{"id":7112,"date":"2021-03-01T08:58:47","date_gmt":"2021-03-01T06:58:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7112"},"modified":"2021-03-01T08:58:49","modified_gmt":"2021-03-01T06:58:49","slug":"schabbat-kapitel-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-6\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 6"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57a\">57a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-57b\">57b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58a\">58a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-58b\">58b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59a\">59a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-59b\">59b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60a\">60a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-60b\">60b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61a\">61a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61b\">61b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62a\">62a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62b\">62b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63a\">63a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63b\">63b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64a\">64a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64b\">64b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65a\">65a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65b\">65b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66a\">66a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66b\">66b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67a\">67a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67b\">67b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-57a\">Blatt 57a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>OMIT <small>EINE<\/small> F<small>RAU AUSGEHEN DARF, UND WOMIT SIE NICHT AUSGEHEN DARF<\/small>. E<small>INE<\/small> F<small>RAU DARF NICHT MIT WOLLENEN, LINNENEN ODER LEDEHNEN<\/small><\/p>\n<p>S<small>CHNUREN AM<\/small> K<small>OPFE AUSGEHEN; SIE DARF DAMIT KEIN<\/small> R<small>EINIGUNGSBAD NEHMEN, OHNE SIE GEL\u00d6ST ZU HABEN<\/small>. F<small>ERNER NICHT MIT EINEM<\/small> S<small>TIRNSCHMUCKE ODER<\/small> K<small>OPFSCHMUCKE, WENN SIE NICHT ANGEN\u00c4HT SIND; AUF \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET AUCH NICHT MIT EINER<\/small> K<small>OPFBINDE<\/small>. F<small>ERNER NICHT MIT EINER GOLDENEN<\/small> S<small>TADT<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, <small>MIT EINER<\/small> H<small>ALSKETTE, MIT<\/small> R<small>INGEN, MIT EINEM<\/small> F<small>INGERRINGE OHNE<\/small> P<small>ETSCHAFT UND MIT EINER UNGE\u00d6HRTEN<\/small> N<small>ADEL<\/small>. I<small>ST SIE MIT DIESEN AUSGEGANGEN, SO IST SIE KEIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wer spricht hier vom Reinigungsbade? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte im Namen des Rabba b. Abuha: Dies ist eine Begr\u00fcndung: eine Frau darf mit wollenen oder linnenen Haarschn\u00fcren aus dem Grunde nicht ausgehen, weil die Weisen gesagt haben, sie d\u00fcrfe damit, ohne sie gel\u00f6st zu haben, am Wochentage kein Reinigungsbad nehmen. Und da sie damit, ohne sie gel\u00f6st zu haben, am Wochentage kein Reinigungsbad nehmen darf, so darf sie am \u0160abbath damit nicht ausgehen, weil sie, wenn sie ein obligatorisches Reinigungsbad zu nehmen hat, sie l\u00f6sen und vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete tragen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>R. Kahana fragte Rabh: Wie verh\u00e4lt es sich mit geflochtenen Schn\u00fcren<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Du sprichst von geflochtenen; bei geflochtenen haben sie dies nicht angeordnet. Ebenso wird gelehrt: R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Bei allem, was geflochten, haben sie es nicht angeordnet. Manche sagen, R. Hona habe folgendes erz\u00e4hlt: Ich sah, da\u00df meine Schwestern [beim Waschen] darauf nicht achteten<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen dieser Lesart und jener Lesart?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen in dem Falle, wenn diese schmutzig sind. Nach der Lesart, bei allem Geflochtenen haben sie dies nicht angeordnet, sind auch diese Geflochtenes, und nach der Lesart, man achte nicht darauf, achte man darauf wohl, wenn sie schmutzig sind.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Folgendes gilt als Trennung<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>bei einem Menschen: Wollene, linnene oder lederne Schn\u00fcre, die M\u00e4dchen am Kopfe [tragen]; R. Jehuda sagt, aus Wolle und aus Haar gelten sie nicht als Trennung, weil das Wasser durch diese dringt. R. Hona sagte: Dies wurde von allem gelehrt, was M\u00e4dchen am Kopfe [tragen]. R. Joseph wandte ein: Was schlie\u00dft dies aus: wollte man sagen, die Hals [schn\u00fcr], und zwar aus Wolle, so gilt dies ja, wenn Weiches auf Hartem<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> als Trennung gilt, um so mehr von Weichem auf Weichem<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>, und wenn aus Linnen, so gilt dies ja, wenn Hartes<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> auf Hartem eine Trennung bildet, um so mehr von Hartem auf Weichem!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sagte R. Joseph, ist folgendes der Grund R. Honas: eine Frau w\u00fcrgt sich<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> nicht. Abajje wandte gegen ihn ein: M\u00e4dchen d\u00fcrfen mit Schn\u00fcrchen an den Ohren ausgehen, nicht aber mit einem Halsbande am Halse. Weshalb nicht mit einem Halsbande am Halse, wenn du nun sagst, eine Frau w\u00fcrge sich nicht!? Rabina erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-57b\">Blatt 57b<\/h2>\n<p>Hier handelt es sich um ein Pichelband<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, das sich eine Frau fest anschn\u00fcrt, damit sie wohlbeleibt aussehe.<\/p>\n<p>\u00abR. Jehuda sagt, aus Wolle und aus Haar gelten sie nicht als Trennung, weil das Wasser durch diese dringt.\u00bb R. Joseph sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist bez\u00fcglich der h\u00e4renen Schn\u00fcre wie R. Jehuda. Abajje sprach zu ihm: So die Halakha, streitet denn jemand dagegen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>!? Wolltest du sagen, er w\u00fcrde nicht von h\u00e4renen Schn\u00fcren gesprochen haben, falls er nicht vom ersten Tanna bez\u00fcglich solcher geh\u00f6rt h\u00e4tte, so nennt er es vielleicht nur zur Vergleichung: wie ihr mir bez\u00fcglich h\u00e4rener Schn\u00fcre beipflichtet, so solltet ihr mir beipflichten bez\u00fcglich wollener Schn\u00fcre. Es wurde gelehrt: R. Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Weisen pflichten R. Jehuda bei bez\u00fcglich h\u00e4rener Schn\u00fcre. Ebenso wird auch gelehrt: Wollene Schn\u00fcre bilden eine Trennung, h\u00e4rene Schn\u00fcre bilden keine Trennung; R. Jehuda sagt, weder wollene noch h\u00e4rene bilden eine Trennung. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Dies geht auch aus der Mi\u0161na hervor, die lehrt, eine Frau d\u00fcrfe mit h\u00e4renen Schn\u00fcren ausgehen, ob aus eigenem oder fremdem [Haare gefertigt]. Nach wessen Ansicht: wollte man sagen, nach R. Jehuda, so ist es ja auch mit einer wollenen erlaubt; doch wohl nach den Rabbanan. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df sie \u00fcber h\u00e4rene Schn\u00fcre nicht streiten. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>N<small>ICHT MIT EINEM<\/small> S<small>TIRNSCHMUCKE<\/small>. Was ist das f\u00fcr ein Stirnschmuck? R. Joseph erwiderte: Ein Schutzk\u00fcgeichen<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Dieses sollte ja einem Amulett von einem Bew\u00e4hrten gleichen und erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sagte R. Jehuda im Namen Abajjes, ein Stirnband. Desgleichen wird gelehrt: Eine Frau darf mit einem vergoldeten Haarnetze, einem Stirnschmucke, einem [an der Haube] befestigten Kopfschmucke ausgehen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Stirnschmuck und was hei\u00dft Kopfschmuck? R. Abahu erwiderte: Der Stirnschmuck reicht (ihr) von Ohr zu Ohr, der Kopfschmuck reicht bis zu den Wangen. R. Hona sagte: Die Armen fertigen sie aus bunten Gegenst\u00e4nden, die Reichen aus Silber und Gold.<\/p>\n<p>N<small>ICHT MIT EINER<\/small> K<small>OPFBINDE<\/small>. R. Jannaj sagte: Ich wei\u00df nicht, was dies f\u00fcr eine Kopfbinde ist: wird es von einer Sklavenbinde gelehrt, ein wollenes Kopftuch<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>aber ist erlaubt, oder wird es von einem wollenen Kopftuche gelehrt, und um so weniger eine Sklavenbinde? R. Abahu erwiderte: Einleuchtend ist die Ansicht, da\u00df es ein wollenes Kopftuch ist, und ebenso wird auch gelehrt: Eine Frau darf mit einer Kopfbinde oder einem Stemma im Hofe gehen; R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, mit einer Kopfbinde auch auf \u00f6ffentlichem Gebiete. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte eine Regel: Mit dem, was man unter dem Haarnetze tr\u00e4gt, darf man ausgehen, und mit dem, was man \u00fcber dem Haarnetze tr\u00e4gt, darf man nicht ausgehen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Stemma? R. Abahu erwiderte: Ein Kopfband.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr ein Kopfband? Abajje erwiderte im Namen Rabhs: Ein Lockenhalter.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei Dinge sagten sie vom Stemma: bei ihm<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58a\">Blatt 58a<\/h2>\n<p>hat das Gesetz vom Mischgewebe nicht statt, es ist durch Aussatz nicht verunreinigungsf\u00e4hig, und man darf damit [am \u0160abbath] nicht auf \u00f6ffentliches Gebiet gehen. Im Namen R. \u0160imo\u0351ns sagten sie, es werde auch nicht als Brautkranz<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>betrachtet.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l aber sagt, dies werde von einer Sklavenbinde gelehrt.<\/p>\n<p>Kann \u0160emu\u00e9l denn dies gesagt haben, \u0160emu\u00e9l sagte ja, ein Sklave d\u00fcrfe mit einem Siegel am Halse ausgehen, nicht aber mit einem Siegel am Gewande!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn sein Herr es ihm angelegt<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>hat, das andere, wenn er selber es sich angelegt hat.<\/p>\n<p>Warum darf er, wenn demnach die Lehre \u0160emu\u00e9ls von dem Falle gilt, wenn sein Herr es ihm angelegt hat, nicht mit einem Siegel am Gewande ausgehen!?<\/p>\n<p>Vielleicht bricht es ab, und aus Furcht k\u00f6nnte er [das Gewand] zusammenwickeln und auf die Schulter legen. Dies nach R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer am \u0160abbath mit einem zusammengewickelten Gewande auf der Schulter ausgeht, ist ein S\u00fcndopfer schuldig. So sagte auch \u0160emu\u00e9l zu R. \u1e24enana b. \u0160ila: Keiner von den Rabbanan im Hause des Exilarchen darf [am \u0160abbath] mit einem gesiegelten Mantel ausgehen, ausgenommen du, weil man bei dir im Hause des Exilarchen darauf nicht achtet.<\/p>\n<p>Der Text. \u0160emu\u00e9l sagte: Ein Sklave darf mit einem Siegel am Halse ausgehen, nicht aber mit einem Siegel am Gewande. Desgleichen wird gelehrt: Ein Sklave darf mit einem Siegel am Halse ausgehen, nicht aber mit einem Siegel am Gewande. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Ein Sklave darf nicht mit einem Siegel am Halse oder mit einem Siegel am Gewande ausgehen, und beide sind nicht verunreinigungsf\u00e4hig; ferner nicht mit einer Glocke am Halse, wohl aber darf er mit einer Glocke am Gewande ausgehen, und beide sind verunreinigungsf\u00e4hig. Das Vieh darf nicht mit einem Siegel am Halse, nicht mit einem Siegel am Gewande, nicht mit einer Glocke am Gewande und nicht mit einer Glocke am Halse ausgetrieben werden; weder diese noch jene sind verunreinigungsf\u00e4hig. Es w\u00e4re zu erkl\u00e4ren, das eine, wenn sein Herr es ihm angelegt hat, und das andere, wenn er es sich selber angelegt hat.<\/p>\n<p>Nein, beide handeln von dem Falle, wenn sein Herr es ihm angelegt hat, nur handelt das eine von einem aus Metall und das andere von einem aus Lehm<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, Dies nach R. Na\u1e25man, der im Namen des Rabba b. Abuha sagte: Mit dem, worauf sein Herr achtet, darf er nicht ausgehen, und mit dem, worauf sein Herr nicht achtet, darf er wohl ausgehen. Dies ist auch einleuchtend, denn er lehrt: beide sind nicht verunreinigungsf\u00e4hig. Erkl\u00e4rlich ist es, wenn du sagst, dies gelte von einem aus Metall: nur diese sind nicht verunreinigungsf\u00e4hig, wohl aber sind Gef\u00e4\u00dfe daraus verunreinigungsf\u00e4hig; wenn du aber sagst, dies gelte von einem aus Lehm, so w\u00e4ren demnach nur diese nicht verunreinigungsf\u00e4hig, wohl aber Gef\u00e4\u00dfe daraus, w\u00e4hrend doch gelehrt wird, Gef\u00e4\u00dfe aus Stein, Kot oder Erde seien nicht verunreinigungsf\u00e4hig, weder nach der Tora noch nach den Schriftkundigen. Schlie\u00dfe also hieraus, da\u00df es sich hier um eines aus Metall handelt. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ferner nicht mit einer Glocke am Halse, wohl aber darf er mit einer Glocke am Gewande ausgehen. Mit einer Glocke am Halse deshalb nicht, weil sie abrei\u00dfen und er sie zu tragen verleitet werden k\u00f6nnte, demnach ist ja auch bei einer Glocke am Gewande zu ber\u00fccksichtigen, sie k\u00f6nnte abrei\u00dfen und er sie zu tragen verleitet werden!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn sie am Gewande angewebt ist. Dies nach R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, denn R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte, da\u00df man es bei Gewebtem nicht angeordnet hat.<\/p>\n<p>\u00abDas Vieh darf nicht mit einem Siegel am Halse, nicht mit einem Siegel am Gewande, nicht mit einer Glocke am Halse und nicht mit einer Glocke am Gewande ausgetrieben werden; weder diese noch jene sind verunreinigungsf\u00e4hig.\u00bb Ist denn eine Viehglocke nicht verunreinigungsf\u00e4hig, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Eine Viehglocke ist verunreinigungsf\u00e4hig, eine T\u00fcrglocke ist rein; wenn man eine T\u00fcr [glocke] f\u00fcr ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-58b\">Blatt 58b<\/h2>\n<p>Vieh bestimmt hat, so ist sie verunreinigungsf\u00e4hig, wenn man eine Viehle glocke] f\u00fcr eine T\u00fcr bestimmt hat, so ist sie, selbst wenn man sie an die T\u00fcr angebracht und mit N\u00e4geln befestigt hat, verunreinigungsf\u00e4hig. Alle Ger\u00e4te werden n\u00e4mlich mit der blo\u00dfen Bestimmung<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig, von ihrer Unreinheit enthoben werden sie aber nur durch eine t\u00e4tliche \u00c4nderung.<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn [die Glocke] einen Kl\u00f6ppel hat, das andere, wenn sie keinen Kl\u00f6ppel hat.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: ist sie ein Ger\u00e4t, so sollte sie es auch ohne Kl\u00f6ppel sein, ist sie kein Ger\u00e4t, wie sollte der Kl\u00f6ppel sie zu einem solchen machen!?<\/p>\n<p>Freilich, dies nach R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani im Namen R. Jonathans. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jonathans: Woher, da\u00df das, was in einem Metallger\u00e4te einen Ton hervorbringt, verunreinigungsf\u00e4hig sei? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>jede Sache, die Feuer vertr\u00e4gt, sollt ihr in Feuer tun<\/em>, auch Ton[instrumente]<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>m\u00fcssen ins Feuer kommen.\u2013 Wie ist, wo du es auf den Fall bezogen hast, wenn sie keinen Kl\u00f6ppel hat, der Mittelsatz zu erkl\u00e4ren: nicht mit einer Glocke am Halse, wohl aber darf er mit einer Glocke am Gewande ausgehen, und beide sind verunreinigungsf\u00e4hig. Ist sie denn verunreinigungsf\u00e4hig, wenn sie keinen Kl\u00f6ppel hat, dem widersprechend wird ja gelehrt, da\u00df Gl\u00f6ckchen, die man f\u00fcr M\u00f6rser, Wiegen, Toram\u00e4ntelchen oder Kindert\u00fccher anfertigt, verunreinigungsf\u00e4hig seien, wenn sie Kl\u00f6ppel haben, rein, wenn sie keine Kl\u00f6ppel haben, und wenn die Kl\u00f6ppel fortgenommen werden, sie im Zustande der Unreinheit verbleiben!?<\/p>\n<p>Dies nur bei Gl\u00f6ckchen f\u00fcr Kinder, die des Schellens wegen angefertigt werden, solche f\u00fcr Erwachsene aber, die als Schmuck dienen, auch wenn sie keinen Kl\u00f6ppel haben.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Werden die Kl\u00f6ppel fortgenommen, so verbleiben sie im Zustande der Unreinheit. Wof\u00fcr sind sie denn verwendbar? Abajje erwiderte: Weil jeder Laie [einen Kl\u00f6ppel] wieder anbringen kann. Raba wandte ein: Schelle und Kl\u00f6ppel gelten als verbunden<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>!? Wolltest du sagen, er meine es wie folgt: sie gelten, auch wenn sie nicht verbunden sind, als verbunden, so wird ja gelehrt: Die auseinandernehmbare Federschere und die Hobelklinge werden bez\u00fcglich der Unreinheit als verbunden betrachtet, nicht aber bez\u00fcglich des Besprengens<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>. Hierzu sagten wir: Wie du es nimmst: gelten sie als verbunden, so sollten sie es auch bez\u00fcglich des Besprengens sein, und gelten sie nicht als verbunden, so sollten sie es auch bez\u00fcglich der Unreinheit nicht sein!? Und Rabba erwiderte: Nach der Tora gelten sie beim Gebrauche sowohl bez\u00fcglich der Unreinheit als auch bez\u00fcglich des Besprengens als verbunden, und au\u00dfer der Zeit des Gebrauches weder bez\u00fcglich der Unreinheit noch bez\u00fcglich des Besprengens als verbunden, nur haben sie es bez\u00fcglich der Unreinheit au\u00dfer der Zeit des Gebrauches mit R\u00fccksicht auf die Unreinheit beim Gebrauche, und bez\u00fcglich des Besprengens beim Gebrauche mit R\u00fccksicht auf das Besprengen au\u00dfer der Zeit des Gebrauches angeordnet!