{"id":6755,"date":"2021-01-07T09:57:41","date_gmt":"2021-01-07T07:57:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6755"},"modified":"2021-01-07T09:58:44","modified_gmt":"2021-01-07T07:58:44","slug":"joma-kapitel-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/joma-kapitel-5\/","title":{"rendered":"Joma Kapitel 5"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma<\/strong> <\/a><strong>|<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47a\">47a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47b\">47b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-48a\">48a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-48b\">48b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-49a\">49a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-49b\">49b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50a\">50a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50b\">50b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51a\">51a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51b\">51b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-52a\">52a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-52b\">52b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-53a\">53a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-53b\">53b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-54a\">54a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-54b\">54b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-55a\">55a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-55b\">55b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-56a\">56a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-56b\">56b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57a\">57a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57b\">57b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58a\">58a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58b\">58b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59a\">59a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59b\">59b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60a\">60a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60b\">60b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61a\">61a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61b\">61b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62a\">62a<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-47a\">Blatt 47a<\/h2>\n<p>MAN HOLTE IHM DIE KELLE UND DIE SCIHPPE UND ER HOB [VOM R\u00c4UCHERWERKE] BEIDE H\u00c4NDE VOLL AB UND TAT ES IN DIE KELLE, EIN GROSSER NACH SEINER GR\u00d6SSE UND EIN KLEINER NACH SEINER KLEINHEIT, UND DIES WAR DAS MASS; DANN NAHM ER DIE SCHIPPE IN DIE RECHTE UND DIE KELLE IN DIE LINKE.<\/p>\n<p>GEMARA. Von der Schippe wurde ja bereits gelehrt: er nahm die Schippe und stieg auf die H\u00f6he des Altars, nahm [Kohlen] auf und stieg herunter!?<\/p>\n<p>Dort wird von der Kohlenschippe gesprochen, hier aber von der Schippe des R\u00e4ucherwerkes. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<\/p>\n<p>Man holte ihm eine leere Kelle aus der Ger\u00e4tekammer und eine geh\u00e4ufte Schippe R\u00e4ucherwerk aus der Eutinoskammer.<\/p>\n<p>ER HOB BEIDE H\u00c4NDE VOLL AB UND TAT ES IN DIE KELLE, EIN GROSSER NACH SEINER GR\u00d6SSE UND EIN KLEINER NACH SEINER KLEINHEIT, UND DIES WAR DAS MASS. Wozu war am Vers\u00f6hnungstage eine Kelle n\u00f6tig, der Allbarmherzige sagt ja: <a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <em>beide H\u00e4nde voll und er soll es bringen<\/em>!?<\/p>\n<p>Anders ist es nicht m\u00f6glich; wie sollte er es denn machen: bringt er zuerst [die Schippe] und nachher [das R\u00e4ucherwerk] hinein, so spricht ja der Allbarmherzige von nur einem Hineinbringen und nicht von zwei, und nimmt er das R\u00e4ucherwerk in die Handteller, legt die Schippe dar\u00fcber und geht hinaus, wie sollte er es, wenn es darin ist, machen: etwa die Schippe mit den Z\u00e4hnen anfassen und hinlegen? Wenn man vor einem K\u00f6nige aus Fleisch und Blut solches nicht tut, um wieviel weniger vor dem K\u00f6nig der K\u00f6nige, dem Heiligen, gepriesen sei er. Es ist also anders nicht m\u00f6glich, und da es anders nicht m\u00f6glich ist, ist so zu verfahren, wie wir es bei den Stammesf\u00fcrsten finden<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>DANN NAHM ER DIE SCHIPPE IN DIE RECHTE UND DIE KELLE IN DIE LINKE. Der B\u00fcrger auf der Erde und der Fremde in den h\u00f6chsten Himmeln<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>!?.<\/p>\n<p>\u2014 Die eine ist gr\u00f6\u00dfer, und die andere ist kleiner; und selbst wenn beide gleichm\u00e4\u00dfig sind, wie dies bei R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne der Oimhith, der Fall war, so ist die eine hei\u00df und die andere kalt. Man erz\u00e4hlt von R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne der Qim\u1e25ith, da\u00df er mit seinen Handfl\u00e4chen vier Kab aufnahm, indem er sprach: Alle Frauen haben Reben gezogen, aber die Rebe meiner Mutter stieg bis zum Dache<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Manche sagen, durch Gerstengraupe<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, und zwar nach Rabba b. Jonathan, der im Namen R. Je\u1e25i\u00e9ls lehrte, Gerstengraupe sei f\u00fcr Kranke zutr\u00e4glich. Manche sagen, durch den Samentropfen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, und zwar nach R. Abahu. R. Abahu wies n\u00e4mlich auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <em>du hast mir die Kraft f\u00fcr den Krieg ausgesucht<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>der mich mit Kraft umg\u00fcrtet<\/em>!? David sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, du hast mich ausgesucht<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> und du hast mich angespornt. Man erz\u00e4hlt von R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne der Qim\u1e25ith, da\u00df er sich einst auf der Stra\u00dfe mit einem Araber unterhielt, wobei ein Spritzer aus dem Munde ihm auf die Kleider kam; da trat sein Bruder Je\u0161ebab ein und verrichtete an seinerstatt den Dienst. Ihre Mutter sah dann an einem Tage zwei [S\u00f6hne als] Hochpriester. Ferner erz\u00e4hlt, man von<\/p>\n<p>R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne der Qim\u1e25ith, da\u00df er sich einst auf der Stra\u00dfe mit einem Hegemon unterhielt, wobei ein Spritzer aus dessen Munde ihm auf die Kleider kam; da trat sein Bruder Joseph ein und verrichtete an seinerstatt den Dienst. Ihre Mutter sah also an einem Tage zwei [S\u00f6hne als] Hochpriester.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sieben S\u00f6hne hatte die Qim\u1e25ith, und alle \u00fcbten sie das Hochpriesteramt aus. Die Weisen fr\u00e4gten, sie: Was hast du getan, da\u00df dir solches beschieden ist? Sie erwiderte: Nie im Leben sahen die W\u00e4nde meines Zimmers meine Haarflechten<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. Darauf entgegneten jene: Viele taten dies und erreichten nichts.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> <em>Mit seiner Faust<\/em>, er darf f\u00fcr die Faustf\u00fclle kein Ma\u00dfgef\u00e4\u00df fertigen. Sie fragten: Darf er ein Ma\u00dfgef\u00e4\u00df f\u00fcr die H\u00e4ndef\u00fclle fertigen? Da hei\u00dft es: <em>mit seiner Faust<\/em>, hierbei aber nicht: mit seinen H\u00e4nden, sondern: <em>feingesto\u00dfene Spezereien, seine H\u00e4nde voll<\/em>; oder ist es diesbez\u00fcglich durch [das Wort] voll von der Faustf\u00fclle<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> zu folgern?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Dies war das Ma\u00df. Demnach durfte er, wenn er wollte, ein Ma\u00dfgef\u00e4\u00df fertigen.<\/p>\n<p>Nein, er meint es wie. folgt: so nahm er innerhalb [des Allerheiligsten] abermals die H\u00e4nde voll.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re hieraus zu entscheiden, da\u00df er die H\u00e4nde voll abhebe und abermals abhebe!?<\/p>\n<p>Vielleicht darf er wirklich, wenn er es will, ein Ma\u00dfgef\u00e4\u00df<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> fertigen. Oder vielleicht besagt dies, da\u00df er weder weniger noch mehr nehmen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> <em>Seine Faust voll<\/em>, man k\u00f6nnte glauben, \u00fcberschwellend, so hei\u00dft es: <em>mit seiner Faust<\/em>; man k\u00f6nnte demnach glauben, nur mit den Fingerspitzen, so hei\u00dft es: <em>seine Faust voll<\/em>; wie eben die Leute eine Faustf\u00fclle abheben.<\/p>\n<p>Wie erfolgt dies?<\/p>\n<p>Er beugt seine drei Finger \u00fcber den Handteller und hebt ab.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-47b\">Blatt 47b<\/h2>\n<p>Beim Pfannopfer und beim Tiegelopfer streicht er oben mit dem Daumen und unten mit dem kleinen Finger ab. Dies war eine schwierige Dienstverrichtung im Tempel.<\/p>\n<p>Nur dies und nichts weiter, auch das Kopfabkneifen<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>war es ja, das Abheben der H\u00e4ndef\u00fclle<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> war es ja!?<\/p>\n<p>Vielmehr: dies war eine von den schwierigen Dienstverrichtungen im Tempel.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: R. Jeho\u0161ua\u0351 b. U\u0351zaa\u0351 fragte, wie es sich mit dem verhalte, was sich bei der. Faustf\u00fclle zwischen [den Fingern] befindet. R. Papa sprach: \u00dcber das, was sich innen befindet, besteht keine Frage, dies geh\u00f6rt entschieden zur Handf\u00fclle, und \u00fcber das, was sich au\u00dfen befindet, besteht ebenfalls keine Frage, dies ist entschieden Zur\u00fcckbleibendes<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, fraglich ist es nur hinsichtlich dessen, was sich in der Mitte befindet, wie ist es damit? R. Jo\u1e25anan sagte: Sp\u00e4ter hat R. Jeho\u0161ua\u0351 b. U\u0351zaa\u0351 es entschieden: \u00fcber das, was sich zwischen [den Fingern] befindet, besteht ein Zweifel.<\/p>\n<p>Was geschieht damit? R. \u1e24anina erwiderte: Er r\u00e4uchere zuerst die Faustf\u00fclle besonders auf und nachher das, was, sich zwischen [den Fingern] befindet. Wenn man n\u00e4mlich sagen wollte, zuerst das, was sich zwischen [den Fingern] befindet, so ist es ja, wenn es Zur\u00fcckbleibendes ist, Zur\u00fcckgebliebenes, das zwischen dem Abheben und der Aufr\u00e4ucherung abhanden gekommen ist, und der Meister sagte, da\u00df, wenn das Zur\u00fcckbleibende zwischen dem Abheben und der Aufr\u00e4ucherung abhanden gekommen ist, man daraufhin die Haufenf\u00fclle nicht aufr\u00e4uchere.<\/p>\n<p>Aber auch jetzt sollte ja hierauf bezogen werden [die Bestimmung]: wovon etwas ins Feuer gekommen ist, darf nicht mehr aufger\u00e4uchert<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>werden!? R. Jehuda, Sohn des R. \u0160imo\u0351n b. Pazi, erwiderte: Er r\u00e4uchere es als Holz<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> auf. Dies nach<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer, denn es wird, gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> <em>Zum angenehmen Geruche<\/em>, als solches darfst du es nicht darbringen, wohl aber als Holz.<\/p>\n<p>Allerdings nach R. Elie\u0351zer, wie ist es aber nach den Rabbanan zu erkl\u00e4ren!? R. Mari erwiderte: Fette Priester<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> heben ab. Jetzt nun, wo du darauf gekommen bist, m\u00fcssen auch nach R. Elie\u0351zer von vornherein fette Priester abheben. R. Papa fragte: Wie verh\u00e4lt es sich mit dem, was beim Abheben der H\u00e4ndef\u00fclle sich zwischen [den Fingern] befindet!? Was ist ihm da fraglich: wenn er durch [das Wort] voll<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> folgert, so ist es ja dasselbe!?<\/p>\n<p>R. Papa fragt folgendes: mu\u00df er eine Handf\u00fclle darbringen, was auch bei diesem der Fall ist, oder mu\u00df er nehmen und darbringen, was bei diesem nicht der Fall<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> ist!?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Es ist mir klar, da\u00df die Faustf\u00fclle so abzuheben ist, wie die Leute abzuheben pflegen, aber folgendes fragte R. Papa: Wie ist es, wenn er sie mit den Fingerspitzen abhebt? Wie ist es, wenn von unten nach oben? Wie ist es, wenn von der Seite aus?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Es ist mir klar, da\u00df die Handf\u00fclle so abzuheben ist, wie die Leute abzuheben pflegen, aber folgendes fragte R. Papa: Wie ist es, wenn er sie mit den Fingerspitzen abhebt? Wie ist es, wenn von unten nach oben? Wie ist es, wenn von der Seite aus? Wie ist es, wenn mit jeder Hand besonders und er sie aneinanderschiebt?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-48a\">Blatt 48a<\/h2>\n<p>R. Papa fragte: Wie ist es, wenn er die Faustf\u00fclle an die Wand des Gef\u00e4\u00dfes klebt: ist das Innere des Gef\u00e4\u00dfes erforderlich, was hierbei der Fall ist, oder mu\u00df es richtig in das Gef\u00e4\u00df gelegt werden, was hierbei nicht der Fall ist?<\/p>\n<p>R. Papa fragte: Wie ist es, wenn er das Gef\u00e4\u00df umkehrt, und die Faustf\u00fclle [innen] an den Boden klebt: ist ein Hineinlegen in dieses erforderlich, was hierbei der Fall ist, oder ist ein normales Hineinlegen erforderlich, was hierbei nicht der Fall ist?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Papa fragte: Mu\u00df die Handf\u00fclle, von der sie sprechen, gestrichen oder geh\u00e4uft sein? R. Abba sprach zu R. A\u0161i: Komm und h\u00f6re: Die Handf\u00fclle, von der sie sprechen, darf weder gestrichen noch geh\u00e4uft sein, sondern nur reichlich.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Wenn das Blut [beim Schlachten] auf das Pflaster ausgesch\u00fcttet wurde und man es aufgesammelt hat, so ist es untauglich; wenn aber aus dem Gef\u00e4\u00dfe und man es aufgesammelt hat, so ist es tauglich.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>Er soll vom Blute des Farren nehmen<\/em>, vom Blute der Seele<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>, nicht aber vom Blute der Haut, noch vom nachflie\u00dfenden Blute; <em>vom Blute des Farren<\/em>, das Blut ist [direkt] vom Farren zu entnehmen. Wenn du aber auslegen wolltest: <em>vom Blute des Farren<\/em>, auch ein Teil des Blutes, so sagte ja R. Jehuda, der Aufnehmende m\u00fcsse das ganze Blut des Farren aufnehmen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> <em>das ganze Blut des Farren gie\u00dfe er auf den Grund des Altars<\/em>. Vielmehr ist auszulegen: <em>vom Blute des Farren<\/em> das Blut ist [direkt] vom Farren zu entnehmen. Er ist also der Ansicht, da\u00df man fortnehme, hinzuf\u00fcge und auslege<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Papa fragte: Wie ist es, wenn das R\u00e4ucherwerk aus seinen Handfl\u00e4chen ausgesch\u00fcttet wird: Gleichen seine H\u00e4nde dem Halse des Tieres<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>, somit ist es tauglich, oder gleichen sie einem Dienstgef\u00e4\u00dfe, somit ist es untauglich?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Papa fragte: Wie ist es, wenn er beim Abheben des R\u00e4ucherwerkes beabsichtigt<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> hat: folgern wir durch das auch beim Speisopfer gebrauchte [Wort] <em>voll<\/em><a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>, da\u00df auch hierbei die Absicht wirksam ist, wie bei jenem, oder nicht? R. \u0160imi b. A\u0161i sprach zu R. Papa: Komm und h\u00f6re: R. A\u0351qiba f\u00fcgte noch<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> die Faustf\u00fclle, das R\u00e4ucherwerk, den Weihrauch und die Kohlen hinzu; wenn n\u00e4mlich ein am selben Tage Untergetauchter<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> von diesen einen Teil ber\u00fchrt hat, so hat er das ganze untauglich gemacht. Er dachte: wenn ein am selben Tage Untergetauchter sie untauglich macht, mache sie auch das \u00dcbernachten untauglich, und wenn das \u00dcbernachten sie untauglich macht, mache sie auch die bez\u00fcgliche Absicht untauglich.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-48b\">Blatt 48b<\/h2>\n<p>R. Papa fragte: Wie ist es, wenn er beim Schippen der Kohlen beabsichtigt<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> hat: gleicht das, \u00bbwas\u00ab zum Gebote erforderlich ist, dem Gebote selbst oder nicht?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Man fragte R. Se\u0161eth: Ist das Hinbringen [des Blutes] mit der Linken R. \u0160e\u0161eth erwiderte ihnen: Ihr habt es ja gelernt: Er nahm Schippe in die Rechte und die Kelle in die Linke. Sollte er es ihnen doch entschieden haben aus dem, was wir gelernt haben: er nahm<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> den rechten Fu\u00df in die Linke mit der Hautseite nach au\u00dfen!? Wenn hieraus, so k\u00f6nnte man glauben, dies gelte nur vom Hinbringen, von dem<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> die S\u00fchne nicht abh\u00e4ngt, nicht aber vom Hinbringen, von dem die S\u00fchne abh\u00e4ngt, so lehrt er uns.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-49a\">Blatt 49a<\/h2>\n<p>Man wandte ein: Ein Gemeiner, ein Trauernder, ein Betrunkener und ein Gebrechenbehafteter ist zur. Aufnahme, zum Hinbringen und zum Sprengen [des Blutes] unzul\u00e4ssig, ebenso ist es sitzend und mit der Linken unzul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Dies ist eine Widerleg\u00fcng.<\/p>\n<p>Aber R. \u0160e\u0161eth ist es ja selber, der diesen Einwand richtete<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>!? R. \u0160e\u0161eth sprach n\u00e4mlich zum Dolmetsch R. \u1e24isdas: Frage R. \u1e24isda, ob das Hinbringen [des Blutes] durch einen Gemeinen zul\u00e4ssig sei, und dieser erwiderte: Es ist zul\u00e4ssig, und ein Schriftvers unterst\u00fctzt mich: <a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> <em>sie schlachteten das Pesahopfer, und die Priester sprengten das Blut, als sie es aus ihrer Hand genommen<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> hatten, w\u00e4hrend die Leviten die Haut abzogen<\/em>. Dagegen wandte R. Se\u0161eth ein: Ein Gemeiner, ein Trauernder, ein Betrunkener und ein Gebrechenbehafteter ist zur Aufnahme, zum Hinbringen und zum Sprengen des Blutes unzul\u00e4ssig, ebenso ist es sitzend und mit der Linken unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Nachdem er von diesem Einwand geh\u00f6rt hatte, richtet er ihn<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda st\u00fctzt sich ja aber auf einen Schriftvers!?<\/p>\n<p>Sie dienten nur als Vorsprung<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Papa fragte: Wie ist es, wenn ein anderer die H\u00e4ndef\u00fclle abhebt und sie in seine H\u00e4nde legt: ist die H\u00e4ndef\u00fclle erforderlich, was hierbei der Fall ist, oder aber mu\u00df er selber nehmen und bringen, was hierbei nicht der Fall ist?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi fragte: Darf, wenn er die H\u00e4ndef\u00fclle abgehoben hat und gestorben ist, ein anderer die H\u00e4ndef\u00fclle hineinbringen? R. \u1e24anina sprach: Komm und beachte doch die Frage der Altvordern<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>! Demnach w\u00e4re R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi \u00e4lter, w\u00e4hrend ja R. Jeho\u0161ua\u0351 Levi erz\u00e4hlt hat, R. \u1e24anina habe ihm erlaubt, am \u0160abbath Kresse zu trinken!?<\/p>\n<p>Vom Trinken ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe [am \u0160abbath] zu Heilszwecken jede Speise essen und jedes Getr\u00e4nk trinken!?<\/p>\n<p>Vielmehr, am \u0160abbath Kresse zu zerreiben und zu trinken.<\/p>\n<p>In welchem Falle: liegt Gefahr vor, so ist es ja erlaubt, und liegt keine Gefahr vor, so ist es ja verboten!? Tats\u00e4chlich, wenn Gefahr vorliegt, nur fragte er folgendes: ist [Kresse] heilend, soda\u00df man deswegen den \u0160abbath entweihen darf, oder ist sie nicht heilend, soda\u00df man deswegen den \u0160abbath nicht entweihen darf!?<\/p>\n<p>Weshalb [fragte er es] R. \u1e24anina?<\/p>\n<p>Weil er heilkundig war. R. \u1e24anina erz\u00e4hlte n\u00e4mlich: Noch nie befragte mich jemand \u00fcber eine Verwundung durch ein wei\u00dfes Maultier und blieb leben. Wir sehen ja aber, da\u00df manche leben bleiben!?<\/p>\n<p>Lies: und genas. Wir sehen ja aber, da\u00df manche auch genesen!?<\/p>\n<p>Wir sprechen von solchen, die selber braun und deren Fu\u00dfenden wei\u00df sind.<\/p>\n<p>Allenfalls geht hieraus hervor, da\u00df R. \u1e24anina \u00e4lter war!