{"id":7063,"date":"2021-02-25T17:45:13","date_gmt":"2021-02-25T15:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7063"},"modified":"2021-02-25T17:45:16","modified_gmt":"2021-02-25T15:45:16","slug":"schabbat-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13b\">13b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14a\">14a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14b\">14b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15a\">15a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15b\">15b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16a\">16a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16b\">16b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17a\">17a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18a\">18a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18b\">18b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19a\">19a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19b\">19b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20a\">20a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"erster-abschnitt\">ERSTER ABSCHNITT<\/h2>\n<h2 id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>D<\/bold>AS H<small>INAUSBRINGEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH ERFOLGT IN ZWEI<\/small> A<small>RTEN<\/small>, <small>DIE IN VIER ZERFALLEN<\/small>, <small>F\u00dcR DEN<\/small>, <small>DER SICH INNEN BEFINDET<\/small>, <small>UND IN ZWEI<\/small> A<small>RTEN<\/small>, <small>DIE IN VIER ZERFALLEN<\/small>, <small>F\u00dcR DEN<\/small>, <small>DER SICH AUSSEN BEFINDET<\/small>. A<small>UF WELCHE<\/small> W<small>EISE<\/small>? W<small>ENN<\/small> [<small>BEISPIELSWEISE<\/small>] <small>DER<\/small> A<small>RME AUSSEN UND DER<\/small> H<small>AUSHERR INNEN STEHT<\/small>, <small>UND DER<\/small> A<small>RME SEINE<\/small> H<small>AND NACH INNEN<\/small> A<small>USSTRECKT UND ETWAS IN DIE<\/small> H<small>AND DES<\/small> H<small>AUSHERRN LEGT ODER AUS DIESER NIMMT UND HERAUSBRINGT<\/small>, <small>SO IST DER<\/small> A<small>RME SCHULDIG UND DER<\/small> H<small>AUSHERR FREI<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. W<small>ENN DER<\/small> H<small>AUSHERR SEINE<\/small> H<small>AND NACH AUSSEN AUSSTRECKT UND ETWAS IN DIE<\/small> H<small>AND DES<\/small> A<small>RMEN LEGT ODER AUS DIESER NIMMT UND HEREINBRINGT<\/small>, <small>SO IST DER<\/small> H<small>AUSHERR SCHULDIG UND DER<\/small> A<small>RME FREI<\/small>. W<small>ENN DER<\/small> A<small>RME SEINE<\/small> H<small>AND NACH INNEN AUSSTRECKT UND DER<\/small> H<small>AUSHERR ETWAS AUS DIESER NIMMT ODER IN DIESE LEGT<\/small>, <small>UND JENER ES NACH AUSSEN BRINGT<\/small>, <small>SO SIND BEIDE FREI<\/small>. W<small>ENN DER<\/small> H<small>AUSHERR SEINE<\/small> H<small>AND NACH AUSSEN AUSSTRECKT UND DER<\/small> A<small>RME ETWAS AUS DIESER NIMMT ODER IN DIESE LEGT<\/small>, <small>UND JENER ES NACH INNEN BRINGT<\/small>, <small>SO SIND BEIDE FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt : Das Schw\u00f6ren<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> erfolgt in zwei Arten, die in vier zerfallen; die Kenntnis der Unreinheit<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> erfolgt in zwei<\/p>\n<h2 id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n<p>Arten, die in vier zerfallen; der Aussatzmale<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> sind zwei, die in vier zerfallen; das Hinaustragen am \u0160abbath erfolgt in zwei Arten, die in vier zerfallen. Womit ist es nun hier anders, da\u00df er lehrt: \u00bbzwei Arten, die in vier zerfallen, f\u00fcr den, der sich innen befindet, und zwei Arten, die in vier zerfallen, f\u00fcr den, der sich au\u00dfen befindet\u00ab, w\u00e4hrend er dort nur lehrt: \u00bbzwei Arten, die in vier zerfallen\u00ab, und nichts weiter!? \u2013Hier, wo er haupts\u00e4chlich vom \u0160abbath handelt, lehrt er von den Hauptarbeiten und von den Abzweigungen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, dort aber, wo er nicht haupts\u00e4chlich vom \u0160abbath handelt, lehrt er nur von den Hauptarbeiten und nicht von den Abzweigungen.<\/p>\n<p>Hauptarbeit hei\u00dft ja das Hinaustragen, und dies erfolgt ja nur in zwei Arten<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>!? Wolltest du erwidern, manche, derentwegen man schuldig ist, und manche, derentwegen man frei<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> ist, so lehrt er ja davon gleichlautend, wie von den Aussatzmalen, und wie von diesen nur F\u00e4lle, derentwegen man schuldig<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> ist, ebenso von jenen nur F\u00e4lle, derentwegen man schuldig ist!? Vielmehr, erwiderte R. Papa, hier, wo er haupts\u00e4chlich vom \u0160abbath handelt, lehrt er F\u00e4lle, derentwegen man schuldig ist, und derentwegen man frei ist, dort aber, wo er nicht haupts\u00e4chlich vom \u0160abbath handelt, lehrt er nur F\u00e4lle, derentwegen man schuldig ist, nicht aber F\u00e4lle, derentwegen man frei ist.<\/p>\n<p>Schuldig ist man ja wegen des Hinausbringens, und dies erfolgt ja nur in zwei F\u00e4llen!?<\/p>\n<p>Zwei des Hinausbringens und zwei des Hereinbringens.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: das Hinausbringen!? R. A\u0161i erwiderte: der Tanna nennt das Hereinbringen ebenfalls Hinausbringen.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wer aus einem Gebiete nach einem anderen Gebiete hinausbringt, ist schuldig. Dies gilt ja auch von dem Falle, wenn man etwas aus einem \u00f6ffentlichen in ein Privatgebiet hereinbringt, und er nennt dies Hinausbringen. Dies aus dem Grunde, weil der Tanna jede Fortnahme einer Sache von ihrer Stelle Hinausbringen nennt. Rabina sagte: Dies geht auch aus unserer Mi\u0161na hervor, er lehrt zuerst vom Hinausbringen, und erkl\u00e4rt es durch einen Fall des Hereinbringens. Schlie\u00dfe hieraus. Raba erwiderte : Er spricht \u00fcberhaupt von Gebieten, und beim \u0160abbath [gesetze] gibt es zwei Gebiete<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Mathna sprach zu Abajje: Diese acht F\u00e4lle sind ja zw\u00f6lf<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nach deiner Ansicht sind es ja sechzehn<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>!? Jener erwiderte: Das ist kein Einwand;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n<p>allerdings z\u00e4hlt er die F\u00e4lle im Anfangssatze, die straffrei und [von vornherein] erlaubt<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>sind, nicht mit, der Einwand bezieht sich nur auf die straffreien, jedoch verbotenen F\u00e4lle im Schlu\u00dfsatze!?<\/p>\n<p>Gibt es denn im ganzen \u0160abbathgesetze etwas, das straffrei und [ von vornherein ] erlaubt ist, \u0160emu\u00e9l sagte ja, alle straffreien [Arbeiten] am \u0160abbath seien [von vornherein] verboten, ausgenommen folgende drei, die straffrei und erlaubt sind: das Einfangen eines Rehs, das Einfangen einer Schlange und das Aufstechen einer Pustel!?<\/p>\n<p>Die straffreien F\u00e4lle, von denen \u0160emu\u00e9l spricht, sind solche, bei denen man eine T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt, straffreie F\u00e4lle aber, wobei man keine T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt, sind viele vorhanden<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Immerhin sind es ja zw\u00f6lf !?<\/p>\n<p>Straffreie F\u00e4lle, bei denen man zu einem S\u00fcndopfer verpflichtet werden<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>kann, z\u00e4hlt er mit, bei denen man zu einem S\u00fcndopfer nicht verpflichtet werden kann, z\u00e4hlt er nicht mit.<\/p>\n<p>Wieso sind beide straffrei, durch sie wird ja eine Arbeit vollbracht!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: <a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>jemand aus dem Volke, wenn er ver\u00fcbt<\/em>, nur wer das Ganze ver\u00fcbt, nicht aber, wer einen Teil ver\u00fcbt; wenn einer es ver\u00fcbt, ist er schuldig, wenn zwei zusammen es ver\u00fcben, sind sie frei. Es wurde auch gelehrt: R. \u1e24ija b. Gamda sagte: Aus dem Munde der Genossenschaft kam es hervor, und sie sagten: <em>wenn er ver\u00fcbt<\/em>, wenn einer es ver\u00fcbt, ist er schuldig, wenn zwei zusammen es ver\u00fcben, so sind sie frei.<\/p>\n<p>Rabh fragte Rabbi: Wie ist es, wenn einem ein anderer Speisen und Getr\u00e4nke aufl\u00e4dt und er sie so hinausbringt: gleicht die Fortnahme des K\u00f6rpers der Fortnahme einer Sache, und er ist somit schuldig, oder nicht? Dieser erwiderte: Er ist schuldig. Dies gleicht nicht [dem Ausstrecken] der Hand<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, denn der K\u00f6rper ruht, w\u00e4hrend die Hand nicht ruht<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>. R. \u1e24ija sprach zu Rabh: F\u00fcrstensohn, habe ich dir etwa nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n<p>gesagt, da\u00df, wenn Rabbi sich mit dem einen Traktate befa\u00dft, du ihn nicht etwas aus einem anderen Traktate fragen sollst, weil er es vielleicht nicht im Ged\u00e4chtnis hat!? W\u00e4re Rabbi nicht ein gro\u00dfer Mann, so k\u00f6nntest du ihn in Verlegenheit bringen, dir eine Antwort zu geben, die keine Antwort ist. Aber er hat dir doch eine richtige Antwort gegeben, denn es wird gelehrt: Wer bereits am Tage<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>mit Speisen oder Getr\u00e4nken beladen war und sie, wenn es finster geworden, hinaustr\u00e4gt, ist schuldig, weil dies [dem Ausstrecken] der Hand nicht gleicht.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Es ist mir klar, da\u00df die Hand des Menschen nicht dem \u00f6ffentlichen Gebiete und nicht dem Privatgebiete gleicht<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>. Sie gleicht nicht dem \u00f6ffentlichen Gebiete, wie dies bei der Hand des Armen<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>der Fall ist; sie gleicht nicht dem Privatgebiete, wie dies bei der Hand des Hausherrn<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>der Fall ist. Aber folgendes fragte Abajje: Ist die Hand des Menschen als Neutralgebiet<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>zu betrachten: haben die Rabbanan ihn gema\u00dfregelt und verboten, die Hand zur\u00fcckzuziehen<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>, oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : Wenn er die Hand voll Fr\u00fcchte drau\u00dfen hinausstreckt, so darf er sie, wie das Eine lehrt, nicht zur\u00fcckziehen, wie das Andere lehrt, wohl zur\u00fcckziehen. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: nach der einen Ansicht gleicht sie einem Neutralgebiete, nach der anderen Ansicht gleicht sie keinem Neutralgebiete.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, sie gleiche einem Neutralgebiete, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine unterhalb<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>zehn [Handbreiten],das andere oberhalb<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>zehn [Handbreiten] .Wenn du aber willst, sage ich: beides unterhalb zehn [Handbreiten], auch sind beide der Ansicht, sie gleiche nicht einem Neutralgebiete, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine, wenn er sie noch am Tage, und das andere, wenn er sie nach dem Dunkelwerden [hinausgestreckt hat]. Wenn noch am Tage, haben ihn die Rabbanan nicht gema\u00dfregelt, wenn nach dem Dunkelwerden, haben ihn die Rabbanan gema\u00dfregelt<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, das Entgegengesetzte ist ja einleuchtend: wenn er sie noch am Tage hinausgestreckt hat, und somit, falls er den Gegenstand fortwirft, kein S\u00fcndopfer schuldig ist, sollten ihn die Rabbanan ma\u00dfregeln, wenn aber nach dem Dunkelwerden, wobei er, falls er den Gegenstand fortwirft, ein S\u00fcndopfer schuldig ist, sollten die Rabbanan ihn nicht ma\u00dfregeln<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>. Da aber nicht so erkl\u00e4rt wurde, so w\u00e4re eine Frage des R. Bebaj b. Abajje zu entscheiden. R. Bebaj b. Abajje fragte n\u00e4mlich: Ist es, wenn jemand Brot an den Ofen geklebt<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>hat, ihm erlaubt, dieses herauszunehmen, bevor er zu einem S\u00fcndopfer verpflichtet<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>wird, oder ist dies nicht erlaubt? Demnach w\u00e4re zu entscheiden, da\u00df dies nicht erlaubt ist.<\/p>\n<p>Dies ist kein Einwand, und man entscheide auch. Wenn du willst, sage ich: tats\u00e4chlich ist dies nicht zu entscheiden, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine, wenn versehentlich, das andere, wenn vors\u00e4tzlich. Wenn versehentlich, haben ihn die Rabbanan nicht gema\u00dfregelt, wenn vors\u00e4tzlich, haben ihn die Rabbanan gema\u00dfregelt. Wenn du willst, sage ich: beides, wenn versehentlich, hier aber streiten sie, ob sie bei Versehen wegen der Vors\u00e4tzlichkeit gema\u00dfregelt haben; nach der einen Ansicht haben sie bei Versehen wegen der Vors\u00e4tzlichkeit gema\u00dfregelt, und nach der anderen Ansicht haben sie nicht bei Versehen wegen der Vors\u00e4tzlichkeit gema\u00dfregelt. Wenn du aber willst, sage ich: tats\u00e4chlich haben sie nicht gema\u00dfregelt, dennoch ist dies kein Widerspruch; das eine, wenn nach demselben Hofe, das andere, wenn nach einem anderen Hofe. So<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n<p>fragte Raba R. Na\u1e25man: Darf jemand, der die Hand voll Fr\u00fcchte drau\u00dfen hinausstreckt, sie nach demselben Hofe zur\u00fcckziehen? Dieser erwiderte: Es ist erlaubt.<\/p>\n<p>Nach einem anderen Hofe?<\/p>\n<p>Dieser erwiderte: Es ist verboten.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es hierbei?<\/p>\n<p>Wenn du ein Kor Salz gemessen haben wirst<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>. Da<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>geht seine Absicht nicht in Erf\u00fcllung, hier geht seine Absicht in Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Der Text. R. Bebaj b. Abajje fragte: Ist es, wenn jemand Brot an den Ofen geklebt hat, ihm erlaubt, dieses herauszunehmen, bevor er zu einem S\u00fcndopfer verpflichtet wird, oder ist dies nicht erlaubt? R. A\u1e25a b. Abajje sprach zu Rabina: In welchem Falle: wollte man sagen, versehentlich und wenn er nicht gewahr wird<\/p>\n<p>wie sollte ihm dies erlaubt<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>sein!? Wollte man sagen, wenn er nachher gewahr wird, so ist er ja [kein Opfer] schuldig, denn wir haben gelernt, alle, die ein S\u00fcndopfer schuldig sind, seien es nur dann, wenn Beginn und Schlu\u00df [der Handlung] versehentlich erfolgt sind!? Und wenn vors\u00e4tzlich, so m\u00fc\u00dfte es ja hei\u00dfen: bevor er zum mit der Steinigung belegten Verbote kommt!? R. \u0160ila sagte: Tats\u00e4chlich, wenn versehentlich; das \u00bberlaubt\u00ab bezieht sich auf andere<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Sagt man etwa zu einem: s\u00fcndige, damit es deinem N\u00e4chsten zugute komme!? Vielmehr, erwiderte R. A\u0161i, tats\u00e4chlich vors\u00e4tzlich, und sage: bevor er zum mit der Steinigung belegten Verbote kommt. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, lehrte so ausdr\u00fccklich: R. Bebaj b. Abajje sagte: Wenn jemand Brot an den Ofen geklebt hat, so ist es ihm es herauszunehmen erlaubt, bevor er zum mit der Steinigung belegten Verbote kommt.<\/p>\n<p>U<small>ND DER<\/small> A<small>RME SEINE<\/small> H<small>AND AUSSTRECKT<\/small>. Wieso ist er schuldig, die Fortnahme und das Niederlegen m\u00fcssen ja auf einem Raume von vier zu vier [Handbreiten] erfolgen, was hier nicht der Fall ist!? Raba erwiderte : Dies nach R. A\u0351qiba, welcher sagt, es sei kein Raum von vier zu vier [Handbreiten] erforderlich. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wer etwas aus einem Privatgebiete in ein Privatgebiet, dazwischen sich \u00f6ffentliches Gebiet befindet, wirft, ist nach R. A\u0351qiba schuldig und nach den Weisen frei. R. A\u0351qiba ist der Ansicht, wir sagen, sobald es aufgenommen<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>ist, sei es ebenso, als l\u00e4ge es; und die Weisen sind der Ansicht, wir sagen nicht, sobald es aufgenommen ist, sei es ebenso, als l\u00e4ge es.<\/p>\n<p>Demnach ist es Raba entschieden, da\u00df ihr Streit darin bestehe, ob das Aufgenommensein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n<p>dem Liegen gleiche, und zwar innerhalb zehn [Handbreiten]<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>, und dies war ja Raba fraglich!? Raba fragte n\u00e4mlich: Streiten sie \u00fcber den Fall, wenn innerhalb zehn [Handbreiten], und ihr Streit besteht darin, indem R. A\u0351qiba der Ansicht ist, wir sagen, sobald es aufgenommen ist, sei es ebenso, als l\u00e4ge es, w\u00e4hrend die Rabbanan der Ansicht sind, wir sagen nicht, sobald es aufgenommen ist, sei es ebenso, als l\u00e4ge es; wenn aber oberhalb zehn [Handbreiten] stimmen alle \u00fcberein, da\u00df er frei sei, da alle der Ansicht sind, da\u00df wir nicht das Werfen vom Zureichen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>folgern. Oder streiten sie \u00fcber den Fall, wenn oberhalb zehn [Handbreiten], und ihr Streit besteht darin, indem R. A\u0351qiba der Ansicht ist, wir folgern das Werfen vom Zureichen, w\u00e4hrend die Rabbanan der Ansicht sind, wir folgern nicht das Werfen vom Zureichen; unterhalb der zehn [Handbreiten] aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df er schuldig ist, weil wir sagen, sobald es aufgenommen ist, sei es ebenso, als l\u00e4ge es?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; nachdem er dies gefragt hatte, ward es ihm entschieden, da\u00df R. A\u0351qiba der Ansicht ist, sobald es aufgenommen ist, sei es ebenso, als l\u00e4ge es.<\/p>\n<p>Vielleicht aber ist es<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>nur beim Niederlegen nicht erforderlich, wohl aber bei der Fortnahme!? Vielmehr, erwiderte R. Joseph, hier ist die Ansicht Rabbis vertreten.<\/p>\n<p>Welche Ansicht Rabbis: wollte man sagen, die Ansicht Rabbis in folgender Lehre: Wenn jemand etwas wirft, und es auf einem Vorsprung irgendwie gro\u00df liegen bleibt, so ist er nach Rabbi schuldig und nach den Weisen frei. Aber dies ist ja, wie wir weiter sehen werden, nach Abajje zu erkl\u00e4ren, denn Abajje sagte, hier handle es sich um den Fall, wenn ein Baum auf Privatgebiet steht und seine Zweige sich \u00fcber \u00f6ffentliches Gebiet neigen, und jemand etwas wirft, und es auf einem Zweige liegen bleibt; Rabbi ist der Ansicht, wir sagen, der Zweig geh\u00f6re zum Stamme, und die Rabbanan sind der Ansicht, wir sagen nicht, der Zweig<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>geh\u00f6re zum Stamme. Und wollte man sagen, die Ansicht Rabbis in folgender Lehre: Wer etwas aus einem \u00f6ffentlichen Gebiete in ein \u00f6ffentliches Gebiet, dazwischen sich ein privates Gebiet befindet, wirft, ist nach Rabbi schuldig und nach den Weisen frei. Dazu sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, nach Rabbi sei er zweimal schuldig, einmal wegen des Hinausbringens, und einmal wegen des Hereinbringens. Demnach ist weder bei der Fortnahme noch beim Niederlegen ein Raum von vier zu vier [Handbreiten] erforderlich. Aber hierzu wurde gelehrt: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide, er sei nach Rabbi nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n<p>bei einem Privatgebiete mit Bedachung schuldig, weil wir das Haus als voll<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>betrachten, nicht aber bei einem ohne Bedachung. Wolltest du erwidern, auch hier handle es sich um [ein Gebiet] mit Bedachung, so ist zwar bei einem Privatgebiete die Bedachung [von Bedeutung], aber ist man denn bei einem \u00f6ffentlichen Gebiete mit Bedachung schuldig, R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda sagte ja im Namen R. Abbas im Namen R. Honas im Namen Rabhs, wer eine Sache in einem \u00f6ffentlichen Gebiete mit Bedachung vier Ellen tr\u00e4gt, sei frei, weil dies nicht [dem Tragen] der Fahnen in der W\u00fcste<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>gleiche!? Vielmehr, erwiderte R. Zera, hier wird die Ansicht der Anderen vertreten. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Andere sagen, wenn dieser [die Sache] auf seinem Orte stehend auff\u00e4ngt, sei jener<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>schuldig, und wenn er seinen Ort verl\u00e4\u00dft und sie auff\u00e4ngt, sei jener frei. Wieso ist jener schuldig, wenn er sie auf seinem Orte stehend auff\u00e4ngt, beim Niederlegen ist ja ein Raum von vier [Handbreiten] erforderlich, was hierbei nicht der Fall ist? Hieraus ist also zu schlie\u00dfen, da\u00df ein Raum von vier [Handbreiten] nicht erforderlich sei.<\/p>\n<p>Vielleicht aber ist dies nur beim Niederlegen nicht erforderlich, wohl aber bei der Fortnahme. Und auch beim Niederlegen [kann dies erfolgen], wenn er seinen Rockscho\u00df ausgebreitet und sie auff\u00e4ngt, somit erfolgt auch ein Niederlegen!? R. Abba erwiderte: Auch unsere Mi\u0161na spricht von dem Falle, wenn er es mit einem Handkorbe genommen und in einen Handkorb gelegt hat, soda\u00df auch ein Niederlegen erfolgt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber \u00bbHand\u00ab!?<\/p>\n<p>Lies \u00bbmit dem Korbe in der Hand\u00ab.<\/p>\n<p>Allerdings mit einem Handkorbe auf Privatgebiet, wieso aber mit einem Handkorbe auf \u00f6ffentlichem Gebiete, dieser ist ja Privatgebiet!? Oder man m\u00fc\u00dfte sagen, da\u00df unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht des R. Jose b. R. Jehuda vertritt, denn es wird gelehrt: R. Jose b. R. Jehuda sagte: Wenn jemand auf \u00f6ffentlichem Gebiete eine Stange mit einem Korbe am Ende [in die Erde] gesteckt hat und etwas wirft, und es darin liegen bleibt, so ist er schuldig. Wieso kann nach R. Jose b. R. Jehuda der Hausherr, wenn er seine Hand nach au\u00dfen streckt und etwas in die Hand<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>des Armen legt, schuldig sein, er bringt es ja aus Privatgebiet in Privatgebiet!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. Jose b. R. Jehuda, denn jene [Lehre gilt von dem Falle, wenn] oberhalb zehn [Handbreiten]<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, unsere aber, wenn innerhalb zehn [Handbreiten]. R. Abahu wandte ein: Hei\u00dft es denn \u00bbKorb in der Hand\u00ab, es hei\u00dft ja \u00bbHand\u00ab!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Abahu, wenn er mit der Hand unterhalb dreier [Handbreiten]<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> langt und es aufnimmt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja \u00bbsteht\u00ab!?<\/p>\n<p>Wenn er sich b\u00fcckt. Wenn du willst, sage ich: in einer Grube. Wenn du aber willst, sage ich: bei einem Zwerge. Raba wandle ein: Sollte der Tanna sich bestrebt haben, nur von solchen F\u00e4llen zu lehren!? Vielmehr, erwiderte Raba, ein Mensch wertet seine Hand wie [einen Raum] von vier zu vier [Handbreiten]. Ebenso sagte Rabin, als er kam, im Namen R. Jo\u1e25anans: Ein Mensch wertet seine Hand wie [einen Raum] von vier zu vier [Handbreiten].<\/p>\n<p>R. Abin sagte im Namen R. Ilea\u0351js im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn jemand eine Sache wirft und sie in der Hand seines N\u00e4chsten liegen bleibt, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, da\u00df ein Mensch seine Hand werte, wie [einen Raum] von vier zu vier [Handbreiten], und dies sagte R. Jo\u1e25anan bereits einmal!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur wenn er selber seine Hand wertet<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, nicht aber, wenn er selber sie nicht wertet, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Abin sagte im Namen R. Ilea\u0351js im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn dieser [die Sache] auf seinem Orte stehend auff\u00e4ngt, so ist jener<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>schuldig, wenn er aber seinen Ort verl\u00e4\u00dft und sie auff\u00e4ngt, so ist jener frei. Ebenso wird gelehrt: Andere sagen: Wenn dieser [die Sache] auf seinem Orte stehend auff\u00e4ngt, so ist jener schuldig, wenn er aber seinen Ort verl\u00e4\u00dft und sie auff\u00e4ngt, so ist jener frei.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan fragte: Wie ist es, wenn jemand eine Sache wirft, dann seinen Ort verl\u00e4\u00dft und sie auff\u00e4ngt?<\/p>\n<p>Was ist ihm da fraglich? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Er fragt inbetreff zweier T\u00e4tigkeiten einer Person: werden zwei T\u00e4tigkeiten einer Person [als Tat] einer Person betrachtet, wonach er schuldig ist, oder werden sie [als Tat] zweier Personen<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>betrachtet, wonach er frei ist?