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59a\">Blatt 59a<\/h2>\n<p>Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, weil man sie an ein Tongef\u00e4\u00df anschlagen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>kann. Auch wurde gelehrt: R. Jose b. R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Weil man sie an ein Tongef\u00e4\u00df anschlagen kann. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Weil man daraus einem Kinde zu trinken geben kann.<\/p>\n<p>Aber ist denn nach R. Jo\u1e25anan nicht die Verwendbarkeit f\u00fcr die urspr\u00fcngliche Bestimmung erforderlich!? Es wird ja gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df, wenn [der Flu\u00dfbehaftete] eine Se\u00e1 oder einen Trikab<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>umgest\u00fclpt und sich darauf gesetzt hat, sie dadurch unrein werden, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>worauf der Flu\u00dfbehaftete sich setzt<\/em>; nur was zum Sitzen bestimmt ist, ausgenommen diese, da man zu ihm sagen kann: Steh auf, wir wollen unsere Arbeit<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>verrichten. R. Elea\u0351zar sagte: Hinsichtlich der Unreinheit durch Auftreten<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>gilt die Aufforderung zum Aufstehen, um die Arbeit zu verrichten, und hinsichtlich der Unreinheit des Leichenunreinen gilt nicht die Aufforderung zum Aufstehen, um die Arbeit zu verrichten. R. Jo\u1e25anan sagte: Auch hinsichtlich der Unreinheit des Leichenunreinen gilt die Aufforderung zum Aufstehen, um die Arbeit zu verrichten.<\/p>\n<p>Wende das erste<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>um.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich, das erste umzuwenden, wende doch das zweite um!?<\/p>\n<p>Wir wissen von R. Jo\u1e25anan, da\u00df nach ihm die Verwendbarkeit f\u00fcr die urspr\u00fcngliche Bestimmung erforderlich ist, denn es wird gelehrt: Der metallene Hufschuh eines Viehs ist verunreinigungsf\u00e4hig. Wof\u00fcr ist er verwendbar? Rabh sagte, man k\u00f6nne im Kriege daraus Wasser trinken; R. \u1e24anina sagte, man k\u00f6nne im Kriege daraus \u00d6l schmieren; und R. Jo\u1e25anan sagte, wenn man vom Schlachtfelde flieht, nimmt man ihn auf die F\u00fc\u00dfe und l\u00e4uft \u00fcber Dornen und Disteln.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen Rabh und R. \u1e24anina?<\/p>\n<p>Wenn er schmutzig ist.<\/p>\n<p>Zwischen R. Jo\u1e25anan und R. \u1e24anina?<\/p>\n<p>Wenn er schwer ist.<\/p>\n<p>N<small>ICHT MIT EINER GOLDENEN<\/small> S<small>TADT<\/small>. Was hei\u00dft eine goldene Stadt? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Ein goldenes Jeru\u0161alem<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-59b\">Blatt 59b<\/h2>\n<p>wie ein solches R. A\u0351qiba seiner Frau gemacht hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Eine Frau darf nicht mit einer goldenen Stadt ausgehen; ist sie ausgegangen, so ist sie ein S\u00fcndopfer schuldig<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, sie d\u00fcrfe damit nicht ausgehen, ist sie aber ausgegangen, sei sie frei; R. Elie\u0351zer sagt, eine Frau d\u00fcrfe von vornherein mit einer goldenen Stadt ausgehen.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr betrachtet sie als Last; die Rabbanan betrachten sie als Schmuck, und sie k\u00f6nnte sie abnehmen und zeigen, und so zum Tragen kommen. R. Elie\u0351zer aber ist der Ansicht, nur eine vornehme Frau tr\u00e4gt eine goldene Stadt, und eine vornehme Frau nimmt sie nicht ab, um sie zu zeigen.<\/p>\n<p>Das Diadem ist<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>nach Rabh verboten und nach \u0160emu\u00e9l erlaubt. Bez\u00fcglich eines aus Metall stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten sei, sie streiten nur \u00fcber eines aus Stoff; einer ist der Ansicht, das aus Metall sei der eigentliche [Schmuck], und einer ist der Ansicht, das aus Stoff sei der eigentliche [Schmuck]. R. A\u0161i lehrte es erleichternd: Bez\u00fcglich eines aus Stoff stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt sei, sie streiten nur \u00fcber eines aus Metall; einer ist der Ansicht, sie k\u00f6nnte es abnehmen und zeigen und so zum Tragen kommen, und einer ist der Ansicht, nur eine vornehme Frau tr\u00e4gt ein Diadem, und eine vornehme Frau nimmt es nicht ab, um es zu zeigen. R. \u0160emu\u00e9l b. Bar \u1e24ana sprach zu R. Joseph: Du hast uns im Namen Rabhs ausdr\u00fccklich gelehrt, ein Diadem sei erlaubt.<\/p>\n<p>Man erz\u00e4hlte Rabh, ein bedeutender und hochgewachsener Mann, der hinkte, sei nach Nehardea\u0351 gekommen und habe vorgetragen, ein Diadem sei erlaubt. Da sprach dieser: Der bedeutende und hochgewachsene Mann ist kein anderer als Levi. Wahrscheinlich ist R. Aphes verschieden, und R. \u1e24anina hat jetzt den Vorsitz; Levi, der nun niemand hat, mit dem er zusammensitzen<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>k\u00f6nnte, ist deshalb hierhergekommen.<\/p>\n<p>Vielleicht aber starb R. \u1e24anina, w\u00e4hrend R. Aphes noch in seinem Amte war, und Levi, der niemand hatte, mit dem er zusammensitzen k\u00f6nnte, kam deshalb her!?<\/p>\n<p>W\u00e4re R. \u1e24anina gestorben, so w\u00fcrde Levi sich R. Aphes unterworfen haben. Ferner war es nicht anzunehmen, da\u00df R. \u1e24anina nicht zur Herrschaft gelangt sein sollte, denn Rabbi sagte bei seinem Hinscheiden, \u1e24anina b. \u1e24ama solle den Vorsitz haben, und von den Gerechten hei\u00dft es: <a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>du befiehlst, und es kommt zustande<\/em>.<\/p>\n<p>Levi trug in Nehardea\u0351 vor: Das Diadem ist erlaubt. Da gingen aus ganz Nehardea\u0351 vierundzwanzig [Personen mit] Diademen aus. Rabba b. Abuha trug in Ma\u1e25oza vor: Das Diadem ist erlaubt. Da gingen aus einem Hofe achtzehn [Personen mit] Diademen aus.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen des R. \u0160e\u0161eth: Der Zierg\u00fcrtel ist erlaubt. Manche sagen, dies beziehe sich auf einen aus Stoff, bez\u00fcglich dessen R. Saphra gesagt hat, dieser gleiche einem vergoldeten Gew\u00e4nde, und manche sagen, dies beziehe sich auf einen aus Metall, bez\u00fcglich dessen R. Saphra gesagt hat, dieser gleiche einem K\u00f6nigsg\u00fcrtel. Rabina sprach zu R. A\u0161i: Wie verh\u00e4lt es sich mit einem Zierg\u00fcrtel \u00fcber einem Leibg\u00fcrtel? Dieser erwiderte: Du sprichst von zwei G\u00fcrteln<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>!? R. A\u0161i sagte: Ein Zeugstreifen ist, wenn er Troddelschn\u00fcre hat, erlaubt, und wenn keine, verboten.<\/p>\n<p align=\"blockquote\">\n<p>N<small>ICHT MIT EINER<\/small> H<small>ALSKETTE<\/small>. Was hei\u00dft Halskette?<\/p>\n<p>Ein Pichelhalter<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>. R<small>INGE<\/small>.<\/p>\n<p>Nasenringe.<\/p>\n<p>N<small>ICHT MIT EINEM<\/small> F<small>INGERRINGE OHNE<\/small> P<small>ETSCHAFT<\/small>. Wenn er aber ein Petschaft hat, so ist sie schuldig, wonach er nicht als Schmuck gilt. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Schmucksachen der Frauen sind verunreinigungsf\u00e4hig. Folgende sind Schmucksachen der Frauen: Halsketten, Ohrringe, Fingerringe, ob mit Petschaft oder ohne Petschaft, und Nasenringe!? R. Zera erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine nach R. Ne\u1e25emja und das andere nach den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Ist [der Ring] aus Metall und das Petschaft aus Koralle, so ist er verunreinigungsf\u00e4hig, ist er aus Koralle und das Petschaft aus Metall, so ist er rein, nach R. Ne\u1e25emja aber verunreinigungsf\u00e4hig. R. Ne\u1e25emja sagte n\u00e4mlich: Bei einem Ringe richte man sich nach dem Petschaft, bei einem<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60a\">Blatt 60a<\/h2>\n<p>Joche nach den Pfl\u00f6cken<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, bei einem Warenst\u00e4nder nach den Armen, bei einer Leiter nach den Sprossen und bei einer Wagschale nach den Ketten. Die Weisen sagen: Alles richtet sich nach dem Gestell. Raba erkl\u00e4rte: Dies<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>wird je nachdem gelehrt: hat er ein Petschaft, so gilt er als Schmuck f\u00fcr M\u00e4nner, hat er kein Petschaft, so gilt er als Schmuck f\u00fcr Frauen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Du weisest auf einen Widerspruch zwischen dem Unreinheitsgesetze und dem \u0160abbathgesetze hin!? Hinsichtlieh der Unreinheit sagt ja der Allbarmherzige:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>jedes gefertigte Ger\u00e4t<\/em>, und dieses ist ein Ger\u00e4t, beim \u0160abbath aber kommt es darauf<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>an, ob es ein Schmuck ist: hat er kein Petschaft, so gilt er als Schmuck, hat er ein Petschaft, so gilt er als Last.<\/p>\n<p>N<small>ICHT MIT EINER UNGE\u00d6HRTEN<\/small> N<small>ADEL<\/small>. Wozu ist sie denn verwendbar? R. Joseph erwiderte: Eine Frau befestigt damit ihr Haar. Abajje sprach zu ihm: Diese sollte doch einem Schenkelbande<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>gleichen, das rein<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>ist, und erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Ada aus Nere\u0161 vor R. Joseph, eine Frau scheitelt damit das Haar.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr aber ist sie am \u0160abbath verwendbar? Raba erwiderte: [Diese Nadel] hat eine goldene Platte am Kopfe; am Alltag scheitelt sie damit das Haar, am \u0160abbath steckt sie sie gegen die Stirn.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>E<\/bold><small>IN<\/small> M<small>ANN DARF NICHT MIT GENAGELTEN<\/small> S<small>ANDALEN<\/small><a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a><small>AUSGEHEN, AUCH NICHT MIT EINER EINZELNEN, FALLS ER NICHT EINE<\/small> W<small>UNDE AM<\/small> F<small>USSE<\/small><a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><small>HAT; FERNER NICHT MIT<\/small> T<small>EPHILLIN, NOCH MIT EINEM<\/small> A<small>MULETT, FALLS ES NICHT VON EINEM<\/small> B<small>EW\u00c4HRTEN HERR\u00dcHRT, NOCH MIT EINEM<\/small> P<small>ANZER, NOCH MIT EINEM<\/small> H<small>ELM, NOCH MIT EINEM<\/small> B<small>EINPANZER<\/small>. I<small>ST ER MIT DIESEN AUSGEGANGEN, SO IST ER KEIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde [nicht] mit genagelten Sandalen? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Es geschah am Ende der Religionsverfolgung, da\u00df sie sich in H\u00f6hlen verbargen und verabredeten: Wer hereinkommen will, komme herein, hinausgehen<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>darf aber niemand. Als einst einer seine Sandale verkehrt [anhatte], glaubten sie, jemand sei hinausgegangen und von den Feinden bemerkt worden, die sie nun \u00fcberfallen w\u00fcrden; dadurch entstand ein Gedr\u00e4nge, und sie t\u00f6teten<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>einander mehr, als die Feinde unter ihnen get\u00f6tet hatten. R. Ilea\u0351j b. Elea\u0351zar erz\u00e4hlte: Sie sa\u00dfen in der H\u00f6hle und h\u00f6rten ein Ger\u00e4usch<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>von oben; da entstand ein Gedr\u00e4nge, und sie t\u00f6teten einander, mehr als die Feinde unter ihnen get\u00f6tet hatten. Rami b. Je\u1e25ezq\u00e9l erz\u00e4hlte: Sie hielten sich im Bethause auf, und als sie hinter dem Bethause ein Ger\u00e4usch h\u00f6rten, glaubten sie, sie seien von den Feinden \u00fcberfallen worden; dadurch entstand ein Gedr\u00e4nge, und sie t\u00f6teten einander mehr, als die Feinde unter ihnen get\u00f6tet hatten. In jener Stunde ordneten sie an, da\u00df man nicht mit einer genagelten Sandale ausgehe.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch am Alltag verboten sein!?<\/p>\n<p>Das Ereignis geschah an einem \u0160abbath.<\/p>\n<p>Am Feste aber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-60b\">Blatt 60b<\/h2>\n<p>sollte es ja erlaubt sein, w\u00e4hrend wir gelernt haben, man d\u00fcrfe am Feste Kleidungsst\u00fccke schicken, ob gen\u00e4ht oder ungen\u00e4ht, nicht aber d\u00fcrfe man am Feste eine genagelte Sandale oder einen ungen\u00e4hten Schuh schicken!?<\/p>\n<p>Am \u0160abbath aus dem Grunde, weil dann eine Ansammlung stattfindet, und auch am Feste findet eine Ansammlung statt.<\/p>\n<p>Demnach sollte es auch an einem Gemeindefasttage, an dem ebenfalls eine Ansammlung stattfindet, verboten sein!?<\/p>\n<p>Das Ereignis geschah an einem Ansammlungstage, an dem [die Arbeit] verboten ist, an diesem Ansammlungstage aber ist es erlaubt. Und selbst nach R. \u1e24anina b. A\u0351qiba, welcher sagt, man habe es<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>nur in einem Schiffe auf dem Jarden verboten, weil es dem Ereignisse gleichen m\u00fcsse, gilt dies nur hinsichtlich des Jarden, der anders als alle anderen Fl\u00fcsse ist, w\u00e4hrend \u0160abbath und Fest einander gleichen, wie wir gelernt haben, einen Unterschied zwischen \u0160abbath und Fest gebe es nur bei der Zubereitung von Speisen.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies wurde nur f\u00fcr den Fall gelehrt, wenn [die N\u00e4gel] zur Haltbarkeit sind, wenn aber zum Schmucke, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Wieviel sind es zum Schmucke?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte, f\u00fcnf an der einen und f\u00fcnf an der anderen, und R. \u1e24anina sagte, sieben an der einen und sieben an der anderen. R. Jo\u1e25anan sprach zu R. \u0160amen b. Abba: Ich will es dir erkl\u00e4ren; nach mir, zwei an der einen Seite, zwei an der anderen Seite und einer am Riemen; nach R. \u1e24anina, drei an der einen Seite, drei an der anderen Seite und einer am Riemen. Man wandte ein: Wenn eine Sandale sich [nach einer Seite] neigt, so schlage man bis sieben [N\u00e4gel] ein<\/p>\n<p>so R. Nathan; Rabbi erlaubte bis dreizehn. Allerdings ist R. \u1e24anina der Ansicht R. Nathans, wessen Ansicht aber ist R. Jo\u1e25anan?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R. Nehorajs, denn es wird gelehrt, R. Nehoraj sagt, f\u00fcnf seien erlaubt, sieben seien verboten. Epha sprach zu Rabba b. Bar \u1e24ana: Ihr, Sch\u00fcler R. Jo\u1e25anans, verfahret nach R. Jo\u1e25anan, wir aber verfahren nach R. \u1e24anina.<\/p>\n<p>R. Hona fragte R. A\u0161i: Sind f\u00fcnf [erlaubt]? Dieser erwiderte: Sogar sieben sind erlaubt.<\/p>\n<p>Sind neun [erlaubt]? Dieser erwiderte: Sogar acht sind verboten.<\/p>\n<p>Ein Schuster fragte R. Ami: Wie ist es, wenn man sie von innen ausgef\u00fcttert hat? Dieser erwiderte: Es ist dann erlaubt; ich kenne aber nicht den Grund. R. A\u0161i sprach zu ihm: Wieso kennt der Meister den Grund nicht, sobald man sie von innen ausgef\u00fcttert hat, ist es ja ein Schuh, und die Rabbanan haben dies nur bei einer Sandale angeordnet, nicht aber bei einem Schuh!<\/p>\n<p>R. Abba b. Zabhda fragte R. Abba b. Abina: Wie ist es, wenn man [den Nagel] wie eine Krampe gebogen hat? Dieser erwiderte: Es ist dann erlaubt. Es wurde auch gelehrt: R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Hat man ihn wie eine [Krampe] gebogen, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>R. \u0160e\u0161eth sagte: Hat man sie ganz mit N\u00e4geln bedeckt, damit der Boden sie nicht aufzehre, so ist es erlaubt. \u00dcbereinstimmend mit R. \u0160e\u0161eth wird gelehrt: Ein Mann darf nicht mit einer genagelten Sandale ausgehen, er darf mit dieser nicht von Haus zu Haus gehen, nicht einmal von Bett zu Bett; wohl aber darf man sie fortbewegen, um damit ein Gef\u00e4\u00df zuzudecken oder den Fu\u00df einer Bettstelle zu st\u00fctzen. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n verbietet dies. Sind die meisten N\u00e4gel ausgefallen und nur vier oder f\u00fcnf zur\u00fcckgeblieben, so ist es erlaubt; Rabbi erlaubt bis sieben. Hat man sie unten mit Leder \u00fcberzogen und oben mit N\u00e4geln beschlagen, so ist es erlaubt; hat man [die N\u00e4gel] krampenartig, platt oder spitz gemacht, oder hat man sie ganz mit N\u00e4geln bedeckt, damit der Boden sie nicht aufzehre, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst; du sagst, \u00bbsind die meisten N\u00e4gel ausgefallen\u00ab, auch wenn viele zur\u00fcckgeblieben sind, und darauf lehrt er \u00bbvier oder f\u00fcnf\u00ab, nur so viel, mehr aber nicht!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn sie abgescheuert sind, das andere, wenn sie ganz ausgefallen sind.<\/p>\n<p>\u00abVier oder f\u00fcnf &amp;c., so ist es erlaubt.\u00bb Wenn f\u00fcnf noch erlaubt sind, um wieviel mehr vier!? R. \u1e24isda erwiderte: Vier bei einer kleinen Sandale, f\u00fcnf bei einer gro\u00dfen Sandale.<\/p>\n<p>\u00abRabbi erlaubt bis sieben.\u00bb Es wird ja aber gelehrt: Rabbi erlaubt bis dreizehn!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn sie sich nach der Seite neigt<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Jetzt nun, wo du auf [diese Erkl\u00e4rung] gekommen bist, ist auch gegen R. Jo\u1e25anan nichts einzuwenden, denn anders ist es, wenn sie sich nach der Seite neigt. R. Mathna, manche sagen, R. A\u1e25adboj b. Mathna sagte im Namen R. Mathnas: Die Halakha ist nicht wie R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, bei [einem Streite zwischen] einem Einzelnen und einer Mehrheit, ist ja die Halakha nach der Mehrheit [zu entscheiden]!