> Minchah gelernt? Haben wir es vom gro\u00dfen Minchah gelernt, wegen des Pesa\u1e25opfers, weil man [die Mahlzeit] ausdehnen und die Herrichtung des<\/p>\n<h2 id=\"blatt-107b\">Blatt 107b<\/h2>\n<p>Pesa\u1e25opfers unterlassen k\u00f6nnte, oder haben wir es vom kleinen Minchah gelernt, wegen des Unges\u00e4uerten, weil man es \u00fcbers\u00e4ttigt<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> essen w\u00fcrde? Rabina erwiderte: Komm und h\u00f6re: Selbst K\u00f6nig Agrippa, der in der neunten Stunde zu speisen pflegte, durfte an diesem Tage vor Dunkelheit nicht essen. Erkl\u00e4rlich ist die Gro\u00dftat Agrippas, wenn du sagst, wir haben es vom kleinen Minchah<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> gelernt, worin aber liegt die Gro\u00dftat Agrippas, wenn du sagst, wir haben es vom gro\u00dfen Minchah gelernt, das Verbot [des Essens] war ja bereits eingetreten!?<\/p>\n<p>Worin bestand die Gro\u00dftat Agrippas, auch wenn du vom kleinen Minchah sagst, die Zeit des Verbotes reichte ja bereits heran!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die neunte Stunde sei f\u00fcr Agrippa, was die vierte f\u00fcr uns, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Jose sagte: Jedoch darf man Leckereien eintauchen und essen. R. Ji\u00e7\u1e25aq pflegte Gr\u00fcnkraut einzutauchen. Ebenso wird gelehrt: Der Tischdiener darf vom Geschlinge<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> eintauchen und den G\u00e4sten vorsetzen. Und obgleich es daf\u00fcr<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> keinen direkten Beweis gibt, so gibt es eine Andeutung, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> <em>brecht euch einen Neubruch und s\u00e4et nicht in Dornen hinein<\/em>.<\/p>\n<p>Raba pflegte am ganzen Vorabend des Pesa\u1e25festes Wein zu trinken, damit er Appetit bekomme und abends den Geschmack des Unges\u00e4uerten empfinde. Raba sagte: Woher entnehme ich es, dass der Wein Appetit mache?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-108a\">Blatt 108a<\/h2>\n<p>Wir haben gelernt: Zwischen diesen<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> Bechern darf man, wenn man will, [noch au\u00dferdem] trinken, nicht aber zwischen dem dritten und dem vierten. Wieso d\u00fcrfte man trinken, wenn du sagen wolltest, [der Wein] s\u00e4ttige, man i\u00dft ja dann das Unges\u00e4uerte \u00fcbers\u00e4ttigt? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, [der Wein] mache Appetit. R. Se\u0161eth pflegte den ganzen Vorabend des Pesa\u1e25festes im Fasten zu verbringen. Demnach ist R.\u0160e\u0161eth der Ansicht, unsere Mi\u0161na spreche vom gro\u00dfen Minchah, wegen des Pesa\u1e25opfers, weil man [die Mahlzeit] ausdehnen und die Herrichtung des Pesa\u1e25opfers unterlassen k\u00f6nnte, und er h\u00e4lt es mit dem, was R.O\u0161a\u0351ja im Namen R. Elea\u0351zars gesagt hat, nach Ben Bethera sei das am Morgen des vierzehnten [Nisan] auf seinen Namen geschlachtete Pesa\u1e25opfer tauglich, weil die Zeit des Pesa\u1e25opfers morgens beginnt und der ganze Tag daf\u00fcr bestimmt ist, denn er ist der Ansicht,<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> <em>zwischen den Abenden<\/em> hei\u00dfe: zwischen dem vorangehenden und kommenden Abend.<\/p>\n<p>Nein, anders R. \u0160e\u0161eth, der verweichlicht war; wenn er morgens gegessen h\u00e4tte, w\u00fcrde er abends keinen Appetit zum Essen gehabt haben.<\/p>\n<p>SELBST DER \u00c4RMSTE IN JISRA\u00c9L etc. Es wurde gelehrt: Das Unges\u00e4uerte ben\u00f6tigt des Anlehnens, das Bitterkraut ben\u00f6tigt nicht des Anlehnens; vom Weine wurde im Namen R. Na\u1e25mans gelehrt, er ben\u00f6tige des Anlehnens, und [dagegen] wurde im Namen R. Na\u1e25mans gelehrt, er ben\u00f6tige des Anlehnens nicht. Sie streiten aber nicht, denn eines gilt von den ersten zwei Bechern und eines gilt von den letzten zwei Bechern. Manche erkl\u00e4ren es auf die eine Weise, und manche erkl\u00e4ren es auf die andere Weise. Manche erkl\u00e4ren es auf die eine Weise, dass n\u00e4mlich die ersten zwei Becher des Anlehnens ben\u00f6tigen, weil bei diesen die Freiheit<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> beginnt, die letzten zwei aber ben\u00f6tigen nicht des Anlehnens, weil diese schon vor\u00fcber ist. Manche erkl\u00e4ren es auf die andere Weise, dass n\u00e4mlich im Gegenteil die letzten zwei Becher des Anlehnens ben\u00f6tigen, weil bei diesen die Freiheit schon begonnen hat, die ersten zwei aber ben\u00f6tigen nicht des Anlehnens, weil man bei diesen noch [den Abschnitt] \u00bbSklaven waren wir\u00ab<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> liest. Da nun so gelehrt wird und anders gelehrt wird, so ben\u00f6tigen diese und jene des Anlehnens. Das Liegen auf dem R\u00fccken hei\u00dft nicht angelehnt; das Anlehnen nach rechts hei\u00dft nicht angelehnt, au\u00dferdem ist dies gef\u00e4hrlich, da [die Speisen] eher in die Luftr\u00f6hre als in die Speiser\u00f6hre gelangen k\u00f6nnten. Eine Frau bei ihrem Manne ben\u00f6tigt nicht des Anlehnens; ist sie eine vornehme Frau, so ben\u00f6tigt sie des Anlehnens. Ein Sohn bei seinem Vater ben\u00f6tigt des Anlehnens.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie verh\u00e4lt es sich mit einem Sch\u00fcler bei seinem Lehrer?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Abajje erz\u00e4hlte: Als wir beim Meister weilten, lehnten wir uns jeder auf die Kniee des anderen an; als wir aber zu R. Joseph kamen, sprach er zu uns: Ihr habt dies nicht n\u00f6tig; die Ehrfurcht vor deinem Lehrer gleicht der Ehrfurcht vor dem Himmel. Man wandte ein: Man mu\u00df sich in jeder Gesellschaft anlehnen, auch ein Sch\u00fcler in Gesellschaft seines Lehrers!?<\/p>\n<p>Diese Lehre gilt vom Lehrling eines Handwerkers. Sie fragten: Wie verh\u00e4lt es sich mit einem Tischdiener?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wenn der Tischdiener ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Unges\u00e4uertes gegessen hat, so hat er, falls er sich angelehnt hat, seiner Pflicht gen\u00fcgt. Nur wenn er sich angelehnt hat, sonst aber nicht. Schlie\u00dfe hieraus, dass er des Anlehnens ben\u00f6tigt. Schlie\u00dfe hieraus. Ferner sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Auch Frauen sind zu den vier Bechern verpflichtet,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-108b\">Blatt 108b<\/h2>\n<p>denn auch sie waren bei diesem Wunder beteiligt.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Diese vier Becher m\u00fcssen die Mischung f\u00fcr einen sch\u00f6nen<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> Becher haben. Hat man sie unverd\u00fcnnt getrunken, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt; hat man sie mit einem Male<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> getrunken, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt; hat man davon seinen Kindern und Familienangeh\u00f6rigen zu trinken gegeben, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt. \u00abHat man sie unverd\u00fcnnt getrunken, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt.\u00bb Raba sagte: Wohl hat man der Pflicht des Wein[trinkens] gen\u00fcgt, nicht aber hat man der Pflicht der Freiheit<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> gen\u00fcgt. \u00abHat man sie mit einem Male getrunken.\u00bb (Rabh sagte:) Wohl hat man der Pflicht des Wein[trinkens] gen\u00fcgt, nicht aber hat man der Pflicht gen\u00fcgt, vier Becher zu trinken. \u00abHat man davon seinen Kindern und Familienangeh\u00f6rigen zu trinken gegeben, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt.\u00bb R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Jedoch nur dann, wenn man selber den gr\u00f6sseren Teil des Bechers getrunken hat. Man wandte ein: Diese vier Becher m\u00fcssen je ein Viertellog enthalten, ob unverd\u00fcnnt oder verd\u00fcnnt, ob neuen oder alten. R. Jehuda sagt, er m\u00fcsse Geschmack und Aussehen des Weines haben. Hier lehrt er also, sie m\u00fcssen je ein Viertellog enthalten, und du sagst, einen sch\u00f6nen Becher!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: beide Ma\u00dfe sind identisch; unter \u00bbsch\u00f6nem Becher\u00ab ist zu verstehen, jeder m\u00fcsse so viel enthalten, zusammen ein Viertellog. \u00abR. Jehuda sagt, er m\u00fcsse Geschmack und Aussehen [des Weines] haben.\u00bb Raba sagte: Folgendes ist der Grund R. Jehudas, es hei\u00dft:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> <em>sieh nicht nach dem Weine, wenn er r\u00f6tlich schillert<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Alle sind zu diesen vier Bechern verpflichtet, M\u00e4nner, Frauen und Kinder. R. Jehuda sprach: Welchen Genu\u00df haben Kinder vom Weine? Vielmehr verteile man an sie am Vorabend des Pesa\u1e25festes Rost\u00e4hren und N\u00fcsse, damit sie nicht einschlafen, und [nach dem Grunde] fragen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-109a\">Blatt 109a<\/h2>\n<p>Man erz\u00e4hlt von R. A\u0351qiba, dass er am Vorabend des Pesa\u1e25festes an die Kinder Rost\u00e4hren und N\u00fcsse zu verteilen pflegte, damit sie nicht einschliefen, und [nach dem Grunde] fragten. Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Man hasche am Pesa\u1e25abend nach dem Ges\u00e4uerten, damit die Kinder nicht einschlafen. Es wird gelehrt: Man erz\u00e4hlt von R. A\u0351qiba, dass er lebtags nie gesagt habe, es sei Zeit, das Lehrhaus zu verlassen, ausgenommen an den Vorabenden des Pesa\u1e25festes und des Vers\u00f6hnungstages; am Vorabend des Pesa\u1e25festes wegen der Kinder, damit sie nicht einschlafen, und am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages, um die Kinder zum Essen zu ermahnen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Es ist Pflicht, seine Kinder und Familienangeh\u00f6rigen am Feste zu erfreuen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <em>du sollst an deinem Feste fr\u00f6hlich sein etc.<\/em>. Womit erfreue man sie? Mit Wein. R. Jehuda sagt: M\u00e4nner mit dem, was f\u00fcr sie geeignet ist, und Frauen mit dem, was f\u00fcr sie geeignet ist.<\/p>\n<p>M\u00e4nner mit dem, was f\u00fcr sie geeignet ist, mit Wein; womit Frauen? R. Joseph lehrte: In Babylonien mit bunten Gew\u00e4ndern, im Jisra\u00e9lland mit gebleichten Linnengew\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda b. Bethera sagte: Zur Zeit, da der Tempel bestanden hatte, gab es keine Festfreude ohne Fleisch, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>du sollst Heilsopfer schlachten und dort essen; du sollst vor dem Herrn, deinem Gott, fr\u00f6hlich sein<\/em>; jetzt aber, wo der Tempel nicht mehr besteht, gibt es keine Festfreude ohne Wein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> <em>der Wein erfreut das Herz des Menschen<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: In Sepphoris gab es ein Ma\u00df<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> f\u00fcr Salztunke, das dem Log im Tempel \u00e4hnlich war, und mit diesem bestimmte man das Viertellog f\u00fcr das Pesa\u1e25fest. R. Jo\u1e25anan sagte:<\/p>\n<p>In Tiberias gab es ein altes Achtel[kab], das um ein Viertel gr\u00f6\u00dfer war als das jetzige, und mit diesem bestimmte man das Viertellog f\u00fcr das Pesa\u1e25fest.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte: Das Viertellog der Tora hat [einen Umfang von] zwei zu zwei, bei einer H\u00f6he von zweieinhalb und einem F\u00fcnftel Fingerbreiten. So wird auch gelehrt:<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> <em>er bade seinen Leib im Wasser<\/em>, nichts darf zwischen seinem Leibe und dem Wasser trennen; <em>im Wasser<\/em>, in einem Tauchbade;<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>den ganzen Leib im Wasser<\/em>, es mu\u00df den ganzen Leib umgeben. Wieviel ist dies? Eine Elle zu einer Elle in einer H\u00f6he von drei Ellen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-109b\">Blatt 109b<\/h2>\n<p>Danach setzten die Weisen fest, dass das Tauchbad vierzig Sea\u0351 Wasser<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> haben m\u00fcsse. R. A\u0161i sagte: Rabin b. \u1e24enana sagte mir, der Tisch im Tempel sei aus [auseinanderzunehmenden] Teilen zusammengesetzt gewesen, denn wie k\u00f6nnte man, wollte man sagen, fest zusammengebaut, einen eine Elle gro\u00dfen [Gegenstand] in einem eine Elle gro\u00dfen [Bassin] untertauchen!?<\/p>\n<p>Was ist dies f\u00fcr ein Einwand, vielleicht pflegte man ihn im von \u0160elomo gefertigten Meere<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> unterzutauchen, denn R. \u1e24ija lehrte, das von \u0160elomo gefertigte Meer fa\u00dfte hundertundf\u00fcnfzig Reinheitsb\u00e4der.<\/p>\n<p>AUCH REICHE MAN IHM NICHT WENIGER ALS VIER. Wieso haben die Rabbanan etwas angeordnet, wodurch man in eine Gefahr geraten kann!?<\/p>\n<p>Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf nicht zwei<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> essen, man darf nicht zwei trinken, man darf nicht zweimal sich reinigen, und man darf nicht zweimal seine Bed\u00fcrfnisse verrichten<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>!? R. Na\u1e25man erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>eine Bewachungsnacht<\/em>, eine Nacht, die seit jeher vor Gespenstern bewacht ist. Raba erwiderte: Der Becher, \u00fcber den der Tischsegen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> gesprochen wird, z\u00e4hlt zum Guten mit und nicht zum B\u00f6sen. Rabina erwiderte: Die Rabbanan haben als Zeichen der Freiheit vier Becher angeordnet, von denen jeder ein Gebot f\u00fcr sich ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-110a\">Blatt 110a<\/h2>\n<p>Weshalb seine Bed\u00fcrfnisse nicht zweimal, man hat sich ja erst sp\u00e4ter dazu entschlossen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt: Man darf nicht je zwei essen, zwei trinken und darauf seine Bed\u00fcrfnisse verrichten, auch nicht einmal, da man schwach werden und Ungl\u00fcck haben<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> kann.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer paarig trinkt, dem kommt sein Blut \u00fcber sein eigenes Haupt. R. Jehuda sagte: Nur dann, wenn er [inzwischen] die Stra\u00dfe nicht angeschaut hat, wenn er aber die Stra\u00dfe angeschaut hat, darf er es. R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Ich sah, wie R. \u1e24ananja b. Bebaj bei jedem Becher hinausging und auf die Stra\u00dfe schaute. Auch gilt dies nur von dem Falle, wenn er sich auf den Weg begibt, nicht aber, wenn er zuhause bleibt. R. Zera sagte: Geht man schlafen, so ist es ebenso, als begebe man sich auf den Weg. R. Papa sagte: Geht man auf den Abort, so ist es ebenso, als begebe man sich auf den Weg.<\/p>\n<p>Etwa nicht, wenn man zuhause bleibt, Raba z\u00e4hlte ja die Balken<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>, und wenn Abajje einen Becher trank, hielt ihm seine Mutter zwei Becher in beiden H\u00e4nden, und wenn R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq zwei Becher trank, hielt ihm sein Diener einen Becher, und wenn er einen Becher trank, hielt ihm dieser zwei Becher in beiden H\u00e4nden!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem bedeutenden Manne<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Bei zehn Bechern ist [die Gefahr der] Paare nicht zu bef\u00fcrchten. U\u0351la vertritt hierbei seine Ansicht. U\u0351la sagte n\u00e4mlich, und wie manche sagen, wurde es in einer Barajtha gelehrt, dass die Weisen angeordnet haben, im Hause des Leidtragenden zehn Becher zu trinken; wieso w\u00fcrden die Rabbanan, wenn du sagen wolltest, bei zehn Bechern sei [die Gefahr der] Paare zu bef\u00fcrchten, etwas angeordnet haben, wodurch man in Gefahr geraten kann!? Bei acht aber ist [die Gefahr der] Paare zu bef\u00fcrchten. R. \u1e24isda und Rabba b. R. Hona sagten beide: \u00bbFriede<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> z\u00e4hlt zum Guten mit und nicht zum B\u00f6sen.\u00ab Bei sechs ist [die Gefahr der] Paare wohl zu bef\u00fcrchten. Rabba und R. Joseph sagten beide: \u00bbGnadenverleihung<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> z\u00e4hlt zum Guten mit und nicht zum B\u00f6sen. Bei vier ist [die Gefahr der] Paare zu bef\u00fcrchten. Abajje und Raba sagten beide: \u00bbBewachung\u00ab<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> z\u00e4hlt zum Guten mit und nicht zum B\u00f6sen. Raba vertritt hierbei seine Ansicht, denn Raba pflegte die J\u00fcnger auch [beim Trinken] von vier Bechern zu entlassen. Und obgleich Raba b. Levaj einst zu Schaden kam, beachtete er dies nicht, denn er sagte, dies geschah deswegen, weil er ihn beim Vortrage zu widerlegen pflegte.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Der D\u00e4mon Joseph sagte mir, A\u0161modaj<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>, der K\u00f6nig der D\u00e4monen, sei \u00fcber die Paare gesetzt, und ein K\u00f6nig ist kein \u00dcbelt\u00e4ter<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. Manche erkl\u00e4ren es entgegengesetzt: Ein K\u00f6nig macht, was er will; ein K\u00f6nig rei\u00dft Z\u00e4une nieder, ohne dass jemand es ihm wehrt. R. Papa sagte: Der D\u00e4mon Joseph sagte mir: Bei zwei t\u00f6ten wir; bei vier t\u00f6ten wir nicht, sondern bringen nur zu Schaden. Bei zwei, ob fahrl\u00e4ssig oder absichtlich; bei vier, nur wenn absichtlich, jedoch nicht, wenn fahrl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Was tue man, wenn man vergessen hat und hinausgegangen ist? Man nehme den Daumen der rechten Hand in die linke und den Daumen der linken Hand in die rechte und spreche wie folgt: Ihr und ich sind drei. Wenn man aber sagen h\u00f6rt: ihr und ich sind vier, so spreche man zu ihm: Ihr und ich sind f\u00fcnf. Wenn man aber sagen h\u00f6rt: ihr und ich sind sechs, so spreche man zu ihm: Ihr und ich sind sieben. Einst ereignete sich ein solcher Fall bis hundertundeins, und der D\u00e4mon barst.<\/p>\n<p>Amemar sagte: Die Oberin der Zauberfrauen sagte mir: Wenn man Zauberfrauen begegnet, so spreche man wie folgt: Hei\u00dfer Kot in durchl\u00f6cherten K\u00f6rben euerem Munde, ihr zauberischen Weiber! Euere<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> Glatze m\u00f6ge noch kahler werden und euere Brotkrumen fortgeweht; verfliegen m\u00f6gen eure Gew\u00fcrze, und der Wind trage den frischen Safran fort,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-110b\">Blatt 110b<\/h2>\n<p>den ihr haltet, ihr zauberischen Weiber! Solange man mir gn\u00e4dig und ich vorsichtig war, kam ich nicht in euere Mitte; jetzt bin ich in euere Mitte gekommen, und man ist mir nicht hold, doch bin ich vorsichtig. Im Westen achten sie nicht auf [die Gefahr der] Paare. R. Dimi aus Nehardea\u0351 achtete sogar auf die Zeichenkerbe des Fasses. Einst ereignete es sich, dass ihm ein Fa\u00df platzte. Die Sache verh\u00e4lt sich so: wer darauf achtet, auf den achten sie<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, wer darauf nicht achtet, auf den achten sie nicht; jedoch ist es angebracht, darauf R\u00fccksicht zu nehmen. Als R. Dimi kam, sagte er: Mo\u0161e wurde es<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> am Sinaj von zwei Eiern, zwei N\u00fcssen, zwei Gurken und noch etwas \u00fcberliefert, und da es den Weisen unbekannt war, was dieses \u00bbnoch etwas\u00ab sei, so haben sie bei allen Paaren mit R\u00fccksicht auf dieses \u00bbnoch etwas\u00ab Verbot angeordnet.<\/p>\n<p>Das, was wir sagen: bei zehn, acht, sechs oder vier sei [die Gefahr der] Paare nicht zu bef\u00fcrchten, bezieht sich nur auf die D\u00e4monengefahr, Zauberei aber ist auch bei einer gro\u00dfen Zahl zu bef\u00fcrchten. So geschah es einst, dass jemand sich von seiner Frau scheiden lie\u00df und diese einen Kr\u00e4mer heiratete. Jeden Tag versuchte sie, wenn jener Wein trinken ging, ihn zu verhexen, jedoch gelang es ihr nicht, weil er hinsichtlich der Paare vorsichtig war. Eines Tages trank er viel und wu\u00dfte nicht wieviel; bis zum sechzehnten [Becher] war er noch bei klarem Sinne und war vorsichtig, von diesem ab war er nicht mehr bei klarem Sinne und war nicht vorsichtig, und sie lie\u00df ihn bei einer paarigen Zahl fortgehen. Als er ging, begegnete ihm ein Araber und sprach zu ihm: Hier geht ein toter Mann! Da klammerte er sich an eine Palme, worauf die Palme verdorrte und er barst.<\/p>\n<p>R. Awira sagte: Bei Sch\u00fcsseln und Broten ist [die Gefahr der] Paare nicht zu bef\u00fcrchten. Die Regel hierbei ist: bei dem, was durch Menschenh\u00e4nde fertig wird, sind Paare nicht zu bef\u00fcrchten, bei dem, was durch den Himmel<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> fertig wird, sind Paare (bei Speisen) zu bef\u00fcrchten. In einer Sch\u00e4nke<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> sind Paare nicht zu bef\u00fcrchten. \u00dcberlegt man<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> sich, so sind Paare nicht zu bef\u00fcrchten. Ein Gast<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> braucht Paare nicht zu bef\u00fcrchten. Eine Frau braucht Paare nicht zu bef\u00fcrchten; eine vornehme Frau hat sie jedoch zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>R. \u1e24enana, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Der Spargeltrank wird nur zum Guten mitgez\u00e4hlt und nicht zum B\u00f6sen. Rabina sagte im Namen Rabas:<\/p>\n<p>Bei den Paaren verfahre man erschwerend, und wie manche sagen, erleichternd<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Zwei [Becher] Wein und ein [Becher] Met z\u00e4hlen nicht zusammen; zwei [Becher] Met und ein [Becher] Wein z\u00e4hlen zusammen. Als Merkzeichen [diene dir folgende Lehre]: Die Regel hierbei ist: erg\u00e4nzt man<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> vom Strengeren<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>, so ist es verunreinigungsf\u00e4hig, wenn vom Leichteren, so ist es rein.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte im Namen Rabhs: [Trinkt man] zwei vor Tisch und einen bei Tisch, so werden sie zusammengez\u00e4hlt, wenn aber einen vor Tisch und zwei bei Tisch, so werden sie nicht zusammengez\u00e4hlt. R. Me\u0161ar\u0161eja wandte ein: Brauchen wir denn ein Mittel f\u00fcr den Tisch, wir brauchen ja ein Mittel f\u00fcr die Person, und diese hat es ja!? Vielmehr, sagte R.Me\u0161ar\u0161eja, stimmen alle darin \u00fcberein, dass zwei bei Tisch und einer nach Tisch nicht zusammengez\u00e4hlt werden, wegen jenes Ereignisses mit Rabba b. Na\u1e25mani<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Alle Mischungen werden mitgez\u00e4hlt, ausgenommen Wasser. R. Jo\u1e25anan sagt, auch Wasser.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-111a\">Blatt 111a<\/h2>\n<p>R. Papa sagte: Dies nur, wenn kaltes mit warmem oder warmes mit kaltem, nicht aber, wenn warmes mit warmem oder kaltes mit kaltem.