{"id":7041,"date":"2021-02-25T12:00:13","date_gmt":"2021-02-25T10:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7041"},"modified":"2021-02-25T12:00:16","modified_gmt":"2021-02-25T10:00:16","slug":"berachot-kapitel-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-7\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 7"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45a\">45a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45b\">45b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-46a\">46a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-46b\">46b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47a\">47a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47b\">47b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-48a\">48a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-48b\">48b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-49a\">49a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-49b\">49b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50a\">50a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50b\">50b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51a\">51a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51b\">51b<\/a> \n\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-45a\">Blatt 45a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>W<\/bold>ENN <small>DREI ZUSAMMEN GESPEIST HABEN, SO M\u00dcSSEN SIE DEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN GEMEINSAM SPRECHEN<\/small>. W<small>ER<\/small> D<small>EMAJ, ODER DEN ERSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>ABGESONDERT WURDE, ODER DEN ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> H<small>EILIGENGUT, DIE AUSGEWEIHT WURDEN, GEGESSEN HAT, FERNER DER<\/small> T<small>ISCHDIENER, DER IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> O<small>LIVE GEGESSEN HAT, SOWIE EIN<\/small> S<small>AMARITANER WERDEN ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN MITGERECHNET<\/small>. W<small>ER<\/small> U<small>NVERZEHNTETES, ODER DEN ERSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE NICHT ABGESONDERT WURDE, ODER DEN ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN, UND<\/small> H<small>EILIGENGUT, DIE NICHT AUSGEWEIHT WURDEN, FERNER DER<\/small> T<small>ISCHDIENER, DER WENIGER ALS IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> Q<small>LIVE GEGESSEN HAT, SOWIE EIN<\/small> F<small>REMDLING<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>WERDEN ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN NICHT MITGERECHNET<\/small>. <sup>ii<\/sup>F<small>RAUEN<\/small>, S<small>KLAVEN UND<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGE WERDEN ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN NICHT MITGERECHNET<\/small>. W<small>IEVIEL<\/small> [<small>MUSS MAN GEGESSEN HABEN<\/small>], <small>UM ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN MITGERECHNET ZU WERDEN<\/small>?<\/p>\n<p><small>BIS ZUM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> O<small>LIVE<\/small>; R. J<small>EHUDA SAGT, BIS ZUM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> E<small>IES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies?<\/p>\n<p>R. Asi sagte: Der Schriftvers sagt: <a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>verherrlicht den Herrn mit mir, wir wollen seinen Namen gemeinsam erheben.<\/em> R. Abahu sagte: Hieraus: <a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a><em>denn den Namen des Herrn will ich nennen, gebet Ehre unserem Gott<\/em><a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24anan b. Abba sagte: Woher, da\u00df derjenige, der \u00bbAmen\u00ab antwortet, seine Stimme nicht lauter erheben darf, als derjenige, der den Segen spricht? Es hei\u00dft: <em>verherrlicht den Herrn mit mir, wir wollen seinen Namen gemeinsam erheben<\/em>. R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte: Woher, da\u00df der Dolmetsch seine Stimme nicht lauter erheben darf, als der Vorlesende? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e redete, und Gott antwortete ihm mit der Stimme<\/em>. Es h\u00e4tte ja nicht zu hei\u00dfen brauchen <em>mit der Stimme<\/em>, es hei\u00dft aber <em>mit der Stimme,<\/em> mit der Stimme Mo\u0161es. Ebenso wird gelehrt: Der Dolmetsch darf seine Stimme nicht lauter erheben als der Vorlesende; wenn der Dolmetsch aber seine Stimme gegen\u00fcber der des Vorlesenden nicht gen\u00fcgend erheben kann, so d\u00e4mpfe der Vorlesende seine Stimme und lese.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: \u00dcber zwei, die zusammen gespeist haben, [streiten] Rabh und R. Jo\u1e25anan; einer sagt, wenn sie wollen, sprechen sie den Tischsegen gemeinsam, und der andere sagt, auch wenn sie wollen, d\u00fcrfen sie den Tischsegen nicht gemeinsam sprechen. Wir haben ja aber gelernt, wenn drei zusammen gespeist haben, so m\u00fcssen sie den Tischsegen gemeinsam sprechen; nur drei, zwei aber nicht!?<\/p>\n<p>Hier ist es Pflicht, da aber freigestellt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn drei zusammen gespeist haben, so m\u00fcssen sie den Tischsegen gemeinsam sprechen; sie d\u00fcrfen sich nicht trennen; nur drei, zwei aber nicht<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Anders ist es hier, wo sie bereits verpflichtet<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> waren.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Der Tischdiener, der zwei bedient, speise mit ihnen, auch wenn sie ihm keine Erlaubnis erteilt haben, wenn er drei bedient, so speise er mit ihnen nur dann, wenn sie ihm Erlaubnis erteilt haben!?<\/p>\n<p>Anders ist es hier, es ist ihnen erw\u00fcnscht,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-45b\">Blatt 45b<\/h2>\n<p>da\u00df es ihnen zur Pflicht<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> werde.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Frauen sprechen f\u00fcr sich selbst den gemeinsamen Tischsegen; Sklaven sprechen f\u00fcr sich selbst den gemeinsamen Tischsegen. Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrige d\u00fcrfen, auch wenn sie es wollen, sich nicht zum gemeinsamen Tischsegen vereinigen. Hundert Frauen gleichen ja<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> zwei M\u00e4nnern, und er lehrt: Frauen sprechen f\u00fcr sich selbst den gemeinsamen Tischsegen, Sklaven sprechen f\u00fcr sich selbst den gemeinsamen Tischsegen!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, es sind ja [viele] Personen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: Frauen und Sklaven d\u00fcrfen, auch wenn sie es wollen, sich nicht zum gemeinsamen Tischsegen vereinigen; wieso nicht, es sind ja [viele] Personen!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei: wegen der Zuchtlosigkeit.<\/p>\n<p>Es ist zu schlie\u00dfen, da\u00df Rabh es ist, welcher sagt, auch wenn sie es wollen, d\u00fcrfen sie nicht den gemeinsamen Tischsegen sprechen. R. Dimi b. Joseph sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wenn drei zusammen gespeist haben und einer von ihnen auf die Stra\u00dfe hinausgeht, so rufen sie ihn und z\u00e4hlen ihn mit<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>zum gemeinsamen Tischsegen. Nur wenn sie ihn rufen, nicht aber, wenn sie ihn nicht rufen!?<\/p>\n<p>Anders ist es hier, wo es ihnen von vornherein eine Pflicht war.<\/p>\n<p>Es ist zu schlie\u00dfen, da\u00df R. Jo\u1e25anan es ist, welcher sagt, auch wenn sie es wollen, d\u00fcrfen sie nicht den gemeinsamen Tischsegen sprechen. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn zwei zusammen essen, so entledigt sich der eine seiner Pflicht durch den Segen seines Genossen. Dagegen wandten wir ein: Was Neues lehrt er uns da, wir haben ja bereits gelernt, wer zugeh\u00f6rt hat, auch wenn er nicht geantwortet<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>hat, habe seiner Pflicht gen\u00fcgt!? Und R. Zera erwiderte, dies lehre, da\u00df es bei ihnen keinen gemeinsamen Tischsegen<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>gebe.<\/p>\n<p>Es ist zu schlie\u00dfen. Raba b. R. Hona sprach zu R. Hona: Die Rabbanan, die aus dem Westen gekommen, sagen ja, wenn sie es wollen, d\u00fcrfen sie den gemeinsamen Tischsegen sprechen, und dies werden sie wohl von R. Jo\u1e25anan geh\u00f6rt haben!?<\/p>\n<p>Nein, sie h\u00f6rten dies von Rabh, bevor er nach Babylonien herabkam.<\/p>\n<p>Der Text. R. Dimi b. Joseph sagte im Namen Rabhs: Wenn drei zusammen gespeist haben, und einer von ihnen auf die Stra\u00dfe hinausgeht, so rufen sie ihn und z\u00e4hlen ihn mit zum gemeinsamen Tischsegen. Abajje sagte: Dies nur, wenn sie ihn rufen, und er ihnen antwortet. Mar Zu\u1e6dra sagte: Dies nur, wenn drei, wenn aber zehn<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>, nur wenn er herankommt. R. A\u0161i wandte ein: Im Gegenteil, das Entgegengesetzte ist ja einleuchtender: neun erscheinen wohl wie zehn, nicht aber erscheinen zwei wie drei!? Die Halakha ist wie Mar Zu\u1e6dra.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil man dann den Namen Gottes erw\u00e4hnen mu\u00df, und dies ist, wenn weniger als zehn, nicht schicklich.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Es ist uns erhalten: wenn zwei zusammen speisen, so ist es Gebot, da\u00df sie sich trennen<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Wenn zwei zusammen essen, so ist es Gebot, da\u00df sie sich trennen. Diese Worte gelten nur, wenn beide Schriftkundige sind, wenn aber einer Schriftkundiger und der andere ein Unwissender ist, so spreche der Schriftkundige den Segen, und der Unwissende ist vertreten.<\/p>\n<p>Raba sagte: Folgendes habe ich gesagt, und \u00fcbereinstimmend mit mir wurde es auch im Namen R. Zeras gelehrt: Wenn drei speisen, so unterbreche einer<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>f\u00fcr zwei, nicht aber unterbrechen zwei f\u00fcr einen.<\/p>\n<p>Etwa nicht, R. Papa unterbrach ja zusammen mit noch jemandem f\u00fcr seinen Sohn Abba Mar!? Anders R. Papa, er verfuhr innerhalb der Rechtslinie.<\/p>\n<p>Jehuda b. Meremar, Mar b. R. A\u0161i und R. A\u1e25a aus Diphte speisten zusammen, und unter ihnen war keiner, der bedeutender w\u00e4re als seine Genossen, um f\u00fcr sie den Segensspruch zu sprechen. Sie sprachen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>: Wir haben gelernt: Wenn drei zusammen gespeist haben, so m\u00fcssen sie den Tischsegen gemeinsam sprechen. Dies nur, wenn einer [unter ihnen] bedeutender ist, wenn sie aber gleich sind, ist die Trennung bei den Segensspr\u00fcchen vorzuziehen, und jeder spreche den Segen f\u00fcr sich. Als sie zu Meremar kamen, sprach er zu ihnen: Ihr habt der Pflicht des Tischsegens gen\u00fcgt, der des gemeinsamen Tischsegens habt ihr nicht gen\u00fcgt. Wenn ihr aber sagt, ihr wollt umkehren und ihn gemeinsam sprechen, so gibt es r\u00fcckwirkend keinen Zusammenschlu\u00df.<\/p>\n<p>Was spricht, der hereinkommt und sie beim Tischsegen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>trifft, mit ihnen mit? R. Zebid sagte: \u00bbGepriesen und gesegnet\u00ab. R. Papa sagte: Er antworte \u00bbAmen\u00ab. Sie streiten aber nicht; das eine, wann er sie bei der Formel \u00bbWir wollen preisen\u00ab trifft, das andere, wenn er sie bei der Formel \u00bbGepriesen\u00ab trifft. Trifft er sie bei der Formel \u00bbWir wollen preisen\u00ab, so spreche er: \u00bbGepriesen und gesegnet\u00ab, trifft er sie bei der Formel \u00bbGepriesen\u00ab, so antworte er \u00bbAmen\u00ab.<\/p>\n<p>Eines lehrt, wer nach seinen eigenen Segensspr\u00fcchen \u00bbAmen\u00ab spricht, sei lobenswert, und ein Anderes lehrt, er sei tadelnswert!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das Eine nach dem Segen \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>, das Andere nach den \u00fcbrigen Segensspr\u00fcchen. Abajje pflegte es<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>laut zu sprechen, damit die Tagel\u00f6hner es h\u00f6ren und aufstehen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>sollen, denn [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>ist kein Gebot der Tora. R. A\u0161i pflegte ihn leise zu sprechen, damit sie [den Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab nicht vernachl\u00e4ssigen sollen.<\/p>\n<p>R. Zera war krank, und als R. Abahu ihn besuchte, nahm er auf sich,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-46a\">Blatt 46a<\/h2>\n<p>wenn der Kleine mit den versengten Schenkeln<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>genesen sollte, f\u00fcr die J\u00fcnger ein Fest zu veranstalten. Dieser genas, und er veranstaltete ein Fest f\u00fcr alle J\u00fcnger. Als es zum Anbrechen [des Brotes] kam, sprach er zu R. Zera: M\u00f6ge der Meister anbrechen. Dieser sprach: H\u00e4lt der Meister nichts von dem, was R. Jo\u1e25anan gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich der Hausherr anbreche? Da brach er an. Als es zum Tischsegen kam, sprach er zu ihm: M\u00f6ge uns der Meister den Segen sprechen. Dieser erwiderte: H\u00e4lt der Meister nichts von dem, was R. Hona aus Babylonien gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich, wer angebrochen hat, auch den Tischsegen spreche!?