{"id":7115,"date":"2021-03-01T09:08:33","date_gmt":"2021-03-01T07:08:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7115"},"modified":"2021-03-01T09:08:35","modified_gmt":"2021-03-01T07:08:35","slug":"schabbat-kapitel-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-7\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 7"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67b\">67b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68a\">68a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68b\">68b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-69a\">69a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-69b\">69b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-70a\">70a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-70b\">70b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-71a\">71a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-71b\">71b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-72a\">72a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-72b\">72b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73a\">73a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73b\">73b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74a\">74a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74b\">74b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75a\">75a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75b\">75b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76a\">76a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76b\">76b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-67b\">Blatt 67b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>S<\/bold>IE <small>SAGTEN EINE ALLGEMEINE<\/small> R<small>EGEL BEZ\u00dcGLICH DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS<\/small>: W<small>ER DAS<\/small> G<small>RUNDGESETZ VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH VERGESSEN UND MEHRERE<\/small> A<small>RBEITEN AN MEHREREN<\/small> \u0160<small>ABBATHEN VERRICHTET HAT, IST NUR EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG<\/small>. W<small>ER DAS<\/small> G<small>RUNDGESETZ VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH GEKANNT UND MEHRERE<\/small> A<small>RBEITEN AN MEHREREN<\/small> \u0160<small>ABBATHEN VERRICHTET HAT, IST F\u00dcR JEDEN<\/small> \u0160<small>ABBATH BESONDERS SCHULDIG<\/small>. W<small>ER AN MEHREREN<\/small> \u0160<small>ABBATHEN MEHRERE<\/small> A<small>RBEITEN VERRICHTET UND GEWUSST HAT, DASS ES<\/small> \u0160<small>ABBATH IST, IST WEGEN JEDER<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-68a\">Blatt 68a<\/h2>\n<p>H<small>AUPTARBEIT BESONDERS SCHULDIG<\/small>. W<small>ER MEHRERE ZU EINER<\/small> H<small>AUPTARBEIT GEH\u00d6RENDE<\/small> A<small>RBEITEN VERRICHTET HAT, IST NUR EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde nennt er sie eine allgemeine Regel: wollte man sagen, er nenne sie deshalb allgemeine Regel, weil er noch eine andere Regel lehren will, und ebenso nenne er [die Regel] beim Siebentjahre<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> eine allgemeine Regel, weil er noch eine andere Regel<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> lehrt, so lehrt er ja auch beim Zehnten noch eine andere<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> Regel, ohne die vorangehende eine allgemeine zu nennen!? R. Jose b. Abin erwiderte: Beim \u0160abbath und beim Siebentj\u00e4hre gibt es Hauptarten und Abzweigungen, daher nennt er sie allgemeine Regeln, beim Zehnten aber gibt es keine Hauptarten und Abzweigungen, daher nennt er sie nicht allgemeine Regel.<\/p>\n<p>Welche Hauptarten und Abzweigungen gibt es beim Zehnten nach Bar Qappara, der auch bei diesem allgemeine Regel lehrt!? Vielmehr aus folgendem Grunde. Strenger ist das Gesetz<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> vom \u0160abbath als das vom Siebentjahre, denn das Gesetz vom \u0160abbath hat Geltung sowohl beim Gepfl\u00fcckten, als auch beim [am Boden] Haftenden, w\u00e4hrend das Gesetz vom Siebentjahre nur beim [am Boden] Haftendem Geltung hat, nicht aber beim Gepfl\u00fcckten. Strenger ist ferner das Gesetz vom Siebentj\u00e4hre, als das vom Zehnten, denn das Gesetz vom Siebentjahre hat Geltung sowohl bei menschlicher Nahrung, als auch bei Viehfutter, w\u00e4hrend das Gesetz vom Zehnten nur bei menschlicher Nahrung Geltung hat, nicht aber bei Viehfutter. Und nach Bar Qappara, der auch beim Zehnten allgemeine Regel lehrt, ist das Gesetz vom Zehnten strenger als das Gesetz vom Eckenla\u00df, denn das Gesetz vom Zehnten hat Geltung auch bei Feigen und Kr\u00e4utern, w\u00e4hrend das Gesetz vom Eckenla\u00df bei Feigen und Kr\u00e4utern keine Geltung hat. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Folgende Regel sagten sie beim Eckenla\u00df: Alles, was eine Speise ist, aufbewahrt wird, seine Nahrung aus der Erde zieht, mit einem Male geerntet wird und zur Aufbewahrung eingebracht wird, ist eckenla\u00dfpflichtig. Eine Speise, ausgenommen Waidkraut und Qo\u00e7a<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>; aufbewahrt wird, ausgenommen das Freigut; seine Nahrung aus der Erde zieht, ausgenommen Schw\u00e4mme und Pilze; mit einem Male geerntet wird, ausgenommen Feigen; zur Aufbewahrung eingebracht wird, ausgenommen Kr\u00e4uter. Bez\u00fcglich des Zehnten haben wir aber gelernt: Folgende Regel sagten sie hinsichtlich der Zehnte: Alles, was eine Speise ist, aufbewahrt wird und seine Nahrung aus der Erde zieht, ist zehntpflichtig. Es wird aber nicht gelehrt, da\u00df es auch mit einem Male geerntet und zur Aufbewahrung eingebracht werden mu\u00df.<\/p>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, unsere Mi\u0161na spricht von einem, der als Kind unter Nichtjuden geraten ist, oder einem Proselyten, der sich (unter Nichtjuden) bekehrt<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> hat; wer aber [das Gesetz vom \u0160abbath] gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, ist f\u00fcr jeden \u0160abbath besonders schuldig.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wer das Grundgesetz vom \u0160abbath vergessen hat. Wahrscheinlich doch, wenn er es vorher gekannt hat!?<\/p>\n<p>Nein, \u00bbwer das Grundgesetz vom \u0160abbath vergessen hat\u00ab, dies ist zu verstehen, der das Grundgesetz vom \u0160abbath niemals gekannt hat.<\/p>\n<p>Demnach ist er, wenn er es gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, f\u00fcr jeden \u0160abbath besonders schuldig; wieso lehrt er nun: wer das Grundgesetz vom \u0160abbath gekannt und mehrere Arbeiten an mehreren \u0160abbathen verrichtet hat, ist f\u00fcr jeden \u0160abbath besonders schuldig, er sollte doch lehren: wer es gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, und um so mehr im genannten Falle!?<\/p>\n<p>\u00bbWer das Grundgesetz vom \u0160abbath gekannt hat\u00ab, dies ist zu verstehen, der es gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat.<\/p>\n<p>Demnach ist er, wenn er es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68b\">Blatt 68b<\/h2>\n<p>nicht vergessen hat, f\u00fcr jede Arbeit besonders schuldig; wieso lehrt er nun: wer an mehreren \u0160abbathen mehrere Arbeiten verrichtet und gewu\u00dft hat, da\u00df es \u0160abbath ist, ist wegen jeder [Haupt] arbeit besonders schuldig, er sollte doch lehren: Wer das Grundgesetz vom \u0160abbath gekannt<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> hat, und um so mehr im genannten Falle!?<\/p>\n<p>Vielmehr, unsere Mi\u0161na spricht von einem, der es einst gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, und auch der Fall von Rabh und \u0160emu\u00e9l gleicht dem Falle, wenn man es gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, und die Lehre lautet wie folgt: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, auch wer als Kind unter Nichtjuden geraten ist, oder ein Proselyt, der sich (unter Nichtjuden) bekehrt hat, gleiche dem, der es gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, und ist schuldig. R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagen beide, nur der es gekannt und sp\u00e4ter vergessen hat, der aber als Kind unter Nichtjuden geraten ist, oder ein Proselyt, der sich (unter Nichtjuden) bekehrt hat, ist frei. Man wandte ein: Sie sagten eine allgemeine Regel bez\u00fcglich des \u0160abbaths: Wer das Grundgesetz vom \u0160abbath vergessen und mehrere Arbeiten an mehreren \u0160abbathen verrichtet hat, ist nur einmal schuldig. Zum Beispiel: wenn jemand, der als Kind unter Nichtjuden geraten ist, oder ein Proselyt, der sich (unter Nichtjuden) bekehrt hat, mehrere Arbeiten an mehreren \u0160abbathen verrichtet, so ist er nur ein S\u00fcndopfer schuldig; ferner ist dieser wegen [des Essens] von Blut oder Talg und wegen des G\u00f6tzendienstes nur einmal schuldig. Monobaz befreit ihn. Monobaz erl\u00e4uterte dies vor R. A\u0351qiba wie folgt: Wer es vors\u00e4tzlich tut, hei\u00dft ein S\u00fcnder, und wer es versehentlich tut, hei\u00dft ein S\u00fcnder, wie nun vors\u00e4tzlich, wenn er Kenntnis hatte, ebenso versehentlich, wenn er Kenntnis hatte. Da sprach R. A\u0351qiba zu ihm: Demnach k\u00f6nnte ich zu deinen Worten noch hinzuf\u00fcgen: wie vors\u00e4tzlich, wenn er bei der Handlung Kenntnis hatte, ebenso versehentlich, wenn er bei der Handlung Kenntnis hatte!? Dieser erwiderte; Allerdings, um so mehr. Darauf sprach jener: Dies, wie du es erkl\u00e4rst, hei\u00dft nicht versehentlich, sondern vors\u00e4tzlich. Erkl\u00e4rlich ist es nach Rabh und \u0160emu\u00e9l, da\u00df er es als Beispiel von einem Kinde lehrt, gegen R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 aber ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 k\u00f6nnen dir erwidern: Da ist ja Monobaz, der einen solchen befreit, wir sind der Ansicht Monobaz\u00ab.<\/p>\n<p>Was ist der Grund Monobaz\u00ab?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>eine Bestimmung gilt f\u00fcr euch, f\u00fcr den, der versehentlich tut<\/em>, und darauf folgt: <a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>wer aber mit erhobener Hand tut<\/em>; er vergleicht den, der versehentlich tut, mit dem, der vors\u00e4tzlich tut; wie vors\u00e4tzlich, wenn er bei der Handlung Kenntnis hatte, ebenso versehentlich, wenn er bei der Handlung Kenntnis hatte<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwenden die Rabbanan [die Worte] <em>eine Bestimmung<\/em>?<\/p>\n<p>Sie verwenden sie f\u00fcr folgende Lehre, die R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi seinen Sohn lehrte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-69a\">Blatt 69a<\/h2>\n<p>Es hei\u00dft: <em>eine Bestimmung gilt f\u00fcr euch, f\u00fcr den, der versehentlich tut<\/em>, und es hei\u00dft<em>:<\/em><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>wenn ihr euch versehentlich vergeht und irgend eines dieser Gebote nicht aus\u00fcbt<\/em>, und ferner hei\u00dft es: <em>wer aber mit erhobener Hand tut<\/em>. All diese [Vergehen] werden mit dem G\u00f6tzendienste<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>verglichen; wie man sich bei diesem bei Vorsatz der Ausrottung und bei Versehen eines S\u00fcndopfers schuldig macht, ebenso ist man bei allem anderen, wenn man sich bei Vorsatz der Ausrottung schuldig macht, bei Versehen ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p>Was nennt nun Monobaz versehentlich?