{"id":7098,"date":"2021-02-26T15:03:00","date_gmt":"2021-02-26T13:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7098"},"modified":"2021-02-26T15:03:03","modified_gmt":"2021-02-26T13:03:03","slug":"schabbat-kapitel-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-47b\">47b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-48a\">48a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-48b\">48b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-49a\">49a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-49b\">49b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50a\">50a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-50b\">50b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51a\">51a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-51b\">51b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-47b\">Blatt 47b<\/h2>\n<p><sup>i,1<\/sup> <bold>W<\/bold>ORIN <small>MAN<\/small> [S<small>PEISEN<\/small>]<small> WARMSTELLEN DARF, UND WORIN MAN SIE NICHT WARMSTELLEN DARF<\/small>. M<small>AN DARF NICHT WARMSTELLEN IN<\/small> T<small>RESTER, NICHT IN<\/small> D<small>UNG, NICHT IN<\/small> S<small>ALZ, NICHT IN<\/small> K<small>ALK, NICHT IN<\/small> S<small>AND, OB FEUCHT ODER TROCKEN, NICHT IN<\/small> S<small>TROH, NICHT IN<\/small> T<small>RAUBENSCHALEN, NICHT IN<\/small> W<small>ATTE, NICHT IN<\/small> G<small>R\u00c4SER, WENN SIE FEUCHT SIND, WOHL ABER, WENN SIE TROCKEN SIND<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Wird dies von Oliventrestern gelehrt, in Sesamtrestern aber ist es erlaubt, oder wird dies von Sesamtrestern gelehrt, und um so mehr ist es in Oliventrestern [verboten]?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Zera sagte im Namen von jemandem aus der Schule R. Jannajs: Man darf einen Korb, in dem [Speisen] warmgestellt sind, nicht auf Oliventrestern stellen. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df dies von Oliventrestern gelehrt wird. Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist das Warmstellen auch in Sesamtrester<\/p>\n<h2 id=\"blatt-48a\">Blatt 48a<\/h2>\n<p>verboten, Hitze aufsteigen aber lassen nur Oliventrester, Sesamtrester lassen keine Hitze aufsteigen.<\/p>\n<p>Rabba und R. Zera kehrten beim Exilarchen ein und sahen einen Knecht einen Krug auf die \u00d6ffnung eines Kessels hinstellen; da schrie ihn Rabba an. Darauf sprach R. Zera zu ihm: Womit ist dies anders, als [das Aufstellen] eines Kessels auf einen Kessel<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Dieser erh\u00e4lt nur die [W\u00e4rme], w\u00e4hrend sie hierbei erzeugt wird. Sp\u00e4ter sah er ihn ein Kopftuch \u00fcber die \u00d6ffnung einer Kufe ausbreiten und ein Sch\u00f6pfgef\u00e4\u00df dar\u00fcber legen; da schrie ihn Rabba an. Darauf sprach R. Zera zu ihm: Warum? Dieser erwiderte: Jetzt wirst du sehen. Hierauf sah er, wie jener es ausdr\u00fcckte. Da sprach er: Womit ist dies anders, als ein altes Kleidungsst\u00fcck<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Da achtet man nicht darauf<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, hierbei achtet man darauf.<\/p>\n<p>N<small>ICHT IN<\/small> S<small>TROH<\/small>. R. Ada b. Mathna fragte Abajje: Darf man Watte<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>, darin man [Speisen] warmgestellt hat, am \u0160abbath fortbewegen? Dieser erwiderte: W\u00fcrde jemand denn, weil ihm ein Haufen Stroh fehlt, einen Haufen Watte preisgeben<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df folgendes eine St\u00fctze f\u00fcr ihn ist: Man darf in Wollflocken, in Wollflieden, in Purpurstreifen oder in Watte warmstellen, und man darf sie nicht fortbewegen.<\/p>\n<p>Wenn nur dies, so ist dies nichts, denn er meint es wie folgt: hat man darin nicht warmgestellt, so darf man sie nicht fortbewegen.<\/p>\n<p>Wozu braucht er dies demnach zu lehren?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil sie als Lehnst\u00fctze verwendbar sind, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda erlaubte, am \u0160abbath das Werg zur\u00fcck in das Polster zu stopfen. Da wandte R. \u1e24anan b. \u1e24isda gegen R. \u1e24isda ein: Man darf am \u0160abbath die Hals\u00f6ffnung<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>aufnesteln, nicht aber auftrennen; ferner darf man am Feste keine Watte in das Polster oder in das Kissen tun, geschweige denn am \u0160abbath!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies gilt von neuen, jenes von gebrauchten<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>. Desgleichen wird gelehrt: Man darf am Feste keine Watte in das Polster oder in das Kissen tun, geschweige denn am \u0160abbath; ist sie herausgefallen, so darf man sie am \u0160abbath zur\u00fcck hineintun, um so mehr am Feste.