{"id":7047,"date":"2021-02-25T12:43:27","date_gmt":"2021-02-25T10:43:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7047"},"modified":"2021-02-25T12:43:29","modified_gmt":"2021-02-25T10:43:29","slug":"berachot-kapitel-9","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/berachot-kapitel-9\/","title":{"rendered":"Berachot Kapitel 9"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-54a\">54a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-54b\">54b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-55a\">55a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-55b\">55b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-56a\">56a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-56b\">56b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57a\">57a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57b\">57b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58a\">58a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58b\">58b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59a\">59a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59b\">59b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60a\">60a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60b\">60b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61a\">61a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61b\">61b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62a\">62a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62b\">62b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63a\">63a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63b\">63b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64a\">64a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-54a\">Blatt 54a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND EINEN<\/small> O<small>RT SIEHT, AN DEM JISRA\u00c9L<\/small> W<small>\u00dcNDER GESCHEHEN SIND, SO SPRECHE ER<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DER UNSEREN<\/small> V<small>\u00c4TERN AN DIESEM<\/small> O<small>RTE<\/small> W<small>UNDER ERWIESEN HAT<\/small>\u00ab; <small>WENN EINEN<\/small> O<small>RT, AN DEM<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENST AUSGEROTTET WURDE, SO SPRECHE ER<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DER DEN<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENST AUS UNSEREM LANDE AUSGEROTTET HAT<\/small>\u00ab. <sup>ii<\/sup>\u00dc<small>BER<\/small> K<small>OMETEN<\/small>, B<small>EBEN<\/small>, D<small>ONNER<\/small>, O<small>RKANE UND<\/small> B<small>LITZE SPRECHE MAN<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DESSEN<\/small> K<small>RAFT UND DESSEN<\/small> M<small>ACHT DIE GANZE<\/small> W<small>ELT VOLL IST\u00ab<\/small>. \u00dc<small>BER<\/small> B<small>ERGE<\/small>, H<small>\u00dcGEL<\/small>, M<small>EERE<\/small>, F<small>L\u00dcSSE UND<\/small> W<small>\u00dcSTEN SPRECHE MAN<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DER DAS<\/small> S<small>CH\u00d6PFUNGSWERK VOLLBRACHT HAT<\/small>\u00ab. R. J<small>EHUDA SAGT, WER DAS GROSSE<\/small> M<small>EER SIEHT, SPRECHE<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DER DAS GROSSE<\/small> M<small>EER ERSCHAFFEN HAT<\/small>\u00ab D<small>IES NUR, WENN ER ES ZEITWEISE SIEHT<\/small>. \u00dcB<small>ER DEN<\/small> R<small>EGEN UND \u00dcBER GUTE<\/small> N<small>ACHRICHTEN SPRECHE MAN<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI DER<\/small> G<small>UTE UND<\/small> G<small>\u00dcTIGE<\/small>\u00ab. \u00dc<small>BER SCHLECHTE<\/small> N<small>ACHRICHTEN SPRECHE MAN<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI DER<\/small> R<small>ICHTER DER<\/small> W<small>AHRHEIT<\/small>\u00ab.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup>W<small>ER EIN NEUES<\/small> H<small>AUS GEBAUT ODER NEUE<\/small> S<small>ACHEN GEKAUFT HAT, SPRECHE<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DER UNS LEBEN, BESTEHEN UND ZU DIESER<\/small> Z<small>EIT HERANREICHEN LIESS<\/small>\u00ab. M<small>AN PREISE F\u00dcR DAS<\/small> S<small>CHLECHTE, DAS MIT<\/small> G<small>UTEM VERBUNDEN IST, UND F\u00dcR DAS<\/small> G<small>UTE, DAS MIT<\/small> S<small>CHLECHTEM VERBUNDEN IST<\/small>. F<small>LEHT JEMAND \u00dcBER<\/small> G<small>ESCHEHENES, SO IST DIES EIN VERGEBLICHES<\/small> G<small>EBET<\/small>. W<small>ENN SEINE<\/small> F<small>RAU SCHWANGER IST, UND ER SPRICHT<\/small>: M<small>\u00d6GE ES<\/small> [G<small>OTT<\/small>] <small>WOHLGEF\u00c4LLIG SEIN, DASS MEINE<\/small> F<small>RAU EINEN<\/small> K<small>NABEN GEB\u00c4RE, SO IST DIES EIN VERGEBLICHES<\/small> G<small>EBET<\/small>. W<small>ENN ER SICH AUF DER<\/small> R<small>EISE BEFINDET UND<\/small> G<small>ESCHREI AUS DER<\/small> S<small>TADT H\u00d6RT UND SPRICHT<\/small>: M<small>\u00d6GE ES<\/small> [G<small>OTT<\/small>] <small>WOHLGEF\u00c4LLIG SEIN, DASS DIES NICHT IN MEINEM<\/small> H<small>AUSE SEI, SO IST DIES EIN VERGEBLICHES<\/small> G<small>EBET<\/small>.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup>W<small>ER IN EINE<\/small> G<small>ROSSSTADT<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>KOMMT, SPRECHE ZWEI<\/small> G<small>EBETE, EINES BEI SEINEM<\/small> E<small>INZUGE UND EINES BEI SEINEM<\/small> A<small>USZUGE; BEN<\/small> A\u0351<small>ZAJ SAGT, VIER, ZWEI BEI SEINEM<\/small> E<small>INZUGE, EINES BEI SEINEM<\/small> A<small>USZUGE, EINEN<\/small> D<small>ANK F\u00dcR DAS<\/small> V<small>ERGANGENE UND EIN<\/small> G<small>EBET F\u00dcR DAS<\/small> K<small>OMMENDE<\/small>. <sup>v<\/sup>D<small>ER<\/small> M<small>ENSCH MUSS F\u00dcR DAS<\/small> S<small>CHLECHTE EBENSO PREISEN, WIE ER F\u00dcR DAS<\/small> G<small>UTE PREIST, DENN ES HEISST<\/small>: <a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><em>du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, mit deinem ganzen Herzen &amp;c.\u00a0Mit deinem ganzen Herzen<\/em>: <small>MIT DEINEN BEIDEN<\/small> T<small>RIEBEN, MIT DEM GUTEN<\/small> T<small>RIEB UND MIT DEM B\u00d6SEN<\/small> T<small>RIEB<\/small>; <em>mit deiner ganzen Seele:<\/em> <small>SELBST WENN ER DIR DEINE<\/small> S<small>EELE NIMMT<\/small>; <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>:<small>MIT DEINER GANZEN<\/small> H<small>ABE<\/small>. E<small>INE ANDERE<\/small> E<small>RKL\u00c4RUNG:<\/small> <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>: <small>DANKE<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <small>IHM F\u00dcR JEDES<\/small> M<small>ASS, MIT DEM ER DIR MISST<\/small>.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> M<small>ENSCH BENEHME SICH NICHT LEICHTFERTIG VOR DEM<\/small> O<small>STTORE<\/small> [<small>DES<\/small> T<small>EMPELS<\/small>], <small>WEIL ES SICH GENAU GEGEN\u00dcBER DEM<\/small> A<small>LLERHEILIGSTEN BEFINDET<\/small>. M<small>AN GEHE NICHT AUF DEM<\/small> T<small>EMPELBERG MIT<\/small> S<small>TOCK<\/small>, S<small>CHUHEN<\/small>, G<small>ELDG\u00dcRTEL UND<\/small> S<small>TAUB AUF DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN<\/small>. M<small>AN BENUTZE IHN FERNER NICHT ALS<\/small> D<small>URCHGANG, UND WAS VOM<\/small> L<small>EICHTEREN AUF DAS<\/small> S<small>CHWERERE<\/small> [<small>ZU SCHLIESSEN<\/small>], <small>ZUM<\/small> A<small>USSPUCKEN<\/small>. A<small>LLE, DIE IM<\/small> T<small>EMPEL DEN<\/small> S<small>EGEN BEENDIGTEN, PFLEGTEN ZU SAGEN<\/small>: \u00bbB<small>IS IN DIE EWIGKEIT<\/small>\u00ab; <small>ALS ABER DIE<\/small> M<small>IN\u00d4ER AUSARTETEN UND SAGTEN, ES G\u00c4BE NUR EINE<\/small> W<small>ELT<\/small><a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>, <small>ORDNETEN SIE AN, DASS MAN SAGE<\/small>: \u00bbV<small>ON<\/small> E<small>WIGKEIT ZU<\/small> E<small>WIGKEIT<\/small>\u00ab. S<small>IE ORDNETEN AUCH AN, DASS MAN SEINEN<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN MIT DEM<\/small> G<small>OTTESNAMEN GR\u00dcSSE, WIE ES HEISST:<\/small> <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>und siehe, Boa\u0351z kam aus Beth-Le\u1e25em und sprach zu den Schnittern: Der Herr sei mit euch. Da erwiderten sie: Der Herr segne dich<\/em>. F<small>ERNER HEISST ES:<\/small><a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>der Herr sei mit dir, tapferer Held<\/em>. F<small>ERNER HEISST ES<\/small>: <a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><em>verachte nicht deine Mutter, da\u00df sie alt geworden ist<\/em>. F<small>ERNER HEISST ES:<\/small> <a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>da es galt f\u00fcr den Herrn zu wirken, brachen sie deine Lehre<\/em>. R. N<small>ATHAN SAGTE<\/small>: S<small>IE BRACHEN DEINE<\/small> L<small>EHRE, WEIL ES GALT, F\u00dcR DEN<\/small> H<small>ERRN ZU WIRKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? R.Jo\u1e25anan erwiderte: Weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>und Jithro sprach: Gepriesen sei der Herr, der errettet hat &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Aber preist man denn nur f\u00fcr ein Wunder, das Vielen geschieht, und nicht auch f\u00fcr ein Wunder, das einem Einzelnen geschieht!? Es ereignete sich ja, da\u00df ein Mann in E\u0351ber Jamina ging, und als ein L\u00f6we \u00fcber ihn herfiel, geschah ihm ein Wunder, und er wurde errettet. Hierauf kam er vor Raba, und dieser sprach zu ihm: Sooft du dort vor\u00fcbergehst, sprich: Gepriesen sei er, der mir an dieser Stelle ein Wunder tat. Ebenso ging Mar, der Sohn Rabinas, im Tale A\u0351raboth und lechzte nach Wasser; da geschah ihm ein Wunder, und eine Wasserquelle ward ihm erschaffen, aus der er trank. Ein anderes Mal ging er in der Umgebung von Ma\u1e25oza, und ein tolles Kamel fiel ihn an; da \u00f6ffnete sich ihm eine Mauer, und er fl\u00fcchtete sich darin. Sooft er nach A\u0351raboth kam, sprach er: \u00bbGepriesen sei er, der mir in A\u0351raboth und mit dem Kamele ein Wunder tat\u00ab. Und sooft er nach der Umgebung von Ma\u1e25oza kam, sprach er: \u00bbGepriesen sei er, der mir mit dem Kamel und in A\u0351raboth ein Wunder tat\u00ab.<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, \u00fcber ein Wunder, das Vielen geschah, sind alle einen Segen zu sprechen verpflichtet, \u00fcber ein Wunder, das einem Einzelnen geschah, ist nur er allein einen Segen zu sprechen verpflichtet.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer die Furt des Meeres<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, die Furt des Jarden, die Furt der Arnonb\u00e4che, die Elgabi\u0161-Steine<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>am Abhange zu Beth Horon, den Stein, den O\u0351g, K\u00f6nig von Ba\u0161an, auf Mo\u0161e werfen wollte, den Stein, auf dem Mo\u0161e sa\u00df, als Jeho\u0161ua\u0351 gegen A\u0351maleq k\u00e4mpfte, die Frau Lo\u1e6ds, die Mauer von Jeri\u1e25o, die an ihrem Orte versunken ist, sieht, mu\u00df f\u00fcr jedes Dank und Lob vor Gott abstatten.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es von der Furt des Meeres, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a><em>die Kinder Jisra\u00e9ls gingen inmitten des Meeres auf dem Trockenen;<\/em> ebenso von der Furt des Jarden, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>und die Priester, die die Lade des Herrn trugen, standen bereit inmitten des Jarden im Trockenenund ganz Jisra\u00e9l zog im Trockenen hin\u00fcber<\/em>, <em>bis das ganze Volk \u00fcber den Jarden gezogen war<\/em>; welches Bewenden hat es aber mit der Furt der Arnonb\u00e4che?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>daher hei\u00dft es im Buche der Kriege des Herrn: Eih<\/em><a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>und Heb am Ende<\/em>, und hierzu wird gelehrt: <em>Eth und Heb am Ende<\/em>, dies waren zwei Auss\u00e4tzige, die am Ende des jisra\u00e9litischen Zuges gingen. Als n\u00e4mlich die Jisra\u00e9liten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-54b\">Blatt 54b<\/h2>\n<p>vor\u00fcberzogen, kamen die Emoriter und machten sich Erd Schluchten, worin sie sich versteckten, indem sie dachten: sobald die Jisra\u00e9liten hier vor\u00fcberziehen, t\u00f6ten wir sie. Sie wu\u00dften aber nicht, da\u00df die Lade vor Jisra\u00e9l zog und die Berge vor ihnen ebnete. Als die Lade herankam, schlossen sich die Berge aneinander und t\u00f6teten sie, soda\u00df ihr Blut in die Arnonb\u00e4che flo\u00df. Hierauf kamen Eth und Heb heran, und als sie Blut zwischen den Bergen hervorflie\u00dfen sahen, gingen sie und erz\u00e4hlten es Jisra\u00e9l, und sie stimmten ein Lied an. Daher hei\u00dft es:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>Und die Ergie\u00dfung der B\u00e4che, die sich ausdehnte bis zum Sitze von A\u0351r und stie\u00df an die Grenze Mo\u00e1bs.<\/em><\/p>\n<p>\u00abElgabi\u0161-Steine.\u00bb Was sind Elgabi\u0161-Steine?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Steine die durch einen Mann<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>aufgehalten wurden und durch einen Mann herabfielen. Sie wurden aufgehalten durch einen Mann, das ist Mo\u0161e, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>der Mann Mo\u0161e war sehr dem\u00fctig<\/em>, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>und Donner und Hagel h\u00f6rten auf, der Regen str\u00f6mte nicht mehr zur Erde<\/em>. Sie fielen herab durch einen Mann, das ist Jeho\u0161ua\u0351, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>nimm dir Jeho\u0161ua\u0351, den Sohn Nuns, einen Mann von Geist &amp;c.<\/em>, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>und es geschah, als sie vor<\/em> (<em>den Kindern<\/em>) <em>Jisra\u00e9ls flohen, sie waren am Abhange von Beth \u1e24oron, da warf der Herr auf sie gro\u00dfe Steine.<\/em><\/p>\n<p>\u00abDen Stein, den O\u0351g, K\u00f6nig von Ba\u0161an, auf Mo\u0161e werfen wollte.\u00bb Das ist eine \u00dcberlieferung: Er sprach: Das Lager Jisra\u00e9ls ist drei Parasangen gro\u00df; ich will gehen und einen Berg von drei Parasangen ausrei\u00dfen, ihn auf sie werfen und sie t\u00f6ten. Alsdann ging er und ri\u00df einen Berg von drei Parasangen aus und trug ihn auf seinem Kopfe. Da brachte der Heilige, gepriesen sei er, auf diesen Ameisen, die ihn durchlochten, soda\u00df er ihm auf den Hals fiel. Als er ihn abwerfen wollte, dehnten sich seine Z\u00e4hne nach der einen Seite und nach der anderen Seite aus, und er konnte ihn nicht abwerfen. Daher hei\u00dft es: <a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>die Z\u00e4hne der Frevler hast du zerbrochen<\/em>. Dies nach R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, denn R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte: Es hei\u00dft: <em>die Z\u00e4hne der Frevler hast du zerbrochen<\/em>, und man lese nicht <em>\u0161ibarta<\/em> [zerbrochen], sondern <em>\u0161irbabta<\/em> [gro\u00df werden lassen]. Wie gro\u00df war Mo\u0161e? Zehn Ellen. Er nahm eine Axt von zehn Ellen, sprang zehn Ellen hoch, schlug ihn am Fu\u00dfgelenk und t\u00f6tete ihn.<\/p>\n<p>\u00abDen Stein, auf dem Mo\u0161e sa\u00df.\u00bb Wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>die H\u00e4nde Mo\u0161es waren schwer geworden, da nahmen sie einen Stein, legten ihn unter ihn, und er setzte sich darauf.<\/em> \u00abDie Frau Lo\u1e6ds.\u00bb Wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>seine <em>Frau schaute hinter sich, und sie ward eine Salzs\u00e4ule.<\/em> \u00abDie Mauer von Jeri\u1e25o, die versunken ist.\u00bb Wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>die Mauer st\u00fcrzte unter sich zusammen.<\/em> Einleuchtend ist es bei allen Wundertaten, bei der Frau Lo\u1e6ds aber war es ja eine Strafe!?<\/p>\n<p>Man spreche: \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber: Dank und Lob!?<\/p>\n<p>Lies: \u00fcber Lo\u1e6d und seine Frau spreche man zwei Segensspr\u00fcche; \u00fcber seine Frau spreche man: \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab, \u00fcber Lo\u1e6d spreche man: \u00bbDer der Gerechten gedenkt\u00ab.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Sogar in seinem Zorne gedenkt der Heilige, gepriesen sei er, der Gerechten, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>und es geschah, als Gott die St\u00e4dte des Umkreises verdarb, da gedachte Gott Abrahams und schichte Lo\u1e6d aus der Zerst\u00f6rung weg.<\/em><\/p>\n<p>\u00abDie Mauer von Jeri\u1e25o, die versunken ist.\u00bb Ist denn die Mauer von Jeri\u1e25o versunken, sie ist ja eingest\u00fcrzt, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>und es geschah, als das Volk die Stimme der Posaune h\u00f6rte, da erhob das Volk einen gro\u00dfen Freudenl\u00e4rm, und die Mauer st\u00fcrzte unter sich zusammen.<\/em><\/p>\n<p>Da ihre Breite und ihre H\u00f6he gleich waren, so mu\u00df sie versunken sein<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Vier m\u00fcssen einen Danksegen sprechen: die das Meer befahren, die in der W\u00fcste reisen, wer krank war und genesen ist, und wer im Gef\u00e4ngnis eingesperrt war und frei geworden ist. Woher dies von denen, die das Meer befahren?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>die zu Schiff das Meer fahren. Sie schauten die Taten des Herrn<\/em>. Ferner: <em>und er lie\u00df einen Sturmwind entstehen. Sie steigen bis zum Himmel und sinken bis zum Abgrund<\/em>. Ferner: <em>sie taumeln und wanken gleich einem Trunkenen<\/em>. Ferner: <em>in ihrer Not schrieen sie zum er errettete sie aus ihrer Bedr\u00e4ngnis. Ferner: er bringt den Sturm zum Schweigen<\/em>. Ferner: <em>sie freuen sich, da\u00df sie ruhig geworden<\/em>. Ferner: <em>sie m\u00f6gen dem Herrn f\u00fcr seine G\u00fcte danken, und wegen seiner Wunder f\u00fcr die Menschenkinder.<\/em><\/p>\n<p>Woher dies von denen, die in der W\u00fcste reisen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>sie irrten in der W\u00fcste umher, auf \u00f6dem Wege, und fanden keine bewohnte Stadt. Da schrieen sie zum Herrn und er f\u00fchrte sie auf den geraden Weg. Sie m\u00f6gen dem Herrn f\u00fcr seine G\u00fcte danken<\/em>.<\/p>\n<p>Woher dies von dem, der krank war und genesen ist?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>Toren werden durch ihren frevelhaften Wandel und durch ihre S\u00fcnden geplagt. Jegliche Speise verabscheut ihre Seele. In ihrer Not schrieen sie zum Herrn. Er sendet sein Wort und heilt sie &amp;c.\u00a0Sie m\u00f6gen dem Herrn f\u00fcr seine G\u00fcte danken<\/em>.<\/p>\n<p>Woher dies von dem, der im Gef\u00e4ngnis eingesperrt war?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> <em>die in Finsternis und Dunkelheit sitzen. Weil sie den Worten Gottes wider gehandelt &amp;c<\/em>. Ferner: <em>und er beugte ihr Herz durch M\u00fchsal &amp;c<\/em>. Ferner: <em>sie schrieen in ihrer Not zum Herrn. Ferner: er f\u00fchrt sie aus Dunkelheit und Finsternis heraus &amp;c<\/em>. Ferner: <em>sie m\u00f6gen dem Herrn f\u00fcr seine G\u00fcte danken<\/em>.<\/p>\n<p>Wie lautet der Segen? R. Jehuda sagte: \u00bbGepriesen sei er, der Liebestaten angedeihen l\u00e4\u00dft\u00ab. Abajje sagte: Man soll den Danksegen vor zehn [Personen] sprechen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>sie erheben dich vor einer Versammlung des Volkes &amp;c<\/em>. Mar Zu\u1e6dra sagte: Zwei von diesen m\u00fcssen Gelehrte sein, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>und in der Sitzung von \u00c4ltesten lobpreisen sie ihn<\/em>. R. A\u0161i wandte ein: Demnach m\u00fcssen sie ja alle Gelehrte sein!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft nicht: vor einer Versammlung von \u00c4ltesten, es hei\u00dft: vor einer Versammlung des Volkes.<\/p>\n<p>Vielleicht von zehn aus dem Volke und zwei Gelehrten!?<\/p>\n<p>Eine Frage.<\/p>\n<p>R. Jehuda war krank, und als er genas, besuchten ihn R. \u1e24ana aus Bagdad und die Rabbanan, und sie sprachen (zu ihm) : Gepriesen sei der Allbarmherzige, der dich uns wiedergegeben und dich nicht dem Staube \u00fcbergeben hat. Da sprach er zu ihnen: Ihr habt mich der Pflicht des Danksegens enthoben.<\/p>\n<p>Abajje sagte ja aber, da\u00df man den Danksegen vor zehn [Personen] sprechen mu\u00df!?<\/p>\n<p>Er antwortete nachher \u00bbAmen\u00ab.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Drei ben\u00f6tigen der Bewachung, und zwar: Der Kranke, der Br\u00e4utigam und die Braut. In einer Barajtha wird gelehrt: Der Kranke, die W\u00f6chnerin, der Br\u00e4utigam und die Braut. Manche sagen: Auch der Leidtragende. Manche sagen: Auch Schriftgelehrte in der Nacht. Jahre des Menschen : wenn man sein Gebet in die L\u00e4nge zieht, wenn man lange bei Tisch yerweilt und wenn man lange im Aborte verweilt.<\/p>\n<p>Ist es denn was Gutes, sein Gebet in die L\u00e4nge zu ziehen, R. \u1e24ija b. Abba sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, wer sein Gebet lange ausdehnt und [auf<\/p>\n<h2 id=\"blatt-55a\">Blatt 55a<\/h2>\n<p>Erf\u00fcllung] sinnt, bekomme endlich Herz weh, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>hingezogenes Hoffen macht das Herz weh!<\/em>? Auch sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Drei Dinge bringen die S\u00fcnden des Menschen in Erinnerung, und zwar: eine sich neigende Wand, das Nachsinnen beim Gebete, und wenn man seinen N\u00e4chsten beim Himmel anklagt.<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies, wenn man [auf Erf\u00fcllung] sinnt, jenes, wenn man nicht darauf sinnt.<\/p>\n<p>Wie mache man dies?<\/p>\n<p>Man lese viel Gebete.<\/p>\n<p>\u00abWenn man lange bei Tisch verweilt.\u00bb Vielleicht kommt ein Armer, dem man etwas geben kann. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>der Altar war aus Holz, drei Ellen hoch<\/em>, und darauf hei\u00dft es :<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>er sprach zu mir: Das ist der Tisch vor dem Herrn<\/em>. Er beginnt mit \u00bbAltar\u00ab und schlie\u00dft mit \u00bbTisch\u00ab; R. Jo\u1e25anan und R. Elea\u0351zar sagten beide: Solange das Heiligtum bestand, pflegte der Altar f\u00fcr Jisra\u00e9l zu s\u00fchnen, jetzt aber s\u00fchnt der Tisch des Menschen f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p>Ist es denn was Gutes, lange im Aborte zu verweilen, es wird ja gelehrt, zehn Dinge bringen dem Menschen Unterleibsschmerzen: wenn man Rohrlaub, Weinlaub, Weinranken, das papillose Fleisch des Viehes, das R\u00fcckgrat des Fisches, oder einen nicht gen\u00fcgend gekochten gesalzenen Fisch i\u00dft, wenn man Weinhefe trinkt, wenn man sich mit Kalk oder einer Scherbe oder mit einer Scholle, die sein N\u00e4chster benutzt hat, abwischt, und manche sagen, auch wenn man mehr als n\u00f6tig im Aborte kauert!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dieses, wenn man sich lange kauernd aufh\u00e4lt, jenes, wenn man sich lange nicht kauernd auf h\u00e4lt. So sagte auch eine Matrone zu R.Jehuda b. R. Elea\u0351j: Dein Gesicht gleicht dem der Schweinez\u00fcchter und Wucherer<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. Da sprach er zu ihr: Bei meiner Treu, beides ist mir verboten, aber vierundzwanzig Aborte habe ich von meiner Wohnung bis zum Lehrhause, und wenn ich gehe, versuche ich mich in jedem.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda: Drei Dinge verk\u00fcrzen die Tage und Jahre des Menschen: wenn man einem das Torabuch zum Lesen vorlegt, und er nicht liest, wenn man einem den Becher des Tischsegens vorsetzt, da\u00df er den Segen spreche, und er ihn nicht spricht, und wenn einer sich her&lt;risch geb\u00e4rdet. \u00abDas Torabuch zum Lesen und er nicht liest\u00bb, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><em>sie ist dein Lehen und die Verl\u00e4ngerung deiner Tage<\/em>. \u00abDen Becher des Tischsegens, da\u00df er den Segen spreche, und er ihn nicht spricht\u00bb, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a><em>ich werde segnen<\/em>, <em>die dich segnen<\/em>. \u00abWer sich herrisch geb\u00e4rdet\u00bb, denn R. \u1e24ama b. \u1e24anina sagte, Joseph starb deshalb fr\u00fcher als seine Br\u00fcder, weil er sich herrisch geb\u00e4rdete.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda im Namen Rabhs: Drei ben\u00f6tigen der Barmherzigkeit: ein guter K\u00f6nig, ein gutes Jahr und ein guter Traum. Ein guter K\u00f6nig, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>gleich Wasserfl\u00fcssen ist das Herz des K\u00f6nigs in der Hand des Herrn<\/em>. Ein gutes Jahr, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>die Augen des Herrn, deines Gottes, sind stets darauf gerichtet, vom Anfang des Jahres &amp;c<\/em>. Ein guter Traum, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>la\u00df mich tr\u00e4umen<\/em><a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>und la\u00df mich leben.<\/em><\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Drei Dinge ruft der Heilige, gepriesen sei er, selbst aus, und zwar: Hungersnot, Sattheit und einen guten Gemeind ey er waiter. Hungersnot, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>der Herr hat die Hungersnot herbeigeruf en &amp;c.<\/em> Sattheit, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>ich will das Getreide herbeirufen und es vermehren<\/em>. Einen [guten] Gemeindeverwalter, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a><em>der Herr sprach zu Mo\u0161e: Siehe, ich habe Be\u00e7al\u00e9l mit Namen berufen &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Man setzt \u00fcber die Gemeinde keinen Verwalter, als bis man sich mit der Gemeinde beraten hat, denn es hei\u00dft: <em>siehe, ich habe Be\u00e7al\u00e9l mit Namen berufen.<\/em> Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e : Mo\u0161e, ist dir Be\u00e7al\u00e9l recht? Dieser erwiderte : Herr der Weit, wenn er dir recht ist, um so mehr mir. [Gott] sprach: Geh dennoch und sage es ihnen. Da ging er hin und sprach zu Jisra\u00e9l: Ist euch Be\u00e7al\u00e9l recht? Sie erwiderten: Wenn er dem Heiligen, gepriesen sei er, und dir recht ist, um so mehr uns. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Be\u00e7al\u00e9l wurde er wegen seiner Weisheit<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>genannt. Als der Heilige, gepriesen sei er, zu Mo\u0161e sprach: Geh und sage Be\u00e7al\u00e9l, da\u00df er mir eine Wohnung, eine Lade und Ger\u00e4te mache, ging Mo\u0161e hin und sagte es ihm verkehrt: mache eine Lade, Ger\u00e4te und eine Wohnung. Da sprach jener zu ihm: Meister Mo\u0161e, in der Welt ist es Brauch, da\u00df der Mensch ein Haus zuerst baut, nachher erst bringt er Ger\u00e4te hinein; du aber sprichst: mache mir eine Lade, Ger\u00e4te und eine Wohnung. Wohin sollte ich die Ger\u00e4te bringen, die ich anfertige!? Vielleicht aber hat der Heilige, gepriesen sei er, dir wie folgt gesagt: mache eine Wohnung, eine Lade und Ger\u00e4te? Dieser erwiderte: Du warst wahrscheinlich im Schatten Gottes und hast dies erfahren.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Be\u00e7al\u00e9l verstand die Buchstaben zusammenzusetzen, mit denen Himmel und Erde erschaffen wurden; denn hier<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>und der g\u00f6ttliche Geist erf\u00fcllte ihn mit Weisheit, Einsicht und Erkenntnis<\/em>, und dort<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>der Herr gr\u00fcndete die Erde mit Weisheit, mit Einsicht errichtet er den Himmel<\/em>. Ferner: <a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><em>mit seiner Einsicht wurden die Tiefen gespalten.<\/em><\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, verleiht Weisheit nur demjenigen, der schon Weisheit besitzt, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a><em>er verleiht Weisheit den Weisen und Erkenntnis den Einsichtsvollen.<\/em> R.Ta\u1e25lipha aus dem Westen h\u00f6rte dies und sagte es vor R. Abahu; da sprach dieser zu ihm: Ihr entnehmet dies hieraus, wir entnehmen dies aus folgendem, es hei\u00dft:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><em>in das Herz jedes Weisen habe ich Weisheit getan.<\/em><\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Jeder Traum [bedeutet etwas], nur nicht, wenn infolge des Fastens. Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein ungedeuteter Traum ist wie ein ungelesener Brief. Ferner sagte R. \u1e24isda: Weder geht ein guter Traum ganz in Erf\u00fcllung, noch geht ein schlechter Traum ganz in Erf\u00fcllung. Ferner sagte R. \u1e24isda: Besser ist ein schlechter Traum als ein guter Traum. Ferner sagte R. \u1e24isda: Bei einem schlechten Traume gen\u00fcgt schon die Betr\u00fcbnis<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, bei einem guten Traume gen\u00fcgt schon die Freude. R. Joseph sagte: Sogar bei mir<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>macht die Heiterkeit den guten Traum wirkungslos. Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein schlechter Traum ist schlimmer als Gei\u00dfelung, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a><em>Gott tat es, damit man ihn f\u00fcrchte,<\/em> wor\u00fcber Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans sagte, dies beziehe sich auf einen schlechten Traum.<\/p>\n<p><a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>Ein Prophet, der einen Traum hat, verk\u00fcnde den Traum, der aber mein Wort hat, verk\u00fcnde mein Wort in Wahrheit. Was soll das Stroh beim Korn? Spruch des Herrn.<\/em> Welche Bewandtnis haben Korn und Stroh zum Traume? Vielmehr, sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Johaj: Wie kein Korn ohne Stroh m\u00f6glich ist, so wenig gibt es einen Traum ohne eitle Worte. R. Berekhja sagte: Wenn auch der Traum teilweise in Erf\u00fcllung geht, so geht er doch nicht ganz in Erf\u00fcllung. Woher dies?<\/p>\n<p>Von Joseph, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>und siehe, die Sonne, der Mond &amp;c.<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-55b\">Blatt 55b<\/h2>\n<p>und damals war seine Mutter nicht mehr.<\/p>\n<p>R. Levi sagte: Bis zweiundzwanzig Jahren hoffe der Mensch stets auf die Erf\u00fcllung eines guten Traumes. Woher dies?<\/p>\n<p>Von Joseph. Es hei\u00dft: <a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>das ist die Geschlechtsfolge Ja\u0351qobs; Joseph war siebzehn Jahre alt &amp;c.;<\/em> ferner :<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><em>Joseph war drei\u00dfig Jahre alt, als er vor dem Pareo stand &amp;c.<\/em> Von siebzehn bis drei\u00dfig sind dreizehn; dazu die sieben \u00dcberflu\u00dfjahre und zwei der Hungerjahre, das sind zweiundzwanzig.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Einen guten Menschen l\u00e4\u00dft man keinen guten Traum sehen, einen schlechten Menschen l\u00e4\u00dft man keinen schlechten Traum sehen. Desgleichen wird auch gelehrt: In seinem ganzen Leben<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>sah David keinen guten Traum, und in seinem ganzen Leben sah Ahitophel keinen schlechten Traum.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber :<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>dir wird nichts B\u00f6ses beqeqnen,<\/em> was R. \u1e24isda im Namen des R. Jirmeja b. Abba erkl\u00e4rte: weder schlechte Tr\u00e4ume noch b\u00f6se Gedanken werden dich erschrecken!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er selbst sieht einen solchen nicht, wohl aber sehen andere \u00fcber ihn.<\/p>\n<p>Ist es denn was Gutes, wenn man selber keinen sieht, R. Ze\u00e9ra sagte ja, wer sieben Tage ohne einen Traum \u00fcbernachtet, werde ein B\u00f6ser genannt, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>wer ges\u00e4ttigt \u00fcbernachtet<\/em>, <em>ohne bedacht zu werden,ist ein B\u00f6ser<\/em>, und man lese nicht <em>sabea\u0351 [ges\u00e4ttigt],<\/em> sondern *\u0161eba\u0351 [sieben*]!