{"id":6730,"date":"2021-01-06T01:47:03","date_gmt":"2021-01-05T23:47:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6730"},"modified":"2021-01-06T10:30:45","modified_gmt":"2021-01-06T08:30:45","slug":"joma-kapitel-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/joma-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Joma Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma<\/strong> <\/a>| <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41a\">41a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41b\">41b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42a\">42a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42b\">42b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-43a\">43a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-43b\">43b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-44a\">44a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-44b\">44b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45a\">45a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45b\">45b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-46a\">46a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-46b\">46b<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>ER R\u00dcHRTE DIE URNE UM UND HOLTE DIE ZWEI LOSE HERVOR; AUF DEM EINEN STAND \u00bbF\u00dcR GOTT\u00ab<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, AUF DEM ANDEREN STAND F\u00dcR A\u0351ZAZEL DER PRIESTERPR\u00c4SES ZU SEINER RECHTEN UND DER OBMANN DER FAMILIENWACHE ZU SEINER LINKEN. GERIET DAS [LOS] \u00bbF\u00dcR GOTT\u00ab IN SEINE RECHTE, SO SPRACH DER PRIESTERPR\u00c4SES ZU IHM: HERR HOCHPRIESTER ERHEBE DEINE RECHTE; GERIET [DAS LOS] \u00bbF\u00dcR GOTT\u00ab<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> IN SEINE LINKE, SO SPRACH DER OBMANN DER FAMILIENWACHE ZU IHM: HERR HOCHPRIESTER, ERHEBE DEINE LINKE. ALSDANN LEGTE ER SIE AUF BEIDE B\u00d6CKE UND SPRACH: EIN S\u00dcNDOPFER F\u00dcR GOTT. R. JI\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT, ER BRAUCHTE \u00bbEIN S\u00dcNDOPFER\u00ab NICHT ZU SAGEN, SONDERN NUR: F\u00dcR GOTT. UND SIE STIMMTEN NACH IHM EIN: GEPRIESEN SEI DER NAME SEINER K\u00d6NIGLICHEN MAJEST\u00c4T AUF IMMER UND EWIG.<\/p>\n<p>GEMARA. Wozu brauchte er die Urne umzur\u00fchren?<\/p>\n<p>Damit er nicht ziele und hervorhole. Raba sagte: Die Urne war aus Holz; sie war von Profanem und fa\u00dfte nur zwei H\u00e4nde. Rabina wandte ein: Einleuchtend ist es, da\u00df sie nur zwei H\u00e4nde fa\u00dfte, damit er nicht ziele und hervorhole, weshalb aber war sie von Profanem, sollte man sie doch weihen!?<\/p>\n<p>Dann w\u00e4re sie ein (h\u00f6lzernes) Dienstger\u00e4t, und Dienstger\u00e4te werden nicht aus Holz gefertigt.<\/p>\n<p>Sollte man sie doch aus Silber oder aus Gold fertigen!?<\/p>\n<p>Die Tora schonte das Geld Jisra\u00e9ls. Unsere Mi\u0161na vertritt nicht die Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R. Jehuda sagte im Namen R. Elie\u0351zers: Der Priesterpr\u00e4ses und der Hochpriester steckten beide die H\u00e4nde in die Urne; geriet es<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> in die Rechte des Hochpriesters, so sprach der Priesterpr\u00e4ses zu ihm: Herr Hochpriester, erhebe deine Rechte, geriet es in die Rechte des Priesterpr\u00e4ses, so sprach der Obmann der Familienwache zum Hochpriester:<\/p>\n<p>Sprich deine Worte.<\/p>\n<p>Sollte der Priesterpr\u00e4ses es sagen!?<\/p>\n<p>Da es nicht in seine Hand geriet, k\u00f6nnte er entmutigt<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> werden.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, die Rechte des Priesterpr\u00e4ses sei bevorzugter als die Linke des Hochpriesters, und einer ist der Ansicht, sie gleichen einander.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor, der gegen R. Jehuda streitet?<\/p>\n<p>Es ist R. \u1e24anina der Priesterpr\u00e4ses, denn es wird gelehrt: R. \u1e24anina der Priesterpr\u00e4ses sagte: Wozu war der Priesterpr\u00e4ses zu seiner Rechten? Damit, wenn der Hochpriester von einer Untauglichkeit betroffen wird, der Priesterpr\u00e4ses eintrete und den Dienst an seinerstatt verrichte.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: W\u00e4hrend der vierzig Amtsjahre \u0160imo\u0351n des Gerechten geriet das Los [f\u00fcr Gott] stets in die Rechte, von dann ab geriet es zuweilen in die Rechte und zuweilen in die Linke. Der gl\u00e4nzendrote Wollstreifen<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> wurde stets wei\u00df, von dann ab wurde er zuweilen wei\u00df und zuweilen nicht. Die westliche Lampe<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> brannte immerw\u00e4hrend, von dann ab brannte sie zuweilen und zuweilen erlosch sie. Das Feuer des Holzsto\u00dfes<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> behielt seine Kraft und die Priester brauchten weiter kein Holz auf den Holzsto\u00df zu legen, au\u00dfer den zwei Holzscheiten\u00ab, um das Gebot des Holzauflegens auszu\u00fcben, von dann ab behielt es zuweilen seine Kraft und zuweilen nicht, so da\u00df die Priester es nicht vermeiden konnten, den ganzen Tag Holz auf den Holzsto\u00df zu legen. In die Schwingegarbe, in die zwei Brote<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> und in die Schaubrote war ein Segen gekommen, so da\u00df jeder Priester, dem ein olivengro\u00dfes St\u00fcck zufiel, es entweder aufa\u00df und satt war, oder davon a\u00df und noch zur\u00fccklie\u00df, von dann ab kam ein Fluch in die Schwingegarbe, in die zwei Brote und in die Schaubrote, so da\u00df jeder Priester nur ein bohnengro\u00dfes St\u00fcck erhielt; die Gesitteten zogen ihre Hand davon zur\u00fcck und die Gefr\u00e4\u00dfigen nahmen und a\u00dfen es. Einst nahm jemand seinen Anteil und den Anteil seines Genossen;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>da nannte man ihn \u00bbGewaltt\u00e4ter\u00ab bis zum Tage seines Todes. Rabba b. R. \u0160ila sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>mein Gott, befreie mich aus der Hand der Gottlosen, aus der Faust des Frevlers und des Gewaltt\u00e4ters<\/em>. Raba entnimmt dies aus folgendem:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> <em>lernet Gutes tun, forschet nach Recht, leitet den Vergewaltigten<\/em>. (Leitet den Vergewaltigten, nicht aber den Gewaltt\u00e4ter<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>.)<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: In dem Jahre, in dem \u0160imo\u0351n der Gerechte starb, sagte er ihnen, er werde in diesem Jahre sterben. Als man ihn fragte, woher er dies wisse, erwiderte er: An jedem Vers\u00f6hnungstage gesellte sich mir ein Greis, der wei\u00df gekleidet und wei\u00df geh\u00fcllt war, und er pflegte mit mir hineinzugehen und mit mir herauszukommen; heute aber gesellte sich mir ein Greis, der schwarz gekleidet und schwarz geh\u00fcllt war, und er ging mit mir hinein, kam aber nicht mit mir heraus. Nach dem Feste war er sieben Tage krank und starb. Seine Priesterbr\u00fcder unterlie\u00dfen es dann, im Segen den Gottesnamen zu nennen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Vierzig Jahre vor der Zerst\u00f6rung des Tempels geriet nicht das Los [f\u00fcr Gott\u00ab] in die Rechte, wurde der rotgl\u00e4nzende Wollstreifen nicht wei\u00df, brannte nicht die westliche Lampe und \u00f6ffneten sich die Tempelt\u00fcren von selbst, bis R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj sie anschrie und sprach: O Tempel, weshalb \u00e4ngstigst du dich! Ich wei\u00df, da\u00df du endlich zerst\u00f6rt werden wirst, und bereits hat Zekharja b. ido \u00fcber dich geweissagt:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> <em>\u00d6ffne, Lebanon, deine T\u00fcren, ein Feuer soll an deinen Zedern zehren<\/em>.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Tablaj sagte: Weshalb hei\u00dft er Lebanon? Weil er die S\u00fcnden Jisra\u00e9ls wei\u00df machte [malbin]. R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija sagte: Weshalb hei\u00dft er Wald, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> <em>das Lebanonwaldhaus<\/em>? Um dir zu sagen: wie der Wald Bl\u00fcten treibt, ebenso treibt der Tempel Bl\u00fcten.<\/p>\n<p>R. O\u0161a\u0351ja sagte n\u00e4mlich: Als \u0160elomo den Tempel erbaute, pflanzte er da allerlei goldene K\u00f6stlichkeiten, die zur heranreichenden Zeit Fr\u00fcchte hervorbrachten; sobald der Wind sie anwehte, fielen sie herab, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> <em>seine Frucht wird rauschen wie der Lebanon<\/em>, und von diesen hatten die Priester ihren Unterhalt. Als die Nichtjuden in den Tempel drangen, verdorrten sie, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> <em>und die Bl\u00fcte des Lebanon verwelkt<\/em>, aber der Heilige, gepriesen sei er, wird sie uns dereinst wiedergeben, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> <em>\u00fcppig soll sie aufsprie\u00dfen und jubeln, ja jubeln und jauchzen; die Herrlichkeit des Lebanon wird ihr geschenkt<\/em>.<\/p>\n<p>ALSDANN LEGTE ER SIE AUF BEIDE B\u00d6CKE. Die Rabbanan lehrten: Zehnmal nannte der Hochpriester an diesem Tage den Gottesnamen; dreimal beim ersten S\u00fcndenbekenntnis, dreimal beim zweiten S\u00fcndenbekenntnis, dreimal beim Fortschicken des S\u00fcndenbockes und einmal beim Losen. Als er \u00bbAch Herr\u00ab sagte, wurde seine Stimme bis Jeri\u1e25o vernommen. Rabba b. Bar Hana sagte: Von Jeru\u0161alem bis Jeri\u1e25o sind zehn Parasangen. [Das Ger\u00e4usch] der T\u00fcrangeln des Tempels wurde in einer Entfernung von acht \u0160abbathgebieten<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>geh\u00f6rt. Durch den Geruch des R\u00e4ucherwerkes niesten die Ziegen in Jeri\u1e25o. Wegen des Geruches des R\u00e4ucherwerkes brauchten die Frauen in Jeri\u1e25o sich nicht zu parf\u00fcmieren. Wegen des Geruches des R\u00e4ucherwerkes brauchten die jungen Frauen in Jeru\u0161alem sich nicht zu schm\u00fccken. R. Jose b. Dolgaj erz\u00e4hlte: Mein Vater hatte Ziegen im Gebirge Mikhmar<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, und diese niesten durch den Geruch des R\u00e4ucherwerkes. R. \u1e24ija b. Abin sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a: Ein Greis erz\u00e4hlte mir, da\u00df er einst nach \u0160ilo ging und zwischen den W\u00e4nden den Geruch des R\u00e4ucherwerkes wahrgenommen habe<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jannaj sagte: Nur das Ziehen der Lose aus der Urne ist unerl\u00e4\u00dflich, nicht aber das Hinauflegen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan sagte, auch das Ziehen sei nicht unerl\u00e4\u00dflich. Nach R. Jehuda, welcher sagt, die au\u00dferhalb [des Allerheiligsten] in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern zu verrichtenden Dienstverrichtungen seien nicht unerl\u00e4\u00dflich<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>, stimmen sie \u00fcberein, da\u00df es<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> nicht unerl\u00e4\u00dflich sei, sie streiten nur nach R. Nehemja: einer sagt, es sei unerl\u00e4\u00dflich, nach R. Nehemja, und einer sagt, es sei nicht unerl\u00e4\u00dflich, denn [dieser spricht] nur von einem Dienste, w\u00e4hrend das Losen kein Dienst<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> ist. Manche lesen: Nach R. Nehemja, welcher sagt, sie<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> seien unerl\u00e4\u00dflich, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> unerl\u00e4\u00dflich sei, sie streiten nur nach R. Jehuda: einer sagt, es sei nicht unerl\u00e4\u00dflich, nach R. Jehuda, und einer sagt, es sei unerl\u00e4\u00dflich, denn anders ist es hierbei, wo die Schrift [die Worte] <em>auf den es fiel<\/em>, (zweimal) wiederholt<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> hat. Man wandte ein: Es ist Gebot, zu losen, hat er aber nicht gelost, so ist es giltig. Erkl\u00e4rlich ist dies nach der Lesart, nach der sie nach R. Jehuda \u00fcbereinstimmen, da\u00df es nicht unerl\u00e4\u00dflich sei,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p>denn dies vertritt die Ansicht R. Jehudas, nach der Lesart aber, nach der sie [nach ihm] streiten, ist hier allerdings nach demjenigen, welcher sagt, es sei nicht unerl\u00e4\u00dflich, die Ansicht R. Jehudas vertreten, wessen Ansicht aber ist hier vertreten nach demjenigen, welcher sagt, es sei unerl\u00e4\u00dflich!?