{"id":6727,"date":"2021-01-05T17:19:18","date_gmt":"2021-01-05T15:19:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6727"},"modified":"2021-01-06T10:29:01","modified_gmt":"2021-01-06T08:29:01","slug":"joma-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/joma-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Joma Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma<\/strong> <\/a>| <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>DER BEAMTE SPRACH ZU HHNEN: GEHT UND SCHAUET, OB DIE ZEIT ZUM SCHLACHTEN SCHON HERANGEREICHT IST. SOBALD SIE HERANREICHTE, SPRACH DER BEOBACHTENDE: EIN LICHTSCHEIN! ALSDANN SPRACH MATIHIA<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> B. \u0160EMU\u00c9L: IST DIE GANZE OSTSEITE HELL? BIS \u1e24EBRON? UND DIESER ERWIDERTE: JAWOHL. WOZU WAR DIES ALLES N\u00d6TIG? WEIL SIE EINMAL, ALS DAS MONDLICHT AUFGEGANGEN WAR, GLAUBTEN, DAS [MORGEN]LICHT SEI IM OSTEN AUFGEGANGEN, UND SIE SCHLACHTETEN DAS BEST\u00c4NDIGE OPFER, DAS SIE [NACHHER] IN DEN VERBRENNUNGSRAUM BRACHTEN. HIERAUF F\u00dcHRTE MAN DEN HOCHPRIESTER IN DEN BADERAUM HINUNTER. FOLGENDE BESTIMMUNG WAR IM TEMPEL EINGEF\u00dcHRT: WER SEINE NOTDURFT VERRICHTET, MUSS EIN TAUCHBAD NEHMEN, WER WASSER L\u00c4SST, MUSS H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE WASCHEN.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: [Er sprach:] Ein Lichtschein gl\u00e4nzt. R. A\u0351qiba sagte: Ein Lichtschein ist bereits aufgegangen. Ni\u1e25oma b. Aphqa\u0161jon sagte: Ein Lichtschein ist schon in \u1e24ebron. Mathja b. \u0160emu\u00e9l, der \u00fcber die Lose gesetzt war, sagte: Die ganze Ostseite ist hell, bis \u1e24ebron. R. Jehuda b. Bethera sagte: Die ganze Ostseite ist hell, bis \u1e24ebron, und das ganze Volk ist schon zur Arbeit hinaus.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re ja schon viel zu sp\u00e4t!?<\/p>\n<p>Um Arbeiter zu mieten.<\/p>\n<p>R. Saphra sagte: Das [Abend]gebet Abrahams findet statt, wenn die W\u00e4nde dunkel werden. R. Joseph sprach: Wir sollten es von Abraham lernen!? Raba wandte ein: Der Tanna lernt von Abraham und wir sollten nicht von ihm lernen? Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <em>Am achten Tage ist das Fleisch seiner Vorhaut zu beschneiden<\/em>; dies lehrt, da\u00df die Beschneidung den ganzen Tag erfolgen kann, nur beeilen sich die Eifrigen zur [Aus\u00fcbung der Gebote], wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <em>und Abraham machte sich fr\u00fch am Morgen auf zur St\u00e4tte, wo er vor dem Herrn gestanden hatte<\/em>. Vielmehr, sagte Raba, richtete R. Joseph folgenden Einwand. Wir haben gelernt, da\u00df, wenn der Vorabend des Pesa\u1e25s auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, [das best\u00e4ndige Opfer] nach sechseinhalb [Stunden] geschlachtet und nach siebeneinhalb dargebracht werde; sollte man es doch beim Dunkelwerden der W\u00e4nde schlachten<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Was ist dies f\u00fcr ein Einwand, vielleicht wurden die W\u00e4nde des Tempels schon nach sechseinhalb [Stunden] dunkel, weil sie nicht ganz gerade waren<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>!? Oder vielleicht war es bei Abraham anders, weil bedeutende Sternkunde in seinem Herzen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> war!? Oder aber, weil er \u00c4ltester war und im Kollegium sa\u00df!? R. \u1e24ama b. \u1e24anina sagte n\u00e4mlich: Niemals fehlte unseren Vorfahren das Kollegium; als sie in Mi\u00e7rajim waren, hatten sie ein Kollegium, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><em>geh, versammle die \u00c4ltesten Jisra\u00e9ls<\/em>; als sie in der W\u00fcste waren, hatten sie ein Kollegium, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> <em>versammle mir siebzig Leute von den \u00c4ltesten Jisra\u00e9ls<\/em>. Unser Vater Abraham war \u00c4ltester und sa\u00df im Kollegium, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>Abraham war alt geworden und wohlbetagt<\/em>. Unser Vater Ji\u00e7\u1e25aq war \u00c4ltester und sa\u00df im Kollegium, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> <em>als Ji\u00e7\u1e25aq alt geworden war<\/em>. Unser Vater Ja\u0351qob war \u00c4ltester und sa\u00df im Kollegium, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> <em>die Augen Jisra\u00e9ls waren stumpf vor Alter<\/em>. Elie\u0351zer, der Knecht Abrahams, war \u00c4ltester und sa\u00df im Kollegium, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> <em>da sprach Abraham zu seinem Knechte, dem \u00c4ltesten seines Hauses, der alles, was sein, verwaltete<\/em>, und R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte, der das Studium seines Herrn beherrschte.<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> <em>Das ist Dame\u0161eg<\/em>, <em>Elie\u0351zer<\/em>. R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte: Der aus der Lehre seines Herrn sch\u00f6pfte und anderen zu trinken<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> gab.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Unser Vater Abraham \u00fcbte die ganze Tora aus, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> <em>weil Abraham meiner Stimme gehorcht<\/em>. R. \u0160imi b. \u1e24ija sprach zu Rabh: Vielleicht nur die sieben Gesetze<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er hat ja auch die Beschneidung ausge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Vielleicht die sieben Gesetze und die Be schneidung!? Dieser erwiderte: Wozu hei\u00dft es demnach <em>meine Gebote und meine Lehren<\/em>!? Rabh, nach anderen R. A\u0161i, sagte: Abraham hat sogar [das Gebot vom] Speise-Erub ausge\u00fcbt, denn es hei\u00dft: <em>meine Lehren<\/em>, die schriftliche Lehre und die m\u00fcndliche Lehre.<\/p>\n<p>ALSDANN SPRACH MATIHA B.\u0160EMU\u00c9L UND DIESER ERWIDERTE: JAWOHL. Wer sagte \u00bbjawohl\u00ab: wollte man sagen, der auf dem Dache stand, so tr\u00e4umt er und deutet<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>auch!? Wenn aber, der auf der Erde stand: woher wu\u00dfte er dies!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: der auf der Erde stand, und wenn du willst, sage ich: der auf dem Dache stand. Wenn du willst, sage ich: der auf dem Dache stand; dieser sagte n\u00e4mlich, die ganze Ostseite sei hell, worauf jener, der auf der Erde stand, fragte, ob bis \u1e24ebron, und dieser erwiderte: jawohl. Wenn du willst, sage ich: der auf der Erde stand; dieser fragte n\u00e4mlich, ob die ganze Ostseite hell sei, worauf jener fragte, ob bis \u1e24ebron, und dieser erwiderte: jawohl.<\/p>\n<p>WOZU WAR DIES ALLES N\u00d6TIG etc. Ist denn eine Verwechslung m\u00f6glich; es wird ja gelehrt, Rabbi sagte, der Lichtkegel des Mondes gleiche nicht dem Lichtkegel der Sonne, der Lichtkegel des Mondes steige wie ein Stock nach oben, und der Lichtkegel der Sonne zerteile sich nach beiden Seiten!?<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt, es war ein wolkiger Tag, und er teilte sich nach beiden Seiten. R. Papa sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df an einem wolkigen Tage die Sonne \u00fcberall<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Beim Trocknen von H\u00e4uten. Oder aber hinsichtlich einer Lehre Rabas, da\u00df n\u00e4mlich eine Frau nicht vor der Sonne kneten<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> d\u00fcrfe, auch nicht mit an der Sonne gew\u00e4rmtem Wasser.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Die zur\u00fcckbleibende W\u00e4rme der Sonne<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> ist intensiver als die Sonne selbst. Als Merkzeichen diene dir das Essigfa\u00df<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>. Die Sonnenstrahlen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> sind intensiver als die Sonne selbst. Als Merkzeichen dienen dir die Regentropfen<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>Das s\u00fcndhafte Denken ist sch\u00e4dlicher<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> als die S\u00fcnde selbst. Als Merkzeichen diene dir der Duft des Fleisches<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>. Der Schlu\u00df des Sommers ist unertr\u00e4glicher als der Sommer selbst. Als Merkzeichen diene dir ein durchheizter Ofen. Die Fieberhitze<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> im Winter ist schwerer als im Sommer. Als Merkzeichen diene dir ein kalter Ofen<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>. Altes ist schwerer [zu lernen] als Neues: Als Merkzeichen diene dir umgearbeiteter Lehm<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Abahu sagte: Was ist der Grund Rabbis? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> <em>dem Gesangmeister, nach der Hinde des Morgens<\/em>; wie die Geweihe der Hinde<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> sich nach der einen und nach der anderen Seite teilen, ebenso teilt sich das Licht des Morgens nach der einen und der anderen Seite.<\/p>\n<p>R. Zera sagte: Weshalb wurde Ester mit einer Hinde<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> verglichen?<\/p>\n<p>Dies besagt: wie die Hinde einen engen Muttermund<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> hat und daher ihrem M\u00e4nnchen jederzeit lieb ist wie in der ersten Stunde, ebenso blieb auch Ester dem A\u1e25a\u0161vero\u0161 immer lieb wie in der ersten Stunde. R. Asi sagte: Weshalb wurde Ester mit dem Morgen verglichen? Dies besagt: wie der Morgen der Abschlu\u00df der Nacht ist, ebenso ist Ester der Abschlu\u00df aller Wundertaten.<\/p>\n<p>Es gibt ja noch das \u1e24anukafest<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>!? \u2014<\/p>\n<p>Wir sprechen von solchen, die niedergeschrieben werden<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> durften. Einleuchtend ist dies nach demjenigen, welcher sagt, Ester durfte niedergeschrieben werden, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, Ester durfte nicht niedergeschrieben<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> werden!?<\/p>\n<p>Er erkl\u00e4rt es vielmehr nach R. Binjamin b. Jepheth im Namen R. Elea\u0351zars, denn R. Binjamin b. Jepheth sagte im Namen R. Elea\u0351zars: Weshalb wird das Gebet der Frommen mit einer Hinde verglichen? Dies besagt: wie die Geweihe der Hinde<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>, je \u00e4lter diese wird, desto mehr sich teilen, ebenso werden die Gebete der Frommen, je mehr diese im Gebete verweilen, desto eher erh\u00f6rt.<\/p>\n<p>UND SIE SCHLACHTETEN DAS BEST\u00c4NDIGE OPFER etc. Wann<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, wollte man sagen an einem gew\u00f6hnlichen Tage des Jahres, so brauchte es ja nicht durch den Hochpriester zu erfolgen, und wenn am Vers\u00f6hnungstage, wieso war am Vers\u00f6hnungstage [morgens] das Mondlicht zu sehen!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: als er am Vers\u00f6hnungstage sagte: der Lichtschein gl\u00e4nzt, f\u00fchrte man den Hochpriester in das Tauchbad hinunter<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Vater R. Abins lehrte: Nicht nur davon sagten sie es<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>, sondern auch vom Kopfabkneifen beim Gefl\u00fcgelopfer und vom Abheben des Haufens beim Speisopfer: ist es nachts erfolgt, so sind sie zu verbrennen.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies vom Gefl\u00fcgelopfer, da es bereits geschehen ist, den Haufen aber kann man ja zur\u00fccklegen und ihn abermals am Tage abheben!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>Er lehrte es und er selbst erkl\u00e4rte es auch: Die Dienstgef\u00e4\u00dfe heiligen auch au\u00dferhalb der Zeit. Man wandte ein: Die Regel ist: Was am Tage dargebracht wird, wird am Tage heilig, was nachts dargebracht wird, wird nachts heilig, was sowohl am Tage als auch nachts dargebracht wird, wird sowohl am Tage als auch nachts heilig. Er lehrt also, was am Tage dargebracht wird, werde am Tage heilig, also nur am Tage, nachts aber nicht!?<\/p>\n<p>Vielleicht nicht heilig, um dargebracht zu werden, wohl aber heilig, um untauglich zu werden. R. Zera wandte ein: Was<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> mache man, wenn man das [Schau]brot und die Schalen [Weihrauch] nach dem \u0160abbath niedergelegt und die Schalen [Weihrauch] am \u0160abbath aufger\u00e4uchert hat? Man lasse es f\u00fcr den folgenden \u0160abbath, denn wenn es sich viele Tage auf dem Tische befindet, ist nichts dabei. Wieso denn, es sollte doch heilig und untauglich werden!?<\/p>\n<p>Raba erwiderte: Wer diesen Einwand erhob, hat Recht, aber der Vater R. Abins lehrte ja eine Barajtha<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>. Er ist der Ansicht, nachts gebe es kein Fehlen der Frist, am Tage aber gebe es ein Fehlen der Frist.<\/p>\n<p>Sobald der [\u0160abbath]abend heranreicht, sollte es doch heilig und untauglich werden!? Rabina erwiderte: Wenn man es vorher fortgenommen hat. Mar Zutra, nach anderen R. A\u0161i, erwiderte: Du kannst auch sagen, wenn man es vorher nicht fortgenommen hat, denn da man es nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig niedergelegt hat, so ist es ebenso, als w\u00fcrde ein Affe<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> es niedergelegt haben.<\/p>\n<p>FOLGENDE BESTIMMUNG WAR IM TEMPEL EINGEF\u00dcHRT. Allerdings die F\u00fc\u00dfe, wegen der Spritzer, weshalb aber die H\u00e4nde!? R. Abba erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>Dies besagt, da\u00df es tunlich ist, sie [mit der Hand] wegzuwischen. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Ami, denn R. Ami sagte, es sei verboten, mit [Urin]spritzern an den F\u00fc\u00dfen auszugehen, weil es den Anschein erwecken k\u00f6nnte, er sei am Gliede verschnitten, wodurch seine Kinder in den Ruf kommen k\u00f6nnten, sie seien Hurenkinder.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: [Hat jemand Kot] an der betreffenden Stelle, so darf er das \u0160ema\u0351 nicht lesen.<\/p>\n<p>In welchem Falle: ist es zu sehen, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, und ist es nicht zu sehen, so ist ja die Tora nicht f\u00fcr die Dienstengel gegeben worden!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn es sitzend zu sehen ist und stehend nicht zu sehen ist.<\/p>\n<p>Womit ist es hierbei anders, als [wenn jemand] Kot an seinem Leibe hat!? Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: Wenn jemand Kot an seinem Leibe hat oder die Hand im Aborte h\u00e4lt, so darf er, wie R. \u1e24ona sagt, das \u0160ema\u0351 lesen, und wie R. \u1e24isda sagt, das \u0160ema\u0351 nicht lesen.<\/p>\n<p>An der betreffenden Stelle ist der Kot sehr eklig, an anderer Stelle ist er nicht so sehr eklig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Folgende Halakha gilt bei der Mahlzeit. Geht man hinaus, um Wasser zu lassen, so wasche man eine Hand und trete zur\u00fcck ein; unterh\u00e4lt man sich mit seinem N\u00e4chsten und wird aufgehalten, so wasche man beide H\u00e4nde und trete zur\u00fcck ein. Beim Waschen aber darf man nicht die H\u00e4nde drau\u00dfen waschen und dann eintreten, wegen des Verdachtes<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, vielmehr trete man ein, setze sich auf seinen Platz, wasche beide H\u00e4nde und stelle die Kanne wieder vor die Tischger\u00e4te hin. R. \u1e24isda sagte: Dies nur zum Trinken, zum Essen aber darf man die H\u00e4nde auch drau\u00dfen waschen und eintreten, denn man wei\u00df, er w\u00fcrde sich geekelt haben. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Ich, auch wenn zum Trinken, denn man wei\u00df, da\u00df ich sehr empfindlich bin.<\/p>\n<p>NIEMAND DARF, OHNE VORHER UNTERGETAUCHT ZU HABEN, IN DEN TEMPELHOF ZUM TEMPELDIENSTE EINTRETEN, AUCH NICHT EIN REINER. AN DIESEM TAGE NAHM DER HOCHPRIESTER F\u00dcNF TAUCHB\u00c4DER UND MACHTE ZEHN WASCHUNGEN<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, ALLE IM HEILIGTUME, \u00dcBER DER PARVAKAMMER, AUSGENOMMEN DIESES EINE<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. MAN BREITETE ZWISCHEN IHM UND DEM VOLKE EIN LAKEN AUS BYSSUS AUS.<\/p>\n<p>GEMARA. Man fragte Ben Zoma: Wozu dieses Untertauchen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Wenn der untertauchen mu\u00df, der aus dem Heiligtume nach dem Heiligtume, aus einem mit der Ausrottung belegten Orte<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> nach einem mit der Ausrottung belegten Orte<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> geht, um wieviel mehr mu\u00df der untertauchen, der aus Profangebiet nach dem Heiligtume, aus einem nicht mit der Ausrottung belegten Orte nach einem mit der Ausrottung belegten Orte geht. R. Jehuda erkl\u00e4rte: Dies ist nur ein aufgeb\u00fcrdetes Untertauchen, damit man sich erinnere, ob ihm nicht eine veraltete Unreinheit anhafte, und er sich zur\u00fcckziehe.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>Sie streiten \u00fcber die Entweihung des Dienstes<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>; nach Ben Zoma entweiht er den Dienst, nach R. Jehuda entweiht er den Dienst nicht.<\/p>\n<p>Entweiht er denn nach Ben Zoma den Dienst, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn der Hochpriester zwischen einem Kleidungsst\u00fccke<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> und dem anderen Kleidungsst\u00fccke, zwischen einer Dienstverrichtung und der anderen Dienstverrichtung nicht untergetaucht und die H\u00e4nde nicht gewaschen hat, der Dienst g\u00fcltig sei, und da\u00df, wenn der Hochpriester oder ein gemeiner Priester morgens H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe nicht gewaschen und den Dienst verrichtet hat, der Dienst ung\u00fcltig<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> sei!?<\/p>\n<p>Sie streiten vielmehr, ob dadurch ein Gebot \u00fcbertreten wird; nach Ben Zoma wird dadurch ein Gebot \u00fcbertreten und nach R. Jehuda wird dadurch kein Gebot \u00fcbertreten.<\/p>\n<p>Ist denn R. Jehuda \u00fcberhaupt dieser<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> Ansicht, es wird ja gelehrt: Der Auss\u00e4tzige nehme ein Tauchbad<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> und stelle sich an das Nikanortor<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>; R. Jehuda sagt, er brauche keines Tauchbades, da er bereits am Abend [vorher] untergetaucht ist!?<\/p>\n<p>Da wird ja auch der Grund angegeben: da er bereits am Abend untergetaucht ist.<\/p>\n<p>Was dachte eigentlich, der diesen Einwand erhob!?<\/p>\n<p>Er wollte auf einen anderen Widerspruch hinweisen: \u00bbAuss\u00e4tzigenkammer\u00ab [hie\u00df sie], weil da die Auss\u00e4tzigen untertauchten. R. Jehuda sagte: Sie sagten dies nicht nur<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> von den Auss\u00e4tzigen, sondern auch von jedem anderen Menschen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch: eines, wenn er [am vorgehenden Abend] untergetaucht ist, und eines, wenn er nicht untergetaucht ist.<\/p>\n<p>Wenn er nicht untergetaucht ist, mu\u00df er ja den Sonnenuntergang abwarten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das eine und das andere, wenn er untergetaucht ist, das eine aber, wenn er es au\u00dfer acht gelassen<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> hat, das andere dagegen, wenn er es nicht au\u00dfer acht gelassen hat.<\/p>\n<p>Wenn er es au\u00dfer acht gelassen hat, so ben\u00f6tigt er ja der Besprengung am dritten und am siebenten [Tage], denn R. Dost jb. Mathon sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, die Au\u00dferachtlassung erfordere die Besprengung am dritten und am siebenten [Tage]!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das eine und das andere, wenn er es nicht au\u00dfer acht gelassen hat, dennoch besteht hier kein Widerspruch; eines, wenn er zum Zwecke des Eintretens in den Tempel untergetaucht ist, und eines, wenn er nicht zum Zwecke des Eintretens in den Tempel untergetaucht ist. Wenn du aber willst, sage ich, man lese: sie sagten es nicht von den Auss\u00e4tzigen, sondern von jedem anderen Menschen. Rabina erkl\u00e4rte: R. Jehuda sagte dies nach der Ansicht der Rabbanan: nach meiner Ansicht braucht der Auss\u00e4tzige<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> \u00fcberhaupt keines Tauchbades, aber auch ihr solltet mir zugeben, da\u00df sie dies nicht nur von Auss\u00e4tzigen, sondern auch von jedem anderen Menschen gesagt haben.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!<\/p>\n<p>Der Auss\u00e4tzige tritt in Unreinheit, jeder andere Mensch aber tritt nicht in Unreinheit.<\/p>\n<p>Abajje fragte R. Joseph: Sind die Rabbanan, die gegen R. Jehuda<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> streiten, der Ansicht Ben Zomas und nur deshalb lehrt er es von einem Auss\u00e4tzigen, um dir die weitgehendere Ansicht R. Jehudas hervorzuheben, oder aber ist es beim Auss\u00e4tzigen anders, weil er in Unreinheit<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> tritt? Dieser erwiderte: Anders ist es beim Auss\u00e4tzigen, weil er in Unreinheit tritt.<\/p>\n<p>Abajje fragte R. Joseph: Ist nach R. Jehuda, nach dem dieses Untertauchen ein aufgeb\u00fcrdetes ist, dieses durch eine Trennung [ung\u00fcltig] oder nicht?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: Die Rabbanan haben all ihre Verordnungen denen der Tora gleichgestellt.<\/p>\n<p>Abajje fragte R. Joseph: Gilt das teilweise Eintreten<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> als Eintreten oder nicht? Dieser erwiderte: Dies ist vom [Hineinlangen der] Daumen zu entnehmen: dies ist ja ein teilweises Eintreten und es wird gelehrt, der Auss\u00e4tzige m\u00fcsse vorher untertauchen und am Nikanortor stehen bleiben.<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf er ein langes Messer anfertigen und damit schlachten<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>? Diese Frage besteht sowohl nach Ben Zoma als auch nach den Rabbanan, die gegen R. Jehuda streiten. Sie besteht nach Ben Zoma: Ben Zoma verpflichtet vielleicht nur dann [unterzutauchen], wenn [der Dienst] innerhalb erfolgt, nicht aber, wenn au\u00dferhalb, oder aber, er k\u00f6nnte mitgezogen werden. Sie besteht nach den Rabbanan, die gegen R. Jehuda streiten: die Rabbanan sind ihrer Ansicht vielleicht nur da, wo er keinen Dienst verrichtet, nicht aber hierbei, wo er einen Dienst verrichtet, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>F\u00dcNF TAUCHB\u00c4DER UND ZEHN WASCHUNGEN. Die Rabbanan lehrten: An diesem Tage nahm der Hochpriester f\u00fcnf Tauchb\u00e4der und machte zehn Waschungen, alle im Heiligtume, \u00fcber der Parvakammer, ausgenommen das erste, das er auf Profangebiet nahm, \u00fcber dem Wassertore; sie lag an der Seite seiner Kammer. Abajje sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df die Etamquelle<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> um dreiundzwanzig Ellen h\u00f6her lag als der Boden des Tempelhofes. Wir haben gelernt, da\u00df alle T\u00fcren, die dort waren, eine H\u00f6he von zwanzig Ellen und eine Breite von zehn Ellen hatten, ausgenommen die der Vorhalle. Ferner wird gelehrt:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> <em>Er bade seinen Leib im Wasser<\/em>, <em>in einem Tauchbade; seinen ganzen Leib<\/em>, das Wasser mu\u00df den ganzen Leib umgehen. Wieviel ist dies? Eine Elle zu einer Elle in einer H\u00f6he von drei Ellen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>Danach setzten die Weisen fest, da\u00df das Tauchbad vierzig Sea\u0351 Wasser haben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Es kommen ja noch hinzu eine Elle der Decke<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> und eine Elle des Estrichs<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da die Tore des Tempels aus Marmor waren, gen\u00fcgte auch eine minimale [St\u00e4rke].<\/p>\n<p>Aber diese minimale [St\u00e4rke] kommt ja hinzu!?<\/p>\n<p>Da diese keine Elle hatte, z\u00e4hlt er sie nicht mit.<\/p>\n<p>MAN BREITETE etc. EIN LAKEN AUS BYSSUS AUS. Weshalb gerade aus Byssus?<\/p>\n<p>Wie R. Kahana erkl\u00e4rte<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, damit er sich merke, da\u00df der Dienst dieses Tages in Byssusgew\u00e4ndern erfolge, ebenso auch hierbei, damit er sich merke, da\u00df der Dienst dieses Tages in Byssusgew\u00e4ndern erfolge.<\/p>\n<p>ER ZOG SICH AUS, STIEG HINAB UND TAUCHTE UNTER, STIEG HERAUF UND TROCKNETE SICH AB, UND MAN BRACHTE IHM DIE GOLDENEN GEW\u00c4NDER, DIE ER ANZOG, UND ER WUSCH SICH H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE. HIERAUF BRACHTE MAN IHM DAS BEST\u00c4NDIGE OPFER UND ER SCHNITT [DEN HALS] EIN, W\u00c4HREND EIN ANDERER AN SEINER SEITE DAS SCHLACHTEN VOLLENDETE, NAHM DAS BLUT AUF UND SPRENGTE ES. DANN TRAT ER EIN, DAS MORGENR\u00c4UCHERWERK ZU R\u00c4UCHERN, DIE LAMPEN ZU PUTZEN UND DEN KOPF, DIE OPFERVGLIEDER, DAS PFANNOPFERGEB\u00c4CK UND DEN WEIN DARZUBRINGEN. DAS MORGENR\u00c4UCHERWERK WURDE ZWISCHEN DEM BLUTE<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> UND [DER AUFR\u00c4UCHERUNG] DER OPFERGLIEDER DARGEBRACHT, DAS DES ABENDS ZWISCHEN [DER AUFR\u00c4UCHERUNG] DER OPFERGLIEDER UND DEM GUSSOPFER. WAR DER HOCHPRIESTER ALT ODER EMPFINDLICH, SO BEREITETE MAN IHM HEISSES WASSER VOR UND GOSS ES IN DAS KALTE, UM DIE K\u00c4LTE ZU MILDERN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die J\u00fcnger sprachen vor R. Papa: Dies vertritt nicht die Ansicht R. Me\u00edrs, denn nach R. Me\u00edr<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>, welcher sagt, die zwei Waschungen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> erfolgen f\u00fcr das Anziehen, sollten auch hierbei<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> zwei Waschungen erforderlich sein. R. Papa erwiderte ihnen: Sowohl nach den Rabbanan als auch nach R. Me\u00edr erfolgt die eine f\u00fcr das Ausziehen<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> der heiligen Kleider und die eine f\u00fcr das Anziehen, und ihr Streit besteht hier in folgendem:<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> <em>Er soll ausziehen, er soll baden und er soll anziehen<\/em>; R. Me\u00edr ist der Ansicht, man vergleiche das Ausziehen mit dem Anziehen: wie beim Anziehen zuerst anziehen und nachher waschen, ebenso beim Ausziehen zuerst ausziehen und nachher waschen; die Rabbanan aber sind der Ansicht, man vergleiche das Ausziehen mit dem Anziehen: wie beim Anziehen angezogen waschen, ebenso beim Ausziehen ausgezogen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> waschen. Die J\u00fcnger entgegneten R. Papa: Wieso kannst du es so erkl\u00e4ren, es wird ja gelehrt: Man breitete zwischen ihm und dem Volke ein Laken aus Byssus aus, darauf entkleidete er sich, stieg hinab und tauchte unter, stieg herauf und trocknete sich ab; alsdann brachte man ihm goldene Gew\u00e4nder, die er anzog, und er wusch H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe. R. Me\u00edr sagte: Er entkleidete sich, wusch H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, stieg hinab und tauchte unter, stieg herauf und trocknete sich ab; alsdann brachte man ihm goldene Gew\u00e4nder, die er anzog, und er wusch H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe!? Dieser erwiderte: Gibt es eine solche Lehre, so ist es ja gelehrt worden.<\/p>\n<p>Allerdings sind es nach R. Me\u00edr zehn Waschungen, nach den Rabbanan sind es ja aber nur neun!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>Die Rabbanan k\u00f6nnen dir erwidern: die letzte Waschung erfolgt dann, wenn er die heiligen Gew\u00e4nder auszieht und die profanen anzieht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>Ahron soll in das Ofenbarungszelt hineingehen<\/em>; wozu geht er hinein? Er geht hinein, nur um Kelle und Kohlenpfanne zu holen. Der ganze Abschnitt ist in der richtigen Reihenfolge abgefa\u00dft, ausgenommen dieser Schriftvers.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>? R. \u1e24isda erwiderte: Es ist \u00fcberliefert, da\u00df der Hochpriester an diesem Tage f\u00fcnf Tauchb\u00e4der nahm und zehn Waschungen machte, und wenn er sich an dieser Reihenfolge gehalten h\u00e4tte, so w\u00e4ren es nur drei Tauchb\u00e4der<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> und sechs Waschungen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Woher, da\u00df der Hochpriester an diesem Tage f\u00fcnf Tauchb\u00e4der nehmen und zehn Waschungen machen mu\u00df? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> <em>Ahron soll in das Ofenbarungszelt hineingehen und die linnenen Kleider ausziehen<\/em>; <em>dann seinen Leib an heiliger St\u00e4tte im Wasser baden und seine Kleider anziehen; sodann soll er herauskommen und herrichten<\/em>. Du lernst also, da\u00df der Wechsel einer jeden Dienstverrichtung des Untertauchens ben\u00f6tigt. Rabbi sagte: Woher, da\u00df der Hochpriester an diesem Tage f\u00fcnf Tauchb\u00e4der nehmen und zehn Waschungen machen mu\u00df? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <em>einen heiligen linnenen Leibrock soll er anziehen, linnene Beinkleider sollen seinen Leib bedecken, mit einem linnenen G\u00fcrtel soll er sich umg\u00fcrten und ein linnenes Kopftuch umbinden<\/em>; <em>heilige Kleider sind es, er bade seinen Leib im Wasser und ziehe sie an<\/em>. Du lernst also, da\u00df der Wechsel einer jeden Dienstverrichtung des Untertauchens ben\u00f6tigt. Ferner hei\u00dft es: <em>heilige Kleider sind es<\/em>, wonach alle Kleider einander gleichen. F\u00fcnf Dienstverrichtungen sind es, das best\u00e4ndige Morgenopfer, in goldenen Kleidern; der Dienst dieses Tages<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>, in wei\u00dfen Kleidern; sein Widder und der Widder des Volkes, in goldenen Kleidern; Kelle und Kohlenpfanne, in wei\u00dfen Kleidern; das best\u00e4ndige Abendopfer, in goldenen Kleidern. Und woher, da\u00df zu jedem Untertauchen zwei Waschungen erforderlich sind? Es hei\u00dft: <em>ausziehen und baden, baden und anziehen<\/em>. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagte: Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichtern auf das Schwerere zu folgern: wenn in einem Falle, wo das Untertauchen nicht erforderlich<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> ist, die Waschung erforderlich ist, um wieviel mehr ist in einem Falle, wo das Untertauchen erforderlich ist, die Waschung erforderlich.<\/p>\n<p>Demnach auch hierbei nur eine Waschung, wie auch dort nur eine Waschung!