{"id":6809,"date":"2021-01-14T01:29:16","date_gmt":"2021-01-13T23:29:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6809"},"modified":"2021-02-22T18:10:28","modified_gmt":"2021-02-22T16:10:28","slug":"berachot-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>VON WANN AN LIEST MAN DAS \u0160EMA\u0351<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> AM ABEND? VON DER STUNDE AN, DA DIE PRIESTER<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> EINTRETEN, VON IHRER HEBE<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> ZU ESSEN, BIS ZUM SCHLUSS DER ERSTEN NACHTWACHE<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> SO R.<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> ELIE\u0351ZER. DIE WEISEN<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> SAGEN, BIS MITTERNACHT; R. GAMLI\u00c9L SAGT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT. EINST KAMEN SEINE S\u00d6HNE VOM GASTMAHL UND SPRACHEN ZU IHM: WIR HABEN [NOCH] DAS \u0160EMA\u0351 NICHT GELESEN. DA SPRACH ER ZU IHNEN: IST DIE MORGENR\u00d6TE NOCH NICHT AUFGESTIEGEN, SO SEID IHR ZU LESEN VERPFLICHTET. UND NICHT NUR DIESBEZ\u00dcGLICH SAGTEN SIE DIES<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>, SONDERN VON ALLEM, WOR\u00dcBER DIE WEISEN SAGTEN, [ES HABE ZEIT] BIS MITTERNACHT, GILT DAS GEBOT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT. DAS GEBOT DER AUFR\u00c4UCHERUNG DES FETTES UND DER GLIEDER<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> REICHT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT, UND DAS GEBOT DESSEN, WAS AN EINEM TAGE<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> GEGESSEN WERDEN SOLL, REICHT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT. WARUM SAGTEN DIE WEISEN, WENN DEM SO IST: BIS MITTERNACHT? UM DEN MENSCHEN VON DER \u00dcBERTRETUNG FERNZUHALTEN.<\/p>\n\n\n\n<p>GEMARA<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. Worauf bezieht sich der Tanna<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>, da\u00df er lehrt: von wann an? Ferner, warum lehrt er zuerst: am Abend, er sollte doch zuerst vom Morgen lehren?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tanna bezieht sich auf den Schriftvers. Es hei\u00dft: [Dewarim 6,7.]<em>bei deinem Schlafengehen und bei deinem Aufstehen<\/em>; darauf bezugnehmend lehrt er: wann (beginnt] die Zeit des \u0160ema\u0351lesens beim Schlafengehen?<\/p>\n\n\n\n<p>von der Stunde an, da die Priester eintreten, von ihrer Hebe zu essen. Wenn du willst, sage ich: er lernte dies<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> von der Weltsch\u00f6pfung, denn so hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel1\">Bereschit 1,5<\/a>] <em>es ward Abend und es ward Morgen, ein Tag<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach sollte er doch am Schlusse<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>, wo er lehrt: am Morgen spreche man zwei Segensspr\u00fcche vorher and einen nachher<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>; am Abend spreche man zwei vorher und zwei nachher, [ebenfalls] vom Abend zuerst lehren? \u2014Der Tanna beginnt mit dem Abend und lehrt nachher \u00fcber den Morgen, und da er vom Morgen spricht, erkl\u00e4rt er die Angelegenheiten des Morgens, und nachher erst erkl\u00e4rt er die Angelegenheiten des Abends. Der Meister sagte: Von der Stunde an, da die Priester eintreten, von ihrer Hebe zu essen. Merke, die Priester essen ja die Hebe von der Stunde an, da Sterne hervortreten, so sollte er doch lehren: von der Stunde an, da Sterne hervortreten!?<\/p>\n\n\n\n<p>Nebenbei lehrt er ein Zweites, da\u00df n\u00e4mlich die Priester von der Hebe essen von der Stunde an, da Sterne hervortreten, und damit lehrt er uns, da\u00df die S\u00fchne<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>nicht hindernd sei. So wird auch gelehrt: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel22\">Wajikra 22,7<\/a>]<em>und wenn die Sonne untergegangen, so ist er rein<\/em>, nur sein Sonnenuntergang hindert ihn, von der Hebe zu essen, nicht aber hindert ihn seine S\u00fchne<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, von der Hebe zu essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher aber, da\u00df [die Worte]: <em>wenn die Sonne untergegangen<\/em>, auf den [v\u00f6lligen] Untergang der Sonne<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> und [die Worte]: <em>so ist er rein<\/em>, auf das Reinsein das Tages<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> hinweist,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\"><strong>[<\/strong><\/a><strong><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe<\/a><\/strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\"><strong>]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>vielleicht ist hier das Schwinden des Sonnenlichtes<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn19\"><sup>19<\/sup><\/a> und (was hei\u00dft: <em>er ist rein<\/em>?) das Reinwerden der Person zu verstehen? Rabba b.<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn20\"><sup>20<\/sup><\/a> \u0160ila erwiderte: Demnach h\u00e4tte die Schrift sagen sollen: <em>er soll rein werden<\/em>; unter: <em>er ist rein<\/em> [verstehe man] das Reinsein des Tages. So spricht auch das Volk: die Sonne ist untergegangen, der Tag ist ges\u00e4ubert Im Westen<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn21\"><sup>21<\/sup><\/a> hatten sie von der Erkl\u00e4rung des Rabba b. R. \u0160ila nicht geh\u00f6rt und stellten folgende Frage: <em>Wenn die Sonne untergegangen<\/em>; ist hier der [v\u00f6llige] Untergang der Sonne und (was hei\u00dft: <em>er ist rein<\/em>?) das Reinsein des Tages, oder aber das Schwinden des Sonnenlichtes und (was hei\u00dft: <em>er ist rein<\/em>?) das Reinwerden der Person zu verstehen? Sie entschieden dies nachher aus einer Barajtha<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn22\"><sup>22<\/sup><\/a>. Eine Barajtha lehrt: Ein Zeichen daf\u00fcr<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn23\"><sup>23<\/sup><\/a> ist das Hervortreten der Sterne. Schlie\u00dfe daraus, da\u00df hier der [v\u00f6llige] Untergang der Sonne und (was hei\u00dft: <em>er ist rein<\/em>?) das Reinsein des Tages zu verstehen ist. Der Meister sagte: Von der Stunde an, da die Priester eintreten, von ihrer Hebe zu essen. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Von wann an liest man das \u0160ema\u0351 am Abend?<\/p>\n\n\n\n<p>von der Stunde an, da der Arme ein tritt, sein Brot mit Salz zu essen, bis zur Stunde, da er aufsteht, sich von seiner Mahlzeit zu entfernen. Der Schlu\u00dfsatz widerspricht entschieden unserer Mi\u0161na: ist aber anzunehmen, da\u00df auch der Anfangssatz unserer Mi\u0161na widerspricht?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, der Arme und der Priester haben eine Zeit. Ich will auf einen Widerspruch hin weisen: Von wann an beginnt man das \u0160ema\u0351 am Abend zu lesen?<\/p>\n\n\n\n<p>von der Stunde an, da die  Leute an den Vorabenden<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> der \u0160abbathe eintreten, ihr Brot zu essen so R. Me\u00edr. Die Weisen sagen, von der Stunde an, da die Priester berechtigt sind, von ihrer Hebe zu essen. Ein Zeichen daf\u00fcr ist das Hervortreten der Sterne. Und obgleich es hierf\u00fcr keinen Beweis gibt, so gibt es doch eine Andeutung, denn es hei\u00dft:[Nechemja 4,15.] <em>wir arbeiteten bei dem Werke, und ihre H\u00e4lfte hielten die Lanzen vom Anfang der Morgenr\u00f6te bis zum Hervortreten der Sterne<\/em>. Ferner hei\u00dft es:[Ib. 4,16.] <em>es war uns die Nacht zur Wache und der Tag zur Arbeit<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wozu das \u2018ferner\u2019?<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte sagen, die Nacht beginne tats\u00e4chlich mit dem Sonnenuntergang, nur h\u00e4tten sie<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> fr\u00fch und sp\u00e4t gearbeitet, so hei\u00dft es: <em>es war uns die Nacht zur Wache und der Tag zur Arbeit<\/em> <a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>. Er glaubte, der Arme und die [gew\u00f6hnlichen] Menschen haben<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> eine Zeit, und wenn man sagen wollte, auch der Arme und der Priester haben eine Zeit<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>, so w\u00e4ren ja die Weisen [derselben Ansicht wie] R. Me\u00edr!? Vielmehr schlie\u00dfe man hieraus, da\u00df die Zeitangabe des Armen eine andere ist, als die der Priester.<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, der Arme und der Priester haben eine Zeit, nicht aber haben der Arme und die [gew\u00f6hnlichen] Menschen eine Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Haben etwa der Arme und der Priester eine Zeit, ich will auf einen Widerspruch hin weisen: Von wann an beginnt man das \u0160ema\u0351 am Abend zu lesen?<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Stunde an, da der Tag an den Vorabenden der \u0160abbathe heilig wird \u2014 so R. Elie\u0351zer.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, von der Stunde an, da die Priester rein sind, von ihrer Hebe zu essen. R. Me\u00edr sagt, von der Stunde an, da die Priester untertauchen, um von ihrer Hebe zu essen.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jehuda sprach zu ihm<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>: Die Priester tauchen ja noch am Tage unter<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>!? R. \u1e24anina sagt, von der Stunde an, da der Arme eintritt, sein Brot und Salz zu essen. R. Ahaj, nach anderen R. A\u1e25a, sagt, von der Stunde an, da die meisten Menschen zur Mahlzeit eintreten. Wenn du sagen wolltest, der Arme und der Priester haben eine Zeit, so w\u00e4re ja R. \u1e24anina [derselben Ansicht wie] R. Jeho\u0161ua\u0351!? Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, da\u00df die Zeitangabe des Armen eine andere ist, als die der Priester. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche von ihnen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> ist sp\u00e4ter?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist anzunehmen, da\u00df die des Armen sp\u00e4ter ist; wollte man sagen, die des Armen sei fr\u00fcher, so w\u00e4re ja R. \u1e24anina [derselben Ansicht wie] R. Elie\u0351zer!? Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, da\u00df die des Armen sp\u00e4ter ist. Schlie\u00dfe hieraus. Der Meister sagte: R. Jehuda sprach zu ihm: Die Priester tauchen ja noch am Tage unter!? Zutreffend entgegnete ja R. Jehuda dem R. Me\u00edr!? R. Me\u00edr erwiderte ihm folgendes: Du glaubst wohl, ich meine deine<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> D\u00e4mmerung, ich meine die D\u00e4mmerung R. Joses, denn R. Jose sagt, die D\u00e4mmerung w\u00e4hre einen Augenblick: diese kommt und jener<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> geht, es ist nicht m\u00f6glich, es auseinander zu halten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_3a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>R. Me\u00edr befindet sich ja in einem Widerspruch<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn34\"><sup>34<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht R. Me\u00edrs. R. Elie\u0351zer befindet sich ja in einem Widerspruch<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht R. Elie\u0351zers. Wenn du willst, sage ich, der Anfangssatz<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> ist nicht von R. Elie\u0351zer<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>BIS ZUM SCHLUSS DER ERSTEN NACHTWACHE. Welcher Ansicht ist R. Elie\u0351zer, ist er der Ansicht, die Nacht sei [in] drei Nachtwachen [geteilt], so sollte er ja sagen: bis vier Stunden, und ist er der Ansicht, die Nacht sei [in] vier Nachtwachen [geteilt], so sollte er sagen: bis drei Stunden!?<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht, die Nacht sei [in] drei Nachtwachen [geteilt], aber er lehrt uns folgendes: es gibt Nachtwachen im Himmel, und Nachtwachen auf Erden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Die Nacht ist [in] drei Nachtwachen [geteilt); an jeder Nachtwache sitzt der Heilige, gepriesen sei er, und br\u00fcllt wie ein L\u00f6we, wie es hei\u00dft:[Jirmejahu 25,30.] <em>der Herr br\u00fcllt von der H\u00f6he, und aus der Wohnung seines Heiligtums gibt er seine Stimme, br\u00fcllen br\u00fcllt er wegen seines Wohnortes<\/em><a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. Ein Merkzeichen: an der ersten Nachtwache schreit der Esel, an der zweiten heulen die Hunde, an der dritten saugt [bereits] der S\u00e4ugling von der Brust seiner Mutter und plaudert die Frau mit ihrem Manne.\u2014 Was meint R. Elie\u0351zer: meint er den Beginn der Nachtwachen, wozu ein Zeichen f\u00fcr die erste Nachtwache, es ist ja Abend, und meint er den Schlu\u00df der Nachtwachen, wozu ein Zeichen f\u00fcr das Ende der letzten Nachtwache, es ist ja Tag!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, er meint den Schlu\u00df der ersten, den Beginn der letzten und die Mitte der mittelsten Nachtwache. Wenn du aber willst, sage ich: er meint den Schlu\u00df aller Nachtwachen, und wenn du einwendest, die letzte [zu bezeichnen] sei nicht n\u00f6tig, dies sei ohne Belang, \u2014 wegen des Lesens des \u0160ema\u0351 f\u00fbr den, der in einem dunklen Zimmer schl\u00e4ft und die Zeit des \u0160em\u00e1lesens nicht kennt; sobald die Frau mit ihrem Manne plaudert, und der S\u00e4ugling von der Brust seiner Mutter saugt, stehe er auf und lese. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. \u0160emu\u00e9l sagte im Namen Rabhs: Die Nacht ist [in] drei Nachtwachen [geteilt); an jeder Nachtwache sitzt der Heilige, gepriesen sei er, und br\u00fcllt wie ein L\u00f6we, indem er spricht: Wehe, da\u00df ich mein Haus zerst\u00f6rt, meinen Tempel verbrannt und meine Kinder unter die V\u00f6lker verbannt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose erz\u00e4hlte: Als ich einst auf Reisen war, trat ich in eine von den Ruinen Jeru\u0161alems ein, um zu beten. Da kam Elijahu<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>, gesegneten Andenkens, und erwartete mich am Eingange; er verweilte, bis ich mein Gebet beendet hatte. Nachdem ich mein Gebet beendet hatte, sprach er zu mir: Friede mit dir, mein Herr! Ich erwiderte ihm: Friede mit dir, mein Herr und Meister! Er sprach zu mir: Mein Sohn, wozu bist du in diese Ruine getreten? Ich erwiderte ihm: Um zu beten. Da sprach er zu mir: Du h\u00e4ttest ja auf der Stra\u00dfe beten k\u00f6nnen. Ich erwiderte ihm: Ich bef\u00fcrchtete, von den Vor\u00fcbergehenden gest\u00f6rt zu werden. Darauf sprach er zu mir: Du h\u00e4ttest ja das kurze Gebet<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> verrichten k\u00f6nnen. In dieser Stunde lernte ich von ihm dreierlei: ich lernte, da\u00df man keine Ruine betrete, ich lernte, da\u00df man auf der Stra\u00dfe beten darf, und ich lernte, da\u00df wer auf der Reise betet, das kurze Gebet verrichte. Er sprach ferner zu mir: Mein Sohn, was sprach die Stimme, die du in dieser Ruine geh\u00f6rt? Ich erwiderte: Ich h\u00f6rte eine wie eine Taube girrende Hallstimme sprechen: Wehe, da\u00df ich mein Haus zerst\u00f6rt, meinen Tempel verbrannt und meine Kinder unter die V\u00f6lker verbannt habe. Da sprach er zu mir: Bei deinem Leben, beim Leben deines Hauptes: nicht allein an dieser Stunde spricht sie so, sondern dreimal t\u00e4glich (spricht sie so). Und nicht das nur, auch zur Stunde, da die Jisra\u00e9liten in die Bet- und Lehrh\u00e4user eintreten und rufen: Amen, gepriesen sei sein gro\u00dfer Name, sch\u00fcttelt der Heilige, gepriesen sei er, sein Haupt und spricht: Heil dem K\u00f6nig, den man in seinem Hause preist; wehe dem Vater, der seine Kinder vertrieben, und wehe den Kindern, die vom Tische ihres Vaters vertrieben wurden. Die Rabbanan lehrten: Aus drei Gr\u00fcnden betrete man keine Ruine: wegen Verdachtes<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> wegen Einsturzes und wegen der Gespenster<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> \u00bbWegen Verdachtes\u00ab, es gen\u00fcgt ja [die Begr\u00fcndung]: wegen Einsturzes!?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_3b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer neuen<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn43\"><sup>43<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gen\u00fcgt ja [die Begr\u00fcndung]: wegen der Gespenster!?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es zwei sind<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei zweien gibt es ja auch keinen Grund zum Verdacht<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei zwei Zuchtlosen. \u00bbWegen Einsturzes\u00ab, es gen\u00fcgt ja [die Begr\u00fcndung:] wegen Verdachtes und wegen der Gespenster!?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei zwei Z\u00fcchtigen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> \u2014 \u00bbWegen der Gespenster\u00ab, es gen\u00fcgt ja [die Begr\u00fcndung:] wegen Verdachtes und wegen Einsturzes!? \u2014 Bei einer neuen Ruine und zwei Z\u00fcchtigen<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> Bei Zweien gibt es ja auch keine Gespenster!?<\/p>\n\n\n\n<p>An ihrem Aufenthaltsorte bef\u00fcrchte man sie<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>. Wenn du aber willst, sage ich: tats\u00e4chlich bei einer Person und einer neuen Ruine, wenn sie aber auf dem Felde steht; hier gibt es keinen Verdacht, da eine Frau sich im Felde nicht aufh\u00e4lt, wohl aber bef\u00fcrchte man Gespenster. Die Rabbanan lehrten: Vier Nachtwachen hat die Nacht \u2014 so Rabbi<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>; R. Nathan sagt, drei. Was ist der Grund R. Nathans?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft:[Schoftim 7,19.] <em>da kam Gide\u00f3n und die hundert Mann, die mit ihm, an das Ende des Lagers zu Beginn der mittelsten Nachtwache<\/em>. Es wird gelehrt: Keine mittelste, wenn nicht eine vorher und eine nachher.<\/p>\n\n\n\n<p>Und Rabbi<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbMittelste\u00ab hei\u00dft eine von den mittelsten (unter den mittelsten).<\/p>\n\n\n\n<p>Und R. Nathan!?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft nicht die mittelste von den mittelsten, sondern: die mittelste. SWas ist der Grund Rabbis?<\/p>\n\n\n\n<p>R. Zeriqa erwiderte im Namen R. Amis im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Ein Schriftvers lautet:[Tehillim 119,62.] <em>Mitternachts stehe ich auf, dir f\u00fcr deine gerechten Urteile zu danken<\/em>, ein anderer aber lautet:[Tehillim 119,148.] meine Augen kommen den Nachtwachen zuvor; dies kann nur dann sein, wenn die Nacht vier Nachtwachen hat<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Und R. Nathan<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, denn wir haben gelernt: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, bis drei Stunden<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, denn K\u00f6nige pflegen in der dritten Stunde aufzustehen. Sechs [Stunden] der Nacht und zwei des Tages sind zwei Nachtwachen<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Eine Nachtwache und eine halbe nennt man ebenfalls \u00bbNachtwachen\u00ab<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> Ferner sagte R. Zeriqa im Namen R. Amis im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Man rede in Gegenwart des Toten nichts als Worte [bez\u00fcglich] des Toten. R. Abba b. Kahana sagte: Dies bezieht sich nur auf Worte der Tora<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>, gegen weltliche Dinge aber ist nichts einzuwenden. Manche sagen:<\/p>\n\n\n\n<p>R. Abba b. Kahana sagte: Dies bezieht sich auch auf Worte der Tora, und um so mehr auf weltliche Dinge. Pflegte David denn um Mitternacht aufzustehen, er pflegte ja schon abends aufzustehen, denn es hei\u00dft:[Tehillim 119,147.] <em>ich wachte in der D\u00e4mmerung auf und schrie<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher, da\u00df hier unter D\u00e4mmerung der Abend zu verstehen ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft:[Mischlej 7,9.] <em>in der D\u00e4mmerung, am Abend des Tages, in der Tiefe der Nacht und der Dunkelheit<\/em>. R. O\u0161a\u0351ja erkl\u00e4rte im Namen R. A\u1e25as: David sprach: Niemals ist mir die Mitternachtszeit im Schlafe vergangen. R. Zera erwiderte: Bis Mitternacht schlummerte er wie ein Pferd<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> von da an st\u00e4rkte er sich wie ein L\u00f6we<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erwiderte: Bis Mitternacht befa\u00dfte er sich mit Worten der Tora, von da an mit Liedern und Lobges\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist denn unter \u00bbD\u00e4mmerung\u00ab der Abend zu verstehen, mit D\u00e4mmerung\u00ab ist ja der Morgen gemeint, denn es hei\u00dft:[1. B. Schmuel 30,17.] <em>David schlug sie von der D\u00e4mmerung bis zum Abend des folgenden Tages<\/em>; doch wohl von Morgen bis Abend !?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, von Abend bis Abend.\u2014 Demnach sollte es doch hei\u00dfen: von D\u00e4mmerung bis D\u00e4mmerung, oder: von Abend bis Abend!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, sagte Raba, es gibt zweierlei D\u00e4mmerungen, eine D\u00e4mmerung der Nacht, worauf der Tag folgt, und eine D\u00e4mmerung des Tages, worauf die Nacht folgt. Kannte David denn die [genaue] Mitternachtszeit, selbst unser Lehrer Mose kannte sie ja nicht!? Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel11\">Schemot 11,4<\/a>] <em>gegen Mitternacht ziehe ich durch Mi\u00e7rajim<\/em>. Warum \u00bbgegen Mitternacht\u00ab: wollte man sagen, der Heilige, gepriesen sei er, habe zu ihm<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> \u00bbgegen Mitternacht\u00ab gesagt, so gibt es ja nichts Unsicheres vor dem Himmel; vielmehr sagte er<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> zu ihm \u00bbum Mitternacht\u00ab, worauf dieser \u00bbgegen Mitternacht\u00ab sagte. Hieraus, da\u00df ihm dies<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> unsicher war, und David sollte dies gekannt haben!?<\/p>\n\n\n\n<p>David hatte ein Kennzeichen. R. A\u1e25a b. Bizna sagte n\u00e4mlich im Namen R. \u0160imo\u0351n des Frommen: \u00dcber dem Bette Davids hing eine Harfe, und als die Mitternachtszeit heranreichte, wehte der Nordwind und blies daran, und sie spielte von selbst. Sofort stand er auf und befa\u00dfte sich mit der Tora, bis die Morgenr\u00f6te aufstieg. Sobald die Morgenr\u00f6te aufgestiegen war, traten die Weisen Jisra\u00e9ls bei ihm ein und sprachen zu ihm: Unser Herr und K\u00f6nig, dein Volk Jisra\u00e9l bedarf des Unterhalts. Er erwiderte ihnen: Geht und ern\u00e4hrt euch einer vom anderen. Sie sprachen zu ihm: Die Handf\u00fclle s\u00e4ttigt nicht den L\u00f6wen, und die Grube wird von ihrem eigenen Schutt nicht voll. Er erwiderte ihnen: Geht, und streckt eure H\u00e4nde aus in der Truppe<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> Alsdann beriet man sich mit A\u1e25ithophel, \u00fcberlegte mit dem Synedrium und befragte das Orakelschild. R. Joseph sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[1. Diwrej hajamim 27,34.] <em>Nach Ahithophel waren Benajahu, Sohn Jehojada\u0351s<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> und Ebjathar; Joab war Feldherr des K\u00f6nigs<\/em>. Ahithophel war der Ratgeber, denn es hei\u00dft:[2. B. Schmuel 16,23.] <em>Und der Ratschlag Ahithophels, den er in jener Zeit erteilte, war, als h\u00e4tte man das Wort Gottes befragt<\/em>,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_4a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Benajahu, Sohn Jehojada\u0351s, war das [Oberhaupt des] Synedriums, und Ebjathar war [Tr\u00e4ger des] Orakelschildes, denn es hei\u00dft:[2. B. Schmuel 20,23.] <em>Benajahu, Sohn Jehojada\u0351s, war \u00fcber das Krethi und Plethi<\/em> <a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn64\"><sup>64<\/sup><\/a> Weshalb werden sie<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn65\"><sup>65<\/sup><\/a> Krethi und Plethi genannt?<\/p>\n\n\n\n<p>Krethi, weil sie ihre Worte schneiden<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> Plethi, weil sie durch ihre Worte ausgezeichnet<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> sind. Nachher<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> serst wird Joab, der Feldherr des K\u00f6nigs, genannt. R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. Ada, nach anderen, R. Ji\u00e7a\u1e25aq b. R. Idi sagte: Hierauf<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> deutet folgender Schriftvers:[Tehillim 57,9.] <em>Wache auf, meine Ehre, erwache, Psalter und Harfe, ich will das Morgenrot wecken<\/em>. R. Zera sagte: Tats\u00e4chlich kannte dies<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> Mo\u0161e und kannte dies David.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn David dies kannte, was sollte ihm die Harfe!?<\/p>\n\n\n\n<p>Um ihn aus dem Schlafe zu wecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Mo\u0161e dies kannte, weshalb sagte er \u00bbgegen Mitternacht\u00ab!?<\/p>\n\n\n\n<p>Mo\u0161e dachte, die Astrologen des Pare\u00f3 k\u00f6nnten sich irren<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> und dann sagen, Mo\u0161e sei ein L\u00fcgner. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Lehre deine Zunge \u00bbich wei\u00df nicht\u00ab zu sagen, denn du k\u00f6nntest als L\u00fcgner erscheinen und gefa\u00dft werden. R. A\u0161i erwiderte: Dies<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> war um Mitternacht des dreizehnten zum vierzehnten, und Mo\u0161e sprach zu den Jisra\u00e9liten: der Heilige, gepriesen sei er, sagte: morgen um Mitternacht, wie eben<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> werde ich durch Mi\u00e7rajim ziehen. [Tehillim 86,2.] <em>Des David: Bewahre meine Seele, denn ich bin fromm<\/em>. Levi und R. Ji\u00e7\u1e25aq (streiten hier\u00fcber]. Einer sagt, David sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, bin ich etwa nicht fromm? Alle K\u00f6nige des Ostens und des Westens schlafen bis drei Stunden<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>, ich aber: [Tehillim 119,62.] <em>um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen<\/em>. Der andere sagt: David sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, bin ich etwa nicht fromm! Alle K\u00f6nige des Ostens und des Westens sitzen scharenweise in ihrer Herrlichkeit, ich aber: meine H\u00e4nde sind stets vom Blute [der] Eih\u00e4ute und Nachgeburten beschmutzt, um eine Frau ihrem Manne reinzuspreche<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>. Und noch mehr, alles, was ich tun will, \u00fcberlege ich vorher mit meinem Lehrer Mephibo\u0161eth<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> und spreche zu ihm: Meister Mephibo\u0161eth, habe ich richtig gerichtet? habe ich richtig schuldig gesprochen? habe ich richtig freigesprochen? habe ich richtig reingesprochen? habe ich richtig unreingesprochen? Ich sch\u00e4me mich dessen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. R. Idi sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[Tehillim 119,46.] <em>vor K\u00f6nigen spreche ich \u00fcber deine Zeugnisse und sch\u00e4me mich dessen nicht<\/em>. Es wird gelehrt: Nicht Mephibo\u0161eth, sondern I\u0161bo\u0161eth war sein Name; und nur deshalb wird er Mephibo\u0161eth genannt, weil er bei der Halakha<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> das Gesicht Davids zu besch\u00e4men pflegte<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>. Deshalb war es David beschieden, da\u00df von ihm Kil\u00e1b<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> hervorging. R. Jo\u1e25anan sagte: Nicht Kil\u00e1b, sondern Dani\u00e9l war sein Name; und nur deshalb wird er Kil\u00e1b genannt, weil er das Gesicht des Mephibo\u0161eth bei der Halakha zu besch\u00e4men<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> pflegte. \u00dcber ihn spricht \u0160elomo in seiner Weisheit:[Mischlej 23,15.] <em>mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, wird sich auch mein Herz freuen<\/em>. Ferner:[Mischlej 27,11.] <em>Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, auf da\u00df ich meinen L\u00e4sterern Antwort gebe<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso nannte sich David \u00bbfromm\u00ab, es hei\u00dft ja:[Tehillim 27,13.] <em>wenn ich nicht glaubte, im Lande des Lebens die G\u00fcte des Herrn zu schauen<\/em>, und im Namen des R. Jose wird gelehrt, auf [den Worten] <em>wenn nicht<\/em> stehen Punkte, denn David sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, ich vertraue auf dich, da\u00df du dereinst den Gerechten eine gute Belohnung geben wirst, ich wei\u00df jedoch nicht, ob ich unter ihnen einen Anteil habe oder nicht!?