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Abin sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer seine Hand in den Hof seines N\u00e4chsten streckt, Regen auff\u00e4ngt und herausholt, ist schuldig. R. Zera wandte ein: Was ist denn der Unterschied, ob ein anderer ihm etwas [in die Hand] gibt<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>oder der Himmel ihm etwas [in die Hand] gibt, er hat ja keine Fortnahme gemacht!?\u2013 Vielmehr, sage nicht \u00bbauff\u00e4ngt\u00ab, sondern \u00bbaufnimmt\u00ab<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Fortnahme mu\u00df ja von einem vier [Handbreiten] gro\u00dfen Raume erfolgen, was hierbei nicht der Fall ist!? R. \u1e24ija, der Sohn R. Honas, erwiderte: Wenn er [den Regen] von der Wand aufnimmt.<\/p>\n<p>Und wenn schon von der Wand, er blieb ja nicht liegen!?<\/p>\n<p>Wie Raba erkl\u00e4rte, wenn die Wand schief ist, ebenso auch hier, wenn die Wand schief ist.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich die Erkl\u00e4rung Rabas?<\/p>\n<p>Auf folgende Lehre: Wenn jemand eine Schriftrolle auf einer Schwelle<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n<p>liest und sie aus seiner Hand<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>rollt, so rolle er sie an sich heran; wenn er sie auf dem Dache liest und sie aus seiner Hand rollt, so rolle er sie an sich heran, falls sie nicht innerhalb zehn Handbreiten [vom Boden] gelangt, wenn aber wohl, so wende er sie auf die Schriftseite<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>um. Dagegen wandten wir ein: Wozu braucht er sie auf die Schrift umzuwenden<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, sie ist ja nicht liegen geblieben!? Da erwiderte Raba, wenn es eine schiefe Wand ist.<\/p>\n<p>Aber Raba sagte es ja nur von einer Buchrolle, die liegen bleibt, bleibt denn aber das Wasser liegen!? Vielmehr, erwiderte Raba, wenn er es aus einer Grube genommen hat.<\/p>\n<p>Wenn aus einer Grube, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, Wasser auf Wasser hei\u00dfe nicht liegen, so lehrt er uns. Raba vertritt hierin seine Ansicht, denn Raba sagte: Wenn Wasser auf Wasser, so hei\u00dft dies liegen, wenn eine Nu\u00df auf Wasser, so hei\u00dft dies nicht liegen.<\/p>\n<p>Abajje fragte: Wie ist es, wenn eine Nu\u00df in einem Gef\u00e4\u00dfe liegt und das Gef\u00e4\u00df auf dem Wasser schwimmt: richten wir uns nach der Nu\u00df, und diese liegt ja, oder richten wir uns nach dem Gef\u00e4\u00dfe, und dieses liegt nicht, denn es bewegt sich?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>\u00dcber \u00d6l, das auf Wein schwimmt, streiten R. Jo\u1e25anan b. Nuri und die Rabbanan. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand, der am selben Tage ein Tauchbad genommen<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>hat, auf Wein schwimmendes \u00d6l ber\u00fchrt, so macht er nur das \u00d6l unbrauchbar; R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, beide seien miteinander verbunden.<\/p>\n<p>R. Abin sagte im Namen R. Ilea\u0351js im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer Speisen und Getr\u00e4nke tr\u00e4gt und so den ganzen Tag herein- und hinausgeht, ist nicht eher schuldig, als bis er stehen bleibt. Abajje sagte: Nur wenn er stehen bleibt, um auszuruhen.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Der Meister sagte, wenn er<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>innerhalb der vier Ellen stehen bleibt, um auszuruhen, sei er frei, wenn aber, um umzuschultern, sei er schuldig; demnach ist er, wenn au\u00dferhalb der vier Ellen, falls auszuruhen, schuldig, und falls umzuschultern, frei.<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, da\u00df die Fortnahme anfangs nicht zu diesem Zwecke war, und dies sagte ja R. Jo\u1e25anan bereits einmal!? R. Saphra sagte n\u00e4mlich im Namen R. Amis im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer Sachen von Winkel zu Winkel tr\u00e4gt, sich aber \u00fcberlegt und sie hinausbringt, ist frei, weil die Fortnahme anfangs nicht zu diesem Zwecke war.<\/p>\n<p>[Verschiedene] Amora\u00edm sagten es: einer gebrauchte diese Lesart, der andere gebrauchte jene Lesart<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer etwas aus dem Laden \u00fcber die S\u00e4ulenhalle nach der Stra\u00dfe tr\u00e4gt, ist schuldig, und nach Ben A\u0351zaj frei.<\/p>\n<p>Allerdings ist Ben A\u0351zaj der Ansicht, das Gehen gleiche dem Stehen<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>, wo finden wir aber nach den Rabbanan, selbst wenn sie der Ansicht sind, das Gehen gleiche nicht dem Stehen, da\u00df man auf solche Weise<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>schuldig sei!? R. Saphra erwiderte im Namen R. Amis im Namen R. Jo\u1e25anans: So<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n<p>verh\u00e4lt es sich auch beim Umtragen einer Sache auf \u00f6ffentlichem Gebiete; obgleich er frei ist, solange er geht und sie tr\u00e4gt, ist er dennoch schuldig, sobald er sie niederlegt; ebenso auch hier.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich: da ist jede Stelle, wo er sie auch niederlegt, ein Gebiet, dessentwegen man schuldig ist, w\u00e4hrend er hierbei frei ist, falls er es in der S\u00e4ulenhalle niederlegt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, so verh\u00e4lt es sich auch beim Umtragen einer Sache vier Ellen weit; obgleich er frei ist, wenn er sie innerhalb der vier Ellen niederlegt, dennoch ist er schuldig, wenn er sie au\u00dferhalb der vier Ellen niederlegt; ebenso auch hier.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich: da ist dieser Raum nur f\u00fcr ihn ein Gebiet, dessentwegen er frei ist, jeder andere aber ist schuldig, hierbei aber ist es ein Gebiet, dessentwegen auch jeder andere frei ist!? \u2013Vielmehr, so verh\u00e4lt es sich bei dem, der etwas aus einem Privatgebiete nach der Stra\u00dfe \u00fcber den Stra\u00dfenrand bringt; obgleich er frei ist, falls er es auf den Rand der Stra\u00dfe niederlegt, dennoch ist er schuldig, wenn er es auf die Stra\u00dfe niederlegt; ebenso auch hier. R. Papa wandte ein: Allerdings nach den Rabbanan, welche sagen, der Stra\u00dfenrand gleiche nicht der Stra\u00dfe, wie ist es aber nach R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, der Stra\u00dfenrand gleiche der Stra\u00dfe!? R. A\u1e25a, Sohn R. Iqas, sprach zu ihm: Allerdings sagt R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, der Stra\u00dfenrand gleiche der Stra\u00dfe, wenn keine Schanzpf\u00e4hle vorhanden sind, h\u00f6rtest du etwa, da\u00df er dies auch von dem Falle sagt, wenn Schanzpf\u00e4hle vorhanden sind!? Daher ist es damit zu vergleichen. R. Jo\u1e25anan sagte: Ben A\u0351zaj pflichtet bei<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>hinsichtlich des Falles, wenn man es wirft. Ebenso wird gelehrt: Wer etwas aus dem Laden \u00fcber die S\u00e4ulenhalle nach der Stra\u00dfe tr\u00e4gt, ist schuldig, einerlei, ob er hinausbringt oder hereinbringt, ob er wirft oder hin\u00fcberreicht. Ben A\u0351zaj sagt, wer hinausbringt oder hereinbringt, sei frei, wer hin\u00fcberreicht oder wirft, sei schuldig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Vier Gebiete gibt es beim \u0160abbathgesetze: das Privatgebiet, das \u00f6ffentliche Gebiet, das Neutralgebiet und das Freigebiet<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>. Welches hei\u00dft Privatgebiet? Ein zehn [Handbreiten] tiefer und vier breiter Graben, ebenso eine zehn [Handbreiten] hohe und vier breite Wand; diese sind richtiges Privatgebiet. Welches hei\u00dft \u00f6ffentliches Gebiet? Eine Landstra\u00dfe, ein gro\u00dfer Stra\u00dfenplatz, offene Durchgangsgassen; diese sind richtiges \u00f6ffentliches Gebiet. Man darf nichts aus einem solchen Privatgebiete nach einem solchen \u00f6ffentlichen Gebiete hinausbringen, ebenso nicht aus einem solchen \u00f6ffentlichen Gebiete in ein solches Privatgebiet hereinbringen. Hat man hinausgebracht oder hereingebracht, so ist man, wenn versehentlich, eines S\u00fcndopfers, und wenn vors\u00e4tzlich, der Ausrottungsstrafe oder<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>der Steinigung schuldig. Das Meer aber, die Ebene, der S\u00e4ulengang und das Neutralgebiet gleichen weder dem \u00f6ffentlichen Gebiete noch dem Privatgebiete. Man darf da nicht nehmen<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>noch geben; hat man genommen oder gegeben, so ist man frei. Ferner darf man nicht aus diesen nach \u00f6ffentlichem Gebiete oder aus \u00f6ffentlichem Gebiete nach diesen bringen, auch darf man nichts aus privatem Gebiete nach diesen oder aus diesen nach privatem Gebiete bringen; hat man hinausgebracht oder hereingebracht, so ist man frei. In gemeinsamen H\u00f6fen und nicht offenen Durchgangsgassen ist es erlaubt, wenn sie einen E\u0351rub bereitet haben, und verboten, wenn sie keinen E\u0351rub bereitet haben. Wenn jemand auf der Schwelle steht, so darf er etwas vom Hausherrn nehmen oder ihm geben, vom Armen nehmen oder ihm geben, nur darf er nicht vom Hausherrn nehmen und dem Armen geben, oder vom Armen nehmen und dem Hausherrn geben; hat er genommen und gegeben, so sind alle drei frei. Manche sagen, die Schwelle sei eines von beiden Gebieten; ist die T\u00fcr offen, so geh\u00f6rt sie zum Innenraume, ist die T\u00fcr geschlossen, so geh\u00f6rt sie zum Au\u00dfenraume. Ist die Schwelle zehn [Handbreiten] hoch und vier breit, so ist sie ein Gebiet f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Diese sind richtiges Privatgebiet. Was schlie\u00dft dies aus?<\/p>\n<p>Das schlie\u00dft die Lehre R. Jehudas aus. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Noch mehr sagte R. Jehuda: Wer zwei H\u00e4user [gegen\u00fcber] auf beiden Seiten der Stra\u00dfe hat, darf einen Pfosten an der einen Seite<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>und einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n<p>Pfosten an der anderen Seite aufstellen oder einen Balken an der einen Seite und einen Balken an der anderen Seite legen, und in der Mitte nehmen oder geben. Jene sprachen zu ihm: Dadurch kann man das \u00f6ffentliche Gebiet nicht vereinigen.<\/p>\n<p>Warum nennt er es richtiges [Privatgebiet]?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die Rabbanan streiten gegen R. Jehuda, da\u00df es [nach ihnen] kein privates Gebiet ist, nur bez\u00fcglich des Umhertragens, pflichten ihm aber bez\u00fcglich des Werfens bei, so lehrt er uns dies.<\/p>\n<p>Der Meister sagte : Diese sind richtiges \u00f6ffentliches Gebiet. Was schlie\u00dft dies aus?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft eine andere Lehre R. Jehudas aus. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Jehuda sagte: Wenn ein \u00f6ffentlicher Weg sie<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>trennt, so verlege man ihn nach der Seite. Die Weisen sagen, man brauche dies nicht.<\/p>\n<p>Warum nennt er es richtiges?<\/p>\n<p>Da er es im Anfangssatze richtiges nennt, so nennt er es auch im Schlu\u00dfsatze richtiges.<\/p>\n<p>Sollte er auch die W\u00fcste mitz\u00e4hlen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Welches hei\u00dft \u00f6ffentliches Gebiet: Eine Landstra\u00dfe, ein gro\u00dfer Stra\u00dfenplatz, offene Durchgangsgassen und eine W\u00fcste. Abajje erwiderte: Das ist kein Einwand ; das eine, als die Jisra\u00e9liten in der W\u00fcste weilten, das andere in der Jetztzeit. Der Meister sagte: Hat man hinausgebracht oder hereingebracht, so ist man, wenn versehentlich, eines S\u00fcndopfers, und wenn vors\u00e4tzlich, der Ausrottung oder der Steinigung schuldig. Da\u00df man, wenn versehentlich, eines S\u00fcndopfers schuldig ist, ist ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>[Zu lehren] n\u00f6tig ist, da\u00df man bei Vorsatz der Ausrottung oder der Steinigung schuldig sei.<\/p>\n<p>Auch dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich !?<\/p>\n<p>Er lehrt uns zustimmend mit Rabh, denn Rabh sagte: Ich fand eine Geheimrolle<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>bei R. \u1e24ija, in der geschrieben stand: Isi b. Jehuda sagte: Es sind vierzig Hauptarbeiten<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>weniger eine, und man ist nur einmal schuldig. Dem ist ja aber nicht so, wir haben ja gelernt, es gebe vierzig Hauptarbeiten weniger eine, und auf unsere Frage, wozu denn die [Angabe der] Zahl n\u00f6tig sei, erwiderte R. Jo\u1e25anan, da\u00df man, wenn man sie alle bei einem Entfallen<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>ausge\u00fcbt hat, wegen jeder besonders schuldig sei!? Lies: man ist wegen einer von ihnen<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>nicht schuldig. Er lehrt uns daher, da\u00df dies<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>zu denen geh\u00f6re, \u00fcber die kein Zweifel obwaltet.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Das Meer aber, die Ebene, der S\u00e4ulengang und das Neutralgebiet gleichen weder dem Privatgebiete noch dem \u00f6ffentlichen Gebiete. Die Ebene gleicht also weder dem Privatgebiete, noch dem \u00f6ffentlichen Gebiete, und [dem widersprechend] haben wir ja gelernt, die Ebene werde im Sommer bez\u00fcglich des \u0160abbathgesetzes als Privatgebiet und bez\u00fcglich der Unreinheit<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>als \u00f6ffentliches Gebiet, und in der Regenzeit bez\u00fcglich beider als Privatgebiet betrachtet!? U\u0351la erwiderte: Tats\u00e4chlich gilt sie als Neutralgebiet, nur nennt er sie deshalb Privatgebiet,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n<p>weil sie kein \u00f6ffentliches Gebiet ist. R. A\u0161i erwiderte: Wenn sie eine Umz\u00e4unung hat. So sagte auch U\u0351la im Namen R. Jo\u1e25anans : Wenn man etwas<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>in ein nicht mit der Wohnung verbundenes Gehege, das gr\u00f6\u00dfer ist als eine Zweise\u00e1fl\u00e4che oder gar in ein solches von einem Kor oder zwei Kor, wirft, so ist man schuldig, denn es ist ein geschlossener Raum, der nur nicht bewohnt wird.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df R. A\u0161i nicht wie U\u0351la erwidert<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>hat, weshalb aber erwiderte U\u0351la nicht [wie R. A\u0161i], nach seiner eigenen Lehre?<\/p>\n<p>Man kann folgendes entgegnen: wieso nennt er sie, wenn sie eine Umz\u00e4unung hat, Ebene, solches ist ja ein Gehege!?<\/p>\n<p>Und R. A\u0161i!?<\/p>\n<p>Er nennt es ja Privatgebiet.<\/p>\n<p>Das Neutralgebiet. Gelten denn jene alle nicht als Neutralgebiet!? Als R. Dimi kam, erkl\u00e4rte er im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies ist wegen eines Winkels an einem \u00f6ffentlichen Gebiete n\u00f6tig; obgleich die Menge sich oftmals durchdr\u00e4ngt und da hineingeht, so gilt er dennoch, da seine Benutzung unbequem ist, als Neutralgebiet. Als R. Dimi kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans: [Der Raum] zwischen den Marktpalissaden wird als Neutralgebiet betrachtet.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Da man, obgleich die Menge da verkehrt, da nicht frei gehen kann, wird er als Neutralgebiet betrachtet. R. Zera sagte im Namen R. Jirmejas: Die Rank vor den Marktpalissaden gilt als Neutralgebiet. Nach dem, der dies vom [Raume] zwischen den Palissaden lehrt, gilt dies um so mehr von der Bank, und nach dem, der dies von der Bank lehrt, gilt dies nur von der Bank, da ihre Benutzung unbequem ist, nicht aber vom [Raume] zwischen den Palissaden, dessen Benutzung bequemer ist. Eine andere Lesart: [Der Raum] zwischen den S\u00e4ulen aber wird, da die Menge da oft verkehrt, als \u00f6ffentliches Gebiet betrachtet.<\/p>\n<p>Rabba b. \u0160ila sagte im Namen R. \u1e24isdas : Wenn ein Ziegelstein auf der Stra\u00dfe steht und jemand<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>etwas wirft, und es an diesem kleben bleibt, so ist er schuldig, wenn aber auf diesem, so ist er<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>frei. Abajje und Raba sagen beide: Nur dann, wenn er drei [Handbreiten] hoch ist, wo die Leute darauf nicht treten, Dornen und Disteln aber, auch wenn sie keine drei [Handbreiten] hoch sind. \u1e24ija b. Rabh sagte, auch Dornen und Disteln<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>, aber nicht Kot. R. A\u0161i sagte, auch Kot.<\/p>\n<p>Rabba, aus der Schule R. \u0160ilas, sagte: Als R. Dimi kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans: Kein Neutralgebiet unter vier [Handbreiten]. Hierzu sagte R. \u0160e\u0161eth: Es reicht bis zehn [Handbreiten in die H\u00f6he].<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: es reicht bis zehn? Wollte man sagen, nur wenn es eine Umz\u00e4unung von zehn [Handbreiten] hat, gelte es als Neutralgebiet, wenn aber nicht, gelte es nicht als Neutralgebiet, so sagte ja R. Gidel im Namen des R. \u1e24ija b. Joseph im Namen Rabhs, da\u00df wenn ein Haus innen keine zehn [Handbreiten hoch] ist und seine Decke es auf zehn erg\u00e4nzt, man auf dem ganzen Dache umhertragen d\u00fcrfe, innen aber nur vier Ellen<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, unter \u00bbes reicht bis zehn\u00ab ist zu verstehen, nur bis zehn [Handbreiten] ist es Neutralgebiet, oberhalb zehn Handbreiten ist es nicht mehr Neutralgebiet. So sagte auch \u0160emu\u00e9l zu R. Jehuda: Scharfsinniger, frage nicht bei Angelegenheiten des \u0160abbaths \u00fcber F\u00e4lle oberhalb zehn [Handbreiten].<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht: wollte man sagen, da\u00df es oberhalb zehn [Handbreiten] kein Privatgebiet mehr gebe, so sagte ja R. \u1e24isda, da\u00df, wenn jemand auf Privatgebiet eine Stange [in den Boden] steckt und einer<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>etwas wirft, und es oben liegen bleibt, er schuldig sei, auch wenn sie hundert Ellen hoch ist, weil das Privatgebiet bis zum Himmel steigt!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n<p>Und wollte man sagen, da\u00df es oberhalb zehn [Handbreiten] kein \u00f6ffentliches Gebiet mehr gebe, so ist dies ja eine Mi\u0161na, denn wir haben gelernt, da\u00df, wenn jemand etwas vier Ellen an eine Wand wirft, so ist es, wenn oberhalb der zehn Handbreiten ebenso, als w\u00fcrde er in die Luft werfen, und wenn unterhalb der zehn Handbreiten, als w\u00fcrde er auf die Erde werfen!?\u2013 Vielmehr, dies bezieht sich auf das Neutralgebiet, da\u00df es n\u00e4mlich oberhalb zehn [Handbreiten] kein Neutralgebiet mehr gebe. Die Rabbanan haben hierbei die Erleichterungen des Privatgebietes und die Erleichterungen des \u00f6ffentlichen Gebietes angewendet; die Erleichterungen des Privatgebietes, da\u00df es nur dann als Neutralgebiet gilt, wenn es eine Fl\u00e4che von vier [Handbreiten] hat, wenn aber nicht, so ist es nichts als Freigebiet, und die Erleichterungen des \u00f6ffentlichen Gebietes, da\u00df es nur bis zehn Handbreiten als Neutralgebiet gilt, oberhalb zehn Handbreiten gilt es nicht mehr als Neutralgebiet.<\/p>\n<p>Der Text. R. Gidel sagte im Namen des R. \u1e24ija b. Joseph im Namen Rabhs: Wenn ein Haus innen keine zehn [Handbreiten hoch] ist und seine Decke es auf zehn erg\u00e4nzt, so darf man auf dem ganzen Dache umhertragen, innen aber nur vier Ellen. Abajje sagte: Hat man darin eine Vertiefung von vier zu vier [Handbreiten] gegraben und dadurch [die H\u00f6he] auf zehn erg\u00e4nzt, so darf man im ganzen Innenraume umhertragen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil es<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>als zum Privatgebiete geh\u00f6rende Nische gilt und Nischen des Privatgebietes gelten als Privatgebiet. Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: Nischen nach dem Privatgebiete gelten als Privatgebiet, Nischen nach dem \u00f6ffentlichen Gebiete gelten, wie Abajje sagt, als \u00f6ffentliches Gebiet, und wie Raba sagt, nicht als \u00f6ffentliches Gebiet. Raba sprach zu Abajje: Womit ist es, nach deiner Ansicht, Nischen nach dem \u00f6ffentlichen Gebiete gelten als \u00f6ffentliches Gebiet, hierbei anders, als bei jenem Falle, von dem R. Dimi, als er kam, im Namen R. Jo\u1e25anans sagte, es sei n\u00f6tig<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>wegen eines Winkels an einem \u00f6ffentlichen Gebiete : dieser sollte doch einer Nische nach dem \u00f6ffentlichen Gebiete gleichen!?<\/p>\n<p>Da ist die Benutzung nicht bequem, hierbei ist die Benutzung bequem.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn jemand etwas vier Ellen an eine Wand oberhalb zehn [Handbreiten] wirft, so ist es ebenso, als w\u00fcrde er in die Luft werfen, und wenn unterhalb zehn Handbreiten, als w\u00fcrde er auf die Erde werfen. Dagegen wandten wir ein: Wieso ist das ebenso, als w\u00fcrde er auf die Erde werfen, es bleibt ja nicht liegen<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>!? Und R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte, sie lehrten dies von einem klebrigen St\u00fccke Feigenkuchen. Wozu braucht er, wenn du sagst, Nischen nach dem \u00f6ffentlichen Gebiete gelten als \u00f6ffentliches Gebiet, dies auf ein klebriges St\u00fcck Feigenkuchen zu beziehen, sollte er es auf eine Nische beziehen!? Manchesmal erwiderte er: Anders ist es bei einem Steine oder einem Gegenstande, da er zur\u00fcckprallt<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>. Und manchesmal erwiderte er: Hier handelt es sich um eine Wand, die keine Nische hat.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Er lehrt im Anfangssatze, wenn oberhalb zehn Handbreiten, sei es ebenso, als w\u00fcrde er in die Luft werfen. Wieso ist es, wenn du sagen wolltest, es handle sich um eine Wand, die eine Nische hat, ebenso, als w\u00fcrde er in die Luft werfen, es bleibt ja in der Nische liegen!? Wolltest du sagen, die Mi\u0161na handle von dem Falle, wenn sie keine vier zu vier [Handbreiten] hat, so sagte ja R. Jehuda im Namen R. \u1e24ijas, da\u00df, wenn jemand etwas oberhalb zehn Handbreiten wirft und es in einer Nische irgend wie gro\u00df liegen bleibt, wir hierbei den Streit zwischen R. Me\u00edr und den Rabbanan haben; R. Me\u00edr ist der Ansicht, man vertiefe, um zu erg\u00e4nzen<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>, und die Rabbanan sind der Ansicht, man vertiefe nicht, um zu erg\u00e4nzen. Hieraus ist also zu entnehmen, da\u00df es sich um eine Wand handelt, die keine Nische hat. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Der Text. R. \u1e24isda sagte : Wenn jemand auf Privatgebiet eine Stange [in den Boden] steckt und einer etwas wirft, und es oben liegen bleibt, so ist dieser schuldig, auch wenn sie hundert Ellen hoch ist, weil das Privatgebiet bis zum Himmel steigt. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df R. \u1e24isda der Ansicht Rabbis ist, denn es wird gelehrt: Wenn jemand etwas wirft und es auf einem Vorsprung irgend wie gro\u00df liegen bleibt, so ist er nach Rabbi schuldig, und nach den Weisen frei. Demnach ist kein Raum von vier zu vier [Handbreiten] erforderlich. Abajje entgegnete: Bez\u00fcglich<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n<p>eines Privatgebietes bestreitet niemand die Ansicht R. \u1e24isdas, hier aber handelt es sich um den Fall, wenn ein Baum auf Privatgebiet steht und seine Zweige sich \u00fcber \u00f6ffentliches Gebiet neigen, und jemand etwas wirft und es auf einem Zweige liegen bleibt; Rabbi ist der Ansiebt, wir sagen, der Zweig geb\u00f6re zum Stamme, und die Rabbanan sind der Ansicht, wir sagen nicht, der Zweig geh\u00f6re zum Stamme<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Wer einen Bienenkorb, der zehn [Handbreiten] hoch und keine sechs<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>breit ist, in ein \u00f6ffentliches Gebiet wirft, ist schuldig; ist er sechs breit, so ist er<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>frei. Raba sagt, auch wenn er keine sechs breit ist, sei er frei.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil es nicht m\u00f6glich ist, da\u00df manche Rohrst\u00e4be die H\u00f6he von zehn [Handbreiten] nicht \u00fcberragen<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>. St\u00fclpt er ihn um mit der M\u00fcndung nach unten, so ist er schuldig, wenn er etwas \u00fcber sieben [Handbreiten hoch ist], und frei, wenn siebeneinhalb<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>. R. A\u0161i sagt, auch wenn siebeneinhalb, sei er schuldig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die W\u00e4nde sind wegen des Innenraumes da<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Wenn jemand etwas wirft und es auf einem neun [Handbreiten hohen] und vier breiten Pfahle liegen bleibt, auf dem die Leute umzuschultern pflegen, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Unter drei [Handbreiten] treten die Leute darauf, von drei bis neun treten sie nicht und schultern sie nicht darauf um, wenn neun, so schultern sie entschieden darauf um. Abajje sprach zu R. Joseph: Wie ist es mit einer Grube<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Bei einer Grube ebenso. Raba sagte: Bei einer Grube nicht.