{"id":7037,"date":"2021-02-25T11:49:05","date_gmt":"2021-02-25T09:49:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7037"},"modified":"2021-02-25T11:49:07","modified_gmt":"2021-02-25T09:49:07","slug":"berachot-kapitel-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-6\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 6"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41a\">41a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41b\">41b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42a\">42a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42b\">42b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-43a\">43a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-43b\">43b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-44a\">44a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-44b\">44b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45a\">45a<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>W<\/bold>IE <small>SPRECHE MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER<\/small> F<small>R\u00dcCHTE<\/small>? \u00dc<small>BER<\/small> B<small>AUMFR\u00dcCHTE SPRECHE MAN<\/small> \u00bbD<small>ER DIE<\/small> B<small>AUMFRUCHT ERSCHAFFT<\/small>\u00ab, <small>AUSGENOMMEN DER<\/small><\/p>\n<p>W<small>EIN, DENN \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN SPRECHE MAN<\/small> \u00bbD<small>ER DIE<\/small> R<small>EBENFRUCHT ERSCHAFFT<\/small>\u00ab. \u00dc<small>BER<\/small> B<small>ODENFR\u00dcCHTE SPRECHE MAN<\/small> \u00bbD<small>ER DIE<\/small> B<small>ODENFRUCHT ERSCHAFFT<\/small>\u00ab, <small>AUSGENOMMEN DAS<\/small> B<small>ROT, DENN \u00dcBER DAS<\/small> B<small>ROT SPRECHE MAN<\/small> \u00bbD<small>ER<\/small> B<small>ROT AUS DER<\/small> E<small>RDE HERVORBRINGT<\/small>\u00ab. \u00dc<small>BER<\/small> K<small>R\u00c4UTER SPRECHE MAN<\/small> \u00bbD<small>ER DIE<\/small> B<small>ODENFRUCHT ERSCHAFFT<\/small>\u00ab; R. J<small>EHUDA SAGT<\/small>, [<small>MAN SPRECHE<\/small>] \u00bbD<small>ER ALLERLEI<\/small> G<small>RASARTEN ERSCHAFFT<\/small>\u00ab.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a><em>Heilig, Lobpreisungen des Herrn<\/em>; dies lehrt, da\u00df sie eines Segensspruches vorher und nachher ben\u00f6tigen. Hieraus folgerte R. A\u0351qiba, da\u00df es verboten ist, etwas zu genie\u00dfen, bevor er den Segensspruch gesprochen hat. Sind denn [die Worte] <em>Heilig, Lobpreisungen<\/em> hierf\u00fcr zu verwenden, diese deuten ja erstens, da\u00df der Allbarmherzige angeordnet hat, ausweihen<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> und nachher essen, und zweitens, da\u00df das, was des Lobgesanges ben\u00f6tigt, des Ausweihens ben\u00f6tige, und was des Lobgesanges nicht ben\u00f6tigt, des Ausweihens nicht ben\u00f6tige!? Dies nach R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani im Namen R. Jonathans, denn R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Woher, da\u00df man einen Lobgesang<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> nur \u00fcber den Wein spreche? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a><em>die Rebe sprach zu ihnen: Soll ich meinen Most lassen, der Gott und Menschen erfreut?<\/em> Wenn er auch Menschen erfreut, wieso aber erfreut er Gott? Hieraus, da\u00df man nur \u00fcber den Wein einen Lobgesang spreche. Allerdings nach demjenigen, der <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>\u00bbvierj\u00e4hrige Pflanze\u00ab liest, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, der \u00bbvierj\u00e4hriger Weinberg\u00ab liest<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>!? Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: R. \u1e24ija und R. \u0160imo\u0351n b. Rabbi [streiten]; einer liest \u00bbvierj\u00e4hriger Weinberg\u00ab, und einer liest \u00bbvierj\u00e4hrige Pflanze\u00ab. Und auch nach demjenigen, der \u00bbvierj\u00e4hriger Weinberg\u00ab liest, nur dann, wenn er durch Wortanalogie folgert. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Rabbi sagte: Hier<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>euch seinen Ertrag zu vermehren<\/em>, und dort<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>und der Ertrag des Weinberges<\/em>, wie dort vom Weinberge die Rede ist, ebenso hier vom Weinberge. Danach bleibt ihm eine \u00bbLobpreisung\u00ab, um [die Pflicht] des Segensspruches zu folgern; wenn er aber durch Wortanalogie nicht folgert, woraus folgert er [die Pflicht] des Segensspruches!? Und auch wenn er durch Wortanalogie folgert, wissen wir es nur [vom Segen] nachher<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>, woher aber vom vorherigen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; es ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn man satt einen Segen sprechen mu\u00df, um wieviel mehr hungrig<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir wissen dies vom Weinberge, woher dies von den \u00fcbrigen Arten?<\/p>\n<p>Er folgert dies vom Weinberge: wie der Weinberg eine Sache des Genusses ist und eines Segensspruches ben\u00f6tigt, ebenso ben\u00f6tigt jede andere Sache des Genusses eines Segensspruches. Widerlegt man: wohl der Weinberg, der zur Nachlese<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>pflichtig ist, so ist vom Getreide<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>ein Gegenbeweis zu erbringen; [erwidert man:] wohl das Getreide, weil es zur Teighebe pflichtig ist, so ist vom Weinberge<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>ein Gegenbeweis zu erbringen. Die Replikation wiederholt sich. Die Eigenheit des einen gleicht nicht der Eigenheit des anderen, die Eigenheit des anderen gleicht nicht der Eigenheit des ersten; das Gemeinsame an ihnen ist: eine Sache des Genusses, und sie ben\u00f6tigen eines Segensspruches, ebenso ben\u00f6tigt jede andere Sache des Genusses eines Segensspruches.<\/p>\n<p>Das Gemeinsame an ihnen ist ja aber, da\u00df sie Beziehung zum Altar haben, somit komme die Olive hinzu, die auch Beziehung<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>zum Altar hat!?<\/p>\n<p>Ist denn die Olive wegen ihrer Beziehung zum Altar einzubegreifen, sie hei\u00dft ja ausdr\u00fccklich \u00bbWeinberg\u00ab, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>und er brannte nieder vom Garbenhaufen bis zum Halmgetreide und Olivenweinberge<\/em>!? R. Papa erwiderte: Sie hei\u00dft wohl \u00bbOlivenweinberg\u00ab, nicht aber \u00bbWeinberg\u00ab schlechthin.<\/p>\n<p>Immerhin bleibt ja der Einwand, das Gemeinsame an ihnen sei die Beziehung zum Altar!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er folgert dies von den sieben Arten<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>: wie die sieben Arten Sachen des Genusses sind und eines Segensspruches ben\u00f6tigen, ebenso ben\u00f6tigt jede andere Sache des Genusses eines Segensspruches.<\/p>\n<p>Wohl die sieben Arten, weil sie zur Erstlingsgabe pflichtig sind!? Ferner gilt dies allerdings [vom Segen] nachher, woher dies vom vorherigen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand, denn es ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn man satt einen Segen sprechen mu\u00df, um wieviel mehr hungrig.<\/p>\n<p>Auch nach demjenigen, der \u00bbvierj\u00e4hrige Pflanze\u00ab liest, ist dies von allem Gepflanzten erkl\u00e4rlich, woher aber von dem, was nicht gepflanzt wird, beispielsweise Fleisch, Eier, Fische!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist begreiflich, da\u00df es dem Menschen verboten ist, von dieser Welt ohne Segensspruch zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Es ist dem Menschen verboten, von dieser Welt ohne Segensspruch zu genie\u00dfen; wer von dieser Welt ohne Segensspruch genie\u00dft, begeht eine Veruntreuung.<\/p>\n<p>Welche Gutmachung gibt es hierf\u00fcr?<\/p>\n<p>Er gehe zu einem Gelehrten.<\/p>\n<p>\u00abEr gehe zu einem Gelehrten\u00bb, was kann dieser ihm helfen, wo er das Verbotene bereits begangen hat!? Vielmehr, sagte Raba, man gehe vorher zu einem Gelehrten, da\u00df er einen die Segensspr\u00fcche lehre, damit man zu keiner Veruntreuung komme.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn jemand von dieser Welt ohne Segensspruch genie\u00dft, so ist dies ebenso, als genie\u00dfe er vom Heiligengute des Himmels, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>dem Herrn geh\u00f6rt die Erde und ihr Inhalt<\/em>. R. Levi wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft: <em>dem Herrn geh\u00f6rt die Erde und ihr Inhalt<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>der Himmel ist Himmel des Herrn, die Erde aber gab er den Menschenkindern<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine vor dem Segen, das andere nach dem Segen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p>R. \u1e24anina b. Papa sagte: Wenn jemand von dieser Welt ohne Segensspruch genie\u00dft, so ist dies ebenso, als beraube er den Heiligen, gepriesen sei er, und die Gemeinde Jisra\u00e9l, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>wer Vater und Mutter beraubt und spricht: kein Verbrechen, ist Genosse des Verderbenden.<\/em> Vater bedeutet nichts weiter als der Heilige, gepriesen sei er, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>ist er nicht dein Vater, der dich geschaffen?<\/em> Mutter bedeutet nichts weiter als die Gemeinde Jisra\u00e9l, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>h\u00f6re, mein Sohn, die Strafrede deines Vaters und verlasse nicht die Lehre deiner Mutter.<\/em><\/p>\n<p>Was bedeutet \u00bbGenosse des Verderbenden\u00ab? R. \u1e24anina b. Papa sagte: Er ist Genosse des Jerobea\u0351, Sohnes Neba\u1e6ds, der Jisra\u00e9l seinem Vater im Himmel verdorben hat. R. \u1e24anina b. Papa wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>und ich nehme fort mein Korn zu seiner Zeit &amp;c.<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>du wirst dein Korn einbringen<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn Jisra\u00e9l den Willen Gottes aus\u00fcbt, das andere, wenn Jisra\u00e9l den Willen Gottes nicht aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Du wirst dein Korn einbringen<\/em>, was lehrt dies? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>nicht soll dieses Buch der Tora von deinem Munde weichen<\/em>, somit k\u00f6nnte man glauben, man nehme dies w\u00f6rtlich, so hei\u00dft es: <em>du wirst dein Korn einbringen<\/em>, verfahre au\u00dferdem nach der Landessitte<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Ist es denn m\u00f6glich, da\u00df ein Mensch zur Zeit des Pfl\u00fcgens [nur] pfl\u00fcge, zur Zeit des S\u00e4ens [nur] s\u00e4e, zur Zeit des M\u00e4hens [nur] m\u00e4he, zur Zeit des Dreschens [nur] dresche und zur Zeit des Windes [nur] worfele, was sollte aus der Tora werden!? Vielmehr, wenn Jisra\u00e9l den Willen Gottes tut, wird seine Arbeit durch andere verrichtet, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>Fremde werden auftreten und eure Schafe weiden &amp;c.<\/em>, und wenn Jisra\u00e9l den Willen Gottes nicht tut, mu\u00df seine Arbeit durch ihn selbst verrichtet werden, wie es hei\u00dft: <em>du wirst dein Korn einbringen<\/em>; und nicht nur das, auch die Arbeit anderer mu\u00df durch ihn verrichtet werden, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>du wirst deinen Feinden dienen &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Viele handelten nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und es gelang ihnen, nach R. \u0160imo\u0351n b. Johaj, und es gelang ihnen nicht. Raba sprach zu den Rabbanan: Ich bitte euch, erscheinet vor mir nicht in den Tagen des Nisan<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>und des Ti\u0161re, damit ihr nicht wegen eures Erwerbes das ganze Jahr zu sorgen habt.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. Jehuda b. R. Elea\u0351j: Komm und sieh, da\u00df nicht wie die fr\u00fcheren Geschlechter die sp\u00e4teren Geschlechter sind. Die fr\u00fcheren Geschlechter machten ihre Lehre zur Hauptbesch\u00e4ftigung und ihre Arbeit zur Nebenbesch\u00e4ftigung, so blieb sowohl dieses, wie jenes in ihrer Hand bestehen, die sp\u00e4teren Geschlechter aber machten ihre Arbeit zur Hauptbesch\u00e4ftigung und ihre Lehre zur Nebenbesch\u00e4ftigung, und so blieb weder dieses, noch jenes in ihrer Hand bestehen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. Jehuda b. R. Elea\u0351j: Komm und sieh, da\u00df nicht wie die fr\u00fcheren Geschlechter die sp\u00e4teren Geschlechter sind. Die fr\u00fcheren Geschlechter pflegten ihre Fr\u00fcchte durch das offene Tor zu bringen, um sie zum Zehnten pflichtig zu machen, die sp\u00e4teren Geschlechter aber bringen ihre Fr\u00fcchte \u00fcber D\u00e4cher, H\u00f6fe und Hage, um sie der Zehntpflicht zu entziehen. R. Jannaj sagte n\u00e4mlich: Unverzehntetes<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>ist nicht eher zehntpflichtig, als bis es die Front des Hauses gesehen hat, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>ich habe das Heilige aus dem Hause ger\u00e4umt<\/em>. R. Jo\u1e25anan aber sagte: Auch der Hof ist hierf\u00fcr bestimmend, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>sie<\/em> <em>sollen in deinen Toren essen und satt sein<\/em>.<\/p>\n<p>A<small>USGENOMMEN DER<\/small> W<small>EIN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Womit ist der Wein anders: wollte man sagen, da er sich zum Vorteil<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>ver\u00e4ndert hat, ver\u00e4ndere er sich auch bez\u00fcglich des Segensspruches, so ver\u00e4ndert sich ja auch das \u00d6l<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>zum Vorteil, dennoch ver\u00e4ndert es sich nicht bez\u00fcglich des Segensspruches, denn R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, und ebenso sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq im Namen R. Jo\u1e25anans, \u00fcber Oliven\u00f6l spreche man den Segen \u00bbDer die Baumfurcht erschafft\u00ab!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, da ist es ja nicht anders m\u00f6glich. Welchen Segen sollte man denn sprechen: spr\u00e4che man: \u00bbDer die Olivenfrueht erschafft\u00ab, so wird ja nur die Frucht selbst Olive genannt.<\/p>\n<p>Spreche man doch dar\u00fcber: \u00bbDer die Olivenbaumfrucht erschafft\u00ab!? Vielmehr, erwiderte Mar Zutra, Wein n\u00e4hrt, \u00d6l dagegen n\u00e4hrt nicht.<\/p>\n<p>N\u00e4hrt \u00d6l etwa nicht, wir haben ja gelernt: Wer sich Speisen abgelobt, dem sind Wasser und Salz erlaubt. Dagegen wandten wir ein: Demnach hei\u00dfen nur Wasser und Salz nicht \u00bbSpeise\u00ab, wohl aber hei\u00dft alles andere \u00bbSpeise\u00ab, somit w\u00e4re dies eine Widerlegung Rabhs und \u0160emu\u00e9ls, welche sagen, da\u00df man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab nur \u00fcber die f\u00fcnf Getreidearten<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>spreche!? Und R. Hona erwiderte: Wenn er gesagt hat \u00bballes, was n\u00e4hrt, sei mir verboten\u00ab. Hieraus, da\u00df \u00d6l wohl n\u00e4hrt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, Wein st\u00e4rkt, \u00d6l aber st\u00e4rkt nicht.<\/p>\n<p>St\u00e4rkt denn der Wein, Raba pflegte ja an jedem Vortage des Pesa\u1e25festes Wein zu trinken, um seinen Appetit zu reizen und desto besser das Unges\u00e4uerte<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>essen zu k\u00f6nnen!?<\/p>\n<p>Viel reizt, wenig st\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Aber st\u00e4rkt er denn \u00fcberhaupt, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>Wein erheitert des Menschen Herz<\/em><a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> <em>&amp;c.<\/em>, also nur Brot st\u00e4rkt, Wein aber st\u00e4rkt nicht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, beim Wein ist beides vorhanden, er st\u00e4rkt und er erheitert, Brot dagegen st\u00e4rkt zwar, erheitert aber nicht.<\/p>\n<p>Demnach sollte man \u00fcber ihn die drei Segensspr\u00fcche [nachher] sprechen!?<\/p>\n<p>Die Leute setzen ihn nicht als Mahlzeit an. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach zu Raba: Wie ist es, wenn jemand ihn als Mahlzeit ansetzt? Dieser erwiderte: Wenn Elijahu kommen wird, wird er entscheiden, ob er als Mahlzeit anzusetzen ist, vorl\u00e4ufig aber verschwindet seine Gepflogenheit gegen\u00fcber der aller anderen Menschen.<\/p>\n<p>Der Text. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, und so sagte auch R. Ji\u00e7\u1e25aq im Namen R. Jo\u1e25anans: \u00dcber Oliven\u00f6l spreche man den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft.\u00ab Wie meint er es: wollte man sagen, wenn man es trinkt, so ist es ja sch\u00e4dlich<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>, denn es wird gelehrt, da\u00df, wenn jemand \u00d6l von Hebe trinkt, er den Grundwert und nicht das F\u00fcnftel<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> zahle, wenn aber jemand sich mit \u00d6l von Hebe salbt, er den Grundwert und das F\u00fcnftel zahle!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn man es zum Brote i\u00dft.<\/p>\n<p>Demnach ist es ja Zukost zum Brote, das Hauptspeise ist, und wir haben gelernt, die Regel sei, bei Hauptspeise und Zukost spreche man den Segen \u00fcber die Hauptspeise und dieser befreie die Zukost!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn man es mit Inogaron trinkt. Rabba b. \u0160emu\u00e9l sagte: Inogaron ist eine Sauce aus Mangold, Oxygaron ist eine Sauce aus allen anderen gekochten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>Kr\u00e4utern.<\/p>\n<p>Demnach ist ja das \u00d6l Zukost zum Inogaron, das Hauptspeise ist, und wir haben gelernt, die Regel sei, bei Hauptspeise und Zukost spreche man den Segen \u00fcber die Hauptspeise und dieser befreie die Zukost!?<\/p>\n<p>Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn man Halsschmerzen<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>hat. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer Halsschmerzen hat, gurgele nicht am \u0160abbath<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>mit \u00d6l direkt, vielmehr tue er viel \u00d6l in Inogaron und schlucke herunter.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man spreche \u00fcberhaupt keinen Segen, da man nur die Heilung bezweckt, so lehrt er uns, da\u00df man, da man davon einen Genu\u00df hat, den Segen sprechen mu\u00df.<\/p>\n<p>\u00dcber Weizenmehl<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> [spreche man], wie R. Jehuda sagt, \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab, und wie R. Na\u1e25man sagt. \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. Raba sprach zu R. Na\u1e25man: Streite nicht gegen R. Jehuda, denn R. Jo\u1e25anan und \u0160emu\u00e9l sind seiner Ansicht. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls, und ebenso sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq im Namen R. Jo\u1e25anans, da\u00df man \u00fcber Oliven\u00f6l den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab spreche. Demnach verbleibt es bei seinem Wesen, obgleich es ver\u00e4ndert<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>wurde, ebenso verbleibt es hierbei bei seinem Wesen, obgleich es ver\u00e4ndert<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>wurde.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich, [beim \u00d6l] gibt es keine weitere Steigerung, hier bei aber gibt es noch eine weitere Steigerung, das Brot!?