<\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00fcnde k\u00f6nnte es verursachen. Dies nach R. Ja\u0351qob b. Idi, denn R. Ja\u0351qob b. Idi wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel28\">Bereschit 28,15<\/a>] <em>siehe, ich bin mit dir und werde dich \u00fcberall beh\u00fcten, wo du hingehst<\/em>, dagegen aber hei\u00dft es:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel32\">Bereschit 32,8<\/a>] <em>und Ja\u0351qob f\u00fcrchtete sehr<\/em>. Er dachte, die S\u00fcnde k\u00f6nnte es verursachen. Wie gelehrt wird:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel15\">Schemot 15,16<\/a>] <em>Bis hin\u00fcbergezogen dein Volk, o Herr, bis hin\u00fcbergezogen das Volk, das du erworben. Bis hin\u00fcbergezogen dein Volk, o Herr<\/em>, dies ist der erste Einzug<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>bis hin\u00fcbergezogen das Volk, das du erworben<\/em>, dies ist der zweite Einzug<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>. Hieraus folgern die Weisen, die Jisra\u00e9liten waren w\u00fcrdig, da\u00df ihnen in den Tagen E\u0351zras Wunder gesch\u00e4hen, wie in den Tagen Jeho\u0161ua\u0351s, des Sohnes Nuns, die S\u00fcnde aber hat es verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p>DIE WEISEN SAGEN, BIS MITTERNACHT. Wessen Ansicht vertreten die Weisen: sind sie der Ansicht R. Elie\u0351zers, so sollten sie wie R. Elie\u0351zer lehren, und sind sie der Ansicht R. Gamli\u00e9ls,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_4b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>so sollten sie doch wie R. Gamli\u00e9l lehren!?<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich sind sie der Ansicht R. Gamli\u00e9ls, nur deshalb sagen sie: bis Mitternacht, um den Menschen von einer \u00dcbertretung fern zu halten. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Die Weisen machten eine Umz\u00e4unung f\u00fcr ihre Worte, damit nicht der Mensch, wenn er abends von der Arbeit kommt, sage: ich gehe nach Hause, esse ein wenig, trinke ein wenig und schlafe ein wenig, nachher erst werde ich das \u0160ema\u0351 lesen und beten; der Schlaf k\u00f6nnte ihn \u00fcberw\u00e4ltigen, und er die ganze Nacht hindurch schlafen. Vielmehr gehe der Mensch, wenn er von der Arbeit kommt, ins Bethaus; ist er im Lesen [der Schrift] bewandert, so lese er, ist er im Studium [der Mi\u0161na] bewandert, so studi\u00e8re er, dann lese er das \u0160em\u00e0 und bete; nachher erst esse er sein Brot und spreche den Segen. Wer aber die Worte der Weisen \u00fcbertritt, verdient den Tod. Weshalb hei\u00dft es sonst<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> nicht, er verdiene den Tod, hier aber hei\u00dft es, er verdiene den Tod?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du willst, sage ich: weil [hier] die Gewalt des Schlafes [zu bef\u00fcrchten] ist, und wenn du willst, sage ich: um die Ansicht desjenigen auszuschlie\u00dfen, welcher sagt, das Abendgebet sei Freigestelltes; er lehrt uns, da\u00df es Pflicht sei. Der Meister sagte: Dann lese er das \u0160ema\u0351 und bete. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jo\u1e25anan, denn R. Jo\u1e25anan sagte: Wer ist ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt?<\/p>\n\n\n\n<p>der den Erl\u00f6sungssegen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> an das Abendgebet anschlie\u00dft. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagt, die Gebete seien in die Mitte eingereiht. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du willst, sage ich: es ist ein Schriftvers, und wenn du willst, sage ich: ein Vernunftgrund. Wenn du willst, sage ich: ein Vernunftgrund; R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht, die Erl\u00f6sung<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> habe schon am Abend begonnen, nur die vollst\u00e4ndige Erl\u00f6sung geschah erst am Morgen; R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi aber ist der Ansicht, da sie<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> erst am Morgen geschah, so ist die vorherige Erl\u00f6sung keine wirkliche. Wenn du willst, sage ich: es ist ein Schriftvers, und zwar folgern beide aus einem Vers. Es hei\u00dft:[Dewarim 6,7.] <em>bei deinem Schlafengehen und deinem Aufstehen<\/em>. R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht, man vergleiche das Schlafengehen mit dem Aufstehen hierin: wie man beim Aufstehen zuerst das \u0160ema\u0351 liest und dann das Gebet verrichtet, ebenso lese man beim Schlafengehen zuerst das \u0160ema\u0351 und verrichte dann das Gebet. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi ist der Ansicht, man vergleiche das Schlafengehen mit dem Aufstehen hierin: wie man beim Aufstehen das \u0160ema\u0351 nahe am Bette<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> liest, ebenso lese man das \u0160ema\u0351 beim Schlafengehen nahe am Bette<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>. Mar b. Rabina wandte ein: Am Abend spreche man zwei Segensspr\u00fcche vorher und zwei nachher. Wie kann man, wenn du sagst, man m\u00fcsse den Erl\u00f6sungssegen an das Gebet anschlie\u00dfen, ihn anschlie\u00dfen, wo man doch [das Gebet] \u00bbLa\u00df uns niederlegen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> hersagen mu\u00df!? Ich will dir sagen: Da die Rabbanan das Gebet] \u00bbLa\u00df uns niederlegen\u00ab angeordnet haben, so ist es als verl\u00e4ngerter Erl\u00f6sungssegen zu betrachten. Wie k\u00f6nnte man, wolltest du nicht so<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> sagen, es morgens anschlie\u00dfen, R. Jo\u1e25anan sagte ja, da\u00df man zu Beginn<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> sage:[Tehillim 51,17.] <em>Herr, \u00f6ffne meine Lippen<\/em>, und zum Schlu\u00df:[Tehillim 19,15.] <em>Es m\u00f6gen die Worte meines Mundes zum Wohlgefallen sein<\/em>!? Vielmehr, wie [die Formel:] <em>Herr, \u00f6ffne meine Lippen<\/em>, die als verl\u00e4ngertes Gebet betrachtet wird, weil die Rabbanan sie angeordnet haben, ebenso ist hier [das Gebet:] \u00bbLa\u00df uns niederlegen\u00ab, als verl\u00e4ngerter Erl\u00f6sungssegen zu betrachten, weil die Rabbanan es angeordnet haben. R. Elea\u0351zar sagte im Namen R. Abinas: Wer dreimal t\u00e4glich [den Psalm <em>Loblied Davids<\/em>[Tehillim Kap. 145.] liest, sei dessen sicher, da\u00df er ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt ist. Aus welchem Grund: wollte man sagen, weil dieser \u00bbPsalm] alphabetisch ist, so lese man doch lieber [den Psalm][Tehillim Kap. 119.] <em>Heil den Vollkommenen im Wandel<\/em>, der achtfach alphabetisch ist!? Vielmehr, weil es darin hei\u00dft: <em>er \u00f6ffnet seine (deine) Hand<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>So lese man doch lieber den gro\u00dfen Lobpsalm<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> in welchem es hei\u00dft: <em>allem Fleische gibt er Nahrung<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, weil bei diesem beides ist. R. Jo\u1e25anan sagte: Weshalb fehlt des Nun<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> im [Psalm] <em>Heil<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>weil mit diesem die Niederlage der Feinde<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> Jisra\u00e9ls beginnt; denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> <em>Gefallen ist sie, nicht wird sie mehr aufstehen, die Jungfrau Jisra\u00e9l<\/em>. Im Westen erkl\u00e4ren sie diesen Vers wie folgt: <em>Gefallen ist sie<\/em>, aber <em>nicht wird sie mehr<\/em> fallen; <em>aufstehen<\/em> sollst du, <em>Jungfrau Jisra\u00e9l<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Dennoch deutete David darauf<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> hin, indem er sie im heiligen Geist<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> st\u00fctzte; denn es hei\u00dft:[Tehillim 145,14.] <em>der Herr st\u00fctzt alle Fallende<\/em>. R. Elea\u0351zar b. Abina sagte: Gr\u00f6\u00dfer ist das, was von Mikha\u00e9l gesagt wird, als das, was von Gabri\u00e9l gesagt wird. Von Mikha\u00e9l hei\u00dft es:[Jeschajahu 6,6.] <em>da flog zu mir einer der Seraphim<\/em>, w\u00e4hrend es von Gabri\u00e9l hei\u00dft:[Dan.9,21.] <em>der Mann Gabri\u00e9l, den ich im Traumgesicht gesehen, flog in Fl\u00fcgen<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> etc.<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher da\u00df jener eine Mikha\u00e9l war? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Dies ist aus [dem Wort] einer zu entnehmen. Hier hei\u00dft es: <em>da flog zu mir einer der Seraphim<\/em>, und dort hei\u00dft es:[Daniel 10,13.] <em>da kam Mikha\u00e9l, einer der ersten F\u00fcrsten, mir beizustehen<\/em>. Es wird gelehrt: Mikha\u00e9l [fliegt] in einem [Fluge Gabri\u00e9l in zwei, Elijahu in vier und der Todesengel in acht; zur Zeit der Seuche aber in einem.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Obgleich man das \u0160ema\u0351 im Bethause gelesen, so ist es dennoch Gebot, es auch im Bette zu lesen. R. Jose sprach: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[Tehillim 4,5.] <em>z\u00fcrnet und fehlet nicht, sprechet in euerem Herzen, auf euerem Lager, und schweiget, Selah<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_5a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Ist er Schriftgelehrter, so braucht er es nicht. Abajje sagte: Auch ein Schriftgelehrter hat einen Vers des Gebetes zu lesen, beispielsweise:[Tehillim 31,6.] <em>In deine Hand befehle ich meine Seele; du, o Herr, Gott der Wahrheit, hast mich erl\u00f6st<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Levi b. \u1e24ama sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Stets erz\u00fcrne der Mensch den guten Trieb gegen den b\u00f6sen Trieb, denn so hei\u00dft es: <em>z\u00fcrnet und fehlet nicht<\/em>. Hat er ihn besiegt, gut, wenn nicht, so befasse er sich mit der Tora, denn es hei\u00dft: <em>sprechet in euerem Herzen<\/em>. Hat er ihn besiegt, gut, wenn nicht, so lese er das \u0160ema\u0351, denn es hei\u00dft: <em>auf euerem Lager<\/em>. Hat er ihn dann besiegt, gut, wenn nicht, so denke er an den Tod, denn es hei\u00dft: <em>und schweiget, Selah<\/em>. Ferner sagte R. Levi b. \u1e24ama im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel24\">Schemot 24,12<\/a>] <em>Ich will dir geben die Steintafeln, die Lehre und das Gebot, das ich geschrieben, um sie zu lehren<\/em>. Die <em>Tafeln<\/em>, das sind die zehn Gebote; <em>die Lehre<\/em>, das ist die Schrift; <em>das Gebot<\/em>, das ist die Mi\u0161na; <em>das ich geschrieben<\/em>, das sind die Prophetenb\u00fccher und die Hagiographen; <em>um sie zu belehren<\/em>, das ist der Talmud. Dies lehrt, da\u00df sie s\u00e4mtlich dem Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberliefert wurden. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wenn man im Bett das \u0160ema\u0351 liest, so ist es ebenso, als hielte man ein zweischneidiges Schwert in der Hand<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> denn es hei\u00dft:[Tehillim 149,6.] <em>die Erhabenheit Gottes in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso geht dies<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> hieraus hervor? Mar Zutra, manche sagen, R. A\u0161i erwiderte: Aus dem Anfang des Satzes, denn es hei\u00dft:[Tehillim 149,5.] <em>jauchzen werden die Frommen in Ehren, jubeln werden sie auf ihren Lagern<\/em>; hierauf folgt: <em>die Erhabenheit Gottes in ihrer Kehle, und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand<\/em>. Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Von jedem, der auf seinem Bette das \u0160ema\u0351 liest, weichen die Gespenster; denn es hei\u00dft:[Ijow 5,7.] <em>die Schwirrenden<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> erheben sich zum Fliegen<\/em>. \u00bbFliegen\u00ab deutet auf die Tora, denn es hei\u00dft:[Mischlej 23,5.] <em>lassest du deine Blicke dar\u00fcber fliegen, so ist es nicht mehr<\/em>, und \u00bbSchwirrende\u00ab bedeutet Gespenster, denn es hei\u00dft:[Dewarim 32,24.] <em>verschmachtet vor Hunger<\/em> <a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> <em>und aufgezehrt von den Schwirrenden<\/em><a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Laqis sagte: Wer sich mit der Tora befa\u00dft, dem bleiben die Z\u00fcchtigungen fern, denn es hei\u00dft: <em>die Schwirrenden erheben sich zum Fliegen<\/em>; \u00bbFliegen\u00ab deutet auf die Tora, denn es hei\u00dft: <em>lassest du deine Blicke dar\u00fcber fliegen, so ist es nicht mehr<\/em>, und \u00bbSchwirrende\u00ab bedeutet Z\u00fcchtigungen, denn es hei\u00dft: <em>verschmachtet vor Hunger und aufgezehrt von den Schwirrenden<\/em><a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan sprach zu ihm: Dies wissen ja selbst Schulkinder, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel15\">Schemot 15,26<\/a>] <em>Er sprach: Wenn du h\u00f6rest auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, tust, was recht in seinen Augen, horchest auf seine Gebote und beobachtest all seine Gesetze, so werde ich all die Krankheiten, die ich auf Mi\u00e7rajim gebracht, auf dich nicht bringen, denn ich, der Herr, bin dein Arzt<\/em>. Vielmehr \u00fcber den, der die M\u00f6glichkeit hat, sich mit der Tora zu befassen, sich aber damit nicht befa\u00dft, bringt der Heilige, gepriesen sei er, ekelhafte Z\u00fcchtigungen, die ihn betr\u00fcben, denn so hei\u00dft es:[Tehillim 39,3.] <em>ich wurde zum Schweigen verstummt, schwieg vom Guten, und mein Schmerz war betr\u00fcbend<\/em>. \u00bbGut\u00ab bedeutet nichts anderes als die Tora, denn es hei\u00dft:[Mischlej 4,2.] <em>eine gute Belehrung habe ich euch gegeben, meine Lehre sollt ihr nicht verlassen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Zera, manche sagen, R. \u1e24anina b. Papa, sagte: Komm und siehe, das Verfahren des Menschen gleicht nicht dem Verfahren des Heiligen, gepriesen sei er. Das Verfahren des Menschen: wenn ein Mensch seinem N\u00e4chsten eine Sache verkauft, so ist der Verk\u00e4ufer traurig, und der K\u00e4ufer freut sich; nicht so der Heilige, gepriesen sei er: er gab Jisra\u00e9l die Tora und freute sich dabei, denn es hei\u00dft: <em>eine gute Belehrung habe ich euch gegeben, meine Lehre sollt ihr nicht verlassen<\/em>. Raba, nach anderen, R. \u1e24isda sagte: Sieht jemand, da\u00df Z\u00fcchtigungen \u00fcber ihn kommen, so untersuche er seine Handlungen, denn es hei\u00dft: [Echa 3,40.] <em>wir wollen unseren Wandel untersuchen und pr\u00fcfen, wir wollen uns dem Herrn zuwenden<\/em>. Hat er untersucht und nichts gefunden, so schreibe er sie der Vernachl\u00e4ssigung der Tora zu, denn es hei\u00dft:[Tehillim 94,12.] <em>heil dem Manne, den du z\u00fcchtigst, o Herr, und ihn aus deiner Tora belehrst<\/em>. Hat er auch dazu keinen Grund gefunden, so sind es sicherlich Z\u00fcchtigungen der Liebe, denn es hei\u00dft:[Mischlej 3,12.] <em>wen der Herr liebt, den z\u00fcchtigt er<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Raba sagte im Namen R. Se\u1e25oras im Namen R. Honas: An wem der Heilige, gepriesen sei er, Wohlgefallen hat, den dr\u00fcckt er durch Z\u00fcchtigungen nieder, wie es hei\u00dft: [Jeschajahu 53,10.] <em>und der Herr hatte Wohlgefallen [an ihm], er dr\u00fcckte ihn durch Krankheit nieder<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, auch wenn er sie nicht aus Liebe<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> aufnimmt, so hei\u00dft es:[Jeschajahu 53,10.] <em>wenn seine Seele sich als Schuldopfer<\/em> <em>hingibt<\/em>; wie das Schuldopfer gutwillig [dargebracht wird], so auch die Z\u00fcchtigungen, wenn gutwillig. Was ist, wenn er sie [in Liebe] aufgenommen, seine Belohnung? [Jeschajahu 53,10.] <em>er wird Nachkommenschaft sehen und lange leben<\/em>. Und noch mehr, auch sein Studium bleibt ihm erhalten, wie es hei\u00dft: [Jeschajahu 53,10.] <em>und der Wille Gottes wird ihm gelingen<\/em>. R. Ja\u0351qob b. Idi und R. A\u1e25a b. \u1e24anina streiten hier\u00fcber. Einer sagt, Z\u00fcchtigungen der Liebe seien solche, durch die [das Studium] der Tora nicht vernachl\u00e4ssigt wird, denn es hei\u00dft:[Tehillim 94,12.] <em>Heil dem Manne, den du z\u00fcchtigst, o Herr, und ihn aus deiner Lehre belehrst<\/em>. Der andere aber sagt, Z\u00fcchtigungen der Liebe seien solche, durch welche das Gebet nicht vernachl\u00e4ssigt wird, denn es hei\u00dft:[Tehillim 66,20.] <em>gepriesen sei der Herr, der mein Gebet und seine Gnade von mir nicht weichen lie\u00df<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Abba, Sohn des R. \u1e24ija b. Abba, sprach zu ihnen: So sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen des R. Jo\u1e25anan: Sowohl diese, als auch jene sind Z\u00fcchtigungen der Liebe, denn es hei\u00dft: <em>wen der Herr liebt, den z\u00fcchtigt er<\/em>. Wieso aber hei\u00dft es: <em>und aus deiner Tora belehrst du ihn<\/em>? \u2014 lies nicht: <em>belehrst du ihn<\/em>, sondern: belehrst du uns<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>. Du lehrst uns dies aus deiner Tora durch [einen Schlu\u00df<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> vom] Leichteren auf das Schwerere, von Zahn und Auge<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>: Zahn und Auge sind ja nur einzelne Glieder des Menschen, dennoch geht ein Sklave ihrethalben in Freiheit aus<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>, um wie viel mehr bewirken dies Z\u00fcchtigungen, die den ganzen K\u00f6rper des Menschen aufreiben. Dies ist es, was R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte, denn R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte: Beim Salz hei\u00dft es <em>B\u00fcndnis<\/em> und bei den Z\u00fcchtigungen hei\u00dft es <em>B\u00fcndnis<\/em>. Beim Salz hei\u00dft es <em>B\u00fcndnis<\/em>, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel2\">Wajikra 2,13<\/a>] <em>du sollst nicht fehlen lassen das B\u00fcndnis des Salzes<\/em>, und bei den Z\u00fcchtigungen hei\u00dft es <em>B\u00fcndnis<\/em>, denn es hei\u00dft:[Dewarim 28,69. Schlu\u00df des Kapitels, in welchem die Z\u00fcchtigungen aufgez\u00e4hlt werden, die bei Vernachl\u00e4ssigung des Gesetzes \u00fcber Jisra\u00e9l hereinbrechen werden.] <em>dies sind die Worte des B\u00fcndnisses<\/em>. Wie das Salz, wobei es <em>B\u00fcndnis<\/em> hei\u00dft, das Fleisch schmackhaft macht, ebenso l\u00e4utern die Z\u00fcchtigungen, wobei es <em>B\u00fcndnis<\/em> hei\u00dft, alle S\u00fcnden des Menschen. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Drei gute Gaben schenkte der Heilige, gepriesen sei er, Jisra\u00e9l; alle aber wurden nur durch Z\u00fcchtigungen erworben. Und zwar: die Tora, das Jisra\u00e9lland und die zuk\u00fcnftige Welt. Woher dies von der Tora? \u2014 es hei\u00dft: <em>Heil dem Manne, den du z\u00fcchtigst, o Herr, und ihn aus deiner Lehre belehrst<\/em>. Vom Jisra\u00e9lland? \u2014 denn es hei\u00dft:[Dewarim 8,5.] <em>wie ein Mensch seinen Sohn z\u00fcchtigt, so z\u00fcchtigt dich der Herr, dein Gott<\/em>, und hierauf folgt: <em>denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land<\/em>. Von der zuk\u00fcnftigen Welt? \u2014 denn es hei\u00dft:[Mischlej 6,23.] <em>denn eine Leuchte ist das Gebot und ein Licht die Lehre; ein Weg zum Leben sind die Z\u00fcchtigungen<\/em>. Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Jo\u1e25anan: Wer sich mit der Tora und mit Liebeshandlungen befa\u00dft, und wer seine Kinder begr\u00e4bt, dem vergibt man all seine S\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\"><strong>[Talmud-<\/strong><\/a><strong><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_5b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Seite <\/a><\/strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\"><strong>in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sprach zu ihm: Zugegeben sei dies von der Tora und den Liebeshandlungen, denn es hei\u00dft:[Mischlej 16,6.] <em>durch Gnade und Wahrheit wird die S\u00fcnde verziehen<\/em>; \u00bbGnade\u00ab, das sind Liebeshandlungen, denn es hei\u00dft:[Mischlej 21,21.] <em>wer nach Freigiebigkeit und Gnadenerweisung strebt, findet Leben, Recht und Ehre<\/em>. \u00bbWahrheit\u00ab, das ist die Tora, denn es hei\u00dft:[Mischlej 23,23.] <em>Wahrheit erwirb und verkaufe nicht<\/em>; woher dies aber von dem, der seine Kinder begr\u00e4bt?<\/p>\n\n\n\n<p>Da lehrte es ein Greis im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Dies folgt aus [dem Worte] <em>S\u00fcnde<\/em>; hier hei\u00dft es: <em>durch Liebe und Wahrheit wird die S\u00fcnde verziehen<\/em>, und dort[Jirmejahu 32,18.] hei\u00dft es: <em>er zahlt heim die S\u00fcnde der V\u00e4ter in den Scho\u00df ihrer Kinder<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: Aussatz und Kinderlosigkeit sind keine Z\u00fcchtigungen der Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist es denn der Aussatz nicht, es wird ja gelehrt, da\u00df wenn einem eine der vier Aussatzerscheinungen<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> anhaftet, dies ein Altar der S\u00fchne sei!? Es ist wohl ein Altar der S\u00fchne, Z\u00fcchtigungen der Liebe aber nicht. Wenn du willst, sage ich: dies f\u00fcr uns, jenes f\u00fcr sie<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> Wenn du aber willst, sage ich auch: dies bei unsichtbaren<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> und jenes bei sichtbaren<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>. Kinderlosigkeit ist es nicht: in welchem Falle, wollte man sagen, wenn er welche hatte und sie gestorben sind, so sagte ja R. Jo\u1e25anan: das ist ein Knochen<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> von [meinem] zehnten Sohn!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, dies, wenn er keine hatte, jenes, wenn er welche hatte, und sie gestorben sind. R. \u1e24ija b. Abba erkrankte, und R. Jo\u1e25anan besuchte ihn. Da sprach er zu ihm: Sind dir die Z\u00fcchtigungen lieb? Dieser erwiderte: Weder sie noch ihre Belohnung. Da sprach er zu ihm: Reiche mir deine Hand. Er reichte sie ihm, und jener richtete ihn auf. R. Jo\u1e25anan erkrankte, und R. \u1e24anina besuchte ihn. Da sprach er zu ihm: Sind dir die Z\u00fcchtigungen lieb? Dieser erwiderte: Weder sie noch ihre Belohnung. Da sprach er zu ihm: Reiche mir deine Hand. Er reichte sie ihm, und jener richtete ihn auf. Wozu dies, sollte R. Jo\u1e25anan selber sich aufrichten!? Ich will dir sagen, der Gefangene kann sich nicht selber aus dem Gef\u00e4ngnis befreien.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Elie\u0351zer erkrankte, und R. Jo\u1e25anan besuchte ihn. Da fand er ihn in einem dunklen Zimmer liegen und entbl\u00f6\u00dfte seinen Arm, aus welchem Licht<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> hervorstrahlte. Als er R. Elie\u0351zer weinen sah, sprach er zu ihm: Warum weinst du: wenn etwa, weil du dich nicht viel mit der Tora befa\u00dft hast, so haben wir ja gelernt: ob viel oder wenig, wenn man nur seine Gedanken auf den Himmel richtet; wenn etwa wegen Nahrungssorgen, so sind nicht jedem beide Tische<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> beschieden; und wenn wegen der Kinderlosigkeit, so ist hier ein Knochen von meinem zehnten Sohn. Dieser erwiderte: Ich weine \u00fcber diese Sch\u00f6nheit, die einst in der Erde modern soll. Da sprach jener: Dar\u00fcber weinst du mit Recht. Sie weinten dann beide. W\u00e4hrenddessen fragte er ihn: Sind dir die Z\u00fcchtigungen lieb? Dieser erwiderte: Weder sie noch ihre Belohnung. Da sprach er zu ihm: Reiche mir deine Hand. Er reichte sie ihm, und jener richtete ihn auf. R. Hona wurden vierhundert F\u00e4sser Wein sauer. Da besuchte ihn R. Jehuda, Bruder R. Sala des Frommen, und die Rabbanan, manche sagen, R. Ada b. Ahaba und die Rabbanan, und sie sprachen zu ihm: M\u00f6ge der Meister seine Taten pr\u00fcfen. Er erwiderte ihnen: Bin ich in eueren Augen verd\u00e4chtig? Sie entgegneten: Ist denn etwa der Heilige, gepriesen sei er, verd\u00e4chtig, eine Strafe ohne Recht zu verh\u00e4ngen? Da erwiderte er ihnen: Wenn jemand etwas \u00fcber mich geh\u00f6rt, so m\u00f6ge er es sagen. Da sprachen sie zu ihm: Dies haben wir geh\u00f6rt, der Meister g\u00e4be seinem G\u00e4rtner keine Weinranken<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>. Er erwiderte ihnen: L\u00e4\u00dft er mir etwa davon etwas \u00fcbrig, er stiehlt sie mir ja ganz. Da sprachen sie zu ihm: Das ist es, was die Leute sagen: Stiehl vom Diebe, und du empfindest den Geschmack<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a> Hierauf sprach er zu ihnen: Ich nehme auf mich [die Verpflichtung] sie ihm zu geben. Manche sagen, der Essig<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> wurde wieder Wein, und manche sagen, der Essig wurde so teuer, da\u00df er zum Weinpreise verkauft wurde. Es wird gelehrt: Abba Binjamin sagte: Um zwei Dinge war ich in meinem ganzen Leben besorgt: da\u00df mein Gebet vor meinem Bette verrichtet werde, und da\u00df mein Bett in der Richtung von Norden nach S\u00fcden gesetzt werde<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> \u00abDa\u00df mein Gebet vor meinem Bette verrichtet werde.? Was hei\u00dft vor meinem Bette, wollte man sagen, wirklich vor meinem Bette, so sagte ja R. Jehuda im Namen Rabhs, nach anderen, R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Woher, da\u00df nichts den Betenden von der Wand trennen darf? \u2014 denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 38,2.] <em>Hizqijahu kehrte sein Gesicht zur Wand und betete<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Sage nicht: vor meinem Bette, sondern: nahe meinem Bette<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>. \u00abUnd da\u00df mein Bett in der Richtung von Norden nach S\u00fcden gesetzt werde.