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wer folgende vier Dinge tut, dem kommt sein Blut \u00fcber sein eigenes Haupt, und er verwirkt sein Leben, und zwar: wenn man seine Notdurft zwischen einer Palme und einer Wand verrichtet, wenn man zwischen zwei Palmen durchgeht, wenn man geborgtes Wasser trinkt, und wenn man \u00fcber ausgesch\u00fcttetes Wasser geht, selbst wenn seine Frau es in seiner Gegenwart ausgesch\u00fcttet hat. Beim Verrichten der Notdurft zwischen einer Palme und einer Wand gilt dies nur von dem Falle, wenn dazwischen keine vier Ellen vorhanden sind, wenn aber dazwischen vier Ellen vorhanden sind, so ist nichts dabei. Und auch wenn dazwischen keine vier Ellen vorhanden sind, gilt dies nur von dem Falle, wenn kein anderer Weg vorhanden ist, wenn aber ein anderer Weg vorhanden ist, so ist nichts dabei. Beim Durchgehen zwischen zwei Palmen gilt dies nur von dem Falle, wenn sie durch einen \u00f6ffentlichen Weg nicht getrennt sind, wenn sie aber durch einen \u00f6ffentlichen Weg getrennt sind, so ist nichts dabei. Beim Trinken von geborgtem Wasser gilt dies nur von dem Falle, wenn ein Kind es geborgt hat, wenn aber ein Erwachsener, so ist nichts dabei. Und auch wenn ein Kind es geborgt hat, gilt dies nur auf dem Felde, wo es daran mangelt, in der Stadt aber, wo gen\u00fcgend vorhanden<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> ist, ist nichts dabei. Und auch auf dem Felde gilt dies nur vom Wasser, bei Wein und Met ist nichts dabei. Beim Gehen \u00fcber ausgesch\u00fcttetes Wasser gilt dies nur von dem Falle, wenn man darauf nicht Erde gestreut oder darauf nicht gespuckt hat, wenn man aber darauf Erde gestreut oder darauf gespuckt hat, so ist nichts dabei. Auch gilt dies nur von dem Falle, wenn die Sonne nicht \u00fcber dieses vor\u00fcber ist und man dar\u00fcber keine sechzig Schritte gegangen ist, wenn aber die Sonne \u00fcber dieses vor\u00fcber ist oder man dar\u00fcber sechzig Schritte gegangen ist, so ist nichts dabei. Auch gilt dies nur von dem Falle, wenn man weder auf einem Esel reitet noch Schuhe anhat, wenn man aber auf einem Esel reitet oder Schuhe anhat, so ist nichts dabei. Dies jedoch nur dann, wenn Zauberei nicht zu f\u00fcrchten ist, wenn aber Zauberei zu f\u00fcrchten ist, bef\u00fcrchte man, auch wenn all diese Einschr\u00e4nkungen vorhanden sind. Einst ritt ein Mann auf einem Esel und hatte Schuhe an, dennoch schrumpften die Schuhe ein, und die F\u00fc\u00dfe verdorrten ihm.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei lasse man nicht durch die Mitte [zweier Personen] gehen, auch gehe man nicht durch ihre Mitte, und zwar: den Hund, die Palme und das Weib; manche sagen, auch das Schwein; manche sagen, auch die Schlange. Was mache man, wenn sie durch die Mitte gegangen sind? R. Papa erwiderte: Man beginne<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> mit \u00bbGott\u00ab und schlie\u00dfe mit \u00bbGott\u00ab, oder beginne mit \u00bbnicht\u00ab und schlie\u00dfe mit \u00bbnicht<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>. Wenn ein menstruierendes Weib zwischen zwei Personen durchgeht, so kann sie, wenn es am Beginn ihrer Menstruation ist, einen von ihnen t\u00f6ten, und wenn es am Ende ihrer Menstruation ist, Streit zwischen sie bringen.<\/p>\n<p>Welches Mittel gibt es dagegen? Man beginne mit \u00bbGott\u00ab und schlie\u00dfe mit \u00bbGott\u00ab.<\/p>\n<p>Wenn zwei Weiber an einem Scheidewege sitzen, eine auf der einen Seite und eine auf der anderen Seite, und das Gesicht einander zuwenden, so befassen sie sich zweifellos mit Zauberei. Welches Mittel gibt es dagegen? Gibt es einen anderen Weg, so gehe man diesen, gibt es keinen anderen Weg, und ist noch jemand anwesend, so m\u00fcssen sie einander bei der Hand fassen und vor\u00fcbergehen, und ist weiter niemand anwesend, so spreche man wie folgt: Agrath, A\u0351zlath, Usja und Belusja<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> sind durch Pfeile get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Wenn jemand einer Frau begegnet, die eben aus dem Tauchbade<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> kommt, so wird, wenn er den Beischlaf zuerst aus\u00fcbt, er von der Satyriasis befallen, wenn sie den Beischlaf zuerst aus\u00fcbt, sie von der Satyriasis befallen. Welches Mittel gibt es dagegen? Man spreche folgenden [Schriftvers]:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> <em>Er gie\u00dft Verachtung \u00fcber Edle aus und l\u00e4\u00dft sie irren in unwegsamer \u00d6de<\/em>.<\/p>\n<p>R.Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> <em>auch wenn ich in dunklem Tale gehe, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck, denn du bist bei mir<\/em>; dies ist auf den zu beziehen, der unter dem Schatten einer einzelnen Palme<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> und unter dem Schatten des Mondes schl\u00e4ft. Beim Schatten einer einzelnen Palme gilt dies nur von dem Falle, wenn der Schatten einer anderen nicht auf diese f\u00e4llt, wenn aber der Schatten einer anderen auf diese f\u00e4llt, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>Von welchem Falle spricht die Lehre, dass, wenn jemand in einem Hofe unter einer einzelnen Palme oder unter dem Schatten des Mondes schl\u00e4ft, sein Blut \u00fcber sein eigenes Haupt komme: wollte man sagen, wenn der Schatten einer anderen nicht auf diese f\u00e4llt, so gilt dies ja auch auf dem Felde; doch wohl im Hofe, auch wenn der Schatten einer anderen auf diese f\u00e4llt. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Beim Schatten des Mondes gilt dies nur von dem Falle, wenn er nach Westen f\u00e4llt, wenn aber nach Osten, so ist nichts dabei.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-111b\">Blatt 111b<\/h2>\n<p>Wer seine Notdurft auf den Stumpf einer Palme verrichtet, bekommt H\u00e4morrhoiden<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> Wer seinen Kopf auf den Stumpf einer Palme st\u00fctzt, bekommt Migr\u00e4ne<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> Wer \u00fcber eine Palme schreitet, wird, wenn diese abgehauen wird, get\u00f6tet, und wenn diese entwurzelt wird, sterben. Dies nur in dem Falle, wenn man den Fu\u00df auf diese nicht gesetzt hat, wenn man aber den Fu\u00df auf diese gesetzt hat, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>F\u00fcnf [gefahrbringende] Schatten sind es: der Schatten einer einzelnen Palme, der Schatten der Artischoke, der Schatten des Kapernstrauches, der Schatten des Sperberbaumes, wie manche sagen, auch der Schatten eines Schiffes und der Schatten<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> der Bachweide. Die Regel hierbei ist: je st\u00e4rker das Gezweige, desto gef\u00e4hrlicher der Schatten, und je h\u00e4rter das Holz, desto gef\u00e4hrlicher der Schatten, ausgenommen der Brustbeerbaum, denn eine D\u00e4monin sagte einst zu ihrem Sohne: Halte dich fern vom Brustbeerbaume, er t\u00f6tete deinen Vater. Und er t\u00f6tete auch ihn. R. A\u0161i sagte: Ich beobachtete, dass R. Kahana sich von jedem Schatten fern zu halten pflegte.<\/p>\n<p>Die [Gespenster], die sich beim Kapernstrauche aufhalten, hei\u00dfen Geister, die sich beim Sperberbaume aufhalten, hei\u00dfen D\u00e4monen, und die sich auf den D\u00e4chern aufhalten, hei\u00dfen Funken.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Beim [Schreiben eines] Amulettes.<\/p>\n<p>Die sich beim Kapernstrauche aufhalten, sind augenlose Wesen.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Da\u00df man fortlaufen kann.<\/p>\n<p>Einst ging ein Gelehrtenj\u00fcnger zwischen Kapernstr\u00e4uchern, um da seine Notdurft zu verrichten, als er aber [eine Geistin] auf sich zukommen h\u00f6rte, lief er fort. Als sie ihm folgen wollte, erfa\u00dfte sie eine Palme; da verdorrte die Palme, und sie barst.<\/p>\n<p>\u00abDie sich beim Sperberbaume aufhalten, hei\u00dfen D\u00e4monen.\u00bb Neben einem Sperberbaume nahe der Stadt befinden sich nicht weniger als sechzig D\u00e4monen.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Beim [Schreiben eines] Amulettes. Einst ging ein Stadtvogt an einem Sperberbaume nahe der Stadt vor\u00fcber, da fuhren in ihn sechzig D\u00e4monen, und er geriet in Gefahr. Da kam er zu einem Gelehrtenj\u00fcnger, der nicht wu\u00dfte, dass neben einem Sperberbaume sechzig D\u00e4monen sich aufhalten, und dieser schrieb ihm ein Amulett gegen einen D\u00e4mon. Da h\u00f6rte er, wie sie einen Tanz auff\u00fchrten und wie folgt sangen: Des Meisters Gewand wie eines Gelehrten, pr\u00fcfen wir ihn, so versteht er nicht einmal den Segen zu sprechen. Hierauf kam ein Gelehrtenj\u00fcnger, der wu\u00dfte, dass neben einem Sperberbaume sechzig D\u00e4monen sich aufhalten, und schrieb ein Amulett gegen sechzig D\u00e4monen. Da h\u00f6rte er sie rufen: Schafft von hier euere Ger\u00e4te fort.<\/p>\n<p>Vom giftigen Seuchengespenst. Es gibt zweierlei Seuchengespenster, eines vor Mittag und eines nach Mittag. Das des Vormittags hei\u00dft giftiges<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> Seuchengespenst; es befindet sich in einem Kruge mit Ouarkbrei und r\u00fchrt den L\u00f6ffel um. Das des Nachmittags hei\u00dft am Mittag raubendes<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> Seuchengespenst; es befindet sich an den H\u00f6rnern der Ziege, gleicht einer Schwinge und dreht sich wie eine Schwinge.<\/p>\n<p>Einst ging Abajje einher, w\u00e4hrend R. Papa sich an seiner rechten Seite und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sich an seiner linken Seite befanden, und sah das giftige Seuchengespenst links herankommen; da nahm er R. Papa links und R. Hona, den Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, rechts. R. Papa sprach zu ihm: Weshalb sorgt der Meister nicht f\u00fcr mich!? Dieser erwiderte: Dir steht dein Geschick bei. Vom ersten Tamuz bis zum sechzehnten sind sie bestimmt vorhanden, von dann ab ist es zweifelhaft, ob sie vorhanden sind oder nicht. Sie befinden sich im Schatten des Epheus, der keine Elle hoch ist, und im Morgen- und Abendschatten, der keine Elle mi\u00dft, haupts\u00e4chlich aber im Schatten eines Abortes.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Folgende drei Dinge verursachen Erblindung des Augenlichtes: wenn man das Haar trocken k\u00e4mmt, wenn man nachtriefende Tropfen trinkt, und wenn man die Schuhe anzieht, w\u00e4hrend die F\u00fc\u00dfe noch na\u00df sind.<\/p>\n<p>[Den Brotkorb] hochh\u00e4ngen bringt Armut, wie die Leute zu sagen pflegen: Wer das Mehl hochh\u00e4ngt, h\u00e4ngt seine Nahrung hoch. Dies gilt jedoch nur vom Brote, bei Fleisch und Fischen aber ist nichts dabei, denn dies ist gebr\u00e4uchlich. Kleie im Hause bringt Armut. Brotkrumen im Hause bringen Armut; in den N\u00e4chten des \u0160abbaths und des Mittwochs ruhen darauf die D\u00e4monen. Der Genius der Nahrung hei\u00dft Reinlichkeit, der Genius der Armut hei\u00dft Schmutz. Ein Teller auf der M\u00fcndung des Kruges bringt Armut.<\/p>\n<p>Wer Wasser aus einem Teller trinkt, bekommt den Star. Wer Kresse i\u00dft und die H\u00e4nde nicht w\u00e4scht, f\u00fcrchtet drei\u00dfig Tage.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-112a\">Blatt 112a<\/h2>\n<p>Wer sich zur Ader l\u00e4\u00dft und die H\u00e4nde nicht w\u00e4scht, f\u00fcrchtet sieben Tage. Wer sich das Haar schneidet und die H\u00e4nde nicht w\u00e4scht, f\u00fcrchtet drei Tage. Wer sich die N\u00e4gel schneidet und die H\u00e4nde nicht w\u00e4scht, f\u00fcrchtet einen Tag, ohne zu wissen, weshalb er sich f\u00fcrchtet. Die Hand auf dem Munde ist eine Leiter zur \u00c4ngstigung. Die Hand auf der Stirn ist eine Leiter zum Schlafe. Es wird gelehrt: Auf Speisen und Getr\u00e4nken, die sich unter dem Bette befinden, selbst in einem eisernen Gef\u00e4\u00dfe eingeschlossen, ruht ein b\u00f6ser Geist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: In den N\u00e4chten des Mittwochs und \u0160abbaths darf man kein Wasser trinken, wegen der Gefahr; hat man getrunken, so kommt sein Blut \u00fcber sein eigenes Haupt.<\/p>\n<p>Wegen welcher Gefahr?<\/p>\n<p>Eines b\u00f6sen Geistes.<\/p>\n<p>Was mache man, wenn man Durst hat?<\/p>\n<p>Man spreche die sieben \u00bbStimmen<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>, die David \u00fcber das Wasser gesprochen hat, und trinke nachher. Denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> <em>Die Stimme des Herrn [erschallt] \u00fcber dem Wasser; der Gott der Herrlichkeit donnert \u00fcber gro\u00dfen Wassern. Die Stimme des Herrn [erschallt] mit Macht, die Stimme des Herrn [erschallt] mit Majest\u00e4t<\/em>. Die Stimme des Herrn zerschmettert Zedern, der Herr zerschmettert die Zedern des Lebanon<em>. Die Stimme des Herrn spaltet Feuerflammen<\/em>. Die Stimme des Herrn macht die W\u00fcste erzittern, der Herr macht erzittern die W\u00fcste Qade\u0161<em>. Die Stimme des Herrn macht Hirschk\u00fche krei\u00dfen und sch\u00e4lt die W\u00e4lder ab; und in seinem Palaste ruft alles: Herrlichkeit<\/em>. Wenn nicht dies, so spreche man wie folgt: Lul, \u0160aphan, Anigron und Anirdaphon<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, ich sitze zwischen den Sternen, ich wandle zwischen Mageren und Fetten. Wenn nicht dies, so wecke man jemand, falls jemand anwesend ist, und spreche zu ihm: N., Sohn der N, ich habe Durst. Alsdann trinke man. Wenn nicht dies, klappere man mit dem Deckel auf die M\u00fcndung des Kruges und trinke dann. Wenn nicht dies, werfe man etwas hinein und trinke dann.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf nachts kein Wasser aus Fl\u00fcssen und Teichen trinken; hat man getrunken, so kommt sein Blut \u00fcber sein eigenes Haupt, wegen der Gefahr.<\/p>\n<p>Wegen welcher Gefahr?<\/p>\n<p>Wegen der Gefahr der Blendung.<\/p>\n<p>Was mache man, wenn man Durst hat?<\/p>\n<p>Ist jemand anwesend, so spreche man: N., Sohn der N., ich habe Durst. Wenn aber nicht, so spreche man zu sich selbst: Meine Mutter sagte mir: H\u00fcte dich vor Blendung (\u0160abriri); SABRIRI, BRIRI, RIRI, Inr, Ri; (ich habe Durst,) in wei\u00dfen Bechern.<\/p>\n<p>SELBST AUS DER ARMENSCH\u00dcSSEL. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist nach R. A\u0351qiba n\u00f6tig, welcher sagt, man mache lieber den \u0160abbath allt\u00e4glich, nur nicht der Mitmenschen bed\u00fcrftig sein; hier pflichtet er bei, wegen der Bekanntmachung des Wunders. In der Schule des Elijahu wurde gelehrt: Obgleich R. A\u0351qiba gesagt hat, man mache lieber den \u0160abbath allt\u00e4glich, nur nicht der Mitmenschen bed\u00fcrftig sein, dennoch besorge man in seinem Hause eine Kleinigkeit.<\/p>\n<p>Was ist dies? R. Papa erwiderte: Eine Fischspeise. So haben wir gelernt: R. Jehuda b. Tema sagte: Sei mutig wie ein Leopard, behend wie ein Adler, laufe wie ein Hirsch und sei k\u00fchn wie ein L\u00f6we, den Willen deines Herrn im Himmel zu vollbringen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sieben Dinge gebot R. A\u0351qiba seinem Sohne R. Jeho\u0161ua\u0351: Wohne nicht in der H\u00f6he der Stadt, wegen des Studiums<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>. Wohne nicht in einer Stadt, deren F\u00fchrer Schriftgelehrte<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> sind. Tritt nicht pl\u00f6tzlich in dein Haus ein, und um so weniger in das Haus deines N\u00e4chsten. Unterlasse es nicht, Schuhe auf deinen F\u00fc\u00dfen anzuhaben. I\u00df morgens ganz fr\u00fch, im Sommer wegen der Hitze und im Winter wegen der K\u00e4lte. Mache deinen \u0160abbath allt\u00e4glich, nur nicht der Mitmenschen bed\u00fcrftig sein. Schlage dich zu einem Menschen, dem die Stunde l\u00e4chelt. R. Papa sagte: Nicht etwa, dass man mit ihm Gesch\u00e4fte<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> mache, sondern dass man sich mit ihm assoziiere. Da aber R. \u0160emu\u00e9l b. Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat, der Schriftvers:<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>seiner H\u00e4nde Arbeit hast du gesegnet<\/em>, deute darauf, dass, wer eine Peruta von Ijob erhielt, gesegnet wurde, ist es auch tunlich, mit ihm Gesch\u00e4fte zu machen.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Dinge gebot R. A\u0351qiba, als er im Gef\u00e4ngnis eingesperrt war, R.\u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj. Dieser sprach n\u00e4mlich zu ihm: Meister, lehre mich die Tora. Jener erwiderte: Ich lehre<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> dich nicht. Dieser sprach: Wenn du mich nicht lehrst, erz\u00e4hle ich dies meinem Vater Jo\u1e25aj, und er liefert dich der Regierung aus. Jener erwiderte: Mein Sohn, mehr als das Kalb saugen will, will die Kuh s\u00e4ugen. Dieser sprach: Das Kalb ist es ja, das sich der Gefahr aussetzt. Hierauf sprach jener: Willst du dich aufh\u00e4ngen, so h\u00e4nge dich an einen gro\u00dfen Baum. Wenn du deinen Sohn unterrichtest, unterrichte ihn aus einem korrekten Buche.<\/p>\n<p>Weshalb dies? Raba, nach anderen R. Me\u0161ar\u0161eja, erwiderte: Beim Beginn, denn ein Fehler, der sich einschleicht, bleibt bestehen. Koche nicht in einem Topfe, in dem dein Genosse gekocht hat.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft dies?<\/p>\n<p>Eine Geschiedene bei Lebzeiten ihres Mannes heiraten. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Wenn ein Geschiedener eine Geschiedene heiratet, so sind vier Sinne im Bette. Wenn du willst sage ich, dies gelte auch von einer Witwe, denn nicht alle Finger<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> sind gleich.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-112b\">Blatt 112b<\/h2>\n<p>Eine gottgef\u00e4llige Handlung bei gesundem K\u00f6rper ist es, wenn man von den Fr\u00fcchten genie\u00dft und kein Entgelt<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> verlangt. Eine gottgef\u00e4llige Handlung bei reinem K\u00f6rper ist es, wenn man eine Frau nimmt, obgleich man Kinder hat.<\/p>\n<p>Vier Dinge gebot unser heiliger Meister<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> seinem Sohne: Wohne nicht in Sekan\u00e7ib, denn [die Leute] sind da Sp\u00f6tter und w\u00fcrden dich zur Sp\u00f6tterei verf\u00fchren. Setze dich nicht auf das Lager einer Aram\u00e4erin. Manche erkl\u00e4ren, man gehe nicht schlafen, ohne vorher das \u0160ema\u0351 gelesen zu haben, manche erkl\u00e4ren, man heirate keine Proselytin, und manche erkl\u00e4ren, er meinte wirklich das Lager einer Aram\u00e4erin, wegen des Ereignisses<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> mit R. Papa. Begehe keine Zollhinterziehung, denn man kann dich erwischen und dir alles abnehmen, was du besitzest. Stehe nicht vor einem Ochsen, wenn er von der Weide kommt, weil der Satan zwischen seinen H\u00f6rnern umherspringt. R. \u0160emu\u00e9l sagte: Dies gilt von einem schwarzen Ochsen in den Tagen des Nisan. R. O\u0161a\u0351ja lehrte: Man entferne sich von einem unsch\u00e4dlichen Ochsen f\u00fcnfzig Ellen und von einem st\u00f6\u00dfigen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> so weit, als die Augen ihn erreichen.<\/p>\n<p>Im Namen R. Me\u00edrs wird gelehrt: Selbst wenn der Ochs den Kopf im Futterkorbe h\u00e4lt, steige aufs Dach und wirf die Leiter unter dir um. Rabh sagte: Das Anschreien eines Ochsen lautet hn, hn! das Anschreien eines L\u00f6wen lautet: zh, zh! das Anschreien eines Kamels lautet: da, da! die Interjektion der Schiffer<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> lautet: helna, heja, hella, hilluk, holja! Abajje sagte: Haut, Fische, Fischspeise, hei\u00dfes Wasser, Eier und wei\u00dfe L\u00e4use sind wegen jener Sache<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> sch\u00e4dlich. Haut, wenn man auf einer in Bearbeitung befindlichen Haut schl\u00e4ft. Fische, die Meerbutte in den Tagen des Nisan. Die Fischspeise, das Zur\u00fcckbleibende der Fischspeise. Hei\u00dfes Wasser, wenn man sich mit sehr hei\u00dfem Wasser zu begie\u00dfen pflegt. Eier, wenn man auf Eierschalen tritt. Wei\u00dfe L\u00e4use, wenn man sein Gewand w\u00e4scht und ohne acht Tage abzuwarten es wieder anzieht, so entstehen diese L\u00e4use, die jene Sache herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: In ein Haus, in dem eine Katze sich befindet, darf man nicht ohne Schuhe eintreten, weil die Katze die Schlange, die kleine Knochen hat, t\u00f6tet und fri\u00dft, und wenn einer von den Schlangenknochen in den Fu\u00df dringt, kann man ihn nicht herausziehen, und man ger\u00e4t dadurch in Gefahr. Manche sagen: Man trete nicht im Finstern in ein Haus, in dem keine Katze sich befindet, weil unbemerkt eine Schlange an einem h\u00e4ngen bleiben und man in Gefahr geraten kann.<\/p>\n<p>Drei Dinge gebot R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose dem Rabbi: Bringe dir selbst keinen Fehler bei.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft dies?<\/p>\n<p>F\u00fchre keinen Proze\u00df gegen drei Personen, denn es k\u00f6nnte einer dein Gegner sein und zwei als Zeugen auftreten. Schicke dich nicht zum Kaufen an, wenn du kein Geld hast. Hat deine Frau ein Tauchbad genommen, so wohne ihr nicht gleich in der ersten Nacht bei. Rabh sagte: Dies gilt nur von einer nach der Tora<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> menstruierenden, weil die Ouelle offen ist und die Menstruation sich hinziehen kann.<\/p>\n<p>Drei Dinge gebot R. Jose b. R. Jehuda dem Rabh: Gehe nachts nicht allein aus. Stehe nicht nackt vor einer Leuchte. Gehe nicht in ein neues Badehaus, weil es zusammenbrechen kann. Wie lange? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Zw\u00f6lf Monate. Stehe nicht nackt vor einer Leuchte, denn es wird gelehrt, wer nackt vor einer Leuchte steht, werde epileptisch, und wer beim Lichte einer Leuchte den Beischlaf aus\u00fcbt, bekomme epileptische Kinder.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand den Beischlaf aus\u00fcbt in einem Bette, in dem ein Kind schl\u00e4ft, so wird es epileptisch. Dies jedoch nur, wenn es kein Jahr alt ist, ist es aber ein Jahr alt, so ist nichts dabei. Auch nur in dem Falle, wenn es auf der Fu\u00dfseite schl\u00e4ft, wenn aber auf der Kopfseite, so ist nichts dabei. Auch nur in dem Falle, wenn man nicht die Hand auf dieses legt, wenn man aber die Hand auf dieses legt, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>\u00bbGehe nicht nachts allein aus.