{"id":7072,"date":"2021-02-26T12:11:44","date_gmt":"2021-02-26T10:11:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7072"},"modified":"2021-02-26T12:17:36","modified_gmt":"2021-02-26T10:17:36","slug":"schabbat-kapitel-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold><small>AS<\/small> <small>MAN ALS<\/small> B<small>RENNSTOFF<\/small> [<small>ZUR<\/small> B<small>ELEUCHTUNG<\/small>] <small>VERWENDEN DARF, UND WAS MAN ALS<\/small> B<small>RENNSTOFF NICHT VERWENDEN DARF<\/small>. M<small>AN DARF KEINE<\/small> L<small>YGOS BRENNEN, KEIN<\/small> \u1e24<small>OSEN, KEINE<\/small> W<small>ERGSEIDE, KEINEN<\/small> B<small>ASTDOCHT, KEINEN<\/small> D<small>OCHT DER<\/small> W<small>\u00dcSTENPFLANZE UND KEIN<\/small> W<small>ASSERMOOS; FERNER KEIN<\/small> P<small>ECH, KEIN<\/small> W<small>ACHS, KEIN<\/small> Q<small>IQ\u00d6L, KEIN<\/small> V<small>ERBRENN<\/small>-\u00d6<small>L<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, <small>KEIN<\/small> S<small>CHWANZFETT UND KEINEN<\/small> T<small>ALG<\/small>. N<small>A\u1e24UM DER<\/small> M<small>EDER SAGT, MAN D\u00dcRFE GESCHMOLZENEN<\/small> T<small>ALG BRENNEN; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE IHN WEDER GESCHMOLZEN NOCH UNGESCHMOLZEN BRENNEN.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Was ist Lygos?<\/p>\n<p>Zederbast.<\/p>\n<p>Zederbast ist ja nichts als Holz !?<\/p>\n<p>Die wollartigen Fasern desselben.<\/p>\n<p>K<small>EIN<\/small> \u1e24<small>OSEN.<\/small> R.Joseph erkl\u00e4rte: Flachswerg. Abajje sprach zu ihm: Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><em>der M\u00e4chtige [\u1e25ason] soll zu Werg werden,<\/em> woraus zu schlie\u00dfen, da\u00df \u1e24osen<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> nicht Werg ist!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, Flachs, der geklopft, aber nicht gehechelt worden ist.<\/p>\n<p>K<small>EINE<\/small> W<small>ERGSEIDE.<\/small> \u0160emu\u00e9l sagte: Ich habe alle Seefahrer ausgefragt, und man sagte mir, da\u00df diese Kulka genannt werde. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Zee\u0351ra sagte: Grobe [Seide]. Rabin und Abajje sa\u00dfen vor Rabbana Ne\u1e25emja, dem Bruder des Exilarchen, und als Rabin bemerkte, da\u00df dieser [ein Gewand] aus Rohseide trug, sprach er zu Abajje: Das ist das Kalakh [Wergseide], von dem wir gelernt haben. Dieser erwiderte: Wir nennen dies Parnianseide. Man wandte ein: Seide, Wergseide und Serikon<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>unterliegen dem \u00c7i\u00e7ithgesetze. Dies ist ja eine Widerlegung Rabins!?<\/p>\n<p>Eine Widerlegung. Wenn du willst, sage ich: Seide besonders, und Parnianseide besonders.<\/p>\n<p>K<small>EINEN<\/small> B<small>ASTDOCHT.<\/small> Reisig<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>. Rabin und Abajje gingen im Tale \u1e6camruritha, und als sie da Bachweiden bemerkten, sprach Rabin zu Abajje: Das ist das Idan [Bastdocht], von dem wir gelernt haben. Dieser erwiderte: Das ist ja nichts als Holz!? Da sch\u00e4lte jener sie ab und zeigte ihm wollartige Fasern dazwischen.<\/p>\n<p>K<small>EINEN<\/small> D<small>OCHT DER<\/small> W<small>\u00dcSTENPFLANZE.<\/small> Bergraute<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>K<small>EIN<\/small> W<small>ASSERMOOS.<\/small> Was ist dies: wollte man sagen das Schwarzgr\u00fcne auf den S\u00fcmpfen, so br\u00f6ckelt dies ja!? Vielmehr, sagte R. Papa, das Schwarzgr\u00fcne an den Schiffen. Es wird gelehrt: Hierzu haben sie noch [Dochte aus] Wolle und Haar hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Und unser Tanna !?<\/p>\n<p>Wolle schrumpft zusammen, Haar versengt.<\/p>\n<p>K<small>EIN<\/small> P<small>ECH.<\/small> Zepheth ist Pech. \u0160aa\u0351va ist Wachs. Es wird gelehrt: Bis hier werden die verbotenen Dochte, von hier ab die verbotenen \u00d6le aufgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Er lehrt dies wegen des Wachses; man k\u00f6nnte glauben, es sei auch als Kerze verboten, so lehrt er uns. Rami b. Abin sagte: Teer\u00f6l ist ein Nebenprodukt<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>des Peches, Wachs ist ein Nebenprodukt<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>des Honigs.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Im Handel<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Aus allen [Brennstoffen], von denen sie gesagt haben, man d\u00fcrfe sie am \u0160abbath nicht verwenden, darf man eine gro\u00dfe Flamme machen, einerlei, ob um sich daran zu w\u00e4rmen oder sich ihres Lichtes zu bedienen, ob auf der Erde oder auf dem Herde; verboten ist es nur, daraus einen Docht f\u00fcr eine Lampe zu machen.<\/p>\n<p>K<small>EIN<\/small> Q<small>IQ\u00d6L.<\/small> Was ist Qiq\u00f6l? \u0160emu\u00e9l sagte: Ich habe alle Seefahrer ausgefragt, und man sagte mir, es gebe in den \u00fcberseeischen St\u00e4dten einen Vogel, der Kik<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>genannt wird. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. R. Jehuda sagte: \u00d6l aus Leinsamen. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Aus dem Ricinus des Jona<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte : Ich habe den Ricinus des Jona gesehen, er ist dem \u00c7eloliba \u00e4hnlich. Er w\u00e4chst in den S\u00fcmpfen, und man zieht ihn an den Eing\u00e4ngen der Kaufl\u00e4den; aus seinen Kernen bereitet man \u00d6l, und unter seinen Zweigen ruhen alle Kranken des Westens.<\/p>\n<p>Raba sagte: Die Weisen haben die genannten Dochte am \u0160abbath zu brennen deshalb verboten, weil an diesen die Flamme flackert; die Weisen haben die genannten \u00d6le zu brennen deshalb verboten, weil sie sich nicht nach dem Dochte<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>ziehen. Abajje fragte Rabba: Wie ist es, wenn man in diese \u00d6le, die zu brennen die Weisen verboten haben, etwas \u00d6l tut<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>und sie brennt: ist auch dies verboten, weil man dadurch verleitet werden k\u00f6nnte, jene allein zu brennen, oder nicht? Dieser erwiderte: Man darf es nicht brennen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil man sie [allein] nicht brennen darf. Jener wandte ein: Hat man etwas, das man brennen darf, um etwas, das man nicht brennen darf, gewickelt, so darf man es nicht brennen. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l erz\u00e4hlte: Im Hause meines Vaters pflegte man einen Docht um eine Nu\u00df zu wickeln und ihn anzuz\u00fcnden. Hier wird also gelehrt, da\u00df man wohl brennen darf !? Dieser erwiderte: Anstatt aus den Worten des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l gegen mich einen Einwand zu erheben, kannst du ja in den Worten des ersten Tanna eine St\u00fctze f\u00fcr mich finden!?<\/p>\n<p>Das ist keine Frage. Eine Tatsache ist ma\u00dfgebender.<\/p>\n<p>Allenfalls ist dies ja ein Einwand, da sie wohl [den Docht umwickelt haben, damit sie zusammen] brennen!?<\/p>\n<p>Nein, damit er obenauf schwimme.<\/p>\n<p>Wenn nur, damit er schwimme, was ist demnach der Grund des ersten Tanna!?<\/p>\n<p>Die ganze [Barajtha] ist von R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, jedoch ist sie l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Hat man etwas, das man brennen darf, um etwas, das man nicht brennen darf, gewickelt, so darf man es nicht brennen. Dies nur in dem Falle, wenn zum Brennen, wenn aber zum Schwimmen, so ist es erlaubt, denn R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l erz\u00e4hlte: Im Hause meines Vaters pflegte man einen Docht um eine Nu\u00df zu wickeln.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so. R. Beruna sagte ja im Namen Rabhs, man d\u00fcrfe in geschmolzenen Talg oder in zerr\u00fchrtes Fischgeweide etwas \u00d6l tun und es brennen !?<\/p>\n<p>Diese ziehen sich auch allein [nach dem Dochte], jene ziehen sich aber nicht; die Rabbanan haben jedoch geschmolzenen Talg verboten wegen des ungeschmolzenen, und zerr\u00fchrtes Fischgeweide wegen des nicht zerr\u00fchrten.<\/p>\n<p>Demnach sollte man es auch verbieten, wenn man \u00d6l in geschmolzenen Talg oder in zerr\u00fchrtes Fischgeweide getan hat, mit R\u00fccksicht auf geschmolzenen Talg oder zerr\u00fchrtes Fischgeweide, in die man kein \u00d6l getan hat!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich ihrer selbst ist es ja nur eine vorbeugende Ma\u00dfnahme, und wir sollten eine Ma\u00dfnahme f\u00fcr eine Ma\u00dfnahme treffen!?<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama lehrte : Die Dochte und die \u00d6le, von denen die Weisen gesagt haben, man d\u00fcrfe sie am \u0160abbath nicht brennen, darf man auch im Heiligtum nicht brennen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>damit best\u00e4ndig ein Licht aufsteige.<\/em> Er lehrte dies und erkl\u00e4rte es auch: damit die Flamme von selbst auflodere und nicht mittelst einer anderen Sache.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Aus den Lumpen der Beinkleider und der G\u00fcrtel der Priester verfertigte man Dochte und z\u00fcndete sie an!?<\/p>\n<p>Anders ist es beim Feste des Wassersch\u00f6pfens<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabba b. Mathna lehrte: Die verschlei\u00dften Kleider der Priester zerschnitt man und fertigte daraus Dochte f\u00fcr das Heiligtum. Doch wohl die aus Mischgewebe<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nein, die aus Byssus.<\/p>\n<p>R. Hona sagte : Die Dochte und \u00d6le, von denen die Weisen gesagt haben, man d\u00fcrfe sie am \u0160abbath nicht brennen, darf man auch am \u1e24anuka nicht brennen, einerlei ob am \u0160abbath oder am Wochentage. Raba sagte: Was ist der Grund R. Honas? Er ist der Ansicht, man m\u00fcsse [die \u1e24anukalampe], wenn sie erlischt, wieder anz\u00fcnden, und man d\u00fcrfe sich ihres Lichtes bedienen. R. \u1e24isda sagt, man d\u00fcrfe sie am Wochentage brennen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>nicht aber am \u0160abbath. Er ist der Ansicht, man brauche, wenn sie erlischt, sie nicht wieder anzuz\u00fcnden, und man d\u00fcrfe sich ihres Lichtes bedienen. R. Zera sagte im Namen R. Mathnas, manche sagen, R. Zera im Namen Rabhs: Die Dochte und \u00d6le, von denen die Weisen gesagt haben, man d\u00fcrfe sie am \u0160abbath nicht brennen, darf man am \u1e24anuka brennen, einerlei ob am Wochentage oder am \u0160abbath. R. Jirmeja sagte: Was ist der Grund Rabhs? Er ist der Ansicht, man brauche, wenn sie erlischt, sie nicht wieder anzuz\u00fcnden, und man d\u00fcrfe sich ihres Lichtes nicht bedienen. Die J\u00fcnger sagten dies im Namen R. Jirmejas vor Abajje, er erkannte es aber nicht an. Als Rabin kam, sagten es die J\u00fcnger vor Abajje im Namen R. Jo\u1e25anans, und er erkannte es an; er sprach: W\u00e4re es mir beschieden, so h\u00e4tte ich seine Halakha schon fr\u00fcher gelernt.<\/p>\n<p>Er hat sie ja gelernt!?<\/p>\n<p>Doch nicht als Jugendlehre.<\/p>\n<p>Braucht man sie denn, wenn sie erlischt, nicht wieder anzuz\u00fcnden, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Das Gebot<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>h\u00e4lt an von Sonnenuntergang bis [zur Zeit, wo] der Verkehr auf der Stra\u00dfe aufh\u00f6rt. Doch wohl insofern, als man sie wieder anz\u00fcnden mu\u00df, wenn sie erlischt!?<\/p>\n<p>Nein, wenn man sie nicht angez\u00fcndet hat, mu\u00df man sie [w\u00e4hrend dieser Zeit] anz\u00fcnden. Oder auch, hinsichtlich des Quantums<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abBis [zur Zeit, wo] der Verkehr auf der Stra\u00dfe aufh\u00f6rt.\u00bb Bis wie lange? Rabba b. Bar \u1e24ana sagte: Bis die Palmyrenser zu gehen aufh\u00f6ren<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Licht der \u1e24anukalampe f\u00fcr einen und seine ganze Familie; die Pflichtbeflissenen [brennen] ein Licht f\u00fcr jede Person; die hervorragend Pflichtbeflissenen [brennen], wie die Schule \u0160ammajs sagt, am ersten Tage acht Lichter und an den folgenden Tagen je eines weniger, und wie die Schule Hillels sagt, am ersten Tage ein Licht und an den folgenden Tagen je eines mehr. U\u0351la sagte: Hier\u00fcber streiten im Westen zwei Amora\u00edm: R. Jose b. Abin und R. Jose b. Zebida. Einer sagt, der Grund der Schule \u0160ammajs sei: entsprechend den folgenden<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>Tagen, und der Grund der Schule Hillels sei: entsprechend den verstrichenen Tagen; der andere sagt, der Grund der Schule \u0160ammajs sei: gleich den Farren am [H\u00fctten] feste<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>, und der Grund der Seh ule Hillels sei: beim Heiligen erfolge es aufsteigend und nicht absteigend.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte im Namen R. Jo\u1e25anans : Zwei Greise waren in \u00c7ajdan, einer verfuhr nach der Ansicht der Schule \u0160ammajs, und einer verfuhr nach der Ansicht der Schule Hilleis. Der eine begr\u00fcndete seine Handlung: gleich den Farren am H\u00fcttenfeste, und der andere begr\u00fcndete seine Handlung: beim Heiligen erfolge es aufsteigend und nicht absteigend.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Es ist Gebot, die \u1e24anukalampe drau\u00dfen vor die T\u00fcr hinzustellen; wer in einem Obergeschosse wohnt, stelle sie vor das Fenster hin, das nach der Stra\u00dfe liegt. Zur Zeit der Gefahr<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>stelle man sie auf den Tisch, und dies gen\u00fcgt. Raba sagte: Jedoch mu\u00df man noch eine zweite Lampe haben, um sich ihres Lichtes zu bedienen; ist aber [im Zimmer] eine Flamme vorhanden, so ist dies nicht n\u00f6tig. F\u00fcr einen angesehenen Mann aber<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>ist eine zweite Lampe erforderlich, auch wenn eine Flamme vorhanden ist.<\/p>\n<p>Was bedeutet das \u1e24anukafest?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Am f\u00fcnfundzwanzigsten Kislev beginnen die Tage des \u1e24anukafestes; es sind ihrer acht, an denen man keine Trauerfeier abhalten noch fasten darf. Als n\u00e4mlich die Griechen in den Tempel eindrangen, verunreinigten sie alle \u00d6le, die im Tempel waren. Nachdem die Herrscher des Hauses der \u1e24asmon\u00e4er sich ihrer bem\u00e4chtigt und sie besiegt hatten, suchte man und fand nur ein einziges mit dem Siegel des Hochpriesters versehenes Kr\u00fcglein mit \u00d6l, das nur soviel enthielt, um einen Tag zu brennen. Aber es geschah ein Wunder, und man brannte davon acht Tage. Im folgenden Jahre bestimmte man, diese Tage mit Lob- und Dankliedern als Festtage zu feiern.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt, wenn ein Funke unter dem Hammer hervorspringt und Schaden anrichtet, so ist er ersatzpflichtig. Wenn ein mit Flachs beladenes Kamel \u00fcber das \u00f6ffentliche Gebiet geht und der Flachs in einen Kaufladen hineinragt und sich an der Lampe des Ladenbesitzers anz\u00fcndet und die ganze Halle verbrennt, so ist der Besitzer des Kamels ersatzpflichtig. Hatte aber der Ladenbesitzer seine Lampe drau\u00dfen hingestellt, so ist der Ladenbesitzer ersatzpflichtig; R. Jehuda sagt, war es eine \u1e24anukalampe, so sei er ersatzfrei. Rabina sagte im Namen Rabas: Dies besagt, da\u00df es Gebot sei, die \u1e24anukalampe innerhalb zehn [Handbreiten von der Erde] zu stellen; denn wolltest du sagen, auch oberhalb zehn [Handbreiten], so k\u00f6nnte dieser ja sagen: Du solltest sie \u00fcber die H\u00f6he des Kamels samt seinem Reiter hinstellen.<\/p>\n<p>Vielleicht deshalb, weil man die Aus\u00fcbung des Gebotes ganz unterlassen k\u00f6nnte, wenn man ihn zu sehr bel\u00e4stigen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte: R. Nathan b. Minjomi trug im Namen R. Tan\u1e25ums<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p>Wenn man eine \u1e24anukalampe h\u00f6her als zwanzig Ellen hingestellt hat, so ist dies ung\u00fcltig, wie bei der Festh\u00fctte und einer Durchgangsgasse<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Kahana: R. Nathan b. Minjomi trug im Namen R. Tanhums vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>die Grube aber war leer und kein Wasser darin;<\/em> wenn es schon hei\u00dft: <em>die Grube war leer,<\/em> so wei\u00df ich ja, da\u00df kein Wasser darin war, wozu hei\u00dft es: <em>und kein Wasser darin?<\/em> Wasser war nicht darin, wohl aber waren darin Schlangen und Eidechsen.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Es ist Gebot, die \u1e24anukalampe innerhalb einer Handbreite von der T\u00fcr\u00f6ffnung zu stellen.<\/p>\n<p>Wo stelle man sie hin? R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, erwiderte: Rechts. \u0160emu\u00e9l aus Diphte sagte: Links. Die Halakha ist, links, damit sich die \u1e24anukalampe links und die Mezuza rechts befinden sollen.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen R. A\u0161is im Namen Rabhs: Es ist verboten, vor der \u1e24anukalampe Geld zu z\u00e4hlen. Als ich dies vor \u0160emu\u00e9l sagte, sprach er zu mir: 1st denn was Heiliges an der Lampe!? R. Joseph wandte ein: Auch am Blute ist ja nichts Heiliges, dennoch wird gelehrt:<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>er soll [das Blut] ausgie\u00dfen und bedecken,<\/em> wie er es ausgie\u00dft, bedecke er es auch; man darf es nicht mit dem Fu\u00dfe verscharren, damit man die Gebote nicht mi\u00dfachte. Ebenso auch hierbei, um nicht die Gebote zu mi\u00dfachten.<\/p>\n<p>Sie fragten R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi : Darf man vom Schmucke der Festini tte<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>innerhalb der sieben Festtage genie\u00dfen? Er erwiderte ihnen: Sie sagten, es sei verboten, vor der \u1e24anukalampe Geld zu z\u00e4hlen. R. Joseph sprach: Herr Abrahams, er entscheidet das, was gelehrt wird, aus dem, was nicht gelehrt wird! Von der Festh\u00fctte wird dies gelehrt, von der \u1e24anukalampe wird dies nicht gelehrt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Hat man [die Festh\u00fctte] vorschriftsm\u00e4\u00dfig \u00fcberdacht, mit Tapeten und gewirkten Teppichen verziert und darin N\u00fcsse, Pfirsiche, Mandeln, Granat\u00e4pfel, Weinreben, \u00c4hrenkr\u00e4nze, Weine, \u00d6le und Mehl ausgeh\u00e4ngt, so darf man bis zum Ausgang des letzten Festtages davon nichts genie\u00dfen; hat man es sich aber vorher vorbehalten, so h\u00e4ngt alles von seinem Vorbehalte ab. Vielmehr, sagte R. Joseph, die Quelle f\u00fcr dies alles ist das [Zudecken des] Blutes<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Rabh sagt, man d\u00fcrfe [bei der \u1e24anukalampe] nicht ein Licht an dem anderen anz\u00fcnden; \u0160emu\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe anz\u00fcnden. Rabh sagt, man d\u00fcrfe die \u00c7i\u00e7ith nicht von einem Gew\u00e4nde in ein anderes einkn\u00fcpfen; \u0160emu\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe sie von einem Gew\u00e4nde in ein anderes einkn\u00fcpfen. Rabh sagt, die Halakha sei beim R\u00fccken<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>nicht wie R. \u0160imo\u0351n; \u0160emu\u00e9l sagt, die Halakha sei beim R\u00fccken wie R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Abajje sagte: Der Meister<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>entschied bei allem stets nach Rabh, ausgenommen drei Dinge, bei denen er nach \u0160emu\u00e9l entschied: man darf [bei der \u1e24anukalampe] ein Licht am anderen anz\u00fcnden, man darf die \u00c7i\u00e7ith von einem Gewande in ein anderes einkn\u00fcpfen, und die Halakha ist beim R\u00fccken wie R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe [am \u0160abbath] ein Bett, einen Stuhl oder eine Bank r\u00fccken<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>, nur darf man absichtlich keine Schramme machen. Einer von den Sch\u00fclern, der vor R. Ada b. Ahaba sa\u00df, sprach: Der Grund Rabhs ist: wegen Mi\u00dfachtung des Gebotes. Da sprach dieser zu ihnen: Achtet nicht auf ihn; der Grund Rabhs ist: wegen Verringerung des Gebotes<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, wenn man Leuchte an Leuchte<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>anz\u00fcndet; nach demjenigen, der erkl\u00e4rt: wegen Geringsch\u00e4tzung des Gebotes, ist es Leuchte an Leuchte erlaubt, nach demjenigen aber, der erkl\u00e4rt: wegen Verringerung des Gebotes, ist es auch Leuchte an Leuchte verboten. R. Ivja wandte ein: Mit einem Sela\u0351 vom zweiten Zehnten darf man keine [profanen] Golddenare<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>wiegen, auch nicht, um damit anderen zweiten Zehnten auszuweiten. Allerdings ist, wenn du sagst, Rabh und \u0160emu\u00e9l streiten \u00fcber [das Anz\u00fcnden] von Leuchte an Leuchte, mittelst eines Spanes aber verbiete es auch \u0160emu\u00e9l, hieraus kein Einwand zu entnehmen, wenn du aber sagst, er erlaube es auch mittelst eines Spanes, ist dies<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>ja eine Widerlegung!? Raba erwiderte: Dies ist eine Vorsichtsma\u00dfnahme, denn wenn das Gewicht nicht genau stimmt, k\u00f6nnte man sie als Profanes ausgeben<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>. R. \u0160e\u0161eth wandte ein:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>Au\u00dferhalb des Vorhanges des Zeugnisses richte er sie her.<\/em> Brauchte er etwa deren Licht, wo doch die Kinder Jisra\u00e9l die ganzen vierzig Jahre bei Seinem Lichte gewandert sind!? Vielmehr, dies sei ein Zeugnis f\u00fcr alle Weltbewohner, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit in Jisra\u00e9l weilt. Worin bestand das Zeugnis? Rabh erkl\u00e4rte: Das war die westliche Lampe; in diese go\u00df er ebensoviel \u00d6l, wie in die \u00fcbrigen, dennoch begann er das Anz\u00fcnden mit dieser und beendete [das Reinigen] mit dieser. Hierbei konnte er ja ohne [Span] nicht anz\u00fcnden, da die Lampen [am Leuchter] befestigt waren, somit ist hieraus ein Einwand zu erheben sowohl gegen denjenigen, welcher begr\u00fcndet: wegen Mi\u00dfachtung der Gebote, als auch gegen denjenigen, welcher begr\u00fcndet: wegen Verringerung der Gebote !? R. Papa erkl\u00e4rte: Die Dochte waren lang<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>. Aber immerhin ist ja hieraus ein Einwand zu erheben gegen denjenigen, welcher begr\u00fcndet wegen Verringerung der Gebote!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>Wie bleibt es nun damit?<\/p>\n<p>R. Hona, der Sohn R. Jeho\u0161ua\u0351s, erwiderte: Wir wollen sehen: wird das Gebot mit dem Anz\u00fcnden ausge\u00fcbt, so darf man eine Lampe an der anderen anz\u00fcnden, wird das Gebot mit dem Hinstellen ausge\u00fcbt, so darf man nicht eine Lampe an der anderen anz\u00fcnden. Sie fragten n\u00e4mlich : Wird das Gebot mit dem Anz\u00fcnden ausge\u00fcbt, oder wird es mit dem Hinstellen ausge\u00fcbt?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Raba sagte: Wenn jemand steht und die \u1e24anukalampe h\u00e4lt, so hat er nichts getan. Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df das Gebot mit dem Hinstellen ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Da glaubt jeder, der ihn sieht, er halte sie zum eigenen Gebrauche.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Raba sagte: Hat jemand sie drinnen angez\u00fcndet und hinausgebracht, so hat er nichts getan. Erkl\u00e4rlich ist es, wenn du sagst, das Gebot werde mit dem Anz\u00fcnden ausge\u00fcbt, da\u00df er nichts getan hat, weil man sie auf der richtigen Stelle anz\u00fcnden mu\u00df; wieso aber hat er nichts getan, wenn du sagst, das Gebot werde mit dem Hinstellen ausge\u00fcbt!?<\/p>\n<p>Auch hierbei k\u00f6nnte, wer ihn sieht, glauben, er habe sie zum eigenen Gebrauche angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte : Wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p>eine Lampe den ganzen [\u0160abbath] gebrannt hat, so l\u00f6sche man sie am Ausgang des \u0160abbaths aus<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>und z\u00fcnde sie wieder an. Erkl\u00e4rlich ist dies, wenn du sagst, das Gebot werde mit dem Anz\u00fcnden ausge\u00fcbt, wieso aber hei\u00dft es, wenn du sagst, das Gebot werde mit dem Hinstellen ausge\u00fcbt, da\u00df man sie ausl\u00f6sche und wieder anz\u00fcnde, es sollte ja hei\u00dfen, man l\u00f6sche sie aus, hebe sie auf, stelle sie hin und z\u00fcnde sie wieder an!? Ferner sprechen wir den Segen: \u00bbDer uns durch seine Gebote geheiligt und uns das \u1e24anukalicht anzuz\u00fcnden befohlen hat\u00ab. Somit ist hieraus zu entnehmen, da\u00df das Gebot mit dem Anz\u00fcnden ausge\u00fcbt werde. Schlie\u00dfe hieraus. Da wir nun ausgef\u00fchrt haben, das Gebot werde mit dem Anz\u00fcnden ausge\u00fcbt, so ist, wenn ein Tauber, ein Bl\u00f6der oder ein Minderj\u00e4hriger sie angez\u00fcndet hat, dies ung\u00fcltig. Eine Frau aber darf wohl anz\u00fcnden, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, Frauen seien zum \u1e24anukalichte verpflichtet, weil auch sie bei jenem Wunder beteiligt waren.<\/p>\n<p>R. \u0160e\u0161eth sagte: Ein Logiergast ist zum \u1e24anukalichte verpflichtet. R. Zera sagte : Fr\u00fcher, als ich noch das Lehrhaus besuchte, pflegte ich meinen Wirtsleuten einige M\u00fcnzen als Beteiligung zu geben; nachdem ich eine Frau genommen, sagte ich mir: nun brauche ich es nicht, denn daheim z\u00fcnden sie auch f\u00fcr mich an.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Alle \u00d6le sind f\u00fcr die Lampe gut, am besten aber Oliven\u00f6l. Abajje erz\u00e4hlte: Anfangs pflegte sich der Meister nach Sesam\u00f6l umzusehen, er sagte n\u00e4mlich, dies brenne l\u00e4nger; seitdem er aber das geh\u00f6rt, was R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi gesagt hat, bem\u00fcht er sich um Oliven\u00f6l, denn er sagt, dieses gebe ein klareres Licht.