{"id":7118,"date":"2021-03-01T09:47:25","date_gmt":"2021-03-01T07:47:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7118"},"modified":"2021-03-01T14:15:55","modified_gmt":"2021-03-01T12:15:55","slug":"schabbat-kapitel-8","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-8\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 8"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76b\">76b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-77a\">77a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-77b\">77b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-78a\">78a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-78b\">78b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-79a\">79a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-79b\">79b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-80a\">80a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-80b\">80b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-81a\">81a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-81b\">81b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82a\">82a<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-76b\">Blatt 76b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>ER W<small>EIN HINAUSTR\u00c4GT, SOVIEL ALS ZUR<\/small> M<small>ISCHUNG DES<\/small> B<small>ECHERS<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>AUSREICHT<\/small>, M<small>ILCH, IM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> S<small>CHLUCKES<\/small>, H<small>ONIG, ALS MAN AUF EINE<\/small> W<small>UNDE LEGT<\/small>, \u00d6<small>L, ALS MAN DAMIT EIN KLEINES<\/small> G<small>LIED SALBEN KANN<\/small>, W<small>ASSER, ALS MAN ZUM<\/small> E<small>INR\u00dcHREN DER<\/small> A<small>UGENSALBE BRAUCHT, ALLE ANDEREN<\/small> F<small>L\u00dcSSIGKEITEN IM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> V<small>IERTELLOG, AUCH JEDES<\/small> A<small>USGUSSWASSER IM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> V<small>IERTELLOG<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT, ALLES IM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> V<small>IERTELLOG, DIE GENANNTEN<\/small> M<small>ASSE SIND NUR F\u00dcR DEN<\/small> A<small>UFBEWAHRENDEN SELBST<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>FESTGESETZT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Als zur Mischung eines sch\u00f6nen Bechers n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbsch\u00f6ner Becher\u00ab?<\/p>\n<p>Der Becher des [Tisch]segens<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abuha: Der Becher des [Tisch]segens mu\u00df den vierten Teil eines Viertellog haben, soda\u00df er gemischt auf ein Viertellog kommt. Raba sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wer Wein hinaustr\u00e4gt, als zur Mischung eines Bechers ausreicht,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-77a\">Blatt 77a<\/h2>\n<p>und hierzu wird gelehrt, als zur Mischung eines sch\u00f6nen Bechers n\u00f6tig ist. Und im Schlu\u00dfsatze lehrt er, alle anderen Fl\u00fcssigkeiten im Quantum eines Viertellog<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Raba vertritt hierbei seine Ansicht, denn Raba sagte: Jeder Wein, der nicht auf einen Teil drei Teile Wasser vertr\u00e4gt, ist kein Wein. Abajje sprach: Dagegen ist zweierlei einzuwenden: erstens haben wir gelernt, der gemischte Wein habe zwei Teile Wasser und einen Teil Wein vom \u0160aronweine, und wieso kann femer das Wasser, das sich noch im Kruge befindet, mit diesem vereinigt<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> werden!? Raba erwiderte: Dein Einwand, der gemischte Wein habe zwei Teile Wasser und einen Teil Wein vom Saronweine, [ist nichts,] denn anders ist der \u0160aronwein, der leicht ist; oder auch: da<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> kommt es auf die Farbe an, zum Gen\u00fcsse aber ist mehr [Wasser] erforderlich. Und dein Einwand, wieso denn das noch im Kruge befindliche Wasser vereinigt werden kann, [ist ebenfalls nichts,] denn beim \u0160abbath kommt es auf die Verwendbarkeit an, und dieses ist verwendbar.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Geronnener [Wein] im Quantum einer Olive<\/p>\n<p>so R. Nathan. R. Joseph sagte: R. Nathan und R. Jose b. Jehuda lehrten dasselbe. R. Nathan das, was wir eben gesagt haben; R. Jose b. Jehuda, denn es wird gelehrt: R. Jehuda nannte sechs F\u00e4lle von Erleichterungen der Schule \u0160ammajs und Erschwerungen der Schule Hillels: Das Blut eines Aases ist nach der Schule \u0160ammajs rein und nach der Schule Hillels unrein. R. Jose b. R. Jehuda sagte: Auch nach der Schule Hillels ist das Blut nur im Quantum eines Viertellog unrein, da es geronnen die Gr\u00f6\u00dfe einer Olive haben w\u00fcrde. Abajje erwiderte: Vielleicht ist dem nicht so; R. Nathan sagt dies nur da, beim Weine, da\u00df n\u00e4mlich ein Viertellog erforderlich sei, weil er d\u00fcnn ist, beim Blute aber, das dick ist, ist f\u00fcr das Quantum einer Olive kein Viertellog erforderlich. Oder auch: R. Jose b. Jehuda sagt dies nur dort, beim Blute, da\u00df n\u00e4mlich f\u00fcr das Quantum einer Olive ein Viertellog ausreiche, weil es dick ist, beim Weine aber, der d\u00fcnn ist, ist f\u00fcr das Quantum einer Olive mehr als ein Viertellog erforderlich, und man ist somit schuldig, auch wenn man weniger als das Quantum einer Olive hinaustr\u00e4gt.<\/p>\n<p>M<small>ILCH IM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> S<small>CHLUCKES<\/small>. Sie fragten: Hei\u00dft es <em>Gemi\u00e1<\/em> [Schluck] oder <em>Gemia\u0351<\/em><a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte:<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>La\u00df mich doch ein wenig Wasser aus deinem, Kruge schl\u00fcrfen [hagmiini]<\/em>. Sie fragten ferner: Hei\u00dft es<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <em>Gar\u00ednin<\/em> [Kerne] oder <em>Gari\u0351nin<\/em>? Raba b. U\u0351la erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-77b\">Blatt 77b<\/h2>\n<p><a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><em>Vom Sch\u00e4tzungswerte abzuziehen<\/em><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>[venigra\u0351]<\/em>. Sie fragten ferner: Hei\u00dft es<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a><em>\u00d3memoth [verglimmende]<\/em> oder <em>O\u0351memoth<\/em>? R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi erwiderte:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>Zedern verdunkeln [a\u0351mamuhu] ihn nicht im Garten Gottes<\/em>. Sie fragten ferner: Hei\u00dft es<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>me\u00e1m\u00e7in<\/em> [die Augen schlie\u00dfen] oder <em>mea\u0351mcin<\/em>? R. \u1e24ija b. Abba erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: <a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>Er schlie\u00dft [o\u0351\u00e7em] seine Augen, um das B\u00f6se nicht zu schauen<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn man Milch von einem Vieh im Quantum eines Schluckes hinaustr\u00e4gt, Frauenmilch oder Eiwei\u00df, als f\u00fcr eine Einreibung erforderlich ist, Augensalbe, als man [f\u00fcr die Augen] mit Wasser einr\u00fchrt<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>. R. A\u0161i fragte: Soviel man einreiht, oder soviel [an den Fingern] kleben bleibt und man einreibt?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>H<small>ONIG, ALS MAN AUF EINE<\/small> W<small>UNDE LEGT<\/small>. Es wird gelehrt: Soviel man auf die \u00d6ffnung einer Wunde legt. R. A\u0161i fragte: Ist unter \u00d6ffnung der Wunde die ganze Ausdehnung der Wunde zu verstehen, oder nur die oberste Spitze der Wunde, mit Ausschlu\u00df der ganzen Schwellung. Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Von allem, was der Heilige, gepriesen sei er, in seiner Welt erschaffen hat. hat er nichts unn\u00f6tig erschaffen. Er erschuf die Schnecke gegen die Wunde; die Fliege gegen die Wespe; die M\u00fccke gegen die Schlange; die Schlange gegen Kr\u00e4tze; die Spinne gegen den Skorpion.<\/p>\n<p>Wie verfahre man dabei?<\/p>\n<p>Man hole eine schwarze und eine wei\u00dfe, koche sie zusammen ein und bestreiche damit<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Es gibt f\u00fcnf F\u00e4lle von Furcht des St\u00e4rkeren vor dem Schw\u00e4cheren: die Furcht des L\u00f6wen vor dem Maphgia\u0351<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, die Furcht des Elefanten vor der M\u00fccke, die Furcht des Skorpions vor der Spinne, die Furcht des Adlers vor der Schwalbe und die Furcht des Levjathan<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>vor dem Stichling. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>Der Verw\u00fcstung aufblitzen l\u00e4\u00dftden Starken<\/em>.<\/p>\n<p>R. Zera traf R. Jehuda vor der T\u00fcr seines Schwiegervaters stehen und bemerkte, da\u00df er heiteren Sinnes war, und wenn man ihn bez\u00fcglich aller Dinge der Welt gefragt h\u00e4tte, w\u00fcrde er geantwortet haben. Da fragte er ihn: Weshalb gehen die Ziegen voran und die L\u00e4mmer hinterher? Dieser erwiderte: Wie bei der Weltsch\u00f6pfung: vorher dunkel und nachher hell.<\/p>\n<p>Weshalb sind diese bedeckt<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>und jene entbl\u00f6\u00dft?