{"id":6689,"date":"2021-01-01T00:05:00","date_gmt":"2020-12-31T22:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6689"},"modified":"2020-12-30T00:11:38","modified_gmt":"2020-12-29T22:11:38","slug":"megilla-kapitel-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/megilla\/megilla-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Megilla Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Megilla in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/megilla\/\" data-type=\"page\" data-id=\"4215\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Megilla<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>WENN DIE EINWOHNER DER STADT DEN STADTPLATZ VERKAUFT HABEN, SO D\u00dcRFEN SIE F\u00dcR DEN ERL\u00d6S EIN BETHAUS KAUFEN; WENN EIN BETHAUS, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] EINE LADE KAUFEN; WENN EINE LADE, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] H\u00dcLLEN<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> KAUFEN; WENN H\u00dcLLEN,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p>SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] B\u00dcCHER<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> KAUFEN; WENN B\u00dcCHER, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] EINE TORAROLLE KAUFEN. HABEN SIE ABER EINE TORAROLLE VERKAUFT, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00f6S] KEINE B\u00dcCHER KAUFEN; WENN B\u00dcCHER, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00f6s] KEINE H\u00dcLLEN KAUFEN; WENN H\u00dcLLEN, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ER L\u00d6S] KEINE LADE KAUFEN; WENN EINE LADE, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00f6s] KEIN BETHAUS KAUFEN; WENN EIN BETHAUS, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] KEINEN STADTPLATZ KAUFEN. DASSELBE GILT AUCH VON DEN \u00dcBERSCH\u00dcSSEN<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn die Einwohner der Stadt den Stadtplatz verkauft haben. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies ist die Ansicht des Anonymus<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> R. Menahem b. Jose, die Weisen aber sagen, dem Stadtplatz hafte keine Heiligkeit an.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des R. Menahem b. Jose?<\/p>\n<p>Weil das Volk an Fast- und Beistandstagen<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> da betet.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies geschieht ja nur selten.<\/p>\n<p>Wenn ein Bethaus, so d\u00fcrfen sie f\u00fcr den Erl\u00f6s eine Lade kaufen. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Dies lehrten sie nur von einem Bethause in einem Dorfe, ein Bethaus in einer gro\u00dfen Stadt aber darf man \u00fcberhaupt nicht verkaufen, weil ein solches auch von Ausw\u00e4rtigen besucht wird, und somit Gemeingut ist. R. A\u0161i sprach: Das Bethaus von Matha Me\u1e25asja wird zwar auch von Ausw\u00e4rtigen besucht, jedoch d\u00fcrfte ich, wenn ich wollte, es verkaufen, weil diese nur meinetwegen kommen. Man wandte ein: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Einst wurde das Bethaus der Kupferschmiede in Jeru\u0161alem an R. Elie\u0351zer verkauft, und dieser verwendete es zu all seinen Bed\u00fcrfnissen. Dies geschah ja in einer Gro\u00dfstadt!?<\/p>\n<p>Dieses war ein ganz kleines Bethaus, das sie nur f\u00fcr sich erbaut hatten. Man wandte ein:<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> <em>An einem Hause im Lande, das ihr zu eigen habt<\/em>, nur was ihr zu eigen habt, ist durch Aussatz verunreinigungsf\u00e4hig, Jeru\u0161alem aber ist nicht durch Aussatz verunreinigungsf\u00e4hig. R. Jehuda sagte: Ich h\u00f6rte dies nur vom Platze des Heiligtums. Demnach sind also Bet- und Lehrh\u00e4user wohl verunreinigungsf\u00e4hig; wieso denn, sie sind ja Eigentum der St\u00e4dte!?<\/p>\n<p>Lies: R. Jehuda sagte: Ich h\u00f6rte dies nur von einem geheiligten Platze<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> in Jeru\u0161alem.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Der erste Tanna ist der Ansicht, Jeru\u0161alem sei nicht an die St\u00e4mme<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> verteilt worden, und R. Jehuda ist der Ansicht, Jeru\u0161alem sei wohl an die St\u00e4mme verteilt worden. Sie f\u00fchren denselben Streit, wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Was befand sich [vom Tempel] im Gebiete Jehudas? Der Tempelberg, die Hallen und die Tempelh\u00f6fe. Was befand sich im Gebiete Binjamins? Die Vorhalle, das Tempelschiff und das Allerheiligste. Ein Streifen vom Gebiete Jehudas ragte in das Gebiet Binjamins, auf dem der Altar errichtet war, und dar\u00fcber h\u00e4rmte sich der fromme Binjamin tagt\u00e4glich, ihn einzuverleiben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>er beschirmt<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> ihn allezeit<\/em>. Daher war es Binjamin beschieden, ein Wirt der G\u00f6ttlichkeit<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> zu sein. Folgender Tanna dagegen ist der Ansicht. Jeru\u0161alem sei nicht an die St\u00e4mme verteilt worden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf in Jeru\u0161alem keine H\u00e4user<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> vermieten, weil sie nicht ihr Eigentum sind, und wie R. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq sagt, auch keine Betten; daher pflegen die Wirte ihnen die H\u00e4ute der heiligen Opfer gewaltsam abzunehmen. Abajje sagte: Hieraus, da\u00df es schicklich ist, Krug und Haut seinem Gastwirte zur\u00fcckzulassen.<\/p>\n<p>Raba sagte: Dies wurde nur f\u00fcr den Fall gelehrt, wenn der Verkauf nicht durch die sieben Repr\u00e4sentanten im Beisein der Stadtbewohner erfolgt ist, wenn der Verkauf aber durch die sieben Repr\u00e4sentanten<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> im Beisein der Stadtbewohner erfolgt ist, so darf [der Erl\u00f6s] sogar f\u00fcr Rauschtrank verwendet werden. Rabina hatte [auf seinem Gebiete] eine Ruine eines Bethauses.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>Da kam er vor R. A\u0161i und fragte ihn, ob er [den Platz] zum Bes\u00e4en verwenden d\u00fcrfe. Dieser erwiderte: Geh und kaufe sie von den sieben Repr\u00e4sentanten im Beisein der Stadtbewohner, sodann bes\u00e4e ihn. Rami b. Abba baute ein Bethaus und wollte ein altes Bethaus niederrei\u00dfen, um Ziegel und Balken desselben zum neuen zu verwenden; da warf er folgende Frage auf: R. \u1e24isda sagte, man d\u00fcrfe kein Bethaus niederrei\u00dfen, bevor man ein neues errichtet hat, wegen etwaiger Fahrl\u00e4ssigkeit; wie ist es nun in diesem<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> Falle? Er fragte R. verbot es; hierauf fragte er R. Hona, und er verbot es ebenfalls. Raba sagte: Ein Bethaus darf man austauschen oder verkaufen, aber nicht vermieten oder verpf\u00e4nden.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil es dann seine Heiligkeit beh\u00e4lt. Die Ziegel darf man ebenfalls verkaufen oder austauschen, nicht aber verborgen. Dies gilt jedoch nur von alten, bei neuen aber<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> ist nichts dabei. Und selbst nach demjenigen, welcher sagt, die Bestimmung sei ausschlaggebend, gilt dies nur [in einem Falle], wenn man zum Beispiel ein Gewand f\u00fcr einen Toten<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>webt, w\u00e4hrend es in unserem Falle ebenso ist, als spinne man, [um aus der Wolle ein Gewand f\u00fcr einen Toten] zu weben; niemand ist der Ansicht, [da\u00df dies eine Bestimmung sei]. \u00dcber das Schenken streiten R. A\u1e25a und Rabina; einer verbietet es und einer erlaubt es. Einer verbietet es, weil dadurch die Heiligkeit nicht schwindet, und einer erlaubt es, weil man nichts verschenkt, wenn man davon keinen Nutzen hat, somit gleicht das Schenken dem Verkaufe.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Zu Gebotszwecken verwendete Dinge d\u00fcrfen fortgeworfen werden, die aber zu heiligem Gebrauche verwendet worden, m\u00fcssen verwahrt werden. Folgende sind zu Gebotszwecken verwendete Dinge: eine Festh\u00fctte, ein Feststrau\u00df, eine Posaune und \u00c7i\u00e7ith. Folgende sind Dinge, die zum heiligen Gebrauche verwendet worden sind: Beh\u00e4lter f\u00fcr B\u00fccher, (Tephillin) und Mezuzoth, ein Etui f\u00fcr eine Torarolle, das Futteral und die Riemen<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> der Tephillin.<\/p>\n<p>Raba sagte: Anfangs glaubte ich, das Pult [im Bethause] sei Benutzungsgegenstand eines Benutzungsgegenstandes; nachdem ich aber bemerkt habe, da\u00df man auf dieses die Torarolle legt, sage ich auch dieses sei Benutzungsgegenstand des Heiligen, und [das Fortwerfen] ist somit verboten.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Anfangs glaubte ich, der Vorhang [im Bethause] sei Benutzungsgegenstand eines Benutzungsgegenstandes, nachdem ich aber bemerkt habe, da\u00df man ihn zusammenrollt und auf ihn die Torarolle legt, sage ich, er sei Benutzungsgegenstand des Heiligen, und [das Fortwerfen] ist somit verboten.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Aus einer zerbrochenen Lade<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> man eine kleinere Lade machen, ein Pult aber nicht.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Aus einem abgenutzten Vorhange darf man eine Decke f\u00fcr die Torarolle machen, nicht aber f\u00fcr einzelne Pentateuchb\u00fccher.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Futterale der [heiligen] Schriften sind Benutzungsgegenst\u00e4nde des Heiligen und m\u00fcssen verwahrt werden.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, diese dienen ja nicht als Schmuck, sondern sind nichts weiter als Schutz, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Im Bethause der R\u00f6mer<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>war eine Kammer offen, in der eine Leiche lag, und Priester<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> wollten zum Beten eintreten. Da sagten sie es Raba, und dieser sprach zu ihnen: Nehmet die Lade und stellt sie an die T\u00fcr, denn diese ist ein ruhendes Holzger\u00e4t, und ein ruhendes Holzger\u00e4t ist f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich, somit bildet sie eine Scheidewand vor der Unreinheit. Die Rabbanan sprachen zu Raba: Es kommt ja vor, da\u00df sie fortbewegt wird, wenn man auf diese die Torarolle legt, somit ist sie ja ein Ger\u00e4t, das gef\u00fcllt und leer fortbewegt wird !?<\/p>\n<p>Wenn dem so ist, ist dies nicht zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Mar Zutra sagte: Aus abgenutzten H\u00fcllen von [heiligen] B\u00fcchern darf man ein Gewand f\u00fcr einen Pflichttoten bereiten, denn das ist ihre Verwahrung.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Eine verbrauchte Torarolle verwahre man neben einem Schriftgelehrten, selbst wenn er nur Halakoth zu studieren pflegte. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Und zwar in einem Tongef\u00e4\u00dfe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> <em>du sollst sie in ein Tongef\u00e4\u00df tun, damit sie viele Tage erhalten bleiben<\/em>.<\/p>\n<p>R. Papi sagte im Namen Rabas: Aus einem Bethause darf man ein Lehrhaus machen, nicht aber aus einem Lehrhause ein Bethaus. R. Papa aber lehrte im Namen Rabas entgegengesetzt. R. A\u1e25a sprach:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>Die Ansicht R. Papis ist einleuchtender, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, man d\u00fcrfe aus einem Bethause ein Lehrhaus machen. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Bar Qappara trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> <em>er verbrannte das Haus Gottes und das Haus des K\u00f6nigs [und alle H\u00e4user Jeru\u0161alems] und jedes gro\u00dfe Haus verbrannte er im Feuer<\/em>. Das Haus Gottes<em>, das ist der Tempel; <\/em>das Haus des K\u00f6nigs<em>, das ist der k\u00f6nigliche Palast; <\/em>und alle H\u00e4user Jeru\u0161alems<em>, w\u00f6rtlich: <\/em>Und jedes gro\u00dfe Haus verbrannte er im Feuer, [hier\u00fcber streiten] R. Jo\u1e25anan und R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi; einer erkl\u00e4rt: Orte, da die Tora gepflegt wurde, und einer erkl\u00e4rt, Orte, da das Gebet gepflegt wurde. Einer erkl\u00e4rt, da die Tora gepflegt wurde, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> <em>dem Herrn gefel es um seiner Gerechtigkeit willen, die Tora gro\u00df und herrlich zu machen<\/em>; einer erkl\u00e4rt, da das Gebet gepflegt wurde, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>erz\u00e4hle mir doch all die gro\u00dfen Taten, die Eli\u0161a verrichtet hat<\/em>, und Eli\u0161a verrichtete sie durch das Gebet. Es ist zu beweisen, da\u00df R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi es ist, welcher erkl\u00e4rt: ein Ort, da die Tora gepflegt wurde, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, man d\u00fcrfe aus einem Bethause ein Lehrhaus machen. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>HABEN SIE ABER EINE TORAROLLE VERKAUFT, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] KEINE B\u00dcCHER KAUFEN etc. Sie fragten: Darf man eine alte Torarolle verkaufen, um f\u00fcr den Erl\u00f6s eine neue zu kaufen? Ist es verboten, weil [die Heiligkeit] nicht gesteigert wird, oder ist es erlaubt, da es Heiligeres nicht gibt?