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Alle \u00d6le sind gut zur Tinte, am besten aber Oliven\u00f6l. Sie fragten: Zum Verr\u00fchren<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>oder zum R\u00e4uchern<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. \u0160emu\u00e9l b. Zu\u1e6dri lehrte: Alle \u00d6le sind gut zur Tinte, am besten aber ist Oliven\u00f6l, sowohl zum Verr\u00fchren als auch zum R\u00e4uchern. R. \u0160emu\u00e9l b. Zu\u1e6dra lehrte wie folgt: Alle Ru\u00dfe sind gut zur Tinte, am besten aber der des Oliven\u00f6ls. R. Hona sagte: Alle Harze sind gut zur Tinte, am besten aber das Harz des Balsambaumes.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Wer das \u1e24anukalicht anz\u00fcndet, spreche den Segen. R. Jirmeja sagte: Wer das \u1e24anukalicht sieht, spreche den Segen. R. Jehuda sagte: Am ersten Tage spreche, wer das \u1e24anukalicht sieht, zwei, und wer es anz\u00fcndet, drei Segensspr\u00fcche; von da ab und weiter, spreche, wer es anz\u00fcndet, zwei Segensspr\u00fcche, und wer es sieht, einen Segensspruch.<\/p>\n<p>Welchen [Segensspruch] l\u00e4\u00dft man weg?<\/p>\n<p>Man l\u00e4\u00dft den Segensspruch von der Zeit<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>weg.<\/p>\n<p>Sollte man doch den Segensspruch von der Wundertat weglassen!?<\/p>\n<p>Die Wundertat geschah an jedem dieser Tage.<\/p>\n<p>Wie lautet der Segensspruch?<\/p>\n<p>\u00bbDa\u00df er uns durch seine Gebote geheiligt, und uns befohlen hat, das \u1e24anukalicht anzuz\u00fcnden.\u00ab<\/p>\n<p>Wo hat er uns dies befohlen?<\/p>\n<p>R. Ivja erwiderte: Dies geht hervor aus [dem Verbote:] <a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>du sollst nicht abweichen.<\/em> R. Ne\u1e25emja erwiderte: Aus [dem Verse:] <a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>frage deinen Vater, da\u00df er es dir sage, deine Greise, da\u00df sie es dir erz\u00e4hlen.<\/em> R. A\u0351mram wandte ein : Man darf mit Demaj<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>einen E\u0351rub bereiten, sich durch dieses vereinigen, dar\u00fcber den Segen sprechen und dar\u00fcber den gemeinsamen Tischsegen sprechen. Man darf ferner davon [die Abgaben] nackt und bei D\u00e4mmerung entrichten. Wieso darf er, wenn du nun sagst, jedes rabbanitische Gebot erfordere einen Segensspruch, nackt den Segensspruch lesen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>dein Lager soll heilig sein,<\/em> was dann nicht der Fall ist!? Abajje erwiderte: Rabbanitische Gebote erfordern, wenn sie Gewisses betreffen, einen Segensspruch, wenn Zweifelhaftes, keinen Segensspruch.<\/p>\n<p>Aber der zweite Feiertag ist ebenfalls ein rabbanitisches Gebot des Zweifels<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> wegen; dennoch erfordert er einen Segensspruch!?<\/p>\n<p>Dieser deshalb, damit man ihn nicht geringsch\u00e4tze. Raba erwiderte: Die Mehrzahl des gemeinen Volkes entrichtet den Zehnten<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Ein Hof, der zwei Eing\u00e4nge hat, erfordert zwei \u1e24anukalichter. Raba sagte: Dies nur, wenn sie sich an zwei Seiten befinden, wenn aber an einer Seite, so ist dies nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde : wollte man sagen, wegen des Verdachtes<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>, bei wem k\u00f6nnte er in Verdacht kommen?<\/p>\n<p>wenn [bei Fremden aus] aller Welt, so sollten [zwei] erforderlich sein, auch wenn sie sich an einer Seite<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>befinden, und wenn bei Einheimischen, so sollten keine [zwei] erforderlich sein, auch wenn sie sich an zwei Seiten<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>befinden!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wegen des Verdachtes bei Einheimischen, denn oft gehen manche nur an der einen Seite und nicht an der anderen Seite vor\u00fcber und glauben, er habe, wie an dieser T\u00fcr, auch an jener T\u00fcr nicht angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, da\u00df wir Verdacht ber\u00fccksichtigen?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Aus vier Gr\u00fcnden ordnete die Tora an, den Eckenla\u00df am Ende des Feldes zur\u00fcckzulassen: wegen Beraubung der Armen, wegen Zeitverlustes der Armen, wegen des Verdachtes und wegen [des Verbotes] :<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a><em>du sollst nicht vollenden.<\/em> Wegen Beraubung der Armen: damit nicht der Eigent\u00fcmer eine geeignete Zeit abpasse und den Eckenla\u00df seinen armen Verwandten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p>zuschanze. Wegen Zeitverlustes der Armen: damit nicht die Armen dasitzen und warten m\u00fcssen, bis der Eigent\u00fcmer den Eckenla\u00df zur\u00fcckl\u00e4\u00dft. Wegen Verdachtes: damit nicht Vor\u00fcbergehende sagen: Fluch m\u00f6ge \u00fcber diesen kommen, der auf seinem Felde keinen Eckenla\u00df zur\u00fcckl\u00e4\u00dft. Wegen [des Verbotes]: <em>du sollst nicht vollenden<\/em><a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Beruhen denn jene alle [Gr\u00fcnde] nicht auf [dem Verbote]: <em>du sollst nicht vollenden<\/em>!? Raba erwiderte: Wegen der Betr\u00fcger<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Redipha sagte im Namen R. Honas: Mit einer Lampe, die zwei Dillen hat, k\u00f6nnen zwei Personen sich ihrer Pflicht entledigen. Raba sagte : Wenn man eine Sch\u00fcssel mit \u00d6l f\u00fcllt und ringsum Dochte hineinlegt, so gen\u00fcgen damit, falls man sie mit einem Gef\u00e4\u00dfe zudeckt, ebensoviele Personen ihrer Pflicht; hat man sie nicht mit einem Gef\u00e4\u00dfe zugedeckt, so wird es als Fackel betrachtet, und auch einer gen\u00fcgt damit nicht seiner Pflicht.<\/p>\n<p>Raba sagte: Das ist mir gewi\u00df, da\u00df vom Wolinungslichte<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>und dem \u1e24anukalichte das Wohnungslicht zu bevorzugen sei, wegen der Behaglichkeit im Hause; da\u00df ferner vom Wohnungslichte und dem [Weine zum] Weihsegen des Tages das Wohnungslicht zu bevorzugen sei, wegen der Behaglichkeit im Hause. Aber folgendes fragte Raba: Was ist vom \u1e24anukalichte und dem [Weine zum] Weihsegen des Tages zu bevorzugen? Ist der Weihsegen des Tages zu bevorzugen, weil er h\u00e4ufiger ist, oder ist das \u1e24anukalicht zu bevorzugen, wegen der Bekanntmachung der Wundertat? Nachdem er dies gefragt, entschied er es auch: Das \u1e24anukalicht ist zu bevorzugen, wegen der Bekanntmachung der Wundertat.<\/p>\n<p>R. Hona sagte : Wer auf das Licht<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>achtet, bekommt schriftgelehrte S\u00f6hne; wer [das Gebot der] Mezuza genau befolgt, dem ist eine sch\u00f6ne Wohnung beschieden; wer [das Gebot der] \u00c7i\u00e7ith genau befolgt, dem ist ein sch\u00f6nes Gewand beschieden; wer [das Gebot vom] Weihsegen des Tages genau befolgt, dem ist es beschieden, Kr\u00fcge mit Wein zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p>R. Hona pflegte oft an der T\u00fcr R. Abins des Schreiners vor\u00fcberzugehen, und als er bemerkte, da\u00df dieser auf die Beleuchtung sehr achtete, sprach er: Aus diesem [Hause] werden zwei bedeutende M\u00e4nner hervorgehen. Und tats\u00e4chlich gingen aus diesem [Hause] R. Idi b. Abin und R. \u1e24ija b. Abin hervor. R. \u1e24isda pflegte oft an der T\u00fcr der Eltern R. \u0160ezbis vor\u00fcberzugehen, und als er bemerkte, da\u00df sie auf die Beleuchtung sehr achteten, sprach er: Aus diesem [Hause] wird ein bedeutender Mann hervorgehen. Und tats\u00e4chlich ging aus diesem [Hause] R. \u0160ezbi hervor.<\/p>\n<p>Die Frau R. Josephs pflegte [das \u0160abbathlicht] sp\u00e4t anzuz\u00fcnden; da sprach R. Joseph zu ihr: Es wird gelehrt:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a><em>Tags wich die Wolkens\u00e4ule nicht, und nachts stand die Feuers\u00e4ule;<\/em> dies lehrt, da\u00df die Wolkens\u00e4ule die Feuers\u00e4ule und die Feuers\u00e4ule die Wolkens\u00e4ule zu erg\u00e4nzen<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>pflegte. Als sie es darauf besonders fr\u00fch anz\u00fcnden wollte, sprach ein Greis zu ihr: Es wird gelehrt: Nur darf man es nicht zu fr\u00fch und nicht zu sp\u00e4t [anz\u00fcnden].<\/p>\n<p>Raba sagte: Wer die Rabbanan liebt, wird Rabbanan zu Kindern haben; wer die Rabbanan ehrt, wird Rabbanan zu Schwiegers\u00f6hnen haben; wer den Rabbanan Ehrfurcht bezeugt, der wird selber zu den Rabbanan geh\u00f6ren; ist er aber dazu ungeeignet, so werden seine Worte beachtet werden, als geh\u00f6rte er zu den Rabbanan.<\/p>\n<p>K<small>EIN<\/small> V<small>ERBRENN<\/small>-\u00d6<small>L<\/small> &amp;<small>C<\/small>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Verbrenn-\u00d6l? Raba erwiderte: unrein gewordenes \u00d6l von Hebe.<\/p>\n<p>Weshalb nennt man es Verbrenn-\u00d6l?<\/p>\n<p>Weil es zum Verbrennen bestimmt ist.<\/p>\n<p>Weshalb darf man es am \u0160abbath nicht brennen?<\/p>\n<p>Da ihm die Vernichtung obliegt, so ist zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte [die Lampe] neigen<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Demnach sollte es am Feste erlaubt sein, w\u00e4hrend wir gelernt haben, man d\u00fcrfe am Feste kein Verbrenn-\u00d6l brennen!?<\/p>\n<p>Man hat es am Feste als Vorsichtsma\u00dfnahme f\u00fcr den \u0160abbath verboten. R. \u1e24isda erkl\u00e4rte: Wir ber\u00fccksichtigen das Neigen nicht, hier aber handelt es sich um einen \u0160abbathvorabend, der zugleich Festtag ist, und es ist verboten, Heiliges<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>am Feste zu verbrennen.<\/p>\n<p>Wenn es aber im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft, man d\u00fcrfe am Feste kein Verbrenn-\u00d6l brennen, so spricht ja demnach den Anfangssatz nicht vom Feste!? R. \u1e24anina aus Sura erwiderte: Er gibt damit den Grund an: man darf Verbrenn-\u00d6l am Feste deshalb nicht brennen, weil man am Feste kein Heiliges verbrennen darf. \u00dcbereinstimmend mit R. \u1e24isda<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p>wird gelehrt: Diese alle, von denen sie gesagt haben, man d\u00fcrfe sie am \u0160abbath nicht brennen, darf man am Feste wohl brennen, ausgenommen Verbrenn-\u00d6l, weil man am Feste kein Heiliges verbrennen darf.<\/p>\n<p>Sie fragten: Mu\u00df man des \u1e24anukafestes auch im Tischsegen erw\u00e4hnen? Braucht man dessen nicht zu erw\u00e4hnen, da es nur rabbanitisch ist, oder mu\u00df man dessen wohl erw\u00e4hnen, wegen der Bekanntmachung der Wundertat? Raba erwiderte im Namen Abajjes im Namen R. Se\u1e25oras im Namen R. Honas: Man braucht dessen nicht zu erw\u00e4hnen, will man aber erw\u00e4hnen, so tue man dies im Danksegen<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>. R. Hona b. Jehuda traf einst bei Raba ein, und er war im Begriffe, dessen im Segen \u00bbErbauer Jeru\u0161alems\u00ab zu erw\u00e4hnen; da sprach R. \u0160e\u0161eth zu ihm: Wie beim Gebete; wie beim Gebete, dessen im Danksegen erw\u00e4hnt wird, ebenso ist seiner beim Tischsegen im Danksegen zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Sie fragten: Mu\u00df man des Neumondtages im Tischsegen erw\u00e4hnen? Sagen wir, man brauche des \u1e24anukafestes nicht zu erw\u00e4hnen, weil es rabbanitisch ist, wohl aber erw\u00e4hne man des Neumondtages, das [ein Gebot] der Tora ist, oder braucht man dessen nicht zu erw\u00e4hnen, weil an diesem Tage die Arbeit nicht verboten ist? Rabh sagt, man m\u00fcsse seiner erw\u00e4hnen; R. \u1e24anina sagt, man brauche seiner nicht zu erw\u00e4hnen. R. Zeriqa sagte: Halte dich an die Ansicht Rabhs, denn R. O\u0161a&#x0351;ja ist seiner Ansicht. R. O\u0161a&#x0351;ja lehrte n\u00e4mlich: An den Tagen, an denen ein Zusatzopfer dargebracht wurde, beispielsweise am Neumondtage und am Halbfeste, bete man abends, morgens und nachmittags das Achtzehngebet und erw\u00e4hne des Tagesereignisses im Tempeldienstsegen<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>; hat jemand dessen nicht erw\u00e4hnt, so lasse man ihn wiederholen. An diesen Tagen gibt es keinen Weihsegen (\u00fcber den Becher), jedoch erw\u00e4hne man [des Tagesereignisses] im Tischsegen. An den Tagen, an denen kein Zusatzopfer dargebracht wurde, beispielsweise am Montag, Donnerstag und Montag<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>, an Fasttagen und Beistandstagen<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>(Welche Bedeutung haben denn der Montag und der Donnerstag?<\/p>\n<p>Vielmehr, am Montag, Donnerstag und Montag, die Fasttage sind und an Beistandstagen) bete man abends, morgens und nachmittags das Achtzehngebet und erw\u00e4hne des Tagesereignisses im [Segen] \u00bbDer das Gebet erh\u00f6rt\u00ab; hat jemand dessen nicht erw\u00e4hnt, so lasse man ihn nicht wiederholen. An diesen Tagen gibt es keinen Weihsegen (\u00fcber den Becher), auch erw\u00e4hne man des Tagesereignisses im Tischsegen nicht.<\/p>\n<p>Sie fragten: Mu\u00df man des \u1e24anukafestes im Zusatzgebete<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>erw\u00e4hnen? Braucht man dessen nicht zu erw\u00e4hnen, da dieses kein Zusatzgebet hat, oder aber, an diesem Tage sind ja vier Gebete zu verrichten? R. Hona und R. Jehuda sagen beide, man erw\u00e4hne nicht, R. Na\u1e25man und R. Johanan sagen beide, man erw\u00e4hne wohl. Abajje sprach zu R. Joseph: Die Ansicht R. Honas und R. Jehudas ist die des Rabh. R. Gidel sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wenn ein Neumondtag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so braucht, der am \u0160abbath die Haf\u1e6dara aus dem Prophetenbuche liest, [im Segen] des Neumondtages nicht zu erw\u00e4hnen, denn wenn nicht der \u0160abbath, w\u00fcrde man am Neumondtage aus dem Prophetenbuche nicht lesen.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; da, am Neumondtage, wird ja aus dem Prophetenbuche \u00fcberhaupt nicht [gelesen], hierbei aber wird ja [des \u1e24anukafestes] abends, morgens und nachmittags erw\u00e4hnt. Dies gleicht vielmehr dem, was R. A\u1e25adboj b. R. Mathna im Namen Rabhs gesagt hat: Wenn ein Fest auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so braucht, der am \u0160abbath beim Vespergebete die Haf\u1e6dara<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>aus dem Prophetenbuche liest, [im Segen] des Festes nicht zu erw\u00e4hnen, denn wenn nicht der \u0160abbath, w\u00fcrde man am Feste beim Vespergebete aus dem Prophetenbuche nicht lesen. Die Halakha<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>ist aber nicht wie all diese Lehren, sondern wie R. Jeho\u0161ua&#x0351; b. Levi gesagt hat: Wenn der Vers\u00f6hnungstag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so mu\u00df man des \u0160abbaths im Schlu\u00dfgebete<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>erw\u00e4hnen, weil an diesem Tage vier Gebete zu verrichten sind.<\/p>\n<p>Eine Halakha widerspricht ja der anderen: du sagst, die Halakha sei, wie R. Jeho\u0161ua&#x0351; b. Levi, dagegen ist es feststehend, da\u00df die Halakha wie Raba ist, welcher sagt, wenn ein Fest auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, brauche der Vorbeter, der vor das Betpult tritt, im Abendgebete<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>des Festes nicht zu erw\u00e4hnen, denn wenn nicht der \u0160abbath, w\u00fcrde der Vorbeter am Feste nicht zum Abendgebete vortreten!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; da brauchte man es<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>eigentlich auch am \u0160abbath nicht, h\u00e4tten die Rabbanan es nicht wegen der Gefahr<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>angeordnet, hierbei aber sind an diesem Tage vier Gebete zu verrichten.<\/p>\n<p>K<small>EIN<\/small> S<small>CHWANZFETT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Die Weisen sagen ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bez\u00fcglich der Lehre des R. Beruna<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>im Namen Rabhs. Es ist aber nicht bekannt<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> F<small>ESTE KEIN<\/small> V<small>ERBRENN<\/small>-\u00d6<small>L BRENNEN<\/small>. R. J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE WEGEN DER<\/small> E<small>HRUNG DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS KEIN<\/small> T<small>EER\u00d6L BRENNEN<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN ERLAUBEN ALLE<\/small> \u00d6<small>LE<\/small>: S<small>ESAM\u00d6L<\/small>, N<small>USS\u00d6L<\/small>, R<small>ETTICH\u00d6L<\/small>, F<small>ISCHTRAN<\/small><a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>, \u00d6<small>L WILDER GURKEN<\/small>, T<small>EER\u00d6L UND<\/small> N<small>APHTA<\/small>. R. T<small>RYPHON SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE NICHTS ANDERES ALS<\/small> O<small>LIVEN\u00d6L BRENNEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil man nicht am Feste Heiliges verbrennen darf.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>\u1e24izqija sagte, auch wurde es in der Schule \u1e24izqijas gelehrt: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>ihr sollt nichts davon bis zum Morgen \u00fcbrig lassen; was davon bis zum Morgen \u00fcbrig bleibt<\/em>; [die Worte] <em>bis zum Morgen<\/em> brauchen ja nicht wiederholt zu werden, und wenn sie dennoch wiederholt werden, so gibt dir der Schriftvers zum Verbrennen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>noch einen zweiten Morgen. Abajje erwiderte: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>ein Brandopfer von \u0160abbath zu \u0160abbath<\/em>; nicht aber ein Brandopfer des Wochentages zum \u0160abbath, noch ein Brandopfer des Wochentages am Feste<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>. Raba erwiderte: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>nur das allein d\u00fcrft ihr bereiten; nur das<\/em>, aber keine Werkzeuge; <em>allein<\/em>, nicht aber eine au\u00dferzeitliche Beschneidung<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>, hinsichtlich welcher man sonst [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere folgern<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>w\u00fcrde. R. A\u0161i erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p><a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><em>Ein Ruhetag<\/em>, das ist ein Gebot. Bez\u00fcglich des [Feierns am] Feste gibt es somit ein Gebot und ein Verbot, und das Gebot<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngt nicht ein Verbot samt Gebot.<\/p>\n<p>Dies<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>ist demnach nur am Feste verboten, am Wochentage aber erlaubt; aus welchem Grunde? Rabh erwiderte: Wie es Gebot ist, unrein gewordene heilige [Opferst\u00fccke] zu verbrennen, so ist es auch Gebot, unrein gewordene Hebe zu verbrennen, und die Tora sagt, da\u00df man beim Verbrennen daraus eine Nutznie\u00dfung ziehen darf.<\/p>\n<p>Wo sagt dies die Tora?<\/p>\n<p>Dies geht aus der Lehre R. Na\u1e25mans hervor, denn R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abahu: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a><em>ich meinerseits \u00fcberweise dir die Wahrung meiner Heben<\/em>; der Schriftvers spricht von zwei Heben, von der reinen Hebe und von der unreinen Hebe, und der Allbarmherzige sagt: <em>dir<\/em>, sie geh\u00f6rt dir, damit<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> deine Speise zu kochen. Wenn du aber willst, sage ich, dies gehe aus der Lehre R. Abahus hervor, denn R. Abahu sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: <a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a><em>Ich habe nichts davon in Unreinheit verbrannt<\/em>, nur davon<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>darfst du nicht brennen, wohl aber darfst du \u00d6l von Hebe, die unrein geworden, brennen.<\/p>\n<p>Vielleicht aber: nur davon darfst du nicht brennen, wohl aber darfst du \u00d6l vom Heiligengute, das unrein geworden, brennen!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich dieses ist es durch [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn die Tora vom leichteren [zweiten] Zehnten sagt: <em>ich habe nichts davon in Unreinheit verbrannt<\/em>, um wieviel mehr gilt dies vom strengeren Heiligengute.<\/p>\n<p>Demnach sollte [der Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere auch auf die Hebe bezogen werden!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja: <em>davon<\/em>.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich dazu<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Es leuchtet ein, das Heiligengut nicht auszuschlie\u00dfen, denn dabei haben Verworfenes, \u00dcbriggebliebenes, Opfer, Veruntreuung, Ausrottung und das Verbot f\u00fcr Leidtragende Geltung.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die Hebe sollte nicht ausgeschlossen werden, da bei dieser Tod, F\u00fcnftel, Unausl\u00f6sbarkeit und das Verbot f\u00fcr Laien Geltung haben!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>Jene sind mehr. Wenn du aber willst, sage ich: das Heiligengut ist strenger, da es mit der Ausrottung belegt ist. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a><em>du sollst ihm geben<\/em>, ihm, aber nicht seinem Feuer<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>; demnach darf man [die Hebe] brennen.<\/p>\n<p>R. J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT<\/small> &amp;<small>C<\/small>.<\/p>\n<p>A us welchem Grunde? Raba erwiderte: Da es schlecht riecht, k\u00f6nnte er es lassen und hinausgehen. Abajje sprach zu ihm: Mag er doch hinausgehen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>!? Jener erwiderte: Ich bin der Ansicht, das Brennen des Lichtes am \u0160abbath sei Pflicht. R. Na\u1e25man b. R. Zabhda, manche sagen, R. Na\u1e25man b. Raba, sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Das Brennen des Lichtes am \u0160abbath ist eine Pflicht; das Waschen der H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe in warmem [Wasser] am Vorabend ist ein Freigestelltes; ich aber sage, dies sei Gebot.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Gebot?<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: So war die Gepflogenheit des R. Jehuda b. Ilea\u0351j; am Vorabend des \u0160abbaths pflegte man ihm eine Wanne mit warmem Wasser zu bringen, und er wusch sieh Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und h\u00fcllte sich in ein mit \u00c7i\u00e7ith versehenes Linnentuch; er glich dann einem Engel des Herrn der Heerscharen. Als einst seine Sch\u00fcler vor ihm die Ecken ihrer Linnent\u00fccher verbargen, sprach er zu ihnen: Kinder, habe ich euch nicht gelehrt, das Linnentuch sei nach der Schule \u0160ammajs von den \u00c7i\u00e7ith frei und nach der Schule Hilleis pflichtig<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>, und die Halakha sei wie die Schule Hillels? Jene aber waren der Ansicht, dies sei mit R\u00fccksicht auf das Nachtgewand<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>verboten.<\/p>\n<p><a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>Und du raubtest meiner Seele den Frieden, ich verga\u00df des Gl\u00fcckes<\/em>. Was hei\u00dft: <em>du raubtest meiner Seele den Frieden<\/em>? R. Abahu erwiderte: Dies ist die Beleuchtung am \u0160abbath. <em>Ich verga\u00df des Gl\u00fcckes<\/em>. R. Jirmeja sagte: Dies ist das Badehaus. R. Jo\u1e25anan sagte: Dies ist das Waschen von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen in warmem Wasser. R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied sagte: Dies ist das sch\u00f6ne Bett mit dem sch\u00f6nen Bettzeug darauf. R. Abba sagte: Dies ist das bezogene Bett und das geputzte Weib f\u00fcr die Schriftgelehrten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer ist reich?<\/p>\n<p>Wer an seinem Reichtum Zufriedenheit findet<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Tryphon sagte: Wer hundert Weinberge, hundert Felder und hundert Knechte darin arbeiten hat. R. A\u0351qiba sagte: Wer eine Frau hat, die sch\u00f6n ist in ihrem Betragen. R. Jose sagte: Wer den Abort nahe seinem Tische hat.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Man darf kein Balsamharz brennen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Raba erwiderte: Da es einen Duft verbreitet, so k\u00f6nnte man davon zum Gebrauche<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>entnehmen. Abajje<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p>sprach zu ihm: Der Meister k\u00f6nnte ja sagen: weil es spritzt<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er gibt einen und einen zweiten Grund an: erstens, weil es spritzt, und zweitens, weil man davon zum Gebrauche entnehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Einst war eine Schwiegermutter, die ihre Schwiegertochter ha\u00dfte. Da sprach sie zu ihr: Geh, schm\u00fccke dich mit Balsam\u00f6l. Diese ging und tat dies. Als sie zur\u00fcckkam, sprach jene zu ihr: Geh, z\u00fcnde das Licht an. Als sie das Licht anz\u00fcndete, erfa\u00dfte sie das Feuer und verbrannte sie.