<\/p>\n<p>Wenn er sich bez\u00fcglich des Opfers geirrt<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>hat.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Ein Versehen bez\u00fcglich des Opfers hei\u00dft nicht versehentlich.<\/p>\n<p>Was nennen die Rabbanan versehentlich?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagt, versehentlich hinsichtlich der Ausrottung, wenn auch vors\u00e4tzlich hinsichtlich des Verbotes; und Re\u0161 Laqi\u0161 sagt, nur wenn versehentlich hinsichtlich des Verbotes und hinsichtlich der Ausrottung.<\/p>\n<p>Raba sagte: Folgendes ist der Grund des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>die nicht ausge\u00fcbt werden d\u00fcrfen, und (versehentlich) sich vergeht<\/em>; nur bei Versehen hinsichtlich des Verbotes selbst und der darauf [gesetzten] Ausrottung.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet R. Jo\u1e25anan diesen von R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 angezogenen Schriftvers?<\/p>\n<p>Diesen verwendet er f\u00fcr folgende Lehre:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>Vom gemeinen Volke<\/em>, ausgenommen der Abtr\u00fcnnige. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte im Namen R. \u0160imo\u0351ns: <em>Die nicht ausge\u00fcbt werden d\u00fcrfen, und (versehentlich) sich vergeht<\/em>; wer aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringe wegen seines Versehens ein Opfer dar, wer nicht aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringe kein Opfer wegen seines Versehens dar.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Hauptarbeiten sind vierzig weniger eine. Und auf unsere Frage, wozu denn die Zahl n\u00f6tig sei, erwiderte R. Jo\u1e25anan, da\u00df man, wenn man sie alle bei einem Entfallen getan hat, wegen jeder besonders schuldig sei. Dies kann bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>und Versehen hinsichtlich der Arbeiten vorkommen. Allerdings kann dies nach R. Jo\u1e25anan, welcher sagt, versehentlich hinsichtlich der Ausrottung, wenn auch vors\u00e4tzlich hinsichtlich des Verbotes, vorkommen, wenn man gewu\u00dft hat, da\u00df [die Arbeit] am \u0160abbath mit einem Verbote belegt ist, was aber soll man nach R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, welcher sagt, nur wenn versehentlich hinsichtlich des Verbotes und hinsichtlich der Ausrottung, vom \u0160abbath \u00fcberhaupt gewu\u00dft haben!?<\/p>\n<p>Wenn man die Gebietsgesetze<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>kannte, und zwar nach der Ansicht R. A\u0351qibas.<\/p>\n<p>Wer lehrte folgende Lehre der Rabbanan: Versehentlichkeit bei beiden ist das Versehen, von dem in der Tora gesprochen wird; Vors\u00e4tzlichkeit bei beiden ist der Vorsatz, von dem in der Tora gesprochen wird. Hat man [es getan] bei Versehen hinsichtlich des \u0160abbaths und Vorsatz hinsichtlich der Arbeiten, oder bei Versehen hinsichtlich der Arbeiten und Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths, oder wenn einer gesagt hat, er wisse zwar, da\u00df diese Arbeit verboten sei, wisse aber nicht, ob man derentwegen ein Opfer schuldig sei oder nicht, so ist man schuldig. Nach wessen Ansicht? Nach der des Monobaz.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df man wegen eines Bekr\u00e4ftigungsschwures<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>nur dann ein Opfer schuldig ist, wenn man das Verbot selbst \u00fcbersehen hat.<\/p>\n<p>Der dies zugibt, ist wohl R. Jo\u1e25anan, und dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich, denn R. Jo\u1e25anan sagt es ja nur von [einem Falle, auf den bei Vorsatz] die Ausrottung gesetzt ist, nicht aber, worauf die Ausrottung nicht gesetzt ist!?<\/p>\n<p>Die Verpflichtung zum Opfer ist ja hierbei ein Novum, denn in der ganzen Tora finden wir kein Verbot, dessentwegen ein Opfer darzubringen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>ist, hierbei aber wohl, somit k\u00f6nnte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-69b\">Blatt 69b<\/h2>\n<p>man glauben, man sei auch bei Versehen hinsichtlich des Opfers schuldig, so lehrt er uns. Man wandte ein: Was hei\u00dft Versehen bei einem assertorischen Bekr\u00e4ftigungsschwure? Wenn er sagt, er wisse, da\u00df dieser Schwur ein falscher sei, wisse aber nicht, ob man dieserhalb ein Opfer schuldig sei oder nicht, so ist er schuldig!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht Monobaz\u00ab vertreten. Eine andere Lesart: Wer [lehrte dies]: wollte man sagen, Monobaz, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, wenn er bez\u00fcglich aller [Verbote] der Tora, bei denen [das Opfer] kein Novum ist, sagt, das Versehen hinsichtlich des Opfers hei\u00dfe Versehen, um wieviel mehr hierbei, wo dies ein Novum ist!? Doch wohl die Rabbanan, somit ist dies eine Widerlegung Abajjes.<\/p>\n<p>Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df man wegen der Hebe das F\u00fcnftel nur dann schuldig sei, wenn man das Verbot selbst \u00fcbersehen hat.<\/p>\n<p>Wer dies zugibt, ist wohl R. Jo\u1e25anan, und dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich, R. Jo\u1e25anan sagte es ja nur von einem Falle, auf den [bei Vorsatz] die Ausrottung gesetzt ist, nicht aber, worauf die Ausrottung<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>nicht gesetzt ist!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die Todesstrafe entspreche der Ausrottung, und man sei schuldig, auch wenn das Versehen bez\u00fcglich der Todesstrafe erfolgt ist, so lehrt er uns. Raba sagte: Die Todesstrafe steht an Stelle der Ausrottung, und das F\u00fcnftel an Stelle des Opfers.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Wenn jemand sich auf der Reise oder in der W\u00fcste befindet und nicht wei\u00df, wann \u0160abbath ist, so z\u00e4hle er sechs Tage und feiere einen. \u1e24ija b. Rabh sagt, er feiere einen und z\u00e4hle sechs Tage.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, man richte sich nach der Weltsch\u00f6pfung<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht, nach [der Sch\u00f6pfung] Adam des Urmenschen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>. Man wandte ein: Wenn jemand sich auf der Reise befindet und nicht wei\u00df, wann \u0160abbath ist, so feiere er einen Tag f\u00fcr sechs [Arbeitstage]. Wahrscheinlich z\u00e4hle man sechs Tage und feiere einen!?<\/p>\n<p>Nein, man feiere einen Tag und z\u00e4hle sechs.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach: so feiere er einen Tag f\u00fcr sechs [Arbeitstage], es sollte ja hei\u00dfen: feiere er einen Tag und z\u00e4hle sechs!? Ferner wird [ausdr\u00fccklich] gelehrt: Wenn jemand sich auf der Reise oder in der W\u00fcste befindet und nicht wei\u00df, wann \u0160abbath ist, so z\u00e4hle er sechs Tage und feiere einen. Dies ist eine Widerlegung des \u1e24ija b. Rabh!?<\/p>\n<p>Eine Widerlegung. Raba sagte: An jedem dieser [sechs] Tage, bereite er das zu, was er zu seiner Nahrung braucht, [aber nicht an diesem Tage].<\/p>\n<p>Und an diesem Tage soll er [Hungers] sterben!?<\/p>\n<p>Er bereite am vorangehenden Tage Nahrung f\u00fcr zwei Tage vor.<\/p>\n<p>Vielleicht ist der Tag vorher ein \u0160abbath<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er bereite an jedem Tage zu, was er zu seiner Nahrung braucht, auch an diesem Tage.<\/p>\n<p>Wodurch zeichnet sich demnach dieser Tag aus?<\/p>\n<p>Durch den Weihsegen und den Unterscheidungssegen. Raba sagte: Wenn er wei\u00df, seit wieviel Tagen er seine Reise angetreten hat, so darf er an diesem ganzen Tage<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>Arbeit verrichten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, da man seine Reise ebensowenig am Vorabend des \u0160abbaths wie am \u0160abbath selbst antritt, so habe er die Reise sp\u00e4testens am Donnerstag angetreten, und es sei ihm erlaubt, zwei Tage Arbeit zu verrichten, so lehrt er uns, da\u00df es vorkommen kann, da\u00df man eine Karawane trifft und mit dieser auszieht.<\/p>\n<p>W<small>ER DAS<\/small> G<small>RUNDGESETZ VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH GEKANNT<\/small>. Woher dies? R. Na\u1e25man erwiderte im Namen des Rabba b. Abuha: Es sind zwei Schriftverse vorhanden: <a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>die Kinder Jisra\u00e9ls sollen den \u0160abbath beobachten<\/em>, dagegen:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>meine \u0160abbathe sollt ihr beobachten<\/em>; wie ist dies in \u00dcbereinstimmung zu bringen? <em>Die Kinder Jisra\u00e9ls sollen den \u0160abbath beobachten<\/em>, eine einzige Beobachtung f\u00fcr viele \u0160abbathe; <em>meine \u0160abbathe sollt ihr beobachten<\/em>, eine besondere Beobachtung f\u00fcr jeden \u0160abbath. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein: Im Gegenteil, umgekehrt ist es ja einleuchtend: <em>die Kinder Jisra\u00e9ls sollen den \u0160abbath beobachten<\/em>, eine besondere Beobachtung f\u00fcr jeden \u0160abbath besonders; <em>meine \u0160abbathe sollt ihr beobachten<\/em>, eine einzige Beobachtung f\u00fcr viele \u0160abbathe!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-70a\">Blatt 70a<\/h2>\n<p>W<small>ER<\/small> &amp;<small>C. GEWUSST HAT, DASS ES<\/small> \u0160<small>ABBATH IST<\/small>. Womit ist es im Anfangssatze anders als im Schlu\u00dfsatze!? R. Saphra erwiderte: Im [Anfangssatze] unterl\u00e4\u00dft er es aus Erkenntnis des \u0160abbaths<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, im [Schlu\u00dfsatze] unterl\u00e4\u00dft er es aus Erkenntnis der Arbeit<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Er unterl\u00e4\u00dft es ja am \u0160abbath, weil die Arbeit [verboten ist], und die Arbeit, weil es am \u0160abbath [verboten ist]!? Vielmehr, sagte R. Na\u1e25man, zum Opfer hat ihn der Allbarmherzige wegen des Versehens verpflichtet: im [Anfangssatze] ist es ein Versehen, im [Schlu\u00dfsatze] sind es mehrere Versehen<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>I<small>ST WEGEN JEDER<\/small> [H<small>AUPT<\/small>]<small>ARBEIT BESONDERS SCHULDIG<\/small>. Woher entnehmen wir die Sonderung<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>der Arbeiten? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Die Schrift sagt; <a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>sterben soll, wer ihn entweiht, sterben<\/em>; die Tora hat eine Entweihung mit mehreren \u00bbSterben\u00bb belegt.<\/p>\n<p>Dieser Schriftvers spricht ja von der Vors\u00e4tzlichkeit!? Da er auf die Vors\u00e4tzlichkeit nicht zu beziehen ist, weil es bereits hei\u00dft:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>wer [am \u0160abbath] eine Arbeit verrichtet, soll sterben<\/em>, so beziehe ihn auf die versehentliche [Entweihung].<\/p>\n<p>Was hei\u00dft demnach: sterben!?<\/p>\n<p>Er sterbe an Geld<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollte doch die Sonderung der Arbeiten aus dem Verse entnommen werden, aus dem R. Nathan sie entnimmt!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Nathan sagte:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>ihr sollt am \u0160abbath kein Feuer anz\u00fcnden in all eueren Wohnorten<\/em>. Was lehrt dies? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>und Mo\u0161e versammelte die ganze Gemeinde Jisra\u00e9l [ und sprach:] Diese sind die Worte &amp;c.\u00a0sechs Tage sollt ihr Arbeit verrichten. \u00bbWorte\u00ab, \u00bbdie Worte\u00ab, \u00bbdiese Worte\u00ab<\/em>, das sind die neununddrei\u00dfig<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>Arbeiten, die Mo\u0161e am Sinaj [verboten] wurden.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man sei, wenn man sie alle bei einem Versehen getan hat, nur ein [Opfer] schuldig, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>beim Pfl\u00fcgen und beim Ernten<\/em><a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>sollst du ruhen<\/em>. Man k\u00f6nnte noch immer glauben, man sei nur wegen des Pfl\u00fcgens und Erntens zwei Opfer<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>schuldig, wegen aller \u00fcbrigen aber nur eines, so hei\u00dft es: <em>ihr sollt kein Feuer anz\u00fcnden<\/em>. Das Feueranz\u00fcnden war ja einbegriffen, und es ist nur deshalb besonders hervorgehoben worden, um anderes damit zu vergleichen und dir zu sagen: wie man wegen des Feueranz\u00fcndens, das eine Hauptarbeit ist, besonders schuldig ist, ebenso ist man wegen jeder anderen Hauptarbeit besonders schuldig.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l ist der Ansicht R. Joses, welcher sagt, das Feueranz\u00fcnden sei nur als Verbot<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>hervorgehoben worden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das Feueranz\u00fcnden wurde als Verbot hervorgehoben<\/p>\n<p>so R. Jose; R. Nathan sagt, das Feueranz\u00fcnden sei hervorgehoben worden, um daraus die Sonderung der Arbeiten zu entnehmen.<\/p>\n<p>Die Sonderung der Arbeiten ist ja aus demselben Verse zu entnehmen, aus dem R. Jose dies entnimmt!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jose sagte:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>und er eine von diesen tut<\/em>; oft ist man ein [Opfer] wegen aller [Arbeiten] schuldig, und oft ist man f\u00fcr jede besonders schuldig. Hier\u00fcber sagte R. Jose b. R. \u1e24anina: Folgendes ist der Grund R. Joses: eine von<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>einer, diese von<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>diesen; eine wie diese, diese wie eine. Eine: \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>; von einer: \u0160em von \u0160imo\u0351n; diese: Hauptarbeiten;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-70b\">Blatt 70b<\/h2>\n<p>von diesen: Abzweigungen; eine wie diese: bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>; diese wie eine: bei Versehen hinsichtlich des \u0160abbaths und Vorsatz hinsichtlich der Arbeiten.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l leuchtet [die Auslegung] \u00bbEine wie diese, diese wie eine\u00ab nicht ein.<\/p>\n<p>Raba fragte R. Na\u1e25man: Wie ist es, wenn ihm beides entfallen ist? Dieser erwiderte: Ihm ist ja der \u0160abbath entfallen, somit ist er nur einmal schuldig.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, ihm ist ja [das Verbot der] Arbeiten entfallen, und er sollte wegen jeder besonders schuldig sein!? Vielmehr, sagte R. A\u0161i, ber\u00fccksichtigen wir folgendes: unterlie\u00df er [die Arbeit] wegen des \u0160abbaths, so liegt hier ein Entfallen des \u0160abbaths vor, und er ist nur einmal schuldig, unterlie\u00df er sie wegen [des Verbotes] der Arbeiten, so liegt hier ein Entfallen [des Verbotes] der Arbeiten vor, und er ist wegen jeder besonders schuldig. Rabina sprach zu R. A\u0161i: Er unterl\u00e4\u00dft es ja am \u0160abbath, weil die Arbeit [verboten ist], und die Arbeit, weil es am \u0160abbath [verboten ist]!? Vielmehr gibt es hierbei keinen Unterschied,<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Hauptarbeiten sind vierzig weniger eine. Und auf unsere Frage, wozu die Zahl n\u00f6tig sei, erwiderte R. Jo\u1e25anan, da\u00df man, wenn man sie alle bei einem Entfallen getan hat, wegen jeder besonders schuldig sei. Erkl\u00e4rlich ist dies, wenn du sagst, da\u00df er, wenn ihm beides entfallen ist, wegen jeder besonders schuldig sei; wenn du aber sagst, er sei, wenn ihm beides entfallen ist, nur einmal schuldig, kann dies ja nur bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten vorkommen. Nun kann dies allerdings, wenn er der Ansicht R. Jo\u1e25anans ist, welcher sagt, versehentlich hinsichtlich der Ausrottung, wenn auch vors\u00e4tzlich hinsichtlich des Verbotes, vorkommen, wenn er gewu\u00dft hat, da\u00df [die Arbeit] am \u0160abbath mit einem Verbote belegt ist, was aber soll er nach R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, welcher sagt, nur wenn versehentlich hinsichtlich des Verbotes und hinsichtlich der Ausrottung, vom \u0160abbath \u00fcberhaupt gewu\u00dft haben!?<\/p>\n<p>Wenn man die Gebietsgesetze<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> kannte, und zwar nach der Ansicht R. A\u0351qibas.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wenn jemand bei Versehen hinsichtlich des \u0160abbaths und Vorsatz hinsichtlich der Arbeiten in Gr\u00f6\u00dfe einer D\u00f6rrfeige<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>gem\u00e4het und gemahlen, und abermals bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten in Gr\u00f6\u00dfe einer D\u00f6rrfeige<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>gem\u00e4het und gemahlen hat, und sich bewu\u00dft wird hinsichtlich des M\u00e4hens und des Mahlens bei Versehen hinsichtlich des \u0160abbaths und Vorsatz hinsichtlich der Arbeiten, und darauf<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>sich bewu\u00dft wird hinsichtlich des M\u00e4hens und des Mahlens bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten, so zieht das eine M\u00e4hen das andere, und das eine<\/p>\n<h2 id=\"blatt-71a\">Blatt 71a<\/h2>\n<p>Mahlen das andere mit<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>sich. Wenn er sich aber sp\u00e4ter nur hinsichtlich des Mahlens bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten bewu\u00dft wird, so zieht das [zweite] M\u00e4hen das [erste] M\u00e4hen nebst dem [ersten] Mahlen mit sich, w\u00e4hrend das zweite Mahlen zur\u00fcckbleibt<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>. Abajje sagt, auch das Mahlen ziehe das Mahlen mit sich, denn sie fallen unter eine Bezeichnung Mahlen.<\/p>\n<p>Aber gibt es denn nach Raba ein Mitsichziehen, es wird ja gelehrt: Wenn jemand bei einmaligem Entfallen zwei olivengro\u00dfe St\u00fccke Talg gegessen hat und sich hinsichtlich des einen bewu\u00dft wird, und darauf bei Entfallen des zweiten St\u00fcckes abermals ein olivengro\u00dfes St\u00fcck gegessen hat, so werden ihm, wie Raba sagt, wenn er ein Opfer wegen des ersten St\u00fcckes darbringt, das erste und das zweite vergeben, das dritte aber nicht; bringt er ein Opfer wegen des dritten St\u00fcckes dar, so werden ihm das dritte und das zweite vergeben, das erste aber nicht; bringt er ein Opfer wegen des mittleren St\u00fcckes dar, so werden ihm alle vergeben. Abajje aber sagt, auch wenn er nur wegen eines ein Opfer darbringt, werden ihm alle vergeben.<\/p>\n<p>Nachdem er dies von Abajje geh\u00f6rt hat, erkannte er es an.<\/p>\n<p>Demnach sollte auch das [erste] Mahlen das [zweite] mit sich ziehen!?<\/p>\n<p>Das Mitsichziehen erkennt er an, das Mitsichziehen durch ein Mitgezogenes<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>erkennt er nicht an.<\/p>\n<p>Das, was Abajje und Raba klar war, war R. Zera fraglich. R. Zera fragte n\u00e4mlich, und wie manche sagen, fragte es R. Jirmeja den R. Zera: Wie ist es, wenn jemand das Quantum einer halben D\u00f6rrfeige bei Versehen hinsichtlich des \u0160abbaths und Vorsatz hinsichtlich der Arbeiten, und darauf abermals das Quantum einer halben D\u00f6rrfeige bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten gem\u00e4het oder gemahlen hat; werden sie vereinigt<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Da sie hinsichtlich der S\u00fcndopfer getrennt<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>sind, werden sie nicht vereinigt.<\/p>\n<p>Aber werden sie denn, wenn sie hinsichtlich der S\u00fcndopfer getrennt sind, nicht vereinigt, wir haben ja gelernt: A\u00df jemand bei einmaligem Entfallen zweimal Talg, so ist er nur einmal schuldig; a\u00df jemand bei einmaligem Entfallen Talg, Blut, \u00dcbriggebliebenes und Verwerfliches, so ist er wegen jedes besonders schuldig. Hierbei ist es bei mehreren Arten strenger, als bei einer Art; bei folgendem ist es aber bei einer Art strenger als bei mehreren Arten: a\u00df jemand das Quantum einer halben Olive, und abermals das Quantum einer halben Olive, so ist er, wenn von einer Art, schuldig, und wenn von zwei Arten, frei. Und auf unseren Einwand, ob es denn zu lehren n\u00f6tig sei, da\u00df er bei einer Art schuldig sei, erwiderte Re\u0161 Laqi\u0161 im Namen Bar To\u1e6danis, hier handle es sich um den Fall, wenn er es in verschiedenen Zubereitungen gegessen hat, und zwar nach R. Jeho\u0161ua\u0351, welcher sagt, die verschiedenen Zubereitungen [einer Speise] trennen sie. Man k\u00f6nnte glauben, R. Jeho\u0161ua\u0351 sage es sowohl erleichternd<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>als auch erschwerend<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>, so lehrt er uns, da\u00df er es nur erschwerend sagt, nicht aber erleichternd. Hierbei sind sie ja hinsichtlich des Opfers getrennt, dennoch werden sie vereinigt!? Dieser erwiderte: Der Meister bezieht dies auf den Anfangssatz und findet hierin einen Einwand, wir beziehen dies auf den Schlu\u00dfsatz, und finden hierin keinen Einwand. Ist es denn zu lehren n\u00f6tig, da\u00df er bei zwei Arten frei sei, und Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte im Namen Bar To\u1e6danis, es handle sich tats\u00e4chlich um eine Art, und er spricht deshalb von zwei Arten, weil es sich um den Fall handelt, wenn er sie in verschiedenen Zubereitungen gegessen hat, und zwar nach R. Jeho\u0161ua\u0351, welcher sagt, die verschiedenen Zubereitungen [einer Speise] trennen sie. Er lehrt uns damit, da\u00df R. Jeho\u0161ua\u0351 es sowohl erleichternd als auch erschwerend sagte.<\/p>\n<p>Wenn der Schlu\u00dfsatz von einer Art in zwei Zubereitungen spricht, so spricht ja demnach auch der Anfangssatz von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-71b\">Blatt 71b<\/h2>\n<p>einer Art in einer Zubereitung; ist dies denn von einer Art in derselben Zubereitung zu lehren n\u00f6tig!? R. Hona erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn er sich inzwischen bewu\u00dft worden war, und zwar nach R. Gamli\u00e9l, welcher sagt, da\u00df es kein Bewu\u00dftwerden f\u00fcr ein halbes Quantum gebe.