{"id":6856,"date":"2021-01-22T16:44:04","date_gmt":"2021-01-22T14:44:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=6856"},"modified":"2021-01-22T16:44:07","modified_gmt":"2021-01-22T14:44:07","slug":"berachot-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18a\">18a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18b\">18b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19a\">19a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19b\">19b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20a\">20a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>WER SEINEN TOTEN VOR SICH LIEGEN HAT, IST VOM \u0160EMA\u0351LESEN, VOM GEBETE UND VON ALLEN IN DER TORA GENANNTEN GEBOTEN BEFREIT. VON DEN TR\u00c4GERN DER BAHRE, IHREN ABL\u00d6SERN UND DEN ABL\u00d6SERN IHRER ABL\u00d6SER, DIE VOR DER BAHRE UND DIE IHINTER DER BAHRE, SIND, DIE VOR DER BAHRE SICH BEFINDEN, FALLS MAN SIE BRAUCHT, BEFREIT, UND DIE IHINTER DER BAHRE SICH BEFINDEN, AUCH FALLS MAN SIE BRAUCHT, VERPFLICHTET. DIESE UND JENE SIND VOM GEBETE BEFREIT. SOBALD SIE DEN TOTEN BESTATTET HABEN UND ZUR\u00dcCKGEKEHRT SIND, M\u00dcSSEN SIE, FALLS SIE ANFANGEN UND BEENDEN K\u00d6NNEN, BEVOR SIE NOCH IN DIE REIHE<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> KOMMEN, ANFANGEN, WENN ABER NICHT, SO FANGEN SIE NICHT AN. VON DEN IN DER REIHE STEHENDEN SIND DIE INNEREN BEFREIT UND DIE \u00c4USSEREN VERPFLICHTET. (FRAUEN, SKLAVEN UND MINDERJ\u00c4HRIGE SIND VOM \u0160EMA\u0351-LESEN UND VON DEN TEPIHILLIN BEFREIT, ZUM GEBETE, ZUR MEZUZA<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> UND ZUM TISCHSEGEN VERPFLICHTET.)<\/p>\n<p>GEMARA. Nur wenn er ihn vorsich liegen hat, nicht aber, wenn er ihn nicht vor sich liegen hat; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer seinen Toten vor sich liegen hat, esse in einem anderen Raume; hat er keinen anderen Raum, so esse er im Hause seines N\u00e4chsten; hat er keinen Raum bei seinem N\u00e4chsten [zur Verf\u00fcgung], so mache er eine Scheidewand und esse; hat er nichts, woraus eine Scheidewand zu machen, so wende er das Gesicht ab und esse. Er darf nicht angelehnt speisen, auch darf er kein Fleisch essen und keinen Wein trinken; ferner spreche er nicht<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> den Segensspruch,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18a\">Blatt 18a<\/h2>\n<p>spreche nicht den gemeinsamen<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> Tischsegen, auch spreche man f\u00fcr ihn nicht den Segensspruch und z\u00e4hle ihn zum gemeinsamen Tischsegen nicht mit; ferner ist er vom \u0160ema\u0351lesen, vom Gebete, von den Tephillin und von allen in der Tora genannten Geboten befreit. Am \u0160abbath aber darf er angelehnt speisen. Fleisch essen, Wein trinken; ferner spreche er den Segensspruch und den gemeinsamen Tischsegen, auch spreche man f\u00fcr ihn den Segensspruch und z\u00e4hle ihn mit zum gemeinsamen Tischsegen; er ist ferner zu allen in der Tora genannten Geboten verpflichtet. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, da er zu diesen [Geboten] verpflichtet ist, sei er auch zu allen verpflichtet. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan: Eine Meinungsverschiedenheit besteht zwischen ihnen hinsichtlich der Bettpflicht<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>. Hier wird also gelehrt, da\u00df er vom \u0160ema\u0351lesen, vom Gebete, von den Tephillin und von allen in der Tora genannten Geboten befreit<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> ist!? R. Papa erwiderte: Dies ist [auf den Fall] zu beziehen, wenn er das Gesicht abwendet und i\u00dft. R. A\u0161i erwiderte: Da es ihm obliegt, ihn zu bestatten, so ist es ebenso, als h\u00e4tte er ihn vor sich liegen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><em>Abraham stand auf vom Gesichte seines Toten<\/em>, solange es ihm obliegt, ihn zu bestatten, ist es ebenso, als h\u00e4tte er ihn vor sich. Dies gilt demnach nur von seinem Toten, nicht aber, wenn man ihn nur bewacht, dagegen wird ja aber gelehrt, wer einen Toten bewacht, auch wenn es nicht sein Toter ist, sei vom \u0160ema\u0351lesen, vom Gebete, von den Tephillin und von allen in der Tora genannten Geboten befreit!? \u2014 Wenn er ihn bewacht, auch wenn es nicht sein Toter ist, wenn es sein Toter ist, auch wenn er ihn nicht bewacht. \u2014 Nur wenn es sein Toter ist, oder wenn er einen bewacht, nicht aber, wer auf einem Begr\u00e4bnisplatze umhergeht, dagegen wird ja aber gelehrt, da\u00df man nicht auf einem Begr\u00e4bnisplatze mit den Tephillin auf dem Haupte oder einer Torarolle im Arme gehe und lese, und wer dies tut, \u00fcbertrete [das Schriftwort:]<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> <em>wer des Armen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> spottet, l\u00e4stert seinen Sch\u00f6pfer<\/em>!? \u2014 Da ist es nur innerhalb seiner vier Ellen verboten, au\u00dferhalb seiner vier Ellen ist er verpflichtet, denn der Meister sagte, der Tote belege vier Ellen hinsichtlich des \u0160ema\u0351lesens; hier aber ist er auch au\u00dferhalb der vier Ellen befreit.<\/p>\n<p>Der Text. Wer einen Toten bewacht, auch wenn es nicht sein Toter ist, ist vom \u0160ema\u0351lesen, vom Gebete, von den Tephillin und von allen in der Tora genannten Geboten befreit. Sind es zwei, so bewache dieser, und jener lese, dann bewache jener, und dieser lese. Ben A\u0351zaj sagte: Reisen [zwei] auf einem Schiffe, so legen sie ihn in die eine Ecke und beten beide in einer anderen Ecke. Worin besteht ihre Meinungsverschiedenheit? Rabina erwiderte: Ihre Meinungsverschiedenheit besteht darin, ob wir M\u00e4use<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> ber\u00fccksichtigen. Einer ist der Ansicht, wir ber\u00fccksichtige sie, der andere ist der Ansicht, wir ber\u00fccksichtigen sie nicht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer Gebeine von Ort zu Ort f\u00fchrt, darf sie nicht in einen Doppelsack legen, auf den Esel laden und darauf reiten, weil er dadurch mit ihnen in ver\u00e4chtlicher Weise verf\u00e4hrt; wenn er aber vor Nichtjuden oder vor R\u00e4ubern f\u00fcrchtet, so ist dies erlaubt. Wie sie dies von Gebeinen sagten, so sagten sie es auch von einer Torarolle. Worauf [bezieht sich dies]: wenn etwa auf den Anfangssatz, so ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich, ist etwa eine Torarolle minderwertiger als Gebeine!? Nein, auf den Schlu\u00dfsatz.<\/p>\n<p>Re\u1e25aba sagte im Namen R. Jehudas: Wer einen Toten [f\u00fchren] sieht und ihm kein Geleit gibt, \u00fcbertritt [das Schriftwort:] <em>wer des Armen spottet, l\u00e4stert seinen Sch\u00f6pfer<\/em>. Was ist seine Belohnung, wenn er ihm \u00b0Geleit gibt? R. Asi erwiderte: \u00dcber ihn spricht die Schrift:<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> <em>Den Herrn begleitet<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>, wer dem Armen gn\u00e4dig ist.<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> Es ehrt ihn, wer dem D\u00fcrftigen mildt\u00e4tig ist<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija und R. Jonathan gingen sich unterhaltend auf dem Begr\u00e4bnisplatze umher, und R. Jonathan entfiel ein \u00c7i\u00e7ithfaden. Da sprach R. \u1e24ija zu ihm: Hebe ihn auf, damit sie nicht sagen: morgen kommen sie zu uns, jetzt spotten sie unser. Jener sprach: Wissen sie denn dies alles, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> <em>die Toten wissen von nichts<\/em>!? Dieser erwiderte: Hast du es gelesen, so hast du es nicht wiederholt, hast du es wiederholt, so hast du es nicht drittmals gelesen, und hast du es auch drittmals gelesen, so hat man es dir nicht erkl\u00e4rt.<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> <em>Denn die Lebenden wissen, da\u00df sie sterben werden<\/em>, das sind die Gerechten, die auch nach ihrem Tode \u00bbLebende\u00ab genannt werden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> <em>Und Benajahu, der Sohn Jehojada\u0351s, der Sohn eines lebenden, tatenreichen Mannes, aus Qab\u00e7e\u00e9l, er schlug die zwei, Ari\u00e9l, Mo\u00e1b, und er stieg hinab und erschlug den L\u00f6wen in der Grube, am Schneetage<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18b\">Blatt 18b<\/h2>\n<p><em>Der Sohn eines lebenden Mannes<\/em>; sind denn [alle anderen auf] der ganzen Welt Kinder von Toten!? \u2014 Vielmehr, der Sohn eines lebenden Mannes, der auch nach seinem Tode \u00bbLebender\u00ab genannt wird. <em>Eines tatenreichen aus Qab\u00e7e\u00e9l<\/em>; der Tatkr\u00e4fte f\u00fcr die Tora mehrte und sammelte. <em>Er schlug die zwei, Ari\u00e9l, Mo\u00e1b<\/em>; er hinterlie\u00df seinesgleichen weder zur Zeit des ersten Heiligtumes, noch des zweiten<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> Heiligtumes. <em>Und er stieg hinab und erschlug den L\u00f6wen in der Grube am Schneetage<\/em>; manche erkl\u00e4ren: er zerschlug Eisschollen, stieg hinab und nahm ein Tauchbad; manche erkl\u00e4ren: er lernte das Siphra der Schule Rabhs an einem Wintertage. <em>Die Toten wissen von nichts<\/em>, das sind die Frevler, die auch bei ihren Lebzeiten Tote\u00ab genannt werden, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>und du erschlagener Frevler, F\u00fcrst Jisra\u00e9ls<\/em>. Wenn du willst, entnehme ich es hieraus:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> <em>nach Aussage zweier oder dreier Zeugen soll der Tote get\u00f6tet werden<\/em>; er lebt ja noch, \u2014 vielmehr, der schon von vorher ein Toter war.<\/p>\n<p>Die S\u00f6hne R. \u1e24ijas gingen aufs Dorf<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> und verga\u00dfen ihr Studium; sie qu\u00e4lten sich ab, sich desselben zu erinnern. Da sprach der eine zum anderen: Wei\u00df unser Vater von [unserer] Qual? Der andere erwiderte: Woher sollte er es wissen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> <em>seine Kinder sind in Ehren, und er wei\u00df nicht<\/em>. Jener entgegnete: Sollte er es nicht wissen, es hei\u00dft ja: <a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> <em>solange sein Fleisch auf ihm, schmerzt es ihn, und seine Seele trauert in ihm<\/em>, und hierzu sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq, das Gew\u00fcrm im Fleische des Toten sei so schmerzhaft, wie eine Nadel im Fleische des Lebenden!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, ihren eigenen Schmerz empfinden sie wohl, vom Schmerze anderer \u00b0wissen sie aber nichts. \u2014 Etwa nicht, es wird ja gelehrt: Einst gab ein Frommer in einem Jahre der D\u00fcrre am Vortage des Neujahrs einem Armen einen Denar<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>, weshalb seine Frau mit ihm zankte; da ging er fort und \u00fcbernachtete auf dem Begr\u00e4bnisplatze. Da h\u00f6rte er zwei Geister sich miteinander unterhalten. Der eine sprach zum anderen: Genosse, komm, wir wollen in der Welt umherstreifen und hinter dem [himmlischen] Vorhange horchen, welche Heimsuchung \u00fcber die Welt kommen wird. Der andere erwiderte: Ich kann nicht, denn ich bin in einer Rohrmatte bestattet; geh du vielmehr und erz\u00e4hle mir, was du h\u00f6rest. Jener ging, streifte umher und kam zur\u00fcck. Da fragte der andere: Genosse, was hast du hinter dem Vorhange geh\u00f6rt? Dieser erwiderte: Ich h\u00f6rte, da\u00df alles, was man zum ersten Regenfall s\u00e4en wird, der Hagel niederschlagen wird. Hierauf ging er und s\u00e4ete zum zweiten Regenfall. Der ganzen Welt wurde niedergeschlagen, seines aber wurde nicht niedergeschlagen. Im n\u00e4chsten Jahre ging er wieder hin und \u00fcbernachtete auf dem Begr\u00e4bnisplatze und h\u00f6rte abermals die beiden Geister sich miteinander unterhalten. Der eine sprach zum anderen: Komm, wir wollen in der Welt umherstreifen und hinter dem Vorhange horchen, welche Heimsuchung \u00fcber die Welt kommen wird. Der andere erwiderte: Genosse, habe ich dir etwa nicht gesagt, da\u00df ich nicht kann, weil ich in einer Rohrmatte bestattet bin!? Geh du vielmehr und erz\u00e4hle mir, was du h\u00f6rest. Jener ging, streifte umher und kam zur\u00fcck. Da fragte der andere: Genosse, was hast du hinter dem Vorhange geh\u00f6rt? Dieser erwiderte: Ich h\u00f6rte, da\u00df alles, was man zum zweiten Regenfall s\u00e4en wird, der Kornbrand vernichten wird. Hierauf ging er und s\u00e4ete zum ersten Regenfall. Der ganzen Welt wurde vernichtet, seines aber wurde nicht vernichtet. Da sprach seine Frau zu ihm: Wieso wurde im Vorjahre der ganzen Welt niedergeschlagen, deines aber nicht niedergeschlagen, und jetzt ebenfalls der ganzen Welt vernichtet, deines aber nicht vernichtet? Da erz\u00e4hlte er ihr all diese Ereignisse. Man erz\u00e4hlt, da\u00df, nachdem nur wenige Tage verstrichen waren, ein Streit zwischen dem Weibe jenes Frommen und der Mutter des M\u00e4dchens<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> ausbrach, und jene ihr zurief: Komm, ich will dir zeigen, wie deine Tochter in einer Rohrmatte bestattet ist. Im n\u00e4chsten Jahre ging er wiederum hin und \u00fcbernachtete auf dem Begr\u00e4bnisplatze und h\u00f6rte abermals jene beiden Geister miteinander sprechen. Der eine sprach: Genosse, komm, wir wollen in der Welt umherstreifen und hinter dem Vorhange horchen, welche Heimsuchung \u00fcber die Welt kommen wird. Der andere erwiderte: Genosse, la\u00df mich, das Gespr\u00e4ch zwischen mir und dir ist l\u00e4ngst unter den Lebenden bekannt. Hieraus, da\u00df sie wohl wissen!?<\/p>\n<p>Vielleicht hat ein anderer, der [unterdessen] gestorben war, es ihnen erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Ze\u00e9ri gab seiner Wirtin Geld<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> in Verwahrung, und w\u00e4hrend er ins Lehrhaus ging und zur\u00fcckkam, starb sie. Da ging er zu ihr auf den Friedhof und sprach zu ihr: Wo ist das Geld? Sie erwiderte ihm: Geh, hole es dir an jenem Orte aus der unteren T\u00fcrpfanne; sage auch meiner Mutter, da\u00df sie mir meinen Kamm und meine Schminkb\u00fcchse durch jene, die morgen herkommt, schicke. Hieraus, da\u00df sie wohl wissen!?<\/p>\n<p>Vielleicht verk\u00fcndet es ihnen Duma<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> vorher.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Beim Vater \u0160emu\u00e9ls wurden Waisengelder aufbewahrt; als er starb, war \u0160emu\u00e9l nicht anwesend, und man nannte ihn \u00bbSohn des Waisengeld- Verzehrers\u00ab. Da ging er zu ihm auf den Friedhof und sprach zu ihnen: Ich suche Abba. Man erwiderte ihm: Es gibt hier viele Abba.<\/p>\n<p>Ich suche Abba, Sohn Abbas. Man erwiderte ihm: Auch Abba, Sohn Abbas, gibt es hier viele. Da sprach er zu ihnen: Ich suche Abba, Sohn Abbas, den Vater \u0160emu\u00e9ls; wo ist er? Man erwiderte ihm: Er ging in das Kollegium des Himmels hinauf. Inde\u00df sah er Levi au\u00dferhalb sitzen und sprach zu ihm: Warum sitzest du au\u00dferhalb, weshalb gehst du nicht hinauf? Dieser erwiderte: Es wurde mir beschieden: entsprechend all den Jahren, die du das Kollegium des R. Aphes nicht besucht<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> und ihn dadurch gekr\u00e4nkt hast, lassen wir dich in das Kollegium des Himmels nicht ein. W\u00e4hrenddessen kam sein Vater, den er weinen und freudig sah. Da fragte er ihn: Warum weinst du? Dieser erwiderte: Weil du bald [zu uns] kommen wirst.<\/p>\n<p>Warum freust du dich?<\/p>\n<p>Weil du in dieser Welt sehr geachtet bist. Da sprach er: Wenn ich so geachtet bin, so lasse man Levi hinein. Hierauf lie\u00df man Levi hinein. Alsdann fragte er ihn: Wo ist das Waisengeld? Dieser erwiderte: Geh, hol es dir aus dem M\u00fchlsteinbalken; das obere und untere geh\u00f6rt uns, das mittlere den Waisen. Jener fragte: Warum hast du es so gemacht? Dieser erwiderte: Damit, wenn Diebe es stehlen sollten, unseres gestohlen, und wenn die Erde es zerfressen sollte, unseres zerfressen werden mag. Hieraus, da\u00df sie wohl wissen!?<\/p>\n<p>Vielleicht verh\u00e4lt es sich bei \u0160emu\u00e9l anders; da er hochgeachtet war, so rief man vorher aus: Machet Platz! Auch R. Jonathan<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> ist davon abgekommen, denn R. \u0160emu\u00e9l b. oa\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Woher, da\u00df die Toten sich miteinander unterhalten? es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> <em>und der Herr sprach zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Ji\u00e7\u1e25aq und Ja\u0351qob zugeschworen habe, zu sagen<\/em>. Was hei\u00dft: <em>zu sagen<\/em>? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e: Geh und sage Abraham, Ji\u00e7a\u1e25aq und Ja\u0351qob: den Schwur, den ich euch geschworen, habe ich an euren Kindern bereits erf\u00fcllt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19a\">Blatt 19a<\/h2>\n<p>Welchen Sinn h\u00e4tte es, wenn man sagen wollte, sie wissen von nichts, da\u00df er es ihnen sagt!?<\/p>\n<p>Wozu brauchte er, wenn sie es wissen, es ihnen zu sagen!?<\/p>\n<p>Damit sie Mo\u0161e dankbar seien.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wenn man dem Toten B\u00f6ses nachsagt, so ist es ebenso, als sagte man einem Steine nach. Manche erkl\u00e4ren, weil sie es nicht wissen, und manche erkl\u00e4ren, weil ihnen, obgleich sie es wissen, daran nichts liegt.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Papa erz\u00e4hlte<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> einst etwas \u00fcber Mar \u0160emu\u00e9l, und eine Stange fiel vom Dach und spaltete ihm die Hirnschale!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem Gelehrten; der Heilige, gepriesen sei er, nimmt sich seiner Ehre an.