<\/p>\n<p>Spricht man denn \u00fcber eine Sache, bei der es noch eine weitere Steigerung gibt, nicht den Segen \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab, sondern den Segen \u00bbAlles ent steht durch sein Wort\u00ab, R. Zera sagte ja im Namen R. Mathnas im Namen \u0160emu\u00e9ls, da\u00df man \u00fcber rohen K\u00fcrbis und \u00fcber Gerstenmehl den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab spreche; demnach spricht man \u00fcber Weizenmehl \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab!?<\/p>\n<p>Nein, auch \u00fcber Weizen mehl [spricht man] \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab.<\/p>\n<p>Sollte er es doch vom Weizenmehl lehren, und umsomehr gilt dies vom Gerstenmehl!?<\/p>\n<p>H\u00e4tte er dies vom Weizenmehl gelehrt, so k\u00f6nnte man glauben, nur \u00fcber Weizenmehl, \u00fcber Gerstenmehl aber spreche man \u00fcberhaupt keinen Segen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Ist es denn weniger als Salz und Salztunke, und wir haben gelernt, da\u00df man \u00fcber Salz und Salztunke \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab spreche!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, allerdings pflegt man Salz und Salztunke in den Mund zu nehmen, Gerstenmehl aber ist wegen der Darmw\u00fcrmer sch\u00e4dlich, somit spreche man dar\u00fcber \u00fcberhaupt keinen Segen, so lehrt er uns, da\u00df man, da man einen Genu\u00df davon hat, dar\u00fcber den Segen spreche.<\/p>\n<p>\u00dcber Palmkraut<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>[spreche man], wie R. Jehuda sagt, \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. R. Jehuda sagt, \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab, denn es ist eine Frucht; \u0160emu\u00e9l sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, weil es sp\u00e4ter hart wird. \u0160emu\u00e9l sprach zu R. Jehuda: Scharfsinniger, deine Ansicht ist einleuchtend, denn der Rettich wird ja ebenfalls sp\u00e4ter hart, dennoch spricht man \u00fcber ihn den Segen \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab. Das ist aber nichts; wohl pflanzt man den Retlich wegen des jungen Rettichs, man pflanzt aber nicht die Palme wegen des Palmkraules.<\/p>\n<p>Spricht man denn \u00fcber das, was nicht als solches gepflanzt wird, nicht diesen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>Segen, den Kapernstrauch pflanzt man ja wegen der Bl\u00fcten, dennoch haben wir gelernt, da\u00df man \u00fcber die verschiedenen Arten der Kaper, \u00fcber die Bl\u00e4tter und Bl\u00fctenknospen \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab und \u00fcber die Kerne und Schalen \u00abDer die Baumfrucht erschafft\u00ab spreche!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Kapern pflanzt man wegen der Erzeugnisse, die Palme aber pflanzt man nicht wegen des Palmkrautes<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>. Obgleich \u0160emu\u00e9l R. Jehuda gelobt hat, ist die Halakha dennoch wie \u0160emu\u00e9l.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Au\u00dferhalb des Landes werfe man von ungeweihten<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>Kapern die Kerne weg und esse die Schalen.<\/p>\n<p>Demnach sind die Kerne eine Frucht und die Schalen keine Frucht, und dem widersprechend wird gelehrt, da\u00df man \u00fcber die verschiedenen Arten der Kaper, \u00fcber die Bl\u00e4tter und Bl\u00fctenknospen \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab und \u00fcber die Kerne und Schalen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab spreche!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. A\u0351qibas. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Elie\u0351zer sagt, von der Kaper seien die Bl\u00fctenknospen, die Kerne und die Schalen zehntpflichtig; R. A\u0351qiba sagt, nur die Kerne seien zehntpflichtig, weil sie die Frucht sind.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, die Halakha sei wie R. A\u0351qiba!?<\/p>\n<p>H\u00e4tte er gesagt, die Halakha sei wie R. A\u0351qiba, so k\u00f6nnte man glauben, auch innerhalb des Landes, so lehrt er uns, da\u00df, wenn jemand erleichternd ist f\u00fcr das [Jisra\u00e9l] land, die Halakha wie er sei au\u00dferhalb des Landes, nicht aber im [Jisra\u00e9l] land.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, die Halakha sei wie R. A\u0351qiba au\u00dferhalb des Landes, weil, wenn jemand f\u00fcr das [Jisra\u00e9l]land erleichternd ist, die Halakha wie er sei au\u00dferhalb des Landes!?<\/p>\n<p>H\u00e4tte er so gesagt, so k\u00f6nnte man glauben, dies gelte nur vom Zehnten der Baumfr\u00fcchte, der auch im [Jisra\u00e9l]land selbst nur rabbanitisch ist, beim Ungeweihten aber, das im [Jisra\u00e9l]land [ein Verbot] der Tora ist, sei es auch au\u00dferhalb des Landes verboten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Rabina traf Mar b. R. A\u0161i die Kerne wegwerfen und die Schalen essen; da sprach er zu ihm: Du bist wohl der Ansicht R. A\u0351qibas, der erleichternd ist, der Meister kann ja nach der Schule \u0160ammajs verfahren, die noch erleichternder ist. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Kaper ist, wie die Schule \u0160ammajs sagt, im Weinberge Mischsaat<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>, und wie die Schule Hillels sagt, im Weinberge keine Mischsaat; diese und jene stimmen \u00fcberein, da\u00df diese dem Gesetze vom Ungeweihten unterliegt.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst sagst du, die Kaper sei nach der Schule \u0160ammajs im Weinberge Mischsaat, wonach sie eine Krautart ist, nachher aber lehrt er, diese und jene stimmen \u00fcberein, da\u00df diese dem Gesetze vom Ungeweihten unterliege, wonach sie eine Baumart isti?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; der Schule \u0160ammajs ist es zweifelhaft, und sie entscheidet da erschwerend und dort erschwerend. Immerhin ist dies nach der Schule \u0160ammajs zweifelhaft Ungeweihtes, und wir haben gelernt, das zweifelhaft Ungeweihte sei im Jisra\u00e9lland verboten und in Syrien erlaubt, und au\u00dferhalb<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>des Landes d\u00fcrfe man gehen und kaufen, nur ihn<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>nicht lesen sehen!?<\/p>\n<p>Wir entscheiden nach R. A\u0351qiba gegen R. Elie\u0351zer, und die Schule \u0160ammajs gegen die Schule Hillels ist bedeutungslos<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es ist ja aber zu ber\u00fccksichtigen, da\u00df [die Schale] ein Schutz der Frucht ist, und der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a><em>ihr sollt ihn Ungeweihtes sein lassen, seine Frucht<\/em>, auch<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>das, was zur Frucht geh\u00f6rt, n\u00e4mlich das, was die Frucht<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>besch\u00fctzt. Raba erwiderte: Als Schutz der Frucht gilt nur das, was sich sowohl am Gepfl\u00fcckten, als auch am [am Baume] Haftenden befindet, diese aber befindet sich nur am Haftenden, nicht aber am Gepfl\u00fcckten. Abajje wandte gegen ihn ein: Der Knopf des Granatapfels wird mit diesem vereinigt<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, die Bl\u00fcte wird nicht vereinigt. Da er sagt, die Bl\u00fcte werde nicht vereinigt, so ist sie ja keine Speise, hinsichtlich des Ungeweihten aber wird gelehrt, die Schale des Granatapfels und seine Bl\u00fcte, Nu\u00dfschale und Fruchtkerne unterliegen<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>dem Gesetze vom Ungeweihten!? Vielmehr, erwiderte Raba, Schutz der Frucht hei\u00dft nur das, was auch bei Reife der Frucht vorhanden ist, die Kapernschale aber ist bei der Reife der Frucht nicht mehr vorhanden.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Na\u1e25man sagte ja im Namen des Rabba b. Abuha, die Dattelschoten von Ungeweihtem seien verboten, weil sie ein Schutz der Frucht sind. Schutz der Frucht sind sie ja nur bei der unreifen Dattel, dennoch nennt er sie Schutz f\u00fcr die Frucht!?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man ist der Ansicht R. Joses, denn wir haben gelernt, R. Jose sagt, der Weintraubenansatz sei<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>verboten, weil er eine Frucht ist; die Rabbanan aber streiten gegen ihn. R. \u0160imi aus Nehardea\u0351 wandte ein: Streiten denn die Rabbanan gegen ihn bez\u00fcglich anderer B\u00e4ume, wir haben ja gelernt: Von wann an darf man die Fruchtb\u00e4ume im Siebentjahre<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>nicht mehr abhauen? Die Schule \u0160ammajs sagt, keinen Baum, sobald er Frucht hervorbringt; die Schule Hillels sagt, den Johannisbrotbaum, sobald er kettenartig herunterh\u00e4ngt, Weinst\u00f6cke, sobald sie kernig sind, Oliven, sobald sie bl\u00fchen, alle anderen B\u00e4ume, sobald sie [Frucht] hervorbringen. Hierzu sagte R. Asi: \u00bbUnreifes\u00ab, \u00bbKerniges\u00ab und \u00bbwei\u00dfe Bohne\u00ab sind dasselbe.<\/p>\n<p>\u00bbWei\u00dfe Bohne\u00ab, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: so gro\u00df, wie die wei\u00dfe<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>Bohne. Die Rabbanan sind es ja, die der Ansicht sind, nur das Unreife [hei\u00dfe Frucht], und nicht der Weintraubenansatz, und er lehrt: alle anderen B\u00e4ume, sobald sie [Frucht] hervorbringen!? Vielmehr, erwiderte Raba, Schutz der Frucht hei\u00dft es nur dann, wenn die Frucht abstirbt, falls man den Schutz entfernt, hierbei aber stirbt die Frucht nicht ab, wenn man ihn auch entfernt. Einst entfernte man die Bl\u00fcte eines Granatapfels, und der Granatapfel verdorrte; man entfernte die Bl\u00fcte [des Blumenkelches], und der Blumenkelch<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>blieb erhalten. Die Halakha ist wie Mar b. R. A\u0161i, der die Kerne weggeworfen und die Schale gegessen hat. Und da sie bez\u00fcglich des Ungeweihten keine Fr\u00fcchte sind, sind sie auch bez\u00fcglich des Segensspruches keine Fr\u00fcchte, man spricht \u00fcber sie nicht den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab, sondern \u00bbDer die Erdfrucht erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dcber Pfeffer [spreche man], wie R. \u0160e\u0161eth sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, und wie Raba sagt, \u00fcberhaupt nichts. Raba richtet sich hierin nach seiner Ansicht, denn Raba sagte, wer am Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>Pfeffer kaut, sei straffrei, wer Ingwer am Vers\u00f6hnungstage kaut, sei straffrei. Man wandte ein: R. Me\u00edr sagte: Wenn es hei\u00dft<em>:<\/em><a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>ihr sollt ihn Ungeweihtes sein lassen, seine Frucht<\/em>, so wei\u00df ich ja, da\u00df ein Baum e\u00dfbarer Frucht gemeint ist, wozu hei\u00dft es:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>B\u00e4ume e\u00dfbarer Frucht<\/em>?<\/p>\n<p>um einen Baum einzuschlie\u00dfen, dessen Holz und Fr\u00fcchte den gleichen Geschmack haben, n\u00e4mlich die Pfefferpflanze, dich zu lehren, da\u00df die Pfefferpflanze dem Gesetze vom Ungeweihten unterliegt, und dich zu lehren, da\u00df es im Jisra\u00e9lland an nichts fehle, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a><em>ein Land, in dem du nicht in D\u00fcrftigkeit Brot essen wirst, darin an nichts mangelt<\/em>.<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von eingemachtem<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>, und das andere von trockenem. Die Rabbanan sprachen zu Meremar: Ist denn, wer Ingwer am Vers\u00f6hnungstage kaut, straffrei, Raba sagte ja, das indische Ingwermus sei [zum Genu\u00df] erlaubt, und man spreche dar\u00fcber den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von eingemachtem und das andere von trockenem.<\/p>\n<p>\u00dcber den Topfpudding<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, ebenso Graupenbrei spreche man, wie R. Jehuda sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, und wie R. Kahana sagt, \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. Bez\u00fcglich des gew\u00f6hnlichen Graupenbreies stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab spreche, sie streiten nur \u00fcber den Graupenbrei nach Art eines Topfpuddings: R. Jehuda sagt, \u00bbAlles\u00ab, denn er ist der Ansicht, der Honig sei die Hauptsache, R. Kahana sagt, \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00bb, denn er ist der Ansicht, das Mehl sei die Hauptsache. R. Joseph sagte: Die Ansicht R. Kahanas ist einleuchtender, denn Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide, \u00fcber alles, worin eine der f\u00fcnf Getreidearten enthalten ist, spreche man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide: \u00dcber alles, worin eine der f\u00fcnf Getreidearten enthalten ist, spreche man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. Ferner wurde gelehrt: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide: \u00dcber alles, was aus einer der f\u00fcnf Getreidearten besteht, spreche man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. Und [beide Lehren] sind n\u00f6tig; w\u00fcrde es nur von dem, was besteht, gelehrt worden sein, so k\u00f6nnte man glauben, weil es sein Wesen beh\u00e4lt, nicht aber gelte dies von Mischungen;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>daher lehrt er dies von dem, worin enthalten ist. Und w\u00fcrde es nur von dem, worin enthalten ist, gelehrt worden sein, so k\u00f6nnte man glauben, nur, wenn darin eine der f\u00fcnf Arten enthalten ist, nicht aber Reis und Hirse in einer Mischung, wenn sie aber ihr Wesen behalten, spreche man auch \u00fcber Reis und Hirse den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab, so lehrt er uns, von dem, was aus den f\u00fcnf Arten besteht, da\u00df man \u00fcber diese den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab spreche, \u00fcber Reis und Hirse aber, auch wenn sie ihr Wesen behalten, spreche man nicht den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>Spricht man denn \u00fcber Reis nicht den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn man einem Reisbrot oder Hirsebrot vorsetzt, er dar\u00fcber den Segensspruch vorher und nachher spreche, wie \u00fcber eine Topfspeise, und bez\u00fcglich der Topfspeise wird gelehrt, vorher spreche man dar\u00fcber den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab, und nachher spreche man dar\u00fcber den aus den drei gezogenen<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>Segensspruch?<\/p>\n<p>Gleich der Topfspeise und nicht gleich der Topfspeise; gleich der Topfspeise, indem man dar\u00fcber den Segensspruch vorher und nachher spreche, nicht gleich der Topfspeise, denn \u00fcber die Topfspeise spricht man vorher \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00bb und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch, w\u00e4hrend man \u00fcber dieses vorher den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab und nachher \u00bbDer viele Seelen und ihre Bed\u00fcrfnisse erschafft, f\u00fcr alles, was er erschaffen hat\u00ab spreche.<\/p>\n<p>Geh\u00f6rt denn der Reis nicht zu den Topfspeisen, es wird ja gelehrt: folgende sind Topfspeisen<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>: Speltgraupe, Weizengraupe, Dinkelgraupe (Mehl), Gerstengraupe und Reis!?<\/p>\n<p>Dies nach R. Jo\u1e25anan b. Nuri, denn es wird gelehrt, R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, Reis sei eine Getreideart: man verwirke die Ausrottung, wenn man ihn ges\u00e4uert<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>am Pesa\u1e25feste i\u00dft, und man erf\u00fclle damit<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>seine Pflicht am Pesa\u1e25feste; die Rabbanan aber sind nicht dieser Ansicht.<\/p>\n<p>Sind denn die Rabbanan nicht dieser Ansicht, es wird ja gelehrt: Wer Weizen kaut, spreche den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab; hat man ihn gemahlen, gebacken und dann gekocht, so spreche man, falls es noch ganze St\u00fccke sind, vorher den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab und nachher die drei Segensspr\u00fcche, und wenn es keine ganzen St\u00fccke sind, vorher den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch. Wer Reis kaut, spreche den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab; hat man ihn gemahlen, gebacken und dann gekocht,so spreche man dar\u00fcber, selbst wenn es noch ganze St\u00fccke sind, vorher den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch. Nach wessen Ansicht: wollte man sagen, nach R. Jo\u1e25anan b. Nuri, welcher sagt, der Reis sei eine Getreideart, so m\u00fc\u00dfte man ja dar\u00fcber den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab und die drei Segensspr\u00fcche sprechen. Doch wohl nach den Rabbanan, und dies ist somit eine Widerlegung Rabhs und \u0160emu\u00e9ls. Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wer Weizen kaut, spreche den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab. Es wird ja aber gelehrt: \u00bbDer allerlei Samenk\u00f6rner erschafft\u00ab!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies nach R. Jehuda und jenes nach den Rabbanan. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: \u00dcber Kr\u00e4uter spreche man \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab; R. Jehuda sagt: \u00bbDer allerlei Gr\u00e4ser erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wer Reis kaut, spreche den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab; hat man ihn gemahlen, gebacken und dann gekocht, so spreche man dar\u00fcber, selbst wenn es noch ganze St\u00fccke sind, vorher den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch. Es wird ja aber gelehrt: nachher gar keinen!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Das ist kein Einwand; dies nach R. Gamli\u00e9l und jenes nach den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Die Regel hierbei ist: \u00dcber alles, was zu den sieben Arten geh\u00f6rt, spreche man, wie R. Gamli\u00e9l sagt, die drei Segensspr\u00fcche, und wie die Weisen sagen, den aus den drei gezogenen Segensspruch. Einst sa\u00dfen R. Gamli\u00e9l und die \u00c4ltesten in Jeri\u1e25o beisammen in einem S\u00f6ller, und man setzte ihnen Datteln vor. Nachdem sie gegessen hatten, erteilte R. Gamli\u00e9l R. A\u0351qiba Erlaubnis, den Segen zu sprechen. Da richtete sich R. A\u0351qiba auf und sprach den aus den drei gezogenen Segensspruch<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>. R. Gamli\u00e9l sprach zu ihm: A\u0351qiba, wie lange noch wirst du deinen Kopf in Streitigkeit stecken!? Dieser erwiderte: Meister, obgleich du so sagst und deine Genossen anders, so hast du uns ja gelehrt, da\u00df [bei einem Streit zwischen] einem Einzelnen und einer Mehrheit die Halakha nach der Mehrheit zu entscheiden sei. R. Jehuda sagte in dessen Namen: \u00dcber alles, was zu den sieben Arten geh\u00f6rt, aber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>keine Getreideart ist, oder eine Getreideart ist, aber man daraus kein Brot gemacht hat, spreche man, wie R. Gamli\u00e9l sagt, die drei Segensspr\u00fcche, und wie die Weisen sagen, einen Segensspruch; und \u00fcber alles, was nicht zu den sieben Arten geh\u00f6rt und keine Getreideart ist, wie beispielsweise Reisbrot oder Hirsebrot, spreche man, wie R. Gamli\u00e9l sagt, den aus den drei gezogenen Segensspruch, und wie die Weisen sagen, \u00fcberhaupt keinen.