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, hierbei sei der Grund<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>des R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n einleuchtend, so lehrt er uns. R. \u1e24ija sagte: H\u00e4tte man mich nicht den \u00bbBabylonier, der Verbotenes erlaubt\u00ab genannt, w\u00fcrde ich hierbei sogar viele erlaubt haben.<\/p>\n<p>Wieviel?<\/p>\n<p>In Pumbeditha sagten sie, vierundzwanzig; in Sura sagten sie, zweiundzwanzig. R. Na\u1e25man b, Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Als Merkzeichen [diene dir folgendes:] bis er von Pumbeditha nach Sura kam, fehlten zwei<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>A<small>UCH NICHT MIT EINER EINZELNEN, FALLS ER NICHT EINE<\/small> W<small>UNDE AM<\/small> F<small>USSE HAT<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61a\">Blatt 61a<\/h2>\n<p>Falls er aber eine Wunde am Fu\u00dfe hat, darf er wohl ausgehen; an welchem Fu\u00dfe darf er sie tragen? R. Hona erwiderte: An dem er die Wunde hat. Er ist also der Ansicht, da\u00df man die Sandale wegen der Schmerzen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>tr\u00e4gt. \u1e24ija b. Rabh erwiderte: An dem er nicht die Wunde hat. Er ist also der Ansicht, da\u00df man die Sandale der Bequemlichkeit wegen<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, und f\u00fcr den wunden Fu\u00df bezeugt eben die Wunde. Auch R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht R. Honas. R. Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich zu R. \u0160amen b. Abba: Reiche mir meinen Schuh. Und als dieser ihm den rechten reichte, sprach jener: Du behandelst [meinen Fu\u00df], als w\u00e4re er verwundet<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht war er tats\u00e4chlich der Ansicht des R. \u1e24ija b. Rabh, nur meinte er es wie folgt: du behandelst meinen linken [Fu\u00df], als w\u00e4re er verwundet!? R. Jo\u1e25anan vertrat hiermit seine Ansicht, denn R. Jo\u1e25anan sagte: Wie die Tephillin so die Schuhe: wie man Tephillin auf die linke [Hand anlegt], so bei den Schuhen, [zuerst] den linken. Man wandte ein: Beim Schuhanziehen ziehe man zuerst den rechten und nachher den linken an!? R. Joseph sprach: Da wir nun so gelernt haben, w\u00e4hrend R. Jo\u1e25anan anders sagt, so hat, wer so verf\u00e4hrt, recht getan, und wer so verf\u00e4hrt, recht getan. Da sprach Abajje zu ihm: Vielleicht kannte R. Jo\u1e25anan diese Lehre nicht, h\u00e4tte er sie aber gekannt, so w\u00fcrde er [von seiner Ansicht] abgekommen sein. Oder er kannte sie, war aber der Ansicht, die Halakha sei nicht wie diese Lehre<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Der Gottesf\u00fcrchtige wird beiden gerecht.<\/p>\n<p>Wer ist es?<\/p>\n<p>Mar, der Sohn Rabinas.<\/p>\n<p>Wie macht er es?<\/p>\n<p>Er zieht den rechten an und schn\u00fcrt ihn nicht zu, sodann zieht er den linken an und schn\u00fcrt ihn zu, und nachher schn\u00fcrt er den rechten zu. R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Ich sah, da\u00df R. Kahana darauf nicht achtete.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Beim Schuhanziehen ziehe man zuerst den rechten an und nachher den linken, beim Ausziehen ziehe man zuerst den linken aus und nachher den rechten. Beim Waschen wasche man zuerst die Rechte und nachher die Linke. Beim Salben bestreiche man zuerst die Rechte und nachher die Linke. Wer den ganzen K\u00f6rper salben will, bestreiche zuerst das Haupt, weil dieses der K\u00f6nig aller Glieder ist.<\/p>\n<p>N<small>ICHT MIT<\/small> T<small>EPHILLIN<\/small>. R. Saphra sagte: Du brauchst nicht zu sagen, [dies gelte] nach demjenigen, welcher sagt, der \u0160abbath sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin, vielmehr darf man auch nach demjenigen, welcher sagt, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, mit diesen nicht ausgehen, weil man veranla\u00dft werden k\u00f6nnte, sie auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu tragen. Manche beziehen dies auf den Schlu\u00dfsatz: Ist er mit diesen ausgegangen, so ist er kein S\u00fcndopfer schuldig. Hierzu sagte R. Saphra: Du brauchst nicht zu sagen, [dies gelte] nach demjenigen, welcher sagt, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, vielmehr ist er auch nach demjenigen, welcher sagt, der \u0160abbath sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin, kein S\u00fcndopfer schuldig, weil sie wie ein Kleidungsst\u00fcck sind.<\/p>\n<p>N<small>OCH MIT EINEM<\/small> A<small>MULETT, FALLS ES NICHT VON EINEM<\/small> B<small>EW\u00c4HRTEN HERR\u00dcHRT<\/small>. R. Papa sagte: Du brauchst nicht zu sagen, nur wenn die Person bew\u00e4hrt ist und das Amulett bew\u00e4hrt ist, vielmehr, wenn nur die Person bew\u00e4hrt ist, auch wenn das Amulett nicht bew\u00e4hrt ist. Dies ist auch zu beweisen; er lehrt: nicht mit einem Amulett, falls es nicht von einem Bew\u00e4hrten herr\u00fchrt, er lehrt aber nicht: falls dieses nicht bew\u00e4hrt ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Welches Amulett ist bew\u00e4hrt? Das einmal, abermals und drittmals geheilt hat, einerlei ob ein Inschriftamulett oder ein Wurzelamulett, einerlei, ob bei einem gef\u00e4hrlich Kranken oder bei einem ungef\u00e4hrlich Kranken. Nicht nur, wenn er [beispielsweise] epileptisch ist, sondern auch, um vor Epilepsie bewahrt<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>zu bleiben. Er darf es umbinden und abnehmen, sogar auf \u00f6ffentlichem Gebiete. Des Anschein es<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>wegen aber darf man es nicht an einen Reifen oder einen Ring<\/p>\n<h2 id=\"blatt-61b\">Blatt 61b<\/h2>\n<p>binden und damit auf \u00f6ffentliches Gebiet gehen.\u2013 Es wird ja aber gelehrt, ein bew\u00e4hrtes Amulett hei\u00dfe dasjenige, das drei Personen geheilt hat!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine zur Bew\u00e4hrung der Person<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, das andere zur Bew\u00e4hrung des Amuletts.<\/p>\n<p>R. Papa sagte: Es ist mir entschieden, da\u00df durch drei Amulette f\u00fcr drei Personen je drei Mal sowohl die Person als auch das Amulett bew\u00e4hrt ist, da\u00df durch drei Amulette f\u00fcr drei Personen je ein Mal die Person bew\u00e4hrt ist und das Amulett nicht, und da\u00df durch ein Amulett f\u00fcr drei Personen das Amulett bew\u00e4hrt ist und die Person nicht. Aber folgendes fragte R. Papa: Wie ist es bei drei Amuletten f\u00fcr eine Person, das Amulett ist entschieden nicht bew\u00e4hrt, ist aber dadurch die Person bew\u00e4hrt oder nicht. Sagen wir: er hat ihn ja geheilt, oder aber der Schutzengel dieses Mannes hat die Inschrift entgegengenommen?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Sie fragten: Haftet den Amuletten eine Heiligkeit an, oder haftet ihnen keine Heiligkeit an?<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung: wollte man sagen, hinsichtlich der Rettung aus einer Feuersbrunst, so komm und h\u00f6re: Segensspr\u00fcche und Amulette darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten, selbst wenn sie Gottesnamen und viele S\u00e4tze aus der Tora enthalten; man lasse sie an ihrem Orte verbrennen. Und wollte man sagen, hinsichtlich der Verwahrung<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>, so komm und h\u00f6re: ist [ein Gottesname] am Griffe eines Ger\u00e4tes oder am Fu\u00dfe einer Bettstelle geschrieben, so schneide man ihn aus und verwahre ihn!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hinsichtlich des Eintretens in einen Abort: haftet ihnen eine Heiligkeit an, und es ist verboten, oder haftet ihnen keine Heiligkeit an, und es ist erlaubt?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Nicht mit einem Amulett, falls es nicht von einem Bew\u00e4hrten herr\u00fchrt. Falls es aber von einem Bew\u00e4hrten herr\u00fchrt, darf man damit ausgehen. Wenn man nun sagen wollte, dem Amulett hafte eine Heiligkeit an, so kann man ja veranla\u00dft werden, wenn man in einen Abort einzutreten gen\u00f6tigt ist, es vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu tragen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um ein Wurzelamulett.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: einerlei ob ein Inschriftamulett oder ein Wurzelamulett!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hier handelt es sich um einen gef\u00e4hrlich Kranken.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: einerlei ob bei einem gef\u00e4hrlich Kranken oder bei einem ungef\u00e4hrlich Kranken!?<\/p>\n<p>Vielmehr, da es heilen soll, so ist nichts dabei, auch wenn man es in der Hand h\u00e4lt<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird ja<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62a\">Blatt 62a<\/h2>\n<p>aber gelehrt: R. O\u0161a\u0351ja sagt, nur d\u00fcrfe man es nicht in der Hand halten und vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete tragen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hier handelt es sich um ein mit Leder \u00fcberzogenes<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch die Tephillin sind ja mit Leder \u00fcberzogen, dennoch wird gelehrt, wer in einen Abort geht, lege in einer Entfernung von vier Ellen die Tephillin ab und trete ein!?<\/p>\n<p>Diese wegen des \u0160in<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>. Abajjc sagte n\u00e4mlich, das \u0160in der Tephillin sei eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha. Ferner sagte Abajje, das Daleth<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>der Tephillin sei eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha. Ferner sagte Abajje, das Jod<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>der Tephillin sei eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha.<\/p>\n<p>N<small>OCH MIT EINEM<\/small> P<small>ANZER, NOCH MIT EINEM<\/small> H<small>ELM, NOCH MIT EINEM<\/small> B<small>EINPANZER<\/small>. Panzer, ein Panzerhemd. Helm. Rabh erkl\u00e4rte: Eine Helmkappe. Beinpanzer. Rabh erkl\u00e4rte: Panzerstiefel.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE<\/small> F<small>RAU DARF WEDER MIT EINER GE\u00d6HRTEN<\/small> N<small>ADEL, NOCH MIT EINEM<\/small> F<small>INGERRINGE, DER EIN<\/small> P<small>ETSCHAFT HAT, NOCH MIT EINER<\/small> S<small>CHNECKENSPANGE, NOCH MIT EINER<\/small> S<small>CHMINKB\u00dcCHSE, NOCH MIT EINEM<\/small> R<small>IECHFL\u00c4SCHCHEN AUSGEHEN<\/small>. I<small>ST SIE DAMIT AUSGEGANGEN, SO IST SIE EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG<\/p>\n<p>SO<\/small> R. M<small>E\u00cdR; DIE<\/small> W<small>EISEN BEFREIEN DAVON BEI DER<\/small> S<small>CHMINKB\u00dcCHSE UND BEIM<\/small> R<small>IECHFL\u00c4SCHCHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. U\u0351la sagte: Umgekehrt bei einem Manne<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>. U\u0351la ist somit der Ansicht, was sich f\u00fcr den Mann eignet, eigne sich nicht f\u00fcr die Frau, und was sich f\u00fcr die Frau eignet, eigne sich nicht f\u00fcr den Mann. R. Joseph wandte ein: Hirten d\u00fcrfen mit einem Sackmantel ausgehen. Sie lehrten dies nicht nur f\u00fcr die Hirten, sondern auch f\u00fcr jeden anderen<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> Menschen, nur pflegen Hirten mit Sackm\u00e4nteln auszugehen!? Vielmehr, sagte R. Joseph, U\u0351la ist der Ansicht, Frauen seien ein Volk f\u00fcr sich, Abajje wandte gegen ihn ein: Wer<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>Tephillin findet, bringe sie paarweise<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>heim, einerlei ob ein Mann oder eine Frau. Wenn du nun sagst, Frauen seien ein Volk f\u00fcr sich<\/p>\n<p>die [Tephillin] sind ja ein von der Zeit abh\u00e4ngiges<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>Gebot, und von Geboten, die von der Zeit abh\u00e4ngen, sind Frauen ja befreit!?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr vertritt hier die Ansicht, die Tephillin seien nachts anzulegen, und die Tephillin seien am \u0160abbath anzulegen, somit geh\u00f6ren sie zu den Geboten, die von der Zeit nicht abh\u00e4ngig sind, und zu Geboten, die von der Zeit nicht abh\u00e4ngig sind, sind Frauen verpflichtet.<\/p>\n<p>Das ist ja aber ein wie unbeabsichtigtes Tragen<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>!? R. Jirmeja erwiderte: Hier handelt es sich um eine Frau, die Verwalterin ist<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>. (Rabba b. Bar \u1e24ana sprach im Namen R. Jo\u1e25anans:) Du hast es wohl bez\u00fcglich der Frau erkl\u00e4rt, wie ist es aber bez\u00fcglich des Mannes zu erkl\u00e4ren!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, zuweilen gibt der Mann seiner Frau einen Ring mit Petschaft, um ihn in die Schatulle zu legen, und bis sie zur Schatulle kommt, legt sie ihn an die Hand, und zuweilen gibt die Frau ihrem Manne einen Ring ohne Petschaft, um ihn zur Reparatur zum Handwerker zu bringen, und bis er zum Handwerker kommt, legt er ihn an die Hand.<\/p>\n<p>N<small>OCH MIT EINER<\/small> S<small>CHNECKENSPANGE, NOCH MIT EINER<\/small> S<small>CHMINKB\u00dcCHSE<\/small>, Was hei\u00dft Schneckenspange? Rabh erkl\u00e4rte: Eine Haarspange. Was hei\u00dft Schminkb\u00fcchse. Rabh erkl\u00e4rte: Eine Gew\u00fcrzkapsel. Ebenso erkl\u00e4rte R. A\u0161i, eine Gew\u00fcrzkapsel.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Frau darf nicht mit einer Schminkb\u00fcchse ausgehen, ist sie ausgegangen, so ist sie ein S\u00fcndopfer schuldig<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. Die Weisen sagen, sie d\u00fcrfe nicht ausgehen, ist sie ausgegangen, sei sie frei. R. Elie\u0351zer sagt, die Frau d\u00fcrfe von vornherein mit einer Schminkb\u00fcchse ausgehen.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr ist der Ansicht, sie gelte als Last; die Rabbanan sind der Ansicht, sie gelte als Schmuck, und sie k\u00f6nnte sie abnehmen und zeigen, sodann zum Tragen veranla\u00dft werden; R. Elie\u0351zer aber sagt, eine solche tr\u00e4gt nur eine Frau, die einen \u00fcblen Geruch hat, und eine Frau, die einen \u00fcblen Geruch hat, nimmt sie nicht ab, um zu zeigen, und wird auch nicht veranla\u00dft, sie vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu tragen.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, R. Elie\u0351zer befreie davon bei der Schminkb\u00fcchse und beim Riechfl\u00e4schchen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wo er sich auf R. Me\u00edr bezieht, das andere, wo er sich auf die Rabbanan bezieht. Wenn er gegen R. Me\u00edr streitet, der sagt, man sei ein S\u00fcndopfer schuldig, sagt er, man sei frei; wenn er gegen die Rabbanan streitet, die sagen, man sei zwar frei, jedoch sei es verboten, sagt er, es sei von vornherein erlaubt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62b\">Blatt 62b<\/h2>\n<p>Wo sagt dies R. Me\u00edr?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Die Frau darf nicht mit einem Schl\u00fcssel in der Hand ausgehen; ist sie ausgegangen, so ist sie ein S\u00fcndopfer schuldig<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Elie\u0351zer befreit sie bei einer Schminkb\u00fcchse und bei einem Riechfl\u00e4schchen.<\/p>\n<p>Wer spricht hier von einer Schminkb\u00fcchse!?<\/p>\n<p>[Die Lehre] ist l\u00fcckenhaft, und sie mu\u00df wie folgt lauten: Ebenso darf sie nicht mit einer Schminkb\u00fcchse oder einem Riechfl\u00e4schchen ausgehen; ist sie ausgegangen, so ist sie ein S\u00fcndopfer schuldig<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Elie\u0351zer befreit sie bei einer Schminkb\u00fcchse und bei einem Riechfl\u00e4schchen. Diese Worte gelten nur, wenn Spezereien darin sind, sind darin keine Spezereien, so ist sie<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>schuldig. R. Ada b. Ahaba sagte: Dies besagt, da\u00df man schuldig ist, wenn man Speisen unter dem festgesetzten Quantum in einem Gef\u00e4\u00dfe hinaustr\u00e4gt<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>. Wenn keine Spezereien darin sind, gleicht es ja einem Gef\u00e4\u00dfe mit [Speisen] unter dem festgesetzten Quantum, und er lehrt, sie sei schuldig. R. A\u0161i erwiderte: Sonst, kann ich dir entgegnen, ist man [in solchem Falle] frei, anders aber ist es hierbei, wo nichts darin ist<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>Sie versalben das beste \u00d6l.<\/em> R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das ist das Narden\u00f6l. R. Joseph wandte ein: Auch \u00fcber das Narden\u00f6l hat R. Jehuda b. Baba ein Verbot<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> ver h\u00e4ngt, man stimmte ihm aber nicht bei.<\/p>\n<p>Weshalb stimmte man ihm nicht bei, wenn du nun sagst, es diene nur zur Verweichlichung!? Abajje sprach zu ihm: Es hei\u00dft ja auch:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>die Wein aus Becken trinken<\/em>, was von R. Ami und R. A\u0161i einer erkl\u00e4rte, [sie tranken aus] Dillenbechern<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>, und der andere erkl\u00e4rte, sie warfen ihre Becher einander zu; ist dies etwa verboten, Raba b. R. Hona war ja beim Exilarchen, wo sie aus Dillenbechern tranken, und er sagte dagegen nichts!? Vielmehr haben die Rabbanan all das verboten, was Behagen und Heiterkeit verursacht. Was aber nur Behagen verursacht und keine Heiterkeit, haben die Rabbanan nicht verboten.