{"id":6797,"date":"2021-01-12T12:46:25","date_gmt":"2021-01-12T10:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6797"},"modified":"2021-01-12T12:46:27","modified_gmt":"2021-01-12T10:46:27","slug":"joma-kapitel-8","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/joma-kapitel-8\/","title":{"rendered":"Joma Kapitel 8"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma<\/strong> <\/a><strong>|<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter\/Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73b\">73b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74a\">74a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74b\">74b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75a\">75a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75b\">75b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76a\">76a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76b\">76b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-77a\">77a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-77b\">77b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-78a\">78a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-78b\">78b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-79a\">79a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-79b\">79b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-80a\">80a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-80b\">80b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-81a\">81a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-81b\">81b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82a\">82a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82b\">82b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-83a\">83a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-83b\">83b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-84a\">84a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-84b\">84b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-85a\">85a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-85b\">85b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-86a\">86a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-86b\">86b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-87a\">87a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-87b\">87b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-88a\">88a<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-73b\">Blatt 73b<\/h2>\n<p>AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE IST DAS ESSEN, DAS TRINKEN, DAS WASCHEN, DAS SALBEN, DAS ANZIEHEN DER SANDALEN UND DER BEISCHLAF VERBOTEN. EIN K\u00d6NIG UND EINE BRAUT D\u00dcRFEN DAS GESICHT WASCHEN, EINE W\u00d6CHNERIN DARF SANDALEN ANZIEHEN SO R. ELIE\u0351ZER. DIE WEISEN VERBIETEN DIES. WER DAS QUANTUM EINER GROSSEN DATTEL ISST, DIESER UND IHRES STEINES, ODER EINEN MUNDVOLL TRINKT, IST SCHULDIG. VERSCIHIEDENE SPEISEN WERDEN ZUM QUANTUM EINER DATTEL, UND VERSCHIEDENE GETR\u00c4NKE WERDEN ZUM QUANTUM EINES MUNDVOLLS VEREINIGT. SPEISEN UND GETR\u00c4NKE WERDEN NICHT [MIT EINANDER] VEREINIGT.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur verboten, dies wird ja mit der Ausrottung bestraft<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>!? R. Ha, nach anderen R. Jirmeja, erwiderte: Dies bezieht sich auf das halbe<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> Quantum.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, das halbe Quantum sei nach der Tora verboten, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, das halbe Quantum sei nach der Tora erlaubt!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das halbe Quantum ist, wie R. Jo\u1e25anan sagt, nach der Tora verboten, und wie Re\u0161 Laqis sagt, nach der Tora erlaubt. Dies stimmt also nach R. Jo\u1e25anan, wie ist es aber nach Re\u0161 Laqi\u0161 zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 pflichtet bei, da\u00df es rabbanatisch verboten sei.<\/p>\n<p>Demnach sollte man dieserhalb nicht zu einem Eid opfer verpflichtet<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> sein!? Dagegen haben wir gelernt: Wer nicht zu essen geschworen hat, und Aas und Totverletztes oder Ekel- und Kriechtiere gegessen hat, ist schuldig, nach R. \u0160imo\u0351n aber frei. Und wir wandten ein: Wieso ist er dieserhalb schuldig, er ist ja bereits vom Berge Sinaj her<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> mit einem Eide behaftet<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>!? Und Rabh, \u0160emu\u00e9l und<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rten, wenn er mit dem Verbotenen auch Erlaubtes einbegreift, und Re\u0161 Laqi\u0161 erkl\u00e4rte, es k\u00f6nne sich nur um den Fall h\u00e4ndeln, wenn er [auch] \u00bbein halbes Quantum besonders\u00ab nennt, nach den Rabbanan<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74a\">Blatt 74a<\/h2>\n<p>oder auch allgemein, aber nach R. A\u0351qiba, welcher sagt, das Verbot erstrecke sich auch auf ein Minimum. Wolltest du erwidern, da es nach der Tora erlaubt ist, sei man dieserhalb ein Opfer wegen des Schw\u00f6rens schuldig, so haben wir ja gelernt, die Vorschrift vom Zeugeneid<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> gelte nur f\u00fcr solche, die als Zeugen zul\u00e4ssig sind, und auf unsere Frage, wen dies denn ausschlie\u00dfe<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, erwiderte R. Papa, dies schlie\u00dfe einen K\u00f6nig aus, und R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte, dies schlie\u00dfe den W\u00fcrfelspieler aus. Der W\u00fcrfelspieler ist ja nach der Tora zul\u00e4ssig und nur nach den Rabbanan unzul\u00e4ssig, dennoch gilt bei ihm nicht die Vorschrift vom Eide!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei; die Schrift sagt:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>wenn er nicht sagt<\/em>, und dieser ist zum Sagen \u00fcberhaupt ungeeignet.<\/p>\n<p>Wird denn bei F\u00e4llen, die mit der Ausrottung belegt sind, nicht [der Ausdruck] \u00bbverboten\u00ab gebraucht, es wird ja gelehrt: Obgleich sie gesagt haben, dies alles<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> sei verboten, so ist dennoch nur das Essen, das Trinken und die Arbeitsleistung mit der Ausrottung belegt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: wenn sie \u00bbverboten\u00ab sagen, so bezieht sich dies auf ein halbes Quantum, das ganze Quantum aber ist mit der Ausrottung belegt; jedoch ist die Ausrottung nur auf das Essen, das Trinken und die Arbeitsleistung gesetzt. Wenn du aber willst, sage ich: Das \u00bbverboten\u00ab bezieht sich auf die \u00fcbrigen [T\u00e4tigkeiten]. Rabba und R. Joseph lehrten n\u00e4mlich in den \u00fcbrigen B\u00fcchern<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> der Schule Rabhs: Woher, da\u00df am Vers\u00f6hnungstage das Salben, das Anziehen der Sandalen und der Beischlaf verboten sind? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a><em>ein Ruhetag<\/em>, eine vollst\u00e4ndige Ruhe<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Text. Das halbe Quantum ist, wie R. Jo\u1e25anan sagt, nach der Tora verboten, und wie Re\u0161 Laqis sagt, nach der Tora erlaubt. R. Johanan sagt, es sei nach der Tora verboten, denn da es vereinigt werden<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> kann, so i\u00dft man Verbotenes: Re\u0161 Laqis sagt, es sei nach der Tora erlaubt, denn der Allbarmherzige spricht vom Essen, was hierbei nicht der Fall ist. R. Jo\u1e25anan wandte gegen Re\u0161 Laqi\u0161 ein: Man k\u00f6nnte glauben, nur [der Talg], der der Strafe unterliegt, unterliege auch der Verwarnung, der des Koj<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> und das halbe Quantum aber, das nicht der Strafe unterliegt, unterliege auch nicht der Verwarnung, so hei\u00dft es: <a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>keinerlei Talg<\/em>!? Nur rabbanitisch, und der Schriftvers ist nur eine St\u00fctze. Dies ist auch einleuchtend; wenn man sagen wollte, nach der Tora, so besteht ja \u00fcber den Koj ein Zweifel, und es ist ja kein Schriftvers n\u00f6tig, das Zweifelhafte einzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wenn nur dies, so beweist dies nichts; sie sind der Ansicht, der Koj sei ein Gesch\u00f6pf f\u00fcr sich.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74b\">Blatt 74b<\/h2>\n<p>Wieso \u00bbsagte R. Idi b. Abin, wenn du nicht so sagen wolltest [die Worte] \u00bbauch<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> alles\u00ab schlie\u00dfen den Koj ein, \u00fcber den Koj besteht ja ein Zweifel, und es ist ja kein Schriftvers n\u00f6tig, das Zweifelhafte einzuschlie\u00dfen!? Vielmehr ist es bei einem besonderen Gesch\u00f6pfe anders, ebenso ist es auch hierbei bei einem besonderen Gesch\u00f6pfe anders.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> <em>Sollt ihr eure Leiber peinigen<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, man sitze in der Hitze oder in der K\u00e4lte, um gepeinigt zu werden, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten<\/em>: wie die Arbeit zu unterlassen ist, ebenso besteht auch die k\u00f6rperliche Peinigung in der Unterlassung.<\/p>\n<p>Vielleicht aber darf man, wenn man in der Sonne sitzt und ihm hei\u00df ist, sich nicht in den Schatten setzen, oder wenn man im Schatten sitzt und ihm kalt ist, sich nicht in die Sonne setzen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Gleich der Arbeit: wie du bei der Arbeit nicht unterscheidest, ebenso hast du auch bei der Peinigung nicht zu unterscheiden<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>. Ein Anderes lehrt: <em>Sollt ihr eure Leiber peinigen<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, man sitze in der K\u00e4lte oder in der Hitze und peinige sich, so hei\u00dft es: <em>ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten<\/em>: wie man wegen der Arbeit auch anderweitig<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> schuldig ist, ebenso eine Peinigung, derentwegen man auch anderweitig schuldig ist, n\u00e4mlich beim Verwerflichen<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> und \u00dcbriggebliebenen. Wollte man nur Verwerfliches und \u00dcbriggebliebenes einbegreifen, die mit der Ausrottung belegt sind, nicht aber das Unverzehntete, das nicht mit der Ausrottung belegt ist, so hei\u00dft es: <em>peinigen<\/em>,<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>ihr sollt eure Leiber peinigen<\/em>, einschlie\u00dfend. Wollte man nur das Unverzehntete einbegreifen, das mit dem Tode \u00bbbelegt \u00bbist, nicht aber das Aas, das nicht mit dem Tode belegt ist, so hei\u00dft es: <em>peinigen, ihr sollt eure Leiber peinigen<\/em>, einschlie\u00dfend. Wollte man nur das Aas einbegreifen, das mit\u00ab einem Verbote belegt ist, nicht aber profane [Speisen], die nicht mit einem Verbote belegt\u00ab sind, so\u00ab hei\u00dft es: <em>peinigen, ihr sollt eure Leiber peinigen<\/em>, einschlie\u00dfend. Wollte\u00ab man nur das Prof\u00e4ne einbegreifen, das zu essen nicht geboten ist, nicht aber die Hebe, die zu essen geboten ist, so, hei\u00dft es: <em>peinigen, ihr sollt eure Leiber peinigen<\/em>, einschlie\u00dfend. Wollte man nur die Hebe einbegreifen, die dem Verbote, des. \u00dcbrigl\u00e4ssens nicht unterliegt, nicht aber die heiligen [Opfer], die dem Verbote des \u00dcbriglassens unterliegen, so hei\u00dft es: <em>peinigen, ihr sollt eure Leiber peinigen<\/em>, einschlie\u00dfend. Wenn du aber dagegen einwenden wolltest, so hei\u00dft es: <a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> <em>ich werde diese Person verderben,<\/em> eine Peinigung, wodurch ein Verderben des K\u00f6rpers erfolgt, das ist die [Unterlassung] des Essens und des Trinkens. Was k\u00f6nnte man denn dagege einwenden?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden, die Schrift spreche vom Beischlaf<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Hierbei hei\u00dft es <em>peinigen<\/em> und dort<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> hei\u00dft es <em>peinigen<\/em>, wie dort eine Peinigung durch Hunger, ebenso auch hierbei eine Peinigung durch Hunger.<\/p>\n<p>Sollte man doch folgern aus dem Schriftverse:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> <em>wenn du etwa meine T\u00f6chter peinigen<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> wirst<\/em>!?<\/p>\n<p>Man folgere hinsichtlich der Peinigung einer Gemeinschaft von der Peinigung einer Gemeinschaft, nicht aber hinsichtlich der Peinigung einer Gemeinschaft von der Peinigung eines einzelnen.<\/p>\n<p>Sollte man doch von der \u00bbPeinigung\u00ab in Mi\u00e7rajim folgern, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>er sah unsere Peinigung<\/em>, und hierzu sagten wir, dies sei die Beschr\u00e4nkung des ehelichen Umgangs!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man folgere hinsichtlich der Peinigung durch den Himmel von der Peinigung durch den Himmel, nicht aber hinsichtlich der Peinigung durch den Himmel von der Peinigung durch Menschen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>Der dich in der W\u00fcste mit Manna speiste, um dich zu peinigen<\/em>. R. Ami und R. Asi [streiten hier\u00fcber]. Einer erkl\u00e4rt, weil der, der Brot im Korbe hat, nicht mit dem zu vergleichen ist, der kein Brot im Korbe hat, und einer erkl\u00e4rt, weil der, der [die Speise] sieht und i\u00dft, nicht mit dem zu vergleichen ist, der sie nicht sieht und i\u00dft<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> R. Joseph sprach: Hieraus eine Andeutung daf\u00fcr, da\u00df die Blinden essen und nicht satt werden. Abajje sagte: Wer nur eine Mahlzeit hat, esse sie daher am Tage. R. Zera sagte: Welcher Schriftvers deutet darauf hin?<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>Besser ist das Sehen mit den Augen als das Schweifen der Begier<\/em>. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Die Augenweide an einem Weibe ist mehr als die Sache selbst, wie es hei\u00dft: <em>besser ist das Sehen mit den Augen als das Schweifen der Begier.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>Wenn er sein Auge den Becher richtet, so geht er gerade<\/em>. Von R. Ami und R. Asi sagte einer: Wer sein Auge auf den Becher richtet,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75a\">Blatt 75a<\/h2>\n<p>dem sind alle Inzestgesetze einer Ebene<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> gleich. Und einer sagte: Wer seine Augen auf den Becher richtet, dem ist die ganze Welt<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> einer Ebene gleich.<\/p>\n<p><a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> <em>Ist Kummer im Herzen eines Menschen, so dr\u00fccke er ihn nieder<\/em>. R. Ami und R. Asi [erkl\u00e4rten es]. Einer erkl\u00e4rte, man schlage ihn aus dem Sinne, und einer erkl\u00e4rte, man erz\u00e4hle ihn anderen<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><em>Die Schlange ern\u00e4hrt sich von der Erde<\/em>. R. Ami und R. Asi [erkl\u00e4rten es]. Einer erkl\u00e4rte, selbst wenn sie alle Leckereien der Welt i\u00dft, f\u00fchle sie nur den Geschmack von Erde, und einer erkl\u00e4rt, wenn sie alle Leckereien der Welt i\u00dft, sei sie nicht eher befriedigt, als bis sie Erde gegessen hat.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose sagte: Komm und sieh, wie anders die Handlungsweise des Heiligen, gepriesen sei er, als die Handlungsweise eines [Menschen aus] Fleisch und Blut ist. Wenn ein [Mensch aus] Fleisch und Blut seinem N\u00e4chsten z\u00fcrnt, so geht er ihm ans Leben, anders aber der Heilige, gepriesen sei er. Er verfluchte die Schlange, diese aber findet ihre Nahrung vor, wenn sie aufs Dach steigt, findet ihre Nahrung vor, wenn sie in die Tiefe dringt. Er verfluchte den Kenaan, dieser<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> aber i\u00dft das, was sein Herr i\u00dft, und trinkt das, was sein Herr trinkt. Er verfluchte die Frau, jeder aber l\u00e4uft ihr nach. Er verfluchte die Erde, alle aber werden von ihr gespeist. <a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> <em>Wir gedenken der Fische, die wir in Mi\u00e7rajim umsonst a\u00dfen<\/em>. Rabh und \u0160emu\u00e9l [streiten hier\u00fcber]. Einer erkl\u00e4rt, wirkliche Fische, und einer erkl\u00e4rt, Inzest[freiheiten]. Einer erkl\u00e4rt, wirkliche Fische, denn es hei\u00dft: <em>a\u00dfen<\/em>; und einer erkl\u00e4rt: Inzest[freiheiten], denn es hei\u00dft: <em>umsonst<\/em><a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft a\u00dfen nach demjenigen, der Inzest[freiheiten] erkl\u00e4rt!? Er w\u00e4hlt einen besch\u00f6nigenden Ausdruck, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> <em>sie i\u00dft, wischt sich das Maul und spricht: Ich habe nichts Unrechtes getan<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft umsonst nach demjenigen, der wirkliche Fische erkl\u00e4rt!? Sie erhielten sie von Herrenl\u00f6sem, denn der Meister sagte, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, den Jisra\u00e9liten, wenn sie Wasser sch\u00f6pften, kleine Fische in ihre Kr\u00fcge geraten lie\u00df. kl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, der wirkliche Fische erkl\u00e4rt, da\u00df sie aber in Inzestangelegenheiten nicht z\u00fcgellos waren, da\u00df es hei\u00dft:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> <em>ein verschlossener Garten ist meine Schwester Braut<\/em>, wieso aber hei\u00dft es nach demjenigen, der Inzest[freiheiten] erkl\u00e4rt:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> <em>ein verschlossener Born<\/em>!?<\/p>\n<p>Bei dem, w\u00e4s ihnen verboten war, waren sie nicht z\u00fcgellos.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, der Inzest[freiheiten] erkl\u00e4rt, da\u00df es hei\u00dft:<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> <em>da h\u00f6rte Mo\u0161e das Volk in Familien weinen<\/em>, n\u00e4mlich wegen der Familienangeh\u00f6rigen, bei denen zu schlafen ihnen verboten wurde, was aber hei\u00dft <em>in Familien weinen<\/em> nach demjenigen, der wirkliche Fische erkl\u00e4rt!?<\/p>\n<p>Es war das eine und das andere.<\/p>\n<p><a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> <em>Der Gurken und der Melonen<\/em>. R. Ami und R. Asi [erkl\u00e4rten es]. Einer erkl\u00e4rte, im Manna f\u00fchlten sie den Geschmack aller Speisarten, nur nicht den Geschmack dieser f\u00fcnf<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> Arten; und einer erkl\u00e4rte, von allen Speisen f\u00fchlten sie Geschmack und Wesen, von diesen aber nur den Geschmack und nicht das Wesen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> <em>Das Manna aber war wie Korianderk\u00f6rner<\/em>. R. Asi sagte: Rund wie ein Korianderkorn und wei\u00df wie eine Perle. Ebenso wird gelehrt: <em>Gad [Koriander]<\/em>, es glich dem Leinsamen an den Stengeln. Manche erkl\u00e4ren: <em>Gad<\/em>, es zog das Herz des Menschen nach sich, wie die Haggada<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>. Ein Anderes lehrt: <em>Gad<\/em>, es verk\u00fcndete [maggid] Jisra\u00e9l, ob [die Neugeburt] eine neunmonatliche vom ersten oder eine siebenmon\u00e4tliche vom zweiten [Manne]<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> ist;<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> <em>wei\u00df<\/em>, es machte die S\u00fcnden Jisra\u00e9ls wei\u00df<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose sagte: Wie der Prophet Jisra\u00e9l verk\u00fcndete, was in L\u00f6chern und Spalten sich befand, ebenso verk\u00fcndete das Manna Jisra\u00e9l, was in L\u00f6chern und Spalten sich befand. Wenn n\u00e4mlich zwei vor Mo\u0161e zu Gericht kamen, dieser sagte, jener habe seinen Sklaven gestohlen, und jener sagte, dieser habe ihn ihm verkauft, so sprach Mo\u0161e zu ihnen: N\u00e4chsten Morgen ist Gericht. Fand sich dann das Ma\u00df [Manna] im Hause des ersten Herrn, so war es erwiesen, da\u00df der andere ihn gestohlen hat, und fand sich das Ma\u00df [Manna] im Hause des zweiten, so war es erwiesen, da\u00df jener ihn ihm verkauft hat. Ebenso verhielt es sich, wenn Mann und Frau vor Mo\u0161e zu Gericht kamen: er sagte, sie\u00ab habe sich gegen ihn vergangen, und sie sagte, er habe sich gegen sie vergangen, so sprach Mo\u0161e zu ihnen: N\u00e4chsten Morgen ist Gericht. Fand sich dann das Ma\u00df [Manna] im Hause ihres Ehemannes, so war es erwiesen, da\u00df sie sich gegen ihn vergangen hat, fand sich das Ma\u00df [Manna] im Hause ihres Vaters, so war es erwiesen, da\u00df er sich gegen sie vergangen hat.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> <em>Und wenn nachts Tau auf das Lager fiel, so fiel auch das Manna darauf<\/em>, ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>so soll das Volk hinausgehen und sammeln<\/em>, und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> <em>das Volk streifte umher und sammelte<\/em>; wie ist dies<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> nun zu erkl\u00e4ren? Den Frommen fiel es vor die T\u00fcr ihres Hauses, die Mittelm\u00e4\u00dfigen gingen hinaus und sammelten, die Frevler mu\u00dften umherstreifen und sammeln. Es hei\u00dft <em>Brot<\/em>, es hei\u00dft <em>Kuchenteig<\/em> und es hei\u00dft <em>sie mahlten<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>Den Frommen [kam es als fertiges] Brot, den Mittelm\u00e4\u00dfigen als Teig, die Frevler mahlten es in der Handm\u00fchle.<\/p>\n<p><a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>Oder zerstie\u00dfen es im M\u00f6rser<\/em>. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs, nach anderen R. \u1e24ama b. \u1e24anina: Dies lehrt, da\u00df Jisra\u00e9l mit dem Manna auch Kosmetika f\u00fcr die Frauen, was in einem M\u00f6rser gestossen wird, herabfielen.<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> <em>Sie kochten es im Topfe<\/em>. R. \u1e24ama sagte:<\/p>\n<p>Dies lehrt, da\u00df Jisra\u00e9l mit dem Manna auch Suppenw\u00fcrze herabfiel.<\/p>\n<p><a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>Sie brachten ihm aber noch Morgen f\u00fcr Morgen freiwillige Gaben<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: Morgen f\u00fcr Morgen? R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani erkl\u00e4rte im Namen R. Jonathans: Von dem, was ihnen Morgen f\u00fcr Morgen herabfiel; dies lehrt, da\u00df Jisra\u00e9l mit dem Manna auch Edelsteine und Perlen herabfielen.<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>Die F\u00fcrsten brachten die \u0160ohamsteine<\/em>. Es wird gelehrt: Wirkliche Wolken<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> <em>Wolken<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> und Wind und doch kein Regen<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>Es schmeckte wie \u00d6lkuchen<\/em>. R. Abahu sagte: Wie das Kind an der Brust<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> verschiedenartigen Geschmack findet, ebenso fand Jisra\u00e9l beim Genusse des Manna verschiedenartigen Geschmack. Manche erkl\u00e4ren: Wie ein Gespenst<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> verschiedenartige Gestalt annimmt, ebenso nahm das Manna verschiedenartigen Geschmack an.<\/p>\n<p><a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> <em>Da sprach Mo\u0161e: Der Herr wird euch abends Fleisch zu essen geben und Brot zur S\u00e4ttigung am Morgen<\/em>. Im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a wird gelehrt: Das Fleisch, nach dem sie unbillig verlangten, wurde ihnen auf unbillige Weise gew\u00e4hrt, das Brot, nach dem sie billig<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> verlangten,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75b\">Blatt 75b<\/h2>\n<p>wurde ihnen auf billige Weise<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> gew\u00e4hrt. Die Tora lehrt hier eine Lebensregel, da\u00df man Fleisch nur abends esse. Abajje sagte ja aber, wer nur eine Mahlzeit hat, esse sie am Tage!?<\/p>\n<p>Er meint: wie am Tage<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Anfangs glichen die Jisra\u00e9liten den H\u00fchnern, die [dauernd] im Misthaufen w\u00fchlen, da kam Mo\u0161e und setzte ihnen eine Speisezeit fest. <a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> <em>Das Fleisch befand sich noch zwischen ihren Z\u00e4hnen<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> <em>bis zu einem Monat<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Die Mittelm\u00e4\u00dfigen starben sofort und die Frevler qu\u00e4lten sich bis zur Dauer eines Monats.<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>Sie breiteten sich aus<\/em>. Re\u0161 Laqis sagte: Man lese nicht [ausbreiten], sondern [wurden geschlachtet); dies die Feinde Jisra\u00e9ls<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> Abschlachtung verdienten.<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> <em>Ausbreiten<\/em>. Im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a wurde gelehrt: Man lese nicht <em>\u0160atoa\u1e25<\/em> [ausbreiten], sondern <em>\u0160ahut<\/em> [schlachten]; dies lehrt, da\u00df Jisra\u00e9l mit dem Manna auch das herabkam, das des Schlachtens<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> bedarf. Rabbi sprach:<\/p>\n<p>Brauchst du dies denn daraus zu folgern, es hei\u00dft ja bereits:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <em>er lie\u00df Fleisch auf sie regnen wie Staub und befl\u00fcgelte V\u00f6gel wie Sand am Meere<\/em>!? Ferner wird gelehrt: Rabbi sagte:<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>So schlachte, wie ich dir geboten habe<\/em>, dies lehrt, da\u00df Mo\u0161e [das Durchschneiden] von Speiser\u00f6hre und Luftr\u00f6hre, der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte des einen [Halsorgans] beim Gefl\u00fcgel und beider [Halsorgane] beim Vieh, geboten wurde. Wozu hei\u00dft es nun <em>ausgebreitet<\/em><a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>? Dies lehrt, da\u00df ihnen [die Wachteln] schichtweise herabkamen. Es hei\u00dft<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>Brot<\/em>, es hei\u00dft \u00d6l und es hei\u00dft <em>Honig<\/em>? R. Jose b. R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Den Jungen Brot, den Alten \u00d6l und den Kindern Honig. Es hei\u00dft <em>Selav<\/em> [Wachteln] und wir lesen <em>Selav<\/em>? R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Die Frommen a\u00dfen sie in Frieden [\u0161alva], den Frevlern aber waren sie, wenn sie sie a\u00dfen, wie Stacheln [silvin].<\/p>\n<p>R. \u1e24anin b. Raba sagte: Es gibt vier Arten Selav, und zwar: der Krametsvogel, die Drossel, der Fasan und die Wachtel; die beste unter ihnen ist der Krammetsvogel, die schlechteste unter ihnen ist die Wachtel. Sie gleicht einem V\u00f6gelchen, wenn man sie aber in den Ofen legt, schwillt sie an, da\u00df sie den Ofen f\u00fcllt. Man legt sie auf dreizehn Brote [\u00fcbereinander], und auch das letzte kann nur mit anderem \u00bbgegessen werden. R. Jehuda pflegte sie zwischen den F\u00e4ssern zu finden; R. \u1e24isda pflegte sie zwischen dem Holze zu finden. Der Gartenp\u00e4chter Rabas pflegte sie ihm jeden Tag zu bringen, und als er sie morgens, ersteres erst abends, soda\u00df sie kaum Zeit zur Zubereitung hatten. sie ihm eines Tages nicht brachte, sprach er: Was bedeutet dies? Hierauf ging er auf den S\u00f6ller und h\u00f6rte, wie ein Kind las.<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> <em>Als ich h\u00f6rte, erbebte mein Leib<\/em>. Da rief er: Es scheint wohl, da\u00df die Seele R. \u1e24isdas zur Ruhe eingekehrt ist. Durch das Verdienst des Lehrers a\u00df sie n\u00e4mlich der Sch\u00fcler<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00bbEs hei\u00dft:<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> <em>wenn die Tauniederlassung verschwand<\/em>, und es hei\u00dft: <a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> <em>wenn der Tau fiel<\/em>? R. Jose b. R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Tau oben und Tau unten, und [das Manna] war wie in einem Beh\u00e4lter eingeschlossen. <a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> <em>Feines k\u00f6rniges<\/em>. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Etwas, das auf der Handfl\u00e4che<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> schmolz. R. Jo\u1e25anan sagte: Etwas, das von den zweihundertachtundvierzig<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> Gliedern [des Menschen] aufgesogen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> wurde.<\/p>\n<p>[Der Zahlenwert des Wortes] <em>mehuspas<\/em> [k\u00f6rniges] betr\u00e4gt ja mehr!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schreibweise ist <em>mehspas<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>Brot der Vornehmen a\u00df ein Mann<\/em>; das Brot, das die Dienstengel essen<\/p>\n<p>so R. A\u0351qiba. Als dies R. Ji\u0161ma\u00e9l vorgetragen wurde, sprach er zu ihnen: Geht und sagt A\u0351qiba: A\u0351qiba, du hast dich geirrt; essen etwa die Dienstengel \u00bbBrot, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> <em>Brot a\u00df ich nicht und Wasser trank ich nicht<\/em>!? <em>Vornehmen<\/em> [abirim] bedeutet vielmehr, Brot, das von den Zweihundertachtundvierzig Gliedern [ebarim] aufgesogen wurde.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> <em>unter deinen Ger\u00e4ten sollst du einen Pflock<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> haben<\/em>!?<\/p>\n<p>Wegen der Dinge, die ihnen H\u00e4ndler von den weltlichen V\u00f6lkern verkauften. R. Elea\u0351zar b. Proto sagte: Auch Dinge, die ihnen H\u00e4ndler von den weltlichen V\u00f6lkern verkauften, l\u00e4uterte das Manna und [der Schriftvers]: <em>unter deinen Ger\u00e4ten sollst du einen Pflock haben<\/em>, kam zur Anwendung, nachdem sie ges\u00fcndigt hatten. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Ich sagte, sie sollen den Dienstengeln gleichen, nun aber will ich sie drei Parasangen bem\u00fchen. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> <em>sie lagerten am Jarden von Beth Haje\u0161imoth bis Abel Ha\u0161ittim<\/em>, und Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte, er habe diesen Ort gesehen und er umfasse drei Parasangen, und ferner wird gelehrt, da\u00df sie, wenn sie zur Notdurft gingen, nicht nach vorn, noch nach der Seite gingen, sondern nach hinten<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> <em>Jetzt aber ist unser Leib ausgetrocknet, denn es ist gar nichts da<\/em>. Sie sprachen: Das Manna wird in unserem Leibe aufdunsen; gibt es denn einen Weibesgeborenen, der aufnimmt und nicht ausscheidet!? Als dies R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l vorgetragen wurde, sprach er zu ihnen: Man lese nicht <em>abirim<\/em> [Vornehme] sondern <em>ebarim<\/em> [Glieder]; etwas, das von den zweihundertachtundvierzig Gliedern aufgesogen wird, und [der Schriftvers]: <em>unter deinen Ger\u00e4ten sollst du einen Pflock haben<\/em>, gilt von dem, was sie aus \u00fcberseeischen L\u00e4ndern erhalten haben. Eine andere Auslegung: <em>Brot der Vornehmen a\u00df ein Mann<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-76a\">Blatt 76a<\/h2>\n<p>das ist Jeho\u0161ua\u0351, dem das Manna besonders<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> herabfiel, wie ganz Jisra\u00e9l, denn hier hei\u00dft es: <em>a\u00df ein Mann<\/em>, und dort<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>nimm dir Jeho\u0161ua\u0351, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem Geist<\/em> <em>ist<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es Mo\u0161e, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> <em>und der Mann Mo\u0161e war sehr sanftm\u00fctig<\/em>!?<\/p>\n<p>Man deduziert [durch Vergleichung] von <em>Mann<\/em> mit <em>Mann<\/em>, nicht aber <em>von Mann mit und der Mann<\/em>.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler fragten R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Weshalb fiel das Manna f\u00fcr Jisra\u00e9l nicht mit einem Male f\u00fcr das ganze Jahr? Dieser erwiderte ihnen: Ich will euch ein Gleichnis sagen. Dies ist mit einem K\u00f6nige aus Fleisch und Blut zu vergleichen, der einen einzigen Sohn hatte, dem er seinen Unterhalt in einmaligen Jahres[raten] aussetzte. Da aber der Sohn seinen Vater nur einmal j\u00e4hrlich zu besuchen pflegte, \u00fcberlegte er es sich und setzte ihm seinen Unterhalt t\u00e4glich aus, soda\u00df er seinen Vater t\u00e4glich besuchte. Ebenso verhielt es sich mit Jisra\u00e9l; wer vier oder f\u00fcnf Kinder hatte, war stets besorgt, indem er dachte: wenn morgen kein Manna f\u00e4llt, sterben sie alle vor Hunger! So richteten sie alle ihr Herz auf ihren Vater im Himmel. Eine andere Erkl\u00e4rung: Sie a\u00dfen es noch warm. Eine andere Erkl\u00e4rung: Wegen der Last des Transportes.<\/p>\n<p>R. Tryphon, R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und die \u00c4ltesten sa\u00dfen einst und befa\u00dften sich mit dem Abschnitte vom Manna, und auch R. Elea\u0351zar aus Modaim befand sich unter ihnen. Da begann R. Elea\u0351zar aus Modaim und sprach: Das Manna, das Jisra\u00e9l herabfiel, lag sechzig Ellen hoch. Da sprach R. Tryphon zu ihm: Mod\u00e4er, wie lange noch wirst du uns mit Faseleien kommen!? Jener erwiderte: Meister, ich lege einen Schriftvers aus: <a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> <em>F\u00fcnfzehn Ellen hoch stiegen die Gew\u00e4sser, so da\u00df die Berge \u00fcberschwemmt wurden<\/em>; f\u00fcnfzehn Ellen im Tale, f\u00fcnfzehn Ellen in der Niederung und f\u00fcnfzehn Ellen auf den Bergen: stand denn das Wasser wie eine Mauer!? Und wie kam da<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> ferner die Arche hinauf!? Vielmehr brachen zuerst alle Ouellen der gro\u00dfen Meerestiefe auf, bis das Wasser gleich hoch mit den Bergen war, dann stieg es noch f\u00fcnfzehn Ellen dar\u00fcber. Welches Ma\u00df ist nun reichlicher, das Ma\u00df der G\u00fcte oder das Ma\u00df der Heimsuchung? Du mu\u00dft wohl sagen, das Ma\u00df der G\u00fcte sei reichlicher als das Ma\u00df der Heimsuchung. Nun hei\u00dft es beim Ma\u00dfe der Heimsuchung:<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> <em>die Luken des Himmels \u00f6fneten sich<\/em>, beim Ma\u00dfe der G\u00fcte aber hei\u00dft es:<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> <em>er gebot den Wolken droben und \u00f6ffnete die T\u00fcren des Himmels, lie\u00df Manna auf sie regnen, da\u00df sie zu essen h\u00e4tten, und gab ihnen Himmelskorn<\/em>. Da aber gelehrt wird, eine T\u00fcr habe vier Luken, so waren es acht [Luken], mithin lag das Manna, das Jisra\u00e9l herabfiel, sechzig Ellen<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> hoch.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Isi b. Jehuda sagte: Das Manna, das Jisra\u00e9l herabfiel, stieg so hoch, da\u00df alle K\u00f6nige im Osten und im Westen es sehen konnten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> <em>du bereitest vor mir einen Tisch im Angesichte meiner Bedr\u00e4nger<\/em>. Abajje sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df der Becher Davids in der zuk\u00fcnftigen Welt zweihunderteinundzwanzig Log fassen wird, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> <em>mein Becher hat \u00dcberflu\u00df<\/em> [revaja], und dies ist der Zahlenwert [des Wortes] <em>revaja<\/em>.<\/p>\n<p>Es ist ja aber nicht gleich, da<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> erfolgte es in vierzig Tagen, hierbei aber in einer Stunde. [Oder entgegengesetzt:] da f\u00fcr die ganze Welt, hierbei aber nur f\u00fcr Jisra\u00e9l, somit kann es ja noch h\u00f6her gewesen sein!?<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar folgert dies aus [dem Ausdrucke] \u00f6ffnen<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>IST DAS EssEN VERBOTEN. Wem entsprechend sind diese f\u00fcnf Kasteiungen? R. \u1e24isda erwiderte: Entsprechend den f\u00fcnf [Versen von der] Kasteiung in der Tora:<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> <em>am zehnten<\/em>,<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> <em>aber am zehnten<\/em>,<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> ein Ruhetag, <a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> <em>ein Ruhetag<\/em>, und:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>es soll euch gelten<\/em>.<\/p>\n<p>Es sind ja f\u00fcnf, w\u00e4hrend wir von sechs [Kasteiungen] gelernt haben!?<\/p>\n<p>Das Trinken geh\u00f6rt zum Essen. Re\u0161 Laqis sagte n\u00e4mlich: Woher, da\u00df das Trinken im Essen einbegriffen ist? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>du sollst vor dem Herrn, deinem Gotte, essen etc., den Zehnten deines Getreides, Mostes und \u00f6ls<\/em>; Most ist ja Wein, und er nennt es \u00bbessen\u00ab.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht in dem Falle, wenn man ihn in Inogaron<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> i\u00dft!? Rabba b. \u0160emu\u00e9l sagte n\u00e4mlich: Inogaron ist eine Sauce aus Mangold, Oxigaron ist eine Sauce aus allen anderen gekochter Kr\u00e4utern. Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob, hieraus:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> <em>kaufe f\u00fcr das Geld, was du irgend begehrst, Rinder und Schafe, Wein und Rauschtrank<\/em>; Rauschtrank ist ja ein Getr\u00e4nk, und der Allbarmherzige nennt es \u00bbessen\u00ab.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht ebenfalls in dem Falle, wenn man ihn in Inogaron i\u00dft!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft Rauschtrank, was berauscht.<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> \u2014 Vielleicht ist hier die qeilische Feige gemeint!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer eine qeilische Feige gegessen oder Honig und Milch getrunken<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> hat und in den Tempel eingetreten ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-76b\">Blatt 76b<\/h2>\n<p>ist schuldig<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist vom Nazir\u00e4er, bei dem es ebenfalls<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> <em>Rauschtrank<\/em> hei\u00dft, zu entnehmen; bei bei diesem darunter Wein zu verstehen ist, ebenso auch hierbei Wein.<\/p>\n<p>Ist denn unter Most Wein zu verstehen, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn jemand sich den Most abgelobt hat, ihm jede s\u00fc\u00dfe [Frucht] verboten, Wein aber erlaubt sei!?<\/p>\n<p>Ist etwa drunter nicht der Wein zu verstehen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> <em>der Most l\u00e4\u00dft Jungfrauen wachsen<\/em>!?<\/p>\n<p>Was vom Most kommt, l\u00e4\u00dft Jungfrauen wachsen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <em>deine Kufen von Most \u00fcberstr\u00f6men<\/em>!?<\/p>\n<p>Was vom Most kommt, wird deine Kufen \u00fcberstr\u00f6men.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> <em>Hurerei, Wein und Most benehmen das Herz<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df unter Most Wein zu verstehen sei, nur richtet er sich bei Gel\u00fcbden nach dem volkst\u00fcmlichen Sprachgebrauche.<\/p>\n<p>Weshalb nennt er ihn zuweilen Wein und zuweilen Most?<\/p>\n<p>Wein, weil er ein Weinen \u00fcber die Welt bringt, Most, weil derjenige, der sich ihm hingibt, arm<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> wird.<\/p>\n<p>R. Kahana wies auf einen Widerspruch hin: Geschrieben steht <em>tira\u0161<\/em> und wir lesen tiro\u0161 [Most]? Ist er verdienstvoll, so wird er durch ihn Erster [ro\u0161], ist er nicht verdienstvoll, so wird er durch ihn arm [ra\u0161]. Das ist es, was Raba sagte, den Raba wies auf einen Widerspruch hin: Geschrieben steht<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> <em>je\u0161ama(h)<\/em> [verw\u00fcstet] und wir lesen <em>jesamah<\/em> [erheitert]? Ist er verdienstvoll, so erheitert er ihn, ist er nicht verdienstvoll, so verw\u00fcstet er ihn. Das ist es, was Raba sagte: Wein und Wohlger\u00fcche machten mich klug.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df [die Entbehrung des] Waschens und Salbens eine Kasteiung hei\u00dfe?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> <em>wohlschmeckendes Brot a\u00df ich nicht, Fleisch und Wein kamen nicht in meinen Mund, und (salben) salbte (ich) mich nicht<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>wohlschmeckendes Brot a\u00df ich nicht<\/em>? R. Jehuda, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath, erwiderte: Selbst Brot aus gereinigtem Weizen a\u00df er nicht.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df dies ihm als Kasteiung angerechnet wurde?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> <em>sodann sprach er zu mir: F\u00fcrchte nicht, Dani\u00e9l, denn seit dem ersten Tage, da du dir vorgenommen hast, Erkenntnis zu gewinnen und dich vor deinem Gotte zu kasteien, sind deine Worte erh\u00f6rt w\u00f6rden und ich bin wegen deiner Worte gekommen<\/em>.<\/p>\n<p>Wir wissen dies vom Salben, woher dies vom Waschen? R. Zu\u1e6dra b. Tobija erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> <em>Es kommt wie Wasser in sein Inneres und wie Gl in sein Gebein<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht gilt dies vom Trinken!?<\/p>\n<p>Gleich dem Ole; wie das Ol \u00e4u\u00dferlich, ebenso das Wasser \u00e4u\u00dferlich.<\/p>\n<p>Folgender Autor lehrt es ja aber entgegengesetzt!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Woher, da\u00df das Salben am Vers\u00f6hnungstage dem Trinken gleicht? Wenn es auch daf\u00fcr keinen Beweis gibt, so doch eine Andeutung: <em>es kommt wie Wasser in sein Inners und wie \u00f6l in sein Gebein<\/em>. Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, ist es hinsichtlich des Waschens aus diesem Verse selbst zu entnehmen, denn es hei\u00dft: <em>salben<\/em><a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>salbte ich mich nicht<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>ich bin wegen deiner Worte gekommen<\/em><a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> <em>und siebzig M\u00e4nner von den Vornehmen des Hauses Jisra\u00e9l standen vor ihnen, und Jaazanja, der Sohn \u0160aphans, stand unter ihnen; ein jeder hatte sein R\u00e4ucherbecken in der Hand und der Duft der R\u00e4ucher- wolken stieg empor<\/em>. Ferner:<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> <em>und er reckte etwas wie eine Hand und erfa\u00dfte mich an den Locken meines Hauptes, und ein Wind trug mich zwischen Erde und Himmel und brachte mich nach Jeru\u0161alem in g\u00f6ttlichen Gesichten an den Eingang, des inneren Tores, das nach Norden gewendet ist, wo das den [Herrn] erregende Eiferbild stand<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-77a\">Blatt 77a<\/h2>\n<p>Ferner: <a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> <em>und er brachte mich in den inneren Vorhof des Tempels des Herrn<\/em>; <em>da waren am Eingange des Tempels des Herrn, zwischen der Vorhalle und dem Altar, gegen f\u00fcnfundzwanzig Mann, mit dem R\u00fccken gegen den Tempel des Herrn und mit dem Gesichte gegen Osten gewendet, sie b\u00fcckten sich nach Osten hin zur Sonne<\/em>.<\/p>\n<p>Wenn es hei\u00dft: <em>mit dem Gesichte gegen Osten<\/em>, so wei\u00df ich ja, da\u00df mit dem R\u00fccken gegen den Tempel des Herrn, und wenn es dennoch mit dem R\u00fccken gegen den Tempel des Herrn hei\u00dft, so lehrt dies, da\u00df sie sich entbl\u00f6\u00dften und nach unten<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> gewendet sich entleerten. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mikha\u00e9l<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>: Mikha\u00e9l, dein Volk hat sich vergangen! Dieser sprach vor ihm: Herr der Welt, die Guten unter ihnen gen\u00fcgen ja! Er erwiderte: Ich verbrenne sie samt den Guten unter ihnen. Hierauf: <a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> <em>Da sprach er zum Manne, der in Linnen gekleidet war: Tritt hinein zwischen die R\u00e4der unterhalb des Kerubs, f\u00fclle deine H\u00e4nde mit gl\u00fchenden Kohlen aus dem Raume zwischen den Kerubim und streue sie \u00fcber die Stadt<\/em>. <em>Da trat er vor meinen Augen hinein<\/em>. Hierauf:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>Da langte der Kerub mit seiner Hand zwischen die Kerubim zum Feuer, das sich zwischen den Ker\u00fcbim befand, hob welches auf und gab es dem in Linnen Gekleideten in die H\u00e4nde; er nahm es und ging hinaus<\/em><a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ana b. Bizna sagte im Namen R. \u0160imo\u0351n, des Gerechten: W\u00fcrden nicht die Kohlen aus der Hand des Kerubs in die Hand des Gabri\u00e9l ausgek\u00fchlt sein, so w\u00fcrde von den Feinden<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> Jisra\u00e9ls kein Rest und kein Entronnener zur\u00fcckgeblieben sein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> <em>es brachte aber der in Linnen Gekleidete, der das Schreibzeug an seiner Lende hatte, Bescheid und sprach: Ich habe getan, wie du mir befohlen hast<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: In jener Stunde f\u00fchrte man Gabri\u00e9l hinter die Umfriedigung hinaus und versetzte ihm sechzig Feuerschl\u00e4ge, indem man zu ihm sprach: H\u00e4ttest du [den Befehl] \u00fcberhaupt nicht ausgef\u00fchrt, so h\u00e4ttest du ihn nicht<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> ausgef\u00fchrt, wenn du ihn aber wohl ausgef\u00fchrt hast, warum hast du nicht getan, wie man dir befohlen<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> hat? Und ferner solltest du wissen, wo du ihn schon ausgef\u00fchrt hast, da\u00df man Unheil nicht<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> meldet. Hierauf holte man Dubi\u00e9l<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>, den Schutzengel der Perser, und setzte ihn an seiner Stelle ein, und dieser amtete einundzwanzig Tage. Das ist es, was geschrieben steht:<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> <em>der Schutzengel des persischen Reiches stand mir einundzwanzig Tage entgegen; und siehe, da kam mir Mikha\u00e9l, einer der oberen F\u00fcrsten, zu Hilfe, w\u00e4hrend ich im Kampfe mit den Perserk\u00f6nigen allein geblieben war<\/em>. Nachdem man ihm einundzwanzig Provinzen nebst dem Hafen Ma\u0161mahig gegeben hatte, sprach er: Schreibt mir Jisra\u00e9l f\u00fcr die Kopfsteuer auf. Sie taten dies.<\/p>\n<p>Schreibt mir die Gelehrten f\u00fcr die Kopfsteuer auf. Sie taten dies. Als dies unterzeichnet werden sollte, trat Gabri\u00e9l hinter der Umfriedigung vor und sprach:<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> <em>Es ist umsonst f\u00fcr euch, die ihr fr\u00fch aufsteht, erst sp\u00e4t euch niederlegt und das Brot der M\u00fchen e\u00dft; ebenso gibt er es seinen Lieben im Schlafe<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>ebenso gibt er es seinen Lieben im Schlafe<\/em>? R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Das sind die Frauen der Schriftgelehrten, die auf dieser Welt ihren Schlaf<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> verscheuchen, und der zuk\u00fcnftigen Welt teilhaftig werden.<\/p>\n<p>Man beachtete ihn aber nicht. Da sprach er vor ihm: Herr der Welt, wenn alle Weisen der weltlichen V\u00f6lker auf einer Wagschale sein w\u00fcrden und der Liebling Dani\u00e9l auf der anderen Wagschale, w\u00fcrde er sie nicht aufwiegen!? Darauf sprach der Heilige, gepriesen sei er: Wer ist es, der meine Kinder verteidigt? Sie erwiderten ihm: Herr der Welt, es ist Gabri\u00e9l. Da sprach er: Er komme herein. Wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>ich bin wegen deiner Worte gekommen<\/em>. (Da befahl er, da\u00df er hereinkomme.) Als sie ihn hineinf\u00fchrten und er Dubi\u00e9l das Dokument in der Hand halten sah, wollte er es ihm entrei\u00dfen, dieser aber verschluckte es. Manche sagen, es war nur geschrieben und nicht unterzeichnet, manche sagen, es war auch unterzeichnet, nur sei beim Herunterschlucken [die Unterschrift] verwischt worden. Deshalb gibt es im K\u00f6nigreiche Persien manchen, der Kopfsteuer zahlen, und manchen, der keine Kopfsteuer zahlen mu\u00df.<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> <em>Und wie ich ausziehe, siehe, da ist der Schutzengel Griechenlands<\/em>. Er schrie und schrie, doch niemand beachtete ihn. Wenn du aber sagen willst, sage ich: aus folgendem ist zu entnehmen, da\u00df [die Unterlassung des] Waschens eine Kasteiung ist; es hei\u00dft:<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a><em>dem Priester Ebjathar aber befahl der K\u00f6nig: Begib dich nach \u00c4nathoth auf dein Landgut, denn du hast den Tod verdient<\/em>. <em>Aber heute will ich dich nicht t\u00f6ten, weil du die Lade des Herrn vor meinem Vater getragen und dich gleich mit meinem Vater kasteiet hast<\/em>. Und von David hei\u00dft es:<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> <em>denn sie dachten: das Volk in der Steppe ist hungrig, ersch\u00f6pft und durstig<\/em>. Hungrig an Brot, durstig an Wasser, woran ersch\u00f6pft? Doch wohl [die Entbehrung] des Badens.<\/p>\n<p>Vielleicht [die Entbehrung] des Schuhzeugs!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Ji\u00e7\u1e25aq, aus folgendem:<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> <em>wie kaltes Wasser auf die m\u00fcde Seele<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht [die Entbehrung] des Trinkens!?<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn: in die m\u00fcde Seele, es hei\u00dft ja: auf die m\u00fcde Seele.<\/p>\n<p>Woher dies von [der Entbehrung des] Sandalenanziehens? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> <em>David aber stieg den Olberg hinan, im Gehen weinend und mit verh\u00fclltem Haupte, und zwar ging er barfu\u00df<\/em>; doch wohl barfu\u00df [ohne] Sandalen.<\/p>\n<p>Vielleicht [ohne] Pferd und Peitsche!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, aus folgendem:<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> <em>wohlan, tue das h\u00e4rene Gewand von deinen H\u00fcften ab und ziehe deine Schuhe von deinen F\u00fc\u00dfen<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> <em>er tat also, da\u00df er nackt und barfu\u00df einherging<\/em>; doch wohl barfu\u00df [ohne] Sandalen.<\/p>\n<p>Vielleicht aber in geflickten Schuhen, denn wenn du nicht so erkl\u00e4ren wolltest, m\u00fc\u00dfte man auch unter \u00bbnackt\u00ab vollst\u00e4ndig nackt verstehen!? Vielmehr [ist zu verstehen:] in zerschlissenen Kleidern, ebenso auch: in geflickten Schuhen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, aus folgendem:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> <em>bewahre deinen Fu\u00df vor Barf\u00fc\u00dfigkeit und deine Kehle vor Durst<\/em>; bewahre deinen Fu\u00df vor der S\u00fcnde, damit dein Fu\u00df nicht zur Barf\u00fc\u00dfig keit komme, bewahre deine Zunge vor s\u00fcndhaftem [Gerede], damit deine Kehle nicht zu dursten brauche.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-77b\">Blatt 77b<\/h2>\n<p>Woher, da\u00df die [Entbehrung des] Beischlafes eine Peinigung hei\u00dfe? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> <em>wenn du etwa meine T\u00f6chter peinigen und noch Weiber hinzunehmen wolltest<\/em>; wenn du peinigen wolltest, durch Verweigerung des Beischlafes, wenn du hinzunehmen wolltest, durch Nebenbuhlerinnen. Vielleicht beides durch Nebenbuhlerinnen<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>!? Hei\u00dft es etwa: hinzunehmen wolltest, es hei\u00dft ja: und hinzunehmen wolltest.<\/p>\n<p>Vielleicht\u00ab beides durch Nebenbuhlerinnen, nur bezieht sich eines auf die Nebenbuhlerschaft untereinander<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> und eines auf hinzukommende [Nebenbuhlerinnen, die Peinigungen] w\u00fcrden also einander gleichen!?<\/p>\n<p>Hei\u00dft es etwa: wenn du nehmen und peinigen wolltest<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>, es hei\u00dft ja: wenn du peinigen und nehmen wolltest. R. Papa sprach zu Abajje: Der Beischlaf selbst wird ja \u00bbPeinigung\u00ab genannt, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> <em>er schlief bei ihr und peinigte sie<\/em>!? Dieser erwiderte: Er peinigte sie durch andere Beschlafungen<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf einen Teil des K\u00f6rpers ebensowenig waschen, wie den ganzen K\u00f6rper; wenn jemand aber mit Lehm und Kot beschmutzt ist, so wasche er sich wie gew\u00f6hnlich, ohne Bedenken. Man darf einen Teil des K\u00f6rpers ebensowenig salben, wie den ganzen K\u00f6rper; wenn jemand aber krank ist oder Ausschl\u00e4ge auf dem K\u00f6pfe hat, so salbe er sich wie gew\u00f6hnlich, ohne Bedenken. In der Schule \u00bbMena\u0161es wurde gelehrt: R. \u0160imon b. Gamli\u00e9l sagte, eine Frau d\u00fcrfe, ohne Bedenken, eine Hand im Wasser absp\u00fclen und einem Kinde Brot geben. Man erz\u00e4hlt von \u0160ammaj dem \u00c4lteren, da\u00df er nicht mit einer Hand [einem Kinde] zu essen reichen wollte, und sie geboten ihm, mit beiden H\u00e4nden zu reichen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Abajje erwiderte: Wegen der Sibta<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer seinen Vater, seinen Lehrer oder sonst einen bedeutenderen als er selbst empfangen geht, darf ohne Bedenr ken bis an den Hals in Wasser gehen. Sie fragten: Wie ist es, wenn ein Lehrer seinen Sch\u00fcler [empfangen geht]?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. R. \u1e24ana erz\u00e4hlte, er habe gesehen, wie Ze\u00e9ri zu seinem Sch\u00fcler<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i ging. R. A\u0161i sagte: Es war R. \u1e24ija b. A\u0161i, der zu seinem Lehrer Ze\u00f6ri ging. Raba erlaubte den Leuten von Eber Jamina \u00fcber ein Gew\u00e4sser zu gehen, um Fr\u00fcchte zu bewachen. Abajje sprach zu Raba: Es gibt eine Lehre als St\u00fctze f\u00fcr dich: Obstw\u00e4chter d\u00fcrfen ohne Bedenken bis an den Hals ins Wasser gehen. R. Joseph erlaubte den Leuten von Be Tarbe<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>, \u00fcber ein Gew\u00e4sser zu gehen, um zum Vortrage zu kommen; heimzukehren erlaubte er ihnen aber nicht. Abajje sprach zu ihm: Demnach legst du ihnen ein Hindernis f\u00fcr die Zukunft. Manche erz\u00e4hlen: Er erlaubte ihnen zu kommen und er erlaubte ihnen heimzukehren; da sprach Abajje zu ihm: Allerdings zu kommen, wieso aber heimzukehren!?<\/p>\n<p>Um ihnen kein Hindernis f\u00fcr die Zukunft zu legen.<\/p>\n<p>R. Jehuda und R. \u0160emu\u00e9l b.R. Jehuda standen am \u00dcfer des Papaflusses vor der F\u00e4hre von \u1e24a\u00e7dad und Rami b. Papa stand auf der anderen Seite; da rief er ihnen zu: Darf ich zu euch hin\u00fcbergehen, um euch \u00fcber eine Lehre zu befragen? R. Jehuda erwiderte ihm: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide, man d\u00fcrfe hin\u00fcbergehen, nur nicht die Hand unter den Saum des Rockes schieben<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>. Manche sagen, R. \u0160emu\u00e9l b. R. Jehuda erwiderte: Es wird gelehrt, man d\u00fcrfe hin\u00fcbergehen, nur nicht die Hand unter den Saum des Rockes schieben. R. Joseph wandte ein: Ist dies denn selbst am Wochentage erlaubt, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> <em>er ma\u00df tausend Ellen und f\u00fchrte mich durch das Wasser bis an die Kn\u00f6chel, hieraus, da\u00df man [durch ein Wasser] bis an die Kn\u00f6chel gehen d\u00fcrfe<\/em>; <a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> <em>er ma\u00df tausend [Ellen] und f\u00fchrte mich durch ein Wasser bis an die Kniee<\/em>, hieraus, da\u00df man [durch ein Wasser] bis an die Kniee gehen d\u00fcrfe:<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> <em>er ma\u00df tausend [Ellen] und f\u00fchrte mich durch ein Wasser bis an die H\u00fcften<\/em>, hieraus, da\u00df man [durch ein Wasser] bis an die H\u00fcften gehen d\u00fcrfe; tiefer aber [nicht, denn es hei\u00dft]:<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> <em>er ma\u00df noch tausend [Ellen], da war es ein Strom, den ich nicht durchschreiten konnte<\/em>!? Abajje erwiderte: Anders ist ein Strom, dessen Wasser rei\u00dfend ist. Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe einen solchen schwimmend \u00fcberschreiten, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> <em>denn das Wasser war zu hoch, als da\u00df man es durchschwimmen k\u00f6nnte<\/em>. Was hei\u00dft sahu? Schwimmen, denn den Schwimmer nennt man Saja\u1e25a. Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe einen solchen in einem kleinen Boote \u00fcberschreiten, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> <em>kein Ruderboot durchf\u00e4hrt ihn<\/em>, Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe ihn in einem gro\u00dfen Boote \u00fcberschreiten, so hei\u00dft es: <a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> <em>und kein stolzes Schiff durchschreitet ihn<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor?<\/p>\n<p>Nach der \u00dcbertragung R. Josephs: Kein Fischerboot f\u00e4hrt auf ihm und kein gro\u00dfes Boot durchschneidet ihn. R. Jehuda b. Pazi sagte: Auch der Todesengel hat nicht die Befugnis, \u00fcber einen solchen zu gehen, denn hier hei\u00dft es: <em>kein Ruderboot [\u0161ajit] durchf\u00e4hrt ihn<\/em>, und dort<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>von einem Streifzuge [\u0161ut] auf der Erde<\/em>.<\/p>\n<p>R. Pin\u1e25as sagte im Namen R. Honas aus Sepphoris: Der Quellstrom, der aus dem Allerheiligsten hervorkam, glich beginnend den F\u00fchlh\u00f6rnern der Heuschrecken, an der T\u00fcr des Tempels glich er einem Kettenfaden, an der Vorhalle glich er einem Einschlagfaden und an der T\u00fcr des Vorhofes glich er einer kleinen Gie\u00dfkanne. Das ist es, was wir gelernt haben: R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-78a\">Blatt 78a<\/h2>\n<p>Da sprudelte das Wasser, das dereinst unter der Schwelle des Hauses hervorquellen wird. Von da ab nahm er zu und stieg an, bis er die T\u00fcr des Davidischen Hauses<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> er reichte, und an der T\u00fcr des Davidischen Hauses war er ein rei\u00dfender Strom, in dem m\u00e4nnliche und weibliche Flu\u00dfbehaftete und W\u00f6chnerinnen badeten, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> <em>an jedem Tage wird dem Hause Davids<\/em> und den Bewohnern Jeru\u0161alems eine Ouelle zur [Abwaschung von] <em>S\u00fcnden und Menstruation er\u00f6fnet werden<\/em>. R. Joseph sagte: Hieraus ist eine Andeutung zu entnehmen, da\u00df eine Menstruierende [beim Untertauchen] bis an den Hals im Wasser sitzen m\u00fcsse. Die Halakha ist aber nicht wie er.<\/p>\n<p>Allerdings am Vers\u00f6hnungstage, an dem man keine Sandalen anhat, wie ist es aber am \u0160abbath, an dem man Sandalen<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> anhat? R. Nehemja, der Schwiegersohn des Exilarchen, erwiderte: Ich sah, wie R. Ami und R. Asi, als sie an einen Wassergraben herankamen, ihn in [Schuhen] \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Allerdings in Schuhen, wie verh\u00e4lt es sich aber mit den Sandalen<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>? R. Re\u1e25umi erwiderte: Ich sah, wie Rabina in solchen [\u00fcber ein Gew\u00e4sser] ging. R. A\u0161i sagte: Von vornherein darf man es in Sandalen nicht.<\/p>\n<p>Einst traf der Exilarch in Hagronja bei R. Nathan<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> ein; Raphram und alle Rabbanan kamen zu seinem Vortrage, Rabina aber kam nicht. Am folgenden Tage wollte Raphram den Rabina aus den Gedanken des Exilarchen schlagen<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> und fragte ihn: Weshalb kam der Meister nicht zum Vortrage? Dieser erwiderte: Ein Fu\u00df schmerzte mich. So solltest du Schuhe anziehen.<\/p>\n<p>Es war der Fu\u00dfr\u00fccken.<\/p>\n<p>So solltest du Sandalen anziehen.<\/p>\n<p>Auf dem Wege befindet sich ein Wassergraben.