\u00ab Es wird n\u00e4mlich gelehrt: In den N\u00e4chten des Mittwochs und des \u0160abbaths gehe man nicht allein aus, weil dann Agrath, die Tochter der Mahlath, mit achtzehn Myriaden W\u00fcrgeengeln umherstreift, von denen jeder einzelne besonders die Befugnis zum W\u00fcrgen hat. Fr\u00fcher pflegte sie an jedem Tage umherzustreifen. Einst begegnete sie R. \u1e24anina b. Dosa und sprach zu ihm: H\u00e4tte man im Himmel \u00fcber dich nicht ausgerufen, mit \u1e24anina und seiner Gesetzeskunde vorsichtig zu sein, so w\u00fcrde ich dich in Gefahr gebracht haben. Da sprach er zu ihr: Wenn ich im Himmel so angesehen bin, so befehle ich dir, nimmermehr in bewohnten Orten umherzustreifen. Darauf sprach sie: Ich bitte dich, mir eine bestimmte Zeit zu gew\u00e4hren. Da lie\u00df er ihr die N\u00e4chte des \u0160abbaths und des Mittwochs. Ferner begegnete sie einst Abajje und sprach zu ihm: H\u00e4tte man \u00fcber dich im Himmel nicht ausgerufen, mit Na\u1e25mani und seiner Gesetzeskunde vorsichtig zu sein, so w\u00fcrde ich dich in Gefahr gebracht haben. Da sprach er zu ihr: Wenn ich im Himmel so angesehen bin, so befehle ich dir, nimmermehr in bewohnten Orten umherzustreifen.<\/p>\n<p>Wir sehen ja aber, dass sie umherstreift!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, nur in Seiteng\u00e4\u00dfchen;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-113a\">Blatt 113a<\/h2>\n<p>wenn ihre Pferde fortlaufen<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> und sie sie holen gehen.<\/p>\n<p>Rabh sprach zu R.Asi: Wohne nicht in einer Stadt, in der kein Pferd wiehert und kein Hund bellt. Wohne nicht in einer Stadt, deren Vorsteher ein Arzt ist. Heirate keine zwei [Frauen], und hast du zwei geheiratet, so heirate auch eine dritte<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabh sprach zu R. Kahana: Drehe ein Aas um, aber drehe deine Worte nicht um. Schinde ein Aas auf der Stra\u00dfe und lasse dir Lohn zahlen, und sage nicht: Ich bin Priester, ich bin ein vornehmer Mann, dies pa\u00dft nicht f\u00fcr mich. Steigst du aufs Dach, so nimm Proviant<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> mit. Sind auch hundert K\u00fcrbisse um einen Zuz in der Stadt zu haben, so trage sie dennoch unter deinem Fittich.<\/p>\n<p>Rabh sprach zu seinem Sohne \u1e24ija: Trinke keine Medikamente. Springe nicht \u00fcber Fl\u00fcsse. Lasse dir keinen Zahn ziehen. Reize keine Schlange und keinen Aram\u00e4er.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei darf man nicht reizen, und zwar: ein nichtj\u00fcdisches Kind, eine kleine Schlange und einen jungen Sch\u00fcler, weil sie ihre Macht hinter ihren Ohren haben.<\/p>\n<p>Rabh sprach zu seinem Sohne Ajbu: Ich habe mich bem\u00fcht, dir halakhische Lehren beizubringen, und es gelang mir nicht; ich will dich nun weltliche Dinge lehren: Ist der Staub noch an deinen F\u00fc\u00dfen, verkaufe deine Ware. Den Verkauf jeder Ware kannst du<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> bereuen, nur nicht den Verkauf von Wein. Offne zuerst den Geldbeutel, nachher erst l\u00f6se<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> den Getreidesack. Lieber einen Kab vom Erdboden<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> als ein Kor vom Dache. Hast du Datteln in der Kiste, so laufe zum Brauer<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Bis wieviel? Raba erwiderte: Bis drei Sea\u0351. R. Papa sagte: H\u00e4tte ich keinen Met gebraut, so w\u00fcrde ich nicht reich geworden sein. Manche lesen: R. \u1e24isda sagte: H\u00e4tte ich keinen Met gebraut, so w\u00fcrde ich nicht reich geworden sein.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Sodana [Brauer]? R. \u1e24isda erwiderte: Guter Rat [sod na\u00e9] und Liebeswerk<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>. R. Papa sagte: Jede [Schuld] ist bei \u00bbdurch\u00ab<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> noch einzufordern, bei \u00bbich versichere\u00ab<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> ist es \u00fcberhaupt zweifelhaft, ob sie eingeht oder nicht; geht sie ein, so sind es schlechte M\u00fcnzen.<\/p>\n<p>Drei Dinge sagte R. Jo\u1e25anan im Namen der Leute von Jeru\u0161alem: Ziehst du in den Krieg, so gehe nicht zuerst, sondern zuletzt, damit du zuerst<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> heimkehrst. Mache deinen \u0160abbath allt\u00e4glich, nur nicht der Mitmenschen bed\u00fcrftig sein. Schlage dich zu dem, dem die Stunde l\u00e4chelt.<\/p>\n<p>Drei Dinge sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen der Leute von Jeru\u0161alem: Halte dich nicht viel auf D\u00e4chern<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> auf, wegen jener<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> Geschichte. Ist deine Tochter mannbar, so befreie deinen Sklaven und gib sie ihm. Sei vorsichtig mit dem ersten Verlobten deiner Frau.<\/p>\n<p>Weshalb? R. \u1e24isda erkl\u00e4rte: Wegen Unzucht. R. Kahana erkl\u00e4rte: Wegen des Geldes<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>. Und beides trifft zu.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Drei geh\u00f6ren zu den Erben der zuk\u00fcnftigen Welt, und zwar: wer im Jisra\u00e9lland wohnt, wer seine Kinder zum Studium der Tora erzieht, und wer an den \u0160abbathausg\u00e4ngen den Unterscheidungssegen \u00fcber Wein spricht.<\/p>\n<p>Wie ist dies zu verstehen? Wer vom Weihsegen f\u00fcr den Unterscheidungssegen zur\u00fcckl\u00e4\u00dft<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Drei sind es, [deren Tugendhaftigkeit] der Heilige, gepriesen sei er, jeden Tag, verk\u00fcndet: ein Junggeselle, der in einer Gro\u00dfstadt wohnt und nicht s\u00fcndigt, ein Armer, der einen Fund an den Eigent\u00fcmer abliefert, und ein Reicher, der den Zehnten seiner Fr\u00fcchte heimlich entrichtet. R. Saphra war Junggeselle und wohnte in einer Gro\u00dfstadt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-113b\">Blatt 113b<\/h2>\n<p>Einst rezitierte ein J\u00fcnger diese Lehre vor Raba und R. Saphra, und das Gesicht R. Saphras ergl\u00e4nzte. Da sprach Raba zu ihm: Nicht etwa einer wie der Meister, sondern wie R. \u1e24anina und R. O\u0161a\u0351ja. Diese waren Schuster und wohnten im Jisra\u00e9lland in einer Hurengasse; sie fertigten Schuhe f\u00fcr die Huren und brachten sie ihnen nach Hause, und w\u00e4hrend diese sie anschauten, erhoben sie ihre Augen nicht, um sie zu betrachten. Wenn jemand schwor, schwor er wie folgt: Beim Leben der heiligen Rabbanan im Jisra\u00e9lland.<\/p>\n<p>Drei liebt der Heilige, gepriesen sei er: wer nicht in Zorn ger\u00e4t, wer sich nicht betrinkt, und wer nicht auf seinem Rechte besteht. Drei ha\u00dft der Heilige, gepriesen sei er: wer anders mit dem Munde spricht, als er im Herzen denkt, wer f\u00fcr einen Zeugnis ablegen kann und dies unterl\u00e4\u00dft, und wer an seinem N\u00e4chsten Sch\u00e4ndliches gesehen hat, und allein als Zeuge gegen ihn auftritt. So geschah es einst, dass Tobija eine S\u00fcnde beging, worauf Zigod zu R. Papa kam und allein gegen ihn Zeugnis ablegte. Da lie\u00df R. Papa Zigod pr\u00fcgeln. Dieser sprach: Tobija hat eine S\u00fcnde begangen und Zigod erh\u00e4lt Pr\u00fcgel! Jener erwiderte: Freilich, es hei\u00dft:<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> <em>durch zwei Zeugen etc.<\/em>, und wenn du allein gegen ihn Zeugnis ablegst, bringst du ihn nur in \u00fcblen<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> Ruf. R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte im Namen Rabhs: Jedoch darf er ihn hassen. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> <em>wenn du siehst, dass der Esel deines Feindes unter seiner Last liegt<\/em>; welcher Feind: wollte man sagen, ein nichtj\u00fcdischer Feind, so wird ja gelehrt, dass unter Feind, von dem sie sprechen, ein jisra\u00e9litischer Feind zu verstehen sei, nicht aber ein Feind von den weltlichen V\u00f6lkern!? Also ein jisra\u00e9litischer Feind. Wieso aber darf man einen hassen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> <em>du sollst nicht deinen Bruder im Herzen hassen<\/em>!? Wollte man sagen, wenn Zeugen vorhanden sind, dass er Verbotenes begangen hat, so ha\u00dft ihn ja jeder, wieso nur dieser!? Doch wohl in dem Falle, wenn er an ihm Sch\u00e4ndliches gesehen hat. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Es ist sogar Gebot, ihn zu hassen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> <em>den Herrn f\u00fcrchten ist hassen des B\u00f6sen<\/em>. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, fragte R. A\u0161i: Darf man es seinem Lehrer sagen, damit er ihn hasse? Dieser erwiderte: Wenn man wei\u00df, dass man seinem Lehrer glaubw\u00fcrdig wie zwei [Zeugen] ist, sage man es ihm, sonst aber sage man es ihm nicht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei sind es, deren Leben kein Leben ist: die Mitleidigen, die J\u00e4hzornigen und die Empfindlichen. R. Joseph sprach: Dies alles ist bei mir vereinigt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei hassen einander, und zwar: Hunde, H\u00e4hne und Geber<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>. Manche sagen, auch die Huren, und manche sagen, auch die babylonischen Schriftgelehrten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei lieben einander, und zwar: Proselyten<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>, Sklaven und Raben. Vier vertr\u00e4gt der Verstand nicht, und zwar: den hochm\u00fctigen Armen, den unterschlagenden Reichen, den buhlerischen Greis und den grundlos \u00fcber die Gemeinde sich erhebenden Verwalter. Manche sagen, auch den, der sich einmal und zweimal von seiner Frau scheiden lie\u00df und sie wieder heiratet.<\/p>\n<p>Und der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Zuweilen kommt es vor, dass ihre Morgengabe sehr gro\u00df ist, oder dass er von ihr Kinder hat, soda\u00df es bei der Scheidung nicht bleiben kann.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Dinge gebot Kenaan seinen Kindern: Liebet einander, liebet den Raub, liebet die Unzucht, hasset eueren Herrn und sprechet nie die Wahrheit<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sechs Eigenschaften werden dem Pferde nachgesagt: es liebt die Unzucht, es liebt den Krieg, es ist hochm\u00fctig, es verachtet den Schlaf, es i\u00dft viel und scheidet wenig aus, und manche sagen, es will auch seinen Herrn im Kriege t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Sieben sind vom Himmel mit dem Banne belegt, und zwar: wer keine Frau hat, wer eine Frau und keine Kinder hat, wer Kinder hat, sie aber nicht f\u00fcr das Studium der Tora erzieht, wer keine Tephillin am Kopfe und am Arme hat, wer keine \u00c7i\u00e7ith am Gewande hat, wer keine Mezuza an der T\u00fcr hat, und wer keine Schuhe an den F\u00fc\u00dfen hat. Manche sagen, auch wer an einem Gastmahle gelegentlich einer gottgef\u00e4lligen Handlung nicht Anteil nimmt.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des R. \u0160emu\u00e9l b. Martha im Namen Rabhs im Namen des R. Jose aus Hu\u00e7al: Woher, dass man die Chald\u00e4er nicht befragen darf? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> <em>du sollst dich ganz an den Herrn, deinen Gott, halten<\/em>. Woher, dass man seinem Genossen, von dem man wei\u00df, dass er in nur einer Sache bedeutender ist, Ehren erweisen mu\u00df? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> <em>weil er von ausnehmendem Geiste erf\u00fcllt war etc.<\/em>. [Eine W\u00f6chnerin,] die schon Reinheit erlangt<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> hat, darf dennoch den Beischlaf noch nicht aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Wie lange? Rabh erwiderte: einen Halbtag.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Joseph aus Hu\u00e7al und Joseph aus \u00c7ereda sind identisch. Isi<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> b. Gur Arje, Isi b. Jehuda, Isi b. Gamli\u00e9l und Isi b. Mahalal\u00e9l sind identisch.<\/p>\n<p>Wie ist sein richtiger Name?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-114a\">Blatt 114a<\/h2>\n<p>Sein richtiger Name ist Isi b. A\u0351qabja. R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Tabla, R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. \u1e24aqla und R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Elea\u0351 sind identisch. R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. A\u1e25a in der Halakha und R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Pin\u1e25as in der Agada sind identisch. Als Merkzeichen diene dir [der Spruch]: H\u00f6ret Br\u00fcder und Freunde<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>!<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. Jehuda b. Hea\u0351j: I\u00df eine Zwiebel<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> und sitze im Schatten, aber i\u00df nicht G\u00e4nse und H\u00fchner mit beunruhigtem Herzen. Spare von deinem Essen und deinem Trinken und wende es auf deine Wohnung. Als U\u0351la kam, sagte er: Im Westen haben sie folgenden Spruch: Wer Fettschwanz<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> i\u00dft, verkriecht sich im S\u00f6ller, wer Gr\u00fcnkraut<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> i\u00dft, sitzt in der Stadtversammlung<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>SCHENKT MAN IHM DEN ERSTEN BECHER EIN, SO SPRECHE ER, WIE DIE SCHULE \u0160AMMAIS SAGT, ZUERST DEN SEGEN [ZUR WEIHE DES] TAGES UND NACHHER DEN SEGEN \u00dcBER DEN WEIN, UND WIE DIE SCHULE HILLELS SAGT, ZUERST DEN SEGEN \u00dcBER DEN WEIN UND NACHHER DEN [ZUR WEIHE] DES TAGES.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Folgende Differenzen bestehen zwischen der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels inbetreff der Mahlzeit. Die Schule \u0160ammajs sagt, man spreche zuerst den Segen [zur Weihe] des Tages, nachher spreche man den Segen \u00fcber den Wein, denn der Tag veranla\u00dft ja, dass der Wein kommt, auch ist die Heiligkeit des Tages bereits eingetreten, als der Wein noch nicht da war; die Schule Hillels sagt, man spreche zuerst den Segen \u00fcber den Wein, nachher spreche man den Segen [zur Weihe] des Tages, denn der Wein veranla\u00dft ja, dass der Weihsegen gesprochen wird. Eine andere Begr\u00fcndung: Der Segen \u00fcber den Wein ist h\u00e4ufig und der Segen [zur Weihe] des Tages ist nicht h\u00e4ufig, und von H\u00e4ufigem und Nichth\u00e4ufigem geht das H\u00e4ufige vor. Die Halakha ist wie die Schule Hillels.<\/p>\n<p>Wozu die andere Begr\u00fcndung?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte sagen, jene hat zwei [Begr\u00fcndungen], diese nur eine, so hat auch diese zwei: von H\u00e4ufigem und Nichth\u00e4ufigem geht das H\u00e4ufige vor.<\/p>\n<p>Da\u00df die Halakha wie die Schule Hillels ist, ist ja selbstverst\u00e4ndlich, eine Hallstimme hat es ja entschieden<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn du willst sage ich: vor der Hallstimme [wurde dies gelehrt); und wenn du willst sage ich: tats\u00e4chlich nach der Hallstimme, jedoch nach R. Jeho\u0161ua\u0351, welcher sagt, man beachte die Hallstimme nicht.<\/p>\n<p>MAN SETZE IHM KR\u00c4UTER UND LATTICH VOR, UND ER TUNKE<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> DEN LATTICH EIN. SODANN GELANGT ER ZUR VORSPEISE DES BROTES<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>, UND MAN SETZE IHM UNGES\u00c4UERTES, LATTICH, FRUCHTBREI UND ZWEI GEKOCHTE SPEISEN VOR, WIEWOHL DER FRUCHTBREI<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> NICHT GEBOT IST; R. ELEA\u0351ZAR B. \u00c7ADOO SAGT, [AUCH DIESER] SEI GEBOT. [ZUR ZEIT DES] TEMPELS SETZTE MAN IHM DAS PESA\u1e24LAMM SELBST VOR.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-114b\">Blatt 114b<\/h2>\n<p>GEMARA. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Dies besagt, dass die [Aus\u00fcbung der] Gebote der Beabsichtigung bedarf. Man mu\u00df ihn<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> ein zweites Mal als Bitterkraut eintunken, weil man ihn als Bitterkraut essen mu\u00df und man [das erste Mal], da man den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab spricht, dies nicht beabsichtigt. Wozu aber braucht man ihn zweimal einzutunken, wenn du sagen wolltest, die [Aus\u00fcbung der] Gebote bedarf nicht der Beabsichtigung, man hat ihn ja bereits einmal eingetunkt!?<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht bedarf [die Aus\u00fcbung] der Gebote nicht der Beabsichtigung, nur mu\u00df man ihn deshalb zweimal eintunken, damit dies den Kindern<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> auffalle. Wenn du aber einwendest, demnach sollte er es von anderen Kr\u00e4utern gelehrt haben, [so ist zu erwidern:] h\u00e4tte er es von anderen Kr\u00e4utern gelehrt, so k\u00f6nnte man glauben, nur wenn es verschiedene Kr\u00e4uter sind, m\u00fcsse man zweimal eintunken, wenn aber nur Lattich, brauche man nicht zweimal einzutunken, so lehrt er uns, dass man auch Lattich allein zweimal eintunken m\u00fcsse, damit es den Kindern auffalle. Ferner wird ausdr\u00fccklich gelehrt: Hat man [das Bitterkraut] von Demaj gegessen, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt; hat man es ohne Beabsichtigung gegessen, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, hat man es geteilt<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> gegessen, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, nur darf man von einem Essen bis zum anderen Essen nicht l\u00e4nger s\u00e4umen, als man ein Peras essen kann!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: R. Jose sagte: Obgleich er bereits Lattich eingetunkt hat, so ist es dennoch Gebot, ihm wiederum Lattich, Fruchtbrei und zwei gekochte Speisen vorzusetzen.<\/p>\n<p>Wieso, vielleicht ist R. Jose der Ansicht, die [Aus\u00fcbung der] Gebote bedarf nicht der Beabsichtigung, nur mu\u00df man deshalb zweimal eintunken, damit dies den Kindern auffalle!?<\/p>\n<p>Wieso ist dies demnach Gebot!?<\/p>\n<p>Welche gelten als zwei gekochte Speisen? R. Hona erwiderte: Mangold<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> und Reis. Raba pflegte sich um Mangold und Reis zu bem\u00fchen, weil dies aus dem Munde R. Honas kam. R. A\u0161i sagte: Aus [den Worten] R. Honas ist zu entnehmen, dass [die Lehre] des R. Jo\u1e25anan b. Nuri nicht zu ber\u00fccksichtigen sei. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagte: Reis ist eine Getreideart<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>; man macht sich, wenn man ihn [am Pesa\u1e25feste] ges\u00e4uert [i\u00dft], der Ausrottung schuldig, und man gen\u00fcgt damit seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste. \u1e24izqija sagte: Sogar ein Fisch mit dem Ei<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> daran. R. Joseph sagte: Es m\u00fcssen zwei Fleischspeisen sein, die eine zur Erinnerung an das Pesa\u1e25opfer und die andere zur Erinnerung an das Festopfer. Rabina sagte: Sogar das Beinfleisch mit der Br\u00fche.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist es, dass, wenn man auch andere Kr\u00e4uter hat, man zuerst \u00fcber die anderen Kr\u00e4uter den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab spreche und sie esse, und nachher \u00fcber [das Bitterkraut] den Segen \u00bbBitterkraut zu essen\u00ab spreche und es esse; wie ist es aber, wenn man nur Lattich hat? R. Hona erwiderte: Man spreche \u00fcber das Bitterkraut zuerst den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab und esse es, nachher spreche man den Segen \u00bbBitterkraut zu essen\u00ab und esse es.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-115a\">Blatt 115a<\/h2>\n<p>R. \u1e24isda wandte ein: Soll man dar\u00fcber den Segen sprechen, nachdem man damit den Bauch bereits gef\u00fcllt hat!? Vielmehr, sagte R.\u1e24isda, zuerst spreche man dar\u00fcber den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab und den Segen \u00bbBitterkraut zu essen\u00ab und esse es, nachher esse man es ohne Segensspruch als Bitterkraut. In Sura verfuhren sie nach R. Hona, und R. Se\u0161eth, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, verfuhr nach R. \u1e24isda. Die Halakha ist wie R. \u1e24isda. R. A\u1e25a, der Sohn Rabhs, pflegte sich um andere Kr\u00e4uter zu bem\u00fchen, um sich einem Streite zu entziehen.<\/p>\n<p>Rabina sagte: R. Me\u0161ar\u0161eja, Sohn des R.Nathan, erz\u00e4hlte mir, dass Hillel als \u00dcberlieferung folgendes lehrte: Man darf nicht Unges\u00e4uertes mit Bitterkraut zusammenlegen und essen, weil wir der Ansicht sind, das Unges\u00e4uerte sei in der Jetztzeit Pflicht der Tora und das Bitterkraut nur rabbanitisch, und das rabbanitische Bitterkraut w\u00fcrde [den Geschmack des] Unges\u00e4uerten, das eine Pflicht der Tora ist, aufheben. Und auch nach demjenigen, welcher sagt, die Gebote heben einander nicht auf, gilt dies von zwei [Geboten] der Tora oder zwei rabbanitischen, wenn aber eines der Tora und eines rabbanitisch ist, hebt das rabbanitische das der Tora auf.<\/p>\n<p>Wer ist der Tanna, welcher sagt, die Gebote heben einander nicht auf!?<\/p>\n<p>Es ist Hillel, denn es wird gelehrt: Man erz\u00e4hlt von Hillel, dass er sie<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> zusammenzulegen und zu essen pflegte, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut sollen sie es essen<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: Die Genossen aber streiten gegen Hillel, denn es wird gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, man lege sie zusammen und esse sie, wie Hillel es zu tun pflegte, so hei\u00dft es: <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut sollen sie es essen<\/em>, auch dieses besonders und jenes besonders. R. A\u0161i wandte ein: Was hei\u00dft dem nach \u00bbauch\u00ab!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, meint es der Tanna wie folgt: man k\u00f6nnte glauben, man gen\u00fcge seiner Pflicht nur dann, wenn man sie zusammenlegt und i\u00dft, wie Hillel es zu tun pflegte, so hei\u00dft es: <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut sollen sie es essen<\/em>, auch dieses besonders und jenes besonders. Da nun die Halakha weder wie Hillel noch wie die Rabbanan gelehrt wurde, so spreche man den Segen \u00bbUnges\u00e4uertes zu essen\u00ab und esse dieses, sodann spreche man den Segen \u00bbBitterkraut zu essen\u00ab und esse dieses, und darauf esse man ohne Segensspruch Unges\u00e4uertes und Lattich zusammen, zur Erinnerung an das [Verfahren] Hillels zur Zeit des Tempels.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte im Namen R.O\u0161a\u0351jas: Alles, was in eine Fl\u00fcssigkeit getunkt wird, erfordert das H\u00e4ndewaschen. R. Papa sprach: Hieraus ist zu entnehmen, dass man den Lattich wegen der Giftigkeit<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> in den Fruchtbrei tunken m\u00fcsse,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-115b\">Blatt 115b<\/h2>\n<p>denn wenn man sagen wollte, man brauche ihn nicht zu tunken, so w\u00e4re ja das H\u00e4ndewaschen nicht erforderlich, da man [keine Fl\u00fcssigkeit] ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vielleicht braucht man, kann ich dir erwidern, ihn tats\u00e4chlich nicht zu tunken, denn die Giftigkeit schwindet schon vom Geruche, und das H\u00e4ndewaschen ist deshalb erforderlich, weil man es ber\u00fchrt haben kann!? Ferner sagte R. Papa: Man lasse das Bitterkraut nicht im Fruchtbrei liegen, weil die Sch\u00e4rfe der Gew\u00fcrze die Bitterkeit aufheben kann, und erforderlich ist der Geschmack des Bitterkrautes, der dann fehlt.