<\/p>\n<p>Wie ist, wo du es R. Gamli\u00e9l addiziert hast, der Schlu\u00df des Anfangssatzes zu erkl\u00e4ren: wenn es keine ganzen St\u00fccke mehr sind, vorher den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch. Nach wem: wenn nach R. Gamli\u00e9l, so sind ja nach ihm sogar \u00fcber Datteln und Graupenbrei die drei Segensspr\u00fcche zu sprechen, und um so mehr, wenn es keine ganzen St\u00fccke sind!? Also nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>Demnach befinden sich ja die Rabbanan in einem Widerspruch!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nach den Rabbanan, man lese aber bez\u00fcglich des Reises: nachher spreche man \u00fcberhaupt keinen Segen.<\/p>\n<p>Raba sagte: \u00dcber einen Bauernpudding, in den man viel Mehl tut, spreche man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab, weil darin das Mehl Hauptsache ist; \u00fcber einen der St\u00e4dter, in welchen man nicht viel Mehl tut, spreche man den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, weil darin der Honig Hauptsache ist. Sp\u00e4ter aber sagte Raba, \u00fcber diesen und jenen [spreche man] \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten n\u00e4mlich beide: \u00dcber alles, worin eine der f\u00fcnf Getreidearten enthalten ist, spreche man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: \u00dcber eine Brotspeise, in der olivengro\u00dfe Brocken sind, spreche man vorher den Segen \u00abDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab und nachher die drei Segensspr\u00fcche; in der keine olivengro\u00dfen Brocken sind, vorher den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch. R. Joseph sprach: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Wer in Jeru\u0161alem steht und Speisopfer darbringt, spreche \u00bbGepriesen sei er, der uns leben, bestehen und diese Zeit erreichen lie\u00df\u00ab; nahm sie [der Priester] zum Essen, so spreche er den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab. Und diesbez\u00fcglich wird gelehrt: Bei diesen allen<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>m\u00fcssen die Brocken olivengro\u00df sein. Abajje sprach zu ihm: Demnach braucht er nach dem Tanna der Schule Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, welcher sagt, er zerreibe sie<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>wieder zu Mehl, den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab nicht zu sprechen!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so wird ja gelehrt, da\u00df, wenn jemand von allen<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>bis zur Gr\u00f6\u00dfe einer Olive gesammelt und gegessen hat, er, wenn es Ges\u00e4uertes<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>ist, die Ausrottung verwirke, und wenn Ma\u00e7\u00e7a, seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>gen\u00fcge.<\/p>\n<p>Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn er sie wieder zusammengeknetet hat.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: dies nur dann, wenn er sie in einer Zeit, w\u00e4hrend welcher man ein Peras<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>essen kann, gegessen hat. Wenn zusammengeknetet, so sollte es nicht \u00bbsie gegessen\u00ab, sondern \u00bbes gegessen\u00ab hei\u00dfen!?<\/p>\n<p>Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn sie von einem nicht vollst\u00e4ndig zerbr\u00f6ckelten<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>Brote herr\u00fchren. Was bleibt nun damit? R. \u0160e\u0161eth sagte: \u00dcber eine Brotspeise spreche man den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab, auch wenn darin keine olivengro\u00dfen Brocken sind. Raba sagte: Dies nur, wenn es das Aussehen des Brotes hat.<\/p>\n<p>\u1e6croqanin ist zur Teighebe<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>pflichtig. Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans, \u1e6croqanin sei von der Teighebe frei.<\/p>\n<p>Was ist \u1e6croqanin? Abajje erwiderte: Eine Bodenloch [speise]<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>. Ferner sagte Abajje: \u1e6cerita ist von der Teighebe frei.<\/p>\n<p>Was ist \u1e6cerita? Manche erkl\u00e4ren: Pfannkuchen, manche erkl\u00e4ren: Brot nach indischer<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>Art, und manche erkl\u00e4ren: Brot, das f\u00fcr den Quark<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>bereitet<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>wird. R. \u1e24ija lehrte: Das f\u00fcr den Quark bereitete Brot ist von der Teighebe frei.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, es sei zur Teighebe pflichtig!?<\/p>\n<p>Da wird der Grund ausdr\u00fccklich gelehrt: R. Jehuda sagt, die Zubereitung entscheide; hat man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>es in K\u00fcchelchen geformt, so ist es pflichtig, wenn aber formlose Pl\u00e4tzchen, so ist es frei.<\/p>\n<p>Abajje sprach zu R. Joseph: Welchen Segen spreche man \u00fcber die Bodenloch [speise]? Dieser erwiderte: Du glaubst wohl, es sei Brot, es ist nur eine Teigmasse und man spreche dar\u00fcber den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. Mar Zu\u1e6dra bestimmte es zu seiner Mahlzeit und sprach dar\u00fcber den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab und die drei Segensspr\u00fcche. Mar b. R. A\u0161i sagte: Man gen\u00fcgt damit seiner Pflicht am Pesa\u1e25fest, denn auch hiervon hei\u00dft es:<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a><em>Brot der Armut.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte Mar b. R. A\u0161i: \u00dcber Dattelhonig spreche man den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, denn es ist nichts weiter als ein Saft.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht?<\/p>\n<p>Nach dem Tanna der folgenden Lehre: Wegen des Dattelhonigs, Apfelweines, Weintraubenessigs und anderer Fruchts\u00e4fte von Hebe, ist man nach R. Elie\u0351zer [zum Ersatze] des Grundwertes und des F\u00fcnftels<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>verpflichtet, nach R. Jeho\u0161ua\u0351 aber frei.<\/p>\n<p>Einer der J\u00fcnger fragte Raba: Welchen [Segen spreche man] \u00fcber Trimma<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>? Raba verstand nicht, was jener ihn fragte, und Rabina, der vor Raba sa\u00df, sprach zu jenem: Meinst du solche aus Sesam, oder aus Safflor, oder aus Weintraubenkernen? W\u00e4hrenddessen verstand ihn Raba und sprach zu ihm: Du meinst gewi\u00df Zerriebenes, da hast du mich an etwas erinnert, das R. Asi gesagt hat: Aus Datteln von Hebe darf man \u1e6crimma bereiten, jedoch darf man daraus keinen Rauschtrank bereiten<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>. Die Halakha ist: Hat man aus Datteln \u1e6crimma bereitet, so spreche man dar\u00fcber den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab, denn sie behalten ihr Wesen, wie vorher.<\/p>\n<p>\u00dcber \u0160etita<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>spreche man, wie Rabh sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. R. \u1e24isda sagte: Sie streiten aber nicht; einer spricht von hartem, der andere von weichem; das harte bereitet man zum Essen, das weiche bereitet man zu Heilzwecken. R. Joseph wandte ein: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man am \u0160abbath \u0160etita umr\u00fchren und \u00e4gyptisches Bier<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>trinken d\u00fcrfe. Ist denn, wo du erkl\u00e4rst, wenn man es zu Heilzwecken bereitet, [die Bereitung] eines Heilmittels am \u0160abbath erlaubt!? Abajje erwiderte ihm: Bist du etwa nicht dieser Ansicht, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe am \u0160abbath zu Heilzwecken jede Speise essen und jedes Getr\u00e4nk trinken!? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, er beabsichtige das Essen, ebenso beabsichtigt man hierbei das Essen. Eine andere Lesart. Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, er beabsichtige das Essen, und Heilmittel ist es nebenbei, ebenso beabsichtigt man auch hierbei das Essen, und ein Heilmittel ist es nebenbei. Und auch die [Lehre] Rabhs und \u0160emu\u00e9ls ist n\u00f6tig. Aus jener<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>k\u00f6nnte man es nur von dem Falle wissen, wenn man das Essen beabsichtigt und es Heilmittel nebenbei ist, hierbei aber, wo man es von vornherein zur Heilung bereitet, spreche man dar\u00fcber gar keinen Segen, so lehrt er uns, da\u00df man, da man einen Genu\u00df davon hat, dar\u00fcber den Segen spreche.<\/p>\n<p>D<small>ENN \u00dcBER DAS<\/small> B<small>ROT SPRECHE MAN<\/small> \u00bbD<small>ER<\/small> [B<small>ROT AUS DER<\/small> E<small>RDE<\/small>] <small>HERVORBRINGT<\/small>\u00ab. Die Rabbanan lehrten: Wie spricht man?<\/p>\n<p>\u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt [hamo\u00e7i]\u00ab; R. Ne\u1e25emja sagt: \u00bbDer Brot aus der Erde hervorgebracht hat [mo\u00e7i]\u00ab. Raba sagte: \u00dcber \u00bbmo\u00e7i\u00ab stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es \u00bbhervorgebracht\u00ab bedeute, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>der Gott, der sie aus Mi\u00e7rajim herausgebracht [mo\u00e7i\u00e1m]<\/em>, sie streiten nur \u00fcber \u00bbhamo\u00e7i\u00ab; die Rabbanan sind der Ansicht, auch \u00bbhamo\u00e7i\u00ab bedeute \u00bbhervorgebracht\u00ab, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>der dir Wasser aus einem Kieselstein hervorgebracht [hamo\u00e7i]<\/em>, und R. Ne\u1e25emja ist der Ansicht, \u00bbhamo\u00e7i\u00ab bedeute \u00bbhervorbringt\u00ab, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>Der euch aus der Knechtschaft Mi\u00e7rajims herausbringt [hamo\u00e7i]<\/em>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Hier spricht der Heilige, gepriesen sei er, zu Jisra\u00e9l wie folgt: Wenn ich euch herausgef\u00fchrt habe, vollbringe ich euch etwas, wodurch ihr erkennen werdet, da\u00df ich es bin, der euch aus Mi\u00e7rajim herausgef\u00fchrt hat, wie es auch hei\u00dft: <a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>ihr sollt erkennen, da\u00df ich, der Herr, euer Gott bin, der herausgebracht hat<\/em><a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lobten R. Zera vor R. Zebid, dem Vater<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>des R. \u0160imo\u0351n b. R. Zebid, da\u00df er ein bedeutender Mann und in den Segensspr\u00fcchen kundig sei. Da sprach er zu ihnen: Wenn er zu euch kommt, bringet ihn zu mir. Als er einst bei ihm war, und man ihm Brot vorsetzte, begann er und sprach: \u00bbDer hervorgebracht hat [mo\u00e7i]\u00ab. Da sprach jener: Der ist es, \u00fcber den man sagt, er sei ein bedeutender Mann und in den Segensspr\u00fcchen kundig! H\u00e4tte er \u00bbhervorbringt [hamo\u00e7i]\u00ab gesagt, so<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>w\u00fcrde er uns die Erkl\u00e4rung<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>, und da\u00df die Halakha wie die Rabbanan sei, mitgeteilt haben; was aber lehrt er uns, wenn er \u00bbhervorgebracht [mo\u00e7i]\u00ab sagt!? Er aber tat dies, um sich einer Streitigkeit zu entziehen. Die Halakha ist, man spreche \u00bbDer Brot aus dem Boden hervorbringt [hamo\u00e7i]\u00ab, denn wir richten uns nach den Rabbanan, welche sagen, es bedeute \u00bbhervorbringt\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dc<small>BER<\/small> K<small>R\u00c4UTER SPRECHE MAN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Er lehrt von Kr\u00e4utern, wie vom Brote: wie das Brot durch das Feuer ver\u00e4ndert wurde, ebenso Kr\u00e4uter, [auch] wenn sie durch das Feuer ver\u00e4ndert wurden. Rabbanaj sagte im Namen Abajjes: Dies besagt, da\u00df man \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab spreche.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Da er von Kr\u00e4utern wie vom Brote lehrt.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda trug vor im Namen unseres Meisters, das ist Rabh: \u00dcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter spreche man den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab. Unsere Lehrer, die aus dem Jisra\u00e9lland herabgekommen sind<\/p>\n<p>das ist U\u0351la im Namen R. Jo\u1e25anans<\/p>\n<p>sagen, \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter spreche man den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. Ich sage, \u00fcber das, wor\u00fcber man sonst \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab spricht<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>, spreche man, wenn ged\u00fcnstet, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, und \u00fcber das, wor\u00fcber man sonst \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab spricht<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>, spreche man, wenn ged\u00fcnstet, \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>Allerdings, \u00fcber das, wor\u00fcber man sonst \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab spricht, wenn ged\u00fcnstet, \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, dies kann bei Kohl, Mangold und K\u00fcrbis der Fall sein, in welchem Falle aber \u00fcber das, wor\u00fcber man sonst \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab spricht, wenn ged\u00fcnstet, \u00bbAlles &amp;c.\u00ab!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Dies ist bei Knoblauch und Lauch der Fall.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man trug vor im Namen unseres Meisters, das ist \u0160emu\u00e9l: \u00dcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter spreche man den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab. Unsere Genossen, die aus dem Jisra\u00e9lland herabgekommen sind<\/p>\n<p>das ist U\u0351la im Namen R. Jo\u1e25anans<\/p>\n<p>sagen, \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter spreche man den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. Ich sage, dar\u00fcber besteht ein Streit, denn es wird gelehrt: Man gen\u00fcgt der Pflicht<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> mit einem eingeweichten oder gekochten Kuchen, der nicht zergangen ist<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose sagt, man gen\u00fcge der Pflicht mit einem eingeweichten Kuchen, nicht aber mit einem gekochten, auch wenn er nicht zergangen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>ist.<\/p>\n<p>Dies ist aber nichts; tats\u00e4chlich sind alle der Ansicht, man spreche \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, denn nur da sagt dies<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>R. Jose, weil da der Geschmack des Unges\u00e4uerten erforderlich ist, der dann nicht vorhanden ist, hier aber pflichtet auch R. Jose bei.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter spreche man den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00bb; R. Binjamin b. Jepheth sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter spreche man den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach: U\u0351la hat sich seinen Irrtum nach R. Binjamin b. Jepheth<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> eingepr\u00e4gt. R. Zera staunte dar\u00fcber: welche Bedeutung hat R. Binjamin b. Jepheth gegen\u00fcber R. \u1e24ija b. Abba!? R. \u1e24ija b. Abba lernte die Halakha von seinem Lehrer R. Jo\u1e25anan und erwog sie genau, R. Binjamin b. Jepheth aber erwog nicht; ferner wiederholte R. \u1e24ija b. Abba alle drei\u00dfig Tage sein Studium vor seinem Lehrer R. Jo\u1e25anan, R. Binjamin b. Jepheth aber wiederholte nicht. Und abgesehen von diesem und von jenem,<\/p>\n<p>einst geschah es, da\u00df man wegen einer Lupine, die man siebenmal in einem Topfe gekocht und zum Nachtisch gegessen hatte, zu R. Jo\u1e25anan kam und ihn fragte, und er erwiderte, da\u00df man dar\u00fcber den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab spreche. Ferner erz\u00e4hlte R. \u1e24ija b. Abba, er habe gesehen, wie R. Jo\u1e25anan eine eingesalzene<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>Olive gegessen und \u00fcber sie den Segen vorher und nachher gesprochen hat. Allerdings spricht man, wenn du sagst, ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter behalten ihr Wesen, vorher \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch; wenn du aber sagst, ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter behalten ihr Wesen nicht, so spricht man zwar vorher den Segen \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, welchen Segen aber spricht man nachher!?<\/p>\n<p>Vielleicht [den Segen] \u00bbDer viele Wesen und ihre Bed\u00fcrfnisse erschafft, f\u00fcr alles, was er erschaffen hat\u00ab. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. \u0160emu\u00e9l wandte ein: Mit den [bitteren] Kr\u00e4utern, mit denen man seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>gen\u00fcgt, gen\u00fcgt man sowohl mit ihnen selbst, wie auch mit ihrem Strunke, nicht aber mit eingelegten, ged\u00fcnsteten und gekochten. Weshalb nicht mit ged\u00fcnsteten, wenn du sagst, sie behalten ihr Wesen!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo der Geschmack des Bitteren erforderlich ist, der dann nicht vorhanden ist.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sprach zu R. Zera: Wieso sprach R. Jo\u1e25anan den Segensspruch \u00fcber eine eingesalzene Olive, da man ihr den Kern genommen hat, fehlt ihr ja das Quantum<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Du glaubst wohl,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>das Quantum einer gro\u00dfen Olive sei erforderlich, erforderlich ist das einer mittelgro\u00dfen Olive, und dieses war vorhanden; die man R. Jo\u1e25anan vorgesetzt, war eine gro\u00dfe Olive, und obgleich man ihr den Kern genommen hatte, blieb das Quantum zur\u00fcck. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Olive, von der sie sprechen, ist weder eine kleine noch eine gro\u00dfe, sondern eine mittelgro\u00dfe, das ist die Aguri. Hierzu sagte R. Abahu: Ihr Name ist nicht Aguri, sondern Abrusi (ist ihr Name), und wie manche sagen: Semrusi (ist ihr Name), sie hei\u00dft aber deshalb Aguri, weil das \u00d6l in ihr gesammelt [agur] ist.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm [streiten]. Einst sa\u00dfen n\u00e4mlich zwei Sch\u00fcler vor Bar Qappara, und man setzte ihnen Kohl, damascenische [Pflaumen] und junges Gefl\u00fcgel vor. Als Bar Qappara einem von ihnen die Erlaubnis, den Segen zu sprechen, erteilte, und dieser sich aufrichtete und den Segen \u00fcber das Gefl\u00fcgel sprach, lachte sein Genosse \u00fcber ihn. Da z\u00fcrnte Bar Qappara und sprach: Ich z\u00fcrnte nicht \u00fcber den, der den Segensspruch gesprochen, ich z\u00fcrnte vielmehr \u00fcber den, der gelacht hat; wenn dein Genosse anscheinend noch nie den Geschmack des Fleisches<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>gekostet, warum lachst du da \u00fcber ihn!? Alsdann sprach er: Ich z\u00fcrnte nicht \u00fcber den, der gelacht, ich z\u00fcrnte vielmehr \u00fcber den, der den Segensspruch gesprochen hat: mangelt es hier auch an Weisheit, so ist ja immerhin Alter<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>vorhanden. Es wird gelehrt: Beide \u00fcberlebten das Jahr nicht. Ihr Streit bestand wahrscheinlich in folgendem: der den Segensspruch sprach, war der Ansicht, man spreche \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter und \u00fcber Gefl\u00fcgel \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, und das Beliebtere ist zu bevorzugen, und der gelacht hat, war der Ansicht, man spreche \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, \u00fcber Gefl\u00fcgel aber \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, und die Frucht ist zu bevorzugen.