<\/p>\n<p>So solltest du ihn [in Sandalen] \u00fcberschreiten. Dieser erwiderte: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was R. A\u0161i gesagt hat, da\u00df man es in Sandalen von vornherein nicht d\u00fcrfe!? Jehuda b. Grogroth<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> lehrte: Es ist verboten, am Vers\u00f6hnungstage auf Lehm zu sitzen. R. Jeho\u0161ua b. Levi sagte: Auf feuchtem. Abajje\u00ab sagte: Nur wenn man sich zu befeuchten beabsichtigt. R. Jehuda sagte: Man darf sich an Fr\u00fcchten k\u00fchlen. R. Jehuda k\u00fchlte sich an einem K\u00fcrbis; Rabba k\u00fchlte sich an Gurken; Raba k\u00fchlte sich an einem silbernen Becher. R. Papa sagte: An einem silbernen Becher ist es, wenn er voll ist, verboten, wenn er nicht voll ist, erlaubt; an einem irdenen aber ist es in beiden F\u00e4llen verboten, weil er [Fl\u00fcssigkeit] ausschwitzt. R. Papa sagte: An einem silbernen Becher ist es verboten, auch wenn er nicht voll ist, weil er [aus der Hand] gleiten<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> kann. Ze\u00e9ra b. \u1e24ama war der Wirt von R. Ami, R. A\u0161i, R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi und allen \u00fcbrigen Rabbanan von C\u00e4sarea. Einst sprach er zu R. Joseph, dem \u00bbSohne des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Gelehrtensohn, komm, ich will\u00ab dir eine sch\u00f6ne Gepflogenheit von deinem Vater erz\u00e4hlen: Am Vorabende des Vers\u00f6hnungstages tauchte er ein Tuch in Wasser und lie\u00df es ein wenig trocknen und am n\u00e4chsten Morgen rieb er damit H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe ab. Am Vorabend des Neunten Ab tauchte er ein solches in Wasser, und am f\u00f6lgenden \u00bbMorgen fuhr er damit \u00fcber die Augen. Ebenso erz\u00e4hlte Rabba b. Mari, als er kam: Am Vorabend des neunten Ab holte man ihm ein Tuch das er in Wasser tauchte und unter das Kopfende [des Bettes] legte, und am folgenden Morgen riel er, damit Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe ab. Am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages holte man ihm ein Tuch, das er in Wasser tauchte \u00bbund ein wenig trocknen lie\u00df, und\u00ab am folgenden Morgen fuhr er damit \u00fcber die Augen. R. Jaqob sprach zu R. Jirmeja\u0351 b. Ta\u1e25lipha: Du hast uns dies entgegengesetzt<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> erz\u00e4hlt, und wir wandten ein: er dr\u00fcckte ja [das Wasser] aus<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>. R. Menasja b. Ta\u1e25lipha erz\u00e4hlte im Namen R. Amrams im Namen des Rabba b. Bar \u1e24ana: Man fragte R. Elea\u0351zar, ob ein Greis, der im Kollegium sitzt, der Autorisation ben\u00f6tigt, um ein Erstgeborenes<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> zu erlauben, oder nicht ben\u00f6tigt?<\/p>\n<p>Was war ihnen da fraglich?<\/p>\n<p>Folgendes war ihnen fraglich: R. Idi b. Abin sagte, man habe dies<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> dem F\u00fcrstenhause als Auszeichnung \u00fcberlassen, demnach ben\u00f6tigt er der Autorisation, oder ben\u00f6tigt er ihrer nicht, da er ein Greis ist, der im Kollegium sitzt? Da stand R. \u00c7adoq b. Haqula (auf seine F\u00fc\u00dfe) auf und sprach: Ich sah, wie R. Jose b. Zimra, ein Greis, der im Kollegium sa\u00df und h\u00f6her im Range war, als der Gro\u00dfvater von diesem<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>, Autorisation einholte, um ein Erstgeborenes zu erlauben. R. Abba sprach zu ihm: Nicht so verhielt sich die Sache sondern wie folgt: R. Jose b. Zimra war Priester und sie fragten, ob die Halakha wie R. Me\u00edr sei, welcher sagt, wer verd\u00e4chtig<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> erscheint, d\u00fcrfe in dieser Sache weder richten noch bekunden, oder aber ist die Halakha wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, welcher sagt, er sei f\u00fcr andere glaubw\u00fcrdig, f\u00fcr sich selber aber nicht glaubw\u00fcrdig, und er entschied, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. Ferner fragten sie ihn, b ob man am Vers\u00f6hnungstage mit Korksandalen ausgehen d\u00fcrfe.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-78b\">Blatt 78b<\/h2>\n<p>Da stand R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Na\u1e25mani (auf seine F\u00fc\u00dfe) auf und sprach: Ich sah<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi am Vers\u00f6hnungstage mit Korksandalen ausgehen, und als ich ihn fragte, wie es an einem [anderen] Gemeindefasttage sei, erwiderte er mir, es gebe hierbei keinen Unterschied. Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte: Ich sah R. Elea\u0351zar aus Ninve an einem Gemeindefasttage mit Korksandalen ausgehen, und als ich ihn fragte, wie es am Vers\u00f6hnungstage sei, erwiderte er mir, es gebe hierbei keinen Unterschied.<\/p>\n<p>R. Jehuda pflegte mit Binsensandalen auszugehen: Abajje pflegte mit Staudensandalen auszugehen; Raba pflegte mit Riedsandalen auszugehen. Rabba b. R. Hona pflegte T\u00fccher um die F\u00fc\u00dfe zu wickeln und auszugehen. Rami b. \u1e24ama wandte ein: Der Beinlose darf [am \u0160abbath] mit seiner Stelze ausgehen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose verbietet dies. Hierzu wird gelehrt, sie stimmen \u00fcberein, da\u00df er damit nicht am Vers\u00f6hnungstage ausgehen d\u00fcrfe!? Abajje erwiderte: Da in dem Falle, wenn sie eine Lappenpolsterung hat, und zwar ist es wegen der Behaglichkeit [verboten]. Raba sprach zu ihm: Macht die F\u00fctterung sie denn, wenn sie kein Ger\u00e4t ist, zum Ger\u00e4te!? Und ist denn ferner die Behaglichkeit, wenn sie nicht durch [Tragen von] Schuhen erfolgt, am Vers\u00f6hnungstage verboten, Rabba b. R. Hona pflegte ja T\u00fccher um die F\u00fc\u00dfe zu wickeln und auszugehen!? Und wenn er ferner im Schlu\u00dfsatze lehrt, da\u00df, wenn [die Stelze] eine Lappenpolsterung hat, sie verunreinigungsf\u00e4hig sei, so gilt ja der Anfangssatz von dem Falle, wenn sie keine Lappenpolsterung hat!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, sind alle der Ansicht, sie gelte als Schuh, nur besteht ihr Streit beim \u0160abbathgesetze in folgendem: einer ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige, sie k\u00f6nnte abgleiten und er veranla\u00dft werden, [am \u0160abbath] vier Ellen zu tragen, und einer ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige dies nicht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Kindern ist alles erlaubt, ausgenommen das Anziehen von Sandalen.<\/p>\n<p>Das Anziehen von Sandalen unterscheidet sich wohl dadurch, weil Erwachsene dazu aufgefordert werden k\u00f6nnten, und auch bei allen anderen k\u00f6nnen ja Erwachsene dazu aufgefordert werden!?<\/p>\n<p>Baden und Salben k\u00f6nnen am Tage vorher erfolgen.<\/p>\n<p>Auch das [Anziehen der] Sandalen kann ja am Tage vorher erfolgen!?<\/p>\n<p>[Das Anziehen der] Sandalen kann am Tage vorher nicht erfolgen, denn \u0160emu\u00e9l sagte, wer den Geschmack des Todes kosten will, schlafe in Schuhen.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber, da\u00df es ihnen von vornherein erlaubt<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> sei!?<\/p>\n<p>Vielmehr, bei dem, was nicht zu ihrer Pflege geh\u00f6rt, haben die Rabbanan Verbot angeordnet, bei dem aber, was zu ihrer Pflege geh\u00f6rt, haben die Rabbanan kein Verbot angeordnet. Abajje sagte n\u00e4mlich: Mutter sagte mir, zur Pflege eines Kindes geh\u00f6ren warmes Wasser und Ol, ist es etwas \u00e4lter, so geh\u00f6re dazu Quark mit Ei, ist es noch \u00e4lter, so geh\u00f6re dazu das Zerbrechen<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> von Gef\u00e4\u00dfen. So pflegte Rabba f\u00fcr seine Kinder besch\u00e4digte Tongef\u00e4\u00dfe zu kaufen, und diese pflegten sie zu zerbrechen.<\/p>\n<p>EIN K\u00d6NIG UND EINE BRAUT D\u00dcRFEN DAS GESICHT WASCHEN. Wessen Ansicht vertritt unsere Mi\u0161na?<\/p>\n<p>Die des R. \u1e24ananja b. Teradjon, denn es wird gelehrt: Ein K\u00f6nig und eine Braut d\u00fcrfen das Gesicht nicht waschen; R. \u1e24ananja b. Teradjon sagt im Namen R. Elie\u0351zers, ein K\u00f6nig und eine Braut d\u00fcrfen das Gesicht waschen. Eine W\u00f6chnerin darf keine Sandalen anziehen; R. \u1e24ananja b. Teradjon sagt im Namen R. Elie\u0351zers, eine W\u00f6chnerin d\u00fcrfe Sandalen anziehen.<\/p>\n<p>Weshalb ein K\u00f6nig?<\/p>\n<p>Weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> <em>den K\u00f6nig in seiner Pracht sehen deine Augen<\/em>.<\/p>\n<p>Weshalb eine Braut?<\/p>\n<p>Damit sie ihrem Manne nicht mi\u00dff\u00e4llig sei. Rabh fragte R. \u1e24ija: Wie lange darf es die Braut<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Wie gelehrt wird: Drei\u00dfig Tage verweigere man<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> einer Braut nicht ihren Schmuck.<\/p>\n<p>Eine W\u00f6chnerin darf Sandalen anziehen, wegen der Erk\u00e4ltung. Semu\u00e9l sagte: Besteht Skorpionengefahr, so sind [Schuhe] erlaubt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-79a\">Blatt 79a<\/h2>\n<p>WER DAS QUANTUM EINER GROSSEN DATTEL ISST. R. Papa fragte: Spre. 59l. chen sie von einer Dattel mit dem Steine oder ohne<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> den Stein? R. A\u0161i fragte: Ist ein Knochen<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> in der Gr\u00f6\u00dfe einer Gerste mit der Schale oder ohne die Schale zu verstehen? Einer feuchten oder einer trockenen?<\/p>\n<p>R. A\u0161i war das, hinsichtlich dessen R. Papa [fragte], nicht fraglich, denn es wird von einer \u00bbgro\u00dfen Dattel\u00ab gelehrt, also in ihrer ganzen Gr\u00f6\u00dfe;<\/p>\n<p>R. Papa war das, hinsichtlich dessen R. A\u0161i [fragte]; nicht fraglich, denn die feuchte [Gerste] hei\u00dft \u0160iboleth, und ohne die Schale hei\u00dft sie Graupe.<\/p>\n<p>Raba sagte im Namen R. Jehudas: Die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, ist mehr als ein Ei, denn die Rabbanan haben festgestellt, da\u00df man mit einem solchen Quantum<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> befriedigt wird, mit weniger aber nicht. Man wandte ein: Einst brachte man [am H\u00fcttenfeste] R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj eine Speise zum Kosten und R. Gamli\u00e9l zwei Datteln und einen Eimer Wasser; da sprachen sie: Bringet sie nach der Festh\u00fctte hinauf. Hierzu wird gelehrt: Nicht etwa, weil die Halakha so ist, vielmehr wollten sie sich eine Erschwerung auferlegen. Und als man R. \u00c7adoq eine Speise von weniger als Eigr\u00f6\u00dfe reichte, nahm er sie mit einem Tuche<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>, a\u00df sie au\u00dferhalb der Festh\u00fctte, und sprach nachher nicht den Segen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-79b\">Blatt 79b<\/h2>\n<p>In Eigr\u00f6\u00dfe mu\u00df es demnach in der Festh\u00fctte erfolgen. Wieso sagst du nun, die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, sei mehr als ein Ei, wenn zwei Datteln ohne Steine weniger als ein Ei<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> sind, wie kann demnach eine gro\u00dfe Dattel mit dem Steine mehr als ein Ei sein!? R. Jirmeja erwiderte: Allerdings, zwei Datteln ohne Steine sind weniger als ein Ei, eine gro\u00dfe Dattel mit dem Steine ist mehr als ein Ei. R. Papa sagte: Das ist es, was die Leute sagen: zwei Kab Datteln haben einen Kab Steine mit einem \u00dcberschu\u00df. Raba erkl\u00e4rte: Da hat es einen ganz anderen Grund: es waren Fr\u00fcchte, und Fr\u00fcchte brauchen nicht in der Festh\u00fctte [gegessen zu werden]. Man wandte ein: Rabbi erz\u00e4hlte: Als wir die Tora bei R. Elea\u0351zar b. \u0160amua\u0351 studierten, brachte man uns einst Feigen und Trauben, und wir a\u00dfen sie als gelegentliches Essen au\u00dferhalb der Festh\u00fctte. Nur gelegentlich, eine regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeit aber ist verboten!?<\/p>\n<p>Lies: wir a\u00dfen sie wie eine \u00bbgelegentliche Mahlzeit au\u00dferhalb der Festh\u00fctte. Wenn du aber willst, sage ich: wir a\u00dfen sie au\u00dferhalb der Festh\u00fctte als regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeit, und dazu als gelegentliches Essen auch Brot. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen; Hat man sie<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> mit Leckereien nachgeholt, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt. Wenn man nun sagen wollte, Fr\u00fcchte m\u00fcssen in der Festh\u00fctte [gegessen werden], so sollte er [auch] von Fr\u00fcchten lehren.<\/p>\n<p>Unter Leckereien sind eben Fr\u00fcchte zu verstehen. Wenn du aber willst, sage ich: in einer Ortschaft, wo Fr\u00fcchte selten sind.<\/p>\n<p>R. Zebid sagte: Die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, ist weniger als ein Ei, denn wir haben gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt, Sauer teig in Olivengr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> und Ges\u00e4uertes in Dattelgr\u00f6\u00dfe. Hierzu fragten wir nach dem Grunde der Schule \u0160ammajs, [und es wurde erwidert:]<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige sollte es nur vom Ges\u00e4uerten und nicht vom Sauerteige geschrieben, und man w\u00fcrde gefolgert haben: Wenn Ges\u00e4uertes, das nicht sehr sauer ist, bei Olivengr\u00f6\u00dfe verboten ist, um wieviel mehr Sauerteig, der sehr sauer ist. Wenn der Allbarmherzige sie besonders nennt, so lehrt er damit, da\u00df das Quantum des einen nicht dem Quantum des anderen gleiche: Sauerteig in Olivengr\u00f6\u00dfe und Ges\u00e4uertes in Dattelgr\u00f6\u00dfe. Wenn man nun sagen wollte, die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, sei mehr als ein Ei, so sollte doch die Schule \u0160ammajs, die nur ein eine Olive \u00fcbersteigendes Quantum normieren will, die Eigr\u00f6\u00dfe festsetzen; und auch wenn sie gleich w\u00e4ren, sollte sie die Eigr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> festsetzen!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df die Dattel weniger ist als ein Ei.<\/p>\n<p>Wieso denn, tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, mehr als ein Ei, die gew\u00f6hnliche aber ist wie ein Ei gro\u00df, und da sie gleich sind, nennt sie die eine.<\/p>\n<p>Vielmehr, dies ist aus folgendem zu entnehmen: Wieviel [mu\u00df man gegessen haben], um zum gemeinsamen Tischsegen<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> verpflichtet zu sein? Bis zum Quantum einer Olive so R. Me\u00edr;<\/p>\n<p>R. Jehuda sagt, bis zum Quantum eines Eies. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr erkl\u00e4rt:<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> <em>wenn du gegessen<\/em>, dies beziehe sich auf das Essen, <a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> <em>und dich ges\u00e4ttigt<\/em>, dies beziehe sich auf das Trinken, und \u00bbessen\u00ab hei\u00dft es beim Quantum einer Olive, und R. Jehuda erkl\u00e4rt: <em>wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt hast<\/em>, ein Essen, das s\u00e4ttigend ist, und dies ist es erst beim Quantum eines Eies. Wenn man nun sagen wollte, die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, sei mehr als ein Ei, wie sollte, wenn nun das Quantum eines Eies sogar s\u00e4ttigend ist, es nicht befriedigend sein!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df die gro\u00dfe Dattel, von der sie sprechen, weniger ist als ein Ei; die Eigr\u00f6\u00dfe ist s\u00e4ttigend, die Dattelgr\u00f6\u00dfe ist nur befriedigend.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-80a\">Blatt 80a<\/h2>\n<p>In allen anderen F\u00e4llen gilt [f\u00fcr die Speise] das Quantum einer Olive, ausgenommen die Unreinheit von Speisen; hierbei hat die Schrift eine ver\u00e4nderte Ausdrucksweise<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> angewandt, und die Weisen haben ein anderes Quantum normiert. Als Beweis daf\u00fcr<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> dient der Vers\u00f6hnungstag.<\/p>\n<p>Wieso hat die Schrift [bei diesem] die Ausdrucksweise ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p>[Es hei\u00dft:]<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> <em>wer sich nicht kasteit<\/em><a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso haben die Weisen [bei diesem] das Quantum anders normiert? Die Dattelgr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Was soll der Beweis vom Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte erwidern, da sei es<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> die gew\u00f6hnliche Wendung der Schrift.<\/p>\n<p>Woher wissen wir, da\u00df die Verunreinigungsf\u00e4higkeit von Speisen bei Eigr\u00f6\u00dfe erfolgt? R. Abahu erwiderte im Namen R. Elea\u0351zars: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> <em>alles E\u00dfbare, das gegessen zu werden pflegt<\/em>, E\u00dfbares, das von E\u00dfbarem kommt<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>, das ist ein H\u00fchnerei.<\/p>\n<p>Vielleicht ein B\u00f6ckchen!?<\/p>\n<p>Ein solches ben\u00f6tigt noch des Schlachtens<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht die Geburt des Aufgeschlitzten<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Diese bedarf noch des Aufschneidens<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht das Ei des Bar Jukhni<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ergreifst du viel, so hast du nichts ergriffen, ergreifst du wenig, so hast du es ergriffen.<\/p>\n<p>Vielleicht das Ei eines V\u00f6gelchens (das sehr klein ist)!? R. Abahu erwiderte in seinem eigenen Namen: <em>Alles E\u00dfbare, das gegessen zu werden pflegt<\/em>, ein Essen, das man mit einem Male essen kann, und die Weisen haben es ermessen, da\u00df der Schlund nicht mehr als ein H\u00fchnerei fasse.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Wer in der Jetztzeit Talg gegessen hat, mu\u00df das Quantum aufschreiben, denn ein anderes Gericht k\u00f6nnte kommen<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> und das Quantum vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das Quantum vergr\u00f6\u00dfern: wollte man sagen, es k\u00f6nnte wegen des Quantums einer kleinen Olive zu einem Opfer verpflichten, so wird ja gelehrt:<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> <em>Die nicht ausge\u00fcbt werden d\u00fcrfen, und versehentlich sich vergeht<\/em>; wer aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringe wegen seines Vergehens ein Opfer dar, wer nicht aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringe kein Opfer wegen seines Vergehens dar<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es k\u00f6nnte zu einem Opfer verpflichten nur wegen des Quantums einer gro\u00dfen Olive.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbdas Quantum vergr\u00f6\u00dfern\u00ab, nach der ersten Auffassung, es k\u00f6nnte wegen des Quantums einer kleinen Olive zu einem Opfer verpflichten?<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte die [Zahl der] Opfer wegen des Quantums vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Die Gr\u00f6\u00dfe des Quantums und die Strafgesetze sind Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Lehren.<\/p>\n<p>Die Strafgesetze sind ja geschrieben!?<\/p>\n<p>Dies ist vielmehr wie folgt zu verstehen: R. Jo\u1e25anan sagte: die Gr\u00f6\u00dfe des Quantums, derentwegen man der Strafe verf\u00e4llt, sind Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Lehren. Ebenso wird auch gelehrt: Die Masse, derentwegen man der Strafe verf\u00e4llt, sind Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Lehren. Manche sagen, das Gerichtskollegium des Ja\u0351be\u00e7<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> habe sie festgesetzt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> <em>dies sind die Gebote<\/em>, ein Prophet darf von nun ab nichts neu einf\u00fchren!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man hatte sie vergessen, und dieser f\u00fchrte sie wieder ein.<\/p>\n<p>ODER EINEN MUNDVOLL TRINKT. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Nicht wirklich einen Mundvoll, sondern soviel, da\u00df, wenn man es auf eine Mundseite nimmt, es wie ein Mundvoll aussieht.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber \u00bbeinen Mundvoll\u00ab gelernt!?<\/p>\n<p>Lies: wie einen Mundvoll. Man wandte ein: Wieviel mu\u00df man getrunken haben, um schuldig zu sein?<\/p>\n<p>Die Schule \u0160ammajs sagt, ein Viertellog, und die Schule Hillels sagt, einen Mundvoll. R. Jehuda im Namen R. Elie\u0351zers sagt, wie einen Mundvoll; R. Jehuda b. Bethera sagt, einen Schluck!?<\/p>\n<p>Ist [jene Lehre] denn bedeutender als unsere Mi\u0161na? Diese erkl\u00e4rten wir: da\u00df es [wie ein Mundvoll] aussieht, ebenso auch jene: da\u00df es aussieht.<\/p>\n<p>Demnach ist es ja mit [der Ansicht] R. Elie\u0351zers identisch!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen hinsichtlich eines gedr\u00e4ngten<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> Mundvolls. R. Ho\u0161a\u0351ja wandte ein: Demnach geh\u00f6rt dies ja zu den Erleichterungen der Schule \u0160ammajs und den Erschwerungen<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> der Schule Hillels!? [Rabba] erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-80b\">Blatt 80b<\/h2>\n<p>Als dies er\u00f6rtert wurde, handelte es sich um [einen Riesen wie] Og, K\u00f6nig von Ba\u0161an<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>, in welchem Falle die Schule Sammajs erschwerend ist. R. Zera wandte ein: Weshalb ist beim Essen f\u00fcr jeden [unterschiedslos] das Quantum einer Dattel festgesetzt, beim Trinken aber f\u00fcr jeden individuell? Abajje erwiderte: Die Gelehrten haben festgestellt, da\u00df man [beim Essen] mit einem dattelgro\u00dfen Quantum befriedigt werde, mit weniger aber nicht, beim Trinken nur mit dem f\u00fcr sich erforderlichen Quantum, nicht aber mit dem seines N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>R. Zera wandte ein: Alle Welt mit dem Quantum einer Dattel, und Og, K\u00f6nig von Ba\u0161an, mit dem Quantum einer Dattel!? Abajje erwiderte: Die Gelehrten haben festgestellt, da\u00df man damit befriedigt werde, mit weniger aber nicht, jedoch alle Welt vollst\u00e4ndig und Og. K\u00f6nig von Ba\u0161an, nur ein wenig. R. Zera wandte ein: Fettes Fleisch im Quantum einer Dattel und Weinranken im Quantum einer Dattel!? Abajje erwiderte: Die Gelehrten haben festgestellt, da\u00df man damit befriedigt werde, mit weniger aber nicht, jedoch mit fettem Fleische vollst\u00e4ndig und mit Weinranken nur ein wenig. Raba wandte ein: Das Quantum einer Olive, w\u00e4hrend man ein Peras aufessen kann, und das Quantum einer Dattel, w\u00e4hrend man ein Peras aufessen kann<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Die Gelehrten haben festgestellt, da\u00df in einem solchen [Zeitraume das Essen] befriedigend ist, in einem gr\u00f6\u00dferen aber nicht. Raba wandte ein: Das Quantum einer Dattel, w\u00e4hrend man ein Peras aufessen kann, und ein halbes Peras, w\u00e4hrend man ein Peras aufessen kann!?<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> R. Papa erwiderte ihm: La\u00df die Unreinheit des K\u00f6rpers, die kein [Gesetz] der Tora ist.<\/p>\n<p>Kann R. Papa dies denn gesagt haben, es hei\u00dft ja, <a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a> <em>verunreinigt euch nicht durch sie, so da\u00df ihr unrein durch sie werdet<\/em>, und hierzu sagte R. Papa, hier sei die Unreinheit des K\u00f6rpers aus der Tora zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Rabbanitisch, und der Schriftvers ist nur eine Anlehnung.<\/p>\n<p>VERSCHHIEDENE SPEISEN. R. Papa sagte: Hat man eine Fleischschnitte mit dem Salz gegessen, so werden sie vereinigt; und obgleich\u00ab [Salz] an sich keine Speise ist, so werden sie, da man [sie zusammen] i\u00dft, dennoch vereinigt.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Die Tunke auf den. Kr\u00e4utern wird hinsichtlich des Vers\u00f6hnungstages mit diesen zum dattelgro\u00dfen Quantum vereinigt. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, sie gelte als Getr\u00e4nk, so lehrt er uns, da\u00df alles, was zur Verbesserung der Speise geh\u00f6rt, als Speise gilt. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wer am Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a> \u00fcbers\u00e4ttigt i\u00dft, ist frei.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> <em>der sich nicht kasteiet<\/em>, ausgenommen der Fall, wenn man [die Speise] nur vernichtet. R. Jirmeja sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Wenn ein Laie \u00fcbers\u00e4ttigt Hebe i\u00dft, so hat er nur den Grundwert und nicht das F\u00fcnftel zu zahlen, [denn es hei\u00dft:]<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a> <em>wenn jemand i\u00dft<\/em>, ausgenommen der Fall, wenn man [die Speise] nur vernichtet.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-81a\">Blatt 81a<\/h2>\n<p>R. Jirmeja sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn ein Laie Gerste von Hebe kaut, so hat er nur den Grundwert und nicht das F\u00fcnftel zu zahlen; <em>wenn jemand i\u00dft<\/em>, ausgenommen, wenn man [die Speise] nur vernichtet. R. \u0160ezbi sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn ein Laie Judendornen<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a> von Hebe heruntergeschluckt und ausgebrochen hat, und jemand sie i\u00dft, so zahle der erste den Grundwert und das F\u00fcnftel, w\u00e4hrend der andere an den ersten nur den Holzwert zu zahlen hat<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>SPEISEN UND GETR\u00c4NKE WERDEN NICHT [MITEINANDER] VEREINIGT. Wer lehrte dies? R. \u1e24isda erwiderte: Hier\u00fcber besteht ein \u00bbStreit, und [unsere Mi\u0161na] lehrt nach R. Jeho\u0161ua\u0351, denn wir haben gelernt: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte eine Regel. Dinge, die hinsichtlich der Unreinheit und des Quantums<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a> einander gleichen, werden vereinigt, die aber nur hinsichtlich der Unreinheit und nicht hinsichtlich des Quantums, hinsichtlich des Quantums und nicht hinsichtlich der Unreinheit, oder weder hinsichtlich der Unreinheit noch hinsichtlich des Quantums einander gleichen, werden nicht vereinigt. R. Na\u1e25man sagte: Du kannst auch sagen, nach den Rabbanan, denn die Rabbanan sind ihrer Ansicht nur bei der Unreinheit, weil sie alle die Bezeichnung \u00bbUnreinheit\u00ab tragen, hierbei aber kommt es auf die Befriedigung an, und befriedigt wird man damit nicht. Ebenso sagte auch Re\u0161 Laqi\u0161, hier\u00fcber bestehe ein Streit, und [unsere Mi\u0161na] lehre nach R. Jeho\u0161ua\u0351, denn wir haben, gelernt: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte eine Regel etc. R. Jo\u1e25anan aber sagte: Du kannst auch sagen, nach den Rabbanan, denn die Rabbanan sind ihrer Ansicht nur bei der Unreinheit, hierbei aber kommt es auf die Befriedigung an, und befriedigt wird man damit nicht.<\/p>\n<p>WER BEI EINEM ENTFALLEN GEGESSEN UND GETRUNKEN HAT, IST NUR EIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG, WENN ABER GEGESSEN UND EINE ARBEIT VERRICHTET, SO IST ER ZWEI S\u00dcNDOPFER SCHULDIG. WER UNGENIESSBARE SPEISEN GEGESSEN, UNGENIESSBARE GETR\u00c4NKE ODER TUNKE ODER SALZBR\u00dcHE GETRUNKEN HAT, IST FREI.<\/p>\n<p>GEMARA. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Weshalb befindet sich bei der Kasteiung keine Verwarnung? Weil dies nicht m\u00f6glich ist; wie sollte denn der Allbarmherzige geschrieben haben, wenn etwa: nicht essen, so hei\u00dft es ja \u00bbessen\u00ab schon im Quantum einer Olive, wenn etwa: nicht kasteien, so w\u00fcrde dies ja hei\u00dfen: auf und i\u00df. R. Ho\u0161a\u0351ja wandte ein: Der Allbarmherzige k\u00f6nnte ja geschrieben haben: achte, wenn nicht kasteiet wird!?<\/p>\n<p>Dann w\u00e4ren es ja mehrere<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> Verbote. R. Bebaj b. Abajje wandte ein: Der Allbarmherzige k\u00f6nnte ja geschrieben haben: achte auf das Gebot der Kasteiung!?<\/p>\n<p>Das \u00bbachte\u00ab ist bei einem Verbote ein Verbot und bei einem Gebote ein Gebot. R. A\u0161i wandte ein: Er k\u00f6nnte ja geschrieben haben: unterlasse nicht<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a> die Kasteiung!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>Folgender Autor entnimmt dies hieraus:<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt eure Leiber kasteien; ihr d\u00fcrft keinerlei Arbeit verrichten<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, die Arbeit sei auch am Zusatze<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> strafbar, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a> <em>wer an diesem Tage selbst eine Arbeit verrichtet<\/em>, nur die Arbeit an diesem Tage selbst wird mit der Ausrottung bestraft, nicht aber wird die Arbeit am Zusatze mit der Ausrottung bestraft. Man k\u00f6nnte glauben, nur die Arbeit am Zusatze werde nicht mit der Ausrottung bestraft, wohl aber werde die [Unterlassung der] Kasteiung w\u00e4hrend des Zusatzes mit der Aus- rottung bestraft, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> <em>denn wer irgend an diesem Tages selbst sich nicht kasteiet, soll ausgerottet werden<\/em>, nur wegen der Kasteiung am Tage selbst wird man mit der Ausrottung bestraft, nicht aber wird man mit der Ausrottung bestraft wegen der Kasteiung am Zusatze. Man k\u00f6nnte glauben, die Arbeit am Zusatze werde allerdings nicht [mit der Ausrottung] bestraft, wohl aber sei darauf die Verwarnung gesetzt, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> <em>ihr d\u00fcrft an diesem Tage selbst keinerlei Arbeit verrichten<\/em>, die Verwarnung ist nur auf die Arbeit an diesem Tage selbst gesetzt, nicht aber ist die Verwarnung auf die Arbeit am Zusatze gesetzt. Man k\u00f6nnte glauben, nur auf die Arbeit am Zusatze sei keine Verwarnung gesetzt, wohl aber sei eine Verwarnung auf die [Unterlassung der] Kasteiung gesetzt, so ist ein Schlu\u00df zu folgern: wenn auf die Arbeit, die auch an \u0160abbathen und Festen [verboten] ist, keine Verwarnung gesetzt ist, um wieviel weniger ist eine Verwarnung auf die Kasteiung gesetzt, die an \u0160abbathen und Festen keine Geltung hat. Von der Verwarnung aber hinsichtlich der Kasteiung an diesem Tage selbst haben wir es nicht gelernt; woher dies? Die Strafandrohung hinsichtlich der Arbeit ist ja [zu lehren] nicht n\u00f6tig, da dies schon von der Kasteiung zu folgern ist, denn wenn die [Unterlassung der] Kasteiung, die an \u0160abbathen und Festen keine Geltung hat, mit der Ausrottung bestr\u00e4ft wird, um wieviel mehr die Arbeit, die auch an \u0160abbathen und Festen [verboten] ist, und wenn sie dennoch gelehrt wird, so dient sie zur Vergleichung, um daraus [einen Schlu\u00df] durch Wortanalogie zu folgern: bei der Kasteiung befindet sich eine Strafandrohung und bei der Arbeit befindet sich eine Strafandrohung; wie nun die Arbeit nur bei Verwarnung bestraft wird, ebenso wird die [Unterlassung der] Kasteiung nur bei Verwarnung bestraft. Es ist aber zu widerlegen: wohl die [Unterlassung<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> der] Kasteiung, die nicht aus der Allgemeinheit heraus erlaubt worden ist, w\u00e4hrend die Arbeit aus der Allgemeinheit heraus erlaubt worden<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> ist. Vielmehr, die Strafandrohung hinsichtlich der Kasteiung ist ja [zu lehren] nicht n\u00f6tig, da dies schon von der Arbeit zu folgern ist, denn wenn die Arbeit, die aus der Allgemeinheit heraus erlaubt worden ist, mit der Ausrottung bestraft wird, um wieviel mehr die [Unterlassung der] Kasteiung, die aus der Allgemeinheit heraus nicht erlaubt worden ist, und wenn sie dennoch gelehrt wird, so dient dies zur Vergleichung, um daraus [einen Schlu\u00df] durch Wortanalogie zu folgern: bei der Kasteiung befindet sich eine Strafandrohung, und bei der Arbeit befindet sich eine Strafandrohung, wie nun die Arbeit nur bei Verwarnung bestraft wird, ebenso wird auch die [Unterlassung der] Kasteiurg nur bei Verwarnung bestraft. Es ist zu widerlegen: wohl<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> die Arbeit, die auch an \u0160abbathen und Festen [verboten] ist, w\u00e4hrend die Kasteiung an \u0160abbathen und Festen keine. Geltung hat. Rabina sagte: Dieser Autor folgert es durch [das Wort]<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a> <em>selbst<\/em>, das entbehrlich ist, denn wenn es nicht \u00fcberfl\u00fcssig w\u00e4re, k\u00f6nnte man dagegen einwenden, wie wir eingewandt haben; es ist aber entbehrlich. F\u00fcnf Schriftverse handeln von der Arbeit; einer deutet auf die Verwarnung f\u00fcr den Tag, einer auf die Verwarnung f\u00fcr die Nacht, einer auf die Strafandrohung f\u00fcr den Tag, einer auf die Strafandrohung f\u00fcr die Nacht und einer ist entbehrlich, um von der Arbeit auf die Kasteiung zu schlie\u00dfen, sowohl f\u00fcr den Tag als auch f\u00fcr die Nacht.