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Haben sie aber eine Torarolle verkauft, so d\u00fcrfen sie [f\u00fcr den Erl\u00f6s] keine B\u00fccher kaufen. Nur keine B\u00fccher, wohl aber eine Torarolle [f\u00fcr den Erl\u00f6s] einer Torarolle.<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na [spricht von dem Falle], wenn bereits geschehen, wir aber fragen, ob dies von vornherein [erlaubt ist].<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf eine Torarolle in eine H\u00fclle von einem Pentateuchbuche, und ein Pentateuchbuch in eine H\u00fclle von einem Propheten oder Hagiographen wickeln, nicht aber einen Propheten oder Hagiographen in eine H\u00fclle von einem Pentateuchbuche, und nicht ein Pentateuchbuch in eine H\u00fclle einer Torarolle. Hier wird gelehrt, da\u00df man eine Torarolle in eine H\u00fclle von einem Pentateuchbuche wickeln darf; nur in die H\u00fclle von einem Pentateuchbuche, nicht aber in die einer [anderen] Torarolle.<\/p>\n<p>Wie nun der Schlu\u00dfsatz: und nicht ein Pentateuchbuch in die H\u00fclle einer Torarolle; eine Torarolle in [die H\u00fclle einer anderen] Torarolle ist demnach erlaubt!?<\/p>\n<p>Hieraus ist vielmehr nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf eine Torarolle auf eine Torarolle, eine Torarolle auf ein Pentateuchbuch und ein Pentateuchbuch auf einen Propheten oder Hagiographen legen, nicht aber einen Propheten oder Hagiographen auf ein Pentateuchbuch und nicht ein Pentateuchbuch auf eine Torarolle<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Du sprichst vom Hinauflegen? Anders ist das Hinauflegen, da es anders nicht m\u00f6glich ist. Wieso d\u00fcrfte man, wolltest du nicht sagen, eine [Torarolle] zusammenrollen<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>, ein Blatt liegt ja auf dem anderen!? Vielmehr ist es erlaubt, weil es nicht anders m\u00f6glich ist, ebenso ist auch dies erlaubt, da es nicht anders m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, man d\u00fcrfe keine alte Torarolle verkaufen, um eine neue zu kaufen.<\/p>\n<p>Dies wegen etwaiger Fahrl\u00e4ssigkeit, wir aber fragen, wenn [die neue] bereits geschrieben ist und zur Einl\u00f6sung da liegt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jo\u1e25anan sagte im Namen R. Me\u00edrs, man d\u00fcrfe eine Torarolle nur zum Studium der Tora und um eine Frau zu heiraten verkaufen. Hieraus zu entnehmen, da\u00df [der Verkauf von] Tora um Tora erlaubt ist.<\/p>\n<p>Vielleicht ist das Studium anders, weil es zur Aus\u00fcbung [der Gebote] bringt, desgleichen auch, um eine Frau zu heiraten, denn:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> <em>nicht zu einer Ein\u00f6de hat er sie geschafen, sondern da\u00df sie bewohnt werde, hat er sie gebildet<\/em>; eine Torarolle [verkaufen], um eine Torarolle zu kaufen, ist jedoch verboten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf keine Torarolle verkaufen, auch wenn man sie nicht braucht. Noch mehr sagte R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l: Selbst wer nicht zu essen hat und eine Torarolle oder seine Tochter verkauft, sieht [am Erl\u00f6se] ein Zeichen des Segens.<\/p>\n<p>DASSELBE GILT AUCH VON DEN \u00dcBERSCH\u00dcSSEN. Raba sagte: Dies nur, wenn sie etwas verkauft haben und [Geld] zur\u00fcckbleibt, wenn sie aber [Geld] eingefordert haben<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> und davon zur\u00fcckbleibt, so ist es erlaubt. Abajje wandte gegen ihn ein: Dies nur, wenn sie es sich nicht vorbehalten haben, wenn sie es sich aber vorbehalten haben, so d\u00fcrfen sie [den \u00dcberschu\u00df] sogar f\u00fcr einen Dexusja verwenden. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn sie etwas verkauft haben und [Geld] zur\u00fcckbleibt, so n\u00fctzt es ja nicht, da\u00df sie es sich vorbehalten<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> haben, doch wohl, wenn sie [Geld] eingefordert haben und davon zur\u00fcckbleibt, dennoch ist es nur dann erlaubt, wenn sie es sich vorbehalten haben, nicht aber, wenn sie es sich nicht vorbehalten haben!?<\/p>\n<p>Nein. Tats\u00e4chlich, wenn sie etwas verkauft haben und [Geld] zur\u00fcckbleibt, nur [ist die Lehre l\u00fcckenhaft und] mu\u00df wie folgt lauten: Dies nur, wenn sich die sieben Repr\u00e4sentanten im Beisein der Stadtbewohner es nicht vorbehalten haben, wenn aber die sieben Repr\u00e4sentanten im Beisein der Stadtbewohner sich es vorbehalten haben, so d\u00fcrfen sie [den \u00dcberschu\u00df] sogar f\u00fcr einen Dexusja verwenden. Abajje fragte einen der J\u00fcnger, der vor R. Se\u0161eth Barajtha vorzutragen pflegte: Hast du vielleicht von R. Se\u0161eth geh\u00f6rt, was \u00bbDexusja\u00ab bedeute? Dieser erwiderte: R. Se\u0161eth erkl\u00e4rte es: Stadtreiter<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>. Abajje sprach: Wenn ein J\u00fcnger etwas h\u00f6rt und die Bedeutung nicht kennt, so frage er jemand, der bei den Rabbanan zu verkehren pflegt, denn es ist nicht m\u00f6glich, da\u00df er es von einem bedeutenden Manne nicht geh\u00f6rt haben sollte.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen R. Me\u00edrs: Wenn die Einwohner einer Stadt nach einer anderen Stadt kommen und man ihnen da Almosen auferlegt, so entrichten sie es, und wenn sie heimkehren, nehmen sie es mit und ern\u00e4hren die Armen ihrer Stadt. Ebenso wird gelehrt: Wenn Leute einer Stadt nach einer anderen Stadt kommen und man ihnen da Almosen auferlegt, so entrichten sie es, und wenn sie heimkehren, nehmen sie es mit. Wenn aber ein einzelner nach einer anderen Stadt kommt und man ihm da Almosen auferlegt, so ist es f\u00fcr die Armen dieser Stadt zu entrichten.<\/p>\n<p>R. Hona verf\u00fcgte einst ein Fasten, und als R. \u1e24ana b. \u1e24anilaj und alle Einwohner seiner Stadt zu ihm kamen, legte man ihnen Almosen auf, und sie gaben. Als sie heimkehren wollten, sprachen sie zu ihm: M\u00f6ge der Meister es uns zur\u00fcckgeben, wir wollen damit die Armen unserer Stadt ern\u00e4hren. Dieser erwiderte: Wir haben gelernt, dies gelte nur dann, wenn da kein Gemeindevorsteher<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>wenn da aber ein Gemeindevorsteher ist, so ist es dem Gemeindevorsteher zu geben; und um so mehr, wo meine Armen und eure Armen auf mich rechnen.<\/p>\n<p>MAN VERKAUFE NICHT [EIGENTUM] DER GEMEINDE AN EINEN PRIVATEN, WEIL MAN ES DADURCH IN SEINER HEILIGKEIT HERABSETZT SO R. MEIR. MAN ENTGEGNETE IHM: DEMNACH AUCH NICHT DAS EINER GR\u00d6SSEREN STADT AN EINE KLEINERE STADT!?<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan erwiderten ja R. Me\u00edr treffend!?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr [kann erwidern]: wenn eine gro\u00dfe Stadt etwas an eine kleine Stadt verkauft, so war es vorher heilig und ist auch jetzt heilig, wenn aber eine Gemeinde an einen Privaten, so ist daran keine Heiligkeit mehr<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Wenn solches ber\u00fccksichtigt werden sollte, so m\u00fc\u00dfte man auch ber\u00fccksichtigen:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> <em>in der Menge des Volkes die Verehrung des K\u00f6nigs<\/em>.<\/p>\n<p>MAN VERKAUFE EIN BETHAUS NUR UNTER DER BEDINGUNG, DASS MAN ES AUF VERLANGEN ZUR\u00dcCKERHALTE SO R. MEIR; DIE WEISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE ES F\u00dcR IMMER VERKAUFEN, NUR NICHT ZU FOLGENDEN VIER ZWECKEN: ZUM BADEHAUSE, ZUR GERBEREI, ZUM TAUCHBADE UND ZUR WASSERANSTALT<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>. R. JEHUDA SAGT, MAN VERKAUFE ES ALS HOF, UND DER K\u00c4UFER MACHE DARAUS WAS ER WILL.<\/p>\n<p>GEMARA. Wieso darf man nach R. Me\u00edr darin wohnen, das<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> ist ja Wucher!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: R. Me\u00edr sagte es nach der Ansicht R. Jehudas, welcher sagt, der Eventualwucher<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> sei erlaubt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn jemand von seinem N\u00e4chsten eine Mine fordert und dieser ihm den Verkauf seines Feldes verpf\u00e4ndet, so ist dies, wenn der Verk\u00e4ufer die Fr\u00fcchte genie\u00dft, erlaubt, und wenn sie der K\u00e4ufer genie\u00dft, verboten; R. Jehuda sagt, auch wenn der K\u00e4ufer die Fr\u00fcchte genie\u00dft, sei es erlaubt. R. Jehuda sprach: Einst verpf\u00e4ndete Bo\u00f6thos der Sohn Zonans, den Verkauf seines Feldes mit Zustimmung des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja, und der K\u00e4ufer geno\u00df die Fr\u00fcchte. Jene entgegneten: Soll dies ein Beweis sein? Der Verk\u00e4ufer geno\u00df die Fr\u00fcchte und nicht der K\u00e4ufer. Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen beim Eventualwucher; einer ist der Ansicht, der Eventualwucher sei erlaubt, und einer ist der Ansicht, der Eventualwucher sei verboten. Raba sagte: Alle sind der Ansicht, der Eventualwucher sei verboten, und der Unterschied zwischen ihnen besteht vielmehr beim zur\u00fcckzuerstattenden<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> Wucher; einer ist der Ansicht, der zur\u00fcckzuerstattende Wucher sei erlaubt, und einer ist der Ansicht, er sei verboten.<\/p>\n<p>DIE WEISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE ES F\u00dcR IMMER VERKAUFEN etc. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf innerhalb der vier Ellen, in denen das Gebet verrichtet wurde, Wasser abschlagen. R. Joseph sprach: Was lehrt er uns damit, wir haben ja gelernt, R. Jehuda sagt, man verkaufe es als Hof, und der K\u00e4ufer mache daraus, was er will!? Und auch die Rabbanan [verbieten] es ja nur bei einem Bethause, das eine permanente Heiligkeit hat, nicht aber bei vier Ellen, [in denen das Gebet verrichtet wurde,] die keine permanente Heiligkeit haben!?<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Na\u1e25man: Wer das Gebet verrichtet hat, entferne sich vier Ellen und uriniere; wer uriniert hat, entferne sich vier Ellen und verrichte das Gebet. Dieser entgegnete: Allerdings entferne sich derjenige, der uriniert hat, vier Ellen und verrichte das Gebet, denn es wird gelehrt, da\u00df man sich davon und vom Kote vier Ellen entferne, wozu aber braucht derjenige, der das Gebet verrichtet hat, sich vier Ellen zu entfernen und zu urinieren: demnach sind ja alle Stra\u00dfen von Nehardea\u0351 heilig!? Lehre vielmehr: man warte<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist es, da\u00df derjenige, der uriniert hat, so lange warte, als man vier Ellen gehen kann, wegen der nachtriefenden Tropfen, wozu aber warte derjenige, der das Gebet verrichtet hat, so lange, als man vier Ellen gehen kann!? R. A\u0161i erwiderte: Solange, als man vier Ellen gehen kann, ist das Gebet noch im Munde gel\u00e4ufig und die Lippen lispeln noch.<\/p>\n<p>Seine Sch\u00fcler sprachen zu R. Zakkaj: Wodurch hast du dein langes Leben? Er erwiderte ihnen: Nie im Leben habe ich innerhalb der vier Ellen uriniert, in denen das Gebet verrichtet wurde, nie habe ich meinen N\u00e4chsten bei seinem Schimpfnamen genannt, und nie habe ich den Weihsegen vers\u00e4umt. Einst verkaufte meine alte Mutter ihre Kappe vom Kopfe und brachte mir [Wein] zum Weihsegen. Es wird gelehrt: Als sie starb, lie\u00df sie ihm dreihundert Kr\u00fcge Wein zur\u00fcck, und als er starb, lie\u00df er seinen Kindern dreitausend Kr\u00fcge Wein zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Einst stand R. Hona vor Rabh mit einem Bastgeflechte umg\u00fcrtet, und dieser fragte: Was bedeutet dies? Jener erwiderte: Ich hatte keinen [Wein] zum Weihsegen, da verpf\u00e4ndete ich meinen G\u00fcrtel und holte mir [Wein] zum Weihsegen. Da sprach er: M\u00f6ge es der Wille [Gottes] sein, da\u00df du dich in Seide h\u00fcllest. Bei der Hochzeit seines Sohnes Rabba legte sich R. Hona, der sehr klein war, ins Bett, und als seine Tochter und seine Schwiegertochter ihre Kleider auszogen, legten sie sie auf ihn, soda\u00df er ganz in Seide eingeh\u00fcllt war. Als Rabh dies h\u00f6rte, war er \u00e4rgerlich und sprach zu ihm: Weshalb sagtest du nicht, als ich dich segnete: Ebenso auch der Meister<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>!<\/p>\n<p>Seine Sch\u00fcler sprachen zu R. Elea\u0351zar b. \u0160amua: Wodurch hast du dein langes Leben? Er erwiderte ihnen: Nie im Leben habe ich das Bethaus als Durchgang<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> benutzt, nie schritt ich \u00fcber die K\u00f6pfe des heiligen Volkes<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>, und nie habe ich die H\u00e4nde<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> ohne Segensspruch erhoben.<\/p>\n<p>Seine Sch\u00fcler fragten R. Perida: Wodurch hast du dein langes Leben? Er erwiderte ihnen: Nie im Leben war jemand fr\u00fcher als ich im Lehrhause,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>nie habe ich [bei der Mahlzeit] den Segen fr\u00fcher als der Priester gesprochen, und nie habe ich von einem Tiere dem nicht die Priestergaben<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> entrichtet worden sind. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Es ist verboten, von einem Tiere zu essen, von dem die Priestergaben nicht entrichtet worden sind. Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Wenn jemand von einem Tiere i\u00dft, von dem die Priestergaben nicht entrichtet worden sind, so ist es ebenso, als h\u00e4tte er Unverzehntetes gegessen.<\/p>\n<p>\u00bbNie habe ich den Segen fr\u00fcher als der Priester gesprochen\u00ab Demnach ist dies lobenswert, dagegen sagte R. Jo\u1e25anan, da\u00df, wenn selbst der Hochpriester fr\u00fcher als der Schriftgelehrte den Segen spricht, dieser Schriftgelehrte den Tod verdiene, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> <em>die mich hassen, wollen den Tod<\/em>, und man lese nicht: <em>die mich hassen<\/em>, sondern: <em>die mich verha\u00dft machen<\/em>!?<\/p>\n<p>Er sagte dies von dem Falle, wenn sie beide gleich sind.<\/p>\n<p>Seine Sch\u00fcler fragten R. Ne\u1e25unja b. \u1e24aqana: Wodurch hast du dein langes Leben? Er erwiderte ihnen: Nie im Leben habe ich mich durch die Schande meines N\u00e4chsten beehrt, nie kam auf mein Lager der Fluch meines N\u00e4chsten, und freigebig war ich mit meinem Gelde. \u00bbNie habe ich mich durch die Schande meines N\u00e4chsten beehrt.\u00ab So trug R. Hona einst eine Schaufel auf der Schulter, da kam R. \u1e24ana b. \u1e24anilaj und nahm sie ihm ab. Jener sprach zu ihm: Pflegst du eine solche auch in deiner Stadt zu tragen, so trage sie, wenn aber nicht, so will ich nicht meine W\u00fcrde durch deine Entw\u00fcrdigung wahren. \u00bbNie kam der Fluch meines N\u00e4chsten auf mein Lager.\u00ab So pflegte Mar Zutra, wenn er zu Bett ging, zu sagen: Vergeben sei jedem, der mir zuleide tat. \u00bbFreigebig war ich mit meinem Gelde.? Der Meister sagte n\u00e4mlich: Ijob war freigiebig mit seinem Gelde, denn er lie\u00df dem Kr\u00e4mer eine Peruta von seinem Gelde zur\u00fcck.<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba fragte R. Ne\u1e25unja den Gro\u00dfen: Wodurch hast du dein langes Leben? Da kamen die Eunuchen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> und wollten ihn schlagen, und er fl\u00fcchtete sich auf die Spitze einer Dattelpalme. Hierauf fragte er ihn: Meister, wozu hei\u00dft es<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> <em>das eine<\/em>, wenn es schon <em>Lamm<\/em><a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> hei\u00dft? Da sprach jener: La\u00dft ihn, er ist Gelehrter. Hierauf erwiderte er: Das einzigste<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> in der Herde. Alsdann sprach er: Nie im Leben habe ich Geschenke angenommen, nie bestand ich auf meinem Rechte, und ich war freigebig mit meinem Gelde. \u00bbNie habe ich Geschenke angenommen.\u00ab So pflegte R. Elea\u0351zar, wenn man ihm aus dem Hause des F\u00fcrsten Geschenke brachte, diese nicht anzunehmen, und wenn man ihn einlud, nicht hinzugehen, indem er erwiderte: Ist es euch unangenehm, da\u00df ich lebe!? Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> <em>wer Geschenke hasst, wird leben<\/em>. R. Zera pflegte, wenn man ihm aus dem Hause des F\u00fcrsten Geschenke brachte, diese nicht anzunehmen, wenn man ihn aber einlud, ging er hin, indem er sagte, sie f\u00fchlen sich durch ihn beehrt. \u00bbIch bestand nicht auf meinem Rechte\u00ab? Raba sagte n\u00e4mlich, wer Unbill \u00fcbergeht, dem \u00fcbergehe man all seine S\u00fcnden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> <em>er vergibt die S\u00fcnde und \u00fcbersieht die Schuld<\/em>. Wem vergibt er die S\u00fcnde? Dem, der die Schuld \u00fcbersieht.<\/p>\n<p>Rabbi fragte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a: Wodurch hast du dein langes Leben? Dieser entgegnete: Ist dir mein Leben zum \u00dcberdrusse!? Jener erwiderte: Meister, es soll eine Belehrung sein; ich will lernen. Darauf erwiderte er: Nie im Leben habe ich in das Gesicht eines Frevlers geschaut. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: Es ist verboten, die Gesichtsform eines Frevlers anzuschauen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> <em>wenn ich nicht auf Jeho\u0161aphat, den K\u00f6nig von Jehuda, R\u00fccksicht n\u00e4hme, so w\u00fcrde ich auf dich nicht blikken, noch dich anschauen<\/em>. R. Elea\u0351zar sagt, seine Augen werden stumpf, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> <em>als Ji\u00e7\u1e25aq alt geworden war, da wurden seine Augen stumpf<\/em>; weil er n\u00e4mlich auf den gottlosen Esav schaute.<\/p>\n<p>War dies denn die Ursache, R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte ja, der Fluch eines Gemeinen sei niemals geringsch\u00e4tzig in deinen Augen, denn Abimelekh verfluchte Sara und es ging an ihren Kindern in Erf\u00fcllung, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> <em>dies soll dir eine Augendecke sein<\/em>, und man lese nicht <em>Augendecke<\/em>, sondern <em>Augenverdeckung<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies und jenes haben es veranla\u00dft. Raba entnimmt dies hieraus:53 <em>Es ist nicht gut, das Gesicht des Gottlosen zu achten<\/em>. Beim Verabschieden sprach er zu ihm: Segne mich! Dieser sprach: M\u00f6ge es der Wille [Gottes] sein, da\u00df du die H\u00e4lfte meines Alters erreichest<\/p>\n<p>Das ganze nicht!? Dieser erwiderte: Sollen etwa deine Nachfahren das Vieh weiden<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Von Abuha b. Ihi und Minjamin b. Ihi bat der eine, es m\u00f6ge ihm zugute kommen, da\u00df er nie einen Nichtjuden angeschaut hat, und der andere bat, es m\u00f6ge ihm zugute kommen, da\u00df er sich nie mit einem Nichtjuden assoziiert hat.<\/p>\n<p>Seine Sch\u00fcler fragten R. Zera: Wodurch hast du dein langes Leben? Er erwiderte ihnen: Nie im Leben war ich unduldsam in meinem Hause, nie bin ich einem bedeutenderen als ich vorangeschritten, nie habe ich in schmutzigen Durchg\u00e4ngen [\u00fcber Worte der Tora] nachgedacht, nie ging ich vier Ellen ohne Tora und ohne Tephillin, nie schlief ich im Lehrhause, ob einen regelm\u00e4\u00dfigen oder einen gelegentlichen Schlaf, nie freute ich mich beim Straucheln meines N\u00e4chsten, und nie nannte ich jemand bei seinem Spitznamen; manche lesen: Schimpfnamen.<\/p>\n<p>FERNER SAGTE R. JEHUDA: IN EINEM BETHAUSE, DAS ZERST\u00d6RT WORDEN IST, VERANSTALTE MAN KEINE TOTENKLAGE, DREHE MAN KEINE STRICKE<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, SPANNE MAN KEINE NETZE; AUF DEM DACHE SCHICHTE MAN KEINE FR\u00dcCHTE UND MAN BENUTZE ES NICHT ALS DURCHGANG, DENN ES HEISST: <a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> <em>ich werde eure Heiligt\u00fcmer verw\u00fcsten<\/em>, DIE HEILIGKEIT HAFTET IHNEN AN, AUCH WENN SIE VERW\u00dcSTET SIND. SIND DA GR\u00c4SER EMPORGEWACHSEN, So REISSE MAN SIE NICHT AUS, UM WEHMUT ZU ERREGEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>Man benehme sich in Beth\u00e4usern nicht w\u00fcrdelos; man esse da nicht, trinke da nicht, putze sich da nicht und spaziere da nicht; ferner kehre man da nicht ein bei Sonnenschein wegen der Sonne und bei Regen wegen des Regens, auch veranstalte man da keine private Totenklage. Wohl aber darf man da [die Tora] lesen und studieren, auch eine \u00f6ffentliche Totenklage veranstalten. R. Jehuda sagte: Dies nur, wenn sie bewohnt sind, sind sie aber zerst\u00f6rt, so unterlasse man es, vielmehr lasse man da Gr\u00e4ser emporwachsen und rei\u00dfe sie nicht aus, um Wehmut zu erregen.<\/p>\n<p>Wer spricht da von Gr\u00e4sern<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>[Die Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: man fege und sprenge sie, damit keine Gr\u00e4ser emporwachsen. R. Jehuda sagte: Dies nur, wenn sie bewohnt sind, sind sie aber zerst\u00f6rt, so unterlasse man dies; wachsen da Gr\u00e4ser empor, so rei\u00dfe man sie nicht aus, um Wehmut zu erregen.<\/p>\n<p>R. Asi sagte: Die Beth\u00e4user in Babylonien sind zwar unter Vorbehalt<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> errichtet, dennoch benehme man sich da nicht leichtfertig.<\/p>\n<p>Was ist dies?<\/p>\n<p>Abrechnungen. R. Asi sagte: In einem Bethause, in dem Rechnungen kalkuliert werden, lasse man einen Toten \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>\u00bbLasse man \u00fcbernachten,\u00ab wie kommst du darauf, mu\u00df man dies!?<\/p>\n<p>Vielmehr: endlich [kommt es dazu], da\u00df man da Pflichttote \u00fcbernachten l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>\u00bbPutze sich da nicht.\u00ab Raba sagte: Die Weisen und ihre Sch\u00fcler d\u00fcrfen es, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Es hei\u00dft deshalb \u00bbBe-Rabbanan, weil es das Haus der Rabbanan ist.<\/p>\n<p>\u00bbFerner kehre man da nicht ein bei Sonnenschein wegen der Sonne und bei Regen wegen des Regens.\u00bb So standen einst Rabina und R. Ada b. Mathna vor Raba und richteten an ihn eine Frage<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>. Als w\u00e4hrenddessen ein Regenstrom sich ergo\u00df und sie in das Bethaus traten, sprachen sie: Nicht wegen des Regens traten wir ins Bethaus ein, sondern weil eine Lehre der Klarheit gleich der des Nordwindtages bedarf.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. Raba fragte R. A\u0161i: Wie ist es, wenn jemand einen aus dem Bethause zu holen hat? Dieser erwiderte: Ist er ein Gelehrter, so trage er da eine Lehre vor, ist er ein J\u00fcnger, so trage er eine Mi\u0161na vor, und ist er bibelkundig, so lese er einen Bibelvers; wenn aber auch das nicht, so sage er zu einem Kinde, da\u00df es ihm seinen Vers<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> vortrage, oder er verweile da ein wenig und stehe dann auf.<\/p>\n<p>\u00bbAuch eine \u00f6ffentliche Totenklage veranstalten.\u00bb \u00bbWas hei\u00dft eine \u00f6ffentliche Totenklage?<\/p>\n<p>R. \u1e24isda zeigte auf R. Se\u0161eth: eine Totenklage, bei der dieser anwesend ist. R. Se\u0161eth zeigte auf R. \u1e24isda: eine Totenklage, bei der dieser anwesend ist. Einst veranstaltete Raphram eine Totenklage \u00fcber seine Schwiegertochter im Bethause, indem er sprach: Mir und der Verstorbenen zu Ehren kommt alle Welt<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>. R. Zera veranstaltete eine Totenklage \u00fcber einen Gelehrten im Bethause, indem er sprach: Entweder mir zu Ehren oder zu Ehren des Verstorbenen kommt alle Welt.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 veranstaltete eine Trauerfeier \u00fcber einen Gelehrten, der h\u00e4ufig im Jisra\u00e9llande war und Lehren vor vierundzwanzig B\u00e4nken vorgetragen hatte. Da sprach er: Wehe, das Jisra\u00e9lland hat einen gro\u00dfen Mann verloren! Einst starb jemand, der Halakha, Siphra, Siphre und Tosephta studiert hatte, und als man zu R. Na\u1e25man kam und ihn bat, \u00fcber diesen eine Trauerrede zu halten, sprach er: Was soll ich \u00fcber ihn sagen, etwa: wehe, ein Korb voll B\u00fccher<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> ist hin!? Komm und sieh den Unterschied zwischen den M\u00e4chtigen im Jisra\u00e9llande und den Frommen in Babylonien<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Wer sich der Krone bedient, schwindet hin. Re\u0161 Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Wer sich desjenigen bedient, der Halakha, die Krone der Tora, studiert. Ferner sagte U\u0351la: Man bediene sich desjenigen, der die vier [Sektionen<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>] studiert hat, nicht aber desjenigen, der die vier [Sektionen] gelehrt hat. So ging einst Re\u0161 Laqi\u0161 auf dem Wege, und als er an einen Strom herankam, kam ein Mann, nahm ihn auf die Schulter und wollte ihn hin\u00fcbertragen. Da fragte er ihn: Hast du die Schrift gelesen? Dieser erwiderte: Ich habe sie gelesen.<\/p>\n<p>Hast du Mi\u0161na studiert?<\/p>\n<p>Ich habe die vier Sektionen der Mi\u0161na studiert. Da sprach er zu ihm: Du hast dir vier Felsen<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> gehauen, und du tr\u00e4gst den Sohn Laqi\u0161\u00ab auf der Schulter; wirf den Sohn Laqi\u0161\u00ab ins Wasser! Jener erwiderte: Es ist mir lieb, den Meister bedienen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn dem so ist, so lerne folgendes von ihm: R. Zera sagte: Die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls haben sich eine Erschwerung auferlegt, sieben Reinheitstage abzuwarten, auch wenn sie nur einen Bluttropfen in der Gr\u00f6\u00dfe eines Senfkornes<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> bemerken. In der Schule des Elijahu wurde gelehrt: Wer Halakha studiert, ist dessen sicher, da\u00df er ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt ist, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> <em>Pfade [Halikoth] der Welt<\/em>, und man lese nicht <em>Halikoth<\/em>, sondern <em>Halakhoth<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man unterbreche das Studium der Tora, um einem Toten das Geleit zu geben oder eine Braut [unter den Baiachin] zu f\u00fchren. Man erz\u00e4hlt von R. Jehuda b. R. Elea\u0351j, da\u00df er das Studium der Tora zu unterbrechen pflegte, um einem Toten das Geleit zu geben oder eine Braut [unter den Baldachin] zu f\u00fchren. Dies jedoch nur in dem Falle, wenn keine gen\u00fcgende [Beteiligung] da ist, wenn aber eine gen\u00fcgende [Beteiligung] da ist, unterbreche man nicht.