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wer die Hals\u00f6ffnung am \u0160abbath auftrennt, ist ein S\u00fcndopfer schuldig. R. Kahana wandte ein: Welchen Unterschied gibt es denn zwischen diesem und dem Aufspunden eines<\/p>\n<h2 id=\"blatt-48b\">Blatt 48b<\/h2>\n<p>Fasses!? Raba erwiderte: Bei jenem besteht eine Verbindung, bei diesem besteht keine Verbindung<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>. R.Jirmeja wies R. Zera auf einen Widerspruch hin: Wir haben gelernt: Der Heftfaden der W\u00e4scher, (Schl\u00fcsselketten) und die Naht aus Mischgewebe an Kleidungsst\u00fccken<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>gelten als Verbindung bez\u00fcglich der Unreinheit, bis man sie aufzul\u00f6sen begonnen hat. Demnach gelten sie als Verbindung auch au\u00dfer der Zeit des Gebrauches<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, und dem widersprechend wird gelehrt, da\u00df ein Stock, den man als Stiel f\u00fcr eine Axt gebraucht, w\u00e4hrend des Gebrauches als Verbindung bez\u00fcglich der Unreinheit gelte. Nur w\u00e4hrend des Gebrauches, nicht aber au\u00dfer der Zeit des Gebrauches!? Dieser erwiderte: Diesen pflegt man, wenn man ihn nicht mehr gebraucht, zum Holze zu werfen, da aber ist ihm [der Heftfaden] auch nicht zur Zeit des Gebrauches erw\u00fcnscht, denn, wenn [die Kleider] schmutzig werden, reinigt er sie ja wieder. Folgendes lehrten sie in Sura im Namen R. \u1e24isdas, und in Pumbeditha lehrten sie es im Namen R. Kahanas, wie manche sagen, im Namen Rabas: Welcher Tanna lehrte das, was die Rabbanan gesagt haben, da\u00df n\u00e4mlich alles, was an einem Gegenstande befestigt ist, zu diesem geh\u00f6re? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Es ist R. Me\u00edr, denn wir haben gelernt: Der \u00d6lkrughalter, der Gew\u00fcrzhalter und der Lichthalter am Herde werden mit diesem unrein durch Ber\u00fchrung, nicht aber durch die Luft<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> so R. Me\u00edr; nach R. \u0160imo\u0351n sind sie rein.<\/p>\n<p>Allerdings ist R. \u0160imo\u0351n der Ansicht, sie geh\u00f6ren nicht zum Herde, welcher Ansicht ist aber R. Me\u00edr: geh\u00f6ren sie zum Herde, so sollten sie auch durch die Luft unrein werden, und geh\u00f6ren sie nicht zum Herde, so sollten sie auch durch Ber\u00fchrung nicht unrein werden!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich geh\u00f6ren sie nicht zum Herde, nur haben die Rabbanan dies angeordnet.<\/p>\n<p>Wenn die Rabbanan es angeordnet haben, so sollten sie auch durch die Luft unrein werden!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan haben hierbei ein Erkennungszeichen gemacht, damit man ihretwegen nicht Hebe und Geheiligtes verbrenne.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die auseinandernehmbare Federschere und die Hobelklinge werden bez\u00fcglich der Unreinheit als verbunden betrachtet, nicht aber bez\u00fcglich des Besprengens<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: gelten sie als verbunden, so sollten sie es auch bez\u00fcglich des Besprengens sein, und gelten sie nicht als verbunden, so sollten sie es auch bez\u00fcglich der Unreinheit nicht sein!? Raba erwiderte: Nach der Tora gelten sie beim Gebrauche sowohl bez\u00fcglich der Unreinheit als auch bez\u00fcglich des Besprengens als verbunden, und au\u00dfer der Zeit des Gebrauches gelten sie weder bez\u00fcglich der Unreinheit noch bez\u00fcglich des Besprengens als verbunden,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-49a\">Blatt 49a<\/h2>\n<p>nur haben es die Rabbanan bez\u00fcglich der Unreinheit au\u00dfer der Zeit des Gebrauches mit R\u00fccksicht auf die Unreinheit beim Gebrauche, und bez\u00fcglich des Besprengens beim Gebrauche mit R\u00fccksicht auf das Besprengen au\u00dfer der Zeit des Gebrauches angeordnet.<\/p>\n<p>N<small>ICHT IN<\/small> G<small>R\u00c4SERN &amp;C<\/small>. Sie fragten: Feucht von Natur, oder von au\u00dfen her befeuchtet<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Nicht in Stroh, nicht in Traubenschalen, nicht in Watte, nicht in Gr\u00e4ser, wenn sie feucht sind. Erkl\u00e4rlich ist dies, wenn du sagst, von au\u00dfen her befeuchtet, aber gibt es denn, wenn du feucht von Natur sagst, naturfeuchte Watte!?<\/p>\n<p>Aus der zwischen den H\u00fcften gerupften Wolle.<\/p>\n<p>R. O\u0161a\u0351ja lehrte ja, man d\u00fcrfe in ein trockenes Gewand und in trockene Fr\u00fcchte warmstellen, nicht aber in ein feuchtes Gewand oder in feuchte Fr\u00fcchte; gibt es denn ein naturfeuchtes Gewand!?<\/p>\n<p>Aus der zwischen den H\u00fcften gerupften Wolle.<\/p>\n<p><sup>i,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> [S<small>PEISEN<\/small>]<small> IN<\/small> G<small>EW\u00c4NDER, IN<\/small> F<small>R\u00dcCHTE, IN<\/small> T<small>AUBENFEDERN, IN<\/small> H<small>OBELSP\u00c4NE UND IN FEINE<\/small> F<small>LACHSSCH\u00c4BE WARMSTELLEN<\/small>. R. J<small>EHUDA VERBIETET ES IN FEINE UND ERLAUBT ES IN GROBE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jannaj sagte: Die Tephillin ben\u00f6tigten eines reinen K\u00f6rpers, wie Eli\u0161a\u0351, der Fl\u00fcgelmann.<\/p>\n<p>Inwiefern?<\/p>\n<p>Abajje erkl\u00e4rte, da\u00df man mit ihnen keine Bl\u00e4hungen von sich gebe; Raba erkl\u00e4rte, da\u00df man mit ihnen nicht schlafe.