\u00bb R. \u1e24ama b. R. \u1e24anina sagte n\u00e4mlich im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Wer sein Bett in der Richtung von Norden nach S\u00fcden setzt, bekommt m\u00e4nnliche Kinder<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> denn es hei\u00dft:[Tehillim 17,14.] <em>durch deinen Norden<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> machst du voll ihren Leib, sie werden S\u00f6hne in F\u00fclle haben<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch geb\u00e4rt dessen Frau keine Fehlgeburt; hier hei\u00dft es: <em>durch deinen Norden machst du voll ihren Leib<\/em>, und dort[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel25\">Bereschit 25,24<\/a>] hei\u00dft es: <em>und ihre Tage voll zum Geb\u00e4ren, siehe da, Zwillinge in ihrem Leibe<\/em>. Es wird gelehrt: Abba Binjamin sagte: Wenn zwei<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> zum Beten eintreten, und einer von ihnen zuerst mit dem Gebete fertig wird und hinausgeht, ohne auf den anderen zu warten, so fetzt man ihm sein Gebet vor seinem Gesicht, denn es hei\u00dft:[Ijow 18,4.] <em>er fetzt seine Seele<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> vor seinem Gesicht; soll um deinetwillen die Erde verlassen werden<\/em>? Und noch mehr, er veranla\u00dft auch, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit von Jisra\u00e9l weiche, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> <em>es wurde entr\u00fcckt der Fels von seinem Orte<\/em>, und unter \u00bbFels\u00ab ist kein anderer, als der Heilige, gepriesen sei er, zu verstehen, denn es hei\u00dft: [Dewarim 32,18.] <em>den Fels, der dich gezeugt, vergi\u00dft du<\/em>. Was ist seine Belohnung, wenn er wartet? R. Jose b. R. \u1e24anina sagte:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_6a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ihm sind folgende Segnungen beschieden:[Jeschajahu 48,18-19] <em>Wenn du auf meine Gebote gewartet<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn127\"><sup>127<\/sup><\/a> h\u00e4ttest, so w\u00fcrde einem Strome gleich dein Friede sein und den Wellen des Meeres gleich dein Sieg; wie der \u00dcfersand dein Same und die Spr\u00f6\u00dflinge deines Leibes etc.<\/em>. Es wird gelehrt: Abba Binjamin sagte: W\u00e4re dem Auge die Macht zu sehen gegeben, so k\u00f6nnte kein Gesch\u00f6pf vor [dem Anblick der] Gespenster bestehen. Abajje sagte: Sie sind zahlreicher als wir; sie umgeben uns, wie die Furche das Beet. R. Hona sagte: Jeder von uns hat deren Tausend an seiner Linken und Myriaden an seiner Rechten. Raba sagte: Das Gedr\u00e4nge beim Vortrag<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn128\"><sup>128<\/sup><\/a> r\u00fchrt von ihnen her; da\u00df die Kniee matt werden, r\u00fchrt von ihnen her; da\u00df die Kleider der Gelehrten sch\u00e4big werden, r\u00fchrt von ihrer Reibung her; da\u00df die F\u00fc\u00dfe verwundet werden, r\u00fchrt von ihnen her. Wer Kenntnis von ihnen haben will, nehme gesiebte Asche und streue sie um das Bett; am Morgen wird er Fu\u00dfspuren wie von einem Hahne sehen. Wer sie sehen will, nehme die Nachgeburt einer Katze, einer schwarzen von einer schwarzen geboren, einer erstgeborenen von einer erstgeborenen geboren, verbrenne sie im Feuer, zerreibe sie und streue sich davon etwas in die Augen; dann wird er sie sehen. Sodann tue man sie in ein eisernes Rohr und versiegle es mit einem eisernen Siegelring, denn sonst k\u00f6nnten sie davon stehlen; man schlie\u00dfe aber auch den Mund, damit man nicht zu Schaden komme. R. Bebaj b. Abajje tat dies und kam zu Schaden. Da beteten die Gelehrten f\u00fcr ihn, und er genas. Es wird gelehrt: Abba Binjamin sagte: Das Gebet des Menschen wird nirgends als im Bethause erh\u00f6rt, denn es hei\u00dft:[1. Melachim 8,28.] <em>den Gesang und das Gebet zu h\u00f6ren<\/em>; wo der Gesang, da auch das Gebet. Rabin b. R. Ada sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, im Bethause zu finden ist? \u2014 es hei\u00dft:[Tehillim 82,1.] <em>Gott steht in der Gottesgemeinde<\/em>. Woher, da\u00df, wenn zehn beten, die G\u00f6ttlichkeit mit ihnen ist? \u2014 es hei\u00dft: <em>Gott steht in der Gottesgemeinde<\/em><a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn129\"><sup>129<\/sup><\/a> Woher, da\u00df, wenn drei zu Gericht sitzen, die G\u00f6ttlichkeit mit ihnen ist? \u2014 es hei\u00dft:[Tehillim 82,1.] <em>er richtet in der Mitte der Richter<\/em>. Woher, da\u00df, wenn zwei sitzen und sich mit der Tora befassen, die G\u00f6ttlichkeit mit ihnen ist? \u2014 es hei\u00dft:[Mal. 3,16.] <em>dann unterhielten sich die Gottesf\u00fcrchtigen, einer mit seinem N\u00e4chsten, und der Herr horchte etc..<\/em>. Was hei\u00dft:[Mal. 3,16.] <em>die da denken an seinen Namen<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>R. A\u0161i erwiderte: Wenn der Mensch ein Gebot auszu\u00fcben dachte, und durch einen Notfall es auszu\u00fcben verhindert wird, so rechnet die Schrift es ihm an, als h\u00e4tte er es ausge\u00fcbt. Und woher, da\u00df, wenn auch nur einer sich mit der Tora befa\u00dft, die G\u00f6ttlichkeit mit ihm ist? \u2014 es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel20\">Schemot 20,21<\/a>] <em>an jedem Orte, wo ich meinen Namen erw\u00e4hnt wissen werde, werde ich zu dir kommen und dich segnen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dies schon bei einem geschieht, wozu ist dies von zweien [zu lehren] n\u00f6tig?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei zweien werden ihre Worte in das Gedenkbuch eingetragen, bei einem aber werden seine Worte nicht in das Gedenkbuch eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn aber dies schon bei zweien geschieht, wozu ist dies von dreien [zu lehren] n\u00f6tig?<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die Gerichtssitzung sei nur ein Schlichtungsakt, wobei die g\u00f6ttliche Niederlassung sich nicht befindet, so lehrt er uns, da\u00df auch das Gericht Gesetzeskunde ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn aber dies sogar bei dreien geschieht, wozu ist dies vor zehn [zu lehren] n\u00f6tig?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei zehn kommt die g\u00f6ttliche Niederlassung vorher, bei drei aber, erst wenn sie sitzen. R. Abin b. R. Ada sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, Tephillin<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> anlegt? \u2014 es hei\u00dft:[Jeschajahu 62,8.] <em>Der Herr hat bei seiner Rechten geschworen und bei seinem m\u00e4chtigen Arm<\/em>. Seine Rechte, das ist die Tora, wie es hei\u00dft:[Dewarim 33,2.] <em>an meiner Rechten ist ein Feuer des Gesetzes f\u00fcr sie. Bei seinem m\u00e4chtigen Arm<\/em>, das sind die Tephillin, wie es hei\u00dft:[Tehillim 29,11.] <em>der Herr wird seinem Volke Macht verleihen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher, da\u00df die Tephillin eine Macht Jisra\u00e9ls sind?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft:[Dewarim 28,10.] <em>und alle V\u00f6lker der Erde werden sehen, da\u00df der Name des Herrn \u00fcber dich genannt wird, und sie werden sich vor Dir f\u00fcrchten<\/em>, und hierzu wird gelehrt, R. Elie\u0351zer der Gro\u00dfe sagte, dies<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> seien die Tephillin des Hauptes. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach zu R. \u1e24ija b. Abin: Was steht in den Tephillin des Herrn der Welt geschrieben? Dieser erwiderte:[1. Diwrej hajamim 17,21.] <em>Wer ist wie dein Volk Jisra\u00e9l ein einziges Volk auf Erden<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Prahlt denn der Heilige, gepriesen sei er, mit dem Ruhme Jisra\u00e9ls? Freilich; es hei\u00dft ja:[Dewarim 26,17.] <em>du hast heute den Herrn verherrlicht<\/em>, und darauf folgt: <em>und der Herr hat dich heute verherrlicht<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Jisra\u00e9l: Ihr habt mich zu einer Verherrlichung auf der Welt gemacht, daher werde ich euch zu einer Verherrlichung auf der Welt machen. Ihr habt mich zu einer Verherrlichung auf der Welt gemacht, denn es hei\u00dft:[Dewarim 6,4.] <em>h\u00f6re Jisra\u00e9l, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig<\/em>. Auch ich mache euch zu einer Verherrlichung auf der Welt, denn es hei\u00dft:[1. Diwrej hajamim 17,21.] <em>wer ist wie dein Volk Jisra\u00e9l ein einziges Volk auf Erden<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. A\u1e25a b. Raba sprach zu R. A\u0161i: Allerdings in dem einen Geh\u00e4use, was aber steht in den \u00fcbrigen Geh\u00e4usen<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte:[Dewarim 4,7.] <em>Denn wer ist ein gro\u00dfes Volk<\/em>;[Ib. V. 8.] <em>Welches gro\u00dfe Volk;<\/em> [Ib. 33,29.] <em>Heil dir, Jisra\u00e9l<\/em>;[Ib. 4,34.] <em>Hat ein Gott etwa versucht;<\/em>[Ib. 26,19.] <em>Da\u00df er dich zum H\u00f6chsten mache<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach sind es ja mehr<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> Geh\u00e4use!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr [die Verse:] <em>Denn wer ist ein gro\u00dfes Volk<\/em>, und: <em>Welches gro\u00dfe Volk<\/em>, die einander gleichen, in einem Geh\u00e4use; [die Verse:] <em>Heil dir, Jisra\u00e9l<\/em>, und: <em>Wer ist wie dein Volk Jisra\u00e9l<\/em>, ebenfalls in einem Geh\u00e4use; [der Vers:] <em>Hat ein Gott etwa versucht<\/em>, in einem Geh\u00e4use; und [der Vers: Da\u00df er <em>dich zum H\u00f6chsten mache<\/em>, in einem Geh\u00e4use. Diese alle sind auch in der [Tephilla] des Arms geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\"><strong>[Talmud-Seite in de<\/strong><\/a><strong><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_6b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">r<\/a><\/strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_2a.jpg\" target=\"_blank\"><strong> Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Rabin b. R. Ada sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Wer [t\u00e4glich] in das Bethaus zu gehen pflegt und einen Tag nicht kommt, nach dem erkundigt sich der Heilige, gepriesen sei er, denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 50,10.] <em>wer unter euch, der den Herrn f\u00fcrchtet, der da h\u00f6ret auf die Stimme seines Knechtes; wer im Finstern wandelt und kein Licht hat<\/em>. Ist er zur Aus\u00fcbung eines Gebotes gegangen, so ist ihm Licht, ist er aber zu freigestellten Dingen gegangen, so ist ihm kein Licht.[Jeschajahu 50,10.] <em>Der vertraue auf den Namen des Herrn<\/em>: aus dem Grunde, weil er auf den Namen des Herrn vertrauen sollte, aber nicht vertraut hat.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn der Heilige, gepriesen sei er, in das Bethaus kommt und da keine zehn [Personen] findet, ger\u00e4t er sofort in Zorn, wie es hei\u00dft:[Jeschajahu 50,2.] <em>warum kam ich, und niemand war da, ich rief, und niemand antwortete<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. \u1e24elbo sagte im Namen R. Honas: Wer einen Ort f\u00fcr sein Gebet bestimmt, dem steht der Gott Abrahams bei, und wenn er stirbt, sagt man \u00fcber ihn: Wo ist der Dem\u00fctige, wo ist der Fromme, von den Sch\u00fclern unseres Vaters Abraham?<\/p>\n\n\n\n<p>Woher, da\u00df unser Vater Abraham einen Ort [f\u00fcr das Gebet] bestimmt hatte? \u2014 es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel19\">Bereschit 19,27<\/a>] <em>und Abraham machte sich am Morgen fr\u00fch auf zu demOrte, woselbst er gestanden<\/em>, und stehen bedeutet nichts anderes als beten, denn es hei\u00dft:[Tehillim 106,30.] <em>und Pinhas stand auf und betete<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. \u1e24elbo sagte im Namen R. Honas: Wer aus dem Bethause geht, mache keine gro\u00dfen Schritte. Abajje sagte: Dies bezieht sich nur auf das Herausgehen, beim Hineingehen aber ist es sogar Gebot, zu laufen, denn es hei\u00dft:[Hoschea 6,3.] <em>lasset uns nachjagen, um den Herrn zu erkennen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Zera sagte: Fr\u00fcher glaubte ich, als ich die Rabbanan am \u0160abbath zum Vortrag laufen sah, sie entweihten den \u0160abbath, seitdem ich aber geh\u00f6rt habe, was R. Tan\u1e25um im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, da\u00df n\u00e4mlich der Mensch stets zur Halakha eile, selbst am \u0160abbath, denn es hei\u00dft: [Hoschea 11,10.] <em>dem Herrn sollen sie folgen, wie ein L\u00f6we br\u00fcllt er<\/em>, laufe ich ebenfalls<\/p>\n\n\n\n<p>R. Zera sagte: Das Verdienst der Vorlesung ist das Laufen. Abajje sagte: Das Verdienst des \u00f6ffentlichen Vortrages ist das Gedr\u00e4nge. Raba sagte: Das Verdienst der Lehre<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> ist das Gr\u00fcbeln<\/p>\n\n\n\n<p>R. Papa sagte: Das Verdienst der Beileidsbezeugung ist das Schweigen. Mar Zutra sagte: Das Verdienst des Fastens ist die Almosengabe<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>R. Se\u0161eth sagte: Das Verdienst der Trauer ist das Erheben [der Klage]<\/p>\n\n\n\n<p>R. A\u0161i sagte: Das Verdienst des Hochzeitsfestes ist die Unterhaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Hona sagte: Wer hinter dem Bethaus betet, hei\u00dft Gottloser, denn es hei\u00dft:[Tehillim 12,9.] <em>ringsum wandeln die Gottlosen<\/em>. Abajje sagte: Dies nur dann, wenn er sein Gesicht nicht nach dem Bethause wendet, wenn er aber sein Gesicht dem Bethause zuwendet, so ist nichts daran. Einst betete jemand hinter dem Bethause und wandte sein Gesicht nicht dem Bethause zu; da ging Elijahu an ihm vor\u00fcber, der ihm wie ein Araber erschien, und als er ihn sah, sprach er zu ihm: Mit dem R\u00fccken gewendet stehst du vor deinem Herrn!? Da zog er sein Schwert und t\u00f6tete ihn. Einer der J\u00fcnger sprach zu R. Bebaj b. Abajje, manche sagen, R. Bebaj b. Abajje zu R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq:[Tehillim 12,9.] <em>Wie das Erhabene den Menschenkindern als Geringsch\u00e4tzigkeit gilt<\/em>; was bedeutet dies? Dieser erwiderte: Es sind die Dinge, die in der H\u00f6he der Welt<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> stehen, die aber die Menschen gering sch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan und R. Elea\u0351zar sagten beide: Sobald ein Mensch der Mitmenschen ben\u00f6tigt, wird sein Gesicht wie Kerum<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> ver\u00e4ndert, wie es hei\u00dft: <em>Kerum [wie das Erhabene] gilt den Menschenkindern als Geringsch\u00e4tzigkeit<\/em>. Was ist Kerum? Als R. Dimi kam, erkl\u00e4rte er: In den [\u00fcber]seeischen<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> St\u00e4dten gibt es einen Vogel, der Kerum<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> hei\u00dft, der, sobald die Sonne ihn bescheint, seine Farbe verwandelt<\/p>\n\n\n\n<p>R. Ami und R. Asi sagten beide: Wie wenn er<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> von zwei Straf. gerichten, dem Feuer und dem Wasser, heimgesucht worden w\u00e4re, denn es hei\u00dft:[Tehillim 66,12.] <em>du hast den Menschen auf unserem Haupte reiten lassen, wir sind in Feuer und Wasser geraten<\/em>. Ferner sagte R. \u1e24elbo im Namen R. Honas: Stets achte der Mensch auf das Vespergebet, denn Elijahu wurde ja nur beim Vespergebet erh\u00f6rt, wie es hei\u00dft:[1. Melachim 18,36.] <em>es war zur Zeit, wo das Nachmittagsopfer<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> dargebracht wird, da trat der Prophet Elijahu hin und sprach etc.<\/em>: <em>Erh\u00f6re mich, o Herr, erh\u00f6re mich<\/em>. <em>Erh\u00f6re mich, da\u00df ein Feuer vom Himmel herabkomme, und erh\u00f6re mich, da\u00df sie nicht sagen, es sei Zauberwerk.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Jonathan sagte: Auch auf das Abendgebet, denn es hei\u00dft:[Tehillim 141,2.] <em>mein Gebet m\u00f6ge wie R\u00e4ucherwerk vor dir bereitet sein, die Erhebung meiner H\u00e4nde wie das Abendopfer<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch auf das Morgengebet, denn es hei\u00dft:[Tehillim 5,4.] <em>am Morgen erh\u00f6re meine Stimme, o Herr, am Morgen r\u00fcste ich mich vor dir und harre<\/em>. Ferner sagte R. \u1e24elbo im Namen R. Honas: Wer vom Gastmahl des Br\u00e4utigams genie\u00dft und ihn nicht erheitert, \u00fcbertritt f\u00fcnf Stimmen<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 33,11.] <em>Stimme der Wonne und Stimme der Freude, Stimme des Br\u00e4utigams und Stimme der Braut, Stimme derer, die da sprechen<\/em>: <em>Danket dem Herrn der Heerscharen<\/em>. Was ist seine Belohnung, wenn er ihn aber erheitert?<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Ihm wird die Tora zuteil, die durch f\u00fcnf Stimmen gegeben wurde, wie es hei\u00dft:[Schemot 19,16ff.] <em>es geschah am dritten Tage, des Morgens<\/em>, <em>da waren [Donner]stimmen und Blitze und schweres Gew\u00f6lk auf dem Berge, und die Stimme der Posaune etc.<\/em>.; und es war die Stimme der Posaune; und Gott antwortete ihm mit der <em>Stimme<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> ist ja aber nicht so, es hei\u00dft ja auch:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel20\">Schemot 20,15<\/a>] <em>das ganze Volk sah die Stimmen<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Dies waren Stimmen vor der Tora.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Abahu sagte: Es ist ebenso, als h\u00e4tte er Dankopfer dargebracht, denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 33,11.] <em>sie bringen Dankopfer in das Haus des Herrn<\/em><a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Es ist ebenso, als h\u00e4tte er eine von den Ruinen Jeru\u0161alems aufgebaut, denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 33,11.] <em>denn ich werde die Gefangenschaft des Landes zur\u00fcckf\u00fchren wie ehemals, spricht der Herr<\/em>. Ferner sagte R. \u1e24elbo im Namen R. Honas: Wem Gottesfurcht eigen, dessen Worte werden erh\u00f6rt, denn es hei\u00dft:[Kohelet 12,13.] <em>endlich wird alles dem erh\u00f6rt, der Gott f\u00fcrchtet etc..<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet:[Kohelet 12,13.]<em>denn dies ist der ganze Mensch<\/em>? R. Elea\u0351zar erwiderte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: die ganze Welt ist nur seinethalben<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> serschaffen worden<\/p>\n\n\n\n<p>R. Abba b. Kahana sagte: Dieser wiegt die ganze Welt auf.<\/p>\n\n\n\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. A\u0351zaj, manche sagen, R. \u0160imo\u0351n b. Zoma, sagte: Die ganze Welt wurde nur dazu geschaffen, um sich diesem anzuschlie\u00dfen. Ferner sagte R. \u1e24elbo im Namen R. Honas: Wenn jemand von seinem N\u00e4chsten wei\u00df, da\u00df er ihn zu gr\u00fc\u00dfen pflegt, so komme er diesem mit seinem Gru\u00dfe zuvor, denn es hei\u00dft:[Tehillim 34,15.] <em>suche den Frieden<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> und jage ihm nach<\/em>. Wenn er ihm aber seinen Gru\u00df nicht erwidert, so wird er R\u00e4uber genannt, denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 3,14.] <em>ihr habt abgeweidet den Weinberg, der Raub des Armen<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> ist in eueren H\u00e4usern<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_7a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen R. Joses: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, betet? \u2014 es hei\u00dft:[Jeschajahu 56,7.] <em>ich werde sie nach meinem heiligen Berge bringen und sie in meinem Bethause erfreuen<\/em>. Es hei\u00dft nicht \u00bbihrem Bethause\u00ab, sondern \u00bbmeinem Bethause\u00ab, woraus zu entnehmen, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, betet.<\/p>\n\n\n\n<p>Was betet er? R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobia erwiderte im Namen Rabhs: Es m\u00f6ge mein Wille sein, da\u00df meine Barmherzigkeit meinen Zorn bezwinge, da\u00df meine Barmherzigkeit sich \u00fcber meine Eigenschaften [des Rechtes] w\u00e4lze, da\u00df ich mit meinen Kindern nach der Eigenschaft der Barmherzigkeit verfahre und da\u00df ich ihrethalben innerhalb der Rechtslinie<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> trete.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Eli\u0161a\u0351 erz\u00e4hlte: Einst trat ich in das Allerinnerste<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> ein, um die Spezereien zu r\u00e4uchern und sah Ochteri\u00e9l, Jah, den Herrn der Heerscharen, auf einem hohen und erhabenen Throne sitzen. Da sprach er zu mir: Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, mein Sohn, segne mich! Ich sprach zu ihm: M\u00f6ge es dein Wille sein, da\u00df deine Barmherzigkeit deinen Zorn bezwinge, da\u00df deine Barmherzigkeit sich \u00fcber deine Eigenschaften [des Rechtes w\u00e4lze, da\u00df du mit deinen Kindern nach der Eigenschaft der Barmherzigkeit verfahrest und da\u00df du ihretwegen innerhalb der Rechtslinie tretest. Da nickte er mir (mit seinem Haupte) Beifall zu. Dies lehrt uns, da\u00df der Segen eines Gemeinen nicht gering in deinen Augen sei. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen R. Joses: Woher, da\u00df man einen Menschen w\u00e4hrend seines Zornausbruches nicht zu bes\u00e4nftigen suche? es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,14<\/a>] <em>mein Gesicht wird vor\u00fcbergehen, und ich willfahre dir<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e: Warte ein wenig, bis das zornige Gesicht vor\u00fcber ist, und ich willfahre dir.<\/p>\n\n\n\n<p>Gibt es etwa Zorn beim Heiligen, gepriesen sei er?<\/p>\n\n\n\n<p>Freilich, denn es wird gelehrt:[Tehillim 7,12.] <em>Gott z\u00fcrnt jeden Tag<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie lange w\u00e4hrt sein Zorn?<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Augenblick.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieviel ist ein Augenblick?<\/p>\n\n\n\n<p>Der achtundf\u00fcnfzigtausendachthundertachtundachtzigste Teil einer Stunde; dies ist ein Augenblick. Kein Gesch\u00f6pf kann diese Zeit abpassen, und nur der ruchlose Bilea\u0351m [vermochte es]; denn von ihm hei\u00dft es:[Bamidbar 24,16.] <em>er kennt die Gedanken des H\u00f6chsten<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn er nicht einmal die Gedanken seines Tieres<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> kannte, wie konnte er die Gedanken des H\u00f6chsten gekannt haben? Vielmehr lehrt dies, da\u00df er die Stunde abzupassen wu\u00dfte, in der der Heilige, gepriesen sei er, z\u00fcrnt. Dies ist es, was der Prophet zu Jisra\u00e9l sagte:[Michah 6,5.] <em>mein Volk, bedenke doch, was Balaq, der K\u00f6nig von Moab, geraten hat etc..<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet:[Michah 6,5.] <em>um die Wohltaten des Herrn zu erkennen<\/em>? R. Elea\u0351zar erwiderte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Jisra\u00e9l: Bedenket, wieviel Wohltaten ich euch erwiesen habe, indem ich nicht z\u00fcrnte in den Tagen des ruchlosen Bilea\u0351m, denn h\u00e4tte ich gez\u00fcrnt, so w\u00e4re von den Feinden<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> Jisra\u00e9ls weder Fl\u00fcchtling noch Entronnener \u00fcbrig geblieben. Dies ist es, was Bilea\u0351m zu Balaq gesagt hat:[Bamidbar 23,8.] <em>wie soll ich fluchen, dem Gott nicht flucht, und wie soll ich z\u00fcrnen, wenn Gott nicht z\u00fcrnt<\/em>. Dies lehrt, da\u00df er in all jenen Tagen nicht z\u00fcrnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie lange w\u00e4hrt sein Zorn?<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Augenblick.\u2014 Wieviel ist ein Augenblick? R. Abin, manche sagen, R. Abina, erwiderte: Wie man [das Wort] \u00bbRega\u0351&#8220; [Augenblick] ausspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher, da\u00df er einen Augenblick z\u00fcrnt?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft:[Tehillim 30,6.] <em>denn einen Augenblick in seinem Zorne, lebensl\u00e4nglich in seinem Wohlwollen<\/em>. Wenn du aber willst, sage ich, hieraus:[Jeschajahu 26,20.] <em>verbirg dich nur einen Augenblick, bis der Zorn vor\u00fcbergeht<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wann z\u00fcrnt er? Abajje erwiderte: In den drei ersten [Tages]stunden, wenn dem Hahn der Kamm wei\u00df wird und er auf einem Fu\u00dfe steht. So steht er ja auch zu jeder anderen Stunde!?<\/p>\n\n\n\n<p>Zu jeder anderen Stunde hat er rote Streifen, in dieser Stunde aber hat er keine roten Streifen. Ein Min\u00e4er[Jeschajahu 26,20.], der in der Nachbarschaft des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi wohnte, qu\u00e4lte diesen sehr durch Schriftverse<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>. Eines Tages holte er einen Hahn, stellte ihn zwischen die F\u00fc\u00dfe des Bettes und beobachtete ihn, indem er dachte, sobald diese Stunde kommt, verfluche ich ihn. Als aber diese Stunde herankam, schlief er ein. Da sprach er: Hieraus ist zu ersehen, da\u00df es keine Lebensart ist, so zu handeln, denn es hei\u00dft:[Tehillim 145,9.] <em>seine Liebe mit all seinen Gesch\u00f6pfen<\/em>; ferner:[Mischlej 17,26.] <em>auch ist das Strafen dem Gerechten nicht lieb<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Namen R. Me\u00edrs wird gelehrt: Wenn die Sonne hervorstrahlt, und alle K\u00f6nige des Ostens und Westens ihre Kronen auf ihre H\u00e4upter setzen und die Sonne anbeten, erz\u00fcrnt der Heilige, gepriesen sei er, sofort.<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen R. Joses: Besser eine Z\u00fcchtigung\u00ab im Herzen des Menschen, als viele Gei\u00dfelhiebe, denn es hei\u00dft:[Hoschea 2,9.] <em>sie setzt ihrem Buhlen nach etc..<\/em> und spricht: <em>ich will gehen und zu meinem ersten Manne zur\u00fcckkehren, denn besser erging es mir damals als jetzt<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161[Mischlej 17,10.] sagte: Besser als hundert Gei\u00dfelhiebe, denn es hei\u00dft:[Mischlej 17,10.] <em>tiefer dringt Schelte bei einem Verst\u00e4ndigen ein, als hundert Schl\u00e4ge bei einem Toren<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen R. Joses: Drei Dinge erbat sich Mo\u0161e von dem Heiligen, gepriesen sei er, und er gew\u00e4hrte sie ihm. Er bat, da\u00df die g\u00f6ttliche Niederlassung auf Jisra\u00e9l ruhen m\u00f6ge, und er gew\u00e4hrte es ihm, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,16<\/a>] <em>f\u00fcrwahr, wenn du mit uns gehest<\/em>. Er bat, da\u00df die g\u00f6ttliche Niederlassung auf den V\u00f6lkern der Welt nicht ruhen m\u00f6ge, und er gew\u00e4hrte es ihm, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,16<\/a>] <em>damit wir ausgezeichnet sind, ich und dein Volk<\/em>. Er bat, ihn die Wege des Heiligen, gepriesen sei er, erkennen zu lassen, und er gew\u00e4hrte es ihm, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,13<\/a>] <em>la\u00df mich erkennen deine Wege<\/em>. Er sprach vor ihm: Herr der Welt, warum gibt es einen Gerechten, dem es gut geht, und einen Gerechten, dem es schlecht geht, einen Frevler, dem es gut geht, und einen Frevler, dem es schlecht geht? Er antwortete ihm: Mo\u0161e, der Gerechte, dem es gut geht, ist ein Gerechter, Sohn des Gerechten, der Gerechte aber, dem es schlecht geht, ist ein Gerechter, Sohn eines Frevlers; der Frevler, dem es gut geht, ist ein Frevler, Sohn eines Gerechten, der Frevler aber, dem es schlecht geht, ist ein Frevler, Sohn eines Frevlers. Der Meister sagte: Der Gerechte, dem es gut geht, ist ein Gerechter, Sohn eines Gerechten, der Gerechte aber, dem es schlecht geht, ist ein Gerechter, Sohn eines Frevlers. Dem ist ja aber nicht so!? Es hei\u00dft: [Ib. 34,7.] <em>er ahndet die S\u00fcnde der V\u00e4ter an den Kindern<\/em>, dagegen aber hei\u00dft es: [Dewarim 24,16.] <em>nicht sollen Kinder wegen der V\u00e4ter get\u00f6tet werden<\/em>, und auf unseren Einwand, die Schriftverse widersprechen ja einander, wurde erwidert, dies sei kein Widerspruch: das eine, wenn sie an den Werken ihrer V\u00e4ter festhalten, und das andere, wenn sie nicht an den Werken ihrer V\u00e4ter festhalten!