<\/p>\n<p><a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>Die auf Betten von Elfenbein liegen und sich auf ihrem Lager rekhen<\/em>. R. Jose, Sohn des R. \u1e24anina, sagte: Dies lehrt, da\u00df sie nackt vor ihrem Bette Harn lie\u00dfen. R. Abahu schalt dar\u00fcber. Wieso hei\u00dft es demnach: <a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>darum sollen sie nun an der Spitze der Verbannten in die Verbannung ziehen<\/em>; sollten sie deshalb an der Spitze der Verbannten in die Verbannung ziehen, weil sie nackt vor ihrem Bette Harn lie\u00dfen!? Vielmehr, sagte R. Abahu, es sind die Leute, die zusammen a\u00dfen und tranken, ihre Betten nebeneinander stellten, ihre Frauen untereinander tauschten und ihre Betten stinkend machten durch fremden Samen<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Abahu sagte, und wie manche sagen, wurde es in einer Barajtha gelehrt: Drei Dinge bringen den Menschen in Armut, und zwar: wenn man nackt vor seinem Bette Harn l\u00e4\u00dft, wenn man das H\u00e4ndewaschen<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> mi\u00dfachtet, und wenn einem seine Frau ins Gesicht flucht. \u00abWenn man nackt vor seinem Bette Harn l\u00e4\u00dft.\u00bb Raba sagte: Dies nur, wenn man das Gesicht dem Bette zuwendet, wenn man es aber wegwendet, so ist nichts dabei. Und auch wenn man das Gesicht dem Bette zuwendet nur dann, wenn man [den Harn] auf die Erde l\u00e4\u00dft, wenn in ein Gef\u00e4\u00df, so ist nichts dabei. \u00abWenn man das H\u00e4ndewaschen mi\u00dfachtet.\u00bb Raba sagte: Dies nur, wenn man die H\u00e4nde \u00fcberhaupt nicht w\u00e4scht, wenn man sie aber ungen\u00fcgend w\u00e4scht, so ist nichts dabei. Dies ist aber nichts, denn R. \u1e24isda sagte: Ich wasche [die H\u00e4nde] mit vollen Haufen, und man gew\u00e4hrt mir der G\u00fcte mit vollem Haufen. \u00abWenn einem seine Frau ins Gesicht flucht.\u00bb Raba sagte: Wegen ihrer Putzangelegenheiten. Dies aber nur, wenn er dazu hat und ihr nicht gibt.<\/p>\n<p>Raba, Sohn des R. I\u0351leaj, trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>und der Herr sprach: Weil die T\u00f6chter \u00c7ijons hoch einherfuhren<\/em>. Sie gingen mit emporgerichteter Statur.<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a><em>Sie gingen mit gerecktem Halse<\/em>. Sie gingen Ferse an Zehe.<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a><em>Und schauten mit den Augen frech umher<\/em>. Sie f\u00fcllten die Augen mit Schminke und winkten.<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a><em>T\u00e4nzelnd einhergehen<\/em>. Eine Hohe ging<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> neben einer Niedrigen.<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><em>Und mit den Fu\u00dfspangen klirrend<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq aus der Schule R. Amis sagte: Dies lehrt, da\u00df sie Myrrhe und Balsam in ihre Schuhe taten und in den Stra\u00dfen Jeru\u0161alems einhergingen, und wenn sie an die J\u00fcnglinge Jisra\u00e9ls herankamen, traten sie auf den Boden und bespritzten sie, wodurch sie in ihnen einen b\u00f6sen Trieb erregten, wie das Gift in der Natter<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was war ihre Strafe?<\/p>\n<p>Wie Rabba b. U\u0351la vorgetragen hat:<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a><em>Statt des Balsams gibt es F\u00e4ulnis<\/em>. Die Stellen, wo sie sich mit Balsam zu salben pflegten, werden F\u00e4ulnisflecke sein. <a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a><em>Statt der G\u00fcrtel Fetzen<\/em>. Die Stellen, wo sie Sch\u00e4rpen umzug\u00fcrten pflegten, werden Wundfetzen sein.<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>Statt des Gekr\u00e4useis, die Glatze<\/em>. Die Stellen, da sie sich zu schm\u00fccken pflegten, werden Glatzen sein. <a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a><em>Statt des Prachtmantels, ein Sackgewand<\/em>. Die \u00d6ffnungen, die zur Wollust anregen, werden mit einem Sackgewande umg\u00fcrtet sein.<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>Brandwunde statt der Sch\u00f6nheit<\/em>. Raba sagte: Das ist es, was die Leute sagen: Blattern statt der Sch\u00f6nheit.<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>So wird der Herr den Scheitel der Frauen \u00c7ijons grindig machen<\/em>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Dies lehrt, da\u00df an ihnen Aussatz ausbrach, denn hier hei\u00dft es: <em>grindig machen<\/em> und dort<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>Geschw\u00fcre und Grinde<\/em>.<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>Und ihre Scham entbl\u00f6\u00dfen<\/em>. Von Rabh und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte einer, es flo\u00df aus ihnen wie aus einem Kruge, und einer erkl\u00e4rte, ihre Scham wurde wie ein Wald<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>behaart.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Die Leute von Jeru\u0161alem waren frivole Menschen. Einer fragte seinen N\u00e4chsten: Womit hast du heute Mahlzeit abgehalten? Mit Brot aus gebeuteltem Mehl oder aus ungebeuteltem<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63a\">Blatt 63a<\/h2>\n<p>Mehl? Mit Gordolischem Weine oder mit \u1e24ardelischem Weine? Auf einem breiten Polster oder auf einem schmalen Polster? In guter Gesellschaft oder in schlechter Gesellschaft? R. \u1e24isda sagte: Alles im erotischen<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>Sinne. Re\u1e25aba sagte im Namen R. Jehudas: Das Geh\u00f6lz Jeru\u0161alems bestand aus Zimmetb\u00e4umen, und wenn man mit diesem heizte, verbreitete sich der Geruch durch das ganze Jisra\u00e9lland. Als Jeru\u0161alem zerst\u00f6rt wurde, wurden sie verborgen, und nur ein K\u00f6rnchen blieb zur\u00fcck, das sich unter den Sch\u00e4tzen der K\u00f6nigin \u00c7im\u00e7emaj befindet.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>E<\/bold><small>IN<\/small> M<small>ANN DARF NICHT MIT EINEM<\/small> D<small>EGEN AUSGEHEN, NICHT MIT EINEM<\/small> B<small>OGEN, NICHT MIT EINEM<\/small> S<small>CHILDE, NICHT MIT EINER<\/small> K<small>EULE UND NICHT MI EINER<\/small> L<small>ANZE<\/small>. I<small>ST ER MIT DIESEN AUSGEGANGEN, SO IST ER EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG<\/small>. R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, DIESE SEIEN F\u00dcR IHN<\/small> S<small>CHMUCKGEGENST\u00c4NDE<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, DIESE SEIEN EHER EINE<\/small> U<small>NZIER, DENN ES HEISST<\/small>: <a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>und sie werden ihre Schwerter zu Karsten umschmieden und ihre Spie\u00dfe zu Winzermessern; kein Volk wird mehr gegen das andere das Schwert erheben, und nicht werden sie mehr den Krieg lernen<\/em>. D<small>AS<\/small> K<small>NIEBAND IST REIN, UND MAN DARF DAMIT AM<\/small> \u0160<small>ABBATH AUSGEHEN<\/small>; F<small>ESSELB\u00c4NDER SIND VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG, UND MAN DARF MIT IHNEN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH NIGHT AUSGEHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. (Was hei\u00dft Eia (Keule)?<\/p>\n<p>Keule.)<\/p>\n<p>R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, DIESE SEIEN F\u00dcR IHN<\/small> S<small>CHMUCKGEGENST\u00c4NDE<\/small>. Es Wird gelehrt: Jene sprachen zu R. Elie\u0351zer: Weshalb werden sie, wenn sie f\u00fcr den Mann Schmuckgegenst\u00e4nde sind, in den messianischen Tagen abgeschafft werden!? Dieser erwiderte: Weil man ihrer nicht ben\u00f6tigen wird, wie es hei\u00dft: <em>kein Volk wird mehr gegen das andere das Schwert erheben<\/em>.<\/p>\n<p>Sollten sie doch als Schmuck beibehalten werden!? Abajje erwiderte: Dies w\u00e4re ebenso, wie eine Leuchte am Mittag. Er streitet also gegen \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte: Es gibt keinen anderen Unterschied zwischen dieser Welt und den messianischen Tagen, als die Knechtschaft der Regierungen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a><em>nie wird der D\u00fcrftige im Lande aufh\u00f6ren<\/em>. Ferner ist dies eine St\u00fctze f\u00fcr R. \u1e24ija b. Abba, denn R. \u1e24ija b. Abba sagte: S\u00e4mtliche Propheten haben \u00fcber nichts anderes geweissagt, als \u00fcber die messianischen Tage, was aber die zuk\u00fcnftige Welt betrifft<\/p>\n<p><a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a><em>au\u00dfer dir, o Gott, hat kein Auge geschaut<\/em>. Manche lesen: Jene sprachen zu R. Elie\u0351zer: Weshalb werden sie, wenn sie f\u00fcr den Mann Schmuckgegenst\u00e4nde sind, in den messianischen Tagen abgeschafft werden!? Dieser erwiderte: Auch in den messianischen Tagen werden sie nicht abgeschafft werden. Er stimmt mit \u0160emu\u00e9l \u00fcberein und streitet gegen R. \u1e24ija b. Abba.<\/p>\n<p>Abajje fragte R. Dimi, und wie manche sagen, R. Ivja, manche sagen, R. Joseph [fragte] R. Dimi, und wie manche sagen, R. Ivja, und manche sagen, Abajje [fragte] R. Joseph: Was ist der Grund R. Elie\u0351zers, welcher sagt, sie seien f\u00fcr den Mann Schmuckgegenst\u00e4nde?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>g\u00fcrte dein Schwert um die H\u00fcfte, du Held, deinen Glanz und deinen Schmuck<\/em>. R. Kahana sprach zu Mar, dem Sohne Rabinas: Dies bezieht sich ja auf Worte der Tora!? Dieser entgegnete: Kein Schriftvers kommt aus seinem Wortlaute. R. Kahana sprach: Mit achtzehn Jahren hatte ich den ganzen Talmud durchstudiert, doch wu\u00dfte ich bis jetzt nicht, da\u00df kein Schriftvers aus seinem Wortlaute komme.<\/p>\n<p>Was lehrt er damit?<\/p>\n<p>Da\u00df der Mensch zuerst lerne<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>und dann er\u00f6rtere.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sagte im Namen R. Elea\u0351zars: Wenn zwei Schriftgelehrte einander durch eine Halakha sch\u00e4rfen, so gew\u00e4hrt ihnen der Heilige, gepriesen sei er, Gelingen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a><em>und dein Schmuck<\/em>, und man lese nicht <em>vehadarkha<\/em> [und dein Schmuck], sondern <em>ve\u1e25adadkha<\/em> [deine Scharfsinnigkeit]. Und noch mehr, sie gelangen auch zur Gr\u00f6\u00dfe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><em>habe Erfolg und reite<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, auch wenn dies nicht [der Tora selbst wegen] geschieht, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><em>auf Worten der Wahrheit<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, auch wenn man damit gro\u00df tut, so hei\u00dft es: <a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>Bescheidenheit und Rechtschaffenheit<\/em>. Tuen sie dies, so ist ihnen die Tora beschieden, die mit der Rechten verliehen wurde, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>und deine Rechte lehrt dich Furchtbares<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Es sind ihnen die Dinge beschieden, die zur Rechten der Tora genannt werden. Raba b. R. \u0160ila, wie manche sagen, R. Joseph b. \u1e24ama im Namen R. \u0160e\u0161eths, sagte n\u00e4mlich: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>* langes Leben an ihrer Rechten, an ihrer Linken Reichtum und Ehre*; ist etwa an ihrer Rechten nur langes Leben vorhanden, Reichtum und Ehre aber nicht? Vielmehr, denen, die sich ihr rechts widmen, gew\u00e4hrt sie langes Leben, und um so mehr Reichtum und Ehre, denen aber, die sich ihr links widmen, gew\u00e4hrt sie wohl Reichtum und Ehre, jedoch nicht langes Leben.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Wenn zwei Schriftgelehrte zu einander milde sind bei der Halakha, so horcht ihnen der Heilige, gepriesen sei er, zu, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><em>damals besprachen sich die Gottesf\u00fcrchtigen &amp;c.<\/em>; unter \u00bbSprechen\u00ab ist nur das sanftm\u00fctige [Sprechen] zu verstehen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><em>er wird V\u00f6lker unter uns dr\u00fccken<\/em><a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was bedeuten [die Worte:]<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>die an seinen Namen denken<\/em>? R. Ami erwiderte: Selbst wenn man nur gedacht hat, ein Gebot auszu\u00fcben, aber durch einen Zwangsfall es auszu\u00fcben verhindert worden ist, rechnet die Schrift es ihm an, als h\u00e4tte er es ausge\u00fcbt.<\/p>\n<p>R. \u1e24enena b. Idi sagte: Wer ein Gebot nach seinem Wortlaute befolgt, dem werden keine b\u00f6sen Nachrichten \u00fcberbracht, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a><em>wer das Gebot beobachtet, wird nichts Schlimmes erfahren<\/em>. R. Asi, nach anderen, R. \u1e24anina, sagte: Selbst wenn der Heilige, gepriesen sei er, ein Verh\u00e4ngnis beschlie\u00dft, vereitelt es dieser, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>dieweil des K\u00f6nigs Wort m\u00e4chtig ist, und wer darf zu ihm sagen: Was tust du?<\/em> Und darauf folgt:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>wer das Gebot beobachtet, wird nichts Schlimmes erfahren<\/em>.<\/p>\n<p>R. Abba sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u00e1: Wenn zwei Schriftgelehrte auf einander bei der Halakha lauschen, so h\u00f6rt der Heilige, gepriesen sei er, auf ihre Stimme, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>die du in den G\u00e4rten wohnst, Freunde lauschen auf deine Stimme; la\u00df mich h\u00f6ren<\/em>. Wenn sie dies aber nicht tun, so veranlassen sie, da\u00df die G\u00f6ttlichkeit von Jisra\u00e9l weiche, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>fliehe, mein Geliebter, und gleiche &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>R. Abba sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u00e1: Wenn zwei Schriftgelehrte sich bei der Halakha zusammentun<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>, so liebt sie der Heilige, gepriesen sei er, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>deine Fahne \u00fcber mir ist Liebe<\/em>. Raba sagte: Dies nur, wenn sie einen Begriff von der Halakha haben. Auch dann nur, wenn sie keinen Lehrer in der Stadt haben, von dem sie lernen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abba im Namen des R.\u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Gr\u00f6\u00dfer ist derjenige, der einem ein Darlehen gew\u00e4hrt, als derjenige, der Almosen gibt. Alle \u00fcberragt derjenige, der einem zum Erwerbsbetriebe gibt.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abba im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Wenn ein Schriftgelehrter wie eine Schlange Rache und Groll hegt, so g\u00fcrte ihn um deine Lenden<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>. Wenn ein Mann aus dem gemeinen Volke fromm ist, so wohne nicht in seiner Nachbarschaft.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, wie manche sagen, R. Asi im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, und wie manche sagen, R. Abba im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Wer einen [b\u00f6sen] Hund in seinem Hause gro\u00df zieht, h\u00e4lt Barmherzigkeit von seinem Hause zur\u00fcck, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>wer seinem N\u00e4chsten Barmherzigkeit verweigert [lamas]<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63b\">Blatt 63b<\/h2>\n<p>und der Hund wird im Griechischen Limos<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>genannt. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Er wirft auch die Gottesfurcht von sich ab, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a><em>die Furcht vor dem Allm\u00e4chtigen verl\u00e4\u00dft er.<\/em><\/p>\n<p>Einst kam eine Frau in ein Haus, um zu backen, und ein Hund bellte sie an, da l\u00f6ste sich in ihr die Geburt. Da sprach der Hausherr zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, er hat weder Z\u00e4hne noch Krallen. Sie aber erwiderte ihm: Vergeblich dein Trost, auf Dornen geworfen; die Geburt hat sich bereits bewegt.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>freue dich, J\u00fcngling, in deiner Jugend, und la\u00df dein Herz guter Dinge sein in deinen J\u00fcnglingstagen; wandle, wohin es dein Herz zieht, und wonach deine Augen schauen, und wisse, da\u00df dich Gott um dies alles ins Gericht bringen wird.<\/em> So weit die Worte des b\u00f6sen Triebes, von da<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>ab sind es die Worte des guten Triebes. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: So weit bezieht es sich auf die Tora, von da ab auf die guten Werke<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>AS<\/small> K<small>NIEBAND IST REIN<\/small>. R. Jehuda sagte: Unter Birith [Knieband] ist das Armband zu verstehen. R. Joseph wandte ein: Das Knieband ist rein, und man darf damit am \u0160abbath ausgehen. Das Armband ist ja verunreinigungsf\u00e4hig<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: das Knieband sitzt unterhalb des Armbandes. Rabin und R. Hona sa\u00dfen vor R. Jirmeja, w\u00e4hrend R. Jirmeja dasa\u00df und schlummerte. Da sprach Rabin: Das Knieband wird nur an einem [Fu\u00dfe], Fesselb\u00e4nder werden an beiden [getragen]. R. Hona erwiderte ihm: Beide werden an beiden getragen; wenn man sie durch eine Kette verbindet, so sind es Fesselb\u00e4nder.<\/p>\n<p>Macht die Kette sie denn zum Ger\u00e4te!? Wolltest du sagen, dies nach R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani, denn R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher, da\u00df das, was in einem Metallger\u00e4te einen Ton hervorbringt, verunreinigungsf\u00e4hig sei? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a><em>jede Sache, die Feuer vertr\u00e4gt, sollt ihr in Feuer tun<\/em>, auch Toninstrumente<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>. Allerdings das, was des Tones wegen n\u00f6tig ist und eine Funktion hat. Welche Funktion aber hat [die Kette]!?<\/p>\n<p>Auch diese hat eine Funktion, denn Rabba b. Bar \u1e24ana erz\u00e4hlte im Namen R. Jo\u1e25anans: In Jeru\u0161alem war eine Familie, die einen gro\u00dfen Schritt hatte, wodurch [die M\u00e4dchen] das Jungfernh\u00e4utchen zu verlieren pflegten; da fertigte man ihnen durch eine Kette verbundene Fesselb\u00e4nder an, um den gro\u00dfen Schritt zu verhindern, und das Jungfernh\u00e4utchen blieb ihnen erhalten. Da erwachte R. Jirmeja und sprach zu ihnen: Richtig, dies sagte auch R. Jo\u1e25anan.<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher, da\u00df ein Gewebe, irgendwie gro\u00df, verunreinigungsf\u00e4hig ist? Vom Stirnblatte. Abajje sprach zu ihm: War denn das Stirnblatt ein Gewebe, es wird ja gelehrt: Das Stirnblatt war eine Art Platte aus Gold, zwei Finger breit, und reichte von Ohr zu Ohr; darauf waren zwei Zeilen eingraviert: <em>Jod<\/em> und <em>He<\/em><a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>oben und <em>geheiligt<\/em> unten. R. Elie\u0351zer b. R. Jose erz\u00e4hlte: Ich habe es in Rom gesehen, und darauf waren [die Worte]<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a><em>geheiligt dem Herrn<\/em> in einer Zeile eingraviert!? Als R. Dimi nach Nehardea\u0351 hinaufging, lie\u00df er ihnen sagen: Was ich euch gesagt habe, beruht auf einem Irrtum; vielmehr sagten sie folgendes im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher, da\u00df ein Schmuck, irgendwie gro\u00df, verunreinigungsf\u00e4hig ist? Vom Stirnblatte. Woher, da\u00df ein Gewebe, irgendwie gro\u00df, verunreinigungsf\u00e4hig ist? Aus [den Worten]:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>oder ein Gewand<\/em><a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Gewebe, irgendwie gro\u00df, ist verunreinigungsf\u00e4hig, ein Schmuck, irgendwie gro\u00df, ist verunreinigungsf\u00e4hig, und ein Schmuck und Gewebe, [zusammen] irgendwie gro\u00df, ist verunreinigungsf\u00e4hig. Noch mehr als das \u00bbGewand\u00ab ist es das Sackzeug<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>, das als Gewebe verunreinigungsf\u00e4big ist. Raba sagte: Da\u00df ein Gewebe, irgendwie gro\u00df, verunreinigungsf\u00e4hig ist, geht aus [den Worten]: <em>oder ein Gewand<\/em> hervor. Da\u00df ein Schmuck, irgendwie gro\u00df, verunreinigungsf\u00e4hig ist, ist vom Stirnblatte zu entnehmen, und da\u00df ein Gewebe und Schmuck, [zusammen] irgendwie gro\u00df, verunreinigungsf\u00e4hig ist, geht aus [den Worten]:<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>jedes Arbeitsger\u00e4t<\/em> hervor. Einer von den J\u00fcngern sprach zu Raba: Dies wurde ja nur beim [Ereignis zu] Midjan<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>angeordnet!? Dieser erwiderte: Man folgere es durch [das Wort] <em>Ger\u00e4t<\/em><a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>von dort.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64a\">Blatt 64a<\/h2>\n<p>\u00abNoch mehr als das \u00bbGewand\u00ab ist es das Sackzeug, das als Gewebe verunreinigungsf\u00e4hig ist.\u00bb Ist denn das Gewand kein Gewebe!?\u2013 Er meint es wie folgt: Noch mehr als das Gewand ist das Sackzeug, das verunreinigungsf\u00e4hig ist, auch wenn es kein Gewebe ist.<\/p>\n<p>Wozu ist es dann verwendbar? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Ein Armer dreht drei Haare zusammen und h\u00e4ngt es seiner Tochter um den Hals.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a><em>Sack<\/em>, ich wei\u00df dies also nur vom Sackzeug, woher, da\u00df auch das kilikische Zeug<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>und Haardecken einbegriffen sind? Es hei\u00dft: <em>oder<\/em><a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a><em>ein Sack<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, auch Stricke und Schn\u00fcre seien einbegriffen, so hei\u00dft es <em>Sack<\/em>; wie das Sackzeug gesponnen und gewebt ist, ebenso alles, was gesponnen und gewebt ist. Hinsichtlich des Leichnams hei\u00dft es:<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a><em>alles Lederzeug, alles aus Ziegenhaar Gefertigte &amp;c.\u00a0sollt ihr reinigen<\/em>, und dies schlie\u00dft das kilikische Zeug und Haardecken ein. Man k\u00f6nnte glauben, auch Stricke und Schn\u00fcre seien einbegriffen, und wie folgt deduzieren: Das Kriechtier ist verunreinigend und der Leichnam ist verunreinigend, wie das Kriechtier nur bei Gesponnenem und Gewebtem verunreinigend ist, ebenso ist auch der Leichnam nur bei Gesponnenem und Gewebtem verunreinigend. Aber sollte denn, wenn es bei der an sich leichteren Unreinheit des Kriechtieres erleichtert worden ist, auch bei der schwereren Unreinheit des Leichnams erleichtert werden!? Daher hei\u00dft es bei beiden: <em>Gewand und Leder<\/em>, als Wortanalogie: beim Kriechtiere hei\u00dft es <em>Gewand und Leder<\/em>, und ebenso hei\u00dft es <em>Gewand und Leder<\/em> beim Leichnam; wie das Kriechtier, bei dem es <em>Gewand und Leder<\/em> hei\u00dft, nur bei Gesponnenem und Gewebtem verunreinigend ist, ebenso ist auch der Leichnam, bei dem es <em>Gewand und Leder<\/em> hei\u00dft, nur bei Gesponnenem und Gewebtem verunreinigend. Und wie ferner der Leichnam, bei dem es <em>Gewand und Leder<\/em> hei\u00dft, bei allem aus Ziegenhaar Gefertigten verunreinigend ist, ebenso ist auch das Kriechtier, bei dem es <em>Gewand und Leder<\/em> hei\u00dft, bei allem aus Ziegenhaar Gefertigten verunreinigend. Ich wei\u00df dies also vom aus Ziegenhaar Gefertigten, woher, da\u00df das aus Ro\u00dfund Kuhschwanzhaar Gefertigte einbegriffen ist? Es hei\u00dft: <em>oder<\/em><a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a><em>ein Sack<\/em>.<\/p>\n<p>Du hast ja aber kilikisches Zeug und Haardecken ausgeschlossene<\/p>\n<p>Dies nur, bevor aus der Wortanalogie gefolgert wurde, jetzt aber, wo aus der Wortanalogie gefolgert wird, sind auch diese einbegriffen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df dies bez\u00fcglich des Kriechtieres, woher dies bez\u00fcglich des Leichnams? Dies ist einleuchtend: der Leichnam ist verunreinigend und das Kriechtier ist verunreinigend, wie bei der Unreinheit des Kriechtieres das aus Ro\u00df- und Kuhschwanzhaar Gefertigte dem aus Ziegenhaar Gefertigten gleicht, ebenso gleicht bei der Unreinheit des Leichnams das aus Ro\u00df- und Kuhschwanzhaar Gefertigte dem aus Ziegenhaar Gefertigten. Wieso denn, wenn dieses bez\u00fcglich der mehrfachen Unreinheit bis zum Abend<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>einbegriffen ist, sollte es auch bez\u00fcglich der vereinzelten siebent\u00e4gigen Unreinheit einbegriffen werden? Daher hei\u00dft es bei beiden <em>Gewand und Leder<\/em>, als Wortanalogie: beim Kriechtiere hei\u00dft es <em>Gewand und Leder<\/em>, und ebenso hei\u00dft es <em>Gewand und Leder<\/em> beim Leichnam; wie beim Kriechtiere, bei dem es <em>Gewand und Leder<\/em> hei\u00dft, das aus Ro\u00df- und Kuhschwanzhaar Gefertigte dem aus Ziegenhaar Gefertigten gleicht, ebenso gleicht beim Leichnam, bei dem es <em>Gewand und Leder<\/em> hei\u00dft, das aus Ro\u00df- und Kuhschwanzhaar Gefertigte dem aus Ziegenhaar Gefertigten. Und sie<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>sind entbehrlich, denn wenn sie nicht entbehrlich w\u00e4ren, k\u00f6nnte man erwidern: wohl beim Kriechtiere, das schon in Linsengr\u00f6\u00dfe verunreinigend ist. Aber nein, sie sind entbehrlich. Merke [die Unreinheit] des Kriechtieres gleicht ja der des Samenergusses, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><em>ein Mann, der Samen ausgesto\u00dfen hat<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a><em>wer irgend ein Kriechtier ber\u00fchrt<\/em>, und da es schon beim Samenergu\u00df hei\u00dft: <a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a><em>alles Gewand und alles Leder, an dem Samenergu\u00df sich befindet<\/em>, wozu wiederholt der Allbarmherzige <em>Gewand und Leder<\/em> beim Kriechtiere!? Sie sind also entbehrlich. Sie sind ja aber nur an der einen Stelle entbehrlich<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>!? Allerdings, nach demjenigen, welcher sagt, da\u00df, wenn an einer Stelle entbehrlich, man [durch die Wortanalogie] folgere, ohne sie widerlegen zu k\u00f6nnen, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, man folgere zwar, widerlege sie aber auch!?<\/p>\n<p>Sie sind auch beim Leichnam entbehrlich. Merke, [die Unreinheit] des Leichnams gleicht ja der des Samenergusses, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><em>wer einen durch einen Leichnam Verunreinigten ber\u00fchrt, oder ein Mann, der Samen ausgesto\u00dfen hat<\/em>, und da es schon beim Samenergusse hei\u00dft: <em>alles Gewand und alles Leder<\/em>, wozu wiederholt der Allbarmherzige <em>Gewand und Leder<\/em> beim Leichnam!? Sie sind also entbehrlich.<\/p>\n<p><a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a><em>Und wir bringen dem Herrn als Opfergabe, was ein jeder an goldenen Ger\u00e4ten gefunden, Armb\u00e4nder, Armspangen, Fingerringe, Busenspangen und Geh\u00e4nge<\/em>. R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte: Die Busenspange war ein Br\u00fcsteschmuck, das Geh\u00e4nge war ein Schamschmuck. R. Joseph sprach: Wenn dem so ist, so stimmt es, da\u00df wir es mit Ma\u1e25okh<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>\u00fcbersetzen: n\u00e4mlich ein Gegenstand, der zum Lachen verleitet. Da sprach Raba zu ihm: Dies geht auch aus dem Texte selbst hervor: Kumaz: das ist die Stelle der Unzucht<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><em>Und Mo\u0161e z\u00fcrnte \u00fcber die Anf\u00fchrer des Heeres<\/em>. R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abuha: Mo\u0161e sprach n\u00e4mlich zu Jisra\u00e9l: Ihr habt euch vielleicht zu euerer ehemaligen Verdorbenheit zur\u00fcckgewendet? Diese erwiderten: Es fehlt niemand aus unserer Mitte. Da sprach er zu ihnen: Wozu demnach die Ents\u00fcndigung? Darauf erwiderten sie: Wenn wir auch der S\u00fcnde entgangen sind, so sind wir immerhin s\u00fcndhaften Gedanken nicht entgangen. Hierauf: <em>Wir bringen dem Herrn als Opfergabe.<\/em><\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Weshalb ben\u00f6tigten die Jisra\u00e9liten jenes Zeitalters einer Ents\u00fcndigung? Weil sie ihre Augen an der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64b\">Blatt 64b<\/h2>\n<p>Schande geweidet haben. R. \u0160e\u0161eth sagte: Weshalb z\u00e4hlt die Schrift die \u00e4u\u00dferlichen Schmucksachen zusammen mit den intimen Schmucksachen auf? Um dir zu sagen, da\u00df, wenn man auch nur den kleinen Finger eines Weibes betrachtet, dies ebenso sei, als betrachte man ihre Scham.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE<\/small> F<small>RAU DARF MIT H\u00c4RENEN<\/small> [H<small>AAR<\/small>]<small>SCHN\u00dcREN AUSGEHEN, OB AUS EIGENEM, AUS FREMDEM ODER AUS<\/small> T<small>IERHAAR<\/small> [<small>GEFERTIGT<\/small>]; <small>FERNER AUCH MIT EINEM<\/small> S<small>TIRNSCHMUCKE UND EINEM<\/small> K<small>OPFSCHMUCKE, WENN SIE FESTGEN\u00c4HT SIND, UND IM<\/small> H<small>OFE AUCH MIT EINER<\/small> K<small>OPFBINDE UND EINER<\/small> P<small>ER\u00dcCKE<\/small>. F<small>ERNER MIT<\/small> W<small>ATTE IM<\/small> O<small>HRE UND IN DER<\/small> S<small>ANDALE, ODER DIE SIE WEGEN DER<\/small> M<small>ONATSBLUTUNG TR\u00c4GT; FERNER MIT EINEM<\/small> P<small>FEFFER- ODER<\/small> S<small>ALZKORN UND ALLEM ANDEREN, WAS SIE IN DEN<\/small> M<small>UND GETAN; JEDOCH DARF SIE ES AM<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT VON VORNHEREIN HINEINTUN; F\u00c4LLT ES HERAUS, SO DARF SIE ES NICHT WIEDER HINEINTUN<\/small>. M<small>IT EINEM EINGESETZTEN<\/small> Z<small>AHNE ODER EINEM GOLDENEN<\/small> Z<small>AHNE<\/small><a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><small>IST ES NACH<\/small> R<small>ABBI ERLAUBT UND NACH DEN<\/small> W<small>EISEN VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Und alles ist n\u00f6tig. H\u00e4tte er nur vom eigenen [Haar] gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil es nicht widerlich ist, nicht aber mit fremdem, das widerlich<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>ist. H\u00e4tte er uns nur vom fremden gelehrt, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil es derselben Art ist, nicht aber mit dem eines Tieres, das nicht derselben Art ist. Daher ist alles n\u00f6tig. Es wird gelehrt: Nur darf eine Junge nicht mit dem [Haar] einer Alten und eine Alte nicht mit dem einer Jungen ausgehen.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es bez\u00fcglich einer Alten mit dem [Haar] einer Jungen, denn es ist zu ihrem Vorteile und sie k\u00f6nnte zum Zeigen veranla\u00dft<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>werden, weshalb aber nicht eine Junge mit dem einer Alten, es ist ja zu ihrem Nachteile!?<\/p>\n<p>Da er von einer Alten mit dem einer Jungen lehrt, lehrt er auch von einer Jungen mit dem einer Alten.<\/p>\n<p>I<small>M<\/small> H<small>OFE AUCH MIT EINER<\/small> K<small>OPFBINDE UND EINER<\/small> P<small>ER\u00dcCKE<\/small>. Rabh sagte: Mit allem, womit die Weisen auf \u00f6ffentliches Gebiet auszugehen verboten haben, darf man auch in den Hof nicht gehen, ausgenommen ist die Kopfbinde und die Per\u00fccke. R. A\u0351nani b. Sason sagte im Namen R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls: Bei allem ist es ebenso, wie bei der Kopfbinde.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Im Hofe auch mit einer Kopfbinde und einer Per\u00fccke. Richtig ist dies nun nach Rabh, gegen R. A\u0351nani b. Sason aber ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>R. A\u0351nani b. Sason sagte dies im Namen des R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Jose, und R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Jose, der ein Tanna ist, streitet dagegen.<\/p>\n<p>Womit sind diese nach Rabh anders? U\u0351la erwiderte: Damit [die Frau] ihrem Manne nicht ver\u00e4chtlich werde. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><em>Und die an ihrer Monatsblutung leidet<\/em>. Hierzu sagten die fr\u00fcheren Gelehrten, sie d\u00fcrfe sich weder schminken noch pudern, noch mit bunten Kleidern putzen. Sp\u00e4ter trat R. A\u0351qiba auf und lehrte: Dadurch machst du sie ja ihrem Manne ver\u00e4chtlich, und es kann dazu kommen, da\u00df sich ihr Mann von ihr scheiden l\u00e4\u00dft. Worauf aber deutet der Schriftvers: <em>und die an ihrer Monatsblutung leidet<\/em>? Sie werde solange als Monatsblutende betrachtet, bis sie im Wasser gebadet hat.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Alles, was die Rabbanan des Anscheines wegen verboten haben, ist auch in den geheimsten Gem\u00e4chern verboten.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt, nicht mit einer Glocke, auch wenn sie verstopft<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>ist, und ein Anderes lehrt<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>, man verstopfe ihm die Glocke am<\/p>\n<p>Halse und f\u00fchre es auf dem Hofe<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>umher!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Man breite sie<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>vor die Sonne aus, nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65a\">Blatt 65a<\/h2>\n<p>aber vor dem Volke; R. Elie\u0351zer und R. \u0160imo\u0351n verbieten dies<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>M<small>IT<\/small> W<small>ATTE IM<\/small> O<small>HRE<\/small>. Rami b. Je\u1e25ezq\u00e9l lehrte: Nur wenn sie ihr am Ohre befestigt ist.<\/p>\n<p>M<small>IT<\/small> W<small>ATTE IN DER<\/small> S<small>ANDALE<\/small>. Rami b. Je\u1e25ezq\u00e9l lehrte: Nur wenn sie an der Sandale befestigt ist.<\/p>\n<p>D<small>IE SIE WEGEN DER<\/small> M<small>ONATSBLUTUNG TR\u00c4GT<\/small>. Rami b. \u1e24ama wollte sagen, nur wenn sie an ihren H\u00fcften befestigt ist, da sprach Raba zu ihm: Auch wenn sie nicht befestigt ist, denn da diese widerlich ist, wird sie nicht zum Tragen veranla\u00dft. R. Jirmeja fragte R. Abba: Wie ist es, wenn sie daran eine Handhabe gemacht hat? Dieser erwiderte: Es ist erlaubt. Es wurde gelehrt: R. Na\u1e25man b. O\u0161a\u0351ja sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, auch wenn sie daran eine Handhabe gemacht hat, sei es erlaubt. R. Jo\u1e25anan pflegte damit<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>ins Lehrhaus zu gehen, und seine Genossen stritten hierin gegen ihn. R. Jannaj pflegte damit<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>auf ein Neutralgebiet zu gehen, und das ganze Zeitalter stritt hierin gegen ihn.<\/p>\n<p>Rami b. Je\u1e25ezq\u00e9l lehrte ja aber, nur wenn sie ihr am Ohre befestigt ist!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn sie fest sitzt, das andere, wenn sie nicht fest sitzt.<\/p>\n<p>M<small>IT EINEM<\/small> P<small>FEFFER- ODER<\/small> S<small>ALZKORN<\/small>. Pfeffer, wegen des \u00fcblen Geruches; Salz, wegen der Z\u00e4hne.<\/p>\n<p>U<small>ND ALLEM ANDEREN, WAS MAN IN DEN<\/small> M<small>UND GETAN<\/small>. Ingwer oder Zimt.