<\/p>\n<p>Weshalb nennt man ihn den Fl\u00fcgelmann?<\/p>\n<p>Einst verh\u00e4ngte die ruchlose Regierung Religionsverfolgung \u00fcber Jisra\u00e9l, da\u00df man n\u00e4mlich dem, der Tephillin anlegt, das Gehirn durchbohre; Eli\u0161a\u0351 aber legte sie an und ging auf die Stra\u00dfe. Als ihn einst ein Scherge bemerkte, lief er fort, und dieser lief ihm nach und holte ihn ein. Da nahm er sie von seinem Haupte und hielt sie in der Hand. Dieser fragte ihn: Was hast du da in der Hand? Er erwiderte: Taubenfl\u00fcgel. Hierauf streckte er die Hand aus, und es waren wirklich Taubenfl\u00fcgel. Daher nennt man ihn Eli\u0161a\u0351 den Fl\u00fcgelmann.<\/p>\n<p>Womit sind Taubenfl\u00fcgel anders, als die aller anderen V\u00f6gel?<\/p>\n<p>Weil die Gemeinschaft Jisra\u00e9ls mit einer Taube verglichen wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>wie die Fl\u00fcgel einer Taube, mit Silber bedeckt &amp;c<\/em>. Wie die Fl\u00fcgel die Taube besch\u00fctzen, so besch\u00fctzen Jisra\u00e9l die Gebote.<\/p>\n<p>I<small>N<\/small> H<small>OBELSP\u00c4NE &amp;C<\/small>. Sie fragten: Bezieht sich R. Jehuda auf Hobelsp\u00e4ne oder auf Flachssch\u00e4be?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: R. Jehuda sagt, feine Flachssch\u00e4be gleiche hierin dem Dung. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df er sich auf Flachssch\u00e4be bezieht. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p><sup>ii,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> [S<small>PEISEN<\/small>]<small> IN<\/small> F<small>ELLE WARMSTELLEN, AUCH DARF MAN DIESE FORTBEWEGEN, IN<\/small> W<small>OLLFLOGKEN, JEDOCH DARF MAN DIESE NICHT FORTBEWEGEN<\/small>. W<small>IE MACHE MAN NUN?<\/small> M<small>AN HEBE DEN<\/small> D<small>ECKEL HOCH, SODANN FALLEN SIE HERUNTER<\/small>. R. E<small>LEA\u0351ZAR B<\/small>. A\u0351<small>ZARJA SAGT, MAN NEIGE DEN<\/small> H<small>AUFEN AUF DIE<\/small> S<small>EITE UND NEHME<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>PEISEN<\/small>]<small> HERAUS, DENN WENN MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>PEISEN<\/small>]<small> HERAUSHEBT, KANN ES VORKOMMEN, DASS MAN SIE NICHT WIEDER HINEINSTELLEN<\/small><a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><small>KANN<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE SIE HERAUSNEHMEN UND WIEDER HINEINSTELLEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jonathan b. A\u0351khinaj und R. Jonathan b. Elea\u0351zar, mit ihnen auch R. \u1e24anina b. \u1e24ama, sa\u00dfen beisammen und warfen folgende Frage auf: Wird hier von den Fellen eines Privatmannes gelehrt, die eines Handwerkers aber darf man, da er sie schont<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, nicht fortbewegen, oder wird hier von denen eines Handwerkers gelehrt, und um so mehr gilt dies von denen eines Privatmannes? Da sprach R. Jonathan b. Elea\u0351zar: Es ist anzunehmen, da\u00df hier von denen eines Privatmannes gelehrt wird, ein Handwerker aber schont sie. Hierauf sprach R. \u1e24anina b. \u1e24ama: Folgendes sagte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose: Mein Vater war Lederarbeiter,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-49b\">Blatt 49b<\/h2>\n<p>und er sagte: Holet Felle, wir wollen uns darauf setzen. Man wandte ein: Bretter eines Privatmannes darf man fortbewegen, die eines Handwerkers darf man nicht fortbewegen; hat man aber daran gedacht, auf ihnen den G\u00e4sten Brot zu reichen, so darf man diese und jene fortbewegen!?<\/p>\n<p>Anders sind Bretter, da man sie schont<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Felle darf man, ob gegerbt oder ungegerbt, am \u0160abbath fortbewegen; sie unterscheiden gegerbte nur bez\u00fcglich der Unreinheit. Doch wohl einerlei, ob die eines Privatmannes oder die eines Handwerkers!?<\/p>\n<p>Nein, nur die eines Privatmannes.<\/p>\n<p>Wieso lehrt er, wenn man die eines Handwerkers nicht fortbewegen darf, da\u00df sie nur bez\u00fcglich der Unreinheit gegerbte unterscheiden, er sollte hierin selbst einen Unterschied machen: diese Worte gelten nur von denen eines Privatmannes, nicht aber von denen eines Handwerkers!?<\/p>\n<p>Er lehrt das Ganze von denen eines Privatmannes. Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm: Felle eines Privatmannes darf man fortbewegen, die eines Handwerkers darf man nicht fortbewegen; R. Jose sagt, man d\u00fcrfe diese und jene fortbewegen.