{"id":6682,"date":"2021-01-01T00:03:00","date_gmt":"2020-12-31T22:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6682"},"modified":"2020-12-30T00:04:56","modified_gmt":"2020-12-29T22:04:56","slug":"megilla-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/megilla\/megilla-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Megilla Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Megilla in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/megilla\/\" data-type=\"page\" data-id=\"4215\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Megilla<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>WER DIE ESTERROLLE LIEST, DARF DABEI STEHEN ODER SITZEN: OB EINER ODER ZWEI SIE VORGELESEN HABEN, HAT MAN SEINER PFLICHT GEN\u00dcGT. IN ORTEN, WO ES BRAUCH IST, DEN SEGEN ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN IHN, IHN NICHT ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN IHN NICHT. AM MONTAG, AM DONNERSTAG UND BEIM MINCHAGEBETE DES SABBATHS LESEN [DREI PERSONEN AUS DER TORA], WEDER WENIGER NOCH MEHR, AUCH LIEST MAN DANN NICHT AUS DEN PROPHETEN<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. DER MIT [DEM LESEN] AUS DER TORA BEGINNT, UND DER ES BEENDET, SPRICHT EINEN SEGEN VORHER UND EINEN NACHHER. AN NEUMONDEN UND AN DEN HALBFESTEN LESEN VIER. WEDER WENIGER NOCH MEHR; AUCH LESE MAN DANN NICHT AUS DEN PROPHETEN. DER MIT [DEM LESEN] AUS DER TORA BEGINNT, UND DER ES BEENDET, SPRICHT EINEN SEGEN VORHER UND EINEN NACHHER. DIE REGEL IST: [AN EINEM TAGE], AN DEM ES EIN ZUSATZGEBET<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> GIBT, DER ABER KEIN FESTTAG IST, LESEN VIER. AN EINEM FESTTAGE [LESEN] F\u00dcNF, AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE SECHS UND AM SABBATH SIEBEN; NICHT WENIGER, WOHL ABER MEHR, AUCH LIEST MAN DANN AUS DEN PROPHETEN. DER MIT [DEM LESEN] AUS DER TORA BEGINNT, UND DER ES BEENDET, SPRICHT EINEN SEGEN VORHER UND EINEN NACHHER.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Was aber bei der Tora nicht der Fall ist<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u2014 Woher dies? R. Abahu erwiderte: Die Schrift sagt:5 <em>du aber steh da mit mir<\/em>. R. Abahu sagte: W\u00e4re dies nicht ein geschriebener Schriftvers, so d\u00fcrfte man es nicht sagen: auch der Heilige, gepriesen sei er,<\/p>\n<p>als w\u00e4re es m\u00f6glich,<\/p>\n<p>im Stehen. Ferner sagte R. Abahu: Woher, da\u00df ein Lehrer nicht auf einem Polster sitzen und seinen auf dem Boden sitzenden Sch\u00fcler unterrichten darf? Es hei\u00dft: <em>du aber steh da mit mir<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Seit Mo\u0161e bis R. Gamli\u00e9l studierte man die Tora nur stehend; nach dem Tode R. Gamli\u00e9l kam eine Schw\u00e4che \u00fcber die Welt, und man begann die Tora sitzend zu studieren. Das ist es, was wir gelernt haben: Mit dem Tode R. Gamli\u00e9ls h\u00f6rte die Ehrung der Tora auf.<\/p>\n<p>Ein Schriftvers lautet:<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> <em>ich sa\u00df auf dem Berge<\/em>, und ein anderer lautet: <em>ich stand auf dem Berge<\/em>!? Rabh erkl\u00e4rte: Beim Lernen stand er, beim Wiederholen sa\u00df er. R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Weder sa\u00df er noch stand er, vielmehr hockte er. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: \u00bbSitzen\u00ab hei\u00dft \u00fcberhaupt nur verweilen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>ihr mu\u00dftet in Qade\u0161 lange Zeit sitzen<\/em>. Raba erkl\u00e4rte: Leichtes stehend, Schweres sitzend.<\/p>\n<p>OB EINER ODER ZWEI SIE VORGELESEN HABEN, HAT MAN SEINER PFLICHT GEN\u00dcGT etc. Es wird gelehrt: Was aber bei der Tora nicht der Fall ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Tora lese einer und einer \u00fcbersetze, nur d\u00fcrfe nicht einer lesen und zwei \u00fcbersetzen; die Propheten lese einer und zwei \u00fcbersetzen, nur d\u00fcrfen nicht zwei lesen und zwei \u00fcbersetzen. Das Loblied und die Esterrolle d\u00fcrfen sogar zehn lesen und \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Da diese beliebt sind, so ist man aufmerksam und h\u00f6rt zu.<\/p>\n<p>IN ORTEN, WO ES BRAUCH IST, DEN SEGEN ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN IHN. Abajje sagte: Dies nur nachher, den Segen vorher aber ist zu lesen Gebot. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls: \u00dcber alle Gebote spreche man den Segen vor [\u00f6ber] der Aus\u00fcbung.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, da\u00df \u00f6ber die Bedeutung \u00bbvor\u00ab hat? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <em>da lief A\u1e25imaa\u00e7 durch die Aue und kam den Mohren vor [vajaabor]<\/em>. Abajje erwiderte: Hieraus:<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> <em>er ging vor [\u00e1bar] ihnen<\/em>. Wenn du willst, sage ich: hieraus:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>vor ihnen schreitet [vaja\u00e1bor] ihr K\u00f6nig, und der Herr an ihrer Spitze<\/em>.<\/p>\n<p>Welchen Segen spreche man vorher?<\/p>\n<p>R. Se\u0161eth aus Qetarzja befand sich einst bei R. A\u0161i und sprach die Segensspr\u00fcche MN\u1e24<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Welchen Segen spreche man nachher?<\/p>\n<p>Gepriesen seist du, o Herr, unser Gott, K\u00f6nig der Welt, der du unseren Streit f\u00fchrest, unser Recht verteidigest, Rache f\u00fcr uns nimmst, unseren Widersachern heimzahlest und allen Feinden unserer Seele vergeltest. \u00bbGepriesen seist du, o Herr, der du f\u00fcr Jisra\u00e9l all seinen Widersachern heimzahlest\u00ab. Raba sagte: \u00bbDer helfende Gott\u00ab. R. Papa sprach: Man sage daher Beides: \u00bbGepriesen seist du, o Herr, der du allen Widersachern Jisra\u00e9ls heimzahlest, und ein helfender Gott bist\u00ab.<\/p>\n<p>AM MONTAG, AM DONNERSTAG UND BEIM MINCHAGEBETE DES SABBATHS LESEN DREI etc. Wem entsprechen diese drei? R. Asi erwiderte: Entsprechend Tora, Propheten und Hagiographen. Raba erwiderte: Entsprechend Priester, Leviten und Jisra\u00e9liten.<\/p>\n<p>R. \u0160imi lehrte, da\u00df man im Bethause [aus der Tora] nicht weniger als zehn Verse vorlese, wobei auch [der Einleitungsvers] \u00bbUnd er sprach\u00ab mitgez\u00e4hlt werde; wem entsprechen nun diese zehn? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Entsprechend den zehn M\u00fc\u00dfigg\u00e4ngern<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> im Bethause. R. Joseph erwiderte: Entsprechend den zehn Geboten, die Mo\u0161e am Sinaj erteilt wurden. R. Levi erwiderte: Entsprechend den zehn Lobliedern, die David im Buche der Psalmen gedichtet hat. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Entsprechend den zehn Ausspr\u00fcchen, durch die die Welt erschaffen wurde.<\/p>\n<p>Welche sind es?<\/p>\n<p>[Die Worte] <em>er sprach im [Abschnitte]<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> Am Anfang<\/em>.<\/p>\n<p>Deren sind ja nur neun!?<\/p>\n<p>Auch [der Vers] <em>Am Anfang<\/em> geh\u00f6rt zu den Ausspr\u00fcchen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> <em>durch den Ausspruch des Herrn wurden die Himmel erschaffen, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes<\/em>.<\/p>\n<p>Raba sagte: Liest der erste vier [Verse], so ist dies lobenswert, liest der zweite vier, so ist dies lobenswert, liest der dritte vier, so ist dies lobenswert. Liest der erste vier, so ist dies lobenswert, denn es wird gelehrt: In drei K\u00f6rben von je drei Sea hebt man das Gold in der Schatzkammer ab; diese waren mit [den Buchstaben] Aleph, Beth, Gimel gezeichnet, damit man wisse, welcher zuerst abgehoben wurde, um diesen zuerst zu Opferzwecken zu verwenden, denn das Gebot haftet am Ersten. Liest der mittelste vier, so ist es lobenswert, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> <em>Auf die Vorderseite des Leuchters sollen sie ihr Licht werfen<\/em>; dies lehrt, da\u00df ihre Vorderseiten gegen die westliche<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>Leuchte sich richteten, und die der westlichen Leuchte gegen die G\u00f6ttlichkeit. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan: Hieraus, da\u00df das Mittelste das gesch\u00e4tzteste ist. Liest der letzte vier, so ist dies lobenswert, weil man beim Heiligen erh\u00f6ht und nicht herabsetzt. Einst war R. Papa im Bethause des Abe Gober, und als da jemand als erster vier [Verse] las, lobte er ihn.