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>Ahron soll in das Ofenbarungszelt hineingehen und die linnenen Kleider ausziehen, die er anhatte<\/em>; wozu hei\u00dft es: <em>die er anhatte<\/em>, zieht jemand etwa anderes aus, als was er anhat!? Dies dient vielmehr zur Vergleichung des Ausziehens mit dem Anziehen: wie zum Anziehen die Waschung erforderlich ist, ebenso ist zum Ausziehen die Waschung erforderlich.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Woher, da\u00df der Hochpriester an diesem Tage f\u00fcnf Tauchb\u00e4der nehmen und zehn Waschungen machen mu\u00df? Es hei\u00dft: <em>Ahron soll in das Ofenbarungszelt hineingehen<\/em> etc. <em>dann soll er seinen Leib im Wasser waschen etc.<\/em>. Du lernst also, da\u00df der Wechsel einer jeden Dienstverrichtung des Untertauchens ben\u00f6tigt.? Wir wissen dies [vom Wechsel] der wei\u00dfen Kleider auf die goldenen Kleider, woher dies [vom Wechsel] der goldenen Kleider auf die wei\u00dfen Kleider?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt, dies sei [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn die goldenen Kleider, in denen der Priester in das Allerheiligste nicht eintreten darf, des Untertauchens ben\u00f6tigen, um wieviel mehr ben\u00f6tigen die wei\u00dfen Kleider des Untertauchens, in denen er in das Allerheiligste eintritt.<\/p>\n<p>Dies ist ja zu widerlegen: wohl die goldenen Kleider, weil in diesen mehr S\u00fchne<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> verschafft wird!?<\/p>\n<p>Vielmehr ist es aus [der Schlu\u00dffolgerung] Rabbis zu entnehmen.<\/p>\n<p>Rabbi sagte: Woher, da\u00df der Hochpriester an diesem Tage f\u00fcnf Tauchb\u00e4der nehmen und zehn Waschungen machen mu\u00df? Es hei\u00dft: <em>einen heiligen linnenen Leibrock soll er anziehen<\/em>. Du lernst also da\u00df der Wechsel einer jeden Dienstverrichtung des Untertauchens ben\u00f6tigt.? Wir wissen dies [vom Wechsel] der goldenen Kleider auf die wei\u00dfen Kleider, woher dies [vom Wechsel] der wei\u00dfen Kleider auf die goldenen Kleider? Jn der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt, dies sei [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn die wei\u00dfen Kleider, in denen nicht viel S\u00fchne verschafft<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> wird, des Untertauchens ben\u00f6tigen, um wieviel mehr ben\u00f6tigen die goldenen Kleider des Untertauchens, in denen viel S\u00fchne verschafft wird.<\/p>\n<p>Dies ist ja zu widerlegen: wohl die wei\u00dfen Kleider, weil er in diesen in das Allerheiligste eintritt!?<\/p>\n<p>Deshalb sagte er auch: ferner hei\u00dft es: <em>heilige Kleider sind es, er bade seinen Leib im Wasser und ziehe sie an<\/em>.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Dienstverrichtungen sind es: das best\u00e4ndige Morgenopfer in goldenen Kleidern; der Dienst des Tages, in wei\u00dfen Kleidern; sein Widder und der Widder des Volkes, in goldenen Kleidern; Kelle und Kohlenpfanne, in wei\u00dfen Kleidern; das best\u00e4ndige Abendopfer, in goldenen Kleidern. Und woher, da\u00df zu jedem Untertauchen zwei Waschungen erforderlich sind: Es hei\u00dft: <em>ausziehen und baden, baden und anziehen<\/em>.?<\/p>\n<p>Dieser Schriftvers spricht ja vom Untertauchen!?<\/p>\n<p>Da dies auf das Untertauchen nicht zu beziehen ist, da dies schon aus [den Worten:] <em>heilige Kleider sind es<\/em>, zu entnehmen ist, so beziehe man es auf die Waschung.<\/p>\n<p>Sollte der Allbarmherzige dabei den Ausdruck \u00bbwaschen\u00ab gebrauchen!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns folgendes: das Untertauchen gleicht der Waschung, wie die Waschung an einem heiligen Orte, ebenso das Untertauchen an einem heiligen Orte.<\/p>\n<p>Woher entnimmt R. Jehuda<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> die Waschung!?<\/p>\n<p>Er entnimmt dies aus [der Schlu\u00dffolgerung] des R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imon<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Die Ansicht Rabbis<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> ist nicht die des R. Me\u00edr und nicht die der Rabbanan. Sie ist nicht die der Rabbanan, denn die Rabbanan sagen, die Waschung erfolge angezogen, w\u00e4hrend er aber sagt, die Waschung erfolge ausgezogen; auch nicht die des R. Me\u00edr, denn R. Me\u00edr sagt, die letzte Waschung erfolge angezogen, w\u00e4hrend er aber sagt, die Waschung erfolge ausgezogen.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Alle stimmen hinsichtlich der zweiten Waschung \u00fcberein, da\u00df er sich vorher anziehe und nachher [H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe] wasche, denn die Schrift sagt:<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> <em>oder wenn sie an den Allar herantreten<\/em>, der nur heranzutreten<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> hat, ausgenommen derjenige, der sich anzuziehen und heranzutreten hat.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. Asi: R. \u1e24isda h\u00e4lt nichts von dem, was R. A\u1e25a gesagt hat, und R. A\u1e25a h\u00e4lt nichts von dem, was R. \u1e24isda gesagt hat, denn sonst w\u00e4ren es ja nach Rabbi f\u00fcnfzehn Waschungen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>HIERAUF BRACHTE MAN IHM DAS BEST\u00c4NDIGE OPFER UND ER SCHNITT [DEN HALS] EIN etc. Was hei\u00dft qara\u00e7 [einschneiden]? U\u0351la erwiderte: Dies bedeutet t\u00f6ten. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>wie eine sch\u00f6ne junge Kuh ist Mi\u00e7rajim, aber die Vernichtung [gere\u00e7] kommt vom Norden her<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor?<\/p>\n<p>Nach der Auslegung R. Josephs: ein sch\u00f6nes K\u00f6nigreich ist Mi\u00e7rajim, aber die mordenden V\u00f6lker kommen \u00fcber es aus dem Norden her.<\/p>\n<p>Wie weit schnitt er hinein? U\u0351la erwiderte: Den gr\u00f6\u00dferen Teil beider [Halsorgane]. Ebenso sagte auch R. Jo\u1e25anan, den gr\u00f6\u00dferen Teil beider [Halsorgane]. Auch Re\u0161 Laqi\u0161 ist der Ansicht, den gr\u00f6\u00dferen Teil beider [Halsorgane], denn Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wozu lehrt er, nachdem wir gelernt haben, der gr\u00f6\u00dfere Teil gleiche<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> dem ganzen, da\u00df [das Durchschneiden] des gr\u00f6\u00dferen Teiles des einen beim Gefl\u00fcgel und des gr\u00f6\u00dferen Teiles beider beim Vieh erforderlich sei? Da wir gelernt haben, da\u00df man ihm das best\u00e4ndige Opfer brachte und er den Hals einschnitt, w\u00e4hrend ein anderer an seiner Seite das Schlachten vollendete, das Blut aufnahm und es sprengte, so k\u00f6nnte man glauben, es sei untauglich, wenn jener das Schlachten nicht beendet.<\/p>\n<p>Wenn man glauben k\u00f6nnte, es sei untauglich, wenn jener das Schlachten nicht beendet<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>, so erfolgt ja der Dienst durch andere, und wir haben ja gelernt, da\u00df alle Dienstverrichtungen am Vers\u00f6hnungstage nur durch ihn g\u00fcltig seien!?<\/p>\n<p>Er meint es vielmehr wie folgt: man k\u00f6nnte glauben, es sei rabbanitisch ung\u00fcltig, daher lehrt er,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33a\">Blatt 33a<\/h2>\n<p>da\u00df der gr\u00f6\u00dfere Teil des einen beim Gefl\u00fcgel und der gr\u00f6\u00dfere Teil beider beim Vieh [ausreiche]. Wozu ist, wenn nicht einmal eine rabbanitische Ung\u00fcltigkeit vorliegt, die Vollendung [des Schlachtens] n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Es ist Gebot, es zu vollenden.<\/p>\n<p>Abajje z\u00e4hlte im Namen einer \u00dcberlieferung nach Abba \u0160a\u00fal die Reihenfolge der Dienstverrichtungen auf. Die gro\u00dfe Aufschichtung<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> geht der zweiten Aufschichtung f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk voran, die zweite Aufschichtung f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk geht dem Auflegen der zwei Holzscheite voran, das Auflegen der zwei Holzscheite geht dem Entaschen des inneren Altars voran, das Entaschen des inneren Altars geht dem Putzen der f\u00fcnf Lampen<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> voran, das Putzen der f\u00fcnf Lampen geht dem Blute<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> des best\u00e4ndigen Opfers voran, das Blut des best\u00e4ndigen Opfers geht dem Putzen der zwei Lampen voran, das Putzen der zwei Lampen geht dem R\u00e4ucherwerke voran, das R\u00e4ucherwerk geht [der Aufr\u00e4ucherung] der Opferglieder voran, die [Aufr\u00e4ucherung der] Opferglieder dem Speisopfer, das Speisopfer dem Pfanngeb\u00e4ckopfer, das Pfanngeb\u00e4ckopfer dem Gu\u00dfopfer, das Gu\u00dfopfer dem Zusatzopfer<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, das Zusatzopfer den Schalen [Weihrauch] und die Schalen [Weihrauch] dem best\u00e4ndigen Abendopfer, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> <em>er soll darauf die Fettst\u00fccke des Heilsopfers aufr\u00e4uchern<\/em>: mit diesem sind s\u00e4mtliche Opfer beendet<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die gro\u00dfe Aufschichtung geht der zweiten Aufschichtung f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk voran. Woher dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: <a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> <em>Dieses, das Brandopfer, soll auf dem Altar, da wo es angez\u00fcndet wurde, die ganze Nacht hindurch verbleiben<\/em>, das ist die gro\u00dfe Aufschichtung; <em>das Altarfeuer soll damit brennen<\/em>, das ist die zweite Aufschichtung f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk.<\/p>\n<p>Vielleicht umgekehrt!?<\/p>\n<p>Es ist einleuchtend, da\u00df die gro\u00dfe Aufschichtung bevorzugter ist, denn sie verschafft mehr S\u00fchne<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die zweite Aufschichtung sollte ja bevorzugter sein, denn von dieser werden [Kohlen] in das Allerinnerste gebracht!?<\/p>\n<p>Trotzdem, denn die Vielheit der S\u00fchne ist bevorzugter. Wenn du aber willst, sage ich: w\u00fcrde er etwa nicht, falls er kein Holz f\u00fcr die zweite Aufschichtung finden sollte, [Feuer] von der gro\u00dfen Aufschichtung nehmen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die zweite Aufschichtung f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk geht dem Auflegen der zwei Holzst\u00fccke voran? Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> <em>der Priester soll jeden Morgen Holzscheite darauf anz\u00fcnden<\/em>; darauf, nicht aber auf der anderen<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, demnach mu\u00df ja die andere bereits vorhanden sein.<\/p>\n<p>Das [Wort] <em>darauf<\/em> ist ja an und f\u00fcr sich n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft zweimal<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> <em>darauf<\/em>.<\/p>\n<p>Das Auflegen der zwei Holzscheite geht dem Entaschen des inneren Altars voran? Obgleich es bei diesen <em>jeden Morgen<\/em> hei\u00dft und bei jenem <em>jeden Morgen<\/em> hei\u00dft, so ist dennoch das, was [f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk] erforderlich ist, bevorzugter. Was erforderlich ist, das sind ja die zwei Holzscheite, und du sagtest ja, die zwei Holzscheite geh\u00f6ren zur gro\u00dfen Aufschichtung!? R. Jirmeja erwiderte: Sie geh\u00f6ren zur Gattung Holz<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>. Rabina erwiderte: Da er die Aufschichtung begonnen hat, beendet er sie auch. R. A\u0161i erwiderte: W\u00fcrde er etwa nicht, falls er kein Holz f\u00fcr die zweite Aufschichtung finden sollte, [Feuer] von der gro\u00dfen Aufschichtung holen!?<\/p>\n<p>Das Entaschen des inneren Altars geht dem Putzen der f\u00fcnf Lampen voran.? Weshalb? Abajje erwiderte: Die Lehre ist mir bekannt, den Grund kenne ich nicht. Raba erwiderte: Dies ist nach Re\u0161 Laqi\u0161 zu erkl\u00e4ren. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte, man d\u00fcrfe an gottgef\u00e4lligen Handlungen nicht vor\u00fcbergehen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33b\">Blatt 33b<\/h2>\n<p>und wenn man in den Tempel eintritt, kommt man zuerst auf den Altar zu. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Tisch stand n\u00f6rdlich in einem Abstande von zweieinhalb Ellen von der Wand, die Leuchte stand s\u00fcdlich in einem Abstande von zweieinhalb Ellen von der Wand und der Altar stand in der Mitte, etwas nach au\u00dfen vorger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Sollte er doch genau [in der Mitte] stehen!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> <em>die Leuchte gegen\u00fcber dem Tische<\/em>, sie m\u00fcssen einander sehen k\u00f6nnen. Raba sagte: Aus der Lehre des Re\u0161 Laqi\u0161 ist zu entnehmen, da\u00df man nicht \u00fcber die Tephilla des Armes hinweg die Tephilla des Kopfes anfassen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Wie mache man es?<\/p>\n<p>Zuerst die Tephilla des Armes und nachher die Tephilla des Kopfes [anlegen].<\/p>\n<p>Das Putzen der f\u00fcnf Lampen geht dem Blute des best\u00e4ndigen Opfers voran, das Blut des best\u00e4ndigen Opfers geht dem Reinigen der zwei Lampen voran.? Weshalb? Abajje erwiderte: [Die Worte] <em>jeden Morgen<\/em>, die bei den zwei Holzscheiten nicht n\u00f6tig<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> sind, beziehe man hierauf: eines<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> beziehe man auf das Putzen der f\u00fcnf Lampen, da\u00df es dem Blute des best\u00e4ndigen Opfers vorangehe, und eines beziehe man auf das Blut des best\u00e4ndigen Opfers, da\u00df es dem Putzen der zwei Lampen vorangehe. Eines beziehe man auf das Putzen der f\u00fcnf Lampen, da\u00df es dem Blute des best\u00e4ndigen Opfers vorangehe, denn bei jenem sind es drei,<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> bei diesem aber zwei. Und eines beziehe man auf das Blut des best\u00e4ndigen Opfers, da\u00df es dem Putzen der zwei Lampen vorangehe, denn obgleich es bei diesem zweimal und bei jenem zweimal [Morgen] hei\u00dft, so ist dennoch das, was S\u00fchne verschafft, bevorzugter. R. Papa sprach zu Abajje: Vielleicht ist ein [Morgen] auf das Entaschen des inneren Altars zu beziehen, da\u00df es dem Blute des best\u00e4ndigen Opfers vorangehe, denn bei jenem w\u00fcrden es drei sein, bei diesem aber zwei, und eines auf das Blut des best\u00e4ndigen Opfers, da\u00df es dem Putzen der f\u00fcnf Lampen vorangehe, denn obgleich es bei beiden zwei sind, so ist das, was S\u00fchne schafft, bevorzugter!?<\/p>\n<p>Wodurch w\u00fcrdest du es<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> demnach unterbrechen. Allerdings nach Re\u0161 Laqi\u0161, welcher sagt, man putze sie deshalb einmal und wiederum, um Get\u00fcmmel<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> im Vorhofe hervorzurufen, wie ist es aber nach R. Jo\u1e25anan zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, die Wiederholung [des Wortes] <em>Morgen<\/em> besage, da\u00df man ihn in zwei Morgen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> teile!? Rabina sprach zu R. A\u0161i: Sind denn [die Worte] <em>jeden Morgen<\/em> beim [Aufschichten des] Holzes \u00fcberfl\u00fcssig, die sind ja an und f\u00fcr sich n\u00f6tig, denn der Allbarmherzige sagt damit, da\u00df sie der zweiten Aufschichtung f\u00fcr das R\u00e4ucherwerk vorangehen!? Dieser erwiderte; Wir haben ja erkl\u00e4rt: <em>darauf<\/em>, nicht aber auf der anderen, demnach mu\u00df ja die andere bereits vorhanden sein.