{"id":7164,"date":"2021-03-03T13:29:02","date_gmt":"2021-03-03T11:29:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7164"},"modified":"2021-03-03T13:29:04","modified_gmt":"2021-03-03T11:29:04","slug":"schabbat-kapitel-15","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-15\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 15"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-111b\">111b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-112a\">112a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-112b\">112b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-113a\">113a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-113b\">113b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-114a\">114a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-114b\">114b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-115a\">115a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-111b\">Blatt 111b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>W<\/bold>EGEN <small>FOLGENDER<\/small> K<small>NOTEN IST MAN SCHULDIG<\/small>: <small>WEGEN DES<\/small> K<small>NOTENS DER<\/small> K<small>AMELTREIBER UND WEGEN DES<\/small> K<small>NOTENS DER<\/small> S<small>CHIFFER<\/small>; <small>UND WIE MAN WEGEN DES<\/small> K<small>N\u00dcPFENS SCHULDIG IST<\/small>, <small>SO IST MAN AUCH WEGEN DES<\/small> L<small>\u00d6SENS SCHULDIG<\/small>. R. M<small>E\u00cdR SAGT<\/small>, <small>WEGEN EINES<\/small> K<small>NOTENS<\/small>, <small>DEN MAN MIT EINER<\/small> H<small>AND L\u00d6SEN KANN<\/small>, <small>SEI MAN NICHT SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Welche hei\u00dfen Knoten der Kameltreiber und Knoten der Schiffer: wollte man sagen, der Knoten, den man an die Nasenschlinge<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, beziehungsweise der Knoten, den man an die Mast\u00f6se macht, so sind diese ja keine bestehenbleibende Knoten<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, der Knoten der Nasenschlinge selber, beziehungsweise der Knoten der Mast\u00f6se selber.<\/p>\n<p>R. M<small>E\u00cdR SAGT<\/small>, <small>WEGEN EINES<\/small> K<small>NOTENS<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R. A\u1e25adboj, der Bruder des Mar A\u1e25a, fragte: Wie ist es nach R. Me\u00edr, wenn man eine Schleife macht: ist der Grund R. Me\u00edrs, weil man [den Knoten] mit einer Hand l\u00f6sen kann, und auch diese kann man mit einer Hand l\u00f6sen, oder ist der Grund R. Me\u00edrs, weil er nicht fest ist, diese aber ist wohl fest?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p><sup>ii,1<\/sup><bold>E<\/bold><small>S GIBT<\/small> K<small>NOTEN<\/small>, <small>WEGEN WELCHER MAN NICHT SCHULDIG IST<\/small>, <small>WIE WEGEN DER<\/small> K<small>NOTEN DER<\/small> K<small>AMELTREIBER UND WEGEN DER<\/small> K<small>NOTEN DER<\/small> S<small>CHIFFER<\/small>. E<small>INE FRAU DARF DEN<\/small> V<small>ERSCHLUSS IHRES<\/small> H<small>EMDES UND DIE<\/small> B<small>\u00c4NDCHEN DER<\/small> H<small>AUBE UND DES<\/small> L<small>EIBGURTES ZUSAMMENKNOTEN<\/small>, <small>DESGLEICHEN DIE<\/small> R<small>IEMEN DES<\/small> S<small>CHUHS<\/small>, <small>DER<\/small> S<small>ANDALE<\/small>, <small>DES<\/small> W<small>EIN<\/small>&#8211; <small>ODER<\/small> \u00d6<small>LSCHLAUCHES UND DES<\/small> F<small>LEISCHTOPFES<\/small>. R. E<small>LIE\u0351ZER B<\/small>. J<small>A\u0351QOB SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE VOR EINEM<\/small> V<small>IEH<\/small> [<small>EINEN<\/small> S<small>TRICK<\/small>] <small>FESTBINDEN<\/small>, <small>DAMIT ES NICHT HINAUSGEHE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, es gebe Knoten, wegen welcher man nicht schuldig ist, wie wegen der Knoten der Kameltreiber und wegen der Knoten der Schiffer, wonach man wegen dieser nicht schuldig ist, wohl aber sind sie verboten, weiter aber lehrt er, eine Frau d\u00fcrfe den Verschlu\u00df ihres Hemdes zusammenknoten, auch von vornherein!?<\/p>\n<p>Er meint es, wie folgt: es gibt Knoten, wegen welcher man nicht schuldig ist, wie wegen der Knoten der Kameltreiber und wegen der Knoten der Schiffer, n\u00e4mlich ein Knoten, den man an die Nasenschlinge, beziehungsweise ein Knoten, den man an die Mast\u00f6se<\/p>\n<h2 id=\"blatt-112a\">Blatt 112a<\/h2>\n<p>macht; wegen dieser ist man nicht schuldig, wohl aber sind sie verboten; jedoch gibt es andere, die von vornherein erlaubt sind, n\u00e4mlich die Knoten am Verschlusse des Hemdes.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn es zwei Verschl\u00fcsse hat; man k\u00f6nnte glauben, der eine ist ja entbehrlich, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> B<small>\u00c4NDCHEN DER<\/small> H<small>AUBE<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn sie weit genug ist; man k\u00f6nnte glauben, man kann sie ja auch so abnehmen, so lehrt er es uns, weil eine Frau ihr Haar schont und [den Knoten] aufl\u00f6st.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> R<small>IEMEN DES<\/small> S<small>CHUHS<\/small>, <small>DER<\/small> S<small>ANDALE<\/small>. Es wird gelehrt: Wer die Riemen des Schuhs und der Sandale aufl\u00f6st, ist, wie das Eine lehrt, ein S\u00fcndopfer schuldig, und wie ein Anderes lehrt, frei, jedoch ist dies von vornherein verboten, und wie ein Drittes lehrt, ist dies von vornherein erlaubt. Hier besteht also ein Widerspruch, sowohl bez\u00fcglich des Schuhs, als auch bez\u00fcglich der Sandale!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Schuhs besteht kein Widerspruch. Die Lehre, man sei ein S\u00fcndopfer schuldig, gilt von einem Schusterknoten; [die Lehre] man sei frei, jedoch sei es von vornherein verboten, gilt von den Gelehrten<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, und die Lehre, es sei von vornherein erlaubt, gilt von den Einwohnern von Ma\u1e25oza<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Bez\u00fcglich der Sandale besteht ebenfalls kein Widerspruch. Die Lehre, man sei ein S\u00fcndopfer schuldig, gilt von den Sandalen der Araber, an welchen die Schuster den Knoten machen; [die Lehre], man sei frei, jedoch sei es von vornherein verboten, gilt von einem Knoten, den sie selber machen; [die Lehre], es sei von vornherein erlaubt, gilt von einer Sandale, die zwei Personen abwechselnd<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> tragen. So ereignete es sich bei R. Jehuda. R. Jehuda, der Bruder Sala des Frommen, hatte ein Paar Sandalen, die zuweilen er und zuweilen sein Sohn trug. Einst trat er vor Abajje und fragte ihn: Wie ist es damit? Dieser erwiderte: Man ist dieserhalb ein S\u00fcndopfer schuldig. Da sprach jener: Mir ist es sogar fraglich, ob nicht schuldig und von vornherein verboten, und du sagst, man sei ein S\u00fcndopfer schuldig!?