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er meint es wie folgt: er sieht wohl, wei\u00df aber nicht, was er gesehen.<\/p>\n<p>R. Hona b. Ami sagte im Namen R. Pedaths im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn jemand einen Traum sieht und seine Seele betr\u00fcbt ist, so gehe er und lasse ihn vor dreien deuten.<\/p>\n<p>Deuten, R. \u1e24isda sagte ja, ein ungedeuteter Traum sei wie ein ungelesener Brief!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: vor dreien zum Guten auslegen. Er lasse drei [Personen] kommen und spreche vor ihnen: Ich habe einen guten Traum gesehen. Jene erwidern: Gut ist er, gut m\u00f6ge er sein, und der Allbarmherzige m\u00f6ge ihn zum Guten wenden; siebenmal beschlie\u00dfe man \u00fcber dich im Himmel, da\u00df er gut sein m\u00f6ge, und er wird gut sein. Sodann lesen sie drei \u00bbVerwandlungen, drei Erl\u00f6sungen\u00ab und drei \u00bbFrieden\u00ab. Drei \u00bbVerwandlungen\u00ab:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a><em>Du hast mir mein Klagen in Tanz verdu hast meinen Sack gel\u00f6st und mich mit Freude umg\u00fcrtet<\/em>.<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> <em>Dann freut sich die Jungfrau im Tanze, J\u00fcnglinge und Greise zusammen; ich werde ihre Trauer in Jubel verwandeln &amp;c<\/em>.<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><em>Und der Herr, dein Gott, wollte auf Bilea\u0351m nicht h\u00f6ren, er verwandelte &amp;c<\/em>. Drei \u00bbErl\u00f6sungen\u00ab, (es hei\u00dft:)<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>Er erl\u00f6ste meine Seele in Frieden, aus dem Andrang gegen mich &amp;c<\/em>.<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><em>Die Erl\u00f6sten des Herrn kehren zur\u00fcck &amp;c<\/em>.<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>Und das Volk sprach zu \u0160a\u00fal: Soll Jonathan sterben, der die Rettung vollbracht hat &amp;c., [und das Volk erl\u00f6ste &amp;c.]<\/em>. Drei \u00bbFrieden\u00ab, (es hei\u00dft:)<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>Er erschafft die Sprache der Lippen; Friede, Friede dem Fernen und dem Nahen, spricht der Herr; ich werde ihn heilen<\/em>.<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a><em>Und ein Geist kam \u00fcber A\u0351masaj, den Hauptmann &amp;c.\u00a0[Friede]<\/em>.<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>Und sprechet. So f\u00fcr das Friede mit dir und Friede mit deinem Hause &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Amemar, Mar Zu\u1e6dra und R. A\u0161i sa\u00dfen beisammen. Sie sprachen: Ein jeder von uns sage etwas, das seinem Genossen nicht bekannt war. Da begann einer von ihnen und sprach: Wer einenTraum gesehen und nicht mehr wei\u00df, was er gesehen hat, trete vor die Priester, wenn sie ihre H\u00e4nde ausbreiten<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>, und spreche folgendes: \u00bbHerr der Welt, ich bin dein und meine Tr\u00e4ume sind dein; ich habe einen Traum getr\u00e4umt und wei\u00df nicht, was er bedeute. Sei es, da\u00df ich \u00fcber mich selbst getr\u00e4umt, sei es, da\u00df meine Genossen \u00fcber mich getr\u00e4umt, und sei es, da\u00df ich \u00fcber Fremde getr\u00e4umt. Sind sie gut, so st\u00e4rke sie und befestige sie, wie die Tr\u00e4ume Josephs; wenn sie aber einer Heilung bed\u00fcrfen, so heile sie wie das Wasser zu Mara durch Mo\u0161e, wie Mirjam von ihrem Aussatze, wie \u1e24izqijahu von seiner Krankheit und wie das Wasser zu Jeri\u1e25o durch Eli\u0161a\u0351. Und wie du den Fluch des ruchlosen Bilea\u0351m verwandelt hast zum Segen, so verwandele mir alle meine Tr\u00e4ume zum Guten\u00ab. Er beendige dies gleichzeitig mit den Priestern, damit die Gemeinde Amen antworte. Wenn nicht dies, so spreche er folgendes: \u00bbAllherrlichster in der H\u00f6he, in Kraft Thronender, du bist Friede und dein Name ist Friede; m\u00f6ge es dein Wille sein, \u00fcber uns Frieden zu verh\u00e4ngen\u00ab. Darauf begann der andere und sprach: Wer in eine Stadt kommt und vor b\u00f6sem Auge f\u00fcrchtet, nehme den Daumen seiner rechten Hand in seine linke Hand und den Daumen seiner linken Hand in seine rechte Hand und spreche wie folgt: \u00bbIch N., Sohn des N., entstamme dem Stamme Josephs, \u00fcber den das b\u00f6se Auge keine Macht hat\u00ab. Es hei\u00dft n\u00e4mlich: <a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>ein fruchttragendes Reis ist Joseph<\/em>, <em>ein fruchttragendes Reis an einer Quelle &amp;c.<\/em>, und man lese nicht <em>a\u0351le-a\u0351jin<\/em> [an einer Quelle], sondern <em>o\u0351le-a\u0351jin<\/em> [das Auge \u00fcbersteigend]. R. Jose b. R. \u1e24anina entnimmt dies aus folgendem: <a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><em>sie m\u00f6gen sich fischartig auf Erden vermhren<\/em>; wie die Fische im Meere das Wasser bedeckt und das b\u00f6se Auge keine Macht \u00fcber sie hat, so hat auch \u00fcber die Kinder Josephs das b\u00f6se Auge keine Macht. Wer aber vor seinem eigenen b\u00f6sen Auge f\u00fcrchtet, schaue auf seinen linken Nasenfl\u00fcgel. Alsdann begann der Dritte und sprach: Wenn jemand krank wird, so tue er dies am ersten Tage nicht kund, damit er seinen Gl\u00fccksstern nicht gef\u00e4hrde; von da ab und weiter, tue er es kund. So verfuhr Raba. Wenn er krank war, tat er dies am ersten Tage nicht kund, von da ab und weiter sagte er zu seinem Diener: Geh und mache bekannt, da\u00df Raba krank ist. Wer mir ein Freund ist, m\u00f6ge f\u00fcr mich um Erbarmen flehen; wer mir ein Feind ist, m\u00f6ge sich \u00fcber mich freuen, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>wenn dein Feind f\u00e4llt<\/em>, <em>freue dich nicht<\/em>, <em>wenn er wankt<\/em>, <em>juble dein Herz nicht; es k\u00f6nnte dies der Herr sehen und es k\u00f6nnte ihm mi\u00dffallen<\/em>, <em>und er wendet dann seinen Zorn von ihm ab.<\/em><\/p>\n<p>Wenn \u0160emu\u00e9l einen schlechten Traum hatte, pflegte er zu sagen:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>Die Tr\u00e4ume reden Nichtigkeit<\/em>. Wenn er aber einen guten Traum hatte, pflegte er zu sagen: <em>Reden [etwa] die Tr\u00e4ume Nichtigkeit<\/em>; es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a><em>im Traume rede ich mit ihm<\/em> ! Raba wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft: <em>im Traume rede ich mit ihm,<\/em> dagegen hei\u00dft es: <em>die Tr\u00e4ume reden Nichtigkeit<\/em>!? Das ist aber kein Widerspruch; das eine durch einen Engel, das andere durch einen D\u00e4mon.<\/p>\n<p>R. Bizna b. Zabhda erz\u00e4hlte im Namen R. A\u0351qibas im Namen R. Pandas im Namen R. Na\u1e25ums im Namen R. Birjams im Namen eines Greises, das ist R. Bana\u00e1 : Vierundzwanzig Traumdeuter waren in Jeru\u0161alem. Einst hatte ich einen Traum und ging zu allen, und was mir der eine deutete, deutete mir der andere nicht, aber alles ging mir in Erf\u00fcllung. Dies best\u00e4tigt, was gesagt wird: Alle Tr\u00e4ume richten sich nach dem Munde.<\/p>\n<p>Ist denn [der Spruch] \u00bballe Tr\u00e4ume richten sich nach dem Munde\u00ab ein Schriftvers<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Freilich: dies nach R. Elea\u0351zar, denn R. Elea\u0351zar sagte: Woher, da\u00df sich alle Tr\u00e4ume nach dem Munde richten?<\/p>\n<p>es hei\u00dft: <a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>und es geschah<\/em>, <em>wie er uns gedeutet hatte<\/em>. Raba sagte: Dies nur, wenn man ihm dem Traume entsprechend deutet, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a><em>jedem deutete er nach seinem Traume<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a><em>Und der Oberb\u00e4cker sah<\/em>. Woher wu\u00dfte er es? R. Elea\u0351zar erwiderte: Dies lehrt, da\u00df jedem sein Traum und die Deutung des Traumes seines Gef\u00e4hrten gezeigt wurde.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn jemand morgens auf steht und ihm ein Schriftvers in den Mund kommt, so ist dies eine kleine Prophezeiung.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Drei Tr\u00e4ume gehen in Erf\u00fcllung: ein Morgentraum, ein Traum, den sein Genosse \u00fcber ihn tr\u00e4umte, und ein Traum, der im Traume selbst gedeutet wurde. Manche sagen, auch ein Traum, der sich wiederholt hat, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a><em>und wegen der Wiederholung des Traumes &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans: Man zeigt dem Menschen nur das, woran sein Herz denkt, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a><em>du, o K\u00f6nig, deine Gedanken stiegen dir auf dem Lager auf<\/em>. Wenn du aber willst, hieraus :<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><em>die Gedanken deines Herzens wirst du wissen.<\/em> Raba sagte: Du kannst es sehen; man zeigt niemandem eine goldene Palme, noch einen Elefanten<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>, der durch ein Nadel\u00f6hr geht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-56a\">Blatt 56a<\/h2>\n<p>Der Kaiser sprach zu R.Jeho\u0161ua\u0351 b. R. \u1e24anina: Ihr sagt ja, da\u00df ihr sehr weise seid, so sage mir, was ich in meinem Traume sehen werde. Dieser erwiderte: Du wirst sehen, da\u00df die Perser dich zum Frondienste einziehen, dich berauben und dich gr\u00e4uliche Tiere mit einem goldenen Stabe weiden lassen. Er dachte daran den ganzen Tag, und nachts tr\u00e4umte er dies. Der K\u00f6nig Sapor sprach zu \u0160emu\u00e9l: Ihr sagt ja, da\u00df ihr sehr weise seid, so sage mir, was ich in meinem Traume sehen werde. Dieser erwiderte: Du wirst sehen, da\u00df die R\u00f6mer kommen, dich gefangen nehmen und dich harte Kerne in einer goldenen M\u00fchle mahlen lassen. Er dachte daran den ganzen Tag, und nachts tr\u00e4umte er dies.<\/p>\n<p>Bar Hedja war Traumdeuter; wer ihm Lohn gab, dem deutete er Gutes, wer ihm keinen Lohn gab, dem deutete er B\u00f6ses. Abajje und Raba hatten einen gleichen Traum; Abajje gab ihm einen Zuz, Raba gab ihm nichts. Sie sprachen zu ihm: Man las<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>uns im Traume vor :<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a><em>dein Ochs wird vor deinen Augen geschlachtet.<\/em> Da sprach er zu Raba: Dein Gesch\u00e4ft wird Schaden erleiden, und vor Herzensgram wirst du keine Lust zum Essen haben. Zu Abajje aber sprach er: Dein Gesch\u00e4ft wird sich erweitern, und vor Herzensfreude wirst du keine Lust zum Essen haben. Sie sprachen zu ihm: Man las uns vor:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>S\u00f6hne und T\u00f6chter wirst du zeugen &amp;c<\/em>. Raba deutete er es zum B\u00f6sen; zu Abajje aber sprach er: Deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter werden zahlreich sein; deine T\u00f6chter werden sich in alle Welt verheiraten, und dies wird dir erscheinen, als gingen sie in die Gefangenschaft.<\/p>\n<p>Man las uns vor :<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>Deine <em>S\u00f6hne und deine T\u00f6chter werden einem fremden Volke gegeben.<\/em> Da sprach er zu Abajje: Deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter werden zahlreich sein. Du wirst sagen, mit deinen Verwandten, und sie<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>wird sagen, mit ihren Verwandten; sie wird dich besiegen, da\u00df du sie ihren Verwandten geben wirst, die dir gleich einem fremden Volke sind. Zu Raba aber sprach er: Deine Frau wird sterben, und ihre S\u00f6hne und ihre T\u00f6chter werden in die H\u00e4nde einer anderen Frau kommen. Raba sagte n\u00e4mlich im Namen des R. Jirmeja b. Abba im Namen Rabhs. Es hei\u00dft: <em>deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter iverden einem fremden Volke gegeben<\/em>, das ist eine Stiefmutter.<\/p>\n<p>Man las uns im Traume vor :<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>Geh, i\u00df dein Brot mit Freuden.<\/em> Da sprach er zu Abajje: Dein Gesch\u00e4ft wird sich erweitern, und aus Herzensfreude wirst du essen, trinken und Schriftverse lesen. Zu Raba aber sprach er: Dein Gesch\u00e4ft wird zugrunde gehen; du wirst schlachten und nicht essen, und um deinen Kummer zu verscheuchen, wirst du trinken und Schriftverse lesen.<\/p>\n<p>Man las uns vor:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>Viel Saat wirst du auf das Feld bringen.<\/em> Abajje deutete er aus dem Anfang [des Verses], Raba aber aus dem Schl\u00fcsse [des Verses]<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man las uns vor:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>\u00d6lb\u00e4ume wirst du in deinem ganzen Gebiete haben &amp;c.<\/em> Abajje deutete er aus dem Anfang [des Verses], Raba aber aus dem Schl\u00fcsse [des Verses]<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Manias uns vor:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>Alle V\u00f6lker der Erde werden sehen &amp;c<\/em>. Da sprach er zu Abajje: Es wird sich von dir das Ger\u00fccht verbreiten, da\u00df du Schuloberhaupt geworden bist, und Furcht vor dir wird in der Welt herrschen. Zu Raba aber sprach er: Im k\u00f6niglichen Amtsgeb\u00e4ude wird ein gebrochen werden; du wirst als Dieb verhaftet werden, und die ganze Welt wird sich an dir ein Beispiel nehmen. Am folgenden Tage wurde im k\u00f6niglichen Amtsgeb\u00e4ude eingebrochen, und man kam und verhaftete Raba. Sie sprachen zu ihm: Wir sahen Lattich auf der \u00d6ffnung eines Fasses. Da sprach er zu Abajje: Dein Gesch\u00e4ft wird sich wie der Lattich verdoppeln. Zu Raba aber sprach er: Dein Gesch\u00e4ft wird wie der Lattich bitter sein. Sie sprachen zu ihm: Wir sahen Fleisch auf der \u00d6ffnung eines Fasses. Da sprach er zu Abajje: Dein Wein wird schmackhaft sein, und alle Welt wird bei dir Fleisch und Wein kaufen gehen. Zu Raba aber sprach er: Dein Wein wird sauer sein, soda\u00df alle Welt [bei dir] Fleisch kaufen wird, um es damit zu essen. Sie sprachen zu ihm: Wir sahen ein Fa\u00df an einer Dattelpalme h\u00e4ngen. Da sprach er zu Abajje: Dein Gesch\u00e4ft wird sich wie die Palme heben. Zu Raba aber sprach er: Dein Gesch\u00e4ft wird wie eine Dattel s\u00fc\u00df sein<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. Sie sprachen zu ihm: Wir sahen einen Granatapfel an der \u00d6ffnung eines Fasses wachsen. Da sprach er zu Abajje: Deine Ware wird wie der Granatapfel teuer sein. Zu Raba aber sprach er: Dein Gesch\u00e4ft wird herb wie ein Granatapfel sein. Sie sprachen zu ihm: Wir sahen ein Fa\u00df in eine Grube fallen. Da sprach er zu Abajje: Dein Gesch\u00e4ft wird gesucht sein, wie man zu sagen pflegt: Das Brot ist in die Grube gefallen und nicht gefunden worden. Zu Raba aber sprach er: Dein Gesch\u00e4ft wird zugrunde gehen und in die Grube fallen. Sie sprachen zu ihm: Wir sahen einen jungen Esel zu H\u00e4upten stehen und schreien. Da sprach er zu Abajje: Du wirst Herrscher<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> werden, und der Dolmetsch wird an deiner Seite stehen. Zu Raba aber sprach er: [Die Worte] \u00bb<em>das Erstgeborene deines Esels\u00ab<\/em> in deiner Tephilla sind ausgemerzt. Dieser entgegnete: Ich habe ja nachgesehen, und sie sind vorhanden. Da erwiderte jener: Das <em>o<\/em> in <em>peter \u1e25amor<\/em><a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> ist gewi\u00df ausgemerzt. Sp\u00e4ter ging Raba allein zu ihm und sprach: Ich sah die \u00e4u\u00dfere T\u00fcr einfallen. Dieser erwiderte: Deine Frau wird sterben. Jener sprach: Ich sah meine Backenz\u00e4hne und Schneidez\u00e4hne ausfallen. Dieser erwiderte: Deine S\u00f6hne und T\u00f6chter werden sterben. Jener sprach: Ich sah zwei Tauben wegfliegen. Dieser erwiderte: Du wirst dich von zwei Frauen scheiden lassen. Jener sprach: Ich sah zwei R\u00fcbenk\u00f6pfe. Dieser erwiderte: Du wirst zwei Kn\u00fcttelhiebe bekommen. An jenem Tage ging Raba und verweilte den ganzen Tag im Lehrhause. Als er da zwei Blinde miteinander zanken sah und Raba sie auseinanderbringen wollte, versetzten sie ihm zwei Schl\u00e4ge. Als sie ihn weiter schlagen wollten, sprach er: Genug, ich habe nur zwei gesehen. Schlie\u00dflich gab ihm Raba eine Belohnung und sprach zu ihm: Ich sah die Wand einst\u00fcrzen. Dieser erwiderte: G\u00fcter ohne Grenzen wirst da erwerben. Jener sprach: Ich sah das Haus Abajjes einfallen und mich mit Staub bedecken. Dieser erwiderte: Abajje wird sterben, und seine Schule wird dir zufallen. Jener sprach: Ich sah mein Haus einfallen und alle Welt kommen und sich einzelne Ziegel holen. Dieser erwiderte: Deine Lehren werden sich in der Welt verbreiten. Jener sprach: Ich sah, da\u00df mein Haupt gespalten war und mein Hirn hervorflo\u00df. Dieser erwiderte: Die Federn fallen aus deinem Kopfkissen heraus. Jener sprach: Man las mir im Traume das Loblied von Mi\u00e7rajim<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>vor. Dieser erwiderte: Es werden dir Wunder geschehen. Als er einst mit ihm zusammen ein Schiff bestieg, sprach er: was soll ich mit einem Manne, dem Wunder geschehen<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>!? W\u00e4hrend er heraufstieg, entfiel ihm das [Traum-]Buch, und Raba, der es fand, sah, da\u00df darin geschrieben war: Alle Tr\u00e4ume richten sich nach dem Munde. Da sprach er: Ruchloser, das h\u00e4ngt also von dir ab, und du hast mir so viel Schmerz bereitet! Alles verzeihe ich dir, nur nicht inbetreff der Tochter<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>R. \u1e24isdas. M\u00f6ge es der Wille [Gottes] sein, da\u00df dieser Mensch in die H\u00e4nde der Regierung falle, die sich seiner nicht erbarmen wird. Da sprach jener: Was mache ich nun; es ist ja \u00fcberliefert, da\u00df der Fluch eines Gelehrten, wenn sogar grundlos, eintrifft, um so mehr der Rabas, der ja mit Recht geflucht hat. Ich will nun gehen, sprach er, und auswandern, denn der Meister sagte, die Verbannung s\u00fchne die Schuld. Da machte er sich auf und wanderte zu den R\u00f6mern aus. Er setzte sich vor die T\u00fcr des k\u00f6niglichen Obergarderobenmeisters. Der Obergarderobenmeister hatte einen Traum und sprach zu ihm: Ich sah im Traume eine Nadel in meinen Finger fahren. Dieser erwiderte: Gib mir einen Zuz. Jener gab ihm nicht, und dieser gab ihm keine Antwort. Jener sprach weiter: Ich sah eine Motte auf meine zwei Finger fallen. Dieser erwiderte: Gib mir einen Zuz. Jener gab ihm nicht, und dieser gab ihm keine Antwort. Jener sprach ferner: Ich sah eine Motte auf meine ganze Hand fallen. Dieser erwiderte: Motten sind in alle Seidengew\u00e4nder<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>gekommen. Als man dies beim K\u00f6nig erfuhr, holte man den Obergarderobenmeister, um ihn zu t\u00f6ten. Dieser sprach: Warum mich, hole man doch den, der dies gewu\u00dft und nicht gesagt hat!? Da holte man Bar Hedja und sprach zu ihm: Wegen deines Zuz gingen die Seidengew\u00e4nder des K\u00f6nigs<\/p>\n<h2 id=\"blatt-56b\">Blatt 56b<\/h2>\n<p>zugrunde. Hierauf band man zwei Zedern mit einem Stricke zusammen, dann band man ihm das eine Bein an die eine Zeder und das andere Bein an die andere Zeder. Als der Strick gel\u00f6st und ihm der Kopf abgenommen wurde, ging jede [Zeder] zur\u00fcck und kam an ihren Ort, und er ward in zwei Teile geteilt.<\/p>\n<p>Ben Dama, der Schwesterssohn R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, fragte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l: Ich sah [imTraume] meine zwei Kinnbacken herausfallen. Dieser erwiderte: Zwei Gro\u00dfe Roms haben wider dich B\u00f6ses gesonnen und sind gestorben. Bar Qappara sprach zu Rabbi: Ich sah meine Nase herabfallen. Dieser erwiderte: Die Zornglut<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>hat sich von dir abgewendet. Jener sprach: Ich sah, da\u00df meine beiden H\u00e4nde abgeschnitten wurden. Dieser erwiderte: Du wirst deiner H\u00e4nde Arbeit nicht mehr ben\u00f6tigen. Jener sprach: Ich sah, da\u00df meine beiden F\u00fc\u00dfe abgehauen wurden. Dieser erwiderte: Du wirst auf einem Pferde reiten. Jener sprach: Ich sah, da\u00df man zu mir sagte: Im Adar<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>stirbst du, den Nisan wirst du nicht mehr sehen. Dieser erwiderte: In Ehren<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>wirst du sterben und zur Versuchung<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> wirst du nicht kommen.<\/p>\n<p>Ein Min\u00e4er sprach zu R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l: Ich sah, da\u00df ich Olivenb\u00e4ume mit Oliven\u00f6l bego\u00df. Dieser erwiderte ihm: Er hat seine Mutter beschlafen. Jener sprach: Ich sah, da\u00df ich einen Stern ausri\u00df. Dieser erwiderte: Du hast einen Jisra\u00e9liten gestohlen. Jener sprach: Ich sah, da\u00df ich einen Stern verschlang. Dieser erwiderte: Du hast den Jisra\u00e9liten verkauft und den Erl\u00f6s verzehrt. Jener sprach: Ich sah, da\u00df meine Augen einander ber\u00fchrten. Dieser erwiderte: Er hat seine Schwester beschlafen. Jener sprach: Ich sah, da\u00df ich den Mond k\u00fc\u00dfte. Dieser erwiderte: Er hat die Frau eines Jisra\u00e9liten beschlafen. Jener sprach: Ich sah, da\u00df ich in den Schatten einer Myrte trat. Dieser erwiderte: Er hat eine verlobte Jungfrau beschlafen. Jener sprach: Ich sah den Schatten \u00fcber mir und mich selbst unten. Dieser erwiderte: Er hat sein Lager umgewendet<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>. Jener sprach: Ich sah Raben auf mein Bett zukommen. Dieser erwiderte: Deine Frau hat mit vielen M\u00e4nnern gebuhlt. Jener sprach: Ich sah Tauben auf mein Bett zukommen. Dieser erwiderte: Du hast viele Frauen befleckt. Jener sprach: Ich sah, da\u00df ich zwei Tauben hielt und sie fortflogen. Dieser erwiderte: Du hast zwei Frauen genommen und sie ohne Scheidebrief fortgeschickt. Jener sprach: Ich sah, da\u00df ich Eier sch\u00e4lte. Dieser erwiderte: Du hast Leichen beraubt. Jener sprach: Alles ist an mir, dieses aber nicht. W\u00e4hrenddessen kam eine Frau heran und rief ihm zu: Dieses Gewand, das du anhast, geh\u00f6rte jenem Manne, der gestorben ist, du hast ihn beraubt. Jener sprach ferner: Ich tr\u00e4umte, man habe mir berichtet: Dein Vater hinterlie\u00df dir G\u00fcter in Kappadokien. Dieser sprach: Hast du G\u00fcter in Kappadokien? Jener erwiderte: Nein.<\/p>\n<p>Ging dein Vater nach Kappadokien? Jener erwiderte: Nein. Da sprach dieser: Wenn dem so ist, [so bedeutet] Kappa einen Balken<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>und deka<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>[hei\u00dft] zehn; geh und untersuche den ersten der zehn Balken, der voll Geld ist. Hierauf ging er hin und fand, da\u00df er voll Geld war.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagte: Wer einen Brunnen im Traume sieht, sieht Frieden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a><em>die Knechte Ji\u00e7liaqs gruben im Tale und fanden dort einen Brunnen lebendigen Wassers<\/em>. R. Nathan sagte: Er findet die Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>wer mich findet, findet Leben,<\/em> und dort hei\u00dft es: <em>einen Brunnen lebendigen Wassers.<\/em> Raba sagte: Wirkliches Leben.<\/p>\n<p>R. \u1e24anan sagte: Drei [Dinge bedeuten] Frieden: der Strom, der Vogel und der Topf. Der Strom, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>siehe, ich wende ihr gleich einem Strome Frieden zu.<\/em> Der Vogel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>gleich flatternden V\u00f6geln wird sie der Herr besch\u00fctzen &amp;c.<\/em> Der Topf, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>Herr, du l\u00e4\u00dft uns Frieden angedeihen<\/em><a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>. R. \u1e24anina sagte: Nur ein Topf, in dem kein Fleisch ist, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>sie zerbrechen, wie das, was im Topfe, und wie das Fleisch im Kessel.<\/em><\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wer einen Strom im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche: <em>siehe, ich wende ihr gleich einem Strome Frieden zu,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a><em>gleich einem Strome kommt der Feind.<\/em> Wer einen Vogel im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche: <em>gleich flatternden V\u00f6geln wird besch\u00fctzen &amp;c.,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>gleich einem Vogel, der aus seinem Neste fortwandert &amp;c.<\/em> Wer einen Topf im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche: <em>Herr, du l\u00e4\u00dft uns Frieden angedeihen,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><em>setze auf den Topf, setze auf.<\/em> Wer Trauben im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a><em>gleich Trauben in der W\u00fcste,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>ihre Trauben sind Gifttrauben.<\/em> Wer einen Berg im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><em>wie reizend sind auf den Bergen die Tritte des Heilboten,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><em>auf den Bergen erhebe ich Jammer und Klage.<\/em> Wer eine Posaune im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a><em>und es wird geschehen, an jenem Tage wird in eine gro\u00dfe Posaune gesto\u00dfen werden<\/em>, ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt :<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a><em>sto\u00dfet in die Posaune, in Gibea\u0351<\/em>. Wer einen Hund im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche :<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a><em>und gegen alle Kinder Jisra\u00e9ls wird ein Hund seine Zunge nicht sch\u00e4rfen<\/em>, ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt :<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a><em>die Hunde sind gierig<\/em>. Wer einen L\u00f6wen im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a><em>der L\u00f6we br\u00fcllt, wer f\u00fcrchtet nicht<\/em>, ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>der L\u00f6we steigt von seinem Dickicht herauf.<\/em> Wer Haarschneiden im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a><em>er schor sich das Haar und wechselte seine Kleider,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a><em>wenn ich geschoren werde, so weicht meine Kraft von mir.<\/em> Wer einen Brunnen im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>ein Brunnen lebendigen Wassers,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a><em>wie ein Brunnen sein Wasser quellen l\u00e4\u00dft<\/em>. Wer ein Rohr im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a><em>ein geknicktes Rohr zerbricht er nicht,<\/em> ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a><em>siehe, du hast auf die St\u00fctze eines geknickten Rohres vertraut.<\/em><\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer ein Rohr im Traume sieht, hoffe auf Weisheit, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a><em>erwirb<\/em><a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a><em>Weisheit.<\/em> Wer Rohre [sieht], hoffe auf Vernunft, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a><em>unter all deinen Erwerbungen, erwirb<\/em><a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a><em>Vernunft.<\/em> R. Zera sagte: K\u00fcrbis, Palmkraut, Wachs und Rohr sind samtlieh im Traume von guter Bedeutung. Es wird gelehrt: Man l\u00e4\u00dft niemanden K\u00fcrbis sehen, als den, der mit ganzer Kraft Gott f\u00fcrchtet. Wer einen Ochsen im Traume sieht, stehe morgens auf und spreche:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a><em>der Erstgeborene seines Ochsen ist ihm eine Pracht<\/em>, ehe ihm ein anderer Vers einf\u00e4llt:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a><em>wenn ein Ochs einen Menschen st\u00f6\u00dft.<\/em><\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: F\u00fcnf Dinge wurden vom Ochsen gesagt: Wer [im Traume] von seinem Fleische i\u00dft, wird reich; wen er st\u00f6\u00dft, wird Kinder haben, die sich in der Tora bek\u00e4mpfen; wen er bei\u00dft, \u00fcber den werden Leiden kommen; wen er tritt, dem steht eine weite Reise bevor; und wer auf ihm reitet, gelangt zur Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, reitet er auf ihm, so stirbt er!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn er auf dem Ochsen reitet, das andere, wenn der Ochs auf ihm reitet. Wer einen Esel im Traume sieht, hoffe auf das Heil, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><em>dein K\u00f6nig kommt zu dir, gerecht und hilfreich ist er; ein Dem\u00fctiger, auf einem Esel reitend.<\/em> Wer eine Katze im Traume sieht, in einem Orte, wo man sie \u0160unara<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>nennt, dem wird ein sch\u00f6nes Lied gemacht, wo man sie \u0160inara<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>nennt, den trifft eine b\u00f6se Ver\u00e4nderung. Wenn man Trauben im Traume sieht, so ist dies, falls wei\u00dfe, sowohl zur Zeit, als auch au\u00dfer der Zeit, immer gutbedeutend, falls schwarze, zur Zeit gutbedeutend, au\u00dfer der Zeit schlechtbedeutend. Wenn man ein wei\u00dfes Pferd im Traume sieht, ob im Schritt oder im Trabe, ist es immer gutbedeutend, wenn ein braunes, so ist es im Schritt gutbedeutend, im Trabe schlechtbedeutend. Wer Ji\u0161ma\u0351\u00e9l im Traume sieht, dem wird das Gebet erh\u00f6rt; aber nur Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, den Sohn Abrahams, nicht aber einen gew\u00f6hnlichen Araber<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>. Wer ein Kamel im Traume sieht, \u00fcber den war im Himmel der Tod verh\u00e4ngt worden, und man hat ihn davon errettet. R. \u1e24ama b. R. \u1e24anina sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers: <a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><em>ich werde mit dir nach Mi\u00e7rajim hinabziehen, und ich werde dich auch<\/em><a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a><em>herauff\u00fchren<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Hieraus:<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a><em>auch hat dir der Herr deine S\u00fcnde verziehen, du wirst nicht sterben<\/em>. Wer Pin\u1e25as im Traume sieht, dem geschieht ein Wunder. Wer einen Elefanten im Traume sieht, dem geschehen Wunder; wer Elefanten, dem geschehen Wunder \u00fcber Wunder.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, alle Arten Tiere seien im Traume gutbedeutend, ausgenommen der Elefant und der Affe!?<\/p>\n<p>Das ist kein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-57a\">Blatt 57a<\/h2>\n<p>Widerspruch; dies, wenn er einen Reitkorb aufhat, jenes, wenn er keinen Reitkorb aufhat. Wer Hona im Traume sieht, dem geschieht ein Wunder; wer \u1e24anina, \u1e24ananja, Jo\u1e25anan, dem geschehen Wunder \u00fcber Wunder. Wer eine Trauerfeier im Traume sieht, der ist im Himmel verschont und erl\u00f6st worden. Dies alles aber nur, wenn geschrieben. Wer \u00bbDessen gro\u00dfer Name sei gepriesen\u00ab antwortet, der sei sicher, da\u00df er ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt ist. Wer das \u0160ema\u0351 liest, der ist w\u00fcrdig, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit auf ihm ruhe, nur ist sein Zeitalter dessen nicht w\u00fcrdig. Wer Tephillin im Traume anlegt, der hoffe auf Gr\u00f6\u00dfe, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a><em>alle V\u00f6lker der Erde werden sehen, da\u00df der Name des Herrn \u00fcber dich genannt wird &amp;c<\/em>., wor\u00fcber gelehrt wird, R. Elie\u0351zer der Gro\u00dfe sagte, dies seien die Tephillin des Hauptes. Wer im Traume betet, f\u00fcr den ist dies ein gutes Zeichen, aber nur, wenn er nicht beendet hat. Wer im Traume seine Mutter beschl\u00e4ft, der hoffe auf Vernunft, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><em>die Vernunft sollst du Mutter nennen<\/em>. Wer eine verlobte Jungfrau beschl\u00e4ft, hoffe auf die Tora, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><em>die Tora hat uns Mo\u0161e anbefohlen, ein Erbteil f\u00fcr die Gemeinde Ja\u0351qobs<\/em>, und man lese nicht <em>mora\u0161a<\/em> [Erbteil], sondern <em>me\u00f3rasa<\/em> [Verlobte]. Wer seine Schwester im Traume beschl\u00e4ft, hoffe auf Weisheit, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a><em>sprich zur Weisheit: Du bist meine Schwester<\/em>. Wer ein Eheweib im Traume beschl\u00e4ft, sei sicher, da\u00df er ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt ist; jedoch nur, wenn er sie nicht kennt und abends an sie nicht gedacht hat.