<\/p>\n<p>Lies: es ist Gebot, [das Los] hinaufzulegen<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es ist Gebot, zu losen und das S\u00fcndenbekenntnis zu sprechen, hat er nicht gelost und das S\u00fcndenbekenntnis nicht gesprochen, so ist es giltig. Wolltest du sagen, auch hier lese man: hinaufzulegen, wie w\u00e4re dann der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: R. \u0160imo\u0351n sagt, es sei giltig, wenn er nicht gelost hat und ungiltig, wenn er das S\u00fcndenbekenntnis nicht gesprochen hat. Was hei\u00dft \u00bbnicht gelost\u00ab, wenn etwa: nicht hinaufgelegt, so w\u00e4re ja R. \u0160imo\u0351n der Ansicht, das Losen selbst sei unerl\u00e4\u00dflich, dagegen wird gelehrt, da\u00df, wenn einer von ihnen verendet ist, der andere, wie R. \u0160imo\u0351n sagt, ohne zu losen dargebracht werde!?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n verstand die Rabbanan nicht und sprach zu ihnen wie folgt: wenn ihr unter \u00bbLosen\u00ab das wirkliche Losen versteht, so streite ich gegen euch \u00fcber eines, und wenn ihr unter \u00bbLosen\u00ab das Hinauflegen versteht<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>, so streite ich gegen euch \u00fcber beides.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Bei den Sprengungen innerhalb ist der Bock vom Farren<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> abh\u00e4ngig, nicht aber der Farren vom Bocke. Allerdings ist der Bock vom Farren abh\u00e4ngig, wenn er n\u00e4mlich den Bock vor dem Farren hergerichtet hat, hat er nichts getan, wieso aber der Farre nicht vom Bocke: wollte man sagen, wenn er im Tempel die Sprengungen<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> des Farren vor den Sprengungen des Bockes verrichtet hat, so hei\u00dft es ja diesbez\u00fcglich <em>Satzung<\/em><a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>, doch wohl, wenn er innerhalb die Sprengungen des Farren vor dem Losen verrichtet hat, und wenn es von der Reihenfolge nicht unerl\u00e4\u00dflich ist, so ist auch das Losen selbst nicht unerl\u00e4\u00dflich!? Nein, wenn er die Altarsprengungen des Farren vor den Sprengungen des Bockes im Teinpel verrichtet hat, nach R. Jehuda, welcher sagt, die au\u00dferhalb in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern zu verrichtenden Dienstverrichtungen seien nicht unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber: bei den Sprengungen innerhalb!?<\/p>\n<p>Vielmehr, dies nach R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, das Losen sei nicht unerl\u00e4\u00dflich. Wenn du aber willst, sage ich: tats\u00e4chlich nach R. Jehuda, aber wenn auch die Reihenfolge nicht unerl\u00e4\u00dflich ist, so ist dennoch das Losen selbst unerl\u00e4\u00dflich. Sie<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> vertreten hierbei ihre Ansichten,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> <em>Soll lebend vor dem Herrn stehen bleiben, um durch ihn S\u00fchne zu schaffen<\/em>. Wie lange mu\u00df er lebend stehen bleiben? Bis zum Blutsprengen des anderen<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. \u0160imo\u0351n sagt, bis nach dem S\u00fcndenbekenntnis.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Wie gelehrt wird: <em>Um durch ihn S\u00fchne zu schaffen<\/em>, die Schrift spricht von der S\u00fchne durch das Blut, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>wenn er vollendet hat die S\u00fchne des Heiligtums<\/em>, wie es da die S\u00fchne durch das Blut ist, ebenso hierbei die S\u00fchne durch das Blut<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n sagte: <em>Um durch ihn S\u00fchne zu schaffen<\/em>, die Schrift spricht von der S\u00fchne durch Worte.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Seine Sch\u00fcler fragten R. A\u0351qiba: Darf man, nachdem [das Los] in die Linke geraten ist, [den Bock] rechts wenden? Dieser erwiderte: Gebet den Min\u00e4ern keine Gelegenheit zum Angriff<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>. Also nur darum, weil man den Min\u00e4ern keine Gelegenheit zum Angriff gebe, sonst aber d\u00fcrfte man ihn umwenden. Wieso d\u00fcrfte man ihn umwenden, wenn du sagst, das Losen sei unerl\u00e4\u00dflich, die Linke hat ihn ja bestimmt!? Raba erwiderte: Sie fragten wie folgt: darf man, wenn das Los in die Linke geraten ist, dieses und den betreffenden Ziegenbock rechts wenden, und darauf erwiderte er, man gebe den Min\u00e4ern keine Gelegenheit zum Angriff.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: W\u00fcrde es gehei\u00dfen haben: den Bock, auf dem es sich befindet, so w\u00fcrde ich gesagt haben, er m\u00fcsse es auf ihn legen, es hei\u00dft aber: [auf ihn] fiel, sobald es gezogen worden ist, ist weiter nichts n\u00f6tig. Zu welchem Zwecke: wollte man sagen, nur als Gebot, so w\u00e4re demnach das Hinauflegen nicht einmal ein Gebot, doch wohl hinsichtlich der Unerl\u00e4\u00dflichkeit, somit ist hieraus zu entnehmen, da\u00df das Losen unerl\u00e4\u00dflich ist und das Hinauflegen nicht unerl\u00e4\u00dflich ist!? Raba erwiderte: Er meint es wie folgt: w\u00fcrde es gehei\u00dfen haben: auf dem es sich befindet, so w\u00fcrde ich gesagt haben, er lasse es auf ihm bis zum Schlachten liegen, es hei\u00dft aber: auf ihn fiel, sobald es gezogen worden ist, ist weiter nichts n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> <em>Er richte ihn als S\u00fcndopfer her<\/em>, das Los macht ihn zum S\u00fcndopfer, nicht aber macht ihn die Bezeichnung zum S\u00fcndopfer. Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich einen Schlu\u00df folgern: wenn in einem Falle, wo das Los nicht bestimmend<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> ist, die Bezeichnung bestimmend ist, um wieviel mehr sollte in einem Falle, wo das Los bestimmend ist, die Bezeichnung bestimmend sein. Daher hei\u00dft es: <em>er richte ihn als S\u00fcndopfer her<\/em>, das Los macht ihn zum S\u00fcndopfer, nicht aber macht ihn die Bezeichnung zum S\u00fcndopfer.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41a\">Blatt 41a<\/h2>\n<p>Eine anonyme Lehre im Siphra ist ja von R. Jehuda, und diese lehrt, nur das Los mache ihn zum S\u00fcndopfer, nicht aber mache ihn die Bezeichnung zum S\u00fcndopfer, wonach das Losen unerl\u00e4\u00dflich ist. Dies ist also eine Widerlegung desjenigen, welcher sagt, das Losen sei nicht unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Die Vogelopfer<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> werden nur beim Kaufe durch den Eigent\u00fcmer oder bei der Herrichtung durch den Priester<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> bezeichnet. R. \u0160imi b. A\u0161i sagte: Folgendes ist der Grund R. \u1e24isdas: es hei\u00dft:<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> <em>sie nehme<\/em> und<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> <em>er richte her<\/em>, entweder durch Nehmen oder durch Herrichtung. Man wandte ein: <em>Er richte ihn als S\u00fcndopfer her<\/em>, nur das Los macht ihn zum S\u00fcndopfer, nicht aber macht ihn die Bezeichnung zum S\u00fcndopfer. Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich einen Schlu\u00df folgern: wenn in einem Falle, wo das Los nicht bestimmend ist, die Bezeichnung bestimmend ist, um wieviel mehr sollte in einem Falle, wo das Los bestimmend ist, die Bezeichnung bestimmend sein. Daher hei\u00dft es: <em>er richte ihn als S\u00fcndopfer her<\/em>, nur das Los macht ihn zum S\u00fcndopfer, nicht aber macht ihn die Bezeichnung zum S\u00fcndopfer. Hierbei erfolgt es<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> nicht beim Nehmen und auch nicht bei der Herrichtung, und er lehrt, da\u00df dies bestimmend sei!? Raba erwiderte: Er meint es wie folgt: wenn in einem Falle, wo das Los nicht bestimmend ist, auch beim Nehmen und auch bei der Herrichtung die Bezeichnung bestimmend ist, beim Nehmen oder bei der Herrichtung, um wieviel mehr sollte in einem Falle, wo das Los bestimmend ist, nicht beim Nehmen und nicht bei der Herrichtung, die Bezeichnung beim Nehmen oder bei der Herrichtung bestimmend sein. Daher hei\u00dft es: <em>er richte ihn als S\u00fcndopfer her<\/em>, das Los macht ihn zum S\u00fcndopfer, nicht aber macht ihn die Bezeichnung zum S\u00fcndopfer.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn ein Armer unrein in den Tempel eingetreten<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> war und nachdem er Geld f\u00fcr sein Vogelopfer reserviert hat, reich geworden ist, und darauf bestimmt, dieses [Geld] sei f\u00fcr das S\u00fcndopfer und jenes f\u00fcr das Brandopfer, so f\u00fcge er zum Gelde f\u00fcr das S\u00fcndopfer hinzu und bringe daf\u00fcr sein Pflichtopfer<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> dar, er darf aber nicht zum Gelde f\u00fcr das Brandopfer hinzuf\u00fcgen und daf\u00fcr sein Pflichtopfer darbringen. Hierbei erfolgt es nicht beim Nehmen und nicht bei der Herrichtung, und er lehrt, die Bestimmung sei giltig. R. Se\u0161eth erwiderte: Glaubst du<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>, R. Elea\u0351zar sagte ja im Namen R. Ho\u0161a\u0351jas, da\u00df, wenn ein Reicher unrein in den Tempel eingetreten war und das Opfer eines Armen dargebracht hat, er seiner Pflicht nicht gen\u00fcge. Wieso kann er, wenn er seiner Pflicht gen\u00fcgt, ein solches bestimmt haben!? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, wenn er es bereits zur Zeit seiner Armut bestimmt hat, ebenso ist zu erkl\u00e4ren, wenn er es bereits beim Absondern<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> bestimmt hat.<\/p>\n<p>Was ist aber nach R. \u1e24aga, der im Namen R. Jo\u0161ijas bsagte, er gen\u00fcge wohl seiner Pflicht, zu erwidern!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41b\">Blatt 41b<\/h2>\n<p>Lies nicht: und darauf bestimmt, sondern: und er darauf kauft und bestimmt.<\/p>\n<p>Wenn er bereits gekauft hat, so kann er ja nur [in der Weise Geld] hinzuf\u00fcgen und f\u00fcr sein Pflichtopfer darbringen, indem er [das Gefl\u00fcgel] ausl\u00f6st, und bei einem Gefl\u00fcgel gibt es ja keine Ausl\u00f6sung!? R. Papa erwiderte: Wenn er nur eine Taube gekauft hat; hat er das Brandopfer gekauft, so f\u00fcge er zum. Gelde des S\u00fcndopfers hinzu und bringe daf\u00fcr sein Pflichtopfer dar, und das Brandopfer ist als freiwilliges Opfer darzubringen, und hat er das S\u00fcndopfer gekauft, so darf er nicht zum Gelde des Brandopfers hinzuf\u00fcgen und daf\u00fcr sein Pflichtopfer darbringen und das S\u00fcndopfer verenden zu lassen.