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wer Schriftgelehrten hinter ihrer Bahre nachredet, verf\u00e4llt dem Fegefeuer, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> <em>die auf krummen Wegen<\/em><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> wandeln, wird der Herr mit den \u00dcbelt\u00e4tern wegf\u00fchren; <em>Friede \u00fcber Jisra\u00e9l<\/em>; auch wenn Friede \u00fcber Jisra\u00e9l, wird der Herr sie mit den \u00dcbelt\u00e4tern wegf\u00fchren. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Hast du einen Schriftgelehrten nachts eine S\u00fcnde begehen sehen, denke \u00fcber ihn tags nicht nach, er hat vielleicht Bu\u00dfe getan.<\/p>\n<p>\u00bbVielleicht\u00ab, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er hat sicher Bu\u00dfe getan. Dieses gilt jedoch nur von pers\u00f6nlichen Angelegenheiten, bei Geldangelegenheiten aber, erst wenn er dem Eigent\u00fcmer zur\u00fcckerstattet hat.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: An vierundzwanzig Stellen [wird erw\u00e4hnt], da\u00df der Gerichtshof wegen Ehrverletzung eines Gelehrten den Bann verh\u00e4nge; von diesen allen haben wir in unserer Mi\u0161na gelernt. R. Elea\u0351zar sprach zu ihm: Wo? Jener erwiderte: Finde es. Als er fortging und nachforschte, fand er drei: Wenn man das H\u00e4ndewaschen<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> geringsch\u00e4tzig vernachl\u00e4ssigt, wenn man Schriftgelehrten hinter ihrer Bahre nachredet, und wenn man gegen oben hochm\u00fctig ist.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit der Nachrede hinter der Bahre eines Schriftgelehrten?\u2014 Wir haben gelernt: Er sagte<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>: Man lasse weder die Proselytin, noch die freigelassene Sklavin [das Fluchwasser]<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> trinken; die Weisen aber sagen, man lasse sie wohl trinken. Sie sprachen zu ihm: Einst geschah es ja, da\u00df \u0160ema\u0351ja und Ptollion die Karkemith, eine Sklavin in Jeru\u0161alem, [das Fluchwasser] trinken lie\u00dfen!? Er erwiderte ihnen: \u00c4hnliche<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> haben trinken lassen. Da taten sie ihn in den Bann, und da er im Banne starb, lie\u00df das Gericht seinen Sarg mit Steinen bewerfen.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit der geringsch\u00e4tzigen Vernachl\u00e4ssigung des H\u00e4ndewaschens?\u2014 Wir haben gelernt: R. Jehuda sprach: Beh\u00fcte<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> und bewahre, da\u00df A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l in den Bann getan worden sei, denn unter allen M\u00e4nnern Jisra\u00e9ls, hinter denen der Tempelhof geschlossen wurde, gab es keinen, der A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l in Weisheit, Reinheit und S\u00fcndenscheu gliche; in den Bann getan haben sie vielmehr den Elea\u0351zar b. \u1e24anokh, der [am Gesetze des] H\u00e4ndewaschens r\u00fcttelte. Als er starb, lie\u00df das Gericht einen gro\u00dfen Stein auf seinen Sarg legen. Dies lehrt dich, da\u00df, wenn jemand in den Bann getan wird und im Banne stirbt, das Gericht seinen Sarg mit Steinen bewerfe.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit dem Hochmut gegen oben?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: \u0160imo\u0351n b. Sata\u1e25 lie\u00df Honi dem Kreiszeichner<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> sagen: Eigentlich solltest du in den Bann getan werden, und w\u00e4rest du nicht Honi, w\u00fcrde ich auch \u00fcber dich den Bann verh\u00e4ngt<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> haben; was aber soll ich machen, wo du gegen Gott ungezogen bist, und er dir doch deinen Willen tut, wie ein Kind gegen seinen Vater ungezogen ist, und er ihm dennoch seinen Willen tut. \u00dcber dich spricht die Schrift:<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> <em>freuen m\u00f6gen sich dein Vater und deine Mutter, frohlocken deine Geb\u00e4rerin<\/em>.<\/p>\n<p>Mehr etwa nicht, es gibt ja noch folgende Lehre R. Josephs!? Theodos aus Rom f\u00fchrte in der Gemeinde Roms ein, an den Pesa\u1e25abenden ausger\u00fcstete<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> Ziegenb\u00f6cke zu essen. Da lie\u00df man ihm sagen: W\u00e4rest du nicht Theodos, so w\u00fcrden wir \u00fcber dich den Bann verh\u00e4ngt haben, weil du Jisra\u00e9l au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems] Geheiligtes zu essen veranla\u00dftest.<\/p>\n<p>Wir sprechen von in unserer Mi\u0161na [genannten F\u00e4llen], dies hingegen ist eine Barajtha.<\/p>\n<p>Gibt es denn in der Mi\u0161na keine mehr, es gibt ja noch folgende Lehre: Hat man ihn<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> in Ringe geschnitten und zwischen die Ringe Sand getan, so ist er nach R. Elie\u0351zer nicht verunreinigungsf\u00e4hig und nach den Weisen verunreinigungsf\u00e4hig; das ist ein Schlangenofen<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb [hei\u00dft er] Schlangenofen? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Weil man ihn gleich einer Schlange mit Halakhoth umringt hat. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rten sie ihn als verunreinigungsf\u00e4hig. Hierzu wird gelehrt: An jenem Tage brachte man alles Reingesprochene, was R. Elie\u0351zer reingesprochen hatte, und verbrannte es vor ihm im Feuer, und endlich tat man ihn in den Bann<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vom Banne jedoch steht in der Mi\u0161na nichts.<\/p>\n<p>Wo findet man die vierundzwanzig Stellen?<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi vergleicht einen Fall<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> mit dem anderen, R. Elea\u0351zar vergleicht nicht einen Fall mit dem anderen.<\/p>\n<p>VON DEN TR\u00c4GERN DER BAHRE, IHREN ABL\u00d6SERN. Die Rabbanan lehrten: Man f\u00fchre den Toten nicht kurz vor dem \u0160ema\u0351lesen hinaus, hat man aber damit angefangen, so unterbreche man nicht.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, den R. Joseph hat man ja kurz vor dem \u0160ema\u0351lesen hinausgef\u00fchrt!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem bedeutenden Manne.<\/p>\n<p>DIE VOR DER BAHRE UND DIE IHINTER DER BAHRE. Die Rabbanan lehrten: Die sich mit der Trauer befassen, ziehen sich, solange der Tote vor ihnen liegt, einzeln zur\u00fcck und lesen, er aber sitze und schweige. Sie stehen auf und beten, er aber stehe auf und erkenne die Strafe an. Er spreche: Herr des Weltalls, viel habe ich vor dir ges\u00fcndigt, und du hast es mir nicht um ein Tausendstel heimgezahlt; m\u00f6ge es doch dein Wille sein, o Herr, unser Gott, da\u00df du unsere Risse und die Risse deines ganzen Volkes, des Hauses Jisra\u00e9l, erbarmungsvoll verz\u00e4unest! Abajje sagte: Man spreche nicht so, denn R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte, auch wurde es im Namen R. Joses gelehrt: Nimmer \u00f6ffne der Mensch seinen Mund vor dem Satan. R. Joseph sprach: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> <em>fast w\u00e4ren wir wie Sedom<\/em>; und der Prophet erwiderte ihnen:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> <em>h\u00f6ret das Wort des Herrn, F\u00fcrsten Sedoms<\/em>.<\/p>\n<p>SOBALD SIE DEN TOTEN BESTATTET HABEN UND ZUR\u00dcCKGEKEHRT etc.. Nur wenn sie es anfangen und ganz beenden k\u00f6nnen, nicht aber, wenn nur einen Absatz oder einen Vers; ich will auf einen Widerspruch hin weisen: \u2014Wenn sie den Toten bestattet haben und zur\u00fcckgekehrt sind, wenn sie anfangen und beenden k\u00f6nnen, auch nur einen Absatz oder einen Vers!?<\/p>\n<p>\u2014 So meint er es auch: wenn sie anfangen und beenden k\u00f6nnen, n\u00e4mlich auch nur einen Absatz oder einen Vers, bevor sie noch in die Reihe kommen, m\u00fcssen sie anfangen, wenn aber nicht, so fangen sie nicht an.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19b\">Blatt 19b<\/h2>\n<p>VON DEN IN DER REIHE STEHENDEN etc. Die Rabbanan lehrten: Die Reihe, die das Innere<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> sieht, ist befreit, und die das Innere nicht sieht, ist verpflichtet; R. Jehuda sagt, die wegen des Leidtragenden kommen, sind befreit, die um ihrer selbst willen, sind verpflichtet.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wer in seinem Gewande Mischgewebe<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> findet, lege es ab, selbst auf offener Stra\u00dfe. Denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> <em>keine Weisheit, keine Einsicht und keinen Ausweg wider den Herrn<\/em>; wenn der [Gottes]name entweiht wird, erweise man auch einem Lehrer keine Ehre. Man wandte ein: Wenn sie den Toten bestattet haben und umkehren, und zwei Wege vor sich haben, einen reinen und einen unreinen, so gehen sie, wenn [der Leidtragende] den reinen geht, mit ihm den reinen, und wenn er den unreinen geht, mit ihm den unreinen, ihm zu Ehren. Warum denn. man sollte doch sagen: <em>keine Weisheit, keine Einsicht wider den Herrn<\/em>!?<\/p>\n<p>R. Abba bezieht dies auf einen Gr\u00e4berpflug<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>, der nur rabbanitisch [verunreinigend] ist. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf auf einem Gr\u00e4berpfluge [die Erde] wegblasen<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> und weitergehen. Ferner sagte R. Jehuda b. A\u0161i im Namen Rabhs: Ein ausgetretener Gr\u00e4berpflug ist rein.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> sagte: Wir sind, jisra\u00e9litische K\u00f6nige [zu sehen], \u00fcber S\u00e4rge gesprungen. Und nicht nur bei jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen erlaubten sie es, sondern auch bei K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker, damit man, wenn es einem beschieden ist, zwischen jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen und K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker unterscheiden k\u00f6nne. Warum denn, man sollte doch sagen: <em>keine Weisheit, keine Einsicht und keinen Ausweg wider den Herrn<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies nach Raba, denn Raba sagte, nach der Tora sei ein Zelt, das eine H\u00f6hlung von Faustgr\u00f6\u00dfe hat, eine Schutzwand gegen die Unreinheit<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, und das keine H\u00f6hlung von Faustgr\u00f6\u00dfe hat, keine Schutzwand gegen die Unreinheit. Die meisten S\u00e4rge haben zwar eine H\u00f6hlung von Faustgr\u00f6\u00dfe, trotzdem haben die Rabbanan \u00fcber die, die sie haben, wegen derer, die sie nicht haben, [Unreinheit] verh\u00e4ngt. Wenn aber die Ehrung von K\u00f6nigen zu ber\u00fccksichtigen ist, haben die Rabbanan es nicht angeordnet.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Gro\u00df ist die Ehre der Menschen, da\u00df sie sogar ein Verbot der Tora verdr\u00e4ngt. Warum denn, man sollte doch sagen: <em>keine Weisheit, keine Einsicht und keinen Ausweg wider den Herrn<\/em>!?<\/p>\n<p>Rabh b. \u0160aba bezog dies vor R. Kahana auf das Verbot:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> <em>du sollst nicht abweichen<\/em>. Man lachte \u00fcber ihn: auch das Verbot: <em>du sollst nicht abweichen<\/em>, ist ja aus der Tora!? Da sprach R. Kahana: Ein gro\u00dfer Mann hat etwas gesprochen, spottet seiner nicht; alle Verordnungen der Rabbanan haben sie durch das Verbot: <em>du sollst nicht abweichen<\/em>, gest\u00fctzt, wo aber Ehre zu ber\u00fccksichtigen ist, haben die Rabbanan es erlaubt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> <em>Du darfst dich ihrer entziehen<\/em>; bisweilen darfst du dich ihrer entziehen, bisweilen darfst du dich ihrer nicht entziehen. Zum Beispiel: wenn er Priester<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> ist, und jenes<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> sich auf einem Begr\u00e4bnisplatze befindet, oder er ein vornehmer Mann ist, und es seiner Ehre nicht ziemend, oder wenn dadurch sein Verlust<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> gr\u00f6\u00dfer sein w\u00fcrde als der seines N\u00e4chsten. Diesbez\u00fcglich hei\u00dft es: <em>du darfst dich ihrer entziehen<\/em>. Warum denn, man sollte doch sagen: <em>keine Weisheit, keine Einsicht und keinen Ausweg wider den Herrn<\/em>!?<\/p>\n<p>Anders dort, da es ja hei\u00dft: <em>du darfst dich ihrer entziehen<\/em>.<\/p>\n<p>Folgere man doch hieraus<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wir folgern nicht von Geldangelegenheiten auf Verbote.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>Und wegen seiner Schwester<\/em>. Was lehrt dies? Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df, wenn jemand sein Pesa\u1e25opfer schlachten oder seinen Sohn beschneiden geht und h\u00f6rt, da\u00df ihm jemand gestorben ist, er umkehren und sich verunreinigen solle, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> <em>er darf sich nicht verunreinigen<\/em>. Man k\u00f6nnte nun glauben, wie an jenen nicht, so d\u00fcrfe er sich auch wegen eines Pflichttoten<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> nicht verunreinigen, so hei\u00dft es: <em>und wegen seiner Schwester<\/em>, an seiner Schwester verunreinige er sich nicht, wohl aber verunreinige er sich an einem Pflichttoten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20a\">Blatt 20a<\/h2>\n<p>Warum denn, man sollte doch sagen: <em>keine Weisheit, keine Einsicht und keinen Ausweg wider den Herrn<\/em>!?<\/p>\n<p>Anders ist es dort: es hei\u00dft ja: <em>wegen seiner Schwester<\/em>.<\/p>\n<p>Folgere man doch hieraus<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>!? Anders ist es bei einer Unterlassung<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Papa sprach zu Abajje: Inwiefern anders waren die Fr\u00fcheren, da\u00df ihnen Wunder geschahen, w\u00e4hrend uns keine Wunder geschehen? Sollte es auf das Gesetzesstudium ankommen, so bestand ja in den Jahren R. Jehudas das ganze Studium in [der Abteilung von den] Sch\u00e4den<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, w\u00e4h rend wir alle sechs Abteilungen studieren. Als n\u00e4mlich R. Jehuda im Traktat U\u0351q\u00e7in<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> [zum Passus] \u00abEine Frau, die Kr\u00e4uter in einen Topf eingelegt hat\u00bb, manche sagen, [zum Passus] \u00abOliven, die man mit ihren Bl\u00e4ttern eingelegt hat, sind rein\u00bb, herankam, rief er: die Disputationen von Rabh und \u0160emu\u00e9l<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> finden wir hier! Wir aber lernen U\u0351q\u00e7in in dreizehn Vorlesungen. Und dennoch, sobald R. Jehuda einen Schuh abzuziehen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> pflegte, kam Regen, wir aber kasteien uns und schreien, doch achtet niemand auf uns. Jener erwiderte: Die Fr\u00fcheren haben f\u00fcr die Heiligung des [Gottes]namens ihr Leben eingesetzt, wir aber setzen unser Leben f\u00fcr die Heiligung des [Gottes]namens nicht ein. So sah R. Ada b. Ahaba einst eine Nichtj\u00fcdin auf der Stra\u00dfe einen Turban tragen, und da er glaubte, sie w\u00e4re eine Jisra\u00e9litin, machte er sich auf und ri\u00df<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> ihn ihr ab. Als es sich herausgestellt, da\u00df sie Nichtj\u00fcdin war, bestrafte man ihn mit vierhundert Zuz. Hierauf fragte er sie: Wie hei\u00dft du? Sie erwiderte: Mathon. Da sprach er zu ihr: Gelassen, gelassen ist vierhundert Zuz<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> wert.<\/p>\n<p>R. Gidel pflegte hinzugehen und sich vor den Toren der Reinigungsb\u00e4der zu setzen; er belehrte sie<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>: taucht so unter, und taucht so unter. Die Rabbanan sprachen zu ihm: F\u00fcrchtet der Meister nicht vor dem b\u00f6sen Trieb? Er erwiderte ihnen: Sie kommen mir wie die wei\u00dfen L\u00f6ffelg\u00e4nse vor.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan pflegte hinzugehen und sich vor den Toren der Reinigungsb\u00e4der zu setzen, indem er sagte: m\u00f6gen die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls, wenn sie heraufsteigen und vom Bade kommen, auf mich schauen, damit sie Kinder bekommen, die so sch\u00f6n sind, wie ich. Die Rabbanan sprachen zu ihm: F\u00fcrchtet der Meister nicht das b\u00f6se Auge? Er erwiderte ihnen: Ich stamme vom Samen Josephs ab, \u00fcber den das b\u00f6se Auge keine Gewalt hat; denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> <em>ein fruchttragendes Reis ist Joseph, ein fruchttragendes Reis an einer Quelle<\/em>, wor\u00fcber R. Abahu sagte, man lese nicht <em>aleajin [an einer Quelle], sondern <\/em>ole-ajin [das Auge \u00fcbersteigend]. R. Jose b. \u1e24anina folgerte dies hieraus:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>Sie m\u00f6gen sich fisch\u00e4hnlich auf Erden vermehren<\/em>; wie die Fische im Meere das Wasser bedeckt und das b\u00f6se Auge keine Gewalt \u00fcber sie hat, so hat auch \u00fcber die Kinder Josephs das b\u00f6se Auge keine Gewalt. Wenn du aber willst, sage ich: \u00dcber das Auge, das von Fremdem<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> nicht genie\u00dfen wollte, hat das b\u00f6se Auge keine Gewalt.<\/p>\n<p>FRAUEN, SKLAVEN UND MINDERJ\u00c4HRIGE SIND VOM \u0160EMA\u0351LESEN UND VON DEN TEPIHILLIN BEFREIT; SIE SIND ABER ZUM GEBETE,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p>ZUR MEZUZA UND ZUM TISCHSEGEN VERPFLICHTET.<\/p>\n<p>GEMARA. Vom \u0160ema\u0351lesen und den Tephillin deshalb, weil diese Gebote sind, die von der Zeit abh\u00e4ngen, und von Geboten, die von der Zeit abh\u00e4ngen, sind Frauen befreit, zum Gebete, zur Mezuza und zum Tischsegen deshalb, weil es Gebote sind, die von der Zeit nicht abh\u00e4ngen, und zu solchen sind Frauen verpflichtet. Vom \u0160ema\u0351lesen ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, da es ein Gebot ist, das von der Zeit abh\u00e4ngt, und von den Geboten, die von der Zeit abh\u00e4ngen, Frauen befreit sind!