<\/p>\n<p>Wessen Ansicht war jener?<\/p>\n<p>Der des R. Jo\u1e25anan, der im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj gesagt hat, der Hausherr breche an, und der Gast spreche den Tischsegen. Der Hausherr breche an, damit er mit wohlwollendem Auge anbreche, der Gast spreche den Tischsegen, damit er den Hausherrn segne.<\/p>\n<p>Welchen Segen spreche er?<\/p>\n<p>\u00bbM\u00f6ge es sein Wille sein, da\u00df der Hausherr in dieser Welt nicht besch\u00e4mt und in der zuk\u00fcnftigen Welt nicht zu Schanden werde\u00ab. Rabbi f\u00fcgte noch Worte hinzu: \u00bbM\u00f6ge er in all seinem Besitztum viel Gl\u00fcck haben; seine sowie unsere G\u00fcter m\u00f6gen gedeihen und der Stadt nahe sein. M\u00f6ge der Satan keine Macht haben \u00fcber die Werke seiner H\u00e4nde, noch \u00fcber die Werke unserer H\u00e4nde. Kein Gedanke der S\u00fcnde, der \u00dcbertretung und des Vergehens komme ihm sowie uns in den Weg, von jetzt an bis in Ewigkeit\u00ab.<\/p>\n<p>Wie weit reicht der gemeinsame Tischsegen<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagt, bis \u00bbWir wollen preisen\u00ab, R. \u0160e\u0161eth sagt, bis \u00bbDer<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>da ern\u00e4hrt\u00ab. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df [sie denselben Streit f\u00fchren], wie die folgenden Tanna\u00edm. Eines lehrt, den Tischsegen [sprechen] zwei oder drei<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, und ein Anderes lehrt, drei oder vier. Sie glaubten, alle seien der Ansicht, [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab sei kein Gebot der Tora, somit besteht ihr Streit in folgendem: derjenige, der zwei oder drei sagt, ist der Ansicht, [er reiche] bis \u00bbDer da ern\u00e4hrt\u00ab, und derjenige, der drei oder vier sagt, ist der Ansicht, bis \u00bbWir wollen preisen\u00ab.<\/p>\n<p>Nein; R. Na\u1e25man bringt sie in \u00dcbereinstimmung nach seiner Ansicht, und R. \u0160e\u0161eth bringt sie in \u00dcbereinstimmung nach seiner Ansicht. R. Na\u1e25man bringt sie in \u00dcbereinstimmung nach seiner Ansicht: alle stimmen \u00fcberein, [er reiche] bis \u00bbWir wollen preisen\u00ab, also nach demjenigen, der drei oder vier sagt, aber auch nach demjenigen, der zwei oder drei sagt, kann er dir erkl\u00e4ren, hier werde vom Tischsegen der Tagel\u00f6hner gesprochen, denn der Meister sagte, er beginne mit [dem Segen] \u00bbDer da ern\u00e4hrt\u00ab und schalte [den Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab in den Segen \u00fcber das Land ein<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>. R. \u0160e\u0161eth bringt sie in \u00dcbereinstimmung nach seiner Ansicht: alle sind der Ansicht, [er reiche] bis \u00bbDer da ern\u00e4hrt\u00ab, also nach demjenigen, der zwei oder drei sagt, derjenige aber, der drei oder vier sagt, ist der Ansicht, auch [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab sei ein Gebot der Tora<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Du siehst, da\u00df [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab kein Gebot der Tora ist, denn Tagel\u00f6hner lassen ihn fort. R. Ji\u00e7haq, Sohn des \u0160emu\u00e9l b. Martha, sagte im Namen Rabhs: Du siehst, da\u00df [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab kein Gebot der Tora ist, denn man beginnt ihn mit \u00bbGepriesen\u00ab und schlie\u00dft ihn nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man beginne alle Segensspr\u00fcche mit \u00bbGepriesen\u00ab und schlie\u00dfe sie mit \u00bbGepriesen\u00ab, ausgenommen die Segensspr\u00fcche \u00fcber Fr\u00fcchte, die Segensspr\u00fcche \u00fcber die Gebote, der sich einem anderen anschlie\u00dfende Segensspruch, und der letzte Segensspruch des Sema. Manche von ihnen werden mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen, aber nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen, und manche von ihnen werden mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-46b\">Blatt 46b<\/h2>\n<p>aber nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen. Und [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab wird mit \u00bbGepriesen\u00ab begonnen, aber nicht mit \u00bbGepriesen\u00ab geschlossen. (Er ist demnach ein Segensspruch f\u00fcr sich.) R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7haq sagte: Du siehst, da\u00df [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab kein Gebot der Tora ist, denn man l\u00e4\u00dft ihn ja<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>im Hause des Leid tragenden fort. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Was spricht man im Hause des Leidtragenden?<\/p>\n<p>\u00bbGepriesen sei der Gute und G\u00fctige\u00ab. R. A\u0351qiba sagt: \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab.<\/p>\n<p>Nur \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab, nicht aber \u00bbRichter der Wahrheit\u00ab!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: Auch \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab.<\/p>\n<p>Mar Zutra kam zu R. A\u0161i, bei dem sich ein Ungl\u00fccksfall<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>ereignet hatte. Da begann er und sprach folgenden Segensspruch: \u00bbDer Gute und G\u00fctige; ein Gott der Wahrheit, ein Richter der Wahrheit; der mit Gerechtigkeit richtet, mit Recht nimmt und in seiner Welt waltet, darin nach seinem Willen zu verfahren. Alle seine Wege sind Recht, denn alles ist sein; wir sind sein Volk und seine Knechte, und f\u00fcr alles sind wir verpflichtet, ihm zu danken und ihn zu preisen. Er, der die Risse in Jisra\u00e9l verz\u00e4unt, m\u00f6ge auch diesen Ri\u00df in Jisra\u00e9l verz\u00e4unen zum Leben\u00ab.<\/p>\n<p>Wo beginnt man wieder<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. Zebid sagte im Namen Abajjes, man beginne vom Anfang; die Rabbanan sagten, man beginne von der Stelle, wo man abgebrochen hat. Die Halakha ist: von der Stelle, wo man abgebrochen hat.<\/p>\n<p>Der Exilarch sprach zu R. \u0160e\u0161eth: Wenn ihr auch alte Rabbanan seid, so sind die Perser in den Gebr\u00e4uchen der Mahlzeit erfahrener als ihr. Sind es zwei Lager, so lehnt sich der Gr\u00f6\u00dfere zuerst an und der andere oberhalb seiner; sind es drei, so lehnt sich der Gr\u00f6\u00dfere in der Mitte an, der andere oberhalb seiner und der dritte unterhalb seiner. Dieser entgegnete: Und wenn er mit ihm<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>sprechen will, mu\u00df er sich gerade aufrichten, hinsetzen und dann sprechenI? Jener erwiderte: Anders sind die Perser, sie verst\u00e4ndigen sich durch Winken.<\/p>\n<p>Bei wem beginnt das Waschen vor Tisch? Jener erwiderte: Beim Gr\u00f6\u00dften.<\/p>\n<p>Der Gr\u00f6\u00dfte mu\u00df dann sitzen und seine H\u00e4nde beobachten, bis alle die H\u00e4nde gewaschen haben!? Jener erwiderte: Man bringt ihm seinen Tisch sofort<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Bei wem beginnt das Waschen nach Tisch? Jener erwiderte: Beim Kleinsten.<\/p>\n<p>Der Gr\u00f6\u00dfte mu\u00df dann mit schmutzigen H\u00e4nden sitzen, bis alle die H\u00e4nde gewaschen haben!? Jener erwiderte: Man bringt seinen Tisch nicht eher fort, als bis man ihm Wasser gebracht<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>hat. Da sprach R. \u0160e\u0161eth: Ich kenne folgende Lehre : In welcher Ordnung erfolgt das Anlehnen? Sind es zwei Lager, so lehnt sich der gr\u00f6\u00dfere zuerst an und der andere unterhalb seiner; sind es drei Lager, so lehnt sich der Gr\u00f6\u00dfere zuerst an, der andere oberhalb seiner und der dritte unterhalb seiner. Das Waschen vor Tisch beginnt beim Gr\u00f6\u00dften; das Waschen nach Tisch beginnt, wenn sie [bis] f\u00fcnf sind, beim Gr\u00f6\u00dften, und wenn sie aber [bis] hundert sind, beim Kleinsten, bis es zum f\u00fcnften herankommt, dann beginnt es wieder beim Gr\u00f6\u00dften; und wer mit dem Waschen nach Tisch wieder beginnt, spreche auch den Tischsegen. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr Rabh, denn R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Wer nach dem Essen die H\u00e4nde zuerst w\u00e4scht, ist f\u00fcr den Segensspruch bestimmt.<\/p>\n<p>Rabh und R. \u1e24ija sa\u00dfen vor Rabbi bei Tisch. Da sprach Rabbi zu Rabh : Auf, wasche die H\u00e4nde. Als jener bemerkte, da\u00df er erschrak<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>, sprach er zu ihm: F\u00fcrstensohn, er sagt dir nur, da\u00df du dich f\u00fcr den Tischsegen vorbereilen sollst.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man erweist keine Ehrerbietung<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>auf der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-47a\">Blatt 47a<\/h2>\n<p>Stra\u00dfe, noch auf Br\u00fccken, noch bei schmutzigen<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>H\u00e4nden. Rabin und Abajje gingen auf dem Wege, und als der Esel Rabins vor dem des Abajje voranschritt, sagte jener nicht: m\u00f6ge der Meister [voran] gehen. Da dachte dieser: Seitdem dieser J\u00fcnger aus dem Westen gekommen, ist er stolz geworden. Als sie zur T\u00fcr eines Bethauses herankamen, sprach jener zu ihm: M\u00f6ge doch der Meister eintreten! Dieser erwiderte: Bis jetzt war ich kein Meister? Da sprach jener: So sagte R. Johanan: Man erweise Ehrerbietungen nur vor einer T\u00fcr, an der eine Mezuza ist.<\/p>\n<p>Nur an der eine Mezuza ist, nicht aber, an der keine Mezuza ist: demnach erweise man vor einem Bethause oder einem Lehrhause, die doch keine Mezuza haben, keine Ehrerbietung!?<\/p>\n<p>Vielmehr, vor einer T\u00fcr, die f\u00fcr eine Mezuza geeignet ist<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath, sagte im Namen Rabhs: Die Tischg\u00e4ste d\u00fcrfen nicht eher etwas essen, als bis der Anbrechende gekostet hat. R. Saphra sa\u00df dabei und sprach: \u00bbKosten\u00ab wurde gelehrt. In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Da\u00df man den Wortlaut seines Lehrers gebrauchen mu\u00df.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Zwei m\u00fcssen bei der Sch\u00fcssel auf einander warten, drei brauchen nicht zu warten. Wer anbricht, strecke seine Hand zuerst aus; wenn er aber seinem Lehrer, oder einem Gr\u00f6\u00dferen als er, Ehrung erweisen will, so steht es ihm frei. Rabba b. Bar Hana befa\u00dfte sich [mit der Hochzeitsfeier] seines Sohnes im Hause des R. \u0160emu\u00e9l b. R. Qattina und er setzte sich hin und lehrte seinen Sohn: Der Anbrechende darf nicht eher anbrechen, als bis das Amen aus dem Munde der Antwortenden verklungen ist. R. \u1e24isda sagte: Aus dem Munde der Mehrheit der Antwortenden. Da sprach Rami b. Hama zu ihm : Der Mehrheit wohl deshalb, weil der Segensspruch noch nicht zu Ende<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>ist, und auch bei der Minderheit ist ja der Segensspruch noch nicht zu Ende!? Jener erwiderte: Ich sage, wer das Amen mehr als n\u00f6tig [gedehnt] antwortet, ist im Irrtum.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man antworte kein verschlucktes Amen, noch ein abgerissenes Amen, noch ein verwaistes<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>Amen ; auch schleudere man nicht den Segensspruch aus dem Munde. Ben A\u0351zaj sagte: Wer ein verwaistes Amen antwortet, dessen Kinder werden Waisen; wer ein verschlucktes Amen antwortet, dem werden seine Tage verschluckt; wer ein abgerissenes Amen antwortet, dem werden seine Tage abgerissen; und wer das Amen lange dehnt, dem verl\u00e4ngert man seine Tage und Jahre.<\/p>\n<p>Rabli und \u0160emu\u00e9l sa\u00dfen bei Tisch, und als R. \u0160imi b. \u1e24ija herankam und sich zu essen beeilte, sprach Rabh zu ihm: Du willst dich wohl uns [zum Tischsegen] anschlie\u00dfen; wir haben aber bereits gegessen. Da rief \u0160emu\u00e9l: W\u00fcrden wir, wenn man mir Pilze und junge Tauben f\u00fcr Abba<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> bringen w\u00fcrde, nicht weiter essen<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler Rabhs sa\u00dfen bei Tisch, und als Rabh eintrat, sprachen sie: Ein hervorragender Mann ist gekommen, der uns den Tischsegen sprechen wird. Da sprach er zu ihnen: Ihr glaubt wohl, Hervorragende sprechen den Tischsegen, die Hauptperson bei der Mahlzeit spreche den Segen. Die Halakha ist: der Hervorragende spreche den Segen, auch wenn er zuletzt kommt.<\/p>\n<p>W<small>ER DEMAJ<\/small> &amp;<small>C<\/small>. G<small>EGESSEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Es ist ja f\u00fcr ihn ungeeignet<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn er will, kann er sein Verm\u00f6gen freigeben und ein Armer werden, sodann ist es f\u00fcr ihn geeignet. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen (Demaj zu essen geben) und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben. R. Hona sagte : Es wird gelehrt : die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen kein Demaj zu essen geben.