<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Jener erwiderte: Weil sie auch am Wochentage zuweilen von mir und zuweilen von meinem Sohne benutzt werden. Darauf sprach dieser: Wenn dem so ist, so ist es auch von vornherein erlaubt.<\/p>\n<p>Einst ging R. Jirmeja hinter R. Abahu in einem Neutralgebiete, und ihm platzte der Riemen seiner Sandale. Da sprach er: Was mache ich nun? Dieser erwiderte: Nimm feuchten Bast, der als Viehfutter verwendbar ist, und binde sie damit fest. Einst stand Abajje vor R. Joseph, und ihm platzte ein Riemen [der Sandale]. Da sprach er: Was mache ich nun? Dieser erwiderte: La\u00df sie liegen.<\/p>\n<p>Womit ist es hierbei anders, als bei R. Jirmeja?<\/p>\n<p>Dort waren sie nicht in Sicherheit, hier aber<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> sind sie in Sicherheit.<\/p>\n<p>Sie ist ja aber noch ein Kleidungsst\u00fcck, da man die rechte am linken [Fu\u00dfe<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> tragen] kann!? Dieser erwiderte: Da R. Jo\u1e25anan [die Barajtha] nach R. Jehuda erkl\u00e4rt hat, so ist anzunehmen, da\u00df die Halakha wie R. Jehuda ist.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es damit?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn an einer Sandale ein \u00d6hr oder eine \u00d6se abgeplatzt ist oder der gr\u00f6\u00dfere Teil der Sohle fehlt, so ist sie noch verunreinigungsf\u00e4hig; wenn beide \u00d6hre oder beide \u00d6sen oder die ganze Sohle fehlt, so ist sie nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig. R. Jehuda sagt: Ist die innere [\u00d6se] abgeplatzt, so ist sie verunreinigungsf\u00e4hig, wenn die \u00e4u\u00dfere, so ist sie nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig. Hierzu sagte U\u0351la, und wie manche sagen, Rabba b. Bar \u1e24ana, im Namen R. Jo\u1e25anans: Wie sie dar\u00fcber hinsichtlich der Unreinheit streiten, so streiten sie auch hinsichtlich des \u0160abbaths<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, nicht aber hinsichtlich der \u1e24ali\u00e7a. Dagegen wandten wir ein: Wen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> meint er damit: wenn die Rabbanan, da\u00df sie n\u00e4mlich, wie sie hinsichtlich der Unreinheit als Kleidungsst\u00fcck gilt, auch hinsichtlich des \u0160abbaths als Kleidungsst\u00fcck gelte, nicht aber gelte sie hinsichtlich der \u1e24ali\u00e7a als Kleidungsst\u00fcck, so haben wir ja gelernt, da\u00df, wenn sie<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>die \u1e24ali\u00e7a mit der linken [Sandale] am rechten Fu\u00dfe vollzogen hat, es g\u00fcltig sei<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>!? Und wenn R. Jehuda, da\u00df sie n\u00e4mlich, wie sie hinsichtlich der Unreinheit nicht als Kleidungsst\u00fcck gilt, auch hinsichtlich des \u0160abbaths nicht als Kleidungsst\u00fcck gelte, wohl aber gelte sie hinsichtlich der \u1e24ali\u00e7a als Kleidungsst\u00fcck, so sagen wir ja nur dann, die \u1e24ali\u00e7a sei g\u00fcltig, wenn sie es mit der linken [Sandale] am rechten [Fu\u00dfe] vollzogen hat, wo sie an sich ein Kleidungsst\u00fcck ist, w\u00e4hrend sie hierbei an sich kein Kleidungsst\u00fcck ist, denn R. Jehuda sagt ja, da\u00df wenn die \u00e4u\u00dfere [\u00d6se] abgeplatzt ist, sie nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig sei, wonach sie kein Kleidungsst\u00fcck ist!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich R. Jehuda, und man lese: ebenso hinsichtlich der \u1e24ali\u00e7a. Er lehrt uns folgendes: wir sagen zwar, wenn sie die \u1e24ali\u00e7a mit der linken [Sandale] am rechten [Fu\u00dfe] vollzogen hat, sei dies g\u00fcltig, weil sie n\u00e4mlich an sich ein Kleidungsst\u00fcck ist, hierbei<\/p>\n<h2 id=\"blatt-112b\">Blatt 112b<\/h2>\n<p>aber ist sie an sich kein Kleidungsst\u00fcck<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, R. Jo\u1e25anan sagte ja, die Halakha sei wie die geschlossene Mi\u0161na, und eine solche lehrt, da\u00df, wenn an einer Sandale ein \u00d6hr abgeplatzt war, und man es ausgebessert hat, sie noch durch Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig sei, und wenn auch das andere abplatzt, und man es ausbessert, sie nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig durch Auftreten [eines Flu\u00dfbehafteten] sei, wohl aber durch seine Ber\u00fchrung; doch wohl ohne Unterschied, ob das innere oder \u00e4u\u00dfere!?<\/p>\n<p>Nein, dies gilt nur vom inneren.<\/p>\n<p>Wozu lehrt er demnach, wenn sie rein ist, falls das \u00e4u\u00dfere abplatzt, da\u00df, wenn auch das andere abplatzt und man es ausbessert, sie nicht mehr durch Auftreten unrein sei, wohl aber durch [des Flu\u00dfbehafteten] Ber\u00fchrung, er sollte doch bez\u00fcglich des einen einen Unterschied machen: dies gilt von dem Falle, wenn das innere abplatzt, wenn aber das \u00e4u\u00dfere, so ist sie rein!? R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph erwiderte: Um die Worte R. Jo\u1e25anans nicht zusammenbrechen zu lassen, ist unsere Mi\u0161na auf eine Sandale zu beziehen, die vier \u00d6hre und vier \u00d6sen hat. Als Rabin kam, sagte er im Namen des R. \u1e24anan b. Abba: Rabh sagte, die Halakha sei, wie R. Jehuda, und R. Jo\u1e25anan sagte, die Halakha sei nicht wie R. Jehuda.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan denn dies gesagt haben, wenn R. Jo\u1e25anan die Barajtha nach R. Jehuda erkl\u00e4rt, so ist ja anzunehmen, da\u00df er der Ansicht R. Jehudas ist!?<\/p>\n<p>Amora\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht R. Jo\u1e25anans.