<\/p>\n<p>Weshalb putzt er zuerst die f\u00fcnf Lampen, sollte er doch zuerst die zwei putzen!?<\/p>\n<p>Wenn er anf\u00e4ngt, so putze er schon den gr\u00f6\u00dferen Teil.<\/p>\n<p>Sollte er sechs putzen!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>wenn er die Lampen putzt, soll er es r\u00e4uchern<\/em>, und Lampen sind nicht weniger als zwei.<\/p>\n<p>Das Putzen der zwei Lampen geht dem R\u00e4ucherwerke voran.? Die Schrift sagt: <em>wenn er die Lampen reinigt<\/em>, und darauf folgt: <em>soll er es r\u00e4uchern<\/em>.<\/p>\n<p>\u00abDas R\u00e4ucherwerk [dem Aufr\u00e4uchern] der Opferglieder.? Denn es wird gelehrt: Das, wobei es zweimal <em>Morgen<\/em> hei\u00dft, gehe dem voran, wobei es nur einmal <em>Morgen<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>Das [Aufr\u00e4uchern] der Opferglieder dem Speisopfer.? Denn es wird gelehrt: Woher, da\u00df dem best\u00e4ndigen Morgenopfer nichts vorangehen d\u00fcrfe? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>er schichte darauf das Brandopfer<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>und Raba erkl\u00e4rte: <em>das Brandopfer<\/em>, das erste Brandopfer.<\/p>\n<p>Das Speisopfer dem Pfanngeb\u00e4ckopfer. [Es hei\u00dft]:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> <em>Brandopfer und Speisopfer<\/em><a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Das Pfanngeb\u00e4ckopfer dem Gu\u00dfopfer.? Dies ist ebenfalls ein Speisopfer.<\/p>\n<p>Das Gu\u00dfopfer dem Zusatzopfer. [Es hei\u00dft:]<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> <em>Opfer und Trankopfer<\/em>.<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Das Zusatzopfer den Schalen [Weihrauch]. Es wird aber ge lehrt, da\u00df die Schalen [Weihrauch] dem Zusatzopfer vorangehen. Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte:<\/p>\n<p>Die Ansicht desjenigen welcher sagt, das Zusatzopfer gehe den Schalen [Weihrauch] voran, ist einleuchtender. Du sagtest ja [die Worte] <em>jeden Morgen<\/em> besagen, da\u00df es vorher dargebracht werde, ebenso besagen hierbei [die Worte] <em>am Tage<\/em>, da\u00df es sp\u00e4ter dargebracht werde.<\/p>\n<p>Was ist der Grund desjenigen welcher sagt, die Schalen [Weihrauch] gehen dem Zusatzopfer voran?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Worte] <em>Gesetz<\/em>, das auch beim Pfanngeb\u00e4ckopfer gebraucht wird.<\/p>\n<p>Wenn er von diesem folgert, so sollte er es in jeder Hinsicht<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> folgern!?<\/p>\n<p>[Die Worte] <em>am Tage<\/em> besagen eben, da\u00df sie sp\u00e4ter herankommen.<\/p>\n<p>DAS MORGENR\u00c4UCHERWERK WURDE ZWISCHEN DEM BLUTE UND [DER AUFR\u00c4UCHERUNG] DER OPFERGLIEDER DARGEBRACHT. Nach wessen Ansicht: wenn nach den Rabbanan, so sollte es zwischen dem Blute und dem Lampen[putzen], wenn nach Abba \u0160a\u00fal<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>:<\/p>\n<p>So sollte es zwischen dem Lampen[putzen] und [dem Aufr\u00e4uchern] der Opferglieder erfolgen!? Tats\u00e4chlich nach den Rabbanan, nur wird hier nicht die Reihenfolge angegeben.<\/p>\n<p>DAS DES ABENDS ZWISCHEN [AUFR\u00c4UCHERUNG] DER OPFERGLIEDER UND DEM GUSSOPFER. Woher dies?<\/p>\n<p>Jo\u1e25anan erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <em>wie das Speisopfer des Morgens mit seinem Gu\u00dfopfer sollst du es herrichten<\/em>; wie beim Speisopfer des Morgens das R\u00e4ucherwerk dem Gu\u00dfopfer vorangeht, ebenso geht bei diesem das R\u00e4ucherwerk dem Gu\u00dfopfer voran.<\/p>\n<p>Demnach sollte, wie bei jenem das R\u00e4ucherwerk [der Aufr\u00e4ucherung] der Opferglieder vorangeht, auch bei diesem das R\u00e4ucherwerk der Aufr\u00e4ucherung der Opferglieder vorangehen!? Hei\u00dft es denn: wie die Opferglieder des Morgens? Es hei\u00dft: <em>wie das Speisopfer des Morgens<\/em>, nicht aber wie die Opferglieder des Morgens.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> <em>Ein viertel Hin als dazu geh\u00f6riges Gu\u00dfopfer<\/em>; dies<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> ist hinsichtlich des Morgen[opfers] vom Abend[opfer] zu folgern:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>Rabbi sagt, hinsichtlich des Abend[opfers] vom Morgenopfer.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht der Rabbanan, denn dies steht ja beim best\u00e4ndigen Abendopfer, was aber ist der Grund Rabbis!? Rabba b. U\u0351la erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> <em>zu dem einen Lamme<\/em>, und das Lamm des best\u00e4ndigen Morgenopfers ist es, bei dem es <em>eines<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p><em>Eines<\/em> hei\u00dft das vortrefflichste einzigste der Herde. Und Rabbi!?<\/p>\n<p>Dies geht hervor aus:<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> <em>das beste eurer Gel\u00fcbdeopfer<\/em>. Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Eines spricht von Pflichtopfern und eines von freiwilligen Opfern. Und beides ist n\u00f6tig.<\/p>\n<p>WAR DER HOCHPRIESTER ALT ODER EMPFINDLICH etc. Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Man erhitzte Eisenbl\u00f6cke am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages und legte sie in das kalte Wasser, um die K\u00e4lte zu mildern.<\/p>\n<p>Man h\u00e4rtete sie ja <a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>!? R. Bebaj erwiderte: [Die Erhitzung] reichte nicht zum H\u00e4rten. Abajje erwiderte: Du kannst auch sagen, sie reichte zum H\u00e4rten, denn, was unbeabsichtigt erfolgt, ist erlaubt.\u2014 Kann Abajje dies denn gesagt haben, es wird ja gelehrt:<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> <em>Das Fleisch seiner Vorhaut<\/em>, es ist zu beschneiden, auch wenn ein Aussatzfleck<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> daran ist so R. Jo\u0161ija. Hierzu fragten wir, wozu denn der Schriftvers n\u00f6tig<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> sei, und Abajje erwiderte, nach R. Jehuda, der sagt, was unbeabsichtigt erfolgt, sei erlaubt<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies gilt nur von [Verboten] der ganzen Tora, w\u00e4hrend das H\u00e4rten [am Feiertage] nur rabbanitisch [verboten] ist.<\/p>\n<p>MAN BRACHTE IHN IN DIE PARVAKAMMER, DIE AUF HEILIGEM GEBIETE LAG, UND BREITETE ZWISCHEN IHM UND DEM VOLKE EIN LAKEN AUS BYSSUS AUS; HIERAUF WUSCH ER SICH H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE UND ZOG SICH AUS. R. MEIR SAGT, ER ZOG SICH AUS UND WUSCH SICH H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE. SODANN STIEG ER IHINAB UND TAUCHTE UNTER, STIEG HERAUF UND TROCKNETE SICH AB, UND MAN BRACHTE IHM DIE WEISSEN GEW\u00c4NDER; ER ZOG SIE AN UND WUSCH SICH H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE. MORGENS LEGTE ER PELUSISCHES<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> IM WERTE VON ZW\u00d6LF MINEN AN, ABENDS INDISCHES<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> IM WERTE VON ACHTHUNDERT ZUZ SO R. MEIR.<\/p>\n<p>DIE WEISEN SAGEN: MORGENS LEGTE ER SOLCHE IM WERTE VON ACHTZEHN MINEN AN, ABENDS IM WERTE VON ZW\u00d6LF MINEN, ZUSAMMEN ALSO DREISSIG MINEN. DIESE WAREN AUS GEMEINDEMITTELN; WOLLTE ER MEHR, SO F\u00dcGTE ER AUS EIGNEM HINZU.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft Parva? R. Joseph erwiderte: Parva war ein Zauberer<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><\/p>\n<p>UND BREITETE EIN LAKEN AUS BYSSUS AUS? Weshalb aus Byssus? R. Kahana erwiderte: Damit er sich merke, da\u00df an diesem Tage der Dienst in Byssus-Gew\u00e4ndern zu verrichten sei.<\/p>\n<p>MORGENS LEGTE ER PELUSISCHES IM WERTE VON ACHTZEHN etc. Will uns der Autor etwa das Zusammenz\u00e4hlen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> lehren!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns folgendes: man wende nicht weniger als diese Gesammtsumme auf, jedoch ist nichts dabei, wenn f\u00fcr diese weniger und f\u00fcr jene mehr aufgewendet wird.<\/p>\n<p>Immerhin sind alle der Ansicht, da\u00df die des Morgens bevorzugter sind: woher dies? R. Hona, Sohn des R. Ilea\u0351j, erwiderte: Viermal hei\u00dft es im Schriftverse<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> <em>Linnen<\/em>, vom besten Linnen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p>Man wandte ein:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>Sie sollen andere Gew\u00e4nder anlegen, damit sie nicht das Volk durch ihre Gew\u00e4nder heiligen<\/em>; andere, doch wohl bessere als jene!?<\/p>\n<p>Nein, andere, einfachere als jene.<\/p>\n<p>R. Hona b. Jehuda, manche sagen, R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda, lehrte: Wenn einem Priester seine Mutter einen Leibrock gefertigt hat, so darf er, nachdem er den Gemeindedienst beendet hat, ihn anziehen und darin Einzeldienst<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> verrichten, nur mu\u00df er ihn der Gemeinde \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Demnach ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu bef\u00fcrchten, die \u00dcbergabe erfolgt vielleicht nicht ganz so, wie sie sein soll, so lehrt er uns. Man erz\u00e4hlt von R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Phabi, da\u00df ihm seine Mutter einen Leibrock im Werte von hundert Minen machte, den er anlegte und darin er Einzeldienst verrichtete; er \u00fcbergab ihn der Gemeinde. Man erz\u00e4hlt von R. Elea\u0351zar b. \u1e24arsom, da\u00df ihm seine Mutter einen Leibrock im Werte von zwei Myriaden [Minen] machte, und seine Priesterbr\u00fcder ihn diesen nicht anlegen lie\u00dfen, weil er darin wie nackt aussah.<\/p>\n<p>Wieso war dies m\u00f6glich, der Meister sagte ja, die F\u00e4den waren sechsfach gedreht!?<\/p>\n<p>Abajje erwiderte: Wie der Wein im Glase<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Der Arme, der Reiche und der W\u00fcstling erscheinen beim [himmlischen] Gerichte. Wenn man dem Armen vorh\u00e4lt, weshalb er sich nicht mit der Tora befa\u00dft habe, und er erwidert, er sei arm und mit seiner Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcberlastet gewesen, so entgegnet man ihm: Warst du etwa \u00e4rmer als Hillel!? Man erz\u00e4hlt von Hillel dem \u00c4lteren, da\u00df er t\u00e4glich durch Arbeit einen Tropalk<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> verdiente, von dem er die H\u00e4lfte dem Pedell des Lehrhauses gab und die andere H\u00e4lfte f\u00fcr seinen Unterhalt und den Unterhalt seiner Familie verwandte. Eines Tages fand er nichts zu verdienen, und der Pedell des Lehrhauses lie\u00df ihn nicht herein; da kletterte er hinauf und setzte sich auf das Dachfenster, um die Worte des lebendigen Gottes aus dem Munde von \u0160ema\u0351ja und Ptollion zu h\u00f6ren. Man erz\u00e4hlt, es war an einem Freitag um die Jahreswende des Tebeth<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>, und vom Himmel fiel der Schnee auf ihn nieder. Als die Morgenr\u00f6te aufging, sprach \u0160ema\u0351ja zu Ptollion: Bruder Ptollion, an jedem anderen Tage ist das Zimmer hell, heute aber ist es dunkel; ist denn der Tag so sehr wolkig? Als sie hinaufschauten und die Gestalt eines Menschen im Dachfenster bemerkten, stiegen sie hinauf und fanden ihn drei Ellen hoch mit Schnee bedeckt. Da holten sie ihn hervor, wuschen und schmierten ihn und setzten ihn gegen das Feuer, indem sie sagten, er verdiene es, da\u00df man seinetwegen den \u0160abbath entweihe. Wenn man dem Reichen vorh\u00e4lt, weshalb er sich nicht mit der Tora befa\u00dft habe, und er erwidert, er sei reich und durch sein Verm\u00f6gen \u00fcberlastet gewesen, so entgegnete man ihm: Warst du etwa reicher als R. Elea\u0351zar b. Harsom. Man erz\u00e4hlt von R. Elea\u0351zar b. Harsom, da\u00df ihm sein Vater tausend St\u00e4dte auf dem Festlande und dementsprechend tausend Schiffe auf dem Meere hinterlie\u00df. Jeden Tag nahm er einen Sack mit Mehl auf die Schulter und wanderte von Stadt zu Stadt und von Provinz zu Provinz, um die Tora zu studieren. Eines Tages trafen ihn seine Knechte<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> und zwangen ihn zur Fronarbeit. Da sprach er zu ihnen: Ich bitte euch, lasset mich, ich will die Tora studieren gehen. Diese aber erwiderten ihm: Beim Leben des R. Elea\u0351zar b. \u1e24arsom, wir lassen dich nicht. Er hatte sie n\u00e4mlich nie im Leben gesehen, vielmehr sa\u00df er tags und nachts und befa\u00dfte sich mit der Tora. Wenn man dem W\u00fcstling vorh\u00e4lt, weshalb er sich nicht mit der Tora befa\u00dft habe, und er erwidert, er sei h\u00fcbsch gewesen und durch seinen b\u00f6sen Trieb abgelenkt worden, so entgegnet man ihm: Warst du etwa h\u00fcbscher als der fromme Joseph!? Man erz\u00e4hlt vom frommen Joseph, da\u00df die Frau Potiphars tagt\u00e4glich ihn durch Worte zu verf\u00fchren suchte; Gew\u00e4nder, die sie seinetwegen morgens anlegte, legte sie abends nicht an, Gew\u00e4nder, die sie seinetwegen abends anlegte, legte sie morgens nicht an. Sie sprach zu ihm: Sei mir zuwillen. Er erwiderte ihr: Nein. Sie sprach zu ihm: Ich sperre dich ins Gef\u00e4ngnis. Er erwiderte ihr:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <em>Der Herr befreit die Gefangenen<\/em>.<\/p>\n<p>Ich beuge deine Statur.<\/p>\n<p><a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> <em>Der Herr richtet die Gebeugten auf<\/em>.<\/p>\n<p>Ich blende dir die Augen. \u2014<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> <em>Der Herr macht die Blinden sehend<\/em>. Alsdann gab sie ihm tausend Silbertalente, damit er ihr zuwillen sei, mit ihr zu schlafen, mit ihr zusammen zu sein; er aber wollte ihr nicht zuwillen sein.<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> <em>Mit ihr zu schlafen<\/em>, auf dieser Welt; <em>mit ihr zusammen zu sein<\/em>, in jener Welt. So beschuldet Hillel die Armen, beschuldet R. Elea\u0351zar b. \u1e24arsom die Reichen und beschuldet Joseph die W\u00fcstlinge.<\/p>\n<p>SODANN BEGAB ER SICH ZU SEINEM FARREN, DER ZWISCHEN DER VORHALLE UND DEM ALTAR STAND, DEN KOPF NACH S\u00dcDEN MIT DEM GESICHTE NACH WESTEN. DER PRIESTER STELLTE SICH \u00d6STLICH MIT DEM GESICHTE NACH WESTEN, ST\u00dcTZTE BEIDE H\u00c4NDE AUF DIESEN UND SPRACH DAS S\u00dcNDENBEKENNTNIS. ER SPRACH ALSO: ACH, HERR<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>, ICH HABE VOR DIR GES\u00dcNDIGT, GEFREVELT UND GEFEHLT, ICH UND MEIN HAUS! ACH, HERR, VERGIB DOCH DIE S\u00dcNDEN, DIE FREVEL UND DIE VERFEHLUNGEN, DIE ICH VOR DIR GES\u00dcNDIGT, GEFREVELT UND GEFEHLT HABE, ICH UND MEIN HAUS! WIE DOCH GESCHRIEBEN STEHT IN DER TORA DEINES KNECHTES MO\u0160E:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><em>denn an diesem Tage wird er vergeben etc.<\/em>. UND SIE STIMMTEN NACH IHM EIN: GEPRIESEN SEI DER NAME SEINER K\u00d6NIGLICHEN MAJEST\u00c4T AUF IMMER UND EWIG.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>GEMARA. Wer ist es, der sagt [der Raum zwischen] der Vorhalle und dem Altar geh\u00f6re zur Nordseite?<\/p>\n<p>Es ist R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n, denn es wird gelehrt: Was geh\u00f6rte zur Nordseite? Von der n\u00f6rdlichen Wand des Altars bis zur [n\u00f6rdlichen] Wand des Vorhofes gegen\u00fcber dem ganzen Altar<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Jose b. R. Jehuda. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n f\u00fcgt noch [den Raum] zwischen der Vorhalle<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> und dem Altar hinzu. Rabbi f\u00fcgt noch den Raum<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> hinzu, da die Priester sich aufhielten, und den Raum, da die Jisra\u00e9liten sich aufhielten. Alle stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df es vom Messeraufbewahrungsraume<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> ab einw\u00e4rts unzul\u00e4ssig<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> sei.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re also anzunehmen, da\u00df [unsere Mi\u0161na] nur die Ansicht des R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n vertritt und nicht die des Rabbi.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, die des Rabbi, denn wenn er sogar \u00fcber die Ansicht des R. Jose b. R. Jehuda hinausgeht, wie sollte er nicht \u00fcber die des R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n hinausgehen<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wir meinen es wie folgt: nach Rabbi d\u00fcrfte man ja des ganzen Vorhofes stehen lassen.<\/p>\n<p>Auch nach R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n d\u00fcrfte man ihn ja [in der Nordseite] zwischen dem Altar und der Wand [des Vorhofes] stehen lassen!? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, wegen der Schw\u00e4che<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> des Hochpriesters, ebenso auch nach Rabbi, wegen der Schw\u00e4che des Hochpriesters.<\/p>\n<p>DEN KOPF NACH S\u00dcDEN MIT DEM GESICHTE NACH WESTEN. Wie ist dies m\u00f6glich? Rabh erwiderte: Wenn er den Kopf umwendet.<\/p>\n<p>Sollte er ihn doch gerade stehen<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> lassen!? Abajje erwiderte: Mit R\u00fccksicht darauf, er k\u00f6nnte Mist werfen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Auf welche Weise erfolgt das St\u00fctzen? Das Opfer steht n\u00f6rdlich mit dem Gesichte nach Westen und der St\u00fctzende steht \u00f6stlich mit dem Gesichte nach Westen; er legt beide H\u00e4nde zwischen beide H\u00f6rner des Opfers, nur darf nichts zwischen ihm und dem Opfer trennen, und spricht das S\u00fcndenbekenntnis. Bei einem S\u00fcndopfer, die betreffende S\u00fcnde, bei einem Schuldopfer, die betreffende Schuld, und bei einem Brandopfer [die Vergehen inbetreff] der Nachlese, des Vergessenen, des Eckenlasses und des Armenzehnten<\/p>\n<p>so R. Jose der Galil\u00e4er. R. A\u0351qiba sagt, ein Brandopfer werde nur wegen [der \u00dcbertretung] eines Gebotes oder eines in ein Gebot \u00fcbergehenden Verbotes<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> dargebracht.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit? R. Jirmeja erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>Sie streiten \u00fcber das Verbot des Aases: R. A\u0351qiba ist der Ansicht, dies sei ein richtiges<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> Verbot, und R. Jose der Galil\u00e4er ist der Ansicht, dieses sei kein richtiges<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> Verbot. Abajje erwiderte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df das Verbot des Aases ein richtiges Verbot sei, und sie streiten vielmehr \u00fcber [das Gebot des] Zur\u00fccklassens<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>: R. A\u0351qiba ist der Ansicht, man m\u00fcsse es von vornherein<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> zur\u00fccklassen, und R. Jose der Galil\u00e4er ist der Ansicht, man m\u00fcsse es nachher<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wie lautet sein S\u00fcndenbekenntnis? Ich habe ges\u00fcndigt, gefrevelt und gefehlt. Ebenso hei\u00dft es beim fortzuschickenden S\u00fchnebock:<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> <em>er soll \u00fcber ihm alle S\u00fcnden der Kinder Jisra\u00e9l bekennen, all ihre Freveltaten und all ihre Verfehlungen<\/em>; ebenso hei\u00dft es bei Mo\u0161e:<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> <em>der S\u00fcnde, Frevel und Verfehlung vergibt<\/em><\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. Die Weisen sagen: S\u00fcnden sind vors\u00e4tzliche Missetaten, denn so hei\u00dft es: <a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> <em>vertilgt werde diese Seele, ihre S\u00fcnde haftet ihr an<\/em>; Frevel sind widersetzliche Missetaten, denn so hei\u00dft es:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> <em>der K\u00f6nig von Moab widersetzte sich mir<\/em>; ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> <em>damals, zu jener Zeit, widersetzte sich auch Libhna<\/em>; Verfehlungen sind die versehentlichen Missetaten, denn so hei\u00dft es:<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> <em>wenn jemand versehentlich fehlt<\/em>. Sollte er denn, nachdem er die vors\u00e4tzlichen Missetaten und die Widersetzlichkeiten bekannt hat, die versehentlichen Missetaten bekennen!? Vielmehr lautet sein S\u00fcndenbekenntnis wie folgt: Ich habe vor dir gefehlt, ges\u00fcndigt und gefrevelt, ich und mein Haus etc. So hei\u00dft es auch bei David:<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> <em>wir haben gefehlt samt unseren V\u00e4tern, wir haben ges\u00fcndigt und gefrevelt<\/em>. Ebenso hei\u00dft es bei \u0160elomo:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> <em>wir haben gefehlt, ges\u00fcndigt und gefrevelt<\/em>. Ebenso hei\u00dft es bei Dani\u00e9l:<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> <em>wir haben gefehlt, ges\u00fcndigt, gefrevelt und uns widersetzt<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso sagte aber Mo\u0161e: <em>der S\u00fcnde, Frevel und Verfehlung vergibt<\/em>!? Mo\u0161e sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, wenn die Jisra\u00e9liten vor dir s\u00fcndigen und Bu\u00dfe tun, so rechne ihnen die vors\u00e4tzlichen [S\u00fcnden] als versehentliche an! Rabba b. \u0160emu\u00e9l sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie die Weisen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, bei [einem Streite] zwischen einem Einzelnen und einer Mehrheit ist ja die Halakha nach der Mehrheit zu entscheiden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, der Grund R. Me\u00edrs sei einleuchtender, weil der (von Mo\u0161e angewandte) Schriftvers<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> ihn unterst\u00fctzt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Einst trat<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> jemand in Gegenwart Rabas [vor das Betpult] und verfuhr nach R. Me\u00edr; da sprach dieser zu ihm: Du l\u00e4\u00dft also die Rabbanan und verf\u00e4hrst nach R. Me\u00edr!? Jener erwiderte: Ich bin der Ansicht R. Me\u00edrs, denn so steht es auch in der Tora Mo\u0161es.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> <em>Und S\u00fchne schafen<\/em>; der Schriftvers spricht von der S\u00fchne durch Worte<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>. Du sagst von der S\u00fchne durch Worte, vielleicht ist dem nicht so, sondern von der S\u00fchne durch das Blut!? Ich deduziere also: hierbei wird [der Ausdruck] <em>S\u00fchne<\/em> gebraucht und dort<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> wird [der Ausdruck] <em>S\u00fchne<\/em> gebraucht, wie die beim Ziegenbocke genannte S\u00fchne eine durch Worte ist, ebenso ist die beim Farren gebrauchte S\u00fchne eine durch Worte. Wenn du aber dagegen einwendest, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> <em>Ahron soll seinen eigenen S\u00fcndopfer-Farren darbringen und sich und seinem Hause S\u00fchne schafen<\/em>, und noch ist ja der Farre nicht geschlachtet.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: wenn du dagegen einwendest?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden, es sei vom innerhalb [des Tempels] herzurichtenden Ziegenbocke zu folgern, bei dem die S\u00fchne durch das Blut erfolgt, so hei\u00dft es: <em>und S\u00fchne schaffen<\/em>, und noch ist der Farre nicht geschlachtet.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df [das S\u00fcndenbekenntnis] mit \u00bbAch\u00ab [beginne]?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>Hierbei wird [der Ausdruck] <em>S\u00fchne<\/em> gebraucht und dort, beim \u1e24oreb,<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> wird [der Ausdruck] <em>S\u00fchne<\/em> ebenfalls gebraucht, wie es dort mit \u00bbAch\u00ab [begann], ebenso mu\u00df es auch hierbei mit \u00bbAch\u00ab [beginnen].<\/p>\n<p>Woher, da\u00df dabei der Gottesname genannt werde?<\/p>\n<p>Hierbei wird [der Ausdruck] S\u00fchne gebraucht und beim genickbrochenen Kalbe<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> wird druck] <em>S\u00fchne<\/em> gebraucht, wie dort<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> mit dem Gottesnamen, ebenso hier bei mit dem Gottesnamen. Abajje sprach: Allerdings ist vom genickbrochenen Kalbe nicht auf das [Ereignis am Berge] \u1e24oreb<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> zu folgern, da es bereits geschehen ist, aber vom [Ereignis am Berge] \u1e24oreb sollte doch auf das genickbrochene Kalb gefolgert<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> werden!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so haben wir ja gelernt: Die Priester sprachen:<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> <em>Vergib deinem Volke Jisra\u00e9l<\/em>. Sie sagten aber nicht \u00bbach\u00ab!? Das ist ein Einwand.<\/p>\n<p>SIE STIMMTEN NACH IHM EIN. Es wird gelehrt: Rabbi sagte:<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> <em>Wenn ich den Namen des Herrn rufe, so gebet Ehre unserem Gotte<\/em>. Mo\u0161e sprach n\u00e4mlich zu Jisra\u00e9l: Wenn ich den Namen des Heiligen, gepriesen sei er, erw\u00e4hne, so gebet ihr seinem Namen Ehre. \u1e24ananja, der Bruderssohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, sagte:<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> <em>Das Ged\u00e4chtnis des Gerechten bleibt zum Segen<\/em>; der Prophet sprach n\u00e4mlich zu Jisra\u00e9l: Wenn ich den Namen des Weltgerechten erw\u00e4hne, so gebet ihr ihm Segen.<\/p>\n<p>SODANN GING ER NACH DER OSTSEITE DES VORHOFES, N\u00d6RDLICH VOM LTARE, DER PRIESTERPR\u00c4SES ZU SEINER RECHTEN UND DER OBMANN DER FAMILIENWACHE<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> ZU SEINER LINKEN. DA BEFANDEN SICH DIE BEIDEN ZIEGENB\u00d6CKE, AUCH WAR DA EINE URNE MIT ZWEI LOST\u00c4FELCHEN AUS BUCHSBAUMHOLZ. JEHOSUA B. GAMLA MACHTE SIE AUS GOLD, UND MAN GEDACHTE SEINER ZUM LOBE. BEN QATIN BRACHTE ZW\u00d6LF H\u00c4HNE AN DAS WASCHBECKEN AN, DAS NUR ZWEI HATTE; ER MACHTE AUCH EINE VORRICHTUNG AN DAS WASCHBECKEN, DASS SEIN WASSER NICHT DURCH DAS \u00dcBERNACHTEN UNTAUGLICH<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> WERDE. DER K\u00d6NIG MONOBAZ MACHTE DIE GRIFFE ALLER GER\u00c4TE DES VERS\u00d6HNUNGSTAGES AUS GOLD. SEINE MUTTER HELENE MACHTE EINE GOLDENE LAMPE AN DIE T\u00dcR DES TEMPELS; AUCH MACHTE SIE EINE GOLDENE TAFEL, AUF DER DER ABSCHNITT VOR DER EHEBRUCHSVERD\u00c4CHTIGTEN<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> GESCHRIEBEN WAR. MIT DEN T\u00dcREN DES NIKANOR GESCHAHEN WUNDER, UND MAN GEDACHTE SEINER ZUM LOBE.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn es \u00bbn\u00f6rdlich vom Altar\u00ab hei\u00dft, so ist ja zu entnehmen, da\u00df der Altar nicht in der Nordseite gestanden hat, also nach R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> <em>N\u00f6rdlich vor dem Herrn<\/em>, die ganze Nordseite mu\u00df frei sein<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob. Der Anfang [dieser Lehre] ist ja aber nach R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das Ganze ist nach R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, nur lese man dort<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>: ungef\u00e4hr<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> zwischen der Vorhalle und dem Altar.<\/p>\n<p>DER PRIESTERPR\u00c4SES AN SEINER RECHTEN UND DER OBMANN DER FAMILIENWACHE AN SEINER LINKEN. R. Jehuda sagte: Wer zur Rechten seines Lehrers geht, ist ungesittet.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Der Priesterpr\u00e4ses zu seiner Rechten und der Obmann der Familienwache zu seiner Linken!? Ferner wird gelehrt: Wenn drei auf dem Wege gehen, so gehe der Lehrer in der Mitte, der gr\u00f6\u00dfere zu seiner Rechten und der kleinere zu seiner Linken. So finden wir es auch bei den Dienstengeln, die zu Abraham<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> kamen: Mikha\u00e9l in der Mitte, Gabri\u00e9l zu seiner Rechten und Rapha\u00e9l zu seiner Linken!? R. \u0160emu\u00e9l b. Papa erkl\u00e4rte vor R. Ada: Nur so, da\u00df der Lehrer durch ihn verstellt<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> wird.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, wer parallel mit seinem Lehrer geht, sei ungesittet, und wer hinter seinem Lehrer, sei gro\u00dftuerisch!?<\/p>\n<p>Ein wenig seitw\u00e4rts<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>EINE URNE MIT ZWEI LOST\u00c4FELCHEN. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> <em>Ahron soll \u00fcber die beiden B\u00f6cke Lose werfen<\/em>; Lose, woraus sie auch sind. Man k\u00f6nnte glauben, zwei<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> \u00fcber den einen und zwei \u00fcber den anderen, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> <em>ein Los f\u00fcr den Herrn und ein Los f\u00fcr A\u0351zazel<\/em>; nur ein Los f\u00fcr Gott und nur ein Los f\u00fcr A\u0351zazel. Man k\u00f6nnte glauben, er werfe [das Los] f\u00fcr Gott und [das Los] f\u00fcr A\u0351zazel \u00fcber den einen und [das Los] f\u00fcr Gott und [das Los] f\u00fcr A\u0351zazel \u00fcber den anderen, so hei\u00dft es: <em>ein Los<\/em>. Weshalb hei\u00dft es demnach: Lose? Sie m\u00fcssen beide egal sein; man darf nicht eines aus Gold und das andere aus Silber oder eines gro\u00df und das andere klein machen.<\/p>\n<p>Lose, woraus sie auch sind\u00ab. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen der folgenden Lehre n\u00f6tig: Wir finden, da\u00df das Stirnblatt, auf dem der Gottesname geschrieben war, aus Gold war, somit k\u00f6nnte man glauben, da\u00df auch diese [aus Gold] sein m\u00fcssen, so hei\u00dft es zweimal Los, einschlie\u00dfend; es schlie\u00dft Olivenholz ein, es schlie\u00dft Nu\u00dfbaumholz ein und es schlie\u00dft Buchsbaumholz ein.<\/p>\n<p>BEN QATIN BRACHTE ZW\u00d6LF H\u00c4HNE AN DAS WASCHBECKEN etc. Es wird gelehrt: Damit zw\u00f6lf seiner Priesterbr\u00fcder, die sich mit dem best\u00e4ndigen Opfer befassen, gleichzeitig H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe waschen k\u00f6nnen. Es wird gelehrt: Morgens, als [das Waschbecken] voll war, wusch er H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe aus dem oberen [Hahn], abends, als [das Wasser] niedrig stand, wusch er H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe aus dem unteren.