<\/p>\n<p>Nein, beide waren der Ansicht, man spreche \u00fcber ged\u00fcnstete Kr\u00e4uter und \u00fcber Gefl\u00fcgel \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, ihr Streit aber bestand in folgendem: einer war der Ansicht, das Beliebtere sei zu bevorzugen, und der andere war der Ansicht, der Kohl sei zu bevorzugen, weil er nahrhaft ist.<\/p>\n<p>R. Zera erz\u00e4hlte: Als ich bei R. Hona war, sagte er zu uns: \u00dcber R\u00fcbenk\u00f6pfe in gro\u00dfen St\u00fccken zerst\u00fcckelt [spreche man] \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, wenn in kleinen St\u00fccken zerst\u00fcckelt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. Als wir aber zu R. Jehuda kamen, sagte er zu uns: \u00dcber diese und jene spreche man \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, denn man zerst\u00fcckelt sie nur deshalb kleiner, um ihren Geschmack zu erh\u00f6hen. R. A\u0161i sagte: Als wir bei R. Kahana waren, sagte er zu uns: \u00dcber die gekochte Speise aus Mangold, worin man nicht viel Mehl tut, [spreche man] \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, \u00fcber die aus R\u00fcben, worin man viel Mehl tut, \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab. Sp\u00e4ter aber sagte er: \u00dcber diese und jene: \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, denn nur zum Binden tut man darin viel Mehl.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Die Marigoldspeise ist zutr\u00e4glich f\u00fcr das Herz und gut f\u00fcr die Augen und noch mehr f\u00fcr die Ged\u00e4rme. Abajje sagte: Dies nur, wo sie auf dem Herde steht und \u00bbtuch, tuch\u00ab<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>macht. R. Papa sagte: Es ist mir gewi\u00df, da\u00df die Mangoldbr\u00fche dem Mangold, die R\u00fcbenbr\u00fche der R\u00fcbe und die Br\u00fche aller gekochten Gem\u00fcse dem Gem\u00fcse gleiche. Aber folgendes fragte R. Papa: Wie ist es mit der Dillbr\u00fche: tut man ihn hinein, um den Geschmack<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>zu erh\u00f6hen, oder tut man ihn hinein, um den Schaum zu entfernen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Der Dill ist, sobald er im Topfe einen Geschmack verliehen hat, nicht mehr Hebe<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>, auch ist er als Speise nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df man ihn zur Erh\u00f6hung des Geschmackes hineintut. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte: \u00dcber vertrocknetes Brot in einer Sch\u00fcssel [eingeweicht] spreche man den Segen \u00bbDer hervorbringt\u00ab. Er streitet gegen R. \u1e24ija, denn R. \u1e24ija sagte, der Segensspruch sei mit dem [Durchbrechen des] Brotes zu beenden. Raba wandte ein: \u00dcber vertrocknetes Brot wohl deshalb nicht, weil man den Segen \u00fcber ein angebrochenes St\u00fcck beendet, aber auch bei einem [frischen] Brote beendet man ihn ja \u00fcber ein angebrochenes St\u00fcck!? Vielmehr, sagte Raba, spreche man den Segen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>vorher, und erst dann breche man an. Die Nehardee\u0351nser verfahren nach R. \u1e24ija, die Rabbanan verfahren nach Raba. Rabina sprach: Die Mutter sagte zu mir: dein Vater verfuhr nach R. \u1e24ija, denn R. \u1e24ija sagte, der Segen sei mit dem [Durchbrechen des] Brotes zu beenden, und die Rabbanan verfuhren nach Raba. Die Halakha ist wie Raba, welcher sagt, man spreche den Segen vorher, dann breche man an.<\/p>\n<p>Hat man ihnen Brocken und Ganze<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>vorgesetzt, so spreche man, wie R. Hona sagt, den Segen \u00fcber die Brocken und enthebe die Ganzen; R. Jo\u1e25anan aber sagt, \u00fcber ein Ganzes sei das Gebot bevorzugter. Wenn aber ein St\u00fcck aus Weizenmehl und ein Ganzes aus Gerstenmehl, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man den Segen \u00fcber das St\u00fcck aus Weizenmehl spreche und das Ganze aus Gerstenmehl enthebe. R. Jirmeja b. Abba sagte: Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm: Man sondere ab als Hebe eine kleine ganze Zwiebel, nicht aber eine halbe gro\u00dfe Zwiebel; R. Jehuda sagt: nicht doch, vielmehr die halbe gro\u00dfe. Ihr Streit besteht wohl in folgendem; einer ist der Ansicht, das Wertigere sei zu bevorzugen, und der andere ist der Ansicht, das Ganze sei zu bevorzugen. Ist ein Priester anwesend, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df das Wertigere zu bevorzugen sei, sie streiten nur, wenn kein Priester anwesend ist. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wo ein Priester anwesend ist, sondere man die Hebe ab von dem Besseren ab. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Der Gottesf\u00fcrchtige wird beivon dem Dauerhafteren; R. Jehuda sagt, man sondere die Hebe nur vom Besseren ab. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Der Gottesf\u00fcrchtige wird beiden gerecht.<\/p>\n<p>Wer ist dieser?<\/p>\n<p>Mar, der Sohn Rabinas, denn Mar, der Sohn Rabinas, pflegt das St\u00fcck unter das Ganze zu legen und anzubrechen.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Man lege das St\u00fcck unter das Ganze, breche an und spreche den Segen. Dieser sprach zu ihm: Wie ist dein Name? Er erwiderte: \u0160almon<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>. Da sprach er: Friede bist du, und friedlich ist deine Lehre, denn Frieden hast du zwischen den Sch\u00fclern gestiftet.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df man am Pesa\u1e25feste das St\u00fcck unter das Ganze lege und anbreche.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>Brot der Armut<\/em>. R. Abba sagte: Am \u0160abbath mu\u00df man zwei Brote anbrechen.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>doppeltes Brot<\/em>.<\/p>\n<p>R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Ich sah R. Kahana zwei halten und eines anbrechen. R. Zera brach [am \u0160abbath] ein Brot an, das f\u00fcr die ganze Mahlzeit reichte. Rabina sprach zu R. A\u0161i: Dies sieht ja wie Gefr\u00e4\u00dfigkeit aus! Dieser erwiderte: Da er an keinem anderen Tage, sondern nur heute so verf\u00e4hrt, so sieht es nicht wie Gefr\u00e4\u00dfigkeit aus. Wenn R. Ami und R. Asi ein E\u0351rubbrot<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>sich darbot, pflegten sie dar\u00fcber den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab zu sprechen. Sie sagten n\u00e4mlich: Da damit ein Gebot bereits ausge\u00fcbt worden ist, so wollen wir damit ein zweites Gebot aus\u00fcben.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p>Rabh sagte: [Spricht jemand<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>:] \u00bbNimm, gesegnet, nimm, gesegnet\u00ab, so braucht er den Segen nicht abermals zu sprechen; wenn aber: \u00bbSalz her, Zukost her\u00ab, so mu\u00df er den Segen abermals sprechen; R. Jo\u1e25anan sagt, auch wenn [er spricht:] \u00bbSalz her, Zukost her\u00ab, brauche er den Segen nicht abermals zu sprechen. [Spricht jemand:] \u00bbMische f\u00fcr die Ochsen, mische f\u00fcr die Ochsen\u00ab, so mu\u00df er den Segen abermals sprechen; R. \u0160e\u0161eth sagt, auch wenn [er spricht:] \u00bbMische f\u00fcr die Ochsen\u00ab, brauche er den Segen nicht abermals zu sprechen. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Es ist zu essen verboten, bevor er seinem Vieh Futter gegeben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>ich werde Gras auf deinem Felde f\u00fcr dein Vieh geben<\/em>, nachher erst:<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a><em>und du wirst essen und satt werden.<\/em><\/p>\n<p>Raba b. \u0160emu\u00e9l sagte im Namen R. \u1e24ijas: Wer [das Brot] anbricht, darf nicht eher anbrechen, als bis man f\u00fcr jeden einzelnen Salz oder Zukost gebracht hat. Einst war Raba b. \u0160emu\u00e9l beim Exilarchen eingetroffen, und als man ihm Brot vorsetzte, brach er es sofort an. Sie sprachen zu ihm: Ist der Meister von seiner Lehre zur\u00fcckgetreten? Dieser erwiderte: Dieses heischt kein Warten<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. \u0160emu\u00e9l im Namen R. \u1e24ijas: Der Urin wird nicht anders entleert, als im Sitzen<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>. R. Kahana sagte: Auf lockere Erde auch stehend. Wo keine lockere Erde da ist, stehe man auf einem hohen Orte und uriniere auf einen absch\u00fcssigen Ort.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. \u0160emu\u00e9l im Namen R. \u1e24ijas: Nach jedem Essen i\u00df Salz, und nach jedem Trinken trinke Wasser, so wirst du nie zu Schaden kommen. Ebenso wird gelehrt: Nach jedem Essen i\u00df Salz, und nach jedem Trinken trinke Wasser, so wirst du nie zu Schaden kommen. Ein Anderes lehrt: Wer irgend eine Speise gegessen und kein Salz gegessen hat, wer irgend ein Getr\u00e4nk getrunken und kein Wasser getrunken hat, der sei am Tage wegen \u00fcblen Mundgeruches und bei Nacht wegen der Br\u00e4une besorgt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer sein Essen im Wasser schwimmen l\u00e4\u00dft, kommt nicht zu Leibsehmerzen.<\/p>\n<p>Wieviel?<\/p>\n<p>Einen Trinkbecher f\u00fcr ein Brot.<\/p>\n<p>R. Mari sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer einmal in drei\u00dfig Tagen Linsen [zu essen] pflegt, h\u00e4lt die Br\u00e4une von seinem Hause zur\u00fcck; jeden Tag aber nicht.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Weil es wegen \u00fcblen Mundgeruches sch\u00e4dlich ist.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Mari im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer einmal in drei\u00dfig Tagen Senf zu essen pflegt, h\u00e4lt b\u00f6se Krankheiten von seinem Hause zur\u00fcck; jeden Tag aber nicht.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Weil es wegen Herzschw\u00e4che sch\u00e4dlich ist.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Wer kleine Fische [zu essen] pflegt, bekommt keine Leibschmerzen; und noch mehr, kleine Fische lassen auch gedeihen, n\u00e4hren und kr\u00e4ftigen den ganzen K\u00f6rper des Menschen.<\/p>\n<p>R. \u1e24ama b. R. \u1e24anina sagte: Wer Schwarzk\u00fcmmel [zu essen] pflegt, kommt nicht zu Herzschmerzen. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Der Schwarzk\u00fcmmel ist eines der sechzig<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>t\u00f6dlichen Gew\u00fcrze, und wer im Osten seiner Tenne schl\u00e4ft, dessen Blut kommt \u00fcber sein eigenes Haupt!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von seinem Geruche und das andere gilt von seinem Geschmacke. Die Mutter R. Jirmejas buk ihm Brot und streute ihn darauf, kratzte ihn aber wieder ab.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT<\/small>, [<small>MAN SPRECHE<\/small>] \u00bbD<small>ER ALLERLEI<\/small> G<small>RASARTEN ERSCHAFFT<\/small>\u00ab. R. Zera, manche sagen, R. \u1e24enana b. Papa sagte: Die Halakha ist nicht wie R. Jehuda. Ferner sagte R. Zera, manche sagen, R. \u1e24enana b. Papa: Folgendes ist der Grund R. Jehudas: die Schrift sagt:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>gepriesen sei der Herr Tag f\u00fcr Tag<\/em>; preist man ihn denn nur am Tage und [preist ihn] nicht in der Nacht? Vielmehr besagt dies: f\u00fcr jeden besonderen Tag gib ihm seine entsprechenden Segensspr\u00fcche; ebenso hier: f\u00fcr jede besondere Art gib ihm seine entsprechenden Segensspr\u00fcche.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Zera, manche sagen, R. \u1e24enana b. Papa: Komm und sieh, da\u00df nicht die Art des Heiligen, gepriesen sei er, die Art des Menschen ist. Beim Menschlichen nimmt ein leeres Gef\u00e4\u00df auf, ein volles aber nicht; bei dem des Heiligen, gepriesen sei er, ist es aber nicht so, das Volle<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>nimmt auf, das Leere aber nimmt nicht auf, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><em>und er sprach: Wenn h\u00f6ren, wirst du h\u00f6ren<\/em>; wenn du bereits geh\u00f6rt hast, wirst du h\u00f6ren, wenn aber nicht, so wirst du nicht h\u00f6ren. Eine andere Erkl\u00e4rung: Hast du das Alte geh\u00f6rt, so wirst du auch das Neue h\u00f6ren, wendet sich aber dein Herz weg, so wirst du nichts mehr h\u00f6ren.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup><bold>H<\/bold><small>AT JEMAND \u00dcBER<\/small> B<small>AUMFR\u00dcCHTE<\/small> \u00bbD<small>ER DIE<\/small> B<small>ODENFRUCHT ERSCHAFFT<\/small>\u00ab <small>GESPROCHEN, SO HAT ER SEINER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT<\/small>; <small>WENN \u00dcBER<\/small> B<small>ODENFR\u00dcCHTE<\/small> \u00bbD<small>ER DIE<\/small> B<small>AUMFRUCHT ERSCHAFFT<\/small>\u00ab, <small>SO HAT ER SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT GEN\u00dcGT<\/small>. B<small>EI ALLEN ABER HAT MAN SEINER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN MAN<\/small> \u00bbA<small>LLES ENTSTEHT DURCH SEIN<\/small> W<small>ORT<\/small>\u00ab <small>GESPROCHEN HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wer lehrt, da\u00df beim Baume der Boden die Hauptsache ist? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es ist nach R. Jehuda, denn wir haben gelernt: Ist die Quelle versiegt, oder der Baum abgehauen worden, so bringe er dar<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>und lese nicht; R. Jehuda sagt, er bringe dar und lese auch<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>ENN \u00dcBER<\/small> B<small>ODENFR\u00dcCHTE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Dies ist nach R. Jehuda n\u00f6tig, welcher sagt, der Weizen sei eine Baumart. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Baum, von dem Adam, der Urmensch, gegessen hat, war, wie R. Me\u00edr sagt, ein Weinstock, denn du hast nichts, was \u00fcber den Menschen Wehklage bringt, als den Wein, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a><em>und er trank vom Weine und wurde trunken<\/em>. R. Ne\u1e25em ja sagt, es war ein Feigenbaum, denn womit sie sich vers\u00fcndigt, damit wurde es ihnen gut gemacht, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a><em>und sie n\u00e4hten Feigenbl\u00e4tter zusammen.<\/em> R. Jehuda sagt, es war Weizen, denn das Kind wei\u00df noch nicht, Vater und Mutter zu sprechen, als es schon den Geschmack des Getreides gekostet<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>hat. Man k\u00f6nnte glauben, da nach R. Jehuda der Weizen eine Baumart ist, so spreche man \u00fcber ihn den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab, so lehrt er uns, da\u00df man den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab nur dann spricht, wenn das Gezweige, nachdem man die Frucht gepfl\u00fcckt, zur\u00fcckbleibt und wieder [Fr\u00fcchte] hervorbringt, wenn aber, nachdem man die Frucht gepfl\u00fcckt, das Gezweige nicht zur\u00fcckbleibt und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>wieder [Fr\u00fcchte] tr\u00e4gt, so spricht man nicht den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab, sondern \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>B<small>EI ALLEN ABER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>WENN MAN<\/small> \u00bbA<small>LLES<\/small> &amp;<small>C<\/small>\u00ab. Es wurde gelehrt: R. Hona sagt, au\u00dfer Brot und Wein; R. Jo\u1e25anan sagt, auch Brot und Wein. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df sie [denselben Streit f\u00fchren] wie die folgenden Tanna\u00edm. Wenn jemand Brot gesehen und gesprochen hat: wie sch\u00f6n ist dieses Brot, gepriesen sei Gott, der es erschaffen hat, so hat er seiner Pflicht gen\u00fcgt. Wenn er eine Feige gesehen und gesprochen hat: wie sch\u00f6n ist diese Feige, gepriesen sei Gott, der sie erschaffen hat, so hat er seiner Pflicht gen\u00fcgt<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jose sagt, wer das von den Weisen bei den Segensspr\u00fcchen festgesetzte Gepr\u00e4ge \u00e4ndert, gen\u00fcge seiner Pflicht nicht. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df R. Hona der Ansicht R. Joses, und R. Jo\u1e25anan der Ansicht R. Me\u00edrs ist.<\/p>\n<p>R. Hona kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach R. Me\u00edr, denn R. Me\u00edr vertritt seine Ansicht nur da, wo er den Namen des Brotes genannt hat, wenn man aber den Namen des Brotes nicht nennt, pflichtet auch R. Me\u00edr bei; und auch R. Jo\u1e25anan kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach R. Jose, denn R. Jose vertritt seine Ansicht nur da, wo er einen Segen gesprochen hat, den die Rabbanan nicht angeordnet haben, wenn man aber \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab spricht, das die Rabbanan angeordnet haben, pflichtet auch R. Jose bei.<\/p>\n<p>Binjamin der Hirt a\u00df sein Brot und sprach: Gepriesen sei der Herr dieses Brotes. Da sagte Rabh: Er hat seiner Pflicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Rabh sagte ja aber, ein Segensspruch, in dem der Gottesname nicht erw\u00e4hnt wird, sei kein Segensspruch!?<\/p>\n<p>Er hatte gesprochen: Gepriesen sei der Allbarmherzige, der Herr dieses Brotes.<\/p>\n<p>Es sind ja aber drei Segensspr\u00fcche erforderlich!?<\/p>\n<p>Mit \u00bbgen\u00fcgt\u00ab meinte Rabh auch nur, er habe der Pflicht des ersten Segensspruches gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, [es gen\u00fcge,] wenn man es in profaner Sprache gesprochen hat, und dies wurde ja bereits gelehrt!? Folgendes kann in jeder Sprache gelesen werden: der Abschnitt der Ehebruchverd\u00e4chtigten<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>, das Bekenntnis<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>beim Zehnten, das \u0160ema\u0351, das Gebet und der Tischsegen.<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, nur in dem Falle, wenn man ihn in profaner Sprache genau so spricht, wie ihn die Rabbanan in der Heiligensprache angeordnet haben, nicht aber, wenn man ihn in der profanen Sprache nicht so spricht, wie ihn die Rabbanan in der Heiligensprache angeordnet haben, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh sagte: Ein Segensspruch, in dem der Gottesname nicht erw\u00e4hnt wird, ist kein Segensspruch. R. Jo\u1e25anan sagte: Ein Segensspruch, in dem das K\u00f6nigtum [Gottes] nicht erw\u00e4hnt wird, ist kein Segensspruch. Abajje sagte: Die Ansicht Rabhs ist einleuchtender, denn es wird gelehrt: <a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a><em>Deine Gebote habe ich nicht \u00fcbertreten, noch vergessen:<\/em> nicht \u00fcbertreten, dich zu preisen, noch vergessen, dar\u00fcber deinen Namen zu erw\u00e4hnen. Er lehrt aber nicht: dar\u00fcber dein K\u00f6nigtum [zu nennen].<\/p>\n<p>Und R. Jo\u1e25anan!?