{"id":7034,"date":"2021-02-25T11:23:45","date_gmt":"2021-02-25T09:23:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7034"},"modified":"2021-02-25T11:23:47","modified_gmt":"2021-02-25T09:23:47","slug":"berachot-kapitel-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-5\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 5"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>M<\/bold>AN <small>STELLE SICH ZUM<\/small> B<small>ETEN NICHT ANDERS ALS MIT SCHWEREM<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> E<small>RNST<\/small>. D<small>IE FR\u00dcHEREN<\/small> F<small>ROMMEN PFLEGTEN EINE<\/small> S<small>TUNDE ZU VERWEILEN UND DANN ZU BETEN, UM ZUVOR IHR<\/small> H<small>ERZ AUF IHREN<\/small> V<small>ATER IM<\/small> H<small>IMMEL ZU RICHTEN<\/small>. S<small>ELBST WENN EINEN DER<\/small> K<small>\u00d6NIG GR\u00dcSST, ERWIDERE MAN IHM NICHT; SELBST WENN EINE<\/small> S<small>CHLANGE SICH UM SEINE<\/small> F<small>ERSE WINDET, UNTERBRECHE MAN NICHT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? R. Elea\u0351zar erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><em>und sie war betr\u00fcbten Gem\u00fcts<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso dies, vielleicht war es bei \u1e24anna anders, da sie sehr betr\u00fcbten Gem\u00fcts war!? Vielmehr, erwiderte R. Jose b. R. \u1e24anina, hieraus: <a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>ich aber komme durch die F\u00fclle deiner Liebe in dein Haus; in Furcht vor dir b\u00fccke ich mich zum Tempel deiner Heiligkeit<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso dies, vielleicht war es bei David anders, da er sich sehr um Barmherzigkeit abh\u00e4rmte. Vielmehr, erwiderte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, hieraus: <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a><em>b\u00fccket euch vor dem Herrn im Glanze der Heiligkeit<\/em>, und man lese nicht <em>behadrath [im Glanze]<\/em>, sondern <em>be\u1e25erdath [in Angst]<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso dies, vielleicht ist wirklich Glanz zu verstehen, denn R. Jehuda pflegte sich vorher zu schm\u00fccken und dann das Gebet zu verrichten!? Vielmehr, erwiderte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, hieraus: <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>dicnet dem Herrn in Furcht und frohlocket mit Beben<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>frohlocket mit Beben<\/em>?<\/p>\n<p>R. Ada b. Mathna sagte im Namen Rabbas: Wo das Frohlocken, dort das Beben.<\/p>\n<p>Abajje sa\u00df vor Rabba, und als dieser bemerkte, da\u00df er sehr heiter war, sprach er zu ihm: Es hei\u00dft: <em>und frohlocket mit Beben<\/em>! R. Jirmeja sa\u00df vor R. Zera, und als dieser bemerkte, da\u00df er sehr heiter war, sprach er zu ihm: Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>wo Kummer, da folgt \u00dcberflu\u00df<\/em>! Jener erwiderte: Ich habe Tephillin angelegt<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Mar, der Sohn Rabinas, feierte die Hochzeit seines Sohnes, und als er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>bemerkte, da\u00df die Rabbanan sehr heiter waren, holte er einen kostbaren Becher im Werte von vierhundert Zuz und zerbrach ihn vor ihnen. Da wurden sie betr\u00fcbt.<\/p>\n<p>R. A\u0161i feierte die Hochzeit seines Sohnes, und als er bemerkte, da\u00df die Rabbanan sehr heiter waren, holte er einen Becher von wei\u00dfem Krystall und zerbrach ihn vor ihnen. Da wurden sie betr\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan sprachen zu R. Hamnuna dem Kleinen auf der Hochzeitsfeier Mars, des Sohnes Rabinas: M\u00f6ge uns der Meister etwas vorsingen. Da trug er ihnen vor: Wehe uns, da\u00df wir sterben, wehe uns, da\u00df wir sterben! Sie sprachen zu ihm: Wie sollten wir nach dir einstimmen? Er erwiderte ihnen: Wo ist denn die Tora, wo das Gebot, die uns ja besch\u00fctzen!<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Es ist dem Menschen verboten, auf dieser Welt mit vollem Munde zu lachen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>dann wird unser Mund des Lachens voll, und unsere Zunge voll Jubel<\/em>; dies dann:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>da man anter den V\u00f6lkern sprechen wird: Gro\u00dfes hat der Herr an diesen getan<\/em>. Man erz\u00e4hlte von Re\u0161 Laqi\u0161, da\u00df er, seitdem er dies von seinem Lehrer R. Jo\u1e25anan geh\u00f6rt, nie mehr auf dieser Welt mit vollem Munde gelacht hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man stelle sich nicht zum Beten hin nach einer Rechtsverhandlung, noch nach einer Halakhaer\u00f6rterung, sondern nach einer abgeschlossenen<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> Halakha. Was hei\u00dft [beispielsweise] eine \u00bbabgeschlossene Halakha\u00ab? Abajje sagte: Beispielsweise die des R. Zera, denn R. Zera sagte: Die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls haben es sich erschwert; wenn sie Bluttropfen, auch nur wie ein Senfkorn, bemerken, sitzen sie daraufhin die sieben<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>Reinheitstage. Raba sagte: Beispielsweise die des R. Ho\u0161a\u0351ja, denn R. Ho\u0161a\u0351ja sagte: Man darf mit seinem Getreide eine List anwenden, indem man es mit der Spreu<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>einbringt, damit sein Vieh davon essen darf, ohne da\u00df man zum Getreidezehnten verpflichtet ist. Wenn du willst, sage ich: Beispielsweise die des R. Hona, denn R. Hona sagte im Namen R. Zee\u0351ras: Wenn man einem Vieh des Heiligtums zur Ader l\u00e4\u00dft, so ist die Nutznie\u00dfung [des Blutes] verboten, und man begeht daran<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>eine Veruntreuung. Die Rabbanan verfuhren nach der Mi\u0161na, R. A\u0161i verfuhr nach der Barajtha<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man stelle sich nicht zum Beten hin in Traurigkeit, noch in Tr\u00e4gheit, noch im Scherzen, noch im Geplauder, noch in leichtfertigem Treiben, noch in eitlem Geschw\u00e4tz, sondern in Fr\u00f6hlichkeit wegen einer gottgef\u00e4lligen Handlung. Desgleichen verabschiede man sich nicht von seinem N\u00e4chsten im Geplauder, noch im Scherzen, noch in leichtfertigem Treiben, sondern mit Worten einer Halakha; denn so finden wir es auch bei den fr\u00fcheren Propheten, da\u00df sie ihre Reden mit Lob- und Trostworten zu beendigen pflegten. Ebenso lehrte Mari, Sohnessohn R. Honas, des Sohnes des R. Jirmeja b. Abba: Man verabschiede sich von seinem N\u00e4chsten nicht anders als mit Worten der Halakha, denn dadurch gedenkt er seiner. So begleitete R. Kahana den R. \u0160imi b. A\u0161i von Pum-Nahara bis Be-\u00c7injata<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>in Babylonien, und als er da herankam, sprach er zu ihm: Ist es wahr, was die Leute sagen, da\u00df diese Steinpalmen Babyloniens schon seit Adam dem Urmenschen bis jetzt bestehen? Dieser erwiderte: Du hast mich an etwas erinnert, was R. Jose b. R. \u1e24anina gesagt hat. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte n\u00e4mlich: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>in einem Lande, das niemand durchzogen, in dem kein Mensch gewohnt hat<\/em>; wenn niemand es durchzogen hat, wie sollte jemand da gewohnt haben!? Dies besagt dir vielmehr, da\u00df jedes Land, \u00fcber das Adam der Urmensch bestimmt hat, da\u00df es bewohnt werde, bewohnt wurde, und das Land, \u00fcber das Adam der Urmensch nicht bestimmt hat, da\u00df es bewohnt werde, nicht bewohnt wurde. R. Mardekhaj begleitete R. \u0160imi b. A\u0161i von Hagronja bis Be-Kephe und, wie manche sagen, bis Be-Dura.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Der Betende mu\u00df sein Herz zum Himmel richten. Abba \u0160a\u00fal sagte: Eine Andeutung hierf\u00fcr:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>du richtest ihr Herz und l\u00e4\u00dft dein Ohr horchen<\/em>. Es wird gelehrt: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Folgendes war die Gepflogenheit R. A\u0351qibas: betete er mit der Gemeinde, so pflegte er wegen der Bel\u00e4stigung der Gemeinde abzuk\u00fcrzen und heraufzusteigen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>; betete er aber f\u00fcr sich allein, so fand man ihn, wenn man ihn in diesem Winkel zur\u00fccklie\u00df, in einem anderen Winkel; dies alles wegen der Verbeugungen und B\u00fcckungen.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte: Man bete stets in einem R\u00e4ume, wo Fenster sind, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>die Fenster in seinem S\u00f6ller waren gen Jeru\u0161alem gege\u00f6ffnet<\/em>.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, der Mensch bete den ganzen Tag, so ist es l\u00e4ngst durch Dani\u00e9l erkl\u00e4rt:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>und dreimal t\u00e4glich fiel er auf seine Kniee, betete und dankte seinem Herrn<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, der Mensch bete nach jeder beliebigen Richtung, so hei\u00dft es: <em>die Fenster waren gen Jeru\u0161alem ge\u00f6ffnet<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, er habe damit begonnen, erst nachdem er in die Gefangenschaft gekommen, so hei\u00dft es l\u00e4ngst:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>wie er von jeher zu tun pflegte<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, man vereinige sie alle zusammen, so ist es l\u00e4ngst durch David erkl\u00e4rt, indem es hei\u00dft:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>abends, morgens und mittags klage ich und jammere<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, man lasse beim Gebete die Stimme h\u00f6ren, so ist es l\u00e4ngst durch \u1e24anna erkl\u00e4rt, indem es hei\u00dft:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>und ihre Stimme wurde nicht geh\u00f6rt<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, der Mensch bitte zuerst um seine Bed\u00fcrfnisse, nachher verrichte er das Gebet, so ist es l\u00e4ngst durch \u0160elomo erkl\u00e4rt, indem es hei\u00dft:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>auf den Gesang und auf das Beten zu h\u00f6ren<\/em>; <em>Gesang<\/em>, das ist das Gebet, <em>Beten<\/em>, das ist die Bitte. Man spreche keine Bitte nach \u00bbWahr und feststehend\u00ab; nach dem Gebete aber sogar eine, wie das S\u00fcndenbekenntnis des Vers\u00f6hnungstages. Es wurde auch gelehrt: R. \u1e24ijab. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Obgleich sie gesagt haben, da\u00df man [Bitten] um seine Bed\u00fcrfnisse in \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab einschalte, so kann man, wenn man will, auch nach dem Gebete eine Bitte sprechen, wie die Bekenntnisreihe des Vers\u00f6hnungstages.<\/p>\n<p>R. Hamnuna sagte: Wie viele wichtige Halakhot sind zu entnehmen aus jenen Versen von \u1e24anna.