<\/p>\n<p>ER MACHTE AUCH EINE VORRICHTUNG AN DAS WASCHBECKEN etc. Was war das f\u00fcr eine Vorrichtung? Abajje erwiderte: Ein Rad, wodurch man es senken konnte.<\/p>\n<p>DER K\u00d6NIG MONOBAZ MACHTE DIE GRIFFE ALLER GER\u00c4TE etc. Sollte er doch [die Ger\u00e4te] selbst aus Gold gemacht haben!? Abajje erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>Die Messergriffe. Man wandte ein: Er machte auch die F\u00fc\u00dfe der Gef\u00e4\u00dfe, die Oesen der Gef\u00e4\u00dfe, die Griffe der Ger\u00e4te und die Griffe der Messer des Vers\u00f6hnungstages aus Gold!? Abajje erkl\u00e4rte: Die Stiele der \u00c4xte und Schaufeln.<\/p>\n<p>SEINE MUTTER HELENE MACHTE EINE GOLDENE LAMPE etc. Es wird gelehrt: Wenn die Sonne schien, gingen aus dieser Strahlen aus, und man wu\u00dfte, da\u00df die Zeit des \u0160ema\u0351lesens herangereicht sei. Man wandte ein: Wer das \u0160ema\u0351 morgens mit den Leuten der Priesterwache oder den Leuten des Beistandes liest, gen\u00fcgt nicht seiner Pflicht, weil die Leute der Priesterwache es zu fr\u00fch und die Leute des Beistandes es zu sp\u00e4t<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> lesen!? Abajje erwiderte: F\u00fcr das \u00fcbrige Volk in Jeru\u0161alem.<\/p>\n<p>AUCH MACHTE SIE EINE TAFEL. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, da\u00df man eine Rolle<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> zur \u00dcbung f\u00fcr ein Kind schreiben d\u00fcrfe!? Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte im Namen R. Jannajs: Alphabetisch<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>. Man wandte ein: Wenn er<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> schreibt, schaue er auf die Tafel und schreibe von dieser ab!?<\/p>\n<p>Lies: schaue er auf die Tafel und schreibe nach dieser. Man wandte ein: Wenn er schreibt, schaue er auf die Tafel und schreibe von dieser ab. Was stand auf der Tafel geschrieben?<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> <em>Ob dich jemand beschlafen hat oder nicht, ob du dich vergangen hast oder nicht<\/em>!?<\/p>\n<p>Nur \u00fcberspringend<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>MIT DEN T\u00dcREN DES NIKANOR GESCHAHEN WUNDER. Die Rabbanan lehrten: Welche Wunder geschahen mit seinen T\u00fcren? Man erz\u00e4hlt, da\u00df als Nikanor nach Alexandrien in Mi\u00e7rajim reiste, um seine T\u00fcren<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> zu holen, auf seiner R\u00fcckreise eine Meereswoge sich erhob, ihn zu ertr\u00e4nken. Da nahmen sie eine [der T\u00fcren] und warfen sie ins Meer; das Meer aber lie\u00df von seinem Toben nicht ab. Als sie auch die andere [ins Meer] werfen wollten, stand er auf und klammerte sich an diese, indem er zu ihnen sprach: Werfet mich mit. Nun lie\u00df das Meer sofort von seinem Toben ab. Er aber gr\u00e4mte sich wegen der anderen. Als er den Hafen von Akko erreichte, tauchte sie auf und kam unter den W\u00e4nden des Schiffes hervor. Manche erz\u00e4hlen, ein Tier im Meere habe sie verschlungen und ans Land gespieen. \u00dcber diese sprach \u0160elomo:<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> <em>die Balken unserer H\u00e4user sind Zedern, unsere T\u00fcren sina Zypressen<\/em> [berothim], und man lese nicht <em>berothim<\/em>, sondern <em>berith jam<\/em> [B\u00fcndnis des Meeres]. Daher wurden alle T\u00fcren des Tempels [sp\u00e4ter] in goldene eingetauscht, ausgenommen die Nikanort\u00fcren, wegen der Wunder, die mit ihnen geschahen. Manche sagen, weil sie aus gl\u00e4nzendem Kupfer waren. R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagte: Es war gel\u00e4utertes Kupfer und leuchtete wie Gold.<\/p>\n<p>DER FOLGENDEN [GEDACHTE MAN] ZUM TADEL: DIE ANGEH\u00d6RIGEN DER FAMILIE GARMO WOLLTEN \u00dcBER DIE ZUBEREITUNG DER SCHAUBROTE NICHTS LEHREN; DIE ANGEH\u00d6RIGEN DER FAMILIE EUTINOS WOLLTEN \u00dcBER DIE ANFERTIGUNG DES R\u00c4UCHERWERKES NICHTS LEHREN; HYGROS DER LEVITE<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> WAR KUNDIG IM GESANGE, WOLLTE ABER NICHT LEHREN; BEN QAMCAR WOLLTE \u00dcBER DAS KUNSTSCHREIBEN<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> NICHTS LEHREN. \u00dcBER JENE HEISST ES:<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> <em>die Erinnerung des Frommen bleibt zum Segen<\/em>, \u00dcBER DIESE HEISST ES:<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> <em>der Name der Gottlosen wird verwesen<\/em>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Die Angeh\u00f6rigen der Familie Garmo waren in der Zubereitung der Schaubrote kundig und wollten es nicht lehren. Da sandten die Weisen und lie\u00dfen Meister aus Alexandrien in Mi\u00e7rajim holen. Diese verstanden wohl wie jene zu backen, doch verstanden sie nicht wie jene [das Brot aus dem Ofen]<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> zu langen. Die einen heizten n\u00e4mlich [den Ofen] von au\u00dfen und buken von au\u00dfen, die anderen hingegen heizten ihn von innen und buken von innen; die Brote der einen wurden schimmlig, die Brote der anderen wurden nicht schimmlig. Als die Weisen dies h\u00f6rten, sprachen sie: Alles, was der Heilige, gepriesen sei er, erschaffen hat, hat er zu seiner Ehre erschaffen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> <em>jeden, der sich nach meinem Namen nennt, und zu meiner Ehre habe ich ihn erschafen<\/em>; mag die Familie Garmo zu ihrem Amte zur\u00fcckkehren. Als die Weisen sie rufen lie\u00dfen, wollten sie nicht kommen; da verdoppelte man ihnen ihr Gehalt, und sie kamen. [Vorher] bezogen sie zw\u00f6lf Minen t\u00e4glich, an diesem Tage vierundzwanzig. R. Jehuda sagte: [Vorher] bezogen sie vierundzwanzig, an diesem Tage achtundvierzig. Die Weisen sprachen zu ihnen: Weshalb wollt ihr es nicht lehren? Diese erwiderten: In unserem v\u00e4terlichen Hause wu\u00dfte man, da\u00df dieses Haus dereinst zerst\u00f6rt werden wird, und ein unw\u00fcrdiger Mensch k\u00f6nnte dies erlernen, dann gehen und damit G\u00f6tzen verehren. Wegen des folgenden gedenkt man ihrer zum Lobe: nie wurde feines Brot in der Hand ihrer Kinder bemerkt, damit man nicht sage, sie \u00e4\u00dfen von den Schaubroten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> <em>ihr sollt vor dem Herrn und Jisra\u00e9l rein sein<\/em>.<\/p>\n<p>DIE ANGEH\u00d6RIGEN DER FAMILIE EUTINOS WOLLTEN \u00dcBER DIE ANFERTIGUNG DES R\u00c4UCHERWERKES NICHTS LEHREN. Die Rabbanan lehrten: Die Angeh\u00f6rigen der Familie Eutinos waren in der Anfertigung des R\u00e4ucherwerkes kundig und wollten es nicht lehren. Da sandten die Weisen und lie\u00dfen Meister aus Alexandrien in Mi\u00e7rajim holen. Diese verstanden wie jene [die Spezereien] zu mischen, doch verstanden sie nicht wie jene, den Rauch aufsteigen zu lassen; bei den einen stieg der Rauch gerade wie ein Stock nach oben, bei den anderen teilte er sich hin und her. Als die Weisen dies h\u00f6rten, sprachen sie: Alles, was der Heilige, gepriesen sei er, erschaffen hat, hat er zu seiner Ehre erschaffen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> <em>alles hat der Herr seinetwegen erschafen<\/em>; mag die Familie Eutinos zu ihrem Amte zur\u00fcckkehren. Als die Weisen sie rufen liessen, wollten sie nicht kommen; da verdoppelte man ihnen ihr Gehalt, und sie kamen. [Vorher] bezogen sie zw\u00f6lf Minen t\u00e4glich, an diesem Tage vierundzwanzig. R. Jehuda sagte: [Vorher] bezogen sie vierundzwanzig, an diesem Tage achtundvierzig. Die Weisen sprachen zu ihnen: Weshalb wollt ihr es nicht lehren? Diese erwiderten: In unserem v\u00e4terlichen Hause wu\u00dfte man, da\u00df dieses Haus dereinst zerst\u00f6rt werden wird, und ein unw\u00fcrdiger Mensch k\u00f6nnte dies erlernen, dann gehen und damit G\u00f6tzen verehren.<\/p>\n<p>Wegen des folgenden gedenkt man ihrer zum Lobe: nie ging eine junge Frau aus ihrer Familie parf\u00fcmiert aus, auch wenn sie Frauen aus einem anderen Orte nahmen, vereinbarten sie mit ihnen, sich nicht zu parf\u00fcmieren, damit man nicht sage, sie parf\u00fcmierten sich mit Spezereien vom R\u00e4ucherwerke, und es hei\u00dft: <em>ihr sollt vor Gott und Jisra\u00e9l rein sein<\/em>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l erz\u00e4hlte: Einst befand ich mich auf der Reise und traf einen von ihren Nachkommen; da sprach ich zu ihm: Deine Vorfahren wollten ihr eigenes Ansehen vergr\u00f6\u00dfern und die Ehre Gottes vermindern; die Ehre Gottes ist jedoch bestehen geblieben, ihr Ansehen aber ist vermindert.<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba sagte: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Loga erz\u00e4hlte mir folgendes: Einst ging ich mit einem von ihren Nachkommen aufs Feld, um Gr\u00e4ser zu sammeln, und ich bemerkte, wie er weinte und l\u00e4chelte. Ich fragte ihn, weshalb er geweint habe; da erwiderte er, er habe sich an das Ansehen seiner Vorfahren erinnert. [Darauf fragte ich ihn] weshalb er gel\u00e4chelt habe; da erwiderte er, weil der Heilige, gepriesen sei er, es ihnen dereinst zur\u00fcckgeben werde. Wieso erinnerst du dich daran? Er erwiderte: Ich habe das Rauchkraut vor mir.<\/p>\n<p>Zeige es mir!<\/p>\n<p>Er erwiderte: Es besteht unter uns ein Schwur, es niemand zu zeigen.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan b. Nuri erz\u00e4hlte: Einst traf ich einen Greis, der eine Spezereien-Rolle in der Hand hielt, und ich fragte ihn, woher er komme. Da erwiderte er, er stamme aus der Familie Eutinos. Was hast du da in der Hand? Er erwiderte: Eine Spezereien-Rolle. Zeige sie mir! Er erwiderte: Solange das Haus meiner Vorfahren bestanden hat, vertrauten sie sie niemand an; jetzt soll sie dir geh\u00f6ren, aber sei damit vorsichtig. Als ich zu R. A\u0351qiba kam und ihm dies erz\u00e4hlte, sprach er zu mir: Von nun an ist es verboten, \u00fcber sie tadelnd zu sprechen.<\/p>\n<p>Hierauf bezugnehmend<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> sagte Ben A\u0351zaj: Bei deinem Namen wird man dich rufen, auf deinen Platz wird man dich setzen und deines wird man dir geben.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>Niemand ber\u00fchrt, was f\u00fcr seinen Genossen bestimmt ist, und eine Regierung verdr\u00e4ngt die andere nicht um ein Haar weit.<\/p>\n<p>HYGROS DER LEVITE etc. Es wird gelehrt: Wenn er eine Melodie anstimmen wollte, steckte er den Daumen in den Mund und legte den Zeigefinger auf die Schnurrbartteilung, da\u00df seine Priesterbr\u00fcder mit einem Satze zur\u00fcckprallen<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ben Qam\u00e7ar wollte das Kunstschreiben nicht lehren. Man erz\u00e4hlt von ihm, da\u00df er vier Schreibrohre zwischen die Finger nahm, und wenn ein Wort vier Buchstaben hatte, schrieb er es mit einem Male. Man fragte ihn: Aus welchem Grunde willst du dies nicht lehren? Jene alle fanden eine Rechtfertigung f\u00fcr ihre Handlung, Ben Qam\u00e7ar fand keine Rechtfertigung f\u00fcr seine Handlung Von jenen hei\u00dft es: <em>die Erinnerung des Frommen bleibt zum Segen<\/em>, von Ben Qam\u00e7ar und seinen Genossen hei\u00dft es: <em>der Name der Frevler wird verwesen<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>der Name der Frevler wird verwesen<\/em>?<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar erwiderte: Eine Verwesung kommt in ihre Namen, indem man niemand nach ihnen benennt. Rabina wandte ein: Der Vater des Do\u00e9g<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> b. Joseph hinterlie\u00df ihn seiner Mutter als kleines Kind. Sie ma\u00df ihn t\u00e4glich nach Handbreiten und spendete das [hinzugekommene] Gewicht in Gold f\u00fcr den Tempel; als aber der Feind die \u00dcbermacht gewann, schlachtete sie ihn und verzehrte ihn. \u00dcber sie klagte Jirmeja:<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> <em>Wenn Frauen ihre Leibesfrucht essen, Kinder, die auf H\u00e4nden<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> getragen<\/em>. Der heilige Geist erwiderte aber:<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> <em>Wenn im Heiligtume des Herrn Priester und Prophet ermordet wird<\/em>.<\/p>\n<p>Sieh doch, wie es ihm erging.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Der Fromme wird durch sich selbst [genannt], der Frevler [auch] durch andere. Der Fromme durch sich selbst, denn es hei\u00dft: <em>die Erinnerung des Frommen bleibt zum Segen<\/em>; der Frevler [auch] durch andere, denn es hei\u00dft: <em>der Name der Frevler wird verwesen<\/em>.<\/p>\n<p>Rabina sprach zu einem der J\u00fcnger, der vor ihm Agada vortrug: Woher das, was die Rabbanan sagen, die Erinnerung des Frommen bleibe zum Segen? Dieser erwiderte: Es ist ja ein Schriftvers: <em>die Erinnerung des Frommen bleibt zum Segen<\/em>.<\/p>\n<p>Wo ist dies aus der Tora zu entnehmen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> <em>der Herr sprach<\/em>: <em>Soll ich vor Abraham geheim halten, was ich alsbald tun will<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> <em>von Abraham wird ein gro\u00dfes und m\u00e4chtiges Volk ausgehen<\/em>.<\/p>\n<p>Woher das, was die Rabbanan sagen, der Name der Frevler wird verwesen: Dieser erwiderte: Es ist ja ein Schriftvers: <em>der Name der Frevler wird verwesen<\/em>.<\/p>\n<p>Wo ist dies aus der Tora zu entnehmen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> <em>er r\u00fcckte mit seinen Zelten bis nach Sedom<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a> <em>die Leute von Sedom aber waren sehr schlecht und s\u00fcndigten gegen den Herrn<\/em>.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Ein Frommer wohnte zwischen zwei Frevlern und lernte nicht von ihren Werken, ein Frevler wohnte zwischen zwei Frommen und lernte ebenfalls nicht von ihren Werken. Ein Frommer wohnte zwischen zwei Frevlern und lernte nicht von ihren Werken, das ist obadja<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>; ein Frevler wohnte zwischen zwei Frommen und lernte nicht von ihren Werken, das ist Esav<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Mit dem Segen der Frommen ist ein Fluch<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a> der Frevler verbunden und mit dem Fluche der Frevler ist ein Segen der Frommen verbunden. Mit dem Segen der Frommen ist ein Fluch der Frevler verbunden, denn es hei\u00dft<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> <em>ich habe ihn erkoren, damit er gebiete etc.<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a> <em>der Herr sprach: Das Geschrei \u00fcber \u00bbSedom und Amora ist gro\u00df<\/em>. Mit dem Fluche der Frevler ist ein Segen der Frommen verbunden, denn es hei\u00dft: <em>die Leute von Sedom aber waren sehr schlecht und s\u00fcndigten gegen den Herrn<\/em>, [und darauf folgt:] <a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a> <em>und der Herr sprach zu Abram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte<\/em>.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Die Welt w\u00fcrde auch wegen eines einzigen Frommen erschaffen worden sein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a> <em>und Gott sah, da\u00df das Licht gut war<\/em>, und \u00bbgut\u00ab ist nichts anderes als der Fromme, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a> <em>sagt dem Frommen, da\u00df er es gut hat<\/em>.