<\/p>\n<p>D<small>EN ERSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM<\/small> H<small>EBE ABGESONDERT WURDE<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist nur f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn er<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>ihm am Halme zuvorgekommen und davon die Zehnthebe abgesondert hat, bevor noch die gro\u00dfe Hebe abgesondert worden war. Dies nach R. Abahu, denn R. Abahu sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Der erste Zehnt, den man vorher vom Halme [abgesondert] hat, ist von der gro\u00dfen Hebe frei, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>ihr sollt davon eure Hebe f\u00fcr den Herrn abheben<\/em>, <em>einen Zehnten vom Zehnten<\/em>, einen Zehnten vom Zehnten habe ich dir geboten, nicht aber die gro\u00dfe Hebe und die Zehnthebe vom Zehnten. R. Papa sprach zu Abajje: Demnach auch dann, wenn er ihm<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>am Getreidehaufen zuvorgekommen ist!? Dieser erwiderte: Deinetwegen sagt die Schrift:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-47b\">Blatt 47b<\/h2>\n<p><a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a><em>von all eueren Zehnten<\/em><a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><em>sollt ihr abheben.<\/em><\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich dazu<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dieses ist bereits Getreide, jenes ist noch nicht Getreide.<\/p>\n<p>D<small>EN ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> H<small>EILIGENGUT, DIE AUSGEWEIHT WURDEN<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn er nur den Grundwert und nicht das F\u00fcnftel gegeben hat. Er lehrt uns folgendes: das F\u00fcnftel hindert nicht.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> T<small>ISCHDIENER, DER IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> O<small>LIVE GEGESSEN HAT<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, der Tischdiener habe keine bestimmte Mahlzeit, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>S<small>OWIE DER<\/small> S<small>AMARITANER, WERDEN ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN MITGERECHNET<\/small>. Warum denn, er sollte ja nicht mehr als einer aus dem gemeinen Volke gelten, und es wird gelehrt, da\u00df man einen Mann aus dem gemeinen Volke nicht zum Tischsegen mitz\u00e4hle!? Abajje erwiderte: Ein Samaritaner, der Genosse<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>ist. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen: ein Samaritaner aus dem gemeinen Volke, hier aber wird von einem gesprochen, der nur rabbanitisch zum gemeinen Volke geh\u00f6rt, hinsichtlich dessen sie gegen R. Me\u00edr streiten. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer ist ein Mann aus dem gemeinen Volke? Wer sein Profanes<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>nicht in Reinheit i\u00dft<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, wer seine Fr\u00fcchte nicht richtig verzehntet. Die Samaritaner aber entrichten den Zehnten richtig, denn was in der Tora steht, beobachten sie genau. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Mit jedem Gebote, das sie halten, nehmen die Samaritaner es viel genauer als die Jisra\u00e9liten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer ist ein Mann aus dem gemeinen Volke? Wer morgens und abends das \u0160ema\u0351 nicht liest<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, wer keine Tephillin anlegt; Ben A\u0351zaj sagt, wer keine \u00c7i\u00e7ith an seinem Gewande hat; R. Nathan sagt, wer keine Mezuza an seiner T\u00fcr hat; R. Jonathan b. Joseph sagt, wer Kinder hat und sie nicht zum Studium der Tora erzieht; Andere sagen, selbst wenn einer die Schrift gelesen und Mi\u0161na gelernt, aber bei Schriftgelehrten nicht famuliert hat, sei ein Mann aus dem gemeinen Volke. R. Hona sagte: Die Halakha ist wie die Anderen.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama z\u00e4hlte R. Menasja b. Ta\u1e25lipha, der Siphra, Siphre und Halakha studiert hat, zum gemeinsamen Tischsegen nicht mit. Als Rami b. \u1e24ama starb<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, sprach Raba: Rami b. \u1e24ama starb nur deshalb, weil er R. Menasja b. Ta\u1e25lipha nicht zum gemeinsamen Tischsegen mitgez\u00e4hlt hat.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: Andere sagen, selbst wenn einer die Schrift gelesen und Mi\u0161na gelernt, aber bei Schriftgelehrten nicht famuliert hat, sei ein Mann aus dem gemeinen Volke!?<\/p>\n<p>Anders R. Menasja b. Ta\u1e25lipha, er hat ja bei den Rabbanan famuliert, nur hatte sich Rami b. \u1e24ama nach ihm nicht genau erkundigt. Eine andere Lesart: Wer die Lehren aus dem Munde der Rabbanan h\u00f6rt und sie studiert, gleicht einem Gelehrten.<\/p>\n<p>W<small>ER<\/small> U<small>NVERZEHNTETES<\/small> &amp;<small>C., ODER DEN<\/small> Z<small>EHNTEN GEGESSEN HAT<\/small>. Vom Unverzehnteten ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig bez\u00fcglich des rabbanitisch<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>Unverzehnteten, beispielsweise in einem undurchlochten Topf gezogen.<\/p>\n<p>D<small>EN ERSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn er<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>ihm zuvorgekommen und vom Getreidehaufen den Zehnten abgehoben hat; man k\u00f6nnte glauben, man richte sich nach dem, was R. Papa zu Abajje gesagt hat, so lehrt er uns, da\u00df es so sei, wie dieser ihm erwidert hat.<\/p>\n<p>D<small>EN ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn man sie ausgeweiht, aber nicht der Halakha entsprechend ausgeweiht hat; wenn man beispielsweise den ersten Zehnten durch ein ungem\u00fcnztes Silberst\u00fcck ausgeweiht hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt :<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a><em>du sollst das Geld in deiner Hand binden<\/em>, Geld, worauf eine Figur<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>; oder wenn man das Heiligengut durch ein Grundst\u00fcck und nicht durch Geld ausgeweiht hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt: <a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>er gebe das Geld, und er hat es erstanden.<\/em><\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> T<small>ISCHDIENER, DER WENIGER ALS IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> O<small>LIVE GEGESSEN HAT<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Da er im Anfangssatze vom Quantum einer Olive lehrt, lehrt er im Schlu\u00dfs\u00e4tze vom Quantum weniger als eine Olive.<\/p>\n<p>S<small>OWIE EIN<\/small> F<small>REMDLING WERDEN ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN NICHT MITGERECHNET<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Hier wird von einem Proselyten gesprochen, der schon beschnitten, aber noch nicht untergetaucht ist. R. Zera sagt n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Er ist nicht eher Proselyt, als bis er beschnitten und untergetaucht ist. Solange er nicht untergetaucht ist, ist er Nichtjude.<\/p>\n<p>F<small>RAUEN<\/small>, S<small>KLAVEN UND<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGE WERDEN ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN NICHT MITGERECHNET<\/small>. R. Jose sagte, ein in der Wiege liegendes Kind wird zum Tischsegen mitgerechnet.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt: Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrige werden zum Tischsegen nicht mitgerechnet!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte n\u00e4mlieh: Obgleich sie gesagt haben, ein in der Wiege liegendes Kind werde zum Tischsegen nicht mitgerechnet, so macht man ihn dennoch zum Anschl\u00fcsse zur Zehnzahl<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Neun und ein Sklave werden vereinigt. Man wandte ein: Einst kam R. Elie\u0351zer ins Bethaus und fand keine zehn [Personen] ; da befreite er seinen Sklaven und erg\u00e4nzte mit ihm die Zehnzahl. Nur befreit, nicht aber unbefreit!?<\/p>\n<p>Er brauchte zwei; einen befreite er, und mit dem anderen gen\u00fcgte er der Pflicht.<\/p>\n<p>Wieso aber tat er dies, R. Jehuda sagt ja, wer seinen Sklaven befreit, \u00fcbertrete ein Gebot, denn es hei\u00dft: :<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><em>ewig sollt ihr sie zur Arbeit halten<\/em>!?<\/p>\n<p>Zum Zwecke des Gebotes ist es anders.<\/p>\n<p>Es ist ja aber ein Gebot mit einer \u00dcbertretung verbunden!?<\/p>\n<p>Anders ist ein Gebot f\u00fcr die Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Stets mache man sich fr\u00fch nach dem Bethause auf, damit man das Verdienst habe, zu den ersten Zehn gez\u00e4hlt zu werden, denn auch, wenn nach ihm hundert kommen, erh\u00e4lt er die Belohnung aller.<\/p>\n<p>Die Belohnung aller, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: man gibt ihm einen Lohn, wie allen zusammen.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Neun und die [Tora-]Lade werden vereinigt. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Ist denn die Lade ein Mensch!? Vielmehr, sagte R. Hona, neun, die wie zehn<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>erscheinen, werden vereinigt. Manche sagen, wenn sie zusammen sind; manche sagen, wenn sie zerstreut sind.<\/p>\n<p>R. Ami sagte: Zwei und der \u0160abbath werden<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>vereinigt. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Ist denn der \u0160abbath ein Mensch!? Vielmehr, sagte R. Ami, zwei<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>Schriftgelehrte, die einander in der Halakha sch\u00e4rfen, werden vereinigt. R. \u1e24isda bemerkte: Zum Beispiel ich und R. \u0160e\u0161eth. R. \u0160e\u0161eth bemerkte: Zum Beispiel ich und R. \u1e24isda.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Ein in der Schwebe befindlicher Knabe<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>wird zum gemeinsamen Tischsegen mitgerechnet. Ebenso wird gelehrt: Ein Minderj\u00e4hriger, der zwei Haare<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>bekommen hat, wird zum gemeinsamen Tischsegen mitgerechnet; der noch keine zwei Haare bekommen hat, wird zum gemeinsamen Tischsegen nicht mitgerechnet. Doch nehme man es beim Minderj\u00e4hrigen nicht genau.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: du sagst, nur wenn er zwei Haare bekommen hat, nicht aber, wenn er sie nicht bekommen hat, nachher aber lehrt er, man nehme es beim Minderj\u00e4hrigen nicht genau!? Was anderes sollte dies einschlie\u00dfen, wenn nicht einen in der Schwebe befindlichen Knaben? Die Halakha ist aber nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-48a\">Blatt 48a<\/h2>\n<p>wie all diese Lehren, sondern wie die des R. Na\u1e25man: Ein Minderj\u00e4hriger, der versteht, wen man preist, wird zum gemeinsamen Tischsegen mitgerechnet.<\/p>\n<p>Abajje und Raba<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>sa\u00dfen vor Rabba. Da fragte sie Rabba: Wen preist man? Sie erwiderten: Den Allbarmherzigen.<\/p>\n<p>Wo wohnt der Allbarmherzige? Raba zeigte nach der Decke. Abajje ging drau\u00dfen hinaus und zeigte nach dem Himmel. Da sprach Rabba zu ihnen: Ihr werdet beide Rabbanan sein. Das ist es, was die Leute sagen: Jede Gurke erkennt man beim Abpfl\u00fccken<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath, sagte im Namen Rabhs: Wenn neun Getreidespeisen und einer Kr\u00e4uter gegessen haben, so vereinigen sie sich. R. Zera sagte: Ich fragte R. Jehuda, wie ist es bei acht oder sieben, und er erwiderte, es gebe hierbei keinen Unterschied. Bez\u00fcglich sechs fragte ich nicht. R. Jirmeja sprach zu ihm: Du hast recht getan, da\u00df du nicht gefragt hast; in jenen F\u00e4llen aus dem Grunde, weil eine Mehrheit vorhanden ist, und auch hierbei ist eine Mehrheit vorhanden. Jener aber dachte, vielleicht ist eine kenntliche Mehrheit erforderlich.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig Jannaj und die K\u00f6nigin speisten zusammen, und da er die Rabbanan get\u00f6tet<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>hatte, so war niemand da, ihnen den Tischsegen zu sprechen. Da sprach er zu seiner Frau: Wer schafft uns einen Mann her, der uns den Segen sprechen k\u00f6nnte? Seine Frau erwiderte: Schw\u00f6re mir, da\u00df du, wenn ich dir einen solchen Mann schaffe, ihm nichts zu Leide tun wirst. Nachdem er es ihr geschworen hatte, holte sie ihren Bruder Simon b. Satah. Da lie\u00df er ihn Platz nehmen zwischen sich und ihr und sprach zu ihm: Sieh doch, welche Ehre ich dir erweise! Dieser erwiderte: Nicht du erweisest mir Ehre, die Tora ist es vielmehr, die mir Ehre erweist, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>halte sie hoch<\/em>, <em>so wird sie dich erheben und zwischen F\u00fcrsten setzen<\/em>. Jener sprach dann: Du siehst ja, da\u00df sie<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> die Herrschaft nicht anerkennen. Als man ihm den Becher reichte, den Segen zu sprechen, sprach er: Wie soll ich den Segen sprechen, etwa gepriesen sei er, dessen Jannaj und seine Genossen gegessen<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>haben? Da trank er diesen Becher aus, und sie reichten ihm einen anderen Becher, \u00fcber den er den Tischsegen sprach. R. Abba, Sohn des R. \u1e24ija b. Abba, sagte : Sim\u00f3n b. Satah tat dies nur f\u00fcr sich selbst, denn folgendes sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Man kann eine Mehrheit nur dann [mit dem Segen] vertreten, wenn man von einer Getreidespeise in Olivengr\u00f6\u00dfe gegessen hat. Man wandte ein: R. Sim\u00f3n b. Gamli\u00e9l sagte: Wenn er [auf das Lager] steigt und sich mit ihnen anlehnt, selbst wenn er mit ihnen nur etwas in Tunke eintaucht oder mit ihnen nur eine Feige i\u00dft, wird man mitgerechnet!?