<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>Sie redete in ihrem Herzen<\/em>; hieraus, da\u00df der Betende sein Herz and\u00e4chtig stimmen mu\u00df. <a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>Nur ihre Lippen bewegten sich<\/em>; hieraus, da\u00df der Betende mit seinen Lippen deutlich spreche. <a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>Und ihre Stimme wurde nicht geh\u00f6rt<\/em>; hieraus, da\u00df man beim Beten die Stimme nicht erheben darf. <a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>Und E\u0351li hielt sie f\u00fcr eine Betrunkene<\/em>: hieraus, da\u00df der Betrunkene das Gebet nicht verrichten darf. <a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>Und er sprach zu ihr: Wie lange noch wirst du trunken sein? Tue ab deinen Wein von dir<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Hieraus, da\u00df, wenn jemand an seinem N\u00e4chsten Unschickliches<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>bemerkt, er ihn zur Rede stelle. <a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>Und \u1e24anna antwortete und sprach: Nein, mein Herr<\/em>. U\u0351la, manche sagen, R. Jose b. R. \u1e24anina, sagte: Sie sprach zu ihm: Du bist nicht Herr in dieser Sache. Manche sagen, sie sprach zu ihm wie folgt: Bist du denn nicht Herr? Ist etwa nicht die G\u00f6ttlichkeit und der heilige Geist bei dir, da\u00df du mich zum Schlechten und nicht zum Guten beurteilst!? Wei\u00dft du denn nicht, da\u00df: <a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>ich eine schwerm\u00fctige Frau bin<\/em>? <a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>Wein und Rauschtrank habe ich nicht getrunken<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Hieraus, da\u00df wenn jemand einer Sache verd\u00e4chtigt wird, die nicht an ihm, man ihm dies mitteilen mu\u00df.<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>Halte deine Magd nicht f\u00fcr ein nichtsw\u00fcrdiges Weib<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Hieraus, da\u00df, wenn ein Betrunkener das Gebet verrichtet, dies ebenso sei, als h\u00e4tte er G\u00f6tzendienst getrieben. Hier hei\u00dft es: <em>f\u00fcr ein nichtsw\u00fcrdiges Weib<\/em>, und dort<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>es sind aus deiner Mitte nichtsw\u00fcrdige Leute hervorgegangen;<\/em> wie dort G\u00f6tzendienst, ebenso hier G\u00f6tzendienst. <a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>Und E\u0351li antwortete und sprach: Gehe in Frieden<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Hieraus, da\u00df, wenn jemand seinen N\u00e4chsten einer Sache verd\u00e4chtigt, die nicht an ihm, er ihn bes\u00e4nftigen m\u00fcsse; und nicht nur dies, er segne ihn auch, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>und der Herr Jisra\u00e9ls m\u00f6ge deine Bitte gew\u00e4hren<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>Und sie tat ein Gel\u00fcbde und sprach: Herr der Heerscharen<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Seit dem Tage, da der Heilige, gepriesen sei er, seine Welt erschaffen, gab es keinen Menschen, der den Heiligen, gepriesen sei er, [Herr der] Heerscharen genannt h\u00e4tte, bis \u1e24anna kam und ihn [Herr der] Heerscharen nannte. \u1e24anna sprach n\u00e4mlich vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, erscheint es dir denn so schwer, mir von all den Scharen der Scharen, die du in deiner Welt geschaffen, einen einzigen Sohn zu geben!? Ein Gleichnis, womit diese Sache zu vergleichen ist. Ein K\u00f6nig aus Fleisch und Blut bereitete f\u00fcr seine Diener ein Gastmahl, da kam ein Armer, stellte sich an die T\u00fcr und sprach zu ihnen: Gebet mir ein St\u00fcckchen [Brot]. Aber man beachtete ihn nicht. Da dr\u00e4ngte er sich vor, trat vor den K\u00f6nig und sprach zu ihm: Herr und K\u00f6nig, erscheint es dir denn so schwer, mir vom ganzen Gastmahle, das du bereitet, ein St\u00fcckchen [Brot] zu geben!?<\/p>\n<p><a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>Wenn du schauen wirst<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: \u1e24anna sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, schauest du, so ist es recht, wenn du aber nicht schauest, so will ich gehen und mich meinem Manne Elqana verbergen<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>, und wenn ich mich verborgen habe, wird man mich das Fluchwasser<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>trinken lassen. Du aber wirst ja deine Tora nicht falsch erscheinen lassen, und es hei\u00dft: <a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>sie bleibt rein und wird befruchtet<\/em>.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>sagt, wenn sie kinderlos war, werde sie bedacht; wie ist dies aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, wenn sie mit Schmerzen gebar, werde sie leicht geb\u00e4ren, wenn M\u00e4dchen, werde sie Knaben geb\u00e4ren, wenn schwarze, werde sie wei\u00dfe geb\u00e4ren, wenn kleine, werde sie gro\u00dfe geb\u00e4ren!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Sie<\/em> <em>bleibt rein und wird befruchtet<\/em>; dies lehrt, da\u00df, wenn sie kinderlos war, sie bedacht wird<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. R. A\u0351qiba sprach zu ihm: Demnach k\u00f6nnten ja alle Kinderlosen hingehen und sich verbergen, und diejenige, die nicht gefehlt hat, w\u00fcrde bedacht werden!? Vielmehr lehrt dies, da\u00df, wenn sie sonst mit Schmerzen gebar, sie leicht gebiert, wenn kleine, gebiert sie gro\u00dfe, wenn schwarze, gebiert sie wei\u00dfe, wenn einen, gebiert sie zwei.<\/p>\n<p>Was bedeutet: <em>wenn du (schauen) schauen wirst<\/em>!?<\/p>\n<p>Die Tora gebraucht die \u00fcbliche Redewendung<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>der Menschen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>Auf die Pein deiner Magd; nicht vergessen wirst du deiner Magd; und geben tvirst du deiner Magd<\/em>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Warum diese drei \u00bbM\u00e4gde\u00ab? \u1e24anna sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, drei Pr\u00fcfungen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>des Todes, manche lesen, drei Anhaftungen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> des Todes, hast du der Frau geschaffen, und zwar, die Monatsblutung, die Teighebe und das Lichtanz\u00fcnden<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>; habe ich etwa eines von diesen \u00fcbertreten!?<\/p>\n<p><a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a><em>Und du wirst deiner Magd Mannessamen geben<\/em>. Was hei\u00dft Mannessamen? Rabh erkl\u00e4rte: Einen Mann unter M\u00e4nnern. \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Einen Nachkommen, der zwei M\u00e4nner gesalbt hat.<\/p>\n<p>Wer sind diese.<\/p>\n<p>\u0160a\u00fal und David. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Einen Nachkommen, der zwei M\u00e4nner aufwiegt.<\/p>\n<p>Wer sind diese?<\/p>\n<p>Mo\u0161e und Ahron, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e und Ahron unter seinen Priestern, und \u0160emu\u00e9l unter denen, die seinen Namen anrufen<\/em>. Die Rabbanan erkl\u00e4rten: <em>Mannessamen<\/em>: einen Nachkommen, der unter Menschen nicht auff\u00e4llt. Als R. Dimi kam, erkl\u00e4rte er dies: Weder hoch noch niedrig, weder winzig noch korpulent, weder zart noch rot, weder [\u00fcber]klug noch dumm.<\/p>\n<p><a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a><em>Ich bin die Frau, die hier mit dir gestanden<\/em>. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Hieraus, da\u00df es verboten ist, innerhalb der vier Ellen des Gebetes<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>zu sitzen.<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a><em>Um diesen Knaben habe ich gebetet<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: \u0160emu\u00e9l hatte eine Halakha vor seinem Lehrer gelehrt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><em>sie schlachteten den Farren und brachten den Knaben zu E\u0351li<\/em>. Brachten sie den Knaben etwa deshalb zu E\u0351li, weil sie den Farren geschlachtet hatten!? Vielmehr, E\u0351li sprach zu ihnen: Rufet mir einen Priester, da\u00df er komme und schlachte. Als nun \u0160emu\u00e9l sah, da\u00df sie einen Priester zum Schlachten suchten, sprach er zu ihnen: Weshalb sucht ihr nach einem Priester zum Schlachten? Das Schlachten ist auch durch einen Gemeinen g\u00fcltig. Hierauf f\u00fchrte man ihn vor E\u0351li und dieser sprach zu ihm: Woher hast du dies? Er erwiderte: Es hei\u00dft nicht: der Priester soll schlachten, es hei\u00dft: <a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>die Priester sollen darbringen<\/em>; von der Aufnahme [des Blutes] ab beginnt das Gebot durch die Priesterschaft. Hieraus, da\u00df das Schlachten eines Gemeinen g\u00fcltig ist. Dieser sprach zu ihm: Du hast zwar richtig gesprochen, jedoch hast du eine Halakha vor deinem Lehrer gelehrt, und wer eine Halakha vor seinem Lehrer lehrt, ist des Todes schuldig. Darauf kam \u1e24anna und schrie vor ihm: <em>Ich bin die Frau, die hier mit dir gestanden &amp;c<\/em>. Er sprach zu ihr: La\u00df mich ihn strafen, sodann will ich flehen, und man gibt dir einen besseren als er. Sie erwiderte: <em>Um diesen Knaben habe ich gebetet<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a><em>Und \u1e24anna sprach in ihrem Herzen<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte im Namen des R. Jose b. Zimra: In der Angelegenheit ihres Herzens. Sie sprach vor ihm: Herr der Welt, von allem, was du an der Frau erschaffen, hast du nichts zwecklos erschaffen: Augen zum Schauen, Ohren zum H\u00f6ren, eine Nase zum Riechen, einen Mund zum Sprechen, H\u00e4nde, um Arbeit zu verrichten, F\u00fc\u00dfe zum Gehen, Br\u00fcste zum S\u00e4ugen. Hast du mir etwa die Br\u00fcste an meinem Herzen nicht zum S\u00e4ugen gegeben!? So gib mir ein Kind, da\u00df ich es damit s\u00e4uge.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar im Namen des R. Jose b. Zimra: Wer am \u0160abbath im Fasten weilt, dem zerrei\u00dft man seine siebzigj\u00e4hrige<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> Verurteilung. Dennoch zieht man ihn sp\u00e4ter zur Rechenschaft, wegen [St\u00f6rung] der \u0160abbathfreude.<\/p>\n<p>Welche Gutmachung gibt es f\u00fcr ihn? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Er faste ob des Fastens.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: \u1e24anna hat Worte gegen oben ausgesto\u00dfen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>\u1e24anna betete \u00fcber Gott<\/em>; dies lehrt, da\u00df sie Worte gegen oben ausgesto\u00dfen hat.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Elijahu hat Worte gegen oben ausgesto\u00dfen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>und du hast ihr Herz r\u00fcckw\u00e4rts gewendet<\/em> R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, zur\u00fcckgetreten und Elijahu zugestimmt hat?