{"id":7095,"date":"2021-02-26T14:49:37","date_gmt":"2021-02-26T12:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7095"},"modified":"2021-02-26T14:49:40","modified_gmt":"2021-02-26T12:49:40","slug":"schabbat-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41a\">41a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41b\">41b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42a\">42a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42b\">42b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-43a\">43a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-43b\">43b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-44a\">44a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-44b\">44b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45a\">45a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-45b\">45b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-46a\">46a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-46b\">46b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47a\">47a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47b\">47b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>W<\/bold>ENN <small>MAN EINEN<\/small> H<small>ERD MIT<\/small> S<small>TROH ODER<\/small> S<small>TRAUCH GEHEIZT HAT<\/small>, <small>SO DARF MAN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>DARAUF<\/small> G<small>EK\u00d6GH SETZEN<\/small>; <small>WENN MIT<\/small> T<small>RESTERN ODER<\/small> H<small>OLZ<\/small>, <small>SO DARF MAN ES NUR DANN AUFSETZEN<\/small>, <small>WENN MAN DIE<\/small> K<small>OHLE WEGGESCHARRT ODER MIT<\/small> A<small>SCHE BEDECKT HAT<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, <small>NUR WARMES<\/small> [W<small>ASSER<\/small>], <small>ABER KEIN<\/small> G<small>EK\u00d6CH<\/small>, <small>UND DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>, <small>SOWOHL WARMES<\/small> [W<small>ASSER<\/small>] <small>ALS AUCH<\/small> G<small>EK\u00d6CH<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE FORTNEHMEN ABER NICHT WIEDER AUFSETZEN<\/small>, <small>UND DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE AUCH WIEDER AUFSETZEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Ist unter \u00bbdarf man nur dann aufsetzen\u00ab, zu verstehen, man d\u00fcrfe nicht wieder aufsetzen, wohl aber stehen lassen, auch wenn die Kohlen nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, also nach \u1e24ananja, denn es wird gelehrt, \u1e24ananja sagt, was wie die Speise des Ben Drusaj<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> gekocht hat, d\u00fcrfe man auf dem Herde stehen lassen, auch wenn darauf die Kohlen nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, oder ist darunter das Stehenlassen zu verstehen, und nur, wenn man die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt hat, sonst aber nicht, imd um so weniger aufsetzen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Er lehrt in der Mi\u0161na zwei F\u00e4lle: Die Schule \u0160ammajs sagt, nur warmes [Wasser], aber kein Gek\u00f6ch, und die Schule Hilleis sagt, sowohl warmes [Wasser] als auch Gek\u00f6ch. Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe fortnehmen aber nicht wieder aufsetzen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen. Allerdings ist, wenn du sagst, er meine das Stehenlassen, [unsere Mi\u0161na] wie folgt zu verstehen: Wenn man einen Herd mit Stroh oder Strauch geheizt hat, so darf man darauf Gek\u00f6ch stehen lassen; wenn mit Trestern oder Holz, so darf man es nur dann stehen lassen, wenn man die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt hat. Was man stehen lassen darf, ist, wie die Schule \u0160ammajs sagt, warmes [Wasser], aber kein Gek\u00f6ch, und wie die Schule Hillels sagt, sowohl warmes [Wasser] als auch Gek\u00f6ch. Und wie sie bez\u00fcglich des Stehenlassens streiten, so streiten sie auch bez\u00fcglich des Aufsetzens, denn die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe fortnehmen aber nicht wieder aufsetzen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen. Wenn du aber sagst, er meine das Wiederaufsetzen, so ist [unsere Mi\u0161na] wie folgt zu verstehen: Wenn man einen Herd mit Stroh oder Strauch geheizt hat, so darf man darauf Gek\u00f6ch wieder aufsetzen; wenn mit Trestern oder Holz, so darf man es nur dann aufsetzen, wenn man die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt hat. Was man wieder aufsetzen darf, ist, wie die Schule \u0160ammajs sagt, warmes [Wasser], aber kein Gek\u00f6ch, und wie die Schule Hillels sagt, sowohl warmes [Wasser] als auch Gek\u00f6ch. Wozu aber hei\u00dft es demnach wiederum: die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe fortnehmen aber nicht wieder aufsetzen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist hier das Wiederaufsetzen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>zu verstehen, [unsere Mi\u0161na] aber ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn man einen Herd mit Stroh oder Strauch geheizt hat, so darf man darauf Gek\u00f6ch wieder aufsetzen, wenn mit Trestern oder Holz, so darf man es nur dann wieder aufsetzen, wenn man die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt hat; stehen lassen aber darf man sie auch, wenn man die Kohlen nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt hat. Was man stehen lassen darf, ist, wie die Schule \u0160ammajs sagt, warmes [Wasser], aber kein Gek\u00f6ch, und wie die Schule Hillels sagt, sowohl warmes [Wasser] als auch Gek\u00f6ch. Und was bez\u00fcglich des Wiederaufsetzens gelehrt wird, gilt nicht nach aller Ansicht, vielmehr streiten hier\u00fcber die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels: die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe fortnehmen aber nicht wieder aufsetzen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. \u1e24elbo sagte im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn man [das Gek\u00f6ch] auf [den Herd] setzt, in diesen aber ist es verboten. Erkl\u00e4rlich ist die Unterscheidung zwischen innen und oben, wenn du sagst, er meine das Wiederaufsetzen, welchen Unterschied aber gibt es zwischen innen und oben, wenn du sagst, er meine das Stehenlassen!?<\/p>\n<p>Du glaubst wohl, R. \u1e24elbo beziehe sich auf den Anfangssatz, er bezieht sich auf den Schlu\u00dfsatz: die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen. Hierzu sagte R. \u1e24elbo im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja im Namen Rabhs: Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn man [das Gek\u00f6ch] auf [den Herd] setzt, in diesen aber ist es verboten.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn bei einem Doppelherde in dem einen [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind und in dem anderen nicht, so darf man [Gek\u00f6ch] auf dem stehen lassen, in dem die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, nicht aber auf dem, in dem [die Kohlen] nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind. Was man stehen lassen darf, ist, wie die Schule \u0160ammajs sagt, nichts, und wie die Schule Hillels sagt, warmes [Wasser], aber kein Gek\u00f6ch. Hat man fortgenommen, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man nicht wieder aufsetzen darf<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda lehrte: Die Schule \u0160ammajs sagt, nur warmes [Wasser], aber kein Gek\u00f6ch, und die Schule Hillels sagt, sowohl warmes [Wasser] als auch Gek\u00f6ch; die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe fortnehmen aber nicht wieder aufsetzen, die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen. Allerdings vertritt unsere Mi\u0161na, wenn du sagst, er meine das Stehenlassen, die Ansicht R. Jehudas, wessen Ansicht aber vertritt unsere Mi\u0161na, wenn du sagst, er meine das Wiederaufsetzen, doch weder die des R. Jehuda noch die des R. Me\u00edr!? Nach R. Me\u00edr befindet sich die Schule \u0160ammajs in einem Falle und die Schule Hillels in zwei F\u00e4llen in einem Widerspr\u00fcche<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, und nach R. Jehuda besteht ein Widerspruch bez\u00fcglich des Falles, wenn man die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt hat!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist hier das Wiederaufsetzen zu verstehen, nur stimmt unser Tanna in einer Hinsicht mit R. Jehuda \u00fcberein und in einer Hinsicht streitet er gegen ihn. Er stimmt in einer Hinsicht mit R. Jehuda \u00fcberein, hinsichtlich des warmen [Wassers] und Gek\u00f6chs und hinsichtlich des Fortnehmens und Wideraufsetzens; und in einer Hinsicht streitet er gegen ihn, denn unser Tanna ist der Ansicht, man d\u00fcrfe stehen lassen, auch wenn [die Kohlen] nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, w\u00e4hrend R. Jehuda der Ansicht ist, auch stehen lassen nur dann, wenn die Kohlen weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, wenn aber nicht, so ist es verboten.<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf man [Gek\u00f6ch] neben [den Herd]<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> stellen: ist dies nur in diesen und auf diesem verboten, daneben aber erlaubt, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn bei einem Doppelherde in dem einen [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind und in dem anderen nicht, so darf man [Gek\u00f6ch] auf dem stehen lassen, in dem [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind. Obgleich doch Hitze von dem anderen ausstr\u00f6mt.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es da anders, weil es oben steht und Luft dazwischen kommt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Saphra sagte im Namen R. \u1e24ijas: Wenn man [die Kohlen] mit Asche bedeckt hat und sie sich wieder entz\u00fcndet haben, so darf man [Gek\u00f6ch] neben [den Herd] stellen, darauf stehen lassen und fortnehmen und wieder aufsetzen. Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df auch daneben stellen nur dann, wenn man [die Kohlen] mit Asche bedeckt hat, nicht aber, wenn man sie nicht bedeckt hat.<\/p>\n<p>Darf man es denn, auch nach deiner Auffassung, nur dann fortnehmen, wenn man [die Kohlen] mit Asche bedeckt hat, nicht aber, wenn man sie nicht mit Asche bedeckt hat? Vielmehr lehrt er es vom Fortnehmen wegen des Wiederaufsetzens, ebenso lehrt er es vom Danebenstellen wegen des Stehenlassens.<\/p>\n<p>Was soll dies: das Fortnehmen und Wiederaufsetzen erfolgt an einem Orte<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, daher lehrt er vom Fortnehmen wegen des Wiederaufsetzens, das Danebenstellen aber geschieht ja an einem Orte, w\u00e4hrend das Stehenlassen an einem anderen Orte geschieht!?<\/p>\n<p>Wie bleibt es nun damit?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn man einen Herd mit Trestern oder Holz geheizt hat, so darf man [Gek\u00f6ch] daneben stellen, auf diesem stehen lassen darf man es nur dann, wenn [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind; sind die Kohlen beim Verl\u00f6schen, oder hat man darauf Flachssp\u00e4ne getan, so ist es ebenso, als w\u00e4ren sie mit Asche bedeckt.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. O\u0161a\u0351jas: Wenn man [die Kohlen] mit Asche bedeckt hat und sie sich wieder entz\u00fcndet haben, so darf man [auf dem Herde] warmes [Wasser], das gen\u00fcgend hei\u00df ist, oder Gek\u00f6ch, das gen\u00fcgend gekocht hat, stehen lassen.<\/p>\n<p>Entnimm hieraus, da\u00df es erlaubt sei, wenn [das Gek\u00f6ch] durch das Einkochen besser<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>wird!<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wo man [die Kohlen] mit Asche bedeckt hat.<\/p>\n<p>Wozu braucht er dies demnach zu lehren!?<\/p>\n<p>N\u00f6tig ist dies wegen des Wiederentz\u00fcndens; man k\u00f6nnte glauben, da\u00df sie, da sie sich wieder entz\u00fcndet haben, in den fr\u00fcheren Zustand treten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn man die Kohlen mit Asche bedeckt hat, und sie sich wieder entz\u00fcndet haben, so darf man [auf dem Herde] warmes Wasser, das gen\u00fcgend hei\u00df ist, oder Gek\u00f6ch, das gen\u00fcgend gekocht hat, stehen lassen, selbst wenn es Ginsterkohlen sind.<\/p>\n<p>Entnimm hieraus, da\u00df es erlaubt ist, wenn [das Gek\u00f6ch] durch das Einkochen besser wird!<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wenn man [die Kohlen] mit Asche bedeckt hat.<\/p>\n<p>Wozu braucht er dies demnach zu lehren!?<\/p>\n<p>N\u00f6tig ist dies wegen des Wiederentz\u00fcndens.<\/p>\n<p>Dies ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Er lehrt dies auch von Ginsterkohlen.<\/p>\n<p>R. \u0160e\u0161eth sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Auf einem Herde, den man mit Trestern oder Holz geheizt hat, darf man hei\u00dfes [Wasser], das nicht gen\u00fcgend hei\u00df ist, und Gek\u00f6ch, das nicht gen\u00fcgend gekocht hat, stehen lassen; hat man sie fortgenommen, so darf man sie nur dann aufsetzen, wenn man [die Kohlen] weggescharrt oder Asche darauf getan hat. Er ist der Ansicht, unsere Mi\u0161na lehre es vom Wieder auf setzen, stehen lassen aber darf man, auch wenn [die Kohlen] nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind. Raba sagte: Wir haben beides gelernt: Bez\u00fcglich des Stehenlassens haben wir gelernt: Man darf beim Dunkelwerden nur dann Brot in den Ofen schieben oder einen Kuchen auf Kohlen legen, wenn sie [noch am Tage] oben eine Kruste bekommen. Wenn sie aber eine Kruste haben, ist es erlaubt. Bez\u00fcglich des Wiederaufsetzens haben wir gelernt: Die Schule Hilleis sagt, man d\u00fcrfe auch wieder aufsetzen. Die Schule Hillels erlaubt es nur dann, wenn [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, nicht aber, wenn sie nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind. Auch R. \u0160e\u0161eth lehrt uns nur die Folgerung aus der Mi\u0161na.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Auf einem Herde, den man mit Trestern oder Holz geheizt hat, darf man Gek\u00f6ch, das gen\u00fcgend gekocht hat, und hei\u00dfes [Wasser], das gen\u00fcgend hei\u00df ist, stehen lassen, selbst wenn es durch das Einkochen besser wird. Da sprach einer der J\u00fcnger zu R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen ja beide, da\u00df es, wenn es durch das Einkochen besser wird, verboten sei!? Dieser erwiderte ihm: Wei\u00df ich etwa nicht, da\u00df R. Joseph im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt hat, es sei verboten, wenn es durch das Einkochen besser wird? Ich sagte es nach R. Jo\u1e25anan. R. U\u0351qaba aus Me\u0161an sprach zu R. A\u0161i: Ihr, die ihr Rabh und \u0160emu\u00e9l n\u00e4her seid, verfahret nach Rabh und \u0160emu\u00e9l, wir aber verfahren nach R. Jo\u1e25anan.