{"id":7135,"date":"2021-03-02T11:50:32","date_gmt":"2021-03-02T09:50:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7135"},"modified":"2021-03-02T11:50:35","modified_gmt":"2021-03-02T09:50:35","slug":"schabbat-kapitel-10","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-10\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 10"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-90b\">90b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-91a\">91a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-91b\">91b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-92a\">92a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-92b\">92b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-93a\">93a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-93b\">93b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-94a\">94a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-94b\">94b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-95a\">95a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-95b\">95b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-96a\">96a<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-90b\">Blatt 90b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>W<\/bold>ER <small>ETWAS ZUR<\/small> A<small>USSAAT, ZUR<\/small> P<small>ROBE ODER ZU<\/small> H<small>EILZWECKEN AUFBEWAHRT HATTE UND ES AM<\/small> \u0160<small>ABBATH HINAUSTB\u00c4GT, IST WEGEN JEDES<\/small> Q<small>UANTUMS SCHULDIG, JEDER ANDERE NUR DANN, WENN ER DAS FESTGESETZTE<\/small> Q<small>UANTUM HINAUSTR\u00c4GT<\/small>. B<small>RINGT ER ES WIEDER HEREIN, SO IST ER NUR WEGEN DES FESTGESETZTEN<\/small> Q<small>UANTUMS SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wozu lehrt er den Fall, wenn jemand aufbewahrt hatte, er sollte doch lehren, wer etwas zur Aussaat, zur Probe, oder zu Heilzwecken hinaustr\u00e4gt, sei wegen jedes Quantums schuldig!? Abajje erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn jemand etwas aufbewahrt, den Zweck des Aufbewahrens aber vergessen und es dann ohne<\/p>\n<h2 id=\"blatt-91a\">Blatt 91a<\/h2>\n<p>bestimmten Zweck hinausgetragen hat; man k\u00f6nnte glauben, seine vorherige Absicht sei nun aufgehoben, so lehrt er uns, da\u00df, wenn jemand etwas tut, er dies auf Grund seiner ersten Absicht tue. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Nach R. Me\u00edr ist man schuldig, auch wenn man ein Weizenkorn zur Aussaat hinaustr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, es hei\u00dft ja: wegen jedes Quantums!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, \u00bbjedes Quantum\u00ab bedeute, es sei das Quantum einer D\u00f6rrfeige nicht erforderlich, wohl aber das einer Olive, so lehrt er uns. R. Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des R. Jehuda, wandte ein: Demnach ist auch derjenige, der sein ganzes Haus hinauszutragen beabsichtigt hat, nur dann schuldig, wenn er es ganz hinaustr\u00e4gt!?<\/p>\n<p>Hierbei ist seine Absicht gegen\u00fcber der jedes anderen Menschen bedeutungslos.<\/p>\n<p>J<small>EDER ANDERE NUR DANN, WENN ER DAS FESTGESETZTE<\/small> Q<small>UANTUM HINAUSTR\u00c4GT<\/small>. Unsere Mi\u0161na vertritt somit nicht die Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar, denn es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte eine Regel: Wegen einer Sache, die zum Aufbewahren sich nicht eignet, oder [in einem Quantum], das man sonst nicht aufbewahrt, von der aber jemand Gebrauch gemacht und aufbewahrt hat, und ein anderer sie hinausgetragen hat, ist dieser schuldig wegen der Kundgebung von jenem.<\/p>\n<p>Raba sagte im Namen R. Na\u1e25mans: Wenn jemand etwas im Quantum einer D\u00f6rrfeige zum Essen hinaustr\u00e4gt und sich nachher es zu s\u00e4en \u00fcberlegt, oder wenn er es zum S\u00e4en hinaustr\u00e4gt und sich es zu essen \u00fcberlegt, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, in beiden F\u00e4llen ist ja das festgesetzte Quantum vorhanden !?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die Fortnahme und das Niederlegen<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> m\u00fcssen beide zum gleichen Zwecke erfolgen, was hierbei nicht der Fall ist, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Raba fragte: Wie ist es, wenn jemand etwas im Quantum einer halben D\u00f6rrfeige zur Aussaat hinausgetragen hat und es aufgedunsen ist, und er sich darauf es zu essen \u00fcberlegt: sagen wir, man sei nur im vorhergenannten Falle schuldig, weil in beiden F\u00e4llen das erforderliche Quantum vorhanden ist, hierbei aber sei er nicht schuldig, da beim Hinaustragen das bez\u00fcglich des Essens festgesetzte Quantum nicht vorhanden war, oder er ist auch hierbei schuldig, da er schuldig w\u00e4re, auch wenn er bei seinem ersten Vorhaben, es zu s\u00e4en, verblieben w\u00e4re. Und wie ist es, falls du entscheidest, er sei schuldig, da er schuldig w\u00e4re, auch wenn er bei seinem ersten Vorhaben, es zu s\u00e4en, verblieben w\u00e4re, wenn jemand etwas im Quantum einer D\u00f6rrfeige zum Essen hinausgetragen hat und es zusammengeschrumpft ist, und er sich darauf es zu s\u00e4en \u00fcberlegt: w\u00fcrde er hier bei seinem ersten Vorhaben verblieben sein, so w\u00e4re er nicht schuldig, oder ist er wohl schuldig, da wir uns nach der Gegenwart richten? Und wie ist es, falls du entscheidest, er sei schuldig, da wir uns nach der Gegenwart richten, wenn jemand etwas im Quantum einer D\u00f6rrfeige zum Essen hinausgetragen hat und es zusammengeschrumpft und sp\u00e4ter wieder aufgedunsen ist, gibt es beim \u0160abbathgesetze eine Verdr\u00e4ngung<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> oder nicht?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Raba fragte R. Na\u1e25man: Wie ist es, wenn jemand Hebe im Quantum einer Olive in ein unreines Haus geworfen hat?<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht: wenn hinsichtlich des \u0160abbaths, so ist ja das Quantum einer D\u00f6rrfeige erforderlich, und wenn hinsichtlich der Unreinheit, so ist ja eine Speise im Quantum eines Eies erforderlich!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hinsichtlich des \u0160abbaths, und die Frage besteht bez\u00fcglich eines Falles, wenn im Hause eine Speise weniger als ein Ei sich bereits befindet und dieser sie zur Eigr\u00f6\u00dfe erg\u00e4nzt. Ist er, da hinsichtlich der Unreinheit eine Verbindung erfolgt, auch hinsichtlich des \u0160abbaths schuldig, oder ist hinsichtlich des \u0160abbaths durchaus das Quantum einer D\u00f6rrfeige erforderlich? Dieser erwiderte: Ihr habt es gelernt: Abba \u0160a\u00fal sagt: f\u00fcr die zwei Brote<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> und das Schaubrot<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> ist das Quantum einer D\u00f6rrfeige<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> festgesetzt. Weshalb denn,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-91b\">Blatt 91b<\/h2>\n<p>sollte doch, da hinsichtlich des Hinaustragens nach au\u00dferhalb<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> das Quantum auf Olivengr\u00f6\u00dfe festgesetzt ist, auch hinsichtlich des \u0160abbaths das Quantum auf Olivengr\u00f6\u00dfe festgesetzt werden!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; da erfolgt die Unbrauchbarmachung schon beim Hinausbringen au\u00dferhalb der Mauer des Vorhofes, w\u00e4hrend man wegen des \u0160abbaths schuldig ist, erst wenn man sie auf \u00f6ffentliches Gebiet gebracht hat; hierbei aber erfolgen ja [die Entweihung] des \u0160abbaths und die Verunreinigung gleichzeitig.<\/p>\n<p>B<small>RINGT ER ES WIEDER HEREIN, SO IST ER NUR WEGEN DES FESTGESETZTEN QUANTUMS SCHULDIG<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!? Abajje erkl\u00e4rte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn er es in den Speicher geworfen<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> hat und dessen Platz noch kenntlich ist. Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df es bei der ersten Absicht bleibe, da dessen Platz noch kenntlich ist, so lehrt er uns, da\u00df durch das Zur\u00fcckwerfen in den Speicher die erste Absicht aufgehoben ist.