<\/p>\n<p>Weiter sa\u00dfen sie und warfen folgende Frage auf: Wem entsprechen die vierzig Hauptarbeiten weniger eine<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, von denen gelehrt wird? Da sprach R. \u1e24anina b. \u1e24ama: Entsprechend den Arbeiten [beim Bau] der Stiftsh\u00fctte. Hierauf sprach R. Jonathan b. Elea\u0351zar: So sagte R. \u0160imo\u0351n, Sohn des R. Jose b. Laqonja: Entsprechend [den W\u00f6rtern] <em>Arbeit, seine Arbeit<\/em> und <em>die Arbeit<\/em>, die vierzig weniger einmal in der Tora vorkommen. R. Joseph fragte: Wird [das Wort <em>Arbeit<\/em> im Verse]:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>und er trat in das Zimmer, seine Arbeit zu verrichten<\/em>, mitgez\u00e4hlt oder nicht? Abajje sprach zu ihm: M\u00f6ge er doch ein Torabuch holen und z\u00e4hlen. Erz\u00e4hlte ja auch Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans, da\u00df sie<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>ihren Platz nicht verlie\u00dfen, bis man ihnen ein Torabuch holte und sie z\u00e4hlten. Dieser erwiderte: Folgendes ist mir fraglich: wird der Vers:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>und die Arbeit war genug<\/em>, mitgez\u00e4hlt und jener Vers ist nach demjenigen, zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, er sei eingetreten, um sein Vorhaben<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>auszuf\u00fchren, oder wird [der Vers:] <em>und er trat in das Zimmer, seine Arbeit zu verrichten<\/em>, mitgez\u00e4hlt und [der Vers:] <em>und die Arbeit war genug<\/em>, ist folgenderma\u00dfen zu erkl\u00e4ren: das Werk war fertig<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit dem, welcher sagt, entsprechend den Arbeiten [beim Bau] der Stiftsh\u00fctte. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man ist nur wegen einer Arbeit schuldig, dergleichen [beim Bau] der Stiftsh\u00fctte ausge\u00fcbt wurde. Jene haben ges\u00e4et, ihr sollt nicht s\u00e4en; jene haben gem\u00e4het, ihr sollt nicht m\u00e4hen; jene haben Bretter vom Boden auf den Wagen gehoben, ihr sollt nicht aus \u00f6ffentlichem Gebiete in Privatgebiet bringen; jene haben die Bretter aus dem Wagen auf den Boden gehoben, ihr sollt nicht aus Privatgebiet in \u00f6ffentliches Gebiet bringen; jene haben aus einem Wagen in den anderen gehoben, ihr sollt nicht aus Privatgebiet in Privatgebiet bringen.<\/p>\n<p>Wenn aus Privatgebiet in Privatgebiet, so hat man ja nichts getan!?<\/p>\n<p>Abajje und Raba sagten beide, nach anderen, R. Ada b. Ahaba: Aus Privatgebiet in Privatgebiet \u00fcber \u00f6ffentliches Gebiet.<\/p>\n<p>I<small>N<\/small> W<small>OLLFLOCKEN; JEDOCH DARF MAN DIESE NICHT FORTBEWEGEN<\/small>. Raba sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man darin nicht warmgestellt hat, hat man aber darin warmgestellt, so darf man sie fortbewegen. Ein Sch\u00fcler des ersten Tages wandte gegen Raba ein: In Wollflocken; jedoch darf man diese nicht fortbewegen. Wie mache man es?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50a\">Blatt 50a<\/h2>\n<p>Man hebe den Deckel hoch, sodann fallen sie herunter<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Raba sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man sie nicht zum Warmstellen bestimmt hat, hat man sie aber zum Warmstellen bestimmt, so darf man sie fortbewegen. Es wurde auch gelehrt: Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Ja\u0351qobs im Namen des R. Asi b. \u0160a\u00fal im Namen Rabbis: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man sie nicht zum Warmstellen bestimmt hat, hat man sie aber zum Warmstellen bestimmt, so darf man sie fortbewegen. Rabina sagte: Dies wurde [von Wollflocken] aus dem Magazine gelehrt. Ebenso wird gelehrt: Wollflocken aus dem Magazine darf man nicht fortbewegen; hat sie der Besitzer zur Benutzung bestimmt, so darf man sie fortbewegen.<\/p>\n<p>Rabba b. Bar \u1e24ana lehrte vor Rabh: Wenn man d\u00fcrre Palmzweige zum Brennen geschnitten hat und sich nachher \u00fcberlegt, sie zum Sitzen zu benutzen, so mu\u00df man sie vorher<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>zusammenbinden; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man brauche sie nicht zusammenzubinden.<\/p>\n<p>Er lehrte es, und er sagte auch, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. Es wird gelehrt: Rabh sagt, man m\u00fcsse sie zusammenbinden, \u0160emu\u00e9l sagt, man denke<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> daran, und R. Asi sagt, man setze sich [vorher] darauf, obgleich man sie nicht zusammenbindet und daran nicht denkt. Allerdings ist Rabh der Ansicht des ersten Tanna, ebenso ist \u0160emu\u00e9l der Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, wessen Ansicht aber ist R. Asi?<\/p>\n<p>Er vertritt die Ansicht des Tanna der folgenden Lehre: Man darf [am \u0160abbath] mit einem Flachs-pflaster<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>oder einem Wollpflaster ausgehen, wenn man es mit \u00d6l bestrichen und mit einer Schnur befestigt hat; hat man es nicht mit \u00d6l bestrichen und mit einer Schnur befestigt, so darf man damit nicht ausgehen; ist man aber damit eine Stunde noch am Tage ausgegangen, so darf man damit ausgehen, auch wenn man es nicht mit \u00d6l bestrichen und mit einer Schnur befestigt hat. R. A\u0161i sagte: Auch wir haben gelernt: Man darf das Stroh auf dem Bette nicht mit der Hand aufsch\u00fctteln, wohl aber mit dem K\u00f6rper; wenn sich da aber Viehfutter befindet, oder ein Polster oder ein Laken sich dar\u00fcber noch am Tage befunden hat, so darf man es auch mit der Hand aufsch\u00fctteln. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Wer ist der Tanna, der gegen R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l streitet?<\/p>\n<p>Es ist R. \u1e24anina b. A\u0351qiba, denn als R. Dimi kam, erz\u00e4hlte er im Namen Zee\u0351ris im Namen R. \u1e24aninas: Einst ging R. \u1e24anina b. A\u0351qiba nach einem Orte und fand da d\u00fcrre Palmzweige, die man als Brennholz geschnitten hatte; da sprach er zu seinen Sch\u00fclern: Gehet und denket daran, da\u00df wir uns morgen darauf setzen wollen. Ich wei\u00df aber nicht, ob es bei einem Gastmahle oder bei einer Trauerfeier war. Da er nun sagte: ob es bei einem Gastmahle oder bei einer Trauerfeier war, so ist dies demnach nur bei einem Gastmahle oder einer Trauerfeier erlaubt, weil man zerstreut ist, sonst aber ist es nur dann erlaubt, wenn man sie zusammengebunden hat, nicht aber, wenn man sie nicht zusammengebunden hat.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Man darf einen Haufen Erde hereinbringen und damit alle seine Bed\u00fcrfnisse<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>verrichten. Mar Zu\u1e6dra trug im Namen Mar Zu\u1e6dra des Gro\u00dfen vor: Dies nur, wenn man daf\u00fcr eine Ecke bestimmt hat. Die Sch\u00fcler sprachen vor R. Papa: Also nach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn die Rabbanan sind ja der Ansicht, da\u00df hierbei eine T\u00e4tigkeit<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>erforderlich sei!? Da sprach R. Papa zu ihnen: Du kannst auch sagen, nach den Rabbanan, denn die Rabbanan sagen, eine T\u00e4tigkeit sei erforderlich nur bei dem, wobei eine solche n\u00f6tig ist, nicht aber bei dem, wobei eine solche nicht n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten: Mit allem darf man [am \u0160abbath] Gef\u00e4\u00dfe putzen, ausgenommen silberne Gef\u00e4\u00dfe mit kretischem Tone. Demnach ist es mit Natron und Sand erlaubt, und [dem widersprechend] wird gelehrt, da\u00df es mit Natron und Sand verboten ist!? Wahrscheinlich besteht ihr Streit in folgendem: einer ist der Ansicht, es sei eine T\u00e4tigkeit erforderlich, und einer ist der Ansicht, es sei keine T\u00e4tigkeit erforderlich.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, eine T\u00e4tigkeit sei nicht erforderlich, dennoch ist dies kein Einwand; eine [Lehre] nach R. Jehuda, welcher sagt, die nicht beabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten, und eine nach R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, die nicht beabsichtigte T\u00e4tigkeit sei erlaubt<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie ist, wo du die Lehre, nach der es erlaubt ist, R. \u0160imo\u0351n addiziert hast, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: man darf aber damit nicht das Haar reinigen. R. \u0160imo\u0351n erlaubt dies ja, denn wir haben<\/p>\n<h2 id=\"blatt-50b\">Blatt 50b<\/h2>\n<p>gelernt, R. \u0160imo\u0351n sagt, der Nazir\u00e4er d\u00fcrfe sich das Haar reinigen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>und schlichten, nicht aber k\u00e4mmen<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das eine und das andere nach R. Jehuda, nur streiten zwei Tanna\u00edm \u00fcber die Ansicht R. Jehudas; nach dem einen Tanna ist R. Jehuda der Ansicht, dies schramme, und nach dem anderen Tanna ist R. Jehuda der Ansicht, dies schramme \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Wie ist, wo du sie R. Jehuda addiziert hast, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe [damit zu reinigen] ist aber erlaubt. Man entfernt ja Haare!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: bei einem Minderj\u00e4hrigen; wenn du willst, sage ich: bei einer Frau; und wenn du willst, sage ich: bei einem Kastraten<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Mit Ziegelstaub ist es erlaubt<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte: Mit Jasmintrestern<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>ist es erlaubt. Raba sagte: Mit Pfefferpulver ist es erlaubt. R. \u0160e\u0161eth sagte: Mit Barada ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Was ist Barada? R. Joseph erwiderte: Ein Drittel Alo\u00eb, ein Drittel Myrte und ein Drittel Veilchen. R. Ne\u1e25emja b. Joseph sagte: Wenn der gr\u00f6\u00dfere Teil nicht aus Alo\u00eb besteht, ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Man fragte R. \u0160e\u0161eth: Darf man am \u0160abbath Oliven aufspalten<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Hat man es denn am Wochentage erlaubt!?<\/p>\n<p>Er ist also der Ansicht [man d\u00fcrfe dies nicht] wegen der Vernichtung von Speisen; demnach w\u00e4re anzunehmen, da\u00df er gegen \u0160emu\u00e9l streitet, denn \u0160emu\u00e9l sagte, man d\u00fcrfe Brot zu jeglichem Behufe verwenden.<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, Brot wird nicht verunstaltet, diese aber werden verunstaltet.