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil darin die Anerkennung der himmlischen Regierung enthalten<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> ist, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>UND VON DEN TEPIHLLIN. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, \u00b0weil sie mit der Mezuza verglichen<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> werden, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>SIE SIND ABER ZUM GEBETE VERPFLICHTET. Dieses ist ja ein Flehen<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, da es von diesem hei\u00dft:<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>abends, morgens und mittags<\/em>, so gleiche es den Geboten, die von der Zeit abh\u00e4ngen, lehrt er uns.<\/p>\n<p>ZUR MEZUZA. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil sie mit dem Studium der Tora<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> verglichen wird, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>ZUM TISCHSEGEN. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, da es ja hei\u00dft:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> <em>der Herr wird euch am Abend Fleisch zu essen geben, am Morgen Brot, zur Sattheit<\/em>, so vergleiche man es mit den von der Zeit abh\u00e4ngenden Geboten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Ada b. Ahaba sagte: Frauen sind nach der Tora [zum Segen] zur Weihe des Tages<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> verpflichtet. Warum denn, dies ist ja ein von der Zeit abh\u00e4ngendes Gebot, und von den von der Zeit abh\u00e4ngenden Geboten sind ja Frauen befreit!?<\/p>\n<p>Abajje erwiderte: Rabbanitisch. Raba sprach zu ihm: Er sagt ja: nach der Tora! Ferner k\u00f6nnte man sie ja demnach rabbanitisch zu allen Geboten verpflichten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, erwiderte Raba, es hei\u00dft<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>gedenke<\/em> und es hei\u00dft<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> <em>beobachte<\/em>: wer zur Beobachtung verpflichtet ist, ist auch zum Gedenken verpflichtet, und da Frauen zur Beobachtung<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> verpflichtet sind, so sind sie auch zum Gedenken verpflichtet.<\/p>\n<p>Rabina fragte Raba: Sind die Frauen zum Tischsegen nach der Tora, oder nur rabbanitisch verpflichtet!?<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Ob sie eine Gruppe ihrer Pflicht entledigen<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> k\u00f6nnen; sagst du, nach der Tora, so kann der nach der Tora verpflichtete einen nach der Tora verpflichteten seiner Pflicht entledigen, sagst du aber, rabbanitisch, so w\u00e4ren sie dazu nicht verpflichtet, und wer zu etwas selbst nicht verpflichtet ist, kann auch eine Gruppe dieser Pflicht nicht entledigen. Wie ist es nun?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Tats\u00e4chlich sagten sie, ein [minderj\u00e4hriger] Sohn k\u00f6nne f\u00fcr seinen Vater, ein Sklave f\u00fcr seinen Herrn und eine Frau f\u00fcr ihren Mann den [Tisch]segen sprechen, aber die Weisen sagten, Fluch treffe den, dem, seine Frau oder seine Kinder den [Tisch]segen sprechen. Richtig ist dies, wenn du sagst, nach der Tora, denn ein nach der Tora verpflichteter kann einen nach der Tora verpflichteten [der Pflicht] entledigen, wenn du aber sagst, nur rabbanitisch<\/p>\n<p>kann denn ein rabbanitisch verpflichteter einen nach der Tora verpflichteten [der Pflicht] entledigen!?<\/p>\n<p>Ist etwa, auch nach deiner Ansicht, der Minderj\u00e4hrige pflichtf\u00e4hig!? Hier wird vielmehr von dem Falle gesprochen, wenn jemand ein rabbanitisches Quantum<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> gegessen hat; da kann der rabbanitisch verpflichtete den rabbanitisch verpflichteten [der Pflicht] entledigen.<\/p>\n<p>R. A\u0351vira trug vor, zuweilen sagte er es im Namen R. Amis und zuweilen im Namen R. Asis: Die Dienstengel sprachen vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, es hei\u00dft in deiner Tora:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>der das Gesicht nicht zuwendet<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> und keine Bestechung annimmt<\/em>, und du wendest dein Gesicht Jisra\u00e9l zu, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>der Herr wende dir sein Gesicht zu!<\/em> Da sprach er zu ihnen: Wie sollte ich ihnen mein Gesicht nicht zuwenden!? Ich habe ihnen in der Tora geschrieben:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> <em>wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt hast, sollst du den Herrn, deinen Gott, preisen<\/em>, sie aber nehmen es so genau, auch beim Quantum einer Olive und eines Eies<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>DER SAMENERGUSSBEHAFTETE DENKE [DAS \u0160EMA\u0351] IN SEINEM HERZEN UND SPRECHE DIE SEGENSSPR\u00dcCHE WEDER VORHER NOCH NACHHER. \u00dcBER DIE MAHLZEIT SPRECHE ER DEN SEGENSSPRUCH NACHHER, NICHT ABER VORHER. R. JEHUDA SAGT, ER SPRECHE DIE SEGENSSPR\u00dcCHE VORHER UND NACHHER.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabina sagte: Dies besagt, da\u00df das Denken dem Sprechen gleiche, denn welchen Sinn h\u00e4tte das Denken, wolltest du sagen, es gleiche dem Sprechen nicht.<\/p>\n<p>Wenn nun das Denken dem Sprechen gleicht, so sollte er es mit den Lippen aussprechen!?<\/p>\n<p>Weil wir es so beim Berg Sinaj<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> finden. R. \u1e24isda aber sagte: Das Denken gleiche dem Sprechen nicht, denn wolltest du sagen, das Denken gleiche dem Sprechen, so sollte er es mit den Lippen aussprechen.<\/p>\n<p>Wenn nun das Denken dem Sprechen nicht gleicht, welchen Sinn hat das Denken!? R. Elea\u0351zar erwiderte: Damit nicht die ganze Welt sich damit befasse, er aber m\u00fc\u00dfig dasitze.<\/p>\n<p>Soll er doch einen anderen Abschnitt lesen!? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Mit dem, womit die Gemeinde sich befa\u00dft.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>Aber das Gebet ist ja etwas, womit die Gemeinde sich befa\u00dft, dennoch haben wir gelernt, da\u00df wenn jemand beim Gebete steht und sich erinnert, da\u00df er samenergu\u00dfbehaftet ist, er sein Gebet nicht abbreche, sondern k\u00fcrze. Also nur, wenn er es bereits begonnen, wenn er es aber nicht begonnen hat, beginne er nicht!?<\/p>\n<p>Anders ist das Gebet, da es die Anerkennung der himmlischen Herrschaft nicht enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Auch im Tischsegen (nachher) ist ja die Anerkennung der himmlischen Herrschaft nicht enthalten, dennoch haben wir gelernt, da\u00df man \u00fcber die Mahlzeit den Segensspruch nachher lese, aber nicht vorher!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das \u0160ema\u0351lesen und der Tischsegen sind [Gebote] der Tora, das Gebet aber ist rabbanitisch.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Wo ist der Segensspruch nach der Mahlzeit aus der Tora zu entnehmen?<\/p>\n<p>es hei\u00dft:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> <em>wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt hast, sollst du preisen<\/em>.<\/p>\n<p>Wo ist der Segensspruch vor [dem Lesen] der Tora aus der Tora zu entnehmen?<\/p>\n<p>es hei\u00dft:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>denn den Namen des Herrn will ich nennen, gebet Ehre unserem Gott<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Wir k\u00f6nnen den Segensspruch nach dem Lesen der Tora vom Tischsegen, und den Segensspruch vor der Mahlzeit vom Segensspruche \u00fcber die Tora folgern. Den Segensspruch nach [dem Lesen] der Tora vom Tischsegen durch [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere: die Mahlzeit erfordert keinen [Segensspruch] vorher, dennoch erfordert sie einen nachher, wie sollte nicht die Tora, die vorher einen erfordert, einen nachher erfordern!? Den Segensspruch vor der Mahlzeit vom Segensspruche \u00fcber die Tora durch [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere: die Tora erfordert keinen Segensspruch nachher, dennoch erfordert sie einen vorher, wie sollte nicht die Mahlzeit, die nachher einen erfordert, einen vorher erfordern!?<\/p>\n<p>Dies ist zu widerlegen: wohl die Mahlzeit, weil man einen Genu\u00df hat; [und entgegengesetzt:] wohl die Tora, weil sie das ewige Leben [gew\u00e4hrt]!? Ferner haben wir gelernt, \u00fcber die Mahlzeit spreche man den Segensspruch nachher, nichtabervorher. Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Wer im Zweifel ist, ob er das \u0160ema\u0351 gelesen oder nicht gelesen hat, braucht es nicht wieder zu lesen. Wer im Zweifel ist, ob er \u00bbwahr<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> und feststehend\u00ab gelesen oder nicht gelesen hat, mu\u00df es wieder lesen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>das \u0160ema\u0351lesen ist rabbanitisch, \u00bbWahr und feststehend\u00ab aber ist [ein Gebot] der Tora<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>. R. Joseph wandte ein: [Es hei\u00dft ja:]<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> <em>Bei deinem Schlafengehen und bei deinem Aufstehen<\/em>!? Abajje erwiderte: Dies bezieht sich auf die Worte der Tora.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Der Samenergu\u00dfbehaftete denke [das \u0160ema\u0351] in seinem Herzen und spreche die Segensspr\u00fcche weder vorher noch nachher. \u00dcber die Mahlzeit spreche er den Segensspruch nachher, nicht aber vorher. Wenn du sagst, \u00bbWahr und feststehend\u00ab sei ein [Gebot] der Tora, so sollte er es nachher sprechen!?<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde sollte er es sprechen: wenn etwa, weil darin der Auszug aus Mi\u00e7rajim enthalten ist, so hat er ja diesen schon im \u0160ema\u0351lesen erw\u00e4hnt!?<\/p>\n<p>Sollte er dieses sprechen und jenes nicht!?<\/p>\n<p>Das \u0160ema\u0351lesen ist vorzuziehen, weil darin beides<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> enthalten ist. R. Elea\u0351zar sagte: Wer im Zweifel ist, ob er das \u0160ema\u0351 gelesen oder nicht gelesen hat, mu\u00df das \u0160ema\u0351 wieder lesen. Wer im Zweifel ist, ob er gebetet oder nicht gebetet hat, braucht nicht wieder zu beten. R. Jo\u1e25anan sagt, da\u00df doch der Mensch den ganzen Tag bete!<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer beim Gebet steht und sich erinnert, da\u00df er schon gebetet hat, breche ab, selbst in der Mitte eines Segensspruches.<\/p>\n<p>Dem ist ja nicht so, R. Na\u1e25man erz\u00e4hlte ja folgendes: Als wir in der Schule des Rabba b. Abuha waren, fragten wir ihn: Soll, wenn jemand von den J\u00fcngern sich erinnert, da\u00df er sich geirrt und [den Segensspruch] des Wochentages am \u0160abbath gesagt, ihn auch beenden? Er erwiderte uns: Er beende diesen Segensspruch.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich. Da ist die Person verpflichtet, nur haben sie die Rabbanan wegen der Ehrung des \u0160abbaths nicht bel\u00e4stigt, hier aber hat er ja bereits gebetet.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn jemand, nachdem er bereits gebetet hat, in das Bethaus kommt und die Gemeinde beten findet, so soll er, falls er was Neues hinzuf\u00fcgen kann, abermals beten, falls aber nicht, nicht abermals beten. Und [beide Lehren sind] n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur die erste gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur wenn vorher und nachher einzeln<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>oder vorher und nachher mit der Gemeinde, wenn aber vorher einzeln und nachher mit der Gemeinde, sei es ebenso, als h\u00e4tte er nicht gebetet, so lehrt er uns. Und w\u00fcrde er nur die zweite gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil er noch nicht begonnen hat, nicht aber da, wo er bereits begonnen hat. Daher sind [beide] n\u00f6tig.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Wenn jemand in das Bethaus kommt und die Gemeinde beten findet, so soll er, falls er anfangen und beenden kann, bevor der Vorbeter zu \u00bbWir danken<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> herankommt, beten, falls nicht, bete er nicht<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Falls er anfangen und beenden kann, bevor der Vorbeter zum Huldigungssegen<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> herankommt, bete er, falls nicht, bete er nicht.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, der Einzelne sage das \u00bbHeilig<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> und einer ist der Ansicht, der Einzelne sage nicht das \u00bbHeilig\u00ab. So sagte auch R. Ada b. Ahaba: Woher, da\u00df der Einzelne nicht das \u00bbHeilig\u00ab sage?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> <em>auf da\u00df ich in der Mitte der Kinder Jisra\u00e9l geheiligt werde<\/em>; jeder Heiligungsakt erfordert nicht weniger als zehn [Personen]. Wieso ist dies hieraus erwiesen?<\/p>\n<p>Rabbanaj, Bruder des R. \u1e24ija b. Abba, lehrte, dies gehe aus [dem Worte] <em>Mitte<\/em> hervor; hier hei\u00dft es: <em>auf da\u00df ich in der Mitte der Kinder Jisra\u00e9l geheiligt werde<\/em>; und dort<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>scheidet aus aus der Mitte dieser Gemeinde<\/em>; wie es dort zehn<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> [waren], so auch hier zehn. Alle stimmen jedoch \u00fcberein, man unterbreche [das Gebet] nicht. Hierzu fragten sie: Darf man zu \u00bbGepriesen sei sein gro\u00dfer Name<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> unterbrechen? Als R. Dimi kam, sagte er: R. Jehuda und R. \u0160imo\u0351n, die Sch\u00fcler R. Jo\u1e25anans, sagen, man unterbreche sonst nicht, nur zu \u00bbGepriesen sei sein gro\u00dfer Name\u00ab, wozu man unterbreche, auch wenn man sich mit der Sph\u00e4renkunde<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> befa\u00dft. Die Halakha ist aber nicht wie er.<\/p>\n<p>R. JEHUDA SAGT, ER SPRECHE SIE VORHER. Hieraus w\u00e4re zu entnehmen, da\u00df R. Jehuda der Ansicht ist, der Samenergu\u00dfbehaftete d\u00fcrfe sich mit Worten der Tora befassen, dagegen sagte ja aber R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Woher, da\u00df der Samenergu\u00dfbehaftete sich nicht mit Worten der Tora befassen darf? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> <em>du sollst sie deinen S\u00f6hnen und den S\u00f6hnen deiner S\u00f6hne mitteilen<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> <em>den Tag, den du gestanden etc.<\/em>, wie da Samenergu\u00dfbehaftete ausgeschlossen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> waren, so sind auch hierbei Samenergu\u00dfbehaftete ausgeschlossen!? Wollest du erwidern, R. Jehuda verwende das Nebeneinanderstehen [der Schriftverse] nicht zur Forschung, so sagte ja R. Joseph, da\u00df auch derjenige, der in der ganzen Tora das Nebeneinanderstehen zur Forschung nicht verwendet, es im Deuteronomium verwende; denn auch R. Jehuda verwendet in der ganzen Tora das Nebeneinanderstehen nicht zur Forschung, im Deuteronomium aber verwendet er es wohl.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df er es in der ganzen Tora zur Forschung nicht verwendet?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Ben A\u0351zaj sagte: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a> <em>eine Zauberin sollst du nicht leben lassen<\/em>, und es hei\u00dft [daneben]: <a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> <em>wer ein Vieh beschl\u00e4ft, soll des Todes sterben<\/em>; dies steht neben jenem, um zu lehren: wie derjenige, der ein Vieh beschl\u00e4ft, durch Steinigung, so auch die Zauberin durch Steinigung. R. Jehuda sprach zu ihm: Sollten wir nur deshalb, weil sie nebeneinanderstehen, diese zur Steinigung hinausf\u00fchren!? Vielmehr, auch Totenbeschw\u00f6rer und Wahrsager geh\u00f6ren zu den Zauberern, und sie wurden deshalb hervorgehoben, um diese mit jenen zu vergleichen und dir zu sagen: wie der Totenbeschw\u00f6rer und Wahrsager durch Steinigung, so auch die Zauberin durch Steinigung.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df er es im Deuteronomium zur Forschung verwendet?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt: Man darf die Genotz\u00fcchtigte seines Vaters und die Verf\u00fchrte seines Vaters, sowie die Genotz\u00fcchtigte seines Sohnes und die Verf\u00fchrte seines Sohnes heiraten. R. Jehuda verbietet die Genotz\u00fcchtigte seines Vaters und die Verf\u00fchrte seines Vaters. Hierzu sagte R. Gidel im Namen Rabhs: Folgendes ist der Grund R. Jehudas: es hei\u00dft: <a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> <em>ein Mann soll nicht die Frau seines Vaters nehmen und die Decke seines Vaters nicht aufdecken<\/em>: die Decke, die sein Vater gesehen, soll er nicht aufdecken. Woher aber, da\u00df hier von einer Genotz\u00fcchtigten seines Vaters gesprochen wird?<\/p>\n<p>Weil es vorangehend hei\u00dft:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> <em>es gebe der Mann, der sie<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> beschlafen hat etc..<\/em>.