{"id":7167,"date":"2021-03-03T13:42:42","date_gmt":"2021-03-03T11:42:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7167"},"modified":"2021-03-03T13:42:44","modified_gmt":"2021-03-03T11:42:44","slug":"schabbat-kapitel-16","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-16\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 16"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-e4cb9ffc-1d38-4322-8160-a830fbe19925\"><br>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-4fef77d8-78df-47d3-89b1-6376ac643ff7\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-99a20f25-26ff-453f-9400-e69e99e3f8cd\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-115a\">115a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-115b\">115b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-116a\">116a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-116b\">116b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-117a\">117a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-117b\">117b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-118a\">118a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-118b\">118b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-119a\">119a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-119b\">119b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-120a\">120a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-120b\">120b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-121a\">121a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-121b\">121b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-122a\">122a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-122b\">122b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-115a\">Blatt 115a<\/h2>\n<p><sup>i,1<\/sup><bold>M<\/bold>AN <small>DARF ALLE HEILIGEN<\/small> S<small>CHRIFTEN AUS EINER<\/small> F<small>EUERSBRUNST RETTEN<\/small>, <small>OB MAN AUS IHNEN LIEST<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>ODER NICHT LIEST<\/small>. A<small>UCH WENN SIE IN IRGEND EINER ANDEREN<\/small> S<small>PRACHE GESCHRIEBEN SIND<\/small>, <small>MUSS MAN SIE<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>VERSTECKEN<\/small>. W<small>ESHALB DARF MAN AUS MANCHEN NICHT LESEN<\/small>? W<small>EGEN DES<\/small> V<small>ERS\u00c4UMNISSES DES<\/small> L<small>EHRHAUSES<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wurde gelehrt: Sind sie targumisch<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> geschrieben, oder in irgend einer anderen Sprache, so darf man sie, wie R. Hona sagt, aus einer Feuersbrunst nicht retten, und wie R. \u1e24isda sagt, aus einer Feuersbrunst wohl retten. Nach demjenigen, welcher sagt, sie seien zum Lesen zul\u00e4ssig, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man sie retten darf, sie streiten nur nach demjenigen, welcher sagt, sie seien zum Lesen nicht zul\u00e4ssig. R. Hona sagt, man d\u00fcrfe sie nicht retten, da sie zum Lesen nicht zul\u00e4ssig sind, und R. \u1e24isda sagt, man rette sie wohl, um Mi\u00dfachtung der heiligen Schriften [zu verh\u00fcten].<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man darf alle heiligen Schriften aus einer Feuersbrunst retten, ob man aus ihnen liest oder nicht. Auch wenn sie in irgend einer anderen Sprache geschrieben sind. B\u00fccher, aus denen man liest, sind wohl die Propheten, aus denen man nicht liest, die Hagiographen, auch wenn sie in irgend einer anderen Sprache geschrieben sind, dies hei\u00dft wohl, obgleich sie zum Lesen nicht zul\u00e4ssig sind, und er lehrt, da\u00df man sie rette. Dies ist eine Widerlegung R. Honas!?<\/p>\n<p>R. Hona kann dir erwidern: Wie ist nach deiner Auffassung der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: mu\u00df man sie verstecken; wenn man sie sogar [am \u0160abbath] retten darf, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df man sie [Wochentags] verstecken mu\u00df<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>!? Vielmehr erkl\u00e4rt R. Hona [die Mi\u0161na] nach seiner Ansicht und R. \u1e24isda nach seiner Ansicht. R. Hona erkl\u00e4rt sie nach seiner Ansicht: Ob man aus ihnen liest, die Propheten; oder nicht liest, die Hagiographen; dies nur, wenn sie in der Heiligensprache geschrieben sind, wenn aber in irgend einer anderen Sprache, so rette man sie nicht, jedoch sind sie [Wochentags] zu verstecken. R. \u1e24isda erkl\u00e4rt sie nach seiner Ansicht: Ob man aus ihnen liest, die Propheten; nicht liest, die Hagiographen; auch wenn sie in irgend einer anderen Sprache geschrieben sind, rette man sie [am \u0160abbath]; und man mu\u00df sie verstecken, sogar die Moderreste. Man wandte ein: Sind sie targumisch geschrieben oder in irgend einer anderen Sprache, so darf man sie aus einer Feuersbrunst retten. Dies ist eine Widerlegung R. Honas!?<\/p>\n<p>R. Hona kann dir erwidern, dieser Tanna sei der Ansicht, sie seien zum Lesen zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Sind sie koptisch, medisch, hebr\u00e4isch<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, e\u0351lamisch oder griechisch geschrieben, so rette man sie bei einer Feuersbrunst, obgleich sie zum Lesen nicht zul\u00e4ssig sind. Dies ist eine Widerlegung R. Honas!?<\/p>\n<p>R. Hona kann dir erwidern, hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Sind sie targumisch oder in irgend einer anderen Sprache geschrieben, so darf man sie aus einer Feuersbrunst retten; R. Jose sagt, man d\u00fcrfe sie aus einer Feuersbrunst nicht retten. R. Jose erz\u00e4hlte: Einst kam mein Vater \u1e24alaphta zu R. Gamli\u00e9l Berabbi<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> in \u1e6ciberjas und traf ihn am Tische Jo\u1e25anans des Verwiesenen sitzen und aus einem targumischen Ijobbuche, das er in der Hand hielt, lesen. Da sprach er zu ihm: Ich erinnere mich, wie dein Gro\u00dfvater R. Gamli\u00e9l auf einer Stufe des Tempelberges stand, und als man ihm ein targumisches Ijobbuch brachte, sprach er zum Baumeister: Stecke es in eine Bauschicht. Und auch er befahl es ihm, und er versteckte es. R. Jose b. Jehuda erz\u00e4hlte: Man hat dar\u00fcber eine Mulde Lehm gest\u00fclpt. Rabbi sprach: Dagegen ist zweierlei einzuwenden. Erstens, woher Lehm auf dem Tempelberge? Zweitens, darf man solche denn mit H\u00e4nden vernichten? Man lege sie vielmehr an einen ungesch\u00fctzten Ort, wo sie von selbst vermodern.<\/p>\n<p>Wer sind die Tanna\u00edm,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-115b\">Blatt 115b<\/h2>\n<p>[die hier\u00fcber streiten:] wollte man sagen, der erste Tanna und R. Jose, so besteht ihr Streit vielleicht nur darin, indem einer der Ansicht ist, sie seien zum Lesen zul\u00e4ssig, w\u00e4hrend der andere der Ansicht ist, sie seien zum Lesen nicht zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Jose und der Autor [der Lehre von den] koptischen B\u00fcchern.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Segensspr\u00fcche und Amulette darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten, selbst wenn sie Gottesnamen und viele S\u00e4tze aus der Tora enthalten, man lasse sie vielmehr an ihrem Orte verbrennen. Hieraus folgerten sie, da\u00df die Schreiber von Segensspr\u00fcchen denen gleichen, die die Tora verbrennen. Einst war jemand in \u00c7ajdan, der solche schrieb, und als man dies R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l erz\u00e4hlte, ging er hin, um es zu untersuchen. Als er die Treppe hinaufstieg und jener ihn bemerkte, nahm er ein B\u00fcndel Segensspr\u00fcche und steckte es in ein Becken mit Wasser. Da sprach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l zu ihm, wie folgt: Gr\u00f6\u00dfer ist die Strafe der letzteren [Tat], als die der ersteren.<\/p>\n<p>Der Exilarch fragte Rabba b. R. Hona: Rette man sie, wenn sie in der Heiligensprache mit Farbe, R\u00f6tel, Gummi oder Schw\u00e4rze geschrieben sind, aus der Feuersbrunst, oder rette man sie nicht? Dies ist fraglich nach demjenigen, welcher sagt, man rette [jene], und dies ist fraglich nach demjenigen, welcher sagt, man rette [jene] nicht. Dies ist fraglich nach demjenigen, welcher sagt, man rette [jene] nicht, denn dies gilt vielleicht nur von jenen, die targumisch oder in irgend einer anderen Sprache geschrieben sind, wenn sie aber in der Heiligensprache geschrieben sind, darf man sie wohl retten. Oder aber gilt dies auch nach demjenigen, welcher sagt, man rette [jene], nur von jenen, da sie mit Tinte geschrieben sind, die dauerhaft ist, nicht aber von diesen, da [die Schrift] nicht dauerhaft ist? Dieser erwiderte: Man darf sie nicht retten.<\/p>\n<p>R. Hamnuna lehrte ja aber, man d\u00fcrfe sie wohl retten!? Dieser erwiderte: Gibt es eine solche Lehre, so ist dies ja gelehrt worden.<\/p>\n<p>Welche Lehre ist dies? R. A\u0161i erwiderte: Es wird gelehrt: Die B\u00fccher [der heiligen Schrift] und die Esterrolle unterscheiden sich voneinander nur dadurch, indem die B\u00fccher in jeder Sprache geschrieben werden d\u00fcrfen, w\u00e4hrend die Esterrolle nur in assyrischer Schrift<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, auf einer Rolle<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> und mit Tinte geschrieben werden darf.<\/p>\n<p>R. Hona b. \u1e24alub fragte R. Na\u1e25man: Darf man [ein Fragment] einer Torarolle, auf dem man keine f\u00fcnfundachtzig Buchstaben zusammensuchen kann, wie sie der Abschnitt \u00bbUnd als die Lade sich in Bewegung setzte\u00ab enth\u00e4lt<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, aus einer Feuersbrunst retten oder nicht? Dieser erwiderte: Du solltest doch hinsichtlich des Abschnittes \u00bbUnd als die Lade sich in Bewegung setzte\u00ab selber fragen, wenn darin [ein Buchstabe] fehlt!?<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Abschnittes \u00bbUnd als die Lade sich in Bewegung setzte\u00ab selber, ist es mir nicht fraglich; diesen darf man retten, auch wenn er keine f\u00fcnfundachtzig Buchstaben hat, da er Gottesnamen enth\u00e4lt; fraglich ist es mir nur hinsichtlich eines [anderen Fragmentes einer] Torarolle, auf dem man keine f\u00fcnfundachtzig Buchstaben zusammensuchen kann. Wie ist es damit? Dieser erwiderte: Man darf es nicht retten. Er wandte gegen ihn ein: Das Targum in der Schriftsprache oder die Schrift in der Targumsprache, in hebr\u00e4ischer Schrift, darf man aus einer Feuersbrunst retten und selbstverst\u00e4ndlich das Targum in den B\u00fcchern E\u0351zra, Dani\u00e9l und der Tora. Das Targum in der Tora sind ja [die Worte:] <a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>Jegar Sahadutha<\/em>; diese haben ja keine f\u00fcnfundachtzig Buchstaben!?<\/p>\n<p>Hierbei handelt es sich um die Erg\u00e4nzung<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sie fragten: Sind die f\u00fcnfundachtzig Buchstaben zusammengeh\u00f6rend<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> oder auch zerstreut zu verstehen?<\/p>\n<p>R. Hona sagt, zusammengeh\u00f6rend, R. \u1e24isda sagt, auch zerstreut. Man wandte ein: [Ein Fragment einer] vermoderten Torarolle darf man, wenn man auf diesem f\u00fcnfundachtzig Buchstaben zusammensuchen kann, wie sie der Abschnitt \u00bbUnd als die Lade sich in Bewegung setzte\u00ab enth\u00e4lt, [aus einer Feuersbrunst] retten, sonst aber nicht. Dies ist eine Widerlegung R. Honas!? R. \u1e24isda erkl\u00e4rte es nach R. Hona: W\u00f6rter [zusammensuchen].<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Und als die Lade sich in Bewegung setzte, sprach Mo\u0161e<\/em>. Diesem Abschnitte machte der Heilige, gepriesen sei er, am Anfang und am Ende Zeichen<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>, um anzudeuten, da\u00df er sich nicht auf der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-116a\">Blatt 116a<\/h2>\n<p>richtigen Stelle befinde. Rabbi sagte: Nicht aus diesem Grunde, sondern weil dieser Abschnitt einen bedeutenden Text f\u00fcr sich bildet.