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda f\u00fchrte Mar U\u0351qaba umher und trug vor: Hat man die H\u00e4nde beim ersten Tunken gewaschen, so wasche man sie auch beim zweiten Tunken. Die J\u00fcnger sprachen zu R. Papa: Dies wurde von anderen F\u00e4llen<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> gelehrt, denn wozu ist, wollte man sagen, von diesem Falle, das H\u00e4ndewaschen zum zweiten Male erforderlich, wo man sie bereits einmal gewaschen hat!? R. Papa erwiderte ihnen: Im Gegenteil, dies wurde von diesem Falle gelehrt, denn wozu ist, wollte man sagen, von anderen F\u00e4llen, zweimal das Tunken erforderlich!?<\/p>\n<p>Wozu sind, wenn von diesem Falle, die H\u00e4nde wiederum zu waschen, wo man sie bereits einmal gewaschen hat!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, da man die Haggada und das Loblied zu lesen hat, so kann man seine Gedanken abgewandt und [etwas Unreines] ber\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>Raba sagte: Hat man das Unges\u00e4uerte heruntergeschluckt<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt; hat man das Bitterkraut heruntergeschluckt, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt; hat man das Unges\u00e4uerte mit dem Bitterkraute zusammen heruntergeschluckt, so hat man der Pflicht des Unges\u00e4uerten gen\u00fcgt, nicht aber der Pflicht des Bitterkrautes; hat man sie in Bast gewickelt und heruntergeschluckt, so hat man auch der Pflicht des Unges\u00e4uerten nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>R. \u0160imi b. A\u0161i sagte: Das Unges\u00e4uerte vor jedem [Tischgast] besonders, das Bitterkraut vor jedem besonders, und der Fruchtbrei vor jedem besonders; hochgehoben wird der Tisch<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> nur vor dem, der die Haggada vorliest. R. Hona sagte: Auch alles andere<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> nur vor demjenigen, der die Haggada vorliest. Die Halakha ist wie R. Hona.<\/p>\n<p>Wozu wird der Tisch hochgehoben?<\/p>\n<p>In der Schule R. Jannajs erkl\u00e4rten sie: Damit dies den Kindern auffalle und sie [nach dem Grunde] fragen. Einst sa\u00df Abajje<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> vor Rabba, und als er den Tisch hochheben sah, rief er: Noch haben wir nicht gegessen, und schon nimmt man uns den Tisch fort!? Da sprach Rabba zu ihm: Du hast uns vom Hersagen [des Abschnittes] \u00bbWarum<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> ist anders\u00ab befreit.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte:<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> <em>Brot der Armut<\/em> [\u00f6ni], Brot, \u00fcber das man viele Worte spricht [\u00f6nin]. Ebenso wird gelehrt: <em>Brot der Armut<\/em>, Brot, \u00fcber das man viele Worte spricht. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Brot der Armut<\/em>, wie der Arme an ein angebrochenes St\u00fcck gew\u00f6hnt ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-116a\">Blatt 116a<\/h2>\n<p>ebenso auch hierbei<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> ein angebrochenes St\u00fcck. Eine andere Erkl\u00e4rung: Wie es beim Armen \u00fcblich ist, dass er selber [den Ofen] heizt und die Frau b\u00e4ckt, ebenso mu\u00df man auch hierbei selber heizen<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> und die Frau backen.<\/p>\n<p>WIEWOHL DER FRUCHTBREI NICHT GEBOT IST. Wozu ist er, wenn er nicht Gebot ist, n\u00f6tig? R. Ami erwiderte: Wegen der Giftigkeit [des Bitterkrautes]. R. Asi sagte: Gegen die Giftigkeit des Lattichs ist Rettich gut, gegen die Giftigkeit des Rettichs ist Lauch gut, gegen die Giftigkeit des Lauches ist warmes Wasser gut; gegen jede Giftigkeit ist warmes Wasser gut. W\u00e4hrenddessen spreche man: Gift, Gift, ich gedenke deiner, deiner sieben T\u00f6chter und deiner acht Schwiegert\u00f6chter.<\/p>\n<p>R. ELEA\u0351ZAR B. \u00c7ADOO SAGT, [AUCH DIESER] SEI GEBOT etc. Was ist dies f\u00fcr ein Gebot? R. Levi sagte: Zur Erinnerung an den Apfelbaum<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan sagte: Zur Erinnerung an den Lehm<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Daher mu\u00df er herb und dick sein; herb, zur Erinnerung an den Apfelbaum, und dick, zur Erinnerung an den Lehm. \u00dcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan wird gelehrt: Die Gew\u00fcrze sind zur Erinnerung an das Stroh, und der Fruchtbrei ist zur Erinnerung an den Lehm. R. Elea\u0351zar b. R. \u00c7adoq erz\u00e4hlte: Die Schalterh\u00e4ndler zu Jeru\u0161alem pflegten wie folgt zu rufen: Kommt heran, kauft Gew\u00fcrze zu Gebotszwecken.<\/p>\n<p>AN SCHENKE IHM DEN ZWEITEN BECHER EIN, UND NUN RICHTE DAS KIND AN SEINEN VATER DIE FOLGENDEN FRAGEN, DIE, WENN DAS KIND DAZU KEINEN VERSTAND HAT, SEIN VATER ES LEHRE: WARUM IST DIESE NACHT ANDERS ALS JEDE ANDERE NACHT: IN JEDER ANDEREN NACHT ESSEN WIR GES\u00c4UERTES ODER UNGES\u00c4UERTES, IN DIESER NACHT NUR UNGES\u00c4UERTES; IN JEDER ANDEREN NACHT ESSEN WIR VERSCIHIEDENE KR\u00c4UTER, IN DIESER NACHT NUR BITTERKRAUT; IN JEDER ANDEREN NACHT ESSEN WIR GEBRATENES, GE\u2014 SCHMORTES ODER GEKOCHTES FLEISCH, IN DIESER NACHT NUR GEBRATENES; IN JEDER ANDEREN NACHT TUNKEN WIR NUR EINMAL EIN, IN DIESER NACHT ZWEIMAL. NACH DEM VERST\u00c4NDNIS DES KINDES LEHRE ES SEIN VATER. MAN BEGINNE MIT DER SCHMACH UND SCHLIESSE MIT DEM RUHME, UND SO TRAGE MAN VOR VON:<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> <em>Ein verlorener Aram\u00e4er war mein Ahn<\/em>, BIS ZUM SCHLUSSE DES GANZEN ABSCHNITTES.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Ist das Kind verst\u00e4ndig, so frage es, ist es nicht verst\u00e4ndig, so frage die Frau, sonst frage er sich selbst. Selbst zwei Schriftgelehrte, die in den Satzungen des Pesa\u1e25festes kundig sind, fragen einander.<\/p>\n<p>WARUM IST DIESE NACHT ANDERS ALS JEDE ANDERE NACHT: IN JEDER ANDEREN NACHT TUNKEN WIR NUR EINMAL EIN, IN DIESER NACHT ZWEIMAL. Raba wandte ein: Ist es denn in jeder anderen Nacht nicht zul\u00e4ssig, auch nicht einmal einzutunken!? Vielmehr, sagte Raba, lautet es wie folgt: in jeder anderen Nacht sind wir auch nicht einmal einzutunken verpflichtet, in dieser Nacht zweimal. R.Saphra wandte ein: [Wissen denn] Kinder von einer Pflicht!? Vielmehr, sagte R. Saphra, lautet es wie folgt: wir tunken sonst auch nicht einmal ein, in dieser Nacht zweimal.<\/p>\n<p>MAN BEGINNE MIT DER SCHMACH UND SCHLIESSE MIT DEM RUHME. Welches ist die Schmach?<\/p>\n<p>[Der Abschnitt] \u00bbAnfangs waren unsere Vorfahren G\u00f6tzenanbeter\u00ab. Raba sagte: [Der Abschnitt] \u00bbSklaven waren wir\u00ab. R. Na\u1e25man sprach zu seinem Sklaven Daro: Was hat der Sklave, wenn ihn sein Herr freil\u00e4\u00dft und ihm noch Silber und Gold schenkt, zu ihm zu sprechen? Dieser erwiderte: Er mu\u00df ihm Dank und Preis zollen. Da sprach jener: Du hast uns vom Hersagen des [Abschnittes] \u00bbWarum ist anders\u00ab befreit. Darauf begann er, [den Abschnitt] \u00bbSklaven waren wir\u00ab herzusagen.<\/p>\n<p>R. GAMLI\u00c9L SAGTE: WER AM PESA\u1e24FESTE \u00dcBER FOLGENDE DREI DINGE NICHT SPRICHT, GEN\u00dcGT NICHT SEINER PFLICHT,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-116b\">Blatt 116b<\/h2>\n<p>UND ZWAR: DAS PESA\u1e24OPFER, DAS UNGES\u00c4UERTE UND DAS BITTERKRAUT. DAS PESA\u1e24OPFER [ISST MAN], WEIL GOTT DIE H\u00c4USER UNSERER VORFAHREN IN MI\u00e7RA iM \u00dcBERSPRUNGEN<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> [PASAH] HAT; DAS UNGES\u00c4UERTE, WEIL UNSERE VORFAHREN IN MICRAHM ERL\u00d6ST<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> WURDEN; DAS BITTERKRAUT, WEIL DIE MICRIHM DAS LEBEN UNSERER VORFAHREN IN MI\u00e7RAHM VERBITTERT HATTEN. IN JEDEM ZEITALTER IST JEDER VERPFLICHTET, SICH VORZUSTELLEN, ALS SEI ER SELBST AUS MI\u00e7RAHM GEZOGEN, DENN ES HEISST:<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> <em>an jenem Tage sollst du deinem Sohne also erz\u00e4hlen: Wegen dessen, was der Herr an mir getan hat, als ich aus Mi\u00e7rajim zog<\/em>. DARUM SIND WIR VERPFLICHTET ZU DANKEN, ZU R\u00dcHMEN, ZU LOBEN, ZU VERHERRLICHEN, ZU ERHEBEN, ZU VEREHREN, ZU PREISEN, ZU ERH\u00d6HEN UND ZU HULDIGEN VOR DEM, DER UNSEREN V\u00c4TERN UND UNS ALL DIESE WUNDER GETAN; DER UNS GEF\u00dcHRT AUS KNECHTSCHAFT ZU FREIHEIT, AUS KUMMER ZUR FREUDE, AUS TRAUER ZUR FESTLICHKEIT, AUS FINSTERNIS ZU GROSSEM LICHTE UND AUS SKLAVEREI ZUR ERL\u00d6SUNG; LASSET UNS VOR IHM SPRECHEN:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> <em>Preiset Gott<\/em>. WIE WEIT LESE MAN? DIE SCHULE SAMMAIS SAGT: BIS:<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> <em>Die Mutter der Kinder frohlockt<\/em>, DIE SCHULE HILLELS SAGT, BIs:<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> <em>Den Kiesel in einen Wasserguell<\/em>. MAN SCHLIESSE MIT DER ERL\u00d6SUNGSFORMEL.<\/p>\n<p>R. TRYPHON SAGT: \u00bbDER UNS UND UNSERE VORFAHREN AUS MI\u00e7RAHM ERL\u00d6ST HAT\u00ab, OHNE WEITERE SCHLUSSFORMEL. R. A\u0351QIBA SAGT: \u00bbSO M\u00d6GE DER HERR, UNSER GOTT UND DER GOTT UNSERER VORFAHREN, UNS ANDERE FEIERTAGE UND FESTE, DIE UNS ENTGEGENKOMMEN, IN FRIEDEN ERREICHEN LASSEN; ERFREUT \u00dcBER DEN BAU DEINER STADT, JUBELND IN DEINEM DIENSTE. DORT WERDEN WIR VON DEN PESA\u1e24OPFERN UND VON SCHLACHTOPFERN ESSEN etc., BIS: \u00bbGEPRIESEN SEIEST DU, O HERR, DER DU JISRA\u00c9L ERL\u00d6ST HAST\u00ab.<\/p>\n<p>GEMARA. Raba sagte: Man mu\u00df auch sagen: \u00bbUnd uns hat er von dort herausgef\u00fchrt\u00ab. Raba sagte: Das Unges\u00e4uerte mu\u00df man<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> hochheben, das Bitterkraut mu\u00df man hochheben, das Fleisch braucht man nicht hochzuheben, und noch mehr: dies w\u00fcrde sogar den Anschein haben, als \u00e4\u00dfe man Geheiligtes au\u00dferhalb.<\/p>\n<p>R.A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Ein Blinder braucht die Haggada nicht herzusagen, denn hierbei hei\u00dft es <em>wegen dieses<\/em> und dort<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> hei\u00dft es <em>dieser, unser Sohn<\/em>, wie dort ein Blinder ausgeschlossen ist, ebenso ist auch hierbei ein Blinder ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, Meremar erz\u00e4hlte ja, er habe die J\u00fcnger der Schule R. Josephs gefragt, wer die Haggada bei R. Joseph hersage, und sie erwiderten ihm, R. Joseph, [ferner fragte er,] wer die Haggada bei R. Se\u0161eth hersage, und man erwiderte ihm, R. Se\u0161eth<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Diese Rabbanan sind der Ansicht, das Unges\u00e4uerte sei in der Jetztzeit nur eine rabbanitische Pflicht.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob der Ansicht, das Unges\u00e4uerte sei in der Jetztzeit eine Pflicht der Tora, und R.A\u1e25a b. Ja\u0351qob selbst sagte ja, das Unges\u00e4uerte sei in der Jetztzeit eine rabbanitische Pflicht!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, die Rabbanan haben all ihre Bestimmungen denen der Tora gleichgestellt.<\/p>\n<p>Dies gilt ja auch nach R. Se\u0161eth und R. Joseph, dass n\u00e4mlich die Rabbanan all ihre Bestimmungen denen der Tora gleichgestellt haben!?<\/p>\n<p>Ist dies denn [stichhaltig]? Dort sollte es \u00bbes ist unser Sohn\u00ab hei\u00dfen, wenn es aber \u00bbdieser unser Sohn\u00ab hei\u00dft, so schlie\u00dft dies einen Blinden aus, hierbei aber kann es ja nicht anders als \u00bbdieses\u00ab hei\u00dfen und bezieht sich vielmehr auf das Unges\u00e4uerte und das Bitterkraut.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-117a\">Blatt 117a<\/h2>\n<p>DARUM SIND WIR VERPFLICHTET. R. \u1e24isda sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Halelujah<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>, Kesjah<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>, und Jedidjah<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> sind jedes ein Wort. Rabh sagte: Kesjah und Mer\u1e25abjah<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> sind jedes ein Wort. Raba sagte: Nur Mer\u1e25abjah. Sie fragten: Wie ist es mit Mer\u1e25abjah nach R.\u1e24isda?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden. Sie fragten: Wie ist es mit Jedidjah nach Rabh?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabh sagte, Jedidjah k\u00f6nne geteilt werden, daher sei Jedid profan und jah heilig. Sie fragten: Wie ist es mit Halelujah nach Rabh?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabh erz\u00e4hlte, er habe ein Psalmenbuch der Schule seines Oheims<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> gesehen, in dem Halelu auf der einen Seite und jah auf der anderen Seite<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> stand. Er streitet somit gegen R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, Halelujah hei\u00dfe: preiset ihn mit vielen<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> Preisungen. Dieser befindet sich in einem Widerspruche mit sich selbst, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Zehn Ausdr\u00fccke der Preisung<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> befinden sich im Buche der Psalmen: Musiklied, Saitenlied, Lehrgedicht, Psalm, Gesang, Heil, Loblied, Gebet, Danklied und Halelujah; der bedeutendste unter ihnen ist Halelujah, das den Gottesnamen und eine Lobpreisung in einem [Worte] enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das Lied in der Tora<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> dichteten Mo\u0161e und Jisra\u00e9l, als sie aus dem Meere stiegen. Wer dichtete das Loblied?<\/p>\n<p>Die Propheten unter ihnen ordneten f\u00fcr Jisra\u00e9l an, es bei jeder Festgelegenheit und bei jedem nicht<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> eintreffenden Ungl\u00fccksfalle herzusagen. Und wenn sie [dereinst] erl\u00f6st werden, werden sie es \u00fcber ihre Erl\u00f6sung hersagen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagte: S\u00e4mtliche Loblieder, die im Buche der Psalmen enthalten sind, dichtete David, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> <em>zuende [kallu] sind die Gebete Davids, des Sohns Ji\u0161ajs<\/em>, und man lese nicht <em>kallu<\/em>, sondern <em>kol-elu [all diese]<\/em>. Wer dichtete dieses Loblied? R. Jose sagte: Mein Sohn Elea\u0351zar sagt, Mo\u0161e und Jisra\u00e9l dichteten es, als sie aus dem Meere stiegen, die Genossen aber streiten gegen ihn und sagen, David habe es gedichtet. Seine Worte sind jedoch einleuchtender als ihre Worte, sollte es denn m\u00f6glich sein, dass die Jisra\u00e9liten ihre Pesa\u1e25opfer geschlachtet oder ihre Feststr\u00e4u\u00dfe [in die Hand] genommen, ohne ein Lied angestimmt zu haben!? Eine andere Begr\u00fcndung: Ist es denn m\u00f6glich, dass, w\u00e4hrend das G\u00f6tzenbild des Mikha in Freuden<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> dastand, Jisra\u00e9l das Loblied angestimmt haben soll!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: S\u00e4mtliche Lieder und Lobges\u00e4nge im Buche der Psalmen dichtete David, wie R. Elie\u0351zer sagt, \u00fcber sich selbst, und wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, \u00fcber die Gemeinschaft; die Weisen sagen, manche von ihnen \u00fcber die Gemeinschaft und manche von ihnen \u00fcber sich selbst: die in der Einzahl abgefa\u00dft sind, \u00fcber sich selbst, die in der Mehrzahl abgefa\u00dft sind, \u00fcber die Gemeinschaft. Musiklieder und Saitenlieder beziehen sich auf die Zukunft; Lehrgedichte durch einen Vortragenden. [Hei\u00dft es:] <em>Davids ein Psalm<\/em>, so ruhte die G\u00f6ttlichkeit auf ihm, und nachher dichtete er das Lied; [hei\u00dft es:] <em>ein Psalm Davids<\/em>, so dichtete er das Lied, und nachher ruhte die G\u00f6ttlichkeit auf ihm. Dies lehrt dich, dass die G\u00f6ttlichkeit auf einem nicht bei Tr\u00e4gheit, nicht bei Traurigkeit, nicht bei Scherz, nicht bei Leichtfertigkeit und nicht bei m\u00fc\u00dfigem Geplauder ruhe, sondern nur bei freudiger Stimmung einer gottgef\u00e4lligen Handlung, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> <em>jetzt aber holt mir einen Saitenspieler. Jedesmal, wenn der \u0160aitenspieler spielte, kam \u00fcber ihn der Geist Gottes<\/em>. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Dies gilt auch von der Halakha. R. Na\u1e25man sagte: Dies gilt auch von einem guten Traume.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Gidel sagte ja im Namen Rabhs, dass, wenn ein Sch\u00fcler vor seinem Lehrer sitzt und seine Lippen nicht [vor Ehrfurcht] Bitternis triefen, sie verbr\u00fcht werden m\u00f6gen!? Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> <em>seine Lippen wie die Lilien, flie\u00dfende Myrrhe tr\u00e4ufelnd<\/em>, und man lese nicht <em>\u0161o\u0161anim<\/em> [Lilien], sondern <em>\u0161e\u0161onim<\/em> [die studi\u00e8ren], auch lese man nicht <em>mor ober<\/em> [flie\u00dfende Myrrhe], sondern <em>mar ober<\/em> [flie\u00dfende Bitternis].<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine f\u00fcr den Lehrer, das andere f\u00fcr den Sch\u00fcler. Wenn du aber willst, sage ich: das eine wie das andere f\u00fcr den Lehrer, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine, bevor er begonnen hat, das andere, nachdem er begonnen hat. So pflegte auch Rabba, bevor er vor den Sch\u00fclern [den Vortrag] begann, etwas Scherzhaftes zu sagen, und die Sch\u00fcler wurden heiter, dann sa\u00df er ehrf\u00fcrchtig und begann mit der Lehre.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer dichtete dieses Loblied? R. Elie\u0351zer sagt, Mo\u0161e und Jisra\u00e9l dichteten es, als sie am Meere standen. Sie sprachen: <a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> <em>Nicht uns, Herr, nicht uns<\/em>. Darauf erwiderte der heilige Geist und sprach zu ihnen:<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> <em>Um meinetwillen, um meinetwillen tu ich es<\/em>. R. Jehuda sagt, Jeho\u0161ua\u0351 und Jisra\u00e9l dichteten es, als die kena\u00e4nitischen K\u00f6nige wider sie aufstanden. Sie sprachen: <em>Nicht uns<\/em>, und [der heilige Geist] erwiderte etc. R. Elea\u0351zar aus Moda\u00edm sagt, Debora und Baraq dichteten es, als Sisra wider sie aufstand. Sie sprachen: <em>Nicht uns<\/em>, und der heilige Geist erwiderte und sprach: <em>Um meinetwillen, um meinetwillen tu ich es.<\/em> R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagt, \u1e24izqija und sein Kollegium dichteten es, als Sanherib wider sie aufstand. Sie sprachen: <em>Nicht uns<\/em>, und der [heilige Geist] erwiderte etc. R. A\u0351qiba sagt, \u1e24ananja, Mi\u0161a\u00e9l und A\u0351zarja dichteten es, als der ruchlose Nebukhadne\u00e7ar wider sie aufstand. Sie sprachen: <em>Nicht uns<\/em>, und [der heilige Geist] erwiderte etc. R. Jose der Galil\u00e4er sagt, Mordekhaj und Ester dichteten es, als der ruchlose Haman wider sie aufstand. Sie sprachen: <em>Nicht uns<\/em>, und [der heilige Geist] erwiderte etc. Die Weisen sagen, die Propheten unter ihnen ordneten f\u00fcr Jisra\u00e9l an, es bei jeder Festgelegenheit und bei jedem nicht eintreffenden<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> Ungl\u00fccksfalle herzusagen. Und wenn sie [dereinst] erl\u00f6st werden, werden sie es \u00fcber ihre Erl\u00f6sung hersagen.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte, Halelujah<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> geh\u00f6re zum Schlusse des [vorangehenden] Abschnittes, Rabba b. R. Hona sagte, Halelujah geh\u00f6re zum Beginn des [folgenden] Abschnittes. R. \u1e24isda sprach: Ich sah ein Psalmenbuch der Schule des R. \u1e24anin b. Rab[a], in dem das Halelujah sich in der Mitte des Abschnittes<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> befand; demnach war es ihm zweifelhaft. R. \u1e24anin b. Raba sagte: Alle stimmen \u00fcberein, dass hinter [dem Verse]:<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a> <em>Vom Ruhme des Herrn soll mein Mund reden, und alles Fleisch preise seinen heiligen Namen immer und ewig<\/em>, das Halelujah zum Beginn des [folgenden] Abschnittes geh\u00f6re. Ferner auch, dass hinter [dem Verse]:<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> <em>Der Gottlose wird es sehen und sich \u00e4rgern, wird mit den Z\u00e4hnen knirschen und vergehen<\/em>; <em>die Hoffnung der Gottlosen wird zunichte werden<\/em>, das Halelujah zum Beginn des [folgenden] Abschnittes geh\u00f6re. Ferner auch, dass hinter [dem Verse]:<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a> <em>Die ihr im Tempel des Herrn steht<\/em>, das Halelujah zum Beginn des [folgenden] Abschnittes geh\u00f6re. Die Bibelkundigen<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a> f\u00fcgen noch folgende hinzu: Hinter [dem Verse]:<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> <em>Aus dem Bache am Wege trinkt er, darum erhebt er das Haupt<\/em>, geh\u00f6rt das Halelujah zum Beginn des [folgenden] Abschnittes. Und hinter [dem Verse]:<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a> <em>Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn; gute Einsicht wird allen, die sie \u00fcben<\/em>, geh\u00f6rt das Halelujah zum Beginn des [folgenden] Abschnittes.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, dass hier\u00fcber auch Tanna\u00edm streiten: Wie weit lese man? Die Schule \u0160ammajs sagt, bis:<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a> <em>Die Mutter der Kinder frohlockt<\/em>, die Schule Hillels sagt, bis:<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a> <em>Den Kiesel in einen Wasserguell<\/em>. Und ein Anderes lehrt: Wie weit lese man? Die Schule \u0160ammajs sagt, bis:<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a> <em>Als Jisra\u00e9l aus Mi\u00e7rajim zog<\/em>, die Schule Hillels sagt, bis:<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> <em>Nicht uns, Herr, nicht uns<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-117b\">Blatt 117b<\/h2>\n<p>Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: derjenige, <em>der bis Die Mutter der Kinder frohlockt<\/em> sagt, ist der Ansicht, das Halelujah geh\u00f6re zum Beginn<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a> des [folgenden] Abschnittes, und derjenige, der bis Als Jisra\u00e9l aus Mi\u00e7rajim zog sagt, ist der Ansicht, das Halelujah geh\u00f6re zum Schlusse<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> des [vorangehenden] Abschnittes.