{"id":7044,"date":"2021-02-25T12:30:09","date_gmt":"2021-02-25T10:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7044"},"modified":"2021-02-25T12:30:11","modified_gmt":"2021-02-25T10:30:11","slug":"berachot-kapitel-8","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-8\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 8"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51b\">51b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-52a\">52a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-52b\">52b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-53a\">53a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-53b\">53b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-51b\">Blatt 51b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>F<\/bold><small>OLGENDE<\/small> D<small>IFFERENZEN BESTEHEN ZWISCHEN DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS UND DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS INBETREFF DER<\/small> M<small>AHLZEIT<\/small>: D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN SPRECHE ZUERST DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small> [<small>ZUR<\/small> W<small>EIHE<\/small>] <small>DES<\/small> T<small>AGES, NACHHER SPRECHE MAN DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, MAN SPRECHE ZUERST DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN, NACHHER DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small> [<small>ZUR<\/small> W<small>EIHE<\/small>] <small>DES<\/small> T<small>AGES<\/small>. <sup>ii<\/sup>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, ZUERST WASCHE MAN DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE, NACHHER SCHENKE MAN DEN<\/small> B<small>ECHER EIN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, ZUERST SCHENKE MAN DEN<\/small> B<small>ECHER EIN, NACHHER WASCHE MAN DIE H\u00c4NDE<\/small>. <sup>iii<\/sup>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN TROCKNE DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE MIT DEM<\/small> T<small>UCHE AB UND LEGE ES AUF DEN<\/small> T<small>ISCH; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, AUF DAS<\/small> P<small>OLSTER<\/small>. <sup>iv<\/sup>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, ZUERST FEGE MAN DEN<\/small> T<small>ISCH<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>AB, NACHHER WASCHE MAN<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, ZUERST WASCHE MAN DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE, NACHHER FEGE MAN DEN<\/small> T<small>ISCH AB<\/small>. <sup>v<\/sup>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>: L<small>ICHT<\/small>, S<small>PEISE<\/small>, W<small>OHLGER\u00dcCHE<\/small>, U<small>NTERSCHEIDUNGSSEGEN<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>; <small>DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>: L<small>ICHT<\/small>, W<small>OHLGER\u00dcCHE<\/small>, S<small>PEISE<\/small>, U<small>NTERSCHEIDUNGSSEGEN<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, [<small>MAN SPRECHE<\/small>] \u00bbD<small>ASS ER DAS<\/small> L<small>ICHT DES<\/small> F<small>EUERS ERSCHAFFEN HAT<\/small>\u00ab; <small>DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>: \u00bbD<small>ER DIE<\/small> L<small>ICHTER DES<\/small> F<small>EUERS ERSCHAFFT\u00ab<\/small>. <sup>vi<\/sup><small>MAN SPRECHE DEN<\/small> S<small>EGEN NICHT \u00dcBER<\/small> L<small>ICHT UND \u00dcBER<\/small> W<small>OHLGER\u00dcCHE DER<\/small> N<small>ICHTJUDEN, NOCH \u00dcBER<\/small> L<small>ICHT UND<\/small> W<small>OHLGER\u00dcCHE VON<\/small> L<small>EICHEN, NOCH<\/small> \u00dcB<small>ER<\/small> L<small>ICHT UND<\/small> W<small>OHLGER\u00dcCHE EINES<\/small> G<small>\u00d6TZEN; AUCH SPRECHE MAN \u00dcBER DAS<\/small> L<small>ICHT DEN<\/small> S<small>EGEN NIGHT EHER, ALS BIS MAN SEIN<\/small> L<small>ICHT BENUTZT HAT<\/small>. <sup>vii<\/sup>W<small>ER GESPEIST UND VERGESSENTLICH DEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN NICHT GESPROCHEN HAT, MUSS, WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, NACH SEINEM<\/small> P<small>LATZE UMKEHREN UND IHN LESEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, ER LESE IHN AM<\/small> O<small>RTE, WO ER SICH ERINNERT HAT<\/small>. W<small>IE LANGE MUSS MAN DEN<\/small> T<small>ISCHSEGEN<\/small> [<small>NACHTR\u00d4GLICH<\/small>] S<small>PRECHEN<\/small>? B<small>IS DIE<\/small> S<small>PEISE IM<\/small> D<small>ARM VERDAUT IST<\/small>. <sup>viii<\/sup>W<small>ENN IHNEN<\/small> W<small>EIN NACH DER<\/small> M<small>AHLZEIT VORGESETZT WIRD UND SIE NUR DEN EINEN<\/small> B<small>ECHER HABEN, SO SPRECHE MAN DEN<\/small> S<small>EGEN, WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, ZUERST \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN UND NACHHER DEN SEGEN \u00dcBER DIE<\/small> M<small>AHLZEIT; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, MAN SPRECHE ZUERST DENSEGEN \u00dcBER DIE<\/small> M<small>AHLZEIT UND NACHHER DEN<\/small> S<small>EGEN \u00dcBER DEN<\/small> W<small>EIN<\/small>. M<small>AN ANTWORTE<\/small> A<small>MEN, WENN EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT EINEN<\/small> S<small>EGEN SPRICHT, WENN ABER EIN<\/small> S<small>AMARITANER EINEN<\/small> S<small>EGEN SPRICHT, ANTWORTE MAN<\/small> A<small>MEN NUR DANN, WENN MAN DEN GANZEN<\/small> S<small>EGENSSPRUCH GEH\u00d6RT HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: [Folgende sind] die Differenzen zwischen der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels inbetreff der Mahlzeit. Die Schule \u0160ammajs sagt, man spreche zuerst den Segen [zur Weihe] des Tages, nachher spreche man den Segen \u00fcber den Wein, denn der Tag veranla\u00dft ja, da\u00df der Wein kommt, auch ist bereits die Weihe des Tages eingetreten, als der Wein noch nicht da war; die Schule Hillels sagt, man spreche zuerst den Segen \u00fcber den Wein, nachher spreche man den Segen [zur Weihe] des Tages, denn der Wein veranla\u00dft ja, da\u00df der Weihsegen gesprochen wird. Eine andere Begr\u00fcndung: Der Segen \u00fcber den Wein ist h\u00e4ufig und der Segen [zur Weihe] des Tages ist nicht h\u00e4ufig, und von H\u00e4ufigem und Nichth\u00e4ufigem, geht das H\u00e4ufige vor. Die Halakha ist wie die Schule Hillels.