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die Benutzung im Notfalle gilt nicht als Benutzung. R. Ada b. Mathna wandte gegen Raba ein: Wenn sich sein zehn [Handbreiten] hoher und vier breiter Korb auf \u00f6ffentlichem Gebiete befindet, so darf man nicht aus diesem in \u00f6ffentliches Gebiet noch aus \u00f6ffentlichem Gebiete in dieses um tragen; ist er kleiner, so darf man um tragen. Dasselbe gilt auch von einer Grube. Dies bezieht sich wohl [auch] auf den Schlu\u00dfsatz!?<\/p>\n<p>Nein, [nur] auf den<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n<p>Anfangssatz. Er wandte gegen ihn ein: Wenn jemand eine Ruhest\u00e4tte f\u00fcr den \u0160abbath<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>auf \u00f6ffentlichem Gebiete errichten will und seinen E\u0351rub in eine Grube oberhalb zehn Handbreiten legt, so ist sein E\u0351rub g\u00fcltig, wenn unterhalb zehn Handbreiten, so ist sein E\u0351rub ung\u00fcltig. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn die Grube zehn [Handbreiten tief] ist, und \u00bboberhalb\u00ab hei\u00dfe, wenn man ihn hoch<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>niederlegt, und \u00bbunterhalb\u00ab hei\u00dfe, wenn man ihn tief niederlegt, was w\u00e4re dann der Unterschied, ob oben oder unten, er befindet sich ja in diesem Gebiete, w\u00e4hrend sein E\u0351rub sich in einem anderen Gebiete<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>befindet!? Doch wohl<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, wenn die Grube keine zehn [Handbreiten tief] ist, und er lehrt, sein E\u0351rub sei g\u00fcltig; demnach gilt die Benutzung im Notfalle als Benutzung!? Manchesmal erwiderte er: Wenn er und sein E\u0351rub sich auf einem Neutralgebiete<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>befinden, und er nennt ihn deshalb \u00f6ffentliches Gebiet, weil er kein Privatgebiet ist. Und manchesmal erwiderte er : Wenn er sich auf \u00f6ffentlichem Gebiete befindet, sein E\u0351rub aber auf einem Neutralgebiete. Dies nach Rabbi, welcher sagt, all das, wobei nur das Feiern<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>ber\u00fccksichtigt worden ist, haben sie bei D\u00e4mmerung<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>nicht verboten. Glaube aber nicht, da\u00df ich dich nur abweisen will, vielmehr ist es tats\u00e4chlich so, denn wir haben gelernt: Wer etwas vier Ellen in einen Sumpf wirft, durch den ein \u00f6ffentlicher Weg f\u00fchrt, ist schuldig. Wie tief darf der Sumpf sein? Weniger als zehn Handbreiten. Wer etwas vier Ellen auf<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>einem Sumpfe wirft, durch den ein \u00f6ffentlicher Weg f\u00fchrt, ist schuldig. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df er zweimal vom Sumpfe lehrt, einmal, wenn im Sommer, und einmal, wenn in der Regenzeit. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur vom Sommer gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil sich die Leute k\u00fchlen<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>wollen, nicht aber in der Regenzeit. Und w\u00fcrde er es nur von der Regenzeit gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil man ihn zuweilen benutzt, da es [ohnehin] schmutzig ist, nicht aber im Sommer. Daher ist beides n\u00f6tig. Wozu aber lehrt er zweimal \u00bbf\u00fchrt\u00ab?<\/p>\n<p>Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, da\u00df nur das Gehen im Notfalle als Gehen gilt, nicht aber gilt sonst die Benutzung im Notfalle als Benutzung. Schlie\u00dfe dies hieraus.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Wenn man ein Bund Rohr hinwirft und aufrichtet, hinwirft und aufrichtet<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>, so ist man nur dann schuldig, wenn man es vom Boden hochhebt.<\/p>\n<p>\u00abWenn jemand auf der Schwelle steht, so darf er etwas vom Hausherrn nehmen oder ihm geben, vom Armen nehmen oder ihm geben.\u00bb Was f\u00fcr eine Schwelle ist hier gemeint: wollte man sagen eine Schwelle, die \u00f6ffentliches Gebiet ist, wieso darf er vom Hausherrn nehmen, er bringt ja aus Privatgebiet in off entliches Gebiet, wenn eine Schwelle, die Privatgebiet ist, wieso darf er vom Armen nehmen, er bringt ja aus \u00f6ffentlichem Gebiete in Privatgebiet, und wenn eine Schwelle, die Neutralgebiet ist, wieso darf er von vornherein nehmen und geben, schlie\u00dflich ist ja auch dies verboten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, eine Schwelle, die nur Freigebiet ist, wenn sie beispielsweise keine vier zu vier [Handbreiten] hat. So sagte R. Dimi, als er kam, im Namen R. Jo\u1e25anans: Auf einem Raume, der keine vier zu vier Handbreiten hat, d\u00fcrfen, die sich im Privatgebiete befinden, und die sich im \u00f6ffentlichen Gebiete befinden, umschultern, nur d\u00fcrfen sie nicht austauschen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Nur darf er nicht vom Hausherrn nehmen und dem Armen geben oder vom Armen nehmen und dem Hausherrn geben; hat er genommen und gegeben, so sind alle drei frei. Dies w\u00e4re eine Widerlegung Rabas, denn Raba sagte, wer etwas auf \u00f6ffentlichem Gebiete<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n<p>vier Ellen tr\u00e4gt, sei schuldig, auch wenn er es ganz hoch<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Da bleibt es nicht liegen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>, hierbei bleibt es liegen.<\/p>\n<p>\u00abManche sagen, die Schwelle sei eines von beiden Gebieten; ist die T\u00fcr offen, so geh\u00f6rt sie zum Innenraume, ist die T\u00fcr geschlossen, so geh\u00f6rt sie zum Au\u00dfenraume.\u00bb Auch wenn sie keinen Pfosten<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>hat, aber R. \u1e24ama b. Gorja sagte ja im Namen Rabhs, der Innenraum der T\u00fcr ben\u00f6tige noch eines anderen Pfostens, um erlaubt zu sein!? Wolltest du sagen, wenn sie keine vier zu vier [Handbreiten] hat, so sagte ja R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs, der Innenraum der T\u00fcr ben\u00f6tige, selbst wenn er keine vier zu vier [Handbreiten] hat, noch eines anderen Pfostens, um erlaubt zu sein!? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Hier handelt es sich um die Schwelle einer Durchgangsgasse, die zur H\u00e4lfte eine Ober seh welle und zur H\u00e4lfte keine Oberschwelle hat, die Oberschwelle nach der Innenseite; ist die T\u00fcr offen, so geh\u00f6rt sie zum Innenraume, ist die T\u00fcr geschlossen, so geh\u00f6rt sie zum Au\u00dfenraume. R. A\u0161i erwiderte: Tats\u00e4chlich handelt es sich hier um eine Stubenschwelle, wenn sie n\u00e4mlich zwei Oberschwellen hat, von denen weder die eine noch die andere vier, und [der Raum] zwischen beiden keine drei [Handbreiten] hat, und die T\u00fcr sich in der Mitte befindet; ist die T\u00fcr offen, so geh\u00f6rt sie zum Innenraume, ist die T\u00fcr geschlossen, so geh\u00f6rt sie zum Au\u00dfenraume<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abIst die Schwelle zehn [Handbreiten] hoch und vier breit, so ist sie ein Gebiet f\u00fcr sich.\u00bb Dies ist also eine St\u00fctze f\u00fcr R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi sagte: R. Me\u00edr sagte: \u00dcberall, wo von zwei [\u0160abbath]gebieten die Rede ist, die aber ein [Interessen]gebiet sind, beispielsweise eine zehn [Handbreiten] hohe und vier breite S\u00e4ule auf einem Privatgebiete, ist es verboten, darauf umzuschultern, mit R\u00fccksicht auf einen H\u00fcgel auf \u00f6ffentlichem Gebiete<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF KURZ VOR DEM<\/small> V<small>ESPERGEBETE SICH NICHT VOR DEN<\/small> B<small>ARBIER SETZEN, BEVOR MAN DAS<\/small> G<small>EBET VERRICHTET HAT<\/small>. A<small>UCH GEHE MAN DANN NICHT INS<\/small> B<small>AD, NICHT IN DIE<\/small> G<small>ERBEREI, NICHT ZU<\/small> T<small>ISCH UND NICHT ZU<\/small> G<small>ERICHT; HAT MAN ABER BEREITS BEGONNEN, SO BRAUCHT MAN NICHT ZU UNTERBRECHEN.<\/small> M<small>AN UNTERBRECHE, UM DAS<\/small> \u0160<small>EMA\u0351 ZU LESEN, NICHT ABER, UM DAS<\/small> G<small>EBET ZU VERRICHTEN.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Kurz vor welchem Vespergebete: wollte man sagen, vor dem gro\u00dfen Vespergebete<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>, weshalb denn nicht, es ist ja noch am Tage gen\u00fcgend Zeit vorhanden; doch wohl kurz vor dem kleinen Vespergebete, dennoch braucht man, wenn man bereits begonnen hat, nicht zu unterbrechen, somit w\u00e4re dies eine Widerlegung des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi!? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte n\u00e4mlich: Sobald die Zeit des Vespergebetes heranreicht, darf man nichts kosten, bevor man das Vespergebet verrichtet hat.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich vor dem gro\u00dfen Vespergebete, hier aber handelt es sich um eine Haarfrisur [nach Art] des Ben Elea\u0351sa<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>; nicht ins Bad, um alle Prozeduren des Bades vorzunehmen; nicht in die Gerberei, in eine gro\u00dfe Gerberei ; nicht zu Tisch, zu einer gro\u00dfen Mahlzeit; nicht zu Gericht, bei Beginn der Gerichtsverhandlung. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Tats\u00e4chlich zu unserer [gew\u00f6hnlichen] Haarschur; man darf sich jedoch von vornherein nicht hinsetzen, weil die Schere zerbrechen k\u00f6nnte. Nicht ins Bad, auch um nur zu schwitzen; von vornherein nicht, weil man ohnm\u00e4chtig werden k\u00f6nnte. Nicht in eine Gerberei, auch um etwas nachzusehen; von vornherein nicht, weil man einen Schaden bemerken und abgelenkt werden k\u00f6nnte. Nicht zu Tisch, auch zu einer kleinen Mahlzeit; von vornherein nicht, weil es sich hinziehen k\u00f6nnte. Nicht zu Gericht, auch beim Schlusse der Verhandlung; von vornherein nicht, weil ein Grund zur Umsto\u00dfung des Urteils gefunden werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wann hat das Haarschneiden begonnen<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>? R. Abin erwiderte: Sobald man den Barbiermantel auf den Scho\u00df gelegt hat.<\/p>\n<p>Wann hat das Baden begonnen? R. Abin erwiderte : Sobald man den Mantel abgelegt hat.<\/p>\n<p>Wann hat das Gerben begonnen? [R. Abin erwiderte:] Sobald man [die Sch\u00fcrze] auf der Schulter befestigt hat.<\/p>\n<p>Wann hat die Mahlzeit begonnen?<\/p>\n<p>Rabh sagt, sobald man die H\u00e4nde gewaschen hat; R. \u1e24anina sagt, sobald man den G\u00fcrtel gel\u00f6st hat. Sie streiten aber nicht; dies f\u00fcr uns, jenes f\u00fcr sie<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Nach dem, der der Ansicht ist, das Abendgebet sei Freigestelltes, bel\u00e4stigen<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>wir unsere Genossen in Babylonien nicht, sobald sie den G\u00fcrtel gel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>Bel\u00e4stigen wir sie denn nach dem, der der Ansicht ist, es sei Pflicht, das Vespergebet ist ja nach aller Ansicht Pflicht, dennoch haben wir gelernt, da\u00df, wenn man bereits begonnen hat, man nicht zu unterbrechen brauche, und R. \u1e24anina sagte, sobald man den G\u00fcrtel gel\u00f6st hat!?<\/p>\n<p>Hierbei ist Trunkenheit nicht zu ber\u00fccksichtigen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n<p>da<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>aber ist Trunkenheit zu ber\u00fccksichtigen. Oder auch: f\u00fcr das Vespergebet ist eine Zeit festgesetzt, daher ist man \u00e4ngstlich und vers\u00e4umt es nicht, das Abendgebet aber hat die ganze Nacht Zeit, daher ist man nicht \u00e4ngstlich, und man k\u00f6nnte es vers\u00e4umen. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Ist es denn eine besondere Last, den G\u00fcrtel umzubinden!? Ferner kann man sich ja hinstellen und so beten!?<\/p>\n<p>Weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>bereite dich vor, Jisra\u00e9l, deinem Gott gegen\u00fcberzutreten.<\/em><\/p>\n<p>Raba b. R. Hon a pflegte Schuhe anzuziehen und dann zu beten, indem er sagte: <em>Bereite dich vor &amp;c.<\/em> Raba pflegte das Obergewand abzulegen, die H\u00e4nde aneinander zu reiben und dann zu beten, indem er sagte : Wie ein Sklave vor seinem Herrn. R. A\u0161i erz\u00e4hlte : Ich sah, wie R. Kahana, wenn Ungl\u00fcck auf der Welt war, das Obergewand abzulegen, die H\u00e4nde aneinander zu reiben und dann zu beten pflegte, indem er sagte: Wie ein Sklave vor seinem Herrn. Wenn Frieden auf der Welt war, pflegte er sich anzukleiden, zu bedecken, einzuh\u00fcllen und dann zu beten, indem er sagte: <em>Bereite dich vor, Jisra\u00e9l, deinem Gott gegen\u00fcberzutreten.<\/em><\/p>\n<p>Als einst Raba bemerkte, wie R. Hamnuna sein Gebet in die L\u00e4nge zog, sprach er: Sie lassen das ewige Leben und befassen sich mit dem zeitlichen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>Leben. Jener aber war der Ansicht, die Zeit des Gebetes f\u00fcr sich, und die Zeit der Tora f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sa\u00df vor R. Zera, und da beide sich mit der Er\u00f6rterung einer Lehre befa\u00dften, versp\u00e4teten sie das Gebet, und R. Jirmeja beeilte sich. Da las R. Zera \u00fcber <em>ihn<\/em>:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>Wer sein Ohr abwendet, um die Lehre nicht zu h\u00f6ren, dessen Gebet ist ein Greuel.<\/em><\/p>\n<p>Wann hat die Gerichtsverhandlung begonnen?<\/p>\n<p>[Hier\u00fcber streiten] R. Jirmeja und R. Jona; einer sagt, sobald die Richter ihre M\u00e4ntel anlegen, und einer sagt, sobald die Proze\u00dfgegner beginnen. Sie streiten aber nicht; dies in dem Falle, wenn sie bereits Gerichtsverhandlungen vorhatten, und jenes in dem Falle, wenn sie noch keine Gerichtsverhandlung vorhatten.<\/p>\n<p>R. Ami und R. Asi sa\u00dfen zwischen den S\u00e4ulen [des Lehrhauses] und lernten, und von Zeit zu Zeit klopften sie an den Riegel der T\u00fcr, indem sie sprachen: Hat jemand eine Proze\u00dfsache, so trete er ein.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda und Rabba b. R. Hona sa\u00dfen den ganzen Tag zu Gericht, und das Herz ward ihnen schwach. Da trug ihnen R. \u1e24ija b. Rabh aus Diphte folgende Lehre vor :<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>Das Volk trat vor Mo\u0161e vom Morgen bis zum Abend.<\/em> Sollte es dir denn in den Sinn kommen, da\u00df Mo\u0161e den ganzen Tag dasa\u00df und Recht sprach, wann h\u00e4tte er sich mit der Tora befa\u00dft? Dies besagt vielmehr, da\u00df die Schrift jedem Richter, der ein richtiges Urteil der Wahrheit wegen f\u00e4llt, wenn auch nur eine Stunde, es anrechnet, als w\u00e4re er mit dem Heiligen, gepriesen sei er, am Sch\u00f6pfungswerke beteiligt, denn hier hei\u00dft es : <em>das Volk trat vor Mo\u0161e vom Morgen bis zum Abend,<\/em> und dort<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>es ward Abend und es ward Morgen, ein Tag.<\/em><\/p>\n<p>Wie lange sitze man zu Gericht? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Bis zur Mahlzeit. R. \u1e24ama sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers: es hei\u00dft:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>Wehe dir, Land, dessen K\u00f6nig ein Knabe, dessen F\u00fcrsten<\/em><a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><em>am Morgen schmausen. Heil dir Land, dessen K\u00f6nig ein Edler, dessen F\u00fcrsten zu rechter Zeit speisen; in Mannhaftigkeit und nicht in V\u00f6llerei;<\/em> in der Mannhaftigkeit der Tora und nicht in der V\u00f6llerei des Weines.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: In der ersten Stunde speisen Ludim<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>, in der zweiten speisen R\u00e4uber, in der dritten speisen Erbschafter<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>, in der vierten speisen Arbeiter, in der f\u00fcnften speisen gew\u00f6hnliche Leute.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Papa sagte ja, in der vierten speisen gew\u00f6hnliche Leute!?<\/p>\n<p>Vielmehr, in der vierten speisen gew\u00f6hnliche Leute, in der f\u00fcnften speisen Arbeiter. In der sechsten speisen Schriftgelehrte; [speist man] sp\u00e4ter, so ist es ebenso, als wenn man einen Stein in einen Schlauch wirft. Abajje sagte: Dies nur, wenn man morgens nichts gekostet hat, hat man aber morgens etwas gekostet, so ist nichts dabei.<\/p>\n<p>R. Ada b. Ahaba sagte : Man darf sein Gebet im Bade verrichten. Man wandte ein: Wenn man in das Badehaus<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>kommt, in den Raum, in dem die Leute bekleidet sind, so darf man da das \u0160ema\u0351 lesen, das Gebet verrichten, selbstverst\u00e4ndlich Frieden bieten und die Tephillin anlegen, und selbstverst\u00e4ndlich braucht man sie nicht abzulegen. Wenn in den Raum, in dem die Leute teils nackt und teils bekleidet sind, so darf man da Frieden bieten, jedoch nicht [das \u0160ema\u0351] lesen und das Gebet verrichten; die Tephillin braucht man da nicht abzulegen, darf sie aber nicht anlegen. Wenn in den Raum, in dem die Leute nackt sind, so darf man da nicht Frieden bieten, und um so weniger [das \u0160ema\u0351] lesen und das Gebet verrichten; man mu\u00df da die Tephillin abnehmen, und selbstverst\u00e4ndlich darf man sie nicht anlegen!?<\/p>\n<p>R. Ada b. Ahaba spricht von einem Bade, in dem keine Menschen sich befinden.<\/p>\n<p>R. Jose b. \u1e24anina sagte ja aber, wenn sie von einem Bade sprechen, so gelte es auch von einem, in dem keine Menschen sind, wenn sie von einem Aborte sprechen, so gelte es auch von einem, in dem kein Kot ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Ada [b. Ahaba] spricht von einem neuen.<\/p>\n<p>Aber Rabina fragte ja, wie es denn sei, wenn man ihn als Abort nur bestimmt hat, ob die Bestimmung entscheidend sei oder nicht, und es wurde ihm nicht entschieden, und dasselbe gilt wohl auch von einem Bade!?<\/p>\n<p>Nein, vielleicht ist es bei einem<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n<p>Aborte anders, der ekelhaft ist.<\/p>\n<p>\u00abSo darf man da nicht Frieden bieten.\u00bb Dies ist also eine St\u00fctze f\u00fcr R.Hamnuna, der im Namen U\u0351las sagte, da\u00df man nicht im Badehause seinem N\u00e4chsten Frieden bieten d\u00fcrfe, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><em>und er nannte ihn \u00bbder Herr ist Frieden\u00ab.<\/em><\/p>\n<p>Demnach ist es auch verboten, im Aborte [das Wort] Wahrheit auszusprechen, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a><em>der wahrhaftige Gott<\/em>!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so sagte ja Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs, da\u00df es erlaubt sei, im Aborte [das Wort] Wahrheit auszusprechen.<\/p>\n<p>Der Gottesname selber wird nicht so genannt, denn wir \u00fcbersetzen: <em>der wahrhaftige Gott,<\/em> w\u00e4hrend der Gottesname selber \u00bbFriede\u00ab genannt wird, wie es hei\u00dft: <em>und er nannte ihn \u00bbder Herr ist Frieden\u00ab .<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Geschenk macht, so mu\u00df er es ihm kund tun, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>um kund zu tun, da\u00df ich der Herr bin, der euch heiligt.<\/em> Desgleichen wird gelehrt: <em>Um kund zu tun, da\u00df ich der Herr bin, der euch heiligt.<\/em> Der Heilige, gepriesen sei er, sprach n\u00e4mlich zu Mo\u0161e: Ich hahe ein kostbares Geschenk in meiner Schatzkammer, dessen Name ist \u0160abbath, und ich will es den Jisra\u00e9liten schenken, geh und tue es ihnen kund. Hieraus folgernd sagte R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l: Wer einem Kinde Brot gibt, tue es der Mutter kund.<\/p>\n<p>Wie mache man dies? Abajje erwiderte: Er bestreiche es mit \u00d6l, oder man trage ihm etwas Schminke auf.<\/p>\n<p>Wie aber jetzt, wo wir Zauberei bef\u00fcrchten? R. Papa erwiderte: Man bestreiche es mit derselben Art.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. \u1e24ama b. \u1e24anina sagte ja, wer seinem N\u00e4chsten ein Geschenk macht, brauche ihm dies nicht kund zu tun, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><em>und Mo\u0161e wu\u00dfte nicht, da\u00df die Haut seines Antlitzes strahlend geworden war, infolge seiner Unterredung mit ihm<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies bei einer Sache, die auch sonst bekannt wird, jenes bei einer Sache, die sonst nicht bekannt wird.<\/p>\n<p>Aber auch der \u0160abbath ist ja eine Sache, die auch sonst bekannt wurde!?<\/p>\n<p>Dessen Belohnung w\u00e4re nicht bekannt geworden.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda hielt zwei Priestergeschenke von einem Ochsen<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>in der Hand und sprach: Wer da kommt und mir eine neue Lehre im Namen Rabhs sagt, dem gebe ich sie. Da sprach Raba b. Me\u1e25asja zu ihm: Folgendes sagte Rabh: Wenn jemand seinem N\u00e4chsten ein Geschenk macht, so mu\u00df er es ihm kund tun, denn es hei\u00dft: <em>um kund zu tun, da\u00df ich der Herr bin, der euch heiligt.<\/em> Da gab er sie ihm. Hierauf sprach dieser : Sind dir die Lehren Rabhs so sehr lieb? Jener erwiderte : Jawohl. Da sprach dieser : Das ist es, was Rabh gesagt hat: Das Kleid ist seinem Tr\u00e4ger teuer. Jener versetzte: Das hat Rabh gesagt? Das andere ist mir lieber als das erste; h\u00e4tte ich bei mir ein zweites [Geschenk], so w\u00fcrde ich es dir gegeben haben. Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Nie zeichne ein Vater ein Kind vor den anderen aus; denn wegen eines Kleides im Gewichte von zweiSelai\u0351m, das Ja\u0351qob dem Joseph mehr als seinen \u00fcbrigen S\u00f6hnen gab, beneideten ihn seine Br\u00fcder, und daraus entwickelte es sich, da\u00df unsere Vorfahren nach Mi\u00e7rajim hinabzogen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Stets sei man bestrebt, in einer neubesiedelten Stadt zu wohnen, denn da sie neu besiedelt ist, sind deren S\u00fcnden wenig, wie es hei\u00dft : <a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a><em>siehe, da ist eine nahe Stadt, darin k\u00f6nnte ich fliehen, und sie ist nur gering.<\/em> Was hei\u00dft nahe: wollte man sagen, sie liegt in der N\u00e4he und ist klein, so sahen sie es ja, wozu brauchte er es ihnen zu sagen!? Vielmehr, sie ist erst seit kurzem bewohnt, und ihre S\u00fcnden sind daher gering. R. Ahm sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a><em>dorthin m\u00f6chte ich mich doch fl\u00fcchten;<\/em> der Zahlenwert [des Wortes] <em>na [doch]<\/em><a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>betr\u00e4gt einundf\u00fcnfzig, w\u00e4hrend Sedom zweiundf\u00fcnfzig<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>[Jahre bestanden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n<p>hatte]. Deren Friedensjahre waren sechsundzwanzig, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a><em>zw\u00f6lf Jahre hindurch waren sie Kedorlao\u0351mer untertan gewesen, und dreizehn Jahre waren sie abgefallen. Im vierzehnten Jahre &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Jede Stadt, deren D\u00e4cher h\u00f6her sind als das des Bethauses, wird endlich zerst\u00f6rt, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>den Tempel unseres Gottes zu erheben und seine Tr\u00fcmmer herzustellen.<\/em> Dies gilt jedoch nur von gew\u00f6hnlichen H\u00e4usern, bei T\u00fcrmen und Mauern aber ist nichts dabei. R. A\u0161i sagte: Ich werde daf\u00fcr sorgen, da\u00df Matha Me\u1e25asja nicht zerst\u00f6rt werde.<\/p>\n<p>Es ist ja aber zerst\u00f6rt worden!?<\/p>\n<p>Es ist nicht dieser S\u00fcnde wegen zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Unter einem Araber, nur nicht unter einem Ni cht Juden<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>; unter einem Nichtjuden, nur nicht unter einem Geber; unter einem Geber, nur nicht unter einem Schriftgelehrten; unter einem Schriftgelehrten, nur nicht unter einer Waise oder einer Witwe<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Jede andere Krankheit, nur keine Darmkrankheit; jedes andere Weh, nur kein Herzweh; alle anderen Schmerzen, nur keine Kopfschmerzen; alles B\u00f6se, nur nicht die Bosheit einer Frau.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: W\u00e4ren auch alle Meere Tinte, alles Binsenrohr Griffel, die Himmel Pergamentrollen und alle Menschen Schreiber, so w\u00fcrden sie dennoch die Gedankentiefe der Obrigkeit niederzuschreiben nicht verm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Welcher Schriftvers deutet hierauf? R. Me\u0161ar\u0161ija erwiderte: <a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>wie des Himmels H\u00f6he und der Erde Tiefe, so ist auch der K\u00f6nige Herz unerforschlich.