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda erkl\u00e4rt [beide Lehren] nach seiner Ansicht. Alle stimmen \u00fcberein, das Halelujah geh\u00f6re zum Schlusse des [vorangehenden] Abschnittes; nach demjenigen, der bis Als Jisra\u00e9l zog sagt, stimmt dies ja, und derjenige, der <em>bis die Mutter der Kinder frohlockt<\/em> sagt, meint es \u00bbbis\u00ab (und bis) einschlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen: bis Halelujah!? Wolltest du erwidern, man w\u00fcrde nicht wissen, welches Halelujah, so sollte er sagen: bis Halelujah des [Verses] <em>Die Mutter der Kinder frohlockt<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>Auch Rabba b. R. Hona erkl\u00e4rt [beide Lehren] nach seiner Ansicht. Alle stimmen \u00fcberein, das Halelujah geh\u00f6rt zum Beginn des [folgenden] Abschnittes nach demjenigen, der bis <em>die Mutter der Kinder frohlockt<\/em> sagt, stimmt dies ja, und derjenige, der bis Als Jisra\u00e9l zog sagt, meint es \u00bbbis\u00ab (und bis) ausschlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen: bis Halelujah!? Wolltest du erwidern, man w\u00fcrde nicht wissen, welches Halelujah, so sollte er sagen: bis Halelujah des [Verses] <em>Als Jisra\u00e9l zog<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>MAN SCHLIESSE MIT DER ERL\u00d6SUNGSFORMEL. Raba sagte: Die [Erl\u00f6sungsformel] des \u0160ema\u0351 und des Lobliedes lautet \u00bbder Jisra\u00e9l erl\u00f6st hat\u00ab, die des Gebetes lautet \u00bbder Jisra\u00e9l erl\u00f6st\u00ab, weil dies ein Gebet<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> ist. R. Zera sagte: Im Weihsegen sage man \u00bbder uns durch seine Gebote geheiligt und befohlen hat\u00ab, im Gebete sage man \u00bbheilige uns durch deine Gebote, weil dies ein Gebet ist. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Im Segen zur Weihe des Tages mu\u00df man des Auszuges aus Mi\u00e7rajim erw\u00e4hnen, denn hierbei<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>damit du denkest<\/em>, und dort<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>denke daran, den \u0160abbath heilig zu hallen<\/em>. Rabba b. \u0160ila sagte: Im Gebete sage man \u00bber l\u00e4\u00dft das Horn der Hilfe hervorsprie\u00dfen\u00ab, im [Segen der] Haphtara [sage man] \u00bbder Schild Davids\u00ab <a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> <em>Und ich will dir einen gro\u00dfen Namen schaffen gleich den Namen der Gr\u00f6\u00dften<\/em>, das ist, wie R. Joseph lehrte, die Formel \u00bbder Schild Davids. R.\u0160imo\u0351n b. Laqis sagte:<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> <em>Ich will dich zu einem gro\u00dfen Volke machen<\/em>, das ist die Formel \u00bbder Gott Abrahams\u00ab; <em>ich will dich segnen<\/em>, das ist die Formel \u00bbder Gott Ji\u00e7\u1e25aqs\u00ab; <em>ich will deinen Namen gro\u00df machen<\/em>, das ist die Formel \u00bbder Gott Ja\u0351qobs\u00ab. Man k\u00f6nnte glauben, sie seien alle in der Schlu\u00dfformel zu nennen, so hei\u00dft es: <em>du sollst ein Segen sein<\/em>, nur mit dir wird man [den Segensspruch] schlie\u00dfen und nicht mit allen.<\/p>\n<p>Raba erz\u00e4hlte: Einst traf ich die Greise<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> von Pumbeditha, und diese sa\u00dfen und sagten am \u0160abbath sowohl im Gebete als auch im Weihsegen \u00bbder den \u0160abbath heiligt\u00ab, und am Feste sowohl im Gebete als auch im Weihsegen \u00bbder Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt\u00ab. Da sprach ich zu ihnen: Im Gegenteil, im Gebete sage man sowohl am \u0160abbath als auch am Feste \u00bbder Jisra\u00e9l heiligt\u00ab und im Weihsegen sage man am \u0160abbath \u00bbder den \u0160abbath heiligt\u00ab und am Feste \u00bbder Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt\u00ab. Ich will sowohl meine Ansicht als auch euere Ansicht begr\u00fcnden. Euer Grund ist: der \u0160abbath ist feststehend, daher sage man sowohl im Gebete als auch im Weihsegen \u00bbder den \u0160abbath heiligt\u00ab, das Fest wird von den Jisra\u00e9liten bestimmt, die die Monde interkalieren und das Jahr festsetzen, daher sage man \u00bbder Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt\u00ab. Mein Grund ist: das Gebet wird in Gemeinschaft verrichtet, daher sage man \u00bbder Jisra\u00e9l heiligt\u00ab, der Weihsegen wird von einzelnen gesprochen, daher sage man am \u0160abbath \u00bbder den \u0160abbath heiligt\u00ab und am Feste \u00bbder Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt\u00ab. Dies ist aber nichts; verrichtet man etwa das Gebet nicht auch einzeln, oder spricht man etwa den Weihsegen nicht auch in Gemeinschaft!? Raba aber ist der Ansicht, man richte sich danach, wie es \u00fcblich ist.<\/p>\n<p>U\u0351la b. Rabh trat<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> einst in Gegenwart Rabas [vor das Betpult] und sprach [die Formeln] nach der Ansicht der Greise von Pumbeditha, und dieser sagte ihm nichts. Demnach ist Raba von seiner Ansicht abgekommen. R. Nathan, der Vater des R. Hona, der Sohn Nathans, trat einst [vor das Betpult] in Gegenwart R. Papas und sprach [die Formeln] nach Ansicht der Greise von Pumbeditha, und R. Papa lobte ihn. Rabina erz\u00e4hlte: Als ich einst in Sura bei Meremar eingekehrt war, trat der Gemeindevorbeter in seiner Gegenwart [vor das Betpult] und sprach [die Formeln] nach der Ansicht der Greise von Pumbeditha, und die Leute wollten ihn zum Schweigen bringen. Da sprach dieser: Lasset ihn, die Halakha ist wie die Greise von Pumbeditha. Hierauf unterlie\u00dfen sie es.<\/p>\n<p>MAN SCHENKE IHM DEN DRITTEN BECHER EIN, UND ER SPRICHT DEN SEGEN \u00dcBER DAS MAHL, ALSDANN DEN VIERTEN, UND ER LIEST DAS LOBLIED ZUENDE UND SPRICHT DEN SEGEN \u00dcBER DAS LIED. ZWISCHEN JENEN BECHERN DARF MAN, WENN MAN WILL, [NOCH AUSSERDEM] TRINKEN, NICHT ABER ZWISCHEN DEM DRITTEN UND DEM VIERTEN.<\/p>\n<p>GEMARA. R.\u1e24anan sprach zu Raba: Hieraus ist zu entnehmen, dass zum Tischsegen ein Becher [Wein] erforderlich sei. Dieser erwiderte: Die Rabbanan haben [das Trinken] von vier Bechern als Zeichen der Freiheit angeordnet, und bei jedem besonders ist ein Gebot auszu\u00fcben<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>ALSDANN DEN VIERTEN, UND ER LIEST DAS LOBLIED ZUENDE UND SPRICHT DEN SEGEN \u00dcBER DAS LIED. Welcher ist der Segen \u00fcber das Lied?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-118a\">Blatt 118a<\/h2>\n<p>R. Jehuda sagt, [der Segen auf] \u00bbEs r\u00fchmen dich, Herr, unser Gott\u00ab; R. Jo\u1e25anan sagt [der Segen auf] \u00bbDer Odem alles Lebenden\u00ab.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Nach dem vierten [Becher] beende man das Loblied und spreche das gro\u00dfe Loblied<\/p>\n<p>so R. Tryphon. Manche sagen, [den Psalm]<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> <em>Der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln<\/em>.<\/p>\n<p>Welches ist das gro\u00dfe Loblied?<\/p>\n<p>R. Jehuda sagt, von<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a> Danket bis<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> An den Fl\u00fcssen Babels<em>; R. Jo\u1e25anan sagt, von<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> Stufenlied bis An den Fl\u00fcssen Babels<\/em>; R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagt, von<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> <em>denn der Herr hat Ja\u0351qob erw\u00e4hlt<\/em> bis <em>an den Fl\u00fcssen Babels<\/em>.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft es das gro\u00dfe Loblied? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Weil der Heilige, gepriesen sei er, in der H\u00f6he des Weltalls weilt und jedem Gesch\u00f6pfe seine Nahrung verabreicht<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Auf wen beziehen sich diese sechsundzwanzig Dankverse<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>? Auf die sechsundzwanzig Generationen, die der Heilige, gepriesen sei er, vor der Verleihung der Tora auf seiner Welt erschaffen und in seiner Gnade<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a> ern\u00e4hrt hatte.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> <em>danket dem Herrn, denn er ist g\u00fctig<\/em>; danket dem Herrn, dass er die Schuld des Menschen von der [ihm gew\u00e4hrten] G\u00fcte einzieht. [Er nimmt] vom Reichen seinen Ochsen, vom Armen sein Schaf, von der Waise ihr Ei und von der Witwe ihre Henne<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Der Erwerb des Menschen ist doppelt so schwer als die Geburt, denn von der Geburt hei\u00dft es:<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a> <em>mit Schmerz<\/em>, von der Nahrung aber hei\u00dft es:<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a> <em>mit Schmerzen<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Der Erwerb des Menschen ist schwieriger als die Erl\u00f6sung, denn von der Erl\u00f6sung hei\u00dft es:<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a> <em>der Engel, der mich von allen N\u00f6ten errettete<\/em>, nur ein Engel, vom Erwerb aber hei\u00dft es: <a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a> <em>der Gott, der mich ern\u00e4hrt hat<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Als der Heilige, gepriesen sei er, zu Adam sprach:<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> <em>Dornen und Disteln soll sie dir hervorbringen<\/em>, flossen seine Augen Tr\u00e4nen, und er sprach vor ihm: Herr der Welt, ich und mein Esel sollen nun aus einer Krippe essen! Als er aber zu ihm sagte:<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> <em>Im Schwei\u00dfe deines Angesichtes sollst du Brot essen<\/em>, beruhigte er sich. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wohl w\u00e4re uns, wenn es dabei geblieben<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> w\u00e4re. [Abajje sagte:] Noch sind wir dem nicht entgangen, denn wir essen ja Kr\u00e4uter vom Felde.<\/p>\n<p>R.\u0160ezbi sagte im Namen des R.Elea\u0351zar b. A\u0351zarja: Der Erwerb des Menschen ist so schwierig, wie die Spaltung des Schilfmeeres, denn es hei\u00dft: <em>der allem Fleisch Speise gibt,<\/em> und nahe [vorher] hei\u00dft es: <a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> <em>der das Schilfmeer in St\u00fccke zerschnitt<\/em>.<\/p>\n<p>R.Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagte: Der Stuhlgang des Menschen ist so schwer, wie der Todestag und wie die Spaltung des Schilfmeeres, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a> <em>es eilt der Niedergedr\u00fcckte<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> sich zu entfesseln<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a> <em>er w\u00fchlt das Meer auf, und seine Wogen brausen<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Se\u0161eth im Namen des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja: Wenn jemand die Feste sch\u00e4ndet, so ist dies ebenso, als w\u00fcrde er G\u00f6tzendienst treiben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a> <em>du sollst dir kein gegossenes Gottesbild machen<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> <em>das Fest des Unges\u00e4uerten sollst du halten<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Se\u0161eth im Namen des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja: Wer Verleumdung spricht, Verleumdung anh\u00f6rt oder falsches Zeugnis wider seinen N\u00e4chsten ablegt, verdient, dass man ihn vor die Hunde werfe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> <em>ihr sollt es vor die Hunde werfen<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a> <em>du sollst kein falsches Ger\u00fccht entgegennehmen<\/em>, und man lese [auch]: entgegennehmen lassen.<\/p>\n<p>Wozu brauchen wir, wo das gro\u00dfe Loblied vorhanden ist, dieses<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> zu lesen!?<\/p>\n<p>Weil in diesem folgende f\u00fcnf Dinge enthalten sind: Der Auszug aus Mi\u00e7rajim, die Spaltung des Schilfmeeres, die Verleihung der Tora, die Auferstehung der Toten und die Leiden der messianischen Zeit.<\/p>\n<p>Der Auszug aus Mi\u00e7rajim, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> <em>als Jisra\u00e9l aus Mi\u00e7rajim zog<\/em>. Die Spaltung des Schilfmeeres, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> <em>das Meer sah und floh<\/em>.<\/p>\n<p>Die Verleihung der Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> <em>die Berge tanzten wie die Widder<\/em>.<\/p>\n<p>Die Auferstehung der Toten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a> <em>ich werde vor dem Angesichte des Herrn wandeln<\/em>.<\/p>\n<p>Die Leiden der messianischen Zeit, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a> <em>nicht uns, Herr, nicht uns<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Es hei\u00dft: <em>nicht uns, Herr, nicht uns,<\/em> das ist die Knechtschaft der Regierungen.<\/p>\n<p>Manche lesen: R. Jo\u1e25anan sagte: <em>Nicht uns, Herr, nicht uns<\/em>, das ist der Krieg von Gog und Magog.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Weil in diesem die Rettung der Seelen der Frommen aus dem Fegefeuer enthalten ist, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a> <em>ach, Herr, errette meine Seele<\/em>.<\/p>\n<p>\u1e24izqija erwiderte: Weil in diesem das Hinabsteigen der Frommen<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a> in den Schmelzofen und deren Heraufsteigen aus diesem enthalten ist. Ihr Hinabsteigen, denn es hei\u00dft: nicht uns, Herr, nicht uns, dies sagte \u1e24ananja;<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a> <em>deinem Namen gib Ehre<\/em>, dies sagte Mi\u0161a\u00e9l;<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a> <em>um deiner Gnade, um deiner Treue willen<\/em>, dies sagte A\u0351zarja;<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a> <em>weshalb sollen die V\u00f6lker sprechen<\/em>, dies sagten sie allesamt. Ihr Heraufsteigen aus dem Schmelzofen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a> <em>lobet den Herrn, alle V\u00f6lker<\/em>, dies sagte \u1e24ananja;<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a> <em>preiset ihn, alle Nationen<\/em>, dies sagte Mi\u0161a\u00e9l;<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> <em>denn m\u00e4chtig ist \u00fcber uns seine Gnade<\/em>, dies sagte A\u0351zarja; <a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> <em>und die Treue des Herrn w\u00e4hrt ewig, Halelujah<\/em>, dies sagten sie allesamt. Manche sagen, [den Vers:] <em>die Treue des Herrn w\u00e4hrt ewig<\/em>, sagte Gabri\u00e9l. Als n\u00e4mlich der ruchlose Nimrod unseren Vater Abraham in den Schmelzofen warf, sprach Gabri\u00e9l vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, ich will hinabsteigen, [den Schmelzofen] k\u00fchlen und diesen Frommen aus dem Schmelzofen retten. Da sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm: Ich bin einzig auf meiner Welt, und er ist einzig auf seiner Welt, es geziemt sich, dass der Einzige selber den Einzigen rette. Da aber der Heilige, gepriesen sei er, kein Gesch\u00f6pf um sein Verdienst kommen l\u00e4\u00dft, sprach er: Es soll dir beschieden sein, drei seiner Nachkommen zu retten.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n der \u0160ilonite trug vor: Als der ruchlose Nebukhadne\u00e7ar \u1e24ananja, Mi\u0161a\u00e9l und A\u0351zarja in den Schmelzofen warf, trat der Hagelf\u00fcrst Jurqemi vor den Heiligen, gepriesen sei er, und sprach: Herr der Welt, ich will hinabsteigen, den Schmelzofen k\u00fchlen und diese Frommen aus dem Schmelzofen retten. Da sprach Gabri\u00e9l zu ihm: Nicht darin besteht die Macht des Heiligen, gepriesen sei er. Du bist der Hagelf\u00fcrst, und jeder wei\u00df, dass Wasser das Feuer l\u00f6sche; vielmehr will ich, der ich Feuerf\u00fcrst bin, hinabsteigen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-118b\">Blatt 118b<\/h2>\n<p>und ihn innen k\u00fchlen und au\u00dfen sengen, und so ein Wunder in einem Wunder vollbringen. Hierauf sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm: Steige hinab. Alsdann begann Gabri\u00e9l und sprach: <em>Die Treue des Herrn w\u00e4hrt ewig<\/em>.<\/p>\n<p>R.Nathan sagte: <em>Die Treue des Herrn w\u00e4hrt ewig<\/em>, dies sagten die Fische des Meeres. Dies nach R. Hona, denn R. Hona sagte: Die Jisra\u00e9liten jenes Zeitalters waren kleingl\u00e4ubig, und zwar nach einem Vortrage des Rabba b. Mari. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a> <em>sie widersetzten sich am Schilfmeere<\/em>, dies lehrt, dass sich die Jisra\u00e9liten damals widersetzten und sprachen: Wie wir aus dieser Seite heraufkommen, ebenso k\u00f6nnen ja die Mi\u00e7rijim aus einer anderen Seite heraufkommen. Darauf sprach der Heilige, gepriesen sei er, zum Meeresf\u00fcrsten: Speie sie aufs Festland aus. Da sprach dieser: Herr der Welt, ist es denn \u00fcblich, dass, wenn ein Herr seinem Diener ein Geschenk macht, er es ihm wieder abnimmt!? Er erwiderte: Ich will dir anderthalbmal soviel geben. Jener entgegnete: Herr der Welt, ist es denn \u00fcblich, dass ein Diener seinen Herrn mahnt!? Er erwiderte: Der Bach Qi\u0161on soll mein B\u00fcrge sein. Hierauf spie er sie auf das Festland, und die Jisra\u00e9liten kamen und sahen sie, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a> <em>und Jisra\u00e9l sah die Mi\u00e7rijim tot am Meeresufer liegen<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso anderthalbmal soviel?<\/p>\n<p>Beim Phara\u00f3 hei\u00dft es:<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> <em>sechshundert eiserne Streitwagen<\/em>, bei Sisra aber hei\u00dft es:<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> <em>neunhundert eiserne Streitwagen<\/em>. Als Sisra kam, fiel er \u00fcber sie mit eisernen Spie\u00dfen her; da lie\u00df der Heilige, gepriesen sei er, gegen sie die Sterne aus ihren Bahnen vortreten, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a> <em>da k\u00e4mpften die Sterne vom Himmel<\/em>. Als die Sterne des Himmels auf sie niedergingen, ergl\u00fchten die eisernen Spie\u00dfe, und sie stiegen in den Bach Qi\u0161on hinab, um sich abzuk\u00fchlen. Da sprach der Heilige, gepriesen sei er, zum Bache Oi\u0161on: Geh und komme deiner B\u00fcrgschaft nach. Hierauf raffte sie der Bach Oi\u0161on zusammen und warf sie ins Meer, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a> <em>der Bach Oi\u0161on raffte sie zusammen, der Bach der Vorzeit<\/em>. Was hei\u00dft \u00bbder Bach der Vorzeit\u00ab? Der Bach, der in der Vorzeit B\u00fcrge war. Alsdann begannen die Fische des Meeres und sprachen: <em>Die Treue des Herrn w\u00e4hrt ewig<\/em>.<\/p>\n<p>R.\u0160imo\u0351n b. Laqis sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a> <em>der die Unfruchtbare [a\u0351qereth] des Hauses wohnen l\u00e4\u00dft<\/em>; die Gemeinschaft Jisra\u00e9l sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, deine Kinder behandeln mich wie das Wiesel, das sich im Untergrund [iqre] der H\u00e4user aufh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Raba trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a> <em>es ist mir lieb, dass der Herr erh\u00f6rt<\/em>; die Gemeinschaft Jisra\u00e9l sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, lieb bin ich dir dann, wenn du die Stimme meines Flehens erh\u00f6rest. <a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> <em>Ich bin arm, so hilf mir<\/em>; die Gemeinschaft Jisra\u00e9l sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, bin ich auch arm an verdienstlichen Handlungen, so geh\u00f6re ich doch dir, und es geziemt, mir zu helfen.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte: Als R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose erkrankte, lie\u00df Rabbi ihn bitten: Sage uns doch zwei oder drei von den Dingen, die du uns im Namen deines Vaters gesagt hast. Dieser lie\u00df ihm erwidern: Folgendes sagte mein Vater. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a> <em>lobet den Herrn, alle V\u00f6lker<\/em>; wie kommen die weltlichen V\u00f6lker dazu? Er meint es wie folgt: die weltlichen V\u00f6lker sollen den Herrn loben, wegen der Gro\u00dftaten und Wunder, die er ihnen erwiesen hat, und um so mehr wir, wo doch m\u00e4chtig ist seine Huld \u00fcber uns. Und noch etwas [sagte er]: Dereinst wird Mi\u00e7rajim dem Messias ein Geschenk darbringen, er aber wird die Annahme verweigern wollen. Alsdann wird der Heilige, gepriesen sei er, zum Messias sprechen: Nimm es von ihnen an, denn sie haben meinen Kindern in Mi\u00e7rajim Gastfreundschaft gew\u00e4hrt. Alsbald:<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a> <em>Es kommen Vornehme aus Mi\u00e7rajim, Dann wird Ku\u0161 [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere auf sich selbst beziehen: wenn dies von Mi\u00e7rajim gilt, das sie geknechtet hat, um wieviel mehr von mir, der ich sie nicht geknechtet habe. Hierauf wird der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm sprechen: Nimm es [auch] von ihnen an. Alsbald:<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a> <\/em>Ku\u0161 l\u00e4\u00dft seine H\u00e4nde zu Gott eilen<em>. Nun wird die ruchlose Regierung<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a> [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere auf sich selbst beziehen: wenn dies von diesen gilt, die nicht ihre Br\u00fcder sind, um wieviel mehr von uns, die wir ihre Br\u00fcder sind. Darauf wird der Heilige, gepriesen sei er, zu Gabri\u00e9l sprechen:<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a> <\/em>Bedrohe das Tier im Rohre [qane], bedrohe das Tier und eigne [qene] dir die Gemeinde. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Bedrohe das Tier im Rohre<\/em>, das im Rohre wohnt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a> <em>es benagt ihn das Schwein aus dem Walde, und was sich auf dem Felde regt, weidet ihn ab<\/em>. R.\u1e24ija b. Abba erkl\u00e4rte im Namen R. Jo\u1e25anans: Bedrohe das Tier, dessen s\u00e4mtliche Handlungen mit einem Rohre<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a> geschrieben werden. <a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a> Die Schar der Tapferen samt den V\u00f6lkerk\u00e4lbern<em>; die die Tapferen wie herrenlose K\u00e4lber hinschlachteten. <a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a> <\/em>Sich niederwerfend mit Silberbarren [ra\u00e7e], die die Hand nach Geld ausstrecken, ohne jedoch den Wunsch [re\u00e7on] des Gebers zu erf\u00fcllen. <a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a> <em>Er zerstreut die V\u00f6lker, die Kriege lieben<\/em>; was verursachte, dass Jisra\u00e9l unter die V\u00f6lker zerstreut wurde? Die Kriege, nach welchen sie verlangten. Und noch etwas lie\u00df er ihm sagen: Dreihundertf\u00fcnfundsechzig Stra\u00dfen hat die gro\u00dfe Stadt Rom, jede hat dreihundertf\u00fcnfundsechzig Burgen, und jede Burg hat dreihundertf\u00fcnfundsechzig Aufg\u00e4nge und in jedem Aufgang ist soviel vorhanden, um die ganze Welt ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen. R. Ji\u0161ma\u00e9l sprach zu Rabbi und, wie manche sagen, zu R. Ji\u0161ma\u00e9l b. R. Jose: F\u00fcr wen [ist dies alles bestimmt]?