<\/p>\n<p>Von denen wir Bedeckung erhalten, sind bedeckt, von denen wir keine Bedeckung erhalten, sind entbl\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Weshalb hat das Kamel einen kurzen Schwanz?<\/p>\n<p>Weil es Dornen fri\u00dft<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb hat der Ochse einen langen Schwanz?<\/p>\n<p>Weil er sich auf den Wiesen aufh\u00e4lt und die M\u00fccken verscheuchen mu\u00df.<\/p>\n<p>Weshalb ist das F\u00fchlhorn der Ameise weich?<\/p>\n<p>Weil sie zwischen Weiden wohnt; wenn es hart w\u00e4re, k\u00f6nnte es abbrechen, und sie w\u00fcrde erblinden. \u0160emu\u00e9l sagte n\u00e4mlich: Wer eine Ameise blenden will, rei\u00dfe ihr die F\u00fchlh\u00f6rner ab.<\/p>\n<p>Weshalb ragt das [untere] Augenlid des Huhnes nach oben<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>\u00fcber?<\/p>\n<p>Weil es sich in der H\u00f6he<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>aufh\u00e4lt, und wenn ihm der Rauch [in das Auge] dringen w\u00fcrde, k\u00f6nnte es erblinden.<\/p>\n<p>Dasa [T\u00fcr]?<\/p>\n<p>Durch dort<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Darga [Treppe]?<\/p>\n<p>Nach dem Dache.<\/p>\n<p>Metukhlita [Tunke]?<\/p>\n<p>Wann ist diese zu Ende?<\/p>\n<p>Beta [Haus]?<\/p>\n<p>Komm, setz dich hinein.<\/p>\n<p>Biqta [Zelle]?<\/p>\n<p>Ort der Enge.<\/p>\n<p>Kuphta [Korb]?<\/p>\n<p>St\u00fclpe ihn um und setze dich.<\/p>\n<p>Libne [Backsteine]?<\/p>\n<p>[Dauerhaft] f\u00fcr Kindeskinder.<\/p>\n<p>Hu\u00e7a [Zaun]?<\/p>\n<p>Scheidewand. Ha\u00e7aba [Krug]?<\/p>\n<p>Der Wasser aus dem Flusse sch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Kuza [Kr\u00fcglein]?<\/p>\n<p>Unbedeutendes.<\/p>\n<p>\u0160o\u1e6ditha [Myrtenzweig<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>]?<\/p>\n<p>Narrheit<\/p>\n<p>Me\u0161ikhla [Becken]?<\/p>\n<p>W\u00e4scht alles.<\/p>\n<p>Me\u0161ikhlata [kleines Becken]?<\/p>\n<p>Worin die Braut sich w\u00e4scht.<\/p>\n<p>Asitha [M\u00f6rser]?<\/p>\n<p>Ausgeh\u00f6hltes.<\/p>\n<p>Bukhna [M\u00f6rserkeule]?<\/p>\n<p>Komm, ich will damit schlagen.<\/p>\n<p>Lebu\u0161a [Kleid]?<\/p>\n<p>Keine Bl\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Gelima [Mantel]?<\/p>\n<p>Worin man formlos aussieht.<\/p>\n<p>Goltha [Oberkleid]?<\/p>\n<p>Lege ab und setze dich.<\/p>\n<p>Porja [Bett]?<\/p>\n<p>Auf dem man sich fortpflanzt.<\/p>\n<p>Borzinka [leere Grube]?<\/p>\n<p>Diese Grube ist rein.<\/p>\n<p>Sudara [H\u00fclle]?<\/p>\n<p><a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>Der Rat des Herrn ist seinen Frommen zuteil<\/em>.<\/p>\n<p>Apadna [Landhaus]?<\/p>\n<p>An dieser T\u00fcr wird Recht gepflegt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei nehmen an Kraft zu, je \u00e4lter sie werden, und zwar: der Fisch, die Schlange und das Schwein.<\/p>\n<p>\u00d6<small>L, ALS MAN DAMIT EIN KLEINES<\/small> G<small>LIED SALBEN KANN<\/small>. In der Schule R. Jannajs sagten sie: \u00d6l, als man damit ein kleines Glied eines einen Tag alten Kindes salben kann. Man \u039bvandte ein: \u00d6l, als man damit ein kleines Glied und das eines einen Tag alten Kindes salben kann. Doch wohl ein kleines Glied eines Erwachsenen oder ein gro\u00dfes Glied eines einen Tag alten Kindes!?<\/p>\n<p>R. Jannaj kann dir erwidern: nein, er meint es wie folgt: \u00d6l, als man damit ein kleines Glied eines einen Tag alten Kindes salben kann.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten: \u00d6l, als man damit ein kleines Glied und das eines einen Tag alten Kindes salben kann<\/p>\n<p>so R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. R. Nathan sagt, als man damit ein kleines Glied salben kann. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar ist der Ansicht: ein kleines Glied eines Kindes, und R. Nathan ist der Ansicht: ein kleines Glied eines Erwachsenen oder ein gro\u00dfes Glied eines Kindes, nicht aber ein kleines Glied eines einen Tag alten Kindes.<\/p>\n<p>Nein, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df ein kleines Glied eines einen Tag alten Kindes nicht ausreiche, und niemand ist der Ansicht R. Jannajs, ihr Streit aber besteht in folgendem: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar<\/p>\n<h2 id=\"blatt-78a\">Blatt 78a<\/h2>\n<p>ist der Ansicht, ein kleines Glied eines Erwachsenen und ein gro\u00dfes Glied eines einen Tag alten Kindes gleichen einander, und R. Nathan ist der Ansicht, nur ein kleines Glied eines Erwachsenen, nicht aber ein gro\u00dfes Glied eines einen Tag alten Kindes.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, \u00d6l, als man damit ein kleines Glied eines einen Tag alten Kindes salben kann.<\/p>\n<p>W<small>ASSER, ALS MAN ZUM<\/small> E<small>INR\u00dcHREN DER<\/small> A<small>UGENSALBE BRAUCHT<\/small>. Abajje sagte: Merke, bei allem, was eine \u00f6ftere und eine seltenere Verwendung hat, richten sich die Rabbanan<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>nach der \u00f6fteren, auch erleichternd, und wenn die H\u00e4ufigkeit der Verwendungen gleich ist, richten sich die Rabbanan nach der Verwendung, die erschwerend ist. Beim Weine, der h\u00e4ufiger als Getr\u00e4nk und selten als Heilmittel verwendet wird, richten sich die Rabbanan nach seiner Verwendung als Getr\u00e4nk, erleichternd; bei der Milch, die h\u00e4ufiger als Genu\u00dfmittel und selten als Heilmittel verwendet wird, richten sich die Rabbanan nach ihrer Verwendung als Genu\u00dfmittel, erleichternd; beim Honig, der h\u00e4ufig als Genu\u00dfmittel und h\u00e4ufig als Heilmittel verwendet wird, richten sich die Rabbanan nach seiner Verwendung als Heilmittel, erschwerend. Weshalb nun richten sich die Rabbanan beim Wasser nach seiner Verwendung als Heilmittel, wo es doch als Getr\u00e4nk h\u00e4ufig und als Heilmittel selten verwendet wird!? Abajje erwiderte: Dies wurde in Galil\u00e4a gelehrt<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>. Raba erwiderte: Dies kann auch von anderen Ortschaften gelten, und zwar nach \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte: Alle Fl\u00fcssigkeiten heilen [das Auge], verdunkeln es aber, ausgenommen Wasser, das heilt und es nicht verdunkelt.<\/p>\n<p>A<small>LLE ANDEREN<\/small> F<small>L\u00dcSSIGKEITEN IM<\/small> Q<small>UANTUM EINES<\/small> V<small>IERTELLOG<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Blut und alle anderen Fl\u00fcssigkeiten im Quantum eines Viertellog; R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, Blut, als man zum Pinseln eines Auges braucht, denn damit pinselt manden Augenfleck.<\/p>\n<p>Welches [Blut] verwendet man daf\u00fcr?<\/p>\n<p>Das Blut der Auerhenne. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, Blut, als man zum Pinseln eines Auges braucht, denn damit pinselt man den Star.<\/p>\n<p>Welches [Blut] verwendet man daf\u00fcr?<\/p>\n<p>Das Blut der Fledermaus<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>. Als Merkzeichen: Inneres gegen Inneres, \u00c4u\u00dferes gegen \u00c4u\u00dferes<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>. Dies gilt nur vom Hinaustragen, wegen des Verwahrens aber ist man bei jedem Quantum schuldig. R. \u0160imo\u0351n sagt, dies gelte nur vom Verwahren, wegen des Hinaustragens aber ist man nur bei einem Viertellog schuldig. Die Weisen pflichten jedoch R. \u0160imo\u0351n bei, da\u00df beim Hinaustragen von Ausgu\u00dfwasser auf \u00f6ffentliches Gebiet ein Viertellog erforderlich sei.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Dies gilt nur vom Hinaustragen, wegen des Verwahrens aber ist man bei jedem Quantum schuldig. Ist denn aber der Verwahrende nicht zugleich Hinaustragender!? Abajje erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn ein Meister zu seinem Lehrling gesagt hat: Geh, mache mir den Platz f\u00fcr die Mahlzeit frei, und dieser ging und ihn frei machte. Ist es eine Sache, die f\u00fcr jedermann einen Wert hat, so ist er dieserhalb schuldig, ist es eine Sache, die nicht f\u00fcr jedermann einen Wert hat, so ist er nur dann schuldig, wenn sein Meister sie verwahrt, wenn nicht, so ist er nicht schuldig.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die Weisen pflichten jedoch R.\u0160imo\u0351n bei, da\u00df beim Hinaustragen von Ausgu\u00dfwasser auf \u00f6ffentliches Gebiet ein Viertellog erforderlich sei. Wof\u00fcr ist Ausgu\u00dfwasser verwendbar? R. Jirmeja erwiderte: Zum Kneten von Lehm.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: Lehm, als man daraus eine M\u00fcndung f\u00fcr einen Schmelztiegel machen kann!