<\/p>\n<p>WEDER WENIGER NOCH MEHR. Es wird gelehrt: Der beginnt, liest einen Segen vorher, und der beendet, liest einen Segen nachher. Jetzt aber ist es \u00fcblich, da\u00df jeder vorher und nachher lese, wegen der Kommenden und Fortgehenden<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>AN NEUMONDEN UND AN HALBFESTEN LESEN VIER etc. U\u0351la b. Rabh fragte Raba: Wie liest man den Neumondabschnitt:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> <em>Befehl den Kindern Jisra\u00e9l und sprich zu ihnen: Meine Opfergaben, meine Speise etc.<\/em>., der nur acht Verse hat? Lesen zwei je drei Verse, so bleiben ja nur zwei zur\u00fcck, w\u00e4hrend man von einem Absatze nicht weniger als drei Verse zur\u00fccklassen darf. Lesen zwei je vier, so bleiben ja sieben zur\u00fcck, denn der Absatz<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> <em>Und am \u0160abbath<\/em> hat zwei und der Absatz<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> <em>Und an euren Neumonden<\/em> hat f\u00fcnf Verse: liest [der Dritte] die zwei Verse des ersten Absatzes und einen vom zweiten, so darf man ja einen Absatz nicht mit weniger als drei Versen beginnen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p>und liest er die zwei des ersten Absatzes und drei aus dem folgenden, so bleiben ja nur zwei zur\u00fcck!?<\/p>\n<p>Dieser erwiderte: Diesbez\u00fcglich habe ich nichts geh\u00f6rt, wohl aber bez\u00fcglich eines \u00e4hnlichen Falles. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Am Sonntag [lasen sie<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> den Absatz]<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> <em>Am Anfang<\/em> und<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> <em>Es werde eine Veste<\/em>. Hierzu wurde gelehrt, der Absatz <em>Am Anfang<\/em> werde von zweien und <em>Es werde eine Veste<\/em> von einem gelesen. Dagegen wandten wir ein: Allerdings <em>Es werde eine Veste<\/em> von einem, da er nur drei Verse hat, wieso aber <em>Am Anfang<\/em> von zweien, er hat ja nur f\u00fcnf Verse, w\u00e4hrend gelehrt wird, wer aus der Tora vorliest, lese mindestens drei Verse vor!?<\/p>\n<p>Und hierzu wurde gelehrt: Rabh sagte, [der dritte Vers] wurde wiederholt, und \u0160emu\u00e9l sagte, er wurde geteilt.<\/p>\n<p>Weshalb wurde er nach Rabh wiederholt und nicht geteilt?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, einen Vers, den Mo\u0161e nicht teilte, d\u00fcrfen auch wir nicht teilen.<\/p>\n<p>Wieso sagt \u0160emu\u00e9l, man teile ihn, R. \u1e24anina der Bibelleser erz\u00e4hlte ja, er habe sich viel mit R. \u1e24anina dem Gro\u00dfen abgequ\u00e4lt, dennoch erlaubte er ihm einen Schriftvers nur f\u00fcr Schulkinder zu teilen, weil es zum Unterrichte erfolgt!?<\/p>\n<p>[Beim Unterrichte] ist es deshalb erlaubt, weil es nicht anders m\u00f6glich ist, und auch hierbei ist es nicht anders m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Weshalb wurde er nach \u0160emu\u00e9l geteilt und nicht wiederholt?<\/p>\n<p>Wegen der Kommenden und Fortgehenden<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>. Man wandte ein: Ein Absatz von sechs Versen ist von zweien und einer von f\u00fcnf Versen von einem zu lesen; hat einer drei Verse gelesen, so lese der folgende die zwei Verse dieses Absatzes und einen aus dem folgenden; manche sagen, drei, weil man einen Absatz nicht mit weniger als drei Versen beginnen darf. Man sollte doch [den dritten Vers] entweder nach der einen Ansicht wiederholen oder nach der anderen Ansicht teilen!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo man [aus dem folgenden Absatz lesen] kann. R. Tan\u1e25um sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Die Halakha ist wie die manchen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Tan\u1e25um im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wie man einen Absatz nicht mit weniger als drei Versen beginnen darf, ebenso darf man von einem Absatze nicht weniger als drei Verse zur\u00fccklassen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, wenn beim Anfangen, bez\u00fcglich dessen der erste Tanna erleichternd ist, die manchen erschwerend sind, um wieviel mehr sind die manchen erschwerend beim Beenden, bez\u00fcglich dessen auch der erste Tanna erschwerend ist!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, wohl komme es oft vor, da\u00df manche [sp\u00e4t] kommen, nicht aber, da\u00df manche die Tora ge\u00f6ffnet lassen und fortgehen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Nach dem ersten Tanna darf man wohl nicht [weniger als drei Verse] zur\u00fccklassen wegen der Fortgehenden, ebenso sollten auch beim Beginnen [drei Verse erforderlich sein], wegen der Kommenden!? Ich will dir sagen: wer kommt, fragt. Rabba, der Sohn Rabas, lie\u00df R. Joseph fragen: Wie ist die Halakha? Dieser lie\u00df ihm erwidern: Die Halakha ist, man wiederhole ihn, und zwar wiederhole ihn der mittelste.<\/p>\n<p>DIE REGEL IST: AN EINEM TAGE, AN DEM ES EIN ZUSATZGEBET GIBT etc. Sie fragten: Wieviel an einem Gemeindefasttage? Lesen nur an Neumonden und Halbfesttagen vier, weil es an diesen ein Zusatzgebet gibt, nicht aber an jenem, an dem es kein Zusatzgebet gibt, oder auch an jenem, an dem ein Gebet<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> hinzugef\u00fcgt wird?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: An Neumonden und Halbfesten lesen vier. Demnach lesen an einem Gemeindefasttage nur drei.<\/p>\n<p>Wie nun der Anfangssatz: am Montag, am Donnerstag und beim Minchagebete des \u0160abbaths lesen drei. Demnach lesen an einem Gemeindefasttage vier!? Hieraus ist vielmehr nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabh befand sich einst an einem Gemeindefasttage in Babylonien und sprach beim Vorlesen aus der Tora nur den Segen vorher und nicht nachher. Die ganze Gemeinde fiel<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> aufs Gesicht. Rabh aber fiel nicht aufs Gesicht. Merke, Rabh las ja den Abschnitt f\u00fcr Jisra\u00e9liten<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>, und wenn er nachher keinen Segen sprach. so geschah dies wohl deshalb, weil nach ihm noch jemand lesen sollte<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nein, Rabh las den Abschnitt f\u00fcr Priester, denn auch R. Hona tat dies<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Allerdings las R. Hona den Abschnitt f\u00fcr Priester, da sogar R. Ami und R. Asi, die die angesehensten Priester im Jisra\u00e9llande waren, sich vor ihm beugten, wieso aber tat dies Rabh, wo \u0160emu\u00e9l da war, der Priester war und h\u00f6her war!?<\/p>\n<p>Auch \u0160emu\u00e9l beugte sich vor Rabh, nur erwies ihm Rabh Hochsch\u00e4tzung, jedoch nur in seiner Anwesenheit und nicht in seiner Abwesenheit.<\/p>\n<p>Es ist auch einleuchtend, da\u00df Rabh den Abschnitt f\u00fcr Priester las, denn wenn du sagen wolltest, er habe den Abschnitt f\u00fcr Jisra\u00e9liten gelesen, so sprach er ja den Segen vorher nur wegen der Verordnung<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>, somit sollte er ihn auch nachher gesprochen haben!?<\/p>\n<p>Anders war es da, wo Rabh anwesend war; wohl kamen manche [sp\u00e4ter],<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>niemand aber ging [fr\u00fcher] fort.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die Regel ist: [An einem Tage], an dem f\u00fcr das Volk eine St\u00f6rung der Arbeit entstehen w\u00fcrde, wie zum Beispiel an einem Gemeindefasttage oder am Neunten Ab, lesen drei [Personen] an einem Tage, aber an dem f\u00fcr das Volk keine St\u00f6rung der Arbeit<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> entsteht, wie zum Beispiel an Neumonden und Halbfesttagen, lesen vier. Schlie\u00dfe hieraus. R. A\u0161i sprach: Wir haben ja aber anders gelernt: die Regel ist: [an einem Tage], an dem es ein Zusatzgebet gibt, der aber kein Festtag ist, lesen vier, und dies schlie\u00dft wohl Gemeindefasttage und den Neunten Ab ein!?<\/p>\n<p>Nach R. A\u0161i<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> vertritt ja unsere Mi\u0161na weder die Ansicht des ersten Autors noch die des R. Jose!