{"id":7028,"date":"2021-02-25T10:18:21","date_gmt":"2021-02-25T08:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7028"},"modified":"2021-02-25T11:16:06","modified_gmt":"2021-02-25T09:16:06","slug":"berachot-kapitel-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>D<\/bold>AS M<small>ORGENGEBET<\/small> [<small>HAT<\/small> Z<small>EIT<\/small>]<small> BIS<\/small> M<small>ITTAG;<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, BIS VIER<\/small> S<small>TUNDEN<\/small>. D<small>AS<\/small> V<small>ESPERGEBET<\/small> [<small>HAT<\/small> Z<small>EIT<\/small>]<small> BIS ZUM<\/small> A<small>BEND;<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, BIS ZUR<\/small> V<small>ESPERH\u00c4LFTE<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a><small><\/small>. D<small>AS<\/small> A<small>BENDGEBET HAT KEINE FESTGESETZTE<\/small> Z<small>EIT<\/small>. D<small>AS<\/small> Z<small>USATZGEBET<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> [<small>HAT<\/small> Z<small>EIT<\/small>]<small> DEN GANZEN<\/small> T<small>AG;<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, BIS SIEBEN<\/small> S<small>TUNDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Das Gebot [des \u0160ema\u0351lesens] ist bei Sonnenaufgang, damit man den Erl\u00f6sungssegen an das Gebet anschlie\u00dfe und somit bei Tage bete!?<\/p>\n<p>Diese Lehre gilt f\u00fcr die Erzfrommen<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: Die Erzfrommen pflegten es mit Sonnenaufgang zu beenden.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Welt aber nur bis Mittag und nicht sp\u00e4ter; dagegen sagte ja aber R. Mari, Sohn R. Honas, Sohnes des R. Jirmeja b. Abba, im Namen R. Jo\u1e25anans, da\u00df, wenn jemand sich geirrt und das Abendgebet nicht verrichtet hat, er morgens zweimal, und wenn das Morgengebet, er zur Vesper zweimal bete!?<\/p>\n<p>Man kann w\u00e4hrend des ganzen Tages das Gebet verrichten, wenn aber bis Mittag, gibt man ihm Belohnung f\u00fcr das rechtzeitig verrichtete Gebet, und wenn sp\u00e4ter, gibt man ihm wohl Belohnung f\u00fcr das Gebet, nicht aber (gibt man ihm Belohnung) f\u00fcr das rechtzeitig verrichtete Gebet.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn man sich geirrt und das Vespergebet nicht verrichtet hat; bete man abends zweimal? Sage man, wer sich geirrt und das Abendgebet nicht verrichtet hat, bete deshalb morgens zweimal, weil es ein Tag ist, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>es ward Abend und es ward Morgen, ein Tag<\/em>, w\u00e4hrend hierbei das Gebet an Stelle des Opfers ist, und wenn sein Tag vorbei ist, sei auch sein Opfer aufgehoben, oder aber kann man, da das Gebet ein Flehen ist, es verrichten, wann man will?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Hona b. Jehuda sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer sich geirrt und das Vespergebet nicht verrichtet hat, bete abends zweimal; hierbei gilt nicht: ist sein Tag vorbei, so ist sein Opfer aufgehoben. Man wandte ein; <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a><em>Krummes kann nicht grade werden, das Fehlende kann nicht vollz\u00e4hlig werden. Krummes kann nicht grade werden<\/em>, das ist, wenn man das \u0160ema\u0351lesen des Abends oder das \u0160ema\u0351lesen des Morgens, das Gebet des Abends oder das Gebet des Morgens unterlassen hat; <em>das Fehlende kann nicht vollz\u00e4hlig werden<\/em>, das ist, wenn einen seine Genossen zu einer gottgef\u00e4lligen Handlung mitgez\u00e4hlt haben, er aber sich ihnen nicht angeschlossen hat!?<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn man es absichtlich unterlassen hat<\/p>\n<p>R. A\u0161i sagte: Dies ist auch zu erweisen, denn es hei\u00dft \u00bbunterlassen\u00ab hat, nicht aber \u00bbsich geirrt\u00ab hat. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer sich geirrt und am \u0160abbathvorabend das Vespergebet nicht verrichtet hat, bete am \u0160abbathabend zweimal<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>. Wer sich geirrt und am \u0160abbath das Vespergebet nicht verrichtet hat, bete am \u0160abbathausgang das wochent\u00e4gliche Gebet zweimal; den Unterscheidungssegen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> spreche er im ersten [Gebete] und spreche ihn nicht im zweiten. Hat er den Unterscheidungssegen im zweiten gesprochen und nicht im ersten, so wird ihm das zweite angerechnet, das erste aber nicht. Demnach ist es, wenn man im ersten den Unterscheidungssegen nicht gesprochen hat, ebenso, als h\u00e4tte man \u00fcberhaupt nicht gebetet, und man lasse ihn wiederholen, und dem widersprechend [wird gelehrt], da\u00df, wenn jemand sich geirrt und des Regens<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> im Auferstehungssegen<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, oder der Bitte<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> im Segen \u00fcber das Jahr<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>nicht erw\u00e4hnt hat, man ihn wiederholen lasse, wenn aber den Unterscheidungssegen im Segen \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>, man ihn nicht wiederholen lasse, weil er ihn auch \u00fcber den Becher<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> sprechen kann!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Die Gebete haben die Erzv\u00e4ter angeordnet; R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagt, die Gebete habe man den t\u00e4glichen Opfern entsprechend angeordnet. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jose b. R. \u1e24anina, und eine \u00fcbereinstimmend mit R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jose b. R. \u1e24anina: Abraham hat das Morgengebet angeordnet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>und Abraham machte sich fr\u00fch am Morgen auf zu dem Orte, woselbst er gestanden<\/em>, und stehen ist nichts weiter als beten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>und Pin\u1e25as stand auf und betete<\/em>. Ji\u00e7\u1e25aq hat das Vespergebet angeordnet, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>und Ji\u00e7\u1e25aq ging gegen Abend ins Feld hinaus, um nachzudenken<\/em>, und nachdenken ist nichts weiter als beten, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>ein Gebet des Armen, wenn er verschmachtet und vor Gott seine Gedanken aussch\u00fcttet<\/em>. Ja\u0351qob hat das Abendgebet angeordnet, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>er kam an den Ort heran<\/em>, und herankommen ist nichts weiter als beten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>und du sollst f\u00fcr dieses Volk nicht bitten, keine Klage und kein Gebet f\u00fcr sie erheben, und mir mit F\u00fcrbitte nicht herankommen<\/em>. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Sie sagten deshalb, das Morgengebet habe Zeit bis Mittag, weil das t\u00e4gliche Opfer des Morgens bis Mittag Zeit hatte; R. Jehuda sagt, bis vier Stunden, weil das t\u00e4gliche Opfer des Morgens bis vier Stunden Zeit hatte. Und sie sagten deshalb, das Vespergebet habe Zeit bis zum Abend, weil das t\u00e4gliche Opfer der Abendd\u00e4mmerung bis zum Abend Zeit hatte; R. Jehuda sagt, bis zur H\u00e4lfte [der Zeit] des Vespergebetes, weil das t\u00e4gliche Opfer der Abendd\u00e4mmerung bis zur H\u00e4lfte [der Zeit] des Vespergebetes Zeit hatte. Und sie sagten deshalb, das Abendgebet habe keine festgesetzte Zeit, weil das Aufbrennen der abends noch nicht aufgebrannten Opferteile und des Schmeeres<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>die ganze Nacht erfolgen konnte. Und sie sagten deshalb, das Zusatzgebet habe den ganzen Tag Zeit, weil das Zusatzopfer den ganzen Tag Zeit hatte; R. Jehuda sagt, bis sieben Stunden, weil das Zusatzopfer bis sieben Stunden Zeit hatte.<\/p>\n<p>Welches ist das gro\u00dfe Vespergebet<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>von sechseinhalb Stunden ab; welches ist das kleine Vespergebet?<\/p>\n<p>von neuneinhalb Stunden ab. Sie fragten: Meint R. Jehuda die erste Vesperh\u00e4lfte, oder meint er die letzte Vesperh\u00e4lfte?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda sagt, sie sagten bis zur letzten Vesperh\u00e4lfte, n\u00e4mlich elf Stunden weniger ein Viertel.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re ja eine Widerlegung des R. Jose b. R. \u1e24anina?<\/p>\n<p>R. Jose b. R. \u1e24anina kann dir erwidern: Tats\u00e4chlich, kann ich dir sagen, haben die Erzv\u00e4ter die Gebete angeordnet, nur st\u00fctzen sie die Rabbanan auf die Opfer. Wer hat, wolltest du nicht so sagen, nach R. Jose b. R. \u1e24anina das Zusatzgebet angeordnet!? Vielmehr haben die Erzv\u00e4ter die Gebete angeordnet, und die Rabbanan st\u00fctzen sie auf die Opfer.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT, BIS VIER<\/small> S<small>TUNDEN<\/small>. Sie fragten: Ist das \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich zu verstehen, oder ist das \u00bbbis\u00ab ausschlie\u00dflich zu verstehen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jehuda sagt, bis zur Vesperh\u00e4lfte. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen R. Jehuda und den Rabbanan, wenn du sagst, \u00bbbis\u00ab ausschlie\u00dflich, wenn du aber sagst, \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich, ist ja R. Jehuda<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>[derselben Ansicht wie] die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Wie ist, wenn \u00bbbis\u00ab ausschlie\u00dflich, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: das Zusatzgebet [hat Zeit] den ganzen Tag<\/p>\n<p>R. Jehuda sagt, bis sieben Stunden. Ferner wird gelehrt: Wenn jemand zwei Gebete zu verrichten hat, das Zusatzgebet und das Vespergebet, verrichte er das Vespergebet und nachher das Zusatzgebet, denn jenes ist ein st\u00e4ndiges, dieses aber kein st\u00e4ndiges; R. Jehuda sagt, er verrichte das Zusatzgebet und nachher das Vespergebet, denn jenes ist ein vers\u00e4umbares, dieses aber kein vers\u00e4umbares. Allerdings k\u00f6nnen, wenn du sagst, \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich, beide Gebete zusammentreffen<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>, wieso aber k\u00f6nnen, wenn du sagst, \u00bbbis\u00ab ausschlie\u00dflich, beide Gebete zusammentreffen, sobald die Zeit des Vespergebetes heranreicht, ist ja die des Zusatzgebetes bereits vor\u00fcber!?