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er sagte, wie folgt: du fragst nur das, was bereits \u00c4ltere<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> gefragt haben.<\/p>\n<p>Kann R. \u1e24anina dies denn gesagt haben, er sagte ja:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> <em>mit dem Farren<\/em>, nicht aber mit dem Blute<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> des Farren. Ferner sagte R. \u1e24anina, da\u00df, wenn er das R\u00e4ucherwerk vor dem Schlachten des Farren abgehoben hat, dies ungiltig<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> sei!?<\/p>\n<p>Er sprach wie folgt: wenn [R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi] dies fragt, so ist er wohl der Ansicht: <em>mit dem Farren<\/em>, auch mit dem Blute des Farren, und nach seiner Ansicht haben bereits \u00e4ltere diese Frage gerichtet.<\/p>\n<p>Was bleibt damit? R. Papa erwiderte: Wenn er die H\u00e4ndef\u00fclle abheben und wiederum<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> abheben mu\u00df, so darf ein anderer mit seiner H\u00e4ndef\u00fclle eintreten, da ja die H\u00e4ndef\u00fclle noch da vorhanden ist, und wenn er sie nicht abheben und dann wiederum abheben mu\u00df, so ist dies fraglich. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sprach zu R. Papa: Im Gegenteil, wenn er die H\u00e4ndef\u00fclle abheben und wiederum abheben mu\u00df, so sollte ja ein anderer mit seiner H\u00e4ndef\u00fclle nicht eintreten d\u00fcrfen, weil es nicht m\u00f6glich ist, da\u00df er nicht etwas weniger oder etwas mehr abhebt, fraglich ist dies nur, wenn er nicht abheben und wiederum abheben mu\u00df. Sie fragten n\u00e4mlich: Mu\u00df er die H\u00e4ndef\u00fclle abheben und wiederum abheben?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Dies<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> war das Ma\u00df. Doch wohl: wie dies das Ma\u00df innerhalb war, so war dies das Ma\u00df au\u00dferhalb<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nein, vielleicht [besagt dies], da\u00df er, wenn er es will, ein Ma\u00dfgef\u00e4\u00df anfertigen d\u00fcrfe; oder auch, da\u00df er weder weniger noch mehr nehmen d\u00fcrfe.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-49b\">Blatt 49b<\/h2>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wie macht er es? Er er fa\u00dft die Kelle mit den Fingerspitzen, manche sagen, mit den Z\u00e4hnen, und zieht sie mit dem\u00ab Daumen heran, bis sie an die Hand gelangt, sodann wendet er sie gegen die Handteller und h\u00e4uft [das R\u00e4ucherwerk]. damit der Rauch langsam aufsteige, manche sagen, er scharrt es auseinander, damit der Rauch schnell aufsteige. Dies war eine schwierige Dienstverrichtung im Tempel.<\/p>\n<p>Nur dies und nichts weiter, auch das Kopfabkneifen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> war es ja, auch das Abheben der Haufenf\u00fclle<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> war es ja!? Vielmehr, dies geh\u00f6rte zu den schwierigen Dienstverrichtungen im Tempel.<\/p>\n<p>Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df er die H\u00e4ndef\u00fclle abheben und wiederum abheben m\u00fcsse. Schlie\u00dfe hieraus. Sie fragten: Darf, wenn er geschlachtet hat und gestorben ist, ein anderer mit dem Blute [in den Tempel] eintreten. Sagen wir: <em>mit dem Farren<\/em>, auch mit dem Blute des Farren, oder aber: <em>mit dem Farren<\/em>, nicht aber mit dem Blute des Farren?<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagt: <em>mit dem Farren<\/em>, nicht aber mit dem Blute des Farren; Re\u0161 Laqi\u0161 sagt: <em>mit dem Farren<\/em>, auch mit dem Blute des Farren; R. Ami sagt: <em>mit dem Farren<\/em>, nicht aber mit dem Blute des Farren; R. Ji\u00e7\u1e25aq (der Schmied] sagt: <em>mit dem Farren<\/em>, auch mit dem Blute des Farren. R. Ami wandte gegen R. Ji\u00e7\u1e25aq den Schmied ein: Man kann, bis [das Pesa\u1e25lamm] geschlachtet ist, sich daran beteiligen oder sich davon zur\u00fcckziehen. Wenn nun dem so w\u00e4re, so m\u00fc\u00dfte es ja hei\u00dfen: bis [das Blut] gesprengt ist!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> <em>vom Lamme<\/em>, wenn es noch lebt<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>. Mar Zutra wandte ein: Man darf weder mit einem Kalbe, noch mit einem Wilde, noch mit Geschlachteten oder Totverletztem, noch mit einem Mischling, noch mit einem Koj ausl\u00f6sen<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, sondern nur mit einem Lamme<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, er folgert dies aus [dem Worte] <em>Lamm<\/em>, das auch beim Pesa\u1e25opfer gebraucht wird.<\/p>\n<p>Demnach sollte doch, wie dieses m\u00e4nnlich, fehlerfrei und ein; jenes m\u00e4nnlich, fehlerfrei und einj\u00e4hrig sein m\u00fcssen!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft zweimal <em>ausl\u00f6sen<\/em>, dies ist einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Wenn die Wiederholung [des Wortes] <em>ausl\u00f6sen<\/em> einschlie\u00dfend ist, so sollte sich dies auf jene alle erstrecken!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50a\">Blatt 50a<\/h2>\n<p>Welche Verwendung h\u00e4tte dann [das Wort] <em>Lamm<\/em>!?<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied wandte gegen R. Ami ein:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>Er soll den ganzen Farren hinausbringen<\/em><a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> Dass er ihn vollst\u00e4ndig hinausbringe. <a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> <em>Den S\u00fcndopfer-Farren und den S\u00fcndopfer-Bock<\/em><a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>!? R. Papa erwiderte: \u00dcber Haut, Fleisch und Mist zusammen streitet niemand<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>, sie streiten nur \u00fcber das Blut: einer ist der Ansicht, das Blut hei\u00dfe \u00bbFarre\u00ab, und einer ist der Ansicht, das Blut hei\u00dfe nicht \u00bbFarre\u00ab. R. A\u0161i sprach: Die Ansicht dessen, welcher sagt, das Blut hei\u00dfe \u00bbFarre\u00ab, ist einleuchtender. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>damit komme Ahron in das Heiligtum, mit einem jungen Farren<\/em>; kommt er denn mit den H\u00f6rnern? Er kommt ja mit dem Blute, dennoch nennt er ihn Farren.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>[Dies hei\u00dft:] der Farre zum S\u00fcndopfer<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> ist es, wodurch Ahron bef\u00e4higt wird, in das Heiligtum zu treten. Sollte doch schon der Umstand entscheidend sein, da\u00df es ein S\u00fcndopfer ist, dessen Eigent\u00fcmer gestorben ist, und ein S\u00fcndopfer, dessen Eigent\u00fcmer gestorben ist, ist ja verenden zu lassen<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>!? Rabin b. R. Ada sprach zu Raba: Deine Sch\u00fcler sagten im Namen R. Amrams, dieses sei ein S\u00fcndopfer der Gemeinde, und ein solches ist nicht verenden zu lassen. Wir \u00bbhaben n\u00e4mlich gelernt: R. Me\u00edr sprach zu ihm: Der Farre des Vers\u00f6hnungstages, das Pfannopfer des Hochpriesters und das Pesa\u1e25opfer sind ja Privatopfer, demnach verdr\u00e4ngen sie den \u0160abbath und die Unreinheit. Demnach gibt es, ja jemand, welcher sagt, sie seien Gemeindeopfer.<\/p>\n<p>Er lehrt ja auch: R. Ja\u0351qob sprach zu ihm: Der Farre wegen Irrens der Gemeinde<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>, der Bock wegen G\u00f6tzendienstes<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> und das Festopfer sind ja Gemeindeopfer, dennoch verdr\u00e4ngen sie weder den \u0160abbath noch die Unreinheit. Nach deiner Auffassung w\u00e4re also zu folgern: Demnach gibt es jemand, welcher sagt, sie seien Privatopfer!? Sie erwiderten, vielmehr dem ersten Tanna. Dieser sagte, das Gemeindeopfer verdr\u00e4nge den \u0160abbath und die Unreinheit, das Privatopfer aber verdr\u00e4nge \u00bbweder den \u0160abbath noch die Unreinheit; darauf sprach R. Me\u00edr zu ihm: Ist dies denn beim Gemeindeopfer eine stichhaltige Regel, der Farre des Vers\u00f6hnungstages, das Pfannopfergeb\u00e4ck des Hochpriesters und das Pesa\u1e25opfer sind ja ebenfalls Privatopfer, dennoch verdr\u00e4ngen sie den Sabbath und die Unreinheit!? Und R. Ja\u0351qob sprach zu ihm: Ist dies denn beim Gemeindeopfer eine stichhaltige Regel, der Farre wegen Irrens der Gemeinde, der Ziegenbock wegen G\u00f6tzendienstes und das Festopfer sind ja ebenfalls Gemeindeopfer, dennoch verdr\u00e4ngen sie weder den \u0160abbath noch die Unreinheit!? Vielmehr halte man sich an folgende. Regel. Wof\u00fcr eine Zeit festgesetzt ist, verdr\u00e4ngt den \u0160abbath und die Unreinheit, selbst ein Privatopfer; \u00bbwof\u00fcr keine Zeit festgesetzt ist, verdr\u00e4ngt weder den \u0160abbath noch die Unreinheit, selbst ein Gemeindeopfer. Abajje wandte gegen ihn ein: Wenn der Farre und der Ziegenbock des Vers\u00f6hnungstages abhanden gekommen waren<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> und man an ihrer Stelle andere abgesondert hat, so sind sie verenden zu lassen<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, ebenso sind die B\u00f6cke wegen G\u00f6tzendienstes, wenn sie abhanden gekommen waren und man an ihrer Stelle andere abgesondert hat, verenden zu lassen<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Elie\u0351zer und R. \u0160imo\u0351n sagen, sie sind weiden zu lassen, bis sie ein Gebrechen bekommen, sodann verkaufe man sie, und der Erl\u00f6s f\u00e4llt dem freiwilligen [Opferfonds] zu, denn Gemeinde-S\u00fcndopfer sind nicht verenden zu lassen!? Dieser erwiderte: Unter \u00bbFarre\u00ab ist der F\u00e4rre wegen Irrens der Gemeinde zu verstehen.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber: des Vers\u00f6hnungstages!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf den Bock.<\/p>\n<p>Es wird ja gelehrt: Wenn der Farre des Vers\u00f6hnungstages und der Bock des Vers\u00f6hnungstages abhanden gekommen waren\u00ab und man an ihrer Stelle andere abgesondert hat, so sind sie alle verenden zu lassen<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Elie\u0351zer und R. \u0160imo\u0351n sagen, sie sind weiden zu lassen, bis sie ein Gebrechen f\u00e4llt, dem bekommen, sodann sind sie zu verkaufen und der freiwilligen [Opferfonds] zu, denn Gemeinde-S\u00fcndopfer sind nicht verenden zu lassen!?<\/p>\n<p>Sage nicht: Gemeinde-S\u00fcndopfer sind nicht verenden zu lassen, sondern: das gemeinschaftliche S\u00fcndopfer ist nicht verenden zu lassen. Was ist denn der Unterschied<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Priester bringen wegen [falscher] Entscheidung [des Gerichtes]<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> keinen Farren dar<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50b\">Blatt 50b<\/h2>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Elea\u0351zar fragte, ob nach demjenigen, welcher sagt, der Farre des Vers\u00f6hnungstages sei Opfer eines Privaten, dieser es umtauschen<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> k\u00f6nne oder nicht umtauschen k\u00f6nne. Demnach gibt es ja jemand, welcher sagt, er sei ein Gemeindeopfer!?<\/p>\n<p>Nein, demnach gibt es jemand, welcher sagt, er sei ein gemeinschaftliches Opfer.<\/p>\n<p>Der Text. R. Elea\u0351zar fragte: Kann nach demjenigen, welcher sagt. der Farre des Vers\u00f6hnungstages sei Opfer eines Privaten, dieser es umtauschen, oder kann er es nicht umtauschen? Worin besteht seine Frage? Ob wir uns nach dem richten, der es weiht, oder nach dem richten, der die S\u00fchne erlangt.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich richten wir uns nach dem, der die S\u00fchne erlangt, denn R. Abahu sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, da\u00df derjenige, der es<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> weiht, das F\u00fcnftel<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> hinzuf\u00fcgen m\u00fcsse, und derjenige, der die S\u00fchne erlangt, es umtauschen k\u00f6nne, und da\u00df, wenn jemand von seinem [Getreide] f\u00fcr einen anderen die Hebe entrichtet, der Dank<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> ihm geh\u00f6re!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist es ihm klar, da\u00df wir uns nach dem richten, der die S\u00fchne erlangt, nur \u00bbfragt er hier, ob seine Priesterbr\u00fcder durch seine Bestimmung<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> S\u00fchne erlangen, oder durch seine Person<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> S\u00fchne erlangen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Beim [origin\u00e4ren] Opfer ist es strenger als beim Eingetauschten und beim Eingetauschten ist es strenger als beim [origin\u00e4ren] Opfer. Beim [origin\u00e4ren] Opfer ist es strenger [als beim Eingetauschten], denn das [origin\u00e4re] Opfer wird sowohl von einem Privaten wie auch von einer Gemeinde [dargebracht], \u00bbverdr\u00e4ngt den \u0160abbath und die Unreinheit und macht Eingetauschtes, was beim Eingetauschten nicht der Fall ist. Beim Eingetauschten ist es strenger als beim [origin\u00e4ren] Opfer, denn das Eingetauschte wird erfa\u00dft, auch wenn es ein dauerndes Gebrechen hat, auch wird es hinsichtlich der Schur und der Arbeit nicht<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> profan, was beim [origin\u00e4ren] Opfer nicht der Fall<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> ist. Von welchem Opfer wird hier nun gesprochen: wollte man sagen, von einem privaten, so verdr\u00e4ngt ja ein solches weder den \u0160abbath noch die Unreinheit, und wenn von einem Gemeindeopfer, so macht ja ein solches. kein Eingetauschtes<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>; doch wohl vom Farren [des Vers\u00f6hnungstages]; er verdr\u00e4ngt den \u0160abbath und die Unreinheit, weil f\u00fcr ihn eine Zeit festgesetzt ist, auch macht er Eingetauschtes, weil er, ein Privatopfer ist. R. Se\u0161eth erwiderte: Nein, vom Widder Ahrons. Dies leuchtet auch ein, denn wieso hei\u00dft es, wenn du sagen wolltest, vom Farren [des Vers\u00f6hnungstages], da\u00df das Eingetauschte, desselben den \u0160abbath und die Unreinheit nicht verdr\u00e4nge, wonach es am Wochentage wohl dargebracht werde, es ist ja das Eingetauschte eines S\u00fcndopfers, und das Eingetauschte eines S\u00fcndopfers ist ja verenden zu lassen!?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich vom Farren [des Vers\u00f6hnungstages], nur wird hier vom Eingetauschten allgemein<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> gesprochen.<\/p>\n<p>Demnach ist ja auch unter [origin\u00e4res] Opfer\u00ab ein [origin\u00e4res] Opfer allgemein<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> zu verstehen!?<\/p>\n<p>Er lehrt dies nicht vom [origin\u00e4ren] Opfer im allgemeinen.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Er lehrt, beim Eingetauschten sei es strenger, denn das Eingetauschte wird erfa\u00dft, auch wenn es ein dauerndes Gebrechen hat, auch wird es hinsichtlich der Schur und der Arbeit nicht profan. Wenn man nun sagen wollte, unter [origin\u00e4res] \u00bbOpfer\u00ab sei ein [origin\u00e4res] Opfer \u00bballgemein\u00ab zu verstehen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51a\">Blatt 51a<\/h2>\n<p>so gibt es ja Erstgeborenes und Zehnten<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>, die erfa\u00dft werden, auch wenn sie ein dauerndes Gebrechen haben, und die hinsichtlich der Schur und der Arbeit nicht profan werden!? Vielmehr lehrt er es nicht von [origin\u00e4ren] Opfern allgemein.<\/p>\n<p>Womit ist das Eingetauschte anders?<\/p>\n<p>Das Eingetauschte ist bei allen Opfern gleich, w\u00e4hrend zu den [origin\u00e4ren] Opfern auch Erstgeborenes und Zehnt geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wozu braucht R. Se\u0161eth es auf den Widder Ahrons zu beziehen, sollte er es doch auf das Pesa\u1e25opfer beziehen, denn dieses verdr\u00e4ngt den \u0160abbath und die Unreinheit, auch macht es Eingetauschtes, da es ein Privatopfer ist!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe das Pesa\u1e25opfer nicht f\u00fcr einen einzelnen schlachten<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollte er es auf das zweite Pesa\u1e25opfer<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> beziehen!?<\/p>\n<p>Verdr\u00e4ngt dieses denn die Unreinheit!?<\/p>\n<p>R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sprach zu Raba: Weshalb nennt jener Autor<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> das Pesa\u1e25opfer ein Privatopfer und das Festopfer<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> ein Gemeindeopfer: wenn etwa, weil dieses in Gemeinschaft<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> dargebracht wird, so wird ja auch das Pesa\u1e25opfer in Gemeinschaft dargebracht!? Dazu geh\u00f6rt ja auch das zweite Pesa\u1e25opfer, das nicht in Gemeinschaft dargebracht wird. Jener sprach: Demnach sollte es den \u0160abbath und die Unreinheit verdr\u00e4ngen!? Dieser erwiderte: Freilich; nach demjenigen, welcher sagt, es verdr\u00e4nge sie. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das zweite Pesa\u1e25opfer verdr\u00e4ngt den \u0160abbath und nicht die Unreinheit; R. Jehuda sagt, es verdr\u00e4nge auch die Unreinheit.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des ersten Tanna?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: du hast es wegen der Unreinheit<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> zur\u00fcckgesetzt, und nun soll es in Unreinheit dargebracht werden!?<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: die Schrift sagt:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>nach allen Satzungen des Pesa\u1e25s sollen sie es herrichten<\/em>, auch in Unreinheit; die Tora sorgte daf\u00fcr, da\u00df er es in Reinheit herrichte, ist ihm dies aber nicht beschieden, so richte er es in Unreinheit her.<\/p>\n<p>Es<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> ist ja aus dem Umstande zu entscheiden,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51b\">Blatt 51b<\/h2>\n<p>da\u00df der Allbarmherzige<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>seinen eigenen<\/em> sagt, er bringe ihn aus eigenem Verm\u00f6gen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Seinen eigenen<\/em>, er bringe ihn aus eigenem Verm\u00f6gen, nicht aber aus dem der Gemeinde. Man k\u00f6nnte glauben, er d\u00fcrfte ihn nur aus dem der Gemeinde nicht darbringen, weil die Gemeinde durch ihn keine S\u00fchne erlangt, wohl aber aus dem seiner Priesterbr\u00fcder, weil seine Priesterbr\u00fcder durch ihn S\u00fchne erlangen, so hei\u00dft es: <em>seinen eigenen<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, er d\u00fcrfe dies nicht von vornherein, jedoch sei es giltig, wenn er ihn bereits dargebracht hat, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> <em>seinen eigenen<\/em>; die Schrift hat dies wiederholt, da\u00df dies n\u00e4mlich unerl\u00e4\u00dflich ist.<\/p>\n<p>Wieso k\u00f6nnen die Priester nach deiner Auffassung, da\u00df sie an diesem keinen Anteil haben, \u00fcberhaupt S\u00fchne erlangen!? Vielmehr ist es beim Verm\u00f6gen Ahrons anders, das der Allbarmherzige f\u00fcr seine Priesterbr\u00fcder freigegeben<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> hat, ebenso hat auch hierbei der Allbarmherzige das Verm\u00f6gen Ahrons f\u00fcr seine Priesterbr\u00fcder freigegeben.<\/p>\n<p>ER SCHRITT DURCH DAS TEMPELSCIHFF, BIS ER ZWISCHEN DIE ZWEI VORH\u00c4NGE GELANGTE, DIE ZWISCHEN DEM HEILIGEN UND DEM ALLERHEILIGSTEN TRENNTEN; ZWISCHEN BEIDEN EINE ELLE.<\/p>\n<p>R. JOSE SAGT, DA WAR NUR EIN VORHANG, DENN ES HEISST:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> <em>der Vorhang soll euch zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten trennen<\/em>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jose wandte ja treffend gegen die Rabbanan ein!? Die Rabbanan k\u00f6nnen dir erwidern: dies nur im Offenbarungszelte, im [zweiten] Tempel aber, in dem die eine Elle starke Zwischenwand fehlte, die im ersten Tempel vorhanden war, machten sie, da es den Rabbanan zweifelhaft war, ob dieser Raum nach innen oder nach au\u00dfen geh\u00f6rt, zwei Vorh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Er schritt zwischen dem Altar und der Leuchte so R. Jehuda; R. Me\u00edr sagt, zwischen dem Tische und dem Altar; man che sagen, zwischen dem Tische und der Wand.<\/p>\n<p>Wer sind die man chen? R. \u1e24isda erwiderte: Es ist R. Jose, welcher sagt, die T\u00fcr habe sich n\u00f6rdlich befunden.