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: F\u00e4llt [der Neunte Ab] auf einen Montag oder einen Donners- tag, so lesen drei [Personen aus der Tora], und einer von ihnen liest die Haphtara; f\u00e4llt er auf einen Dienstag oder einen Mittwoch, so liest einer, und dieser liest auch die Haphtara. R. Jose sagt, in jedem Falle lesen drei, von denen einer die Haphtara lese.<\/p>\n<p>Andernfalls besteht ja die Frage, was denn die Regel einschlie\u00dfe!?<\/p>\n<p>Diese schlie\u00dft Neumonde und das Halbfest ein.<\/p>\n<p>Von diesen lehrt er ja ausdr\u00fccklich: an Neumonden und an Halbfesten lesen vier!?<\/p>\n<p>Er gibt nur ein Merkzeichen: man glaube nicht, Feste und Halbfeste gleichen einander, vielmehr halte man sich an folgende Regel: je bedeutender der Tag ist, desto mehr Personen sind es; somit lesen an Neumonden und Halbfesten, an denen es ein Zusatzopfer gibt, vier, an einem Festtage, an dem die Arbeit verboten ist, f\u00fcnf, am Vers\u00f6hnungstage, [dessen Entweihung] mit der Ausrottung belegt ist, sechs, und am \u0160abbath, [dessen Entweihung] mit der Steinigung belegt ist, sieben Personen.<\/p>\n<p>Der Text. Einst befand sich Rabh an einem Gemeindefasttage in Babylonien und sprach beim Vorlesen aus der Tora den Segen vorher und nicht nachher. Die ganze Gemeinde fiel<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> aufs Gesicht, er aber nicht. Weshalb fiel Rabh nicht aufs Gesicht?<\/p>\n<p>Es war ein Steinpflaster, und es wird gelehrt:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt keinen Stein mit Bildwerk in eurem Lande setzen, um sich auf diesen niederzuwerfen<\/em>; auf diesen d\u00fcrft ihr euch in eurem Lande nicht niederwerfen, wohl aber d\u00fcrft ihr euch auf die Pflastersteine des Tempels niederwerfen. Dies nach einer Lehre U\u0351las, welcher sagte, die Tora habe nur das Steinpflaster verboten<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb demnach nur Rabh, auch alle anderen sollten es [unterlassen]!?<\/p>\n<p>Dieses befand sich nur vor Rabh.<\/p>\n<p>Sollte er zur Gemeinde gehen und da aufs Gesicht fallen!?<\/p>\n<p>Er wollte die Gemeinde nicht bel\u00e4stigen. Wenn du aber willst, sage ich: Rabh pflegte beim Sichniederwerfen H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe vollst\u00e4ndig auszubreiten, und [er unterlie\u00df es] nach einer Lehre U\u0351las, welcher sagte, die Tora habe nur das Ausbreiten von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen verboten.<\/p>\n<p>Sollte er aufs Gesicht fallen und nicht H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe ausbreiten!?<\/p>\n<p>Er wollte von seiner Gepflogenheit nicht abweichen. Wenn du aber willst, sage ich: anders ist es bei einem vornehmen Manne. Dies nach R. Elea\u0351zar, denn R. Elea\u0351zar sagte: Ein vornehmer Mann darf nicht aufs Gesicht fallen, es sei denn, da\u00df er gleich Jeho\u0161ua\u0351, dem Sohne Nuns, erh\u00f6rt wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>und der Herr sprach zu Jeho\u0161ua\u0351: Steh auf etc.<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: \u00bbB\u00fccken\u00ab mit dem Gesichte [zur Erde], wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> <em>Bath Seba b\u00fcckte sich mit dem Gesichte zur Erde<\/em>. \u00bbKnien\u00ab, auf den Knieen [liegen], wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> <em>von seinem Knien (auf den Knieen)<\/em>. \u00bbSichhinstrecken\u00ab, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe ausstrecken, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> <em>sollen wir etwa kommen, ich, deine Mutter und deine Br\u00fcder, uns vor dir zur Erde hinzustrecken<\/em>!? Levi zeigte das B\u00fccken vor Rabbi und er wurde lahm.<\/p>\n<p>Hat ihm denn dies verursacht, R. Elea\u0351zar sagte ja, man sto\u00dfe nie Worte gegen oben aus, denn ein bedeutender Mann, das ist Levi, stie\u00df Worte gegen oben aus<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> und er wurde lahm!?<\/p>\n<p>Das eine und das andere verursachten dies. R. \u1e24ija b. Abin erz\u00e4hlte: Ich beobachtete Abajje und Raba, die sich nur verbeugten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p>AN EINEM FESTTAGE [LESEN] F\u00dcNF, AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE SECHS etc. Wer [ist der Autor] unserer Mi\u0161na: weder R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l noch R. A\u0351qiba!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: An einem Festtage f\u00fcnf, am Vers\u00f6hnungstage sechs und am \u0160abbath sieben, weder weniger noch mehr<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u00e9l; R. A\u0351qiba sagt: an einem Festtage f\u00fcnf, am Vers\u00f6hnungstage sieben und am \u0160abbath sechs, nicht weniger, wohl aber mehr. Wer nun: wenn R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, stimmt ja nicht das mehr<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, und wenn R. A\u0351qiba, so stimmt ja nicht die Zahl sechs und sieben!? Raba erwiderte: Es ist der Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, denn in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Am Festtage f\u00fcnf, am Vers\u00f6hnungstage sechs und am \u0160abbath sieben, nicht weniger, wohl aber mehr<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. Demnach befindet sich ja R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l mit sich selbst in Widerspruch!?<\/p>\n<p>Zwei Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls.<\/p>\n<p>Wer [ist der Autor] der folgenden Lehre: Am Festtage komme man sp\u00e4t<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> [ins Bethaus] und gehe fr\u00fch<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> fort, am Vers\u00f6hnungstage komme man fr\u00fch und gehe sp\u00e4t fort, am \u0160abbath<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> komme man fr\u00fch und gehe fr\u00fch fort? Wohl R. A\u0351qiba, welcher sagt, [am Vers\u00f6hnungstage] lese einer mehr. Du kannst auch sagen, R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, und zwar aus dem Grunde, weil an diesem der Gottesdienst umfangreicher ist.<\/p>\n<p>Wem entsprechen diese drei, (vier), f\u00fcnf, (sechs) und sieben?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Na\u1e25mani und noch jemand, das ist R. \u0160imo\u0351n b. Pazi; manche sagen: R. \u0160imo\u0351n b. Pazi und noch jemand, das ist R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Na\u1e25mani, und wie manche sagen, R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani: einer sagt, entsprechend dem Priestersegen<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, und einer sagt, entsprechend den drei Schwellenh\u00fctern<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>, den f\u00fcnf von den M\u00e4nnern aus der Umgebung des K\u00f6nigs<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, und den sieben, die den K\u00f6nig umgeben. R. Joseph lehrte: Drei, f\u00fcnf und sieben: drei Schwellenh\u00fcter, f\u00fcnf von den M\u00e4nnern aus der Umgebung des K\u00f6nigs, und sieben, die den K\u00f6nig umgeben. Abajje sprach zu ihm: Weshalb hat es uns der Meister bisher nicht erkl\u00e4rt? Dieser erwiderte: Ich wu\u00dfte nicht, da\u00df ihr der Erkl\u00e4rung braucht, habt ihr mich denn nach einer solchen gefragt und ich sie euch verweigert!?<\/p>\n<p>Ja\u0351qob der Min\u00e4er fragte R. Jehuda: Wem entsprechen die sechs des Vers\u00f6hnungstages? Dieser erwiderte: Entsprechend den sechs M\u00e4nnern, die zur Rechten, und den sechs, die zur Linken E\u0351zras gestanden haben, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> <em>und E\u0351zra, der Schriftgelehrte, stand auf einem h\u00f6tzernen Ger\u00fcste, das sie f\u00fcr diesen Zweck errichtet hatten, und neben ihm standen Matithja, \u0160ema\u0351, Aanja, Urija, \u1e24ilqija und Madseja zu seiner Rechten, und Pedaja, Mi\u0161a\u00e9l, Malkija, \u1e24a\u0161um, \u1e24a\u0161badana, Zekharja und Me\u0161ullam zu seiner Linken<\/em>.<\/p>\n<p>Es sind ja sieben!?<\/p>\n<p>Me\u0161ullam ist Zekharja, und nur deshalb wird er Me\u0161ullam genannt, weil er vollst\u00e4ndig [mi\u0161lam] war in seinen Taten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Jeder ist zu den sieben<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> zul\u00e4ssig, selbst ein Minderj\u00e4hriger und selbst eine Frau; jedoch sagten die Weisen, eine Frau d\u00fcrfe aus Achtung vor der Gemeinde aus der Tora nicht vorlesen. Sie fragten: Darf derjenige, der die Haphtara liest, zu den sieben mitgez\u00e4hlt werden?