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER<\/small> [<small>IN DER<\/small> A<small>BSICHT<\/small>] S<small>PEISEN HINAUSZUTRAGEN, SIE AUF DIE<\/small> S<small>CHWELLE NIEDERSETZT, IST FREI, EINERLEI OB ER SELBST ODER EIN ANDERER SIE SP\u00c4TER HINAUSTR\u00c4GT, WEIL HIER DIE<\/small> T<small>AT NICHT MIT EINEM<\/small> M<small>ALE ERFOLGT<\/small>. W<small>ER EINEN<\/small> K<small>ORB VOLL<\/small> F<small>R\u00dcCHTE AUF DIE \u00c4USSERE<\/small> S<small>CHWELLE NIEDERSETZT<\/small>, <small>IST, AUCH WENN SICH DIE MEISTEN<\/small> F<small>R\u00dcCHTE AUSSEN BEFINDEN, NICHT EHER SCHULDIG, ALS BIS ER DEN GANZEN<\/small> K<small>ORB HINAUSTR\u00c4GT.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Was f\u00fcr eine Schwelle ist hier gemeint: wollte man sagen, eine Schwelle, die \u00f6ffentliches Gebiet ist, wieso ist er frei, er tr\u00e4gt ja aus Privatgebiet in \u00f6ffentliches Gebiet, und wollte man sagen, eine Schwelle, die Privatgebiet ist, wieso ist er, wenn er oder ein anderer sie sp\u00e4ter hinaustr\u00e4gt, frei, er tr\u00e4gt ja aus Privatgebiet in \u00f6ffentliches Gebiet!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hier handelt es sich um eine Schwelle, die Neutralgebiet ist, und er lehrt uns folgendes: nur wenn sie auf einem Neutralgebiete geruht haben, wenn aber nicht, ist er schuldig.<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na vertritt somit nicht die Ansicht Ben\u00c1zajs, denn es wird gelehrt: Wer etwas aus dem Laden durch die S\u00e4ulenhalle auf die Stra\u00dfe tr\u00e4gt, ist schuldig, nach Ben A\u0351zaj frei.<\/p>\n<p>E<small>INEN<\/small> K<small>ORB VOLL<\/small> F<small>R\u00dcCHTE &amp;C<\/small>. \u1e24izqija sagte: Dies wurde nur von einem Korbe voll Gurken und K\u00fcrbisse<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> gelehrt, wenn er aber voll Senf ist, so ist man schuldig. Er ist somit der Ansicht, die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df sei keine Zusammenfassung. R. Jo\u1e25anan sagt, auch wenn er voll Senf ist, sei man frei. Er ist somit der Ansicht, die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df sei wohl eine Zusammenfassung. R. Zera sagte : Unsere Mi\u0161na vertritt weder ganz die Ansicht \u1e24izqijas noch ganz die Ansicht R. Jo\u1e25anans. Nicht ganz wie \u1e24izqija, denn sie lehrt: bis er den ganzen Korb hinaustr\u00e4gt; nur den ganzen Korb, wenn aber alle Fr\u00fcchte, ist man frei; demnach ist die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df eine Zusammenfassung. Nicht ganz wie R. Jo\u1e25anan, denn sie lehrt: auch wenn sich die meisten Fr\u00fcchte au\u00dfen befinden; nur die meisten Fr\u00fcchte, wenn aber s\u00e4mtliche, ist man schuldig, auch wenn ein Teil des Korbes sich noch innerhalb befindet, wonach die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df keine Zusammenfassung ist.<\/p>\n<p>Dies ist ja ein Widerspruch!?<\/p>\n<p>\u1e24izqija erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht, und R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht. \u1e24izqija erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht: \u00bbBis man den ganzen Korb hinaustr\u00e4gt \u00ab ; dies gilt nur von einem Korbe voll Gurken und K\u00fcrbisse, wenn aber voll Senf, so ist es ebenso, als w\u00fcrde man den ganzen Korb hinaustragen, und man ist schuldig. R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rt dies nach seiner Ansicht: \u00bbAuch wenn die meisten Fr\u00fcchte sich au\u00dfen befinden\u00ab, aber nicht nur die meisten Fr\u00fcchte, vielmehr ist man frei, auch wenn alle Fr\u00fcchte, es sei denn, er tr\u00e4gt den ganzen Korb hinaus. Man wandte ein: Wer [in der Absicht] einen Korb der Gew\u00fcrzkr\u00e4mer hinauszutragen, ihn auf die \u00e4u\u00dfere Schwelle niedersetzt, ist, auch wenn die meisten Gew\u00fcrzarten sich au\u00dfen befinden, frei, es sei denn, er tr\u00e4gt den ganzen Korb hinaus. Dies gilt wohl, wie anzunehmen, von kleinen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> B\u00fcndein, somit ist dies ja ein Einwand gegen \u1e24izqija!?<\/p>\n<p>\u1e24izqija kann dir erwidern: dies gilt von langen W\u00fcrzrohren. R. Bebaj b. Abajje wandte ein: Wer einen Geldbeutel am \u0160abbath stiehlt, ist [zum Ersatze] verpflichtet, denn bevor er noch das \u0160abbathgesetz \u00fcbertreten hat, war er bereits des Diebstahls schuldig<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> ; hat er ihn schleifend herausgebracht, so ist er frei, weil der Diebstahl und die Entweihung des \u0160abbaths gleichzeitig<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>erfolgt sind. Wenn du sagst, die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df sei eine Zusammenfassung, so tritt ja der Diebstahl<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>fr\u00fcher ein als die \u00dcbertretung des \u0160abbathgesetzes!?<\/p>\n<p>In einem Falle, wenn man [den Beutel] an der \u00d6ffnang<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>heranschleift, ist dem auch so, hier aber handelt es sich um den Fall, wenn er ihn von unten<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>heranschleift.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-92a\">Blatt 92a<\/h2>\n<p>Aber [der Beutel] hat ja eine Nahtstelle, die er \u00f6ffnen und [den Inhalt] herausnehmen kann!?<\/p>\n<p>Wenn Barren sich darin befinden<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn aber Riemen daran sind, kann er ja [den Inhalt] bis zur \u00d6ffnung heranziehen und sich an eignen, w\u00e4hrend doch die Riemen sich innen<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>befinden!?<\/p>\n<p>Wenn keine Riemen daran sind. Wenn du aber willst, sage ich : wenn solche daran sind, aber um diesen gewickelt. Ebenso sagte auch Raba: Sie lehrten dies nur von dem Falle, wenn er voll Gurken oder K\u00fcrbisse ist, wenn aber voll Senf, so ist man schuldig. Er ist somit der Ansicht, die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df sei keine Zusammenfassung. Abajje aber sagt, auch wenn voll Senf, sei man frei. Er ist somit der Ansicht, die Zusammenfassung durch das Gef\u00e4\u00df sei wohl eine Zusammenfassung.<\/p>\n<p>Demnach vertritt Abajje die Ansicht Rabas und Raba die Ansicht Abajjes, somit befindet sich ja sowohl Abajje als auch Raba mit sich selbst im Widerspruche!? Es wird gelehrt: Wer Fr\u00fcchte auf \u00f6ffentliches Gebiet hinausbringt, ist, wie Abajje sagt, wenn in der Hand, schuldig, wenn in einem Gef\u00e4\u00dfe, frei, und wie Raba sagt, wenn in der Hand, frei, wenn in einem Gef\u00e4\u00dfe, schuldig.<\/p>\n<p>Wende es um.<\/p>\n<p>Wieso ist er, wenn in der Hand, schuldig, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn der Hausherr seine Hand nach au\u00dfen hinausstreckt und der Arme etwas aus dieser nimmt oder in diese legt, und jener es nach innen bringt, beide frei seien!?<\/p>\n<p>Da oberhalb drei, hier unterhalb drei [Handbreiten ].<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER ETWAS HINAUSBRINGT, EINERLEI OB IN DER<\/small> R<small>ECHTEN ODER IN DER<\/small> L<small>INKEN, OB IM<\/small> B<small>USEN ODER AUF DER<\/small> S<small>CHULTER, IST SCHULDIG, DENN<\/small> [<small>AUCH IN LETZTERER<\/small>] W<small>EISE TRUGEN DIE<\/small> S<small>\u00d6HNE<\/small> Q<small>EHATHS<\/small><a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>. W<small>ENN AUF DER<\/small> R<small>\u00dcCKSEITE DER<\/small> H<small>AND, MIT DEM<\/small> F<small>USSE, IM<\/small> M<small>UNDE, MIT DEM<\/small> E<small>LLENBOGEN, IM<\/small> O<small>HRE, IM<\/small> H<small>AARE, IM<\/small> G<small>\u00dcRTELBEUTEL MIT DER<\/small> \u00d6<small>FFNUNG NACH UNTEN, ZWISCHEN<\/small> G<small>\u00dcRTEL UND<\/small> K<small>ITTEL, AM<\/small> Z<small>IPFEL DES<\/small> K<small>ITTELS, IM<\/small> S<small>CHUH ODER IN DER<\/small> S<small>ANDALE, SO IST ER FREI, WEIL ER NICHT AUF GEW\u00d6HNLICHE<\/small> W<small>EISE HINAUSBRINGT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Elea\u0351zar sagte: Wer etwas oberhalb zehn Handbreiten hinausbringt, ist schuldig, denn auf diese Weise trugen die S\u00f6hne Qehaths.<\/p>\n<p>Woher wissen wir dies vom Tragen der S\u00f6hne Oehaths?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft : <a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>rings um die Stiftsh\u00fctte und den Altar;<\/em> man vergleiche den Altar mit der Stiftsh\u00fctte: wie die Stiftsh\u00fctte zehn Ellen [hoch] war, ebenso war der Altar zehn Ellen [hoch].<\/p>\n<p>Woher wissen wir dies von der Stiftsh\u00fctte selbst?