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt das, was R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani im Namen R. Jonathans gesagt hat:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>Sie hat ihre sieben S\u00e4ulen ausgehauen<\/em>, das sind n\u00e4mlich die sieben B\u00fccher der Tora. Wessen nun? Die des Rabbi<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wer ist der Tanna, der gegen Rabbi streitet?<\/p>\n<p>Es ist R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Dereinst wird dieser Abschnitt aus dieser Stelle entfernt und an die richtige Stelle gesetzt werden. Weshalb aber steht er hier? Um zwischen dem ersten und dem zweiten Ungl\u00fccke zu trennen.<\/p>\n<p>Welches ist das zweite Ungl\u00fcck?<\/p>\n<p><a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>Und das Volk beklagte sich<\/em>.<\/p>\n<p>Welches ist das erste Ungl\u00fcck?<\/p>\n<p><a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>Und sie zogen vom Berge des Herrn<\/em>, und R. \u1e24ama b. R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Sie zogen sich von Gott zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wo geh\u00f6rt er hin? R. A\u0161i erwiderte: In [den Abschnitt von den] Bannern<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sie stellten die Frage: Darf man die unbeschriebenen R\u00e4nder einer Torarolle aus einer Feuersbrunst retten oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: [Ein Fragment einer] vermoderten Torarolle darf man, wenn man auf diesem f\u00fcnfundachtzig Buchstaben zusammensuchen kann, wie sie der Abschnitt \u00bbUnd als die Lade sich in Bewegung setzte\u00ab enth\u00e4lt, [aus einer Feuersbrunst] retten, sonst aber nicht. Weshalb denn, dies sollte ja schon wegen des Randes erfolgen!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem vermoderten.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Ein verwischtes [Fragment einer] Torarolle darf man, wenn man auf diesem f\u00fcnfundachtzig Buchstaben zusammensuchen kann, wie sie der Abschnitt \u00bbUnd als die Lade sich in Bewegung setzte\u00ab enth\u00e4lt, [aus einer Feuersbrunst] retten, sonst aber nicht. Weshalb denn, dies sollte ja schon wegen des Randes erfolgen!?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Stelle, auf der einst Schrift war, ist es mir nicht fraglich, denn wie diese nur durch die Schrift heilig war, so schwindet ihre Heiligkeit mit dem Verschwinden der Schrift; fraglich ist es mir nur hinsichtlich [des Randes] oben und unten und [des Raumes] zwischen den Abschnitten, zwischen den Spalten und am Beginne und Schlusse des Buches<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>So sollte es doch wegen des [Randes] erfolgen<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn man [den Rand] abgeschnitten und fortgeworfen hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die R\u00e4nder oben und unten, [der Raum] zwischen den Abschnitten, zwischen den Spalten, am Beginne und am Schlusse des Buches machen die H\u00e4nde unrein<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielleicht ist es anders, wenn es mit der Torarolle selbst erfolgt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die R\u00e4nder<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>und Min\u00e4erb\u00fccher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen. Doch wohl die R\u00e4nder einer Torarolle!?<\/p>\n<p>Nein, die R\u00e4nder der Min\u00e4erb\u00fccher.<\/p>\n<p>Wenn man die Min\u00e4erb\u00fccher selbst nicht retten darf, wozu braucht er es von den R\u00e4ndern zu lehren!?<\/p>\n<p>Er meint es, wie folgt: die Min\u00e4erb\u00fccher gleichen den R\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Der Text. Die R\u00e4nder und die Min\u00e4erb\u00fccher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten. R. Jose sagte: Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das \u00dcbrige verbrenne man. R. Tryphon sagte: Ich will meiner Kinder beraubt sein, wenn ich sie nicht, wenn sie mir in die H\u00e4nde kommen sollten, samt den in ihnen enthaltenen Gottesnamen verbrennen w\u00fcrde. Selbst wenn einer jemand verfolgt, um ihn zu t\u00f6ten, oder eine Schlange ihm nachl\u00e4uft, um ihn zu bei\u00dfen, fl\u00fcchte er sich lieber in ein G\u00f6tzenhaus, als die H\u00e4user von diesen<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>zu betreten. Diese kennen [Gott] und leugnen, w\u00e4hrend jene ihn nicht kennen und leugnen. \u00dcber sie spricht die Schrift:<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>hinter T\u00fcr und Pfosten stellst du dein Ged\u00e4chtnis auf<\/em>. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn die Tora gesagt hat, mein in Heiligkeit geschriebener Name sei durch das [Fluch]wasser auszul\u00f6schen, um Frieden zwischen Mann und Frau<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>herzustellen, um wieviel mehr [wegen] dieser, die Neid, Ha\u00df und Streit zwischen den Jisra\u00e9liten und ihrem Vater im Himmel stiften. \u00dcber sie spricht David:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>Sollte ich nicht hassen, o Herr, die dich hassen, und nicht zanken mit denen, die sich gegen dich auflehnen? Mit vollendetem Hasse hasse ich sie, als Feinde gelten sie mir<\/em>. Und wie man diese nicht aus einer Feuersbrunst retten darf, so darf man sie auch nicht aus einem Tr\u00fcmmerhaufen, aus dem Wasser, noch aus sonst etwas, das sie vernichtet, retten.<\/p>\n<p>R. Joseph b. \u1e24anin fragte R. Abahu: Darf man die B\u00fccher des Abidanhauses<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>aus einer Feuersbrunst retten oder nicht?<\/p>\n<p>Ja und nein; er schwankte. Rabh besuchte nicht das Abidanhaus und um so weniger das Ni\u00e7rephehaus. \u0160emu\u00e9l besuchte nicht das Ni\u00e7rephehaus, wohl aber das Abidanhaus. Einst sprachen sie zu Raba: Weshalb kommst du nicht in das Abidanhaus? Er erwiderte: Jene Palme befindet sich auf dem Wege und sie ist mir hinderlich.<\/p>\n<p>So m\u00f6ge er sie entwurzeln.<\/p>\n<p>Dann wird mir diese Stelle hinderlich sein. Mar b. Joseph sagte: Ich geh\u00f6re zu ihnen<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>und f\u00fcrchte sie nicht. Einmal aber ging er hin, und sie wollten ihn gef\u00e4hrden. R. Me\u00edr nannte [das Evangelium] \u00bbAven-giljon [Unheilsbl\u00e4tter]\u00ab, R. Jo\u1e25anan nannte es \u00bbA\u0351von-giljon [S\u00fcndenbl\u00e4tter]\u00ab<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Imma \u0160alom, die Frau R. Elie\u0351zers und Schwester R. Gamli\u00e9ls, hatte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-116b\">Blatt 116b<\/h2>\n<p>einen Philosophen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>in der Nachbarschaft, der im Rufe stand, keine Bestechung zu nehmen, und sie<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>wollten sich \u00fcber ihn lustig machen. Da brachte sie ihm eine goldene Lampe, trat vor ihn und sprach: Ich m\u00f6chte einen Anteil an der Erbschaft des F\u00fcrsten<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>erhalten. Da sprach dieser: So teilet unter euch. Darauf sprach jener: Bei uns<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>hei\u00dft es: Wenn ein Sohn vorhanden ist, erbe die Tochter nicht mit. Dieser erwiderte: Seit dem Tage, an dem ihr aus euerem Lande vertrieben worden seid, wurde das Gesetz Mo\u0161es aufgehoben und das Evangelium gegeben, und in diesem hei\u00dft es: Sohn und Tochter sollen gleichm\u00e4\u00dfig<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>erben. Am n\u00e4chsten Tage schenkte er ihm einen libyschen Esel. Da sprach dieser: Sehet die Fortsetzung im Evangelium, und da hei\u00dft es:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>Ich (Evangelium) bin nicht das Gesetz (Mo\u0161es) vermindern gekommen, sondern erg\u00e4nzen. In diesem aber hei\u00dft es: Wenn ein Sohn vorhanden ist, erbe die Tochter nicht mit. Hierauf sprach sie: Lasse doch dein Licht gleich einer Lampe leuchten. Da sprach R. Gamli\u00e9l: Der Esel kam und stie\u00df die Lampe um.<\/p>\n<p>W<small>ESHALB DARF MAN AUS MANCHEN NICHT LESEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Rabh sagte: Dies wurde nur von der Zeit des Vortrages gelehrt, au\u00dferhalb der Vortragszeit aber darf man sie wohl lesen. \u0160emu\u00e9l sagte: Auch au\u00dferhalb der Vortragszeit darf man sie nicht lesen.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Nehardea\u0351 war ja die Ortschaft \u0160emu\u00e9ls, und in Nehardea\u0351 las man ja beim Vespergebete am \u0160abbath Abschnitte aus den Hagiographen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Rabh sagte: Dies wurde nur vom Orte des Vortrages gelehrt, au\u00dferhalb des Vortragsortes aber darf man sie lesen. \u0160emu\u00e9l aber sagte: Sowohl am Vortragsorte als auch au\u00dferhalb des Vortragsortes darf man sie zur Vortragszeit nicht lesen und au\u00dferhalb der Vortragszeit wohl lesen. \u0160emu\u00e9l vertritt hierbei seine Ansicht, denn in Nehardea\u0351 las man beim Vespergebete am \u0160abbath Abschnitte aus den Hagiographen. R. A\u0161i erwiderte: Tats\u00e4chlich, wie wir zuerst gelesen haben, \u0160emu\u00e9l aber vertritt die Ansicht R. Ne\u1e25emjas. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Obgleich sie gesagt haben, man d\u00fcrfe die heiligen Schriften<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>nicht lesen, so darf man sie dennoch studieren und auslegen; braucht man einen Vers, so hole man sie und sehe ein. R. Ne\u1e25emja sagte: Sie sagten deshalb, man d\u00fcrfe die heiligen Schriften nicht lesen, damit man sage: Wenn man heilige Schriften nicht lesen darf, um wieviel weniger profane Schriften.<\/p>\n<p><sup>i,2<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF DAS<\/small> F<small>UTTERAL DES<\/small> B<small>UCHES MIT DEM<\/small> B<small>UCHE<\/small>, <small>UND DAS<\/small> F<small>UTTERAL DER<\/small> T<small>EPHILLIN MIT DEN<\/small> T<small>EPHILLIN RETTEN<\/small>, <small>AUCH WENN DARIN SICH<\/small> G<small>ELD BEFINDET<\/small>. W<small>OHIN DARF MAN SIE RETTEN<\/small>? N<small>ACH EINER NICHT OFFENEN<\/small> D<small>URCHGANGSHALLE<\/small>. B<small>EN<\/small> B<small>ETHERA SAGT<\/small>, <small>AUCH NACH EINER OFFENEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wenn der vierzehnte<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so h\u00e4ute man das Pesa\u1e25opfer bis zur Brust ab<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa; die Weisen sagen, man h\u00e4ute es ganz ab.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, des Sohnes des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, denn es erfolgt des H\u00f6chsten wegen, was ist aber der Grund der Rabbanan? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a><em>Alles hat der Herr um seinetwillen geschaffen<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso geschieht dies um seinetwillen? R. Joseph erwiderte: Damit es nicht [durch die Haut] verderbe. Raba erwiderte: Damit die Heiligt\u00fcmer Gottes nicht wie Aas daliegen.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, wenn es auf einem goldenen Tische liegt, oder an einem Nordwindtage<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was folgert R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, der Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, aus dem Schriftverse: <em>alles hat der Herr um seinetwillen geschaffen<\/em>?<\/p>\n<p>Da\u00df man nicht die Opferteile vor dem Abziehen der Haut herausnehme.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. Hona, Sohn des R. Nathan, erwiderte: Wegen der Haare<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte im Namen Mar U\u0351qabas: Was erwiderten die Genossen dem R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa?<\/p>\n<p>Sie sprachen zu ihm, wie folgt: Wenn man sogar mit dem Buche auch das Futteral des Buches retten darf<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, wie sollte man nicht vom Pesa\u1e25opfer die Haut abziehen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich, da ist es ja nur eine Fortbewegung, hierbei aber eine Arbeit!? R. A\u0161i erwiderte: Sie streiten \u00fcber beides; sie streiten \u00fcber die Fortbewegung und sie streiten \u00fcber die Arbeit. Jene sprachen zu ihm<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, wie folgt: Wenn man mit dem Buche auch das Futteral retten darf, wie sollte man nicht wegen des Fleisches auch die Haut fortbewegen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich, da ist ja [das Futteral] ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-117a\">Blatt 117a<\/h2>\n<p>Untersatz f\u00fcr eine erlaubte Sache, hierbei aber ist [die Haut] ein Untersatz f\u00fcr eine verbotene Sache<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie sprachen zu ihm, wie folgt: Wenn man sogar mit dem Buche auch das Futteral retten darf, selbst wenn sich darin Geld befindet, wie sollte man nicht wegen des Fleisches auch die Haut fortbewegen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich, da ist ja [das Futteral] ein Untersatz f\u00fcr eine verbotene und f\u00fcr eine erlaubte Sache, hierbei aber ist [die Haut] ein Untersatz nur f\u00fcr eine verbotene Sache!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie sprachen zu ihm, wie folgt: Wenn man sogar ein Futteral, in dem Geld sich befindet, herbeiholen und es mit der Torarolle retten darf, wie sollte man nicht wegen des Fleisches auch die Haut fortbewegen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Woher dies selbst: wollte man sagen, da man es nicht fortzuwerfen braucht, wenn es sich darin befindet, so darf man es auch herbeiholen, so ist es ja nicht gleich; da<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>k\u00f6nnte es mittlerweile vom Feuer erfa\u00dft werden, w\u00e4hrend man w\u00e4hrend des Holens [das Geld] fortwerfen kann!? Vielmehr, erwiderte Mar b. R. A\u0161i, tats\u00e4chlich, wie wir zuerst gesagt haben, wenn du aber einwendest, da ist es eine Fortbewegung, w\u00e4hrend es hierbei eine Arbeit ist, so gilt dies von dem Falle, wenn man die Haut nicht braucht.<\/p>\n<p>Aber Abajje und Raba sagen ja beide, auch R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen, ohne zu t\u00f6ten!?<\/p>\n<p>Wenn er die Haut fetzend abzieht<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>OHIN DARF MAN SIE RETTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was hei\u00dft offen und was hei\u00dft nicht offen? R. \u1e24isda erwiderte: Drei W\u00e4nde und zwei Pfosten sind eine nicht offene Durchgangshalle, drei W\u00e4nde und ein Pfosten sind eine offene Durchgangshalle. Beide nach R. Elie\u0351zer, denn wir haben gelernt: Die Durchgangshalle ist tauglich<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>, wenn sie, wie die Schule \u0160ammajs sagt, einen Pfosten und einen Balken, wie die Schule Hilleis sagt, entweder einen Pfosten oder einen Balken, und wie R. Elie\u0351zer sagt, zwei Pfosten<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> hat. Rabba sprach zu ihm: Drei W\u00e4nde und ein Pfosten, und dies nennst du offen!? Ferner sollte man doch in eine solche auch nach den Rabbanan Speisen und Getr\u00e4nke<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>retten d\u00fcrfen!? Vielmehr, sagte Rabba, zwei W\u00e4nde und zwei Pfosten sind eine nicht offene Durchgangshalle, zwei W\u00e4nde und ein Pfosten sind eine offene Durchgangshalle. Beide nach R. Jehuda, denn es wird gelehrt: Noch mehr sagte R. Jehuda: Wer zwei H\u00e4user [gegen\u00fcber] auf beiden Seiten der Stra\u00dfe hat, darf einen Pfosten an der einen Seite<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>und einen Pfosten an der anderen Seite aufstellen, oder einen Balken an der einen Seite und einen Balken an der anderen Seite legen, und in der Mitte nehmen und geben. Jene sprachen zu ihm: Dadurch kann man das \u00f6ffentliche Gebiet nicht vereinigen. Abajje sprach zu ihm: Auch nach deiner Erkl\u00e4rung sollte man doch in eine solche auch nach den Rabbanan Speisen und Getr\u00e4nke retten d\u00fcrfen!? Vielmehr, sagte R. A\u0161i, drei W\u00e4nde und ein Pfosten sind eine nicht offene Durchgangshalle,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-117b\">Blatt 117b<\/h2>\n<p>drei W\u00e4nde ohne Pfosten sind eine offene Durchgangshalle. Und auch R. Elie\u0351zer, welcher sagt, es seien zwei Pfosten erforderlich, ist dieser Ansicht nur hinsichtlich Speisen und Getr\u00e4nke, f\u00fcr eine Torarolle aber gen\u00fcgt auch ein Pfosten.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> S<small>PEISE F\u00dcR DREI<\/small> M<small>AHLZEITEN RETTEN<\/small>; <small>F\u00dcR<\/small> M<small>ENSCHEN<\/small>, <small>WAS SICH F\u00dcR<\/small> M<small>ENSCHEN EIGNET<\/small>, <small>F\u00dcR<\/small> T<small>IERE<\/small>, <small>WAS SICH F\u00dcR<\/small> T<small>IERE EIGNET<\/small>. U<small>ND ZWAR<\/small>: <small>BRICHT DIE<\/small> F<small>EUERSBRUNST AM<\/small> \u0160<small>ABBATHABEND AUS<\/small>, <small>SO DARF MAN<\/small> S<small>PEISE F\u00dcR DREI<\/small> M<small>AHLZEITEN RETTEN<\/small>, <small>BRICHT SIE MORGENS AUS<\/small>, <small>SO DARF MAN<\/small> S<small>PEISE F\u00dcR ZWEI<\/small> M<small>AHLZEITEN RETTEN<\/small>, <small>UND BRICHT SIE ZUR<\/small> V<small>ESPERZEIT AUS<\/small>, <small>SO DARF MAN<\/small> S<small>PEISE F\u00dcR EINE<\/small> M<small>AHLZEIT RETTEN<\/small>. R. J<small>OSE SAGT<\/small>, <small>MAN D\u00dcRFE IMMER<\/small> S<small>PEISE F\u00dcR DREI<\/small> M<small>AHLZEITEN RETTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Merke, man bet\u00e4tigt sich ja erlaubterweise<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>, so sollte man doch mehr retten d\u00fcrfen!? Raba erwiderte: Da ein Mensch wegen seines Geldes in Aufregung ger\u00e4t, so k\u00f6nnte er, wenn man ihm mehr erlauben w\u00fcrde, zum L\u00f6schen verleitet werden. Abajje sprach zu ihm: Es wird gelehrt, da\u00df, wenn einem auf der Spitze seines Daches ein Fa\u00df zerbricht, er ein Gef\u00e4\u00df holen und darunter stellen darf, jedoch kein zweites Gef\u00e4\u00df holen und das [Ausflie\u00dfende] auffangen, kein zweites Gef\u00e4\u00df an das Dach ansetzen; welche [verbotene Handlung] ist hierbei zu ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Auch hierbei ist zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte ein Gef\u00e4\u00df \u00fcber die Stra\u00dfe tragen.<\/p>\n<p>Der Text. Zerbricht einem auf der Spitze seines Daches ein Fa\u00df, so darf er ein Gef\u00e4\u00df holen und darunter stellen, jedoch kein zweites Gef\u00e4\u00df holen und [das Ausflie\u00dfende] auffangen, kein zweites Gef\u00e4\u00df an das Dach ansetzen. Kommen zu ihm G\u00e4ste, so darf er noch ein zweites Gef\u00e4\u00df holen und auffangen und ein zweites Gef\u00e4\u00df an das Dach ansetzen. Man darf nicht [das Ausflie\u00dfende] auffangen und nachher G\u00e4ste einladen, jedoch G\u00e4ste einladen und nachher auffangen. Man darf hierbei keine List<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>anwenden; im Namen des R. Jose b. Jehuda sagten sie, man d\u00fcrfe hierbei wohl eine List anwenden. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df sie denselben Streit f\u00fchren, wie R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein Vieh und sein Junges in eine Grube<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>gefallen sind, so hole man, wie R. Elie\u0351zer sagt, das eine herauf, um es zu sehlachten, und das andere f\u00fcttere man an Ort und Stelle, damit es nicht verende. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man bediene sich einer List: man hole eines herauf, um es zu schlachten, schlachte es aber nicht, sodann hole man das zweite herauf und schlachte nach Belieben das eine oder das andere.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht ist R. Elie\u0351zer dieser Ansicht nur da, wo man das Vieh f\u00fcttern kann, nicht aber hierbei, wo es nicht anders m\u00f6glich ist. Oder vielleicht ist R. Jeho\u0161ua\u0351 dieser Ansicht nur da, wegen der Tierqu\u00e4lerei, nicht aber hierbei, wo keine Tierqu\u00e4lerei zu ber\u00fccksichtigen ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat man Feinbrot gerettet, so darf man kein Schrotbrot mehr retten; hat man Schrotbrot gerettet, so darf man noch Feinbrot retten. Ferner darf man am Vers\u00f6hnungstage f\u00fcr den \u0160abbath, nicht aber am \u0160abbath f\u00fcr den Vers\u00f6hnungstag retten, und um so weniger am \u0160abbath f\u00fcr das Fest oder f\u00fcr den n\u00e4chsten \u0160abbath.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand Brot im Ofen vergessen und die Heiligkeit des Tages begonnen hat, so darf er Speise f\u00fcr drei Mahlzeiten retten, auch zu anderen sagen: Kommt, rettet f\u00fcr euch. Er darf aber das Brot nicht mit einer Brotschaufel, sondern mit einem Messer abnehmen<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde ja gelehrt: <a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a><em>Ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten<\/em>, ausgenommen das Posaunenblasen und das Herausnehmen des Brotes, die als Kunstfertigkeiten und nicht als Arbeiten betrachtet werden!?<\/p>\n<p>Soweit m\u00f6glich, hat es auf ungew\u00f6hnliche Weise zu erfolgen.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Man besorge stets das N\u00f6tige f\u00fcr den \u0160abbath m\u00f6glichst fr\u00fch, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>am sechsten Tage sollen sie zubereiten, was sie heimbringen<\/em>, unverz\u00fcglich<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>. R. Abba sagte: Man ist am \u0160abbath verpflichtet, zwei Brote anzubrechen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>doppeltes Brot<\/em>. R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Ich sah, wie R. Kahana zwei hielt und nur eines anbrach, indem er sagte: es hei\u00dft nur:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><em>sammelten<\/em>. R. Zera brach ein Brot an, das f\u00fcr die ganze Mahlzeit reichte. Rabina sprach zu R. A\u0161i: Dies sieht ja wie Geh\u00e4ssigkeit aus!?<\/p>\n<p>Da man dies an keinem anderen Tage tut, sondern nur an diesem, so sieht dies nicht wie Gefr\u00e4\u00dfigkeit aus. Wenn sich R. Ami und R. Asi ein E\u0351rubbrot darbot, leiteten sie mit diesem die Mahlzeit ein, indem sie sagten: Da damit bereits ein Gebot ausge\u00fcbt worden ist, so werde damit ein zweites Gebot ausge\u00fcbt.<\/p>\n<p>U<small>ND ZWAR<\/small>: <small>BRICHT DIE<\/small> F<small>EUERSBRUNST<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>AUS<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wieviel Mahlzeiten ist man am \u0160abbath abzuhalten verpflichtet? Drei; R. \u1e24idqa sagt, vier. R. Jo\u1e25anan sagte: Beide folgern aus ein und demselben Schriftverse:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a><em>Und Mo\u0161e sprach: N\u00e4hrt euch heute davon, denn heute ist der \u0160abbath des Herrn; heute werdet ihr drau\u00dfen nichts finden<\/em>. R. \u1e24idqa ist der Ansicht, die dreimalige Wiederholung [des Wortes] <em>heute<\/em><a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>sei au\u00dfer der des \u0160abbathabends zu verstehen, und die Rabbanan sind der Ansicht, mit der des \u0160abbathabends.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Bricht die Feuersbrunst am \u0160abbathabend aus, so darf man Speise f\u00fcr drei Mahlzeiten retten. Doch wohl, wenn man noch nicht gegessen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-118a\">Blatt 118a<\/h2>\n<p>hat!?