<\/p>\n<p>R. Hona und R. Jirmeja b. Abba [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, er werde mitgez\u00e4hlt, und einer sagt, er werde nicht mitgez\u00e4hlt. Einer sagt, er werde mitgez\u00e4hlt, da er ja vorliest; einer sagt, er werde nicht mitgez\u00e4hlt, denn U\u0351la sagte: Weshalb liest derjenige, der die Haphtara liest, vorher aus der Tora? Wegen der Achtung der Tora<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>. Wenn dies nur wegen der Achtung der Tora erfolgt, so wird er nicht mitgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Man wandte ein: Wer die Haphtara aus den Propheten liest, lese nicht weniger als einundzwanzig Verse, entsprechend den sieben, die aus der Tora<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> lesen: Wenn dem nun so<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> w\u00e4re, so w\u00e4ren es ja vierundzwanzig!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p>Da dies nur zu Ehren der Tora erfolgt, so ist es ihm entsprechend nicht n\u00f6tig. Raba wandte ein: [Die Haphtara]<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> <em>F\u00fcgt eure Brandopfer hinzu<\/em> hat ja keine einundzwanzig Verse, und wir lesen ihn!? Anders ist es bei diesem, wo das Thema abbricht.<\/p>\n<p>Ist dies denn nicht der Fall, auch wo das Thema nicht abbricht, R. \u0160emu\u00e9l erz\u00e4hlte ja: Oft stand ich vor R. Jo\u1e25anan, und als wir zehn Verse gelesen hatten, sprach er zu uns: H\u00f6rt auf!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn ein Dolmetsch vorhanden ist; R. Ta\u1e25lipha b. \u0160emu\u00e9l lehrte n\u00e4mlich: Dies nur, wenn kein Dolmetsch vorhanden ist, wenn aber ein Dolmetsch vorhanden ist, h\u00f6re man fr\u00fcher auf.<\/p>\n<p>MAN REZITIERT<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> NICHT DAS \u0160EMA\u0351, TRITT NICHT VOR DIE LADE, ERHEBT NICHT DIE H\u00c4NDE [ZUM PRIESTERSEGEN], LIEST NICHT AUS DER TORA VOR, LIEST NICHT DIE HAPHTARA AUS DEN PROPHETEN, VERANSTALTET KEIN STEHEN UND SITZEN<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, SPRICHT NICHT DEN TRAUERSEGEN, TROSTWORTE AN DIE LEIDTRAGENDEN UND DEN HOCHZEITSSEGEN UND VERANSTALTET KEINE VORBEREITUNG ZUM GEMEINSCHAFTLICHEN<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> TISCHSEGEN MIT NENNUNG DES GOTTESNAMENS, WENN WENIGER ALS ZEHN [PERSONEN ANWESEND SIND]. ZUR [AUSL\u00d6SUNG VON] GRUNDST\u00dcCKEN<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> SIND NEUN [M\u00c4NNER] UND EIN PRIESTER (KOHEN) ERFORDERLICH. DESGLEICHEN BEI MENSCHEN<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? R. \u1e24ija b. Abba erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> <em>damit ich in der Mitte der Kinder Jisra\u00e9l geheiligt werde<\/em>; bei keiner heiligen Handlung d\u00fcrfen es weniger als zehn sein.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor?<\/p>\n<p>R. \u1e24ija lehrte: Dies geht aus [dem Worte] <em>Mitte<\/em> hervor; hier hei\u00dft es: <em>damit ich in der Mitte der Kinder Jisra\u00e9l geheiligt werde<\/em>, und dort<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>sondert euch ab aus der Mitte dieser Gemeinde<\/em>. Ferner folgere man aus [dem Worte] <em>Gemeinde<\/em>, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>wie lange noch soll es mit dieser b\u00f6sen Gemeinde w\u00e4hren<\/em>? Wie es da zehn [Personen] waren, ebenso auch hier<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> zehn.<\/p>\n<p>VERANSTALTET KEIN STEHEN UND SITZEN. Weil man dann zu sagen hat: \u00bbSteht auf, Verehrte, steht auf! Setzt euch, Verehrte, setzt euch!\u00ab Bei weniger als zehn [Personen] ist dies nicht angebracht.<\/p>\n<p>SPRICHT NICHT DEN TRAUERSEGEN UND DEN HOCHZEITSSEGEN. Was ist das f\u00fcr ein Trauersegen? Der Segen auf der Stra\u00dfe. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte<\/p>\n<p>n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Der Trauersegen ist bei [Anwesenheit von] zehn [Personen] zu sprechen, und die Leidtragenden werden nicht mitgez\u00e4hlt; der Hochzeitssegen ist bei [Anwesenheit von] zehn [Personen] zu sprechen, und der Br\u00e4utigam wird mitgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>VERANSTALTET KEINE VORBEREITUNG ZUM GEMEINSCHAFTLICHEN TISCHSEGEN MIT NENNUNG DES GOTTESNAMENS. Weil man zu sprechen hat: \u00bbWir wollen unseren Gott preisen\u00ab. Bei weniger als zehn [Personen] ist dies nicht angebracht.<\/p>\n<p>ZUR [AUSL\u00d6SUNG VON] GRUNDST\u00dcCKEN SIND NEUN [M\u00c4NNER] UND EIN PRIE- STER ERFORDERLICH. (DESGLEICHEN BEI MENSCHEN.) Woher dies? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Zehn Mal wird [das Wort] Priester in diesem Abschnitte<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> genannt; einmal ist es an sich n\u00f6tig und die \u00fcbrigen sind eine Ausschliessung nach einer Ausschlie\u00dfung, und eine Ausschlie\u00dfung nach einer Ausschlie\u00dfung ist einschlie\u00dfend: neun Jisra\u00e9liten und ein Priester.<\/p>\n<p>Vielleicht f\u00fcnf Jisra\u00e9liten und f\u00fcnf Priester!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>DESGLEICHEN MENSCHEN. Kann denn ein Mensch heilig werden!? R. Abahu erwiderte: Wenn jemand sagt: \u00bbIch spende meinen Geldwert\u00ab. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Sagt jemand: \u00bbIch spende meinen Geldwert\u00ab, so wird er wie ein Sklave gesch\u00e4tzt. Sklaven gleichen Grundst\u00fccken, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> <em>ihr m\u00f6gt sie auf eure Kinder nach euch vererben, da\u00df sie ihr Eigentum seien<\/em>.<\/p>\n<p>WER AUS DER TORA VORLIEST, LESE NICHT WENIGER ALS DREI VERSE. MAN LESE DEM DOLMETSCH NICHT MEHR ALS EINEN VERS VOR, AUS DEN PROPHETEN AUCH DREI;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p>WENN DIE DREI ABER DREI EINZELNE ABS\u00c4TZE BILDEN, SO LESE MAN SIE EINZELN. MAN DARF [BEIM VORLESEN] AUS DEN PROPHETEN \u00dcBERSPRINGEN, NICHT ABER DARF MAN [BEIM VORLESEN] AUS DER TORA \u00dcBERSPRINGEN. WIEVIEL DARF MAN \u00dcBERSPRINGEN? DASS DER DOL- METSCH NICHT INNEZUHALTEN BRAUCHE.<\/p>\n<p>GEMARA. Wem entsprechen diese drei Verse? R. Asi erwiderte: Entsprechend Tora, Propheten und Hagiographen.<\/p>\n<p>MAN LESE DEM DOLMETSCH NICHT MEHR ALS EINEN VERS VOR, AUS DEN PROPHETEN AUCH DREI; WENN DIE DREI ABER DREI EINZELNE ABS\u00c4TZE BILDEN, SO LESE MAN SIE EINZELN. Zum Beispiel:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> <em>Denn so spricht der Herr<\/em>:<\/p>\n<p>Umsonst wurdet ihr verkauft.<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>Denn so spricht Gott, der Herr: Nach Mi\u00e7rajim zog mein Volk einst hinab.<\/em><a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> <em>Und nun, was habe ich hier zu schaffen, Spruch des Herrn<\/em>.<\/p>\n<p>[BEIM VORLESEN] AUS DEN PROPHETEN DARF MAN \u00dcBERSPRINGEN, NICHT ABER DARF MAN [BEIM VORLESEN] AUS DER TORA \u00dcBERSPRINGEN. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Er<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> liest [den Abschnitt]<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> <em>Nach dem Tode<\/em> und [den Abschnitt]<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> <em>Am zehnten<\/em>. Hierbei \u00fcberspringt er<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> ja!? Abajje erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine, wenn der Dolmetsch innehalten mu\u00df, und das andere, wenn der Dolmetsch nicht innezuhalten braucht.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber weiter, man d\u00fcrfe [beim Vorlesen] aus den Propheten \u00fcberspringen, nicht aber d\u00fcrfe man [beim Vorlesen] aus der Tora \u00fcberspringen, und man d\u00fcrfe soviel \u00fcberspringen, da\u00df der Dolmetsch nicht innezuhalten brauche; demnach ist es ja [beim Vorlesen] aus der Tora in jedem Falle verboten!? Vielmehr, erwiderte Abajje, das eine gilt von einem Thema und das andere gilt von zwei Themen. Es wird auch gelehrt: Man darf [beim Vorlesen] aus der Tora bei einem Thema \u00fcberspringen, [beim Vorlesen] aus den Propheten auch bei zwei Themen; in beiden F\u00e4llen jedoch nur so lange, da\u00df der Dolmetsch nicht innezuhalten brauche. Ein Anderes lehrt: Man darf nicht von einem Propheten zum anderen \u00fcberspringen; bei den zw\u00f6lf [kleinen] Propheten darf man \u00fcberspringen, jedoch darf man nicht vom Ende des Buches zum Beginne springen.