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: F\u00fcr alle Gef\u00e4\u00dfe des Hausherrn<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>ist die Gr\u00f6\u00dfe eines Granatapfels festgesetzt<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>. R. \u1e24izqija fragte: Wie ist es, wenn es ein eine Olive durchlassendes Loch hatte, und nachdem man es geschlossen hat, [daneben] abermals ein eine Olive durchlassendes Loch bekommen und man auch dies geschlossen hat, so da\u00df man es auf die einen Granatapfel durchlassende Gr\u00f6\u00dfe erg\u00e4nzt hat? Darauf sprach R. Jo\u1e25anan zu ihm: Meister, du hast uns gelehrt: Wenn an einer Sandale ein \u00d6hr abgeplatzt war und man es ausgebessert hat, so ist sie durch Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig; wenn auch das andere abgeplatzt ist und man es ausgebessert hat, so ist sie durch [des Flu\u00dfbehafteten] Auftreten nicht verunreinigungsf\u00e4hig, wohl aber durch dessen Ber\u00fchrung. Wir sprachen zu dir: Wenn die erste [abgeplatzt ist], wohl deshalb, weil noch die andere vorhanden ist, auch beim [Fehlen der] anderen war ja die erste ausgebessert!? Darauf erwidertest du uns: Da haben wir es mit einem neuen Gesichte<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>zu tun. Auch hierbei haben wir es mit einem neuen Gesichte zu tun. Da rief er \u00fcber ihn: Dieser ist gar kein Mensch<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>! Manche sagen: Dieser da, der ist ein Mann!<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen des Raba b. Zimona: Waren die Fr\u00fcheren Engel, so sind wir Menschen, waren die Fr\u00fcheren Menschen, so sind wir Esel, und zwar nicht Esel wie der des R. \u1e24anina b. Dosa<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, oder der des R. Pin\u1e25as b. Ja\u00edr<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, sondern ganz gew\u00f6hnliche Esel.<\/p>\n<p>D<small>ES<\/small> W<small>EIN<\/small>&#8211; <small>ODER<\/small> \u00d6<small>LSCHLAUCHES<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er zwei M\u00fcndungen hat; man k\u00f6nnte glauben, die eine mache die andere entbehrlich, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>D<small>ES<\/small> F<small>LEISCHTOPFES<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er einen Kran hat; man k\u00f6nnte glauben, dies sei entbehrlich, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. E<small>LIE\u0351ZER B<\/small>. J<small>A\u0351QOB SAGT<\/small>, <small>MAN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>FESTBINDEN<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn zwei Stricke vorhanden sind; man k\u00f6nnte glauben,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-113a\">Blatt 113a<\/h2>\n<p>der eine mache den anderen entbehrlich, so lehrt er uns. R. Joseph sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: die Halakha ist wie R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob. Abajje sprach zu ihm: So ist die Halakha, streitet denn jemand dagegen? Jener entgegnete: Was kommt es darauf an? Dieser erwiderte: Eine Lehre vortragen, nur als Singsang?<\/p>\n<p><sup>ii,2<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF EINEN<\/small> E<small>IMER MIT EINEM<\/small> L<small>EIBGURTE FESTBINDEN<\/small>, <small>NIGHT ABER MIT EINEM<\/small> S<small>TRICKE<\/small>, R. J<small>EHUDA ERLAUBT DIES<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGTE EINE<\/small> R<small>EGEL<\/small>: W<small>EGEN EINES<\/small> K<small>NOTENS<\/small>, <small>DER NICHT BLEIBEND IST<\/small>, <small>IST MAN NICHT SCHULDIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was f\u00fcr ein Strick, wollte man sagen, ein gew\u00f6hnlicher Strick, wieso erlaubt es R. Jehuda, es ist ja ein bleibender Knoten!?<\/p>\n<p>Vielmehr mit einem Weberstricke<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sind die Rabbanan der Ansicht, es sei bei einem Weberstricke verboten, mit R\u00fccksicht auf einen gew\u00f6hnlichen Strick, w\u00e4hrend R. Jehuda der Ansicht ist, man ber\u00fccksichtige dies nicht. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wenn der Strick eines Eimers zerrei\u00dft, so darf man ihn nicht mit einem Knoten festbinden, sondern nur mit einer Schleife. R. Jehuda sagt, man befestige ihn mit einer Binde oder einem Gurte, nur mache man keine Schleife<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>. Sowohl R. Jehuda als auch die Rabbanan befinden sich ja im Widerspruche mit sich selbst!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan befinden sich nicht im Widerspruche, denn man verwechselt wohl Stricke miteinander, nicht aber eine Schleife mit einem Knoten. R. Jehuda befindet sich ebenfalls nicht im Widerspruche, denn da ist es nicht deshalb verboten, weil man die Schleife mit einem Knoten verwechseln k\u00f6nnte, sondern weil die Schleife selbst als Knoten gilt.<\/p>\n<p>R. Abba sagte im Namen R. \u1e24ijas im Namen R. Jo\u1e25anans: Man darf einen Strick aus seiner Wohnung holen und damit die Kuh an die Krippe binden. Der hohe R. A\u1e25a, das ist R. A\u1e25a b. Papa, wandte gegen R. Abba ein: Man darf den Strick an der Krippe an eine Kuh binden, den Strick an der Kuh an eine Krippe binden, nur darf man keinen Strick aus seiner Wohnung holen, und damit die Kuh an die Krippe binden<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da handelt es sich um einen gew\u00f6hnlichen Strick, hierbei aber um einen Weberstrick.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf Weberger\u00e4te am \u0160abbath fortbewegen. Sie fragten R. Jehuda: Gilt dies auch vom oberen und vom unteren Querbalken [des Webstuhles]?<\/p>\n<p>Ja und nein; er schwankte. Es wird gelehrt: R. Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf Weberger\u00e4te am \u0160abbath fortbewegen, selbst den oberen und den unteren Querbalken, nicht aber die Seitenbalken. Raba sprach zu R. Na\u1e25man: Die Seitenbalken wohl deshalb nicht, weil man dabei Vertiefungen macht, und diese entstehen ja von selber!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand R\u00fcben oder Rettich unter einem Weinstocke versteckt<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>hat, so hat er, falls ein Teil der Bl\u00e4tter unbedeckt bleibt, kein Bedenken zu tragen wegen Mischsaat, wegen des Siebentjahres und wegen der Zehnte, auch darf man sie am \u0160abbath herausnehmen.<\/p>\n<p>Auf dem Felde wird man nicht veranla\u00dft, die Vertiefungen zu ebnen, im Hause aber wird man veranla\u00dft, die Vertiefungen zu ebnen. R. Jo\u1e25anan fragte R. Jehuda b. Levaj: Darf man Weberger\u00e4te wie den oberen oder den unteren Querbalken am \u0160abbath fortbewegen? Dieser erwiderte: Man darf sie nicht fortbewegen.