{"id":7148,"date":"2021-03-02T14:10:20","date_gmt":"2021-03-02T12:10:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7148"},"modified":"2021-03-02T14:10:22","modified_gmt":"2021-03-02T12:10:22","slug":"schabbat-kapitel-14","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-14\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 14"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-107a\">107a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-107b\">107b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-108a\">108a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-108b\">108b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-109a\">109a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-109b\">109b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-110a\">110a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-110b\">110b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-111a\">111a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-111b\">111b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-107a\">Blatt 107a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>W<\/bold>ER <small>EINES VON DEN ACHT IN DER<\/small> T<small>ORA GENANNTEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> K<small>RIECHTIERE EINF\u00c4NGT ODER VERWUNDET<\/small>, <small>IST SCHULDIG<\/small>. W<small>ER ANDERE<\/small> E<small>KEL<\/small>&#8211; <small>ODER<\/small> K<small>RIECHTIERE VERWUNDET<\/small>, <small>IST FREI<\/small>; <small>WER SIE EINF\u00c4NGT<\/small>, <small>IST<\/small>, <small>WENN ZUM<\/small> G<small>EBRAUCHE<\/small>, <small>SCHULDIG<\/small>, <small>UND WENN NICHT ZUM<\/small> G<small>EBRAUCHE<\/small>, <small>FREI<\/small>. W<small>ER EIN IN SEINEM<\/small> G<small>EBIETE BEFINDLICHES<\/small> W<small>ILD ODER<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL EINF\u00c4NGT<\/small>, <small>IST FREI<\/small>, <small>WER SIE VERWUNDET<\/small>, <small>IST SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Da er lehrt, man sei schuldig, wenn man sie verwundet, so haben sie ja eine Haut<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>; wer lehrte dies? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Es ist R. Jo\u1e25anan b. Nuri, denn wir haben gelernt: R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, die acht Kriechtiere haben eine Haut. Rabba b. R. Hona sagte im Namen Rabhs: Du kannst sogar sagen, die Rabbanan, denn die Rabbanan streiten gegen R. Jo\u1e25anan b. Nuri nur hinsichtlich der Unreinheit, da es hei\u00dft: <a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>diese sollen euch unrein sein<\/em>, und dies schlie\u00dft ihre Haut ein, da\u00df sie gleich ihrem Fleische unrein ist, hinsichtlich des \u0160abbaths aber pflichten auch die Rabbanan bei.<\/p>\n<p>Streiten sie etwa nicht auch hinsichtlich des \u0160abbaths, es wird ja gelehrt: Wer eines der acht in der Tora genannten Kriechtiere einf\u00e4ngt, oder verwundet, ist schuldig<\/p>\n<p>so R. Jo\u1e25anan b. Nuri; die Weisen sagen, nur diejenigen, die die Weisen aufgez\u00e4hlt<\/p>\n<h2 id=\"blatt-107b\">Blatt 107b<\/h2>\n<p>haben<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>, haben eine Haut!?<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die die Weisen da aufgez\u00e4hlt haben, haben ja keine Haut!? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt: nur diejenigen, die die Weisen da<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> nicht aufgez\u00e4hlt haben, haben eine Haut, die sich vom Fleische unterscheidet. Raba sprach zu ihm: Es hei\u00dft ja aber: die die Weisen aufgez\u00e4hlt haben!? Vielmehr, sagte Raba, meint er es wie folgt: eine gleich ihrem Fleische verunreinigende Haut haben nur diejenigen, die die Weisen aufgez\u00e4hlt haben.<\/p>\n<p>Demnach ist nach R. Jo\u1e25anan b. Nuri [auch die Haut] derjenigen verunreinigend, die die Weisen nicht aufgez\u00e4hlt haben, w\u00e4hrend doch gelehrt wird, R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, die acht Kriechtiere haben eine Haut, die nicht verunreinigend ist!? R. Ada b. Mathna erwiderte: Erkl\u00e4re es wie folgt: die Weisen sagen, hinsichtlich der Unreinheit haben eine Haut nur diejenigen, die die Weisen aufgez\u00e4hlt haben.<\/p>\n<p>Streiten sie denn nicht auch hinsichtlich des \u0160abbaths, es wird ja gelehrt: Wer eines der acht in der Tora genannten Kriechtiere einf\u00e4ngt oder, die eine Haut haben, verwundet, ist schuldig. Welches hei\u00dft eine Wunde? Wenn sie sich nicht verzieht, auch wenn das Blut nur zusammenl\u00e4uft und nicht hervorkommt. R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, die acht Kriechtiere haben eine Haut!? R. A\u0161i erwiderte: Der erste Tanna [dieser Barajtha] ist R. Jehuda, der sich nach dem Anf\u00fchlen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> richtet, wie wir gelernt haben: R. Jehuda sagt, die Eidechse gleiche<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> dem Wiesel. Die Rabbanan aber, die gegen R. Jo\u1e25anan hinsichtlich der Unreinheit streiten, pflichten ihm hinsichtlich des \u0160abbaths bei.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach: so R. Jo\u1e25anan b. Nuri, es sollte ja hei\u00dfen: so R. Jo\u1e25anan b. Nuri und seine Gegner!?<\/p>\n<p>Lies: so R. Jo\u1e25anan b. Nuri und seine Gegner.<\/p>\n<p>Levi fragte Rabbi: Woher, da\u00df sie eine Wunde hei\u00dft, wenn sie sich nicht verzieht?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>kann der Mohr seine Haut wandeln, ein Panther seine Flecken?<\/em> Welche Flecken: wollte man sagen die bunten Streifen, so sollte es doch hei\u00dfen: und der Panther seine Buntfarbigkeit!? Vielmehr bezieht sich dies auf den Mohren<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>, wie die Haut des Mohren sich nicht verwandelt, ebenso verzieht sich die Wunde nicht.<\/p>\n<p>W<small>ER ANDERE<\/small> E<small>KELTIERE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wenn man sie aber t\u00f6tet, ist man schuldig. Wer lehrte dies? R. Jirmeja erwiderte: Es ist R. Elie\u0351zer, denn es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, wenn man am \u0160abbath eine Laus t\u00f6tet, so ist dies ebenso, als w\u00fcrde man ein Kamel t\u00f6ten. R. Joseph wandte ein: Die Rabbanan streiten ja gegen R. Elie\u0351zer nur \u00fcber eine Laus, die sich nicht fortpflanzt, nicht aber \u00fcber andere Ekel- und Kriechtiere, die sich wohl fortpflanzen!? Beide folgern es von den Widdern<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>; R. Elie\u0351zer ist der Ansicht: gleich den Widdern, wie es bei den Widdern ein T\u00f6ten gibt, so auch alles andere, bei dem es ein T\u00f6ten gibt, und die Rabbanan sind der Ansicht: gleich den Widdern, wie die Widder sich fortpflanzen, so auch alles andere, das sich fortpflanzt. Abajje sprach zu ihm: Pflanzt sich etwa die Laus nicht fort, der Meister sagte ja, der Heilige, gepriesen sei er, sitze und speise [alle Gesch\u00f6pfe] von den geh\u00f6rnten B\u00fcffeln bis zu den Eierl\u00e4usen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Art hei\u00dft Eierl\u00e4use<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird ja gelehrt: Ungeziefer<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>und Eierl\u00e4use!?<\/p>\n<p>Die Art hei\u00dft Eierl\u00e4use.<\/p>\n<p>Aber der Floh pflanzt sich ja fort, und es wird gelehrt, wer am \u0160abbath einen Floh f\u00e4ngt, sei nach R. Elie\u0351zer schuldig, und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei!? R. A\u0161i erwiderte: Du weisest auf einen Widerspruch zwischen Fangen und T\u00f6ten hin!? Der Streit zwischen R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 besteht nur darin, indem der eine der Ansicht ist, man sei wegen des, dessen Art man sonst nicht f\u00e4ngt, schuldig, und der andere der Ansicht ist, man sei frei, bez\u00fcglich des T\u00f6tens aber pflichtet auch R. Jeho\u0161ua\u0351 bei.<\/p>\n<p>W<small>ER SIE EINF\u00c4NGT<\/small>, <small>IST<\/small>, <small>WENN ZUM<\/small> G<small>EBRAUCHE<\/small>, <small>SCHULDIG<\/small>, &amp;<small>C<\/small>. Wer lehrte dies? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Es ist R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, man sei wegen einer an sich nicht n\u00f6tigen Arbeit frei. Manche beziehen dies auf folgende Lehre: Wer am \u0160abbath eine Pustel \u00f6ffnet, ist, wenn um eine [bleibende] \u00d6ffnung zu machen, schuldig, und wenn um Eiter ausflie\u00dfen zu lassen, frei. Wer lehrte dies? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Es ist R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, man sei wegen einer an sich nicht n\u00f6tigen Arbeit frei. Manche beziehen dies auf folgende Lehre: Wenn jemand am \u0160abbath eine Schlange f\u00e4ngt, so ist er, wenn damit sie ihn nicht bei\u00dfe, frei, und wenn zu Heilzwecken, schuldig. Wer ist der Autor? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Es ist R. \u0160imo\u0351n, welcher sagt, man sei wegen einer an sich nicht n\u00f6tigen Arbeit frei.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Wer einen [bereits gefangenen] Fisch aus dem Wasser zieht, ist schuldig, sobald an ihm in Gr\u00f6\u00dfe eines Sela\u0351 trocken wird. R. Jose b. Abin sagte: Und zwar zwischen den Flossen. R. A\u0161i sagte: Unter \u00bbtrocken\u00ab ist nicht vollst\u00e4ndig trocken zu verstehen, sondern sobald er nur klebrig wird.<\/p>\n<p>Mar b. Hamduri sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer seine Hand in die Geb\u00e4rmutter eines Tieres steckt und das Embryo in seinem Leibe ersch\u00fcttert, ist schuldig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Raba erwiderte: Bar Hamduri, erkl\u00e4re mir dies. R. \u0160e\u0161eth sagte ja, wer Hopfen vom Dornund Distelstrauch lostrennt, sei schuldig wegen Entrei\u00dfens einer Sache von ihrem Wachstum, ebenso ist man auch hierbei schuldig wegen Entrei\u00dfens einer Sache von ihrem Wachstum. Abajje sagte: Wer Schwamm<\/p>\n<h2 id=\"blatt-108a\">Blatt 108a<\/h2>\n<p>vom Rande eines Eimers losrei\u00dft, ist wegen Entrei\u00dfens einer Sache von ihrem Wachstum schuldig. R. O\u0161a\u0351ja wandte ein: Wer aus einem durchlochten Pflanzentopfe pfl\u00fcckt, ist schuldig; wenn aus einem undurchlochten, so ist er frei!?<\/p>\n<p>Da ist es kein nat\u00fcrliches Wachsen, hierbei aber ist es das nat\u00fcrliche Wachsen.<\/p>\n<p>W<small>ILD ODER<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R. Hona sagte: Man darf auf die Haut eines reinen Vogels Tephillin schreiben. R. Joseph sprach: Er lehrt uns damit, da\u00df dieser eine Haut habe<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>, und dies wurde ja bereits gelehrt: wer sie verwundet, ist schuldig!? Abajje erwiderte ihm: Er lehrt uns vieles. Wollte man es aus der Mi\u0161na entnehmen, so k\u00f6nnte man glauben, dazu nicht, weil sie L\u00f6cher<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>hat, so lehrt er uns. So sagen sie im Westen, ein Loch, \u00fcber das die Tinte hinweggeht<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, gelte nicht als Loch. R. Zera wandte ein:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>Mit den Federn<\/em>, dies schlie\u00dft auch die Haut ein. Wieso schlie\u00dft sie die Schrift ein, wenn du sagst, sie gelte als richtige Haut!? Abajje erwiderte: Sie ist eine richtige Haut, und der Allbarmherzige schlie\u00dft sie ein. Manche lesen: R. Zera sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: <em>Mit den Federn<\/em>, dies schlie\u00dft die Haut ein. Allerdings ist ein Schriftvers zur Einschlie\u00dfung n\u00f6tig, wenn du sagst, sie gelte als Haut, wozu aber ist ein Schriftvers zur Einschlie\u00dfung n\u00f6tig, wenn du sagst, sie gelte nicht als Haut!? Abajje sprach zu ihm: Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, gilt sie nicht als Haut, dennoch ist dies n\u00f6tig; man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, sie sei [f\u00fcr den Altar] verwerflich, da sie l\u00f6chrig ist, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Mar, der Sohn Rabinas, fragte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Darf man Tephillin auf die Haut eines reinen Fisches schreiben? Dieser erwiderte: Wenn Elijahu kommen wird, so wird er es sagen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: wenn Elijahu kommen wird, so wird er es sagen: wollte man sagen, ob dieser eine Haut hat oder nicht, so sehen wir ja, da\u00df er eine Haut hat; auch haben wir gelernt, die Gr\u00e4ten des Fisches und seine Haut sch\u00fctzen vor Unreinheit im Zelte eines Leichnams<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr: Wenn Elijahu kommen wird, wird er sagen, ob von dieser der Schmutz entfernt wird oder nicht.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l und Qarna sa\u00dfen am Ufer des K\u00f6nigsflusses und bemerkten, da\u00df das Wasser hoch stand und tr\u00fcbe war; da sprach \u0160emu\u00e9l zu Qarna: Ein gro\u00dfer Mann ist gekommen, der an Leibschmerzen leidet; das Wasser ist daher gestiegen, um ihn zu empfangen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>; geh, rieche ihn an seinen Krug. Da ging er hin und fand Rabh. Da sprach er zu ihm: Woher, da\u00df man Tephillin nur auf [die Haut] eines reinen Tieres schreiben darf? Dieser erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>damit die Lehre des Herrn in deinem Munde sei<\/em>; nur auf das, was in deinen Mund kommen darf.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df das Blut<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>rot sein mu\u00df?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>und das Wasser erschien den Moabitern rot wie Blut<\/em>.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df die Beschneidung an dieser Stelle zu vollziehen ist?<\/p>\n<p>Hierbei<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>seine Vorhaut<\/em>, und dort<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>seine Vorhaut<\/em>, wie dort eine Sache die Frucht bringt, so auch hier das Glied, das Frucht bringt.<\/p>\n<p>Vielleicht aber das Herz, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>ihr sollt die Vorhaut eueres Herzens besehneiden<\/em>!? Oder vielleicht das Ohr, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>ihr Ohr ist mit einer Vorhaut versehen<\/em>!?<\/p>\n<p>Man folgere hinsichtlich des vollst\u00e4ndigen<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>seine Vorhaut<\/em> vom vollst\u00e4ndigen <em>seine Vorhaut<\/em>, nicht aber folgere man hinsichtlich des vollst\u00e4ndigen <em>seine Vorhaut<\/em> vom unvollst\u00e4ndigen <em>Vorhaut<\/em>. Hierauf fragte ihn jener: Wie hei\u00dft du?<\/p>\n<p>Qarna [Horn]. Da sprach er: So m\u00f6ge ihm Horn im Auge<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>wachsen. Endlich brachte ihn \u0160emu\u00e9l in sein Haus; er gab ihm Gerstenbrot und Fischspeise zu essen und Met zu trinken, zeigte ihm aber den Abort nicht, damit er den Durchfall<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>bekomme. Da fluchte Rabh und sprach: Wer mir zuleide tut, dem sollen keine Kinder erhalten bleiben. Und so geschah es auch.<\/p>\n<p>Hier\u00fcber [streiten auch] Tanna\u00edm: Woher, da\u00df die Beschneidung an dieser Stelle zu vollziehen ist? Hier hei\u00dft es: <em>seine Vorhaut<\/em>, und dort hei\u00dft es: <em>seine Vorhaut<\/em>; wie dort ein Gegenstand, der Frucht bringt, so auch hier das Glied, das Frucht bringt<\/p>\n<p>so R. Jo\u0161ija. R. Nathan sagt, dies sei garnicht n\u00f6tig; es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>ein unbeschnittener Mann aber, der seine Vorhaut nicht beschneidet<\/em>, die Stelle, durch die man zwischen M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit unterscheidet.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man schreibe die Tephillin auf die Haut eines reinen Tieres, auf die Haut eines reinen Wildes und auf [die Haut] von deren \u00c4sern und Totverletzten; ferner sind sie mit deren Haaren zu umbinden<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>und mit deren Sehnen zu vern\u00e4hen. Es ist eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha, da\u00df die Tephillin mit deren Haaren zu umbinden und mit deren Sehnen zu vern\u00e4hen sind. Man darf sie aber nicht auf die Haut eines unreinen Tieres oder auf die eines unreinen Wildes schreiben, und um so weniger auf [die Haut] von deren \u00c4sern und Totverletzten; ferner d\u00fcrfen sie nicht mit deren Haaren umbunden und mit deren Sehnen vern\u00e4ht werden.