<\/p>\n<p>Nein, wenn man bereits gegessen hat.<\/p>\n<p>\u00abBricht sie morgens aus, so darf man Speise f\u00fcr zwei Mahlzeiten retten.\u00bb Doch wohl, wenn man noch nicht gegessen hat!?<\/p>\n<p>Nein, wenn man bereits gegessen hat.<\/p>\n<p>\u00abBricht sie zur Vesperzeit aus, so darf man Speise f\u00fcr eine Mahlzeit retten.\u00bb Doch wohl, wenn man noch nicht gegessen hat!?<\/p>\n<p>Nein, wenn man bereits gegessen hat.<\/p>\n<p>Wenn er aber im Schlu\u00dfsatze lehrt, R. Jose sagt, man d\u00fcrfe immer Speise f\u00fcr drei Mahlzeiten retten, so ist ja demnach der erste Tanna der Ansicht, da\u00df es drei sind!?<\/p>\n<p>Das Richtigste ist vielmehr, unsere Mi\u0161na vertritt nicht die Ansicht R. \u1e24idqas.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt, wer Speise f\u00fcr zwei Mahlzeiten hat, nehme nicht aus der Armensch\u00fcssel, wer Speise zu vierzehn Mahlzeiten hat, nehme nicht aus der Almosenb\u00fcchse. Wer ist hier vertreten: weder die Rabbanan, noch R. \u1e24idqa, denn nach den Rabbanan sollten es f\u00fcnfzehn und nach R. \u1e24idqa sechzehn<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>sein!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich die Rabbanan, denn man spricht zu ihm: Was du am \u0160abbathausgang essen willst, i\u00df am \u0160abbath.<\/p>\n<p>Also nach den Rabbanan und nicht nach R. \u1e24idqa?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. \u1e24idqa, denn man spricht zu ihm: Was du am Vorabend des \u0160abbaths essen willst, i\u00df erst abends.<\/p>\n<p>Sollten wir ihn denn den ganzen Vorabend des \u0160abbaths fasten lassen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie vertritt die Ansicht R. A\u0351qibas, welcher sagte: Mache deinen \u0160abbath allt\u00e4gig, nur sei nicht der Mitmenschen bed\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man gebe einem von Ort zu Ort wandernden Armen nicht weniger als ein Pondionbrot, wenn vier Se\u00e1 [Getreide] um einen Sela\u0351 verkauft werden. \u00dcbernachtet er, so gebe man ihm das Erforderliche f\u00fcr ein Nachtlager. Am \u0160abbath gebe man ihm Speise f\u00fcr drei Mahlzeiten. Also nach den Rabbanan und nicht nach R. \u1e24idqa!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nach R. \u1e24idqa, denn dies gilt von dem Falle, wenn er noch eine Mahlzeit hat, man spricht dann zu ihm: I\u00df, was du noch hast.<\/p>\n<p>Sollte er denn nachher ganz leer fortgehen!?<\/p>\n<p>Man gebe ihm dann eine Mahlzeit mit.<\/p>\n<p>Was ist das Erforderliche f\u00fcr ein Nachtlager? R. Papa erwiderte: Bett und Polster.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Teller, aus denen man abends gegessen hat, darf man absp\u00fclen, um aus ihnen morgens zu essen; aus denen man morgens gegessen hat, darf man absp\u00fclen, um aus ihnen mittags zu essen; aus denen man mittags gegessen hat, darf man absp\u00fclen, um aus ihnen Vesper zu essen; vom Vesper ab darf man sie nicht mehr absp\u00fclen. Becher, Kr\u00fcglein und Gl\u00e4ser darf man jedoch den ganzen Tag aussp\u00fclen, da es f\u00fcr das Trinken keine festgesetzte Zeit gibt.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b. Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi im Namen Bar Qapparas: Wer die drei Mahlzeiten am \u0160abbath h\u00e4lt, wird vor drei Heimsuchungen bewahrt: vor den messianischen Leiden, vor dem H\u00f6llengerichte und vor dem Kriege von Gog<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>und Magog. Vor den messianischen Leiden, denn jener hei\u00dft Tag, und von diesen hei\u00dft es:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>siehe, ich schicke each den Propheten Elijahu, bevor der Tag herangekommen &amp;c<\/em>. Vor dem H\u00f6llengerichte, denn jener hei\u00dft Tag, und von diesem hei\u00dft es:<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><em>ein Tag des Grimmes ist jener Tag<\/em>. Vor dem Kriege von Gog und Magog, denn jener hei\u00dft Tag, und von diesem hei\u00dft es:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>an dem Tage, da Gog kommt<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen R. Joses: Wer den \u0160abbath in Wonne feiert, dem wird ein unbegrenztes Erbteil verliehen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><em>alsdann wirst du deine Wonne an dem Herrn haben, und ich will dich auf den H\u00f6hen des Landes einherfahren lassen, und ich will dich das Erbteil<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-118b\">Blatt 118b<\/h2>\n<p><em>deines Vaters J<\/em>a\u0351<em>qob genie\u00dfen lassen &amp;c<\/em>. Nicht das Erbteil Abrahams, von dem es hei\u00dft:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>auf, durchwandle das Land in der L\u00e4nge und in der Breite &amp;c.<\/em>, nicht das Erbteil Ji\u00e7\u1e25aqs, von dem es hei\u00dft: <a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>denn dir und deinen Kindern will ich all diese L\u00e4nder geben<\/em>, sondern das Erbteil Ja\u0351qobs, von dem es hei\u00dft:<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a><em>und du sollst dich ausbreiten nach West und Ost und Nord und S\u00fcd<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Er wird auch vor der Knechtschaft der Regierungen bewahrt, denn hierbei hei\u00dft es: <em>ich will dich auf die H\u00f6hen des Landes einherfahren lassen<\/em>, und dort hei\u00dft es:<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>du wirst \u00fcber ihre H\u00f6hen einherschreiten<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wer den \u0160abbath in Wonne feiert, dem werden die W\u00fcnsche seines Herzens gew\u00e4hrt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a><em>so wirst du an dem Herrn Wonne haben, und er wird dir geben, was dein Herz w\u00fcnscht<\/em>. Ich w\u00fcrde nicht gewu\u00dft haben, was das f\u00fcr eine Wonne ist, wenn es aber hei\u00dft:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>du sollst den \u0160abbath eine Wonne nennen<\/em>, so ist darunter die Wonne des \u0160abbaths zu verstehen.<\/p>\n<p>Womit bereite man ihm eine Wonne? R. Jehuda, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath, sagte im Namen Rabhs: Mit Mangoldspeisen, gro\u00dfen Fischen und Knoblauchk\u00f6pfen. R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Selbst das Wenige ist, wenn man es nur zu Ehren des \u0160abbaths bereitet, f\u00fcr ihn eine Wonne.<\/p>\n<p>Was ist damit gemeint? R. Papa erwiderte: Eine Bratfischspeise.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Wer den \u0160abbath nach Vorschrift h\u00e4lt, dem wird, selbst wenn er wie Eno\u0161<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>G\u00f6tzendienst getrieben hat, dies vergeben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>Heil dem Menschen, der dies tut &amp;c.\u00a0vor Entweihung bewahrt [me\u1e25ialelo]<\/em>; man lese nicht <em>me\u1e25alelo<\/em>, sondern <em>ma\u1e25ul lo<\/em> [es sei ihm vergeben]. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: H\u00e4tten die Jisra\u00e9liten den ersten \u0160abbath gehalten, so h\u00e4tte keine Nation und kein Sprachstamm \u00fcber sie Gewalt gehabt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>und es geschah am siebenten Tage, da gingen etliche Leute hinaus, um einzusammeln<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a><em>und A\u0351maleq kam<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: W\u00fcrden die Jisra\u00e9liten zwei \u0160abbathe nach Vorschrift halten, so w\u00fcrden sie sofort erl\u00f6st werden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><em>so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine \u0160abbathe beachten<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>ich will sie zu meinem heiligen Berge heimbringen &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. Jose sagte: Mein Teil m\u00f6ge unter denen sein, die am \u0160abbath drei Mahlzeiten halten. R. Jose sagte ferner: Mein Teil m\u00f6ge unter denen sein, die jeden Tag das Loblied<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>vollst\u00e4ndig lesen.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, der Meister sagte ja, wer das Loblied t\u00e4glich liest, schm\u00e4ht<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>und l\u00e4stert!?<\/p>\n<p>Unter dem Lobliede, von dem wir sprechen, sind die Singverse<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> zu verstehen. R. Jose sagte ferner: Mein Anteil m\u00f6ge unter denen sein, die das Gebet mit dem Sonnenerr\u00f6ten verrichten. R. \u1e24ija b. Abba sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Es ist Gebot, das Gebet mit dem Sonnenerr\u00f6ten zu verrichten. R. Zera sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers: <a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a><em>Sie m\u00f6gen dich mit der Sonne f\u00fcrchten, und vor dem Monde, von Geschlecht zu Geschlecht<\/em>. Ferner sagte R. Jose: Mein Anteil m\u00f6ge unter denen sein, die an Leibschmerzen sterben. Der Meister sagte n\u00e4mlich; Die meisten der Gerechten sterben an Leibschmerzen. Ferner sagte R. Jose: Mein Anteil m\u00f6ge unter denen sein, die auf der Reise zu gottgef\u00e4lligen Handlungen sterben. Ferner sagte R. Jose: Mein Anteil m\u00f6ge unter denen sein, die den \u0160abbathbeginn in \u1e6ciberjas und den \u0160abbathausgang in Sepphoris<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>halten. Ferner sagte R. Jose: Mein Anteil m\u00f6ge unter denen sein, die zum Studium ins Lehrhaus f\u00fchren, und nicht unter denen, die seine Abbrechung verk\u00fcnden. Ferner sagte R. Jose: Mein Anteil m\u00f6ge unter den Almoseneinnehmern sein, nicht aber unter den Almosen verteilern<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>. R. Jose sagte ferner: Mein Anteil m\u00f6ge unter denen sein, die man unschuldig verd\u00e4chtigt. R. Papa sagte: Ich wurde unschuldig verd\u00e4chtigt<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jose sagte : F\u00fcnfmal habe ich den Beischlaf vollzogen und f\u00fcnf Zedern in Jisra\u00e9l gepflanzt.<\/p>\n<p>Wer sind diese? R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose, R. Elie\u0351zer b. R. Jose, R. \u1e24alaphta b. R. Jose, R. Avtilos b. R. Jose und R. Mena\u1e25em b. R. Jose.<\/p>\n<p>Aber es gibt ja noch den Vardimos!?<\/p>\n<p>Vardimos ist mit Mena\u1e25em identisch, und man nennt ihn deshalb Vardimos, weil sein Gesicht einer Rose [vered] glich.<\/p>\n<p>Demnach<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>hat R. Jose das Gebot der Begattung nicht [pflichtgem\u00e4\u00df] gehalten!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr so: f\u00fcnfmal habe ich den Beischlaf vollzogen und wiederholt<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>. Ferner sagte R. Jose: Nie im Leben nannte ich meine Frau \u00bbFrau\u00ab und meinen Ochsen \u00bbOchs\u00ab ; meine Frau nannte ich vielmehr Haus und meinen Ochsen nannte ich Feld. Ferner sagte R. Jose : Nie im Leben habe ich mein Glied betrachtet.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, als man Rabbi fragte, weshalb man ihn den heiligen Lehrer nannte, erwiderte er, weil er nie im Leben sein Glied betrachtet<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>habe!?<\/p>\n<p>Bei Rabbi war noch etwas anderes: er kam nicht mit der Hand unterhalb des G\u00fcrtels. Ferner sagte R. Jose : Nie im Leben haben die Balken meines Hauses den Saum meines Hemdes gesehen. Ferner sagte R. Jose : Nie im Leben habe ich die Worte meiner Genossen \u00fcbertreten. Ich selber wei\u00df, da\u00df ich kein Priester bin, trotzdem w\u00fcrde ich die Estrade besteigen, wenn meine Genossen mich dazu auffordern w\u00fcrden. Ferner sagte R. Jose : Nie im Leben habe ich etwas gesagt und es bestritten.