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, die T\u00fcr habe sich s\u00fcdlich befunden.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht ist R. Me\u00edr: ist er der Ansicht R. Jehudas, so sollte er nach der Ansicht R. Jehudas gehen, und ist er der Ansicht R. Joses, so sollte er nach der Ansicht R. Joses gehen!? Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht R. Joses, jedoch kann er dir erwidern, die Tische<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> waren von Norden nach S\u00fcden gereiht, somit bildeten die Tische ein Hindernis, und er konnte nicht durch. Wenn du aber willst, sage ich, sie waren tats\u00e4chlich von Osten nach Westen gereiht, nur ist es der G\u00f6ttlichkeit gegen\u00fcber nicht schicklich, geradeaus \u00bbzu gehen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-52a\">Blatt 52a<\/h2>\n<p>Und R. Jose!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: die Jisra\u00e9liten sind so beliebt, da\u00df die Schrift sie nicht einmal eines Mittlers<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> ben\u00f6tigte.<\/p>\n<p>Sollte er doch auch nach R. Jehuda zwischen der Leuchte und der Wand gehen!?<\/p>\n<p>Seine Kleider w\u00fcrden schmutzig werden<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Nathan sagte: Die Weisen haben nicht entschieden, ob diese Elle Zwischenraum<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> nach innen oder nach au\u00dfen geh\u00f6rt. Rabina wandte ein: Aus welchem Grunde: wollte man sagen, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> <em>und das Geb\u00e4ude, das der K\u00f6nig \u0160elomo f\u00fcr den Herrn errichtete, war sechzig<\/em>. <em>Ellen lang, zwanzig Ellen breit und drei\u00dfig Ellen hoch<\/em>, und es hei\u00dft: <a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> <em>vierzig Ellen hatte das Geb\u00e4ude, der Tempel von innen<\/em>, und ferner. hei\u00dft es<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> <em>und vor dem Hinterraume, er hatte zwanzig Ellen L\u00e4nge, zwanzig Ellen Breite und zwanzig Ellen H\u00f6he<\/em>, soda\u00df wir nicht wissen, ob diese Elle Zwischenraum zu den zwanzig oder zu den vierzig geh\u00f6rt, sso geh\u00f6rt, er vielleicht weder zu den zwanzig noch zu den vierzig, indem [die Schrift] nur das Lichtma\u00df und nicht die W\u00e4nde rechnet!? Dies ist auch zu beweisen, denn \u00fcberall, wo die W\u00e4nde mitgerechnet werden, werden sie besonders genannt. Wir, haben n\u00e4mlich. gelernt: Der [ganze] Tempel hatte hundert zu hundert [Ellen] zu einer H\u00f6he von hundert Ellen. Die Wand der Vorhalle hatte f\u00fcnf und die Vorhalle elf Ellen; die Wand des Tempelschiffes hatte sechs Ellen, dieses selbst vierzig Ellen, die Dicke der Zwischenwand eine Elle und das Allerheiligste zwanzig Ellen; die [hintere] Wand des Tempels hatte sechs, die Kammer sechs und die Wand der Kammer f\u00fcnf Ellen. Vielmehr: ob die Heiligkeit derselben, der Innenseite oder der Au\u00dfenseite gleiche. Das ist es, was R. Jo\u1e25anan erz\u00e4hlte: R. Joseph aus Hu\u00e7al frage: [Es hei\u00dft:]96 <em>einen Hinterraum inmitten des Geb\u00e4udes innerhalb die Bundeslade des Herrn hinzustellen<\/em>; meint nun die Schrift: einen Hinterraum inmitten des Geb\u00e4udes, um innerhalb [die Bundes- lade] hinzustellen, oder aber meint sie: einen Hinterraum innerhalb inmitten des Geb\u00e4udes<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Konnte ihm dies denn zweifelhaft sein, es wird ja gelehrt: Isi b. Jehuda, sagte: F\u00fcnf Worte in der. Schrift haben kein \u00dcbergewicht<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-52b\">Blatt 52b<\/h2>\n<p>n\u00e4mlich:<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> <em>vergeben<\/em>,<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> <em>mandelf\u00f6rmig<\/em>,<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> <em>morgen<\/em>,<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> <em>verflucht<\/em> und<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> <em>aufstehen<\/em>. Ferner wird gelehrt, Joseph aus Hu\u00e7al, Joseph der Babylonier, Isi b. Jehuda, Isi b. Gur Arje, Isi b. Gamli\u00e9l und Isi b. Mahalal\u00e9l seien identisch, und sein eigentlicher Name<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> sei Isi b. A\u0351qiba!?<\/p>\n<p>Im Pentateuch gibt es keine mehr, wohl aber in den Propheten.<\/p>\n<p>Gibt es denn im Pentateuch keine mehr, es gibt ja noch das, wor\u00fcber R. \u1e24isda fragte:<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> <em>Dann sandte er die J\u00fcnglinge der Kinder Jisra\u00e9l und sie brachten Brandopfer dar<\/em>, n\u00e4mlich L\u00e4mmer, und sie schlachteten Heilsopfer, <em>Farren<\/em>; oder aber beides Farren<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R. \u1e24isda war es zweifelhaft, Isi b. Jehuda war es entschieden.<\/p>\n<p>DER \u00c4USSERE [VORHANG] AN DER S\u00dcDSEITE UND DER INNERE AN DER NORDSEITE UMGESCHLAGEN; ER GING ZWISCHEN BEIDEN, BIS ER AN DIE NORDSEITE GELANGTE, UND ALS ER AN DIE NORDSEITE GELANGTE, WANDTE ER DAS GESICHT S\u00dcDLICH UM UND GING DEM VORHANGE ENTLANG LINKS, BIS ER AN DIE [BUNDES]LADE GELANGTE. ALS ER AN DER [BUNDES]LADE ANGELANGT WAR, SETZTE ER DIE PFANNE ZWISCHEN DIE BEIDEN STANGEN<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> UND H\u00c4UFTE DAS R\u00c4UCHERWERK AUF DIE KOHLEN, UND DER GANZE RAUM F\u00dcLLTE SICH MIT RAUCH. IN DER WEISE, WIE ER EINTRAT, KAM ER AUCH<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> HERAUS. IM \u00c4USSEREN RAUME VERRICHTETE ER EIN KURZES GEBET; ER VERWEILTE NICHT LANGE IM GEBETE, UM NICHT JISRA\u00c9L ZU BEUNRUIHIGEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Von welchem wird hier gesprochen: wollte man sagen, vom ersten Tempel, so war ja in diesem kein Vorhang, und wenn vom zweiten, so war ja in diesem keine [Bundes]lade!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Als die [Bundes]lade versteckt wurde, wurde mit dieser auch das Glas Manna versteckt, die Flasche Salb\u00f6l, der Stab Ahrons samt seinen Mandeln und Bl\u00fcten und die Kiste, die die Philister als Geschenk f\u00fcr den Gott Jisra\u00e9ls sandten, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>die goldenen Gegenst\u00e4nde<\/em>, <em>die ihr als S\u00fchnegeschenk erstattet habt, legt in die Kiste, un seiner Seite, dann la\u00dft sie ihres Weges ziehen<\/em>.<\/p>\n<p>Wer versteckte sie?<\/p>\n<p>Jo\u0161ijahu versteckte sie.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dfte ihn, sie zu verstecken?<\/p>\n<p>Er sah, da\u00df es geschrieben steht:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>der Herr wird dich wegf\u00fchren, und deinen K\u00f6nig, den du \u00fcber dich setzen wirst<\/em>, da machte er sich auf und versteckte sie, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> <em>da sprach er zu den Leviten, die ganz Jisra\u00e9l unterwiesen, die dem Herrn geweiht waren: Setzt die heilige Lade in den Tempel, den \u0160elomo, der Sohn Davids, der K\u00f6nig von Jisra\u00e9l, erbaut hat; ihr braucht sie nicht mehr auf der Schulter zu tragen. Dienet nunmehr dem Herrn, eurem Gotte, und seinem Volke Jisra\u00e9l<\/em>. Hierzu sagte R. Elea\u0351zar, [die Worte], <em>dort<\/em>, <em>Zeitalter<\/em> und <em>Verwahrung<\/em> dienen als Wortanalogie<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich vom zweiten Tempel, nur ist unter \u00bb[Bundes]lade\u00ab der Platz der Bundeslade zu verstehen.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber, da\u00df er die Schippe zwischen die beiden Stangen setzte!?<\/p>\n<p>Lies: wie zwischen die beiden Stangen.<\/p>\n<p>H\u00c4UFTE DAS R\u00c4UCHERWERK AUF DIE KOHLEN. Wir lernen also \u00fcbereinstimmend mit dem, welcher sagt, er habe [das R\u00e4ucherwerk] zusammengeh\u00e4uft<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Eines lehrt, er h\u00e4ufe sie einw\u00e4rts zusammen, von \u00e4u\u00dfen [anfangend], und ein Anderes lehrt, er h\u00e4ufe sie ausw\u00e4rts zusammen, von innen [anfangend]!? Abajje erwiderte: Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm. Ferner sagte Abajje: Die Ansicht desjenigen, welcher sagt, einw\u00e4rts, von au\u00dfen [anfangend], ist einleuchtend, denn wir haben gelernt, man belehre ihn, vorsichtig zu sein, nicht vorn anzufangen, damit er sich nicht verbrenne.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-53a\">Blatt 53a<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> <em>Er lege das R\u00e4ucherwerk auf das Feuer vor dem Herrn<\/em>; er darf es nicht au\u00dferhalb herrichten und innerhalb [des Allerheiligsten] hineinbringen, als Kundgebung gegen die Saduz\u00e4er, welche sagen, er richte es au\u00dferhalb her und bringe es hinein.<\/p>\n<p>Woher folgern sie dies? \u2014<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> <em>Denn in der Wolke<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> erscheine ich \u00fcber der Deckplatte<\/em>, dies lehrt, da\u00df er es drau\u00dfen herrichte und hineinbringe. Die Weisen entgegneten ihnen: Es hei\u00dft ja bereits: <em>er lege das R\u00e4ucherwerk auf das Feuer vor dem Herrn<\/em>, wenn es nun hei\u00dft: <em>denn in der Wolke erscheine ich \u00fcber der Deckplatte<\/em>, so lehrt dies, da\u00df er darin das Rauchkraut<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> hineintue.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df er darin das Rauchkraut hineintun m\u00fcsse? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <em>der Rauch des R\u00e4ucherwerkes soll die Deckplatte verh\u00fcllen<\/em>. Wenn er aber das Rauchkraut nicht hineintut oder sonst eine der Spezereien fortl\u00e4\u00dft, macht er sich des Todes schuldig.<\/p>\n<p>Dies erfolgt ja schon wegen des unn\u00f6tigen Eintretens<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>!? R. Se\u0161eth erwiderte: und die von dem Falle; wenn der Eintritt versehentlich vors\u00e4tzlich erfolgt<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> ist. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst\u00ab auch sagen, wenn beides vors\u00e4tzlich erfolgt ist, jedoch in dem Falle, wenn er zwei R\u00e4ucherwerke, ein vollst\u00e4ndiges und ein unvollst\u00e4ndiges, hereingebracht hat; wegen des Eintretens ist er nicht schuldig, da er ein vollst\u00e4ndiges hineingebracht hat, wegen der R\u00e4ucherung ist erwohl schuldig, da er ein unvollst\u00e4ndiges ger\u00e4uchert hat.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Woher, da\u00df er darin das Rauchkraut hineintun mu\u00df? Es hei\u00dft: <em>soll verh\u00fcllen<\/em>. Ein Schriftvers zu einem Schriftverse<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>!? R. Joseph erwiderte: Er meint es wie folgt: ich wei\u00df dies nur von den Bl\u00e4ttern des Rauchkrautes, woher dies von der Wurzel des Rauchkrautes? Es hei\u00dft: <em>soll verh\u00fcllen<\/em>. Abajje sprach zu ihm: Es wird ja entgegengesetzt gelehrt!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Er tat die Wurzel des Rauchkrautes hinein, und der Rauch stieg wie ein Stock bis zur Decke hin\u00e4uf, von der Decke aus zerstreute er sich gegen die W\u00e4nde, bis der Raum sich mit Rauch f\u00fcllte, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> <em>das Haus f\u00fcllte sich mit Rauch<\/em>!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, meint er es \u00bbwie folgt: ich wei\u00df\u00a7: dies nur, von der Wurzel des R\u00e4uchkrautes, woher dies von den Bl\u00e4ttern des Rauchkrautes? Es hei\u00dft: <em>soll verh\u00fcllen<\/em>. R. \u0160e\u0161eth erkl\u00e4rte: Ich wei\u00df dies nur vom Offenbarungszelte in der W\u00fcste, woher dies vom [Offenbarungszelte] in \u0160ilo und dem stetigen Tempel? Es hei\u00dft: <em>soll verh\u00fcllen<\/em>.<\/p>\n<p>Dies geht ja hervor schon aus [dem Verse]:<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> <em>und so verfahre er mit dem Ofenbarungszelte, das bei ihnen weilt<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er meint es wie folgt: ich wei\u00df dies nur vom Vers\u00f6hnungstage, woher dies von den \u00fcbrigen Tagen des Jahres? Es hei\u00dft: <em>soll verh\u00fcllen<\/em>. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Ein [Schriftvers] deutet auf das Gebot, und einer darauf, da\u00df es unerl\u00e4\u00dflich ist. Raba erkl\u00e4rte: Ein [Schriftvers] enth\u00e4lt die Strafandro\u00b0hung und einer die Verwarnung.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte:<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> <em>Damit er nicht sterbe<\/em>, dies ist eine Strafandroh\u00fcng;<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>denn in der Wolke erscheine ich<\/em>, dies ist eine Verwarnung. Man k\u00f6nnte glauben, beides sei vor dem Tode der S\u00f6hne Ahrons gesagt<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> worden, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> <em>nach dem Tode der beiden S\u00f6hne Ahrons<\/em>.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, beides sei nach dem Tode der beiden S\u00f6hne Ahrons gesagt worden, so hei\u00dft es: <em>denn in der W\u00f6lke erscheine ich auf der Deckplatte<\/em>. Wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Die Verwarnung vor ihrem Tode, die Strafandrohung nach ihrem Tode.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor? Raba erwiderte: Die Schrift sagt: <em>denn in der Wolke erscheine ich<\/em>, demnach war er noch nicht erschienen<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb wurden sie demnach bestraft? Wie gelehrt wird: R. Elie\u0351zer sagte: Die S\u00f6hne Ahrons sind nur deshalb gestorben, weil sie eine Halakha in Gegenwart ihres Lehrers Mo\u0161e entschieden haben.<\/p>\n<p>Was legten sie aus? \u2014<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> <em>Die S\u00f6hne Ahrons, des Priesters, sollen Feuer auf den Altar legen<\/em>; obgleich das Feuer vom Himmel herabkommt, so ist es dennoch Gebot, profanes zu holen.<\/p>\n<p>IN DER WEISE, WIE ER EINTRAT, KAM ER AUCH HERAUS. Woher dies? R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani erwiderte im Namen R. Jonathans: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> <em>sodann begab sich \u0160elomo [von] der Anh\u00f6he zu Gib\u00f6n nach Jeru\u0161alem<\/em>; wie kommt Gibon zu Jeru\u0161alem? Er vergleicht vielmehr seinen Auszug aus Gib\u00f6n nach Jeru\u0161alem mit seinem Einzug aus Jeru\u0161alem nach Gib\u00f6n; wie bei seinem Einzug aus Jeru\u0161alem nach Gibon sein Gesicht gegen die Anh\u00f6he gerichtet war, ebenso war bei seinem Auszuge aus Gib\u00f6n nach Jeru\u0161alem sein Gesicht gegen die Anh\u00f6he gerichtet. So verfuhren auch die Priester beim Dienste, die Leviten auf der Estrade und die Jisra\u00e9liten beim Beistande. Wenn sie sich verabschiedeten, drehten sie das Gesicht nicht um und gingen, sondern wandten das Gesicht seitw\u00e4rts und gingen. Ebenso darf ein Sch\u00fcler, wenn er sich von seinem Lehrer verabschiedet, nicht das Gesicht umdrehen und gehen, vielmehr wende er das Gesicht seitw\u00e4rts und gehe. So pflegte R. Elea\u0351zar zu verfahren, wenn er sich von R. Jo\u1e25anan verabschiedete; wollte R. Jo\u1e25anan [zuerst] fortgehen, so stand R. Elea\u0351zar geb\u00fcckt auf seinem Platze, bis R. Jo\u1e25anan ihm entschwunden war; wollte R. Elea\u0351zar [zuerst] fortgehen, so ging er r\u00fcckw\u00e4rts, bis er R. Jo\u1e25anan entschwunden war. Wenn Raba sich von R. Joseph verabschiedete, ging er r\u00fcckw\u00e4rts, bis er sich die F\u00fc\u00dfe stie\u00df und die Schwelle R. Josephs mit Blut besudelte. Als man R. Joseph<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> erz\u00e4hlte, dies tue Raba, sprach er:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-53b\">Blatt 53b<\/h2>\n<p>M\u00f6ge es der Wille [Gottes] sein, da\u00df du dein Haupt \u00fcber die ganze Stadt erhebest.<\/p>\n<p>R. Alexandri sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wer das Gebet [beendet], trete drei Schritte r\u00fcckw\u00e4rts zur\u00fcck und gr\u00fc\u00dfe<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> dann. R. Mordekh\u00e4j sprach zu ihm: Ist er drei Schritte r\u00fcckw\u00e4rts zur\u00fcckgetreten, so bleibe er stehen. Dies ist ebenso, als wenn ein Sch\u00fcler sich von seinem Lehrer verabschiedet; kehrt er sofort um, so gleicht er einem zu seinem Gespei zur\u00fcckkehrenden Hunde. Ebenso wird gelehrt: Wer das Gebet [beendet], trete drei Schritte r\u00fcckw\u00e4rts zur\u00fcck und gr\u00fc\u00dfe dann; tut er dies nicht, so w\u00e4re es f\u00fcr ihn besser, das Gebet \u00fcberhaupt nicht verrichtet zu haben. Im Namen \u0160ema\u0351jas sagten sie, er gr\u00fc\u00dfe zuerst nach rechts und dann nach links, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>zu seiner Rechten Gesetzesfeuer f\u00fcr sie<\/em>; und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> <em>tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten<\/em><a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wozu das \u2018ferner\u2019?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil es das Gew\u00f6hnliche ist, etwas mit der Rechten zu nehmen, so komm und h\u00f6re: <em>tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten<\/em>. Einst bemerkte Raba, wie Abajje zuerst nach rechts gr\u00fc\u00dfte. Da sprach er zu ihm: Du glaubst wohl, nach deiner Rechten, es hat nach deiner Linken [zu erfolgen], das ist n\u00e4mlich die Rechte vom Heiligen, gepriesen sei er. R. \u1e24ija, Sohn des R. Hona, erz\u00e4hlte: Ich beobachtete Abajje und Raba, wie sie die drei Schritte bei einer Verbeugung machten.<\/p>\n<p>IM \u00c4USSEREN RAUME VERRICHTETE ER EIN KURZES GEBET. Was betete er? Raba b. R. Ada und Rabin b. R. Ada sagten beide im Namen Rabhs: \u00bbM\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, unser Gott, da\u00df dieses Jahr ein regenreiches und hei\u00dfes sei.\u00ab Ist denn ein hei\u00dfes zu bevorzugen!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: ist es ein hei\u00dfes, so sei es regenreich. R. A\u1e25a, Sohn Rabas, erg\u00e4nzte noch im Namen R. Jehudas: \u00bbM\u00f6ge kein Herrscher aus dem Hause Jehudas aufh\u00f6ren. M\u00f6ge es dein Volk Jisra\u00e9l nicht n\u00f6tig haben, da\u00df einer vom anderen sich ern\u00e4hre. Und das Gebet der Reisenden<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> finde keinen Eingang zu dir.<\/p>\n<p>Einst befand sich R. \u1e24anina b. Dosa auf der Reise und wurde vom Regen \u00fcberrascht; da sprach er: Herr der Welt, die ganze Welt in Behagen und \u1e24anina in Qual! Da h\u00f6rte der Regen auf. Als er nach Hause kam sprach er: Herr der Welt, die ganze Welt in Qual und \u1e24anina in Behagen! Da kam Regen. R. Joseph sprach: Was n\u00fctzte nun R. \u1e24anina b. Dosa gegen\u00fcber das Gebet des Hochpriesters!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst verweilte der Hochpriester l\u00e4ngere Zeit in seinem Gebete, und seine Priesterbr\u00fcder kamen \u00fcberein, zu ihm hineinzugehen. Als sie aber hineinzugehen sich anschickten, kam er heraus. Da fragten sie ihn: Weshalb hast du so lange in deinem Gebete verweilt? Er erwiderte ihnen: Ist es euch denn unangenehm, da\u00df ich f\u00fcr euch gebetet habe, und f\u00fcr den Tempel, da\u00df er nicht zerst\u00f6rt werde? Da sprachen sie zu ihm: Pflege dies nicht zu tun, denn wir haben gelernt, da\u00df er nicht lange im Gebete verweile, um Jisra\u00e9l nicht zu beunruhigen.<\/p>\n<p>SEITDEM DIE [BUNDES]LADE FORT WAR, BEFAND SICH DA EIN STEIN AUS DEN TAGEN DER ERSTEN PROPHETEN, DER \u00bbGRUNDSTEIN\u00ab GENANNT WURDE; ER WAR DREI FINGER H\u00d6HER ALS DER ERDBODEN, UND AUF DIESEN SETZTE ER [DAS R\u00c4UCHERWERK] AB. ALSDANN NAHM ER DAS BLUT VON DEM, DER ES UMR\u00dcHRTE, GING IHINEIN, WO ER IHINEINGEGANGEN WAR, STELLTE SICH DA, WO ER GESTANDEN HAT, UND SPRENGTE DAVON EINMAL AUFW\u00c4RTS UND SIEBENMAL ABW\u00c4RTS; ER SPRENGTE ABER NICHT OBEN ODER UNTEN ZIELEND, SONDERN NUR WIE AUSHOLEND. ER Z\u00c4HLTE WIE FOLGT: EINS, EINS UND EINS, EINS UND ZWEI, EINS UND DREI, EINS UND VIER, EINS UND F\u00dcNF, EINS UND SECHS, EINS UND SIEBEN. HIERAUF KAM ER HERAUS UND STELLTE ES AUF DAS GOLDENE GESTELL IM TEMPELSCIHFFE. ALSDANN BRACHTE MAN IHM DEN BOCK; ER SCHLACHTETE IHN UND NAHM DAS BLUT IN EIN BECKEN AUF, GING IHNEIN, WO ER IHNEINGEGANGEN WAR, STELLTE SICH DA, WO ER GESTANDEN HAT, UND SPRENGTE DAVON EINMAL AUFW\u00c4RTS UND SIEBENMAL ABW\u00c4RTS. [ER SPRENGTE ABER NICHT OBEN ODER UNTEN ZIELEND, SONDERN NUR WIE AUSHOLEND.] ER Z\u00c4HLTE WIE FOLGT: EINS, EINS UND EINS, EINS UND ZWEI etc. HIERAUF KAM ER HERAUS UND STELLTE ES AUF DAS ZWEITE GOLDENE GESTELL IM TEMPELSCIHIFFE. R. JEHUDA SAGT, DA WAR NUR EIN GESTELL. ER NAHM DAS BLUT DES FARREN FORT UND SETZTE DAS BLUT DES BOCKES AB, DANN SPRENGTE ER DAVON GEGEN DEN VORHANG, GEGEN\u00dcBER DER [BUNDES]LADE, VON AUSSEN, EINMAL AUFW\u00c4RTS UND SIEBENMAL ABW\u00c4RTS. ER ZIELTE NICHT etc. ER Z\u00c4HLTE WIE FOLGT etc. HIERAUF NAHM ER DAS BLUT DES BOCKES UND SETZTE DAS BLUT DES FARREN AB, DANN SPRENGTE ER DAVON AUF DEN VORHANG, GEGEN\u00dcBER DER BUNDESLADE, VON AUSSEN, EINMAL AUFW\u00c4RTS UND SIEBENMAL ABW\u00c4RTS etc. ALSDANN SCH\u00dcTTETE ER DAS BLUT DES FARREN IN DAS BLUT DES BOCKES UND TAT DAS VOLLE BECKEN IN EIN LEERES.