<\/p>\n<p>Ein Bo\u00e9thus\u00e4er fragte R. Jeho\u0161ua\u0351 den Gr\u00e4upner<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>: Woher, da\u00df man nicht die Tephillin auf die Haut eines unreinen Tieres schreiben darf?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>damit die Lehre des Herrn in deinem Munde sei<\/em>; nur auf das, was in deinen Mund kommen darf.<\/p>\n<p>Demnach sollte man sie auch auf [die Haut] von \u00c4sern und Totverletzten nicht schreiben d\u00fcrfen!? Dieser erwiderte: Ich will dir ein Gleichnis sagen, womit dies zu vergleichen ist. Zwei Personen wurden vom K\u00f6nig zum Tode verurteilt, einen t\u00f6tete der K\u00f6nig selber, und einen anderen t\u00f6tete der Speculator<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>. Wer von ihnen ist der Bevorzugte? Doch wohl derjenige, den der K\u00f6nig selbst get\u00f6tet hat.<\/p>\n<p>Demnach sollte man sie auch essen d\u00fcrfen!? Dieser erwiderte: Die Tora sagt:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>ihr d\u00fcrft keinerlei Aas essen<\/em>, und du sagst, man sollte sie essen d\u00fcrfen. Da sprach jener: Vortrefflich.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-108b\">Blatt 108b<\/h2>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH KEINE<\/small> S<small>ALZTUNKE BEREITEN<\/small>, <small>WOHL ABER DARF MAN<\/small> S<small>ALZWASSER BEREITEN UND DARIN SEIN<\/small> B<small>ROT TUNKEN ODER ES IN EINE<\/small> S<small>PEISE SCH\u00dcTTEN<\/small>. R. J<small>OSE SPRACH<\/small>: D<small>IES IST JA<\/small> S<small>ALZTUNKE<\/small>, <small>OB VIEL ODER WENIG<\/small>; <small>AUF FOLGENDE<\/small> W<small>EISE ABER IST DAS<\/small> S<small>ALZWASSER ERLAUBT<\/small>: <small>MAN TUE IN DAS<\/small> W<small>ASSER ODER IN DAS<\/small> S<small>ALZ DAS \u00d6L ZUERST HINEIN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wie meint er es? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Er meint es wie folgt: Man darf nicht eine gr\u00f6\u00dfere Menge Salzwasser bereiten, wohl aber darf man ein wenig Salzwasser bereiten.<\/p>\n<p>R. J<small>OSE SPRACH<\/small>: D<small>IES IST JA<\/small> S<small>ALZTUNKE<\/small>, <small>OB VIEL ODER WENIG<\/small>. Sie fragten: Meint R. Jose, beides sei verboten, oder aber, beides sei erlaubt? R. Jehuda erwiderte: Beides erlaubt, da er ja nicht lehrt, R. Jose verbiete es. Rabba sprach zu ihm: Wenn er im Schlu\u00dfsatze lehrt, auf folgende Weise sei das Salzwasser erlaubt, so ist ja nach R. Jose beides verboten!? Vielmehr, sagte Rabba, da\u00df beides verboten sei. Ebenso sagte R. Jo\u1e25anan, da\u00df beides verboten sei. Desgleichen wird gelehrt: Man darf kein Salzwasser in gr\u00f6\u00dferer Menge bereiten, um es \u00fcber eingelegte Fr\u00fcchte, die in einem Bruchgef\u00e4\u00dfe, zu gie\u00dfen; wohl aber darf man ein wenig Salzwasser bereiten und sein Brot darin tunken, oder es in eine Speise tun. R. Jose sprach: Sollte denn das eine verboten und das andere erlaubt sein, weil das eine in gro\u00dfer und das andere in kleiner Menge bereitet wird!? Man k\u00f6nnte ja sagen, eine gr\u00f6\u00dfere Arbeit sei verboten und eine kleinere Arbeit sei erlaubt. Vielmehr ist beides verboten; auf folgende Weise aber ist das Salzwasser erlaubt: man vermische zuerst das \u00d6l mit dem Salze oder das \u00d6l mit dem Wasser, nur darf man nicht zuerst das Wasser mit dem Salze vermischen.<\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u1e24abiba lehrte: Man darf kein scharfes Salzwasser bereiten.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft scharfes Salzwasser? Rabba und R. Joseph b. Abba sagen beide: Da\u00df ein Ei darauf herumschwimmt.<\/p>\n<p>Wieviel? Abajje erwiderte: zwei Drittel Salz und ein Drittel Wasser.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr bereitet man solches? R. Abahu erwiderte: Zu Fischlake.<\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u1e24abiba lehrte: Man darf am \u0160abbath keinen Rettich und kein Ei salzen. R. \u1e24izqija sagte im Namen Abajjes: Ein Rettich ist verboten, ein Ei ist erlaubt. R. Na\u1e25man sprach: Fr\u00fcher pflegte ich den Rettich zu salzen, ich glaubte n\u00e4mlich, man verschlechtere ihn dadurch, denn \u0160emu\u00e9l sagte, beim Rettich sei die Herbheit gut, seitdem ich aber das geh\u00f6rt habe, was U\u0351la, als er herkam, erz\u00e4hlt hat, da\u00df man n\u00e4mlich im Westen ganze Haufen salze, salze ich ihn nicht mehr, wohl aber tunke ich [einzelne St\u00fccke] ein.<\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u1e24abiba lehrte: Der Etrog, der Rettich und das Ei w\u00fcrden, wenn sie nicht ihre \u00e4u\u00dfere Schale<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>h\u00e4tten, niemals aus den D\u00e4rmen kommen. Als R. Dimi kam, sagte er: Noch nie ist jemand im See von Sedom ertrunken<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte: Umgekehrt wurde Sedom und verkehrt sind seine Worte: ist etwa ein Mensch nicht ertrunken, ein Balken aber untergegangen!? Da sprach Abajje zu ihm: Von diesem ist es selbstverst\u00e4ndlich; selbstverst\u00e4ndlich ist in diesem noch nie ein Balken untergegangen, der ja in keinem Gew\u00e4sser der Welt untergeht, aber auch ein Mensch, der in jedem anderen Wasser der Welt ertrinkt, ist im See von Sedom noch nie ertrunken.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Wie in folgendem Falle. Rabin ging hinter R. Jirmeja am Ufer des Sees von Sedom einher; da fragte er ihn: Darf man am \u0160abbath aus diesem Wasser sch\u00f6pfen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>. Dieser erwiderte: Es ist erlaubt.<\/p>\n<p>Darf man [die Augen] schlie\u00dfen und \u00f6ffnen<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Hier\u00fcber habe ich nichts geh\u00f6rt, aber \u00c4hnliches habe ich geh\u00f6rt. R. Zera sagte n\u00e4mlich, zuweilen im Namen R. Mathnas und zuweilen im Namen Mar U\u0351qabas, beide aber sagten es im Namen des Vaters \u0160emu\u00e9ls und Levis; einer sagte, man d\u00fcrfe nicht Wein in das Auge [als Heilmittel] tun, wohl aber auf das Auge, und der andere sagte, man d\u00fcrfe n\u00fcchternen Speichel nicht einmal auf das Auge tun. Es ist zu beweisen, da\u00df der Vater \u0160emu\u00e9ls es ist, welcher sagte, man d\u00fcrfe nicht Wein in das Auge tun, wohl aber auf das Auge. \u0160emu\u00e9l sagte n\u00e4mlich, man d\u00fcrfe am \u0160abbath Brot in Wein weichen und es auf das Auge tun. Dies wird er wohl von seinem Vater geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>Und auch nach deiner Auffassung? \u0160emu\u00e9l sagte ja aber auch, man d\u00fcrfe n\u00fcchternen Speichel nicht einmal auf das Auge tun; von wem hat er dies nach deiner Meinung geh\u00f6rt, etwa von seinem Vater, wo doch eines Levi gelehrt hat!? Vielmehr, h\u00f6rte er eines von seinem Vater und eines von Levi, und wir wissen nicht, welches von seinem Vater und welches von Levi.<\/p>\n<p>Mar U\u0351qaba sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf am Vorabend des \u0160abbaths anstandslos eine Augensalbe einweichen und sie am \u0160abbath auf das Auge tun. Einst stand Bar Levaj vor Mar U\u0351qaba und bemerkte, da\u00df er [das Auge] schlo\u00df und \u00f6ffnete<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>, da sprach er zu ihm: So weit hat es Mar \u0160emu\u00e9l gewi\u00df nicht erlaubt.