{"id":7142,"date":"2021-03-02T12:22:04","date_gmt":"2021-03-02T10:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7142"},"modified":"2021-03-02T12:22:07","modified_gmt":"2021-03-02T10:22:07","slug":"schabbat-kapitel-12","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-12\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 12"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-102b\">102b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-103a\">103a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-103b\">103b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-104a\">104a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-104b\">104b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-105a\">105a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-102b\">Blatt 102b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>D<\/bold><small>AS<\/small> B<small>AUEN<\/small>. W<small>IEVIEL MUSS MAN BAUEN, UM SCHULDIG ZU SEIN<\/small>? W<small>ENN MAN NUR DAS MINDESTE BAUT. DESGLEICHEN IST MAN WEGEN DES<\/small> B<small>EHAUENS VON<\/small> S<small>TEINEN, DES<\/small> S<small>CHLAGENS MIT DEM<\/small> H<small>AMMER ODER DER<\/small> A<small>XT UND DES<\/small> B<small>OHRENS BEIM<\/small> M<small>INDESTEN SCHULDIG<\/small>. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small>: W<small>ER AM<\/small> \u0160<small>ABBATH EINE<\/small> A<small>RBEIT VERRICHTET, DIE SO VERBLEIBEN<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> KANN, IST SCHULDIG<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small> G<small>AMLIEL SAGT, AUCH WER BEI DER<\/small> A<small>RBEIT MIT DEM<\/small> H<small>AMMER AUF DEN<\/small> A<small>MBOSS SCHL\u00d4GT, SEI SCHULDIG, WEIL ER GLEICHSAM DIE<\/small> A<small>RBEIT INSTAND SETZT.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Welche Verwendung hat das Mindeste beim Bauen? R. Jirmeja erwiderte: Ein Armer gr\u00e4bt ein Gr\u00fcbchen, um seine Kupferm\u00fcnzen zu verwahren. So geschah es bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte, wo die N\u00e4hter der Vorh\u00e4nge Gr\u00fcbchen gruben, um ihre Nadeln zu verwahren. Abajje entgegnete: Diese taten es nicht, [die Nadeln] w\u00fcrden ja verrostet sein. Vielmehr, ein Armer macht ein kleines Gestell, auf das er einen kleinen Topf aufsetzt. So geschah es bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte, wo die Kocher der Farben zum F\u00e4rben der Vorh\u00e4nge, wenn ihnen ein wenig gefehlt hat, ein kleines Gestell machten, um einen kleinen Kessel aufzusetzen. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sprach: Wo Reichtum, da gibt es keine Armut. Vielmehr, wer in seinem Zimmer ein Loch bemerkt, verstopft es. So geschah es bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte, wenn ein Brett wurmstichig war, lie\u00df man darin Blei triefen und verstopfte es.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Wer einen Baustein zurechtlegt, ist wegen H\u00e4mmems schuldig. Man wandte ein: Wenn einer den Stein binlegt und der andere den M\u00f6rtel auf tr\u00e4gt, so ist derjenige schuldig, der den M\u00f6rtel auf tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Wie ist nach deiner Ansicht der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: R. Jose sagt: Auch wer ihn hinaufbringt und ihn auf eine Schicht von Steinen nur niederlegt, sei schuldig!? Vielmehr gibt es drei Teile des Bauwerkes, den unteren, den mittleren und den oberen; beim unteren mu\u00df man ihn zurechtlegen und Erde unterlegen, beim mittleren ist auch M\u00f6rtel erforderlich, beim oberen gen\u00fcgt das Niederlegen.<\/p>\n<p>D<small>ES<\/small> B<small>EHAUENS VON<\/small> S<small>TEINEN<\/small>. Auf Grund welchen Verbotes ist man wegen des Behauens schuldig?<\/p>\n<p>Rabh sagt, wegen Bauens, \u0160emu\u00e9l sagt, wegen H\u00e4mmerns. Wer ein Zugloch an einem H\u00fchnerschlage macht, ist schuldig, wie Rabh sagt, wegen Bauens, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, wegen H\u00e4mmerns. Wer einen Stiel in das Loch einer Hacke einsetzt, ist [schuldig], wie Rabh sagt, wegen Bauens, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, wegen H\u00e4mmerns. Und [alle F\u00e4lle] sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur den ersten Fall gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] Rabh sei dieser Ansicht nur da, weil dies die Art des Bauens ist, wenn man aber ein Zugloch an einem H\u00fchnerschlage macht, was nicht die Art des Bauens ist, pflichte er \u0160emu\u00e9l bei. W\u00fcrde er nur diesen Fall gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] Rabh sei dieser Ansicht nur da, weil dies dem Bauen gleicht, denn man macht es wegen der Luft, wenn man aber einen Stiel in das Loch einer Hacke einsetzt, was dem Bauen \u00fcberhaupt nicht gleicht, pflichte er \u0160emu\u00e9l bei. Und w\u00fcrde er nur diesen letzten Fall gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] \u0160emu\u00e9l sei dieser Ansicht nur da, bei jenen zwei F\u00e4llen aber pflichte er Rabh bei. Daher [sind alle F\u00e4lle] n\u00f6tig.<\/p>\n<p>R. Nathan b. O\u0161a\u0351ja fragte R. Jo\u1e25anan: Auf Grund welchen Verbotes ist man wegen des Behauens von Steinen schuldig? Da zeigte er ihm mit der Hand: wegen H\u00e4mmerns.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt: wegen des Behauens von Steinen [und] des Schlagens mit einem Hammer!?<\/p>\n<p>Lies : des Behauens von Steinen, n\u00e4mlich des Schlagens mit einem Hammer.