<\/p>\n<p>Abajje sprach zu R. Joseph: Darf man [Gek\u00f6ch auf dem Herde] stehen lassen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: F\u00fcr R. Jehuda l\u00e4\u00dft man stehen, und er i\u00dft. Da sprach jener: Abgesehen von R. Jehuda, der ein gef\u00e4hrlich Kranker ist, f\u00fcr den man dies sogar am \u0160abbath tun darf; wie ist es aber f\u00fcr mich und f\u00fcr dich? Dieser erwiderte: In Sura lassen sie stehen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq ist ja ein Mann [frommer] Taten, und f\u00fcr ihn l\u00e4\u00dft man stehen, und er i\u00dft. R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Ich war bei R. Hona anwesend, als man f\u00fcr ihn Fischspeise stehen lie\u00df und er sie a\u00df; ich wei\u00df jedoch nicht, ob deshalb, weil er der Ansicht ist, es sei erlaubt, wenn es durch das Einkochen besser wird, oder weil er der Ansicht ist, da darin eine Mehlschwitze enthalten ist, werde sie durch das Einkochen schlechter.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Wenn [die Speise] durch das Einkochen besser wird, so ist es verboten, wenn sie durch das Einkochen schlechter wird, so ist es erlaubt. Die Regel hierbei ist: Worin eine Mehlschwitze ist, wird durch das Einkochen schlechter, ausgenommen das R\u00fcbengek\u00f6ch, das, obgleich eine Mehlschwitze darin ist, durch das Einkochen besser wird. Dies nur dann, wenn Fleisch darin ist, ist aber kein Fleisch darin, so wird es durch das Einkochen schlechter. Und auch, wenn Fleisch darin ist, nur dann, wenn man sie nicht G\u00e4sten vorsetzen will, wenn man sie aber G\u00e4sten vorsetzen will, so ist das Einkochen nachteilig<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>. Die Feigenspeise, Graupen und die Dattelspeise werden durch das Einkochen schlechter.<\/p>\n<p>Sie fragten R. \u1e24ija b. Abba: Wie ist es, wenn man einen Topf auf<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>dem Herde vergessen und er am \u0160abbath gekocht hat? Da schwieg er und antwortete nichts. Am n\u00e4chsten Tage trug er ihnen vor: Wenn jemand versehentlich am \u0160abbath gekocht hat, so darf er [die Speise] essen, wenn vors\u00e4tzlich, so darf er sie nicht essen. Und das ist ja dasselbe.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: das ist ja dasselbe?<\/p>\n<p>Rabba und R. Joseph sagen beide, erleichternd: nur wenn man vors\u00e4tzlich gekocht hat, darf man nicht essen, weil man eine Tat ausge\u00fcbt hat, dieser aber, der keine Tat ausge\u00fcbt hat, darf sie essen, auch wenn es vors\u00e4tzlich erfolgt ist. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagt, erschwerend: nur versehentlich gekocht darf er sie essen, weil man sich dabei keiner List bedienen kann, dieser aber, der sich einer List bedienen kann, darf sie nicht essen, auch wenn es versehentlich erfolgt ist. Man wandte ein: Wenn jemand einen Topf auf dem Herde vergessen und er am \u0160abbath gekocht hat, so darf er [die Speise], wenn versehentlich, essen, und wenn vors\u00e4tzlich, nicht essen. Dies gilt nur von warmem [Wasser], das nicht gen\u00fcgend hei\u00df war, oder Gek\u00f6ch, das nicht gen\u00fcgend gekocht hat; wenn aber das warme [Wasser] gen\u00fcgend hei\u00df war und das Gek\u00f6ch gen\u00fcgend gekocht hat, darf man sie, ob versehentlich oder vors\u00e4tzlich, essen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda sagt, warmes [Wasser], das gen\u00fcgend hei\u00df war, ist erlaubt, weil das Einkochen nachteilig ist, Gek\u00f6ch aber, das gen\u00fcgend gekocht hat, ist verboten, weil es durch das Einkochen besser wird. Alles, was durch das Einkochen besser wird, wie Kohl, Bohnen oder gehacktes Fleisch, ist verboten, und alles, was durch das Einkochen schlechter wird, ist erlaubt. Er lehrt hier<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> von Gek\u00f6ch, das nicht gen\u00fcgend gekocht hat. Allerdings ist nach R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq nichts einzuwenden, denn das eine<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> wurde vor der Anordnung<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>und das andere nach der Anordnung gelehrt; nach Rabba und R. Joseph aber, die erleichternd sagen, ist ja dagegen einzuwenden, wenn es<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>vor der Anordnung gelehrt wurde, bez\u00fcglich des Vorsatzes, und wenn nach der Anordnung, auch bez\u00fcglich des Versehens!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr eine Anordnung?<\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u0160emu\u00e9l sagte im Namen R. Abbas im Namen R. Kahanas im Namen Rabhs: Fr\u00fcher sagten sie, wenn jemand am \u0160abbath versehentlich gekocht hat, so d\u00fcrfe er [die Speise] essen, und wenn vors\u00e4tzlich, so d\u00fcrfe er sie nicht essen, und dasselbe gelte auch vom Vergessen<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>; nachdem aber viele [ihre Speisen auf dem Herde] vors\u00e4tzlich stehen lie\u00dfen und sagten, sie h\u00e4tten es vergessen, traten sie zur\u00fcck und ma\u00dfregelten auch den, der es vergessen hat.<\/p>\n<p>R. Me\u00edr und R. Jehuda befinden sich ja beide mit sich selbst in Widerspruch<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr befindet sich nicht in Widerspruch, denn das eine<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> gilt von vornherein, und das andere, wenn bereits geschehen; R. Jehuda befindet sich ebenfalls nicht in Widerspruch, denn das eine gilt von dem Falle, wenn [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>sind, und das andere von dem Falle, wenn die Kohlen nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn jemand \u00fcbertreten hat und [eine Speise auf dem Herde] stehen lie\u00df: haben ihn die Rabbanan gema\u00dfregelt<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. \u0160emu\u00e9l b. Nathan erz\u00e4hlte im Namen R. \u1e24aninas: Als R. Jose nach Sepphoris kam, fand er warmes [Wasser], das auf dem Herde stehen geblieben war, und er verbot es ihnen nicht, gekochte<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>Eier, die auf dem Herde stehen geblieben waren, und er verbot sie ihnen wohl. Doch f\u00fcr diesen \u0160abbath.<\/p>\n<p>Nein, f\u00fcr den n\u00e4chsten \u0160abbath<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach werden gekochte Eier durch das Einkochen besser?<\/p>\n<p>Freilich, denn R. \u1e24ama b. \u1e24anina erz\u00e4hlte: Einst kehrte ich zusammen mit Rabbi<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>in einem Orte ein und man setzte uns da Eier vor, die wie die Speierlinge zusammengeschrumpft waren, von denen wir viele a\u00dfen.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE AUCH WIEDER AUFSETZEN<\/small>. R. \u0160e\u0161eth sagte: Nach demjenigen, der sagt, man d\u00fcrfe wieder aufsetzen, ist<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>dies sogar am \u0160abbath<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>erlaubt. Und auch R. O\u0161a\u0351ja ist der Ansicht, man d\u00fcrfe auch am \u0160abbath wieder aufsetzen, denn R. O\u0161a\u0351ja erz\u00e4hlte: Als wir einst bei R. \u1e24ija dem Gro\u00dfen anwesend waren, brachten wir ihm vom unteren Geschosse nach dem oberen Geschosse einen Kessel mit warmem Wasser hinauf, schenkten ihm den Becher ein und stellten [den Kessel] wieder auf seinen Platz<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>zur\u00fcck, und er sagte uns kein Wort.<\/p>\n<p>R. Zeriqa sagte im Namen R. Abbas im Namen R. Tadajs: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man [das Gef\u00e4\u00df] noch in der Hand hat, hat man es aber auf den Boden abgesetzt, so ist [das Wiederaufsetzen] verboten. R. Ami sagte: R. Tadaj hat dies nur f\u00fcr sich selber entschieden. Vielmehr sagte R. \u1e24ija im Namen R. Jo\u1e25anans wie folgt: Selbst wenn man [das Gef\u00e4\u00df] auf den Boden abgesetzt hat, ist [das Wiederaufsetzen] erlaubt. Hier\u00fcber streiten R. Dimi und R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda, und zwar beide im Namen R. Elea\u0351zars; einer sagt, nur wenn man es noch in der Hand h\u00e4lt, sei [das Wiederaufsetzen] erlaubt, hat man es aber auf den Boden abgesetzt, sei es verboten, und einer sagt, auch wenn man es auf den Boden abgesetzt hat, sei es erlaubt. \u1e24izqija sagte im Namen Abajjes: Das, was wir gesagt haben, [das Wiederaufsetzen] sei erlaubt, wenn man es noch in der Hand h\u00e4lt, bezieht sich nur auf den Fall, wenn man beabsichtigt hat, es wieder aufzusetzen, hat man dies aber nicht beabsichtigt, so ist es verboten. Demnach ist es, wenn man es auf den Boden abgesetzt hat, verboten, auch wenn man beabsichtigt hat, es wieder aufzusetzen. Manche lesen: \u1e24izqija sagte im Namen Abajjes: Das, was wir gesagt haben, [das Wiederaufsetzen] sei verboten, wenn man es auf den Boden abgesetzt hat, bezieht sich nur auf den Fall, wenn man nicht beabsichtigt hat, es wieder aufzusetzen, hat man dies aber beabsichtigt, so ist es erlaubt. Demnach ist es, wenn man es in der Hand h\u00e4lt, erlaubt, auch wenn man nicht beabsichtigt hat, es wieder aufzusetzen. R. Jirmeja fragte: Wie ist es, wenn man [das Gef\u00e4\u00df] auf einem Stabe h\u00e4ngen l\u00e4\u00dft? Wie ist es, wenn man es auf das Bett absetzt? R. A\u0161i fragte: Wie ist es, wenn man [das Wasser] aus einem Kessel in den anderen umgegossen hat?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup><bold>W<\/bold><small>ENN MAN EINEN<\/small> O<small>FEN MIT<\/small> S<small>TROH ODER<\/small> S<small>TRAUCH GEHEIZT HAT<\/small>, <small>SO DARF MAN NICHTS IN DIESEN NOCH AUF DIESEN<\/small> [<small>ZUM<\/small> W<small>\u00c4RMEN<\/small>] <small>TUN<\/small>. E<small>IN<\/small> T<small>OPFHERD<\/small><a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>, <small>DEN MAN MIT<\/small> S<small>TROH ODER<\/small> S<small>TRAUCH GEHEIZT HAT<\/small>, <small>GLEICHT DEM<\/small> H<small>ERDE<\/small>, <small>UND DEN MAN MIT<\/small> T<small>RESTERN ODER<\/small> H<small>OLZ GEHEIZT HAT<\/small>, <small>GLEICHT DEM<\/small> O<small>FEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. W<small>ENN MAN EINEN<\/small> O<small>FEN GEHEIZT HAT<\/small>. R. Joseph wollte erkl\u00e4ren, \u00bbin diesen\u00ab hei\u00dfe, innerhalb desselben, \u00bbauf diesen\u00ab hei\u00dfe, oberhalb desselben, daneben zu stellen aber sei erlaubt; dagegen wandte Abajje ein: Ein Topfherd, den man mit Stroh oder Strauch geheizt hat, gleicht dem Herde, und den man mit Trestern oder Holz geheizt hat, gleicht dem Ofen. Nur darum ist es verboten, bei einem Herde aber ist es<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>erlaubt. In welchem Falle: wollte man sagen, auf diesem, wenn [die Kohlen] nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind<\/p>\n<p>ist es denn bei einem Herde erlaubt, wenn [die Kohlen] nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind!? Doch wohl daneben, und er lehrt, er gleiche einem Ofen und es sei verboten!? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Hier handelt es sich um einen Topfherd, in dem [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, und um einen Ofen, in dem [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind. Er gleicht einem Ofen, indem auf diesen zu setzen verboten ist, auch wenn [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, denn bei einem Herde ist es ja erlaubt, wenn [die Kohlen] weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind.<\/p>\n<p>\u00dcbereinstimmend mit Abajje wird gelehrt: Wenn man einen Ofen mit Stroh oder Strauch geheizt hat, so darf man nichts daneben [zum W\u00e4rmen] stellen, um so weniger auf diesen, und um so weniger in diesen, und selbstverst\u00e4ndlich nicht, wenn man ihn mit Trestern oder Holz [geheizt hat]. Wenn man einen Topfherd mit Stroh oder Strauch geheizt hat, so darf man daneben stellen, nicht aber auf diesen; wenn mit Trestern oder Holz, so darf man auch nichts daneben stellen. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. A\u0161i: Wie verh\u00e4lt es sich mit diesem Topfherde: gleicht er einem Herde, so sollte es erlaubt sein, auch wenn mit Trestern oder Holz, und gleicht er einem Ofen, so sollte es verboten sein, auch wenn mit Stroh oder Strauch [geheizt]!? Dieser erwiderte: Er hat mehr Hitze als ein Herd und weniger als ein Ofen.<\/p>\n<p>Was ist ein Topfherd und was ist ein Herd? R. Jose b. \u1e24anina sagte: Der Topfherd ist zum Aufsetzen eines Topfes eingerichtet, der Herd zum Aufsetzen zweier T\u00f6pfe. Abajje, nach anderen, R. Jirmeja, sagte: Auch wir haben gelernt: Wenn ein Herd in der L\u00e4nge geteilt ist, so ist er rein, wenn in der Breite, so ist er verunreinigungsf\u00e4hig<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>; der Topfherd ist rein, ob in der L\u00e4nge oder in der Breite.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF EIN<\/small> E<small>I NICHT AN DIE<\/small> S<small>EITE EINES<\/small> K<small>ESSELS LEGEN<\/small>, D<small>AMIT ES GERINNE<\/small><a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>, <small>AUCH NICHT AUF<\/small> [<small>WARME<\/small>] T<small>\u00dcCHER ZERSCHLAGEN<\/small><a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>; R. J<small>OSE ERLAUBT DIES<\/small>. F<small>ERNER DARF MAN ES NICHT IN<\/small> [<small>HEISSEN<\/small>] S<small>AND ODER<\/small> S<small>TRASSENSTAUB EINSCHARREN<\/small>, <small>DAMIT ES BACKE<\/small>. <sup>iv,1<\/sup>E<small>INST ZOGEN DIE<\/small> L<small>EUTE VON<\/small> \u1e6c<small>IBERJAS EIN<\/small> R<small>OHR F\u00dcR KALTES<\/small> W<small>ASSER DURCH EINEN HEISSEN<\/small> K<small>ANAL<\/small>. D<small>A SPRACHEN DIE<\/small> W<small>EISEN ZU IHNEN<\/small>: A<small>m<\/small> \u0160<small>ABBATH IST DIESES<\/small> W<small>ASSER ALS AM<\/small> \u0160<small>ABBATH GEW\u00c4RMT ZU BETRACHTEN UND SOWOHL ZUM<\/small> W<small>ASCHEN ALS AUCH ZUM<\/small> T<small>RINKEN VERBOTEN<\/small>; <small>AM<\/small> F<small>ESTE IST ES ALS AM<\/small> F<small>ESTE GEW\u00c4RMT ZU BETRACHTEN UND IST ZUM<\/small> W<small>ASCHEN VERBOTEN UND ZUM<\/small> T<small>RINKEN ERLAUBT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Was geschieht, wenn man es gerinnen l\u00e4\u00dft? R. Joseph erwiderte: Hat man es gerinnen lassen, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. Mar, der Sohn Rabinas, sagte: Auch wir haben es gelernt: Was<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>schon vor \u0160abbath in warmes [Wasser] gelegt worden ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>darf man am \u0160abbath in warmes [Wasser] einweichen, und was nicht vor \u0160abbath in warmes [Wasser] gelegt worden ist, darf man am \u0160abbath mit warmem [Wasser] absp\u00fclen, au\u00dfer einen alten Salzfisch oder einen spanischen Thunfisch, weil bei diesen das Absp\u00fclen die Vollendung ihrer Zubereitung<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>ist. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>A<small>UCH NICHT AUF<\/small> [<small>WARME<\/small>] T<small>\u00dcCHER ZERSCHLAGEN<\/small>. Demnach vertritt die Lehre, man d\u00fcrfe Gek\u00f6ch in eine Grube setzen, damit es sich halte, ebenso gutes Wasser in schlechtes, damit es kalt bleibe, desgleichen kaltes vor die Sonne, damit es warm werde, die Ansicht R. Joses und nicht die der Rabbanan<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>!? R. Na\u1e25man erwiderte: Vor der Sonne ist es nach aller Ansicht [zu w\u00e4rmen] erlaubt, desgleichen ist es nach aller Ansicht beim Erzeugnisse des Feuers<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>verboten; ihr Streit besteht nur bez\u00fcglich des Erzeugnisses der Sonne<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>; nach der einen Ansicht ist es beim Erzeugnisse der Sonne mit R\u00fccksicht auf das Erzeugnis des Feuers<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>verboten, und nach der anderen Ansicht ber\u00fccksichtige man dies nicht.<\/p>\n<p>F<small>ERNER DARF MAN ES NICHT IN<\/small> [<small>HEISSEN<\/small>] S<small>AND EINSCHARREN<\/small>. R. Jose sollte doch auch bez\u00fcglich dieses Falles streiten!?<\/p>\n<p>Rabba erkl\u00e4rte, es sei eine Vorsichtsma\u00dfnahme, weil man es auch in hei\u00dfe Asche einscharren k\u00f6nnte. R. Joseph erkl\u00e4rte, weil man die Erde aufw\u00fchlt<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bei lockerer Erde. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Man darf ein Ei auf einem hei\u00dfen Dache gerinnen lassen, nicht aber darf man ein Ei auf brennendem Kalk gerinnen lassen. Allerdings ist nach dem, der erkl\u00e4rt, es sei eine Vorsichtsma\u00dfnahme, weil man es in hei\u00dfe Asche einscharren k\u00f6nnte, hierbei nichts zu ber\u00fccksichtigen, nach dem aber, der erkl\u00e4rt, weil man Erde aufw\u00fchlt, sollte man dies auch auf einem Dache ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnlich befindet sich auf einem Dache keine Erde.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Einst zogen die Leute von \u1e6ciberjas ein Rohr f\u00fcr kaltes Wasser durch einen hei\u00dfen Kanal &amp;c.\u00a0Einleuchtend ist dies nach dem, der erkl\u00e4rt, weil man es in hei\u00dfe Asche einscharren k\u00f6nnte, denn dies gleicht dem Einscharren; wie ist dies aber nach dem zu begr\u00fcnden, der erkl\u00e4rt, weil man Erde aufw\u00fchlt!?<\/p>\n<p>Glaubst du wohl, das Ereignis mit den Leuten von \u1e6ciberjas beziehe sich auf den Schlu\u00dfsatz; es bezieht sich auf den Anfangssatz: auch nicht auf [warme] T\u00fccher zerschlagen; R. Jose erlaubt dies. Die Rabbanan sprachen zu R. Jose wie folgt: Beim Ereignisse mit den Leuten von \u1e6ciberjas<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>war es ja nur ein Erzeugnis der Sonne, dennoch verboten es die Rabbanan. Darauf erwiderte dieser: Diese sind ebenfalls ein Erzeugnis des Feuers, denn sie flie\u00dfen an den Pforten des Fegefeuers vor\u00fcber. R. \u1e24isda sagte: Nach<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>dem Ereignisse mit den Leuten von \u1e6ciberjas, wobei die Rabbanan es verboten haben, ist es verboten, [Speisen] in einem w\u00e4rmenden Gegenstande warm zu stellen, selbst noch am Tage<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>. U\u0351la sagte: Die Halakha ist, wie die Leute von \u1e6ciberjas verfahren. Da sprach R. Na\u1e25man zu ihm: Die Leute von \u1e6ciberjas haben l\u00e4ngst ihre Rohre zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>E<small>INST ZOGEN DIE<\/small> L<small>EUTE VON<\/small> \u1e6c<small>IBERJAS<\/small>. Welches Waschen ist hier gemeint: wollte man sagen, das Waschen des ganzen K\u00f6rpers, wieso ist dies nur mit am \u0160abbath gew\u00e4rmtem Wasser verboten, mit am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmtem aber erlaubt, es wird ja gelehrt, da\u00df man mit am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmtem Wasser am folgenden Tage nur Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe waschen d\u00fcrfe, nicht aber den ganzen K\u00f6rper!? Wenn aber Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: am Feste ist es als am Feste gew\u00e4rmt zu betrachten und zum Waschen verboten und zum Trinken erlaubt. Demnach haben wir eine anonyme Mi\u0161na nach der Schule \u0160ammajs<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe kein Wasser f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe aufw\u00e4rmen, es sei denn, da\u00df es auch zum Trinken brauchbar ist; die Schule Hillels erlaubt dies. R. Iqa b. \u1e24ananja erwiderte: Hier handelt es sich um das Absp\u00fclen des ganzen K\u00f6rpers, und zwar nach dem Tanna der folgenden Lehre: Man darf nicht den ganzen K\u00f6rper absp\u00fclen, weder mit warmem noch mit kaltem Wasser<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr, R. \u0160imo\u0351n erlaubt dies; R. Jehuda sagt, mit warmem sei es verboten und mit kaltem erlaubt.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Der Streit besteht nur bez\u00fcglich eines Gef\u00e4\u00dfes, in einem Bodenkessel aber ist es nach aller Ansicht erlaubt.<\/p>\n<p>Aber beim Ereignis mit den Leuten von \u1e6ciberjas handelte es sich ja um einen Bodenkessel, dennoch haben die Rabbanan es verboten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gesagt worden, so wird es wie folgt lauten: Der Streit besteht nur bez\u00fcglich eines Bodenkessels, in einem Gef\u00e4\u00dfe aber ist es nach aller Ansicht verboten.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Halakha ist wie R. Jehuda. R. Joseph sprach zu ihm: Hast du dies ausdr\u00fccklich geh\u00f6rt oder durch einen Schlu\u00df gefolgert?<\/p>\n<p>Wieso durch einen Schlu\u00df?<\/p>\n<p>R. Tan\u1e25um sagte im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen R. Jannajs im Namen Rabhs: \u00dcberall, wo du findest, da\u00df zwei einen Streit f\u00fchren und ein anderer den Ausschlag gibt, ist die Halakha wie der Ausschlaggebende, ausgenommen ist die Halakha bez\u00fcglich der Bedeutungslosigkeit des Lappens<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, wobei, obgleich R. Elie\u0351zer erschwerend und R. Jeho\u0161ua\u0351 erleichternd ist, und R. A\u0351qiba den Ausschlag gibt, die Halakha dennoch nicht wie der Ausschlaggebende ist; erstens, weil R. A\u0351qiba der Sch\u00fcler ist, und zweitens, weil R. A\u0351qiba von seiner Ansicht zugunsten R. Jeho\u0161ua\u0351s abgekommen ist<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was ist denn dabei, wenn aus einem Schlu\u00df gefolgert!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p>Vielleicht gilt dies nur von einer Mi\u0161na, nicht aber von einer Barajtha. Dieser erwiderte: Ich habe dies ausdr\u00fccklich geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn Wasser am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt wurde, so darf man am folgenden Tage, wie Rabh sagt, darin den ganzen K\u00f6rper waschen, jedoch nur jedes Glied besonders; \u0160emu\u00e9l sagt, man hat nur das Waschen von Gesicht, H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen erlaubt. Man wandte ein: Wenn Wasser am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt wurde, so darf man darin am folgenden Tage Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe waschen, nicht aber den ganzen K\u00f6rper. Dies ist also eine Widerlegung der Ansicht Rabhs!?<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: nicht aber den ganzen K\u00f6rper, n\u00e4mlich mit einem Male, wohl aber jedes Glied besonders.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe!?<\/p>\n<p>In der Weise, wie Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Sie haben nur das Waschen von Gesicht, H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen mit am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmtem Wasser erlaubt!?<\/p>\n<p>Hier meint er ebenfalls: in der Weise, wie Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe. \u00dcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l wird auch gelehrt: Wenn Wasser am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt wurde, so darf man am folgenden Tage darin Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe waschen, nicht aber den ganzen K\u00f6rper, jedes Glied besonders, und um so weniger in Wasser, das am Feste gew\u00e4rmt wurde. Rabba lehrte diese Lehre Rabhs wie folgt: Wenn Wasser am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt wurde, so darf man, wie Rabh sagt, am folgenden Tage darin den ganzen K\u00f6rper mit Ausnahme eines einzigen Gliedes baden. Er hielt ihm alle jene Widerlegungen vor.<\/p>\n<p>Eine Widerlegung<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Joseph fragte Abajje: Pflegte Rabba nach der Lehre Rabhs zu verfahren? Dieser erwiderte: Ich wei\u00df dies nicht.<\/p>\n<p>Wieso aber war ihm dies fraglich, selbstverst\u00e4ndlich pflegte er nicht so zu verfahren, da jener ja widerlegt wurde!?<\/p>\n<p>Vielleicht hat er davon nichts geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wenn er aber davon nichts geh\u00f6rt hat, wird er wohl entschieden so verfahren haben, denn Abajje sagte, bei allem entschied der Meister stets nach Rabh, ausgenommen folgende drei Dinge, bei denen er nach \u0160emu\u00e9l entschied: man darf die \u00c7i\u00e7ith von einem Gewande in ein anderes einkn\u00fcpfen, man darf [bei der \u1e24anukalampe] ein Licht am anderen anz\u00fcnden, und die Halakha ist beim R\u00fccken<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>wie R. \u0160imo\u0351n.\u00a0<\/p>\n<p>Nach den Erschwerungen Rabhs pflegte er zu verfahren, nach den Erleichterungen Rabhs pflegte er nicht zu verfahren.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn man in einer Badestube die [Dampf] &#8211; l\u00f6cher am Vorabend des \u0160abbaths verstopft hat, so darf man sofort nach Ausgang des \u0160abbaths darin baden; hat man die [Dampf]l\u00f6cher am Vorabend des Festes verstopft, so darf man gleich am folgenden Tage hineingehen und schwitzen, sodann hinausgehen und sich im Vorraume absp\u00fclen. R. Jehuda erz\u00e4hlte: Einst ereignete es sich, da\u00df man in Bene Beraq die [Dampf]l\u00f6cher der Badestube am Vorabend des Festes verstopft hatte, und am folgenden Tage traten da R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja und R. A\u0351qiba ein und schwitzten darin, alsdann gingen sie nach dem Vorraume und sp\u00fclten sich ab; das Warmwasser aber war da mit Brettern<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>bedeckt. Als die Sache vor die Weisen kam, sprachen sie: Auch wenn das Warmwasser nicht mit Brettern bedeckt w\u00e4re, w\u00fcrde es erlaubt sein. Als sich aber \u00dcbertreter mehrten, begann man [auch das Schwitzen] zu verbieten. In den gro\u00dfst\u00e4dtischen Badeanstalten darf man anstandslos umhergehen.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit den \u00dcbertretern?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas: Fr\u00fcher badete man in warmem [Wasser], das am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt worden war; als die Bademeister es am \u0160abbath zu w\u00e4rmen begannen, indem sie sagten, es sei am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt worden, verbot man das [Baden in] warmem Wasser und erlaubte das Schwitzen. Da sie aber noch immer in warmem Wasser badeten, indem sie sagten, sie schwitzten nur, verbot man auch das Schwitzen und erlaubte nur die Warmb\u00e4der von \u1e6ciberjas. Aber noch immer badeten sie in am Feuer gew\u00e4rmtem Wasser, indem sie sagten, es sei von den Warmb\u00e4dern von \u1e6ciberjas; da verbot man ihnen auch die Warmb\u00e4der von \u1e6ciberjas und gestattete ihnen nur kaltes Wasser. Als man aber einsah, da\u00df dies keinen Bestand<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>haben kann, erlaubte man die Warmb\u00e4der von \u1e6ciberjas, und bez\u00fcglich des Schwitzens blieb es beim Alten.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Wer eine [Anordnung] der Rabbanan \u00fcbertritt, den darf man \u00dcbertreter nennen.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht?<\/p>\n<p>Nach dem Tanna [der folgenden Lehre]: In gro\u00dfst\u00e4dtischen Badeanstalten<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>darf man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>anstandslos umhergehen. Raba sagte: Nur in gro\u00dfst\u00e4dtischen, in denen der D\u00f6rfer aber nicht.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Da sie klein sind, so ist ihre Hitze stark.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf sich vor der Flamme w\u00e4rmen, sodann hinausgehen und sich mit kaltem Wasser absp\u00fclen; jedoch nicht sich vorher mit kaltem Wasser absp\u00fclen und nachher vor der Flamme w\u00e4rmen, weil man dadurch das Wasser am K\u00f6rper w\u00e4rmt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am \u0160abbath ein Frottiertuch w\u00e4rmen und auf den Unterleib legen, jedoch nicht einen Kessel mit [warmem] Wasser holen und auf den Unterleib legen; dies ist wegen der Gefahr<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>sogar am Wochentage verboten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf einen Krug Wasser holen und vor die Flamme stellen, jedoch nicht, damit es warm werde, sondern nur, damit die K\u00e4lte schwinde. R. Jehuda sagt, eine Frau d\u00fcrfe ein Kr\u00fcglein \u00d6l vor die Flamme stellen, jedoch nicht, damit es koche, sondern nur, damit es lau werde. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, eine Frau d\u00fcrfe anstandslos eine Hand mit \u00d6l einstreichen, sie vor der Flamme w\u00e4rmen und ihren kleinen Knaben damit bestreichen. Sie fragten: Wie ist die Ansich des ersten Tanna bez\u00fcglich des \u00d6ls?