<\/p>\n<p>Mitgerechnet wird man allerdings, aber um die Mehrheit [beim Segen] zu vertreten, mu\u00df man von einer Getreidespeise in Olivengr\u00f6\u00dfe mitgegessen haben. Ebenso wurde gelehrt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-48b\">Blatt 48b<\/h2>\n<p>R. \u1e24ana b. Jehuda sagte im Namen Rabas: Selbst wenn man mit ihnen nur etwas in Tunke eintaucht oder mit ihnen nur eine Feige i\u00dft, wird man mitgerechnet, aber die Mehrheit [beim Segen] vertreten kann man nur dann, wenn man von einer Getreidespeise in Olivengr\u00f6\u00dfe gegessen hat. R. \u1e24ana b. Jehuda sagte im Namen Rabas: Die Halakha ist: hat man ein Krautblatt mitgegessen oder einen Becher Wein getrunken, so wird man mitgerechnet, aber [beim Segen] vertreten kann man nur dann, wenn man von einer Getreidespeise in Olivengr\u00f6\u00dfe mitgegessen hat.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Mose ordnete f\u00fcr Jisra\u00e9l den Segen \u00bbDer da ern\u00e4hrt\u00ab an, als ihnen das Manna herabfiel. Jeho\u0161ua\u0351 ordnete ihnen den Segen \u00fcber das Land an, als sie in das Land eingezogen waren. David und Selomo ordneten [den Segen] \u00bbDer Jerusalem erbaut\u00ab an. David ordnete an: \u00bb\u00dcber dein Volk Jisra\u00e9l und \u00fcber deine Stadt Jerusalem\u00ab; Selomo ordnete an: \u00bb\u00dcber das gro\u00dfe und heilige Haus\u00ab. [Den Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab ordnete man in Jabne an, ob der Erschlagenen zu Bitther. R. Mathna sagte n\u00e4mlich: An dem Tage, an dem die Erschlagenen zu Bitther zum Begr\u00e4bnis freigegeben wurden, ordnete man in Jabne [den Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab an; der Gute: da\u00df sie nicht verwesten, der G\u00fctige: da\u00df sie zum Begr\u00e4bnis freigegeben wurden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Folgendes ist die Reihenfolge des Tischsegens. Der erste Segensspruch ist der Segen \u00bbDer da ern\u00e4hrt\u00ab, der zweite ist der Segen \u00fcber das Land, der dritte ist \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab, der vierte ist \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab. Am \u0160abbath beginne man<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>mit Trost, schlie\u00dfe mit Trost und erw\u00e4hne der Weihe des Tages in der Mitte. R. Elie\u0351zer sagt, wenn man ihrer im Trostsegen erw\u00e4hnen will, erw\u00e4hne man, wenn im Segen \u00fcber das Land, erw\u00e4hne man, wenn im Segen, den die Weisen in Jabne angeordnet haben, erw\u00e4hne man. Die Weisen sagen, man erw\u00e4hne ihrer nirgends als im Trostsegen.<\/p>\n<p>Die Weisen sagen ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn bereits geschehen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wo ist der Tischsegen aus der Tora zu entnehmen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt hast, sollst du preisen,<\/em> dies ist der Segen \u00bbDer da ern\u00e4hrt; <a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><em>den Herrn, deinen Gott,<\/em> dies ist der Vorbereitungssegen; <a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>f\u00fcr das Land,<\/em> dies ist der Segen \u00fcber das Land ;<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>das gute,<\/em> dies ist [der Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a><em>dieses gute Gebirge und der Lebanon;<\/em><a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><em>das er dir gegeben hat,<\/em> dies ist [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab. Ich wei\u00df dies [vom Segen] nachher, woher, da\u00df auch vorher? Es ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn man einen Segensspruch satt spricht, um wieviel mehr hungrig. Rabbi sagte: <em>Wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt hast, sollst du preisen,<\/em> dies ist der Segen \u00bbDer da ern\u00e4hrt\u00ab; der Vorbereitungssegen (aber) geht hervor aus:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>verherrlicht den Herrn mit mir; f\u00fcr das Land,<\/em> dies ist der Segen \u00fcber das Land; <em>das gute,<\/em> dies ist [der Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab, denn es hei\u00dft: <em>dieses gute Gebirge und der Lebanon;<\/em> [den Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab hat man in Jabne angeordnet. Ich wei\u00df [vom Segen] nachher, woher, da\u00df auch vorher? Es hei\u00dft: <em>das er dir gegeben hat,<\/em> sobald er dir gegeben hat. R. Ji\u00e7haq sagte: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft :<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a><em>er wird dein Brot und dein Wasser segnen,<\/em> und man lese nicht \u00bber wird segnen\u00ab, sondern \u00bbdu sollst<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> segnen\u00ab, und Brot hei\u00dft es, bevor man es gegessen hat. R. Nathan sagte: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft:<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a><em>wenn ihr in die Stadt kommt, findet ihr ihn, bevor er zur H\u00f6he hinauf steig t, zu essen, denn das Volk speist nicht, ehe er kommt, da er den Segen \u00fcber das Opfer spricht; nachher speisen die Geladenen.<\/em><\/p>\n<p>Wozu [erz\u00e4hlten sie] dies alles?<\/p>\n<p>Weil die Frauen geschw\u00e4tzig sind. \u0160emu\u00e9l sagte: Um die Sch\u00f6nheit \u0160a\u00fals betrachten zu k\u00f6nnen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a><em>von seiner Schulter an \u00fcberragte er das ganze Volk.<\/em> R. Jo\u1e25anan sagte: Weil die eine Regierung die andere nicht um ein Haar verdr\u00e4ngt<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df dies nur vom Segensspruche \u00fcber Speisen, woher dies aber vom Segensspruche \u00fcber die Tora?<\/p>\n<p>R. Ji\u0161ma\u00e9l sagte: Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn man \u00fcber das, was zeitliches Leben gew\u00e4hrt, einen Segen spricht, um wieviel mehr \u00fcber das, was das zuk\u00fcnftige ewige Leben gew\u00e4hrt. R. \u1e24ija b. Na\u1e25mani, Sch\u00fcler R. Ji\u0161ma\u00e9ls, sagte im Namen R. Ji\u0161ma\u00e9ls: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft :<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>f\u00fcr das gute Land<\/em>, <em>das [er] dir gegeben hat<\/em>, <em>und<\/em> dort<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>ich will dir geben die Steintafeln<\/em>, <em>die Lehre und das Gebot &amp;c.<\/em> R. Me\u00edr sagte: Woher, da\u00df man, wie man f\u00fcr das Gute preist, auch f\u00fcr das Schlechte preisen mu\u00df? Es hei\u00dft: <em>das dir gegeben hat der Herr<\/em>, <em>dein Gott<\/em>; er ist dein Richter bei jedem Urteil, das er \u00fcber dich verh\u00e4ngt, sei es mit dem Ma\u00dfe<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>der G\u00fcte, sei es mit dem Ma\u00dfe<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>der Vergeltung. R. Jehuda b. Bethera sagte: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a><em>gutes<\/em> und<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>das gute.<\/em> \u00bbGutes\u00ab bezeichnet die Tora, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>eine gute Belehrung habe ich euch gegeben<\/em>; \u00bbdas gute\u00ab bezeichnet [den Segen \u00fcber die] Erbauung Jeru\u0161alems, denn es hei\u00dft <a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>das gute Gebirge und der Lebanon.<\/em><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Wer im Segen \u00fcber das Land nicht gesagt hat \u00bbdas k\u00f6stliche, gute und weite Land\u00ab, und im [Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab nicht gesagt hat \u00bb[\u00fcber] das Reich des Hauses David\u00ab, hat seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Na\u1e25um der \u00e4ltere sagte: Man mu\u00df darin des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses erw\u00e4hnen. R. Jose sagte: Man mu\u00df darin der Tora erw\u00e4hnen. Pelemo<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>sagte: Man soll des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses vor der Tora erw\u00e4hnen, denn diese wurde mit drei<\/p>\n<h2 id=\"blatt-49a\">Blatt 49a<\/h2>\n<p>\u00bbB\u00fcndnissen\u00ab<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>verliehen, jenes aber (wurde gegeben) mit dreizehn<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>\u00bbB\u00fcndnissen\u00ab. R. Abba sagte : Man soll einen Dank am Anfang und am Ende sprechen; und wer abk\u00fcrzt, darf nicht mehr als um einen abk\u00fcrzen, wer aber mehr als um einen abk\u00fcrzt, ist tadelnswert. Wer den Segen \u00fcber das Land schlie\u00dft mit \u00bbder die L\u00e4nder erben l\u00e4\u00dft\u00ab, oder [den Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00abmit \u00bbder seinem Volke Jisra\u00e9l hilft\u00ab, ist ein Unwissender. Wer des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses und der Tora im Segen \u00fcber das Land, oder des Reiches des Hauses David im [Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab nicht erw\u00e4hnt hat, hat seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Ila\u0351; denn R. Ila\u0351 sagte im Namen des R. J\u00e1qob b. Aha im Namen unseres Meisters: Wer des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses und der Tora im Segen \u00fcber das Land, oder des Reiches des Hauses David im [Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab nicht erw\u00e4hnt hat, hat seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Abba Jose b. Dostaj und die Rabbanan; nach der einen Ansicht ben\u00f6tigt [der Segen] \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab [der Nennung] des K\u00f6nigtums [Gottes], und nach der anderen Ansicht ben\u00f6tigt er nicht [der Nennung] des K\u00f6nigtums [Gottes]. Wer sagt, er ben\u00f6tige [der Nennung] des K\u00f6nigtums [Gottes], ist der Ansicht, er sei rabbanitisch, wer sagt, er ben\u00f6tige nicht [der Nennung] des K\u00f6nigtums [Gottes], ist der Ansicht, er sei aus der Tora<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wie schlie\u00dft man [den Segen \u00fcber die] Erbauung Jeru\u0161alems? R. Jose b. R. Jehuda sagte: \u00bbDer Jisra\u00e9l hilft\u00ab.<\/p>\n<p>Nur: \u00bbder Jisra\u00e9l hilft\u00ab, nicht aber: \u00bbder Jeru\u0161alem erbaut\u00ab!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: auch: \u00bbder Jisra\u00e9l hilft\u00ab.<\/p>\n<p>Rabba b. R. Hona war einst beim Exilarchen eingetroffen, und als er mit einer [Formel] begann und mit zwei beendete, sprach R. \u1e24isda: Es ist eine K\u00fchnheit, mit zwei zu beenden, wo doch gelehrt wird: Rabbi sagt, man beende nicht mit zwei.<\/p>\n<p>Der Text. Rabbi sagte: Man beende nicht mit zwei [Formeln], Levi wandte gegen Rabbi ein: [Man sagt ja:] \u00bbf\u00fcr das Land und f\u00fcr die Speise\u00ab!?<\/p>\n<p>F\u00fcr das Land, das Speise hervorbringt.<\/p>\n<p>[Man sagt ja:] \u00bbf\u00fcr das Land und f\u00fcr die Fr\u00fcchte\u00ab!?<\/p>\n<p>F\u00fcr das Land, das Fr\u00fcchte hervorbringt.<\/p>\n<p>[Man sagt ja:] \u00bbder Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt\u00ab!?<\/p>\n<p>Jisra\u00e9l, das die Zeiten heiligt.<\/p>\n<p>[Man sagt ja:] \u00bbder Jisra\u00e9l und die Neumonde heiligt\u00ab!?<\/p>\n<p>Jisra\u00e9l, das die Neumonde heiligt.<\/p>\n<p>[Man sagt ja:] \u00bbder den \u0160abbath, Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt\u00ab<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ausgenommen dieser.<\/p>\n<p>Womit ist dieser anders?<\/p>\n<p>Hier ist es eins<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>, dort sind es zwei; jedes f\u00fcr sich besonders.<\/p>\n<p>Warum beende man nicht mit zwei?<\/p>\n<p>Man soll die Gebote nicht b\u00fcndelweise aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit? R. \u0160e\u0161eth sagte: Hat man \u00bberbarme dich deines Volkes Jisra\u00e9l\u00ab begonnen, so beende man \u00bbder Jisra\u00e9l hilft\u00ab; hat man \u00bberbarme dich Jeru\u0161alems\u00ab begonnen, so beende man \u00bbder Jeru\u0161alem erbaut\u00ab. R. Na\u1e25man aber sagte: Selbst wenn man \u00bberbarme dich Jisra\u00e9ls\u00ab begonnen hat, beende man \u00bbder Jeru\u0161alem erbaut\u00ab, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>der Herr erbaut Jeru\u0161alem, er sammelt die Versto\u00dfenen Jisra\u00e9ls<\/em>; der Herr erbaut Jeru\u0161alem, wenn er die Versto\u00dfenen Jisra\u00e9ls sammelt.