<\/p>\n<p>es hei\u00dft: <a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>und dem ich B\u00f6ses getan habe<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>Auch sagte R. \u1e24ama b. R. \u1e24anina: Wenn nicht folgende drei Schriftverse, w\u00fcrden die F\u00fc\u00dfe (der Feinde) Jisra\u00e9ls gewankt haben. Einer lautet: <em>Dem ich B\u00f6ses getan habe<\/em>. Einer lautet:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> <em>Siehe, wie der Ton in der Hand des T\u00f6pfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Jisra\u00e9l<\/em>. Und einer lautet:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a><em>Ich entferne das steinerne Herz aus eurem Leibe und gebe euch ein fleischernes Herz<\/em>. R. Papa sagte: Hieraus:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>Ich will meinen Geist in euch geben, und ich will machen, da\u00df ihr in meinen Satzungen wandelt<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Mo\u0161e hat Worte gegen oben ausgesto\u00dfen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e flehte zu Gott<\/em>; lies nicht <em>\u00e9l [zu]<\/em> Gott, sondern <em>a\u0351l<\/em> [<em>\u00fcoer<\/em>]<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>Gott. In der Schule des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob lesen sie n\u00e4mlich das Aleph wie A\u0351jin und das A\u0351jib wie Aleph. In der Schule R. Jannajs sagten sie: Hieraus:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>Und Di-zahab<\/em><a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, Was bedeutet Di-zahab? Dies erkl\u00e4rten sie in der Schule R. Jannajs: Folgendes sprach Mo\u0161e vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, das viele Silber und Gold, das du Jisra\u00e9l in \u00dcberflu\u00df gegeben, bis sie \u00bbgenug\u00ab sagten, hat es veranla\u00dft, da\u00df sie das Kalb machten. In der Schule R. Jannajs sagten sie ferner: Der L\u00f6we br\u00fcllt nicht \u00fcber einen Korb Stroh, sondern \u00fcber einen Korb Fleisch. R. O\u0161a\u0351ja sagte: Ein Gleichnis. Einst hatte jemand eine magere Kuh mit hervorstehenden Gliedern, die er mit Wicken f\u00fctterte; als sie dann nach ihm ausschlug, sprach er zu ihr: Was veranla\u00dfte dich, nach mir auszuschlagen, wenn nicht die Wicken, womit ich dich gef\u00fcttert!? R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Ein Gleichnis. Einst hatte jemand einen Sohn, den er gebadet, gesalbt, gespeist und getr\u00e4nkt hat; dann h\u00e4ngte er ihm einen Beutel [Geld] an den Hals und setzte ihn an die T\u00fcr eines Hurenhauses. Was anderes sollte dieser Sohn tun, als s\u00fcndigen? R. A\u1e25a b. R. Hona sagte im Namen des R. \u0160e\u0161eth: Das ist es, was die Leute sagen: Wessen Bauch voll, ist schlechter Art. So hei\u00dft es auch: <a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>Sie weideten und wurden satt, als sie satt waren, erhob sich ihr Herz; darum verga\u00dfen sie mich<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Hieraus: <a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><em>Es erhebl sich dein Herz, und du vergi\u00dft den Herrn<\/em>. Die Rabbanan sagten: Hieraus:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>Er i\u00dft, wird satt und fett, und wendet sich ab<\/em>. Wenn du willst, sage ich, hieraus:<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>Je\u0161urun wurde fett und schlug aus<\/em>. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, zur\u00fcckgetreten ist und Mo\u0161e zugestimmt hat?<\/p>\n<p>es hei\u00dft: <a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a><em>Silber habe ich ihr viel gegeben, auch Gold, das sie f\u00fcr den Baa\u0351l verwendete<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>Und der Herr sprach zu Mo\u0161e: Geh, steig hinab<\/em>. Was bedeutet: geh, steig hinab? R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e: Mo\u0161e, steige von deiner W\u00fcrde hinab; habe ich dir doch nur um Jisra\u00e9ls willen W\u00fcrde verliehen, jetzt, da Jisra\u00e9l ges\u00fcndigt, wozu brauche ich deiner!? Sogleich erschlaffte die Kraft Mo\u0161es, und er h\u00e4tte keine Kraft zum Reden. Als er aber sprach:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a><em>la\u00df ab von mir, ich will sie vertilgen<\/em>, sagte Mo\u0161e: Es h\u00e4ngt also von mir ab. Sogleich richtete er sich auf, st\u00e4rkte sich im Gebete und flehte um Erbarmen. Ein Gleichnis. Ein K\u00f6nig z\u00fcrnte seinem Sohne und versetzte ihm wuchtige Schl\u00e4ge; sein Freund sa\u00df vor ihm, f\u00fcrchtete aber, ihm etwas zu sagen. Dann sprach der K\u00f6nig: Wenn nicht dieser mein Freund, vor mir s\u00e4\u00dfe, h\u00e4tte ich dich erschlagen. Da sagte dieser: Es h\u00e4ngt also von mir ab. Sogleich richtete er sich auf und rettete ihn.<\/p>\n<p><a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>Jetzt la\u00df mich, da\u00df mein Zorn \u00fcber sie ergrimme und ich sie verzehre; ich will dich zum gro\u00dfen Volke machen &amp;c<\/em>. R. Abahu sagte: W\u00e4re dies nicht ein geschriebener Schriftvers, so d\u00fcrfte man es nicht aussprechen. Dies lehrt, da\u00df Mo\u0161e den Heiligen, gepriesen sei er, angefa\u00dft hat, wie ein Mensch seinen N\u00e4chsten an seinem Gewande anf a\u00dft, und vor ihm gesprochen hat: Herr der Welt, ich lasse dich nicht eher los, als bis du ihnen vergeben und verziehen hast!<\/p>\n<p><a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><em>Ich will dich zum gro\u00dfen Volke machen &amp;c<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Mo\u0161e sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, wenn ein Stuhl mit drei Beinen<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>in der Stunde deines Zornes vor dir nicht stehen kann, um wieviel weniger ein Stuhl mit einem Beine! Und nicht nur das, vielmehr sch\u00e4me ich mich auch vor meinen V\u00e4tern; jetzt werden sie sagen: Sehet doch den Verwalter, den er \u00fcber sie gesetzt hat; er suchte Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr sich und flehte nicht f\u00fcr sie um Erbarmen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>Und Mo\u0161e betete vor dem Angesicht des Herrn<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Dies lehrt, da\u00df Mo\u0161e so lange vor dem Heiligen, gepriesen sei er, im Gebete dastand, bis er es bei ihm durchsetzte. Raba sagte: Bis er ihm sein Gel\u00fcbde l\u00f6ste; hier hei\u00dft es: <em>vaje\u1e25al<\/em><a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>und dort<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>er l\u00f6se [je\u1e25al] sein Wort nicht auf<\/em>, wor\u00fcber der Meister sagte, er selbst d\u00fcrfe nicht aufl\u00f6sen, wohl aber d\u00fcrfen ihm andere aufl\u00f6sen. \u0160emu\u00e9l sagte: Dies lehrt, da\u00df er sich f\u00fcr sie dem Tode ausgesetzt hat, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>wenn nicht, so streiche mich aus deinem Buche<\/em>. Raba im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs sagte: Dies lehrt, da\u00df er die Eigenschaft des Erbarmens auf sie gew\u00e4lzt<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> hat. Die Rabbanan sagten: Dies lehrt, da\u00df Mo\u0161e vor dem Heiligen, gepriesen sei er, gesprochen hat: Herr der Welt, es w\u00e4re eine Entweihung<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> f\u00fcr dich, dies zu tun. <em>Und Mo\u0161e betete vor dem Angesicht des Herrn<\/em>. Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer der Gro\u00dfe sagte: Dies lehrt, da\u00df Mo\u0161e vor dem Heiligen, gepriesen sei er, im Gebete dastand, bis ihn ein Fieber ergriff.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Fieber? R. Elea\u0351zar sagte: Ein Feuer der Knochen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Feuer der Knochen? Abajje sagte: Knochenfieber<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a><em>Gedenke doch deiner Knechte Abraham, Ji\u00e7\u1e25aq und Ja\u0351qob, denen du bei dir geschworen hast<\/em>. Was hei\u00dft: bei dir? R. Elea\u0351zar sagte: Mo\u0161e sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, h\u00e4ttest du ihnen bei Himmel und Erde geschworen, so k\u00f6nnte man sagen: wie Himmel und Erde einst aufh\u00f6ren werden, so kann auch dein Schwur aufh\u00f6ren; du hast aber bei deinem gro\u00dfen Namen geschworen: wie dein gro\u00dfer Name in alle Ewigkeit lebt und besteht, so besteht auch dein Schwur in alle Ewigkeit. <a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><em>Du hast zu ihnen gesprochen: Ich will eueren Samen wie die Sterne des Himmels mehren; und dies ganze Land, von dem ich gesprochen habe<\/em>. Wieso von dem ich gesprochen habe, es sollte ja hei\u00dfen: von dem du gesprochen hast!? R. Elea\u0351zar sagte: Bis hierher sind es die Worte des Sch\u00fclers, von hier ab sind es die Worte des Meisters. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani aber sagte: Sowohl diese wie jene sind Worte des Sch\u00fclers, aber Mo\u0161e sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er, wie folgt: Herr der Welt, es ist dein Wort, das du zu mir gesagt hast: geh, sage es Jisra\u00e9l in meinem Namen; ich ging und sagte es ihnen in deinem Namen; was aber soll ich ihnen jetzt sagen?<\/p>\n<p><a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>Weil es au\u00dfer Macht des Herrn ist<\/em>. Warum \u00bbau\u00dfer Macht\u00ab, es sollte ja hei\u00dfen: [nicht] vermag<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>der Herr!? R. Elea\u0351zar sagte: Mo\u0161e sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Die V\u00f6lker der Welt w\u00fcrden dann sagen, seine Kraft ist wie die eines Weibes erschlafft, er vermag nicht zu retten. Da sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu Mo\u0161e: Haben sie nicht bereits die Wunder und Machttaten gesehen, die ich ihnen am Meere erwiesen habe!? Mo\u0161e aber erwiderte: Herr der Welt, immerhin k\u00f6nnen sie sagen: gegen einen K\u00f6nig konnte er bestehen, gegen einunddrei\u00dfig<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> K\u00f6nige kann er nicht bestehen. R. Jo\u1e25anan sagte: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, sp\u00e4ter Mo\u0161e zustimmte?<\/p>\n<p>es hei\u00dft:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>der Herr sprach: Vergeben habe ich gem\u00e4\u00df deinem Worte<\/em>. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: <em>Gem\u00e4\u00df deinem Worte<\/em>; die V\u00f6lker der Welt werden dereinst wie folgt sagen: wohl dem Sch\u00fcler, dem sein Meister zustimmt.<\/p>\n<p><a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a><em>Inde\u00df, so wahr ich lebe<\/em>. Raba sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, zu Mo\u0161e sprach: Mo\u0161e, du hast mich durch Worte belebt.<\/p>\n<p>R. \u0160amlaj trug vor: Stets trage man zuerst die Lobpreisung des Heiligen, gepriesen sei er, vor und nachher bete man. Woher dies?<\/p>\n<p>Von Mo\u0161e, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>in dieser Zeit flehte ich vor dem Herrn<\/em>, und es hei\u00dft: <em>Herr, Gott, du hast begonnen deinem Knechte deine Gr\u00f6\u00dfe und starke Hand zu zeigen. Denn wo ist ein Gott im Himmel oder auf Erden, der gleich deinen Werken und deinen Machttaten tun k\u00f6nnte<\/em>. Nachher<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> erst hei\u00dft es: <em>ich m\u00f6chte doch hin\u00fcbergehen und das sch\u00f6ne Land sehen &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Gr\u00f6\u00dfer ist das Gebet als gute Taten, denn du hast<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p>ja keinen gr\u00f6\u00dferen in guten Taten als unseren Meister Mo\u0161e, dennoch wurde er nur durch das Gebet erh\u00f6rt, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>fahre nicht fort, weiter zu mir zu reden<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>steige hinauf auf den Gipfel des Pisga<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Gr\u00f6\u00dfer ist das Fasten als Almosengaben. Weshalb?<\/p>\n<p>Jenes [\u00fcbt er] mit seinem K\u00f6rper, dieses mit seinem Gelde.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Gr\u00f6\u00dfer ist das Gebet als die Opfer, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>wozu mir die Menge euerer Schlachtopfer<\/em>, und es hei\u00dft ferner: <a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><em>auch wenn ihr euere H\u00e4nde ausbreitet<\/em>. (R. Jo\u1e25anan sagte: Ein Priester, der einen Menschen erschlagen hat, erhebe seine H\u00e4nde nicht<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> <em>Euere H\u00e4nde sind voll Blut<\/em>.)