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, sprach er zu ihm wie folgt: der Gerechte, dem es gut geht, ist ein vollkommener Gerechter, der Gerechte aber, dem es schlecht geht, ist ein unvollkommener Gerechter; der Frevler, dem es gut geht, ist kein vollkommener Frevler, der Frevler aber, dem es schlecht geht, ist ein vollkommener Frevler. Er streitet gegen R. Me\u00edr, denn R. Me\u00edr sagte, er habe ihm zwei Dinge gew\u00e4hrt, eines aber habe er ihm nicht gew\u00e4hrt, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,19<\/a>] <em>ich bin gn\u00e4dig, dem ich gn\u00e4dig sein will<\/em>, obgleich er dessen nicht w\u00fcrdig ist,[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,19<\/a>] <em>und ich erbarme mich, dessen ich mich erbarmen will<\/em>, obgleich er dessen nicht w\u00fcrdig ist<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> [Schemot 33,20-23.] <em>Und er sprach, du vermagst nicht mein Antlitz zu schauen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a gelehrt: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e wie folgt: Als ich wollte<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> wolltest du nicht, jetzt, wo du willst, will ich nicht. Er streitet gegen R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani, im Namen R. Jonathans, denn R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Als Belohnung f\u00fcr drei Dinge ist Mo\u0161e mit drei Dingen bedacht worden. Als Belohnung f\u00fcr: [<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel3\">Schemot 3,6<\/a>] <em>und Mo\u0161e verbarg sein Antlitz<\/em>, ward ihm ein [strahlendes] Antlitz beschieden; als Belohnung f\u00fcr:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel3\">Schemot 3,6<\/a>] <em>er f\u00fcrchtete<\/em>, ward ihm beschieden, da\u00df:[Ib. 34,30.] <em>sie f\u00fcrchteten, ihm zu nahen<\/em>; und als Belohnung f\u00fcr:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel3\">Schemot 3,6<\/a>] <em>zu schauen<\/em>, ward ihm beschieden, da\u00df:[Bamidbar 12,8.] <em>er schaute das Gesicht des Herrn<\/em>. [Schemot 33,20-23.] <em>Ich will meine Hand entfernen, und du wirst meine R\u00fcckseite schauen<\/em>. Hier\u00fcber sagte R. \u1e24ana b. Bizna im Namen R. \u0160imo\u0351n des Frommen: Dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, Mo\u0161e den Knoten<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> der Tephillin gezeigt hat. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen R. Joses: Kein Gutes verhei\u00dfendes Wort, das aus dem Mund des Heiligen, gepriesen sei er, kommt, auch wenn nur bedingungsweise, wird von ihm<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> widerrufen. Woher dies?<\/p>\n\n\n\n<p>Von unserem Meister Mo\u0161e, denn es hei\u00dft:[Dewarim 9,14.] <em>la\u00df mich, ich will sie vertilgen etc..<\/em> und <em>dich zum m\u00e4chtigen Volke machen<\/em>; obgleich Mo\u0161e diesbez\u00fcglich um Erbarmen flehte und es abwandte, erf\u00fcllte er [seine Verhei\u00dfung] an dessen Nachkommen, wie es hei\u00dft:[1. Diwrej hajamim 23,15.] <em>die S\u00f6hne Mo\u0161es waren Ger\u0161om und Elie\u0351zer, und die S\u00f6hne Elie\u0351zers waren Re\u1e25abja, das Oberhaupt etc..; und die S\u00f6hne Re\u1e25abjas mehrten sich \u00fcberaus etc..<\/em>. Hierzu lehrte R. Joseph: Mehr als sechzig Myriaden, denn dies ist aus dem Worte mehren zu entnehmen; hier hei\u00dft es: <em>sie mehrten sich \u00fcberaus<\/em>, und dort[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel1\">Schemot 1,7<\/a>] hei\u00dft es: <em>die Kinder Jisra\u00e9ls waren fruchtbar, wimmelten und mehrten sich<\/em><a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_7b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Seit dem Tage, da der Heilige, gepriesen sei er, die Welt erschaffen, gab es niemand, der den Heiligen, gepriesen sei er, Herr genannt h\u00e4tte, bis Abraham kam und ihn Herr nannte, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel15\">Bereschit 15,8<\/a>] <em>und er sprach: O Herr, woran werde ich erkennen, da\u00df ich es ererben werde<\/em>? Rabh sagte: Auch Dani\u00e9l wurde nur um Abrahams willen erh\u00f6rt, denn es hei\u00dft:[Daniel 9,17.] <em>so h\u00f6re doch nun, o Gott, auf das Gebet und auf das Flehen deines Knechtes, und la\u00df dein Antlitz \u00fcber dein verw\u00fcstetes Heiligtum leuchten, um des Herrn willen<\/em>; er sollte ja um deinetwillen sagen, \u2014 vielmehr, um Abrahams willen, der dich Herr nannte. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Woher da\u00df man einen Menschen w\u00e4hrend seines Zornausbruches nicht zu bes\u00e4nftigen suche? \u2014 es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel33\">Schemot 33,14<\/a>] <em>mein Zorn wird vor\u00fcbergehen, und ich willfahre dir<\/em>. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Seit dem Tage, da der Heilige, gepriesen sei er, seine Welt erschaffen, gab es niemand, der dem Heiligen, gepriesen sei er, gedankt h\u00e4tte, bis Le\u00e1 kam und ihm dankte, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel29\">Bereschit 29,35<\/a>] <em>diesmal danke ich dem Herrn<\/em>. [Ib. 25,33.] <em>Re\u00faben<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Le\u00e1 sprach: Sehet [re\u00fa], welch ein Unterschied zwischen meinem Sohne [ben] und dem Sohne meines Schwiegervaters. Der Sohn meines Schwiegervaters verkaufte seine Erstgeburt freiwillig, wie es hei\u00dft: <em>er verkaufte dem Ja\u0351qob seine Erstgeburt<\/em>, dennoch, sehet, hei\u00dft es von ihm:[Ib. 27,41.] <em>E\u0351saw ha\u00dfte Ja\u0351qob<\/em>, ferner:[Ib. V. 36.] <em>er sprach: Man nennt ihn mit Recht Ja\u0351qob, denn er hat mich zweimal betrogen etc.<\/em>; mein Sohn aber: obgleich Joseph ihm seine Erstgeburt gegen seinen Willen abgenommen hat, wie es hei\u00dft:[1. Diwrej hajamim 5,1.] <em>als er das Bett seines Vaters entweihte, wurde seine Erstgeburt dem Joseph gegeben<\/em>, dennoch beneidete er ihn[1. Diwrej hajamim 5,1.] nicht, wie es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel37\">Bereschit 37,21<\/a>] <em>als Re\u00faben dies h\u00f6rte, rettete er ihn aus ihrer Hand<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ruth<\/em>. Warum [hei\u00dft sie] Ruth? R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Weil ihr beschieden war, da\u00df David, der den Heiligen, gepriesen sei er, mit Liedern und Lobges\u00e4ngen letzte<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>, ihr entstammte. Woher, da\u00df Namen vorbedeutend sind? R. Elea\u0351zar erwiderte: Es hei\u00dft:[Tehillim 46,9.] <em>gehet, schauet die Werke des Herrn, der Verw\u00fcstungen auf Erden gemacht<\/em>; lies nicht <em>\u0160amoth<\/em> [Verw\u00fcstungen], sondern <em>\u0160emoth<\/em> [Namen]. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Schlimmer ist b\u00f6se Zucht im Hause des Menschen, als der Krieg von Gog<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> und Magog. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> <em>ein Gesang Davids, als er vor seinem Sohne Ab\u0161alom floh<\/em>, und hierauf folgt: <em>Herr, wie zahlreich sind meine Feinde, wie viel, die gegen mich auftreten<\/em>! Vom Krieg von Gog und Magog aber hei\u00dft es nur:[Ib. 2,1.] <em>warum toben die V\u00f6lker, die Nationen sinnen Eitles<\/em>, es hei\u00dft aber nicht: <em>wie zahlreich sind meine Feinde<\/em>. <em>Ein Gesang Davids, als er vor seinem Sohne Ab\u0161alom floh<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein \u00bbGesang\u00ab Davids, es h\u00e4tte ja ein \u00bbKlagelied\u00ab Davids hei\u00dfen sollen!? R. \u0160imo\u0351n b. Abi\u0161alom erwiderte: Ein Gleichnis, womit dies zu vergleichen ist. Mit einem Menschen, auf den ein Schuldschein in den Verkehr gebracht wurde; bevor er ihn einl\u00f6st, ist er traurig, hat er ihn aber eingel\u00f6st, freut er sich. So auch David. Als der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm sagte: [2. B. Schmuel 12,11.] <em>Siehe, ich lasse dir ein Ungl\u00fcck aus deinem Hause erstehen<\/em>, war er traurig, denn er dachte: es wird vielleicht ein Sklave oder ein Bastard sein, der sich meiner nicht erbarmen wird; als er aber sah, da\u00df es Ab\u0161alom war, freute er sich. Darum ein \u00bbGesang\u00ab. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Es ist erlaubt, auf dieser Welt die Frevler zu reizen, denn es hei\u00dft:[Mischlej 28,4.] <em>die die Lehre verlassen, r\u00fchmen den Frevler, die aber die Lehre wahren, reizen sie<\/em>. Diesbez\u00fcglich wird gelehrt: R. Dostaj b. R. Mathon sagte: Es ist erlaubt, auf dieser Welt die Frevler zu reizen, denn es hei\u00dft: <em>die die Lehre verlassen, r\u00fchmen den Frevler die aber die Lehre wahren, reizen sie<\/em>. Sollte dir jedoch jemand zufl\u00fcstern, es hei\u00dft ja:[Tehillim 37,1.] <em>streite mit den B\u00f6sen nicht und beneide nicht die \u00dcbell\u00e4ter<\/em>, so antworte ihm: so deutet [diesen Vers], dem das Herz<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> klopft; vielmehr: <em>wetteifere nicht mit den B\u00f6sen<\/em>, <em>um wie die B\u00f6sen zu sein, und beneide nicht die \u00dcbelt\u00e4ter<\/em>, um wie die \u00dcbelt\u00e4ter zu sein. Ferner hei\u00dft es:[Mischlej 23,17.] <em>dein Herz beneide die S\u00fcnder nicht, es verharre vielmehr t\u00e4glich in der Furcht des Herrn<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem ist doch aber nicht so, R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte ja folgendes: Wenn du einen Frevler [Tehillim 10,5.] siehst, dem die Stunde l\u00e4chelt, so reize ihn nicht, denn es hei\u00dft:[Tehillim 10,5.] <em>seine Wege gedeihen allezeit<\/em>. Und noch mehr, er wird auch bei Gericht beg\u00fcnstigt, denn es hei\u00dft:[Tehillim 10,5.] <em>hoch, fern von ihm sind deine Strafgerichte<\/em>. Und noch mehr, er sieht auch Rache an seinen Feinden, denn es hei\u00dft:[Tehillim 10,5.] <em>all seine Feinde bl\u00e4st er weg<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist kein Einwand; dies gilt von eigenen Angelegenheiten, jenes von g\u00f6ttlichen<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> Angelegenheiten. Wenn du willst, sage ich: beides gilt von g\u00f6ttlichen Angelegenheiten, nur gilt dieses von einem Frevler, dem die Stunde l\u00e4chelt, jenes aber von einem Frevler, dem die Stunde nicht l\u00e4chelt. Wenn du aber willst, sage ich: beides gilt von einem Frevler, dem die Stunde l\u00e4chelt, dennoch besteht hier kein Widerspruch, denn das eine gilt, von einem vollkommen Gerechten, und das andere gilt von einem unvollkommen Gerechten<\/p>\n\n\n\n<p>R. Hona sagte n\u00e4mlich: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> <em>warum siehst du die Treulosen an, schweigest, wenn der Frevler den gerechteren als er verschlingt<\/em>; kann etwa der Frevler den Gerechten verschlingen, es hei\u00dft ja:[Tehillim 37,33.] <em>der Herr verl\u00e4\u00dft ihn nicht in seiner Hand<\/em>, ferner:[Mischlej 12,21.] <em>dem Gerechten begegnet kein Unheil<\/em>!? Vielmehr einen, der gerechter ist als er, verschlingt er, einen vollkommen Gerechten verschlingt er nicht. Wenn du aber willst, sage ich: anders ist es, wenn ihm die Stunde l\u00e4chelt<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Wer f\u00fcr sein Gebet einen Platz bestimmt, dem unterliegen seine Feinde, denn es hei\u00dft:[2. B. Schmuel 7,10.] <em>ich werde einen Platz f\u00fcr mein Volk Jisra\u00e9l bestimmen, ich pflanze es, da\u00df es an seiner St\u00e4tte verharre; nicht wird es fortan beunruhigt werden, und nicht werden es ferner die Boshaften bedr\u00fccken wie vorher<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Hona wies auf einen Widerspruch hin, es hei\u00dft: <em>zu bedr\u00fccken<\/em>, und es hei\u00dft [anderweitig[1. Diwrej hajamim 17,9.]:] <em>zu<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> vernichten<\/em>!? Anfangs: <em>zu bedr\u00fccken<\/em>, sp\u00e4ter<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>: <em>zu vernichten<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Wichtiger ist die Pflege<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> der Tora, als das Studium derselben, denn es hei\u00dft:[2. Melachim 3,11.] <em>hier ist Eli\u0161a\u0351, Sohn des \u0160aphat, der auf die H\u00e4nde des Elijahu Wasser gegossen<\/em>. Es hei\u00dft nicht: <em>gelernt<\/em>, sondern: <em>gegossen<\/em>; dies lehrt, da\u00df ihre Pflege wichtiger ist, als ihr Studium<\/p>\n\n\n\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sprach zu R. Na\u1e25man: Weshalb kam der Meister nicht ins Bethaus, um zu beten? Dieser erwiderte: Ich konnte nicht. Jener sprach: Der Meister h\u00e4tte ja zehn [M\u00e4nner] versammeln k\u00f6nnen und beten!? Dieser erwiderte: Dies w\u00e4re mir zu beschwerlich.<\/p>\n\n\n\n<p>So sollte der Meister dem Gemeindediener sagen, da\u00df er zur Zeit, da die Gemeinde betet, komme und es dem Meister k\u00fcnde!? Dieser entgegnete: Wozu dies alles? Jener erwiderte: Folgendes sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_8a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft:[Tehillim 69,14.] <em>ich richte mein Gebet zu dir, o Herr, zur Zeit des Fol.8 Wohlwollens<\/em>, die Zeit des Wohlwollens ist die Stunde, in der die Gemeinde betet<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jose b. R. \u1e24anina entnimmt dies aus folgendem:[Jeschajahu 49,8.] <em>So spricht der Herr, zur Zeit des Wohlwollens habe ich dich erh\u00f6rt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. A\u1e25a b. R. \u1e24anina entnimmt dies aus folgendem:[Ijow 36,5.] <em>F\u00fcrwahr, Gott verachtet die M\u00e4chtigen<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> nicht<\/em>. Ferner hei\u00dft es:[Tehillim 55,19.] <em>er erl\u00f6ste meine Seele in Frieden aus dem Ansturm gegen mich, denn Viele waren mit mir<\/em>. Desgleichen wird gelehrt: R. Nathan sagte: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, das Gebet der Menge nicht verachtet? Es hei\u00dft: <em>Gott verachtet die M\u00e4chtigen nicht<\/em>. Ferner hei\u00dft es: <em>er erl\u00f6ste meine Seele in Frieden aus dem Ansturm gegen mich etc..<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Wer sich mit der Tora und Liebeswerken befa\u00dft und mit der Gemeinde betet, dem rechne ich es an, als h\u00e4tte er mich und meine Kinder von den weltlichen V\u00f6lkern erl\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Re\u0161<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> Laqi\u0161 sagte: Wer in einer Stadt ein Bethaus hat und nicht in dieses beten geht, hei\u00dft ein b\u00f6ser Nachbar, denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 12,14.] <em>so spricht der Herr: \u00dcber all meine b\u00f6sen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich meinem Volke Jisra\u00e9l zugeteilt habe<\/em>. Und noch mehr, er verursacht auch Verbannung sich und seinen Kindern, denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 12,14.] <em>siehe, ich rei\u00dfe sie aus ihrem Lande heraus, und das Haus Jehudas rei\u00dfe ich aus ihrer Mitte<\/em>. Man erz\u00e4hlte R. Jo\u1e25anan, da\u00df es in Babylonien Greise g\u00e4be. Dies wunderte ihn, und er sprach: Es hei\u00dft ja:[Dewarim 11,21.] <em>auf da\u00df sich mehren euere Tage und die Tage euerer Kinder im Lande<\/em>, nicht aber au\u00dferhalb des Landes. Als man ihm aber sagte, da\u00df sie fr\u00fch morgens und sp\u00e4t abends im Bethause verweilen, sprach er: Das ist es, was ihnen dazu verhilft. So sagte auch R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi zu seinen S\u00f6hnen: Geht ins Bethaus morgens fr\u00fch und [verweilet da] abends sp\u00e4t, damit ihr lange lebet<\/p>\n\n\n\n<p>R. A\u1e25a b. R. \u1e24anina sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[Mischlej 8,34.] <em>Heil dem Menschen, der auf mich h\u00f6rt, Tag f\u00fcr Tag an meinen T\u00fcren zu wachen, zu wahren die Pfosten meiner T\u00fcren<\/em>, und darauf folgt: <em>denn wer mich gefunden, hat Leben gefunden<\/em>. R. \u1e24isda sagte: Stets trete man zwei T\u00fcren in das Bethaus ein. \u2014 \u00bbZwei T\u00fcren\u00ab, wie ist dies zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Sage vielmehr: zwei T\u00fcren weit<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>, dann bete er.<\/p>\n\n\n\n<p>[Tehillim 32,6.] <em>Darob bete jeder Fromme zu dir, zur Zeit des Findens<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. \u1e24anina sagte: <em>Zur Zeit des Findens<\/em>, dies bezieht sich auf das Weib, denn es hei\u00dft:[Mischlej 18,22.] <em>wer ein Weib gefunden, hat Gutes gefunden<\/em>. Wenn jemand im Westen ein Weib heimf\u00fchrte, pflegte man ihn folgendes zu fragen: \u00bbGefunden\u00ab oder \u00bbich finde\u00ab? \u00bbGefunden\u00ab, denn es hei\u00dft: <em>wer ein Weib gefunden, hat Gutes gefunden, er wird des Herrn Wohlwollen erzielen<\/em>; \u00bbich finde\u00ab, denn es hei\u00dft:[Kohelet 7,26.] <em>ich finde, da\u00df das Weib bitterer ist als der Tod<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Nathan erkl\u00e4rte: <em>Zur Zeit des Findens<\/em>, dies bezieht sich auf die Tora, denn es hei\u00dft:[Mischlej 8,35.] <em>wer mich findet, findet Leben<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: <em>Zur Zeit des Findens<\/em>, dies bezieht sich auf den Tod, denn es hei\u00dft:[Tehillim 68,21.] <em>f\u00fcr den Tod sind (Ausg\u00e4nge) [gefunden]<\/em><a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>. Desgleichen wird gelehrt: Neunhundertdrei Todesarten sind in der Welt erschaffen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> <em>f\u00fcr den Tod sind To\u00e7aoth [Ausg\u00e4nge] vorhanden<\/em>; To\u00e7aoth\u00ab hat diesen Zahlenwert<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>. Die schwerste unter allen ist die Br\u00e4une, die leichteste unter allen ist der Ku\u00df[tod]. Die Br\u00e4une gleicht einem Dornstrauch in einem B\u00fcndel Wolle, den man r\u00fcckw\u00e4rts herauszieht. Manche sagen, einem Schiffstau in der Schlund\u00f6ffnung. Der Ku\u00df[tod], wie man ein Haar aus der Milch zieht<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: <em>Zur Zeit des Findens<\/em>, dies bezieht sich auf das Begr\u00e4bnis<\/p>\n\n\n\n<p>R. \u1e24anina sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[Ijow 3,22.] <em>die mit Frohlocken sich gefreut, sind froh, wenn sie ein Grab finden<\/em>. Rabba b. R. \u0160ilo sagte: Das ist es, was die Leute sagen: Der Mensch bete um Frieden, selbst bis zum letzten Spaten[stich]. Mar Zutra erkl\u00e4rte: <em>Zur Zeit des Findens<\/em>, dies bezieht sich auf den Abort<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>. Im Westen sagten sie: Die Erkl\u00e4rung Mar Zutras ist die beste von allen.<\/p>\n\n\n\n<p>Raba sprach zu Raphram b. Papa: M\u00f6ge uns doch der Meister einen von den sch\u00f6nen Ausspr\u00fcchen sagen, die er im Namen des R. \u1e24isda im Betreff des Bethauses gesagt hat. Dieser erwiderte: Folgendes sagte R. \u1e24isda: Es hei\u00dft:[Tehillim 87,2.] <em>der Herr liebt die Pforten \u00c7ijons vor allen Wohnungen Ja\u0351qobs<\/em>; der Herr liebt die Pforten, die ausgezeichnet<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> sind, durch die Halakha, mehr als die Bet- und Lehrh\u00e4user. Das ist es, was R. \u1e24ija b. Ami im Namen U\u0351las gesagt hat: Seit dem Tage, an dem das Heiligtum zerst\u00f6rt wurde, hat der Heilige, gepriesen sei er, in seiner Welt nichts weiter, als die vier Ellen<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> der Halakha. Abajje sagte: Anfangs pflegte ich zu Hause zu lernen und im Bethause zu beten, nachdem ich aber das geh\u00f6rt, was R. \u1e24ija b. Ami im Namen U\u0351las gesagt hat, seit dem Tage, an dem das Heiligtum zerst\u00f6rt wurde, habe der Heilige, gepriesen sei er, in seiner Welt nichts weiter, als die vier Ellen der Halakha, bete ich nur da, wo ich lerne. R. Ami und R. Asi beteten, obgleich sie in Tiberias dreizehn Beth\u00e4user hatten, dennoch nirgends anders als zwischen den S\u00e4ulen, wo sie zu lernen pflegten. Ferner sagte R. \u1e24ija b. Ami im Namen U\u0351las: Gr\u00f6\u00dfer ist, der von seiner Arbeit genie\u00dft, als der Gottesf\u00fcrchtige. Vom Gottesf\u00fcrchtigen hei\u00dft es:[Tehillim 112,1.] <em>Heil dem Manne, der den Herrn f\u00fcrchtet<\/em>, von dem aber, der von seiner Arbeit genie\u00dft, hei\u00dft es:[Ib. 128,2. f.] <em>wenn du von deiner H\u00e4nde Arbeit issest, Heil dir und wohl dir<\/em>, Heil dir in dieser Welt, und wohl dir in der zuk\u00fcnftigen Welt; von dem Gottesf\u00fcrchtigen hei\u00dft es nicht: <em>und wohl dir<\/em>. Ferner sagte R. \u1e24ija b. Ami im Namen U\u0351las: Stets wohne der Mensch im Wohnorte seines Lehrers, denn w\u00e4hrend der ganzen Zeit, da \u0160imi b. Gera lebte, heiratete \u0160elomo nicht die Tochter des Pareo\u0351. Es wird ja aber gelehrt, man wohne nicht!?<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn er sich seinem Lehrer unterwirft, das andere, wenn er sich ihm nicht unterwirft. R. Hona b. Jehuda sagte im Namen R. Menahems im Namen R. Amis: Es hei\u00dft:[Jeschajahu 1,28.] <em>Die den Herrn verlassen, werden zugrunde gehen<\/em>. Dies bezieht sich auf den, der die Torarolle<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> liegen l\u00e4\u00dft und hinausgeht. R. Abahu ging zwischen Mann und Mann<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> hinaus. R. Papa fragte: Ist es zwischen den Versen [erlaubt]? Dies bleibt unentschieden. R. \u0160e\u0161eth wandte sein Gesicht ab<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> und lernte, indem er sagte: wir mit unserem und sie<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a> mit ihrem. R. Hona b. Jehuda sagte im Namen R. Amis: Stets beende man seinen Wochenabschnitt zusammen mit der Gemeinde, zweimal den Text und einmal die \u00dcbersetzung, selbst A\u0351taroth[Bamidbar 32,3; dh. selbst Eigennamen, die auch in der \u00dcbersetzung unver\u00e4ndert bleiben.] und Dibon, denn dem, der seinen Wochenabschnitt mit der Gemeinde beendet,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_8b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>werden Tage und Jahre verl\u00e4ngert. R. Bebaj b. Abajje wollte s\u00e4mtliche Wochenabschnitte des ganzen Jahres am Vortage des Vers\u00f6hnungstages beenden, da trug ihm R. \u1e24ija b. Rabh aus Diphte folgende Lehre vor: Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel23\">Wajikra 23,32<\/a>] <em>ihr sollt am neunten des Monats, am Abend, euere Leiber kasteien<\/em>; fastet man etwa am neunten, man fastet ja am zehnten!? Dies besagt dir vielmehr, da\u00df die Schrift jedem, der am neunten i\u00dft und trinkt, es anrechnet, als faste er am neunten und am zehnten. Er wollte sie sodann vorher lesen, da sprach ein Greis zu ihm:<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt: nur darf man sie nicht fr\u00fcher oder sp\u00e4ter lesen. So sagte auch R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi zu seinen S\u00f6hnen: Beendet euere Wochenabschnitte mit der Gemeinde, zweimal den Text und einmal die \u00dcbersetzung. Seid vorsichtig mit den Arterien<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>. Dies nach R. Jehuda, denn wir haben gelernt: R. Jehuda sagt, nur wenn man die Arterien durchschnitten hat. Und seid aufmerksam gegen einen Greis, der sein Wissen durch Zwang<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> vergessen, denn wir sagen: die Tafeln und die Bruchst\u00fccke der Tafeln<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> liegen in der Bundeslade. Raba sprach zu seinen S\u00f6hnen: Wenn ihr Fleisch schneidet, schneidet es nicht auf der Handfl\u00e4che. Manche erkl\u00e4ren, wegen der Gefahr, und manche erkl\u00e4ren, wegen Besudelung der Mahlzeit. Setzt euch nicht auf das Lager einer Aram\u00e4erin. Und geht an einem Bethause nicht vor\u00fcber, wenn die Gemeinde betet. \u00abSetzt euch nicht auf das Lager einer Aram\u00e4erin.\u00bb Manche sagen, [dies bedeute]: legt euch nicht nieder, ohne das \u0160ema\u0351 gelesen zu haben; manche sagen: heiratet keine Proselytin; und manche sagen: wirklich [das Lager] einer Aram\u00e4erin, und zwar wegen des Ereignisses R. Papas. Einst besuchte n\u00e4mlich R. Papa eine Nichtj\u00fcdin, und als sie ihm das Lager zurechtr\u00fcckte<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> und ihn zum Sitzen aufforderte, sprach er zu ihr: Ich setze mich nicht eher, als bis ihr das Lager aufgedeckt habt. Da deckten sie das Lager auf und fanden darin ein totes Kind. Daher sagten die Weisen, es sei verboten, sich auf das Lager einer Aram\u00e4erin zu setzen. \u00abGeht an einem Bethause nicht vor\u00fcber, wenn die Gemeinde betet.? Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Es ist einem verboten, an einem Bethause vor\u00fcber zu gehen, wenn die Gemeinde betet. Hierzu sagte Abajje: Dies nur dann, wenn keine andere T\u00fcr da ist, wenn aber eine andere T\u00fcr da ist, ist nichts dabei. Auch nur dann, wenn kein anderes Bethaus da ist, wenn aber ein anderes Bethaus da ist, ist nichts dabei. Endlich nur dann, wenn man weder eine Last tr\u00e4gt, noch l\u00e4uft, noch Tephillin anhat, ist aber eines von diesen der Fall, so ist nichts dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt: R. A\u0351qiba sagte: Bei drei Handlungen liebe ich die Meder: wenn sie Fleisch schneiden, schneiden sie es nur auf dem Tisch; wenn sie k\u00fcssen, k\u00fcssen sie nur auf die Hand, und wenn sie sich beraten, beraten sie sich nur auf dem Felde. R. Ada b. Ahaba sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel31\">Bereschit 31,4<\/a>] <em>da schickte Ja\u0351qob und lie\u00df Ra\u1e25el und Le\u00e1 nach dem Felde zu seinen Schafen rufen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt: R. Gamli\u00e9l sagte: Um drei Dinge liebe ich die Perser: sie sind reinlich beim Speisen, z\u00fcchtig im Abort und keusch bei jener<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> Sache.[Jeschajahu 13,3.] <em>Ich habe meinen Geweihten geboten<\/em>. R. Joseph lehrte: Das sind die Perser, die geweiht und vorbereitet sind f\u00fcr das Fegefeuer.<\/p>\n\n\n\n<p>R. GAMLI\u00c9L SAGT. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. Gamli\u00e9l. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Zuweilen liest jemand das \u0160ema\u0351 beide Male bei Nacht, einmal vor Aufgang der Morgenr\u00f6te und einmal nach Aufgang der Morgenr\u00f6te, und er entledigt sich seiner Pflicht: einmal f\u00fcr das des Tages und einmal f\u00fcr das der Nacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies widerspricht ja sich selbst: du sagst, zuweilen liest jemand das \u0160ema\u0351 beide Male bei Nacht, wonach [die Zeit] nach Aufgang der Morgenr\u00f6te zur Nacht geh\u00f6rt, sp\u00e4ter aber sagst du, er entledige sich seiner Pflicht: einmal f\u00fcr das des Tages und einmal f\u00fcr das der Nacht, wonach diese zum Tage geh\u00f6rt!?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, tats\u00e4chlich geh\u00f6rt sie zur Nacht, dennoch nennt er sie Tag, weil es Leute gibt, die zu dieser Zeit aufstehen. R. A\u1e25a b. \u1e24anina sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj. Manche beziehen [die Worte] des R. A\u1e25a b. \u1e24anina auf folgende Lehre: R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte im Namen R. Aqibas: Zuw eilen liest jemand das \u0160ema\u0351 beide Male am Tage, einmal vor Sonnenaufgang und einmal nach Sonnenaufgang, und er entledigt sich seiner Pflicht: einmal f\u00fcr das des Tages und einmal f\u00fcr das der Nacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies widerspricht ja sich selbst: du sagst, zuweilen liest jemand das \u0160ema\u0351 beide Male am Tage, wonach [die Zeit] vor Sonnenaufgang zum Tage geh\u00f6rt, sp\u00e4ter aber sagst du, er entledige sich seiner Pflicht: einmal f\u00fcr das des Tages und einmal f\u00fcr das der Nacht, wonach diese Zeit zur Nacht geh\u00f6rt!?