<\/p>\n<p>GEMARA. Er lehrt nicht \u00bbseitdem versteckt wurde\u00ab, sondern \u00bbseitdem fort war\u00ab, somit lernen wir hier \u00fcbereinstimmend mit dem, welcher sagt, die [Bundes]lade sei nach Babylonien fortgef\u00fchrt worden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Die [Bundes]lade ist nach Babylonien fortgef\u00fchrt worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> <em>im folgenden Jahre aber sandte der K\u00f6nig Nebukhadne\u00e7ar und lie\u00df ihn nach Babel bringen, samt den kostbaren Ger\u00e4ten des Tempels des Herrn<\/em>. R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Die [Bundes]lade ist nach Babylonien fortgef\u00fchrt worden, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> <em>nichts wird \u00fcbrig bleiben, Spruch des Herrn<\/em>, das ist das in [der Bundeslade] enthaltene Zehngebot. R. Jehuda b. Laqi\u0161 sagte: Die Bundeslade ist an Ort und Stelle versteckt worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <em>und die Stangen waren so lang, da\u00df ihre Spitzen vom Heiligtume von dem Hinterraume aus gesehen wurden, drau\u00dfen aber waren sie nicht zu sehen. Sie blieben daselbst bis auf den heutigen Tag<\/em>. Er streitet somit gegen U\u0351la, denn U\u0351la erz\u00e4hlte: R. Mathja b. \u1e24ere\u0161 fragte R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj in Rom: Was sagst du dazu, da\u00df R. Elie\u0351zer uns einmal und zweimal gelehrt hat, die Bundeslade sei nach Babylonien weggef\u00fchrt worden? Einmal, wie wir bereits gesagt haben: <em>und lie\u00df ihn nach Babel bringen<\/em>, <em>samt den kostbaren Ger\u00e4ten des Herrn<\/em>, wieso zweimal? \u2014<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-54a\">Blatt 54a<\/h2>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> <em>es zog von der Tochter \u00c7ijon all ihre Herrlichkeit [hadra] aus<\/em>, und <em>hadra ist wie hadra<\/em> [ihre Gem\u00e4cher]<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> [zu verstehen]. Dieser erwiderte: Ich sage, die [Bundes]lade sei an Ort und Stelle versteckt worden, denn es hei\u00dft: <em>und die Stangen waren so lang etc.<\/em>. Raba fragte U\u0351la: Wieso ist dies hieraus erwiesen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>sie blieben daselbst bis auf den heutigen Tag<\/em>.<\/p>\n<p>Ist denn \u00fcberall, wo es hei\u00dft: <em>bis auf den heutigen Tag<\/em>, ewig zu verstehen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> <em>aber die Jebusiter, die Bewohner Jeru\u0161alems, vertrieben die Kinder Binjamins nicht.<\/em> <em>So blieben die Jebusiter unter den Kindern Binjamins in Jeru\u0161alem bis auf den heutigen Tag wohnen<\/em>!? [Wolltest du sagen,] sie seien auch nicht vertrieben worden, so wird ja gelehrt: R. Jehuda sagte: Zweiundf\u00fcnfzig Jahre hat kein Mensch Juda\u0351a betreten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>auf den Bergen will ich ein Weinen und Klagen anheben, auf den Auen der Trift Trauer- lieder, da\u00df sie verheert sind, da\u00df niemand mehr \u00fcber sie hinwandert, und sie das Bl\u00f6cken einer Herde nicht mehr vernehmen; die V\u00f6gel unter dem Himmel und das Vieh sind ausgewandert, fortgezogen<\/em>, und [der Zahlenwert des Wortes] <em>behema<\/em> [Vieh] betr\u00e4gt zweiundf\u00fcnfzig. Ferner wird gelehrt: R. Jose sagte: Sieben Jahre war das Jisra\u00e9lland von Schwefel und Salz [bedeckt]. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan: Was ist der Grund R. Joses? Es ist aus [dem Worte] <em>B\u00fcndnis<\/em> zu entnehmen: hier<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>er: wird vielen das B\u00fcndnis st\u00e4rken eine Woche<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> lang<\/em>, und dort<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>man wird antworten: Weil sie das B\u00fcndnis des Herrn, des Gottes ihrer V\u00e4ter, verlassen haben<\/em>. Dieser erwiderte: Hierbei hei\u00dft es <em>daselbst<\/em>, da aber nicht.<\/p>\n<p>\u00dcberall, wo es daselbst<em>. hei\u00dft, ist also ewig zu verstehen; dagegen wandte man ein: <a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> <\/em>Und ein Teil von ihnen, den \u0160im\u00f6niten, zog nach Seir, f\u00fcnfhundert Mann, an ihrer Spitze Pelatja, Nearja, Rephaja und U\u0351zi\u00e9l, die S\u00f6hne Ji\u0161is; <em>sie erschlugen die letzten \u00dcberreste der Amaleqiter und blieben daselbst bis auf den heutigen Tag<\/em>, w\u00e4hrend doch Sanherib, der K\u00f6nig von A\u0161ur, l\u00e4ngst hinaufgezogen ist und alle L\u00e4nder durchein andergemischt hat, wie \u00bbes hei\u00dft:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> <em>ich lie\u00df die Grenzen der V\u00f6lker verschwinden und ihre Vorr\u00e4te pl\u00fcnderte ich<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Es wird gelehrt, die Weisen sagen, die [Bundes]lade war in der Kammer des Holzstalles versteckt. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch wir haben es gelernt: Einst besch\u00e4ftigte sich da ein Priester und bemerkte, da\u00df ein Pflasterstein anders war als die anderen: da ging er und erz\u00e4hlte es einem Kollegen. Bevor er aber mit seiner Mitteilung zuende war, gab er seinen Geist auf. Nun wu\u00dfte man mit Bestimmtheit, da\u00df da die [Bundes]lade verborgen worden sei.<\/p>\n<p>Womit war er besch\u00e4ftigt? R. \u1e24elbo erwiderte: Er befa\u00dfte sich mit seiner Axt. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Einst sonderten gebrechenbehaftete Priester<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> wurmstichiges Holz<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> aus, und die Axt des einen glitt ab und fiel da nieder; da kam ein Feuer hervor und verbrannte ihn.<\/p>\n<p>R. Jehuda wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft: <em>und die Spitzen der Stangen waren zu sehen<\/em>, dagegen hei\u00dft es: <em>drau\u00dfen aber waren sie nicht zu sehen<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Sie waren zu merken, nicht aber zu sehen. Ebenso wird gelehrt: <em>Die Spitzen der Stangen waren zu sehen<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, sie ragten von ihrer Stelle nicht hervor, so hei\u00dft es: <em>die Stangen waren so lang<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, sie stie\u00dfen den Vorhang durch und ragten hervor, so hei\u00dft es: <em>drau\u00dfen aber waren sie nicht zu sehen<\/em>. Wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Sie stie\u00dfen in den Vorhang und strotzten wie die zwei Br\u00fcste einer Frau hervor, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> <em>das Myrrhenb\u00fcndel ist mir mein Geliebter, zwischen meinen Br\u00fcsten ruht er<\/em>.<\/p>\n<p>R. Qattina sagte: Wenn die Jisra\u00e9liten zur Wallfahrt zogen, rollte man vor ihnen den Vorhang auf und zeigte ihnen die einander umschmiegenden Kherubim, indem man zu ihnen sprach: Schauet, eure Beliebtheit bei Gott gleicht der Liebe von Mann und Weib. R. \u1e24isda wandte ein:<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> <em>Sie sollen nicht hineingehen, um die heiligen Dinge unbedeckt zu sehen<\/em>, und hierzu sagte R. Jehuda im Namen Rabhs; wenn die Ger\u00e4te in das Futteral gelegt werden!? R. Na\u1e25man erwiderte: Ebenso wie bei einer Braut: solange sie noch im Hause ihres Vaters weilt, ist sie ihrem Manne gegen\u00fcber zur\u00fcckhaltend, sobald sie aber in das Haus ihres Schwiegervaters gekommen ist, ist sie ihrem Manne gegen\u00fcber nicht mehr<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> zur\u00fcckhaltend. R. \u1e24ana b. R. Qattina wandte ein: Einst besch\u00e4ftigte sich da ein Priester und bemerkte etc.!? Man erwiderte ihm: \u00bbDu sprichst von dem Falle, wenn, sie geschieden ist; ist sie geschieden, kehrt die fr\u00fchere Pr\u00fcderie zur\u00fcck\u00ab<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Von welchem wird hier gesprochen: wollte man sagen vom ersten Tempel, so war diesem kein Vorhang, und wenn vom zweiten, so w\u00e4ren ja da keine Kherubim!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich vom ersten, nur sind hier die Vorh\u00e4nge den T\u00fcren gemeint. R. Zera sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs:<\/p>\n<p>Dreizehn Vorh\u00e4nge waren im Tempel, sieben vor den sieben Toren, zwei (einer) vor der T\u00fcr des Tempels und (einer) vor der T\u00fcr der halle, zwei vor dem Hinterraume und zwei diesem entsprechend<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> am S\u00f6ller. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Tats\u00e4chlich vom zweiten Tempel,denn gemalte<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> Kherubim waren in diesem wohl, wie es hei\u00dft <a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> <em>an allen W\u00e4nden des Geb\u00e4udes rundum lie\u00df er anbringen<\/em> <a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> <em>Bilderwerk von Kherubim, Palmen und Blumengeh\u00e4ngen und \u00fcberzog sie unter \u00bbgenauer Anpassung an das Geschnitzte mit Gold<\/em>. Es hei\u00dft: <a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> <em>alle miteinander<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> verschlungen<\/em>; was hei\u00dft: mit einander verschlungen? Rabba b.R. \u0160ila erwiderte: Wie ein Mann sein Gespons umschmiegt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-54b\">Blatt 54b<\/h2>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Als die Nichtjuden in den Tempel drangen und sie sie auf die die einander umschmiegenden Kherubim sahen, brachten sie sie Stra\u00dfe hinaus und sprachen: Diese Jisra\u00e9liten, deren Segen\u00ab Segen ist und deren Fluch Fluch ist, geben sich mit solchen Dingen ab! Sie verachteten sie dann, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> <em>all ihre Verehrer verachteten sie, denn sie sahen ihre Schande<\/em>.<\/p>\n<p>DER \u00bbGRUNDSTEIN\u00ab GENANNT WURDE. Es wird gelehrt: Von diesem aus ist die Welt<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> sentstanden. Wir lernen also \u00fcbereinstimmend mit dem, welcher sagt, die Welt sei von \u00c7ijon aus erschaffen worden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, die Welt sei von ihrer Mitte aus erschaffen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> <em>wenn der Staub zum Gu\u00dfwerke zusammenflie\u00dft, und die Schollen aneinander kleben<\/em>. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, die Welt sei von ihren Seiten aus<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> erschaffen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> <em>denn zum Schnee spricht er: falle zur Erde, und so auch zum Regengusse und zu seinen gewaltigen Regeng\u00fcssen<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied sagt, der Heilige, gepriesen sei er, warf einen Stein ins Meer und aus diesem entstand die Welt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> <em>worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein hingeworfen<\/em>. Die Weisen sagen, sie sei von \u00c7ijon aus erschaffen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> <em>ein Psalm Asaphs: Ein Gott der G\u00f6tter ist der Herr<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> <em>aus \u00c7ijon, der Vollkommenheit der Sch\u00f6nheit<\/em>, von ihm aus hat die Sch\u00f6nheit der Welt sich entwickelt.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer der Gro\u00dfe sagte:<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> <em>Das ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie erschafen w\u00fcrden; zur Zeit als Gott der Herr Erde und Himmel machte<\/em>, die Dinge des Himmels w\u00fcrden vom Himmel aus erschaffen und die Dinge der Erde wurden von \u00bbder Erde aus \u00bberschaffen; die Weisen sagen, diese auch jene wurden von \u00c7ijon aus erschaffen, denn es hei\u00dft: <em>ein Psalm Asaphs<\/em>: <em>Ein Gott der G\u00f6tter ist der Herr, er redet und ruft die Erde vom Anfang der S\u00f6nne bis zu ihrem Untergange<\/em>, und darauf folgt: <em>aus \u00c7ijon<\/em>, <em>der Vollkommenheit der Sch\u00f6nheit, ist Gott erschienen<\/em>; von ihm aus hat die Sch\u00f6nheit der Welt sich entwickelt.<\/p>\n<p>ALSDANN NAHM ER DAS BLUT VON DEM, DER ES UMR\u00dcHRTE etc. Was hei\u00dft: wie ausholend? R. Jehuda sagte: Wie beim Schlagen<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>. Es wird gelehrt: Wenn er sprengt, sprengt er nicht auf die Fl\u00e4che der Deckplatte,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-55a\">Blatt 55a<\/h2>\n<p>sondern gegen die Kante derselben; wenn er aufw\u00e4rts sprengt, richtet er den Hand[r\u00fccken] nach unten, und wenn er abw\u00e4rts sprengt, richtet er den Hand[r\u00fccken] nach oben.<\/p>\n<p>Woher dies<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte im Namen R. Zeras: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> <em>er sprenge es auf die Deckplatte und vor die Deckplatte hin<\/em>. Beim Bocke brauchte ja nicht gesagt zu werden, da\u00df es abw\u00e4rts erfolge, da dies vom Abw\u00e4rtssprengen des Farren zu folgern w\u00e4re, und wenn es dennoch gesagt wind, so besagt dies, da\u00df man [das Sprengen] aufw\u00e4rts mit dem Sprengen nach vorn vergleiche: wie das Sprengen nach vorn nicht direkt darauf<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> erfolgt, ebenso erfolgt das Sprengen aufw\u00e4rts nicht darauf.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: beim Farren brauchte ja nicht gesagt zu werden, da\u00df es aufw\u00e4rts erfolge, da dies vom Aufw\u00e4rtssprengen des Bockes zu folgern w\u00e4re, und wenn es dennoch gesagt wird, so besagt dies, da\u00df man [das Sprengen] nach vorn mit dem Sprengen aufw\u00e4rts vergleiche: wie das Sprengen aufw\u00e4rts darauf erfolgt, ebenso erfolgt das Sprengen nach vorn darauf!?<\/p>\n<p>Was ist dies [f\u00fcr ein Einwand]: allerdings ist, wenn du sagst, beim Bocke werde [das Sprengen] abw\u00e4rts zur Vergleichung gelehrt, beim Farren [das Sprengen] aufw\u00e4rts wegen der Lehre der Schule des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob erforderlich, denn in der Schule des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob lehrten sie:<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> <em>vorn auf die Deckplatte, \u00f6stlich<\/em>, dies sei eine Hauptnorm, da\u00df \u00fcberall, wo es <em>vorn<\/em> hei\u00dft, die Ostseite zu verstehen sei; wozu ist aber, wenn du sagst, beim Farren werde [das Sprengen] aufw\u00e4rts zur Vergleichung gelehrt, beim Bocke [das Sprengen] abw\u00e4rts [zu lehren] erforderlich!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Er sprenge es auf die Deckplatte und vor die Deckplatte<\/em>; wir lernen also wieviel beim Bocke aufw\u00e4rts, einmal, da wir aber nicht wissen, wieviel beim Bocke abw\u00e4rts, so folgern wir dies aus einem Schlusse: beim Bocke hei\u00dft es <em>Blut<\/em> [beim Sprengen] aufw\u00e4rts, und ebenso hei\u00dft es Blut beim Bocke [beim Sprengen] abw\u00e4rts, wie es beim Bocke aufw\u00e4rts einmal erfolgt, ebenso erfolgt es auch abw\u00e4rts einmal. Oder aber auf diese Weise: beim Farren hei\u00dft es <em>Blut<\/em> [beim Sprengen] abw\u00e4rts, und ebenso hei\u00dft es <em>Blut<\/em> beim Bocke [beim Sprengen] abw\u00e4rts, wie es beim Farren abw\u00e4rts siebenmal erfolgt, ebenso erfolgt es beim Bocke abw\u00e4rts siebenmal. Man beachte aber, wie es zu vergleichen ist: man vergleiche abw\u00e4rts mit abw\u00e4rts, nicht aber abw\u00e4rts mit aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: man vergleiche die Sache mit der Sache selbst, nicht aber mit einer anderen<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> <em>er verfahre mit seinem Blute so, wie er mit dem Blute des Farren verfuhr; die Worte wie er verfuhr<\/em> sind ja \u00fcberfl\u00fcssig, und wenn sie dennoch stehen, so besagt dies, da\u00df alle Verfahren gleichm\u00e4\u00dfig sein m\u00fcssen: wie beim Farren abw\u00e4rts siebenmal, ebenso beim Bocke abw\u00e4rts siebenmal.<\/p>\n<p>Wir lernen also wieviel beim Farren und beim Bocke abw\u00e4rts, siebenmal, da wir aber nicht wissen, wieviel beim Farren aufw\u00e4rts, so folgern wir dies aus einem Schlusse: beim Bocke hei\u00dft es <em>Blut<\/em> [beim Sprengen] aufw\u00e4rts, und ebenso hei\u00dft es <em>Blut<\/em> beim Farren [beim Sprengen] aufw\u00e4rts, wie es beim Bocke aufw\u00e4rts einmal erfolgt, ebenso erfolgt es auch beim Farren aufw\u00e4rts einmal. Oder aber auf folgende Weise: beim Farren hei\u00dft es <em>Blut<\/em> [beim Sprengen] abw\u00e4rts, und ebenso hei\u00dft es <em>Blut<\/em> beim Farren [beim Sprengen] aufw\u00e4rts, wie es beim Farren abw\u00e4rts siebenmal erfolgt, ebenso erfolgt es beimFarren aufw\u00e4rts siebenmal. Man beachte aber, wie es zu vergleichen ist: man vergleiche aufw\u00e4rts mit aufw\u00e4rts, nicht aber aufw\u00e4rts mit abw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, man vergleiche die Sache mit der Sache selbst, nicht aber mit einer anderen<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>er verfahre mit seinem Blute so, wie er verfuhr<\/em>; die Worte wie er verfuhr sind ja \u00fcberfl\u00fcssig, und wenn sie dennoch stehen, so besagt dies, da\u00df die Verfahren gleichm\u00e4\u00dfig sein m\u00fcssen: wie beim Farren abw\u00e4rts siebenmal, ebenso beim Bocke abw\u00e4rts siebenmal, und wie beim Bocke aufw\u00e4rts einmal, ebenso beim Farren aufw\u00e4rts einmal.<\/p>\n<p>EINS, EINS UND EINS, EINS UND ZWEI. Die Rabbanan lehrten: Eins, eins und eins, eins und zwei, eins und drei, eins und vier, eins und f\u00fcnf, eins und sechs, eins und sieben<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt: eins, eins und eins, zwei und eins, drei und eins, vier und eins, f\u00fcnf und eins, sechs und eins, sieben und eins. Sie streiten aber nicht, vielmehr spricht einer von seiner Ortschaft und der andere von seiner Ortschaft<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Alle stimmen jedoch \u00fcberein, die erste Sprengung m\u00fcsse mit jeder einzelnen mitgez\u00e4hlt werden; aus welchem Grunde? R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte: Damit er sich bei den Sprengungen nicht irre<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> <em>er sprenge vor die Deckplatte hin<\/em>.<\/p>\n<p>Es braucht ja nicht [abermals] <em>sprenge<\/em> zu hei\u00dfen, wenn es aber dennoch [abermals] <em>sprenge<\/em> hei\u00dft, so lehrt dies, da\u00df die erste Sprengung mit jeder besonders mitzuz\u00e4hlen ist.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn er sie nicht mitgez\u00e4hlt, aber sich auch nicht geirrt hat.<\/p>\n<p>HIERAUF KAM ER HERAUS UND STELLTE ES AUF DAS GOLDENE GESTELL IM TEMPELSCIHIFFE. Dort wird gelehrt: R. Jehuda sagte: F\u00fcr die PflichtVogelopfer waren da<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> keine B\u00fcchsen, wegen der Vermischung. Wegen welcher Vermischung? R. Joseph erwiderte: Wegen der Vermischung von pflichtigen mit freiwilligen. Abajje sprach zu ihm: Man k\u00f6nnte ja zwei angefertigt und auf diese geschrieben haben, welche f\u00fcr pflichtige und welche f\u00fcr freiwillige?