<\/p>\n<p>WER DIE HAPHTARA AUS DEN PROPHETEN VORLIEST, REZITIERT AUCH DAS \u0160EMA\u0351, TRITT AUCH VOR DIE LADE UND ERHEBT AUCH DIE H\u00c4NDE [ZUM PRIESTERSEGEN]; IST ES EIN MINDERJ\u00c4HRIGER, SO TUE DIES SEIN VATER ODER SEIN LEHRER F\u00dcR IHN. EIN MINDERJ\u00c4HRIGER DARF AUS DER TORA vi VORLESEN UND VERDOLMETSCHEN, JEDOCH NICHT DAS \u0160EMA\u0351 ZELEBRIEREN, NOCH VOR DIE LADE TRETEN, NOCH DIE H\u00c4NDE [ZUM PRIESTERSEGEN] ERHEBEN. EIN ZERLUMPTER DARF DAS \u0160EMA\u0351 ZELEBRIEREN UND VERDOLME- TSCHEN, JEDOCH NICHT AUS DER TORA VORLESEN, NOCH VOR DIE LADE TRE- TEN, NOCH DIE H\u00c4NDE [ZUM PRIESTERSEGEN] ERHEBEN. EIN BLINDER DARF DAS \u0160EMA\u0351 ZELEBRIEREN UND VERDOLMETSCHEN; R. JEHUDA SAGT, WER NIE IM LEBEN DIE LICITK\u00d6RPER GESEHEN HAT, D\u00dcRFE DAS \u0160EMA\u0351 NICHT ZELEBRIEREN.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde?<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> R. Papa erkl\u00e4rte: Als Ehrung. Rabba b. \u0160imi erkl\u00e4rte: Um Streitigkeiten<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> vorzubeugen.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn man dies unentgeltlich tut.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Ist es ein Minderj\u00e4hriger, so tue dies sein Vater oder sein Lehrer f\u00fcr ihn. Sind denn, wenn du wegen Streitigkeiten sagst, bei einem Minderj\u00e4hrigen Streitigkeiten zu ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Ist denn, wenn du als Ehrung sagst, bei einem Minderj\u00e4hrigen die Ehrung zu ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>Vielmehr als Ehrung f\u00fcr den Vater und als Ehrung f\u00fcr den Lehrer, ebenso Streitigkeiten mit dem Vater und Streitigkeiten mit dem Lehrer.<\/p>\n<p>EIN ZERLUMPTER DARF DAS \u0160EMA\u0351 ZELEBRIEREN etc. U\u0351la b. Rabh fragte Abajje: Darf ein zerlumpter Minderj\u00e4hriger aus der Tora vorlesen? Dieser entgegnete: Du k\u00f6nntest ebenso bez\u00fcglich des Nackten fragen! Der Nackte darf es nicht aus Achtung vor der Gemeinde, ebenso darf es dieser nicht aus Achtung vor der Gemeinde.<\/p>\n<p>EIN BLINDER DARF DAS \u0160EMA\u0351 ZELEBRIEREN etc. Es wird gelehrt: Sie sprachen zu R. Jehuda: Viele trugen \u00fcber die Sph\u00e4renkunde vor, ohne sie je im Leben gesehen zu haben.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Bei diesen kommt es auf das Verst\u00e4ndnis an, sie vertiefen sich und verstehen es, hierbei aber kommt es auf den Nutzen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> an, und er hat ja [vom Lichte] keinen Nutzen.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Auch er hat davon einen Nutzen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jose erz\u00e4hlte: Mein ganzes Leben hatte ich mich mit folgendem Verse abgequ\u00e4lt:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>du wirst am Mittag herumtasten, wie der Blinde im Finstern<\/em>; welchen Unterschied gibt es f\u00fcr einen Blinden zwischen Finsternis und Licht!? Einst aber ging ich in einer finsteren Nacht und Dunkelheit und sah einen Blinden mit einer Fackel in der Hand auf dem Wege gehen. Da sprach ich zu ihm: Mein Sohn, was soll dir diese Fackel!? Dieser erwiderte: Wenn ich eine Fackel in der Hand trage, so sehen mich die Leute und sch\u00fctzen mich vor Gruben, Gestr\u00fcpp und Dornen.<\/p>\n<p>EIN PRIESTER, DER GEBRECHEN AN DEN H\u00c4NDEN HAT, ERHEBE NICHT DIE H\u00c4NDE [ZUM PRIESTERSEGEN]; R. JEHUDA SAGT, AUCH DESSEN H\u00c4NDE MIT WAIDFARBE BESCHMUTZT SIND, ERHEBE DIE H\u00c4NDE NICHT [ZUM PRIE- STERSEGEN], WEIL DAS PUBLIKUM IHN ANSCHAUEN W\u00dcRDE.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Die Gebrechen, von denen sie sprechen, wenn er sie am Gesichte, an den H\u00e4nden oder an den F\u00fc\u00dfen hat. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Sind seine H\u00e4nde mit wei\u00dfen Flecken behaftet, so erhebe er nicht die H\u00e4nde [zum Priestersegen]. Ebenso wird auch gelehrt: Sind seine H\u00e4nde mit wei\u00dfen Flecken behaftet, so erhebe er nicht die H\u00e4nde [zum Priestersegen]; sind sie gekr\u00fcmmt oder gebogen, so erhebe er nicht die H\u00e4nde [zum Priestersegen].<\/p>\n<p>R. Asi sagte: [Ein Priester] aus \u1e24aifa oder Beth San erhebe nicht die H\u00e4nde [zum Priestersegen]. Desgleichen wird gelehrt: Leute aus \u1e24ajpha.<\/p>\n<p>Beth San oder Tibon darf man nicht vor die Lade treten lassen, weil diese das Aleph wie A\u0351jin und das A\u0351jin wie Aleph aussprechen. R. \u1e24ija sprach zu R. \u0160imo\u0351n b. Rabbi: W\u00e4rest du aus dem Stamme Levi, so w\u00fcrdest du f\u00fcr die Estrade<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> untauglich sein, weil du eine grobe Stimme hast. Als er zu seinem Vater kam, und es ihm erz\u00e4hlte, sprach dieser zu ihm: Geh, sage ihm: W\u00fcrdest du, wenn du [zum Verse]: <a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> <em>ich will auf den Herrn hofen<\/em>, herankommst, nicht l\u00e4stern und schm\u00e4hen<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Der Trief\u00e4ugige darf die H\u00e4nde nicht [zum Priestersegen] erheben.<\/p>\n<p>Einer war ja aber in der Nachbarschaft R. Honas, der die H\u00e4nde [zum Priestersegen] wohl erhob!?<\/p>\n<p>Dieser war in der Stadt bekannt<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>. Ebenso wird auch gelehrt: Der Trief\u00e4ugige darf nicht die H\u00e4nde [zum Priestersegen] erheben; ist er in der Stadt bekannt, so darf er dies. R. Jo\u1e25anan sagte: Wer auf einem Auge blind ist, darf die H\u00e4nde nicht [zum Priestersegen] erheben.<\/p>\n<p>Einer war ja aber in der Nachbarschaft R. Jo\u1e25anans, der die H\u00e4nde wohl [zum Priestersegen] erhob!? Dieser war in der Stadt bekannt. Ebenso wird auch gelehrt: Wer auf einem Auge blind ist, darf nicht die H\u00e4nde [zum Priestersegen] erheben: ist er in der Stadt bekannt, so darf er dies.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGT: AUCH DESSEN H\u00c4NDE MIT WAIDFARBE BESCHMUTZT SIND, ERHEBE DIE H\u00c4NDE NICHT [ZUM PRIESTERSEGEN]. Es wird gelehrt: Ist dies die Besch\u00e4ftigung der meisten Einwohner der Stadt, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>SAGT JEMAND: \u00bbICH TRETE NICHT VOR DIE LADE IN FARBIGEN [KLEIDERN]\u00ab, SO DARF ER ES AUCH NICHT IN WEISSEN. \u00bbIN SANDALEN\u00ab, SO DARF ER ES AUCH NICHT BARFUSS. MACHT MAN SEINE TEPIHLLA<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> RUND, SO IST DIES GE\u2014 F\u00c4HRLICH, AUCH \u00dcBT MAN DAMIT DAS GEBOT NICHT AUS. LEGT MAN SIE AN DIE STIRN BEZIEHUNGSWEISE AN DIE HANDFL\u00c4CHE, SO IST DIES HER\u00c4TISCHE<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> ART. BEKLEIDET MAN SIE MIT GOLD ODER LEGT MAN SIE AUF DEM \u00c4RMEU AN, SO IST DIES KETZERISCHE<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> ART.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde? Wir bef\u00fcrchten, er ist vielleicht von der Her\u00e4sie befangen.<\/p>\n<p>MACHT JEMAND SEINE TEPIHILLA RUND, SO IST DIES GEF\u00c4HRLICH, AUCH \u00dcBT MAN DAMIT DAS GEBOT NICHT AUS. Wir lernen also das, was die Rabbanan gelehrt haben: Es ist eine dem Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha, da\u00df die Tephillin viereckig sein m\u00fcssen. Hierzu sagte Raba, auch in ihrer Naht und ihrem Ouerschnitte. R. Papa entgegnete: Unsere Mi\u0161na spricht von dem Falle, wenn sie wie eine Nu\u00df gefertigt sind<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>SAGT JEMAND: \u00bbDIE GUTEN<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> PREISEN DICH\u00ab, SO IST DIES H\u00c4RESIE. [SAGT JEMAND:] \u00bbBIS AUF DAS VOGELNEST<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> ERSTRECKT SICH DEIN ERBARMEN\u00ab,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p>ODER: \u00bbOB DEINES GUTEN SEI DEINES NAMENS GEDACHT\u00ab, ODER WENN JEMAND<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> WIR DANKEN, WIR DANKEN\u00ab SAGT, SO HEISST MAN IHN SCHWEIGEN. WENN JEMAND [DEN ABSCHNITT] VON DER BLUTSCHANDE UMSCHRIEBEN LIEST, SO HEISST MAN IHN SCHWEIGEN. WENN JEMAND [DEN VERS:]<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> <em>du sollst von deiner Nachkommenschaft nicht hergeben, um es dem Molekh zu weihen<\/em>, PARAPHRASIERT: VON DEINEM SAMEN SOLLST DU NICHT HERGEBEN, EINE ARAM\u00c4ERIN ZU SCHW\u00c4NGERN, SO BRINGT MAN IHN ZUM SCHWEIGEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man ihn schweigen hei\u00dft, wenn er \u00bbwir danken, wir danken\u00ab sagt, weil es den Anschein hat, als [bete er] zwei Prinzipien an, ebenso wegen \u00bbob des Guten sei deines Namens gedacht\u00ab, weil dies hei\u00dft: nur f\u00fcr das Gute, nicht aber f\u00fcr das Schlechte, w\u00e4hrend wir gelernt haben, man sei verpflichtet, f\u00fcr das Schlechte zu preisen, wie man f\u00fcr das Gute preist, weshalb aber wegen \u00bbbis auf das Vogelnest erstreckt sich dein Erbarmen\u00ab!