{"id":6763,"date":"2021-01-08T00:33:36","date_gmt":"2021-01-07T22:33:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6763"},"modified":"2021-01-08T00:33:38","modified_gmt":"2021-01-07T22:33:38","slug":"joma-kapitel-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/joma-kapitel-6\/","title":{"rendered":"Joma Kapitel 6"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma<\/strong> <\/a><strong>|<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62a\">62a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62b\">62b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63a\">63a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63b\">63b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64a\">64a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64b\">64b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65a\">65a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65b\">65b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66a\">66a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66b\">66a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67a\">67b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67b\">67a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68a\">68b<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-62a\">Blatt 62a<\/h2>\n<p>DIE BEIDEN B\u00d6CKE DES VERS\u00d6HNUNGSTAGES SOLLEN GEBOTSM\u00c4SSIG EINANDER GLEICHEN IN IHREM AUSSEHEN, IHREM WUCHSE UND IHREM PREISE, AUCH SIND SIE ZUSAMMEN ZU KAUFEN, JEDOCH SIND SIE TAUGLICH, AUCH WENN SIE EINANDER NICHT GLEICHEN. KAUFTE ER EINEN AN DIESEM TAGE UND DEN ANDEREN AM FOLGENDEN TAGE, SO SIND SIE TAUGLICH, IST EINER VON IHNEN VERENDET, SO MUSS ER, WENN ER VOR DEM LOSEN VERENDET IST, F\u00dcR DEN ZWEITEN EINEN ANDEREN ZUKAUFEN, UND WENN ER NACH DEM LOSEN VERENDET IST, EIN NEUES PAAR HERBEIHOLEN UND VON NEUEM LOSEN. ER SPRECHE: IST DER F\u00dcR GOTT BESTIMMTE VERENDET, SO TRETE DER DURCH DAS LOS F\u00dcR GOTT BESTIMMTE AN SEINE STELLE, UND IST DER F\u00dcR A\u0351ZAZEL BESTIMMTE VERENDET, SO TRETE DER DURCH DAS LOS F\u00dcR A\u0351ZAZEL BESTIMMTE AN SEINE STELLE. DER ANDERE IST WEIDEN ZU LASSEN, BIS ER EIN GEBRECHEN BEKOMMT UND ZU VERKAUFEN, UND DER ERL\u00d6S F\u00c4LLT DEM FREIWILLIGEN OPFERFONDS ZU, DENN DAS GEMEINDE-S\u00dcNDOPFER IST NICHT VERENDEN ZU LASSEN; R. JEHUDA SAGT, ES IST VERENDEN ZU LASSEN. FERNER SAGTE R. JEHUDA: IST DAS BLUT AUSGEGOSSEN WORDEN, SO IST DER FORTZUSCHICKENDE [BOCK] VERENDEN ZU LASSEN, IST DER FORTZUSCHICKENDE [BOCK] VERENDET, SO IST DAS BLUT FORTZUGIESSEN.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62b\">Blatt 62b<\/h2>\n<p>GEMARA.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>Er <em>nehme zwei Ziegenb\u00f6cke<\/em>:<\/p>\n<p>\u00bbB\u00f6cke\u00ab sind ja mindestens zwei, wozu hei\u00dft es <em>zwei<\/em>? Beide sollen einander gleichen. Woher, da\u00df sie tauglich sind, auch wenn sie einander nicht gleichen? Es hei\u00dft zweimal <em>Ziegenbock<\/em><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>, und dies ist einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Also nur deshalb, weil der Allbarmherzige dies einschlie\u00dft, h\u00e4tte es aber der Allbarmherzige nicht eingeschlossen, so w\u00fcrde man gesagt haben, sie seien untauglich; woher die Unerl\u00e4\u00dflichkeit!? Man k\u00f6nnte dies glauben, weil es dreimal <em>zwei<\/em> hei\u00dft<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es dreimal <em>zwei<\/em>, wo der Allbarmherzige es durch die Wiederholung [des Wortes] <em>Ziegenbock<\/em> einschlie\u00dft!?<\/p>\n<p>Einmal [deutet es] auf das Aussehen, einmal auf den Wuchs und einmal auf den Preis.<\/p>\n<p>Desgleichen wird auch von den L\u00e4mmern des Auss\u00e4tzigen gelehrt: <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> <em>Er nehme zwei L\u00e4mmer<\/em>; \u00bbL\u00e4mmer\u00ab \u00bbsind ja mindestens zwei, wozu hei\u00dft es <em>zwei<\/em>? Beide sollen einander gleichen. Woher, da\u00df sie tauglich sind, auch wenn sie einander nicht gleichen? Es hei\u00dft zweimal Lamm<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, und dies ist einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Also nur deshalb, weil der Allbarmherzige dies einschlie\u00dft, h\u00e4tte es aber der Allbarmherzige nicht eingeschlossen, so w\u00fcrde man gesagt haben, sie seien untauglich; woher die Unerl\u00e4\u00dflichkeit!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte dies glauben, weil es sei hei\u00dft<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>. Wozu hei\u00dft es <em>sei<\/em>, wo der Allbarmherzige es durch die Wiederholung [des Wortes] Lamm einschlie\u00dft!? Wegen der sonstigen Beschaffenheit des Auss\u00e4tzigen[opfers]. Desgleichen wird auch von [den. V\u00f6geln] des Auss\u00e4tzigen gelehrt:<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <em>V\u00f6gel<\/em>; \u00bbV\u00f6gel\u00ab sind ja mindestens zwei, wozu hei\u00dft es nun zwei? Beide sollen einander gleichen. Woher, da\u00df sie tauglich sind, auch wenn sie einander nicht gleichen? Es hei\u00dft zweimal <em>Vogel<\/em><a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, und dies ist einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Also nur deshalb, weil der Allbarmherzige dies einschlie\u00dft, h\u00e4tte es aber der Allbarmherzige nicht eingeschlossen, so w\u00fcrde man ges\u00e4gt haben, sie seien untauglich; woher die Unerl\u00e4\u00dflichkeit!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte dies glauben, weil es sei hei\u00dft.<\/p>\n<p>Wozu hei\u00dft es sei, wo der Allbarmherzige es durch die Wiederholung [des Wortes] <em>Vogel<\/em> einschlie\u00dft!? Wegen der sonstigen Beschaffenheit des Auss\u00e4tzigen[opfers].<\/p>\n<p>Demnach k\u00f6nnte man ja auch beim best\u00e4ndigen Opfer deduzieren:9 <em>L\u00e4mmer<\/em>, \u00bbL\u00e4mmer\u00ab sind ja mindestens zwei, wozu hei\u00dft es nun zwei? Beide sollen einander gleichen. Woher, da\u00df sie tauglich sind, auch wenn sie einander nicht gleichen? Es hei\u00dft zweimal <em>Lamm<\/em>, und dies ist einschlie\u00dfend. Gebotsm\u00e4\u00dfig w\u00e4re dies also erforderlich!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es f\u00fcr die folgende Lehre n\u00f6tig:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>Zwei f\u00fcr den Tag<\/em>, gegen den Tag<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. Du sagst, gegen den Tag. vielleicht ist dem nicht so, sondern deutet dies auf die t\u00e4gliche Pflicht!? Wenn es hei\u00dft:<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> <em>das eine Lamm sollst du am Morgen herrichten und das andere Lamm sollst du am Abend herrichten<\/em>, so lehrt dies ja die t\u00e4gliche Pflicht, somit sind die Worte <em>zwei f\u00fcr den Tag<\/em> [zu erkl\u00e4ren:] gegen den Tag. Und zwar: das best\u00e4ndige Morgenopfer wurde<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> am zweiten Ringe der nordwestlichen Ecke und das best\u00e4ndige Abendopfer am zweiten Ringe der nord\u00f6stlichen Ecke<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> geschlachtet. Die Zusatzopfer des \u0160abbaths aber m\u00fcssen bestimmt einander gleichen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat er die zwei B\u00f6cke des Vers\u00f6hnungstages au\u00dferhalb [des Vorhofes] geschlachtet, so ist er, wenn vor dem Losen, wegen beider schuldig, und wenn nach dem Losen, wegen des f\u00fcr Gott bestimmten schuldig und wegen des f\u00fcr A\u0351zazel bestimmten<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>frei.<\/p>\n<p>\u00abSo ist er, wenn vor dem Losen, wegen beider schuldig.? Welche Verwendung haben sie dann!? R. \u1e24isda erwiderte: Sie sind jeder als au\u00dferhalb herzurichtender Bock<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> verwendbar.<\/p>\n<p>Als der innerhalb herzurichtende Bock wohl deshalb nicht, weil noch das Losen fehlt, ebenso sollte er als der au\u00dferhalb herzurichtende Bock nicht verwendbar sein, da noch die \u00fcbrigen Dienstverrichtungen des Tages<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> fehlen!?.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda ist der Ansicht, am selben Tage gebe es kein Fehlen der Frist<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>. Rabina sprach: R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, Heilsopfer, die man geschlachtet hat, bevor die T\u00fcren des Tempels ge\u00f6ffnet worden sind, seien untauglich, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>er schlachte es an der \u00f6fnung des Offenbarungszeltes<\/em>, nur wenn es ge\u00f6ffnet ist, nicht aber, wenn es geschlossen ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63a\">Blatt 63a<\/h2>\n<p>Jetzt nun, wo R. \u1e24isda gesagt hat, das Fehlen des Losens gelte als Fehlen einer Handlung<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>, ist, wer solche au\u00dferhalb geschlachtet hat, bevor die T\u00fcren des Tempels ge\u00f6ffnet worden sind, frei, weil das Fehlen des Offnens als Fehlen einer Handlung<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> gilt.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn R. \u1e24isda die Eventualit\u00e4t<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>, er sagte ja, wer das Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> au\u00dferhalb als solches geschlachtet hat, sei frei, und wenn nicht als solches, schuldig<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>. Nur dann, wenn nicht als solches, wenn aber ohne Bestimmung, so gilt es als solches und ist er frei. Weshalb nun, man sollte ja sagen: nicht als solches w\u00e4re es eventuell innerhalb tauglich!