<\/p>\n<p>Wozu die andere Begr\u00fcndung?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte sagen, jene hat zwei [Begr\u00fcndungen], diese nur eine, so hat auch diese zwei:der Segen \u00fcber den Wein ist h\u00e4ufig und der Segen [zur Weihe] des Tages ist nicht h\u00e4ufig, und von H\u00e4ufigem und Nichth\u00e4ufigem, geht das H\u00e4ufige vor.<\/p>\n<p>Da\u00df die Halakha wie die Schule Hillels ist, ist ja selbstverst\u00e4ndlich, eine Hallstimme hat ja entschieden<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: vor der Hallstimme [wurde dies gelehrt], wenn du aber willst, sage ich: tats\u00e4chlich nach der Hallstimme, jedoch nach R. Jeho\u0161ua\u0351, welcher sagt, man beachte die Hallstimme nicht.<\/p>\n<p>Ist denn die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-52a\">Blatt 52a<\/h2>\n<p>Schule \u0160ammajs der Ansicht, der Segen [zur Weihe] des Tages sei vorzuziehen, es wird ja gelehrt: Wer am \u0160abbathausgang sein Haus betritt, spreche den Segen \u00fcber den Wein, \u00fcber das Licht, \u00fcber die Wohlger\u00fcche, nachher spreche er den Unterscheidungssegen; hat er aber nur einen Becher, so lasse er ihn bis nach der Mahlzeit und nachher reihe er alle an !?<\/p>\n<p>Woher, da\u00df hier die Ansicht der Schule \u0160ammajs vertreten ist, vielleicht die der Schule Hillels!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen, denn er nennt zuerst das Licht und nachher die Wohlger\u00fcche, und wir wissen von der Schule \u0160ammajs, da\u00df sie dieser Ansicht ist. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels sind einig, da\u00df der Segen \u00fcber die Speise zuerst und der Unterscheidungssegen nachher [zu sprechen sei], sie streiten nur \u00fcber den Segen \u00fcber das Licht und den Segen \u00fcber die Wohlger\u00fcche; die Schule \u0160ammajs sagt, zuerst \u00fcber das Licht und nachher \u00fcber die Wohlger\u00fcche, und die Schule Hillels sagt, zuerst \u00fcber die Wohlger\u00fcche und nachher \u00fcber das Licht.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df hier die Schule \u0160ammajs vertreten ist, nach R. Jehuda, vielleicht ist hier die Schule Hillels vertreten, nach R. Me\u00edr<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen.Hier,in unserer Mi\u0161na, wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt: Licht, Speise, Wohlger\u00fcche, Unterscheidungssegen; die Schule Hillels sagt: Licht, Wohlger\u00fcche, Speise, Unterscheidungssegen, und dort, in der Barajtha, wird gelehrt: wenn er aber nur einen Becher hat, so lasse er ihn bis nach der Mahlzeit und nach her<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> reihe er alle an. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df hier die Schule \u0160ammajs vertreten ist, nach R. Jehuda.<\/p>\n<p>Immerhin besteht ja ein Widerspruch<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, der Eintritt der Tages [weihe] sei anders als der Ausgang der Tages[ weihe ]; beim Eintritt der Tages [weihe] ist je fr\u00fcher desto besser, beim Ausgang der Tages [weihe] ist je sp\u00e4ter desto besser, damit er uns nicht wie eine Last erscheine.<\/p>\n<p>Ist denn die Schule \u0160ammajs der Ansicht, der Tischsegen ben\u00f6tige des Bechers, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn ihnen nach der Mahlzeit Wein gereicht wird und nur der eine Becher vorhanden ist, man, wie die Schule \u0160ammajs sagt, den Segen \u00fcber den Wein spreche und nachher den Segen \u00fcber die Mahlzeit; dies hei\u00dft wohl, man spreche \u00fcber ihn den Segen und trinke ihn aus!?<\/p>\n<p>Nein, man spreche den Segen und man lasse ihn stehen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte ja aber, wer den Segen spricht, m\u00fcsse ihn auch kosten!?<\/p>\n<p>Nachdem er gekostet hat.<\/p>\n<p>Der Meister sagte ja aber, hat man davon gekostet, sei er<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> unbrauchbar!?<\/p>\n<p>Wenn er aus der Hand gekostet hat.<\/p>\n<p>Der Meister sagte ja, der Becher des Tischsegens m\u00fcsse das erforderliche Quantum haben, und er hat dann das Ma\u00df gemindert!?<\/p>\n<p>Wenn mehr als das erforderliche Quantum vorhanden war.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber, ist da nur der eine Becher vorhanden!?<\/p>\n<p>Keine zwei, aber mehr als einer.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija lehrte ja aber, die Schule \u0160ammajs sagt, man spreche den Segen \u00fcber den Wein und trinke ihn aus, nachher spreche man den Tischsegen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, zwei Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht der Schule \u0160ammajs.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Die Schule \u0160ammajs sagt, man wasche die H\u00e4nde, und nachher schenke man den Becher ein; denn wolltest du sagen, man schenke den Becher zuerst ein, so ist ja zu bef\u00fcrchten, die Fl\u00fcssigkeit an der Au\u00dfenseite des Bechers k\u00f6nnte durch die H\u00e4nde unrein werden und den Becher unrein machen.<\/p>\n<p>Auch die H\u00e4nde selber k\u00f6nnen ja den Becher unrein machen!?<\/p>\n<p>Die H\u00e4nde sind nur zweitgradig<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> [unrein], und bei Profanem macht das Zweitgradige nicht drittgradig, au\u00dfer bei einer Fl\u00fcssigkeit. Die Schule Hillels sagt, man schenke den Becher ein, und nachher wasche man die H\u00e4nde; denn wolltest du sagen, man wasche die H\u00e4nde zuerst, so ist ja zu bef\u00fcrchten, die Fl\u00fcssigkeit k\u00f6nnte in der Hand durch den Becher unrein werden und die H\u00e4nde verunreinigen.