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft : <a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>jedes Brett war zehn Ellen lang<\/em>, und ferner hei\u00dft es :<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>er spannte das Zeltdach \u00fcber die Stiftsh\u00fctte<\/em>, und hierzu sagte Rabh, unser Meister Mo\u0161e selbst habe es ausgespannt. Und hieraus lernst du, da\u00df die H\u00f6he der Leviten zehn Ellen betrug. Und da wir wissen, da\u00df von jeder Last, die an Stangen getragen wird, sich ein Drittel oberhalb<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>und zwei Drittel unterhalb befinden, so ergibt es sich, da\u00df er h\u00f6her gehoben<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>wurde. Wenn du aber willst, sage ich: dies ist von der Bundeslade zu entnehmen; der Meister sagte, da\u00df die Bundeslade neun [Handbreiten] und der Deckel eine Handbreite, zusammen zehn, hoch war, und da wir wissen, da\u00df von jeder Last, die an Stangen getragen wird, sich ein Drittel oberhalb und zwei Drittel unterhalb befinden, so ergibt es sich, da\u00df sie mehr als zehn [Handbreiten] gehoben wurde<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es sollte ja von Mo\u0161e selbst<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>gefolgert werden!?<\/p>\n<p>Vielleicht ist Mo\u0161e eine Ausnahme, denn der Meister sagte, die G\u00f6ttlichkeit ruhe nur auf einem, der weise, kr\u00e4ftig, reich und hochgewachsen ist.<\/p>\n<p>Rabh sagte im Namen R. \u1e24ijas: Wer etwas am \u0160abbath auf dem Kopfe hinausbringt, ist ein S\u00fcndopfer schuldig, denn auf diese Weise tragen die Leute von Hu\u00e7al.<\/p>\n<p>Aber sind denn die Leute von Hu\u00e7al die Mehrheit der Welt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Rabh sagte im Namen R. \u1e24ijas: Wenn ein Einwohner von Hu\u00e7al etwas am \u0160abbath auf dem Kopfe hinausbringt, so ist er schuldig, denn auf diese Weise tragen die Einwohner seiner Stadt.<\/p>\n<p>Aber ihre Gepflogenheit sollte ja gegen\u00fcber der aller anderen Menschen unber\u00fccksichtigt bleiben!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Wer etwas [am \u0160abbath] auf dem Kopfe hinausbringt, ist frei;<\/p>\n<h2 id=\"blatt-92b\">Blatt 92b<\/h2>\n<p>wenn man aber auf die Leute von Hu\u00e7al hinweist, die ja auf diese Weise verfahren, so bleibt ihre Gepflogenheit gegen\u00fcber der aller anderen Mensehen unber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup><bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND ETWAS VORN ZU TRAGEN BEABSICHTIGT UND ES SICH NACH HINTEN VERSCHIEBT, SO IST ER FREI; WENN HINTEN ZU TRAGEN UND ES SICH NACH VORN VERSCHIEBT, SO IST ER SCHULDIG<\/small>. I<small>N<\/small> W<small>IRKLICHKEIT SAGTEN SIE, DASS, WENN EINE<\/small> F<small>RAU [ETWAS] IM<\/small> S<small>CHURZE<\/small> [<small>TR\u00c4GT<\/small>] <small>UND ES SICH NACH VORN ODER HINTEN VERSCHIEBT, SIE SCHULDIG SEI, WEIL ER SICH HERUMZUDREHEN PFLEGT<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, AUCH<\/small> B<small>RIEFBOTEN<\/small><a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn er beabsichtigt hat, etwas vorn zu tragen und es sich nach hinten verschiebt, ist er wohl deshalb frei, weil seine Absicht nicht ausgef\u00fchrt wurde, und auch wenn er etwas hinten zu tragen beabsichtigt hat und es sich nach vorn verschiebt, ist ja seine Absicht nicht ausgef\u00fchrt worden!? R.Elea\u0351zar erwiderte: Geteilt<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>[ist die Mi\u0161na]: wer das eine lehrte, lehrte das andere nicht. Raba erwiderte: Was ist dies f\u00fcr ein Einwand, vielleicht ist er, wenn er es vorn zu tragen beabsichtigt hat und es sich nach hinten verschiebt, deshalb frei, weil er eine gute Bewahrung beabsichtigt hat und ihm eine schlechte Bewahrung gelungen ist, und wenn hinten zu tragen und es sich nach vorn verschiebt, deshalb schuldig, weil er eine schlechte Bewahrung beabsichtigt hat und ihm eine gute Bewahrung gelungen ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die Schlu\u00dffolgerungen, die man aus der Mi\u0161na folgern kann, widersprechen einander: Wenn jemand etwas vorn zu tragen beabsichtigt und es sich nach hinten verschiebt, so ist er frei; demnach ist er schuldig, wenn hinten zu tragen beabsichtigt und es sich hinten verschiebt; der Schlu\u00dfsatz aber lautet: wenn hinten zu tragen und es sich nach vorn verschiebt, schuldig, wonach er frei ist, wenn hinten zu tragen und es sich hinten verschiebt!? R. Elea\u0351zar erwiderte: Geteilt, wer das eine lehrte, lehrte das andere nicht. R. A\u0161i wandte ein: Was ist dies f\u00fcr ein Ein wand, vielleicht ist dieser Fall selbstverst\u00e4ndlich: selbstverst\u00e4ndlich ist er schuldig, wenn er es hinten zu tragen beabsichtigt hat und es sich nach hinten schiebt, da seine Absicht ausgef\u00fchrt wurde, aber auch in dem Falle, wenn er es hinten zu tragen beabsichtigt hat und es sich nach vom verschiebt; man k\u00f6nnte glauben, er sei nicht schuldig, da seine Absicht nicht ausgef\u00fchrt wurde, so lehrt er uns, da\u00df er wohl schuldig ist, weil er nur eine schlechte Bewahrung beabsichtigt hat und ihm eine gute Bewahrung gelungen ist.<\/p>\n<p>[\u00dcber den Fall,] wenn hinten [zu tragen] und es sich hinten verschiebt, streiten Tanna\u00edm. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer Geld in einem G\u00fcrtelbeutel mit der \u00d6ffnung nach oben hinausbringt, ist schuldig, wenn mit der \u00d6ffnung nach unten, so ist er nach R. Jehuda schuldig und nach den Weisen frei. R. Jehuda sprach zu ihnen: Pflichtet ihr etwa nicht bei, da\u00df er schuldig ist, wenn hinten zu tragen und es sich hinten verschiebt!? Diese sprachen zu ihm: Pflichtest du etwa nicht bei, da\u00df man frei ist, wenn man etwas auf der R\u00fcckseite der Hand oder am Fu\u00dfe hinausbringt!? Hierauf sprach R. Jehuda: Ich habe an sie eine Frage gerichtet und sie haben an mich eine Frage gerichtet; ich habe keine Erwiderung auf ihre Frage, und sie keine Erwiderung auf meine Frage. Wenn er nun zu ihnen gesagt hat: pflichtet ihr etwa nicht bei, so sind wohl die Rabbanan der Ansicht, er sei frei!?<\/p>\n<p>Nach deiner Auffassung ist er ja, da sie zu ihm gesagt haben: pflichtest du etwa nicht bei, nach R. Jehuda schuldig, w\u00e4hrend gelehrt wird, da\u00df man, wenn auf der R\u00fcckseite der Hand oder am Fu\u00dfe, nach aller Ansicht frei sei!? Vielmehr, wenn jemand etwas hinten zu tragen beabsichtigt und es sich hinten verschiebt, so ist er nach aller Ansicht schuldig, und wenn auf der R\u00fcckseite der Hand oder am Fu\u00dfe, so ist er nach aller Ansicht frei, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn man etwas im G\u00fcrtelbeutel mit der \u00d6ffnung nach unten tr\u00e4gt; einer vergleicht dies mit dem Falle, wenn man hinten zu tragen beabsichtigt und es sich hinten verschiebt, und die anderen mit dem Falle, wenn auf der R\u00fcckseite der Hand oder am Fu\u00dfe.<\/p>\n<p>I<small>N<\/small> W<small>IRKLICHKEIT SAGTEN SIE, DASS, WENN EINE<\/small> F<small>RAU &amp;C<\/small>. Es wird gelehrt: Auf diese Weise tragen die k\u00f6niglichen Schreiber.<\/p>\n<p><sup>v,1<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER EINEN<\/small> L<small>AIB<\/small> B<small>ROT AUF \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET HINAUSBRINGT, IST SCHULDIG, HABEN ZWEI IHN HINAUSGEBRACHT, SO SIND SIE FREI; WENN EINER IHN NICHT HINAUSBRINGEN KANN, UND ZWEI IHN HINAUSBRINGEN, SO SIND SIE SCHULDIG, NACH<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs, nach anderen sagte es Abajje, und nach anderen wurde es in einer Barajtha gelehrt: Wenn einer [ihn hinaustragen] kann und der andere es kann, so sind sie nach R. Me\u00edr schuldig, und nach R. Jehuda und R. \u0160imo\u0351n frei; wenn einer es nicht kann und der andere es nicht kann, so sind sie nach R. Jehuda und R. Me\u00edr schuldig, und nach R. \u0160imo\u0351n frei ; wenn einer es kann und der andere es nicht kann, so ist er<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>nach aller Ansicht schuldig. Ebenso wird auch gelehrt: Wenn jemand einen Laib Brot auf \u00f6ffentliches Gebiet hinausbringt, so ist er schuldig; bringen ihn zwei hinaus, so sind sie nach R. Me\u00edr schuldig. R. Jehuda sagt, wenn einer ihn nicht hinausbringen kann und zwei ihn hinausbringen, so sind sie schuldig, sonst aber frei.<\/p>\n<p>N<small>ACH<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N FREI<\/small>. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>Und \u00fcbertritt<\/em>, nur wenn man die ganze [\u00dcbertretung] aus\u00fcbt, nicht aber, wenn man einen Teil derselben aus\u00fcbt. Zum Beispiel: Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df, wenn zwei eine Heugabel halten und stochern, einen Spatel halten und die F\u00e4den ausgleichen, ein Schreibrohr halten und schreiben, ein Rohr halten und es auf \u00f6ffentliches Gebiet tragen, sie schuldig seien, so hei\u00dft es: <em>und \u00fcbertritt,<\/em> nur wenn man die ganze [\u00dcbertretung] aus\u00fcbt, nicht aber, wenn man einen Teil derselben aus\u00fcbt. [Wenn zwei] einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-93a\">Blatt 93a<\/h2>\n<p>Feigenkuchen halten und ihn auf \u00f6ffentliches Gebiet hinaustragen, oder einen Balken halten und ihn auf \u00f6ffentliches Gebiet hinaustragen, so sind sie, wie R. Jehuda sagt, falls ihn einer hinaustragen kann (und zwei ihn hinausgetragen haben), schuldig, sonst aber frei. R. \u0160imo\u0351n sagt, wenn zwei etwas hinausgetragen haben, seien sie frei, auch wenn einer es nicht hinaustragen kann, denn diesbez\u00fcglich hei\u00dft es: <em>und \u00fcbertritt<\/em>, wenn einer [die \u00dcbertretung] aus\u00fcbt, ist er schuldig, wenn zwei sie aus\u00fcben, sind sie frei.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>\u00dcber folgenden Schriftvers: <a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>Wenn aber eine Person aus dem gemeinen Volke sich unvors\u00e4tzlich vergeht und \u00fcbertritt<\/em>. R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4rt: Es sind hier drei Ausschlie\u00dfungen<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> vorhanden: <em>Person, eine<\/em> und <em>\u00fcbertritt;<\/em> eine schlie\u00dft den Fall aus, wenn einer [die Sache] fortnimmt und der andere sie<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>niederlegt, eine schlie\u00dft den Fall aus, wenn einer es kann und der andere es<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>kann, und eine schlie\u00dft den Fall aus, wenn einer es nicht kann und der andere es nicht kann. R. Jehuda [aber erkl\u00e4rt:] Eine schlie\u00dft den Fall aus, wenn einer [die Sache] fortnimmt und der andere sie niederlegt; die andere schlie\u00dft den Fall aus, wenn einer es kann und der andere es kann, und die dritte schlie\u00dft den Fall aus, wenn jemand [eine \u00dcbertretung] durch Entscheidung des Gerichtshofes begeht. R. \u0160imo\u0351n aber ist der Ansicht, wer eine \u00dcbertretung durch Entscheidung des Gerichtshofes begeht, sei schuldig.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr !?<\/p>\n<p>Hei\u00dft es etwa: <em>eine sich vergeht, Person sich vergeht, \u00fcbertritt [und] sich vergeht<\/em>? Es sind nur zwei<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>Ausschliessungen, von denen die eine den Fall ausschlie\u00dft, wenn einer [ die Sache] fortnimmt und der andere sie niederlegt, und die andere den Fall ausschlie\u00dft, wenn jemand [eine \u00dcbertretung] durch Entscheidung des Gerichtshofes begeht.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn einer es kann und der andere es nicht kann, so ist er nach aller Ansicht schuldig. Welcher von beiden ist schuldig? R. \u1e24isda erwiderte: Derjenige, der es kann, denn derjenige, der es nicht kann, hat ja nichts getan. R. Hamnuna sprach zu ihm: Er hilft ja dem anderen mit!? Dieser erwiderte: Die Mithilfe ist bedeutungslos. R. Zebid sagte im Namen Rabas: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn [der Flu\u00dfbehaftete] auf einem Lager sitzt und vier T\u00fccher sich unter den [vier] F\u00fc\u00dfen desselben befinden, so sind sie unrein, weil es nicht auf drei stehen<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>kann, und nach R. \u0160imo\u0351n rein. Wenn er auf einem Tiere sitzt und vier T\u00fccher sich unter den [vier] F\u00fc\u00dfen desselben befinden, so sind sie rein, weil es auch auf drei stehen kann. Wieso denn, [der vierte Fu\u00df] hilft ja mit!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, die Mithilfe sei bedeutungslos. R. Jehuda aus Disqarta sprach: Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist die Mithilfe wohl von Bedeutung, anders ist es aber hierbei, wo [das Tier] den Fu\u00df ganz f ortnehm en<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>kann!?<\/p>\n<p>Da es einmal diesen Fu\u00df und einmal jenen Fu\u00df fortnehmen kann, so gleicht dies dem Falle vom sich umdrehenden Flu\u00dfbehafteten. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn ein Flu\u00dfbehafteter auf f\u00fcnf <a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>B\u00e4nken oder auf f\u00fcnf Beuteln liegt, so sind sie, wenn ihrer Lange nach, unrein, und wenn ihrer Breite<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>nach, rein; hat er geschlafen, soda\u00df ein Zweifel obwaltet, ob er sich nicht umgedreht<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>hat, so sind sie unrein. Doch wohl deshalb, weil wir sagen, die Mithilfe sei bedeutungslos. R. Papi sagte im Namen Rabas: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: R. Jose sagt, beim Pferde ist er verunreinigend<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>durch die Vorderf\u00fc\u00dfe, beim Esel durch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-93b\">Blatt 93b<\/h2>\n<p>seine Hinterf\u00fc\u00dfe, weil sich das Pferd auf die Vorderf\u00fc\u00dfe und der Esel auf die Hinterf\u00fc\u00dfe st\u00fctzt. Warum denn, die anderen helfen ja mit!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, die Mithilfe sei bedeutungslos. R. A\u0161i sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: R. Elie\u0351zer sagt: H\u00e4lt er<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>einen Fu\u00df auf einem Ger\u00e4te<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>und den anderen auf dem Estrich, einen Fu\u00df auf einem Steine und den anderen auf dem Estrich, so ist sein Dienst, wenn er auf einem Fu\u00dfe stehen bleiben kann, falls man das Ger\u00e4t oder den Stein fortnimmt, g\u00fcltig, sonst aber ung\u00fcltig. Warum denn, [der andere Fu\u00df] hilft ja mit!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, die Mithilfe sei bedeutungslos. Rabina sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Hat er [das Blut des Opfers] mit der Rechten aufgenommen und mit der Linken<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>nachgeholfen, so ist sein Dienst g\u00fcltig. Warum denn, sie helfen ja einander!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, die Mithilfe sei bedeutungslos. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn einer [ihn hinaustragen] kann und der andere es kann, so sind sie [nach R. Me\u00edr] schuldig. Sie fragten: Ist das festgesetzte Quantum f\u00fcr jeden besonders erforderlich oder f\u00fcr alle zusammen?<\/p>\n<p>R. \u1e24isda und R. Hamnuna [streiten hier\u00fcber]; einer sagt, das festgesetzte Quantum f\u00fcr jeden besonders, und einer sagt, das festgesetzte Quantum f\u00fcr alle zusammen. R. Papa sagte im Namen Rabas: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn [der Flu\u00dfbehaftete] auf einem Lager sitzt und vier T\u00fccher sich unter den vier F\u00fc\u00dfen desselben befinden, so sind sie unrein, weil es nicht auf drei stehen kann. Warum denn, es sollte doch f\u00fcr jeden [Fu\u00df] besonders das f\u00fcr die Verunreinigung durch einen Flu\u00dfbehafteten n\u00f6tige Quantum<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>erforderlich sein!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen,das erforderliche Quantum f\u00fcr alle zusammen. R. Nahm an b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn ein Reh in ein Haus kommt und jemand die T\u00fcr abschlie\u00dft, so ist er<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>schuldig; schlie\u00dfen zwei die T\u00fcr ab, so sind sie frei; wenn einer sie nicht abschlie\u00dfen kann und zwei sie abschlie\u00dfen, so sind sie schuldig. Warum denn, es sollte doch das f\u00fcr das Fangen n\u00f6tige Quantum f\u00fcr jeden besonders erforderlich sein!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, das erforderliche Quantum f\u00fcr alle zusammen. Rabina sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn Gesellschafter zusammen gestohlen und geschlachtet haben, so sind sie [zum Straf ersatz] verpflichtet. Warum denn, es sollte doch das zum Schlachten Geeignete f\u00fcr jeden besonders erforderlich sein!