<\/p>\n<p><a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>Und von den Geringen des Landes lie\u00df Nebuzar Adan, der Oberste der Leibw\u00e4chter, als Winzer und Ackerleute zur\u00fcck<\/em>. Winzer, das sind, wie R. Joseph lehrte, Leute, die von E\u0351n-Gedi bis Ramata den Balsam sammelten. Ackerer<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, das sind Leute, die vom Abhange \u00c7ors bis \u1e24ajpha die Purpurschnecke fingen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf unreines [\u00d6l] von Unverzehntetem wochentags nicht brennen, und selbstverst\u00e4ndlich nicht am \u0160abbath. Desgleichen darf man wei\u00dfes Naphta wochentags nicht brennen, und selbstverst\u00e4ndlich nicht am \u0160abbath.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies vom wei\u00dfen Naphta, weil es spritzt, weshalb aber [kein] unreines [\u00d6l] von Unverzehntetem?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>ich meinerseits \u00fcberweise dir die Wahrung meiner Heben<\/em>; der Schriftvers spricht von zwei Heben, von der reinen Hebe und von der unreinen Hebe; wie bei der reinen Hebe [die Fr\u00fcchte] dir erst nach der Abhebung zur Verf\u00fcgung stehen, ebenso stehen sie dir bei der unreinen Hebe erst nach der Abhebung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der Text. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Man darf kein Balsamharz brennen, so sagte auch R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar: Balsamharz ist nichts als ein Saft des Balsambaumes. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: Was vom Holze kommt, darf man nicht brennen. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Beroqa sagte: Man darf nur das brennen, was von der Frucht kommt. R. Tryphon sagte: Man darf nur Oliven\u00f6l allein brennen. Da stellte sich R. Jo\u1e25anan b. Nuri (auf seine F\u00fc\u00dfe) hin und sprach: Was sollen die Leute in Babylonien machen, die kein anderes als Sesam\u00f6l haben!? Was sollen die Leute in Medien machen, die kein anderes als Nu\u00df\u00f6l haben!? Was sollen die Leute in Alexandria machen, die kein anderes als Rettich\u00f6l haben!? Was sollen die Leute in Kappadokien machen, die weder dieses noch jenes, sondern nur Naphta haben!? Halte dich vielmehr an die, von denen die Weisen gesagt haben, da\u00df man sie nicht brennen d\u00fcrfe. Man darf Fischtran und Teer\u00f6l brennen. R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori sagt, man d\u00fcrfe \u00d6l von wilden Gurken und Naphta brennen. Symmachos sagt, was aus Fleisch kommt, d\u00fcrfe man nicht brennen, ausgenommen Fischtran.<\/p>\n<p>Symmachos sagt ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bez\u00fcglich der Lehre des R. Beruna<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>im Namen Rabhs. Es ist aber nicht bekannt<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Bei allem, was vom Baume kommt, hat die Bestimmung von drei zu drei<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>keine Geltung, und man darf damit [die Festh\u00fctte] bedecken, ausgenommen Flachs. Abajje sagte: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar und der Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls lehrten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>eines und dasselbe.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar [lehrte] das, was wir bereits gesagt haben; was der Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls?<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Da in der Tora von den Kleidern<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>allgemein gesprochen wird, an einer Stelle aber<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>Wolle und Flachs ausdr\u00fccklich genannt werden, so sind, wie an dieser Stelle Wolle und Flachs, auch \u00fcberall [Kleider aus] Wolle und Flachs gemeint. Raba sagte: Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, ob jeder andere Kleiderstoff von drei zu drei [Handbreiten verunreinigungsf\u00e4hig ist]; nach R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar ist er es, nach dem Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls ist er es nicht.<\/p>\n<p>Alle stimmen also \u00fcberein, da\u00df [Kleiderstoff] aus Wolle und Flachs von drei zu drei [Fingerbreiten] durch Aussatz verunreinigungsf\u00e4hig sei; woher dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: <a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><em>Gewand<\/em>; ich wei\u00df nur von einem Gewande, woher dies [von Kleiderstoff] von drei zu drei [Fingerbreiten]? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><em>und das Gewand<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht schlie\u00dft dies nur [die Gr\u00f6\u00dfe] drei zu drei [Handbreiten] ein!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich dieser ist es [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn [ein Gewebe von nur einem] Aufzug- und Einschlagfaden verunreinigungsf\u00e4hig ist, um wieviel mehr [Kleiderstoff von] drei zu drei [Handbreiten].<\/p>\n<p>Demnach ist es ja auch bez\u00fcglich eines von drei zu drei [Fingerbreiten durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern!?<\/p>\n<p>Vielmehr, bez\u00fcglich eines von drei zu drei [Handbreiten], der f\u00fcr Reiche und Arme brauchbar ist, ist es [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern, bez\u00fcglich eines von drei zu drei [Fingerbreiten] aber, der nur f\u00fcr Arme und nicht f\u00fcr Reiche brauchbar ist, ist es [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere nicht zu folgern. Daher nur, weil die Schrift es einbegriffen hat, h\u00e4tte die Schrift es nicht einbegriffen, so w\u00fcrden wir es [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere nicht gefolgert haben.<\/p>\n<p>Vielleicht schlie\u00dft dies drei zu drei [Handbreiten] auch anderer Kleiderstoffe ein!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>ein Gewand aus Wolle oder Flachs<\/em>, nur Wolle und Flachs, anderes aber nicht.<\/p>\n<p>Vielleicht sind [andere Kleiderstoffe nur in der Gr\u00f6\u00dfe von] drei zu drei [Fingerbreiten] ausgeschlossen, von drei zu drei [Handbreiten] aber sind sie verunreinigungsf\u00e4hig!?<\/p>\n<p>Es sind zwei Ausschlie\u00dfungen vorhanden: <a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>An einem wollenen Gewande oder an einem linnenen Gewande<\/em>, eines schlie\u00dft drei zu drei [Fingerbreiten] und eines schlie\u00dft drei zu drei [Handbreiten] aus.<\/p>\n<p>Woher wei\u00df dies nach Raba, welcher sagt, zwischen ihnen bestehe ein Unterschied, ob jeder andere Kleiderstoff von drei zu drei [Handbreiten verunreinigungsf\u00e4hig ist], nach R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sei er es, und nach dem Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls sei er es nicht, [der erstere] von anderen Kleiderstoffen [in der Gr\u00f6\u00dfe<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>von] drei zu drei [Handbreiten]?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [den Worten]:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><em>oder ein Gewand<\/em>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Gewand<\/em>: ich wei\u00df dies von einem Gewande, woher dies von anderen Kleiderstoffen [in der Gr\u00f6\u00dfe] von drei zu drei [Handbreiten]? Es hei\u00dft: <em>oder ein Gewand<\/em>.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet Abajje [die Worte] <em>oder ein Gewand<\/em>?<\/p>\n<p>Diese verwendet er zur Einbegreifung von Wolle oder Flachs [in der Gr\u00f6\u00dfe] von drei zu drei [Fingerbreiten], da\u00df sie durch Kriechtiere verunreinigungsf\u00e4hig sind.<\/p>\n<p>Und Raba!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige hat dies bez\u00fcglich des Aussatzes<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>offenbart, und dies gilt auch von den Kriechtieren.<\/p>\n<p>Und Abajje!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden: wohl beim Aussatze, weil dadurch auch [ein Gewebe von] Aufzug- und Einschlagfaden verunreinigungsf\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Wollte man sagen, beim Aussatze sei es strenger, so sollte der Allbarmherzige es nur von den Kriechtieren geschrieben haben, und man k\u00f6nnte hiervon bez\u00fcglich des Aussatzes folgern.<\/p>\n<p>Und der andere!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Aussatzes ist von den Kriechtieren nicht zu folgern, denn man k\u00f6nnte einwenden: wohl Kriechtiere, weil sie schon in Linsengr\u00f6\u00dfe verunreinigend sind.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Dieser Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls ist anderer Ansicht als jener Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde n\u00e4mlich gelehrt: <em>Gewand<\/em>: ich wei\u00df dies nur von einem Gewande aus Wolle und Linnen, woher, da\u00df auch Kamelhaar, Hasenhaar, Ziegenhaar, Seide, Wergseide, Serikon einbegriffen ist? Es hei\u00dft: <em>oder ein Gewand<\/em>. Raba sagte: Jener Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls h\u00e4lt nichts [von der Einbegreifung] anderer Kleiderstoffe bei drei zu drei [Fingerbreiten], bei drei zu drei [Handbreiten] aber wohl.<\/p>\n<p>Raba selbst sagte ja aber, da\u00df andere Kleiderstoffe von drei zu drei [Handbreiten] nach R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar einbegriffen und nach dem Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls nicht einbegriffen sind!?<\/p>\n<p>Raba ist von jenem [Ausspruche] abgekommen. Wenn du aber willst, sage ich: dies hat R. Papa gesagt, denn R. Papa sagte: [Die Worte] \u00bbauch<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>\u00fcberall\u00ab schlie\u00dfen Mischgewebe ein<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vom Mischgewebe hei\u00dft es ja ausdr\u00fccklich: <a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>du sollst kein Mischgewebe anziehen, Wolle und Flachs zusammen<\/em>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dies gelte nur vom Anziehen, das \u00dcberwerfen aber sei bei allem, was aus zwei Arten besteht, verboten.<\/p>\n<p>Ist dies nicht widersinnig: wenn bez\u00fcglich des Anziehens, wobei der ganze K\u00f6rper davon genie\u00dft, dies nur von Wolle und Flachs gilt und nicht von anderem, um wieviel mehr bez\u00fcglich des \u00dcberwerfens!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das, was R. Papa gesagt hat, ist nur Gerede. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: [Die Worte] \u00bbauch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>\u00fcberall\u00ab schlie\u00dfen die \u00c7i\u00e7ith ein<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Von den \u00c7i\u00e7ith hei\u00dft es ja ausdr\u00fccklich: <em>du sollst kein Mischgewebe anziehen, Wolle und Flachs zusammen<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>Quasten sollst du dir machen<\/em>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dies deute auf die Lehre Rabas. Raba wies n\u00e4mlich auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>Zipfel<\/em>, aus dem Stoffe des Zipfels, dagegen hei\u00dft es: <em>Wolle und Flachs zusammen<\/em>; wie ist dies [in \u00dcbereinstimmung<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>zu bringen]? [\u00c7i\u00e7ith aus] Wolle oder Flachs sind sowohl f\u00fcr den gleichen Stoff als auch f\u00fcr einen anderen Stoff verwendbar, aus anderen Stoffen aber sind sie es nur f\u00fcr den gleichen Stoff, f\u00fcr andere Stoffe aber nicht. Man k\u00f6nnte glauben, es sei nach Raba zu erkl\u00e4ren, so l\u00e4\u00dft er uns h\u00f6ren. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. A\u0161i: Nach dem Tanna aus der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls werden bez\u00fcglich der Unreinheit auch andere Kleiderstoffe einbegriffen, weil es <em>oder ein Gewand<\/em> hei\u00dft, somit sollten hierbei<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>auch andere Kleiderstoffe einbegriffen sein, weil es [einschlie\u00dfend] hei\u00dft: <a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><em>womit du dich zudeckst<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies deutet auf das Gewand eines Blinden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>Ihr sollt sie sehen<\/em>, ausgenommen das Nachtgewand. Du sagst, das Nachtgewand, vielleicht ist dem nicht so, sondern ausgenommen das Gewand eines Blinden? Wenn es hei\u00dft: <em>womit du dich zudeckst<\/em>, so ist ja damit das Gewand eines Blinden gemeint, somit deuten [die Worte:] <em>ihr sollt sie sehen<\/em>, auf die Ausschlie\u00dfung des Nachtgewandes.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich, das Gewand eines Blinden einzuschlie\u00dfen und das Nachtgewand auszuschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe das Gewand eines Blinden ein, weil andere es sehen, und ich schlie\u00dfe das Nachtgewand aus, weil auch andere es nicht sehen.<\/p>\n<p>Vielleicht schlie\u00dfen [jene Worte] andere Kleiderstoffe ein?<\/p>\n<p>Es ist einleuchtend, da\u00df, wenn er von Wolle und Flachs spricht, er Wolle und Flachs einschlie\u00dft; sollte er denn, wenn er von Wolle und Flachs spricht, andere Kleiderstoffe einschlie\u00dfen!?<\/p>\n<p>Abajje sagte: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar und Symmachos lehrten eines und dasselbe. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar [lehrte] das, was wir bereits gesagt haben, und Symmachos das der folgenden Lehre: Symmachos sagte: Wenn man [die Festh\u00fctte] mit Gesponnenem bedeckt hat, so ist sie unbrauchbar, weil sie dann durch Aussatz verunreinigungsf\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht?<\/p>\n<p>Nach dem Tanna der folgenden Lehre: Ein [Gewebe von] Aufzug- und Einschlagfaden ist durch Aussatz sofort verunreinigungsf\u00e4hig<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, der Aufzugfaden, sobald er gebr\u00fcht wird, der Einschlagfaden sofort, und Flachsb\u00fcndel, sobald sie gebleicht werden.<\/p>\n<p>^iii, 1^<bold>V<\/bold><small>ON ALLEM<\/small>, <small>WAS VOM<\/small> B<small>AUME KOMMT<\/small>, <small>DARF MAN NUR<\/small> F<small>LACHS BRENNEN<\/small>. V<small>ON ALLEM<\/small>, <small>WAS VOM<\/small> B<small>AUME KOMMT<\/small>, <small>IST NUR<\/small> F<small>LACHS ALS<\/small> Z<small>ELT VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher, da\u00df Flachs Baum genannt wird? Mar Zu\u1e6dra erwiderte: Die Schrift sagt: <a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a><em>sie f\u00fchrte sie auf das Dach und verbarg sie unter dem Baumflachse<\/em>.<\/p>\n<p>V<small>ON ALLEM<\/small>, <small>WAS VOM<\/small> B<small>AUME KOMMT<\/small>, <small>IST NUR<\/small> F<small>LACHS ALS<\/small> Z<small>ELT VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG<\/small>. Woher dies? R. Elea\u0351zar erwiderte: Er folgert dies durch [das Wort] <em>Zelt<\/em> von der Stiftsh\u00fctte: hier<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>hei\u00dft es: *dies die Lehre, wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>jemand in einem Zelte stirbt<em>, und dort<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <\/em>er spannte das Zelt \u00fcber die Stiftsh\u00fctte aus*; wie der Flachs<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>dort Zelt hei\u00dft, so hei\u00dft er auch hier Zelt.<\/p>\n<p>Demnach sollte er, wie dort gesponnen und sechsfach gedrehter Faden, auch hierbei gesponnen und sechsfach gedrehter Faden sein m\u00fcssen!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft zweimal <em>Zelt<\/em>, und dies ist einbegreifend.<\/p>\n<p>Wenn die Wiederholung des Wortes <em>Zelt<\/em> einbegreifend ist, so sollte auch alles andere einbegriffen sein!?<\/p>\n<p>Welche Bedeutung h\u00e4tte demnach die Wortanalogie?<\/p>\n<p>Vielleicht gelten, wie es da Bretter<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>waren, auch sonst Bretter [als Zelt]!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><em>du sollst Bretter f\u00fcr die Stiftsh\u00fctte anfertigen<\/em>: nur die Stiftsh\u00fctte<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>hei\u00dft \u00bbStiftsh\u00fctte\u00ab, nicht aber hei\u00dfen Bretter \u00bbStiftsh\u00fctte\u00ab.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja auch:<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a><em>du sollst eine Decke f\u00fcr das Zelt machen<\/em>; mithin hei\u00dft auch die Decke nicht Zelt!? Wieso fragte R. Elea\u0351zar demnach, ob das Fell eines unreinen Viehs als Leichenzelt verunreinigungsf\u00e4hig sei<\/p>\n<p>wenn das Fell eines reinen Viehs<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>nicht verunreinigungsf\u00e4hig ist, um wieviel weniger das Fell eines unreinen Viehs!<\/p>\n<p>Anders dieses, das die Schrift weiter besonders nennt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a><em>sie sollen die Teppiche der Stiftsh\u00fctte tragen und das Offenbarungszelt, seine Decke und die Ta\u1e25ia\u0161decke, die oben dar\u00fcber<\/em>; er vergleicht das obere mit dem unteren<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>: wie das untere \u00bbZelt\u00ab hei\u00dft, so hei\u00dft auch das obere \u00bbZelt\u00ab.<\/p>\n<p>Der Text. R. Elea\u0351zar fragte: Ist die Haut eines unreinen Viehs als Zelt verunreinigungsf\u00e4hig?<\/p>\n<p>Was war ihm da fraglich? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Er fragte, ob das Ta\u1e25a\u0161 zur Zeit Mo\u0161es rein oder unrein war. R. Joseph entgegnete: Wieso konnte ihm dies fraglich sein, es wird ja gelehrt, da\u00df nur Felle reiner Tiere f\u00fcr das g\u00f6ttliche Werk brauchbar waren!? R. Abba wandte ein: R. Jehuda sagt, es waren zwei Decken, eine aus rotgef\u00e4rbten Widderfellen und eine aus Ta\u1e25a\u0161fellen; R. Ne\u1e25emja sagt, es war eine Decke [von einem Tiere, das] dem Frettchen<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>gleicht. Das Frettchen ist ja ein unreines Tier!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: es gleicht dem Frettchen, indem es buntfarbig war, und es gleicht nicht dem Frettchen, denn dieses ist unrein, w\u00e4hrend jenes rein war. B. Joseph sprach; Deshalb hei\u00dft es in unserer \u00dcbersetzung Sasgona; es freut sich seiner Buntfarbigkeit<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>. Raba sagte: Da\u00df das Fell eines unreinen Viehs als Leichenzelt verunreinigungsf\u00e4hig ist, ist aus folgendem zu entnehmen: Es wird gelehrt: <a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a><em>Oder in Fell<\/em>, dies schlie\u00dft das Fell eines unreinen Viehs ein, und das in der Hand des Priesters auss\u00e4tzig geworden ist. Woher dies von dem Falle, wenn man aus allen zusammen<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>[ein Kleid] gefertigt hat? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>oder an irgend etwas aus Leder<\/em>.<\/p>\n<p>Dies ist zu widerlegen: wohl gilt dies beim Aussatze, wobei schon [ein Gewebe von] Aufzug- und Einschlagfaden verunreinigungsf\u00e4hig ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist von [der Unreinheit] der Kriechtiere zu entnehmen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Fell<\/em>, ich wei\u00df dies vom Felle eines reinen Viehs, woher dies vom Felle eines unreinen Viehs? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a><em>oder in Fell<\/em>.<\/p>\n<p>Dies ist zu widerlegen: wohl gilt dies bei Kriechtieren, die schon bei Linsengr\u00f6\u00dfe verunreinigend sind!? [Die Unreinheit] des Aussatzes beweist<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>es. Die Replikation wiederholt sich nun: Die Eigenheit des einen gleicht nicht der Eigenheit des anderen, und die Eigenheit des anderen gleicht nicht der Eigenheit des ersten; das Gemeinsame an ihnen ist, da\u00df sie das Fell unrein machen, und bei ihnen gleicht das Fell des unreinen Viehs dem des reinen Viehs. Somit gilt dies auch vom Leichenzelte; es macht das Fell unrein, mithin gleicht dabei das Fell des unreinen Viehs dem des reinen Viehs. Raba aus Barni\u0161 sprach zu R. A\u0161i: Dies ist zu widerlegen: das Gemeinsame an ihnen ist, da\u00df bei beiden schon [ein Quantum] unter Olivengr\u00f6\u00dfe verunreinigend ist, w\u00e4hrend ein Leichnam nur in Olivengr\u00f6\u00dfe verunreinigend ist!? Vielmehr, sagte Raba aus Barni\u0161, ist es [durch einen Schlu\u00df]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>vom Leichteren auf das Schwerere, vom Ziegenhaar, zu folgern: dieses ist durch Aussatz nicht verunreinigungsf\u00e4hig, dennoch als Leichenzelt verunreinigend, um so mehr ist das Fell des unreinen Viehs, das durch Aussatz verunreinigungsf\u00e4hig ist, als Leichenzelt verunreinigend.<\/p>\n<p>Welche Halakha geht demnach aus der Lehre R. Josephs hervor, da\u00df n\u00e4mlich f\u00fcr das g\u00f6ttliche Werk nur Felle reiner Tiere brauchbar waren?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Tephillin<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Von den Tephillin hei\u00dft es ja ausdr\u00fccklich:<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a><em>damit die Lehre des Herrn in deinem Munde sei<\/em>, nur von dem, was dir in den Mund zu nehmen erlaubt ist!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Kapseln<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte ja aber, das \u0160in der Tephillin<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>sei eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha!?<\/p>\n<p>Vielmehr, bez\u00fcglich des Haares zum Umbinden und der Sehnen zum Vern\u00e4hen<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dies ist ja ebenfalls eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Da\u00df die Tephillin viereckig sein m\u00fcssen, ist eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha; sie m\u00fcssen mit Haar von diesen selbst umwickelt und mit Sehnen von diesen selbst vern\u00e4ht werden.<\/p>\n<p>Vielmehr, bez\u00fcglich der Riemen<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte ja aber, da\u00df die Riemen schwarz sein m\u00fcssen, sei eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha!? \u2013Allerdings ist es \u00fcberliefert, da\u00df sie schwarz sein m\u00fcssen, aber ist es denn \u00fcberliefert, da\u00df sie vom reinen Vieh sein m\u00fcssen!?<\/p>\n<p>Wie bleibt es bez\u00fcglich des Ta\u1e25a\u0161 zur Zeit Mo\u0161es?<\/p>\n<p>R. Elea\u0351 sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: R. Me\u00edr sagte: Das Ta\u1e25a\u0161 zur Zeit Mo\u0161es war ein Gesch\u00f6pf f\u00fcr sich, von dem die Weisen nicht entschieden haben, ob es ein Wild oder ein Vieh war. Es hatte ein Horn auf der Stirn. Seiner Zeit hat es sich Mo\u0161e dargeboten, der dessen [Fell] bei der Stiftsh\u00fctte verwendete, und darauf verschwand es. Da es, wie er sagt, ein Horn hatte, so ist zu schlie\u00dfen, da\u00df es ein reines Tier war. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich: Der Stier, den Adam der Urmensch dargebracht hat, hatte ein Horn auf der Stirn, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a><em>das wird dem Herrn besser gefallen, als ein Stier, ein Farre mit H\u00f6rnern und Klauen<\/em>.<\/p>\n<p>\u00bbMit H\u00f6rnern\u00ab, das sind ja zwei!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schreibweise ist <em>maqran [ein geh\u00f6rnter]<\/em>.<\/p>\n<p>Sollte er hieraus entscheiden, da\u00df es ein Vieh ist!?<\/p>\n<p>Da es das Einhorn gibt, das ein Wild ist und ebenfalls nur ein Horn hat, so kann auch dieses ein Wild sein.<\/p>\n<p>^iii, 2^<bold>W<\/bold><small>ENN MAN EINEN<\/small> S<small>TOFFSTREIFEN ZUSAMMENGEROLLT<\/small>, <small>ABER NICHT ANGESENGT HAT<\/small>, <small>SO IST ER<\/small>, <small>WIE<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT<\/small>, <small>VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG<\/small>, <small>UND MAN DARF IHN NICHT BRENNEN<\/small>, <small>WIE<\/small> R. A\u0351<small>QIBA SAGT<\/small>, <small>REIN<\/small>, <small>UND MAN DARF IHN BRENNEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Allerdings besteht ihr Streit bez\u00fcglich der Verunreinigungsf\u00e4higkeit in folgendem: R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, das Zusammenrollen sei bedeutungslos, und [der Streifen] bleibe bei seinem Wesen, w\u00e4hrend R. A\u0351qiba der Ansicht ist, das Zusammenrollen sei wirksam und dieser kein [Streifen] mehr; worin aber besteht ihr Streit bez\u00fcglich des Anz\u00fcndens!?<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte im Namen R. O\u0161a\u0351jas, ebenso sagte R. Ada b. Ahaba: Hier handelt es sich um [einen Streifen] von genau drei zu drei [Fingerbreiten], und zwar an einem Feste, das auf einen Vorabend<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>des \u0160abbaths f\u00e4llt. Alle sind der Ansicht R. Jehudas, welcher sagt, man d\u00fcrfe ganze Ger\u00e4te verheizen, aber man d\u00fcrfe keine Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> verheizen; ebenso sind alle der Ansicht U\u0351las, welcher sagt, wenn man [den Docht] anz\u00fcndet, m\u00fcsse die Flamme die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte des vorstehenden Teiles erfa\u00dft haben. R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, das Zusammenrollen sei bedeutungslos, somit gilt [der Streifen], sobald man etwas angez\u00fcndet hat, als Bruchst\u00fcck eines Ger\u00e4tes, und man verwendet ein Bruchst\u00fcck eines Ger\u00e4tes zum Brennen; R. A\u0351qiba aber ist der Ansicht, das Zusammenrollen sei wirksam und [der Streifen] habe seine Eigenschaft als Ger\u00e4t verloren, somit ist es ebenso, als brenne man ein St\u00fcck Holz. R. Joseph sagte: Deshalb auch wurde mir gelehrt, [unsere Mi\u0161na handle von einem Streifen] genau drei zu drei [Fingerbreiten], und ich wu\u00dfte nicht, zwecks welcher Halakha.