<\/p>\n<p>Wie denn, \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich, demnach ist ja vom Anfangssatze einzuwenden: welchen Unterschied gibt es zwischen R. Jehuda und den Rabbanan!?<\/p>\n<p>Glaubst du etwa, er meine die letztere Vesperh\u00e4lfte; er meint die erstere Vesperh\u00e4lfte. [Jener Autor] meint es wie folgt: die erstere H\u00e4lfte h\u00f6rt auf, und die letztere beginnt, wenn elf Stunden weniger ein Viertel vor\u00fcber<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>sind.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Auch wir haben es<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>gelernt: R. Jehuda b. Baba bezeugte f\u00fcnf Dinge: da\u00df man eine Minderj\u00e4hrige zur Weigerungserkl\u00e4rung<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>veranla\u00dft; da\u00df man eine Witwe durch Aussage eines Zeusren<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>zur Heirat zul\u00e4\u00dft; da\u00df ein Hahn in Jeru\u0161alem gesteinigt wurde, weil er einen Menschen get\u00f6tet hatte; da\u00df vierzigt\u00e4giger Wein auf den Altar gegossen<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>wurde und da\u00df das best\u00e4ndige Morgenopfer in der vierten Stunde dargebracht wurde<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>. Schlie\u00dfe hieraus: \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte: Die Halakha ist wie R. Jehuda, weil wir mit ihm \u00fcbereinstimmend in der Be\u1e25irta<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>gelernt haben.<\/p>\n<p>\u00abUnd da\u00df das best\u00e4ndige Morgenopfer in der vierten Stunde dargebracht wurde\u00bb. Wer ist der Autor der folgenden Lehre:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>Und als die Sonne w\u00e4rmend wurde, schmolz es<\/em>; in der vierten Stunde. Du sagst in der vierten, vielleicht ist dem nicht so, sondern in der sechsten!? Wenn es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>als der Tag warm war<\/em>, geschah es in der sechsten Stunde, hier aber hei\u00dft es: <em>als die Sonne w\u00e4rmend wurde, schmolz es<\/em>, in der vierten Stunde. Wer: weder R. Jehuda noch die Rabbanan. Nach R. Jehuda geh\u00f6rt [die Zeit] bis zur vierten Stunde zum Morgen und nach den Rabbanan geh\u00f6rt auch [die Zeit] bis Mittag zum Morgen!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: R. Jehuda, wenn du willst, sage ich: die Rabbanan. Wenn du willst, sage ich: die Rabbanan, denn die Schrift sagt:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>Morgen f\u00fcr Morgen<\/em>, teile ihn also in zwei Morgen<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>. Wenn du willst, sage ich: R. Jehuda, denn das \u00fcberfl\u00fcssige Wort \u00bbMorgen\u00ab deutet darauf, da\u00df es eine Stunde fr\u00fcher geschah.<\/p>\n<p>Alle erkl\u00e4ren \u00fcbereinstimmend: <em>als die Sonne w\u00e4rmend wurde, schmolz es<\/em>, in der vierten Stunde; wieso ist dies erwiesen? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Es hei\u00dft: <em>als die Sonne w\u00e4rmend wurde, schmolz es<\/em>, und die vierte Stunde ist die Zeit, in der die Sonne warm, der Schatten aber k\u00fchl ist.<\/p>\n<p>D<small>AS<\/small> V<small>ESPERGEBET<\/small> [<small>HAT<\/small> Z<small>EIT<\/small>]<small> BIS ZUM<\/small> A<small>BEND &amp;C<\/small>. R. \u1e24isda sprach zu R. Ji\u00e7\u1e25aq: Dort<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>sagte R. Kahana, die Halakha sei wie R. Jehuda, weil wir mit ihm \u00fcbereinstimmend in der Be\u1e25irta gelernt haben; wie ist es hier? Er schwieg und erwiderte ihm nichts. Da sprach R. \u1e24isda: Dies wollen wir sehen. Rabh verrichtete das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend, als es noch Tag war; demnach ist die Halakha wie R. Jehuda<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, R. Hona und die Rabbanan verrichten das Gebet nicht vor Abend, demnach ist die Halakha nicht wie R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Da nun die Halakha weder wie dieser noch wie jener entschieden wurde, so hat, wer nach diesem handelt, recht getan, und wer nach jenem handelt, recht getan.<\/p>\n<p>Rabh trat einst bei Geniba ein und verrichtete das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend; R. Jirmeja b. Abba stand hinter Rabh und verrichtete ebenfalls das Gebet, und als Rabh geendet hatte, unterbrach er R. Jirmeja<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>nicht. Hieraus ist dreierlei zu entnehmen: es ist zu entnehmen, da\u00df man das \u0160abbathgebet schon am \u0160abbathvorabend verrichte; es ist zu entnehmen, da\u00df ein Sch\u00fcler hinter seinem Lehrer bete; und es ist zu entnehnehmen, da\u00df man vor dem Betenden nicht vor\u00fcbergehen darf. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, es sei verboten, vor dem Betenden vor\u00fcberzugehen.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Ami und R. Asi gingen ja wohl vor\u00fcber!?<\/p>\n<p>R. Ami und R. Asi gingen au\u00dferhalb [der] vier Ellen vor\u00fcber.<\/p>\n<p>Wieso tat dies R. Jirmeja, R. Jehuda<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>sagte ja im Namen Rabhs, da\u00df man weder vor seinem Lehrer noch hinter seinem Lehrer bete!? Ferner wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Wer hinter seinem Lehrer betet, wer seinen Lehrer gr\u00fc\u00dft<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>, wer seinem Lehrer den Gru\u00df erwidert, wer gegen die Schule seines Lehrers Streit f\u00fchrt, und wer etwas sagt, was er aus dem Munde seines Lehrers nicht geh\u00f6rt, der verursacht, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit von Jisra\u00e9l weiche.<\/p>\n<p>Anders verhielt es sich bei R. Jirmeja b. Abba, er war Sch\u00fcler und Gen\u00f6sse [Rabhs]. Deshalb sagte auch R. Jirmeja b. Abba zu Rabh: Hast d u schon aufgeh\u00f6rt<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>? Und dieser erwiderte: Jawohl, ich habe schon aufgeh\u00f6rt. Er sagte nicht: Hat der Meister schon aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber mu\u00dfte er denn aufgeh\u00f6rt haben, R. Abin erz\u00e4hlte ja, da\u00df Rabbi einst das Sahbathgebet am \u0160abbathvorabend verrichtete, dann ins Bad ging, herauskam und (uns) den Abschnitt lehrte; es war aber noch<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>nicht dunkel!? Raba erwiderte: Er ging nur schwitzen, und zwar dies vor der Anordnung<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja nicht so, Abajje erlaubte ja dem R. Dimi b. Levaj, K\u00f6rbe zu beschwefeln<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da war es ein Irrtum<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wiederholt man denn eines Irrtums wegen, Abidan erz\u00e4hlte ja folgendes: Einst \u00fcberzog sich der Himmel mit Wolken, und da das Volk glaubte, es sei schon finster, trat es in das Bethaus und verrichtete am \u0160abbath das Gebet des \u0160abbathausganges. Als sp\u00e4ter die Wolken sich teilten, und die Sonne hervorleuchtete, kamen sie zu Rabbi und befragten ihn. Er erwiderte: Da sie schon gebetet, so haben sie ihr Gebet verrichtet!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einer Gemeinschaft, die wir nicht bel\u00e4stigen.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abin sagte: Rabh verrichtete das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend; R. Jo\u0161ija verrichtete das Gebet des \u0160abbathausgangs am \u0160abbath. \u00abRabh verrichtete das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend. \u00bb Spricht man auch<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>den Weihsegen \u00fcber den Becher oder spricht man den Weihsegen \u00fcber den Becher nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, man verrichte das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend und spreche auch den Weihsegen \u00fcber den Becher. Die Halakha ist wie er.<\/p>\n<p>\u00abR. Jo\u0161ija verrichtete das Gebet des \u0160abbathausgangs am \u0160abbath.\u00bb Spricht man auch<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>den Unterscheidungssegen \u00fcber den Becher, oder spricht man den Unterscheidungssegen \u00fcber den Becher nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, man verrichte das Gebet des \u0160abbathausgangs am \u0160abbath und spreche auch den Unterscheidungssegen \u00fcber den Becher.<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen R. Asis im Namen R. Elea\u0351zars im Namen R. \u1e24aninas im Namen Rabhs: Neben dieser S\u00e4ule verrichtete R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend. Als U\u0351la kam, sagte er: Es war neben einer Palme, nicht neben einer S\u00e4ule, ferner war es nicht R. Ji\u0161ma\u0351el b. R. Jose, sondern R. Elea\u0351zar b. R. Jose, auch war es nicht das \u0160abbathgebet am \u0160abbathvorabend, sondern das Gebet des \u0160abbathausgangs am \u0160abbath.<\/p>\n<p>D<small>AS<\/small> A<small>BENDGEBET HAT KEINE FESTGESETZTE<\/small> Z<small>EIT<\/small>. Was hei\u00dft: keine festgesetzte Zeit: wollte man sagen, wenn man will, bete man die ganze Nacht, so sollte er ja lehren, das Abendgebet habe Zeit die ganze Nacht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hat keine festgesetzte Zeit, dies nach demjenigen, welcher sagt, das Abendgebet sei Freigestelltes.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das Abendgebet ist, wie R. Gamli\u00e9l sagt, Pflicht, und wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, Freigestelltes. Die Halakha ist wie derjenige, welcher Pflicht sagt; Rabh sagt, die Halakha sei wie derjenige, welcher Freigestelltes sagt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst trat ein J\u00fcnger vor R. Jeho\u0161ua\u0351 und fragte ihn: Ist das Abendgebet Freigestelltes oder Pflicht? Er erwiderte: Freigestelltes. Hierauf kam er vor R. Gamli\u00e9l und fragte ihn: Ist das Abendgebet Freigestelltes oder Pflicht? Er erwiderte: Pflicht.