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, das festgesetzte Quantum f\u00fcr alle zusammen. R. Asi sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn zwei zusammen einen Webebalken hinausgetragen haben, so sind sie schuldig. Warum denn, es sollte doch das bez\u00fcglich des Hinaustragens festgesetzte Quantum f\u00fcr jeden besonders erforderlich sein!? Doch wohl deshalb, weil wir sagen, das festgesetzte Quantum f\u00fcr alle zusammen. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R. A\u0161i: Vielleicht deshalb, weil darin f\u00fcr diesen ein Quantum zum Kochen eines leichten Eies<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>und f\u00fcr jenen ein Quantum zum Kochen eines leichten Eies enthalten ist!?<\/p>\n<p>Wenn dem so w\u00e4re, so sollte er es von einem Balken schlechthin lehren, weshalb von einem WebebalkenI?<\/p>\n<p>Vielleicht deshalb, weil damit der eine ein L\u00e4ppchen weben kann und der andere ein L\u00e4ppchen weben kann!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hieraus ist nichts zu entnehmen. Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Na\u1e25man: Wenn zwei einen Webebalken hin aus tragen, sind sie frei, nach R. \u0160imo\u0351n schuldig.<\/p>\n<p>Wo denkst du hin!? Lies vielmehr: sie sind schuldig, nach R. \u0160imo\u0351n frei.<\/p>\n<p><sup>v,2<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER<\/small> S<small>PEISEN UNTER DEM FESTGESETZTEN<\/small> Q<small>UANTUM IN EINEM<\/small> G<small>EF\u00c4SSE HINAUSBRINGT, IST AUCH WEGEN DES<\/small> G<small>EF\u00c4SSES FREI, DENN DAS<\/small> G<small>EFASS IST NUR<\/small> N<small>EBENS\u00c4CHLICHES<\/small>. W<small>ER EINEN<\/small> L<small>EBENDEN IN EINEM<\/small> B<small>ETTE, IST AUCH WEGEN DES<\/small> B<small>ETTES FREI, DENN DAS<\/small> B<small>ETT IST NUR<\/small> N<small>EBENS\u00c4CHLICHES; WENN EINEN<\/small> L<small>EICHNAM IN EINEM<\/small> B<small>ETTE, SO IST ER SCHULDIG<\/small>. E<small>BENSO IST MAN SCHULDIG, WENN MAN EIN OLIVENGROSSES<\/small> S<small>T\u00dcCK VON EINEM<\/small> L<small>EICHNAM ODER EINEM<\/small> A<small>ASE, ODER EIN LINSENGROSSES<\/small> S<small>T\u00dcCK VON EINEM<\/small> K<small>RIECHTIERE<\/small><a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>[<small>HINAUSBRINGT<\/small>]; <small>NACH<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N IST MAN FREI<\/small><a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wer Speisen im festgesetzten Quantum in einem Gef\u00e4\u00dfe hinausbringt, ist wegen der Speisen schuldig und wegen des Gef\u00e4\u00dfes frei; braucht er aber das Gef\u00e4\u00df, so ist er auch wegen des Gef\u00e4\u00dfes schuldig. Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df man, wenn man zwei olivengro\u00dfe St\u00fccke Talg bei einem Entfallen gegessen hat, zweimal schuldig ist!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn es bez\u00fcglich der Speisen vergessentlich und bez\u00fcglich des<\/p>\n<h2 id=\"blatt-94a\">Blatt 94a<\/h2>\n<p>Gef\u00e4\u00dfes vors\u00e4tzlich erfolgt ist. R. A\u0161i wandte ein: Es hei\u00dft ja: auch wegen des Gef\u00e4\u00dfes!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, hier handelt es sich um den Fall, wenn es bez\u00fcglich beider vergessentlich erfolgt ist und er sich nachher bez\u00fcglich des einen und sp\u00e4ter bez\u00fcglich des anderen bewu\u00dft wird. Sie f\u00fchren den Streit von R. Jo\u1e25anan und R. \u0160imo\u0351n b. Laqis<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>ER EINEN<\/small> L<small>EBENDEN IN EINEM<\/small> B<small>ETTE, IST AUCH WEGEN DES<\/small> B<small>ETTES FREI<\/small>. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df unsere Mi\u0161na die Ansicht R. Nathans vertritt und nicht die der Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer ein Vieh, ein Wild oder ein Gefl\u00fcgel, ob lebend oder geschlachtet, auf \u00f6ffentliches Gebiet hinausbringt, ist schuldig; R. Nathan sagt, wegen geschlachteter sei er schuldig, wegen lebender sei er frei, denn das Lebende tr\u00e4gt sich selbst. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, die der Rabbanan, denn die Rabbanan streiten gegen R. Nathan nur bez\u00fcglich des Viehs, Wildes und Gefl\u00fcgels, die sich str\u00e4uben, bez\u00fcglich eines Menschen aber, der sich selbst tr\u00e4gt, pflichten die Rabbanan bei. R. Ada b. Ahaba sprach zu Raba: Wir haben gelernt: BenBethera erlaubt es<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>bei einem Pferde. Ferner wird gelehrt: Ben B ether a erlaubt es bei einem Pferde, weil es Arbeit verrichtet, wegen welcher man [am \u0160abbath] kein S\u00fcndopfer schuldig<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>ist. Hierzu sagte R. Jo\u1e25anan: Ben Bethera und R. Nathan lehrten das gleiche. Wieso nun, wenn du sagst, die Rabbanan streiten gegen R. Nathan nur bez\u00fcglich des Viehs, Wildes und Gefl\u00fcgels, weil sie sich str\u00e4uben, nur Ben Bethera und R. Nathan, du sagst ja, auch die Rabbanan pflichten bei!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte dies nur von einem Pferde, das [zum Tragen] von V\u00f6geln bestimmt ist.<\/p>\n<p>Gibt es denn Pferde, die [zumTragen] von V\u00f6geln bestimmt sind?<\/p>\n<p>Freilich, die der Falkenj\u00e4ger<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan sagte: R. Nathan pflichtet bei bez\u00fcglich eines gebundenen [Tieres]. R. Ada b. Mathna sprach zu Abajje: Auch die Perser selbst sind ja als gebunden<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>zu betrachten, dennoch sagte R. Jo\u1e25anan: Ben Bethera und R. Nathan lehrten das gleiche.<\/p>\n<p>Bei diesen ist es nur der Hochmut, der sie leitet, denn ein Beamter, dem der K\u00f6nig z\u00fcrnte, lief drei Parasangen zu Fu\u00df.<\/p>\n<p>E<small>BENSO &amp;C. EIN OLIVENGROSSES<\/small> S<small>T\u00dcCK VON EINEM<\/small> L<small>EICHNAM &amp;C<\/small>. Rabba [b. Bar \u1e24ana] sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, und ebenso R. Joseph im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 : Nach R. \u0160imo\u0351n ist man frei, auch wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-94b\">Blatt 94b<\/h2>\n<p>man einen Leichnam zur Beerdigung hinaustr\u00e4gt. Raba sagte: R. \u0160imo\u0351n pflichtet jedoch bei, da\u00df man schuldig sei, wenn man eine Schaufel zum Graben oder eine Torarolle zum Lesen [hinaustr\u00e4gt].<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, wenn auch dies eine Arbeit hei\u00dfen sollte, die nicht um ihrer selbst willen ausge\u00fcbt wird, wie sollte es nach R. \u0160imo\u0351n \u00fcberhaupt eine Arbeit geben, die um ihrer selbst willen ausge\u00fcbt wird!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur wenn sie in seinem und des Gegenstandes Interesse erfolgt, wie [das Hinaustragen] einer Schaufel, um ein Blatt anzusetzen und zu graben, einer Torarolle, um sie zu korrigieren und zu lesen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Einst erlaubte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq in Deroqereth, einen Leichnam nach einem Neutralgebiete zu tragen; da sprach R. Jo\u1e25anan, der Bruder des Mar, des Sohnes Rabanas, zu R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Wohl nach R. \u0160imo\u0351n, aber auch R. \u0160imo\u0351n befreit ja nur vom S\u00fcndopfer, ein rabbanitisches Verbot ist es ja aber immerhin!? Dieser erwiderte: Bei Gott, auch du k\u00f6nntest ihn hinbringen, und auch nach R. Jehuda ist es erlaubt; sagte ich etwa: auf \u00f6ffentliches Gebiet? Ich sagte: nach einem Neutralgebiete. Gro\u00df ist die Ehre der Menschen, da\u00df sie ein Verbot der Tora verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Wer die Unreinheitsmale<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>ausre1\u00dft, oder die Wunde<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>ausbrennt, \u00fcbertritt ein Verbot. Es wurde gelehrt: [Rei\u00dft man] ein [Haar] von zweien aus, so ist man schuldig; wenn eines von dreien, so ist man, wie R. Na\u1e25man sagt, schuldig, und wie R. \u0160e\u0161eth sagt, frei. R. Na\u1e25man sagt, man sei schuldig, denn die Tat ist insofern von Bedeutung, indem die Unreinheit weicht, falls noch ein weiteres Haar ausf\u00e4llt<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, und R. \u0160e\u0161eth sagt, man sei frei, da einstweilen die Unreinheit zur\u00fcckbleibt. R. \u0160e\u0161eth sagte: Woher entnehme ich dies? Wir haben gelernt: Ebenso &amp;c.