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft eine gen\u00fcgende [Beteiligung]? R. \u0160emu\u00e9l b. Inja erwiderte im Namen Rabhs: Zw\u00f6lftausend Personen und sechstausend mit Posaunen. Manche sagen: Zw\u00f6lftausend Personen, und sechstausend von ihnen mit Posaunen. U\u0351la erkl\u00e4rte: Wenn das Publikum vom Stadttore bis zum Grabe Spalier bildet. R. Se\u0161eth sagte: Wie die Verleihung [der Tora], so auch die Fortnahme: wie die Verleihung bei sechzig Myriaden, so auch die Fortnahme bei sechzig Myriaden. Dies gilt von dem, der die Schrift und [die m\u00fcndliche Lehre] studiert hat, f\u00fcr den aber, der auch gelehrt hat, gibt es keine Grenze.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Komm und sieh, wie beliebt die Jisra\u00e9liten sind beim Heiligen, gepriesen sei er, denn wohin sie auch verbannt wurden, war die G\u00f6ttlichkeit immer bei ihnen. Wurden sie nach Mi\u00e7rajim verbannt, war die G\u00f6ttlichkeit bei ihnen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> <em>ich habe mich deinem Vaterhause ofenbart, als sie in Mi\u00e7rajim waren etc.<\/em>. Wurden sie nach Babylonien verbannt, war die G\u00f6ttlichkeit bei ihnen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> <em>um euretwillen habe ich nach Babel entsendet<\/em>. Wurden sie nach Edom<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> verbannt, war die G\u00f6ttlichkeit bei ihnen, denn es hei\u00dft: <em>wer kommt da aus Edom, in hochroten Kleidern aus Bo\u00e7ra? Dieser da, pr\u00e4chtig geschm\u00fcckt etc.<\/em>. Und auch wenn sie dereinst erl\u00f6st werden, wird die G\u00f6ttlichkeit bei ihnen sein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> <em>der Herr, dein Gott wird deine Gefangenschaft zur\u00fcckkehren<\/em>; es hei\u00dft nicht <em>zur\u00fcckbringen<\/em>, sondern <em>zur\u00fcckkehren<\/em>, und dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, mit ihnen aus dem Exil zur\u00fcckkehren wird.<\/p>\n<p>Wo weilt sie in Babylonien? Abajje erwiderte: Im Bethause von Hu\u00e7al und im zerst\u00f6rt gewesenen und wieder errichteten<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> Bethause zu Nehardea\u0351. Man glaube aber nicht, da und dort, sondern zuweilen da und zuweilen dort. Abajje sprach: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich sogar eine Parasange Umweg mache, um da beten zu gehen.<\/p>\n<p>Einst sa\u00dfen der Vater \u0160emu\u00e9ls [und Levi] im zerst\u00f6rt gewesenen und wieder errichteten Bethause zu Nehardea\u0351, und als die G\u00f6ttlichkeit erschien und sie ein Ger\u00e4usch h\u00f6rten, [gingen sie hinaus. Einst sa\u00df R. \u0160e\u0161eth im zerst\u00f6rt gewesenen und wieder errichteten Bethause zu Nehardea\u0351, und als die G\u00f6ttlichkeit erschien], ging er nicht hinaus. Als darauf die Dienstengel kamen und ihn \u00e4ngstigten, sprach er: Herr der Welt, wer ist von Gedem\u00fctigtem und Ungedem\u00fctigtem vor dem anderen zu verdr\u00e4ngen!? Da sprach er zu ihnen: La\u00dft ihn.<\/p>\n<p><a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> <em>Ich will ihnen ein wenig zum Heiligtum sein<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte, das seien die Bet- und Lehrh\u00e4user in Babylonien; R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte, das sei das Haus unseres Meisters<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> in Babylonien. Raba trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> <em>Herr, eine St\u00e4tte warst du f\u00fcr uns<\/em>, das sind die Bet- und Lehrh\u00e4user. Abajje sagte: Anfangs pflegte ich zu Hause zu studieren und das Gebet im Bethause zu verrichten, nachdem ich aber das geh\u00f6rt habe, was David gesagt hat: <em>Herr, ich liebe die St\u00e4tte deines Hauses<\/em>, pflege ich nur im Bethause zu studieren. Es wird gelehrt: R. Elea\u0351zar Haqappar sagte: Dereinst werden die Bet und Lehrh\u00e4user von Babylonien ins Jisra\u00e9lland verpflanzt werden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> <em>gleich dem Tabor unter den Bergen und dem Karmel \u00fcber dem Meere wird er einr\u00fccken<\/em>; es ist [ein Schlu\u00df, wie] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn der Tabor und der Karmel, die nur f\u00fcr eine Stunde die Tora zu h\u00f6ren gekommen waren, in das Jisra\u00e9lland einr\u00fccken werden, um wieviel mehr die Bet- und Lehrh\u00e4user, in denen die Tora studiert und gepflegt wird.<\/p>\n<p>Bar Qappara trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> <em>weshalb erbebt [tera\u00e7dun] ihr, ihr gipfligen Berge<\/em>; eine Hallstimme ert\u00f6nte und rief: Weshalb sucht ihr Rechtsstreit [tir\u00e7u din] mit dem Berge Sinaj; diesem gegen\u00fcber seid ihr ja alle Kr\u00fcppel. Hier hei\u00dft es <em>gabnunim<\/em> [gipfligen] und dort<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>giben<\/em> [bucklig] oder <em>abgemagert<\/em>. R. A\u0161i sprach: Hieraus, da\u00df der Hochm\u00fctige ein Kr\u00fcppel ist.<\/p>\n<p>MAN BENUTZE ES NICHT ALS DURCHGANG. Was hei\u00dft Copendarja [Durchgang]? Raba erkl\u00e4rte: Abgek\u00fcrzter80 Weg, dem Wortlaute gem\u00e4\u00df.\u2014 Wieso dem Wortlaute gem\u00e4\u00df?<\/p>\n<p>Wie wenn jemand sagt: Anstatt einen Umweg \u00fcber Stra\u00dfen<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> zu machen, gehe ich hier durch. R. Abahu sagte: War da ein Weg von fr\u00fcher her, so ist es erlaubt. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wer eingetreten ist ohne Absicht, es als Durchgang zu benutzen, darf es als Durchgang benutzen. R. \u1e24elbo sagte im Namen R. Honas: Wer in das Bethaus tritt, um da zu beten, darf es als Durchgang benutzen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> <em>wenn das Volk des Landes an den Festzeiten vor den Herrn kommt, dann soll derjenige, der durch das Nordtor eintritt, um anzubeten, durch das S\u00fcdtor hinausgehen<\/em>.<\/p>\n<p>SIND DA GR\u00c4SER EMPORGEWACHSEN, SO REISSE MAN SIE NICHT AUS, UM WEHMUT ZU ERREGEN. Es wird ja aber gelehrt, man d\u00fcrfe sie nicht ausrei\u00dfen, um sie als Futter zu verwenden, wohl aber darf man sie ausrei\u00dfen und zur\u00fccklassen!?<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na spricht eben vom Ausrei\u00dfen, um sie als Futter zu verwenden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf einen Begr\u00e4bnisplatz nicht w\u00fcrdelos behandeln; man darf da kein Vieh weiden, keinen Wassergraben ziehen und keine Gr\u00e4ser sammeln; hat man gesammelt, so verbrenne man sie auf der Stelle, aus Achtung vor den Toten.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich dies<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>; wollte man sagen, auf den Schlu\u00dfsatz, worin besteht denn, wenn man sie auf der Stelle verbrennt, die Achtung vor den Toten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, auf den Anfangssatz.<\/p>\n<p>WENN DER NEUMOND DES ADAR AUF EINEN \u0160ABBATH F\u00c4LLT, SO LESE MAN AN DIESEM DEN ABSCHNITT VON DER TEMPELSTEUER<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> VOR; F\u00c4LLT ER DIN DIE MITTE DER WOCHE, SO LESE MAN IHN AM VORANGEHENDEN [\u0160ABBATH] UND AM N\u00c4CHSTEN SETZE MAN AUS. AM ZWEITEN [LESE MAN DEN ABSCHNITT] <a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>Gedenke<\/em>, AM DRITTEN [DEN ABSCHNITT] VON DER ROTEN KUH<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>, AM VIERTEN [DEN ABSCHNITT]<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> <em>Dieser Monat sei euch<\/em>, UND AM F\u00dcNFTEN BEGINNT WIEDER DIE GEW\u00d6HNLICHE REIHENFOLGE<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>. BEI ALLEN GELEGENHEITEN UNTERBRECHE<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> MAN, AM NEUMOND, AM \u1e24ANUKA, AM PURIM, AN FASTTAGEN, AN BEISTANDSTAGEN UND AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Am ersten Adar erl\u00e4\u00dft man eine Kundmachung inbetreff der Tempelsteuer und der Mischfrucht. Allerdings inbetreff der Mischfrucht, da es die Zeit des S\u00e4ens ist, woher dies von der Tempelsteuer?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>[R. Tabi] erwiderte im Namen R. Jo\u0161ijas: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>das ist das von Neumond zu Neumond darzubringende Brandopfer<\/em>; die Tora sagt damit, da\u00df man das Opfer von den neuen Beitr\u00e4gen darbringe, und da im Nisan von den neuen Beitr\u00e4gen darzubringen ist, so k\u00fcnde man dies vorher, am ersten Adar, an, damit man die Tempelsteuer f\u00fcr die Tempelbed\u00fcrfnisse entrichte.<\/p>\n<p>Also nach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt ja: zwei Wochen vorher. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Drei\u00dfig Tage vor dem Pesa\u1e25feste beginne man sich \u00fcber die Satzungen des Pesa\u1e25festes zu informieren; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, zwei Wochen.<\/p>\n<p>Du kannst sogar sagen, nach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn, da der Meister sagte, am f\u00fcnfzehnten desselben wurden in der Provinz und am f\u00fcnfundzwanzigsten im Tempel Wechseltische<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> errichtet, so liest man ihn wegen der Wechsler fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Welcher ist der Abschnitt von der Tempelsteuer?<\/p>\n<p>Rabh sagte: [Der Abschnitt:\u00a7]91 <em>Befehl den \u00bbKindern Jisra\u00e9l und sprich zu ihnen: Meine Opfergaben, meine Speise<\/em>, \u0160emu\u00e9l sagte: [Der Abschnitt:]92 <em>Wenn du aufnimmst<\/em>.<\/p>\n<p>Allerdings hei\u00dft [der Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>. \u00bbAbschnitt von der Tempelsteuer\u00ab, weil in diesem von Seqalim<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> die Rede ist; wieso aber [der Abschnitt] <em>Meine Opfergaben, meine Speise<\/em>, ist denn in diesem von \u0160eqalim die Rede!?<\/p>\n<p>Allerdings, nach der Erkl\u00e4rung R. Tabis<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht desjenigen, welcher sagt, es sei der [Abschnitt] <em>Befiehl den Kindern Jisra\u00e9ls<\/em>, da dieser von den Opfern spricht, nach R. Tabi, wieso aber [der Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>, dieser spricht ja nicht von den Opfern, sondern von den \u0160eqalim zu den Fu\u00dfgestellen<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nach einer Lehre R. Josephs: die Altarhebe f\u00fcr den Altar, die Fu\u00dfgestellhebe f\u00fcr die Fu\u00dfgestelle und die Tempelreparaturhebe f\u00fcr die Tempelreparatur.<\/p>\n<p>Allerdings ist nach demjenigen, welcher sagt, es sei [der Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>, dieser Neumond anders als jeder andere; wieso aber ist nach demjenigen, welcher sagt, es sei [der Abschnitt] <em>Befiehl etc.<\/em> <em>meine Opfergaben<\/em>, dieser anders<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dieser ist dadurch anders, indem an einem anderen Neumond sechs den laufenden Wochenabschnitt vorlesen und einer [den Abschnitt] vom Neumond, w\u00e4hrend an diesem alle [den Abschnitt] vom Neumond vorlesen.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, die Reihenfolge der Wochenabschnitte<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> beginne wieder, aber ist er anders nach demjenigen, welcher sagt, die Reihenfolge der Schlu\u00dfabschnitte<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> beginne wieder, w\u00e4hrend die Wochenabschnitte laufend gelesen werden!?<\/p>\n<p>Dieser ist dadurch anders, indem an jedem anderen Neumond sechs den laufenden Wochenabschnitt lesen und einer [den Abschnitt] vom Neumond liest, w\u00e4hrend an diesem drei den laufenden Wochenabschnitt lesen und vier [den Abschnitt] vom Neumond lesen. Man wandte ein: Wenn der Neumond des Adar auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so lese man den Abschnitt von der Tempelsteuer vor und als Haphtara [das Kapitel] vom Priester Jehojada\u0351<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>. Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es sei [der Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>, da\u00df man als Haphtara [das Kapitel] vom Priester Jehojada\u0351 lese, weil dieses [inhaltlich] \u00e4hnlich ist, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> <em>das Sch\u00e4tzungsgeld<\/em>, ist es denn aber \u00e4hnlich nach demjenigen, welcher sagt, es sei [der Abschnitt] <em>Meine Opfer, meine Speise<\/em>!?<\/p>\n<p>Nach R. Tabi<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. Man wandte ein: F\u00e4llt der [Neumond des Adar auf einen \u0160abbath] n\u00e4chst einem, an dem dieser<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> als laufender Wochenabschnitt gelesen wird, ob vor- oder nachher, so lese man ihn einmal und wiederhole ihn. Allerdings kann dies eintreffen nach demjenigen, welcher sagt, es sei [der Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>, wieso aber kann dies nach demjenigen eintreffen, welcher sagt, es sei [der Abschnitt] <em>Meine Opfer!?<\/em><a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Freilich, im Westen, wo die Tora in drei Jahren beendet wird. \u00dcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l wird gelehrt: Wenn der Neumond des Adar auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so liest man [den Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>, und als Haphtara [das Kapitel] vom Priester Jehojada\u0351.