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte mir ja aber: Freigestelltes!? Dieser erwiderte: Warte, bis die Schildtr\u00e4ger<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>in das Lehrhaus kommen. Als die Schildtr\u00e4ger kamen, stellte der Fragesteller sich hin und fragte: Ist das Abendgebet Freigestelltes oder Pflicht? R. Gamli\u00e9l antwortete: Pflicht. Dann sprach R. Gamli\u00e9l zu den Weisen: Gibt es jemand, der dies bestreitet? R. Jeho\u0161ua\u0351 erwiderte: Nein. Jener sprach: Man sagte mir ja in deinem Namen, es sei Freigestelltes! Hierauf sprach er: Jeho\u0161ua\u0351, steh auf (auf deine F\u00fc\u00dfe), damit man gegen dich zeuge. Da stand R. Jeho\u0161ua\u0351 auf (auf seine F\u00fc\u00dfe) und sprach: W\u00e4re ich lebendig und er tot, so k\u00f6nnte der Lebende den Toten der L\u00fcge zeihen, nun aber, da ich lebe, und er ebenfalls lebt, wie kann der Lebende den Lebenden der L\u00fcge zeihen!? R. Gamli\u00e9l sa\u00df und trug vor, w\u00e4hrend R. Jeho\u0161ua\u0351 auf seinen F\u00fc\u00dfen stand, bis das Volk zu murren begann und dem Dolinetsch<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>\u1e24u\u00e7pith zurief: Halt ein. Da hielt er inne. [Das Volk] sprach: Wie lange noch wird er fortfahren, ihn zu qu\u00e4len!? Wegen des Neujahres qu\u00e4lte er ihn im Vorjahre<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, wegen der Erstgeburt beim Ereignis<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> mit R. \u00c7adoq qu\u00e4lte er ihn, und jetzt qu\u00e4lt er ihn wieder; auf, wir setzen ihn<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>ab.<\/p>\n<p>Wen aber setzen wir nun ein? Setzen wir R. Jeho\u0161ua\u0351 ein, so ist er es ja, wegen dessen es geschehen, setzen wir R. A\u0351qiba ein, so kann er \u00fcber ihn Strafe heraufbeschw\u00f6ren, da er keine Ahnenverdienste hat; setzen wir nun R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja ein, denn er ist weise, er ist reich und er ist das zehnte Glied E\u0351zras. Er ist weise, und wenn man an ihn eine Frage richtet, beantwortet er sie. Er ist reich, und wenn es n\u00f6tig wird, im kaiserlichen Hofe zu dienen, kann er hingehen und dienen. Er ist das zehnte Glied E\u0351zras, er hat auch Ahnenverdienste, und jener kann \u00fcber ihn keine Strafe heraufbeschw\u00f6ren. Alsdann kamen sie zu ihm und sprachen: Ist es dem Meister gef\u00e4llig, Oberhaupt des Kollegiums zu werden? Er erwiderte ihnen: Ich will gehen und mich mit meinen Hausleuten beraten. Als er darauf ging und sich mit seiner Frau beriet, sprach sie zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>ihm: Man k\u00f6nnte dich absetzen. Er erwiderte: Man erh\u00f6ht beim Heiligen und erniedrigt nicht.<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte Strafe \u00fcber dich heraufbeschw\u00f6ren. Er erwiderte: Einen Tag einen kostbaren Becher, und sollte er auch morgen zerbrechen.<\/p>\n<p>Du hast noch kein wei\u00dfes [Haar]. An jenem Tage war er achtzehn Jahre alt, da geschah ihm ein Wunder, und er bekam achtzehn Reihen wei\u00dfes [Haar], Daher sagte<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja: Ich bin bereits wie ein Siebzigj\u00e4hriger, er sagte aber nicht: ein Siebzigj\u00e4hriger.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: An jenem Tage schaffte man den T\u00fcrw\u00e4rter ab, und den Sch\u00fclern wurde die Erlaubnis zum Eintreten erteilt.<\/p>\n<p>R. Gamli\u00e9l pflegte n\u00e4mlich ausrufen und sagen zu lassen: Kein Sch\u00fcler, dessen Inneres seinem \u00c4u\u00dferen nicht entspricht, trete in das Lehrhaus ein. An jenem Tage kamen viele B\u00e4nke hinzu.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Hier\u00fcber streiten Abba Joseph b. Dostaj und die Rabbanan; nach einer Ansicht kamen vierhundert B\u00e4nke hinzu, nach der anderen Ansicht kamen siebenhundert B\u00e4nke hinzu. Da ward R. Gamli\u00e9l entmutigt und sprach: Vielleicht habe ich, beh\u00fcte und bewahre, Jisra\u00e9l die Tora vorenthalten. Da zeigte man ihm im Traume wei\u00dfe T\u00f6pfe voll Asche. Dies ist aber bedeutungslos, denn man zeigte sie ihm nur zu seiner Beruhigung.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: E\u0351dijoth<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>wurde an jenem Tage gelehrt; und \u00fcberall, wo es \u00bban jenem Tage\u00ab hei\u00dft, ist dieser Tag gemeint. Es blieb keine schwebende Halakha im Lehrhause, die damals nicht entschieden wurde. Auch R. Gamli\u00e9l selbst mied das Lehrhaus nicht, denn wir haben gelernt: An jenem Tage kam Jehuda, ein a\u0351mmonitischer Proselyt, zu ihnen ins Lehrhaus und fragte: Darf ich in die Gemeinde aufgenommen werden? R. Gamli\u00e9l erwiderte ihm: Du darfst in die Gemeinde nicht aufgenommen werden.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 aber erwiderte ihm: Wohl darfst du in die Gemeinde aufgenommen werden.<\/p>\n<p>R. Gamli\u00e9l sprach zu ihm: Lange schon hei\u00dft es:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><em>A\u0351mmoniter und Mo\u00e1biter sollen in die Gemeinde des Herrn nicht kommen<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 erwiderte ihm: Weilen denn A\u0351mmon und Mo\u00e1b noch an ihrem Orte!? Lange schon kam San\u1e25erib, K\u00f6nig von Assyrien, und vermischte alle V\u00f6lker, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a><em>ich habe die Grenzen der V\u00f6lker entfernt und ihre Vorr\u00e4te geraubt, ich lie\u00df die Macht der Bewohner sinken<\/em>, und wer ausscheidet, scheidet aus der Mehrheit aus.<\/p>\n<p>R. Gamli\u00e9l sprach zu ihm: Lange schon hei\u00dft es ja aber:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><em>und nachher f\u00fchre ich die Gefangenschaft der Kinder A\u0351mmon zur\u00fcck, spricht der Herr<\/em>, sie sind also zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 erwiderte: Lange schon hei\u00dft es ja auch:<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>ich f\u00fchre die Gefangenschaft meines Volkes Jisra\u00e9l zur\u00fcck<\/em>, und sie sind noch nicht zur\u00fcckgekehrt! Hierauf erlaubten sie, ihn in die Gemeinde aufzunehmen. Da sprach R. Gamli\u00e9l: Wenn dem so ist, so will ich gehen und R. Jeho\u0161ua\u0351 um Verzeihung bitten. Als er in sein Haus kam und sah, da\u00df die W\u00e4nde seines Hauses schwarz waren, sprach er zu ihm: An den W\u00e4nden deines Hauses ist es zu erkennen, da\u00df du K\u00f6hler<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>bist. Dieser entgegnete: Wehe dem Zeitalter, dessen Vorsteher du bist; du kennst die Qual der Schriftgelehrten nicht, wie sie ihren Erwerb herbeischaffen, und womit sie sich ern\u00e4hren. Jener erwiderte: Ich ergebe mich dir, verzeihe mir! Dieser aber beachtete ihn nicht.<\/p>\n<p>So tue dies wegen der Ehre meiner Ahnen. Da lie\u00df er sich bes\u00e4nftigen. Alsdann sprachen sie: Wer soll gehen und dies den Rabbanan mitteilen? Da sprach ein W\u00e4scher<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>zu ihnen: Ich will gehen. Hierauf lie\u00df R. Jeho\u0161ua\u0351 im Lehrhause verk\u00fcnden: Wer den Mantel<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>trug, trage den Mantel auch fernerhin. Soll denn der, der den Mantel nicht trug, zu dem, der den Mantel trug, sagen: Schicke mir den Mantel, ich will ihn anziehen!? Darauf sprach R. A\u0351qiba zu den Rabbanan: Schlie\u00dfet die T\u00fcren, damit nicht die Diener R. Gamli\u00e9ls kommen und die Rabbanan qu\u00e4len. Sodann sprach R. Jeho\u0161ua\u0351: Es ist besser, ich mache mich auf und gehe selbst zu ihnen. Er ging hin, klopfte an die T\u00fcr und sprach: Ein Sprengender<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>, Sohn eines Sprengenden, soll auch fernerhin sprengen; soll denn der, der weder selbst Sprengender noch Sohn eines Sprengenden ist, zum Sprengenden, dem Sohne eines Sprengenden, sagen: Dein Wasser ist Sp\u00fclwasser<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>, und deine Asche ist Herdasche<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>!? Auch R. A\u0351qiba sprach zu ihm: R. Jeho\u0161ua\u0351, du hast dich bes\u00e4nftigen lassen; wir haben es nur deiner Ehre wegen getan; morgen machen wir uns auf, ich und du, und gehen an seine T\u00fcr. Alsdann sprachen sie: Was machen wir nun; setzen wir jenen ab, so ist es ja \u00fcberliefert, da\u00df man beim Heiligen erh\u00f6he und nicht erniedrige; tr\u00e4gt der eine an einem \u0160abbath und der andere am zweiten \u0160abbath vor, so k\u00f6nnte er neidisch sein; vielmehr, mag R. Gamli\u00e9l drei \u0160abbathe und R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja einen \u0160abbath den Vortrag halten. Das ist es, was der Meister sagte: Wessen \u0160abbath war es?<\/p>\n<p>es war des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja. Jener Sch\u00fcler<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>war R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj.<\/p>\n<p>D<small>AS<\/small> Z<small>USATZGEBET<\/small> [<small>HAT<\/small> Z<small>EIT<\/small>]<small> DEN GANZEN<\/small> T<small>AG<\/small>. R. Jo\u1e25anan sagte: Er hei\u00dft jedoch Frevler.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer zwei Gebete zu verrichten hat, das Vespergebet und das Zusatzgebet, verrichte das Vespergebet und nachher das Zusatzgebet, denn jenes ist ein st\u00e4ndiges, dieses aber kein st\u00e4ndiges; R. Jehuda sagt, er verrichte das Zusatz- und nachher das Vespergebet, denn jenes ist ein vers\u00e4umbares, dieses aber kein vers\u00e4umbares.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Die Halakha ist, er verrichte das Vespergebet und nachher das Zusatzgebet.<\/p>\n<p>Wenn R. Zera von seinem Studium m\u00fcde war, pflegte er hinzugehen und sich vor der T\u00fcr der Schule des R. Nathan b. \u1e6cobi zu setzen; er sagte n\u00e4mlich, wenn die Rabbanan vor\u00fcberziehen, werde ich vor ihnen aufstehen und daf\u00fcr Belohnung erhalten. Als R. Nathan b. \u1e6cobi herauskam, fragte er ihn: Wer lehrte die Halakha im Lehrhause? Dieser erwiderte: R. Jo\u1e25anan lehrte folgendes: die Halakha ist nicht wie R. Jehuda, welcher lehrt, man bete das Zusatzgebet und nachher das Vespergebet. Jener fragte: Hat dies R. Jo\u1e25anan gesagt? Dieser erwiderte: Jawohl. Ich lernte es von ihm vierzigmal. Alsdann fragte er: Ist es dir einzig oder ist es dir neu<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Es ist mir neu, denn ich war im Zweifel, ob sie nicht von R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi ist.