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn jemand bei einmaligem Entfallen zwei olivengro\u00dfe St\u00fccke Talg gegessen hat und sich nachher hinsichtlich des einen und darauf hinsichtlich des anderen bewu\u00dft wird, so ist er, wie R. Jo\u1e25anan sagt, zwei [Opfer], und wie Re\u0161 Laqi\u0161 sagt, nur ein [Opfer] schuldig. R. Jo\u1e25anan sagt, er sei [wegen des anderen] schuldig, [denn es hei\u00dft:]<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>er bringe wegen seiner S\u00fcnde<\/em><a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>; Re\u0161 Laqi\u0161 sagt, er sei frei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>von<\/em><a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><em>seiner S\u00fcnde, und es wird ihm vergeben<\/em>.<\/p>\n<p>Und Re\u0161 Laqi\u0161, es hei\u00dft ja: <em>er bringe wegen seiner S\u00fcnde<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies, wenn er sicherst nach der S\u00fcndenvergebung [bewu\u00dft wird].<\/p>\n<p>Und R. Jo\u1e25anan, es hei\u00dft ja: <em>von seiner S\u00fcnde, und es wird ihm vergeben<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies, wenn er das Quantum von anderthalb Oliven gegessen hat, sich hinsichtlich des Quantums einer Olive bewu\u00dft wird und beim Entfallen der halben abermals das Quantum einer halben Olive gegessen hat; man k\u00f6nnte glauben, auch diese werden vereinigt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Rabina sprach zu R. A\u0161i: Streiten sie \u00fcber den Fall, wenn er sich vor dem Absondern<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>bewu\u00dft wird, und ihr Streit besteht demnach darin: einer ist der Ansicht, die Teilung trete durch das Bewu\u00dftwerden ein, und einer ist der Ansicht, die Teilung trete erst durch das Absondern ein, wenn aber nach dem Absondern, pflichtet Re\u0161 Laqi\u0161 dem R. Jo\u1e25anan bei, da\u00df er zwei [Opfer] schuldig sei; oder streiten sie \u00fcber den Fall, wenn er sich nach dem Absondern bewu\u00dft wird, ihr Streit besteht demnach darin: einer ist der Ansicht, die Teilung trete durch das Absondern ein, und einer ist der Ansicht, die Teilung trete erst durch die S\u00fcndenvergebung ein, wenn aber vor dem Absondern, pflichtet R. Jo\u1e25anan dem Re\u0161 Laqi\u0161 bei, da\u00df er nur ein [Opfer] schuldig sei; oder aber streiten sie \u00fcber beide F\u00e4lle? Dieser erwiderte: Es ist wahrscheinlich, da\u00df sie \u00fcber beide F\u00e4lle streiten. Wollte man sagen, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn vor dem Absondern, wenn aber nach dem Absondern, pflichte Re\u0161 Laqi\u0161 dem R. Jo\u1e25anan bei, da\u00df er zwei [Opfer] schuldig sei, so sollte doch der Schriftvers<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>nicht auf den Fall bezogen werden, wenn es nach der S\u00fcndenversgebung erfolgt ist, er sollte doch auf den Fall bezogen werden, wenn nach dem Absondern; und wollte man sagen, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn nach dem Absondern, wenn aber vor dem Absondern, pflichte R. Jo\u1e25anan dem Re\u0161 Laqi\u0161 bei, da\u00df er nur ein Opfer schuldig sei, so sollte doch der Schriftvers<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>nicht auf den Fall bezogen werden, wenn er das Quantum von anderthalb Oliven gegessen hat, er sollte doch auf den Fall bezogen werden, wenn es vor dem Absondern erfolgt ist.<\/p>\n<p>Vielleicht aber war es auch ihnen<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>fraglich, und er meint es nur eventuell: wenn du sagst, sie streiten \u00fcber den Fall, wenn vor dem Absondern, so bezieht R. Jo\u1e25anan den Schriftvers auf den Fall, wenn er das Quantum von anderthalb Oliven gegessen hat, und wenn du sagst, sie streiten \u00fcber den Fall, wenn nach dem Absondern, so bezieht Re\u0161 Laqi\u0161 den Schriftvers auf den Fall, wenn erst nach der S\u00fcndenvergebung.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Nach demjenigen, welcher sagt, das Gewi\u00df-Schuldopfer<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> ben\u00f6tige nicht vorheriges Bewu\u00dftwerden, ist derjenige, der an einer vergebenen<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>Sklavin f\u00fcnfmal [versehentlich] den Beischlaf vollzogen<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>hat,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-72a\">Blatt 72a<\/h2>\n<p>nur einmal schuldig. R. Hamnuna wandte ein: Demnach m\u00fc\u00dfte derjenige, der den Beischlaf vollzogen, ihn wiederholt, und nachdem er sein Opfer abgesondert, gesagt hat, da\u00df man [mit der Darbringung] warte, bis er abermals den Beischlaf vollzogen haben wird, ebenfalls nur einmal schuldig sein!? Dieser erwiderte: Du sprichst von der Begehung nach dem Absondern! Ich meine nicht die Begehung nach dem Absondern. Als R. Dimi kam, sagte er: Nach demjenigen, welcher sagt, das Gewi\u00df-Schuldopfer ben\u00f6tige vorheriges Bewu\u00dftwerden, ist derjenige, der an einer vergebenen Sklavin f\u00fcnfmal den Beischlaf vollzogen hat, f\u00fcr jedes Mal besonders schuldig. Da sprach er zu ihm: Beim S\u00fcndopfer ist ja ein vorheriges Bewu\u00dftwerden erforderlich, dennoch streiten hier\u00fcber R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161. Jener schwieg. Darauf sprach er zu ihm: Vielleicht meinst du, wie R. Hamnuna, den Fall, wenn die Begehung nach dem Absondern erfolgt ist? Jener erwiderte: Allerdings. Als Rabin kam, sagte er: Alle stimmen einerseits bez\u00fcglich einer vergebenen Sklavin \u00fcberein, alle stimmen andererseits bez\u00fcglich einer vergebenen Sklavin \u00fcberein, und bez\u00fcglich einer vergebenen Sklavin besteht ein Streit. Alle stimmen einerseits bez\u00fcglich einer vergebenen Sklavin \u00fcberein, da\u00df man n\u00e4mlich im Falle U\u0351las nur einmal schuldig sei; alle stimmen andererseits bez\u00fcglich einer vergebenen Sklavin \u00fcberein, da\u00df man n\u00e4mlich im Falle R. Hamnunas f\u00fcr jedes Mal besonders schuldig sei; und ein Streit besteht bez\u00fcglich einer vergebenen Sklavin: nach demjenigen, welcher sagt, das Gewi\u00df-Schuldopfer ben\u00f6tige vorheriges Bewu\u00dftwerden, besteht diesbez\u00fcglich der Streit zwischen R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn man in der Absicht, eine nicht am Boden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-72b\">Blatt 72b<\/h2>\n<p>haftende Sache aufzuheben, [versehentlich] eine am Boden haftende abschneidet<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>, so ist man frei; wenn man in der Absicht, eine am Boden nicht haftende Sache zu schneiden, eine am Boden haftende schneidet, so ist man, wie Raba sagt, frei, und wie Abajje sagt, schuldig. Raba sagt, er sei frei, da er das Schneiden des Verbotenen nicht beabsichtigt hat; Abajje sagt, er sei schuldig, da er ein Schneiden beabsichtigt hat. Raba sprach: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Strenger ist es beim \u0160abbath als bei anderen Gesetzen, und strenger ist es bei anderen Gesetzen als beim \u0160abbath. Strenger ist es beim \u0160abbath als bei anderen Gesetzen, indem man, wenn man am \u0160abbath zwei Arbeiten bei einem Entfallen getan hat, f\u00fcr jede besonders schuldig ist, was bei anderen Gesetzen nicht der Fall ist. Und strenger ist es bei anderen Gesetzen als beim \u0160abbath, indem man, wenn man andere Gesetze absichtslos versehentlich \u00fcbertreten hat, schuldig ist, was beim \u0160abbath nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Strenger ist es beim \u0160abbath als bei anderen Gesetzen, indem man, wenn man am \u0160abbath zwei Arbeiten bei einem Entfallen getan hat, f\u00fcr jede besonders schuldig ist, was bei anderen Gesetzen nicht der Fall ist. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn man gem\u00e4het und gemahlen hat, dementsprechend bei anderen Gesetzen, wenn man Talg und Blut gegessen hat, so ist man ja da zweimal schuldig und dort zweimal schuldig!? Einmal schuldig bei anderen Gesetzen ist man vielmehr, wenn man zweimal Talg gegessen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>hat, und dementsprechend beim \u0160abbath, wenn man zweimal gem\u00e4het hat; dann ist man ja da nur einmal schuldig und dort nur einmal schuldig!? \u2013Tats\u00e4chlich in dem Falle, wenn man gem\u00e4het und gemahlen hat, und [die Worte]: was bei anderen Gesetzen nicht der Fall ist, beziehen sich auf G\u00f6tzendienst. Dies nach R. Ami, denn R. Ami sagte: Wer bei einem Entfallen [einem G\u00f6tzen] opfert, das Fett aufr\u00e4uchert und libiert, ist nur einmal schuldig.<\/p>\n<p>Wie ist, wo du es also auf G\u00f6tzendienst bezogen hast, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: strenger ist es bei anderen Gesetzen, indem man, wenn man andere Gesetze absichtslos versehentlich \u00fcbertreten hat, schuldig ist, was beim \u0160abbath nicht der Fall ist. In welchem Falle kann es beim G\u00f6tzendienste absichtslos versehentlich vorkommen: wollte man sagen, wenn man im Glauben, es sei ein Bethaus, sich [vor einem G\u00f6tzen] niedergeworfen hat, so hat man ja sein Herz zum Himmel gerichtet<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>. Und wollte man sagen, wenn man sich vor einer F\u00fcrstenb\u00fcste niedergeworfen hat, so ist dies ja, falls man sie als Gottheit anerkannt hat, vors\u00e4tzlich, und falls man sie nicht als Gottheit anerkannt hat, \u00fcberhaupt nichts!? Und wollte man sagen, aus Liebe oder Furcht, so stimmt dies allerdings nach Abajje, welcher sagt, man sei deswegen schuldig, wie ist es aber nach Raba zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, man sei frei!? Und wollte man sagen, wenn man geglaubt hat, es sei erlaubt, was beim \u0160abbath nicht der Fall ist, indem man vollst\u00e4ndig frei ist; aber Raba fragte ja R. Na\u1e25man<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>nur, ob man einmal oder zweimal schuldig sei, ganz frei ist man aber nicht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, der Anfangsatz spricht vom G\u00f6tzendienste<\/p>\n<h2 id=\"blatt-73a\">Blatt 73a<\/h2>\n<p>und der Schlu\u00dfsatz von anderen Gesetzen. Absichtslos versehentlich bei anderen Gesetzen in dem Falle, wenn man [Talg] gegessen hat, im Glauben, es sei Fett. Was aber beim \u0160abbath nicht der Fall ist, indem man frei ist; wenn man n\u00e4mlich in der Absicht, eine am Boden nicht haftende Sache zu schneiden, eine am Boden haftende geschnitten hat, ist man frei.<\/p>\n<p>In welchem Falle kann es absichtslos versehentlich nach Abajje<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>vorkommen?<\/p>\n<p>Wenn man [Talg] im Glauben es sei Speichel<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> heruntergeschluckt hat. Was aber beim \u0160abbath nicht der Fall ist; wenn man n\u00e4mlich in der Absicht, eine nicht am Boden haftende Sache aufzuheben, eine am Boden haftende abgeschnitten hat, ist man frei. Wenn man aber in der Absicht, eine nicht am Boden haftende Sache zu schneiden, eine am Boden haftende abgeschnitten hat, ist man schuldig.