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies, wenn er bereits geknetet ist, jenes, wenn er noch nicht geknetet ist, denn niemand macht sich die M\u00fche, Lehm zu kneten, als f\u00fcr die M\u00fcndung eines Schmelztiegels n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER EINEN<\/small> S<small>TRICK HINAUSTR\u00c4GT, SO GROSS, ALS MAN EINE<\/small> H<small>ANDHABE AN EINEN<\/small> K<small>ORB MACHEN KANN<\/small>; B<small>INSEN, ALS MAN EINEN<\/small> H<small>ENKEL AN EIN FEINES ODER GROBES<\/small> S<small>IEB MACHEN KANN<\/small>; R. J<small>EHUDA SAGT, ALS MAN EINEM<\/small> K<small>INDE ZU EINEM<\/small> S<small>CHUH<\/small> M<small>ASS NEHMEN KANN<\/small>; P<small>APIER, ALS MAN DARAUF EINE<\/small> Z<small>OLLMARKE SCHREIBEN KANN<\/small><\/p><small>\n<\/small><p><small>WER N\u00c4MLICH EINE<\/small> Z<small>OLLMARKE HINAUSTR\u00c4GT. IST SCHULDIG; RADIERTES<\/small> P<small>APIER, ALS MAN DIE<\/small> M<small>\u00dcNDUNG EINES<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-78b\">Blatt 78b<\/h2>\n<p><small>KLEINEN<\/small> R<small>IECHFL\u00c4SCHCHENS UMWICKELN KANN<\/small>. <sup>iii<\/sup> H<small>AUT, ALS MAN DARAUS EIN<\/small> A<small>MULETT MACHEN KANN;<\/small> D<small>IXESTOS<\/small><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>, <small>ALS MAN DARAUF EINE<\/small> M<small>EZUZA SCHREIBEN KANN<\/small>; Q<small>LAPH, ALS MAN DARAUF DEN KLEINEN<\/small> A<small>BSCHNITT DER<\/small> T<small>EPHILLIN, N\u00c4MLICH<\/small> \u00bbH<small>\u00d6RE JISRA\u00c9L<\/small>\u00ab, <small>SCHREIBEN KANN<\/small>; T<small>INTE, ALS MAN DAMIT ZWEI<\/small> B<small>UCHSTABEN SCHREIBEN KANN<\/small>; S<small>TIBIUM, ALS MAN DAMIT EIN<\/small> A<small>UGE SCHMINKEN KANN<\/small>. <sup>iv<\/sup> L<small>EIM, ALS MAN IHN AUF DIE<\/small> S<small>PITZE DER<\/small> L<small>EIMRUTE STREICHEN KANN<\/small>; P<small>ECH ODER<\/small> S<small>CHWEFEL, ALS MAN DARIN EIN<\/small> L<small>OCH<\/small><a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><small>MACHEN KANN;<\/small> W<small>ACHS, ALS MAN DAMIT EIN KLEINES<\/small> L<small>OCH VERSTOPFEN KANN<\/small>; T<small>ON, ALS ZUR<\/small> M<small>\u00dcNDUNG EINES<\/small> S<small>CHMELZTIEGELS DER<\/small> G<small>OLDSCHMIEDE N\u00d6TIG IST<\/small>; R. J<small>EHUDA<\/small> <small>SAGT, ALS MAN DARAUS EIN<\/small> H<small>ERDGESTELL MACHEN KANN<\/small>. K<small>LEIE, ALS MAN AUF DIE<\/small> M<small>\u00dcNDUNG DES<\/small> S<small>GHMELZTIEGELS DER<\/small> G<small>OLDSCHMIEDE LEGT<\/small>; K<small>ALK, ALS MAN DAS<\/small> K<small>LEINSTE AN EINEM<\/small> M<small>\u00c4DCHEN BESTREICHEN KANN<\/small><a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>; R. J<small>EHUDA SAGT, ALS MAN DEN<\/small> H<small>AARWUCHS<\/small> [<small>ENTFERNEN<\/small>] <small>KANN<\/small>; R. N<small>E\u1e24EMJA SAGT,<\/small> <small>DASS MAN DIE<\/small> S<small>CHL\u00c4FE BESTREICHEN KANN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Man sollte ja auch wegen eines Strickes schuldig sein, wenn er so gro\u00df ist, als man daraus einen Henkel an ein feines oder grobes Sieb machen kann!?<\/p>\n<p>Da ein solcher das Ger\u00e4t durchreibt, so fertigt man ihn daraus nicht an.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Palmbl\u00e4tter, als man daraus eine Handhabe an einen Korb aus Weidenruten anfertigen kann; Bast, wie manche sagen, als man auf die M\u00fcndung eines kleinen Trichters legen kann, um Wein zu seihen; Fett, als man unter einen kleinen Fladen streichen kann.<\/p>\n<p>Von welcher Gr\u00f6\u00dfe?<\/p>\n<p>Von der eines Sela\u0351.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, von der einer getrockneten Feige!?<\/p>\n<p>Beide haben dasselbe Quantum. Watte, als man daraus ein kleines<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>B\u00e4llchen machen kann.<\/p>\n<p>Von welcher Gr\u00f6\u00dfe? Von der einer Nu\u00df.<\/p>\n<p>P<small>APIER, ALS MAN DARAUF EINE<\/small> Z<small>OLLMARKE SCHREIBEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Welche Gr\u00f6\u00dfe hat die Zollmarke? Zwei Zollmarkenbuchstaben<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen : Wer unbeschriebenes Papier hinaustr\u00e4gt, ist, falls man darauf zwei Buchstaben schreiben kann, schuldig, falls nicht, frei!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Unter \u00bbzwei Buchstaben\u00ab sind eben die einer Zollmarke zu verstehen. Raba erwiderte: Zwei unserer Buchstaben und der Rand zum Anfassen, dies gleicht einer Zollmarke. Man wandte ein: Wer ein St\u00fcck radiertes Papier oder einen bezahlten Schuldschein hinaustr\u00e4gt, ist, falls man noch auf dem Rande zwei Buchstaben schreiben oder mit dem ganzen die M\u00fcndung eines Riechfl\u00e4schchens umwickeln kann, schuldig, falls nicht, frei. Erkl\u00e4rlich ist dies nach R. \u0160e\u0161eth, welcher sagt, unter \u00bbzwei Buchstaben\u00ab seien zwei Zollmarkenbuchstaben zu verstehen, nach Raba aber, welcher sagt, zwei unserer Buchstaben und der Rand zum Anfassen, was einer Zollmarke gleicht; hierbei ist ja kein Rand zum Anfassen erforderlich<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer eine Zollmarke hinaustr\u00e4gt, ist, wenn er sie dem Z\u00f6llner noch nicht vorgezeigt hat, schuldig, und wenn er sie dem Z\u00f6llner bereits vorgezeigt hat, frei; R. Jehuda sagt, auch wenn er sie dem Z\u00f6llner bereits gezeigt hat, sei er schuldig, weil er sie noch gebrauchen kann. \u2013Worin besteht ihr Streit? Abajje erwiderte: ihr Streit besteht darin, ob man sie wegen der umherstreifenden Zollw\u00e4chter aufhebt. Raba erwiderte: Ein Streit besteht zwischen ihnen bez\u00fcglich des Oberz\u00f6llners und Unterz\u00f6llners<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erwiderte: Ein Streit besteht zwischen ihnen bez\u00fcglich eines [fremden] Z\u00f6llners; denn er zeigt sie aucli einem fremden Z\u00f6llner vor, indem er spricht: Sieh, ich bin ein Mann, der den Zoll entrichtet.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand einen unbezahlten Schuldschein hinaustr\u00e4gt, so ist er schuldig, wenn einen bezahlten, so ist er frei; R. Jehuda sagt, auch wegen eines bezahlten sei er schuldig, weil er ihn noch gebrauchen kann.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit? R. Joseph erwiderte: Ihr Streit besteht darin, ob es verboten sei, einen bezahlten Schuldschein aufzubewahren. Die Rabbanan sind der Ansicht, es sei verboten, einen bezahlten Schuldschein aufzubewahren, und R. Jehuda ist der Ansicht, es sei erlaubt, einen bezahlten Schuldschein aufzubewahren. Abajje sagte: Alle stimmen \u00fcberein, es sei verboten, einen bezahlten Schuldschein aufzubewahren, sie streiten vielmehr, ob derjenige, der zugibt, den Schuldschein ausgestellt zu haben, [die Schuld] auch best\u00e4tigen<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>mu\u00df. Der erste Tanna ist der Ansicht, wer zugibt, den Schuldschein ausgestellt zu haben, m\u00fcsse [die Schuld] auch best\u00e4tigen, und R. Jehuda ist der Ansicht, wer zugibt, den Schuldschein ausgestellt zu haben, brauche [die Schuld] nicht zu best\u00e4tigen. [Die Worte] \u00bbunbezahlt\u00ab und \u00bbbezahlt\u00ab sind zu erkl\u00e4ren, wenn der Schuldner gesagt hat, er habe ihn bezahlt, beziehungsweise er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-79a\">Blatt 79a<\/h2>\n<p>habe ihn nicht bezahlt. Raba sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df derjenige, der zugibt, den Schuldschein ausgestellt zu haben, ihn auch best\u00e4tigen mu\u00df, hier aber streiten sie, ob man eine Quittung schreibe. Der erste Tanna ist der Ansicht, man schreibe eine Quittung, und R. Jehuda ist der Ansicht, man schreibe keine Quittung. R. A\u0161i erwiderte: [Der Schuldner] kann ihn einem anderen Gl\u00e4ubiger vorzeigen und sagen: Sieh, ich bin ein Mann, der Schulden bezahlt<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>H<small>AUT, ALS MAN DARAUS &amp;C. MACHEN KANN<\/small>. Raba fragte R. Na\u1e25man: Welche [Gr\u00f6\u00dfe] ist beim Hinaustragen von Haut festgesetzt? Dieser erwiderte: Wie wir gelernt haben: Haut, als man daraus ein Amulett machen kann.<\/p>\n<p>[Welche f\u00fcr das Gerben? Dieser erwiderte: Kein Unterschied.]<\/p>\n<p>Welche f\u00fcr die zum Gerben bestimmte? Dieser erwiderte: Kein Unterschied.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du dies?<\/p>\n<p>Wie wir gelernt haben: F\u00fcr das Bleichen, Zupfen, F\u00e4rben und Spinnen gilt die L\u00e4nge eines doppelten Si\u1e6d; f\u00fcr das Weben zweier F\u00e4den die L\u00e4nge eines doppelten Si\u1e6d. Demnach gilt dabei, da es zum Spinnen bestimmt ist, das Ma\u00df des Gesponnenen, ebenso gilt auch hierbei, da es zum Gerben bestimmt ist, das Ma\u00df des Gegerbten.<\/p>\n<p>Welche f\u00fcr die ungegerbte und nicht zum Gerben bestimmte? Dieser erwiderte: Kein Unterschied.<\/p>\n<p>Ist denn zwischen gegerbt und ungegerbt nicht zu unterscheiden, dagegen ist ja einzuwenden: Wer eingeweichte Farbstoffe hinaustr\u00e4gt, als man damit ein St\u00fcck Wolle zur Probe f\u00e4rben kann. Von uneingeweichten Farbstoffen aber haben wir gelernt: Schalen von N\u00fcssen und Granat\u00e4pfeln, Waid und Krapp, als man ein kleines Tuch an einer Haube f\u00e4rben kann!?<\/p>\n<p>Hierzu wurde bereits gelehrt: R. Na\u1e25man erkl\u00e4rte dies im Namen des Rabba b. Abuha: Weil niemand sich bem\u00fcht, Farbstoffe einzuweichen, um ein St\u00fcckchen Wolle zur Probe zu f\u00e4rben.<\/p>\n<p>Aber von Gartensaaten, bevor man sie ges\u00e4et hat, haben wir gelernt: Gartensaaten unter dem Quantum einer getrockneten Feige, R. Jehuda b. Bethera sagt, f\u00fcnf [Saatk\u00f6rner], und von solchen, die bereits ges\u00e4et sind, haben wir gelernt: Dung und feinen Sand, als man einen Kohlstengel d\u00fcngen kann<\/p>\n<p>so R. A\u0351qiba; die Weisen sagen, als man einen Lauchstengel d\u00fcngen kann!?<\/p>\n<p>Hierzu wurde bereits gelehrt: R. Papa erkl\u00e4rte dies: Das eine, wenn man bereits ges\u00e4et, das andere, wenn man noch nicht ges\u00e4et hat, weil niemand sich bem\u00fcht, ein Saatkorn zur Aussaat hinauszubringen.