<\/p>\n<p>R. Zera sprach zu R. \u1e24isda: M\u00f6ge der Meister kommen und lehren. Dieser erwiderte: Den Tischsegen habe ich nicht erlernt, und lehren soll ich!? Jener sprach: Was soll dies bedeuten? Dieser erwiderte: Als ich einst beim Exilarchen war und den Tischsegen las, reckte R. \u0160e\u0161eth seinen Hals gegen mich wie eine Schlange. Und warum? Weil ich des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses, der Tora und des K\u00f6nigtums [Gottes] nicht erw\u00e4hnt habe.<\/p>\n<p>Warum hast du deren nicht erw\u00e4hnt?<\/p>\n<p>[Ich verfuhr] nach R. \u1e24anan\u00e9l, im Namen Rabhs, denn R. \u1e24anan\u00e9l sagte im Namen Rabhs: Wer des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses, der Tora und des K\u00f6nigturns [Gottes] nicht erw\u00e4hnt hat, hat seiner Pflicht gen\u00fcgt. Des [Beschneidungs-]B\u00fcndnisses, weil es auf die Frauen keinen Bezug hat; der Tora und des K\u00f6nigtums [Gottes], weil sie weder auf Frauen noch auf Sklaven Bezug haben.<\/p>\n<p>Du hast also alle jene Tanna\u00edm und Amora\u00edm \u00fcbergangen und nach Rabh verfahren!?<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: [der Segen] <sup>,<\/sup>Der Gute und G\u00fctige\u00ab ben\u00f6tigt [der Nennung] des K\u00f6nigtums [Gottes].<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, da\u00df ein Segensspruch, in dem das K\u00f6nigtum [Gottes] nicht genannt ist, nicht Segensspruch hei\u00dfe, und dies hat ja R. Jo\u1e25anan bereits einmal gesagt!? R. Zera erwiderte: Dies besagt, da\u00df er einer zweimaligen Nennung des K\u00f6nigtums [Gottes] ben\u00f6tige: einmal f\u00fcr sich selbst und einmal f\u00fcr [den Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab.<\/p>\n<p>Demnach sollte eine dreimalige erforderlich sein: einmal f\u00fcr sich selbst, einmal f\u00fcr \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab und einmal f\u00fcr den Segen \u00fcber das Land!? Er ben\u00f6tigt keiner f\u00fcr den Segen \u00fcber das Land, weil dieser ein Segensspruch ist, der sich einem anderen anschlie\u00dft, ebenso sollte er keiner f\u00fcr [den Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab ben\u00f6tigen, weil dieser ein Segensspruch ist, der sich einem anderen anschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte dies auch f\u00fcr [den Segen] \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab nicht erforderlich sein, da man aber darin des Reiches des Hauses David erw\u00e4hnt, so ist es nicht schicklich, darin des K\u00f6nigtums [Gottes] nicht zu erw\u00e4hnen. R. Papa erwiderte: Er meint es wie folgt: er ben\u00f6tigt einer zweimaligen Nennung des K\u00f6nigturns [Gottes], au\u00dfer seiner eigenen.<\/p>\n<p>R. Zera sa\u00df hinter R. Gidel, und R. Gidel sa\u00df vor R. Hona und sagte : Wer sich geirrt und des \u0160abbaths nicht erw\u00e4hnt hat, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der seinem Volke Jisra\u00e9l in Liebe \u0160abbathe zur Ruhe gegeben hat, zum Zeichen und zum B\u00fcndnisse. Gepriesen sei er, der den \u0160abbath heiligt\u00ab. Dieser fragte ihn: Wer sagte dies?<\/p>\n<p>Rabh. Alsdann sagte er ferner: Wer sich geirrt und der Festtage nicht erw\u00e4hnt hat, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der seinem Volke Jisra\u00e9l Festtage zur Freude und zur Erinnerung gegeben hat. Gepriesen sei er, der Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt.\u00ab Dieser fragte ihn: Wer sagte dies?<\/p>\n<p>Rabh. Hierauf sagte er ferner: Wer sich geirrt und des Neumondes nicht erw\u00e4hnt hat, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der seinem Volke Neumonde zur Erinnerung gegeben hat.\u00ab Ich<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>wei\u00df aber nicht, ob er darin der Freude erw\u00e4hnt hat, oder der Freude nicht erw\u00e4hnt hat, ob er ihn<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>geschlossen<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>oder nicht geschlossen hat, ob [diese Lehre] von ihm selbst oder von seinem Lehrer ist.<\/p>\n<p>Einst stand Gidel b. Minjomi vor R. Na\u1e25man, und als R. Na\u1e25man sich irrte und wieder von Anfang begann, sprach er zu ihm: Weshalb tut<\/p>\n<h2 id=\"blatt-49b\">Blatt 49b<\/h2>\n<p>dies der Meister? Dieser erwiderte: R. \u0160ila sagte im Namen Rabhs, wer sich geirrt hat, beginne wieder vom Anfang.<\/p>\n<p>R. Hona sagte ja aber im Namen Rabhs, wer sich geirrt hat, spreche : \u00bbGepriesen sei er, der gegeben hat [&amp;c.]\u00ab!? Da erwiderte dieser: Hierzu ist ja gelehrt worden: R. Menasja b. Ta\u1e25lipha sagte im Namen Rabhs, dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab noch nicht begonnen, hat man aber \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab begonnen, so beginne man wieder vom Anfang.<\/p>\n<p>R. Idi b. Abin sagte im Namen R. A\u0351mrams im Namen R. Na\u1e25mans im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn jemand sich geirrt und des Neumondes im Gebete nicht erw\u00e4hnt hat, so l\u00e4\u00dft man ihn wiederholen; wenn im Tischsegen, so l\u00e4\u00dft man ihn nicht wiederholen. R. Abin sprach zu R. A\u0351mram: Womit ist es beim Gebete anders als beim Tischsegen? Dieser erwiderte: Auch mir war dies fraglich, und ich fragte es R. Na\u1e25man, und er erwiderte mir, er habe es von Meister \u0160emu\u00e9l nicht geh\u00f6rt. Aber wir wollen es seiber erkl\u00e4ren: Beim Gebete, das eine Pflicht ist, hei\u00dft man ihn wiederholen, beim Tischsegen hingegen, hei\u00dft man ihn, da er, wenn er will, i\u00dft, und wenn er will, nicht i\u00dft, nicht wiederholen.<\/p>\n<p>An \u0160abbathen und an Festtagen aber, an denen es nicht angeht, nicht zu essen, sollte man wiederholen lassen, wenn man sich geirrt hatl? Dieser erwiderte: Freilieh, R. \u0160ila sagte auch im Namen Rabhs, wer sich geirrt hat, beginne wieder vom Anfang.<\/p>\n<p>R. Hona sagte ja aber im Namen Rabhs, wer sich geirrt hat, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der gegeben hat [&amp;c.]\u00ab!?<\/p>\n<p>Hierzu ist ja auch gelehrt worden, dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab noch nicht begonnen, hat man aber \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab begonnen, so beginne man wieder vom Anfang.<\/p>\n<p>W<small>IEVIEL<\/small> [<small>MUSS MAN<\/small> &amp;<small>C<\/small>.] <small>GEMEINSAMEN TISCHSEGEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Demnach ist nach R. Me\u00edr das Quantum einer Olive und nach R. Jehuda das Quantum eines Eies erforderlich, und anderweitig sind sie ja entgegengesetzter Ansicht!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Ebenso mu\u00df, wer Jeru\u0161alem verlassen und sich erinnert hat, da\u00df er bei sich heiliges Fleisch habe, falls er an \u00c7ophim<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>vor\u00fcber ist, es an Ort und Stelle verbrennen, wenn aber nicht, umkehren und es vor der Tempelhalle mit dem Holze des Altars verbrennen. Wegen wieviel mu\u00df man zur\u00fcckkehren? R. Me\u00edr sagt, in beiden F\u00e4llen beim Quantum eines Eies; R. Jehuda sagt, in beiden F\u00e4llen beim Quantum einer Olive. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Die Ansichten sind zu vertauschen. Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich brauchst du sie nicht zu vertauschen. Hier streiten sie n\u00e4mlich \u00fcber [den Sinn] des Schriftverses; R. Me\u00edr erkl\u00e4rt :<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>wenndu gegessen<\/em>, dies bezieht sich auf das Essen,<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>und dich ges\u00e4ttigt,<\/em> dies bezieht sich auf das Trinken, und Essen [hei\u00dft es] beim Quantum einer Olive; und R. Jehuda erkl\u00e4rt: <em>wenn du gegessen und dich ges\u00e4ttigt,<\/em> ein Essen, das s\u00e4ttigend ist, und dies ist es beim Quantum eines Eies. Dort aber streiten sie \u00fcber eine Auffassung; R. Me\u00edr ist der Ansicht, das Quantum zur R\u00fcckkehr gleiche dem Quantum zur Verunreinigung, wie es im Quantum eines Eies verunreinigungsf\u00e4hig ist, so ist auch zur R\u00fcckkehr das Quantum eines Eies erforderlich; und R. Jehuda ist der Ansicht, das Quantum zur R\u00fcckkehr gleiche dem Quantum des Verbotenen, wie es<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>im Quantum einer Olive verboten ist, so ist auch zur R\u00fcckkehr das Quantum einer Olive erforderlich.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>W<\/bold><small>IE LAUTET DIE<\/small> \u00bbV<small>ORBEREITUNG<\/small>\u00ab <small>ZUM GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN<\/small>? S<small>IND ES DREI, SO SPRECHE ER<\/small><a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>: W<small>IR WOLLEN PREISEN<\/small>. W<small>ENN DREI UND ER, SO SPRECHE ER<\/small>: P<small>REISET<\/small>. W<small>ENN ZEHN, SO SPRECHE ER<\/small>: W<small>IR WOLLEN UNSEREN<\/small> G<small>OTT PREISEN<\/small>. W<small>ENN ZEHN UND ER, SO SPRECHE ER<\/small>: P<small>REISET<\/small>. E<small>INERLEI OB ZEHN ODER ZEHN<\/small> M<small>YRIADEN<\/small>. W<small>ENN HUNDERT, SO SPRECHE ER<\/small>: W<small>IR WOLLEN DEN<\/small> H<small>ERRN, UNSEREN<\/small> G<small>OTT, PREISEN<\/small>. W<small>ENN HUNDERT UND ER, SO SPRECHE ER<\/small>: P<small>REISET<\/small>. W<small>ENN TAUSEND, SO SPRECHE ER<\/small>: W<small>IR WOLLEN DEN<\/small> H<small>ERRN, UNSEREN<\/small> G<small>OTT, DEN<\/small> G<small>OTT JISRA\u00c9LS PREISEN<\/small>. W<small>ENN TAUSEND UND ER, SO SPRECHE ER<\/small>: P<small>REISET<\/small>. W<small>ENN EINE<\/small> M<small>YRIADE, SO SPRECHE ER<\/small>: W<small>IR WOLLEN DEN<\/small> H<small>ERRN, UNSEREN<\/small> G<small>OTT, DEN<\/small> G<small>OTT<\/small> J<small>ISRA\u00c9LS, DEN<\/small> G<small>OTT DER<\/small> H<small>EERSCHAREN, DER \u00dcBER DEN<\/small> K<small>HERUBIM THRONT, F\u00dcR DIE<\/small> S<small>PEISE, DIE WIR GEGESSEN HABEN, PREISEN<\/small>. W<small>ENN EINE<\/small> M<small>YRIADE UND ER, SO SPRECHE ER<\/small>: P<small>REISET<\/small>. W<small>IE ER DIE<\/small> P<small>REISUNG SPRICHT, SO ANTWORTEN SIE<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI DER<\/small> H<small>ERR, UNSER<\/small> G<small>OTT, DER<\/small> G<small>OTT<\/small> J<small>ISRA\u00c9LS, DER<\/small> G<small>OTT DER<\/small> H<small>EERSCHAREN, DER \u00dcBER DEN<\/small> K<small>HERUBIM THRONT, F\u00dcR DIE SPEISE, DIE WIR GEGESSEN HABEN<\/small>.\u00ab R. J<small>OSE DER<\/small> G<small>ALIL\u00c4ER SAGT, ER SPRECHE DIE<\/small> P<small>REISUNG GEM\u00c4ASS DER MENGE DER<\/small> G<small>ESELLSCHAFT, DENN ES HEISST<\/small>:<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> <em>in Gesellschaften preiset Gott, den Herrn, ihr am der Quelle Jisra\u00e9ls.<\/em> R. A\u0351<small>QIBA SAGTE<\/small>: W<small>IE WIR ES IM<\/small> B<small>ETHAUSE FINDEN: OB VIEL ODER WENIG, SPRECHE ER STETS<\/small>: P<small>REISET DEN<\/small> H<small>ERRN<\/small>. R. J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9L SAGTE<\/small>: P<small>REISET DEN HERRN, DEN<\/small> V<small>IELGEPRIESENEN.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. \u0160emu\u00e9l sagte: Nie schlie\u00dfe der Mensch sich aus der Gemeinschaft aus.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, wenn drei und er, spreche er: \u00bbpreiset\u00ab!?<\/p>\n<p>Sage: auch \u00bbpreiset\u00ab, besser aber, \u00bbwir wollen preisen\u00ab. R. Ada<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50a\">Blatt 50a<\/h2>\n<ol start=\"2\" type=\"a\">\n<li>Ahaba sagte n\u00e4mlich im Namen der Schule Rabhs: Es wird gelehrt: Sechs bis zehn d\u00fcrfen sich trennen<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df sie sich trennen d\u00fcrfen, wenn du sagst, \u00bbwir<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>wollen preisen\u00ab sei vorzuziehen, wieso aber d\u00fcrfen sie sich trennen, wenn du sagst, \u00bbpreiset\u00ab sei vorzuziehen!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df \u00bbwir wollen preisen\u00ab vorzuziehen ist. Schlie\u00dfe hieraus. Ebenso wird gelehrt: Einerlei, ob er \u00bbpreiset\u00ab gesagt hat, oder er \u00bbwir wollen preisen\u00ab gesagt hat; man behellige ihn deswegen nicht; die Wortklauber aber behelligen jemanden deswegen. An den Segensspr\u00fcchen eines Menschen ist auch zu erkennen, ob er ein Schriftgelehrter ist oder nicht. Wieso? Rabbi sagte: [Sagt jemand] \u00bbdurch<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>seine G\u00fcte\u00ab, so ist es ein Schriftgelehrter, wenn \u00bbvon<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>seiner G\u00fcte\u00ab, so ist es ein Unwissender. Abajje sprach zu R. Dimi: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>und von deinem Segen werde das Haus deines Knechtes ewig gesegnet<\/em>!?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Anders ist es bei einer Bitte.