<\/p>\n<p>Der Text. R. Elea\u0351zar sagte im Namen R. Ho\u0161a\u0351jas: Wenn ein Reicher unrein in den Tempel eingetreten ist und das Opfer eines Armen dargebracht hat, so hat er seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. R. \u1e24aga aber sagte im Namen R. Ho\u0161a\u0351jas, er habe seiner Pflicht gen\u00fcgt. Man wandte ein: Wenn ein armer Auss\u00e4tziger das Opfer eines reichen dargebracht hat, so hat er seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn aber ein reicher das Opfer eines armen dargebracht hat, so hat er seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo es<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> <em>dies<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch vom ersten Falle gelten!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige hat [diesen Fall] durch [das Wort] <a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> <em>Satzung<\/em> eingeschlossen. Es wird auch gelehrt: <em>Satzung<\/em>, dies schlie\u00dft den Fall ein, wenn ein armer Auss\u00e4tziger das Opfer eines reichen darbringt. Man k\u00f6nnte glauben, auch wenn ein reicher das Opfer eines armen darbringt, so hei\u00dft es dies.<\/p>\n<p>Sollte man hiervon folgern<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige beschr\u00e4nkt:<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> <em>wenn er<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> arm ist<\/em>.<\/p>\n<p>DARAUF BAND ER EINEN ROTGL\u00c4NZENDEN WOLLSTREIFEN AN DEN KOPF DES FORTZUSCHICKENDEN BOCKES UND STELLTE IHN AN DIE STELLE SEINER FORTSCHICKUNG, UND DEN ZU SCHLACHTENDEN AN DIE STELLE SEINER SCHLACHTUNG. SODANN BEGAB ER SICH ZU SEINEM ZWEITEN FARREN, ST\u00dcTZ- TE BEIDE H\u00c4NDE AUF DIESEN UND SPRACH DAS S\u00dcNDENBEKENNTNIS. ER SPRACH ALSO: ACH, HERR, ICH HABE VOR DIR GES\u00dcNDIGT, GEFREVELT UND GEFEHLT, ICH UND MEIN HAUS UND DIE KINDER AHRONS, DEIN HEILIGES<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> VOLK. ACH, HERR, VERGIB DOCH DIE S\u00dcNDEN, DIE FREVEL UND DIE VERFEHLUNGEN, DIE ICH VOR DIR GES\u00dcNDIGT, GEFREVELT UND GEFEHLT HABE, ICH UND MEIN HAUS UND DIE KINDER AHRONS, DEIN HEILIGES VOLK! WIE DOCH GESCHRIEBEN STEHT IN DER TORA DEINES KNECHTES MO\u0161E:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> <em>denn an diesem Tage wird er euch vergeben, um euch zu reinigen; von all euren S\u00fcnden sollt ihr rein sein vor dem Herrn<\/em>. UND SIE STIMMTEN NACH IHM EIN: GEPRIESEN SEI DER NAME SEINER K\u00d6NIGLICHEN MAIEST\u00c4T AUF IMMER UND EWIG.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Beziehen sich [die Worte] \u00bbund den zu schlachtenden\u00ab auf das Anbinden [des Wollstreifens] oder auf das Hinstellen<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Joseph lehrte: Darauf band er einen rotgl\u00e4nzenden Streifen an den Kopf des fortzuschickenden Bockes und stellte ihn an die Stelle seiner Fortschickung, und den zu schlachtenden an die Stelle seiner Schlachtung, damit sie weder mit einander noch mit anderen vertauscht werden. Erkl\u00e4rlich ist dies, wenn du sagst, es beziehe sich auf das Anbinden, wenn du aber sagst, es beziehe sich auf das Hinstellen, so k\u00f6nnen sie allerdings mit einander nicht vertauscht werden, da an einem [der Streifen] gebunden ist, am anderen aber nicht, der andere aber kann ja mit anderen vertauscht werden!? Schlie\u00dfe also hieraus, da\u00df dies sich auf das Anbinden bezieht. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Ich h\u00f6rte dies von zwei Wollstreifen, von dem der [roten] Kuh und von dem des fortzuschickenden Bockes; einer mu\u00df ein bestimmtes Ma\u00df haben und der andere braucht kein bestimmtes Ma\u00df zu haben; ich wei\u00df aber nicht, welcher von ihnen. R. Joseph sprach: Wollen wir es er\u00f6rtern: der des fortzuschickenden Bockes ist zu teilen<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, somit mu\u00df er auch ein bestimmtes Ma\u00df haben, der der [roten] Kuh ist nicht zu teilen, daher braucht er auch kein bestimmtes Ma\u00df zu haben. Rami b. \u1e24ama wandte ein: Der der [roten] Kuh mu\u00df ja eine Schwere<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> haben!? Raba erwiderte ihm: \u00dcber die Schwere besteht [ein Streit von] Tanna\u00edm.<\/p>\n<p>Der der [roten] Kuh ist also nicht zu teilen. Abajje wandte ein: Wie verf\u00e4hrt er dabei<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>? Er umwickelt es mit dem Reste<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> des Wollstreifens!?<\/p>\n<p>Lies: mit dem Ende des Wollstreifens.<\/p>\n<p>R. \u1e24anin sagte im Namen Rabhs: Wenn das Zedernholz und der Karmesinfaden<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> von der Flamme erfa\u00dft werden, so sind sie tauglich. Man wandte ein: Ist der Streifen versengt worden, so hole er einen anderen und weihe ihn!? Abajje erwiderte: Das ist kein Einwand; dies gilt von einem lodernden [Feuer], jenes von einem glimmenden.<\/p>\n<p>Raba sagte, \u00fcber die Schwere besteht [ein Streit] von Tanna\u00edm. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wozu umwickelt er sie<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>? Damit sie in einem B\u00fcndel zusammengefa\u00dft seien<\/p>\n<p>so Rabbi. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagt, damit sie eine Schwere haben und [wuchtig] in den Brand der [roten] Kuh fallen.<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans: Ich h\u00f6rte dies von drei Wollstreifen, von dem der [roten] Kuh, von dem des fortzuschikkenden Bockes und von dem des Auss\u00e4tzigen[opfers); einer mu\u00df ein Gewicht von zehn Zuz haben, einer mu\u00df ein Gewicht von zwei \u0160ela\u0351 haben und einer mu\u00df ein Gewicht von einem \u0160eqel haben; ich wei\u00df es aber nicht zu pr\u00e4zisieren. Als Rabin kam, pr\u00e4zisierte er es im Namen R. Jonathans:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42a\">Blatt 42a<\/h2>\n<p>Der der [roten] Kuh mu\u00df ein Gewicht von zehn Zuz haben, der des fortzuschickenden Bockes mu\u00df ein Gewicht von zwei \u0160ela\u0351 haben und der des Auss\u00e4tzigen[opfers] mu\u00df ein Gewicht von einem Seqel haben. R. Jo\u1e25anan sagte: \u00dcber den der [roten] Kuh streiten R. \u0160imo\u0351n b. \u1e24alaphta und die Rabbanan; nach der einen Ansicht, im Gewichte von zehn [Zuz] und nach der anderen Ansicht, im Gewichte eines Seqel. Als Merkzeichen diene dir: ob viel<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> oder wenig. R. Jirmeja aus Diphte sprach zu Rabina: Sie stritten nicht \u00fcber den der [roten] Kuh, sondern \u00fcber den des fortzuschickenden Bockes. An jenem Tage starb gerade Rabja b. Qisi, und sie pr\u00e4gten folgendes Merkzeichen: Rabja b. Oisi schafft S\u00fchne, wie der fortzuschickende Bock.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Ich h\u00f6rte von zwei Schlachtungen, von der der [roten] Kuh und von der des Farren<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>; da\u00df n\u00e4mlich eine durch einen Gemeinen zul\u00e4ssig sei, und eine durch einen Gemeinen unzul\u00e4ssig sei; ich wei\u00df aber nicht, welche von beiden. Es wurde gelehrt: \u00dcber das Schlachten der [roten] Kuh und \u00fcber das des Farren [streiten] Rabh und \u0160emu\u00e9l; einer sagt, bei der [roten] Kuh sei es<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> unzul\u00e4ssig, und beim Farren sei es zul\u00e4ssig, und einer sagt, beim Farren sei es unzul\u00e4ssig, und bei der [roten] Kuh sei es zul\u00e4ssig. Es ist zu be weisen, da\u00df Rabh es ist, welcher sagt, bei der [roten] Kuh sei es unzul\u00e4ssig. R. Zera sagte n\u00e4mlich, das Schlachten der [roten] Kuh durch einen Gemeinen sei unzul\u00e4ssig, und hierzu sagte Rabh: weil hierbei Elea\u0351zar und [das Wort] <em>Satzung<\/em><a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> genannt werden.<\/p>\n<p>Der Grund Rabhs ist wohl, weil bei der [roten] Kuh Elea\u0351zar und [das Wort] Satzung genannt werden, und auch beim Farren werden ja Ahron und [das Wort] <em>Satzung<\/em> genannt!?<\/p>\n<p>Das Schlachten<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> ist keine Dienstverrichtung\u00ab <a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch bei der [roten] Kuh gelten!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei der [roten] Kuh, die nur Heiligkeit des Reparaturfonds\u00ab hat<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ist dies nicht paradox<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>!? R. Si\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: Ebenso verh\u00e4lt es sich ja auch bei der Untersuchung; dies ist kein Tempeldienst, dennoch ben\u00f6tigt es der Priesterschaft.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l ist wohl deshalb der Ansicht, da\u00df es beim Farren unzul\u00e4ssig ist, weil bei diesem Ahron un d [das Wort] <em>Satzung<\/em> genannt werden, und auch bei der [roten] Kuh werden ja Elea\u0351zar und [das Wort] <em>Satzung<\/em> genannt!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei dieser, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> <em>er schlachte sie vor ihm<\/em>, ein Gemeiner schlachte, und Elea\u0351zar sehe zu.<\/p>\n<p>Und Rabh!?<\/p>\n<p>[Dies besagt,] da\u00df er seine Gedanken von ihm nicht abwende.<\/p>\n<p>Woher entnimmt \u0160emu\u00e9l, da\u00df er seine Gedanken von ihm nicht abwende?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus:<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> <em>er verbrenne die Kuh vor seinen Augen<\/em>.<\/p>\n<p>Und Rabh!?<\/p>\n<p>Ein [Vers] spricht vom Schlachten und einer vom Verbrennen. Und beide sind n\u00f6tig. W\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom Schlachten geschrieben haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil dies der Beginn des Dienstes ist, nicht aber das Verbrennen. Und w\u00fcrde der Allbarmherzige es vom Verbrennen geschrieben haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil darin die Herrichtung der Kuh<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> besteht, nicht aber das Schlachten. Daher sind beide n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft dies<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> aus: wollte man sagen, das Sammeln der Asche und das Einf\u00fcllen des Wassers zur Wei\u00b0hung, so hei\u00dft es ja:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> <em>damit es zum Reinigungswasser aufbewahrt werde<\/em>!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42b\">Blatt 42b<\/h2>\n<p>Vielmehr, dies schlie\u00dft das Hineinwerfen von Zedernholz, Ysopb\u00fcndel und Karmesinfaden<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> aus, was nicht zur eigentlichen Herrichtung der [roten] Kuh geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Das Schlachten der [roten] Kuh durch einen Gemeinen ist, wie R. Ami sagt, zul\u00e4ssig, wie R. Ji\u00e7\u1e25aq, der Schmied, sagt, unzul\u00e4ssig, wie U\u0351la sagt, zul\u00e4ssig, und wie manche sagen, unzul\u00e4ssig. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Abba wandte zur Unterst\u00fctzung Rabhs ein: Ich wei\u00df dies nur vom Besprengen des Wassers<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>, da\u00df es nicht durch eine Frau wie durch einen Mann zul\u00e4ssig ist, und da\u00df es nur am Tage zul\u00e4ssig ist, woher wissen wir auch das Schlachten, das Aufnehmen des Blutes, das Sprengen des Blutes, das Verbrennen derselben und das Hineinwerfen von Zedernholz, Vsopb\u00fcndel und Karmesinfaden<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> einzuschlie\u00dfen? Es hei\u00dft<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> <em>Lehre<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, auch das Sammeln der Asche und das Einf\u00fcllen des Wassers zur Weihung sei einzuschlie\u00dfen, so hei\u00dft es <a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <em>dies<\/em>.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dies, jene einzuschlie\u00dfen und diese auszuschlie\u00dfen!?<\/p>\n<p>Da die Schrift eingeschlossen und ausgeschlossen hat, so ist alles vom Besprengen des Wassers zu folgern: wie das Besprengen des Wassers nicht durch eine Frau wie durch einen Mann zul\u00e4ssig ist, und nur am Tage zul\u00e4ssig ist, ebenso schlie\u00dfe man auch das Schlachten, das Aufnehmen des Blutes, das Sprengen des Blutes, das Verbrennen derselben und das Hineinwerfen von Zedernholz, Vsopb\u00fcndel und Karmesinfaden ein, und da sie nicht durch eine Frau wie durch einen Mann zul\u00e4ssig sind, so sind sie auch nur am Tage zul\u00e4ssig; ich schlie\u00dfe aber das Sammeln der Asche und das Einf\u00fcllen des Wassers zur Weihung aus, denn da sie durch eine Frau wie durch einen Mann zul\u00e4ssig sind, so sind sie auch am Tage und nachts zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Wieso ist dies ein Einwand [gegen \u0160emu\u00e9l]: wollte man sagen, da sie durch eine Frau unzul\u00e4ssig sind, seien sie auch durch einen Gemeinen unzul\u00e4ssig, so beweist ja das Besprengen des Wassers [das Entgegengesetzte], dies ist durch eine Frau unzul\u00e4ssig, durch einen Gemeinen aber zul\u00e4ssig!? Abajje erwiderte: Der Einwand besteht darin: eine Frau wohl aus dem Grunde, weil es Elea\u0351zar hei\u00dft, aber keine Frau, ebenso auch hinsichtlich eines. Gemeinen; Elea\u0351zar, aber kein Gemeiner.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Dieser ganze Abschnitt enth\u00e4lt ausschlie\u00dfende und einschlie\u00dfende Deutungen.<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt sie Elea\u0351zar dem Priester geben<\/em>; nur sie dem Elea\u0351zar, nicht aber in den sp\u00e4teren Generationen dem Elea\u0351zar<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>. Manche erkl\u00e4ren, in den sp\u00e4teren Generationen, durch den Hochpriester, und manche erkl\u00e4ren, in den sp\u00e4teren Generationen, durch einen gemeinen Priester.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht desjenigen, welcher sagt, in den sp\u00e4teren Generationen durch einen gemeinen<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> Priester, woher aber entnimmt dies derjenige, welcher sagt, in den sp\u00e4teren Generationen, durch den Hochpriester?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Worte] <em>Satzung<\/em>, das auch beim Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> gebraucht wird. <a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>Er bringe sie hinaus<\/em>; man darf mit dieser keine andere hinausbringen, wie wir gelernt haben: Wenn die [rote] Kuh nicht hinausgehen will, so darf man mit ihr keine schwarze hinausbringen, damit man nicht sage, man habe eine schwarze geschlachtet; auch darf man mit ihr keine rote hinausbringen, damit man nicht sage, man habe zwei geschlachtet. Rabbi sagte: Nicht aus diesem Grunde, sondern weil es sie hei\u00dft, sie allein.<\/p>\n<p>Und der erste Tanna, es hei\u00dft ja sie!?<\/p>\n<p>Der erste Tanna ist R. \u0160imo\u0351n, der den Grund der Schrift zu erkl\u00e4ren pflegt.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn man mit ihr einen Esel<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> hinausf\u00fchrt.<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-43a\">Blatt 43a<\/h2>\n<p><em>Er schlachte sie<\/em>; man darf vor ihm mit ihr keine anderen schlachten; nach Rabh, damit er nicht seine Gedanken von ihr abwende, und nach \u0160emu\u00e9l, damit der Gemeine schlachte und Elea\u0351zar aufpasse.<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> <em>Elea\u0351zar der Priester nehme von ihrem Blute mit seinem Finger<\/em>; nach \u0160emu\u00e9l, da\u00df er<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> es Elea\u0351zar gebe, und nach Rabh ist dies eine Ausschlie\u00dfung nach einer Ausschlie\u00dfung, und eine Ausschlie\u00dfung nach einer Ausschlie\u00dfung ist einschlie\u00dfend, da\u00df n\u00e4mlich auch ein gemeiner Priester zul\u00e4ssig ist.<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>Der Priester nehme Zedernholz, ein Vsopb\u00fcndel und einen Karmesinfaden<\/em>; nach \u0160emu\u00e9l, da\u00df dies auch durch einen gemeinen Priester zul\u00e4ssig ist, und auch nach Rabh ist es n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, daf\u00fcr sei kein Priester n\u00f6tig, da dies nicht zur [Herrichtung der] Kuh selbst geh\u00f6rt, so lehrt er uns.<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> <em>Der Priester soll seine Kleider waschen<\/em>; in seiner Amts[kleidung].<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>Der Priester soll bis zum Abend unrein sein<\/em>; auch in den sp\u00e4teren Generationen der Priester in seiner Amts[kleidung].<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies nach demjenigen, welcher sagt, in den sp\u00e4teren Generationen durch einen gemeinen Priester, nach demjenigen aber, welcher sagt, in den sp\u00e4teren Generationen durch den Hochpriester, [ist ja einzuwenden:] wenn durch den Hochpriester, so ist ja selbstverst\u00e4ndlich die Amts[kleidung] erforderlich!?<\/p>\n<p>Allerdings, aber die Schrift bem\u00fcht sich, auch das zu schreiben, was [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern w\u00e4re.<\/p>\n<p><em>Und einer, der rein ist, sammle die Asche der Kuh und lege sie nieder<\/em>; einer, da\u00df ein Gemeiner zul\u00e4ssig ist; der rein ist, da\u00df eine Frau zul\u00e4ssig ist; und lege nieder, wer Verstand zum Niederlegen hat, ausgenommen der Taube, der Bl\u00f6de, und der Minderj\u00e4hrige, die keinen Verstand zum Niederlegen haben.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Jeder ist zur Weihung wassers] zul\u00e4ssig, ausgenommen ein Tauber, ein Bl\u00f6der und ein Minderj\u00e4hriger; nach R. Jehuda ist ein Minderj\u00e4hriger zul\u00e4ssig, eine Frau und ein Zwitter unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Was ist der Grund der Rabbanan?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> <em>f\u00fcr einen so Unreinen nehme man Asche von dem verbrannten S\u00fcndopfer<\/em>; die zum Sammeln [der Asche] unzul\u00e4ssig sind, sind auch zur Weihung unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Demnach sollte die Schrift sagen:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> <em>er nehme<\/em>, wenn es aber <em>nehme man<\/em> hei\u00dft, so besagt dies, da\u00df auch ein Minderj\u00e4hriger, der dort<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> unzul\u00e4ssig ist, hierbei<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> zul\u00e4ssig ist.<\/p>\n<p>Woher entnimmt er dies hinsichtlich der Frau? \u2014<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> <em>Er gie\u00dfe<\/em>, nicht aber gie\u00dfe sie.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>W\u00fcrde der Allbarmherzige <em>er nehme<\/em> und <em>er gie\u00dfe<\/em> geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, ein und derselbe m\u00fcsse [die Asche] nehmen und [das Wasser] gie\u00dfen, daher schrieb er <em>man nehme<\/em>, und w\u00fcrde der Allbarmherzige man nehme und <em>man gie\u00dfe<\/em> geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, es m\u00fcssen je zwei<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> nehmen und gie\u00dfen, daher schrieb er <em>man nehme<\/em> und <em>er gie\u00dfe<\/em>, da\u00df auch zwei nehmen und einer gie\u00dfen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p><a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> <em>Sodann nehme einer, der rein ist, ein Ysopb\u00fcndel und tauche es in das Wasser<\/em>; nach den Rabbanan; einer nicht aber eine Frau, der rein ist, auch ein Minderj\u00e4hriger ist zul\u00e4ssig, und nach R. Jehuda: einer, nicht aber ein Minderj\u00e4hriger, der rein ist, da\u00df auch eine Frau zul\u00e4ssig ist. Man wandte ein: Jeder ist zum Besprengen zul\u00e4ssig, ausgenommen ein Geschlechtsloser, ein Zwitter und eine Frau; einem Minderj\u00e4hrigen, der Verstand hat, darf eine Frau behilflich sein, und er besprenge.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-43b\">Blatt 43b<\/h2>\n<p>Hierbei streitet R. Jehuda nicht!?<\/p>\n<p>Abajje erwiderte: Da der Meister sagte, [dieser Abschnitt] enthalte ausschlie\u00dfende und einschlie\u00dfende Deutungen, so streitet er wohl. <a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> <em>Der Reine besprenge den Unreinen<\/em>; der Reine, demnach war er<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> unrein; dies lehrt, da\u00df derjenige, der am selben Tage untergetaucht ist, zur Herrichtung der [roten] Kuh zul\u00e4ssig ist.<\/p>\n<p>R. Asi erz\u00e4hlte: Wenn R. Jo\u1e25anan und Re\u0161 Laqi\u0161 \u00fcber die [rote] Kuh disputierten, brachten sie nur so viel hervor, wie ein Fuchs aus dem Ackerbode<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>. Vielmehr sagten sie, [dieser Abschnitt] enthalte ausschlie\u00dfende und einschlie\u00dfende Deutungen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ein J\u00fcnger rezitierte vor R. Jo\u1e25anan: Bei jedem Schlachten ist ein Gemeiner zul\u00e4ssig, ausgenommen das der [roten] Kuh. Da sprach R. Jo\u1e25anan zu ihm: Geh, lehre dies drau\u00dfen, wir finden kein Schlachten, das durch einen Gemeinen unzul\u00e4ssig w\u00e4re. R. Jo\u1e25anan hat dies nicht nur einem J\u00fcnger nicht zugegeben, vielmehr hat er dies sogar seinem Lehrer nicht zugegeben. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: R. \u0160imo\u0351n b. Jeho\u00e7adaq sagte, das Schlachten der [roten] Kuh sei durch einen Gemeinen unzul\u00e4ssig, ich aber sage, es sei zul\u00e4ssig, denn wir finden kein Schlachten, das durch einen Gemeinen unzul\u00e4ssig w\u00e4re.<\/p>\n<p>SODANN BEGAB ER SICH ZU SEINEM ZWEITEN FARREN. Weshalb sagte er beim ersten S\u00fcndenbekenntnis nicht \u00bbund die Kinder Ahrons, dein heiliges Volk\u00ab, und beim zweiten S\u00fcndenbekenntnis wohl?<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: So geh\u00f6rt es sich; beim lieber komme der Unschuldige und schaffe S\u00fchne dem Schuldigen, als da\u00df der Schuldige dem Schuldigen S\u00fchne schaffe<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>SODANN SCHLACHTETE ER IHN, NAHM DAS BLUT IN EIN BECKEN AUF \u00dcBERGAB ES DEM, DER ES AUF DEM VIERTEN ABSATZ<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> IM HEILIGTUME UMR\u00dcHRTE, DAMIT ES NICHT GERINNE. HIERAUF NAHM ER DIE SCHIPPE UND STIEG AUF DIE H\u00d6HE DES ALTARS, SCHARRTE DIE KOHLEN NACH BEIDEN SEITEN UND NAHM EINIGE VON DEN DURCHGEBRANNTEN AUS DER MITTE AUF, DANN STIEG ER UND STELLTE SIE AUF DEN VIERTEN ABSATZ DES VORHOFES.