<\/p>\n<p>Wenn R. Ada b. Ahaba es nach R. Jehuda erkl\u00e4rt, so ist ja anzunehmen, da\u00df er ebenfalls der Ansicht R. Jehudas ist; aber ist denn R. Ada b. Ahaba dieser Ansicht, R. Ada b. Ahaba sagte ja,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>da\u00df, wenn ein Nichtjude [am Feste] eine Vertiefung in ein Scheit eines Jisra\u00e9liten gegraben hat, man es am Feste verheizen d\u00fcrfe. Wieso denn, es ist ja [am Feste] entstanden!?<\/p>\n<p>Er sagte es nur nach R. Elie\u0351zer und R. A\u0351qiba, er selber aber ist nicht dieser Ansicht. Raba erkl\u00e4rte: Folgendes ist der Grund R. Elie\u0351zers: weil man [am \u0160abbath] keinen noch nicht angebrannten Docht und keinen noch nicht angebrannten Fetzen brennen darf<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Zwecks welcher Halakha lehrte R. Joseph: genau drei zu drei [Fingerbreiten]?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Unreinheit, denn wir haben gelernt: Drei zu drei [Fingerbreiten], von denen sie sprechen, sind au\u00dfer dem Nahtsaum zu verstehen<\/p>\n<p>so R. \u0160imo\u0351n; die Weisen sagen: genau drei zu drei.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Man darf [am Feste] Ger\u00e4te verheizen, nicht aber darf man Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>verheizen<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. \u0160imo\u0351n erlaubt dies. Man darf N\u00fcsse verheizen, hat man sie gegessen, so darf man die Schalen nicht verheizen<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. \u0160imo\u0351n erlaubt dies. Man darf Datteln verheizen, hat man sie gegessen, so darf man die Kerne nicht verheizen<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. \u0160imo\u0351n erlaubt dies. Und [alle F\u00e4lle] sind n\u00f6tig. H\u00e4tte er nur den ersten gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] R. Jehuda sei dieser Ansicht nur hierbei, weil es vorher ein Ger\u00e4t war, nachher aber ein Bruchst\u00fcck eines Ger\u00e4tes ist, dies ist also Neuentstandenes und daher verboten, bei den Datteln aber, wo sie vorher Kerne waren und nachher Kerne sind, sei es erlaubt. W\u00fcrde er es nur von den Datteln gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil diese vorher verh\u00fcllt waren und nachher unverh\u00fcllt sind, bei Nu\u00dfschalen aber, die vorher unverh\u00fcllt waren und nachher unverh\u00fcllt sind, sei es erlaubt. Daher sind alle n\u00f6tig. Die Lehre Rabhs aber ist nicht ausdr\u00fccklich gelehrt worden, sondern aus einem Schlusse gefolgert. Rabh a\u00df n\u00e4mlich Datteln und warf die Kerne in den Herd; da sprach R. \u1e24ija zu ihm: F\u00fcrstensohn, am Feste ist solches verboten.<\/p>\n<p>Hat er ihm zugestimmt oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Als Rabh nach Babylonien kam, a\u00df er [am Feste] Datteln und warf die Kerne f\u00fcr die Tiere fort. Doch wohl persische, wonach er ihm nicht<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>zugestimmt hat.<\/p>\n<p>Nein, es waren aram\u00e4ische, [deren Kerne] noch des Fleisches wegen genie\u00dfbar sind.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Bar Hana sprach zu R. Joseph: Wieso sagt R. Jehuda, man d\u00fcrfe Ger\u00e4te, jedoch keine Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten verheizen; sobald sie ein wenig anbrennen, sind sie ja Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten, und wenn man sie wendet, wendet man doch Verbotenes!?<\/p>\n<p>Man verfahre hierbei nach [der Vorschrift] R. Mathnas. R. Mathna sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wenn am Feste Holz vom Baume<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>in den Ofen gefallen ist, so lege man noch mehr von vorr\u00e4tigem Holze hinzu und verheize es.<\/p>\n<p>R. Hamnuna sagte<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>: Hier handelt es sich um [einen Streifen] unter drei zu drei [Handbreiten], und zwar wird hier die Bedeutungslosigkeit des Lappens<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>gelehrt. R. Elie\u0351zer vertritt hierbei seine Ansicht und R. A\u0351qiba seine. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: [Ein Lappen] unter drei zu drei [Handbreiten], den man zum Verstopfen [eines Loches] in der Badewanne, zum [Anfassen beim] Durchsch\u00fctteln eines Topfes oder zum Auswischen einer Handm\u00fchle zurechtgemacht hat, ob dazu verwahrt oder nicht, ist unrein<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, er sei rein, ob dazu verwahrt oder nicht. R. A\u0351qiba sagt, wenn dazu verwahrt, sei er unrein, wenn nicht dazu verwahrt, sei er rein. Hier\u00fcber sagte U\u0351la, und nach anderen, Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Hat man ihn auf den M\u00fcllhaufen geworfen, so ist er nach aller Ansicht rein, hat man ihn in der Truhe verwahrt, so ist er nach aller Ansicht unrein, ihr Streit besteht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>nur, wenn man ihn an einen Pflock geh\u00e4ngt oder hinter die T\u00fcr gelegt hat. R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, da man ihn nicht auf den M\u00fcllhaufen geworfen hat, habe man an seine Verwendung gedacht, dennoch nennt er dies nicht verwahrt, da man ihn nicht so wie in der Truhe verwahrt hat. R. Jeho\u0161ua\u0351 aber ist der Ansicht, da man ihn nicht in die Truhe gelegt hat, habe man ihn aufgegeben, dennoch nennt er dies verwahrt, da man ihn nicht auf den M\u00fcllhaufen geworfen hat. Und R. A\u0351qiba ist der Ansicht R. Elie\u0351zers, wenn man ihn an einen Pflock geh\u00e4ngt hat, und der Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s, wenn man ihn hinter die T\u00fcr gelegt hat. R. A\u0351qiba aber trat zur\u00fcck und bekannte sich zur Ansicht R. Jeho\u0161ua\u0351s.<\/p>\n<p>Woher dies? Raba erwiderte: Weil er \u00bbStoffstreifen\u00ab lehrt. Weshalb hei\u00dft es \u00bbStoffstreifen\u00ab, sollte es doch \u00bbStreifen von Stoff\u00ab hei\u00dfen? W\u00e4hrend er noch Stoff ist.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF NICHT EINE<\/small> E<small>IERSCHALE DURCHLOCHEN<\/small>, <small>SIE MIT<\/small> \u00d6<small>L F\u00dcLLEN UND \u00dcBER EINE<\/small> L<small>AMPE SETZEN<\/small>, <small>DAMIT DAS<\/small> \u00d6<small>L HERABTRIEFE<\/small>, <small>AUCH KEINE<\/small> T<small>ONSCHALE<\/small>; R. J<small>EHUDA ERLAUBT DIES<\/small>. H<small>AT SIE ABER DER<\/small> T<small>\u00d6PFER VON VORNHEREIN ANGEBRACHT<\/small>, <small>SO IST ES ERLAUBT<\/small>, <small>WEIL ES EIN<\/small> G<small>ER\u00c4T IST<\/small>. M<small>AN DARF NICHT EINE<\/small> S<small>CH\u00dcSSEL MIT<\/small> \u00d6<small>L F\u00dcLLEN<\/small>, <small>SIE AN DIE<\/small> S<small>EITE EINER<\/small> L<small>AMPE STELLEN UND DAS<\/small> E<small>NDE DES<\/small> D<small>OCHTES HINEINTUN<\/small>, <small>DAMIT ER DAVON SAUGE<\/small>; R. J<small>EHUDA ERLAUBT DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Und [alle F\u00e4lle] sind n\u00f6tig. H\u00e4tte er es nur von der Eierschale gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] die Rabbanan seien ihrer Ansicht nur bez\u00fcglich dieser, weil man, da sie nicht widerlich ist, davon gebrauchen k\u00f6nnte, bez\u00fcglich einer Tonschale aber, die widerlich ist, pflichten sie R. Jehuda bei. H\u00e4tte er es nur von der Tonschale gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur bez\u00fcglich dieser sei R. Jehuda seiner Ansicht, bez\u00fcglich jener aber pflichte er den Rabbanan bei. H\u00e4tte er es nur von diesen beiden gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] R. Jehuda sei seiner Ansicht nur bez\u00fcglich dieser beiden, weil sie [von der Lampe] nicht getrennt sind, bez\u00fcglich einer Sch\u00fcssel aber, die [von der Lampe] getrennt ist, pflichte er den Rabbanan bei. Und h\u00e4tte er es nur von dieser gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] die Rabbanan seien nur bez\u00fcglich dieser ihrer Ansicht, bez\u00fcglich jener beiden aber pflichten sie R. Jehuda bei. Daher sind [alle F\u00e4lle] n\u00f6tig.<\/p>\n<p>H<small>AT SIE ABER DER<\/small> T<small>\u00d6PFER VON VORNHEREIN ANGEBRACHT<\/small>, <small>SO IST ES ERLAUBT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Es wird gelehrt: Hat er sie selber mittelst Lehm oder Ton angebracht, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt: der T\u00f6pfer!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbT\u00f6pfer\u00ab ist zu verstehen: nach Art des T\u00f6pfers.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Einst feierten wir den \u0160abbath im S\u00f6ller des Hauses des Nithza in Lud, und man brachte uns eine Eierschale, die wir mit \u00d6l gef\u00fcllt, durchlocht und \u00fcber die Lampe gesetzt haben. R. Tryphon und die \u00c4ltesten waren da anwesend und sagten uns kein Wort. Man erwiderte ihm: Ist etwa hieraus ein Beweis zu entnehmen? Anders war es im Hause des Nithza, wo sie achtsam waren.<\/p>\n<p>Abin aus Sepphoris r\u00fcckte eine Bank in einem mit Marmor [gepflasterten] S\u00f6ller in Gegenwart des R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Elea\u0351zar. Da sprach er zu ihm: Wenn ich dir nichts sage, wie die Genossen R. Jehuda nichts gesagt haben, so kann dadurch ein Ansto\u00df erfolgen. Es sei daher auch in einem marmorgepflasterten S\u00f6ller verboten, mit R\u00fccksicht auf einen gew\u00f6hnlichen S\u00f6ller.<\/p>\n<p>Der Synagogenbeamte von Ba\u00e7ra r\u00fcckte eine Bank in Gegenwart R. Jirmeja des Gro\u00dfen. Da sprach dieser zu ihm: Wohl nach R. \u0160imo\u0351n, aber R.\u0160imo\u0351n sagt dies nur von gro\u00dfen [Hausger\u00e4ten], bei denen esnicht anders m\u00f6glich ist, sagte er dies etwa auch von kleinen!? Er streitet somit gegen U\u0351la, denn U\u0351la sagte, sie streiten nur \u00fcber kleine [Hausger\u00e4te], bei gro\u00dfen aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt sei. R. Joseph wandte ein: R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe [am \u0160abbath] ein Bett, einen Stuhl oder eine Bank r\u00fccken, nur darf man absichtlich keine Schramme machen. Er lehrt dies von gro\u00dfen und von kleinen; dies widerspricht also beiden!?<\/p>\n<p>U\u0351la erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht, und R. Jirmeja der Gro\u00dfe erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht. U\u0351la erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht: ein Bett \u00e4hnlich einem Stuhle. R. Jirmeja der Gro\u00dfe erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht: ein Stuhl \u00e4hnlich einem Bette. Raba wandte ein: Kleiderh\u00e4ndler d\u00fcrfen [Mischgewebe] wie gew\u00f6hnlich<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>verkaufen, jedoch nicht beabsichtigen, sich bei Sonnenschein gegen die Sonne oder im Regen gegen den Regen [zu sch\u00fctzen]. Die Strengfrommen pflegten sie auf einen Stab \u00fcber den R\u00fccken zu legen. Hierbei gleicht es ja, da man nach Art der Strengfrommen verfahren kann, [dem R\u00fccken] von kleinen [Hausger\u00e4ten], dennoch erlaubt dies R. \u0160imo\u0351n, wenn man nichts beabsichtigt, von vornherein!?<\/p>\n<p>Dies ist eine Widerlegung R. Jirmeja des Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Eine Widerlegung.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER EIN<\/small> L<small>ICHT AUSL\u00d6SCHT<\/small>, <small>WEIL ER VOR<\/small> N<small>ICHTJUDEN F\u00dcRCHTET<\/small>, <small>VOR<\/small> R<small>\u00c4UBERN<\/small>, <small>VOR EINEM B\u00d6SEN<\/small><a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>G<small>EIST<\/small>, <small>ODER DAMIT EIN<\/small> K<small>RANKER EINSCHLAFE<\/small>, <small>IST FREI<\/small>; <small>WENN ABER<\/small>, <small>UM DIE<\/small> L<small>AMPE<\/small>, <small>DAS<\/small> \u00d6<small>L ODER DEN<\/small> D<small>OCHT ZU SCHONEN<\/small>, <small>SO IST ER SCHULDIG<\/small>. R. J<small>OSE BEFREIT IHN IN ALL DIESEN<\/small> F<small>\u00c4LLEN<\/small>, <small>AUSGENOMMEN<\/small>, <small>WENN WEGEN DES<\/small> D<small>OCHTES<\/small>, <small>WEIL MAN DADURCH<\/small> S<small>CHNUPPEN MACht<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn er im Schlu\u00dfsatze lehrt, er sei schuldig, so ist ja zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>schlie\u00dfen, da\u00df hier die Ansicht R. Jehudas<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>vertreten ist; von welchem Falle handelt nun der Anfangssatz: wenn von einem ungef\u00e4hrlich Kranken, so sollte er lehren: er sei ein S\u00fcndopfer schuldig, und wenn von einem gef\u00e4hrlich Kranken, so sollte er lehren, es sei erlaubt!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich von einem gef\u00e4hrlich Kranken, und er sollte auch lehren, es sei erlaubt, da er aber im Schlu\u00dfsatze lehren will, er sei schuldig, lehrt er im Anfangssatze, er sei frei. Was aber R. O\u0161a\u0351ja gelehrt hat, man d\u00fcrfe nicht ausl\u00f6schen, damit ein Kranker einschlafe, hat man ausgel\u00f6scht, sei man frei, von vornherein aber sei es verboten, bezieht sich auf einen ungef\u00e4hrlich Kranken, und zwar nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Folgende Frage wurde vor R. Tan\u1e25um aus Nave gestellt: Darf man am \u0160abbath wegen eines Kranken das Licht ausl\u00f6schen? Da begann er und sprach: Wo ist, o \u0160elomo, deine Weisheit, wo ist deine Einsicht!? Nicht genug, da\u00df deine Worte den Worten deines Vaters David widersprechen, sie widersprechen sogar sich selber. Dein Vater David sagte: <a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><em>nicht die Toten r\u00fchmen den Herrn<\/em>, und du sagtest: <a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a><em>da pries ich die Toten, die l\u00e4ngst gestorben sind<\/em>. Und sp\u00e4ter sagtest du:<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a><em>denn besser ein lebendiger Hund als ein toter L\u00f6we<\/em>. Das ist aber kein Widerspruch; David, der gesagt hat: <em>nicht die Toten r\u00fchmen den Herrn<\/em>, meint es wie folgt: stets befasse sich der Mensch mit der Tora und den Geboten, bevor er stirbt, denn sobald er gestorben ist, hat f\u00fcr ihn die Tora aufgeh\u00f6rt, haben f\u00fcr ihn die Gebote aufgeh\u00f6rt, und der Heilige, gepriesen sei er, wird durch ihn nicht mehr gelobt. Das ist es, was R. Jo\u1e25anan gesagt hat: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a><em>mit den Toten frei<\/em>; sobald der Mensch gestorben ist, ist er von der Tora und von den Geboten frei. Und \u0160elomo, der gesagt hat: <em>da pries ich die Toten, die l\u00e4ngst gestorben sind<\/em>, meint folgendes: Als Jisra\u00e9l in der W\u00fcste s\u00fcndigte, trat Mo\u0161e vor den Heiligen, gepriesen sei er, mit vielem Gebete und Flehen, er wurde aber nicht erh\u00f6rt; als er aber sprach: <a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a><em>gedenke deiner Knechte Abraham, Ji\u00e7\u1e25aq und Jisra\u00e9l<\/em>, wurde er sofort erh\u00f6rt. Hat \u0160elomo nicht recht, wenn er sagt: <em>da pries ich die Toten, die l\u00e4ngst gestorben sind<\/em>? Eine andere Erkl\u00e4rung: In der Welt ist es gew\u00f6hnlich so, da\u00df, wenn ein K\u00f6nig aus Fleisch und Blut eine Verordnung trifft, es zweifelhaft ist, ob man sie befolgt oder nicht, und wenn man auch sagt, man befolge sie, so befolgt man sie zwar bei seinen Lebzeiten, nicht aber nach seinem Tode. Unser Meister Mo\u0161e dagegen hat viele Verordnungen und viele Satzungen getroffen, und sie bestehen f\u00fcr immer und ewig. Hat \u0160elomo nicht recht, wenn er sagt: <em>da pries ich die Toten &amp;c<\/em>.?<\/p>\n<p>Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Da pries ich &amp;c<\/em>., nach R. Jehuda im Namen Rabhs. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a><em>erweise mir ein Zeichen zum Guten, da\u00df meine Feinde sehen und besch\u00e4mt werden<\/em>. David sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, vergib mir jene<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>S\u00fcnde! Da antwortete er ihm: Sie sei dir vergeben. Darauf sprach er: So erweise mir doch ein Zeichen zu meinen Lebzeiten. Er erwiderte: Zu deinen Lebzeiten will ich dies nicht kund tun, wohl aber will ich dies zu Lebzeiten deines Sohnes \u0160elomo kund tun. Als darauf \u0160elomo das Heiligtum erbaut hatte und die Lade in das Allerheiligste bringen wollte, schlossen sich die Tore. Da sprach \u0160elomo vierundzwanzig Lobges\u00e4nge, und wurde nicht erh\u00f6rt. Hierauf begann er und sprach: <a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><em>Erhebet, ihr Tore, euere H\u00e4upter, erhebet euch, ihr ewigen Pforten, da\u00df der K\u00f6nig der Herrlichkeit einziehe<\/em>. Da liefen sie auf ihn zu und wollten ihn<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> verschlingen. Sie sprachen:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a><em>Wer ist denn der K\u00f6nig der Herrlichkeit?<\/em> Er erwiderte ihnen:<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a><em>Der Herr, gewaltig und ein Held<\/em>. Er wiederholte dann und sprach: <em>Erhebet, ihr Tore, euere H\u00e4upter, erhebet euch, ihr ewigen Pforten, da\u00df der K\u00f6nig der Herrlichkeit einziehe<\/em>. <a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a><em>Wer ist denn der K\u00f6nig der Herrlichkeit? Der Herr der Heerscharen, er ist der K\u00f6nig der Herrlichkeit. Sela<\/em>. Er wurde noch immer nicht erh\u00f6rt. Als er aber sprach: <a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a><em>Herr, Gott, weise deinen Gesalbten nicht ab, gedenke doch der Gnade, gegen\u00fcber deinem Knechte David<\/em>, wurde er sogleich erh\u00f6rt. In jener Stunde wurden die Gesichter aller Feinde Davids wie die Topfr\u00e4nder, und das ganze Volk und ganz Jisra\u00e9l erkannten, da\u00df ihm der Heilige, gepriesen sei er, jene S\u00fcnde vergeben hat. Hat \u0160elomo nicht recht, wenn er sagt: <em>da pries ich die Toten, die l\u00e4ngst gestorben sind<\/em>? Daher hei\u00dft es:<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a><em>am achten Tage, da entlie\u00df er das Volk, und sie segneten den K\u00f6nig und gingen fr\u00f6hlich und guten Mutes nach ihren Zelten. Fr\u00f6hlich<\/em>, sie fanden ihre Frauen in Reinheit. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Fr\u00f6hlich<\/em>, sie hatten vom Glanze der G\u00f6ttlichkeit genossen. <em>Und guten Mutes<\/em>, die Frau eines jeden wurde schwanger und gebar einen Knaben. <em>\u00dcber all das Gute, das der Herr seinem Knechte David und seinem Volke Jisra\u00e9l erwiesen hat. Seinem Knechte David<\/em>, da\u00df er ihm jene S\u00fcnde vergeben hat; <em>und seinem Volke Jisra\u00e9l<\/em>, da\u00df er ihnen die S\u00fcnde des Vers\u00f6hnungstages<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>vergeben hat.<\/p>\n<p>Das, was \u0160elomo gesagt hat, <em>denn besser ist ein lebendiger Hund, als ein toter L\u00f6we<\/em>, ist nach R. Jehuda im Namen Rabhs zu erkl\u00e4ren. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a><em>tue mir kund, o Herr, mein Ende, und welches das Ma\u00df meiner Tage ist, da\u00df ich wei\u00df, wann es aus ist mit mir<\/em>. David sprach n\u00e4mlich vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, tue mir mein Ende kund, Herr! Er erwiderte ihm: Es ist ein Beschlu\u00df von mir, das Ende des [Menschen aus] Fleisch und Blut nicht kund zu tun.<\/p>\n<p>Welches ist das Ma\u00df meiner Tage?<\/p>\n<p>Es ist ein Beschlu\u00df vor mir, das Ma\u00df der Tage des Menschen nicht kund zu tun.<\/p>\n<p>Da\u00df ich wei\u00df, wann es aus ist mit mir! Hierauf erwiderte er ihm: Du wirst am \u0160abbath sterben.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte am Sonntag<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>sterben! Er erwiderte: Die Regierungszeit deines Sohnes \u0160elomo ist bereits herangereicht, und eine Regierung verdr\u00e4ngt die andere nicht um ein Haar.<\/p>\n<p>So m\u00f6chte ich doch am Vorabend des \u0160abbaths sterben? Er erwiderte: <a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a><em>Denn ein Tag in deinen H\u00f6fen ist besser, als tausend<\/em>; lieber ist mir ein Tag, da du sitzest und dich mit der Tora befassest, als tausend Brandopfer, die dereinst dein Sohn \u0160elomo mir auf dem Altar darbringen wird. Hierauf sa\u00df nun<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>David jeden \u0160abbath und studierte den ganzen Tag. An dem Tage, da seine Seele zur Ruhe einkehren sollte, trat der Todesengel vor ihn hin, vermochte aber nichts gegen ihn, da sein Mund vom Studieren nicht ablie\u00df. Da sprach er: Was mache ich nun mit ihm!? Hierauf ging der Todesengel in den Garten, der sich hinter seiner Wohnung befand, stieg auf die B\u00e4ume und sch\u00fcttelte sie. Als [David] hinausging, um nachzusehen, brach die Treppe, auf der er sich befand, unter ihm zusammen; nun hielt er inne, und seine Seele kehrte zur Ruhe ein. Da lie\u00df \u0160elomo im Lehrhause fragen: Der Vater ist tot und liegt vor der Sonne, auch sind die Hunde in meinem v\u00e4terlichen Hause hungrig; was soll ich tun? Man lie\u00df ihm sagen: Zerschneide ein Aas und lege es vor die Hunde, und auf den Leichnam deines Vaters lege einen Laib Brot oder ein Kind, so darfst du ihn fortbewegen. Hat \u0160elomo nicht recht, wenn er sagt: <em>besser ein lebendiger Hund als ein toter L\u00f6we<\/em>? Und inbetreff der Frage, die unter euch erhoben worden ist: die Lampe hei\u00dft Leuchte und die Seele des Menschen hei\u00dft ebenfalls Leuchte; lieber erl\u00f6sche die Leuchte des [Menschen aus] Fleisch und Blut, als die Leuchte des Heiligen, gepriesen sei er.<\/p>\n<p>R. Jehuda, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath, sagte im Namen Rabhs: Die Weisen wollten das Buch Qoheleth verstecken, weil seine Worte einander widersprechen, und sie haben es nur deshalb nicht versteckt, weil es mit Worten der Tora beginnt und mit Worten der Tora endet. Es beginnt mit Worten der Tora, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a><em>was f\u00fcr Gewinn hat der Mensch bei all seiner M\u00fche, womit er sich m\u00fcht unter der Sonne<\/em>, hierzu sagten sie in der Schule R. Jannajs: Unter der Sonne keinen, wohl aber vor der Sonne<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>. Es schlie\u00dft mit Worten der Tora, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a><em>das Endwort des Ganzen la\u00dft uns h\u00f6ren: f\u00fcrchte Gott und halte seine Gebote, denn dies ist der ganze Mensch<\/em>. Was bedeutet: <em>denn dies ist der ganze Mensch<\/em>? R. Elea\u0351zar erwiderte: Die ganze Welt ist nur seinetwegen erschaffen worden. R. Abba b. Kahana sagte: Dieser wiegt die ganze Welt auf. \u0160imo\u0351n b. A\u0351zaj, manche sagen, \u0160imo\u0351n b. Zoma sagte: Die ganze Welt wurde nur dazu erschaffen, um sich diesem anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wieso widersprechen seine Worte einander?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><em>besser Zorn als Lachen<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a><em>zum Lachen sprach ich: gepriesen<\/em>. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a><em>ich pries die Freude<\/em>, dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a><em>und zur Freude: was schafft sie<\/em>. Das sind keine Widerspr\u00fcche; <em>besser Zorn als Lachen<\/em>: besser ist der Zorn des Heiligen, gepriesen sei er, \u00fcber die Gerechten auf dieser Welt, als das Lachen, das er den Frevlern auf dieser Welt zuwendet. <em>Zum Lachen sprach ich: gepriesen<\/em>, das ist das Lachen, das der Heilige, gepriesen sei er, den Gerechten in der zuk\u00fcnftigen Welt zuwendet. <em>Ich pries die Freude<\/em>, das ist die Freude anl\u00e4\u00dflich einer gottgef\u00e4lligen Handlung. <em>Und zur Freude: was schafft sie<\/em>, das ist die Freude nicht anl\u00e4\u00dflich einer gottgef\u00e4lligen Handlung. Dies lehrt dich, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit auf einem weder bei Traurigkeit noch bei Tr\u00e4gheit, noch bei Lachen, noch bei Leichtfertigkeit, noch bei Geschw\u00e4tz, noch bei m\u00fc\u00dfigem Geplauder ruht, sondern bei freudiger Stimmung anl\u00e4\u00dflich einer gottgef\u00e4lligen Handlung, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a><em>jetzt aber holt mir einen Saitenspieler! Jedesmal, wenn der Saitenspieler spielte, kam \u00fcber ihn der Geist Gottes<\/em>. R. Jehuda sagte: Dies gilt auch von der Halakha. Raba sagte: Dies gilt auch von einem guten Traume.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Gidel sagte ja im Namen Rabhs, da\u00df, wenn ein Sch\u00fcler vor seinem Lehrer sitzt und seine Lippen nicht [vor Ehrfurcht] Bitternis triefen, sie verbr\u00fcht werden m\u00f6gen!? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a><em>seine Lippen, wie die Lilien, flie\u00dfende Myrrhe tr\u00e4ufelnd<\/em>, und man lese nicht <em>mor o\u0351ber<\/em> [flie\u00dfende Myrrhe], sondern <em>mar o\u0351ber<\/em> [flie\u00dfende Bitternis], auch lese man nicht <em>\u0161o\u0161anim<\/em> [Lilien], sondern <em>\u0161e\u0161onim<\/em> [die studieren].<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine f\u00fcr den Lehrer, das andere f\u00fcr den Sch\u00fcler. Wenn du aber willst, sage ich: das eine wie das andere f\u00fcr den Lehrer, dennoch ist hier kein Widerspruch; das eine, bevor er begonnen hat, das andere, nachdem er begonnen hat. So pflegte auch Raba, bevor er vor den Sch\u00fclern [den Vortrag] begann, etwas Scherzhaftes zu sagen, und die Sch\u00fcler wurden heiter, dann sa\u00df er ehrf\u00fcrchtig und begann mit der Lehre.<\/p>\n<p>Und auch das Buch der Spr\u00fcche wollten sie verstecken, weil seine Worte ebenfalls einander widersprechen.