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte Raba b. Me\u1e25asja im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Das Fasten ist gut f\u00fcr den [b\u00f6sen] Traum, wie das Feuer f\u00fcr Werg. R. \u1e24isda sagte : Und zwar am selben Tage. R. Joseph sagte: Sogar am \u0160abbath<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst kehrte R. Jeho\u0161ua\u0351, der Sohn R. Idis, bei R. A\u0161i ein, und sie bereiteten ihm ein dreij\u00e4hriges Kalb und sprachen zu ihm: M\u00f6ge der Meister etwas kosten. Er erwiderte ihnen: Ich verweile heute im Fasten. Jene sprachen zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was R. Jehuda gesagt hat? R. Jehuda sagte n\u00e4mlich, da\u00df man das Fasten leihen und hezahlen<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>k\u00f6nne. Da erwiderte er ihnen: Es ist ein Fasten wegen eines Traumes, und Raba b. Me\u1e25asja sagte im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs, das Fasten sei gut f\u00fcr den Traum, wie Feuer f\u00fcr Werg. Und hierzu sagte R. \u1e24isda, am selben Tage, und R. Joseph sagte, sogar am \u0160abbath.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN ABER BEREITS BEGONNEN, SO BRAUCHT MAN NICHT ZU UNTERBRECHEN.<\/small> M<small>AN UNTERBRECHE, UM DAS<\/small> \u0160<small>EMA\u0351 ZU LESEN.<\/small> Er lehrt ja bereits im Anfangssatze, da\u00df man nicht zu unterbrechen brauche<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Der Schlu\u00dfsatz bezieht sich auf das Studium der Tora. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn Genossen sich mit dem Studium der Tora befassen, so m\u00fcssen sie unterbrechen, um das \u0160ema\u0351 zu lesen, nicht aber m\u00fcssen sie unterbrechen, um das Gebet zu verrichten. R. Jo\u1e25anan sagte : Dies wurde nur f\u00fcr solche, wie R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj und Genossen gelehrt, deren Berufszweig die Tora ist, solche wie wir aber m\u00fcssen sowohl zum \u0160ema\u0351lesen als auch zum Gebete unterbrechen.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, wie man zum Gebete nicht unterbreche, so unterbreche man auch nicht zum \u0160ema\u0351lesen!?<\/p>\n<p>Was da gelehrt wird, bezieht sich auf die Interkalation<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>des Jahres. R. Ada b. Ahaba sagte n\u00e4mlich, auch lehrten es die Alten von Hagronja: R. Eiea\u0351zar b. \u00c7adoq erz\u00e4hlte: Als wir uns in Jahne mit der Intercalation des Jahres befa\u00dften, pflegten wir weder zum \u0160ema\u0351lesen noch zum Gebete zu unterbrechen.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>ER<\/small> S<small>CHNEIDER DARF NICHT KUBZ VOR DER<\/small> D<small>UNKELHEIT<\/small><a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a><small>MIT SEINER<\/small> N<small>ADEL AUSGEHEN, DENN ER K\u00d6NNTE VERGESSEN UND DAMIT<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>AUSGEHEN; DESGLEICHEN DER<\/small> S<small>CHREIBER NICHT MIT SEINEM<\/small> S<small>CHREIBROHRE.<\/small> F<small>ERNER DARF MAN NICHT BEI<\/small> L<small>AMPENLICHT DIE<\/small> K<small>LEIDER VOM<\/small> U<small>NGEZIEFER REINIGEN, AUCH NICHT LESEN.<\/small> D<small>OCH SAGTEN SIE, DER<\/small> A<small>UFSEHER D\u00dcRFE BEIM<\/small> L<small>ESEN DER<\/small> S<small>CHULKINDER ZUSEHEN, ER SELBER ABER NICHT LESEN.<\/small> D<small>ESGLEICHEN<\/small> D<small>ARF DER<\/small> F<small>LUSSBEHAFTETE NICHT ZUSAMMEN MIT DER<\/small> F<small>LUSSBEHAFTETEN SPEISEN, WEIL DIES ZUR<\/small> S<small>\u00dcNDE F\u00dcHREN K\u00d6NNTE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Man darf nicht in Privatgebiet stehen und aus \u00f6ffentlichem Gebiete trinken, oder in \u00f6ffentlichem Gebiete stehen und aus privatem Gebiete trinken; wenn man aber den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers nach dem Gebiete, aus dem man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n<p>trinkt, hin\u00fcberbeugt, so ist es erlaubt. Ebenso bei einer Kelter. Sie fragten: Wie ist es bei einem Neutralgebiete? Abajje erwiderte: Das ist ja dasselbe. Raba erwiderte: Dies<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>ist ja nur eine [rabbanitische] Ma\u00dfnahme, und wir sollten eine Ma\u00dfnahme f\u00fcr eine Ma\u00dfnahme treffen!? Abajje sagte: Dies entnehme ich aus folgendem: Er lehrt, da\u00df es sich ebenso bei einer Kelter verhalte. Welche Kelter: wollte man sagen, Privatgebiet<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>, so wurde dies ja bereits gelehrt; wollte man sagen, \u00f6ffentliches Gebiet, so wurde dies ja ebenfalls gelehrt; wahrscheinlich doch ein Neutralgebiet. Raba erkl\u00e4rte: Ebenso bei einer Kelter: bez\u00fcglich des Zehnten. Desgleichen erkl\u00e4rte R. \u0160e\u0161eth: Ebenso bei einer Kelter: bez\u00fcg lich des Zehnten. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf vom Weine \u00fcber der Kelter<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>zehntfrei trinken, ob mit hei\u00dfem oder kaltem [Wasser verd\u00fcnnt]<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Elea\u0351zar b. R. \u00c7adoq verpflichtet zu verzehnten; die Weisen sagen, mit hei\u00dfem sei er zehntpflichtig, mit kaltem frei, weil man den Rest zur\u00fcckgie\u00dft.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Der Schneider darf nicht kurz vor der Dunkelheit mit seiner Nadel ausgehen, denn er k\u00f6nnte vergessen und damit ausgehen. Doch wohl, wenn sie in seinem Gewande steckt<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nein, wenn er sie in der Hand h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Der Schneider darf mit seiner Nadel, die in seinem Gew\u00e4nde steckt, nicht ausgehen. Doch wohl am Vorabend des \u0160abbaths!?<\/p>\n<p>Nein, was hier gelehrt wird, bezieht sich nur auf den \u0160abbath.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, der Schneider d\u00fcrfe am Vorabend des \u0160abbaths bei einbrechender Dunkelheit mit seiner Nadel, die in seinem Gew\u00e4nde steckt, nicht ausgehen!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht R. Jehudas vertreten, welcher sagt, der Handwerker sei schuldig, [wenn er einen Gegenstand] nach Art seines Handwerkes [hinaustr\u00e4gt]. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Schneider darf nicht mit seiner Nadel, die in seinem Gew\u00e4nde steckt, ausgehen, noch der Schreiner mit seinem Lineal am Ohre, noch der Kr\u00e4mpler mit der Schnur am Ohre, noch der Weber mit dem Wollb\u00fcschel am Ohre, noch der F\u00e4rber mit der Probe am Halse, noch der Geldwechsler mit einem Denar am Ohre; ist er ausgegangen, so ist er frei, von vornherein aber ist es verboten<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, der Handwerker sei schuldig, [wenn er einen Gegenstand] nach Art seines Handwerkes [tr\u00e4gt], jeder andere aber sei frei.<\/p>\n<p>Das Eine lehrt, der Flu\u00dfbehaftete d\u00fcrfe nicht mit seinem Schutzbeutel ausgehen, ist er ausgegangen, sei er frei, von vornherein sei es verboten; ein Anderes aber lehrt, er d\u00fcrfe nicht ausgehen, ist er ausgegangen, sei er ein S\u00fcndopfer schuldig!? R. Joseph erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das Eine vertritt die Ansicht R. Me\u00edrs, das Andere vertritt die An sicht R. Jehudas. Abajje sprach zu ihm: Allerdings ist R. Me\u00edr dieser Ansicht bei Dingen, die in ungew\u00f6hnlicher Weise<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>getragen werden, ist er etwa dieser Ansicht auch bei Dingen, die in gew\u00f6hnlicher Weise getragen werden!? Demnach w\u00e4re, wolltest du nicht so<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>sagen, ein Laie, wenn er am \u0160abbath eine Vertiefung mit einem Spane gr\u00e4bt, nach R. Me\u00edr nicht schuldig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, erwiderte R. Hamnuna, dies ist kein Widerspruch; eines spricht von einem Flu\u00dfbehafteten, der zweimal [Flu\u00df] bemerkt hat, und eines spricht von einem Flu\u00dfbehafteten, der dreimal [Flu\u00df] bemerkt hat.<\/p>\n<p>Der Flu\u00dfbehaf tete, der zweimal [Flu\u00df] bemerkt hat, ist wohl deshalb schuldig, weil er [den Schutzbeutel] zur Untersuchung<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>braucht, und auch der Flu\u00dfbehaftete, der dreimal [Flu\u00df] bemerkt hat, braucht ihn ja, um [die Reinheitstage] abzuz\u00e4hlen<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er ihn am selben Tage<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>bemerkt hat.<\/p>\n<p>Er braucht ja [den Schutzbeutel], um seine Kleider nicht zu beschmutzen!? R. Zera erwiderte: Dieser Tanna ist der Ansicht, der Schutz vor Schmutz sei nicht in Betracht zu ziehen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn man eine Sch\u00fcssel an die Wand<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>stellt, damit sie ausgesp\u00fclt werde, so ist sie f\u00fcr Unreinheit<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>empf\u00e4nglich, wenn aber, damit die Wand nicht besch\u00e4digt werde, so<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n<p>ist sie nicht f\u00fcr Unreinheit empf\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich : da braucht man ja das Wasser nicht, hierbei aber braucht er ja den Schutzbeutel, damit er den Flu\u00df auffange !?<\/p>\n<p>Dies gleicht vielmehr dem Schlu\u00dfsatze : Wenn in eine Mulde Traufenwasser gekommen ist, so macht das aus dieser aufspritzende und \u00fcberflie\u00dfende Wasser<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich, wohl aber macht es das darin befindliche. Vielmehr, sagten Abajje und Raba beide, das ist kein Widerspruch; eines nach R. Jehuda und eines nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Man darf am Vorabend des \u0160abbaths bei einbrechender Dunkelheit mit Tephillin ausgehen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Wie Rabba b. R. Hona gesagt hat, man m\u00fcsse von Zeit zu Zeit die Tephillin betasten. Dies ist, [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, vom Stirnblatte zu folgern; das Stirnblatt enthielt nur einmal den Gottesnamen, dennoch hei\u00dft es:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><em>best\u00e4ndig soll es auf seiner Stime sein,<\/em> da\u00df er n\u00e4mlich nicht davon seine Gedanken abwende, um wieviel mehr gilt dies von den Tephillin, die vielmal den Gottesnamen enthalten. Daher denkt man an sie.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: \u1e24ananja sagt: Man mu\u00df am Vorabend des \u0160abbaths bei einbrechender Dunkelheit seine Kleider untersuchen<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte : Bedeutende Halakhoth hat das \u0160abbathgesetz.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> K<small>LEIDER NICHT VOM<\/small> U<small>NGEZIEFER REINIGEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Sie fragten : Die Kleider nicht vom Ungeziefer reinigen, auch am Tage, weil man [eine Laus] t\u00f6ten k\u00f6nnte, und zwar nach R. Elie\u0351zer, denn es wird gelehrt, R. Elie\u0351zer sagt, wenn man am \u0160abbath eine Laus t\u00f6tet, sei es ebenso, als w\u00fcrde man ein Kamel t\u00f6ten, und vor einer Lampe nicht lesen, weil man sie heranr\u00fccken k\u00f6nnte, oder ist beides nur deshalb verboten, weil man sie heranr\u00fccken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : Man darf weder die Kleider vom Ungeziefer reinigen noch vor einer Lampe lesen.<\/p>\n<p>Ist [diese Lehre] etwa deutlicher als unsere Mi\u0161nal?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf nicht die Kleider vom Ungeziefer vor einer Lampe reinigen, noch vor einer Lampe lesen. Diese geh\u00f6ren zu den Halakhoth, die man im S\u00f6ller des \u1e24ananja b. \u1e24izqija b. Garon festgesetzt hat. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df beides deshalb verboten ist, weil man sie heranr\u00fccken k\u00f6nnte. Schlie\u00dfe dies hieraus. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Selbst nachzusehen, ob es sein Gewand oder das seiner Frau ist, [ist verboten]. Raba sagte: Dies gilt nur von Gew\u00e4ndern der St\u00e4dter, die der Landleute aber erkennt man. Auch bei denen der St\u00e4dter gilt dies nur von [Kleidern] Erwachsener, die von jungen Leuten aber erkennt man.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Man darf des Anstandes wegen auf \u00f6ffentlichem Gebiete nicht die Kleider vom Ungeziefer reinigen. Desgleichen sagte auch R. Jehuda, und wie manche sagen, R.Ne\u1e25emja: Man darf des Anstandes wegen auf \u00f6ffentlichem Gebiete kein Brechmittel bereiten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand seine Kleider vom Ungeziefer reinigt, so zerreibe er es und werfe fort, t\u00f6te jedoch nicht; Abba \u0160a\u00fal sagt, man nehme es ab und werfe fort, zerreibe jedoch nicht. R. Hona sagte: Die Halakha ist, man zerreibe es und werfe fort; dies ist manierlich, selbst am Wochentage. Rabba pflegte es zu knicken, und auch R. \u0160e\u0161eth pflegte es zu knicken. Raba pflegte es in ein Becken mit Wasser zu werfen. R. Na\u1e25man sprach zu seinen T\u00f6chtern: T\u00f6tet sie und lasset mich den Ton der Widerw\u00e4rtigen h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt : R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte : Man darf keine Laus am \u0160abbath t\u00f6ten<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs; die Schule Hilleis erlaubt dies. Ebenso sagte R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l : Man darf am \u0160abbath keine Verlobung kleiner Kinder vermitteln, auch keinen Knaben zum Lernen der Schrift oder eines Handwerkes veranlassen, auch nicht Leidtragende tr\u00f6sten und Kranke besuchen<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer einen Kranken besucht, spreche: Es ist \u0160abbath, man darf nicht klagen, Genesung wird bald eintreten. R. Me\u00edr sagte: [Der \u0160abbath] kann Erbarmen veranlassen. R. Jehuda sagte: Gott<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n<p>m\u00f6ge sich deiner und aller Kranken Jisra\u00e9ls erbarmen. R. Jose sagte: Gott m\u00f6ge sich deiner unter allen Kranken Jisra\u00e9ls erbarmen. \u0160ebna aus Jeru\u0161alem pflegte bei seinem Kommen zu sagen: Friede. Bei seinem Fortgehen: Es ist \u0160abbath, man darf nicht klagen, Genesung wird bald eintreten; seine Barmherzigkeit ist gro\u00df, feiert eueren \u0160abbath in Frieden.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre des R. \u1e24anina, da\u00df n\u00e4mlich derjenige, der einen Kranken in seinem Hause hat, ihn mit anderen Kranken Jisra\u00e9ls vereinigen<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>soll, (wessen)? R. Joses. Auch sagte R. \u1e24anina: Nur widerwillig haben sie erlaubt, am \u0160abbath Leidtragende zu tr\u00f6sten und Kranke zu besuchen.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte : Wenn wir R. Elea\u0351zar folgten, einen Kranken zu besuchen, sagte er oft: [Gott] gedenke deiner zum Heile. Und oft sagte er : Der Allbarmherzige gedenke deiner zum Heile<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso aber tat er dies, R. Jehuda sagte ja, da\u00df man um seine Bed\u00fcrfnisse nie in aram\u00e4ischer Sprache bitte; auch sagte R. Jo\u1e25anan, da\u00df, wenn jemand um seine Bed\u00fcrfnisse in aram\u00e4ischer Sprache bittet, die Dienstengel sich ihm [beim Gebete] nicht anschlie\u00dfen, weil die Dienstengel die aram\u00e4ische Sprache nicht verstehen!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem Kranken, denn die G\u00f6ttlichkeit ist bei ihm. R. A\u0351nan sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs : Woher, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit den Kranken unterst\u00fctzt? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><em>der Herr wird ihn auf dem Siechbette unterst\u00fctzen.<\/em> Desgleichen wird gelehrt: Wer einen Kranken besucht, setze sich nicht auf ein Bett oder auf einen Stuhl, vielmehr h\u00fclle er sich ein und setze sich ihm gegen\u00fcber, denn die G\u00f6ttlichkeit befindet sich \u00fcber der Kopfseite des Kranken, wie es hei\u00dft: <em>der Herr wird ihn auf dem Siechbette unterst\u00fctzen.<\/em> Auch sagte Raba im Namen Rabins: Woher, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, den Kranken pflegt? Es hei\u00dft: <em>der Herr wird ihn auf dem Siechbette unterst\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p>B<small>EI<\/small> L<small>AMPENLICHT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>NICHT LESEN<\/small>. Rabba sagte : Selbst, wenn es sich zwei Mann hoch befindet, selbst zwei Ochsenstecken hoch, und selbst zehn Stockwerke \u00fcbereinander.<\/p>\n<p>Nur einer darf nicht lesen, wohl aber zwei, dagegen wird gelehrt, weder einer noch zwei!? R. Elea\u0351zar erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn sie zusammen einen Gegenstand<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>lesen, das andere, wenn sie verschiedene Gegenst\u00e4nde lesen. R. Hona sagte : Vor einer Fackel d\u00fcrfen auch zehn Personen nicht lesen. Raba sagte: Ist es ein vornehmer Mann, so darf er es. Man wandte ein: Man darf vor einer Lampe nicht lesen, weil man sie heranr\u00fccken k\u00f6nnte. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Eli\u0161a\u0351 sprach : Ich werde lesen und sie nicht heranr\u00fccken. Einst las er und war im Begriffe, sie heranzur\u00fccken. Da rief er aus: Wie bedeutend sind die Worte der Weisen, die sagten, da\u00df man vor Lampenlicht nicht lese. R. Nathan erz\u00e4hlte: Er las und r\u00fcckte [die Lampe] heran; darauf schrieb er in sein Buch: Ich, Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Eli\u0161a\u0351, habe am \u0160abbath gelesen und die Lampe heranger\u00fcckt; sobald das Heiligtum erbaut sein wird, werde ich ein fettes S\u00fcndopfer darbringen. R. Abba erwiderte : Anders R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Eli\u0161a\u0351, der sich der Tora wegen als Gemeiner betrachtete.<\/p>\n<p>Das Eine lehrt, der Tischdiener d\u00fcrfe vor Lampenlicht Trinkgef\u00e4\u00dfe und Sch\u00fcsseln besichtigen, und ein Anderes lehrt, er d\u00fcrfe nicht besichtigen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch ; eines gilt von einem st\u00e4ndigen<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>Tischdiener, und eines gilt von einem gelegentlichen Tischdiener. Wenn du aber willst, sage ich : beides von einem st\u00e4ndigen Tischdiener, dennoch ist dies kein Widerspruch; eines gilt von einer \u00d6llampe, und eines gilt von einer Naphtalampe<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>. Sie fragten : Wie ist es mit einem gelegentlichen Tischdiener bei einer \u00d6llampe? Rabh erwiderte : So<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>ist die Halakha, man entscheide aber nicht danach. R. Jirmeja [b. Abba] erwiderte: So ist die Halakha, und man entscheide danach.<\/p>\n<p>R. Jirmeja b. Abba war bei R. Asi eingekehrt, und als sein Diener etwas vor der Lampe untersuchte, sprach seine Frau zu [ihrem Manne]: Der Meister tut dies aber nicht! Dieser erwiderte: La\u00df ihn, er ist der Ansicht seines Herrn.<\/p>\n<p>D<small>OCH SAGTEN SIE, DER<\/small> A<small>UFSEHER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Du sagtest ja im Anfangssatze, er d\u00fcrfe zusehen, doch wohl, um zu lesen!?<\/p>\n<p>Nein, um sich die Anf\u00e4nge der Abschnitte zu merken<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>. Ebenso sagte Rabba b. \u0160emu\u00e9l, er d\u00fcrfe sich aber die Anf\u00e4nge der Abschnitte merken.<\/p>\n<p>Den ganzen Abschnitt aber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n<p>nicht, und dem widersprechend [wird gelehrt], R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, Schulkinder d\u00fcrfen sich vor einer Lampe die Abschnitte merken und lesen!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: nur die Anf\u00e4nge der Abschnitte, wenn du aber willst, sage ich: anders Schulkinder; da sie vor ihrem Lehrer f\u00fcrchten, werden sie nicht verleitet, [die Lampe] zu r\u00fccken<\/p>\n<p>D<small>ESGLEICHEN DARF DER<\/small> F<small>LUSSBEHAFTETE NICHT SPEISEN<\/small>. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte : Komm und siehe, wie sehr die Reinheit in Jisra\u00e9l verbreitet war; es wird nicht gelehrt, der Reine d\u00fcrfe nicht zusammen mit der Unreinen<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>speisen, sondern: der Flu\u00dfbehaftete d\u00fcrfe nicht zusammen mit der Flu\u00dfbehafteten speisen, weil dies zur S\u00fcnde f\u00fchren k\u00f6nnte. Ebenso darf ein gesetzestreuer Flu\u00dfbehafteter nicht zusammen mit einem Flu\u00dfbehaf teten aus dem gemeinen Volke speisen, weil er ihn an sich gew\u00f6hnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Was ist denn dabei, wenn er ihn an sich gew\u00f6hnt!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr, weil er ihn unreine Speisen essen lassen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>I\u00dft denn der gesetzestreue Flu\u00dfbehaf tete keine unreinen Speisen<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Dies ist eine Ma\u00dfnahme, damit er ihn nicht unfertige<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>Speisen essen lasse. Raba erwiderte: Die Mehrheit der Leute aus dem gemeinen Volke entrichtet zwar den Zehnten, aber er k\u00f6nnte ihn an sich gew\u00f6hnen und ihn auch in der Zeit seiner Reinheit unreine Speisen essen lassen.<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf die Menstruierende zusammen mit ihrem Manne schlafen, wenn beide ihre Gew\u00e4nder anhaben? R. Joseph erwiderte: Komm und h\u00f6re : Gefl\u00fcgel darf mit K\u00e4se auf einen Tisch auf getragen jedoch nicht zusammen gegessen werden<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs; die Schule Hillels sagt, nicht zusammen aufgetragen und nicht zusammen gegessen werden!?<\/p>\n<p>Anders hierbei, wo es keine verschiedenen Personen<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>sind.<\/p>\n<p>Es ist auch einleuchtend, da\u00df es bei verschiedenen Personen anders ist. Im Schlu\u00dfsatze wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Zwei G\u00e4ste d\u00fcrfen ohne Bedenken an einem Tische essen, einer Fleisch und einer K\u00e4se.<\/p>\n<p>Hierzu wurde ja aber gelehrt: R. \u1e24anin b. Ami sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies nur, wenn sie einander nicht kennen, wenn sie aber einander kennen, ist es verboten.Auch hierbei kennen sie ja einander!?<\/p>\n<p>Es ist nicht gleich; da sind es zwar verschiedene Personen, jedoch ohne Abweichung, hierbei aber sind es verschiedene Personen und mit Abweichung<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>. Manche lesen: Komm und h\u00f6re: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Zwei G\u00e4ste d\u00fcrfen an einem Tische essen, einer Fleisch und einer K\u00e4se. Hierzu wurde gelehrt: R. \u1e24anin b. Ami sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies nur, wenn sie einander nicht kennen, wenn sie aber einander kennen, ist es verboten. Hier kennen sie ja einander!?<\/p>\n<p>Da sind es zwar verschiedene Personen, jedoch ohne Abweichung, hierbei aber sind es verschiedene Personen, und mit Abweichung.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Der Flu\u00dfbehaftete darf nicht zusammen mit der Flu\u00dfbehafteten speisen, weil dies zur S\u00fcnde f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auch hier sind es zwar verschiedene Personen, jedoch ohne Abweichung.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a><em>Der nicht auf den Bergen i\u00dft und seine Augen nicht zu den G\u00f6tzen des Hauses Jisra\u00e9l erhebt, das Weib seines N\u00e4chsten nicht verunreinigt und einem menstruierenden Weibe nicht naht.<\/em> Die eigene menstruierende Frau wird der Frau seines N\u00e4chsten gleichgestellt: wie es mit der Frau seines N\u00e4ch sten verboten ist, auch wenn jeder seine Kleider anhat, ebenso ist es mit seiner menstruierenden Frau verboten, auch wenn beide ihre Kleider anhaben. Schlie\u00dfe hieraus. Er streitet gegen R. Pedath, denn R. Pedath sagte, die Tora habe nur die wirkliche Beiwohnung verboten, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a><em>keiner darf seiner Blutverwandten nahen, ihre Scham zu entbl\u00f6\u00dfen<\/em>.<\/p>\n<p>Wenn U\u0351la aus dem Lehrhause heimkehrte, pflegte er seine Schwestern auf die Brust, manche sagen, auf die H\u00e4nde zu k\u00fcssen. Er befindet sich in einem Widerspruche mit sich selber, denn U\u0351la sagte, jede Art von Ann\u00e4herung sei verboten, denn man pflegt zu sagen: Weiter, weiter, Nazir\u00e4er, herum, herum, n\u00e4here dich dem Weinberge nicht.