<\/p>\n<p>Auch bei einer Bitte hei\u00dft es ja:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>\u00f6ffne deinen Mund, da\u00df ich ihn fulle<\/em><a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf Worte der Tora. Es wird gelehrt: Rabbi sagte: [Sagt jemand] \u00bbdurch seine G\u00fcte leben wir\u00ab, so ist es ein Schriftgelehrter, wenn \u00bbleben sie\u00ab, so ist es ein Unwissender. Die Neharbelaenser lehren es entgegengesetzt. Die Halakha ist aber nicht wie die Neharbelaenser.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: [Sagt jemand] \u00bbwir wollen preisen, dessen wir gegessen haben\u00ab, so ist es ein Schriftgelehrter; wenn \u00bbden, dessen<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>wir gegessen haben\u00ab, so ist es ein Unwissender. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. A\u0161i: Wir sagen ja: \u00bbden, der unseren V\u00e4tern und uns allen diese Wunder vollbracht hat\u00ab!? Dieser erwiderte: Hier ist es ja deutlich, da\u00df nur der Heilige, gepriesen sei er, es ist, der die Wunder vollbringt. R. Jo\u1e25anan sagte: [Sagt jemand] \u00bbgepriesen sei er, dessen wir gegessen haben\u00ab, so ist es ein Schriftgelehrter, wenn \u00bbf\u00fcr die Speise<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>, die wir gegessen haben\u00ab, so ist es ein Unwissender. R. Hona, der Sohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, sagte: Dies nur bei drei, wo der Name Gottes nicht genannt wird, bei zehn aber, wo der Name Gottes genannt wird, ist es deutlich, wie wir ja gelernt haben: Wie er die Preisung spricht, so antworten sie: \u00bbGepriesen sei der Herr, der Gott Jisra\u00e9ls, der Gott der Heerscharen, der \u00fcber den Kherubim thront, f\u00fcr die Speise, die wir gegessen haben.\u00ab<\/p>\n<p>E<small>INERLEI OB ZEHN ODER ZEHN<\/small> M<small>YRIADEN.<\/small> Dies widerspricht sich ja selbst; zuerst sagst du: einerlei ob zehn oder zehn Myriaden, wonach es einerlei ist, nachher aber lehrt er: wenn hundert, spreche er [so], wenn tausend, spreche er [so], wenn eine Myriade, spreche er [so]!? R. Joseph erwiderte : Das ist kein Widerspruch; dies nach R. Jose dem Galil\u00e4er, jenes nach R. A\u0351qiba. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jose der Galil\u00e4er sagt, er spreche die Preisung gem\u00e4\u00df der Menge der Gesellschaft, denn es hei\u00dft: <em>in Gesellschaften preiset Gott<\/em><\/p>\n<p>R. <small>A\u0351QIBA SAGTE<\/small>: W<small>IE WIR ES IM<\/small> B<small>ETHAUSE FINDEN &amp;C<\/small>. Wof\u00fcr verwendet R. A\u0351qiba den von R. Jose dem Galil\u00e4er angezogenen Schriftvers?<\/p>\n<p>Diesen verwendet er f\u00fcr folgende Lehre: R. Me\u00edr sagte: Woher, da\u00df sogar Kinder im Mutterleibe am Meere den Lobgesang gesungen haben?<\/p>\n<p>es hei\u00dft: <em>in Versammlungen preiset Gott<\/em>, <em>den Herrn, ihr aus der Quelle Jisra\u00e9ls.<\/em><\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Worte] <em>Quelle.<\/em> Raba sagte: Die Halakha ist wie R. A\u0351qiba. Als einst Rabina und R. \u1e24ama b. Buzi beim Exilarchen waren, stand R. \u1e24ama auf und suchte nach hundert; da sprach Rabina zu ihm: Das ist nicht n\u00f6tig; so sagte Raba: Die Halakha ist wie R. A\u0351qiba.<\/p>\n<p>Raba erz\u00e4hlte: Als wir beim Exilarchen speisten, pflegten wir je drei<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> den Tischsegen zu sprechen.<\/p>\n<p>Sollten sie je zehn sprechen!?<\/p>\n<p>Der Exilarch k\u00f6nnte es h\u00f6ren<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>und \u00fcbel nehmen.<\/p>\n<p>Sollten sie sich ihrer Pflicht mit dem Tischsegen des Exilarchen entledigen!?<\/p>\n<p>Da alle [Tischgenossen] laut antworteten, h\u00f6rte man nicht.<\/p>\n<p>Rabba Tospha\u00e1h sagte: Wenn drei zusammen gespeist haben, und einer von ihnen zuerst fertig wurde und den Tischsegen f\u00fcr sich gesprochen hat, so entledigen sich jene ihrer Pflicht zum gemeinsamen Tischsegen durch ihn, er aber entledigt sich nicht seiner Pflicht zum gemeinsamen Tischsegen durch sie, weil es r\u00fcckw\u00e4rts keinen Zusammenschlu\u00df gibt.<\/p>\n<p>R. J<small>ISMA\u0351\u00c9L SAGT.<\/small> Raphram b. Papa war im Bethause des Abi Gibar; da stand er auf und las in der Schrift und sprach: \u00bbPreiset den Herrn\u00ab. Dann brach er ab und setzte nicht fort: \u00bbden Vielgepriesenen\u00ab. Das Publikum antwortete: \u00bbPreiset den Herrn, den Vielgepriesenen\u00ab. Da rief Raba: Schwarzer Topf, warum mischest du dich in einen Streit<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>? Au\u00dferdem verf\u00e4hrt ja die ganze Welt nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup><bold>W<\/bold><small>ENN DREI ZUSAMMEN GEGESSEN HABEN, SO D\u00dcRFEN SIE SICH NICHT TRENNEN, EBENSO VIER, EBENSO F\u00dcNF; SECHS BIS ZEHN D\u00dcRFEN SICH TRENNEN, ZEHN ABER D\u00dcRFEN SICH NICHT TRENNEN, BIS SIE ZWANZIG SIND<\/small>. <sup>v<\/sup>W<small>ENN ZWEI<\/small> G<small>ESELLSCHAFTEN IN EINEM<\/small> R<small>AUME SPEISEN, SO VEREINIGEN SIE SICH ZUM<\/small> G<small>EMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN, FALLS SIE SICH TEILWEISE GEGENSEITIG SEHEN K\u00d6NNEN; WENN ABER NICHT, SO SPRECHEN DIESE DEN GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN F\u00dcR SICH, UND JENE SPRECHEN DEN GEMEINSAMEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN F\u00dcR SICH<\/small>. M<small>AN SPRECHE DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN WEIN NICHT EHER, ALS BIS MAN<\/small> W<small>ASSER<\/small><a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> <small>HINEINGETAN HAT<\/small><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN SPRECHE WOHL<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was lehrt er uns da, wir haben ja bereits gelernt, da\u00df, wenn drei zusammen gespeist haben, sie verpflichtet sind, den Tischsegen gemeinsam zu sprechen!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns das, was R. Abba im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt hat: Wenn drei sich zusammen zum Essen hingesetzt und noch nicht gegessen haben, so d\u00fcrfen sie sich nicht mehr trennen. Eine andere Lesart: R. Abba sagt im Namen \u0160emu\u00e9ls: Folgendes lehrt er: Wenn drei sich zusammen zum Essen hingesetzt haben, so d\u00fcrfen sie, auch wenn jeder seinen eigenen Laib i\u00dft, sich nicht mehr trennen. Oder das, was R. Hona gesagt hat, denn R. Hona sagte: Wenn drei aus drei verschiedenen Tischgesellschaften zusammengekommen sind, so d\u00fcrfen sie sich nicht mehr trennen. R. \u1e24isda sagte: Dies nur, wenn sie aus drei Tischgesellschaften von je drei Personen gekommen sind<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>. Raba sagte: Dies nur, wenn jene sie nicht vorher an ihrem Platze zum gemeinsamen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50b\">Blatt 50b<\/h2>\n<p>Tischsegen mitgerechnet<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>haben, haben jene sie aber zum gemeinsamen Tischsegen mitgerechnet, so ist die Pflicht des gemeinsamen Tischsegens von ihnen gewichen. Raba sagte: Dies entnehme ich aus dem, was wir gelernt haben: Ein Bett, dessen H\u00e4lfte gestohlen wurde, dessen H\u00e4lfte verloren ging, oder das Br\u00fcder oder Teilhaber geteilt haben, ist rein<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, setzt man es wieder zusammen, so ist es fortan verunreinigungsf\u00e4hig. Nur fortan, r\u00fcckwirkend aber nicht. Demnach weicht die Unreinheit davon, sobald man es teilt, ebenso ist es hierbei: sobald man sie zum gemeinsamen Tischsegen schon mitgez\u00e4hlt hat, ist von ihnen die Pflicht zum gemeinsamen Tischsegen gewichen.<\/p>\n<p>W<small>ENN ZWEI<\/small> G<small>ESELLSCHAFTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Es wird gelehrt: Haben sie einen gemeinschaftlichen Tischdiener, so vereinigt sie der Tischdiener.<\/p>\n<p>M<small>AN SPRECHE DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN NICHT EHER<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Die Rabbanan lehrten: \u00dcber Wein, in den man noch kein Wasser getan hat, spreche man nicht [den Segen] \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab, sondern \u00bbder die Baumfrucht erschafft\u00ab, auch darf man damit die H\u00e4nde waschen; sobald man darin Wasser getan hat, spreche man \u00fcber ihn [den Segen] \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab, auch darf man damit nicht die H\u00e4nde waschen<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. Die Weisen sagen, ob so oder so spreche man \u00fcber ihn [den Segen] \u00bbDer die Rebenfrucht erschafft\u00ab, auch wasche man damit nicht die H\u00e4nde. Mit wem \u00fcbereinstimmend ist das, was \u0160emu\u00e9l gesagt hat, da\u00df man n\u00e4mlich das Brot zu jeglichem Gebrauche verwenden d\u00fcrfe?<\/p>\n<p>mit wem?<\/p>\n<p>mit R. Elie\u0351zer. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Die Weisen pflichten R. Elie\u0351zer bei, da\u00df man \u00fcber den Becher des Tischsegens nicht eher den Tischsegen spreche, als bis man darin Wasser getan hat.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. O\u0161a\u0351ja erwiderte: Bei einem Gebote ist das Beste erforderlich.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr ist er<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>nach den Rabbanan verwendbar?<\/p>\n<p>Er kann mit Karyotis<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>verwendet werden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Viererlei wurde von Brot gelehrt: Man lege auf Brot kein rohes Fleisch, man f\u00fchre \u00fcber Brot keinen vollen Becher, man werfe Brot nicht, und man st\u00fctze mit Brot nicht die Sch\u00fcssel. Arnemar, Mar Zutra und R. A\u0161i speisten zusammen, und man setzte ihnen Datteln und Granat\u00e4pfel vor. Da nahm Mar Zutra [eine Portion] und warf sie R. A\u0161i zu. Dieser sprach zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was gelehrt wird, da\u00df man n\u00e4mlich keine Speise werfe I?<\/p>\n<p>Das wurde vom Brote gelehrt.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, wie man kein Brot werfen darf, d\u00fcrfe man auch keine [anderen] Speisen werfen!? Jener erwiderte: Es wird aber [entgegengesetzt] gelehrt: obgleich man kein Brot werfen darf, so d\u00fcrfe man dennoch [andere] Speisen werfen. Vielmehr ist dies kein Widerspruch; das eine gilt von Dingen, die unappetitlich werden, das andere von Dingen, die nicht unappetitlich werden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man lasse vor dem Br\u00e4utigam und der Braut Wein in R\u00f6hren flie\u00dfen, und im Sommer werfe man vor ihnen Rost\u00e4hren und N\u00fcsse, jedoch nicht in der Regenzeit; nicht aber darf man Backwerk werfen, weder im Sommer noch in der Regenzeit.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Hat jemand versehentlich Speisen ohne Segensspruch in seinen Mund getan, so schiebe er sie in eine Seite und spreche den Segen. Eines lehrt, man schlucke herunter, ein Anderes lehrt, man spucke aus, und ein Drittes lehrt, man schiebe es in eine Seite!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; was gelehrt wird, man schlucke herunter, bezieht sich auf Getr\u00e4nke; was gelehrt wird, man spucke aus, bezieht sich auf Dinge, die nicht unappetitlich werden, und was gelehrt wird, man schiebe es in eine Seite, bezieht sich auf Dinge, die unappetitlich werden.<\/p>\n<p>Sollte man doch auch Dinge die nicht unappetitlich werden, nach einer Seite<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51a\">Blatt 51a<\/h2>\n<p>schieben und den Segen sprechen!? R. Ji\u00e7\u1e25aq Qasqasa\u00e1h erkl\u00e4rte vor R. Jose b. R. Abin im Namen R. Johan ans: Weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a><em>mein Mund sei deines Lobes voll.