<\/p>\n<p>Warum haben sie es nicht versteckt?<\/p>\n<p>Sie sagten: haben wir etwa nicht \u00fcber das Buch Qoheleth nachgedacht und seine L\u00f6sung gefunden. Wir wollen auch \u00fcber dieses nachdenken.<\/p>\n<p>Wieso widersprechen seine Worte einander?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a><em>antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit<\/em>, dagegen hei\u00dft es: <a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a><em>antworte dem Toren nach seiner Narrheit<\/em>.<\/p>\n<p>Das ist aber kein Widerspruch; das eine gilt von Worten der Tora, das andere gilt von weltlichen Dingen. So trat jemand einst vor Rabbi und sprach zu ihm: Deine Frau ist die meinige und deine Kinder sind die meinigen. Dieser sprach: Beliebt es dir, ein Glas Wein zu trinken? Er trank und barst. Einst trat jemand vor R. \u1e24ija und sprach zu ihm: Deine Mutter war meine Frau, und du bist mein Sohn. Dieser sprach: Beliebt es dir, ein Glas Wein zu trinken? Er trank und barst. Da sprach R. \u1e24ija: Dem Rabbi n\u00fctzte sein Gebet, da\u00df man ihn nicht zum Hurenkind gemacht hat. Rabbi pflegte n\u00e4mlich beim Gebete folgendes zu sprechen: M\u00f6ge es dein Wille sein, o Herr, unser Gott, da\u00df du mich heute vor Frechlingen und vor Frechheit sch\u00fctzest.<\/p>\n<p>In welcher Weise bei Worten der Tora?<\/p>\n<p>Wie in folgendem Falle. Einst sa\u00df R. Gamli\u00e9l und trug vor: Dereinst wird eine Frau allt\u00e4glich geb\u00e4ren, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a><em>Schwangere und Geb\u00e4rende zusammen<\/em>. Da spottete ein gewisser Sch\u00fcler \u00fcber ihn, indem er sprach: <a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a><em>Es gibt nichts Neues unter der Sonne<\/em>. Jener erwiderte: Komm, ich will dir dergleichen auch auf dieser Welt zeigen. Da ging er hinaus und zeigte ihm eine Henne. Abermals sa\u00df einst R. Gamli\u00e9l und trug vor: Dereinst werden die B\u00e4ume t\u00e4glich Fr\u00fcchte hervorbringen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a><em>er wird Zweige treiben und Frucht bringen<\/em>, wie Zweige t\u00e4glich, so auch Frucht t\u00e4glich. Da spottete ein gewisser Sch\u00fcler \u00fcber ihn, indem er sprach: <em>Es gibt nichts Neues unter der Sonne<\/em>. Jener erwiderte: Komm, ich will dir dergleichen auch auf dieser Welt zeigen. Da ging er hinaus und zeigte ihm einen Kapernstrauch. Abermals sa\u00df R. Gamli\u00e9l und trug vor: Dereinst wird das Jisra\u00e9lland Brote und wollene Gew\u00e4nder [fertig] hervorbringen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a><em>es wird \u00dcberflu\u00df von Korn im Lande sein<\/em>. Da spottete ein gewisser Sch\u00fcler \u00fcber ihn, indem er sprach: <em>Es gibt nichts Neues unter der Sonne<\/em>. Jener erwiderte: Komm, ich will dir dergleichen auch auf dieser Welt zeigen. Da ging er hinaus und zeigte ihm Schw\u00e4mme und Pilze, und bez\u00fcglich der wollenen Gew\u00e4nder zeigte er ihm den Bast der jungen Palme.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Stets sei der Mensch sanft wie Hillel und nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>reizbar wie \u0160ammaj. Einst gingen zwei M\u00e4nner eine Wette ein, indem sie sprachen: Wer hingeht und Hillel erz\u00fcrnt, erh\u00e4lt vierhundert Zuz. Da sprach der eine: Ich bringe ihn in Zorn. Es war gerade an einem Vorabend des \u0160abbaths, und als Hillel gerade den Kopf reinigte, ging er an seiner T\u00fcr vor\u00fcber und fragte: Ist Hillel anwesend? Ist Hillel anwesend? Dieser umh\u00fcllte sich, kam ihm entgegen und sprach zu ihm: Mein Sohn, was ist dein Begehr? Jener erwiderte: Ich habe eine Frage zu stellen. Dieser sprach: Frage, mein Sohn. Da fragte jener: Weshalb sind die K\u00f6pfe der Babylonier rund? Dieser erwiderte: Mein Sohn, du hast eine wichtige Frage gestellt; weil sie keine vern\u00fcnftigen Hebammen haben. Er ging fort und wartete eine Zeitlang, dann kam er wieder und fragte: Ist Hillel anwesend? Ist Hillel anwesend? Dieser umh\u00fcllte sich, kam ihm entgegen und sprach zu ihm: Mein Sohn, was ist dein Begehr? Jener erwiderte: Ich habe eine Frage zu stellen. Dieser sprach: Frage, mein Sohn. Da fragte jener: Weshalb sind die Augen der Palmyrenser triefig. Dieser erwiderte: Mein Sohn, du hast eine wichtige Frage gestellt; weil sie auf sandigem Boden wohnen. Er ging fort und wartete eine Zeitlang, dann kam er wieder und fragte: Ist Hillel anwesend? Ist Hillel anwesend? Dieser umh\u00fcllte sich, kam ihm entgegen und fragte: Mein Sohn, was ist dein Begehr? Jener erwiderte: Ich habe eine Frage zu stellen. Dieser sprach: Frage, mein Sohn. Da fragte er: Weshalb sind die F\u00fc\u00dfe der Afrikaner breit? Dieser erwiderte: Mein Sohn, du hast eine wichtige Frage gestellt; weil sie zwischen S\u00fcmpfen wohnen. Darauf sprach jener: Ich habe noch viele Fragen zu stellen, jedoch f\u00fcrchte ich, du k\u00f6nntest zornig werden. Dieser umh\u00fcllte sich, setzte sich vor ihm nieder und sprach zu ihm: Du kannst nun alle Fragen, die du noch hast, vorbringen. Da sprach jener: Bist du der Hillel, den man F\u00fcrst Jisra\u00e9ls nennt? Dieser erwiderte: Jawohl. Darauf versetzte jener: Wenn du es bist, so m\u00f6ge es in Jisra\u00e9l nicht viele deinesgleichen geben! Dieser fragte: Weshalb, mein Sohn? Jener antwortete: Weil ich durch dich vierhundert Zuz verloren habe. Da sprach er zu ihm: Sei vorsichtig, Hillel bringt es fertig, da\u00df du durch ihn vierhundert Zuz verlierst und noch vierhundert Zuz; Hillel aber ist nicht zu reizen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst trat ein Nichtjude vor \u0160ammaj und sprach zu ihm: Wieviel Toroth habt Ihr? Dieser erwiderte: Zwei; eine schriftliche und eine m\u00fcndliche. Da sprach jener: Die schriftliche glaube ich dir, die m\u00fcndliche glaube ich dir nicht; mache mich zum Proselyten, unter der Bedingung, da\u00df du mich nur die schriftliche Tora lehrst. Dieser schrie ihn an und entfernte ihn mit einem Verweise. Darauf trat er vor Hillel und dieser machte ihn zum Proselyten. Am ersten Tage lehrte er ihn <em>Aleph, Beth, Gimel, Daleth<\/em>, am folgenden Tage aber lehrte er ihn umgekehrt. Da sprach jener: Gestern hast du mich ja anders gelehrt! Dieser erwiderte: Wenn du dich auf mich verlassest, so verlasse dich auch auf mich bez\u00fcglich der m\u00fcndlichen Tora.<\/p>\n<p>Abermals ereignete es sich, da\u00df ein Nichtjude vor \u0160ammaj trat und zu ihm sprach: Mache mich zum Proselyten unter der Bedingung, da\u00df du mich die ganze Tora lehrst, w\u00e4hrend ich auf einem Fu\u00dfe stehe. Da stie\u00df er ihn fort mit der Elle, die er in der Hand hatte. Darauf kam er zu Hillel und dieser machte ihn zum Proselyten und sprach zu ihm: Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem N\u00e4chsten nicht. Das ist die ganze Tora und alles andere ist nur die Erl\u00e4uterung; geh und lerne sie.<\/p>\n<p>Abermals ereignete es sich, da\u00df ein Nichtjude an einem Lehrhause vor\u00fcberging und einen Bibellehrer folgendes vorlesen h\u00f6rte: <a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a><em>Dies sind die Kleider, die sie anfertigen sollen: Brustschild, Schultergewand<\/em>. Da fragte er: F\u00fcr wen sind diese? Man erwiderte ihm: F\u00fcr den Hochpriester. Da dachte dieser Nichtjude bei sich: Ich will gehen und Proselyt werden, damit man mich zum Hochpriester einsetze. Hierauf kam er vor \u0160ammaj und sprach: Mache mich zum Proselyten unter der Bedingung, da\u00df du mich zum Hochpriester einsetzest. Da stie\u00df er ihn fort mit der Elle, die er in der Hand hatte. Darauf kam er zu Hillel, und er machte ihn zum Proselyten. Alsdann sprach er zu ihm: Setzt man etwa jemand anders zum K\u00f6nig ein, als einen, der die Regierungsordnung kennt? Geh, lerne die Regierungsordnung. Da ging er und las die Schrift. Als er herankam [zum Schriftverse]:<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a><em>ein Fremder, der herantritt, soll sterben<\/em>, fragte er: Auf wen bezieht sich dieser Vers? Er erwiderte ihm: Selbst auf David, den K\u00f6nig von Jisra\u00e9l. Da bezog dieser Proselyt folgende Schlu\u00dffolgerung auf sich: Wenn es von den Jisra\u00e9liten, die Gott Kinder nennt, die er aus Liebe zu ihnen<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a><em>mem erstgeborener Sohn Jisra\u00e9l<\/em> genannt hat, hei\u00dft: <em>ein Fremder, der herantritt, soll sterben<\/em>, um wieviel mehr ist dies auf einen so geringsch\u00e4tzigen Proselyten zu beziehen, der mit Stab und Wandersack hergekommen ist. Dann kam er nochmals zu \u0160ammaj und sprach: Bin ich etwa w\u00fcrdig, Hochpriester zu sein, es hei\u00dft ja in der Tora: <em>ein Fremder, der herantritt, soll sterben<\/em>. Alsdann kam er zu Hillel und sprach: O sanftm\u00fctiger Hillel, m\u00f6gen Segnungen auf deinem Haupte ruhen, denn du hast mich unter die Fittiche der G\u00f6ttlichkeit gebracht. Nach Tagen kamen alle drei an einem Orte zusammen; da sagten sie: Die Reizbarkeit \u0160ammajs wollte uns aus der Welt versto\u00dfen, die Sanftmut Hillels aber hat uns unter die Fittiche der G\u00f6ttlichkeit gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a><em>und Glaube wird zu deiner Zeit sein, Macht, Heil, Weisheit und Erkenntnis &amp;c.\u00a0Glaube<\/em>, das ist die Sektion<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> von den Saaten; <em>Zeit<\/em>, das ist die Sektion von den Feiertagen; <em>Macht<\/em>, das ist die Sektion von den Frauen; <em>Heil<\/em>, das ist die Sektion von den Sch\u00e4digungen; <em>Weisheit<\/em>, das ist die Sektion von den Heiligt\u00fcmern; <em>Erkenntnis<\/em>, das ist die Sektion von der Reinheit<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>. Aber:<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a><em>die Furcht Gottes ist sein Schatz<\/em>.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wenn man den Menschen zu Gericht bringt, fragt man ihn: Hast<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>du deinen Handel in Redlichkeit betrieben? Hast du Zeiten f\u00fcr die Tora festgesetzt? Hast du die Fortpflanzung ausge\u00fcbt? Hast du auf das Heil gehofft? Hast du \u00fcber Weisheiten diskutiert? Hast du verstanden, Sache aus Sache zu folgern? Aber: <em>die Furcht Gottes ist sein Schatz<\/em>. Ist es so, so ist es gut, sonst aber nicht. Ein Gleichnis. Jemand sprach zu seinem Boten: Bringe den Weizen auf den Boden. Nachdem dieser ihn hinaufgebracht, fragte er ihn: Hast du auch einen Kab Salzsand hineingetan? Dieser erwiderte: Nein. Da sprach er zu ihm: Es w\u00e4re besser, du h\u00e4ttest ihn \u00fcberhaupt nicht hinaufgebracht. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Man menge anstandslos<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>einem Kor Getreide einen Kab Salzsand bei.<\/p>\n<p>Rabba b. R. Hona sagte: Ein Mensch, dem Gesetzeskunde ohne Gottesfurcht,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>gleicht einem Schatzmeister, dem man die inneren Schl\u00fcssel, aber nicht die \u00e4u\u00dferen Schl\u00fcssel \u00fcbergeben hat; wie soll er hereinkommen? R. Jannaj lie\u00df ausrufen: Wehe dem, der keine Wohnung hat, aber T\u00fcren f\u00fcr eine Wohnung macht. R. Jehuda sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, hat seine Welt nur dazu erschaffen, da\u00df man ihn f\u00fcrchte, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><em>und Gott machte es, auf da\u00df man ihn f\u00fcrchte<\/em>.<\/p>\n<p>R. Simon und R. Elea\u0351zar sa\u00dfen einst beisammen, und als R. Ja\u0351qob b. A\u1e25a an ihnen vor\u00fcberging, sprach einer von ihnen zu seinem Genossen: Wir wollen vor ihm aufstehen, denn er ist ein s\u00fcndenscheuer Mann. Darauf sprach der andere: Wir wollen vor ihm aufstehen, denn er ist ein gesetzeskundiger Mann. Da rief jener: Ich sagte dir, er sei [sogar] ein s\u00fcndenscheuer Mann, und du sagst mir, er sei ein gesetzeskundiger Mann!<\/p>\n<p>Es ist zu beweisen, da\u00df R. Elea\u0351zar es war, der gesagt hat, er sei ein s\u00fcndenscheuer Mann, denn R. Jo\u1e25anan sagte im Namen R. Elea\u0351zars: Der Heilige, gepriesen sei er, hat in seiner Welt nichts weiter als die Gottesfurcht, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a><em>und nun, Jisra\u00e9l, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, als da\u00df du f\u00fcrchtest &amp;c<\/em>. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a><em>und zum Menschen sprach er: Wahrlich [hen], Gottesfurcht ist die Weisheit<\/em>, und hen hei\u00dft im Griechischen<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>Eins. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. U\u0351la trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a><em>frevle nicht zu sehr &amp;c<\/em>. Nur zu sehr nicht freveln, wenig aber wohl? Vielmehr, soll etwa derjenige, der Knoblauch gegessen hat und einen [schlechten] Geruch verbreitet, nochmals Knoblauch essen, da\u00df sich dessen Geruch noch mehr verbreite!?<\/p>\n<p>Raba b. R. U\u0351la trug vor: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><em>denn bis zum Tode haben sie keine Schmerzen, kr\u00e4ftig ist ihr Leib<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Nicht genug, da\u00df die Frevler den Tag des Todes nicht f\u00fcrchten und nicht betr\u00fcbt<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>sind, vielmehr ist ihr Herz auch fest wie eine Halle<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>. Das ist es, was Rabba gesagt hat: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a><em>dieser ihr Wandel ist eitel Torheit<\/em>. Die Frevler wissen, da\u00df ihr Wandel zum Tode f\u00fchrt, aber ihre Lenden<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>sind mit Fett bedeckt. Vielleicht glaubst du, dies sei nur eine Verge\u00dflichkeit von ihnen, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a><em>und die Folgen f\u00fchren sie im Munde, Sela.<\/em><\/p>\n<p>W<small>ENN ABER UM DIE<\/small> L<small>AMPE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>ZU SCHONEN<\/small>. Wessen Ansicht ist R. Jose: ist er der Ansicht R. Jehudas<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>, so sollte man auch wegen der \u00fcbrigen schuldig sein, und ist er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, so sollte man auch wegen des Dochtes frei sein!? U\u0351la erwiderte: Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht R. Jehudas, nur ist R. Jose auch der Ansicht, das Niederrei\u00dfen, um an Ort und Stelle zu bauen, hei\u00dfe ein Niederrei\u00dfen<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>, um an anderer Stelle zu bauen, hei\u00dfe kein Niederrei\u00dfen. Raba sprach zu ihm: Merke, s\u00e4mtliche [am \u0160abbath verbotene] Arbeiten entnehmen wir ja vom Bau<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> der Stiftsh\u00fctte, und da geschah ja das Niederrei\u00dfen, um an anderer Stelle zu bauen<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Anders verhielt es sich bei dieser; da es hei\u00dft: <a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a><em>nach dem Befehle des Herrn lagerten sie<\/em>, so glich es dem Niederrei\u00dfen, um an Ort und Stelle zu bauen. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, jedoch ist es beim Dochte anders, wegen einer Erkl\u00e4rung R. Hamnunas, nach anderen, des R. Ada b. Ahaba. Hier handelt es sich um einen Docht, den man einbrennen mu\u00df. In diesem Falle pflichtet auch R. \u0160imo\u0351n bei, weil man dadurch ein Ger\u00e4t ausbessert. Raba sagte: Dies geht ausdr\u00fccklich hervor; er lehrt: weil man dadurch Schnuppen macht, nicht aber: weil Schnuppen entstehen. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup><bold>D<\/bold><small>REIER<\/small> \u00dc<small>BERTRETUNGEN WEGEN STERBEN<\/small> F<small>RAUEN BEI IHRER<\/small> N<small>IEDERKUNFT<\/small>: <small>WENN SIE NICHT ACHTSAM SIND BEI DER<\/small> M<small>ONATSBLUTUNG<\/small>, <small>BEI DER<\/small> T<small>EIGHEBE UND BEIM<\/small> L<small>ICHTANZ\u00dcNDEN<\/small><a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde wegen der Monatsblutung? R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Diese hat mit dem, was aus dem Inneren ihres Leibes, verbrochen, sie soll daher durch das, was aus dem Inneren ihres Leibes, bestraft werden.<\/p>\n<p>Allerdings wegen der Monatsblutung, wieso aber wegen der Teighebe und des Lichtanz\u00fcndens?<\/p>\n<p>Wie ein Galil\u00e4er vor R. \u1e24isda vorgetragen hat: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Ein Viertellog Blut habe ich in euch<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>getan, und bez\u00fcglich des Blutes<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>habe ich euch geboten; Erstes<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>habe ich euch genannt, und bez\u00fcglich des Ersten<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>habe<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>ich euch geboten; die Seele, die ich in euch getan, wird ein Licht genannt, und bez\u00fcglich des Lichtes habe ich euch geboten. Wollt ihr es befolgen, so ist es recht, wenn aber nicht, so nehme ich euch die Seele ab.<\/p>\n<p>Warum gerade bei ihrer Niederkunft? Raba erwiderte: St\u00fcrzt der Ochse, so schleife das Messer. Abajje sagte: Mag die Magd die Widerspenstigkeit mehren, mit einer Z\u00fcchtigung wird es ihr vergolten. R. \u1e24isda sagte: La\u00df den Betrunkenen, er f\u00e4llt von selbst hin. Mar U\u0351qaba sagte: Wenn der Hirt lahm ist und die Ziegen schnell laufen, so gibt es Worte an der T\u00fcr der H\u00fcrde, Rechenschaft am Stalle. R. Papa sagte: Zahlreich sind Br\u00fcder und Freunde an der T\u00fcr des Kr\u00e4mers, an der T\u00fcr des Armen sind weder Br\u00fcder noch Freunde<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wann erfolgt die Untersuchung<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>bei M\u00e4nnern? Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte: Wenn sie eine Br\u00fccke \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Nur auf einer Br\u00fccke und sonst nicht?<\/p>\n<p>Sage: wie auf einer Br\u00fccke. Rabh fuhr nicht auf einer F\u00e4hre, auf der ein Nichtjude war, denn er sagte: wird \u00fcber ihn Strafgericht verh\u00e4ngt, so werde ich mitbetroffen. \u0160emu\u00e9l fuhr nur auf einer F\u00e4hre, auf der ein Nichtjude sich befand, denn er sagte: der Satan hat keine Gewalt \u00fcber zwei Nationen. R. Jannaj pflegte [die F\u00e4hre] vorher zu untersuchen und erst dann zu fahren. R. Jannaj vertritt hierin seine Ansicht, denn er sagte: Nie darf der Mensch in einem Orte der Gefahr verweilen und sagen, man werde ihm ein Wunder erweisen; vielleicht erweist man ihm ein solches nicht, und sollte man ihm ein Wunder erweisen, so k\u00f6nnte man es ihm von seinen Verdiensten abziehen. R. \u1e24anin sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a><em>Ich bin zu gering all der Wohltaten<\/em><a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a><em>und all der Treue<\/em>. R. Zera pflegte an einem Tage des S\u00fcdwindes nicht zwischen B\u00e4umen zu gehen.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des R. Jehuda, sagte: Stets flehe der Mensch um Erbarmen, da\u00df er nicht krank werde, denn wenn er krank wird, spricht man zu ihm: Bringe Verdienste herbei und du bist befreit. Mar U\u0351qaba sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a><em>Wenn der Fallende von ihm herabf\u00e4llt<\/em>; von ihm selbst mu\u00df der Beweis erbracht werden. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: <em>Wenn der Fallende von ihm herabf\u00e4llt<\/em>; diesem ist es bereits seit den sechs Sch\u00f6pfungstagen herabzufallen beschieden, denn der Schriftvers nennt ihn \u00bbder Fallende\u00ab, noch bevor er herabf\u00e4llt; aber man f\u00fchrt Verdienstliches herbei durch einen Verdienstlichen und B\u00f6ses durch einen B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer krank und dem Tode nahe ist, zu dem spreche man: Lege Bekenntnis ab, denn so legen alle zum Tode Verurteilten ein Bekenntnis ab. Geht ein Mensch auf die Stra\u00dfe hinaus, so komme es ihm vor, als w\u00e4re er dem Kriegsobersten \u00fcberliefert worden. Hat er Kopfschmerzen, so komme es ihm vor, als habe man ihm Halsfesseln angelegt. F\u00e4llt er zu Bett, so komme es ihm vor, als f\u00fchre man ihn nach dem Richtplatze, um gerichtet zu werden. Wer n\u00e4mlich nach dem Richtplatze gef\u00fchrt wird, um gerichtet zu werden, kann, wenn er gro\u00dfe F\u00fcrsprecher hat, gerettet werden, wenn aber keine, so wird er nicht gerettet. Folgende sind die F\u00fcrsprecher des Menschen: Bu\u00dfe und gute Werke. Selbst wenn neunhundertneunundneunzig \u00fcber ihn zu Ungunsten sprechen und einer \u00fcber ihn zu Gunsten spricht, wird er gerettet, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a><em>wenn dann ein Engel als F\u00fcrsprecher f\u00fcr ihn da ist, einer von tausend, dem Menschen seine Rechtlichkeit zu verk\u00fcndigen, so erbarmt er sich seiner und spricht: Erl\u00f6se ihn, la\u00df ihn nicht in die Grube hinabfahren<\/em>. R. Elie\u0351zer, Sohn R. Jose des Galil\u00e4ers, sagte: Auch wenn dieser [eine] Engel \u00fcber ihn neunhundertneunundneunzig Teile zu Ungunsten und einen Teil zu Gunsten spricht, wird er gerettet. Denn es hei\u00dft: <em>einer von tausend<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wegen jener dreier S\u00fcnden<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>sterben Frauen bei ihrer Niederkunft. R. Elea\u0351zar sagt: sterben Frauen in der Jugend<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>. R. A\u1e25a sagt, [letztere] wegen der S\u00fcnde, da\u00df sie den Schmutz ihrer Kinder am \u0160abbath waschen. Manche sagen, weil sie die heilige Lade Schrein nennen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Elea\u0351zar sagte: Wegen zweier S\u00fcnden sterben Leute aus dem gemeinen Volke: weil sie die heilige Lade Schrein nennen, und weil sie das Bethaus Volkshaus nennen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose sagte: Drei Untersuchungen bez\u00fcglich des Todes, manche sagen, drei Anl\u00e4sse<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>des Todes, gibt es f\u00fcr die Frau: die Monatsblutung, die Teighebe und das Lichtanz\u00fcnden. Die einen nach R. Elea\u0351zar und die anderen nach den Rabbanan<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Die Halakhoth \u00fcber Heiligengut, Heben und Zehnte sind Hauptbestandteile der Tora und sind Leuten aus dem gemeinen Volke anvertraut worden.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p>Es wird gelehrt: R. Nathan sagte: Wegen der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden stirbt dem Menschen seine Frau, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a><em>wenn du nichts hast, um zu bezahlen, warum soll man dir dein Lager unter dir wegnehmen<\/em>? Rabbi sagte: Wegen der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden sterben die Kinder in der Jugend, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a><em>gestatte deinem Munde nicht, deinen Leib in Schuld zu bringen, und sage nicht vor dem Engel: es war eine \u00dcbereilung. Warum soll Gott \u00fcber dein Gerede z\u00fcrnen und das Werk deiner H\u00e4nde verderben?<\/em> Das Werk der H\u00e4nde des Menschen sind seine S\u00f6hne und seine T\u00f6chter.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wegen der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden sterben die Kinder<\/p>\n<p>so R. Elea\u0351zar, Sohn R. \u0160imo\u0351ns. R. Jehuda der F\u00fcrst sagt, wegen der S\u00fcnde der Vernachl\u00e4ssigung der Tora.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies nach demjenigen, der wegen der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden sagt, wie wir dies belegt haben, welcher Schriftvers aber [deutet darauf] nach demjenigen, der wegen der S\u00fcnde der Vernachl\u00e4ssigung der Tora sagt?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a><em>habe ich euere Kinder etwa vergeblich geschlagen? Nur weil sie keine Zucht angenommen haben<\/em><a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch nach demjenigen, der wegen der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden sagt, ist es aus diesem Verse zu folgern: <em>Vergeblich habe ich euere Kinder geschlagen<\/em>, wegen des Vergeblichen<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Merke, R. Jehuda der F\u00fcrst ist ja Rabbi, und Rabbi sagt<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>ja, wegen der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden!?<\/p>\n<p>Nachdem er es von R. Elea\u0351zar, dem Sohne R. \u0160imo\u0351ns, geh\u00f6rt hat. Hier\u00fcber streiten auch R. \u1e24ija b. Abba und R. Jose; einer sagt, wegen \u00dcbertretung des Mezuzagebotes, und einer sagt, wegen der S\u00fcnde der Vernachl\u00e4ssigung der Tora. Derjenige, der wegen \u00dcbertretung des Mezuzagebotes sagt, ist der Ansicht, der Schriftvers beziehe sich auf das Vorhergehende<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>, nicht aber auf das diesem Vorangehende, und derjenige, der wegen der S\u00fcnde der Vernachl\u00e4ssigung der Tora sagt, ist der Ansicht, der Schriftvers beziehe sich sowohl auf das Vorhergehende als auch auf das diesem Vorangehende. Hier\u00fcber streiten auch R. Me\u00edr und R. Jehuda; einer sagt, wegen \u00dcbertretung des Mezuzagebotes, und einer sagt, wegen der \u00dcbertretung des \u00c7i\u00e7ithgebotes.