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-103a\">Blatt 103a<\/h2>\n<p>Komm und h\u00f6re : Und des Bohrens beim Mindesten schuldig. Einleuchtend ist dies nach Rabh, denn es hat den Anschein, als bohre man eine Luke in einem Bau, wieso aber ist man dieserhalb nach \u0160emu\u00e9l schuldig, dies ist ja keine Beendigung der Arbeit<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies gilt von dem Falle, wenn man mit einem eisernen Nagel bohrt und ihn stecken<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>l\u00e4\u00dft; dies ist eine Beendigung der Arbeit.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small>. Was schlie\u00dft diese Regel ein? Sie schlie\u00dft den Fall ein, wenn man ein Kapiz<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> an einem Kab zeichnet<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small> G<small>AMLI\u00c9L SAGT, AUCH WER &amp;C. MIT DEM<\/small> H<small>AMMER AUF DEN<\/small> A<small>MBOSS SCHL\u00c4GT<\/small>. Was tut er da!?<\/p>\n<p>Rabba und R. Joseph erkl\u00e4rten beide, er \u00fcbe dadurch seine Hand. Die S\u00f6hne Re\u1e25abas wandten ein: Ist man demnach schuldig, wenn man am \u0160abbath der Aus\u00fcbung eines Handwerkes zusieht und dabei lernt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, Abajje und Raba erkl\u00e4rten beide, weil die Plattenschl\u00e4ger bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte so verfuhren. Desgleichen wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, auch wer bei der Arbeit mit dem Hammer auf den Ambo\u00df schl\u00e4gt, sei schuldig, denn so verfuhren die Plattenschl\u00e4ger bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER DAS<\/small> M<small>INDESTE NUR PFL\u00dcGT, J\u00d4TET, BESCHNEIDET ODER LICHTET, IST SCHULDIG<\/small>. W<small>ER<\/small> H<small>OLZ AUFLIEST, IST, WENN ZUM<\/small> N<small>UTZEN<\/small><a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, <small>WEGEN DES<\/small> M<small>INDESTEN, UND WENN ZUM<\/small> B<small>RENNEN, WEGEN DES ZUM<\/small> K<small>OCHEN EINES LEICHTEN<\/small> E<small>IES ERFORDERLICHEN<\/small> Q<small>UANTUMS SCHULDIG<\/small>. W<small>ER<\/small> G<small>RAS SAMMELT, IST, WENN ZUM<\/small> N<small>UTZEN, WEGEN DES<\/small> M<small>INDESTEN, UND WENN ALS<\/small> V<small>IEHFUTTER, WEGEN DES<\/small> M<small>AULVOLLS EINER<\/small> Z<small>IEGE SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wof\u00fcr nutzt dies?<\/p>\n<p>Man kann da einen K\u00fcrbissamen s\u00e4en. So geschah es auch bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte, wo man eine Wurzel der Spezereien ges\u00e4et hat.<\/p>\n<p>J<small>\u00c4TET, BESCHNEIDET ODER LICHTET<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wer Endivien ausrei\u00dft oder junge Reiser ausschneidet, ist, wenn zum Essen, wegen des Quantums einer D\u00f6rrfeige, wenn als Viehfutter, wegen des Maulvolls einer Ziege, wenn zum Brennen, wegen des zum Kochen eines leichten Eies erforderlichen Quantums, und wenn zum Nutzen des Bodens, wegen des Mindesten schuldig.<\/p>\n<p>Geschieht es denn auch in jenen F\u00e4llen nicht zum Nutzen des Bodens!? Rabba und R. Joseph erkl\u00e4rten beide, dies gelte von einer Wiese. Abajje erwiderte: Du kannst auch sagen, von einem Felde und keiner Wiese, wenn man es nicht beabsichtigt.<\/p>\n<p>Aber Abajje und Raba sagen ja beide, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle, gleich] dem Kopfabschlagen ohne zu t\u00f6ten<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>!? In dem Falle, wenn man dies auf dem Grundst\u00fccke seines N\u00e4chsten tut.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER ZWEI<\/small> B<small>UCHSTABEN SCHREIBT, MIT DER<\/small> R<small>ECHTEN ODER MIT DER L<small>INKEN, GLEICHE ODER VERSCHIEDENE, AUCH WENN MIT ZWEIERLEI<\/small> T<small>INTE<\/small>, AUS JEDER<\/small> S<small>PRACHE, IST SCHULDIG<\/small>. R. J<small>OSE SAGTE<\/small>: D<small>AS SCHREIBEN ZWEIER<\/small> B<small>UCHSTABEN HABEN SIE NUR WEGEN<\/small> Z<small>EICHNENS ALS STRAFBAR ERKL\u00d4RT<\/small>. S<small>OLCHE SCHRIEB MAN N\u00d4MLICH AUF DIE<\/small> B<small>RETTER BEI DER<\/small> E<small>RRICHTUNG DER<\/small> S<small>TIFTSH\u00dcTTE, UM DIE ZUSAMMENGEH\u00d6RENDEN ZU ERKENNEN<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGTE<\/small>: W<small>IR FINDEN KLEINE<\/small> N<small>AMEN, DIE EIN<\/small> T<small>EIL EINES GROSSEN<\/small> N<small>AMENS SIND, WIE<\/small> \u0160<small>EM VON<\/small> \u0160<small>IMO\u0351N ODER<\/small> \u0160<small>EMU\u00c9L<\/small>, N<small>OA\u1e24 VON<\/small> N<small>A\u1e24OR<\/small>, D<small>AN VON<\/small> D<small>ANIEL<\/small>, G<small>AD VON<\/small> G<small>ADI\u00c9L<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man schuldig ist, wenn mit der Rechten, weil dies die gew\u00f6hnliche Art des Schreibens ist, weshalb aber ist man schuldig, wenn mit der Linken, dies ist ja nicht die gew\u00f6hnliche Art des Schreibens!? R. Jirmeja erwiderte: Dies gilt von einem Linksh\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Bei ihm sollte doch die Linke als Rechte eines jeden anderen gelten, und er sollte schuldig sein, wenn mit der Linken und nicht schuldig sein, wenn mit der Rechten!