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn jemand in der Absicht, zwei [Ellen] weit zu werfen, vier wirft, so ist er, wie Raba sagt, frei, und wie Abajje sagt, schuldig. Raba sagt, er sei frei, da er nicht die Absicht hatte, vier Ellen zu werfen; Abajje sagt, er sei schuldig, da er das Werfen beabsichtigt hat. Wenn er geglaubt hat, es sei ein Privatgebiet, und es sich als \u00f6ffentliches Gebiet herausstellt, so ist er, wie Raba sagt, frei, und wie Abajje sagt, schuldig. Raba sagt, er sei frei, da er das verbotene Werfen nicht beabsichtigt hat; Abajje sagt, er sei schuldig, da er das Werfen beabsichtigt hat. Und alle F\u00e4lle sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur den ersten Fall gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, Raba vertrete seine Ansicht nur da, wo er das verbotene Schneiden nicht beabsichtigt hat, wenn er aber zwei [Ellen] werfen wollte und vier geworfen hat, pflichte er Abajje bei, da man ja nicht vier ohne zwei werfen kann. W\u00fcrde er auch diesen gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, Raba vertrete seine Ansicht nur da, wo er \u00fcberhaupt nicht vier Ellen werfen wollte, wenn er aber gedacht hat, es sei Privatgebiet, und es sich als \u00f6ffentliches herausstellt, pflichte er Abajje bei, da er vier Ellen zu werfen beabsichtigt hat. Daher sind alle n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Hauptarbeiten sind vierzig weniger eine. Und auf unsere Frage, wozu denn die Zahl n\u00f6tig sei, erwiderte R. Jo\u1e25anan, da\u00df man, wenn man sie alle bei einem Entfallen getan hat, wegen jeder einzelnen besonders schuldig sei. Allerdings kann nach Abajje, welcher sagt, man sei im genannten Falle schuldig, dies vorkommen, wenn er sowohl das \u0160abbathgesetz als auch das Verbot der Arbeiten kannte und nur hinsichtlich der Masse sich geirrt hat; nach Raba aber, welcher sagt, man sei im genannten Falle frei, kann dies ja nur bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten vorkommen. Nun kann dies allerdings, wenn er der Ansicht R. Jo\u1e25anans ist, welcher sagt, versehentlich hinsichtlich der Ausrottung, wenn auch vors\u00e4tzlich hinsichtlich des Verbotes, in dem Falle vorkommen, wenn er gewu\u00dft hat, da\u00df [die Arbeit] am \u0160abbath mit einem Verbote belegt ist, was aber sollte er vom \u0160abbath \u00fcberhaupt gewu\u00dft haben, wenn er der Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 ist, welcher sagt, nur wenn versehentlich hinsichtlich des Verbotes und der Ausrottung!?\u2013 Wenn man die Gebietsgesetze kannte, und zwar nach der Ansicht R. A\u0351qibas.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> H<small>AUPTARBEITEN SIND VIERZIG WENIGER EINE: S\u00c4EN, PFL\u00dcGEN, M\u00c4HEN, GARBEN, DRESCHEN, WORFELN, KLAUBEN, MAHLEN, BEUTELN, KNETEN, BACKEN<\/small>; W<small>OLLE SCHEREN, BLEICHEN, ZUPFEN, F\u00c4RBEN, SPINNEN, ANZETTELN<\/small><a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>, <small>ZWEI<\/small> L<small>ITZEN MACHEN, ZWEI<\/small> F<small>\u00c4DEN WEBEN, ZWEI<\/small> F<small>\u00c4DEN AUFSPALTEN, EINEN<\/small> K<small>NOTEN KN\u00dcPFEN, EINEN<\/small> K<small>NOTEN L\u00d6SEN, ZWEI<\/small> S<small>TICHE N\u00c4HEN, REISSEN, UM ZU N\u00c4HEN; EIN<\/small> R<small>EH FANGEN, SCHLACHTEN, SCHINDEN<\/small>, [<small>DIE<\/small> H<small>AUT<\/small>] <small>SALZEN, BEARBEITEN, SCHABEN, ZERSCHNEIDEN; ZWEI<\/small> B<small>UCHSTABEN SCHREIBEN, AUSMERZEN, UM ZWEI<\/small> B<small>UCHSTABEN ZU SCHREIBEN; BAUEN, NIEDERREISSEN<\/small><a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>, <small>L\u00d6SCHEN, ANZ\u00dcNDEN, H\u00c4MMERN<\/small><a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><small>UND AUS EINEM<\/small> G<small>EBIETE IN EIN ANDERES<\/small> G<small>EBIET TRAGEN<\/small>. D<small>IES SIND DIE<\/small> H<small>AUPTARBEITEN, VIERZIG WENIGER EINE.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Wozu denn die Zahl? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Da\u00df man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-73b\">Blatt 73b<\/h2>\n<p>wegen jeder besonders schuldig ist, auch wenn man sie bei einem Entfallen getan hat.<\/p>\n<p>S<small>\u00c4EN, PFL\u00dcGEN<\/small>. Merke, zuerst pfl\u00fcgt man ja, so sollte er doch zuerst das Pfl\u00fcgen und nachher das S\u00e4en nennen!?<\/p>\n<p>Der Tanna spricht vom Jisra\u00e9lland, wo man nach dem S\u00e4en umpfl\u00fcgt<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>. Es wird gelehrt, s\u00e4en, beschneiden, pflanzen, senken und pfropfen geh\u00f6ren s\u00e4mtlich zu einer Hauptarbeit. Was lehrt er uns damit?<\/p>\n<p>Wer mehrere Arbeiten verrichtet, die zu einer Hauptarbeit geh\u00f6ren, ist nur einmal schuldig. R. A\u1e25a sagte im Namen des R. \u1e24ija b. A\u0161i im Namen R. Amis: Das Beschneiden ist wegen Pflanzens<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>strafbar, das Pflanzen, Senken und Pfropfen sind wegen S\u00e4ens strafbar.<\/p>\n<p>Nur wegen S\u00e4ens und nicht wegen Pflanzens!?<\/p>\n<p>Sage, auch wegen S\u00e4ens. R. Kahana sagte: Wer [einen Baum] beschneidet und [auch] des Holzes ben\u00f6tigt, ist zweimal schuldig; einmal wegen M\u00e4hens und einmal wegen Pflanzens. R. Joseph sagte: Wer Luzerne m\u00e4het, ist zweimal schuldig; einmal wegen M\u00e4hens und einmal wegen Pflanzens<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Wer [Bl\u00e4tter vom] Mangold abkneift, ist zweimal schuldig; einmal wegen M\u00e4hens und einmal wegen S\u00e4ens.<\/p>\n<p>P<small>FL\u00dcGEN<\/small>. Es wird gelehrt: Das Pfl\u00fcgen, Graben und Schrammen geh\u00f6ren s\u00e4mtlich zu einer Hauptarbeit. R. \u0160e\u0161eth sagte: Wer einen Erdhaufen abtr\u00e4gt, ist, wenn er sich im Zimmer befindet, wegen Bauens, und wenn er sich auf dem Felde befindet, wegen Pfl\u00fcgens schuldig. Raba sagte: Wer eine Grube f\u00fcllt, ist, wenn sie sich im Zimmer befindet, wegen Bauens, und wenn sie sich auf dem Felde befindet, wegen Pfl\u00fcgens schuldig. R. Abba sagte: Wer am \u0160abbath eine Grube gr\u00e4bt und nur der Erde ben\u00f6tigt, ist dieserhalb frei. Und auch nach R. Jehuda, welcher sagt, man sei wegen einer an sich nicht n\u00f6tigen Arbeit schuldig, gilt dies nur von einer verbessernden, w\u00e4hrend dieser eine sch\u00e4digende verrichtet.<\/p>\n<p>M<small>\u00c4HEN<\/small>. Es wird gelehrt: Das M\u00e4hen, Winzern, Datteln-, Oliven- und Feigenlesen geh\u00f6ren s\u00e4mtlich zu einer Hauptarbeit. R. Papa sagte: Wer eine Erdscholle auf eine Dattelpalme wirft und Datteln abschl\u00e4gt, ist zweimal schuldig; einmal wegen des Pfl\u00fcckens und einmal wegen des Zerbr\u00f6ckelns<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>. R. A\u0161i sagte: Weder geschieht das Pfl\u00fccken auf diese Weise, noch geschieht das Zerbr\u00f6ckeln auf diese Weise.<\/p>\n<p>G<small>ARBEN<\/small>. Raba sagte: Wer Salz aus einer Saline sammelt, ist wegen Garbens schuldig. Abajje aber sagt, ein Garben gebe es nur bei Bodengew\u00e4chsen.<\/p>\n<p>D<small>RESCHEN<\/small>. Es wird gelehrt: Das Dreschen, [\u00c4hren-] beuteln und ausk\u00f6rnen geh\u00f6ren s\u00e4mtlich zu einer Hauptarbeit.<\/p>\n<p>W<small>ORFELN, KLAUBEN, MAHLEN, BEUTELN<\/small>. Worfeln, klauben und beuteln sind ja dasselbe!? Abajje und Raba erkl\u00e4rten beide: Jede Arbeit, die bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte zur Anwendung kam, gilt als Hauptarbeit, auch wenn eine andere ihr gleicht.<\/p>\n<p>Demnach sollte er auch das Stampfen<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>mitz\u00e4hlen!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74a\">Blatt 74a<\/h2>\n<p>Abajje erwiderte: Der Arme i\u00dft sein Brot auch ungestampft. Raba erwiderte: Hier wird die Ansicht Rabbis vertreten, da\u00df es n\u00e4mlich nur vierzig Hauptarbeiten weniger eine gibt, und wenn er das Stampfen mitgez\u00e4hlt h\u00e4tte, so w\u00e4ren es vierzig.<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte ja eine andere der [Arbeiten] fortlassen und das Stampfen mitz\u00e4hlen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, am richtigsten ist es, wie Abajje erwidert hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat jemand verschiedene Speisen vor sich, so darf er klauben und essen, klauben und zur\u00fccklassen. Er darf jedoch nicht ausklauben; hat er aber ausgeklaubt, so ist er ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p>Wie meint er dies? U\u0351la erwiderte: Er meint es wie folgt: er darf f\u00fcr denselben Tag klauben und essen, f\u00fcr denselben Tag klauben und zur\u00fccklassen, f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag aber darf er nicht klauben; hat er geklaubt, so ist er ein S\u00fcndopfer schuldig. R. \u1e24isda wandte ein: Ist es denn erlaubt, f\u00fcr denselben Tag zu backen, ist es denn erlaubt, f\u00fcr denselben Tag zu kochen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. \u1e24isda, er darf unter dem festgesetzten Quantum klauben und essen, er darf unter dem festgesetzten Quantum klauben und zur\u00fccklassen, das festgesetzte Quantum aber darf er nicht klauben; hat er geklaubt, so ist er ein S\u00fcndopfer schuldig. R. Joseph wandte ein: Ist es denn erlaubt, unter dem festgesetzten Quantum zu backen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Joseph, er darf in der Hand klauben und essen, er darf in der Hand klauben und zur\u00fccklassen. Er darf aber nicht in einer Schippe oder einer Sch\u00fcssel klauben; hat er geklaubt, so ist er frei, jedoch ist es verboten. Mit einer Schwinge darf er nicht klauben; hat er geklaubt, so ist er ein S\u00fcndopfer schuldig. R. Hamnuna wandte ein: Lehrt er etwa von einer Schippe oder Sch\u00fcssel!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Hamnuna, er darf das E\u00dfbare aus dem Abfalle herausklauben und essen, er darf das E\u00dfbare herausklauben und den Abfall zur\u00fccklassen, den Abfall aus dem E\u00dfbaren darf er nicht ausklauben; hat er ausgeklaubt, so ist er ein S\u00fcndopfer schuldig. Abajje wandte ein: Lehrt er etwa vom E\u00dfbaren aus dem Abfalle!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, er darf klauben und sofort essen, er darf klauben und zur\u00fccklassen, um sofort [zu essen]; er darf aber nicht f\u00fcr diesen Tag klauben, und wenn er geklaubt hat, so ist dies ebenso, als h\u00e4tte er f\u00fcr die Vorratskammer geklaubt, und er ist ein S\u00fcndopfer schuldig. Als die Sch\u00fcler dies vor Raba sagten, sprach er zu ihnen: Na\u1e25mani hat recht.<\/p>\n<p>Wenn jemand zwei verschiedene Speisen vor sich hat und ausklaubt und i\u00dft, ausklaubt und zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, so ist er, wie R. A\u0161i lehrt, frei, und wie R. Jirmeja aus Diphte lehrt, schuldig.<\/p>\n<p>Wieso lehrt R. A\u0161i, er sei frei, es wird ja gelehrt, er sei schuldig!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies in einer Schippe oder Sch\u00fcssel, jenes mittelst einer Schwinge oder eines Siebes. Als R. Dimi kam, erz\u00e4hlte er: Es war an einem \u0160abbath des R. Bebaj<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>, und als R. Ami und R. Asi eintraten, setzte er ihnen einen Korb Obst vor. Ich wei\u00df aber nicht, ob er [dies<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>getan hat], weil er der Ansicht war, man d\u00fcrfe nicht das E\u00dfbare aus dem Abfalle ausklauben, oder ob er damit sein Wohlwollen bekunden wollte.<\/p>\n<p>\u1e24izqija sagte: Wer Lupinen aus ihrem Abfalle klaubt, ist schuldig.<\/p>\n<p>Demnach ist \u1e24izqija der Ansicht, man d\u00fcrfe nicht das E\u00dfbare aus dem Abfalle klauben!