<\/p>\n<p>Amemar, Mar Zu\u1e6dra und R. A\u0161i sa\u00dfen beisammen, und man brachte ihnen Barada; Amemar und R. A\u0161i wuschen sich damit, Mar Zu\u1e6dra aber wusch sich nicht. Da sprachen sie zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was R. \u0160e\u0161eth gesagt hat, da\u00df es n\u00e4mlich mit Barada erlaubt sei!? R. Mordekhaj erwiderte ihnen: Der Meister aber nicht; er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe es nicht einmal am Wochentage. Er h\u00e4lt es mit folgender Lehre: Man darf von seinem K\u00f6rper angetrockneten Schmutz oder angetrockneten Eiter abkratzen, wenn sie ihm l\u00e4stig sind, sch\u00f6nheitshalber aber ist dies verboten.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht sind jene?<\/p>\n<p>Der folgenden Lehre: Der Mensch wasche sich t\u00e4glich Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe zu Ehren seines Sch\u00f6pfers, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>alles hat der Herr ihm zu Ehren erschaffen<\/em>.<\/p>\n<p>R. E<small>LEA\u0351ZAR B<\/small>. A\u0351<small>ZARJA SAGT, MAN NEIGE DEN<\/small> H<small>AUFEN AUF DIE<\/small> S<small>EITE UND NEHME<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>PEISE<\/small>]<small> HERAUS, DENN WENN MAN HERAUSHEBT &amp;C<\/small>. R. Abba sagte im Namen des R. \u1e24ija b. A\u0161i im Namen Rabhs: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn die Vertiefung zusammengefallen ist, es verboten sei, sie wieder hinzustellen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Weisen sagen, man d\u00fcrfe sie herausnehmen und wieder hineinstellen. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn die Vertiefung nicht zusammengefallen ist, so ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich; doch wohl, wenn die Vertiefung zusammengefallen ist?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich, wenn sie nicht zusammengefallen ist, hier aber streiten sie, ob dies zu bef\u00fcrchten ist; einer ist der Ansicht, man bef\u00fcrchte, die Vertiefung k\u00f6nnte zusammengefallen sein, und einer ist der Ansicht, man bef\u00fcrchte nicht, die Vertiefung k\u00f6nnte zusammengefallen sein.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Wenn man eine Narzisse<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>hineingesteckt, herausgezogen und wieder hineingesteckt<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>hat, so ist es erlaubt<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, wenn aber nicht, so ist es verboten. \u0160emu\u00e9l sagte: Wenn man ein Messer zwischen die Mauerschichten hineingesteckt, herausgezogen und wieder hineingesteckt hat, so ist es erlaubt, wenn aber nicht, so ist es verboten. Mar Zu\u1e6dra, nach anderen R. A\u0161i, sagte: In ein Rohrb\u00fcschel ist es erlaubt. R. Mordekhaj sprach zu Raba: R. Qa\u1e6dina wandte ein: Wenn jemand R\u00fcben oder Rettich unter einem Weinstocke versteckt<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>hat, so hat er, falls ein Teil der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51a\">Blatt 51a<\/h2>\n<p>Bl\u00e4tter unbedeckt bleibt, kein Bedenken zu tragen wegen Mischsaat, wegen des Siebentjahres und wegen der Zehnte<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>, auch darf man sie am \u0160abbath herausnehmen!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p><sup>ii,2<\/sup> <bold>H<\/bold><small>AT MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>PEISEN<\/small>] <small>W\u00c4HREND DES<\/small> T<small>AGES NICHT ZUGEDECKT, SO DARF MAN DIES NICHT MEHR BEI<\/small> D<small>UNKELHEIT<\/small>. W<small>ENN MAN SIE ZUGEDECKT HAT UND SIE AUFGEDECKT WURDEN, SO DARF MAN SIE WIEDER ZUDECKEN<\/small>. M<small>AN DARF EINEN<\/small> K<small>RUG<\/small><a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><small>F\u00dcLLEN UND IHN UNTER DAS<\/small> P<small>OLSTER ODER UNTER DAS<\/small> K<small>ISSEN<\/small><a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><small>TUN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf [Speisen oder Getr\u00e4nke] kaltstellen. R. Joseph sprach: Was lehrt er uns damit, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe einen Krug f\u00fcllen und ihn unter das Polster oder unter das Kissen tun!? Abajje erwiderte: Vieles l\u00e4\u00dft er uns h\u00f6ren; aus der Mi\u0161na k\u00f6nnte man entnehmen, nur Dinge, die man gew\u00f6hnlich nicht warmstellt, nicht aber Dinge, die man gew\u00f6hnlich warmstellt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen Rabbis: Man darf [Speisen oder Getr\u00e4nke] nicht kaltstellen.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, Rabbi erlaubte [Speisen oder Getr\u00e4nke] kaltzustellen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; eines [lehrte er], bevor er dar\u00fcber von R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose geh\u00f6rt hat, das andere, nachdem er dar\u00fcber von R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose bereits geh\u00f6rt hat. Einst sa\u00df n\u00e4mlich Rabbi und lehrte: Man darf [Speisen oder Getr\u00e4nke] nicht kaltstellen. Da sprach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose vor ihm: Mein Vater erlaubte [Speisen oder Getr\u00e4nke] kaltzustellen. Darauf sprach dieser: Der Greis<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> hat dies entschieden.