\u2013 Lies: nicht vergessen, dar\u00fcber deinen Namen und dein K\u00f6nigtum zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>\u00dc<\/bold><small>BER DAS, WAS NICHT AUS DER<\/small> E<small>RDE W\u00c4CHST, SPRECHE MAN<\/small> \u00bbA<small>LLES ENTSTEHT DURCH SEIN<\/small> W<small>ORT<\/small>\u00ab. \u00dc<small>BER DEN<\/small> E<small>SSIG, \u00dcBER<\/small> A<small>BGEFALLENES UND \u00dcBER<\/small> H<small>EUSCHRECKEN SPRECHE MAN<\/small> \u00bbA<small>LLES ENTSTEHT DURCH SEIN<\/small> W<small>ORT<\/small>\u00ab. R. J<small>EHUDA SAGT, \u00dcBER ALLES, WAS EINE<\/small> A<small>RT<\/small> F<small>LUCH<\/small><a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> <small>IST, SPRECHE MAN KEINEN<\/small> S<small>EGEN<\/small>. <sup>iv<\/sup>W<small>ER MEHRERE<\/small> A<small>RTEN VOR SICH HAT, SPRECHE, WIE<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, WENN DARUNTER EINE VON DEN SIEBEN<\/small> A<small>RTEN IST, DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DIESE<\/small>; <small>DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, ER SPRECHE DEN<\/small> S<small>EGEN, \u00dcBER WELCHE ER WILL<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: \u00dcber das, was nicht aus der Erde w\u00e4chst, beispielsweise Fleisch vom Vieh, Wild, Gefl\u00fcgel oder Fische, spreche man \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab; \u00fcber Milch, Eier und K\u00e4se spreche man \u00bbAlles\u00ab; \u00fcber verschimmeltes Brot, kahmigen Wein und verdorbene<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>Kochspeise spreche man \u00bbAlles\u00ab; \u00fcber Salz, Salztunke, Schw\u00e4mme und Pilze spreche man \u00bbAlles\u00ab. Demnach sind Schw\u00e4mme und Pilze keine Erdgew\u00e4chse, dagegen aber wird gelehrt, da\u00df, wenn jemand sich Fr\u00fcchte der Erde abgelobt, ihm Fr\u00fcchte der Erde verboten, Schw\u00e4mme und Pilze aber erlaubt seien; und wenn er gesagt hat: alle Erdgew\u00e4chse sollen mir verboten sein, ihm auch Schw\u00e4mme und Pilze verboten seien!? Abajje erwiderte: Sie wachsen zwar aus der Erde, ihre Nahrung aber ziehen sie nicht aus der Erde.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber: \u00fcber das, was nicht aus der Erde w\u00e4chst!?<\/p>\n<p>Lies: \u00fcber das, was nicht aus der Erde seine Nahrung zieht.<\/p>\n<p>\u00dc<small>BER<\/small> A<small>BGEFALLENES<\/small>. Was hei\u00dft Abgefallenes?<\/p>\n<p>R. Zera und R. Ilea\u0351 [erkl\u00e4rten es]; einer erkl\u00e4rt, durch die Hitze \u00fcberreift, und einer erkl\u00e4rt, Datteln, die der Wind [abgesch\u00fcttelt].<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: R. Jehuda sagt, \u00fcber alles, was eine Art Fluch ist, spreche man keinen Segen. Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, der \u00bbdurch die Hitze \u00fcberreift\u00ab erkl\u00e4rt, da\u00df er es einen Fluch nennt; was f\u00fcr ein Fluch ist es aber nach demjenigen, der \u00bbDatteln, die der Wind abgesch\u00fcttelt\u00ab erkl\u00e4rt!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf die \u00fcbrigen. Manche lesen: Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, der \u00bbdurch die Hitze \u00fcberreift\u00ab erkl\u00e4rt, da\u00df man dar\u00fcber \u00bbAlles\u00ab spricht; wieso aber spricht man dar\u00fcber \u00bbAlles\u00ab nach demjenigen, der \u00bbDatteln, die der Wind abgesch\u00fcttelt\u00ab erkl\u00e4rt, man sollte ja den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab sprechen!?<\/p>\n<p>Vielmehr \u00fcber \u00bbAbgefallenes\u00ab schlechthin stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es durch die Hitze \u00fcberreifte [Fr\u00fcchte] sind, sie streiten nur \u00fcber \u00bbAbgefallenes der Dattelpalme\u00ab. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die bez\u00fcglich des Demaj<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>leichter zu nehmenden sind: \u0160itin, Rimin, O\u0351zardin, Benoth \u0161ua\u1e25, Benoth \u0161iqma, Guphnin, Ni\u00e7pa, Nobloth temara [Abgefallenes der Dattelpalme]. \u0160itin, wie Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans erkl\u00e4rte: eine Art Feigen; Rimin: Pistazien; O\u0351zardin: Speierlinge; Benoth \u0161ua\u1e25, wie Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans erkl\u00e4rte: wei\u00dfe Feigen; Benoth \u0161iqma, wie Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans erkl\u00e4rte: gepfropfte<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>Feigen; Guphnin: sp\u00e4te Weintrauben; Ni\u00e7pa: Kapern. \u00dcber Nobloth temara [Abgefallenes der Dattelpalme streiten] R. Ilea\u0351 und R. Zera; einer erkl\u00e4rt: durch die Hitze \u00fcberreift, und einer erkl\u00e4rt: Datteln, die der Wind abgesch\u00fcttelt.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, der \u00bbdurch Hitze \u00fcberreift\u00ab erkl\u00e4rt, da\u00df er von \u00bbhinsichtlich des Demaj leichter zu nehmenden\u00ab spricht, denn nur im Zweifel sind sie [zehnt]frei, die sicher [unverzehnteten] hingegen sind pflichtig; wieso aber sollten nach demjenigen, der \u00bbDatteln, die der Wind abgesch\u00fcttelt\u00ab erkl\u00e4rt, die sicher [unverzehnteten] pflichtig sein, sie sind ja Freigut!?<\/p>\n<p>Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn man sie in die Tenne gesammelt hat. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: Nachlese<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>, Vergessenes<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>und Eckenla\u00df<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>in die Tenne gesammelt, sind zehntpflichtig<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>geworden. Manche sagen: Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41a\">Blatt 41a<\/h2>\n<p>der \u00bbDatteln, die der Wind abgesch\u00fcttelt\u00ab erkl\u00e4rt, da\u00df er es hier<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>\u00bbAbgefallenes\u00ab schlechthin und dort \u00bb[Abgefallenes] der Dattelpalme\u00ab nennt; nach demjenigen aber, der \u00bbdurch die Hitze \u00fcberreift\u00ab erkl\u00e4rt, sollte es doch da und dort \u00bbAbgefallenes der Dattelpalme\u00ab, oder da und dort \u00bbAbgefallenes\u00ab schlechthin hei\u00dfen!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>W<small>ER MEHRERE<\/small> A<small>RTEN VOR SICH HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. U\u0351la sagte: Der Streit besteht nur, wo ihre Segensspr\u00fcche die gleichen sind: R. Jehuda ist der Ansicht, was zu den sieben Arten geh\u00f6rt, sei zu bevorzugen, und die Rabbanan sind der Ansicht, das Beliebtere sei zu bevorzugen<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>; wo aber ihre Segensspr\u00fcche nicht die gleichen sind, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man zuerst \u00fcber die eine und dann \u00fcber die andere den Segen spreche. Man wandte ein: Wer einen Rettich und eine Olive vor sich hat, spreche den Segen \u00fcber den Rettich und er befreit die Olive!?<\/p>\n<p>Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn der Rettich Hauptsache ist.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: R. Jehuda sagt, man spreche den Segen \u00fcber die Olive, weil die Olive von den sieben Arten ist. H\u00e4lt denn R. Jehuda nichts von dem, was wir gelernt haben, da\u00df man bei Hauptspeise und Zukost den Segen \u00fcber die Hauptspeise spreche und die Zukost befreie!? Wolltest du erwidern, dem sei auch so, er halte nichts davon, so wird ja gelehrt, R. Jehuda sagt, ist die Olive des Rettichs wegen da, so spreche er den Segen \u00fcber den Rettich und er befreit die Olive!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich in dem Falle, wenn der Rettich Hauptsache ist, und R. Jehuda und die Rabbanan streiten \u00fcber einen anderen Fall. [Die Barajtha] ist n\u00e4mlich l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wer einen Rettich und eine Olive vor sich hat, spreche den Segen \u00fcber den Rettich und er befreit die Olive; diese Worte gelten nur, wenn der Rettich Hauptsache ist, wenn aber der Rettich nicht Hauptsache ist, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df er zuerst \u00fcber das eine (den Segensspruch spreche) und dann \u00fcber das andere den Segensspruch spreche. Bei zwei Arten, deren Segensspr\u00fcche die gleichen sind, spreche man den Segen, \u00fcber welche man will; R. Jehuda sagt, er spreche \u00fcber die Olive, weil die Olive zu den sieben Arten geh\u00f6rt. Hier\u00fcber streiten R. Ami und R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied. Einer sagt, der Streit bestehe nur, wo ihre Segensspr\u00fcche die gleichen sind, denn R. Jehuda ist der Ansicht, was zu den sieben Arten geh\u00f6rt, sei zu bevorzugen, und die Rabbanan sind der Ansicht, das Beliebtere sei zu bevorzugen; wo aber ihre Segensspr\u00fcche nicht die gleichen sind, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man zuerst \u00fcber die eine und dann \u00fcber die andere den Segen spreche. Der andere sagt, der Streit bestehe auch da, wo ihre Segensspr\u00fcche nicht die gleichen sind.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist [ihr Streit] nach demjenigen, welcher sagt, ihr Streit bestehe nur da, wo ihre Segensspr\u00fcche die gleichen sind, worin aber besteht ihr Streit nach demjenigen, welcher sagt, der Streit bestehe da, wo ihre Segensspr\u00fcche nicht die gleichen<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>sind!? R. Jirmeja erwiderte: Wor\u00fcber man zuerst spricht. R. Joseph, manche sagen, R. Ji\u00e7\u1e25aq, sagte n\u00e4mlich: Was im Schriftverse zuerst genannt wird, ist auch bez\u00fcglich des Segensspruches bevorzugt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a><em>ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinst\u00f6cke, Feigenb\u00e4ume und Granat\u00e4pfel, ein Land der \u00d6lb\u00e4ume und des Honigs<\/em>. Er streitet gegen R. \u1e24anin, denn R. \u1e24anin sagte, dieser ganze Schriftvers sei der Quanten wegen da: Weizen, denn wir haben gelernt: Wenn jemand in ein auss\u00e4tziges Haus<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>tritt und seine Kleider auf der Schulter, seine Sandalen in der Hand und seine Ringe in der Faust h\u00e4lt, so ist er samt diesen sofort<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>unrein; wenn er aber seine Kleider [am K\u00f6rper], seine Sandalen an den F\u00fc\u00dfen und seine Ringe an den Fingern hat, so ist er sofort unrein, diese aber bleiben rein, bis er da so lange verweilt, als man ein Peras Weizenbrot, nicht Gerstenbrot, und zwar angelehnt und mit Zukost<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>aufessen kann. Gerste, denn wir haben gelernt: Ein Knochen<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>wie eine Gerste [gro\u00df] verunreinigt durch das Ber\u00fchren und durch das Tragen, nicht aber verunreinigt er im Zelte<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>. Weinst\u00f6cke, das Quantum eines Viertellog Wein f\u00fcr den Nazir<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>. Feigenb\u00e4ume, das Quantum einer getrockneten Feige bez\u00fcglich des Heraustragens am \u0160abbath<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>. Granat\u00e4pfel, denn wir haben gelernt: F\u00fcr alle Gef\u00e4\u00dfe des Hausherrn<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>gilt es in der Gr\u00f6\u00dfe eines Granatapfels<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>. Ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41b\">Blatt 41b<\/h2>\n<p>Land der \u00d6lb\u00e4ume, hierzu sagte R. Jose b. R. \u1e24anina: Ein Land, dessen Quanten s\u00e4mtlich von Olivengr\u00f6\u00dfe sind.<\/p>\n<p>\u00bbDessen Quanten s\u00e4mtlich\u00ab, wie kommst du darauf, da sind ja die eben genannten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, dessen Quanten meistens von Olivengr\u00f6\u00dfe sind. Honig, das Quantum einer gro\u00dfen Honigdattel am Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>. \u2013Und jener?<\/p>\n<p>Sind denn diese Quanten ausdr\u00fccklich vorgeschrieben!? Sie sind vielmehr rabbanitisch und der Vers nur eine Anlehnung.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda und R. Hamnuna sa\u00dfen bei einer Mahlzeit, und man setzte ihnen Datteln und Granat\u00e4pfel vor. Als R. Hamnuna zulangte und den Segen zuerst \u00fcber die Datteln sprach, sprach R. \u1e24isda zu ihm: H\u00e4lt der Meister nichts von dem, was R. Joseph, manche sagen, R. Ji\u00e7\u1e25aq, gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich das, was im Schriftverse zuerst genannt wird, auch bez\u00fcglich des Segensspruches zu bevorzugen sei!? Jener erwiderte: Dieses<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>ist das zweite nach [dem Worte] \u00bbLand\u00ab, jenes ist das f\u00fcnfte nach [dem Worte] \u00bbLand\u00ab. Da sprach dieser: Da\u00df uns doch jemand eiserne F\u00fc\u00dfe g\u00e4be, um dich bedienen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Setzt man ihnen w\u00e4hrend der Mahlzeit Feigen und Weintrauben vor, so ben\u00f6tigen diese, wie R. Hona sagt, eines Segensspruches vorher, nicht aber ben\u00f6tigen sie eines Segensspruches nachher. Ebenso sagte R. Na\u1e25man, sie ben\u00f6tigen eines Segensspruches vorher, nicht aber ben\u00f6tigen sie eines Segensspruches nachher. R. \u0160e\u0161eth aber sagte, sie ben\u00f6tigen eines Segensspruches sowohl vorher als auch nachher, denn au\u00dfer dem Brote<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>zu den Rost\u00e4hren hast du nichts, was vorher eines Segensspruches ben\u00f6tigt und nachher keines Segensspruches ben\u00f6tigt. Er streitet gegen R. \u1e24ija, denn R. \u1e24ija sagte, das Brot enthebe jede Art von Speise, und der Wein enthebe jede Art von Getr\u00e4nk. R. Papa sagte: Die Halakha ist: Zur Mahlzeit Geh\u00f6riges, w\u00e4hrend der Mahlzeit gegessen, ben\u00f6tigt keines Segensspruches, weder vorher noch nachher. Nicht zur Mahlzeit Geh\u00f6riges, w\u00e4hrend der Mahlzeit gegessen, ben\u00f6tigt eines Segensspruches vorher, nicht aber ben\u00f6tigt es eines Segensspruches nachher; nach der Mahlzeit gegessen, ben\u00f6tigt es eines Segensspruches sowohl vorher als auch nachher. Man fragte Ben Zoma: Weshalb sagten sie, zur Mahlzeit Geh\u00f6riges, w\u00e4hrend der Mahlzeit gegessen, ben\u00f6tige keines Segensspruches, weder vorher noch nachher? Er erwiderte: Weil das Brot es enthebt.<\/p>\n<p>Demnach sollte das Brot auch den Wein entheben!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42a\">Blatt 42a<\/h2>\n<p>Anders ist der Wein, der selber Segensspr\u00fcche<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>veranla\u00dft.<\/p>\n<p>R. Hona a\u00df dreizehn Br\u00f6tchen<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>von je drei im Kab und sprach nicht den Tischsegen. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Diese sind schon gegen den Hunger; \u00fcber das, was f\u00fcr andere als Mahlzeit ausreicht, mu\u00df man den Segen sprechen.<\/p>\n<p>R. Jehuda befa\u00dfte sich [mit der Hochzeitsfeier] seines Sohnes im Hause des R. Jehuda b. \u1e24abiba, und man setzte ihnen Rost\u00e4hrenbrot vor. Als er kam und sie \u00bbhamo\u00e7i\u00ab sprechen h\u00f6rte, sprach er zu ihnen: Was f\u00fcr ein \u00bb\u00e7i-\u00e7i\u00ab h\u00f6re ich da? Habt ihr vielleicht \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt [hamo\u00e7i]\u00ab gesprochen? Sie erwiderten: Jawohl, es wird ja gelehrt, R. Mona sagte im Namen R. Jehudas, \u00fcber Rost\u00e4hren-Brot spreche man \u00bbDer hervorbringt\u00ab, und \u0160emu\u00e9l sagte, die Halakha sei wie R. Mona. Da sprach er zu ihnen: Es wurde gelehrt, die Halakha sei nicht wie R. Mona. Jene erwiderten: Der Meister selbst ist es ja, der im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt hat, da\u00df man Waffeln zum E\u0351rub verwenden d\u00fcrfe und da\u00df man \u00fcber sie \u00bbDer hervorbringt\u00ab spreche!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo man es als Mahlzeit ansetzt, nicht aber, wenn man es nicht als Mahlzeit ansetzt.<\/p>\n<p>R. Papa war bei R. Hona, dem Sohne R. Nathans, eingetroffen. Nachdem sie ihre Mahlzeit beendet hatten, brachte man ihnen etwas zum Essen, und R. Papa langte zu und a\u00df. Da sprachen sie zu ihm: Ist der Meister nicht der Ansicht, wenn man beendet hat, sei es zu essen<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>verboten? Er erwiderte ihnen: Die Lehre lautet: wenn man bereits abger\u00e4umt hat.<\/p>\n<p>Raba und R. Zera waren beim Exilarchen eingetroffen, und nachdem man den Tisch von ihnen entfernt hatte, schickte man ihnen vom Exilarchen noch einen Gang. Raba a\u00df, R. Zera a\u00df nicht. Da sprach dieser zu ihm: Ist der Meister nicht der Ansicht, wenn man abger\u00e4umt hat, sei es zu essen verboten? Jener erwiderte: Wir verlassen uns auf die Tafel des Exilarchen.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Wer an \u00d6l gew\u00f6hnt ist, dem gew\u00e4hrt das \u00d6l Aufschub<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Als wir bei R. Kahana waren, sagte er zu uns: Uns beispielsweise, die wir an \u00d6l gew\u00f6hnt sind, gew\u00e4hrt das \u00d6l Aufschub. Die Halakha ist aber nicht, wie all diese Lehren, sondern wie R. \u1e24ija b. A\u0161i im Namen Rabhs gesagt hat: Es gibt drei sofortige Handlungen: sofort nach dem St\u00fctzen<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>das Sch\u00e4chten, sofort nach dem Erl\u00f6sungssegen das Gebet und sofort nach dem H\u00e4ndewaschen<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>den Segensspruch. Abajje sagte: Auch wir wollen [desgleichen] sagen: sofort nach dem Schriftgelehrten den Segen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><em>und der Herr segnete mich um deinetwillen.<\/em> Wenn du willst, hieraus: <a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a><em>und der Herr segnete das Haus des Mi\u00e7ri um Josephs willen.<\/em><\/p>\n<p><sup>v<\/sup><bold>H<\/bold><small>AT MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN VOR DER<\/small> M<small>AHLZEIT GESPROCHEN, SO ENTHEBT ER DEN<\/small> W<small>EIN NACH DER<\/small> M<small>AHLZEIT<\/small>. H<small>AT MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN<\/small> Z<small>UBISS VOR DER<\/small> M<small>AHLZEIT GESPROCHEN, SO ENTHEBT ER DEN<\/small> Z<small>UBISS NACH DER<\/small> M<small>AHLZEIT<\/small>. H<small>AT MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DAS<\/small> B<small>ROT GESPROCHEN, SO ENTHEBT ER DEN<\/small> Z<small>UBISS, WENN \u00dcBER DEN<\/small> Z<small>UBISS, SO ENTHEBT ER DAS<\/small> B<small>ROT NICHT<\/small>; <small>DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, AUCH NICHT DIE<\/small> T<small>OPFSPEISE<\/small>. <sup>vi<\/sup>S<small>ASSEN SIE<\/small> [<small>BEI<\/small> T<small>ISCH<\/small>], <small>SO SPRECHE JEDER DEN<\/small> S<small>EGEN F\u00dcR SICH, LEHNTEN SIE, SO SPRECHE EINER DEN<\/small> S<small>EGEN F\u00dcR ALLE<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42b\">Blatt 42b<\/h2>\n<p>W<small>IRD IHNEN<\/small> W<small>EIN W\u00c4HREND DER<\/small> M<small>AHLZEIT VORGESETZT, SO SPRECHE JEDER DEN<\/small> S<small>EGEN F\u00dcR SICH, WENN NACH DER<\/small> M<small>AHLZEIT, SO SPRECHE EINER F\u00dcR ALLE<\/small>. D<small>ERSELBE SPRECHE AUCH \u00dcBER DAS<\/small> R<small>\u00c4UCHERWERK, OBGLEICH MAN DAS<\/small> R<small>\u00c4UCHERWERK<\/small><a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> <small>ERST NACH DER<\/small> M<small>AHLZEIT ZU BRINGEN PFLEGT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies wurde nur bez\u00fcglich der \u0160abbathe und der Festtage gelehrt, wo man den Wein zu seiner Mahlzeit bestimmt, an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres aber spreche man den Segen \u00fcber jeden Becher besonders. Ebenso wurde gelehrt: Rabba b. Mari sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Dies wurde nur bez\u00fcglich der \u0160abbathe und der Festtage gelehrt, [ebenso bez\u00fcglich des Falles,] wenn man aus dem Badehause kommt, oder sich zur Ader l\u00e4\u00dft, da man dann Wein zu seiner Mahlzeit bestimmt, an den \u00fcbrigen Tagen des Jahres aber spreche er den Segen \u00fcber jeden Becher besonders.