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE NAHM ER DIE KOHLEN MIT EINER SILBERNEN SCHIPPE AUF UND SCH\u00dcTTETE SIE IN EINE GOLDENE, AN DIESEM TAGE ABER NAHM ER SIE MIT EINER GOLDENEN AUF UND BRACHTE SIE IN DIESER AUCH HINEIN. AN JEDEM TAGE NAHM ER SIE MIT EINER VIER KAB FASSENDEN [SCHIPPE] AUF UND SCH\u00dcTTETE SIE IN EINE DREI KAB FASSENDE, AN DIESEM TAGE ABER NAHM ER SIE MIT EINER DREI KAB FASSENDEN AUF UND BRACHTE SIE IN DIESER AUCH IHINEIN.<\/p>\n<p>R. JOSE SAGT, AN JEDEM ANDEREN TAGE NAHM ER SIE MIT EINER EINE SEA\u0351 FASSENDEN<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> AUF UND SCH\u00dcTTETE SIE IN EINE DREI KAB FASSENDE, AN DIESEM TAGE ABER NAHM ER SIE MIT EINER DREI KAB FASSENDEN AUF UND BRACHTE SIE IN DIESER AUCH IHINEIN. AN JEDEM ANDEREN TAGE WAR SIE SCHWER, AN DIESEM TAGE ABER LEICHT. AN JEDEM ANDEREN TAGE HATTE SIE EINEN KURZEN STIEL, AN DIESEM TAGE ABER EINEN LANGEN. AN JEDEM ANDEREN TAGE WAR DAS GOLD GELB. AN DIESEM TAGE ABER ROT SO R. MENA\u1e24EM. AN JEDEM ANDEREN TAGE BRACHTE ER EINE HALBE<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> MORGENS UND EINE HALBE ABENDS DAR, AN DIESEM TAGE ABER F\u00dcGTE ER NOCH DIE H\u00c4NDE VOLL HINZU. AN JEDEM ANDEREN TAGE WAR [DAS R\u00c4UCHERWERK] FEIN GESTOSSEN, AN DIESEM TAGE VABER VOM ALLERFEINSTEN. AN JEDEM ANDEREN TAGE STIEGEN DIE PRIESTER AUF DEN ALTAR \u00dcBER DIE OSTSEITE DER RAMPE UND \u00dcBER DIE WESTSEITE HERUNTER, AN DIESEM TAGE ABER STIEG DER HOCHPRIESTER \u00dcBER DIE MITTE HINAUF UND \u00dcBER DIE MITTE HERUNTER. R. JEHUDA SAGT, DER HOCHPRIESTER STIEG STETS \u00dcBER DIE MITTE IHNAUF UND \u00dcBER DIE MITTE HERUNTER. AN JEDEM ANDEREN TAGE WUSCH DER HOCHPRIESTER H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE AUS DEM WASCHBECKEN, AN DIESEM TAGE ABER AUS EINEM GOLDENEN GEF\u00c4SSE.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGT, DER HOCHPRIESTER WUSCH H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE STETS AUS EINEM GOLDENEN GEF\u00c4SSE. AN JEDEM ANDEREN TAGE WAREN ES VIER BRANDST\u00c4TTEN, AN DIESEM TAGE ABER F\u00dcNF SO R. MEIR. R. JOSE SAGT, AN JEDEM TAGE WAREN ES DREI, AN DIESEM TAGE ABER VIER.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGT, AN JEDEM TAGE WAREN ES ZWEI, AN DIESEM TAGE ABER DREI.<\/p>\n<p>GEMARA. Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> <em>es darf niemand im Ofenbarungszelte sein<\/em><a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>!? R. Jehuda erwiderte: Lies: des Heiligtumes.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: es darf niemand im Offenbarungszelte sein;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-44a\">Blatt 44a<\/h2>\n<p>man k\u00f6nnte glauben, auch nicht im Vorhofe, so hei\u00dft es: <em>im Offenbarungszelte<\/em>. Ich wei\u00df dies nur vom Offenbarungszelte in der W\u00fcste, woher dies von [der Stiftsh\u00fctte in] \u0160ilo und dem Tempel100? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> <em>im Heiligtume<\/em>. Ich wei\u00df dies nur [vom Beisein] bei der R\u00e4ucherung, woher dies [vom Beisein] beim Blutsprengen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> <em>wenn er hineingeht, S\u00fchne zu schaffen<\/em>. Ich wei\u00df dies nur vom Hineingehen, woher dies vom Herauskommen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> <em>bis er herauskommt<\/em>.<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> <em>Und so soll er S\u00fchne schaffen sich und seinem Hause und der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l<\/em>; seine S\u00fchne geht der S\u00fchne seines Hauses voran, die S\u00fchne seines Hauses geht der S\u00fchne seiner Priesterbr\u00fcder voran, und die S\u00fchne seiner Priesterbr\u00fcder geht der S\u00fchne der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l voran.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ich wei\u00df dies nur [vom Beisein] bei der R\u00e4ucherung. Wieso dies? Raba erkl\u00e4rte, und ebenso erkl\u00e4rte R. Ji\u00e7\u1e25aq b.Evd\u00e4mi, und ebenso erkl\u00e4rte R. Elea\u0351zar: Die Schrift sagt: <em>er soll S\u00fchne schaffen sich und seinem Hause und der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l<\/em>, und dasjenige, was ihm, seinem Hause, seinen Priesterbr\u00fcdern und der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l gleichm\u00e4\u00dfig S\u00fchne schafft, ist das R\u00e4ucherwerk.<\/p>\n<p>Schafft denn das R\u00e4ucherwerk S\u00fchne!?<\/p>\n<p>Freilich, denn R. \u1e24ananja lehrte: Wir lernen, da\u00df das R\u00e4ucherwerk S\u00fchne schaffe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> <em>da setzte er das R\u00e4ucherwerk auf und schaffte dem Volke S\u00fchne<\/em>. Ferner lehrten sie in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls: Weshalb s\u00fchnt das R\u00e4ucherwerk die Verleumdung? Es komme das Heimliche und s\u00fchne das Heimliche<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Bei der R\u00e4ucherung entfernt sich [das Volk aus dem Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar. R. Elea\u0351zar sagte: Dies lehrten sie nur von der R\u00e4ucherung im Tempel, bei der R\u00e4ucherung im Allerinnersten aber entfernt es sich nur aus dem Tempel selbst, nicht aber aus [dem Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar. R. Ada b. Ahaba, wie manche sagen, Kadi<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>, wandte ein: R. Jose sagte: Wie es sich bei der R\u00e4ucherung aus [dem Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar entfernt, ebenso entfernt es sich beim Blutsprengen des Farren f\u00fcr den gesalbten Priester, des Farren wegen Irrens der Gemeinde<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> und der B\u00f6cke wegen G\u00f6tzendienstes<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>. Folgenden Heiligkeitsgrad gibt es zwischen dem Heiligtume und dem [Raume], zwischen der Vorhalle und dem Altar: aus dem Heiligtume entfernt es sich bei R\u00e4ucherung wie auch au\u00dfer der Zeit der R\u00e4ucherung; aus [dem Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar entfernt es sich nur bei der R\u00e4ucherung. Bei der R\u00e4ucherung entfernte es sich also: doch wohl bei der R\u00e4ucherung im Allerinnersten!?<\/p>\n<p>Nein, bei der R\u00e4ucherung im Tempel.<\/p>\n<p>Wieso unterscheiden sie sich demnach nur dadurch, sie unterscheiden sich ja auch durch folgendes: aus dem Heiligtume entfernt es sich sowohl bei der R\u00e4ucherung in diesem selbst, als auch bei der R\u00e4ucherung im Aller- innersten, w\u00e4hrend es sich aus [dem Raume] zwischen dem Vorhofe und dem Altar nur bei der R\u00e4ucherung im Heiligtume entfernt!? \u2014<\/p>\n<p>Das lehrt er ja: aus dem Heiligtume entfernt es sich sowohl bei der R\u00e4ucherung, als auch au\u00dfer der Zeit der R\u00e4ucherung, w\u00e4hrend es sich aus [dem Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar nur bei der R\u00e4ucherung entfernt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-44b\">Blatt 44b<\/h2>\n<p>Es gibt ja noch folgenden Heiligkeitsgrad: aus dem Heiligtume entfernt es sich sowohl bei seiner eigenen Weihung<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> als auch bei der Weihung im Allerinnersten, w\u00e4hrend es aus [dein Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar nur bei der Weihung im Heiligtume sich entfernte!? Raba erwiderte: In der Bezeichnung \u00bbentfernen\u00ab ist alles einbegriffen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ebenso entfernt es sich beim Blutsprengen des Farren f\u00fcr den gesalbten Priester, des Farren wegen des Irrens der Gemeinde und der B\u00f6cke wegen G\u00f6tzendienstes. Woher dies? R. Pedath erwiderte: Dies ist aus [dem Worte] <em>S\u00fchne<\/em> zu entnehmen, das auch beim Vers\u00f6hnungstage gebraucht wird.<\/p>\n<p>R. Ada b. Ahaba sagte: Hieraus zu entnehmen, da\u00df die Heiligkeitsgrade<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> aus der Tora sind und es ihnen so \u00fcberliefert worden ist, denn wenn man sagen wollte, sie seien rabbanitisch, so sollte es sich doch, da es sich aus [dem Raume] zwischen der Vorhalle und dem Altar deshalb entfernt, weil es sich ereignen kann, da\u00df es [in das Heiligtum selbst] eintritt, auch aus dem ganzen Vorhofe entfernen, weil es sich ereignen kann, da\u00df es da eintritt.<\/p>\n<p>[Der Raum] zwischen der Vorhalle und dem Altar ist, da er nicht abgetrennt ist, nicht kenntlich, der Vorhof aber ist durch den \u00e4u\u00dferen Altar abgetrennt und daher kenntlich. Raba sagte: Hieraus zu entnehmen, da\u00df die Heiligkeit der Vorhalle und des Heiligtums die gleiche ist, denn wenn man sagen wollte, es seien zwei verschiedene Heiligkeiten, wieso sollten wir, wo dies hinsichtlich der Vorhalle selbst nur eine rabbinitische Verordnung ist, eine Verordnung f\u00fcr eine Verordnung treffen!?<\/p>\n<p>Nein, die Heiligkeit der Vorhalle und [des Raumes] zwischen der Vorhalle und dem Altar ist die gleiche; die des Heiligtums und der Vorhalle sind zwei verschiedene Heiligkeiten.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE NAHM ER [DIE KOHLEN] MIT EINER SILBERNEN SCIHPPE AUF etc. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die Tora schonte das Geld Jisra\u00e9ls.<\/p>\n<p>AN DIESEM TAGE ABER NAHM ER SIE MIT EINER GOLDENEN AUF UND BRACHTE SIE IN DIESER AUCH IHINEIN. Aus welchem Grunde? Wegen der Schw\u00e4che des Hochpriesters<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE NAHM ER SIE MIT EINER VIER KAB FASSENDEN etc. Es wird gelehrt: Ein Kab Kohlen wurde ihm<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> verstreut, und er fegte sie in den Kanal. Eines lehrt \u00bbein Kab\u00ab und ein Anderes lehrt \u00bbzwei Kab\u00ab. Allerdings ist das eine, das \u00bbein Kab\u00ab lehrt, nach den Rabbanan, nach wem aber ist das andere, das \u00bbzwei Kab\u00ab lehrt, doch weder nach den Rabbanan noch nach R. Jose!? R. \u1e24ista erwiderte: Es ist nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, denn es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagt, er brachte sie in einer zwei Kab fassenden hinein. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen, nach R. Jose, denn er meint es wie folgt: an jedem Tage nahm er sie mit einer eine Sea\u0351 der W\u00fcste fassenden auf und sch\u00fcttete sie in eine drei Jeru\u0161alemische Kab fassende<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE WAR SIE SCHWER, AN DIESEM TAGE ABER LEICHT. Es wird gelehrt: an jedem anderen Tage war die Wandung dick, an diesem Tage aber d\u00fcnn.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE HATTE SIE EINEN KURZEN STIEL, AN DIESEM TAGE ABER EINEN LANGEN. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Damit der Hochpriester ihm mit dem Arme nachhelfe. Es wird gelehrt: An jedem anderen Tage hatte sie kein Futteral<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>, an diesem Tage aber hatte sie ein Futteral<\/p>\n<p>so der Sohn des Priesterpr\u00e4ses.