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-55b\">Blatt 55b<\/h2>\n<p>R. Jehuda h\u00e4lt nichts von der Aufschrift<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Jehuda sagte, da war nur ein Gestell. Zwei wohl deshalb nicht, weil er sie verwechseln k\u00f6nnte: aber man sollte doch zwei angefertigt und auf diese geschrieben haben, welches f\u00fcr den Farren und welches f\u00fcr den Bock! Vielmehr h\u00e4lt R. Jehuda nichts von der Aufschrift. Man wandte ein: Dreizehn Sammelb\u00fcchsen waren im Tempel, die mit Aufschriften versehen waren: Neue Seqalim, alte Seqalim, Vogelopfer, Brandopfertauben, Holz, Weihrauch, Gold zu Becken und sechs f\u00fcr freiwillige Spenden. Neue Seqalim: die j\u00e4hrlichen Beitr\u00e4ge<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>; alte Seqalim: wer im vergangenen Jahre nicht entrichtet hatte, entrichtet im laufenden Jahre; Vogelopfer, das sind Turteltauben; Brandopfertauben, das sind junge Tauben. Alles Brandopfer<\/p>\n<p>so R. Jehuda<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>!? Als R. Dimi kam, sagte er: Im Westen erkl\u00e4rten sie, mit R\u00fcchsicht auf ein S\u00fcndopfer, dessen Eigent\u00fcmer vielleicht gestorben ist<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>. Ber\u00fccksichtigen wir dies denn,<\/p>\n<p>wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn jemand sein S\u00fcndopfer aus dem \u00dcberseelande geschickt hat, man es darbringe in der Annahme, da\u00df er lebe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, mit R\u00fccksicht auf ein S\u00fcndopfer, dessen Eiget\u00fcmer sicher gestorben ist.<\/p>\n<p>Man kann ja vier Uzu auussondern und sie ins Wasser werfen, soda\u00df das \u00fcbrige [Geld] erlaubt ist?! R. Jehuda h\u00e4lt nichts von der fiktiven Feststellung<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>. Woher dies, vielleicht aus dem, was wir gelernt haben: Wenn jemand am Vorabend des \u0160abbaths bei einbrechender Dunkelheit<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> bei \u0160amaritanern Wein kauft, so spreche er: \u00bbzwei Log, die ich absondern werde, sollen Hebe, zehn erster Zehnt und neun zweiter Zehnt sein\u00ab,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-56a\">Blatt 56a<\/h2>\n<p>diesen lasse er [durch Geld] ausgeweiht sein, und er darf sofort trinken so R. Me\u00edr;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-56b\">Blatt 56b<\/h2>\n<p>R. Jehuda, R. Jose und R. \u0160imo\u0351n verbieten dies. Demnach gibt es keine fiktive Feststellung. Aber wieso \u00bbdenn, vielleicht ist es da anders, wie er auch den Grund lehrt: Sie sprachen zu R. Me\u00edr: Pflichtest du etwa nicht bei, da\u00df, wenn der Schlauch platzt, er r\u00fcckwirkend Unverzehntetes getrunken haben wird!? Er erwiderte ihnen: Wenn er platzt<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielmehr, dies ist aus einer Lehre Ajos zu entnehmen, denn Ajo lehrte: R. Jehuda sagt, niemand k\u00f6nne sich bedingungsweise zwei Eventualit\u00e4ten gleichzeitig vorbehalten; vielmehr, kommt der Gelehrte<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> aus der Ostseite, so ist ein Erub nach Osten giltig, und wenn aus der Westseite, so ist ein Erub nach Westen giltig, jedoch nicht da und dort. Dagegen wandten wir ein: Da und dort wohl deshalb nicht, weil es keine fiktive Feststellung gibt, ebenso sollte es keine fiktive Feststellung geben, auch wenn nach Osten oder nach Westen<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>!? Darauf erwiderte R. Jo\u1e25anan: Wenn der Gelehrte bereits eingetroffen war.<\/p>\n<p>Wenn du nun erkl\u00e4rst, R. Jehuda halte nichts von der fiktiven Feststellung, wohl aber halte er von der Aufschrift, so sollte man doch nach ihm f\u00fcr den Vers\u00f6hnungstag zwei [Gestelle] herrichten und diese mit. Aufschriften<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> versehen!?<\/p>\n<p>Der Hochpriester k\u00f6nnte sie wegen seiner Schw\u00e4che \u00fcbersehen. Wolltest du dem nicht zustimmen, so k\u00f6nnte er sie ja auch ohne Aufschrift [unterscheiden], denn das eine ist mehr, und das andere ist weniger, und wenn du erwidern wolltest, er nehme nicht das ganze [Blut] auf, so sagte ja R. Jehuda, der Schlachtende m\u00fcsse das ganze Blut des Farren aufnehmen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> <em>das ganze Blut des Farren gie\u00dfe er auf den Grund des Altars<\/em>. Wolltest du einwenden, es k\u00f6nnte davon vergossen werden, so ist ja dieses hell und jenes dunkel. Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, der Hochpriester w\u00fcrde wegen seiner Schw\u00e4che darauf nicht geachtet haben, ebenso w\u00fcrde er wegen seiner Schw\u00e4che auch [auf die Aufschriften] nicht geachtet haben. Einst trat jemand vor Raba und rezitierte: Hierauf kam er heraus und stellte es auf das zweite Gestell im Tempel; er nahm das Blut des Farren und setzte das Blut des Bockes ab. Da sprach er zu ihm: Eines nach den Rabbanan und eines nach R. Jehuda<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>!? Sage viel mehr: er stellte das Blut des Bockes hin und nahm das Blut des Farren.<\/p>\n<p>DANN SPRENGTE ER DAVON GEGEN DEN VORHANG, GEGEN\u00dcBER DER [BUN- DESLADE VON AUSSEN. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> <em>Und ebenso verfahre er mit dem Ofenbarungszelte<\/em>; was besagt dies? Wie er im Allerinnersten sprengt, so sprenge er auch im Tempelschiffe; wie er im Allerinnersten vom Blute des Farren einmal aufw\u00e4rts und siebenmal abw\u00e4rts sprengt, ebenso sprenge er auch im Tempelschiffe; und wie er im Allerinnersten vom Blute des Bockes einmal aufw\u00e4rts und siebenmal abw\u00e4rts sprengt, ebenso sprenge er auch im Tempelschiffe.<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> <em>Der unter ihnen ist, inmitten ihrer Unreinigkeiten<\/em>; selbst wenn sie unrein sind, befindet sich die G\u00f6ttlichkeit unter ihnen. Einst sprach ein Min\u00e4er zu R. \u1e24anina: Nun seid ihr entschieden unrein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> <em>ihrer Unreinigkeit an, ihren S\u00e4umen<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-57a\">Blatt 57a<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: Komm und siehe, was von ihnen geschrieben steht: <em>der unter ihnen ist, inmitten ihrer Unreinigkeiten<\/em>, selbst wenn sie unrein sind, befindet sich die G\u00f6ttlichkeit unter ihnen.<\/p>\n<p>Kann denn aus dem, was durch Vergleichung gefolgert wird, durch Vergleichung gefolgert werden<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hierbei erfolgt es durch sich selbst<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> nebst einem anderen, und dies ist keine Vergleichung. Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, dies sei keine Vergleichung, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, dies sei eine Vergleichung!?<\/p>\n<p>Nur die Orte werden von einander<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> gefolgert. Wenn du aber willst, sage ich: er folgert [die Sprengungen] au\u00dferhalb und innerhalb [des Allerheiligsten] gleichzeitig<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn er sprengt, sprenge er nicht direkt auf den Vorhang, sondern gegen den Vorhang. R. Elea\u0351zar b. Jose sprach: Ich habe ihn in Rom gesehen, und es waren darauf viele Spritzer vom Blute des Farren und des Bockes des Vers\u00f6hnungstages.<\/p>\n<p>Vielleicht waren sie vom Farren wegen Irrens der Gemeinde<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> oder den B\u00f6cken wegen G\u00f6tzendienstes<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er sah, da\u00df sie in der Reihenfolge<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> waren. Desgleichen haben wir auch\u00ab vom Farren wegen Irrens der Gemeinde gelernt: Wenn er sprengte, durften [die Spritzer] nicht den Vorhang ber\u00fchren; haben sie ihn ber\u00fchrt, so ist nichts dabei. R. Elea\u0351zar b. Jose sprach: Ich habe ihn in Rom gesehen, und es waren darauf viele Spritzer vom Blute des Farren wegen Irrens der Gemeinde und der Ziegenb\u00f6cke wegen G\u00f6tzendienstes.<\/p>\n<p>Vielleicht waren sie vom Farren und vom Bocke des Vers\u00f6hnungstages!?.<\/p>\n<p>Er sah, da\u00df sie nicht in der Reihenfolge<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> waren.<\/p>\n<p>Ist ihm das Blut [des einen] mit dem Blute [des anderen]<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> vermischt worden, so sprenge er, wie Raba sagte, einmal aufw\u00e4rts und siebenmal abw\u00e4rts, und dies wird ihm f\u00fcr diesen und f\u00fcr jenen angerechnet.<\/p>\n<p>Als man dies R. Jirmeja vortrug, sprach er: Die dummen Babylonier, da sie in einem finsteren Lande wohnen, lehren sie auch finstere Dinge. Demnach erfolgt ja die Aufw\u00e4rts[sprengung] des Bockes vor der Abw\u00e4rts[sprengung] des Farren, und die Tora sagt:<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> <em>wenn er vollendet hat die S\u00fchne des Heiligtums<\/em>, zuerst vollendet er sie durch das Blut des Farren und nachher vollendet er sie durch das Blut des Bockes. Vielmehr, sagte R. Jirmeja, sprenge er zuerst einmal aufw\u00e4rts und siebenmal abw\u00e4rts f\u00fcr den Farren und nachher einmal aufw\u00e4rts und siebenmal abw\u00e4rts f\u00fcr den Bock.<\/p>\n<p>Ist ihm bei den letzten Sprengungen<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> das Blut [des einen] mit dem Blute [des anderen] vermischt worden, so sprenge er, wie R. Papa vor Raba lehren wollte, siebenmal abw\u00e4rts f\u00fcr den Farren und den Bock und darauf einmal aufw\u00e4rts f\u00fcr den Bock; da sprach Raba zu ihm: Bis jetzt nannten sie uns Dumme, jetzt aber k\u00f6nnen sie uns D\u00fcmmste der Dummen nennen: wir belehren sie, und sie lernen nichts. Demnach erfolgt ja das Abw\u00e4rts[sprengen] des Bockes vor dem Aufw\u00e4rts [sprengen] des Bockes, und die Tora sagt, man sprenge zuerst aufw\u00e4rts und nachher abw\u00e4rts.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-57b\">Blatt 57b<\/h2>\n<p>Vielmehr, sagte Raba, sprenge er zuerst siebenmal abw\u00e4rts f\u00fcr den Farren und nachher einmal aufw\u00e4rts und siebenmal abw\u00e4rts f\u00fcr den Bock.<\/p>\n<p>Haben sich ihm beide [Blut]becher vermischt, so sprenge er, sprenge wiederum und wiederum, dreimal<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>. Ist ihm ein Teil des Blutes vermischt worden \u00bbund ein Teil nicht, so ist es selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df er, wenn er sprengt, das unvermischte sprenge, aber gilt [das vermischte] als Rest und ist auf das Fundament<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> zu gie\u00dfen, oder gilt es als verdr\u00e4ngt<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> und ist in den Kanal zu gie\u00dfen? R. Papa erwiderte: Auch nach demjenigen, welcher sagt, ein Becher mache den anderen<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> zum Reste, gilt dies nur von dem Falle, wenn man [den anderen], wenn man es wollte, zum Sprengen verwenden k\u00f6nnte, nicht aber hierbei, wo er [den anderen], wenn er es wollte, nicht zum Sprengen verwenden k\u00f6nnte. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua, sprach zu R. Papa: Im Gegenteil, auch nach demjenigen, welcher sagt, ein Becher mache den anderen<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> zum verdr\u00e4ngten, gilt dies nur von dem Falle, wenn dies mit Absicht erfolgt, nicht aber in dem Falle, wenn es ohne Absicht erfolgt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Oben<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>und das Blut gie\u00dfe er<\/em>, und unten<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>und das ganze Blut gie\u00dfe er<\/em>. Woher da\u00df, wenn er das Blut des S\u00fcndopfers in vier Becher aufgenommen und aus jedem auf je [ein Horn] gesprengt hat, alle Reste auf das Fundament zu gie\u00dfen sind? Es hei\u00dft: <em>und das ganze Blut gie\u00dfe er<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, auch wenn alle vier Sprengungen aus einem, so hei\u00dft es: <em>und das Blut gie\u00dfe er<\/em>, nur dieses ist auf das Fundament zu gie\u00dfen, die \u00fcbrigen aber sind in den Kanal zu gie\u00dfen. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagte: Woher, da\u00df, wenn er das Blut des S\u00fcndopfers in vier Becher aufgenommen und alle vier Sprengungen aus einem derselben gesprengt hat, [auch] alle \u00fcbrigen auf das Fundament zu gie\u00dfen sind? Es hei\u00dft: <em>und das ganze Blut gie\u00dfe er<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n, es hei\u00dft ja auch: <em>und das Blut, gie\u00dfe er<\/em>!? R. A\u0161i erwiderte: Dies schlie\u00dft das aus, was im Halse des Tieres zur\u00fcckbleibt.<\/p>\n<p>ALSDANN SCH\u00dcTTETE ER DAS BLUT DES FARREN IN DAS BLUT DES BOCKES. Wir lernen also \u00fcbereinstimmend mit dem, welcher sagt, man vermische [das Blut zum Sprengen] auf die H\u00f6rner<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jo\u0161ija und R. Jonathan [streiten]; einer sagt, man vermische es, und einer sagt, man vermische es nicht. Es ist zu beweisen, da\u00df R. Jo\u0161ija es ist, welcher sagt, man vermische es, denn er sagt, auch wenn es nicht \u00bbzusammen\u00ab hei\u00dft, sei es ebenso, als hie\u00dfe es \u00bbzusammen<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, da\u00df es R. Jonathan ist, denn hierbei ist es anders, da es einmal<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> hei\u00dft.<\/p>\n<p>Dieser Erwiderung widersprechend wird gelehrt:<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> <em>Er soll vom Blute des Farren und vom Blute des Bockes nehmen<\/em>; sie m\u00fcssen vermischt sein &#8211; so R. Jo\u0161ija;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58a\">Blatt 58a<\/h2>\n<p>R. Jonathan sagt, dieses besonders und jenes besonders. R. Jo\u0161ija sprach zu ihm: Es hei\u00dft ja bereits: <em>einmal<\/em>!? R. Jonathan entgegnete ihm: Es hei\u00dft ja bereits: <em>vom Blute des Farren und vom Blute des Bockes<\/em>; [das Wort] <em>einmal<\/em> besagt vielmehr: einmal und nicht zweimal vom Blute des Farren, einmal und nicht zweimal vom Blute des Bockes. Ein anderes lehrt: <em>Er soll vom Blute des Farren und vom Blute des Bockes nehmen<\/em>, sie m\u00fcssen mit einander vermischt sein. Du sagst, sie m\u00fcssen mit einander vermischt sein, vielleicht ist dem nicht so, sondern von diesem besonders und von jenem besonders? Es hei\u00dft: <em>einmal<\/em>. Anonym nach R. Jo\u0161ija.<\/p>\n<p>UND TAT DAS VOLLE [BECKEN] IN EIN LEERES. Rami b. \u1e24ama fragte R. \u1e24isda: Wie ist es, wenn er ein Becken in ein anderes legt und darin das Blut aufnimmt: bildet eine Sache gleicher Art eine Trennung<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a> oder nicht? Dieser erwiderte: Ihr habt es gelernt: und tat das volle [Becken] in ein leeres. Dies hei\u00dft wohl, er setzte das volle Becken in ein leeres Becken.<\/p>\n<p>Nein, er sch\u00fcttete [das Blut] aus dem vollen Becken in ein leeres Becken.<\/p>\n<p>Dies lehrt ja schon der Anfangssatz: er sch\u00fcttete das Blut des Farren in das Blut des Bockes!?<\/p>\n<p>Um sie besonders gut durchzur\u00fchren.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Stand er<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> auf Ger\u00e4ten voder auf dem Fu\u00dfe seines N\u00e4chsten, so ist es untauglich<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Anders ist der Fu\u00df, den er nicht fortnehmen<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a> kann. Manche sagen, er fragte wie folgt: Ist dies eine regelrechte Dienstverrichtung oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: <a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> <em>Alle Dienstger\u00e4te, mit denen sie den Dienst im Heiligtume zu besorgen pflegen<\/em>; zwei Ger\u00e4te und ein Dienst<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama fragte R. \u1e24isda: Wie ist es, wenn er das Becken mit Bast ausgelegt und in dieses das \u00bbBlut aufgenommen hat; gilt es, da es verschiedene Arten sind, als Trennung oder nicht: gilt es nicht als Trennung, da [das Blut durch den Bast] durchdringt, oder gibt es hierbei keinen Unterschied? Dieser erwiderte: Wir haben gelernt: Er sprenge von dem [Wasser], das bis zum Schwamme reicht<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Anders das Wasser, das d\u00fcnnfl\u00fc\u00dfig ist. Manche sagen, er habe wie folgt entschieden: Beim Blute ist es zul\u00e4ssig, bei der Faustf\u00fclle<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a> ist es unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58b\">Blatt 58b<\/h2>\n<p><a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a><em>Sodann gehe er zum Altar hinaus, der vor dem Herrn steht<\/em>, DAS IST DER GOLDENE ALTAR. WO F\u00c4NGT ER AN, WENN ER MIT DER ENTS\u00dcNDIGUNG<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> ABW\u00c4RTS BEGINNT? AM NORD\u00d6STLICHEN HORN, [DANN FOLGT] DAS NORDWESTLICHE, S\u00dcDWESTLICHE UND S\u00dcD\u00d6STLICHE. WO ER BEIM S\u00dcNDOPFER AM \u00c4USSEREN ALTAR BEGINNT, DA H\u00d6RTE ER AM INNEREN ALTAR AUF. R. ELIE\u0351ZER SAGTE: ER STAND AN EINER STELLE UND ENTS\u00dcNDIGTE, UND ALLE SPRENGTE ER VON UNTEN NACH OBEN, AUSGENOMMEN DAS VOR DIHM BEFINDLICHE, AUF DAS ER VON OBEN NACH UNTEN SPRENGTE. DANN SPRENGTE ER SIEBENMAL AUF DEN GLANZ DES ALTARS, UND DEN REST DES BLUTES GOSS ER AUF DAS WESTLICHE FUNDAMENT DES \u00c4USSEREN ALTARS; DAS DES \u00c4USSEREN ALTARS<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a> GOSS ER AUF DAS S\u00dcDLICHE FUNDAMENT. BEIDES VERMISCHTE SICH IM KANAL UND GELANGTE IN DEN QIDRON-BACH; SODANN WURDE ES DEN G\u00c4RTNERN ALS DUNG VERKAUFT, UND DABEI GILT DAS GESETZ VON DER VERUNTREUUNG<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: <em>Sodann gehe er zum Altar hinaus<\/em>; was lehrt dies? R. Nehemja erkl\u00e4rte: Wir finden, da\u00df der Priester beim Farren wegen Irrens der Gemeinde<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> au\u00dferhalb des Altars<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a> steht und, gegen den Vorhang sprengt; man k\u00f6nnte nun glauben, hierbei ebenso, so hei\u00dft es: <em>sodann gehe er zum Altar hinaus<\/em>, wonach er \u00bbsich vorher innerhalb des Altars befunden haben mu\u00df. Ein Anderes lehrt:<\/p>\n<p><a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> <em>Vor dem Herrn<\/em>; was lehrt dies? R. Nehemja erkl\u00e4rte: Wir finden, da\u00df der: Priester beim Farren und dem Bocke des Vers\u00f6hnungstages innerhalb des Altars<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> steht und gegen den Vorhang sprengt, man k\u00f6nnte nun glauben, hierbei ebenso, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> <em>des Altars des Gew\u00fcrz R\u00e4ucherwerkes, der vor dem Herrn im Ofenbarungszelte steht<\/em>, der Altar vor dem Herrn, nicht aber der Priester vor dem. Herrn. Wie mache er es? Er stehe au\u00dferhalb des Altars und sprenge.<\/p>\n<p>WENN ER MIT DER ENTS\u00dcNDIGUNG ABW\u00c4RTS BEGINNT etc. Die Rabbanan lehrten: Er beginnt mit der Ents\u00fcndigung abw\u00e4rts. Wo beginnt er? Am s\u00fcd\u00f6stlichen Horn, [dann folgt] das s\u00fcdwestliche, nordwestliche und nord\u00f6stliche<\/p>\n<p>so R. A\u0351qiba; R. Jose der Galil\u00e4er sagt, am nord\u00f6stlichen, [dann folgt] das nordwestliche, s\u00fcdwestliche und s\u00fcd\u00f6stliche. Wo er nach R. Jose dem Galil\u00e4er beginnt, da h\u00f6rt er nach R. A\u0351qiba auf, und wo er nach R. A\u0351qiba beginnt, da h\u00f6rt er nach R. Jose dem Galil\u00e4er auf.<\/p>\n<p>Alle stimmen also \u00fcberein, da\u00df er nicht mit dem Horn beginnt, auf das er zuerst<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> st\u00f6\u00dft: Weshalb? \u0160emuel erwiderte: Die Schrift sagt: <em>sodann gehe er zum Altar hinaus<\/em>, erst wenn er \u00fcber den ganzen Altar gegangen ist.<\/p>\n<p>Aber auch nach R. A\u0351qiba sollte er ihn ja nach rechts umkreisen!? Man m\u00fc\u00dfte also sagen, sie streiten \u00fcber eine Lehre des Rami b. Je\u1e25ezqel, denn Rami b. Je\u1e25ezqel sagte: Vom Meere, das \u0160elomo errichtete, [hei\u00dft es:]<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> <em>er stand auf zw\u00f6lf Rindern; drei waren gegen Norden gewandt, drei gegen Westen, drei gegen S\u00fcden und drei gegen Osten; das Meer aber ruhte oben auf ihnen, und alle ihre Hinterteile waren nach innen gewandt<\/em>; dies lehrt, da\u00df man bei allen Wendungen, die zu machen sind, sich stets [\u00f6stlich] nach rechts wende. Einer h\u00e4lt also von der Lehre des Rami b. Je\u1e25ezqel und einer h\u00e4lt nichts von der Lehre des Rami b. Je\u1e25ezqel.<\/p>\n<p>Nein, alle halten sie wohl von der Lehre des Rami b. Je\u1e25ezqel, nur besteht ihr Streit in folgendem: einer ist der Ansicht, man folgere hinsichtlich des inneren [Altars] vom \u00e4u\u00dferen, und einer ist der Ansicht, man folgere nicht hinsichtlich des inneren vom \u00e4u\u00dferen.<\/p>\n<p>Sollte er doch nach R. A\u0351qiba, auch wenn er nicht hinsichtlich des inneren vom \u00e4u\u00dferen folgert, nach Belieben so oder so<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a> verfahren!?