<\/p>\n<p>Rabba b. Mari befand sich an einem Wochentage bei Raba, und als er ihn einen Segen vor der Mahlzeit und nachher einen Segen nach der Mahlzeit sprechen sah, sprach er zu ihm: Recht so, so sagte auch R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph befand sich an einem Festtage bei Abajje, und als er ihn \u00fcber jeden Becher besonders den Segen sprechen sah, sprach er zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi gesagt hat? Dieser erwiderte: Es f\u00e4llt mir nachher ein<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn ihnen Wein w\u00e4hrend der Mahlzeit vorgesetzt wird, ob dieser den Wein nach der Mahlzeit enthebt; sage man, nur der Segensspruch \u00fcber den Wein vor der Mahlzeit enthebe den Wein nach der Mahlzeit, weil dieser zum Trinken und jener zum Trinken bestimmt ist, nicht aber hierbei, wo dieser zum Trinken und jener zum Weichen<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>bestimmt ist, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Rabh sagt, er enthebe ihn, und R. Kahana sagt, er enthebe ihn nicht; R. Na\u1e25man sagt, er enthebe ihn, und R. \u0160e\u0161eth sagt, er enthebe ihn nicht; R. Hona und R. Jehuda und alle Sch\u00fcler Rabhs sagen, er enthebe ihn nicht. Raba wandte gegen R. Na\u1e25man ein: Wird ihnen Wein w\u00e4hrend der Mahlzeit vorgesetzt, so spreche jeder den Segen f\u00fcr sich, wenn nach der Mahlzeit, so spreche einer f\u00fcr alle<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>. Dieser erwiderte: So meint er es: wird ihnen der Wein nicht w\u00e4hrend der Mahlzeit, sondern nach der Mahlzeit vorgesetzt, so spreche einer den Segen f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DAS<\/small> B<small>ROT GESPROCHEN, SO ENTHEBT ER DEN<\/small> Z<small>UBISS<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Sie fragten: Streitet die Schule \u0160ammajs bez\u00fcglich des Anfangssatzes, oder streitet sie bez\u00fcglich des Schlu\u00dfsatzes? Bez\u00fcglich des Anfangssatzes: der erste Tanna sagt, wenn man den Segen \u00fcber das Brot gesprochen hat, so enthebt er den Zubi\u00df, um so mehr die Topfspeise, und hierzu sagt die Schule \u0160ammajs, nicht nur den Zubi\u00df enthebt er nicht, sondern nicht einmal die Topfspeise; oder aber bez\u00fcglich des Schlu\u00dfsatzes: er lehrt, wenn man den Segen \u00fcber den Zubi\u00df gesprochen hat, enthebe er nicht das Brot, nur das Brot enthebt er nicht, wohl aber die Topfspeise, und hierzu sagt die Schule \u0160ammajs, er enthebe auch die Topfspeise nicht.<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>S<small>ASSEN SIE<\/small> [<small>BEI<\/small> T<small>ISCH<\/small>], <small>SO SPRECHE JEDER DEN<\/small> S<small>EGEN F\u00dcR SICH<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Nur, wenn gelehnt, nicht aber, wenn nicht gelehnt; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wenn zehn [Personen] einen Weg gehen, so mu\u00df, selbst wenn sie von einem Laib essen, jeder f\u00fcr sich den Segen sprechen; setzen sie sich hin, so spreche einer den Segen f\u00fcr alle, selbst wenn jeder von seinem eigenen Laibe i\u00dft. Er lehrt ja: setzen sie sich hin, auch wenn sie nicht lehnen!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Wenn sie sagen: wir wollen gehen und an jenem Orte speisen<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Als die Seele Rabhs zur Ruhe eingekehrt war, gaben ihm seine Sch\u00fcler das Geleit, und als sie zur\u00fcckkehrten, sprachen sie: Wir wollen gehen, und am Strom Denaq speisen. Nachdem sie gespeist hatten, blieben sie sitzen und warfen die Frage auf: Ist [das Wort] \u00bblehnten\u00ab genau zu nehmen, nicht aber wenn man sitzt, oder ist es, wenn man verabredet, nach jenem Orte speisen zu gehen, ebenso wie angelehnt? Sie wu\u00dften es nicht. Da stand R. Ada b. Ahaba auf, drehte seinen Ri\u00df<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>nach hinten und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-43a\">Blatt 43a<\/h2>\n<p>machte einen zweiten Ri\u00df, indem er sprach: Die Seele Rabhs ist zur Ruhe eingekehrt, und wir haben die Speise-Segensspr\u00fcche nicht gelernt! Hierauf kam ein Greis, und nachdem er auf den Widerspruch zwischen der Mi\u0161na und der Barajtha hinwies, erkl\u00e4rte er es: wenn man sagt: wir wollen gehen und an jenem Orte speisen, so ist es ebenso wie angelehnt.<\/p>\n<p>L<small>EHNTEN SIE, SO SPRECHE EINER DEN<\/small> S<small>EGENSSPRUCH<\/small>. Rabh sagte, dies sei nur vom Brote gelehrt worden, da\u00df es des Lehnens ben\u00f6tige, der Wein aber ben\u00f6tige des Lehnens nicht; R. Jo\u1e25anan sagte, auch der Wein ben\u00f6tige des Lehnens. Manche sagen: Rabh sagte, diese sei nur vom Brote gelehrt worden, da\u00df bei diesem das Lehnen wirke, beim Wein aber wirke auch das Lehnen nicht; R. Jo\u1e25anan sagte, auch beim Wein wirke das Lehnen. Man wandte ein: In welcher Ordnung erfolgt das Anlehnen? Die G\u00e4ste treten ein und setzen sich auf B\u00e4nke und auf St\u00fchle, bis alle eingetreten sind. Sodann reicht man ihnen Wasser, und jeder w\u00e4scht eine Hand, und man reicht ihnen Wein, und jeder spricht den Segen f\u00fcr sich. Hierauf steigen sie hinauf <a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>und lehnen sich an. Alsdann reicht man ihnen [abermals] Wasser, und obgleich jeder bereits eine Hand gewaschen hat, w\u00e4scht er beide H\u00e4nde, dann reicht man ihnen [wiederum] Wein, und obgleich bereits jeder den Segen f\u00fcr sich gesprochen hat, spricht einer den Segen f\u00fcr alle. Gegen die Lesart, nach der Rabh gesagt hat, dies sei nur vom Brote gelehrt worden, da\u00df es des Lehnens ben\u00f6tige, der Wein aber ben\u00f6tige des Lehnens nicht, ist ja vom Anfangssatze ein Einwand zu erheben!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei G\u00e4sten, die mit dem Platzwechsel rechnen.<\/p>\n<p>Gegen die Lesart, nach der Rabh gesagt hat, dies sei nur vom Brote gelehrt worden, da\u00df bei diesem das Lehnen wirke, beim Wein aber wirke auch das Lehnen nicht, ist ja vom Schlu\u00dfsatze ein Einwand zu erheben!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei; da das Lehnen f\u00fcr das Brot wirkt, wirkt es auch f\u00fcr den Wein.<\/p>\n<p>W<small>IRD IHNEN<\/small> W<small>EIN W\u00c4HREND DER<\/small> M<small>AHLZEIT VORGESETZT<\/small>. Man fragte Ben Zoma: Aus welchem Grunde sagten sie, wenn ihnen der Wein w\u00e4hrend der Mahlzeit gereicht wird, spreche jeder den Segen f\u00fcr sich, und wenn nach der Mahlzeit, spreche einer den Segen f\u00fcr alle? Er erwiderte: Weil der Schlund nicht frei ist<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>ERSELBE SPRECHE AUCH \u00dcBER DAS<\/small> R<small>\u00c4UCHERWERK<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Also auch, wenn ein w\u00fcrdigerer als er anwesend ist, und zwar deshalb, weil er nach dem Essen die H\u00e4nde zuerst gewaschen hat, somit ist dies eine St\u00fctze f\u00fcr Rabh. R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wer nach dem Essen die H\u00e4nde zuerst w\u00e4scht, ist f\u00fcr den Segensspruch bestimmt.<\/p>\n<p>Rabh und R. \u1e24ija sa\u00dfen vor Rabbi bei Tisch. Da sprach Rabbi zu Rabh: Auf, wasche die H\u00e4nde. Als R. \u1e24ija bemerkte, da\u00df er erschrak<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>, sprach er zu ihm: F\u00fcrstensohn, er sagt dir nur, da\u00df du dich f\u00fcr den Tischsegen vorbereiten sollst.<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen des Raba b. Jirmeja: \u00dcber den Wohlgeruch<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> spricht man den Segen, wenn die Rauchs\u00e4ule aufsteigt. R. Zera sprach zu Raba b. Jirmeja: Man hat ja noch nicht gerochen!? Dieser erwiderte: Wieso spricht man nach deiner Auffassung den Segen \u00bbDer Brot aus der Erde hervorbringt\u00ab, man hat ja noch nicht gegessen!?<\/p>\n<p>Doch wohl, weil man zu essen beabsichtigt, ebenso hierbei, weil man zu riechen beabsichtigt.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija, Sohn des Rabba b. Na\u1e25mani, sagte im Namen R. \u1e24isdas im Namen Rabhs, manche sagen, R. \u1e24isda sagte im Namen Zee\u0351ris: \u00dcber alle R\u00e4ucherwerke spreche man \u00bbDer Wohlgeruchb\u00e4ume erschafft\u00ab, ausgenommen der Moschus, der von einem Tiere herkommt, \u00fcber den man \u00bbDer allerlei Wohlger\u00fcche erschafft\u00ab spreche. Man wandte ein: Man spreche den Segen \u00bbDer Wohlgeruchb\u00e4ume erschafft\u00ab nur \u00fcber den Baisam des Hauses Rabbis, \u00fcber den Balsam des kaiserlichen Hauses und \u00fcber die Myrte jederorts!?<\/p>\n<p>Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sprach zu R. Ji\u00e7\u1e25aq: Welchen Segen spreche man \u00fcber das Balsam\u00f6l? Dieser erwiderte: So sagte R. Jehuda: \u00bbDer das \u00d6l unseres Landes erschafft\u00ab. Jener sprach: Abgesehen von R. Jehuda, dem das Jisra\u00e9lland lieb war, welchen spreche die ganze Welt? Dieser erwiderte: So sprach R. Jo\u1e25anan: \u00bbDer duftendes \u00d6l erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>R. Ada b. Ahaba sagte: \u00dcber den Costus spreche man \u00bbDer Wohlgeruchb\u00e4ume erschafft\u00ab, nicht aber \u00fcber das \u00d6l, in dem er geweicht wurde. R. Kahana sagte: Auch \u00fcber das \u00d6l, in dem er geweicht wurde, nicht aber \u00fcber das \u00d6l, in dem er gemahlen wurde. Die Nehardee\u0351nser sagten, auch \u00fcber das \u00d6l, in dem er gemahlen wurde.<\/p>\n<p>R. Gidel sagte im Namen Rabhs: \u00dcber den Jasmin spreche man den Segen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-43b\">Blatt 43b<\/h2>\n<p>\u00bbDer Wohlgeruchb\u00e4ume erschafft\u00ab. R. \u1e24anan\u00e9l sagte im Namen Rabhs: \u00dcber den Rosmarin spreche man den Segen \u00bbDer Wohlgeruchb\u00e4ume erschafft\u00ab. Mar Zu\u1e6dra sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers: <a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a><em>und sie f\u00fchrte sie auf das Dach und verbarg sie unter dem Baumflachs<\/em><a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>. R. Me\u0161ar\u0161eja sagte: \u00dcber die Gartennarzisse spreche man den Segen \u00bbDer Wohlgeruchb\u00e4ume erschafft\u00ab; \u00fcber die Feldnarzisse: \u00bbDer Wohlgeruchgr\u00e4ser erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>R. \u0160e\u0161eth sagte: \u00dcber Veilchen spreche man den Segen \u00bbDer Wohlgeruchgr\u00e4ser erschafft\u00ab.<\/p>\n<p>Mar Zu\u1e6dra sagte: Wer an einem Etrog<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>oder an einer Quitte riecht, spreche \u00bbGepriesen sei er, der den Fr\u00fcchten Wohlgeruch verlieh\u00ab.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Wer in den Tagen des Nisan<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>hinausgeht und die B\u00e4ume bl\u00fchen sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der in seiner Welt an nichts fehlen lie\u00df und in dieser sch\u00f6ne Gesch\u00f6pfe und sch\u00f6ne B\u00e4ume erschaffen hat, die Menschen an ihnen sich erg\u00f6tzen zu lassen\u00ab.<\/p>\n<p>R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija sagte im Namen Rabhs: Woher, da\u00df man \u00fcber den Geruch einen Segen spreche? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a><em>jede Seele lobe den Herrn<\/em>, und das, wovon die Seele einen Genu\u00df hat und der K\u00f6rper keinen (Genu\u00df hat), ist der Geruch.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija im Namen Rabhs: Dereinst werden die J\u00fcnglinge Jisra\u00e9ls einen Wohlgeruch ausstr\u00f6men, wie der Lebanon, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a><em>es erweitern sich seine Reiser, seine Sch\u00f6nheit gleicht dem \u00d6lbaume und ein Duft ihm eigen, wie dem Lebanon<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija im Namen Rabhs: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a><em>Alles hat er sch\u00f6n gemacht in seiner Zeit.<\/em> Dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, jeden an seiner Besch\u00e4ftigung Gefallen finden l\u00e4\u00dft. R. Papa sagte: Das ist es, was die Leute sagen: H\u00e4nge jenem<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>ein Palmreis um den Hals, er tut dennoch das Seinige.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija im Namen Rabhs: Bei einer Fackel, wie zwei<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>, beim Monde, wie drei. Sie fragten: Ist die Fackel wie zwei mit ihm, oder ist die Fackel wie zwei au\u00dfer ihm?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Beim Monde, wie drei. Erkl\u00e4rlich ist dies, wenn du mit ihm sagst; wozu aber sind, wenn du au\u00dfer ihm sagst, vier n\u00f6tig, der Meister sagte ja, einem k\u00f6nne es<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>erscheinen und schaden, zweien k\u00f6nne es erscheinen, aber nicht schaden, dreien k\u00f6nne es \u00fcberhaupt nicht erscheinen!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df es bei einer Fackel wie zwei mit ihm ist. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobija im Namen Rabhs, manche sagen, R. \u1e24ana b. Bizna im Namen R. \u0160imo\u0351n des Frommen, und manche sagen, R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Lieber lasse sich ein Mensch in einen brennenden Schmelzofen werfen, als das Gesicht seines N\u00e4chsten \u00f6ffentlich erbleichen zu lassen. Dies ist von Tamar zu entnehmen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a><em>sie wurde hinausgef\u00fchrt<\/em><a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a><em>&amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn man einem \u00d6l und eine Myrte vorsetzt, so spreche er, wie die Schule \u0160ammajs sagt, zuerst den Segen \u00fcber das \u00d6l und nachher den Segen \u00fcber die Myrte, und wie die Schule Hillels sagt, zuerst den Segen \u00fcber die Myrte und nachher den Segen \u00fcber das \u00d6l. R. Gamli\u00e9l sagte: Ich werde entscheiden: vom \u00d6l haben wir den Wohlgeruch und die Salbung, von der Myrte haben wir nur den Wohlgeruch und nicht die Salbung. R. Jo\u1e25anan sagte: Die Halakha ist, wie der Entscheidende gesagt hat.<\/p>\n<p>R. Papa war bei R. Hona, dem Sohne R. Iqas, anwesend, und als man ihnen \u00d6l und eine Myrte brachte, sprach R. Papa den Segen \u00fcber die Myrte zuerst, und nachher sprach er den Segen \u00fcber das \u00d6l. Da sprach jener zu ihm: Ist der Meister nicht der Ansicht, die Halakha sei, wie der Entscheidende gesagt hat!? Dieser erwiderte: So sagte Raba: Die Halakha ist wie die Schule Hillels. Dies ist aber nichts; er wollte ihm damit nur ausweichen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn man ihnen \u00d6l und Wein vorsetzt, so nehme man, wie die Schule \u0160ammajs sagt, das \u00d6l in die Rechte und den Wein in die Linke und spreche den Segen \u00fcber das \u00d6l und nachher \u00fcber den Wein, und wie die Schule Hillels sagt, den Wein in die Rechte und das \u00d6l in die Linke und spreche den Segen \u00fcber den Wein und nachher \u00fcber das \u00d6l. Man wische es am Kopfe des Tischdieners ab, und ist der Tischdiener ein Schriftgelehrter, so wische man es an der Wand ab, weil es f\u00fcr einen Schriftgelehrten unschicklich ist, parf\u00fcmiert auf die Stra\u00dfe zu gehen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sechs Dinge sind f\u00fcr einen Schriftgelehrten unschicklich: er gehe nicht parf\u00fcmiert auf die Stra\u00dfe; er gehe nicht nachts allein; er gehe nicht in geflickten Schuhen; er unterhalte sich nicht mit einem Weibe auf offener Stra\u00dfe; er weile nicht in einer Gesellschaft von Unwissenden; und er komme nicht als Letzter ins Lehrhaus. Manche sagen: er mache auch keine gro\u00dfen Schritte und er gehe nicht in emporgerichteter Haltung. \u00abEr gehe nicht parf\u00fcmiert auf die Stra\u00dfe.\u00bb R. Abba, Sohn des R. \u1e24ija b. Abba, sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: In Orten, wo man der P\u00e4derastie verd\u00e4chtig ist. R. \u0160e\u0161eth sagte: Dies nur, wenn an den Kleidern, am K\u00f6rper aber entfernt es ihm den Schwei\u00df. R. Papa sagte: Am Haar ist es ebenso, wie an den Kleidern. Manche sagen, wie am K\u00f6rper. \u00abEr gehe nicht nachts allein.\u00bb Wegen des Verdachtes. Dies nur dann, wenn es nicht seine festgesetzte Stunde ist, ist es aber seine festgesetzte Stunde, so wei\u00df man, da\u00df er zur festgesetzten Stunde geht. \u00abEr gehe nicht mit geflickten Schuhen.\u00bb Dem ist ja aber nicht so, R. \u1e24ija b. Abba ging ja [in solchen]!? Mar Zu\u1e6dra b. R. Na\u1e25man erwiderte: An denen Flick auf Flick sitzt. Dies gilt jedoch nur vom Oberleder, bei der Sohle aber ist nichts dabei. Auch vom Oberleder gilt dies nur auf der Stra\u00dfe, zu Hause aber ist nichts dabei. Ferner gilt dies nur im Sommer, in der Regenzeit aber ist nichts dabei. \u00abEr unterhalte sich nicht mit einem Weibe auf offener Stra\u00dfe.\u00bb R. \u1e24isda sagte: Selbst wenn es seine Frau ist. Ebenso wird gelehrt: Selbst wenn es seine Frau ist, selbst wenn es seine Tochter ist, selbst wenn es seine Schwester ist, weil nicht jeder in seiner Verwandtschaft kundig ist. \u00abEr weile nicht in einer Gesellschaft von Unwissenden.\u00bb Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte sich von ihnen verleiten lassen. \u00abEr komme nicht als Letzter ins Lehrhaus.\u00bb Weil man ihn \u00dcbertreter nennen w\u00fcrde. \u00abManche sagen: er mache auch keine gro\u00dfen Schritte.\u00bb Der Meister sagte n\u00e4mlich, ein gro\u00dfer Schritt nehme ein F\u00fcnfhundertstel vom Augenlicht des Menschen.<\/p>\n<p>Welches Mittel gibt es f\u00fcr ihn?<\/p>\n<p>Er erlangt es wieder durch den Weihsegen am [\u0160abbath-] Abend. \u00abEr gehe nicht in emporgerichteter Haltung.\u00bb Der Meister sagte n\u00e4mlich, wenn jemand auch nur vier Ellen in emporgerichteter Haltung geht, so sei dies ebenso, als verdr\u00e4nge er die F\u00fc\u00dfe der G\u00f6ttlichkeit, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a><em>die ganze Welt f\u00fcllt seine Herrlichkeit.<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-44a\">Blatt 44a<\/h2>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>S<\/bold><small>ETZT MAN EINEM ZUERST<\/small> E<small>INGESALZENES UND<\/small> B<small>ROT DAZU VOR, SO SPRECHE ER DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DAS<\/small> E<small>INGESALZENE UND ER ENTHEBT DAS<\/small> B<small>ROT, DENN DAS<\/small> B<small>ROT IST EINE<\/small> Z<small>UKOST<\/small>. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL HIERBEI IST<\/small>: <small>BEI EINER<\/small> H<small>AUPTSPEISE MIT<\/small> Z<small>UKOST SPRECHE MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DIE<\/small> H<small>AUPTSPEISE, UND ER ENTHEBT DIE<\/small> Z<small>UKOST<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Gibt es denn so etwas, da\u00df das Eingesalzene Hauptspeise und das Brot Zukost ist!? R. A\u1e25a, der Sohn R. A\u0351viras, erwiderte im Namen R. A\u0161is: Dies lehrten sie von dem, der genezaretische Fr\u00fcchte gegessen<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>hatte.