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE WAR DAS GOLD GELB. R. \u1e24ista sagte: Es gibt sieben Arten<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> Gold: Gold, gutes Gold, Ophir-<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> Gold, feines<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> Gold, gezogenes<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> Gold, massives<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> Gold und Parvajimgold<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> Gold und gutes Gold, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>das Gold dieses Landes ist gut<\/em>. Ophir-Gold, weil es aus Ophir kommt. Feines Gold, weil es dem Feingolde<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> gleicht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-45a\">Blatt 45a<\/h2>\n<p>Gezogenes Gold, weil es wie ein Faden gezogen wird. Massives<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> Gold, weil, wenn es verkauft wird, alle L\u00e4den geschlossen<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> werden. Parvajimgold, weil es dem Farrenblute gleicht. R. A\u0161i sagte: Es sind f\u00fcnf, und in jedem ist Gold und gutes Gold enthalten. Ebenso wird gelehrt: An jedem anderen Tage war das Gold gelb, an diesem Tage aber rot; das war n\u00e4mlich das Parvajimgold, das dem Farrenblute gleicht.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE BRACHTE ER EINE HALBE MORGENS etc. AN JEDEM ANDEREN TAGE WAR ES FEIN GESTOSSEN, AN DIESEM ABER VOM ALLERFEINSTEN. Die Rabbanan lehrten: wozu ist dies<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> n\u00f6tig, es hei\u00dft ja bereits:<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> <em>du sollst etwas davon fein zerreiben<\/em>? Dies bes\u00e4gt also, da\u00df es sehr fein sein mu\u00df.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE STIEGEN DIE PRIESTER AUF DEN ALTAR \u00dcBER DIE OSTSEITE DER RAMPE. Der Meister sagte n\u00e4mlich, da\u00df man bei allen Wendungen, die zu machen sind, sich stets \u00f6stlich nach rechts wende.<\/p>\n<p>AN DIESEM TAGE ABER STIEG ER \u00dcBER DIE MITTE IHINAUF UND \u00dcBER DIE MITTE HERUNTER. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Zur Ehrung des Hochpriesters.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE WUSCH DER HOCHPRIESTER H\u00c4NDE UND F\u00dcSSE AUS DEM WASCHBECKEN etc. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Zur Ehrung des Hochpriesters.<\/p>\n<p>AN JEDEM ANDEREN TAGE WAREN ES VIER BRANDST\u00c4TTEN. Die Rabbanan lehrten: An jedem anderen Tage waren es zwei Brandst\u00e4tten, an diesem Tage aber drei; eine war die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte, eine war die zweite Brandst\u00e4tte des R\u00e4ucherwerkes, und eine f\u00fcgte man an diesem Tage<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> hinzu<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Jose sagt, an jedem anderen Tage waren es drei, an diesem Tage aber vier; eine war die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte, eine war die zweite Brandst\u00e4tte des R\u00e4ucherwerkes, eine war zur Erhaltung<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> des Feuers, und eine f\u00fcgte man an diesem Tage hinzu. R. Me\u00edr sagt, an jedem anderen Tage waren es vier, an diesem Tage aber f\u00fcnf; eine war die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte, eine war die zweite Brandst\u00e4tte des R\u00e4ucherwerkes, eine war zur Erhaltung des Feuers, eine war f\u00fcr die abends nicht vollst\u00e4ndig verbrannten Opferglieder und Schmer, und eine f\u00fcgte man an diesem Tage hinzu.<\/p>\n<p>\u00dcber zwei sind also alle einig; woher dies?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>es<\/em>, das Brandopfer, <em>soll die ganze Nacht auf dem Feuerbrande, auf dem Altar verbleiben<\/em>, das ist die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte; <em>das Altarfeuer soll damit brennend erhalten bleiben<\/em>, das ist die zweite Brandst\u00e4tte des R\u00e4ucherwerkes.<\/p>\n<p>Woher entnimmt R. Jose die Brandst\u00e4tte zur Erhaltung des Feuers?<\/p>\n<p>Er entnimmt dies aus:<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> <em>das Feuer auf dem Altar soll damit brennend erhalten bleiben<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Dies [bezieht er auf das Feuer] zum Anz\u00fcnden der Sp\u00e4ne. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagte: Woher, da\u00df die Sp\u00e4ne nur auf der H\u00f6he des Altars angez\u00fcndet werden? Es hei\u00dft: <em>und das Feuer auf dem Altar soll damit brennend erhalten bleiben<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jose sagte: Woher da\u00df eine Brandst\u00e4tte zur Erhaltung des Feuers hergerichtet werde? Es hei\u00dft: <em>das Feuer auf dem Altar soll damit brennend erhalten bleiben<\/em>.<\/p>\n<p>\u2014 Woher entnimmt R. Jose das Anz\u00fcnden der Sp\u00e4ne<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Schriftverse], aus dem R. \u0160imo\u0351n es folgert. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> <em>Die Kinder Ahrons, des Priesters, sollen Feuer auf den Attar tun<\/em>, dies lehrt, da\u00df das Anz\u00fcnden der Sp\u00e4ne nur durcheinen tauglichen Priester und mit einem Dienstger\u00e4te erfolgen m\u00fcsse<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n sprach zu ihm: K\u00f6nnte man denn auf den Gedanken kommen, da\u00df ein Gemeiner den Altar betr\u00e4te!? Vielmehr lehrt dies, da\u00df das Anz\u00fcnden der Sp\u00e4ne auf der H\u00f6he des Altars erfolgen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Wenn nur hieraus, so k\u00f6nnte man glauben, er d\u00fcrfe auf der Erde stehen und [das Feuer] mit einem Blasebalge anfachen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Woher entnimmt es R. Me\u00edr hinsichtlich der abends nicht vollst\u00e4ndig verbrannten Opferteile und des Schmers?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus: <em>und das Feuer<\/em>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Sie deuten das und nicht.<\/p>\n<p>Was machte man nach den Rabbanan mit den abends nicht vollst\u00e4ndig verbrannten Opferteilen und dem Schmer?<\/p>\n<p>Man legte sie wieder auf die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Woher, da\u00df man die abends nicht vollst\u00e4ndig verbrannten Opferteile und Schmer auf den Altar, und wenn er sie nicht fa\u00dfte,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-45b\">Blatt 45b<\/h2>\n<p>auf die Altarrampe oder auf den Sims legte, bis die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte hergerichtet war? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> <em>in die das vom Feuer verzehrte Brandopfer verwandelt wurde, auf dem Altar<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr!?<\/p>\n<p>Die Brandreste des Brandopfers lege man zur\u00fcck hinauf, nicht aber lege man die Brandreste des R\u00e4ucherwerkes wieder hinauf.<\/p>\n<p>R. \u1e24ananja b. Minjomi lehrte n\u00e4mlich im Namen der Schule des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: <em>In die das vom Feuer verzehrte Brandopfer verwandelt wurde, auf dem Altar<\/em>; die Brandreste des Brandopfers lege man zur\u00fcck hinauf, nicht aber lege man die Brandreste des R\u00e4ucherwerkes zur\u00fcck hinauf.<\/p>\n<p>Alle stimmen immerhin \u00fcberein, da\u00df an diesem Tage eine hinzugef\u00fcgt werde; woher entnehmen sie dies?<\/p>\n<p>Sie folgern dies aus: <em>und das Feuer<\/em>. Und selbst derjenige, der das und nicht deutet, deutet das und das wohl.<\/p>\n<p>Worauf deuten [die Worte] <em>best\u00e4ndiges Feuer<\/em>?<\/p>\n<p>Sie sind f\u00fcr die folgende Lehre n\u00f6tig:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> <em>Ein best\u00e4ndiges Feuer soll auf dem Altar brennen, es soll nie erl\u00f6schen<\/em>; dies lehrt, da\u00df die zweite Brandst\u00e4tte des R\u00e4ucherwerkes nur auf dem \u00e4u\u00dferen Altar herzurichten sei.<\/p>\n<p>Woher dies vom Feuer, der Kohlenschippe<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> und der Leuchte?<\/p>\n<p>Dies ist aus einem Schlu\u00df zu folgern: beim R\u00e4ucherwerke hei\u00dft es <em>Feuer<\/em> und bei der Kohlenschippe und der Leuchte hei\u00dft es <em>Feuer<\/em>, <em>wie jenes vom \u00e4u\u00dferen Altar<\/em>, ebenso dieses vom \u00e4u\u00dferen Altar.<\/p>\n<p>Vielleicht aber wie folgt: beim R\u00e4ucherwerke hei\u00dft es <em>Feuer<\/em> und bei der Kohlenschippe und der Leuchte hei\u00dft es <em>Feuer<\/em>, wie jenes von der N\u00e4he, ebenso das der Kohlenschippe und der Leuchte von der N\u00e4he<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>ein best\u00e4ndiges Feuer soll auf dem Altar brennen, es soll nie erl\u00f6schen<\/em>, das best\u00e4ndige<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> Feuer, von dem ich dir gesagt habe, ist nur vom \u00e4u\u00dferen Altar zu entnehmen.<\/p>\n<p>Wir wissen dies vom Feuer f\u00fcr die Leuchte, woher dies vom Feuer f\u00fcr die Kohlenschippe?<\/p>\n<p>Dies ist aus einem Schlusse zu folgern: Bei der Kohlenschippe hei\u00dft es <em>Feuer<\/em> und bei der Leuchte hei\u00dft es <em>Feuer<\/em>, wie dieses vom \u00e4u\u00dferen Altar, ebenso jenes vom \u00e4u\u00dferen Altar.<\/p>\n<p>Vielleicht aber wie folgt: Beim R\u00e4ucherwerke hei\u00dft es <em>Feuer<\/em> und bei der Kohlenschippe hei\u00dft es <em>Feuer<\/em>, wie jenes von der N\u00e4he, ebenso dieses von der N\u00e4he!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> <em>und er nehme eine Schippe Feuerkohlen vom Altar (von) vor dem Herrn<\/em>; welcher Altar ist nur teilweise und nicht ganz<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> vor dem Herrn? Das ist der \u00e4u\u00dfere Altar. Und sowohl [die Worte] <em>vom Altar<\/em> als auch [die Worte] <em>vor dem Herrn<\/em> sind n\u00f6tig. W\u00fcrde der Allbarmherzige nur vom Altar geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, unter Altar sei der innere Altar zu verstehen, daher hei\u00dft es <em>vor dem Herrn<\/em>; und w\u00fcrde der Allbarmherzige nur vor dem Herrn geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, durchaus vor dem Herrn<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>, nicht aber von der einen Seite oder der anderen Seite.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-46a\">Blatt 46a<\/h2>\n<p>Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte im Namen Bar Qapparas: R. Me\u00edr sagte, wenn Opferglieder eines Brandopfers zur\u00fcckbleiben, so richte man f\u00fcr sie \u00bbeine besondere Brandst\u00e4tte her, selbst am \u0160abbath.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns da, wir haben ja gelernt, da\u00df da t\u00e4glich vier Brandst\u00e4tten waren!? R. Abin erwiderte: Dies ist hinsichtlich der untauglichen<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> n\u00f6tig; nur wenn das Feuer sie bereits erfa\u00dft hat, nicht aber, wenn das Feuer sie noch nicht erfa\u00dft hat. Manche sagen: Einerlei ob taugliche oder untaugliche, nur wenn das Feuer sie erfa\u00dft hat, sonst aber nicht. Selbst am \u0160abbath, dies haben wir ja gelernt: an diesem Tage<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> f\u00fcnf!? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, nur wenn der Vers\u00f6hnungstag auf einen \u0160abbath folgt, weil n\u00e4mlich das Fett des \u0160abbathopfers am Vers\u00f6hnungstage dargebracht wird, nicht aber wenn auf [einen Tag] in der Mitte der Woche, so lehrt er uns. Raba sprach: Wer ist es, der auf sein Mehl nicht achtet: wir haben ja gelernt, an jedem Tage!