<\/p>\n<p>Rabba und R. Joseph sagen beide, erleichternd; R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagt, erschwerend. Rabba und R. Joseph sagen beide, erleichternd, da\u00df es beim \u00d6l erlaubt sei, auch wenn die Hand zu zucken beginnt. Der erste Tanna ist n\u00e4mlich der Ansicht, beim \u00d6l gebe es kein Verbot des Kochens; dagegen ist R. Jehuda der Ansicht, beim \u00d6l gebe es ein Verbot des Kochens, jedoch gelte das Aufw\u00e4rmen nicht als Kochen; und R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l ist der Ansicht, beim \u00d6l gebe es ein Verbot des Kochens und dabei<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>gelte schon das Aufw\u00e4rmen als Kochen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagt, erschwerend, da\u00df es beim \u00d6l verboten sei, auch wenn die Hand nicht zuckt. Er ist n\u00e4mlich der Ansicht, beim \u00d6l gebe es ein Verbot des Kochens, und daher gelte schon das Aufw\u00e4rmen als Kochen; dagegen ist R. Jehuda der Ansicht, das Aufw\u00e4rmen gelte nicht als Kochen; und R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l ist der Ansicht, beim \u00d6l gebe es ein Verbot des Kochens, und dabei gelte schon das Aufw\u00e4rmen als Kochen.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt ja dasselbe, was der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, wenn man es wie unbeabsichtigt<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>tut.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Sowohl beim \u00d6l als auch beim Wasser ist es, sobald die Hand zuckt, verboten, und solange die Hand nicht zuckt, erlaubt.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Zucken der Hand? Re\u1e25aba erwiderte: Sobald sich ein Kind den Leib verbr\u00fchen w\u00fcrde. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi erz\u00e4hlte: Einst folgte ich Rabbi in die Badestube, und als ich f\u00fcr ihn ein Kr\u00fcglein \u00d6l [zum W\u00e4rmen] in das Bassin stellen wollte, sprach er zu mir: Nimm ein anderes Gef\u00e4\u00df<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>und stelle es darin. Hieraus ist dreierlei zu entnehmen: es ist zu entnehmen, da\u00df es beim \u00d6l ein Verbot des Kochens gebe, es ist zu entnehmen, da\u00df es in einem zweiten Gef\u00e4\u00dfe nicht mehr kocht, und es ist zu entnehmen, da\u00df dabei das Aufw\u00e4rmen als Kochen gilt.<\/p>\n<p>Wieso aber tat er dies<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>, Rabba b. Bar \u1e24ana sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, man d\u00fcrfe \u00fcberall [\u00fcber Worte der Tora] nachdenken, nur nicht in der Badestube und im Aborte!? Wolltest du erwidern, er habe es ihm in profaner Sprache gesagt, so sagte ja Abajje, man d\u00fcrfe profane Gespr\u00e4che in der Heiligensprache f\u00fchren, heilige Gespr\u00e4che d\u00fcrfe man [an verbotenen Orten] auch in profaner Sprache nicht f\u00fchren!?<\/p>\n<p>Anders ist [die Aufforderung], Verbotenes zu unterlassen. Dies ist auch aus dem, was R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls erz\u00e4hlt hat, zu entnehmen: Einst folgte ein Sch\u00fcler R. Me\u00edr in die Badestube, und als er f\u00fcr ihn den Boden scheuern wollte, sprach dieser: Man darf nicht scheuern. Da wollte jener den Boden mit \u00d6l streichen. Dieser aber sprach: Man darf nicht streichen. Hieraus, da\u00df es sich bei [der Aufforderung], Verbotenes zu unterlassen, anders verh\u00e4lt, ebenso ist auch hierbei [die Aufforderung], Verbotenes zu unterlassen, anders.<\/p>\n<p>Rabina sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df man schuldig sei, wenn man am \u0160abbath etwas im warmen Quellwasser von \u1e6ciberjas kocht; das Ereignis mit Rabbi geschah ja nach der Verordnung<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>, und dennoch sagte er zu ihm, da\u00df er ein anderes Gef\u00e4\u00df nehmen und es darin stellen sollte.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. \u1e24isda sagte ja, wer am \u0160abbath in den Warmb\u00e4dern von \u1e6ciberias kocht, sei frei!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbschuldig\u00ab, von dem er spricht, ist auch nur die Widerspenstigkeitsz\u00fcchtigung<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>zu verstehen.<\/p>\n<p>R. Zera erz\u00e4hlte: Einst sah ich R. Abahu [am \u0160abbath] in einem Badebassin schwimmen, wei\u00df aber nicht, ob er [die F\u00fc\u00dfe vom Boden] erhoben hatte oder nicht.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich hatte er sie nicht erhoben, denn es wird gelehrt, man d\u00fcrfe nicht in einem Teiche (voll Wasser) schwimmen, selbst wenn er sich in einem Hofe befindet<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn es keinen Rand hat, das andere, wenn es einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41a\">Blatt 41a<\/h2>\n<p>Rand hat<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner erz\u00e4hlte R. Zera: Einst sah ich R. Abahu die H\u00e4nde gegen seine Scham<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>legen, wei\u00df aber nicht, ob er sie ber\u00fchrt hat oder nicht. Selbstverst\u00e4ndlich hat er sie nicht ber\u00fchrt, denn es wird gelehrt, R. Elie\u0351zer sagte, wenn jemand beim Harnlassen das Glied anfa\u00dft, sei es ebenso, als h\u00e4tte er eine Sintflut \u00fcber die WeJt gebracht!? Abajje erwiderte: Hierbei ist die Lehre von den Truppen zu ber\u00fccksichtigen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn eine Truppe in die Stadt einr\u00fcckt, so sind, wenn zur Friedenszeit, die ge\u00f6ffneten F\u00e4sser<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>verboten und die geschlossenen erlaubt, und wenn zur Kriegszeit, diese und jene erlaubt, weil sie keine Zeit haben, [den Wein] zu libieren. Sie libieren ihn also nicht, weil sie in Aufregung sind, ebenso hierbei, da er in Aufregung war, kam er nicht auf [s\u00fcndhafte] Gedanken.<\/p>\n<p>Welche Aufregung gab es dabei?<\/p>\n<p>Die Angst vor dem Flusse.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Abba sagte ja im Namen R. Honas im Namen Rabhs, wenn jemand seine H\u00e4nde gegen seine Scham<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>legt, sei es ebenso, als h\u00e4tte er das B\u00fcndnis unseres Vaters Abraham verleugnet!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand, dies beim Hinabsteigen<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>, jenes beim Heraufsteigen. So pflegte Rabba sich zu b\u00fccken und R. Zera aufrecht zu gehen, und die Sch\u00fcler der Schule R. A\u0161is pflegten aufrecht hinabzusteigen und geb\u00fcckt heraufzusteigen.<\/p>\n<p>R. Zera suchte R. Jehuda auszuweichen, weil er nach dem Jisra\u00e9lland gehen wollte, w\u00e4hrend R. Jehuda gesagt hat, wer von Babylonien nach dem Jisra\u00e9lland geht, \u00fcbertrete ein Gebot, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>nach Babylonien sollen sie gef\u00fchrt werden und daselbst bleiben<\/em>. Einst sagte er: Ich will zu ihm hingehen und etwas lauschen, dann gehe ich hinauf. Da ging er hin und traf ihn in der Badestube, als er zu seinen Dienern sprach: Reicht mir Natron, reicht mir einen Kamm<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>; \u00f6ffnet den Mund, damit der K\u00f6rper schwitze; trinket vom Badewasser. Da sprach er: W\u00e4re ich gekommen, nur um dies zu h\u00f6ren, so h\u00e4tte ich genug.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies hinsichtlich [der Aufforderung] ihm Natron zu reichen, ihm einen Kamm zu reichen, denn er lehrt uns damit, da\u00df man profane Gespr\u00e4che in der Heiligensprache f\u00fchren d\u00fcrfe, ebenfalls bez\u00fcglich [der Aufforderung] den Mund zu \u00f6ffnen, damit der K\u00f6rper schwitze, nach \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte, Hitze treibe Hitze<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>aus; was wollte er aber mit [der Aufforderung] vom Badewasser zu trinken?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn jemand gegessen und dabei nicht getrunken hat, so ist sein Essen Blut; dies ist der Beginn der Unterleibsschmerzen. Wenn jemand gegessen hat und nicht vier Ellen gegangen ist, so bleibt die Speise unverdaut; dies ist der Beginn des \u00fcblen Geruches. Wenn jemand gegessen hat, w\u00e4hrend er seine Notdurft zu verrichten hatte, so ist dies ebenso, als wenn man einen Ofen auf der Asche heizen w\u00fcrde; dies ist der Beginn des Schmutzgeruches. Wenn jemand in warmem Wasser gebadet und davon nicht getrunken hat, so ist dies ebenso, als wenn man einen Ofen von au\u00dfen und nicht von innen heizen w\u00fcrde. Wenn jemand in warmem Wasser gebadet und sich nicht nachher mit kaltem abgesp\u00fclt hat, so ist dies ebenso, als wenn man das Eisen ins Feuer und nicht nachher in kaltes Wasser legt. Wenn jemand gebadet und sich nicht mit \u00d6l geschmiert hat, so ist dies ebenso, als wenn man das Wasser auf das Fa\u00df gie\u00dfen w\u00fcrde<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iv,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160abbath<small> AUS EINEM<\/small> M<small>ILIARIUM TRINKEN, AUS DEM DIE<\/small> K<small>OHLEN AUSGERAFFT WURDEN; AUS EINEM<\/small> A<small>NTICHE<\/small><a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><small>DARF MAN, AUCH WENN DIE<\/small> K<small>OHLEN AUSGERAFFT WURDEN, NICHT TRINKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was ist ein Miliarium (aus dem die Kohlen ausgerafft sind)?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: [ein Gef\u00e4\u00df], bei dem das Wasser in der Mitte und die Kohlen au\u00dfen sich befinden.<\/p>\n<p>Was ein Antiche?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagt, ein Kochkessel<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>, und Rabba sagt, ein Herdkessel<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>. Nach demjenigen, der ein Kochkessel sagt, gilt dies um so mehr von einem Herdkessel, nach demjenigen aber, der ein Herdkessel sagt, gilt dies von einem Kochkessel nicht. \u00dcbereinstimmend mit R. Na\u1e25man wird gelehrt: Aus einem Antiche darf man nicht trinken, selbst wenn die Kohlen ausgerafft oder mit Asche bedeckt sind, weil ihn der Boden w\u00e4rmt.<\/p>\n<p><sup>v,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN EINEN<\/small> K<small>ESSEL FORTNIMMT, SO DARF MAN DARIN KEIN KALTES<\/small> W<small>ASSER GIESSEN, DAMIT ES WARM WERDE, WOHL ABER DARF MAN IN EINEN SOLCHEN ODER IN EIN<\/small> T<small>RINKGEF\u00c4SS GIESSEN, DAMIT ES LAU WERDE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wie meint er es? R. Ada b. Mathna erwiderte: Er meint es wie folgt: Wenn man aus einem Kessel das hei\u00dfe Wasser ausgegossen hat, so darf man nicht darin etwas Wasser gie\u00dfen, damit es hei\u00df werde, wohl aber darf man darin viel Wasser gie\u00dfen, damit es lau werde.<\/p>\n<p>Man h\u00e4rtet ihn<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>ja dadurch!?<\/p>\n<p>Nach R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, die unbeabsichtigte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41b\">Blatt 41b<\/h2>\n<p>T\u00e4tigkeit sei erlaubt. Abajje wandte ein: Hei\u00dft es denn: wenn man [das Wasser] aus einem Kessel nimmt, es hei\u00dft ja: wenn man einen Kessel fortnimmt!? Vielmehr, sagte Abajje, meint er es wie folgt: wenn man einen Kessel, in dem sich hei\u00dfes Wasser befindet, [vom Feuer] nimmt, so darf man nicht darin etwas Wasser gie\u00dfen, damit es hei\u00df werde, wohl aber darf man darin viel Wasser gie\u00dfen, damit es lau werde; wenn man aus einem Kessel das Wasser ganz ausgegossen hat, so darf man \u00fcberhaupt kein Wasser darin gie\u00dfen, weil man ihn dadurch h\u00e4rtet, und zwar nach R. Jehuda, welcher sagt, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn, um [das Wasser] lau zu machen, wenn aber, um [das Gef\u00e4\u00df] zu h\u00e4rten, so ist es verboten. \u0160emu\u00e9l aber sagte: Auch um es zu h\u00e4rten, ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Ist denn das von vornherein erlaubt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Rabh sagte: Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn soviel [Wasser], um lau zu werden, wenn aber soviel, um [das Gef\u00e4\u00df] zu h\u00e4rten, so ist es verboten. \u0160emu\u00e9l aber sagte: Selbst soviel, um es zu h\u00e4rten, ist erlaubt.<\/p>\n<p>Demnach ist \u0160emu\u00e9l der Ansicht R.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42a\">Blatt 42a<\/h2>\n<p>\u0160imo\u0351ns<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, und [dem widersprechend] sagte \u0160emu\u00e9l, man d\u00fcrfe auf \u00f6ffentlichem Gebiete eine Metallkohle<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>l\u00f6schen, damit die Leute durch sie nicht zu Schaden kommen, nicht aber eine Holzkohle. Wenn du sagst, er sei der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, so sollte es auch bei einer Holzkohle erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der unbeabsichtigten T\u00e4tigkeit ist er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, und bez\u00fcglich der ari sich unn\u00f6tigen Arbeit<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>ist er der Ansicht R. Jehudas. Rabina sagte: Daher darf man einen Dorn aus \u00f6ffentlichem Gebiete in [Strecken von] weniger als vier Ellen forttragen, von einem Neutralgebiete sogar eine gro\u00dfe Strecke.<\/p>\n<p>W<small>OHL ABER DARF MAN &amp;C. GIESSEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Man darf warmes [Wasser] in kaltes gie\u00dfen, nicht aber kaltes in warmes<\/p>\n<p>so die Schule \u0160ammajs; die Schule Hillels sagt, sowohl warmes in kaltes als auch kaltes in warmes sei erlaubt. Dies jedoch nur in ein Trinkgef\u00e4\u00df, in eine Badewanne aber nur warmes in kaltes, nicht aber kaltes in warmes; R. \u0160imo\u0351n b. Menasja verbietet es. R. Na\u1e25man sagte: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Menasja. R. Joseph wollte entscheiden, ein Waschbecken gleiche einer Badewanne, da sprach Abajje zu ihm: R. \u1e24ija lehrte, ein Becken gleiche nicht einer Badewanne.<\/p>\n<p>Nach der fr\u00fcheren Annahme, ein Becken gleiche einer Badewanne, g\u00e4be es nach der Entscheidung R. Na\u1e25mans, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n b. Menasja, am \u0160abbath kein Waschen mit warmem Wasser!?<\/p>\n<p>Du glaubst wohl, R. \u0160imo\u0351n beziehe sich auf den Schlu\u00dfsatz, er bezieht sich auf den Anfangssatz: die Schule Hillels sagt, sowohl warmes in kaltes, als auch kaltes in warmes sei erlaubt. R. \u0160imo\u0351n b. Menasja verbietet kaltes in warmes.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Menasja vertritt demnach die Ansicht der Schule \u0160ammajs!?<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: hier\u00fcber streiten die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erz\u00e4hlte: Ich beobachtete, da\u00df Raba es mit dem Wasser nicht genau nahm, weil R. \u1e24ija gelehrt hat, man d\u00fcrfe einen Krug Wasser in ein Becken Wasser stellen, einerlei, ob warmes in kaltes oder kaltes in warmes. R. Hona sprach zu R. A\u0161i: Vielleicht ist es da anders, weil der Krug dazwischen scheidet. Dieser erwiderte: Es hei\u00dft gie\u00dfen: man darf einen Krug Wasser in ein Becken Wasser giessen, einerlei, ob warmes in kaltes oder kaltes in warmes.