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei Lupinen, die man siebenmal br\u00fchen mu\u00df; wenn man sie nicht herausnimmt, verderben sie, somit ist dies<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74b\">Blatt 74b<\/h2>\n<p>ebenso, als klaube man den Abfall aus dem E\u00dfbaren.<\/p>\n<p>M<small>AHLEN<\/small>. R. Papa sagte: Wer Mangold zerreibt, ist wegen Mahlens schuldig. R. Mena\u0161e sagte: Wer Holzsp\u00e4ne splittert, ist wegen Mahlens schuldig. R. A\u0161i sagte: Wenn er aber auf eine bestimmte Gr\u00f6\u00dfe achtet, so ist er wegen Schneidens schuldig.<\/p>\n<p>K<small>NETEN, BACKEN<\/small>. R. Papa sprach: Unser Tanna lie\u00df das Einkochen von Spezereien aus, was bei [der Errichtung] der Stiftsh\u00fctte zur Anwendung kam, und nennt statt dessen das Backen!?<\/p>\n<p>Unser Tanna nennt die Reihenfolge der Brotbereitung. R. A\u1e25a b. R. A\u0351vija sagte: Wer einen Pflock in den Of en [zum Trocknen] legt, ist wegen Kochens schuldig.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil man ihn nur zu h\u00e4rten beabsichtigt, so lehrt er uns, da\u00df er zuerst aufgeht und erst nachher zusammentrocknet. Rabba b. R. Hona sagte: Wer Pech schmilzt, ist wegen Kochens schuldig.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man sei nicht schuldig, da es nachher wieder hart wird, so lehrt er uns. Raba sagte: Wer eine Kruke anfertigt, ist sieben<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>S\u00fcndopfer schuldig, wenn einen Ofen, so ist er acht<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>S\u00fcndopfer schuldig. Abajje sagte: Wer eiaen Bienenkorb anfertigt, ist elf<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>S\u00fcndopfer schuldig, wenn er aber den Rand bes\u00e4umt, so ist er dreizehn<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p>W<small>OLLE SCHEREN, BLEICHEN<\/small>. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer die Wolle auf dem Vieh spinnt, ist drei S\u00fcndopfer schuldig: eines wegen Scherens, eines wegen Zupfens und eines wegen Spinnens. R. Kahana sagte: Weder ist dies die Art des Scherens, noch ist dies die Art des Zupfens, noch ist dies die Art des Spinnens.<\/p>\n<p>Etwa nicht, es wird ja im Namen R. Ne\u1e25emjas gelehrt: An den Ziegen gesp\u00fclt und an den Ziegen gesponnen<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>. Demnach gilt das Spinnen am Vieh selbst als Spinnen!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einer besonderen Kunstfertigkeit<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer eine Feder ausrupft, die Spitze abschneidet und sie schlei\u00dft, ist drei S\u00fcndopfer schuldig. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Das Rupfen ist wegen Scherens strafbar, das Abschneiden wegen Schneidens und das Schlei\u00dfen wegen Schabens.<\/p>\n<p>E<small>INEN<\/small> K<small>NOTEN KN\u00dcPFEN, EINEN<\/small> K<small>NOTEN L\u00d6SEN<\/small>. Wieso kam das Kn\u00fcpfen bei [der Errichtung] der Stiftsh\u00fctte zur Anwendung? Rabba erwiderte: Man kn\u00fcpfte [die Vorh\u00e4nge] an die Zeltpfl\u00f6cke.<\/p>\n<p>Dieses Ankn\u00fcpfen geschah ja aber, um wieder aufzul\u00f6send<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>!? Vielmehr, erwiderte Abajje, wenn den Webern der Vorh\u00e4nge ein Faden zerri\u00df, kn\u00fcpften sie ihn zusammen. Raba sprach zu ihm: Du hast es allerdings hinsichtlich des Kn\u00fcpfens erkl\u00e4rt, wie ist es aber hinsichtlich des L\u00f6sens zu erkl\u00e4ren!? Wolltest du sagen, da\u00df, wenn sich zwei F\u00e4den verknoteten, man den einen l\u00f6ste und den anderen zur\u00fccklie\u00df<\/p>\n<p>wie sollte man, wenn man f\u00fcr einen K\u00f6nig aus Fleisch und Blut nicht so verf\u00e4hrt, f\u00fcr den K\u00f6nig der K\u00f6nige, den Heiligen, gepriesen sei er, so verfahren haben!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, nach anderen, R. Ilea\u0351, die F\u00e4nger der Purpurschnecke hatten [die Netze] zu kn\u00fcpfen und zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Z<small>WEI<\/small> S<small>TICHE N\u00c4HEN<\/small>. Dies h\u00e4lt ja nicht!? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wenn man sie knotet.<\/p>\n<p>R<small>EISSEN, UM ZU N\u00c4HEN<\/small>. Wieso kam das Rei\u00dfen bei [der Errichtung] der Stiftsh\u00fctte zur Anwendung? Raba und R. Zera erkl\u00e4rten beide: Wenn in einen Vorhang Motten gekommen waren, wurde er zerrissen und zusammengen\u00e4ht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75a\">Blatt 75a<\/h2>\n<p>R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobja sagte im Namen Rabhs: Wer am \u0160abbath eine Naht zusammenzieht, ist ein S\u00fcndopfer schuldig. Wer etwas von einem Magier lernt, verdient den Tod. Wer die Sonnenwenden und den Planetenlauf zu berechnen versteht und dies nicht tut, von dem darf man nicht sprechen. \u00dcber \u00bbMagier\u00ab [streiten] Rabh und \u0160emu\u00e9l; einer sagt, darunter sei ein Zauberer zu verstehen, und der andere sagt, darunter sei ein Gottesl\u00e4sterer zu verstehen. Es ist zu beweisen, da\u00df Rabh es ist, der Gottesl\u00e4sterer sagt. R. Zu\u1e6dra b. \u1e6cobja sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wer etwas von einem Magier lernt, verdient den Tod. Wieso k\u00f6nnte man demnach sagen, darunter sei ein Zauberer zu verstehen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>du sollst dies nicht lernen, um solches nachzuahmen<\/em>, wohl aber darfst du es des Wissens wegen und des Lehrens wegen lernen!? Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas: \u00dcber denjenigen, der die Sonnenwenden und den Planetenlauf zu berechnen versteht und dies nicht tut, spricht die Schrift: <a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>auf das Werk Gottes blicken sie nicht, und das Werk seiner H\u00e4nde sehen sie nicht<\/em>. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jo\u1e25anans; Woher, da\u00df es dem Menschen geboten ist, sich mit den Berechnungen der Sonnenwenden und des Planetenlaufes zu befassen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>beobachtet und befolgt sie, denn das ist euere Weisheit und Klugheit in den Augen der V\u00f6lker<\/em>. Welche ist die Weisheit und welche die Klugheit, die als solche in den Augen der V\u00f6lker gelten? Sage, das ist die Berechnung der Sonnenwenden und des Planetenlaufes.<\/p>\n<p>E<small>IN<\/small> R<small>EH FANGEN &amp;C<\/small>. Die Rabbanan lehrten : Wer eine Purpurschnecke f\u00e4ngt und sie auspre\u00dft, ist nur einmal schuldig; R. Jehuda sagt, er sei zweimal schuldig. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich, das Auspressen geh\u00f6re zur [Hauptarbeit] Dreschen. Jene erwiderten ihm: Das Auspressen geh\u00f6rt nicht zum Dreschen. Raba sagte: Folgendes ist der Grund der Rabbanan; Dreschen gibt es nur bei Bodengew\u00e4chsen.<\/p>\n<p>Er sollte doch auch wegen T\u00f6tens schuldig sein!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Wenn er sie tot ausgepre\u00dft hat. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, wenn er sie lebend ausgepre\u00dft hat, denn das T\u00f6ten ist hierbei Nebensachen<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber Abajje und Raba sagen ja beide, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen ohne zu t\u00f6ten<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei; je l\u00e4nger [sie] lebt, desto lieber ist es ihm, um eine klarere Farbe zu gewinnen.<\/p>\n<p>S<small>CHLACHTEN<\/small>. Weswegen ist das Schlachten strafbar?<\/p>\n<p>Rabh sagte, wegen F\u00e4rbens; \u0160emu\u00e9l sagte, wegen T\u00f6tens.<\/p>\n<p>Nur wegen F\u00e4rbens und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75b\">Blatt 75b<\/h2>\n<p>nicht wegen T\u00f6tens!?<\/p>\n<p>Sage, auch wegen F\u00e4rbens. Rabh sagte : Zu dem, was ich gesagt habe, will ich eine Erkl\u00e4rung geben, damit nicht die kommenden Geschlechter \u00fcber mich lachen: Was bezweckt er mit dem F\u00e4rben? Es ist ihm erw\u00fcnscht, da\u00df die Schlachtstelle mit \u00dflut befleckt werde, damit die Leute es bemerken und kaufen kommen.<\/p>\n<p>S<small>ALZEN, BEARBEITEN<\/small>. Salzen und bearbeiten sind ja ein und dasselbe!? R. Jo\u1e25anan und Re\u0161 Laqi\u0161 erkl\u00e4ren beide, man lasse das eine fort und f\u00fcge statt dessen das Liniieren<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>hinzu. Rabba b. R. Hona sagte: Wer Fleisch einsalzt, ist wegen \u00dfearbeitens schuldig. Raba aber sagt, bei Speisen gebe es kein Bearbeiten. R. A\u0161i sagte: Auch Rabba b. R. Hona sagte dies nur von dem Falle, wenn man es f\u00fcr die Reise<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>einsalzt; wenn aber f\u00fcr das Haus<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>, so betrachtet niemand seine Speise als St\u00fcck Holz.<\/p>\n<p>S<small>CHABEN, ZERSCHNEIDEN<\/small>. R. A\u1e25a b. \u1e24anina sagte: Wer am \u0160abbath zwischen den S\u00e4ulen<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>scheuert, ist wegen Schabens schuldig. R. \u1e24ija b. Abba erz\u00e4hlte: Drei Dinge sagte mir R. A\u0161i im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Wer am \u0160abbath die Spitzen der Pfeiler behobelt, ist wegen Schneidens schuldig. Wer am \u0160abbath ein Pflaster bestreicht, ist wegen Schabens schuldig. Wer am \u0160abbath einen Stein behaut, ist wegen H\u00e4mmerns schuldig. R. \u0160imo\u0351n b. Qisma sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Wer eine Figur auf ein Ger\u00e4t<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>malt, und wer ein Glasgef\u00e4\u00df bl\u00e4st, ist wegen H\u00e4mmerns schuldig. R. Jehuda sagte: Wer die Zasern von Gew\u00e4ndern entfernt, ist wegen H\u00e4mmerns<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>schuldig; dies aber nur dann, wenn er darauf achtet.<\/p>\n<p>Z<small>WEI<\/small> B<small>UCHSTABEN ZU SCHREIBEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wer einen gro\u00dfen Buchstaben schreibt, wo Raum ist, zwei zu schreiben, ist frei; wer einen gro\u00dfen Buchstaben ausmerzt, auf dessen Raum man zwei schreiben kann, ist schuldig, R. Mena\u1e25em b. R. Jose sagte: Hierin ist es beim Ausmerzen strenger als beim Schreiben.<\/p>\n<p>B<small>AUEN, NIEDERREISSEN, L\u00d6SCHEN, ANZ\u00dcNDEN, H\u00c4MMERN<\/small>. Raba und R. Zera sagten beide: Alles, was eine Vollendung der Arbeit bildet, ist wegen H\u00e4mmerns strafbar.<\/p>\n<p>D<small>IES SIND DIE<\/small> H<small>AUPTARBEITEN<\/small>. \u00bbDies\u00ab, das schlie\u00dft die Ansicht R. Elea\u0351zars aus, nach dem die Abzweigung neben der Hauptarbeit besonders strafbar ist.<\/p>\n<p>W<small>ENIGER EINE<\/small>. Dies schlie\u00dft die Ansicht R. Jehudas aus, denn es wird gelehrt: R. Jehuda f\u00fcgt noch das Ausgleichen der Kettenf\u00e4den und das Anschlagen mit dem Spatel hinzu. Diese erwiderten ihm: Das Ausgleichen geh\u00f6rt zum Anzetteln, das Anschlagen geh\u00f6rt zum Weben.