<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Seit dem Tage, da das Heiligtum zerst\u00f6rt worden ist, sind die Pforten des Gebetes verschlossen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a><em>auch wenn ich schreie und wehklage, verschlo\u00df er mein Gebet<\/em>. Obgleich aber die Pforten des Gebetes verschlossen sind, die Pforten der Tr\u00e4nen sind nicht verschlossen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>erh\u00f6re mein Gebet, o Herr, horche auf mein Wehklagen, zu meinen Tr\u00e4nen wirst du ja nicht schweigen<\/em>. Raba pflegte an einem wolkigen Tage kein Fasten anzuordnen, weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a><em>du hast dich mit einer Wolke bedeckt, da\u00df kein Gebet durchdringe<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Seit dem Tage, da das Heiligtum zerst\u00f6rt worden ist, ist die eiserne Wand zwischen Jisra\u00e9l und seinem Vater im Himmel durchbrochen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a><em>und du nimm eine eiserne Pfanne und la\u00df sie eine eiserne Wand sein zwischen dir und der Stadt<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24anin sagte im Namen R. \u1e24aninas: Wer sein Gebet lange ausdehnt, dem kehrt das Gebet nicht unerf\u00fcllt zur\u00fcck. Woher uns dies?<\/p>\n<p>Von unserem Meister Mo\u0161e, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><em>ich betete zum Herrn<\/em>, sodann folgt: <a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><em>und der Herr erh\u00f6rte mich auch diesmal<\/em>.<\/p>\n<p>Dem ist ja nicht so, R. \u1e24ija b. Abba sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, wer sein Gebet lange ausdehnt und [auf Erf\u00fcllung] sinnt, bekomme endlich Herzweh, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>hingezogenes Hoffen<\/em><a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>macht das Herz weh<\/em>.<\/p>\n<p>Weiches Mittel gibt es f\u00fcr ihn?<\/p>\n<p>Er befasse sich mit der Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><em>aber ein Baum des Lebens ist der erf\u00fcllte Wunsch<\/em>, und nichts anderes ist ein Baum des Lebens als die Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><em>ein Baum des Lebens ist sie denen, die an ihr festhalten<\/em>.<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dieses, wenn er es lange ausdehnt und [auf Erf\u00fcllung] sinnt, jenes, wenn er es lange ausdehnt und nicht darauf sinnt. R. \u1e24ama b. R. \u1e24anina sagte: Wenn jemand sieht, da\u00df er gebetet und nicht erh\u00f6rt worden ist, so wiederhole er und bete nochmals, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><em>hoffe auf den Herrn, sei stark, dein Herz fasse Mut, und hoffe auf den Herrn<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Vier Dinge ben\u00f6tigen der St\u00e4rkung, und zwar: die Tora, die guten Werke, das Gebet und die Berufst\u00e4tigkeit. Woher dies von der Tora und den guten Werken?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a><em>nur sei stark und sehr fest, zu beobachten und zu \u00fcben, wie die ganze Tora<\/em>; stark: in der Tora, fest: in den guten Werken. Woher dies vom Gebete?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>hoffe auf den Herrn, sei stark, dein Herz fasse Mut, und hoffe auf den Herrn<\/em>.<\/p>\n<p>Woher dies von der Berufst\u00e4tigkeit?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>sei stark und la\u00df uns stark sein f\u00fcr unser Volk &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a><em>Und \u00c7ijon sprach: Verlassen hat mich der Herr, der Herr hat mich vergessen! Verlassen<\/em> ist ja dasselbe, was <em>vergessen<\/em>!? Re\u0161 Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Die Gemeinschaft Jisra\u00e9l sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, wenn ein Mann ein Weib nach seinem ersten Weibe heiratet, so gedenkt er der Taten seines ersten Weibes, du aber hast mich verlassen und vergessen:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>Vergi\u00dft ein Weib ihren S\u00e4ugling?<\/em> Der Heilige, gepriesen sei er, sprach sodann zu ihr: Meine Tochter, zw\u00f6lf Sternbilder erschuf ich an der Himmelsw\u00f6lbung; jedem Sternbilde erschuf ich drei\u00dfig Heere<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>, jedem Heere erschuf ich drei\u00dfig Legionen, jeder Legion erschuf ich drei\u00dfig Rotten, jeder Rotte erschuf ich drei\u00dfig Co horten, jeder Cohorte erschuf ich drei\u00dfig Castren und jedem Castrum habe ich dreihundertf\u00fcnfundsechzigtausend Myriaden Sterne angeh\u00e4ngt, entsprechend den Tagen des Sonnenjahres; sie alle erschuf ich nur deinetwegen, und du sagst: verlassen hast du mich und vergessen! <em>Vergi\u00dft ein Weib ihren S\u00e4ugling<\/em>? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Kann ich denn die Brandopfer, Widder und Erstgeborenen vergessen, die du mir in der W\u00fcste dargebracht hast!? Sie sprach dann zu ihm: Herr der Welt, da es keine Vergessenheit vor dem Throne deiner Herrlichkeit gibt, so vergi\u00dft du mir vielleicht auch das Ereignis mit dem Kalb nicht? Er erwiderte ihr: <a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>auch diese<\/em><a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>wer den vergessen<\/em>. Sie sprach dann vor ihm: Herr der Welt, wenn es eine Vergessenheit vor dem Throne deiner Herrlichkeit gibt, so vergi\u00dft du mir vielleicht auch das Ereignis am Sinaj? Er erwiderte ihr:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><em>Ich<\/em><a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>aber vergesse deiner nicht<\/em>. Das ist es, was R. Elea\u0351zar im Namen R. O\u0161a\u0351jas sagte: Es hei\u00dft: <em>auch diese werden vergessen<\/em>; dies bezieht sich auf das Ereignis mit dem Kalb; <em>ich aber vergesse deiner nicht<\/em>, dies bezieht sich auf das Ereignis am Sinaj.<\/p>\n<p>D<small>IE FR\u00dcHEREN<\/small> F<small>ROMMEN PFLEGTEN EINE<\/small> S<small>TUNDE ZU VERWEILEN<\/small>. Woher dies? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a><em>Heil denen, die in deinem Hause weilen<\/em>. Ferner sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Der Betende soll eine Stunde nach seinem Gebete verweilen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>wahrlich, die Gerechten werden deinem Namen danken, und die Redlichen werden vor deinem Angesichte weilen<\/em>. Desgleichen wird gelehrt: Der Betende soll eine Stunde vor seinem Gebete und eine Stunde nach seinem Gebete verweilen.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df vor seinem Gebete?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>Heil denen, die in deinem Hause weilen<\/em>.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df nach seinem Gebete?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>wahrlich, die Gerechten werden deinem Namen danken und die Redlichen werden vor deinem Angesichte weilen<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die fr\u00fcheren Frommen pflegten eine Stunde zu verweilen, eine Stunde zu beten, dann wiederum eine Stunde zu verweilen. Wenn sie aber neun Stunden t\u00e4glich mit ihrem Gebete verbrachten, wieso wurde ihr Studium bewahrt, und wie wurde ihre Arbeit verrichtet!?<\/p>\n<p>Doch, da sie Fromme waren, wurde ihr Studium bewahrt und ihre Arbeit gesegnet.<\/p>\n<p>S<small>ELBST WENN EINEN DER<\/small> K<small>\u00d6NIG GR\u00dcSST, ERWIDERE MAN IHM NICHT<\/small>. R. Joseph sagte: Dies haben sie nur in Bezug auf K\u00f6nige Jisra\u00e9ls gelehrt, bei K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker unterbreche man wohl. Man wandte ein: Wenn jemand betet und einen Gewaltt\u00e4ter auf sich zukommen sieht, einen Wagen auf sich zukommen sieht, so unterbreche er nicht, sondern k\u00fcrze ab und gehe weiter!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch, wenn man k\u00fcrzen kann, k\u00fcrze man, wenn nicht, unterbreche man.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst ereignete es sich mit einem Frommen, da\u00df er auf der Reise betete, und als ein Hegemon<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>herankam und ihn gr\u00fc\u00dfte, erwiderte er ihm den Gru\u00df nicht. Dieser wartete, bis er sein Gebet beendete, und nachdem er sein Gebet beendet hatte, sprach er zu ihm: Wicht, hei\u00dft es nicht in euerer Tora: <a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a><em>nur h\u00fcte dich und bewahre deine Seele<\/em>; ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>h\u00fctet euch sehr f\u00fcr euere Seelen<\/em>!? Warum hast du, nachdem ich dich gegr\u00fc\u00dft, mir den Gru\u00df nicht erwidert? Wenn ich dein Haupt mit einem Schwerte abschlagen w\u00fcrde, wer w\u00fcrde dein Blut von meiner Hand fordern!? Jener erwiderte: Warte etwas, ich will dich mit Worten bes\u00e4nftigen. Er sprach zu ihm: Wenn du vor einem K\u00f6nig von Fleisch und Blut st\u00fcndest und dein Freund k\u00e4me und dich<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33a\">Blatt 33a<\/h2>\n<p>gr\u00fc\u00dfte, w\u00fcrdest du ihm erwidern? Dieser erwiderte: Nein.<\/p>\n<p>Und wenn du ihm erwidern w\u00fcrdest, was w\u00fcrde man dir tun? Dieser erwiderte: Man w\u00fcrde mir mein Haupt mit einem Schwerte abschlagen. Jener sprach dann zu ihm: 1st es nicht etwas, das man vom Leichteren auf das Schwerere folgern kann!? Wenn du vor einem K\u00f6nig von Fleisch und Blut st\u00fcndest, der heute hier und morgen im Grabe ist, w\u00fcrdest du so verfahren, um wieviel mehr ich, der ich vor dem K\u00f6nig aller K\u00f6nige, vor dem Heiligen, gepriesen sei er, der ja in alle Ewigkeit lebend und bestehend ist, gestanden habe. Der Hegemon lie\u00df sich darauf bes\u00e4nftigen, und der Fromme verabschiedete sich in Frieden nach seinem Hause.<\/p>\n<p>S<small>ELBST WENN EINE<\/small> S<small>CHLANGE SICH UM SEINE<\/small> F<small>ERSE WINDET, UNTERBRECHE MAN NICHT<\/small>. R. \u0160e\u0161eth sagte: Dies lehrten sie nur von einer Schlange, wegen eines Skorpions aber unterbreche man wohl. Man wandte ein: Fiel jemand in eine L\u00f6wenh\u00f6hle, so bezeuge man \u00fcber ihn nicht, da\u00df er tot sei; fiel jemand aber in eine Grube voll Schlangen, oder Skorpione, so bezeuge man \u00fcber ihn, da\u00df er tot sei!?<\/p>\n<p>Da<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>ist es anders, sie verletzen ihn wegen des Druckes. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wer Ochsen [auf sich zukommen] sieht, unterbreche, denn R. O\u0161a\u0351ja lehrte: Man entferne sich von einem harmlosen<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>Ochsen f\u00fcnfzig Ellen und von einem st\u00f6\u00dfigen<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> Ochsen, soweit das Auge reicht. Im Namen R. Me\u00edrs wird gelehrt: Vor einem Ochsenkopf im Heukorb steige auf das Dach und wirf die Leiter unter dir um. \u0160emu\u00e9l sagte: Dies gilt nur von einem schwarzen Ochsen und in den Tagen des Nisan<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>, weil dann der Satan zwischen seinen H\u00f6rnern springt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst befand sich an einem Orte eine Wasserschlange<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>, die die Menschen verletzte, und als man zu R. \u1e24anina b. Dosa kam und es ihm erz\u00e4hlte, sprach er zu ihnen: Zeiget mir ihr Schlupfloch. Als man ihm ihr Schlupfloch zeigte, setzte er seine Ferse auf die \u00d6ffnung des Schlupfloches; da kam sie heraus und bi\u00df ihn, aber die Wasserschlange krepierte. Hierauf nahm er sie auf seine Schulter, brachte sie ins Lehrhaus und sprach zu ihnen: Sehet, meine Rinder, nicht die Wasserschlange t\u00f6tet, sondern die S\u00fcnde t\u00f6tet. In dieser Stunde sagten sie: Wehe dem Menschen, dem eine Wasserschlange begegnet, und wehe der Wasserschlange, der R. \u1e24anina b. Dosa begegnet.