<\/p>\n<p>Auch der Becher selber kann ja die H\u00e4nde unrein machen!?<\/p>\n<p>Ein Gef\u00e4\u00df kann keinen Mensehen unrein machen.<\/p>\n<p>Er kann ja die in ihm befindliche Fl\u00fcssigkeit unrein machen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um ein Gef\u00e4\u00df, dessen Au\u00dfenSeite durch Fl\u00fcssigkeit unrein wurde, wo seine Innenseite rein und seine Au\u00dfenseite unrein ist. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Von einem Gef\u00e4\u00dfe, dessen Au\u00dfenseite durch Fl\u00fcssigkeit unrein wurde, ist die Au\u00dfenseite unrein, die Innenseite, der Rand, der Henkel und die Griffe sind rein;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-52b\">Blatt 52b<\/h2>\n<p>ist seine Innenseite unrein geworden, so ist es g\u00e4nzlich unrein.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, es sei verboten, sich eines Gef\u00e4\u00dfes zu bedienen, dessen Au\u00dfenseite durch Fl\u00fcssigkeit unrein wurde, weil Spritzer zu ber\u00fccksichtigen<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>sind, somit ist nicht mehr zu bef\u00fcrchten, die Fl\u00fcssigkeit an der Hand k\u00f6nnte durch den Becher unrein werden. Die Schule Hillels aber ist der Ansicht, es sei erlaubt, sich eines Gef\u00e4\u00dfes zu bedienen, dessen Au\u00dfenseite durch Fl\u00fcssigkeit unrein wurde, denn Spritzer sind nicht h\u00e4ufig, somit ist zu bef\u00fcrchten, die Fl\u00fcssigkeit an der Hand k\u00f6nnte durch den Becher unrein werden. Eine andere Begr\u00fcndung: Sofort nach dem H\u00e4ndewaschen folge die Mahlzeit.<\/p>\n<p>Wozu die andere Begr\u00fcndung?<\/p>\n<p>Die Schule Hilleis sprach zur Schule \u0160ammajs wie folgt: Selbst nach euerer Ansicht, es sei verboten, sich eines Gef\u00e4\u00dfes zu bedienen, dessen Au\u00dfenseite unrein wurde, weil Spritzer zu ber\u00fccksichtigen sind, ist dies trotzdem vorzuziehen, weil sofort nach dem H\u00e4ndewaschen die Mahlzeit folge.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN TROCKNE &amp;C<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Die Schule \u0160ammajs sagt, man trockne die H\u00e4nde mit dem Tuche ab, und man lege es auf den Tisch; denn wolltest du sagen, auf das Polster, so ist ja zu bef\u00fcrchten, die Fl\u00fcssigkeit am Tuche k\u00f6nnte durch das Polster unrein werden und die H\u00e4nde<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>unrein machen.<\/p>\n<p>Auch das Polster selber kann ja das Tuch unrein machen!?<\/p>\n<p>Ein Ger\u00e4t kann kein Ger\u00e4t unrein machen.<\/p>\n<p>Das Polster selber kann ja den Mann unrein machen!?<\/p>\n<p>Ein Ger\u00e4t kann keinen Menschen unrein machen. Die Schule Hilleis sagt, [man lege es] auf das Polster, denn wolltest du sagen, auf den Tisch, so ist ja zu bef\u00fcrchten, die Fl\u00fcssigkeit am Tuche k\u00f6nnte durch den Tisch unrein werden und die Speise unrein machen.<\/p>\n<p>Auch der Tisch selber kann ja die auf ihm befindlichen Speisen unrein machen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um einen zweitgradig [unreinen] Tisch, und bei Profanem macht das Zweitgradige nicht drittgradig, au\u00dfer bei einer Fl\u00fcssigkeit.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, es sei verboten, sich eines zweitgradig [unreinen] Tisches zu bedienen, aus R\u00fccksicht auf solche, die Hebe<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>essen. Die Schule Hillels aber ist der Ansicht, es sei erlaubt, sich eines zweitgradig [unreinen] Tisches zu bedienen, denn solche, die Hebe essen, sind vorsichtig. Eine andere Begr\u00fcndung: Das H\u00e4ndewaschen ist [bei Profanem] keine Pflicht der Tora.<\/p>\n<p>Wozu die andere Begr\u00fcndung?<\/p>\n<p>Die Schule Hillels sprach zur Schule \u0160ammajs wie folgt: Wollt ihr erwidern: womit ist es bei Speisen anders, da\u00df bei ihnen bef\u00fcrchtet wird, als bei den H\u00e4nden, da\u00df bei ihnen nicht bef\u00fcrchtet wird, so ist dieses<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>trotzdem vorzuziehen, denn da bei Profanem das H\u00e4ndewaschen nicht aus der Tora ist, so m\u00f6gen lieber die H\u00e4nde unrein werden, die keine Grundlage in der Tora haben, als da\u00df die Speisen verunreinigt werden sollten, die eine Grundlage in der Tora haben.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN FEGE&amp;C<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Die Schule \u0160ammajs sagt, man fege zuerst den Tisch ab, nachher wasche man die H\u00e4nde; denn wolltest du sagen, man wasche die H\u00e4nde zuerst, so w\u00fcrde man ja die Speisen verderben<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>. (Die Schule \u0160ammajs ist also nicht der Ansicht, da\u00df man zuerst die H\u00e4nde wasche. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Wegen der Brocken.) Die Schule Hillels sagte: Ist der Tischdiener Schriftgelehrter, so nimmt er die olivengro\u00dfen Brocken fort, und l\u00e4\u00dft nur Brocken zur\u00fcck, die nicht olivengro\u00df sind. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jofranan, denn R. Jo\u1e25anan sagte: Brocken, die nicht olivengro\u00df sind, darf man mit H\u00e4nden vernichten.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Die Schule Hilleis ist der Ansicht, es sei verboten, sich eines Tischdieners aus dem gemeinen Volke zu bedienen; die Schule \u0160ammajs aber ist der Ansicht, es sei erlaubt, sich eines Tischdieners aus dem gemeinen Volke zu bedienen. R. Jose b. \u1e24anina sagte im Namen R. Honas: im ganzen Abschnitt ist die Halakha wie die Schule Hillels, ausgenommen diese [Lehre], wobei die Halakha wie die Schule \u0160ammajs ist. R. O\u0161a\u0351ja lehrte dies<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>entgegengesetzt, und auch hierbei ist die Halakha wie die Schule Hillels.