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies nach demjenigen, der wegen \u00dcbertretung des Mezuzagebotes sagt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a><em>du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses schreiben<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a><em>damit sich euere und euerer Kinder Tage mehren<\/em>; welche Begr\u00fcndung aber hat derjenige, der wegen der \u00dcbertretung des \u00c7i\u00e7ithgebotes sagt? R. Kahana, nach anderen, \u0160ila Mari, erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a><em>auch an deinen Zipfeln<\/em><a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a><em>befindet sich Blut der Seelen unschuldiger Armen; nicht beim Einbruche hast du sie erwischt<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch derjenige, der wegen der \u00dcbertretung des Mezuzagebotes sagt, kann es hieraus folgern: sie machen n\u00e4mlich ihre T\u00fcren<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>wie zum Einbrechen.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wer auf das \u00c7i\u00e7ithgebot achtet, dem ist es beschieden, da\u00df ihn zweitausendachthundert Sklaven bedienen; denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a><em>so spricht der Herr der Heerscharen: In jenen Tagen wird es geschehen, da\u00df zehn M\u00e4nner aus allen Sprachen der Nationen einen jud\u00e4ischen Mann beim Zipfel ergreifen und sprechen werden: Wir wollen mit euch ziehen<\/em><a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a> <em>&amp; c<\/em>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Ne\u1e25emja sagte: Wegen der S\u00fcnde des grundlosen Hasses w\u00e4chst Zwistigkeit im Hause des Menschen, seine Frau gebiert Fehlgeburten, und seine S\u00f6hne und seine T\u00f6chter sterben in ihrer Jugend.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar b. R. Jehuda sagte: Wegen der \u00dcbertretung des Gebotes von der Teighebe fehlt Segen in den Vorr\u00e4ten, Fluch kommt \u00fcber die Marktpreise, und wenn man Saaten s\u00e4et, essen sie andere, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a><em>so will ich demgem\u00e4\u00df mit euch verfahren und will Schreckliches \u00fcber euch verh\u00e4ngen: Schwindsucht und Fieber, die die Augen erl\u00f6schen und das Leben schwinden machen. Ihr werdet vergeblich eueren Samen s\u00e4en, denn euere Feinde werden ihn verzehren<\/em>. Man lese nicht <em>behala<\/em> [Schreckliches], sondern <em>be\u1e25ala<\/em> [wegen der Teighebe]. Wenn man sie aber entrichtet, wird man gesegnet, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a><em>das Erste von euerem Teig sollt ihr dem Priester geben, um Segen auf dein Haus zu bringen<\/em>.<\/p>\n<p>Wegen Unterlassung der Heben und der Zehnte h\u00e4lt der Himmel Tau und Regen zur\u00fcck, eine Teuerung tritt ein, der Verdienst fehlt, und die Leute jagen nach ihrem Unterhalt, ohne ihn zu erreichen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a><em>D\u00fcrre und Hitze raffen die Schneewasser hinweg, die Unterwelt, die so ges\u00fcndigt haben<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor?<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Wegen der Dinge, die ich euch f\u00fcr den Sommer befohlen, die ihr aber nicht befolgt habt, soll euch das Regenwasser in der Regenzeit geraubt werden. Wenn man sie aber entrichtet, wird man gesegnet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a><em>bringet den Zehnten ganz in das Schatzhaus, da\u00df sich Zehrung in meinem Hause befinde, und versucht es einmal auf diese Weise mit mir, spricht der Herr der Heerscharen, ob ich euch dann nicht die Fenster des Himmels \u00f6ffne und euch bis zum \u00dcberma\u00dfe mit Segen \u00fcbersch\u00fctte<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft <em>bis zum \u00dcberma\u00dfe<\/em>?<\/p>\n<p>Rami b. Rabh erwiderte im Namen Rabhs: Bis euere Lippen m\u00fcde werden, \u00bbgenug\u00ab zu sagen<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wegen der S\u00fcnde des Raubes ziehen die Heuschrecken herauf, der Hunger tritt ein, und die Leute verzehren das Fleisch ihrer S\u00f6hne und ihrer T\u00f6chter, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a><em>h\u00f6ret dieses Wort, ihr Ba\u0161ansk\u00fche auf den Bergen \u0160omron, die die Armen berauben und die D\u00fcrftigen zermalmen<\/em>. Raba sagte: Wie zum Beispiel die Frauen von Ma\u1e25osa, die wohl essen, aber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33a\">Blatt 33a<\/h2>\n<p>nichts tun. Darauf folgt: <a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a><em>ich schlug euch mit Brand und Rost [&amp;c.]; euere Feigenb\u00e4ume und \u00d6lb\u00e4ume zehrte der Nager auf<\/em>. Ferner: <a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a><em>was der Nager verschonte, zehrte die Heuschrecke auf, was die Heuschrecke noch verschonte, zehrte der Abfresser auf, und was auch der Abfresser verschonte, zehrte der Absch\u00e4ler auf<\/em>. Ferner: <a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a><em>sie rissen rechts ab und blieben doch hungrig; sie fra\u00dfen links und wurden doch nicht satt. Sie fra\u00dfen ein jeder das Fleisch seines eigenen Armes<\/em>. Man lese nicht <em>besar zeroo\u0351<\/em> [das Fleisch seines Armes], sondern <em>besar zaro\u0351<\/em> [das Fleisch seines Kindes].<\/p>\n<p>Wegen der S\u00fcnde der Gerichtsqu\u00e4lerei<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>, Rechtsverdrehung, Fahrl\u00e4ssigkeit bei Gericht und Vernachl\u00e4ssigung der Tora mehren sich Schwert und Raub, Pest und D\u00fcrre brechen herein, die Leute essen und werden nicht satt, und nach Gewicht verzehren sie ihr Brot, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a><em>ich will ein Schwert \u00fcber euch kommen lassen, das Rache nehmen soll f\u00fcr den [Bruch des] B\u00fcndnisses<\/em>, und B\u00fcndnis ist nichts anderes als die Tora, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a><em>wenn nicht mein B\u00fcndnis tags und nachts &amp;c<\/em>.; dann hei\u00dft es: <a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a><em>wenn ich euch die St\u00fctze des Brotes zerbreche, so werden zehn Weiber backen &amp;c<\/em>.; ferner hei\u00dft es: <a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a><em>dieweil sie meine Rechte verworfen haben<\/em>.<\/p>\n<p>Wegen der S\u00fcnde des unn\u00fctzen Sehw\u00f6rens, des Meineides, der Entweihung des [g\u00f6ttlichen] Namens und der Entweihung des \u0160abbaths vermehren sich die wilden Tiere, das Vieh wird vernichtet, die Menschen vermindern sich, und die Stra\u00dfen ver\u00f6den, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a><em>wenn ihr euch dadurch nicht von mir warnen lasset<\/em>, und man lese nicht <em>ba\u00e9le<\/em> [dadurch], sondern <em>be\u00e1la<\/em> [durch Schwur]; und es hei\u00dft: <a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a><em>ich werde die wilden Tiere auf euch reizen &amp;c<\/em>. Vom Meineid hei\u00dft es:<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a><em>ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schw\u00f6ren, da\u00df du den Namen deines Gottes entweihest<\/em>. Von der Entweihung des [g\u00f6ttlichen] Namens hei\u00dft es:<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a><em>und entweihet nicht meinen heiligen Namen<\/em>. Von der Entweihung des \u0160abbaths hei\u00dft es:<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a><em>wer ihn entweiht, soll sterben<\/em>. Man folgere dies [bez\u00fcglich der letzteren] durch [das Wort] <em>entweihen<\/em> vom Meineid<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wegen der S\u00fcnde des Blutvergie\u00dfens ist das Heiligtum zerst\u00f6rt und die G\u00f6ttlichkeit von Jisra\u00e9l gewichen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a><em>ihr sollt das Land nicht entweihen &amp;c<\/em>. <a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a><em>Und verunreinigt das Land nicht, in dem ihr wohnet, da auch ich darin wohne<\/em>; wenn ihr es aber verunreinigt, so werdet ihr darin nicht wohnen, und auch ich wohne nicht darin.<\/p>\n<p>Wegen der S\u00fcnde der Hurerei, des G\u00f6tzendienstes und des [Nicht-] Erlassens im Erla\u00df- und Jobelj\u00e4hre<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a>kommt Verbannung \u00fcber die Welt; die einen werden verbannt, und andere kommen und lassen sich an ihrer Stelle nieder, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a><em>denn all diese Greueltaten haben die Bewohner des Landes ver\u00fcbt &amp;c.<\/em>; ferner: <a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a><em>da wurde das Land unrein, und ich suchte seine Verschuldung an ihm heim &amp;c.<\/em>; ferner: <a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a><em>da\u00df nicht etwa das Land euch ausspeie, wenn ihr es verunreinigt<\/em>. Bez\u00fcglich des G\u00f6tzendienstes hei\u00dft es:<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a><em>und ich will euere Leichen werfen &amp;c.<\/em>; ferner:<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a><em>und euere Heiligt\u00fcmer verw\u00fcsten &amp;c<\/em>.,<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a><em>euch aber will ich unter die V\u00f6lker zerstreuen<\/em>. Bez\u00fcglich des Erla\u00df- und Jobeljahres hei\u00dft es:<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a><em>dann wird das Land seine Ruhezeiten ersetzt bekommen die ganze Zeit hindurch, in der es w\u00fcste liegt, w\u00e4hrend ihr im Lande euerer Feinde seid &amp;c<\/em>.; ferner: <a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a><em>die ganze Zeit hindurch, in der es w\u00fcste liegt, wird es Ruhe haben<\/em>.<\/p>\n<p>Wegen der S\u00fcnde obsz\u00f6ner Reden mehren sich die Leiden, harte Verh\u00e4ngnisse werden erneuert, die J\u00fcnglinge der Feinde Jisra\u00e9ls<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>sterben, Waisen und Witwen schreien und werden nicht erh\u00f6rt. Denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a><em>Darum freut sich der Herr nicht seiner J\u00fcnglinge, und seiner Waisen und Witwen erbarmt er sich nicht; denn sie alle sind Ruchlose und B\u00f6sewichter, und jeder Mund redet Sch\u00e4ndliches. Bei alledem wandte sich sein Zorn nicht, und blieb seine Hand noch ausgestreckt<\/em>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>und blieb seine Hand noch ausgestreckt<\/em>? R. \u1e24anan b. Raba erwiderte: Jeder wei\u00df, wozu die Braut unter den Baldachin gef\u00fchrt wird, allein, wer seinen Mund beschmutzt, dem wird, selbst wenn ihm ein siebzigj\u00e4hriger Beschlu\u00df zum Guten besiegelt war, derselbe zum B\u00f6sen verwandelt. Rabba b. \u0160ila sagte im Namen R. \u1e24isdas: Wer seinen Mund beschmutzt, dem wird die H\u00f6lle tief gemacht, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a><em>eine tiefe Grube<\/em> [f\u00fcr den] <em>Lastermund<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch dem, der solches schweigend anh\u00f6rt, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a><em>der Verha\u00dfte des Herrn f\u00e4llt darein<\/em>.<\/p>\n<p>R. O\u0161a\u0351ja sagte: Wer sich dem Laster hingibt, wird von Wunden und Geschw\u00fcren befallen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a><em>wunde Geschw\u00fcre s\u00e4ubern den B\u00f6sewicht<\/em>. Und noch mehr, er wird auch mit Wassersucht<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>gestraft, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a><em>und Schl\u00e4ge bis in das Innere des Leibes<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wassersucht ist ein Zeichen des Lasters.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Es gibt drei Arten von Wassersucht. Infolge des Lasters ist sie<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a>hart, infolge des Hungers ist sie angeschwollen, und infolge der Behexung ist sie d\u00fcnn. \u0160emu\u00e9l der Kleine litt daran, da sprach er: Herr der Welt, wer wird unterscheiden!? Und er genas. Abajje litt daran. Da sprach Raba: Ich wei\u00df, da\u00df Na\u1e25mani<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a>Hunger leidet. Raba litt daran.<\/p>\n<p>Raba selber sagte ja aber, zahlreicher seien die Toten des Stuhles<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a>, als die vor Hunger Geschwollenen!?<\/p>\n<p>Anders war es bei Raba, die Sch\u00fcler veranla\u00dften ihn dazu<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Es gibt vier Zeichen. Wassersucht ist ein Zeichen des Lasters, Gelbsucht ist ein Zeichen des grundlosen Hasses, Armut ist ein Zeichen des Hochmuts, und die Br\u00e4une ist ein Zeichen der Verleumdung.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Br\u00e4une kommt \u00fcber die Welt wegen [der Unterlassung]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33b\">Blatt 33b<\/h2>\n<p>der Zehnte. R. Elea\u0351zar, Sohn des R. Jose, sagt, wegen der Verleumdung. Raba, nach anderen, R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers: <a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a><em>der K\u00f6nig wird sich Gottes freuen; r\u00fchmen wird sich jeder, der bei ihm schw\u00f6rt, da\u00df den L\u00fcgenrednern der Mund verstopft<\/em><a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a><em>wird<\/em>. Sie fragten: Meint R. Elea\u0351zar, Sohn des R. Jose, [sie komme] nur wegen der Verleumdung, oder meint er, auch wegen der Verleumdung?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Als unsere Lehrer in der Akademie zu Jahne zusammentraten, waren da R. Jehuda, R. Elea\u0351zar, Sohn des R. Jose, und R. \u0160imo\u0351n anwesend, und man legte ihnen folgende Frage vor: Warum beginnt diese Plage<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a>in den Eingeweiden und endet im Munde? Da nahm R. Jehuda, Sohn des R. Elea\u0351j, \u00fcberall das Haupt der Redner, das Wort und sprach: Obgleich die Nieren raten, das Herz pr\u00fcft und die Zunge zurechtschneidet<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>, so vollendet doch erst der Mund. Darauf nahm R. Elea\u0351zar, Sohn des R. Jose, das Wort und sprach: Weil man damit unreine Dinge i\u00dft.<\/p>\n<p>Unreine Dinge, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weil man damit unfertige Dinge<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a>i\u00dft. Hierauf nahm R. \u0160imo\u0351n das Wort und sprach: Wegen der Vernachl\u00e4ssigung der Tora. Sie wandten gegen ihn ein: Frauen beweisen ja<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Weil sie ihre M\u00e4nner st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Nichtjuden beweisen ja!?<\/p>\n<p>Weil sie die Jisra\u00e9liten st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Kleine Kinder beweisen ja!?<\/p>\n<p>Weil sie ihre V\u00e4ter st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Schulkinder beweisen ja!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich dieser ist es nach R. Gorjon zu erkl\u00e4ren, denn R. Gorjon, nach anderen, R. Joseph, Sohn des R. \u0160ema\u0351ja, sagte: In einem Zeitalter, in dem Gerechte vorhanden sind, werden die Gerechten wegen der S\u00fcnden des Zeitalters erfa\u00dft, in einem Zeitalter, in dem keine Gerechten vorhanden sind, werden Schulkinder wegen der S\u00fcnden des Zeitalters erfa\u00dft. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Zee\u0351ri, nach anderen R. \u0160imo\u0351n b. Nezira, sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a><em>wenn du es nicht wei\u00dft, sch\u00f6nste unter den Frauen, so gehe doch hinaus nach den Spuren der Herde &amp;c<\/em>. Dies erkl\u00e4rten wir: Die Zicklein, die wegen der Hirten gepf\u00e4ndet werden. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df er auch wegen der Verleumdung meint. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft es: \u00bb\u00fcberall Haupt der Redner\u00ab?<\/p>\n<p>Einst sa\u00dfen R. Jehuda, R. Jose und R. \u0160imo\u0351n beisammen, und der Proselytenabk\u00f6mmling Jehuda war unter ihnen. Da begann R. Jehuda und sprach: Wie sch\u00f6n sind doch die Werke dieser Nation<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a>! Sie haben Stra\u00dfen angelegt, Br\u00fccken gebaut und B\u00e4der errichtet. R. Jose schwieg. Darauf nahm R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj das Wort und sprach: Alles, was sie errichtet haben, geschah nur in ihrem eigenen Interesse. Sie haben Stra\u00dfen angelegt, um da Huren zu setzen, B\u00e4der errichtet zu ihrem Behagen, Br\u00fccken gebaut, um Zoll zu erheben. Der Proselytenabk\u00f6mmling Jehuda erz\u00e4hlte ihr Gespr\u00e4ch weiter, und es wurde der Regierung bekannt. Diese beschlo\u00df dann: Jehuda, der gelobt hat, soll erhoben werden, Jose, der geschwiegen hat, soll nach Sepphoris verbannt werden, und \u0160imo\u0351n, der geschm\u00e4ht hat, soll hingerichtet werden. Da ging er hin und verbarg sich mit seinem Sohne im Lehrhause; dahin brachte ihnen seine Frau t\u00e4glich Brot und einen Krug Wasser, und sie speisten. Als aber [die Verfolgung] versch\u00e4rft wurde, sprach er zu seinem Sohne: Frauen sind leichtsinnig; wenn man sie qu\u00e4lt, k\u00f6nnte sie uns verraten. Hierauf gingen sie und versteckten sich in eine H\u00f6hle. Da geschah ihnen ein Wunder und es wurde f\u00fcr sie ein Johannisbrotbaum und eine Quelle erschaffen. Sie zogen die Kleider aus, setzten sich bis zum Halse in den Sand, und studierten den ganzen Tag; zur Zeit des Gebetes kleideten sie sich an, bedeckten sich und verrichteten das Gebet, nachher aber zogen sie die Kleider wieder aus, damit sie nicht verschlei\u00dfen. Nachdem sie zw\u00f6lf Jahre in dieser H\u00f6hle gesessen hatten, kam Elijahu, stellte sich an den Eingang der H\u00f6hle und sprach: Wer verk\u00fcndet dem Sohne Johajs, da\u00df der Kaiser gestorben und sein Befehl aufgehoben ist? Darauf kamen sie heraus und sahen Leute pfl\u00fcgen und s\u00e4en. Da sprach er: Sie lassen das ewige Leben und befassen sich mit dem zeitlichen Leben. Jeder Ort, auf den sie ihre Augen richteten, ging sofort in Flammen auf. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach zu ihnen: Seid ihr herausgekommen, um meine Welt zu zerst\u00f6ren? Kehret in euere H\u00f6hle zur\u00fcck. Darauf kehrten sie zur\u00fcck und sa\u00dfen da ein Jahr von zw\u00f6lf Monaten. Sodann sprachen sie: Das Strafgericht der Frevler in der H\u00f6lle dauert ja nur zw\u00f6lf Monate. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach: Verlasset euere H\u00f6hle! Da kamen sie heraus. \u00dcberall, wo R. Elea\u0351zar schlug, heilte R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Er sprach zu ihm: Mein Sohn, die Welt hat an mir und dir genug. Am Vorabend des \u0160abbaths sahen sie einen Greis, zwei Myrtenstr\u00e4u\u00dfe haltend, bei D\u00e4mmerung laufen. Da sprachen sie zu ihm: Wozu brauchst du diese? Er erwiderte ihnen: Zu Ehren des \u0160abbaths.<\/p>\n<p>Du hast ja aber mit einem genug!?<\/p>\n<p>Einer ist f\u00fcr <em>gedenke<\/em> und einer ist f\u00fcr <em>beachte<\/em><a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a>. Da sprach jener zu seinem Sohne: Siehe, wie beliebt die Gebote bei Jisra\u00e9l sind! Und sie waren beruhigt. Als sein Schwiegersohn<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a> R. Pin\u1e25as b. Ja\u00edr davon h\u00f6rte, kam er ihm entgegen. Alsdann f\u00fchrte er ihn ins Bad, und als er seinen K\u00f6rper reinigte und die Spalten an seinem Leibe bemerkte, weinte er, da\u00df Tr\u00e4nen aus seinen Augen herabflossen und jenem Schmerzen verursachten. Da sprach er: Wehe mir, da\u00df ich dich so sehe! Jener erwiderte: Heil dir, da\u00df du mich so siehst, denn h\u00e4ttest du mich nicht so gesehen, so w\u00fcrdest du auch in mir das nicht gefunden haben. Wenn n\u00e4mlich vorher R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj eine Frage stellte, gab ihm R. Pin\u1e25as b. Ja\u00edr zw\u00f6lf Antworten; sp\u00e4ter aber vermochte R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj, wenn R. Pin\u1e25as b. Ja\u00edr an ihn eine Frage richtete, ihm vierundzwanzig Antworten zu geben. Sodann sprach er: Da mir ein Wunder geschehen ist, so will ich gehen und etwas [N\u00fctzliches] errichten. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a><em>und Ja\u0351qob gelangte wohlbehalten<\/em>. Hier\u00fcber sagte Rabh: Wohlbehalten am Leibe, wohlbehalten am Gelde und wohlbehalten an Tora.<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a><em>Und er lagerte vor der Stadt<\/em>. Hier\u00fcber sagte Rabh: Er f\u00fchrte ihnen eine M\u00fcnze<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a>ein. \u0160emu\u00e9l sagte: Er legte ihnen Stra\u00dfen an. R. Jo\u1e25anan sagte: Er errichtete ihnen B\u00e4der. Hierauf fragte er: Gibt es etwas einzurichten? Man erwiderte ihm: Es gibt hier einen Ort, \u00fcber den ein Zweifel bez\u00fcglich der Unreinheit<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a>obwaltet, und f\u00fcr die Priester ist es umst\u00e4ndlich,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>einen Umweg machen zu m\u00fcssen. Da fragte er: Ist jemand da, der es wei\u00df, ob dieser Ort sich jemals im Zustande der Reinheit befunden hat? Ein Greis erwiderte: Hier schnitt Ben Zakkaj<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a>Lupinen von Hebe. Da tat er dies ebenfalls und erkl\u00e4rte jede harte Stelle f\u00fcr rein, und jede weiche Stelle<a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a>bezeichnete er. Da sprach jener Greis: Ben Jo\u1e25aj hat einen Begr\u00e4bnisplatz f\u00fcr rein erkl\u00e4rt. Er erwiderte: W\u00fcrdest du nicht mit uns gewesen sein, oder w\u00fcrdest du auch gewesen sein, aber mit uns nicht \u00fcbereingestimmt haben, so h\u00e4ttest du Recht; jetzt aber, wo du mit uns gewesen bist und mit uns \u00fcbereingestimmt hast, sollte man sagen: wenn schon Huren einander schm\u00fccken, um wieviel mehr sollten Schriftgelehrte dies tun! Er richtete auf ihn sein Auge, und er starb. Als er auf die Stra\u00dfe hinausging und den Proselytenabk\u00f6mmling Jehuda bemerkte, sprach er: Dieser existiert noch auf der Welt!? Da richtete er auf ihn seine Augen, und er ward zum Knochenhaufen.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup><bold>D<\/bold><small>REI<\/small> D<small>INGE MUSS JEDERMANN AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS BEI<\/small> D<small>UNKELHEIT IN SEINEM<\/small> H<small>AUSE IN<\/small> E<small>RINNERUNG BRINGEN<\/small>: H<small>ABT IHR DEN<\/small> Z<small>EHNTEN ABGESONDERT<\/small>? H<small>ABT IHR EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB BEREITET<\/small>? Z<small>\u00dcNDET DAS<\/small> L<small>ICHT AN<\/small>! I<small>ST ES ZWEIFELHAFT<\/small>, <small>OB ES BEREITS<\/small> N<small>ACHT<\/small><a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a><small>IST ODER NICHT<\/small>, <small>SO DARF MAN VON<\/small> G<small>EWISSUNVERZEHNTETEM DEN<\/small> Z<small>EHNTEN NICHT ABSONDERN<\/small>, K<small>EINE<\/small> G<small>EF\u00c4SSE<\/small> [<small>ZUR<\/small> R<small>EINigung<\/small>] <small>UNTERTAUCHEN UND KEINE<\/small> L<small>ICHTER ANZ\u00dcNDEN<\/small>; <small>WOHL ABER DARF MAN DEN<\/small> Z<small>EHNTEN VOM<\/small> D<small>EMAJ ABSONDERN<\/small>, <small>EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB BEREITEN UND WARME<\/small> [S<small>PEISEN<\/small>] <small>WARM STELLEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a><em>Und so wirst du erfahren, da\u00df wohlbehalten dein Zelt; du musterst deine Behausung und vermissest nichts<\/em>.<\/p>\n<p>Rabba, der Sohn R. Honas, sagte: Obgleich die Rabbanan gesagt haben, man m\u00fcsse die drei Dinge sagen, so sage man es dennoch sanft, damit man auf ihn h\u00f6re. R. A\u0161i sagte: Ich habe das, was Rabba, der Sohn R. Honas, gesagt hat, nicht geh\u00f6rt, tue dies aber aus eigenem Ermessen.<\/p>\n<p>Das widerspricht sich ja selbst; zuerst hei\u00dft es, drei Dinge m\u00fcsse jedermann am Vorabend des \u0160abbaths bei Dunkelheit in seinem Hause in Erinnerung bringen, nur bei Dunkelheit, nicht aber, wenn es zweifelhaft ist, ob es bereits Nacht ist oder nicht, und darauf lehrt er, da\u00df, wenn es zweifelhaft ist, ob es bereits Nacht ist oder nicht, man einen E\u0351rub bereite!? Raba erwiderte im Namen des R. \u1e24ija b. A\u0161i im Namen Rabhs: Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von einem E\u0351rub [zur Erlangung eines \u0160abbath]gebietes, das andere von einem E\u0351rub [zur Vereinigung zweier] H\u00f6fe.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Wenn zwei Personen zu jemand gesagt haben: geh und bereite f\u00fcr uns einen E\u0351rub, und er ihn f\u00fcr den einen noch am Tage und f\u00fcr den anderen bei D\u00e4mmerung bereitet hat, worauf der E\u0351rub desjenigen, f\u00fcr den er am Tage bereitet wurde, bei D\u00e4mmerung, und der E\u0351rub desjenigen, f\u00fcr den er bei D\u00e4mmerung bereitet wurde, bei Dunkelheit verzehrt wurde, so ist der E\u0351rub eines jeden g\u00fcltig.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: gilt die D\u00e4mmerung als Tag, so sollte nur [der E\u0351rub] des anderen, nicht aber der des ersten g\u00fcltig sein, und gilt die D\u00e4mmerung als Nacht, so sollte nur [der E\u0351rub] des ersten, nicht aber der des anderen g\u00fcltig sein!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der D\u00e4mmerung ist es zweifelhaft, und bei einem Zweifel \u00fcber ein rabbanitisches Gesetz ist zu erleichtern.