<\/p>\n<p>Aber vom Lehm, bevor man ihn geknetet hat, [ist ja einzuwenden]: Es wird gelehrt, die Weisen pflichten R. \u0160imo\u0351n bei, da\u00df beim Hinaustragen von Ausgu\u00dfwasser auf \u00f6ffentliches Gebiet ein Viertellog erforderlich sei, und auf unsere Frage, welche Verwendung das Ausgu\u00dfwasser habe, erwiderte R. Jirmeja: Zum Kneten von Lehm. Vom gekneteten Lehm aber haben wir gelernt: Lehm, als man daraus eine M\u00fcndung f\u00fcr einen Schmelztiegel machen kann!?<\/p>\n<p>Da ebenso, wie wir erkl\u00e4rt haben: weil niemand sich bem\u00fcht, Lehm zu kneten, als f\u00fcr die M\u00fcndung eines Schmelztiegels n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. \u1e24ija b. Ami sagte im Namen U\u0351las: Es gibt dreierlei H\u00e4ute: Rohhaut, \u1e24ippa und Diphtera. Rohhaut in des Wortes Bedeutung: die weder mit Salz noch mit Mehl noch mit Gall\u00e4pfeln gegerbt ist.<\/p>\n<p>Welches ist ihre Gr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>? R. \u0160emu\u00e9l b. R. Jehuda lehrte: Als zum Einwickeln eines kleinen Gewichtes ausreicht.<\/p>\n<p>Welches [Gewicht]? Abajje erwiderte: Ein Viertel eines pumbedithensischen Viertels. \u1e24ippa, die mit Salz, nicht aber mit Mehl und Gall\u00e4pfeln gegerbt ist.<\/p>\n<p>Welches ist ihre Gr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Wie wir gelernt haben: Haut, als man daraus ein Amulett machen kann. Diphtera, die mit Salz und Mehl, aber nicht mit Gall\u00e4pfeln gegerbt ist.<\/p>\n<p>Welches ist ihre Gr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Da\u00df man darauf einen Scheidebrief schreiben kann. Er lehrt also: als zum Einwickeln eines kleinen Gewichtes ausreicht, und Abajje erkl\u00e4rte, ein Viertel eines pumbedithensischen Viertels!?<\/p>\n<p>Dies gilt von einer noch feuchten Haut<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, Kleiderstoff von drei zu drei [Handbreiten sei verunreinigungsf\u00e4hig] durch Auftreten, Sackzeug von vier zu vier, Haut von f\u00fcnf zu f\u00fcnf, Matte von sechs zu sechs, sowohl durch Auftreten als auch durch eine Leiche. Hierzu wird gelehrt, die Gr\u00f6\u00dfe beim Gewande, beim Sacke und bei der Haut bez\u00fcglich der Unreinheit, gelte auch bez\u00fcglich des Hinaustragens!? \u2013Da handelt es sich um ein Teppichfell<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Q<small>LAPH, ALS MAN DARAUF DEN KLEINSTEN<\/small> A<small>BSCHNITT<\/small> [<small>DER<\/small> T<small>EPHILLIN<\/small>]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-79b\">Blatt 79b<\/h2>\n<p><small>SCHREIBEN KANN<\/small>. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Qlaph und Dixeslos, als man darauf eine Mezuza schreiben kann!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbMezuza\u00ab ist die Mezuza der Tephillin<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>zu verstehen.<\/p>\n<p>Nennt man denn die Tephillin Mezuza?<\/p>\n<p>Allerdings, es wird auch gelehrt: Die Riemen samt den Tephillin verunreinigen die H\u00e4nde<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>, diese allein verunreinigen die H\u00e4nde nicht. R. \u0160imo\u0351n b. Jehuda sagte im Namen R. \u0160imo\u0351ns, wer den Riemen ber\u00fchrt, sei rein, es sei denn, er ber\u00fchrt die Kapsel selbst. R. Zakkaj sagt in dessen Namen, er sei auch dann rein, es sei denn, er ber\u00fchrt die Mezuza selbst.<\/p>\n<p>Wenn er aber im Schlu\u00dfsatze lehrt, Qlaph, als man darauf den kleinsten Abschnitt der Tephillin, n\u00e4mlich \u00bbH\u00f6re Jisra\u00e9l\u00ab schreiben kann, so spricht ja wohl der Anfangssatz von einer wirklichen Mezuza!?<\/p>\n<p>So meint er es: welche Gr\u00f6\u00dfe gilt f\u00fcr Qlaph und Dixestos? Dixestos, als man darauf eine Mezuza schreiben kann, Qlaph, als man darauf den kleinsten Abschnitt der Tephillin, n\u00e4mlich \u00bbH\u00f6re Jisra\u00e9l\u00ab schreiben kann.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Dixestos gleicht dem Qlaph: wie man Tephillin auf Qlaph schreibt, ebenso schreibe man Tephillin auf Dixestos.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Qlaph, als man darauf den kleinsten Abschnitt der Tephillin, n\u00e4mlich \u00bbH\u00f6re Jisra\u00e9l\u00ab schreiben kann. Nur Qlaph und nicht Dixestos!?<\/p>\n<p>Darauf ist es bevorzugter.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es ist eine dem Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha, da\u00df die Tephillin auf Qlaph und die Mezuza auf Dixestos [zu schreiben seien]; auf Qlaph auf die Fleischseite, auf Dixestos auf die Haarseite!?<\/p>\n<p>Dies ist bevorzugter.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, wenn umgekehrt, sei es unbrauchbar!?<\/p>\n<p>Dies gilt von der Mezuza.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, wenn diese oder jene umgekehrt, so ist es unbrauchbar!?<\/p>\n<p>Beides gilt von der Mezuza; entweder wenn man auf Qlaph auf die Haarseile geschrieben hat, oder auf Dixestos auf die Fleischseite. Wenn du aber willst, sage ich: wenn diese oder jene umgekehrt, streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Wenn diese oder jene umgekehrt, so ist es unbrauchbar; R. A\u1e25a erkl\u00e4rt es im Namen des R. A\u1e25i b. \u1e24anina, und wie manche sagen, im Namen des R. Ja\u0351qob b. R. \u1e24anina, f\u00fcr brauchbar. R. Papa erwiderte: Rabh vertritt die Ansicht des Tanna der Schule Mena\u0161es, denn ein Tarma der Schule Mena\u0161es lehrte: Hat man sie auf Papier oder auf einen Fleck geschrieben, so ist sie unbrauchbar; hat man sie auf Qlaph, auf Gevil oder auf Dixestos geschrieben, so ist sie brauchbar. Was geschrieben: wollte man sagen, eine Mezuza, so darf man ja keine Mezuza auf Qlaph schreiben, wahrscheinlich doch Tephillin.<\/p>\n<p>Darf man denn, nach deiner Erkl\u00e4rung, Tephillin auf Gevil schreiben!? Diese Lehre bezieht sich vielmehr auf eine Torarolle.<\/p>\n<p>Aus folgendem w\u00e4re f\u00fcr ihn eine St\u00fctze zu erbringen: Desgleichen darf man aus alten Tephillin oder aus einer alten Torarolle keine Mezuza machen, weil man nichts aus einem h\u00f6heren Grade der Heiligkeit in einen niedrigeren herabsetzen darf. Also nur aus dem Grunde, weil man nicht herabsetzen darf, w\u00e4re dies aber erlaubt, so d\u00fcrfte man sie daraus wohl machen. Doch wohl, wenn sie auf Dixestos geschrieben ist. \u2013 Nein, wenn sie auf Qlaph geschrieben ist.<\/p>\n<p>Darf man denn eine Mezuza auf Qlaph schreiben!?<\/p>\n<p>Freilich.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, da\u00df, wenn man sie auf Qlaph, auf Papier oder auf einen Fleck geschrieben hat, sie unbrauchbar sei!?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar erz\u00e4hlte, R. Me\u00edr schrieb sie auf Qlaph, weil dieses haltbarer ist.<\/p>\n<p>Jetzt nun, wo du zu dieser [Erkl\u00e4rung] gekommen bist, so sage auch nachRabh nicht, Dixestos gleiche dem Qlaph, sondern Qlaph gleiche dem Dixestos: wie man die Mezuza auf Dixestos schreibt, ebenso schreibe man sie auf Qlaph.<\/p>\n<p>T<small>INTE, ALS MAN &amp;C. SCHREIBEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: F\u00fcr zwei Buchstaben<\/p>\n<h2 id=\"blatt-80a\">Blatt 80a<\/h2>\n<p>Tinte, f\u00fcr zwei Buchstaben an der Feder, f\u00fcr zwei Buchstaben im Schreibzeug<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>. Raba fragte: Wie ist es, wenn Tinte f\u00fcr einen Buchstaben, f\u00fcr einen Buchstaben an der Feder und f\u00fcr einen Buchstaben im Schreibzeug?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wer [Tinte f\u00fcr] zwei Buchstaben hinaustr\u00e4gt und diese im Gehen niederschreibt, ist schuldig, da f\u00fcr diese das Niederschreiben ein Niederlegen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>ist.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Wer [Tinte f\u00fcr] einen Buchstaben hinaustr\u00e4gt und diesen niederschreibt, dann wieder [Tinte f\u00fcr] einen Buchstaben hinaustr\u00e4gt und diesen niederschreibt, ist frei, und zwar aus dem Grunde, weil zur Zeit, da er [f\u00fcr] den zweiten hinaustr\u00e4gt, das Quantum des ersten reduziert worden ist<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Wenn jemand [etwas im Quantum] einer halben D\u00f6rrfeige hinausgetragen und niedergelegt, dann wiederum [im Quantum] einer halben D\u00f6rrfeige hinausgetragen und niedergelegt hat, so wird das erste als fortgenommen oder verbrannt betrachtet, und er ist frei.<\/p>\n<p>Weshalb denn, es liegt ja noch!? \u2013Er meint es wie folgt: hat er das erste zur\u00fcck aufgehoben, bevor er das zweite niedergelegt hat, so wird das erste als fortgenommen oder verbrannt betrachtet, und er ist frei.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Wenn jemand [etwas im Quantum] einer halben D\u00f6rrfeige hinausgetragen und niedergelegt, dann wiederum [im Quantum] einer halben D\u00f6rrfeige hinausgetragen und \u00fcber dem ersten gehalten hat, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Weshalb denn, es hat ja nicht gelegen!?<\/p>\n<p>Wenn er es innerhalb dreier [Handbreiten vom Boden] gehalten hat.