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>: L<small>ICHT, SPEISE &amp;C<\/small>. R. Hona b. Jehuda war bei Raba eingekehrt und bemerkte, da\u00df Raba den Segen \u00fcber die Wohlger\u00fcche zuerst sprach. Da sprach er zu ihm: Merke, \u00fcber das Licht<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>streiten ja nicht einmal die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels!? Denn wir haben ja gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt: Licht, Speise, Wolliger\u00fcche, Unterscheidungssegen; die Schule Hillels sagt: Licht, Wohlger\u00fcche, Speise, Unterscheidungssegen. Da fuhr Raba fort: Das sind die Worte R. Me\u00edrs, R. Jehuda aber sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels sind einig, da\u00df man [den Segen \u00fcber] die Speise zuerst und den Unterscheidungssegen zuletzt spreche; sie streiten nur \u00fcber das Licht und \u00fcber die Wohlger\u00fcche; die Schule \u0160ammajs sagt, zuerst \u00fcber das Licht und nachher \u00fcber die Wohlger\u00fcche, und die Schule Hillels sagt, zuerst \u00fcber die Wohlger\u00fcche, und nachher \u00fcber das Licht. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan: Das Volk verf\u00e4hrt nach der Schule Hillels und zwar nach dem Ausspruche R. Jehudas.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>: \u00bbD<small>ASS ER &amp;C. ERSCHAFFEN HAT<\/small>\u00ab. Raba sagte: Bez\u00fcglich [des Wortes] <em>bara<\/em> sind alle einig, da\u00df es die Bedeutung \u00bbbereits erschaffen\u00ab hat, sie streiten nur \u00fcber [das Wort] <em>bore.<\/em> Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, <em>bore<\/em> habe die Bedeutung \u00bbwird erschaffen\u00ab, die Schule Hillels aber ist der Ansicht, auch <em>bore<\/em> habe die Bedeutung \u00bbbereits erschaffen\u00ab. R. Joseph wandte ein: [Es hei\u00dft ja:]<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>er bildet das Licht und erschafft [bore] die Finsternis<\/em>.<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>Er bildet Gebirge und erschafft [bore] den Wind<\/em>.<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>Er erschafft [bore] den Himmel und spannt ihn aus<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sagte R. Joseph, bez\u00fcglich [der Worte] <em>bara<\/em> und <em>bore<\/em> sind alle einig, da\u00df sie die Bedeutung \u00bbbereits erschaffen\u00ab haben, sie streiten nur \u00fcber [die Worte] <em>Licht<\/em> und <em>Lichter.<\/em> Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, das Feuer habe ein Licht, und die Schule Hillels ist der Ansicht, das Feuer habe mehrere<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>Lichter. Desgleichen wird gelehrt: Die Schule Hillels sprach zur Schule \u0160ammajs: Im Feuer sind mehrere Lichter enthalten.<\/p>\n<p>M<small>AN SPRECHE DEN<\/small> S<small>EGEN NICHT &amp;C<\/small>. Einleuchtend ist dies bez\u00fcglich des Lichtes, da es ja nicht gefeiert<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>hat, warum aber nicht \u00fcber Wohlger\u00fcche!? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Hier handelt es sich um eine Tischgesellschaft von Nichtjuden, und bei einer Tischgesellschaft von Nichtjuden ist es gew\u00f6hnlich den G\u00f6tzen gewidmet.<\/p>\n<p>Wenn er aber im Schlu\u00dfsatze lehrt, man spreche den Segen nicht \u00fcber ein Licht und \u00fcber Wohlger\u00fcche eines G\u00f6tzen, so handelt wohl der Anfangssatz nicht von einem G\u00f6tzenI?<\/p>\n<p>R. \u1e24anina ausSura erwiderte: Er gibt den Grund<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> an: aus welchem Grunde spreche man nicht den Segen \u00fcber das Licht und \u00fcber Wohlger\u00fcche der Nichtjuden?<\/p>\n<p>weil es bei einer Tischgesellschaft von Nicht juden gew\u00f6hnlich den G\u00f6tzen gewidmet ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: \u00dcber ein Licht, das gefeiert hat, spreche man den Segen, das nicht gefeiert hat, spreche man den Segen nicht. Was hei\u00dft \u00bbgefeiert\u00ab und was hei\u00dft \u00bbnicht gefeiert\u00ab: wollte man sagen, von der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-53a\">Blatt 53a<\/h2>\n<p>Arbeit nicht gefeiert, selbst einer erlaubten Arbeit, so wird ja gelehrt, da\u00df man \u00fcber ein f\u00fcr eine W\u00f6chnerin oder f\u00fcr einen Kranken verwendetes Licht den Segen spreche!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Unter \u00bbgefeiert\u00ab ist zu verstehen, f\u00fcr verbotene Arbeit gefeiert. Desgleichen wird gelehrt: \u00dcber eine Lampe, die den ganzen Tag hindurch gebrannt hat, spreche man am Ausgang des \u0160abbaths den Segensspruch<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Nichtjude an einem Lichte eines Jisra\u00e9liten, oder ein Jisra\u00e9lit an einem Lichte eines Nichtjuden angez\u00fcndet hat, so darf man dar\u00fcber den Segen sprechen; wenn ein Nichtjude an einem Lichte eines Nichtjuden, so darf man dar\u00fcber den Segen nicht sprechen.<\/p>\n<p>Wenn ein Nichtjude an dem eines Nichtjuden wohl deshalb nicht, weil es nicht gefeiert hat, und auch wenn ein Jisra\u00e9lit an dem eines Nichtjuden, hat es ja nicht gefeiert!? Wolltest du erwidern, das verbotene [Licht] sei geschwunden, und dieses sei ein anderes, und im Besitze des Jisra\u00e9liten entstanden, so wird ja gelehrt, wer [am \u0160abbath] eine Flamme auf die Stra\u00dfe hinausbringt, sei strafbar; wieso ist er<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> strafbar, was er genommen, legt er nicht nieder, und was er niederlegt, hat er nicht genommen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das verbotene [Licht] besteht weiter, denSegen aber spricht er \u00fcber das hinzukommende, das erlaubt ist.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch dann gelten, wenn einNichtjude an dem eines Nichtjuden!