<\/p>\n<p>F\u00fcr dich und deine Genossen und deine ganze Gesellschaft, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a> <em>sein Gewinn und sein Buhlerlohn soll eine heilige Gabe an den Herrn sein; man wird ihn nicht aufspeichern noch ansammeln, sondern er wird denen geh\u00f6ren, die vor dem Herrn sitzen etc.<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: nicht aufspeichern? R. Joseph lehrte: nicht aufspeichern, in einem Speicher, nicht ansammeln, in einer Schatzkammer.<\/p>\n<p>Wer [geh\u00f6rt zu denen], die vor dem Herrn sitzen? R. Elea\u0351zar erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-119a\">Blatt 119a<\/h2>\n<p>Der den Platz seines Genossen im Lehrhause kennt.<\/p>\n<p>Manche lesen: R. Elea\u0351zar erwiderte: Der seinen Genossen im Lehrhause zu begr\u00fc\u00dfen pflegt.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft:<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a> <em>zu dauernder Verh\u00fcllung<\/em>?<\/p>\n<p>Wer die Dinge, die der Dauernde<a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a> verh\u00fcllt hat, verborgen h\u00e4lt; das sind n\u00e4mlich die Geheimnisse<a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a> der Tora. Manche erkl\u00e4ren: Wer die Dinge, die der Dauernde verh\u00fcllt hat, blo\u00dflegt, das sind n\u00e4mlich die Begr\u00fcndungen der Tora.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte im Namen des R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a> <em>ein Siegeslied mit Saitenspiel; ein Psalm Davids<\/em>; singet dem, der froh ist, wenn er besiegt wird. Komm und sieh, wie anders ist die Art des Heiligen, gepriesen sei er, als die Art eines [Menschen aus] Fleisch und Blut: wenn man einen [Menschen aus] Fleisch und Blut besiegt, so ist er traurig, wenn man aber den Heiligen, gepriesen sei er, besiegt, so freut er sich, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a> <em>er gedachte sie zu vertilgen, wenn nicht Mo\u0161e, sein Auserw\u00e4hlter, vor ihm in die Bresche getreten w\u00e4re<\/em>.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte im Namen des R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose, und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte es im Namen R. Jehuda des F\u00fcrsten: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a> <em>und unter ihren Fl\u00fcgeln hatten sie Menschenh\u00e4nde<\/em>; geschrieben steht<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a> <em>seine Hand<\/em>, das ist die Hand des Heiligen, gepriesen sei er, die unter den Fl\u00fcgeln der [himmlischen] Tiere ausgestreckt ist, um die Bu\u00dffertigen aus der Hand der Rechtswaltung in Empfang zu nehmen.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Alles Silber und Gold auf der Welt sammelte Joseph und brachte es nach Mi\u00e7rajim, denn es hei\u00dft:<\/p>\n<p><a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a> <em>und Joseph sammelte alles Silber, das vorhanden war<\/em>. Ich wei\u00df dies von dem, das in Mi\u00e7rajim und Kenaan vorhanden war, woher dies von dem, das in anderen L\u00e4ndern vorhanden war? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a> <em>alle Welt kam nach Mi\u00e7rajim<\/em>. Als die Jisra\u00e9liten aus Mi\u00e7rajim zogen, nahmen sie es mit, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a> <em>und sie leerten Mi\u00e7rajim aus<\/em>. R. Asi erkl\u00e4rte, sie machten es wie ein Netz, in dem keine Getreidek\u00f6rner sind. R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4rte, wie eine Meerestiefe, in der keine Fische<a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a> sind. So lag es bis Re\u1e25abea\u0351m, dann kam Si\u0161aq, der K\u00f6nig von Mi\u00e7rajim, und nahm es Re\u1e25abea\u0351m ab, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a> <em>im f\u00fcnften Jahre des K\u00f6nigs Re\u1e25abea\u0351m zog \u0160i\u0161aq, der K\u00f6nig von Mi\u00e7rajim, wider Jeru\u0161alem heran und nahm die Sch\u00e4tze des Tempels des Herrn und die Sch\u00e4tze des k\u00f6niglichen Hauses<\/em>. Hierauf kam Zera\u1e25, der K\u00f6nig von Ku\u0161, und nahm es \u0160i\u0161aq ab. Hierauf kam Asa, und nahm es Zera\u1e25, dem K\u00f6nige von Ku\u0161, ab und \u00fcbersandte es Hadrimmon, dem Sohne Tabrimmons. Hierauf kamen die Leute von Ammon und nahmen es Hadrimmon, dem Sohne Tabrimmons, ab. Hierauf kam Jeho\u0161aphat und nahm es den Leuten von Ammon ab, und so lag es bis A\u1e25az. Hierauf kam Sanherib und nahm es A\u1e25az ab. Hierauf kam \u1e24izqija und nahm es Sanherib ab, und so lag es bis \u00c7idqija. Hierauf kamen die Kasdim und nahmen es \u00c7idqija ab. Hierauf kamen die Perser und nahmen es den Kasdim ab. Hierauf kamen die Griechen und nahmen es den Persern ab. Endlich kamen die R\u00f6mer und nahmen es den Griechen ab, und noch befindet es sich in Rom.<\/p>\n<p>R. \u1e24ama b. \u1e24anina sagte: Drei Sch\u00e4tze versteckte Joseph in Mi\u00e7rajim; einen entdeckte Qora\u1e25<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a>, einen entdeckte Antoninus, Sohn des Severus, und einer ist f\u00fcr die Frommen in der Zukunft bestimmt.<\/p>\n<p><a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a> <em>Reichtum, der von seinem Besitzer zu seinem Ungl\u00fcck geh\u00fctet wird;<\/em> R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte, dies sei der Reichtum Qora\u1e25s.<a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a> <em>Und der ganze Bestand zu ihren F\u00fc\u00dfen<\/em>; R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte, dies sei das Geld des Menschen, das ihn auf die F\u00fc\u00dfe stellt. R. Levi sagte: Die Schl\u00fcssel der Schatzkammern Qora\u1e25s waren eine Last f\u00fcr dreihundert wei\u00dfe Maultiere, und alle Schl\u00fcssel und Verschl\u00fcsse waren aus Leder.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jo\u1e25anans:<a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a> <em>Ich danke dir, dass du mich erh\u00f6rt hast<\/em>, dies sprach David.<a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a> <em>Der Stein, den die Bauenden verachtet haben, ist zum Ecksteine geworden<\/em>, dies sprach Ji\u0161aj. <a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a> <em>Von Seiten des Herrn ist dies geschehen<\/em>, dies sprachen seine Br\u00fcder. <a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a> <em>Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat<\/em>, dies sprach \u0160emu\u00e9l. <a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a> <em>Ach, Herr, hilf doch<\/em>, dies sprachen seine Br\u00fcder.<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a> <em>Ach, Herr, gib doch Gelingen<\/em>, dies sprach David.<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a> <em>Gesegnet sei, wer im Namen des Herrn kommt<\/em>, dies sprach Ji\u0161aj.<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a> <em>Wir segnen dich vom Tempel des Herrn aus, dies sprach \u0160emu\u00e9l.<a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a> <\/em>Der Herr ist Gott, und er leuchtete uns, dies sprachen sie allesamt.<a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a> <em>Bindet das Festopfer mit Seilen<\/em>, dies sprach \u0160emu\u00e9l. <a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a> <em>Du bist mein Gott, ich will dir danken<\/em>, dies sprach David.<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a> <em>Mein Gott, ich will dich erheben<\/em>, dies sprachen sie allesamt.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: In Orten, wo es \u00fcblich ist, [diese Verse]<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a> zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-119b\">Blatt 119b<\/h2>\n<p>wiederholen, wiederhole man sie, sie einmal zu lesen, lese man sie einmal, nachher den Segen zu sprechen, spreche man ihn. Alles nach dem Landesbrauche. Abajje sagte: Dies lehrten sie nur vom [Segen] nachher, vorher aber ist es Gebot, den Segen zu sprechen. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls: \u00dcber alle Gebote spreche man den Segen vor [\u00f6ber] ihrer Aus\u00fcbung.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, dass \u00f6ber die Bedeutung \u00bbvor7 hat? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es hei\u00dft<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a> da lief A\u1e25imaa\u00e7 durch die Aue und kam dem Mohren vor [vaja\u00e1bor]. Abajje erwiderte: Hieraus: <a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a> <em>er ging vor [\u00e4bar] ihnen<\/em>. Manche sagen: Hieraus:<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a> <em>vor ihnen schreitet [vaja\u00e1bor] ihr K\u00f6nig, und ihr Herr an ihrer Spitze<\/em>. Es wird gelehrt: Rabbi wiederholte manche [Verse]. R. Elea\u0351zar b. Proto f\u00fcgte da manches hinzu.<\/p>\n<p>Was f\u00fcgte er hinzu? Abajje erwiderte: Er f\u00fcgte hinzu die Wiederholung der Verse von \u00bbIch danke\u00ab<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a> ab.<\/p>\n<p>R. Avira trug vor, zuweilen im Namen Rabhs und zuweilen im Namen R. Asis: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a> <em>das Kind wuchs heran und wurde entw\u00f6hnt<\/em>. Dereinst wird der Heilige, gepriesen sei er, am Tage, an dem seine Liebe zu den Kindern Ji\u00e7\u1e25aqs herangewachsen sein wird, den Frommen ein Festmahl bereiten. Nachdem sie gegessen und getrunken haben werden, wird man unserem Vater Abraham den Becher des Tischsegens reichen, damit er den Segen spreche. Er aber wird erwidern: Ich spreche nicht den Segen, denn mir entstammt Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. Darauf wird man zu Ji\u00e7\u1e25aq sprechen:<\/p>\n<p>Nimm du ihn und sprich den Segen. Er aber wird erwidern: Ich spreche nicht den Segen, denn mir entstammt Esav. Darauf wird man zu Ja\u0351qob sprechen: Nimm du ihn und sprich den Segen. Er aber wird erwidern: Ich spreche nicht den Segen, denn ich habe zwei Schwestern bei ihren Lebzeiten geheiratet, was die Tora sp\u00e4ter verboten hat. Darauf wird man zu Mo\u0161e sprechen: Nimm du ihn und sprich den Segen. Er aber wird erwidern: Ich spreche den Segen nicht, denn mir war es weder bei Lebzeiten noch nach meinem Tode beschieden, in das Jisra\u00e9lland zu kommen. Darauf wird man zu Jeho\u0161ua\u0351 sprechen: Nimm du ihn und sprich den Segen. Er aber wird erwidern: Ich spreche nicht den Segen, denn mir war kein Sohn beschieden. (Denn es hei\u00dft:] <em>Jeho\u0161ud\u0351, der Sohn Nuns.<\/em><a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a> <em>Sein Sohn Nun, sein Sohn Jeho\u0161ud<\/em>. Darauf wird man zu David sprechen: Nimm du ihn und sprich den Segen. Er aber wird erwidern:<\/p>\n<p>Ich spreche den Segen und mir geziemt es, den Segen zu sprechen. Wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a> <em>ich will den Becher des Heils erheben und den Namen des Herrn anrufen<\/em>.<\/p>\n<p>AN DARF SICH NACH DEM PESA\u1e24OPFER NICHT ZU EINEM NACHTISCH BEGEBEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft Nachtisch? Rabh erkl\u00e4rte: Man darf nicht von einer Tischgesellschaft zu einer anderen gehen, \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Zum Beispiel Pilze f\u00fcr mich und junge Tauben f\u00fcr Abba. R. \u1e24anina b. \u0160ila und R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rten: Zum Beispiel Datteln, Rost\u00e4hren und N\u00fcsse. \u00dcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan wird gelehrt: Man darf sich nach dem Pesa\u1e25opfer nicht zum [Nachtisch] begeben, zum Beispiel Datteln, Rost\u00e4hren und N\u00fcsse.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf sich nach dem Unges\u00e4uerten<a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a> nicht zu einem Nachtisch begeben. Wir haben gelernt: Man darf sich nach dem Pesa\u1e25opfer nicht zum Nachtisch begeben, nach dem Pesa\u1e25opfer nicht, wohl aber nach dem Unges\u00e4uerten!?<\/p>\n<p>Dies ist selbstverst\u00e4ndlich: selbstverst\u00e4ndlich [nicht] nach dem Unges\u00e4uerten, das keinen intensiven Geschmack hat, man k\u00f6nnte aber glauben, nach dem Pesa\u1e25opfer sei nichts dabei, da es einen intensiven Geschmack hat und sich nicht verliert, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen. Man darf den Bauch mit Schwammkuchen, Honigkuchen und Rostkuchen f\u00fcllen, nur mu\u00df man nachher ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Unges\u00e4uertes essen. Nur nachher und nicht vorher.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-120a\">Blatt 120a<\/h2>\n<p>Dies ist selbstverst\u00e4ndlich: selbstverst\u00e4ndlich vorher, wo man es mit Appetit i\u00dft, man k\u00f6nnte aber glauben, nachher nicht, weil man es ohne Appetit i\u00dft, so lehrt er uns. Mar Zutra lehrte dies wie folgt: R. Joseph sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf sich nach dem Unges\u00e4uerten zu einem Nachtisch begeben. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Man darf sich nach dem Pesa\u1e25opfer nicht zu einem Nachtisch begeben. Nur nach dem Pesa\u1e25opfer nicht, wohl aber nach dem Unges\u00e4uerten.<\/p>\n<p>Dies ist selbstverst\u00e4ndlich: selbstverst\u00e4ndlich nicht nach dem Unges\u00e4uerten, das keinen intensiven Geschmack hat, man k\u00f6nnte aber glauben, nach dem Pesa\u1e25opfer sei es nicht [verboten], so lehrt er uns. Man wandte ein: Man darf den Bauch mit Schwammkuchen, Honigkuchen und Rostkuchen f\u00fcllen, nur mu\u00df man nachher ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Unges\u00e4uertes essen. Nur nachher und nicht vorher!?<\/p>\n<p>Dies ist selbstverst\u00e4ndlich: selbstverst\u00e4ndlich vorher, wo man es mit Appetit i\u00dft, man k\u00f6nnte aber glauben, nachher nicht, weil man es ohne Appetit i\u00dft, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Raba sagte: Das Unges\u00e4uerte ist in der Jetztzeit Pflicht der Tora, das Bitterkraut nur rabbanitisch.<\/p>\n<p>Das Bitterkraut wohl deshalb, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn340\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref340\" role=\"doc-noteref\"><sup>340<\/sup><\/a> <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut<\/em>, zur Zeit, wo es ein Pesa\u1e25opfer gibt, gibt es auch Bitterkraut, zur Zeit aber, wo es kein Pesa\u1e25opfer gibt, gibt es auch kein Bitterkraut, so hei\u00dft es ja auch vom Unges\u00e4uerten, <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut<\/em>!?<\/p>\n<p>Das Unges\u00e4uerte hat die Schrift wieder einbegriffen:<a href=\"#fn341\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref341\" role=\"doc-noteref\"><sup>341<\/sup><\/a> <em>abends sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte, beide seien rabbanitisch.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: <em>abends sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf den Unreinen<a href=\"#fn342\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref342\" role=\"doc-noteref\"><sup>342<\/sup><\/a> und auf einer weiten Reise Befindlichen. Man k\u00f6nnte glauben, dass solche, da sie vom Pesa\u1e25opfer nicht essen, auch Unges\u00e4uertes und Bitterkraut nicht zu essen brauchen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Und Raba!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: Hinsichtlich des Unreinen und des auf einer weiten Reise Befindlichen ist kein Schriftvers n\u00f6tig, da sie ja nicht weniger sind als ein Unbeschnittener und ein Fremdling. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn343\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref343\" role=\"doc-noteref\"><sup>343<\/sup><\/a> <em>Kein Unbeschnittener darf davon essen<\/em>: davon darf er nicht essen, wohl aber Unges\u00e4uertes und Bitterkraut.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Ein Schriftvers von diesen und ein Schriftvers von jenen, und beide<a href=\"#fn344\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref344\" role=\"doc-noteref\"><sup>344<\/sup><\/a> sind n\u00f6tig. \u00dcbereinstimmend mit Raba wird gelehrt:<a href=\"#fn345\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref345\" role=\"doc-noteref\"><sup>345<\/sup><\/a> <em>Sechs Tage sollst du Unges\u00e4uertes essen, und am siebenten Tage ist Festversammlung f\u00fcr den Herrn, deinen Gott<\/em>; wie es am siebenten<a href=\"#fn346\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref346\" role=\"doc-noteref\"><sup>346<\/sup><\/a> nur freigestellt ist, ebenso ist es an den sechs Tagen nur freigestellt<a href=\"#fn347\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref347\" role=\"doc-noteref\"><sup>347<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso dies?<\/p>\n<p>Hierbei ist anwendbar [die Regel]: Wenn etwas in der Generalisierung einbegriffen war und um etwas zu lehren ausgeschieden wurde, so bezieht sich diese Lehre nicht darauf allein, sondern auf die ganze<a href=\"#fn348\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref348\" role=\"doc-noteref\"><sup>348<\/sup><\/a> Generalisierung.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, auch in der ersten Nacht sei es nur freigestellt, so hei\u00dft es: <em>mit Unges\u00e4uertem und Bitterkraut sollen sie es essen<\/em>. Ich wei\u00df dies nur von der Zeit, wo der Tempel bestanden hat, woher dies von der Zeit, wo er nicht mehr besteht? Es hei\u00dft: <em>abends sollt ihr Unges\u00e4uertes essen<\/em>, die Schrift macht es zur Pflicht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-120b\">Blatt 120b<\/h2>\n<p>SIND WELCHE [VON DER TISCHGESELLSCHAFT] EINGESCHLAFEN, SO D\u00dcRFEN SIE WEITER ESSEN, SIND ALLE [EINGESCHLAFEN], SO D\u00dcRFEN SIE NICHT WEITER<a href=\"#fn349\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref349\" role=\"doc-noteref\"><sup>349<\/sup><\/a> ESSEN. R. JOSE SAGT, SIND SIE EINGENICKT, D\u00dcRFEN SIE [WEITER] ESSEN, SIND SIE FEST EINGESCHLAFEN, D\u00dcRFEN SIE NICHT [WEITER] ESSEN. DAS PESA\u1e24OPFER<a href=\"#fn350\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref350\" role=\"doc-noteref\"><sup>350<\/sup><\/a> MACHT NACH MITTERNACHT DIE H\u00c4NDE UNREIN; VERWERFLICHES UND \u00dcBRIGGEBLIEBENES<a href=\"#fn351\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref351\" role=\"doc-noteref\"><sup>351<\/sup><\/a> MACHEN DIE H\u00c4NDE UNREIN.<\/p>\n<p>GEMARA. R. JOSE SAGT, SIND SIE EINGENICKT, D\u00dcRFEN SIE [WEITER] ESSEN, SIND SIE FEST EINGESCHLAFEN, D\u00dcRFEN SIE NICHT [WEITER] ESSEN.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbeingenickt\u00ab? R. A\u0161i erwiderte: Halb schlummernd und halb wachend; wenn er beispielsweise, wenn man ihm etwas zuruft, antwortet, ohne jedoch eine \u00fcberlegte Antwort geben zu k\u00f6nnen, und wenn man ihn erinnert, er es wei\u00df. Einst sa\u00df Abajje vor Rabba<a href=\"#fn352\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref352\" role=\"doc-noteref\"><sup>352<\/sup><\/a> und sah, wie er eingenickt war. Da sprach er zu ihm: Der Meister schlummert ja! Dieser erwiderte: Ich bin nur eingenickt, und es wird gelehrt, sind sie eingenickt, d\u00fcrfen sie [weiter] essen, sind fest eingeschlafen, d\u00fcrfen sie nicht [weiter] essen.<\/p>\n<p>DAS PESA\u1e24OPFER MACHT NACH MITTERNACHT DIE H\u00c4NDE UNREIN etc.<\/p>\n<p>Demnach gilt es von Mitternacht an als Zur\u00fcckgebliebenes. Wer lehrte dies? R. Joseph erwiderte: Es ist R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja, denn es wird gelehrt: Sie sollen das Fleisch in dieser Nacht essen<em>; R. Elea\u0351zar b. Azarja sagte: Hier hei\u00dft es: <\/em>in dieser Nacht<em>, und dort<a href=\"#fn353\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref353\" role=\"doc-noteref\"><sup>353<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <\/em>ich werde in dieser Nacht durch Mi\u00e7rajim ziehen<em>; wie dort bis Mitternacht, so auch hier bis Mitternacht. R. A\u0351qiba entgegnete: Es hei\u00dft vorher: <\/em>in Eile, bis zur Zeit der Eile<a href=\"#fn354\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref354\" role=\"doc-noteref\"><sup>354<\/sup><\/a>. R. Elea\u0351zar aber erkl\u00e4rt, unter Eile sei die Eile der Mi\u00e7rijim zu verstehen, das ist die Plage der Erstgeborenen.\u2014 Wieso hei\u00dft es demnach <em>in dieser Nacht<\/em>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei gleich den geheiligten Opfern am Tage zu essen, so hei\u00dft es: <em>in dieser Nacht<\/em>, es darf nur bei Nacht gegessen werden, nicht aber am Tage. Wof\u00fcr verwendet R. A\u0351qiba [das Wort] <em>in dieser<\/em>? Dies ist deshalb n\u00f6tig, um die folgende Nacht auszuschlie\u00dfen. Man k\u00f6nnte glauben, dass, da das Pesa\u1e25opfer Minderheiliges ist und das Heilsopfer ebenfalls Minderheiliges ist, wie das Heilsopfer w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werden darf, auch das Pesa\u1e25opfer statt an zwei Tagen an zwei N\u00e4chten, mithin w\u00e4hrend zweier N\u00e4chte und eines Tages gegessen werden d\u00fcrfe, daher schrieb der Allbarmherzige: <em>in dieser<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: Dies geht hervor aus [den Worten]:<a href=\"#fn355\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref355\" role=\"doc-noteref\"><sup>355<\/sup><\/a> <em>ihr sollt davon nicht bis zum Morgen zur\u00fccklassen<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. A\u0351qiba!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: h\u00e4tte der Allbarmherzige nicht <em>in dieser<\/em> geschrieben, so k\u00f6nnte man glauben, unter Morgen sei der zweite Morgen zu verstehen.<\/p>\n<p>Und R.Elea\u0351zar!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: \u00fcberall, wo es Morgen hei\u00dft, ist es der n\u00e4chstfolgende Morgen.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wer in der Jetztzeit Unges\u00e4uertes nach Mitternacht gegessen hat, hat nach R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, wenn es dem Pesa\u1e25opfer gleichgestellt wird, gleicht es ja diesem!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die Schrift habe es aus dieser Gleichstellung<a href=\"#fn356\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref356\" role=\"doc-noteref\"><sup>356<\/sup><\/a> ausgeschlossen, so lehrt er uns, dass die Schrift, da sie es<a href=\"#fn357\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref357\" role=\"doc-noteref\"><sup>357<\/sup><\/a> einbegreift, es auch in ersterer Hinsicht<a href=\"#fn358\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref358\" role=\"doc-noteref\"><sup>358<\/sup><\/a> einbegreift.<\/p>\n<p>VERWERFLICHES UND \u00dcBRIGGEBLIEBENES MACHEN DIE H\u00c4NDE UNREIN.