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten im Westen zwei Amora\u00edm, R. Jose b. Abin und R. Jose b. Zebida; einer erkl\u00e4rt: weil man dadurch Neid in der Sch\u00f6pfung erregt, und einer erkl\u00e4rt: weil er die Gebote<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> des Heiligen, gepriesen sei er, zur Barmherzigkeit macht, w\u00e4hrend sie Befehle sind.<\/p>\n<p>Einst trat jemand in Gegenwart Rabbas vor und betete: Du hast des Vogelnestes geschont, schone auch und erbarme dich unser! Du hast des [Tieres]<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> und seines Jungen geschont, schone auch und erbarme dich unser! Da sprach Rabba: Wie sehr versteht es dieser J\u00fcnger, seinen Herrn zu bes\u00e4nftigen. Abajje sprach zu ihm: Wir haben ja gelernt, man hei\u00dfe ihn schweigen!? Rabba aber wollte Abajje nur pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Einst trat jemand in Gegenwart R. \u1e24aninas vor und betete: Gott, der Gro\u00dfe, der M\u00e4chtige, der Furchtbare, der Starke, der Feste und der Mutige. Da sprach er zu ihm: Bist du mit allen Lobpreisungen des Herrn zu Ende? Wir w\u00fcrden auch diese drei<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> nicht gesagt haben, h\u00e4tte sie nicht Mo\u0161e in der Tora geschrieben, und w\u00e4ren die M\u00e4nner der Gro\u00dfsynode nicht gekommen und h\u00e4tten sie [in das Gebet] aufgenommen; du aber sprichst dies alles!? Dies ist ebenso, als wenn man jemand, der tausend Millionen Golddenare besitzt, [als Besitzer von] tausend Silberdenaren r\u00fchmen w\u00fcrde. W\u00e4re dies f\u00fcr ihn nicht eine Herabsetzung!?<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagte: Alles in den H\u00e4nden des Himmels, ausgenommen die Gottesfurcht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>und nun Jisra\u00e9l, was verlangt der Herr, dein Gott, von dir, als ihn zu f\u00fcrchten<\/em>.<\/p>\n<p>Demnach ist die Gottesfurcht also eine Kleinigkeit!?<\/p>\n<p>Freilich f\u00fcr unseren Meister Mo\u0161e war sie auch eine Kleinigkeit. Ein Gleichnis. Wenn man von jemand ein gro\u00dfes Ger\u00e4t verlangt und er es besitzt, so kammt es ihm wie ein kleines Ger\u00e4t vor, wenn aber ein kleines und er es nicht besitzt, so kommt es ihm wie ein gro\u00dfes Ger\u00e4t vor.<\/p>\n<p>R. Zera sagte: Wenn man \u00bbh\u00f6re<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>, h\u00f6re\u00ab sagt, so ist es ebenso, als wenn man sagt \u00bbwir danken, wir danken. Man wandte ein: Wenn man das \u0160ema\u0351 liest und es wiederholt, so ist dies verwerflich. Nur verwerflich ist es, schweigen aber hei\u00dft man ihn nicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn man Wort f\u00fcr Wort<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> wiederholt, das andere, wenn man Satz f\u00fcr Satz wiederholt. R. Papa sprach zu Raba: Vielleicht hatte er vorher seine Gedanken nicht and\u00e4chtig gestimmt, sp\u00e4ter aber seine Gedanken and\u00e4chtig gestimmt!? Dieser erwiderte: Gibt es denn eine Kameradschaft mit dem Himmel!? Hat er vorher seine Gedanken nicht and\u00e4chtig gestimmt, so pr\u00fcgele man ihn mit einem Schmiedehammer, bis er sie and\u00e4chtig stimmt.<\/p>\n<p>WENN JEMAND [DEN ABSCHNITT] VON DER BLUTSCHANDE UMSCHRIEBEN LIEST, SO HEISST MAN IHN SCHWEIGEN. R. Joseph lehrte: [Wenn er liest]: Den Schimpf seines Vaters, den Schimpf seiner Mutter<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>ODER WENN ER [DEN VERS:] <em>du sollst von deiner Nachkommenschaft nicht hergeben etc.<\/em>. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Da\u00df die Schrift von dem Falle spreche, wenn ein Jisra\u00e9lit einer Nichtj\u00fcdin beiwohnt und von ihr ein Kind f\u00fcr den G\u00f6tzendienst zeugt.<\/p>\n<p>DIE ERZ\u00c4HLUNG VON RE\u00dcBEN<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> WIRD VORGELESEN, ABER NICHT VERDOLMETSCHT; DIE ERZ\u00c4HLUNG VON TAMAR<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> WIRD VORGELESEN UND VERDOLMETSCHT; DIE ERSTE ERZ\u00c4HLUNG VOM [GOLDENEN] KALBE<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> WIRD VORGELESEN UND VERDOLMETSCHT, DIE ZWEITE<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> WIRD VORGELESEN, ABER NICHT VERDOLMETSCHT. DER PRIESTERSEGEN UND DIE ERZ\u00c4HLUNGEN VON DAVID<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> UND VON AMNON<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> WERDEN VORGELESEN ABER NICHT VERDOLMETSCHT. MAN LESE NICHT [DAS KAPITEL] VOM HIMMELSWAGEN<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> ALS HAPHTARA; R. JEHUDA ERLAUBT DIES, R. ELIE\u0351ZER SAGT, AUCH NICHT [DAS KAPITEL:] Teile Jeru\u0161alem mit<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a><\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Manche [Stellen] werden vorgelesen und verdolmetscht, manche werden vorgelesen und nicht verdolmetscht und manche werden weder vorgelesen noch verdolmetscht. Folgende werden vorgelesen und verdolmetscht: Die Sch\u00f6pfungsgeschichte wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu bef\u00fcrchten, es k\u00f6nnen manche fragen, was oben und was unten, was vorn und was hinten sich befindet, so lehrt er uns.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>Die Erz\u00e4hlung von Lot und seinen zwei T\u00f6chtern<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ber\u00fccksichtige die Ehre Abrahams, so lehrt er uns. Die Erz\u00e4hlung von Tamar und Jehuda wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!? \u2014<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ber\u00fccksichtige die Ehre Jehudas, so lehrt er uns, da\u00df sein Gest\u00e4ndnis ihm zum Lobe gereicht. Die erste Erz\u00e4hlung vom [goldenen] Kalbe wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ber\u00fccksichtige die Ehre Jisra\u00e9ls, so lehrt er uns, da\u00df dies ihnen erst recht lieb ist, damit dies eine S\u00fchne f\u00fcr sie sei. Die Fl\u00fcche und die Segen<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> werden vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu bef\u00fcrchten, die Gemeinde k\u00f6nnte entmutigt werden, so lehrt er uns. Verwarnungen und Strafandrohungen werden vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte [die Gebote] nur aus Furcht aus\u00fcben, so lehrt er uns. Die Erz\u00e4hlung von Amnon und Tamar<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ber\u00fccksichtige die Ehre Davids, so lehrt er uns. Die Erz\u00e4hlung vom Kebsweibe in Gibea\u0351<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ber\u00fccksichtige die Ehre Binjamins, so lehrt er uns. [Das Kapitel:] <em>Teile Jeru\u0161alem seine Schandtaten mit<\/em>, wird vorgelesen und verdolmetscht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die Ansicht R. Elie\u0351zers aus. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Einst las jemand in Gegenwart R. Elie\u0351zers [das Kapitel:] <em>Teile Jeru\u0161alem seine Schandtaten mit<\/em>; da sprach er zu ihm: W\u00e4hrend du die Schandtaten Jeru\u0161alems untersuchst, untersuche lieber die Schandtaten deiner Mutter. Als man hinter ihm her untersuchte, fand man an ihm den Makel der Hlegitimit\u00e4t. Folgende werden vorgelesen und nicht verdolmetscht: Die Erz\u00e4hlung von Re\u00faben wird vorgelesen und nicht verdolmetscht. Einst kam R. \u1e24anina b. Gamli\u00e9l nach Kebul, und als der Gemeindebeorderte [zum Verse]:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> <em>w\u00e4hrend Jisra\u00e9l in dieser Gegend wohnte<\/em>, herankam, sprach er zum Dolmetsch: Halte inne, verdolmetsche nur die zweite H\u00e4lfte. Die Weisen lobten ihn dieserhalb. Die zweite Erz\u00e4hlung vom [goldenen] Kalbe wird vorgelesen und nicht verdolmetscht.