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte: Wer Weizen im Traume sieht, sieht Frieden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a><em>der Frieden in deinen Grenzen schafft, und dich mit dem Fette des Weizens s\u00e4ttigt<\/em>. Wer Gerste [seorim] im Traume sieht, von dem sind seine Missetaten gewichen [saru], denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><em>deine Missetat ist gewichen und deine S\u00fcnde wird vergeben<\/em>. R. Zera sagte: Ich zog nicht eher aus Babylonien nach dem Jisra\u00e9lland hinauf, als bis ich Gerste im Traume gesehen hatte. Wer im Traume beladene Weinst\u00f6cke sieht, dessen Frau geb\u00e4rt keine Fehlgeburten, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><em>deine Frau gleicht einem fruchtbaren Weinstocke<\/em>. Wer einen Rebenzweig [sieht], der hoffe auf den Messias, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a><em>der an den Weinstock seinen Esel bindet und an den Rebenzweig seinen jungen Esel<\/em>. Wer einen Feigenbaum im Traume sieht, dem bleibt die Tora in seinem Innern bewahrt, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a><em>wer den Feigenbaum pflegt, i\u00dft seine Frucht<\/em>. Wer Granat\u00e4pfel im Traume sieht, falls kleine, dessen Gesch\u00e4ft wird sich wie ein Granatapfel vermehren, falls gro\u00dfe, dessen Gesch\u00e4ft wird sich wie ein Granatapfel vergr\u00f6\u00dfern, falls halbe, so hoffe er, wenn er Schriftgelehrter ist, auf die Tora, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a><em>ich will dich mit gew\u00fcrztem Weine tr\u00e4nken, mit dem Safte der Granat\u00e4pfel<\/em>, und wenn er aus dem gemeinen Volke ist, auf gottgef\u00e4llige Werke, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a><em>wie die H\u00e4lfte des Granatapfels ist deine Wange [raqathekh]<\/em>, und <em>raqathekh<\/em> bedeutet, da\u00df sogar die Leeren <em>[reqanin]<\/em> unter dir wie ein Granatapfel voll sind mit gottgef\u00e4lligen Werken. Wer Oliven im Traume sieht, und zwar kleine, dessen Gesch\u00e4ft vermehrt und vergr\u00f6\u00dfert sich und gedeiht wie die Oliven; jedoch nur, wenn er die Frucht [sieht], wenn aber B\u00e4ume, so bekommt er viele Kinder, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a><em>deine Kinder wie die Spr\u00f6\u00dflinge der Olivenb\u00e4ume &amp;c<\/em>. Manche sagen: Wer einen Olivenbaum im Traume sieht, \u00fcber den wird sich ein guter Ruf verbreiten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a><em>einen belaubten Olivenbaum, sch\u00f6n an Frucht und Gestalt, hat der Herr deinen Namen genannt<\/em>. Wer Oliven\u00f6l im Traume sieht, der hoffe auf das Licht der Tora, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><em>da\u00df sie dir klares Oliven\u00f6l bringen<\/em>. Wer Datteln [temarim] im Traume sieht, dessen Missetaten verschwinden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a><em>verschwunde [tam] ist deine Missetat, Tochter \u00c7ijon<\/em>. R. Joseph sagte: Wer eine Ziege im Traume sieht, dem wird das Jahr gesegnet; wer Ziegen, dem werden Jahre gesegnet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a><em>und genug Ziegenmilch zu deiner Nahrung<\/em>. Wer eine Myrte im Traume sieht, dem werden seine G\u00fcter gl\u00fccklich gedeihen; wenn er aber keine G\u00fcter hat, so wird ihm eine Erbschaft aus anderer Stelle zufallen. U\u0351la sagte, und wie manche sagen, wurde es in einer Barajtha gelehrt: Dies nur, wenn er sie an ihrem Stamme sieht. Wer einen Etrog im Traume sieht, der ist seinem Herrn wohlgef\u00e4llig, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a><em>Fr\u00fcchte des gef\u00e4lligen Baumes, Palmzweige<\/em>. Wer einen Feststrau\u00df [Lulab] im Traume sieht, dessen Herz [lo leb] ist einzig f\u00fcr seinen Vater im Himmel. Wer eine Gans im Traume sieht, hoffe auf Weisheit, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a><em>die Weisheit ruft auf der Stra\u00dfe<\/em><a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>; wer sie beschl\u00e4ft, wird Schuloberhaupt. R. A\u0161i sagte: Ich sah sie und beschlief sie, und bin zur W\u00fcrde gelangt. Wer einen Hahn im Traume sieht, hoffe auf ein m\u00e4nnliches Kind; wer H\u00e4hne, hoffe auf m\u00e4nnliche Kinder; wer eine Henne, hoffe auf einen sch\u00f6nen Garten<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>und auf Freude. Wer Eier im Traume sieht, dessen Bitte befindet sich in der Schwebe; werden sie zerschlagen, so ist seine Bitte gew\u00e4hrt<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>worden. Dasselbe gilt auch von N\u00fcssen, Gurken, sowie von allen Glasgef\u00e4\u00dfen und dergleichen Zerbrechlichem. Wer in eine Gro\u00dfstadt kommt, dem werden seine W\u00fcnsche erf\u00fcllt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a><em>er f\u00fchrte sie an das Ziel ihres Wunsches<\/em>. Wer sein Haupt im Traume schert, f\u00fcr den ist dies ein gutes Zeichen; wenn Haupt und Bart, dann f\u00fcr ihn und f\u00fcr seine ganze Familie. Wer in einem kleinen Boote sitzt, \u00fcber den verbreitet sich ein guter Ruf; wenn in einem gro\u00dfen Boote, dann \u00fcber ihn und seine ganze Familie. Dies aber nur dann, wenn es in die H\u00f6he gehoben wird. Wer im Traume die Notdurft verrichtet, f\u00fcr den ist dies ein gutes Zeichen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a><em>der unterdr\u00fcckte<\/em><a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a><em>eilt, sich loszul\u00f6sen<\/em>. Dies aber nur dann, wenn er sich nicht abgewischt hat. Wer im Traume auf ein Dach steigt, gelangt zur W\u00fcrde; wer herabsteigt, sinkt von seiner W\u00fcrde herab. Abajje und Raba sagen beide: Sobald er heraufgestiegen ist, bleibt es beim Aufstiege. Wer im Traume seine Kleider zerrei\u00dft, dem zerrei\u00dft man das \u00fcber ihn gef\u00e4llte Urteil. Wer im Traume nackt steht, der steht, wenn in Babylonien, bar von S\u00fcnden, wenn im Jisra\u00e9lland, bar von gottgef\u00e4lligen Handlungen. Wer vom Vogt ergriffen wird, dem wird Schutz zuteil werden; hat man ihm Halsfesseln angelegt, so wird ihm Schutz \u00fcber Schutz zuteil werden; indes nur eine Halsfessel, nicht aber gew\u00f6hnliche Stricke. Wer im Traume in einen Sumpf geht, der wird Schuloberhaupt; wer in einen Wald [geht], wird Oberhaupt beim Vortrag. R. Papa und R. Hona, Sohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, sahen einen solchen Traum; R. Papa, der in einen Sumpf ging, wurde Schuloberhaupt, R. Hona, Sohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, der in einen Wald ging, wurde Oberhaupt beim Vortrag. Wie manche sagen, gingen beide in einen Sumpf, allein R. Papa, der eine Pauke trug, wurde Schuloberhaupt, R. Hona, Sohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, der keine Pauke trug, wurde Oberhaupt beim Vortrag. R. A\u0161i sagte: Ich ging in einen Sumpf, trug eine Pauke und schlug damit L\u00e4rm.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Wer sich im Traume zur Ader l\u00e4\u00dft, dem werden seine Missetaten verziehen.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, seine Missetaten werden ihm geordnet!?<\/p>\n<p>\u00abGeordnet\u00bb hei\u00dft eben zum Verzeihen geordnet.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. \u0160e\u0161eth: Wer eine Schlange<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>im Traume sieht, dem liegt sein Erwerb bereit; bi\u00df sie ihn, so wird er ihm verdoppelt; t\u00f6tete er sie, so verliert er seinen Erwerb. R. \u0160e\u0161eth sprach zu ihm: Um so mehr, da\u00df ihm sein Erwerb verdoppelt wird. Das ist aber nichts; R. \u0160e\u0161eth hatte im Traume eine Schlange gesehen und sie erschlagen.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Jo\u1e25anan: Alle Arten Getr\u00e4nke sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen der Wein; mancher trinkt ihn, und dies ist f\u00fcr ihn gutbedeutend, mancher trinkt ihn, und dies ist f\u00fcr ihn schlechtbedeutend. Mancher trinkt ihn, und dies ist f\u00fcr ihn gutbedeutend, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a><em>der Wein erheitert das Herz des Menschen<\/em>; mancher trinkt ihn, und dies ist f\u00fcr ihn schlechtbedeutend, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a><em>gebet Berauschendes dem Untergehenden, Wein den Betr\u00fcbten<\/em>. Da sprach R. Jo\u1e25anan zum Sch\u00fcler: Rezitiere: f\u00fcr einen Schriftgelehrten ist er immer gutbedeutend, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><em>kommet, esset von meinem<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-57b\">Blatt 57b<\/h2>\n<p><em>Brote, trinket von meinem gemischten Weine<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn jemand morgens aufsteht und ihm ein Schriftvers in den Mund kommt, so ist dies eine kleine Prophetie.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei K\u00f6nige sind es. Wer David im Traume sieht, der hoffe auf Fr\u00f6mmigkeit; wer \u0160elomo, der hoffe auf Weisheit; wer A\u1e25a\u0351b, der bef\u00fcrchte Strafe. Drei Propheten sind es. (Wer das Buch der K\u00f6nige sieht, hoffe auf W\u00fcrde.) Wer Je\u1e25ezqel [sieht], der hoffe auf Weisheit; wer Je\u0161a\u0351ja, der hoffe auf Trost; wer Jirmeja, der bef\u00fcrchte Strafe. Drei gro\u00dfe Hagiographenb\u00fccher sind es. Wer das Buch der Psalmen sieht, der hoffe auf Fr\u00f6mmigkeit; wer [das Buch] der Spr\u00fcche, der hoffe auf Weisheit; wer [das Buch] Ijob, der bef\u00fcrchte Strafe. Drei kleine Hagiographenb\u00fccher sind es. Wer das Lied der Lieder sieht, der hoffe auf Fr\u00f6mmigkeit; wer Qoheleth, der hoffe auf Weisheit; wer die Klagelieder, der bef\u00fcrchte Strafe. Und wer die Esterrolle, dem geschieht ein Wunder. Drei Weise sind es. Wer Rabbi im Traume sieht, der hoffe auf Weisheit; wer R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja, der hoffe auf Reichtum; wer R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Eli\u0161a\u0351, der bef\u00fcrchte Strafe. Drei Schriftgelehrt sind es. Wer Ben A\u0351zaj im Traume sieht, der hoffe auf Fr\u00f6mmigkeit; wer Ben Zoma, der hoffe auf Weisheit; wer A\u1e25er,<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>der bef\u00fcrchte Strafe.<\/p>\n<p>Alle Arten Tiere sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen der Elefant, der Affe und die Meerkatze.<\/p>\n<p>Der Meister sagte ja aber, wer einen Elefanten im Traume sieht, dem geschehe ein Wunder!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies, wenn er einen Rcitkorb aufhat, jenes, wenn er keinen Reitkorb aufhat. Alle Arten Metallger\u00e4te sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen die Hacke, das Hobeleisen und die Axt; dies jedoch nur dann, wenn man sie mit ihren Griffen sieht. Alle Arten Fr\u00fcchte sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen die unreifen Datteln. Alle Arten Kr\u00e4uter sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen die R\u00fcbenk\u00f6pfe. Rabh sagte ja aber, er sei nicht eher reich geworden, als bis er R\u00fcbenk\u00f6pfe gesehen hatte!?<\/p>\n<p>Die er sah, waren mit ihrem Strunke. Alle Arten Farben sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen das Blaugr\u00fcn. Alle Arten V\u00f6gel sind im Traume gutbedeutend, ausgenommen die Ohreule, die Nachteule und die Fledermaus.<\/p>\n<p>Drei Dinge kommen in den K\u00f6rper, und der K\u00f6rper genie\u00dft von ihnen nichts: Kirschen, schlechte Feigen und unreife Datteln. Drei Dinge kommen nicht in den K\u00f6rper, und der K\u00f6rper hat von ihnen einen Genu\u00df, und zwar: das Baden, das Salben und der Beischlaf. Drei Dinge haben etwas von der zuk\u00fcnftigen Welt, und zwar: der \u0160abbath, die Sonne und der Ausflu\u00df<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welcher Ausflu\u00df: wollte man sagen der beim Beischlaf, so magert dies ja ab!?<\/p>\n<p>Vielmehr, der Ausflu\u00df beim Bed\u00fcrfnis. Drei Dinge regen das Gem\u00fct des Menschen an, und zwar: die Melodie, die Ansicht und der Duft. Drei Dinge erheitern den Sinn des Menschen, und zwar: eine sch\u00f6ne Wohnung, eine sch\u00f6ne Frau und sch\u00f6ne Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Dinge sind ein Sechzigstel<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>, und zwar: das Feuer, der Honig, der \u0160abbath, der Schlaf und der Traum. Das Feuer ist ein Sechzigstel des Fegefeuers, der Honig ist ein Sechzigstel des Manna, der \u0160abbath ist ein Sechzigstel der zuk\u00fcnftigen Welt, der Schlaf ist ein Sechzigstel des Todes, der Traum ist ein Sechzigstel der Prophtie. Sechs Dinge sind ein gutes Zeichen f\u00fcr den Kranken, und zwar: das Niesen, der Schwei\u00df, der Durchfall, der Samenergu\u00df, der Schlaf und der Traum. Das Niesen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a><em>sein Niesen strahlt Licht aus<\/em>. Der Schwei\u00df, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a><em>im Schwei\u00dfe deines Angesichtes wirst du Brot essen<\/em>. Der Durchfall, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a><em>der Unterdr\u00fcckte<\/em><a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a><em>eilt, sich loszul\u00f6sen, er wird nicht hinsterben zur Grube<\/em>. Der Samenergu\u00df, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a><em>er wird Samen sehen und lange leben<\/em>. Der Schlaf, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a><em>schliefe ich, so h\u00e4tte ich Ruhe<\/em>. Der Traum, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a><em>du l\u00e4\u00dft mich tr\u00e4umen und l\u00e4\u00dft mich leben<\/em>. Sechs Dinge heilen den Kranken von seiner Krankheit, und seine Heilung ist eine wirkliche Heilung, und zwar: Kohl, Mangold, getrockneter Sisinsaft, Magen, Geb\u00e4rmutter und Leberanh\u00e4ngsel. Manche sagen: Auch kleine Fische; und nicht nur das, kleine Fische lassen auch gedeihen und kr\u00e4ftigen den ganzen K\u00f6rper des Menschen. Zehn Dinge bringen den Kranken zum R\u00fcckfall in seine Krankheit, und seine Krankheit wird noch schwerer, und zwar: (wenn man i\u00dft:) Ochsenfleisch, fettes Fleisch, gebratenes Fleisch, Gefl\u00fcgelfleisch, gebackenes Ei, Haarschneiden, Kresse, Milch, K\u00e4se, Baden. Manche sagen, auch N\u00fcsse; manche sagen, auch Gurken. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Sie hei\u00dfen deshalb Qi\u0161u\u00edm [Gurken], weil sie f\u00fcr den K\u00f6rper sch\u00e4dlich [qa\u0161im] sind, wie Schwerter.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a><em>und Gott sprach zu ihr: Zwei V\u00f6lker sind in deinem Leibe<\/em>, und man lese nicht <em>Gojim<\/em> [V\u00f6lker], sondern <em>Gejim<\/em><a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>[Gro\u00dfe]. Hierzu sagte R. Jehuda im Namen Rabhs: Das sind Antoninus und Rabbi, an deren Tafel Rettich, Lattich und Gurken nie gefehlt haben, weder im Sommer noch in der Regenzeit!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von gro\u00dfen, das andere von kleinen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Toter im Hause bedeutet Frieden im Hause; hat er im Hause gegessen und getrunken, so ist dies ein gutes Zeichen f\u00fcr das Haus; nahm er Ger\u00e4te vom Hause fort, so ist dies ein schlechtes Zeichen f\u00fcr das Haus. R. Papa bezog dies auf Schuhe und Sandalen. Alles, was der Tote fortnimmt, ist gutbedeutend, ausgenommen Schuhe und Sandalen; alles, was der Tote gibt, ist gutbedeutend, ausgenommen Erde und Senf.<\/p>\n<p>E<small>INEN<\/small> O<small>RT, AN DEM<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENST AUSGEROTTET WURDE<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wer einen Ort sieht, an dem G\u00f6tzendienst ausgerottet wurde, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der den G\u00f6tzendienst aus unserem Lande ausgerottet hat; und wie er aus diesem Orte ausgerottet wurde, so m\u00f6ge er auch aus allen Orten Jisra\u00e9ls ausgerottet werden; und lasse das Herz seiner Diener sich deinem Dienste zuwenden\u00ab. Au\u00dferhalb des Landes braucht er nicht zu sagen: \u00bbUnd lasse das Herz seiner Diener sich deinem Dienste zuwenden\u00ab, weil hier die Mehrheit aus Nichtjuden besteht; R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, auch au\u00dferhalb des Landes sage er dies, weil sie sich dereinst bekehren werden, wie es <em>hei\u00dft<\/em>:<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a><em>dann werde ich den V\u00f6lkern eine deutliche Sprache zuwenden<\/em>.<\/p>\n<p>R. Hamnuna trug vor: Wer das ruchlose Babel sieht, mu\u00df f\u00fcnf Segensspr\u00fcche sprechen. Sieht er Babel, so spreche er: \u00bbGepriesen sei er, der das ruchlose Babel zerst\u00f6rt hat\u00ab. Sieht er das Haus Nebukhadne\u00e7ars, so spreche er: \u00bbGepriesen sei er, der das Haus des ruchlosen Nebukhadne\u00e7ar zerst\u00f6rt hat\u00ab. Sieht er die L\u00f6wengrube<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>oder den Schmelzofen, so spreche er: \u00bbGepriesen sei er, der unseren V\u00e4tern an diesem Orte Wunder getan hat\u00ab. Sieht er eine Merkurstatue, so spreche er: \u00bbGepriesen sei er, der denen, die seinen Willen \u00fcbertreten, Langmut gew\u00e4hrt\u00ab. Sieht er einen Ort, wo Schutt abgefahren wird, so spreche er: \u00bbGepriesen sei er, der da spricht und tut, befiehlt und vollzieht\u00ab.<\/p>\n<p>Wenn Raba Esel Erde abtragen sah, klopfte er ihnen mit der Hand auf den R\u00fccken und sprach: Laufet, ihr Gerechten, den Willen eueres Herrn zu tun. Wenn Mar, der Sohn Rabinas, nach Babylonien kam, pflegte er Erde in sein Gewand zu nehmen, und sie dann fortzuwerfen, damit erf\u00fcllt werde, was gesagt wurde:<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a><em>ich fege es fort mit einem Besen der Vertilgung<\/em>. R. A\u0161i sagte: Ich habe das des R. Hamnuna nicht geh\u00f6rt, habe aber von selbst all diese Segensspr\u00fcche gesprochen. R. Jirmeja b.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58a\">Blatt 58a<\/h2>\n<p>Elea\u0351zar sagte: Als Babel verflucht wurde, wurden auch seine Nachbarn verflucht; als \u0160omron verflucht wurde, wurden seine Nachbarn gesegnet. Als Babel verflucht wurde, wurden auch seine Nachbarn verflucht, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a><em>ich mache sie zum Besitztum des Stachelschweines und zu w\u00e4sserigen S\u00fcmpfen<\/em>. Als \u0160omron verflucht wurde, wurden seine Nachbarn gesegnet, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><em>ich mache \u0160omron zu Tr\u00fcmmerhaufen des Feldes und zu Weinbergpflanzungen &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte R. Hamnuna: Wer Scharen von Jisra\u00e9liten sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei der Allweise der Geheimnisse\u00ab; wer Scharen von den V\u00f6lkern der Welt sieht, spreche: <a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a><em>\u00bbBesch\u00e4mt ist euere Mutter, zu Schanden, die euch geboren hat\u00ab<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer Scharen von Jisra\u00e9liten sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei der Allweise der Geheimnisse\u00ab; denn das Wesen des einen gleicht nicht dem des anderen, und das Gesicht des einen gleicht nicht dem des anderen. Ben Zoma sah eine Schar auf der H\u00f6he des Tempelberges, da sprach er: \u00bbGepriesen sei der Allweise der Geheimnisse\u00ab und \u00bbGepriesen sei er, der sie alle erschaffen hat, um mich zu bedienen\u00ab.<\/p>\n<p>Dieser pflegte zu sagen: Wie viel M\u00fche hatte Adam der Urmensch bis er Brot zum Essen erhielt. Er pfl\u00fcgte, s\u00e4ete, m\u00e4hete, band Garben, drosch, worfelte, siebte, mahlte, beutelte, knetete und buk, dann erst a\u00df er; ich aber stehe morgens auf und finde all dies vor mir zubereitet. Und wie viel M\u00fche hatte Adam der Urmensch bis er ein Kleid zum Anziehen erhielt. Er schor, wusch, hechelte, spann und webte, dann erst erhielt er ein Kleid zum Anziehen; ich aber stehe morgens auf und finde all dies vor mir zubereitet.<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>Alle V\u00f6lker bestreben sich und kommen zur T\u00fcr meines Hauses, und wenn ich morgens aufstehe, finde ich diese alle vor mir.<\/p>\n<p>Dieser pflegte zu sagen: Was spricht ein guter Gast? Wie viel M\u00fche gab sich der Hausherr meinetwegen; wie viel Fleisch setzte er mir vor, wie viel Wein setzte er mir vor, wie viele Semmeln setzte er mir vor, und alle M\u00fche, die er sich gab, geschah nur meinetwegen. Was spricht aber ein schlechter Gast? Welche M\u00fche gab sich der Hausherr meinetwegen? Ein Brot a\u00df ich, ein St\u00fcck [Fleisch] a\u00df ich, einen Becher trank ich; und alle M\u00fche, die sich dieser Hausherr gab, geschah nur seiner Frau und seiner Kinder wegen. Vom guten Gaste spricht er:<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a><em>Denke, da\u00df du seine Tat lobest, soweit Menschen schauen<\/em>. Vom schlechten Gaste hei\u00dft es:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><em>Darum f\u00fcrchten ihn die Menschen &amp;c.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a><em>Und der Mann war in den Tagen \u0160a\u00fals alt, er kam mit Menschen<\/em>. Raba sagte, manche sagen, R. Zebid, manche sagen, R. O\u0161a\u0351ja: das ist Ji\u0161aj, der Vater Davids, der mit einer Schar auszog, mit einer Schar einging und vor einer Schar vortrug. U\u0351la sagte: Es ist uns erhalten, da\u00df es in Babylonien keine Schar gibt. Es wird gelehrt: Eine Schar hat nicht weniger als sechzig Myriaden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer Weise von Jisra\u00e9l sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der von seiner Weisheit denen, die ihn f\u00fcrchten, mitgeteilt hat\u00ab. Wer Weise von den weltlichen V\u00f6lkern [sieht], spreche: \u00bbGepriesen sei er, der von seiner Weisheit an [Menschen aus] Fleisch und Blut gegeben hat\u00ab. Wer K\u00f6nige von Jisra\u00e9l sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der von seiner Herrlichkeit denen, die ihn f\u00fcrchten, mitgeteilt hat\u00ab. Wer K\u00f6nige von den weltlichen V\u00f6lkern [sieht], spreche: \u00bbGepriesen sei er, der von seiner Herrlichkeit an [Menschen aus] Fleisch und Blut gegeben hat\u00ab. R. Jo\u1e25anan sagte: Der Mensch bem\u00fche sich stets, K\u00f6nigen von Jisra\u00e9l entgegenzueilen. Aber nicht nur K\u00f6nigen von Jisra\u00e9l, sondern auch K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker, denn wenn es ihm beschieden ist, wird er unterscheiden k\u00f6nnen zwischen den K\u00f6nigen von Jisra\u00e9l und den K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker.<\/p>\n<p>R. \u0160e\u0161eth war blind, und als alle Welt den K\u00f6nig empfangen ging, machte sich auch R. \u0160e\u0161eth auf und ging mit. Da traf ihn ein Min\u00e4er und sprach zu ihm: Die Kr\u00fcge zum Flusse, aber wohin Scherben!? Jener erwiderte ihm: Komm und siehe, da\u00df ich besser wei\u00df als du. Als die erste Schar vor\u00fcberzog und Gedr\u00f6hn machte, sprach der Min\u00e4er: Der K\u00f6nig kommt. Da erwiderte R. \u0160e\u0161eth: Er kommt noch nicht. Als die zweite Schar vor\u00fcberzog und Gedr\u00f6hn machte, sprach der Min\u00e4er: Nun kommt der K\u00f6nig. Da erwiderte R. \u0160e\u0161eth: Der K\u00f6nig kommt noch nicht. Als die dritte Schar vor\u00fcberzog und es still war, sprach R. \u0160e\u0161eth: Jetzt kommt der K\u00f6nig bestimmt. Der Min\u00e4er fragte ihn: Woher wei\u00dft du dies? Jener erwiderte: Die K\u00f6nigschaft auf Erden gleicht der K\u00f6nigschaft im Himmel. Es hei\u00dft n\u00e4mlich: <a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a><em>geh hinaus und tritt an den Berg vor den Herrn, und siehe, der Herr zieht vor\u00fcber, und ein gro\u00dfer und m\u00e4chtiger Wind, Berge zerrei\u00dfend und Felsen zertr\u00fcmmernd, kommt vor dem Herrn, aber nicht im Winde kommt der Herr; und nach dem Winde ein Get\u00f6se, aber nicht im Get\u00f6se kommt der Herr; und nach dem Get\u00f6se ein Feuer, aber nicht im Feuer kommt der Herr; und nach dem Feuer ein stilles sanftes S\u00e4useln<\/em>. Als der K\u00f6nig herankam, begann R. \u0160e\u0161eth und sprach \u00fcber ihn den Segen. Da sprach der Min\u00e4er zu ihm: Du sprichst ja den Segen \u00fcber einen, den du nicht siehstI\u2013Was geschah mit jenem Min\u00e4er?<\/p>\n<p>Manche sagen, seine Genossen stachen ihm die Augen aus; manche sagen, R. \u0160e\u0161eth richtete auf ihn sein Auge, und er ward ein Knochen h\u00e4uf en.<\/p>\n<p>R. \u0160ila gei\u00dfelte einen Mann, der eine Nichtj\u00fcdin beschlafen hatte; da ging dieser Mann und verleumdete ihn beim K\u00f6nig, indem er sprach: Es gibt unter den Juden einen Mann, der ohne Genehmigung des K\u00f6nigs richtet. Da schickte er nach ihm einen Beamten, und als er kam, sprachen sie zu ihm: Warum hast du diesen gegei\u00dfelt? Er erwiderte: Er hat eine Eselin beschlafen. Jene sprachen: Hast du Zeugen? Er erwiderte: Ja. Da kam Elijahu, der ihnen wie ein Mensch erschien, und bezeugte dies. Jene sprachen: Wenn dem so ist, so verdient er ja den Tod. Er erwiderte: Seitdem wir aus dem Lande vertrieben wurden, haben wir keine Freiheit, zu t\u00f6ten; ihr aber, tut mit ihm, was ihr wollt. W\u00e4hrend sie das Urteil erwogen, begann R. \u0160ila und sprach:<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> <em>Dein, o Herr, ist die Gr\u00f6\u00dfe und die Macht &amp;c<\/em>. Jene fragten ihn: Was sprichst du da? Er erwiderte: Folgendes sprach ich: Gepriesen sei der Allbarmherzige, der die Regierung auf Erden eingerichtet hat, wie die Regierung im Himmel, und euch Macht und Gerechtigkeitsliebe verliehen hat. Hierauf sprachen sie: Er sch\u00e4tzt ja so sehr die Majest\u00e4t der Regierung. Da \u00fcbergaben sie ihm einen Stab und sprachen zu ihm: Sprich Recht. Nachdem er fortgegangen war, sprach ein Mann zu ihm: Der Allbarmherzige l\u00e4\u00dft also den L\u00fcgnern Wunder geschehen! Er erwiderte: Ruchloser, werden sie denn nicht Esel genannt!? Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a><em>deren Fleisch dem Fleische der Esel gleicht<\/em>. Als er ihn hinausgehen sah, um ihnen zu erz\u00e4hlen, da\u00df er sie Esel genannt habe, sprach er: Dieser ist ja ein Verfolger, und die Tora sagt: Will jemand dich t\u00f6ten, so komm ihm zuvor und t\u00f6te ihn. Da schlug er ihn mit dem Stabe und t\u00f6tete ihn. Nun sprach er: Da mir durch jenen Vers ein Wunder geschah, so will ich ihn auslegen. <em>Dein, o Herr, ist die Gr\u00f6\u00dfe<\/em>, das ist das Sch\u00f6pfungswerk, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><em>er tut Gro\u00dfes, das nicht zu erforschen ist. Und die Macht<\/em>, das ist der Auszug aus Mi\u00e7rajim, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a><em>und Jisra\u00e9l sah die m\u00e4chtige Hand &amp;c.\u00a0Und die Herrlichkeit<\/em>, das sind Sonne und Mond, die f\u00fcr Jeho\u0161ua\u0351 stehen geblieben sind, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a><em>und die Sonne stand still und der Mond blieb stehen &amp;c.\u00a0Und der Sieg<\/em>, das ist der Fall Roms, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a><em>er spritzte ihren Sieg auf mein Gewand &amp;c.\u00a0Und die Sch\u00f6nheit,<\/em> das ist der Krieg an den B\u00e4chen von Arnon, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a><em>daher hei\u00dft es in dem Buche von den K\u00e4mpfen des Herrn: Gegeben in Supha &amp;c.\u00a0Denn alles im Himmel und auf Erden<\/em>, das ist der Krieg mit Sisra, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a><em>vom Himmel herab stritten sie, die Sterne aus ihren Bahnen &amp;c.\u00a0Dein, o Herr, ist das Reich<\/em>, das ist der Krieg mit A\u0351maleq, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a><em>denn die Hand am Throne Gottes &amp;c.\u00a0Der Erhabene<\/em>, das ist der Krieg von Gog und Magog, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a><em>siehe, ich wende mich zu dir Gog, F\u00fcrst von Ro\u0161, Me\u0161ekh und Tubal. Das Haupt \u00fcber alles<\/em>. Hier\u00fcber sagte R. \u1e24anan b. Raba im Namen R. Jo\u1e25anans: Selbst ein Zisternenaufseher wird vom Himmel eingesetzt. In einer Barajtha wird im Namen R. A\u0351qibas gelehrt: <em>Dein, o Herr, ist die Gr\u00f6\u00dfe<\/em>, das ist die Spaltung des Schilfmeeres; <em>und die Macht<\/em>, das ist die Plage der Erstgeborenen; <em>und die Herrlichkeit<\/em>, das ist die Gesetzgebung; <em>und der Sieg<\/em>, das ist Jeru\u0161alem; <em>und die Sch\u00f6nheit<\/em>, das ist das Heiligtum.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58b\">Blatt 58b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand H\u00e4user von Jisra\u00e9liten sieht, so spreche er, falls sie bewohnt sind: \u00bbGepriesen sei, der die Grenze der Witwe aufrichtet\u00ab, und falls sie zerst\u00f6rt sind, \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab. Wenn H\u00e4user der weltlichen V\u00f6lker, so spreche er, falls sie bewohnt sind:<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a><em>Das Haus der Stolzen wird der Herr niederrei\u00dfen<\/em>. Sind sie zerst\u00f6rt, so spreche er:<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a><em>Ein Gott der Rache ist der Herr, als Gott der Rache erschien er.<\/em><\/p>\n<p>U\u0351la und R. \u1e24isda gingen auf dem Wege. Als sie zur T\u00fcr des Hauses des R. \u1e24ana b. \u1e24anila j herankamen, brach R. \u1e24isda zusammen und seufzte. Da sprach U\u0351la zu ihm: Warum seufzest du, der Seufzer zerbricht ja, wie Rabh sagte, einen halben K\u00f6rper des Menschen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a><em>und du Menschenkind, seufze, mit Brechen der Lenden &amp;c.<\/em>, und wie R. Jo\u1e25anan sagte, den ganzen K\u00f6rper des Menschen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a><em>und wenn sie dich fragen, warum du seufzest, so antworte: Wegen des Ger\u00fcchtes, [das eingetroffen ist], und schmelzen wird jedes Herz &amp;c<\/em>. (bis: <em>hin ist jeder Mut. &amp;c.<\/em>)!? Dieser erwiderte: Wie sollte ich nicht seufzen! Ein Haus, in dem sich sechzig B\u00e4cker bei Tage und sechzig B\u00e4cker bei Nacht befanden, die f\u00fcr jeden, der es n\u00f6tig hatte, zu backen pflegten; in dem [der Besitzer] die Hand nicht aus dem Beutel zu nehmen pflegte, da er dachte, vielleicht kommt ein Armer aus guter Herkunft, der sich sch\u00e4mt zu warten, bis ich zum Beutel greife; in dem ferner vier T\u00fcren nach den vier Windrichtungen der Welt ge\u00f6ffnet waren, und wer hungrig hineinging, kam ges\u00e4ttigt heraus; aus dem man ferner in den Jahren der D\u00fcrre Weizen und Gerste drau\u00dfen hinaussch\u00fcttete, und wer sich am Tage zu nehmen sch\u00e4mte, bei Nacht kam und nahm<\/p>\n<p>jetzt ist es in Tr\u00fcmmer verfallen, und ich sollte nicht seufzen!? Da sprach jener: Folgendes sagte R. Jo\u1e25anan: Seit dem Tage, da das Heiligtum zerst\u00f6rt worden ist, ist \u00fcber die H\u00e4user der Gerechten ein Beschlu\u00df gefa\u00dft worden, da\u00df sie zerst\u00f6rt werden sollen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a><em>vor meinen Ohren [sprach] der Herr der Heerscharen: Ob nicht viele H\u00e4user zur \u00d6de werden, gro\u00dfe und gute, ohne Bewohner<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte aber auch, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, sie dereinst wieder bewohnt machen werde, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a><em>Stufenlied Davids: Die auf den Herrn vertrauen, sind wie der Berg \u00c7ijon<\/em>; wie der Heilige, gepriesen sei er, dereinst den Berg \u00c7ijon wieder bewohnt machen wird, so wird der Heilige, gepriesen sei er, dereinst auch die H\u00e4user der Gerechten wieder bewohnt machen. Als er aber bemerkte, da\u00df dieser sich nicht beruhigte, sprach er: Es gen\u00fcgt, wenn es dem Knechte [so ergeht], wie seinem Herrn.