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Weil sie auch sonst nicht umher getragen werden<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> K<small>LEIDUNGSST\u00dcCKE ZUSAMMENROLLEN<\/small>, <small>SELBST VIER<\/small>&#8211; <small>ODER F\u00dcNFMAL<\/small>; <small>FERNER DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATHABEND F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH DAS<\/small> L<small>AGER BETTEN<\/small>, <small>NICHT ABER AM<\/small> \u0160<small>ABBATH F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATHAUSGANG<\/small>. R. J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE AM<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNGSTAGE F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH KLEIDUNGSST\u00dcCKE ZUSAMMENROLLEN UND DAS<\/small> L<small>AGER BETTEN<\/small>. <small>MAN DARF DAS<\/small> F<small>ETT DES<\/small> \u0160<small>ABBATHOPFERS AM<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNGSTAGE DARBRINGEN<\/small>. R. A\u0351<small>QIBA SAGT<\/small>, <small>WEDER D\u00dcRFE DAS DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS AM<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNGSTAGE<\/small>, <small>NOCH DAS DES<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNGSTAGES AM<\/small> \u0160<small>ABBATH DARGEBRACHT WERDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. In der Schule R. Jannajs sagten sie: Dies wurde nur von einer Person gelehrt, zwei Personen aber d\u00fcrfen es nicht. Und auch bei einer Person gilt dies nur von neuen [Kleidungsst\u00fccken], alte aber nicht. Und auch bei neuen gilt dies nur von wei\u00dfen, farbige aber nicht. Auch gilt dies nur von dem Falle, wenn man keine [anderen] zum Wechseln hat, nicht aber, wenn man [andere] zum Wechseln hat. Es wird gelehrt: Im Hause R. Gamli\u00e9ls pflegten sie ihre wei\u00dfen Kleidungsst\u00fccke nicht zusammenzurollen, weil sie [andere] zum Wechseln hatten.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: Hat man [andere] zum Wechseln, so wechsele man, wenn aber nicht, so lasse man<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>seine Kleider herabwallen. R. Saphra wandte ein: Dies erscheint ja als Hochmut!?<\/p>\n<p>Da man dies an jedem anderen Tage nicht tut, sondern nur an diesem Tage, so erscheint dies nicht als Hochmut.<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>Und du ihn ehrst, da\u00df du an ihm deine Wege nicht gehst. Du ihn ehrst<\/em>, deine Kleidung am \u0160abbath gleiche nicht deiner Kleidung am Wochentage. So nannte R. Jo\u1e25anan seine Kleider \u00bbmeine W\u00fcrde\u00ab. <em>Da\u00df du an ihm deine Wege nicht gehst<\/em>, dein Gang am \u0160abbath gleiche nicht deinem Gang am Wochentage. <em>Deinen Gesch\u00e4ften nachzugehen<\/em>, nur deine Gesch\u00e4fte sind verboten, g\u00f6ttliche Angelegenheiten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-113b\">Blatt 113b<\/h2>\n<p>aber sind erlaubt. <em>Und Gespr\u00e4che zu f\u00fchren<\/em>, dein Gespr\u00e4ch am \u0160abbath gleiche nicht deinem Gespr\u00e4che am Wochentage. Jedoch ist nur das [gesch\u00e4ftliche] Sprechen verboten, das Denken aber ist erlaubt.<\/p>\n<p>Begreiflich sind all jene Verordnungen, wieso aber gleiche der Gang am \u0160abbath nicht dem Gang am Wochentage?<\/p>\n<p>Wie R. Hona im Namen Rabhs, und wie andere sagten, R. Abba im Namen R. Honas, gesagt hat: Wenn jemand am \u0160abbath geht und auf einen Wassergraben st\u00f6\u00dft, so darf er [hin\u00fcberschreiten], falls er den einen Fu\u00df setzen kann, bevor er jenen aufgehoben<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>hat, wenn aber nicht, so ist es verboten. Raba wandte ein: Wie sollte man es denn [anders] machen; macht man eignen Umweg, so hat man ja mehr zu gehen, geht man durch diesen hindurch, so k\u00f6nnte man ja, wenn die Kleider na\u00df werden, sie auszudr\u00fckken veranla\u00dft werden!?<\/p>\n<p>Vielmehr, da es nicht anders m\u00f6glich ist, so ist [das Hin\u00fcberspringen] erlaubt.<\/p>\n<p>Vielmehr, wie Rabbi den R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose gefragt hat: Darf man am \u0160abbath gro\u00dfe Schritte machen? Dieser erwiderte: Ist dies denn am Wochentage erlaubt!? Ich sage, ein gro\u00dfer Schritt nimmt ein F\u00fcnfhundertstel vom Augenlichte des Menschen. Man erh\u00e4lt es zur\u00fcck, durch den Weihsegen am \u0160abbathabend<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabbi fragte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose: Darf man am \u0160abbath Erde<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>essen? Dieser erwiderte: Ist dies denn am Wochentage erlaubt? Ich sage, dies ist auch am Wochentage verboten, weil es sch\u00e4dlich ist. R. Ami sagte: Wenn jemand von der Erde Babyloniens i\u00dft, so ist dies ebenso, als \u00e4\u00dfe er vom Leibe seiner Vorfahren. Manche sagen, als \u00e4\u00dfe er Ekelund Kriechtiere, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>und er vertilgte alles Bestehende &amp;c<\/em>. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: [Babylonien] hei\u00dft deshalb \u0160inea\u0351r, weil alle bei der Sintflut dorthin gesp\u00fclt<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>wurden. R. Jo\u1e25anan sagte: Es wird deshalb Tiefe genannt, weil alle Toten der Welt da versunken sind.<\/p>\n<p>Aber die Ekel- und Kriechtiere sind ja l\u00e4ngst verwest!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, da [Erde] sch\u00e4dlich ist, so hat man [das Essen] verboten. So a\u00df einst ein Mann eine Erdscholle, mit der er Kresse mita\u00df, und die Kresse wuchs [in seinem Leibe] bis ans Herz heran, soda\u00df er starb.<\/p>\n<p><a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>Wasche und salbe dich und lege deine Kleider an<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Das sind die \u0160abbathkleider.<\/p>\n<p><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>Gib dem Weisen, und er wird noch weiser<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Darunter sind die Moabiterin Ruth und \u0160emu\u00e9l aus Rama zu verstehen. Ruth, denn Na\u0351mi sprach zu ihr: <em>Wasche und salbe dich und lege deine Kleider an, und gehe zur Tenne hinunter<\/em>. Jedoch hei\u00dft es von ihr:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>da ging sie zur Tenne hinunter<\/em>, und erst dann: <em>und sie tat, ganz wie ihre Schwiegermutter sie gehei\u00dfen hatte<\/em><a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, \u0160emu\u00e9l, denn E\u0351li sprach zu ihm: <a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>Lege dich schlafen, und wenn er dich etwa ruft, so sprich: Rede, Herr, dein Knecht h\u00f6rt<\/em>. Jedoch hei\u00dft es von ihm:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>da kam der Herr, stellte sich hin und rief wie die vorigen Male: \u0160emu\u00e9l, \u0160emu\u00e9l, und \u0160emu\u00e9l sprach: Rede, dein Knecht h\u00f6rt<\/em>; er sagte aber nicht: Rede, Herr.