<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, tats\u00e4chlich verwendet er es im Deuteronomium zur Forschung, aus dem Nebeneinanderstehen jener Schriftverse aber folgert er eine andere Lehre des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte n\u00e4mlich: Wer seinen Sohn in der Tora unterrichtet, dem rechnet die Schrift es an, als h\u00e4tte er sie vom Berge \u1e24oreb empfangen, denn es hei\u00dft: <em>du sollst sie deinen S\u00f6hnen und den S\u00f6hnen deiner S\u00f6hne mitteilen<\/em>, und darauf: <em>den Tag, den du vor dem Herrn, deinem Gott, am Horeb gestanden hast<\/em>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Der Flu\u00dfbehaftete, der Samenergu\u00df hatte, die Menstruierende, die Samen ausgesto\u00dfen, und die bei der Begattung [Monats]blutung gemerkt, ben\u00f6tigen des Reinigungsbades<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>; R. Jehuda befreit<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> sie davon. R. Jehuda befreit also nur den Flu\u00dfbehafteten, der Samenergu\u00df hatte, der f\u00fcr die Reinigung ungeeignet ist, wohl aber ist der verpflichtet, der nur samenergu\u00dfbehaftet ist!? Wolltest du erwidern, R. Jehuda befreie auch den, der nur samenergu\u00dfbehaftet ist, und sie streiten nur deshalb \u00fcber einen Flu\u00dfbehafteten, der Samenergu\u00df hatte, um dir die entgegengesetzte Ansicht der Rabbanan hervorzuheben, wie w\u00e4re dann der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: die bei der Begattung Blut gemerkt, bedarf eines Reinigungsbades. Nach wessen Ansicht lehrt er dies: wenn nach den Rabbanan, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, wenn sie sogar den Flu\u00dfbehafteten, der Samenergu\u00df hatte, verpflichten, der f\u00fcr die Reinigung ungeeignet ist, um wieviel mehr, die bei der Begattung Blut gemerkt, die f\u00fcr die Reinigung geeignet ist!? Doch wohl nach R. Jehuda, und nur diese. Nur die bei der Begattung Blut gemerkt, braucht keines Reinigungsbades,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p>wohl aber ist der verpflichtet, der nur samenergu\u00dfbehaftet ist!?<\/p>\n<p>Lies<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> nicht: er spreche [den Segensspruch], sondern: er denke.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn R. Jehuda vom Denken, es wird ja gelehrt: Der Samenergu\u00dfbehaftete, der kein Wasser zum Untertauchen hat, lese das \u0160ema\u0351, spreche aber nicht die Segensspr\u00fcche, weder vorher noch nachher, esse sein Brot und spreche den Segensspruch nachher, aber nicht vorher, jedoch denke er ihn in seinem Herzen, ohne ihn mit seinen Lippen auszusprechen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, diesen oder jenen spreche er mit seinen Lippen aus!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: R. Jehuda stellt dies den Umgangslehren<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> gleich. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Du sollst sie deinen S\u00f6hnen und den S\u00f6hnen deiner S\u00f6hne mitteilen<\/em>, und darauf: <em>den Tag, den du vor dem Herrn, deinem Gott, am Horeb gestanden hast<\/em>; wie da mit Angst, mit Furcht, mit Zittern und mit Schrecken, so auch, hier mit Angst, mit Furcht, mit Zittern und mit Schrecken. Hieraus folgerten sie: Flu\u00dfbehaftete, Auss\u00e4tzige und die, welche Menstruierenden beigewohnt, d\u00fcrfen die Tora<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>, die Prophetenb\u00fccher und die Hagiographen lesen, Mi\u0161na, Talmud, Halakhoth und Agadoth studieren; nicht aber d\u00fcrfen es die Samenergu\u00dfbehafteten. R. Jose sagt, er d\u00fcrfe Gel\u00e4ufiges studieren, nicht aber Mi\u0161na erl\u00e4utern. R. Jonathan b. Joseph sagt, er d\u00fcrfe auch Mi\u0161na erl\u00e4utern, jedoch nicht Talmud erl\u00e4utern. R. Nathan b. Abi\u0161alom sagt, er d\u00fcrfe auch Talmud erl\u00e4utern, jedoch die [dabei vorkommenden] Gottesnamen nicht aussprechen. R. Jo\u1e25anan der Schuster<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>, Sch\u00fcler R. A\u0351qibas, sagt im Namen R. A\u0351qibas, er d\u00fcrfe sich mit der Lehre \u00fcberhaupt nicht befassen. Manche lesen: er d\u00fcrfe in das Lehrhaus \u00fcberhaupt nicht hineingehen. R. Jehuda sagt, er befasse sich mit der Umgangslehre. Es ereignete sich, da\u00df R. Jehuda, der Samenergu\u00df hatte, am Flusse einherging. Da sprachen seine Sch\u00fcler zu ihm: Meister, lehre uns doch einen Abschnitt aus der Umgangslehre. Da stieg er hinab, tauchte unter und trug ihnen eine Lehre vor. Sie sprachen zu ihm: Hast du uns nicht gelehrt, Meister, da\u00df er sich mit der Umgangslehre befassen<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> darf!? Er erwiderte ihnen: Obgleich ich es f\u00fcr andere erleichtere, bin ich mir selbst gegen\u00fcber strenger.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda b. Bethera sagte: Worte der Tora nehmen keine Unreinheit an. Es ereignete sich, da\u00df ein J\u00fcnger vor R. Jehuda b. Bethera stammelte<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>; da sprach dieser zu ihm: Mein Sohn, \u00f6ffne deinen Mund und lasse deine Worte leuchten; Worte der Tora nehmen keine Unreinheit an, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> <em>ist nicht mein Wort wie das Feuer, spricht der Herr<\/em>; wie das Feuer keine Unreinheit annimmt, so nehmen auch Worte der Tora keine Unreinheit an.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Er d\u00fcrfe auch Mi\u0161na erl\u00e4utern, jedoch nicht Talmud. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Elea\u0351j, denn R. Elea\u0351j sagte im Namen des R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob im Namen unseres Lehrers, die Halakha sei, da\u00df er Mi\u0161na erl\u00e4utern darf, Talmud aber nicht erl\u00e4utern darf. Wie auch folgende Tanna\u00edm [hier\u00fcber streiten]: Er darf Mi\u0161na erl\u00e4utern, jedoch darf er nicht Talmud erl\u00e4utern<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda b. Gamli\u00e9l sagt im Namen des R. \u1e24anina b. Gamli\u00e9l, dies wie jenes sei verboten. Manche sagen, dies wie jenes sei erlaubt. Derjenige, welcher sagt, dies wie jenes sei verboten, wie R. Jo\u1e25anan der Schuster, und derjenige, welcher sagt, dies wie jenes sei erlaubt, wie R. Jehuda b. Bethera.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Die Welt verf\u00e4hrt nach jenen drei Greisen: nach R. Elea\u0351j bei der Erstschur<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>, nach R. Jo\u0161ija bei den Mischsaaten<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> und nach R. Jehuda b. Bethera bei den Worten der Tora. Wie R. Elea\u0351j bei der Erstschur, denn es wird gelehrt: R. Elea\u0351j sagt, die Erstschur hat nur im [Jisra\u00e9l]lande G\u00fcltigkeit. Wie R. Jo\u0161ija bei den Mischsaaten, denn es wird gelehrt: R. Jo\u0161ija sagt, man sei nicht eher strafbar, als bis man Weizen, Gerste und Weinbeerkerne mit einem Handwurf s\u00e4et. Wie R. Jehuda b. Bethera bei den Worten der Tora, denn es wird gelehrt: R. Jehuda b. Bethera sagt, Worte der Tora nehmen keine Unreinheit an. Als Ze\u00e9ri kam, sagte er: Man hat das Reinigungsbad<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> abgeschafft; manche sagen: man hat das H\u00e4ndewaschen<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> abgeschafft. Derjenige, welcher sagt, man habe das Reinigungsbad abgeschafft, wie R. Jehuda b. Bethera; und derjenige, welcher sagt, man habe das H\u00e4ndewaschen abgeschafft, wie R. \u1e24isda. Dieser fluchte n\u00e4mlich auf den, der zur Zeit des Gebetes nach Wasser suchte.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Samenergu\u00dfbehafteter, \u00fcber den man neun Kab Wasser gegossen hat, ist rein. Na\u1e25um aus Gamzu<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> raunte dies R. A\u0351qiba zu; R. A\u0351qiba raunte dies Ben A\u0351zaj zu; und Ben A\u0351zaj ging und lehrte dies \u00f6ffentlich seinen Sch\u00fclern. Im Westen streiten hier\u00fcber zwei Amora\u00edm<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>, R. Jose b. Abin und R. Jose b. Zebida; einer liest: er lehrte, der andere liest: er raunte zu. Einer liest: er lehrte, wegen der St\u00f6rung der Tora und wegen der St\u00f6rung der Fortpflanzung und Vermehrung; einer liest: er raunte zu, damit nicht die Schriftgelehrten wie die H\u00e4hne stets bei ihren Weibern weilen. R. Jannaj sagte: Ich h\u00f6rte, da\u00df man es in dieser Hinsicht strenger nimmt, und ich h\u00f6rte, da\u00df man es leichter nimmt; wer es aber f\u00fcr sich strenger nimmt, dem verl\u00e4ngert man Tage und Jahre.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Welche Bewandtnis hat es mit denen, die morgens ein Reinigungsbad nehmen?<\/p>\n<p>Welche Bewandtnis, er selber ist es ja, der sagt, der Samenergu\u00dfbehaftete d\u00fcrfe sich nicht mit Worten der Tora befassen!?<\/p>\n<p>So meint er es: warum gerade mit vierzig Sea<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>, man kann es ja auch mit neun Kab; warum durch Untertauchen, man kann es ja auch durch Begie\u00dfen!? R. \u1e24anina erwiderte: Sie haben damit eine wichtige Vorsichtsma\u00dfregel getroffen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Es forderte jemand eine Frau zur S\u00fcnde auf; da sprach sie zu ihm: Wicht, hast du vierzig Se\u00e1, um ein Tauchbad zu nehmen? Er entfernte sich sofort.<\/p>\n<p>R. Hona sprach zu den Rabbanan: Meine Herren, warum geringsch\u00e4tzt ihr dieses Reinigungsbad: wenn wegen der K\u00e4lte, so kann man dies ja in Warmb\u00e4dern. R. \u1e24isda sprach zu ihm: Gibt es denn ein Reinigungsbad in warmem<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> Wasser!? Dieser erwiderte: R. Ada b. Ahaba ist deiner Ansicht<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Zera sa\u00df im Badehause in einer Badewanne; da sprach er zu seinem Diener: Geh, hole mir neun Kab Wasser und gie\u00dfe \u00fcber mich. Da sprach R. \u1e24ija b. Abba zu ihm: Wozu braucht dies der Meister, er sitzt ja darin? Dieser erwiderte: Entsprechend den vierzig Se\u00e1: die vierzig Sea\u0351 sind zum Untertauchen und nicht zum Begie\u00dfen, ebenso die neun Kab, zum Begie\u00dfen und nicht zum Untertauchen.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man lie\u00df einen Krug von neun Kab<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> anfertigen. Als hierauf R. Dimi kam, sagte er: R. A\u0351qiba und R. Jehuda Kolaster<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> sagten, dies wurde nur von einem schuldlosen Kranken<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> gelehrt, bei einem selbstschuldigen<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> Kranken aber sind vierzig Sea\u0351 erforderlich. Da sprach R. Joseph: Zerschlagen ist nun der Krug R. Na\u1e25mans. Als Rabin kam, erz\u00e4hlte er:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>Einst stand ein Kranker in der Veranda R. O\u0161a\u0351jas, und man ging hin und fragte R. Asi, und er erwiderte ihnen: Dies wurde nur von einem selbstschuldigen Kranken gelehrt, ein schuldloser Kranker aber ist von allem befreit. Da sprach R. Joseph: Hergestellt ist wieder der Krug R. Na\u1e25mans.<\/p>\n<p>Merke, all diese Amora\u00edm und Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Anordnung E\u0351zras<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>,<\/p>\n<p>wollen wir doch sehen, wie E\u0351zra es angeordnet hat!? Abajje erwiderte: E\u0351zra hat f\u00fcr einen selbstschuldig Gesunden vierzig Se\u00e0 und f\u00fcr einen schuldlosen Gesunden neun Kab angeordnet; da kamen die Amora\u00edm und stritten \u00fcber einen Kranken: einer ist der Ansicht, der selbstschuldige Kranke gleiche dem selbstschuldigen Gesunden, und der schuldlose Kranke gleiche dem schuldlosen Gesunden, und einer ist der Ansicht, der selbstschuldige Kranke gleiche dem schuldlosen Gesunden, w\u00e4hrend der schuldlose Kranke von allem befreit ist. Raba sprach: Zugegeben, da\u00df E\u0351zra das Untertauchen angeordnet hat, aber hat er etwa das Begie\u00dfen angeordnet, der Meister sagte ja, E\u0351zra habe f\u00fcr Samenergu\u00dfbehaftete das Reinigungsbad angeordnet!? Vielmehr, sagte Raba, hat E\u0351zra f\u00fcr den selbstschuldigen Gesunden das Reinigungsbad von vierzig Sea\u0351 angeordnet, die Rabbanan aber kamen und ordneten auch f\u00fcr den schuldlosen Gesunden neun Kab an, hierauf kamen die Amora\u00edm und stritten \u00fcber einen Kranken: einer ist der Ansicht, der selbstschuldige Kranke gleiche dem selbstschuldigen Gesunden, und der schuldlose Kranke gleiche dem schuldlosen Gesunden, und der andere ist der Ansicht, f\u00fcr den selbstschuldigen Gesunden vierzig Sea\u0351, f\u00fcr den selbstschuldigen Kranken und f\u00fcr den schuldlosen Gesunden neun Kab, der schuldlose Kranke aber sei von allem befreit. Raba sagte: Die Halakha ist: f\u00fcr den selbstschuldigen Gesunden, sowie f\u00fcr den selbstschuldigen Kranken vierzig Se\u00e1; f\u00fcr den schuldlosen Gesunden neun Kab; der schuldlose Kranke ist von allem befreit.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Samenergu\u00dfbehafteter, \u00fcber den neun Kab Wasser gegossen wurden, ist rein; diese Worte gelten nur f\u00fcr ihn selbst, f\u00fcr andere<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> aber sind vierzig Sea\u0351 erforderlich. R. Jehuda sagt, in jedem Falle seien vierzig Sea\u0351 erforderlich. R. Jo\u1e25anan und R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, R. Elie\u0351zer und R. Jose b. R. \u1e24anina, einer von diesem Paar und einer von jenem Paar [streiten] \u00fcber den Anfangssatz; einer sagt, [die Worte:] diese Worte gelten nur f\u00fcr ihn selbst, f\u00fcr andere aber sind vierzig Sea\u0351 erforderlich, beziehen sich nur auf einen selbstschuldigen Kranken, f\u00fcr einen schuldlosen Kranken aber gen\u00fcgen neun Kab, und der andere sagt, wenn f\u00fcr andere, sind auch f\u00fcr einen unverschuldeten Kranken vierzig Sea erforderlich. Ferner [streiten] einer von diesem Paar und einer von jenem Paar \u00fcber den Schlu\u00dfsatz: Einer sagt, die Ansicht R. Jehudas, vierzig Se\u00e1 seien in jedem Falle erforderlich, gelte nur, wenn es sich in der Erde befindet, nicht aber, wenn in Gef\u00e4\u00dfen, und der andere sagt, auch wenn in Gef\u00e4\u00dfen. Erkl\u00e4rlich ist es nach dem, der auch in Gef\u00e4\u00dfen sagt, da\u00df gelehrt wird, R. Jehuda sagt, vierzig \u0160e\u00e1 seien injedem Falle erforderlich, was aber schlie\u00dft dies nach demjenigen ein, welcher sagt, nur in der Erde, nicht aber in Gef\u00e4\u00dfen!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft gesch\u00f6pftes Wasser ein<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Papa, R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, und Raba b. \u0160emu\u00e9l speisten beisammen (ihr Brot), und R. Papa sprach: Lasset mich den Segensspruch sprechen, denn die neun Kab sind \u00fcber mich gekommen. Da sprach Raba b. \u0160emu\u00e9l: Wir haben gelernt, diese Worte gelten nur f\u00fcr ihn selbst, f\u00fcr andere aber sind vierzig Sea erforderlich; lasset mich vielmehr den Segensspruch sprechen, denn \u00fcber mich sind vierzig Sea\u0351 gekommen. Hierauf sprach R. Hona: Lasset mich den Segensspruch sprechen, denn ich ben\u00f6tige weder des einen noch des anderen. R. \u1e24ama pflegte am Vortage des Pesa\u1e25festes ein Reinigungsbad zu nehmen, um andere ihrer Pflicht zu entledigen. Die Halakha ist aber nicht wie er.<\/p>\n<p>WENN JEMAND BEIM BETEN STEHT UND SICH ERINNERT, DASS ER SAMENERGUSSBEHAFTET IST, SO BRECHE ER [DAS GEBET] NICHT AB, SONDERN K\u00dcRZE ES. WER ZUM REINIGUNGSBADE IHINABGESTIEGEN IST, MUSS, FALLS ER NOCH VOR SONNENAUFGANG HERAUFSTEIGEN, SICH ANKLEIDEN UND DAS \u0160EMA\u0351 LESEN KANN, HERAUFSTEIGEN, SICH ANKLEIDEN UND LESEN, WENN ABER NICHT, SO BEDECKE ER SICH MIT DEM WASSER UND LESE. MAN BEDECKE SICH ABER NICHT MIT SCHMUTZIGEM WASSER, NOCH MIT EINWEICHWASSER<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>, ES SEI DENN, MAN HAT [FRISCHES] WASSER IHINZUGEGOSSEN. WIE WEIT ENTFERNE MAN SICH HIERVON UND VOM KOT<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>? VIER ELLEN.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten, wenn jemand beim Gebete steht und sich erinnert, da\u00df er samenergu\u00dfbehaftet ist, so breche er [das Gebet] nicht ab, sondern k\u00fcrze es. Wer in der Tora liest und sich erinnert, da\u00df er samenergu\u00dfbehaftet ist, soll nicht unterbrechen und fortgehen, sondern murmele [schnell] zu Ende. R. Me\u00edr sagt, der Samenergu\u00dfbehaftete d\u00fcrfe in der Tora nicht mehr als drei Verse lesen. Ein Anderes lehrt: Wenn jemand beim Gebete steht und Kot vor sich erblickt, so gehe er vorw\u00e4rts, bis er ihn vier Ellen hinter sich hat.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: [auch] seitw\u00e4rts!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn es m\u00f6glich ist, das andere, wenn es nicht m\u00f6glich ist. Wenn jemand gebetet und auf der Stelle Kot gefunden hat, so ist, wie Rabba sagte, sein Gebet, obgleich er ges\u00fcndigt, dennoch g\u00fcltig. Raba wandte ein: Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> <em>das Schlachtopfer der Frevler ist Greuel<\/em>!? Vielmehr, sagte Raba, da er ges\u00fcndigt, so ist sein Gebet, obgleich er gebetet hat, dennoch Greuel. Welches Mittel gibt es?<\/p>\n<p>Er bete nochmals.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand beim Gebete steht, und das Wasser ihm \u00fcber die Kniee rinnt, breche er ab, bis das Wasser zu rinnen aufgeh\u00f6rt hat, und beginne weiter zu beten.<\/p>\n<p>Wo beginne er? R. \u1e24isda und R. \u1e24amnuna [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, er beginne vom Anfang, und einer sagt, er beginne da, wo er abgebrochen hat. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df ihr Streit hierin besteht:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p>einer ist der Ansicht, wenn man so lange innegehalten, als man das ganze [Gebet] h\u00e4tte beenden k\u00f6nnen, beginne man vom Anfang, und der andere ist der Ansicht, wo man abgebrochen hat. R. A\u0161i sprach: Wieso, wenn man so lange innegehalten, es sollte ja hei\u00dfen: wenn man nicht so lange<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> innegehalten!? Vielmehr stimmen alle \u00fcberein, da\u00df, wenn man so lange innegehalten, als man das ganze [Gebet] h\u00e4tte beenden k\u00f6nnen, man vom Anfang beginne, und hier streiten sie, wenn man nicht so lange innegehalten; einer ist der Ansicht, der Mann<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> war zur\u00fcckgesetzt und ungeeignet, und sein Gebet gelte daher nicht als Gebet, und der andere ist der Ansicht, der Mann war wohl geeignet, und sein Gebet gelte als Gebet.