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte: Als wir R. Jo\u1e25anan folgten, um genezaretische Fr\u00fcchte zu essen, pflegten wir, wenn wir hundert waren, je zehn zu nehmen, und wenn wir zehn waren, je hundert zu nehmen; und obgleich ein Korb von drei Se\u00e1 keine hundert von diesen fassen konnte, schwor er, wenn er sie a\u00df, da\u00df er noch nichts E\u00dfbares gekostet hat. \u00bbE\u00dfbares\u00ab, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: S\u00e4ttigendes. R. Abahu a\u00df sie, bis ihm eine Fliege von der Stirn herabglitt. R. Ami und R. Asi a\u00dfen sie, bis ihnen das Kopfhaar ausfiel. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 a\u00df sie, bis er rasend wurde. Da berichtete es R. Jo\u1e25anan im Hause des F\u00fcrsten, und R. Jehuda der F\u00fcrst schickte nach ihm Wachtleute, die ihn nach Hause brachten.<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, erz\u00e4hlte er: Der K\u00f6nig Jannaj hatte eine Stadt auf dem K\u00f6nigsberge, aus der man von \u0160abbathvorabend zu \u0160abbathvorabend sechzig Myriaden Becken Thunfische f\u00fcr die Feigenleser auszuf\u00fchren pflegte. Als Rabin kam, erz\u00e4hlte er: Der K\u00f6nig Jannaj hatte einen Baum auf dem K\u00f6nigsberge, von dem man monatlich von drei Bruten vierzig Se\u00e1 junger Tauben herunterzuholen pflegte. Als R. Ji\u00e7\u1e25aq kam, erz\u00e4hlte er: Im Jisra\u00e9lland war eine Stadt namens Guphnin, in der achtzig priesterliche Br\u00fcderpaare an achtzig priesterliche Schwesternpaare verheiratet waren. Die Rabbanan suchten von Sura bis Nehardea\u0351 und fanden keine, als die T\u00f6chter R. \u1e24isdas, die an Rami b. \u1e24ama und Mar U\u0351qaba b. \u1e24ama verheiratet waren; und wenn auch jene Priesterst\u00f6chter waren, so waren diese keine Priester.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Eine Mahlzeit, der Salz fehlt, ist keine Mahlzeit. R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Eine Mahlzeit, der Suppe fehlt, ist keine Mahlzeit.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup><bold>H<\/bold><small>AT JEMAND<\/small> W<small>EINTRAUBEN<\/small>, F<small>EIGEN UND<\/small> G<small>RANAT\u00c4PFEL GEGESSEN, SO SPRECHE ER NACHHER DIE DREI<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE<\/small><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L<\/small>; <small>DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, DEN AUS DEN DREI GEZOGENEN<\/small> S<small>EGENSSPRUCH<\/small>; R. A\u0351<small>QIBA SAGT, SELBST WENN JEMAND GEKOCHTE<\/small> K<small>R\u00c4UTER GEGESSEN HAT, DIES ABER SEINE<\/small> M<small>AHLZEIT IST, SPRECHE ER DIE DREI<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE<\/small>. W<small>ER DES<\/small> D<small>URSTES WEGEN<\/small> W<small>ASSER TRINKT, SPRECHE<\/small> [<small>DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small>] \u00bbA<small>LLES ENTSTEHT DURCH SEIN<\/small> W<small>ORT<\/small>\u00ab; R. T<small>RYPHON SAGT<\/small>: \u00bbD<small>ER VIELE<\/small> S<small>EELEN UND IHRE<\/small> B<small>ED\u00dcRFNISSE ERSCHAFFT<\/small>\u00ab.<\/p>\n<p>GEMARA. Was ist der Grund R. Gamli\u00e9ls?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a><em>ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinst\u00f6cke, Feigen und Granat\u00e4pfel,<\/em> dann hei\u00dft es:<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a><em>in welchem du nicht in D\u00fcrftigkeit Brot essen wirst<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a><em>wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt hast, sollst du den Herrn, deinen Gott, preisen.<\/em><\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Das [Wort] <em>Land<\/em> unterbricht den Zusammenhang<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R. Gamli\u00e9l, das [Wort] <em>Land<\/em> unterbricht ja den Zusammenhang!?<\/p>\n<p>Dieses verwendet er, um das Kauen von Weizen auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>R. Ja\u0351qob b. Idi sagte im Namen R. \u1e24aninas: \u00dcber alles, was zu den f\u00fcnf Getreidearten geh\u00f6rt, spreche man vorher den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch. Rabba b. Mari sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: \u00dcber alles, was zu den sieben Arten geh\u00f6rt, spreche man vorher den Segen \u00bbDer die Baumfrucht erschafft\u00ab und nachher den aus den drei gezogenen Segensspruch.<\/p>\n<p>Abajje sprach zu R. Dimi: Wie lautet der aus den drei gezogene Segensspruch? Dieser erwiderte: \u00dcber Baumfr\u00fcchte: \u00bbF\u00fcr den Baum und f\u00fcr die Frucht des Baumes, f\u00fcr den Ertrag des Feldes und f\u00fcr das weite, gute und k\u00f6stliche Land, das du unsere V\u00e4ter erben lie\u00dfest, von dessen Frucht zu essen und sich von dessen Gut zu s\u00e4ttigen. Erbarme dich, o Herr, unser Gott, deines Volkes Jisra\u00e9l, deiner Stadt Jeru\u0161alem, deines Tempels und deines Altars. Erbaue schnell, in unseren Tagen, deine heilige Stadt Jeru\u0161alem und f\u00fchre uns in sie und erfreue uns an ihr; denn du bist gut und wohlt\u00e4tig f\u00fcr alle\u00ab. \u00dcber die f\u00fcnf Getreidearten: \u00bbF\u00fcr die Ern\u00e4hrung und f\u00fcr die Speisung und f\u00fcr den Ertrag des Feldes &amp;c.\u00ab, und man beende: \u00bbF\u00fcr das Land und f\u00fcr die Ern\u00e4hrung\u00ab.<\/p>\n<p>Wie beende man \u00fcber Fr\u00fcchte?<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, sagte er: Rabh pflegte am Neumondstage zu beenden: \u00bbGepriesen sei er, der Jisra\u00e9l heiligt und die Neumonde<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>\u00ab.<\/p>\n<p>Wie ist es hierbei<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagt: \u00bbF\u00fcr das Land und seine Fr\u00fcchte\u00ab; R. Jo\u1e25anan sagt: \u00bbF\u00fcr das Land und die Fr\u00fcchte\u00ab. R. A\u0351mram sprach: Sie streiten nicht; das eine f\u00fcr uns, und das andere f\u00fcr sie<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein: Sie essen, und wir sprechen den Segen!?<\/p>\n<p>Kehre vielmehr um: R. \u1e24isda sagt: \u00bbF\u00fcr das Land und die Fr\u00fcchte\u00ab, R. Jo\u1e25anan sagt: \u00bbF\u00fcr das Land und seine Fr\u00fcchte\u00ab.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-44b\">Blatt 44b<\/h2>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi sagte im Namen unseres Meisters: \u00dcber Eier und \u00fcber allerlei Fleischarten spreche man vorher den Segen \u00bbAlles\u00ab und nachher \u00bbDer viele Seelen erschafft &amp;c.\u00ab \u00dcber Kr\u00e4uter aber keinen [nachher], R. Ji\u00e7\u1e25aq sagt, auch \u00fcber Kr\u00e4uter; \u00fcber Wasser aber keinen. R. Papa sagt, auch \u00fcber Wasser. Mar Zu\u1e6dra pflegte nach R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi zu verfahren; R. \u0160imi b. A\u0161i pflegte nach R. Ji\u00e7\u1e25aq zu verfahren. Ein Merkzeichen daf\u00fcr: einer<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>wie zwei, und zwei wie einer. R. A\u0161i sagte: Wenn ich daran denke, verfahre ich nach allen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Was nachher eines Segensspruches ben\u00f6tigt, ben\u00f6tigt eines Segensspruches vorher, manches aber ben\u00f6tigt eines Segensspruches vorher, aber keines Segensspruches nachher. Allerdings schlie\u00dft dies nach R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi Kr\u00e4uter aus, nach R. Ji\u00e7\u1e25aq schlie\u00dft dies Wasser aus, was aber schlie\u00dft dies nach R. Papa aus!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die Gebote<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>aus.<\/p>\n<p>Was aber schlie\u00dft es f\u00fcr jene im Westen aus, die, nachdem sie ihre Tephillin abgelegt haben, sprechen: \u00bbDer uns durch seine Gebote geheiligt und uns geboten hat, seine Gesetze zu beobachten\u00ab?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft Wohlger\u00fcche aus.<\/p>\n<p>R. Jannaj sagte im Namen Rabhs: Besser ist ein Ei als alles, was dem Ei [quantitativ] gleicht. Als Rabin kam, sagte er: Besser ist ein gerolltes<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> Ei, als sechs L\u00f6ffel Mehl. Als R. Dimi kam, sagte er: Besser ist ein gerolltes Ei, als sechs<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>, und ein gebackenes, als vier; das gekochte ist es, [von dem es hei\u00dft], ein Ei sei besser als alles, was dem Ei [quantitativ] gleicht, au\u00dfer Fleisch.<\/p>\n<p>R. A\u0351<small>QIBA SAGT, SELBST WENN JEMAND GEKOCHTE<\/small> K<small>R\u00c4UTER GEGESSEN HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Gibt es denn gekochte Kr\u00e4uter, die als Mahlzeit dienen? R. A\u0161i erwiderte: Dies wird vom Kohlstrunke gelehrt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Milz ist gut f\u00fcr die Z\u00e4hne, aber sch\u00e4dlich f\u00fcr die Ged\u00e4rme; Lauch ist sch\u00e4dlich f\u00fcr die Z\u00e4hne, aber gut f\u00fcr die Ged\u00e4rme. Alles Gr\u00fcne macht<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>gr\u00fcn; alles Kleine<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>macht klein; alles Lebende erfrischt das Leben; was [dem Sitze] des Lebens am n\u00e4chsten ist, erfrischt das Leben. Kohl als Nahrungsmittel, Mangold als Heilmittel; wehe dem Hause<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>, in das R\u00fcben hineinkommen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Milz ist gut f\u00fcr die Z\u00e4hne, aber sch\u00e4dlich f\u00fcr die Ged\u00e4rme. Welches Mittel gibt es dagegen?<\/p>\n<p>Man zerkaue sie und werfe sie fort. \u00abLauch ist sch\u00e4dlich f\u00fcr die Z\u00e4hne, aber gut f\u00fcr die Ged\u00e4rme.\u00bb Welches Mittel gibt es dagegen?<\/p>\n<p>Man koche ihn gut und schlucke ihn. \u00abAlles Gr\u00fcne macht gr\u00fcn.\u00bb R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Bei der ersten Mahlzeit nach dem Aderla\u00df. Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Wer vor der vierten Stunde Kr\u00e4uter i\u00dft, mit dem darf man nicht sprechen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Wegen des [\u00fcblen] Geruches. Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Es ist verboten, vor der vierten Stunde rohe Kr\u00e4uter zu essen.<\/p>\n<p>Amemar, Mar Zu\u1e6dra und R. A\u0161i sa\u00dfen beisammen, und man setzte ihnen vor vier Stunden rohe Kr\u00e4uter vor; Amemar und R. A\u0161i a\u00dfen, Mar Zu\u1e6dra a\u00df nicht. Da sprachen sie zu ihm: Du denkst wohl an das, was R. Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat, da\u00df man mit dem, der vor der vierten Stunde Kr\u00e4uter i\u00dft, wegen des [\u00fcblen] Geruches nicht sprechen d\u00fcrfe; wir essen ja, dennoch sprichst du mit uns!? Dieser erwiderte: Ich halte es mit dem anderen [Ausspruch] R. Ji\u00e7\u1e25aqs; R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte n\u00e4mlich, es sei verboten, vor der vierten Stunde rohe Kr\u00e4uter zu essen.<\/p>\n<p>\u00abAlles Kleine macht klein.\u00bb R. \u1e24isda sagte: Selbst ein Br\u00f6cklein im Werte eines Zuz<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>. Dies nur, wenn es noch kein Viertel<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>hat, hat es aber ein Viertel, so ist nichts dabei. \u00abAlles Lebende erfrischt das Leben.\u00bb R. Papa sagte: Selbst kleine<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>Schilf-Fische. \u00abAlles, was [dem Sitze] des Lebens am n\u00e4chsten ist, erfrischt das Leben.\u00bb R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Der Hals. Rabba sprach zu seinem Diener: Wenn du mir rohes Fleisch bringst, bem\u00fche dich und bringe mir von dem, was der Segensspruchstelle<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>am n\u00e4chsten ist. \u00abKohl als Nahrungsmittel, Mangold als Heilmittel.\u00bb Der Kohl nur als Nahrungsmittel und nicht als Heilmittel, und [dem widersprechend] wird gelehrt, da\u00df sechs Dinge den Kranken von seiner Krankheit heilen und ihre Heilung eine wirkliche Heilung sei, und zwar: Kohl, Mangold, Sisinsaft<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>, Honig, Magen, Geb\u00e4rmutter und Leberanh\u00e4ngsel<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: der Kohl auch als Nahrungsmittel. \u00abWehe dem Hause, in das R\u00fcben hineinkommen.\u00bb Dem ist ja aber nicht so, Rabh sagte ja zu seinem Diener: siehst du R\u00fcben auf dem Markte, so frage mich nicht: was willst du essen!?<\/p>\n<p>Abajje sagte: ohne Fleisch; Raba sagte: ohne Wein. Es wurde gelehrt: Rabh sagte: ohne Fleisch, \u0160emu\u00e9l sagte: ohne Holz<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>, und R. Jo\u1e25anan sagte: ohne Wein. Raba sprach zu R. Papa: Metbrauer, wir brechen sie<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>mit Fleisch und Wein, womit aber brechet ihr sie, die ihr nicht viel Wein habt? Dieser erwiderte: Mit Holz. So pflegte die Frau R. Papas, wenn sie diese kochte, sie mit acht persischen Holzkloben zu brechen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein kleiner eingesalzener Fisch t\u00f6tet manchmal: am siebenten, am siebzehnten oder am siebenundzwanzigsten<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>; manche sagen, am dreiundzwanzigsten. Dies nur dann, wenn er gebraten und nicht [richtig] gebraten ist; ist er aber gut gebraten, so ist nichts dabei. Auch bei einem nicht gut gebratenen nur dann, wenn man nachher keinen Met getrunken; hat man aber nachher Met getrunken, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>W<small>ER DES<\/small> D<small>URSTES WEGEN<\/small> W<small>ASSER TRINKT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was soll dies ausschlie\u00dfen? R. Idi b. Abin erwiderte: Dies schlie\u00dft [den Fall] aus, wenn einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-45a\">Blatt 45a<\/h2>\n<p>ein St\u00fcck Fleisch w\u00fcrgt.<\/p>\n<p>R. T<small>RYPHON SAGT<\/small>: \u00bbD<small>ER VIELE<\/small> S<small>EELEN UND IHRE<\/small> B<small>ED\u00dcRFNISSE ERSCHAFFT<\/small>\u00ab. Raba b. R. \u1e24anan sprach zu Abajje, manche sagen, zu R. Joseph: Wie ist die Halakha? Dieser erwiderte: Geh und sieh, wie das Volk verf\u00e4hrt.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,24.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05d5\u05dc\u05d9\u05dd<\/span> wird <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d5\u05dc\u05d9\u05dd<\/span> gelesen; cf.\u00a0Ms.\u00a0V. 4.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Trankopfer.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 9,13.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>In den diesbez\u00fcglichen Mi\u0161nastellen; cf.\u00a0Ms.\u00a0Abschn. V.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Er verwendet ja den angezog. Vers als Beleg f\u00fcr seine Lesart.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,25.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,9.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er haupts\u00e4chlich zu sprechen ist; cf.\u00a0Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo man sich erst recht an Gott wenden mu\u00df.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 19,10.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zur Nachlese nicht pflichtig ist, und dennoch einen Segensspruch erfordert.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zur Teighebe nicht pflichtig ist und dennoch eines Segensspruches ben\u00f6tigt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Mehl u. \u00d6l zum Speisopfer, Wein zum Gu\u00dfopfer.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 15,5.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Bodenerzeugnissen, die Dewarim 8,8 aufgez\u00e4hlt werden.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,1.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 115,16.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>RL. spricht wohl nicht vom Segensspruche, sondern vom Segen, den Gott den Menschen erteilt hat; cf.\u00a0Bereschit 1,28.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 28,24.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 32,6.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 1,8.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 2,11.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,14.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 1,8.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 61,5.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 28,48.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ernte- und Keltermonate.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Getreide, von dem der Zehnt und die \u00fcbr. priesterl. und levit. Abgaben noch nicht entrichtet sind.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 26,13.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wein und \u00d6l sind wertvoller als Weinbeeren, bzw. Oliven, aus denen sie hergestellt werden.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Wein und \u00d6l sind wertvoller als Weinbeeren, bzw. Oliven, aus denen sie hergestellt werden.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Weizen, Gerste, Dinkel, Hafer und Spelt.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Das unges\u00e4uerte Brot f\u00fcr das Pesa\u1e25fest; cf.\u00a0Schemot 12,15 u\u00f6.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 104,15.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlu\u00df des Verses: <em>und Brot st\u00e4rkt das Herz des Menschen<\/em>.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem solchen Falle spreche man keinen Segensspruch.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer etwas, das dem Heiligtum geh\u00f6rt, genie\u00dft, hat ein F\u00fcnftel mehr zu ersetzen; cf.\u00a0Wajikra 22,14. Das Trinken des \u00d6ls ist kein Genu\u00df, sondern im Gegenteil sch\u00e4dlich.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das \u00d6l heilend ist, nimmt man davon mehr, somit ist es Hauptspeise.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, am \u0160. Arzeneien zu bereiten u. zur Vorsicht, in manchen F\u00e4llen auch zu benutzen.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Rohes, nach anderen, ger\u00f6stetes.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u00f6l, bzw. das Mehl sind nicht mehr \u00bbFrucht\u00ab.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u00f6l, bzw. das Mehl sind nicht mehr \u00bbFrucht\u00ab.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Junge Sch\u00f6\u00dflinge der Palme.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die Erdfrucht.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Ausschneiden des Palmkrautes verdorrt der Baum.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Baumfr\u00fcchte werden im vierten Jahre geweiht; die Fr\u00fcchte der ersten drei Jahre, <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05dc\u05d4<\/span>, Vorh\u00e4utiges, sind f\u00fcr den Genu\u00df verboten; cf.\u00a0Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, zwischen den Weinst\u00f6cken andere Arten oder sonst verschiedene Arten von S\u00e4mereien durcheinander zu pflanzen; cf.\u00a0Dewarim 22,9.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Den G\u00e4rtner, der hinsichtlich des Ungeweihten verd\u00e4chtig ist.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Halakha nach der Schule Hillels entschieden wird.