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, tats\u00e4chlich geh\u00f6rt sie zum Tage, dennoch nennt er sie Nacht,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_9a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>weil es Leute gibt, die zu dieser Zeit schlafen. R. A\u1e25a b. R. \u1e24anina sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n, der es im Namen des R. A\u0351qiba lehrte. R. Zera sagte: Jedoch lese er<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn187\"><sup>187<\/sup><\/a> nicht [das Gebet] \u00bbLa\u00df uns niederlegen\u00ab. Als R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph kam, sagte er: Das, was R. A\u1e25a b. R. \u1e24anina im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi gesagt hat, ist nicht ausdr\u00fccklich gesagt worden, sondern aus einem Schlusse gefolgert. Einst hatten sich n\u00e4mlich ein paar J\u00fcnger bei der Hochzeit eines Sohnes des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi betrunken<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn188\"><sup>188<\/sup><\/a> und als sie zu R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn189\"><sup>189<\/sup><\/a> kamen, sagte er: R. \u0160imo\u0351n ist es wert, da\u00df man sich auf ihn in einem Notfalle verlasse.<\/p>\n\n\n\n<p>EINST KAMEN SEINE S\u00d6HNE etc.. Hatten sie denn bis dahin die Lehre R. Gamli\u00e9ls nicht gekannt!?<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sprachen zu ihm wie folgt: streiten die Rabbanan<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> gegen dich, und wenn ein Einzelner gegen eine Mehrheit streitet, so ist die Halakha nach der Mehrheit zu entscheiden, oder sind die Rabbanan ebenfalls deiner Ansicht und sagen nur deshalb: bis Mitternacht, um den Menschen von einer \u00dcbertretung fernzuhalten? Darauf erwiderte er ihnen: Die Rabbanan sind meiner Ansicht, und ihr seid [zu lesen] verpflichtet, und nur deshalb sagen sie: bis Mitternacht, um den Menschen von einer \u00dcbertretung fernzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>UND NICHT NUR DIESBEZ\u00dcGLICH SAGTEN SIE DIES, SONDERN etc.. Ist R. Gamli\u00e9l denn der Ansicht: bis Mitternacht, da\u00df er sagt: und nicht nur diesbez\u00fcglich sagten sie dies!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, R. Gamli\u00e9l sprach zu seinen S\u00f6hnen, wie folgt: selbst nach den Rabbanan, die bis Mitternacht sagen, reicht das Gebot, bis die Morgenr\u00f6te aufsteigt, und nur deshalb sagen sie: bis Mitternacht, um den Menschen von einer \u00dcbertretung fernzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>DAS GEBOT DER AUFR\u00c4UCHERUNG DES FETTES. Das Essen des Pesa\u1e25opfers<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> aber nennt er nicht. Ich will auf einen Widerspruch hin weisen: Das Gebot des \u0160ema\u0351lesens am Abend, des Lobliedes an den Pesa\u1e25abenden und des Essens des Pesa\u1e25opfers, bis die Morgenr\u00f6te aufsteigt!? R. Joseph erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine nach R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja und das andere nach R. A\u0351qiba. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,8<\/a>] <em>Sie sollen das Fleisch in dieser Nacht essen<\/em>. R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagte: Hier hei\u00dft es: <em>in dieser Nacht<\/em>, und dort[Ib. V. 12.] hei\u00dft es: <em>ich werde in dieser Nacht durch das Land Mi\u00e7rajim ziehen<\/em>; wie dort bis Mitternacht, so auch hier bis Mitternacht. R. A\u0351qiba entgegnete: Es hei\u00dft vorher:[Ib. V. 11.] <em>in Eile<\/em>, bis zur Zeit der Eile<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>. Wieso hei\u00dft es demnach <em>Nacht<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei gleich den geheiligten [Opfern] am Tage zu essen, daher hei\u00dft es <em>Nacht<\/em>, es darf nur bei Nacht gegessen werden, nicht aber am Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja, der eine Wortanalogie<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> anwendet, da\u00df die Schrift <em>in dieser<\/em> sagt, worauf aber deutet nach R. A\u0351qiba [das Wort] <em>in dieser<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses schlie\u00dft die darauffolgende Nacht aus. Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df, da das Pesa\u1e25opfer zu den minderheiligen geh\u00f6rt und das Friedensopfer ebenfalls zu den minderheiligen Opfern geh\u00f6rt, wie das Friedensopfer w\u00e4hrend zweier Tage und einer Nacht gegessen werden darf, auch das Pesa\u1e25opfer statt an zwei Tagen an zwei N\u00e4chten zu essen sei, mithin w\u00e4hrend zweier N\u00e4chte und eines Tages gegessen werden d\u00fcrfe, so hei\u00dft es: <em>in dieser Nacht<\/em>, es darf nur in dieser Nacht gegessen werden, nicht aber darf es in der folgenden Nacht gegessen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und jener!?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft bereits:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,10<\/a>] <em>Morgen<\/em>, somit ist kein Schriftvers zur Ausschlie\u00dfung der folgenden Nacht n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der andere!?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nur dies, so k\u00f6nnte man glauben, <em>Morgen<\/em> hei\u00dfe bis zum zweiten Morgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und jener!?<\/p>\n\n\n\n<p>Er kann dir erwidern: Unter \u00bbMorgen\u00ab ist \u00fcberall der n\u00e4chstfolgende Morgen zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Tanna\u00edm [f\u00fchren denselben Streit] wie jene Tanna\u00edm.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt:[Dewarim 16,6.] <em>Dort sollst du das Pesahopfer schlachten, am Abend bei Sonnenuntergang, zur Zeit, wo du aus Mi\u00e7rajim zogst<\/em>. R. Elie\u0351zer sagte: Am Abend sollst du es schlachten, bei Sonnenuntergang sollst du es essen, und in der Zeit, wo du aus Mi\u00e7rajim<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> zogst, sollst du es<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> verbrennen. R. Jeho\u0161ua\u0351 aber sagte: Am Abend sollst du es schlachten, bei Sonnenuntergang sollst du es zu essen beginnen, und mit dem Essen fortfahren kannst du bis zur Zeit, wo du aus Mi\u00e7rajim zogst. R. Abba sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df die Jisra\u00e9liten, als sie aus Mi\u00e7rajim erl\u00f6st wurden, am Abend erl\u00f6st wurden, denn es hei\u00dft:[Dewarim 16,1.] <em>der Herr, dein Gott, hat dich nachts aus Mi\u00e7rajim gef\u00fchrt<\/em>, und da\u00df sie, als sie auszogen, am Tage auszogen, denn es hei\u00dft:[Bamidbar 3,3.] <em>am Morgen nach dem Pesa\u1e25fest zogen die Kinder Jisra\u00e9l mit erhobener Hand aus<\/em>, und sie streiten nur \u00fcber die Zeit der Eile: R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja ist der Ansicht, unter \u00bbEile\u00ab sei die Eile Mi\u00e7rajims<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> zu verstehen, und R. A\u0351qiba ist der Ansicht, unter \u00bbEile\u00ab sei die Eile Jisra\u00e9ls<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> zu verstehen. Desgleichen wird gelehrt: <em>Der Herr, dein Gott, hat dich nachts aus Mi\u00e7rajim gef\u00fchrt<\/em>; zogen sie denn nachts aus, sie zogen ja am Tage aus, wie es hei\u00dft: <em>am Morgen nach dem Pesahfest zogen die Kinder Jisra\u00e9l mit erhobener Hand aus<\/em>!? Dies lehrt vielmehr, da\u00df die Erl\u00f6sung schon am Abend begonnen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel11\">Schemot 11,2<\/a>] <em>Rede doch in die Ohren des Volkes etc..<\/em>. In der Schule R. Jannajs wurde gesagt: \u00bbDoch\u00ab ist nichts anderes als der Ausdruck einer Bitte; der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e: Ich bitte dich, geh und sprich zu den Jisra\u00e9liten: ich bitte euch, fordert von den Mi\u00e7rijim Gold- und Silberger\u00e4te, damit nicht jener Gerechte<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> sage: [Die Verhei\u00dfung,][<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel15\">Bereschit 15,13<\/a>] <em>man wird sie knechten und bedr\u00fccken<\/em>,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_9b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>hat er an ihnen erf\u00fcllt, [die Verhei\u00dfung,][<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel15\">Bereschit 15,13<\/a>] <em>nachher werden sie mit gro\u00dfem Besitztum ausziehen<\/em>, hat er an ihnen nicht erf\u00fcllt. Da sprachen sie<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn199\"><sup>199<\/sup><\/a> zu ihm: O, da\u00df doch wir selbst hinauskommen k\u00f6nnten! Ein Gleichnis. Wenn man zu einem Menschen, der im Gef\u00e4ngnis eingesperrt ist, sagt: morgen wird man dich aus dem Gef\u00e4ngnis herausholen und dir viel Geld geben, so erwidert dieser: befreiet mich heute, und ich verlange nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,36<\/a>] <em>Und sie liehen ihnen<\/em>. Hierzu sagte R. Ami: Dies<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> lehrt, da\u00df sie sie wider ihren Willen zu leihen gen\u00f6tigt haben. Manche sagen, wider den Willen der Mi\u00e7rijim, und manche sagen, wieder den Willen der Jisra\u00e9liten. Manche sagen, wider den Willen der Mi\u00e7rijim, denn es hei\u00dft: [Tehillim 68,13.] <em>und die Mitbewohnerin des Hauses teilt die Beute<\/em>, und manche sagen, wider den Willen der Jisra\u00e9liten wegen der Last<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,36<\/a>] <em>Und sie leerten Mi\u00e7rajim<\/em>. Hierzu sagte R. Ami: Dies lehrt, da\u00df sie es wie ein Netz<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> machten, das keine Getreidek\u00f6rner mehr hat. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Sie machten es wie eine Meerestiefe<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>, die keine Fische hat.<\/p>\n\n\n\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel3\">Schemot 3,14<\/a>] <em>Ich werde sein, der ich sein werde<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e: Gehe hin und sage den Jisra\u00e9liten: Ich werde mit euch in dieser Knechtschaft sein, und ich werde mit euch in der Knechtschaft der [sp\u00e4teren] Regierungen sein. Da sprach er vor ihm: Herr der Welt, es gen\u00fcgt die Not zu ihrer Zeit<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>. Der Heilige, gepriesen sei er, erwiderte: Geh und sage ihnen: \u00bbIch werde sein\u00ab hat mich zu euch geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p>[1. Melachim 18,37.] <em>Erh\u00f6re mich, o Herr, erh\u00f6re mich<\/em>. R. Abahu sagte: Weshalb rief Elijahu zweimal \u00bberh\u00f6re mich\u00ab? Dies lehrt, da\u00df Elijahu vor dem Heiligen, gepriesen sei er, sprach: Herr der Welt, erh\u00f6re mich, da\u00df ein Feuer vom Himmel herabkomme und alles verzehre, was sich auf dem Altar befindet, und erh\u00f6re mich, da\u00df du ihre [b\u00f6sen] Gedanken abwendest, damit sie nicht sagen, es sei Zauberwerk. Daher hei\u00dft es: [1. Melachim 18,37.] <em>du hast ihr Herz r\u00fcckw\u00e4rts gewendet<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>VON WANN AN LIEST MAN DAS \u0160EMA\u0351 AM MORGEN? SOBALD MAN ZWISCHEN PURPURBLAU UND WEISS UNTERSCHEIDEN KANN; R. ELIE\u0351ZER SAGT, ZWISCHEN PURPURBLAU UND LAUCHGR\u00dcN. MAN BEENDE ES BIS SONNENAUFGANG; R. JEHO\u0160UA\u0351 SAGT, BIS DREI STUNDEN<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>, DENN K\u00d6NIGE PFLEGEN IN DER DRITTEN STUNDE AUFZUSTEHEN. WER VON DA AB LIEST, HAT NICHTS VERLOREN, ALS WENN JEMAND IN DER TORA LIEST.<\/p>\n\n\n\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft: <em>zwischen purpurblau und wei\u00df<\/em>; wollte man sagen, zwischen einem wei\u00dfen (Wollb\u00fcndel) und einem purpurblauen Wollb\u00fcndel, so ist dies ja auch nachts zu unterscheiden!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, zwischen blau und wei\u00df, das daran<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>. Es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagt, sobald man zwischen einem Wolfe und einem Hunde unterscheiden kann; R. A\u0351qiba sagt, zwischen einem Esel und einem Waldesel; Andere sagen, sobald man seinen N\u00e4chsten in einer Entfernung von vier Ellen sehen und erkennen kann. R. Hona sagte: Die Halakha ist wie die Anderen. Abajja sagte: Bez\u00fcglich des Gebetes, wie die Anderen; bez\u00fcglich des \u0160ema\u0351lesens, wie die Erzfrommen. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich, die Erzfrommen pflegten es mit Sonnenaufgang zu beenden. Desgleichen wird gelehrt: Die Erzfrommen pflegten es mit Sonnenaufgang zu beenden, um das Gebet an den Erl\u00f6sungssegen anschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen; man betet dann bei Tage. R. Zera sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:[Tehillim 72,5.] <em>sie m\u00f6gen dich mit der Sonne f\u00fcrchten, auch vor dem Monde, von Geschlecht zu Geschlecht<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jose b. Eljaqim bekundete im Namen der heiligen Gemeinde zu Jeru\u0161alem: Wer das Gebet an den Erl\u00f6sungssegen anschlie\u00dft, kommt den ganzen Tag nicht zu Schaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem ist ja nicht so; R. Zera sagte ja: Ich schlie\u00dfe ihn an, dennoch kam ich zu Schaden. Man erwiderte ihm: Dein Schaden bestand wohl darin, da\u00df du eine Myrte in den k\u00f6niglichen Palast bringen mu\u00dftest, aber du solltest noch eine Belohnung entrichten, um das Gesicht des K\u00f6nigs zu schauen. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: Man sei stets bestrebt, den jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen entgegenzueilen, und nicht nur jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen, sondern auch K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker, denn, wenn es ihm beschieden sein<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> sollte, wird er zwischen den jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen und den K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker unterscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Elea\u0351 sagte zu U\u0351la: Wenn du nach dort<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> hinaufgehst, so gr\u00fc\u00dfe meinen Bruder R. Bruna in Gegenwart der ganzen Genossenschaft, denn er ist ein gro\u00dfer Mann und freut sich der Gebote. Eines Tages hatte er das Gebet an den Erl\u00f6sungssegen angeschlossen, und den ganzen Tag wich das L\u00e4cheln nicht von seinem Munde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso kann man anschlie\u00dfen, R. Jo\u1e25anan sagte ja, da\u00df man zu Beginn sage:[Tehillim 51,17.] <em>Herr, \u00f6ffne meine Lippen<\/em>, und zum Schlu\u00df:[Tehillim 19,15.] <em>Es m\u00f6gen die Worte meines Mundes zum Wohlgefallen sein<\/em>!? R. Elea\u0351zar erwiderte: Dies<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> geschehe beim Abendgebet.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte ja aber, ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt sei derjenige, der den Erl\u00f6sungssegen des Abends an das Gebet des Abends anschlie\u00dft!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr erwiderte R. Elea\u0351zar, dies geschehe beim Nachmittagsgebet. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen, bei allen [Gebeten], denn da die Rabbanan sie zum Gebete gef\u00fcgt haben, so ist es als verl\u00e4ngertes Gebet zu betrachten. Wie k\u00f6nnte man, wolltest du nicht so sagen, es abends anschlie\u00dfen, wo man ja [das Gebet] \u00bbLa\u00df uns niederlegen\u00ab hersagen mu\u00df!? Vielmehr, wie [das Gebet] \u00bbLa\u00df uns niederlegen\u00ab als verl\u00e4ngerter Erl\u00f6sungssegen betrachtet wird, weil die Rabbanan es angeordnet haben, ebenso ist es hierbei, da die Rabbanan sie<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> zum Gebete gef\u00fcgt haben, als verl\u00e4ngertes Gebet zu betrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Merke [die Formel:] <em>Es m\u00f6gen zum Wohlwollen sein die Worte meines Mundes<\/em>, pa\u00dft ja zu Beginn wie zum Schlu\u00df, weshalb haben sie die Rabbanan nach dem Achtzehngebet angeordnet, sollte man sie vorher sagen!? R. Jehuda, Sohn des R. \u0160imo\u0351n b. Pazi, erwiderte: Da David sie erst nach achtzehn Abschnitten gesagt hat, so haben auch die Rabbanan sie nach dem Achtzehngebet angeordnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso achtzehn, es sind ja neunzehn<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>!? \u2014 [Der Psalm] <em>Heil dem Manne<\/em> und [der Psalm] <em>Warum toben die V\u00f6lker<\/em><a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> sind ein Abschnitt. R. Jehuda, Sohn des R. \u0160imo\u0351n b. Pazi, sagte n\u00e4mlich: Hundertdrei Psalmen hatte David gesagt, doch sagte er nicht eher \u00bbHalelujah\u00ab, als bis er die Niederlage der Frevler gesehen, denn es hei\u00dft:[Tehillim 104,35.] <em>M\u00f6gen die S\u00fcnder von der Erde verschwinden und die Frevler nicht mehr da sein; preise, meine Seele, den Herrn, Halelujah<\/em>. Es sind ja nicht hundertdrei, sondern hundertvier<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df [der Psalm] <em>Heil dem Manne<\/em> und [der Psalm] <em>Warum toben die V\u00f6lker<\/em> ein Abschnitt sind. Ebenso sagte R. \u0160emu\u00e9l b.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_10a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Na\u1e25mani im Namen R. Jo\u1e25anans: Jeden Psalm, der David besonders lieb war, begann er mit \u00bbHeil\u00ab und schlo\u00df ihn mit \u00bbHeil\u00ab; er begann ihn mit \u00bbHeil\u00ab, wie es hei\u00dft: <em>Heil dem Manne<\/em>, und er schlo\u00df ihn mit \u00bbHeil\u00ab, wie es hei\u00dft:[Tehillim 2,12;] <em>Heil allen, die in ihm Schutz suchen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Nachbarschaft des R. Me\u00edr wohnten Rohlinge<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>, die ihn sehr qu\u00e4lten, und R. Me\u00edr flehte wider sie, da\u00df sie st\u00fcrben. Da sprach seine Frau Berurja zu ihm: Du st\u00fctzest dich wohl auf den Schriftvers:[Tehillim 104,35.] <em>m\u00f6gen schwinden die S\u00fcnden<\/em>, aber es hei\u00dft nicht <em>S\u00fcnder<\/em>, sondern <em>S\u00fcnden<\/em>. Und beachte ferner den Schlu\u00df des Verses: <em>und die Frevler werden nicht mehr da sein<\/em>; sind die S\u00fcnden vernichtet, so sind auch keine Frevler mehr da. Flehe vielmehr f\u00fcr sie um Erbarmen, da\u00df sie Bu\u00dfe tun. Hierauf flehte er f\u00fcr sie um Erbarmen, und sie taten Bu\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Min\u00e4er sprach zu Berurja: Es hei\u00dft:[Jeschajahu 54,1.] <em>juble, Unfruchtbare, die nicht geboren<\/em>; weil sie nicht geboren, soll sie jubeln!? Sie erwiderte ihm: Tor, beachte den Schlu\u00df des Verses, denn es hei\u00dft: <em>denn zahlreicher sind die Kinder der Verlassenen als die Kinder der Verm\u00e4hlten, spricht der Herr<\/em>. [Die Worte:] <em>unfruchtbare, die nicht geboren<\/em>, sind also zu verstehen: Juble, Gemeinde Jisra\u00e9l, die einer unfruchtbaren Frau gleicht, die nicht, wie ihr, Kinder f\u00fcr das Fegefeuer geboren hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Min\u00e4er sprach zu R. Abahu: Es hei\u00dft:[Tehillim 3,1.] <em>ein Loblied Davids, als er vor seinem Sohne Ab\u0161alom floh<\/em>, und weiter hei\u00dft es:[Tehillim 57,1.] <em>ein Lied Davids<\/em>, <em>als er vor \u0160a\u00fal in die H\u00f6hle floh<\/em>. Welches Ereignis geschah zuerst? Das Ereignis mit \u0160a\u00fal geschah ja zuerst, somit sollte er doch dieses zuerst geschrieben haben!? Dieser erwiderte: Euch, die ihr das Nebeneinanderstehen<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> nicht zur Forschung verwendet, ist dies unerkl\u00e4rlich, uns aber, die wir das Nebeneinanderstehen zur Forschung verwenden, ist dies erkl\u00e4rlich. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: Wo ist das Nebeneinanderstehen aus der Tora zu entnehmen? \u2014 es hei\u00dft:[Tehillim 111,8.] <em>nebeneinander stehen sie f\u00fcr immer und ewig, gemacht zu Treue und Recht<\/em>. Der Abschnitt von Ab\u0161alom steht deshalb neben dem Abschnitt von Gog<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> und Magog, damit, wenn jemand dir vorh\u00e4lt, ob es denn einen Sklaven g\u00e4be, der sich gegen seinen Herrn auflehnt, du ihm entgegnest, ob es denn einen Sohn g\u00e4be, der sich gegen seinen Vater auflehnt. Wie es diesen gegeben, so wird es auch jenen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Es hei\u00dft:[Mischlej 31,26.] <em>Ihren Mund \u00f6ffnet sie mit Weisheit, und die Lehre der Liebe ist auf ihrer Zunge<\/em>. Auf wen bez\u00fcglich sprach \u0160elomo diesen Vers?<\/p>\n\n\n\n<p>Er bezog ihn auf niemand anderes, als auf seinen Vater David, der in f\u00fcnf Welten geweilt, und [jedesmal] ein Lied angestimmt hat. Als er im Leibe seiner Mutter weilte, stimmte er ein Lied an, wie es hei\u00dft:[Tehillim 103,1.] <em>Preise, meine Seele, den Herrn, und all mein Inneres<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> seinen heiligen Namen<\/em>. Als er in den Weltenraum hinaustrat und die Sterne und Sternbilder betrachtete, stimmte er ein Lied an, wie es hei\u00dft:[Tehillim 103,20ff.] <em>Preiset den Herrn, ihr Engel, Helden an Kraft, die ihr sein Werk ausf\u00fchrt, auf die Stimme seines Wortes zu h\u00f6ren. Preiset den Herrn, all seine Heerscharen etc..<\/em>. Als er an den Br\u00fcsten seiner Mutter saugte und ihre Zitzen betrachtete, stimmte er ein Lied an, wie es hei\u00dft:[Ib. V. 2. <em>entw\u00f6hntes Kind, S\u00e4ugling<\/em>.] <em>Preise, meine Seele, den Herrn, und vergi\u00df nicht all seine Wohltaten<\/em><a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Worin bestehen diese Wohltaten? R. Abahu antwortete: Da\u00df er [dem Weibe] die Br\u00fcste an den Ort der Vernunft<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> setzte.<\/p>\n\n\n\n<p>Weshalb? R. Jehuda erwiderte: Damit [das Kind] nicht die Schamstelle schaue.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Mathna erwiderte: Damit es nicht aus der Stelle des Schmutzes sauge. Als er die Niederlage der Frevler sah, stimmte er ein Lied an, wie es hei\u00dft:[Tehillim 104,35.] <em>Es m\u00f6gen schwinden die S\u00fcnden von der Erde und die Frevler nicht mehr da sein; preise, meine Seele, den Herrn; Halelujah<\/em>. Als er den Tag des Sterbens betrachtete, stimmte er ein Lied an, wie es hei\u00dft:[Ib. V. 1.] <em>Preise, meine Seele, den Herrn; o Herr, mein Gott, du bist sehr gro\u00df, mit Glanz und Herrlichkeit bekleidet<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher, da\u00df dies sich auf den Tag des Sterbens bezieht? Rabba b. R. \u0160ilo erwiderte: Dies geht aus der Fortsetzung hervor, wo es hei\u00dft:[Ib. V.29.] <em>Verbirgst du sein Antlitz, so erschrecken sie etc.<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. \u0160imi b. U\u0351qaba, manche sagen, Mar U\u0351qaba, pflegte bei R. \u0160imo\u0351n b. Pazi anwesend zu sein, der vor R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi Agada<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> vortrug. Dieser sprach zu ihm: Was bedeutet der Schriftvers: <em>Preise, meine Seele, den Herrn, und all mein Inneres seinen heiligen Namen<\/em>? Jener erwiderte: Komm und sieh, wie die Handlungsweise des Heiligen, gepriesen sei er, nicht der Handlungsweise des Menschen gleicht. Ein Mensch malt eine Figur an die Wand, kann aber nicht Geist und Seele, Inneres und Eingeweide in diese bringen; nicht so aber der Heilige, gepriesen sei er: er bildet eine Figur in einer Figur, und doch bringt er in diese Geist und Seele, Inneres und Eingeweide. Dies ist es, was \u1e24anna gesagt hat:[1. B. Schmuel 2,2.] <em>Es gibt keinen Heiligen, wie der Herr, denn niemand ist au\u00dfer dir; und es gibt keinen Sch\u00f6pfer, wie unser Gott<\/em>. Was hei\u00dft: <em>es gibt keinen Sch\u00f6pfer [\u00e7ur] wie unser Gott<\/em>? \u2014 es gibt keinen Bildner [\u00e7ajar] wie unser Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeuten [die Worte]: <em>niemand ist au\u00dfer dir<\/em>? R. Jehuda b. Menasja erwiderte: Man lese nicht: <em>niemand biltekha<\/em> [au\u00dfer dir], sondern: <em>niemand lebalotheka<\/em>, [der dich \u00fcberdauert<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>]. Denn nicht gleicht die Eigenschaft des Heiligen, gepriesen sei er, der Eigenschaft des Menschen. Den Menschen \u00fcberdauert das Werk seiner H\u00e4nde, der Heilige, gepriesen sei er, \u00fcberdauert seine Werke. Dieser entgegnete: Ich fragte dich folgendes: bez\u00fcglich wessen sagte David f\u00fcnfmal: <em>Preise meine Seele<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>Er bezog sie auf niemand anders, als auf den Heiligen, gepriesen sei er, und die Seele. Wie der Heilige, gepriesen sei er, die ganze Welt f\u00fcllt, so f\u00fcllt auch die Seele den ganzen K\u00f6rper; wie der Heilige, gepriesen sei er, sieht und nicht gesehen wird, so sieht auch die Seele und wird nicht gesehen; wie der Heilige, gepriesen sei er, die gesamte Welt ern\u00e4hrt, so ern\u00e4hrt auch die Seele den ganzen K\u00f6rper; wie der Heilige, gepriesen sei er, rein ist, so ist auch die Seele rein; wie der Heilige, gepriesen sei er, in den innersten Gem\u00e4chern wohnt, so wohnt auch die Seele in den innersten Gem\u00e4chern. Daher komme die, in der diese f\u00fcnf Eigenschaften vereinigt sind, und preise den, in dem diese f\u00fcnf Eigenschaften vereinigt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Hamnuna sagte: Es hei\u00dft:[Kohelet 1,8.] <em>Wer ist dem Weisen gleich, und wer kennt die L\u00f6sung der Dinge<\/em>. Wer ist dem Heiligen, gepriesen sei er, gleich, der eine L\u00f6sung kannte bei den beiden Frommen, zwischen \u1e24izqijahu und Je\u0161a\u0351jahu [zu schlichten]. \u1e24izqijahu sagte n\u00e4mlich: Je\u0161a\u0351jahu besuche mich, denn so finden wir es auch bei Elijahu, da\u00df er A\u1e25\u00e1b besuchte, wie es hei\u00dft:[1. Melachim 18,2.] <em>und Elijahu ging hin, um vor A\u1e25\u00e1b zu erscheinen<\/em>; Je\u0161a\u0351jahu aber sagte: \u1e24izqijahu besuche mich, denn so finden wir es auch bei Jehoram, dem Sohne A\u1e25\u00e1bs, da\u00df er den Eli\u0161a\u0351 besuchte. Was tat der Heilige, gepriesen sei er? \u2014 er brachte Z\u00fcchtigungen \u00fcber \u1e24izqujahu und sprach zu Je\u0161a\u0351jahu: Geh und besuche den Kranken. Denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 38,1.] <em>In jenen Tagen erkrankte \u1e24izqijahu zum Sterben, und der Prophet Je\u0161a\u0351jahu, Sohn des Amo\u00e7, kam zu ihm und sprach: So sprach der Herr der Heerscharen: Bestelle dein Haus, denn sterben wirst du und nicht leben<\/em>. Was hei\u00dft: <em>denn sterben wirst du und nicht leben<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>Sterben wirst du, in dieser Welt, und nicht leben, in der zuk\u00fcnftigen Welt. Er sprach zu ihm: Weshalb dies alles? Jener erwiderte: Weil du nicht die Fortpflanzung gepflegt hast. Dieser sprach: Weil ich im heiligen Geist geschaut, da\u00df mir ungeratene Kinder entstammen werden. Jener entgegnete: Was gehen dich die Geheimnisse des Allbarmherzigen an? Du solltest tun, was dir geboten, und der Heilige, gepriesen sei er, mag tun, was ihm gef\u00e4llt. Dieser sprach: So gib mir deine Tochter, vielleicht bewirken meine und deine Verdienste zusammen, da\u00df mir geratene Kinder entstammen. Jener erwiderte: Das Unheil ist bereits \u00fcber dich verh\u00e4ngt worden. Da sprach er: Sohn Amo\u00e7, h\u00f6re auf mit deiner Weissagung und geh. Folgendes ist mir aus dem Hause meines Ahnherrn \u00fcberliefert: Selbst wenn ein scharfes Schwert schon auf dem Halse des Menschen ruht, verzweifle er an der Barmherzigkeit nicht. Auch wurde gelehrt: R. Jo\u1e25anan und R. Elie\u0351zer sagten beide: Selbst wenn ein scharfes Schwert schon auf dem Halse des Menschen ruht, verzweifle er an der Barmherzigkeit nicht, denn es hei\u00dft:[Ijow 13,15.] <em>wenn er mich auch t\u00f6tet, hoffe ich dennoch auf ihn<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_10b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R. \u1e24anan sagte: Selbst wenn der Traumengel zu einem Menschen sagt, da\u00df er morgen sterben werde, verzweifle er nicht an der Barmherzigkeit, denn es hei\u00dft:[Kohelet 5,6.] <em>wo viele Tr\u00e4ume, da Eitelkeit und viele Worte; vielmehr f\u00fcrchte Gott<\/em><a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn222\"><sup>222<\/sup><\/a>. Hierauf:[Jeschajahu 38,2.] <em>da kehrte \u1e24izqijahu sein Antlitz zur Wand und betete zum Herrn<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Worauf deutet [das Wort] <em>Wand<\/em>? R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erwiderte: Da\u00df er aus den W\u00e4nden<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> seines Herzens [betete], wie es hei\u00dft: [Jirmejahu 4,19.] <em>mein Eingeweide, mein Eingeweide, ich bete aus den W\u00e4nden meines Herzens<\/em>. R. Levi erwiderte: In betreff der Wand. Er sprach n\u00e4mlich vor ihm: Herr der Welt, wenn du den Sohn der \u0160unamith, die nur eine kleine Wand<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a> gemacht hatte, wiederbelebt hast, um wieviel mehr mich, wo doch mein Ahnherr den ganzen Tempel mit Silber und Gold bedeckt hat!