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied sagte: Wenn der Neumond des Adar auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so hole man drei Torarollen hervor; aus einer lese man den laufenden Wochenabschnitt, aus einer [den Abschnitt] vom Neumond und aus einer [den Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em>. Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied: Wenn der Neumond des Tebeth auf einen Sabbath f\u00e4llt, so hole man drei Torarollen hervor; aus einer lese man den laufenden Wochenabschnitt, aus einer [den Abschnitt] vom Neumond und aus einer [den Abschnitt] von der Einweihung<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>. Und beide Lehren sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur diese gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, R. Ji\u00e7\u1e25aq sei dieser Ansicht nur hierbei, w\u00e4hrend er in jenem Falle der Ansicht Rabhs sei, der \u00bbAbschnitt von der Tempelsteuer\u00ab sei [der Abschnitt] <em>Meine Opfer<\/em>, wonach zwei Torarollen<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> gen\u00fcgen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Sollte er nur jene lehren!?<\/p>\n<p>Aus der einen wurde die andere gefolgert.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn der Neumond des Tebeth auf einen Wochentag f\u00e4llt, so lesen, wie R. Ji\u00e7\u1e25aq (der Schmied] sagt, drei [den Abschnitt] vom Neumond vor und einer [den Abschnitt] von der Einweihung, und wie R. Dimi aus Haifa sagt, drei [den Abschnitt] von der Einweihung und einer [den Abschnitt] vom Neumond. R. Mani sagte: Die Ansicht R. Ji\u00e7\u1e25aq des Schmiedes ist einleuchtender, denn von Ofterem und Seltenerem ist das Oftere bevorzugter. R. Abin sagte: Die Ansicht R. Dimis ist einleuchtender, denn der vierte liest ja nur wegen des Neumondes, daher lese der vierte auch [den Abschnitt] vom Neumond.<\/p>\n<p>Wie bleibt es nun damit?<\/p>\n<p>R. Joseph sagt, der Neumond habe weniger Bedeutung; Rabba sagt, das \u1e24anukafest habe weniger Bedeutung. Die Halakha ist: Das \u1e24anukafest hat weniger Bedeutung und Hauptbedeutung hat der Neumond.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: F\u00e4llt [der Neumond des Adar] auf [den \u0160abbath, an, dem derWochenabschnitt]<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> <em>Und du befiehl<\/em> [gelesen wird], so lesen, wie R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied sagt, sechs von und <em>du befiehl<\/em> bis <em>wenn du aufnimmst<\/em>, und einer von <em>wenn du aufnimmst<\/em> bis<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> <em>mache<\/em>. Abajje sprach: Man kann ja glauben, der Abschnitt reiche bis dahin!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>Vielmehr, sagte Abajje, lesen sechs von und du befiehl bis mache<em>, und einer wiederholt von wenn du aufnimmst bis mache<\/em>. Man wandte ein: F\u00e4llt [der Neumond des Adar auf einen \u0160abbath] n\u00e4chst einem, an dem dieser als laufender Wochenabschnitt gelesen wird, ob vor- oder nachher, so lese man ihn einmal und wiederhole ihn. Allerdings nach Abajje, gegen R. Ji\u00e7\u1e25aq den Schmied aber ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied kann dir erwidern: stimmt dies etwa nach Abajje: allerdings [an einem \u0160abbath] vorher, wieso aber nachher!? Vielmehr ist unter &#8222;wiederholen\u00ab zu verstehen: an [zwei] \u0160abbathen hintereinander, ebenso auch hierbei, man wiederhole ihn an [zwei] \u0160abbathen hintereinander.<\/p>\n<p>F\u00e4llt [der Neumond des Adar] auf [den \u0160abbath, an dem der Wochenabschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em> [gelesen wird], so lesen, wie R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied sagt, sechs von mache bis<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> da versammelte<em>, und einer von <\/em>wenn du aufnimmst bis mache<em>. Abajje wandte ein: Man kann ja glauben, er lese r\u00fcckw\u00e4rts!? Vielmehr erkl\u00e4rte Abajje, lesen sechs [von wenn du aufnimmst] bis da versammelte<\/em>, und einer wiederhole von wenn du aufnimmst bis mache<em>. \u00dcbereinstimmend mit Abajje wird gelehrt: F\u00e4llt er auf [den \u0160abbath, an dem der Wochenabschnitt] <\/em>Wenn du aufnimmst gelesen wird, so lese man ihn einmal und wiederhole ihn.<\/p>\n<p>F\u00c4LLT ER IN DIE MITTE DER WOCHE, SO LESE MAN IHN AM VORHERGEHENDEN \u0160ABBATH. Es wurde gelehrt: Wenn der Neumond des Adar auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, so lese man ihn, wie Rabh sagt, am vorhergehenden, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, am folgenden \u0160abbath. Rabh sagt, am vorhergehenden, denn sonst w\u00fcrden es ja weniger Tage<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> sein, \u0160emu\u00e9l sagt, am folgenden, denn schlie\u00dflich f\u00e4llt ja der f\u00fcnfzehnte auf einen Vorabend des \u0160abbaths, und vor Sonntag kommen die Wechsler nicht; daher lieber am folgenden.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: F\u00e4llt er in die Mitte der Woche, so lese man ihn am vorhergehenden, und am n\u00e4chsten setze man aus. Doch wohl, auch wenn er auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt!?<\/p>\n<p>Nein, nur wenn in die Mitte der Woche.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Welcher hei\u00dft erster \u0160abbath? In dessen [Woche] der Neumond des Adar f\u00e4llt, auch wenn auf den Vorabend des \u0160abbaths. Der Vorabend des \u0160abbaths gleicht wohl der Mitte [der Woche]: wie man am vorangehenden lese, wenn in die Mitte [der Woche], ebenso am vorangehenden, wenn auf den Vorabend des \u0160abbaths!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Auf den<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>[der Neumond f\u00e4llt]. Ebenso wurde auch in der Schule Semu\u00e9ls gelehrt: auf den er f\u00e4llt. Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm: Man \u00fcberspringe einen \u0160abbath<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Jehuda der F\u00fcrst; R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, man \u00fcberspringe nicht. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Ich sage nur dann, da\u00df man nicht \u00fcberspringe, wenn er auf den Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, wenn er aber in die Mitte der Woche f\u00e4llt, so lese man am vorangehenden \u0160abbath, obgleich er noch zum Sebat geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>AM ZWEITEN [LESE MAN DEN ABSCHNITT] <em>Gedenke etc.<\/em>. Es wurde gelehrt: Wenn das Purimfest auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, so lese man [den Abschnitt] <em>Gedenke<\/em> wie Rabh sagt, am vorangehenden, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, am folgenden [\u0160abbath]. Rabh sagt, am vorangehenden, damit nicht die Tat der Erinnerung<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> vorangehe, \u0160emu\u00e9l sagt, man lese ihn nachher, denn die mit einer Mauer umgebenen St\u00e4dte begehen [das Purimfest] am f\u00fcnfzehnten, somit erfolgen Tat und Erinnerung gleichzeitig.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Am zweiten [lese man den Abschnitt] <em>Gedenke<\/em>. Wenn der Neumond auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, f\u00e4llt ja das Purimfest auf einen Vorabend des \u0160abbaths, und er lehrt, da\u00df man [den Abschnitt] <em>Gedenke<\/em> am zweiten lese!? R. Papa erwiderte: Unter \u00bbzweiten\u00ab ist der zweite des \u00fcbersprungenen zu verstehen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re. Welcher hei\u00dft \u00bbzweiter&#8220;? In dessen [Woche] das Purimfest f\u00e4llt, selbst am Vorabend des \u0160abbaths. Der Vorabend des \u0160abbaths gleicht wohl der Mitte [der Woche]: wie man am vorangehenden lese, wenn in die Mitte [der Woche], ebenso am vorangehenden, wenn auf den Vorabend des \u0160abbaths!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Auf den<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> [das Purimfest f\u00e4llt]. Ebenso wurde auch in der Schule \u0160emu\u00e9ls gelehrt: auf den es f\u00e4llt. F\u00e4llt er auf den \u0160abbath selbst, so sind, wie R. Hona sagt, alle der Ansicht, da\u00df man ihn nicht am vorangehenden lese. R. Na\u1e25man aber sagt, der Streit bestehe auch [\u00fcber diesen Fall]. Es wurde auch gelehrt: R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Abbas im Namen Rabhs: Wenn das Purimfest auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so lese man [den Abschnitt] <em>Gedenke<\/em> am vorangehenden \u0160abbath.<\/p>\n<p>AM DRITTEN [DEN ABSCHNITT] VON DER ROTEN KUH etc. Die Rabbanan lehrten: Welcher ist der dritte \u0160abbath? Der n\u00e4chste nach dem Purimfeste. Es wurde gelehrt: R. \u1e24ama b. \u1e24anina sagte: Der \u0160abbath vor dem Neumond des Nisan. Sie streiten aber nicht; das eine, wenn der Neumond des Nisan auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, und das andere, wenn er in die Mitte der Woche f\u00e4llt.<\/p>\n<p>AM VIERTEN [DEN ABSCHNITT] <em>Dieser Monat sei euch<\/em>. Die Rabbanan lehrten: Wenn der Neumond des Adar auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so lese man [den Abschnitt] <em>Wenn du aufnimmst<\/em> vor, und als Haphtara [das Kapitel] von Jehojada\u0351. Welcher ist der erste \u0160abbath? In dessen [Woche] der Neumond des Adar f\u00e4llt, auch wenn am Vorabend des Sabbaths. Am zweiten [lese man den Abschnitt] <em>Gedenke<\/em>, und als Haphtara: <a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> <em>Ich ahnde<\/em>. Welcher ist der zweite \u0160abbath? In dessen [Woche] das Purimfest f\u00e4llt, auch wenn am Vorabend des \u0160abbaths. Am dritten lese man [den Abschnitt] von der roten Kuh, und als Haphtara:<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> <em>Ich werde \u00fcber euch sprengen<\/em>. Welcher ist der dritte \u0160abbath? Der n\u00e4chste nach dem Purimfeste. Am vierten lese man [den Abschnitt] <em>Dieser Monat sei euch<\/em>, und als Haphtara:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p><em>So spricht Gott der Herr: Im ersten [Monat], am ersten des Monats<\/em>. Welcher ist der vierte \u0160abbath? In dessen [Woche] der Neumond des Nisan f\u00e4llt, auch wenn am Vorabend des \u0160abbaths.<\/p>\n<p>AM F\u00dcNFTEN BEGINNT WIEDER DIE GEW\u00d6HNLICHE REIHENFOLGE etc. Welche Reihenfolge? R. Ami sagte, die der Wochenabschnitte, R. Jirmeja sagte, die der Haphtara. Abajje sprach: Die Ansicht R. Amis ist einleuchtender, denn wir haben gelernt, bei allen Gelegenheiten unterbreche<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> man, an Neumonden, am \u1e24anuka, am Purim, an Fasttagen, an Beistandstagen und am Vers\u00f6hnungstage. Allerdings gibt es, nach demjenigen, welcher sagt, die Reihenfolge der Wochenabschnitte beginne wieder, an Wochentagen<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> einen Wochenabschnitt, aber gibt es denn nach demjenigen, welcher sagt, die Reihenfolge der Haphtara beginne wieder, am Wochentage eine Haphtara!?<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>An diesen das eine, an jenem das andere<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wozu braucht man an Fasttagen zu unterbrechen, man kann ja beim Morgengebete den Wochenabschnitt und beim Vespergebete [den Abschnitt] vom Fasttage lesen!?<\/p>\n<p>Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Hona, denn R. Hona sagte, da\u00df die Versammlung<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> morgens einberufen werde.<\/p>\n<p>Womit verbringt man [den Tag]? Abajje erwiderte: Vom Morgen bis Mittag pr\u00fcft man die st\u00e4dtischen Angelegenheiten, von Mittag bis Abends liest man ein Viertel des Tages aus der Schrift und den Propheten, und ein Viertel des Tages fleht man um Erbarmen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> <em>und man las aus dem Gesetzbuche des Herrn, ihres Gottes, ein Viertel des Tages und ein Viertel des Tages bekannten sie ihre S\u00fcnden und warfen sich nieder<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht umgekehrt<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht einleuchtend, denn es hei\u00dft zuerst:<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> <em>da versammelten sich zu mir alle, die Ehrfurcht vor den Worten des Gottes Jisra\u00e9ls hatten, wegen der Vers\u00fcndigung der Weggef\u00fchrten, ich aber blieb starr sitzen bis zum Abendopfer<\/em>, dann erst folgt:<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> <em>und zur Zeit des Abendopfers stand ich auf von meiner Kasteiung<\/em>.