<\/p>\n<p>Wie weit reicht die zweite Erz\u00e4hlung?<\/p>\n<p>Von: da sprach Mo\u0161e bis:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> <em>und Mo\u0161e sah<\/em>. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Stets sei man vorsichtig mit seiner Antwort, denn die Antwort, die Ahron Mo\u0161e gab, gab den Min\u00e4ern Anla\u00df zur Ausartung, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> <em>ich warf es ins Feuer, da kam dieses Kalb heraus<\/em>.<\/p>\n<p>DER PRIESTERSEGEN WIRD VORGELESEN UND NICHT VERDOLMETSCHT. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil es in diesem hei\u00dft:<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> <em>er erhebe<\/em>.<\/p>\n<p>DIE ERZ\u00c4HLUNGEN VON DAVID UND AMNON WERDEN (NICHT) VORGELESEN UND NICHT VERDOLMETSCHT. Du sagtest ja aber, die Erz\u00e4hlungen von Amnon und Tamar werden vorgelesen und verdolmetscht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wo es \u00bbAmnon, der Sohn Davids\u00ab hei\u00dft, das andere, wo es nur \u00bbAmnon\u00ab hei\u00dft.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Alle h\u00e4\u00dflichen Verse in der Tora werden euphemistisch gelesen; zum Beispiel: <em>beschlafen<\/em> statt<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> begatten, <em>Muskelgeschw\u00fcre<\/em> statt<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> Aftergeschw\u00fcre, <em>Taubenflu\u00df<\/em> statt<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> <em>Taubenmist<\/em>, <em>ihre Eckremente zu essen und ihr Fu\u00dfwasser zu trinken<\/em> statt<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>ihren Dreck zu essen und ihren Urin zu trinken<\/em>, <em>Abtritt<\/em> statt<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>Kloake<\/em>. R. Jeho\u0161ua\u0351 Qor\u1e25a sagt, [das Wort] <em>Kloake<\/em> spreche man richtig aus, weil es [an dieser Stelle] eine Beschimpfung der G\u00f6tzen ist.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Jeder Spott ist verboten, ausgenommen der Spott \u00fcber die G\u00f6tzen, der erlaubt ist, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> <em>gest\u00fcrzt ist Bel, es kr\u00fcmmt sich Nebo<\/em>; ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> <em>sie kr\u00fcmmten sich, st\u00fcrzten insgesamt; sie vermochten nicht, die Last zu retten etc.<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jennaj entnimmt dies hieraus:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> <em>Um den Stier von Beth Aven werden die Bewohner von Somron sorgen; seine Anh\u00e4nger werden um ihn trauern und seine Pfafen f\u00fcr ihn zittern, da\u00df seine Herrlichkeit von ihm fortgewandert ist<\/em>; lies nicht <em>kebodo<\/em> [Herrlichkeit] sondern: <em>kebedo<\/em> [Last<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>].<\/p>\n<p>R. Hona b. Manoa\u1e25 sagte im Namen R. A\u1e25as, des Sohnes R. Iqas: Ein Jisra\u00e9lit darf zu einem Nichtjuden sagen: Nimm den G\u00f6tzen und lege ihn in<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> <em>ST<\/em>. R. A\u0161i sagte: Den \u00dcbelber\u00fcchtigten darf man<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> <em>GS<\/em>. schimpfen; wer einen guten Ruf hat, den lobe man, und auf dem Haupte des ihn Lobenden m\u00f6ge Segen ruhen.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Abschnitt ist in der Mi\u0161na separata u. im Jeru\u0161almi der vierte und der n\u00e4chste der dritte.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. 1S. $233 Anm. 47.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Zusatzopfer, an dessen Stelle das Gebet tritt.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tora darf nicht sitzend vorgelesen werden.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 9,9.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 1,46.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 18,23.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen, 33,3.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Mich. 1,13.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05de\u05e0\u2019\u05d7 Anfangsbuchstaben von 3 Segensspr\u00fcchen: \u05de\u05e7\u05e8\u05d0 (Mikra) \u00fcber das Lesen [der Esterrolle], Nes, \u00fcber das Wunder, u. Schehechijanu der sog. \u00bbZeitsegen\u00ab.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 3b Anm. 48.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a01,1.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 33,6.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 8,2.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Die die mittelste war.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer nach Beginn kommt, k\u00f6nnte glauben, man lese keinen Segen vorher, und wer vor Beendigung fortgeht, k\u00f6nnte glauben, man lese keinen nachher.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,2ff. Dieser Abschnitt besteht aus 3 Abs\u00e4tzen von 8, 2 u. 5 Versen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 9.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beist\u00e4nde im Tempel; cf.\u00a0Tan. Fol. 26a.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a01,1.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a01,6.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Kommen die ersteren sp\u00e4t u. h\u00f6ren den zweiten 3 Verse lesen, so glauben sie, der erstere hab: nur 2 gelesen; entgegengesetzt die Fortgehenden.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gebet \u00bbErh\u00f6re\u00ab uns, das an Fasttagen in das 18gebet eingeschaltet wird.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sprechen des sog. Tachnungebetes.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 Abschnitte werden an einen Priester, einen Leviten u. einen Jisra\u00e9liten verteilt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach lesen 4 Personen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Seines hohen Ansehens wegen, obgleich er keiner war.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit R\u00fccksicht auf die Kommenden u. Fortgehenden; ob. Fol. 21b.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Da an diesen ohnehin nicht gearbeitet wird.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem die Regel unserer Mi\u0161na den Neunten Ab einbegreift, an dem ein Zusatzgebet gesprochen wird.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sprechen des sog. Tachnungebetes.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Jos. 7,10.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Derartiges in Beth\u00e4usern zu legen, wie im Tempel.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Jos. 7,10.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 1,31.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 8,34.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. $26,1.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Gegen Handlungen Gottes; cf.\u00a0Tan. Fol. 25a.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nach RJ. unzul\u00e4ssig ist.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Vorbereitungen zum Feste.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Festfreude.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Da alles bereits am Vorabend fertig ist.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser besteht aus 3 Versen, von drei, f\u00fcnf und sieben Worten.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iiReg. 25,18,19 u. Est. 1,14.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iiReg. 25,18,19 u. Est. 1,14.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 8,2.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Die aus der Tora vorzulesen haben.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man das Vorlesen aus dem Prophetenbuche nicht als gleichwertig betrachte.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Sieben Personen je 3 Verse.