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: \u00dcber den, der das Zusatzgebet nach sieben Stunden, nach R. Jehuda, betet, spricht die Schrift:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>die Betr\u00fcbten [nuge] wegen der Feste sammle ich, denn von dir waren sie<\/em>. Wieso ist es erwiesen, da\u00df <em>nuge<\/em> zerbrechen bedeute?<\/p>\n<p>So \u00fcbersetzte R. Joseph: Ein Zusammenbruch komme \u00fcber die Feinde des Hauses Jisra\u00e9l, weil sie die Festtage<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>in Jeru\u0161alem vers\u00e4umten.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: \u00dcber den, der das Morgengebet nach vier Stunden, nach R. Jehuda, verrichtet, spricht die Schrift: <em>die Betr\u00fcbten wegen der Feste, sammle ich, denn von dir [waren sie]<\/em>. Wieso ist es erwiesen, da\u00df <em>nuge<\/em> betr\u00fcbt bedeute?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>meine Seele zerflie\u00dft vor Tr\u00fcbsal [tuga]<\/em>.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq entnimmt dies aus folgendem:<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><em>ihre Jungfrauen sind betr\u00fcbt [nugoth], und ihr ist bitter<\/em>.<\/p>\n<p>R. Ivja war krank und kam nicht zum Vortrage R. Josephs. Als er am<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>folgenden Tage kam, fragte ihn Abajje, weil er R. Joseph bes\u00e4nftigen wollte: Weshalb kam der Meister nicht zur Vorlesung? Dieser erwiderte: Ich f\u00fchlte mich schwach und konnte nicht. Jener sprach: Warum hast du nicht etwas genossen und bist gekommen? Dieser erwiderte: H\u00e4lt denn der Meister nichts von der Lehre R. Honas? R. Hona sagte n\u00e4mlich, man d\u00fcrfe nichts genie\u00dfen, bevor man das Zusatzgebet verrichtet hat! Jener sprach: Der Meister konnte ja das Zusatzgebet als Einzelner verrichten, etwas genie\u00dfen und dann kommen. Dieser entgegnete: H\u00e4lt denn der Meister nichts von der Lehre R. Jo\u1e25anans, da\u00df es n\u00e4mlich verboten sei, das Gebet fr\u00fcher zu verrichten, als die Gemeinde es verrichtet!? Jener erwiderte: Ist etwa hierzu nicht gelehrt worden, R. Abba sagte, sie lehrten es [von dem Falle], wenn man mit der Gemeinde ist!? Die Halakha ist weder wie R. Hona noch wie R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi. Wie R. Hona bez\u00fcglich des eben Gesagten; wie R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, sobald die Zeit des Vespergebetes herangereicht ist, d\u00fcrfe man nichts genie\u00dfen, bevor man das Vespergebet verrichtet hat.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>R.<\/bold> N<small>E\u1e24UNJA B<\/small>. H<small>AQANA PFLEGTE BEI SEINEM<\/small> E<small>INTRETEN IN DAS<\/small> L<small>EHRHAUS UND BEI SEINEM<\/small> H<small>ERAUSGEHEN EIN KURZES<\/small> G<small>EBET ZU VERRICHTEN<\/small>. S<small>IE FRAGTEN IHN:<\/small> W<small>ELCHE<\/small> B<small>EWANDTNIS HAT ES MIT DIESEM<\/small> G<small>EBETE?<\/small> E<small>R ERWIDERTE IHNEN<\/small>: B<small>EI MEINEM<\/small> E<small>INTRETEN BETE ICH, DASS SICH DURCH MICH KEIN<\/small> A<small>NSTOSS EREIGNE, BEI MEINEM<\/small> H<small>ERAUSGEHEN STATTE ICH<\/small> D<small>ANK AB F\u00dcR MEIN LOS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Was spreche man bei seinem Eintreten?<\/p>\n<p>M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df sich durch mich kein Ansto\u00df ereigne, da\u00df ich in einer Halakha nicht irre, und da\u00df meine Genossen sich meiner freuen; da\u00df ich \u00fcber das Unreine nicht rein sage, noch \u00fcber das Reine unrein, da\u00df nicht meine Genossen durch mich in einer Halakha irren, und da\u00df ich mich ihrer freue. Was spricht er bei seinem Herausgehen?<\/p>\n<p>Ich danke dir, o Herr, mein Gott, da\u00df du meinen Anteil unter den Bewohnern des Lehrhauses beschieden hast, und nicht hast meinen Anteil unter den Eckensitzern<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>beschieden. Ich stehe fr\u00fch auf, und jene stehen fr\u00fch auf: ich stehe fr\u00fch auf zu Dingen der Tora, jene stehen fr\u00fch auf zu eitlen Dingen; ich m\u00fche mich ab, und jene m\u00fchen sich ab: ich m\u00fche mich ab und erhalte Belohnung, jene m\u00fchen sich ab und erhalten keine Belohnung; ich laufe, und jene laufen: ich laufe zum Leben der zuk\u00fcnftigen Welt, jene laufen zur Grube des Verderbens.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Als R. Elie\u0351zer erkrankte, traten seine Sch\u00fcler ein, ihn zu besuchen. Sie sprachen zu ihm: Meister, lehre uns die Wege des Lebens, damit wir durch sie zum Leben der zuk\u00fcnftigen Welt gelangen. Er erwiderte ihnen: Seid behutsam mit der Ehre euerer Genossen; haltet euere Kinder vom Nachsinnen<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>zur\u00fcck und setzet sie in den Scho\u00df der Schriftgelehrten; und wenn ihr das Gebet verrichtet, wisset, vor wem ihr stehet. Dadurch werdet ihr zum Leben der zuk\u00fcnftigen Welt gelangen.<\/p>\n<p>Und als R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj erkrankte, traten seine Sch\u00fcler ein, ihn zu besuchen. Als er sie sah, begann er zu weinen. Seine Sch\u00fcler sprachen zu ihm: Leuchte Jisra\u00e9ls, rechte S\u00e4ule, m\u00e4chtiger Hammer, warum weinst du? Er erwiderte ihnen: Wenn man mich vor einen K\u00f6nig aus Fleisch und Blut f\u00fchrte, der heute hier und morgen im Grabe ist, dessen Zorn, wenn er \u00fcber mich z\u00fcrnt, kein ewiger Zorn ist, dessen Fessel, wenn er mich fesselt, keine ewige Fessel ist, dessen T\u00f6ten, wenn er mich t\u00f6tet, kein ewiges T\u00f6ten ist, den ich auch mit Worten bes\u00e4nftigen und mit Geld bestechen kann, w\u00fcrde ich dennoch weinen; jetzt, da man mich vor den K\u00f6nig der K\u00f6nige, den Heiligen, gepriesen sei er, f\u00fchrt, der in alle Ewigkeit lebt und besteht, dessen Zorn, wenn er \u00fcber mich z\u00fcrnt, ein ewiger Zorn ist, dessen Fessel, wenn er mich fesselt, eine ewige Fessel ist, dessen T\u00f6ten, wenn er mich t\u00f6tet, ein ewiges T\u00f6ten ist, den ich mit Worten nicht bes\u00e4nftigen und mit Geld nicht bestechen kann, und au\u00dferdem auch zwei Wege vor mir sind, einer zum Paradiese, und einer zum Fegefeuer, und ich nicht wei\u00df, welchen von ihnen man mich f\u00fchren wird, soll ich da nicht weinen!? Sie sprachen zu ihm: Meister, segne uns! Er erwiderte ihnen: M\u00f6ge es sein Wille sein, da\u00df die Furcht vor dem Himmel in euch so sei, wie die Furcht vor [einem Menschen aus] Fleisch und Blut. Seine Sch\u00fcler sprachen zu ihm: Nur so weit!? Er erwiderte ihnen: O, wenn dem doch so w\u00e4re! Merket, wenn der Mensch eine S\u00fcnde begeht, spricht er: da\u00df mich doch niemand sehe! Bei seinem Hinscheiden sprach er zu ihnen: R\u00e4umet die Hausger\u00e4te fort, wegen der Verunreinigung<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>, und bereitet einen Stuhl f\u00fcr \u1e24izqijahu, den K\u00f6nig Jehudas, der da kommt.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>R.<\/bold> G<small>AMLI\u00c9L SAGT, MAN BETE JEDEN<\/small> T<small>AG DAS<\/small> A<small>CHTZEHNGEBET;<\/small> R. J<small>EHO\u0160UA\u0351 SAGT, DEN<\/small> A<small>USZUG DES<\/small> A<small>CHTZEHNGEBETES<\/small>; R. A\u0351<small>QIBA SAGT, IST EINEM DAS<\/small> G<small>EBET IM<\/small> M<small>UNDE GEL\u00c4UFIG, SO BETE ER DAS<\/small> A<small>CHTZEHNGEBET, WENN NICHT, SO BETE ER DEN<\/small> A<small>USZUG DES<\/small> A<small>CHTZEHNGEBETES<\/small>. R. E<small>LIE\u0351ZER SAGTE<\/small>: W<small>ER SEIN<\/small> G<small>EBET ALS ETWAS<\/small> O<small>BLIGATORISCHES BETRACHTET, DESSEN<\/small> G<small>EBET IST KEIN<\/small> F<small>LEHEN<\/small>. R. J<small>EHO\u0160UA\u0351 SAGTE<\/small>: W<small>ER AN EINEM<\/small> O<small>RTE DER<\/small> G<small>EFAHR GEHT, BETE EIN KURZES<\/small> G<small>EBET, ER SPRECHE:<\/small> H<small>ILF, O<\/small> H<small>ERR, DEINEM<\/small> V<small>OLKE, DEM<\/small> \u00dc<small>BERRESTE<\/small> J<small>ISRA\u00c9LS; M\u00d6GEN IHRE<\/small> B<small>ED\u00dcRFNISSE AUF ALLEN<\/small> S<small>CHEIDEWEGEN DIR GEGENW\u00c4RTIG SEIN<\/small>. G<small>EPRIESEN SEIST DU, O<\/small> H<small>ERR, DER DU DAS<\/small> G<small>EBET ERH\u00d6REST<\/small>. <sup>v<\/sup> W<small>ER AUF EINEM<\/small> E<small>SEL REITET, STEIGE AB UND BETE; KANN ER NICHT ABSTEIGEN, SO WENDE ER SEIN<\/small> G<small>ESICHT<\/small> [<small>GEN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM<\/small>];<small> KANN ER SEIN<\/small> G<small>ESICHT NICHT WENDEN, SO RICHTE ER SEINEN<\/small> S<small>INN AUF DAS<\/small> A<small>LLERHEILIGENHAUS<\/small>. <sup>vi<\/sup> W<small>ER ZU<\/small> S<small>CHIFF ODER AUF EINEM<\/small> F<small>LOSSE<\/small><a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><small>REIST, RICHTE SEINEN<\/small> S<small>INN AUF DAS<\/small> A<small>LLERHEILIGENHAUS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wem entsprechen diese achtzehn [Segensspr\u00fcche]? R. Hillel, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani, erwiderte: Entsprechend den achtzehn Nennungen [des Gottesnamens], die David im [Psalm:] <a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a><em>Gebet dem Herrn, ihr G\u00f6tters\u00f6hne<\/em>, erw\u00e4hnt hat.<\/p>\n<p>R. Joseph erwiderte: Entsprechend den achtzehn Nennungen im \u0160ema\u0351.<\/p>\n<p>R. Tan\u1e25um sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Entsprechend den achtzehn<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>Wirbeln des R\u00fcckgrates.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Tan\u1e25um im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wer betet, mu\u00df sich b\u00fccken, bis alle Wirbel des R\u00fcckgrates ersch\u00fcttert werden. U\u0351la sagte: Bis die Falte vor seinem Herzen zu sehen ist.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagte: Sobald man nur mit dem Haupte genickt, sei nichts mehr n\u00f6tig. Raba bemerkte: Dies nur, wenn man sich M\u00fche gibt und es den Anschein hat, als b\u00fccke man sich.<\/p>\n<p>Wieso achtzehn [Gebete], es sind ja neunzehn!? R. Levi antwortete: Den Min\u00e4ersegen hat man [sp\u00e4ter] in Jahne angeordnet.