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>S<\/bold><small>IE SAGTEN NOCH EINE ANDERE<\/small> R<small>EGEL<\/small>: W<small>EGEN EINER<\/small> S<small>ACHE, DIE ZUM<\/small> A<small>UFBEWAHREN SICH EIGNET<\/small>, [<small>IN EINEM<\/small> Q<small>UANTUM<\/small>], <small>DAS MAN GEW\u00d6HNLICH AUFBEWAHRT, IST MAN, WENN MAN SIE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH HINAUSTR\u00c4GT, EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG; WEGEN EINER<\/small> S<small>ACHE, DIE ZUM<\/small> A<small>UFBEWAHREN SICH NICHT EIGNET, ODER<\/small> [<small>IN EINEM<\/small> Q<small>UANTUM<\/small>], <small>DAS MAN SONST NICHT AUFBEWAHRT, IST, WENN MAN SIE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH HINAUSTR\u00c4GT, NUR DERJENIGE<\/small> <small>SCHULDIG, DER SIE AUFBEWAHRT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. \u00abWegen einer Sache, die zum Aufbewahren sich eignet.\u00bb Was schlie\u00dft dies aus? R. Papa sagte: Dies schlie\u00dft Menstruationsblut aus. Mar U\u0351qaba sagte: Dies schlie\u00dft A\u0161era-Holz aus. Nach demjenigen, der Menstruationsblut sagt, gilt dies um so mehr vom A\u0161era-Holze; nach demjenigen aber, der A\u0161era-Holz sagt, [gilt dies nicht vom] Menstruationsblute, da man es f\u00fcr eine Katze aufbewahren kann.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Da dies<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>Schw\u00e4che verursacht, so bewahrt man es nicht auf. R. Jose sagte; Hier ist nicht die Ansicht R. \u0160imo\u0351ns vertreten, denn R. \u0160imo\u0351n sagt, all diese Ma\u00dfe seien nur f\u00fcr den Aufbewahrenden allein festgesetzt worden.<\/p>\n<p>W<small>EGEN EINER<\/small> S<small>ACHE, DIE ZUM<\/small> A<small>UFBEWAHREN SICH NICHT EIGNET<\/small>. R. Elea\u0351zar sagte: Hier ist nicht die Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar vertreten,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-76a\">Blatt 76a<\/h2>\n<p>denn es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte eine Regel: Wegen einer Sache, die zum Aufbewahren sich nicht eignet, oder [in einem Quantum], das man sonst nicht aufbewahrt, von der aber jemand Gebrauch gemacht und aufbewahrt hat, und ein anderer sie hinausgetragen hat, ist dieser schuldig wegen der Kundgebung von jenem.<\/p>\n<p><sup>iv,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER<\/small> S<small>TROH HINAUSTR\u00c4GT, SOVIEL ALS EINE<\/small> K<small>UH DAS<\/small> M<small>AUL VOLL HAT<\/small>, S<small>TRAUCH, ALS EIN<\/small> K<small>AMEL DAS<\/small> M<small>AUL VOLL HAT,<\/small> H<small>ALME, ALS EIN<\/small> L<small>AMM DAS<\/small> M<small>AUL VOLL HAT,<\/small> G<small>R\u00c4SER, ALS EINE<\/small> Z<small>IEGE DAS<\/small> M<small>AUL VOLL HAT, FRISCHE<\/small> K<small>NOBLAUCH- UND<\/small> Z<small>WIEBELBL\u00c4TTER IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> D<small>\u00d6RRFEIGE, ODER TROCKENE, ALS EINE<\/small> Z<small>IEGE DAS<\/small> M<small>AUL VOLL<\/small><a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><small>HAT; SIE WERDEN MIT EINANDER NICHT VEREINIGT, WEIL SIE BEZ\u00dcGLICH DES<\/small> Q<small>UANTUMS VERSCHIEDEN SIND<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft Strauch? R. Jehuda erwiderte: Stengel von H\u00fclsenfr\u00fcchten. Als R. Dimi kam, sagte er: Wer f\u00fcr ein Kamel soviel Stroh hinaustr\u00e4gt, als eine Kuh das Maul voll hat, ist, wie R. Jo\u1e25anan sagt, schuldig, und wie R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagt, frei. So sagte R. Jo\u1e25anan abends, am folgenden Morgen aber trat er davon zur\u00fcck. R. Joseph sprach: Er tat recht, da\u00df er davon zur\u00fccktrat, denn dies reicht nicht f\u00fcr ein Kamel. Da sprach Abajje zu ihm: Im Gegenteil, seine erste Ansicht ist einleuchtender, es reicht ja f\u00fcr eine Kuh. Vielmehr, als Rabin kam, sagte er: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df er schuldig ist, wenn er f\u00fcr ein Kamel soviel Stroh hinaustr\u00e4gt, als eine Kuh das Maul voll hat, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn er f\u00fcr eine Kuh soviel Strauch hinaustr\u00e4gt, als eine Kuh das Maul voll hat, und zwar wurde es umgekehrt gelehrt: R. Jo\u1e25anan sagt, er sei frei, und Re\u0161 Laqi\u0161 sagt, er sei schuldig. R. Jo\u1e25anan sagt, er sei frei, denn das Essen im Notfalle<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>gilt nicht als Essen; Re\u0161 Laqi\u0161 sagt, er sei schuldig, denn das Essen im Notfalle gilt als Essen.<\/p>\n<p>H<small>ALME, ALS EIN<\/small> L<small>AMM DAS<\/small> M<small>AUL VOLL HAT<\/small>. Es wird Ja gelehrt, im Quantum einer D\u00f6rrfeige!?<\/p>\n<p>Beide haben das gleiche Quantum.<\/p>\n<p>F<small>RISCHE<\/small> K<small>NOBLAUCH- UND<\/small> Z<small>WIEBELBL\u00c4TTER IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> D<small>\u00d6RRFEIGE, ODER<\/small> <small>TROCKENE, ALS EINE<\/small> Z<small>IEGE DAS<\/small> M<small>AUL VOLL HAT; SIE WERDEN MITEINANDER NICHT VEREINIGT, WEIL SIE BEZ\u00dcGLICH DES<\/small> Q<small>UANTUMS VERSCHIEDEN SIND<\/small>. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte: Sie werden nicht mit dem Strengeren vereinigt, wohl aber mit dem Leichteren<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Werden denn Dinge, die bez\u00fcglich ihres Quantums verschieden sind, \u00fcberhaupt vereinigt, wir haben ja gelernt, Kleiderstoff [sei verunreinigungsf\u00e4hig in der Gr\u00f6\u00dfe von] drei zu drei, Sackzeug, von vier zu vier, Leder, von f\u00fcnf zu f\u00fcnf, Matte, von sechs zu sechs [Handbreiten]. Hierzu wird gelehrt, Kleiderstoff und Sackzeug, Sackzeug und Leder, Leder und Matte werden miteinander vereinigt. Und R.\u0160imo\u0351n erkl\u00e4rte: Aus dem Grunde, weil sie alle gleich geeignet sind f\u00fcr die Verunreinigung durch das Sitzen<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>, Nur deshalb, weil sie alle gleich geeignet sind f\u00fcr die Verunreinigung durch das Sitzen, sonst aber nicht!? Raba erwiderte: Hier ebenfalls, weil sie<\/p>\n<h2 id=\"blatt-76b\">Blatt 76b<\/h2>\n<p>[zusammen] als Proben verwendbar sind.<\/p>\n<p><sup>iv,2<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER<\/small> S<small>PEISEN IM<\/small> Q<small>UANTUM EINER<\/small> D<small>\u00d6RRFEIGE HINAUSTR\u00c4GT, IST SCHULDIG; SIE WERDEN MIT EINANDER VEREINIGT, AVEIL SIE BEZ\u00dcGLICH DES<\/small> Q<small>UANTUMS GLEICH SIND, AUSGENOMMEN IHRE<\/small> S<small>CHALEN<\/small>, K<small>ERNE UND<\/small> S<small>TENGEL, DIE<\/small> G<small>RIESKLEIE UND DIE<\/small> S<small>CHALENKLEIE<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, MIT<\/small> A<small>USNAHME VON<\/small> L<small>INSENSCHALEN, DIE MITGEKOCHT WERDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Werden denn Grieskleie und Schalenkleie [mit der Speise] nicht vereinigt, wir haben ja gelernt, f\u00fcnf Viertelkab Mehl mit einem \u00dcberschusse seien zur Teighebe pflichtig; es selbst, die Grieskleie und die Schalenkleie!? Abajje erwiderte: Weil der Arme sein Brot aus ungebeuteltem Teig i\u00dft<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT, MIT<\/small> A<small>USNAHME VON<\/small> L<small>INSENSCHALEN, DIE MITGEKOCHT WERDEN<\/small>. Von Linsen wohl und von Bohnen nicht; es wird ja gelehrt, R. Jehuda sagt, mit Ausnahme von Bohnen- und Linsenschalen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von frischen, das andere von alten.<\/p>\n<p>Weshalb nicht von alten? R. Abahu erwiderte: Weil sie in der Sch\u00fcssel wie Fliegen aussehen.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sb. VII,1.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. VII,2.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Mas. I,1.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. gr\u00f6\u00dfer ist die Strafe.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sb. VII, Anm. 3.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Denen das Gesetz vom \u0160. ganz unbekannt war.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Und vergessen hat, da\u00df es \u0160. ist.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,29.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 30.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Vorsatz ist kein Opfer darzubringen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,22.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vers Bamidbar 15,22 wird (Hor. 8a) auf den G\u00f6tzendienst bezogen.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er nicht wu\u00dfte, da\u00df man bei Versehen ein S\u00fcndopfer darzubringen hat.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,27.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,27.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Versehen k\u00f6nnte er nur einmal schuldig sein.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der \u00dcbertretung der Gebietsgesetze (ob. Abschn. I, Anm. 112) braucht man kein Opfer darzubringen; diese Gesetze sind nach RA\u0351. biblisch.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Schwur des Aussprechens, dh. gleichg\u00fcltiger, niemand betreffender Schwur, eine Handlung zu begehen, od. zu unterlassen, bezw. begangen od. unterlassen zu haben (ausf\u00fchrl. Seb. Blatt 2a). Wegen eines solchen versehentlich falsch geleisteten Schwures, ob promissorisch oder assertorisch, ist man zur Darbringung eines Opfers verpflichtet; cf.\u00a0Wajikra 5,4.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne da\u00df darauf bei Vorsatz die Ausrottung gesetzt ist.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vors\u00e4tzliche Genu\u00df von Hebe wird mit dem Tode u. nicht mit der Ausrottung bedroht.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei den 6 Sch\u00f6pfungstagen ein Ruhetag folgte.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wurde am Vorabend des \u0160.s erschaffen; sein erster Lebenstag war ein Ruhetag, dem 6 Arbeitstage folgten.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle erfolgt die Zubereitung der Speisen nicht mehr zur Erhaltung des Lebens.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. an jedem 8. Tage, da er seine Reise nur an einem Wochentage angetreten haben kann.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,16.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 13.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ihn erinnert, da\u00df es \u0160. ist, unterl\u00e4\u00dft er die verbotene Arbeit.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ihn erinnert, da\u00df diese Arbeit verboten ist; somit ist er wegen jeder Arbeit schuldig.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. jeder einzelnen Arbeit.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man wegen jeder Arbeit besonders schuldig ist, auch wenn man sie bei einer Vergessenheit aus\u00fcbt.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,14.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 35,2<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Darbringung des Opfers ist mit einem Geldaufwande verbunden.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 35,3.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 1.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Zahlenwert des Wortes <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d4<\/span> <em>diese<\/em>, betr\u00e4gt 36, <em>Worte<\/em> (im Pl.) sind 2, dazu der Artikel <span dir=\"rtl\">\u05d4<\/span> als dritte Arbeit, zusammen 39.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,21.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Jede Arbeit ist mit einem besonderen Verbote belegt.