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand. Er streitet also gegen R. Hona, welcher sagt, das best\u00e4ndige Opfer verdr\u00e4nge [den \u0160abbath] nur zu Beginn, nicht aber am Schlusse<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Text. R. Hona sagte: Das best\u00e4ndige Opfer verdr\u00e4ngt nur zu Beginn, nicht aber am Schlusse.<\/p>\n<p>Was verdr\u00e4ngt es nicht?<\/p>\n<p>R. \u1e24ista sagt, es verdr\u00e4nge den \u0160abbath und nicht die Unreinheit<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>, und Rabba sagt, es verdr\u00e4nge die Unreinheit und nicht den \u0160abbath. Abajje sprach zu Raba: Gegen Dich ist ein Einwand zu erheben und gegen R. \u1e24ista ist ein Einwand zu erheben. Gegen dich ist einzuwenden: die Unreinheit wohl deshalb, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> <em>zur festgesetzten Zeit<\/em>, auch in Unreinheit, ebenso auch hinsichtlich des \u0160abbaths: <em>zur festgesetzten Zeit<\/em>, auch am \u0160abbath. Gegen R. \u1e24ista ist ebenfalls einzuwenden: den \u0160abbath wohl deshalb, weil es hei\u00dft: <em>zur festgesetzten Zeit<\/em>, selbst am \u0160abbath, ebenso auch hinsichtlich der Unreinheit: <em>zur festgesetzten Zeit<\/em>, auch in Unreinheit!? Dieser erwiderte: Dies ist kein Einwand gegen mich, und dies ist kein Einwand gegen R. \u1e24ista. Gegen mich ist nichts einzuwenden, denn der Schlu\u00df gleicht dem Beginne:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-46b\">Blatt 46b<\/h2>\n<p>die Unreinheit wird bei Beginn<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> verdr\u00e4ngt, so wird sie auch am Schlusse verdr\u00e4ngt; der \u0160abbath wird bei Beginn nicht<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> verdr\u00e4ngt, so wird er auch am Schlusse nicht verdr\u00e4ngt. Gegen R. \u1e24ista ist ebenfalls nichts einzuwenden. Er ist nicht der Ansicht, der Schlu\u00df gleiche dem Beginne, aber der \u0160abbath ist f\u00fcr die Gemeinde vollst\u00e4ndig freigegeben, daher verdr\u00e4ngt ihn auch der Schlu\u00df, die Unreinheit ist f\u00fcr die Gemeinde nur verdr\u00e4ngt<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> worden, daher verdr\u00e4ngt sie nur der Beginn, worin die eigentliche S\u00fchne besteht, nicht aber der Schlu\u00df, worin die eigentliche S\u00fchne nicht besteht.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wer das Feuer der Kohlenschippe oder der Leuchte ausl\u00f6scht, ist, wie Abajje sagt, schuldig<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>, und wie Raba sagt, frei. Wenn er es auf der H\u00f6he des Altares ausl\u00f6scht, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df er schuldig sei, sie streiten nur, wenn er es auf die Erde legt und ausl\u00f6scht; Abajje sagt, er sei schuldig, denn es ist ja Altarfeuer, und Raba sagt, er sei frei, denn es ist von diesem gel\u00f6st.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man, der im Namen des Rabba b. Abuha sagte, wer eine Kohle vom Altar herabnimmt und sie ausl\u00f6scht, sei schuldig, w\u00e4re demnach der Ansicht Abajjes<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, der Ansicht Rabas, denn da ist es nicht zu Gebotszwecken genommen worden, hierbei aber ist es zu Gebotszwecken<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> genommen worden. Manche lesen: Wenn er es auf die Erde legt undausl\u00f6scht, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df er frei sei, sie streiten nur, wenn er es auf der H\u00f6he des Altars ausl\u00f6scht; Abajje sagt, er sei schuldig, denn es ist ja Altarfeuer, und Raba sagt, er sei frei, denn da es einmal gel\u00f6scht wurde<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>, ist es gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man, der im Namen des Rabba b. Abuha sagte, wer eine Kohle vom Altar herabnimmt und sie ausl\u00f6scht, sei schuldig, w\u00e4re demnach der Ansicht Abajjes noch der Ansicht Rabas!?<\/p>\n<p>Da ist es nicht zu Gebotszwecken genommen worden, hierbei aber ist es zu Gebotszwecken genommen worden.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch hier wird \u00fcberall statt des Gottesnamens das Wort \u00bbName\u00ab gebraucht.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem Altar, nachdem es morgens angefacht wurde.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Lost\u00e4felchen \u00bbf\u00fcr Gott\u00ab.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Priesterpr\u00e4ses, der das Lost\u00e4felchen gezogen hat, es zu ihm sagt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der dem S\u00fchnebock zwischen die H\u00f6rner befestigt wurde; wurde der Streifen von selbst wei\u00df, so war dies ein Zeichen der S\u00fcndenvergebung; cf.&nbsp;Jes. 1,18.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Leuchte im Tempel; cf.&nbsp;\u0160ab. Fol 7. 22b.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem Altar, nachdem es morgens angefacht wurde.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 23,17ff.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 71,4.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,17.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Satz, aus der Parallelstelle Syn. 35a, ist hier zu streichen.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 11,1.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Parallelstellen \u05de\u05db\u05d9\u05dc\u05e8 u. \u05de\u05db\u05db\u05e8, auch die Namen des Tradenten variieren.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 72,16.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Nah. 1,4.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 35,2.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Das S. hat 2000 Ellen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Parallelstellen \u05de\u05db\u05d9\u05dc\u05e8 u. \u05de\u05db\u05db\u05e8, auch die Namen des Tradenten variieren.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus der Zeit her, als die Stiftsh\u00fctte sich noch in \u0160ilo befand.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Loses auf den betreffenden Bock.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den weiteren Dienst; die Einhaltung der Reihenfolge ist nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ziehen des Lost\u00e4felchens.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Es darf auch durch den Priesterpr\u00e4ses erfolgen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Die au\u00dferhalb des Allerheiligsten in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern zu verrichtenden Dienstverrichtungen.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ziehen des Lost\u00e4felchens.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 16,9,10.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Los auf den Bock; nur dies ist unerl\u00e4\u00dflich, je doch nicht das Losen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Losen selbst aber unerl\u00e4\u00dflich ist. Nach RJ. ist das Losen nicht unerl\u00e4\u00dflich.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Dienstverrichtungen bei dem einen von den Dienstverrichtungen beim anderen; die Reihenfolge mu\u00df eingehalten werden.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Vorhang des Allerheiligsten.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch RJ. gibt zu, da\u00df Dienstverrichtungen, bei denen das Wort <em>Satzung<\/em> gebraucht wird, unerl\u00e4\u00dflich sind.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Autoren, die oben \u00fcber das S\u00fcndenbekenntnis streiten.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,10.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,20.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df n\u00e4mlich die Pharis\u00e4er mit den gesetzlichen Vorschriften nach Gutd\u00fcnken verfahren.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,9.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>In F\u00e4llen, wo 2 Tiere als verschiedene Opfer darzubringen sind, beispielsweise die Vogelopfer der W\u00f6chnerinnen u. der Flu\u00dfbehafteten; cf.&nbsp;Lev. 12,8 u. ib. 15,29,30.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 36<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beim Kaufe eine Taube als Brandopfer u. die andere als S\u00fcndopfer bezeichnet wurde, so mu\u00df sich der Priester darnach richten, wenn sie aber beim Kaufe nicht besonders bezeichnet wurden, so steht es dem Priester frei, die Bestimmung zu treffen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 12,8 u. ib. 15,30.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 12,8 u. ib. 15,30.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Bestimmung durch das Los.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. den Tempel verunreinigt hat. Wer unrein in den Tempel eintritt, mu\u00df, wenn er reich ist, ein Schaf als S\u00fcndopfer, u. wenn er arm ist, zwei. Tauben, als S\u00fcndopfer u. als Brandopfer darbringen; cf.&nbsp;Lev. $5,2ff.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Vieh, das er als Reicher darzu bringen hat.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. die angezogene Barajtha sei echt.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Opfertieres.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,2.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,2.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch hinsichtlich des Unreinen, der in den Tempel eintritt.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,21.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur der Auss\u00e4tzige.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Genauer eigentl. das Volk deiner Heiligen, Geheiligten. Ebenso ist das W. \u05e7\u05e8\u05e9 in anderen Verbindungen sprachlich nominal u. nicht adjektivisch: \u05e8\u05d5\u05d4 \u05d4\u05e7\u05e8\u05e9\u05dc \u05dc\u05e9\u05d5\u05d5 \u05d4\u05e7\u05d5\u05e9\u05d5 \u05d4\u05e9\u05d3 \u05e7\u05e8\u05e9 hei\u00dft genauer Fleisch des Geheiligten, Sprache des Geheiligten, Geist des Geheiligten.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,30.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbStelle seiner Schlachtung\u00ab kann sowohl der hierf\u00fcr bestimmte Platz als auch die Schlachtstelle, der Hals, verstanden werden; im ersten Falle w\u00fcrde sich dies auf das Hinstellen des Bockes, im 2. Falle auf das Anbinden eines Wollstreifens beziehen; aus dem Texte geht nicht hervor, ob das Objekt \u05d5\u05dc\u05db\u05e9\u05ea\u05de dativisch oder accusativisch ist.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 67a.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man den Streifen mit Wucht in das Feuer werfen k\u00f6nne.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verbrennung des Vsopb\u00fcndels mit der roten Kuh.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn von einem Reste gesprochen wird, so wird ja der Streifen geteilt.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Die bei der Herrichtung der roten Kuh verwendet werden; cf.&nbsp;Num. 19,6.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Zedernholz und das Vsopb\u00fcndel mit dem Wollstreifen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn einer Lehre im Traktate Mena\u1e25oth: dh. bei ihrem Streite handelte es sich um das h\u00f6chste und das niedrigste Gewicht.