<\/p>\n<p>R.A\u0351qiba kann dir erwidern: eigentlich sollte er mit dem Horne beginnen, auf das er zuerst st\u00f6\u00dft, denn Re\u0161 Laqi\u0161 sagte, man d\u00fcrfe an gottgef\u00e4lligen Handlungen nicht vor\u00fcbergehen, nur tut er dies deshalb nicht, weil es hei\u00dft: <em>sodann gehe er zum Altar hinaus<\/em>, erst wenn er \u00fcber den ganzen Altar gegangen ist, und wenn er an diesem Horn<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> gesprengt hat, wende er sich zu dem, mit dem er von vornherein beginnen sollte. Wenn du willst, sage ich: wenn wir der Ansicht w\u00e4ren, die Umkreisung [des Altars] erfolge mit den F\u00fc\u00dfen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59a\">Blatt 59a<\/h2>\n<p>so w\u00fcrden alle zugeben, da\u00df wir hinsichtlich des inneren vom \u00e4u\u00dferen folgern, ihr Streit aber besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, die Umkreisung erfolge mit der Hand<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht, die Umkreisung erfolge mit den F\u00fc\u00dfen. Wenn du willst, sage ich: alle sind der Ansicht, die Umkreisung erfolge mit der Hand, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, man folgere hinsichtlich der Umkreisung mit der Hand von der Umkreisung mit den F\u00fc\u00dfen, und einer ist der Ansicht, man folgere dies nicht.<\/p>\n<p>Ist R. Jose der Galil\u00e4er denn der Ansicht, die Umkreisung erfolge mit der Hand, wenn er im Schlu\u00dfsatze lehrt, R. Elie\u0351zer sagt, er stand auf einer Stelle und ents\u00fcndigte, so ist ja der erste Tanna nicht dieser Ansicht!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist vielmehr unsere fr\u00fchere Antwort: einer ist der Ansicht, die Umkreisung erfolge mit der Hand, und einer ist der Ansicht, die Umkreisung erfolge mit den F\u00fc\u00dfen. Wenn du aber willst, sage ich, ihr Streit bestehe in folgendem: einer ist der Ansicht, die Umkreisung des inneren Altars gleiche der Umkreisung des \u00e4u\u00dferen Altars, und einer ist der Ansicht, der ganze innere Altar stand auf dem Raume eines Horns des \u00e4u\u00dferen Altars<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: Zwei Hochpriester waren vom ersten Tempel zur\u00fcckgeblieben, einer erz\u00e4hlte, er habe die Umkreisung nur mit der Hand gemacht, und der andere erz\u00e4hlte, er habe die Umkreisung mit den F\u00fc\u00dfen gemacht. Dieser begr\u00fcndete seine Worte und jener begr\u00fcndete seine Worte. Dieser begr\u00fcndete seine Worte: die Umkreisung des inneren Altars gleicht der Umkreisung des \u00e4u\u00dferen Altars; jener begr\u00fcndete seine Worte: der ganze innere Altar stand auf dem Raume eines Horns des \u00e4u\u00dferen.<\/p>\n<p>R. ELIE\u0351ZER SAGTE: ER STAND AN EINER STELLE UND ENTS\u00dcNDIGTE. Wessen Ansicht vertritt unsere Mi\u0161na?<\/p>\n<p>Die des R. Jehuda, denn es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagte im Namen R. Elie\u0351zers, er stand auf einer Stelle, ents\u00fcndigte, und auf alle sprengte er von oben nach unten, ausgenommen das schr\u00e4g\u00fcber befindliche, auf das er von unten nach oben sprengte. R. Jehuda sagte im Namen R. Elie\u0351zers, er stand auf einer Stelle und ents\u00fcndigte, und auf alle sprengte er von unten nach oben, ausgenommen das vor ihm befindliche, auf das er von oben nach unten sprengte, damit seine Kleider nicht schmutzig werden.<\/p>\n<p>DANN SPRENGTE ER AUF DEN GLANZ DES ALTARS. Was hei\u00dft Glanz? Rabba b. R. \u0160ila erwiderte: Die Mitte<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> des Altars, denn die Leute pflegen zu sagen: gl\u00e4nzt der Glanz, so ist es die Mitte des Tages. Man wandte ein: Wenn er sprengt, sprenge er nicht auf die Asche, auch nicht auf die Kohlen, vielmehr scharre er die Asche nach beiden Seiten und sprenge!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabba b. R. \u0160ila, auf das Dach des Altars, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> <em>wie der Himmel selbst an Glanz<\/em><a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: \u1e24ananja sagt, er sprenge<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a> gegen die n\u00f6rdliche Seite: R. Jose sagt, er sprenge gegen die s\u00fcdliche Seite. Worin besteht ihr Streit. Einer ist der Ansicht, die T\u00fcr habe sich s\u00fcdlich befunden, und einer ist der Ansicht, die T\u00fcr habe sich n\u00f6rdlich befunden. Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df er auf das Dach an der Stelle sprenge, wo er mit den Sprengungen der H\u00f6rner aufgeh\u00f6rt hat: aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a> <em>er soll ihn reinigen und heiligen<\/em>, wo er ihn geheiligt, da seine Reinigung:<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a><\/p>\n<p>DEN REST DES BLUTES GOSS ER AUF DAS WESTLICHE FUNDAMENT DES \u00c4USSEREN ALTARS. Denn die Schrift sagt:<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a> <em>das ganze Blut des Farren gie\u00dfe er<\/em>, und wenn er herauskommt, st\u00f6\u00dft er zuerst auf dieses.<\/p>\n<p>DES \u00c4USSEREN ALTARS GOSS ER AUF DAS S\u00dcDLICHE FUNDAMENT. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a> <em>Das Fundament des Altars<\/em>, das ist das s\u00fcdliche Fundament. Du sagst, das s\u00fcdliche Fundament, vielleicht ist dem nicht so, sondern das westliche Fundament!? Ich will dir sagen, hinsichtlich seines Herabsteigens von der Altarrampe ist es von seinem Herauskommen aus dem Tempel zu folgern: wie es bei seinem Herauskommen aus dem Tempel in der N\u00e4he erfolgt, n\u00e4mlich am westlichen Fundamente, ebenso erfolge es auch bei seinem Herabsteigen von, der Altarrampe in der N\u00e4he, n\u00e4mlich am s\u00fcdlichen Fundamente.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagt, beides am westlichen Fundamente, R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagt, beides am s\u00fcdlichen Fundamente.<\/p>\n<p>Allerdings ist R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l der Ansicht, man folgere hinsichtlich dessen, wobei es nicht angegeben ist, von dem, wobei es angegeben<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a> ist, was ist aber der Grund des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj? R. A\u0161i erwiderte: Er ist der Ansicht, die T\u00fcr habe sich s\u00fcdlich befunden. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde im Namen der Schule des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj gelehrt: Das eine und das \u00bbandere am s\u00fcdlichen Fundamente. Als Merkzeichen diene dir: die M\u00e4nner zogen den Mann heran<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>BEIDES VERMISCHTE SICH IM KANAL UND GELANGTE etc. Die Rabbanan lehrten: Beim Blute begeht man eine Veruntreuung<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr und R. \u0160imo\u0351n;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59b\">Blatt 59b<\/h2>\n<p>die Weisen sagen, man begehe daran keine Veruntreuung. begeht man Sie streiten nur, ob rabbanitisch, nach der Tora aber daran keine Veruntreuung. Woher dies? U\u0351la erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a> <em>euch<\/em>, es geh\u00f6rt euch. In der Schule R. \u0160imo\u0351ns lehrten sie: <a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> <em>Zur S\u00fchne<\/em>, ich habe es zur S\u00fchne bestimmt, nicht aber zur Veruntreuung. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> <em>es, es ist vor der S\u00fchne<\/em>, was nach der S\u00fchne: wie man nach der S\u00fchne daran keine Veruntreuung begeht, ebenso begeht man vor der S\u00fchne daran keine Veruntreuung. Vielleicht nach der S\u00fchne, was vor der S\u00fchne: wie man vor der S\u00fchne daran eine Veruntreuung begeht, ebenso begeht man daran eine Veruntreuung nach der S\u00fchne!? Du hast nichts, woran man eine Veruntreuung begeht, nachdem das Gebot damit ausge\u00fcbt worden ist.<\/p>\n<p>Etwa nicht, dies war ja beim Abheben der Asche<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> der Fall!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60a\">Blatt 60a<\/h2>\n<p>Vom Abheben der Asche und den Priestergew\u00e4ndern lehren 6o zwei Schriftverse dasselbe<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a>, und wenn zwei Schriftverse dasselbe lehren, so ist von diesen nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Allerdings nach den Rabbanan, die erkl\u00e4ren:<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a> <em>er lege sie da nieder<\/em>, dies lehre, da\u00df sie verwahrt werden<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> m\u00fcssen, wie ist es aber nach R. Dosa zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, die [hoch]priesterlichen Gew\u00e4nder seien f\u00fcr einen gemeinen Priester verwendbar!?<\/p>\n<p>Vom Abheben der Asche und vom genickbrochenen<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a> Kalbe lehren zwei Schriftverse dasselbe, und wenn zwei Schriftverse dasselbe lehren, so ist von diesen nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, es sei nichts zu entnehmen, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, es sei wohl zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Bei diesen sind zwei Ausschlie\u00dfungen vorhanden:<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a> <em>er lege sie<\/em>, und:<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> <em>dem das Genick gebrochen wurde<\/em>.<\/p>\n<p>Wozu sind beim Blute alle drei Schriftverse<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> n\u00f6tig?<\/p>\n<p>Einer schlie\u00dft es vom \u00dcbriggebliebenen<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a> aus, einer schlie\u00dft es von der Veruntreuung aus und einer schlie\u00dft es von der Unreinheit<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> aus. Es ist aber kein Schriftvers n\u00f6tig, es von der Verwerflichkeit auszuschlie\u00dfen, denn wir haben gelernt, da\u00df man wegen des Verwerflichen schuldig sei, wenn die Sache Erlaubtmachendes<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> hat, ob f\u00fcr Menschen oder f\u00fcr den Altar, w\u00e4hrend das Blut andere Erlaubtmachendes ist.<\/p>\n<p>WENN ER VON ALL DEN DIENSTVERRICHTUNGEN DES VERS\u00d6HNUNGSTAGES, DIE IN IHRER REIHENFOLGE AUFGEZ\u00c4HLT SIND, EINE [SP\u00c4TERE] FR\u00dcHER [ALS DIE ANDERE] VERRICHTET HAT, SO HAT ER NICHTS GETAN. HAT ER DAS BLUT DES BOCKES VOR DEM BLUTE DES FARREN [GESPRENGT], SO SPRENGE ER NACH DEM BLUTE DES FARREN DAS BLUT DES BOCKES ABERMALS. IST VOR BEENDIGUNG DER SPRENGUNGEN INNERHALB [DES ALLERHEILIGSTEN] DAS BLUT AUSGEGOSSEN WORDEN, SO HOLE ER ANDERES BLUT UND BEGINNE [DIE SPRENGUNGEN] INNERHALB VON VORNE. EBENSO IM TEMPELSCIHIFFE UND EBENSO AM GOLDENEN ALTAR, DENN SIE SIND ALLE BESONDERE ENT- S\u00dcNDIGUNGEN F\u00dcR SICH. R. ELEA\u0351ZAR UND R. \u0160IM\u00d6N SAGEN, WO ER UNTERBROCHEN HAT, DA BEGINNE ER.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wenn er von all den Dienstverrichtungen des Vers\u00f6hnungstages, die in ihrer Reihenfolge aufgez\u00e4hlt sind, eine [sp\u00e4tere] fr\u00fcher [als die andere] verrichtet hat, so hat er nichts getan. R. Jehuda sagte: Dies gilt nur von den Dienstverrichtungen, die innerhalb in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern zu erfolgen haben, bei Dienstverrichtungen aber, die au\u00dferhalb in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern zu erfolgen haben, ist, wenn er eine [sp\u00e4tere] fr\u00fcher [als die andere] verrichtet hat, was geschehen ist, giltig. R. Nehemja sagte: Dies sagten sie nur von Dienstverrichtungen, die sowohl innerhalb als auch au\u00dferhalb in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern zu erfolgen haben, bei Dienstverrichtungen aber, die au\u00dferhalb in goldenen Gew\u00e4ndern zu erfolgen haben, ist, was geschehen ist, giltig. R. Jo\u1e25anan sprach: Beide folgerten sie es aus ein und demselben Schriftverse:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60b\">Blatt 60b<\/h2>\n<p><a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> <em>das soll euch als eine Satzung f\u00fcr alle Zeiten gelten<\/em>, <em>da\u00df einmal im Jahre etc.<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jehuda ist der Ansicht, [dies beziehe sich] auf den Ort, da die S\u00fchne einmal im Jahre erfolgt, und R. Nehemja ist der Ansicht, auf die Dinge, durch die einmal im Jahre die S\u00fchne erfolgt<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wird denn, nach R. Jehuda, hier von einem Orte gesprochen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, folgendes ist der Grund R. Jehudas: es hei\u00dft <em>das<\/em> und es hei\u00dft <em>einmal<\/em>, eines schlie\u00dft die wei\u00dfen Gew\u00e4nder<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a> au\u00dferhalb aus und eines schlie\u00dft die goldenen Gew\u00e4nder aus.<\/p>\n<p>Und R. Nehemja!?<\/p>\n<p>Eines schlie\u00dft die goldenen Gew\u00e4nder aus und eines schlie\u00dft das zur\u00fcckbleibende [Blut] aus, da\u00df es n\u00e4mlich davon<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a> nicht abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Ist [die Reihenfolge bei anderen<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>] unerl\u00e4\u00dflich, so ist sie [auch hierbei] unerl\u00e4\u00dflich, und ist sie [bei anderen] nicht unerl\u00e4\u00dflich, so ist sie [auch hierbei] nicht unerl\u00e4\u00dflich. Wie gelehrt wird: <a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a> <em>Wenn er vollendet hat die S\u00fchne des Heiligtums<\/em>, hat er ges\u00fchnt, so hat er es vollendet, hat er nicht ges\u00fchnt, so hat er es nicht vollendet so R. A\u0351qiba.<\/p>\n<p>R. Jehuda sprach zu ihm: Weshalb sollten wir nicht auslegen: hat er vollendet, so hat er ges\u00fchnt, hat er nicht vollendet, so hat er nicht<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a> ges\u00fchnt, wenn er n\u00e4mlich eine von den Sprengungen fortgelassen hat, so hat er nichts getan. Und auf unsere Frage, welchen Unterschied es zwischen ihnen gebe, [wurde erwidert, hier\u00fcber streiten] R. Jo\u1e25anan und R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi; einer sagt, ein Unterschied bestehe zwischen ihnen nur in der Art der Auslegung, und einer sagt, ein Unterschied bestehe zwischen ihnen, ob es von zur\u00fcckbleibenden [Blute] abh\u00e4ngig<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a> denn gesagt haben, er sagte ja, R. Nehemja lehre nach demjenigen, welcher sagt, es sei vom zur\u00fcckbleibenden [Blute] abh\u00e4ngig!?<\/p>\n<p>Das ist ein Einwand.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagte: Wenn er die H\u00e4ndef\u00fclle vom R\u00e4ucherwerke vor dem Schlachten des Farren abgehoben hat, so hat er nichts getan.<\/p>\n<p>Also nicht nach R. Jehuda, denn, wenn nach R. Jehuda, so sagt er ja, das Wort <em>Satzung<\/em> beziehe sich nur auf Dienstverrichtungen, die innerhalb in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern verrichtet werden.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. Jehuda, denn das, was zur [Dienstverrichtung] innerhalb erforderlich ist, gleicht [der Dienstverrichtung] innerhalb.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Ist vor der Beendigung der Sprengungen innerhalb das Blut ausgegossen worden, so hole er anderes Blut und beginne [die Sprengungen] innerhalb von vorne. Wenn dem nun so w\u00e4re, so m\u00fc\u00dfte es ja hei\u00dfen: er beginne mit dem Abheben der H\u00e4ndef\u00fclle!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61a\">Blatt 61a<\/h2>\n<p>Vom R\u00e4ucherwerke spricht er nicht.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Hat er den Bock vor dem Blutsprengen des Farren geschlachtet, so hat er nichts getan.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Hat er das Blut des Bockes vor dem Blute des Farren [gesprengt], so sprenge er nach dem Blute des Farren das Blut des Bockes abermals. Wenn dem nun so w\u00e4re, so m\u00fc\u00dfte es ja hei\u00dfen: er schlachte ihn abermals!?<\/p>\n<p>U\u0351la erkl\u00e4rte, dies beziehe sich auf die Sprengungen im Tempelschiffe, und ebenso erkl\u00e4rte R. Aphes, dies beziehe sich auf die Sprengungen im Tempelschiffe.<\/p>\n<p>EBENSO IM TEMPELSCIHIFFE UND EBENSO AM GOLDENEN ALTAR etc. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a> <em>Er s\u00fchne das Heilige des Heiligtums<\/em>, das ist das Allerheiligste; <em>das Ofenbarungszelt<\/em>, das ist das Tempelschiff; <em>den Altar<\/em>, dem Worte gem\u00e4\u00df; <em>soll er s\u00fchnen<\/em>, das sind die Vorh\u00f6fe; <em>die Priester<\/em>, dem Worte gem\u00e4\u00df; <em>das Volk<\/em>, das sind die Jisra\u00e9liten; <em>soll er s\u00fchnen<\/em>, das sind die Leviten. Sie alle gleichen einander bei der einen Ents\u00fcndigung, denn sie alle werden wegen anderer S\u00fcnden<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a> durch den fortzuschickenden Bock ents\u00fcndigt<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n sagte:<\/p>\n<p>Wie das innerhalb [zu sprengende] Blut des Bockes Jisra\u00e9l S\u00fchne schafft wegen Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen [Opfer], ebenso schafft das Blut des Farren den Priestern S\u00fchne wegen Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen [Opfer); und wie ferner das S\u00fcndenbekenntnis \u00fcber dem fortzuschickenden Bocke Jisra\u00e9l S\u00fchne schafft wegen anderer S\u00fcnden, ebenso schafft das S\u00fcndenbekenntnis \u00fcber dem Farren den Priestern S\u00fchne wegen anderer S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> <em>Wenn er vollendet hat die S\u00fchne des Heiligtums<\/em>, das ist das Allerheiligste; <em>des Ofenbarungszeltes<\/em>, das ist das Tempelschiff; <em>des Altars<\/em>, dem Worte gem\u00e4\u00df; dies lehrt, da\u00df f\u00fcr diese alle besondere Ents\u00fcndigungen erforderlich sind. Hieraus folgerten sie, da\u00df, wenn er einen Teil der Sprengungen innerhalb vollzogen hat und das Blut ausgegossen worden ist, er anderes Blut holen und die Sprengungen innerhalb von vorne beginnen m\u00fcsse. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, wo er unterbrochen hat, da beginne er. Wenn er die Sprengungen innerhalb beendet hat und das Blut ausgegossen worden ist, so hole er anderes Blut und beginne mit den Sprengungen im Tempelschiffe. Wenn er einen Teil der Sprengungen im Tempelschiffe vollzogen hat und das Blut ausgegossen worden ist, so hole er anderes Blut und beginne [die Sprengungen] im Tempelschiffe von vorne. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, er beginne da, wo er unterbrochen hat. Wenn er die Sprengungen im Tempelschiffe beendet hat und das Blut ausgegossen worden ist, so hole er anderes Blut und beginne mit den Sprengungen des Altars. Wenn er einen Teil der Sprengungen des Altars vollzogen hat und das Blut ausgegossen worden ist, so hole er anderes Blut und beginne die Sprengungen des Altars von vorne. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, wo er unterbrochen hat, da beginne er. Wenn er die Sprengungen des Altars beendet hat und das Blut ausgegossen worden ist, so ist dies, wie alle \u00fcbereinstimmen, kein Hindernis. R. Jo\u1e25anan sagte: Beide folgerten sie es aus ein und demselben Schriftverse:<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> <em>vom Blute des S\u00fcndopfers zur Ents\u00fcndigung, einmal im Jahre<\/em>. R. Me\u00edr erkl\u00e4rt: ich habe es dir nur von einem S\u00fcndopfer gesagt, nicht aber von zwei S\u00fcndopfern; R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4ren: ich habe es dir nur von einer Ents\u00fcndigung gesagt, nicht aber von zwei<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Mich lehrte R. Ja\u0351qob einen Unterschied beim Log<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>[Streiten sie] etwa dar\u00fcber nicht, es wird ja gelehrt: Wenn er die Sprengungen innerhalb zum Teil vollzogen hat und das Log [\u00d6l] ausgegossen worden ist, so hole er ein anderes \u00bbLog und beginne die Sprengungen im Tempelschiffe von vorne. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, wo er unterbrochen hat, da beginne er. Wenn er die Sprengungen im Tempelschiffe beendet hat und das Log [\u00d6l] ausgegossen worden ist, so hole er ein anderes Log und beginne mit dem Besprengen der Daumen von vorne. Wenn er einen Teil der Besprengungen der Daumen vollzogen hat, und das Log ausgegossen worden ist, so hole er ein anderes Log und beginne mit den Besprengungen der Daumen von vorne. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, wo er unterbrochen hat, da beginne er. Wenn er die Besprengungen der Daumen beendet hat und das Log ausgegossen worden ist, so bilden die Besprengungen des Kopfes, wie alle \u00fcbereinstimmen, kein Hindernis?<\/p>\n<p>Lies: mich lehrte R. Ja\u0351qob [diesen Streit] auch beim Log.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die Besprengungen des Kopfes bilden kein Hindernis. Aus welchem Grunde: wollte man<\/p>\n<p>sagen,<\/p>\n<p>weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> <em>was vom \u00f6l zur\u00fcckbleibt<\/em>, so hei\u00dft es ja auch:<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> <em>was vom Speisopfer zur\u00fcckbleibt<\/em>, ist dies etwa auch hierbei kein Hindernis!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a> <em>vom \u00fcbrigen<\/em>, und: <em>was zur\u00fcckbleibt<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61b\">Blatt 61b<\/h2>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn er das Schuldopfer eines Auss\u00e4tzigen auf Col.b einen anderen Namen<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a> geschlachtet hat, so gelangen wir zum Streite zwischen R. Me\u00edr und R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n; nach R. Me\u00edr, welcher sagt, er m\u00fcsse anderes holen und von vorne beginnen, mu\u00df er auch hierbei ein anderes [Opfer] holen und schlachten, und nach R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n, welche sagen, er beginne da, wo er unterbrochen hat. gibt es hierbei f\u00fcr ihn kein Mittel. R. \u1e24isda wandte ein: Es hei\u00dft ja: <a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a><em>es<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand. \u00dcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan wird gelehrt: Wenn er das Schuldopfer eines Auss\u00e4tzigen auf einen anderen Namen geschlachtet, oder vom Blute nicht auf die Daumen gesprengt hat, so kommt es auf den Altar und ben\u00f6tigt des Gu\u00dfopfers, jedoch ist ein anderes Schuldopfer erforderlich, um [den Auss\u00e4tzigen] tauglich zu machen.<\/p>\n<p>Und R. \u1e24isda!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: es ist zwar erforderlich, jedoch gibt es daf\u00fcr kein Mittel.<\/p>\n<p>Sollte denn der Autor gelehrt haben, es sei erforderlich, wo es f\u00fcr ihn kein Mittel gibt!?<\/p>\n<p>Allerdings. Es wird auch gelehrt: Der kahle Nazir\u00e4er ben\u00f6tigt, wie die Schule \u0160ammajs sagt, des Haarschneidens<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>, und, wie die Schule Hillels sagt, nicht des Haarschneidens. Hierzu sagte R. Abina: Wenn die Schule \u0160ammajs sagt, er ben\u00f6tige, [so hei\u00dft dies], es gebe f\u00fcr ihn kein<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> Mittel. Er streitet somit gegen R. Pedath, denn R. Pedath sagte: Die Schule \u0160ammajs und R. Elie\u0351zer lehrten das gleiche. Die Schule \u0160ammajs lehrte das, was wir eben gesagt haben, und R. Elie\u0351zer lehrte folgendes: Hat er<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a> keinen Daumen und keinen gro\u00dfen Zeh, so kann er niemals rein werden. R. Elie\u0351zer<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a> sagt, man tue es ihm auf die betreffende Stelle, und der Pflicht ist Gen\u00fcge getan; R. \u0160imo\u0351n sagt, hat er es auf die linken getan, so hat er seiner Pflicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a> <em>Der Priester nehme vom Blute des Schuldopfers<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, mit einem Gef\u00e4\u00dfe, so hei\u00dft es: <em>und er tue<\/em>. wie das Hinauftun mit dem Selbst des Priesters<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a> geschieht, ebenso das Nehmen mit dem Selbst des Priesters. Man k\u00f6nnte glauben, ebenso auch bei [den Sprengungen] des Altars, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a> <em>denn gleich dem S\u00fcndopfer ist auch das Schuldopfer etc.<\/em>, wie beim S\u00fcndopfer ein Gef\u00e4\u00df erforderlich<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a> ist, ebenso ist beim Schuldopfer ein Gef\u00e4\u00df erforderlich. Es ergibt sich dir also, da\u00df das Blut vom Schuldopfer des Auss\u00e4tzigen zwei Priester aufnehmen, einer mit der Hand und einer mit einem Gef\u00e4\u00dfe; der es mit einem Gef\u00e4\u00dfe aufnimmt, begibt sich zum Altar, und der es mit der Hand aufnimmt, begibt sich zum Auss\u00e4tzigen.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Diese alle<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a> machen die Kleider unrein und sind im Aschenraume<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a> zu verbrennen<\/p>\n<p>so R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n. Die Weisen sagen, nur die letzten machen die Kleider unrein und sind im Aschenraume zu verbrennen, weil mit diesen die S\u00fchne beendet wurde.<\/p>\n<p>Raba fragte R. Na\u1e25man: Wieviel B\u00f6cke<a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a> schicke er fort? Dieser erwiderte: Soll er etwa eine Herde<a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a> fortschicken!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62a\">Blatt 62a<\/h2>\n<p>Jener entgegnete: Soll er etwa eine Herde verbrennen<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ist es denn gleich: bei diesem hei\u00dft es <em>ihn<\/em>, bei jenem hei\u00dft es nicht <em>ihn<\/em>. Es wird gelehrt: R. Papi sagte im Namen Rabas, er schicke den ersten fort; R. \u0160imi sagte im Namen Rabas, er schicke den letzten fort.<\/p>\n<p>Allerdings erkl\u00e4rt R. \u0160imi b. A\u0161i, der im Namen Rabas sagte, er schicke den letzten fort: weil mit diesem die S\u00fchne beendet wurde, wie aber erkl\u00e4rt es R. Papi im Namen Rabas?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. Joses, welcher sagt, das Gebot hafte am ersten.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht R. Joses? Wollte man sagen, bei der Lehre von den K\u00f6rben, denn wir haben gelernt: R. Jose sagt, es waren drei K\u00f6rbe von je drei Sea, die f\u00fcr die Hebe der Schatzkammer bestimmt waren: sie waren mit [den Buchstaben] Aleph, Beth, Gimel gezeichnet. Ferner wird gelehrt: R. Jose erkl\u00e4rte: Sie waren deshalb mit Aleph, Beth, Gimel gezeichnet, damit man wisse, welcher zuerst abgehoben wurde, um diesen zuerst zu verwenden, denn das Gebot haftet am ersten. Vielleicht aber hierbei deshalb, weil zur Zeit, wo der erste zu verwenden ist, die anderen noch nicht zu verwenden<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a> sind!?<\/p>\n<p>Vielmehr, der Ansicht R. Joses beim Pesa\u1e25opfer. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand sein Pesa\u1e25opfer abgesondert hat und es abhanden gekommen ist, und nachdem er statt dessen ein anderes abgesondert hat, das erstere sich wieder einfindet, soda\u00df beide vor ihm stehen, so opfere er, welches er will so die Weisen. R. Jose sagt, das Gebot hafte am ersten; wenn aber das zweite besser ist, so opfere er dieses.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,12.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 7,2.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich sollte er das R\u00e4ucherwerk in die Rechte u, die Schippe in die Linke nehmen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. viele Frauen haben Kinder gro\u00df gezogen, das meiner Mutter hat sich aber am kr\u00e4ftigsten entwickelt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch gesunde u. zutr\u00e4gliche Pflege w\u00e4hrend der Schwangerschaft.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Der konzipierte Samentropfen war ein sehr kr\u00e4ftiger.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 22,40.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich sollte er das R\u00e4ucherwerk in die Rechte u, die Schippe in die Linke nehmen.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Der konzipierte Samentropfen war ein sehr kr\u00e4ftiger.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Entbl\u00f6\u00dfen, des. Haares (galt als Ausgelassenheit.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,8.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei es Lev. 2,2. ebenfalls voll hei\u00dft.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der Entscheidung der einen Frage bleibt die andere unentschieden.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 2,2.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines Gefl\u00fcgelopfers; cf.\u00a0Zeb. Fol. 64b.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom R\u00e4ucherwerke im Allerheiligsten; cf.\u00a0infra Fol. 49b.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Was nach Abheben der Faustf\u00fclle vom Speisopfer zur\u00fcckbleibt, geh\u00f6rt den Priestern.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf es aber auch nachher nicht aufr\u00e4uchern.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter der Bedingung, da\u00df es als\u00ab Brennmaterial betrachtet werde, falls es Zur\u00fcckbleibendes ist.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 2,12.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei denen die Finger sich an einander anschmiegen.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <em>voll<\/em>, das sowohl beim Abheben mit der flachen Hand (Lev. 16,12) als auch beim Abheben mit der Faust (ib. 2,2) gebraucht wird, dient als Wortanalogie, da\u00df sie einander gleichen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Das, was sich zwischen den Fingern befindet, wird nicht direkt genommen; in der Schrift werden beide Ausdr\u00fccke gebraucht.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,5.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus der Schlachtstelle, mit der die Seele, das Leben, verbunden ist.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,7.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u05de werde vom W.e \u05de\u05e8\u05dd fortgenommen u. an da\u0161 Wort Blut vom Farren.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Als wenn beim Schlachten \u05e8\u05dd \u05de\u05d4\u05e4\u05d3 gesetzt; man lese also \u05d4\u05e4\u05e8 des Opfers das Blut auf die Erde flie\u00dft.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Es erst am folgenden Tage aufzur\u00e4uchern; ein Speisopfer ist in einem solchen Falle untauglich.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 22. mut. mut.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Speisopfer, hinsichtlich der Verunreinigung.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Der v\u00f6llige Reinheit erst nach Sonnenuntergang erlangt.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Es erst am folgenden Tage aufzur\u00e4uchern; ein Speisopfer ist in einem solchen Falle untauglich.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verteilung der Opferglieder; cf.\u00a0supra Fol. 25a.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. zu einer Dienstverrichtung; die S\u00fchne erfolgt durch das Blutsprengen u. nicht durch die Verbrennung der Opferglieder.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Widerspruche zu seiner obigen Entscheidung.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 35,11.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Hinbringen erfolgte durch Gemeine.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Gegen R\u1e24.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Abstellen des Blutes. Im angezogenen Schriftverse wird nicht berichtet, da\u00df die Jisra\u00e9liten das Blut zum Altar bracht sondern da\u00df sie hielt bis die Priester es ihnen abnahmen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Entbl\u00f6\u00dfen, des. Haares (galt als Ausgelassenheit.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>N\u00e4mlich er selbst.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,3.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Darf der Hochpriester in den Tempel kommen; wenn n\u00e4mlich der Hochpriester nach dem Schlachten seines Farren stirht, darf sein Nachfolger das Blut desselben nicht sprengen, vielmehr mu\u00df er einen anderen Farren schlachten. Dies sollte auch beim R\u00e4ucherwerke gelten.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit kann ein anderer nicht das bereits abgehobene R\u00e4ucherwerk hineinbringen, da er ja vorher seinen Farren geschlachtet haben mu\u00df.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem er das R\u00e4ucherwerk in das Allerheiligste gebracht hat; cf.\u00a0infra Fol. 47a.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Die H\u00e4ndevoll.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Er mu\u00df also auch innerhalb abheben.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines Gefl\u00fcgelopfers; cf.\u00a0Zeb. Fol. 64b.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 47a.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 12,4.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05d4\u05d9\u05d4 <em>sein<\/em>, gl. \u05d4\u05d9\u05d4 <em>leben<\/em>.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Jede Erstgeburt mu\u00df Gott geweiht werden, da aber die Erstgeburt des Esels als Opfer untauglich ist, so mu\u00df es durch ein Lamm ausgel\u00f6st werden; cf.\u00a0Ex. 13,11ff.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Geschlachtete, gilt also nicht als Lamm.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,12.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hei\u00dft also auch. geschlachtet \u00bbFarre\u00ab, bezw. \u00bbBock\u00ab.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,27.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hei\u00dft also auch. geschlachtet \u00bbFarre\u00ab, bezw. \u00bbBock\u00ab.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie zusammen sind.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,3.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Den er in den Tempelhof bringt.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit sollte, wenn der Priester stirbt, das Blut des Farren \u00fcberhaupt untauglich sein.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 4,13.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 15,24.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sich nachher wieder eingefunden haben.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Man sperre sie ein und verabreiche ihnen keine Nahrung.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf jeden Fall mu\u00df man ja weiden lassen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 4,13.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Priester hei\u00dfen nicht Gemeinde, sie sind Gesellschafter.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es ein Gebrechen bekommt.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand ein Vieh f\u00fcr das Pflichtopfer eines anderen weiht.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Das beim Umtausch u. beim Ausl\u00f6sen von Geheiligtem hinzuzuf\u00fcgen ist; cf.\u00a0Lev. 27,9ff.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Wahl des Priesters, der die Hebe erhalten soll, steht ihm zu.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Tieres zum Opfer; sie sind also am Opfertiere selbst beteiligt.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte \u05e7\u05d5\u05e4\u05d9\u05d0, syr. Tr\u00e4 ger (die anders lautenden Erkl\u00e4rungen Raschis u. der Lexikografen sind unrichtig); der Hochpriester ist Tr\u00e4ger der S\u00fchne, durch den die anderen S\u00fchne erlangen, w\u00e4hrend das Tier selbst sein Privatopfer ist.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Ausgeweiht darf es zwar geschlachtet werden, jedoch hleibt es zur Arbeit u. zzur Schur verboten.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Tier vor der Heiligung ein Gebrechen hatte, so haftet die Heiligkeit nur am Geldwerte, dh. das Tier wird durch den Verkauf vollst\u00e4ndig profan, auch hinsichtlich der Arbeit u. der Schur, w\u00e4hrend der Erl\u00f6s dem Opferfonds zuf\u00e4llt.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur ein einem einzelnen geh\u00f6rendes Opfertier kann eingetauscht werden, nicht aber, wenn mehrere daran beteiligt sind.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht gerade vom Eingetauschten des Farren.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht gerade der Farre des Vers\u00f6hnungstages.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 27,32.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Es m\u00fcssen mehrere beteiligt sein, somit kann es nicht umgetauscht werden.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Die verhindert waren, das Pesa\u1e25fest srechtzeitig zu feiern, feiern das 2. P. einen Monat sp\u00e4ter.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben Fol. 50a.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Das au\u00dfer dem Pesa\u1e25opfer an jedem Feste darzubringen ist; cf.\u00a0Pes. Fol. 69b.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste, wo das Volk versammelt ist.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer am Pesa\u1e25feste durch Unreinheit od. eine weite Reise verhindert war, bringt es am 2. Pesa\u1e25feste dar.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 9,12.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Priester nicht am Farren betei ligt sind, sondern durch den Hochpriester S\u00fchne erhalten.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,11.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,11.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie erhalten ihre S\u00fchne, obgleich das Opfer Eigentum Ahrons ist.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verteilung der Opferglieder; cf.\u00a0supra Fol. 25a.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>\u0160elomo fertigte 10 Tische (cf.\u00a0iiChr. 4,8), die nebeneinander, an beiden Seiten des von Mo\u0161e gefertigten Tisches, aufgestellt wurden (ib.); nach der einen Ansicht in einer Reihe von Osten nach Westen.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verrichtung des Gebetes, vielmehr verrichtet Norden nach S\u00fcden. es jeder selbst (cf.\u00a0iReg. 8,38); der Hochpriester durfte also das. Allerheiligste geradeaus betreten.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wand war vom Rauche der Leuchte beschlagen.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die Zwischenwand im 1. Tempel gestanden hatte.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 6,2.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 6,17.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 6,20<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der 1. Auslegung geh\u00f6rte die Wand nicht zum Allerheiligsten, nach der 2. Auslegung geh\u00f6rte sie zum Allerheiligsten.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 6,2.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a04,7.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 25,35.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 17,9.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a049,7.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 31,16.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Isi b.Jehuda ist also mit Joseph aus Hu\u00e7al identisch, u. dieser z\u00e4hlt nur 5 Worte auf, zu denen das W. innerhalb nicht geh\u00f6rt. \u00dcbrigens scheint hier ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis vorzuliegen; miteinander identisch sind offenbar nur die hier aufgez\u00e4hlten Personen desselben Vornamens, wie auch aus Nid. Fol. 36b hervorgeht; die Erkl\u00e4rung der Tosaphisten ist mehr als gewagt.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 24,5.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wu\u00dfte nicht, ob das. W. <em>Farren<\/em> sich auch auf <em>Brandopfer<\/em> beziehe.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zum Tragen der Bundeslade dienten.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Er mu\u00dfte r\u00fcckw\u00e4rts gehen; cf.\u00a0Hol. Fol. 10b.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 6,8.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 28,36.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 35,3.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Sowohl bei der Bundeslade als auch beim Manna wird das W. <em>dort gebraucht (cf.\u00a0Ex. 16,33 u. ib. 30,6), ferner wird sowohl beim Manna als auch beim Salb\u00f6l das W. <\/em>Zeitalter gebraucht (cf.\u00a0Ex. 16,33 u. ib. 30,31), u. ferner wird sowohl beim Manna als auch. beim. Stabe Ahrons das W. <em>Verwahrung<\/em> gebraucht (cf.