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich am \u0160abbath drei Mahlzeiten abhalte. R. Jehuda sagte : M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich die Andacht beim Gebete bewahrt habe. R. Hona, der Sohn Jeho\u0161ua\u0351s, sagte: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich keine vier Ellen barh\u00e4uptig gehe. R. \u0160e\u0161eth sagte: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich das Tephillingebot aus\u00fcbe. R. Na\u1e25man sagte: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich das \u00c7i\u00e7ithgebot aus\u00fcbe. R. Joseph sprach zu R. Joseph, dem Sohne Rabbas: Was hat dein Vater am genauesten beobachtet? Dieser erwiderte: Das \u00c7i\u00e7ithgebot. Einst stieg er auf eine Treppe und ein \u00c7i\u00e7ithfaden ri\u00df ihm ab; da r\u00fchrte er sich nicht [von der Stelle], bis man ihm einen anderen einkn\u00fcpfte. Abajje sagte: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich, sobald ich einen Gelehrtenj\u00fcnger einen Traktat beenden sehe, den Sch\u00fclern ein Fest bereite. Raba sagte: M\u00f6ge es mir zugute kommen, da\u00df ich,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-119a\">Blatt 119a<\/h2>\n<p>sobald ein Gelehrtenj\u00fcnger zu mir vor das Gericht kommt, nicht eher den Kopf auf das Polster lege, als bis ich mich von seinem Rechte \u00fcberzeugt habe. Mar.\u00a0b. R. A\u0161i sagte: Ich bin f\u00fcr einen Gelehrtenj\u00fcnger als Richter unzul\u00e4ssig, weil ich ihn wie mich selbst liebe, und niemand seine eigene Schuld einsieht.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina pflegte sich am Vorabend des \u0160abbaths anzuziehen und gegen Abend zu sprechen: Kommt, wir wollen der K\u00f6nigin \u0160abbath entgegengehen. R. Jannaj pflegte am Vorabend des \u0160abbaths seine Gew\u00e4nder anzuziehen und zu sprechen: Komm, o Braut, komm, o Braut.<\/p>\n<p>Einst kam Rabba b. R. Hona zu Rabba b. R. Na\u1e25man, und man setzte ihm drei Se\u00e1 Kuchen vor. Da sprach er zu ihnen: Habt ihr denn gewu\u00dft, da\u00df ich komme? Diese erwiderten: Bist du etwa bevorzugter als er<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. Abba kaufte f\u00fcr dreizehn Stater<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>M\u00fcnze Fleisch von dreizehn Schl\u00e4chtern und legte es [eilig] vor die T\u00fcrschwelle, indem er sprach: Schnell heran, schnell heran. R. Abahu pflegte<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, auf seinem Elfenbeinstuhle sitzend, selbst das Feuer anzufachen. R. A\u0351nan pflegte dabei einen Kaftan anzuziehen, denn in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: In den Kleidern, in denen man f\u00fcr seinen Herrn einen Topf gekocht hat, schenke man f\u00fcr ihn keinen Becher ein. R. Saphra pflegte einen Kopf selber zu sengen. Raba pflegte eine Meerbutte selber zu salzen. R. Hona pflegte Lichter selber anzustecken. R. Papa pflegte einen Docht selber zu flechten. R. \u1e24isda pflegte Mangold selber zu zerst\u00fcckeln. Rabba und R. Joseph pflegten Holz selber zu spalten. R. Zera pflegte das Feuer selbst anzumachen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq pflegte Gegenst\u00e4nde auf der Schulter selber herein- und hinauszutragen; er sprach n\u00e4mlich: W\u00fcrde ich diese Gegenst\u00e4nde nicht f\u00fcr R. Ami und R. Asi tragen, wenn sie mich besuchen w\u00fcrden!? Manche erz\u00e4hlen: R. Ami und R. Asi pflegten Gegenst\u00e4nde selber auf der Schulter herein- und hinauszutragen; sie sprachen n\u00e4mlich : W\u00fcrden wir diese Gegenst\u00e4nde nicht f\u00fcr R. Jo\u1e25anan tragen, wenn er uns besuchen w\u00fcrde !?<\/p>\n<p>Joseph der \u0160abbathverehrer hatte einen Nichtjuden in seiner Nachbarschaft, der viele G\u00fcter besa\u00df. Einst sprachen die Ghald\u00e4er zu ihm: All deine G\u00fcter wird Joseph der \u0160abbathverehrer verzehren. Da ging er und verkaufte all seine G\u00fcter, kaufte daf\u00fcr eine Perle und setzte sie in seine Kopfbedeckung. Einst fuhr er in einer F\u00e4hre und ein Wind wehte sie hinunter und warf sie ins Wasser, und [die Perle] wurde von einem Fische verschlungen. Als dieser [aus dem Wasser] gezogen wurde, und man ihn am Vorabend des \u0160abbaths [zum Verkaufe] brachte, fragten [die Fischer], wer einen solchen kaufen w\u00fcrde, und man erwiderte ihnen : Geht, bringet ihn zu Joseph dem \u0160abbathverehrer, denn er pflegt solche zu kaufen. Da brachten sie ihn zu ihm, und er kaufte ihn. Als dieser ihn aufschlitzte, fand er in ihm die Perle, die er f\u00fcr dreizehn Ma\u00df Gold-denarien verkaufte. Einst begegnete ihm ein Greis und sprach zu ihm: Wer dem \u0160abbath leiht, den bezahlt der \u0160abbath.<\/p>\n<p>Rabbi fragte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose : Worin besteht das Verdienst der Reichen im Jisra\u00e9lland? Dieser erwiderte: Sie verzehnten [ihr Einkommen]. Es hei\u00dft n\u00e4mlich : <a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>du sollst verzehnten,<\/em> verzehnte, damit dureich wirst<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Verdienst in Babylonien? Dieser erwiderte : Sie ehren die Tora.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Verdienst in anderen L\u00e4ndern? Dieser erwiderte: Sie ehren den \u0160abbath. R. \u1e24ija b. Abba erz\u00e4hlte n\u00e4mlich: Einst war ich als Gast bei einem Hausherrn in Laodicea und man brachte vor ihn einen goldenen Tisch, eine Last f\u00fcr sechzehn Personen, an dem sechzehn silberne Ketten angebracht waren, und auf dem Teller, Becher, Kr\u00fcglein, Gl\u00e4ser und allerhand Speisen, Leckereien und Gew\u00fcrze sich befanden. Beim Decken der Tafel sprachen sie:<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><em>Dem Herrn geh\u00f6rt die Erde und was sie f\u00fcllt &amp;c.<\/em> Als man sie entfernte, sprachen sie: <a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>Der Himmel ist der Himmel des Herrn, die Erde aber hat er den Menschen gegeben.<\/em> Ich fragte ihn: Mein Sohn, wodurch hast du dies erlangt? Er erwiderte mir: Ich war Schl\u00e4chter, und von jedem St\u00fccke Vieh, das besonders sch\u00f6n war, pflegte ich zu sagen, dieses sei f\u00fcr den \u0160abbath. Darauf erwiderte ich: Gepriesen sei Gott, da\u00df er dir dies beschieden hat.<\/p>\n<p>Einst sprach der Kaiser zu R. Jeho\u0161ua\u0351 b. \u1e24ananja: Wie kommt es, da\u00df die \u0160abbathspeise so duftet? Dieser erwiderte : Wir besitzen ein Gew\u00fcrz namens \u0160abbath<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>, das wir hineintun, und davon erh\u00e4lt sie ihren Duft. Da sprach jener: Gib uns etwas davon ab. Dieser erwiderte: Bei dem, der den \u0160abbath beobachtet, wirkt es, bei dem, der den \u0160abbath nicht beobachtet, wirkt es nicht.<\/p>\n<p>Einst sprach der Exilarch zu R. Hamnuna: Was bedeutet der Schriftvers :<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a><em>Und den Heiligen des Herrn verehrungsw\u00fcrdig [nennst]<\/em>? Dieser erwiderte: Damit ist der Vers\u00f6hnungstag gemeint, an dem es weder Essen noch Trinken gibt; die Tora befiehlt, ihn zu ehren, n\u00e4mlich durch ein sauberes Gewand.<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>Und ihn ehrst;<\/em> [man halte die Mahlzeit am \u0160abbath] wie Rabh sagt, fr\u00fcher, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, sp\u00e4ter als sonst. Die S\u00f6hne des R. Papa b. Abba sprachen zu R. Papa: Wodurch sollen wir, die wir Fleisch und Wein t\u00e4glich haben, ihn auszeichnen? Dieser erwiderte: Pflegt ihr sonst fr\u00fch zu speisen, so speiset sp\u00e4t, pflegt ihr sonst sp\u00e4t zu speisen, so speiset fr\u00fch. R. \u0160e\u0161eth pflegte die J\u00fcnger im Sommer in der Sonne und im Winter im Schatten sitzen zu lassen, damit sie sich aufzustehen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>beeilen. R. Zera ging hinter den paarweise gehenden J\u00fcn-<\/p>\n<h2 id=\"blatt-119b\">Blatt 119b<\/h2>\n<p>gern und sprach zu ihnen: Ich bitte euch, entweiht ihn doch nicht<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Raba, manche sagen, R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi, sagte: Auch wer am \u0160abbathabend einzeln betet, mu\u00df [den Abschnitt]<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>\u00bb<em>So wurden vollendet<\/em>\u00ab lesen. R. Hamnuna sagte n\u00e4mlich: Wer am \u0160abbathabend betet und den Abschnitt \u00bb<em>So wurden vollendet<\/em>\u00ab liest, dem rechnet es der Schriftvers an, als w\u00e4re er mit dem Heiligen, gepriesen sei er, beim Sch\u00f6pfungswerke beteiligt, denn es hei\u00dft: <em>so wurden vollendet,<\/em> und man lese nicht: <em>so wurden vollendet,<\/em> sondern: <em>so vollendeten sie.<\/em> R. Elea\u0351zar sagte: Woher, da\u00df das Sprechen dem Tun gleiche? Es hei\u00dft : <a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><em>durch das Wort des Herrn wurde der Himmel gefertigt.<\/em> R. \u1e24isda sagte im Namen Mar U\u0351qabas: Wer am \u0160abbathabend betet und den Abschnitt \u00bb<em>So wurden vollendet<\/em>\u00ab liest, den begleiten zwei Dienstengel, die ihre H\u00e4nde auf sein Haupt legen und sprechen : <a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>Deine Missetat ist geschwunden und deine S\u00fcnde ges\u00fchnt.<\/em><\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose b. Jehuda sagt: Zwei Dienstengel begleiten den Menschen am \u0160abbathabend vom Bethause nach seiner Wohnung, ein guter und ein b\u00f6ser. Wenn er nach Hause kommt und das Licht angez\u00fcndet, den Tisch gedeckt und das Lager \u00fcberzogen findet, so spricht der gute Engel: M\u00f6ge es sein Wille sein, da\u00df es auch am folgenden \u0160abbath so sei, und widerwillig spricht der b\u00f6se Engel: Amen. Wenn aber nicht, so spricht der b\u00f6se Engel: M\u00f6ge es sein Wille sein, da\u00df es auch am folgenden \u0160abbath so sei, und widerwillig spricht der gute Engel: Amen.<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer sagte: Stets ordne der Mensch eine ganze Tafel f\u00fcr den \u0160abbathabend, auch wenn er nur ein Olivengro\u00dfes [genie\u00dfen] will. Auch sagte R. \u1e24anina : Stets ordne der Mensch eine ganze Tafel zum \u0160abbathausgang, auch wenn er nur ein Olivengro\u00dfes [genie\u00dfen] will. Warmes [Wasser] am \u0160abbathausgang ist eine Labung, warmes Brot am \u0160abbathausgang ist eine Labung. F\u00fcr R. Abahu richtete man am \u0160abbathausgang ein dreij\u00e4hriges Kalb her, von dem er nur die Nieren zu essen pflegte. Als sein Sohn Abimi herangewachsen war, sprach er zu ihm: Wozu l\u00e4\u00dft du so viel zu Schaden kommen, du kannst ja Nieren vom Vorabend des \u0160abbaths zur\u00fccklassen!? Darauf lie\u00dfen sie sie einst zur\u00fcck, da kam ein L\u00f6we und fra\u00df sie.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte : Wenn jemand \u00bbAmen, sein gro\u00dfer Name sei gepriesen\u00ab mit seiner ganzen Kraft spricht, so wird das \u00fcber ihn gef\u00e4llte [b\u00f6se] Urteil zerrissen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>als Risse in Jisra\u00e9l waren, willig war das Volk, preiset den Herrn.<\/em> Weshalb sind Risse vorhanden? Weil sie den Herrn preisen. R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Selbst wenn ein Fleck des G\u00f6tzendienstes ihm anhaftet, wird es ihm verziehen, denn da hei\u00dft es: <em>als Risse waren,<\/em> und hierbei<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>hei\u00dft es ebenfalls: <em>denn zerrissen ist es.<\/em> Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wer Amen mit seiner ganzen Kraft spricht<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>, dem werden die Pforten des Paradieses ge\u00f6ffnet, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><em>\u00f6ffnet die Pforten, da\u00df hineinziehe das rechtschaffene, Treue wahrende Volk,<\/em> und man lese nicht <em>\u0161omer emunim<\/em> [das Treue wahrende], sondern <em>\u0161eomrim Amenim<\/em> [das Amen spricht].