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; da ist eine Entrei\u00dfung<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> n\u00f6tig, hierbei aber nicht. Rabba b. \u0160imi lehrte beides im Namen Rabbas, wies auf einen Widerspruch hin, in dem Rabba sich befindet, und er erkl\u00e4rte es so, wie wir es eben erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, sagte er im Namen R. Jirmejas im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer an den \u00fcbrigen Tages des Jahres das Pesa\u1e25opfer au\u00dferhalb geschlachtet hat, ob als solches oder nicht als solches, ist frei. R. Dimi sagte: Ich trug R. Jirmeja folgendes vor: allerdings wenn als solches, da es dann nicht tauglich ist, weshalb aber, wenn nicht als solches, nicht als solches ist es ja au\u00dferhalb [als Heilsopfer] tauglich!? Da erwiderte er mir: Die Entrei\u00dfung [zur Schlachtung] au\u00dferhalb ist keine Entrei\u00dfung.<\/p>\n<p>Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Jirmejas im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres das Pesa\u1e25opfer au\u00dferhalb geschlachtet hat, ob als solches oder nicht als solches, ist schuldig.<\/p>\n<p>Wieso selbst wenn als solches, wir haben ja gelernt: Dem die Zeit [der Darbringung] nach fehlt<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>: ob ihm selbst oder dem Eigent\u00fcmer. Was hei\u00dft beim Eigent\u00fcmer Fehlen der Zeit? Wenn ein m\u00e4nnlicher oder eine weibliche Flu\u00dfbehaftete, eine W\u00f6chnerin oder ein Auss\u00e4tziger ihre S\u00fcndopfer oder ihre Schuldopfer [vorzeitig] au\u00dferhalb dargebracht haben, sind sie frei; wenn aber ihre Brandopfer und ihre Heilsopfer, so sind sie schuldig<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>. Hierzu sagte R. \u1e24ilqija b. \u1e6cobi: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn als solche, wenn aber nicht als solche, sind sie schuldig. Wieso sind sie frei, wenn als solche, man sollte ja sagen, nicht als solche w\u00e4ren sie eventuell innerhalb tauglich!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; da ist eine Entrei\u00dfung n\u00f6tig, w\u00e4hrend das Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres Heilsopfer ist. R. A\u0161i lehrte, er sei<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> schuldig, wie wir erkl\u00e4rt haben; R. Jirmeja aus Diphte lehrte, er sei frei, denn er ist der Ansicht, auch beim Pesa\u1e25opfer an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres sei eine Entrei\u00dfung<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> erforderlich, und die Entrei\u00dfung [zur Schlachtung] au\u00dferhalb sei keine Entrei\u00dfung. Er streitet somit gegen R. \u1e24ilqija b. \u1e6cobi.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn nach dem Losen, wegen des f\u00fcr Gott bestimmten schuldig und wegen des f\u00fcr A\u0351zazel bestimmten frei. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> <em>Jedermann aus dem Hause Jisra\u00e9l, der ein Rind oder ein Lamm oder eine Ziege schlachtet im Lager, oder der sie schlachtet au\u00dferhalb des Lagers, und sie zur T\u00fcr des Ofenbarungszeltes nicht hinbringt, um sie als Opfergabe f\u00fcr den Herrn darzubringen<\/em>.<\/p>\n<p>Aus [dem Worte] Opfer k\u00f6nnte man entnehmen, auch die Heiligt\u00fcmer des Reparaturfonds seien einbegriffen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63b\">Blatt 63b<\/h2>\n<p>da auch diese \u00bbOpfer\u00ab hei\u00dfen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>wir bringen dem Herrn eine Opfergabe<\/em>, so hei\u00dft es: <em>und sie zur T\u00fcr des Ofenbarungszeltes nicht hinbringt<\/em>; ist es zur T\u00fcr des Offenbarungszeltes hinzubringen, so ist man, wenn man es au\u00dferhalb [schlachtet], schludig, und ist es nicht zur T\u00fcr des Offenbarungszeltes hinzubringen, so ist man, wenn man es au\u00dferhalb [schlachtet], nicht schuldig. Ich w\u00fcrde demnach nur diejenigen ausschlie\u00dfen, die zur T\u00fcr des Offenbarungszeltes nicht hinzubringen sind, nicht aber w\u00fcrde ich (die S\u00fcndopferkuh<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> und) den fortzuschickenden Bock ausschlie\u00dfen, die zur T\u00fcr des Offenbarungszeltes hinzubringen sind, so hei\u00dft es: <em>f\u00fcr den Herrn<\/em>, nur die f\u00fcr den Herrn bestimmt sind, ausgenommen diese, die nicht f\u00fcr den Herrn bestimmt sind.<\/p>\n<p>Sind denn [die Worte] <em>f\u00fcr den Herrn<\/em> ausschlie\u00dfend, ich will auf einen Widerspruch hinweisen:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>Es wird als Feueropfer f\u00fcr den Herrn wohlgef\u00e4llig aufgenommen werden<\/em>, das sind<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> die Feueropfer; woher, da\u00df man es vor Erlangung des Alters auch nicht weihen darf? Es hei\u00dft: <em>als Opfer f\u00fcr den Herrn<\/em>, dies schlie\u00dft auch den fortzuschickenden Bock<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> ein!? Raba erwiderte: Dort nach dem Zusammenhange des Schriftverses und hier nach dem Zusammenhange des Schriftverses. Dort, wo [die Worte] <em>zur T\u00fcr<\/em> einschlie\u00dfend sind, sind [die Worte] <em>f\u00fcr den Herrn<\/em> ausschlie\u00dfend, hier aber, wo [das Wort] <em>Feueropfer<\/em> ausschlie\u00dfend ist, sind [die Worte] <em>f\u00fcr den Herrn<\/em> einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Nur aus dem Grunde, weil der Allbarmherzige ihn einbegriffen hat, w\u00fcrde er ihn aber nicht: einbegriffen haben, so w\u00fcrde man geglaubt haben, der fortzuschickende Bock k\u00f6nne vor Erlangung des Alters geweiht werden; aber das Los kann ja nur dann entscheiden, wenn er auch f\u00fcr den Herrn geeignet<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> ist!? R. Joseph erwiderte: Hier ist die Ansicht \u1e24anan des \u00c4gypters vertreten, denn es wird gelehrt, \u1e24anan der \u00c4gypter sagt, selbst, wenn das Blut<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> bereits im Becher ist, hole man einen anderen als Paar.<\/p>\n<p>Allerdings ist \u1e24anan der \u00c4gypter der Ansicht, da\u00df [das Blut] nicht zur\u00fcckzusetzen sei; ist er etwa auch der Ansicht, das Losen sei nicht n\u00f6tig, vielleicht mu\u00df man [zwei] holen und losen!? Vielmehr, erwiderte R. Joseph, hier ist die Ansicht R. \u0160imo\u0351ns vertreten. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Verendet einer von ihnen, so, hole man ohne zu losen einen anderen so R. \u0160imo\u0351n. Rabina erwiderte: In dem Falle, wenn er ein Gebrechen bekommen und man ihn mit einem anderen umgetauscht<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> hat.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, da\u00df ein Gebrechen ihn untauglich mache?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> <em>Als Feueropfer sollt ihr von diesen nicht verwenden<\/em>, das sind \u00bbdie Fettst\u00fccke; ich wei\u00df dies<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> nur von allen, woher dies von einem Teile desselben? Es hei\u00dft: <em>von diesen<\/em>. <em>Altar<\/em>, das ist das Blutsprengen; <em>f\u00fcr den Herrn<\/em>, dies schlie\u00dft den fortzuschickenden Bock ein. Und dies ist sowohl vom gebrechenbehafteten als auch vom des Alters ermangelnden zu schreiben n\u00f6tig.<\/p>\n<p>W\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom des Alters ermangelnden geschrieben haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil er das Alter noch nicht erlangt hat, nicht aber der gebrechenbehaftete, der das Alter bereits erlangt hat. Und w\u00fcrde der Allbarmherzige es nur vom gebrechenbehafteten geschrieben haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil er widerw\u00e4rtig ist, nicht aber der des Alters ermangelnde, der nicht widerw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64a\">Blatt 64a<\/h2>\n<p>Daher ist beides n\u00f6tig. Raba erwiderte: In dem Falle, wenn [der Verk\u00e4ufer], einen Kranken in seinem Hause und er f\u00fcr ihn am Vers\u00f6hnungstage das Muttertier geschlachtet<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> hat.<\/p>\n<p>Ist es denn auf diese Weise verboten, der Allbarmherzige sagt ja:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> <em>ihr sollt nicht schlachten<\/em>, und dies ist ja kein Schlachten!?<\/p>\n<p>Im Westen erkl\u00e4rten sie, das Hinabsto\u00dfen in die Bergschlucht<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> ist eben seine Schlachtung.<\/p>\n<p>IST DER F\u00dcR GOTT BESTIMMTE VERENDET, SO HOLE DER etc. Rabh sagte: Der andere des ersten Paares ist darzubringen, der andere des zweiten Paares ist weiden zu lassen. R. Jo\u1e25anan sagte: Der andere des ersten Paares ist weiden zu lassen, der andere des zweiten Paares ist darzubringen.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Rabh ist der Ansicht, Lebendiges werde nicht zur\u00fcckgesetzt, und R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht. Lebendiges werde wohl zur\u00fcckgesetzt.<\/p>\n<p>Was ist der Grund Rabhs? Er folgert dies vom des Alters ermangelnden: dem das Alter noch fehlt, ist ja jetzt unbrauchbar, wenn es aber sp\u00e4ter brauchbar wird, ist es tauglich, ebenso auch hierbei.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich, jenes war ja noch \u00fcberhaupt nicht geeignet, w\u00e4hrend dieses geeignet war und zur\u00fcckgesetzt worden ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr ist folgendes der Grund Rabhs. er \u2018folgert vom mit einem vor\u00fcbergehenden Gebrechen behafteten: das mit einem vor\u00fcbergehenden Gebrechen behaftete ist ja jetzt unbrauchbar; wenn es aber sp\u00e4ter brauchbar wird, ist es tauglich, ebenso auch hierbei.