<\/p>\n<p>M<small>IT EINEM EINGESETZTEN<\/small> Z<small>AHNE ODER EINEM GOLDENEN<\/small> Z<small>AHNE IST ES NACH<\/small> R<small>ABBI ERLAUBT UND NACH DEN<\/small> W<small>EISEN VERBOTEN<\/small>. R. Zera sagte: Dies wurde nur von einem goldenen Zahne gelehrt, mit einem silbernen aber ist es nach aller Ansicht erlaubt. Desgleichen wird gelehrt: Bez\u00fcglich eines silbernen stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt sei, mit einem goldenen ist es nach Rabbi erlaubt und nach den Weisen verboten. Abajje sagte: Rabbi, R. Elie\u0351zer und R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sind alle der Ansicht, da\u00df bei dem, was ihr genant ist, [nicht zu ber\u00fccksichtigen ist,] sie k\u00f6nnte zum Zeigen veranla\u00dft werden. Rabbi, wie wir eben gesagt haben. R. Elie\u0351zer, wie gelehrt wird: R. Elie\u0351zer befreit davon bei einer Schminkb\u00fcchse und beim Riechfl\u00e4schchen. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar, wie gelehrt wird: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte eine Regel: Mit dem, was sich unter der Haube befindet, darf sie ausgehen, und mit dem, was sich \u00fcber der Haube befindet, darf sie nicht ausgehen.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>S<\/bold><small>IE DARF MIT EINEM<\/small> S<small>ELA\u0351ST\u00dcCKE AUF DER<\/small> F<small>USSSCHWELLUNG AUSGEHEN<\/small>. K<small>LEINE<\/small> M<small>\u00c4DCHEN D\u00dcRFEN MIT<\/small> S<small>CHN\u00dcRCHEN ODER<\/small> H<small>\u00d6LZCHEN AN DEN<\/small> O<small>HREN AUSGEHEN<\/small>. A<small>RABERINNEN D\u00dcRFEN VERSCHLEIERT UND<\/small> M<small>EDERINNEN VERH\u00dcLLT AUSGEHEN; EBENSO JEDER ANDERE<\/small> M<small>ENSCH, NUR SPRECHEN DIE<\/small> W<small>EISEN VOM<\/small> G<small>EW\u00d6HNLICHEN<\/small>. <sup>vii<\/sup> S<small>IE DARF AUCH<\/small> [<small>DIE<\/small> K<small>OPFH\u00dcLLE<\/small>] <small>UM EINEN<\/small> S<small>TEIN, EINE<\/small> N<small>USS, ODER EINE<\/small> M<small>\u00dcNZE<\/small><a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><small>WICKELN, NUR DARF SIE ES NICHT AM<\/small> \u0160<small>ABBATH VON VORNHEREIN TUN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft Fu\u00dfschwellung?<\/p>\n<p>Gicht<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb gerade ein Sel\u00e1st\u00fcck: wollte man sagen, weil jeder harte Gegenstand wohltuend ist, so k\u00f6nnte man ja auch eine Scherbe nehmen; wollte man sagen, wegen der Patina, so k\u00f6nnte man ja auch ein gew\u00f6hnliches Pl\u00e4ttchen nehmen; und wollte man sagen, wegen der Figur, so k\u00f6nnte man ja auch einen Follis<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>herauflegen!? Abajje erwiderte: Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df alles zusammen am wirksamsten ist.<\/p>\n<p>M<small>\u00c4DCHEN D\u00dcRFEN MIT<\/small> S<small>CHN\u00dcRCHEN AUSGEHEN<\/small>. Der Vater \u0160emu\u00e9ls lie\u00df seine T\u00f6chter nicht mit Schn\u00fcrchen ausgehen, er lie\u00df sie nicht zusammen schlafen, und er errichtete ihnen Tauchb\u00e4der in den Tagen des Nisan<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>und Matten<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>in den Tagen des Ti\u0161ri<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abEr lie\u00df sie nicht mit Schn\u00fcrchen ausgehen.\u00bb Wir haben ja aber gelernt, M\u00e4dchen d\u00fcrfen mit Schn\u00fcrchen ausgehen!?<\/p>\n<p>Die der T\u00f6chter des Vaters \u0160emu\u00e9ls waren<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>bunt. \u00abEr lie\u00df sie nicht zusammen schlafen.\u00bb Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Hona, denn R. Hona sagte, Weiber, die mit einander lesbisch verfahren, seien f\u00fcr den<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65b\">Blatt 65b<\/h2>\n<p>[Hoch]priester untauglich.<\/p>\n<p>Nein, er beabsichtigte nur, da\u00df sie sich nicht an einen fremden K\u00f6rper gew\u00f6hnen. \u00abEr errichtete ihnen ein Tauchbad in den Tagen des Nisan.\u00bb Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr Rabh, denn Rabh sagte, der Euphrat sei ein wichtiger Zeuge<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>f\u00fcr den Regen im Westen.<\/p>\n<p>Nein, nur damit nicht das Regenwasser<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>mehr sei als das Quellwasser. Er streitet somit gegen \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte, der Strom werde von seinem eigenen Felsen<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>gesegnet. Dieser befindet sich in einem Widerspruche mit sich selbst, denn \u0160emu\u00e9l sagte, das flie\u00dfende Wasser sei nicht [als Tauchbad] reinigend, ausgenommen der Euphrat in den Tagen des Ti\u0161ri<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>S<small>IE DARF DIE<\/small> [K<small>OPFH\u00dcLLE<\/small>] <small>UM EINEN<\/small> S<small>TEIN<\/small> [&amp;<small>C<\/small>] <small>WICKELN<\/small>. Du sagtest ja im Anfangssatze, sie d\u00fcrfe wohl wickeln!? Abajje erwiderte: Der Schlu\u00dfsatz bezieht sich auf eine M\u00fcnze<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje fragte: Darf eine Frau eine List anwenden, indem sie [die H\u00fclle] um eine Nu\u00df wickelt, um sie am \u0160abbath f\u00fcr ihr kleines Kind hinauszubringen? Diese Frage besteht sowohl nach demjenigen, der sagt, man d\u00fcrfe [bei einer Feuersbrunst] eine List<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>anwenden, als auch nach demjenigen, der sagt, man d\u00fcrfe keine List anwenden. Die Frage besteht nach demjenigen, der sagt, man d\u00fcrfe bei einer Feuersbrunst eine List anwenden, denn dies gilt vielleicht nur da, weil man, wenn dies nicht erlaubt w\u00e4re, zum L\u00f6schen verleitet werden k\u00f6nnte, hierbei aber, wird man, auch wenn dies nicht erlaubt ist, zum Hinaustragen nicht verleitet. Oder aber: auch nach dem, der bei der Feuersbrunst ein List anzuwenden nicht erlaubt, gilt dies nur da, wo man es auf gew\u00f6hnliche Weise hinausbringt, hierbei aber, wo sie sie auf ungew\u00f6hnliche Weise hinausbringt, ist es zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>ER<\/small> B<small>EINLOSE DARF MIT SEINER<\/small> S<small>TELZE AUSGEHEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R. M<small>E\u00cdR<\/small>; R. J<small>OSE VERBIETET DIES<\/small>. H<small>AT SIE EINE<\/small> V<small>ERTIEFUNG F\u00dcR<\/small> L<small>APPENPOLSTERUNG, SO<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-66a\">Blatt 66a<\/h2>\n<p><small>IST SIE VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG<\/small>. S<small>EINE<\/small> L<small>EDERST\u00dcTZEN SIND DURCH DAS<\/small> A<small>UFTRETEN VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG; MAN DARF MIT DIESEN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH AUSGEHEN UND IN DEN<\/small> T<small>EMPELVORHOF<\/small><a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a><small>EINTRETEN<\/small>. D<small>ESSEN<\/small> B<small>\u00c4NKCHEN<\/small><a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><small>UND<\/small> L<small>EDERST\u00dcTZEN SIND DURCH DAS<\/small> A<small>UFTRETEN VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG; MAN DARF MIT DIESEN WEDER AM<\/small> \u0160<small>ABBATH AUSGEHEN NOCH IN DEN<\/small> T<small>EMPELVORHOF EINTRETEN<\/small>. E<small>SELSMASKEN<\/small><a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a><small>SIND REIN UND MAN DARF MIT IHNEN NICHT AUSGEHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Raba sprach zu R. Na\u1e25man: Wie lautet diese Lehre? Dieser erwiderte: Ich wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p>Wie ist die Halakha? Dieser erwiderte: Ich wei\u00df es nicht. Es wurde gelehrt: \u0160emu\u00e9l sagte: \u00abDer Beinlose darf nicht.\u00bb Ebenso sagte R. Hona: \u00abDer Beinlose darf nicht.\u00bb R. Joseph sprach: Da \u0160emu\u00e9l liest: der Beinlose darf nicht, und auch R. Hona liest: der Beinlose darf nicht, so lesen wir ebenfalls: der Beinlose darf nicht. Raba b. \u0160ira wandte ein: Diese haben wohl nicht geh\u00f6rt, da\u00df R. \u1e24anan b. Raba in Gegenwart Rabhs, in einem Nebenzimmer der Schule Rabhs, \u1e24ija b. Rabh gelehrt hat: \u00abDer Beinlose darf nicht mit seiner Stelze ausgehen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose erlaubt dies.\u00bb Und Rabh winkte ihm: Umgekehrt! R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Als Merkmal diene dir [der Buchstabe] <em>Samakh<\/em><a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>. Auch \u0160emu\u00e9l ist davon abgekommen, denn wir haben gelernt: Hat sie<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>die \u1e24ali\u00e7a mit einer nicht ihm geh\u00f6renden Sandale vollzogen, oder einer Holzsandale, oder der linken [Sandale] am rechten [Fu\u00dfe], so ist sie g\u00fcltig. Und auf unsere Frage, wer dies lehrte, erwiderte \u0160emu\u00e9l, es sei R. Me\u00edr, denn wir haben gelernt: Der Beinlose darf mit seiner Stelze ausgehen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose verbietet dies. Und auch R. Hona ist davon abgekommen, denn es wird gelehrt: Die [Holz- ]Sandale der Kalkarbeiter ist durch das Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig, eine Frau darf damit die \u1e24ali\u00e7a vollziehen, und man darf damit am \u0160abbath ausgehen<\/p>\n<p>so R. A\u0351qiba. Sie pflichteten ihm aber nicht bei. Nun wird ja aber gelehrt, sie pflichteten ihm bei!? Dies erkl\u00e4rte R. Hona: Wer ihm beigepflichtet hat, ist R. Me\u00edr<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>, und wer ihm nicht beigepflichtet hat, ist R. Jose. R. Joseph aber sagte: Wer ihm nicht beigepflichtet hat, ist R. Jo\u1e25anan b. Nuri, denn es wird gelehrt: Ein Bienenkorb aus Stroh und eine R\u00f6hre aus Rohr sind nach R. A\u0351qiba verunreinigungsf\u00e4hig und nach R. Jo\u1e25anan b. Nuri rein<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die [Holz- ]Sandale der Kalkarbeiter ist durch das Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig. Sie ist ja aber nicht zum Gehen bestimmt!? R. A\u1e25a, Sohn des R. U\u0351la, erwiderte: Der Kalkarbeiter geht damit nach Hause.<\/p>\n<p>H<small>AT SIE EINE<\/small> V<small>ERTIEFUNG F\u00dcR<\/small> L<small>APPENPOLSTERUNG, SO ST SIE VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG<\/small>. Abajje sagte: Sie ist nur durch einen Leichnam<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig, nicht aber durch das Auftreten. Raba aber sagte: Sie ist auch durch das Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig. Raba sprach: Ich entnehme dies aus folgender Lehre: Ein [Spiel] wagen f\u00fcr Kinder ist durch das Auftreten<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig. Abajje aber erwiderte: Auf diesen lehnt man sich, auf jene aber nicht. Abajje sprach: Ich entnehme dies aus folgendem: Ein Stab (der Greise) ist g\u00e4nzlich<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>rein. Raba aber erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66b\">Blatt 66b<\/h2>\n<p>Dieser dient nur, um den Gang zu richten, jene aber dient auch zum St\u00fctzen, und er st\u00fctzt sich darauf.<\/p>\n<p>S<small>IND DURCH DAS<\/small> A<small>UFTRETEN VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG; MAN DARF MIT DIESEN WEDER AM<\/small> \u0160<small>ABBATH AUSGEHEN, NOCH IN DEN<\/small> T<small>EMPELVORHOF EINTRETEN<\/small>. Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Jo\u1e25anan: Man darf mit diesen in den Tempelvorhof eintreten. Da sprach er zu ihm: Ich lehre, eine Frau d\u00fcrfe damit die \u1e24ali\u00e7a vollziehen, und du sagst, man d\u00fcrfe mit diesen [in den Tempelvorhof] eintreten!? Lehre: Man darf mit diesen nicht in den Tempelvorhof eintreten.<\/p>\n<p>E<small>SELSMASKEN SIND REIN<\/small>. Was sind Eselsmasken? R. Abahu erwiderte: Schulteresel<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>. Raba b. Papa erkl\u00e4rte: G\u00fcrtel<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>. Raba b. R. Hona erkl\u00e4rte: Larven<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>K<\/bold><small>NABEN D\u00dcRFEN MIT<\/small> B<small>INDEN UND<\/small> F<small>\u00dcRSTENKINDER MIT<\/small> G<small>L\u00d6CKCHEN AUSGEHEN; EBENSO JEDER ANDERE, NUR SPRECHEN DIE<\/small> W<small>EISEN VOM<\/small> G<small>EWOHNLICHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was sind das f\u00fcr Binden? Ada Mari erwiderte im Namen des R. Na\u1e25man b. Barukh im Namen des R. A\u0161i b. Abin im Namen R. Jehudas: Krappbinden<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Mutter<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>erz\u00e4hlte mir: Drei bringen [die Krankheit] zum Stillstande, f\u00fcnf heilen, und sieben helfen sogar gegen Hexerei. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: Dies nur, wenn [der Kranke] nicht Sonne und Mond und nicht Regen gesehen, und nicht den Klang des Eisens, das Kr\u00e4hen des Hahnes und den Hall von Schritten geh\u00f6rt hat. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Die Krapp [mittel] sind bereits in die Grube gefallen.<\/p>\n<p>Weshalb gerade Knaben und nicht M\u00e4dchen? Weshalb gerade Kinder und nicht Erwachsene?<\/p>\n<p>Vielmehr, unter Binden ist das, was Abin b. Hona im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja gesagt hat, zu verstehen: Wenn ein Sohn Bangen nach seinem Vater hat, so nehme dieser die Schnur des rechten Schuhes und binde ihm an seinen linken. R. Naiiman b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Als Merkmal dienen die Tephillin. Umgekehrt aber ist es sch\u00e4dlich. R. Abin b. Hona sagte im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja: Es ist zul\u00e4ssig, am \u0160abbath ein Gef\u00e4\u00df auf den Nabel zu legen<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abin b. Hona im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja: Es ist erlaubt, am \u0160abbath die H\u00e4nde mit \u00d6l und Salz zu reiben. So machte es R. Hona, wenn er aus der Schule Rabhs kam, Rabh, wenn er aus der Schule R. \u1e24ijas kam, und R. \u1e24ija, wenn er aus der Schule Rabbis kam. Wenn sie dann berauscht waren, brachte man ihnen \u00d6l und Salz, rieb ihnen die Innenseite der H\u00e4nde und die Sohle der F\u00fc\u00dfe und sprach: So wie dieses \u00d6l klar ist, so m\u00f6ge auch der Wein des N., Sohnes der N., klar werden. Wenn nicht dies, so holte man den Spund des Fasses, weichte ihn in Wasser und sprach: Wie dieser Spund klar wird, so m\u00f6ge auch der Wein des N., Sohnes der N., klar werden.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abin b. Hona im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja: Es ist erlaubt, am \u0160abbath eine W\u00fcrgeprozedur vorzunehmen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abin b. Hona im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja: Das Wickeln eines S\u00e4uglings ist am \u0160abbath erlaubt. R. Papa lehrte es von Kindern, und R. Zebid lehrte es von einem Kinde. R. Papa lehrte es von Kindern, er lehrte n\u00e4mlich beide<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>Lehren im Namen des Abin b. Hona. R. Zebid lehrte es von einem Kinde, er lehrte n\u00e4mlich die erste im Namen des Abin b. Hona, und die zweite im Namen des Rabba b. Bar \u1e24ana. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte n\u00e4mlich: das Wickeln eines S\u00e4uglings sei am \u0160abbath erlaubt.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Mutter sagte mir: Bei allen Heilformeln ist der Name der Mutter zu nennen, und alle Bindungen sind mit der Linken zu machen. Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Alle Heilformeln, bei denen [die Wiederholung] angegeben ist, sind wie angegeben zu wiederholen, bei denen dies nicht angegeben ist, sind einundvierzig Mal zu wiederholen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am \u0160abbath mit einem Schutzsteine<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> ausgehen; im Namen R. Me\u00edrs sagten sie, auch mit dem, was das Gewicht des Schutzsteines hat. Und nicht nur, wenn sie bereits einmal abortiert hat, sondern auch, damit sie nicht abortiere; auch nicht nur, wenn sie schwanger ist, sondern auch, damit sie bei Schwangerschaft nicht abortiere. R. Jemar b. \u0160elemja sagte im Namen Abajjes: Dies nur, wenn es dieses Gewicht gerade hatte. Abajje fragte: Wie ist es mit dem, was das Gewicht des Gleichwiegenden hat? Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Gegen t\u00e4gliches Fieber nehme man ein blankes Zuzst\u00fcck und gehe damit nach der Salzsiederei, wiege damit ein St\u00fcck Salz ab und binde es an die Hals\u00f6ffnung [des Hemdes] mit einer Haarstr\u00e4hne. Wenn nicht dies, so setze man sich an einen Kreuzweg, und wenn man eine gro\u00dfe Ameise etwas tragen sieht, nehme man sie auf und werfe sie in ein kupfernes Rohr, das man mit Blei verschlie\u00dfe und mit sechzig Siegeln versehe. Dieses sch\u00fcttle man im Tragen und spreche: Deine Last auf mich und meine Last auf dich. R. A\u1e25a, Sohn des R. Hona, sprach zu R. A\u0161i: Jemand k\u00f6nnte sie ja bereits gefunden und ihr die Krankheit aufgeladen haben!? Vielmehr spreche man: Meine und deine Last auf dich. Wenn nicht dies, so nehme man ein neues Kr\u00fcglein, gehe zum Flusse und spreche zu diesem: Flu\u00df, Flu\u00df, borge mir ein Kr\u00fcglein Wasser f\u00fcr die Reise, die ich machen will. Alsdann drehe man es siebenmal um den Kopf, sch\u00fctte [das Wasser] nach hinten und spreche zu ihm: Flu\u00df, Flu\u00df, nimm das Wasser zur\u00fcck, da\u00df du mir gegeben, denn die Reise, die ich vorhatte, ist am gleichen Tage gekommen und gegangen.