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN ERW\u00c4HNE DES<\/small> R<small>EGENS IM<\/small> A<small>\u00dcFERSTEHUNGSSEGEN, DIE<\/small> B<small>ITTE, IM<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DAS<\/small> J<small>AHR UND DEN<\/small> U<small>NTERSCHEIDUNGSSEGEN, IM<\/small> [S<small>EGEN<\/small>] \u00bbD<small>ER<\/small> E<small>RKENNTNIS VERLEIHT<\/small>\u00ab. R. A\u0351<small>QIBA SAGT, MAN LESE IHN ALS VIERTEN<\/small> S<small>EGENSSPRUCH BESONDERS;<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, IM<\/small> D<small>ANKSEGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. M<small>AN ERW\u00c4HNE DES<\/small> R<small>EGENS<\/small>. Aus welchem Grunde? R. Joseph erwiderte: Da er der Auferstehung (der Toten) gleich ist, so hat man ihn in den Segen von der Auferstehung (der Toten) eingeschaltet.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> B<small>ITTE, IM<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DAS<\/small> J<small>AHR<\/small>. Aus welchem Grunde? R. Joseph erwiderte: Da diese den Erwerb betrifft, so hat man sie in den Segensspruch vom Erwerb eingeschaltet.<\/p>\n<p>D<small>EN<\/small> U<small>NTERSCHEIDUNGSSEGEN, IM<\/small> [S<small>EGEN<\/small>] \u00bbD<small>ER<\/small> E<small>RKENNTNIS VERLEIHT<\/small>\u00ab. Aus welchem Grunde? R. Joseph erwiderte: Da ja dies<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>eine Weisheit ist, so hat man ihn in den Segen von der Weisheit eingeschaltet. Die Rabbanan erkl\u00e4rten: Da er von Profanem spricht, so hat man ihn in den Wochentagssegen eingeschaltet.<\/p>\n<p>R. Ami sagte: Gro\u00df ist die Erkenntnis, da\u00df sie zu Beginn des Wochentagssegens gesetzt wurde.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ami: Gro\u00df ist die Erkenntnis, da\u00df sie zwischen zwei Gottesnamen<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>gesetzt wurde, denn es bei\u00dft:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>Ein Gott, [der] Erkenntnis [ist der] Herr<\/em>. (Wer keine Erkenntnis besitzt, dessen darf man sich nicht erbarmen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a><em>es ist kein verst\u00e4ndiges Volk, darum erbarmt sich seiner sein Sch\u00f6pfer nicht<\/em>.)<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Gro\u00df ist das Heiligtum, da\u00df es zwischen zwei Gottesnamen gesetzt wurde, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a><em>du hast errichtet, Herr, [das] Heiligtum, Herr<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Wenn jemand Erkenntnis besitzt, so ist es ebenso, als w\u00e4re das Heiligtum in seinen Tagen erbaut worden, denn \u00bbErkenntnis\u00ab wird zwischen zwei Gottesnamen gesetzt und \u00bbHeiligtum\u00ab wird zwischen zwei Gottesnamen gesetzt. R. A\u1e25a aus Qor\u1e25ina wandte ein: Demnach ist ja auch die Rache gro\u00df, denn sie ist ebenfalls zwischen zwei Gottesnamen gesetzt, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>ein Gott [der] Rache [ist der] Herr<\/em>!? Jener erwiderte: Freilich, wenn erforderlich, ist sie auch gro\u00df. Das ist es, was U\u0351la gesagt hat: Weshalb diese zweifache<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> \u00bbRache\u00ab? Eine zum Guten und eine zum B\u00f6sen. Zum Guten, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a><em>er erschien vom Berge Paran<\/em>; zum B\u00f6sen, denn es hei\u00dft: <em>ein Gott der Rache ist der Herr, als Gott der Rache erschien er<\/em>.<\/p>\n<p>R. A\u0351<small>QIBA SAGT, MAN LESE IHN ALS VIERTEN<\/small> S<small>EGENSSPRUCH &amp;C<\/small>. R. Samen b. Abba sprach zu R. Jo\u1e25anan: Merke, die M\u00e4nner der Gro\u00dfsynode<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>haben ja f\u00fcr Jisra\u00e9l die Segensspr\u00fcche, Gebete, Weihsegen und Unterscheidungssegen angeordnet; sehe man doch, wo sie ihn<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>angeordnet haben!? Dieser erwiderte: Anfangs h\u00e4tte man ihn in das Gebet gesetzt, als sie reich geworden waren, bestimmte man, ihn \u00fcber den Becher [zu sprechen], und als sie wieder arm wurden, setzte man ihn wieder in das Gebet. Sie bestimmten aber, da\u00df, auch wer den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, ihn \u00fcber den Becher sprechen m\u00fcsse. Desgleichen wurde gelehrt: R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jobanans: Die M\u00e4nner der Gro\u00dfsynode ordneten f\u00fcr Jisra\u00e9l die Segensspr\u00fcche, Gebete, Weihsegen und Unterscheidungssegen an; anfangs h\u00e4tte man ihn in das Gebet gesetzt, als sie reich geworden waren, bestimmte man, ihn \u00fcber den Becher [zu sprechen], und als sie wieder arm wurden, setzte man ihn wieder in das Gebet. Sie bestimmten aber, da\u00df, auch wer den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, ihn \u00fcber den Becher sprechen m\u00fcsse. Es wurde auch gelehrt: Rabba und R. Joseph sagen beide, auch wer den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, m\u00fcsse ihn \u00fcber den Becher sprechen. Raba sagte: Gegen diese Lehre wenden wir folgendes ein: Wer sich geirrt und des Regens im Auferstehungssegen, oder die Bitte im Segen \u00fcber das Jahr nicht erw\u00e4hnt hat, den lasse man wiederholen; wegen des Unterscheidungssegens im [Segen] \u00bbDer Erkenntnis verleiht\u00ab, lasse man ihn nicht wiederholen, weil man ihn auch \u00fcber den Becher sprechen kann!?<\/p>\n<p>Sage nicht: weil er ihn auch \u00fcber den Becher sprechen kann, sage vielmehr: weil er ihn \u00fcber den Becher spricht. Es wurde auch gelehrt: R. Binjamin b. Jephet sagte: R. Jose fragte R. Jo\u1e25anan in \u00c7ajdan, manche sagen, R. \u0160imo\u0351n b. Ja\u0351qob aus \u00c7or [fragte] R. Jo\u1e25anan, und ich habe dies geh\u00f6rt: Braucht derjenige, der den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, ihn \u00fcber den Becher zu sprechen? Und dieser erwiderte: Er mu\u00df ihn \u00fcber den Becher sprechen.<\/p>\n<p>Sie fragten: Braucht derjenige, der den Unterscheidungssegen \u00fcber den Becher gesprochen hat, ihn auch im Gebete zu sprechen? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Man folgere dies, [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, vom Gebete: die urspr\u00fcngliche Anordnung war ja, ihn im Gebete [zu sprechen], dennoch sagten sie, wer den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, m\u00fcsse ihn auch \u00fcber den Becher sprechen, um so mehr gilt dies von demjenigen, der den Unterscheidungssegen \u00fcber den Becher gesprochen hat, wo er urspr\u00fcnglich nicht angeordnet worden ist.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a der Lange rezitierte vor R. \u1e24enana: Wer den Unterscheidungssegen im Gebete spricht, ist lobenswerter als der, der ihn \u00fcber den Becher spricht; spricht man den Unterscheidungssegen bei diesem und jenem, so werden Segnungen auf seinem Haupte ruhen.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst!? Du sagst, wer den Unterscheidungssegen im Gebete spricht, sei lobenswerter als der, der ihn \u00fcber den Becher spricht, folglich gen\u00fcgt es, [ihn] im Gebete [zu sprechen], sp\u00e4ter lehrt er, da\u00df, wenn man den Unterscheidungssegen bei diesem und jenem spricht, Segnungen auf seinem Haupte ruhen werden. Wenn man einmal seiner Pflicht gen\u00fcgt, ist man ja befreit, somit ist [der andere] ein unn\u00f6tiger Segensspruch, und Rabh, manche sagen, Re\u0161 Laqi\u0161, sagte, manche sagen, R. Jo\u1e25anan und Re\u0161 Laqi\u0161 sagten beide, da\u00df, wer einen unn\u00f6tigen Segensspruch spricht, [das Verbot:]<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a><em>du sollst nicht aussprechen<\/em>, \u00fcbertrete!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr, wie folgt: hat er den Unterscheidungssegen bei jenem und nicht bei diesem gesprochen, so werden Segnungen auf seinem Haupte ruhen.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda fragte R. \u0160e\u0161eth: Wie ist es, wenn man sich bei diesem und bei jenem geirrt hat? Dieser erwiderte: Hat man sich bei diesem und bei jenem geirrt, so beginne man vom Anfang.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33b\">Blatt 33b<\/h2>\n<p>Rabina sprach zu Raba: Wie ist die Halakha? Dieser erwiderte: Gleich dem Weihsegen; wie man den Weihsegen, obgleich man ihn im Gebete spricht, auch \u00fcber den Becher spreche, so spreche man auch den Unterscheidungssegen, obgleich man ihn im Gebete spricht, auch \u00fcber den Becher.<\/p>\n<p>R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, IM<\/small> D<small>ANKSEGEN<\/small>. R. Zera ritt einst auf einem Esel und R. \u1e24ija b. Abin ging, sich unterhaltend, hinter ihm einher. Da sprach er zu ihm: Ist es wahr, da\u00df ihr im Namen R. Jo\u1e25anans gesagt habt, die Halakha sei wie R. Elie\u0351zer, wenn ein Festtag auf den \u0160abbath folgt? Jener erwiderte: Gewi\u00df. Ob so die Halakha ist, streitet denn jemand dagegen!?<\/p>\n<p>Streiten sie etwa nicht, die Rabbanan streiten ja dagegen!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan streiten nur hinsichtlich der \u00fcbrigen Tage des Jahres, aber streiten sie etwa [\u00fcber den Fall], wenn ein Festtag auf den \u0160abbath folgt!?<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba streitet ja dagegen!?<\/p>\n<p>Verfahren wir denn das ganze Jahr nach R. A\u0351qiba, da\u00df wir jetzt nach seiner Ansicht verfahren sollten!?<\/p>\n<p>Das ganze Jahr verfahren wir nicht nach R. A\u0351qiba, weil sie achtzehn (angeordnet) und nicht neunzehn angeordnet haben; ebenso haben sie auch hier, sieben (angeordnet), und nicht acht angeordnet. Jener sprach: Es wurde nicht gelehrt, da\u00df die Halakha so sei, sondern da\u00df man dazu<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> neige. Es wurde gelehrt: R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi sagt im Namen unseres Meisters, so sei die Halakha; manche sagen, man neige dazu; R. Jo\u1e25anan sagt, sie<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>g\u00e4ben es zu; R. \u1e24ija b. Abba sagt, so<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>leuchte es ein. R. Zera sagte: Halte an der [Ansicht] des R. \u1e24ija b. Abba, denn er erwog und lernte die Lehre aus dem Munde seines Lehrers so genau, wie Re\u1e25aba aus Pumbeditha. Re\u1e25aba sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jehudas: Der Tempelberg hatte eine Doppelstoa, eine Stoa innerhalb einer Stoa<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte: Ich wei\u00df weder das eine, noch wei\u00df ich das andere, aber das des Rabh und \u0160emu\u00e9l wei\u00df ich, die uns in Babylonien K\u00f6stliches angeordnet haben: \u00bbDu hast uns erkennen lassen die Gesetze deiner Gerechtigkeit, und hast uns gelehrt, die Satzungen deines Willens zu \u00fcben. Du hast uns zuteil werden lassen Zeiten der Freude und Feste der Freiwilligkeit, und hast uns erben lassen die Heiligkeit des \u0160abbaths, die Herrlichkeit des Feiertages und die Feier des Festes. Zwischen der Heiligkeit des \u0160abbaths und der Heiligkeit des Festtages hast du gesondert; und den siebenten Tag hast du vor den sechs Werktagen geheiligt und gesondert. Du hast uns gegeben<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>&amp;c.