<\/p>\n<p>R. Hona und R. \u1e24isda [streiten hier\u00fcber]: einer erkl\u00e4rt, wegen Verd\u00e4chtigkeit<a href=\"#fn359\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref359\" role=\"doc-noteref\"><sup>359<\/sup><\/a> der Priester, und einer erkl\u00e4rt, wegen Nachl\u00e4ssigkeit<a href=\"#fn360\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref360\" role=\"doc-noteref\"><sup>360<\/sup><\/a> der Priester. Einer lehrt dies von einem olivengro\u00dfen Ouantum und einer lehrt dies; von einem eigro\u00dfen Quantum. Einer bezieht dies auf das Verwerfliche und einer bezieht dies auf das \u00dcbriggebliebene. Wer dies auf das Verwerfliche bezieht, [begr\u00fcndet]: wegen Verd\u00e4chtigkeit der Priester, und wer dies auf das \u00dcbriggebliebene bezieht, [begr\u00fcndet:] wegen Nachl\u00e4ssigkeit der Priester. Einer lehrt dies von einem olivengro\u00dfen Ouantum, wie beim Verbote, und einer lehrt dies von einem eigro\u00dfen Quantum,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-121a\">Blatt 121a<\/h2>\n<p>wie bei der Verunreinigung<a href=\"#fn361\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref361\" role=\"doc-noteref\"><sup>361<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>HAT MAN DEN SEGEN \u00dcBER DAS PESA\u1e24OPFER GESPROCHEN, SO ENTHEBT ES DAS SCHLACHTOPFER<a href=\"#fn362\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref362\" role=\"doc-noteref\"><sup>362<\/sup><\/a>, HAT MAN DEN SEGEN \u00dcBER DAS SCHLACHTOPFER GESPROCHEN, SO ENTHEBT ES DAS PESA\u1e24OPFER NICHT SO R. JI\u0161MA\u0351\u00c9L; R. AQIBA SAGT, WEDER ENTHEBE DIESES JENES, NOCH JENES DIESES.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn du dar\u00fcber nachdenkst, ist nach [der Ansicht] R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls das Werfen im Gie\u00dfen<a href=\"#fn363\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref363\" role=\"doc-noteref\"><sup>363<\/sup><\/a> einbegriffen, nicht aber das Gie\u00dfen im Werfen, und nach der Ansicht R. A\u0351qibas nicht das Gie\u00dfen im Werfen noch das Werfen im Gie\u00dfen.<\/p>\n<p>Einst befand sich R. \u0160imlaj bei einer L\u00f6sefeier<a href=\"#fn364\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref364\" role=\"doc-noteref\"><sup>364<\/sup><\/a> eines Sohnes, und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-121b\">Blatt 121b<\/h2>\n<p>man richtete an ihn folgende Frage: Es ist klar, dass den Segen \u00bbDer uns durch seine Gebote geheiligt und die Ausl\u00f6sung des Sohnes geboten hat\u00ab der Vater des Kindes zu sprechen habe, wer aber spreche den Segen \u00bbGepriesen sei er, der uns leben, bestehen und zu dieser Zeit heranreichen lie\u00df\u00ab; spreche ihn der Priester oder spreche ihn der Vater des Kindes: spreche ihn der Priester, da der Nutzen ihm zuf\u00e4llt, oder spreche ihn der Vater des Kindes, da er das Gebot aus\u00fcbt? Er wu\u00dfte es nicht. Als er darauf ins Lehrhaus kam und fragte, erwiderte man ihm: Der Vater des Kindes spreche beide Segensspr\u00fcche. Die Halakha ist: der Vater des Kindes spreche beide Segensspr\u00fcche.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Halb lagernd, mit dem linken Arm auf das Polster gest\u00fctzt, wie bei den Vornehmen der antiken V\u00f6lker \u00fcblich; man vegleiche Ber. Fol. 46b.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man es mit Appetit esse.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Also kurz vor dem Vespergebete.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Est. 7,8.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Und setze die Mahlzeit fort.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald die Heiligkeit des Feiertages beginnt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Mahlzeit von der Zeit des Vespergebetes ab.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Dagegen aber ist es zul\u00e4ssig, in einem Raume den Weihsegen zu sprechen u. in einem anderen die Mahlzeit abzuhalten.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen, Platz, im selben Raume, wof\u00fcr sogar die Variante \u05e4\u05d9\u05e8\u05d4 spricht.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er die Mahlzeit abhielt.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabba war Lehrer u. Pflegevater Abajjes, daher diese Benennung auch in seiner Abwesenheit.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. \u0160ab. Fol. 22b.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. vor der Aufhebung der Mahlzeit.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Fol. 101b.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Heiligungen, als welche auch der Tischsegen gilt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt wohl auch vom ersten Abend des Pesa\u1e25festes, an dem ABecher getrunken werden.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Reihenfolge der Segensspr\u00fcche (weiter auch Zeitsegen), die am Ausgang des Schabbats zu sprechen sind; man vegleiche Ber. Blatt 51b.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nur am ersten Tage des Festes gesprochen wird.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide werden aus Anla\u00df der Tagesfeier gesprochen.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00fcber die Mahlzeit gesprochen wird.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuerst den Unterscheidungssegen, wegen des scheidenden S.s, nachher den Weihsegen, wegen des kommenden Festtages.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf Grund des ersten Segensspruches.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei jedem Becher auch diesen zu trinken, somit ist \u00fcber jeden besonders der Segen zu sprechen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorangehenden Erz\u00e4hlung, die zweimal den Segen sprachen.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber den Wein nur einmal.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man die genannten Segensspr\u00fcche am Ausgang des S.s \u00fcber einen Becher spricht; man trinkt ihn erst, nachdem man sie alle gesprochen hat.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Raba; dies ist eine Fortsetzung der vorvorletzten Erz\u00e4hlung, vom Besuch RH.s bei Raba.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Segen \u00fcber das Licht.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Des betreffenden Segensspruches.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dieser M\u00fcnze soll ein Zeusbild (daher Zuz) sich befunden haben; m\u00f6glicherweise aus Geringsch\u00e4tzung irdischer G\u00fcter.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei diesen Dingen mu\u00df auch in der Tora das Wort \u00bbscheiden\u00ab gebraucht sein.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Einteilung der Tage geh\u00f6rt zum Sch\u00f6pfungswerke.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Am S. werden die unverzehnteten Fr\u00fcchte zehntpflichtig, soda\u00df man davon nicht einmal vor\u00fcbergehend essen darf, was wochentags erlaubt ist; man vegleiche Jt. Fol. 34b.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 23,13.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber doppelt freudige Ereignisse; man vegleiche Ber. Fol. 59b.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind keine Gebete und keine Hymnen eingef\u00fcgt, wie bei anderen Segensspr\u00fcchen.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend eines \u0160abbaths.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Am S. werden die unverzehnteten Fr\u00fcchte zehntpflichtig, soda\u00df man davon nicht einmal vor\u00fcbergehend essen darf, was wochentags erlaubt ist; man vegleiche Jt. Fol. 34b.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf vor dem Weihsegen nichts essen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald der S. zuende ist, mu\u00df man die Mahlzeit unterbrechen und den Unterscheidungssegen sprechen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Ausgang des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man nicht anfangen darf.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch gutes Essen und Trinken.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Man spreche dann den Weihsegen u. trinke zugleich den Wein bei der Tagesmahlzeit.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Erkl\u00e4rern: es ist nicht die Ansicht eines Einzelnen; in manchen Handschriften fehlt dieses Wort.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Viertellog, sonst k\u00f6nnte man ihn ja teilen.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. angebrochen; er ist nicht wiederum zu verwenden, sonst k\u00f6nnte man beim Unterscheidungssegen etwas kosten u. ihn f\u00fcr den Tischsegen lassen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch gutes Essen und Trinken.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man nicht mehr als einen hat.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der Reihenfolge; ob. Fol. 103a.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 20,8.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald die Heiligkeit beginnt, schon am vorangehenden Abend.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zu sehen, ob er das Richtige getroffen habe und die Leute daraufhin trinken w\u00fcrden.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 2,14.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man die G\u00fcltigkeit des Scheidebriefes von einer vor, bezw. nach dem \u0160abbath auszuf\u00fchrenden Leistung abh\u00e4ngig macht.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen dem H\u00e4ndewaschen vor der Mahlzeit u, dem Essen darf keine Unterbrechung stattfinden.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne die H\u00e4nde wiederum gewaschen zu haben.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich der j\u00fcngere Mar u, d.\u00a0\u00e4ltere Mar, u, da dieser stets nachher genannt wird, erkl\u00e4ren die Tosaphoth (Ket. Fol. 7b) Alter u. Jugend bez\u00f6gen sich auf den Vater: der in seiner Jugend geborene, bezw. in seinem Alter geborene.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ein noch minderwertigeres Getr\u00e4nk ist.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder Pressungen; nach den Erkl\u00e4rungen wurde die Fl\u00fcssigkeit mal \u00fcber Datteln gegossen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung interrogativ: er straft, wie sollte er befriedigen [sc. mit dem Segensspruche]?<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. seine Stater (bekannte griech. M\u00fcnze).<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Becher des Tischsegens.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erstere findet nach 6 1\/2 und das andere nach 9 1\/2 Stunden statt; man vegleiche Ber. Blatt 26a.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. grobes Essen, sich dazu zwingen m\u00fcssen, unterschieden von \u00bbges\u00e4ttigt\u00ab was als Essen angesehen wird.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erst nach 917: Stunden statt ,)\u05db\u05dc \u05d4\u05e9\u05d5\u05d1\u05dc( findet; er durfte auch in der neunten Stunde, vor Eintritt des Verbotes, nicht beginnen, da sich die Mahlzeit in die L\u00e4nge ziehen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Des zum Feste geschlachteten Viehs.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Becher des Tischsegens.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 4,3.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem 1.u, dem 2, der 4 Becher; weit. Fol. 117b.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,6; nach dem \u00fcblichen Sprachgebrauche: <em>gegen Abend<\/em>.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abschnitte \u00fcber die Befreiung der Jisra\u00e9liten aus \u00c4gypten in der sog. Haggada (Liturgien f\u00fcr den Pesa\u1e25abend).<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Erster Absatz in der Haggada.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vierte Teil eines Viertellog reinen Weines; man vegleiche \u0160ab. Fol. 76 b. Der Wein wurde nur mit Wasser verd\u00fcnnt (1 Teil Wein auf Teile Wasser) getrunken.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie in ein Gef\u00e4\u00df sch\u00fcttet.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. oben; dh. er hat das Gebot nicht ganz vorschriftsm\u00e4\u00dfig ausge\u00fcbt.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 23,31.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,14.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 27,7.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dieser M\u00fcnze soll ein Zeusbild (daher Zuz) sich befunden haben; m\u00f6glicherweise aus Geringsch\u00e4tzung irdischer G\u00fcter.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e7\u05db\u05ea\u05d0 od. \u05e7\u05de\u05de\u05d0 viell. <em>Storns<\/em> sextarius, Fl\u00fcssigkeits- u. Trockenma\u00df, ungef\u00e4hr 172 Ouart.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 15,16.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 15,16.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>40 Sea &#8211; ein Viertellog. Viertellog hat 2 \u00d7 2 \u00d7 2 1\/2 + 1\/5 (=10,8) Fingerbreiten.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iReg. 7,23.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber doppelt freudige Ereignisse; man vegleiche Ber. Fol. 59b.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Erkl\u00e4rungen den Beischlaf aus\u00fcben.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex.,42.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne diesen sind es drei.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide Handlungen sind von einander getrennt.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Infolge der vorherigen Paarigkeit.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Er merkte sich an den Balken die Zahl der Becher, um nicht bei einer geraden Zahl aufzuh\u00f6ren.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinter dem die b\u00f6sen Geister besonders her sind.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Sprache und Wortlaut dieses Zauberspruches sind wirr u, die \u00dcbersetzung unsicher.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Letztes (5.) W. des. Verses; man vegleiche Anm. 93 mut. mut.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Letztes (3.) W. des 1. Verses; man vegleiche Anm. 93 mut. mut.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. A\u0161medaj (Asmod\u00e4us), hebr, der Verderber, pers. der Begehrliche, auch Tobit Kap. 3 als K\u00f6nig der D\u00e4monen genannt.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn man paarig i\u00dft oder trinkt, ist keine absolute Gefahr dabei.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Sprache und Wortlaut dieses Zauberspruches sind wirr u, die \u00dcbersetzung unsicher.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Die b\u00f6sen Geister.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass es gef\u00e4hrlich ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie Fr\u00fcchte udgl.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung: die gerade Zahl der Sch\u00e4nken, in denen man trinkt.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Noch einen Becher zu trinken.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00fcberhaupt nicht wissen kann, wieviel Becher man ihm einschenken wird.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man nicht wei\u00df, wieviel man getrunken hat, so trinke man nach der ersten Ansicht noch einen Becher, u. dieser z\u00e4hlt nur zum Guten und nicht zum B\u00f6sen mit, nach der anderen trinke man nicht, um zu zeigen, dass man darauf nicht achtet.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>St\u00fccke Stoff, die die zur Verunreinigungsf\u00e4higkeit erforderliche Gr\u00f6\u00dfe nicht haben.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einem St\u00fccke Stoff, bei dem es hinsichtl. der Verunreinigung strenger ist; man vegleiche Kel. Abschn. XXVIII<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Der durch einen solchen Fall in Gefahr geriet; man vegleiche Bm. Fol. 86a.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl deshalb, weil ein Kind im Notfalle verdorbenes Wasser holt. Nach einer anderen Lesart: dies nur auf dem Felde, nicht aber im Hause.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen Vers aus der Schrift; solche Schriftverse, die von der Zauberei sprechen, sind Num. 23,22, 23 bezw. ib. V. 19. Nach den Tosaphoth handelt es sich hier \u00fcberhaupt nicht um Schriftverse, sondern um ein selbst abzufassendes Gebet.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen Vers aus der Schrift; solche Schriftverse, die von der Zauberei sprechen, sind Num. 23,22, 23 bezw. ib. V. 19. Nach den Tosaphoth handelt es sich hier \u00fcberhaupt nicht um Schriftverse, sondern um ein selbst abzufassendes Gebet.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren Namen von D\u00e4monen; viell. aber unverst\u00e4ndlicher Bannspruch gegen die auch anderweitig bekannte D\u00e4monin Agrath.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Bad des Gebotes, dh. zur monatlichen Reinigung.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 107,40.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,4.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gefahr dieser und folgender Handlungen besteht angeblich in der Besch\u00e4digung durch die b\u00f6sen D\u00e4monen, wahrscheinl. aber in dem ungen\u00fcgenden Schutz gegen die Sonnenstrahlen.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Text ist, wie aus den verschiedenen Lesarten zu ersehen ist, corrumpiert; die \u00dcbersetzung st\u00fctzt sich auf die Erkl\u00e4rung Raschis.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Text ist, wie aus den verschiedenen Lesarten zu ersehen ist, corrumpiert; die \u00dcbersetzung st\u00fctzt sich auf die Erkl\u00e4rung Raschis.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte \u05de\u05d5\u05dc\u05d0 \u05d3\u05dc\u05e8\u05d1\u05ea\u05d0 fehlen in Handschriften u. sind wahrscheinl. eine Verbesserung von \u05de\u05d5\u05dc\u05d0 \u05d5\u05d0\u05d5\u05db\u05d0. In unserem Texte werden nur 4 Schatten aufgez\u00e4hlt, Handschriften haben noch: der Schatten des Feigenbaumes.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 32,24 u. Ps. 91,6.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 32,24 u. Ps. 91,6.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Psalmverse, in denen das Wort \u00bbStimme\u00ab 7mal vorkommt.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 29,3-9.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl Namen von D\u00e4monen.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Der gro\u00dfe Verkehr ist st\u00f6rend.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich mit ihrem Studium und nicht mit den Angelegenheiten der Stadt befassen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. von ihm kaufe u. an ihn verkaufe.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 1,10.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Studium der Tora war ver boten. RA, wurde dieserhalb (wohl wegen Aufreizung des Volkes gegen d.\u00a0r\u00f6mische Oberherrschaft) ins Gef\u00e4ngnis geworfen u. sp\u00e4ter hingerichtet; man vegleiche Ber. Blatt 61b.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr das m\u00e4nnliche Glied; dh. die Frau denkt stets an den ersten Mann.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man einem zinslos Geld borgt u, daf\u00fcr einen Teil des Ertrages gegen eine kleine Entsch\u00e4digung erh\u00e4lt; dies ist gesetzlich nicht verboten, dabei gewinnbringend.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Fol. 3b, Anm. 53.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. Fol. 8b.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. verwarnten, der 3mal Menschen get\u00f6tet hat, u, dessen Eigent\u00fcmer verwarnt worden ist; man vegleiche Ex.,28ff.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie das Schiff am \u00dcfer an Stricken schleppen.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Unmittelbar nach der Menstruation; nach rabbanitischem Gesetze, mu\u00df sie ohnehin 7 Reinheitstage abwarten.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Unmittelbar nach der Menstruation; nach rabbanitischem Gesetze, mu\u00df sie ohnehin 7 Reinheitstage abwarten.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Und in eine bewohnte Gegend laufen.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie einen etwaigen Anschlag verrate.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Man trete auch die kleinste Reise nicht ohne Proviant an.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn nachher der Preis steigt.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man verborge nichts.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. lieber ein kleines Gesch\u00e4ft in der N\u00e4he als ein gro\u00dfes in weiter Ferne.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl verderbt aus iChr. 28,2; wegen des Gleichklanges der Worte \u05d0\u05ea\u05d0 u. \u05e9\u05de\u05e9\u05ea\u05d0 mit \u05d0\u05d4\u05d5 u.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Sein Beruf bringt leichten Gewinn, soda\u00df er Liebeswerke \u00fcben kann.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Verborgt man Geld auf einen Schuldschein, in dem der Satz \u00bbgarantiert durch ein Grundst\u00fcck\u00ab vorkommt, so mu\u00df die Schuld immerhin noch eingefordert werden, wenn aber auf Treu u. Glauben, so ist es \u00fcberhaupt zweifelhaft, ob man es zur\u00fcckerh\u00e4lt.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Verborgt man Geld auf einen Schuldschein, in dem der Satz \u00bbgarantiert durch ein Grundst\u00fcck\u00ab vorkommt, so mu\u00df die Schuld immerhin noch eingefordert werden, wenn aber auf Treu u. Glauben, so ist es \u00fcberhaupt zweifelhaft, ob man es zur\u00fcckerh\u00e4lt.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls du fliehen mu\u00dft.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>So besser nach einer Variante; die Texte haben \u05db\u05d5\u05db\u05d5\u05ea, Sch\u00e4ndlichkeit.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit David u. Bath Seba\u0351; man vegleiche iiSam. 11,2ff.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sie f\u00fcr ihn verschwenden w\u00fcrde.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er nur wenig hat und alles daf\u00fcr aufspart.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 19,15.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>So besser nach einer Variante; die Texte haben \u05db\u05d5\u05db\u05d5\u05ea, Sch\u00e4ndlichkeit.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 23,5.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev.,17.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 8,13.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Pers. Feueranbeter, Priester der alten Parsen; sprachl. mit dem bibl. \u05db\u05e8n Zauberer, kaum verwandt.