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer Gr\u00e4ber von Jisra\u00e9liten sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei, der euch nach Recht erschaffen, euch nach Recht ern\u00e4hrt, euch nach Recht versorgt und euch nach Recht versammelt hat; er wird euch auch dereinst nach Recht auferstehen lassen\u00ab. Mar, der Sohn Rabinas, beendigte noch im Namen R. Na\u1e25mans: \u00bbEr kennt die Zahl von euch allen, und er wird euch dereinst beleben und auferstehen lassen. Gepriesen sei er, der die Toten belebt\u00ab. Wer Gr\u00e4ber der weltlichen V\u00f6lker [sieht], spreche:<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a><em>Besch\u00e4mt ist euere Mutter, zu Schanden, die euch geboren hat &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wer seinen Genossen nach drei\u00dfig Tagen sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der uns leben, bestehen und an diese Zeit heranreichen lie\u00df\u00ab. Nach zw\u00f6lf Monaten, spreche er: \u00bbGepriesen sei er, der die Toten belebt\u00ab. Rabh sagte: Der Tote wird vor zw\u00f6lf Monaten nicht (aus dem Herzen) vergessen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a><em>ich wurde wie ein Toter aus dem Herzen vergessen, ich bin gleich einem verlorenen Ger\u00e4te<\/em><a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p>R. Papa und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, gingen auf dem Wege und begegneten R. \u1e24anina, Sohn R. Iqas. Da sprachen sie zu ihm: Als wir dich erblickten, sprachen wir \u00fcber dich zwei Segensspr\u00fcche: \u00bbGepriesen sei er, der von seiner Weisheit denen, die ihn f\u00fcrchten, mitgeteilt hat\u00ab, und \u00bbDer uns leben lie\u00df\u00ab. Hierauf sprach er zu ihnen: Als ich euch erblickte, betrachtete ich euch wie sechzig Myriaden Jisra\u00e9liten und sprach \u00fcber euch drei Segensspr\u00fcche: jene zwei und \u00bbGepriesen sei der Allweise der Geheimnisse\u00ab. Da sprachen sie zu ihm: Du bist ja so sehr weise! Sie richteten auf ihn ihre Augen, und er starb.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wer einen mit Flechten Behafteten sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der die Gesch\u00f6pfe ver\u00e4ndert\u00ab. Man wandte ein: Wer einen Neger, einen Roten, einen blendend Wei\u00dfen, einen sehr Schlanken, einen Zwerg oder einen Rosenroten sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der die Gesch\u00f6pfe ver\u00e4ndert\u00ab. [Sieht jemand] einen Verst\u00fcmmelten, einen Blinden, einen Breitk\u00f6pfigen, einen Lahmen, einen Auss\u00e4tzigen oder einen mit Flechten Behafteten, so spreche er: \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab.<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn er sie vom Mutterleibe an hat, das andere, wenn er sie nach seiner Geburt bekam. Dies ist auch ersichtlich, denn er lehrt [von diesem] im Zusammenhang mit dem Verst\u00fcmmelten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer einen Elefanten, einen Affen oder eine Meerkatze sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der die Gesch\u00f6pfe ver\u00e4ndert\u00ab. Wer sch\u00f6ne Gesch\u00f6pfe oder sch\u00f6ne B\u00e4ume sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der in seiner Welt solches hat\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dc<small>BER<\/small> K<small>OMETEN<\/small>. Was sind Kometen? \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Der Schwanzstern. Ferner sagte \u0160emu\u00e9l: Die Bahnen des Himmels sind mir ebenso bekannt, wie die Stra\u00dfen Nehardea\u0351s, mit Ausnahme des Schwanzsternes, von dem ich nicht wei\u00df, was er ist. Es ist mir inde\u00df \u00fcberliefert, da\u00df er am Orion nicht vor\u00fcberzieht, denn wenn er am Orion vor\u00fcberziehen w\u00fcrde, so w\u00fcrde die Welt zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Wir sehen ihn ja vor\u00fcberziehen!?<\/p>\n<p>Nur sein Schein zieht vor\u00fcber, und es scheint so, als ziehe er vor\u00fcber. R. Hona, der Sohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, erwiderte: Er rei\u00dft den Vorhang<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>durch, rollt ihn fort, und das Licht des Himmels<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>wird sichtbar. R. A\u0161i erwiderte: Es ist ein Stern, der sich aus der einen Seite des Orion herausrei\u00dft; sein Gef\u00e4hrte auf der entgegengesetzten Seite sieht ihn und erschrickt, und es erscheint, als ginge er [am Orion] vor\u00fcber.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a><em>er schuf A\u0351\u0161, Orion und Kima<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a><em>er schuf Kima und Orion<\/em>; wie ist dies<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>zu erkl\u00e4ren? Wenn nicht die W\u00e4rme des Orion, k\u00f6nnte die Welt nicht vor der K\u00e4lte des Kima bestehen, und wenn nicht die K\u00e4lte deis Kima, k\u00f6nnte die Welt nicht vor der W\u00e4rme des Orion<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>bestehen. Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df wenn der Stachel des Skorpions<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>nicht im Feuerstrom l\u00e4ge, der, den ein Skorpion bi\u00df, nicht am Leben bleiben w\u00fcrde. Das ist es, was der Allbarmherzige zu ljob sprach: <a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a><em>K\u00f6nntest du die Bande des Kima kn\u00fcpfen, w\u00fcrdest du die Fessel des Orion l\u00f6sen?<\/em><\/p>\n<p>Was ist Kima? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Wie hundert [keme\u00e1] Sterne. Manche sagen, wenn sie beisammen sind, und manche sagen, wenn sie getrennt sind.<\/p>\n<p>Was ist A\u0351\u0161? R. Jehuda erwiderte: Juta.<\/p>\n<p>Was ist Juta?<\/p>\n<p>Manche sagen, der Schwanz des Widders, und manche sagen, der Kopf des Stieres. Wahrscheinlicher ist die Ansicht derjenigen, welche sagen, der Schwanz des Widders, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a><em>und kannst du den A\u0351ji\u0161 \u00fcber seine Kinder leiten<\/em>; demnach fehlt ihm etwas, und es sieht aus, wie ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59a\">Blatt 59a<\/h2>\n<p>nachschleifendes Anh\u00e4ngsel. Er geht<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>ihm deshalb nach, weil er zu ihm spricht: Gib mir meine Kinder. Als n\u00e4mlich der Heilige, gepriesen sei er, die Sintflut \u00fcber die Welt bringen wollte, nahm er zwei Sterne aus dem Kima fort und brachte hierdurch die Sintflut \u00fcber die Welt; und als er sie wieder absperren wollte, nahm er zwei Sterne aus dem A\u0351ji\u0161 und sperrte sie ab.<\/p>\n<p>Sollte er jene zur\u00fcckbringen!?<\/p>\n<p>Die Grube wird von ihrem eigenen Schutt nicht voll. Oder auch, der Ankl\u00e4ger kann nicht Verteidiger werden.<\/p>\n<p>Sollte er jenem zwei neue Sterne erschaffen!?<\/p>\n<p><a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a><em>Nichts Neues gibt es unter der Sonne<\/em>. R. Na\u1e25man sagte: Dereinst wird der Heilige, gepriesen sei er, sie ihm wiedergeben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a><em>A\u0351ji\u0161 wird sich \u00fcber seine Kinder tr\u00f6sten.<\/em><\/p>\n<p>B<small>EBEN<\/small>. Was hei\u00dft Beben? R. Qa\u1e6d\u1e6dina erwiderte: Eine Erdersch\u00fctterung. R. Qa\u1e6d\u1e6dina befand sich einst unterwegs, und als er an die T\u00fcr des Hauses eines Totenbeschw\u00f6rers herankam und eine Erdersch\u00fctterung entstand, sprach er: Wei\u00df der Totenbeschw\u00f6rer, was diese Erdersch\u00fctterung ist? Da rief ihm dieser zu: Qa\u1e6d\u1e6dina, Qa\u1e6d\u1e6dina, weshalb sollte ich dies nicht wissen!? Zur Zeit, da der Heilige, gepriesen sei er, seiner Kinder gedenkt, die im Elend unter den weltlichen V\u00f6lkern weilen, l\u00e4\u00dft er zwei Tr\u00e4nen in das gro\u00dfe Meer fallen, und der Schall wird von einem Ende der Welt bis zum anderen Ende der Welt geh\u00f6rt; das ist eine Erdersch\u00fctterung. Da sprach R. Qa\u1e6d\u1e6dina: Der Totenbeschw\u00f6rer ist ein L\u00fcgner und seine Worte sind l\u00fcgenhaft; wenn dem so w\u00e4re, so sollte ja der Ersch\u00fctterung eine [zweite] Ersch\u00fctterung<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>folgen. Dies ist aber nichts; tats\u00e4chlich folgt auch der Ersch\u00fctterung eine [zweite] Ersch\u00fctterung, er stimmte ihm aber deshalb nicht zu, damit sich nicht alle Welt von ihm verleiten lasse. R. Qa\u1e6d\u1e6dina selbst erkl\u00e4rte: [Gott] schl\u00e4gt seine H\u00e4nde zusammen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a><em>auch ich werde Hand an Hand schlagen, und meinen Grimm stillen<\/em>. R. Nathan erkl\u00e4rte: Er st\u00f6\u00dft einen Seufzer aus, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a><em>ich habe an ihnen meinen Grimm gestillt und mich beruhigt<\/em>. Die Rabbanan erkl\u00e4rten: Er stampft gegen den Himmel, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a><em>einen Jubelruf, gleich dem der Weintreter, wird er allen Bewohnern der Erde zurufen<\/em>. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erkl\u00e4rte: Er st\u00f6\u00dft seine F\u00fc\u00dfe unter den Thron der Herrlichkeit, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a><em>so spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner F\u00fc\u00dfe.<\/em><\/p>\n<p>D<small>ONNER<\/small>. Was ist ein Donner? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Die Wolken am Himmelskreise, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a><em>bei der Stimme deines Donners im Kreise erhellten Blitze das Weltall, die Erde zitterte und bebte<\/em>. Die Rabbanan erkl\u00e4rten: Es sind Wolken, die aufeinander Wasser gie\u00dfen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a><em>bei dem Ger\u00e4usche, wenn er das Wasser im Himmel rauschen l\u00e4\u00dft<\/em>. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erkl\u00e4rte: ein starker Blitz, der in den Wolken leuchtet und die Hagelklumpen zerschl\u00e4gt. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Die Wolken erbeben, und ein Wind kommt und bl\u00e4st gegen ihre \u00d6ffnungen, wie wenn ein Wind gegen die \u00d6ffnung eines Fasses bl\u00e4st. Am wahrscheinlichsten ist [ die Erkl\u00e4rung ] des R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob, denn zuerst leuchtet der Blitz, dann dr\u00f6hnen die Wolken, dann kommt der Regen.<\/p>\n<p>O<small>RKANE<\/small>. Was sind Orkane? Abajje erkl\u00e4rte: Heftige St\u00fcrme. Ferner sagte Abajje: Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df nachts keine heftigen St\u00fcrme vorkommen.<\/p>\n<p>Wir sehen ja aber, da\u00df sie vorkommen!?<\/p>\n<p>Sie haben schon tags begonnen. Ferner sagte Abajje: Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df ein heftiger Sturm keine zwei Stunden anh\u00e4lt, um zu best\u00e4tigen, was gesagt wird:<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a><em>nicht in Zweien besteht das Leid<\/em>.<\/p>\n<p>Wir sehen ja aber, da\u00df er anh\u00e4lt!?<\/p>\n<p>Er l\u00e4\u00dft zwischendurch nach.<\/p>\n<p>U<small>ND<\/small> B<small>LITZE SPRECHE MAN<\/small>: \u00bbG<small>EPRIESEN SEI ER, DESSEN<\/small> K<small>RAFT UND DESSEN<\/small> M<small>ACHT DIE<\/small> W<small>ELT VOLL IST<\/small>\u00ab. Was sind Blitze? Raba sagte: Ein Gl\u00e4nzen. Ferner sagte Raba: Der einzelne Blitz, der wei\u00dfe Blitz, der gelbe Blitz, Wolken, die in der westlichen Ecke aufsteigen und aus der s\u00fcdlichen Ecke kommen, und zwei Wolken, die gegeneinander aufsteigen, diese alle sind schadenbringend.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Da\u00df man dieserhalb um Erbarmen flehe. Dies aber nur nachts, tags dagegen haben sie keine Bedeutung.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Die Wolken am Morgen haben keine Bedeutung, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a><em>und euere Liebe ist wie eine Wolke am Morgen &amp;c<\/em>. R. Papa sprach zu Abajje: Die Leute sagen ja aber: Wenn du beim \u00d6ffnen der T\u00fcr Regen siehst, Eseltreiber, breite deinen Sack aus und schlafe<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies, wenn [der Himmel] mit einer dicken Wolke \u00fcberzogen ist, jenes, wenn er mit einer durchsichtigen Wolke \u00fcberzogen ist.<\/p>\n<p>R. Alexandri sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Die Donner sind nur dazu geschaffen worden, um die Verstocktheit des Herzens zu entfernen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a> <em>dies tat Gott, damit man vor ihm f\u00fcrchte<\/em>. Ferner sagte R. Alexandri im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wer den Regenbogen in der Wolke sieht, mu\u00df auf sein Gesicht niederfallen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a><em>wie die Erscheinung des Regenbogens, der in der Wolke &amp;c., ich sah und fiel auf mein Gesicht<\/em>. Im Westen fluchten sie dar\u00fcber, weil es den Anschein hat, als b\u00fccke man sich vor dem Regenbogen. Einen Segensspruch aber mu\u00df man entschieden sprechen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr einen spreche man?<\/p>\n<p>\u00bbGepriesen sei er, der des B\u00fcndnisses gedenkt\u00ab. In einer Barajtha wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagte: \u00bbDer seinem B\u00fcndnisse treu und bei seinem Worte beharrend ist\u00ab. R. Papa sagte: Man spreche daher beides: \u00bbGepriesen sei er, der des B\u00fcndnisses gedenkt und seinem B\u00fcndnisse treu und bei seinem Worte beharrend ist\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dc<small>BER<\/small> B<small>ERGE<\/small>, H<small>\u00dcGEL<\/small>. Geh\u00f6ren denn all jene Dinge, die bisher genannt worden sind, nicht zum Sch\u00f6pfungswerke, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a><em>Blitze zum Regen hat er erschaffen<\/em>!? Abajje erwiderte: Verbinde sie und lehre demgem\u00e4\u00df. Raba erwiderte: \u00dcber jene spreche man zwei Segensspr\u00fcche: \u00bbGepriesen sei er, dessen Kraft die Welt voll ist\u00ab und \u00bbDer das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht hat\u00ab, \u00fcber diesen nur \u00bbDer das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht hat\u00ab, nicht aber \u00bbDessen Kraft die Welt voll ist\u00ab.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wer den Himmel in seiner Klarheit sieht, spreche: \u00bbDer das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht hat\u00ab. Abajje sagte: Dies, wenn es die ganze Nacht geregnet und morgens der Nordwind gekommen ist und den Himmel sichtbar gemacht hat. Er streitet gegen Raphram b. Papa im Namen R. \u1e24isdas, denn Raphram b. Papa sagte im Namen R. \u1e24isdas: Seit dem Tage, da das Heiligtum zerst\u00f6rt wurde, erschien der Himmel nicht in seiner Klarheit, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a><em>ich kleide den Himmel in Finsternis, einen Sack mache ich zu seinem Gew\u00e4nde<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59b\">Blatt 59b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer die Sonne in ihrer Wende, den Mond in seiner St\u00e4rke, die Sterne in ihren Bahnen und die Sternbilder in ihrer Ordnung sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht hat\u00ab. Wann geschieht dies? Abajje erwiderte: Alle achtundzwanzig Jahre, wenn der Zyklus wiederkehrt und die Jahreszeitwende des Nisan<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a>in den Saturn f\u00e4llt, in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT, WER DAS GROSSE<\/small> M<small>EER SIEHT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. In welchen Zwischenr\u00e4umen hei\u00dft es \u00bbzeitweise\u00ab? Rami b. Abba sagte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Bis zu drei\u00dfig Tagen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rami b. Abba im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Wer den Euphrat an der Br\u00fccke von Babylonien sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht hat\u00ab. Jetzt aber, wo die Perser ihn ge\u00e4ndert haben, [spreche man, wenn man ihn sieht,] von Be Sapor aufw\u00e4rts. R. Joseph sagte: Von Ihi Daqira aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rami b. Abba: Wer den Tigris bis zur Br\u00fccke von \u0160ebistana sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht hat\u00ab.<\/p>\n<p>Was bedeutet \u1e24iddeqel<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>? R. A\u0161i erwiderte: Dessen Wasser rei\u00dfend [\u1e25ad] und leicht [qal] ist. Was bedeutet Perath<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dessen Wasser anwachsend [parim] und sich vermehrend ist. Auch sagte Raba: Da\u00df die Einwohner von Ma\u1e25oza scharfsinnig sind, kommt daher, weil sie das Wasser des Tigris trinken; da\u00df sie hochrot sind, kommt daher, weil sie am Tage den Beischlaf aus\u00fcben; und da\u00df sie mit den Augen zwinkern, geschieht daher, weil sie in finsteren H\u00e4usern wohnen.<\/p>\n<p>\u00dc<small>BER DEN<\/small> R<small>EGEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Spricht man denn \u00fcber den Regen \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab, folgendes sagte ja R. Abahti, und wie manche sagen, wurde es in einer Barajtha gelehrt: Den Segen \u00fcber den Regen spreche man erst dann, wenn der Br\u00e4utigam der Braut<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>entgegenkommt. Was spreche man? R. Jehuda sagte: \u00bbWir danken dir f\u00fcr jeden Tropfen, den du uns herabfallen lie\u00dfest\u00ab. R. Jo\u1e25anan beendigte wie folgt: \u00bbW\u00e4re unser Mund voll des Gesanges, wie das Meer, und unsere Zunge voll des Jubels, wie das Brausen seiner Wogen, und unsere Lippen voll des Lobes, wie die Weite des Himmels &amp;c., es w\u00fcrde uns nicht hinreichen, dir zu danken, o Herr, unser Gott\u00ab<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>bis \u00bbb\u00fcckt sich vor dir. Gepriesen seiest du, o Herr, dem die meisten Danksagungen geb\u00fchren\u00ab.<\/p>\n<p>Die meisten Danksagungen und nicht alle Danksagungen!? Raba erwiderte: Sage also: \u00bbDer Gott der Danksagungen\u00ab. R. Papa sagte: Darum sage man beides: \u00bbDem die meisten Danksagungen geb\u00fchren\u00ab und \u00bbGott der Danksagungen\u00ab. Dies ist ja ein Widerspruch!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn man es<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> h\u00f6rt, das andere, wenn man ihn sieht.<\/p>\n<p>Wenn er aber h\u00f6rt, so ist es ja eine gute Nachricht, und wir haben bereits gelernt, da\u00df man \u00fcber gute Nachrichten \u00bbGepriesen sei der Gute und G\u00fctige\u00ab spreche!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das eine wie das andere, wenn man ihn sieht, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine, wenn es wenig regnet, das andere, wenn es stark regnet. Wenn du aber willst, sage ich: das eine und das andere, wenn es stark regnet, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine, wenn man Land besitzt, das andere, wenn man kein Land besitzt.<\/p>\n<p>Aber spricht man denn, wenn man Land besitzt, \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab, wir haben ja gelernt, da\u00df, wer ein neues Haus gebaut oder neue Sachen gekauft hat, \u00bbGepriesen sei er, der uns leben, bestehen und an diese Zeit heranreichen lie\u00df\u00ab spreche, und da\u00df man \u00fcber das, was ihm und anderen geh\u00f6rt, \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab spreche!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dieser<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>hat Mitbeteiligte, jener hat keine Mitbeteiligte. Es wrd auch gelehrt: Kurz gefa\u00dft: \u00dcber das, wovon man allein genie\u00dft, spreche man: \u00bbGepriesen sei er, der uns leben und bestehen lie\u00df\u00ab, und \u00fcber das, wovon man selber und auch sein N\u00e4chster genie\u00dft, spreche man: \u00bbGepriesen sei der Gute und G\u00fctige\u00ab.<\/p>\n<p>Aber spricht man denn, wenn kein anderer mit ihm genie\u00dft, nicht \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn man ihm mitteilt, seine Frau habe einen Knaben geboren, er \u00bbGepriesen sei der Gute und G\u00fctige\u00ab spreche!?<\/p>\n<p>Da kommt ebenfalls noch seine Frau hinzu, die sich einen Knaben w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn einem sein Vater stirbt und er ihn beerbt, so spreche er zuerst: \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab, nachher spreche er: \u00bbGepriesen sei der Gute und G\u00fctige\u00ab!?<\/p>\n<p>Da sind ebenfalls Br\u00fcder vorhanden, die mit ihm erben.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wegen der \u00c4nderung des Weines<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>braucht man nicht nochmals den Segen zu sprechen, wegen der \u00c4nderung des Platzes<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>spreche man wohl den Segen nochmals. Hierzu sagte R. Joseph b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Obgleich sie gesagt haben, da\u00df man wegen der \u00c4nderung des Weines den Segen nicht nochmals zu sprechen brauche, so spreche man dennoch: \u00bbGepriesen sei der Gute und G\u00fctige\u00ab!? Da sind ebenfalls Tischgenossen vorhanden, die mit ihm trinken.<\/p>\n<p>W<small>ER EIN NEUES<\/small> H<small>AUS GEBAUT ODER NEUE<\/small> S<small>ACHEN GEKAUFT HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R. Hona sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn er solche nicht hatte, wenn er aber solche hatte, braucht er den Segen nicht zu sprechen. R. Jo\u1e25anan aber sagt, auch wenn er solche hatte, m\u00fcsse er<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a>den Segen sprechen. Demnach stimmen alle \u00fcberein, da\u00df, wenn er bereits einmal<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60a\">Blatt 60a<\/h2>\n<p>gekauft hat und wiederum kauft, er den Segen nicht zu sprechen brauche. Manche sagen: R. Hona sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn er nicht bereits einmal gekauft hat und wiederum kauft, wenn er aber bereits einmal gekauft hat und wiederum kauft, braucht er den Segen nicht zu sprechen. R. Jo\u1e25anan aber sagt, auch wenn er bereits einmal gekauft hat und wiederum kauft, m\u00fcsse er den Segen sprechen. Demnach stimmen alle \u00fcberein, da\u00df, wenn er solche hat und auch kauft, er den Segen sprechen m\u00fcsse. Man wandte ein: Wer ein neues Haus baut und ein solches nicht hatte, wer neue Sachen kauft und solche nicht hatte, spreche den Segen; hatte er solche, so braucht er den Segen nicht zu sprechen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, ob so oder so, m\u00fcsse er den Segen sprechen. Allerdings ist nach der ersten Lesart R. Hona der Ansicht R. Me\u00edrs und R. Jo\u1e25anan der R. Jehudas, nach der anderen Lesart aber kann zwar R. Hona der Ansicht R. Jehudas sein, wessen Ansicht ist aber R. Jo\u1e25anan: weder der R. Me\u00edrs noch der R. Jehudas!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan kann dir erwidern: Tats\u00e4chlich mu\u00df er nach R. Jehuda den Segen sprechen, auch wenn er bereits einmal gekauft hat und wiederum kauft, nur streiten sie deshalb \u00fcber den Fall, wenn er es hatte und jetzt kauft, um dir die Ansicht R. Me\u00edrs hervorzuheben, da\u00df er den Segen nicht zu sprechen brauche, auch wenn er es hatte und jetzt kauft, und um so weniger braucht er den Segen zu sprechen, wenn er bereits einmal gekauft hat und jetzt wiederum kauft.<\/p>\n<p>Sollten sie \u00fcber den Fall streiten, wenn er es bereits einmal gekauft hat und jetzt wiederum kauft, wo man den Segen nicht zu sprechen braucht, um dir die Ansicht R. Jehudas hervorzuheben<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die erleichternde Ansicht ist ihm bevorzugter.<\/p>\n<p>M<small>AN PREISE F\u00dcR DAS<\/small> S<small>CHLECHTE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wie kann dies der Fall sein?<\/p>\n<p>Wenn beispielsweise sein Feld \u00fcberschwemmt worden ist; obgleich dies eigentlich zu seinem Vorteil ist, da das Feld dadurch Schlamm erh\u00e4lt und besser wird, so ist dies vorl\u00e4ufig dennoch Schlimmes.<\/p>\n<p>U<small>ND \u00dcBER DAS<\/small> G<small>UTE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wie kann dies der Fall sein?<\/p>\n<p>Wenn er beispielsweise etwas gefunden hat; obgleich dies f\u00fcr ihn schlimm [werden kann], denn wenn die Regierung dies erf\u00e4hrt, so nimmt man es ihm ab, so ist dies vorl\u00e4ufig dennoch Gutes.<\/p>\n<p>W<small>ENN SEINE<\/small> F<small>RAU SCHWANGER IST UND ER SPRICHT<\/small>: M<small>\u00d6GE ES<\/small> [G<small>OTT<\/small>] <small>WOHLGEF\u00c4LLIG SEIN, DASS<\/small> &amp;<small>C. GEB\u00c4RE, SO IST DIES EIN VERGEBLICHES<\/small> G<small>EBET<\/small>. Demnach hilft das Beten nicht. R. Joseph wandte ein: <a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a><em>und nachher gebar sie eine Tochter und nannte sie Dina<\/em>. Was hei\u00dft \u00bbnachher\u00ab? Rabh erkl\u00e4rte: Nachdem Le\u00e1 selber das Urteil gesprochen hatte. Sie sagte n\u00e4mlich: Zw\u00f6lf St\u00e4mme sollen von Ja\u0351qob hervorgehen; sechs sind bereits von mir hervorgegangen und vier von den M\u00e4gden, das sind zehn, und sollte auch dieses ein Knabe sein, so w\u00fcrde meine Schwester Ra\u1e25el nicht einmal so viel sein, wie eine der M\u00e4gde. Da wurde es sogleich in ein M\u00e4dchen verwandelt, wie es hei\u00dft: <em>und sie nannte sie Dina<\/em><a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man beweise nichts von Wundertaten. Wenn du aber willst, sage ich: bei Le\u00e1 geschah es innerhalb der vierzig Tage. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: In den ersten drei Tagen flehe man, da\u00df [der Same] nicht verwese; von drei bis vierzig flehe man, da\u00df es ein Knabe werde; vom vierzigsten Tage bis zu drei Monaten flehe man, da\u00df es nicht eine Mi\u00dfgeburt<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a>werde; von drei bis sechs Monaten flehe man, da\u00df es keine Fehlgeburt werde; von sechs bis neun flehe man, da\u00df es in Frieden herauskomme.<\/p>\n<p>N\u00fctzt ihm denn das Flehen, R. Ji\u00e7\u1e25aq b. R. Ami sagte ja, wenn der Mann zuerst den Samen ausst\u00f6\u00dft, geb\u00e4re sie ein M\u00e4dchen, und wenn die Frau zuerst den Samen ausst\u00f6\u00dft, geb\u00e4re sie einen Knaben, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a><em>wenn eine Frau Samen bringt und einen Knaben geb\u00e4rt<\/em>!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn beide zugleich den Samen ausgesto\u00dfen haben.<\/p>\n<p>W<small>ENN ER SICH AUF DER<\/small> R<small>EISE BEFINDET<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Einst befand sich Hillel der \u00c4ltere auf der Reise und h\u00f6rte Geschrei aus der Stadt; da sprach er: Ich bin dessen sicher, da\u00df dies nicht in meinem Hause ist. \u00dcber ihn spricht der Schriftvers: <a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a> <em>Vor b\u00f6sem Ger\u00fcchte f\u00fcrchtet er nicht; fest ist sein Herz, vertrauend auf den Herrn<\/em>. Raba sagte: Wie du auch diesen Vers auslegst; du kannst ihn vom Anfang zum Schlusse auslegen, und du kannst ihn vom Schl\u00fcsse zum Anfang auslegen. Du kannst ihn vom Anfang zum Schlusse auslegen: er f\u00fcrchtet sich nicht vor b\u00f6sem Ger\u00fcchte, weil sein Herz fest ist und auf den Herrn vertrauend. Du kannst ihn vom Schlusse zum Anfang auslegen: ist sein Herz auf den Herrn vertrauend, so f\u00fcrchtet er nicht vor b\u00f6sem Ger\u00fcchte.<\/p>\n<p>Einst folgte ein Sch\u00fcler R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose auf der Stra\u00dfe (in \u00c7ijon), und als dieser bemerkte, da\u00df er sich f\u00fcrchtete, sprach er zu ihm: Du bist ein S\u00fcnder, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a><em>die S\u00fcnder in \u00c7ijon f\u00fcrchten sich<\/em>. Jener entgegnete: Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a><em>Heil dem Manne, der stets f\u00fcrchtet<\/em>!? Da erwiderte dieser: Dies bezieht sich ja auf Worte der Tora.<\/p>\n<p>Jehuda b. Nathan folgte R. Hamnuna, sich mit ihm unterhaltend, und da er seufzte, sprach dieser: Dieser Mann will Leiden auf sich heraufbeschw\u00f6ren, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a><em>die Angst, wovor ich mich \u00e4ngstigte, traf mich; das, wovor ich gef\u00fcrchtet, kam \u00fcber mich<\/em>.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: <em>Heil dem Manne, der sich stets \u00e4ngstigt<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf Worte der Tora.<\/p>\n<p>W<small>ER IN EINE<\/small> G<small>ROSSSTADT KOMMT<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Was spreche er bei seinem Einz\u00fcge?<\/p>\n<p>M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich in diese Gro\u00dfstadt in Frieden hineinf\u00fchrest. Ist er eingezogen, so spreche er: Ich danke dir, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich in diese Gro\u00dfstadt in Frieden hereingef\u00fchrt hast. Will er hinausgehen, so spreche er: M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich aus dieser Gro\u00dfstadt in Frieden hinausf\u00fchrest. Ist er hinausgegangen, so spreche er: Ich danke dir, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich aus dieser Gro\u00dfstadt in Frieden herausgef\u00fchrt hast; und wie du mich in Frieden herausgef\u00fchrt hast, so leite mich in Frieden, st\u00fctze mich in Frieden und lasse mich in Frieden schreiten und errette mich aus der Hand jedes Feindes und Wegelagerers. R. Mathna sagte: Dies lehrten sie nur von einer Gro\u00dfstadt, in der man ohne Urteilsspruch hinrichtet, in einer Gro\u00dfstadt aber, in der man nur mit Urteilsspruch hinrichtet, ist nichts dabei. Manche sagen: R. Mathna sagte: Auch in einer Gro\u00dfstadt, in der man nur mit Urteilsspruch hinrichtet, denn es kann vorkommen, da\u00df er niemand findet, der ihn verteidigt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer in ein Badehaus eintritt, spreche: M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich vor diesem und \u00c4hnlichem besch\u00fctzest, und da\u00df mir keine Verderbnis und keine S\u00fcnde widerfahre; sollte mir Verderbnis und S\u00fcnde widerfahren, so sei mein Tod eine S\u00fchne f\u00fcr all meine S\u00fcnden. Abajje sagte: Der Mensch spreche nicht so, damit er seinen Mund nicht \u00f6ffne vor dem Satan. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte n\u00e4mlich, auch wurde es im Namen R. Joses gelehrt: Nie \u00f6ffne der Mensch seinen Mund vor dem Satan. R. Joseph sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers; es hei\u00dft:<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a><em>fast w\u00e4ren wir wie Sedom, glichen wir A\u0351mora<\/em>, und darauf erwiderte ihnen der Prophet: <a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a><em>h\u00f6ret das Wort des Herrn, F\u00fcrsten Sedoms &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>Was spreche er, wenn er herauskommt? R. A\u1e25a erwiderte: Ich danke dir, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich vor Feuer gesch\u00fctzt hast. Als einst R. Abahu im Badehause war, wurde das Bad unter ihm<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>schadhaft, und es geschah ihm ein Wunder, da\u00df er auf einem Balken stehen blieb; er rettete dann hundert und eine Person mit einem Arm. Da sprach er: Das ist es, was R. A\u1e25a gesagt hat.<\/p>\n<p>Wer sich zur Ader lassen geht, spreche: M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df mir diese Handlung zur Genesung diene, und heile mich, denn du, o Gott, bist der wahre Arzt, und deine Heilung ist eine wirkliche. Die Gewohnheit der Menschen, sich heilen zu lassen, erfolgt nur deshalb, weil es so Brauch ist. Abajje sagte: Man sage dies aber nicht, denn in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt:<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a><em>Und heilen lasse er ihn<\/em>; hieraus, da\u00df dem Arzt die Erlaubnis zu heilen gegeben ist.<\/p>\n<p>Was [spricht er], wenn er aufsteht? R. A\u1e25a sagte: Gepriesen sei er, der unentgeltlich heilt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60b\">Blatt 60b<\/h2>\n<p>Wer in den Abort tritt, spreche<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a>: Gehabt euch, ihr Geehrten, Heilige, Diener des Allerh\u00f6chsten; gebet Ehre dem Gott Jisra\u00e9ls, und verlasset mich, bis ich eingetreten bin, mein Vorhaben vollbracht habe und zu euch wieder komme. Abajje sagte: Der Mensch spreche nicht so; sie k\u00f6nnten ihn wirklich verlassen und fortgehen. Er sage vielmehr: Bewachet mich, bewachet mich, helfet mir, helfet mir; st\u00fctzet mich, st\u00fctzet mich, wartet auf mich, wartet auf mich, bis ich hineingegangen und herausgekommen bin, denn dies ist einmal die Art der Menschenkinder. Wenn er herauskommt, spreche er: Gepriesen sei er, der in Weisheit den Menschen gebildet und in ihm \u00d6ffnung an \u00d6ffnung, H\u00f6hlung an H\u00f6hlung erschaffen hat. Offenbar und bekannt ist es vor deinem Throne der Herrlichkeit, da\u00df, wenn eine von ihnen ge\u00f6ffnet w\u00fcrde, oder eine von ihnen verschlossen w\u00fcrde, es unm\u00f6glich w\u00e4re, sich zu erhalten und vor dir zu bestehen.<\/p>\n<p>Wie schlie\u00dfe er? Rabh erwiderte: \u00bbDer die Kranken heilt\u00ab. \u0160emu\u00e9l sprach: Abba betrachtet also die ganze Welt als Kranke!? [Man sage] vielmehr: \u00bbDer alles Fleisch heilt\u00ab. R. \u0160e\u0161eth sagte: Oer Wunderbares tut\u00ab. R. Papa sprach: Man sage daher beides: \u00bbDer alles Fleisch heilt und Wunderbares tut\u00ab.<\/p>\n<p>Wer sich ins Bett schlafen legt, lese von \u00bbH\u00f6re Jisra\u00e9l\u00ab bis \u00bbWenn ihr h\u00f6ren werdet\u00ab; sodann spreche er: Gepriesen sei er, der die Bande des Schlafes auf meine Augen und den Schlummer auf meine Lider fallen l\u00e4\u00dft, und dem Augapfel Licht gew\u00e4hrt. M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich zum Frieden hinlegen lassest, und gib mir Anteil an deiner Tora. Gew\u00f6hne mich zu gottgef\u00e4lligen Handlungen und gew\u00f6hne mich nicht zur \u00dcbertretung, la\u00df mich nicht zur S\u00fcnde kommen noch zur Versuchung noch zur Schmach. La\u00df den b\u00f6sen Trieb mich nicht beherrschen, und sch\u00fctze mich vor b\u00f6sem Begegnis und vor b\u00f6sen Krankheiten. M\u00f6gen schlechte Tr\u00e4ume und b\u00f6se Gedanken mich nicht beunruhigen, mein Lager sei makellos vor dir, und erleuchte meine Augen, damit ich nicht des Todes entschlafe. Gepriesen seist du, o Herr, der die ganze Welt mit seiner Herrlichkeit erleuchtet.<\/p>\n<p>Wenn man aufwacht, spreche man: Mein Gott, die Seele, die du mir gegeben, ist rein; du hast sie gebildet, du hast sie mir eingehaucht und du bewahrst sie in mir; du wirst sie einst von mir nehmen, und du wirst sie mir in Zukunft wiedergeben. Solange die Seele in mir ist, danke ich dir, o Herr, mein Gott und Gott meiner V\u00e4ter, Gebieter aller Welten und Herr aller Seelen. Gepriesen seist du, o Herr, der den toten K\u00f6rpern die Seele wiedergibt. Wenn man das Kr\u00e4hen des Hahnes h\u00f6rt, spreche man: Gepriesen sei er, der dem Hahne Verstand verliehen, zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Wenn man die Augen \u00f6ffnet, spreche man: Gepriesen sei er, der die Blinden sehend macht. Wenn man sich aufrichtet und hinsetzt, spreche man: Gepriesen sei er, der die Gefesselten l\u00f6st. Wenn man sich ankleidet, spreche man: Gepriesen sei er, der die Nackten bekleidet. Wenn man sich hinstellt, spreche man: Gepriesen sei er, der die Gebeugten aufrichtet. Wenn man den Boden betritt, spreche man: Gepriesen sei er, der die Erde auf dem Wasser ausspannt. Wenn man einen Schritt macht, spreche man: Gepriesen sei er, der die Schritte des Menschen richtet. Wenn man die Schuhe anzieht, spreche man: Gepriesen sei er, der mir all meinen Bedarf gew\u00e4hrt. Wenn man sich den G\u00fcrtel umlegt, spreche man: Gepriesen sei er, der Jisra\u00e9l mit St\u00e4rke umg\u00fcrtet. Wenn man das Tuch um das Haupt windet, spreche man: Gepriesen sei er, der Jisra\u00e9l mit Herrlichkeit kr\u00f6nt. Wenn man sich in das \u00c7i\u00e7ithgewand h\u00fcllt, spreche man: Gepriesen sei er, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns geboten hat, sich in die \u00c7i\u00e7ith zu h\u00fcllen. Wenn man die Tephillin an den Arm anlegt, spreche man: Gepriesen sei er, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns Tephillin anzulegen befohlen hat. [Wenn man die Tephillin] an sein Haupt anlegt, spreche man: Gepriesen sei er, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns das Tephillingebot anbefohlen hat. Wenn man die H\u00e4nde w\u00e4scht, spreche man: Gepriesen sei er, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns das H\u00e4ndewaschen befohlen hat. Wenn man das Gesicht w\u00e4scht, spreche man: Gepriesen sei er, der Schlaf von meinen Augen und Schlummer von meinen Lidern entfernt. M\u00f6ge es auch dein Wille sein, o Herr, mein Gott, da\u00df du mich an deine Tora gew\u00f6hnest; la\u00df mich an deiner Tora und an deinen Geboten festhalten. La\u00df mich nicht zur Vergehung kommen, noch zur Versuchung, noch zur Schmach, und beuge meinen Trieb, sich dir zu unterwerfen. Halte mich fern von b\u00f6sen Menschen und b\u00f6ser Gesellschaft; la\u00df mich festhalten an dem guten Trieb und an guter Gesellschaft; la\u00df mich heute und jeden Tag Gunst, Wohlwollen und Erbarmen finden in deinen Augen und in den Augen aller, die mich sehen; und la\u00df mir (gute) Wohltaten angedeihen. Gepriesen seist du, o Herr, der seinem Volke Jisra\u00e9l g\u00fctiges Wohlwollen angedeihen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> M<small>ENSCH MUSS &amp;C PREISEN<\/small>. Was hei\u00dft: mu\u00df f\u00fcr das Schlechte ebenso preisen, wie er f\u00fcr das Gute preist? Wollte man sagen, wie man \u00fcber das Gute \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab spricht, so spreche man \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab auch \u00fcber das Schlechte, so haben wir ja gelernt, \u00fcber gute Nachrichten spreche man \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab, und \u00fcber schlechte Nachrichten spreche man \u00bbGepriesen sei der Richter der Wahrheit\u00ab!? Raba erwiderte: Das besagt nur, da\u00df man es mit Freuden hinnehme. R. A\u1e25a sagte im Namen R. Levis: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a><em>Gnade und Recht will ich singen, dir, o Herr, lobsingen<\/em>; ob Gnade, will ich singen, ob Recht, will ich singen. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani entnimmt dies aus folgendem: <a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a><em>Mit dem Herrn will ich preisen das Wort, mit Gott will ich preisen das Wort. Mit dem Herrn will ich preisen das Wort<\/em>, dies ob des Ma\u00dfes der G\u00fcte; <em>mit Gott will ich preisen das Wort<\/em>, dies ob des Ma\u00dfes der Vergeltung. R. Tan\u1e25um entnimmt dies aus folgendem: <a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a><em>Erhebe ich einen Becher des Heiles, so rufe ich den Namen des Herrn an; widerf\u00e4hrt mir Leid und Trauer, so rufe ich den Namen des Herrn an<\/em>. Die Rabbanan entnehmen dies aus folgendem: <a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a><em>Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen.<\/em><\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen Rabhs im Namen R. Me\u00edrs, und ebenso wurde es im Namen R. A\u0351qibas gelehrt: Der Mensch pflege stets zu sagen: Alles, was der Allbarmherzige tut, tut er zum Guten. So befand sich R. A\u0351qiba einst auf der Reise, und als er in eine Stadt kam und um Beherbergung bat, gew\u00e4hrte man sie ihm nicht. Da sprach er: Alles, was der Allbarmherzige tut, tut er zum Guten. Hierauf ging er und \u00fcbernachtete auf dem Felde. Er hatte bei sich einen Hahn, einen Esel und eine Kerze; da kam ein Wind und l\u00f6schte die Kerze aus, dann kam eine Katze und fra\u00df den Hahn, und endlich kam ein L\u00f6we und fra\u00df den Esel. Da sprach er wiederum: Alles, was der Allbarmherzige tut, ist zum Guten. In derselben Nacht kam ein Trupp und nahm die [Leute der] Stadt gefangen. Hierauf sprach er zu ihnen: Habe ich euch nicht gesagt, da\u00df alles, was der Heilige, gepriesen sei er, tut, zum Guten sei!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61a\">Blatt 61a<\/h2>\n<p>Ferner sagte R. Hona im Namen Rabhs im Namen R. Me\u00edrs: Die Worte des Menschen vor dem Heiligen, gepriesen sei er, sollen stets wenig sein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a><em>\u00fcberst\u00fcrze dich nicht mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, vor Gott Worte auszusto\u00dfen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf Erden, darum m\u00f6gen deine Worte wenig sein.<\/em><\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b. R. \u1e24isda trug vor: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a><em>und der Herr, Gott, bildete den Menschen<\/em>; [das Wort <em>vajji\u00e7er<\/em>] hat zwei Jod, weil der Heilige, gepriesen sei er, [im Menschen] zwei Triebe schuf, einen guten Trieb und einen b\u00f6sen Trieb. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein: Demnach hat das Vieh, bei dem [das Wort] <em>vajji\u00e7er<\/em> nicht geschrieben steht, keinen [b\u00f6sen] Trieb, und wir sehen ja aber, da\u00df es Schaden anrichtet, bei\u00dft und ausschl\u00e4gt!? Dies ist vielmehr nach R. \u0160imo\u0351n b. Pazi zu erkl\u00e4ren, denn R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte: Wehe mir vor meinem Sch\u00f6pfer <em>[jo\u00e7ri]<\/em><a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a> und wehe mir vor meinem Trieb <em>[ji\u00e7ri]<\/em><a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>. Oder auch nach R. Jirmeja b. Elea\u0351zar, denn R. Jirmeja b. Elea\u0351zar sagte: Zwei Gesichter<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a>hatte der Heilige, gepriesen sei er, Adam dem Urmenschen erschaffen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a><em>hinten und vorn hast du mich gebildet<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a><em>Und der Herr, Gott, baute die Rippe<\/em>. Rabh und \u0160emu\u00e9l [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, es<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a>war ein Gesicht, der andere sagt, es war ein Schwanz.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Gesicht, da\u00df es hei\u00dft: <em>hinten und vorn hast du mich gebildet<\/em>, wieso aber hei\u00dft es: <em>hinten und vorn hast du mich gebildet<\/em>, nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Schwanz!?<\/p>\n<p>Dies nach R. Ami, denn R. Ami sagte: Als Hintersten beim Sch\u00f6pfungswerke und als Vordersten bei der Vergeltung.<\/p>\n<p>Allerdings als Hintersten beim Sch\u00f6pfungswerke, denn er wurde erst am Vorabend des \u0160abbaths erschaffen; wieso aber als Vordersten bei der Vergeltung? Bei welcher Vergeltung: wollte man sagen, bei der Vergeltung [beim Ereignisse mit] der Schlange, so wird ja gelehrt: Rabbi sagte: Bei einer W\u00fcrde beginnt man mit dem Gr\u00f6\u00dften und bei einem Fluche beginnt man mit dem Kleinsten. Bei einer W\u00fcrde beginnt man mit dem Gr\u00f6\u00dften, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a><em>und Mo\u0161e sprach zu Ahron und zu Elea\u0351zar und Ithamar, seinen am Leben gebliebenen S\u00f6hnen, nehmet &amp;c.<\/em>; bei einem Fluche beginnt man mit dem Kleinsten, denn zuerst wurde die Schlange verflucht, nachher wurde \u1e24ava verflucht und nachher wurde Adam verflucht!?<\/p>\n<p>Vielmehr ist hier die Vergeltung bei den Sintflut gemeint, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a><em>und er vernichtete alles Bestehende, das auf der Oberfl\u00e4che der Erde war, von Mensch bis Vieh<\/em>; zuerst den Menschen, dann das Vieh.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Gesicht, da\u00df [das Wort] <em>vajji\u00e7er<\/em> mit zwei Jod geschrieben ist, warum aber hei\u00dft es <em>vajji\u00e7er<\/em> nach demjenigen, welcher sagt, da\u00df es ein Schwanz war!?<\/p>\n<p>Dies nach R. \u0160imo\u0351n b, Pazi, denn R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte: Wehe mir vor meinem Sch\u00f6pfer <em>[jo\u00e7ri]<\/em> und wehe mir vor meinem Trieb <em>[ji\u00e7ri]<\/em>.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Gesicht, da\u00df es hei\u00dft: <a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a><em>Mann und Weib schuf er sie<\/em><a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a>, wieso aber hei\u00dft es: <em>Mann und Weib schuf er sie, nac<\/em>h demjenigen, welcher sagt, es war ein Schwanz!?<\/p>\n<p>Dies nach R. Abahu, denn R. Abahu wies auf einen Widerspruch hin. Es hei\u00dft: <em>Mann und Weib schuf er sie<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a><em>im Ebenbilde Gottes erschuf er den Menschen<\/em>!? Dies ist wie folgt zu erkl\u00e4ren: zuerst war es sein Wille, zwei zu erschaffen, schlie\u00dflich aber wurde nur einer erschaffen.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Gesicht, da\u00df es hei\u00dft: <a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a><em>er schlo\u00df Fleisch an ihre Stelle<\/em>, wieso aber hei\u00dft es: <em>er schlo\u00df Fleisch an ihre Stelle<\/em>, nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Schwanz!? R. Jirmeja, manche sagen, R. Zebid, und manche sagen, R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, erwiderte: Dies bezieht sich nur auf die Schnittstellen.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Schwanz, da\u00df es<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a><em>er baute<\/em> hei\u00dft, wieso aber hei\u00dft es <em>er baute<\/em> nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Gesicht<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies nach R.\u0160imo\u0351n b. Menasja, denn R.\u0160imo\u0351n b. Menasja trug vor: Es hei\u00dft: <em>der Herr baute die Rippe<\/em>; dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, die \u1e24ava flocht und sie zu Adam dem Urmenschen brachte, denn in den \u00fcberseeischen St\u00e4dten nennt man das Geflecht \u00bbGeb\u00e4ude\u00ab. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Er baute<\/em>; hier\u00fcber sagte R. \u1e24isda, und wie manche sagen, wurde es in einer Barajtha gelehrt: Dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, \u1e24ava nach Art eines Speichers baute; wie der Speicher oben schmal und unten breit ist, um die Fr\u00fcchte aufzunehmen, so ist auch die Frau oben schmal und unten breit, um das Kind aufzunehmen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a><em>Und er brachte sie zu Adam<\/em>; R. Jirmeja b. Elea\u0351zar sagte: Dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, bei Adam dem Urmenschen Brautf\u00fchrer war. Hiermit lehrt die Tora eine Anstandsregel, da\u00df der Vornehme beim Geringen die Brautf\u00fchrung \u00fcbernehme und dies ihm nicht leid sei.<\/p>\n<p>Wer ging vorw\u00e4rts nach demjenigen, welcher sagt, es war ein Gesicht? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es ist wahrscheinlich, da\u00df der Mann vorw\u00e4rts ging, denn es wird gelehrt: Man gehe auf dem Wege nicht hinter einer Frau, selbst wenn sie seine Ehefrau ist. Traf er sie auf einer Br\u00fccke, so lasse er sie seitw\u00e4rts; und wer hinter einer Frau \u00fcber einen Flu\u00df<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> geht, hat keinen Anteil an der zuk\u00fcnftigen Welt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer von seiner Hand in die Hand einer Frau Geld z\u00e4hlt, um sie zu betrachten, wird, auch wenn er die Tora und gute Werke gleich unserem Meister Mo\u0161e besitzt, vor dem Gerichte des Fegefeuers nicht verschont bleiben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a><em>Hand zu Hand, bleibt vor B\u00f6sem nicht verschont<\/em>; bleibt vom Gerichte des Fegefeuers nicht verschont. R. Na\u1e25man sagte: Manoah war ein Mann aus dem gemeinen Volke, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a><em>und Manoa\u1e25 ging hinter seiner Frau<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein: Auch bei Elqana hei\u00dft es ja: <a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a><em>und Elqana ging hinter seiner Frau<\/em>; ebenso hei\u00dft es bei Eli\u0161a\u0351:<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a><em>er machte sich auf und ging hinter ihr<\/em>. Ist dies denn w\u00f6rtlich zu nehmen: hinter ihr? Vielmehr, nach ihren Worten und nach ihrem Rate, ebenso da nach ihren Worten und nach ihrem Rate!? R. A\u0161i sagte: Nach dem, was R. Na\u1e25man gesagt hat, hat Manoa\u1e25 sogar in der Schule nichts gelernt. Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a><em>und Ribqa machte sich auf mit ihren M\u00e4gden, und sie ritten auf den Kamelen, und sie zogen hinter dem Manne<\/em>; hinter dem Manne, nicht aber vor dem Manne.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Hinter einem L\u00f6wen, aber nicht hinter einer Frau; hinter einer Frau, aber nicht hinter einem G\u00f6tzen; hmter einem G\u00f6tzen, aber nicht hinter einem Bethause, wenn die Gemeinde betet<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a>. Dies aber nur dann, wenn man nichts tr\u00e4gt, wenn man aber etwas tr\u00e4gt, ist nichts dabei. Auch nur dann, wenn keine andere T\u00fcr da ist, wenn aber eine andere T\u00fcr da ist, ist nichts dabei. Ferner nur dann, wenn man nicht auf einem Esel reitet, wenn man aber auf einem Esel reitet, ist nichts dabei. Endlich nur dann, wenn man keine Tephillin anhat, wenn man aber Tephillin anhat, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Der b\u00f6se Trieb gleicht einer Fliege und sitzt zwischen den beiden \u00d6ffnungen des Herzens, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a><em>tote Fliegen machen stinkend und g\u00e4rend das w\u00fcrzige \u00d6l<\/em>. \u0160emu\u00e9l sagte: Er gleicht dem Weizen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a><em>vor der T\u00fcr lagert die S\u00fcnde<\/em><a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Zwei Nieren sind im Menschen, die eine r\u00e4t ihm zum Guten, und die andere r\u00e4t ihm zum B\u00f6sen, und es ist wahrscheinlich, da\u00df die gute zu seiner Rechten und die b\u00f6se zu seiner Linken [sich befindet], denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a><em>das Herz des Weisen ist zu seiner Rechten, und das Herz des Toren ist zu seiner Linken.<\/em><\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Nieren raten, das Herz pr\u00fcft, die Zunge schneidet<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a>zurecht, der Mund vollendet, die Speiser\u00f6hre nimmt alle Arten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61b\">Blatt 61b<\/h2>\n<p>von Speisen auf und gibt sie weiter, die Luftr\u00f6hre bringt die Stimme hervor, die Lunge saugt alle Arten von Fl\u00fcssigkeiten auf, die Leber erregt Zorn, die Galle wirft in ihn einen Tropfen und beruhigt ihn, die Milz erregt Lachen, der Kr\u00f6pf zermalmt, der Magen erregt Schlaf, die Nase bewirkt das Erwachen. Wenn das, was Schlaf bewirkt, Erwachen bewirkte, oder das, was Erwachen bewirkt, Schlaf bewirkte, so w\u00fcrde man dahinsiechen. Es wird gelehrt: Sollten beide Schlaf oder beide Erwachen bewirken, so w\u00fcrde man sofort sterben.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose Galil\u00e4er sagte: Die Gerechten richtet der gute Trieb, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a><em>mein Herz ist in mir erschlagen<\/em>; die Ruchlosen richtet der b\u00f6se Trieb, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a><em>es spricht der Frevel zum Ruchlosen, so denke ich in meinem Herzen, da\u00df keine Furcht Gottes vor seinen Augen sei<\/em>; die Mittelm\u00e4\u00dfigen richten dieser und jener, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a><em>er steht zur Rechten des Bedr\u00fcckten, ihm zu helfen vor denen, die seine Seele richten<\/em>. Raba sagte: Wir zum Beispiel sind Mittelm\u00e4\u00dfige. Da sprach Abajje zu ihm: Der Meister l\u00e4\u00dft ja keinem Gesch\u00f6pfe<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a>das Leben!<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Die Welt wurde nur f\u00fcr die vollkommen Frevelhaften oder f\u00fcr die vollkommen Gerechten erschaffen. Raba sagte: Jeder Mensch wisse bei sich, ob er ein vollkommen Gerechter ist oder nicht. Rabh sagte: Die Welt wurde nur f\u00fcr A\u1e25ab b. O\u0351mri und f\u00fcr R. \u1e24anina b. Dosa erschaffen; f\u00fcr A\u1e25ab b. O\u0351mri<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a>diese Welt, und die zuk\u00fcnftige Welt f\u00fcr R. \u1e24anina b. Dosa<a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>U SOLLST DEN<\/small> H<small>ERRN, DEINEN<\/small> G<small>OTT, LIEBEN<\/small>. Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Wenn es hei\u00dft: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, wozu hei\u00dft es: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>, und wenn es hei\u00dft: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>, wozu hei\u00dft es: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>? Allein, wenn es einen Menschen gibt, dem sein K\u00f6rper lieber ist als sein Geld, so hei\u00dft es: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, und wenn es einen Menschen gibt, dem sein Geld lieber ist als sein K\u00f6rper, so hei\u00dft es: <em>mit deinem ganzen Verm\u00f6gen<\/em>. R. A\u0351qiba sagte: <em>Mit deiner ganzen Seele<\/em>, sogar wenn er deine Seele nimmt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst hatte die ruchlose Regierung einen Befehl erlassen, da\u00df die Jisra\u00e9liten sich nicht mit der Tora befassen sollen. Da kam Papos b. Jehuda und traf R. A\u0351qiba, wie er \u00f6ffentlich Versammlungen abhielt und sich mit der Tora befa\u00dfte. Da sprach er zu ihm: A\u0351qiba, f\u00fcrchtest du denn nicht vor der ruchlosen Regierung? Dieser erwiderte: Ich will dir ein Gleichnis vortragen, womit dies zu vergleichen ist. Ein Fuchs ging einst am Ufer eines Flusses, und als er Fische sich von Ort zu Ort versammeln sah, sprach er zu ihnen: Wovor fl\u00fcchtet ihr euch? Sie erwiderten: Vor den Netzen, die die Menschenkinder nach uns auswerfen. Da sprach er zu ihnen: So m\u00f6ge es euch belieben aufs Land zu kommen, und wir, ich und ihr, wollen beisammen wohnen, wie einst meine Vorfahren mit euren Vorfahren beisammen gewohnt haben. Darauf erwiderten ihm jene: Bist du es, von dem man sagt, er sei der kl\u00fcgste unter den Tieren? Du bist nicht klug, sondern dumm; wenn wir schon in der St\u00e4tte unseres Lebens f\u00fcrchten, um wieviel mehr in der St\u00e4tte unseres Todes! So auch wir; wenn es schon jetzt so ist, wo wir sitzen und uns mit der Tora befassen, von der es hei\u00dft:<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a><em>denn sie ist dein Leben und die Verl\u00e4ngerung deiner Tage<\/em>, um wieviel mehr erst, wenn wir gehen und uns ihr entziehen! Man erz\u00e4hlt, kaum waren wenige Tage verstrichen, da nahm man R. A\u0351qiba fest und sperrte ihn ins Gef\u00e4ngnis. Als man auch Papos b. Jehuda festnahm und ihn mit jenem einsperrte, sprach er zu ihm: Papos, was brachte dich hierher? Dieser erwiderte: Heil dir, R. A\u0351qiba, da\u00df du festgenommen worden bist wegen Worte der Tora, wehe aber dem Papos, der festgenommen worden ist wegen eitler Dinge. Die Stunde, da man R. A\u0351qiba zur Hinrichtung f\u00fchrte, war gerade die Zeit des \u0160ema\u0351lesens, und man ri\u00df sein Fleisch mit eisernen K\u00e4mmen; er aber nahm das Joch der himmlischen Herrschaft auf sich. Seine Sch\u00fcler sprachen zu ihm: Meister, so weit!? Er erwiderte ihnen: Mein ganzes Leben gr\u00e4mte ich mich \u00fcber den Schriftvers: <em>mit deiner ganzen Seele<\/em>, sogar, wenn er deine Seele nimmt, indem ich dachte: wann bietet sich mir die Gelegenheit, und ich will es erf\u00fcllen, und jetzt, wo sie sich mir darbietet, sollte ich es nicht erf\u00fcllen!? Er dehnte so lange [das Wort] <em>einzig<\/em><a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a>, bis ihm die Seele bei <em>einzig<\/em> ausging. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach: Heil dir, R. A\u0351qiba, da\u00df deine Seele bei <em>einzig<\/em> ausging! Die Dienstengel sprachen vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Ist das die Tora und das ihre Belohnung?<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a><em>Von den Sterblichen, von deiner<\/em><a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a><em>Hand, o Herr; von den Sterblichen<\/em>!? Er erwiderte ihnen: <a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a><em>Ihr Anteil ist im Leben<\/em>. Darauf ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach: Heil dir, R. A\u0351qiba, du bist f\u00fcr das Leben der zuk\u00fcnftigen Welt bestimmt.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> M<small>ENSCH BENEHME SICH NICHT LEICHTFERTIG VOR DEM<\/small> O<small>STTORE<\/small> [<small>DES<\/small> T<small>EMPELS<\/small>], <small>WEIL ES SICH GENAU GEGEN\u00dcBER DEM<\/small> A<small>LLERHEILIGSTEN BEFINDET &amp;C<\/small>. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Dies sagten sie nur von \u00c7ophim ab nach einw\u00e4rts, und zwar, wenn man freie Aussicht hat. Desgleichen wurde auch gelehrt: R. Abba, Sohn des R. \u1e24ija b. Abba, sagte: Folgendes sagte R. Jo\u1e25anan: Dies sagten sie, nur von \u00c7ophim ab nach einw\u00e4rts, und zwar, wenn man freie Aussicht hat, wenn kein Zaun vorhanden ist, und zur Zeit, wenn die G\u00f6ttlichkeit dort wohnt<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer in Jud\u00e4a seine Notdurft verrichtet, tue dies<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a>nicht [in Richtung] nach Osten oder Westen, sondern nach Norden oder S\u00fcden; in Galil\u00e4a<a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a>tue man dies nur [in Richtung] nach Osten oder Westen. R. Jose erlaubt dies, denn R. Jose sagte, sie haben es nur dann verboten, wenn man freie Aussicht hat, wenn kein Zaun vorhanden ist, und wenn die G\u00f6ttlichkeit dort wohnt. Die Weisen aber verbieten dies. Die Weisen sagen ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, ob dies seitw\u00e4rts<a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a>erlaubt ist. Ein Anderes lehrt: Wer in Jud\u00e4a seine Notdurft verrichtet, tue dies nicht [in der Richtung] nach Osten oder Westen, sondern nach Norden oder S\u00fcden; in Galil\u00e4a ist es [in der Richtung] nach Norden oder S\u00fcden verboten, nach Osten oder Westen erlaubt. R. Jose erlaubt dies, denn R. Jose sagte, sie haben es nur dann verboten, wenn man freie Aussicht hat. R. Jehuda sagte: Wenn das Heiligtum besteht, ist es verboten, wenn das Heiligtum nicht besteht, ist es erlaubt. R. A\u0351qiba verbietet es \u00fcberall.<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba sagt ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen au\u00dferhalb des Landes.<\/p>\n<p>F\u00fcr Rabba legte man Ziegelsteine<a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a>hin [in der Richtung] nach Osten oder Westen. Einst ging Abajje und legte sie um<a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a>[in der Richtung] nach Norden oder S\u00fcden; da ging Rabba, legte sie zurecht, indem er sprach: Wer ist es, der mich \u00e4rgert? Ich bin der Ansicht R. A\u0351qibas, welcher sagt, da\u00df es \u00fcberall verboten ist.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. A\u0351qiba erz\u00e4hlte: Einst folgte ich R. Jeho\u0161ua\u0351 in den<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62a\">Blatt 62a<\/h2>\n<p>Abort, und ich lernte von ihm dreierlei: ich lernte, da\u00df man nicht seine Notdurft verrichte [in der Richtung] nach Osten oder Westen, sondern nach Norden oder S\u00fcden; ich lernte, da\u00df man sich nicht stehend entbl\u00f6\u00dfe, sondern [erst] sitzend; und ich lernte, da\u00df man sich nicht mit der Rechten abwische, sondern mit der Linken. Ben A\u0351zaj sprach zu ihm: So weit hast du dich gegen deinen Lehrer erdreistet!? Jener erwiderte: Dies ist ja Lehre; ich wollte lernen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Ben A\u0351zaj erz\u00e4hlte: Einst folgte ich R. A\u0351qiba in den Abort, und ich lernte von ihm dreierlei: ich lernte, da\u00df man nicht seine Notdurft verrichte [in der Richtung] nach Osten oder Westen, sondern nach Norden oder S\u00fcden; ich lernte, da\u00df man sich nicht stehend entbl\u00f6\u00dfe, sondern [erst] sitzend; und ich lernte, da\u00df man sich nicht mit der Rechten abwische, sondern mit der Linken. R. Jehuda sprach zu ihm: So weit hast du dich gegen deinen Lehrer erdreistet!? Jener erwiderte: Das ist ja Lehre; ich wollte lernen.<\/p>\n<p>R. Kahana legte sich unter das Bett Rabhs, und als er ihn plaudern, scherzen und das Erforderliche verrichten h\u00f6rte, sprach er zu ihm: Es hat den Anschein, als h\u00e4tte der Mund Abbas<a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a>die Speise noch nie gekostet. Da sprach dieser zu ihm: Kahana, hier bist du; hinaus, es ist nicht schicklich! Dieser erwiderte: Es ist ja Lehre; ich will dabei lernen.<\/p>\n<p>Weshalb wischt man sich nicht mit der Rechten ab, sondern mit der Linken? Raba erkl\u00e4rte: Weil die Tora mit der Rechten gegeben wurde, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a><em>von seiner Rechten kommt ihnen das Feuer des Gesetzes<\/em>. Rabba b. Bar \u1e24ana erkl\u00e4rte: Weil sie dem Munde nahe<a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a>ist. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Weil man mit dieser die Tephillin befestigt. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Weil man mit dieser die Tonzeichen der Tora zeigt. Hier\u00fcber [streiten] auch Tanna\u00edm. R. Elie\u0351zer erkl\u00e4rte: Weil man mit dieser i\u00dft. R. Jeho\u0161ua\u0351 erkl\u00e4rte: Weil man mit dieser schreibt. R. A\u0351qiba erkl\u00e4rte: Weil man mit dieser die Tonzeichen der Tora zeigt.<\/p>\n<p>R. Tan\u1e25um b. \u1e24anilaj sagte: Wer sich im Aborte z\u00fcchtig benimmt, wird vor dreierlei bewahrt: vor Schlangen, vor Skorpionen und vor Gespenstern. Manche sagen, auch hat er beruhigende Tr\u00e4ume.