<\/p>\n<p>AM PESAHFESTE LESE MAN DIE FESTABSCHNITTE<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> IM BUCHE LEVITICUS VOR; AM WOCHENFESTE [DEN ABSCHNITT]<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> <em>Sieben Wochen<\/em>; AM NEUJAHRSFESTE [DEN ABSCHNITT]<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> <em>Im siebenten Monat, am ersten des Monats<\/em>; AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE [DEN ABSCHNITT]<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> <em>Nach dem Tode<\/em>; AM ERSTEN TAGE DES H\u00dcTTENFESTES DEN FESTABSCHNITT IM BUCHE LEVITICUS<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> UND AN DEN \u00dcBRIGEN TAGEN DES H\u00dcTTENFESTES [1 ABSCHNITT] VON DEN FESTOPFERN<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>. AM \u1e24ANUKA [DEN ABSCHNITT] VON DEN F\u00dcRSTEN<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>, AM PURIMFESTE [DEN ABSCHNITT]<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>Da kam Amaleq<\/em>; AN NEUMONDEN [DEN ABSCHNITT]<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> <em>An euren Neumonden<\/em>; AN DEN BEISTANDSTAGEN [DEN ABSCHNITT] VON DER SCH\u00d6PFUNGSGESCHICHTE<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>AN FASTTAGEN [DEN ABSCHNITT VON] DEN SEGEN UND DEN FL\u00dcCHEN<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>. DIE FL\u00dcCHE UNTERBRECHE MAN NICHT, EINER LESE SIE ALLE. AM MONTAG, AM DONNERSTAG UND BEIM VESPERGEBETE DES \u0160ABBATHS LESE MAN VOM LAUFENDEN WOCHENABSCHNITTE, WAS ABER NICHT MITGERECHNET<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> WIRD. ES HEISST <a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> <em>Mo\u0161e sagte den Kindern Jisra\u00e9l die Festzeiten des Herrn<\/em>; ES IST GEBOT, JEDES ZUR ENTSPRECHENDEN ZEIT ZU LESEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Am Pesa\u1e25feste lese man den Festabschnitt vor, und als Haphtara [das Kapitel] von der Pesa\u1e25feier<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> in Gilgal. Jetzt aber, wo zwei Tage [gefeiert werden], lese man am ersten Tage [das Kapitel] von der Pesa\u1e25feier in Gilgal und am zweiten Tage [das Kapitel] von der Pesa\u1e25feier<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> des Jo\u0161ijahu; an den \u00fcbrigen Tagen werden andere Stellen, die vom Pesa\u1e25feste handeln, zusammengetragen und vorgelesen.<\/p>\n<p>Welche sind es? R. Papa erwiderte: Deren Merkzeichen ist: MAPU<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>. Am letzten Tage des Pesa\u1e25festes lese man [den Abschnitt]<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> <em>Und als ziehen lie\u00df<\/em>, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> <em>Und David sprach<\/em>; am folgenden Tage den Abschnitt<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> Jedes Erstgeborene<em>, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> Noch heute<\/em>. Abajje sagte: Jetzt ist es Brauch zu lesen: <em>Ziehe, Ochs, Heilig, Geld, Behaue, W\u00fcste, Sende<\/em> und Erstgeborenes<em><a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>. Am Wochenfeste [lese man den Abschnitt]<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <\/em>Sieben Wochen<em>, und als Haphtara [ein Kapitel]<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> aus \u1e24abaquq. Manche sagen, man lese [den Abschnitt]<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> <\/em>Im dritten Monat<em>, und als Haphtara [das Kapitel] vom Himmelskreise<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>. Jetzt aber, wo zwei Tage [gefeiert werden], verfahren wir nach beider Ansicht, jedoch umgekehrt<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>. Am Neujahrsfeste [den Abschnitt]<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <\/em>im siebenten Monat<em>, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> Ist mir denn Ephrajim so ein teurer Sohn<\/em>? Manche sagen: Man lese [den Abschnitt]:<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> <em>Und der Herr gedachte der Sara<\/em>, und als Haphtara [das Kapitel] von \u1e24ana<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>. Jetzt aber, wo zwei Tage [gefeiert werden], lese man am ersten Tage nach der anderen Ansicht, und am zweiten [den Abschnitt]:<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> <em>Und der Herr pr\u00fcfte Abraham<\/em>, und als Haphtara [das Kapitel] <em>Ein teurer Sohn<\/em>. Am Vers\u00f6hnungstage lese man [den Abschnitt] <a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> <em>Nach dem Tode<\/em>, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> <em>Denn so spricht der Hohe und Erhabene<\/em>; beim Vespergebete lese man [den Abschnitt] von der Blutschande<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>, und als Schlu\u00dfabschnitt [das Buch] Jona.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: \u00dcberall, wo du die Gr\u00f6\u00dfe des Heiligen, gepriesen sei er, findest, findest du auch seine Milde. Dies ist in der Tora geschrieben, in den Propheten wiederholt und in den Hagiographen verdreifacht. In der Tora geschrieben:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> <em>denn der Herr, euer Gott, ist der Gott der G\u00f6tter und der Herr der Herren<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> <em>der Waisen und Witwen Recht schaft<\/em>. In den Propheten wiederholt:<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> <em>denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig Thronende und Heilige etc.<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> <em>und die, die zerknirscht und dem\u00fctigen Geistes sind<\/em>. In den Hagiographen verdreifacht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> <em>macht Bahn dem, der durch die W\u00fcste einherf\u00e4hrt, Jah ist sein Name<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> <em>Vater der Waisen und Anwalt der Witwen<\/em>.<\/p>\n<p>Am ersten Tage des H\u00fcttenfestes lese man den Festabschnitt im Leviticus, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> <em>F\u00fcrwahr, es kommt ein Tag des Herrn<\/em>. Und jetzt auch, wo zwei Tage [gefeiert werden], lese man dasselbe, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> <em>Da versammelten sich zum K\u00f6nige \u0160elomo<\/em>. An den \u00fcbrigen Tagen des H\u00fcttenfestes lese man [den Abschnitt] von den Festopfern. Am letzten Festtage lese man [den Abschnitt<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> <em>Jedes Erstgeborene<\/em> und von den \u00fcbrigen Geboten und Satzungen, und als Haphtara [den Abschnitt]<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> <em>Und als \u0160elomo zu Ende gef\u00fchrt hatte<\/em>. Am folgenden Tage lese man [den Abschnitt]<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> <em>Dies ist der Segen<\/em>, und als Haphtara [den Abschnitt]<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> <em>Und \u0160elomo trat<\/em>.<\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen Rabhs: An einem \u0160abbath, der in das Halbfest f\u00e4llt, ob am Pesa\u1e25- oder am H\u00fcttenfeste, lese man [den Abschnitt] <a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> <em>Siehe, du<\/em>, und als Schlu\u00dfabschnitt am Pesa\u1e25 [das Kapitel]<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> <em>Die verdorrten Gebeine<\/em>, und am H\u00fcttenfeste [das Kapitel]<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> <em>An dem Tage, da Gog kommt<\/em>. Am \u1e24anukafeste [lese man den Abschnitt] <em>von den F\u00fcrsten<\/em><a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>, und als Haphtara [das Kapitel] von der Leuchte<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> Zekharjas. Gibt es an diesem zwei \u0160abbathe, so lese man am ersten [das Kapitel] von der Leuchte Zekharjas und am zweiten von der Leuchte<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> \u0160elomos.<\/p>\n<p>Am Purimfeste lese man [den Abschnitt]<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> <em>Da kam Amaleq<\/em>. An Neumonden lese man [den Abschnitt]<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> <em>An euren Neumonden<\/em>, und an einem Neumond, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> <em>Und von Neumond zu Neumond<\/em>; f\u00e4llt er auf einen Sonntag, so lese man am vorangehenden [\u0160abbath das Kapitel]<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> Da sprach Jonathan zu ihm: Mor<em>gen ist Neumond<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>R. Hona sagte: Am Neumond des Ab, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, lese man als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> <em>Eure Neumonde und eure Feste mag ich nicht, sie sind mir zur Last geworden<\/em>. Was meint er [mit den Worten]: <em>sie sind mir zur Last geworden<\/em>?<\/p>\n<p>Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Nicht genug, da\u00df die Jisra\u00e9liten gegen mich s\u00fcndigen, sie bel\u00e4stigen mich auch, indem sie erfahren wollen, welches Verh\u00e4ngnis ich \u00fcber sie bringen werde.<\/p>\n<p>Was liest man als Haphtara am Neunten Ab selbst? Rabh erwiderte:<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> <em>Ach, wie ist zur Hure geworden<\/em>.<\/p>\n<p>Was liest man [aus der Tora]?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Manche sagen, [den Abschnitt]<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> <em>Wenn ihr mir aber nicht gehorcht<\/em>; R. Nathan b. Joseph sagt, [den Abschnitt]<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> <em>Wie lange soll es w\u00e4hren, da\u00df mich dieses Volk verh\u00f6hnt<\/em>, manche sagen, [den Abschnitt]<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> <em>Wie lange soll es mit dieser b\u00f6sen Gemeinde w\u00e4hren<\/em>. Abajje sagte: Jetzt pflegt man zu lesen [den Abschnitt]<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> <em>Wenn dir Kinder geboren sind<\/em>, und als Haphtara [das Kapitel]<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> <em>Zusammenraffen will ich sie<\/em>.<\/p>\n<p>VON DER SCH\u00d6PFUNGSGESCHICITE etc. Woher dies? R. Ami erwiderte: Wenn nicht die Standbezirke<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>, w\u00fcrden Himmel und Erde nicht bestehen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> <em>wenn nicht mein B\u00fcndnis, bei Tag und bei Nacht, w\u00fcrde ich nicht die Ordnung des Himmels und der Erde gemacht haben<\/em>. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> <em>und er sprach: O Herr, mein Gott, woran soll ich erkennen, da\u00df ich es besitzen werde<\/em>. Abraham sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, vielleicht s\u00fcndigt Jisra\u00e9l, beh\u00fcte und bewahre, vor dir, und du verf\u00e4hrst mit ihm, wie du mit dem Zeitalter der Sintflut und dem der Sprachenteilung verfahren bist!? Er erwiderte: Nein. Jener sprach vor ihm: Herr der Welt, wodurch soll ich dies erkennen? Er erwiderte:<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> <em>Hole mir ein Drittlingskalb etc.<\/em>. Jener sprach wiederum vor ihm: Herr der Welt, allerdings zur Zeit, da der Tempel besteht, was aber wird aus ihnen zur Zeit, wo er nicht besteht!? Er erwiderte: Ich habe f\u00fcr sie bereits die Opferungsordnung<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> vorgesehen; wenn sie diese lesen, so rechne ich es ihnen an, als h\u00e4tten sie mir Opfer dargebracht, und vergebe ihnen all ihre S\u00fcnden.<\/p>\n<p>AN FASTTAGEN [DEN ABSCHNITT] VON DEN SEGEN UND FL\u00dcCHEN; DIE FL\u00dcCHE UNTERBRECHE MAN NICHT. Woher dies<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>? R. \u1e24ija b. Gamda erwiderte im Namen R. Asis: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> <em>verachte nicht, mein Sohn, die Zucht des Herrn<\/em>. Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte: Weil man \u00fcber Verh\u00e4ngnisse keinen Segen<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> spricht.<\/p>\n<p>Wie mache man es nun?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt, man beginne mit einem Verse vorher und schlie\u00dfe mit einem Verse nachher. Abajje sagte: Dies gilt nur von den Fl\u00fcchen im Leviticus, die im Deuteronomium<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> aber unterbreche man.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Die sind in der Mehrzahl abgefa\u00dft, und Mo\u0161e sprach sie im Namen des Allm\u00e4chtigen, die anderen sind in der Einzahl abgefa\u00dft, und Mo\u0161e sprach sie selbst\u00e4ndig. Levi b. Buti las die Fl\u00fcche vor R. Hona stotternd, da sprach er zu ihm: Nach Belieben<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>; sie lehrten es nur von den Fl\u00fcchen im Leviticus, die im Deuteronomium aber unterbreche man.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: E\u0351zra ordnete f\u00fcr Jisra\u00e9l an, die Fl\u00fcche im Leviticus vor dem Wochenfeste und die im Deuteronomium vor dem Neujahrsfeste zu lesen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Abajje, nach anderen Re\u0161 Laqi\u0161, erwiderte: Damit das Jahr mit seinen Fl\u00fcchen zuende sei.<\/p>\n<p>Allerdings ist mit denen des Deuteronomium das Jahr mit seinen Fl\u00fcchen zuende, wieso aber mit denen des Leviticus, beginnt denn mit dem Wochenfeste ein neues Jahr!?