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Wer auch nur eine Sache von seiner Gesetzeskunde vergi\u00dft, verursacht Verbannung f\u00fcr seine Kinder, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> <em>du hast das Gesetz deines Gottes vergessen, auch ich will deine Kinder vergessen<\/em>. R. Abahu sagte: Man enthebt ihn seiner W\u00fcrde, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a> <em>weil du die Kenntnis verworfen hast, so will ich dich verwerfen, da\u00df du nicht mehr mein Priester bist<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Ein Frommer scheidet nicht eher aus der Welt, als bis ein anderer Frommer seinesgleichen erschaffen ist, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> <em>die Sonne geht auf und die Sonne geht unter<\/em>; bevor die Sonne Elis unterging, erschien die Sonne des \u0160emu\u00e9l aus Rama.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Der Heilige, gepriesen sei er, sah, da\u00df die Frommen sp\u00e4rlich sind, da verteilte er sie auf alle Generationen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> <em>des Herrn sind der Erde S\u00e4ulen, er stellte auf sie das Weltall<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Auch wegen eines Frommen w\u00fcrde die Welt bestehen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a> <em>der Fromme ist die Grundlage der Welt<\/em>. R. \u1e24ija selbst folgert dies hieraus:<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> <em>die F\u00fc\u00dfe<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> seiner Frommen beh\u00fctet er<\/em>.<\/p>\n<p>Seiner Frommen, dies hei\u00dft ja viele!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schreibweise ist: seines<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> Frommen.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Sobald die Mehrheit der Lebensjahre des Menschen vor\u00fcber ist, ohne da\u00df er ges\u00fcndigt hat, so s\u00fcndigt er nicht mehr, denn es hei\u00dft: <em>die F\u00fc\u00dfe seiner Frommen beh\u00fctet er<\/em>. In der Schule R. \u0160ilas sagten sie: Wenn jemand einmal und zweimal Gelegenheit zu einer S\u00fcnde hatte und nicht ges\u00fcndigt hat, so s\u00fcndigt er nicht mehr, denn es hei\u00dft: <em>die F\u00fc\u00dfe seiner Frommen beh\u00fctet er<\/em>.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> <em>hat er mit Sp\u00f6ttern zu tun, so spottet er, aber den Dem\u00fctgen gibt er Gnade<\/em>. Wer sich verunreinigen will, dem stehen die T\u00fcren<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> offen, wer sich reinigen will, dem verhilft man dazu. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Dies ist ebenso, als wenn einer Naphta und Balsam verkauft; kommt jemand Naphta kaufen, so sagt er zu ihm:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>Mi\u00df dir selbst, und kommt jemand Balsam kaufen, so sagt er zu ihm: Warte, bis ich mit dir messe, damit wir beide parf\u00fcmiert werden.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Die S\u00fcnde verstockt das Herz des Menschen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a> <em>verunreinigt euch nicht durch sie, so da\u00df ihr unrein werdet<\/em> [venitmethem], und man lese nicht <em>venitmethem<\/em>, sondern: <em>venitamtem<\/em> [verstockt werdet].<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Verunreinigt euch nicht durch sie, so da\u00df ihr unrein werdet<\/em>. Wenn jemand sich ein wenig verunreinigt, so verunreinigt man ihn sehr; wenn drunten, so verunreinigt man ihn droben; wenn in dieser Welt, so verunreinigt man ihn auf jener Welt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> <em>Heiligt euch und seid heilig<\/em>. Wenn jemand sich ein wenig heiligt, so heiligt man ihn sehr; wenn drunten, so heiligt man ihn droben; wenn in dieser Welt, so heiligt man ihn auf jener Welt.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Richt, die Lesart Matithja; dieser war nach Seq. V. 1 Losbeamter, der nur beispielsweise genannt wird. Nach anderer Erkl\u00e4rung wird er hier als Tradent genannt, da\u00df n\u00e4mlich der Beobachtende die folgenden S\u00e4tze sprach.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 12,3.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;19,27; die kursierenden Ausgaben haben hier den Vers Gen.&nbsp;22,3, dessen erste H\u00e4lfte ebenso lautet.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Was erst in der 7. Stunde erfolgt; die Gebete sind an Stelle der Opfer angeordnet.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie verj\u00fcngten sich nach oben.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er war sehr sternkundig (cf.&nbsp;Bb. Fol. 16b) und konnte diese Stunde genau feststellen.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 3,16.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,6.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;24,1.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 27,1.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 48,10.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er fragte, und er selbst antwortete auch, Offenbar auf Mi\u00dfverst\u00e4ndnis der Satzstellung beruhend.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 15,2.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e8\u05de\u05e9\u05e7 Compositum von \u05e8\u05d5\u05dc\u05d4, Sch\u00f6pfender, u. \u05de\u05e9\u05e7\u05d4 Tr\u00e4nkender.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;26,5.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Denen auch die Noa\u1e25iden (cf.&nbsp;Bd. H S. 373 Anm. 31) unterworfen sind.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er fragte, und er selbst antwortete auch, Offenbar auf Mi\u00dfverst\u00e4ndnis der Satzstellung beruhend.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch an sonst beschatteten Orten.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Teig zur Bereitung des Unges\u00e4uerten.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df; die von der Sonne erw\u00e4rmte Stelle.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Das angezogene Holz ist intensiver als der Essig selbst.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Die durch Spalten dringen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Einzelne Regentropfen sind dem nackten K\u00f6rper unertr\u00e4glicher als kalte Waschungen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Leidenschaft und die Aufregung schw\u00e4chen den K\u00f6rper mehr als der geschlechtliche Akt selbst.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einen unwiderstehlichen Appetit hervorruft.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; nach anderen Erkl\u00e4rern: die nat\u00fcrliche Luftw\u00e4rme, die gegen die K\u00e4lte zu k\u00e4mpfen hat.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Der stark geheizt werden mu\u00df, um ihn zu erw\u00e4rmen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Der aus altem vertrockneten Lehm bereitet wird.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 22,1.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. des Hirsches.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben angezogene Psalm wird Ester zugeschrieben; cf.&nbsp;Meg. Fol. 15b.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bb. Fol. 16b.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem eben falls Wunder geschahen.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die durch g\u00f6ttliche Inspiration niedergeschrieben sind; cf.&nbsp;Meg. Fol. 7a.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sollte m\u00fcndlich vorgetragen werden.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. des Hirsches.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>War dieser Irrtum erfolgt. Der Fragende glaubte, auch der folgende Satz vom Hochpriester geh\u00f6re zu diesem Ereignis.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Passus geh\u00f6rt nicht mehr zur vorangehenden Erz\u00e4hlung von der Verwechselung, die an einem gew\u00f6hnlichen Tage geschah und wobei es sich \u00fcberhaupt nicht um den Hochpriester handelte.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie zu verbrennen sind, wenn es nachts erfolgt ist.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>So, richtiger nach der Parallelstelle Men. Fol. 100a.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine solche kann durch einen Einwand nicht widerlegt werden, vielmehr mu\u00df der Einwand beseitigt werden.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Zutun eines Menschen. In der Nacht zum \u0160abbath wurden sie nicht niedergelegt und das Niederlegen von vorher gilt als ungeschehen.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Er habe die H\u00e4nde nicht gewaschen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen; w\u00f6rtl. Heiligungen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erste Tauchbad, das er auch an jedem anderen Tage nahm.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Eintritt in den Tempelhof.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. dessen Betreten in unreinem Zustande mit der Ausrottungsstrafe belegt ist.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester hatte am Vers\u00f6hnungstage 5 Dienstverrichtungen abwechselnd innerhalb und au\u00dferhalb des Allerheiligsten, und bei jeder Abwechselung mu\u00dfte er die Kleider wechseln, und ein Tauchbad nehmen; cf.&nbsp;infra Fol. 32a.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den Eintritt ohne untergetaucht zu haben.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester hatte am Vers\u00f6hnungstage 5 Dienstverrichtungen abwechselnd innerhalb und au\u00dferhalb des Allerheiligsten, und bei jeder Abwechselung mu\u00dfte er die Kleider wechseln, und ein Tauchbad nehmen; cf.&nbsp;infra Fol. 32a.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>BZ. folgert es vom Untertauchen des Hochpriesters am Vers\u00f6hnungstage, u. bei diesem ist der Dienst tauglich.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es zum Betreten des Tempelhofes das Untertauchen n\u00f6tig sei.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 8. Tage, obgleich er dies bereits am 7. getan hat.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Er steckte H\u00e4nde u. F\u00fc\u00dfe durch und erhielt durch Besprengung die Reinigung.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach gilt dies vornehmlich von Auss\u00e4tzigen.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Er dachte nicht daran, sich vor Unreinheit in acht zu nehmen.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 8. Unreinheitstage, da er bereits am Abend vorher untergetaucht ist.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber das Untertauchen des Auss\u00e4tzigen.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach dies also nur von Auss\u00e4tzigen gilt.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ein einzelnes Glied in das Heiligtum hineinlangt.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend er selbst sich au\u00dferhalb des Heiligtums befindet, um das Untertauchen zu sparen.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der das Badezimmer mit Wasser versorgt wurde.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 15,13.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber dem Tore.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit das Wasser nicht durchdringe; demnach sind es 25 Ellen.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 35a.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Schlachten und dem Blutsprengen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Der weiter Fol. 34b lehrt, das Waschen der H\u00e4nde erfolge nach dem Ausziehen der Kleider.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim f\u00fcnfmaligen Kleiderwechsel waren 10 Waschungen erforderlich.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Gleich beim ersten Untertauchen.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Ausziehen der profanen Kleider braucht er also die H\u00e4nde nicht zu waschen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,23,24.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. vor dem Ausziehen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,23.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Holte er Kelle und Kohlenpfanne nach der Darbringung der Widder und hielt sich nicht an die Reihenfolge dieses Abschnittes.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum best\u00e4ndigen Morgenopfer, zum Dienste des Vers\u00f6hnungstages, zu dem auch das Holen der Kohlenpfanne geh\u00f6rt, und zur Darbringung der Widder, wozu auch das Zusatzopfer u. das best\u00e4ndige Abendopfer geh\u00f6rten; durch die Unterbrechung bei der Darbringung der Widder m\u00fcssen abermals die Kleider zweimal gewechselt und zwei Tauchb\u00e4der genommen werden.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,23.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 4.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Das R\u00e4ucherwerk im Allerheiligsten.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>An den \u00fcbrigen Tagen des Jahres, an denen das Untertauchen nur eine rabbanitische Bestimmung ist.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,23.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. in diesen verrichtet er das ganze Jahr Dienst.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. in diesen verrichtet er das ganze Jahr Dienst.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Das R\u00e4ucherwerk im Allerheiligsten.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die durch g\u00f6ttliche Inspiration niedergeschrieben sind; cf.&nbsp;Meg. Fol. 7a.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sollte m\u00fcndlich vorgetragen werden.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>War dieser Irrtum erfolgt. Der Fragende glaubte, auch der folgende Satz vom Hochpriester geh\u00f6re zu diesem Ereignis.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wasche H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem einen mu\u00dfte er nach Rabbi 2mal nackt H\u00e4nde u. F\u00fc\u00dfe waschen, und nach dem anderen nach dem Ankleiden, also je 3mal, zusammen 15mal.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 46,20.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Hol. Fol. 26b.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach erfolgt das eigentliche Schlachten durch den anderen.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Holzsto\u00dfes auf dem Altar.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sieben armigen Leuchte.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Schlachten und dem Blutsprengen.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>An Tagen, an denen ein solches dargebracht wird.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,5.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e9\u05dc\u05de\u05d9\u05dd von \u05e9\u05dc\u05dd <em>vollenden<\/em>, mit dem Abendopfer ist also der Tempeldienst beendet.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Wasche H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dieser werden alle Opfer verbrannt.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach wird auch Feuer von der ersten Aufschichtung in das Allerinnerste gebracht.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,5.