<\/p>\n<p>In \u1e6ciberjas war ein Abort, in welchem man besch\u00e4digt wurde, auch wenn man zu zweien und am Tage hineinging; doch gingen R. Ami und R. Asi in diesen einzeln hinein und wurden nicht besch\u00e4digt. Da sprachen die Rabbanan zu ihnen: F\u00fcrchtet ihr euch nicht? Diese erwiderten: Wir haben \u00dcberlieferungen erhalten; eine \u00dcberlieferung inbetreff des Abortes: Z\u00fcchtigkeit und Schweigsamkeit; eine \u00dcberlieferung inbetreff der Z\u00fcchtigungen: Duldsamkeit und Flehen. F\u00fcr Abajje zog [seine Mutter] ein Lamm gro\u00df, das ihn in den Abort begleitete.<\/p>\n<p>Sie konnte ihm ja einen Bock gro\u00dfziehen?<\/p>\n<p>Bock<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a>und Bock w\u00e4ren miteinander zu verwechseln. F\u00fcr Raba pflegte, bevor er Schuloberhaupt war, die Tochter R. \u1e24isdas<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a>mit einer Nu\u00df in einem Becken zu klappern; nachdem er Schuloberhaupt geworden war, machte sie eine \u00d6ffnung und legte ihm die Hand auf den Kopf.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Hinter einem Zaune verrichte man seine Notdurft sofort, auf freiem Platze [entferne man sich] soweit, da\u00df sein N\u00e4chster seine Bl\u00e4hungen nicht h\u00f6re. Isi b. Nathan lehrte folgenderma\u00dfen: Hinter einem Zaune, da\u00df sein N\u00e4chster seine Bl\u00e4hungen nicht h\u00f6re, auf freiem Platze [entferne man sich], da\u00df ihn sein N\u00e4chster nicht sehen k\u00f6nne. Man wandte ein: Sie<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a>d\u00fcrfen aus der T\u00fcr der Kelter hinausgehen und hinter dem Zaune ihre Notdurft verrichten, und sie bleiben rein!?<\/p>\n<p>Bei [der Beobachtung der] Reinheitsgesetze hat man es hierin erleichtert.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Um noch rein zu bleiben, d\u00fcrfen sie sich soweit entfernen, da\u00df man sie sehen kann!?<\/p>\n<p>Anders bei denen, die Reines<a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a>essen, bei diesen hat man es erleichtert. R. A\u0161i erwiderte: Die Worte des Isi b. Nathan, da\u00df ihn sein N\u00e4chster nicht sehen k\u00f6nne, sind zu verstehen, da\u00df sein N\u00e4chster seine Entbl\u00f6\u00dfung nicht sehe, ihn selbst aber kann er wohl sehen.<\/p>\n<p>Ein Trauerredner trat vor R. Na\u1e25man und sprach: Jener war z\u00fcchtig in seinem Wandel. Da sprach R. Na\u1e25man zu ihm: Bist du ihm etwa in den Abort gefolgt, um zu wissen, ob er z\u00fcchtig war oder nicht? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Z\u00fcchtig hei\u00dft nur der, der z\u00fcchtig im Aborte ist. Was ging dies aber R. Na\u1e25man an?<\/p>\n<p>Weil gelehrt wird: Wie an den Toten Vergeltung ge\u00fcbt wird, so wird Vergeltung ge\u00fcbt auch an den Trauerrednern<a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a>und an denen, die mit einstimmen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Z\u00fcchtig ist derjenige, der seine Notdurft nachts am selben Orte verrichtet, wo er dies tags tut.<\/p>\n<p>Dem ist ja nicht so, R. Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, der Mensch gew\u00f6hne sich, dies stets fr\u00fchmorgens und sp\u00e4tabends zu verrichten, damit er sich nicht weit zu entfernen brauche!? Auch entfernte sich Raba am Tage bis zu einem Mil, nachts aber sagte er zu seinem Diener: Suche mir einen Ort auf dem Stadtplatze. Ebenso sagte R. Zera zu seinem Diener: Sieh nach, ob nicht jemand hinter dem Hause der Genossen da ist, denn ich will meine Notdurft verrichten.<\/p>\n<p>Sage nicht: am selben Orte, sondern: in derselben Art, wie er es tags tut<a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen: am selben Orte, denn damit ist eine [entlegene] Ecke gemeint.<\/p>\n<p>Der Text. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Der Mensch gew\u00f6hne sich, [seine Notdurft] stets fr\u00fchmorgens und sp\u00e4tabends zu verrichten, damit er sich nicht weit zu entfernen brauche. Ebenso wird gelehrt: Ben A\u0351zaj sagte: Mache dich fr\u00fch auf und gehe hinaus, warte abends sp\u00e4t und gehe hinaus, damit du dich nicht zu entfernen brauchest; betaste dich<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a>und setze dich hin, nicht aber sollst du dich zuerst hinsetzen und dann betasten, denn wer sich zuerst hinsetzt und dann betastet, dem schadet Zauberei, selbst wenn sie in Spanien<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a>wider ihn getrieben wird. Welches Mittel gibt es, wenn man vergessentlich sich zuerst hingesetzt und dann betastet hat?<\/p>\n<p>Wenn man aufsteht, spreche man folgendes: Nicht mir, nicht mir, weder Ta\u1e25im<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a>noch Ta\u1e25tim, nicht diese noch von diesen, nicht die Zauberei des Zauberers noch die Zauberei der Zauberin.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Ben A\u0351zaj sagte: Auf jedes Lager lege dich hin, nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62b\">Blatt 62b<\/h2>\n<p>nicht auf den Erdboden; auf jeden Sitz setze dich hin, nur nicht auf einen Balken.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Der Schlaf am Morgen ist wie das St\u00e4hlen f\u00fcr das Eisen; die Entleerung am Morgen ist wie das St\u00e4hlen f\u00fcr das Eisen.<\/p>\n<p>Bar Qappara verkaufte Spr\u00fcche um Denare: I\u00df, solange du Hunger hast. Trinke, solange du Durst hast. Solange dein Topf hei\u00df ist, entleere<a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a>ihn. Ert\u00f6nt das Horn in Rom, so verkaufe, Sohn des Feigenh\u00e4ndlers, die Feigen deines Vaters.<\/p>\n<p>Abajje sprach zu den Rabbanan: Wenn ihr durch die G\u00e4\u00dfchen von Mahoza geht, um aufs Feld zu gelangen, so schauet weder nach der einen Seite, noch nach der anderen Seite; es k\u00f6nnten da Frauen sitzen, und es ist ja nicht schicklich, sie zu betrachten.<\/p>\n<p>Einst war R. Saphra in den Abort hineingegangen, und als R. Abba kam und sich an der T\u00fcr r\u00e4usperte, rief jener: M\u00f6ge der Meister eintreten. Als er herauskam, sprach dieser zu ihm: Bis jetzt hast du den Bock nicht hineingebracht, und nun hast du die Weise des Bockes<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a>gelernt. Wir haben ja folgendes gelernt: Eine Flamme war dort<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a>und ein Abort der Ehrbarkeit. Seine Ehrbarkeit bestand darin: fand man ihn zu, so wu\u00dfte man, da\u00df jemand darin ist; fand man ihn offen, so wu\u00dfte man, da\u00df niemand darin ist. Demnach ist dies<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a>nicht anst\u00e4ndig! Jener aber dachte, dies<a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a>ist gef\u00e4hrlich. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Die zur\u00fcckgehaltene S\u00e4ule bringt den Menschen zur Wassersucht, der zur\u00fcckgehaltene Strahl bringt den Menschen zur Gelbsucht.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar trat in einen Abort ein, und ein R\u00f6mer kam und stie\u00df ihn fort; da stand R. Elea\u0351zar auf und ging hinaus. Hierauf kam ein Drache und ri\u00df jenem den Mastdarm heraus. Da las R. Elea\u0351zar \u00fcber ihn:<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a><em>ich gebe einen Menschen statt deiner<\/em>; lies nicht <em>Adam [Mensehen]<\/em>, sondern <em>Edom<\/em><a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#fn340\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref340\" role=\"doc-noteref\"><sup>340<\/sup><\/a><em>Er sagte, dich zu erschlagen, aber sie<\/em><a href=\"#fn341\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref341\" role=\"doc-noteref\"><sup>341<\/sup><\/a><em>schonte deiner<\/em>. \u00bbEr sagte\u00ab, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen: ich sagte; \u00bbsie schonte\u00ab, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen: ich schonte. Hier\u00fcber sagte R. Elea\u0351zar: David sprach zu \u0160a\u00fal wie folgt: Dem Gesetze nach bist du ein Mann des Todes, denn du bist ein Verfolger, und die Tora sagt, will jemand dich t\u00f6ten, so komm ihm zuvor und t\u00f6te ahn; die Z\u00fcchtigkeit aber, die an dir war, hat dich gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Worin bestand sie?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn342\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref342\" role=\"doc-noteref\"><sup>342<\/sup><\/a><em>er<\/em> <em>kam zu den Umz\u00e4unungen der Schafe auf dem Wege, und daselbst war eine H\u00f6hle; da ging \u0160a\u00fal hinein, seine F\u00fc\u00dfe zu bedecken<\/em>. Hierzu wird gelehrt: Ein Zaun hinter einem Zaun, eine H\u00f6hle innerhalb einer H\u00f6hle. <em>Zu bedecken<\/em>; hierzu sagte R. Elea\u0351zar: Dies lehrt da\u00df er sich wie mit einer Decke<a href=\"#fn343\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref343\" role=\"doc-noteref\"><sup>343<\/sup><\/a>bedeckt hat.<\/p>\n<p><a href=\"#fn344\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref344\" role=\"doc-noteref\"><sup>344<\/sup><\/a><em>Und David stand auf und schnitt leise einen Zipfel vom Gewande \u0160a\u00fals<\/em>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Wer Kleider mi\u00dfachtet, hat sp\u00e4ter von ihnen keinen Nutzen, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn345\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref345\" role=\"doc-noteref\"><sup>345<\/sup><\/a><em>der K\u00f6nig David ward alt und betagt; und sie bedeckten ihn mit Kleidern, aber es wurde ihm nicht warm.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#fn346\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref346\" role=\"doc-noteref\"><sup>346<\/sup><\/a><em>Wenn dich der Herr gegen mich aufgereizt hat, so wird er eine Opfergabe riechen<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu David: Du hast mich Aufreizer genannt; ich werde dich an einer Sache straucheln lassen, die sogar Schulkinder kennen. Es hei\u00dft: <a href=\"#fn347\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref347\" role=\"doc-noteref\"><sup>347<\/sup><\/a><em>wenn du die Zahl der Kinder Jisra\u00e9l aufnimmst, so gebe ein jeder ein S\u00fchnegeld f\u00fcr seine Seele<\/em>. (Alsbald: <a href=\"#fn348\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref348\" role=\"doc-noteref\"><sup>348<\/sup><\/a><em>da erhob sich ein Widersacher gegen Jisra\u00e9l<\/em>.) Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn349\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref349\" role=\"doc-noteref\"><sup>349<\/sup><\/a><em>und er reizte David gegen sie auf, indem er sprach: Gehe und z\u00e4hle Jisra\u00e9l<\/em>. Und als er sie z\u00e4hlte, nahm er von ihnen kein S\u00fchnegeld. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn350\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref350\" role=\"doc-noteref\"><sup>350<\/sup><\/a><em>und der Herr brachte eine Seuche \u00fcber Jisra\u00e9l, vom Morgen bis zur bestimmten Zeit<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>bis zur bestimmten Zeit<\/em>? \u0160emu\u00e9l, der Greis, Schwiegersohn R. \u1e24aninas, erkl\u00e4rte im Namen R. \u1e24aninas: Von der Schlachtstunde des best\u00e4ndigen Opfers bis zur Stunde des Blutsprengens. R. Jo\u1e25anan sagte: Bis Mittag.<a href=\"#fn351\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref351\" role=\"doc-noteref\"><sup>351<\/sup><\/a><em>Und er sprach zu dem Engel, der im Volke w\u00fcrgte: Genug!<\/em> R. Elea\u0351zar sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zum Engel: Nimm den Gr\u00f6\u00dften<a href=\"#fn352\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref352\" role=\"doc-noteref\"><sup>352<\/sup><\/a>unter ihnen, durch den viele ihrer Schulden ges\u00fchnt<a href=\"#fn353\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref353\" role=\"doc-noteref\"><sup>353<\/sup><\/a>werden k\u00f6nnen. In dieser Stunde starb Abi\u0161aj b. \u00c7eruja, der die Mehrheit des Synedriums aufwog.<\/p>\n<p><a href=\"#fn354\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref354\" role=\"doc-noteref\"><sup>354<\/sup><\/a><em>Und als er w\u00fcrgte, sah der Herr und bereute<\/em>. Was sah er? Rabh sagte: Er sah unseren Vater Ja\u0351qob, bei dem es hei\u00dft: <a href=\"#fn355\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref355\" role=\"doc-noteref\"><sup>355<\/sup><\/a><em>und Ja\u0351qob sprach, als er sie sah<\/em>. \u0160emu\u00e9l sagte: Er sah die Asche Ji\u00e7\u1e25aqs, von dem es hei\u00dft: <a href=\"#fn356\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref356\" role=\"doc-noteref\"><sup>356<\/sup><\/a><em>Golt wird sich das Lamm ersehen<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied sagte: Er sah das S\u00fchnegeld, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn357\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref357\" role=\"doc-noteref\"><sup>357<\/sup><\/a><em>nimm das S\u00fchnegeld von den Kindern Jisra\u00e9l &amp;c<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: Er sah das Heiligtum, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn358\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref358\" role=\"doc-noteref\"><sup>358<\/sup><\/a><em>auf dem Berge des Herrn wird er sich sehen lassen<\/em>. Hier\u00fcber streiten auch R. Ja\u0351qob b. Idi und R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani; einer sagt, er sah das S\u00fchnegeld, und der andere sagt, er sah das Heiligtum. Wahrscheinlicher ist die Ansicht desjenigen, welcher sagt, er sah das Heiligtum, denn es hei\u00dft: <em>da\u00df heute noch gesagt wird: Auf dem Berge des Herrn wird er sich sehen lassen.<\/em><\/p>\n<p>M<small>AN GEHE NICHT AUF DEM<\/small> T<small>EMPELBERGE MIT<\/small> S<small>TOCK<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was hei\u00dft Copendaria [Durchgang]? Raba erkl\u00e4rte: Abgek\u00fcrzter<a href=\"#fn359\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref359\" role=\"doc-noteref\"><sup>359<\/sup><\/a>Weg, wie der Name besagt. R. \u1e24ana b. Ada erkl\u00e4rte im Namen R. Samas, des Sohnes R. Maris: Wie wenn jemand sagt: Anstatt \u00fcber Stra\u00dfen einen Umweg<a href=\"#fn360\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref360\" role=\"doc-noteref\"><sup>360<\/sup><\/a>zu machen, gehe ich hier durch. R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abuha: Wer in das Bethaus tritt ohne Absicht, es als Durchgang zu benutzen, darf es [nachher] als Durchgang benutzen. R. Abahu sagte: War dort ein Weg von fr\u00fcher<a href=\"#fn361\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref361\" role=\"doc-noteref\"><sup>361<\/sup><\/a>her, so ist es erlaubt. R. \u1e24elbo sagte im Namen R. Honas: Wer in das Bethaus tritt, um da zu beten, darf es [nachher] als Durchgang benutzen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn362\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref362\" role=\"doc-noteref\"><sup>362<\/sup><\/a><em>und wenn das Volk des Landes an den Festtagen vor den Herrn kommt &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>U<small>ND VOM<\/small> L<small>EICHTEREN AUF DAS<\/small> S<small>CHWERERE<\/small> [<small>ZU SCHLIESSEN<\/small>], <small>ZUM<\/small> A<small>USSPUCKEN<\/small>. R. Bebaj sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wenn man in der Jetztzeit auf dem Tempelberge ausspuckt, so ist dies ebenso, als spucke man in seinen<a href=\"#fn363\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref363\" role=\"doc-noteref\"><sup>363<\/sup><\/a>Augapfel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn364\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref364\" role=\"doc-noteref\"><sup>364<\/sup><\/a><em>meine Augen und mein Herz werden dort alle Tage sein<\/em>. Raba sagte: Das Ausspucken im Bethause ist erlaubt, wie dies bei den Schuhen der Fall ist. [Das Anhaben] der Schuhe ist ja auf dem Tempelberge verboten, im Bethause aber erlaubt, ebenso ist das Ausspeien, obgleich auf dem Tempelberge verboten, im Bethause erlaubt. R. Papa sprach zu Raba, manche sagen, Rabina zu Raba, und manche sagen, R. Ada b. Mathna zu Raba: Warum von den Schuhen folgern, folgere man es vom Durchgang<a href=\"#fn365\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref365\" role=\"doc-noteref\"><sup>365<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Der Tanna folgert von den Schuhen, und du sagst, man sollte vom Durchgang [folgern].<\/p>\n<p>Wo dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Der Mensch gehe nicht auf dem Tempelberge mit seinem Stocke in der Hand, noch mit den Schuhen an den F\u00fc\u00dfen, noch mit Geld im Tuche gewickelt oder im Geldbeutel und \u00fcber den R\u00fccken geworfen, und man benutze ihn ferner nicht als Durchgang und zum Ausspucken. Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, von den Schuhen, zu folgern: [das Anhaben] der Schuhe hat ja nichts Ver\u00e4chtliches, dennoch ist es verboten, denn die Tora sagt: <a href=\"#fn366\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref366\" role=\"doc-noteref\"><sup>366<\/sup><\/a><em>ziehe deine Schuhe von deinen F\u00fc\u00dfen ab<\/em>, um wieviel mehr das Ausspucken, das Ver\u00e4chtliches an sich hat. R. Jose b. Jehuda sagte: Dies ist gar nicht n\u00f6tig. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn367\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref367\" role=\"doc-noteref\"><sup>367<\/sup><\/a><em>denn man darf nicht mit einem Sacke bekleidet in das Tor des K\u00f6nigs kommen<\/em>, und [man schlie\u00dfe] vom Leichteren auf das Schwerere: wenn dies vom Sacke gilt, der ja nichts Ver\u00e4chtliches hat, dazu noch vor [einem Menschen aus] Fleisch und Blut, wie erst vom Ausspucken, das Ver\u00e4chtliches an sich hat, dazu noch vor dem K\u00f6nig aller K\u00f6nige. Jener entgegnete: Ich meine es wie folgt: man sollte da<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63a\">Blatt 63a<\/h2>\n<p>erschwerend und dort erschwerend folgern: bez\u00fcglich des Tempelberges, wo Schuhe verboten sind, sollte man es<a href=\"#fn368\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref368\" role=\"doc-noteref\"><sup>368<\/sup><\/a>von den Schuhen folgern, und bez\u00fcglich des Bethauses, wo Schuhe erlaubt sind, sollte man es, statt von den Schuhen zu folgern, da\u00df es erlaubt ist, vom Durchgehen folgern, da\u00df es verboten ist. Vielmehr, sagte Raba, wie bei seinem eigenen Hause; wie man in seinem Hause den Durchgang verbietet, nicht aber das Ausspeien und [das Anhaben von] Schuhen, so ist auch im Bethause nur der Durchgang verboten, das Ausspeien und [das Anhaben von] Schuhen aber erlaubt.<\/p>\n<p>A<small>LLE, DIE IM<\/small> T<small>EMPEL DEN<\/small> S<small>EGEN BEENDIGTEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Warum dies alles?<\/p>\n<p>Weil man im Tempel nicht Amen antwortet.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df man im Tempel nicht Amen antwortet?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn369\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref369\" role=\"doc-noteref\"><sup>369<\/sup><\/a><em>stehet auf, preiset eueren Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit<\/em>. Ferner: <a href=\"#fn370\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref370\" role=\"doc-noteref\"><sup>370<\/sup><\/a><em>sie sollen deinen herrlichen Namen preisen, der \u00fcber allen Segen und alles Lob erhaben ist<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, alle Segensspr\u00fcche haben nur ein Lob, so hei\u00dft es: <em>erhaben \u00fcber allen Segen und alles Lob<\/em>; f\u00fcr jeden Segen gib ihm ein besonderes Lob<a href=\"#fn371\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref371\" role=\"doc-noteref\"><sup>371<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>S<small>IE ORDNETEN AUCH AN, DASS MAN SEINEN<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN GR\u00dcSSE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wozu das \u00bbferner\u00ab?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, Boa\u0351z habe es aus eigenem Ermessen getan, so hei\u00dft es: <em>der Herr sei mit dir, tapferer Held<\/em>. Wolltest du erwidern, zu Gideo\u0351n habe es der Engel<a href=\"#fn372\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref372\" role=\"doc-noteref\"><sup>372<\/sup><\/a>gesprochen, so hei\u00dft es: <em>verachte nicht deine Mutter, da\u00df sie alt geworden ist<\/em>; ferner: <em>da es galt, f\u00fcr den Herrn zu wirken, brachen sie deine Lehre<\/em>. Raba sagte: Diesen Vers kann man vom Anfang zum Schlusse auslegen und vom Schl\u00fcsse zum Anfang auslegen. Man kann ihn vom Anfang zum Schl\u00fcsse auslegen: es galt f\u00fcr den Herrn<a href=\"#fn373\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref373\" role=\"doc-noteref\"><sup>373<\/sup><\/a>zu wirken, weil sie deine Lehre brachen; man kann ihn vom Schl\u00fcsse zum Anfang auslegen: sie brachen deine Lehre, weil es galt, f\u00fcr den Herrn zu wirken.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Hillel der \u00c4ltere sagte: Wenn auf gesammelt<a href=\"#fn374\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref374\" role=\"doc-noteref\"><sup>374<\/sup><\/a>wird, streue du aus, wenn ausgestreut wird, sammle du auf. Wenn du ein Zeitalter siehst, dem die Tora lieb ist, so streue du aus, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn375\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref375\" role=\"doc-noteref\"><sup>375<\/sup><\/a><em>mancher streut aus und wird noch reicher<\/em>, und wenn du ein Zeitalter siehst, dem die Tora nicht lieb ist, so sammle, denn es hei\u00dft: <em>da es galt, f\u00fcr den Herrn zu wirken, brachen sie deine Lehre.<\/em><\/p>\n<p>Bar Qappara trug vor: Ist es billig, so sammle und kaufe davon. Wo kein Mann ist, sei du ein Mann. Abajje sagte: Hieraus entnehme man: Wo ein Mann ist, tritt nicht als Mann auf.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn beide gleich sind.<\/p>\n<p>Bar Qappara trug vor: Welches ist ein kleiner Abschnitt in der Tora, von dem alle Bestandteile der Tora abh\u00e4ngen?<\/p>\n<p><a href=\"#fn376\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref376\" role=\"doc-noteref\"><sup>376<\/sup><\/a><em>in all deinen Wegen achte auf ihn, und er wird deine Pfade ebnen<\/em>. Raba sagte: Selbst bei einer \u00dcbertretung. R. Papa<a href=\"#fn377\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref377\" role=\"doc-noteref\"><sup>377<\/sup><\/a>sagte: Das ist es, was die Leute sagen: Auch der Dieb beim Einbruche ruft den Allbarmherzigen an.<\/p>\n<p>Bar Quappara trug vor: Stets lehre der Mensch seinen Sohn ein reines und leichtes Handwerk.<\/p>\n<p>Welches ist dies? R. \u1e24isda sagte: Nadelstickerei.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Der Mensch mehre nicht Freunde in seinem Hause, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn378\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref378\" role=\"doc-noteref\"><sup>378<\/sup><\/a><em>ein Mann von Freunden ist zum Zerbrechen.<\/em><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Der Mensch setze keinen Verwalter in sein Haus ein, denn h\u00e4tte Po\u1e6diphar nicht Joseph zum Verwalter in sein Haus eingesetzt, so w\u00e4re es nicht zu jener Sache gekommen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Der Abschnitt vom Nazir ist dem Abschnitte von der Ehebruchsverd\u00e4chtigten deshalb angereiht worden, um dir zu sagen: wer die Ehebruchsverd\u00e4chtigte in ihrer Besudelung sieht, entziehe sich dem Weine. \u1e24izqija, Sohn des R. Parnakh, sagte im Namen R. Parnakhs im Namen R. Jo\u1e25anans: Der Abschnitt von der Ehebruchsverd\u00e4chtigten ist dem Abschnitte von den Heben und den Zehnten deshalb angereiht worden, um dir zu sagen, wer Heben und Zehnte [zu entrichten] hat und sie dem Priester nicht gibt, ben\u00f6tige endlich des Priesters in Sachen seiner Frau. Es hei\u00dft n\u00e4mlich: <a href=\"#fn379\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref379\" role=\"doc-noteref\"><sup>379<\/sup><\/a><em>ein Mann, der seine heiligen Gaben f\u00fcr<\/em><a href=\"#fn380\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref380\" role=\"doc-noteref\"><sup>380<\/sup><\/a> <em>sich [zur\u00fcckbeh\u00e4lt]<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn381\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref381\" role=\"doc-noteref\"><sup>381<\/sup><\/a>em <em>Mann, dessen Frau untreu wird<\/em>; ferner: <a href=\"#fn382\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref382\" role=\"doc-noteref\"><sup>382<\/sup><\/a><em>und es bringe der Mann seine Frau &amp;c<\/em>. Und nicht nur das, vielmehr wird er schlie\u00dflich derselben bed\u00fcrftig, denn es hei\u00dft: <em>ein Mann, der seine heiligen Gaben f\u00fcr<\/em><a href=\"#fn383\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref383\" role=\"doc-noteref\"><sup>383<\/sup><\/a><em>sich [n\u00f6tig] hat<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wenn er sie aber entrichtet, wird er schlie\u00dflich reich, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn384\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref384\" role=\"doc-noteref\"><sup>384<\/sup><\/a><em>der Mann, der dem Priester gibt, wird<\/em><a href=\"#fn385\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref385\" role=\"doc-noteref\"><sup>385<\/sup><\/a><em>haben<\/em>; er wird viel Geld haben.<\/p>\n<p>R. Hona b. Berekhja sagte im Namen des R. Elea\u0351zar Haqappar: Wer den Namen des Himmels mit seiner Not verbindet<a href=\"#fn386\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref386\" role=\"doc-noteref\"><sup>386<\/sup><\/a>, dem verdoppelt man seinen Erwerb, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn387\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref387\" role=\"doc-noteref\"><sup>387<\/sup><\/a><em>wenn der Allm\u00e4chtige bei deiner Not sein wird, so wird doppeltes<\/em><a href=\"#fn388\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref388\" role=\"doc-noteref\"><sup>388<\/sup><\/a><em>Silber dein eigen sein<\/em>. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte: Sein Erwerb fliegt ihm wie ein Vogel zu, denn es hei\u00dft: <em>so wird fliegendes<\/em><a href=\"#fn389\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref389\" role=\"doc-noteref\"><sup>389<\/sup><\/a><em>Silber dein eigen sein.<\/em><\/p>\n<p>R. \u1e6cabi sagte im Namen des R. Jo\u0161ija: Wer in der Tora erschlafft, hat keine Kraft, am Tage der Not bestehen zu k\u00f6nnen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn390\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref390\" role=\"doc-noteref\"><sup>390<\/sup><\/a><em>warst du erschlafft, so ist am Tage der Not deine Kraft gesunken<\/em>. R. Ami b. Mathna sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Sogar wenn bei einem einzigen Gebote, denn es hei\u00dft: <em>warst du erschlafft<\/em>, in jedem Falle.<\/p>\n<p>R. Saphra sagte: R. Abahu erz\u00e4hlte folgendes: Als R. \u1e24ananja, Bruderssohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, sich zur Diaspora begab und daselbst, au\u00dferhalb des Landes, Schaltjahre einsetzte und die Monate festsetzte, schickte man ihm<a href=\"#fn391\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref391\" role=\"doc-noteref\"><sup>391<\/sup><\/a>zwei Schriftgelehrte nach, R. Jose b. Kipper und den Sohnessohn des Zekharja b. Qebu\u1e6dal.\u00a0Als er sie sah, sprach er zu ihnen: Wozu seid ihr hergekommen? Sie erwiderten: Wir sind hergekommen, die Tora zu studieren. Da lie\u00df er bekanntmachen: Diese M\u00e4nner geh\u00f6ren zu den Gr\u00f6\u00dften des Zeitalters, ihre Vorfahren haben im Heiligtum den Dienst versehen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Zekharja b. Qebu\u1e6dal erz\u00e4hlte: Oft habe ich [dem Hochpriester] aus dem Buche Dani\u00e9l vorgelesen. Als es [sp\u00e4ter] dazu kam, da\u00df er als unrein erkl\u00e4rte und jene als rein erkl\u00e4rten, da\u00df er verbot und jene erlaubten, lie\u00df er von ihnen bekanntmachen: Diese M\u00e4nner sind l\u00fcgenhaft, sie sind nichtig. Sie sprachen zu ihm: Du hast ja bereits gebaut und kannst nicht mehr niederrei\u00dfen, du hast bereits umz\u00e4unt und kannst nicht mehr durchbrechen. Da fragte er sie: Warum sprechet ihr rein, was ich unrein spreche? Warum erlaubt ihr, was ich verbiete? Sie erwiderten: Weil du au\u00dferhalb des Landes Schaltjahre einsetzest und die Monate festsetzest. Da entgegnete er: Auch A\u0351qiba b. Joseph setzte au\u00dferhalb des Landes Schaltjahre ein und setzte die Monate fest. Sie erwiderten: La\u00df R. A\u0351qiba, der im Jisra\u00e9lland seinesgleichen nicht hinterlassen hat. Da sprach er: Auch ich habe im Jisra\u00e9lland meinesgleichen nicht hinterlassen. Sie erwiderten: Die B\u00f6cklein, die du hinterlassen hast, sind geh\u00f6rnte Ziegenb\u00f6cke geworden; diese sandten uns zu dir und sprachen zu uns folgenderma\u00dfen: Gehet hin und sagt es<a href=\"#fn392\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref392\" role=\"doc-noteref\"><sup>392<\/sup><\/a> ihm in unserem Namen; gehorcht er, so ist es gut, wenn nicht, so sei er im Bann. Sagt es auch unseren Br\u00fcdern in der Diaspora; gehorchen sie,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63b\">Blatt 63b<\/h2>\n<p>so ist es gut, wenn nicht, so m\u00f6gen sie auf einen Berg gehen, wo A\u1e25ija<a href=\"#fn393\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref393\" role=\"doc-noteref\"><sup>393<\/sup><\/a> einen Altar errichten, \u1e24ananja auf der Harfe spielen, und sie allesamt [Gott] verleugnen und sprechen m\u00f6gen: Wir haben keinen Anteil an dem Gott Jisra\u00e9ls. Hierauf begann das ganze Volk laut zu weinen, indem sie sprachen: Beh\u00fcte und bewahre, wir haben einen Anteil an dem Gott Jisra\u00e9ls.<\/p>\n<p>Warum dies alles?\u2013Weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn394\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref394\" role=\"doc-noteref\"><sup>394<\/sup><\/a><em>denn von \u00c7ijon geht die Tora aus und das Wort des Herrn von Jeru\u0161alem<\/em>.<\/p>\n<p>Allerdings durften sie unreinsprechen, was er reingesprochen, weil erschwerend, wieso aber durften sie reinsprechen, was er unreingesprochen, es wird ja gelehrt, was ein Gelehrter unreingesprochen, d\u00fcrfe sein Gen\u00f6sse nicht reinsprechen, was er verboten, d\u00fcrfe sein Gen\u00f6sse nicht erlauben!?<\/p>\n<p>Sie beabsichtigten damit, da\u00df man ihm nicht folge.