<\/p>\n<p><sup>v,2<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN EINE<\/small> K<small>ASSEROLLE ODER EINEN<\/small> T<small>OPF SIEDEND<\/small> [<small>VOM<\/small> F<small>EUER<\/small>] <small>NIMMT<\/small><a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>, <small>SO DARF MAN DARIN KEIN<\/small> G<small>EW\u00dcRZ TUN, WOHL ABER DARF<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-42b\">Blatt 42b<\/h2>\n<p><small>MAN ES IN DEN<\/small> T<small>ELLER ODER IN DIE<\/small> S<small>CH\u00dcSSEL TUN<\/small>; R. J<small>EHUDA SAGT, MAN D\u00dcRFE ES \u00dcBERALL HINEINTUN, AUSGENOMMEN DAS, WORIN<\/small> E<small>SSIG ODER<\/small> T<small>UNKE SICH BEFINDET<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Bezieht sich R. Jehuda auf den Anfangssatz, erleichternd, oder bezieht er sich auf den Schlu\u00dfsatz, erschwerend?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: R. Jehuda sagt, man d\u00fcrfe in jede kochende Kasserolle, in jeden kochenden Topf hineintun, ausgenommen das, worin Essig oder Tunke sich befindet. R. Joseph wollte sagen, Salz gleiche dem Gew\u00fcrze, es zerkoche ebenfalls im ersten Gef\u00e4\u00dfe und nicht im zweiten Gef\u00e4\u00dfe. Da sprach Abajje zu ihm: R. \u1e24ija lehrte: Salz gleicht nicht dem Gew\u00fcrze, es zerkocht auch in einem zweiten Gef\u00e4\u00dfe. Er streitet somit gegen R. Na\u1e25man, denn R. Na\u1e25man sagte, Salz m\u00fcsse ebenso wie Ochsenfleisch kochen. Manche lesen: R. Joseph wollte sagen, Salz gleiche dem Gew\u00fcrze, es zerkoche ebenfalls im ersten Gef\u00e4\u00dfe und im zweiten Gef\u00e4\u00dfe nicht. Da sprach Abajje zu ihm: R. \u1e24ija lehrte: Salz gleicht nicht dem Gew\u00fcrze, es zerkocht auch im ersten Gef\u00e4\u00dfe nicht. Das ist es, was R. Na\u1e25man gesagt hat, Salz m\u00fcsse ebenso wie Ochsenfleisch kochen.<\/p>\n<p><sup>vi,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF KEIN<\/small> G<small>EF\u00c4SS UNTER DIE<\/small> L<small>AMPE STELLEN, UM DAS<\/small> [<small>HERABTRIEFENDE<\/small>] \u00d6<small>L AUFZUFANGEN, HAT MAN ES BEREITS AM<\/small> T<small>AGE HINGESTELLT, SO IST DIES ERLAUBT, JEDOCH DARF MAN VOM \u00d6L NICHT NUTZNIESSEN, WEIL ES NICHT<\/small> V<small>ORR\u00c4TIGES IST<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. \u1e24isda sagte: Obgleich sie gesagt haben, man d\u00fcrfe einer Henne kein Gef\u00e4\u00df unterlegen, um das Ei aufzufangen, so ist es dennoch erlaubt, dar\u00fcber ein Gef\u00e4\u00df zu st\u00fclpen, damit es nicht zerbrochen werde. Raba sagte: Folgendes ist der Grund R. \u1e24isdas: Er ist der Ansicht, eine Henne pflegt das Ei auf einen M\u00fcllhaufen zu legen, nicht aber pflegt sie das Ei auf einen absch\u00fcssigen Boden<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>zu legen; f\u00fcr das h\u00e4ufigere haben sie eine Schutzma\u00dfnahme gestattet, f\u00fcr das seltenere haben sie keine Schutzma\u00dfnahme gestattet. Abajje wandte gegen ihn ein: Haben sie denn f\u00fcr das seltenere keine Schutzma\u00dfnahme gestattet, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn ihm [am \u0160abbath] auf der Spitze seines Daches ein Fa\u00df mit Unverzehntetem zerbricht, er ein Gef\u00e4\u00df holen und darunter stellen d\u00fcrfe<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Bei neuen Kannen, die oft platzen. Er wandte gegen ihn ein: Man darf [am \u0160abbath] unter eine Lampe ein Gef\u00e4\u00df zum Auffangen der Funken setzen!?<\/p>\n<p>Funken sind ebenfalls h\u00e4ufig. Er wandte gegen ihn ein: Man darf [am \u0160abbath] einen Teller \u00fcber ein Licht st\u00fclpen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-43a\">Blatt 43a<\/h2>\n<p>damit es nicht den Balken erfasse!?<\/p>\n<p>Bei niedrigen H\u00e4usern, bei denen ein Brand h\u00e4ufig ist.<\/p>\n<p>Ebenso darf man einen zusammengebrochenen Balken mit einer Bank oder einem Seitenbrette eines Bettes st\u00fctzen!?<\/p>\n<p>Bei neuen Balken, die h\u00e4ufig zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Man darf am \u0160abbath ein Gef\u00e4\u00df unter die Traufe stellen!?<\/p>\n<p>Bei neuen H\u00e4usern, in denen es oft trieft. R. Joseph sagt: Folgendes ist der Grund R. \u1e24isdas: Weil man das Gef\u00e4\u00df der Benutzbarkeit<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>entzieht. Abajje wandte gegen ihn ein: Wenn ein Fa\u00df mit Unverzehntetem zerbricht, so darf man ein Gef\u00e4\u00df holen und es darunter stellen!? Dieser erwiderte: Das Unverzehntete gilt hinsichtlich des \u0160abbaths als Vorr\u00e4tiges, denn wenn man \u00fcbertreten und es fertig gemacht<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>hat, ist es fertig.<\/p>\n<p>Man darf unter eine Lampe ein Gef\u00e4\u00df zum Auffangen der Funken setzen!? R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351 erwiderte: Funken sind etwas Unwesentliches<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ebenso darf man einen zusammengebrochenen Balken mit einer Bank oder einem Seitenbrette einer Bettstelle st\u00fctzen!?<\/p>\n<p>Wenn man sie ganz lose stellt, und wenn man es will, wieder fortnehmen kann.<\/p>\n<p>Man darf am \u0160abbath ein Gef\u00e4\u00df unter die Traufe stellen!?<\/p>\n<p>Wenn die Traufe verwendbar ist.<\/p>\n<p>Man darf f\u00fcr die K\u00fcchlein einen Korb st\u00fclpen, damit sie auf- und absteigen!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe ihn fortbewegen.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, es sei verboten, ihn fortzubewegen!?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie noch darauf sind.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, es sei verboten, auch wenn sie nicht darauf sind!? R. Abahu erwiderte: Wenn sie schon w\u00e4hrend der ganzen D\u00e4mmerzeit darauf waren; da er schon bei D\u00e4mmerung der Benutzbarkeit entzogen war, bleibt er es auch f\u00fcr den ganzen Tag.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wie man einer Henne kein Gef\u00e4\u00df unterlegen darf, um das Ei aufzufangen, so darf man auch dar\u00fcber kein Gef\u00e4\u00df st\u00fclpen, damit es nicht zerbrochen werde. Er ist demnach der Ansicht, da\u00df man [am \u0160abbath], nur f\u00fcr eine Sache, die man am \u0160abbath verwenden darf, fortbewegen d\u00fcrfe. Man richtete gegen ihn all jene Einwendungen, und er erwiderte: Wenn man den Platz braucht<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf ein Ei, einerlei, ob am \u0160abbath oder am Feste gelegt, nicht fortbewegen, um damit ein Gef\u00e4\u00df zu bedecken oder den Fu\u00df einer Bettstelle zu st\u00fctzen; wohl aber darf man darauf ein Gef\u00e4\u00df st\u00fclpen, damit es nicht zerbrochen werde!?<\/p>\n<p>Hier ebenfalls in dem Falle, wenn man den Platz braucht.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath Matten \u00fcber Steine<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> ausbreiten!?<\/p>\n<p>Wenn die Steine kantig sind, so da\u00df sie f\u00fcr den Abortverwendbar sind.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath Matten \u00fcber Ziegelsteine ausbreiten!?<\/p>\n<p>Wenn sie von einem Bau zur\u00fcckgeblieben und als Lehnst\u00fctze verwendbar sind.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath eine Matte \u00fcber einen Bienenschwarm ausbreiten, bei Sonnenschein wegen der Sonne, beim Regen wegen des Regens, nur darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn Honig darin ist. R. U\u0351qaba aus Me\u0161an sprach zu R. A\u0161i: Allerdings im Sommer, wo Honig vorhanden ist, wie aber ist dies<\/p>\n<h2 id=\"blatt-43b\">Blatt 43b<\/h2>\n<p>bez\u00fcglich der Regenzeit zu erkl\u00e4ren, wo kein Honig vorhanden ist!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf die zwei Honigwaben<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Diese sind ja Abgesondertes<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn man damit<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>gerechnet hat.<\/p>\n<p>Weshalb lehrt er demnach, wenn es verboten ist, falls man damit nicht gerechnet hat, im Schlu\u00dfsatze: nur darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen, er sollte doch beim selben Falle einen Unterschied lehren: diese Worte gelten nur in dem Falle, wenn man damit gerechnet hat, wenn man aber damit nicht gerechnet hat, ist es verboten!?<\/p>\n<p>Folgendes lehrt er uns: selbst wenn man damit gerechnet hat, darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht: wenn nach R. \u0160imo\u0351n, so h\u00e4lt er ja nichts vom Abgesonderten, und wenn nach R. Jehuda, so nutzt es ja nicht, da\u00df man [das Einfangen] nicht beabsichtigt, er ist ja der Ansicht, auch die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nach R. Jehuda, und [die Worte] \u00bbnicht beabsichtigen [die Bienen] einzufangen\u00ab sind zu verstehen, man verfahre nicht wie mit einem Fangnetze; man lasse Spielraum, damit sie nicht gefangen bleiben. R. A\u0161i erwiderte: Lehrt er denn etwa: im Sommer, beziehungsweise: in der Regenzeit? Es hei\u00dft vielmehr: bei Sonnenschein wegen der Sonne und bei Regen wegen des Regens; dies kommt in den Tagen des Nisan und des Tisri vor, wo Sonne, K\u00e4lte und Regen vorkommen und Honig vorhanden ist.<\/p>\n<p>R. \u0160e\u0161eth sprach zu ihnen: Gehet und saget R. Ji\u00e7\u1e25aq: L\u00e4ngst hat R. Hona in Babylonien deine Lehre<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>er\u00f6rtert. R. Hona sagte n\u00e4mlich: Man darf f\u00fcr einen Toten einen Schutzbehang wegen des Lebenden machen, nicht aber darf man f\u00fcr einen Toten einen Schutzbehang wegen des Toten machen.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich dies?<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda sagte, ebenso lehrte \u0160ila Mari: Wenn ein Toter in der Sonne<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>liegt, so kommen zwei Leute und setzen sich an beiden Seiten desselben, und sobald ihnen unten hei\u00df wird, hole der eine ein Ruhebett und setze sich darauf, und ebenso hole der andere ein Ruhebett und setze sich darauf; wird ihnen oben hei\u00df, so holen sie eine Matte und breiten sie \u00fcber sich aus. Sodann stelle der eine das Ruhebett<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>auf und gehe fort, und ebenso stelle der andere das Ruhebett auf und gehe fort. Der Schutzbehang entsteht dann von selbst.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn ein Toter in der Sonne liegt, so lege man ihn, wie R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls sagt, von Bett zu Bett<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>; R. \u1e24enana b. \u0160elemja sagt im Namen Rabhs, man lege auf ihn einen Laib Brot oder ein Kind, sodann darf man ihn forttragen. Wenn ein Laib Brot oder ein Kind vorhanden ist, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt ist, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn ein solches nicht vorhanden ist: einer ist der Ansicht, die umst\u00e4ndliche Fortbewegung hei\u00dfe eine Fortbewegung, und der andere ist der Ansicht, die umst\u00e4ndliche Fortbewegung hei\u00dfe nicht Fortbewegung. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df sie denselben Streit f\u00fchren, wie die folgenden Tanna\u00edm: Man darf keinen Toten vor einer Feuersbrunst retten. R. Jehuda b. Laqi\u0161 sagte: Ich h\u00f6rte, da\u00df man einen Toten vor einer Feuersbrunst retten darf. In welchem Falle: ist ein Laib Brot oder ein Kind vorhanden, was ist demnach der Grund des ersten Tanna, und ist ein solches nicht vorhanden, was ist der Grund des R. Jehuda b. Laqi\u0161? Wahrscheinlich streiten sie \u00fcber die umst\u00e4ndliche Fortbewegung: einer ist der Ansicht, die umst\u00e4ndliche Fortbewegung hei\u00dfe eine Fortbewegung, und der andere ist der Ansicht, die umst\u00e4ndliche Fortbewegung hei\u00dfe keine Fortbewegung.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, die umst\u00e4ndliche Fortbewegung hei\u00dfe eine Fortbewegung, und folgendes ist der Grund des R. Jehuda b. Laqi\u0161: da ein Mensch um seinen Toten in Aufregung<\/p>\n<h2 id=\"blatt-44a\">Blatt 44a<\/h2>\n<p>ist, k\u00f6nnte er, wenn man ihm dies nicht erlaubt, [das Feuer] l\u00f6schen. R. Jehuda b. \u0160ila sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Halakha ist bez\u00fcglich eines Toten wie R. Jehuda b. Laqi\u0161.<\/p>\n<p>J<small>EDOCH DARF MAN VOM<\/small> \u00d6<small>L NICHTS NUTZNIESSEN, WEIL ES NICHT<\/small> V<small>ORR\u00c4TIGES IST<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Das in der Lampe oder im Teller zur\u00fcckbleibende \u00d6l ist verboten; R. \u0160imo\u0351n erlaubt es.<\/p>\n<p><sup>vi,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF EINE NEUE<\/small> L<small>AMPE FORTBEWEGEN, NICHT ABER EINE GEBRAUCHTE<\/small><a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>; R. \u0160imo\u0351n<small> SAGT, MAN D\u00dcRFE JEDE<\/small> L<small>AMPE FORTBEWEGEN, NUR NICHT EINE<\/small> L<small>AMPE, DIE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH BRENNT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Man darf eine neue Lampe fortbewegen, nicht aber eine gebrauchte<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Me\u00edr sagt, man d\u00fcrfe jede Lampe fortbewegen, nur nicht eine Lampe, die am \u0160abbath gebrannt hat. R. \u0160imo\u0351n sagt, nur nicht eine Lampe, die am \u0160abbath brennt, und wenn sie erlischt, d\u00fcrfe man sie fortbewegen. Ein Trinkgef\u00e4\u00df aber, einen Teller oder eine Glasleuchte<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>darf man nicht von ihrer Stelle r\u00fchren. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe [das \u00d6l] einer erloschenen Lampe oder das herabtriefende \u00d6l einer sogar brennenden Lampe gebrauchen. Abajje sagte: R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n ist in einer Beziehung der Ansicht seines Vaters, und in einer Beziehung streitet er gegen ihn. Er ist in einer Beziehung der Ansicht seines Vaters, indem er vom Abgesonderten nichts h\u00e4lt; und er streitet in einer Beziehung gegen ihn, denn sein Vater ist der Ansicht, nur wenn sie erloschen ist, nicht aber, wenn sie nicht erloschen ist, er aber ist der Ansicht, auch wenn sie nicht erloschen ist.<\/p>\n<p>\u00abEin Trinkgef\u00e4\u00df aber, einen Teller oder eine Glasleuchte, darf man nicht von ihrer Stelle r\u00fchren.