<\/p>\n<p>Raba sagte ja aber, nach den Rabbanan m\u00fcsse auch innerhalb dreier [Handbreiten] der Gegenstand auf etwas liegen<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn man ihn wirft, das andere, wenn man ihn tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand bei einem Entfallen [etwas im Quantum] einer halben D\u00f6rrfeige hinaustr\u00e4gt und wiederum [etwas im Quantum] einer halben D\u00f6rrfeige hinaustr\u00e4gt, so ist er schuldig, wenn bei zweimaligem Entfallen<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>, so ist er frei. R. Jose sagt, wenn bei einem Entfallen in ein Gebiet, sei man schuldig, wenn in zwei<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>Gebiete, sei man frei. Rabba sagte: Dies nur, wenn zwischen ihnen [ein Gebiet liegt], dessentwegen man ein S\u00fcndopfer schuldig ist, nicht aber, wenn ein Neutralgebiet. Abajje sagte: Auch wenn ein Neutralgebiet, nicht aber, wenn ein Brett<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>. Raba sagte: Auch wenn ein Brett. Raba vertritt hierbei seine Ansicht, denn Raba sagte: Die Gebietsbestimmungen bez\u00fcglich des \u0160abbaths gleichen den Gebietsbestimmungen bez\u00fcglich der Scheidebriefe.<\/p>\n<p>S<small>TIBIUM, ALS MAN DAMIT EIN<\/small> A<small>UGE SCHMINKEN KANN<\/small>. Man schminkt ja aber nicht ein Auge!? R. Hona erwiderte: Die keuschen [Frauen]<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> schminken nur ein Auge. Man wandte ein: R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, Stibium als Heilmittel, als man f\u00fcr ein Auge braucht, als Putzmittel, als man f\u00fcr beide Augen braucht!? Hillel, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani, erkl\u00e4rte dies: Diese Lehre spricht von Kleinst\u00e4dterinnen<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>ACHS, ALS MAN DAMIT EIN KLEINES<\/small> L<small>OCH VERSTOPFEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Da\u00df man damit ein kleines Loch eines Weingef\u00e4\u00dfes<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> verstopfen kann.<\/p>\n<p>L<small>EIM, ALS MAN IHN AUF DIE<\/small> S<small>PITZE DER<\/small> L<small>EIMRUTE STREICHEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Soviel, als man ihn auf die Spitze der Leimrute, die an der Spitze des Vogelf\u00e4ngerrohres angebracht ist, streichen kann.<\/p>\n<p>P<small>ECH ODER<\/small> S<small>CHWEFEL, ALS &amp;C. MACHEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Soviel, als man darin ein kleines Loch machen kann.<\/p>\n<p>T<small>ON, ALS ZUR<\/small> M<small>\u00dcNDUNG EINES<\/small> S<small>CHMELZTIEGELS<\/small> [<small>DER<\/small> G<small>OLDSCHMIEDE<\/small>] <small>N\u00d6TIG IST &amp;C<\/small>. Demnach ist das Quantum R. Jehudas gr\u00f6\u00dfer, w\u00e4hrend wir ja wissen, da\u00df das Quantum der Rabhanan gr\u00f6\u00dfer ist!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Jehuda sagt, als man einem Kinde zu einem Schuh Ma\u00df nehmen kann.<\/p>\n<p>Sage, als man [die Risse] des Gestells eines kleinen Herdes verschmieren kann.<\/p>\n<p>K<small>LEIE, ALS MAN AUF DIE<\/small> M<small>\u00dcNDUNG DES<\/small> S<small>CHMELZTIEGELS DER<\/small> G<small>OLDSCHMIEDE LEGT<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wenn man soviel Haar hinaustr\u00e4gt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-80b\">Blatt 80b<\/h2>\n<p>als man damit Lehm kneten kann; Lehm, als man eine M\u00fcndung am Schmelztiegel der Goldschmiede machen kann.<\/p>\n<p>K<small>ALK, ALS MAN &amp;C. BESTREICHEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Als man den kleinen Finger eines M\u00e4dchens bestreichen kann.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wenn die jisra\u00e9litischen T\u00f6chter vorzeitig entwickelt<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>sind, so bestreiche man sie, wenn sie arm sind, mit Kalk, wenn sie reich sind, mit feinem Mehl, und F\u00fcrstent\u00f6chter mit Myrrhen\u00f6l, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>sechs Monate mit Myrrhen\u00f6l<\/em>.<\/p>\n<p>Was ist Myrrhen\u00f6l? R. Hona b. \u1e24ija erwiderte: Stakte<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>. R. Jirmeja b. Abba sagte: \u00d6l aus Oliven, die noch kein Drittel [der Reife] erlangt haben. Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Omphakinon<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>ist ein \u00d6l aus Oliven, die noch kein Drittel [der Reife] erlangt haben.<\/p>\n<p>Weshalb schmiert man sich damit?<\/p>\n<p>Es entfernt das Haar und macht die Haut geschmeidig.<\/p>\n<p>R. Bebaj hatte eine Tochter, die sich [damit] jedes Glied besonders salbte, und er erhielt f\u00fcr sie vierhundert Zuz. In seiner Nachbarschaft wohnte ein Nichtjude, der eine Tochter hatte, die sich mit einem Male salbte, und sie starb. Da sprach er: R. Bebaj hat meine Tochter get\u00f6tet. R. Na\u1e25man sagte: Die T\u00f6chter R. Bebajs, der berauschende Getr\u00e4nke trinkt, ben\u00f6tigen des Salbens, unsere T\u00f6chter bed\u00fcrfen des Salbens nicht, da wir keine berauschenden Getr\u00e4nke trinken.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT, ALS MAN DEN<\/small> H<small>AARWUCHS<\/small> [<small>ENTFERNEN<\/small>] <small>KANN<\/small>. Was ist unter Haarwuchs und was ist unter Schl\u00e4fe zu verstehen? Rabh erwiderte: [Das Haar] der Oberschl\u00e4fe und das der Unterschl\u00e4fe.<\/p>\n<p>Demnach ist das Quantum R. Jehudas gr\u00f6\u00dfer, w\u00e4hrend wir ja wissen, da\u00df das Quantum der Rabbanan gr\u00f6\u00dfer ist!?<\/p>\n<p>Seines ist kleiner als das der Rabbanan, gr\u00f6\u00dfer aber als das des R. Ne\u1e25emja. Man wandte ein: Rabbi sagte: Einleuchtend sind die Worte R. Jehudas bez\u00fcglich einger\u00fchrten Kalkes und die Worte R. Ne\u1e25emjas bez\u00fcglich des Eierkalkes. Wieso kannst du nun Oberschl\u00e4fe und Unterschl\u00e4fe erkl\u00e4ren, beide werden ja mit einger\u00fchrtem Kalke bestrichen!? Vielmehr, sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq, in der Schule R. Amis erkl\u00e4rte man es mit Andipa<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Kahana wandte ein; Wirft denn jemand sein Geld fort<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>!? Vielmehr, sagte R. Kahana, darunter sind Me\u00dfkerben<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>zu verstehen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Am Hin<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>waren Kerben: bis hier f\u00fcr einen Farren, bis hier f\u00fcr einen Widder, bis hier f\u00fcr ein Lamm. Wenn du aber willst, sage ich: Unter Haarwuchs ist der der Stirn zu verstehen. So sagte einst ein Galil\u00e4er, als man ihn aufforderte, etwas \u00fcber die Sph\u00e4renkunde vorzutragen: Ich will euch vortragen, was R. Ne\u1e25emja einem Genossen vorgetragen hat. Da kam eine Hornisse aus der Wand und stach ihn in die Stirn [Andipi]. Da sprachen sie : Er selbst hat dies verschuldet.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>S<\/bold><small>IEGELTON, ALS MAN ZUM<\/small> S<small>IEGELN VON<\/small> W<small>ARENS\u00c4CKEN BRAUCHT<\/small><\/p><small>\n<\/small><p><small>SO<\/small> R. A\u0351<small>QIBA; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, ALS MAN ZUM<\/small> S<small>IEGELN EINES<\/small> B<small>RIEFES BRAUCHT<\/small>. D<small>UNG UND FEINEN<\/small> S<small>AND, ALS MAN DAMIT EINEN<\/small> K<small>OHLSTENGEL D\u00dcNGEN KANN<\/small><\/p><small>\n<\/small><p><small>SO<\/small> R. A\u0351<small>QIBA; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, ALS MAN EINEN<\/small> L<small>AUGHSTENGEL D\u00dcNGEN KANN<\/small>. G<small>ROBEN<\/small> S<small>AND, ALS MAN AUF EINE<\/small> M<small>AURERKELLE TUT<\/small>. R<small>OHR, ALS MAN DARAUS EIN<\/small> S<small>CHREIBROHR MACHEN KANN; GROBES ODER ZERPLATZTES, ALS MAN DAMIT EIN LEICHTES, BEREITS IN DER<\/small> P<small>FANNE ZERSCHLAGENES<\/small> E<small>I KOCHEN KANN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. A<small>LS MAN AUF EINE<\/small> M<small>AURERKELLE TUT<\/small>. Es wird gelehrt: Als man auf die Kelle der Kalkanstreicher tut. Wer lehrte, da\u00df Sand gut f\u00fcr den Kalk ist? R. \u1e24isda erwiderte: Es ist R. Jehuda, denn es wird gelehrt: Niemand t\u00fcnche sein Haus mit Kalk<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, es sei denn, man hat ihn mit Stroh oder Sand vermengt; R. Jehuda sagt, mit Stroh sei es erlaubt, mit Sand aber verboten, weil man ihn dadurch festigt. Raba sagte: Du kannst auch sagen, es seien die Rabbanan, denn in der Verschlechterung besteht die Verbesserung<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R<small>OHR, ALS MAN DARAUS EIN<\/small> S<small>CHREIBROHR MACHEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Ein Schreibrohr, das bis zu den Fingergelenken reicht. R. A\u0161i fragte: Bis zum Obergelenk oder bis zum Untergelenk?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>G<small>ROBES &amp;C<\/small>. Es wird gelehrt: In der Pfanne mit \u00d6l durchger\u00fchrt. Mar, der Sohn Rabinas, sprach zu seinem Sohne: Hast du vielleicht geh\u00f6rt, welches unter \u00bbleichtes Ei\u00ab zu verstehen ist? Dieser erwiderte: Das Ei der Turteltaube.<\/p>\n<p>Wieso?<\/p>\n<p>Weil es klein ist.<\/p>\n<p>Vielleicht gar das eines Singv\u00f6gelchens!? Da schwieg er. Jener fragte: Hast du etwas hier\u00fcber geh\u00f6rt? Dieser erwiderte: R. \u0160e\u0161eth erkl\u00e4rte, ein H\u00fchnerei, und es hei\u00dft deshalb \u00bbleichtes Ei\u00ab, weil die Weisen erkl\u00e4rt haben, kein Ei werde schneller gar als ein H\u00fchnerei.