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Gegen dreit\u00e4gliches Fieber hole man sieben Zweiglein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67a\">Blatt 67a<\/h2>\n<p>von sieben Dattelpalmen, sieben Sp\u00e4ne von sieben Kl\u00f6tzen, sieben Zwekken von sieben Br\u00fccken, sieben Kohlen von sieben \u00d6fen, sieben Erdkl\u00fcmpchen aus sieben T\u00fcrpfannen, sieben Pechst\u00fcckchen aus sieben Schiffen, sieben K\u00fcmmelk\u00f6rner<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>und sieben Haare vom Barte eines alten Hundes und binde sie an die Hals\u00f6ffnung mit einer Haarstr\u00e4hne.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Gegen heftiges Fieber hole man ein ganz aus Eisen gefertigtes Messer, gehe nach einem Orte, wo sich ein Dornbusch befindet, und binde an diesen eine Haarstr\u00e4hne. Am ersten Tage kerbe man ihn ein wenig ein und spreche:<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a><em>Und der Engel des Herrn erschien ihm &amp;c<\/em>. Am n\u00e4chsten Tage kerbe man ihn wieder ein wenig ein und spreche:<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a><em>Und Mo\u0161e sprach: Ich werde herantreten und schauen<\/em>. Am folgenden Tage kerbe man ihn wieder ein wenig ein und spreche<em>:<\/em><a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a><em>Und der Herr sah, da\u00df er herangenaht ist, um zu schauen &amp;c<\/em>. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. A\u0161i: Sollte man auch sprechen:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><em>Und er sprach: N\u00e4here dich nicht hier &amp;c.<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, am ersten Tage spreche man: <em>Und der Engel des Herrn erschien und sprach zu Mo\u0161e<\/em>. Am n\u00e4chsten Tage spreche man: <em>Und der Herr sah, da\u00df er herangenaht ist, um zu schauen<\/em>. Am folgenden Tage spreche man: <em>Und der Herr sprach: N\u00e4here dich nicht hier<\/em>. Hat man dies beendigt, so beuge man ihn nieder und haue ihn ab, und spreche wie folgt: Dorn, Dorn, nicht weil du h\u00f6her bist, als alle anderen B\u00e4ume, lie\u00df der Heilige, gepriesen sei er, seine G\u00f6ttlichkeit auf dir ruhen, sondern weil du niedriger bist als alle anderen B\u00e4ume, lie\u00df der Heilige, gepriesen sei er, seine G\u00f6ttlichkeit auf dir ruhen. Wie du das Feuer von \u1e24ananja, Mi\u0161a\u00e9l und A\u0351zarja gesehen und vor ihnen geflohen bist, so sollst du auch das Feuer des N., Sohnes der N., sehen und vor ihm fliehen.<\/p>\n<p>Gegen Geschw\u00fcre spreche man folgendes: Bazbaziah, Masmasjah, Kaskasjah, Sarlaj und Amarlaj sind Engel, die aus dem Lande Sedom geschickt wurden, um die schmerzhaften Geschw\u00fcre zu heilen. Bazakh<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a> bezikh bazbazikh masmasikh, kamon kamikh. Behalte dein Aussehen, behalte dein Aussehen, behalte deinen Raum, dein Same werde aufgesogen; und wie ein Maultier nicht fruchtbar ist und sich nicht vermehrt, so pflanze dich nicht fort und vergr\u00f6\u00dfere dich nicht am K\u00f6rper des N., Sohnes der N.<\/p>\n<p>Gegen die Besessenheit<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>spreche man folgendes: Gez\u00fccktes Schwert, losgelassene Schleuder, sein Name ist nicht Jokhab, Kranke, Schmerzen. Gegen das Gespenst spreche man folgendes: \u2026 verflucht, zerbrochen und verbannt sei Bar-\u1e6ci\u1e6d, Bar-\u1e6came, Bar-\u1e6cina, wie \u0160amgaz, Merigaz und Is\u1e6dema.<\/p>\n<p>Gegen das Gespenst des Abortes spreche man folgendes: Auf dem Kopfe des L\u00f6wen und auf der Nase der L\u00f6win fand ich den D\u00e4mon Bar-Siriqa Pande; ich schleuderte ihn auf das Poreebeet und schlug ihn mit dem Eselskinn.<\/p>\n<p>F<small>\u00dcRSTENKINDER MIT<\/small> G<small>L\u00d6CKCHEN<\/small>. Wer lehrt dies? R. O\u0161a\u0351ja erwiderte: Es ist R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, alle Isra\u00e9liten seien F\u00fcrstenkinder. Raba sagte: Hier handelt es sich um solche, die am Gewande angewebt sind, nach aller Ansicht.<\/p>\n<p><sup>x<\/sup> M<small>AN DARF MIT EINEM<\/small> H<small>EUSCHRECKENEI, MIT EINEM<\/small> F<small>UCHSZAHNE UND MIT EINEM<\/small> N<small>AGEL VON EINEM<\/small> G<small>EHENKTEN, ALS<\/small> H<small>EILMITTEL, AUSGEHEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R. <small>ME\u00cdR; DIE<\/small> W<small>EISEN VERBIETEN DIES ALS EMORITISCHEN<\/small><a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>B<small>RAUCH SELBST AM<\/small> A<small>LLTAG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. M<small>AN DARF MIT EINEM<\/small> H<small>EUSCHRECKENEI AUSGEHEN<\/small>. Als Mittel gegen Ohrensausen.<\/p>\n<p>M<small>IT EINEM<\/small> F<small>UCHSZAHNE<\/small>. Als Mittel f\u00fcr den Schlaf; der eines lebenden f\u00fcr einen, der an Schlafsucht leidet, der eines toten f\u00fcr einen, der an Schlaflosigkeit leidet.<\/p>\n<p>M<small>IT EINEM<\/small> N<small>AGEL VON EINEM<\/small> G<small>EHENKTEN<\/small>. Als Mittel gegen Entz\u00fcndung.<\/p>\n<p>A<small>LS<\/small> H<small>EILMITTEL, AUSGEHEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R. M<small>E\u00cdR<\/small>. Abajje und Raba sagen beide: Alles, was als Heilmittel [sichtbar] ist, ist nicht als emoritischer Brauch anzusehen.<\/p>\n<p>Ist denn das, was nicht als Heilmittel [sichtbar] ist, als emoritischer Brauch anzusehen, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn ein Baum seine Fr\u00fcchte abwirft, man ihn mit Farbe bestreiche (und f\u00e4rbe) und mit Steinen belaste. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man ihn mit Steinen belaste, damit seine Kraft geschw\u00e4cht werde, was f\u00fcr ein Mittel aber ist das Anstreichen mit Farbe!?<\/p>\n<p>Damit die Leute ihn sehen und f\u00fcr ihn um Erbarmen flehen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a><em>\u00bbUnrein, unrein\u00ab soll er rufen<\/em>, er mu\u00df sein Leid \u00f6ffentlich kund tun, damit die Menge f\u00fcr ihn um Erbarmen flehe. Rabina sagte: Wenn wir nun<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>einen Dattelkamm an eine Dattelpalme h\u00e4ngen, so tun wir dies nach der Ansicht dieses Tanna.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte den Emoriterabschnitt<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>vor R. \u1e24ija b. Abin; da sprach dieser zu ihm: Diese alle sind als emoritische Br\u00e4uche anzusehen, ausgenommen folgendes: Wenn einem ein Knochen im Halse stecken bleibt, so hole man etwas von derselben Speise, lege es ihm auf den Nakken und spreche folgendes: Eins, eins, hinab, verschluckt, verschluckt, hinab, eins, eins. Dies ist nicht als emoritischer Brauch zu betrachten. Wenn eine Gr\u00e4te [einem im Halse stecken bleibt], spreche man folgendes: Stecken geblieben wie eine Nadel, eingeschlossen wie ein Panzer, steige<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>hinab, steige hinab. Sagt jemand: Begl\u00fccke, o Gl\u00fcck, erm\u00fcde<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67b\">Blatt 67b<\/h2>\n<p>nicht, Tag und Nacht, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. R. Jehuda sagt, Gad [Gl\u00fcck] sei \u00fcberhaupt ein g\u00f6tzendienstlicher Ausdruck, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a><em>die ihr dem Gl\u00fccksgotte [Gad] einen Tisch anrichtet<\/em>. Wenn er sich ihren Namen und sie seinen<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>beilegt, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Spricht jemand: Seid fest, o F\u00e4sser, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. R. Jehuda sagt, Dan [Fa\u00df] sei \u00fcberhaupt ein g\u00f6tzendienstlicher Ausdruck, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a><em>die bei der Schuld \u0160omrons schw\u00f6ren und sprechen: So wahr dein Gott Dan<\/em><a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a><em>lebt<\/em>. Spricht jemand zu einem Raben: kreische, und zu einer Rabin: zische und kehre mir deinen Schwanz zum Guten, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Sagt jemand: Schlachtet diesen Hahn, weil er wie eine Kr\u00e4he<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>gekr\u00e4ht hat, oder: diese Henne, weil sie wie ein Hahn gekr\u00e4ht hat, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. \u00bbIch trinke und lasse zur\u00fcck, ich trinke und lasse zur\u00fcck\u00ab, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Wenn eine Frau Eier vor den K\u00fcchlein an die Wand schl\u00e4gt, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Wenn man Speisen vor K\u00fcchlein umr\u00fchrt, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Wenn eine Frau tanzt und einundsiebzig K\u00fcchlein abz\u00e4hlt, damit sie nicht eingehen, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Wenn eine Frau beim Bereiten von Quark tanzt, beim Kochen von Linsen Schweigen gebietet, beim Kochen von Bohnen schreit, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten. Wenn eine Frau vor ihrem Topfe uriniert, damit er schnell koche, so ist dies als emoritischer Brauch zu betrachten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf einen Span von einem Maulbeerbaume und Glasscherben in den Topf tun, damit er schneller koche; die Weisen verbieten Glasscherben wegen der Gefahr.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf ein St\u00fcck Salz in die Leuchte tun, damit sie leuchte und brenne; ferner darf man Lehm oder eine Scherbe unter die Leuchte tun, damit sie langsam brenne. R. Zu\u1e6dra sagte: Wer eine \u00d6llampe [beim Brennen] zudeckt und eine Naphtalampe offen l\u00e4\u00dft, \u00fcbertritt das Verbot, etwas zu vernichten<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>. [Der Trinkspruch] \u00bbWein und Leben in den Mund der Gelehrten\u00bb, ist nicht als emoritischer Brauch zu betrachten. Einst bereitete R. A\u0351qiba ein [Hochzeits]mahl f\u00fcr seinen Sohn und \u00fcber jeden Becher, der gereicht wurde, sprach er: \u00bbWein und Leben in den Mund der Gelehrten, Leben und Wein in den Mund der Gelehrten und in den Mund ihrer Sch\u00fcler.\u00ab<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Erkl\u00e4rung des Talmud eine Art Kranz od. Medaillon, auf dem die Ansicht einer Stadt (Jeru\u0161alem) eingraviert war.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tragen des Schmuckes ist am \u0160. erlaubt, jed. rabbinisch verboten, weil sie es, um zu zeigen, abnehmen u. in der Hand tragen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch welche das Wasser leicht durchdringt.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie nahmen sie beim Waschen des Kopfes nicht ab, weil das Wasser gen\u00fcgend durchdringt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Untertauchen, wobei nichts am K\u00f6rper haften darf, wodurch eine Trennung vom Wasser entstehen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Band aus Wolle am Kopfe.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Halse; es schmiegt sich noch mehr an, so da\u00df das Wasser noch weniger durchdringt.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Linnen ist h\u00e4rter als Wolle.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Um den Hals bindet sie das Band nicht fest.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; sonst hat das im Texte gebrauchte Wort die Bedeutung Halskette.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Der erste Tanna spricht nicht von h\u00e4renen.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W.<span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05d9\u05e4\u05ea\u05d0<\/span> ist etymologisch dunkel; nach den Kommentaren K\u00fcgelchen, Steinchen od. Muschel, die als Schutz gegen das b\u00f6se Auge getragen werden.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter dem Haarnetze; dieses f\u00fchrt ebenfalls den im Texte gebrauchten Namen.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man nach der Zerst\u00f6rung des Tempels verboten hat; cf.\u00a0Sot. Blatt 49a.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Er f\u00fcrchtet dann, es auf der Stra\u00dfe abzunehmen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es zerbricht od. abhanden kommt, achtet der Herr nicht darauf.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es fertig wird.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,23.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte Wort f\u00fcr Sache hat auch die Bedeutung Wort.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unreinheit des einen wird auf das andere \u00fcbertragen.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Absch. IV, Anm. 12.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie l\u00e4utet dann auch ohne Kl\u00f6ppel.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p><em>T\u03f1\u03b9\u03f0\u03b1\u03b2\u03bf\u03c2<\/em>, Hohlma\u00df von 3 Kab Inhalt.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 15,6.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die genannten Gegenst\u00e4nde f\u00fcr ihren eigentlichen Zweck verwenden.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verunreinigung des Flu\u00dfbehafteten wird technisch \u00bbAuftreten\u00ab genannt, da dieser alles, worauf er tritt, sitzt, liegt od. lehnt (auch ohne direkte Ber\u00fchrung) verunreinigt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erkl\u00e4rung R. Jo\u1e25anans ist von R. Jose u. vice versa.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 1.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu tragen.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabbi ordnete vor seinem Hinscheiden an, R. \u1e24anina b. \u1e24ama an seine Stelle als Schuloberhaupt einzusetzen. Dieser verzichtete zugunsten des um 2\u00bd Jahre \u00e4lteren R. Aphes, jedoch pflegte er dessen Vortr\u00e4ge nicht zu besuchen; er sa\u00df vielmehr au\u00dferhalb des Kollegiums in Gesellschaft Levis (Ket. 103b). Aus dem Umst\u00e4nde, da\u00df Levi den R\u1e24. verlassen hatte, schlo\u00df er, da\u00df RA. gestorben sei und R\u1e24. den Vorsitz \u00fcbernommen habe.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 22,28.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist entschieden als Last verboten.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d0\u05e8\u05d9<\/span> wird von den Tosaphoth mit Brotkrumen \u00fcbersetzt; nach der n\u00e4heren Bezeichnung Raschis ist hier eine Art Pichel gemeint, der zugleich als Schmuck diente.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>An beiden Seiten des Rindernackens, ob sie aus Holz od. Metall sind.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Passus vom Fingerringe geh\u00f6rt nicht mehr zur vorangehenden Aufz\u00e4hlung der Schmucksachen f\u00fcr Frauen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,20.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>In den kursierenden Ausgaben hei\u00dft es inkorrekt: spricht der Allbarmherzige.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Das S. wird weder als Last noch als Schmuck betrachtet; man darf damit am \u0160. ausgehen, da es unkeusch w\u00e4re, dasselbe abzunehmen; auch das Entbl\u00f6\u00dfen der Haare galt als unkeusch.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbrein\u00ab ist im Gesetze von der Unreinheit zu versterben, f\u00fcr die levitische Unreinheit nicht empf\u00e4nglich.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese bestanden aus einer Holzsohle mit einem angenagelten Lederstreifen dar\u00fcber; der Lederstreifen k\u00f6nnte platzen u. man ihn in der Hand zu tragen verleitet werden. Die weiter folgende Begr\u00fcndung des Talmud ist gesucht.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte wegen des Spottes der Passanten auch diese in die Hand nehmen und tragen.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Hereinkommen kann man beobachten, ob nicht Verfolger in der N\u00e4he sind, nicht aber beim Hinausgehen.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die schweren, genagelten Sandalen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die schweren, genagelten Sandalen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das F\u00fchren der Reinigungsasche u. des Reinigungswassers; cf.\u00a0Bamidbar Kap. 19. Es geschah n\u00e4mlich, da\u00df diese einst beim Transport auf den Jarden durch einen Leichenknochen, der sich auf dem Boden des Schiffes befunden hatte, unrein wurden. Man verbot hierauf deren Transport auf u. \u00fcber dem Wasser. Nach R\u1e24. gilt dieses Verbot nur zu Schiff auf dem Jarden.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle, von dem jene Lehre spricht, sind mehr erlaubt.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf sie nicht fortbewegen, weil man veranla\u00dft werden k\u00f6nnte, sie auch anzuziehen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Die er auf dem Wege verloren hatte.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wird also nicht verspottet (cf.\u00a0Anm. 41), u. man verd\u00e4chtigt ihn auch nicht, er trage die andere Sandale bei sich.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wird also nicht verspottet (cf.\u00a0Anm. 41), u. man verd\u00e4chtigt ihn auch nicht, er trage die andere Sandale bei sich.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sollte ihm den linken zuerst reichen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach w\u00e4re nach der einen Ansicht zu verfahren.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls er einer Familie von Epileptikern angeh\u00f6rt.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit andere es nicht f\u00fcr einen Schmuck halten.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es 3 Personen sind, so handelt es sich wohl um 3 verschiedene Amulette.