<\/p>\n<p>In der Schule des Elijahu wurde gelehrt: Einst ereignete es sich, da\u00df ein J\u00fcnger viel gelernt, viel die Schrift gelesen und viel Umgang mit Schriftgelehrten gepflegt hat, und dennoch in der H\u00e4lfte seines Lebensalters starb. Da nahm dessen Frau seine Tephillin, brachte sie nach den Beth\u00e4usern und Lehrh\u00e4usern, und sprach zu ihnen: Es hei\u00dft in der Tora:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a><em>denn sie ist dein Leben und die Verl\u00e4ngerung deiner Tage;<\/em> warum nun ist mein Mann, der viel gelernt, viel die Schrift gelesen und viel Umgang<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13b\">Blatt 13b<\/h2>\n<p>mit Schriftgelehrten gepflegt hat, in der H\u00e4lfte seines Lebensalters gestorben !? Es war aber niemand, der ihr erwidern konnte. Als ich einst bei ihr weilte und sie mir die ganze Begebenheit erz\u00e4hlte, fragte ich sie: Meine Tochter, wie hat er sich zu dir w\u00e4hrend der Tage deiner Menstruation benommen? Sie erwiderte: Beh\u00fcte und bewahre, er hat mich nicht einmal mit dem kleinen Finger ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wie hat er sich zu dir w\u00e4hrend der Tage deiner wei\u00dfen [Kleidung]<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>benommen?<\/p>\n<p>Er a\u00df mit mir, trank mit mir und schlief mit mir bei Ber\u00fchrung des Leibes, doch kam ihm jene Sache nicht in den Sinn. Darauf sprach ich zu ihr: Gepriesen sei Gott, der ihn get\u00f6tet hat, weil er die Tora nicht hoch geachtet hat, denn die Tora sagt:<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a><em>du sollst einem Weibe w\u00e4hrend ihrer Unreinheit nicht nahen.<\/em> Als R. Dimi kam, erz\u00e4hlte er: Es war nur in einem Bette<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>. Im Westen sagten sie, R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph habe erz\u00e4hlt, eine Sch\u00fcrze trennte zwischen ihm und ihr.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>U<\/bold><small>ND DIESE GEH\u00d6REN ZU DEN<\/small> H<small>ALAKHOTH, DIE MAN IM<\/small> S<small>\u00d6LLER DES<\/small> \u1e24<small>ANANJA<\/small> [<small>B<\/small>. <small>\u1e24IZQIJA<\/small>] <small>B<\/small>. G<small>ARON FESTGESETZT HAT, ALS SIE IHN BESUCHTEN<\/small>. S<small>IE STIMMTEN AB, UND DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS WAR ZAHLREICHER ALS DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS.<\/small> A<small>CHTZEHN<\/small> V<small>ERORDNUNGEN WURDEN AN DIESEM<\/small> T<small>AGE GETROFFEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Abajje sprach zu R. Joseph: Hei\u00dft es \u00bbdiese\u00ab oder \u00bbund diese\u00ab? Hei\u00dft es \u00bbund diese\u00ab, so sind die vorher genannten gemeint, hei\u00dft es \u00bbdiese\u00ab, so sind die weiter folgenden gemeint.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : Man darf nicht die Kleider von Ungeziefer vor einer Lampe reinigen, noch vor einer Lampe lesen. Und diese geh\u00f6ren zu den Halakhoth, die man im S\u00f6ller des \u1e24ananja b. \u1e24izqija b. Garon festgesetzt hat. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df es \u00bbund diese\u00ab hei\u00dft. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer hat die \u00bbFastenrolle\u00ab geschrieben?<\/p>\n<p>Man sagt, \u1e24ananja [b. \u1e24izqija] und sein Kollegium, weil ihnen [die Erinnerung an] die Drangsale lieb war. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sprach: Auch uns ist [die Erinnerung an] die Drangsale lieb; was sollen wir aber tun, wollten wir sie aufzeichnen, so w\u00fcrden wir dies nicht verm\u00f6gen. Eine andere Erkl\u00e4rung: Der Bl\u00f6de wird nicht geplagt<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>. Eine andere Erkl\u00e4rung: Das Fleisch des Toten sp\u00fcrt das Messer nicht.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte ja, das Gew\u00fcrm sei f\u00fcr den Toten so schmerzhaft, wie eine Nadel im Fleische eines Lebenden, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a><em>weil er das Fleisch an sich tr\u00e4gt, mu\u00df er Schmerzen haben, und weil seine Seele noch bei ihm ist, mu\u00df er Leid tragen<\/em> !?<\/p>\n<p>Sage : das abgestorbene Fleisch des Lebenden sp\u00fcrt das Messer nicht. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs : Wahrlich, jener Mann sei zum Guten gedacht, n\u00e4mlich \u1e24ananja b. \u1e24izqija; wenn nicht er, w\u00e4re das Buch Je\u1e25ezqel versteckt worden, weil seine Worte den Worten der Tora widersprechen. Was tat er? Er begab sich in den S\u00f6ller, wo man ihm dreihundert Kr\u00fcge \u00d6l brachte, und erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p>A<small>CHTZEHN<\/small> V<small>ERORDNUNGEN WURDEN GETROFFEN.<\/small> Welche sind diese achtzehn Verordnungen? Wir haben gelernt: Folgendes macht die Hebe unbrauchbar. Wer eine erstgradig unreine<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>Speise i\u00dft; wer eine zweitgradig unreine Speise i\u00dft; wer unreine Getr\u00e4nke trinkt; wer den Kopf und den gr\u00f6\u00dften Teil des K\u00f6rpers in gesch\u00f6pftes Wasser untergetaucht<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>hat; der Reine, dem man auf den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers drei Log gesch\u00f6pftes Wasser gegossen hat; ein Buch [aus der heiligen Schrift; ungewaschene] H\u00e4nde; wer am selben Tage ein Tauchbad genommen<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>hat; durch Fl\u00fcssigkeit unrein gewordene Speisen und Gef\u00e4\u00dfe.<\/p>\n<p>Wer lehrt, da\u00df der, der erstgradig unreine oder zweitgradig unreine Speisen i\u00dft, [die Hebe] wohl unbrauchbar mache, sie aber nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14a\">Blatt 14a<\/h2>\n<p>verunreinige? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte: Hier ist die Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s vertreten, denn wir haben gelernt: R. Elie\u0351zer sagt, wer eine erstgradig unreine Speise i\u00dft, sei erstgradig unrein, wer eine zweitgradig unreine Speise i\u00dft, sei zweitgradig<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>unrein, und wer eine drittgradig unreine Speise i\u00dft, sei drittgradig<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>unrein. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, wer erstgradig unreine oder zweitgradig unreine Speisen i\u00dft, sei zweitgradig unrein, und wer drittgradig unreine Speisen i\u00dft, sei bez\u00fcglich heiliger Speisen zweitgradig unrein, nicht aber bez\u00fcglich der Hebe. Dies<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>kann bei Profanem, das in Reinheit der Hebe zubereitet wird, stattfinden.<\/p>\n<p>Weshalb haben die Rabbanan bei einem, der eine erstgradig unreine Speise, und bei einem, der eine zweitgradig unreine Speise gegessen hat, Unreinheit angeordnet?<\/p>\n<p>Weil es vorkommen k\u00f6nnte, da\u00df man, nachdem man unreine Speisen gegessen hat, Getr\u00e4nke von Hebe in den Mund nimmt, wodurch man sie unbrauchbar machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Weshalb haben die Rabbanan bei einem, der unreine Getr\u00e4nke getrunken hat, Unreinheit angeordnet?<\/p>\n<p>Weil es vorkommen k\u00f6nnte, da\u00df man, nachdem man unreine Getr\u00e4nke getrunken hat, Speisen von Hebe in den Mund nimmt, wodurch man sie unbrauchbar machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das ist ja dasselbe !?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, jenes<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>kommt wohl oft vor, dies aber nicht, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Weshalb haben die Rabbanan bei einem, der den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers in gesch\u00f6pftes Wasser untergetaucht hat, Unreinheit angeordnet? R. Bebaj erwiderte im Namen R. Asis: Fr\u00fcher pflegte man in angesammeltem, faulem Sp\u00fclwasser unterzutauchen und sich nachher mit gesch\u00f6pftem Wasser abzusp\u00fclen, und als man begonnen hatte, dies dauernd einzuf\u00fchren, ordneten sie hierbei Unreinheit an.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbdauernd\u00ab? Abbaje erwiderte: Man sagte, nicht jenes, sondern dieses und jenes zusammen<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>bewirken die Reinigung. Raba sprach zu ihm: Was geht uns dies denn an, sie tauchten ja in jenes unter!? Vielmehr, sagte Raba: Man sagte, nicht jenes, sondern dieses bewirke die Reinigung.<\/p>\n<p>Weshalb haben die Rabbanan bei einem Reinen, dem man auf den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers drei Log gesch\u00f6pftes Wasser gegossen hat, Unreinheitangeordnet?<\/p>\n<p>H\u00e4tte man dies nicht bei diesem getan, so w\u00e4re es bei jenem<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>nicht in Kraft geblieben.<\/p>\n<p>Weshalb haben die Rabbanan bei einem Buche [aus der heiligen Schrift] Unreinheit angeordnet? R. Me\u0161tar\u0161ija erwiderte: Fr\u00fcher pflegte man Speisen von Hebe neben einer Torarolle zu verwahren, indem man sagte: dies ist heilig und jenes ist heilig. Als sie aber wahrnahmen, da\u00df diese<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>dadurch besch\u00e4digt wurde, ordneten sie hierbei Unreinheit an.<\/p>\n<p>Und bei den H\u00e4nden?<\/p>\n<p>Weil die H\u00e4nde t\u00e4tig<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>sind. Es wird gelehrt: Auch H\u00e4nde, die durch ein Buch [der heiligen Schrift unrein] wurden, machen die Hebe unbrauchbar. Dies wegen [einer Lehre] R. Parnakhs, denn R. Parnakh sagte im Namen R. Jo\u1e25anans : Wer eine Torarolle entbl\u00f6\u00dft anfa\u00dft, wird entbl\u00f6\u00dft begraben.<\/p>\n<p>Entbl\u00f6\u00dft begraben, wie kommst du darauf!? Vielmehr, sagte R. Zera, der Gebote entbl\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Der Gebote, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr, dieses<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>Gebotes entbl\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Wobei wurde [die Unreinheit] zuerst angeordnet: wollte man sagen, sie wurde zuerst bei diesen<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>angeordnet, wozu brauchte man, nachdem es bei diesen angeordnet worden ist, es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14b\">Blatt 14b<\/h2>\n<p>auch bei jenen<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>anzuordnen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, zuerst hatte man es bei jenen angeordnet, sp\u00e4ter auch bei den H\u00e4nden allgemein.<\/p>\n<p>\u00abWer am selben Tage ein Tauchbad genommen hat.\u00bb Dieser ist es ja nach der Tora, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a><em>wenn die Sonne untergegangen, so ist er rein<\/em> !?<\/p>\n<p>Streiche den, der am selben Tage ein Tauchbad genommen hat.<\/p>\n<p>\u00abDurch Fl\u00fcssigkeit unrein gewordene Speisen.\u00bb<\/p>\n<p>Durch welche Fl\u00fcssigkeit: wollte man sagen, durch eine durch ein Kriechtier unrein gewordene Fl\u00fcssigkeit, so sind sie es ja nach der Tora, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a><em>und jedes Getr\u00e4nk, das getrunken wird<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, durch Fl\u00fcssigkeiten, die durch die H\u00e4nde unrein geworden sind, mit R\u00fccksicht auf durch ein Kriechtier unrein gewordene Fl\u00fcssigkeiten.<\/p>\n<p>\u00abDurch Fl\u00fcssigkeit unrein gewordene Gef\u00e4\u00dfe.\u00bb Durch welche Fl\u00fcssigkeit unrein geworden: wollte man sagen, durch eine von einem Flu\u00dfbehafteten [ausgesto\u00dfene] Fl\u00fcssigkeit, so sind sie es ja nach der Tora, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a><em>wenn der Flu\u00dfbehaftete auf einen Reinen ausspeit:<\/em> was sich in der Hand des Reinen befindet, habe ich dir als unrein erkl\u00e4rt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, durch eine durch ein Kriechtier unrein gewordene Fl\u00fcssigkeit, mit R\u00fccksicht auf eine von einem Flu\u00dfbehaf teten [ausgesto\u00dfene] Fl\u00fcssigkeit.<\/p>\n<p>Haben denn die Sch\u00fcler \u0160ammajs und Hilleis die [Unreinheit der] H\u00e4nde angeordnet, dies haben ja \u0160ammaj und Hillel selbst angeordnet!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Jose b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda und Jose b. Jo\u1e25anan aus Jeru\u0161alem haben \u00fcber die L\u00e4nder der V\u00f6lker und \u00fcber Glasgef\u00e4\u00dfe Unreinheit<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>angeordnet. \u0160imo\u0351n b. \u0160a\u1e6da\u1e25 hat die Morgengabe der Frau<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>und die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Metallgef\u00e4\u00dfe angeordnet. \u0160ammaj und Hillel haben die Unreinheit der H\u00e4nde angeordnet. Wolltest du sagen, \u0160ammaj und sein Kollegium, Hillel und sein Kollegium, so sagte ja R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, achtzehn Dinge ordneten sie an, und \u00fcber achtzehn Dinge waren sie streitig, w\u00e4hrend \u0160ammaj und Hillel nur an drei Stellen streitig sind!? R. Hona sagte n\u00e4mlich: An drei Stellen sind sie streitig und nicht mehr. Wolltest du sagen, sie seihst ordneten nur die Schwebe<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>an, worauf ihre Sch\u00fcler kamen und auch das Verbrennen anordneten, so sagte ja Ilpha, bei [der Unreinheit] der H\u00e4nde sei das Verbrennen von Anfang an angeordnet worden !?<\/p>\n<p>Vielmehr, zuerst traten sie selber auf und ordneten dies an, jedoch wurde es nicht anerkannt, sp\u00e4ter traten ihre Sch\u00fcler auf und ordneten es abermals an, und es wurde auch anerkannt.<\/p>\n<p>Aber dies hatte ja bereits \u0160elomo angeordnet !? R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls: Als \u0160elomo den E\u0351rub und das H\u00e4ndewaschen angeordnet hatte, ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach: <a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a><em>Mein Sohn, wenn dein Herz weise wird, bin auch ich in meinem Herzen froh.<\/em><a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a><em>Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich dem,<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-15a\">Blatt 15a<\/h2>\n<p><em>der mich schm\u00e4ht, Rede stehen kann.<\/em><\/p>\n<p>\u0160elomo hatte dies nur bez\u00fcglich heiliger Speisen angeordnet, darauf traten jene auf und ordneten es auch bez\u00fcglich der Hebe an.<\/p>\n<p>Der Text. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Achtzehn Dinge ordneten sie an, und \u00fcber achtzehn Dinge waren sie streitig.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: waren sie einig !?<\/p>\n<p>An diesem Tage waren sie streitig, am folgenden Tage waren sie einig.<\/p>\n<p>Der Text. R. Hona sagte : An drei Stellen sind \u0160ammaj und Hillel streitig: \u0160ammaj sagt, die Teighebe sei von einem Kab zu entrichten, Hillel sagt, von zwei Kab; die Weisen sagen, weder wie dieser noch wie jener, vielmehr ist man bei anderthalb Kab zur Teighebe verpflichtet. Als die Ma\u00dfe gr\u00f6\u00dfer wurden, sagten sie, bei f\u00fcnf Viertelkab Mehl sei man zur Teighebe verpflichtet; R. Jose sagt, bei f\u00fcnf sei man frei, bei f\u00fcnf und einem \u00dcberschu\u00df sei man verpflichtet. Ferner: Hillel sagt, ein Hin<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>gesch\u00f6pftes Wasser mache das Tauchbad unbrauchbar<\/p>\n<p>man ist n\u00e4mlich verpflichtet, die Redeweise seines Lehrers zu gebrauchen<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><\/p>\n<p>\u0160ammaj sagt, neun Kab ; die Weisen sagen, weder wie dieser noch wie jener. Als darauf zwei Weber vom Misttor zu Jeru\u0161alem kamen und im Namen von \u0160ema\u0351ja und Ptollion bekundeten, da\u00df drei Log gesch\u00f6pftes Wasser das Tauchbad unbrauchbar mache, best\u00e4tigten die Weisen die Halakha nach ihrer Aussage. Ferner: \u0160ammaj sagt, alle Frauen haben an ihrer Zeit<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>genug, Hillel sagt, von einer Untersuchung zur anderen<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>Untersuchung, selbst wenn nach vielen Tagen; die Weisen aber sagen, weder wie dieser noch wie jener, sondern von Tagesstunde<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>zu Tagesstunde, wenn dies weniger ist, als von Untersuchung zu Untersuchung, und von Untersuchung zu Untersuchung, wenn dies weniger ist, als von Tagesstunde zu Tagesstunde<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weiter keine mehr, es gibt ja noch folgendes: Hillel sagt, man st\u00fctze<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>, \u0160ammaj sagt, man st\u00fctze nicht!?<\/p>\n<p>R. Hona spricht nur von den Kontroversen, bez\u00fcglich welcher nicht bereits die Gro\u00dfen<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> vor ihnen stritten.<\/p>\n<p>Es gibt doch aber noch folgendes : Wenn man [Trauben] f\u00fcr die Kelter winzert, so sind sie, wie \u0160ammaj sagt, verunreinig ungsf \u00e4hig<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>, und wie Hillel sagt, nicht verunreinigungsf\u00e4hig !?<\/p>\n<p>Ausgenommen dieses, da hierbei Hillel [sp\u00e4ter] \u0160ammaj nicht widersprochen hat.<\/p>\n<p>\u00abJose b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda und Jose b. Jo\u1e25anan aus Jeru\u0161alem haben \u00fcber die L\u00e4nder der V\u00f6lker und \u00fcber Glasgef\u00e4\u00dfe Unreinheit angeordnet.\u00bb Dies aber haben ja die Rabbanan der achtzig Jahre angeordnet!? R. Kahana sagte n\u00e4mlich : Als R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose erkrankte, sandten sie an ihn: Meister, sage uns doch zwei oder drei Dinge, die du (uns) im Namen deines Vaters gesagt hast. Da lie\u00df er ihnen erwidern: Folgendes sagte mein Vater : Hundertundachtzig Jahre vor der Zerst\u00f6rung des Tempels streckte die ruchlose Regierung [ihre Hand] \u00fcber Jisra\u00e9l aus. Achtzig Jahre vor der Zerst\u00f6rung des Tempels ordneten sie Unreinheit an \u00fcber die L\u00e4nder der V\u00f6lker und \u00fcber Glasgef\u00e4\u00dfe. Vierzig Jahre vor der Zerst\u00f6rung des Tempels wanderte das Synedrium aus und lie\u00df sich in den Kaufhallen nieder.<\/p>\n<p>Hinsichtlich welcher Halakha ist dies von Bedeutung? R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi erwiderte : Dies besagt, da\u00df sie keine Strafsachen mehr gerichtet haben.<\/p>\n<p>Keine Strafsachen, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr, sie haben keine Todesurteile mehr gef\u00e4llt. Wolltest du sagen, jene haben in diesen achtzig Jahren gelebt, so wird ja gelehrt: Hillel, \u0160imo\u0351n, Gamli\u00e9l und \u0160imo\u0351n verwalteten das F\u00fcrstenamt hundert Jahre vor [der Zerst\u00f6rung] des Tempels, w\u00e4hrend Jose b. Joe\u0351zer aus \u00c7ereda und Jose b. Jo\u1e25anan viel fr\u00fcher gelebt haben!?<\/p>\n<p>Vielmehr,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15b\">Blatt 15b<\/h2>\n<p>jene traten auf und ordneten an, da\u00df der Boden<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>das Verbrenn en<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>erforder e und die Luft<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>nichts bewirke. Hierauf kamen die Rabbanan der achtzig Jahre und ordneten an, da\u00df auch die Luft die Schwebe<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>bewirke.<\/p>\n<p>Demnach ist hierbei das Verbrennen gleich von Anfang an angeordnet worden, dagegen sagte Ilpha, da\u00df bei [der Unreinheit] der H\u00e4nde das Verbrennen von Anfang an angeordnet wurde, wonach nur bei [der Unreinheit] der H\u00e4nde das Verbrennen von Anfang an angeordnet wurde und nicht bei anderem!?<\/p>\n<p>Vielmehr, jene kamen und ordneten an, da\u00df der Boden die Schwebe und die Luft nichts bewirke, darauf kamen die Rabbanan der achtzig Jahre und ordneten an, da\u00df der Boden das Verbrennen erfordere und die Luft die Schwebe bewirke.<\/p>\n<p>Aber dies wurde ja in U\u0161a<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>angeordnet!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: In sechs F\u00e4llen des Zweifels<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>ist die Hebe zu verbrennen. Ein Zweifel obwaltet \u00fcber den Gr\u00e4berpflug; ein Zweifel obwaltet \u00fcber Erde, die aus dem Lande der V\u00f6lker herr\u00fchrt<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> ; ein Zweifel obwaltet \u00fcber die Kleider eines Mannes aus dem gemeinen Volke<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>; ein Zweifel obwaltet \u00fcber gefundene Gef\u00e4\u00dfe; ein Zweifel obwaltet \u00fcber Speichel<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>; und ein Zweifel obwaltet \u00fcber den Harn eines Menschen, selbst wenn er sich gegen\u00fcber dem eines Viehs<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>befindet. Ist es sicher, da\u00df Hebe mit einem von diesen in Ber\u00fchrung gekommen ist, so ist sie zu verbrennen, obgleich es zweifelhaft ist, ob diese unrein waren. R. Jose sagt, auch wenn die Ber\u00fchrung zweifelhaft ist, sei sie, wenn auf Privatgebiet, zu verbrennen. Die Weisen sagen, wenn auf Privatgebiet, bleibe sie [in diesem Falle] in der Schwebe, wenn auf \u00f6ffentlichem Gebiete, sei sie rein. Hierzu sagte U\u0351la: Die Unreinheit bei den sechs F\u00e4llen des Zweifels wurde in U\u0161a angeordnet.<\/p>\n<p>Vielmehr, jene haben angeordnet, da\u00df der Boden die Schwebe und die Luft nichts bewirke, darauf kamen die Rabbanan der achtzig Jahre und ordneten an, da\u00df beide die Schwebe bewirken, und hierauf ordneten sie in U\u0161a an, da\u00df der Boden das Verbrennen erfordere, und bez\u00fcglich der Luft belie\u00dfen sie es beim Alten.<\/p>\n<p>Weshalb haben die Rabbanan \u00fcber Glasgef\u00e4\u00dfe Unreinheit angeordnet? R. Jo\u1e25anan erwiderte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Da ihre Entstehung aus Sand erfolgt, so haben die Rabbanan sie den Tongef\u00e4\u00dfen gleichgestellt.<\/p>\n<p>Demnach sollten sie auch durch ein Tauchbad keine Reinigung<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>erlangen, w\u00e4hrend wir gelernt haben : Folgende bilden eine Trennung<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>bei Gef\u00e4\u00dfen: bei Glasgef\u00e4\u00dfen Pech und Mastix!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn sie ein Loch bekommen<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>haben und man es mit Blei verl\u00f6tet hat. Dies nach R. Me\u00edr, welcher sagt, alles richte sich nach dem, was das Gef\u00e4\u00df herstellt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein Glasgef\u00e4\u00dfein Loch bekommen hat und man es mit Blei verl\u00f6tet hat, so ist es, wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, nach R. Me\u00edr verunreinigungsf\u00e4hig<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>und nach den Weisen rein<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollten sie au\u00dfen nicht verunreinigungsf\u00e4hig sein, w\u00e4hrend wir gelernt haben, Tongef\u00e4\u00dfe und Natrongef\u00e4\u00dfe gleichen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16a\">Blatt 16a<\/h2>\n<p>einander bez\u00fcglich der Unreinheit: sie machen und werden unrein durch ihre Luft<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>, sie sind von der Bodenseite<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>und nicht von der Au\u00dfenseite verunreinigungsf\u00e4hig, und das Zerbrechen macht sie rein, wonach nur Natron- und Tongef\u00e4\u00dfe einander bez\u00fcglich der Unreinheit gleichen, anderes aber nicht !?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, da man sie, wenn sie zerbrechen, wieder herstellen<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>kann, stellten sie sie Metallgef\u00e4\u00dfen gleich.<\/p>\n<p>Demnach sollten sie<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>auch, wie Metallgef\u00e4\u00dfe, zur\u00fcck in die fr\u00fchere Unreinheit versetzt werden!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Metallgef\u00e4\u00dfe, die flachen<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>und die vertief ten, sind verunreinigungsf\u00e4hig; zerbrechen sie, so sind sie rein; hat man aus ihnen wieder Gef\u00e4\u00dfe hergestellt, so werden sie zur\u00fcck in ihre fr\u00fchere Unreinheit versetzt. Von Glasgef\u00e4\u00dfen aber haben wir gelernt: Von Gef\u00e4\u00dfen aus Holz, Leder, Knochen und Glas sind die flachen nicht verunreinigungsf\u00e4hig und die vertieften verunreinigungsf\u00e4hig; zerbrechen sie, so werden sie rein; hat man aus ihnen wieder Gef\u00e4\u00dfe hergestellt, so sind sie von nun ab f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglich. Nur von nun ab, r\u00fcckwirkend oder nicht!?<\/p>\n<p>Die Unreinheit von Glasgef\u00e4\u00dfen ist nur rabbanitisch und [die Versetzung] in die fr\u00fchere Unreinheit ist ebenfalls nur rabbanitisch ; was nach der Tora unrein ist, haben die Rabbanan zur\u00fcck in die fr\u00fchere Unreinheit versetzt, was aber nur rabbanitisch unrein ist, haben die Rabbanan nicht zur\u00fcck in die fr\u00fchere Unreinheit versetzt.