\u00ab<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SAGT<\/small><a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>: \u00bb<small>BIS AUF DAS<\/small> V<small>OGELNEST<\/small><a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> <small>ERSTRECKT SICH DEIN<\/small> E<small>RBARMEN<\/small>\u00ab, <small>ODER<\/small>: \u00bb<small>OB DES<\/small> G<small>UTEN SEI DEINES<\/small> N<small>AMENS GEDACHT<\/small>\u00ab, <small>ODER<\/small>: \u00bb<small>WIR DANKEN, WIR DANKEN<\/small>\u00ab, <small>SO HEISST MAN IHN SCHWEIGEN<\/small>. W<small>ENN JEMAND VOR DAS<\/small> V<small>ORBETERPULT TRITT UND SICH IRRT, SO TRETE EIN ANDERER AN SEINER<\/small> S<small>TELLE<\/small>; <small>MAN LASSE SICH DABEI NICHT N\u00d6TIGEN<\/small>. W<small>O BEGINNE DIESER<\/small>? \u2013 <small>WO JENER SICH GEIRRT HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man ihn schweigen hei\u00dft, wenn er \u00bbwir danken, wir danken\u00ab sagt, weil es den Anschein hat, als [glaube er an] zwei Prinzipien, ebenso wegen \u00bbob des Guten sei deines Namens gedacht\u00ab, weil das hei\u00dft: nur f\u00fcr das Gute, nicht aber f\u00fcr das Schlechte, w\u00e4hrend wir gelernt haben, man sei verpflichtet, f\u00fcr das Schlechte zu preisen, wie man f\u00fcr das Gute preist, warum aber wegen \u00bbbis auf das Vogelnest erstreckt sich dein Erbarmen\u00ab!? \u2013 Hier\u00fcber streiten im Westen zwei Amora\u00edm, R. Jose b. Abin und R. Jose b. Zebida; einer erkl\u00e4rt: weil er dadurch Neid in der Sch\u00f6pfung erregt, und der andere erkl\u00e4rt, weil er die Gebote<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>des Heiligen, gepriesen sei er, zur Barmherzigkeit macht, w\u00e4hrend sie Befehle sind.<\/p>\n<p>Einst trat jemand in Gegenwart Rabbas vor und betete: Du hast des Vogelnestes geschont, schone auch und erbarme dich unser! Da sprach Rabba: Wie sehr versteht es dieser J\u00fcnger, seinen Herrn zu bes\u00e4nftigen. Abajje sprach zu ihm: Wir haben ja gelernt, man hei\u00dfe ihn schweigen!? Rabba aber wollte nur Abajje pr\u00fcfen<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst trat jemand in Gegenwart R. \u1e24aninas vor und betete: Gott, der Gro\u00dfe, der M\u00e4chtige, der Furchtbare, der Starke, der Kr\u00e4ftige, der Gef\u00fcrchtete, der Feste, der Mutige, der Zuverl\u00e4ssige und der Verehrte. Dieser wartete, bis er beendete, und als er beendet hatte, sprach er zu ihm: Bist du mit allen Lobpreisungen deines Herrn zu Ende, wozu dies alles!? Auch die drei<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>, die wir [im Gebete] sagen, d\u00fcrften wir nicht sagen, h\u00e4tte unser Lehrer Mo\u0161e sie nicht in der Tora gesagt, und w\u00e4ren die M\u00e4nner der Gro\u00dfsynode nicht gekommen und sie im Gebete angeordnet; du aber f\u00e4hrst fort und sagst dies alles!? Ein Gleichnis. Als wenn man einen K\u00f6nig von Fleisch und Blut, der tausende Myriaden Golddenare besitzt, wegen silberner preisen w\u00fcrde. W\u00e4re dies nicht f\u00fcr ihn eine Herabsetzung!?<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagte: Alles in den H\u00e4nden des Himmels, ausgenommen die Gottesfurcht, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a><em>und nun Jisra\u00e9l, was verlangt der Herr, dein Gott, von dir, als ihn zu f\u00fcrchten<\/em>. Ist denn die Gottesfurcht eine Kleinigkeit!? R. \u1e24anina sagte ja im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Nichts hat der Heilige, gepriesen sei er, in seiner Schatzkammer, als den Schatz der Gottesfurcht, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a><em>die Gottesfurcht, das ist sein Schatz<\/em>. \u2013 Freilich, f\u00fcr Mo\u0161e war es eine Kleinigkeit. R. \u1e24anina sagte n\u00e4mlich: Ein Gleichnis. Wenn man von einem Menschen ein gro\u00dfes Ger\u00e4t verlangt und er es hat, so kommt es ihm wie ein kleines Ger\u00e4t vor, wenn ein kleines und er es nicht hat, so kommt es ihm wie ein gro\u00dfes Ger\u00e4t vor.<\/p>\n<p>\u00bbW<small>IR DANKEN, WIR DANKEN<\/small>\u00ab, <small>SO HEISST MAN IHN SCHWEIGEN<\/small>. R. Zera sagte: Wenn man \u00bbh\u00f6re, h\u00f6re\u00ab sagt, so ist es ebenso, als wenn man sagt \u00bbwir danken, wir danken\u00ab. Man wandte ein: Wenn man das \u0160ema\u0351 liest und es wiederholt, so ist dies verwerflich. Nur verwerflich ist es, schweigen aber hei\u00dft man ihn nicht!? \u2013 Das ist kein Einwand; dies, wenn er Wort nach Wort wiederholt, jenes, wenn er Satz nach Satz wiederholt. R. Papa sprach zu Abajje: Vielleicht hatte er vorher seine Gedanken nicht and\u00e4chtig gestimmt, sp\u00e4ter aber seine Gedanken wohl and\u00e4chtig gestimmt?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>Dieser erwiderte: Gibt es denn eine Kameradschaft gegen\u00fcber dem Himmel!? Hat er vorher seine Gedanken nicht and\u00e4chtig gestimmt, so pr\u00fcgeln wir ihn mit einem Schmiedehammer, bis er seine Gedanken and\u00e4chtig stimmt.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup><bold>S<\/bold><small>AGT<\/small> J<small>EMAND<\/small> \u00bb<small>DIE<\/small> G<small>UTEN PREISEN DICH<\/small>\u00ab, <small>SO IST DIES<\/small> H<small>\u00c4RESIE<\/small>. W<small>ENN JEMAND VOR DAS<\/small> V<small>ORBETERPULT TRITT UND SICH IRRT, SO TRETE EIN ANDERER AN SEINER<\/small> S<small>TELLE VOR<\/small>; <small>MAN LASSE SICH DABEI NICHT N\u00d6TIGEN<\/small>. W<small>O BEGINNT DIESER<\/small>? \u2013 <small>VOM<\/small> A<small>NFANG DES<\/small> S<small>EGENSSPRUCHES, BEI DEM JENER SICH GEIRRT HAT<\/small>. W<small>ER VOR DEM<\/small> V<small>ORBETERPULTE STEHT, SAGE NICHT DAS<\/small> A<small>MEN NACH<\/small> [<small>DEM<\/small> S<small>EGEN<\/small>] <small>DER<\/small> P<small>RIESTER, WEGEN DER<\/small> V<small>ERWIRRUNG<\/small>. I<small>ST KEIN ANDERER<\/small> P<small>RIESTER ANWESEND ALS ER, SO ERHEBE ER SEINE<\/small> H<small>\u00c4NDE NICHT<\/small><a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>; <small>IST ER ABER SICHER, DASS ER DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE ERHEBEN UND DAS<\/small> G<small>EBET FORTSETZEN KANN, SO DARF ER DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wer vor das Vorbeterpult treten soll, lasse sich n\u00f6tigen, l\u00e4\u00dft er sich nicht n\u00f6tigen, so gleicht dies einem Brei ohne Salz, l\u00e4\u00dft er sich zu sehr n\u00f6tigen, so gleicht dies einem versalzenen Brei. Wie verhalte er sich? Bei der ersten [Aufforderung] str\u00e4ube er sich, bei der zweiten rege er sich, bei der dritten strecke er die F\u00fc\u00dfe aus und trete vor.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Bei dreien ist das Viel schlecht und das Wenig gut; und zwar: beim Sauerteig, beim Salz und beim Sichstr\u00e4uben.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Hat jemand sich bei den drei ersten [Segensspr\u00fcchen] geirrt, so beginne er wieder vom Anfang; wenn bei den mittelsten<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>, so beginne er wieder von \u00bbDu verleihst\u00ab; wenn bei den letzten<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>, so beginne er wieder vom Tempeldienstsegen. R. Asi sagt, die mittelsten haben keine [bestimmte] Reihenfolge. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Wo beginne dieser? \u2013 vom Anfang des Segensspruches, bei dem jener sich geirrt hat. Dies ist ja eine Widerlegung R. Honas<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>!? \u2013 R. Hona kann dir erwidern: die mittelsten sind zusammen ein Segensspruch.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Nie bitte man um seine Bed\u00fcrfnisse in den drei ersten oder in den drei letzten [Segensspr\u00fcchen], sondern in den mittelsten, denn R. \u1e24anina sagte: Bei den ersten gleicht man einem Diener, der seinem Herrn Lob spendet; bei den mittelsten gleicht man einem Diener, der von seinem Herrn Lohn erbittet; bei den letzten gleicht man einem Diener, der von seinem Herrn Lohn erhalten hat, sich verabschiedet und fortgeht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst trat ein Sch\u00fcler in Gegenwart R. Elie\u0351zers vor das Vorbeterpult und dehnte [das Gebet] aus mehr als n\u00f6tig. Da sprachen seine Sch\u00fcler zu ihm: Meister, was f\u00fcr ein Ausdehner ist doch dieser! Er erwiderte ihnen: Dehnt er es etwa l\u00e4nger als unser Meister Mo\u0161e, von dem es hei\u00dft:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><em>die vierzig Tage und die vierzig N\u00e4chte &amp;c<\/em>.!? Ein anderes Mal trat ein Sch\u00fcler in Gegenwart R. Elie\u0351zers vor das Vorbeterpult und k\u00fcrzte [das Gebet] mehr als n\u00f6tig. Da sprachen seine Sch\u00fcler zu ihm: Meister, was f\u00fcr ein K\u00fcrzer ist doch dieser! Er erwiderte ihnen: K\u00fcrzt er es etwa mehr als unser Meister Mo\u0161e, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><em>o Gott, heile sie doch<\/em>!? R. Ja\u0351qob sagte im Namen R. \u1e24isdas: Wer f\u00fcr seinen N\u00e4chsten um Erbarmen bittet, braucht dessen Namen nicht zu erw\u00e4hnen, denn es hei\u00dft: <em>o Gott, heile sie doch<\/em>! Er erw\u00e4hnte nicht den Namen Mirjams.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Folgende sind die Segensspr\u00fcche, bei welchen man sich b\u00fccke: beim V\u00e4tersegen<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>, am Anfang und am Ende, und beim Danksegen, am Anfang und am Ende; wenn jemand am Anfang eines jeden Segensspruches und am Ende eines jeden Segensspruches sich b\u00fccken will, so belehre man ihn, sich nicht zu b\u00fccken. R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas: Der Gemeine<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>[b\u00fccke sich], wie wir bereits gesagt haben, der Hochpriester am Ende eines jeden Segensspruches, und der K\u00f6nig am Anfang eines jeden Segensspruches und am Ende eines jeden Segensspruches. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Na\u1e25mani sagte: Mir wurde von R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erkl\u00e4rt: Der Gemeine [b\u00fccke sich], wie wir bereits gesagt haben, der Hochpriester am Anfang eines jeden Segensspruches, und der K\u00f6nig, sobald er sich geb\u00fcckt hat, richte sich nicht wieder auf, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a><em>und als \u0160elomo zu beten beendet hatte [&amp;c.], erhob er sich vor dem Altar des Herrn, von seinem Knien (auf den Knieen)<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: \u00bbB\u00fccken\u00ab mit dem Gesicht [zur Erde], wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a><em>Bath-\u0160eba\u0351 b\u00fcckte sich mit dem Gesicht zur Erde<\/em>; \u00bbKnien\u00ab, auf den Knieen liegen, wie es hei\u00dft: <em>von seinem Knien (auf den Knieen)<\/em>; \u00bbSichhinstrecken\u00ab, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe ausstrecken, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a><em>sollen wir etwa kommen, ich, deine Mutter und deine Br\u00fcder, uns vor dir zur Erde hinzustrecken<\/em>!? R. \u1e24ija, Sohn R. Honas, erz\u00e4hlte: Ich sah Abajje und Raba, sich [blo\u00df] seitw\u00e4rts neigen. Eines lehrt, wer beim Danksegen kniet, sei lobenswert, und ein Anderes lehrt, er sei tadelnswert!? \u2013 Das ist kein Widerspruch; das Eine, wenn am Anfang, das Andere, wenn am Ende. Raba pflegte beim Danksegen am Anfang und am Ende zu knien. Die Rabbanan sprachen zu ihm: Weshalb tut dies der Meister? Er erwiderte ihnen: Ich habe R. Na\u1e25man knien sehen, auch habe ich R. \u0160e\u0161eth so verfahren sehen. \u2013 Es wird ja aber gelehrt, wer beim Danksegen kniet, ist tadelnswert!? \u2013 Da handelt es sich um den Danksegen des Lobliedes. \u2013 Es wird ja aber gelehrt, wer beim Danksegen oder beim Danksegen des Lobliedes kniet, sei tadelnswert!? \u2013 Jene Lehre bezieht sich auf den Danksegen des Tischsegens.