<\/p>\n\n\n\n<p>[Jeschajahu 38,3.] <em>Gedenke doch, da\u00df ich vor dir gewandelt bin in Wahrheit und mit ganzem Herzen, und was recht ist in deinen Augen, habe ich getan<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeuten [die Worte]: <em>und was recht ist in deinen Augen, habe ich getan<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Er hat den Erl\u00f6sungssegen an das Gebet angeschlossen. R. Levi sagte, er habe das Heilmittelbuch<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> versteckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sechs Verf\u00fcgungen traf der K\u00f6nig \u1e24izqijahu; in dreien stimmten sie ihm bei, in dreien stimmten sie ihm nicht bei. In dreien stimmten sie ihm bei: er versteckte das Heilmittelbuch, und sie stimmten ihm bei; er zertr\u00fcmmerte die kupferne Schlange<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>, und sie stimmten ihm bei; er schleifte die Gebeine seines Vaters auf einer Strickbahre, und sie stimmten ihm bei. In dreien stimmten sie ihm nicht bei: er sperrte das Wasser des Gi\u1e25on<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a> ab, und sie stimmten ihm nicht bei; er zerschlug die Tempelt\u00fcren und schickte sie dem K\u00f6nig<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a> von A\u0161ur, und sie stimmten ihm nicht bei; er machte den Nisan<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a> im Nisan zum Schaltmonat<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>, und sie stimmten ihm nicht bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Kannte denn \u1e24izqijahu nicht [den Schriftvers]:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel12\">Schemot 12,2<\/a>] <em>dieser Monat sei euch der erste der Monate<\/em>, nur dieser soll Nisan sein, nicht aber soll ein anderer<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a> Nisan sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, er irrte sich in [der Lehre] \u0160emu\u00e9ls, \u0160emu\u00e9l sagte n\u00e4mlich: Man mache am drei\u00dfigsten Tage des Adar das Jahr nicht mehr zum Schaltjahre, weil es m\u00f6glich ist, da\u00df man ihn zum Nisan<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a> hinzuzieht. Er aber war der Ansicht, da\u00df wir die M\u00f6glichkeit nicht ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. Jose b. Zimra: Wer sich auf sein eigenes Verdienst beruft, bei dem ber\u00fccksichtigt man das Verdienst anderer, und wer sich auf das Verdienst anderer beruft, bei dem ber\u00fccksichtigt man sein eigenes Verdienst. Mo\u0161e berief sich auf das Verdienst anderer, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/schemot-das-buch-exodus\/#Kapitel32\">Schemot 32,13<\/a>] <em>gedenke doch deiner Knechte Abraham, Ji\u00e7\u1e25aq und Jisra\u00e9l<\/em>, und man ber\u00fccksichtigte sein eigenes Verdienst, denn es hei\u00dft: [Tehillim 106,23.] <em>er gedachte sie zu vertilgen, wenn ihm nicht sein Auserw\u00e4hlter, Mo\u0161e, in den Ri\u00df getreten w\u00e4re, um seinen Grimm abzuwenden, da\u00df er nicht verderbe<\/em>. \u1e24izqijahu hingegen berief sich auf sein eigenes Verdienst, denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 38,3.] <em>gedenke doch, da\u00df ich vor dir gewandelt<\/em>, und man ber\u00fccksichtigte bei ihm das Verdienst anderer, denn es hei\u00dft:[Jeschajahu 37,35.] <em>ich werde diese Stadt sch\u00fctzen, sie zu retten, um meinetwillen und um meines Knechtes David willen<\/em>. Das ist es, was R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi gesagt hat; denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte:[Ib. 38,17.] <em>Siehe, um den Frieden ist es mir bitter, o bitter<\/em>; selbst zur Stunde, wo der Heilige, gepriesen sei er, ihm Frieden geschickt hatte, war es ihm bitter.<\/p>\n\n\n\n<p>[2. Melachim 4,10.] <em>Wir wollen ein kleines Wandobergemach errichten<\/em>. Rabh und Semu\u00e9l [streiten hier\u00fcber]. Einer sagt, es war ein offenes Obergemach, und sie bedachten es, und einer sagt, es war eine gro\u00dfe Halle, und sie teilten sie in zwei Teile.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war eine Halle, da\u00df es <em>Wand<\/em><a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a> hei\u00dft, was aber bedeutet Wand nach demjenigen, welcher sagt, es war ein offenes Obergemach!?<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df sie es bedachten<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Obergemach, da\u00df es <em>Obergemach<\/em> hei\u00dft, was aber bedeutet <em>Obergemach<\/em> nach demjenigen, welcher sagt, es war eine Halle!?<\/p>\n\n\n\n<p>Das gem\u00e4chlichste im Haus.<\/p>\n\n\n\n<p>[2. Melachim 4,10.] <em>Und wir wollen ihm dort Bett, Tisch, Stuhl und Lampe hineinsetzen<\/em>. Abajje, nach anderen, R. Ji\u00e7\u1e25aq, sagte: Wer [von Fremden] genie\u00dfen will, genie\u00dfe, wie Eli\u0161a\u0351, wer aber nicht genie\u00dfen will, genie\u00dfe nichts, wie \u0160emu\u00e9l aus Rama, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> <em>und er pflegte nach Rama zur\u00fcckzukehren, denn dort hatte er sein Haus<\/em>, wor\u00fcber R. Jo\u1e25anan sagte, wo er hinging, f\u00fchrte er sein Haus mit sich.<\/p>\n\n\n\n<p>[2. Melachim 4,9.] <em>Und sie sprach zu ihrem Manne: Siehe, ich wei\u00df, da\u00df er ein heiliger Gottesmann ist<\/em>. R. Jose b. \u1e24anina sagte: Hieraus, da\u00df die Frau die G\u00e4ste besser erkennt als der Mann.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Heiliger<\/em>. Woran merkte sie dies?<\/p>\n\n\n\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l [streiten hier\u00fcber]. Einer sagt, sie bemerkte niemals eine Fliege \u00fcber seinen Tisch fliegen, und einer sagt, sie hatte ein Linnentuch \u00fcber sein Bett gebreitet und niemals daran Samenergu\u00df bemerkt. <em>Er ein Heiliger<\/em>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Er ist ein Heiliger, sein Diener ist kein Heiliger, denn es hei\u00dft:[2. Melachim 4,27.] <em>und Gehazi trat hinzu, sie wegzusto\u00dfen<\/em>, und R. Jose b. R. \u1e24anina sagte, er fa\u00dfte sie beim Herrlichsten ihrer Reize<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>[2. Melachim 4,9.] <em>Es zieht an uns best\u00e4ndig vor\u00fcber<\/em>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Wer einen Schriftgelehrten in seinem Hause beherbergt und ihn von seinen G\u00fctern genie\u00dfen l\u00e4\u00dft, dem rechnet die Schrift es an, als h\u00e4tte er das best\u00e4ndige Opfer dargebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte R. Jose b. R. \u1e24anina im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Man stehe beim Beten nicht auf einem hohen Platze, sondern auf einem niedrigen (Platze), denn es hei\u00dft:[Tehillim 130,1.] <em>aus den Tiefen rufe ich zu dir, o Herr<\/em>. Desgleichen wird gelehrt: Man stehe beim Beten weder auf einem Stuhl, noch auf einem Schemel, noch auf sonst einem hohen Platze, sondern auf einem niedrigen (Platze), weil es vor Gott<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a> keine Erh\u00f6hung gibt, denn es hei\u00dft; <em>aus den Tiefen rufe ich zu dir, o Herr<\/em>; ferner:[Tehillim 102,1.] <em>das Gebet eines Armen, der verschmachtet<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte R. Jose b. R. \u1e24anina im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Der Betende mu\u00df seine F\u00fc\u00dfe gerade richten, denn es hei\u00dft:[Jechezkel 1,7.] <em>und ihre F\u00fc\u00dfe waren grade<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. Jose b. R. \u1e24anina im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/wajikra-das-buch-leviticus\/#Kapitel19\">Wajikra 19,26<\/a>] <em>esset nicht mit dem Blut<\/em>: esset nicht, bevor ihr f\u00fcr euer Blut gebetet habt. Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. Jose b. R. \u1e24anina im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Wer vorher i\u00dft und trinkt und nachher erst betet, \u00fcber den sagt die Schrift:[1. Melachim 14,9.] <em>und mich hast du hinter deinen R\u00fccken geschleudert<\/em>, und man lese nicht <em>gevekha<\/em> [R\u00fccken], sondern <em>ge\u00e9kha<\/em> [\u00dcbermut]. Der Heilige, gepriesen sei er, spricht: Nachdem sich dieser \u00fcberm\u00fctig gemacht hat, unterwirft er sich der himmlischen Herrschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>R. JEHOSUA\u0351 SAGT, BIS DREI STUNDEN. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist, wie R. Jeho\u0161ua\u0351,<\/p>\n\n\n\n<p>WER VON DA AB LIEST, HAT NICHTS VERLOREN. R. \u1e24isda sagte im Namen Mar U\u0351qabas: Er darf dann aber [das Gebet] \u00bbSch\u00f6pfer des Lichtes\u00ab nicht lesen. Man wandte ein: Wer von da ab liest, hat nichts verloren, als wenn jemand in der Tora liest; jedoch sage er zwei Segensspr\u00fcche<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a> vorher und einen nachher. Dies ist eine Widerlegung R. \u1e24isdas. Eine Widerlegung. Manche sagen: R. \u1e24isda sagte im Namen Mar U\u0351qabas: Unter \u00bber hat nichts verloren\u00ab ist zu verstehen, er habe die Segensspr\u00fcche nicht verloren. Desgleichen wird gelehrt: Wer von da ab liest, hat nichts verloren, als wenn jemand in der Tora liest; jedoch sage er zwei Segensspr\u00fcche vorher und einen nachher her. R. Mani sagte: Gr\u00f6\u00dfer ist, wer das \u0160ema\u0351 zur Zeit liest, als der, der sich mit der Tora befa\u00dft. Er lehrt, wer von da ab liest, habe nichts verloren, [es sei] als wenn jemand in der Tora liest; demnach ist das rechtzeitige \u0160ema\u0351lesen zu bevorzugen.<\/p>\n\n\n\n<p>DIE SCHULE \u0160AMMAIS SAGT, AM ABEND LESE MAN [DAS \u0160EMA\u0351] ANGELEHNT, UND AM MORGEN STEHE MAN, DENN ES HEISST:[Dewarim 6,7.] <em>wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst<\/em>; DIE SCHULE HILLELS SAGT, JEDER LESE AUF SEINE WEISE, DENN ES HEISST:[Dewarim 6,7.] <em>wenn du auf dem Wege gehst<\/em>. WIESO ABER HEISST ES DEMNACH: <em>wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>ZUR STUNDE, DA DIE MENSCHEN SICH NIEDERLEGEN, UND ZUR STUNDE, DA DIE MENSCHEN AUFSTEHEN. R. TRYPHON ERZ\u00c4HLTE: EINST BEFAND ICH MICH UNTERWEGS UND LEHNTE MICH AN, UM DAS \u0160EMA\u0351 NACH DER ANSICHT DER SCHULE \u0160AMMAIS ZU LESEN; ICH SETZTE MICH DER GEFAHR AUS, WEGEN DER R\u00c4UBER. MAN ERWIDERTE IHM: DU HAST ES VERDIENT, SELBER SCHULD \u00dcBER DICH ZU BRINGEN, WEIL DU DIE WORTE DER SCHULE HILLELS \u00dcBERTRETEN HAST.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_11a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>GEMARA. Allerdings erkl\u00e4rt die Schule Hillels ihren Grund und [widerlegt] den Grund der Schule \u0160ammajs, weshalb aber lehrt die Schule \u0160ammajs nicht wie die Schule Hillels?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schule \u0160ammajs kann dir erwidern: demnach m\u00fc\u00dfte die Schrift sagen: am Morgen und am Abend, es hei\u00dft aber: <em>wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst<\/em>; [dies bedeutet:] beim Niederlegen wirklich liegend, beim Aufstehen, wirklich stehend.<\/p>\n\n\n\n<p>Wof\u00fcr verwendet die Schule \u0160ammajs [die Worte] <em>wenn du auf dem Wege gehst<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses verwendet sie f\u00fcr die folgende Lehre: <em>Wenn du in deinem Hause sitzest<\/em>, ausgenommen derjenige, der sich mit der Aus\u00fcbung eines Gebotes befa\u00dft; <em>wenn du auf dem Wege gehst<\/em>, ausgenommen der Br\u00e4utigam. Hieraus folgerten die Weisen: wer eine Jungfrau ehelicht, ist [vom \u0160ema\u0351lesen] frei, wer eine Witwe, ist verpflichtet. Wieso ist dies<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a> erwiesen? R. Papa erwiderte: Aus [dem Worte] <em>Weg<\/em>; wie der Weg Freigestelltes ist, so auch bei allem anderen, was freigestellt.\u2014 Es kann ja auch vorkommen, da\u00df einer zur Aus\u00fcbung eines Gebotes geht, dennoch sagt der Allbarmherzige, da\u00df er [das \u0160ema\u0351] lese!?<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach sollte der Allbarmherzige schreiben: beim Sitzen und beim Gehen, wenn es aber hei\u00dft: <em>wenn du sitzest und wenn du gehst<\/em>, [so bedeutet dies:] wenn du f\u00fcr dich sitzest und f\u00fcr dich gehst, bist du verpflichtet, wenn aber zur Aus\u00fcbung eines Gebotes, bist du befreit.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach sollte das auch von dem gelten, der eine Witwe ehelicht!?<\/p>\n\n\n\n<p>Jener<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> ist zerstreut, dieser aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dies von der Zerstreuung abh\u00e4ngt, sollte auch der [befreit sein], dessen Schiff im Meere<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> unterging!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, wieso sagte demnach R. Abba b. Zabda im Namen Rabhs, der Leidtragende sei zu allen in der Tora genannten Geboten verpflichtet, mit Ausnahme der Tephillin, weil es von ihnen Kopfschmuck hei\u00dft, denn es hei\u00dft:[Jechezkel 24,17.] <em>lege dir deinen Kopfschmuck an<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Da ist er durch die Aus\u00fcbung eines Gebotes zerstreut, hierbei aber durch Freigestelltes. (\u2014 Und die Schule \u0160ammajs<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Dies verwendet sie zur Ausschlie\u00dfung desjenigen, der zur Aus\u00fcbung eines Gebotes geht.)<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Schule Hillels<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will dir sagen, es ist selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df man es auch auf dem Wege lese.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Schule Hillels sagt, man lese stehend, man lese sitzend, man lese angelehnt, man lese auf dem Wege gehend, und man lese Arbeit verrichtend. Einst waren R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja an einem Orte (beim Essen) beisammen. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l angelehnt und R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja stehend; als die Zeit des \u0160ema\u0351lesens heranreichte, lehnte sich R. Elea\u0351zar an und R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l richtete sich auf. Da sprach R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja zu R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l: Bruder Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, ich will dir ein Gleichnis sagen, womit dies zu vergleichen ist. Dies ist ebenso, als wenn man zu einem sagt: dein Bart ist sch\u00f6n gewachsen, und er erwidert: f\u00fcr die Rasierenden<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>. So auch du. Solange ich stand, warst du angelehnt, jetzt aber, wo ich mich anlehne, richtest du dich auf. Dieser erwiderte: Ich handelte nach der Ansicht der Schule Hillels, und du nach der Ansicht der Schule \u0160ammajs. Und au\u00dferdem k\u00f6nnten die Sch\u00fcler dies<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a> bemerken und die Halakha f\u00fcr immer so festsetzen. Wozu das \u00bbau\u00dferdem\u00ab!?<\/p>\n\n\n\n<p>Du k\u00f6nntest erwidern: auch nach der Schule Hillels kann dies lehnend erfolgen. Aber dies nur dann, wenn man bereits angelehnt war, du aber hast bis jetzt aufrecht gestanden und dich erst jetzt angelehnt, somit k\u00f6nnte man glauben, hieraus sei erwiesen, da\u00df wir es mit der Schule \u0160ammajs halten, und wenn die Sch\u00fcler dies bemerken, k\u00f6nnten sie die Halakha f\u00fcr immer so festsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Je\u1e25ezqel rezitierte: Wer nach der Lehre der Schule \u0160ammajs verf\u00e4hrt, tut recht, und wer nach der Lehre der Schule Hillels verf\u00e4hrt, tut recht. R. Joseph aber sagt, wer nach der Lehre der Schule \u0160ammajs verf\u00e4hrt, tut nichts, denn wir haben gelernt: Wenn jemand sich mit dem Haupte und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a>, sein Tisch aber sich in der Wohnung<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> befindet, so ist [die Festh\u00fctte] nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nach der Schule Hillels brauchbar. Die Schule Hillels sprach zu der Schule \u0160ammajs: Einst besuchten ja die \u00c4ltesten der Schule \u0160ammajs und die \u00c4ltesten der Schule Hillels den R. Jo\u1e25anan Ben-He\u1e25oranith, und als sie ihn mit dem Haupte und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte und den Tisch in der Wohnung trafen, sagten sie ihm nichts!? Diese erwiderten: Hieraus ein Beweis. Sie sagten auch zu ihm: Wenn du stets so verf\u00e4hrst, so hast du nie im Leben das Gebot des H\u00fcttenfestes ausge\u00fcbt. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wer nach der Lehre der Schule \u0160ammajs verf\u00e4hrt, ist des Todes schuldig, denn wir haben gelernt: R. Tryphon erz\u00e4hlte: Einst befand ich mich unterwegs und lehnte mich an, um das \u0160ema\u0351 nach der Schule \u0160ammajs zu lesen, und setzte mich der Gefahr aus, wegen der R\u00e4uber. Man erwiderte ihm: Du hast es verdient, selber Schuld \u00fcber dich zu bringen, weil du die Worte der Schule Hillels \u00fcbertreten hast.<\/p>\n\n\n\n<p>AM MORGEN SPRECHE MAN ZWEI SEGENSSPR\u00dcCHE VORHER<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> UND EINEN NACHHER; AM ABEND SPRECHE MAN ZWEI VORHER UND ZWEI NACHHER, EINEN L\u00c4NGEREN UND EINEN K\u00dcRZEREN. WO SIE EINEN LANGEN SEGENSSPRUCH ANGEORDNET HABEN, DARF MAN NICHT K\u00dcRZEN, UND WO SIE EINEN KURZEN ANGEORDNET HABEN, DARF MAN NICHT VERL\u00c4NGERN; WO DIE SCHLUSSFORMEL<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a> ZU SPRECHEN, DARF MAN SIE NICHT FORTLASSEN, WO DIE SCHLUSSFORMEL NICHT ZU SPRECHEN, DARF MAN SIE NICHT IHINZUF\u00dcGEN.<\/p>\n\n\n\n<p>GEMARA. Welchen Segensspruch spreche man? R. Ja\u0351qob erwiderte im Namen R. O\u0161a\u0351jas: \u00bbEr bildet das Licht und schafft die Finsternis\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_11b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Sage man doch: \u00bbEr bildet das Licht und schafft den Glanz\u00ab!?<\/p>\n\n\n\n<p>Man spreche, wie es in der Schrift hei\u00dft<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>. Sprechen wir etwa auch \u00bbEr stiftet Frieden und schafft B\u00f6ses\u00ab, wie es in der Schrift<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a> hei\u00dft!? Vielmehr hei\u00dft es in der Schrift \u00bbB\u00f6ses\u00ab, und wir sagen besch\u00f6nigend<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> \u00bballes\u00ab, ebenso sollte man besch\u00f6nigend \u00bbGlanz\u00ab sagen!? Vielmehr, erwiderte Raba, um das Kennzeichen des Tages bei Nacht und das Kennzeichen der Nacht bei Tage zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings das Kennzeichen der Nacht bei Tage, wie wir gesagt: \u00bbEr bildet das Licht und schafft die Finsternis\u00ab, wieso aber das Kennzeichen des Tages bei Nacht<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: [Man sagt<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a> ja:] \u00bbEr rollt hinweg das Licht vor der Finsternis und die Finsternis vor dem Lichte\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Welcher ist der andere<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: [Das Gebet] \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab. So lehrte auch R. Elea\u0351zar seinen Sohn R. Pedath: \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab. Desgleichen wird gelehrt: Man sage nicht \u00bbMit ewiger Liebe\u00ab, sondern \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab. Die Rabbanan aber sagen, man sage \u00bbMit ewiger Liebe\u00ab, denn es hei\u00dft:[Jirmejahu 31,3.] <em>ich liebte dich mit ewiger Liebe, daher zog ich dich mit Gnade heran<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer fr\u00fch aufsteht, um zu lernen, mu\u00df, wenn bevor er das \u0160ema\u0351 gelesen hat, den Segensspruch sagen, und wenn nachdem er das \u0160ema\u0351 gelesen hat, ihn nicht sagen, denn er ist bereits durch [das Gebet] \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a> davon befreit. R. Hona sagte: Zum Studium der Schrift und des Midra\u0161<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a> mu\u00df man den Segensspruch sagen, zum Studium des Talmud braucht man keinen zu sagen. R. Elea\u0351zar sagte: Zum Studium der Schrift und des Talmud mu\u00df man den Segensspruch sagen, zum Studium der Mi\u0161na braucht man keinen zu sagen. R. Jo\u1e25anan sagte: Auch zum Studium der Mi\u0161na mu\u00df man den Segensspruch sagen. R. \u1e24ija b. A\u0161i erz\u00e4hlte n\u00e4mlich: Oft stand ich vor Rabh, um (Abschnitte) aus dem Siphra<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> der Schule Rabhs zu lernen. Er wusch zuerst seine H\u00e4nde, las den Segensspruch und dann erst lehrte er uns den Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie lautet der Segensspruch?<\/p>\n\n\n\n<p>R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: \u00bbDer uns geheiligt hat durch seine Gebote und uns befohlen hat, uns mit den Worten der Tora zu befassen. R. Jo\u1e25anan beendete ihn also: \u00bbLa\u00df angenehm sein, o Herr, unser Gott, die Worte deiner Tora in unserem Munde, sowie in dem Munde deines Volkes, des Hauses Jisra\u00e9l. M\u00f6gen wir alle, unsere Nachkommen und die Nachkommen deines Volkes, des Hauses Jisra\u00e9l, deinen Namen erkennen und uns mit deiner Tora befassen. Gepriesen seist du, o Herr, der sein Volk Jisra\u00e9l die Tora lehrt\u00ab. R. Hamnuna sprach also: \u00bbDer uns von allen V\u00f6lkern erw\u00e4hlt und uns seine Tora gegeben hat. Gepriesen seist du, o Herr, der du die Tora gegeben\u00ab. R. \u1e24amnuna sagte: Dieser ist der beste unter den Segensspr\u00fcchen. Daher sage man sie alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort haben wir gelernt: Der Vorgesetzte rief ihnen<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> zu: \u00bbSprechet den einen Segensspruch\u00ab. Sodann sprachen sie ihn, lasen das Zehngebot, das \u00bb\u0160ema\u0351<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> vehaja-vajjomer\u00ab, sprachen mit dem Volke drei Segensspr\u00fcche: \u00bbWahr<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> und feststehend\u00ab, den Tempeldienstsegen und den Priestersegen; am \u0160abbath f\u00fcgten sie einen Segensspruch f\u00fcr die abtretende Priesterwache<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a> hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Welchen einen Segensspruch?<\/p>\n\n\n\n<p>R. Abba und R. Jose b. Abba trafen einst in einem Orte ein, und man fragte sie, welcher dieser eine Segensspruch sei; sie wu\u00dften es aber nicht. Da gingen sie und fragten es R. Mathna, aber auch er wu\u00dfte es nicht. Als sie endlich zu R. Jehuda kamen und ihn fragten, erwiderte er ihnen: \u0160emu\u00e9l sagte, [das Gebet] \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab, R. Zeriqa aber sagte im Namen R. Amis im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, [das Gebet] \u00bbEr schafft das Licht\u00ab. Als R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph kam, sagte er: Das, was R. Zeriqa gesagt [haben soll], ist nicht ausdr\u00fccklich gesagt worden, sondern aus einem Schlusse gefolgert.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Zeriqa sagte im Namen R. Amis im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Dies<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> besagt, da\u00df die Segensspr\u00fcche voneinander unabh\u00e4ngig sind. Erkl\u00e4rlich ist [die Folgerung], die Segensspr\u00fcche seien voneinander nicht abh\u00e4ngig, wenn man sagt, da\u00df sie [das Gebet] \u00bbEr schafft das Licht\u00ab lasen, da sie ja [das Gebet] \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab nicht lasen,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_12a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>wieso aber ist es erwiesen, da\u00df die Segensspr\u00fcche voneinander unabh\u00e4ngig sind, wenn man sagt, sie lasen [das Gebet] \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab, vielleicht lasen sie [das Gebet] \u00bbEr schafft das Licht\u00ab deshalb nicht, weil hierf\u00fcr die Zeit<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn264\"><sup>264<\/sup><\/a> noch nicht herangereicht war, jedoch lasen sie es sp\u00e4ter, wenn die Zeit hierf\u00fcr heranreichte!? Was ist denn dabei, wenn aus einem Schlusse!?<\/p>\n\n\n\n<p>Da nur aus einem Schlusse, so ist zu erwidern: tats\u00e4chlich lasen sie [das Gebet] \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab, und wenn die Zeit zum [Gebete] \u00bbEr schafft das Licht\u00ab heranreichte, lasen sie auch dieses.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso sind demnach die Segensspr\u00fcche voneinander unabh\u00e4ngig!? \u2014 die Reihenfolge<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a> der Segensspr\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Lasen das Zehngebot, das \u00bb\u0160ema\u0351-vehaja-vajjomer\u00ab, \u00bbWahr und feststehend\u00ab, den Tempeldienstsegen und den Priestersegen.\u00bb R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Auch in der Provinz<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> wollte man es<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> lesen, wegen der Rederei der Min\u00e4er<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a> aber nahm man davon Abstand. Desgleichen wird gelehrt: R. Nathan sagte: In der Provinz wollte man es ebenfalls lesen, wegen der Rederei der Min\u00e4er aber nahm man davon Abstand. Rabba b. Bar \u1e24ana wollte es in Sura einf\u00fchren, da sprach R. \u1e24isda zu ihm: L\u00e4ngst hat man wegen der Rederei der Min\u00e4er davon Abstand genommen. Amemar wollte es in Nehardea\u0351 einf\u00fchren, da sprach R. A\u0161i zu ihm: L\u00e4ngst hat man wegen der Rederei der Min\u00e4er davon Abstand genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAm \u0160abbath f\u00fcgten sie einen Segensspruch f\u00fcr die abtretende Priesterwache hinzu.