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, dies gilt von dem, der beider H\u00e4nde m\u00e4chtig ist. R. A\u1e25a, Sohn der Tochter Jaqobs, erkl\u00e4rte: Dies nach R. Jose, welcher sagt, sie haben das Schreiben zweier Buchstaben nur wegen Zeichnens als strafbar erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Wenn aber der Schlu\u00dfsatz die Ansicht R. Joses lehrt, so vertritt ja der Anfangssatz nicht die Ansicht R. Joses!?<\/p>\n<p>[Die ganze Mi\u0161na] ist nach R. Jose.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGTE<\/small>: W<small>IR FINDEN.<\/small> Nach R. Jehuda ist man demnach nur wegen zweier verschiedener Buchstaben schuldig, nicht aber wegen zweier gleicher<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> Buchstaben, dagegen aber wird gelehrt: <a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>Und eine [von diesen] aus\u00fcben;<\/em> man k\u00f6nnte glauben, [man sei nur dann schuldig,] wenn man den ganzen Namen schreibt, das ganze Gewand webt, oder das ganze Sieb fertigt, so hei\u00dft es: von<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> ein er. Man k\u00f6nnte nun glauben, [der Ausdruck] v on einer deute darauf, [man sei schuldig,] auch wenn man nur einen Buchstaben schreibt, einen Faden webt, eine Masche an einem Siebe macht, so hei\u00dft es eine<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>. Wie ist dies [in \u00dcbereinstimmung zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-103b\">Blatt 103b<\/h2>\n<p>bringen]? Man ist nur dann schuldig, wenn man einen kleinen Namen, der ein Teil eines gro\u00dfen ist, schreibt, wie \u0160em von \u0160imo\u0351n oder \u0160emu\u00e9l, Noa\u1e25 von Na\u1e25or, Dan von Dani\u00e9l, Gad von Gadi\u00e9l. R. Jehuda sagt, auch wenn man zwei gleiche Buchstaben schreibt, die aber ein Wort f\u00fcr sich sind, wie <em>\u0161e\u0161<\/em>, <em>tet, rir, gag, \u1e25a\u1e25<\/em><a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. R. Jose sprach: Ist man denn wegen Schreibens schuldig, man ist ja vielmehr wegen Zeichnens schuldig, denn so zeichnete man die Bretter bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte, um die zusammengeh\u00f6renden zu erkennen!? Man ist daher schuldig, auch wenn man nur eine Schramme auf zwei Brettern, oder zwei Schrammen auf einem Brette geritzt hat. R. \u0160imo\u0351n sagte: <em>Und eine [von diesen] aus\u00fcben<\/em>, man k\u00f6nnte glauben, [man sei nur dann schuldig,] wenn man den ganzen Namen schreibt, das ganze Gewand webt oder das ganze Sieb fertigt, so hei\u00dft es von einer. Man k\u00f6nnte nun glauben, [der Ausdruck] von einer deute darauf, [man sei schuldig,] auch wenn man nur einen Buchstaben schreibt, einen Faden webt oder eine Masche an einem Siebe macht, so hei\u00dft es eine. Wie ist dies [in \u00dcbereinstimmung zu bringen] ? Man ist nur dann schuldig, wenn man eine Arbeit verrichtet, wie sie bestehen bleibt. R. Jose sagte: <em>Und eine von diesen aus\u00fcben<\/em>, zuweilen ist man ein [Opfer] wegen aller [Arbeiten] schuldig, und zuweilen ist man wegen jeder besonders schuldig. Hier wird also gelehrt, da\u00df man nach R. Jehuda schuldig sei, auch wenn man zwei gleiche Buchstaben geschrieben hat!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine ist seine Ansicht, das andere ist die seines Lehrers. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagte im Namen R. Gamli\u00e9ls, auch wenn man nur zwei gleiche Buchstaben schreibt, wie <em>\u0161e\u0161, tet, rir<\/em>, <em>gag<\/em>, <em>\u1e25a\u1e25<\/em> sei man schuldig.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n ist ja derselben Ansicht, wie der erste Tanna!? Wolltest du aber sagen, ein Unterschied bestehe zwischen ihnen, wenn man <em>aa<\/em> von <em>aazerkha<\/em><a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> <em>[ich umg\u00fcrte dich]<\/em> schreibt; nach dem ersten Tanna sei man wegen <em>aa<\/em> von <em>aazerkha<\/em> nicht schuldig, und nach R. \u0160imo\u0351n sei man deswegen schuldig, weil es in der Amulettenschrift [als Wort] vorkommt, so w\u00e4re demnach R. \u0160imo\u0351n erschwerender Ansicht, w\u00e4hrend gelehrt wird, wer das Mindeste bohrt, das Mindeste abkratzt, das Mindeste bearbeitet, das Mindeste auf einem Ger\u00e4te malt, sei schuldig, und wie R. \u0160imo\u0351n sagt, nur wenn man ganz durchbohrt, ganz abkratzt, ganz bearbeitet, oder die ganze Figur malt!?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n will uns folgendes lehren: man ist nur dann schuldig, wenn man den ganzen Namen schreibt.<\/p>\n<p>Wie kannst du dies sagen, es wird ja gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: <em>Und eine [von diesen] aus\u00fcben;<\/em> man k\u00f6nnte glauben, [man sei nur dann schuldig,] wenn man den ganzen Namen schreibt, so hei\u00dft es: von einer!?<\/p>\n<p>Erkl\u00e4re dies folgenderma\u00dfen: man k\u00f6nnte glauben, nur wenn man den ganzen Vers geschrieben hat, so hei\u00dft es: von einer.<\/p>\n<p>\u00abR. Jose sagte: <em>Und eine von diesen aus\u00fcben,<\/em> zuweilen ist man ein [Opfer] wegen aller [Arbeiten] schuldig, und zuweilen ist man wegen jeder besonders schuldig.\u00bb R. Jose b. R.\u1e24anina sagte: Folgendes ist der Grund R. Joses: eine von<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>einer, diese von diesen; eine wie diese, diese wie eine. Eine: \u0160imo\u0351n; von einer: \u0160em von \u0160imo\u0351n; diese: Hauptarbeiten; von diesen: Abzweigungen; eine wie diese: bei Vorsatz hinsichtlich des \u0160abbaths und Versehen hinsichtlich der Arbeiten; diese wie eine: bei Versehen hinsichtlich des \u0160abbaths und Vorsatz hinsichtlieh der Arbeiten.