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Weshalb sagten sie, da\u00df man, sobald es dunkel ist, [Speisen] nicht in Dinge warmstellen darf, die nicht w\u00e4rmen? Eine Vorsichtsma\u00dfnahme, man k\u00f6nnte sie auch aufw\u00e4rmen. Abajje sprach zu ihm: Demnach sollte man dies auch bei D\u00e4mmerung ber\u00fccksichtigen!? Jener erwiderte: Gew\u00f6hnlich sind die T\u00f6pfe [dann noch] kochend.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Weshalb sagten sie, da\u00df man in w\u00e4rmende Dinge<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>[Speisen] auch nicht am Tage warmstellen darf? Eine Vorsichtsma\u00dfnahme, man k\u00f6nnte sie in hei\u00dfe Asche warmstellen, in der noch Kohlen vorhanden sind. Abajje sprach zu ihm: M\u00f6ge man doch warmstellen!?<\/p>\n<p>Eine Vorsichtsma\u00dfnahme, man k\u00f6nnte die Kohlen sch\u00fcren.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Bez\u00fcglich der D\u00e4mmerung besteht ein Zweifel, ob sie zum Tage und zur Nacht, ob sie ganz zum Tage, oder ob sie ganz zur Nacht geh\u00f6rt; daher wird ihr die erschwerende Seite beider Tage auf erlegt.<\/p>\n<p>Welche [Zeit] hei\u00dft D\u00e4mmerung?<\/p>\n<p>Wenn die Sonne untergeht, solange die Ostseite [des Himmels] rot ist. Ist es unten<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a>dunkel<a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a>und oben nicht, so ist dies D\u00e4mmerung; ist es auch oben wie unten dunkel, so ist dies Nacht<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Ne\u1e25emja sagt, solange nach Sonnenuntergang, als man ein halbes Mil gehen kann. R. Jose sagt, die D\u00e4mmerung w\u00e4hre einen Augenblick: diese<a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a>kommt und jener geht, es ist nicht m\u00f6glich, es auseinanderzuhalten.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Daher wird ihr die erschwerende Seite beider Tage auferlegt. In welcher Hinsicht? R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Hinsichtlich der Unreinheit. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand zwei Tage hintereinander bei D\u00e4mmerung [Flu\u00df] bemerkt, so besteht hier ein Zweifel bez\u00fcglich der Unreinheit und bez\u00fcglich des Opfers<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a>; wenn jemand an einem Tage bei D\u00e4mmerung [Flu\u00df] bemerkt, so besteht hier ein Zweifel nur bez\u00fcglich der Unreinheit.<\/p>\n<p>Das widerspricht sich ja aber selbst; zuerst hei\u00dft es: wenn die Sonne untergeht, solange die Ostseite rot ist, wonach es, wenn es unten dunkel ist und oben nicht, zur Nacht geh\u00f6rt, und nachher lehrt er: ist es unten dunkel und oben nicht, so ist dies D\u00e4mmerung!? Rabba erwiderte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Verbinde sie wie folgt: Welche Zeit hei\u00dft D\u00e4mmerung? Wenn die Sonne untergeht, solange die Ostseite rot ist, und wenn es unten dunkel ist und oben nicht, so ist dies ebenfalls D\u00e4mmerung; wenn es aber auch oben wie unten dunkel ist, so ist dies Nacht. R. Joseph aber erwiderte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Er meint es wie folgt: Wenn die Sonne untergeht, solange die Ostseite rot ist, ist es Tag, wenn es unten dunkel ist und oben nicht, so ist dies D\u00e4mmerung, und wenn es auch oben wie unten dunkel ist, so ist dies Nacht. Jeder vertritt hierbei seine Ansicht; denn es wurde gelehrt: Wie lange w\u00e4hrt die D\u00e4mmerung?<\/p>\n<p>Rabba sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls, drei Teile eines Mil<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welche (drei) Teile eines Mil: wollte man sagen, drei H\u00e4lften eines Mil, so sollte er \u00bbanderthalb Mil\u00ab sagen, und wollte man sagen, drei Drittel eines Mil, so sollte er \u00bbein Mil\u00ab sagen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, drei Viertel eines Mil.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls, zwei Teile eines Mil.<\/p>\n<p>Welche (zwei) Teile eines Mil: wollte man sagen, zwei H\u00e4lften eines Mil, so sollte er \u00bbein Mil\u00ab sagen, und wollte man sagen, zwei Viertel eines Mil, so<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p>sollte er \u00bbein halbes Mil\u00ab sagen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, zwei Drittel eines Mil.<\/p>\n<p>Welche [Differenz] gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Die [Differenz] zwischen ihnen betr\u00e4gt ein halbes Sechstel.<\/p>\n<p>Entgegengesetzt sind ihre Ansichten bez\u00fcglich eines Bienenstockes. Rabba sagte n\u00e4mlich, einen Bienenstock von zwei Kor d\u00fcrfe man [am \u0160abbath] fortbewegen, von drei Kor aber d\u00fcrfe man nicht fortbewegen, und R. Joseph sagte, von drei Kor d\u00fcrfe man fortbewegen, von vier Kor aber d\u00fcrfe man nicht<a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a>fortbewegen. Abajje erz\u00e4hlte: Ich fragte gelegentlich eines solchen Falles den Meister, und er erlaubte mir nicht einmal einen von zwei Kor. Nach wessen Ansicht?<\/p>\n<p>Nach dem Tanna der folgenden Lehre: Ein Bienenstock aus Stroh oder Rohr, und ein Wasserbeh\u00e4lter eines alexandrinischen Schiffes, die einen flachen Boden<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a>haben, sind, wenn sie vierzig Se\u00e1 Fl\u00fcssiges, gleich zwei Kor Trockenes, fassen, rein<a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df die H\u00e4ufung<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a>ein Drittel enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Abajje sah Raba nach Westen schauen; da sprach er zu ihm: Es wird ja gelehrt: solange die Ostseite rot ist!? Dieser erwiderte: Du glaubst wohl, \u00bbOstseite\u00ab sei w\u00f6rtlich zu verstehen? Die Seite, die den Osten r\u00f6tet. Manche sagen, Raba habe Abajje nach dem Osten schauen sehen und zu ihm gesagt: Du glaubst wohl \u00bbOstseite\u00ab sei w\u00f6rtlich zu verstehen? Die Seite, die den Osten r\u00f6tet. Als Merkmal diene dir ein Fenster<a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abR. Ne\u1e25emja sagt, solange nach Sonnenuntergang, als man ein halbes Mil gehen kann.\u00bb R. \u1e24anina sagte: Wer das Zeitma\u00df R. Ne\u1e25emjas kennen will, lasse die Sonne an der Spitze des Karmel, steige hinab, tauche im Meere unter und steige wieder herauf; das ist das Zeitma\u00df R. Ne\u1e25emjas. R. \u1e24ija sagte: Wer den Mirjambrunnen<a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a>sehen will, besteige die Spitze des Karmel und schaue; er wird eine Art Sieb im Meere sehen, und das ist der Mirjambrunnen. Rabh sagte: Die bewegliche Quelle ist<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a> rein. Das ist der Mirjambrunnen.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Bei der D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Jehudas d\u00fcrfen Priester noch untertauchen<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht: wollte man sagen, nach der des R. Jehuda, so ist es ja nach ihm zweifelhaft<a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a>, und wenn bei der D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Jehudas nach der Ansicht R. Joses, so ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich<a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Joses falle mit der des R. Jehuda zusammen, so lehrt er uns, da\u00df zuerst die D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Jehudas zu Ende ist, und nachher erst die D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Joses beginnt.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Halakha ist wie R. Jehuda bez\u00fcglich des \u0160abbaths, und die Halakha ist wie R. Jose bez\u00fcglich der Hebe.<\/p>\n<p>Allerdings ist die Halakha bez\u00fcglich des \u0160abbaths wie R. Jehuda, erschwerend, in welcher Beziehung aber bei der Hebe: wenn bez\u00fcglich des Untertauchens, so ist es ja zweifelhaft<a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, bez\u00fcglich<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p>des Essens von Hebe, da\u00df n\u00e4mlich die Priester nicht eher Hebe essen d\u00fcrfen, als bis die D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Joses zu Ende ist.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Ist ein Stern [zu sehen], so ist es Tag, wenn zwei, so ist es D\u00e4mmerung, wenn drei, so ist es Nacht. Ebenso wird gelehrt: Ist ein Stern [zu sehen], so ist es Tag, wenn zwei, so ist es D\u00e4mmerung, wenn drei, so ist es Nacht. R. Jose sagte: Weder gro\u00dfe Sterne, die auch tags sichtbar sind, noch kleine Sterne, die nur nachts sichtbar sind, sondern mittelm\u00e4\u00dfige. R. Jose b. Zebida sagte: Wer an zwei D\u00e4mmerzeiten<a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a>eine Arbeit verrichtet, ist auf jeden Fall ein S\u00fcndopfer schuldig. Raba sprach zu seinem Diener: Da ihr euch in der Zeitangabe der Rabbanan nicht auskennt, so z\u00fcndet das Licht an, wenn die Sonne an den Spitzen der B\u00e4ume ist.<\/p>\n<p>Wann an einem wolkigen Tage?<\/p>\n<p>In der Stadt richte man sich nach den H\u00fchnern, auf dem Felde nach den Raben oder der Malve<a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sechs Posaunenst\u00f6\u00dfe werden am Vorabend des \u0160abbaths geblasen. Der erste, da\u00df die Leute die Arbeit auf dem Felde einstellen; der zweite, da\u00df sie die [Arbeit in der] Stadt und in den L\u00e4den einstellen; der dritte, da\u00df man das Licht anz\u00fcnde<\/p>\n<p>so R. Nathan. R. Jehuda der F\u00fcrst sagt, der dritte, da\u00df man die Tephillin ablege. Sodann warte er solange, als man einen kleinen Fisch braten oder ein Brot an den Ofen kleben kann, und blase einen einfachen Ton, einen Trillerton und wieder einen einfachen Ton, und die \u0160abbathfeier beginnt. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sprach: Was machen wir denn mit den Babyloniern, die einen einfachen Ton und einen Trillerton blasen und mit dem Trillerton die \u0160abbathfeier beginnen!?<\/p>\n<p>Wenn einen einfachen Ton und einen Trillerton, so sind es ja nur f\u00fcnf!?<\/p>\n<p>Vielmehr: einen einfachen Ton und wiederum einen einfachen Ton und einen Trillerton, und mit einem Trillertone die \u0160abbathfeier beginnen!?<\/p>\n<p>Sie halten sich an den Brauch ihrer Vorfahren. R. Jehuda lehrte seinen Sohn R. Ji\u00e7\u1e25aq: Der zweite, da\u00df man das Licht anz\u00fcnde. Nach wessen Ansicht: weder nach R. Nathan, noch nach R. Jehuda dem F\u00fcrsten!?<\/p>\n<p>Vielmehr: der dritte, da\u00df man das Licht anz\u00fcnde. Nach wessen Ansicht? Nach R. Nathan.<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Sechs Posaunenst\u00f6\u00dfe werden am Vorabend des \u0160abbaths geblasen. Beginnt er mit dem ersten Sto\u00dfe, so h\u00f6ren die Feldarbeiter auf zu graben, zu pfl\u00fcgen und jede andere Feldarbeit zu verrichten, und die sich in der N\u00e4he befinden, d\u00fcrfen nicht eher [in die Stadt] gehen, als bis die Fernen gekommen sind; sie gehen alle zusammen hinein. Noch aber sind die L\u00e4den ge\u00f6ffnet und die Schalter aufgeklappt. Beginnt er mit dem zweiten Posaunensto\u00dfe, so werden die Schalter fortgenommen und die L\u00e4den geschlossen; noch aber befinden sich warmes [Wasser] und Kocht\u00f6pfe auf dem Herde. Beginnt er mit dem dritten Posaunensto\u00dfe, so nimmt man diese fort, stellt<a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a> warm und z\u00fcndet Licht an. Alsdann wartet er solange, als man einen kleinen Fisch braten oder ein Brot an den Ofen kleben kann, und bl\u00e4st einen einfachen Ton, einen Trillerton und einen einfachen Ton, und die \u0160abbathfeier beginnt. R. Jose b. \u1e24anina sagte: Ich h\u00f6rte, da\u00df, wenn jemand erst nach den sechs Posaunenst\u00f6\u00dfen Licht anz\u00fcnden will, er dies darf, denn die Weisen haben dem Gemeindediener noch Zeit gelassen, sein Blashorn nach Hause zu bringen. Man entgegnete ihm: Demnach hast du daf\u00fcr verschiedene Zeiten festgesetzt<a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a>!? Der Gemeindediener hatte vielmehr einen Verwahrungsort auf der Spitze des betreffenden<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a> Daches, wo er sein Blashorn zu verwahren pflegte, weil man [am \u0160abbath] kein Blashorn und keine Trompeten fortbewegen darf.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, da\u00df man ein Blashorn, aber keine Trompeten fortbewegen darf<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a>!? R. Joseph erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine gilt von einem einzelnen, das andere von einer Gemeinschaft. Abajje sprach zu ihm: Ein einzelner kann es verwenden, indem er daraus einem Kinde Wasser zum Trinken geben kann, somit ist es ja auch f\u00fcr die Gemeinschaft verwendbar,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>daraus einem Armenkinde<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a>Wasser zum Trinken zu geben!? Und wessen Ansicht vertritt ferner die Lehre, man d\u00fcrfe, wie man das Blashorn fortbewegen darf, auch Trompeten fortbewegen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Einwand; das eine nach R. Jehuda<a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a>, das andere nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a> und das dritte nach R. Ne\u1e25emja<a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a>, und zwar ist unter Blashorn<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a>ebenfalls eine Trompete zu verstehen. Dies nach R. \u1e24isda, denn R. \u1e24isda sagte: Folgende drei Dinge haben seit der Zerst\u00f6rung des Tempels ihre Namen gewechselt: Blashorn statt Trompete, und Trompete statt Blashorn.<\/p>\n<p>In welcher Beziehung ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Blashorns zum Neujahrsfeste<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00c7aph\u00e7apha<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a>statt Bachweide und Bachweide statt \u00c7aph\u00e7apha.<\/p>\n<p>In welcher Beziehung ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Feststrau\u00dfes<a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Tischchen statt Tisch<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a>und Tisch statt Tischchen.<\/p>\n<p>In welcher Beziehung ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Im Handel<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Auch wir wollen manches nennen: Bl\u00e4ttermagen<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a>statt Pansen und Pansen statt Bl\u00e4ttermagen.<\/p>\n<p>In welcher Beziehung ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich [der Lehre von] einer Nadel, die man in der Wandung des Pansens findet<a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a>. R. A\u0161i sagte: Auch wir wollen manches nennen: Borsippa<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a>statt Babylon und Babylon statt Borsippa.<\/p>\n<p>In welcher Beziehung<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Bei Scheidebriefen (der Frauen)<a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a>.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00d6l von Hebe, das unrein geworden ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 1,31.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Er identifiziert <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e1\u05d5\u05df<\/span> mithin.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p><em>\u03a3\u03b7\u03f1\u03b9\u03f0\u03cc\u03bd;<\/em> wahrscheinl. versch. von Seide.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Die wollartigen Fasern zwischen der Rinde und dem Holze.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi Brennnessel.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Abfall.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Welche Nebenprodukte zu den gehandelten Produkten geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Arabischer Name des Pelikans.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p><em>K\u03b9\u03f0\u03b9<\/em> (ricinus communis <em>L<\/em>.); cf.\u00a0Herodot II,94.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte vergessentlich die Lampe putzen oder zurechtstellen.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00dfdas Brennmaterial sich nach dem Dochte zieht.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 27,20.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber diese Prozession am H\u00fcttenfeste cf.\u00a0Suk. 51a.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Der G\u00fcrtel der Priester bestand aus Wolle und Flachs; ob. (Blatt 20b) hei\u00dft es, da\u00df Wolle nicht als Docht verwendet werden darf.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u1e24anukalampe brennen zu lassen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Man mu\u00df in die Lampe gen\u00fcgend \u00d6l f\u00fcr die angegebene Zeit gie\u00dfen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren befa\u00dften sich diese bis sp\u00e4t in die Nacht hinein mit dem Holzhandel.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Zahl der noch folgenden Tage entspricht die Zahl der Lichter.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>An jedem Tage werden je einer weniger dargebracht; cf.\u00a0Bamidbar 29,12ff.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die persischen Feueranbeter kein Licht auf \u00f6ffentlicher Stra\u00dfe duldeten.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sich sonst nicht der Flamme zur Beleuchtung bedient.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Herstellung eines Durchgangs (cf.\u00a0Er. Blatt 2a) ; sie d\u00fcrfen nicht h\u00f6her als 20 Ellen sein.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Gn. 37,24.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 17,13.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Festh\u00fctte wird mit verschiedenen Fr\u00fcchten geschm\u00fcckt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Das, wie oben aus der Schrift gefolgert, in w\u00fcrdiger Weise erfolgen mu\u00df.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird weiter erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabba b. Na\u1e25mani, Pflegevater und Lehrer Abajjes.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich man dadurch den Fu\u00dfboden zerschrammt.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Es hat den Anschein, als n\u00e4hme man dem brennenden Lichte etwas von seinem Brennstoffe ab.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Vermittlung eines Anz\u00fcnders.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die angezogene Lehre, nach der die Benutzung des Sela\u0351 zum Wiegen verboten ist, auch wenn dabei ein Gebot, die Ausweihung, ausge\u00fcbt werden soll.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. den zweiten Zehnten nicht ausweihen; die Benutzung als Gewicht ist dann ganz zwecklos erfolgt.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 24,3.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Man konnte daher die Lampen aneinander ohne Vermittlung anz\u00fcnden.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie als \u1e24anukalampe benutzen will.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tintenstoffe.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Man lie\u00df das \u00d6l auf Glas verrauchen, und der Ru\u00df wurde als Tintenstoff benutzt.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Besonderer Segensspruch f\u00fcr die Festtage.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 17,11.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 32,7.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dem. 1,4, wo dieser ganze Passus erkl\u00e4rt ist.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,15.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schrift sind die Feste nur einen Tag zu feiern, in der Diaspora werden sie jedoch des Zweifels wegen (sie hatten keinen feststehenden Kalender, u. man richtete sich nach dem Erscheinen des Neumondes) zwei Tage gefeiert.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Deshalb darf man die Hebe vom Demaj nackt absondern.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Er habe kein \u1e24. angez\u00fcndet.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Fremde wissen in beiden F\u00e4llen nicht, da\u00df beide Eing\u00e4nge einem Hausbewohner geh\u00f6ren, Stadtbewohner dagegen wissen dies in beiden F\u00e4llen.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Fremde wissen in beiden F\u00e4llen nicht, da\u00df beide Eing\u00e4nge einem Hausbewohner geh\u00f6ren, Stadtbewohner dagegen wissen dies in beiden F\u00e4llen.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,9.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das M\u00e4hen bereits zu Ende ist.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Die keinen Eckenla\u00df zur\u00fccklassen und behaupten w\u00fcrden, ihn auf irgendeine Stelle zur\u00fcckgelassen zu haben.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath; wenn jemand arm ist u. sein Geld nur f\u00fcr eines von beiden reicht.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbathabend.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 13,22.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Feuers\u00e4ule kam vor dem Abtreten der Wolkens\u00e4ule.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es schneller verbrenne.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Das unrein geworden.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Segen \u00fcber das Land; cf.\u00a0Ber. 48b.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die einzelnen Gebete des Achtzehngebetes cf.\u00a0Ber. 28b.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei manchen Gelegenheiten (jetzt noch nach dem Pesa\u1e25- u. H\u00fcttenfeste) werden ein Montag, ein Donnerstag u. ein Montag hintereinander als Fasttage bestimmt.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. hier\u00fcber Tan. 26a.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160.oder am Neumondtage.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi wurde am \u0160. auch beim Nachmittagsgebete die Haph\u1e6dara gelesen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vers\u00f6hnungstage wird au\u00dfer dem Morgen-, Zusatz- u. Nachmittagsgebete noch ein Schlu\u00dfgebet verrichtet.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Im vom Vorbeter vorgetragenen Auszug des aus 7 Segensspr\u00fcchen bestehenden \u0160.gebetes.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Das genannte Gebet vorzutragen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beth\u00e4user befanden sich au\u00dferhalb der Stadt; das Gebet wird daher absichtl. in die L\u00e4nge gezogen, damit diejenigen, die sp\u00e4t kommen, nicht allein zur\u00fcckbleiben.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man \u00d6l beigemischt hat; oben Blatt 21a.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer der Ansicht Rabhs ist.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi: Fett, aus den Eingeweiden der Fische bereitet.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12, 10.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Man warte bis nach dem Feste.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 28, 10.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man darf nicht Heiliges am Feste verbrennen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12, 16.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beschneidung am 8. Tage der Geburt findet auch am \u0160. statt; wurde sie aber aus irgendeinem Grunde hinausgeschoben, so verdr\u00e4ngt sie nicht mehr die \u0160.feier; dies gilt auch von jedem anderen Gebote, das ebensogut am folgenden Tage verrichtet werden kann.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie den \u0160. wohl verdr\u00e4ngen; cf.\u00a0Sab. Blatt 132b.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23, 3.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Unrein gewordenes Heiliges zu verbrennen.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nutznie\u00dfung des zu verbrennenden \u00d6ls.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,8.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der zu verbrennenden unreinen.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 26, 14.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom zweiten Zehnten. Das W. Unreinheit bezieht sich auch auf die Person, somit ist unter \u00bbVerbrennen\u00ab die Verwendung zum Brennen zu verstehen.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hebe auszuschlie\u00dfen, w\u00e4hrend man ebensogut das Heiligengut ausschlie\u00dfen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 18, 4.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf die Hebe nicht von Unreinem f\u00fcr das Reine absondern.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist ja nicht verboten.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schule \u0160.s verbietet, \u00c7i\u00e7ith (aus Wolle) in ein Laken (aus Linnen) einzukn\u00fcpfen, weil dies Mischgewebe ist.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Nachtkleid unterliegt nicht dem \u00c7.gebot, folglich w\u00fcrde man Mischgewebe tragen, ohne das \u00c7.gebot auszu\u00fcben.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 3, 17.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt als L\u00f6schen der Flamme, was verboten ist.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch ein Brand entstehen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 52, 16.