\u00a0Ex. 16,33 u. Num. 17,25); diese Worte dienen als Wortanalogie, da\u00df sie n\u00e4mlich hinsichtlich des Versteckens einander gleichen.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Ansicht scharrte er es auseinander; cf.\u00a0supra Fol. 49b.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,13.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Wolke, gl. durch die Wolke, dh. durch den Rauch des R\u00e4ucherwerkes.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Rauch kerzengerade nach oben steige; cf.\u00a0supra Fol. 38a.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,13.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das R\u00e4ucherwerk untauglich ist, so ist der Eintritt in das Heiligtum unn\u00f6tig erfolgt, worauf die Todesstrafe (Lev. 16,2) gesetzt ist.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist er wegen des Eintrittes nicht schuldig.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies geht ja schon aus dem ersteren Schriftverse (Lev. 16,2) hervor.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 6,4.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,16.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,2.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,2.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sie starben deshalb, weil sie in das R\u00e4ucherwerk das Rauchkraut nicht hineingetan hatten.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,1.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Als die S\u00f6hne As starben, war er aber bereits erschienen; cf.\u00a0Lev. 9,23.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 1,7.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 1,13.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Der blind war u. es nicht sah.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. entbiete Heil; er verneige sich gegen Gott.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 33,2.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 91,7.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Betrag f\u00fcr eine Taube.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass der Regen ausbleibe.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ist nicht zu rechnen.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 39,6.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 8,8.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte sind diese Frage u. die folgende Antwort in die Mitte des vorangehenden Satzes geschoben.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Thr. 1,6.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. alles, was in den Gem\u00e4chern verwahrt ist.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 1,21.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 9,9.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 9,27.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ein Septennium.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 29,24; vorangehend (V. 22) hei\u00dft es: Schwefel und Salz das ganze Land.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 4,42,43.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 9,9.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Die f\u00fcr den Opferdienst unzul\u00e4ssig sind.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf.supra Blatt 16a<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 1,13. 152.Num. 4,20.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 4,20.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Unmittelbar nach Empfang der Tora durften sie sich Gott nicht zu sehr n\u00e4hern, sp\u00e4ter aber wohl.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ereignet sich im zweiten Tempel, nachdem Jisra\u00e9l durch die Zerst\u00f6rung des 1. Tempels von Gott geschieden war.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber dem Allerheiligsten.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. fig\u00fcrliche, als Ggs. zu den Kherubim der Bundeslade.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre spricht von dem Falle, wenn jemand einen Erub niederlegt, um zum Empfange eines Gelehrten au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes gehen zu d\u00fcrfen; cf.\u00a0Er. Fol. 36b.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Unmittelbar nach Empfang der Tora durften sie sich Gott nicht zu sehr n\u00e4hern, sp\u00e4ter aber wohl.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 7,36.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der Auslegung des T.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Thr. 1,8.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Soll wohl hei\u00dfen: die Erde, der Erdball.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 38,38.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus einem viereckigen Rahmen, der sich nach innen entwickelte (nach der Vorstellung, die Erde sei eine Scheibe).<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 37,6.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 38,6.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 50,1.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a02,4.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 15a, Anm. 269.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er nicht auf die Platte selbst sprengte, sondern nur in der Richtung aufw\u00e4rts oder abw\u00e4rts.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,15.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr wird es nach unten gesprengt.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,14.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verfahren beim Bocke, bezw. mit dem beim Farren.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,15.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verfahren beim Bocke, bezw. mit dem beim Farren.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>In einer Ortschaft setzte man die gr\u00f6\u00dfere Zahl, bezw. die Zehner, nachher, in der anderen vorher.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Er machte zwischen jedem Sprengen eine Pause.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,14.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr wird es nach unten gesprengt.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Man verlasse sich darauf nicht, da man sie \u00fcbersehen kann.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tempelsteuer.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Die B\u00fcchsen waren also mit Aufschriften versehen.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand Geld f\u00fcr ein S\u00fcndopfer bestimmt hat u. gestorben ist, so ist das Geld zu vernichten; die Betr\u00e4ge f\u00fcr S\u00fcndopfer wurden daher nicht zusammen in eine B\u00fcchse gelegt, um eine Vermischung, wodurch auch das \u00fcbrige untauglich werden w\u00fcrde, zu vermeiden.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es gerade diese 4 Zuz sind, die f\u00fcr das betreffende S\u00fcndopfer bestimmt waren.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo keine Zeit mehr da ist, die weiter genannten priesterl. Abgaben abzusondern; am \u0160abbath ist dies verboten.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ist nicht zu rechnen.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre spricht von dem Falle, wenn jemand einen Erub niederlegt, um zum Empfange eines Gelehrten au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes gehen zu d\u00fcrfen; cf.\u00a0Er. Fol. 36b.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er beim Niederlegen des Erub nicht wei\u00df, aus welcher Seite der Gelehrte kommen wird.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Welches f\u00fcr den Farren u. welches f\u00fcr den Bock bestimmt ist.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,7.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Satze spricht er von 2 Gestellen, nach den Rabbanan, im 2. hingegen sagt er, da\u00df er das Blut des Farren u. das des Bockes absetzte, wonach da nur ein Gestell war, nach R. Jehuda.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,16.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,16.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Thr. 1,9.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Anzahl der Sprengungen im Allerheiligsten wird durch eine Vergleichung gefolgert (cf.\u00a0supra Fol. 55a.), wieso kann nun hiervon auf das Sprengen im Tempelschiffe gefolgert werden.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Sprengen aufw\u00e4rts u. abw\u00e4rts wird sowohl beim Farren als auch beim Bocke genannt, u. nur die Anzahl der Sprengungen wird von einander auf einander gefolgert.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der 2. Folgerung handelt es sich um keine neue Lehre, sondern die Ausdehnung auf einen anderen Raum.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch eine. Vergleichung, u. nicht erst hinsichtlich des Farren u. des Bockes von einander, u. dann erst hinsichtlich der Sprengungen au\u00dferhalb von diesen.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 4,13.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 15,24.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Von oben nach unten.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Von oben nach unten.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Farren und vom Bocke.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,20.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem er vom Blute des Farren aufw\u00e4rts gesprengt hat.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Abwechselnd aus dem einen u. dem anderen Gef\u00e4sse, soda\u00df das Blut des Farren auf jeden Fall vor dem des Bockes gesprengt wird.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Altars; cf.\u00a0Zeb. 47a.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es zum Sprengen nicht verwendet worden ist.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Priester das Blut in 2 Becher aufnimmt.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Priester das Blut in 2 Becher aufnimmt.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim S\u00fcndopfer eines F\u00fcrsten, Lev. 4,25.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim S\u00fcndopfer eines Privaten; ib: V. 34.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Des inneren Altars.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. hier\u00fcber Syn. 66a; auch hierbei ist das Blut des Farren und des Bockes zusammen zu sprengen, obgleich dieses Wort nicht gebraucht wird.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 30,10; man mu\u00df das Blut zusammenmischen u. einmal sprengen.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,18.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Blut ist von dem Becken, das der Priester in der Hand h\u00e4lt, durch ein anderes getrennt.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester bei der Aufnahme des Blutes.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Fu\u00df seines N\u00e4chsten ist eine Sache gleicher Art.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. seiner Eigenschaft enthoben; jener ist beim Dienste u. kann ihn nicht abbrechen.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 4,12.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u00bbGer\u00e4te\u00ab wird in der Mehrzahl u, das Wort \u00bbDienst\u00ab in der Einzahl gebraucht.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre spricht von der Zubereitung des Ents\u00fcndigungswassers aus der Asche der roten Kuh; cf.\u00a0Par.VI,3; hier wird also gelehrt, da\u00df der Schwamm nicht als Trennung gilt.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Speisopfer.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,18.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Sprengungen.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Rest des Opferblutes, das an den \u00e4u\u00dferen Altar gesprengt wird.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Geheiligten; die Nutznie\u00dfung ohne Entsch\u00e4digung ist verboten.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 4,13; so besser in Handschriften in unserem Texte: der wegen aller Gebote dargebracht wird.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor diesem und nicht zwischen diesem u, dem Vorhang.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,7.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen diesem und dem Vorhang.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,7.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Er kommt aus der Westseite u. m\u00fc\u00dfte zuerst auf das s\u00fcdwestl. od. nordwestl. Horn sto\u00dfen.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 7,25; iiChr. 4,4.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht durchaus links.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Das s\u00fcd\u00f6stliche.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester steht auf seinem Platze, u. nur die Sprengungen erfolgen rings um den Altar.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedes Horn des \u00e4u\u00dferen Altars hatte eine Quadratelle, die ganze Gr\u00f6\u00dfe des inneren Altars.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. die H\u00e4lfte, der Seitenwand.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 24,10.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 15a Anm. 271.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 7. Sprengungen gegen den Vorhang.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,19.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Sprengung gegen den Vorhang.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,7.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,7.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim inneren Altar wird angegeben, da\u00df das Blut auf das westliche Fundament auszugie\u00dfen sei, nicht aber beim \u00e4u\u00dferen.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schule RS.s gewann RJ. f\u00fcr ihre Ansicht.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 17,11.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 17,11.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 17,11.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Altar; sie ist zur Nutznie\u00dfung verboten, somit begeht man daran eine Veruntreuung.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Sowohl bei der abgehobenen Asche als auch bei den Priestergew\u00e4ndern hei\u00dft es, da\u00df der Priester sie an Ort u. Stelle zur\u00fccklasse.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,23.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie d\u00fcrfen nicht mehr benutzt werden.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 21,1ff.; auch dieses mu\u00df an Ort und Stelle begraben werden.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,3.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 21,6.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Sowohl der Ort als auch die Kleider.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Essen von \u00fcbriggebliebenem Opferfleische ist nach Ablauf der daf\u00fcr bestimmten Frist verboten, \u00fcbriggebliebenes Blut ist nur als Blut, nicht aber als \u00dcbriggebliebenes verboten; durch den Genu\u00df desselben begeht man nur eine S\u00fcnde.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, Opferfleisch in Unreinheit zu essen; cf.\u00a0Anm. 254<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Sprengung werden die Opferglieder f\u00fcr den Altar erlaubt (zur Verbrennung), ebenso das Fleisch f\u00fcr den Eigent\u00fcmer zum Essen durch das Fortgie\u00dfen des Blutes.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,34.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Sowohl der Ort als auch die Kleider.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Dienstverrichtungen, die in diesen erfolgen.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Einhaltung der Reihenfolge beim Fortgie\u00dfen desselben.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Dienstverrichtungen au\u00dferhalb in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,20.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u00bbvollendet\u00ab \u00bbsteht ja vor dem Wort \u00bbS\u00fchne\u00ab.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ. h\u00e4ngt die S\u00fchne von der Vollendung ab, auch vom Fortgie\u00dfen des zur\u00fcckbleibenden Blutes.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass es nach RN. vom zur\u00fcckbleibenden Blute nicht abh\u00e4ngig sei.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,33.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verunreinigung des Tempels wird dagegen f\u00fcr die Priester durch das Blut des Farren u. f\u00fcr die Jisra\u00e9liten durch das Blut des Bockes ges\u00fchnt. .<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,20.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u00bbvollendet\u00ab \u00bbsteht ja vor dem Wort \u00bbS\u00fchne\u00ab.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie darf nicht unterbrochen werden.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. \u00d6l, zum Sprengen bei der Darbringung eines Auss\u00e4tzigen-Speisopfers (cf.\u00a0Lev. 14,21ff.), da\u00df sie n\u00e4mlich \u00fcber diese Sprengungen nicht streiten.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,29.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 2,10.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,17.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht als Schuldopfer.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,12; nur dieses Opfer, das zusammen mit dem Log Ol geschwungen wurde, ist tauglich, u, dies sollte auch nach RM. gelten.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. des Hin\u00fcberfahrens eines Schermessers; der Nazir\u00e4er mu\u00df sich nach Ablauf der Frist das Haar schneiden; cf.\u00a0Num. 6,5 ff.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er kein Haar hat.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,17.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Besser in der Parallelstelle Naz. Fol. 46b: so RE.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,14.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mit den H\u00e4nden.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,13.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Zeb. Fol. 97b.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Farren u. Ziegenb\u00f6cke, wenn das Blut ausgegossen wurde u. andere herangeholt worden sind.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb des \u00bbheiligen Lagers\u00ab; cf.\u00a0Lev. 16,27.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Blut aus gegossen u. andere Paare Ziegenb\u00f6cke zum Losen herangeholt worden sind.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>Fortgeschickt wird nur einer.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>In der obigen Lehre hei\u00dft es, da\u00df alle zu verbrennen sind.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gebot haftet daher am ersten; bei den B\u00f6cken hingegen wird der eine des ersten Paares erst dann zum Fortschicken geeignet, wenn das Blut des anderen vom letzten Paare gesprengt worden ist.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 47a 47b 48a 48b 49a 49b 50a 50b 51a 51b 52a 52b 53a 53b 54a 54b 55a 55b 56a 56b 57a 57b 58a 58b 59a 59b 60a 60b 61a 61b 62a \u00dcbersetzung Blatt 47a MAN HOLTE IHM DIE KELLE UND DIE SCIHPPE UND ER HOB [VOM R\u00c4UCHERWERKE] BEIDE H\u00c4NDE VOLL AB UND TAT ES IN DIE KELLE, EIN GROSSER NACH SEINER GR\u00d6SSE UND EIN KLEINER NACH SEINER KLEINHEIT, UND DIES WAR DAS MASS; DANN NAHM ER DIE SCHIPPE IN DIE RECHTE UND DIE KELLE IN DIE LINKE. GEMARA. Von der Schippe wurde ja bereits gelehrt: er nahm die Schippe und stieg auf die H\u00f6he des Altars, nahm [Kohlen] auf und stieg herunter!? Dort wird von der Kohlenschippe gesprochen, hier aber von der Schippe des R\u00e4ucherwerkes. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man holte ihm eine leere Kelle aus der Ger\u00e4tekammer und eine geh\u00e4ufte Schippe R\u00e4ucherwerk aus der Eutinoskammer. ER HOB BEIDE H\u00c4NDE VOLL AB UND &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6733,"parent":6704,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6755","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6755"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6757,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6755\/revisions\/6757"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}