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so, dies ist aber eine Vorsichtsma\u00dfregel mit R\u00fccksicht auf einen einzigen<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>Nichtjuden und eine einzige<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>Flamme.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand au\u00dferhalb der Stadt geht und ein Licht sieht, so spreche er dar\u00fcber, wenn die Mehrzahl [der Einwohner] Nichtjuden sind, den Segen nicht, und wenn die Mehrzahl Jisra\u00e9liten sind, spreche er ihn wohl.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: du sagst, wenn die Mehrzahl Nichtjuden sind, spreche er den Segen nicht, wonach er ihn spreche, wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, nachher aber lehrt er, da\u00df er ihn spreche, wenn die Mehrzahl Jisra\u00e9liten sind, wonach er ihn nicht spreche, wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich spreche er ihn auch, wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, da er aber im Anfangssatze \u00abMehrzahl Nichtjuden\u00bb lehrt, lehrt er auch im Schlu\u00dfs\u00e4tze \u00abMehrzahl Jisra\u00e9liten\u00bb.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand au\u00dferhalb der Stadt geht und ein Kind mit einer Fackel in der Hand sieht, so untersuche er, ist es ein jisra\u00e9litisches, so spreche er dar\u00fcber den Segen, ist es ein nichtj\u00fcdisches, so spreche er ihn nicht.<\/p>\n<p>Weshalb nur ein Kind, dies gilt ja auch von einem Erwachsenen!? R. Jebuda erwiderte im Namen Rabhs: Dies gilt kurz vor Sonnenuntergang ; ist es ein Erwachsener, so ist es sicher<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>ein Nichtjude, ist es ein Kind, so kann es auch ein jisra\u00e9litisches sein, das zuf\u00e4llig zu einer solchen gekommen ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand au\u00dferhalb der Stadt geht und ein Feuer sieht, so spreche er, wenn es dick wie aus einem Schmelzofen ist, dar\u00fcber den Segen, wenn aber nicht, so spreche er ihn nicht<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Eines lehrt, \u00fcber das Licht eines Schmelzofens spreche man den Segen, und ein Anderes lehrt, man spreche dar\u00fcber den Segen nicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine zu Beginn<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>, das andere am Schlu\u00df.<\/p>\n<p>Eines lehrt, \u00fcber das Licht eines Ofens und eines Herdes spreche man den Segen, und ein Anderes lehrt, man spreche dar\u00fcber den Segen nicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine zu Beginn, das andere am Schlu\u00df.<\/p>\n<p>Eines lehrt, \u00fcber das Licht in einem Bethause oder einem Lehrhause spreche man den Segen, und ein Anderes lehrt, man spreche dar\u00fcber den Segen nicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn ein hochgeachteter Mann anwesend<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>ist, und das andere, wenn kein hochgeachteter Mann anwesend ist. Wenn du willst, sage ich: das eine und das andere, wenn ein hochgeachteter Mann anwesend ist, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine, wenn ein Kastellan vorhanden<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>ist, das andere, wenn kein Kastellan vorhanden ist. Wenn du aber willst, sage ich: das eine und das andere, wenn ein Kastellan vorhanden ist, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine, wenn Mondschein vorhanden<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>ist, das andere, wenn kein Mondschein vorhanden ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn sie im Lehrhause sitzen, und man ihnen Licht bringt, so spreche, wie die Schule \u0160ammajs sagt, jeder den Segen f\u00fcr sich; die Schule Hillels sagt, einer spreche den Segen f\u00fcr alle, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>in der Masse des Volkes ist die Pracht des K\u00f6nigs.<\/em><\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht der Schule Hillels, den sie gibt einen Grund an, was aber ist der Grund der Schule \u0160ammajs?<\/p>\n<p>Sie ist dieser Ansicht wegen der St\u00f6rung<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>im Lehr hause. Desgleichen wird auch gelehrt: Die aus dem Hause R. Gamli\u00e9ls pflegten im Lehrhause nicht \u00bbzur Genesung\u00ab zu sagen, wegen der St\u00f6rung im Lehrhause.<\/p>\n<p>M<small>AN SPRECHE DEN<\/small> S<small>EGEN NICHT \u00dcBER<\/small> L<small>ICHT UND \u00dcBER<\/small> W<small>OHLGER\u00dcCHE VON<\/small> L<small>EICHEN.<\/small> Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Das Licht wird [dem Toten] zu Ehren angez\u00fcndet, die Wohlger\u00fcche sind, um den Geruch zu vertreiben. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: W\u00fcrde man [das Licht vor dem Toten] bei Tag und bei Nacht tragen, so spreche man dar\u00fcber nicht<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>den Segen, w\u00fcrde man es aber vor ihm nur bei Nacht tragen, so spreche man dar\u00fcber den Segen.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: \u00dcber Wohlger\u00fcche im Aborte<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>und \u00fcber \u00d6l, mit dem man den Schmutz<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>entfernt, spreche man nicht den Segen.<\/p>\n<p>Demnach spreche man den Segen nicht \u00fcber das, was nicht zum Riechen ist. Dagegen ist [aus folgender Lehre] einzuwenden: Wenn jemand in den Laden eines Gew\u00fcrzkr\u00e4mers eintritt und den Duft riecht, so spreche er den Segen nur einmal, auch wenn er da den ganzen Tag verweilt; wenn er aber fortw\u00e4hrend ein und aus geht, so spreche er den Segen jedesmal. Da ist ja [der Laden] nicht zum Riechen da, dennoch spreche man den Segen!?