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer seine Notdurft verrichten mu\u00df, bete nicht; hat er gebetet, so ist sein Gebet ein Greuel. R. Zebid, manche sagen, R. Jehuda, sagte: Dies nur, wenn er sich nicht enthalten kann, wenn er sich aber enthalten kann, so ist sein Gebet g\u00fcltig. Wie lange<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>? R. Se\u0161eth erwiderte: Bis zu einer Parasange. Manche lehren dies in der Barajtha: Diese Worte gelten nur von dem Falle, wenn er sich nicht enthalten kann, wenn er sich aber enthalten kann, so ist sein Gebet g\u00fcltig. Wie lange? R. Zebid erwiderte: Bis zu einer Parasange.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Wer seine Notdurft verrichten mu\u00df, bete nicht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> <em>r\u00fcste dich, Jisra\u00e9l, vor deinem Gott<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u0160emu\u00e9l b. oa\u1e25mani im Namen R. Jonathans: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> <em>bewahre deinen Fu\u00df, wenn du in das Haus Gottes gehst<\/em>; bewahre dich, da\u00df du nicht s\u00fcndigst; hast du ges\u00fcndigt, so bringe mir ein Opfer dar. <a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> <em>Sei nahe zu h\u00f6ren<\/em>; Raba erkl\u00e4rte: Sei nahe, die Worte der Weisen zu h\u00f6ren, denn, wenn sie s\u00fcndigen, bringen sie ein Opfer dar und tun Bu\u00dfe. <a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><em>Als die Gabe der Toren<\/em>; gleiche nicht den Toren, die, wenn sie s\u00fcndigen, Opfer darbringen und keine Bu\u00dfe tun.<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> <em>Denn sie wissen nicht, da\u00df sie B\u00f6ses tun<\/em>. Demnach sind sie ja Gerechte!?<\/p>\n<p>Vielmehr, gleiche nicht den Toren, die, wenn sie s\u00fcndigen und Opfer darbringen, nicht wissen, ob sie es wegen des Guten oder wegen des B\u00f6sen darbringen. Der Heilige, gepriesen sei er, spricht: Sie wissen nicht, zwischen Gutem und B\u00f6sem zu unterscheiden, und bringen mir Opfer dar. R. A\u0161i, manche sagen, R. \u1e24anina b. Papa erkl\u00e4rte: H\u00fcte dich in Betreff der Notdurft<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>, wenn du vor mir beim Gebete stehst.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer in den Abort geht, lege in einer Entfernung von vier Ellen seine Tephillin ab und trete ein. R. A\u1e25a b. R. Hona sagte im Namen des R. \u0160e\u0161eth: Dies lehrten sie nur von einem st\u00e4ndigen Aborte, bei einem gelegentlichen<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> Aborte aber lege er sie ab und verrichte seine Notdurft unmittelbar; wenn er herauskommt, entferne er sich vier Ellen und lege sie an, da er ihn nunmehr zum Aborte bestimmt hat. Sie fragten: Darf man mit den Tephillin in einen st\u00e4ndigen Abort eintreten, um Wasser zu lassen? Rabina erlaubte es. R. Ada b. Mathna verbot es. Als sie es darauf Raba fragten, sprach er zu ihnen: Es ist verboten, weil zu bef\u00fcrchten ist, man k\u00f6nnte damit seine Notdurft verrichten. Manche sagen, man k\u00f6nnte damit Bl\u00e4hungen haben. Ein Anderes lehrt: Wer in einen st\u00e4ndigen Abort hineingeht, lege in einer Entfernung von vier Ellen seine Tephillin ab; er lege sie in eine nach der Stra\u00dfe gelegene Fenster\u00f6ffnung und trete ein; wenn er herauskommt, entferne er sich vier Ellen und lege sie an<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs. Die Schule Hillels sagt, er halte sie in der Hand und trete ein. R. A\u0351qiba sagt, er halte sie im Gewande und trete ein.<\/p>\n<p>Im Gewande, wie kommst du darauf, er kann ja vergessen und sie fallen lassen!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr, er halte sie im Gewande mit der Hand und trete ein. Er lege sie aber nicht in ein nach der Stra\u00dfe gelegenes Loch, weil Vor\u00fcbergehende sie fortnehmen k\u00f6nnten, wodurch er in Verdacht kommen w\u00fcrde. Es ereignete sich mit einem J\u00fcnger, der seine Tephillin in ein nach der Stra\u00dfe gelegenes Loch legte; da kam eine Hure und nahm sie fort; alsdann ging sie in das Lehrhaus und sagte: Sehet, was mir jener als Belohnung gegeben hat. Als der J\u00fcnger dies h\u00f6rte, stieg er auf die Spitze des Daches, st\u00fcrzte sich herab und starb. In jener Stunde ordneten sie an, da\u00df man sie im Gewande mit der Hand halte und eintrete.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Anfangs pflegten sie die Tephillin in nach dem Aborte gelegene L\u00f6cher zu legen; da aber M\u00e4use kamen und sie fortschlepppten, ordneten sie an, da\u00df man sie in nach der Stra\u00dfe gelegene Fenster\u00f6ffnungen lege; nun aber kamen Vor\u00fcbergehende und nahmen sie fort, da ordneten sie an, da\u00df man sie in der Hand halte und eintrete.<\/p>\n<p>R. Meja\u0161a b. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Die Halakha ist, man rolle sie wie eine Buchrolle zusammen und halte sie in der Hand gegen\u00fcber dem Herzen. R. Joseph b. Minjomi sagte im Namen R. Na\u1e25mans: Jedoch darf keine Handbreite vom Riemen<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> aus der Hand herabh\u00e4ngen. R. Ja\u0351qob b. A\u1e25a sagte im Namen R. Zeras: Dies wurde nur f\u00fcr den Fall gelehrt, wenn noch am Tage Zeit da ist, sie anzulegen, ist aber am Tage keine Zeit mehr da, sie anzulegen, so mache man f\u00fcr sie eine Art Beutel von Faustgr\u00f6\u00dfe und lege sie darin. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des R. Jo\u1e25anan: Am Tage rolle man sie wie eine Buchrolle zusammen und halte sie in der Hand gegen\u00fcber dem Herzen; f\u00fcr die Nacht mache man f\u00fcr sie eine Art Beutel von Faustgr\u00f6\u00dfe und lege sie darin. Abajje sagte: Dies wurde nur von einem eigens f\u00fcr sie bestimmten Beh\u00e4lter gelehrt, bei einem nicht eigens f\u00fcr sie bestimmten Beh\u00e4lter gen\u00fcgt auch weniger als Faustgr\u00f6\u00dfe. Mar Zutra, manche sagen, R. A\u0161i, sagte: Bemerke, kleine [geschlossene] Fl\u00e4schchen sch\u00fctzen ja auch im Zelte des Toten<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte (ferner:) Wenn wir R. Jo\u1e25anan folgten, und er in den Abort gehen wollte, so gab er, wenn er ein Agadabuch hielt, es uns, wenn aber die Tephillin, so gab er sie uns nicht. Er sagte: Da die Rabbanan es<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> erlaubt haben, so m\u00f6gen sie mich besch\u00fctzen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p>Raba erz\u00e4hlte: Wenn wir R. Na\u1e25man folgten, so gab er, wenn er ein Agadabuch hielt, es uns, wenn aber die Tephillin, so gab er sie uns nicht. Er sagte: Da die Rabbanan es erlaubt haben, so m\u00f6gen sie mich besch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man halte nicht Tephillin in seiner Hand oder eine Torarolle auf seinem Arme und bete; auch halte man sie nicht, w\u00e4hrend man Wasser l\u00e4\u00dft, man schlafe nicht mit ihnen, weder einen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf, noch einen ausnahmsweisen Schlaf, \u0160emu\u00e9l sagte: Das Messer, das Geld, die Sch\u00fcssel und der Brotlaib gleichen hierin<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> jenen. Raba sagte im Namen des R. \u0160e\u0161eth: Die Halakha ist nicht wie diese Lehre, denn sie vertritt die Ansicht der Schule \u0160ammajs; nach der Schule Hillels darf man dies ja sogar in einem st\u00e4ndigen Aborte, um wieviel mehr in einem gelegentlichen<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>. Man wandte ein: Was ich dir dort erlaubt habe, habe ich dir hier verboten. Dies gilt wohl von den Tephillin. Allerdings nach der Schule Hillels: ich habe dir dort [mitzunehmen] erlaubt, sogar in einen st\u00e4ndigen Abort, hier aber verboten, sogar bei einem gelegentlichen Aborte; wenn aber nach der Schule \u0160ammajs, so erlaubt sie ja \u00fcberhaupt nichts!?<\/p>\n<p>Diese Lehre bezieht sich [auf die Bestimmung von] einer Handbreite und zwei Handbreiten. Eines lehrt n\u00e4mlich, wenn man sich entleert, entbl\u00f6\u00dfe man sich hinten eine Handbreite und vorn zwei Handbreiten, und ein Anderes lehrt, hinten eine Handbreite und vorn \u00fcberhaupt nicht. Offenbar handeln beide von einem Manne, dennoch besteht hier kein Widerspruch; denn eines handelt von der gro\u00dfen und eines von der kleinen [Entleerung]<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wozu ist nach deiner Ansicht bei der kleinen hinten eine Handbreite n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Vielmehr handeln beide von der gro\u00dfen, dennoch besteht hier kein Widerspruch, denn eines handelt von einem Manne und eines von einer Frau.\u2014 Wieso hei\u00dft es demnach hierzu im Schlu\u00dfsatze, dies sei [ein Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, gegen den es keine Einwendung gibt, hierbei gibt es ja nichts einzuwenden, dies<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> ist ja das Gew\u00f6hnliche!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich vielmehr auf die Tephillin, und ist somit eine Widerlegung Rabas, der im Namen des R. \u0160e\u0161eth lehrte!? Eine Widerlegung. Immerhin ist ja einzuwenden: wenn es bei einem st\u00e4ndigen Aborte erlaubt ist, um so eher sollte es bei einem gelegentlichen sein!?<\/p>\n<p>So meint er es: bei einem st\u00e4ndigen Aborte, wobei [Urin]spritzer nicht vorkommen, ist es erlaubt, bei einem gelegentlichen Aborte, wobei [Urin]spritzer vorkommen, ist es verboten.<\/p>\n<p>Wieso gibt es demnach keine Einwendung dagegen, dies ist ja eine treffliche Einwendung!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: hierf\u00fcr hast du eine Begr\u00fcndung, und man folgere [keinen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>, denn wolltest du [einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere folgern, so g\u00e4be es dagegen keine Einwendung.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Mahlzeit gehen will, gehe vorher zehnmal vier Ellen, oder viermal zehn Ellen, entleere sich und gehe erst dann. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wer zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Mahlzeit gehen will, lege vorher die Tephillin ab und gehe erst dann. Er streitet gegen R. \u1e24ija, denn R. \u1e24ija sagte, man lege sie auf den Tisch, und so geziemt es sich. Bis wann? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Bis zur Zeit des Segensspruches.<\/p>\n<p>Das Eine lehrt, man d\u00fcrfe seine Tephillin mit seinem Gelde in ein Kopftuch einwickeln, und ein Anderes lehrt, man d\u00fcrfe das nicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn er es f\u00fcr [die Tephillin] bestimmt hat, das andere, wenn er es nicht daf\u00fcr bestimmt hat. R. \u1e24isda sagte n\u00e4mlich: In einem Tephillinbeutel, den man zur Aufbewahrung der Tephillin bestimmt und darin Tephillin aufbewahrt hat, darf man kein Geld<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> verwahren, wenn man ihn aber daf\u00fcr bestimmt, jedoch nicht verwahrt, oder in ihm verwahrt, jedoch ihn nicht daf\u00fcr bestimmt hat, so darf man in ihm Geld verwahren. Nach Abajje aber, welcher sagt, die Bestimmung sei entscheidend, auch wenn man ihn daf\u00fcr nur bestimmt und darin nicht verwahrt hat; hat man darin verwahrt, so ist es, wenn man ihn daf\u00fcr bestimmt hat, verboten, und wenn man ihn daf\u00fcr nicht bestimmt hat, nicht [verboten].<\/p>\n<p>R. Joseph, der Sohn R. Ne\u1e25unjas, fragte R. Jehuda: Darf man seine Tephillin unter sein Kopflager legen? Unter sein Fu\u00dflager ist es mir nicht fraglich, da man dadurch mit ihnen in ver\u00e4chtlicher Weise verfahren w\u00fcrde; fraglich ist es mir nur, ob unter sein Kopflager. Dieser erwiderte ihm: So sagte \u0160emu\u00e9l: es ist erlaubt, selbst wenn seine Frau bei ihm ist. Man wandte ein: Man darf seine Tephillin nicht unter sein Fu\u00dflager legen, weil man dadurch mit ihnen in ver\u00e4chtlicher Weise verfahren w\u00fcrde, wohl aber sie unter sein Kopflager legen; ist seine Frau bei ihm, so ist es verboten. Ist eine Stelle<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> da, die drei Handbreiten h\u00f6her oder drei Handbreiten niedriger ist, so ist es erlaubt. Dies ist eine Widerlegung \u0160emu\u00e9ls. Eine Widerlegung. Raba sagte: Obgleich eine Lehre zur Wider[S; legung \u0160emu\u00e9ls da ist, so ist die Halakha dennoch wie er.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Je mehr sie bewacht werden, desto besser.<\/p>\n<p>Wo lege man sie hin? R. Jirmeja sagte: Zwischen Kissen und Polster, jedoch nicht gegen den Kopf.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija lehrte ja aber, man lege sie in einer Tasche unter das Kopflager!?<\/p>\n<p>Wenn die Bauchung<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> der Tasche nach au\u00dfen ragt. Bar Qappara wickelte sie in den Bettvorhang und lie\u00df die Bauchung nach au\u00dfen ragen. R. \u0160e\u0161eth, Sohn R. Idis, legte sie auf eine Bank und breitete \u00fcber sie ein Tuch. R. Hamnuna, Sohn R. Josephs, erz\u00e4hlte: Einst stand ich vor Raba und er sprach zu mir: Geh und hole mir die Tephillin. Ich fand sie zwischen Kissen und Polster, nicht gegen den Kopf; ich wu\u00dfte, da\u00df es ein Tag der Reinigung<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> war, und er tat dies, um eine Halakha zur \u00dcbung zu lehren.<\/p>\n<p>R. Joseph, der Sohn R. Ne\u1e25unjas, fragte R. Jehuda: Wie ist es, wenn zwei in einem Bette schlafen: darf dieser das Gesicht wegwenden und das \u0160ema\u0351 lesen, und jener das Gesicht wegwenden und das \u0160ema\u0351 lesen? Dieser erwiderte ihm: So sagte \u0160emu\u00e9l: sogar, wenn seine Frau bei ihm ist. R. Joseph entgegnete: Wenn seine Frau, um so mehr ein Anderer; im Gegenteil, seine Frau gleicht seinem eigenen K\u00f6rper, ein anderer aber gleicht nicht seinem eigenen K\u00f6rper!? Man wandte ein: Wenn zwei in einem Bette schlafen, so wende dieser das Gesicht weg und lese, und jener wende das Gesicht weg und lese. Ein Anderes aber lehrt: Wer mit seinen Kindern und Familienangeh\u00f6rigen an seiner Seite in einem Bette schl\u00e4ft, lese das \u0160ema\u0351 nicht, es sei denn, da\u00df ein Gewand sie trennt; wenn aber seine Kinder und seine Familienangeh\u00f6rigen klein sind, so ist es erlaubt. Erkl\u00e4rlich ist dies nach R. Joseph, denn das eine handelt von seiner Frau und das andere<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> von einer anderen Person; nach \u0160emu\u00e9l aber besteht ja ein Widerspruch!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l kann dir erwidern: stimmt dies etwa nach R. Joseph, es wird ja gelehrt, wer mit seinen Kindern und Familienangeh\u00f6rigen<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> in einem Bette schl\u00e4ft, lese das \u0160ema\u0351 nicht, es sei denn, da\u00df ein Gewand sie trennt!? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, nach R. Joseph bestehe hinsichtlich der Frau [ein Streit von] Tanna\u00edm, ebenso streiten hier\u00fcber Tanna\u00edm nach mir.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: So wende dieser das Gesicht weg und lese. Die Hinterbacken [ber\u00fchren ja einander]!? Dies ist also eine St\u00fctze f\u00fcr R. Hona, denn R. Hona sagte, die Hinterbacken gelten nicht als Scham. Folgendes w\u00e4re eine St\u00fctze f\u00fcr R. Hona: Eine Frau darf nackt sitzend die Teighebe<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> abschneiden, weil sie das Gesicht<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a> durch den Boden verdecken kann; nicht aber der Mann. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Wenn ihr ganzes Gesicht in den Boden eingedr\u00fcckt ist.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn aber seine Kinder und seine Familienangeh\u00f6rigen klein sind, so ist dies erlaubt. Bis zu welchem Alter? R. \u1e24isda erwiderte: Bei einem M\u00e4dchen bis zu drei Jahren und einem Tage, bei einem Knaben bis zu neun Jahren und einem Tage. Manche sagen: Bei einem M\u00e4dchen, bis zu elf Jahren und einem Tage, bei einem Knaben, bis zu zw\u00f6lf Jahren und einem Tage. Bei beiden bis:<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> <em>deine Br\u00fcste gerundet und dein Haar gewachsen<\/em>. R. Kahana sprach zu R. A\u0161i: Oben sagte Raba, die Halakha sei wie \u0160emu\u00e9l, obgleich eine Lehre ihn widerlegt, wie ist es hier? Dieser erwiderte: Willst du etwa alles in ein Gewebe zusammenweben!? Vielmehr, wo dies gesagt wurde, gilt dies, wo dies nicht gesagt wurde, gilt dies nicht.<\/p>\n<p>R. Mari fragte R. Papa: Wie ist es, wenn Haar durch sein Gewand<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> vorragt? Dieser rief ihm zu: Haar [ist nichts als] Haar.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Eine Handbreite an einem Weibe ist Scham.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht, wollte man sagen, hinsichtlich des Betrachtens, so sagte ja R. Se\u0161eth, die Schrift habe<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> die \u00e4u\u00dferlichen Schmucksachen zusammen mit den intimen Schmucksachen aufgez\u00e4hlt, um dir zu sagen, da\u00df, wenn man auch nur den kleinen Finger eines Weibes betrachtet, dies ebenso sei, als h\u00e4tte man die Scham betrachtet!?<\/p>\n<p>Vielmehr beim eigenen Weibe, hinsichtlich des \u0160ema\u0351lesens.