<\/p>\n<p>Wem entsprechend hat man ihn<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>angeordnet? R. Levi, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani, erwiderte: Nach R. Hillel, entsprechend [dem Verse]:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>Der Gott der Ehre l\u00e4\u00dft donnern<\/em>, nach R. Joseph, entsprechend dem [Worte] <em>einzig<\/em><a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>im \u0160ema\u0351, und nach R. Tan\u1e25um im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, entsprechend dem kleinen Wirbel im R\u00fcckgrat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: \u0160imo\u0351n der Flachsmann ordnete vor R. Gamli\u00e9l in Jabne die achtzehn Segensspr\u00fcche in ihrer Reihenfolge. Da sprach R. Gamli\u00e9l zu den Weisen: Gibt es jemand, der einen Segensspruch gegen die Min\u00e4er abzufassen wei\u00df? Hierauf stand \u0160emu\u00e9l der Kleine auf und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>fa\u00dfte ihn ab. Im folgenden Jahre verga\u00df er ihn und dachte zwei, drei Stunden \u00fcber ihn nach; man hie\u00df ihn aber nicht abtreten<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso hie\u00df man ihn nicht abtreten, R. Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, da\u00df, wenn er bei einem aller anderen Segensspr\u00fcche sich geirrt hat, man ihn nicht wiederholen lasse, wenn aber beim Min\u00e4ersegen, man ihn wiederholen lasse, weil wir bef\u00fcrchten, er sei Min\u00e4er!?<\/p>\n<p>Anders war es bei \u0160emu\u00e9l dem Kleinen, denn er selbst hat ihn ja abgefa\u00dft.<\/p>\n<p>Man sollte ja aber bef\u00fcrchten, er sei \u00fcbergetreten!? Abajje erwiderte: Es ist \u00fcberliefert, der Gute werde nicht schlecht.<\/p>\n<p>Etwa nicht, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>wenn der Gerechte von seiner Gerechtigkeit zur\u00fccktritt und Unrecht tut<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf einen, der fr\u00fcher Frevler war, nicht aber auf einen, der fr\u00fcher Gerechter war.<\/p>\n<p>Etwa nicht, es wird ja gelehrt: Traue dir selbst nicht bis an deinen Sterbetag, denn Jo\u1e25anan der Hochpriester war achtzig Jahre Hochpriester und zuletzt wurde er Saduz\u00e4er!? Hierzu sagte Abajje, Jannaj<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>sei identisch mit Jo\u1e25anan, und Raba sagte, Jannaj und Jo\u1e25anan seien verschiedene [Personen], Jannaj war fr\u00fcher ein Frevler, und Jo\u1e25anan war fr\u00fcher ein Gerechter. Richtig ist dies nach Abajje, nach Raba aber ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>Raba kann dir erwidern: auch bei einem Gerechten von fr\u00fcher her bef\u00fcrchte man, er k\u00f6nnte zur\u00fcckgetreten sein.<\/p>\n<p>Wieso lie\u00df man ihn demnach nicht abtreten!?<\/p>\n<p>Anders war es bei \u0160emu\u00e9l dem Kleinen, er h\u00e4tte [den Segen] begonnen.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs, manche sagen, des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Dies lehrten sie nur [von dem Falle], wenn er ihn nicht begonnen, hat er ihn aber begonnen, beende er ihn.<\/p>\n<p>Wem entsprechen die sieben [Segensspr\u00fcche] am \u0160abbath? R. \u1e24alaphta b. \u0160a\u00fal erwiderte: Entsprechend den sieben \u00bbStimmen\u00ab, welche David \u00fcber das Wasser<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>gesprochen hat.<\/p>\n<p>Wem entsprechen die neun am Neujahr? R. Ji\u00e7\u1e25aq aus Karthagene erwiderte: Entsprechend den neun Nennungen [des Gottesnamens], die \u1e24anna in ihrem Gebete erw\u00e4hnte. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Am Neujahrsfeste wurden Sara, Ra\u1e25el und \u1e24anna bedacht.<\/p>\n<p>Wem entsprechen die vierundzwanzig am Fasttage? R. Helbo erwiderte: Entsprechend den vierundzwanzig Lobges\u00e4ngen, die Selomo sagte, als er die \u00dfundeslade in das Allerheiligenhaus brachte.<\/p>\n<p>Demnach sollte man sie t\u00e4glich sprechen!? (Man erwiderte:) \u0160elomo sagte sie an einem Tage des Flehens, daher lesen auch wir sie nur an einem Tage des Flehens.<\/p>\n<p>R. G<small>AMLI\u00c9L SAGT, MAN BETE JEDEN<\/small> T<small>AG DAS<\/small> A<small>CHTZEHNGEBET &amp;C<\/small>. Was hei\u00dft \u00bbAuszug des Achtzehngebetes\u00ab?<\/p>\n<p>Rabh sagt, etwas aus jedem Segensspruche<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>, und \u0160emu\u00e9l sagt folgendes: Mache uns verst\u00e4ndig, o Herr, unser Gott, deine Wege zu erkennen. Beschneide unser Herz, dich zu, f\u00fcrchten. Vergib uns, da\u00df wir erl\u00f6st werden. Halte uns von (unseren) Schmerzen fern. S\u00e4ttige uns auf den Auen deines Landes. Unsere Zerstreuung sammle aus den vier [Weltenden]. Irrende lasse nach deinem Sinne richten. \u00dcber die Frevler erhebe deine Hand. Die Gerechten m\u00f6gen sich erfreuen an dem Aufbau deiner Stadt, an der Herstellung deines Tempels, an dem Erbl\u00fchen des Glanzes deines Knechtes David und an der Aufrichtung einer Leuchte f\u00fcr den Sohn Ji\u0161ajs, deines Gesalbten. Ehe wir noch rufen, antworte du. Gepriesen seist du, o Herr, der das Gebet erh\u00f6rt<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje fluchte \u00fcber den, der \u00bbMache uns verst\u00e4ndig\u00ab betete.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das ganze Jahr hindurch darf man \u00bbMache uns verst\u00e4ndig\u00ab beten, ausgenommen am \u0160abbathausgang und am Ausgang der Festtage, weil man in [den Segensspruch] \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab den Unterscheidungssegen einschalten mu\u00df. Rabba b. \u0160emu\u00e9l wandte ein: So lese man den vierten Segensspruch besonders!? Wir haben ja gelernt: R. A\u0351qiba sagt, man lese ihn als vierten Segensspruch besonders, R. Elie\u0351zer sagt, im Danksegen.<\/p>\n<p>Verfahren wir denn das ganze Jahr nach R. A\u0351qiba, da\u00df wir es jetzt tun sollten!? Das ganze Jahr verfahren wir nicht nach R. A\u0351qiba, weil sie achtzehn (angeordnet) und nicht neunzehn angeordnet haben, ebenso haben sie auch hier sieben<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> (angeordnet) und nicht acht angeordnet. Mar Zu\u1e6dra wandte ein: Schalte man ihn folgenderma\u00dfen ein: Mache uns verst\u00e4ndig, o Herr, unser Gott, der zwischen Heilig und Gemein unterscheidet!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>R. Bebaj b. Abajje sagte: Das ganze Jahr hindurch darf man \u00bbMache uns verst\u00e4ndig\u00ab beten, ausgenommen die Regenzeit<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>, weil man die Bitte in den Segensspruch \u00fcber das Jahr einschalten mu\u00df. Mar Zu\u1e6dra wandte ein: Schalte man sie doch folgenderma\u00dfen ein: S\u00e4ttige uns auf den Auen deines Landes, und gib Tau und Regen!?<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte entfallen.<\/p>\n<p>Demnachk\u00f6nnte ja auch [die Einschaltung des] Unterscheidungssegens in \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab entfallen!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: dort, wo beim Beginn des Gebetes eingeschaltet wird, entf\u00e4llt es nicht, hier aber, wo in der Mitte des Gebetes eingeschaltet wird, entf\u00e4llt es.<\/p>\n<p>R. A\u0161i wandte ein: Schalte man sie in \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab ein!? R. Tan\u1e25um sagte ja im Namen R. Asis: Wer sich geirrt und nicht des Regens im Auferstehungssegen erw\u00e4hnt hat, den l\u00e4\u00dft man wiederholen; wenn die Bitte im Segen \u00fcber das Jahr, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen, weil er sie in \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab einschalten kann; wenn den Unterscheidungssegen in \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen, weil er ihn \u00fcber den Becher<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>sprechen kann.<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn man sich geirrt hat.<\/p>\n<p>Der Text.<\/p>\n<p>R. Tan\u1e25um sagte im Namen R. Asis: Wer sich geirrt und nicht des Regens im Auferstehungssegen erw\u00e4hnt hat, den l\u00e4\u00dft man wiederholen; wenn die Bitte im Segen \u00fcber das Jahr, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen, weil er sie in \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab einschalten kann; wenn den Unterscheidungssegen in \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen, weil er ihn \u00fcber den Becher sprechen kann. Man wandte ein: Wer sich geirrt und nicht des Regens im Auf erstehungssegen erw\u00e4hnt hat, den l\u00e4\u00dft man wiederholen; wenn die Bitte im Segensspruche \u00fcber das Jahr, so l\u00e4\u00dft man ihn wiederholen; wenn den Unterscheidungssegen in \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen, weil er ihn \u00fcber den Becher sprechen kann.<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine bei einem Einzelnen, das andere bei der Gemeinde.<\/p>\n<p>Bei der Gemeinde wohl deshalb nicht, weil man sie vom Vorbeter h\u00f6rt; weshalb begr\u00fcndet er: weil er sie in \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab einschalten kann, er sollte ja begr\u00fcnden, weil er sie vom Vorbeter h\u00f6rt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, beide handeln von einem Einzelnen, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine, wenn er sich vor \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab erinnert, das<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>andere, wenn er sich nach \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab erinnert.<\/p>\n<p>R. Tan\u1e25um sagte im Namen R. Asis im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wer sich geirrt und des Neumondes nicht im Tempeldienstsegen<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>erw\u00e4hnt, aber sich dessen im Danksegen erinnert hat, beginne wieder mit dem Tempeldienstsegen; wenn in \u00bbVerleihe Frieden<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>\u00ab, so beginne er wieder mit dem Tempeldienstsegen; hat er [das Gebet] beendet, so beginne er von vorn.<\/p>\n<p>R. Papa, Sohn des R. A\u1e25a b. Ada, sagte: Das, was gesagt wird, hat er beendet, so beginne er von vorn, bezieht sich nur [auf den Fall], wenn er seine F\u00fc\u00dfe bereits fortbewegt<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>hat, wenn er aber seine F\u00fc\u00dfe noch nicht fortbewegt hat, beginne er mit dem Tempeldienstsegen. Jener sprach zu ihm: Woher hast du dies? Dieser erwiderte: Ich h\u00f6rte dies von Abba Mari, und Abba Mari von Rabh.