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Komm und siehe, wie sie sich gegenseitig verehrt haben. Als R. Jose noch am Leben war, pflegte er vor Rabbi gebeugt zu sitzen, denn R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose war ja Amtsnachfolger seiner Vorfahren und pflegte ebenfalls vor Rabbi gebeugt zu sitzen, dennoch sagte dieser: Der Greis hat dies entschieden.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte [am \u0160abbath] zu seinem Diener Daro, da\u00df er ihm etwas kaltstelle. [Ferner auch], da\u00df er ihm Wasser hole, das ein aram\u00e4ischer Koch aufgew\u00e4rmt<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>hat. R. Ami h\u00f6rte dies und mi\u00dfbilligte es. Da sprach R. Joseph: Weshalb mi\u00dfbilligte er es, jener verfuhr ja nach der Ansicht seiner Lehrer; in dem einen Falle nach Rabh und in dem einen Falle nach \u0160emu\u00e9l!? Nach \u0160emu\u00e9l, denn R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, man d\u00fcrfe [Speisen oder Getr\u00e4nke] kaltstellen; nach Rabh, denn R. \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte im Namen Rabhs, was man auch roh i\u00dft, sei nicht, als von Nichtjuden gekocht, verboten.<\/p>\n<p>Er war der Ansicht, bei einem angesehenen Manne sei es anders.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten; Obgleich sie gesagt haben, da\u00df man bei Dunkelheit nichts warmstellen darf in Dinge, die nicht w\u00e4rmen, so ist es dennoch erlaubt, [W\u00e4rme] hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Auf welche Weise? R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte, man nehme das Laken ab und lege eine Decke darauf, oder man nehme die Decke ab und lege ein Laken darauf. Auch sagte R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l: Verboten haben sie nur denselben Kessel [warmzustellen], hat man aber aus einem Kessel in einen anderen umgegossen, so ist es erlaubt. Wie sollte dies ein W\u00e4rmen sein, wo man es dadurch abk\u00fchlt!? Hat man [die Speise] in etwas warmgestellt, das man am \u0160abbath fortbewegen darf, und mit solchem zugedeckt, oder hat man sie in etwas warmgestellt, das man am \u0160abbath nicht fortbewegen darf, und mit etwas zugedeckt, das man fortbewegen darf, so darf man sie nehmen und wieder hinstellen; hat man sie aber in etwas warmgestellt, das man am \u0160abbath nicht fortbewegen darf, und mit solchem zugedeckt, oder hat man sie in etwas warmgestellt, das man am \u0160abbath fortbewegen darf, und mit etwas zugedeckt, das man nicht fortbewegen darf, so darf man sie, wenn sie zum Teil abgedeckt war, nehmen und wieder hinstellen, wenn aber nicht, nicht nehmen und wieder hinstellen. R. Jehuda sagte: Wergsch\u00e4be gleicht diesbez\u00fcglich dem Dung. Man darf einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-51b\">Blatt 51b<\/h2>\n<p>Kessel auf den anderen und einen Topf<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>auf den anderen stellen, nicht aber einen Topf auf einen Kessel oder einen Kessel auf einen Topf. Auch darf man die \u00d6ffnung mit Teig verkleben, aber nicht damit er hei\u00dfer werde, sondern damit [die W\u00e4rme] erhalten bleibe. Wie man nicht Warmes warmstellen darf, so darf man auch Kaltes nicht kaltstellen. Rabbi erlaubte Kaltes kaltzustellen. Man darf am \u0160abbath Schnee oder Hagel nicht zerreiben, damit Wasser abflie\u00dfe, wohl aber darf man sie ohne Bedenken in ein Trinkgef\u00e4\u00df oder in eine Sch\u00fcssel tun.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erlaubt ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Womit man eine Wasserkufe am \u0160. bedeckt, das ebenfalls na\u00df wird.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es Wasser einsaugt; man pre\u00dft es nicht aus.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nur zur Verarbeitung verwendbar u. daher am \u0160. umherzutragen verboten ist.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Man benutzt wohl Watte wie Stroh zum Warmstellen, jedoch verliert sie dadurch nicht ihre Eigenschaft als haupts\u00e4chlicher Gegenstand.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem Hemde, die vom W\u00e4scher zusammengeheftet wird.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Polster neu zu f\u00fcllen, ist verboten, die herausgefallene F\u00fcllung wieder hineinzutun, ist erlaubt.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Spund steckt wohl im Fasse, ist aber nicht mit diesem verbunden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man wegen des Verbotes wieder aufl\u00f6st.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Heftfaden braucht der W\u00e4scher nur beim Waschen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Unreines sich im Innenraume des Herdes befindet, ohne ihn zu ber\u00fchren, so werden jene nicht mit unrein.