\u00a0ein olivengro\u00dfes St\u00fcck von einem Leichnam oder einem Aase. Demnach ist man frei, wenn im Quantum einer halben Olive, dagegen aber wird gelehrt, man sei wegen des Quantums einer halben Olive schuldig!? Wahrscheinlich handelt die Lehre, nach der man schuldig ist, von dem Falle, wenn man das Quantum einer halben Olive von einer ganzen hinausbringt, und die Lehre, nach der man frei ist, von dem Falle, wenn man das Quantum einer halben Olive von \u00e4nderthalb Oliven hinausbringt.<\/p>\n<p>Und R. Na\u1e25man!?<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen ist man schuldig, die Lehre aber, nach der man frei ist, gilt von dem Falle, wenn man das Quantum einer halben Olive von einem ganzen Leichnam hinaustr\u00e4gt.<\/p>\n<p><sup>vi,1<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER SICH DIE N\u00c4GEL ABKNEIFT, EINEN MIT DEM ANDEREN, ODER MIT DEN<\/small> Z<small>\u00c4HNEN, ODER<\/small> [<small>AUF DIE<\/small> W<small>EISE<\/small>] <small>SEIN<\/small> H<small>AAR, SEINEN<\/small> S<small>CHNURRBART ODER SEINEN<\/small> B<small>ART<\/small> [<small>ZWICKT<\/small>], <small>EBENSO<\/small> [<small>EINE<\/small> F<small>RAU<\/small>], <small>DIE SICH DAS<\/small> H<small>AAR FLICHT, SICH SCHMINKT ODER SCHEITELT, IST NACH<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER SCHULDIG; DIE<\/small> W<small>EISEN VERBIETEN DIES NUR WEGEN DES<\/small> F<small>EIERNS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Elea\u0351zar sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn man dies mit der Hand tut, wenn aber mit einem Ger\u00e4te, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man schuldig sei.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, es hei\u00dft ja: einen mit dem anderen!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben nach den Rabbanan sei man frei, auch wenn man dies mit einem Ger\u00e4te tut, und er lehre nur deshalb: einen mit dem anderen, um die entgegengesetzte Ansicht R. Eli\u00e9zers hervorzuheben, so lehrt er uns. Ferner sagte R. Elea\u0351zar: Der Streit besteht nur, wenn man dies an sich selbst tut, wenn aber einem anderen, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man frei sei.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, es hei\u00dft ja: sich die N\u00e4gel!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nach R. Elie\u0351zer sei man schuldig, auch wenn man dies einem anderen tut, und er lehre nur deshalb: sich die N\u00e4gel, um die entgegengesetzte Ansicht der Rabbanan hervorzuheben, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>O<small>DER SEIN<\/small> H<small>AAR &amp;C<\/small>. Es wird gelehrt: Wer eine Schere voll abnimmt, ist schuldig.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft eine Schere voll? R. Jehuda erwiderte: Zwei [Haare].<\/p>\n<p>[Daselbst] hei\u00dft es ja aber: zwei [Haare] bez\u00fcglich der Glatze<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Lies: auch bez\u00fcglich der Glatze zwei [Haare], Desgleichen wird gelehrt: Wer eine Schere voll [Haare] am \u0160abbath abnimmt, ist schuldig. Was hei\u00dft eine Schere voll? Zwei; R. Elie\u0351zer sagt, eines. Die Rabbanan pflichten jedoch R. Elie\u0351zer bei, da\u00df man schon wegen eines schuldig ist, wenn man wei\u00dfe aus schwarzen herausliest. Dies ist auch am Wochentage verboten, weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>ein Mann soll nicht das Gewand des Weibes anlegen<\/em><a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Einen Nagel, der zur gr\u00f6sseren H\u00e4lfte abgetrennt ist, oder Niedn\u00e4gel, die zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte abgetrennt sind,darf man mitder Hand [entfernen] ; wenn mit einem Ger\u00e4te, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p>Gibt es denn eine T\u00e4tigkeit, wegen der man, wenn mit einem Ger\u00e4te, ein S\u00fcndopfer schuldig ist, und die, wenn mit der Hand, von vornherein erlaubt ist!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: sind sie zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte abgetrennt, so darf man sie mit der Hand [entfernen], mit einem Ger\u00e4te ist man dieserhalb frei, jedoch ist es verboten; sind sie nicht zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte abgetrennt, so ist man, wenn mit der Hand, frei, jedoch ist es verboten, und wenn mit einem Ger\u00e4te, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. R. Jehuda sagte: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies nur, wenn sie nach oben neigen und ihm Schmerzen verursachen.<\/p>\n<p>E<small>BENSO EINE, DIE SICH DAS<\/small> H<small>AAR FLICHT &amp;C.<\/small> Wegen welchen Verbotes ist das Flechten, Schminken und Scheiteln strafbar? R. Abin erwiderte im Namen des R. Jose b. R. \u1e24anina: Das Flechten wegen Webens, das Schminken wegen Schreibens und das Scheiteln wegen Spinnens. Die Sch\u00fcler sprachen vor R. Abahu: Ist dies denn die Art des Webens? Ist dies denn die Art des Schreibens? Ist dies denn die Art des Spinnens? Vielmehr, sagte R. Abahu, mir wurde dies von R. Jose b. R. \u1e24anina erkl\u00e4rt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-95a\">Blatt 95a<\/h2>\n<p>das Schminken wegen F\u00e4rbens, das K\u00e4mmen und das Scheiteln wegen Bauens.<\/p>\n<p>Aber ist dies denn die Art des Bauens?<\/p>\n<p>Allerdings, wie R. \u0160imo\u0351n b. Menasja vorgetragen hat :<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>Und Gott<\/em>, <em>der Herr baute die Rippe;<\/em> dies lehrt, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, die \u1e24ava flocht und sie zu Adam brachte, denn in den \u00fcberseeischen St\u00e4dten nennt man das Geflecht \u00bbGeb\u00e4ude\u00ab. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Wenn [eine Frau] sich selbst das Haar flicht, sich schminkt oder scheitelt, so ist sie frei, wenn einer anderen, so ist sie schuldig. Ebenso sagte R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar im Namen R. Elie\u0351zers: Eine Frau darf sich keinen Puder aufs Gesicht auftragen, weil sie dadurch f\u00e4rbt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer versehentlich am \u0160abbath milkt, buttert, im Quantum einer D\u00f6rrfeige k\u00e4st, fegt, sprengt oder eine Honigscheibe aus der Wabe nimmt, ist ein S\u00fcndopfer schuldig; wenn vors\u00e4tzlich am Feste, so erh\u00e4lt er die vierzig [Gei\u00dfelhiebe]<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. Die Weisen sagen, an diesem und an jenem sei es nur des Feierns wegen verboten. Einst kam R. Nahm an b. Gorja nach Nehardea\u0351, und man fragte ihn: Wegen welchen Verbotes ist das Melken strafbar? Er erwiderte ihnen: Wegen Melkens.<\/p>\n<p>Wegen welchen Verbotes ist das Buttern strafbar? Er erwiderte ihnen: Wegen Butterns.<\/p>\n<p>Wegen welchen Verbotes ist das K\u00e4sen strafbar? Er erwiderte ihnen: Wegen K\u00e4sens. Da sprachen sie zu ihm : Dein Lehrer war wohl Binsenschneider? Hierauf kam er ins Lehrhaus und fragte es. Da erwiderte man ihm: Das Melken ist wegen Abl\u00f6sens<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, das Buttern wegen Klaubens und das K\u00e4sen wegen Bauens strafbar.<\/p>\n<p>\u00abWer versehentlich am \u0160abbath fegt, sprengt oder eine Honigscheibe aus der Wabe nimmt, ist ein S\u00fcndopfer schuldig; wenn vors\u00e4tzlich am Feste, so erh\u00e4lt er die vierzig [Gei\u00dfelhiebe]<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer.\u00bb R. Elea\u0351zar sagte: Was ist der Grund R. Elie\u0351zers? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a><em>und er tauchte ihn in das Honiggestr\u00e4uch<\/em>; welche Gemeinschaft hat das Gestr\u00e4uch mit dem Honig? Dies besagt vielmehr: wie man, wenn man etwas am \u0160abbath vom Gestr\u00e4uche rei\u00dft, ein S\u00fcndopfer schuldig ist, ebenso ist man ein S\u00fcndopfer schuldig, wenn man eine Honigscheibe aus der Wabe nimmt.<\/p>\n<p>Amemar erlaubte in Ma\u1e25oza das Sprengen, denn er sagte: die Rabbanan haben das Sprengen deshalb verboten, weil man Vertiefungen gl\u00e4tten k\u00f6nnte, hier aber<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>gibt es keine Vertiefungen. Rabba Tospha\u00e1h traf Rabina, wie er durch die Schw\u00fcle gequ\u00e4lt wurde, manche sagen, Mar Qe\u0161i\u0161a, der Sohn Rabas, traf R. A\u0161i, wie er durch die Schw\u00fcle gequ\u00e4lt wurde; da sprach er zu ihm: H\u00e4lt der Meister denn nicht von der Lehre, da\u00df, wer sein Haus am \u0160abbath sprengen will, eine Sch\u00fcssel mit Wasser hole und sich das Gesicht in dieser Ecke, die H\u00e4nde in jener Ecke und die F\u00fc\u00dfe in einer anderen Ecke wasche, so da\u00df das Haus von selbst gesprengt wird? Dieser erwiderte: Ich dachte nicht daran. Es wird gelehrt: Eine kluge Frau sprengt<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>ihr Haus am \u0160abbath. Jetzt aber, wo wir der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>sind, ist dies sogar von vornherein erlaubt.