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Das, was gesagt wird, hat er seine F\u00fc\u00dfe bereits fortbewegt, so beginne er von vorn, bezieht sich nur [auf den Fall], wenn er nach seinem Gebete keine sonstigen Bitten zu richten pflegt, wenn er aber nach seinem Gebete sonstige Bitten zu richten pflegt, so beginne er mit dem Tempeldienstsegen. Manche sagen: R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Das, was gesagt wird, hat er seine F\u00fc\u00dfe noch nicht fortbewegt, so beginne er mit dem Tempeldienstsegen, bezieht sich nur [auf den Fall], wenn er nach seinem Gebete sonstige Bitten zu richten pflegt, wenn er aber nach seinem Gebete keine sonstigen Bitten zu richten pflegt, beginne er von vorn.<\/p>\n<p>R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT:<\/small> W<small>ER SEIN<\/small> G<small>EBET ALS ETWAS<\/small> O<small>BLIGATORISCHES BETRACHTET &amp;C<\/small>. Was hei\u00dft \u00bbObligatorisches\u00ab? R. Ja\u0351qob b. Idi erwiderte im Namen R. O\u0161a\u0351jas: Wenn ihm sein Gebet wie eine Last vorkommt. Die Rabbanan erkl\u00e4rten: Wenn man es nicht flehentlich spricht. Rabba und R. Joseph erkl\u00e4rten beide: Wenn man darin nichts Neues einzuschalten wei\u00df.<\/p>\n<p>R. Zera sagte: Ich w\u00e4re imstande, etwas Neues einzuschalten, f\u00fcrchte aber, ich k\u00f6nnte mich verirren. Abajje b. Abin und R. \u1e24anina b. Abin erkl\u00e4rten beide: Wenn man das Gebet nicht bei Sonnenr\u00f6te<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>verrichtet.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Es ist Gebot, das Gebet bei Sonnenr\u00f6te zu verrichten.<\/p>\n<p>R. Zera sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>sie m\u00f6gen dich mit der Sonne f\u00fcrchten, auch vor dem Monde, von Geschlecht zu Geschlecht<\/em>. Im Westen fluchten sie \u00fcber den, der das [Vesper]gebet <em>hei<\/em> Sonnenr\u00f6te verrichtet, weil man die Zeit vers\u00e4umen kann.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351<small> SAGT<\/small>: W<small>ER AN EINEM<\/small> O<small>RTE DER<\/small> G<small>EFEHR GEHT, BETE EIN KURZES<\/small> G<small>EBET<\/small> [<small>&amp;C. AUF ALLEN<\/small> S<small>CHEIDEWEGEN<\/small>]<small><\/small>. Was hei\u00dft \u00bbScheidewege\u00ab [i\u0351bbur]? R. \u1e24isda erkl\u00e4rte im Namen Mar U\u0351qabas: Auch wenn du \u00fcber sie voll Zorn [e\u0351bra] bist, wie eine schwangere Frau [u\u0351bereth], m\u00f6gen dir ihre Bed\u00fcrfnisse gegenw\u00e4rtig sein. Manche sagen: R. \u1e24isda erkl\u00e4rte im Namen Mar U\u0351qabas: Auch wenn sie die Worte der Tora \u00fcbertreten [o\u0351brim], m\u00f6gen dir ihre Bed\u00fcrfnisse gegenw\u00e4rtig sein<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer an einem Orte von Tier- und R\u00e4uberscharen geht, verrichte ein kurzes Gebet. Welches ist dieses kurze Gebet? R. Elie\u0351zer sagte: Tue deinen Willen im Himmel droben, und spende hienieden Annehmlichkeit denen, die dich f\u00fcrchten; und tue, was gef\u00e4llig ist in deinen Augen. Gepriesen seist du, o Herr, der du das Gebet erh\u00f6rest.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Erh\u00f6re den Hilferuf deines Volkes Jisra\u00e9l und erf\u00fclle bald ihr Verlangen. Gepriesen seist du, o Herr, der du das Gebet erh\u00f6rest.<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer b. R. \u00c7adoq sagte: Erh\u00f6re den Schrei deines Volkes Jisra\u00e9l und erf\u00fclle bald ihr Verlangen. Gepriesen seist du, o Herr, der du das Gebet erh\u00f6rest. Andere sagten: Der Bed\u00fcrfnisse deines Volkes Jisra\u00e9l sind viel, ihr Wissen aber gering; m\u00f6ge es doch dein Wille sein, o Herr, unser Gott, da\u00df du jedem einzelnen gen\u00fcgenden Erwerb und jedem K\u00f6rper Gen\u00fcge seiner Bed\u00fcrfnisse gew\u00e4hrst. Gepriesen seist du, o Herr, der du das Gebet erh\u00f6rest.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Die Halakha ist wie diese anderen.<\/p>\n<p>Elijahu sprach zu R. Jehuda, Bruder des R. Sala: Z\u00fcrne nicht, und du wirst nicht s\u00fcndigen; trinke nicht, und du wirst nicht s\u00fcndigen; und wenn du dich auf den Weg begibst, berate dich mit deinem Sch\u00f6pfer und geh hinaus. Was hei\u00dft: berate dich mit deinem Sch\u00f6pfer und geh hinaus? R. Ja\u0351qob erwiderte im Namen R. \u1e24isdas: Das ist das Reisegebet. Ferner sagte R. Ja\u0351qob im Namen R. \u1e24isdas: Wer sich auf den Weg begibt, verrichte das Reisegebet.<\/p>\n<p>Welches ist dieses Reisegebet?<\/p>\n<p>M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich in Frieden f\u00fchrest, da\u00df du mich in Frieden schreiten lassest, da\u00df du mich in Frieden st\u00fctzest, da\u00df du mich aus der Hand jedes Feindes und jedes Wegelagerers errettest, da\u00df du den Segen in meiner H\u00e4nde Arbeit sendest, da\u00df du mich Gunst, Gnade und Erbarmen in deinen Augen und in den Augen aller, die mich sehen, finden lassest. Gepriesen seist du, o Herr, der du das Gebet erh\u00f6rest.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>Abajje sagte: Man verbinde sich stets mit der Gesamtheit.<\/p>\n<p>Wie sage man?<\/p>\n<p>M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, unser Gott, da\u00df du uns in Frieden f\u00fchrest &amp;c.<\/p>\n<p>Wann bete man es? R. Ja\u0351qob erwiderte im Namen R. \u1e24isdas: Von der Stunde, da man seine Reise antritt.<\/p>\n<p>Wie weit<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>? R. Ja\u0351qob erwiderte im Namen R. \u1e24isdas: Bis zu einer Parasange.<\/p>\n<p>Wie bete man? R. \u1e24isda sagt, stehend; R. \u0160e\u0161eth sagt, auch gehend.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda und R. \u0160e\u0161eth befanden sich auf der Reise, und R. \u1e24isda blieb stehen und betete. Da fragte R. \u0160e\u0161eth seinen Diener: Was tut R. \u1e24isda? Dieser erwiderte: Er steht und betet. Hierauf sprach jener: La\u00df mich ebenfalls stehen bleiben, und ich werde beten. Kannst du ein Guter sein, la\u00df dich nicht einen Schlechten nennen.<\/p>\n<p>Was ist der Unterschied zwischen \u00bbMache uns verst\u00e4ndig\u00ab und dem kurzen Gebet?<\/p>\n<p>Zu \u00bbMache uns verst\u00e4ndig\u00ab m\u00fcssen die drei ersten und die drei letzten [Segensspr\u00fcche]<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>gesprochen werden, und wenn man nach Hause kommt, braucht man nicht nochmal zu beten, beim kurzen Gebete aber braucht man die drei ersten und die drei letzten nicht zu sagen, und wenn man nach Hause kommt, mu\u00df man nochmal beten. Die Halakha ist: \u00bbMache uns verst\u00e4ndig\u00ab [bete man] stehend, das kurze Gebet sowohl stehend als auch gehend.<\/p>\n<p>W<small>ER AUF EINEM<\/small> E<small>SEL REITET &amp;C<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand auf einem Esel reitet und die Zeit des Gebetes heranreicht, so steige er ab und bete, falls er jemand hat, der ihm den Esel h\u00e4lt, wenn aber nicht, bleibe er auf seinem Platze sitzen und bete. Rabbi sagt, ob so oder so, bleibe er auf seinem Platze sitzen und bete, weil er seine Gedanken nicht beisammen hat. Raba, manche sagen, R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Die Halakha ist wie Rabbi.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Blinder, oder jemand, der die Richtungen nicht genau zu bestimmen vermag, richte sein Herz auf seinen Vater im Himmel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>sie werden zum Herrn, ihrem Gott, beten<\/em>. Steht er au\u00dferhalb des Landes, so richte er sein Herz auf das Jisra\u00e9lland, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>sie werden zu dir beten, durch ihr Land<\/em>. Steht er im Jisra\u00e9lland, so richte er sein Herz auf Jeru\u0161alem, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>sie werden zu dir beten, durch diese Stadt, die du erw\u00e4hlt hast<\/em>. Steht er in Jeru\u0161alem, so richte er sein Herz auf das Heiligtum, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><em>sie werden zu diesem Hause beten<\/em>. Steht er im Heiligtum, so richte er sein Herz auf das Allerheiligste, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>sie werden zu diesem Orte beten<\/em>. Steht er im Allerheiligsten, so richte er sein Herz auf die Gnadenkammer<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. Steht er hinter der Gnadenkammer<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>, so denke er sich, er stehe vor der Gnadenkammer. Es ergibt sich also, da\u00df, wer \u00f6stlich steht, das Gesicht nach dem Westen wende, wer westlich, das Gesicht nach dem Osten wende, wer s\u00fcdlich, das Gesicht nach dem Norden wende, wer n\u00f6rdlich, das Gesicht nach dem S\u00fcden wende; so richtet ganz Jisra\u00e9l sein Herz nach einem Punkt.<\/p>\n<p>R. Abin, manche sagen, R. Abina, sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>Wie der Davidsturm, ist dein Hals, als Waffenburg [talpijoth] gebaut<\/em>; ein H\u00fcgel [tel], dem alles sich zuwendet [ponim].<\/p>\n<p>So oft der Vater \u0160emu\u00e9ls und Levi sich zur Reise vorbereiteten, machten sie sich fr\u00fch auf und beteten, und als die Zeit des \u0160ema\u0351lesens heranreichte, lasen sie.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht?<\/p>\n<p>Nach dem Tanna der folgenden Lehre: Wer sich fr\u00fch aufmacht, um eine Reise anzutreten, dem hole man das Blashorn<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>, und er blase, den Feststrau\u00df<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>, und er sch\u00fcttele, oder die Esterrolle<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, und er lese, und sobald die Zeit des \u0160ema\u0351lesens heranreicht, lese er. Wer sich fr\u00fch aufmacht, um sich in einen Wagen oder in ein Schiff zu setzen, bete, und sobald die Zeit des \u0160ema\u0351lesens heranreicht, lese er.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, ob so oder so, lese er [zuerst] das \u0160ema\u0351 und bete [nachher], um an den Erl\u00f6sngssegen das Gebet anzuschlie\u00dfen. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, das Beten stehend<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>sei zu bevorzugen, und der andere ist der Ansicht, die Verbindung des Erl\u00f6sungssegens mit dem Gebete sei zu bevorzugen.