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls erkl\u00e4rten sie: Hierbei hei\u00dft es <em>peinigen<\/em> und dort<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> hei\u00dft es <em>peinigen<\/em>, wie dort die Strafe nur bei Verwarnung erfolgt, ebenso erfolgt auch hierbei die Strafe nur bei Verwarnung. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erkl\u00e4rte: Dies ist durch [das Wort] <em>Ruhetag<\/em> zu folgern, das auch beim gew\u00f6hnlichen \u0160abbath<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a> gebraucht wird, wie bei diesem die Strafe nur bei Verwarnung erfolgt, ebenso erfolgt auch hierbei die Strafe nur bei Verwarnung.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-81b\">Blatt 81b<\/h2>\n<p>R. Papa erkl\u00e4rte: Der [Vers\u00f6hnungstag] selbst hei\u00dft \u0160abbath, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> <em>sollt einen Ruhetag<\/em> [<em>\u0160abbath<\/em>] <em>feiern<\/em>.<\/p>\n<p>Allerdings erkl\u00e4rt R. Papa nicht wie R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob, weil das bei diesem selbst gebrauchte Schriftwort bevorzugter ist, weshalb aber erkl\u00e4rt R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob nicht wie R. Papa!? Dieses<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> ist f\u00fcr die folgende Lehre n\u00f6tig:<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt eure Leiber am neunten des Monats kasteien<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, man beginne sich schon am neunten zu k\u00e4steien, so hei\u00dft es: <em>am Abend<\/em>. Aus [dem Worte] <em>am Abend<\/em> k\u00f6nnte man entnehmen, erst wenn es dunkel ist, so hei\u00dft es: <em>am neunten<\/em>. Wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Man beginne schon am Tage sich zu kasteien. Hieraus, da\u00df man vom Profanen zum Heiligen hinzuf\u00fcge. Ich wei\u00df dies vom Beginne, woher dies vom Ausgang? Es hei\u00dft<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a> <em>vom Abend bis zum Abend<\/em>. Ich wei\u00df dies vom Vers\u00f6hnungstage, woher dies von den Festen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a> <em>sollt ihr feiern<\/em>. Ich wei\u00df dies von den Festen, woher dies von den \u0160abbathen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a> <em>euren Ruhetag<\/em>. Hieraus, da\u00df man bei jedem Ruhetage vom Profanen zum Heiligen hinzuf\u00fcge.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet der Autor, der es<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> durch [das Wort] <em>selbst<\/em> folgert, [die Worte] <em>am neunten des Monats<\/em>!?<\/p>\n<p>Er verwendet sie f\u00fcr eine Lehre des \u1e24ija b. Rabh aus Diphte, denn \u1e24ija b. Rabh aus Diphte lehrte: <em>Ihr sollt eure Leiber am neunten kasteien<\/em>; fastet man etwa am neunten, man fastet ja am zehnten!? Dies besagt dir vielmehr, da\u00df die Schrift jedem, der am neunten i\u00dft und trinkt, es anrechnet, als faste er am neunten und am zehnten.<\/p>\n<p>WER UNGENIESSBARE SPEISEN GEGESSEN. Raba sagte: Wer am Vers\u00f6hnungstage Pfeffer kaut, ist frei; wer am Vers\u00f6hnungstage Ingwer kaut, ist frei. Man wandte ein: R. Me\u00edr sagte: Wenn es hei\u00dft:<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a> <em>ihr sollt ihn Ungeweihtes sein lassen, seine Frucht<\/em>, so wei\u00df ich ja, da\u00df ein Baum e\u00dfbarer Frucht gemeint sei, wozu hei\u00dft es <em>B\u00e4ume e\u00dfbarer Frucht<\/em>? Auch ein Baum, dessen Holz und Frucht den gleichen [Geschmack] haben, n\u00e4mlich die Pfefferstaude. Dies lehrt dich, da\u00df die Pfefferstaude dem Gesetze vom Ungeweihten unterliege, und da\u00df es im Jisra\u00e9llande an nichts fehle, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a> <em>darin an nichts mangelt<\/em><a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von eingemachtem<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a> und das andere von trokkenem. Rabina sprach zu Meremar: R. Na\u1e25man sagte ja aber, das aus Indien kommende Ingwermus sei [zum Essen] erlaubt, und man spreche dar\u00fcber den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von eingemachtem und das andere von trockenem. Die Rabbanan lehrten: Wer R\u00f6hrichtsbl\u00e4tter i\u00dft, ist frei, wenn Weinranken, so ist er schuldig. Von welchen Weinranken gilt dies? R. Ji\u00e7\u1e25aq aus Magdala erwiderte: Die vom Neujahr bis zum Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> spro\u00dften. R. Kahana erwiderte: In den ersten drei\u00dfig<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> Tagen. \u00dcbereinstimmend mit R. Ji\u00e7\u1e25aq aus Magdala wird gelehrt: Wer R\u00f6hrichtsbl\u00e4tter i\u00dft, ist frei, wenn Weinranken, so ist er schuldig; dies gilt nur von Weinranken, die vom Neujahr bis zum Vers\u00f6hnungstage spro\u00dften.<\/p>\n<p>WER TUNKE ODER SALZBR\u00dcHE GETRUNKEN HAT, IST EREI. Wenn aber Essig, so ist man schuldig, somit lehrt unsere Mi\u0161na nach Rabbi. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Rabbi sagte, Essig erquicke die Seele. R. Gidel b. Mena\u0161e aus Biri bei Nere\u0161 trug vor, die Halakha sei nicht wie Rabbi, und im folgenden Jahre gingen alle und tranken verd\u00fcnnten Essig. Als R. Gidel davon h\u00f6rte, nahm er daran Antso\u00df und sprach: Ich sagte es nur von dem Falle, wenn bereits geschehen, sagte ich etwa, da\u00df es von vornherein [erlaubt sei]? Ich sagte es nur von einem kleinen Quantum, sagte ich es etwa von einem gro\u00dfen? Ich sagte es nur von rohem, sagte ich es etwa von verd\u00fcnntem!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-82a\">Blatt 82a<\/h2>\n<p>MAN BRAUCHT KINDER AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE NICHT FASTEN ZU LASSEN, JEDOCH MUSS MAN SIE EIN JAHR ODER ZWEI JAHRE VORHER<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> DARAN GEW\u00d6HNEN, DAMIT SIE IN DEN GEBOTEN EINGE\u00dcBT SEIEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn man sie schon zwei Jahre vorher daran gew\u00f6hnen mu\u00df, so braucht dies ja nicht von einem Jahre [gelehrt zu werden]!? R. \u1e24isda erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine gilt von einem schwachen, das andere von einem kr\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>R. Hona, sagte: Acht- und Neunj\u00e4hrige gew\u00f6hne man stundenweise, Zehn- und Elfj\u00e4hrige m\u00fcssen rabbanitisch [das Fasten] beenden, Zw\u00f6lfj\u00e4hrige m\u00fcssen es nach der Tora beenden. Dies gilt von M\u00e4dchen. R. Na\u1e25man sagte: Neun- und Zehnj\u00e4hrige gew\u00f6hne man stundenweise, Elfund Zw\u00f6lfj\u00e4hrige m\u00fcssen rabbanitisch [das Fasten] beenden, Dreizehnj\u00e4hrige m\u00fcssen es nach der Tora beenden. Dies gilt von Knaben. R. Jo\u1e25anan sagte: Rabbanitisch gibt es kein Beenden [des Fastens], vielmehr, mu\u00df man Zehn- und Elfj\u00e4hrige stundenweise gew\u00f6hnen, w\u00e4hrend Zw\u00f6lfj\u00e4hrige [das Fasten] nach der Tora beenden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man braucht Kinder am Vers\u00f6hnungstage nicht fasten zu lassen, jedoch mu\u00df man sie ein Jahr oder zwei Jahre vorher daran gew\u00f6hnen. Einleuchtend ist dies nach R. Hona und R. Na\u1e25man: (ein Jahr oder zwei Jahre vorher:) n\u00e4mlich ein Jahr vorher<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> oder zwei Jahre vorher, wie ist dies aber nach R. Jo\u1e25anan zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan kann dir erwidern: ein Jahr oder zwei Jahre, n\u00e4mlich vor ihrer Reife<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabba b. \u0160emu\u00e9l lehrte: Man braucht Kinder am Vers\u00f6hnungstage nicht fasten zu lassen, jedoch mu\u00df man sie ein Jahr oder zwei Jahre vor ihrer Reife daran gew\u00f6hnen. Einleuchtend ist dies nach R. Jo\u1e25anan, wie ist es aber nach R. Hona und R. Na\u1e25man<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Diese Rabbanan k\u00f6nnen dir erwidern: unter \u00bbgew\u00f6hnen\u00ab ist eben das Beenden [des Fastens] zu verstehen.<\/p>\n<p>Hei\u00dft denn das Beenden [des Fastens] \u00bbgew\u00f6hnen\u00ab, es wird ja gelehrt: Was hei\u00dft \u00bbgew\u00f6hnen\u00ab? Pflegt es in der zweiten Stunde zu essen, so gebe man ihm in der dritten, wenn in der dritten, so gebe man ihm in der vierten!? Raba b. U\u0351la erwiderte: Es gibt zweierlei Arten des Gew\u00f6hnens.<\/p>\n<p>WENN EINE SCHWANGERE [DEN DUFT EINER SPEISE] RIECHT, SO GEBE MAN IHR ZU ESSEN, BIS SIE SICH ERHOLT. EINEM KRANKEN GEBE MAN ZU ESSEN AUF VERORDNUNG VON SACHKUNDIGEN; SIND KEINE SACHKUNDIGEN ANWESEND, SO GEBE MAN IHM ZU ESSEN AUF SEIN EIGENES VERLANGEN, BIS ER SAGT, ER HABE GENUG.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wenn eine Schwangere den Duft von heiligem Fleische oder von Schweinefleisch riecht, so stecke man f\u00fcr sie ein St\u00e4bchen in die Br\u00fche und lege ihr an den Mund. Hat sie sich erholt, so ist es gut, wenn aber nicht, so gebe man ihr von der Br\u00fche selbst. Hat sie sich erholt, so ist es gut, wenn aber nicht, so gebe man ihr das fette [Fleisch] selbst, denn au\u00dfer G\u00f6tzendienst, Unzucht und Mord hast du nichts, dem nicht die Lebensrettung vorginge.<\/p>\n<p>Woher dies vom G\u00f6tzendienste?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Wenn es hei\u00dft:<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a> <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, wozu hei\u00dft es: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>, und wenn es hei\u00dft: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>, wozu hei\u00dft es: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>? Ist es ein Mensch, dem seine Person lieber ist als sein Geld, so hei\u00dft es: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, und ist es ein Mensch, dem sein Geld lieber ist als seine Person, so hei\u00dft es: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>. Woher dies von der Unzucht und dem Morde? Es wird gelehrt: Rabbi sagte: <a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a> <em>Dies ist ebenso, wie wenn einer seinen N\u00e4chsten \u00fcberf\u00e4llt und ermordet<\/em>; wa\u00df soll bei [Notzucht einer] Verlobten der Vergleich mit dem Morde? Vielmehr, was lehren sollte, lernt auch: wie man die Verlobte mit dem Leben [des Notz\u00fcchters] rette, ebenso [den \u00dcber- fallenen mit dem Leben des] M\u00f6rders, und, wie man sich eher t\u00f6ten lasse, als einen Mord begehen, ebenso lasse man sich bei [der Notzucht] einer Verlobten eher t\u00f6ten, als dies begehen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-82b\">Blatt 82b<\/h2>\n<p>Woher dies vom Morde selbst?<\/p>\n<p>Diest ist einleuchtend. So kam einst jemand vor Raba und erz\u00e4hlte ihm: Der Befehlshaber meines Wohnorts befahl mir, jenen zu t\u00f6ten, sonst t\u00f6tet er mich. Dieser erwiderte: Mag er dich t\u00f6ten, du aber begehe keinen Mord; wieso glaubst du, da\u00df dein Blut r\u00f6ter ist, vielleicht ist das Blut jenes Menschen r\u00f6ter.<\/p>\n<p>Einst roch eine Schwangere [am Vers\u00f6hnungstage den Duft von Speisen], und als man Rabbi befragte, sprach er: Geht, raunt ihr zu, da\u00df heute Vers\u00f6hnungstag sei. Da raunten sie es ihr zu, und sie erholte sich. Da las er \u00fcber [das Kind] den Schriftvers:<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> <em>Ehe ich dich im Mutterleibe bildete, habe ich dich ausersehen etc.<\/em>. Ihr entstammte R. Jo\u1e25anan. Einst roch eine Schwangere [am Vers\u00f6hnungstage den Duft von Speisen], und als man R. \u1e24anina befragte, sprach er: Geht, raunt ihr zu, da\u00df heute Vers\u00f6hnungstag sei. Sie erholte sich aber nicht. Da las er \u00fcber [das Kind] den Schriftvers:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-83a\">Blatt 83a<\/h2>\n<p><a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a><em>Die Frevler sind abtr\u00fcnnig vom Mutterleibe an<\/em>. Ihr entstammte \u0160abthaj der Getreidewucherer<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a><\/p>\n<p>EINEM KRANKEN GEBE MAN ZU ESSEN AUF VERORDNUNG VON SACHKUNDIGEN. R. Jannaj sagte: Wenn der Kranke sagt, er m\u00fcsse [essen], und der Arzt sagt, er brauche es nicht, so h\u00f6re man auf den Kranken, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> <em>das Herz kennt sein Leid<\/em>.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, der Arzt wisse es besser, so lehrt er uns. Wenn der Arzt sagt, er m\u00fcsse [essen], und der Kranke sagt, er brauche es nicht, so h\u00f6re man auf den Arzt.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Ein Stumpfsinn bem\u00e4chtigt sich seiner.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man gebe ihm zu essen auf Verordnung von Sachkundigen. Nur auf Verordnung von Sachkundigen, nicht aber auf sein Verlangen; nur auf Verordnung von Sachkundigen, nicht aber auf Verordnung eines Sachkundigen!?<\/p>\n<p>Dies gilt von dem Falle, wenn er selbst sagt, er brauche es nicht.<\/p>\n<p>Sollte man ihm auch auf Verordnung eines Sachkundigen [zu essen] geben!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn noch jemand anwesend ist, der sagt, er brauche es nicht.<\/p>\n<p>\u00bbMan gebe ihm zu essen auf Verordnung von Sachkundigen.\u00ab Selbstverst\u00e4ndlich, hierbei besteht ja ein Zweifel der Lebensgefahr, und bei einem Zweifel der Lebensgefahr ist ja erleichternd zu entscheiden!? In dem Falle, wenn mit ihm noch andere zwei anwesend sind, die sagen, er brauche es nicht. Und obgleich R. Saphra \u00bbgesagt hat, [die Regel], zwei wie hundert und hundert wie zwei, gelte nur bei Zeugen<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a>, w\u00e4hrend man sich bei der Sch\u00e4tzung nach der Anzahl der Ansichten richte, so bezieht sich dies nur auf Sch\u00e4tzungen in Geldsachen, w\u00e4hrend hierbei ein Zweifel der Lebensgefahr besteht.<\/p>\n<p>Wenn er aber im Schlu\u00dfsatze lehrt, da\u00df, wenn keine Sachkundigen anwesend sind, man ihm auf sein eigenes Verlangen zu essen gebe, so gilt ja der Anfangssatz von dem Falle, wenn er sagt, er brauche es!?<\/p>\n<p>[Unsere Mi\u0161nal ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten:<\/p>\n<p>Dies, nur, wenn er sagt, er brauche es nicht, wenn er aber sagt, er brauche es, und da nicht zwei Sachkundige anwesend sind, sondern nur einer, der sagt, er brauche es nicht, so gebe man ihm\u00ab auf sein eigenes Verlangen zu essen. Mar b. R. A\u0161i sagte: Wenn er sagt, er m\u00fcsse [essen], so h\u00f6re man auf ihn, selbst wenn hundert anwesend sind, die sagen er brauche es nicht, denn es hei\u00dft: <em>das Herz kennt sein Leid<\/em>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Sind keine Sachkundigen anwesend, so gebe man ihm zu essen auf sein eigenes Verlangen. Nur, wenn keine Sachkundigen anwesend sind, nicht aber wenn solche anwesend<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> sind!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: dies nur, wenn er sagt, er brauche es nicht, wenn er aber sagt, er brauche es, so gibt es keine Sachkundigen<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> und man gebe ihm auf sein Verlangen zu essen, denn es hei\u00dft: <em>das Herz kennt sein Leid<\/em>.<\/p>\n<p>WENN JEMAND VON HEISSHUNGER BEFALLEN WIRD, SO GEBE MAN IHM ZU ESSEN, SELBST UNREINE DINGE, BIS SEINE AUGEN ERHELLEN. WENN EINEN EIN TOLLER HUND GEBISSEN HAT, SO DARF MAN IHM NICHT VON DESSEN LEBERKLAPPEN ZU ESSEN<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a> GEBEN; R. MATIHA B. HERES ERLAUBT DIES. FERNER SAGTE R. MATIHIA B. HERE\u0161: WENN JEMAND HALSSCHMERZEN HAT, SO DARF MAN IHM AM \u0160ABBATH MEDIZIN IN DEN MUND EINFL\u00d6SSEN, WEIL. HIERBEI EIN ZWEIFEL DER LEBENSGEFAHR VORLIEGT UND JEDER ZWEIFEL DER LEBENSGEFAHR VERDR\u00c4NGT DEN \u0160ABBATH WFNN \u00dcBER EINEN EIN TRUMM ZUSAMMENST\u00dcRZT, UND ES ZWEIFELHAFT IST, OB ER SICH DA BEFINDET ODER NICHT, OB ER LEBENDIG IST ODER TOT OB ES EIN NICHTJUDE IST ODER EIN JISRA\u00c9LIT, SO LEGE MAN SEINETHALBEN DEN TRUMM FREI: FINDET MAN IHN, LEBEND, SO TRAGE MAN IHN AB, WENN ABER TOT, SO LASSE MAN IHN LIEGEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Woher wei\u00df man, ob seine Augen erhellt sind? Sobald, er zwischen gut und schlecht zu unterscheiden vermag. Abajje sagte: Durch den Geschmack.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand von Hei\u00dfhunger befallen wird, so gebe man ihm nach und nach das Leichtere<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a> zuerst: von Unverzehntetem und Aas gebe man ihm Aas zu essen; von Unverzehntetem und Siebentjahrsfrucht [gebe man ihm] Siebentjahrsfrucht: \u00fcber Unverzehntetes und Hebe [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Man gebe ihm Unverzehntetes zu essen und keine Hebe; Ben Tema sagt, Hebe und kein Unverzehntetes. Rabba sagte: In einem Falle, wo es mit Profanem m\u00f6glich<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a> ist, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man es brauchbar mache<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a> und ihm gebe, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wo es mit Profanem nicht m\u00f6glich ist: einer ist der Ansicht, [das Verbot] des Unverzehnteten sei schwerer<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht, das der Hebe sei schwerer<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>. Einer ist der Ansicht, das des Unverzehnteten sei schwerer, weil Hebe wenigstens f\u00fcr einen Priesteg brauchbar ist; und einer ist der Ansicht, das der Hebe sei schwerer, weil man das Unverzehntete tauglich machen<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a> kann.<\/p>\n<p>\u00abWenn es mit Profanem m\u00f6glich ist.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-83b\">Blatt 83b<\/h2>\n<p>In dem Falle, wenn es am \u0160abbath<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a> zu erfolgen hat.<\/p>\n<p>Auch am \u0160abbath ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, das Umhertragen<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a> [am \u0160abbath] ist ja nur rabbanitisch [verboten]!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um in \u00bbeinem undurchlochten Topfe [gezogene Fr\u00fcchte], die nur rabbanitisch [hebepflichtig] sind.<\/p>\n<p>\u00abEiner ist der Ansicht, [das Verbot] des Unverzehnteten sei schwerer, und einer ist der Ansicht [das Verbot] der Hebe sei schwerer.? Es ist anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten, denn es wird gelehrt: Wenn jemand von einer Schlange gebissen wird, so darf man [am \u0160abbath] f\u00fcr ihn einen Arzt aus einer Ortschaft nach einer anderen rufen, auch darf man f\u00fcr ihn eine Henne<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> aufschlitzen, auch Lauch [vom Boden] schneiden und ihm unverzehntet zu essen geben so Rabbi.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n sagt, er d\u00fcrfe nur verzehntet essen. Es w\u00e4re also anzunehmen, da\u00df sie<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> nach R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n ist und nicht nach Rabbi.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach Rabbi, denn Rabbi ist dieser Ansicht nur da, wo es sich um den Zehnten von Kr\u00e4utern handelt, der nur rabbanitisch [zu entrichten] ist, beim Zehnten von Getreide aber, wobei das Unverzehntete nach der Tora [verboten] ist, pflichtet Rabbi bei; denn wenn man dies bei einem undurchlochten Pflanzentopfe erlaubt, k\u00f6nnte man veranla\u00dft werden, auch von einem durchlochten Pflanzentopfe [unverzehntet] zu essen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand von Hei\u00dfhunger befallen wird, so gebe man ihm Honig, oder sonst etwas S\u00fc\u00dfes, denn Honig und alle anderen S\u00fc\u00dfigkeiten machen die Augen des Menschen aufleuchten. Und obgleich es daf\u00fcr keinen Beweis gibt, so gibt es immerhin eine Andeutung, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a> <em>sieh doch, wie meine Augen leuchten, weil ich dies bischen Honig genossen habe<\/em>. Wieso ist dies kein Beweis!?<\/p>\n<p>In jenem Falle war er nicht von Hei\u00dfhunger befallen worden. Abajje sagte: Dies gilt nur nach dem Essen, vor dem Essen aber reizt er sogar den Appetit, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a> <em>da fanden sie auf dem Felde einen mizrischen Mann, den brachten sie zu David; darauf gaben sie ihm Brot zu essen und Wasser zu trinken und ein St\u00fcck Feigenkuchen und zwei Rosinentrauben; und als er gegessen und getrunken hatte, kam er zu sich, denn er hatte drei Tage und drei N\u00e4chte nichts gegessen<\/em>.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn jemand von Hei\u00dfhunger befallen wird, so gebe man ihm Fettschwanz mit Honig zu essen. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Auch reines Feinmehl mit Honig. R. Papa sagte: Selbst Gerstenmehl mit Honig. R. Jo\u1e25anan erz\u00e4hlte: Einst wurde ich von Hei\u00dfhunger befallen, da lief ich zur Ostseite eines Feigenbaumes<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> und lie\u00df an mir in Erf\u00fcllung gehen [den Schriftvers:]<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> <em>die Weisheit erh\u00e4lt ihrem Besitzer das Leben<\/em>. R. Jose lehrte n\u00e4mlich: Wer den [richtigen] Geschmack einer Feige kosten will, wende sich nach der Ostseite, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a> <em>von den S\u00fc\u00dfigkeiten, die die Sonne hervorbringt<\/em>.<\/p>\n<p>Einst gingen R. Jehuda und R. Jose auf dem Wege, und R. Jehuda wurde von Hei\u00dfhunger befallen; da \u00fcberw\u00e4ltigte er einen Hirten und a\u00df ihm sein Brot weg. Da sprach R. Jose zu ihm: Du hast den Hirten beraubt! Als sie in der Stadt angelangt waren, wurde R. Jose von Hei\u00dfhunger befallen, und sie umgaben ihn mit Speisen und Sch\u00fcsseln. Hierauf sprach R. Jehuda zu ihm: Ich habe den Hirten \u00fcberw\u00e4ltigt, du aber hast die ganze Stadt \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>Einst befanden sich (ferner) R. Me\u00edr. R. Jehuda und R. Jose auf der Reise; R. Me\u00edr achtete auf den Namen<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>, R. Jose und R. Jehuda achteten nicht auf den Namen. Da kamen sie in eine Ortschaft und suchten ein Ouartier, und als sie es erhielten, fragten sie [den Wirt] nach seinem Namen. Er erwiderte: Kidor. Da dachte R. Me\u00edr: Es scheint also, da\u00df er ein B\u00f6sewicht ist, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a> <em>denn ein Geschlecht [ki dor] von Falschheiten sind sie<\/em>. R. Jehuda und R. Jose \u00fcbergaben ihm<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a> ihre Geldbeutel, R. Me\u00edr aber \u00fcbergab ihm seinen nicht, sondern versteckte ihn in das Grab seines Vaters. Darauf erschien [dem Wirte im Traume:] Geh, hole dir den Geldbeutel, der an der Kopfseite jenes Mannes liegt. Als er ihnen am n\u00e4chsten Tage seinen Traum erz\u00e4hlte, sprachen sie zu ihm: Ein Traum der \u0160abbathnacht<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> hat keine Bedeutung. Alsdann ging R. Me\u00edr hin, wartete da den ganzen Tag und nahm ihn an sich. Am folgenden Tage sprachen sie zu ihm: Gib uns unsere Geldbeutel. Dieser aber erwiderte, er wisse<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a> von nichts. Da sprach R. Me\u00edr zu ihnen: Weshalb habt ihr auf den Namen nicht geachtet!? Diese erwiderten: Weshalb hat der Meister uns dies nicht gesagt? Er entgegnete ihnen: Allerdings dachte ich, es sei zu bef\u00fcrchten, f\u00fcr sicher aber hielt ich es nicht. Darauf nahmen sie ihn mit in einen Laden, und als sie Linsen an seinem Schnurrbarte bemerkten, gingen sie zu seiner Frau und gaben dies<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a> als Zeichen an, und erhielten ihre Geldbeutel. Daraufhin ging er und erschlug seine Frau. Das ist es, was wir gelernt haben: Die [Unterlassung] des H\u00e4ndewaschens vor [der Mahlzeit] veranla\u00dfte das Essen von Schweinefleisch<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a>, und die [Unterlassung] des H\u00e4ndewaschens nach [der Mahlzeit] t\u00f6tete einen Menschen. Sp\u00e4ter achteten sie auf den Namen, und als sie einst an ein Haus kamen, [dessen Eigent\u00fcmer] Bala hie\u00df, traten sie in dieses nicht ein, indem sie sagten, er scheint ein B\u00f6sewicht zu sein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a> <em>ich aber dachte: von Alters her<\/em> [bala] <em>Hurerei etc.<\/em>.<\/p>\n<p>WENN EINEN EIN TOLLER HUND GEBISSEN HAT etc. Die Rabbanan lehrten: F\u00fcnferlei wird vom tollen Hunde gesagt: sein Maul ist stets offen, sein Geifer flie\u00dft, seine Ohren h\u00e4ngen, der Schwanz h\u00e4ngt ihm zwischen den Schenkeln, und er geht stets an der Seite des Weges; manche sagen, auch bellt er, ohne da\u00df man seine Stimme h\u00f6rt. Woher kommt dies<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a>? Rabh erkl\u00e4rte, Hexen treiben mit ihm Kurzweil, und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte, ein b\u00f6ser Geist ruhe auf ihm.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, ob man ihn [nur] mit einem Projektil<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a> t\u00f6te.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-84a\">Blatt 84a<\/h2>\n<p>\u00dcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l wird gelehrt: Wenn man ihn t\u00f6tet, t\u00f6te man ihn nur mit einem Projektil. Wer mit ihm in Ber\u00fchrung kommt, ger\u00e4t in Gefahr; wer von ihm gebissen wird, stirbt.<\/p>\n<p>Wer mit ihm in Ber\u00fchrung kommt, ger\u00e4t in Gefahr? Welches Mittel gibt es dagegen?<\/p>\n<p>Man ziehe seine Kleider aus und laufe. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, kam einst mit einem solchen in Ber\u00fchrung; da zog er die Kleider ab und lief. Hierauf sprach er: Ich lie\u00df an mir in Erf\u00fcllung gehen [den Schriftvers:]<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a> <em>die Weisheit erh\u00e4lt ihrem Besitzer das Leben<\/em>.<\/p>\n<p>\u00bbWer von ihm gebissen wird, stirbt.\u00ab Welches Mittel gibt es dagegen? Abajje erwiderte: Man hole die Haut einer m\u00e4nnlichen Hy\u00e4ne und schreibe darauf: Ich, N., Sohn der N., schreibe \u00fcber dich auf die Haut einer m\u00e4nnlichen Hy\u00e4ne: Kanti kanti kleros; manche sagen: Qandi<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a> qandi qloros; Gott, Gott, Herr der Heerscharen, Amen, Amen, \u0160ela. Darauf ziehe man seine Kleider aus und vergrabe sie in ein Grab, woselbst man sie die zw\u00f6lf Monate des Jahres liegen lasse; alsdann hole man sie hervor, verbrenne sie in einem Ofen und zerstreue die Asche an einem Scheidewege. W\u00e4hrend dieser zw\u00f6lf Monate des Jahres trinke man, wenn man Wasser trinkt, nur aus einem Kupferrohr, denn sonst k\u00f6nnte man [im Wasser] das Bild des b\u00f6sen Geistes sehen und in Gefahr geraten. So fertigte seine Mutter f\u00fcr Abba b. Martha, das ist Abba b. Minjomi, ein Trinkrohr aus Gold.<\/p>\n<p>FERNER SAGTE R. MATIHA. R. Jo\u1e25anan litt an Skorbut; da ging er zu einer Matrone, und sie bereitete ihm [ein Heilmittel] am Donnerstag und am Freitag. Alsdann fragte er sie, wie er es am \u0160abbath<a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a> mache? Sie erwiderte: Dann hast du es nicht mehr n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Was mache ich aber, wenn ich es n\u00f6tig haben sollte? Da sprach sie zu ihm: Schw\u00f6re mir, da\u00df du es niemandem verraten wirst. Darauf schwor er ihr: Dem Gotte Jisra\u00e9ls, ich verrate es nicht. Hierauf lehrte er dies in seinem Vortrag.<\/p>\n<p>Er hatte ihr ja aber geschworen!? Da\u00df er es dem Gotte Jisra\u00e9ls nicht verraten werde, wohl aber seinem Volke.<\/p>\n<p>Dies ist ja aber eine Entweihung<a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a> des g\u00f6ttlichen Namens!?<\/p>\n<p>Er sagte es ihr vorher.<\/p>\n<p>Was bereitete sie ihm? R. A\u1e25a, der Sohn Rabas<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a>, sagte: Sauerteigsaft, Oliven\u00f6l und Salz. R. Jema\u0351r sagte: Sauerteig (selbst), Oliven\u00f6l und Salz. R. A\u0161i sagte: G\u00e4nsefett mit einem G\u00e4nsefl\u00fcgel [bestrichen]. Abajje sagte: Ich habe alles ausprobiert und wurde nicht gesund, bis mir ein Araber folgendes empfahl. Man nehme Steine von Oliven, die ein Drittel der Reife nicht erlangt haben, verbrenne sie auf einem neuen Spaten im Feuer und bestreiche damit die Zahnreihen. Nachdem ich dies tat, wurde ich gesund.<\/p>\n<p>Woher kommt es?<\/p>\n<p>Von sehr hei\u00dfem [Gerstenbrot, sehr kaltem] Weizen[brot] und Resten der Bratfische.<\/p>\n<p>Was ist das Symptom desselben?<\/p>\n<p>Wenn etwas zwischen die Z\u00e4hne ger\u00e4t, kommt aus den [Zahn]reihen Blut hervor.<\/p>\n<p>Wenn R. Jo\u1e25anan an Skorbut litt, machte er dies am \u0160abbath und genas.<\/p>\n<p>Wieso tat dies R. Jo\u1e25anan!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Anders ist der Skorbut; er beginnt im Munde und endigt im Unterleibe. R. \u1e24ija b. Abba sprach zu R. Jo\u1e25anan: Also nach R. Mathja b. Here\u0161, welcher sagt, wenn jemand Schmerzen im Munde hat, d\u00fcrfe man ihm am \u0160abbath Medizin<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a> einfl\u00f6\u00dfen? Dieser erwiderte: Ich sage, bei dieser<a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a> [Krankheit], wenn auch nicht bei einer anderen. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Wenn jemand von der Gelbsucht befallen wird, so darf man ihm Eselsfleisch zu essen geben; wenn jemand von einem tollen Hunde gebissen wird, so darf man ihm von dessen Leberlappen zu essen geben; wenn jemand Schmerzen im Munde hat, so darf man ihm am \u0160abbath eine Medizin einfl\u00f6\u00dfen so R. Mathja b. \u1e24ere\u0161; die Weisen sagen, diese gelten nicht als Heilmittel. [Die Beschr\u00e4nkung] \u00bbdiese\u00ab schlie\u00dft wohl die Medizin aus<a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nein, die schlie\u00dft Aderla\u00df bei einer Halsanschwellung aus. Dies ist auch einleuchtend, denn es wird gelehrt: Drei Dinge sagte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Jose im Namen des R. Mathja b. \u1e24ere\u0161: Man darf am \u0160abbath bei einer Halsanschwellung zur Ader lassen, wenn einen ein toller Hund gebissen hat, so darf man ihm von seinem Leberlappen zu essen geben, und wenn jemand Schmerzen im Munde hat, so darf man ihm am \u0160abbath eine Medizin einfl\u00f6\u00dfen; die Weisen sagen, diese gelten nicht als Heilmittel. [Die Beschr\u00e4nkung] \u00bbdiese\u00ab schlie\u00dft wohl die zwei letzten aus, w\u00e4hrend das erste nicht einbegriffen ist.<\/p>\n<p>Nein, die ersten zwei, w\u00e4hrend das letzte nicht einbegriffen ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-84b\">Blatt 84b<\/h2>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabb b. \u0160emu\u00e9l lehrte: Wenn eine Schwangere [den Duft einer Speise] riecht, so gebe man ihr zu essen, bis sie sich erholt; wenn einen ein toller Hund gebissen hat, so gebe man ihm von dessen Leberlappen zu essen; wenn jemand Schmerzen im Munde hat, so darf man ihm am \u0160abbath eine Medizin einfl\u00f6\u00dfen<\/p>\n<p>so R. Elea\u0351zar b. Jose, der es im Namen des R. Mathja b. \u1e24ere\u0161 sagte. Die Weisen sagen, nur in diesem Falle, nicht aber in einem anderen. Worauf bezieht sich das \u00bbin diesem\u00ab: wollte man sagen, auf die Schwangere, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, denn es gibt doch wohl niemand, der sagt, es sei bei einer Schwangeren nicht [erlaubt); doch wohl auf die Medizin. Schlie\u00dfe hieraus. R. A\u0161i sagte: Dies ist auch aus unserer. Mi\u0161na zu entnehmen: Ferner sagte R. Mathja b. \u1e24ere\u0161: Wenn jemand Schmerzen im Munde hat, so darf man ihm am \u0160abbath eine Medizin einfl\u00f6\u00dfen. Hierbei streiten die Rabbanan gegen ihn nicht, denn wenn man sagen wollte, die Rabbanan streiten gegen ihn, so sollte er es zusammen<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a> und den Widerspruch der Rabbanan nachher lehren.<\/p>\n<p>Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>WEIL HIERBEI EIN ZWEIFEL DER LEBENSGEFAHR VORLIEGT etc. Wozu braucht er weiter zu erg\u00e4nzen: und jeder Zweifel der Lebensgefahr verdr\u00e4ngt den \u0160abbath!? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Sie sagten dies nicht nur von einem Zweifel f\u00fcr diesen \u0160abbath, sondern auch von einem Zweifel f\u00fcr den folgenden<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a> \u0160abbath.<\/p>\n<p>In welchem Falle?<\/p>\n<p>Wenn [die \u00c4rzte die Behandlung] auf acht Tage gesch\u00e4tzt haben, und der erste Tag ein \u0160abbath ist; man k\u00f6nnte glauben, man warte bis zum Abend, damit man seinetwegen nicht zwei \u0160abbathe entweihe, so lehrt er uns. Ebenso wird auch gelehrt: Man darf f\u00fcr einen Kranken am \u0160abbath Wasser aufw\u00e4rmen, ob zum Trinken oder zur Kr\u00e4ftigung<a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a>; und sie sagten dies nicht nur von diesem \u0160abbath, sondern auch vom folgenden \u0160abbath. Man sage nicht, man warte damit, denn er k\u00f6nnte genesen, vielmehr w\u00e4rme man es f\u00fcr ihn sofort auf, weil jeder Zweifel der Lebensgefahr den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, und nicht nur ein Zweifel f\u00fcr diesen \u0160abbath, sondern auch ein Zweifel f\u00fcr den folgenden \u0160abbath. Man braucht dies nicht durch Nichtjuden oder Samaritaner verrichten zu lassen, sondern auch durch bedeutende M\u00e4nner Jisra\u00e9ls. Ferner sage man nicht, man verlasse sich hierbei nicht auf die Verordnung von Frauen oder Samaritanern, vielmehr wird ihre Ansicht mit der Ansicht anderer vereinigt<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am \u0160abbath das Leben retten; je schneller, desto lobenswerter, und man braucht nicht erst bei Gericht um Erlaubnis zu fragen. Zum Beispiel: sieht man, wie ein Kind ins Meer gefallen ist, so werfe man ein Netz aus und hole es heraus; je schneller desto lobenswerter, und man braucht nicht erst das Gericht um Erlaubnis zu fragen, obgleich man dabei Fische mitf\u00e4ngt. Sieht man, wie ein Kind in eine Grube gefallen ist, so rei\u00dfe man eine Erdscholle fort und hole es herauf; je schneller, desto lobenswerter, und man braucht nicht erst bei Gericht um Erlaubnis zu fragen, obgleich man dabei eine Stiege errichtet. Sieht man, wie vor einem Kinde die T\u00fcr abgesperrt worden<a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a> ist, so schlage man sie ein und hole es heraus; je schneller desto lobenswerter, und man braucht nicht erst bei Gericht um Erlaubnis zu fragen, obgleich man dabei Holz zerkleinert. Man l\u00f6sche und isoliere bei einer Feuersbrunst [das Feuer]; je schneller desto lobenswerter, und man braucht nicht erst bei Gericht um Erlaubnis zu fragen, obgleich man dabei Kohlen<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a> bereitet.<\/p>\n<p>Und [alle F\u00e4lle] sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur vom Meere gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben], weil [das Kind] w\u00e4hrenddessen<a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a> [vom Wasser] fortgetragen werden k\u00f6nnte, nicht aber gilt dies von der Grube, in der es sitzen bleibt; daher ist dies n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur von der Grube gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil es sich darin \u00e4ngstigt, wenn aber die T\u00fcr vor ihm abgeschlossen ist, kann man ja an der anderen Seite sitzen und ihm mit N\u00fcssen<a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a> klappern. Daher sind [alle F\u00e4lle] n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wozu ist der Fall vom L\u00f6schen und Isolieren [des Feuers] n\u00f6tig? Selbst in einem anderen Hofe<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Bei der Lebensrettung richte man sich nicht nach der Mehrheit.<\/p>\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, wenn es neun Jisra\u00e9liten sind und ein Nichtjude<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a> unter ihnen, so besteht ja die Mehrheit aus Jisra\u00e9liten, und selbst wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, ist es ja bei Lebensgefahr in einem Zweifel erleichternd. Und sind es neun Nichtjuden und ein Jisra\u00e9lit, so ist es ja auch in diesem Falle selbstverst\u00e4ndlich, da er sich auf seinem Platze befindet, und was sich auf seinem Platze befindet, gilt als H\u00e4lfte gegen<a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a> H\u00e4lfte!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn [einer von ihnen] sich nch einem anderen Hofe getrennt<a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a> hat; man k\u00f6nnte glauben, wer sich trennt, trenne sich ja von der Mehrheit, so lehrt er uns, da\u00df man sich bei der Lebensrettung nicht nach der Mehrheit richte.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, R. Jose sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, da\u00df, wenn neun Nichtjuden und ein Jisra\u00e9lit [sich in einem Hause befinden], man wegen der Lebensrettung [den \u0160abbath entweihe], in diesem Hofe, nicht aber in einem anderen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn alle [den Hof] verlassen haben, und das andere, wenn nur ein Teil ihn verlassen hat<a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Kann \u0160emu\u00e9l dies denn gesagt haben, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn man da<a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a> ein ausgesetztes Kind findet, es, wenn die meisten Nichtjuden sind, ein nichtj\u00fcdisches, und wenn die meisten Jisra\u00e9liten sind, ein jisra\u00e9litisches, und wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, ein jisra\u00e9litisches sei, und hierzu sagt Rabh, nur insofern, als man es am Leben erhalte, nicht aber hinsichtlich der Legitimit\u00e4t<a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a>, und \u0160emu\u00e9l sagte, da\u00df man seinetwegen [am \u0160abbath] einen Fo\u0161 Tr\u00fcmmerhaufen freilege<a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-85a\">Blatt 85a<\/h2>\n<p>Die [Erkl\u00e4rung] \u0160emu\u00e9ls bezieht sich auf den ersten Fall, wenn die meisten Nichtjuden sind; hierzu sagte \u0160emu\u00e9l, da\u00df dies von der Lebensrettung nicht gelte<a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht gilt es demnach als nichtj\u00fcdisches, wenn die meisten Nichtjuden sind? R. Papa erwiderte: Man gebe ihm Aas zu essen.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht gilt er als Jisra\u00e9lit, wenn die meisten Jisra\u00e9liten sind?<\/p>\n<p>Da\u00df man ihm einen Fund abliefere.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht gilt er als Jisra\u00e9lit, wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte? Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte: Hinsichtlich der Entsch\u00e4digung.<\/p>\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, wenn unser Ochs seinen Ochsen gesto\u00dfen<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a> hat, so soll er doch den Beweis antreten<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a> und [Ersatz] erhalten!? In dem Falle, wenn sein Ochs unseren Ochsen gesto\u00dfen hat; die H\u00e4lfte hat er zu zahlen und hinsichtlich der anderen H\u00e4lfte kann er sagen, beweise, da\u00df ich kein Jisra\u00e9lit bin, so erh\u00e4ltst du sie.<\/p>\n<p>WENN \u00dcBER EINEN EIN TRUMM ZUSAMMENST\u00dcRZT etc. Was lehrt er damit? Das eine und um so mehr das andere: selbstverst\u00e4ndlich lege man ihn frei, wenn es zweifelhaft ist, ob er sich da befindet oder nicht, sicher aber lebt, wenn er sich da befindet, aber auch wenn es zweifelhaft ist, ob er lebt oder tot ist, lege man ihn frei; und selbstverst\u00e4ndlich, wenn es zweifelhaft ist, ob er lebt oder tot ist, sicher aber Jisra\u00e9lit ist, aber auch wenn es zweifelhaft ist, ob er Nichtjude oder Jisra\u00e9lit ist, lege man ihn frei.<\/p>\n<p>FINDET MAN IHN LEBEND, SO TRAGE MAN IHN AB. Wenn man ihn lebend findet, ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Auch in dem Falle, wenn er nur noch kurze Zeit leben kann.<\/p>\n<p>WENN ABER TOT, SO LASSE MAN IHN LIEGEN. Auch dies ist ja selbst verst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen einer Lehre des R. Jehuda b. Laqi\u0161 n\u00f6tig, denn es wird gelehrt: Man darf keinen Toten bei einer Feuersbrunst retten. R. Jehuda b. Laqi\u0161 sagte: Ich h\u00f6rte, da\u00df man einen Toten bei einer Feuersbrunst retten darf. Auch R. Jehuda b. Laqi\u0161 sagt dies nur da, weil man wegen seines Toten aufgeregt ist, und wenn man einem dies nicht erlaubt, k\u00f6nnte er [am \u0160abbath das Feuer] zu l\u00f6schen veranla\u00dft werden, was aber k\u00f6nnte er hierbei tun, wenn man ihm [die Rettung] nicht erlaubt!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wie weit untersuche<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a> man? Bis zu seiner Nase; manche sagen: bis zu seinem Herzen. Wenn man sucht und findet, da\u00df die oberen tot sind, so sage man nicht, die unteren seien erst recht tot. Einst ereignete es sich, da\u00df man die oberen tot und die unteren lebend fand. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df diese Tanna\u00edm denselben Streit f\u00fchren wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Womit beginnt die Bildung des Embryos? Mit dem Kopfe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a> <em>vom Mutterscho\u00dfe an warst du meine Zuflucht [gozi]<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a> <em>schere [gazi] deinen Hauptschmuck und wirf ihn fort<\/em>. Abba \u0160a\u00fal sagt, mit dem Nabel, und die Wurzeln verbreiten sich nach allen Richtungen.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, auch Abba \u0160a\u00fal sei dieser<a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a> Ansicht, denn Abba \u0160a\u00fal vertritt seine Ansicht nur hinsichtlich der Bildung, weil jede Sache sich aus ihrer Mitte entwickelt, bei der Lebensrettung aber pflichtet er bei, da\u00df das Leben sich haupts\u00e4chlich an der Nase zeigt, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a> <em>alles, was Lebensodem in seiner Nase<\/em>. R. Papa sagte: Der Streit besteht nur, wenn von unten<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a> nach oben, wenn aber von oben nach unten, so braucht man, wenn man bis zur Nase untersucht hat, weiter nicht zu untersuchen, denn es hei\u00dft: <em>alles, was Lebensodem in seiner Nase<\/em>.<\/p>\n<p>R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, R. A\u0351qiba und R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja befanden sich einst auf dem Wege, und Levi der Ordner<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a> und R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Elea\u0351zar b. b. A\u0351zarja, folgten ihnen. Da wurde unter ihnen die Frage aufgeworfen, woher denn zu entnehmen sei, da\u00df die Lebensrettung den \u0160abbath verdr\u00e4nge. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l begann und sprach:<a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a> <em>Wenn der Dieb beim Einbruche betrofen wird<\/em>; bei diesem ist es ja zweifelhaft, ob er [nur] des Geldes wegen kommt oder [auch] auf das Leben geht, ferner verunreinigt das Blutvergie\u00dfen<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a> das Land und veranla\u00dft, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit von Jisra\u00e9l weiche, dennoch darf man sich durch sein Leben retten, um wieviel mehr verdr\u00e4ngt die Lebensrettung den \u0160abbath. Darauf begann R. A\u0351qiba und sprach:<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a> <em>Wenn einer den anderen mutwillig [t\u00f6tet] etc.<\/em>, <em>so sollst du ihn von meinem Altar wegholen, da\u00df er get\u00f6tet werde<\/em>; nur vom Altar<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a> weg, nicht aber vom Altar herunter<a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a>. Hierzu sagte Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans, nur um get\u00f6tet zu werden, um das Leben<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a> zu erhalten, auch vom Altar herunter.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-85b\">Blatt 85b<\/h2>\n<p>Wenn man nun diesen [vom Altar herunterholt], obgleich es zweifelhaft ist, ob seine Aussage von Bedeutung ist oder nicht, und der Tempeldienst dennoch den Sabbath verdr\u00e4ngt, um wieviel mehr verdr\u00e4ngt die Lebensrettung den \u0160abbath. Alsdann begann R. Elea\u0351zar und sprach: Wenn die Beschneidung, die nur eines der zweihundertachtundvierzig Glieder des Menschen betrifft, den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, um wieviel mehr verdr\u00e4ngt ihn [die Rettung] seines ganzen K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>R. Jose b. R. Jehuda erkl\u00e4rte:<a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a> <em>Nur meine \u0160abbathe sollt ihr beobachten<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, in jedem<a href=\"#fn340\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref340\" role=\"doc-noteref\"><sup>340<\/sup><\/a> Falle, so hei\u00dft es: <em>nur<\/em>, teilend. R. Jonathan b. Joseph erkl\u00e4rte:<a href=\"#fn341\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref341\" role=\"doc-noteref\"><sup>341<\/sup><\/a> <em>Denn er mu\u00df euch heilig sein<\/em>, er ist euch \u00fcbergeben, nicht aber ihm. R. \u0160imo\u0351n b. Menasja erkl\u00e4rte:<a href=\"#fn342\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref342\" role=\"doc-noteref\"><sup>342<\/sup><\/a> <em>Die Kinder Jisra\u00e9l sollen den \u0160abbath beobachten<\/em>, die Tora sagt damit, da\u00df man seinetwegen einen \u0160abbath entweihe, damit er viele \u0160abbathe beobachte. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: W\u00e4re ich dabei, so w\u00fcrde ich zu ihnen gesagt haben: Ich habe einen noch besseren [Beleg] als die eurigen:<a href=\"#fn343\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref343\" role=\"doc-noteref\"><sup>343<\/sup><\/a> <em>Er lebe durch sie<\/em>, und nicht, da\u00df er durch sie sterbe. Raba sprach: Jene alle [Beweise] sind zu widerlegen, nur nicht der des \u0160emu\u00e9l, der nicht zu widerlegen ist. Der des R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, denn da ist es vielleicht nach Raba zu erkl\u00e4ren, denn Raba sagte: Beim Einbruche hat es<a href=\"#fn344\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref344\" role=\"doc-noteref\"><sup>344<\/sup><\/a> folgenden Grund: es ist feststehend, da\u00df niemand bei [der Rettung] seines Verm\u00f6gens sich zur\u00fcckh\u00e4lt, und da [der Dieb] wei\u00df, da\u00df dieser ihm entgegentreten werde, denkt er: tritt er mir entgegen, so t\u00f6te ich ihn, und die Tora sagt: will jemand dich t\u00f6ten, so komme ihm zuvor und t\u00f6te ihn. Wir wissen dies somit nur vom sicheren [Tode], woher dies von einem Zweifel? Auch der des R. A\u0351qiba, denn da verfahre man nach Abajje, denn Abajje sagte, man gebe ihm<a href=\"#fn345\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref345\" role=\"doc-noteref\"><sup>345<\/sup><\/a> ein paar Gelehrte mit, die pr\u00fcfen, ob seine Worte von Bedeutung sind. Wir wissen dies somit nur vom sicheren [Tode], woher dies von einem Zweifel? All diese Beweise gelten nur vom sicheren [Tode], woher dies von einem Zweifel? Der des \u0160emu\u00e9l aber ist ganz gewi\u00df nicht zu widerlegen. Rabina, nach anderen R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, sagte: [Das ist es, was die Leute sagen:] Besser ein scharfes Pfefferkorn als ein Korb voll K\u00fcrbisse.<\/p>\n<p>DAS S\u00dcNDOPFER UND DAS ZWEIFELLOSE SCHULDOPFER<a href=\"#fn346\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref346\" role=\"doc-noteref\"><sup>346<\/sup><\/a> S\u00dcHNEN; DER TOD UND DER VERS\u00d6HNUNGSTAG VERBUNDEN MIT BUSSE S\u00dcHNEN; DIE BUSSE S\u00dcHNT LEICHTERE S\u00dcNDEN, OB GEBOTE ODER VERBOTE BETREFFEND, WEGEN SCHWERER ABER BLEIBT ER IN DER SCHWEBE, BIS DER VERS\u00d6HNUNGSTAG KOMMT UND S\u00dcHNT. SAGT JEMAND, ER WOLLE S\u00dcNDIGEN UND BUSSE TUN, S\u00dcNDIGEN UND BUSSE TUN, SO L\u00c4SST MAN IHM NICHT GELINGEN, BUSSE ZU TUN; [SAGT ER,] ER WOLLE S\u00dcNDIGEN, UND DER VERS\u00d6HNUNGSTAG WERDE ES S\u00dcHNEN, SO S\u00dcHNT ES DER VERS\u00d6HNUNGSTAG NICHT. S\u00dcNDEN DES MENSCHEN GEGEN GOTT S\u00dcHNT DER VERS\u00d6HNUNGSTAG, S\u00dcNDEN DES MENSCHEN GEGEN SEINEN N\u00c4CHSTEN S\u00dcHNT DER VERS\u00d6HNUNGSTAG NICHT EHER, ALS BIS MAN SEINEN N\u00c4CHSTEN BES\u00c4NFTIGT HAT. R. ELEA\u0351ZAR B. A\u0351ZARJA TRUG VOR: <a href=\"#fn347\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref347\" role=\"doc-noteref\"><sup>347<\/sup><\/a> <em>Von allen euren S\u00fcnden vor dem Herrn sollt ihr rein werden<\/em>; S\u00dcNDEN DES MENSCHEN GEGEN GOTT S\u00dcHNT DER VERS\u00d6HNUNGSTAG, S\u00dcNDEN DES MENSCHEN GEGEN SEINEN N\u00c4CHSTEN S\u00dcHNT DER VERS\u00d6HNUNGSTAG NICHT EHER, ALS BIS MAN SEINEN N\u00c4CHSTEN BES\u00c4NFTIGT HAT. R. A\u00e7IBA SPRACH: HEIL EUCH, JISRA\u00c9L! WER IST ES, VOR DEM IHR EUCH REINIGT, WER IST ES, DER EUCH REINIGT? ES IST EUER VATER IM HIMMEL, WIE ES HEISST: <a href=\"#fn348\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref348\" role=\"doc-noteref\"><sup>348<\/sup><\/a> <em>und ich werde reines Wasser \u00fcber euch sprengen, da\u00df ihr rein werdet<\/em>. FERNER HEISST Es:<a href=\"#fn349\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref349\" role=\"doc-noteref\"><sup>349<\/sup><\/a> <em>Die Hofnung<a href=\"#fn350\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref350\" role=\"doc-noteref\"><sup>350<\/sup><\/a> Jisra\u00e9ls ist der Herr<\/em>; WIE DAS TAUCHBAD<a href=\"#fn351\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref351\" role=\"doc-noteref\"><sup>351<\/sup><\/a> DIE UNREINEN REINIGT, SO REINIGT DER HEILIGE, GEPRIESEN SEI ER, JISRA\u00c9L.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur das zweifellose Schuldopfer, nicht aber das Schwebeschuldopfer; auch bei diesem hei\u00dft es ja \u00bbS\u00fchne\u00ab!?<\/p>\n<p>Jenes s\u00fchnt eine vollst\u00e4ndige S\u00fchne, das Schwebeschuldopfer aber s\u00fchnt keine vollst\u00e4ndige S\u00fchne. Oder auch: die S\u00fchne jener kann durch anderes nicht ersetzt werden, die S\u00fchne des Schwebeschuldopfers kann durch anderes ersetzt werden. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die S\u00fcndopfer oder zweifellose Schuldopfer darzubringen haben, sind, wenn der Vers\u00f6hnungstag dar\u00fcber verstrichen ist, dazu verpflichtet, die aber Schwebeschuldopfer darzubringen haben, sind frei.<\/p>\n<p>DER TOD UND DER VERS\u00d6HNUNGSTAG VERBUNDEN MIT BUSSE S\u00dcHNEN.<\/p>\n<p>Nur mit Bu\u00dfe, nicht aber diese allein, also nicht nach Rabbi, denn es wird gelehrt: Rabbi sagte: Der Vers\u00f6hnungstag s\u00fchnt alle S\u00fcnden der Tora, einerlei ob man Bu\u00dfe getan hat oder nicht, au\u00dfer wenn jemand das Joch<a href=\"#fn352\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref352\" role=\"doc-noteref\"><sup>352<\/sup><\/a> abwirft, die Tora falsch<a href=\"#fn353\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref353\" role=\"doc-noteref\"><sup>353<\/sup><\/a> deutet, oder das B\u00fcndnis des Fleisches<a href=\"#fn354\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref354\" role=\"doc-noteref\"><sup>354<\/sup><\/a> bricht; hat er Bu\u00dfe getan, so s\u00fchnt es der Vers\u00f6hnungstag, hat er keine Bu\u00dfe getan, so s\u00fchnt es der Vers\u00f6hnungstag nicht.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach Rabbi, denn zur Bu\u00dfe ist der Vers\u00f6hnungstag n\u00f6tig, nicht aber zum Vers\u00f6hnungstage die Bu\u00dfe.<\/p>\n<p>DIE BUSSE S\u00dcHNT LEICHTERE S\u00dcNDEN, OB GEBOTE ODER VERBOTE BE- TREFFEND. Wenn sie sogar Verbote s\u00fchnt, wozu braucht dies von den Geboten gelehrt zu werden!? R. Jehuda erwiderte: Er meint es wie folgt: Gebote und Verbote, die in Gebote \u00fcbergehen<a href=\"#fn355\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref355\" role=\"doc-noteref\"><sup>355<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Etwa nicht richtige Verbote, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Folgende sind leichte [S\u00fcnden: die \u00dcbertretung von] Geboten und Verboten, ausgenommen [das Verbot]:<a href=\"#fn356\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref356\" role=\"doc-noteref\"><sup>356<\/sup><\/a> <em>du sollst nicht aussprechen<\/em><a href=\"#fn357\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref357\" role=\"doc-noteref\"><sup>357<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-86a\">Blatt 86a<\/h2>\n<p><em>Du sollst nicht aussprechen<\/em>, und alles, was dem gleicht<a href=\"#fn358\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref358\" role=\"doc-noteref\"><sup>358<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jehuda sagte: Alles nach [dem Verbote:] <em>du sollst nicht aussprechen<\/em>, s\u00fchnt die Bu\u00dfe, vor [dem Verbote:] <em>du sollst nicht aussprechen<\/em>, l\u00e4\u00dft die Bu\u00dfe in der Schwebe und der Vers\u00f6hnungstag s\u00fchnt es!?<\/p>\n<p><em>Du sollst nicht aussprechen<\/em>, und alles, was dem gleicht.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Beim [Berge] \u1e24oreb<a href=\"#fn359\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref359\" role=\"doc-noteref\"><sup>359<\/sup><\/a> wird von der Vergebung durch Bu\u00dfe gesprochen, somit k\u00f6nnte man glauben, dies beziehe sich auch auf [das Verbot:] <em>du sollst nicht aussprechen<\/em>, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn360\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref360\" role=\"doc-noteref\"><sup>360<\/sup><\/a> <em>wird er nicht vergeben<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, dies beziehe sich auch auf andere Verbote, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn361\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref361\" role=\"doc-noteref\"><sup>361<\/sup><\/a> <em>seinen Namen<\/em>, das [Aussprechen] seines Namens vergibt er nicht, wohl aber vergibt er andere Verbote!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Was s\u00fchnt die Bu\u00dfe? [die \u00dcbertretung von] Geboten und Verboten, die in Gebote \u00fcbergehen. Welche [S\u00fcnden] bleiben durch die Bu\u00dfe in der Schwebe und s\u00fchnt der Vers\u00f6hnungstag? Die mit der Ausrottungsstrafe oder der Hinrichtung durch das Gericht belegt sind und richtige Verbote.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Beim [Berge] \u1e24oreb wird von der Vergebung [durch Bu\u00dfe] gesprochen. Woher dies<a href=\"#fn362\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref362\" role=\"doc-noteref\"><sup>362<\/sup><\/a>? Es wird gelehrt: R. Elea\u0351zar sagte: Man kann nicht sagen, er vergebe, wo es ja hei\u00dft, er vergebe nicht, und man kann nicht sagen, er vergebe nicht, wo es ja hei\u00dft, er vergebe; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Er vergibt denen, die Bu\u00dfe tun, und vergibt nicht denen, die keine Bu\u00dfe tun.<\/p>\n<p>R. Mathja b. \u1e24ere\u0161 fragte R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja in Rom: Hast du von den vier Verschiedenheiten der S\u00fchne geh\u00f6rt, \u00fcber die R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l vorgetragen hat? Dieser erwiderte: Es sind drei, und mit jeder ist die Bu\u00dfe verbunden. Hat jemand ein Gebot \u00fcbertreten und Bu\u00dfe getan, so r\u00fchrt er sich nicht von der Stelle, bis man ihm vergeben hat, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn363\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref363\" role=\"doc-noteref\"><sup>363<\/sup><\/a> <em>tut Bu\u00dfe, ihr abtr\u00fcnnigen Kinder<\/em>. Hat jemand ein Verbot \u00fcbertreten, und Bu\u00dfe getan, so l\u00e4\u00dft die Bu\u00dfe es in der Schwebe und der Vers\u00f6hnungstag s\u00fchnt es, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn364\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref364\" role=\"doc-noteref\"><sup>364<\/sup><\/a><em>denn an diesem Tage wird er euch S\u00fchne schaffen etc.<\/em> <em>von allen euren S\u00fcnden<\/em>. Hat jemand eine mit der Ausrottungsstrafe oder der Hinrichtung durch das Gericht [belegte S\u00fcnde] begangen, und Bu\u00dfe getan, so lassen Bu\u00dfe und Vers\u00f6hnungstag sie in der Schwebe und Z\u00fcchtigungen scheuren sie weg, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn365\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref365\" role=\"doc-noteref\"><sup>365<\/sup><\/a> <em>ich werde mit dem Stocke ihr Vergehen ahnden und ihre Verschuldung mit Schl\u00e4gen<\/em>. Wenn jemand sich aber die Entweihung des g\u00f6ttlichen Namens zu Schulden kommen lie\u00df, so ist es nicht in der Macht der Bu\u00dfe, es in der Schwebe zu lassen, des Vers\u00f6hnungstages, es zu s\u00fchnen und der Z\u00fcchtigungen, es wegzuscheuren; sie alle lassen es vielmehr in der Schwebe, und nur der Tod scheucht dies weg, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn366\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref366\" role=\"doc-noteref\"><sup>366<\/sup><\/a> <em>der Herr der Heerscharen hat sich in meinen Ohren vernehmen lassen: Wahrlich, diese S\u00fcnde soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt<\/em>.<\/p>\n<p>Was gilt als Entweihung des g\u00f6ttlichen Namens? Rabh erwiderte: Bei mir, wenn ich Fleisch vom Schl\u00e4chter kaufe und ihm nicht sofort das Geld gebe. Abajje sagte: Dies gilt nur von einer Ortschaft, wo man [die Schuld] nicht einfordert, in einer Ortschaft aber, wo man [die Schuld] einfordert, ist nichts dabei. Rabina sprach: Matha Me\u1e25asja ist eine Ortschaft, wo man [die Schuld] einfordert. Wenn Abajje Fleisch von zwei Gesellschaftern kaufte, zahlte er Geld an den einen und Geld an den anderen, und nachher f\u00fchrte er sie zusammen und rechnete mit ihnen ab. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Bei mir, wenn ich vier Ellen ohne Tora und ohne Tephillin gehe. Ji\u00e7\u1e25aq aus der Schule R. Jannajs sagte: Wenn seine Kollegen\u00ab sich seines Leumundes sch\u00e4men, so ist dies eine Entweihung des g\u00f6ttlichen Namens. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Wenn zum Beispiel die Menschen sagen: Der Herr verzeihe ihm! Abajje erkl\u00e4rte: Wie gelehrt wird:<a href=\"#fn367\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref367\" role=\"doc-noteref\"><sup>367<\/sup><\/a> <em>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben<\/em>; der Name des Himmels soll durch dich beliebt werden. Wenn jemand [die Schrift] liest, [das Gesetz] studiert und Umgang mit Gelehrten pflegt, und im Verkehr mit Menschen h\u00f6flich ist, was sprechen die Leute \u00fcber ihn? Heil [ihm, der die Tora gelernt hat, heil] seinem Vater, der ihn die Tora lehrte, heil seinem Lehrer, der ihn die Tora lehrte; wehe den Leuten, die die Tora nicht gelernt haben. Dieser hat die Tora gelernt: seht, doch, wie sch\u00f6n sein Wandel, wie rechtschaffen sein Betragen! \u00dcber ihn spricht die Schrift:<a href=\"#fn368\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref368\" role=\"doc-noteref\"><sup>368<\/sup><\/a> <em>Und er sprach zu mir: Mein Diener bist du, Jisra\u00e9l, auf den ich stolz bin<\/em>. Wenn jemand aber [die Schrift] liest, [das Gesetz] studiert und Umgang mit Gelehrten pflegt, und im Handel nicht gewissenhaft und in der Unterhaltung mit Menschen nicht h\u00f6flich ist, was sprechen die Leute \u00fcber ihn? Wehe diesem, der die Tora gelernt hat, wehe seinem Vater, der ihn die Tora lehrte, wehe seinem Lehrer, der ihn die Tora lehrte; dieser hat die Tora gelernt: seht doch, wie entartet ist sein Betragen, wie h\u00e4\u00dflich sein Wandel! \u00dcber ihn spricht die Schrift:<a href=\"#fn369\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref369\" role=\"doc-noteref\"><sup>369<\/sup><\/a> <em>Indem man von ihnen sagte: diese sind das Volk des Herrn, und doch mu\u00dften sie aus seinem Lande fort<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ama b. \u1e24anina sagte: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, denn sie bringt Heilung \u00fcber die Welt, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn370\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref370\" role=\"doc-noteref\"><sup>370<\/sup><\/a> <em>Ich will ihre Verwilderung heilen, sie freiwiltig lieben<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ama b. \u1e24anina wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn371\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref371\" role=\"doc-noteref\"><sup>371<\/sup><\/a> <em>kehret um, ihr ausgelassenen Kinder<\/em> vorher nur ausgelassen<a href=\"#fn372\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref372\" role=\"doc-noteref\"><sup>372<\/sup><\/a>, und es hei\u00dft: <em>ich will eure Verwilderung heilen<\/em>!? Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn [die Bu\u00dfe] aus Liebe erfolgt, und das andere, wenn aus Furcht. R. Jehuda wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft: <em>kehret um, ihr ausgelassenen Kinder, ich will eure Verwilderung heilen<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn373\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref373\" role=\"doc-noteref\"><sup>373<\/sup><\/a> <em>denn ich bin euer Herr, ich will euch einen aus einer Stadt und zwei aus einer Familie holen<\/em><a href=\"#fn374\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref374\" role=\"doc-noteref\"><sup>374<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn [die Bu\u00dfe] aus Liebe erfolgt, und das andere, wenn durch Z\u00fcchtigungen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-86b\">Blatt 86b<\/h2>\n<p>R. Levi sagte: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, denn sie reicht bis zum Thron der Herrlichkeit, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn375\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref375\" role=\"doc-noteref\"><sup>375<\/sup><\/a> <em>kehre zur\u00fcck, Jisra\u00e9l, zum Herrn<\/em>, <em>deinem Gott<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan \u00bbsagte: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, denn sie verdr\u00e4ngt ein Verbot der Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn376\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref376\" role=\"doc-noteref\"><sup>376<\/sup><\/a> <em>wenn einer sein Weib entl\u00e4\u00dft und sie von ihm fortgeht und einen anderen heiratet, kann er dann wieder zu ihr zur\u00fcckkehren<\/em>? W\u00fcrde ein solches Land nicht dadurch entweiht werden? <em>Du aber hast mit vielen Buhlen gehurt und sollst doch zu mir zur\u00fcckkehren, Spruch des Herrn<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jonathan sagte: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, denn sie f\u00fchrt die Erl\u00f6sung herbei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn377\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref377\" role=\"doc-noteref\"><sup>377<\/sup><\/a> <em>es wird f\u00fcr \u00c7ijon ein Erl\u00f6ser kommen und f\u00fcr die, die sich in Ja\u0351qob von der Schuld bekehren<\/em>; weshalb wird f\u00fcr \u00c7ijon ein Erl\u00f6ser kommen, weil sie sich in Ja\u0351qob von der Schuld bekehren.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqis sagte: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, denn durch sie werden die vors\u00e4tzlichen [S\u00fcnden] in fahrl\u00e4ssige verwandelt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn378\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref378\" role=\"doc-noteref\"><sup>378<\/sup><\/a> <em>kehre um, O Jisra\u00e9l, zum Herrn, deinem Gott, denn durch deine S\u00fcnde bist du gestrauchelt<\/em>; unter \u00bbS\u00fcnde\u00ab ist ja die vors\u00e4tzliche<a href=\"#fn379\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref379\" role=\"doc-noteref\"><sup>379<\/sup><\/a> zu verstehen, dennoch nennt er es \u00bbstraucheln\u00ab.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Re\u0161 Laqi\u0161 sagte ja, die Bu\u00dfe sei so bedeutend, da\u00df durch sie die vors\u00e4tzlichen [S\u00fcnden] in verdienstliche Handlungen verwandelt werden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn380\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref380\" role=\"doc-noteref\"><sup>380<\/sup><\/a> <em>wenn sich ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit bekehrt und Recht und Gerechtigkeit \u00fcbt, so soll er derentwegen leben bleiben<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn es aus Liebe erfolgt, und das andere, wenn aus Furcht.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, denn sie verl\u00e4ngert die Jahre des Menschen, denn es hei\u00dft: <em>wenn sich der Gottlose von seiner Gottlosigkeit bekehrt, soll er leben bleiben<\/em>.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Im Westen sagten sie im Namen des Raba b. Mari: Komm und sieh, wie anders ist die Handlungsweise des Heiligen, gepriesen sei er, als die Handlungsweise eines [Menschen aus] Fleisch und Blut. Ein [Mensch aus] Fleisch und Blut handelt wie folgt: wenn jemand seinen Genossen erz\u00fcrnt, so ist es zweifelhaft, ob er sich vers\u00f6hnen l\u00e4\u00dft oder nicht, und wenn man auch annimmt, er lasse sich vers\u00f6hnen, so ist es zweifelhaft, ob er sich durch blo\u00dfe Worte vers\u00f6hnen l\u00e4\u00dft oder nicht; anders aber verf\u00e4hrt der Heilige, gepriesen sei er: wenn ein Mensch heimlich eine S\u00fcnde begeht, so l\u00e4\u00dft er sich von ihm durch Worte vers\u00f6hnen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn381\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref381\" role=\"doc-noteref\"><sup>381<\/sup><\/a> <em>nehmet Worte mit euch und kehret damit zum Herrn um<\/em>. Und noch mehr, er ist ihm<a href=\"#fn382\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref382\" role=\"doc-noteref\"><sup>382<\/sup><\/a> auch dankbar, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn383\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref383\" role=\"doc-noteref\"><sup>383<\/sup><\/a> <em>und greife zur G\u00fcte<\/em>. Und noch mehr, die Schrift rechnet es ihm an, als habe er Farren dargebracht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn384\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref384\" role=\"doc-noteref\"><sup>384<\/sup><\/a> <em>wir wollen die Farren[opfer] mit unseren Lippen entrichten<\/em>. Vielleicht glaubst du Pflichtopfer-Farren, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn385\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref385\" role=\"doc-noteref\"><sup>385<\/sup><\/a> <em>ich will ihre Verwilderung heilen, sie freiwillig lieben<\/em>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagte: Bedeutend ist die Bu\u00dfe, da\u00df man, wenn einer Bu\u00dfe tut, der ganzen Welt [die S\u00fcnden] vergibt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn386\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref386\" role=\"doc-noteref\"><sup>386<\/sup><\/a> <em>ich will ihre Verwilderung heilen, sie freiwillig lieben, denn mein Zorn hat sich von ihm gewandt<\/em>, es hei\u00dft nicht: von ihnen, sondern: von ihm.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Bu\u00dffertigkeit? R. Jehuda erwiderte: Wenn er einmal und zweimal Gelegenheit zur S\u00fcnde hatte und ihr entgangen ist. R. Jehuda bemerkte: Mit derselben Frau, zu derselben Zeit und auf derselben Stelle. R. Jehuda sagte: Rabh wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft: <a href=\"#fn387\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref387\" role=\"doc-noteref\"><sup>387<\/sup><\/a> <em>Heil dem, dessen S\u00fcnde vergeben, dessen Verfehlung bedeckt ist<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn388\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref388\" role=\"doc-noteref\"><sup>388<\/sup><\/a> <em>wer seine S\u00fcnden zudeckt, wird kein Gelingen haben<\/em>!? Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von bekannt gewordenen<a href=\"#fn389\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref389\" role=\"doc-noteref\"><sup>389<\/sup><\/a> S\u00fcnden, und das andere gilt von unbekannt gebliebenen S\u00fcnden. R. Zutra b. \u1e6cobija erkl\u00e4rte im Namen R. Na\u1e25mans: Das eine gilt von S\u00fcnden gegen seinen N\u00e4chsten, und das andere gilt von S\u00fcnden gegen Gott. Es wird gelehrt: R. Jose b. Jehuda sagte: Wenn jemand einmal eine S\u00fcnde begeht, so vergibt man sie ihm, zum zweiten Male vergibt man sie ihm ebenfalls, zum dritten Male vergibt man sie ihm ebenfalls, zum vierten Male vergibt man sie ihm nicht mehr, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn390\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref390\" role=\"doc-noteref\"><sup>390<\/sup><\/a> <em>so spricht der Herr: Wegen der drei S\u00fcnden Jisra\u00e9ls, wegen der vier will ich es nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen<\/em>; ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn391\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref391\" role=\"doc-noteref\"><sup>391<\/sup><\/a> <em>siehe, dies alles tut Gott mit dem Menschen zweimal und dreimal<\/em>. Wozu das \u2018ferner\u2019?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dies gelte nur von einer Gemeinschaft, nicht aber von einem Einzelnen, so komm und h\u00f6re: <em>siehe, dies alles tut Gott mit dem Menschen zweimal und dreimal<\/em>. Von da ab vergibt man ihm nicht mehr, denn es hei\u00dft: <em>wegen der drei S\u00fcnden Jisra\u00e9ls, wegen der vier will ich es nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: S\u00fcnden, die man an diesem Vers\u00f6hnungstage bekannt hat, bekenne man nicht wiederum am folgenden Vers\u00f6hnungstage; hat man sie wiederholt, so mu\u00df man sie auch am folgenden Vers\u00f6hnungstage bekennen. Hat man sie aber nicht wiederholt, aber wiederum bekannt, so spricht die Schrift \u00fcber ihn:<a href=\"#fn392\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref392\" role=\"doc-noteref\"><sup>392<\/sup><\/a> <em>wie ein Hund zu seinem Gespei zur\u00fcckkehrt, so wiederholt der Tor seine Dummheit<\/em>. R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, dies sei um so lobenswerter, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn393\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref393\" role=\"doc-noteref\"><sup>393<\/sup><\/a> <em>denn ich kenne meine S\u00fcnden, und meine Vergehung ist mir stets gegenw\u00e4rtig<\/em>.<\/p>\n<p>Wie aber halte ich aufrecht [den Schriftvers:] <em>wie ein Hund zu seinem Gespei zur\u00fcckkehrt etc.<\/em>. Dies nach R. Hona, denn R. Hona sagte: Sobald ein Mensch eine S\u00fcnde begangen und sie wiederholt hat, so ist sie ihm erlaubt.<\/p>\n<p>Erlaubt, wie kommst du darauf!? Sage vielmehr, sie kommt ihm erlaubt vor. Man mu\u00df die S\u00fcnde besonders nennen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn394\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref394\" role=\"doc-noteref\"><sup>394<\/sup><\/a> <em>ach, dieses Volk hat eine schwere S\u00fcnde begangen, es hat sich einen Gott aus Gold verfertigt<\/em> so R. Jehuda b. Baba. R. A\u0351qiba sagt, [dies sei nicht n\u00f6tig, denn es hei\u00dft:] <em>Heil dem, dessen S\u00fcnde vergeben, dessen Verfehlung bedeckt ist<\/em>.<\/p>\n<p>Weshalb aber sagte Mo\u0161e: <em>es hat sich einen Gott aus Gold verfertigt<\/em>!?.<\/p>\n<p>\u2014 Dies nach R. Jannaj, denn R. Jannaj sagte: Mo\u0161e sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, das viele Silber und Gold, das du Jisra\u00e9l in \u00dcberflu\u00df gegeben hast, bis sie \u00bbgenug\u00ab<a href=\"#fn395\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref395\" role=\"doc-noteref\"><sup>395<\/sup><\/a> sagten, hat es veranla\u00dft, da\u00df sie sich einen Gott aus Gold machten.<\/p>\n<p>Zwei gute Verwalter hatte Jisra\u00e9l: Mo\u0161e und David. Mo\u0161e bat, sein Vergehen niederzuschreiben, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn396\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref396\" role=\"doc-noteref\"><sup>396<\/sup><\/a> <em>weil ihr auf mich nicht vertraut habt, mich zu heiligen<\/em>; David bat, sein Vergehen nicht niederzuschreiben, wie es hei\u00dft: <em>Heil dem, dessen S\u00fcnde vergeben, dessen Verfehlung bedeckt ist<\/em>. Der Fall von Mo\u0161e und David ist mit folgendem zu vergleichen: zwei Frauen wurden einst auf dem Gerichte gepr\u00fcgelt, die eine hatte gehurt und die andere hatte unreife Siebentjahrsfeigen<a href=\"#fn397\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref397\" role=\"doc-noteref\"><sup>397<\/sup><\/a> gegessen; da sprach diejenige, die unreife Siebentjahrsfeigen gegessen hatte: Ich bitte bekanntzugeben, weshalb ich gepr\u00fcgelt worden bin, damit man nicht sage, die eine wie die andere sei wegen des gleichen Vergehens gepr\u00fcgelt worden. Hierauf holte man unreife Siebentjahrsfeigen, hing sie ihr um den Hals und rief vor ihr aus: Diese wurde wegen [\u00dcbertretung] des Siebentjahrsgesetzes gepr\u00fcgelt.<\/p>\n<p>Wegen der Entweihung des g\u00f6ttlichen Namens entlarve man die Heuchler, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn398\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref398\" role=\"doc-noteref\"><sup>398<\/sup><\/a> <em>und wenn ein Frommer von seiner Fr\u00f6mmigkeit l\u00e4\u00dft und Unrecht tut, so bereite ich ihm einen Ansto\u00df<\/em>. Die Bu\u00dfe der absoluten [S\u00fcnder] h\u00e4lt die Heimsuchung zur\u00fcck, auch wenn \u00fcber ihn das Urteil der Heimsuchung bereits besiegelt worden ist. Die Sorglosigkeit der Frevler endet mit einem Ansto\u00df. Die Herrschaft begr\u00e4bt ihre Tr\u00e4ger. Nackt ist man [in die Welt] gekommen, und nackt verl\u00e4\u00dft man sie; o da\u00df doch der Abgang der Ankunft gleiche<a href=\"#fn399\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref399\" role=\"doc-noteref\"><sup>399<\/sup><\/a>!<\/p>\n<p>Wenn Rabh zur Gerichtssitzung ging, sprach er wie folgt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-87a\">Blatt 87a<\/h2>\n<p>Freiwillig geht er dem Tode<a href=\"#fn400\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref400\" role=\"doc-noteref\"><sup>400<\/sup><\/a> entgegen, ohne da\u00df es ihm den Bedarf seines Hauses einbringt, denn leer kehrt er heim. O da\u00df doch das Kommen<a href=\"#fn401\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref401\" role=\"doc-noteref\"><sup>401<\/sup><\/a> dem Fortgehen gleiche! Wenn Raba zur Gerichtssitzung ging, sprach er wie folgt: Freiwillig geht er dem Tode entgegen, ohne da\u00df<a href=\"#fn402\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref402\" role=\"doc-noteref\"><sup>402<\/sup><\/a> es ihm den Bedarf seines Hauses einbringt, denn leer kehrt er heim.<\/p>\n<p>O da\u00df doch das Kommen dem Fortgehen gleiche! Und wenn er die Scharen hinter sich<a href=\"#fn403\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref403\" role=\"doc-noteref\"><sup>403<\/sup><\/a> sah, sprach er:<a href=\"#fn404\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref404\" role=\"doc-noteref\"><sup>404<\/sup><\/a> <em>Wenn auch seine H\u00f6he bis zum Himmel reicht, und sein Haupt bis in die Wolken ragt, gleich seinem Kote schwindet er f\u00fcr immer, die ihn sehen, sprechen: Wo ist er<\/em>?.<\/p>\n<p>Wenn man Mar Zutra an einem Fest\u0161abbath<a href=\"#fn405\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref405\" role=\"doc-noteref\"><sup>405<\/sup><\/a> trug<a href=\"#fn406\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref406\" role=\"doc-noteref\"><sup>406<\/sup><\/a>, sprach er: <a href=\"#fn407\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref407\" role=\"doc-noteref\"><sup>407<\/sup><\/a> <em>Denn Verm\u00f6gen w\u00e4hrt nicht immer, und bleibt etwa die Krone von Geschlecht zu Geschlecht<\/em>?<\/p>\n<p><a href=\"#fn408\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref408\" role=\"doc-noteref\"><sup>408<\/sup><\/a> <em>Es ist nicht gut, das Gesicht des Frevlers zu schonen<\/em>; es ist f\u00fcr die Frevler nicht gut, da\u00df man sie auf dieser Welt schont. Es war f\u00fcr A\u1e25\u00e1b nicht gut, da\u00df man ihn auf dieser Welt schonte, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn409\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref409\" role=\"doc-noteref\"><sup>409<\/sup><\/a> <em>weil sich A\u1e25\u00e1b vor mir gedem\u00fctigt hat, will ich das Ungl\u00fcck nicht bei seinen Lebzeiten hereinbrechen lassen.<a href=\"#fn410\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref410\" role=\"doc-noteref\"><sup>410<\/sup><\/a> Da\u00df man den Gerechten im Gericht hinwegst\u00f6\u00dft<\/em>; es ist f\u00fcr die Gerechten gut, da\u00df man sie auf dieser Welt nicht schont. Es war f\u00fcr Mo\u0161e gut, da\u00df man ihn auf dieser Welt nicht schonte, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn411\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref411\" role=\"doc-noteref\"><sup>411<\/sup><\/a> <em>weil ihr auf mich nicht vertraut habt, mich zu heiligen<\/em>; w\u00fcrdet ihr aber auf mich vertraut haben, so w\u00fcrde eure Zeit, aus der Welt zu scheiden, noch nicht herangereicht sein. Heil den Frommen; nicht genug, da\u00df sie Verdienst f\u00fcr sich selbst erlangen, vielmehr erlangen sie Verdienst auch f\u00fcr ihre Kinder und Kindeskinder bis zum Ende aller Geschlechter. Ahron hatte viele S\u00f6hne, die es, gleich Nadab und Abihu, verbrannt zu werden verdient hatten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn412\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref412\" role=\"doc-noteref\"><sup>412<\/sup><\/a> <em>die zur\u00fcckblieben<\/em><a href=\"#fn413\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref413\" role=\"doc-noteref\"><sup>413<\/sup><\/a>, nur stand ihnen das Verdienst ihres Vaters bei. Wehe den Gottlosen; nicht genug, da\u00df sie sich selbst verschulden, vielmehr verschulden sie auch ihre Kinder und Kindeskinder bis zum Ende aller Geschlechter. Kenaa\u0351n hatte viele Nachkommen, die es, gleich Tabi, dem Sklaven R. Gamli\u00e9ls, Autorisation zu erlangen verdient hatten, nur lastete auf ihnen die Verschuldung ihres Ahnes. Wer das Publikum zu verdienstvollen Handlungen veranla\u00dft, dem bleibt die S\u00fcnde fern; wer das Publikum zur S\u00fcnde verleitet, dem l\u00e4\u00dft man nicht gelingen, Bu\u00dfe zu tun.<\/p>\n<p>Weshalb bleibt dem, der das Publikum zu verdienstvollen Handlungen bringt, die S\u00fcnde fern?<\/p>\n<p>Damit nicht er sich im Fegefeuer befinde, seine Sch\u00fcler aber im Paradiese, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn414\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref414\" role=\"doc-noteref\"><sup>414<\/sup><\/a> <em>denn du \u00fcberl\u00e4\u00dft meine Seele nicht der Unterwelt, gibst nicht zu, da\u00df dein Frommer die Grube schaue<\/em>.<\/p>\n<p>Wer das Publikum zur S\u00fcnde verleitet, dem l\u00e4\u00dft man nicht gelingen, Bu\u00dfe zu tun, damit nicht er im Paradiese sich befinde, seine Sch\u00fcler aber im Fegefeuer, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn415\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref415\" role=\"doc-noteref\"><sup>415<\/sup><\/a> <em>ein Mensch, den das Blut eines Ermordeten dr\u00fcckt, mu\u00df bis zur Grube fl\u00fcchtig sein; niemand st\u00fctze ihn<\/em>.<\/p>\n<p>SAGT JEMAND, ER WOLLE S\u00dcNDIGEN UND BUSSE TUN, S\u00dcNDIGEN UND BUSSE TUN. Wozu hei\u00dft es zweimal: s\u00fcndigen und Bu\u00dfe tun, s\u00fcndigen und Bu\u00dfe tun?<\/p>\n<p>Wie R. Hona im Namen Rabhs sagte, denn R. Hona sagte im Namen Rabhs: Sobald ein Mensch eine S\u00fcnde begangen und sie wiederholt hat, so ist sie ihm erlaubt.<\/p>\n<p>Erlaubt, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie kommt ihm erlaubt vor.<\/p>\n<p>ER WOLLE S\u00dcNDIGEN, UND DER VERS\u00d6HNUNGSTAG WERDE ES S\u00dcHNEN, so S\u00dcHNT ES DER VERS\u00d6HNUNGSTAG NICHT. Unsere Mi\u0161na lehrt also nicht nach Rabbi, denn es wird gelehrt: Rabbi sagte: Der Vers\u00f6hnungstag s\u00fchnt alle S\u00fcnden der Tora, einerlei, ob man Bu\u00dfe getan hat oder nicht.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach Rabbi, denn anders ist es, wenn es daraufhin erfolgt.<\/p>\n<p>S\u00dcNDEN DES MENSCHEN GEGEN GOTT etc. R. Joseph b. \u1e24abo wies R. Abahu auf einen Widerspruch hin. [Er lehrt,] der Vers\u00f6hnungstag s\u00fchne nicht die S\u00fcnden des Menschen gegen seinen N\u00e4chsten, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn416\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref416\" role=\"doc-noteref\"><sup>416<\/sup><\/a> <em>s\u00fcndigt ein Mensch wider einen Menschen, so bes\u00e4nftigt Gott<\/em>!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbGott\u00ab ist das Gericht<a href=\"#fn417\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref417\" role=\"doc-noteref\"><sup>417<\/sup><\/a> zu verstehen.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00df zu erkl\u00e4ren:<a href=\"#fn418\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref418\" role=\"doc-noteref\"><sup>418<\/sup><\/a> <em>wenn einer aber wider den Herrn s\u00fcndigt, wer sollte ihn richten<\/em>!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: wenn ein Mensch gegen einen Menschen s\u00fcndigt und er ihn bes\u00e4nftigt, so vergibt ihm Gott, wenn aber ein Mensch gegen Gott s\u00fcndigt, wer k\u00f6nnte f\u00fcr ihn beten,<\/p>\n<p>nur Bu\u00dfe und gute Handlungen.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wer seinen N\u00e4chsten kr\u00e4nkt, auch wenn nur durch Worte, mu\u00df ihn bes\u00e4nftigen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn419\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref419\" role=\"doc-noteref\"><sup>419<\/sup><\/a> <em>mein Sohn, bist du B\u00fcrge geworden f\u00fcr deinen N\u00e4chsten, hast du f\u00fcr einen anderen deinen Hand- schlag gegeben, bist du verstrickt durch die Rede deines Mundes, so tue doch dieses, mein Sohn, da\u00df du dich errettest etc.<\/em>. Hast du Geld, so \u00f6ffne ihm deine Hand, wenn aber nicht, so best\u00fcrme ihn durch Freunde<a href=\"#fn420\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref420\" role=\"doc-noteref\"><sup>420<\/sup><\/a>. R. \u1e24isda sagte: Er mu\u00df ihn vor drei Reihen von je drei Personen um Verzeihung bitten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn421\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref421\" role=\"doc-noteref\"><sup>421<\/sup><\/a> <em>er soll vor den Leuten bekennen<a href=\"#fn422\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref422\" role=\"doc-noteref\"><sup>422<\/sup><\/a> und sprechen: Ich habe gefehlt und das Recht verkehrt, und es wurde mir nicht vergolten<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jose b. \u1e24anina sagte: Wer seinen N\u00e4chsten [um Verzeihung] bittet, tue dies nicht mehr als dreimal, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn423\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref423\" role=\"doc-noteref\"><sup>423<\/sup><\/a> <em>ach<a href=\"#fn424\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref424\" role=\"doc-noteref\"><sup>424<\/sup><\/a> vergib doch, nun vergib doch<\/em>. Ist [der Beleidigte] gestorben, so hole er zehn Personen an sein Grab und spreche: Ich habe ges\u00fcndigt wider den Herrn, den Gott Jisra\u00e9ls, und wider diesen, den ich verletzt habe.<\/p>\n<p>R. Abba hatte etwas gegen R. Jirmeja; da ging er hin und setzte sich an die T\u00fcr des R. Abba, und als die Magd Wasser hinausgo\u00df, spritzten Tropfen auf seinen Kopf. Da sprach er: Sie haben mich zum Misthaufen gemacht, und er las \u00fcber sich [den Schriftvers]<a href=\"#fn425\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref425\" role=\"doc-noteref\"><sup>425<\/sup><\/a>: <em>aus dem Misthaufen erhebt er den Armen<\/em>. Als R. Abba dies erfuhr, kam er ihm entgegen und sprach zu ihm: Jetzt mu\u00df ich zu dir kommen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn426\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref426\" role=\"doc-noteref\"><sup>426<\/sup><\/a> <em>geh hin, wirf dich nieder und best\u00fcrme deinen N\u00e4chsten<\/em>.<\/p>\n<p>Wenn R. Zera etwas gegen jemand hatte, ging er an ihm vor\u00fcber und zeigte sich ihm, damit dieser von selbst herankomme<a href=\"#fn427\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref427\" role=\"doc-noteref\"><sup>427<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabh hatte einst etwas gegen einen Schl\u00e4chter, und als dieser am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages zu ihm nicht<a href=\"#fn428\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref428\" role=\"doc-noteref\"><sup>428<\/sup><\/a> kam, sprach \u00bber: Ich werde zu ihm gehen, um ihn zu bes\u00e4nftigen. Da traf ihn R. Hona und fragte ihn: Wohin geht der Meister? Dieser erwiderte: Jenen bes\u00e4nftigen. Da sprach er: Abba<a href=\"#fn429\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref429\" role=\"doc-noteref\"><sup>429<\/sup><\/a> geht einen Menschen t\u00f6ten<a href=\"#fn430\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref430\" role=\"doc-noteref\"><sup>430<\/sup><\/a>! Er ging aber dennoch hin und blieb vor ihm stehen, w\u00e4hrend jener dasa\u00df und einen Kopf spaltete. Als jener seine Augen erhob und ihn bemerkte, rief er: Es ist Abba; geh, ich will mit dir nichts zu tun haben. W\u00e4hrend er den Kopf weiter spaltete, l\u00f6ste sich ein Knochen, der ihm in den Hals drang und ihn t\u00f6tete.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-87b\">Blatt 87b<\/h2>\n<p>Einst las Rabh vor Rabbi Abschnitte<a href=\"#fn431\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref431\" role=\"doc-noteref\"><sup>431<\/sup><\/a> vor, und als R. \u1e24ija eintrat, begann er [den Abschnitt] von vorne; hierauf trat Bar Qappara ein, und er begann ihn wiederum von vorne; hierauf trat R. \u0160imo\u0351n, der Sohn Rabbis ein, da begann er ihn wiederum von vorne; als aber hierauf R. \u1e24anina b. \u1e24ama eintrat, sprach er: Sooft abermals wiederholen! Er wiederholte ihn nicht, und R. \u1e24anina nahm es ihm \u00fcbel. Hierauf ging Rabh zu ihm an dreizehn Vorabenden des Vers\u00f6hnungstages, er lie\u00df sich aber nicht bes\u00e4nftigen.<\/p>\n<p>Wieso tat Rabh dies, R. Jose b. \u1e24anina sagte ja, wer seinen N\u00e4chsten um Verzeihung bittet, brauche dies nicht mehr als dreimal zu tun!?<\/p>\n<p>Anders Rabh<a href=\"#fn432\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref432\" role=\"doc-noteref\"><sup>432<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso tat dies R. \u1e24anina, Raba sagte ja, wer Unbill \u00fcbergeht, dem \u00fcbergehe man all seine S\u00fcnden!? Vielmehr, R. \u1e24anina sah im Traume, da\u00df man Rabh an\u00ab eine Palme geh\u00e4ngt habe; und da es \u00fcberliefert ist, wer [im Traume] \u00bban eine Palme geh\u00e4ngt wird, werde Schuloberhaupt, folgerte er, da\u00df dieser zur Herrschaft gelangen<a href=\"#fn433\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref433\" role=\"doc-noteref\"><sup>433<\/sup><\/a> werde; er lie\u00df sich daher nicht bes\u00e4nftigen, damit er nach Babylonien gehe und die Tora da lehre.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Pflicht des S\u00fcndenbekenntnisses hat am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages mit der Dunkelheit zu erfolgen, jedoch sagten die Weisen, da\u00df man das S\u00fcndenbekenntnis, spreche, bevor man gegessen und getrunken hat, weil man bei der Mahlzeit die Besinnung verlieren<a href=\"#fn434\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref434\" role=\"doc-noteref\"><sup>434<\/sup><\/a> k\u00f6nnte. Und obgleich man, bevor man gegessen und getrunken, das S\u00fcndenbekenntnis gesprochen hat, spreche man es auch nachdem man gegessen und getrunken hat, weil bei der Mahlzeit sich Schlimmes<a href=\"#fn435\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref435\" role=\"doc-noteref\"><sup>435<\/sup><\/a> ereignet haben kann. Und obgleich man das S\u00fcndenbekenntnis abends gesprochen hat, spreche man es auch im Morgengebete, und au\u00dfer dem Morgengebete auch im Zusatzgebete, und au\u00dfer dem Zusatzgebete auch im Vespergebete, und au\u00dfer dem Vespergebete auch im Schlu\u00dfgebete.<\/p>\n<p>An welcher Stelle spricht man es?<\/p>\n<p>Der einzelne spreche es nach dem Gebete und der Vorbeter in der Mitte desselben.<\/p>\n<p>Welches ist es? Rabh sagte: \u00bbDu<a href=\"#fn436\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref436\" role=\"doc-noteref\"><sup>436<\/sup><\/a> kennst die Geheimnisse der Welt\u00ab. \u0160emu\u00e9l sagte: \u00bbAus der Tiefe des Herzens\u00ab. Levi sagte: \u00bbIn deiner Tora hei\u00dft es also\u00ab. R. Jo\u1e25anan sagte: \u00bbHerr der Welten\u00ab. R. Jehuda sagte: \u00bbDenn unsere S\u00fcnden sind zu viel, als da\u00df man sie z\u00e4hlen, unsere Vergehen zu zahlreich, als da\u00df man sie ausrechnen k\u00f6nnte\u00ab. R. Hamnuna sprach [folgendes Gebet:] Mein Gott, ehe ich gebildet wurde, war ich nichts wert, und auch jetzt, da ich gebildet worden bin, ist es ebenso, als w\u00e4re ich nicht gebildet worden. Staub bin ich bei meinen Leben, umsomehr bei meinem Tode. Siehe ich bin vor dir wie ein Gef\u00e4\u00df voll Scham und Schmach. M\u00f6ge es dein Wille sein, da\u00df ich nimmer s\u00fcndige, und was ich bereits ges\u00fcndigt habe, sp\u00fcle weg in deiner Barmherzigkeit, jedoch nicht durch Z\u00fcchtigungen. Das ist das S\u00fcndenbekenntnis Rabas f\u00fcr das ganze Jahr, und R. \u1e24amnuna des Kleinen am Vers\u00f6hnungstage. Mar Zutra sagte: Dies nur, wenn man nicht gesagt hat: \u00bbJawohl, wir haben ges\u00fcndigt\u00ab, wenn aber gesagt hat, \u00bbJawohl, wir haben ges\u00fcndigt\u00ab, ist weiter nichts n\u00f6tig, denn Bar Hamdudi<a href=\"#fn437\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref437\" role=\"doc-noteref\"><sup>437<\/sup><\/a> erz\u00e4hlte: Einst stand ich vor \u0160emu\u00e9l, der [beim Gebete] sa\u00df, und als der Vorbeter herankam und sprach: \u00bbJawohl, wir haben ges\u00fcndigt\u00ab, stand er auf. Hieraus folgerte er, da\u00df dies das eigentliche S\u00fcndenbekenntnis sei.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: An drei Zeiten im Jahre erheben die Priester ihre H\u00e4nde [zum Priestersegen] viermal am Tage; beim Morgengebete, beim Zusatzgebete, beim Vespergebete und beim Schlu\u00dfgebete, und zwar an den Fasttagen, an den Beistandstagen<a href=\"#fn438\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref438\" role=\"doc-noteref\"><sup>438<\/sup><\/a> und am Vers\u00f6hnungstage.<\/p>\n<p>Welches ist das Schlu\u00dfgebet?<\/p>\n<p>Rabh sagte, ein weiteres<a href=\"#fn439\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref439\" role=\"doc-noteref\"><sup>439<\/sup><\/a> Gebet, und \u0160emu\u00e9l sagte, [das Gebet] \u00bbWas sind wir und was ist unser Leben!