<\/em><\/p>\n<p>Man fragte R. \u1e24isda: Mu\u00df, wer gegessen und vergessentlich den Segen nicht gesprochen hat, ihn nachher sprechen? Dieser erwiderte: Soll, wer Knoblauch gegessen hat und einen Geruch verbreitet, nochmals Knoblauch essen,damit sein Geruch sich noch mehr verbreite<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>!? Rabina sagte: Daher spreche man, auch wenn man die Mahlzeit beendet hat, den Segen nachher, denn es wird gelehrt: Wer untergetaucht ist und herauf steigt, spreche beim Herauf steigen: \u00bbGepriesen sei er, da\u00df er uns durch seine Gebote geheiligt und uns das Untertauchen geboten hat\u00ab. Dies ist aber nichts; da war er vorher ungeeignet<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>, hierbei aber war er vorher geeignet, und da er es vers\u00e4umt hat, so hat er es vers\u00e4umt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Der Spargeltrank ist gut f\u00fcr das Herz und gut f\u00fcr die Augen, und noch mehr f\u00fcr die Ged\u00e4rme. F\u00fcr den, der daran gewohnt ist, ist er f\u00fcr den ganzen K\u00f6rper gut; f\u00fcr den aber, der sich damit betrinkt, ist er f\u00fcr den ganzen K\u00f6rper sch\u00e4dlich. Wenn er \u00bbgut f\u00fcr das Herz\u00ab lehrt, so handelt es sich hier wohl um Wein<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>, und hierzu lehrt er \u00bbund noch mehr f\u00fcr die Ged\u00e4rme\u00ab, dagegen aber wird gelehrt, da\u00df ein solcher f\u00fcr Herz, Augen und Milz gut und f\u00fcr Kopf, Ged\u00e4rme und Unterleib sch\u00e4dlich sei!? Was dort gelehrt wird, bezieht sich auf alten. Wie wir gelernt haben: [Wenn jemand sagt:] Qonam<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>, da\u00df ich keinen Wein kosten werde, weil der Wein f\u00fcr die Ged\u00e4rme sch\u00e4dlich ist, und als man ihm erkl\u00e4rte, der alte sei f\u00fcr die Ged\u00e4rme zutr\u00e4glich, er geschwiegen hat, so ist ihm der neue Wein verboten und der alte erlaubt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sechserlei wurde vom Spargeltranke gelehrt: Man trinke ihn nicht anders als roh<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>und voll<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> ; man nehme ihn mit der Rechten und trinke aus der Linken; man spreche nicht, nachdem [man ihn getrunken] ; man unterbreche nicht, [w\u00e4hrend des Trinkens] ; man gebe ihn abermals nur einem, der, nachdem man ihn ihm gegeben, hinterher ausgespien hat; und man st\u00fctze<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>ihn nur mit seiner Art.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, man st\u00fctze ihn nur mit Brot!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies gilt von einem aus Wein, jenes von einem aus Met<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Eines lehrt, er sei gut f\u00fcr Herz, Augen und Milz, aber sch\u00e4dlich f\u00fcr Kopf, Ged\u00e4rme und Unterleib, und ein Anderes lehrt, er sei gut f\u00fcr Kopf, Ged\u00e4rme und Unterleib, aber sch\u00e4dlich f\u00fcr Herz, Augen und Milz!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies gilt von einem aus Wein, jenes von einem aus Met.<\/p>\n<p>Eines lehrt, da\u00df man, wenn man hinterher ausgespien, gestraft werde, und ein anderes lehrt, da\u00df man, wenn man hinterher nicht ausgespien, gestraft werde!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dieses gilt von solehern aus Wein, jenes gilt von solchem aus Met. R. A\u0161i sagte: Da du nun sagtest, man werde gestraft, wenn man hinterher nicht ausgespien hat, darf man ihn selbst vor dem K\u00f6nig ausspeien.<\/p>\n<p>R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Eli\u0161a\u0351 erz\u00e4hlte: Drei Dinge sagte mir Innenf\u00fcrst<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> Suri\u00e9l: Du sollst morgens nicht dein Hemd aus der Hand des Dieners nehmen und anziehen; wasche deine H\u00e4nde nicht mittelst dessen, der seine H\u00e4nde noch nicht gewaschen hat; und gib den Spargelbecher nur dem zur\u00fcck, der ihn dir gegeben hat, weil Taxephith, manche sagen, Istalganith, [eine Schar] von verderbenden Engeln, auf den Menschen wartet und spricht: Wann schon wird ein Mensch eines dieser Dinge begehen und gefa\u00dft werden!<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>erz\u00e4hlte: Drei Dinge sagte mir der Todesengel: Du sollst morgens nicht dein Hemd aus der Hand des Dieners nehmen und anziehen; wasche deine H\u00e4nde nicht mittelst dessen, der seine H\u00e4nde noch nicht gewaschen hat ; und stehe nicht vor den Weibern, wenn sie von einem Leichenzuge zur\u00fcckkehren, weil ich mit einem Schwerte in der Hand vor ihnen einherspringe und die Erlaubnis habe, zu verderben.<\/p>\n<p>Welches Mittel gibt es, wenn man ihnen begegnet?<\/p>\n<p>Man weiche vier Ellen von seiner Stelle zur\u00fcck. Ist da ein Flu\u00df, so \u00fcberschreite man ihn; ist da ein anderer Weg, so gehe man diesen; ist da eine Wand, so stelle man sich hinter diese. Wenn aber nichts da ist, so wende man das Gesicht ab und spreche:<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a><em>und der Herr sprach zum Satan: M\u00f6ge dich der Herr anfahren, o Satan<\/em> &amp;<em>c.<\/em>, bis sie vor\u00fcber sind.<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen R. Abahus, und wie manche sagen, wurde dies in einer Barajtha gelehrt: Zehn Dinge wurden vom Becher des Tischsegens gesagt: Er ben\u00f6tigt des Aussp\u00fclens und Absp\u00fclens, er mu\u00df roh<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> und voll sein, er ben\u00f6tigt der Bekr\u00e4nzung und der Umh\u00fcllung; man fasse ihn mit beiden H\u00e4nden an und halte ihn in der Rechten, man erhebe ihn eine Handbreite vom Boden<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>und richte auf ihn die Augen; manche sagen, auch schicke man ihn seinen Hausleuten als Gabe. R. Jo\u1e25anan sagte:<\/p>\n<p>Wir haben nur vier: Aussp\u00fclen und Absp\u00fclen, roh und voll.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Aussp\u00fclen, von innen; absp\u00fclen, von au\u00dfen. R. Jo\u1e25anan sagte: Wer den Segen \u00fcber einen vollen Becher spricht, dem gibt man ein Erbteil ohne Grenzen; denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a><em>voll des Segens des Herrn; West und S\u00fcd wird sein Besitz sein<\/em>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Es ist ihm beschieden, beide Welten zu erben, diese Welt und die zuk\u00fcnftige Welt. \u00abDer Bekr\u00e4nzung.\u00bb R. Jehuda sagt, man bekr\u00e4nze<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>ihn mit Sch\u00fclern; R. \u1e24isda sagt, man bekr\u00e4nze ihn mit Gl\u00e4sern. (R. \u1e24anan sagte: Aber mit rohem. R. \u0160e\u0161eth sagte: Beim Segen \u00fcber das Land.) \u00abDer Umh\u00fcllung.\u00bb R. Papa pflegte sich zu umh\u00fcllen und hinzusetzen; R. A\u0161i pflegte ein Tuch \u00fcber das Haupt zu nehmen. \u00abMan fasse ihn mit beiden H\u00e4nden an.\u00bb R. \u1e24enana b. Papa sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><em>erhebet euere H\u00e4nde in Heiligkeit, und preiset den Herrn<\/em>. \u00abUnd halte ihn in der Rechten.\u00bb R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Fr\u00fcheren fragten: Darf die Linke die Rechte unterst\u00fctzen? R. A\u0161i sagte: Da dies den Fr\u00fcheren fraglich war und nicht entschieden wurde, so verfahren wir erschwerend. \u00abMan erhebe ihn eine Handbreite vom Boden.\u00bb<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51b\">Blatt 51b<\/h2>\n<p>R. A\u1e25a b. R. \u1e24anina sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a><em>einen Becher des Heiles erhebe ich, und den Namen des Herrn rufe ich an.<\/em> \u00abMan richte auf ihn die Augen.\u00bb Damit man seine Aufmerksamkeit von ihm nicht ablenke. \u00abAuch schicke man ihn seinen Hausleuten als Gabe.\u00bb Damit seine Frau gesegnet werde.<\/p>\n<p>Einst war U\u0351la bei R. Na\u1e25man eingekehrt, und nachdem er gespeist hatte, sprach er den Tischsegen und gab R. Na\u1e25man den Becher des Segens. Da sprach R. Na\u1e25man zu ihm: M\u00f6ge doch der Meister den Becher des Segens Jalta<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>schicken. Dieser erwiderte: So sprach R. Jo\u1e25anan: Die Leibesfrucht der Frau wird nur durch die Leibesfrucht des Mannes gesegnet, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a><em>er wird deine Leibesfrucht segnen;<\/em> es hei\u00dft aber nicht ihre Leibesfrucht, sondern deine Leibesfrucht. Ebenso wird gelehrt: R. Nathan sagte: Woher, da\u00df die Leibesfrucht der Frau nur durch die Leibesfrucht des Mannes gesegnet wird?<\/p>\n<p>es hei\u00dft: <em>er wird deine Leibesfrucht segnen<\/em>; es hei\u00dft aber nicht ihre Leibesfrucht, sondern deine Leibesfrucht. Als Jalta dies unterdessen h\u00f6rte, stand sie w\u00fctend auf, ging in die Weinkammer und zerschlug vierhundert F\u00e4sser Wein. Hierauf sprach R. Na\u1e25man zu ihm: M\u00f6ge der Meister ihr doch einen anderen Becher schicken. Da lie\u00df er ihr sagen: Dies alles<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>geh\u00f6rt zum Becher des Segens. Sie erwiderte ihm: Von Herumtreibern kommt Geschw\u00e4tz, von Lumpen Ungeziefer.<\/p>\n<p>R. Asi sagte: Man spreche nicht beim Becher des Tischsegens. Ferner sagte R. Asi: Man spreche \u00fcber einen Ungl\u00fccksbecher nicht den Segen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft ein Ungl\u00fccksbecher? R. Nahm an b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Ein zweiter<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>Becher. Ebenso wird gelehrt: Wer paarig trinkt, spreche nicht den Segen, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a><em>bereite dich deinem Gott vor, o Jisra\u00e9l<\/em> ; dieser aber tat es nicht richtig<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Abahu sagte, und wie manche sagen, wurde dies in einer Barajtha gelehrt: Wer beim Essen herumgeht, lese den Tischsegen stehend, wer stehend i\u00dft, lese den Tischsegen sitzend, und wer angelehnt i\u00dft, setze sich hin und lese den Tischsegen. Die Halakha ist: in allen F\u00e4llen lese man den Tischsegen sitzend.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite, der den Zehnten von den Feldfr\u00fcchten erh\u00e4lt, hat hiervon eine Hebe an den Priester zu entrichten.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Nichtjude.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 34,4.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 32,3.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>In den angezogenen Schriftversen spricht eine zu mehreren Personen; es m\u00fcssen mithin mindestens 3 Personen sein.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 19,19.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Da auch einer nicht fortgehen darf, obgleich zwei zur\u00fcckbleiben.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein verpflichtendes Gebot ist bedeutender als ein freigestelltes.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein verpflichtendes Gebot ist bedeutender als ein freigestelltes.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie dazu nicht verpflichtet sind.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich es hinsichtlich der Gesetze einerlei ist, ob es nur 2 oder 100 sind.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn er nicht herankommt.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre spricht vom Vorlesen des Lobliedes; der Zuh\u00f6rende hat Halleluja zu antworten.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr gen\u00fcgt einer seiner Pflicht durch den Segensspruch des anderen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Vorbereitung od. Aufforderung zum Tischsegen wird dann auch der Gottesname genannt; weit. Blatt 49b.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit jeder selbst die Segensspr\u00fcche vorher und nachher lese.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie den gemeinsamen Tischsegen sprechen wollen, mu\u00df er seine Mahlzeit unterbrechen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>So besser nach einer Randglosse.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Vorbereitung; die Formel der Aufforderung wendet sich an die Speisenden, zu denen dieser nicht geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem letzten Segensspruche des Tischsegens, ebenso andere Folgen von Segensspr\u00fcchen.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Amen nach dem genannten Segensspruche.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Und zu ihrer Arbeit gehen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Der noch folgt.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Spitzname RZ.s; cf.\u00a0Bm. 85a.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie lange der sieh zum gemeinsamen Tischsegen anschlie\u00dfende seine Mahlzeit unterbrechen mu\u00df.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Erster Segensspruch des Tischsegens.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. er wird erg\u00e4nzt, wenn jeder der Tischgenossen nur einen Segen liest.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Die beiden Segen werden zusammengezogen, somit sind es 2 Segensspr\u00fcche.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit diesem sind es 4 Segensspr\u00fcche.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ma\u00dfgebenderen Ansicht RA\u0351.s.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Todesfall.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man des gemeinsamen Tischsegens wegen die Mahlzeit unterbrochen hat und sp\u00e4ter den Tischsegen fortsetzen will.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem, der oberhalb sitzt.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie speisten getrennt an kleinen Tischen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Er speist l\u00e4nger.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. VI, Anm. 169.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch \u00dcberlassung des Vortritts.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Waschen nach Tisch.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht auf der Stra\u00dfe od. vor einem Durchbruch.