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Aufschichtung, zur R\u00e4ucherung der Spezereien.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Im angezogenen Schriftverse.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zur R\u00e4ucherung der Spezereien n\u00f6tig ist.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 26,35.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Auflegen derselben ohnehin voran gegangen sein w\u00fcrde, da das, was zur R\u00e4ucherung der Spezereien erforderlich ist, bevorzugter ist.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbJeden Morgen\u00ab wird im Texte durch die Wiederholung des W.s \u00bbMorgen\u00ab ausgedr\u00fcckt.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbMorgen\u00ab; zwei werden dabei selbst gebraucht und eines wird darauf bezogen.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Putzen der Leuchte, das geteilt werden mu\u00df; das Sprengen des Blutes w\u00fcrde diesem vorangehen u. das R\u00e4ucherwerk w\u00fcrde diesem folgen.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann das Putzen der Leuchte unterbrechen, den Tempel verlassen und zur\u00fcckkehren, ohne dazwischen einen anderen Dienst zu verrichten.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Dadurch, da\u00df dazwischen ein anderer Dienst verrichtet werde.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 30,7.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,5.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,37.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese d\u00fcrfen also durch andere Opfer nicht von einander getrennt werden.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,37.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese d\u00fcrfen also durch andere Opfer nicht von einander getrennt werden.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Pe Fol. 58a.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit sollten sie auch dem Gu\u00dfopfer vorangehen.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 15a.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,8.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,7.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df auch bei jenem das Gu\u00dfopfer erforderlich<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,7.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 12,11.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie gl\u00fchend in das kalte Wasser legte, was am Vers\u00f6hnungstage verboten ist.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Er soll diese Kammer erbaut haben. Nach einer anderen Erkl\u00e4rung soll er eine H\u00f6hle unter dem Tempel gegraben haben, um am Vers\u00f6hnungstage den Hochpriester im Allerheiligsten beobachten zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich der Aussatz nicht operativ entfernt werden darf.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies sollte ja ohnehin erlaubt sein, da die Entfernung des Aussatzes nicht beabsichtigt wird.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Schriftvers spricht nach A. f\u00fcr die Ansicht RJ.s.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Stoffe aus diesen L\u00e4ndern.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Stoffe aus diesen L\u00e4ndern.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Er soll diese Kammer erbaut haben. Nach einer anderen Erkl\u00e4rung soll er eine H\u00f6hle unter dem Tempel gegraben haben, um am Vers\u00f6hnungstage den Hochpriester im Allerheiligsten beobachten zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erg\u00e4nzung: \u00bbzusammen also 30\u00ab ist ja \u00fcberfl\u00fcssig.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den Morgengew\u00e4ndern, Lev. $16,4.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 44,19.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Der auch bei Abwesenheit der Gemeinde verrichtet werden kann, z. B. das Hinausbringen der Kohlenpfanne udgl.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Glas zu sehen ist; ebenso war der Stoff zwar dick, jedoch durchsichtig.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Kleine M\u00fcnze, nach Git. Fol. 45b im Werte des r\u00f6mischen Staters.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 4. Monat des j\u00fcdischen Kalenders, ungef\u00e4hr Dezember; dh. in der k\u00e4ltesten Zeit des Winters.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihn nicht kannten.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 146,7.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,8.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,8.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es Lose, in der Mehrzahl, hei\u00dft.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte: der Name; er sprach den Gottesnamen aus, der nicht genannt wird.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,30.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht aber die den Altar \u00f6stlich und westlich \u00fcberragende Nordseite, also nur 32 Ellen.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Die breiter ist als der Altar.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Je 11 Ellen, also die ganze Nordseite des Vorhofes, bis zur \u00f6stlichen Wand.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Fl\u00fcgelr\u00e4ume an der Nord- u. S\u00fcdseite der Vorhalle.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Opfertier zu schlachten, da man von da aus das Opfertier nicht sehen konnte.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in unserer Mi\u0161na beschr\u00e4nktere Raum ist ja nach Rabbi um so mehr zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Mu\u00df das Opfer in der n\u00e4chsten N\u00e4he des Altars geschlachtet werden, da er das Blut auf den Altargrund aussch\u00fctten mu\u00df.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Kopf zum Tempel u. die Hinterseite zum Altar gewandt.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn mit dem Verbote ein Gebot verbunden ist, wodurch es aufgehoben wird; beispielsweise Ex. 12,10: man lasse nichts bis zum Morgen zur\u00fcck, was aber zur\u00fcckbleibt, verbrenne man.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Diesem Verbote folgt zwar das Gebot, das Aas einem Fremdling zu schenken, jedoch kann nach der \u00dcbertretung desselben das Gebot nicht mehr ausge\u00fcbt werden.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Da ihm immerhin ein Gebot folgt; es wird daher nicht mit Gei\u00dfelung bestraft, somit ist dessentwegen ein Brandopfer darzubringen.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Armen zukommenden Erntereste (Eckenla\u00df, Vergessenes etc.).<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem Einsammeln ist das Gebot des Zur\u00fccklassens verdr\u00e4ngt worden; es ist also ein richtiges Verbot und wird mit Gei\u00dfelung bestraft.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Er kann auch nach der Aus\u00fcbung des Verbotes, dem Einsammeln, das Gebot aus\u00fcben u, es zur\u00fccklassen; mit der Aus\u00fcbung des Gebotes wird also das Ver\u00b0bot aufgehoben.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,21.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,7.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,31.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 3,7.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 8,22.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,2.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 106,6.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg, 8,47.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 9,5.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vom S\u00fcndenbekenntnis am Vers\u00f6hnungstage spricht.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. 1 S. 60 Anm. 45<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,11.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das S\u00fcndenbekenntnis.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim S\u00fcndenbock, der lebendig S\u00fchne verschaffte; cf.&nbsp;Lev. 16,10.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,11.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>An diesem Berge beteten sie das goldene Kalb an; cf.&nbsp;Ex. 32,31.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. Kap. 21.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 21,8.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es auch da mit dem Gottesnamen erfolgen sollte.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Das mit \u00bbAch\u00ab beginnt.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 21,8.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 32,3.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 10,7.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Tageswache; Bd. H S. 481 Anm. 136.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Das gesch\u00f6pfte Wasser wird \u00fcber Nacht untauglich, u. durch die von ihm gefertigte Vorrichtung wurde es mit der Ouelle verbunden.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 5,12ff.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 44,19.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 36a.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorangehenden Mi\u0161na.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht ganz im Norden.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorangehenden Mi\u0161na.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. rechts ein wenig. hinter ihm.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. weder ganz hinten noch ganz an der Seite.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,8.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es Lose, in der Mehrzahl, hei\u00dft.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,8.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob die Morgenr\u00f6te schon angebrochen ist.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen Abschnitt aus der Tora; nach einer anderen Ansicht darf man einzelne Abschnitte aus der Tora nicht abschreiben.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nur die Anfangsbuchstaben der W\u00f6rter.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester, den bez\u00fcglichen Abschnitt f\u00fcr die Ehebruchsverd\u00e4chtigte; cf.&nbsp;Num. 5,23.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 5,19.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Anf\u00e4nge der Verse.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr das \u00f6stliche Tor des Tempelhofes.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 1,17.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielleicht der Sohn des Levi.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtlich Schreibwerk; nach dem weiter folgenden Berichte des Talmud handelte es sich um eine Schreibekunst.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 10,7.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 10,7.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Schaubrot hatte eine U-form, u. das Hervorlangen, ohne es zu zerbrechen, war sehr schwierig.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 43,7.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 32,22.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 16,4.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die obigen Berichte \u00fcber die Wiedereinsetzung der genannten Familien in ihr Amt.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Kraft seiner Stimme.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Jemand f\u00fchrte also den Namen Do\u00e9g, der nach iSam. 21,8ff. ruchlos war.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Thr. 2,20.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich auf der flachen Hand, der Handbreite.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 32,22.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;18,17.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;18,18<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;13,12.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;13,13<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Der A\u1e25\u00e1b u. Izebel um sich hatte; cf.&nbsp;iReg. Kap. 18<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ji\u00e7\u1e25aq u. Ja\u0351qob um sich hatte.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df; w\u00f6rtl. aus dem Segen etc. lernst du einen Fluch etc.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;18,19.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;13,13<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;13,14.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;1,4.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 3,10.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 4,6.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 4,6.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 1,5.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,8.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 10,25.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,9.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e8\u05d5\u05dc mit vorgesetztem \u05dc hei\u00dft auch <em>durch F\u00fchrung, Leitung, wegen<\/em>; der angezogene Schriftvers wird wie folgt aufgefa\u00dft: wegen seiner Frommen beh\u00fctet er [sc. die Welt].<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schreibweise ist \u05d4\u05e4\u05d9\u05e8\u05d5 in der Einzahl, wenn es auch \u05d4\u05e4\u05d9\u05e8\u05dc gelesen wird.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 3,34.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. 1S. 747 Anm. 31.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 11,43.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 44<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 28a 28b 29a 29b 30a 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b 35a 35b 36a 36b 37a 37b 38a 38b 39a \u00dcbersetzung Blatt 28a DER BEAMTE SPRACH ZU HHNEN: GEHT UND SCHAUET, OB DIE ZEIT ZUM SCHLACHTEN SCHON HERANGEREICHT IST. SOBALD SIE HERANREICHTE, SPRACH DER BEOBACHTENDE: EIN LICHTSCHEIN! ALSDANN SPRACH MATIHIA1 B. \u0160EMU\u00c9L: IST DIE GANZE OSTSEITE HELL? BIS \u1e24EBRON? UND DIESER ERWIDERTE: JAWOHL. WOZU WAR DIES ALLES N\u00d6TIG? WEIL SIE EINMAL, ALS DAS MONDLICHT AUFGEGANGEN WAR, GLAUBTEN, DAS [MORGEN]LICHT SEI IM OSTEN AUFGEGANGEN, UND SIE SCHLACHTETEN DAS BEST\u00c4NDIGE OPFER, DAS SIE [NACHHER] IN DEN VERBRENNUNGSRAUM BRACHTEN. HIERAUF F\u00dcHRTE MAN DEN HOCHPRIESTER IN DEN BADERAUM HINUNTER. FOLGENDE BESTIMMUNG WAR IM TEMPEL EINGEF\u00dcHRT: WER SEINE NOTDURFT VERRICHTET, MUSS EIN TAUCHBAD NEHMEN, WER WASSER L\u00c4SST, MUSS H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE WASCHEN. Blatt 28b GEMARA. Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: [Er sprach:] Ein Lichtschein gl\u00e4nzt. R. A\u0351qiba sagte: Ein Lichtschein ist bereits aufgegangen. Ni\u1e25oma &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6733,"parent":6704,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6727","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6727"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6727\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6734,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6727\/revisions\/6734"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}