<\/p>\n<p>Woher dies bei jenem?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> <em>denn es haftet ihnen ein Schaden an, ein Makel haftet ihnen an<\/em>, haftet ihnen ein Makel an, sind sie nicht wohlgef\u00e4llig, ist der Makel vor\u00fcber, sind sie wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>Und R. Jo\u1e25anan!? Der Allbarmlierzige beschr\u00e4nkte: <em>ihnen<\/em>; nur diese sind, wenn der Makel vor\u00fcber ist, wohlgef\u00e4llig, andere Zu r\u00fcckgesetzte aber bleiben, da sie zur\u00fcckgesetzt worden sind, zur\u00fcckgesetzt.<\/p>\n<p>Und Rabh!?<\/p>\n<p>Das [Wort] <em>ihnen<\/em> deutet darauf, da\u00df sie nur gesondert nicht wohlgef\u00e4llig sind, wohl aber in Vermischung. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn Opferglieder von Fehlerfreien mit Opfergliedern von Gebrechenbehafteten [vermischt worden sind], so sind, wie R. Elie\u0351zer sagt, wenn ein Kopf bereits dargebracht worden ist, alle \u00fcbrigen K\u00f6pfe, und wenn ein paar Unterschenkel, alle Unterschenkel<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> darzubringen; die Weisen sagen, selbst wenn alle mit Ausnahme von einem dargebracht worden sind, komme dieses in den Verbrennungsraum.<\/p>\n<p>Und der andere!?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Ausdruck] <em>an ihnen<\/em><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und jener!? Er verwendet [den Ausdruck] an <em>ihnen<\/em> nicht zur Schriftforschung.<\/p>\n<p>Wenn Rabh auch der Ansicht ist, Lebendiges werde nicht zur\u00fcckgesetzt, aber immerhin, sollte er beliebig den einen oder den anderen darbringen d\u00fcrfen!? Raba erwiderte:<\/p>\n<p>Rabh ist der Ansicht R. Joses, welcher sagt, das Gebot hafte am ersten.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht R. Joses? Wollte man sagen, bei der Lehre von den K\u00f6rben, denn wir haben gelernt: Es waren drei K\u00f6rbe von je drei Sea, mit [den Buchstaben] Aleph, Beth, Gimel gezeichnet, die f\u00fcr die Hebe der Schatzkammer bestimmt waren. Ferner wird gelehrt: R. Jose sagte: Sie waren deshalb mit Aleph, Beth, Gimel gezeichnet, damit \u00bbman wisse, welcher zuerst abgehoben wurde, um diesen zuerst zu verwenden, denn das Gebot haftet am ersten. Vielleicht aber ist es da anders, weil zur Zeit, wo der erste zu verwenden ist, die anderen noch nicht zu verwenden sind!?<\/p>\n<p>Vielmehr, der Ansicht R. Joses beim Pesa\u1e25opfer. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand sein Pesa\u1e25opfer abgesondert hat und es abhanden gekommen ist, und nachdem er statt dessen ein anderes abgesondert hat, das erste sich wiedereinfindet, soda\u00df beide vor ihm stehen, so opfere er, welches er will so die Weisen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64b\">Blatt 64b<\/h2>\n<p>R. Jose sagt, das Gebot hafte am ersten; wenn aber das zweite besser ist, so opfere er dieses.<\/p>\n<p>Raba sagte: Aus unserer Mi\u0161na ist \u00fcbereinstimmend mit Rabh zu entnehmen und aus einer Barajtha ist \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan zu entnehmen. Aus unserer Mi\u0161na ist \u00fcbereinstimmend mit Rabh zu entnehmen, denn diese lehrt, da\u00df, wenn der f\u00fcr Gott bestimmte verendet ist, der durch das Los f\u00fcr Gott bestimmte an seine Stelle trete, wonach der andere bei seiner Bestimmung<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> verbleibt. Aus einer Barajtha ist \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan zu entnehmen, denn eine solche lehrt: Ich w\u00fcrde nicht gewu\u00dft haben, ob der andere<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> des ersten Paares oder der andere des zweiten Paares, wenn es aber hei\u00dft: <em>soll lebend stehen bleiben<\/em>, [so hei\u00dft dies:] nicht der, von dem der andere verendet ist.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor?<\/p>\n<p><em>Soll lebend stehen bleiben<\/em>: nicht aber, der bereits gestanden hat.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Ferner sagte R. Jehuda: Ist das Blut ausgegossen worden, so ist der fortzuschickende [Bock] verenden zu lassen, ist der fortzuschickende [Bock] verendet, so ist das Blut fortzugie\u00dfen. Allerdings ist nach R. Jo\u1e25anan, welcher sagt, Lebendiges werde zur\u00fcckgesetzt, der fortzuschickende [Bock] verenden zu lassen, wieso aber ist nach Rabh, welcher sagt, Lebendiges werde nicht zur\u00fcckgesetzt, der fortzuschickende [Bock] verenden zu lassen!?<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: Ich sage dies nicht nach R. Jehuda, sondern nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>Allerdings besteht nach Rabh darin der Streit zwischen R. Jehuda und den Rabbanan, worin aber besteht der Streit nach R. Jo\u1e25anan<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das sagte ja Raba, aus unserer Mi\u0161na sei \u00fcbereinstimmend mit Rabh zu entnehmen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Denn das Gemeinde-S\u00fcndopfer ist nicht verenden zu lassen. Demnach ist eines Privaten in einem solchen Falle verenden zu lassen. Einleuchtend ist dies nach R. Jo\u1e25anan, nach R. Abba, denn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65a\">Blatt 65a<\/h2>\n<p>R. Abba sagte im Namen Rabhs, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn er S\u00fchne erlangt hat durch [das Tier], das nicht abhanden gekommen war, dasjenige, das abhanden gekommen war, verenden zu lassen ist, nach Rabh ist es ja aber ebenso, als w\u00fcrde jemand zur Sicherheit zwei S\u00fcndopfer abgesondert haben, und R. O\u0161a\u0351ja sagte, wer zur Sicherheit zwei S\u00fcndopfer abgesondert hat, schaffe sich S\u00fchne durch das eine und das andere sei weiden zu lassen!?<\/p>\n<p>Da Raba sagte, Rabh sei der Ansicht R. Joses, welcher sagt, das Gebot hafte am ersten, so ist es ebenso, als w\u00fcrde er [das andere] von vornherein zur Vernichtung abgesondert haben.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: R. Jehuda sagt, es sei verenden zu lassen. Allerdings erlangt er nach R. Jo\u1e25anan, welcher sagt, der andere des ersten Paares sei weiden zu lassen und nach R. Jehuda verenden zu lassen, S\u00fchne durch den anderen des zweiten Paares, wodurch aber erlangt er nach R. Jehuda S\u00fchne nach Rabh, welcher sagt, der andere des zweiten Paares sei weiden zu lassen, und nach R. Jehuda verenden zu lassen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Du glaubst wohl, R. Jehuda spreche vom anderen des zweiten Paares, R. Jehuda spricht vom anderen des ersten Paares.<\/p>\n<p>Manche richteten jenen Einwand<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> wie folgt: Ferner sagte R. Jehuda: Ist das Blut ausgegossen worden, so ist der fortzuschickende [Bock] verenden zu lassen, ist der fortzuschickende [Bock] verendet, so ist das Blut fortzugie\u00dfen. Allerdings streiten sie nach Rabh im Anfangssatze \u00fcber das S\u00fcndopfer der Gemeinde und im Schlu\u00dfsatze \u00fcber das Lebende<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>, welche Bedeutung hat aber das \u00bbferner\u00ab nach R. Jo\u1e25anan<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>FERNER SAGTE R. JEHUDA: IST DAS BLUT AUSGEGOSSEN WORDEN, SO IST DER FORTZUSCHICKENDE [BOCK] VERENDEN ZU LASSEN. Allerdings ist, wenn das Blut ausgegossen worden ist, der fortzuschickende [Bock] verenden zu lassen, da das Gebot noch nicht ausge\u00fcbt<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> wurde, weshalb aber ist, wenn der fortzuschickende [Bock] verendet ist, das Blut fortzugie\u00dfen, das Gebot wurde ja ausge\u00fcbt<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>!? In der Schule R. Jannajs erkl\u00e4rten sie: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>soll lebend vor dem Herrn stehen bleiben zur S\u00fchne<\/em>: wie lange mu\u00df er lebend stehen bleiben? Bis zum Blutsprengen des anderen.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Wenn die Bewohner einer Stadt ihre \u0160eqalim<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> [durch Boten] sandten und sie ihnen gestohlen worden oder abhanden gekommen sind, so leisten diese, falls bereits die Hebe<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> entnommen wurde, den Schatzmeistern einen Eid, wenn aber nicht, so leisten sie den Bewohnern der Stadt einen Eid, und diese m\u00fcssen andere \u0160eqalim entrichten. Finden sie sich sp\u00e4ter ein, oder bringen die Diebe sie zur\u00fcck, so sind diese und jene Seqalimsteuer, ohne ihnen im n\u00e4chsten Jahre gutgerechnet zu werden. R. Jehuda sagt, sie werden ihnen im n\u00e4chsten Jahre zugerechnet.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas? Raba erwiderte: R. Jehuda ist der Ansicht, Pflichtopfer dieses Jahres d\u00fcrfen im folgenden Jahre dargebracht werden. Abajje wandte gegen ihn ein:<\/p>\n<p>Wenn der Farre oder der Bock des Vers\u00f6hnungstages abhanden gekommen war<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> und man an seiner Stelle einen anderen abgesondert hat, ebenso wenn die B\u00f6cke wegen G\u00f6tzendienstes abhanden gekommen waren und man an ihrer Stelle andere abgesondert hat, so sind sie alle verenden zu lassen<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, sie seien weiden zu lassen, bis sie ein Gebrechen bekommen, sodann verkaufe man sie, und der Erl\u00f6s f\u00e4llt dem freiwilligen [Opferfonds] zu, denn GemeindeS\u00fcndopfer sind nicht verenden zu lassen<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65b\">Blatt 65b<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: Du sprichst von Gemeindeopfern; anders sind Gemeindeopfer. Dies nach R. Tabi im Namen R. Jo\u0161ijas, denn R. Tabi\u00ab sagte im Namen R. Jo\u0161ijas: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>das ist das von Neumond zu Neumond [darzubringende] Brandopfer<\/em>; die Tora sagt damit, da\u00df man das Opfer von der neuen Hebe bringe.