<\/p>\n<p>Auch dieser ist zum Riechen da, damit die Leute riechen und zu ihm kaufen kommen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand au\u00dferhalb der Stadt geht und einen Duft riecht, so spreche er, wenn die Mehrzahl [der Einwohner] Nichtjuden sind, den Segen nicht, und wenn die Mehrzahl Jisra\u00e9liten sind, spreche er ihn wohl. R. Jose sagt, auch wenn die Mehrzahl Jisra\u00e9liten sind, spreche er den Segen nicht, weil die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls zwecks Zauberei r\u00e4uchern.<\/p>\n<p>R\u00e4uchern denn alle zwecks Zauberei!?<\/p>\n<p>Eine Minderheit r\u00e4uchert zwecks Zauberei, und eine Minderheit, um die Kleider zu durchr\u00e4uchern, somit r\u00e4uchert die Mehrzahl nicht zum Riechen, und wenn es bei der Mehrzahl nicht zum Riechen erfolgt, spreche man den Segen nicht.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer an den Vorabenden des \u0160abbaths in \u1e6ciberjas oder an den Ausgangsabenden des \u0160abbaths in Sepphoris geht und einen Duft riecht, spreche dar\u00fcber keinen Segen, weil es sicher ist, da\u00df er nur, um die Kleider zu durchr\u00e4uchern, bereitet wurde.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer in einer Stra\u00dfe des G\u00f6tzendienstes geht und mit Willen riecht, ist ein S\u00fcnder.<\/p>\n<p>A<small>UCH SPRECHE MAN \u00dcBER DAS<\/small> L<small>ICHT DEN<\/small> S<small>EGEN NICHT EHER, ALS BIS MAN<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-53b\">Blatt 53b<\/h2>\n<p><small>SEIN<\/small> L<small>ICHT BENUTZT HAT.<\/small> R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Unter \u00bbbenutzt\u00ab ist nicht tats\u00e4chlich benutzt zu verstehen, sondern wenn man in der N\u00e4he stehend das Licht benutzen k\u00f6nnte, selbst wenn man sich in der Ferne befindet. Ebenso sagte auch R. A\u0161i: Wir haben es von einer entfernten Stelle gelernt. Man wandte ein: Wenn jemand ein Licht in seinem Busen versteckt hat, oder in einer Laterne, oder eine Flamme sieht und deren Licht nicht benutzt, oder deren Licht benutzt, aber die Flamme nicht sieht, so spreche er nicht den Segen, nur wenn er die Flamme sieht und deren Licht benutzt. Allerdings kann es Vorkommen, da\u00df man das Licht benutzt und die Flamme selbst nicht sieht, wenn man an einer Ecke steht, da\u00df man aber die Flamme sieht und deren Licht nicht benutzt, kann ja nur dann Vorkommen, wenn sie sich in der Ferne befindet!?<\/p>\n<p>Nein, wenn sie im Erl\u00f6schen ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: \u00dcber knisternde Kohlen spreche man den Segen, \u00fcber verglimmende spreche man den Segen nicht.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft knisternde? R. \u1e24isda erwiderte: Wenn man einen Span hineinwirft, und er sich von seihst entz\u00fcndet. Sie fragten: <em>Omemoth<\/em> oder <em>o\u0351memoth<\/em><a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : R. \u1e24isda b. Evd\u00e4mi zitierte :<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><em>Zedern verdunkeln [a\u0351mamuhu] ihn nicht im Garten Gottes.<\/em><\/p>\n<p>Raba aber sagte: Tats\u00e4chlich benutzt hat. Wie weit?<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Da\u00df man zwischen einem Assar<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>und einem Pondion unterscheiden kann. Hizqija sagte: Da\u00df man zwischen einem tiberjanischen Melozma<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>und einem sepphorischen Melozma unterscheiden kann. R. Jehuda pflegte den Segen zu sprechen \u00fcber [das Licht] im Hause Ada<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>des Dieners; Raba pile gte den Segen zu sprechen \u00fcber [das Licht] im Hause des Gorja<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> b. \u1e24ama; Abajje pflegte den Segensspruch zu sprechen \u00fcber [das Licht] im Hause des Bar Abuha. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Man suche nicht nach Licht, wie man bei [anderen] Geboten sucht. R. Zera sagte: Anfangs pflegte ich zu suchen, als ich aber das h\u00f6rte, was R. Jehuda im Namen Rahs gesagt hat, suchte ich ebenfalls nicht; wenn es sich mir gerade trifft, spreche ich den Segen.<\/p>\n<p>W<small>ER GESPEIST HAT&amp;C<\/small>. R. Zebid, manche sagen, R. Dimi b. Abba sagte: Der Streit besteht nur, wenn vergessentlich; wenn aber absichtlich, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man auf seinen Platz zur\u00fcckkehren und den Segen sprechen mu\u00df.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, er lehrt ja: vergessen tlich !?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dies gelte auch vors\u00e4tzlich, er lehre aber deshalb den Fall, wenn vergessen tlich, um dir die Ansicht der Schule \u0160ammajs hervorzuheben, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Die Schule Hillels sprach zur Schule \u0160ammajs: Nach eurer Ansicht m\u00fc\u00dfte, wer auf der Turmspitze einer Burg gegessen hat und vergessen tlich, ohne den Segen zu sprechen, herabgestiegen ist, wieder auf die Turmspitze der Burg steigen und den Segen sprechen!? Die Schule \u0160ammajs erwiderte der Schule Hillels: W\u00fcrde, nach eurer Ansicht, wer auf der Turmspitze einer Burg einen Goldbeutel vergessen hat, nicht wieder hinaufsteigen und ihn holen!? Wenn man dies in eigenem Interesse<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>tut, um wieviel mehr tue man es zur Ehre des Himmels.<\/p>\n<p>Einst waren zwei J\u00fcnger, von denen einer vergessentlich nach der Schule \u0160ammajs verfuhr, und er fand einen Geldbeutel, und der andere vors\u00e4tzlich nach der Schule Hillels verfuhr, und ein L\u00f6we fra\u00df ihn.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana reiste mit einer Karawane; als er einst gegessen und den Tischsegen zu sprechen vergessen hatte, sprach er: Was mache ich nun: sage ich ihnen, da\u00df ich den Tischsegen zu sprechen vergessen habe, so antworten sie mir: sprich ihn [hier], denn wo du ihn auch sprichst, sprichst du ihn f\u00fcr den Allbarmherzigen; lieber sage ich ihnen, da\u00df ich eine goldene Taube vergessen habe. Hierauf sprach er zu ihnen: Wartet auf mich, ich habe eine goldene Taube vergessen. Alsdann kehrte er um, und nachdem er den Tischsegen gesprochen hatte, fand er eine goldene Taube.