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGTE<\/small>: W<small>IR FINDEN KLEINE<\/small> N<small>AMEN, DIE EIN<\/small> T<small>EIL EINES GROSSEN SIND<\/small>. Stimmt dies denn, das Mem in \u0160em ist ja ein geschlossenes, w\u00e4hrend das Mem in \u0160imo\u0351n ein offenes ist!? R. \u1e24isda erwiderte: Dies besagt, da\u00df es<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>tauglich ist, wenn man statt eines geschlossenen [Mem] ein offenes schreibt. Man wandte ein :<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>Du sollst sie schreiben,<\/em> die Schrift mu\u00df n\u00e4mlich eine vollst\u00e4ndige<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>sein; man darf nicht schreiben Aleph statt A\u0351jin oder A\u0351jin statt Aleph, Beth statt Kaph oder Kaph statt Beth, Gimel statt \u00c7ade oder \u00c7ade statt Gimel, Daleth statt Re\u0161 oder Re\u0161 statt Daleth, He statt \u1e24eth oder \u1e24eth statt He, Vav statt Jod oder Jod statt Vav, Zajin statt Nun oder Nun statt Zajin, \u1e6ceth statt Pe<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>oder Pe statt \u1e6ceth, gebogene [Buchstaben]<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>statt gerader oder gerade statt gebogener, Mem statt Samakh oder Samakh statt Mem, geschlossene statt offener oder offene statt geschlossener. Ferner darf man nicht statt eines off enen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>Abschnittes einen geschlossenen oder statt eines geschlossenen einen offenen machen. Hat man [eine gew\u00f6hnliche Stelle] nach Art eines Liedes oder ein Lied in gew\u00f6hnlicher Art geschrieben, hat man [die Torarolle] nicht mit Tinte geschrieben, oder hat man die Gottesnamen mit Gold geschrieben, so mu\u00df man sie verstecken!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des Tanna der folgenden Lehre: R. Jehuda b. Bethera sagte: Beim zweiten Tage<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>hei\u00dft es <em>veniskehem<\/em><a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>, beim sechsten <em>unsakheha<\/em> und beim siebenten <em>kemi\u0161pa\u1e6dam,<\/em> das sind also Mem, Jod und Mem, die <em>Majim<\/em> [Wasser] ergeben; hier haben wir in der Tora eine Andeutung f\u00fcr das Wasser-gie\u00dfen<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>. Wenn nun ein geschlossenes<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> [Mem] statt eines offenen zul\u00e4ssig ist, so ist ja auch ein offenes statt eines geschlossenen zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich: wenn man statt eines offenen ein geschlossenes gebraucht,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-104a\">Blatt 104a<\/h2>\n<p>so geschieht dies zur W\u00fcrdigung, denn R. \u1e24isda sagte, das Mem und das Samakh standen auf den Bundestafeln durch ein Wunder<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>, wenn man aber statt eines geschlossenen ein offenes gebraucht, so geschieht dies zur Herabsetzung, denn R. Jirmeja, wie manche sagen, R. \u1e24ija b. Abba, sagte: [die Schlu\u00dfbuchstaben] Mem, Nun, \u00c7ade, Pe und Kaph seien von den Schauern<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>eingef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Glaubst du, es hei\u00dft ja :<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>dies sind die Gebote<\/em>, der Prophet darf von nun ab nichts mehr neu einf\u00fchren!?<\/p>\n<p>Vielmehr waren beide<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>vorhanden, jedoch wu\u00dfte man nicht, welche Mittel- und welche Endbuchstaben sind, darauf kamen die Schauer und f\u00fchrten sie [als solche]ein.<\/p>\n<p>Aber auch hinsichtlich der Einf\u00fchrung hei\u00dft es ja: <em>dies sind die Gebote<\/em>, der Prophet darf von nun ab nichts neu einf\u00fchren!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man hatte es vergessen, darauf kamen sie und stellten es wieder her.<\/p>\n<p>Der Text. R. \u1e24isda sagte: Das Mem und das Samakh standen auf den Bundestafeln durch ein Wunder. Ferner sagte R. \u1e24isda: Die Schrift der Bundestafeln konnte man von der Vorderseite und von der R\u00fcckseite lesen, wie zum Beispiel: <em>nebub [hohl]<\/em> und <em>[auf dem Berge]<\/em> und <em>raheb, saru [sind zur\u00fcck getreten]<\/em> und <em>uras.<\/em><\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler sprachen zu R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Es sind soeben Knaben ins Lehrhaus gekommen und haben Dinge gesagt, dergleichen selbst in den Tagen Jeho\u0161ua\u0351s, des Sohnes Nuns, nicht gesagt worden<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>sind. Aleph, Beth: Lerne Vernunft; Gimel, Daleth: sei wohlt\u00e4tig gegen die Armen. Weshalb ist das F\u00fc\u00dfchen des Gimel zum Daleth gewendet? Weil es die Art des Wohlt\u00e4tigen ist, nach den Armen zu laufen. Weshalb ist das F\u00fc\u00dfchen des Daleth zum Gimel gewendet? Weil dieser sich an ihn zu wenden hat. Weshalb ist das Gesicht des Daleth vom Gimel abgewendet? Da\u00df er ihm heimlich zu geben hat, damit dieser nicht besch\u00e4mt werde. He, Vav, das ist der Name des Heiligen, gepriesen sei er. Zajin, \u1e24eth, \u1e6ceth, Jod, Kaph, Lamed: wenn du dies tust, so speist dich der Heilige, gepriesen sei er, ist dir gn\u00e4dig, tut dir Gutes, l\u00e4\u00dft dir ein Erbteil zuteil werden und windet dir einen Kranz f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Welt. Offenes Mem und geschlossenes Mem: [es gibt] offene Lehren und verschlossene Lehren. Gebogenes Nun und gerades Nun: [es gibt] einen gebogenen Gl\u00e4ubigen und einen geraden Gl\u00e4ubigen. Samakh, A\u0351jin: unterst\u00fctze die Armen. Eine andere Deutung: Er hat Merkzeichen in der Tora gemacht, erwirb sie. Gebogenes Pe und gerades Pe : zuweilen [habe] einen offenen Mund, zuweilen einen geschlossenen Mund. Gebogenes \u00c7ade und gerades \u00c7ade : es gibt einen gebogenen Gerechten und einen geraden Ger echten.