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielleicht Fremdlinge.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl Charakteristikum der Sklaven, als deren Stammvater K. angesehen wird.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 18,13.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 6,4.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 12,4ff.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Jom. Blatt 52b geh\u00f6ren alle hier aufgez\u00e4hlten Namen zusammen; doch auf Mi\u00dfverst\u00e4ndnis beruhend.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl verderbt aus iChr. 28,2; wegen des Gleichklanges der Worte \u05d0\u05ea\u05d0 u. \u05e9\u05de\u05e9\u05ea\u05d0 mit \u05d0\u05d4\u05d5 u.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>.\u05e9\u05de\u05e4\u05d5. Die im Texte gebrauchten Wortspiele lassen sich in der \u00dcbersetzung nicht \u05e7\u05d9\u05e7\u05dc\u05d9 .u \u05e7\u05e7\u05d5\u05dc\u05d9 \u05de\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0 .u \u05d0\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0 ,\u05d1\u05e6\u05dc .u \u05db\u05e6\u05dc wiedergeben.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>.\u05e9\u05de\u05e4\u05d5. Die im Texte gebrauchten Wortspiele lassen sich in der \u00dcbersetzung nicht \u05e7\u05d9\u05e7\u05dc\u05d9 .u \u05e7\u05e7\u05d5\u05dc\u05d9 \u05de\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0 .u \u05d0\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0 ,\u05d1\u05e6\u05dc .u \u05db\u05e6\u05dc wiedergeben.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>.\u05e9\u05de\u05e4\u05d5. Die im Texte gebrauchten Wortspiele lassen sich in der \u00dcbersetzung nicht \u05e7\u05d9\u05e7\u05dc\u05d9 .u \u05e7\u05e7\u05d5\u05dc\u05d9 \u05de\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0 .u \u05d0\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0 ,\u05d1\u05e6\u05dc .u \u05db\u05e6\u05dc wiedergeben.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e7\u05d9\u05e7\u05dc\u05d9 gr. \u03c7\u00dc\u05e6Jos, Kreis, Versammlungsplatz. Nach den Kommentaren Misthaufen, dh. er kann sich \u00f6ffentlich zeigen.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Fol. 13b.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ausdruck \u00bbtunken\u00ab wird hier f\u00fcr essen gebraucht, da die Speisen zuerst in Tunke getan wurden.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Zukost.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Brei od. Mus aus verschiedenen Fr\u00fcchten, Gew\u00fcrzen u. Essig, nur f\u00fcr das Mahl am 1. Pesa\u1e25abend bestimmt.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Bitterkraut, den Lattich.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Was sie veranlassen wird, die weiter folgenden Fragen zu stellen.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Zweimal im Ouantum von je einer halben Olive.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Und um so eher Fleischspeisen.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach darf man ihn nicht kochen.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Fisch in Ei gew\u00e4lzt gilt als zwei Speisen.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ges\u00e4uerte und das Bitterkraut.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,11.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dem Lattich anhaftet; nach anderen: Wurm, Made.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht vom Pesa\u1e25abend, wo man beim ersten Tunken nicht daran denkt, noch ein 2. Mal einzutunken.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne es zerkaut zu haben.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Beginn des Vorlesens der Haggada. Jeder Tischgenosse hatte ein Tischchen f\u00fcr sich; speist die ganze Gesellschaft an einem Tische, so gen\u00fcgt das Hochheben der Sch\u00fcssel des Vorlesenden.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ganzen Zeremonien beim Vorlesen der Haggada.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Als er noch ein Kind war.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn der sogen. \u00bbvier Fragen\u00ab, wor\u00fcber weiter Fol. 116a.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,3.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Segen \u00fcber das Unges\u00e4uerte ist \u00fcber ein angebrochenes St\u00fcck zu sprechen.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Teig nicht zu s\u00e4uern beginne; man vegleiche supra Fol. 48b.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Jisra\u00e9litinnen pflegten aus Furcht vor den \u00e4gyptischen Verfolgern (man vegleiche Ex. 1,16ff.) in den W\u00e4ldern unter Apfelb\u00e4umen niederzukommen; man vegleiche Sot. 11b. Der Fruchtbrei wird aus \u00c4pfeln, N\u00fcssen und Zimmt hergestellt u. hat das Aussehen von Lehm.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Den die Jisra\u00e9liten in \u00c4gypten zu bereiten hatten: man vegleiche Ex. 1,14.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 26,5.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 12,27.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies geschah in solcher Eile, dass sie keine Zeit hatten, den Teig sauern zu lassen.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 13,8.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn des Lobliedes aus dem Buche der Psalmen (113-118).<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlu\u00df des Ps.s 113.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlu\u00df des Ps.s 114.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Erw\u00e4hnen desselben.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim mi\u00dfratenen Sohne, Dt. 21,20.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. u. RS. waren blind.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Preiset den Herrn; in den Psalmen sehr oft gebrauchte Liederformel.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Stuhl des Herrn; Ex. 17,16.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Geliebter des Herrn (Beiname \u0160elomos); iiSam. 12,25.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Weite des Herrn; Ex. 18,5.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Freundes, d.\u00a0i. R. \u1e24ija.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Kolumne, am Schlusse der vorangehenden u. am Beginn der folgenden Zeile.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05d4\u05dc\u05dc\u05dc\u05d9\u05d4 ist eine Pluralform, also ein Wort.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Psalmen tragen folgende Worte als \u00dcberschrift.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. Kap. 15.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch; nach Abwendung desselben.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 72,20.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jud. 17,5. Im Texte antiphratisch \u05db\u05d1\u05db\u05d9, im Weinen; nach einer anderen Erkl\u00e4rung ist \u05db\u05db\u05d9 ein Ortsname.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 3,15.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 5,13.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 115,1.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 48,11.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch; nach Abwendung desselben.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen zwei Abschnitten im Buche der Psalmen.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit gleichem Abstande vor- u. nachher.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 145,21.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 145, ,10.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 134,1.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e7\u05e8\u05d0\u05d5 nach Qid. Fol. 49a, die in der ganzen Bibel kundig sind, w\u00e4hrend \u05db\u05e6\u05dc\u05d9 \u05de\u05e7\u05e8\u05d0 diejenigen bezeichnet, die sich mit dem Stu dium der Bibel befassen.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 110,7.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 111,10<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 113,9.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 114,8.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. V. 1.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 115,1. Ib. 111,10.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen beiden Versen steht das Wort Halelujah.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen beiden Versen steht das Wort Halelujah.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die zuk\u00fcnftige Erl\u00f6sung.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,3.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 20,8.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 7,9.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a012,2.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>R. Jehuda u. R. Ena; cf.\u00a0Sanhedrin 17b.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. stieg hinab, weil das Betpult in einer Vertiefung steht; man vegleiche Ber. Blatt 10b.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Daher spreche man beim vierten den Tischsegen; daraus geht aber nicht hervor, dass dies alltags erforderlich ist.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 4,1.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps.,2.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 137,1.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Psalmen 120-134 beginnen s\u00e4mtlich mit \u00bbStufenlied\u00ab; hier ist wahrscheinl., der letzte gemeint.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 135,4.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Soll wohl hei\u00dfen, weil in diesem Psalm davon gesprochen wird.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in Rede stehende Psalm (136) hat 26 Verse.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie gar keine Verdienste hatten.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 136,1.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Er straft ihn an seinem Verm\u00f6gen und nicht k\u00f6rperlich.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a03,16. 17. wird als Pluralform von \u05de\u05e6\u05d1 aufgefa\u00dft.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a03,16. 17. wird als Pluralform von \u05de\u05e6\u05d1 aufgefa\u00dft.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a048,16.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 3,18.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 19.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Man w\u00fcrde seine Nahrungsmittel fertig vorgefunden haben.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 13.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 51,14.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e6\u05dc\u05ea auch in der Bedeutung <em>entleeren<\/em> (man vegleiche Jer. 48,12), das Entleerte, der Kot; viell. aber .Kot, Exkremente. Er spricht wohl von der Verstopfung.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes \u05e6\u05d5\u05d0\u05ea .gl \u05e6\u05dc\u05ea ,15.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,17.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 18.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 22,30.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,1.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Loblied.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 114,1.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 3.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,9.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,1.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,4.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dan. Kap. 3.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,1.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,1.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 115,2.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 117,1.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 117,1.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,1.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 106,7.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 14,30.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 4,13.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,20.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 21.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 113,9.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,1.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 117,1.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 68,32.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 68,32.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Im T. gew\u00f6hnlich das r\u00f6mische Reich.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. stieg hinab, weil das Betpult in einer Vertiefung steht; man vegleiche Ber. Blatt 10b.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 80,14.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Gleichm\u00e4\u00dfige Bestimmungen zur Verfolgung Jisra\u00e9ls.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 68,31.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 68,31.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 68,31.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 23,18.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 23,18.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>Hochbetagter, Bezeichnung f\u00fcr Gott; man vegleiche Dan. 7,9.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>Die methaphysischen Lehren; man vegleiche Hg. Fol. 13a.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 4,1.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 106,23.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 1,8.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p>Der masoretische Text hat \u05d9\u05d3\u05d5 statt \u05d9\u05d3\u05d9.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a047,14.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 41,57.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,36.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Gleichklanges des Wortes \u05de\u05e6\u05dc\u05d5\u05ea Netz, bezw. \u05de\u05e6\u05d5\u05dc\u05ea <em>Meerestiefe<\/em> mit<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><p>Hochbetagter, Bezeichnung f\u00fcr Gott; man vegleiche Dan. 7,9.<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. Kap. 16.<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 41,57.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 11,6.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,21.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,22.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,23.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Singen des Lobliedes.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,22.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,25.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,26<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,26<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,27.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,27.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,28.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 118,28.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Singen des Lobliedes.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 18,23.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a033,3.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>Mich. 2,13.,18.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Schlusse des Lobliedes.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex.<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 7,27. Mit J. bricht die Genealogie ab, weil er keine Kinder hatte.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>P. 116,13.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Pesa\u1e25abend.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn340\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,11.<a href=\"#fnref340\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn341\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex.<a href=\"#fnref341\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn342\" role=\"doc-endnote\"><p>Die verhindert waren, das Pesa\u1e25opfer herzurichten u. es einen Monat sp\u00e4ter nachzuholen haben; man vegleiche Num. 9,9ff.<a href=\"#fnref342\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn343\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,48.<a href=\"#fnref343\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn344\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. des Unreinen od. Verreisten ist vom Unbeschnittenen nichts zu folgern, weil jene das Pesa\u1e25opfer nachzuholen haben, u,. w\u00e4re nur ein Schriftvers vorhanden, so w\u00fcrde man ihn auf diesen bezogen haben.<a href=\"#fnref344\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn345\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,8.<a href=\"#fnref345\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn346\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ausdr\u00fccklich nur als Zugabe bezeichnet wird.<a href=\"#fnref346\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn347\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf zwar kein Ges\u00e4uertes essen, jedoch ist es Pflicht, Unges\u00e4uertes zu essen.<a href=\"#fnref347\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn348\" role=\"doc-endnote\"><p>Ebenso bezieht sich hierbei die Ausschlie\u00dfung des 7. Tages von der Pflicht des Unges\u00e4uerten auf alle \u00fcbrigen.<a href=\"#fnref348\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn349\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Einschlafen wird die Tafel geteilt, u. es hat den Anschein, als \u00e4\u00dfe man das Pesa\u1e25opfer zweimal.<a href=\"#fnref349\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn350\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nur bis Mitternacht gegessen werden darf; man vegleiche Zeb. 56b.<a href=\"#fnref350\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn351\" role=\"doc-endnote\"><p>Was vom vorschriftsm\u00e4\u00dfig dargebrachten Opfer nach Ablauf der f\u00fcr das Essen festgesetzten Frist zur\u00fcckbleibt. Bd. I, S. 400 ist Anm. 1 dahin zu erg\u00e4nzen, dass das Opfer durch die tats\u00e4chliche od. beabsichtigte unvorschriftsm\u00e4\u00dfige Herrichtung (au\u00dferhalb des Raumes od. au\u00dferhalb der Zeit) verwerflich wird; man vegleiche Zeb. Fol. 27b.<a href=\"#fnref351\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn352\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. am Pesa\u1e25abend.<a href=\"#fnref352\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn353\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex.,8 u. 12.<a href=\"#fnref353\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn354\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Auszuges aus \u00c4gypten, am Morgen.<a href=\"#fnref354\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn355\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,10.<a href=\"#fnref355\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn356\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Aufhebung der Pflicht, am P. Unges\u00e4uertes zu essen; man vegleiche Anm..<a href=\"#fnref356\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn357\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der Pflicht am ersten Abend, ob. Fol. 120a.<a href=\"#fnref357\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn358\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl.der Frist.<a href=\"#fnref358\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn359\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Animosit\u00e4t gegen den Darbringenden das Opfer absichtlich verwerflich zu machen.<a href=\"#fnref359\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn360\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Opferfleisch aufzuessen.<a href=\"#fnref360\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn361\" role=\"doc-endnote\"><p>Verboten ist eine Speise (an sich bezw. an einem Tage, an dem das Essen verboten ist) schon bei Olivengr\u00f6\u00dfe, verunreinigungsf\u00e4hig ist sie erst bei Eigr\u00f6\u00dfe.<a href=\"#fnref361\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn362\" role=\"doc-endnote\"><p>Das au\u00dferdem zum Feste geschlachtet wird, bezw. gelobte und gespendete Opfer.<a href=\"#fnref362\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn363\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Rest des Blutes eines Heilsopfers (nachdem es am Altar gesprengt wurde) ist werfend fortzugie\u00dfen, des Rest des Pesa\u1e25opfers ist langsam auszusch\u00fctten, damit das Blut auch das Altarfundament ber\u00fchre.<a href=\"#fnref363\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn364\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erstgeborene m\u00e4nnliche Kind, ob von Tieren oder Menschen, gilt als geheiligt u. mu\u00df als Opfer dargebracht, bezw. ausgel\u00f6st werden; das L\u00f6segeld ist an einen Priester zu entrichten; man vegleiche Ex. 13,13.<a href=\"#fnref364\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet Pessachim) in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Pessachim | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 99b 100a 100b 101a 101b 102a 102b 103a 103b 104a 104b 105a 105b 106a 106b 107a 107b 108a 108b 109a 109b 110a 110b 111a 111b 112a 112b 113a 113b 114a 114b 115a 115b 116a 116b 117a 117b 118a 118b 119a 119b 120a 120b 121a 121b \u00dcbersetzung Blatt 99b AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES, KURZ VOR DEM MINCHAH, DARF MAN BIS ZUR DUNKELHEIT NICHT MEHR ESSEN. SELBST DER \u00c4RMSTE IN JISRA\u00c9L ESSE NICHT ANDERS ALS ANGELEHNT1; AUCH [REICHE] MAN IHM NICHT WENIGER ALS VIER BECHER WEIN, SELBST AUS DER ARMEN SCH\u00dcSSEL. GEMARA. Wieso nur am Vorabend des Pesa\u1e25festes, dies gilt ja auch von den Vorabenden der \u0160abbathe und anderer Feste!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: An den Vorabenden der \u0160abbathe und der Feste darf man von der Zeit des Minchahs ab nicht mehr essen, damit man in den Sabbath mit Appetit eintrete so R. Jehuda; R. Jose sagt, man d\u00fcrfe bis zur Dunkelheit essen!? R. Hona &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6637,"parent":4993,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6649","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6649"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6650,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6649\/revisions\/6650"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4993"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}