<\/p>\n<p>R. Jannaj sandte zu Mar U\u0351qaba: M\u00f6ge uns der Meister etwas von der Augensalbe Mar \u0160emu\u00e9ls schicken. Dieser erwiderte ihm: Schicken will ich sie dir, damit du nicht glaubst, ich sei engherzig, aber folgendes sagte \u0160emu\u00e9l: Besser ist ein Tropfen Wasser am Morgen und ein warmes H\u00e4nde- und Fu\u00dfbad am Abend, als jede Augensalbe in der Welt. Desgleichen wird gelehrt: R. Mona sagte im Namen R. Jehudas: Besser ist ein Tropfen kaltes Wasser am Morgen und ein H\u00e4nde- und Fu\u00dfbad am Abend, als jede Augensalbe in der Welt. Derselbe pflegte zu sagen: Die Hand, die<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>das Auge ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die die Nase ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die den Mund ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die das Ohr ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die die Pulsader<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die das Glied ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die den Anus ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden; die Hand, die den<\/p>\n<h2 id=\"blatt-109a\">Blatt 109a<\/h2>\n<p>K\u00fcbel ber\u00fchrt, m\u00f6ge abgehauen werden. Die Hand macht blind; die Hand macht taub; die Hand verursacht Polypen<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>. Es wird gelehrt: R. Nathan sagte: Sie<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>ist eigenwillig und besteht darauf, da\u00df man die H\u00e4nde dreimal wasche. R. Jo\u1e25anan sagte: Stibium entfernt diese Prinzessin<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, h\u00e4lt Tr\u00e4nen zur\u00fcck, f\u00f6rdert den Haarwuchs der Wimpern. Ebenso wird auch gelehrt: R. Jose sagte: Stibium entfernt diese Prinzessin, h\u00e4lt Tr\u00e4nen zur\u00fcck und f\u00f6rdert den Haarwuchs der Wimpern.<\/p>\n<p>Ferner sagte Mar U\u0351qaba im Namen \u0160emu\u00e9ls: A\u0351lin<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>ist kein Heilmittel<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte: Koriander ist kein Heilmittel. R. \u0160e\u0161eth sagte: Gurken sind kein Heilmittel. R. Joseph sagte: Koriander ist sogar mir<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>sch\u00e4dlich. R. \u0160e\u0161eth sagte: Die Rauke ist sogar mir dienlich.<\/p>\n<p>Ferner sagte Mar U\u0351qaba im Namen \u0160emu\u00e9ls: Alle Arten von Gurken sind [am \u0160abbath]<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>erlaubt, ausgenommen die Teriza<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Einen Braten mit Remoulade zu begie\u00dfen, ist<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>erlaubt, Eier umzur\u00fchren, ist verboten. Die Frau Zee\u0351ris machte es f\u00fcr \u1e24ija b. A\u0161i, und er a\u00df nicht. Da sprach sie zu ihm: Ich machte solches f\u00fcr deinen Meister, und er a\u00df, du aber issest nicht! Zee\u0351ri aber vertrat seine Ansicht, denn Zee\u0351ri sagte, man d\u00fcrfe ohne Bedenken am \u0160abbath klaren Wein und klares Wasser in einen Durchschlag tun. Wenn es nun bei Getr\u00e4nken erlaubt ist, weil man sie auch ohnedem trinkt, so ist es auch bei Speisen erlaubt, weil man sie auch ohnedem i\u00dft.<\/p>\n<p>Mar U\u0351qaba sagte: Wer sich die Hand oder den Fu\u00df gesto\u00dfen hat, darf anstandslos [die Wunde] mit Wein auswaschen. Sie fragten: Ist es mit Essig erlaubt? Da sprach R. Hillel zu R. A\u0161i: Als wir bei R. Kahana waren, sagten wir, mit Essig nicht. Raba sagte: F\u00fcr die Leute in Ma\u1e25oza, die verweichlicht sind, ist auch Wein<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>ein Heilmittel. Einst kam Rabina zu R. A\u0161i und traf ihn, da ein Esel ihn auf den Fu\u00df getreten hatte, die Wunde mit Essig auswaschen. Da sprach er zu ihm: H\u00e4lt der Meister nichts von dem, was R. Hillel gesagt hat: mit Essig nicht? Dieser erwiderte: Anders ist es bei der R\u00fcckenseite der Hand<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>und des Fu\u00dfes. Manche erz\u00e4hlen, er traf ihn, [die Wunde] mit Wein auswaschen, und sprach zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was Raba gesagt hat, da\u00df f\u00fcr die Leute in Ma\u1e25oza, die verweichlicht sind, auch Wein als Heilmittel gelte, und der Meister ist ja ebenfalls verweichlicht!? Und dieser erwiderte: Anders ist es bei der R\u00fcckenseite der Hand und des Fu\u00dfes. R. Ada b. Mathna sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: [Eine Wunde] auf der R\u00fcckenseite der Hand oder des Fu\u00dfes gleicht der Wunde eines Erschlagenen, derentwegen man den \u0160abbath entweihe.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf [am \u0160abbath] in den Seen von Geder, \u1e24amtan, Asja und \u1e6ciberjas baden, nicht aber im gro\u00dfen Meere, noch in Einweichwasser<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, noch in dem See von Sedom.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf in den Seen von \u1e6ciberjas und im gro\u00dfen Meere baden, nicht aber in Einweichwasser und in dem See von Sedom. Das ist ja ein Widerspruch hinsichtlich des gro\u00dfen Meeres!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine nach R. Me\u00edr, und das andere nach R. Jehuda. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Alle Seen gelten als Ansammlungswasser<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a><em>und die Ansammlungen von Wassern nannte er Seen<\/em><\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda sagt, nur das gro\u00dfe Meer gelte als Ansammlungswasser; [der Schriftvers] spricht nur deshalb von Seen, weil in diesem viele Seen sind. R. Jose sagt, alle Meere sind als flie\u00dfendes Wasser reinigend, jedoch untauglich f\u00fcr Flu\u00dfbehaftete, Auss\u00e4tzige und zur Heiligung des Ents\u00fcndigungswassers<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-109b\">Blatt 109b<\/h2>\n<p>Vielleicht streiten die Rabbanan nur hinsichtlich der Unreinheit und der Reinheit, woher, da\u00df sie auch hinsichtlich des \u0160abbaths streiten!? Vielmehr, sagte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, das ist kein Widerspruch; das eine, wenn man [im Wasser] verweilt, und das andere, wenn man darin nicht verweilt<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Du hast also die letztere Lehre auf den Fall bezogen, wenn man darin nicht verweilt, und wenn man darin nicht verweilt, ist es ja auch in Einweichwasser erlaubt!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf in den Seen von \u1e6ciberjas, in Einweichwasser und in dem See von Sedom baden, selbst wenn man Grinde am Kopfe hat. Dies gilt nur von dem Falle, wenn man [im Wasser] nicht verweilt, wenn man aber darin verweilt, so ist es verboten.<\/p>\n<p>Vielmehr, hinsichtlich des gro\u00dfen Meeres besteht kein Widerspruch, denn das eine gilt von gutem Wasser, und das andere gilt von schlechtem<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>Wasser, und hinsichtlich des Einweichwassers besteht ebenfalls kein Widerspruch, denn das eine gilt von dem Falle, wenn man [im Wasser] verweilt, das andere, wenn man darin nicht verweilt.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH KEINEN GRIECHISCHEN<\/small> Y<small>SOP ESSEN<\/small>, <small>WEIL ER KEINE<\/small> S<small>PEISE F\u00dcR<\/small> G<small>ESUNDE IST<\/small>, <small>WOHL ABER DARF MAN<\/small> J<small>OE\u0351ZER ESSEN UND<\/small> H<small>IRTENBL\u00dcTE<\/small><a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><small>TRINKEN<\/small>. A<small>LLE<\/small> S<small>PEISEN DARF MAN AUCH ALS<\/small> H<small>EILMITTEL ESSEN<\/small>, <small>EBENSO ALLE<\/small> G<small>ETR\u00c4NKE TRINKEN<\/small>, <small>AUSGENOMMEN<\/small> P<small>ALMENWASSER UND DEN<\/small> S<small>TERILIT\u00c4TSTRANK<\/small>, <small>WEIL SIE GEGEN<\/small> G<small>ELBSUCHT WIRKEN<\/small>, <small>JEDOCH DARF MAN<\/small> P<small>ALMENWASSER AUS<\/small> D<small>URST TRINKEN UND SICH MIT<\/small> S<small>TERILIT\u00c4TS\u00d6L SCHMIEREN<\/small>, <small>WENN NICHT ZU<\/small> H<small>EILZWECKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Joseph sagte: Unter Ysop ist Abrota<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>der Stauden, unter griechischem Ysop ist Ahrota<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>der Str\u00e4ucher gemeint. U\u0351la erkl\u00e4rte: Wei\u00dfes Marva<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>. Einst kam U\u0351la zu R. \u0160emu\u00e9l b. Jehuda, und man setzte ihm wei\u00dfes Marva vor; da sprach er: Das ist der Ysop, von dem in der Tora gesprochen wird. R. Papi erkl\u00e4rte: \u0160am\u0161aq<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>. R. Jirmeja aus Diphte sprach: Die Erkl\u00e4rung R. Papis ist einleuchtend, denn wir haben gelernt: Beim Gebote vom Ysop ist es erforderlich, da\u00df er drei Str\u00fcnke mit je drei Stengeln haben mu\u00df, und dies trifft beim \u0160am\u0161aq zu.<\/p>\n<p>Wozu i\u00dft man ihn?<\/p>\n<p>Gegen Askariden.<\/p>\n<p>Womit i\u00dft man ihn?<\/p>\n<p>Mit sieben schwarzen Datteln.<\/p>\n<p>Wovon kommen sie?<\/p>\n<p>Vom Gerstenmehl, das \u00e4lter als vierzig Tage ist.