\u00ab Man wandte ein: Am Abend des Vers\u00f6hnungstages spreche man [im Gebete] sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Morgengebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Zusatzgebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Vespergebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Schlu\u00dfgebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Am Abend des Vers\u00f6hnungstages, bei Dunkelheit, spreche man im Gebete sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekennt- nis, und man schlie\u00dfe mit der Bekenntnisformel<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, man spreche sieben [Segensspr\u00fcche], und wenn man mit der Bekenntnisformel schlie\u00dfen will, tue man dies. (Dies ist eine Widerlegung \u0160emu\u00e9ls. Eine Widerlegung.)<\/p>\n<p>Einst trat U\u0351la b. Rabh vor Raba [vor das Betpult] und begann [das Gebet] mit \u00bbDu hast uns auserw\u00e4hlt\u00ab und beendete es mit \u00bbWas sind wir und was ist unser Leben\u00ab; da lobte er ihn daf\u00fcr. R. Hona, Sohn R. Nathans, sagte: Der einzelne spreche es nach dem Gebete.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Das Schlu\u00dfgebet befreit vom Abendgebet. Rabh vertritt hierbei seine Ansicht, da\u00df dies n\u00e4mlich ein weiteres<a href=\"#fn440\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref440\" role=\"doc-noteref\"><sup>440<\/sup><\/a> Gebet sei, und da man es bereits verrichtet<a href=\"#fn441\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref441\" role=\"doc-noteref\"><sup>441<\/sup><\/a> hat, braucht man es nicht mehr.<\/p>\n<p>Kann Rabh dies denn gesagt haben, Rabh sagte ja, die Halakha sei wie derjenige, welcher sagt, das Abendgebet sei Freigestelltes<a href=\"#fn442\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref442\" role=\"doc-noteref\"><sup>442<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er sagte dies nach demjenigen, welcher sagt, es sei Pflicht. Man wandte ein: Am Abend des Vers\u00f6hnungstages spreche man [im Gebete] sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Morgengebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Zusatzgebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche] und das S\u00fcndenbekenntnis, im Schlu\u00dfgebete spreche man sieben [Segensspr\u00fcche], den Auszug des Achtzehngebetes. R. \u1e24anina b. Gamli\u00e9l sagte im Namen seiner Vorfahren,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-88a\">Blatt 88a<\/h2>\n<p>man lese das vollst\u00e4ndige Achtzehngebet, weil man in [den Segen] \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab den Unterscheidungssegen einschalten mu\u00df!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Alle, die unterzutauchen haben, tauchen am Vers\u00f6hnungstage wie gew\u00f6hnlich unter; die Menstruierende und die W\u00f6chnerin tauchen wie gew\u00f6hnlich in der Nacht des Vers\u00f6hnungstages unter: der Ergu\u00dfbehaftete darf bis zum Vespergebete<a href=\"#fn443\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref443\" role=\"doc-noteref\"><sup>443<\/sup><\/a> [Minhchah] untertauchen, und R. Jose sagt, w\u00e4hrend des ganzen Tages.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen. Der m\u00e4nnliche und die weibliche Flu\u00dfbehaftete, der m\u00e4nnliche und die weibliche Auss\u00e4tzige, der einer Menstruierenden Beiwohnende und der Leichenunreine tauchen in der Nacht des Vers\u00f6hnungstages wie gew\u00f6hnlich unter; die Menstruierende und die W\u00f6chnerin tauchen wie gew\u00f6hnlich in der Nacht des Vers\u00f6hnungstages unter; der Ergu\u00dfbehaftete darf w\u00e4hrend des ganzen Tages untertauchen; R. Jose sagt, vom Vespergebete ab d\u00fcrfe er nicht mehr untertauchen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine<a href=\"#fn444\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref444\" role=\"doc-noteref\"><sup>444<\/sup><\/a>, wenn er das Schlu\u00dfgebet verrichtet hat, und das andere, wenn er es nicht verrichtet hat.<\/p>\n<p>Was ist, wenn er es verrichtet hat, der Grund der Rabbanan!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan sind der Ansicht, das Untertauchen zur festgesetzten Zeit sei Gebot.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re R. Jose der Ansicht, dies sei kein Gebot, und [dem widersprechend] wird gelehrt: Wenn einem auf dem Leibe der Gottesname geschrieben ist, so darf er nicht baden, sich nicht salben und an keinem schmutzigen Orte stehen; trifft es sich, da\u00df er ein Pflichtbad nehmen mu\u00df, so umbinde er ihn mit Bast, steige hinab und tauche unter. R. Jose sagt, er d\u00fcrfe wie gew\u00f6hnlich hinabsteigen und untertauchen, aber ihn nicht wegsp\u00fclen. Und es ist uns bekannt, da\u00df sie \u00fcber das Gebot des Untertauchens zur festgesetzten Zeit streiten!?<\/p>\n<p>Da<a href=\"#fn445\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref445\" role=\"doc-noteref\"><sup>445<\/sup><\/a> ist es R. Jose b. Jehuda, denn es wird gelehrt, R. Jose b. Jehuda sagt, es gen\u00fcge, wenn das Untertauchen am Ende<a href=\"#fn446\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref446\" role=\"doc-noteref\"><sup>446<\/sup><\/a> erfolgt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer am Vers\u00f6hnungstage Samenergu\u00df bekommt, steige hinab und tauche unter, und abends sp\u00fcle<a href=\"#fn447\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref447\" role=\"doc-noteref\"><sup>447<\/sup><\/a> er sich ab.<\/p>\n<p>Abends, was geschehen ist, ist ja geschehen!? Sage vielmehr, am Abend vorher sp\u00fcle er<a href=\"#fn448\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref448\" role=\"doc-noteref\"><sup>448<\/sup><\/a> sich ab. Er ist der Ansicht, es sei Gebot, sich abzusp\u00fclen.<\/p>\n<p>Ein J\u00fcnger rezitierte vor R. Na\u1e25man: Wer am Vers\u00f6hnungstage Samenergu\u00df bekommt, dem sind seine S\u00fcnden vergeben.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: dem sind seine S\u00fcnden geordnet!?<\/p>\n<p>Sie sind geordnet, um vergeben zu werden.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Wer am Vers\u00f6hnungstage Samenergu\u00df bekommt, sei das ganze Jahr hindurch besorgt, wenn er aber das Jahr \u00fcberlebt, so sei er versichert, da\u00df er ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt ist. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Dies ist erkl\u00e4rlich: die ganze Welt ist hungrig, er aber ist satt. Als R. Dimi kam, sagte er: Er lebt lange, gedeiht und vermehrt sich.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend auf das gew\u00f6hnliche Verbot nur die Gei\u00dfelung gesetzt ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Richt. das unvollst\u00e4ndige.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer geschworen hat, ein halbes Ouantum von einer verbotenen Speise nicht zu essen, u. gegessen hat, ist wegen der \u00dcbertretung des Schwures ein Opfer schuldig; ist dies verboten, so m\u00fc\u00dfte er aus dem weiter folgenden Grunde frei sein.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. seit der am Berge Sinaj erfolgten Gesetzgebung.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Verbot. Wer Gleichgiltiges beschw\u00f6rt, ist wegen unn\u00fctzen Schw\u00f6rens ein Opfer schuldig; schw\u00f6rt er, ein Gebot auszu\u00fcben od. ein Verbot zu unterlassen, so ist er frei.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach welchen der Schwur, nicht zu essen, sich nur auf ein ganzes Quantum erstreckt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man zur Aussage verpflichtet, u, wer dies unterl\u00e4\u00dft, ein Opfer schuldig sei; Cf. Lev. 5,1ff.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon in der vorangehenden Lehre werden diejenigen Personen aufgez\u00e4hlt, die zum Zeugeneid unzul\u00e4ssig sind.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,1.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Was in unserer Mi\u0161na aufgez\u00e4hlt wird.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl voll st\u00e4ndige Bezeichnung des \u00bbB\u00fccher\u00ab (Siphre) genannten halakhischen Kommentars zu den B\u00fcchern Numeri u. Deuteronomium.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,31.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich im betreffenden Schriftverse auf die Kasteiung bezieht.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei halbe Quanten ergeben zusammen ein ganzes.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich dessen ein Zweifel obwaltet, ob es ein Vieh ist, dessen Talg verb\u00f6ten ist, od. ein Wild; cf.\u00a0Bik. 11,8ff.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 7,23.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Die: in der bez\u00fcglichen Lehre. Ker. Fol. 721a gebraucht werden.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,29.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,29.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00bbPeinigung erfolgt durch die Unterlassung. Der Wortlaut im Texte: man sage zu ihm nicht, da\u00df er sich in den Schatten usw.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Peinigung, zu der man nicht durch direktes Tun verpflichtet ist, braucht auch nicht durch Unterlassung zu erfolgen.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Beispielsweise: am \u0160abbath.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei es sich um das Essen handelt.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,31.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,30.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Unterlassung desselben und f\u00fcr die Notzucht gebraucht die Schrift den Ausdruck \u00bbpeinigen\u00ab, auch wird er in manchen F\u00e4llen mit Ausrottung bestraft.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 8,3.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a031,50.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Worunter der Talmud weit. Fol. 77a die Unterlassung des Beischlafes versteht.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 26,7.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>In Mi\u00e7rajim erfolgte die Peinigung durch Menschen, dagegen aber handelt es sich in der angezogenen Schriftstelle Dt. 8,3 um eine Peinigung durch G\u00f6tt, wie auch die Peinigung am Vers\u00f6hnungstage ein Gebot Gottes ist.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 8,16.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Manna erschien jeden Tag neu, auch hatte es keinen eigentlichen Geschmack, vielmehr mu\u00dfte man sich, wie weiter folgt, den Geschmack irgend einer Speise denken.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 6,9.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 23,31.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Er \u00fcbertritt sie leicht.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das Eigentum anderer. wird als Pl. von \u05de\u05d9\u05e9\u05d5\u05e8 Ebene, aufgefa\u00dft.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 12,25.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der einen Erkl\u00e4rung ist das W. \u05d9\u05e9\u05ea\u05d5\u05d4 von \u05d2\u05de\u05d4 <em>abwenden<\/em>, und nach der anderen von <em>reden, sprechen<\/em> herzuleiten.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Sklave, als welcher K. verflucht wurde \u05e9\u05d5\u05ea<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,5.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die legitime Ehe war mit einer Morgengabe verbunden: cf.\u00a0\u00bbEx. .22,16.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 30,20.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 4,12; Schlu\u00df des vorangehend angezogenen Schriftverses.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 4,12; Schlu\u00df des vorangehend angezogenen Schriftverses.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,10.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,5.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in diesem Verse genannt werden.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Mythe, Erz\u00e4hlung, Sage, Sagenkunde; cf.\u00a0Bd. IS. 40 Anm. 410<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine Witwe vor Ablauf von drei Monaten seit dem Tode ihres Mannes einen 2. Mann heiratete.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 16,32.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jes. 1,18: sie waren bei ihrer Ern\u00e4hrung stets von der g\u00f6ttlichen F\u00fcgung abh\u00e4ngig.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,9.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 16,4.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,8.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem 1. Verse befand es sich im Lager, nach dem 2. au\u00dferhalb des Lagers, u. nach dem 3. mu\u00dften sie sogar umherstreifen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,8.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,8.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 36,3.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 35,27.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u05d2\u05e9\u05d9\u05d0 hat im Hebr\u00e4ischen eine doppelte Bedeutung: F\u00fcrst, auch: Wolke.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 25,14.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Hiermit soll nur \u05e0\u05e6\u05d9\u05d0 mit der Bedeutung \u00bbWolke\u00ab belegt werden.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,8.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05dc\u05dc\u05e8 wird hier von \u05dc\u05e8 Brust, bezw. \u05e9\u05e8 Gespenst, abgeleitet.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05dc\u05dc\u05e8 wird hier von \u05dc\u05e8 Brust, bezw. \u05e9\u05e8 Gespenst, abgeleitet.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 16,8.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man ohne Brot nicht leben kann.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Letzteres erhielten<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Licht.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,33.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 21.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 32.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch f\u00fcr Jisra\u00e9l.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man ohne Brot nicht leben kann.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wachteln; damit wird das Gebot des Schlachtens angedeutet.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 78,27.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 12,21.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Um erst hieraus das Gebot des Schlachtens zu entnehmen.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Manna; cf.\u00a0Ex. 16,29,31 u. Num. 11,8.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Hab. 3,16.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Raba war Sch\u00fcler R. \u1e24isdas.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 16,14.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,9.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 16,14.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u05de\u05d7\u05d5\u05e1\u05e4\u05e1 enth\u00e4lt die Worte \u05de\u05d7, zerreiben, zerschmelzen, u. \u05e4\u05e1 Handfl\u00e4che.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Buchstaben dieses Wortes haben (ohne vav) diesen Zahlenwert.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Manna wurde vollst\u00e4ndig als N\u00e4hrstoff verbraucht, ohne Kot abzusondern.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 78,25.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 9,19.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,14.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Beseitigung des Kotes.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 33,49.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Diejenigen, die sich vorn befanden, mu\u00dften also 3 Parasangen zur\u00fcckgehen, um ihre Notdurft zu verrichten.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,6.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeho\u0161ua\u0351 begleitete Mo\u0161e zum Berge Sinaj (cf.\u00a0Ex. 24,13) u. erwartete ihn da, das Manna mu\u00dfte f\u00fcr ihn also besonders herabfallen.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 27,18.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 12,3.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a07,20.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die Berge; cf.\u00a0Gen.\u00a08,4.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a07,11.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 78,23,24.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Sowohl bei den Luken als auch bei den T\u00fcren wird die Mehrzahl gebraucht, also je 2, u. wenn das Wasser durch 2 Luken eine H\u00f6he von 15 En erreicht hatte, so hatte das Manna durch 2 T\u00fcren (\u2014 8 Luken) eine H\u00f6he von 60 E.n erreicht.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 23,5.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 23,5.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Sintflut.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in beiden Versen (Gen.\u00a07,11 u. Ps. 78,23) gebraucht wird u. als Wortanalogie dient; in beiden F\u00e4llen je 71 Ellen auf die Luke.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 29,7.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,27.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,31.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,29.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 14,23.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p><em>Tagov<\/em>, ein aus marinierten Fischen zubereiteter Brei od. Br\u00fche, eine bei den Griechen sehr bekannte Speise mit Wein od. mit Essig versetzt.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 14,26.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Weiter im selben Schriftverse.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Und etwas berauscht ist.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, berauscht in den Tempel einzutreten; cf.\u00a0Lev. 10,9.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,3.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach 9,17.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 3,10.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 4,11.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>In \u05d4\u05d9\u05d3\u05d5\u05e9, Most, ist das Wort Armer, enthalten.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 104,15.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 10,3.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 10,12.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 109,18.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Infinitiv salben ist \u00fcberfl\u00fcssig u, deutet auf das Waschen.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Da wird nicht berichtet, da\u00df er fortgegangen war.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 8,11.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 8,3.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 8,16.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch f\u00fcr oben, dh. gegen Gott.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Schutzengel Jisra\u00e9ls.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 10,2.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 10,7.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem T. identisch mit dem Engel Gabri\u00e9l im obigen Berichte Dani\u00e9ls, u. dies der Bericht \u00fcber sein Fortgehen aus der Umgebung Gottes.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr Jisra\u00e9l.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 9,11.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Er k\u00f6nnte sich mit der Hoffnung auf eine R\u00fccknahme der Strafe entschuldigen.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sollte die Kohlen selber holen.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sollte nicht melden, da\u00df er den Befehl ausgef\u00fchrt hat.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. B\u00e4rengott; die Perser werden im Talmud (cf.\u00a0Oid. Fol. 72a) als B\u00e4ren bezeichnet, auf die auch der Schriftvers Dan. 7,5 bezogen wird.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 10,13.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 127,2.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05d9\u05e8\u05d9\u05e8\u05d5 wird wohl von \u05d2\u05e8\u05e8 <em>weichen, scheuchen<\/em>, hergeleitet.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 10,12.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Dan. 10,20<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 2,26.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 17,29.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 25,25.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>iiS\u00e4m. 15,30.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 20,2.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 20,2.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 2,25.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen, 31,50.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zweite Satz w\u00e4re also eine Erkl\u00e4rung des ersten.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er nicht die eine oder gar die M\u00e4gde bevorzuge.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuerst m\u00fc\u00dfte ja das Schlimmere, das Nehmen. anderer Frauen, genannt werden.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a034,2.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrsch. widernat\u00fcrliche; so nach anderen Lesarten (\u05db\u05db\u05d9\u05d0\u05d5\u05ea). Unsere Texte haben \u05de\u05d1\u05d9\u05d0\u05d5\u05ea durch Verweigerung weiterer Beschlafungen; nach den Erkl\u00e4rern, er habe sie bei sich gehalten, ohne ihr, wenn sie danach verlangte, beizuwohnen.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Name eines b\u00f6sen Geistes, der an den Fingerspitzen haftet, solange man sie morgens nicht gewaschen hat, od. einer Krankheit, die durch die Ber\u00fchrung von Speisen mit ungewaschenen Fingern von diesem b\u00f6sen Geiste herr\u00fchrt.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi zur Stelle Name eines Dorfes, Beza Fol. 23b aber: Name einer Familie; manche lesen \u05db\u05d9\u05e8\u05d1, den J\u00fcngern.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man darf das Ende des Rockes nicht hochheben, weil man dann am Vers\u00f6hnungstage tragen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 47,3.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 47,4.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 47,4.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 47,5.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 47,5.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 33,21.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 33,21.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Satan, mit dem Todesengel identisch, Ij. 1,7.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Jeru\u0161alemische Stadtmauer.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 13,1.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn diese abgleiten, k\u00f6nnte man veranla\u00dft werden, sie am S. in der Hand zu tragen.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht so fest wie Schuhe sitzen.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei dem er den \u0160abbath verbrachte.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ihn beim Exilarchen entschuldigen.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>M\u00f6glicherweise ist G. Beiname, zumal an manchen Stellen das \u05db\u05e8 fehlt.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; nach anderen: das Wasser k\u00f6nnte [durch eine Bewegung] ausspritzen.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er es am Vers\u00f6hnungstage nicht trocknen\u00ab lie\u00df.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Benutzung, was am V. verboten ist.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erstgeborene Tier gilt als Gott geweiht (cf.\u00a0Ex. 13,2ff.) u. wird nur dann profan, wenn es ein Gebrechen bekommt; ein\u00ab solches Gebrechen zu\u00ab begutachten, ist nur ein Gelehrter befugt, der dazu vom Exilarchen autorisiert worden ist.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Autorisation von \u00b0Gelehrten.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Exilarchen seiner Zeit.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Jetztzeit, wo Opfer nicht dargebracht werden, ist die gebrechenfreie Erstgeburt f\u00fcr den Priester eine Last.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Am selben Tage.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Woran Kinder Vergn\u00fcgen finden.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 33,17.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u05db\u05dc\u05d4 bedeutet im Hebr\u00e4ischen nicht nur Braut, sondern auch Schwiegertochter, junge Frau.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem Trauerfalle.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u00bbund\u00ab (ihres Steines) in der Misna kann auch \u00bboder\u00ab hei\u00dfen.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Der gerstengro\u00dfe Knochen von einem Leichnam ist verunreinigend.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Daher gen\u00fcgt in diesem Falle nicht das sonst \u00fcbliche Quantum einer Olive.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er nicht die H\u00e4nde waschen wollte.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie es nach der Halakha au\u00dferhalb der Festh\u00fctte essen durften.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Anzahl \u00bbder Mahlzeiten, die man am H\u00fcttenfeste in der Festh\u00fctte abhalten mu\u00df; cf.\u00a0Suk. Fol. 27a.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist am Pesa\u1e25feste verboten.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auch sonst als Oualit\u00e4tsnorm genannt wird.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Br. Fol. 45a.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 8,10.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 8,10.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird weiter erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df bei \u00c4nderung der. Ausdrucksweise auch ein anderes Quantum normiert ist.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,29.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend es hei\u00dfen sollte: wer an diesem i\u00dft.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei bei den gebraucht die Schrift eine ver\u00e4nderte Ausdrucksweise, und das eine beweist nicht mehr als das andere.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ver\u00e4nderte Ausdrucksweise; sie, wird auch sonst gebraucht.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 11,34.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Schriftvers handelt von der Verunreinigung von Speisen.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei seiner Geburt ist es nicht e\u00dfbar.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in einem geschlachteten Vieh befindliche Geburt, die nicht geschlachtet zu werden braucht.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie braucht zwar nicht rituell geschlachtet zu werden, jedoch mu\u00df man sie aufschneiden u. das Blut entfernen.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein dem Fabelreiche angeh\u00f6render Riesenvogel; cf.\u00a0Bek. Fol. 57b.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Tempel bei seinen Lebzeiten errichtet werden u, er nachtr\u00e4glich ein S\u00fcndopfer darbringen sollte.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei seinem Bewu\u00dftwerden war er wegen des Quantums einer kleinen Olive zu einem Opfer nicht verpflichtet.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nach Tem. Fol. 16a alle nach dem Tode Mo\u0161es in Vergessenheit geratenen Lehren erneuert hat.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 27,34.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RE. mu\u00df es die ganze Mundh\u00f6hle ausf\u00fcllen, nach der Schule H.s, wenn es auf eine Seite genommen werden kann.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Ed. Abschnitt 4 als Ausnahme aufgez\u00e4hlt werden: in allen anderen Streitf\u00e4llen ist die S.sche Schule erschwerender und die Hsche Schule erleichtender Ansicht.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber dessen riesenhafte K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe Ber. Fol. 54b berichtet wird.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man kleinere Ouantit\u00e4ten einer verbotenen bezw. einer erlaubten Speise an einem Fasttage gegessen hat, so werden sie nur dann vereinigt, wenn die ganze Dauer des Essens nicht l\u00e4nger w\u00e4hrt, als man ein P. aufessen kann.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ein halbes Peras rit. unreiner. Speisen in einer Zeit, w\u00e4hrend welcher man ein Peras essen kann, gegessen hat, so darf man kein Geheiligtes essen.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 11,43.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich am zum V. geh\u00f6renden Vorabend, wo er noch satt ist; das Essen ist weder ein Genu\u00df noch dem K\u00f6rper zutr\u00e4glich.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,29.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,14.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Zizyphus, nach Raschi prunes, Pflaumen.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie nur als Brennmaterial zu gebrauchen waren.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Die verunreinigenden Dinge sind hinsichtlich des Quantums ihrer Verunreinigungsf\u00e4higkeit von einander verschieden so zBs. Leichenteile in Olivengr\u00f6\u00dfe, Kriechtiere aber in Linsengr\u00f6\u00dfe; ebenso ist auch die Dauer der Unreinheit verschieden, zBs. durch eine Leiche 7 Tage, durch ein Kriechtier aber ein Tag.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte achte u. wenn nicht gelten als besondere Verbote.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Weiche nicht ab von der.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 29,7.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Vers\u00f6hnungstage; die Feier beginnt eine kurze Zeit vor An\u00b0bruch des Abends.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,30.