<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Amen? R. \u1e24anina erwiderte: [Die Anfangsbuchstaben von] El melekh ne\u00e9man [Gott ist ein treuer K\u00f6nig].<\/p>\n<p>R. Jehuda, der Sohn des R. \u0160emu\u00e9l, sagte im Namen Rabhs : Eine Feuersbrunst pflegt nur da auszubrechen, wo der \u0160abbath entweiht wird, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a><em>wenn ihr aber nicht auf mich h\u00f6ret, den \u0160abbath heilig zu halten und keine Last zu tragen &amp;c., so will ich Feuer an seine Tore legen, das soll die Pal\u00e4ste Jeru\u0161alems verzehren und nicht erl\u00f6schen.<\/em> [Die Worte] <em>und nicht erl\u00f6schen<\/em> erkl\u00e4rte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq: Zu einer Zeit, da die Leute es nicht l\u00f6schen [d\u00fcrfen].<\/p>\n<p>Abajje sagte: Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil man da den \u0160abbath entweihte, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>vor meinen \u0160abbathen verschliessen sie ihre Augen, und ich wurde in ihrer Mitte entweiht.<\/em><\/p>\n<p>R. Abahu sagte: Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil man da das \u0160ema\u0351lesen morgens und abends unterlie\u00df, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a><em>wehe denen, die fr\u00fch am Morgen dem Rauschtranke nachgehen &amp;c.,<\/em> ferner : <a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>die Zither und Harfe, Pauke und Fl\u00f6te und Wein zum Gelage vereinen, aber auf das Werk des Herrn nicht blicken,<\/em> und ferner : <a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>deshalb wird mein Volk unversehens in die Verbannung wandern.<\/em><\/p>\n<p>R. Hamnuna sagte : Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil man da die Schulkinder [vom Unterrichte] abhielt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>so gie\u00dfe sie aus wegen des Kindes auf der Stra\u00dfe,<\/em> gie\u00dfe sie deswegen aus, weil das Kind auf der Stra\u00dfe weilt.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte : Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil es da an gegenseitiger Schamhaftigkeit fehlte, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>sch\u00e4men sollten sie sich, da\u00df sie Greuel ver\u00fcbt haben; indes es gibt f\u00fcr sie keine Scham &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte : Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil sich da Klein und Gro\u00df ebenb\u00fcrtig d\u00fcnkten, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><em>Priester und Volk in gleicher Weise,<\/em> und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>v\u00f6llig entleert wird das Land.<\/em><\/p>\n<p>R. A\u0351mram, Sohn des R. \u0160imo\u0351n b. R. Abba, sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Abba im Namen R. \u1e24aninas: Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil man da einander nicht zurechtwies, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a><em>ihre F\u00fcrsten glichen den Widdern, die keine Weide finden;<\/em> wie bei den Widdern der eine seinen Kopf am Schwanze des anderen h\u00e4lt, so dr\u00fcckten die Jisra\u00e9liten jenes Zeitalters das Gesicht zu Boden und wiesen einander nicht zurecht.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Jeru\u0161alem ist nur deshalb zerst\u00f6rt worden, weil man da die Schriftgelehrten mi\u00dfachtete, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>und sie verh\u00f6hnten die Boten des Herrn, verachteten seine Worte und spotteten seiner Propheten, bis der Grimm des Herrn so stieg, da\u00df keine Heilung mehr m\u00f6glich war.<\/em><\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>da\u00df keine Heilung mehr m\u00f6glich war<\/em>? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Wer Schriftgelehrte mi\u00dfachtet, f\u00fcr dessen Wunde gibt es keine Heilung mehr.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Was bedeutet der Schriftvers: <a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><em>Ber\u00fchrt meine Gesalbten nicht und tut meinen Propheten kein Leid? Ber\u00fchrt meine Gesalbten nicht,<\/em> das sind die Schulkinder; <em>und meinen Propheten tut kein Leid,<\/em> das sind die Schriftgelehrten.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte im Namen R. Jehudas, des F\u00fcrsten: Die Welt wird nur durch den Hauch der Schulkinder erhalten. R. Papa sprach zu Abajje: Wie ist es mit meinem und deinem? Dieser erwiderte: Der Hauch desjenigen, der schon die S\u00fcnde kennt, gleicht nicht dem Hauche desjenigen, der noch keine S\u00fcnde kennt.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte ferner im Namen R. Jehudas, des F\u00fcrsten: Man halte die Schulkinder nicht [vom Unterrichte] zur\u00fcck, selbst nicht zum Bau des Heiligtums.<\/p>\n<p>Ferner sagte Re\u0161 Laqi\u0161 im Namen R. Jehudas, des F\u00fcrsten : Es ist mir von meinen Vorfahren, manche lesen: von deinen Vorfahren, \u00fcberliefert, da\u00df jede Stadt, in der keine Schulkinder vorhanden sind, zerst\u00f6rt wird; Rabina liest: vernichtet wird.<\/p>\n<p>Raba sagte : Jeru\u0161alem wurde nur deshalb zerst\u00f6rt, weil da keine M\u00e4nner der Treue mehr vorhanden waren, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a><em>durchstreift die Stra\u00dfen Jeru\u0161alems, schauet und bringet in Erfahrung &amp;c., ob da ein Mann ist, der Recht \u00fcbt, der nach Treue sucht, so verzeihe ich ihr.<\/em><\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, R. Qa\u1e6d\u1e6dina sagte ja: Selbst als Jeru\u0161alem im Straucheln war, fehlten da keine M\u00e4nner der Treue, denn es hei\u00dft : <a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>wenn einer seinen Bruder im v\u00e4terlichen Hause fa\u00dft und spricht: Du hast noch<\/em> <em>ein Obergewand, du sollst unser Gebieter sein;<\/em> du hast Dinge, wegen welcher man sich wie in ein Gewand h\u00fcllt<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>. <em>Dieser Strauchelhaufe sei<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-120a\">Blatt 120a<\/h2>\n<p><em>unter deiner Hand;<\/em> du hast Dinge, die ein Mensch ohne Straucheln nicht erlangen kann. <em>Du sollst unser Gebieter sein, dieser Strauchelhaufe sei unter deiner Hand; so wird er an jenem Tage also sprechen: Ich mag nicht Bundesf\u00fchrer sein &amp;c.<\/em> Unter sprechen ist nur der Eid zu verstehen, denn so hei\u00dft es auch:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><em>du sollst den Namen des Herrn nicht freventlich aussprechen. Ich will nicht Bundesf\u00fchrer sein;<\/em> ich geh\u00f6re nicht zu denen, die am Lehrhause gebunden sind. <em>Ich habe weder Brot noch Obergewand;<\/em> ich bin weder in der Schrift, noch in der Mi\u0161na, noch im Talmud kundig!?<\/p>\n<p>Vielleicht war es da anders; w\u00fcrde er gesagt haben, er habe wohl gelernt, so k\u00f6nnte man ihn vorzutragen auffordern.<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte ja sagen, er habe gelernt und vergessen, warum: ich geh\u00f6re nicht zu denen, die am Lehrhause gebunden<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>sind!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines gilt [von der Treue] bei Worten der Tora und eines bei gesch\u00e4ftlichen Angelegenheiten.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF EINEN<\/small> K<small>ORB VOLL<\/small> B<small>ROTE RETTEN, SELBST WENN SIE F\u00dcR HUNDERT<\/small> M<small>AHLZEITEN AUSREICHEN; EBENSO EINEN GANZEN<\/small> F<small>EIGENKUCHEN ODER EIN GANZES<\/small> F<small>ASS<\/small> W<small>EIN.<\/small> F<small>ERNER DARF MAN AUCH ANDEREN SAGEN<\/small>: K<small>OMMT, RETTET F\u00dcR EUCH.<\/small> S<small>IND SIE ABER SCHLAU, SO RECHNEN SIE MIT IHM NACH<\/small> \u0160<small>ABBATH AB<\/small><a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>. W<small>OHIN DARF MAN ES RETTEN?<\/small> N<small>ACH EINEM DURCH EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB VERBUNDENEN<\/small> H<small>OFE<\/small> ; B<small>EN<\/small> B<small>ETHERA SAGT, AUCH NACH EINEM NICHT VERBUNDENEN<\/small> <sup>iv<\/sup>. D<small>AHIN DARF MAN SEIN GANZES<\/small> E<small>SSGESCHIRR BRINGEN; EBENSO DARF MAN ALLES ANZIEHEN, WAS MAN NUR ANZIEHEN KANN, UND SICH IN ALLES H\u00dcLLEN, WORIN MAN SICH H\u00dcLLEN KANN<\/small>. R. J<small>OSE SAGT<\/small> : A<small>CHTZEHN<\/small> K<small>LEIDUNGSST\u00dcCKE.<\/small> M<small>AN DARF JEDOCH ZUR\u00dcCKKEHREN UND WIEDERUM<\/small> K<small>LEIDUNGSST\u00dcCKE ANZIEHEN UND HINAUSBRINGEN.<\/small> F<small>ERNER DARF MAN ZU ANDEREN SAGEN<\/small>: K<small>OMMT, RETTET MIT MIR.<\/small><\/p>\n<p>GEM ARA. Im Anfangssatze lehrte er ja aber, f\u00fcr drei Mahlzeiten und nicht mehr!? R. Hona erwiderte: Das ist kein Widerspruch; dies, wenn man [einen Korb] retten will, jenes wenn man zusammenpacken will; rettet man [einen Korb], so darf man alles retten, [was darin], packt man zusammen, so rette man nur f\u00fcr drei Mahlzeiten. R. Abba b. Zabhda erwiderte im Namen Rabhs: Beide handeln von dem Falle, wenn man zusammenpacken will, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine, wenn nach demselben Hofe, das andere, wenn nach einem anderen Hofe.<\/p>\n<p>R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, fragte: Wie ist es, wenn man das Gewand ausbreitet und darin [Speisen] zusammenpackt: gleicht es dem Retten [eines Korbes] oder dem Zusammenpacken?<\/p>\n<p>Da Raba gesagt hat, R. \u0160ezbi habe den R. \u1e24isda get\u00e4uscht, indem er ihm vortrug, das Gef\u00e4\u00df<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>d\u00fcrfe nicht mehr als drei Mahlzeiten enthalten, so ist zu entnehmen, da\u00df dies dem Retten [eines Korbes] gleiche und erlaubt ist, R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach zu Raba: Wieso ist dies eine T\u00e4uschung? Dieser erwiderte: Er lehrt, man d\u00fcrfe kein zweites Gef\u00e4\u00df holen und auffangen, kein zweites Gef\u00e4\u00df holen und ansetzen, wonach man nur kein zweites Gef\u00e4\u00df holen darf, im selben aber darf man retten, soviel man will.<\/p>\n<p>E<small>BENSO EINEN GANZEN<\/small> F<small>EIGENKUCHEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Was gibt es dabei abzurechnen, sie erwerben ja Freigut!? R. \u1e24isda erwiderte: Hier lehrt er einen Akt der Fr\u00f6mmigkeit<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>. Raba sprach: Verlangen etwa fromme Leute einen Lohn f\u00fcr \u0160abbatharbeit!? Vielmehr, erwiderte Raba, hier handelt es sich um einen Gottesf\u00fcrchtigen, der Fremdes nicht genie\u00dfen, aber auch ohne Entgelt sich nicht bem\u00fchen will. Er meint es, wie folgt: Wenn sie schlau sind, wenn sie wissen, da\u00df es auf diese Weise nicht \u0160abbathlohn hei\u00dft, so rechnen sie mit ihm nach dem \u0160abbath ab.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft es hierbei, \u00abrettet f\u00fcr euch\u00bb, weiter aber, \u00abrettet mit mir\u00bb?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, bei Speisen lehrt er \u00abf\u00fcr euch\u00bb, weil man auf Speise f\u00fcr nur drei Mahlzeiten ein Anrecht hat, bei Kleidungsst\u00fccken lehrt er, \u00abrettet mit mir\u00bb, weil man es den ganzen Tag darf.<\/p>\n<p>W<small>OHIN DARF MAN ES RETTEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Die Rabbanan lehrten: Man darf [Kleider] anziehen, hinausbringen und ausziehen, und wiederum anziehen, hinausbringen und ausziehen, selbst den ganzen Tag<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jose sagt, nur achtzehn Kleidungsst\u00fccke. Folgende sind die achtzehn Kleidungsst\u00fccke: Obermantel, Kittel, Hohlg\u00fcrtel, Wams aus Linnen, Hemd, \u00dcberwurf, Turban, zwei \u00c4rmel, zwei Schuhe, zwei Str\u00fcmpfe, zwei Beinkleider, ein Lendeng\u00fcrtel, eine Kopfbedeckung und ein Halstuch.