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Die Wade ist bei einem Weibe Scham, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> <em>entbl\u00f6\u00dfe die Wade und durchwate Str\u00f6me<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> <em>da\u00df deine Scham aufgedeckt und deine Schande gesehen wird<\/em>, \u0160emu\u00e9l sagte: Die Stimme ist bei einem Weibe Scham, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a> <em>denn deine Stimme ist s\u00fc\u00df, und lieblich deine Gestalt<\/em>. R. \u0160e\u0161eth sagte: Das Haar ist bei einem Weibe Scham, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> <em>dein Haar wie der Ziegenheerde<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina erz\u00e4hlte: Ich sah, wie Rabbi seine Tephillin aufh\u00e4ngte. Man wandte ein: Wer die Tephillin aufh\u00e4ngt, dem l\u00e4\u00dft man das Leben h\u00e4ngen. Die Schrifterkl\u00e4rer<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> sagten:<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> <em>Dein Leben wird dir gegen\u00fcber h\u00e4ngen<\/em>, dies bezieht sich auf denjenigen, der seine Tephillin aufh\u00e4ngt!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn am Riemen<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>, das andere, wenn an der Kapsel. Wenn du willst, sage ich: es ist verboten, einerlei, ob am Riemen oder an der Kapsel, Rabbi aber hatte sie im Beutel aufgeh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Wozu erz\u00e4hlt er dies demnach!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, sie ben\u00f6tigten des Hinlegens wie eine Torarolle, so lehrt er es uns.<\/p>\n<p>Ferner erz\u00e4hlte R. \u1e24anina: Ich sah, wie Rabbi [beim Beten] r\u00fclpste, g\u00e4hnte, nieste, spie und sein Gewand ordnete,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>aber sich nicht wieder umh\u00fcllte<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>; wenn er g\u00e4hnte, legte er seine Hand an das Kinn. Man wandte ein: Wer beim Gebete seine Stimme h\u00f6ren l\u00e4\u00dft, geh\u00f6rt zu den Kleingl\u00e4ubigen; wer beim Gebete seine Stimme erhebt, geh\u00f6rt zu den falschen Propheten; wer [beim Gebete] r\u00fclpst oder g\u00e4hnt, geh\u00f6rt zu den Ungesitteten; wer beim Gebete niest, f\u00fcr den ist es ein b\u00f6ses Zeichen; manche sagen, er ist als widerw\u00e4rtiger Mensch erkennbar; wer beim Gebete spuckt, so ist dies, als spucke er vor dem K\u00f6nig. Allerdings ist bez\u00fcglich des R\u00fclpsens und G\u00e4hnens nichts einzuwenden: das eine, wenn gezwungen, das andere, wenn absichtlich, aber bez\u00fcglich des Niesens ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>Auch bez\u00fcglich des Niesens ist es kein Einwand; das eine, wenn von oben, das andere, wenn von unten. R. Zera sagte n\u00e4mlich: Folgendes wurde mir in der Schule des R. Hamnuna eingesch\u00e4rft und ist mir so gewichtig, wie meine ganze Lehre: wer bei seinem Gebete niest, f\u00fcr den ist es ein gutes Zeichen: wie man ihm hienieden eine Annehmlichkeit bereitet, so bereitet man ihm auch droben eine Annehmlichkeit.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Ausspeiens ist dies ja aber ein Einwand!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Ausspeiens ist dies ebenfalls kein Einwand, denn man kann nach R. Jehuda verfahren. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich: Wenn jemand beim Gebete steht und Speichel ihm kommt, so lasse er ihn in seinem Mantel verschwinden, und ist es ein wertvoller Mantel, so lasse er ihn in sein Kopftuch verschwinden. Rabina stand hinter R. A\u0161i, und als ihm Speichel kam, warf er ihn hinter sich. Da sprach dieser zu ihm: Ist der Meister nicht der Ansicht R. Jehudas, da\u00df man ihn in das Kopftuch verschwinden lasse? Jener erwiderte: Ich bin empfindlich.<\/p>\n<p>\u00bbWer beim Gebete seine Stimme h\u00f6ren l\u00e4\u00dft, geh\u00f6rt zu den Kleingl\u00e4ubigen.\u00ab<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Dies wurde [ \u00fcber den Fall] gelehrt, wenn er auch leise sein Herz and\u00e4chtig stimmen kann, wenn er aber leise sein Herz nicht and\u00e4chtig stimmen kann, ist es erlaubt. Dies nur, wenn er allein ist, in der Gemeinde aber, k\u00f6nnte er dadurch die Gemeinde st\u00f6ren.<\/p>\n<p>R. Abba suchte R. Jehuda auszuweichen, weil er nach dem Jisra\u00e9lland gehen wollte, w\u00e4hrend R. Jehuda gesagt hat, wer von Babylonien nach dem Jisra\u00e9lland geht, \u00fcbertrete ein Gebot, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a> <em>nach Babylonien sollen sie gef\u00fchrt werden und daselbst bleiben, bis zum Tage, da ich ihrer denken werde, spricht der Herr<\/em>. Einst sagte er: Ich will zu ihm hingehen und etwas lauschen, [dann gehe ich hinauf.] Da ging er hin und fand einen Sch\u00fcler vor R. Jehuda rezitieren: Wer beim Gebete steht und [unten] niest, warte, bis der Geruch verflogen ist, und bete weiter. Manche sagen: Wer beim Gebete steht und [unten] niesen mu\u00df, entferne sich vier Ellen r\u00fcckw\u00e4rts, niese und warte, bis der Geruch verflogen ist, und bete weiter. Er spreche: Herr der Welt, du hast uns Offnung an Offnung, H\u00f6hlung an H\u00f6hlung geschaffen; offen und bekannt ist vor dir unsere Schande und unsere Schmach bei Lebzeiten, und da\u00df wir nach unserem Tode Maden und Gew\u00fcrm sind. Alsdann beginne er, wo er abgebrochen hat. Da sprach er: W\u00e4re ich gekommen, nur um diese Sache zu h\u00f6ren, so h\u00e4tte ich genug.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand [nackt] in einem Gewande schl\u00e4ft und der K\u00e4lte wegen den Kopf nicht hervorstrecken kann, so mache er mit dem Gewande eine Scheidewand um seinen Hals und lese das \u0160ema\u0351; manche sagen: an seinem Herzen. Nach dem ersten Tanna sieht ja das Herz die Scham!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, wenn das Herz die Scham sieht, sei es erlaubt.<\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn jemand in schmutzigen Durchgangshallen<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a> geht, so lege er die Hand auf seinen Mund und lese das \u0160ema\u0351. R. \u1e24isda sprach zu ihm: Bei Gott, h\u00e4tte mir dies R. Jo\u1e25anan mit eigenem Munde gesagt, ich w\u00fcrde ihm nicht gehorchen. Manche sagen: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wenn jemand in schmutzigen Durchgangshallen geht, so lege er die Hand auf seinen Mund und lese das \u0160ema\u0351. R. \u1e24isda sprach zu ihm: Bei Gott, h\u00e4tte mir dies R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi mit eigenem Munde gesagt, ich w\u00fcrde ihm nicht gehorchen.<\/p>\n<p>Kann R. Hona dies denn gesagt haben, R. Hona sagte ja, ein Schriftgelehrter d\u00fcrfe an einem schmutzigen Orte nicht stehen, weil er ohne Nachsinnen in der Tora nicht stehen kann!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn er steht, das andere, wenn er geht.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, Rabba b. Bar \u1e24ana sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, \u00fcberall d\u00fcrfe man \u00fcber Worte der Tora nachsinnen, au\u00dfer in einer Badstube und einem Aborte!? Wolltest du hier ebenfalls erwidern, das eine, wenn er steht, das andere, wenn er geht, so ist ja dem nicht so!? Einst folgte n\u00e4mlich R. Abahu dem R. Jo\u1e25anan und las das \u0160ema\u0351, und als sie an schmutzige Durchgangshallen herankamen, h\u00f6rte er auf. Hierauf fragte er R. Jo\u1e25anan, wo er wieder zu beginnen habe, und dieser erwiderte ihm: Hast du so lange innegehalten, da\u00df man es ganz beenden k\u00f6nnte, so mu\u00dft du vom Anfang beginnen.<\/p>\n<p>Er meinte es wie folgt: Ich selbst bin nicht dieser Ansicht<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>, da du aber dieser Ansicht bist, so mu\u00dft du, falls du so lange innegehalten hast, da\u00df man es ganz beenden kann, vom Anfang beginnen. Es wird \u00fcbereinstimmend mit R. Hona gelehrt, und es wird \u00fcbereinstimmend mit R. \u1e24isda gelehrt. \u00dcbereinstimmend mit R. Hona wird gelehrt: Wenn jemand in schmutzigen Durchgangshallen geht, so lege er die Hand auf seinen Mund und lese das \u0160ema\u0351, \u00dcbereinstimmend mit R. \u1e24isda wird gelehrt: Wer in schmutzigen Durchgangshallen geht, lese das \u0160ema\u0351 nicht; und noch mehr: wenn er lesend hineinging, unterbreche er.<\/p>\n<p>Was geschieht, wenn er nicht unterbricht? R. Meja\u0161a, Sohnessohn des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, erwiderte: \u00dcber ihn spricht die Schrift:<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> <em>so gab auch ich ihnen Gesetze, die nicht gut, und Rechte, mit denen sie nicht leben sollen<\/em>. R. Asi sagte:<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> <em>Wehe denen, die die S\u00fcnde mit Banden des Truges<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> heranziehen<\/em>. R. Ada b. Ahaba sagte: Hieraus: <a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> <em>Denn das Wort des Herrn hat er verachtet<\/em>.<\/p>\n<p>Was ist seine Belohnung, wenn er unterbricht? R. Abahu erwiderte: \u00dcber ihn spricht die Schrift: <a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> <em>und um dessentwillen werdet ihr lange leben<\/em>.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Hat man ein Gewand um seine H\u00fcften geg\u00fcrtet, so darf man<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> das \u0160ema\u0351 lesen. Desgleichen wird gelehrt: Ist ein Gewand aus Stoff, aus Leder oder aus Sackleinen um seine H\u00fcften geg\u00fcrtet, so darf man das \u0160ema\u0351 lesen;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p>zum Gebete aber mu\u00df auch das Herz bedeckt sein.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Hona: Wenn jemand vergessentlich mit den Tephillin in den Abort getreten ist, so bedecke er sie mit der Hand, bis er fertig ist.<\/p>\n<p>Bis er fertig ist, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wie R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat, bis er mit der ersten [Kot]s\u00e4ule fertig ist.<\/p>\n<p>Soll er doch sofort unterbrechen und aufstehen!?<\/p>\n<p>Wegen [einer Lehre] des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn es wird gelehrt: R. [\u0160imo\u0351n b.] Gamli\u00e9l sagte: Die zur\u00fcckgehaltene [Kot]s\u00e4ule bringt den Menschen zur Wassersucht<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>, der zur\u00fcckgehaltene Strahl bringt den Menschen zur Gelbsucht.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn jemand Kot an seinem Leibe hat oder seine Hand im Aborte h\u00e4lt, so darf er, wie R. Hona sagt, das \u0160ema\u0351 lesen;<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagt, er d\u00fcrfe das \u0160ema\u0351 nicht lesen. Raba sagte: Folgendes ist der Grund R. Honas, es hei\u00dft:<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> <em>alles, was Odem hat, lobe den Herrn<\/em>.<\/p>\n<p>\u00bbR. \u1e24isda sagt, er d\u00fcrfe das \u0160ema\u0351 nicht lesen.\u00ab Was ist der Grund R. \u1e24isdas?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> <em>alle meine Gebeine sprechen: Herr, wer ist deinesgleichen<\/em><\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Von einem schlechten Geruche, der einen Ausgangspunkt<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> hat, entferne man sich, wie R. Hona sagt, vier Ellen und lese das \u0160ema\u0351; R. \u1e24isda sagt, man entferne sich vier Ellen von der Stelle, wo der schlechte Geruch aufh\u00f6rt, und lese das \u0160ema\u0351. \u00dcbereinstimmend mit R. \u1e24isda wird gelehrt: Man darf das \u0160ema\u0351 nicht vor Menschenkot, vor Hundekot, vor Schweinekot, vor H\u00fchnerkot oder vor \u00fcbelriechendem Misthaufen(kot) lesen. Ist da ein zehn Handbreiten hoher oder zehn Handbreiten tiefer Platz, so setze man sich daneben und lese das \u0160ema\u0351, wenn aber nicht, entferne man sich, soweit das Auge reicht. Dasselbe gilt auch vom Gebete. Von einem schlechten Geruche, der einen Ausgangspunkt hat, entferne man sich vier Ellen, von der Stelle aus, wo der schlechte Geruch [aufh\u00f6rt], und lese das \u0160ema\u0351. Raba sagte: Die Halakha ist bei all diesen Lehren nicht wie diese Barajtha, sondern wie folgende Lehre: Man darf das \u0160ema\u0351 nicht vor Menschenkot lesen, noch vor Schweinekot oder Hundekot, wenn H\u00e4ute darin sind.<\/p>\n<p>Man fragte R. \u0160e\u0161eth: Wie ist es bei einem schlechten Geruche, der keinen Ausgangspunkt hat? Er erwiderte: Kommt, seht diese Matten in den Lehrh\u00e4usern, auf denen diese schlafen und jene lernen<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>. Dies gilt nur vom Studium der Tora, nicht aber vom \u0160ema\u0351lesen; und auch beim Studium der Tora gilt dies nur vom [\u00fcblen Geruche] seines N\u00e4chsten, nicht aber von seinem eigenen.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Vor vor\u00fcberziehendem Kot darf man, wie Abajje sagt, das \u0160ema\u0351 lesen; Raba sagt, es sei verboten, das \u0160ema\u0351 zu lesen. Abajje sagte: Ich entnehme dies aus folgender Lehre: Wenn der Unreine unter dem Baume steht und der Reine vor\u00fcbergeht, so wird er unrein, wenn aber der Reine unter dem Baume steht und der Unreine vor\u00fcbergeht, so ist er rein, bleibt er aber stehen, so wird er unrein. Ebenso beim auss\u00e4tzigen<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> Steine.<\/p>\n<p>Und Raba?<\/p>\n<p>Er kann dir folgendes erwidern: Da h\u00e4ngt es vom festen Platze ab, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> <em>getrennt soll er sitzen, au\u00dferhalb des Lagers sei sein Aufenthalt<\/em>, hierbei aber sagt der Allbarmherzige:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> <em>heilig sei dein Lager<\/em>, was hier nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Die Schnauze des Schweines gleicht vor\u00fcberziehendem Kot.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>ist dies: selbst wenn es vom Flusse heraufkommt.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Bei einem Zweifel, ob es Kot ist, ist es verboten, bei einem Zweifel, ob Urin, ist es erlaubt. Manche sagen: R. Jehuda sagte: Bei einem Zweifel, ob es Kot ist, ist es, wenn im Zimmer, erlaubt, wenn auf einem Misthaufen, verboten; bei einem Zweifel, ob Urin, ist es, auch wenn auf dem Misthaufen, erlaubt. Er ist der Ansicht R. Hamnunas, denn R. Hamnuna sagte: die Tora hat es nur vor dem [Urin] strahl verboten. Dies auch nach R. Jonathan, denn R. Jonathan wies auf einen Widerspruch hin; es hei\u00dft:<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> <em>du sollst au\u00dferhalb des Lagers einen Platz haben, da\u00df du dort hinausgehst<\/em>, dagegen hei\u00dft es: <a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> <em>und eine Schaufel sollst du haben etc..<\/em>. Wie ist dies [zu erkl\u00e4ren]?<\/p>\n<p>das eine bei der gro\u00dfen, das andere bei der kleinen [Notdurft]. Hieraus, da\u00df bei der kleinen die Tora es nur vor dem Strahle verboten hat, wenn er aber schon zur Erde gefallen, ist es erlaubt, nur haben die Rabbanan es verboten; die Rabbanan haben es aber nur bei Zweifellosem verboten, nicht aber haben sie es bei Zweifelhaftem verboten.<\/p>\n<p>Wie lange bei Zweifellosem?<\/p>\n<p>R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Solange er feucht ist. So sagte auch Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans:<\/p>\n<p>Solange er feucht ist. So sagte auch U\u0351la: Solange er feucht ist. Geniba sagte im Namen Rabhs: Solange Spuren wahrnehmbar sind. R. Joseph sprach: M\u00f6ge der Herr Geniba<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> verzeihen. Sogar vom Kot sagte R. Jehuda im Namen Rabhs, es sei erlaubt, sobald sich oben eine Kruste gebildet hat, um so mehr gilt dies vom Urin. Abajje sprach zu ihm: Was veranla\u00dft dich, dich hierauf zu verlassen, verlasse dich auf das, was Rabba b. R. Hona im Namen Rabhs gesagt hat, bei Kot sei es verboten, auch wenn er einer Scherbe gleicht!?<\/p>\n<p>Welcher hei\u00dft scherbengleicher Kot?<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen des R. Jo\u1e25anan: wenn man ihn wirft und er nicht zerbr\u00f6ckelt; manche sagen: wenn man ihn w\u00e4lzt und er nicht zerbr\u00f6ckelt. Rabina erz\u00e4hlte: Ich stand einmal vor R. Jehuda aus Diphte, und er bemerkte Kot; da sprach er zu mir: Sieh nach, ob sich eine Kruste gebildet hat oder nicht. Manche sagen, er habe zu ihm wie folgt gesagt: Sieh nach, ob er zerplatzt ist.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit?<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Vor scherben[hartem] Kot, ist es, wie Amemar sagt, verboten, und wie Mar Zutra sagt, erlaubt. Raba sagte: Die Halakha ist: vor scherben[hartem] Kot ist es verboten, vor Urin, solange er feucht ist. Man wandte ein: Vor Urin ist es verboten, solange er feucht ist, ist er aufgesogen oder verdunstet, so ist es erlaubt. Doch wohl \u00bbaufgesogen\u00ab in gleicher Weise wie \u00bbverdunstet\u00ab; wie \u00bbverdunstet\u00ab, da\u00df keine Spuren zur\u00fcckbleiben, so auch \u00bbaufgesogen\u00ab, da\u00df keine Spuren zur\u00fcckbleiben; wenn aber Spuren zur\u00fcckbleiben, ist es verboten, auch wenn er nicht feucht ist!?<\/p>\n<p>Wie ist, auch nach deiner Auffassung, der Anfangssatz zu erkl\u00e4ren: ist es denn verboten, nur solange es feucht ist, und erlaubt, wenn Spuren zu merken sind!? Vielmehr ist hieraus nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm [streiten]: Vor einem Gef\u00e4\u00dfe, aus dem Urin ausgegossen wurde, darf man nicht das \u0160ema\u0351 lesen; vor dem Urin selbst, der ausgegossen wurde, ist es, wenn er aufgesogen wurde, erlaubt, und wenn er nicht aufgesogen wurde, verboten. R. Jose sagt, solange er feucht ist. Was ist nun unter \u00bbaufgesogen\u00ab und \u00bbnicht aufgesogen\u00ab, von dem er spricht, zu verstehen: wollte man sagen, \u00bbaufgesogen\u00ab hei\u00dfe nichtfeucht, \u00bbnichtaufgesogen\u00ab hei\u00dfe feucht, und hierzu sagt R. Jose, solange er feucht ist, sei es verboten, wenn aber nur Spuren zu merken sind, sei es erlaubt, so ist dies ja das, was der erste Tanna sagt!? Vielmehr bedeutet \u00bbaufgesogen\u00ab, wenn keine Spuren zu merken sind, \u00bbnichtaufgesogen\u00ab, wenn Spuren zu merken sind, und hierzu sagt R. Jose, nur solange er feucht ist, sei es verboten, wenn aber nur Spuren zu merken sind, sei es erlaubt.