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie besonders genannt werden.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df diese Arbeit (bei Vorsatz) nicht mit dem Tode bestraft werde. (Das gew. Verbot wird mit der Gei\u00dfelung bestraft).<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,2.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Der partitive Ausdruck des <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d0\u05d7\u05ea<\/span>, <em>von einer<\/em>, <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d4\u05e0\u05d4<\/span>, <em>von diesen<\/em>) deutet darauf, da\u00df man schuldig ist, auch wenn man nur einen Teil der Arbeit (der f\u00fcr sich ein Ganzes bildet) oder eine Abzweigung derselben verrichtet.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Der partitive Ausdruck des <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d0\u05d7\u05ea<\/span>, <em>von einer<\/em>, <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d4\u05e0\u05d4<\/span>, <em>von diesen<\/em>) deutet darauf, da\u00df man schuldig ist, auch wenn man nur einen Teil der Arbeit (der f\u00fcr sich ein Ganzes bildet) oder eine Abzweigung derselben verrichtet.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man diesen Namen am \u0160. schreibt; das Schreiben eines vollst\u00e4ndigen Namens ist eine Arbeit, eines Teiles des Namens ist keine Arbeit; wenn aber dieser Teil ebenfalls ein vollst\u00e4ndiger Name ist, (wie zBs. \u0160em von \u0160imo\u0351n,) so wird dies als Arbeit betrachtet.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>So ist man wegen jeder besonders schuldig; umgekehrt werden mehrere Arbeiten wie eine betrachtet.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. Anm. 16.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Die allgemeine Quantit\u00e4tsbestimmung beim \u0160abbathgesetze.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Die allgemeine Quantit\u00e4tsbestimmung beim \u0160abbathgesetze.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Bevor er dieserhalb S\u00fchne erlangt hat.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der S\u00fchne; er braucht nur ein Opfer darzubringen.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Und ein besonderes Opfer erfordert.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch das erste Mahlen selbst wird zum M\u00e4hen gezogen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zur Darbringung eines Opfers verpflichtet zu sein.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>H\u00e4tte er jedes Mal das ganze Quantum gem\u00e4het bezw. gemahlen, so w\u00e4re er zur Darbringung zweier Opfer verpflichtet.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man zur Darbringung eines Opfers nicht verpflichtet ist, wenn man jedes Mal weniger als das erforderliche Quantum gegessen hat.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man bei erforderlichem Quantum zur Darbringung zweier Opfer verpflichtet ist.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,28.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Also wegen jeder S\u00fcnde besonders.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,26.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Von (partitiv) also kein besonderes Opfer f\u00fcr jede S\u00fcnde.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Opfertieres.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Den RJ. bezw. RL. oben als Beleg anf\u00fchrt.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Den RJ. bezw. RL. oben als Beleg anf\u00fchrt.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Disputierenden \u00fcber RJ. u. RL. selbst.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gibt zweierlei Schuldopfer: 1. wegen einiger in der Schrift genannter Vergehen, \u00fcber deren Begehung kein Zweifel obwaltet (dazu geh\u00f6rt auch das Schuldopfer des Nazir\u00e4ers), das als \u00bbGewi\u00df-Schuldopfer\u00ab bezeichnet wird, dh. ein Schuldopfer wegen einer zweifellos begangenen S\u00fcnde; 2. wegen jeder anderen S\u00fcnde, \u00fcber deren Begehung ein Zweifel obwaltet, das als \u00bbSchwebe- oder Zweifel-Schuldopfer\u00ab bezeichnet wird. Stellt es sich heraus, da\u00df die S\u00fcnde tats\u00e4chlich begangen worden ist, so ist dieserhalb noch ein S\u00fcndopfer darzubringen. Der hier erw\u00e4hnte Streit bezieht sich auf den Fall, wenn \u00fcber eine S\u00fcnde, derentwegen auch bei Gewi\u00dfheit ein Schuldopfer darzubringen ist, wie beispielsweise die Beiwohnung einer vergebenen Sklavin, ein Zweifel besteht.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte Wort bedeutet etymologisch gepfl\u00fcckt, defloriert, u. bezeichnet eine Sklavin, die einem vergeben ist, der Verlobung einer Freien entsprechend.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sich nachher jedesmal bewu\u00dft wird.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man beispielsweise ein auf am Boden haftendes Gem\u00fcse gefallenes Messer aufheben will.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Entfallen.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle ist man frei, auch wenn man vorher gewu\u00dft hat, da\u00df es ein G\u00f6tzentempel ist.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben Blatt 70b.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem man im genannten Falle schuldig ist.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Hierbei fehlt sogar die Absicht des Essens.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Der F\u00e4den an den Kettenbaum.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Zwecke des Bauens.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Den letzten Hammerschlag f\u00fchren, dh. die Arbeit vollenden.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Man ist auch wegen dieses Pfl\u00fcgens schuldig.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist eine Abzweigung dieser Hauptarbeit, da dies ebenfalls zum Zwecke des Wachsens erfolgt.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>L. w\u00e4chst sehr schnell, u. das M\u00e4hen hat ein sofortiges Wiederwachsen zur Folge.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Das P. geh\u00f6rt zum M\u00e4hen, das Z. zum Dreschen.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Von K\u00f6rnern in einem M\u00f6rser zur Entfernung der Schlauhen; so wurden beim Tempeldienste die Spezereien behandelt.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem er den Sch\u00fclern die Aufwartung zu machen hatte.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er ihnen die Fr\u00fcchte samt den Bl\u00e4ttern u. Stengeln vorsetzte.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Soviel am \u0160. verbotene Arbeiten sind dabei mit der Herstellung des Rohmateriales zu verrichten; aufgez\u00e4hlt bei den Kommentaren.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Soviel am \u0160. verbotene Arbeiten sind dabei mit der Herstellung des Rohmateriales zu verrichten; aufgez\u00e4hlt bei den Kommentaren.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Soviel am \u0160. verbotene Arbeiten sind dabei mit der Herstellung des Rohmateriales zu verrichten; aufgez\u00e4hlt bei den Kommentaren.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Soviel am \u0160. verbotene Arbeiten sind dabei mit der Herstellung des Rohmateriales zu verrichten; aufgez\u00e4hlt bei den Kommentaren.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d5\u05d5 \u05d0\u05ea \u05d4\u05e2\u05d6\u05d9\u05dd<\/span> (Schemot 35,26) werden worth aufgefa\u00dft, man habe die Wolle am K\u00f6rper der Ziegen gesp\u00fclt und gesponnen; cf.\u00a0infra Blatt 99a.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der bez\u00fcglichen Schriftstelle besonders hervorgehoben wird.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Strafbar ist nur der bestehen bleibende Knoten.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 18,9.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 5,12.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 4,6.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht bezweckt wird; strafbar ist nur die bezweckte Arbeit.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nach R\u0160., der eine T\u00e4tigkeit erlaubt, durch die zugleich eine verbotene ausge\u00fcbt wird, ist sie verboten, wenn sie von dieser untrennbar ist.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fell wird vor dem Zerschneiden mit Linien versehen.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Konservieren; es wird dann stark gesalzen.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den sofortigen Gebrauch.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi: den Boden zwischen den S\u00e4ulen einer Halle; nach den Tosaphoth, eine Haut auf einer S\u00e4ule od. einem Pfahle ausspannt u. gl\u00e4ttet.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist eine abschlie\u00dfende Arbeit.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist eine abschlie\u00dfende Arbeit.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man einer Katze von seinem Blute gibt.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesen F\u00e4llen ist man schuldig.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Gew\u00f6hnlich i\u00dft eine Kuh kein Strauch.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei ein gro\u00dfes Quantum erforderlich ist; zBs. Stroh mit Strauch, nicht aber umgekehrt.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines Flu\u00dfbehafteten; diesbez\u00fcglich ist f\u00fcr alle die gleiche Gr\u00f6\u00dfe festgesetzt.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er die Kleie miti\u00dft, ist sie auch zur Teighebe mitpflichtig; hinsichtl. des \u0160.gesetzes aber richte man sich nach der allgemeinen Verwendung.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 67b 68a 68b 69a 69b 70a 70b 71a 71b 72a 72b 73a 73b 74a 74b 75a 75b 76a 76b Blatt 67b i SIE SAGTEN EINE ALLGEMEINE REGEL BEZ\u00dcGLICH DES \u0160ABBATHS: WER DAS GRUNDGESETZ VOM \u0160ABBATH VERGESSEN UND MEHRERE ARBEITEN AN MEHREREN \u0160ABBATHEN VERRICHTET HAT, IST NUR EIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG. WER DAS GRUNDGESETZ VOM \u0160ABBATH GEKANNT UND MEHRERE ARBEITEN AN MEHREREN \u0160ABBATHEN VERRICHTET HAT, IST F\u00dcR JEDEN \u0160ABBATH BESONDERS SCHULDIG. WER AN MEHREREN \u0160ABBATHEN MEHRERE ARBEITEN VERRICHTET UND GEWUSST HAT, DASS ES \u0160ABBATH IST, IST WEGEN JEDER Blatt 68a HAUPTARBEIT BESONDERS SCHULDIG. WER MEHRERE ZU EINER HAUPTARBEIT GEH\u00d6RENDE ARBEITEN VERRICHTET HAT, IST NUR EIN S\u00dcNDOPFER SCHULDIG. GEMARA. Aus welchem Grunde nennt er sie eine allgemeine Regel: wollte man sagen, er nenne sie deshalb allgemeine Regel, weil er noch eine andere Regel lehren will, und ebenso nenne er [die Regel] beim Siebentjahre1 eine allgemeine Regel, weil er noch eine andere Regel2 lehrt, so &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7115","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7115"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7116,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7115\/revisions\/7116"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}