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies hinsichtlich des Bockes, wie ist es aber hinsichtlich des Farren<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!? Wegen des Bockes wurde es auch beim Farren angeordnet.<\/p>\n<p>Sollte man ihn denn einer Verordnung wegen verenden lassen!? Ferner ist ja das, was R. Tabi im Namen R. Jo\u0161ijas sagte, nur eine Gottgef\u00e4lligkeit, denn R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, es sei gottgef\u00e4llig, die am ersten Nisan darzubringenden Gemeindeopfer von der neuen [Hebe] darzubringen, jedoch habe man der Pflicht gen\u00fcgt, wenn man sie von der alten dargebracht, wenn man auch eine Gottgef\u00e4lligkeit unterlassen hat!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Zera, weil nicht das Los des einen Jahres f\u00fcr das andere bestimmen kann.<\/p>\n<p>Sollte man [abermals] losen!?<\/p>\n<p>Mit R\u00fccksicht darauf, andere k\u00f6nnten denken, das Los des einen Jahres bestimme f\u00fcr das andere.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies hinsichtlich des Bockes, wie ist es aber hinsichtlich des Farren zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>Wegen des Bockes wurde es auch beim Farren ange\u00f6rdnet.<\/p>\n<p>Sollte man ihn denn einer Verordnung wegen verenden lassen!?<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger erkl\u00e4rten vor Abajje, mit R\u00fccksicht auf ein S\u00fcndopfer, dessen Eigent\u00fcmer gestorben<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies hinsichtlich des Farren, \u00bbwie ist es aber hinsichtlich des Bockes<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Wegen des Farren wurde dies auch beim Bocke angeordnet.<\/p>\n<p>Sollte man ihn denn einer Verordnung wegen verenden lassen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, mit R\u00fccksicht auf ein S\u00fcndopfer, dessen Jahr vor\u00fcber<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> ist!?<\/p>\n<p>Wieso aus R\u00fccksicht, es ist ja tats\u00e4chlich ein S\u00fcndopfer, dessen Jahr vor\u00fcber ist!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; nach Rabbi, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>Ein ganzes Jahr<\/em>, man z\u00e4hle<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> dreihundertf\u00fcnfundsechzig Tage, nach der Z\u00e4hlung des Sonnenjahres so Rabbi; die Weisen sagen, man z\u00e4hle zw\u00f6lf Monate<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> vom betreffenden Tage bis zum selben Tage [des n\u00e4chsten Jahres],<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66a\">Blatt 66a<\/h2>\n<p>und ist das Jahr ein Schaltjahr, so ist es zu Gunsten des Verk\u00e4ufers<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies hinsicht lich des Bockes, wie ist es aber hinsichtlich des Farren<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!? Wegen des Bockes wurde es auch beim Farren angeordnet.<\/p>\n<p>Sollte man ihn denn einer Verordnung wegen verenden lassen!? Ferner ist ja das \u00fcber ein Jahr alt gewordene S\u00fcndopfer weiden zu lassen!? Re\u0161 Laqi\u0161 sagte n\u00e4mlich: Ein \u00fcber ein Jahr alt gewordenes S\u00fcndopfer betrachte man als auf einem Begr\u00e4bnisplatze<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> befindlich, und man lasse es weiden!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, mit R\u00fccksicht auf einen etwaigen Versto\u00df. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf in der Jetztzeit weder etwas weihen, noch die Wertsch\u00e4tzung<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> geloben, noch etwas mit dem Banne<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> belegen; hat man geweiht, die Wertsch\u00e4tzung gelobt oder gebannt, mu\u00df man, wenn es ein Tier ist, es l\u00e4hmen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>, wenn es Fr\u00fcchte, Gew\u00e4nder oder Ger\u00e4te sind, sie verfaulen lassen, und wenn es Geld oder Metallger\u00e4te sind, sie ins Salzmeer werfen. Wie l\u00e4hme man es? Man schlie\u00dfe vor ihm die T\u00fcr ab, und es verendet von selbst.<\/p>\n<p>Welcher Versto\u00df [ist zu ber\u00fccksichtigen]: wenn ein Versto\u00df der Darbringung, so sollte dies auch von allen anderen F\u00e4llen des Weidenlassens gelten!? Tats\u00e4chlich ein Versto\u00df der Darbringung; in anderen F\u00e4llen kommt man gar nicht darauf, da sie nicht zur Darbringung bestimmt<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> sind, bei diesem aber wohl, da es zur Darbringung<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> bestimmt ist.<\/p>\n<p>\u00dcber den Versto\u00df selbst [streiten] Tanna\u00edm. Eines lehrt, ein Pesa\u1e25lamm, das am ersten Pesa\u1e25feste nicht dargebracht worden ist, d\u00fcrfe am zweiten<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>, und das am zweiten [nicht dargebracht worden ist], im folgenden Jahre dargebracht werden, und dagegen lehrt ein Anderes, es d\u00fcrfe nicht dargebracht werden; sie streiten wahrscheinlich \u00fcber den Versto\u00df.<\/p>\n<p>Nein, beide sind der Ansicht, man bef\u00fcrchte keinen Versto\u00df, vielmehr f\u00fchren sie denselben Streit, wie Rabbi und die Rabbanan; das ist also kein Widerspruch: das Eine nach Rabbi<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> und das Andere nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, dasselbe<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> gelte auch vom [daf\u00fcr bestimmten] Gelde!? Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, da\u00df sie \u00fcber den Versto\u00df streiten. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>DANN GING ER ZUM FORTZUSCHICKENDEN BOCKE, ST\u00dcTZTE AUF IHN BEIDE H\u00c4NDE UND SPRACH DAS S\u00dcNDENBEKENNTNIS. ER SPRACH ALSO: ACH, HERR, GEFEHLT, GES\u00dcNDIGT UND GEFREVELT HAT VOR DIR DEIN VOLK, DAS HAUS JISRA\u00c9L! ACH, HERR, VERGIB DOCH DIE VERFEHLUNGEN, DIE S\u00dcNDEN UND DIE FREVEL, DIE GEFEHLT, GES\u00dcNDIGT UND GEFREVELT HAT VOR DIR DEIN VOLK, [DAS HAUS] JISRA\u00c9L etc. WIE DOCH GESCHRIEBEN STEHT IN DER TORA DEINES KNECITES MO\u0160E:<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>denn an diesem Tage wird er euch vergeben, euch zu reinigen; von all euren S\u00fcnden vor Gott sollt ihr rein werden<\/em>. ALS DIE PRIESTER UND DAS VOLK, DIE IM VORHOFE STANDEN, DEN DEUTLICH [AUSGESPROCHENEN] NAMEN AUS DEM MUNDE DES HOCHPRIESTERS HERVORKOMMEN H\u00d6RTEN, KNIETEN SIE NIEDER, WARFEN SICH IHIN UND FIELEN AUF IHR ANGESICHT, INDEM SIE SPRACHEN: GEPRIE- SEN SEI DER NAME SEINER K\u00d6NIGLICHEN MAJEST\u00c4T AUF IMMER UND EWIG.<\/p>\n<p>SODANN \u00dcBERGAB ER IHN DEM, DER IHN FORTBRINGEN SOLLTE. JEDER IST ZUM FORTBRINGEN ZUL\u00c4SSIG, NUR HATTEN ES DIE PRIESTER ZUR REGEL GEMACHT, IHN DURCH KEINEN JISRA\u00c9LITEN FORTBRINGEN ZU LASSEN. R. JOSE ERZ\u00c4HLTE: EINST BRACHTE IHN ARSELA FORT, UND DIESER WAR JISRA\u00c9LIT.<\/p>\n<p>MAN ERRICHTETE F\u00dcR IHN EINEN STEG, WEGEN DER BABYLONIER<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>, DIE IHM DAS HAAR ZERRTEN, INDEM SIE IHM ZURIEFEN: NIMM UND GEH, NIMM UND GEH.<\/p>\n<p>GEMARA. Er sagte also nicht: die S\u00f6hne Ahrons, dein heiliges Volk; nach wessen Ansicht? R. Jirmeja erwiderte: Nicht nach R. Jehuda, denn R. Jehuda sagt ja, auch diese erlangen S\u00fchne durch den fortzuschikkenden [Bock]. Abajje erwiderte: Du kannst auch sagen, nach R. Jehuda: sind etwa unter \u00bbdein Volk Jisra\u00e9l\u00ab die Priester nicht einbegriffen!?<\/p>\n<p>SODANN \u00dcBERGAB ER IHN DEM, DER IHN FORTBRINGEN SOLLTE. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>Mann<\/em>, auch ein Gemeiner ist zul\u00e4ssig; <em>bereitgehaltenen<\/em>, er mu\u00df vorbereitet sein;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66b\">Blatt 66b<\/h2>\n<p><em>bereitgehaltenen<\/em>, auch am \u0160abbath; <em>bereitgehaltenen<\/em>, auch in Unreinheit.<\/p>\n<p><em>Mann<\/em>, auch ein Gemeiner ist zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, auch hierbei hei\u00dft es ja \u00bbS\u00fchne\u00ab, so lehrt er uns. <em>Bereitgehaltenen<\/em>, auch am \u0160abbath? Was lehrt<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> dies? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Ist er krank, so nehme er ihn auf die Schulter.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht? Nicht nach R. Nathan, denn R. Nathan sagt ja, das Lebende trage sich<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> selbst.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. Nathan, denn anders ist es bei einem Kranken<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>. Raphram sagte: Hieraus zu entnehmen, da\u00df [das Gesetz vom] Erub und vom Hinaustragen nur f\u00fcr den \u0160abbath gilt und nicht f\u00fcr den Vers\u00f6hnungstag<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><em>Bereitgehaltenen<\/em>, auch in Unreinheit.? Was lehrt dies? R. Se\u0161eth erwiderte: Dies besagt, da\u00df, wenn der Fortbringende unrein geworden ist, er unrein in den Tempelhof eintreten und ihn fortbringen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Man fragte R. Elie\u0351zer: Darf er ihn, wenn er krank ist, auf die Schulter nehmen? Dieser erwiderte ihnen: Er<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> k\u00f6nnte mich und euch tragen.