<\/p>\n<p><sup>vi,2<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER AUS EINEM DURCHLOCHTEN<\/small> P<small>FLANZENTOPFE PFL\u00dcCKT, IST SCHULDIG, WENN AUS EINEM UNDURCHLOCHTEN, SO IST ER FREI; NACH<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N IST ER IN BEIDEN<\/small> F<small>\u00c4LLEN FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Abajje wies Raba, manche sagen, R. \u1e24ija b.Rabh wies Rabh auf einen Widerspruch hin: Wir haben gelernt,nach R. \u0160imo\u0351n sei man in beiden F\u00e4llen frei, wonach R. \u0160imo\u0351n den durchlochten [Pflanzentopf] dem undurchlochten gleichgestellt, und dem widersprechend sagt R. \u0160imo\u0351n,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-95b\">Blatt 95b<\/h2>\n<p>ein Unterschied zwischen einem durchlochten und einem undurchlochten [Pflanzentopfe] bestehe nur in der Geeignetmachung von S\u00e4mereien<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: In jeder anderen Hinsicht gelten sie<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>als gepfl\u00fcckt, anders aber ist es bei der Unreinheit, da es in der Tora von der [Verunreinigungsf\u00e4higkeit] der Pflanzen einschlie\u00dfend hei\u00dft:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>auf irgend welche S\u00e4mereien, die ausges\u00e4et werden.<\/em><\/p>\n<p>Ein Greis fragte R. Zera: Wie ist es nach R. \u0160imo\u0351n, wenn eine Wurzel sich direkt am Loche befindet<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>? Da schwieg er und antwortete nichts. Ein anderes Mal traf er ihn dasitzen und lehren : R. \u0160imo\u0351n pflichtet hinsichtlich des Falles bei, wenn [der Topf] bis zur Reinheit<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>durchlocht ist. Da sprach er zu ihm: Ich fragte dich bez\u00fcglich des Falles, wenn sich eine Wurzel direkt am Loche befindet, und du antwortetest mir nichts, um so mehr, wenn er bis zur Reinheit durchlocht<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>ist. Abajje sagte: Besteht die Lehre R. Zeras, so wird sie folgenderma\u00dfen lauten: R. \u0160imo\u0351n pflichtet hinsichtlich des Falles bei, wenn [der Topf] durch das Loch kein Viertellog mehr fa\u00dft.<\/p>\n<p>Raba sagte: F\u00fcnf Zust\u00e4nde gibt es beim Tongef\u00e4\u00dfe. Hat es ein Loch, das Fl\u00fcssigkeiten durchl\u00e4\u00dft, so ist es, wenn es ein Bruchst\u00fcck ist, nicht verunreinigungsf\u00e4hig, und es gilt noch als Gef\u00e4\u00df, sogar zur Bereitung des Ents\u00fcndigungswassers<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>. Hat es ein Loch, durch das Fl\u00fcssigkeiten eindringen, so ist es rein auch hinsichtlich des Ents\u00fcndigungswassers, jedoch gilt es hinsichtlich der Geeignetmachung<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>von S\u00e4mereien noch als Gef\u00e4\u00df. Hat es ein Loch in der Gr\u00f6\u00dfe einer kleinen Wurzel, so ist es rein auch hinsichtlich der Geeignetmachung von S\u00e4mereien, jedoch gilt es f\u00fcr Oliven<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>noch als Gef\u00e4\u00df. Hat es ein Loch, durch das Oliven durchfallen, so ist es rein auch f\u00fcr Oliven<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>, jedoch gilt es f\u00fcr Granat\u00e4pfel<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> noch als Gef\u00e4\u00df. Hat es ein Loch, durch das auch Granat\u00e4pfel durchfallen, so ist es vollends rein. Ist es mit einem mit einer Schnur befestigten Deckel versehen, so mu\u00df es<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>in seiner gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte durchbrochen sein.<\/p>\n<p>R. Asi sagte: Ich h\u00f6rte, da\u00df beim Tongef\u00e4\u00dfe [das Loch] so gro\u00df sein mu\u00df, da\u00df ein Granatapfel durchf\u00e4llt. Da sprach Raba zu ihm: Wahrscheinlich hast du dies nur von einem mit einem mit einer Schnur befestigten Deckel versehenen<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber Raba selbst sagte ja, ein mit einem mit einer Schnur befestigten Deckel versehenes nur dann, wenn es in seiner gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte durchbrochen ist!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies gilt von gro\u00dfen, jenes von kleinen. R. Asi sagte: Gelehrt wurde, ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-96a\">Blatt 96a<\/h2>\n<p>Tongef\u00e4\u00df [sei rein], wenn [durch das Loch] Fl\u00fcssigkeiten eindringen; das, da\u00df es schon beim Durchlassen erfolge, sagten sie nur von Bruchst\u00fccken.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Mar Zutra, Sohn des R. Na\u1e25man, erwiderte: Weil man nicht sagt: Setze ein Bruchst\u00fcck unter ein Bruchst\u00fcck<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Im Westen streiten hier\u00fcber zwei Amoraim, R. Jose b. R. Abin und R. Jose b. Zabhda; einer sagt, ein Loch, da\u00df ein Granatapfel durchf\u00e4llt, und einer sagt, in der Gr\u00f6\u00dfe einer kleinen Wurzel. Ein MerkZeichen: Ob mehr oder weniger<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24enana b. Kahana sagte im Namen R. Elie\u0351zers: Das Tongef\u00e4\u00df [ist rein, wenn es ein Loch hat], da\u00df Oliven durchfallen. Mar Qe\u0161i\u0161a, der Sohn Rabas, erg\u00e4nzte im Namen R. Elie\u0351zers: Es gleicht dann Mist-, Stein- und Erdgef\u00e4\u00dfen, die weder nach der Tora noch nach den Schriftkundigen Unreinheit annehmen. Ein mit einem mit einer Schnur befestigten Deckel versehenes, wenn es in seiner gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte durchbrochen ist.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. I, Anm. 14.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Zusammenschrumpfung ist die Strafbarkeit verdr\u00e4ngt worden.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Wochenfeste dargebracht werden; cf.\u00a0Wajikra 23,17.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 25,30 u. Wajikra 23,17.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich des Hinaustragens am \u0160.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Tempelhofes, wodurch sie entweiht werden.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne seinen ersten Beschlu\u00df aufzuheben.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Fr\u00fcchte selbst sich zum Teile innerhalb, zum Teile au\u00dferhalb befinden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Die durch den Korb zusammengefa\u00dft werden.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Aneignung geschieht schon beim Aufheben.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Von 2 in Idealkonkurrenz begangenen Verbrechen wird nur das strengere bestraft.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Der schon bei einer M\u00fcnze erfolgt.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df er die einzelne M\u00fcnze gleich herausnehmen kann.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df er das bereits Herausgezogene nicht aus dem Beutel nehmen kann.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Solange das eine Ende sich innerhalb befindet, geht er nicht in seinen Besitz \u00fcber.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die, wegen der \u00bbZusammenfassung\u00ab, der Inhalt hinsichtlich des \u0160.s als innen befindlich gilt.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 7,9.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 3,26.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 26,16.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 40,19.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter dem Kopfe des Tr\u00e4gers.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Leviten 10 Ellen hoch waren, so wurde der Altar in einer H\u00f6he von 3\u2153 Ellen [= 20 Hb.n] \u00fcber der Erdfl\u00e4che getragen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Hatten die Leviten die normale H\u00f6he der Menschen, 3 Ellen [= 18 Hb.n], so wurde die Lade in einer H\u00f6he von mehr als 11 Hb.n \u00fcber der Erdfl\u00e4che getragen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 10 Ellen hoch war.