<\/p>\n<p>Meremar und Mar Zu\u1e6dra pflegten an einem Fest\u0161abbath<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>zehn [Personen] zu sammeln und zu beten, dann zur Vorlesung zu gehen.<\/p>\n<p>R. A\u0161i pflegte vor der Versammlung sitzend<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>allein zu beten, und wenn er nach Hause kam, betete er nochmals stehend. Die Rabbanan sprachen zu ihm: M\u00f6ge doch der Meister ebenso wie Meremar und Mar Zu\u1e6dra verfahren! Er erwiderte ihnen: Dies ist mir zu beschwerlich.<\/p>\n<p>Der Meister kann ja aber ebenso wie der Vater \u0160emu\u00e9ls und Levi verfahren! Er erwiderte ihnen: Wir haben nicht gesehen, da\u00df die Rabbanan, die \u00e4lter als wir, so verfahren h\u00e4tten.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> R. E<small>LEA\u0351ZAR B<\/small>. A\u0351<small>ZARJA SAGT, DAS<\/small> Z<small>\u00dcSATZGEBET SEI NUR F\u00dcR DIE<\/small> S<small>TADTGEMEINDE<\/small><a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><small>; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, F\u00dcR DIE<\/small> S<small>TADTGEMEINDE, AUCH WO KEINE<\/small> S<small>TADTGEMEINDE<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT IN DESSEN<\/small> N<small>AMEN, WO SICH EINE<\/small> S<small>TADTGEMEINDE BEFINDET, SEI DER EINZELNE VOM<\/small> Z<small>USATZGEBETE BEFREIT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagt ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bez\u00fcglich eines einzelnen, wo keine Stadtgemeinde; der erste Tanna ist der Ansicht, er sei befreit, und R. Jehuda ist der Ansicht, er sei verpflichtet.<\/p>\n<p>R. Hona b. \u1e24enana sagte im Namen des R. \u1e24ija b. Rabh: Die Halakha ist wie R. Jehuda, der im Namen des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja lehrte.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abin sprach zu ihm: Du hast<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>recht, denn auch \u0160emu\u00e9l sagte: Nie im Leben habe ich in Nehardea\u0351 das Zusatzgebet einzeln verrichtet, au\u00dfer an jenem Tage, an dem ein Kriegstrupp des K\u00f6nigs in die Stadt kam, wo die Rabbanan in Verwirrung gerieten und nicht das Gebet verrichteten; damals betete ich einzeln und war ein einzelner, wo keine Stadtgemeinde.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina, der Bibelkundige, sa\u00df vor R. Jannaj, (er sa\u00df) und sagte: Die Halakha ist wie R. Jehuda, der im Namen des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja lehrte. Dieser sprach zu ihm: Geh hinaus und lies deine Bibelverse drau\u00dfen vor; die Halakha ist nicht wie R. Jehuda, der im Namen des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja lehrte.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan erz\u00e4hlte: Ich sah R. Jannaj beten und wieder<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> beten. Da sprach R. Jirmeja zu R. Zera: Vielleicht h\u00e4tte er zuerst seine Gedanken nicht and\u00e4chtig gestimmt, sp\u00e4ter aber stimmte er seine Gedanken and\u00e4chtig!? Dieser erwiderte: Bedenke doch, welch ein gro\u00dfer Mann dies bezeugt<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Ami und R. Asi beteten, obgleich sie in \u1e6ciberias dreizehn Beth\u00e4user hatten, dennoch nirgends als zwischen den S\u00e4ulen, wo sie zu lernen pflegten. Es wurde gelehrt: R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi sagte im Namen unseres Lehrers<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>: Die Halakha ist wie R. Jehuda, der im Namen des R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja lehrte.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba betete und betete wiederum.<\/p>\n<p>R. Zera sprach zu ihm: Weshalb tut dies der Meister: hat der Meister seine Gedanken nicht and\u00e4chtig gestimmt, so sagte ja R. Elea\u0351zar, da\u00df der Mensch sich stets pr\u00fcfe, kann er sein Herz and\u00e4chtig stimmen, so bete er, wo nicht, so bete er nicht; hat der Meister etwa des Neumondes nicht erw\u00e4hnt, so haben wir ja gelernt, da\u00df, wenn jemand sich geirrt, und des Neumondes im Abendgebete nicht erw\u00e4hnt hat, man ihn nicht wiederholen lasse, weil er dessen im Morgengebete erw\u00e4hnen kann; und wenn im Morgengebete, man ihn nicht wiederholen lasse, weil er dessen im Zusatzgebete erw\u00e4hnen kann; und wenn im Zusatzgebete, man ihn nicht wiederholen lasse, weil er dessen im Vespergebete erw\u00e4hnen kann!? Jener erwiderte: Ist hier\u00fcber etwa nicht gelehrt worden, R. Jo\u1e25anan sagte, dies sei bei einer Gemeinschaft<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>gelehrt worden.<\/p>\n<p>Wie lange warte man zwischen Gebet und Gebet<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>? R. Hona und R. \u1e24isda [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, bis seine Gedanken zum Flehen gestimmt sind, der andere sagt, bis seine Gedanken zum Beten gestimmt sind. Einer sagt, bis seine Gedanken zum Flehen gestimmt sind, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>und ich flehte zum Herrn<\/em>; einer sagt, bis seine Gedanken zum Beten gestimmt sind, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>und Mo\u0161e betete<\/em>.<\/p>\n<p>R. A\u0351nan sagte im Namen Rabhs: Wenn jemand sich geirrt und des Neumondes im Abendgebete nicht erw\u00e4hnt hat, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen, weil das Gericht den Neumond erst am Tage<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>weiht. Amemar sagte: Es ist einleuchtend, da\u00df die Worte Rabhs sich auf einen vollz\u00e4hligen<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>Monat beziehen, bei einem unvollz\u00e4hligen Monate aber, lasse man ihn wohl wiederholen.<\/p>\n<p>R. A\u0161i sprach zu Amemar: Merke, Rabh gibt ja einen Grund an, was liegt nun daran, ob unvollz\u00e4hlig oder vollz\u00e4hlig? Vielmehr besteht hierbei kein Unterschied.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vesperzeit beginnt 2\u00bd Stunden vor Beginn der Nacht, die Vesperh\u00e4lfte 10\u00be.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>An den Feiertagen.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 1,5.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 1,15.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich das \u0160abbathgebet ein anderes als des Wochentages ist.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Ausgang des \u0160abbaths und der Festtage wird ein Segen \u00fcber die Unterscheidung, sc. zwischen Feier- u. Werktag, in das 4. Gebet des Achtzehngebetes eingeschaltet.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. die Macht des Regens (hier\u00fcber Tan. 2a); ein diesbez\u00fcglicher Satz ist w\u00e4hrend des Winters in den genannten Segen einzuschieben.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Das 2. des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlechtweg f\u00fcr die Bitte um Tau und Regen.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Das 9. des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlu\u00dfformel des 4. des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dfer dem genannten in das Gebet eingeschalteten Unterscheidungssegen, wird sp\u00e4ter, in Verbindung mit anderen Genu\u00df-Segensspr\u00fcchen, noch ein weiterer gesprochen, wobei auch der Segensspruch \u00fcber den Genu\u00df eines Getr\u00e4nkes erforderlich ist.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 19,27.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 106,30.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 24,63.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 102,1.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 28,11.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 7,16.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Anderer Opfer.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der Stunde verrichtet wird, in der das best\u00e4ndige Abendopfer fr\u00fchestens dargebracht werden durfte; das kleine Vespergebet in der f\u00fcr das best\u00e4ndige Abendopfer festgesetzten D\u00e4mmerstunde.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>In der zweiten H\u00e4lfte der 7. Stunde, in der das gro\u00dfe Vespergebet verrichtet werden kann.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er bezeichnet nur die Zeit der letzteren H\u00e4lfte; damit soll aber nicht gesagt sein, da\u00df diese die Zeit des Gebetes ist.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>B is, einschlie\u00dflich.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein unm\u00fcndig. M\u00e4dchen, das von seiner Mutter od. seinem Bruder verheiratet wurde, ist sp\u00e4ter berechtigt, da diese Ehe nur rabbin. Geltung hat, dieselbe durch Weigerung aufzul\u00f6sen. \u00dcber die Veranlassung zur Weigerung vgl. Jab. 109a.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der Mann tot ist; bei allen anderen Angelegenheiten sind zwei Zeugen erforderlich.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist nicht mehr neu u. kann als Gu\u00dfopfer (cf.&nbsp;Bamidbar 28,2) verwendet werden.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Also: bis einschlie\u00dflich; hier wird auch die Ansicht RJ.s vertreten.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Auserw\u00e4hlte; Benennung des Traktates E\u0351dijoth; in diesem Tr. sind die Zeugnisse \u00fcber tradition. Lehren gesammelt.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,21.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 18,1.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,21.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezog. Vers bezieht sich auf die erste H\u00e4lfte, sie sammelten bis zur 3. Stunde.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Morgengebet.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Sofort nach der Vesperh\u00e4lfte beginnt die Zeit f\u00fcr das Abendgebet.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Vor\u00fcbergehen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit gew\u00f6hnlichem Gru\u00df, ohne die Anrede \u00bbmein Lehrer\u00ab; vgl. jedoch Jeru\u0161. \u0160eq. 2,7.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob er schon den \u0160abbath eingeweiht und die Arbeit niedergelegt hat.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Deshalb badete er, obgleich dies am \u0160abbath verboten ist.