\u00ab Was war das f\u00fcr ein Segensspruch? R. \u1e24elbo erwiderte: Die abtretende Priesterwache sprach zu der eintretenden (Priesterwache): \u00bbDer seinen Namen in diesem Hause wohnen l\u00e4\u00dft, lasse untereuch Liebe, Br\u00fcderschaft, Frieden und Freundschaft wohnen\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>WO SIE EINEN LANGEN SEGENSSPRUCH ANGEORDNET HABEN. Selbstverst\u00e4ndlich hat man sich seiner Pflicht entledigt, wenn man einen Becher Wein in der Hand h\u00e4lt und im Glauben, es sei Met, den Segensspruch in diesem Sinne begonnen, aber mit [der Formel] des Weines geschlossen hat, denn man gen\u00fcgt seiner Pflicht auch mit [der Formel] \u00bbAlles<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> entsteht durch sein Wort\u00ab, wie wir gelernt haben: bei<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> allen [Gen\u00fcssen] gen\u00fcgt man seiner Pflicht, wenn man [die Formel] \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab gesagt hat; wie ist es aber, wenn man einen Becher Met in der Hand h\u00e4lt und im Glauben, es sei Wein, den Segensspruch in diesem Sinne begonnen, aber mit [der Formel] des Mets geschlossen hat: richten wir uns nach dem Hauptsegensspruche, oder richten wir uns nach dem Schlusse?<\/p>\n\n\n\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn man morgens mit [dem Gebete] \u00bbEr bildet das Licht\u00ab begonnen und mit \u00bbEr l\u00e4\u00dft die Abende d\u00e4mmern\u00ab geschlossen hat, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt; wenn man aber mit [dem Gebete] \u00bbEr l\u00e4\u00dft die Abende d\u00e4mmern\u00ab begonnen und mit Er bildet das Licht\u00ab geschlossen hat, so hat man seiner Pflicht wohl gen\u00fcgt. Wenn man abends mit [dem Gebete] \u00bbEr l\u00e4\u00dft die Abende d\u00e4mmern\u00ab begonnen und mit \u00bbEr bildet das Licht\u00ab geschlossen hat, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt; wenn man aber mit [dem Gebete] \u00bbEr bildet das Licht\u00ab begonnen und mit \u00bbEr l\u00e4\u00dft die Abende d\u00e4mmern\u00ab geschlossen hat, so hat man seiner Pflicht wohl gen\u00fcgt. Die Regel hierbei ist: Man richte sich stets nach dem Schlusse.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders ist es hierbei, wo man [den Segen] \u00bbGepriesen sei der Sch\u00f6pfer des Lichtes\u00ab gesagt<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings nach Rabh, welcher sagt, ein Segensspruch, in dem der Gottesname nicht erw\u00e4hnt wird, sei kein Segensspruch, was ist aber nach R. Jo\u1e25anan einzuwenden, welcher sagt, ein Segensspruch, in dem das K\u00f6nigtum [Gottes]<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> nicht erw\u00e4hnt wird, sei kein Segensspruch<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr, da Rabba b. U\u0351la ja gesagt hat, dies geschehe, um das Kennzeichen des Tages bei Nacht und das Kennzeichen der Nacht bei Tage zu erw\u00e4hnen, so bezieht sich der Segensspruch samt [der Erw\u00e4hnung] des K\u00f6nigtumes von vornherein auf beides<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Komm und h\u00f6re, aus dem Schlu\u00dfsatze: Die Regel hierbei ist: Man richte sich stets nach dem Schlusse. Was schlie\u00dft \u00bbdie Regel hierbei\u00ab ein? \u2014 sie schlie\u00dft wohl den Fall ein, von dem wir sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, sie schlie\u00dft [den Fall von] Brot und Datteln ein.<\/p>\n\n\n\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, wenn jemand Brot i\u00dft und im Glauben, er esse Datteln, [den Segensspruch] in diesem Sinne begonnen, aber mit dem des Brotes geschlossen, so w\u00e4re es ja genau dasselbe<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, in dem Falle, wenn jemand Datteln i\u00dft und im Glauben, er esse Brot, [den Segensspruch] in diesem Sinne begonnen, aber mit dem der Datteln geschlossen hat. Dieser hat seiner Pflicht gen\u00fcgt, denn er w\u00fcrde seiner Pflicht gen\u00fcgt haben, selbst wenn er mit dem des Brotes geschlossen h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil Datteln ebenfalls n\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Rabba, Sohn \u1e24enana des Greisen, sagte im Namen Rabhs: Wer nicht morgens [das Gebet] \u00bbWahr und feststehend\u00ab und abends [das Gebet] \u00bbWahr und treu\u00ab liest, gen\u00fcgt nicht seiner Pflicht, denn es hei\u00dft:[Tehillim 92,3.] <em>deine Gnade am Morgen zu verk\u00fcnden und deine Treue in den N\u00e4chten<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte Rabba, Sohn des \u1e24enana, im Namen Rabhs: Wenn der Betende sich<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a> b\u00fcckt, b\u00fccke er sich beim [Worte] \u00bbGepriesen\u00ab, und wenn er sich aufrichtet, richte er sich [beim Aussprechen] des Gottesnamens auf, \u0160emu\u00e9l sagte: Folgendes ist der Grund Rabhs, es hei\u00dft:[Tehillim 146,8.] <em>der Herr richtet die Gebeugten auf<\/em>. Man wandte ein:[Mal. 2,5.] <em>Und vor meinem Namen b\u00fcckt er sich<\/em>!?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft ja nicht \u00bbbei<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a> meinem Namen\u00ab, sondern \u00bbvor meinem Namen\u00ab, \u0160emu\u00e9l sprach zu \u1e24ija b. Rabh: Gelehrtensohn, komm her, ich will dir etwas Sch\u00f6nes sagen, das dein Vater gesagt hat. Folgendes sagte dein Vater: Wenn man sich b\u00fcckt, b\u00fccke man sich beim [Worte] \u00bbGepriesen\u00ab, und wenn man sich aufrichtet, richte man sich beim [Aussprechen des] Gottesnamens auf. Wenn R. \u0160e\u0161eth sich b\u00fcckte, b\u00fcckte er sich wie ein Dornenstock,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_12b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>und wenn er sich aufrichtete, richtete er sich wie eine Schlange auf<a class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\" href=\"#fn278\"><sup>278<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte Rabba, Sohn \u1e24enana des Greisen, im Namen Rabhs: Das ganze Jahr hindurch sage man im Gebete \u00bbheiliger Gott\u00ab und \u00bbGerechtigkeit und Recht liebender K\u00f6nig\u00ab, ausgenommen die zehn Tage zwischen Neujahr und Vers\u00f6hnungstag, w\u00e4hrend welcher man im Gebete \u00bbheiliger K\u00f6nig\u00ab und \u00bbK\u00f6nig des Rechtes\u00ab sage. R. Elea\u0351zar sagte: Auch wenn man \u00bbheiliger Gott\u00ab gesagt hat, hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, denn es hei\u00dft: [Jeschajahu 5,16.] <em>erhaben ist der Herr der Heerscharen im Rechte, und der heilige Gott wird durch Gerechtigkeit geheiligt<\/em>. Wann ist der Herr der Heerscharen im Rechte erhaben? \u2014 in den zehn Tagen zwischen Neujahr und Vers\u00f6hnungstag, und es hei\u00dft: <em>der heilige Gott<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bleibt damit?<\/p>\n\n\n\n<p>R. Joseph sagt, [man sage] \u00bbheiliger Gott\u00ab und \u00bbGerechtigkeit und Recht liebender K\u00f6nig\u00ab, und Rabba sagt, [man sage] \u00bbheiliger K\u00f6nig\u00ab und \u00bbK\u00f6nig des Rechtes\u00ab. Die Halakha ist wie Rabba.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte Rabba, Sohn \u1e24enana des Greisen, im Namen Rabhs: Wer f\u00fcr seinen N\u00e4chsten um Barmherzigkeit bitten kann und nicht bittet, wird ein S\u00fcnder genannt, denn es hei\u00dft:[1. B. Schmuel 12,23.] <em>auch sei es mir fern, mich gegen den Herrn zu vers\u00fcndigen, da\u00df ich unterlie\u00dfe, f\u00fcr euch zu beten<\/em>. Raba sagte: Ist es ein Schriftgelehrter, so mu\u00df man sich f\u00fcr ihn abh\u00e4rmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher dies, wollte man sagen, weil es hei\u00dft:[Ib. 22,8.] <em>niemand von euch h\u00e4rmt sich f\u00fcr mich, und niemand offenbart es meinem Ohre<\/em>, so ist es vielleicht bei einem K\u00f6nig anders!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr hieraus:[Tehillim 35,13.] <em>Ich aber, wenn sie krank waren, legte einen Sack an<\/em><a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sagte Rabba, Sohn \u1e24enana des Greisen, im Namen Rabhs: Wer eine S\u00fcnde begangen hat und sich dessen sch\u00e4mt, dem vergibt man all seine S\u00fcnden, denn es hei\u00dft:[Jechezkel 16,63.] <em>damit du daran denkst und dich sch\u00e4mst, und vor Schamgef\u00fchl nicht mehr deinen Mund auftust, wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht Gott, der Herr<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht aber ist es bei einer Gemeinschaft etwas anderes!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr hieraus:[1. B. Schmuel 28,15.] <em>Und \u0160emu\u00e9l sprach zu \u0160a\u00fal: Warum hast du mich beunruhigt, mich emporbringen zu lassen? \u0160a\u00fal sprach: Ich bin sehr bedr\u00e4ngt, die Peli\u0161tim k\u00e4mpfen gegen mich, und der Herr ist von mir gewichen; er gab mir keine Antwort, weder durch die Propheten noch durch Tr\u00e4ume; daher lie\u00df ich dich rufen, mich wissen zu lassen, was ich tun soll<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Orakelschild nannte er aber nicht!?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil er [die Bewohner der] Priesterstadt Nob hingemordet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Woher, da\u00df ihm vom Himmel vergeben wurde?<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft:[Ib. V. 19.] <em>(\u0160emu\u00e9l sprach zu \u0160a\u00fal:) morgen bist du samt deinen S\u00f6hnen bei mir<\/em>, und R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: bei mir, in meinem Abteil. Die Rabbanan entnehmen dies aus folgendem:[2. B. Schmuel 21,6.] <em>Wir wollen sie vor dem Herrn aufh\u00e4ngen, am H\u00fcgel \u0160a\u00fals, des Auserw\u00e4hlten Gottes<\/em>. Eine Hallstimme rief ihnen zu: Er ist ein Auserw\u00e4hlter Gottes<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>R. Abahu b. Zutarti sagte im Namen des R. Jehuda b. Zebida: Sie hatten die Absicht, auch den Balaq-Abschnitt[Bamidbar Kap. 22ff.] dem \u0160ema\u0351 anzuf\u00fcgen, sie unterlie\u00dfen es aber wegen der Bel\u00e4stigung der Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus welchem Grunde<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a>: wollte man sagen, weil es darin hei\u00dft: <em>der Gott, der sie aus Mi\u00e7rajim gef\u00fchrt hat<\/em>, so k\u00f6nnte man ja ebensogut die Abschnitte vom Wucher und von den Gewichten<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> anf\u00fcgen, in denen ebenfalls der Auszug aus Mi\u00e7rajim erw\u00e4hnt wird!?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr sagte R. Jose b. Abin, weil darin folgender Vers steht:[Bamidbar 24,9.] <em>er kauert, liegt<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> wie ein L\u00f6we, wie eine L\u00f6win, wer schreckt ihn auf<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>So sollte man nur diesen einen Vers lesen!?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist \u00fcberliefert, da\u00df wir den Abschnitt teilen, den unser Meister Mo\u0161e geteilt, jedoch keinen teilen, den unser Meister Mo\u0161e nicht geteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum wurde der Abschnitt von den \u00c7i\u00e7ith<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a> hinzugesetzt? R. Jehuda b. \u1e24abiba erwiderte: Weil darin f\u00fcnf Dinge vorkommen: das \u00c7i\u00e7ithgebot, der Auszug aus Mi\u00e7rajim, das Joch der Gesetze, die H\u00e4resie und die S\u00fcnden- und G\u00f6tzendienstgedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings werden die [ersten] drei ausdr\u00fccklich genannt: das Joch der Gesetze, denn es hei\u00dft:[Bamidbar 15,39.] <em>ihr sollt es ansehen und euch an alle Gebote des Herrn erinnern<\/em>, das \u00c7i\u00e7ithgebot, denn es hei\u00dft:[Ib. V. 38.] <em>sie sollen sich \u00c7i\u00e7ith machen etc.<\/em>; der Auszug aus Mi\u00e7rajim, denn es hei\u00dft:[Ib. V. 41.] <em>das ich herausgef\u00fchrt habe etc.<\/em>, wieso aber die H\u00e4resie und die S\u00fcnden- und G\u00f6tzendienstgedanken?<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird gelehrt:[Bamidbar 15,39.] <em>Nach euerem Herzen<\/em>, das ist die H\u00e4resie, denn es hei\u00dft:[Tehillim 14,1.] <em>der Ruchlose spricht in seinem Herzen: es gibt keinen Gott;<\/em>[Jeschajahu 49,8.] <em>nach eueren Augen<\/em>, das sind die S\u00fcndengedanken, denn es hei\u00dft:[Schoftim 14,3.] <em>und Sim\u0161on sprach zu seinem Vater: Nimm mir diese, denn sie ist gef\u00e4llig in meinen Au<\/em>gen;[Bamidbar 15,39.] <em>denen ihr nachbuhlt<\/em>, das sind die G\u00f6tzendienstgedanken, denn es hei\u00dft:[Ib. 8,33.] <em>und sie buhlten nach den Baa\u0351lg\u00f6tzen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>MAN ERW\u00c4HNE DEN AUSZUG AUS MI\u00c7RAJIM [AUCH] NACHTS<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>. R. ELEA\u0351ZAR B. A\u0351ZARJA SPRACH: ICH BIN BEREITS WIE EIN SIEBZIGJ\u00c4HRIGER<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a>, DENNNOCH KONNTE ICH [MEINE ANSICHT] NICHT DURCHSETZEN, DASS MAN DEN [ABSCHNITT VOM] AUSZUG AUS MI\u00c7RAIM AUCH NACHTS LESE; BIS BEN ZOMA KAM UND DIES AUS DER SCHRIFT DEUTETE. ES HEISST:[Dewarim 16,3.] <em>damit du des Tages deines Auszuges aus Mi\u00e7rajim alle Tage deines Lebens gedenkest<\/em>; DIE TAGE DEINES LEBENS, DAS SIND DIE TAGE, ALLE TAGE DEINES LEBENS, DAS SIND DIE N\u00c4HCHTE. DIE WEISEN ABER SAGEN: DIE TAGE DEINES LEBENS, DAS IST DIESE WELT; ALLE TAGE DEINES LEBENS, DIES SCHLIESST DIE MESSIANISCHEN TAGE EIN.<\/p>\n\n\n\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Ben Zoma sprach zu den Weisen: Wird man denn in den messianischen Tagen des Auszuges aus Mi\u00e7rajim gedenken, es hei\u00dft ja:[Jirmejahu 23,7f.] <em>siehe, Tage kommen, spricht der Herr, und man wird nicht mehr sagen: so wahr der Herr lebt, der die Kinder Jisra\u00e9l aus Mi\u00e7rajim gef\u00fchrt hat, sondern: so wahr der Herr lebt, der die Kinder Jisra\u00e9l aus dem Nordlande und aus allen Landen, wohin ich sie versto\u00dfen habe, herausgef\u00fchrt und hergebracht hat<\/em>. Sie erwiderten ihm: Nicht etwa, da\u00df die Erw\u00e4hnung des Auszuges aus Mi\u00e7rajim ganz abgeschafft werden wird, vielmehr wird die [Erl\u00f6sung aus der] Knechtschaft der Regierungen Hauptsache, der Auszug aus Mi\u00e7rajim Nebensache sein. Desgleichen findest du:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel35\">Bereschit 35,10<\/a>] <em>dein Name soll nicht mehr Ja\u0351qob sein, Jisra\u00e9l soll dein Name sein<\/em>;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/manuscripts.sefaria.org\/vilna-romm\/Berakhot_13a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>[Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>nicht etwa, da\u00df der Name Ja\u0351qob ganz abgeschafft werde, vielmehr soll Jisra\u00e9l Hauptname und Ja\u0351qob Nebenname sein. Desgleichen hei\u00dft es:[Jeschajahu 43,18.] <em>Gedenket des Ersteren nicht und nach dem Fr\u00fcheren sehet euch nicht um. Gedenket des Ersteren nicht<\/em>, dies ist die Knechtschaft der Regierungen, und nach dem Fr\u00fcheren sehet euch nicht um, dies ist der Auszug aus Mi\u00e7rajim.<\/p>\n\n\n\n<p>[Ib. V. 19.] <em>Siehe, ich lasse Neues eintreten, jetzt soll es hervorsprie\u00dfen<\/em>. R. Joseph lehrte: Das ist der Krieg von Gog und Magog. Ein Gleichnis. Dies ist mit einem Menschen zu vergleichen, der auf dem Wege gehend auf einen Wolf stie\u00df und gerettet wurde, der fortw\u00e4hrend das Ereignis mit dem Wolfe erz\u00e4hlte. Als er hierauf auf einen L\u00f6wen stie\u00df und gerettet wurde, erz\u00e4hlte er immerfort das Ereignis mit dem L\u00f6wen. Als er aber sp\u00e4ter auf eine Schlange stie\u00df und abermals gerettet wurde, verga\u00df er das Ereignis mit jenen beiden und erz\u00e4hlte fortan das Ereignis mit der Schlange. So auch bei Jisra\u00e9l; die sp\u00e4teren Leiden machen die ersteren vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>[1. Diwrej hajamim 1,27.] <em>Abram, das ist Abraham<\/em>. Vorher war er Vater<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> von Aram, sp\u00e4ter wurde er Vater der ganzen Welt. Saraj, das ist Sarah. Vorher war sie F\u00fcrstin ihres<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a> Stammes, sp\u00e4ter wurde sie F\u00fcrstin der ganzen Welt. Bar Qappara rezitierte: Wer den Abraham Abram nennt, der \u00fcbertritt ein Gebot, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel17\">Bereschit 17,5<\/a>] <em>dein Name soll Abraham sein<\/em>. R. Elie\u0351zer sagte, er \u00fcbertrete ein Verbot, denn es hei\u00dft:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel17\">Bereschit 17,5<\/a>] <em>du sollst fortan nicht Abram hei\u00dfen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach sollte dies auch der Fall sein, wenn man die Sarah Saraj nennt!?<\/p>\n\n\n\n<p>Nur zu Abraham sagte der Heilige, gepriesen sei er:[<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/bereschit-das-buch-genesis\/#Kapitel17\">Bereschit 17,15<\/a>] <em>Deine Frau Saraj sollst du fortan nicht mit dem Namen Saraj nennen, denn Sarah soll ihr Name sein<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach sollte dies auch der Fall sein, wenn man den Ja\u0351qob Ja\u0351qob nennt!?<\/p>\n\n\n\n<p>Anders ist es da, denn die Schrift selbst wiederholte ihn nachher, wie es hei\u00dft:[Ib. 46,2.] <em>und Gott redete zu Jisra\u00e9l in der Nachterscheinung und sprach: Ja\u0351qob, Ja\u0351qob<\/em>. R. Jose b. Abin, nach anderen, R. Jose b. Zebida, wandte ein:[Nechemja 9,7.] <em>Du, o Herr, Gott, hast den Abram erw\u00e4hlt<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Man erwiderte ihm: Da tr\u00e4gt der Prophet zur Verherrlichung des Allbarmherzigen vor, was vorher war.<\/p>\n\n\n\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160ema\u0351 (dh. <em>h\u00f6re<\/em>, Anfangswort des Verses), das morgens und abends gelesen wird, besteht aus drei aus verschiedenen Stellen des Pentateuchs (Dewarim 6,4-10; ib. 11,13-22; Bamidbar 15,37-41) zusammengestellten Abschnitten.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Unrein gewordene Priester, die, nachdem sie gebadet, den v\u00f6lligen Sonnenuntergang abwarten m\u00fcssen und erst dann ins Heiligtum treten und von der Hebe essen d\u00fcrfen. Cf. Wajikra 22,4-7.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Die priesterl. Abgaben von Baum- und Feldfr\u00fcchten. Cf. Bamidbar 18,8.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nacht wird in drei Wachen geteilt; hier\u00fcber weiter Blatt 3a.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Rabbi, Ehren titel der Gelehrten vor Abschlu\u00df der Mi\u0161na, bezw. Rabh, dass. nach Einholung der Approbation, entspricht ungef\u00e4hr unserem Doktor oder Magister.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Mi\u0161nalehrer (Tannaim); unter dieser Bezeichnung oft auch eine Person gemeint.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Weisen; da\u00df das Gebot bis Mitternacht reicht.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Opfers; cf.&nbsp;Wajikra 6,5.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>ZBs. Opferteile; Wajikra 7,15.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Etym. Lehre (syn. mit Talmud) od. Erg\u00e4nzung (sc. zur Mi\u0161na). Auslegung der Mi\u0161na beim Vortrag und der Debatte im Lehrhause.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Autor einer Lehre in der Mi\u0161na od. der Barajtha.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuerst den Abend zu nennen.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>In der folgenden Mi\u0161na auf Blatt 11a.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor und nach dem \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Erkl\u00e4rendes folgt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er sein verpflichtetes S\u00fchnopfer nicht dargebracht.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem Hervortreten der Sterne.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Von jeglichem Tageslicht.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. der Sonnenuntergang.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Bar od. ben, Sohn.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Pal\u00e4stina, weil westlich von Babylonien.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Etym. Apokryphes; Bezeichnung der Lehren, die in den Mi\u0161nakanon nicht aufgenommen worden sind.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Wann die Priester ihre Hebe essen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Da alles vorr\u00e4tig ist, wird fr\u00fch gespeist.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Nehemja und seine Leute.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>In der zur Nacht geh\u00f6rigen Zeit wurde also nicht gearbeitet.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Abendessen; letztere am Vorabend der \u0160abbathe.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersterer zum Abendessen, letzterer zur Berechtigung, von der Hebe zu essen.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu R. Me\u00edr.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>So fr\u00fch soll das \u0160ema\u0351 doch nicht gelesen werden.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den beiden Zeitpunkten.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Deine Definition der Abendd\u00e4mmerung.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nacht bezw. der Tag.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Seine Ansicht \u00fcber die Zeit des Sem\u00e4lesens in der ersten Barajtha widerspricht seiner Ansicht in der zweiten Barajtha.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Seine Ansicht \u00fcber die Zeit des \u0160ema\u0351lesens in unserer Mi\u0161na widerspricht der in der Barajtha.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Unserer Mi\u0161na.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte des R. Elie\u0351zer beziehen sich nur auf den zweiten Satz, bis wann das \u0160ema\u0351 gelesen wird.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dreimalige Wiederholung des Wortes \u00bbbr\u00fcllen\u00ab weist auf drei Nachtwachen hin.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Elias, der Prophet.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber weit. Blatt 29a.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass man mit einem Weibe verbotenen Umgang pflege.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich nach dem Volksglauben im Orient in den Ruinen aufhalten.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. bei der man vor Einsturz nicht zu f\u00fcrchten hat.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei Personen gegen\u00fcber sind die Gespenster machtlos.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Frau darf mit zwei Personen allein sein.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Die weder vor Verdacht noch vor Gespenstern zu f\u00fcrchten haben.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Die weder vor Verdacht noch vor Einsturz zu f\u00fcrchten haben.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch zwei Personen.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>R. Jehuda, \u00bbder F\u00fcrst\u00ab od. \u00bbder Heilige\u00ab, Redactor der Mi\u0161na, wird par excellence \u00bbRabbi\u00ab genannt.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie erkl\u00e4rt er das W. \u00bbmittelste\u00ab?<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach letzterem Verse stand David auf, als noch Nachtwachen, also zwei folgen sollten; diese Zeit nennt er in ersterem Verse \u00bbMitternacht\u00ab, wonach die ganze Nacht vier Nachtwachen hat.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie erkl\u00e4rt er die Pluralform \u00bbNachtwachen\u00ab?<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Sonnenaufgang liest man das \u0160ema\u0351 am Morgen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nachtwache hat nach R. Nathan vier Stunden.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Daher die Pluralform.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil der Tote am Gespr\u00e4che nicht teilnehmen k\u00f6nnte, was ihm zur Schande gereichen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Pferd schlummert nur; sein Schlaf w\u00e4hrt 60 Atemz\u00fcge (Suk. 26b).<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Aboth V. 20.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu Mo\u0161e.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Gott.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Die genaue Mitternachtszeit.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Veranstaltet Feldz\u00fcge und pl\u00fcndert.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Lies Jehojada\u0351, Sohn Benajahus.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Benennung des Synedriums.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mitglieder des Synedriums.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05db\u05e8\u05ea <em>schneiden<\/em>, dh. genau erw\u00e4gen.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e4\u05dc\u05d0 <em>auszeichnen, sondern<\/em>.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem erst A\u1e25ithophel, das Synedrium und das Orakelschild befragt worden, zogen sie zum Kriege aus.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die Harfe Davids.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Die genaue Mitternachtszeit.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>In der genauen Mitternachtszeit.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verk\u00fcndung Mo\u0161es (Schemot 11,4).<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Partikel \u05db hei\u00dft <em>gegen, wie<\/em>; \u05db\u05d7\u05e6\u05d5\u05ea \u05d4\u05dc\u05d9\u05dc\u05d4 <em>gegen Mitternacht<\/em>, auch <em>wie<\/em> [heute] <em>Mitternacht<\/em>.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Tag; cf.&nbsp;oben S. 6.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>David besch\u00e4ftigte sich nicht nur mit politischen, sondern auch mit religi\u00f6sen Gegenst\u00e4nden.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine ganz besondere Bescheidenheit; cf.&nbsp;2. B. Schmuel Kap. 9.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entscheidung eines Gesetzes; etym. Gang, Entwicklung.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05de\u05e4\u05d9 <em>aus meinem Munde<\/em> \u05d1\u05d5\u05e9\u05ea <em>Schande<\/em>.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. 2. B. Schmuel 3,3.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05db\u05dc\u05d0\u05d1, Compositum v. \u05de\u05db\u05dc\u05d9\u05dd \u05d0\u05d1 <em>besch\u00e4mt den Vater<\/em>.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>In Pal\u00e4stina durch Jeho\u0161ua\u0351.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch E\u0351zra.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Von derartigen \u00dcbertretungen.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Eulogie zwischen dem \u0160ema\u0351 und dem Achtzehngebet.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Auszug aus \u00c4gypten.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Die vollst\u00e4ndige Erl\u00f6sung.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Sofort nach dem Aufstehen, ohne vorher zu beten.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Schlafengehen, ohne nachher zu beten.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfang des in Rede stehenden Gebetes.