\u00bb Womit sind diese anders? U\u0351la erwiderte: Der Schlu\u00dfsatz vertritt die Ansicht R. Jehudas. Mar Zu\u1e6dra wandte ein: Wieso hei\u00dft es demnach \u00ababer\u00bb!? Vielmehr, erwiderte Mar Zu\u1e6dra, tats\u00e4chlich die des R. \u0160imo\u0351n, denn R. \u0160imo\u0351n erlaubt es nur bei einem kleinen Lichte, bei dem man damit<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>rechnet, nicht aber bei diesen gro\u00dfen [Gef\u00e4\u00dfen].<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, [das \u00d6l,] das in einer Lampe oder in einem Teller zur\u00fcckbleibt, sei verboten, und nach R. \u0160imo\u0351n erlaubt!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um einen Teller gleich einem Lichte<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>, dort aber um einen Teller gleich einem Trinkgef\u00e4\u00dfe.<\/p>\n<p>R. Zera sagte: [Das Fortbewegen] einer Standlampe, die man am \u0160abbath gebrannt hat, ist nach demjenigen, der es sonst erlaubt, verboten<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>, und nach demjenigen, der es sonst verbietet, erlaubt<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach gibt es nach R. Jehuda ein Abgesondertes wegen Schmierigkeit, nicht aber ein Abgesondertes wegen verbotenen Gebrauches, und [dem widersprechend] wird ja aber gelehrt, R. Jehuda sagt, man d\u00fcrfe jede Metall-lampe<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>fortbewegen, ausgenommen eine Lampe, die man am \u0160abbath gebrannt hat!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: R. Zera sagte: [Das Fortbewegen] einer Standlampe, die man am \u0160abbath gebrannt hat, ist nach aller Ansicht verboten, und die man nicht gebrannt hat, ist nach aller Ansicht erlaubt.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Ein Ruhebett, das man zum [Aufbewahren von] Geld bestimmt hat, darf man nicht fortbewegen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein: Man darf eine neue Lampe fortbewegen, nicht aber eine gebrauchte. Wenn man schon eine Lampe, die dazu bestimmt<\/p>\n<h2 id=\"blatt-44b\">Blatt 44b<\/h2>\n<p>ist, wenn sie nicht brennt, fortbewegen darf, um wieviel mehr ein Ruhebett, das eigentlich nicht dazu bestimmt ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Ein Ruhebett, das man zum [Aufbewahren von] Geld bestimmt hat, darf man, wenn man bereits darauf Geld gelegt hat, nicht fortbewegen, und wenn man darauf noch kein Geld gelegt hat, fortbewegen; das man nicht zum [Aufbewahren von] Geld bestimmt hat, darf man, wenn sich Geld darauf befindet, nicht fortbewegen, und wenn sich kein Geld darauf befindet, f ortbewegen; jedoch nur dann, wenn bei D\u00e4mmerung sich keines darauf befunden<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>hat. U\u0351la sagte: R. Elea\u0351zar wandte ein: Die Walze, die abnehmbar ist, wird nicht als mit diesem<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>vereinigt betrachtet, auch wird sie mit diesem nicht mitgemessen, und sch\u00fctzt nicht mit diesem [vor Verunreinigung] durch Bezeltung einer Leiche; ferner darf man sie am \u0160abbath, wenn sich Geld darauf befindet, nicht r\u00fccken. Wenn sich aber darauf kein Geld befindet, so ist dies erlaubt, auch wenn es sich bei D\u00e4mmerung befunden hat!?<\/p>\n<p>Dies nach R. \u0160imo\u0351n, der vom Abgesonderten nichts h\u00e4lt, w\u00e4hrend Rabh der Ansicht R. Jehudas ist.<\/p>\n<p>Es ist auch einleuchtend,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-45a\">Blatt 45a<\/h2>\n<p>da\u00df Rabh der Ansicht R. Jehudas ist, denn Rabh sagte: Man darf am \u0160abbath<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>eine Lampe auf eine Dattelpalme setzen, nicht aber darf man am Feste<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>eine Lampe auf eine Dattelpalme setzen. Einleuchtend ist es, wenn du sagst, Rabh sei der Ansicht R. Jehudas, da\u00df er zwischen \u0160abbath und Fest unterscheidet, welchen Unterschied aber gibt es zwischen \u0160abbath und Fest, wenn du sagst, er sei der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns!?<\/p>\n<p>Ist Rabh denn der Ansicht R. Jehudas, man fragte ihn ja, ob man wegen der Geber<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>[am \u0160abbath] keine \u1e24anukalampe fortnehmen d\u00fcrfe, und er erlaubte dies!?<\/p>\n<p>Anders ist es in einem Notfalle. So sagte auch Rabh zu R. Kahana und R. A\u0161i, als sie ihn fragten, ob denn die Halakha so sei: R. \u0160imo\u0351n verdient es, da\u00df man sich in einem Notfalle auf ihn st\u00fctze.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 fragte R. Jo\u1e25anan: Wie verh\u00e4lt es sich mit dem Weizen, den man in die Erde als Aussaat, und Eiern, die man unter die Henne [zum Br\u00fcten] gelegt hat<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>: h\u00e4lt R. \u0160imo\u0351n nichts vom Abgesonderten nur dann, wenn man den Gegenstand nicht mit H\u00e4nden weggesondert hat, wenn man ihn aber mit H\u00e4nden weggesondert hat, h\u00e4lt er wohl vom Abgesonderten, oder gibt es hierin keinen Unterschied? Dieser erwiderte: Nach R. \u0160imo\u0351n gibt es nichts Abgesondertes, als das \u00d6l in der Lampe w\u00e4hrend des Brennens, das sowohl bez\u00fcglich des Gebotes<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>als auch bez\u00fcglich des Verbotes abgesondert ist.<\/p>\n<p>H\u00e4lt er denn nichts vom Abgesonderten bez\u00fcglich des Gebotes, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn man [die Festh\u00fctte] vorschriftsm\u00e4\u00dfig \u00fcberdacht, mit Tapeten und gewirkten Teppichen verziert und darin N\u00fcsse, Pfirsiche, Mandeln, Granat\u00e4pfel, Weinreben, \u00c4hrenkr\u00e4nze, Weine, \u00d6le und Mehl ausgeh\u00e4ngt hat, es verboten sei, davon bis zum Ablaufe des letzten Festtages zu genie\u00dfen, und wenn man sich dies vorbehalten hat, alles von seinem Vorbehalte abh\u00e4nge!?<\/p>\n<p>Woher, da\u00df hier die Ansicht R. \u0160imo\u0351ns vertreten ist?<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Joseph lehrte vor R. Jo\u1e25anan: Man darf am Feste kein Holz von einer Laubh\u00fctte nehmen, sondern nur vom daran lehnenden; R. \u0160imo\u0351n erlaubt dies. Sie stimmen hinsichtlich der Festh\u00fctte am Feste \u00fcberein, da\u00df es dann verboten sei, und da\u00df, wenn man es sich vorbehalten hat, alles von seinem Vorbehalte abh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Ich meine: wie beim \u00d6l in der Lampe, das, da es f\u00fcr das Gebot abgesondert wurde, auch bez\u00fcglich des Verbotes abgesondert<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>ist. Ebenso wird gelehrt: R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Nach R. \u0160imo\u0351n gibt es Abgesondertes nur bei dem, was dem \u00d6l einer Lampe w\u00e4hrend des Brennens gleicht, das, da es f\u00fcr das Gebot abgesondert wurde, auch bez\u00fcglich des Verbotes abgesondert ist.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Nach R. \u0160imo\u0351n gibt es Abgesondertes nur bei Trockenfeigen und Rosinen<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Etwa nicht auch bei anderen Dingen, es wird ja gelehrt: Wenn jemand Feigen i\u00dft und [einen Teil] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft und aufs Dach bringt, um daraus Trockenfeigen zu bereiten, oder Weintrauben i\u00dft und [einen Teil] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft und aufs Dacb bringt, um daraus Rosinen zu bereiten, so darf er davon [am Feste] nur dann essen, wenn er sie vorher reserviert hat; dasselbe gilt auch von Pfirsichen, Quitten und allen anderen Arten von Fr\u00fcchten. Nach wessen Ansicht: wenn nach R. Jehuda, so gibt es ja nach ihm Abgesondertes sogar in dem Falle, wenn man es nicht mit den H\u00e4nden weggesondert hat, um wieviel mehr, wenn man es mit H\u00e4nden weggesondert hat; doch wohl nach R. \u0160imo\u0351n!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nach R. Jehuda, dennoch ist dies n\u00f6tig, weil man davon gegessen hat; man k\u00f6nnte glauben, man brauche sie, da man davon gegessen hat, nicht zu reservieren, so lehrt er uns, da\u00df man, da man sie aufs Dach gebracht, nicht mehr an sie gedacht hat.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n, der Sohn Rabbis, fragte Rabbi: Wie ist es nach R. \u0160imo\u0351n<\/p>\n<h2 id=\"blatt-45b\">Blatt 45b<\/h2>\n<p>bei unreifen Feigen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Nach R. \u0160imo\u0351n gibt es Abgesondertes nur bei Trockenfeigen und Rosinen.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn Rabbi nichts vom Abgesonderten, wir haben ja gelernt: Man darf [am Feste] keine Steppentiere tr\u00e4nken und schlachten, wohl aber darf man Haustiere tr\u00e4nken und schlachten. Hierzu wird gelehrt: Steppentiere hei\u00dfen solche, die zur Zeit des Pesa\u1e25festes ausgetrieben und zur Zeit des [ersten] Regenfalles eingetrieben werden; Haustiere hei\u00dfen solche, die zur Weide au\u00dferhalb des Stadtgebietes ausgetrieben werden und zur\u00fcckkommen und innerhalb des Stadtgebietes \u00fcbernachten. Rabbi sagt, diese und jene hei\u00dfen Haustiere, Steppentiere hei\u00dfen solche, die immer auf der Wiese weiden und weder im Sommer noch in der Regenzeit nach einer bewohnten Gegend kommen<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: auch diese gleichen<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>Trokkenfeigen und Rosinen. Wenn du willst, sage ich: er sagte jenes nur nach der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, w\u00e4hrend er selbst nicht dieser Ansicht ist. Wenn du aber willst, sage ich: er sagte dies nach der Ansicht der Rabbanan; nach mir gibt es \u00fcberhaupt kein Abgesondertes, aber auch ihr solltet mir zugeben, da\u00df solche, die zur Zeit des Pesa\u1e25festes ausgetrieben und zur Zeit des [ersten] Regenfalles eingetrieben werden, Haustiere sind, worauf sie erwiderten: nein, solche sind Steppentiere.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Man sagte, da\u00df die Halakha wie R. \u0160imo\u0351n sei.<\/p>\n<p>Aber kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, ein Greis aus Qarva, manche sagen, aus Sarva, fragte ja R. Jo\u1e25anan, ob man am \u0160abbath ein H\u00fchnernest fortbewegen d\u00fcrfe, und dieser erwiderte, es sei nur f\u00fcr die H\u00fchner da!?<\/p>\n<p>Dies gilt von dem Falle, wenn sich ein totes K\u00fcchlein darin befindet.<\/p>\n<p>Allerdings nach Mar b. Amemar, der im Namen Rabas sagte, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei bez\u00fcglich toter Tiere, da\u00df es verboten sei, wie ist dies aber nach Mar dem Sohne R. Josephs zu erkl\u00e4ren, der im Namen Rabas sagte, R. \u0160imo\u0351n streite auch bez\u00fcglich toter Tiere, da\u00df es n\u00e4mlich auch bei diesen erlaubt sei!?<\/p>\n<p>Dies gilt von dem Falle, wenn sich ein Ei<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>darin befindet.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte ja aber, wer vom Abgesonderten h\u00e4lt, halte auch vom Neuentstandenen, und wer vom Abgesonderten nicht h\u00e4lt, halte auch nicht vom Neuentstandenen!?<\/p>\n<p>Wenn sich ein Brutei<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>darin befindet.<\/p>\n<p>Als R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans, die Halakha sei wie R. Jehuda. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n.\u00a0R. Joseph sagte: Deshalb sagte auch Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Man sagte, da\u00df die Halakha wie R. \u0160imo\u0351n sei; man sagte, er selber ist aber nicht dieser Ansicht. Abajje sprach zu R. Joseph: Wu\u00dftest du denn nicht, da\u00df R. Jo\u1e25anan der Ansicht R. Jehudas ist? Als einst R. Abba und R. Asi bei R. Abba aus \u1e24ajfa anwesend waren, fiel eine Lampe auf das Gewand R. Asis, und er nahm sie nicht fort; doch wohl aus dem Grunde, weil R. Asi ein Sch\u00fcler R. Jo\u1e25anans ist und R. Jo\u1e25anan der Ansicht R. Jehudas ist, der vom Abgesonderten h\u00e4lt. Dieser erwiderte: Du sprichst von einer Lampe; anders verh\u00e4lt es sich bei einer Lampe, denn R. A\u1e25a b. \u1e24anina sagte folgendes im Namen R. Asis: Re\u0161 Laqi\u0161 lehrte in \u00c7ajdan, eine Lampe, die man mit einer Hand tragen kann, d\u00fcrfe man fortbewegen, und die man mit beiden H\u00e4nden tragen mu\u00df, d\u00fcrfe man nicht fortbewegen. R. Jo\u1e25anan aber sagt, wir st\u00fctzen uns auf R. \u0160imo\u0351n nur bei einer [kleinen] Lampe, eine Fu\u00dflampe aber darf man, gleichviel, ob man sie mit einer Hand oder mit beiden H\u00e4nden tr\u00e4gt, nicht fortbewegen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Rabba und R. Joseph erkl\u00e4rten beide, weil man f\u00fcr diese einen Platz bestimmt. Abajje sprach zu R. Joseph: Auch f\u00fcr einen Brauthimmel wird ja ein Platz bestimmt, dennoch sagte \u0160emu\u00e9l im Namen R. \u1e24ijas, man d\u00fcrfe einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-46a\">Blatt 46a<\/h2>\n<p>Brauthimmel am \u0160abbath ausspannen und auseinandernehmen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Abba, dies gilt von einer Lampe aus einzelnen Gliedern<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was ist, wenn dem so ist, der Grund des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, da\u00df er es erlaubt!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbGliedern\u00ab ist zu verstehen, wenn sie Kerben hat, wodurch sie wie aus Gliedern [bestehend] aussieht. Mithin darf man [eine Fu\u00dflampe] aus Gliedern, ob gro\u00df oder klein, nicht fortbewegen, ebensowenig eine gro\u00dfe mit Kerben mit R\u00fccksicht auf eine gro\u00dfe aus Gliedern; ihr Streit besteht nur \u00fcber eine kleine mit Kerben: einer ist der Ansicht, man habe es auch bei dieser verboten, und der andere ist der Ansicht, man habe es bei dieser nicht verboten.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, er sagte ja, die Halakha sei, wie die anonyme<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> Mi\u0161na, und eine solche lehrt ja folgendes: Die Walze, die abnehmbar ist, wird nicht als mit diesem<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>vereinigt betrachtet, auch wird sie mit diesem nicht mitgemessen und sch\u00fctzt nicht mit diesem [vor Verunreinigung] durch Bezeltung einer Leiche; ferner darf man sie am \u0160abbath, wenn sich Geld darauf befindet, nicht r\u00fccken. Wenn sich aber darauf kein Geld befindet, so ist dies erlaubt, auch wenn es sich bei D\u00e4mmerung darauf befunden hat!? R. Zera erwiderte: Um nicht den Worten R. Jo\u1e25anans zu widersprechen, wird unsere Mi\u0161na [zu erkl\u00e4ren] sein: wenn w\u00e4hrend der ganzen D\u00e4mmerung darauf kein Geld vorhanden war<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi erz\u00e4hlte: Einst kam Rabbi nach Diosaphra und entschied da bez\u00fcglich einer Fu\u00dflampe, wie R. \u0160imo\u0351n bei der Lampe. Sie fragten: Entschied er bez\u00fcglich einer Fu\u00dflampe, wie R. \u0160imo\u0351n bei einer [kleinen] Lampe, da\u00df es erlaubt sei, oder entschied er bez\u00fcglich einer Fu\u00dflampe, da\u00df es verboten sei, und bez\u00fcglich einer [kleinen] Lampe, wie R. \u0160imo\u0351n, da\u00df es erlaubt sei?