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Hochpriesters am Vers\u00f6hnungstage.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Schlachten durch einen Gemeinen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der roten Kuh hei\u00dft es, da\u00df Elea\u0351zar, also ein Priester, sie schlachten m\u00fcsse, und da hierbei das Wort <em>Satzung<\/em> gebraucht wird, so ist dies unerl\u00e4\u00dflich.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei Ahron genannt wird.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es auch durch einen Gemeinen erfolgen darf.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie wird nicht wie jedes andere Opfer auf dem Altar dargebracht.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass gerade bei dieser ein Gemeiner unzul\u00e4ssig ist.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,3.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Herrichtung der roten Kuh geschieht nur der Asche wegen, die zur Reinigung von Unreinen verwandt wird.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei welcher Verrichtung (bei der Herrichtung der roten Kuh) ist die Anwendung der Gedanken zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. $19,9.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Ins Feuer; ob. Fol. 41b.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 19,18ff.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Ins Feuer; ob. Fol. 41b.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 19,18ff.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,2.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,3.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war weder Hochpriester, noch gemeiner Priester; seine Stellung entsprach der des Priesterpr\u00e4ses.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Schrift nichts vom Hochpriester erw\u00e4hnt.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 16,29 u. Num. 19,21.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,3.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,2.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,3.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,4.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gemeine, der sie schlachtet.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Autoren, die oben \u00fcber das S\u00fcndenbekenntnis streiten.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 17.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies w\u00fcrde sich auf den vorher genannten, auf den, der die Asche sammelt, beziehen.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sammeln der Asche.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Weihung des Ents\u00fcndigungswassers.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 17.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr das unbestimmte F\u00fcrwort \u00bbman\u00ab wird die Pluralform gebraucht.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,18.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,19<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Im vorangehenden Verse wird von einem Reinen gesprochen, demnach ist das W. \u00bbReiner\u00ab hier \u00fcberfl\u00fcssig u. bedeutet: der eben rein geworden ist.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gelang ihm nicht, den bez\u00fcglichen Abschnitt in der Schrift nach einem bestimmten hermeneutischen Gesetze auszulegen.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann in diesen Abschnitt alles hineindeuten, somit ist aus diesem \u00fcberhaupt nichts zu entnehmen.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester mu\u00df vorher sich selber S\u00fchne schaffen.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Erkl\u00e4rung hei\u00dft hier \u05e8\u05d5\u05db\u05e8 die T\u00e4felung des Fu\u00dfbodens, die 4. Reihe desselben.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Sea\u0351 hat 6 Kab.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Durchbrochenes, die H\u00e4lfte einer Mine.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,17.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Wieso durfte demnach ein anderer das Blut auf einem Absatze im Tempel umr\u00fchren.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,17.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,17.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,17.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,17.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 17,12.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verleumdung wird heimlich gesprochen u. das R\u00e4ucherwerk heimlich, im Allerheiligsten, dargebracht.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigenname eines Amor\u00e4ers; nach anderer Erkl\u00e4rung: Anonymus, irgend jemand, vom aram, \u05db\u05e8\u05d9 unn\u00fctz, erdichtet.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 4,13ff.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 15,24.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Blutsprengen seines Opfers.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Bereiche des Tempels; cf.&nbsp;Kel. I,6-9.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Wurde ihm das Umsch\u00fctten erspart.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Umsch\u00fctten aus der gr\u00f6\u00dferen Schippe in die kleinere.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Jeru\u0161alemische Trockenma\u00df ist um 1\/7 gr\u00f6\u00dfer als das der W\u00fcste; die Sea\u0351 der W\u00fcste hat also 5 jer. Kab, u. wenn der Priester 3 aussch\u00fcttet, bleiben 2 zur\u00fcck.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. H\u00fclle; so nach dem jeru\u0161alemischen Talmud, wahrscheinlich um den Stiel, weil die Schippe l\u00e4nger erhitzt wurde. In unserem Texte ein anderweitig nie gebrauchtes Wort, das Raschi mit Ring zum L\u00e4uten erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Schrift genannt werden.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iReg. 10,11.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. V. 18.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. V. 16.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. V. 21.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. iiChr. 3,6.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.&nbsp;2,12.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich <em>beweglich sein<\/em>, \u00fcbertr. gl\u00e4nzen; wonach Raschi erkl\u00e4rt: gl\u00e4nzt wie eine Perle.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Heb. \u05de\u05db\u05d5\u05e8 von \u05de\u05db\u05e8 <em>schlie\u00dfen<\/em>, dh. zusammengepre\u00dft, massiv. Vielleicht aber in einfachem Sinne: eingeschlossenes Gold, wegen seines hohen Wertes, dem auch der folgende Ausdruck \u00bbge\u00f6ffnet\u00ab statt \u00bbverkauft\u00ab entspricht.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kauft dann kein anderes Gold.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu wiederholen, da\u00df die Spezereien fein gesto\u00dfen sein m\u00fcssen; cf.&nbsp;Lev. 16,12.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 30,36.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Kohlen zum R\u00e4ucherwerke im Allerinnersten.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die gro\u00dfe Brandst\u00e4tte nicht gen\u00fcgend brannte.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,2.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,5<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es auf der H\u00f6he des Altars erfolgen mu\u00df.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 1,7.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 6,3.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es vom \u00e4u\u00dferen Altar zu holen sei.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man, wenn sie auf den Altar gekommen sind, nicht herunterhole.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Leuchte; cf.&nbsp;Ex. 27,20 u. Lev. 24,2.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,2.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Partikel. \u00bbvon\u00ab (\u05de\u05dc\u05e4\u05db) ist partitiv.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus der Mitte gegen\u00fcber der T\u00fcr des Tempels.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man, wenn sie auf den Altar gekommen sind, nicht herunterhole.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vers\u00f6hnungstag gleicht dem \u0160abbath u. am Vers\u00f6hnungstage werden Opfer glieder des Vortages verbrannt.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Das best\u00e4ndige Opfer des \u0160abbaths wird an diesem dargebracht, nicht aber Reste des Vortages.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Opferteile d\u00fcrfen nicht in Unreinheit verbrannt werden.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,2.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sprengen des Blutes; ist kein reiner Priester da, so verrichtet dies ein unreiner.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Blut vom Vorabend des \u0160abbaths bis zum S. stehen bleibt, so wird es ja unbrauchbar.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Soweit m\u00f6glich, ist das Opfer in Reinheit herzurichten.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, dieses Feuer auszul\u00f6schen.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit wenigen Ausnahmen (cf.&nbsp;Bm. 22b) wird die Halakha nach Raba entschieden.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Kohlenschippe, bezw. Leuchte, soda\u00df es nicht mehr \u00bbAltarfeuer\u00ab hei\u00dft.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Kohlenschippe, bezw. Leuchte, soda\u00df es nicht mehr \u00bbAltarfeuer\u00ab hei\u00dft.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 39a 39b 40a 40b 41a 41b 42a 42b 43a 43b 44a 44b 45a 45b 46a 46b \u00dcbersetzung Blatt 39a ER R\u00dcHRTE DIE URNE UM UND HOLTE DIE ZWEI LOSE HERVOR; AUF DEM EINEN STAND \u00bbF\u00dcR GOTT\u00ab1, AUF DEM ANDEREN STAND F\u00dcR A\u0351ZAZEL DER PRIESTERPR\u00c4SES ZU SEINER RECHTEN UND DER OBMANN DER FAMILIENWACHE ZU SEINER LINKEN. GERIET DAS [LOS] \u00bbF\u00dcR GOTT\u00ab IN SEINE RECHTE, SO SPRACH DER PRIESTERPR\u00c4SES ZU IHM: HERR HOCHPRIESTER ERHEBE DEINE RECHTE; GERIET [DAS LOS] \u00bbF\u00dcR GOTT\u00ab2 IN SEINE LINKE, SO SPRACH DER OBMANN DER FAMILIENWACHE ZU IHM: HERR HOCHPRIESTER, ERHEBE DEINE LINKE. ALSDANN LEGTE ER SIE AUF BEIDE B\u00d6CKE UND SPRACH: EIN S\u00dcNDOPFER F\u00dcR GOTT. R. JI\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT, ER BRAUCHTE \u00bbEIN S\u00dcNDOPFER\u00ab NICHT ZU SAGEN, SONDERN NUR: F\u00dcR GOTT. UND SIE STIMMTEN NACH IHM EIN: GEPRIESEN SEI DER NAME SEINER K\u00d6NIGLICHEN MAJEST\u00c4T AUF IMMER UND EWIG. GEMARA. Wozu brauchte er die Urne umzur\u00fchren? Damit er nicht ziele und hervorhole. Raba &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6733,"parent":6704,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6730","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6730"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6730\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6736,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6730\/revisions\/6736"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}