<\/p>\n<p>Dies ist ja aber dasselbe, was ein gebogener Gl\u00e4ubiger und ein gerader Gl\u00e4ubiger!?<\/p>\n<p>Die Schrifthat dir zu einer Beugung noch eine Beugung hinzugef\u00fcgt. Hieraus, da\u00df die Tora bei gesenktem Haupte verliehen wurde. Qoph: Heiliger; Re\u0161: Frevler. Weshalb ist das Gesicht des Qoph vom Re\u0161 abgewendet? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Ich kann den Frevler nicht ansehen. Weshalb ist das H\u00e4kchen des Qoph zum Re\u0161 gewendet? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Kehrt er um, so winde ich ihm einen Kranz, wie ich [einen habe]. Weshalb schwebt das F\u00fc\u00dfchen des Qoph? Wenn [der Frevler] umkehrt, kann er durch diese [\u00d6ffnung] ein treten. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr Re\u0161 Laqi\u0161, denn Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Es hei\u00dft :<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>hat er mit Sp\u00f6ttern zu tun<\/em>, <em>so spottet er<\/em>, <em>aber den Dem\u00fctigen gibt er Gnade.<\/em> Wer sich verunreinigen will, dem stehen die T\u00fcren offen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>, wer sich reinigen will, dem verhilft man dazu. \u0160in: L\u00fcge; Tav: Wahrheit.<\/p>\n<p>Weshalb besteht [das Wort] \u0160eqer [L\u00fcge] aus nebeneinanderstehenden Buchstaben und [dasWort] Emeth [Wahrheit] aus von voneinander entfernten Buchstaben? Die L\u00fcge ist leicht zu finden, die Wahrheit ist nicht leicht zu finden. Weshalb steht das Wort \u0160eqer auf einem Fu\u00dfe, w\u00e4hrend Emeth wie auf Ziegelsteinen sitzt? Die Wahrheit steht fest, die L\u00fcge steht nicht fest. Aleph Tav, Beth \u0160in : soll ich etwa Verlangen nach ihm haben, wo er mich verabscheut hat? Beth \u0160in: wie sollte mein Name \u00fcber ihm ruhen, wo er keine Freude an mir hat!? Gimel Re\u0161: wie sollte ich mich seiner erbarmen, wo er seinen K\u00f6rper verunreinigt hat!? Daleth Qoph: wie sollte ich ihm nicht die H\u00f6rner<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>brechen, wo er meine T\u00fcren geschlossen hat!? Bis hier \u00fcber die Frevler, \u00fcber die Gerechten aber: Aleph Tav, Beth Sin: wenn du dich [vor der S\u00fcnde] sch\u00e4mst; Gimel Re\u0161, Daleth Qoph, He \u00c7ade, Vav Pe: wenn du dies tust, so wohnst du in der Himmelsw\u00f6lbung; eine Trennung wird es zwischen dir und dem Zorne geben. Zajin A\u0351jin, \u1e24eth Samakh, \u1e6ceth Nun: du wirst vor dem Satan nicht erbeben. Jod Mem, Kaph Lamed: der F\u00fcrst der H\u00f6lle sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, la\u00df alles in meine Tiefe sinken! Darauf erwiderte der Heilige, gepriesen sei er: Aleph \u1e24eth Samakh, Beth \u1e6ceth A\u0351jin, Gimel Jod Pe: ich schone ihrer, weil sie die Buhlerei ausgeschlagen haben. Daleth Kaph \u00c7ade: sie sind gedr\u00fcckt, ehrlich und gerecht. He LamedQoph: du hast an ihnen keinen Anteil. Vav Mem Re\u0161, Zajin Nun \u0160in Tav: die H\u00f6lle sprach vor ihm: Herr der Welt, la\u00df mich die Kinder Seths verzehren! Da sprach er zu ihr: Aleph Lamed, Beth Mem, Gimel Nun, Daleth Samakh: ich f\u00fchre sie in den Myrtengarten. He A\u0351jin, Vav Pe: die H\u00f6lle sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, ich bin matt! Zajin \u00c7ade, \u1e24eth Qoph: das sind die Kinder Ji\u00e7\u1e25aqs. \u1e6ceth Re\u0161, Jod \u0160in, Kaph Tav: warte, ich habe Scharen \u00fcber Scharen von den [anderen] V\u00f6lkern der Welt, die ich dir geben will.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-104b\">Blatt 104b<\/h2>\n<p><sup>iv<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER BEI EINEM<\/small> E<small>NTFALLEN ZWEI<\/small> B<small>UCHSTABEN SCHREIBT, IST SCHULDIG<\/small>. W<small>ER MIT<\/small> T<small>INTE<\/small>, F<small>ARBE<\/small>, R<small>\u00d6TEL<\/small>, G<small>UMMI<\/small>, S<small>CHW\u00c4RZE ODER SONST ETWAS, WAS BLEIBEND ZEICHNET, AUF ZWEI<\/small> W<small>INKELBRETTER ODER ZWEI<\/small> B<small>UCHTAFELN, DIE ANEINANDER STOSSEN, SCHREIBT, IST SCHULDIG<\/small>. W<small>ER AUF SEINEN<\/small> K<small>\u00d6RPER SCHREIBT, IST SCHULDIG<\/small>. W<small>ER AUF SEINEN<\/small> K<small>\u00d6RPER<\/small> [B<small>UCHSTABEN<\/small>] <small>RITZT, IST NACH<\/small> <sup>v<\/sup>R. E<small>LIE\u0351ZER EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG UND NACH DEN<\/small> W<small>EISEN FREI<\/small>. W<small>ER MIT<\/small> G<small>ETR\u00c4NKEN ODER<\/small> F<small>RUCHTSAFT, ODER IN DEN<\/small> W<small>EGESTAUB, ODER<\/small> S<small>CHREIBERSTAUB<\/small><a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><small>SCHREIBT ODER MIT SONST ETWAS, WOMIT<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>CHRIFT<\/small>] <small>NICHT ERHALTEN BLEIBT, IST FREI<\/small>. W<small>ER MIT DER<\/small> R<small>\u00dcCKSEITE DER<\/small> H<small>AND, MIT DEM<\/small> F<small>USSE, MIT DEM<\/small> M<small>UNDE, MIT DEN<\/small> E<small>LLENBOGEN SCHREIBT, ODER AN DAS<\/small> G<small>ESCHRIEBENE EINEN<\/small> B<small>UCHSTABEN HINZUSCHREIBT, ODER<\/small> G<small>ESCHRIEBENES \u00dcBERZIEHT, ODER IN DER<\/small> A<small>BSICHT EIN<\/small> \u1e24<small>ETH ZU SCHREIBEN ZWEI<\/small> Z<small>AJIN<\/small><a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><small>SCHREIBT, ODER EINEN<\/small> B<small>UCHSTABEN AUF DEN<\/small> B<small>ODEN UND EINEN ZWEITEN AN DIE<\/small> D<small>ECKE, ODER AUF ZWEI<\/small> W<small>\u00c4NDE EINES<\/small> H<small>A\u00dcSES, ODER AUF ZWEI<\/small> B<small>UCHTAFELN, DIE NICHT ANEINANDER STOSSEN, IST FREI<\/small>. W<small>ER EINEN<\/small> B<small>UCHSTABEN ALS<\/small> A<small>BK\u00dcRZUNG SCHREIBT, IST NACH<\/small> R. J<small>EHO\u0160UA\u0351 B.