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Malkija kehrte einst bei R. \u0160imlaj ein und trug da ein Licht um, da war R. \u0160imlaj dar\u00fcber unwillig. R. Jose der Galil\u00e4er kehrte einst in die Ortschaft R. Joses, des Sohnes R. \u1e24aninas, ein und trug da ein Licht um; da war R. Jose, Sohn des R. \u1e24anina, dar\u00fcber unwillig. R. Abahu pflegte, wenn er in die Ortschaft des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi kam, ein Licht umzutragen, und wenn er in die Ortschaft R. Jo\u1e25anans kam, kein Licht umzutragen.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: war er der Ansicht R. Jehudas, so sollte er nach R. Jehuda verfahren, und war er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, so sollte er nach R. \u0160imo\u0351n verfahren!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, jedoch unterlie\u00df er es wegen der Ehrung R. Jo\u1e25anans<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Eine \u00d6llampe darf man<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>fortbewegen, eine Naphtalampe darf man nicht fortbewegen. Rabba und R. Joseph sagen beide, auch eine Naphtalampe d\u00fcrfe man fortbewegen, da sie zum Zudecken eines Gef\u00e4\u00dfes verwendbar ist.<\/p>\n<p>R. Ivja kehrte einst bei Raba ein, und w\u00e4hrend seine F\u00fc\u00dfe noch mit Kot beschmutzt waren, setzte er sich vor Raba aufs Bett. Raba nahm ihm dies \u00fcbel, und da er ihn<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>qu\u00e4len wollte, sprach er zu ihm: Aus welchem Grunde lehren Rabba und R. Joseph beide, da\u00df man auch eine Naphtalampe fortbewegen darf? Dieser erwiderte: Weil sie zum Zudekken eines Gef\u00e4\u00dfes verwendbar ist.<\/p>\n<p>Demnach sollte man jede Scherbe auf dem Hofe fortbewegen d\u00fcrfen, weil sie zum Zudecken eines Gef\u00e4\u00dfes verwendbar ist!? Dieser erwiderte: Jene tr\u00e4gt den Charakter eines Ger\u00e4tes, diese tragen nicht den Charakter eines Ger\u00e4tes. Es wird ja auch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-46b\">Blatt 46b<\/h2>\n<p>gelehrt: Armb\u00e4nder, Nasenringe und Ringe gleichen<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>allen anderen Ger\u00e4ten, die man im Hofe fortbewegen darf. Hierzu sagte U\u0351la: Aus dem Grunde, weil sie den Charakter eines Ger\u00e4tes tragen. Ebenso auch hierbei, weil sie den Charakter eines Ger\u00e4tes tr\u00e4gt. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Gepriesen sei der Allbarmherzige, da\u00df Raba den R. Ivja nicht besch\u00e4mt hat.<\/p>\n<p>Abajje wies Rabba auf einen Widerspruch hin. Es wird gelehrt, das \u00d6l, das in der Lampe oder in der Sch\u00fcssel zur\u00fcckbleibt, sei verboten, und R. \u0160imo\u0351n erlaube es; demnach h\u00e4lt R. \u0160imo\u0351n nichts vom Abgesonderten, und dem widersprechend lehrt R. \u0160imo\u0351n, da\u00df, wenn der Fehler<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> nicht bereits am Vortage des Festes kenntlich war, es nicht Vorr\u00e4tiges hei\u00dfe!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich. Allerdings kann jemand sitzen und warten, da\u00df die Lampe ausgehe, aber kann etwa jemand sitzen und warten, da\u00df [das Tier] einen Fehler bekomme? Man denkt ja: wer wei\u00df, ob es einen Fehler bekommen wird; und wenn du auch annimmst, es werde einen Fehler bekommen, wer wei\u00df, ob es ein bleibender Fehler sein wird; und wenn du auch annimmst, es werde einen bleibenden Fehler bekommen, wer wei\u00df, ob ein Sachverst\u00e4ndiger<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>zu haben sein wird? Rami b. \u1e24ama wandte ein: Man darf am \u0160abbath Gel\u00fcbde<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>aufheben<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>, wenn der \u0160abbath dies erheischt<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>. Weshalb denn, man sollte auch hierbei sagen: wer konnte [vorher] wissen, da\u00df der Ehemann einschreiten<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>wird!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es nach R. Pin\u1e25as im Namen Rabas zu erkl\u00e4ren, denn R. Pin\u1e25as sagte im Namen Rabas: Jede Gelobende gelobt im Sinne ihres Ehemannes.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath, wenn der \u0160abbath dies erheischt, um die Aufl\u00f6sung von Gel\u00fcbden nachsuchen<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>. Weshalb denn, man sollte ja sagen: wer konnte [vorher] wissen, ob ein Gelehrter zu haben sein wird!?<\/p>\n<p>Hierbei k\u00f6nnen es, wenn kein Gelehrter zu haben ist, auch drei Laien tun, dort aber wei\u00df man nicht, ob ein Sachverst\u00e4ndiger zu haben sein wird. Abajje wies R. Joseph auf einen Widerspruch hin. Kann R. \u0160imo\u0351n denn gesagt haben, wenn sie erlischt, d\u00fcrfe man sie fortbewegen, nur wenn sie erlischt, nicht aber, wenn sie nicht erlischt, und zwar aus dem Grunde, weil sie, w\u00e4hrend er sie h\u00e4lt, erl\u00f6schen kann, wir wissen ja von R. \u0160imo\u0351n, da\u00df er der Ansicht ist, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei erlaubt!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe [am \u0160abbath] ein Bett, einen Stuhl oder eine Bank r\u00fccken, nur darf man absichtlich keine Schramme machen.<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn die T\u00e4tigkeit bei Absicht ein biblisches Verbot sein w\u00fcrde, verbietet sie R. \u0160imo\u0351n ohne Absicht rabbanitisch, und in dem Falle, wenn sie bei Absicht ein rabbanitisches Verbot sein w\u00fcrde, erlaubt R. \u0160imo\u0351n absichtslos von vornherein. Raba wandte ein, Kleiderh\u00e4ndler d\u00fcrfen [Mischgewebe] wie gew\u00f6hnlich verkaufen, jedoch nicht beabsichtigen, sich bei Sonnenschein gegen die Sonne oder im Regen gegen den Regen [zu sch\u00fctzen]. Die Strengfrommen pflegen sie r\u00fcckw\u00e4rts auf einen Stab \u00fcber den R\u00fccken zu legen. Hierbei ist ja das Tragen bei Absicht ein biblisches Verbot, dennoch erlaubt es R. \u0160imo\u0351n absichtslos von vornherein!? Vielmehr, sagte Raba, lasse man Lampe, \u00d6l und Docht, da sie Untersatz<\/p>\n<h2 id=\"blatt-47a\">Blatt 47a<\/h2>\n<p>f\u00fcr eine verbotene Sache<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>sind.<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans im Namen R. \u1e24aninas im Namen des R. Romanus: Mir erlaubte Rabbi, eine R\u00e4ucherpfanne samt der Asche fortzubewegen. Da sprach R. Zera zu R. Asi: Kann R. Jo\u1e25anan denn dies gesagt haben, wir haben ja gelernt: Man d\u00fcrfe sein Kind mit einem Steine in der Hand tragen oder einen Korb und ein Stein darin, und hierzu sagte Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans, dies gelte von einem Korbe voll Fr\u00fcchte. Nur wenn Fr\u00fcchte darin sind, nicht aber, wenn keine Fr\u00fcchte darin sind!? Eine Weile war er best\u00fcrzt, dann erwiderte er: Hier ebenfalls, wenn [in der R\u00e4ucherpfanne] Weihrauchst\u00fcckchen sich befinden. Abajje wandte ein: Hatten denn die Weihrauchst\u00fcckchen im Hause Rabbis einen Wert!? Wolltest du erwidern, weil sie f\u00fcr Arme einen Wert haben, so haben wir ja gelernt, Kleidungsst\u00fccke der Armen f\u00fcr Arme<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>und Kleidungsst\u00fccke der Reichen f\u00fcr Reiche, nicht aber die der Armen f\u00fcr Reiche!? Vielmehr, sagte Abajje, wie dies bei einem Kotbecken<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>der Fall ist. Raba sprach: Dagegen ist zweierlei einzuwenden; erstens ist ein Kotbecken ekelhaft, w\u00e4hrend diese nicht ekelhaft ist, und zweitens ist das Kotbecken offen, w\u00e4hrend diese zugedeckt ist. Vielmehr, sagte Raba, als wir bei R. Na\u1e25man waren, pflegten wir die Kohlenpfanne der Asche wegen fortzubewegen, obgleich Bruchst\u00fccke von Holzgef\u00e4\u00dfen darin waren. Man wandte ein: Sie stimmen darin \u00fcberein, da\u00df man [eine Lampe] nicht fortbewegen darf, wenn sich darin Dochtfetzen befinden. Abajje erwiderte: Dies wurde f\u00fcr Galil\u00e4a gelehrt<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Levi b. \u0160emu\u00e9l traf R. Abba und R. Hona b. \u1e24ija vor der T\u00fcr R. Honas stehen und fragte sie: Darf man am \u0160abbath ein Weberbett<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>zusam-menstellen? Diese erwiderten: Man darf dies. Als er hierauf zu R. Jehuda kam, sprach dieser: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, wer ein Weberbett am \u0160abbath aufstellt, sei ein S\u00fcndopfer schuldig. Man wandte ein: Wer einen Arm in einen Kandelaber einsetzt, ist ein S\u00fcndopfer schuldig; eine [Pinsel]stange der Kalkanstreicher darf man nicht zusammensetzen, hat man sie zusammengesetzt, so ist man frei, jedoch ist es von vornherein verboten. R. Simaj sagte: Wer ein gebogenes Blashorn [zusammensetzt], ist schuldig, wer ein einfaches Blashorn [zusammensetzt], ist frei!?<\/p>\n<p>Jene sind der Ansicht des Tanna der folgenden Lehre: Bettunters\u00e4tze, Bettf\u00fc\u00dfe oder Zielt\u00e4felchen<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>darf man nicht einsetzen, hat<\/p>\n<h2 id=\"blatt-47b\">Blatt 47b<\/h2>\n<p>man sie eingesetzt, so ist man frei, jedoch ist es von vornherein verboten; man darf sie nicht befestigen, hat man sie befestigt, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, ist es lose, so ist es erlaubt. Im Hause R. \u1e24amas hatten sie ein Klappbett<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>, und als sie es einst am Feste aufstellten, sprach einer der J\u00fcnger zu Raba: Du denkst wohl, weil dies ein indirektes Bauen ist; zugegeben, da\u00df dies kein biblisches Verbot ist, aber immerhin ist dies ja ein rabbanitisches Verbot! Dieser erwiderte: Ich bin der Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, welcher sagt, ist es lose, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p><sup>vi,3<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF UNTER DIE<\/small> L<small>AMPE EIN<\/small> G<small>EF\u00c4SS ZUM<\/small> A<small>UFFANGEN DER<\/small> F<small>UNKEN SETZEN, JEDOCH DARF MAN DARIN KEIN<\/small> W<small>ASSER TUN, WEIL MAN DANN LISCHT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Man entzieht doch aber das Gef\u00e4\u00df der Benutzbarkeit!? R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Funken sind bedeutungslos.<\/p>\n<p>J<small>EDOCH DARF MAN DARIN KEIN<\/small> W<small>ASSER TUN, WEIL MAN DANN LISCHT<\/small>. Es w\u00e4re also anzunehmen, da\u00df eine anonyme Mi\u0161na die Ansicht R. Joses vertritt, welcher sagt, was ein L\u00f6schen verursachen kann, sei verboten.<\/p>\n<p>Glaubst du, allerdings sagt R. Jose es vom \u0160abbath, sagt er es etwa vom Vorabend des \u0160abbaths!? Wolltest du sagen, hier ebenfalls am \u0160abbath, so wird ja gelehrt: Man darf am \u0160abbath ein Gef\u00e4\u00df zum Auffangen der Funken unter die Lampe setzen, und um so mehr am Vorabend des \u0160abbaths; jedoch darf man darin kein Wasser tun, selbst am Vorabend des \u0160abbaths, und um so weniger am \u0160abbath, weil man dann lischt. Vielmehr, sagte R. A\u0161i, du kannst auch sagen, da\u00df hier die Ansicht der Rabbanan vertreten ist, denn hierbei ist es anders, weil man dadurch das Erl\u00f6schen beschleunigt<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. I. Anm. 271.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit ihren Ansichten in unserer Mi\u0161na.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Dicht daneben, um es zu w\u00e4rmen.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist eine Handlung; um das Gek\u00f6\u00e7h wieder aufzusetzen, mu\u00df man es vorher fortgenommen haben.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Kohlen nicht weggescharrt werden.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Fleisch durch das viele Kochen einschrumpft.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df zwischen Versehen und Vorsatz zu unterscheiden sei.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Lehre, da\u00df es versehentlich erlaubt sei.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie weiter folgt, wurde sp\u00e4ter bei Vergessen Verbot angeordnet.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Lehre R. \u1e24ijas.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Speise auf dem Herde.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit ihren Ansichten in der Lehre ob. Fol. 37a.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es nur bei warmem Wasser u. nicht bei Speisen erlaubt sei.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist es bei warmem Wasser u. Speisen erlaubt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihm den Genu\u00df der Speise zu verbieten.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>zusammengeschrumpfte<\/em>, wohl durch das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Kochen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Er verbot, dies in Zukunft zu tun.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell, in der gew\u00f6hnlichen Bedeutung Lehrer; R. \u1e24anina, der Vater R. \u1e24amas, war j\u00fcngerer Zeitgenosse Rabbis.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Am folgenden Tage u. nicht nur bei Dunkelheit.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf den Herd.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Erkl\u00e4rung folgt weiter.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ihn mit Trestern oder Holz geheizt hat.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die H\u00e4lfte zum Aufsetzen eines Topfes benutzt werden kann.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>sich rollt<\/em>, wie dies bei gekochten Eiern der Fall ist.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Um es auf diesen backen zu lassen.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Gesalzenes, das in Wasser eingeweicht werden mu\u00df.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach man ein S\u00fcndopfer schuldig ist; ebenso beim Gerinnenlassen eines Eies.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend bei einem Streite zwischen einem einzelnen u. einer Gesamtheit die Halakha nach der Gesamtheit zu entscheiden ist. Ebenso \u00fcberall bei einem derartigen Einwurf.