<\/p>\n<p>W<small>OHL ABER DARF MAN<\/small> Joe\u0351zer essen. Was ist Joe\u0351zer?<\/p>\n<p>Polei.<\/p>\n<p>Wozu i\u00dft man ihn?<\/p>\n<p>Gegen Leberw\u00fcrmer<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Womit i\u00dft man ihn?<\/p>\n<p>Mit sieben wei\u00dfen Datteln.<\/p>\n<p>Wovon kommen sie?<\/p>\n<p>Wenn man n\u00fcchtern gebratenes Fleisch und Wasser genie\u00dft, wenn man n\u00fcchtern fettes Fleisch genie\u00dft, wenn man n\u00fcchtern Ochsenfleisch genie\u00dft, wenn man n\u00fcchtern N\u00fcsse genie\u00dft, und wenn man n\u00fcchtern die Stiele des Bockshornklees genie\u00dft und darauf Wasser trinkt. Wenn nicht dies, so schlucke man wei\u00dfe Kresse. Wenn nicht dies, so faste man, dann hole man fettes Fleisch, brate es auf Kohlen, sauge ein St\u00fcck aus und trinke darauf Essig. Manche sagen: Keinen Essig, weil dieser der Leber sch\u00e4dlich ist. Wenn nicht dies, so hole man Dornborke, die man von oben nach unten gesch\u00e4lt hat, nicht aber von unten nach oben, denn [die W\u00fcrmer] k\u00f6nnten dann durch seinen Mund abgehen, und koche sie gegen Abend<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>in Met; am folgenden Tage verstopfe man sich die \u00d6ffnungen und trinke dies. Verrichtet man darauf seine Notdurft, so tue man dies auf die \u00e4stige Stelle einer Palme.<\/p>\n<p>U<small>ND<\/small> H<small>IRTENBL\u00dcTE TRINKEN<\/small>. Was ist Hirtenbl\u00fcte?<\/p>\n<p>\u1e24oma\u1e6dria.<\/p>\n<p>Was ist \u1e24oma\u1e6dria?<\/p>\n<p>Ein einzelner Stamm.<\/p>\n<p>Wogegen gebraucht man ihn?<\/p>\n<p>Wenn man offenstehendes Wasser getrunken<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>hat. Wenn nicht dies, so hole man f\u00fcnf Lilien und f\u00fcnf Becher Met, die man zusammen bis auf das Ma\u00df eines Anpaq<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>einkoche, und trinke dies. Die Mutter des R. A\u1e25adboj b. Ami kochte f\u00fcr einen Mann eine Lilie mit einem Becher Met und gab es ihm zu trinken; hierauf heizte sie den Ofen, entfernte die Kohlen, legte einen Backstein unter und setzte ihn darauf, und [das Gift] ging ihm wie ein Gem\u00fcseblatt ab. R. Ivja sagte: [Man trinke] ein Viertellog Milch von einer wei\u00dfen Ziege. R. Hona b. Jehuda sagte: Man hole einen s\u00fc\u00dfen Etrog, den man aush\u00f6hle und mit Honig f\u00fclle, alsdann lege man ihn auf gl\u00fchende Kohlen und esse ihn. R. \u1e24anina sagte: [Man trinke] vierzigt\u00e4gigen Urin; eine Barzina<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>gegen [den Stich] einer Hornisse, ein Viertellog gegen [den Stich] eines Skorpions, die H\u00e4lfte eines Viertellog, wenn man offenstehendes Wasser getrunken hat, ein Riba\u0351<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>hilft sogar gegen Zauberei.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Inogaron<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>, Koloquintenbr\u00fche und Therjak helfen sowohl gegen offenstehendes Wasser, als auch gegen Zauberei. Wer eine Schlange verschluckt hat, esse Hopfen mit Salz und laufe drei Mil. R. \u0160imi b. A\u0161i sah, wie ein Mann eine Schlange verschluckte, da verstellte er sich als Reiter, gab ihm Hopfen und Salz zu essen und lie\u00df ihn in seiner Gegenwart drei Mil laufen; hierauf ging sie ihm st\u00fcckweise ab. Manche erz\u00e4hlen: R. \u0160imi b. A\u0161i verschluckte einst eine Schlange, da kam Elijahu, der sich als Reiter verstellt hatte, und gab ihm Hopfen mit Salz zu essen und lie\u00df ihn in seiner Gegenwart drei Mil laufen; hierauf ging sie ihm st\u00fcckweise ab. Wenn einen eine Schlange gebissen hat, so hole er das Embryo einer wei\u00dfen Eselin, zerteile es und lege es auf die Wunde; dies aber nur dann, wenn sie nicht als totverletzt befunden wird. Einst<\/p>\n<h2 id=\"blatt-110a\">Blatt 110a<\/h2>\n<p>bi\u00df einen Beamten in Pumbeditha eine Schlange; da t\u00f6tete man f\u00fcr ihn alle dreizehn Eselinnen, die in Pumbeditha waren, und sie wurden alle als totverletzt befunden. Als man f\u00fcr ihn eine holen wollte, die in der N\u00e4he von Pumbeditha noch zu haben war, fra\u00df sie w\u00e4hrenddessen ein L\u00f6we. Da sprach Abajje zu ihnen: Wahrscheinlich hat ihn die Schlange der Rabbanan<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>gebissen, wogegen es keine Mittel gibt, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>wer den Zaun durchbricht, den bei\u00dft die Schlange<\/em>. Diese erwiderten: Jawohl, Meister; als Rabh starb, ordnete R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Bisna an, da\u00df niemand zu einer Hochzeit Myrten, Palmenzweige oder ein Tamburin bringe, dieser aber brachte Myrten, Palmenzweige und ein Tamburin zu einer Hochzeit, und darauf bi\u00df ihn die Schlange. Und der Mann starb.<\/p>\n<p>Wenn einen eine Schlange umringelt, so steige er ins Wasser, halte einen Korb \u00fcber seinem Kopfe, und entferne ihn allm\u00e4hlich, und wenn sie sich ganz auf diesem befindet, werfe er ihn ins Wasser, steige hinauf und gehe fort. Wenn eine Schlange einen verfolgt, so reite er, wenn jemand bei ihm ist, vier Ellen auf diesem<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>, wenn aber nicht, so springe er \u00fcber einen Graben, oder \u00fcberschreite einen Flu\u00df. Nachts stelle er sein Bett auf vier F\u00e4sser und schlafe unter freiem Himmel<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>. Alsdann binde er vier Katzen an die vier F\u00fc\u00dfe des Bettes und lege Holzsp\u00e4ne daneben, damit sie, wenn sie das Ger\u00e4usch h\u00f6ren, sie auffressen. Wenn einem eine Schlange nachl\u00e4uft, so laufe er in Sand<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>. Wenn eine Frau eine Schlange bemerkt, und nicht wei\u00df, ob diese auf sie ein Auge geworfen hat oder nicht, so nehme sie ihre Kleider ab und werfe sie vor diese; wickelt sie sich in diese, so hat sie auf sie ein Auge geworfen, wenn aber nicht, so hat sie kein Auge auf sie geworfen. Welches Mittel gibt es dagegen?<\/p>\n<p>Sie \u00fcbe in ihrer Gegenwart den Beischlaf<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>aus. Manche sagen, dadurch wird ihre Leidenschaft um so mehr gesteigert; vielmehr nehme sie etwas von ihrem Haare und ihren N\u00e4geln, werfe es vor sie hin und spreche: Ich bin eine Menstruierende. Wenn eine Schlange in den Leib einer Frau gekommen ist, so setze man sie mit auseinandergespreizten Beinen auf zwei F\u00e4sser; darauf hole man fettes, auf Kohlen gebratenes Fleisch, einen Korb mit Kresse und wohlriechenden Wein, mische dies alles zusammen und setze es unter sie. Alsdann warte man mit einer Zange in der Hand, und wenn sie den Duft riecht und hervorkommt, fasse man sie und verbrenne sie im Feuer, denn sonst kommt sie wieder hinein.<\/p>\n<p>A<small>LLE<\/small> S<small>PEISEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was schlie\u00dfen [die Worte] alle Speisen ein?<\/p>\n<p>Sie schlie\u00dfen noch Milz [als Heilmittel] f\u00fcr die Z\u00e4hne und Lauch f\u00fcr die D\u00e4rme<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>ein.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dfen [die Worte] alle Getr\u00e4nke ein?<\/p>\n<p>Sie schlie\u00dfen Kapernsaft mit Essig ein. Rabina sprach zu Raba: Ist es erlaubt, Urin am \u0160abbath zu trinken? Dieser erwiderte: Es wird ja gelehrt: alle Getr\u00e4nke trinken; Urin trinkt man ja nicht.<\/p>\n<p>A<small>USGENOMMEN<\/small> P<small>ALMENWASSER<\/small>. Es wird gelehrt: Ausgenommen Bohrwasser<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>. Einer liest Bohrwasser, weil es die Galle durchbohrt, und einer liest Palmenwasser, weil es aus zwei Palmen quillt.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit dem Palmenwasser? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte; Im Westen gibt es zwei Palmen, zwischen denen eine Wasserquelle liegt; der erste Becher [dieses Wassers] l\u00f6st [den Kot] auf, der zweite verursacht Durchfall, der dritte geht so [klar] heraus, wie er hereingekommen ist. U\u0351la sagte: Ich habe babylonischen Met getrunken, der noch wirksamer ist, als dieses. Jedoch nur dann, wenn man ihn seit vierzig Tagen nicht getrunken hat. R. Joseph erkl\u00e4rte: [Bohrwasser ist] das \u00e4gyptische Bier; [dies enth\u00e4lt] ein Drittel Gerste, ein Drittel Safflor und ein Drittel Salz. R. Papa sagte: Ein Drittel Weizen, ein Drittel Safflor und ein Drittel Salz und K\u00fcmmel. Als Merkmal diene dir [das Wort] Sisani<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>. Man trinke es zwischen dem Pesa\u1e25- und dem Wochenfeste; wer an Verstopfung leidet, bei dem wirkt es aufl\u00f6send, wer an Durchfall leidet, bei dem wirkt es verh\u00e4rtend.