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Text wird dies durch die Accusativpartikel angedeutet, die hier die Bedeutung mit hat.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie nach RA\u0351. hinsichtlich des Zehnten nicht als Frucht gilt.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum verunreinigungsf\u00e4higen Quantum; cf.\u00a0Ukc. II,3.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich die Bl\u00fcte der gepfl\u00fcckten Frucht fehlt.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Ungeweihtes.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Brachjahr, in dem die Felder nicht bestellt werden d\u00fcrfen; cf.\u00a0Dewarim 15,9. Das F\u00e4llen eines Fruchtbaumes ist dann verboten, da die Tora ihn dann \u00bbzum Essen\u00ab bestimmt hat.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist die \u00bbunreife\u00ab od. \u00bbkernige\u00ab Weinbeere.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier die Kapernschale.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem das Essen verboten ist.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,9.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist dann e\u00dfbar, und man spricht dar\u00fcber den Segen \u00fcber Bodenfrucht.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Speise aus Mehl, Honig und \u00d6l.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Auszug der drei Segensspr\u00fcche des Tischsegens; cf.\u00a0Weiter Blatt 44a.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Mq. 13b.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,19.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit daraus bereitetem Unges\u00e4uerten.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus der Dattel wird Honig gewonnen, der zu den 7 in der Tora genannten Arten geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Den verschiedenen Speisopfern; cf.\u00a0Wajikra 2,6 u. hierzu Men. 75b.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester die Speisopfer.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den Krumen des Speisopfers; nach anderer Erkl\u00e4rung: von den f\u00fcnf Getreidearten.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Und es am Pesa\u1e25feste i\u00dft.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Barajtha ist auf RJ. zur\u00fcckzuf\u00fchren, da darin die Ansicht vertreten wird, da\u00df die Krumen des Speisopfers kleiner als eine Olive waren.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Durchgebrochenes, die H\u00e4lfte eines 8 Eier gro\u00dfen Brotes.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: gro\u00dfem; die Brocken behalten ihren Charakter als Brot, auch wenn sie nicht olivengro\u00df sind.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie vom Getreide, so ist auch vom fertigen Teig ein Teil dem Priester zu entrichten; cf.\u00a0Bamidbar 15,20-21.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht in einem Gef\u00e4\u00dfe, sondern in einer Vertiefung des Ofenbodens gebacken wird.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren: Teig, den man unter st\u00e4ndigem Bestreichen mit \u00d6l oder Eiern am Spie\u00df b\u00e4ckt.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Pes. 42a.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses wird in der Sonne gebacken.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,3.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man davon aus Versehen genie\u00dft; cf.\u00a0Wajikra 5,15.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p><em>T\u03f1\u1fd1\u03bc\u03bc\u03b1, Geriebenes<\/em>, Speise aus gequetschten Fr\u00fcchten.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach \u1e6c. noch als Frucht betrachtet wird.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren eine Speise aus ger\u00f6steten \u00c4hren und Honig.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Getr\u00e4nk aus Gerste, Saflor u. Salz; cf.\u00a0Pes. 42b.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Der hier angezogenen Mi\u0161na.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 23,22.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,15.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 6,7.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 6,7.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Er spricht in der Vergangenheit, obgleich es noch gar nicht geschehen war.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der editio princeps herzustellen; unsere Ausgaben sind korrupt.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Des oben angezogenen Verses.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Was man roh i\u00dft.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Was man gekocht i\u00dft.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Unges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste zu essen.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie streiten also, ob die gekochte Speise ihr Wesen beh\u00e4lt.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man mit Gekochtem der Pflicht nicht gen\u00fcge.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hat es von diesem und nicht von RJ. geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Eingesalzene gleicht hierin dem Ged\u00fcnsteten.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,8.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Was kleiner ist als eine Olive, ben\u00f6tigt keines Segensspruches.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war ihm neu, u. aus Bevorzugung sprach er dar\u00fcber den Segen zuerst.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Du solltest mich fragen.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachahmung des Schalles beim Kochen.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach der Segen \u00fcber die Bodenfrucht zu sprechen ist.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er von Hebe herr\u00fchrt, ist er dann einem Gemeinen nicht mehr verboten.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sie kleiner sind als die Brocken.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Friedliche.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,3.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,22.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, am \u0160abbath mehr als 2000 Ellen zu gehen; man kann jedoch vor Eintritt des \u0160.s am Ende der 2000 Ellen eine Speise niederlegen, wodurch diese Stelle quasi als seine Wohnung betrachtet wird, dann ist es ihm erlaubt, weitere 2000 Ellen zu gehen. Auf \u00e4hnliche Weise, wenn jeder dazu etwas beitr\u00e4gt, k\u00f6nnen mehrere Anwohner ihre H\u00f6fe \u00bbvereinigen\u00ab, so da\u00df sie hinsichtl. des \u0160abbathgesetzes als ein Gebiet zu betrachten sind. Diese Speise wird E\u0351rub (Vermischung, Vereinigung sc. der Gebiete) genannt.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Tischnachbar, nachdem er den Segen gesprochen hat; nach dem Segensspruche darf man, bevor man gekostet hat, nicht unn\u00f6tigerweise unterbrechen.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,15.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,15.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. dieses Brot kann man auch ohne Zukost essen.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Stehend bef\u00fcrchtet man, sich zu bespritzen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zahl sechzig bedeutet im Talmud soviel wie recht viel u. ist nicht genau zu nehmen.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 68,20.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gelehrte, der mit Wissen voll ist.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 15,26.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erstlingshebe.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil der Boden vorhanden ist; cf.\u00a0Bik. I,6.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 9,21.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 3,7.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Deshalb \u00bbBaum der Erkenntnis\u00ab.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar Kap. 5.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim Kap. 26.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 26,13.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Was bei den genannten Dingen der Fall ist; Essig entsteht durch das Sauerwerden des Weines, ebenso sind Fallobst und Heuschrecken ein Fluch.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: deren Aussehen vor\u00fcber ist.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Fr\u00fcchte, von denen es zweifelhaft ist, ob von ihnen der Zehnt &amp;c.\u00a0entrichtet worden ist. Bez\u00fcglich der hier aufgez\u00e4hlten minderwertigen Fr\u00fcchte besteht noch ein zweiter Zweifel: ob sie \u00fcberhaupt zehntpflichtig sind.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach den Kommentaren zur Mi\u0161na, der Text ist auch in Handschriften korrumpiert.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Was beim M\u00e4hen der Feldfr\u00fcchte zur\u00fcckbleibt; cf.\u00a0Wajikra 19,9.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Die bei der Ernte vergessene Garbe; cf.\u00a0Dewarim 24,19.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim M\u00e4hen mu\u00df an einer Ecke des Feldes etwas Getreide am Halm zur\u00fcckgelassen werden; cf.\u00a0Wajikra 19,9. All dies ist Freigut und bleibt f\u00fcr die Armen.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie sonst als Freigut zehntfrei sind.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>In unserer Mi\u0161na, in der es sich um \u00fcberreifte Fr\u00fcchte handelt.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf jeden Fall nur einen Segensspruch f\u00fcr alle.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch RJ. mu\u00df zugeben, da\u00df das eine, wenn es auch zu den sieben Arten geh\u00f6rt, das andere nicht befreien k\u00f6nne.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,8.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra Kap. 14.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie geh\u00f6ren nicht zur eintretenden Person, sondern als selbst\u00e4ndig in das Haus gekommene Sachen.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch das Essen bedeutend weniger Zeit erfordert.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Von einer menschlichen Leiche.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. durch das Zusammensein in einem Raume. Die Schrift gebraucht beim Gesetze von der Verunreinigung durch eine Leiche den Ausdruck Zelt (cf.\u00a0Bamidbar 19,14), u. dieses Wort ist im Talmud als Terminus f\u00fcr die Verunreinigung durch den gemeinsamen Raum beibehalten worden.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Geweihter, der sich auf bestimmte Zeit Gott weiht, dem der Weingenu\u00df verboten ist (cf.\u00a0Bamidbar Kap. 3). Der Genu\u00df des genannten Quantums ist strafbar.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem das Umhertragen einer Sache aus einem Gebiet nach einem anderen verboten ist; cf.\u00a0Sab. 75b.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Ggs. zum Handwerker, der das Gef\u00e4\u00df herstellt.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gef\u00e4\u00df ein Loch in der Gr\u00f6\u00dfe eines Granatapfels hat, ist es nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem das Essen verboten ist; der Genu\u00df eines solchen Quantums ist strafbar.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Dattel, die mit dem in der Schrift genannten \u00bbHonig\u00ab identisch ist.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Mandeln, N\u00fcssen, Gew\u00fcrzen udgl. zubereitet, zum Dessert mit Rost\u00e4hren gegessen.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Man trinkt ihn auch zu rituellen Zwecken, wo man das Trinken nicht beabsichtigt.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Von jenen Dessertbr\u00f6tchen.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Man mu\u00df den Tischsegen lesen und dann wieder den betr. Segensspruch sprechen.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Er darf noch ohne Segensspruch essen, solange er nicht, seiner Gewohnheit gem\u00e4\u00df, die H\u00e4nde mit \u00d6l bestrichen hat.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hand auf den Kopf des Opfertieres; cf.\u00a0Wajikra 1,4 u\u00f6.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Mahlzeit; nach anderer Erkl\u00e4rung: nach der Mahlzeit.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 30,27.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 39,5.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nach der Mahlzeit herumgereicht wurde.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Noch einen Becher zu trinken.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend der Mahlzeit trinkt man den Wein nur, um die festen Speisen zu weichen, w\u00e4hrend er vorher u. nachher ein Gang f\u00fcr sich ist.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>R. mi\u00dfverstand die Mi\u0161na und erkl\u00e4rte sie folgenderma\u00dfen: wird ihnen Wein w\u00e4hrend der Mahlzeit vorgesetzt, so spreche jeder den Segen f\u00fcr sich, und wenn er nach der Mahlzeit wieder vorgesetzt wird, spreche einer f\u00fcr alle.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verabreden ist, wie das Lehnen, eine Festsetzung der Mahlzeit.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Todesfalle eines nahen Verwandten, sowie eines Lehrers mu\u00df man, als Zeichen der Trauer, das Gewand einrei\u00dfen.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf das Lager, nach orient. Sitte.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeder denkt an das Essen und nicht an den Segensspruch.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Er glaubte n\u00e4mlich, seine H\u00e4nde seien schmutzig, oder er habe zu viel gegessen.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Des R\u00e4ucherwerkes.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 2,6.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Hieraus, da\u00df auch Stengel und Stauden \u00bbBaum\u00ab od. \u00bbHolz\u00ab genannt werden.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Zitrone (vulgo Paradiesapfel); citrus medica var. rugosa, cf.\u00a0Risso, <em>Hist. nat. des Oranges<\/em> i. p.\u00a0203, ii. t. 103.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Siebenter (od. 1.) Monat des j\u00fcd. Kalenders, ungef\u00e4hr April.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 150,6.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 14,7.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 3,11.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Einem Schwein.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Man soll nachts, wegen der Gespenster, nicht allein ausgehen.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gespenst.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 38,25.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nannte dennoch nicht den Namen Jehudas.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 6,3.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nachher Salziges i\u00dft, um den bekannten allzus\u00fc\u00dfen Geschmack dieser Fr\u00fcchte zu vertreiben.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,8.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 9.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u00bbpreisen\u00ab bezieht sich nur auf das nachfolgend genannte Brot.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Er nannte zwei Objekte, obgleich es sich nur um eines handelt.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man im Schlusse neben den Fr\u00fcchten auch das Land nenne.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Uns, die Babylonier, zu denen R\u1e24. z\u00e4hlte, sie, die Pal\u00e4stinenser, zu denen RJ. z\u00e4hlte.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ohne Vatersname.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Man spricht einen Segensspruch vor der Aus\u00fcbung, nicht aber nach der Aus\u00fcbung.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Rollen auf dem hei\u00dfen Herd ganz weich gebacken.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>L\u00f6ffel. Nach einer handschriftlichen Lesart zu \u00fcbersetzen: ein gerolltes Ei ist besser als sechs gebackene, ein gebackenes als vier gekochte; alles, was dem Ei &amp;c.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gesichtsfarbe.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Unreifes.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Bauche.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. auch wenn es ein sehr gutes ist.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nat\u00fcrl. Gr\u00f6\u00dfe.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auch ausgewachsen klein sind.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sch\u00e4chten.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dd\u05d9\u05dd\u05d9\u05df<\/span> Levy vermutet <em>\u03c3\u03b9\u03c3\u03c9\u03bd<\/em> <bold>ein<\/bold> syr. Gew\u00e4chs, dessen Same als Gew\u00fcrz und als Heilmittel diente; Raschi: <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d5\u05dc\u05d9\u05d0\u05d5\u05dc<\/span> (Polei?).<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05ea\u05e8\u05ea<\/span> ist viell. die Leberkapsel od. die Appendices der L. zu verstehen.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht gen\u00fcgend gekocht.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sch\u00e4dliche Wirkung des Kohls.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi: Tag des Einsalzens.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 35a 35b 36a 36b 37a 37b 38a 38b 39a 39b 40a 40b 41a 41b 42a 42b 43a 43b 44a 44b 45a Blatt 35a iWIE SPRECHE MAN DEN SEGEN \u00dcBER FR\u00dcCHTE? \u00dcBER BAUMFR\u00dcCHTE SPRECHE MAN \u00bbDER DIE BAUMFRUCHT ERSCHAFFT\u00ab, AUSGENOMMEN DER WEIN, DENN \u00dcBER DEN WEIN SPRECHE MAN \u00bbDER DIE REBENFRUCHT ERSCHAFFT\u00ab. \u00dcBER BODENFR\u00dcCHTE SPRECHE MAN \u00bbDER DIE BODENFRUCHT ERSCHAFFT\u00ab, AUSGENOMMEN DAS BROT, DENN \u00dcBER DAS BROT SPRECHE MAN \u00bbDER BROT AUS DER ERDE HERVORBRINGT\u00ab. \u00dcBER KR\u00c4UTER SPRECHE MAN \u00bbDER DIE BODENFRUCHT ERSCHAFFT\u00ab; R. JEHUDA SAGT, [MAN SPRECHE] \u00bbDER ALLERLEI GRASARTEN ERSCHAFFT\u00ab. GEMARA. Woher dies? Die Rabbanan lehrten:1Heilig, Lobpreisungen des Herrn; dies lehrt, da\u00df sie eines Segensspruches vorher und nachher ben\u00f6tigen. Hieraus folgerte R. A\u0351qiba, da\u00df es verboten ist, etwas zu genie\u00dfen, bevor er den Segensspruch gesprochen hat. Sind denn [die Worte] Heilig, Lobpreisungen hierf\u00fcr zu verwenden, diese deuten ja erstens, da\u00df der Allbarmherzige angeordnet hat, ausweihen2 und nachher essen, und zweitens, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7037","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7037","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7037"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7037\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7039,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7037\/revisions\/7039"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7037"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}