<\/p>\n<p>Darf der Fortbringende, wenn er krank wird, ihn durch einen anderen schicken? Dieser erwiderte ihnen: Ich will gesund bleiben, ich und ihr<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Darf er, wenn er ihn hinabgesto\u00dfen hat und er nicht tot ist, ihm nachsteigen und ihn t\u00f6ten? Dieser erwiderte ihnen:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>So zugrunde gehen m\u00f6gen all deine Feinde, o Herr<\/em>. Die Weisen sagen: Ist er krank, so darf er ihn durch einen anderen schicken; wenn er ihn hinabgesto\u00dfen hat und er nicht tot ist, so steige er ihm nach und t\u00f6te ihn.<\/p>\n<p>Man fragte R. Elie\u0351zer: Wie steht es mit jenem<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> in der zuk\u00fcnftigen Welt? Dieser erwiderte ihnen: Habt ihr mich nichts weiter als \u00fcber jenen zu fragen!? Darf man das Schaf vor dem L\u00f6wen retten? Dieser erwiderte: Habt ihr mich nichts weiter als \u00fcber das Schaf zu fragen!?<\/p>\n<p>Darf man den Hirten vor dem L\u00f6wen retten? Dieser erwiderte: Habt ihr mich nichts weiter als \u00fcber den Hirten zu fragen!?<\/p>\n<p>Kann ein Hurenkind erben?<\/p>\n<p>Kann er die Schwagerehe vollziehen?<\/p>\n<p>Darf man seine Wohnung t\u00fcnchen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Darf man sein Grab t\u00fcnchen? Nicht etwa, weil er sie ausweichend abfertigen wollte, sondern weil er nie etwas sagte, was er nicht von seinem Lehrer geh\u00f6rt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Eine gelehrte Frau fragte R. Elie\u0351zer: Beim Ereignisse mit dem [goldenen] Kalbe waren ja alle gleich beteiligt, weshalb war nun ihre Todesart keine gleichm\u00e4\u00dfige<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte ihr: Weisheit dem Weibe nur bei der Spindel; so hei\u00dft es auch:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> <em>alle kunstverst\u00e4ndigen Frauen spannen eigenh\u00e4ndig<\/em>. Es wurde gelehrt: Rabh und Levi [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, wer geopfert und ger\u00e4uchert, wurde mit dem Schwerte,<\/p>\n<p>wer umarmt und gek\u00fc\u00dft, mit der Seuche<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, und der im Herzen sich gefreut, mit der Leibesanschwellung<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> [bestraft], und einer sagt, bei Zeugen und Warnung mit dem Schwerte, bei Zeugen ohne Warnung mit der Seuche und ohne Zeugen und Warnung mit Leibesanschwellung.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Der Stamm Levi trieb keinen G\u00f6tzendienst, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> <em>da trat Mo\u0161e an das Tor des Lagers<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> etc.<\/em>. Rabina sa\u00df und trug diese Lehre vor, da wandten die S\u00f6hne des R. Papa b. Abba gegen ihn ein:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> <em>Der von Vater und Mutter sprach: Ich sah sie nicht<\/em><a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>\u00bbVater\u00ab, der Vater seiner Mutter, ein Jisra\u00e9lit; \u00bbBruder\u00ab, der Bruder m\u00fctterlicherseits, ein Jisra\u00e9lit; \u00bbKinder\u00ab, die Kinder seiner Tochter, von einem Jisra\u00e9liten.<\/p>\n<p>MAN ERRICHTETE F\u00dcR IHN EINEN STEG etc. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte: Es waren keine Babylonier, sondern Alexandriner, da aber [die Pal\u00e4stinenser] die Babylonier ha\u00dften, benannten sie jene<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> nach ihnen. Es wird. gelehrt: R. Jehuda sagte: Es waren keine Babylonier, sondern Alexandriner. R. Jose sprach zu ihm: M\u00f6gest du Befriedigung finden, wie du mir Befriedigung verschafft hast.<\/p>\n<p>NIMM UND GEH. Es wird gelehrt: [Sie riefen:] Warum z\u00f6gert dieser Bock, wo doch zahlreich sind die S\u00fcnden der Generation.<\/p>\n<p>VON DEN VORNEHMEN JERUSALEMS BEGLEITETEN IHN MANCHE BIS ZUR ERSTEN H\u00dcTTE, ZEHN H\u00dcTTEN WAREN VON JERUSALEM BIS ZUM FELSEN<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, [EINE STRECKE VON] NEUNZIG RUS, SIEBENEINHALB [RUS]<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> AUF EIN MIL.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67a\">Blatt 67a<\/h2>\n<p>AN JEDER H\u00dcTTE SPRACHEN SIE<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> ZU IHM: DA IST SPEISE, DA IST WASSER. MAN BEGLEITETE IHN VON H\u00dcTTE ZU H\u00dcTTE, AUSGENOMMEN DIE LETZTE, VON DER AUS SIE IHN NICHT ZUM FELSEN BEGLEITETEN, VIELMEHR STANDEN SIE VON FERNE UND BEOBACHTETEN SEIN TUN. WAS MACHTE ER DA?<\/p>\n<p>ER TEILTE DEN ROTGL\u00c4NZENDFN<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> WOLI STREIFEN, DIE EINE H\u00c4LFTE BAND ER AN EINEN FELSEN UND DIE ANDERE H\u00c4LFTE BAND ER [DEM BOCKE] ZWISCHEN DIE H\u00d6RNER, DANN STIESS ER IHN R\u00dcCKW\u00c4RTS IHNUNTER UND. ER ST\u00dcRZTE ROLLEND HINAB; UND EHE ER NOCH DIE H\u00c4LFTE DES BERGES ERREICHTE, BESTAND ER AUS EINZELNEN GLIEDERN, HIERAUF KEHRTE ER UM UND VERBLIEB BIS ES DUNKELTE IN DER LETZTEN H\u00dcTTE. WANN BEGINNT DIE UNREINHEIT SEINER KLEIDER? SOBALD ER DIE MAUER JERU\u0160ALEMS VERL\u00c4SST. R. \u0160IMON SAGT, MIT SEINEM HINABSTOSSEN IN DIE FELSSCHLUCHT.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Es waren zehn H\u00fctten und zw\u00f6lf Mil<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, neun H\u00fctten und zehn Mil; R. Jose sagt, f\u00fcnf H\u00fctten und zehn Mil. Sie waren alle durch einen Erub [verbunden]. R. Jose sprach: Mein Sohn Elea\u0351zar bemerkte: Mit einem Erub gen\u00fcgen mir auf zehn Mil auch zwei<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> H\u00fctten. Die Lehre, da\u00df die letzte [Wache] ihn bis zum Felsen nicht begleitete, sondern von ferne stand und sein Tun beobachtete, vertritt also die Ansicht R. Me\u00edrs.<\/p>\n<p>AN JEDER H\u00dcTTE SPRACHEN SIE ZU IHM: DA IST SPEISE, DA IST WASSER. Es wird gelehrt: Nie hat jemand davon Gebrauch gemacht, wer aber Brot im Korbe hat, ist nicht mit dem zu vergleichen, der kein Brot im Korbe hat.<\/p>\n<p>WAS MACHTE ER DA? ER TEILTE DEN ROTGL\u00c4NZENDEN WOLLSTREIFEN. Sollte er den ganzen an den Felsen binden!?<\/p>\n<p>Er hat sich noch mit dem Bocke zu befassen, und wenn [der Streifen] schnell wei\u00df wird, k\u00f6nnte er seine Gedanken abwenden<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollte er den ganzen [dem Bocke] zwischen die H\u00f6rner binden!?<\/p>\n<p>[Der Bock] k\u00f6nnte den Kopf h\u00fccken, und er w\u00fcrde es nicht bemerken<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Anfangs pflegte man den rotgl\u00e4nzenden Wollstreifen drau\u00dfen an der T\u00fcr der Vorhalle zu binden: wurde er wei\u00df, so waren sie froh, wurde er nicht wei\u00df, so waren sie traurig und besch\u00e4mt; da ordnete man an, ihn an die T\u00fcr der Vorhalle von innen zu binden.<\/p>\n<p>Aber immer noch lugten sie und beobachteten: wurde er wei\u00df, so waren sie froh, wurde er nicht wei\u00df, so waren sie traurig; da ordnete man an, eine H\u00e4lfte an einen Felsen und eine H\u00e4lfte zwischen die H\u00f6rner [des Bockes] zu binden.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25um b. Papa sagte im Namen des R. Elea\u0351zar ha-Qappar: Anfangs pflegte man den rotgl\u00e4nzenden Wollstreifen an die T\u00fcr von innen zu binden, und sobald der Bock die W\u00fcste erreichte, wurde [der Streifen] wei\u00df; da wu\u00dfte man, da\u00df mit ihm das Gebot ausge\u00fcbt worden sei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> <em>sind eure S\u00fcnden auch scharlachrot, schneewei\u00df sollen sie werden<\/em>.<\/p>\n<p>EHE ER NOCH DIE H\u00c4LFTE DES BERGES ERREICHTE. Sie fragten: Wie verh\u00e4lt es sich mit diesen Gliedern bez\u00fcglich der Nutznie\u00dfung?<\/p>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, sie seien erlaubt, und einer sagt, sie seien verboten. Einer sagt, sie seien erlaubt, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> <em>W\u00fcste<\/em><a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67b\">Blatt 67b<\/h2>\n<p>einer sagt, sie seien verboten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> <em>abgetrenntes<\/em><a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet derjenige, welcher sagt, sie seien verboten, das [Wort] <em>W\u00fcste<\/em>!?<\/p>\n<p>Er verwendet es f\u00fcr die folgende Lehre: Es hei\u00dft dreimal<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> <em>W\u00fcste<\/em>, dies schlie\u00dft Nob, Gibon, \u0160ilo und den stetigen Tempel ein.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet der andere [das Wort] <em>abgetrenntes<\/em>!?<\/p>\n<p>Er verwendet es f\u00fcr die folgende Lehre: <em>Abgetrenntes<\/em>, abgetrennt hei\u00dft abgeschnitten<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>. Eine andere Erkl\u00e4rung: [Abgetrenntes], was zertrennt wird<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> und herunterf\u00e4llt. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Abgetrenntes<\/em>, du denkst vielleicht, dies sei etwas Sinnloses, so hei\u00dft es: <em>ich bin den Herr<\/em>, ich, der Herr, habe dies bestimmt<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>, und dir steht es nicht zu, dar\u00fcber nachzudenken. Raba sagte: Die Ansicht desjenigen, welcher sagt, sie seien erlaubt, ist einleuchtender, denn die Tora hat ja nicht das Fortschicken zum Ansto\u00dfe<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> geboten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: A\u0351zazel, er mu\u00df hart und fest<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> sein. Man k\u00f6nnte glauben, in einer bewohnten Gegend, so hei\u00dft es: in der W\u00fcste.