<\/p>\n<p>Weshab aber sind alle Gr\u00f6\u00dfen bez\u00fcglich des \u0160abbaths auf das Quantum einer D\u00f6rrfeige, hier aber auf das eines Eies festgesetzt worden? R. Nahman erwiderte: Das Quantum einer D\u00f6rrfeige von einem leichten Ei<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>K<\/bold><small>NOCHEN, ALS MAN DARAUS EINEN<\/small> L<small>\u00d6FFEL MACHEN KANN;<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT<\/small>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-81a\">Blatt 81a<\/h2>\n<p><small>ALS MAN DARAUS EINEN<\/small> S<small>CHL\u00dcSSELZAPFEN MACHEN KANN<\/small>. G<small>LAS, ALS MAN DAMIT DIE<\/small> S<small>PITZE DES<\/small> W<small>EBESPATELS BESCHABEN KANN; EINE<\/small> S<small>CHOLLE ODER EINEN<\/small> S<small>TEIN, ALS MAN NACH EINEM<\/small> V<small>OGEL WERFEN KANN<\/small>. R. E<small>LEA\u0351ZAR B.<\/small> J<small>A\u0351QOB SAGT, ALS MAN NACH EINEM<\/small> V<small>IEH WERFEN KANN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Demnach ist das Quantum R. Jehudas gr\u00f6\u00dfer, w\u00e4hrend wir ja wissen, da\u00df das Quantum der Rabbanan gr\u00f6\u00dfer<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>ist!? U\u0351la erwiderte: Hier sind nur die Zapfen des Schl\u00fcssels gemeint. Die Rabbanan lehrten: Die Zapfen des Schl\u00fcssels sind rein; hat man sie aber in den Schl\u00fcssel eingesetzt, so sind sie verunreinigungsf\u00e4hig. Die einer Pforte sind rein, selbst wenn sie an die T\u00fcr angebracht und mit N\u00e4geln befestigt sind, denn alles, was an einem Grundst\u00fccke befestigt ist, gleicht dem Grundst\u00fccke.<\/p>\n<p>G<small>LAS, ALS MAN DAMIT &amp;C. BESCHABEN KANN<\/small>. Es wird gelehrt: Glas, als man damit zwei F\u00e4den mit einem Male durchschneiden kann.<\/p>\n<p>E<small>INE<\/small> S<small>CHOLLE ODER EINEN<\/small> S<small>TEIN, ALS MAN NACH EINEM<\/small> V<small>OGEL WERFEN KANN<\/small>; R. E<small>LEA\u0351ZAR &amp;C<\/small>. R. Ja\u0351qob sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Jedoch nur, wenn er [den Wurf] sp\u00fcrt.<\/p>\n<p>Welches Quantum ist dazu erforderlich?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, das Gewicht von zehn Zuz.<\/p>\n<p>Einst kam Zonin ins Lehrhaus und fragte: Meine Lehrer, welche Gr\u00f6\u00dfe ist f\u00fcr die Steinchen des Abortes<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>festgesetzt? Diese erwiderten ihm: in der Gr\u00f6\u00dfe einer Olive, einer Nu\u00df<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>und eines Eies. Da sprach er zu ihnen: Soll man etwa eine Wage mitnehmen? Darauf stimmten sie ab und setzten fest: Eine Handvoll. Es wird gelehrt: R. Jose sagt, in der Gr\u00f6\u00dfe einer Olive, einer Nu\u00df und eines Eies; R. \u0160imo\u0351n b. R. Jose sagt im Namen seines Vaters, eine Handvoll.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Drei eckige Steine darf man am \u0160abbath auf den Abort tragen.<\/p>\n<p>In welcher Gr\u00f6\u00dfe? R. Me\u00edr sagt, in der einer Nu\u00df; R. Jehuda sagt, in der eines Eies. Raphram b. Papa sagte im Namen R. \u1e24isdas: Den Streit, den sie hier f\u00e4hren, f\u00fchren sie auch bez\u00fcglich des Etrog<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Da ist es ja eine Misna, hier aber nur eine Barajtha!?<\/p>\n<p>Vielmehr, denselben Streit, den sie bez\u00fcglich des Etrog f\u00fchren, f\u00fchren sie auch hier. R. Jehuda sagte: Jedoch keine Scholle. \u2013Was f\u00fcr eine Scholle? R. Zera erwiderte : Eine babylonische Erdscholle.<\/p>\n<p>Raba sagte: Man darf sich am \u0160abbath [beim Stuhlgang] nicht mit einer Scholle betasten, wie man dies am Wochentage tut. Mar Zu\u1e6dra wandte ein: Sollte man sich etwa der Gefahr<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>aussetzen!?<\/p>\n<p>[Man tue dies] auf ungew\u00f6hnliche Weise. R. Jannaj sagte: Hat man einen bestimmten Abort, so darf man eine Handvoll mitnehmen, wenn aber nicht, nur in der Gr\u00f6\u00dfe des Fu\u00dfes eines kleinen Gew\u00fcrzm\u00f6rsers. R. \u0160e\u0161eth sagte: Befindet sich daran Schmutz, so ist es erlaubt. Man wandte ein: Zehn Dinge bringen dem Menschen Unterleibsschmerzen, und zwar: wenn man Rohrlaub, Weinlaub, Weinranken, das papill\u00f6se Fleisch des Viehs ohne Salz, das R\u00fcckgrat des Fisches oder einen nicht gen\u00fcgend gekochten gesalzenen Fisch i\u00dft, wenn man Weinhefe trinkt, wenn man sich mit Kalk oder einer Scherbe, oder mit einer Scholle, die sein N\u00e4chster benutzt hat, abwischt, und manche sagen, auch wenn man [mehr als n\u00f6tig] im Aborte kauert!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; dies, wenn feucht, jenes, wenn trocken. Wenn du willst, sage ich: dies, wenn mit derselben Seite, jenes, wenn mit der anderen Seite. Wenn du aber willst, sage ich: jenes, wenn er selber sie benutzt hat, dieses, wenn ein anderer sie benutzt hat. Abajje fragte R. Joseph: Wie ist es, wenn Regen darauf gekommen ist und ihn fortgesp\u00fclt hat? Dieser erwiderte: Wenn noch Spuren vorhanden sind, so ist es erlaubt. Rabba b. R. \u0160ila fragte R. \u1e24isda: Darf man sie auch aufs Dach mitnehmen? Dieser erwiderte: Die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-81b\">Blatt 81b<\/h2>\n<p>Ehre des Menschen ist so bedeutend, da\u00df sie auch ein Verbot der Tora verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Meremar sa\u00df und trug diese Lehre vor, da wandte Rabina gegen ihn ein: R. Elie\u0351zer sagt: Man darf ein Sp\u00e4nchen nehmen, das vor ihm liegt, um sich damit die Z\u00e4hne zu reinigen; die Weisen sagen, man d\u00fcrfe nur eines nehmen, das sich in einer Krippe<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>befindet.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; wohl hat man einen bestimmten Platz f\u00fcr die Mahlzeit, nicht aber hat man einen bestimmten Platz als Abort.<\/p>\n<p>R. Hona sagte : Es ist verboten, am \u0160abbath seine Notdurft auf einem frischgepfl\u00fcgten Felde zu verrichten.<\/p>\n<p>Aus welchem Grande: wollte man sagen, wegen des Zertretens<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>, so gilt dies ja auch am Wochentage, und wollte man sagen, wegen des Grases<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>, so sagte ja Re\u0161 Laqi\u0161, es sei erlaubt, sich mit einer Scholle abzuwischen, auf der Gras sich befindet, und wenn man es absichtlich ausrei\u00dft, sei man ein S\u00fcndopfer schuldig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weil man eine Scholle aus einer Erh\u00f6hung nehmen und sie dann in eine Vertiefung werfen k\u00f6nnte, weswegen man nach der Lehre Rabas schuldig ist. Raba sagte n\u00e4mlich: Wer eine Grube f\u00fcllt, ist, wenn sie sich im Zimmer befindet, wegen Bauens strafbar, und wenn sie sich auf dem Felde befindet, wegen Pfl\u00fcgens strafbar.<\/p>\n<p>Der Text. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Es ist erlaubt, sich mit einer Scholle abzuwischen, an der sich Gras befindet; wenn man es aber absichtlich ausrei\u00dft, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. R. Papi sagte: Aus der Lehre des Re\u0161 Laqi\u0161 ist zu entnehmen, da\u00df man eine Pflanzenscholle<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>fortbewegen darf. R. Kahana wandte ein: Sollte es denn, weil es zu n\u00f6tigem Behufe erlaubt ist, auch unn\u00f6tig erlaubt sein!? Abajje sprach: Da wir gerade von der Pflanzenscholle sprechen, wollen wir dar\u00fcber etwas lehren: Wenn sie auf dem Boden gestanden und man sie auf einen Pfeiler gestellt hat, so ist man wegen Pfl\u00fcckens schuldig, und wenn sie auf einem Pfeiler gestanden und man sie auf den Boden gestellt hat, so ist man wegen Pflanzens schuldig.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Es ist verboten, sich am \u0160abbath mit einer Scherbe abzuwischen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wollte man sagen, wegen der Gefahr<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>, so sollte dies auch am Wochentage verboten sein, wollte man sagen, wegen Zauberei, so sollte dies auch am Wochentage verboten sein, und wollte man sagen, wegen des Abkratzens von Haaren, so ist dies ja eine unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit!? Da sprach R. Nathan b. O\u0161a\u0351ja zu ihnen: Ein gro\u00dfer Mann hat etwas gesagt, wir wollen den Grund erkl\u00e4ren: Am Wochentage ist es entschieden verboten; man k\u00f6nnte aber glauben, am \u0160abbath sei es erlaubt, da sie den Namen eines Ger\u00e4tes<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, so lehrt er uns. Raba erkl\u00e4rte: wegen des Abkratzens von Haaren, und wies auf einen Widerspruch hin, in dem R. Jo\u1e25anan sich befindet. Kann R. Jo\u1e25anan denn gesagt haben, man d\u00fcrfe sich am \u0160abbath nicht mit einer Scherbe abwischen, wonach die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit verboten ist, er sagte ja, die Halakha sei, wie die geschlossene<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>Mi\u0161na und eine solche lehrt, der Nazir\u00e4er d\u00fcrfe sich das Haar reinigen und schlichten, nicht aber k\u00e4mmen<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie R. Nathan b. O\u0161a\u0351ja erkl\u00e4rt hat.