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,29<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,28<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird mit der Ausrottung bestraft; von dieser ist nicht auf die Arbeit zu schlie\u00dfen.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Tempel, bei der Darbringung der Opfer.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 226 mut, mut.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sowohl bei der Arbeit (Lev. 23,30) als auch bei der Kasteiung (ib. V. 29) gebraucht wird und selbst als Wortanalogie dient.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Notzucht; cf.\u00a0Dt. 22,24.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. S. der Sch\u00f6pfung, der auf den 7. Tag fiel, als Ggs. zu den Festen, die ebenfalls Ruhetage [\u0160abbath] sind.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Das von RP. angezogene Schriftwort.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 23,32.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Ausschlu\u00df des Zusatzes vor der Strafe, wonach die Feier des Vers\u00f6hnungstages schon am\u00ab 9,. beginnt.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 19,23.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 8,9.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach gelten Pfeffer u. Ingwer als Speisen.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher gilt als Speise.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 237.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind sie aber \u00e4lter, so gelten sie als Holz.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind sie aber \u00e4lter, so gelten sie als Holz.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor ihrer Vollj\u00e4hrigkeit.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. rabbanitisch; das \u00bbvorher\u00ab in der Mi\u0161na bezieht sich auf das Fasten; rabbanitisch m\u00fcssen sie 1\u20142 Jahre vorher das Fasten beenden.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Und zwar brauchen sie das Fasten nicht zu beenden.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier wird 1-2 Jahre vor ihrer Reife es mitunter 3 Jahre sein.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 6,5.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 22,26.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 1,5.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 58,4.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. G.aufspeicherer; es ist verboten, Lebensmittel aufzuspeichern, um den Preis in die H\u00f6he zu treiben.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 14,10.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Aussage von zwei gelehrt, u, wenn ein rabbanitisches Beenden des Fastens hinzukommt, so m\u00fc\u00dften es mitunter 3 Jahre sein. Zeugen hat genau dieselbe Bedeutung wie die Aussage von 100 Zeugen.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sagen, er brauche es nicht.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Verordnung der Sachkundigen ist dann belanglos.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich dies als Heilmittel gilt.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn keine von den vorhandenen erlaubten u. verbotenen Speisen allein ausreicht.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Unverzehntetes vorhanden ist u, auch nach Absonderung der Hebe gen\u00fcgend zur\u00fcckbleiben w\u00fcrde.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Hebe absondern, wodurch es zum Essen brauchbar wird.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit sondere man die Hebe ab, u. gebe ihm, wenn das Profane nicht ausreicht, diese besonders zu essen.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Man gebe es ihm daher lieber unverzehntet.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Hebe absondern, wodurch es zum Essen brauchbar wird.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem das Absondern der Hebe sonst verboten ist.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Fortbewegen, sc. einer Sache von Ort zu Ort, aus welchem Grunde dies am \u0160abbath verboten ist.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Um als Heilmittel etwas von dieser auf die Wunde zu legen.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Lehre Rabbas.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 14,29.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 30,11,12.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Fr\u00fcchte dieser Seite sind am schmackhaftesten, da sie von der Sonne am meisten beschienen werden.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 7,12.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 33,14.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die etymologische Bedeutung derselben: nomen atque omen.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 32,20.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verwahrung; es war gerade am Vorabend des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>In dieser Nacht ist man aller Gesch\u00e4fte frei, wodurch Phantasie u. Tr\u00e4ume beg\u00fcnstigt werden.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. dies ist nie geschehen; stehender Ausdruck im T. f\u00fcr diesen Begriff.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er zu Mittag Linsen gegessen habe.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Gast wusch einst in einem Speisehause vor der Mahlzeit nicht die H\u00e4nde, und da der Wirt daher glaubte, er sei Nichtjude, verabreichte er ihm Schweinefleisch.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 23,43.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tollheit des Hundes.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Gegenstand, den man in der Hand h\u00e4lt, k\u00f6nnte, wenn ein b\u00f6ser Geist auf ihm ruht, die Krankheit \u00fcbertragen.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 7,12.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Sinn ist dunkel u. schon aus der Verschiedenheit der Lesart zu ersehen, da\u00df ihn die Talmudisten selber nicht mehr kannten; vielleicht canis cholericus.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem er zu ihr nicht gehen durfte.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Frau kannte diese Vorbehaltsklausel nicht u. glaubte, er habe seinen Schwur gebrochen.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>So richtiger in der Parallelstelle Az. 28a; in unseren Ausgaben: Sohn des R. Ami.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Weisen aber sind nicht dieser Ansicht.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>Pflichten die Weisen bei, da\u00df es erlaubt sei.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie streiten nur hinsichtl. der ersten beiden Krankheitsf\u00e4lle.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem vorher angef\u00fchrten Falle, \u00fcber den die Rabbanan u. RM. streiten.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Gefahr nicht f\u00fcr diesen \u0160abbath, sondern erst f\u00fcr den folgenden besteht.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl zum Baden.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beispielsweise 3 M\u00e4nner sagen, es sei nicht n\u00f6tig, w\u00e4hrend 2 M\u00e4nner u. eine Frau das Entgegengesetzte behaupten, so z\u00e4hlt die Ansicht der Frau mit, und man verfahre erleichternd.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>Und das Kind sich \u00e4ngstigt od. dadurch in Gefahr ger\u00e4t.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich: eindr\u00fcckt, sc. die Kohlen.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man um Erlaubnis fragen geht.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Unterhaltung des Kindes, damit es sich nicht \u00e4ngstige.<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem keine Menschen gef\u00e4hrdet sind.<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Und einer am \u0160abbath in Lebensgefahr ger\u00e4t.<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Mehrheit u. die Minderheit sich auf einem bestimmten Platze befinden, so ist die Mehrheit nicht entscheidend. Beispiele hierzu Ket. Fol. 15a.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>Und er da in Lebensgefahr geraten ist.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle richte man sich nach der Mehrheit.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>In einer Stadt, in der Juden u. Nichtjuden wohnen.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist es ein M\u00e4dchen, so darf ein Priester es nicht heiraten.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Man richte sich demnach bei der Lebensrettung nach der Mehrheit.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr rette man es auch in diesem Falle.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Ochs eines Jisra\u00e9liten einen Ochsen eines Jisra\u00e9liten st\u00f6\u00dft, so mu\u00df der Eigent\u00fcmer (das 1. u. 2 Mal) die H\u00e4lfte des Schadens ersetzen, wenn den Ochsen eines Nichtjuden, so braucht er \u00fcberhaupt nichts zu bezahlen; wenn aber der Ochs eines Nichtjuden den Ochsen eines Jisra\u00e9liten st\u00f6\u00dft, so mu\u00df er den ganezn Schaden ersetzen; cf.\u00a0Bq. Fol. 37b.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er Jisra\u00e9lit ist; der Kl\u00e4ger hat stets den Beweis anzutreten; cf.\u00a0Bq. Fol. 35b u\u00f6.<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. grabe man weiter, falls der Versch\u00fcttete kein Lebenszeichen von sich gibt.<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 71,6.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 7,29.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man bis zur Nase untersuche.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a07,22.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn beim Ausgraben des Versch\u00fctteten der Kopf unten u, die F\u00fc\u00dfe oben sich befinden; nach der einen Ansicht gen\u00fcgt die Untersuchung des Herzschlags, nach der anderen Ansicht mu\u00df man auch die Atmung untersuchen.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. der Lehren, daher von manchen mit dem Barajthalehrer \u05d5\u05d9\u05dc \u05db\u05d3 \u05e4\u05d9\u05e4\u05d9 identifiziert.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 22,1.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man den Dieb erschl\u00e4gt.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 21,14.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls der M\u00f6rder Priester ist u. an den Dienst treten will.<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat er den Dienst begonnen, so unterbreche er ihn nicht.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand zum Tode verurteilt worden ist u. ein Priester etwas zu seiner Verteidigung zu sagen hat, so wird er vom Dienste weg geholt.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 31,13.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn340\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn es sich um Lebensrettung handelt.<a href=\"#fnref340\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn341\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 31,14.<a href=\"#fnref341\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn342\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 31,16.<a href=\"#fnref342\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn343\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 18,5.<a href=\"#fnref343\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn344\" role=\"doc-endnote\"><p>Weshalb man den Einbrecher niederschlagen darf.<a href=\"#fnref344\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn345\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem zur Hinrichtung abgef\u00fchrten Delinquenten, der etwas zu seiner Verteidigung zu sagen haben will; ebenso werden auch zum diensttuenden Priester ein paar Gelehrte abgesandt, die seine Worte pr\u00fcfen.<a href=\"#fnref345\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn346\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen einer zweifellos begangenen S\u00fcnde, als Ggs. zum sogen. Schwebe-Schuldopfer, das in zweifelhaften F\u00e4llen darzubringen ist; cf.\u00a0Lev. 5,17ff.<a href=\"#fnref346\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn347\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,30.<a href=\"#fnref347\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn348\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 36,25.<a href=\"#fnref348\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn349\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 17,13.<a href=\"#fnref349\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn350\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte W. \u05de\u05e7\u05d5\u05d4 hat beide Bedeutungen.<a href=\"#fnref350\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn351\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte W. \u05de\u05e7\u05d5\u05d4 hat beide Bedeutungen.<a href=\"#fnref351\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn352\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gott verleugnet.<a href=\"#fnref352\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn353\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. der das Gesicht aufdeckt; gemeint ist ketzerische Deutung.<a href=\"#fnref353\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn354\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beschneidung.<a href=\"#fnref354\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn355\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Verbot, woran ein Gebot sich anschlie\u00dft; beispielsweise das Verbot, etwas vom Fleische eines Opfers zur\u00fcckzulassen, woran sich das Gebot anschlie\u00dft, das Zur\u00fcckgelassene zu verbrennen.<a href=\"#fnref355\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn356\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 20,7.<a href=\"#fnref356\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn357\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. den Namen Gottes, dh. Meineid.<a href=\"#fnref357\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn358\" role=\"doc-endnote\"><p>Richtige Verbote.<a href=\"#fnref358\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn359\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem Mo\u0161e nach der Anbetung des goldenen Kalbes f\u00fcr Jisra\u00e9l betete.<a href=\"#fnref359\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn360\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,7.<a href=\"#fnref360\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn361\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 20,7.<a href=\"#fnref361\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn362\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df dies von der Bu\u00dfe gilt.<a href=\"#fnref362\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn363\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 3,14.<a href=\"#fnref363\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn364\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,30.<a href=\"#fnref364\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn365\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 22,1.<a href=\"#fnref365\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn366\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes.<a href=\"#fnref366\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn367\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 6,5.<a href=\"#fnref367\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn368\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 49,3.<a href=\"#fnref368\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn369\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 36,20.<a href=\"#fnref369\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn370\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,5.<a href=\"#fnref370\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn371\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 3,22.<a href=\"#fnref371\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn372\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Bezeichnung \u00bbausgelassen\u00ab ist eine viel mildere; vielleicht aber \u05e9\u05d5\u05d1\u05d1\u05d5\u05ea von \u05d5\u05d1 <em>zur\u00fcckkehren<\/em>.<a href=\"#fnref372\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn373\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 3,14.<a href=\"#fnref373\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn374\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem einen Verse werden sie \u00bbKinder\u00ab genannt, in dem anderen hingegen wird von einem Herrenverh\u00e4ltnis gesprochen.<a href=\"#fnref374\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn375\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,2.<a href=\"#fnref375\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn376\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 3,1.<a href=\"#fnref376\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn377\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 59,20.<a href=\"#fnref377\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn378\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,2.<a href=\"#fnref378\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn379\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 36b.<a href=\"#fnref379\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn380\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 33,19.<a href=\"#fnref380\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn381\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,3.<a href=\"#fnref381\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn382\" role=\"doc-endnote\"><p>Hebr. Wortlaut: er erkennt die G\u00fcte an.<a href=\"#fnref382\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn383\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,3.<a href=\"#fnref383\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn384\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,3.<a href=\"#fnref384\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn385\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,5.<a href=\"#fnref385\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn386\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,5.<a href=\"#fnref386\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn387\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 32,1.<a href=\"#fnref387\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn388\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 28,13.<a href=\"#fnref388\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn389\" role=\"doc-endnote\"><p>Solche gebe man zu.<a href=\"#fnref389\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn390\" role=\"doc-endnote\"><p>Am. 2,6.<a href=\"#fnref390\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn391\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 33,29.<a href=\"#fnref391\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn392\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 26,11.<a href=\"#fnref392\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn393\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 51,5.<a href=\"#fnref393\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn394\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 32,31.<a href=\"#fnref394\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn395\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Bezugnahme auf den Namen Di zahab (Genug des Goldes), Dt. 1,1.<a href=\"#fnref395\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn396\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 20,12.<a href=\"#fnref396\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn397\" role=\"doc-endnote\"><p>Deren Genu\u00df als Vernichtung gilt u, daher verboten ist.<a href=\"#fnref397\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn398\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 3,20.<a href=\"#fnref398\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn399\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne S\u00fcnden.<a href=\"#fnref399\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn400\" role=\"doc-endnote\"><p>Er setze sich der Gefahr aus, ein falsches Urteil zu f\u00e4llen.<a href=\"#fnref400\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn401\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Hause, dem Fortgehen zur. Gerichtssitzung.<a href=\"#fnref401\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn402\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihn aus Verehrung begleiteten.<a href=\"#fnref402\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn403\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihn aus Verehrung begleiteten.<a href=\"#fnref403\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn404\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 20,6,7.<a href=\"#fnref404\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn405\" role=\"doc-endnote\"><p>Am S. vor dem Feste, an dem er \u00fcber das Fest vortrug.<a href=\"#fnref405\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn406\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wurde aus Ehrerbietung, od. wegen des Gedr\u00e4nges (cf.\u00a0Jt. Fol. 25b) getragen.<a href=\"#fnref406\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn407\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 27,24.<a href=\"#fnref407\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn408\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 18,5.<a href=\"#fnref408\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn409\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 21,29.<a href=\"#fnref409\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn410\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 18,5.<a href=\"#fnref410\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn411\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 20,12.<a href=\"#fnref411\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn412\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 10,12.<a href=\"#fnref412\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn413\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Ausdruck besagt, da\u00df auch sie verbrannt werden sollten u. zur\u00fcckgeblieben sind.<a href=\"#fnref413\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn414\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 16,9.<a href=\"#fnref414\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn415\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 28,17.<a href=\"#fnref415\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn416\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,25.<a href=\"#fnref416\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn417\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der einen Auffassung hat \u05dc\u05dca die Bedeutung <em>beten, bitten, bes\u00e4nftigen<\/em>, nach der anderen Auffassung: <em>entscheiden, urteilen, richten<\/em>; in der Schrift kommt es in beiden Bedeutungen vor.<a href=\"#fnref417\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn418\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,25.<a href=\"#fnref418\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn419\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 6,1,2,3.<a href=\"#fnref419\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn420\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihn bes\u00e4nftigen sollen.<a href=\"#fnref420\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn421\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 33,27.<a href=\"#fnref421\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn422\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort wird von <em>reihen, ordnen<\/em>, hergeleitet.<a href=\"#fnref422\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn423\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a050,17.<a href=\"#fnref423\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn424\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbAch\u00ab und \u00bbdoch\u00ab sind Bittformeln, sie kommen hier 3mal vor.<a href=\"#fnref424\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn425\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,8 u. Ps. 113,7.<a href=\"#fnref425\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn426\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 6,3.<a href=\"#fnref426\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn427\" role=\"doc-endnote\"><p>Um ihm Abbitte zu tun.<a href=\"#fnref427\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn428\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort wird von <em>reihen, ordnen<\/em>, hergeleitet.<a href=\"#fnref428\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn429\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlicher Name Rabhs.<a href=\"#fnref429\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn430\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch diese Handlung wird jener erst recht der Strafe verfallen.<a href=\"#fnref430\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn431\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus den biblischen B\u00fcchern.<a href=\"#fnref431\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn432\" role=\"doc-endnote\"><p>Er nahm es mit sich selbst strenger.<a href=\"#fnref432\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn433\" role=\"doc-endnote\"><p>R. \u1e24anina war Schuloberhaupt, u. als er dies von Rabh tr\u00e4umte, glaubte er, er m\u00fcsse sterben, damit R. seine Stelle einnehmen k\u00f6nne; aus diesem Grunde wollte er R. zwingen, einen anderen Wirkungskreis zu suchen.<a href=\"#fnref433\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn434\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl beim Trinken.<a href=\"#fnref434\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn435\" role=\"doc-endnote\"><p>Irgend etwas S\u00fcndhaftes.<a href=\"#fnref435\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn436\" role=\"doc-endnote\"><p>Anf\u00e4nge von Gebeten des Vers\u00f6hnungstages.<a href=\"#fnref436\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn437\" role=\"doc-endnote\"><p>Sonst Hamduri, in manchen Handschriften \u00fcberall Hamdudi.<a href=\"#fnref437\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn438\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Tan. Fol. 26a.<a href=\"#fnref438\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn439\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus sieben Segensspr\u00fcchen bestehend, wie die \u00fcbrigen; das Gebet wird also Amal verrichtet.<a href=\"#fnref439\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn440\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus sieben Segensspr\u00fcchen bestehend, wie die \u00fcbrigen; das Gebet wird also Amal verrichtet.<a href=\"#fnref440\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn441\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Eintritt der Dunkelheit.<a href=\"#fnref441\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn442\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er vom Abendgebete den Ausdruck \u00bbbefreit\u00ab gebraucht, so ist ja zu entnehmen, da\u00df es Pflicht ist.<a href=\"#fnref442\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn443\" role=\"doc-endnote\"><p>Sp\u00e4ter tue er es aber nicht, sondern warte bis zum Abend; nach dieser Ansicht wird das Schlu\u00dfgebet abends verrichtet, somit befreit es vom Abendgebete, nach RJ. dagegen wird es am Tage verrichtet, daher befreit es vom Abendgebete nicht.<a href=\"#fnref443\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn444\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 2. Lehre, in welcher er es nach RJ. vom Vespergebete ab nicht darf.<a href=\"#fnref444\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn445\" role=\"doc-endnote\"><p>In der ersten Lehre, in welcher RJ. der Ansicht ist, es sei kein Gebot.<a href=\"#fnref445\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn446\" role=\"doc-endnote\"><p>Der hierf\u00fcr festgesetzten Frist; es braucht nicht beim Eintritt derselben zu erfolgen; cf.\u00a0Nid. Fol. 29b.<a href=\"#fnref446\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn447\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. reibe; achte darauf, das keine K\u00f6rperstelle unber\u00fchrt bleibe.<a href=\"#fnref447\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn448\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit event, sp\u00e4ter ein einfaches Untertauchen gen\u00fcge.<a href=\"#fnref448\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"56\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/hadran_joma.png?resize=200%2C56&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-6799\"\/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Joma in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt Zur \u00dcbersicht des Traktats Joma | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter\/Dapim 73b 74a 74b 75a 75b 76a 76b 77a 77b 78a 78b 79a 79b 80a 80b 81a 81b 82a 82b 83a 83b 84a 84b 85a 85b 86a 86b 87a 87b 88a \u00dcbersetzung Blatt 73b AM VERS\u00d6HNUNGSTAGE IST DAS ESSEN, DAS TRINKEN, DAS WASCHEN, DAS SALBEN, DAS ANZIEHEN DER SANDALEN UND DER BEISCHLAF VERBOTEN. EIN K\u00d6NIG UND EINE BRAUT D\u00dcRFEN DAS GESICHT WASCHEN, EINE W\u00d6CHNERIN DARF SANDALEN ANZIEHEN SO R. ELIE\u0351ZER. DIE WEISEN VERBIETEN DIES. WER DAS QUANTUM EINER GROSSEN DATTEL ISST, DIESER UND IHRES STEINES, ODER EINEN MUNDVOLL TRINKT, IST SCHULDIG. VERSCIHIEDENE SPEISEN WERDEN ZUM QUANTUM EINER DATTEL, UND VERSCHIEDENE GETR\u00c4NKE WERDEN ZUM QUANTUM EINES MUNDVOLLS VEREINIGT. SPEISEN UND GETR\u00c4NKE WERDEN NICHT [MIT EINANDER] VEREINIGT. GEMARA. Nur verboten, dies wird ja mit der Ausrottung bestraft1!? R. Ha, nach anderen R. Jirmeja, erwiderte: Dies bezieht sich auf das halbe2 Quantum. Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, das halbe Quantum sei nach der Tora verboten, wie ist &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6733,"parent":6704,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6797","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6797"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6800,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6797\/revisions\/6800"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}