<\/small> B<small>ETHERA SCHULDIG UND NACH DEN WEISEN FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. (T<small>INTE<\/small>: Tinte. F<small>ARBE<\/small>: Pulver.)<\/p>\n<p>R<small>\u00d6TEL<\/small>. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte: Dieses wird Sekarta genannt.<\/p>\n<p>G<small>UMMI<\/small>. Harz.<\/p>\n<p>S<small>CHW\u00d4RZE<\/small>. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Schusterschw\u00e4rze.<\/p>\n<p>O<small>DER SONST ETWAS, WAS BLEIBEND ZEICHNET<\/small>. Was schlie\u00dft dies ein?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft das ein, was R. \u1e24ananja gelehrt hat: Hat man [den Scheidebrief] mit Beerensaft oder Gallapfel geschrieben, so ist er tauglich. R. \u1e24ija lehrte: Hat man ihn mit Blei, Ru\u00df oder Schw\u00e4rze geschrieben, so ist er tauglich.<\/p>\n<p>W<small>ER AUF SEINEN<\/small> K<small>\u00d6RPER<\/small> [B<small>UCHSTABEN<\/small>] <small>RITZT<\/small>. Es wird gelehrt : R. Elie\u0351zer sprach zu den Weisen: Der Sohn Satedas<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>brachte ja Zauberk\u00fcnste aus Mi\u00e7rajim durch Ritzungen auf seinem Leibe!? Sie erwiderten ihm: Dieser war ein Narr und von Narren ist kein Beweis zu erbringen.<\/p>\n<p>\u00bbSohn Satedas\u00ab, er war ja der Sohn Panderas!? R. \u1e24isda erwiderte: Der Ehemann [seiner Mutter hie\u00df] Sateda, ihr Buhle hie\u00df Pandera.<\/p>\n<p>Ihr Ehemann war ja Papos b. Jehuda!?<\/p>\n<p>Seine Mutter hie\u00df Sateda.<\/p>\n<p>Seine Mutter war ja Mirjam, die Frauenhaarflechterin!?<\/p>\n<p>Wie sie es in Pumbeditha erkl\u00e4rten: [Satath-da] diese war ihrem Manne untreu.<\/p>\n<p>O<small>DER AN DAS<\/small> G<small>ESCHRIEBENE EINEN<\/small> B<small>UCHSTABEN HINZUSCHREIBT<\/small>. Wer lehrt dies? Raba b. R. Hona erwiderte: Nicht nach R. Elie\u0351zer, denn R. Elie\u0351zer sagt ja, man sei schuldig, wenn man zum Gewebe einen Faden hinzuf\u00fcgt.<\/p>\n<p>G<small>ESCHRIEBENES \u00dcBERZIEHT<\/small>. Wer lehrte dies? R. \u1e24isda erwiderte: Nicht nach R. Jehuda, denn es wird gelehrt: Wenn man den Gottesnamen zu schreiben hatte und, in der Absicht Jehuda zu schreiben, versehentlieh das Daleth fortgelassen<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>hat, so \u00fcberziehe man es nochmals mit der Feder und heilige es<\/p>\n<p>so R. Jehuda; die Weisen sagen, dieser Name sei nicht ganz einwandfrei. Es wird gelehrt: Wer einen Buchstaben geschrieben hat, der das Buch beendigt, oder einen Faden gewebt hat, der das Gewand fertig macht, ist schuldig. Wer lehrte dies? Rabba b. R. Hona erwiderte: Es ist R. Elie\u0351zer, welcher sagt, wenn man zum Gewehe einen Faden hinzuf\u00fcgt, sei man schuldig. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen, die Rabbanan, denn anders ist es, wenn der Gegenstand dadurch fertig wird.<\/p>\n<p>R. Ami sagte: Wer einen Buchstaben in \u1e6ciberjas und einen zweiten in Sepphoris geschrieben hat, ist schuldig, denn dies ist ein Schreiben, nur fehlt die N\u00e4he.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, wer auf zwei W\u00e4nde eines Hauses oder auf zwei Buchtafeln, die nicht aneinander sto\u00df en, schreibt, sei frei!?<\/p>\n<p>Da fehlt das Aneinandersto\u00dfen, hierbei aber fehlt das Aneinandersto\u00dfen nicht. Es wird gelehrt: Wer einen Buchstaben korrigiert, ist schuldig.<\/p>\n<p>Wenn man sogar wegen des Schreibens eines Buchstabens frei ist, wie sollte man wegen des Korrigierens von einem Buchstaben schuldig sein!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Dies gilt von dem Falle, wenn man das Dach des \u1e24eth entfernt, wodurch zwei Zajin<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>entstehen. Raba erwiderte: Wenn man den Haken des Daleth entfernt und daraus ein Re\u0161<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>macht. Es wird gelehrt: Wer beabsichtigt hat, einen Buchstaben zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-105a\">Blatt 105a<\/h2>\n<p>schreiben, und es zwei geworden<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>sind, ist schuldig.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, er sei frei!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies, wenn man sie noch mit Strichlein<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>versehen mu\u00df, jenes, wenn man sie nicht mehr mit Strichlein zu versehen braucht.<\/p>\n<p>W<small>ER EINEN<\/small> B<small>UCHSTABEN ALS<\/small> A<small>BK\u00dcRZUNG SCHREIBT<\/small>, <small>IST NACH<\/small> R. J<small>EHO\u0160UA\u0351 B<\/small>. B<small>ETHERA SCHULDIG UND NACH DEN<\/small> W<small>EISEN FREI<\/small>. R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. Jose b. Zimra: Woher wissen wir die (Sprache der) Abk\u00fcrzung aus der Tora zu entnehmen? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>denn zum Stammvater eines Haufens von V\u00f6lkern mache ich dich<\/em>; ich mache dich zum Stammvater<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>von V\u00f6lkern; ich mache dich zum Auserw\u00e4hlten unter den V\u00f6lkern; ich mache dich zum Geliebten unter den V\u00f6lkern; ich mache dich zum K\u00f6nig \u00fcber die V\u00f6lker; ich mache dich zum Ausgezeichneten unter den V\u00f6lkern; ich mache dich zum Vertrauten unter den V\u00f6lkern. In seinem eigenen Namen sagte R. Jo\u1e25anan:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>Anokhi [ich]<\/em>, dies ist eine Abk\u00fcrzung von: Ich selbst habe es geschrieben und gegeben. Die Rabbanan sagten: [Dies ist eine Abk\u00fcrzung von:] angenehme Rede, geschrieben und gegeben. Manche sagen: <em>Anokhi<\/em> sei r\u00fcckw\u00e4rts [eine Abk\u00fcrzung von:] gegeben, geschrieben, wahrhaftig sind ihre Worte. In der Schule R. Nathans sagten sie: <a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>Denn der Weg ist f\u00fcr mich verkehrt [jara\u1e6d]<\/em>: [dies ist eine Abk\u00fcrzung von:] [der Esel] f\u00fcrchtete, sah und neigte ab. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: <a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>Karmel [zersto\u00dfeneK\u00f6rner]<\/em>: [dies ist eine Abk\u00fcrzung von:] w\u00e4hrend der Haufe voll ist. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte: <a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>Einen b\u00f6sen Fluch [nimre\u00e7eth]<\/em>: dies ist eine Abk\u00fcrzung von: er ist ein Buhler, er ist ein Moabiter, er ist ein M\u00f6rder, er ist ein Feind, er ist ein Scheusal. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a><em>Was sollen wir reden und wie sollen wir uns rechtfertigen [ni\u00e7\u1e6dadaq]<\/em>: [dies ist eine Abk\u00fcrzung von:] wir sind ehrlich, wir sind gerecht, wir sind rein, wir sind versto\u00dfen, wir sind heilig.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER ZWEI<\/small> B<small>UCHSTABEN BEI ZWEIMALIGEM<\/small> E<small>NTFALLEN SCHREIBT<\/small>, <small>EINMAL MORGENS UND EINMAL ABENDS<\/small>, <small>IST NACH<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L SCHULDIG UND NACH DEN<\/small> W<small>EISEN FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>R. Gamli\u00e9l ist der Ansicht, es gebe kein Bewu\u00dftwerden f\u00fcr ein halbes Quantum, und die Rabbanan sind der Ansicht, es gebe ein Bewu\u00dftwerden f\u00fcr ein halbes Quantum.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine abschlie\u00dfende Arbeit.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Als welche das Aufschlagen mit dem Hammer gilt.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Um ihn als Haken zu benutzen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Hohlma\u00df, nach anderen, 3 Log Inhalt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Um mit dem gr\u00f6\u00dferen Kab auch das kleinere Kapiz messen zu k\u00f6nnen. Nicht einleuchtend ist die Erkl\u00e4rung Raschis: wenn man in einem f\u00fcr einen Kab ausreichenden Holzblocke ein Kapiz aush\u00f6hlt; dies gilt als abschlie\u00dfende Arbeit, obgleich man sp\u00e4ter die Vertiefung auf einen Kab erweitert.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Baumes oder Bodens.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. VII, Anm. 88.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ebenfalls Teile eines gr\u00f6\u00dferen Wortes, jedoch Worte f\u00fcr sich sind; weit. Anm. 12.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Lv.4,2.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn.VII,Anm.41.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine an sich abgeschlossene Arbeit.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e9<\/span> <em>Linnen<\/em>, von <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05ea, \u05e9\u05e9\u05d1\u05e6\u05e8<\/span> <em>geben,<\/em> von <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05ea\u05e8\u05d0\u05d5<\/span> usw. <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e8<\/span> ist weder als Wort f\u00fcr sich noch als Teil eines anderen Wortes bekannt; vieil, ist <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d3<\/span> Brust (von <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d3\u05da<\/span>) zu lesen.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 45,5. Diese beiden Buchstaben bilden kein Wort f\u00fcr sich, wohl aber sind sie ein Teil eines anderen.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erkl\u00e4rung dieser Stelle siehe oben Blatt 70a Anm. 41-43.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Was mit der liturgischen Schrift zu schreiben ist, wie die Torarolle, Tephillin udgl.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 6,9.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d5\u05db\u05ea\u05d1\u05ea\u05dd<\/span> wird in <span dir=\"rtl\">\u05db\u05ea\u05d9\u05d1\u05d4 \u05ea\u05de\u05d4<\/span> <em>ganzes, vollst\u00e4ndiges Schreiben<\/em> geteilt.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Das liegend dem \u1e6ceth \u00e4hnlich ist.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Medial-bezw. Finalbuchstaben.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Der offene Abschnitt wird in den liturg. Torarollen vom folgenden durch einen gr\u00f6\u00dferen Zwischenraum getrennt.