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df es ein [steiler] Felsen sein mu\u00df? Es hei\u00dft: <em>abgetrenntes<\/em>. Ein Anderes lehrt: A\u0351zazel ist der h\u00e4rteste unter den Bergen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> <em>die Starken des Landes hat er genommen<\/em>. In der Schule R. Ji\u0161m\u00e4\u00e9ls wurde gelernt: A\u0351zazel, er s\u00fchnte die S\u00fcnden von U\u0351za und A\u0351za\u00e9l<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> <em>Nach meinen Rechten sollt ihr handeln<\/em>, das sind diejenigen [Gesetze], die, wenn sie nicht geschrieben worden w\u00e4ren, geschrieben werden m\u00fc\u00dften und zwar: \u00fcber G\u00f6tzendienst, Unzucht, Blutvergie\u00dfen, Raub und L\u00e4sterung des [g\u00f6ttlichen] Namens,<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> <em>meine Satzungen sollt ihr beobachten<\/em>, das sind diejenigen [Gesetze], gegen die der Satan und die weltlichen V\u00f6lker Einwendungen erheben, und zwar: \u00fcber das Essen von [Schweinefleisch], das Tragen von Mischgewebe, die \u1e24aliza an der Schw\u00e4gerin, die Reinigung des Auss\u00e4tzigen und den fortzuschickenden Bock. Du denkst vielleicht, dies sei etwas Sinnloses, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <em>ich bin der Herr<\/em>, ich, der Herr, habe es zur Satzung gemacht, und dir steht es nicht zu, dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p>WANN BEGINNT DIE UNREINHEIT SEINER KLEIDER. Die Rabbanan lehrten: Der Fortzubringende verunreinigt seine Kleider, nicht aber der ihn Begleitende. Man k\u00f6nnte glauben, [die Unreinheit beginne] sobald er die Mauer des Tempelhofes verl\u00e4\u00dft, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> <em>der bringt<\/em>. Aus [dem \u00bbWorte] <em>der bringt<\/em>, k\u00f6nnte man entnehmen, erst wenn er den Felsen erreicht hat, so hei\u00dft es: <em>und<\/em><a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> <em>der bringt<\/em>. Wie ist dies [zu erkl\u00e4ren]? Sobald er die Mauer Jeru\u0161alems verl\u00e4\u00dft<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Jose sagte: [Neben] <em>A\u0351zazel<\/em> [hei\u00dft es] <em>wasche<\/em>, erst wenn er den Felsen erreicht hat. R. \u0160imo\u0351n sagte:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> <em>Und der den Bock zu A\u0351zazel bringt, wasche seine Kleider<\/em>, er sto\u00dfe ihn mit einem Satze hinunter, und seine Kleider sind unrein.<\/p>\n<p>SODANN GING ER ZUM FARREN UND ZUM BOCKE, DIE ZU VERBRENNEN WAREN; SCHLITZTE SIE AUF, NAHM DIE OPFERTEILE HERAUS, LEGTE SIE IN EINE SCH\u00dcSSEL UND R\u00c4UCHERTE SIE AUF DEM ALTAR AUF, HIERAUF BEFESTIGTE MAN SIE AN TRAGEN UND BRACHTE SIE IN DEN VERBRENNUNGSRAUM. WANN BEGINNT DIE UNREINHEIT IHRER KLEIDER? SOBALD SIE DIE MAUER DES VORHOFES VERLASSEN. R. \u0160IMON SAGT, SOBALD DAS FEUER DEN GR\u00d6SSTEN TEIL ERFASST HAT.<\/p>\n<p>GEMARA. \u00bbUnd r\u00e4ucherte sie auf\u00ab, wie kommst<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: um sie auf dem Altar aufzur\u00e4uchern.<\/p>\n<p>BEFESTIGTE MAN SIE AN TRAGEN. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Eine Art Flechtwerk. Es wird gelehrt: Er zerteilte sie nicht, wie das Brandopfer, vielmehr lie\u00df er die Haut am Fleische.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Hierbei<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> hei\u00dft es <em>Haut, Fleisch<\/em> und <em>Mist<\/em>, und dort<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> hei\u00dft es <em>Haut, Fleisch<\/em> und <em>Mist<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68a\">Blatt 68a<\/h2>\n<p>wie dort nur Zerlegen und nicht Enth\u00e4uten, ebenso auch hier nur Zerlegen und nicht Enth\u00e4uten. Woher dies dort?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>Sein Eingeweide und seinen Mist, und er bringe hinaus<\/em>, dies lehrt, da\u00df er ihn vollst\u00e4ndig hinausbringe. Man k\u00f6nnte glauben, er verbrenne ihn auch vollst\u00e4ndig, so hei\u00dft es hierbei<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> Kopf und, <em>Unterschenkel<\/em> und dort<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> hei\u00dft es ebenfalls <em>Kopf und Unterschenkel<\/em>, wie dort das Zerlegen erforderlich ist, ebenso ist auch hierbei das Zerlegen erforderlich. Man k\u00f6nnte demnach glauben, wie dort enth\u00e4utet, ebenso auch hierbei enth\u00e4utet, so hei\u00dft es: <em>sein Eingeweide und seinen Mist<\/em>.<\/p>\n<p>Was beweist dies? R. Papa erwiderte: Wie der Mist sich im Eingeweide befindet, ebenso mu\u00df sich auch das Fleisch in der Haut befinden.<\/p>\n<p>WANN BEGINNT DIE UNREINHEIT IHRER KLEIDER. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> <em>Soll man au\u00dferhalb des Lagers bringen und verbrennen<\/em>, dort<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> sind es drei Lager<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> und hierbei nur ein<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> Lager!? Die Worte <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em> besagen also, da\u00df, sobald er aus dem ersten Lager hinauskommt, seine Kleider unrein sind.<\/p>\n<p>Woher dies dort?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> <em>Er soll den ganzen Farren hinausbringen<\/em>, au\u00dferhalb der drei Lager. Du, sagst, au\u00dferhalb der drei Lager, vielleicht ist dem nicht so, sondern nur au\u00dferhalb des einen Lagers? Beim Farren der. Gemeinde hei\u00dft es: <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em>, und da dies nicht n\u00f6tig ist, denn es hei\u00dft bereits:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>er verbrenne ihn, wie er den ersten Farren verbrannt hat<\/em>, so besagen die Worte <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em>, da\u00df daf\u00fcr noch ein zweites Lager hinzugef\u00fcgt werde. Ferner hei\u00dft es bei der Asche: <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em>, und da dies nicht n\u00f6tig ist, denn es hei\u00dft bereits:<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> <em>auf dem Schuttplatze der Asche<\/em>, so wird damit noch ein drittes Lager hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> [die Worte] <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em>!? Er verwendet sie f\u00fcr die folgende Lehre: R. Elie\u0351zer sagt: Hierbei hei\u00dft es: <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em>, und. dort<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> hei\u00dft es ebenfalls: <em>au\u00dferhalb des Lagers<\/em>, wie es hierbei au\u00dferhalb der drei Lager erfolgt, ebenso auch dort au\u00dferhalb der drei Lager, und wie dort in der Ostseite<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> von Jeru\u0161alem, ebenso auch hierbei in der Ostseite von. Jeru\u0161alem.<\/p>\n<p>Wo wurden sie nach den Rabbanan verbrannt?<\/p>\n<p>Wie gelehrt wird: Wo wurden sie verbrannt?<\/p>\n<p>N\u00f6rdlich von Jeru\u0161alem, au\u00dferhalb der drei Lager.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68b\">Blatt 68b<\/h2>\n<p>R. Jose sagt, sie wurden im Aschenraume<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> verbrannt. Raba sagte: Der Autor, der gegen R. Jose streitet, ist R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, denn es wird gelehrt: <em>Auf dem Schuttplatze der Asche soll er verbrannt werden<\/em>, da mu\u00df Asche vorhanden sein. R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, der Platz m\u00fcsse absch\u00fcssig<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> sein. Abajje sprach zu ihm: Vielleicht streiten sie: dar\u00fcber, ob der Platz auch absch\u00fcssig sein m\u00fcsse<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Und der Verbrennende<\/em>, nur die Kleider des Verbrennenden: werden unrein, nicht aber die des Feueranz\u00fcndenden, noch die des den: Scheiterhaufen Anrichtenden. Als Verbrennender gilt derjenige, der bei der Verbrennung behilflich ist. Man k\u00f6nnte glauben, sie verunreinigen die Kleider,: auch nachdem sie in Asche verwandelt sind, so hei\u00dft es<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> sie, sie<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> machen die Kleider unrein, nicht aber wenn \u00bbsie Asche sind so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4rte: Der Farre macht die Kleider unrein, ist aber das Fleisch durchgebrannt, so macht er sie nicht mehr unrein.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn [das Fleisch] durchgesengt ist.<\/p>\n<p>MAN BERICHTETE DANN DEM HOCHPRIESTER, DASS DER BOCK IN DER W\u00dcSTE ANGELANGT SEI. WOHER WUSSTE MAN, WANN DER BOCK IN DER W\u00dcSTE ANGELANGT WAR? MAN HATTE POSTEN AUFGESTELLT, DIE IHRE SUDARIEN SCHWENKTEN, UND SO WUSSTE MAN, WANN DER BOCK IN DER W\u00dcSTE ANGELANGT WAR. R. JEHUDA SAGTE: SIE HATTEN JA EIN VORTREFFLICHES ZEICHEN: VON JERU\u0160ALEM BIS. BETH-HEDUDO<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> SIND DREI MIL; WENN SIE EIN MIL GINGEN, EIN MIL ZUR\u00dcCKKEHRTEN UND DIE DAUER EINES MIL WARTETEN, WUSSTEN SIE, DASS DER BOCK IN DER W\u00dcSTE AN: GELANGT WAR. R. JI\u0161MA\u0351\u00c9L SAGTE: SIE HATTEN EIN ANDERES, ZEICHEN: ANDER T\u00dcR DER VORHALLE WAR DER ROTGL\u00c4NZENDE WOLLSTREIFEN BE- FESTIGT, UND WENN DER BOCK IN DER W\u00dcSTE ANGELANGT WAR, WURDE DER STREIFEN WEISS, DENN ES HEISST:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>sind eure S\u00fcnden auch scharlachrot, schneewei\u00df sollen sie werden<\/em>.<\/p>\n<p>GEMARA. Abajje sagte: Hieraus zu entnehmen, da\u00df Beth-\u1e24edudo sich in der W\u00fcste befindet. Er lehrt uns damit, da\u00df R. Jehuda der Ansicht sei, sobald der Bock in der W\u00fcste angelangt ist, sei das Gebot vollzogen.