<\/p>\n<p>Freilich, auch das Wochenfest ist ein Neujahr, denn wir haben gelernt, am Wochenfeste werden die Baumfr\u00fcchte [gerichtet]<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Wenn Greise dich niederrei\u00dfen hei\u00dfen und Junge dich bauen hei\u00dfen, so rei\u00dfe nieder und baue nicht, denn das Niederrei\u00dfen der Greise ist ein Bauen und das Bauen der Jungen ist ein Niederrei\u00dfen. Als Vorbild diene Rehabea\u0351m, der Sohn \u0160elomos<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Mit der Stelle, da man am \u0160abbath beim Morgengebete abbricht, beginne man beim Vespergebete zu lesen, da man beim Vespergebete [abbricht], beginne man am Montag zu lesen, da man am Montag [abbricht], beginne man am Donnerstag zu lesen, und da man am Donnerstag [abbricht], beginne man am folgenden \u0160abbath zu lesen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda sagt, da man am \u0160abbath beim Morgengebete abbricht, beginne man beim Vespergebete, am Montag, am Donnerstag und am folgenden \u0160abbath zu lesen. R. Zera sagte:<\/p>\n<p>Die Halakha ist, wo man am \u0160abbath beim Morgengebete abbricht, beginne man beim Vespergebete, am Montag, am Donnerstag und am folgenden \u0160abbath zu lesen.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, die Halakha sei wie R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Weil manche [diesen Streit] entgegengesetzt lehren.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man \u00f6ffne [die Torarolle], schaue hinein, rolle sie zusammen, spreche den Segen, \u00f6ffne sie wiederum und lese<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda sagt, man \u00f6ffne sie, schaue hinein, spreche den Segen und lese.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Me\u00edrs?<\/p>\n<p>Dies nach U\u0351la, denn U\u0351la sagte: Sie sagten deshalb, der Vorlesende d\u00fcrfe dem Dolmetsch nicht nachhelfen, damit man nicht glaube, die \u00dcbersetzung stehe in der Tora. Ebenso auch hierbei: damit man nicht glaube, die Segensspr\u00fcche stehen in der Tora.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der \u00dcbersetzung k\u00f6nnte man im Irrtum sein, bez\u00fcglich der Segensspr\u00fcche kann man nicht im Irrtum sein. R. Zera sagte im Namen R. Mathnas: Die Halakha ist: man \u00f6ffne sie, schaue hinein, spreche den Segen und lese.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, die Halakha sei wie R. Jehuda!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>Weil manche [diesen Streit] entgegengesetzt lehren.<\/p>\n<p>R. Zera sagte [ferner] im Namen R. Mathnas: Den Tafeln<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> und den Trib\u00fcnen<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> haftet keine Heiligkeit an.<\/p>\n<p>R. \u0160ephatja sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn man die Torarolle zusammenrollt, stelle man sie auf die Naht<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u0160ephatja im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn man die Torarolle rolle rollt, rolle man sie von au\u00dfen<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> und nicht von innen. Beim Umbinden binde man sie von innen<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> und nicht von au\u00dfen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u0160ephatja im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn zehn<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> aus der Torarolle vorlesen, so rolle sie der bedeutendste zusammen, denn der sie zusammenrollt, erh\u00e4lt den Lohn f\u00fcr alle. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte n\u00e4mlich: Wenn zehn aus der Torarolle lesen, so erh\u00e4lt derjenige, der sie zusammenrollt, den Lohn f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>\u00bbDen Lohn f\u00fcr alle, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: er erh\u00e4lt einen Lohn, wie alle zusammen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Sephatja im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher, da\u00df man sich der Hallstimme bedienen darf? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> <em>und deine Ohren werden hinter dir einen Ruf vernehmen<\/em>. Jedoch nur dann, wenn man eine m\u00e4nnliche Stimme in der Stadt oder eine weibliche auf dem Felde geh\u00f6rt hat. Auch nur dann, wenn sie zweimal ja oder zweimal nein gesagt hat.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Sephatja im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer die Schrift ohne Melodie liest und ohne Sang<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> studiert, \u00fcber den spricht die Schrift: <a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> <em>so gab ich ihnen Satzungen, die nicht ersprie\u00dflich waren etc.<\/em>. Abajje wandte ein: Weil er seine Stimme nicht melodisch einstellen kann, sollte es \u00fcber ihn hei\u00dfen:<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> <em>Rechte, durch die sie nicht leben k\u00f6nnen<\/em>!? Vielmehr ist dies auf das zu beziehen, was R. Me\u0161ar\u0161eja gesagt hat; Wenn zwei Schriftgelehrte in einer Stadt wohnen und nicht vertr\u00e4glich mit einander in der Halakha sind, so spricht die Schrift \u00fcber sie: so gab ich ihnen Satzungen, die nicht ersprie\u00dflich waren, und <em>Rechte, durch die sie nicht leben k\u00f6nnen<\/em>.<\/p>\n<p>R. Parnakh sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer eine Tora entbl\u00f6\u00dft<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> anfa\u00dft, wird entbl\u00f6\u00dft begraben.<\/p>\n<p>\u00bbEntbl\u00f6\u00dft begraben, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: wird der Gebote entbl\u00f6\u00dft begraben.<\/p>\n<p>\u00bbDer Gebote entbl\u00f6\u00dft\u00ab, wie kommst du darauf!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, er wird dieses Gebotes entbl\u00f6\u00dft begraben.<\/p>\n<p>R. Jannaj, Sohn R. Jannajs des Greisen, sagte im Namen R. Jannajs des Gro\u00dfen: Man drehe die H\u00fclle [um die Torarolle], nicht aber die Torarolle.<\/p>\n<p><em>Mo\u0161e sagte den Kindern Jisra\u00e9l die Festzeiten des Herrn<\/em>;<\/p>\n<p>ES IST GEBOT, JEDES ZUR ENTSPRECHENDEN ZEIT ZU LESEN. Die Rabbanan lehrten: Mo\u0161e ordnete f\u00fcr Jisra\u00e9l an, \u00fcber die Bedeutung des Tages vorzutragen: \u00fcber die Vorschriften des Pesa\u1e25festes am Pesa\u1e25feste, \u00fcber die Vorschriften des Wochenfestes am Wochenfeste und \u00fcber die Vorschriften des H\u00fcttenfestes am H\u00fcttenfeste.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Einh\u00fcllen der Torarolle.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Der heiligen Schrift.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nach der Neuanschaffung zur\u00fcckbleibende Betrag darf ebenfalls nicht zu minderheiligen Gegenst\u00e4nden verwendet werden.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. IS. 567 Anm. 105.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. 1 S. 433 Anm. 1.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,34.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch Bet- und Lehrh\u00e4user.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Aufteilung des Landes; es blieb Gemeingut.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 33,12.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e4\u05d4n <em>kratzen, reiben<\/em>, als Zeichen des Mi\u00dfbehagens.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>In seinem Gebiete stand die Bundeslade; nach dieser Lehre geh\u00f6rte Jeru\u0161alem den St\u00e4mmen Jehuda und Binjamin.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Die allfahrer hatten in J. freie Wohnung.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. die Besten [Gew\u00e4hlten] der Stadt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo das alte Material f\u00fcr den Neubau verwendet werden soll.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zum Bau eines Bethauses gefertigt, jedoch noch nicht benutzt wurden.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist gebrauchsfertig.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. H S. 282 Anm. 29.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Bethause zur Aufbewahrung der Torarolle.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl einer r\u00f6misch-j\u00fcdischen Gemeinde.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die keinen Raum betreten d\u00fcrfen, in dem sich ein Leichnam befindet.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 32,14.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 25,9.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 42,21.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 8,4.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Dasselbe sollte auch vem Verkaufe gelten.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. binden, sc. ein Buch der hl. Schrift.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 45,18.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Ankauf der genannten Dinge.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies verboten ist.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Reitender Stadtbeamter,<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05d7\u05d1\u05d3 eigentl. Gelehrter, der sich den Stadtinteressen widmet<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu jedem heil. Akte sind 10 Personen n\u00f6tig.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 14,28.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi Waschanstalt od. Pissoir.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der K\u00e4ufer sp\u00e4ter sein Geld zur\u00fcckerh\u00e4lt, aber darin gewohnt hat.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist kein Wuchergesch\u00e4ft abgeschlossen worden; nur wenn am bestimmten Termin nicht bezahlt wird, gelte das Darlehen als Kaufpreis.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch RJ. erlaubt es nur in dem Falle, wenn der Gl\u00e4ubiger ihm bei R\u00fcckzahlung der Schuld die Fr\u00fcchte ersetzt; nach dem ersten Autor ist es auch in diesem Falle verboten, weil der Genu\u00df der Fr\u00fcchte Wucher ist, woran die R\u00fcckerstattung nichts \u00e4ndert.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>So lange, als man 4 Ellen gehen kann.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sein Segen in Erf\u00fcllung ging, so war die Stunde offenbar g\u00fcnstig.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 29a Anm. 80.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Gemeint sind die J\u00fcnger, die im Lehrhause auf der Erde sa\u00dfen.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl zum Priestersegen.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 18,3.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 8,36.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Diener RN.s, die in der Frage eine Berufung erblickten.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,4.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,4.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das beste, vorz\u00fcglichste.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 15,27.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Mich. 7,18.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 3,14.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a027,1.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a020,16.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den 6 Sektionen der Mi\u0161na wurden in Babylonien die 1. (von den S\u00e4mereien) u. die 6. (von den Heiligt\u00fcmern) nicht studiert, weil sie f\u00fcr das praktische Leben ohne Bedeutung waren.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wof\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferer Raum erforderlich ist; dies gilt auch von jeder anderen Verwendung.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 26,31.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Von einer zu unterlassenden Handlung, auf die RJ. bezug nimmt.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Darin auch profane Handlungen aus\u00fcben zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Die von ihnen an R. gerichtete Frage befindet sich Ber. Fol. 23a u. betrifft das Betreten eines schmutzigen Ortes mit den Tephillin.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Den es heute gelernt hat.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Totenklage ist eine \u00f6ffentliche.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er studierte alles nur kursorisch.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>RL. geh\u00f6rte zu den er steren, RN. zu den letzteren.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den 6 Sektionen der Mi\u0161na wurden in Babylonien die 1. (von den S\u00e4mereien) u. die 6. (von den Heiligt\u00fcmern) nicht studiert, weil sie f\u00fcr das praktische Leben ohne Bedeutung waren.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Reihen, Ordnungen.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach biblischem Gesetze (Lev. 15,28) folgen die 7 Reinheitstage nur auf eine 3 Tage hintereinander anhaltende Menstruation.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Hab. 3,6.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,27.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 43,14.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit E. ist das r\u00f6m. Reich gemeint, weshalb dieser ganze Passus in den kursierenden Ausgaben fehlt.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 30,3.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e9\u05ea \u05d5\u05d9\u05d4\u05d9\u05d1 (od. \u05e9\u05ea \u05d9\u05d4\u05d9\u05d1 richt. \u05de\u05db\u05d9\u05ea\u05d9\u05d1), nach manchen Erkl\u00e4rern Ortsname.