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie verbraucht sind; man werfe sie nicht in mi\u00df\u00e4chtlicher Weise fort.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gilt auch dann nicht als Last.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man auch im Aborte anbehalten darf.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sich au\u00dfen auf der Kopfkapsel in Reliefpr\u00e4gung befindet.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Daleth u. Jod werden aus den Riemen der T. geflochten; ersteres an der Kopfkapsei, letzteres an der Handkapsel.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Daleth u. Jod werden aus den Riemen der T. geflochten; ersteres an der Kopfkapsei, letzteres an der Handkapsel.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies bezieht sich auf einen Ring; dieser ist schuldig wegen eines ohne Petschaft u. frei wegen eines mit Petschaft.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich andere solche nicht zu tragen pflegen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. auf \u00f6ffentlichem Gebiete.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf Haupt u. Arm.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tephillin werden nachts u. am \u0160. nicht angelegt.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nicht \u00fcblich, eine Last, als welche der Ring hier betrachtet wird, am Finger zu tragen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die stets einen Siegelring am Finger tr\u00e4gt.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Gef\u00e4\u00dfes.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Gef\u00e4\u00dfes.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist das Gef\u00e4\u00df nicht mehr Nebensache, sondern Hauptsache.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 6,6.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Anla\u00df der Zerst\u00f6rung des Tempels.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 6,6.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05d6\u05e8\u05e7<\/span> <em>Becken<\/em>, von <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05e8 \u05e7<\/span> <em>sprengen<\/em>, bezw. <em>werfen<\/em>.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 6,4.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05e8\u05d7\u05d9\u05dd<\/span> hei\u00dft auch <em>sich hinschleppen<\/em>, bezw. (Neuhebr.) <em>stinken<\/em>.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Mahlzeit.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,16.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,16.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,16.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,16.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Um aufzufallen.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,16.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>All diese Auslegungen u. die weiter folgenden beruhen auf Wortspielen, die sich nicht wiedergeben lassen.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,24.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,24.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,24.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,24.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,24.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,17.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 14,56.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,17.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e2\u05e8\u05d4<\/span> wird aus <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e2\u05e8<\/span> <em>Wald<\/em>, bezw. aus <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8 \u05d4<\/span> <em>flie\u00dfen, ergie\u00dfen<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob mit einer Deflorierten od. einer Jungfrau, ob mit einer blonden od. einer dunklen, ob mit einer dicken od. einer schlanken.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 2,4.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 15,11.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 64,3.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,4.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Den einfachen Sinn einer Schriftstelle.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,5.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,5.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,5.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,5.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,5.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,16.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3,16.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 47,4.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d9\u05d1\u05d5\u05e8<\/span>, <em>Sprechen<\/em>, wird aus <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d1\u05e8<\/span> (im Hiph.) <em>niederdr\u00fccken<\/em> abgeleitet, <em>leise, sanftm\u00fctig sprechen<\/em>.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3,16.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 8,5.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 4.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 8,13.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 14.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Studium derselben, wenn sie keinen Lehrer haben. W\u00f6rtl. die unter, od. zur Fahne kommen, wodurch der Beleg mit dem folgenden Schriftverse verst\u00e4ndlich wird.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 2,4.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. schlie\u00dfe dich ihm an.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 6,14.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p><em>\u039b\u03b9\u03bc\u03cc\u03c2, Hunger, Hungerleider, Fresser<\/em>.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 6,14.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 11,9.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Schlu\u00df des Verses.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit den ersteren freue man sich, \u00fcber die letzteren wird man Rechenschaft ablegen.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 31,22 u. V. 50.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,23.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 19.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gottesname.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 28,36.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Lv. 11,32.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Gesetze von der Unreinheit (Wajikra Kap. 11); die Partikel \u00bboder\u00ab ist \u00fcberfl\u00fcssig u. deutet hierauf.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Ziegenhaar gefertigt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,20.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo von der Verunreinigung durch einen Leichnam gesprochen wird; cf.\u00a0Bamidbar Kap. 31.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sowohl beim Ereignisse zu Midjan als auch beim Gesetze von der Unreinheit gebraucht wird.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,32.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Filz oder Lodenstoff.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Gesetze von der Unreinheit (Wajikra Kap. 11); die Partikel \u00bboder\u00ab ist \u00fcberfl\u00fcssig u. deutet hierauf.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,20.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Gesetze von der Unreinheit (Wajikra Kap. 11); die Partikel \u00bboder\u00ab ist \u00fcberfl\u00fcssig u. deutet hierauf.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unreinheit f\u00fcr die Dauer eines Tages bis zum Abend gilt nicht nur f\u00fcr das Kriechtier, sondern auch f\u00fcr andere Unreinheiten (durch Aas, Samenergu\u00df, Samenflu\u00df), w\u00e4hrend die siebent\u00e4gige Unreinheit nur bei einem Leichnam vorkommt.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte <em>Gewand und Leder<\/em> sind nur als Wortanalogie zu verwenden, da sie f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Textes ganz entbehrlich sind.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Lv. 22,4.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 15,17.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Das an zwei Stellen gleichlautende Wort, das zur Schlu\u00dffolgerung durch Wortanalogie verwendet wird, mu\u00df, um diese nicht widerlegen zu k\u00f6nnen, an beiden Stellen entbehrlich sein.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Lv. 22,4.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,50.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05d7\u05d5\u05da<\/span> aus <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d5\u05da<\/span> <em>Lachen, ausgelassen lachen<\/em>.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">[\u05db\u05d5\u05de\u05d6] \u05db\u05de\u05d6<\/span> hat die Initialen der Worte <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d0\u05df \u05de\u05e7\u05d5\u05dd \u05d6\u05d9\u05de\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,14.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verkleidung eines schlechten Zahnes.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie k\u00f6nnte sie abnehmen u. auf \u00f6ffentlichem Gebiete tragen.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Und in der Hand tragen.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 15,33.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Darf man einen Esel austreiben. Andere, die es sehen, wissen nicht, da\u00df es sich um einen Fall handelt, in dem die Handlung erlaubt ist.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf ein Vieh austreiben.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo andere dies nicht sehen.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Na\u00dfgewordene Kleidungsst\u00fccke am \u0160.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Anscheines wegen; andere k\u00f6nnten glauben, er habe sie gewaschen.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Watte in den Ohren.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Watte in den Ohren.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Der eine Zipfel der H\u00fclle wurde um einen harten Gegenstand gekn\u00fcpft, was eine Art Knopf bildete, aus dem zweiten Zipfel wurde eine Schleife gekn\u00fcpft, was als Knopfloch diente.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeru\u0161almi hat <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d5\u05d3\u05d2\u05e8\u05d4<\/span>, Podagra; nach Raschi eine Wunde an der Fu\u00dfsohle.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. <em>Beutel, Geldbeutel<\/em>, \u00fcbertragen f\u00fcr Geldst\u00fcck, bcsond. Kupferm\u00fcnze.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil um diese Jahreszeit im Flusse das Regenwasser mehr ist als das Quellwasser.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi zum Unterlegen, damit der Schmutz des Bodens keine \u00bbTrennung\u00ab bilde; nach den Tosaphoth als Vorh\u00e4nge.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Erster Monat des j\u00fcd. Kalenders, ungef. September.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Solche weiden als Schmuck betrachtet, bei denen man zum Tragen veranla\u00dft werden kann.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der E. in Babylonien austritt, so deutet dies auf reichlichen Regen im h\u00f6her liegenden Pal\u00e4stina.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. das triefende als das kriechende.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus dem die Quelle entspringt, nicht vom Regenwasser.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil in dieser Jahreszeit Regen u. Schneeschmelze aufgeh\u00f6rt haben.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der das Anfassen verboten ist.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem man zu rettende Kleidungsst\u00fccke anzieht u. hinausbringt; cf.\u00a0Sab. 120a.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man nicht mit Schuhen betreten darf.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ein Gel\u00e4hmter oder sonstiger Kr\u00fcppel an seinen K\u00f6rper befestigt.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der Erkl\u00e4rung beider Talmudim u. mancher Kommentare. Nach anderen Kommentaren eine Art Holzschuhe bezw. k\u00fcnstliche H\u00e4nde.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Namen <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05e1\u05d9<\/span> auch im Worte <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e1\u05d5\u05e8<\/span> <em>verboten<\/em> befindet sich ein <span dir=\"rtl\">\u05e1<\/span>.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine \u1e24alu\u00e7a.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem auch der Beinlose am \u0160. mit seiner Stelze ausgehen darf.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil dies ungew\u00f6hnlich ist, u. dasselbe gilt auch von einer Holzsandale.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. durch jede Art von Unreinheit, die durch Ber\u00fchrung erfolgt.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er sich auch darauf setzt; ebenso st\u00fctzt sich der Kr\u00fcppel auf die Stelze.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist durch Auftreten nicht verunreinigungsf\u00e4hig, obgleich man sich zuweilen auf diesen lehnt. F\u00fcr die Verunreinigungsf\u00e4higkeit durch Ber\u00fchren kommt er \u00fcberhaupt nicht in Betracht, da er nichts fa\u00dft.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Maske eines Eselskopfes, die auf den Schultern sitzt. Nach R. \u1e24ananel: k\u00fcnstliche H\u00e4nde; etymolog. ganz unverst\u00e4ndlich.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>So ungef\u00e4hr nach dem Wortlaute; nach anderer Erkl\u00e4rung: Stelzen.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; A\u0351rukh liest: <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d3\u05d0\u05de\u05d9<\/span>; Padom ist ein viereckiges St\u00fcck Zeug, das man sich in Persien beim Gebete u. beim Essen vor den Mund zu binden pflegte.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Heilod. Sympathiemittel.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird sonst nie im Stat. absol. ohne Personalsuffix gebraucht. A. war Waisenkind u. meinte wohl seine Pflegemutter od. seine Amme.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Mittel gegen einen Nabelbruch.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Bangen u. vom Wickeln.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Bestandstein; vieil. Meteorstein; von manchen Rabbinen mit Sternschu\u00df [= Sternschnuppen] \u00fcbersetzt. Das Tragen dieser Steine galt als Mittel gegen Fehlgeburt.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Haufen.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 3,2.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 3.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 4.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Deutung der folgenden Zauberspr\u00fcche ist dunkel, u. schon Raschi bemerkt, da\u00df sie keine Bedeutung haben.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung: Blatterrose.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Heidnische Sitte, Aberglaube.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 13,45.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Mittel gegen das Abfallen der Fr\u00fcchte.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abschnitte 8 und 10 in der Tosephta \u0160abbath, die von den abergl\u00e4ubischen Br\u00e4uchen handeln.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; Etymologie dunkel, sogar die Lesart variierend.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 65,11.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand mit seiner Frau den Namen tauscht.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 8,14.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der Auslegung des Talmud.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte Wort kann auch hei\u00dfen: sp\u00e4tabends<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>In beiden F\u00e4llen wird das Brennmaterial schneller verbraucht.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 57a 57b 58a 58b 59a 59b 60a 60b 61a 61b 62a 62b 63a 63b 64a 64b 65a 65b 66a 66b 67a 67b Blatt 57a i WOMIT EINE FRAU AUSGEHEN DARF, UND WOMIT SIE NICHT AUSGEHEN DARF. EINE FRAU DARF NICHT MIT WOLLENEN, LINNENEN ODER LEDEHNEN SCHNUREN AM KOPFE AUSGEHEN; SIE DARF DAMIT KEIN REINIGUNGSBAD NEHMEN, OHNE SIE GEL\u00d6ST ZU HABEN. FERNER NICHT MIT EINEM STIRNSCHMUCKE ODER KOPFSCHMUCKE, WENN SIE NICHT ANGEN\u00c4HT SIND; AUF \u00d6FFENTLICHES GEBIET AUCH NICHT MIT EINER KOPFBINDE. FERNER NICHT MIT EINER GOLDENEN STADT1, MIT EINER HALSKETTE, MIT RINGEN, MIT EINEM FINGERRINGE OHNE PETSCHAFT UND MIT EINER UNGE\u00d6HRTEN NADEL. IST SIE MIT DIESEN AUSGEGANGEN, SO IST SIE KEIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG2. GEMARA. Wer spricht hier vom Reinigungsbade? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte im Namen des Rabba b. Abuha: Dies ist eine Begr\u00fcndung: eine Frau darf mit wollenen oder linnenen Haarschn\u00fcren aus dem Grunde nicht ausgehen, weil die Weisen gesagt haben, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7112","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7112"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7113,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7112\/revisions\/7113"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}