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>R.<\/bold> \u0160<small>IMO\u0351N B<\/small>. N<small>ANNOS SAGT, MAN D\u00dcRFE \u00dcBER EINE<\/small> T<small>RUHE, EINE<\/small> K<small>ISTE ODER EINEN<\/small> S<small>CHRANK, DIE VOM<\/small> F<small>EUER ERFASST WORDEN SIND, EINE<\/small> Z<small>IEGENHAUT AUSBREITEN, WEIL SIE NUR ANSENGT; AUCH DARF MAN EINE<\/small> W<small>AND AUS VERSCHIEDENEN<\/small> G<small>EF\u00c4SSEN HERSTELLEN, DAMIT DAS<\/small> F<small>EUER NICHT DURCHDRINGE, OB SIE GEF\u00dcLLT ODER LEER SIND.<\/small> R. J<small>OSE VERBIETET DIES MIT NEUEN, MIT<\/small> W<small>ASSER GEF\u00dcLLTEN<\/small> T<small>ONGEF\u00c4SSEN, WEIL DIESE DAS<\/small> F<small>EUER NICHT VERTRAGEN, SONDERN PLATZEN UND DAS<\/small> F<small>E\u00dcER L\u00d6SCHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wenn ein Gewand an einer Seite vom Feuer erfa\u00dft wird, so darf man die andere Seite mit Wasser tr\u00e4nken, und wenn es dadurch erlischt, so ist nichts dabei. Man wandte ein: Wenn ein Gewand an einer Seite vom Feuer erfa\u00dft wird, so darf man es ausbreiten und anziehen, und wenn das Feuer dadurch erlischt, so ist nichts dabei; ebenso darf man eine Torarolle, wenn sie vom Feuer erfa\u00dft wird, aufrollen und darin lesen, und wenn das Feuer<\/p>\n<h2 id=\"blatt-120b\">Blatt 120b<\/h2>\n<p>dadurch erlischt, so ist nichts dabei<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Nannos.<\/p>\n<p>Allerdings, sagt R. \u0160imo\u0351n b. Nannos: Weil sie nur ansengt, sagt er etwa, das L\u00f6schen [sei erlaubt] !?<\/p>\n<p>Freilich, wenn es im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft, R. Jose verbiete dies mit neuen, mit Wasser gef\u00fcllten Tongef\u00e4\u00dfen, weil sie das Feuer nicht vertragen, sondern platzen und das Feuer l\u00f6schen, so erlaubt dies wohl der erste Tanna.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Befindet sich ein [brennendes] Licht auf einer Platte, so darf man die Platte sch\u00fctteln, soda\u00df es herunterf\u00e4llt, und wenn es erlischt, so ist nichts dabei. In der Schule R. Jannajs sagten sie: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn man [das Licht] vergessen hat, hat man es aber absichtlich stehen lassen, so gilt die [Platte] als Untersatz f\u00fcr einen verbotenen Gegenstand.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Befindet sich ein Licht hinter einer T\u00fcr, so darf man sie wie gew\u00f6hnlich \u00f6ffnen und schlie\u00dfen, und wenn es erlischt, so ist nichts dabei. Rabh fluchte dar\u00fcber. Rabina sprach zu R. A\u1e25a, dem Sohne Rabas, wie manche sagen, R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, zu R. A\u0161i: Weshalb fluchte Rabh dar\u00fcber: wollte man sagen, weil Rabh der Ansicht R. Jehudas ist, w\u00e4hrend jener nach R. \u0160imo\u0351n lehrt, so kann ja nicht Rabh, weil er der Ansicht R. Jehudas ist, \u00fcber jeden fluchen, der nach R. \u0160imo\u0351n lehrt !? Dieser erwiderte: In diesem Falle, pflichtet auch R. \u0160imo\u0351n bei, denn Abajje und Raba sagten beide, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>, ohne zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte : Man darf am \u0160abbath eine T\u00fcr gegen\u00fcber einer Flamme<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>\u00f6ffnen. Abajje fluchte dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Von welchem Falle gilt dies: wollte man sagen, bei gew\u00f6hnlichem Zuge, was ist demnach der Grund desjenigen, der es verbietet, und wollte man sagen, bei einem au\u00dfergew\u00f6hnlichem Zuge, was ist demnach der Grund desjenigen, der es erlaubt !?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich bei einem gew\u00f6hnlichem Zuge, denn einer ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige [einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zug], und einer ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige ihn nicht.<\/p>\n<p>A<small>UCH DARF MAN EINE<\/small> W<small>AND<\/small> &amp;<small>C. HERSTELLEN.<\/small> Demnach w\u00e4ren die Rabbanan der Ansicht, die Verursachung des [L\u00f6schens] sei erlaubt, w\u00e4hrend nach R. Jose dies verboten ist, wir wissen ja von ihnen, da\u00df sie entgegengesetzter Ansicht sind!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf eine Wand herstellen aus leeren Gef\u00e4\u00dfen oder gef\u00fcllten, die gew\u00f6hnlich nicht zerbrechen. Gef\u00fcllte, die gew\u00f6hnlich nicht zerbrechen, sind Metallgef\u00e4\u00dfe. R. Jose sagt, auch die [Ton]gef\u00e4\u00dfe aus Kephar-\u0160i\u1e25in und Kephar-\u1e24ananja zerbrechen gew\u00f6hnlich nicht. Wolltest du aber sagen, man wende [unsere Mi\u0161na] um, und R. Jose sage es in der Barajtha nach der Ansicht der Rabbanan, so kannst du sie ja nicht umwenden, denn Rabba b. Ta\u1e25lipha sagte im Namen Rabhs, da\u00df R. Jose es sei, welcher lehrt, die Verursachung des L\u00f6schens sei verboten.<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich wende man sie nicht um, denn die Barajtha ist ganz nach R. Jose, nur ist sie l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Man darf eine Wand herstellen aus leeren Gef\u00e4\u00dfen oder gef\u00fcllten, die gew\u00f6hnlich nicht zerbrechen. Gef\u00e4\u00dfe, die gew\u00f6hnlich nicht zerbrechen, sind Metallgef\u00e4\u00dfe; aber auch [Ton]gef\u00e4\u00dfe aus Kephar-\u0160i\u1e25in und Kephar-\u1e24ananja zerbrechen gew\u00f6hnlich nicht, denn R. Jose ist der Ansicht, auch [Ton]gef\u00e4\u00dfe aus Kephar-\u0160i\u1e25in und Kephar-\u1e24ananja zerbrechen gew\u00f6hnlich nicht.<\/p>\n<p>Aber sowohl die Rabbanan als auch R. Jose befinden sich ja mit sich selbst in Widerspruch!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn einem auf dem Leibe der Gottesname geschrieben ist, so darf er nicht baden, sich nicht salben und an keinem unreinen Orte stehen; trifft es sich, da\u00df er ein Pflichtbad nehmen mu\u00df, so umbinde er ihn mit Bast, und erst dann steige er hinab und tauche unter. R. Jose sagt, er d\u00fcrfe wie gew\u00f6hnlich hinabsteigen und untertauchen, aber ihn nicht wegsp\u00fclen.<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei ; der Schriftvers lautet : <a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a><em>ihr sollt ihren Namen von jener St\u00e4tte vertilgen, nicht aber sollt ihr so mit dem Herrn, euerem Gott, verfahren;<\/em> nur direkt ist es verboten, die Verursachung aber ist erlaubt.<\/p>\n<p>Auch hierbei hei\u00dft es ja:<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>du sollst keinerlei Arbeit verrichten,<\/em> demnach ist es nur direkt verboten, die Verursachung aber ist erlaubt!?<\/p>\n<p>Da ein Mensch wegen seines Geldes in Aufregung ger\u00e4t, so k\u00f6nnte er, wenn man ihm dies erlauben w\u00fcrde, zum L\u00f6schen verleitet werden.<\/p>\n<p>Demnach befinden sich ja die Rabbanan mit sich selbst in Widerspruch: wenn es da erlaubt ist, obgleich man wegen seines Geldes in Aufregung ger\u00e4t, um so mehr hierbei!?<\/p>\n<p>Glaubst<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> du? Wie sollte man mit dem Baste verfahren: bindet man ihn straff, so bildet er ja eine Trennung, bindet man ihn lose, so dringt ja Wasser ein !?<\/p>\n<p>Aber schon die Tinte ist ja eine Trennung !?<\/p>\n<p>Wenn sie noch feucht ist. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Blut, Tinte, Honig und Milch sind, wenn vertrocknet, eine Trennung, wenn feucht, keine Trennung.<\/p>\n<p>Immerhin besteht ja der Widerspruch!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba b. R. \u0160ila, folgendes ist der Grund der Rabbanan: sie sind der Ansicht, man d\u00fcrfe nicht vor dem Gottesnamen nackt stehen.<\/p>\n<p>Demnach ist R. Jose der Ansicht, man d\u00fcrfe vor dem Gottesnamen nackt stehen !?<\/p>\n<p>Man lege die Hand darauf.<\/p>\n<p>Auch nach den Rabbanan kann man ja die Hand darauf legen!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte vergessen und sie fortnehmen.<\/p>\n<p>Auch nach R. Jose k\u00f6nnte man ja vergessen und sie fortnehmen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist Bast vorr\u00e4tig, so ist dem<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>auch so, hier aber handelt es sich um den Fall, wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-121a\">Blatt 121a<\/h2>\n<p>man nach Bast suchen mu\u00df; die Rabbanan sind der Ansicht, das Baden zur festgesetzten Zeit<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>sei keine Pflicht, daher suche man danach, und R. Jose ist der Ansicht, das Baden zur festgesetzten Zeit sei eine Pflicht, daher suche man danach nicht.<\/p>\n<p>Ist R. Jose denn der Ansicht, das Baden zur festgesetzten Zeit sei eine Pflicht, es wird ja gelehrt: Der Flu\u00dfbehaftete, die Flu\u00dfbehaftete, der Auss\u00e4tzige, die Auss\u00e4tzige, wer einer Menstruierenden beigewohnt hat, und wer sich durch einen Leichnam verunreinigt hat, nehmen das Reinigungsbad<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>am Tage, die Menstruierende und die W\u00f6chnerin nehmen es nachts, der Samenergu\u00dfbehaftete nehme das Tauchbad w\u00e4hrend des ganzen Tages; R. Jose sagt, von der Vesperzeit ab nehme er das Tauchbad nicht<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>mehr!?<\/p>\n<p>Das ist R. Jose b. Jehuda, welcher sagt, es gen\u00fcge, wenn man das Bad zum Schlusse<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a> nimmt.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN EIN<\/small> N<small>ICHTJUDE L\u00d6SCHEN KOMMT, SO SAGE MAN ZU IHM NICHT<\/small>. \u00bbL<small>\u00d6SCHE<\/small>\u00ab, <small>AUCH NICHT<\/small>: L<small>\u00d6SCHE NICHT<\/small>\u00ab, <small>WEIL EINEM DAS<\/small> F<small>EIERN DESSELBEN NICHT OBLIEGT; WENN ABER EIN<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGER L\u00d6SCHEN KOMMT, SO LASSE MAN IHN NICHT, WEIL EINEM DAS<\/small> F<small>EIERN DESSELBEN OBLIEGT.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. R. Ami sagte: Man hat bei einer Feuersbrunst zu sagen erlaubt: wenn einer l\u00f6scht, so soll es sein Schaden nicht<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>sein. F\u00fcr ihn w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Wenn ein Nichtjude l\u00f6schen kommt, so sage man ihm nicht: \u00bbL\u00f6sche\u00ab, auch nicht: \u00bbL\u00f6sche nicht\u00ab, weil einem das Feiern desselben nicht obliegt. Man darf ihn demnach nur zum L\u00f6schen nicht auffordern, wohl aber darf man sagen: wenn einer l\u00f6scht, so soll es sein Schaden nicht sein.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: Auch nicht: \u00bbL\u00f6sche nicht\u00ab, man braucht ihm: \u00bbL\u00f6sche nicht\u00ab, nicht zu sagen, jedoch ist es zu sagen verboten: wenn einer l\u00f6scht, so soll es sein Schaden nicht sein !?<\/p>\n<p>Hieraus ist vielmehr nichts zu entnehmen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst brach eine Feuersbrunst aus im Hofe des Joseph b. Simaj zu \u0160i\u1e25in und Leute aus der Festung von Sepphoris waren gekommen, sie zu l\u00f6schen, denn er war ein k\u00f6niglicher Verwaltungsbeamter; er aber lie\u00df es nicht zu, wegen der Ehrung des \u0160abbaths. Da geschah ihm das Wunder, da\u00df ein Regen niederschlug und das Feuer l\u00f6schte. Abends sandte er einem jeden von ihnen zwei Sela\u0351<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>und ihrem Eparchen f\u00fcnfzig. Als die Weisen davon h\u00f6rten, sprachen sie: Dies war nicht n\u00f6tig; denn es wird gelehrt, wenn ein Nichtjude l\u00f6schen kommt, so sage man ihm nicht: \u00bbL\u00f6sche\u00ab, auch nicht: \u00bbL\u00f6sche nicht\u00ab.