<\/p>\n<p>Aber immerhin sollten die flachen verunreinigungsf\u00e4hig sein, da doch flache Metallgef\u00e4\u00dfe nach der Tora [unrein sind] !?<\/p>\n<p>Die Rabbanan haben bei diesen eine Unterscheidung gemacht, damit man ihrethalben keine Hebe oder heilige Speisen verbrenne. R. A\u0161i<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16b\">Blatt 16b<\/h2>\n<p>erwiderte: Tats\u00e4chlich gleichen sie Tongef\u00e4\u00dfen, wenn du aber einwendest, sie sollten demnach au\u00dfen nicht verunreinigungsf\u00e4hig sein<\/p>\n<p>weil die Innenseite wie die Au\u00dfenseite<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>erscheint.<\/p>\n<p>\u00ab\u0160imo\u0351n b. \u0160a\u1e6da\u1e25 hat die Morgengabe der Frau und die Verunreinigungsf\u00e4higkeit der Metallgef\u00e4\u00dfe angeordnet.\u00bb Metallgef\u00e4\u00dfe sind es ja nach der Tora, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a><em>aber das Gold, das Silber<\/em> &amp;<em>c.<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen einer fr\u00fcheren Unreinheit n\u00f6tig. R. Jehuda erz\u00e4hlte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Einst bereitete die K\u00f6nigin \u0160ela\u00e7ion<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>ein Festmahl f\u00fcr ihren Sohn, und ihr gesamtes Gef\u00e4\u00df wurde unrein. Da zerschlug sie sie und gab sie einem Metallarbeiter, der sie zusammenl\u00f6tete und daraus neue Gef\u00e4\u00dfe machte. Da sagten die Weisen : Sie gelangen in ihre fr\u00fchere Unreinheit zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Dies ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme mit R\u00fccksicht auf das Ents\u00fcndigungswasser<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, man habe dies<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>nicht bei allen Unreinheiten, sondern nur bei der Unreinheit des Leichnams angeordnet, wie aber ist es nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, man habe dies bei allen Unreinheiten angeordnet!? Abajje erwiderte: Es ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme, denn es k\u00f6nnte vorkommen, da\u00df man es nicht gen\u00fcgend durchlocht, wie es zum Reinwerden erforderlich ist. Raba erwiderte: Dies ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme, damit man nicht sage, das Untertauchen sei am selben Tage<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a>wirksam.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, wenn man [das Gef\u00e4\u00df] zerschlagen hat<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und was weiter<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn man Gef\u00e4\u00dfe unter eine Rinne stellt, um Regenwasser aufzunehmen, ob gro\u00dfe oder kleine Gef\u00e4\u00dfe, selbst Gef\u00e4\u00dfe aus Stein, Erde oder Viehkot, so macht [dieses Wasser] das Tauchbad unbrauchbar; einerlei, ob man sie [absichtlich] hinstellt, oder vergessentlich stehen l\u00e4\u00dft<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs; nach der Schule Hillels sind sie rein, wenn man sie vergessentlich stehen l\u00e4\u00dft. R. Me\u00edr sagte: Sie stimmten ab, und die Schule \u0160ammajs war zahlreicher als die Schule Hillels. Jene pflichtete jedoch bei, da\u00df es rein sei, wenn man [das Gef\u00e4\u00df] vergessentlich im Hofe<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>stehen l\u00e4\u00dft. R. Jose sagte: Der Streit besteht noch<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>auf seiner Stelle. R. Me\u0161ar\u0161ija sagte im Namen R. Amis: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df es unrein ist, wenn man sie zur Zeit, da die Wolken sich zusammenziehen, hingestellt hat, und da\u00df es rein ist, wenn zur Zeit, da die Wolken sich zerstreuen; sie streiten \u00fcber den Fall, wenn man sie zur Zeit, da die Wolken sich zusammenziehen, hingestellt hat und darauf die Wolken sich zerstreut und wieder zusammengezogen haben. Eine ist der Ansicht, die fr\u00fchere Absicht bestehe nicht mehr, und die andere ist der Ansicht, die fr\u00fchere Absicht bleibe bestehen.<\/p>\n<p>Nach R. Jose, welcher sagt, der Streit bestehe noch, sind es ja weniger<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte : Da\u00df die samaritanischen Frauen von der Wiege aus als Menstruierende<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>gelten, wurde ebenfalls an diesem Tage angeordnet.<\/p>\n<p>Und was weiter?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Alles Bewegliche [auch nur] in der Dicke eines Ochsensteckens vermittelt die Unreinheit<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>. R. Tryphon sprach: Ich will meiner Kinder beraubt sein, wenn diese Halakha nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17a\">Blatt 17a<\/h2>\n<p>falsch ist. Der dies geh\u00f6rt, hat es mi\u00dfverstanden. Sie erkl\u00e4rten einen Bauer, der mit dem Ochsenstecken auf der Schulter vor\u00fcbergeht und mit einem Ende ein Grab bezeltet, als unrein. Jedoch wegen eines Ger\u00e4tes, das einen Toten bezeltet<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a>. Da sprach R. A\u0351qiba: Ich will es berichtigen, da\u00df die Worte der Weisen bestehen bleiben : alles Bewegliche in der Dicke eines Ochsensteckens \u00fcbertr\u00e4gt die Unreinheit auf den, der es tr\u00e4gt; auf sich selber, wenn es irgendwie gro\u00df ist; auf andere Personen und Ger\u00e4te<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>nur bei einer Handbreite im Quadrate. R. Jannaj sagte: Sie sprechen von einem Ochsenstecken, der keine Handbreite im Durchmesser, sondern nur eine Handbreite im Umfange hat; sie haben beim Umfange wegen des Durchmessers<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>[Unreinheit] angeordnet.<\/p>\n<p>Nach R. Tryphon aber, der gesagt hat, er wolle seiner Kinder beraubt sein, wenn diese Halakha nicht falsch sei, sind es ja weniger!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Da\u00df die samaritanischen Frauen von der Wiege aus als Menstruierende gelten, wurde ebenfalls an diesem Tage angeordnet und bez\u00fcglich jener [Anordnung]<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>ist er der Ansicht R. Me\u00edrs<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und was weiter?<\/p>\n<p>Wenn man [Trauben] f\u00fcr die Kelter winzert, so sind sie, wie \u0160ammaj sagt, verunreinigungsf\u00e4hig, und wie Hillel sagt, nicht verunreinigungsf\u00e4hig. Hillel sprach zu \u0160ammaj: Warum sollte denn das Winzern in Reinheit und das Olivenpfl\u00fccken nicht in Reinheit geschehen!? Dieser erwiderte: Wenn du mich \u00e4rgerst, verh\u00e4nge ich Verunreinigungsf\u00e4higkeit auch \u00fcber das Olivenpfl\u00fccken. Da steckten sie ein Schwert im Lehrhause auf und riefen: Wer hereinkommen will, trete ein, hinausgehen aber darf niemand<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>! An diesem Tage sa\u00df Hillel vor \u0160ammaj gebeugt, wie irgend ein Sch\u00fcler; und schwer war dieser Tag f\u00fcr Jisra\u00e9l, wie der Tag, an dem das Kalb gemacht<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a>wurde. \u0160ammaj und Hillel ordneten es an, und man erkannte es nicht an; darauf kamen ihre Sch\u00fcler und ordneten es an, und man erkannte es an.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a>? R. Zee\u0351ri erwiderte im Namen R. \u1e24aninas : Eine Vorsichtsma\u00dfnahme, damit man nicht in unreine K\u00f6rbe winzere.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, das unreine Gef\u00e4\u00df mache die Fl\u00fcssigkeit empf\u00e4nglich, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, das unreine Gef\u00e4\u00df mache die Fl\u00fcssigkeit nicht empf\u00e4nglich!? Vielmehr, sagte R. Zee\u0351ri im Namen R. \u1e24aninas, es ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme, damit man nicht in gepichte<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>K\u00f6rbe winzere. Raba erwiderte: Eine Vorsichtsma\u00dfnahme mit R\u00fccksicht auf zusammenklebende<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>Trauben. R. Na\u1e25man sagte n\u00e4mlich im Namen des Rabba b. Abahu: Oftmals geht jemand in seinen Garten, um zu sehen, ob die Trauben schon zum Winzern reif sind oder nicht, und nimmt eine Traube, um sie auszudr\u00fccken, wobei [der Saft] auf die Beeren trieft; beim Winzern haftet ihnen die Fl\u00fcssigkeit noch an.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>Und was weiter? \u1e6cabi der Vogelf\u00e4nger erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Auch da\u00df der Ertrag von Hebeaussaat Hebe ist, wurde an diesem Tage angeordnet.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. \u1e24anina erwiderte: Es ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme mit R\u00fccksicht auf reine Hebe in der Hand eines Jisra\u00e9liten<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>. Raba wandte ein: Wer dessen verd\u00e4chtig ist, braucht sie ja \u00fcberhaupt nicht abzusondern !? Vielmehr, sagte Raba, ist jeder Jisra\u00e9lit, da er nach \u0160emu\u00e9l nur ein Weizenkorn entrichten k\u00f6nnte und dies nicht tut, glaubw\u00fcrdig. Dies ist vielmehr eine Vorsichtsma\u00dfnahme mit R\u00fccksicht auf unreine Hebe in der Hand des Priesters; er k\u00f6nnte sie aufbewahren und dadurch zu einem Versto\u00df kommen.<\/p>\n<p>Und was weiter? R. \u1e24ija b. Ami erwiderte im Namen U\u0351las: Auch die Bestimmung, da\u00df, wenn jemand<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>sich unterwegs befindet und es dunkel wird, er seinen Geldbeutel einem Nichtjuden gebe, ist an diesem Tage getroffen worden.<\/p>\n<p>Und was weiter? Bali erwiderte im Namen Abimi des Nabat\u00e4ers: [Die Verbote] ihres<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a>Brotes, ihres \u00d6ls, ihres Weines und ihrer T\u00f6chter geh\u00f6ren s\u00e4mtlich zu den achtzehn Dingen.<\/p>\n<p>Allerdings nach R. Me\u00edr<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>, nach R. Jose aber sind es ja nur siebzehn !?<\/p>\n<p>Es gibt noch das, wor\u00fcber R. A\u1e25a b. Ada [berichtet hat]. R. A\u1e25a b. Ada sagte n\u00e4mlich im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs: Man hat \u00fcber ihr Brot wegen ihres \u00d6ls, \u00fcber ihr \u00d6l wegen ihres Weines das Verbot verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>\u00ab \u00dcber ihr Brot wegen ihres \u00d6ls.\u00bb Wieso ist das \u00d6l wichtiger als das Brot!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man hat \u00fcber ihr Brot und \u00fcber ihr \u00d6l wegen ihres Weines, und \u00fcber ihren Wein wegen ihrer T\u00f6chter und \u00fcber ihre T\u00f6chter wegen jener<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>Sache das Verbot verh\u00e4ngt; ferner \u00fcber eine andere Sache wegen einer anderen Sache.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr eine andere Sache? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Man hat angeordnet, da\u00df ein nicht j\u00fcdisches Kind wie ein Flu\u00dfbehafteter verunreinigend sei, damit nicht ein jisra\u00e9litisches Kind von ihm zur P\u00e4derastie verleitet werde.<\/p>\n<p>Demnach sind es ja nach R. Me\u00edr<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>neunzehn Dinge!?<\/p>\n<p>Die Verordnungen \u00fcber durch Fl\u00fcssigkeiten unrein gewordene Speisen und Getr\u00e4nke werden als eine betrachtet.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE<\/small><a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a><small>KEINE<\/small> T<small>INTENSTOFFE,<\/small> F<small>ARBSTOFFE ODER<\/small> W<small>LCKEN EINWEICHEN, ES SEI DENN, SIE K\u00d6NNEN NOCH AM<\/small> T<small>AGE AUFGEL\u00d6ST WERDEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small> <sup>vi<\/sup>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE KEINE<\/small> F<small>LACHSB\u00dcNDEL IN DEN<\/small> O<small>FEN TUN, ES SEI DENN, SIE K\u00d6NNEN NOCH AM<\/small> T<small>AGE AUSD\u00dcNSTEN, DESGLEICHEN KEINE<\/small> W<small>OLLE IN DEN<\/small> K<small>ESSEL TUN, ES SEI DENN, SIE KANN NOCH [AM<\/small> T<small>AGE<\/small>] <small>DIE<\/small> F<small>ARBE EINZIEHEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES.<\/small> D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE KEINE NETZE AUSBREITEN, UM<\/small> W<small>LLD,<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL ODER<\/small> F<small>LSCHE ZU FANGEN, ES SEI DENN, SIE WERDEN NOCH AM<\/small> T<small>AGE GEFANGEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small> <sup>vii<\/sup>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE<\/small><a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a><small>EINEM<\/small> F<small>REMDLING NICHTS VERKAUFEN, NOCH IHM AUFLADEN ODER HEBEN HELFEN, ES SEI DENN, ER BEGIBT SICH NACH EINEM NAHEN<\/small><a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a>O<small>RTE ; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small> <sup>viii<\/sup>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE<\/small><a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a>H<small>\u00c4UTE EINEM<\/small> G<small>ERBER,<\/small> K<small>LEIDER EINEM<\/small> W<small>\u00c4SCHER, DIE<\/small> F<small>REMDLINGE SIND, NUR DANN GEBEN,<\/small> W<small>ENN SIE NOCH AM<\/small> T<small>AGE FERTIG WERDEN<\/small>. D<small>IES ALLES ERLAUBT DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS, SOLANGE DIE<\/small> S<small>ONNE NOCH SCHEINT<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18a\">Blatt 18a<\/h2>\n<p><sup>ix<\/sup> R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small> G<small>AMLI\u00c9L<\/small> <small>ERZ\u00c4HLTE:<\/small> I<small>M<\/small> H<small>AUSE MEINES<\/small> V<small>ATERS WAR ES<\/small> B<small>RAUCH, NUR DREI<\/small> T<small>AGE VOR<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> W<small>EISSZEUG ZUM NICHTJ\u00dcDISCHEN<\/small> W<small>\u00c4SCHER ZU GEBEN.<\/small> D<small>IESE UND<\/small> <small>JENE STIMMEN \u00dcBEREIN, DASS MAN DIE<\/small> P<small>RESSBALKEN AUF DIE<\/small> \u00d6<small>LPRESSE UND<\/small> <small>DIE<\/small> W<small>ALZEN AUF DIE<\/small> T<small>ROTTE LEGEN DARF.<\/small><\/p>\n<p>GEMA RA. Welcher Tanna lehrt, da\u00df das Hineintun des Wassers in die Tintenstoffe als Durchr\u00fchren<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a>gilt? R. Joseph erwiderte: Es ist Rabbi, denn es wird gelehrt: Wenn einer das Mehl und ein anderer das Wasser hineintut, so ist der letztere schuldig<\/p>\n<p>so Rabbi ; R.Jose sagt, man sei nur dann schuldig, wenn man geknetet hat. Abajje sprach zu ihm: Vielleicht ist R. Jose dieser Ansicht nur hinsichtlich des Mehls, das geknetet wird, bei der Tinte aber, die nicht geknetet wird, ist man schuldig!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen; denn es wird gelehrt: Wenn einer Asche und der andere Wasser hineintut, so ist der letztere schuldig<\/p>\n<p>so Rabbi; R. Jose b. R. Jehuda sagt, nur wenn er knetet.<\/p>\n<p>Vielleicht ist mit Asche Erde gemeint, die geknetet wird!?<\/p>\n<p>Es wird von Asche [besonders] und von Erde [besonders] gelehrt.<\/p>\n<p>Werden sie denn neben einander gelehrt !?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit einen Wassergraben nach dem Garten \u00f6ffnen, und er f\u00fcllt sich w\u00e4hrend des ganzen Tages. Man darf am Vorabend des \u0160abbaths R\u00e4ucherwerk unter die Kleider legen, und sie werden w\u00e4hrend des ganzen Tages durchger\u00e4uchert. Man darf am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit Schwefel unter Gef\u00e4\u00dfe legen, und sie werden w\u00e4hrend des ganzen \u0160abbaths durchgeschweielt. Man darf am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit eine Salbe auf das Auge und ein Pflaster auf die Wunde legen, und sie heilen w\u00e4hrend des ganzen Tages. Man darf aber in eine Wasserm\u00fchle nur soviel Weizen tun, da\u00df er noch am Tage gemahlen werden kann.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Rabba erwiderte: Weil sie ein Ger\u00e4usch<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a>macht. R. Joseph sprach zu ihm: M\u00f6ge doch der Meister begr\u00fcnden: weil auch Ger\u00e4te feiern m\u00fcssen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt :<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a><em>In allem, was ich euch gesagt, seid achtsam,<\/em> dies schlie\u00dft das Feiern der Ger\u00e4te ein. Vielmehr, sagte R. Joseph, weil auch Ger\u00e4te feiern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Weshalb erlaubt es die Schule Hillels, wo du nun sagst, nach ihr sei das Feiern der Ger\u00e4te nach der Tora [ geboten ], beim Schwefel und beim R\u00e4ucherwerke?<\/p>\n<p>Weil dabei keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Weshalb erlaubt sie es bei Flachsb\u00fcndeln?<\/p>\n<p>Weil sie ruhig liegen und dabei keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Weshalb erlaubt sie es bei Netzen, um AVild, Gefl\u00fcgel oder Fische zu fangen, wobei ja eine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird?<\/p>\n<p>Da sind Angeln und Fallen gemeint, bei denen keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Nach R. O\u0161a\u0351ja aber, der im Namen R. Asis sagt, nur die Schule \u0160ammajs lehre, das Feiern der Ger\u00e4te sei nach der Tora [geboten], nicht aber die Schule Hillels, ist es nach der Schule \u0160ammajs verboten, einerlei, ob eine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird oder nicht, und nach der Schule Hillels erlaubt, auch wenn eine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Wieso erlaubt es die Schule \u0160ammajs, wo du sagst, nach der Schule \u0160ammajs sei es verboten, auch wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b-1\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird, beim R\u00e4ucherwerke und beim Schwefe!?<\/p>\n<p>Da in dem Falle, wenn sie auf der Erde liegen.<\/p>\n<p>Wieso erlaubt es die Schule \u0160ammajs bei einer Kufe [mit Met]<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a>, einer Kerze<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>, einem Topfe<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>und einem Spie\u00dfe<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Wenn man sie als Freigut erkl\u00e4rt hat.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor von folgendem, das die Rabbanan gelehrt haben? Eine Frau darf am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit nicht einen Topf mit gestampftem Weizen und Lupinen f\u00fcllen und ihn in den Ofen stellen; hat sie dies getan, so sind sie um so viel, wie sie zukochen, auch nach dem \u0160abbath verboten. Ebenso darf der B\u00e4cker nicht am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit einen Kessel mit Wasser f\u00fcllen und ihn in den Ofen stellen; hat er dies getan, so ist es um so viel, wie es zukocht, auch nach dem \u0160abbath verboten. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df es die Schule \u0160ammajs und nicht die Schule Hillels ist.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, da\u00df es die Schule Hillels ist, denn dies ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme, weil man die Kohlen sch\u00fcren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Demnach sollte man es auch beim R\u00e4ucherwerke und beim Schwefel als Vorsichtsma\u00dfnahme verbieten !?<\/p>\n<p>Diese sch\u00fcrt man nicht, denn wenn man sie sch\u00fcrt, steigt ein Dampf auf, der [den Kleidern] sch\u00e4dlich ist.<\/p>\n<p>Bei den Flachsb\u00fcndeln aber sollte man es ja als Vorsichtsma\u00dfnahme verbieten !?<\/p>\n<p>Bei diesen \u00f6ffnet man den Ofen nicht, weil ihnen die Luft sch\u00e4dlich ist.<\/p>\n<p>Aber beim Hineintun von Wolle in den Kessel sollte man es ja als Vorsichtsma\u00dfnahme verbieten!? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Wenn der Kessel [vom Feuer] fortgenommen ist.<\/p>\n<p>Es ist ja aber zu ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte umr\u00fchren !?<\/p>\n<p>Wenn er [vom Feuer] fortgenommen und [der Deckel] verklebt ist.<\/p>\n<p>Da nun der Meister gesagt hat, dies sei nur eine Vorsichtsma\u00dfnahme, weil man Kohlen sch\u00fcren k\u00f6nnte, so ist es erlaubt, am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit einen Topf mit roher [Speise] in den Ofen<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a>zu stellen. Dies aus dem Grunde, weil sie am selben Abend nicht e\u00dfbar ist; man denkt daher nicht daran und kommt auch nicht zum Sch\u00fcren der Kohlen. Ebenso ist es erlaubt, wenn [die Speise] fertig gekocht ist. Ist sie aber halb gekocht, so ist es<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>verboten. Hat man aber einen rohen Knochen hineingetan, so ist auch dies erlaubt. Da nun der Meister gesagt hat, bei Dingen, denen die Luft sch\u00e4dlich ist, \u00f6ffne man nicht [den Ofen], so ist es<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a>beim Fleische eines Zickleins erlaubt, wenn [der Ofen] verklebt ist, und bei dem eines Bockes verboten, wenn er nicht verklebt ist. Bei dem eines Zickleins und er nicht verklebt ist, oder eines Bockes und er verklebt ist, ist es nach R. A\u0161i erlaubt und nach R. Jirmeja aus Diphte verboten.<\/p>\n<p>Wieso nach R. A\u0161i erlaubt, es wird ja gelehrt, man d\u00fcrfe Fleisch, eine Zwiebel oder ein Ei nur dann braten, wenn sie noch am Tage anbraten !?<\/p>\n<p>Dies gilt vom Fleische eines Bockes, wenn der Ofen nicht verklebt ist. Manche lesen: Bei dem eines Zickleins ist es erlaubt, ob er verklebt ist oder nicht, auch bei dem eines Bockes ist es erlaubt, wenn er verklebt ist; sie streiten nur \u00fcber das eines Bockes, wenn er nicht verklebt ist; nach R. A\u0161i ist es erlaubt und nach R. Jirmeja aus Diphte verboten.<\/p>\n<p>Wieso nach R. A\u0161i erlaubt, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe Fleisch, eine Zwiebel oder ein Ei nur dann braten, wenn sie noch am Tage gar werden !?<\/p>\n<p>Da handelt es sich um Fleisch auf Kohlen. Rabina sagte: Rohe K\u00fcrbisse darf man; da ihnen die Luft sch\u00e4dlich ist, so gleichen sie dem Fleische eines Zickleins.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE NICHT VERKAUFEN.<\/small> Die Rabbanan lehrten: Man darf einem Nichtjuden keine Sache verkaufen, nichts leihen, nichts borgen und nichts schenken, es sei denn, da\u00df er sein Haus noch<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a>erreichen kann; die Schule Hillels sagt, da\u00df er das der Stadtmauer n\u00e4chste Haus erreichen kann; R. A\u0351qiba sagt, da\u00df er die T\u00fcr des [Jisra\u00e9liten-] Hauses verlassen kann. R. Jose b. R. Jehuda sagte: Die Worte R. A\u0351qibas und die Worte der Schule Hillels sind identisch; R. A\u0351qiba erkl\u00e4rt nur die Worte derselben.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf sein Ges\u00e4uertes<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a>an einen Nichtjuden nur dann verkaufen, wenn man wei\u00df, da\u00df es ihm noch vor dem Pesa\u1e25feste ausgehen kann<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs; die Schule Hillels sagt; Solange man es essen darf, darf man es auch verkaufen. R. Jehuda sagt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19a\">Blatt 19a<\/h2>\n<p>den babylonischen Quarkbrei, sowie jeden anderen Quarkbrei d\u00fcrfe man drei\u00dfig Tage vor dem Pesa\u1e25feste nicht mehr verkaufen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf [am \u0160abbath] vor einem Hunde Futter im Hofe niederlegen, und wenn dieser es nimmt und hinaustr\u00e4gt, so braucht man sich darum nicht zu k\u00fcmmern. Desgleichen darf man im Hofe vor einem Nichtjuden Speise niederlegen; wenn dieser sie nimmt und hinaustr\u00e4gt, so braucht man sich darum nicht zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Wozu ist dies weiter n\u00f6tig, es ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil bei jenem ihm [die Ern\u00e4hrung] obliegt, nicht aber obliegt es ihm bei diesem, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am Vorabend des \u0160abbaths einem Nichtjuden keine Ger\u00e4tschaften vermieten; am Mittwoch und Donnerstag ist es erlaubt. Desgleichen darf man am Vorabend des \u0160abbaths durch einen Nichtjuden keine Briefe senden; am Mittwoch und Donnerstag ist es erlaubt. Man erz\u00e4hlt von R. Jose dem Priester, manche sagen, von R. Jose dem Frommen, da\u00df sich niemals ein Schriftst\u00fcck von ihm in den H\u00e4nden eines Nichtjuden befunden habe<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am Vorabend des \u0160abbaths keinen Brief durch einen Nichtjuden senden, es sei denn, man hat ihm eine Belohn ung<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>ausgesetzt; wie die Schule \u0160ammajs sagt, da\u00df er ihn nach der Wohnung [des Empf\u00e4ngers], und wie die Schule Hillels sagt, bis zu dem der Stadtmauer n\u00e4chsten Hause bringe.