<\/p>\n<p>Nein; alle stimmen \u00fcberein, da\u00df es verboten sei, solange er feucht ist, und erlaubt, wenn Spuren zu merken sind, hier aber besteht ihre Meinungsverschiedenheit darin, ob feucht zum Befeuchten<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> erforderlich ist.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>WER ZUM REINIGUNGSBADE IHINABGESTIEGEN IST, MUSS, FALLS ER NOCH etc.. HERAUFSTEIGEN KANN. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df der Tanna [unsere Mi\u0161na] nach R. Elie\u0351zer abgeschlossen<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> hat, der der Ansicht ist, bis Sonnenaufgang<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Du kannst auch wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagen, hier aber lehrt er vielleicht nach [der Gepflogenheit] der Erzfrommen, denn R. Jo\u1e25anan sagte, die Erzfrommen beenden es mit Sonnenaufgang.<\/p>\n<p>WENN ABER NICHT, SO BEDECKE ER SICH MIT DEM WASSER UND LESE. Sein Herz sieht ja aber die Scham? R. Elea\u0351zar, manche sagen, R. A\u1e25a b. Abba, sagte im Namen unseres Meisters: Dies wurde von tr\u00fcbem Wasser gelehrt, das fester Erde gleicht, soda\u00df sein Herz die Scham nicht sieht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: In klarem Wasser darf man bis zum Halse sitzen und lesen; manche sagen, man tr\u00fcbe es mit dem Fu\u00dfe. Nach dem ersten Tanna sieht ja sein Herz die Scham!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, es sei erlaubt, wenn sein Herz die Scham sieht.<\/p>\n<p>Seine Ferse aber sieht ja die Scham!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, es sei erlaubt, wenn seine Ferse die Scham sieht. Es wurde gelehrt: Wenn seine Ferse die Scham sieht, ist es erlaubt; wenn sie sie ber\u00fchrt, so ist es, wie Abajje sagt, verboten, und wie Raba sagt, erlaubt. So rezitierte R. Zebid diese Lehre; R. \u1e24enana, Sohn R. Iqas, rezitierte sie wie folgt: Wenn sie sie ber\u00fchrt, ist es nach aller Ansicht verboten, wenn sie sie sieht, so ist es, wie Abajje sagt, verboten, und wie Raba sagt, erlaubt, weil die Tora nicht f\u00fcr die Dienstengel gegeben wurde. Die Halakha ist: Ber\u00fchrt sie, so ist es verboten, sieht sie, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Raba sagte: Vor Kot hinter einer Glaswand<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> darf man das \u0160ema\u0351 lesen, vor Scham hinter einer Glaswand, darf man das \u0160ema\u0351 nicht lesen. Vor Kot hinter einer Glaswand darf man das \u0160ema\u0351 lesen, weil es beim Kot vom Bedecken abh\u00e4ngt, und er ist ja bedeckt; vor Scham hinter einer Glaswand darf man das \u0160ema\u0351 nicht lesen, weil der Allbarmherzige sagt: <a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> <em>da\u00df keine Scham unter dir gesehen werde<\/em>, und es wird gesehen.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Unwesentlichen Kot mache man durch Speichel zu Nichts. Raba sagte: Und zwar, mit dickem Speichel. Raba sagte: \u00dcber Kot in einem Gr\u00fcbchen darf man seine Sandale legen und das \u0160ema\u0351 lesen. Mar, der Sohn Rabinas, fragte: Wie ist es, wenn Kot an seiner Sandale haftet? Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Es ist verboten, das \u0160ema\u0351 vor einem nackten Nichtjuden zu lesen.<\/p>\n<p>Wieso gerade vor einem Nichtjuden, dies gilt ja auch von einem Jisra\u00e9liten!?<\/p>\n<p>Von einem Nichtjuden ist dies [zu lehren] n\u00f6tig; da es von ihnen hei\u00dft:<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> <em>deren Fleisch dem Fleische des Esels gleicht<\/em>, so k\u00f6nnte man glauben, er sei nur als Esel zu betrachten, so lehrt er uns, da\u00df auch bei ihnen von Scham gesprochen wird, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> <em>und die Scham ihres Vaters sahen sie nicht<\/em>.<\/p>\n<p>MAN BEDECKE SICH ABER NICHT MIT SCHMUTZIGEM WASSER, NOCH MIT EINWEICHWASSER, ES SEI DENN, MAN HAT [FRISCHES] WASSER IHINZUGEGOSSEN. Wieviel Wasser<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> sollte man denn hinzugie\u00dfen!?<\/p>\n<p>Er meint es vielmehr wie folgt: man bedecke sich mit schmutzigem Wasser oder mit Einweichwasser \u00fcberhaupt nicht; [neben] Urin lese man nur dann, wenn man Wasser hineingegossen hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wieviel Wasser mu\u00df man hineingie\u00dfen? Etwas; R. Zakkaj sagt, ein Viertellog. R. Na\u1e25man sagte: Der Streit [besteht nur], wenn nachher, vorher aber gen\u00fcgt etwas<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> [nach aller Ansicht]. R. Joseph sagte: Der Streit [besteht nur], wenn [das Wasser] vorher darin war, wenn aber nachher, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df ein Viertellog erforderlich ist. R. Joseph sprach zu seinem Diener: Hole mir ein Viertellog Wasser. Also wie R. Zakkaj.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf das \u0160ema\u0351 nicht vor einem Kotbecken oder einem Harngef\u00e4\u00dfe lesen, auch wenn in ihnen nichts enthalten ist; vor dem Urin selbst, nur wenn man Wasser hineingegossen hat. Wieviel Wasser mu\u00df man hineingie\u00dfen? Etwas; R. Zakkaj sagt, ein Viertellog. Ob vor dem Bette oder hinter dem Bette. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, wenn hinter dem Bette, d\u00fcrfe man lesen, wenn vor dem Bette, d\u00fcrfe man nicht lesen. Man darf es aber vier Ellen entfernen und lesen. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, selbst in einem Raume von hundert Ellen d\u00fcrfe man nicht eher lesen, als bis man es hinausgebracht oder unter das Bett gestellt hat. Sie fragten: Wie meint er dies: wenn hinter dem Bette, d\u00fcrfe man gleich lesen, wenn vor dem Bette, entferne man es vier Ellen und lese, oder meint er es wie folgt: wenn hinter dem Bette, entferne man es vier Ellen und lese, wenn vor dem Bette, d\u00fcrfe man \u00fcberhaupt nicht lesen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, wenn hinter dem Bette, lese man gleich, wenn vor dem Bette, entferne man es vier Ellen; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, selbst in einem Raume von hundert Ellen, d\u00fcrfe man nicht eher lesen, als bis man es hinausgebracht oder unter das Bett gestellt hat. Unsere Frage ist uns entschieden, aber die Lehren widersprechen ja einander!?<\/p>\n<p>Man wende die letztere um.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich die letztere umzuwenden, wende die erstere um!?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar ist es, der der Ansicht ist, der ganze Raum gelte als vier Ellen.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Ich fragte R. Hona: Da\u00df ein Bett niedriger als drei [Handbreiten] wie [mit dem Boden] vereint<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> gilt, ist mir klar, wie ist es aber bei drei, vier, f\u00fcnf, sechs, sieben, acht und neun [Handbreiten]? Er erwiderte mir: Ich wei\u00df es nicht. Bei zehn ist es mir sicher nicht fraglich. Abajje sprach: Du hast recht, da\u00df es dir nicht fraglich ist; zehn sind stets ein Gebiet f\u00fcr sich. Raba sagte: Die Halakha ist: niedriger als drei gilt als vereint, zehn sind ein Gebiet f\u00fcr sich; von drei bis zehn, das ist es, bez\u00fcglich dessen R. Joseph den R. Hona gefragt, und er ihm nicht beantwortet hat. Rabh sagte: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. So sagte auch Bali im Namen R. Ja\u0351qobs, Sohnes der Tochter \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. Raba aber sagt, die Halakha sei nicht wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar.<\/p>\n<p>R. A\u1e25aj besch\u00e4ftigte sich im Hause des R. Ji\u00e7\u1e25aq b. \u0160emu\u00e9l, des Sohnes der Martha, [mit der Hochzeitsfeier] seines Sohnes. Er f\u00fchrte ihn in die Brautkammer, aber diesem gelang die Sache nicht. Als jener zu ihin nachzusehen kam und eine Torarolle liegen fand, sprach er zu ihm: W\u00e4re ich jetzt nicht gekommen, so h\u00e4ttet ihr meinen Sohn gef\u00e4hrdet, denn es wird gelehrt, da\u00df man in einem Raume, in dem eine Torarolle oder Tephillin sich befinden, nicht eher die Bettpflicht aus\u00fcben darf, als bis man sie hinausgebracht oder in einen Beh\u00e4lter in einem Beh\u00e4lter gelegt hat. Abajje sagte: Dies lehrten sie nur von einem nicht dazu bestimmten Beh\u00e4lter, bei einem dazu bestimmten Beh\u00e4lter aber, werden auch zehn Beh\u00e4lter wie ein Beh\u00e4lter betrachtet.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p>Raba sagte: Ein Kleidungsst\u00fcck auf einer Kiste wird wie ein Beh\u00e4lter in einem Beh\u00e4lter betrachtet. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Vor einer Torarolle mu\u00df man eine zehn [Handbreiten] hohe Scheidewand machen. Einst kam Mar Zutra zu R. A\u0161i, und als er am Platze [des Bettes] Mars, des Sohnes R. A\u0161is, eine Torarolle liegen sah, vor der eine zehn [Handbreiten] hohe Scheidewand hergerichtet war, sprach er zu ihm: Wohl nach der Ansicht des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, aber R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagt dies nur dann, wenn man keinen anderen Raum hat, der Meister aber hat ja einen anderen Raum. Dieser erwiderte: Ich dachte nicht daran.<\/p>\n<p>WIE WEIT ENTFERNE MAN SICH HIERVON UND VOM KOT? VIER ELLEN. Raba sagte im Namen R. Se\u1e25oras im Namen R. Honas: Dies lehrten sie nur [von dem Falle], wenn hinter sich, wenn aber vor sich, entferne man sich, soweit das Auge reicht. Dies gilt auch vom Gebete.<\/p>\n<p>Dem ist ja nicht so, Raphram b. Papa sagte ja im Namen R. \u1e24isdas, man d\u00fcrfe vor einem Aborte stehen und beten!?<\/p>\n<p>Hier wird von einem Aborte gesprochen, in dem kein Kot ist.<\/p>\n<p>Dem ist ja nicht so, R. Joseph b. \u1e24anina sagte ja: der Abort, von dem sie sprechen, auch wenn kein Kot darin ist, das Badehaus, von dem sie sprechen, auch wenn kein Mensch darin ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hier wird von einem neuen gesprochen.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich eines solchen fragte ja Rabina, wie es denn sei, wenn man ihn zum Aborte nur bestimmt hat, ob die Bestimmung entscheidend sei oder nicht!?<\/p>\n<p>Was Rabina fraglich war, bezog sich darauf, ob man darin stehen und beten darf, nicht aber, ob daneben. Raba sagte: Die persischen Aborte<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> sind, auch wenn Kot darin ist, als geschlossene zu betrachten.<\/p>\n<p>DER FLUSSBEHAFTETE, DER SAMENERGUSS HATTE, DIE MENSTRUIERENDE, DIE SAMEN AUSGESTOSSEN, UND DIE BEI DER BEGATTUNG MONATSBLUTUNG GEMERKT, BEN\u00d6TIGEN DES REINIGUNGSBADES. R. JEHUDA BEFREIT SIE DAVON.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Wie ist es nach R. Jehuda, wenn ein Samenergu\u00dfbehafteter Flu\u00df bemerkt; befreit R. Jehuda nur einen Flu\u00dfbehafteten, der Samenergu\u00df hatte, weil er vorher f\u00fcr das Reinigungsbad nicht bef\u00e4higt war, ein Samenergu\u00dfbehafteter aber, der Flu\u00df bemerkt, ist verpflichtet, weil er ja vorher f\u00fcr das Reinigungsbad bef\u00e4higt war, oder gibt es hierin keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die bei der Begattung Monatsblutung gemerkt, ben\u00f6tigt des Reinigungsbades. R. Jehuda befreit sie davon. Die bei der Begattung Monatsblutung gemerkt, gleicht ja einem Samenergu\u00dfbehafteten, der Flu\u00df bemerkt, und R. Jehuda befreit sie davon. Schlie\u00dfe hieraus. R. \u1e24ija lehrte ausdr\u00fccklich: Ein Samenergu\u00dfbehafteter, der Flu\u00df bemerkt, ben\u00f6tigt des Reinigungsbades; R. Jehuda befreit ihn davon.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. H. Anm. 101.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Pfosten; \u00fcbertragen f\u00fcr die die ersten zwei \u0160ema\u0351abschnitte enthaltende Pergamentrolle, die oberhalb des rechten T\u00fcr pfostens angebracht ist (cf.\u00a0Dt. 6,9; 11,20).<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Mahlzeit.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber weit. Ber. 45aff.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RS. ist er auch zur ehelichen Pflicht verpflichtet.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>,5.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a023,3.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 17denen die Leiche sch\u00fctzen<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tote sch\u00e4mt sich, da\u00df er die Gebote nicht aus\u00fcben kann.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Selbst wenn er sich in einem anderen Raume befindet u. den Toten nicht vor sich liegen hat.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 17,19.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Er liest melave st. malve (leiht).<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 14,31.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 9,5.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 9,5.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>iiSam. 23,20.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Ari\u00e9l (cf.\u00a0Jes. 29,1) wird der Tempel verstanden, ebenso deutet auf diesen der Name Mo\u00e1b, da er von \u0160elomo erbaut wurde, der von der Mo\u00e1biterin Ruth stammte.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 21,30.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 17,6.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo sie sich mit Landwirtschaft befa\u00dften.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Ij. 14,21.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 22.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Denarius; r\u00f6m. M\u00fcnze in Silber u. Gold.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der Rohrmatte bestattet war.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuz. Name einer Silberm\u00fcnze (nach Mussaphia, weil sich auf derselben das. Bild des Zeus befunden); im Plural \u00fcbertrag, f\u00fcr Geld allgemein.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Bibel (cf.\u00a0Ps. 94,17) Totenreich; in der eschatologischen Literatur Engel des Totenreiches. Er kann den Toten erz\u00e4hlt haben, wer n\u00e4chstens kommt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Streite zwischen RA. und seinen Kollegen (\u0160abb. Fol. 103b) schlo\u00df sich L. den letzteren an.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen entgegengesetzte Ansicht oben mitgeteilt ist.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 34,4.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier sind in den sp\u00e4teren Ausg, die Worte \u05d0\u05de\u05d3 u. \u05ea\u05d3 eingeschoben worden, um R. Papa nicht als S\u00fcnder und Opfer, sondern als Erz\u00e4hler dieses Ereignisses erscheinen zu lassen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 125,5.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Auslegung des Talmuds: die ihre (der im vorangehenden Verse genannten Frommen) Wege krumm beurteilen.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Mahlzeit; angebl. von K\u00f6nig \u0160elomo angeordnet.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>A\u0351qabja b. Mahalal\u00e9l, der \u00fcber mehrere Lehren bekundete; cf.\u00a0Ed. V. 6.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. hier\u00fcber Num. 5,12ff.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie waren selber Proselyten (cf.\u00a0Syn. Fol. 96b). Nach anderer Erkl\u00e4rung: \u00c4hnliches, dh. kein richtiges, vorschriftsm\u00e4\u00dfig bereitetes Fluchwasser, sondern etwas, was diesem glich; dies w\u00e4re jedoch keine \u00fcble Nachrede.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Schonung und Frieden.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Tan. 19a, wohl mit dem bei Josephus (Antt. 4,2,1) genannten Onias identisch.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er mit seinen Gebeten sehr zudringlich war.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 23,25.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Knieen und Eingeweiden gebraten; cf.\u00a0Ex. 12,9.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen Ofen, der unbesch\u00e4digt verunreinigungsf\u00e4hig ist; cf.\u00a0Lev. 11,35.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen ist Akhnaj der Name des Besitzers.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtlich (euphem.) sie segnetenihn (cf.\u00a0iReg. 21,10; Ij. 1,5).<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Streitf\u00e4lle wie des RE.; demnach ist in allen F\u00e4llen, wo ein Einzelner sich gegen eine Mehrheit auflehnt, der Bann zu verh\u00e4ngen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,9.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,10.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Der von den Trauerreihen umgebene Raum, wo der Leidtragende sitzt.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Leinen- und Wollenzeug; cf.\u00a0Lev. 19,19; Dt. 22,9ff.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 21,30.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Platz, auf dem man beim Pfl\u00fcgen auf ein Grab stie\u00df; er ist rabb. verunreinigend, da Gebeine und Knochensplitter aufgew\u00fchlt worden sein k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zu sehen, ob nicht Gebeine daliegen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester war und keinen Sarg ber\u00fchren durfte.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Leiche, die sich unter diesen befindet.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 17,11; dies bezieht sich auf die Anordnungen der Rabbanan.