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beispielsweise (im Falle unserer Mi\u0161na) das Tuch am Feuer bezw. an der Sonne gew\u00e4rmt wurde.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beispielsweise (im Falle unserer Mi\u0161na) das Tuch am Feuer bezw. an der Sonne gew\u00e4rmt wurde.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Man wei\u00df nicht, ob die Sache von der Sonne od. vom Feuer gew\u00e4rmt wurde.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Und so eine Grube gr\u00e4bt.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie nicht am Feuer erw\u00e4rmt wurden.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Beginn des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend die Halakha nach der Schule Hillels entschieden wird.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der Unreinheit; ob. Fol. 29a.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch in diesem Streite zwischen RM. u. RS. ist RJ. der Ausschlaggebende.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedes Glied besonders.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>In dieser Fassung wird von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen nicht gesprochen, soda\u00df die obige Erkl\u00e4rung, wie H\u00e4nde u. F\u00fc\u00dfe, hierbei nicht anwendbar ist.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Fol. 22a.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Und war sicherlich nicht am \u0160abbath warm geworden.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man die B\u00e4der nicht entbehren konnte.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>In dieser Lehre wird von \u00dcbertretern gesprochen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Sich zu verbr\u00fchen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nicht zu kochen braucht, sondern mit dem W\u00e4rmen gebrauchsfertig ist.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. <em>wie mit<\/em> od. <em>zur R\u00fcckseite der Hand<\/em>. Im Talmud stehender Ausdruck f\u00fcr eine Handlung, die auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgt. soda\u00df sie wie absichtslos erscheint. Nach R\u0160. ist es auf diese Weise erlaubt.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit hei\u00dfem Wasser aus dem Bassin, damit es sich ein wenig abk\u00fchle.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Halakhische Bemerkungen in der Badestube machen.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste im Bade nicht zu schwitzen (ob. Fol. 40), dennoch geschah dies im Warmbade zu \u1e6ciberjas.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00dcbertretung rabbinischer Verordnungen, die nicht gesetzliche Kraft erlangt haben, wird mit der sogen. Widerspenstigkeitsz\u00fcchtigung (unterschieden von der biblischen Gei\u00dfelung) bestraft.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df nicht einmal das Spritzen von Wasser nach einem anderen Gebiete zu ber\u00fccksichtigen ist.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gilt dann als Gef\u00e4\u00df, und das Schwimmen ist darin erlaubt.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Baden, aus Z\u00fcchtigkeit.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Wein, der durch die Ber\u00fchrung eines Nicht Juden verboten wird.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Um das Glied zu bedecken; dies hat den Anschein, als sch\u00e4me er sich der Beschneidung.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Dabei ist das Bedecken nicht n\u00f6tig, da niemand sie vom Ufer aus sieht.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 27,22.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies sagte er in hebr\u00e4ischer Sprache, das \u00dcbrige in der Volkssprache.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Einatmen des Dampfes bringt Schwei\u00df hervor.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wasser dringt nicht in den K\u00f6rper.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. Antiochischer, sc. Kessel.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00c4hnlich dem M., nur da\u00df der Kohlenbeh\u00e4lter sich unten befindet und dadurch die Hitze besser h\u00e4lt.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein im Herde eingemauerter Kessel.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man kaltes Wasser in ein hei\u00dfes Metallgef\u00e4\u00df gie\u00dft; das H\u00e4rten eines gl\u00fchenden Metallger\u00e4tes in kaltem Wasser gilt als abschlie\u00dfende Arbeit.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem die an sich unn\u00f6tige Arbeit erlaubt ist.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Das L\u00f6schen derselben ist (da es bei dieser kein eigentl. L\u00f6schen gibt) nur nach rabbinischem Gesetze verboten u. daher zur Verh\u00fctung von Sch\u00e4den erlaubt.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ausl\u00f6schen der Kohle ist an sich nicht n\u00f6tig, sondern geschieht nur, um Schaden zu verh\u00fcten; dies w\u00fcrde zBs. einem K\u00f6hler verboten sein.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend die Halakha nach der Schule Hillels zu entscheiden ist.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160.s.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist daher zu bef\u00fcrchten, man k\u00f6nnte darauf treten, nicht aber, da\u00df es schon hervorkommend herabrollt u. zerbricht.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Ebenso wie das frisch gelegte Ei darf man am \u0160abbath kein Unverzehntetes genie\u00dfen, somit sollte auch die Herbeischaffung eines Gef\u00e4\u00dfes verboten sein.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Vorher durfte das Gef\u00e4\u00df benutzt werden, jetzt aber nicht.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Davon den Zehnten entrichtet, um es noch am \u0160. essen zu d\u00fcrfen, obgleich dies verboten ist.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf sie nachher mit dem Gef\u00e4\u00dfe fortnehmen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf Dinge am \u0160. nicht umhertragen, wohl aber des Platzes wegen fortschaffen.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Schutze derselben, obgleich man f\u00fcr sie am \u0160. keine Verwendung hat.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man im Winter als Nahrung f\u00fcr die Bienen zur\u00fcckl\u00e4\u00dft.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie nur f\u00fcr die Bienen bestimmt sind. Eine Sache, die wegen des \u0160.gesetzes, wegen der eigenen Beschaffenheit od. wegen einer Bestimmung am \u0160. nicht verwendet werden kann, gilt als Abgesondertes u. darf auch nicht ber\u00fchrt werden.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Honig am \u0160. zu essen.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man am \u0160. ein Gef\u00e4\u00df fortbewegen darf nur f\u00fcr eine Sache, die verwendbar ist.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>So da\u00df eine schnelle Verwesung zu bef\u00fcrchten ist.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>An welches die Matte befestigt wird.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis zu einem schattigen Orte.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Die schmutzig ist u. daher als Abgesondertes (cf.\u00a0Anm. 78) gilt.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Gro\u00dfe Gef\u00e4\u00dfe, in denen das \u00d6l f\u00fcr eine lange Zeit ausreicht.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es noch am \u0160. ausgehen wird.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Einem kleinen.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie am \u0160. gebrannt hat, ist sie nach R. Me\u00edr, weil gebraucht, als \u00bbAbgesondertes\u00ab zu betrachten.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Da eine solche nicht schmierig ist, so ist deren Fortbewegung nach R. Jehuda, der die Fortbewegung einer gew\u00f6hnlichen Lampe (dh. aus Ton) der Schmierigkeit wegen verbietet, erlaubt.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine solche ist nicht schmierig.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Sonst w\u00fcrde es als \u00bbAbgesondertes\u00ab f\u00fcr den ganzen \u0160. gelten.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Einem Kastenwagen, bez\u00fcglich der Verunreinigungsf\u00e4higkeit; cf.\u00a0ad rem Kel. XVIII, 2.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. am Vorabend, damit sie am \u0160. bezw. F. brenne.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. am Vorabend, damit sie am \u0160. bezw. F. brenne.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>An den parsischen Feiertagen, an denen das Privatfeuer verboten war.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob dieser Weizen, bevor er keimt, bezw. die Eier, als Abgesondertes verboten sind.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Als \u0160abbathlicht.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald die Lampe erlischt, h\u00f6rt das Gebot auf, es gibt kein Abgesondertes mehr, w\u00e4hrend bei der Festh\u00fctte das Gebot die ganzen 8 Tage anh\u00e4lt.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man auf das Dach zum Trocknen gebracht hat; sie sind, bevor sie ganz trocken sind, zum Essen ungeeignet.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man zum Ablagern (bis sie genie\u00dfbar werden) fortgelegt hat.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese jedoch gelten als Abgesondertes.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man sie direkt austreibt.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am \u0160. gelegt wurde; das Neuentstandene darf auch nach R\u0160. nicht fortbewegt werden.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u00fcberhaupt nicht verwendbar ist.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielleicht f\u00e4llt sie auseinander, u. man k\u00f6nnte sie am \u0160. zusammensetzen.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Ansicht, der Rabbi, der Redaktor der Mi\u0161na, sich anschlo\u00df, lehrte er ohne Nennung des Autors, als w\u00e4re sie keine Privatansicht, sondern allgemein anerkannt.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Einem Kastenwagen, bez\u00fcglich der Verunreinigungsf\u00e4higkeit; cf.\u00a0ad rem Kel. XVIII, 2.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte \u00bbwenn sich Geld darauf befindet\u00ab beziehen sich auf die D\u00e4mmerzeit, bei Beginn des \u0160.s.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Der der Ansicht R. Jehudas war.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie nicht brennt.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch schwierige Fragen.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich man sie am \u0160abbath nicht tragen darf; weit. Fol. 59b.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem fehlerhaften Erstgeborenen, das in eine Grube fiel; cf.\u00a0J\u1e6d. 26a.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Untersuchung und Begutachtung des Leibesfehlers.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mann die Gel\u00fcbde seiner Frau; cf.\u00a0Num. Kap. 30.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Talmud unterscheidet zwischen der Aufhebung (<span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e4\u05e8\u05d4<\/span>), wodurch das Gel\u00fcbde als von vornherein ung\u00fcltig erkl\u00e4rt wird, u. der Aufl\u00f6sung (<span dir=\"rtl\">\u05d4\u05ea\u05e8\u05d4<\/span>), wodurch die G\u00fcltigkeit des Gel\u00fcbdes nicht beanstandet, jedoch aufgel\u00f6st wird.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es sich beispielsweise auf den Genu\u00df von Speisen am \u0160. bezieht.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie dies vorher nicht wissen konnte, so gilt die Aufl\u00f6sung als Neuenlstandenes, das als Abgesondertes am \u0160. verboten ist.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Gelehrten.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Flamme, die die Hauptsache ist; dies ist der Grund des Verbotes u. nicht die Vorsorge, man k\u00f6nnte sie ausl\u00f6schen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein minderwertiges St\u00fcckchen Stoff, das nur f\u00fcr Arme verwendbar ist u. nicht f\u00fcr Reiche (weniger als 3 zu 3 Handbreiten), ist nur f\u00fcr Arme verunreinigungsf\u00e4hig u. nicht f\u00fcr Reiche.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man am \u0160. hinaustragen darf.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo Linnen sehr teuer war, und auch Dochtfetzen einen Wert repr\u00e4sentierten.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Transportables, zerlegbares Bett.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr einen Pfeilbogen.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Richt. (wie A\u0351rukh) <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d9\u05dc\u05d9\u05ea\u05d0<\/span> (hebr. <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d8\u05d4<\/span> <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dc<\/span> <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d9\u05dc\u05d4<\/span>) Bett aus Rohr, zum Zusammenklappen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist somit keine Verursachung, sondern ein direktes L\u00f6schen.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 36b 37a 37b 38a 38b 39a 39b 40a 40b 41a 41b 42a 42b 43a 43b 44a 44b 45a 45b 46a 46b 47a 47b Blatt 36b iWENN MAN EINEN HERD MIT STROH ODER STRAUCH GEHEIZT HAT, SO DARF MAN1 DARAUF GEK\u00d6GH SETZEN; WENN MIT TRESTERN ODER HOLZ, SO DARF MAN ES NUR DANN AUFSETZEN, WENN MAN DIE KOHLE WEGGESCHARRT ODER MIT ASCHE BEDECKT HAT. DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, NUR WARMES [WASSER], ABER KEIN GEK\u00d6CH, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, SOWOHL WARMES [WASSER] ALS AUCH GEK\u00d6CH. DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE FORTNEHMEN ABER NICHT WIEDER AUFSETZEN, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN D\u00dcRFE AUCH WIEDER AUFSETZEN. GEMARA. Sie fragten: Ist unter \u00bbdarf man nur dann aufsetzen\u00ab, zu verstehen, man d\u00fcrfe nicht wieder aufsetzen, wohl aber stehen lassen, auch wenn die Kohlen nicht weggescharrt oder mit Asche bedeckt sind, also nach \u1e24ananja, denn es wird gelehrt, \u1e24ananja sagt, was wie die Speise des &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7095","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7095"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7096,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7095\/revisions\/7096"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}