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die von den Rabb. angeordneten Gebete zum Hauptgebete geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Morgengebetes.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 136. Psalm.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein mit dem Buchstaben Nun beginnender Vers.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch f\u00fcr Jisra\u00e9l selbst.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 5,2; dieser Vers beginnt mit dem Buchstaben Nun.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die Niederlage Jisra\u00e9ls.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>In der j\u00fcd. Lit. gleich Prophetie.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrendder Engel M. in einem Fluge flog.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Schutz gegen die Gespenster.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man das \u0160ema\u0351 im Bette lese.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte Wort hei\u00dft <em>V\u00f6gel<\/em>, nach anderen <em>Funken<\/em>.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte Wort hei\u00dft <em>V\u00f6gel<\/em>, nach anderen <em>Funken<\/em>.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Gew. mit Glut \u00fcbersetzt; der Talm. versteht an beiden Stellen Gespenster.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Schwirrende versteht er Z\u00fcchtigungen.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu Gott; dh. mit Zufriedenheit.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Im unvokalisierten Text kann das Verbum auch 1. Pers. Plur, gelesen werden.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. leicht und schwer, Schlu\u00df a majore ad minorem, bezw. a minore ad majorem.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 21,26.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ihm sein Herr ein Auge oder einen Zahn ausschl\u00e4gt.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>In Pal\u00e4stina wurden die Auss\u00e4tzigen streng behandelt; sie durften innerhalb der Stadtmauer nicht weilen (cf.&nbsp;Wajikra Kap. 14), daher wird der Aussatz von R. Jo\u1e25anan, der im Lande Israel lebte, nicht als Z\u00fcchtigung aus Liebe betrachtet; in Babylonien aber, wo die Auss\u00e4tzigen vom gesellschaftlichen Verkehr nicht ausgeschlossen waren, kann der Aussatz als Z\u00fcchtigung aus Liebe betrachtet werden. Unter \u00bbuns\u00ab sind \u00fcberall die Babylonier zu verstehen.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>In Pal\u00e4stina wurden die Auss\u00e4tzigen streng behandelt; sie durften innerhalb der Stadtmauer nicht weilen (cf.&nbsp;Wajikra Kap. 14), daher wird der Aussatz von R. Jo\u1e25anan, der im Lande Israel lebte, nicht als Z\u00fcchtigung aus Liebe betrachtet; in Babylonien aber, wo die Auss\u00e4tzigen vom gesellschaftlichen Verkehr nicht ausgeschlossen waren, kann der Aussatz als Z\u00fcchtigung aus Liebe betrachtet werden. Unter \u00bbuns\u00ab sind \u00fcberall die Babylonier zu verstehen.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Aussatz sich auf bekleid. K\u00f6rperstellen befindet.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>An unbekl. K\u00f6rperstellen.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrsch. ein Zahn, den er zum Andenken aufbewahrt hatte.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. war von seltener Sch\u00f6nheit (cf.&nbsp;Bm. 84a), so da\u00df durch die Entbl\u00f6\u00dfung seines K\u00f6rpers das Zimmer beleuchtet wurde.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Reichtum hienieden und Seligkeit droben.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Von welchen der G\u00e4rtner (oder Gartenp\u00e4chter) laut Vorschrift (Bm. Blatt 103b) einen Teil zu erhalten hat.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wer von einem Diebe stiehlt, hat einen Diebstahl begangen.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sauer gewordene Wein des RH.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit nicht die F\u00fc\u00dfe nach dem Osten oder Westen, in welchen Richtungen sich die Manifestation Gottes befindet, gerichtet seien.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Sofort nach dem Aufstehen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Was im Orient als besonderer Segen betrachtet wird.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach seiner Auslegung; die eigentliche \u00dcbersetzung dieses Verses ist: <em>mit deinem Schatzef\u00fcllst du ihren Leib etc..<\/em>.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>In das Bethaus.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Seele wird das Gebet verstanden: auch hier ist dies nur eine Auslegung des Verses; die richtige \u00dcbersetzung ist: <em>er vernichtet seine Seele in seinem Zorne etc.<\/em><a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Fortsetz. des vorher zitiert. Verses.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Richt. <em>gehorcht<\/em>.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>Braut<\/em>, Benennung der \u00f6ffentlichen Gelehrtenvortr\u00e4ge, besond, der beiden Schlu\u00dfmonate des Semesters.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Zehn Personen werden \u00bbGemeinde\u00ab genannt.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei Pergamentkapseln, die w\u00e4hrend des Gebetes mittelst Riemen oberhalb der Stirn, bzw. am linken Oberarm befestigt werden. Die Kopfkapsel besteht aus vier \u00bbGeh\u00e4usen (Abteilungen), in denen sich vier Pergamentrollen, je ein St\u00fcck aus dem Pentateuch (Dewarim 6,4-9; ib. 11,13-21; Schemot 13,1-10; ib. 13,11-16) enthaltend, befinden. Die Handkapsel, die aus einem Geh\u00e4use besteht, enth\u00e4lt diese vier St\u00fccke auf einer Pergamentrolle.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Was die V\u00f6lker mit Ehrfurcht sehen.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Kopfkapsel.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Es werden sechs Schriftverse aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Geh\u00f6rtes. Die aus eigener Deduktion vorgetragene Lehre.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Was man am Essen spart, gebe man den Armen.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gebet, welches in die H\u00f6he steigt.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Gr. \u03c7\u03c1\u1ff6\u03bc\u03b1, syr. \u05db\u05e8\u05d5\u05de\u05d0 Farbe.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezeichnung f\u00fcr ferne Orte, die weite Welt.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Levysohn, Zool. d.&nbsp;T. p.&nbsp;183.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hilfsbed\u00fcrftige.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05de\u05db\u05ea\u05d4 Opfergabe, spez. Nachmittagsopfer; sp\u00e4ter \u00fcbertragen f\u00fcr Vespergebet, da das Gebet an die Stelle des Opfers getreten ist.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Den folgenden Vers, in dem das W. \u00bbStimme\u00ab f\u00fcnfmal vorkommt.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das W. \u00bbStimme\u00ab hier nur f\u00fcnfmal erw\u00e4hnt wird, der Plural \u00bbStimmen\u00ab bedeutet zwei Stimmen.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Vers folgt dem von R\u1e24. angezogenen.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Gottesf\u00fcrchtigen.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gru\u00dfformel lautet \u00bbFriede\u00ab.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem man nichts nehmen kann, als die Erwiderung seines Gru\u00dfes.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nicht streng nach dem Recht verfahre.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Allerheiligste.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. Kap. 22.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 124.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>In denen er Beweise f\u00fcr seine H\u00e4resie fand.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Gewissensbisse, Reue.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier werden zwei Ausdr\u00fccke \u00bbGnade\u00ab und \u00bbErbarmen\u00ab f\u00fcr das Willfahren Gottes gebraucht, als Zeichen daf\u00fcr, da\u00df ihm nur zwei Bitten gew\u00e4hrt wurden.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Mich offenbaren; cf.&nbsp;Schemot 3,2-6 (Mo\u0161e verbarg sein Gesicht).<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tephillinriemen (Gebetriemen), mittelst dessen die Kopftephilla oberhalb der Stirn befestigt wird, hat einen Knoten in der Form des Buchstaben Mem oder Daleth, der gegen\u00fcber der Tephilla, am Hinterkopfe, zu liegen kommt.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn die Bedingung nicht in Erf\u00fcllung geht.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,37.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Name Ruth wird von \u05e8\u05d5\u05d4, <em>letzen, laben, s\u00e4ttigen<\/em>, abgeleitet.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>G. u. M. (mit Bezug auf Jechezkel 38,2ff.) sind zwei V\u00f6lker, die, der Sage nach, vor Ankunft des Messias einen die ganze Welt verheerenden Krieg f\u00fchren werden.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Betreff des mi\u00dfratenen Sohnes; Tehillim 3,1.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer sich s\u00fcndig f\u00fchlt.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. himmlischen.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Chabakuk 1,13.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>RS. spricht von Frevlern im allgemeinen, RJ. aber von einem, dem das Gl\u00fcck besonders hold ist.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>In unseren Texten hei\u00dft es \u05dc\u05d1\u05dc\u05d5\u05ea\u05d5 <em>erm\u00fcden, aufreiben<\/em>, die \u00e4lteren Kommentare bemerken nichts; wahrscheinlich liegt hier ein Schreibfehler vor.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Als sie ges\u00fcndigt.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Bedienung sc. der Gelehrten, der Umgang mit den Lehrern.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Zahlreichen, d.&nbsp;i. das Gebet der Gemeinde; eine ganz willk\u00fcrliche Auslegung des Verses.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Compositum von R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, zuweilen, besonders im jeru\u0161alemischen Talmud, aufgel\u00f6st; in vorliegender \u00dcbersetzung stets mit dem Text \u00fcbereinstimmend.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Man bleibnicht an der T\u00fcr stehen.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Ganz willk\u00fcrliche Wortanspielung; \u05ea\u05d5\u05e6\u05d0\u05d5\u05ea h\u00e4ngt etymologisch mit der Wurzel \u05de\u05e6\u05d0 <em>finden<\/em>, nicht zusammen.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Ganz willk\u00fcrliche Wortanspielung; \u05ea\u05d5\u05e6\u05d0\u05d5\u05ea h\u00e4ngt etymologisch mit der Wurzel \u05de\u05e6\u05d0 <em>finden<\/em>, nicht zusammen.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Zahlenwert der Buchstaben des Wortes \u05ea\u05d5\u05e6\u05d0\u05d5\u05ea betr\u00e4gt 903.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>In Babylonien hatten sie in den St\u00e4dten keine Aborte und mu\u00dften aufs Feld hinausgehen, was ihnen gro\u00dfe Unbequemlichkeiten verursachte.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte Verbum ist von \u05e6\u05d9\u05d5\u05df, <em>Zeichen<\/em>, abgeleitet.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Raum des Menschen wird auf vier Ellen bemessen und geh\u00f6rt ihm.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Vorlesung des Wochenabschnittes am \u0160abbath.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Wochenabschnitt wird in sieben Para\u0161en (Kapitel) geteilt, und zum Vorlesen derselben wird je ein Mann aufgerufen, der vorher und nachher den Segensspruch herzusagen hat.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Vorlesen des Wochenabschnittes.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Vorlesen aus der Torarolle sei nur f\u00fcr das Volk bestimmt.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df diese beim Sch\u00e4chten durchschnitten werden.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Schuldlos, durch das hohe Alter; auch dieser mu\u00df geehrt werden.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mo\u0161e zerbrochen; cf.&nbsp;Schemot 32,19; Dewarim 10,2.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>In Handschriften durchweg in der Mehrzahl, wonach mehrere Personen anwesend waren; dies scheint jedoch eine absichtl. \u00c4nderung zu sein. \u00dcbrigens ist diese ganze Erz\u00e4hlung ein sp\u00e4teres Einschiebsel.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr Beischlaf.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer das Abend\u0161ema\u0351 bei Tagesanbruch liest.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie schliefen dann bis Sonnenaufgang, ohne das \u0160ema\u0351 gelesen zu haben.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Und fragten, ob sie noch das \u0160ema\u0351 lesen d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie Tannaim, urspr\u00fcngl. Lehrer, Mi\u0161nalehrer; sp\u00e4ter auch Gelehrtenj\u00fcnger, Sch\u00fcler. In vorliegender \u00dcbersetzung entsprechend \u00fcbertragen.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Opferlammes des (cf.&nbsp;Schemot Kap. 12) Pesa\u1e25festes; Pesah ist der Name des Festes sowie des Opfers.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zeit des Auszuges aus \u00c4gypten, am Morgen.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05d2\u05e6\u05d9\u05e8\u05d4 \u05de\u05d5\u05d4 <em>Schlu\u00df aus der Gleichheit<\/em>, hermeneutische Regel, die Bestimmungen des einen Gesetzes auf ein anderes, selbst ganz verschiedenes, kraft der Wortanalogie zu beziehen.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zeit des Auszuges aus \u00c4gypten, am Morgen.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Was davon \u00fcbrig bleibt; cf.&nbsp;Schemot 12,10.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Tod der Erstgeborenen, um Mitternacht, eilten sie, die Jisra\u00e9liten aus dem Lande zu entfernen; cf.&nbsp;Schemot 12,30ff.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Morgen beim Auszug.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Erzvater Abraham.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Jisra\u00e9liten zu Mo\u0161e.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Die im Texte gebrauchte kausative Hiphilform: sie machten sie leihen.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Um ihnen den Auszug zu erschweren.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Wort\u00e4hnlichkeit des Verbums \u05e0\u05e6\u05dc mit Netz.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Wort\u00e4hnlichkeit des Verbums \u05e0\u05e6\u05dc mit Netz.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie braucht nicht schon \u05de\u05e6\u05dc\u05d5\u05ea .Meerestiefe<em>, bzw<\/em> ,\u05de\u05e6\u05d5\u05dc\u05ea vorher angek\u00fcndigt zu werden.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Sonnenaufgang liest man das \u0160ema\u0351 am Morgen.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich ist hier, wie schon Maimonides bemerkt, der wei\u00dfe, blau oder schwarz gestreifte Gebetmantel gemeint.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Das messianische Reich zu sehen.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Pal\u00e4stina, das h\u00f6her liegt als Babylonien.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vorschrift RJ.s<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Formel \u201c<em>Herr \u00f6ffne meine Lippen<\/em>\u201d.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Die genannte Formel ist der letzte Vers des 19. Kapitels.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zwei ersten Psalmen.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Schriftvers befindet sich im 104. Kapitel.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Barjone, urspr\u00fcngl. wohl Name einer Kriegspartei in Jeru\u0161alem (cf.&nbsp;Git. 56a u. meine Anm, daselbst); sp\u00e4ter \u00fcbertragen Rohlinge, Strolche.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Schriftstellen und Gesetzen, die nicht zusammen geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 2 wird auf die messian. Kriege von Gog und Magog bezogen]<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. \u00bbInneres\u00ab bedeutet, da\u00df er noch im Innern war.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05de\u05d5\u05dc deren S\u00e4ugetieren.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Neben dem Herzen, nicht wie bei an*<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Homiletische Auslegung der Schrift: meist mit Haggada (Mythe. Erz\u00e4hlung) verwechselt, soda\u00df beide Worte abwechselnd und willk\u00fcrlich gebraucht werden, f\u00fcr alle Bestandteile der Talmud- u. Midra\u0161literatur, die nicht zur Halakha geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich: erm\u00fcdet, verbraucht, morsch macht.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus R\u00fccksicht f\u00fcr die Ehre \u1e24izqijahus (vgl. Lebrecht, Lesarten p.&nbsp;5f.) wurde an dieser Stelle in den gedruckten Talmudausgaben die Erz\u00e4hlung von der Ungeratenheit der S\u00f6hne \u1e24izqijahus fortgelassen; diese ist in Handschriften sowie im En Jisra\u00e9l erhalten: Schlie\u00dflich gab er ihm seine Tochter, und es entstammten ihm Mena\u0161e und Rab\u0161aqe. Eines Tages nahm er sie auf die Schulter und brachte sie in das Lehrhaus. Da sagte der eine: Die Glatze des Vaters ist geeignet, darauf N\u00fcsse zu zerschlagen. Der andere sagte: Fische zu braten. Da schlug er sie zu Boden. Rab\u0161aqe starb, Mena\u0161e starb nicht.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus dem Innersten.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Propheten Eli\u0161a\u0351, cf.&nbsp;2. Melachim 4,10.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Angebl. vom K\u00f6nig \u0160elomo geschrieben.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 21,9; beide Verf\u00fcgungen, damit das Volk nur auf Gott vertraue.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. 2. Diwrej hajamim 32,30.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. 2. Melachim 18,16.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Name des 7. resp. 1. Monats (cf.&nbsp;Rh. 10b) im j\u00fcdischen Kalender, ungef\u00e4hr April.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. 2. Diwrej hajamim 30,2. Das j\u00fcdische Schaltjahr hat 13 Monate, und zwar wird der Schaltmonat zwischen Adar und Nisan eingeschoben u. f\u00fchrt den Namen 2. Adar. Nach dem Wortlaut ist hier zu verstehen, \u1e24. habe den bereits als Nisan geweihten Monat (sie hatten keinen festen Kalender u, der Neumond wurde beim Erscheinen geweiht) zum 2. Adar gemacht.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Nisan Schaltmonat (2. Adar) wird, so wird der ihm folgende Ijar zum Nisan.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls Zeugen nachtr\u00e4glich bekunden, da\u00df sie den Neumond gesehen.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie sie durch eine Wand teilten.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>\u05e7\u05d9\u05e8 Wand etymologisch verwandt mit \u05d4\u05d3\u05e4\u05d4 <em>bedachen<\/em>.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Von \u0160emu\u00e9l, 1. B. Schmuel 7,17<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei den Br\u00fcsten. Das Verbum \u05d4\u05d3\u05e4\u05d4 wird in \u05d4\u05d5\u05d3 \u05d9\u05e4\u05d9\u05d4 zerlegt. zerlegt.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Raum, dh. der Unendliche, der die ganze Sch\u00f6pfung fa\u00dft.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu denen das Gebet \u00bbSch\u00f6pfer des Lichtes\u00ab geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass der sich mit der Aus\u00fcbung eines Gebotes Befassende vom \u0160ema\u0351 befreit ist.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sich in gr\u00f6\u00dferer Aufregung befindet.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. gro\u00dfen Schaden erlitten hat.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Was schlie\u00dft sie aus dem Satz: <em>wenn du auf dem Wege gehst<\/em>. Die Frage, sowie die folg. Antwort sind zu streichen.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Die das W. <em>Weg<\/em> mit Weise erkl\u00e4rt; woher entnimmt sie demnach, da\u00df man das \u0160ema\u0351 auch im Gehen lese.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Die gar keinen Bart haben; ostensiv anders als der andere. So sprachlich und logisch richtiger als die Erkl\u00e4rung Raschis.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df wir lehnend lesen.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend des 8 Tage dauernden H\u00fcttenfestes mu\u00df eine vorschriftsm\u00e4\u00dfig rituell brauchbare H\u00fctte dem erwachsenen Manne die Stelle der Wohnung (bei g\u00fcnstigem Wetter) vollst\u00e4ndig vertreten.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die H\u00fctte sehr klein u. an der Wohnung angebaut ist.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor und nach dem \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Die bekannte Formel \u00bbGesegnet seist du etc..&#8220; am Schlu\u00df des Segensspruches.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>So hei\u00dft es Jeschajahu 45,7.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>So hei\u00dft es Jeschajahu 45,7.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Segen lautet: Er bildet das Licht und schafft die Finsternis, er stiftet den Frieden und schafft alles.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Segen wird nur morgens gelesen.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Segensspruche des Abends.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Segensspruch, den man morgens vor dem \u0160ema\u0351 liest.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem ebenfalls vom Studium der Tora gesprochen wird.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Auslegung, sc. der Schrift, haupts\u00e4chlich homiletischen Charakters, jedoch gibt es auch halakhische Midra\u0161im.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Buch. Name eines bekannten halakhischen Midra\u0161 zum Buche Leviticus; die Pluralform Siphre f\u00fchrt ein solcher zu den beiden B\u00fcchern Numeri u. Deuteronomium.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Den tempeldiensttuenden Priestern beim Tempeldienst.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfangsworte der drei \u0160ema\u0351abschnitte.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfangsworte des Gebetes nach dem \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Wechsel des Wachpostens.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Aufforderung einen Segensspruch zu sprechen.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Priesterwache las das \u0160ema\u0351 vor Tagesanbruch.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Er schafft das L. ist das erste und \u00bbMit gro\u00dfer Liebe\u00ab ist das zweite Gebet.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. au\u00dferhalb Jeru\u0161alems.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zehn Gebote beim \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi, weil sie hierin f\u00fcr ihre Behauptung, nur die zehn Gebote seien echt, eine Best\u00e4tigung finden k\u00f6nnten.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn unter dem Ausdrucke \u00bbAlles\u00ab ist auch der Wein zu verstehen, obgleich es f\u00fcr den Genu\u00df des Weines einen eigens dazu bestimmten Segensspruch gibt.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist eine Pflicht, vor jedem Genu\u00df einen Segensspruch herzusagen.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man sagt ja einen abgeschlossenen Segensspruch f\u00fcr das Morgengebet, w\u00e4hrend bei obiger Frage nur die H\u00e4lfte des Segensspruches sich auf den Met bezieht.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Formel \u00bbK\u00f6nig der Welt\u00ab.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Da danach auch der Segen \u00bbGepriesen sei der Sch\u00f6pfer des Lichtes\u00ab kein Segensspruch f\u00fcr sich ist, weil darin das K\u00f6nigtum Gottes nicht erw\u00e4hnt wird.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die Erw\u00e4hnung des Tages und Erw, der Nacht; folglich ist aus der Barajtha nicht zu entscheiden.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Segensspr, der Datt. ist anders als der des Brotes; dieser Fall gleicht daher dem Falle von Wein und Met.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Achtzehngebet.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Woraus zu schlie\u00dfen w\u00e4re, da\u00df man beim Aussprechen des Gottesnamens sich b\u00fccke.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Langsam nach u. nach.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>David \u00fcber Do\u00e9g u. A\u1e25itophel.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Seine Feinde, die Gibo\u0351niten, w\u00fcrden ihn sonst nicht so genannt haben.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Wollten sie den genannten Abschnitt zum \u0160ema\u0351 hinzusetzen.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abschnitte Wajikra 25,36ff. u. Ib. 19,36.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier ist vom Liegen die Rede, daher lese man es, wenn man sich legt.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>Franse, Quaste<\/em>, vulgo: Schauf\u00e4den, cf.&nbsp;Bamidbar 15,38ff.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch dem \u0160ema\u0351 des Abends wird der Ci\u00e7ithabschnitt, in dem der Ausz. aus Mi\u00e7, erw\u00e4hnt wird, angeh\u00e4ngt, obgl. das Ci\u00e7ithgebot nur eine Tagespflicht ist.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. weit. Blatt 28a.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bereschit 17,4f.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Das j am Schlusse des Namens ist Suffix der 1. Pers. Sing.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a \u00dcbersetzung Blatt 2a [Talmud-Seite in der Wilna-Ausgabe] VON WANN AN LIEST MAN DAS \u0160EMA\u03511 AM ABEND? VON DER STUNDE AN, DA DIE PRIESTER2 EINTRETEN, VON IHRER HEBE3 ZU ESSEN, BIS ZUM SCHLUSS DER ERSTEN NACHTWACHE4 SO R.5 ELIE\u0351ZER. DIE WEISEN6 SAGEN, BIS MITTERNACHT; R. GAMLI\u00c9L SAGT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT. EINST KAMEN SEINE S\u00d6HNE VOM GASTMAHL UND SPRACHEN ZU IHM: WIR HABEN [NOCH] DAS \u0160EMA\u0351 NICHT GELESEN. DA SPRACH ER ZU IHNEN: IST DIE MORGENR\u00d6TE NOCH NICHT AUFGESTIEGEN, SO SEID IHR ZU LESEN VERPFLICHTET. UND NICHT NUR DIESBEZ\u00dcGLICH SAGTEN SIE DIES7, SONDERN VON ALLEM, WOR\u00dcBER DIE WEISEN SAGTEN, [ES HABE ZEIT] BIS MITTERNACHT, GILT DAS GEBOT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT. DAS GEBOT DER AUFR\u00c4UCHERUNG DES FETTES UND DER GLIEDER8 REICHT, BIS DIE MORGENR\u00d6TE AUFSTEIGT, UND DAS GEBOT DESSEN, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6809","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6809"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6809\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6973,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6809\/revisions\/6973"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}