<\/p>\n<p>S<small>TERILIT\u00c4TSTRANK<\/small>. Was ist das f\u00fcr ein Sterilit\u00e4tstrank? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Man nehme alexandrinisches Gummi im Gewichte eines Zuz, Alaun<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>im Gewichte eines Zuz, Gartensafran im Gewichte eines Zuz und zerreibe sie miteinander. Eine Flu\u00dfbehaftete nehme diese drei Dinge mit Wein, und sie wird nicht steril. Gegen Gelbsucht nehme man zwei von diesen Dingen mit Met, und man wird davon steril. \u00abEine Flu\u00dfbehaftete nehme diese drei Dinge mit Wein, und sie wird nicht steril.\u00bb<\/p>\n<h2 id=\"blatt-110b\">Blatt 110b<\/h2>\n<p>Wenn nicht dies, so nehme man drei Kapiz persischer Zwiebeln, koche sie mit Wein und gebe es ihr zu trinken, indem man zu ihr spreche: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so setze man sie auf den Scheideweg und lasse sie einen Becher Wein in der Hand halten; dann komme jemand hinter ihr, erschrecke sie und spreche: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so hole man eine Handvoll K\u00fcmmel, eine Handvoll Safran, eine Handvoll F\u00f6nnkraut und koche sie mit Wein. Dann gebe man es ihr zu trinken, indem man zu ihr spreche: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so hole man sechzig Spunde und weiche sie [im Wasser], indem man zu ihr spreche: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so hole man Pa\u0161i\u1e6dna<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>, koche es in Wein und r\u00fchre es durch, indem man zu ihr spreche: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so hole man die Harnoga<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>der Romithadistel und verbrenne sie, und [die Asche] tue man im Sommer in einen Leinenlappen und im Winter in einen Baumwolllappen. Wenn nicht dies, so grabe man sieben Gr\u00fcbchen und verbrenne darin eine junge Ranke von einem ungeweihten Weinberge, und lasse sie einen Becher Wein in der Hand halten; dann stehe sie von dem einen auf und setze sich auf ein anderes, und vom anderen auf ein drittes, und jedesmal spreche man zu ihr: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so hole man feines Mehl, bestreiche ihr damit [den K\u00f6rper], von der Mitte nach unten, indem man zu ihr spreche: Tue deinem Flusse Einhalt. Wenn nicht dies, so hole man ein Strau\u00dfenei und verbrenne es, und [die Asche] tue man im Sommer in einen Leinenlappen und im Winter in einen Baumwolllappen. Wenn nicht dies, so \u00f6ffne man f\u00fcr sie besonders ein Fa\u00df Wein. Wenn nicht dies, so nehme sie eine Gerste, die sich im Mist einer wei\u00dfen Mauleselin befindet; wenn sie diese einen Tag h\u00e4lt, so h\u00f6rt [der Flu\u00df] zwei Tage auf, wenn sie diese zwei Tage h\u00e4lt, so h\u00f6rt er drei Tage auf, und wenn sie diese drei Tage h\u00e4lt, so h\u00f6rt er f\u00fcr immer auf.<\/p>\n<p>\u00abGegen Gelbsucht nehme man zwei von diesen Dingen mit Met, und man wird davon steril.\u00bb Wenn nicht dies, so hole man den Kopf einer gesalzenen Meerbutte, koche ihn mit Met und trinke ihn. Wenn nicht dies, so hole man Tunke von Heuschrecken, und wenn keine Tunke von Heuschrecken zu haben ist, so hole man Tunke kleiner V\u00f6gelchen<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>, f\u00fchre ihn in eine Badestube und reibe ihn damit ein. Ist keine Badestube vorhanden, so lasse man ihn zwischen Ofen und Wand stehen. R. Jo\u1e25anan sagte: Will man ihn erw\u00e4rmen, so reibe<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>man ihn mit seinem Laken. R. A\u1e25a b. Joseph litt daran; da wandte R. Kahana dies bei ihm an, und er genas. Wenn nicht dies, so hole man drei Kapiz persischer Datteln, drei Kapiz \u00fcberlaufendes Wachs [vom Bienenkorbe] und drei Kapiz purpurrote Alo\u00eb; dies koche man mit Met und trinke es. Wenn nicht dies, so hole man das F\u00fcllen eines Esels, und nachdem man [dem Kranken] die Mitte des Kopfes ausrasiert hat, zapfe man [dem F\u00fcllen] Blut von der Schl\u00e4fe ab und tue es ihm auf den Kopf. Man achte aber darauf, da\u00df ihm nichts davon in die Augen komme, denn er k\u00f6nnte erblinden. Wenn nicht dies, so hole man den in P\u00f6kel eingelegten Kopf eines Ziegenbockes, koche ihn in Met und trinke ihn. Wenn nicht dies, so hole man ein geflecktes Schwein<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>, zerteile es und lege es auf das Herz. Wenn nicht dies, so hole man Porree aus der Mitte eines Beetes. Einst sprach ein Araber, der daran litt, zu einem G\u00e4rtner: Nimm mein Gewand und hole mir ein Beet Porree. Nachdem dieser es ihm gegeben, und er es gegessen hatte, sprach er zu ihm: Borge mir dein Gewand, damit ich darin ein wenig schlafe. Darauf h\u00fcllte er sich darein und schlief. Als er aufstand, war er so sehr durchw\u00e4rmt, da\u00df [das Gewand] st\u00fcckweise von ihm fiel.<\/p>\n<p>\u00abGegen Gelbsucht nehme man zwei von diesen Dingen mit Met, und man wird davon steril.\u00bb<\/p>\n<p>Ist dies denn erlaubt, es wird ja gelehrt: Woher, da\u00df die Kastration an einem Menschen verboten ist? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>ihr sollt dies in euerem Lande nicht tun<\/em>; ihr d\u00fcrft dies an euch selbst nicht tun<\/p>\n<p>so R. \u1e24anina!?<\/p>\n<p>Dies nur, wo man dies direkt beabsichtigt, hierbei aber kommt es von selbst. So sagte auch R. Jo\u1e25anan: Wenn man einen Hahn kastrieren will, so nehme man ihm den Kamm ab, und er wird von selbst kastriert.<\/p>\n<p>Aber R. A\u0161i sagte ja, da\u00df man ihm dadurch nur seinen Hoclimut<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>riimmt!?<\/p>\n<p>Vielmehr dies gilt von einem Kastraten.<\/p>\n<p>Aber R. \u1e24ija b. Abba sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df<\/p>\n<h2 id=\"blatt-111a\">Blatt 111a<\/h2>\n<p>man schuldig sei, wenn man die ges\u00e4uerte [Opfergabe] s\u00e4uert, denn es hei\u00dft einmal:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a><em>sie darf nicht aus Ges\u00e4uertem gebacken werden<\/em>, und wiederum:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>sie darf nicht aus Ges\u00e4uertem bereitet werden<\/em>. Da\u00df man ferner schuldig sei, wenn man ein Kastriertes abermals kastriert, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a><em>auch ein solches, dem die Hoden zerquetscht, zerschlagen, abgerissen oder durchgeschnitten sind<\/em>; und da man, wenn man schuldig ist, wenn durchgeschnitten, erst recht schuldig ist, wenn ganz abgerissen, so lehrt dies vielmehr, da\u00df man schuldig ist, wenn man nach dem Durchrei\u00dfen ganz abrei\u00dft!? Wolltest du sagen, dies gelte von einem Greise, so sagte ja R. Jo\u1e25anan: Diese [Mittel] gaben mir meine Jugend<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>wieder!?<\/p>\n<p>Vielmehr, dies gilt von einer Frau<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie ist dies aber nach R. Jo\u1e25anan b. Beroqa zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, von beiden hei\u00dfe es:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>und Gott segnete sie, indem er sprach: Seid fruchtbar und mehret euch<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies gilt von einer Greisin oder einer Sterilen.