<\/p>\n<p>Warum gerade eine Taube?<\/p>\n<p>Weil die Gemeinschaft Jisra\u00e9ls mit einer Taube verglichen wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>Fl\u00fcgel einer Taube, mit Silber bedeckt, and ihre Fittiche mit dem Rotgelb des Goldes.<\/em> Wie die Taube sich durch ihre Fl\u00fcgel rettet, so rettet sich auch Jisra\u00e9l durch die Gebote.<\/p>\n<p>B<small>IS WIE LANGE &amp;C.<\/small> Wie lange w\u00e4hrt die Verdauung? R. Jo\u1e25anan sagte: Solange man nicht hungrig wird. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Solange man vom Essen Durst hat. R. Jemar b. \u0160elemja sprach zu Mar Zu\u1e6dra, manche sagen, R. Jemar b. \u0160ezbi zu Mar Zu\u1e6dra: Kann denn Re\u0161 Laqi\u0161 dies gesagt haben, R. Ami sagte ja im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161, die Verdauung dauere solange, als man vier Mil gehen kann!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies nach einem kr\u00e4ftigen Essen, jenes nach einem leichten Essen.<\/p>\n<p>W<small>ENN IHNEN<\/small> W<small>EIN VORGESETZT WIRD &amp;C<\/small>. Demnach antworte man [Amen nach dem Segen] eines Jisra\u00e9liten, auch wenn man den ganzen Segensspruch nicht geh\u00f6rt hat;<\/p>\n<p>wie kann man der Pflicht gen\u00fcgen, wenn man ihn nicht geh\u00f6rt hat!? \u1e24ija b. Rabh erwiderte: Wenn man mit ihnen nicht gespeist<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>hat. Ebenso sagte R. Na\u1e25man im Namen des Rabba b. Abuha: Wenn man mit ihnen nicht gespeist hat. Rabh sprach zu seinem Sohn \u1e24ija: Mein Sohn, hasche [nach dem Becher] und sprich den Segen. Ebenso sagte R. Hona zu seinem Sohn Rabba: Hasche [nach dem Becher] und sprich den Segen.<\/p>\n<p>Demnach ist, wer den Segen spricht, bevorzugter als der, der Amen antwortet, dagegen wird gelehrt, R. Jose sagte, wer Amen antwortet, sei bedeutender als der, der den Segen spricht!? [Und auch] R. Nehoraj sprach zu ihm: Beim Himmel, so ist es. Du siehst ja, die Lanzknechte treten vor und greifen an, und die Helden folgen und erringen den Sieg.<\/p>\n<p>[Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Sowohl, wer den Segen spricht, wie auch, wer Amen antwortet, ist damit<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> gemeint, nur da\u00df man den, der den Segen spricht, schneller [belohnt] als den, der Amen antwortet.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l fragte Rabh: Antwortet man Amen, wenn Schulkinder [den Segen lernen]? Dieser erwiderte: Nach jedem [Segen] antworte man Amen, ausgenommen nach dem der Schulkinder, da sie ihn nur zur \u00dcbung hersagen. Dies nur, wenn sie nicht die Haphtara<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>lesen, wenn sie aber die Haphtara lesen, antworte man<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>[Amen].<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Das \u00d6l<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>h\u00e4lt den Tischsegen auf<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Zilaj; R. Zivaj sagt, es halte ihn nicht auf; R. Aha sagte: Wohlriechendes \u00d6l h\u00e4lt auf. R. Zuhamaj sagte: Wie ein Beschmutzter beim Tempeldienst unzul\u00e4ssig ist, so sind beschmutzte H\u00e4nde beim Tischsegen unzul\u00e4ssig. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Ich kenne weder Zilaj, noch Zivaj, noch Zuhamaj, ich kenne nur folgende Lehre: R. Jehuda sagte im Namen Rabhs, und wie manche sagen, wurde es in einer Barajtha gelehrt:<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a><em>Ihr sollt euch heiligen<\/em>, dies ist das Waschen vor Tisch; <em>ihr sollt heilig sein<\/em>, dies ist das Waschen nach Tisch; <em>denn heilig,<\/em> dies ist das \u00d6l; <em>ich, der Herr, euer Gott,<\/em> dies ist der Segensspruch.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. das Zimmer, dh. den Raum, wo man gespeist hat.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Essen.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Reihenfolge der Spr\u00fcche am Ausgang des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Halakha stets wie die Ansicht der Schule Hillels ist. Unter Hallstimme wird \u00fcberall eine himmlische Stimme verstanden.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Streit zwischen der Schule \u0160.s u. H.s anders formuliert.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Speise, nach RJ.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Mi\u0161na lehrt die Schule \u0160.s, da\u00df man zuerst den Segen zur Weihe des Tages spreche, in der Barajtha aber, da\u00df man zuerst den Segen \u00fcber den Wein spreche.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Er kann nicht mehr f\u00fcr andere Zwecke, f\u00fcr den Tischsegen od. f\u00fcr den Weihsegen, verwendet werden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese sehr komplizierten Reinheits- und Unreinheitsgesetze werden in einer besonderen Mi\u0161naabteilung ausf\u00fchrlich behandelt.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Es k\u00f6nnte etwas vom Inhalte des Bechers auf die unreine Au\u00dfenseite herabrieseln, selbst unrein werden und die Hand unrein machen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Benutzung des Tuches w\u00e4hrend der Mahlzeit.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auch durch eine zweitgradige Unreinheit verboten wird.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verfahren nach der Ansicht der Schule H.s.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Spritzer beim Waschen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Den eben genannten Streit zwischen der Schule \u0160.s u. H.s.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df dar\u00fcberder Segen zuerst zu sprechen ist.