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,5.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. VV. 9 u. 10.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. VV. 5,7 u. 8.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,10,<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. VV. 12 u. 13.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,2.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,4<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. VV. 5 u. 6.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,3.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. gegen die Sonnenseite.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,4.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>An der Nordseite des Altars waren im Pflaster 24 Ringe eingelassen, zum Festbinden der Tiere beim Schlachten; cf.\u00a0Mid. H1,5.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Morgens westlich, damit die Sonne, die sich \u00f6stlich befindet, nicht durch die \u00f6stliche Wand verstellt werde, abends \u00f6stlich, fern von der westlichen Wand.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zur Opferung innerhalb nicht verwendbar ist.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Zusatzopfer des Vers\u00f6hnungstages wird ebenfalls ein Bock dargebracht (cf.\u00a0Num. 29,11), dessen Blut au\u00dferhalb zu sprengen ist.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Die vor dem Zusatzopfer zu erfolgen haben.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Die noch fehlenden Dienstverrichtungen stehen in keinem Zusammenhange mit dem Bocke selbst;. sie fehlen somit nicht diesem, sondern dem Tage, dh. die Zeit ist noch nicht herangereicht, u, da es am selben Tage zu erfolgen hat, so gilt es nicht als Fehlen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 3,2.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. am Opfer selbst.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. am Opfer selbst.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Es konnte eventuell als Opfer tauglich sein.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht am Vorabend des Pesa\u1e25festes.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es dann als Heilsopfer gilt, u. er es au\u00dferhalb des Tempelhofs geschlachtet hat.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Der urspr\u00fcnglichen Bestimmung; das Heilsopfer ist ein ganz anderes als das Pesa\u1e25opfer, u. wenn das als Pesa\u1e25opfer bestimmte Tier als Heilsopfer geschlachtet werden soll, mu\u00df es seiner urspr\u00fcnglichen Bestimmung entrissen werden; dagegen sind beide B\u00f6cke des Vers\u00f6hnungstages, sowohl der \u00bbf\u00fcr Gott\u00ab geloste als auch der als Zusatzopfer darzubringende, S\u00fcndopfer, u. eine Entrei\u00dfung der urspr\u00fcnglichen Bestimmung ist nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Schlachtens eines solchen Opfers au\u00dferhalb ist man frei.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Letztere k\u00f6nnen auch als freiwillige Opfer dargebracht werden, somit ist die Darbringung keine vorzeitige.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Im oben genannten Falle, wor\u00fcber R. Dimi und Rabin verschiedener Meinung sind.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war als Pesa\u1e25opfer bestimmt u. mu\u00df seiner Bestimmung entrissen werden.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 17,3,4.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 31,50.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Die rote Kuh (cf.\u00a0Num. Kap. 19); wie schon die Komentare bemerken, zu streichen, da diese \u00fcberhaupt nicht im Tempelhofe zu schlachten ist.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,27.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sind erst vom 8. Lebenstage ab zur Opferung geeignet.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Der gar nicht dargebracht wird.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Und schon aus diesem Grunde mu\u00df er das erforderliche Alter erlangt haben.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Des anderen Bockes; wenn der fortzuschickende Bock dann verendet.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist das Losen nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,22.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df gebrechenbehaftete Tiere als Opfer untauglich sind.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Muttertier und das Junge d\u00fcrfen nicht zusammen an einem Tage geschlachtet werden (cf.\u00a0Lev. 22,28); wird die Mutter des Bockes am Vers\u00f6hnungstage geschlachtet, was wegen eines gef\u00e4hrlich Kranken erlaubt ist, so darf dieser nicht mehr geschlachtet werden. Wegen dieses Falles der Zur\u00fccksetzung ist\u00ab der oben angezogene Schriftvers n\u00f6tig.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,28.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 67a.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,25.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Man nehme an, das bereits dargebrachte sei vom Gebrechenbehafteten; das Gebrechenbehaftete wird also nur gesondert zur\u00fcckgesetzt.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schrift k\u00f6nnte die k\u00fcrzere Form \u05d1\u05dd (st. \u05d1\u05d4\u05dd) w\u00e4hlen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur der verendete wird ersetzt, der andere verbleibt bei seiner urspr\u00fcnglichen Bestimmung.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem unsere Mi\u0161na lehrt, er sei verenden zu lassen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem auch nach den Rabbanan der andere des 1. Paares weiden zu lassen ist, wogegen RJ. schon im ersten Satz streitet.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ. wird der erste zur\u00fcckgesetzt u. kann keine S\u00fchne schaffen.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben gegen Rabh gerichtet wurde.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob es zur\u00fcckgesetzt werde.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nach den Rabbanan wird ja der erste zur\u00fcckgesetzt.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Blut wurde noch nicht gesprengt.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim fortzuschickenden Bocke h\u00e4ngt es nur vom Losen ab, das Fortschicken erfolgt nicht mehr durch den Priester.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,10.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tempelsteuer; cf.\u00a0Seq. I,1ff.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. HI,1.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sich nachher eingefunden haben.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie werden also nicht f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr verwendet.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,14.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Der gar nicht von der Tempelhebe dar gebracht wird.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester k\u00f6nnte w\u00e4hrend des Jahres sterben.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nicht ein Opfer des Hochpriesters, sondern der Gemeinde ist.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bock darf nicht \u00e4lter als ein Jahr sein.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 25,30.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Berechnung des Jahres, w\u00e4hrenddessen der Verk\u00e4ufer eines Grundst\u00fcckes den Verkauf r\u00fcckg\u00e4ngig machen kann; cf.\u00a0Lev. 25,29 ff.\u00a0<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Mondjahr hat 354 bezw. 355 Tage.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist das Tier am Vers\u00f6hnungstage 8 Tage alt, so befindet es sich am n\u00e4chsten V. noch im ersten Sonnenjahre.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser mu\u00df 3 Jahre alt sein.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Den ein Priester nicht betreten darf, dh. man darf es nicht schlachten.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 27,3ff.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 27,28<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der weiter folgenden Erkl\u00e4rung: verenden lassen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr warte man, bis das Tier ein Gebrechen bekommt u. verkaufe es dann.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Im folgenden Jahre.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Es darf an jemand, der das 2. Pesa\u1e25fest zu feiern hat, verkauft werden.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man nach dem Sonnenjahre rechne, somit befindet sich das 8 Tage alte Tier auch am folgenden Pesa\u1e25feste im ersten Lebensjahre.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Streit \u00fcber die Verwendung im folgenden Jahre.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,30.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Ver\u00e4chtliche Bezeichnung; soviel wie Gesindel.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,21.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach diesem ist ja das Tragen desselben ohnehin erlaubt.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sich nicht selber tr\u00e4gt; es gilt als tote Sache.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4re das Tragen auch am Vers\u00f6hnungstage wie am S. verboten, so w\u00e4ren die Worte \u00bbselbst am \u0160abbath\u00ab ganz unverst\u00e4ndlich.