<\/p>\n<p><a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>Da ging sie, kam hin und las auf dem Felde hinter &amp;c<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Sie ging mehrmals auf und ab, bis sie anst\u00e4ndige Leute fand, mit denen sie gehen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>Da fragte Boa\u0351z seinen Diener, der bei den Schnittern gestanden hatte: Wem geh\u00f6rt dieses M\u00e4dchen?<\/em> War es denn die Art Boa\u0351z\u00ab, nach einem M\u00e4dchen zu fragen? R. Elea\u0351zar sagte: Er merkte ihr besondere Weisheit an; sie las n\u00e4mlich nur zwei nebeneinanderliegende \u00c4hren, drei nebeneinanderliegende las sie nicht<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>. In einer Barajtha wird gelehrt: Er merkte ihr besondere Keuschheit an; stehende [\u00c4hren] las sie stehend, liegende las sie hockend<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>Halte dich zu meinen M\u00e4dchen<\/em>. War es denn die Art Boa\u0351z\u00ab, sich M\u00e4dchen anzuschlie\u00dfen? R. Elea\u0351zar sagte: Als er gesehen hatte, wie <a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>O\u0351rpa ihre Schwiegermutter k\u00fc\u00dfte, Ruth sich aber an sie schlo\u00df<\/em>, sprach er: Dieser kann man sich anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>Zur Essenszeit aber sagte Boa\u0351z zu ihr: Komm hierher<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Er deutete ihr an, da\u00df dereinst das K\u00f6nigshaus Davids aus ihr hervorgehen werde, bei dem ebenfalls [das Wort] <em>hierher<\/em> gebraucht wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>da kam der K\u00f6nig David, setzte sich vor den Herrn und sprach: Wer bin ich, o Gott, mein Herr, und was ist mein Haus, da\u00df du mich bis hierher gebracht hast!?<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>Tunke dein Brot in den Essig<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Hieraus, da\u00df der Essig gut ist gegen Hitze. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte: Er deutete ihr an, da\u00df aus ihr ein Sohn hervorgehen werde, dessen Taten sauer wie Essig sein werden, das ist n\u00e4mlich Mena\u0161e.<\/p>\n<p><a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>Da setzte sie sich zur Seite der Schnitter<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: Zur Seite der Schnitter, nicht aber unter die Schnitter. Er deutete ihr auch an, da\u00df das K\u00f6nigreich Davids sich spalten werde.<\/p>\n<p><a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a><em>Und er legte ihr ger\u00f6stete \u00c4hren vor, und sie a\u00df<\/em>. R. Elea\u0351zar sagte: <em>Sie a\u00df<\/em>, in den Tagen Davids; <em>sie wurde satt<\/em>, in den Tagen \u0160elomos; <em>sie lie\u00df \u00fcbrig<\/em>, in den Tagen \u1e24izqijas. Manche erkl\u00e4ren: <em>Sie a\u00df<\/em>, in den Tagen Davids und in den Tagen \u0160elomos; <em>sie wurde satt<\/em>, in den Tagen \u1e24izqijas; <em>sie lie\u00df \u00fcbrig<\/em>, in den Tagen Rabbis<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Der Stallmeister Rabbis war reicher, als der K\u00f6nig Sapor. In einer Barajtha wird gelehrt: <em>Sie a\u00df<\/em>, auf dieser Welt; <em>sie wurde satt<\/em>, in den messianischen Tagen; <em>sie lie\u00df \u00fcbrig<\/em>, in der zuk\u00fcnftigen Welt.<\/p>\n<p><a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><em>Und unter seiner Herrlichkeit wird ein Brand entbrennen, wie Feuerbrand<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: <em>Unter seiner Herrlichkeit<\/em>, nicht aber seine Herrlichkeit<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>selbst. R. Jo\u1e25anan vertritt hiermit seine Ansicht, denn er nannte seine Kleider \u00bbmeine W\u00fcrde\u00ab. R. Elea\u0351zar sagte: <em>Unter seiner Herrlichkeit<\/em>, w\u00f6rtlich, unter seiner Herrlichkeit<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte: <em>Unter seiner Herrlichkeit<\/em>, wie bei der Verbrennung der S\u00f6hne<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>Ahrons; wie bei diesen nur die Seele verbrannt wurde, w\u00e4hrend der K\u00f6rper erhalten blieb, so ist auch hierbei nur die Seele verbrannt worden, w\u00e4hrend der K\u00f6rper erhalten blieb.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-114a\">Blatt 114a<\/h2>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher wissen wir das Umkleiden<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>aus der Tora zu entnehmen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>er ziehe seine Kleider aus und lege andere Kleider an<\/em>, und hierzu wurde in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls gelehrt: Die Tora lehrt eine Anstandsregel: In den Kleidern, in denen man f\u00fcr seinen Herrn einen Topf gekocht hat, schenke man ihm keinen Becher ein. Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Es ist f\u00fcr einen Schriftgelehrten unschicklich, mit geflickten Schuhen auf die Stra\u00dfe zu gehen.<\/p>\n<p>Aber R. A\u1e25a b. \u1e24anina ging ja so!? R. A\u1e25a, Sohn des R. Na\u1e25man, erwiderte: Auf denen Flick auf Flick sitzt.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Ein Schriftgelehrter, auf dessen Gewand sich ein Fettfleck befindet, verdient den Tod, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a><em>die mich hassen, wollen den Tod<\/em>, und man lese nicht: <em>die mich hassen<\/em>, sondern: <em>die mich verha\u00dft machen<\/em>. Rabina sagte: Ein Samenfleck<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>. Sie streiten aber nicht; einer spricht vom Oberkleide, und einer spricht vom Unterkleide. Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>gleich wie mein Knecht Je\u0161a\u0351ja nackt und barfu\u00df einhergegangen ist. Nackt<\/em>, in zerrissenen Kleidern; <em>barfu\u00df<\/em>, in geflickten Schuhen.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Ein Fettfleck auf einer Eselsdecke gilt [beim Untertauchen] als Trennung. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, nur in der Gr\u00f6\u00dfe eines italischen Assar. Auf Kleidern gilt er an einer Seite nicht als Trennung, an beiden Seiten gilt er als Trennung. R. Jehuda sagt im Namen R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, auch an einer Seite gelte er als Trennung. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 fragte R. \u1e24anina: Bei einer Eselsdecke an einer Seite oder an beiden Seiten? Dieser erwiderte: Dies habe ich nicht geh\u00f6rt, aber \u00c4hnliches habe ich geh\u00f6rt. Wir haben gelernt: R. Jose sagt, an [Gew\u00e4ndern von] Bauleuten, wenn an einer Seite, und an solchen von Unwissenden, wenn an beiden Seiten. Eine Eselsdecke sollte ja nicht mehr sein, als das Gewand eines Menschen aus dem gemeinen Volke.<\/p>\n<p>Wer sind die Bauleute? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Das sind die Schriftgelehrten<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>, die sich ihr ganzes Leben lang mit dem Ausbau der Welt befassen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Wer hei\u00dft ein Schriftgelehrter, dem man einen Fund auf das Wiedererkennen hin zur\u00fcckgebe<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>? Der bedacht ist, sein Gewand auf der rechten Seite zu tragen. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Wer hei\u00dft ein Schriftgelehrter, den man zum Verwalter \u00fcber die Gemeinde einsetze? Den man aus irgendeiner Stelle eine Halakha fragt, und der zu antworten wei\u00df, selbst aus dem Traktate Kalla<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>. Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Wer hei\u00dft ein Schriftgelehrter, dessen Arbeiten zu verrichten seinen Stadtleuten obliegt? Der seine Angelegenheiten vernachl\u00e4ssigt und sich mit den g\u00f6ttlichen Angelegenheiten befa\u00dft. Dies erstreckt sich aber nur soweit, da\u00df man f\u00fcr sein Brot sorgen mu\u00df.<\/p>\n<p>\u00abFerner sagte R. Jo\u1e25anan: Wer hei\u00dft ein Schriftgelelirter? Den man aus irgendeiner Stelle eine Halakha fragt, und der zu antworten wei\u00df.\u00bb In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Einsetzung zum Verwalter \u00fcber die Gemeinde. Ist er in einem Traktate [bewandert], dann in seiner Ortschaft, wenn in der ganzen Lehre, auch zum Schuloberhaupte.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte: Darunter<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>sind die Olearengew\u00e4nder<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>zu verstehen, die aus den \u00fcberseeischen L\u00e4ndern kommen.<\/p>\n<p>Demnach sind diese wei\u00df. Aber R. Jannaj sagte ja zu seinen S\u00f6hnen: Kinder, bestattet mich weder in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern noch in schwarzen Gew\u00e4ndern; nicht in wei\u00dfen, denn wenn es mir nicht beschieden<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>ist, bin ich wie ein Br\u00e4utigam unter Leidtragenden; nicht in schwarzen, denn wenn es mir beschieden ist, bin ich wie ein Leidtragender unter Br\u00e4utigamen. Bestattet mich vielmehr in Olearengew\u00e4ndern, die aus den \u00fcberseeischen L\u00e4ndern kommen. Hieraus, da\u00df diese r\u00f6tlich sind!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines gilt von Oberkleidern und eines gilt von Unterkleidern<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>ZUSAMMENROLLEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>Ein Brandopfer f\u00fcr den \u0160abbath<\/em>; dies lehrt, da\u00df man das Fett des \u0160abbath [opfers] am Vers\u00f6hnungstage darbringen darf. Man k\u00f6nnte glauben, auch das des Vers\u00f6hnungstages am \u0160abbath, so hei\u00dft es: <em>am \u0160abbath<\/em><a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. R. A\u0351qiba sagte: <em>Ein Brandopfer f\u00fcr den \u0160abbath<\/em>; dies lehrt, da\u00df man das Fett des \u0160abbath [opfers] am Feste darbringen darf. Man k\u00f6nnte glauben, auch am Vers\u00f6hnungstage, so hei\u00dft es: <em>am \u0160abbath<\/em>. Wenn du nachdenkst, sind nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l Gel\u00fcbde- und Spendopfer am Feste darzubringen, und der Schriftvers ist dazu n\u00f6tig, [die Darbringung des \u0160abbathopfers] am Vers\u00f6hnungstage zu erlauben, und nach R. A\u0351qiba Gel\u00fcbde- und Spendopfer am Feste nicht darzubringen, und der Schriftvers ist dazu n\u00f6tig, [die Darbringung des \u0160abbathopfers] am Feste zu erlauben.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-114b\">Blatt 114b<\/h2>\n<p>R. Zera sagte: Als ich in Babylonien war, dachte ich, die Lehre, da\u00df, wenn der Vers\u00f6hnungstag auf einen \u0160abbathvorabend fiel, man die Posaunenst\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>nicht blies, und wenn auf einen \u0160abbathausgang, man den Unterscheidungssegen<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>nicht sprach, gelte nach aller Ansicht. Sp\u00e4ter kam ich dorthin<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>, und traf Jehuda, den Sohn des R. \u0160imo\u0351n b. Pazi, der dasa\u00df und sagte, [diese Lehre] gelte nur nach R. A\u0351qiba<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>. Nach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sollte man doch, da er sagte, das Fett des \u0160abbath[opfers] sei am Vers\u00f6hnungstage darzubringen, wohl blasen, damit man wisse, da\u00df das Fett des \u0160abbath[opfers] am Vers\u00f6hnungstage darzubringen sei. Da sprach ich zu ihm: Die Priester sind kundig. Mar Qe\u0161i\u0161a, Sohn des R. \u1e24isda, sprach zu R. A\u0161i: Sagen wir denn, die Priester seien<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>kundig, wir haben ja gelernt: drei<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>, um das Volk die Arbeit unterbrechen zu lassen, und drei, um zwischen heilig und profan zu unterscheiden!?<\/p>\n<p>Wie Abajje erkl\u00e4rt hat, f\u00fcr das \u00fcbrige Volk in Jeru\u0161alem, ebenso auch hierbei, f\u00fcr das \u00fcbrige Volk in Jeru\u0161alem.