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man am \u0160abbath nicht bade; cf.&nbsp;Sah. 40a.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbathvorabend, nachdem er schon das \u0160abbathgebet verrichtet hatte.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wollte gar nicht die \u0160abbathfeier fr\u00fcher beginnen, vielmehr war es ein wolkiger Tag, u. er glaubte, es sei schon dunkel.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Gebete.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Gebete.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Bepanzerten, dh. die Gelehrten.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Vortrag des Gelehrten dem Publikum \u00fcbermittelte; vgl. auch Amora.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Rh. 25a.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Brk. 36a.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Von seinem Amte als Oberhaupt.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben Blatt 12b.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. IV. Anm. 28.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,4.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 10,13.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 49,6.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 9,14(?).<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Selt. Schmied; wie aus der Parallelstelle im jerus. Talmud zu ersehen, ist hier diese \u00dcbersetzung wahrscheinlicher.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Die <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05dd\u05d9\u05df<\/span> werd. im T. oft erw\u00e4hnt, auch wird (Bb. 134a) von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05dc\u05d5\u05ea \u05db\u05d5\u05d1\u05dd\u05d9\u05df<\/span> W\u00e4scherfabeln gesprochen; wahrscheinl. eine Sekte od. Klasse.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl die Amtsrobe des F\u00fcrsten.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Priester, der im Tempel das Wasser sprengt; Anspielung auf RG., dessen Vorfahren ebenfalls F\u00fcrsten waren.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Kein echtes Sprengwasser.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht von der roten Kuh; vgl. Bamidbar Kap. 19.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Der an beide die Frage hinsichtlich des Abendgebetes richtete.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh, hast du diese einzige Lehre vom RJ., oder ist es dir neu, da\u00df er deren Autor ist. Der Gleichklang der Worte \u00bbeinzig\u00ab und \u00bbneu\u00ab, l\u00e4\u00dft sich in der \u00dcbersetzung nicht wiedergeben.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Zeph. 3,18.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>An denen die Zusatzgebete verrichtet werden.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 119,28.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 1,4,<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger; manche erkl\u00e4ren <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05e0\u05d5\u05ea<\/span> vom lat. corona, Versammlung, Gesellschaftler, M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie manche erkl\u00e4ren, die Kinder nicht dem eigenen Nachdenken \u00fcberlassen. Im Neuhebr\u00e4ischen, wahrscheinlich auch hier, bezeichnet <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d2\u05d9\u05d5\u05df<\/span> das philosophische Denken.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den Toten.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Maimonides Boot.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn des 29. Psalms.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. Ahiluth 1,8.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der obigen Erkl\u00e4rung entsprechen die 18 Segensspr\u00fcche den 18 Nennungen des Gottesnamens im genannten Psalm.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 29,3; diese Benennung geh\u00f6rt ebenfalls zu den Erw\u00e4hnungen des Gottesnamens.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Vers des \u0160ema\u0351.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. heraufsteigen, weil der Vorbeter in einer Vertiefung steht.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 18,24.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ber\u00fcchtigte K\u00f6nig Alexander Jan\u00e4us, der nach einem talmudischen Bericht (Qid. 66a) die Schriftgelehrten hinmorden lie\u00df.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 29. Psalm.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn und Schlu\u00df eines jeden Segensspruches.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Gebete ist ausz\u00fcglich das ganze Achtzehngebet mit Ausnahme der 3 ersten u. 3 letzten enthalten.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 ersten, 3 letzten u. der genannte Auszugssegen.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Entspricht unserem Winter.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Siehe Anm. zu IV,12.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 16. Segensspruch des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn des 18. Segensspruches im Achtzehngebet.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Achtzehngebet wird stehend gesprochen; nach Beendigung desselben tritt man 3 Schritte zur\u00fcck.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Sonnesich beim Aufgange bzw. Untergange grell r\u00f6tet.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 72,5.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese etymologische Auslegung des Talmud ist Spielerei, auch an sich ist der Satz <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05db\u05dc \u05e4\u05e8\u05e9\u05ea \u05d4\u05e2\u05d9\u05d1\u05d5\u05e8<\/span> dunkel u. bisher von niemand erkl\u00e4rt (die Erkl. Rappoports, <em>Hamagid<\/em> 1865 Nr. 27 ist nicht befriedigend). <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d9\u05d1\u05d5\u05e8<\/span> hei\u00dft sonst Kalenderinterkalation; wegen einer solchen Aff\u00e4re h\u00e4tte einst RJ., der Verfasser dieser Lehre, viel Verdru\u00df, wor\u00fcber der Talmud (Rh. Blatt 25a) ausf\u00fchrlich berichtet. Der genannte Satz ist zu \u00fcbersetzen: die ganze Angelegenheit der Interkalation, und ist nichts weiter als eine ihn selber betreffende Einschaltung.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Darf man gehen, ohne die Zeit des Reisegebetes zu vers\u00e4umen; manche erkl\u00e4ren: wie gro\u00df sei die Reise, um zum Reisegebet verpflichtet zu sein.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>1. Melachim 8,44.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 48.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>2. Diwrej hajamim 6,34. <em>Die<\/em> folgg. Zitate sind corrupt.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr, 6,32.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 8,35.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Pe\u0161. Vulg. Luth.; nach LXX uAA. <em>Deckelkammer<\/em> (cf.&nbsp;Schemot 25,17 ff).<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Westlich.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Cant, 4,4,<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Neujahrsfest; cf.&nbsp;Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Palmzweig zum liturg. Gebrauch am H\u00fcttenfest; cf.&nbsp;Wajikra 23,40ff.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Purimfest.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Andacht.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. der \u0160abbath vor dem Fest, an dem sie im Lehrhause vorzutragen hatten.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend sein Dolmetsch vortrug; er blieb sitzen, um das Publikum nicht zum Aufstehen zu veranlassen.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur in einer Ortschaft, in der eine Gemeinde da ist; der einzelne braucht dieses Gebet nicht zu verrichten.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. war das 2. das Zusatzgebet.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. wird wohl \u00fcberzeugt gewesen sein, da\u00df es das Zusatzgebet war.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabh.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man das Neumondsgebet vom Vorbeter h\u00f6rt.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man das Gebet zu wiederholen hat.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 3,23.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,11.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>In Ermangelung eines festen Kalenders wurde jeder Monat bei Erscheinen des Neumondes geweiht.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo der vorhergehende Monat 30 Tage hatte; in diesem Falle hat der folgende Monat zwei Neumondstage, so da\u00df man das am 2. Abend nachholen kann. Der unvollz\u00e4hlige Monat hat 29 Tage.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b 30a 30b Blatt 26a i DAS MORGENGEBET [HAT ZEIT] BIS MITTAG; R. JEHUDA SAGT, BIS VIER STUNDEN. DAS VESPERGEBET [HAT ZEIT] BIS ZUM ABEND; R. JEHUDA SAGT, BIS ZUR VESPERH\u00c4LFTE1. DAS ABENDGEBET HAT KEINE FESTGESETZTE ZEIT. DAS ZUSATZGEBET2 [HAT ZEIT] DEN GANZEN TAG; R. JEHUDA SAGT, BIS SIEBEN STUNDEN. GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Das Gebot [des \u0160ema\u0351lesens] ist bei Sonnenaufgang, damit man den Erl\u00f6sungssegen an das Gebet anschlie\u00dfe und somit bei Tage bete!? Diese Lehre gilt f\u00fcr die Erzfrommen R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: Die Erzfrommen pflegten es mit Sonnenaufgang zu beenden. F\u00fcr alle Welt aber nur bis Mittag und nicht sp\u00e4ter; dagegen sagte ja aber R. Mari, Sohn R. Honas, Sohnes des R. Jirmeja b. Abba, im Namen R. Jo\u1e25anans, da\u00df, wenn jemand sich geirrt und das Abendgebet nicht verrichtet hat, er morgens zweimal, und wenn das Morgengebet, er zur &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7028","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7028","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7028"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7033,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7028\/revisions\/7033"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}