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER BEIM<\/small> B<small>ETEN SICH IRRT, F\u00dcR DEN IST ES EIN B\u00d6SES<\/small> Z<small>EICHEN<\/small>; <small>GESCHIEHT ES DEM<\/small> V<small>ORBETER, SO IST DIES EIN B\u00d6SES<\/small> Z<small>EICHEN F\u00dcR SEINE<\/small> A<small>UFTR\u00c4GER, DENN DER<\/small> B<small>EAUFTRAGTE DES<\/small> M<small>ENSCHEN GLEICHT DIESEM SELBER<\/small>. M<small>AN ERZ\u00c4HLT VON<\/small> R. \u1e24<small>ANINA B<\/small>. D<small>OSA, DASS ER, WENN ER F\u00dcR<\/small> K<small>RANKE BETETE, ZU SAGEN PFLEGTE, DIESER WERDE LEBEN, JENER WERDE STERBEN<\/small>. M<small>AN FRAGTE IHN<\/small>: W<small>OHER WEISST DU DIES<\/small>? E<small>R ERWIDERTE<\/small>: I<small>ST MIR MEIN<\/small> G<small>EBET IM<\/small> M<small>UNDE GEL\u00c4UFIG, SO WEISS ICH, DASS ES ANGENOMMEN, WENN NICHT, SO WEISS ICH, DASS ES GEWIRRT WURDE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Worauf bezieht sich dies? R. \u1e24ija erwiderte im Namen R. Saphras im Namen Eines aus der Schule Rabbis: Auf den V\u00e4tersegen. Manche beziehen dies auf folgende Barajtha: Der Betende mu\u00df bei allen [Segensspr\u00fcchen] seine Gedanken and\u00e4chtig stimmen; kann er dies nicht bei allen, so mu\u00df er bei einem seine Gedanken and\u00e4chtig stimmen. Auf welchen? R. \u1e24ija erwiderte im Namen R. Saphras im Namen Eines aus der Schule Rabbis: Auf den V\u00e4tersegen.<\/p>\n<p>M<small>AN ERZ\u00c4HLT VON<\/small> R. \u1e24<small>ANINA<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Woher dies? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a><em>er schafft<\/em><a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a><em>die Rede der Lippen; Friede, Friede dem Fernen und dem Nahen, spricht der Herr; ich werde ihn heilen<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: S\u00e4mtliche Propheten haben geweissagt nur \u00fcber den, der seine Tochter mit einem Schriftgelehrten verm\u00e4hlt, der f\u00fcr den Schriftgelehrten das Gesch\u00e4ft betreibt, und der den Schriftgelehrten von seinen G\u00fctern genie\u00dfen l\u00e4\u00dft; von den Schriftgelehrten selber aber [hei\u00dft es:]<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><em>es hat au\u00dfer dir, o Gott, kein Auge geschaut, was er denen tut, die auf ihn harren.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: S\u00e4mtliche Propheten haben geweissagt nur \u00fcber die messianischen Tage; von der zuk\u00fcnftigen Welt aber [hei\u00dft es:] <em>es hat au\u00dfer dir, o Gott, kein Auge geschaut<\/em>. Er streitet gegen \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte, zwischen dieser Welt und den messianischen Tagen gebe es keinen anderen Unterschied als die Knechtschaft der Regierungen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a><em>nie wird der D\u00fcrftige im Lande aufh\u00f6ren.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: S\u00e4mtliche Propheten haben geweissagt nur \u00fcber die Bu\u00dffertigen, von den vollkommen Gerechten aber [hei\u00dft es:] <em>es hat au\u00dfer dir, o Gott, kein Auge geschaut<\/em>. Er streitet gegen R. Abahu, denn R. Abahu sagte, wo die Bu\u00dffertigen stehen, verm\u00f6gen auch die vollkommen Gerechten nicht zu stehen, denn es hei\u00dft: <em>Friede, Friede dem Fernen und dem Nahen<\/em>, zuerst dem Fernen, nachher dem Nahen. \u2013 Und R. Jo\u1e25anan? \u2013 Er kann dir erwidern: \u00bbFernen\u00ab hei\u00dft, der seit jeher von der S\u00fcnde fern war, und \u00bbNahen\u00ab hei\u00dft, der der S\u00fcnde nahe war und sich ihr jetzt entfernt hat.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>kein Auge hat geschaut<\/em>? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Das ist der seit den sechs Sch\u00f6pfungstagen in seinen Trauben aufbewahrte Wein, R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte: Das ist der E\u0351den, der dem Auge irgend eines Gesch\u00f6pfes nie ausgesetzt war. Wenn du vielleicht einwendest, wo denn Adam, der Urmensch, weilte, \u2013 im Garten. Entgegnest du aber, der Garten sei ja identisch mit E\u0351den, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a><em>und ein Strom ging von E\u0351den aus, den Garten zu tr\u00e4nken<\/em>: der Garten besonders, E\u0351den besonders.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst erkrankte der Sohn R. Gamli\u00e9ls und er sandte zwei Schriftgelehrte zu R. \u1e24anina b. Dosa, da\u00df er f\u00fcr ihn um Erbarmen flehe. Als dieser sie sah, stieg er auf den S\u00f6ller und flehte f\u00fcr ihn um Erbarmen. Beim Herabsteigen sprach er zu ihnen: Gehet, das Fieber hat ihn verlassen. Da sprachen sie zu ihm: Bist du denn ein Prophet? Er erwiderte: <a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a><em>weder bin ich ein Prophet, noch der Sohn eines Propheten<\/em>; allein so ist es mir \u00fcberliefert: ist mir das Gebet im Munde gel\u00e4ufig, so wei\u00df ich, da\u00df es angenommen, wenn nicht, so wei\u00df ich, da\u00df es gewirrt wurde. Hierauf lie\u00dfen sie sich nieder und schrieben die Stunde genau auf, und als sie zu R. Gamli\u00e9l kamen, sprach er zu ihnen: Beim Kult, weder habt ihr vermindert noch vermehrt: genau dann geschah es, in jener Stunde verlie\u00df ihn das Fieber, und er bat uns um Wasser zum Trinken.<\/p>\n<p>Abermals ereignete es sich mit R. \u1e24anina b. Dosa, da\u00df er zu R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj die Tora studieren ging, und da gerade der Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj erkrankte, sprach dieser zu ihm: \u1e24anina, mein Sohn, flehe doch f\u00fcr ihn um Erbarmen, da\u00df er genese! Da legte er sein Haupt zwischen seine Kniee und flehte f\u00fcr ihn um Erbarmen; und jener genas. Hierauf sprach R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj: H\u00e4tte der Sohn Zakkajs den ganzen Tag seinen Kopf zwischen seine Kniee geschlagen, man w\u00fcrde ihn nicht beachtet haben. Da sprach seine Frau zu ihm: Ist denn \u1e24anina bedeutender als du? Er erwiderte ihr: Nein; allein, er ist wie ein Diener vor dem K\u00f6nig, ich aber wie ein F\u00fcrst vor dem K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Man bete nur in einem Raume, in dem Fenster vorhanden sind, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a><em>und die Fenster in seinem S\u00f6ller waren gen Jeru\u0161alem ge\u00f6ffnet.<\/em><\/p>\n<p>R. Ja\u0351qob b. Idi sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer f\u00fcr seinen N\u00e4chsten um Erbarmen bittet, braucht dessen Namen nicht zu erw\u00e4hnen. \u2013 Woher dies? \u2013 Von unserem Meister Mo\u0161e, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a><em>o Gott, heile sie doch<\/em>; er erw\u00e4hnte jedoch nicht den Namen Mirjams.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte: Frech ist mir derjenige, der in einer [freien] Ebene betet. Ferner sagte R. Kahana: Frech ist mir derjenige, der seine S\u00fcnde nennt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a><em>Heil dem, dessen Fehler verdeckt, dessen S\u00fcnde verborgen ist<\/em>.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Schwere des Hauptes, als Ggs. zu <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d0\u05e9 \u05e7\u05dc\u05d5\u05ea<\/span> Leichte des Hauptes, Leichtfertigkeit.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,10.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 5,8.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 29,2.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,11.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 14,23.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies b\u00fcrgt daf\u00fcr, da\u00df es keine Ausgelassenheit ist.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 126,2.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 126,2.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die man nicht nachzudenken braucht.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend nach bibl. Gesetz (Wajikra 15,28) nur die 3 Tage hintereinander erscheinende Menstruation 7 Reinheitstage erfordert.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Man ist erst dann zum Getreidezehnten &amp;c.\u00a0verpflichtet, wenn das Getreide mittels Wurfschaufel gereinigt ist (cf.\u00a0Pea I. 6); andernfalls darf zwar ein Mensch davon nicht essen, wohl aber das Vieh.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man es benutzt; cf.\u00a0Wajikra 5,15.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ersteren, mit tiefem Ernst, nach der letzteren, nach einer Halakha.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Ungef\u00e4hr Palmenhain, wegen der da befindlichen Steinpalmen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 2,6.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 10,17.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom vertieften Betplatz.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 6,11.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 6,11.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 6,11.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 55,18.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,13.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>1. Melachim 8,28.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,13.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,13.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,13.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,13.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,14.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 16.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 13,14.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,17.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,17.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Sich mit einem fremden Manne einschlie\u00dfen; cf.\u00a0Bamidbar 5,12 ff.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rll. Wasser der Ehebruchverd\u00e4chtigten; cf.\u00a0Bamidbar 5,18.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,28.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich einer unschuldig des Ehebruches Verd\u00e4chtigten.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hinzuf\u00fcgung des Infinitivs zum Verbum (wie hier: <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d0\u05d4 \u05ea\u05e8\u05d0\u05d4<\/span>) hat nach mancher Ansicht eine exeget. Bedeutung (cf.\u00a0Bm. 31a f.); dies ist hier nicht der Fall.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,11.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide Worte haben im Text dieselben Buchstaben, jedoch in verschiedener Zusammensetzung; auf die \u00dcbertretung ist der Tod gesetzt.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide Worte haben im Text dieselben Buchstaben, jedoch in verschiedener Zusammensetzung; auf die \u00dcbertretung ist der Tod gesetzt.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbathvorabend. Diese 3 Gebote beginnen mit den Buchstaben \u1e24. N. H. (\u1e24annah).<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,11.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 99,6.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,26.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Betenden.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,27.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 1,25.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,5.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,13.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Des normalen Menschenlebens.