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es hierbei mit der Zauberei?<\/p>\n<p>Wie im folgenden Falle. R. \u1e24isda und Rabba b. R. Hona reisten einst auf einem Schiffe und eine Matrone sprach zu ihnen: Lasset mich neben euch sitzen. Sie lie\u00dfen sie aber nicht. Da sprach sie etwas und bannte das Schiff fest. Darauf sprachen sie etwas und l\u00f6sten das Schiff. Hierauf sprach sie zu ihnen: Ich kann gegen euch nichts tun, da ihr euch nicht mit einer Scherbe abwischt, nicht ein Ungeziefer auf den Kleidern t\u00f6tet<\/p>\n<h2 id=\"blatt-82a\">Blatt 82a<\/h2>\n<p>und nicht Kr\u00e4uter vom ganzen B\u00fcndel, wie der G\u00e4rtner es zusammengebunden, [zum Essen] herauszieht.<\/p>\n<p>R. Hona sprach zu seinem Sohne Rabba: Weshalb bist du nicht vor R. \u1e24isda zu finden, dessen Lehren scharfsinnig sind. Dieser erwiderte: Wozu sollte ich zu ihm gehen, so oft ich zu ihm komme, spricht er mit mir von weltlichen Dingen. So sprach er zu mir: Wer auf den Abort geht, setze sich nicht schnell und dr\u00fccke nicht zu sehr, denn der Mastdarm ist an drei Zotten befestigt, und die Zotten k\u00f6nnten sich l\u00f6sen, wodurch man in Gefahr geraten w\u00fcrde. Da sprach dieser: Er befa\u00dft sich mit der Gesundheitskunde der Menschen und du sagst, es seien weltliche Dinge! Erst recht sollst du zu ihm gehen.<\/p>\n<p>Hat jemand vor sich eine Scholle und eine Scherbe, so wische er sich ab, wie R. Hona sagt, mit der Scholle und nicht mit der Scherbe, und wie R. \u1e24isda sagt, mit der Scherbe und nicht mit der Scholle. Man wandte ein: Hat jemand vor sich eine Scholle und eine Scherbe liegen, so wische er sich mit der Scherbe ab und nicht mit der Scholle. Dies ist ja eine Widerlegung R. Honas!? Raphram b. Papa erkl\u00e4rte dies vor R. \u1e24isda nach R. Hona: Dies gilt von Griffen von Gef \u00e4\u00dfen<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Hat jemand vor sich eine Scholle und Gras, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen R. \u1e24isda und R. Hamnuna: einer sagt, er wische sich ab mit der Scholle und nicht mit dem Grase, und einer sagt, er wische sich ab mit dem Grase und nicht mit der Scholle. Man wandte ein: Wenn sich jemand mit einem Gegenstande abwischt, \u00fcber den das Feuer Gewalt hat, so l\u00f6sen sich ihm die Zotten des Mastdarms!? \u2013Das ist kein Einwand; das eine gilt von feuchtem und das andere von trockenem. \u00dcber den Fall, da\u00df jemand seine Notdurft zu verrichten n\u00f6tig hat und es unterl\u00e4\u00dft, streiten R. \u1e24isda und Rabina: einer sagt, er wird von \u00fcblem Geruche<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> heimgesucht, und einer sagt, er wird von Schmutzgeruch<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>heimgesucht. \u00dcbereinstimmend mit demjenigen, welcher sagt, er wird von Schmutzgeruch heimgesucht, wird auch gelehrt: I\u00dft jemand, w\u00e4hrend er seine Notdurft zu verrichten n\u00f6tig hat, so ist dies, als h\u00e4tte man einen Ofen auf der Asche geheizt; dies ist der Beginn des Schmutzgeruches. Wenn jemand seine Notdurft verrichten will, es aber nicht kann, so soll er, wie R. \u1e24isda sagt, sich aufrichten und niedersetzen, aufrichten und niedersetzen. R. \u1e24anan aus Nehardea\u0351 sagt, er wende sich seitw\u00e4rts. R. Hamnuna sagt, er betaste die betreffende Stelle mit einer Scholle. Die Rabbanan sagen, er denke nicht daran. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. A\u0161i: Wenn er daran nicht denkt, so verrichtet er ja seine Notdurft erst recht nicht!? Dieser erwiderte: Er denke nicht an andere Dinge. R. Jirmeja aus Diphte erz\u00e4hlte: Ich sah einen Araber, der sich so lange aufgerichtet und niedergesetzt hat, bis sich ihm [die Entleerung] wie aus einem Topfe ergo\u00df. Die Rabbanan lehrten: Wer sich zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Mahlzeit begibt, gehe zuerst zehnmal vier Ellen, wie manche sagen, viermal zehn Ellen, verrichte seine Notdurft, dann gehe er und setze sich auf seinen Platz.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE<\/small> S<small>CHERBE, ALS MAN SIE ZWISCHEN<\/small> B<small>RETTER LEGT<\/small><a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R. J<small>EHUDA<\/small>; R. M<small>E\u00cdR SAGT, ALS MAN DAMIT IM<\/small> F<small>EUER SCHARREN KANN<\/small>; R. J<small>OSE SAGT, ALS MAN MIT IHR EIN<\/small> V<small>IERTELLOG AUFNEHMEN KANN<\/small>. R. M<small>E\u00cdR SPRACH<\/small>: W<small>ENN ES DAF\u00dcR KEINEN<\/small> B<small>EWEIS GIBT, SO DOCH EINE<\/small> A<small>NDEUTUNG<\/small>:<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>Unter seinem Getr\u00fcmm wird sich keine Scherbe finden, um Kohlen aus dem Brande zu scharren.<\/em> R. J<small>OSE SPRACH ZU<\/small> <small>IHM<\/small>: H<small>IERAUS EIN<\/small> B<small>EWEIS<\/small> [<small>ENTGEGENGESETZT<\/small>], <small>DENN ES HEISST WEITER<\/small>: <a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a><em>oder Wasser aus der Zisterne zu sch\u00f6pfen<\/em>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Ist das Ma\u00df R. Me\u00edrs gr\u00f6\u00dfer, oder ist das Ma\u00df R. Joses gr\u00f6\u00dfer?<\/p>\n<p>Einleuchtend ist es, da\u00df das Ma\u00df R. Joses gr\u00f6\u00dfer ist, aus dem angezogenen Verse aber geht hervor, da\u00df das Ma\u00df R. Me\u00edrs gr\u00f6\u00dfer ist. Wollte man sagen, das Ma\u00df R. Joses sei gr\u00f6\u00dfer, so spricht er ja im Fluche zuerst von einem kleinen Gef\u00e4\u00dfe und nachher von einem gro\u00dfen<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>Gef\u00e4\u00dfe. Abajje erkl\u00e4rte: Um Kohlen aus einem gro\u00dfen Brande zu scharren<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>. R. Jose erwiderte ja R. Me\u00edr zutreffend!?\u2013 R. Meir erkl\u00e4rt es wie folgt: Nicht allein Dinge, die f\u00fcr Menschen verwendbar sind, sondern auch Dinge, die f\u00fcr Menschen nicht verwendbar sind, werden nicht zu finden sein.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verd\u00fcnnung mit Wasser; der Wein wurde nur verd\u00fcnnt getrunken.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er selber sie hinaustr\u00e4gt.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 51a.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach rohen Wein soviel, um daraus ein Viertellog trinkbaren Wein herstellen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Quantum auf ein Viertellog trinkbaren Wein normiert ist, so kann dies nur von dem Falle gelten, wenn das Wasser bereits beigemischt ist.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Menstruationsblute, das in der Farbe des genannten Weines unrein ist; cf.&nbsp;Nid. Blatt 19a.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese u. folgende Fragen sind orlhographische, ob die betreffenden Worte mit <span dir=\"rtl\">\u05d0<\/span> oder <span dir=\"rtl\">\u05e2<\/span> geschrieben werden; sie werden aus der Schreibart in den angezogenen. Schriftversen entschieden.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 24,17.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorangehenden Mi\u0161na (VII,4), wo dieses Wort vorkommt.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 27,18.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05e8\u05e2\u05d9\u05df<\/span> Kern, wird von <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05e8\u05e2<\/span>, <em>mindern<\/em>, abgeleitet, da durch diesen die Speise gemindert wird.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Lehre vom Pesa\u1e25opfer; cf.&nbsp;Pes. 75b.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 31,8.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich eines Leichnams; weiter Blatt 151b.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 33,15.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. ist man schuldig.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wunde des Skorpionbisses.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen. die \u00e4thiopische M\u00fccke.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Fabelhaftes, f\u00fcr die Frommen in der zuk\u00fcnftigen Welt aufbewahrtes Wassertier; hier wohl Walfisch oder Krokodil.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 5,9.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi: mit einem Fettschwanze; viell. aber mit wirklichen Decken gemeint. die man im Orient den Schafen auflegt.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es nicht mit dem Schwanze h\u00e4ngen bleibe.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Schlie\u00dfen der Augen; anders als bei anderen Gesch\u00f6pfen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. auf Brettern, wenn die Lesart unserer Ausgaben richtig; nach einer anderen Lesart: am Herde.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die folgenden Erkl\u00e4rungen sind durchweg etymologische Spielereien, die nur im Texte verst\u00e4ndlich sind.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man gew\u00f6hnt, beim Hochzeitsreigen in der Hand h\u00e4lt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 25,14.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Festsetzung des Quantums hinsichtl. des \u0160.s.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Im armen Galil\u00e4a pflegte man zur Herstellung der Augensalbe nicht Wein oder Milch, sondern Wasser zu verwenden.