<\/p>\n<p>Man sollte aber schon deshalb blasen, damit man wisse, da\u00df [am Vers\u00f6hnungstage] von der Vesperzeit ab das Abkneifen von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern erlaubt<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>ist!? R. Joseph erwiderte: Ein Verbot des Feierns<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>wegen wird nicht verdr\u00e4ngt, um Erlaubtes anzuzeigen. R. \u0160i\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: Wegen des Naheliegenden hat man ein Verbot des Feierns wegen verdr\u00e4ngt, wegen des Fernliegenden hat man das Verbot des Feierns wegen nicht verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Hat man denn ein Verbot des Feierns wegen des Naheliegenden verdr\u00e4ngt, wir haben ja gelernt: Wenn ein Fest auf einen \u0160abbathvorabend f\u00e4llt, so bl\u00e4st man die Posaune und spricht den Unterscheidungssegen nicht, wenn aber auf einen \u0160abbathausgang, so spricht man den Unterscheidungssegen und bl\u00e4st nicht. Weshalb denn, man sollte ja blasen, damit man wisse, da\u00df das Sch\u00e4chten sofort erlaubt ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, am richtigsten ist [die Erwiderung] R. Josephs.<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen R. Honas, und wie manche sagen, R. Abba im Namen R. Honas: An einem Vers\u00f6hnungstage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, ist das Abkneifen von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern verboten. R. Mana sagte: Dies wird auch gelehrt: Woher, da\u00df das Abkneifen von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern am Vers\u00f6hnungstage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, verboten ist? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><em>ein Ruhetag<\/em>. In welcher Hinsicht Ruhetag: wollte man sagen, hinsichtlich der Arbeit, so hei\u00dft es ja bereits: <a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten<\/em>!? Doch wohl hinsichtlich des Abkneifens von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: An einem Vers\u00f6hnungstage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, ist das Abkneifen von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern erlaubt. Man wandte ein: Woher, da\u00df das Abkneifen von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern an einem Vers\u00f6hnungstage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, verboten ist? Es hei\u00dft: <em>ein Ruhetag<\/em>. In welcher Hinsicht Ruhetag: wollte man sagen, hinsichtlich der Arbeit, so hei\u00dft es ja bereits: <em>ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten<\/em>!? Doch wohl hinsichtlich des Abkneifens von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich hinsichtlich der Arbeit, und dies ist ein Gebot neben dem Verbote, das man \u00fcbertritt. \u00dcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan wird gelehrt: An einem Vers\u00f6hnungstage, der auf einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-115a\">Blatt 115a<\/h2>\n<p>\u0160abbath f\u00e4llt, ist das Abkneifen von Kr\u00e4uterbl\u00e4ttern erlaubt.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R. Jo\u1e25anans: An einem Vers\u00f6hnungstage, der auf einen Wochentag f\u00e4llt, darf man von der Vesperzeit ab N\u00fcsse knacken und Granat\u00e4pfel zerteilen, weil dies eine Pein<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> ist. Im Hause R. Jehudas pflegte man Kohlbl\u00e4tter abzukneifen. Im Hause Rabbas pflegten sie K\u00fcrbisse zu sch\u00e4len. Als er aber beobachtete, da\u00df sie dies fr\u00fch<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>taten, sprach er: Aus dem Westen traf ein Brief ein, in dem es im Namen R. Jo\u1e25anans verboten wird.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Die durch die Nase des Kamels gezogen wird und dauernd an dieser verbleibt; an diese Schlinge wird ein Seil gebunden, woran es gef\u00fchrt wird.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Leitseil, bezw. das Schiffstau wird jedesmal, wenn n\u00f6tig, an- und abgebunden.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihre Schuhe nur lose befestigen und daher oft den Knoten dauernd stehen lassen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auf ihre Kleidung achten und den Knoten jedesmal beim Anziehen und Ausziehen l\u00f6sen.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Knoten bleibt bestimmt nicht bestehen, da jeder ihn f\u00fcr seinen Fu\u00df passend binden mu\u00df.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war im Hofe R. Josephs.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Sandale verliert nur dann ihre Bedeutung als Kleidungsst\u00fcck, wenn der \u00e4u\u00dfere Riemen abgeplatzt ist.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie als Kleidungsst\u00fcck gilt, darf man sie am \u0160. fortbewegen, auch ist sie zur Vollziehung der \u1e24ali\u00e7a (cf.\u00a0Dewarim 25,5ff.) geeignet.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df hinsichtlich der \u1e24. ihm sein Gegner beipflichte.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Frau, die die \u1e24ali\u00e7a zu vollziehen hat.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann sie auch vertauschen.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die \u00d6se geplatzt ist.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Gegensatz zum Handwerker, der es mit seinen Berufsgef\u00e4\u00dfen genauer nimmt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald das Loch so gro\u00df ist, da\u00df auch ein Granatapfel durchf\u00e4llt, ist es nicht mehr verwendbar u. daher nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einer ganz anderen Sache; der Gegenstand war bereits f\u00fcr die Verunreinigung unf\u00e4hig und ist es erst nachher geworden.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ein h\u00f6heres Wesen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Esel des R\u1e24., der oft vermietet wurde, kam abends nicht eher nach Hause, als bis der Mieter das Mietgeld genau nach Verabredung gezahlt hatte; cf.\u00a0Tan. Blatt 24a.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Esel des RP. a\u00df keine Gerste, von der der Zehnt nicht entrichtet worden war; cf.\u00a0Hui. Blatt 7a.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Der anderweitige Verwendung hat.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einem Stricke, mit R\u00fccksicht auf einen Knoten.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte den Knoten an dem einen Ende l\u00f6sen und den anderen stehen lassen.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. IV, Anmm. 41,42.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu anderem Gebrauche; sie sind nur zum Weben bestimmt.