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 22,1; richt.: <em>du wirst dich <\/em>c.*<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Priester bzw. Priesterin sind im Talmud Abk\u00f6mmlinge des Hochpriesters Ahron zu verstehen, die nach der Zerst\u00f6rung des Tempels keinerlei priesterl. Funktionen auszu\u00fcben haben.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verlorengehende.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Handschriften; nach den Ausgaben: seine T\u00e4tigkeit als [der Gewinn] des anderen.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Fall, wenn man Mischgewebe im Gewande findet, da\u00df man auf off. Stra\u00dfe das Gewand nicht abzulegen brauche.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,7.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,7.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Leichnam auf dem Wege, wo niemand zu einer Bestattung anwesend ist.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Fall, wenn man Mischgewebe im Gewande findet, da\u00df man auf off. Stra\u00dfe das Gewand nicht abzulegen brauche.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand Mischgewebe tr\u00e4gt, so wird die \u00dcbertretung ausge\u00fcbt, w\u00e4hrend durch die Unterlassung des Pesa\u1e25opfers od. der Beschneidung keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Sch\u00e4diger, wenn man nicht gegen die traditionelle Lesart <em>Nezaqin<\/em> lesen will. Benennung der 4. Sektion der Mi\u0161na, deren in 3 Teile zerfallender erster Traktat von diesen Dingen handelt.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Stacheln, Spitzen; dieser in der 6. Sektion befindliche Traktat handelt von den Rein- und Unreinheitsgesetzen eckiger Dinge.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die so scharfsinnig und verworren wurden, da\u00df man ihnen kaum folgen konnte.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Sich beim Regenausfall zum Gebete vorbereiten.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Tragen eines solchen Kleidungsst\u00fcckes untersagt ist.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Offenbar Volksspruch; hier soll Mathon auf \u05de\u05d0\u05ea\u05df <em>zweihundert<\/em> anspielen: zweihundert und zweihundert betr\u00e4gt vierhundert.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die badenden Frauen.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a049,22.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 48,16.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Gemeint ist das Ereignis mit der Frau Potiphars, Gen.\u00a0Kap. 39.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>So seien auch Frauen dazu verpflichtet.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>So seien auch Frauen dazu verpflichtet.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Weshalb sollten Frauen davon befreit sein.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 55,18.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Wovon Frauen befreit sind.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 16,8.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Segensspruch, der beim Eintritt des \u0160abbaths od. des Festtages vor der Mahlzeit gesprochen wird.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 20,8.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 5,12.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u0160abbath gesetze, da sie s\u00e4mtl. Verboten unterworfen sind.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer aus der Gruppe liest den Tischsegen vor.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Gr\u00f6\u00dfe einer Olive, nach R. Me\u00edr, od. eines Eies, nach R. Jehuda (weit. Fol. 45a), w\u00e4hrend man nach der Tora sich sattgegessen haben mu\u00df, um zum Tischsegen verpflichtet zu sein; in diesem Falle ist man zum Tischsegen rabbanitisch verpflichtet.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 10,17.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht schont.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 6,26.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 8,10.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Segen zu sprechen.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Gesetzgebung; die Jisra\u00e9liten mu\u00dften sich zum Empfang der Tora von ihren Frauen absondern; (cf.\u00a0Ex. 19,10).<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 8,10.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 32,3.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>An fang des Segensspruches nach dem \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil darin die in der Tora gebotene Erinnerung an den Auszug aus \u00c4gypten vorkommt.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 6,7.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Auszug aus \u00c4gypten und die Aufsichnahme des himmlischen Joches.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Beten u. bei der Erinnerung.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfang des 17. Segensspruches im Achtzehngebet.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Sondern warte, bis er diesen Segen mit der Gemeinde sagen kann.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Huldigungssegen, die Qedu\u0161a, wird vom Vorbeter, dem sich die Gemeinde anschlie\u00dft, nach Beendigung des zweiten Segensspruches im Achtzehngebet gesprochen.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn des Huldigungssegens.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 22,32.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 16,21.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Parallelstelle bezieht sich auf Num. 14,27. wo es ebenfalls \u00bbGemeinde\u00ab hei\u00dft u. von den 10 verleumderischen Kundschaftern gesprochen wird.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Der von der Gemeinde mitzusprechende Satz im Qaddi\u0161.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Wagenkunde wohl mit Bezug auf iChr. 28,18 u. Ez. Kap. 1 der g\u00f6ttliche Himmelswagen; im Talmud soviel wie Theogonie. Etwas freier d\u00fcrfte mit Physik und Metaphysik wiedergegeben \u05de\u05de\u05e4\u05ea \u05de\u05e8\u05dc\u05d1\u05d4 und \u05de\u05de\u05de\u05d4 \u05db\u05e8\u05d0\u05e4\u05d9\u05ea werden.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 4,9.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 89.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 22,17.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 18.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,1.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 22,29.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Genotz\u00fcchtigte.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Samenergusses, zum Studium der Tora und zum Gebete, w\u00e4hrend die Unreinheit wegen des Flusses etc.. bestehen bleibt.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie doch nicht rein werden.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>In unserer Mi\u0161na.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit denen der Samenergu\u00dfbehaftete sich befassen darf.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>In engerem Sinn: das F\u00fcnfbuch, im Ggs. zu den \u00fcbrigen biblischen B\u00fcchern.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der \u00fcblichen Annahme; die Form entspricht jedoch dem lat. sandaliarius und nicht dem Hebr.-Aram\u00e4ischen. Eine korrekte Handschrift hat wiederholt \u05de\u05db\u05e8\u05dc\u05d4, dem syr. \u05de\u05db\u05e8\u05dc\u05e8\u05d0 entsprechend.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch ohne ein Tauchbad genommen zu haben.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hatte Samenergu\u00df und scheute sich, Worte der Tora zu sprechen.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 23,29.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 18,4.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 22,9.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Samenergu\u00dfbehafteten, um sich mit der Tora befassen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Samenergu\u00dfbehafteten, um sich mit der Tora befassen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Erkl\u00e4rung des Talmud (Tan. Fol. 21a) Beiname, weil er bei jedem b\u00f6sen Ereignis zu sagen pflegte: auch dies (gam zu) zum Guten; demnach mit dem in der Bibel genannten Ort Gimzo nicht identisch.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Amora (der Lehrer, der Sagende), spez. Bezeichnung der Talmudlehrer nach dem endg\u00fclt. Abschlu\u00df der Mi\u0161na; diesen Titel f\u00fchrten auch die \u00dcbermittler, die den Vortrag der Gelehrten vielfach erkl\u00e4rten, den H\u00f6rern \u00fcbermittelten.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Biblisches Hohlma\u00df; das rituelle Tauchbad (od. Reinigungsbad) mu\u00df 40 Sea\u0351 (1 S. \u2014\u2014 6 Kab) Wasser haben. In leichteren F\u00e4llen sind 9 Kab Wasser \u00fcber den K\u00f6rper zu gie\u00dfen.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Reinigungsbad mu\u00df in Quellwasser erfolgen.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df ein vorschriftsm\u00e4\u00dfiges Quellbad erforderlich ist.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Benutzung f\u00fcr die samenergu\u00dfbehafteten J\u00fcnger im Lehrhause.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>So richt. nach Handschriften; viell. zolagr\u00fce, Z\u00fcchtiger*.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Samenflu\u00dfbehafteten.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Samenergu\u00df selber verschuldet hat.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Der das Reinigungsbad f\u00fcr Samenergu\u00dfbehaftete eingef\u00fchrt hat, cf.\u00a0Bq. 82aff.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Anderen Worte der Tora vorzutragen.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Es braucht kein Quellwasser zu sein.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>In welchem W\u00e4sche, Flachs udgl. eingeweicht wurde.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Um beten zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 21,27.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>In obigem Streit unterscheiden sie nicht, ob man so lange innegehalten od. nicht.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Der mit dem Gebete begonnen, wo er seine Notdurft zu verrichten hatte.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Mu\u00df er sich enthalten k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Am. 4,12.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 4,17.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 4,17.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 4,17.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 4,17.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist unter \u00bbFu\u00df&#8220; zu verstehen; cf.\u00a0iSam. 24,4.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter st\u00e4ndig und gelegentlich ist wohl benutzt bzw. unbenutzt zu verstehen.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. TAnm. 276.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Verunreinigung durch die Leiche (cf.\u00a0Num. 19,14), auch wenn sie weniger als Faustgr\u00f6\u00dfe haben.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tephillin in den Abort mitzunehmen.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf sie w\u00e4hrend des Gebetes nicht in den H\u00e4nden halten, weil die Bef\u00fcrchtung, sie fallen zu lassen, die Andacht st\u00f6ren w\u00fcrde.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher ist der Platz, wo man Wasser abschl\u00e4gt.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der kleinen sind 2 Handbreiten erlaubt, bei der gro\u00dfen aber verboten.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass nur der Mann sich vorn zu entbl\u00f6\u00dfen braucht.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass es beim Wasserlassen erst recht erlaubt sei.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Text \u05de\u05e4\u05d9\u05de\u05d9, kleine Scheidem\u00fcnze, abwechselnd mit Zuz (cf.\u00a0Ber. IH Anm. 24) gebraucht.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Kopfende.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie die Tephillin sich markieren.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Seiner Frau, woraus hervorging, da\u00df sie bei ihm war u. er sich nach \u0160emu\u00e9l richtete.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo von Familienangeh\u00f6rigen gesprochen wird.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu denen auch die Frau geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 15,20.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr Scham; obgleich die Hinterbacken unbedeckt bleiben.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 16,7.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Das an der Schamstelle besch\u00e4digt ist; ob dies hinsichtlich des \u0160ema\u0351lesens als Scham gilt.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jes. 3,18-24.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 47,2.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 3.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant. 2,14.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,1.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. schwieriger Stellen, nach einer anderen Lesart, sch\u00f6ner Stellen.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 28,66.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der Kapsel nach unten h\u00e4ngend; dies ist mi\u00df\u00e4chtlich.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es herunterfiel.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 17,22.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder Eingangshallen, durch die man in die umliegenden H\u00f6fe und H\u00e4user gelangt; eine Art Basar, wie im alten Orient gebr\u00e4uchlich.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man unterbrechen mu\u00df.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 20,25.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 5,18.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren: die nur durch Worte S\u00fcnden begehen.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,31.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 32,47.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch mit nacktem Oberk\u00f6rper.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach den Lexikographen; wahrscheinlich aber Diarrh\u00f6e.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 150,6.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 35,10.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Von in der N\u00e4he liegendem Kot ausgehend.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich die Schlafenden \u00fcbl. Geruch verbreiten.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 14,34ff.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 13,46.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,15.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,13.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 14.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hat von Rabh Unwahres berichtet.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem ersten Tanna ist es nur dann verboten, wenn er so feucht ist, um noch anderes befeuchten zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabbi stellte die Lehren, die seiner Ansicht entsprachen, als abgeschlossen hin, ohne Nennung des Autors, daher (\u0160ab. 46a uso.): die Halakha ist, wie die geschlossene Mi\u0161na.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Sei das \u0160ema\u0351 zu lesen; ob. Fol. 9b.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Laterne, Glasgef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,15.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 23,20.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a09,23.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein so gro\u00dfes Quantum hat man ja gar nicht bei der Hand.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Urin ins Wasser gegossen wird, so verliert sich nach und nach jeder Tropfen, der hinzukommt.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Was sich unter einem solchen Bette befindet, gilt als versteckt.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei diesen rollte der Kot durch einen schr\u00e4gen Kanal in die entfernt liegende Kloake.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 17b 18a 18b 19a 19b 20a 20b 21a 21b 22a 22b 23a 23b 24a 24b 25a 25b 26a 26b 27a 27b 28a \u00dcbersetzung Blatt 17b WER SEINEN TOTEN VOR SICH LIEGEN HAT, IST VOM \u0160EMA\u0351LESEN, VOM GEBETE UND VON ALLEN IN DER TORA GENANNTEN GEBOTEN BEFREIT. VON DEN TR\u00c4GERN DER BAHRE, IHREN ABL\u00d6SERN UND DEN ABL\u00d6SERN IHRER ABL\u00d6SER, DIE VOR DER BAHRE UND DIE IHINTER DER BAHRE, SIND, DIE VOR DER BAHRE SICH BEFINDEN, FALLS MAN SIE BRAUCHT, BEFREIT, UND DIE IHINTER DER BAHRE SICH BEFINDEN, AUCH FALLS MAN SIE BRAUCHT, VERPFLICHTET. DIESE UND JENE SIND VOM GEBETE BEFREIT. SOBALD SIE DEN TOTEN BESTATTET HABEN UND ZUR\u00dcCKGEKEHRT SIND, M\u00dcSSEN SIE, FALLS SIE ANFANGEN UND BEENDEN K\u00d6NNEN, BEVOR SIE NOCH IN DIE REIHE1 KOMMEN, ANFANGEN, WENN ABER NICHT, SO FANGEN SIE NICHT AN. VON DEN IN DER REIHE STEHENDEN SIND DIE INNEREN BEFREIT UND DIE \u00c4USSEREN VERPFLICHTET. (FRAUEN, SKLAVEN UND MINDERJ\u00c4HRIGE SIND &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6856","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6856"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6857,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6856\/revisions\/6857"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}