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Als unsere Lehrer in der Akademie<a href=\"#fn395\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref395\" role=\"doc-noteref\"><sup>395<\/sup><\/a>zu Jabne zusammentraten, waren da R. Jehuda, R. Jose, R. Ne\u1e25emja und R. Elea\u0351zar, Sohn R. Jose des Galil\u00e4ers, anwesend. Sie fingen alle an und trugen zur Ehre des Gastgebers vor. R. Jehuda, \u00fcberall das Haupt der Redner, begann und trug zur Ehre der Tora vor:<a href=\"#fn396\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref396\" role=\"doc-noteref\"><sup>396<\/sup><\/a><em>Und Mo\u0161e nahm das Zelt und schlug es au\u00dferhalb des Lagers auf<\/em>. Es ist [ein Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: die Lade des Herrn war nur zw\u00f6lf Mil entfernt, dennoch sagt die Tora:<a href=\"#fn397\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref397\" role=\"doc-noteref\"><sup>397<\/sup><\/a><em>und jeder, der den Herrn suchte, ging nach dem Stiftszelt hinaus<\/em>, um wieviel mehr gilt dies<a href=\"#fn398\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref398\" role=\"doc-noteref\"><sup>398<\/sup><\/a>von den Schriftgelehrten, die von Stadt zu Stadt und von Land zu Land wandern, um die Tora zu lernen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn399\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref399\" role=\"doc-noteref\"><sup>399<\/sup><\/a><em>Und der Herr redete mit Mo\u0161e von Angesicht zu Angesicht<\/em> R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Mo\u0161e: Mo\u0161e, ich und du, wir wollen bei der Halakha das Gesicht<a href=\"#fn400\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref400\" role=\"doc-noteref\"><sup>400<\/sup><\/a>zuwenden. Manche sagen, er sprach zu ihm wie folgt: Mo\u0161e, wie ich dir das Gesicht freundlich zugewendet habe, so wende auch du Jisra\u00e9l das Gesicht freundlich zu, und bringe das Zelt nach seinem Orte zur\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"#fn401\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref401\" role=\"doc-noteref\"><sup>401<\/sup><\/a><em>Und er kehrte in das Lager zur\u00fcck<\/em>. R. Abahu sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, hatte zu Mo\u0161e gesprochen: Jetzt werden sie sagen: Der Lehrer ist b\u00f6se, und der Sch\u00fcler ist b\u00f6se, was soll nun aus Jisra\u00e9l werden? Bringst du das Zelt nach seinem Orte zur\u00fcck, so ist es gut, wenn aber nicht, so soll dein Sch\u00fcler Jeho\u0161ua\u0351, der Sohn Nuns, an deiner Stelle deinen Dienst versehen. Daher hei\u00dft es: <em>und er kehrte in das Lager zur\u00fcck<\/em>. Raba sagte: Trotzdem ist dies nicht vergeblich gesprochen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn402\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref402\" role=\"doc-noteref\"><sup>402<\/sup><\/a><em>und sein Diener Jeho\u0161ua\u0351, der Sohn Nuns, ein J\u00fcngling, wich nicht aus dem Zelte.<\/em><\/p>\n<p>Ferner begann R. Jehuda und trug zur Ehre der Tora vor: <a href=\"#fn403\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref403\" role=\"doc-noteref\"><sup>403<\/sup><\/a><em>Merke auf und h\u00f6re, Jisra\u00e9l, an diesem Tage bist du zu einem Volke geworden<\/em>. Ist denn die Tora Jisra\u00e9l erst an diesem Tage gegeben worden, dieser Tag war ja das Ende der vierzig Jahre! Allein, dies lehrt dich, da\u00df die Tora denen, die sie lernen, an jedem Tage so lieb ist, wie am Tage, an dem sie am Berge Sinaj gegeben wurde. R. Tan\u1e25um, der Sohn R. \u1e24ijas, aus Kephar-A\u0351kko sagte: Das siehst du auch; der Mensch liest ja das \u0160ema\u0351 morgens und abends, dennoch scheint es einem, der es einen Abend nicht liest, als h\u00e4tte er es nie gelesen. <em>Merke auf<\/em>: Teilet euch in Klassen<a href=\"#fn404\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref404\" role=\"doc-noteref\"><sup>404<\/sup><\/a>und befa\u00dft euch mit der Tora, denn die Tora wird nur in einer Gemeinschaft erworben. Dies nach R. Jose b. R. \u1e24anina, denn R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn405\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref405\" role=\"doc-noteref\"><sup>405<\/sup><\/a><em>ein Schwert \u00fcber die einzelnen, sie werden t\u00f6richt<\/em>; ein Schwert \u00fcber die Feinde<a href=\"#fn406\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref406\" role=\"doc-noteref\"><sup>406<\/sup><\/a>der Schriftgelehrten, die einzeln sitzen und sich mit der Tora befassen. Und noch mehr, sie werden auch t\u00f6richt, denn hier hei\u00dft es: <em>sie werden t\u00f6richt<\/em>, und dort<a href=\"#fn407\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref407\" role=\"doc-noteref\"><sup>407<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>da\u00df wir uns bet\u00f6ren lie\u00dfen<\/em>. Und noch mehr, sie s\u00fcndigen auch, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn408\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref408\" role=\"doc-noteref\"><sup>408<\/sup><\/a><em>und da\u00df wir ges\u00fcndigt haben<\/em>. Wenn du aber willst, entnehme ich dies aus folgendem: <a href=\"#fn409\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref409\" role=\"doc-noteref\"><sup>409<\/sup><\/a><em>bet\u00f6rt werden die F\u00fcrsten von \u00c7oa\u0351n<\/em>. Eine andere Auslegung: <em>Merke auf und h\u00f6re, Jisra\u00e9l<\/em>; la\u00dft euch zersto\u00dfen<a href=\"#fn410\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref410\" role=\"doc-noteref\"><sup>410<\/sup><\/a>f\u00fcr die Worte der Tora. Dies nach Re\u0161 Laqi\u0161, denn Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Woher, da\u00df Worte der Tora nur dem erhalten bleiben, der sich f\u00fcr sie t\u00f6ten l\u00e4\u00dft? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn411\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref411\" role=\"doc-noteref\"><sup>411<\/sup><\/a> <em>das ist die Tora: wenn ein Mensch im Zelte stirbt<\/em>. Eine andere Auslegung: <em>Merke auf und h\u00f6re Jisra\u00e9l<\/em>; schweige und nachher zersto\u00dfe<a href=\"#fn412\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref412\" role=\"doc-noteref\"><sup>412<\/sup><\/a>. Dies nach Raba, denn Raba sagte: Zuerst lerne man die Tora, und nachher er\u00f6rtere man sie.<\/p>\n<p>In der Schule R. Jannajs sagten sie: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn413\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref413\" role=\"doc-noteref\"><sup>413<\/sup><\/a><em>die Pressung der Milch bringt Butter hervor, die Pressung der Nase bringt Blut hervor und die Pressung des Zornes bringt Hader hervor<\/em>; die Butter der Tora findest du nur bei dem, der ihretwegen die Milch ausbricht, die er aus den Br\u00fcsten seiner Mutter gesogen. <em>Die Pressung der Nase bringt Blut hervor<\/em>; wenn ein Sch\u00fcler von seinem Lehrer einmal angefahren wird und schweigt, so ist es ihm beschieden, zwischen unreinem Blut<a href=\"#fn414\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref414\" role=\"doc-noteref\"><sup>414<\/sup><\/a>und reinem Blut zu unterscheiden. <em>Und die Pressung des Zornes bringt Hader hervor<\/em>; wenn ein Sch\u00fcler von seinem Lehrer einmal und zweimal angefahren wird und schweigt, so ist es ihm beschieden, zwischen Zivilrecht<a href=\"#fn415\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref415\" role=\"doc-noteref\"><sup>415<\/sup><\/a>und Straf recht zu unterscheiden. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: Wer weise werden will, befasse sich mit dem Zivilrecht, denn du hast in der Tora kein [umfassenderes] Gebiet als dieses; es ist wie eine unversiegbare Quelle.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn416\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref416\" role=\"doc-noteref\"><sup>416<\/sup><\/a><em>wenn du sch\u00e4ndlich warst durch Erhebung und B\u00f6ses gesonnen hast, so lege die Hand auf den Mund<\/em>; wer sich f\u00fcr die Worte der Tora sch\u00e4ndet, wird endlich hochgestellt werden, wer aber schweigt<a href=\"#fn417\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref417\" role=\"doc-noteref\"><sup>417<\/sup><\/a>, wird endlich die Hand vor den Mund legen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Hierauf begann R. Ne\u1e25emja und trug zur Ehre des Gastgebers vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn418\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref418\" role=\"doc-noteref\"><sup>418<\/sup><\/a><em>und \u0160a\u00fal sprach zum Qeni: Gehe, weiche und ziehe fort aus der Mitte A\u0351maleqs, da\u00df ich dich nicht mit ihm zusammen vertilge, wo du doch allen Kindern Jisra\u00e9ls Liebestaten erwiesen hast<\/em>. Es ist [ein Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn dies von Jithro gilt, der Mo\u0161e nur sich zu Nutze aufgenommen hat, um wieviel mehr gilt dies von dem, der einen Schriftgelehrten in seinem Hause bewirtet, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihn von seinen G\u00fctern genie\u00dfen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Hierauf begann R. Jose und trug zu Ehren des Gastgebers vor:<a href=\"#fn419\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref419\" role=\"doc-noteref\"><sup>419<\/sup><\/a><em>Du<\/em> <em>sollst den Edomiter nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder; du sollst den Mi\u00e7ri nicht verabscheuen, denn ein Fremdling warst du in seinem Lande<\/em>. Es ist [ein Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn dies von den Mi\u00e7rijim gilt, die die Jisra\u00e9liten nur zu ihrem Nutzen aufgenommen haben, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn420\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref420\" role=\"doc-noteref\"><sup>420<\/sup><\/a><em>und wenn du wei\u00dft, da\u00df unter ihnen wackere M\u00e4nner da sind, so setze sie ein als Aufseher \u00fcber mein Vieh<\/em>, um wieviel mehr gilt dies von dem, der einen Schriftgelehrten in seinem Hause bewirtet, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihn von seinen G\u00fctern genie\u00dfen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Hierauf begann R. Elea\u0351zar, Sohn R. Jose des Galil\u00e4ers, und trug zu Ehren des Gastgebers vor:<a href=\"#fn421\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref421\" role=\"doc-noteref\"><sup>421<\/sup><\/a><em>Und der Herr segnete O\u0351bed Edom aus Gath wegen der Lade Gottes<\/em>. Es ist [ein Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn dies bei der Lade der Fall war, die weder gegessen noch getrunken hat, sondern er vor ihr nur gefegt und gesprengt hat, um wieviel mehr gilt dies von dem, der einen Schriftgelehrten in seinem Hause bewirtet, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihn von seinen G\u00fctern genie\u00dfen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Welchen Segen lie\u00df er ihm angedeihen? R. Jehuda b. Zebida sagte: Da\u00df \u1e24amoth<a href=\"#fn422\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref422\" role=\"doc-noteref\"><sup>422<\/sup><\/a>und ihre acht Schwiegert\u00f6chter<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64a\">Blatt 64a<\/h2>\n<p>je sechs (in einem Leibe) gebaren, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn423\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref423\" role=\"doc-noteref\"><sup>423<\/sup><\/a><em>Peu\u0351ltaj, der achte<\/em>. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn424\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref424\" role=\"doc-noteref\"><sup>424<\/sup><\/a><em>denn Gott segnete ihn<\/em>.<a href=\"#fn425\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref425\" role=\"doc-noteref\"><sup>425<\/sup><\/a><em>Diese alle entstammen dem O\u0351bed Edom; ihre S\u00f6hne und ihre Br\u00fcder waren wackere M\u00e4nner und kr\u00e4ftig zur Arbeit; zweiundsechzig von O\u0351bed Edom<\/em><a href=\"#fn426\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref426\" role=\"doc-noteref\"><sup>426<\/sup><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p>R. Abin der Levite sagte: Wer das Geschick<a href=\"#fn427\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref427\" role=\"doc-noteref\"><sup>427<\/sup><\/a>dr\u00e4ngt, den dr\u00e4ngt das Geschick, und wer sich von seinem Geschicke zur\u00fcckdr\u00e4ngen l\u00e4\u00dft, von dem l\u00e4\u00dft das Geschick sich zur\u00fcckdr\u00e4ngen. So war es bei Rabba und R. Joseph. R. Joseph war Vielwisser<a href=\"#fn428\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref428\" role=\"doc-noteref\"><sup>428<\/sup><\/a>, w\u00e4hrend Rabba Scharfsinniger<a href=\"#fn429\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref429\" role=\"doc-noteref\"><sup>429<\/sup><\/a>war, und die Zeit bedurfte<a href=\"#fn430\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref430\" role=\"doc-noteref\"><sup>430<\/sup><\/a>ihrer. Da fragte man dort<a href=\"#fn431\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref431\" role=\"doc-noteref\"><sup>431<\/sup><\/a>an: Wer ist von Vielwissendem und Scharfsinnigem vorzuziehen? Jene erwiderten: Der Vielwisser ist vorzuziehen, denn alle ben\u00f6tigen des Weizenbesitzers. Dennoch nahm R. Joseph [das Amt] nicht an, weil ihm die Ghald\u00e4er sagten, er werde zwei Jahre herrschen<a href=\"#fn432\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref432\" role=\"doc-noteref\"><sup>432<\/sup><\/a>. So herrschte Rabba zweiundzwanzig Jahre, dann herrschte R. Joseph zweiundeinhalb Jahre. W\u00e4hrend aller Jahre, da Rabba herrschte, lie\u00df jener nicht einmal den Heilgeh\u00fclfen nach seiner Wohnung kommen<a href=\"#fn433\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref433\" role=\"doc-noteref\"><sup>433<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abin der Levite: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn434\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref434\" role=\"doc-noteref\"><sup>434<\/sup><\/a><em>der Herr erh\u00f6re dich am Tage der Not, es st\u00e4rke dich der Name des Gottes Ja\u0351qobs<\/em>; des Gottes Ja\u0351qobs und nicht des Gottes Abrahams und Ji\u00e7\u1e25aqs? Hieraus, da\u00df der Besitzer des Balkens an die dicke Stelle des Balkens herangehe<a href=\"#fn435\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref435\" role=\"doc-noteref\"><sup>435<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abin der Levite: Wenn jemand von einer Mahlzeit genie\u00dft, bei der ein Schriftgelehrter anwesend ist, so ist es ebenso, als h\u00e4tte er vom Gl\u00e4nze der G\u00f6ttlichkeit genossen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn436\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref436\" role=\"doc-noteref\"><sup>436<\/sup><\/a><em>und Ahron und all die \u00c4ltesten Jisra\u00e9ls kamen, um mit dem Schwiegervater Mo\u0161es vor Gott Brot zu essen<\/em>. Haben sie denn vor Gott gegessen, sie haben ja vor Mo\u0161e gegessen? Allein, dies besagt dir, da\u00df, wenn jemand von einer Mahlzeit genie\u00dft, bei der ein Schriftgelehrter anwesend ist, es ebenso ist, als h\u00e4tte er vom Gl\u00e4nze der G\u00f6ttlichkeit genossen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abin der Levite: Wer sich von seinem Genossen verabschiedet, spreche zu ihm nicht: gehe in Frieden, sondern: gehe zum Frieden. Denn Jithro sprach zu Mo\u0161e: <a href=\"#fn437\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref437\" role=\"doc-noteref\"><sup>437<\/sup><\/a><em>gehe zum Frieden<\/em>, und dieser gelangte zur Gr\u00f6\u00dfe und hatte Gl\u00fcck; David aber sprach zu Ab\u0161alom: <a href=\"#fn438\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref438\" role=\"doc-noteref\"><sup>438<\/sup><\/a><em>gehe in Frieden<\/em>, und dieser ging fort und wurde erh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abin der Levite: Wer von einem Toten Abschied nimmt, spreche zu ihm nicht: gehe zum Frieden, sondern: gehe in Frieden, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn439\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref439\" role=\"doc-noteref\"><sup>439<\/sup><\/a><em>und du wirst in Frieden zu deinen V\u00e4tern kommen.<\/em><\/p>\n<p>R. Levi b. \u1e24ija sagte: Wer das Bethaus verl\u00e4\u00dft und in das Lehrhaus geht und sich da mit der Tora befa\u00dft, dem ist es beschieden, das Antlitz der G\u00f6ttlichkeit zu empfangen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn440\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref440\" role=\"doc-noteref\"><sup>440<\/sup><\/a><em>sie gehen von Heer zu Heer, sie erscheinen vor Gott in \u00c7ijon.<\/em><\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Die Schriftgelehrten haben keine Ruhe, weder in dieser Welt, noch in der zuk\u00fcnftigen Welt, denn es hei\u00dft: <em>sie gehen von Heer zu Heer, sie erscheinen vor Gott in \u00c7ijon.<\/em><\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte im Namen R. \u1e24aninas: Die Schriftgelehrten mehren Frieden in der Welt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn441\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref441\" role=\"doc-noteref\"><sup>441<\/sup><\/a><em>und alle deine Kinder sind Gottesgelehrte, und viel ist der Friede deiner Kinder<\/em>; lies nicht: <em>banajikh [deiner Kinder]<\/em>, sondern <em>bonajikh [deiner Erbauer<em><a href=\"#fn442\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref442\" role=\"doc-noteref\"><sup>442<\/sup><\/a><\/em>]<\/em>.<a href=\"#fn443\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref443\" role=\"doc-noteref\"><sup>443<\/sup><\/a><em>Viel Frieden denen, die deine Lehre lieben, kein Ansto\u00df treffe sie<\/em>.<a href=\"#fn444\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref444\" role=\"doc-noteref\"><sup>444<\/sup><\/a><em>Friede m\u00f6ge in deinen Mauern sein und Sicherheit in deinen Pal\u00e4sten. Um meiner Br\u00fcder und Freunde willen, will ich dir Frieden w\u00fcnschen. Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, flehe ich Gutes f\u00fcr dich<\/em>.<a href=\"#fn445\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref445\" role=\"doc-noteref\"><sup>445<\/sup><\/a><em>Der Herr verleihe Macht seinem Volke, der Herr segne sein Volk mit Frieden<\/em>.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine nichtj\u00fcdische, wo die Fremden von der Obrigkeit viel zu leiden hatten.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 6,5.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der \u00c4hnlichkeit der Worte <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d3\u05d4 ,\u05de\u05d0\u05d3<\/span> u. <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05d3\u05d4<\/span><a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd<\/span> Welt, Ewigkeit.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 2,4.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 6,12.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 23,22.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 119,126.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 18,10.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Schilfmeeres, das die Jisra\u00e9liten beim Auszuge aus \u00c4gypten \u00fcberschritten.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Hagel od. Eisst\u00fccke, weiter vom T. anders erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 14,22.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 3,17.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,14.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den meisten \u00dcbersetzungen: <em>gegeben in Supha<\/em>.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,15.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05dc \u05d2\u05d1 \u05d0\u05d9\u05e9<\/span>=<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d2\u05d1\u05d9\u05e9<\/span><a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 12,3.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 9,33.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 27,18.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 10,11.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps.3,8.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 17,12.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 19,26.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 6,20.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 19,29.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 6,20.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sonst der Einsturz nicht zu merken w\u00e4re. Ferner sagte R. Jehuda: Drei Dinge verl\u00e4ngern die Tage und die<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 107,23ff.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 4ff.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Jb. V. 17ff.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10ff.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 32.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 32.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 13,12.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 41,22.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 41,22.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese haben einen leichten Erwerb und sind daher wohlgen\u00e4hrt.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 30,20.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 12,3.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 21,1.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt.11,12.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 38,16.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Sonach dem T.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg.8,1.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 36,29.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31, 1f.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e6\u05dc \u05d0\u05dc<\/span> <em>im Schatten Gottes.<\/em><a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 35,31.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,19.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,20.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 2,21.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,6.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erf\u00fcllung zu verhindern.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. war blind.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 3,14.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 23,28.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 37,9.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 41,46.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rth: All seine Jahre.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 91,10.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 19,23.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 30,12.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 31,13.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,6.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 55,19.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 35,10.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 14,45.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 57,19.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 12,18.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 25,6.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Priestersegen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 49,22.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 48,16.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 24,17f.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 10,2.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 12,6.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e0\u05d0\u05de\u05e8<\/span>, das hier gebraucht wird, werden nur Schriftverse zitiert.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 41,13.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 40,16.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 41,32.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 2,29.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 30.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Urspr\u00fcnglich wohl Schiffstau, das durch Wort\u00e4hnlichkeit (filum, fil) in Elefant ge\u00e4ndert wurde.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Richt.: man lie\u00df uns lesen.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 28,31.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 41.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib.V. 32.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Deine Frau.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 9,7.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 28,38.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p><em>Wenig wirst du einsammeln.<\/em><a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 28,40.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p><em>Und kein \u00f6l schmieren.<\/em><a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>S\u00fc\u00df f\u00fcr die K\u00e4ufer, durch erzwungene Billigkeit.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Oberhaupt des Kollegiums.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Schreiber schrieb das W. <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05de\u05e8<\/span> irrt\u00fcmlich plene, merzte aber sp\u00e4ter das <span dir=\"rtl\">\u05d5<\/span> aus.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Das L. vom Auszug aus Mi\u00e7rajim (Tehillim Kapp. 113, 114), das am Festabend des Pesah gelesen wird.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wunder setzt eine Gefahr voraus.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Frau Rabas.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Die unter der Aufsicht dieses Beamten standen.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e3<\/span> Zorn, sowie Nase.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Sechster Monat des j\u00fcd. Kalenders, ungef\u00e4hr M\u00e4rz.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d3\u05e8<\/span> <em>ehren<\/em>, <em>verherrlichen.<\/em><a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d9\u05e1\u05df<\/span> gl. <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e1\u05d9\u05d5 \u05df<\/span> Versuchung.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Widernat\u00fcrlichen Beischlaf ausge\u00fcbt.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Rasch! bedeutet Kappa im Pers. u. Griech. <em>Balken<\/em>; dies ist aber nicht zutreffend.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Gr. <em>\u03b4\u1f73\u03ba\u03b1.<\/em><a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 26,19.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr 8,35.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 66,12.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 31,5.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 26,12.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verb <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e4\u05ea<\/span> wird gew. in der Bibel, sowie im Talmud vom Aufsetzen des Topfes aufs Feuer gebraucht.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 3,3.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 59,19.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 27,8.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 24,3.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 9,10.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 32,23.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 52,7.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 9,9.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 27,13.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 5,8.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 11,7.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 56,11.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 3,8.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 4,7.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 41,14.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 16,17.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 4,15.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 6,7.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 42,3.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 36,6.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 4,5.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Qana <em>erwerben,<\/em> Qane <em>Rohr.<\/em><a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 4,7.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Qana <em>erwerben,<\/em> Qane <em>Rohr.<\/em><a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,17.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 21,28.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 9,9.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wortspiele lassen sich in der \u00dcbersetzung nicht wiedergeben.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wortspiele lassen sich in der \u00dcbersetzung nicht wiedergeben.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Araber wird nach seinem Urahn auch Ji\u0161. genannt.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 46,4.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e0\u05de\u05dc<\/span> gl. <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05dd \u05e2\u05dc\u05d4<\/span><a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 12,13.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 28,10.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 2,3.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,4.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 7,4.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 147,14.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 6,7.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 128,3.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 49,11.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 27,18.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Gant. 8,2.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,3.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 128,3.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 11,16.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 27,20.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 4,22.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 27,27.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 1,20.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl wegen der \u00c4hnlichkeit der Worte <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d5\u05d6<\/span> Gans, und <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d5\u05e5<\/span> Stra\u00dfe. Nach anderer Erkl\u00e4rung ist hier an das lat. p1atea zu denken, das sowohl Stra\u00dfe als auch Kropfgans bedeutet.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d1\u05d9\u05e6\u05d0<\/span> auch bildl. f\u00fcr das Lehrhaus. Das W. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05e0\u05d2\u05d5\u05dc\u05ea<\/span> wird in <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d9\u05dc\u05d4 ,\u05e0\u05d0\u05d4 ,\u05ea\u05e8]\u05d1\u05d9\u05e6\u05d0[<\/span> zerlegt.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Erst nach dem Aufschlagen des Eies zeigt es sich, ob der Inhalt genie\u00dfbar ist.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 107,30.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 51,14.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d5\u05e2\u05d4<\/span> st. <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d5\u05d0\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erde fressende Schlange findet ihre Nahrung \u00fcberall.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 104,15.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr, 31,6.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 9,5.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Eli\u0161a\u0351 b. Abuja; cf.\u00a0Chagaj 15a.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e9\u05de\u05d9\u05e9<\/span> sonst nur f\u00fcr Beischlaf gebraucht.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. 6, Anm. 117.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 41,10.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 3,19.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 51,14.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d5\u05e2\u05d4<\/span> st. <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d5\u05d0\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 53,10.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 3,13.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 38,16.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 25,23.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Die La. <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d9\u05d9\u05dd<\/span> das Ketib im massoretischen Text.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Zeph. 3,9.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Daniel 3,19ff. u. 6,17ff.