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass er nicht mitgez\u00e4hlt wird.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 7,21.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160ema\u0351 nebst den dazugeh\u00f6renden vorangehenden u. folgenden Segensspr\u00fcchen u. Gebeten im Chor vortragen od. im Wechselvortrag lesen. j\u05e4\u05d9\u05e8\u05e4\u05d9 v. \u05db\u05e8\u05de <em>brechen, teilen<\/em>, da die Segensspr\u00fcche teils vor u, teils nach dem \u0160ema\u0351 gelesen wurden; nach Maimonides: v. \u05db\u05e8\u05e9 <em>ausbreiten, vortragen<\/em>.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer gr\u00f6\u00dferen Trauerfeier wurde das Publikum vom Trauerredner 7mal zum Sitzen und zum Aufstehen aufgefordert; cf.\u00a0Bb. Fol. 100b.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Fol. 49b.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man dem Heiligtume geweiht hat; cf.\u00a0Lev. 27,14ff.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand seinen Geldwert dem Heiligtume weiht; cf.\u00a0Lev. 27,2ff.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,32.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer gr\u00f6\u00dferen Trauerfeier wurde das Publikum vom Trauerredner 7mal zum Sitzen und zum Aufstehen aufgefordert; cf.\u00a0Bb. Fol. 100b.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 14,27.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. in jedem anderen Falle, wo eine Gemeinde erforderlich ist.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. Kap. 27.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem die Regel unserer Mi\u0161na den Neunten Ab einbegreift, an dem ein Zusatzgebet gesprochen wird.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 52,3.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Derartiges in Beth\u00e4usern zu legen, wie im Tempel.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Jos. 7,10.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester am Vers\u00f6hnungstage.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,1.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,27.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 2. Abschnitt befindet sich viele Kapitel weiter.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Verrichtet der Vorlesende auch die \u00fcbrigen Funktionen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die Verteilung dieser Funktionen.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Lichte, das im betreffenden Segensspruche genannt wird.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 28,29.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf der die Leviten das Tempellied sangen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 8,17.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sprach das \u1e24eth wie He; er w\u00fcrde somit \u05d5\u05d4\u05dc\u05d9\u05d4\u05d9, <em>ich will schlagen<\/em>, statt \u05d5\u05ea\u05db\u05d9\u05d4\u05d9, <em>ich will hofen<\/em>, gelesen haben.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Er lenkte nicht mehr die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 28,29.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 10,10.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Lichte, das im betreffenden Segensspruche genannt wird.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Kugelrund; oval od. platt d\u00fcrfen sie demnach sein.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Was die Schlechten ausschlie\u00dft.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 22,6ff.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Zusatzopfer, an dessen Stelle das Gebet tritt.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Derartiges in Beth\u00e4usern zu legen, wie im Tempel.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Eigenschaften, Handlungen.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 1,31.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Epitheta Gottes (Der Gro\u00dfe, der Starke, der Furchtbare).<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 10,12.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstes Wort des \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist nur als l\u00e4cherlich verwerflich, jedoch keine Anbetung zweier Prinzipien<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach manchen Erkl\u00e4rungen liegt hier die Euphemie im Gebrauche der 3. Person, w\u00e4hrend die Schrift \u00fcberall in der 2. Person spricht; nach anderen liegt sie im Gebrauche des milderen Ausdruckes \u05dc\u05e8\u05d5\u05d4 <em>Schimpf. Besch\u00e4mung<\/em>, w\u00e4hrend in der Schrift \u00fcberall der Ausdruck <em>Scham, Schande<\/em>, gebraucht wird.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Gen.\u00a035,22.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Gen.\u00a038,1ff.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 32,3ff.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ganze Ereignis wird von Ahron wiederholt (ib. VV. 22-24).<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iiSam. 11,2ff.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. 13,1ff.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vision des Je\u1e25ezqel; Ez. Kap. 1.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 18,23.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Gen.\u00a019,30ff.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 28,1ff.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. 13,1ff.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jud. 19,1ff.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Die. Erz\u00e4hlung von Re\u00faben, Gen.\u00a035,22.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 32,21-25.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 32,24.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,26. Dieser Vers widerspricht dem Verse Dt. 10,17.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 28,30.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 27 u5.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 6,25.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 18,27.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 10,27.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 46,1.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V.2<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 10,5.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. sein Unrat.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e9\u05ea Ges\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abbreviatur \u05d2\u2019; bedeutet \u05d2\u05d9\u05d5\u05e8\u05d0; od. \u05d7\u05d9\u05d5\u05e4\u05d0 <em>Buhler, Ehebrecher<\/em>, u. \u05e9\u2019 bedeutet Tor \u05e9\u05d8\u05d9\u05d0 .Tor od oder \u05e1\u05e8\u05d9\u05d0 <em>stinkend<\/em>.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Megilla in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Megilla | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 21a 21b 22a 22b 23a 23b 24a 24b 25a 25b \u00dcbersetzung Blatt 21a 1WER DIE ESTERROLLE LIEST, DARF DABEI STEHEN ODER SITZEN: OB EINER ODER ZWEI SIE VORGELESEN HABEN, HAT MAN SEINER PFLICHT GEN\u00dcGT. IN ORTEN, WO ES BRAUCH IST, DEN SEGEN ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN IHN, IHN NICHT ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN IHN NICHT. AM MONTAG, AM DONNERSTAG UND BEIM MINCHAGEBETE DES SABBATHS LESEN [DREI PERSONEN AUS DER TORA], WEDER WENIGER NOCH MEHR, AUCH LIEST MAN DANN NICHT AUS DEN PROPHETEN2. DER MIT [DEM LESEN] AUS DER TORA BEGINNT, UND DER ES BEENDET, SPRICHT EINEN SEGEN VORHER UND EINEN NACHHER. AN NEUMONDEN UND AN DEN HALBFESTEN LESEN VIER. WEDER WENIGER NOCH MEHR; AUCH LESE MAN DANN NICHT AUS DEN PROPHETEN. DER MIT [DEM LESEN] AUS DER TORA BEGINNT, UND DER ES BEENDET, SPRICHT EINEN SEGEN VORHER UND EINEN NACHHER. DIE REGEL IST: [AN EINEM TAGE], AN DEM ES EIN ZUSATZGEBET3 GIBT, DER &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6668,"parent":4215,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6682","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6682"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6686,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6682\/revisions\/6686"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}