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup><bold>W<\/bold><small>ER<\/small> Z<small>AHNSCHMERZEN HAT<\/small>, <small>DARF KEINEN<\/small> E<small>SSIG DURCH<\/small> [<small>DIE<\/small> Z<small>\u00c4HNE<\/small>] <small>SCHL\u00dcRFEN<\/small>, <small>WOHL ABER DARF ER WIE GEW\u00d6HNLICH<\/small> [S<small>PEISEN IN<\/small> E<small>SSIG<\/small>] <small>TUNKEN<\/small>, <small>UND WENN ER DADURCH GESUND WIRD<\/small>, <small>SO IST NICHTS DABEI<\/small>. W<small>ER<\/small> L<small>ENDENSCHMERZEN HAT<\/small>, <small>DARF SICH NICHT MIT<\/small> W<small>EIN UND<\/small> E<small>SSIG EINREIBEN<\/small>, <small>WOHL ABER DARF ER SICH MIT<\/small> \u00d6<small>L SCHMIEREN<\/small>, <small>NUR NICHT MIT<\/small> R<small>OSEN\u00d6L<\/small>. F<small>\u00dcRSTENKINDER D\u00dcRFEN SICH EINE<\/small> W<small>UNDE MIT<\/small> R<small>OSEN\u00d6L BESTREICHEN<\/small>, <small>DENN DIESE PFLEGEN SICH DAMIT AUCH AM<\/small> W<small>OCHENTAGE ZU SCHMIEREN<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT<\/small>, <small>ALLE<\/small> J<small>ISRA\u00c9LITEN SEIEN<\/small> F<small>\u00dcRSTENKINDER<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Der hohe R. A\u1e25a, das ist R. A\u1e25a b. Papa, wies R. Abahu auf einen Widerspruch hin: Wir haben gelernt, wer Zahnschmerzen hat, d\u00fcrfe durch [die Z\u00e4hne] keinen Essig schl\u00fcrfen, wonach Essig gut f\u00fcr die Z\u00e4hne ist, und dem widersprechend hei\u00dft es: <a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>wie Essig f\u00fcr die Z\u00e4hne und Rauch f\u00fcr die Augen<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von Kahmessig, das andere gilt von gegorenem Essig. Wenn du aber willst, sage ich: beide gelten von gegorenem Essig, jedoch gilt das eine von dem Falle, wenn man eine Wunde hat, und das andere von dem Falle, wenn man keine Wunde hat; hat man eine Wunde, so heilt er, hat man keine Wunde, so ist er sch\u00e4dlich.<\/p>\n<p>D<small>ARF KEINEN<\/small> E<small>SSIG DURCH<\/small> [<small>DIE<\/small> Z<small>\u00c4HNE<\/small>] <small>SCHL\u00dcRFEN<\/small>. Es wird ja aber gelehrt, man d\u00fcrfe nicht schl\u00fcrfen und ausspeien, wohl aber d\u00fcrfe man schl\u00fcrfen und herunterschlucken!? Abajje erwiderte: Unsere Mi\u0161na spricht eben von dem Falle, wenn man ihn schl\u00fcrft und ausspeit. Raba erwiderte: Du kannst sogar sagen, wenn man ihn schl\u00fcrft und herunterschluckt, nur gilt das eine vor dem Eintunken, das andere aber nach dem Eintunken<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man sollte aber sagen, da es vor dem Eintunken erlaubt ist, sei es auch nach dem Eintunken erlaubt!? Wir wissen n\u00e4mlich von Raba, da\u00df er der Ansicht ist, man wende [die Begr\u00fcndung] \u00bbda\u00ab an. Raba sagte n\u00e4mlich: Es gibt nichts, was am \u0160abbath erlaubt und am Vers\u00f6hnungstage verboten ist; da es am \u0160abbath erlaubt ist, so ist es auch am Vers\u00f6hnungstage erlaubt.<\/p>\n<p>Raba ist von jener [Erkl\u00e4rung] abgekommen.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df er von jener abgekommen ist, vielleicht ist er von dieser [Lehre] abgekommen!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht einleuchtend, denn es wird gelehrt: alle, die ein Reinigungsbad nehmen m\u00fcssen, baden wie gew\u00f6hnlich, sowohl am neunten Ab, als auch am Vers\u00f6hnungstage.<\/p>\n<p>W<small>ER<\/small> L<small>ENDENSCHMERZEN HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R. Abba b. Zabhda sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n.<\/p>\n<p>Demnach ist Rabh der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns; dem widersprechend sagte ja R. \u0160imib. \u1e24ija im Namen Rabhs, es sei verboten, am Feste einen Pfropfen<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>in das Fa\u00df zu stecken!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-111b\">Blatt 111b<\/h2>\n<p>In diesem Falle pflichtet auch R. \u0160imo\u0351n bei, denn Abajje und Raba sagen beide, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen, ohne zu t\u00f6ten<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte ja aber im Namen Rabhs, die Halakha sei wie R. Jehuda, und R. \u1e24anan b. Ami im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n, und R. \u1e24ija b. Abin lehrte es ohne Nennung von Traditoren: Rabh sagt, die Halakha sei wie R. Jehuda, und \u0160emu\u00e9l sagt, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n!? Vielmehr, sagte Raba, ich und der L\u00f6we unter den Genossen, das ist R. \u1e24ija b. Abin, erkl\u00e4rten dies: [Rabh sagte,] die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n, jedoch nicht wegen seines Grundes.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n, jedoch nicht wegen seines Grundes: wollte man sagen, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n, da\u00df es erlaubt ist, jedoch nicht wegen seines Grundes, denn R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, da\u00df [das Rosen\u00f6l] heilend wirke, w\u00e4hrend Rabh der Ansicht ist, es wirke nicht heilend, so kann ja Rabh nicht der Ansicht sein, es wirke nicht heilend, wo doch gelehrt wird, F\u00fcrstenkinder d\u00fcrfen sich eine Wunde mit Rosen\u00f6l bestreichen, doch wohl, weil es heilend wirkt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n, da\u00df es erlaubt ist, jedoch nicht wegen seines Grundes, denn R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, es sei auch da erlaubt, wo [das Rosen\u00f6l] selten ist, Rabh aber ist der Ansicht, nur wo es nicht selten ist, wo es aber selten ist, sei es verboten; in der Heimat Rabhs war n\u00e4mlich das Rosen\u00f6l nicht selten.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra Kap. 11.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ihre Haut gilt als solche hinsichtl. anderer Gesetze.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,31.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Hui. Blatt 122a.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Hui. Blatt 122a.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob die Haut sich auch als solche anfa\u00dft.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der Haut, die nicht dem Fleische gleicht.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 13,23.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05de\u05e8<\/span> wird als Verbum aufgefa\u00dft, als Niphal von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e8<\/span>, <em>verwandeln<\/em>; <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d1\u05e8\u05d1\u05e8\u05d4<\/span> ist <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d1\u05d5\u05e8\u05d4<\/span> Wunde.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Deren H\u00e4ute bei der Errichtung der Stiftsh\u00fctte verwendet wurden.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Nisse, L\u00e4use, die noch nicht ausgeschl\u00fcpft.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Von winziger Gr\u00f6\u00dfe.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte Wort etymolog. nicht feststellbar; nach dem Zusammenhange eine Art L\u00e4use.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. ob. Anm. 2.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die Federn sitzen; sie ist daher zum Schreiben nicht zu gebrauchen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne die Schrift zu beeintr\u00e4chtigen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,17.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber Kel. Abschn. 10.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dem Wortlaute; gezwungen ist die rationellere \u00dcbersetzung: das Wasser geht zu hoch, als da\u00df ich (bei meinem vorger\u00fcckten Alter) es wagen d\u00fcrfte, eine \u00dcberfahrt zu unternehmen, um ihn zu empfangen.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 13,9.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer Menstruierenden, um unrein zu sein; cf.\u00a0Nid. 19a.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 3,22.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 17,14.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 10,16.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 6,10.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mit dem Possessivpronomen \u00bbseine\u00ab.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Er merkte, da\u00df er ihm blo\u00df auf den Zahn f\u00fchlen wollte.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Heilung seiner Leibschmerzen, was jener aber nicht wu\u00dfte; \u0160. war Arzt.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 17,14.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Abschn. II, Anm. 136.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell, ist <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e8\u05dd<\/span> ein Ortsname; cf.\u00a0Raschi zu Er. Blatt 21b sv.