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. Bamidbar 29,12ff.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei allen anderen Tagen hei\u00dft <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05e1\u05db\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05db\u05de\u05e9\u05e4\u05d8<\/span>, an diesen 3 Stellen <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05e1\u05db\u05d9\u05d4, \u05d5\u05e0\u05e1\u05db\u05d9\u05d7\u05dd<\/span> u. <span dir=\"rtl\">\u05db\u05de\u05e9\u05e4\u05d8\u05dd<\/span>, um die Buchstaben <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d9\u05dd<\/span> mehr.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder Wasserspende, bei der Darbringung der Opfer am H\u00fcttenfeste.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie in der Lehre, wo f\u00fcr das Wort <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d9\u05dd<\/span> am Anf\u00e4nge ein geschlossenes Mem gebraucht wird.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mittelfl\u00e4chen der Buchstaben <span dir=\"rtl\">\u05dd<\/span> u. <span dir=\"rtl\">\u05dd<\/span> konnten sich nur durch ein Wunder halten, da die Schrift durch und durch ein gegraben war. Demnach wurde das offene <span dir=\"rtl\">\u05de<\/span> auf den Bundestafeln nicht verwendet.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Propheten (<span dir=\"rtl\">\u05de\u05df \u05e6\u05d5\u05e4\u05d9\u05da \u05be\u05be<\/span>), vorher war nur das geschlossene Mem gebr\u00e4uchlich; vgl. jedoch Meg. Blatt 2b.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 27,34.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Medial- und Finalbuchstaben.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Folgende Auslegungen u. Deutungen der hebr\u00e4ischen Buchstaben, sowie der Kombinationen des Alphabethes (<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d7\u05f3\u05f3\u05dd \u05d1\u05d8\u05f4\u05e2, \u05d0\u05f4\u05ea \u05d1\u05f4\u05e9<\/span> &amp;c.) sind nur im Texte verst\u00e4ndlich.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,34.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den kursierenden Ausgaben: dem \u00f6ffnet man die T\u00fcren.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Stolz, Ruhm.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. Streusand; vieil, aber: mit Staub od. Abfall von Schreibmaterial.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u1e24eth in den liturg. Schriften besteht aus 2 Zajin, die oben durch einen Haken verbunden sind.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder Sotada; so nach der weiter folgenden Deutung, wahrscheinl. aber Stadaod. Setada zu sprechen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df der Gottesname stehen bleibt.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u1e24eth in den liturg. Schriften besteht aus 2 Zajin, die oben durch einen Haken verbunden sind.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man einen Fehler korrigiert, so wird das Buch brauchbar gemacht.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. 2 Zajin statt eines \u1e24eth (cf.\u00a0Anm. 34).<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Buchstaben <span dir=\"rtl\">\u05e9, \u05e6, \u05e2, \u05e0, \u05d8, \u05d6, \u05e0<\/span> haben in den zum liturg. Gebrauche verwendeten Schriften 3 zajinf\u00f6rmige Strichlein \u00fcber dem linken K\u00f6pfchen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 17,5.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte <span dir=\"rtl\">\u05d0 \u05d1 \u05d7 \u05de \u05d5 \u05df<\/span> sind Abbreviatur von <span dir=\"rtl\">\u05e0 \u05d0 \u05de \u05df, \u05d5 \u05ea \u05d9 \u05e7, \u05de \u05dc \u05da, \u05d7 \u05d1 \u05d9 \u05d1, \u05d1 \u05d7 \u05d5 \u05e8, \u05d0 \u05d1<\/span>, ebenso weiter.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,2.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 22,32.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,14.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 2,8.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 44,16.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 102b 103a 103b 104a 104b 105a Blatt 102b iDAS BAUEN. WIEVIEL MUSS MAN BAUEN, UM SCHULDIG ZU SEIN? WENN MAN NUR DAS MINDESTE BAUT. DESGLEICHEN IST MAN WEGEN DES BEHAUENS VON STEINEN, DES SCHLAGENS MIT DEM HAMMER ODER DER AXT UND DES BOHRENS BEIM MINDESTEN SCHULDIG. DIE REGEL IST: WER AM \u0160ABBATH EINE ARBEIT VERRICHTET, DIE SO VERBLEIBEN1 KANN, IST SCHULDIG. R. \u0160IMO\u0351N B. GAMLIEL SAGT, AUCH WER BEI DER ARBEIT MIT DEM HAMMER AUF DEN AMBOSS SCHL\u00d4GT, SEI SCHULDIG, WEIL ER GLEICHSAM DIE ARBEIT INSTAND SETZT. GEMARA. Welche Verwendung hat das Mindeste beim Bauen? R. Jirmeja erwiderte: Ein Armer gr\u00e4bt ein Gr\u00fcbchen, um seine Kupferm\u00fcnzen zu verwahren. So geschah es bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte, wo die N\u00e4hter der Vorh\u00e4nge Gr\u00fcbchen gruben, um ihre Nadeln zu verwahren. Abajje entgegnete: Diese taten es nicht, [die Nadeln] w\u00fcrden ja verrostet sein. Vielmehr, ein Armer macht ein kleines Gestell, auf das er einen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7142","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7142"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7143,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7142\/revisions\/7143"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}