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 1,10.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>1. Melachim 18,37.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Micha 4,6.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 18,6.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 36,26.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 27.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 11,2.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Er liest <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05dc<\/span> <em>\u00fcber<\/em> statt <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc<\/span> <em>zu<\/em>, weil da das Gebet nicht angegeben wird.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 1,1.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p><em>Und genug Goldes<\/em>.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 13,6.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,14.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 31,20.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 32,15.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 2,10.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,7.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 9,14.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,10.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,10.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sind die drei Erzv\u00e4ter gemeint.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,11.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur Gleichlaut; ersteres aus <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d4<\/span> <em>bitten<\/em>, letzteres aus <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05dc<\/span> <em>entweihen, aufl\u00f6sen<\/em>.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 30,3.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,32.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d5\u05dc<\/span> <em>kreisen<\/em>.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur Gleichlaut; ersteres aus <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d4<\/span> <em>bitten<\/em>, letzteres aus <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05dc<\/span> <em>entweihen, aufl\u00f6sen<\/em>.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Text aram. \u00dcbersetzung der hebr. Worte.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,13.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,13.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 14,16.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Warum die fem. Form?<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jehoschua 12,24.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 14,20.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 21.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 3,23.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 25.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 26.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 27.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 1,11.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Priestersegen.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 3,8.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 39,13.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 3,44.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 4,3.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 9,26.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 10,10.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 13,12.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d5\u05d7\u05dc\u05ea<\/span> (aus <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d7\u05dc<\/span> <em>hoffen<\/em>) wird von <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d4<\/span> <em>bitten, bes\u00e4nftigen<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 13,12.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,18.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 27,14.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 1,7.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>2. B. Schmuel 10,12.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 49,14.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Heerf\u00fchrer usw.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbDiese\u00ab, Anspielung auf das gold. Kalb, von dem es hei\u00dft (Schemot 32,4): <em>Diese sind &amp;c<\/em>.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbIch\u00ab, Anspiel, auf das Zehngebot, das mit \u00bbIch\u00ab beginnt.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 84,5.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 140,14.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Griech. Amtsname (<em>Feldherr, Befehlshaber<\/em>), \u00fcbertragen f\u00fcr Herrscher, F\u00fcrst; in den kursierenden Ausgaben \u00fcberall von der Zensur gestrichen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 4,9.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man auf sie in die Grube f\u00e4llt.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05dd<\/span> <em>fromm<\/em>, dh. ein Ochs, der keine drei Mal gesto\u00dfen (cf.\u00a0Schemot 21,35), als Ggs. zu <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e2\u05d3<\/span> <em>verwarnt<\/em> (cf.\u00a0ib. V. 29), dh. ein Ochs, der drei (nach R. Jehuda vier) Mal gesto\u00dfen hat, und dessen Besitzer verwarnt worden ist; cf.\u00a0Bq. 23b.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05dd<\/span> <em>fromm<\/em>, dh. ein Ochs, der keine drei Mal gesto\u00dfen (cf.\u00a0Schemot 21,35), als Ggs. zu <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e2\u05d3<\/span> <em>verwarnt<\/em> (cf.\u00a0ib. V. 29), dh. ein Ochs, der drei (nach R. Jehuda vier) Mal gesto\u00dfen hat, und dessen Besitzer verwarnt worden ist; cf.\u00a0Bq. 23b.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er im Fr\u00fchling ausgelassen wird.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Der hier erw\u00e4hnte <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05d5\u05d3<\/span> (in der Bibel wie im Talmud: wilder Esel) ist viell. aus <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d3\u05e8<\/span>, <em>\u03cd\u0351\u03b4\u03f1\u03bf\u03c2<\/em> verstellt; cf.\u00a0Hol. 127a. Eine Parallelstelle hat hier <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d1\u05e8\u05d1\u05d5\u05e8<\/span> gefleckte Schlange.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unterscheidung.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Buchstaben.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>1. B. Schmuel 2,3.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 27,11.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 15,27.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 94,1.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Text \u00bbRachen\u00ab, in der Mehrzahl.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,2.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Die mit E\u0351zra beginnende, das Volk leitende K\u00f6rperschaft w\u00e4hrend des 2. Tempels, aus der sich sp\u00e4ter das Synedrium entwickelte.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Unterscheidungssegen.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,7.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ersten Fassung wurde so \u00f6ffentl. im Lehrhaus vorgetragen, nach der zweiten, so entschieden, wenn ein einzelner nach der Halakha fragte.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Weisen dem RE.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat man bereits gelesen, braucht man nicht zu wiederholen.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Wortlaut seines Lehrers, w\u00e4hrend der Talmud sonst statt Stoa einen anderen Ausdruck gebraucht. Nach einer anderen Erkl\u00e4rung bestand die Genauigkeit in der Aussprache des Wortes Rabbi. Er wu\u00dfte nicht, ob diese Lehre von Rabh Jehuda oder Rabbi Jehuda herr\u00fchre u. sprach deshalb Rabhi Jehuda aus. Diese Erkl\u00e4rung beruht auf der Schreibweise <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d1\u05d9<\/span> mancher Handschriften.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn des Festsegens.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Gebet.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 22,6 ff.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Eigenschaften.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. sch\u00e4rfen, den Scharfsinn wecken: ob er das Unrichtige merken wird.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Epitheta Gottes (der Gro\u00dfe, der Starke, der Furchtbare).<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 10,12.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 33,6.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Priestersegen.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>4.-15. Segensspruch.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>16.-18. Segensspruch.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem man, wenn bei den mittelsten, stets mit dem 4. wieder beginne.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 9,25.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 12,13.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Erster Segensspruch des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg.8,54.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib.1,31.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.37,10.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 57,19.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e8\u05d0<\/span> <em>stark, kr\u00e4ftig sein<\/em>; wenn die Worte kr\u00e4ftig sind, dann: <em>Friede &amp;c.\u00a0und werde ihn heilen<\/em>.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 64,3.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 15,11.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,10.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 7,14.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 6,11.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 12,13.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 32,1.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b Blatt 30b i MAN STELLE SICH ZUM BETEN NICHT ANDERS ALS MIT SCHWEREM1 ERNST. DIE FR\u00dcHEREN FROMMEN PFLEGTEN EINE STUNDE ZU VERWEILEN UND DANN ZU BETEN, UM ZUVOR IHR HERZ AUF IHREN VATER IM HIMMEL ZU RICHTEN. SELBST WENN EINEN DER K\u00d6NIG GR\u00dcSST, ERWIDERE MAN IHM NICHT; SELBST WENN EINE SCHLANGE SICH UM SEINE FERSE WINDET, UNTERBRECHE MAN NICHT. GEMARA. Woher dies? R. Elea\u0351zar erwiderte: Es hei\u00dft:2und sie war betr\u00fcbten Gem\u00fcts. Wieso dies, vielleicht war es bei \u1e24anna anders, da sie sehr betr\u00fcbten Gem\u00fcts war!? Vielmehr, erwiderte R. Jose b. R. \u1e24anina, hieraus: 3ich aber komme durch die F\u00fclle deiner Liebe in dein Haus; in Furcht vor dir b\u00fccke ich mich zum Tempel deiner Heiligkeit. Wieso dies, vielleicht war es bei David anders, da er sich sehr um Barmherzigkeit abh\u00e4rmte. Vielmehr, erwiderte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, hieraus: 4b\u00fccket euch vor dem Herrn &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7034","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7034"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7034\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7035,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7034\/revisions\/7035"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}