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bock; so nach Raschi, wonach hier der Accusativ und nicht der Nominativ zu erwarten w\u00e4re.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Ausweichende Antworten \u05d0\u05d5\u05ea\u05d9 \u05d5\u05d0\u05ea\u05d1\u05ea<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 5,31.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach manchen Komentaren ist hier mit \u00bbjener\u00ab der K\u00f6nig \u0160elomo, mit \u00bbSchaf\u00ab die Bath Seba, mit \u00bbHirt\u00ab Urija u. mit \u00bbL\u00f6we\u00ab der K\u00f6nig David (cf.\u00a0iiSam. Kap. 11) gemeint.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Zeichen der Trauer (\u00fcber die Zerst\u00f6rung des Tempels) wurden die W\u00e4nde nicht get\u00fcncht.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Die das goldene Kalb anbeteten, wurden mit dreierlei Strafen belegt; ein Teil starb durch das Schwert (cf.\u00a0Ex. 32,27), ein Teil durch die Seuche (cf.\u00a0ib. V. 35]) u. ein Teil durch Schwellung des Unterleibes infolge des goldhaltigen Wassers, das ihnen Mo\u0161e zu trinken gab (cf.\u00a0ib. V. 20).<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 35,25.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. mit dem Tode.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Etymolog. <em>Wassersucht, Anschwellung<\/em>; cf.\u00a0Bd. I Seite. 107 Anm. 184<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 32,26.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlu\u00df des Verses: da sammelten sich um ihn alle Leviten.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 33,9.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies wird auf die Leviten bezogen, die auf die Aufforderung Mo\u0161es hin ihre n\u00e4chsten Verwandten t\u00f6teten.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Alexandriner, sowie alle ihnen verha\u00dften Menschen.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Felsenspitze, aber an anderer Stelle auch. Felsenschlucht; wie manche erkl\u00e4ren, ist das im Text gebrauchte Qoq, Name des Berges.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Ris; das M. hat. 2000 Ellen, somit hat das R. ca. 266 E.n, wonach \u05e8\u05d5\u05e4 viell. nichts weiter als eine: Transmutation: der Buchstabenzahl \u05e8\u05e4\u05d9\u05d5 ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>In jeder H\u00fctte befand sich eine Wache.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 41b.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Leute von Jeru\u0161alem am Vorabend in der Entfernung eines \u0160abbathgebietes (1 Mil \u2014 2000 Ellen) einen Erub niederlegen, so d\u00fcrfen sie ihn 2 Mil begleiten (cf.\u00a0Bd. I S. 176. Anm. 112), und \u00e4hnlich verfahren auch die Wachen beider H\u00fctten, die sich 4 bezw. 8 Mil von Jer. befinden, nach jeder Richtung; von Jer, aus, kann, man ihn 2 Mil begleiten, da schlie\u00dfen sich ihm Leute aus der ersten H\u00fctte an u. begleiten ihn bis zu dieser, von da aus hat er wiederum Begleitung f\u00fcr 2 Mil, wo er Leute aus der zweiten H\u00fctte vorfindet, u. diese begleiten ihn bis zur zweiten H\u00fctte, von welcher aus er Begleitung bis zum 10. Mil haben kann.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Und den Bock nicht hinabsto\u00dfen.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob der Wollstreifen wei\u00df wird.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,18.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,22.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bock ist gleich der W\u00fcste Freigut.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,22.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bock ist etwas abgetrenntes, verbotenes.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,10,21,22.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Berg mu\u00df steil sein, wie abgeschnitten.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bock wurde beim Fallen zerschmettert.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05d2\u05d6\u05d9\u05e8\u05d4 Bestimmung, stammt von der Wurzel \u05d2\u05d6\u05e8 <em>schneiden, teilen<\/em>.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Jemand k\u00f6nnte Teile vom Bocke finden u, davon Gebrauch machen.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Von \u05e2\u05d6 hart, fest, u. \u05d0\u05dc St\u00e4rke.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 17,13.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>A\u0351za (richt. U\u0351za) u. A\u0351za\u00e9l (im gr. Henochtexte Zeuta\u00e9a u. A\u0161ant) waren Anf\u00fchrer der \u00bbGottess\u00f6hne\u00ab, die nach Gen.\u00a06,1ff. vom Himmel herabstiegen u. mit den T\u00f6chtern des Menschen Unzucht trieben, u. nach alten Sagen alles Lasterhafte und Verwerfliche unter die Menschen eingef\u00fchrt haben. Zohar ed.\u00a0Mant. Gen.\u00a0Fol. 37a hat \u05ea\u05e8\u05d9 \u05de\u05d0\u05dc\u05db\u05d9 \u05e9\u05de\u05d9\u05d0 \u05e2\u05d6\u05d0 \u05d5\u05e2\u05d6\u05d0\u05dc <em>zwei Engel des Himmels<\/em>; ist wohl eine auf Irrtum beruhende Teilung von \u03a3\u03b5\u03bc\u03b1\u03b6\u03b1, u. nicht entgegengesetzt letzteres eine Verschmelzung des ersteren, da im Henochbuche keine Veranlassung daf\u00fcr vorliegt und au\u00dferdem die Form \u05e9\u05de\u05e2\u05d6\u05d0 od. \u05e9\u05de\u05d7\u05d6\u05d0\u05d9 neben \u05e2\u05d6\u05d0\u05dc sehr oft vorkommt.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 18,4.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 18,4.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 18,4.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,26.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verbindung \u00bbund\u00ab hat hier auch beim Partizip consecutive Bedeutung u. macht die Handlung zu einer vergangenen.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,26.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie wurden erst sp\u00e4ter aufger\u00e4uchert.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,27.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,11.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,11.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,11.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Brandopfer, Lev. 1,8,9.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,22.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Farren, den eine Gemeinde od. ein F\u00fcrst wegen einer im Irrtum begangenen S\u00fcnde darzu\u00b0bringen hat; cf.\u00a0Lev. 4,13 ff.\u00a0<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb welcher es zu verbrennen ist; des priesterl. Lagers, des Tempelhofes, des levitischen Lagers, des Tempelberges, des\u00ab Jisra\u00e9litischen Lagers, der Stadt Jeru\u0161alem; das Opfer wurde au\u00dferhalb J.s verbrannt.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend doch diese Opfer einander gleichen.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,21.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,21.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,12<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem die Kleider unrein wurden, erst wenn das Feuer den gr\u00f6\u00dferen Teil des Opfers erfa\u00dft hat, also erst im 3. Lager.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der roten Kuh; cf.\u00a0Num. 19,2ff.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der roten Kuh hei\u00dft es (Num. 19,4), da\u00df er sich zur Frontseite des Offenbarungszeltes, zur Westseite wende, wonach er sich in der Ostseite befand.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Vorher wurde die Altarasche gesch\u00fcttet.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Schriftvers deutet nur darauf, da\u00df von dieser Stelle aus die Asche leicht hinuntergesch\u00fcttet werden m\u00fcsse.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend sie \u00fcbereinstimmen, da\u00df sich da Asche befinden m\u00fcsse.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,28.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Solange sie unversehrt, sind.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die W\u00fcste begann;, dieser Name variiert sehr.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,18.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 62a 62b 63a 63b 64a 64b 65a 65b 66a 66a 67b 67a 68b \u00dcbersetzung Blatt 62a DIE BEIDEN B\u00d6CKE DES VERS\u00d6HNUNGSTAGES SOLLEN GEBOTSM\u00c4SSIG EINANDER GLEICHEN IN IHREM AUSSEHEN, IHREM WUCHSE UND IHREM PREISE, AUCH SIND SIE ZUSAMMEN ZU KAUFEN, JEDOCH SIND SIE TAUGLICH, AUCH WENN SIE EINANDER NICHT GLEICHEN. KAUFTE ER EINEN AN DIESEM TAGE UND DEN ANDEREN AM FOLGENDEN TAGE, SO SIND SIE TAUGLICH, IST EINER VON IHNEN VERENDET, SO MUSS ER, WENN ER VOR DEM LOSEN VERENDET IST, F\u00dcR DEN ZWEITEN EINEN ANDEREN ZUKAUFEN, UND WENN ER NACH DEM LOSEN VERENDET IST, EIN NEUES PAAR HERBEIHOLEN UND VON NEUEM LOSEN. ER SPRECHE: IST DER F\u00dcR GOTT BESTIMMTE VERENDET, SO TRETE DER DURCH DAS LOS F\u00dcR GOTT BESTIMMTE AN SEINE STELLE, UND IST DER F\u00dcR A\u0351ZAZEL BESTIMMTE VERENDET, SO TRETE DER DURCH DAS LOS F\u00dcR A\u0351ZAZEL BESTIMMTE AN SEINE STELLE. DER ANDERE IST WEIDEN ZU LASSEN, BIS ER EIN GEBRECHEN BEKOMMT UND &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6733,"parent":6704,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6763","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6763"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6763\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6765,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6763\/revisions\/6765"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}