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines unreinen Gegenstandes mit dem Sprengwasser (cf.\u00a0Bamidbar 19,18); sie m\u00fcssen besonders besprengt werden.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Falle w\u00e4rmt es mehr.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 68,14.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Flocken in die Vertiefung fallen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sie zum sonstigen Gebrauche nicht benutzt, da er sie zum Verkaufe h\u00e4lt.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie werden leichter abgegriffen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am \u0160. strafbar sind; cf.\u00a0Sab. Blatt 73a.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Gn. 39,11.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gelehrten, die \u00fcber eine derartige Frage im Zweifel waren; cf.\u00a0Qid. 30a.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 36,7.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Willen der Frau Po\u1e6diphars zu erf\u00fcllen; cf.\u00a0Sot. 36b.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die Zahl war er nicht im Zweifel, nur wu\u00dfte er nicht, welche von beiden fortzulassen sei.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fortbewegen ist verboten, auch wenn Speisen darin warmgestellt sind.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Beginn des S., um zu bekunden, da\u00df sie zum Sitzen bestimmt sind.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie zum Sitzen zu benutzen.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; nach anderen Per\u00fccke.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Beispielsweise Kot u. Schmutz zudecken.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 25 mut. mut.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Hierbei handelt es sich gar nicht um die Vorbereitung; verboten ist es vielmehr nach der einen Ansicht, weil man dabei schrammt, eine Arbeit, die man nicht beabsichtigt.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Natron oder Sand.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Was einem anderen am \u0160., ist dem Nazir\u00e4er am Wochentage erlaubt.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die keine Barthaare haben.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. das Gesicht zu waschen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Sesamtrester mit Jasminwasser geknetet, sodann getrocknet und zersto\u00dfen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Um die Herbheit zu entfernen.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 16,4.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach A\u0351rukh.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>In einen Topf mit Erde, damit sie sich frisch halte.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. wieder herauszunehmen, um daran zu riechen, weil die Vertiefung bereits vor dem \u0160. eingedr\u00fcckt wurde.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie in der Erde frisch bleiben.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt nicht als Pflanzung.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit kaltem Wasser.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Um es vor Sonne u. W\u00e4rme zu sch\u00fctzen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vater RJ.s, nach dem er sich nun richten wollte.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses gilt nicht als eine von Nichtjuden gekochte Speise.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersterer aus Kupfer, letzterer aus Ton.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 47b 48a 48b 49a 49b 50a 50b 51a 51b Blatt 47b i,1 WORIN MAN [SPEISEN] WARMSTELLEN DARF, UND WORIN MAN SIE NICHT WARMSTELLEN DARF. MAN DARF NICHT WARMSTELLEN IN TRESTER, NICHT IN DUNG, NICHT IN SALZ, NICHT IN KALK, NICHT IN SAND, OB FEUCHT ODER TROCKEN, NICHT IN STROH, NICHT IN TRAUBENSCHALEN, NICHT IN WATTE, NICHT IN GR\u00c4SER, WENN SIE FEUCHT SIND, WOHL ABER, WENN SIE TROCKEN SIND. GEMARA. Sie fragten: Wird dies von Oliventrestern gelehrt, in Sesamtrestern aber ist es erlaubt, oder wird dies von Sesamtrestern gelehrt, und um so mehr ist es in Oliventrestern [verboten]? Komm und h\u00f6re: R. Zera sagte im Namen von jemandem aus der Schule R. Jannajs: Man darf einen Korb, in dem [Speisen] warmgestellt sind, nicht auf Oliventrestern stellen. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df dies von Oliventrestern gelehrt wird. Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist das Warmstellen auch in Sesamtrester Blatt 48a verboten, Hitze aufsteigen aber lassen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7098","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7098"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7098\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7099,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7098\/revisions\/7099"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}