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Deren Brieftaschen um den K\u00f6rper sich zu verschieben pflegen.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erkl\u00e4rung der Tosaphoth (Ket. 75b), <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d1\u05e8\u05d0<\/span> sei eine Schwurformel, ist nicht einleuchtend; dasselbe ist aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d1\u05e8<\/span> <em>zerbrechen<\/em>, <em>zerteilen<\/em> abzuleiten.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird weiter erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,27.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 4,27.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Die die Mehrzahl ausschlie\u00dfen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>In ein anderes Gebiet.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Sache ganz allein hinausbringen.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte <em>eine Person<\/em> enthalten nur eine Ausschlie\u00dfung.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedes ist Tr\u00e4ger.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Er bewirkt nicht einmal eine Mithilfe.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>So da\u00df auf keinem derselben der gr\u00f6\u00dfere Teil seines K\u00f6rpers sich befindet.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil von jedem einzelnen anzunehmen ist, er habe ganz auf diesem gelegen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil von jedem einzelnen anzunehmen ist, er habe ganz auf diesem gelegen.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich auf den oben genannten Fall, wenn der Flu\u00dfbehaftete auf einem Tiere reitet, unter dessen F\u00fc\u00dfen sich T\u00fccher befinden.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Tempeldienst verrichtende Priester.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen den F\u00fc\u00dfen des Priesters u. dem Estrich darf sich keine \u00bbTrennung\u00ab befinden.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tempeldienst mu\u00df mit der rechten Hand verrichtet werden.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Also 4 flu\u00dfbehaftete Personen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Fangens am \u0160.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 80b.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zur Verunreinigung erforderliche Quantum.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man den Leichnam nicht braucht, sondern ihn nur fortschaffen will.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich zweier Quantit\u00e4ten bei einem Entfallen; ob. Blatt 71b.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Gro\u00dfvieh an einen Nichtjuden zu verkaufen; cf.\u00a0Az. 14b.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Mensch sie aus\u00fcbt; das Pferd ist zum Reiten bestimmt, und wegen des Tragens eines lebenden Menschen am S. ist man nicht schuldig.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>A\u0351rukh hat <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d9\u05d9\u05d3\u05df<\/span>, was nach Wiesner (<em>Scholien<\/em> ii 191) gleichbed. mit <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d9\u05d9\u05d3\u05df<\/span> <em>J\u00e4ger<\/em> ist; wahrscheinlich ist <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9 \u05d5\u05d9\u05d9\u05d0\u05e8\u05df<\/span> eine Verkr\u00fcppelung von pers. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9 \u05d6\u05d9\u05d9\u05d0\u05e8\u05df<\/span> <em>Falkenj\u00e4ger.<\/em><a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sind sehr phlegmatisch und gehen nicht zu Fu\u00df.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zwei wei\u00dfen Haare des Hautfleckes; cf.Wajikra 13,3.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ib. V. 24ff.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Haar ist kein Unreinheits-Zeichen.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 14,2.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,5.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Keine Sch\u00f6nheitsmittel anwenden.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Gn. 2,22.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Daseine Abzweigung des Dreschens (ob. 73a) ist.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 14,27.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die Stra\u00dfen gepflastert waren.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf die genannte Weise, indem sie an verschiedenen Stellen Gef\u00e4\u00dfe sp\u00fclt.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit erlaubt ist.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Empf\u00e4nglichkeit der levit. Unreinheit durch Befeuchtung; in einem undurchlochten gelten sie als vom Boden getrennt.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Die im durchlochten Pflanzentopfe befindlichen Pflanzen; der durchlochte gleicht dem undurchlochten.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,37.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob er auch dann hinsichtlich des \u0160.gesetzes als vom Boden getrennt gilt.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Loch so gro\u00df ist, da\u00df eine Olive durchf\u00e4llt, soda\u00df er f\u00fcr die Unreinheit nicht mehr empf\u00e4nglich ist.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn RS. hinsichtlich dieses Falles beipflichtet, so gilt dies um so mehr von jenem Falle.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich dessen ausdr\u00fccklich \u00bbGef\u00e4\u00df\u00ab hervorgehoben wird; cf.\u00a0Bamidbar Kap. 19.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 63 mut. mut.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. f\u00fcr trockene Speisen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein gew\u00f6hnliches Gef\u00e4\u00df ist nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig, sobald es ein olivengro\u00dfes Loch hat.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat man es zum Gebrauche f\u00fcr gro\u00dfe Fr\u00fcchte, wie Granat\u00e4pfel, bestimmt, so ist es verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Um die Unreinheit eindringen zu lassen. Ein Gef\u00e4\u00df in einem Zelte, in dem ein Leichnam sich befindet, wird durch den Deckel vor Unreinheit gesch\u00fctzt, auch wenn es ein Loch hat, jedoch nur dann, wenn es nicht zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte durchlocht ist. Der Ausdruck \u00bbmit einer Schnur\u00abist Bamidbar 19,15 entnommen.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. bez\u00fcglich der Unreinheit im Zelte des Leichnams.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Fl\u00fcssigkeiten aus einem Gef\u00e4\u00dfe durchsickern, so wird darunter ein Bruchst\u00fcck gesetzt, wenn aber aus einem Bruchst\u00fccke, so wird es \u00fcberhaupt nicht mehr benutzt.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Bekannter Spruch (Men. 110a), das dem Wortlaute nach auch hei\u00dfen kann: einer viel und einer wenig; einer nennt die h\u00f6chste und der andere die niedrigste Gr\u00f6\u00dfe als Norm.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 90b 91a 91b 92a 92b 93a 93b 94a 94b 95a 95b 96a Blatt 90b iWER ETWAS ZUR AUSSAAT, ZUR PROBE ODER ZU HEILZWECKEN AUFBEWAHRT HATTE UND ES AM \u0160ABBATH HINAUSTB\u00c4GT, IST WEGEN JEDES QUANTUMS SCHULDIG, JEDER ANDERE NUR DANN, WENN ER DAS FESTGESETZTE QUANTUM HINAUSTR\u00c4GT. BRINGT ER ES WIEDER HEREIN, SO IST ER NUR WEGEN DES FESTGESETZTEN QUANTUMS SCHULDIG. GEMARA. Wozu lehrt er den Fall, wenn jemand aufbewahrt hatte, er sollte doch lehren, wer etwas zur Aussaat, zur Probe, oder zu Heilzwecken hinaustr\u00e4gt, sei wegen jedes Quantums schuldig!? Abajje erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn jemand etwas aufbewahrt, den Zweck des Aufbewahrens aber vergessen und es dann ohne Blatt 91a bestimmten Zweck hinausgetragen hat; man k\u00f6nnte glauben, seine vorherige Absicht sei nun aufgehoben, so lehrt er uns, da\u00df, wenn jemand etwas tut, er dies auf Grund seiner ersten Absicht tue. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Nach R. &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7135","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7135"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7137,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7135\/revisions\/7137"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}