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu Ehren des \u0160.s, weil dies vornehmer aussieht.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 58,13.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nicht zu springen braucht.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man vom Weine trinkt, \u00fcber den der Segen gesprochen ist.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. als Heilmittel.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 7,23.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Verbum <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e2\u05e8<\/span> <em>sch\u00fctteln, hinwegsch\u00fctteln, hinwegsto\u00dfen<\/em>.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 3,3.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 9,9.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 3,6.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Um nicht unterwegs durch die Schm\u00fcckung aufzufallen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 3,9.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 2,3.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Pea. VI,5.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht nach vorn geb\u00fcckt, damit nicht die Kleider hinten in Unordnung geraten.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 2,8.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 1,14.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,14.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 7,18.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 2,14.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 2,14.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Ruth 2,14.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabbi [R. Jehuda der F\u00fcrst] stammte aus dem Hause Davids.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 10,16.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Die K\u00f6rper wurden verbrannt, w\u00e4hrend die Kleider verschont blieben.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Sinn ist nicht recht klar. Nach den Kommentaren hat hier, wie an anderen Stellen, <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d7\u05ea<\/span> die Bedeutung: anstelle, statt; statt der Herrlichkeit Brand.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 10,1ff.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu Ehren des \u0160.s oder des Festes.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 6,4.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 8,36.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte unterscheiden sich beide Worte durch einen einzigen Buchstaben, wahrscheinlich also eine Variante.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 20,3.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Abschn. IX, Anm. 427.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Fund darf dem Verlierer sonst nur gegen Angabe eines Zeichens ausgeh\u00e4ndigt werden; cf.\u00a0Bm. 21aff.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Apokrypher entlegener Traktat \u00fcber die Brautgesetze.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbKleider der Bauleute\u00ab.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. ge\u00f6lte Kleidungsst\u00fccke (aus dem lat. Olearium).<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Ins Paradies zu kommen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Letztere sind wei\u00df.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 28,10.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wiederholung des Wortes, <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e9\u05d1\u05ea\u05d5<\/span> deutet, da\u00df es auch an einem 2. Feiertage dargebracht werden kann; andererseits deutet das Suffix, da\u00df es nur an diesem \u0160abbath dargebracht werden darf.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Vorabend des \u0160.s geblasen wurden; cf.\u00a0Blatt 35b.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sonst, wenn es sich um andere Feste handelt, wohl gesprochen wird.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Pal\u00e4stina.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem der \u0160. und der Vers\u00f6hnungstag gleich heilig sind.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. da\u00df man sich darauf verlasse.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den Posaunenst\u00f6\u00dfen, die am Vorabend des \u0160.s im Tempel geblasen wurden.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. aber verboten; da\u00df also eine strengere Heiligkeit eintritt.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie dies das Posaunenblasen am \u0160. ist.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,23.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,3.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man davon nicht essen darf; am Vers\u00f6hnungstage ist die Kasteiung geboten.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo man noch keinen Hunger hat, soda\u00df dies keine Kasteiung ist.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 111b 112a 112b 113a 113b 114a 114b 115a Blatt 111b iWEGEN FOLGENDER KNOTEN IST MAN SCHULDIG: WEGEN DES KNOTENS DER KAMELTREIBER UND WEGEN DES KNOTENS DER SCHIFFER; UND WIE MAN WEGEN DES KN\u00dcPFENS SCHULDIG IST, SO IST MAN AUCH WEGEN DES L\u00d6SENS SCHULDIG. R. ME\u00cdR SAGT, WEGEN EINES KNOTENS, DEN MAN MIT EINER HAND L\u00d6SEN KANN, SEI MAN NICHT SCHULDIG. GEMARA. Welche hei\u00dfen Knoten der Kameltreiber und Knoten der Schiffer: wollte man sagen, der Knoten, den man an die Nasenschlinge1, beziehungsweise der Knoten, den man an die Mast\u00f6se macht, so sind diese ja keine bestehenbleibende Knoten2!? Vielmehr, der Knoten der Nasenschlinge selber, beziehungsweise der Knoten der Mast\u00f6se selber. R. ME\u00cdR SAGT, WEGEN EINES KNOTENS &amp;C. R. A\u1e25adboj, der Bruder des Mar A\u1e25a, fragte: Wie ist es nach R. Me\u00edr, wenn man eine Schleife macht: ist der Grund R. Me\u00edrs, weil man [den Knoten] mit einer Hand l\u00f6sen kann, und auch diese &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7164","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7164"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7165,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7164\/revisions\/7165"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}