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen Haushahn, aus dem Lat. Crista <em>Kamm<\/em>, der Bekammte.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e8\u05d0<\/span>* \u00c4u\u00dferes*; Augenflecke werden als \u00e4u\u00df. Erkrankung, der Star dagegen als innere betrachtet.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Pergament werden im T. mehrere Arten genannt: 1. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d9\u05e4\u05ea\u05e8\u05d0<\/span> (<em>\u03b4\u03b9\u03d5\u03d1\u1f73\u03f1\u03b1 zubereitetes Fell<\/em>), Diphtera, das P. im rohesten Zustande; 2. <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d5\u05d9\u05dc<\/span>, Gevil, das P. besser bearbeitet, jedoch ungegl\u00e4ttet; 3. <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05dc\u05e3<\/span> (aus <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05dc\u05e3<\/span> <em>sch\u00e4len, schaben<\/em>) Qlaph, das P. nur an der Fleischseite gegl\u00e4ttet; 4. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d5\u05db\u05dd\u05d5\u05dd\u05d8\u05d5\u05dd<\/span> (<em>aus \u03be\u03ad\u03c9, schaben, gl\u00e4tten<\/em>)<em>,<\/em> Dixestos, das P. an beiden Seiten gegl\u00e4ttet.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man damit eine Quecksilberr\u00f6hre verstopft.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Enthaarungsmittel.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05d3\u05d5\u05e8<\/span> hier fem., sonst mase; vieil.: einen Ball f\u00fcr ein kleines M\u00e4dchen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. griechische Buchstaben, die gr\u00f6\u00dfer sind als die hebr\u00e4ischen.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die beschriebene bezw. unbrauchbare Stelle nicht mitgerechnet wird.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man sie aufhebe, um sie dem Unterz\u00f6llner vorzuzeigen.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er sie noch nicht bezahlt hat.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Darin besteht der Wert des bezahlten Schuldscheines.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der man wegen des Hinaustragens am S. schuldig ist.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der man wegen des Hinaustragens am S. schuldig ist.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der man wegen des Hinaustragens am S. schuldig ist.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zum Gerben noch nicht geeignet ist.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u00fcberhaupt nicht gegerbt wird.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abschnitte der Mezuza befinden sich auch in den Tephillin.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. des Ber\u00fchrens von Hebe; cf.&nbsp;supra Blatt 14a.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Einerlei, auf welche Weise man die Tinte hinaustr\u00e4gt, nur mu\u00df sie f\u00fcr zwei Buchstaben reichen.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Abschn. I, Anm. 14.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Eintrocknen.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 4b.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er sich inzwischen erinnert, da\u00df es \u0160. ist.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide \u00f6ffentliche, die durch ein nicht\u00f6ffentliches getrennt sind.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Das quer auf der \u00f6ffentlichen Stra\u00dfe liegt; ein solches wird bez\u00fcglich der Scheidebriefe (cf.&nbsp;Git. 77b) als Gebiet f\u00fcr sich betrachtet.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Orient pflegen die Frauen das ganze Gesicht mit Ausnahme eines Auges zu verh\u00fcllen.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo auch die Keuschen das ganze Gesicht nicht zu verh\u00fcllen brauchen.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch welches aber \u00d6l und Honig nicht durchflie\u00dfen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: herangewachsen u. nicht herangewachsen. <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e4\u05d9\u05e8\u05e7\u05df<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e9\u05e0\u05d9\u05dd<\/span> d\u00fcrften wohl Glossen sein. Nach diesen Glossen ist dieses Schmieren ein Enthaarungsmittel f\u00fcr M\u00e4dchen, die vorzeitig einen Haarwuchs (Pubert\u00e4tszeichen) bekommen; nach R. Hanan\u00e9l ein Kr\u00e4ftigungsmittel f\u00fcr M\u00e4dchen, die f\u00fcr ihr Alter nicht genug entwickelt sind.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Esther 2,12.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p><em>\u03a3\u03c4\u03b1\u03ba\u03c4\u03ae (das tr\u00f6pfelnde) \u00d6l,<\/em> besonders aus Zimt u. Myrrhe gepre\u00dft.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p><em>\u1f48\u03bc\u03d5\u03ac\u03ba\u03b9\u03bd\u03bf\u03bd, \u00d6l der unreifen Oliven;<\/em> cf.&nbsp;Men. 85b.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d3\u05d9\u05e4\u05d0<\/span> der Mi\u0161na ist nicht ein Enthaarungsmittel zu verstehen, sondern ein Tongef\u00e4\u00df dieses Namens, das auch am Boden eine \u00d6ffnung hat, die, wenn es gef\u00fcllt wird, mit Kalk verstopft wird.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df; man gie\u00dft keinen Wein in ein solches Gef\u00e4\u00df, da er den Kalk aufl\u00f6sen kann.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Die mit Kalk gezeichnet waren.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Fl\u00fcssigkeitsma\u00dfgef\u00e4\u00df im Tempel.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Trauerzeichen wegen der Zerst\u00f6rung Jerusalems.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Beimischung wird der Gebrauch erlaubt.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht ein ganzes Ei.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 80a.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zum Abwischen benutzt werden.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Zuerst werden kleinere, dann gr\u00f6\u00dfere verwendet.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Suk. 36b.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Stuhlgang zur\u00fcckhalten.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Das vorr\u00e4tig ist; hierbei wird die Wahrung der W\u00fcrde nicht ber\u00fccksichtigt.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls es ein fremdes Feld ist.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man dabei ausrei\u00dft.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine mit Bast umwickelte Erdscholle, in der Pflanzen gezogen werden.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man sich damit verletzen kann.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Und einer Scholle vorzuziehen ist.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. III, Anm. 196.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er dabei Haare ausrei\u00dft, obgleich er dies nicht beabsichtigt.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Die glatt sind u. daher nicht schneiden.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus dem Munde.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Am ganzen K\u00f6rper.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zum Trocknen \u00fcbereinander geschichtet werden, damit Luft dazwischen komme u. sie sich nicht werfen.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 30,14.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 30,14.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend logisch eine Steigerung zu erwarten ist; nicht einmal eine [kleinere] Scherbe zum Wassersch\u00f6pfen.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Wozu eine gro\u00dfe Scherbe erforderlich ist.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 76b 77a 77b 78a 78b 79a 79b 80a 80b 81a 81b 82a Blatt 76b i WER WEIN HINAUSTR\u00c4GT, SOVIEL ALS ZUR MISCHUNG DES BECHERS1 AUSREICHT, MILCH, IM QUANTUM EINES SCHLUCKES, HONIG, ALS MAN AUF EINE WUNDE LEGT, \u00d6L, ALS MAN DAMIT EIN KLEINES GLIED SALBEN KANN, WASSER, ALS MAN ZUM EINR\u00dcHREN DER AUGENSALBE BRAUCHT, ALLE ANDEREN FL\u00dcSSIGKEITEN IM QUANTUM EINES VIERTELLOG, AUCH JEDES AUSGUSSWASSER IM QUANTUM EINES VIERTELLOG. R. \u0160IMO\u0351N SAGT, ALLES IM QUANTUM EINES VIERTELLOG, DIE GENANNTEN MASSE SIND NUR F\u00dcR DEN AUFBEWAHRENDEN SELBST2 FESTGESETZT. GEMARA. Es wird gelehrt: Als zur Mischung eines sch\u00f6nen Bechers n\u00f6tig ist. Was hei\u00dft \u00bbsch\u00f6ner Becher\u00ab? Der Becher des [Tisch]segens3. R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abuha: Der Becher des [Tisch]segens mu\u00df den vierten Teil eines Viertellog haben, soda\u00df er gemischt auf ein Viertellog kommt. Raba sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wer Wein hinaustr\u00e4gt, als zur Mischung eines Bechers ausreicht, Blatt 77a &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7118","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7118"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7118\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7122,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7118\/revisions\/7122"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}