<\/p>\n<p>Er hat ihm ja eine Belohnung ausgesetzt!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Er meint es wie folgt: hat er ihm keine Belohnung ausgesetzt, so mu\u00df er, wie die Schule \u0160ammajs sagt, ihn nach der Wohnung [des Empf\u00e4ngers] bringen, und wie die Schule Hillels sagt, das der Stadtmauer n\u00e4chste Haus erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber im Anfangssatze, man d\u00fcrfe nicht senden !?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch ; das eine, wenn ein Postamt in der Stadt ist, das andere, wenn kein Postamt in der Stadt ist<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Weniger als drei Tage vor \u0160abbath darf man keine Reise auf einem Schiffe antreten. Dies nur in einer freigestellten Angelegenheit, zu einer gottgef\u00e4lligen Handlung aber, ist es erlaubt. Man verabrede mit ihm, da\u00df er am \u0160abbath ruhe, und dieser braucht nicht zu ruhen<\/p>\n<p>so Rabbi; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man brauche dies nicht. Von \u00c7or nach \u00c7ajdan ist es sogar am Vorabend des \u0160abbaths erlaubt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Weniger als drei Tage vor \u0160abbath darf man keine nichtj\u00fcdischen St\u00e4dte belagern ; hat man bereits begonnen, so braucht man [die Belagerung] nicht zu unterbrechen. So sagte \u0160ammaj :<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a><em>Bis sie f\u00e4llt,<\/em> auch am \u0160abbath.<\/p>\n<p>R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small> G<small>AMLI\u00c9L ERZ\u00c4HLTE<\/small> : [<small>IM<\/small> H<small>AUSE MEINES<\/small> V<small>ATERS<\/small>] <small>WAR ES<\/small> B<small>RAUCH<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Es wird gelehrt: R. \u00c7adoq sagte: So war es Brauch im Hause R. Gamli\u00e9ls: Wei\u00dfzeug gab man dem W\u00e4scher drei Tage vor dem \u0160abbath, bunte Kleider sogar am Vorabend des \u0160abbaths. Hieraus lernen wir, da\u00df Wei\u00dfzeug schwerer zu waschen ist, als bunte Kleider. Abajje gab einem Walker ein buntes Gewand und fragte ihn, wieviel er [f\u00fcr das Waschen] verlange. Dieser erwiderte: Wie f\u00fcr ein wei\u00dfes. Da sprach er: Die Rabbanan sind dir bereits zuvorgekommen. Abajje sagte: Wer einem Walker ein Kleidungsst\u00fcck gibt, gebe ihm nach Ma\u00df und empfange es nach Ma\u00df; findet er es gr\u00f6\u00dfer, so hat er es durch Ausrecken verdorben, findet er es kleiner, so hat er es durch Einspringenlassen verdorben.<\/p>\n<p>D<small>IESE UND JENE STIMMTEN \u00dcBEREIN, DASS MAN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>LEGEN DARF.<\/small> Womit sind alle anderen [Arbeiten] anders, da\u00df die Schule \u0160ammajs bei ihnen ein Verbot angeordnet hat, bei den Pre\u00dfbalken und den Trottwalzen aber kein Verbot angeordnet hat?<\/p>\n<p>Wenn man jene am \u0160abbath verrichtet, ist man ein S\u00fcndopfer schuldig, daher hat die Schule \u0160ammajs bei ihnen bez\u00fcglich der Dunkelheit am Vorabend des \u0160abbaths ein Verbot angeordnet; wenn man aber am \u0160abbath die Pre\u00dfbalken oder die Trottwalzen hinauflegt, ist man kein S\u00fcndopfer schuldig, daher hat sie hierbei kein Verbot angeordnet.<\/p>\n<p>Wer ist der Tanna, der lehrt, jede T\u00e4tigkeit, die von selbst ausge\u00fcbt wird, sei erlaubt? R. Jose b. \u1e24anina erwiderte: Es ist R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, denn wir haben gelernt: Wenn man Knoblauch, Heerlinge oder \u00c4hren noch am Tage zerdr\u00fcckt, so darf man sie, wie R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19b\">Blatt 19b<\/h2>\n<p>sagt, wenn es dunkel wird, weiter flie\u00dfen lassen; R. A\u0351qiba sagt, man d\u00fcrfe dies nicht. R. Elea\u0351zar erwiderte: Hier ist die Ansicht R. Elea\u0351zars vertreten, denn wir haben gelernt: Wenn man Honigwaben am Vorabend des \u0160abbaths gedr\u00fcckt und [der Honig am \u0160abbath] von selbst ausflie\u00dft, so ist er verboten, und nach R. Elea\u0351zar erlaubt.<\/p>\n<p>Weshalb erwiderte R. Jose b. \u1e24anina nicht wie R. Elea\u0351zar?<\/p>\n<p>Er kann folgendes einwenden: Da ist es vorher eine Speise und nachher eine Speise, hierbei aber ist es vorher eine Speise und nachher eine Fl\u00fcssigkeit.<\/p>\n<p>Und R. Elea\u0351zar!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: Wir wissen von R. Elea\u0351zar, da\u00df er es auch bei Oliven und Weinbeeren erlaubt, denn als R. Ho\u0161a\u0351ja aus Nehardea\u0351 kam, brachte er folgende Lehre mit: Wenn man am Vorabend des \u0160abbaths Oliven oder Weinbeeren zerdr\u00fcckt und sie [am \u0160abbath] von selbst ausflie\u00dfen, so sind sie verboten. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n erlauben sie.<\/p>\n<p>Und R. Jose b. \u1e24anina?<\/p>\n<p>Er hat diese Barajtha nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Weshalb erwiderte R. Ele\u0351azar nicht wie R. Jose b. \u1e24anina?<\/p>\n<p>Er kann folgendes einwenden: Hierzu wurde ja gelehrt: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn sie noch des Zerdr\u00fcckens ben\u00f6tigen, streitet niemand<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a>, sie streiten nur, wenn sie nur des vollst\u00e4ndigen Auspressens noch ben\u00f6tigen. Und hierbei ist es ebenso, als bed\u00fcrfe es noch des Zerdr\u00fcckens. R. Jose b. \u1e24anina traf eine Entscheidung nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l.<\/p>\n<p>Das \u00d6l der Kelterer<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a>und die Matten der Kelterer sind nach Rabh verboten<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>und nach \u0160emu\u00e9l erlaubt. Die Schiffsmatten sind nach Rabh verboten<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a>und nach \u0160emu\u00e9l erlaubt. R. Na\u1e25man sagte: Eine Melkziege, ein Schurschaf, eine Legehenne, ein Pflugochs, sowie f\u00fcr den Handel bestimmte Datteln sind nach Rabh verboten<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>und nach \u0160emu\u00e9l erlaubt. Sie f\u00fchren denselben Streit wie R. Jehuda<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a>und R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Einst entschied ein Sch\u00fcler in \u1e24arta zu Argez nach R. \u0160imo\u0351n, und R. Hamnuna tat ihn in den Bann.<\/p>\n<p>Wir sind ja aber der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns!?<\/p>\n<p>Es war in der Ortschaft Rabhs, und er sollte dies nicht tun. Von zwei J\u00fcngern rettete<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a>einst einer in einem Gef\u00e4\u00dfe und der andere in vier, f\u00fcnf Gef\u00e4\u00dfen. Sie f\u00fchrten denselben Streit, wie Rabba b. Zabhda und R. Hona<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>x<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> F<small>LEISCH,<\/small> Z<small>WIEBELN ODER<\/small> E<small>IER NUR DANN BRATEN, WENN SIE NOCH AM<\/small> T<small>AGE ANBRATEN.<\/small> M<small>AN DARF BEIM<\/small> D<small>UNKELWERDEN NUR DANN<\/small> B<small>ROT IN DEN<\/small> O<small>FEN SCHIEBEN ODER EINEN<\/small> K<small>UCHEN AUF<\/small> K<small>OHLEN LEGEN, WENN SIE NOCH AM<\/small> T<small>AGE OBEN EINE<\/small> K<small>RUSTE BEKOMMEN;<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, AUCH<\/small> <small>WENN SIE NUR UNTEN EINE<\/small> K<small>RUSTE BEKOMMEN<\/small> <sup>xi<\/sup>. M<small>AN DARF BEIM<\/small> D<small>UNKELWERDEN DAS<\/small> P<small>ESA\u1e24<\/small>[<small>LAMM<\/small>] <small>IN DEN<\/small> O<small>FEN H\u00c4NGEN.<\/small> A<small>UCH DARF MAN DAS<\/small> F<small>EUER<\/small> <small>IN DER<\/small> W<small>\u00c4RMEHALLE<\/small><a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a><small>ANZ\u00dcNDEN; IN DER<\/small> P<small>ROVINZ<\/small><a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a><small>NUR DANN, WENN DAS<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-20a\">Blatt 20a<\/h2>\n<p>F<small>EUER<\/small> [<small>NOCH AM<\/small> T<small>AGE<\/small>] <small>DEN GR\u00d6SSEREN<\/small> T<small>EIL ERFASSEN KANN.<\/small> R. J<small>EHUDA SAGTE, BEI<\/small> K<small>OHLEN, WENN NUR ETWAS<\/small> [<small>VOM<\/small> F<small>EUER ERFASST WIRD<\/small>].<\/p>\n<p>GEMARA. Wieviel? R. Elea\u0351zar sagte im Namen Rabhs: Da\u00df sie noch am Tage wie die Speise des Ben Drusaj<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a>anbraten. Desgleichen wird auch gelehrt: R. Asi sagte im Namen R.Jo\u1e25anans: Was [bei einem Jisra\u00e9liten] wie die Speise des Ben Drusaj angekocht hat, ist nicht mehr<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a>als Speise eines Nichtjuden zu betrachten. Es wird gelehrt: \u1e24ananja sagte: Was wie die Speise des Ben Drusaj angekocht hat, darf man auf dem Herde stehen lassen, auch wenn darauf die Kohlen nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF<\/small> &amp;<small>C<\/small>. B<small>ROT SCHIEBEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Sie fragten: Versteht er unter \u00bbunten\u00ab die untere Seite [an den W\u00e4nden] des Ofens oder die untere Seite zum Feuer<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Elie\u0351zer sagt, auch wenn die Seite, die am Ofen klebt, eine Kruste bekommt.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF DAS<\/small> P<small>ESA\u1e24<\/small>[<small>LAMM<\/small>] <small>IN DEN<\/small> O<small>FEN H\u00c4NGEN<\/small>. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil die Beteiligten<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>achtsam sind.<\/p>\n<p>Ist es denn sonst nicht erlaubt, der Meister sagte ja, beim Fleische eines Zickleins sei es erlaubt, einerlei [ob der Ofen] verklebt ist oder nicht!?<\/p>\n<p>Jenes wird zerschnitten, dieses aber nicht<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>A<small>UCH DARF MAN DAS<\/small> F<small>EUER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>ANZ\u00dcNDEN<\/small>.<\/p>\n<p>Woher dies? R. Hona erwiderte :<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a><em>In all eueren Wohnorten d\u00fcrft ihr kein Feuer anz\u00fcnden;<\/em> in all eueren Wohnungen darfst du nicht anz\u00fcnden, wohl aber die Flamme in der W\u00e4rmehalle. R. \u1e24isda wandte ein : Demnach sollte dies auch am \u0160abbath erlaubt sein!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. \u1e24isda, bezieht sich die Erlaubnis des Schriftverses nur auf die Glieder<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a>und Schmeerst\u00fccke, aber die Priester sind achtsam<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>I<small>N DER<\/small> P<small>ROVINZ NUR DANN, WENN DAS<\/small> F<small>EUER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>ERFASSEN KANN<\/small>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbgr\u00f6\u00dferen Teil\u00ab? Rabh erwiderte: Den gr\u00f6\u00dferen Teil eines jeden [Scheites]. \u0160emu\u00e9l erwiderte: Da\u00df man nicht mehr zu sagen braucht, hole noch Holzsp\u00e4ne zum Darunterlegen. R. \u1e24ija lehrte folgendes als St\u00fctze f\u00fcr \u0160emu\u00e9l: Da\u00df die Flamme von selbst, ohne Hinzutun von etwas anderem auflodert. An einem einzelnen Scheite mu\u00df das Feuer, wie Rabh sagt, den gr\u00f6\u00dferen Teil seines Durchmessers, und wie manche sagen, den gr\u00f6\u00dferen Teil seines [\u00e4u\u00dferen] Umf anges erf a\u00dft haben. R. Papa sagte: Daher ist es erforderlich, da\u00df es den gr\u00f6\u00dferen Teil seines Durchmessers und den gr\u00f6\u00dferen Teil seines Umfanges erf a\u00dft haben mu\u00df. Hier\u00fcber streiten auch Tanna\u00edm: R. \u1e24ija sagt, da\u00df das Holzst\u00fcck f\u00fcr den Handwerker unbrauchbar wird, und R. Jehuda b. Bethera sagt, da\u00df das Feuer beide Seiten erfa\u00dft hat. Wenn es hierf\u00fcr auch keinen Beweis gibt, so doch eine Andeutung:<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a><em>seine beiden Enden hat das Feuer verzehrt, seine Mitte angebrannt, taugt es dann noch zu einer Arbeit?<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a><em>Und vor ihm brannte das A\u1e25 [KohlenbeckenJ.<\/em> Was hei\u00dft Ah<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a>? Rabh erkl\u00e4rte, Reisig, und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte, Holz, das br\u00fcderlich<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a>brennt. Einst rief jemand aus: Wer w\u00fcnscht Reisig? Es war Weidenholz.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: R\u00f6hricht braucht [das Feuer] nicht zum gr\u00f6\u00dferen Teile [erfa\u00dft zu haben] ; hat man es zusammengebunden, so mu\u00df [das Feuer] den gr\u00f6\u00dferen Teil [erfa\u00dft haben]. Bei Fruchtkernen braucht [das Feuer] den gr\u00f6\u00dferen Teil nicht [erfa\u00dft zu haben]; hat man sie in Matten getan, so mu\u00df [das Feuer] den gr\u00f6\u00dferen Teil [erfa\u00dft haben]. R. \u1e24isda wandte ein : Im Gegenteil, das Entgegengesetzte leuchtet ja ein!? Einzelne Rohrst\u00e4bchen fallen auseinander, zusammengebunden fallen sie nicht auseinander; einzelne Fruchtkerne fallen auseinander, in Matten getan<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p>fallen sie nicht auseinander. Es wurde gelehrt: R. Kahana sagte: Hat man R\u00f6hricht zusammengebunden, so mu\u00df [das Feuer] die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte [erfa\u00dft haben] ; hat man Fruchtkerne in Matten getan, so braucht [das Feuer] die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte nicht [erfa\u00dft zu haben].<\/p>\n<p>R. Joseph lehrte: Bei vier Flammen braucht [das Feuer] die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte nicht [erfa\u00dft zu haben]: Pech, Schwefel, K\u00e4se<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a>und Fett. In einer Barajtha wird gelehrt: Auch Stroh und Stoppeln. R. Jo\u1e25anan sagte: Babylonisches Holz braucht [das Feuer] nicht zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte [erfa\u00dft zu haben]. R. Joseph wandte ein: Welches: wollte man sagen, Sp\u00e4ne, so m\u00fc\u00dfte doch, wenn U\u0351la von einem Dochte gesagt hat, wenn man ihn anz\u00fcndet, m\u00fcsse die Flamme die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte des vorstehenden Teiles erfa\u00dft haben, dies um so mehr von Sp\u00e4nen gelten !? Vielmehr, sagte R. Joseph, Zederbast. Rami b. Abba sagt: Str\u00e4ucher.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, am \u0160abbath einen Gegenstand von einem Gebiete nach dem anderen zu tragen od. hin\u00fcberzureichen; cf.\u00a0Jirmejahu 17,21ff.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Schuldig und frei in unserem Traktate beziehen sich auf das S\u00fcndopfer wegen Entweihung des \u0160abbaths, da es sich \u00fcberall um eine unvors\u00e4tzl. \u00dcbertretung handelt.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Gel\u00fcbden; cf.\u00a0Wajikra 5,4.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 5,2 ff.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra Kap. 13.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Hauptarbeiten hei\u00dfen diejenigen, die bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte erforderlich waren.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend es hier hei\u00dft: die in vier zerfallen.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Die aber von vornherein ebenfalls verboten sind.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls der Behaftete ins Heiligtum tritt.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u00f6ffentliche und das private, wobei die in der Mi\u0161na genannten 4 F\u00e4lle vorkommen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Mi\u0161na werden je 4 strafbare u. 8 (od. 12) straffreie F\u00e4lle aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Mi\u0161na werden je 4 strafbare u. 8 (od. 12) straffreie F\u00e4lle aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der andere sie ihm in die Hand legt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>In den ersten 4 straffreien F\u00e4llen unserer M. wird keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Hinaus- od. Hereinbringen einer Sache von Gebiet zu Gebiet erfordert eine Fortnahme (<span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e7\u05d9\u05e8\u05d4<\/span>) u. ein Niederlegen (<span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e0\u05d7\u05d4<\/span>) derselben; bei der Fortnahme kann man zu einem S\u00fcndopfer verpflichtet werden, wenn man sie n\u00e4mlich auch niederlegt, nicht aber ist dies beim Niederlegen der Fall, wenn ein anderer sie fortgenommen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,27.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>In den in der Mi\u0161na genannten F\u00e4llen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Bewegung des K\u00f6rpers nimmt man ihn von der Stelle fort, auf der er gestanden hat, was aber bei der der Hand nicht der Fall ist.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Beginn des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man richte sich nicht nach seinem K\u00f6rper, einerlei, ob er sich in einem \u00f6ffentlichen od. privaten Gebiete befindet.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Hausherr etwas aus der Hand des Armen nimmt, ist er frei.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Hausherr sie hinausstreckt u. der Arme etwas daraus nimmt, ist er frei.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05dd\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> (aus dem Hebr\u00e4ischen <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05dd\u05dc<\/span>) <em>Vorgarten, Vorraum<\/em>; in unserem Traktate \u00fcbertragen f\u00fcr ein Gebiet, das kein richtiges Privatgebiet ist, aber auch kein \u00f6ffentliches; in einem solchen Gebiete ist das Tragen nur von vornherein verboten. \u00dcber die 4 Gebiete bez\u00fcgl. des \u0160.s weit. Blatt 6a.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er etwas in der Hand gehalten und sie drau\u00dfen hinausgestreckt hat.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Luftraum oberhalb 10 Handbreiten wird als Freigebiet betrachtet u. geh\u00f6rt nicht mehr zum \u00f6ffentlichen Gebiete.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Luftraum oberhalb 10 Handbreiten wird als Freigebiet betrachtet u. geh\u00f6rt nicht mehr zum \u00f6ffentlichen Gebiete.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er seine Hand nicht zur\u00fcckziehen darf, ist nur eine Ma\u00dfregelung, nicht aber weil sie als ein anderes Gebiet betrachtet wird.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit er nicht zur Entweihung des \u0160abbaths durch das Fortwerfen des Gegenstandes veranla\u00dft werde.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Versehentlich am \u0160abbath; ihre Back\u00f6fen hatten die Form eines gro\u00dfen Topfes, an dessen W\u00e4nde die Brote angeklebt wurden, w\u00e4hrend auf dem Boden die gl\u00fchenden Kohlen sich befanden.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Bevor es gebacken hat.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. sollst du den Grund wissen. H\u00e4ufig gebr\u00e4uchliche scherzhafte Antwort. Statt \u00bbgemessen\u00ab kann es etymol. auch \u00bbgegessen\u00ab hei\u00dfen.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er die Hand nach demselben Hofe zur\u00fcckzieht.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er es gar nicht wei\u00df.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Frage ist, ob andere, die es sehen, es herausnehmen d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Luft des Raumes, da diese zum unten befindliehen Gebiete geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ob. Anm. 24.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Zureichen ist man auch oberhalb 10 Handbreiten schuldig.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sich der Gegenstand auf einem 4 Handbreiten gro\u00dfen Raume befinden mu\u00df.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Der keine Fl\u00e4che von 4 zu 4 Handbreiten hat.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Luftraum gilt als kompakte Masse, u. es ist ebenso, als w\u00fcrde die Sache auf dieser liegen bleiben.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Hauptarbeiten, die am \u0160abbath verboten sind, gelten solche, die beim Bau der Stiftsh\u00fctte w\u00e4hrend des Aufenthaltes der Jisra\u00e9liten in der W\u00fcste zur Anwendung kamen.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sie geworfen hat, da die Fortnahme und das Niederlegen durch ihn erfolgt ist.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn darunter ein Korb verstanden wird.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Raum oberhalb 10 Handbreiten geh\u00f6rt nicht mehr zum \u00f6ffentlichen Gebiete, somit wird der Korb als Privatgebiet betrachtet.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie wird mit dem Boden verbunden, der die 4 Handbreiten hat.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mi\u0161na spricht von dem Falle, wenn er selbst die Sache in die Hand seines N\u00e4chsten legt, RJ. dagegen, wenn sie zuf\u00e4llig hineinger\u00e4t.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sie geworfen hat, da die Fortnahme und das Niederlegen durch ihn erfolgt ist.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch eine ist nur eine Fortnahme und durch die andere nur ein Niederlegen erfolgt.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist man nach unserer Mi\u0161na frei.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einer Hand in die zweite peitscht.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend das eine Ende in seiner Hand zur\u00fcckbleibt.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese nach unten, u. lasse sie so liegen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Und darf sie nicht an sich heranziehen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Der erst nach Sonnenuntergang rein ist.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Der am \u0160. eine Sache auf \u00f6ffentlichem Gebiete tr\u00e4gt; man ist schuldig, nur wenn man 4 Ellen ununterbrochen tr\u00e4gt.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. selber aber sagte es nur einmal.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hat demnach die Sache aus dem Privatgebiete nach der S\u00e4ulenhalle, bezw. aus dieser nach der Stra\u00dfe getragen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Verboten ist das Tragen aus einem Gebiete nach dem anderen, u. in diesem Falle sind sie durch die neutrale S\u00e4ulenhalle voneinander getrennt.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man schuldig ist.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: Raum, wo man frei ist: wo das Umhertragen am \u0160abbath nur von vornherein verboten ist.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man gewarnt wurde.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Und 4 Ellen weit tragen.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Des einen Hauses.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pfeiler. Der Brunnen (auf \u00f6ffenti. Gebiete) wird als Privatgebiet betrachtet, und man darf am \u0160abbath aus diesem kein Wasser sch\u00f6pfen, um das Vieh zu tr\u00e4nken. Wenn man 4 Doppelpfeiler (cf.\u00a0Er. 17b) aufstellt, so geh\u00f6rt der eingeschlossene Raum zum Brunnen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Die m\u00fcndliche Lehre durfte nicht niedergeschrieben werden; etwaige Niederschriften wurden geheim gehalten.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am \u0160abbath verboten sind.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Arbeit verboten ist.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war jedoch nicht angegeben, welche Arbeit gemeint ist.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Umtragen einer Sache aus einem Gebiete in das andere.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber Tah. Abschn. VI.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus off entlichem Gebiete.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Antwort U\u0351las ist nur eine ausweichende.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus off entlichem Gebiete.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die kleine Fl\u00e4che als Neutralgebiet gilt.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch diese m\u00fcssen 3 Handbreiten hoch sein, weil manche darauf treten.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Raum auf dem Dache ist richtiges Privatgebiet, der Innenraum gilt, da er keine 10 Handbreiten hoch ist, als Neutralgebiet.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus off entlichem Gebiete.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Was im Innenraume nicht vertieft ist.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Jenen Fall zu lehren; ob. Blatt 7a.