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 45,7.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 4,13.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 42,5.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die versch. Farben in der Flamme.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist vorauszusetzen, da\u00df der Nichtjude es am \u0160abbath bat brennen lassen.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Schlu\u00dfsatz ist die Begr\u00fcndung des Anfangssatzes.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie nicht am \u00bb\u0160abbath angez\u00fcndet, also mit dieser keine verbotene Handlung begangen worden ist.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn angenommen wird, die Flamme befinde sich dauernd in einem Schwinden und Entstehen.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. ersteren; wenn der Segen unmittelbar vor der Dunkelheit gesprochen wird, so da\u00df das Licht noch am \u0160abbath brennt.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. ersteren; wenn der Segen unmittelbar vor der Dunkelheit gesprochen wird, so da\u00df das Licht noch am \u0160abbath brennt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Jisra\u00e9lit w\u00fcrde nicht vor Dunkelheit eine Fackel tragen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nicht gen\u00fcgend leuchtet.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Feuer noch nicht gen\u00fcgend Licht verbreitet.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem zu Ehren das Licht angez\u00fcndet wurde, nicht zur Beleuchtung.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Der bei diesem Lichte zugleich seine Arbeit verrichtet.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Licht ist sicher nicht zur Beleuchtung angez\u00fcndet worden.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 14,28.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn einer spricht, m\u00fcssen alle \u00fcbrigen ihr Studium unterbrechen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist ersichtlich, da\u00df man das Licht nur zu Ehren des Toten angez\u00fcndet hat.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nur den Zweck haben, den schlechten Geruch zu vertreiben.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Essen pflegte man sich die H\u00e4nde mit wohlriechendem \u00d6l zu reinigen. Hier handelt es sich um den Segen \u00fcber Wohlger\u00fcche, doch ist \u00fcber manches \u00d6l ein diesbez\u00fcglicher Segen zu sprechen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05de\u05dd<\/span> sowie <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05de\u05dd<\/span> <em>verdunkeln;<\/em> der Unterschied besteht nur in der Orthographie.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 31,8.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>R\u00f6mische Kupferm\u00fcnze (Ass, Assar), die H\u00e4lfte eines Pondion (lat. dipondium), im T. nur als M\u00fcnze bekannt.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>M. ist nach den Kommentaren Name eines Gewichtes od. einer M\u00fcnze; die \u00dcbersetzung <em>Hafen<\/em>, <em>Erdzunge (\u03bc\u00f3\u03bb\u03bf\u03c2)<\/em> ist sehr unwahrscheinlich.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Der fern von RJ. wohnte.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in der N\u00e4he R.s wohnte.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: sich zu Ehren.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 68,14.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Und man zum Segen \u00fcberhaupt nicht verpflichtet war.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem Verse (Nechemja 9,5) \u00bbPreiset den Herrn &amp;c.\u00ab<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath und an Feiertagen wird, au\u00dfer dem Wochenabschnitte aus dem Pentateuch, noch ein dem Inhalt desselben od. der Bedeutung des Tages entsprechendes Kapitel aus den Propheten vorgelesen. Dieses wird Haphtara (aram. Aphtarta), Abschlu\u00df, genannt.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie dann den Segen sprechen.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Reinigen der H\u00e4nde nach der Mahlzeit.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Man warte darauf mit dem Tischsegen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,14.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 51b 52a 52b 53a 53b Blatt 51b iFOLGENDE DIFFERENZEN BESTEHEN ZWISCHEN DER SCHULE \u0160AMMAJS UND DER SCHULE HILLELS INBETREFF DER MAHLZEIT: DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, MAN SPRECHE ZUERST DEN SEGEN [ZUR WEIHE] DES TAGES, NACHHER SPRECHE MAN DEN SEGEN \u00dcBER DEN WEIN; DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN SPRECHE ZUERST DEN SEGEN \u00dcBER DEN WEIN, NACHHER DEN SEGEN [ZUR WEIHE] DES TAGES. iiDIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, ZUERST WASCHE MAN DIE H\u00c4NDE, NACHHER SCHENKE MAN DEN BECHER EIN; DIE SCHULE HILLELS SAGT, ZUERST SCHENKE MAN DEN BECHER EIN, NACHHER WASCHE MAN DIE H\u00c4NDE. iiiDIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, MAN TROCKNE DIE H\u00c4NDE MIT DEM TUCHE AB UND LEGE ES AUF DEN TISCH; DIE SCHULE HILLELS SAGT, AUF DAS POLSTER. ivDIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, ZUERST FEGE MAN DEN TISCH1 AB, NACHHER WASCHE MAN2 DIE H\u00c4NDE; DIE SCHULE HILLELS SAGT, ZUERST WASCHE MAN DIE H\u00c4NDE, NACHHER FEGE MAN DEN TISCH AB. vDIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT: LICHT, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7044","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7044"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7044\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7045,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7044\/revisions\/7045"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}