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 14,23.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 14,23.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 1,6.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 50,12.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Satz gibt keinen guten Sinn, in Handschriften fehlt er ganz; eine Randglosse liest <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d5\u05de\u05e0\u05d9\u05d5\u05ea<\/span> Handwerker.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 36,24.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 37,24.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 17,12.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 19,11.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 29,11.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 23,20.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 9,10.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 14,31.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 10,13.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 63,3.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,14.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 5,20.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 17,16.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 38,3.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 15,25.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 94,1.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 21,11.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 5,9.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 125,1.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 50,12.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 31,13.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine ver lorene Sache wird nach 12 Monaten aufgegeben; cf.\u00a0Bm. 28a.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Vilon ist auch der Name des untersten der sieben Himmel (cf.\u00a0Chagaj 12b), der n\u00e4chste hei\u00dft Raqia\u0351, wonach hier zu verstehen: er rei\u00dft den Vilon auf, so da\u00df das Licht des Raqia\u0351 sichtbar wird.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Vilon ist auch der Name des untersten der sieben Himmel (cf.\u00a0Chagaj 12b), der n\u00e4chste hei\u00dft Raqia\u0351, wonach hier zu verstehen: er rei\u00dft den Vilon auf, so da\u00df das Licht des Raqia\u0351 sichtbar wird.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 9,9.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 5,8.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Da wird dieser, und dort wird jener zuerst genannt.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gleichen einander im Range.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Sternbild Skorpion ist mit Kima identisch.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 38,31.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 32.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Der A\u0351ji\u0161 dem Kima.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 1,9.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 38,32.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. 2 Ersch\u00fctte rungen, f\u00fcr die beiden Tr\u00e4nen.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 21,22.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,13.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 25,30.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 66,1.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 77,19.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 10,13.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Nah. 1,9.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 6,4.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Da infolge des Regens der Preis des Getreides sinken wird.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 3,14.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 1,28.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 135,7.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 50,3.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn des Fr\u00fchlings.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Hebr. Name des Tigris.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Hebr. Name des Euphrat.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn dem herabfallenden Tropfen ein Tropfen vom Boden entgegenspritzt.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Bekanntes Gebet, das am \u0160abbath gesprochen wird.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df Regen gekommen; in diesem Falle spreche man den Segen \u00bbDer Gute und G\u00fctige\u00ab.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer Land besitzt; auch jeder andere hat Nutzen vom Regen, u. er spreche daher den Segen \u00bbDer Gute etc.\u00ab<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn ihm ein besserer Wein vorgesetzt wird.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ihm in einem anderen Hause nochmals Wein vorsetzt.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er sie kauft, da dies f\u00fcr ihn neu ist.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man trotzdem den Segen sprechen mu\u00df.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 30,21.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Von <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d9\u05df<\/span> ihr Urteil.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Text: Sandalf\u00f6tus; cf.\u00a0Nid. 25b.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 12,2.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 112,7.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 33,14.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 28,14.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 3,25.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 1,9.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrsch. der Boden \u00fcber den Kan\u00e4len; cf.\u00a0Ket. 62a.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 21,19.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Ansprache an die Engel, die den Menschen stets begleiten.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 101,1.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 56,11.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 116,13.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 1,21.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 5,1.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,7.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ich meinem Trieb gehorche.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ich meinem Sch\u00f6pfer gehorche.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Je ein Gesicht vorn und hinten; er teilte ihn und bildete die Eva.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 139,5.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,22.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Woraus Eva erschaffen wurde.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 10,12.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 7,23.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,2.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Gesicht des Mannes und ein Gesicht der Frau.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 9,6.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,21.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,22.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war ja bereits fertig.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,22.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>So da\u00df sie die R\u00f6cke hochheben mu\u00df.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 11,21.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 13,11.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher Vers befindet sich, wie schon Tos. bemerkt, in der Bibel nicht.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 4,30.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 24,61.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man gehe am Bethause nicht vor\u00fcber.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 10,1.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 4,7.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies aus der \u00c4hnlichkeit der Worte <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d8\u05d4<\/span>, Weizen, und <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d8\u05d0\u05ea<\/span>, S\u00fcnde.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 10,2.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Laute.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 109,22.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 36,2.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 109,31.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn R. nur zu den Mittelm\u00e4\u00dfigen geh\u00f6ren sollte, so g\u00e4be es \u00fcberhaupt keinen vollk. Gerechten.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sehr reich war; cf.\u00a01. Melachim 20,3.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sehr arm war; cf.\u00a0Ber. Blatt 17b.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 30,20.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Verse <em>H\u00f6re Jisra\u00e9l<\/em>; cf.\u00a0Ber. Blatt 19b.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 17,14.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sollte durch deine Hand sterben.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 17,14.<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Bestehen des Tempels.<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Entbl\u00f6\u00dfen des Hinterteils; dies darf auf keinen Fall in der Richtung nach Jeru\u0161alem erfolgen.<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p>Das n\u00f6rdlich vom Jisra\u00e9lland liegt.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>In schr\u00e4ger Richtung, nicht genau gegen Jeru\u0161alem; nach den Rabb., die nur die Ansicht RJ.s bestreiten, ist dies erlaubt.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Hinsetzen bei Verrichtung der Notdurft.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zu sehen, ob es R. mit dieser Vorschrift genau nimmt.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigenname Rabhs.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,2.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Man i\u00dft mit dieser.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gespenster der Aborte, die dasselbe Aussehen haben.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Frau Rabas.<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Die rituell reinen Arbeiter bei der Olivenpressung.<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen, die unter Beobachtung der Reinheitsgesetze zuberextet wurden.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie ihm wahrhe its widrig gute Handlungen nachsagen.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 23b.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Sab. Blatt 82a.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird im T. stets als entferntester Ort angef\u00fchrt.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. Namen von Zaubereien.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Man verrichte die Notdurft, sobald sie n\u00f6tig ist.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>Das unanst\u00e4ndige Benehmen im Abort.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Tempelhof.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Sprechen im Abort.<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Zur\u00fcckhalten der Notdurft.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 43,4.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>Edom ist die Benennung Roms.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn340\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 24,11.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref340\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn341\" role=\"doc-endnote\"><p>So im masoret. Texte; wahrscheinl. <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d0\u05d5\u05de\u05e8<\/span> bzw. <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05ea\u05d7\u05e1 \u05e2\u05d9\u05e0\u05d9<\/span> zu lesen.<a href=\"#fnref341\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn342\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 24,4.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref342\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn343\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. H\u00fctte, die er aus seinem Mantel gebildet hat.<a href=\"#fnref343\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn344\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 24,5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref344\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn345\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 1,1.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref345\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn346\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 26,19.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref346\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn347\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 30,12.<a href=\"#fnref347\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn348\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 21,1.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref348\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn349\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 24,1.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref349\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn350\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref350\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn351\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 16.<a href=\"#fnref351\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn352\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Text: <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d1<\/span>, der Gro\u00dfe.<a href=\"#fnref352\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn353\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tod des Frommen s\u00fchnt die S\u00fcnden.<a href=\"#fnref353\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn354\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 21,15.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref354\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn355\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 32,3.<a href=\"#fnref355\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn356\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 22,8.<a href=\"#fnref356\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn357\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 30,1.<a href=\"#fnref357\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn358\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 22,14.<a href=\"#fnref358\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn359\" role=\"doc-endnote\"><p>Compendiaria (sc. via) abgek\u00fcrzter Weg.<a href=\"#fnref359\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn360\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e7\u05e4\u05e0\u05d0 + \u05d0\u05d3\u05e8 \u05d9 = \u05e7\u05e4\u05e0\u05d3\u05e8\u05d8\u05d0<\/span>.<a href=\"#fnref360\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn361\" role=\"doc-endnote\"><p>Bevor das Bh. erbaut wurde.<a href=\"#fnref361\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn362\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 46,9.<a href=\"#fnref362\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn363\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch, dh. Gottes.<a href=\"#fnref363\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn364\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 9,3.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref364\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn365\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, das Bethaus als Durchgang zu benutzen; cf.\u00a0Meg. 28a.<a href=\"#fnref365\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn366\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 3,5.<a href=\"#fnref366\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn367\" role=\"doc-endnote\"><p>Esther 4,2.<a href=\"#fnref367\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn368\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Ausspeien verboten ist.<a href=\"#fnref368\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn369\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 9,5.<a href=\"#fnref369\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn370\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 9,5.<a href=\"#fnref370\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn371\" role=\"doc-endnote\"><p>Man antworte dieselbe Formel nach allen Segensspr\u00fcchen.<a href=\"#fnref371\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn372\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte des Engels w\u00e4ren kein Gru\u00df, sondern eine Verk\u00fcndung, da\u00df Gott bei ihm weile.<a href=\"#fnref372\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn373\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Herr als Subjekt.<a href=\"#fnref373\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn374\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcgl. der Tora, wenn andere nicht lehren.<a href=\"#fnref374\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn375\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 11,24.<a href=\"#fnref375\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn376\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 3,6.<a href=\"#fnref376\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn377\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Passus fehlt in den Ausgaben und ist nur in einem v\u00f6llig untergegangenen portugiesischen Drucke enthalten; \u00e4hnlich in Handschriften.<a href=\"#fnref377\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn378\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 18,24.<a href=\"#fnref378\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn379\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,10.<a href=\"#fnref379\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn380\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dieser Auslegung.<a href=\"#fnref380\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn381\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,12.<a href=\"#fnref381\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn382\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref382\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn383\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dieser Auslegung.<a href=\"#fnref383\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn384\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,10.<a href=\"#fnref384\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn385\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dieser Auslegung.<a href=\"#fnref385\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn386\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. f\u00fcr das Schlechte preist.<a href=\"#fnref386\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn387\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 22,25.<a href=\"#fnref387\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn388\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d5\u05e2\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> vom aram. <span dir=\"rtl\">\u05e2 \u05e3 , \u05e2\u05d9\u05e3<\/span> <em>verdoppeln<\/em>, bezw. vom hebr. <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d5\u05e3<\/span> <em>fliegen<\/em>.<a href=\"#fnref388\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn389\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d5\u05e2\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> vom aram. <span dir=\"rtl\">\u05e2 \u05e3 , \u05e2\u05d9\u05e3<\/span> <em>verdoppeln<\/em>, bezw. vom hebr. <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d5\u05e3<\/span> <em>fliegen<\/em>.<a href=\"#fnref389\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn390\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 24,10.<a href=\"#fnref390\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn391\" role=\"doc-endnote\"><p>Gegen ihn zu protestieren.<a href=\"#fnref391\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn392\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Interkalation und die Festsetzung der Monate au\u00dferhalb des Jisra\u00e9llandes zu unterlassen.<a href=\"#fnref392\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn393\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl bekannte Pers\u00f6nlichkeit in der Diaspora.<a href=\"#fnref393\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn394\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 2,3.<a href=\"#fnref394\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn395\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Weinberg, bildl. Benennung der Akademie zu Jabne. Eine Parallelstelle im jeru\u0161alemischen Talmud erkl\u00e4rt (auf die Frage, weshalb sie Weinberg hei\u00dft) wie folgt: es sind die Schriftgelehrten, die wie die Weinst\u00f6cke in Reihen sa\u00dfen.<a href=\"#fnref395\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn396\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 33,7.<a href=\"#fnref396\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn397\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 33,7.<a href=\"#fnref397\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn398\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es von ihnen hei\u00dfen mu\u00df \u00bbdie Gott suchen\u00ab.<a href=\"#fnref398\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn399\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 33,11.<a href=\"#fnref399\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn400\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die H. er\u00f6rtern.<a href=\"#fnref400\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn401\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 33,11.<a href=\"#fnref401\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn402\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 33,11.<a href=\"#fnref402\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn403\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 27,9.<a href=\"#fnref403\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn404\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e9\u05d5 + \u05db\u05ea\u05d5\u05ea = \u05d4\u05e1\u05db\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref404\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn405\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 50,36.<a href=\"#fnref405\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn406\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch.<a href=\"#fnref406\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn407\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 12,11. Dieser Vers belegt, da\u00df <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05d5\u05d0\u05dc\u05d5<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d5\u05dc<\/span> <em>t\u00f6richt sein<\/em> abzuleiten ist.<a href=\"#fnref407\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn408\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 12,11. Dieser Vers belegt, da\u00df <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05d5\u05d0\u05dc\u05d5<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d5\u05dc<\/span> <em>t\u00f6richt sein<\/em> abzuleiten ist.<a href=\"#fnref408\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn409\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 19,13.<a href=\"#fnref409\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn410\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e9\u05d5 + \u05db\u05ea\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref410\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn411\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 19,14.<a href=\"#fnref411\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn412\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e1 + \u05db\u05ea\u05ea = \u05d4\u05e1\u05db\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref412\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn413\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 30,33.<a href=\"#fnref413\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn414\" role=\"doc-endnote\"><p>Menstruationsblut; in fraglichen F\u00e4llen hat der Gelehrte zu entscheiden, ob die Blutung eine menstruale ist, oder von einer inneren Verletzung herr\u00fchrt, in welchem Fall die Frau rituell rein ist.<a href=\"#fnref414\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn415\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: Gelderrecht, dh. alles, was Geldangelegenheiten betrifft.<a href=\"#fnref415\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn416\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 30,32.<a href=\"#fnref416\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn417\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d6\u05de\u05dd<\/span> <em>z\u00e4umen<\/em>; dh. wer zu fragen sich sch\u00e4mt.<a href=\"#fnref417\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn418\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 15,6.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref418\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn419\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,8.<a href=\"#fnref419\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn420\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 47,6.<a href=\"#fnref420\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn421\" role=\"doc-endnote\"><p>II.Sam. 6,11.<a href=\"#fnref421\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn422\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen Frau.<a href=\"#fnref422\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn423\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 26,5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref423\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn424\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 26,5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref424\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn425\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 8.<a href=\"#fnref425\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn426\" role=\"doc-endnote\"><p>O\u0351E. hatte von fr\u00fcher her 8 S\u00f6hne, seine Frau u. Schwiegert\u00f6chter je 6, zus. 62.<a href=\"#fnref426\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn427\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: die Stunde.<a href=\"#fnref427\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn428\" role=\"doc-endnote\"><p>Sinaj, bildl. f\u00fcr einen, der viel gelernt hat, der die sinaitische Lehre kennt; vieil, aber sjoni v. lat. sciens.<a href=\"#fnref428\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn429\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: Berge versetzend.<a href=\"#fnref429\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn430\" role=\"doc-endnote\"><p>Man brauchte einen von ihnen als Schuloberhaupt.<a href=\"#fnref430\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn431\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei den Gelehrten in Pal\u00e4stina.<a href=\"#fnref431\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn432\" role=\"doc-endnote\"><p>Und dann sterben.<a href=\"#fnref432\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn433\" role=\"doc-endnote\"><p>Um jeden Anschein des Herrschens zu vermeiden.<a href=\"#fnref433\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn434\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 20,2.<a href=\"#fnref434\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn435\" role=\"doc-endnote\"><p>Ja\u0351qob war der eigentliche Stammvater.<a href=\"#fnref435\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn436\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 18,12.<a href=\"#fnref436\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn437\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 4,18.<a href=\"#fnref437\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn438\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 15,9.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref438\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn439\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 15,15.<a href=\"#fnref439\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn440\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 84,8.<a href=\"#fnref440\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn441\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 54,13.<a href=\"#fnref441\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn442\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer Erkl\u00e4rung des Talmud (Sabb. 114a): die Schriftgelehrten, die sich mit dem Ausbau der Welt befassen. Eine besondere Sekte Banna\u00edm, die eine Untersekte der Ess\u00e4er sein soll, kennt der Talmud nicht.<a href=\"#fnref442\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn443\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 119,65.<a href=\"#fnref443\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn444\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 122,7ff.<a href=\"#fnref444\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn445\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 29,11.<a href=\"#fnref445\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Berachot in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Berachot | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 54a 54b 55a 55b 56a 56b 57a 57b 58a 58b 59a 59b 60a 60b 61a 61b 62a 62b 63a 63b 64a Blatt 54a i WENN JEMAND EINEN ORT SIEHT, AN DEM JISRA\u00c9L W\u00dcNDER GESCHEHEN SIND, SO SPRECHE ER: \u00bbGEPRIESEN SEI ER, DER UNSEREN V\u00c4TERN AN DIESEM ORTE WUNDER ERWIESEN HAT\u00ab; WENN EINEN ORT, AN DEM G\u00d6TZENDIENST AUSGEROTTET WURDE, SO SPRECHE ER: \u00bbGEPRIESEN SEI ER, DER DEN G\u00d6TZENDIENST AUS UNSEREM LANDE AUSGEROTTET HAT\u00ab. ii\u00dcBER KOMETEN, BEBEN, DONNER, ORKANE UND BLITZE SPRECHE MAN: \u00bbGEPRIESEN SEI ER, DESSEN KRAFT UND DESSEN MACHT DIE GANZE WELT VOLL IST\u00ab. \u00dcBER BERGE, H\u00dcGEL, MEERE, FL\u00dcSSE UND W\u00dcSTEN SPRECHE MAN: \u00bbGEPRIESEN SEI ER, DER DAS SCH\u00d6PFUNGSWERK VOLLBRACHT HAT\u00ab. R. JEHUDA SAGT, WER DAS GROSSE MEER SIEHT, SPRECHE: \u00bbGEPRIESEN SEI ER, DER DAS GROSSE MEER ERSCHAFFEN HAT\u00ab DIES NUR, WENN ER ES ZEITWEISE SIEHT. \u00dcBER DEN REGEN UND \u00dcBER GUTE NACHRICHTEN SPRECHE MAN: \u00bbGEPRIESEN SEI DER GUTE UND G\u00dcTIGE\u00ab. &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6820,"parent":6772,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7047","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7047"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7047\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7048,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7047\/revisions\/7048"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}