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Es springt von der Wand ab.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Er bleibt auch in einem Loche an der Wand nicht liegen.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine Nische udgl. die erforderliche Gr\u00f6\u00dfe nicht hat, die Wand aber so dick ist, um das Ma\u00df durch ein weiteres Vertiefen erganzen zu k\u00f6nnen, so wird es als bereits erg\u00e4nzt betrachtet.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Der keine Fl\u00e4che von 4 zu 4 Handbreiten hat.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Seite des Quadrates 4 Handbreiten hat, so betr\u00e4gt der Durchmesser des umgeschr. Kreises 5,65; erschwerend wird der Durchmesser des runden Bienenkorbes auf 6 abgerundet.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wird als Gebiet f\u00fcr sich betrachtet; cf.\u00a0Sb.X, 7.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Enden der L\u00e4ngsst\u00e4be befinden sich oberhalb 10 Handbreiten.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die hervorstehenden L\u00e4ngsst\u00e4be befindet sich der Boden oberhalb 10 Handbreiten, u. der Spielraum zwischen dem Korbe u. der Erde wird als ausgef\u00fcllt betrachtet.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Der durch die vorstehenden Enden der St\u00e4be entstehende Spielraum z\u00e4hlt nicht mit, da er nichts fa\u00dft.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Die entsprechend 9 Handbreiten tief ist, u. in der die Leute Gegenst\u00e4nde niederlegen.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ihm gestattet sei, 2000 Ellen nach jeder Richtung hinzu gehen.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Zehn Handbreiten vom Boden der Grube.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Grube tiefer als 10 Handbreiten gilt als Privatgebiet.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Falle. Unter \u00bboberhalb\u00ab ist zu verstehen, wenn vom Boden der Grube bis oben keine 10 Handbreiten vorhanden sind.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Beispielsweise auf einer Ebene (ob. Blatt 6a); auch die 9 Handbreiten tiefe Grube gilt als solche.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Viele Arbeiten sind am \u0160abbath \u00bbdes Feierns wegen\u00ab verboten, obgleich sie nach bibl. Gesetze erlaubt sind; zu diesen geh\u00f6rt auch das Tragen aus einem \u00f6ffentlichen Gebiete nach einem Neutralgebiete.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Abend, bei Beginn des \u0160abbaths. Auch der E\u0351rub ist f\u00fcr diese Zeit verwendbar.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>So (<span dir=\"rtl\">\u05d1\u05ea\u05d5\u05db\u05d5<\/span> im Dativ) in korrekten Mi\u0161nahandschriften. Danach er\u00fcbrigt sich die ganze Er\u00f6rterung des Talmud hier u. weiter Blatt 100b.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie benutzen daher <em>den<\/em> Weg durch den Sumpf.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Und so fortbewegt.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. \u00fcber sich, dh. oberhalb 10 Handbreiten.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Im freien Gebiete oberhalb 10 Handbreiten.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Von au\u00dfen, der die Schwelle von der Stra\u00dfe abgrenzt.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Die T\u00fcr verhindert dann die Vereinigung der beiden schmalen Oberschwellen.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Der (bei erforderlicher Gr\u00f6\u00dfe) Privatgebiet ist.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. 26b.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine besonders luxuri\u00f6se, die viel Sorgfalt und Zeitaufwand erforderte; cf.\u00a0Ned. 51a, Syn. 22b.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Um nicht unterbrechen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Babylonier und Pal\u00e4stinenser; in Babylonien pflegte man den G\u00fcrtel fester umzubinden; cf.\u00a0Jechezkel 23,15.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Unterbrechung der Mahlzeit.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Abendgebete; in der Regel pflegte man nur abends zu trinken.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 4,12.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Gebet (um die zeitl. Bed\u00fcrfnisse) wird das Studium der Tora vernachl\u00e4ssigt.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr.28,9.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 18,13.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 1,5.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 10,16.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter K. und F. werden hier die Richter verstanden.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d5\u05d3\u05d9\u05dd<\/span>, allgemein mit \u00bbLydier\u00ab \u00fcbersetzt, jed. ganz unwahrscheinlich; schon aus unserer Stelle geht deutlich genug hervor, da\u00df hier die L., die ja in der Kultur den \u00fcbrigen V\u00f6lkern des Altertums gleich kamen, nicht gemeint sein k\u00f6nnen, und noch deutlicher aus anderen Stellen. Wer sich an die <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d5\u05d3\u05d9\u05dd<\/span> (<span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d5\u05d3\u05d0\u05d9<\/span>) verkauft hat, selbst nur ein einziges Mal, sagt der T., den l\u00f6se man nicht aus, weil er sein Leben preisgab. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind hier die Ludii, <em>Possenspieler,<\/em> insbes. Ringk\u00e4mpfer, Stierk\u00e4mpfer gemeint. Die sonst ganz abenteuerlich klingende Geschichte des Re\u0161 Laqi\u0161 (Git. Blatt 47a), der sich an die Ludim verkauft hatte, findet somit ihre Aufkl\u00e4rung; dieselben gestatteten ihm wahrscheinlich, sich im Ringkampfe zu \u00fcben.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Leute, die ihr Verm\u00f6gen ohne Arbeit erworben haben.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Bad hatte 3 R\u00e4ume: den Warte- oder Ruheraum, den An- und Auskleideraum und den eigentl. Baderaum.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 6,24.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 7,9.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,13.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,29.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 18,3 u. Hal. IV, 9.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 19,20.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 19,20.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Budistaben des hebr. Alphabetes dienen, wie in vielen anderen, zugleich als Ziffern.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>S. wurde nach einer Berechnung des T. im 48. Lebensjahre Abrahams erbaut, w\u00e4hrend es in seinem 99. zerst\u00f6rt wurde.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 14,4.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 9,9.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich R\u00f6mer.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie sehr empfindlich sind.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 25,3.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem das Fasten sonst verboten ist.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das Fasten auf einen anderen Tag verschieben.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Frage bezieht sich auf den letzten Satz: nicht aber um das G. zu verrichten.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sich damit (cf.\u00a0Ber. Absch. I, Anm. 429) befa\u00dft.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160.s<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Umhertragen auf einem Neutralgebiete.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>10 Handbreiten hoch.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Mas. IV, Anm. 3.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist kein biblisches Verbot, sondern nur eine rabb. Ma\u00dfnahme; hieraus, da\u00df man wegen einer rabb. Ma\u00dfnahme eine zweite treffe.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Handwerker tr\u00e4gt sie ja sonst in der Hand, nicht am Ohre.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man in gew. Weise auch nach RM. schuldig ist.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit 3 Mal ist er ein richtiger Flu\u00dfbehafteter und zur Darbringung eines Opfers verpflichtet; cf.\u00a0Wajikra Kap. 15.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 15,13.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Am S., der nicht mitz\u00e4hlt.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Wasser herabrieselt.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: das Gesetz von \u00bbwird [Wasser] getan\u00ab (Wajikra 11,38), findet hierbei Anwendung.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Wovon man nichts hat.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber ihren Streit \u00fcber die unbezweckte Arbeit am \u0160abbath weiter Blatt 93b.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 28,38.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Und die Taschen entleeren.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei seinem Gebete auch andere Kranke einbegreifen soll.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Dasselbe in aram\u00e4ischer Sprache.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 41,4.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer erinnert dann den anderen.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Der es genauer nimmt.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man, weil \u00fcbelriechend, nicht gern anfa\u00dft.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es erlaubt ist.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ihm diese beim Vorlesen aus der Torarolle gel\u00e4ufig seien.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies galt als selbstverst\u00e4ndlich.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie werden ja durch seine Ber\u00fchrung unrein.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Von denen der Zehnt und die \u00fcbrigen Abgaben nicht entrichtet worden sind.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Die einander aufmerksam machen k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie schlafen mit den Kleidern; wobei sie in jenem Falle beide essen und das Verbot vergessen k\u00f6nnten.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 18,6.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 18,6.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 30,20.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00bbReinheitstage\u00ab nach der Menstruation, w\u00e4hrend welcher die Frau wei\u00dfe Kleider tr\u00e4gt.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 18,19.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne k\u00f6rperliche Ber\u00fchrung.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Gewohnheit macht unempfindlich.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 14,22.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Ms.\u00a0III, Anm. 7.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem er ein Tauchbad genommen hat.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne den Sonnenuntergang abgewartet zu haben.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Er macht die Hebe unbrauchbar, verunreinigt sie aber nicht.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Er macht nur heilige Speisen unbrauchbar.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Drittgradig Unreines bei Profanem.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Man trinkt beim Speisen, nicht aber umgekehrt.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Absp\u00fclwasser und das Wasser des Tauchbades.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Unreinen, der vorher ein Tauchbad genommen.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Die B\u00fccher, da durch die Speisen Nagetiere angelockt werden.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie fassen oftschmutzige Dinge an.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Des diesmaligen Studiums des Gesetzes.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Den H\u00e4nden allgemein.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>H\u00e4nden, die ein Buch der heiligen Schrift ber\u00fchrt haben.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 22,7.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 11,34 u. 15,8.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 11,34 u. 15,8.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh., da\u00df sie f\u00fcr die U. empf\u00e4nglich sind, obgleich die Schrift von diesen nicht spricht.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der Mann mit seinem ganzen Verm\u00f6gen f\u00fcr die Morgengabe hafte.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man Hebe, die man mit ungewaschenen H\u00e4nden ber\u00fchrt, weder essen darf, noch zu verbrennen braucht.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 23,15.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 27,11.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Biblisches Fl\u00fcssigkeitsma\u00df, gl. 12 Log.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Deshalb rechnet er nach Hin, einem Ma\u00dfe, das zu seiner Zeit nicht mehr gebr\u00e4uchlich war.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Frau Menstruation bemerkt, so ist sie von dieser Zeit ab unrein.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Frau bei einer Untersuchung keine Menstruation bemerkt hat, bei einer zweiten aber wohl, so ist alles, was sie w\u00e4hrend dieser Zeit ber\u00fchrt hat, unrein.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. von Zeit zu Zeit, dh. der volle Tag von 24 Stunden.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind mehrere Tage seit der letzten Untersuchung verstrichen, so ist sie nur seit den letzten 24 Stunden verunreinigend, entsprechend umgekehrt.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hand auf den Kopf des Opfertieres (Wajikra 3,2) am Festtage.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich des Stutzens stritten bereits die \u00bbGro\u00dfen\u00ab, die Gesetzlehrer fr\u00fchester Zeit.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den ausflie\u00dfenden Saft.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nicht j\u00fcdischen L\u00e4nder.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Unrein gewordene Hebe mu\u00df verbrannt werden.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nicht j\u00fcdischen L\u00e4nder.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man Hebe, die man mit ungewaschenen H\u00e4nden ber\u00fchrt, weder essen darf, noch zu verbrennen braucht.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Ort in Galil\u00e4a, bekannt als Sitz des Synedriums um die Mitte des 2. Jahrhunderts.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich der Unreinheit.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie k\u00f6nnte von einer Grabst\u00e4tte herr\u00fchren.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Seine Frau k\u00f6nnte sie w\u00e4hrend ihrer Unreinheit ber\u00fchrt haben.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Er r\u00fchrt vieil, von einem Flu\u00dfbehafteten her.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich hierbei ein doppelter Zweifel obwaltet: 1. vieil, von einem Vieh, 2. vieil. von einem reinen Menschen.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 11,33.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Untertauchen darf keine Stelle vom Wasser unber\u00fchrt bleiben.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Tongef\u00e4\u00dfe werden levit. rein, wenn sie zerbrechen.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gilt als Metallgef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie behalten den Charakter eines zerbrochenen Tongef\u00e4\u00dfes.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sich in einem solchen Gef\u00e4\u00dfe ein unreiner bezw. reiner Gegenstand schwebend befindet, ohne es zu ber\u00fchren.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Boden eine Vertiefung hat.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Einschmelzen.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie wieder hergestellt wurden.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nichts aufnehmen.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sind durchsichtig und haben keine eigentliche Au\u00dfenseite.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,22.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch \u0160elmo\u00e7a od. \u0160almoni\u00e7ja, wahrsch. mit Salome od. Salominon, Gattin des K\u00f6nigs Jan\u00e4us, identisch.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar Kap. 19; man w\u00fcrde es vorziehen, die Unreinheit des Gef\u00e4\u00dfes durch Zerbrechen zu beseitigen, als der Reinigung unterworfen zu sein und 7 Tage abwarten zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Gef\u00e4\u00dfe in den ehemaligen Zustand der Unreinheit treten.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Sonnenuntergang.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist nur die Begr\u00fcndung R.s zu ber\u00fccksichtigen.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben werden nicht alle 18 Verordnungen aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht unter einer Rinne.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Es wurde nicht abgestimmt.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Als 18 Dinge, \u00fcber die man abgestimmt hat.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie das Menstruationsgesetz nicht nach rabb. Vorschrift beobachten.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Zelt; wenn sich das eine Ende eines Gegenstandes schwebend \u00fcber einem Leichnam befindet, so wird, was sich unter dem anderen Ende befindet, unrein.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bauer ist nur deshalb unrein, weil er den Gegenstand ber\u00fchrt hat, nicht aber, wie dies vom H\u00f6rer verstanden wurde, weil der Gegenstand als Bezeltung betrachtet wird.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand \u00fcber einem anderen einen Gegenstand h\u00e4lt, dessen Ende einen Leichnam bezeltet.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher gilt nach der Schrift als Zelt.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich des Regenwassers.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df dies zu den 18 Dingen geh\u00f6re.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil abgestimmt werden sollte.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot Kap. 32.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Macht der ausflie\u00dfende Saft verunreinigungsf\u00e4hig; Fl\u00fcssigkeiten machen es nur dann, wenn sie erw\u00fcnscht sind.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>In welchen die Fl\u00fcssigkeit aufgehoben wird; man bekundet dadurch, da\u00df sie erw\u00fcnscht ist, somit f\u00fcr die Unreinheit bef\u00e4higend.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Auseinanderrei\u00dfen wird Saft ausgedr\u00fcckt, u. da es mit H\u00e4nden bewirkt wird, ist es bef\u00e4higend.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Er k\u00f6nnte diese s\u00e4en (wodurch sie vernichtet w\u00fcrde), um sie nicht an den Priester entrichten zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Nichtjuden.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben die Bestimmung \u00fcber das aufgefangene Regenwasser mitz\u00e4hlt.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>G\u00f6tzendienst.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben die Bestimmung \u00fcber das aufgefangene Regenwasser mitz\u00e4hlt.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurz vor Eintritt des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurz vor Eintritt des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Den er noch vor Eintritt des \u0160abbaths erreicht.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurz vor Eintritt des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon das Hineintun, ohne durchzur\u00fchren, wird hinsiehtl. des \u0160abbaths als eine verbotene Arbeit betrachtet.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Und dadurch die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit erregt.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,13.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Die w\u00e4hrend des \u0160.s g\u00e4rt.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am \u0160. brennt.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vom Freitag zum \u0160. auf dem Herde stehen bleibt.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber weiter Blatt 19b.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie \u00fcber Nacht gar koche.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte Kohlen aufsch\u00fctten, um sie noch am selben Abend zu essen.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Es am Vorabend des \u0160.s bei Sonnenuntergang in den Ofen zu tun.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Eintritt des \u0160.s.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,15ff.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit dieser es nicht am \u0160. trage.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Nichtjude tut dies dann f\u00fcr sich selber.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Im ersteren Falle braucht er am \u0160abbath den Empf\u00e4nger nicht aufzusuchen, sondern gibt den Brief auf der Post ab.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 20,20.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df es verboten ist, da die ganze Arbeit am \u0160. erfolgt.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in den Kellerwinkeln zur\u00fcckbleibt und den Kelterern geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160.; man darf sie nicht anfassen und fortbewegen.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160.; man darf sie nicht anfassen und fortbewegen.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160.; man darf sie nicht anfassen und fortbewegen.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. 156b.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen und Getr\u00e4nke bei einer Feuersbrunst; hier\u00fcber weiter Blatt 120a.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. \u0160ab. Blatt 120a.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Tempels.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Db. au\u00dferhalb des Tempois.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Er pflegte Fleischspeisen ein Drittel gar zu verzehren.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie bei einem Nichtjuden gar kocht.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Brote wurden an die W\u00e4nde des Ofens geklebt, w\u00e4hrend sich das Feuer am Boden befand.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Pesahlamme war eine Anzahl von mehreren Personen beteiligt; cf.\u00a0Schemot 12,4.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,9.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 35,3.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Opfer.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus diesem Grunde ist es in der W\u00e4rmehalle des Tempels erlaubt.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 15,4.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 36,22.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Etymolog. Frage, weshalb der Brennstoff <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d7<\/span> hei\u00dft. In den in der Erkl\u00e4rung genannten W\u00f6rtern ist diese Silbe enthalten.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein St\u00fcck z\u00fcndet das andere an.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Lesart Wachs.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a 14b 15a 15b 16a 16b 17a 17b 18a 18b 19a 19b 20a 20b ERSTER ABSCHNITT Blatt 2a iDAS HINAUSBRINGEN1 AM \u0160ABBATH ERFOLGT IN ZWEI ARTEN, DIE IN VIER ZERFALLEN, F\u00dcR DEN, DER SICH INNEN BEFINDET, UND IN ZWEI ARTEN, DIE IN VIER ZERFALLEN, F\u00dcR DEN, DER SICH AUSSEN BEFINDET. AUF WELCHE WEISE? WENN [BEISPIELSWEISE] DER ARME AUSSEN UND DER HAUSHERR INNEN STEHT, UND DER ARME SEINE HAND NACH INNEN AUSSTRECKT UND ETWAS IN DIE HAND DES HAUSHERRN LEGT ODER AUS DIESER NIMMT UND HERAUSBRINGT, SO IST DER ARME SCHULDIG UND DER HAUSHERR FREI2. WENN DER HAUSHERR SEINE HAND NACH AUSSEN AUSSTRECKT UND ETWAS IN DIE HAND DES ARMEN LEGT ODER AUS DIESER NIMMT UND HEREINBRINGT, SO IST DER HAUSHERR SCHULDIG UND DER ARME FREI. 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