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Amen geh\u00f6rt ebenfalls zum Segensspruche.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne den Segensspruch geh\u00f6rt zu haben.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlicher Name Rabhs.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wir w\u00fcrden unter Umst\u00e4nden unsere Mahlzeit fortsetzen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man solches nicht essen darf, darf man dar\u00fcber auch den Segen nicht sprechen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite dem Priester; cf.\u00a0Bamidbar 18,26 ff.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,26.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Priester, der die gro\u00dfe Hebe vorher zu bekommen hat.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,29.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>In Parallelstellen rieht, wie im masoret. Text : <em>eueren Gaben.<\/em><a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Diesbez\u00fcglich zwischen dem Getreide am Halm u. dem Getreide im Haufen zu unterscheiden, wo doch die Pflicht zur Absonderung der Hebe erst nach der Einfuhr erfolgt.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Mil G. werden die Gelehrten bezeichnet, als Gegensatz zum Mann aus dem gemeinen Volke.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Was nicht zu den heiligen Speisen geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. seine Seele kehrte zur Ruhe ein.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nach der Tora \u00fcberhaupt nicht verzehntet zu werden braucht.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite dem Priester; cf.\u00a0Bamidbar 18,26 ff.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,25.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e6\u05e8\u05ea<\/span> *Figu**r* aus <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d5\u05e8\u05d4<\/span> abgeleitet.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 27,19.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind 9 Personen vorhanden, so z\u00e4hlt es hinsichtlich des gemeinsamen Segens als 10. mit.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,46.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich lag hier eine Verwechselung zwischen den beiden \u00e4hnlich lautenden W\u00f6rtern <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e8\u05d0\u05d9\u05df<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e8\u05d5\u05df<\/span> vor. M\u00f6glicherweise ist <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d0\u05e8\u05d5\u05df<\/span> (Lade) eine Abbreviatur von <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d0\u05d7\u05d3 \u05e8\u05d5\u05d0\u05d4 \u05d5\u05d0\u05d9\u05e0\u05d5 \u05e0\u05e8\u05d0\u05d4<\/span> (einer, der sieht, aber nicht gesehen wird).<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum gemeinsamen Tischsegen.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d1\u05ea<\/span> ist m\u00f6glicherweise eine Abbreviatur von <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d5\u05e0\u05d9\u05dd \u05d1\u05d3\u05d1\u05e8\u05d9 \u05ea\u05d5\u05e8\u05d4<\/span> (die sich mit der Tora befassen).<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Pubert\u00e4tszeichen, aber nicht das erforderliche Alter hat.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>An der Scham, als Zeichen der Pubert\u00e4t.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Kinder; ersterer war Pflegekind Rabbas.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Lesart: schon an der Bl\u00fcte.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Qid. 66a.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 4,8.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pharis\u00e4er, die sich mit der Tora befassen.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Er selber hatte nichts genossen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Segen \u00bbDer Jeru\u0161alem erbaut\u00ab.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der letzten Ansicht, nur im genannten Segen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 3,25.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 34,4.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,25.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nur aus Konsonanten bestehenden Textworte erhalten durch \u00c4nderung der Vokalzeichen einen anderen Sinn.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 9,13.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V.2.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zeit, w\u00e4hrend welcher \u0160a\u00fal mit den Frauen sprach, geh\u00f6rte noch zur Regierungszeit \u0160emu\u00e9ls.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 24,12.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der rabbinischen Auslegung deutet der Gattungsname <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/span> auf die g\u00f6ttliche Eigenschaft des Rechtes u. der Eigenname <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d4\u05d5\u05d4<\/span> auf die der Milde.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der rabbinischen Auslegung deutet der Gattungsname <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d4\u05d9\u05dd<\/span> auf die g\u00f6ttliche Eigenschaft des Rechtes u. der Eigenname <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d4\u05d5\u05d4<\/span> auf die der Milde.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,7.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 4,2.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 3,25.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Vermutlich Philemon.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>An 3 Orten wurde den Jisra\u00e9liten das Gesetz verliehen (auf dem Berge Sinaj, auf dem Berge Gerizim und im Gefilde Mo\u00e1bs).<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Im bez\u00fcgl. Abschnitte (Bereschit Kap. 17) wird das Wort B\u00fcndnis 13mal genannt.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Er geh\u00f6rt zum in der Schrift genannten Segen \u00fcber das Land.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl werden Fest- und Neumondstage von Jisra\u00e9l selbst, durch die Festsetzung des Neumondes, geheiligt, nicht aber der \u0160abbath.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Formel \u00bbDer den \u0160abbath &amp;c.\u00ab hat nur ein Pr\u00e4dicat \u00bbheiligt\u00ab.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 147,2.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Bern. R. Zeras.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Den letztgenannten Segensspruch.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einer Benedictionsformel.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Ortschaft in der N\u00e4he Jeru\u0161alems.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,10.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Geheiligtes Fleisch, das unbrauchbar geworden, od. Ges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Tischsegen leitet.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 68,27.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Weise, da\u00df mind, je 3 Personen beisammen bleiben.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Formel, die bei dreien gesprochen wird.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Satz aus der \u00bbVorbereitung\u00ab zum Tischsegen, ebenso die weiter folgenden Formeln.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sagt damit, da\u00df G. seine G\u00fcte nur zum Teil spendet.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 7,29.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,11.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Vollst\u00e4ndig u. nicht nur einen Teil.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach diesem Wortlaut sind es mehrere, die die Menschen speisen.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Es hat den Anschein, man danke dem Hausherrn.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie nicht warten wollten, bis der Exilarch mit der Mahlzeit fertig war.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie m\u00fc\u00dften dann lauter sprechen.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nach RA\u0351. steht es frei, \u00bbden Vielgepriesenen\u00ab zu sprechen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Wein wurde nur mit Wasser verd\u00fcnnt getrunken.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie bereits zum gemeinsamen Tischsegen verpflichtet waren.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie beispielsweise je 4 waren.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur ein ganzes Ger\u00e4t ist verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Der unverd\u00fcnnte Wein.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Dattelart, die auch den Talmudisten unbekannt war; cf.\u00a0Az. 4b. begangen hat, darf er nicht weiter ohne Segensspruch essen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 71,8.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er durch das Essen ohne Segensspruch eine S\u00fcnde<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Da der Unreine den Segensspruch nicht sprechen darf.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Um einen Spargeltrank, der mit Wein hergestellt wurde.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Umschreibung f\u00fcr Gel\u00fcbde\u00ab, \u00bbSchwur\u00ab od. ,Verw\u00fcnschung\u00ab (nach dem T. aus <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05d1\u05df<\/span>, Opfer, verst\u00fcmmelt), das etymologisch noch nicht erkl\u00e4rt ist; cf.\u00a0Ned. 10a.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Unverd\u00fcnnt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. aus vollem Becher.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man esse darauf.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach ersterem esse man Brot, nach letzterem Fr\u00fcchte, die zum Met verwendet worden sind.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell. <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e0\u05d9\u05dd<\/span> Gesicht, der vor dem Gesichte Gottes erscheinen darf.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Von ihm wird berichtet, er habe sich mit dem Todesengel unterhalten; cf.\u00a0Ket. 77b.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 3,2.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Unverd\u00fcnnt; so ist er in den Becher zu gie\u00dfen, u. die Verd\u00fcnnung hat nachher zu erfolgen.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Bzw. von der Unterlage.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,23.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Man versammle dabei seine Sch\u00fcler um sich.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 134,2.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,13.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Frau RN.s.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 7,13.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ganze Wein im Fa\u00df.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Die gerade Zahl (Paare) galt als gef\u00e4hrlich, wegen der D\u00e4monen; cf.\u00a0Pes. 110a.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 4,12.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies scheint er aus der \u00c4hnlichkeit der Radd. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e7\u05df<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05df<\/span> zu folgern.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 45a 45b 46a 46b 47a 47b 48a 48b 49a 49b 50a 50b 51a 51b Blatt 45a iWENN DREI ZUSAMMEN GESPEIST HABEN, SO M\u00dcSSEN SIE DEN TISCHSEGEN GEMEINSAM SPRECHEN. WER DEMAJ, ODER DEN ERSTEN ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE1 ABGESONDERT WURDE, ODER DEN ZWEITEN ZEHNTEN UND HEILIGENGUT, DIE AUSGEWEIHT WURDEN, GEGESSEN HAT, FERNER DER TISCHDIENER, DER IM QUANTUM EINER OLIVE GEGESSEN HAT, SOWIE EIN SAMARITANER WERDEN ZUM GEMEINSAMEN TISCHSEGEN MITGERECHNET. WER UNVERZEHNTETES, ODER DEN ERSTEN ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE NICHT ABGESONDERT WURDE, ODER DEN ZWEITEN ZEHNTEN, UND HEILIGENGUT, DIE NICHT AUSGEWEIHT WURDEN, FERNER DER TISCHDIENER, DER WENIGER ALS IM QUANTUM EINER QLIVE GEGESSEN HAT, SOWIE EIN FREMDLING2 WERDEN ZUM GEMEINSAMEN TISCHSEGEN NICHT MITGERECHNET. iiFRAUEN, SKLAVEN UND MINDERJ\u00c4HRIGE WERDEN ZUM GEMEINSAMEN TISCHSEGEN NICHT MITGERECHNET. WIEVIEL [MUSS MAN GEGESSEN HABEN], UM ZUM GEMEINSAMEN TISCHSEGEN MITGERECHNET ZU WERDEN? BIS ZUM QUANTUM EINER OLIVE; R. JEHUDA SAGT, BIS ZUM QUANTUM EINES EIES. GEMARA. Woher dies? &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7041","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7041"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7042,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7041\/revisions\/7042"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}