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>So (von Spiculum, Wurfspie\u00df, Pfeil) besser als Speculator.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,21.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Schale des Eies versteht er das Wei\u00dfe.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des starken Salzgehaltes bleibt alles oben schwimmen.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Das salzige Wasser wurde als Augenmittel benutzt, u. die Bereitung von Arzneimitteln ist ani \u0160. verboten.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit das Wasser eindringe.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit das Wasser eindringe.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Morgens, ungewaschen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung Schr\u00f6pfkopf; etymologisch nicht gekl\u00e4rt.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Geschw\u00fcre in Nase u. Rachen; nach den Erkl\u00e4rern: \u00fcbler Nasen- u. Mundgeruch.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Fl\u00e4tigkeit, die nachts den H\u00e4nden anhaftet.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich wohl auf die Unfl\u00e4tigkeit u. nicht (wie manche falsch erkl\u00e4ren) auf die Augenkrankheit.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi Name einer Krautart; viell, aber Plur. von <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05dc\u05d4<\/span> Blatt.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Gegen Augenleiden.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>R\u0160. und RJ. waren blind.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi, zum Genusse, nach R. \u1e24anan\u00e9l, auf das Auge zu legen, da sie nicht als Heilmittel betrachtet werden.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Gurkenart, die nur als Heilmittel gegessen wird.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn der Braten hei\u00df ist u. sie dadurch gew\u00e4rmt wird.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nicht so scharf wie Essig ist.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wunde ist gef\u00e4hrlich.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Worin man Flachs udgl. eingeweicht; in solchem Wasser badet man nur zu Heilzwecken.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e7\u05d5\u05d4<\/span> <em>Wasseransammlung<\/em>, als Gegens. zu <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e2\u05d9\u05df<\/span> <em>Wasserquelle<\/em>. In manchen F\u00e4llen ist durchaus Quellwasser erforderlich, in anderen hingegen Ansammlungswasser.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 1,10.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Bamidbar 19,9. In den genannten F\u00e4llen ist durchaus Quellwasser erforderlich.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Falle ist es verboten, da es ersichtlich ist, da\u00df es zu Heilzwecken erfolgt.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Falle ist es verboten, da es ersichtlich ist, da\u00df es zu Heilzwecken erfolgt.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach der wahrscheinlicheren Lesart der Mi\u0161na separata.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. Artemisia abrotanum <em>L<\/em>.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. Artemisia abrotanum <em>L<\/em>.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell. Marum verum <em>L<\/em>.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Origanum majorana <em>L<\/em>.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach A\u0351rukh: Gelbsucht.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Kann auch hei\u00dfen: bei einem Nachbar.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ter. VIII,4.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Fl\u00fcssigkeitsma\u00df (od. Trinkgef\u00e4\u00df) von 1 Viertellog Inhalt; cf.\u00a0Bb. Blatt 58b.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Fl\u00fcssigkeitsma\u00df, <sup>1<\/sup>\/<sub>32<\/sub> Log.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Das bibl. Log.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Br\u00fche od. Sauce; cf.\u00a0Ber. Blatt 36a.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer eine Anordnung der Rabbanan \u00fcbertritt, wird von einer Schlange gebissen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 10,8.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit die Schlange seine Spuren verliere.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. unter Sternen; damit die Schlange sich nicht vom Dache aus auf ihn st\u00fcrze.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die Schlange sich nicht schnell bewegen kann.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Erkl\u00e4rungen, um bei ihr Abscheu zu erregen.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich es offenbar ist, da\u00df man sie als Heilmittel genie\u00dft, da sie auch sch\u00e4dlich sind.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte besteht der Unterschied in einem einzigen Buchstaben des bez\u00fcgl. Wortes, dessen Lesart wohl unsicher war.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Korb, Schale; sowohl im Namen Joseph als auch im Worte Gerste kommt ein S vor, und dieses befindet sich zweimal in Sisani.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi eine Krautart, die nicht in die H\u00f6he, sondern in die Breite w\u00e4chst. Wohl etymologisch, aber nicht einmal die Lesart ist sicher.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell. Eryngium <em>Tourn<\/em>., Mannstreu.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Raschi: eine Art kleiner V\u00f6gel; w\u00f6rtl. der Pickenden oder Nagenden.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi, wickle.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen, h\u00f6ckriges.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 22,24.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wird traurig und \u00fcbt die Begattung nicht aus, jedoch wird er dadurch nicht kastriert.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 6,10.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,11.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 22,24.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Git. Blatt 70a; auch ein Greis kann wieder zeugungsf\u00e4hig werden.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Die der Fortpflanzungspflicht nicht unterworfen ist.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 1,22.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 10,26.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Mahlzeit, als Vorspeise; im ersteren Falle ist es erlaubt, da man annehmen kann, es geh\u00f6re zur Mahlzeit.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus einem Lappen, weil man dadurch die Fl\u00fcssigkeit auspre\u00dft.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Abschn. VII, Anm. 88.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 107a 107b 108a 108b 109a 109b 110a 110b 111a 111b Blatt 107a iWER EINES VON DEN ACHT IN DER TORA GENANNTEN1 KRIECHTIERE EINF\u00c4NGT ODER VERWUNDET, IST SCHULDIG. WER ANDERE EKEL&#8211; ODER KRIECHTIERE VERWUNDET, IST FREI; WER SIE EINF\u00c4NGT, IST, WENN ZUM GEBRAUCHE, SCHULDIG, UND WENN NICHT ZUM GEBRAUCHE, FREI. WER EIN IN SEINEM GEBIETE BEFINDLICHES WILD ODER GEFL\u00dcGEL EINF\u00c4NGT, IST FREI, WER SIE VERWUNDET, IST SCHULDIG. GEMARA. Da er lehrt, man sei schuldig, wenn man sie verwundet, so haben sie ja eine Haut2; wer lehrte dies? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Es ist R. Jo\u1e25anan b. Nuri, denn wir haben gelernt: R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, die acht Kriechtiere haben eine Haut. Rabba b. R. Hona sagte im Namen Rabhs: Du kannst sogar sagen, die Rabbanan, denn die Rabbanan streiten gegen R. Jo\u1e25anan b. Nuri nur hinsichtlich der Unreinheit, da es hei\u00dft: 3diese sollen euch unrein sein, und dies schlie\u00dft ihre Haut ein, da\u00df &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7148","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7148"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7149,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7148\/revisions\/7149"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}