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl v. <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d5\u05d1<\/span> <em>spalten<\/em>; die Schneckenf\u00e4nger pflegten die Tierchen zu spalten, um den Purpurfarbstoff zu gewinnen.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18, 8.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man \u00d6l beigemischt hat; oben Blatt 21a.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer der Ansicht Rabhs ist.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein St\u00fcckchen Kleiderstoff ist nur dann verunreinigungsf\u00e4hig, wenn es drei Finger lang u. ebenso breit ist.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der Unreinheit.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 13,14ff.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 13,58.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 13,58.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 59.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 47.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 11,32.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Die angezogene Stelle handelt von Verunreinigung durch Aussatz.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben in der 1. Lehre der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre bezieht sich nicht nur auf die Verunreinigung, sondern erkl\u00e4rt das Wort Mischgewebe.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,11.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre bezieht sich auf das \u00c7i\u00e7ithgebot.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,12.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,38.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Darauf folgt das Gebot der \u00c7i\u00e7ith, wonach sie aus den genannten Stoffen anzufertigen sind.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Gesetze von den \u00c7i\u00e7ith.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,12.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,39.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 2,6.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 19,14.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 40,19.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Zeltdach war aus Flachs; cf.\u00a0Schemot 26,1.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Stiftsh\u00fctte bestand aus Brettern.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 26,15.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vorh\u00e4nge, aus denen sie bestand.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 26,14.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Decke der Stiftsh\u00fctte wurden rotgef\u00e4rbte Widderfelle verwendet.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 4,25.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Felldecke mit der Stoffdecke.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der Beschreibung des A\u0351rukh.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e9<\/span> <em>freuen<\/em>, <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d5\u05d5\u05e0\u05d0<\/span> <em>Farbe<\/em>.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 13,48.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Den im ausgezogenen Verse genannten Stoffen.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 13,48.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 11,32.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es nicht darauf ankommt. Bei diesem erfolgt die Unreinheit nicht bei Linsengr\u00f6\u00dfe, dennoch ist das Fell unreiner Tiere einbegriffen.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie d\u00fcrfen nur auf Pergament von reinen Tieren geschrieben werden.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 13,9.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Abschn. I. Anm. 197.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf beiden Seiten der Kopfkapsel befindet sich ein <span dir=\"rtl\">\u05e9<\/span> in Reliefpr\u00e4gung. Dieses <span dir=\"rtl\">\u05e9<\/span> geh\u00f6rt also noch zur im angezogenen Verse erw\u00e4hnten Lehre.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pergamentrollen (<span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05e9\u05d9\u05d5\u05ea<\/span>) werden mit Haarstr\u00e4hnen umwickelt, und die Kapseln mit Sehnen zusammengen\u00e4ht.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Abschn. I. Anm. 197.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 69,32.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf dann Dinge, die man nicht gebrauchen darf, auch nicht anfassen.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am selben Tage zerbrochen; solche gelten als Neuentstandenes, das man nicht verwenden darf.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie schlechter brennen.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am selben Tage zerbrochen; solche gelten als Neuentstandenes, das man nicht verwenden darf.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Kerne der pers. Datteln l\u00f6sten sich leicht vom Fleische u. sollten, da nicht zum E\u00dfbaren geh\u00f6rig, nicht angefa\u00dft werden d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Dattelpalme, im talmudischen Sprachgebrauche Baum, besond. Obstbaum.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Erkl\u00e4rung des \u00bbStreifens\u00ab in unserer Mi\u0161na.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der Unreinheit.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gewand unrein war, verbleibt auch dieser in demselben Zustande.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie auf den K\u00f6rper nehmen.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon in der Bibel auch in der Bedeutung Verstimmung, Melancholie.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn mit der Arbeit etwas anderes bezweckt wird, so ist man nach R. Jehuda schuldig u. nach R. \u0160imo\u0351n frei.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn mit der Arbeit etwas anderes bezweckt wird, so ist man nach R. Jehuda schuldig u. nach R. \u0160imo\u0351n frei.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 115,17.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 4,2.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 9,4.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 88,6.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,13.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 86,17.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Raub der Frau Urijas.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,9.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tore glaubten, er meine sich selber.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,10.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 8.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,10.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 6,42.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 8,66.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Einweihungsfest wurde auch am Vers\u00f6hnungstage gefeiert, an dem sie gegessen und getrunken hatten.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 39,5.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem man sich mehr mit dem Toten befassen kann.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 84,11.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 1,3.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn man sich mit der Tora befa\u00dft, die schon vor Erschaffung der Sonne existierte; cf.\u00a0Ned. 39b.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,13.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 7,3.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,2.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 8,15.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,2.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 3,15.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 5,13.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 26,4.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 31,7.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 1,9.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 17,23.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 72,16.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 28,4.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 1,51.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 4,22.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 33,6.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier folgen die 6 Sektionen der Mi\u0161na. Es ist kaum ersichtlich, wieso sie in den angezogenen Schriftworten angedeutet sind; auch die Erkl\u00e4rungen der Kommentare sind unbefriedigend.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr Unreinheit, von der diese Sektion ausschlie\u00dflich handelt.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 33,6.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch in den folgenden 6 Fragen sollen die 6 Sektionen der Mi\u0161na angedeutet sein. Die 1. behandelt Dinge des Lebensunterhaltes, die 2. die Feste, an denen man sich mit der Tora befasse, die 3. das Ehe- u. Familienrecht u. die 3 folgenden sind in den oben angezogenen Schriftversen angedeutet.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ist keine \u00dcbervorteilung des K\u00e4ufers.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 3,14.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 10,12.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 28,28.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d6<\/span> = <em>\u03b5\u0351\u03bd<\/em>, einzig ist die Gottesfurcht.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 7,17.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 73,4.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e8\u05e8 = \u05d7\u05e8\u05e2\u05d5\u05d1\u05d5\u05ea<\/span> <em>f\u00fcrchten<\/em>, <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e6\u05d1<\/span> <em>betr\u00fcbt sein<\/em>.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d5\u05dc\u05dd<\/span> <em>Halle<\/em>; so auch Luther.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 49,14.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05dd\u05dc<\/span> <em>Lende<\/em>.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 49,14.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Anm. 148.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen welcher man schuldig ist. Die zerst\u00f6rende T\u00e4tigkeit am \u0160. ist nur dann strafbar, wenn sie zum Zwecke des Aufbaues erfolgt, beispielsweise das Niederrei\u00dfen zum Zwecke des Bauens an der betreffenden Stelle. Soll beim Ausl\u00f6schen, das eigentlich eine zerst\u00f6rende T\u00e4tigkeit ist, der Docht selber geschont werden, so gleicht dies dem Bauen an Ort u. Stelle, wenn aber nur das \u00d6l oder die Lampe, so gleicht dies dem Bauen an anderer Stelle.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Als solche gelten diejenigen, die dabei zur Anwendung kamen.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Stiftsh\u00fctte wurde auf den Wanderungen auseinandergenommen und an anderer Stelle wieder aufgerichtet.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 9,18.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160.s.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Soviel braucht der K\u00f6rper, um leben zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Menstruationsblutes.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jirmejahu 2,3.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Teighebe wird Erstes genannt; cf.\u00a0Bamidbar 15,21.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>All diese Spr\u00fcche besagen, da\u00df die Strafe in der geeigneten Zeit eintritt.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Der S\u00fcnden, gelegentlich einer Gefahr, in der er sich befindet.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 32,11.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. gering geworden durch die erwiesenen Wohltaten.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,8.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 33,23.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Mi\u0161na genannt werden.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl Variante; im Texte unterscheiden sich beide Worte von einander nur durch eine Vokal\u00e4nderung.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Anhaftungen; ebenfalls Variante durch Transmutation der Buchstaben.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ersten Ansicht erfolgt es zur Zeit der Gefahr, nach den Rabbanan.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 22,27.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 5,5.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 2,30.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbZucht\u00ab ist die Tora zu verstehen.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00dcbertretung von Gel\u00fcbden. Das Gel\u00fcbde gleicht dem Schwure, wobei man den Namen Gottes anruft, u. wenn man ihn nicht h\u00e4lt, vergeblich.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorangehenden Lehre.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vers Dewarim 11,21 bezieht sich auf V. 20, der von der Mezuza spricht, nicht auf V. 19, der vom Studium der Tora spricht.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,20.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 21.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 2,34.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Deutet auf die \u00c7i\u00e7ith hin, deren \u00dcbertretung mit dem \u00bbBlute der unschuldigen Armen\u00ab, der Kinder, geahndet wird.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Die keine Pforten zur Mezuza haben.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 8,23.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. Zipfel deutet auf das \u00c7i\u00e7ithgebot; auf jeden der 4 Zipfel entfallen 10 M\u00e4nher aus jeder der 70 Nationen. Nach rabbinischer Annahme hat die Welt 70 Nationen mit besonderen Sprachen.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 26,16.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 44,30.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 24,19.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3,10.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05dc\u05d4 = \u05d1\u05dc\u05d9<\/span> <em>abzehren, aufreiben<\/em>.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 4,1.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,9.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Jo. 1,4.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 9,19.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinausschiebung der Vollstreckung.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 26,25.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 33,25.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 26,26.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 43.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 23.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 22.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 19,12.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 22,32.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,14.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Das auch bei diesem gebraucht wird, u. bei dem die Strafen genannt werden.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 35,33.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 34.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Das letzte Jahr des 50j\u00e4hrigen Zyklus (nach 7 Septennien), in dem Geldschulden zu erlassen, Knechte freizulassen sind, u. der Grundbesitz an den fr\u00fcheren Eigent\u00fcmer zur\u00fcckf\u00e4llt; cf.\u00a0Wajikra 25,8 ff.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 18,27.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 25.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 28.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 26,30.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 31.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 33.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 34.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 35.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphemistisch.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 9,16.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 22,14.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 22,14.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 20,30.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>So etymologisch (<em>\u03bd\u0351\u03b4\u03f5\u03f1\u03bf\u03c2, \u03bd\u0351\u03b4\u03f5\u03f1\u03b9\u03f0\u03cc\u03c2<\/em>) wie an anderer Stelle, auch infolge zur\u00fcckgehaltener Entleerung.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 20,30.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Die betreffende Stelle am K\u00f6rper.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Benennung Abajjes. (Dieser Name wurde ihm von seinem Pflegevater Rabba b. Na\u1e25mani zum Andenken an seinen Vater beigelegt.)<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Die daran infolge der Zur\u00fcckhaltung leiden (cf.\u00a0Anm. 269); er sollte es daher unterlassen.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Zur\u00fcckhaltung des Stuhlgangs.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 63,12.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d9\u05dd\u05db\u05e8<\/span> deutet auf <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dd\u05db\u05e8\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Br\u00e4une.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Laute.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Unverzehntet.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Entgegengesetzte; sie sind zum Studium der Tora nicht verpflichtet und sterben dennoch an der Br\u00e4une; ebenso weiter.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 1,8.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Der R\u00f6mer.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,8 hei\u00dft es: gedenke den \u0160. zu heiligen, dagegen hei\u00dft es Dewarim 5,12 (wo derselbe Abschnitt wiederholt wird): beachte &amp;c.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen Berichten war RPbJ. Schwiegervater des R\u0160bJ.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 33,18.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 33,18.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Folgerung scheint, wie schon Raschi bemerkt, aus dem n\u00e4chstfolgenden Verse entnommen zu sein, wo schon im <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05e7\u05df<\/span> das Verb <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e7\u05df<\/span> liegt.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch eine Leiche, die dort m\u00f6glicherweise begraben war. Priester durften ihn daher nicht betreten.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war Priester.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einem rabbinischen Berichte geschah ein Wunder, und die Leiche kam auf die Oberfl\u00e4che.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: ob es finster ist od. nicht finster ist.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 24,5.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Horizonte bezw. am Firmamente.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. verbla\u00dft, die Sonnenr\u00f6te g\u00e4nzlich geschwunden.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nacht bezw. der Tag.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer 2 Male od. an 2 Tagen Flu\u00df bemerkt, ist unrein; bei dreimaliger Wiederholung hat er ein Opfer darzubringen; cf.\u00a0Wajikra Kap. 15. Bei D\u00e4mmerung kann der Flu\u00df von 2 Tagen sein.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zeit, die man f\u00fcr diesen Weg braucht.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p>Der kleinere wird noch als Gef\u00e4\u00df betrachtet. Hierbei ist die Ma\u00dfangabe R.s kleiner als die RJ.s.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df sie direkt auf der Erde stehen.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die levit. Unreinheit nicht empf\u00e4nglich, da sie wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe nicht mehr als Gef\u00e4\u00dfe gelten.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Messen vom Trockenen, um die es die Fl\u00fcssigkeit \u00fcbersteigt. Dies gilt von einem runden Gef\u00e4\u00dfe, dessen H\u00f6he die H\u00e4lfte seiner Breite hat.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch welches die Sonne eindringt u. die gegen\u00fcberliegende Seite r\u00f6tet.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Sage nach (Tan. 9a), ist der Brunnen, der die Jisra\u00e9liten in der W\u00fcste mit Wasser versorgt hatte, mit dem Tode Mirjams verschwunden, weshalb er ihren Namen tr\u00e4gt.<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gilt nicht als Gef\u00e4\u00df u. ist daher nicht verunreinigungsf\u00e4hig, auch kann sie als Tauchbad benutzt werden.<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Priester m\u00fcssen, um noch Hebe essen zu d\u00fcrfen, vor Sonnenuntergang ein Tauchbad nehmen.<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob die D\u00e4mmerung zum Tage geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>Die D\u00e4mmerung nach der Erkl\u00e4rung R. Jehudas beginnt fr\u00fcher, als nach der Erkl\u00e4rung R. Joses.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob die D\u00e4mmerung zum Tage geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Beginn u. bei Schlu\u00df der \u0160.feier.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; viell. Sonnenblume.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen f\u00fcr denselben Abend, bezw. f\u00fcr morgen.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gemeindediener kann fern oder nahe wohnen.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem er zu blasen pflegte.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersteres ist gebogen u. kann als Gef\u00e4\u00df benutzt werden.<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen Verpflegung der Gemeinde obliegt.<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem es erlaubt ist, ein Blashorn am \u0160. fortzubewegen; cf.\u00a0Sab. 124b.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem es erlaubt ist, am \u0160. Dinge, deren Benutzung verboten ist, fortzubewegen; cf.\u00a0Sab. 122b.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem das Fortbewegen beider verboten ist; cf.\u00a0Sab. 146a.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Erg\u00e4nzung, weil es sonst \u00fcberfl\u00fcssig w\u00e4re, die Trompete zu verbieten, wo sogar das Blashorn verboten ist.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer das Blashorn Posaune nennt, dem nenne man sie so f\u00fcr den Gebrauch am Neujahrsfeste.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>De Candolle, <em>Prodromus<\/em>, Pars XI pag. 196 beschreibt eine Art Salix Safsaf, wahrscheinlich mit <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e4\u05e2\u05e4\u05d4<\/span> identisch, obgleich die Beschreibung mehr auf die im Talmud (Suk. Blatt 34a) beschriebene <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05d1\u05d4<\/span> pa\u00dft.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu dem die Bachweide erforderlich ist; cf.\u00a0Anm. 318 mut. mut.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>So in der Textsprache, was sich begrifflich nicht wiedergeben l\u00e4\u00dft.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann von einem sprechen u. das andere erhalten.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der Bezeichnung Raschis.<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wandung des Pansens (rumen) besteht aus der \u00e4u\u00dferen Magenhaut (ser\u00f6se Haut) und der inneren Magenhaut (Schleimhaut); wenn die Nadel eine Haut durchlocht, so ist das Tier dennoch rituell genie\u00dfbar, da das Loch durch die zweite Haut geschlossen bleibt.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>B. ist sonst nur als Vorstadt von Babylon bekannt; zur talmudischen Zeit hatte die ganze Stadt diesen Namen angenommen.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>In denen der gegenw\u00e4rtige Name zu nennen ist.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 20b 21a 21b 22a 22b 23a 23b 24a 24b 25a 25b 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b 30a 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b 35a 35b 36a 36b Blatt 20b i WAS MAN ALS BRENNSTOFF [ZUR BELEUCHTUNG] VERWENDEN DARF, UND WAS MAN ALS BRENNSTOFF NICHT VERWENDEN DARF. MAN DARF KEINE LYGOS BRENNEN, KEIN \u1e24OSEN, KEINE WERGSEIDE, KEINEN BASTDOCHT, KEINEN DOCHT DER W\u00dcSTENPFLANZE UND KEIN WASSERMOOS; FERNER KEIN PECH, KEIN WACHS, KEIN QIQ\u00d6L, KEIN VERBRENN-\u00d6L1, KEIN SCHWANZFETT UND KEINEN TALG. NA\u1e24UM DER MEDER SAGT, MAN D\u00dcRFE GESCHMOLZENEN TALG BRENNEN; DIE WEISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE IHN WEDER GESCHMOLZEN NOCH UNGESCHMOLZEN BRENNEN. GEMARA. Was ist Lygos? Zederbast. Zederbast ist ja nichts als Holz !? Die wollartigen Fasern desselben. KEIN \u1e24OSEN. R.Joseph erkl\u00e4rte: Flachswerg. Abajje sprach zu ihm: Es hei\u00dft ja:2der M\u00e4chtige [\u1e25ason] soll zu Werg werden, woraus zu schlie\u00dfen, da\u00df \u1e24osen3 nicht Werg ist!? 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