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 11,16.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabh.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 90,1.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 46,18.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 68,17.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 21,20.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Compendiaria [sc.via], <em>abgek\u00fcrzter Weg<\/em>, f\u00e4lschlich als Kompositum von \u05d0\u05de\u05e4\u05d9\u05e4\u05e8\u05d5\u05d0 \u05d0\u05d5\u05d5\u05d0 erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05d7\u05d1\u05d3 eigentl. Gelehrter, der sich den Stadtinteressen widmet<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Achtung von den Toten.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. der \u0160eqalim, um das Volk die Entrichtung der Opfersteuer zu erinnern.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 25,17ff.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,1ff.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,1ff.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch RJ. erlaubt es nur in dem Falle, wenn der Gl\u00e4ubiger ihm bei R\u00fcckzahlung der Schuld die Fr\u00fcchte ersetzt; nach dem ersten Autor ist es auch in diesem Falle verboten, weil der Genu\u00df der Fr\u00fcchte Wucher ist, woran die R\u00fcckerstattung nichts \u00e4ndert.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man lese nicht die Haphtara zum betreffenden Wochenabschnitte, sondern aus einer Stelle, die von der Bedeutung des bez\u00fcglichen Tages spricht.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,14 f.\u00a0Rh.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Geldwechsler hatten ihre Geldgef\u00e4\u00dfe vor sich auf einem Tische oder einer Bank stehen; daher die Bezeichnung den okzident. Sprachen Bank.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 83.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil in diesem Abschnitte von den Opfern die Rede ist.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 38,27.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Abschnitt wird an jedem Neumond gelesen.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 30b.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 30b.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. Kap. 12.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 12,5.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil in diesem Abschnitte von den Opfern die Rede ist.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tora wird im Laufe eines Jahres beendet, die Wochenabschnitte werden somit in jedem Jahre um dieselbe Zeit gelesen; der in Rede stehende Abschnitt wird im Monate Ab gelesen.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tora wird im Laufe eines Jahres beendet, die Wochenabschnitte werden somit in jedem Jahre um dieselbe Zeit gelesen; der in Rede stehende Abschnitt wird im Monate Ab gelesen.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. Kap. 7, das von der Einwechung der Stiftsh\u00fctte handelt u. mit dem \u1e24anuka-(Einweihungs)feste im Zusammenhang steht.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Abschnitt von der Tempelsteuer w\u00e4re demnach mit dem Abschnitte vom Neumond identisch.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 27,20ff.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 30,18.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 35,1ff.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Als 14, die als Wechseltage bestimmt sind; ob. Fol. 29b.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn er auf den S. selbst f\u00e4llt.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Lesen der genannten Abschnitte, falls der Neumond des Adar auf einen Wochentag f\u00e4llt.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Man w\u00fcrde das Purimfest feiern, bevor noch die Erinnerung an dieses gelesen worden ist.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 108 mut. mut.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 15,2.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Montag und Donnerstag; die Fasttage k\u00f6nnen nur an Wochentagen begangen werden.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 45,18.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man lese nicht die Haphtara zum betreffenden Wochenabschnitte, sondern aus einer Stelle, die von der Bedeutung des bez\u00fcglichen Tages spricht.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Montag und Donnerstag; die Fasttage k\u00f6nnen nur an Wochentagen begangen werden.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Wochentage, an dem keine Haphtara gelesen wird, f\u00e4llt der Wochenabschnitt aus.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum allgemeinen Fasten.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Neh. 9,3.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies w\u00e4hrend der 1. H\u00e4lfte des Tages.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 9,4.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,26ff.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,9.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,24.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,1.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. Kap. 23.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 29,1ff.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. Kap. 7.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 17,8.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,11.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a0Kap. 1.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. Kap. 26.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieselben Abschnitte werden am n\u00e4chsten \u0160abbath wiederholt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 23,25.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Jos. 5,9ff.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. Kap. 23.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfangsbuchstaben der betreffenden Abschnitte; cf.\u00a0Anm. 142.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 13,17.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 22,1.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 15,19.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 10,32.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Stichworte der betreffenden Abschnitte (Ex. 12,21; Lev. 22,26; Ex. 13,1; Ex. 22,24; Ex. 34,1; Num. 9,1; Ex. 13,17; Dt. 15,19). Diese einzelnen W\u00f6rter k\u00f6nnen auch als Mnemotechnicum zusammenh\u00e4ngende S\u00e4tze bilden; ungef\u00e4hr: Hole den Ochsen; traue dir eine Frau durch Geld an; behaue in der W\u00fcste; schicke das Erstgeborene fort.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 16,9.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Das 3. Kapitel.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 19,1.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. Kap. 1.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 2. Tage nach der ersten Ansicht.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 29,1.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 31,19.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a021,1.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. Kap. 2.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a022,1.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,1.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 57,15.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. Kap. 20.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 10,17.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 18.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,1.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 57,15.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 68,5.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 14,1.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 8,2.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 15,19.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 9,1.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 33,1.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 8,22.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 33,12.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 37,4.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 38,18.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. Kap. 7.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. Kap. 4.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. Kap. 7.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 17,8.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,11.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 66,22.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 20,18.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,14.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 1,21.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 26,14.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 14,11.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 27<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 4,25.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 8,13.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Institution des Opferwesens.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 23,25.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a015,8.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 9.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zusammenstellung der Abschnitte \u00fcber die Opferung, die t\u00e4glich beim Gebete gelesen werden.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sie nicht unterbreche.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 22,1.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer Unterbrechung m\u00fc\u00dfte man den Segen sprechen.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. Kap. 28.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. du darfst sie unterbrechen.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Rh. Fol. 16a.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,44.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi Buchdeckel, nach anderen Buchr\u00e4nder; wahrscheinlich Nachbildungen der Bundestafeln, oder Wandtafeln mit Aufschriften, wie man sie jetzt noch in den Synagogen hat.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl in den Beth\u00e4usern.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese mu\u00df sich in der Mitte zwischen beiden Teilen befinden.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie auf dem Scho\u00dfe rollt, fasse man die \u00e4u\u00dfere Walze an u. rolle sie zu sich, damit sie nicht auf die Erde falle.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Torarolle wird mit einem Wickelbande umwickelt, das vorn zu verknoten od. zu befestigen ist, damit man es in der richtigen Lage l\u00f6sen kann.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. bei einer Anwesenheit von 10 Personen.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 30,21.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie diese nicht nur beim Studium des Talmud, sondern auch bei den Muslimen beim Lesen des Koran \u00fcblich (cf.\u00a0Kor. 25,34; 73,4).<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 20,25.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 20,25.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne H\u00fclle.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Megilla in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Megilla | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 25b 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b 30a 30b 31a 31b 32a \u00dcbersetzung Blatt 25b WENN DIE EINWOHNER DER STADT DEN STADTPLATZ VERKAUFT HABEN, SO D\u00dcRFEN SIE F\u00dcR DEN ERL\u00d6S EIN BETHAUS KAUFEN; WENN EIN BETHAUS, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] EINE LADE KAUFEN; WENN EINE LADE, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] H\u00dcLLEN1 KAUFEN; WENN H\u00dcLLEN, Blatt 26a SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] B\u00dcCHER2 KAUFEN; WENN B\u00dcCHER, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] EINE TORAROLLE KAUFEN. HABEN SIE ABER EINE TORAROLLE VERKAUFT, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00f6S] KEINE B\u00dcCHER KAUFEN; WENN B\u00dcCHER, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00f6s] KEINE H\u00dcLLEN KAUFEN; WENN H\u00dcLLEN, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ER L\u00d6S] KEINE LADE KAUFEN; WENN EINE LADE, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00f6s] KEIN BETHAUS KAUFEN; WENN EIN BETHAUS, SO D\u00dcRFEN SIE [F\u00dcR DEN ERL\u00d6S] KEINEN STADTPLATZ KAUFEN. DASSELBE GILT AUCH VON DEN \u00dcBERSCH\u00dcSSEN3. GEMARA. Wenn die Einwohner &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6668,"parent":4215,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6689","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6689"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6690,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6689\/revisions\/6690"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}