<\/p>\n<p>W<small>ENN ABER EIN<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGER L\u00d6SCHEN KOMMT, SO LASSE MAN IHN NICHT, WEIL EINEM DAS<\/small> F<small>EIERN DESSELBEN OBLIEGT.<\/small> Hieraus w\u00e4re zu entnehmen, da\u00df, wenn ein Minderj\u00e4hriger Aas i\u00dft, das Gericht verpflichtet sei, ihn davon abzuhalten? R. Jo\u1e25anan erwiderte : Dies gilt von einem Minderj\u00e4hrigen, der es im Sinne seines Vaters tut.<\/p>\n<p>Dementsprechend gilt dies von einem Nichtjuden, der es im Sinne des Jisra\u00e9liten tut; ist dies denn erlaubt?<\/p>\n<p>Ein Nichtjude tut es im eigenen Interesse<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF EINEN<\/small> T<small>ELLER \u00dcBER EIN<\/small> L<small>ICHT ST\u00dcLPEN, DAMIT ES NICHT DEN<\/small> B<small>ALKEN ERFASSE, \u00dcBER DEN<\/small> K<small>OT EINES<\/small> K<small>INDES UND \u00dcBER EINEN<\/small> S<small>KORPION, DAMIT ER NICHT BEISSE<\/small>. R. J<small>EHUDA ERZ\u00c4HLTE<\/small> : E<small>INST KAM EIN SOLCHER<\/small> F<small>ALL VOR<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B.<\/small> Z<small>AKKAJ IN<\/small> A\u0351<small>RAB, UND ER SPRACH:<\/small> I<small>CH BEF\u00dcRCHTE, DASS MAN DIESERHALB<\/small><a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><small>EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG IST<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda, R. Jirmeja b. Abba und R. \u1e24anan b. Raba waren bei R. Abin aus Ne\u0161iqja, und man brachte Ruhebetten f\u00fcr R. Jehuda und f\u00fcr R. Jirmeja b. Abba, f\u00fcr R. \u1e24anan b. Raba aber nicht. Da traf er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-121b\">Blatt 121b<\/h2>\n<p>jenen, seinen Sohn lehren: \u00dcber den Kot eines Kindes, wegen des Kindes<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>. Da sprach er: Der t\u00f6richte Abin lehrt seinen Sohn Torheit! Man darf ja den Kot selbst f\u00fcr die Hunde fortschaffen. Wolltest du sagen, weil, er am vorangehenden Tage noch nicht vorhanden war, so wird ja gelehrt, sch\u00e4umende Fl\u00fcsse und sprudelnde Quellen gleichen dem Gang eines Menschen<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie denn sollte ich es lehren?<\/p>\n<p>Lies : \u00fcber den H\u00fchnerkot, wegen eines Kindes.<\/p>\n<p>Aber dies sollte doch schon als Kotbecken [erlaubt sein]!? Wolltest du erwidern, beim Kotbecken sei das Fortbringen nur mit dem Gef\u00e4\u00dfe erlaubt, den Kot allein aber nicht, so sagte ja R. A\u0161i, als man einst eine Maus in seinem Gew\u00fcrze fand : Fa\u00dft sie beim Schw\u00e4nze und bringt sie fort.<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn [der Kot] sich auf einem Misthaufen befindet.<\/p>\n<p>Wie kommt ein Kind auf einen Misthaufen<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Wenn im Hofe.<\/p>\n<p>Im Hofe gleicht er ja einem Kotbecken!?<\/p>\n<p>Auf einem Misthaufen im Hofe.<\/p>\n<p>U<small>ND \u00dcBER EINEN<\/small> S<small>KORPION, DAMIT ER NIGHT BEISSE.<\/small> R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Alle sch\u00e4dlichen Tiere d\u00fcrfen am \u0160abbath get\u00f6tet werden. R. Joseph wandte ein : F\u00fcnf d\u00fcrfen am \u0160abbath get\u00f6tet werden, und zwar : die Fliege in Mi\u00e7rajim, die Hornis in Ninve, der Skorpion in Adjabene, die Schlange in Jisra\u00e9lland und der tolle Hund \u00fcberall. Nach wem: wollte man sagen, nach R. Jehuda, so ist er ja der Ansicht, man sei wegen einer nicht um ihrer selbst willen n\u00f6tigen Arbeit schuldig; doch wohl nach R. \u0160imo\u0351n, und nur diese darf man [t\u00f6ten], andere aber nicht!? R. Jirmeja entgegnete: wer sagt uns, da\u00df diese Lehre eine korrekte ist, vielleicht ist sie fehlerhaft? R. Joseph erwiderte: Ich habe sie aufgenommen, ich habe sie vorgetragen, und ich will sie auch erkl\u00e4ren: wenn [die Tiere] ihn angreifen, und zwar nach aller Ansicht.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor Raba b. R. Hona: Wer am \u0160abbath Schlangen und Skorpione t\u00f6tet, mit dem sind die Frommen unzufrieden. Da sprach dieser zu ihm: Die Weisen aber sind mit diesen Frommen unzufrieden. Er streitet somit gegen R. Hona, denn R. Hona sprach einst zu einem Manne, den er eine Biene t\u00f6ten sah: Hast du sie nun alle ausgerottet<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand auf Schlangen und Skorpione st\u00f6\u00dft und sie t\u00f6tet, so ist es sicher, da\u00df er auf sie gesto\u00dfen ist, um sie zu t\u00f6ten<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>, und wenn er sie nicht t\u00f6tet, so ist es sicher, da\u00df er auf sie gesto\u00dfen ist, damit sie ihn t\u00f6ten, nur ist ihm durch den Himmel ein Wunder geschehen. U\u0351la, wie manche sagen, Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies nur, wenn sie gegen ihn zischen. R. Abba b. Kahana erz\u00e4hlte: Einst geriet ein solches [Tier] ins Lehr haus; da erhob sich ein Nabat\u00e4er und schlug es nieder. Darauf sprach Rabbi: Es wurde von seinesgleichen niedergeschlagen. Sie fragten: \u00abVon seinesgleichen niedergeschlagen\u00bb, da\u00df er recht getan<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>hat, oder nicht [recht getan]?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Abba, Sohn des R. \u1e24ija b. Abba, und R. Zera sa\u00dfen am Eingang des Hauses R. Jannajs, und beide richteten sie an R. Jannaj folgende Frage: Darf man Schlangen und Skorpione am \u0160abbath t\u00f6ten? Er erwiderte ihnen: Ich t\u00f6te sogar eine Hornis, um so mehr eine Schlange oder einen Skorpion.<\/p>\n<p>Vielleicht nur harmlos<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>. So sagte auch R. Jehuda, man d\u00fcrfe Speichel harmlos zertreten. R. \u0160e\u0161eth sagte, man d\u00fcrfe eine Schlange harmlos zertreten. R. Qa\u1e6d\u1e6dina sagte, man d\u00fcrfe einen Skorpion harmlos zertreten.<\/p>\n<p>An Abba b. Martha, das ist n\u00e4mlich Abba b. Minjorni, hatten sie im Hause des Exilarchen eine Geldforderung, und als sie ihn einst kommen lie\u00dfen und ihn qu\u00e4lten, spuckte er vor ihnen aus. Da sprach der Exilarch zu ihnen: Holt ein Gewand her und breitet es dar\u00fcber. Darauf sprach er zu ihnen: Dies habt ihr ja gar nicht n\u00f6tig; R. Jehuda sagte, man d\u00fcrfe Speichel harmlos zertreten. Hierauf sprach jener: Er ist wohl ein Gelehrtenj\u00fcnger; lasset von ihm ab. R. Abba b. Kahana sagte im Namen R. \u1e24aninas: Die Kandelaberlampen im Hause Rabbis darf man am \u0160abbath fortbewegen. R. Zera sprach zu ihm: Sind es solche, die man mit einer Hand, oder die man mit beiden tr\u00e4gt? Dieser erwiderte : Wie die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-122a\">Blatt 122a<\/h2>\n<p>im Hause deines Vaters. Ferner sagte R. Abba b. Kahana im Namen R. \u1e24aninas: Die Handwagen im Hause Rabbis darf man am \u0160abbath fortbewegen. R. Zera sprach zu ihm: Sind es solche, die von einem Manne oder die von zweien gef\u00fchrt werden? Dieser erwiderte : Wie die im Hause deines Vaters. Ferner sagte R. Abba b. Kahana: R. \u1e24anina gestattete den Mitgliedern des Hauses Rabbis, Wein zu trinken, der mit nur einem Siegel versehen auf Handwagen von Nichtjuden gef\u00fchrt wurde; ich wei\u00df aber nicht, ob er der Ansicht R. Elie\u0351zers<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>war, oder ob er die Angst vor dem f\u00fcrstlichen Hause ber\u00fccksichtigte.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN EIN<\/small> N<small>ICHTJUDE EINE<\/small> L<small>EUCHTE ANGESTECKT HAT, SO DARF SICH EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT IHRES<\/small> L<small>ICHTES BEDIENEN; WENN ABER F\u00dcR DEN<\/small> J<small>ISRAELITEN, SO IST ES VERBOTEN<\/small>. H<small>AT ER<\/small> W<small>ASSER ZUM<\/small> T<small>R\u00c4NKEN SEINES<\/small> V<small>IEHS GESCH\u00d6PFT, SO DARF EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT HINTERHER SEIN<\/small> V<small>IEH TR\u00c4NKEN; WENN ABER F\u00dcR DEN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LITEN, SO IST ES VERBOTEN<\/small>. H<small>AT ER EINE<\/small> L<small>ANDUNGSBR\u00dcCKE ZUM<\/small> A<small>BSTEIGEN GEMACHT, SO DARF HINTERHER EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT ABSTEIGEN; WENN ABER F\u00dcR DEN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LITEN, SO IST ES VERBOTEN<\/small>. E<small>INST KAMEN<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L UND DIE<\/small> \u00c4<small>LTESTEN MIT EINEM<\/small> S<small>CHIFFE AN, UND ALS EIN<\/small> N<small>ICHTJUDE EINE<\/small> L<small>ANDUNGSBR\u00dcCKE GEMACHT HATTE, UM ABZUSTEIGEN, STIEGEN AUCH<\/small> R. G<small>AMLIEL UND DIE<\/small> \u00c4<small>LTESTEN AB<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Und [alle F\u00e4lle] sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur von der Leuchte gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur bei einer Leuchte, weil [man sagt:] ein Licht f\u00fcr einen, ein Licht f\u00fcr hundert, beim Wasser aber sei zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte wegen des Jisra\u00e9liten mehr [sch\u00f6pfen].<\/p>\n<p>Wozu ist dies von der Landungsbr\u00fccke n\u00f6tig?<\/p>\n<p>Um uns das Ereignis von R. Gamli\u00e9l und den \u00c4ltesten zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Nichtjude Gras zusammengelesen hat, so darf ein Jisra\u00e9lit hinterher von diesem sein Vieh f\u00fcttern; wenn aber f\u00fcr den Jisra\u00e9liten, so ist es verboten. Wenn er Wasser zum Tr\u00e4nken seines Viehs gesch\u00f6pft hat, so darf ein Jisra\u00e9lit hinterher sein Vieh tr\u00e4nken; wenn aber f\u00fcr den Jisra\u00e9liten, so ist es verboten. Dies jedoch nur dann, wenn es kein Bekannter ist, ist es aber ein Bekannter, so ist es verboten.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Hona sagte ja im Namen R. \u1e24aninas, da\u00df man am \u0160abbath sein Vieh aufs Gras bringen darf, nicht aber neben Abgesondertes<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> !?<\/p>\n<p>Wenn man nur daneben steht, das Vieh aber selbst weiter geht und fri\u00dft.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Dies jedoch nur dann, wenn es kein Bekannter ist, wenn es aber ein Bekannter ist, so ist es verboten. Bei R. Gamli\u00e9l war es ja ein Bekannter!? Abajje erwiderte: Es war in seiner Abwesenheit. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, in seiner Gegenwart, denn auch da hie\u00df es: Ein Licht f\u00fcr einen, ein Licht f\u00fcr hundert. Man wandte ein: R. Gamli\u00e9l sprach zu ihnen: Da er sie in unserer Abwesenheit gemacht hatte, so wollen wir \u00fcber diese hinabsteigen!?<\/p>\n<p>Lies: da er sie bereits gemacht hat, so wollen wir \u00fcber diese hinabsteigen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : Wenn in einer Stadt, in der Jisra\u00e9liten und Nichtjuden wohnen, eine Badeanstalt vorhanden ist, die am \u0160abbath in Betrieb ist, so darf man da, falls die Mehrheit aus Nichtjuden besteht, [abends] sofort baden, falls aber die Mehrheit aus Jisra\u00e9liten besteht, erst nach einem Zeitraume, in dem das Wasser hei\u00df werden kann!?<\/p>\n<p>Da wird das Wasser f\u00fcr die Mehrheit aufgew\u00e4rmt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : Wenn eine Leuchte in einer Gesellschaft brennt, so ist es, falls die Mehrheit aus Nichtjuden besteht, erlaubt, falls die Mehrheit aus Jisra\u00e9liten besteht, verboten, sich ihres Lichtes zu bedienen; wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, so ist es ebenfalls verboten!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-122b\">Blatt 122b<\/h2>\n<p>Auch da wird sie f\u00fcr die Mehrheit angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Einst kam \u0160emu\u00e9l nach Abitoren, und als ein Nichtjude eine Lampe ansteckte, wandte er das Gesicht ab. Als er aber sah, da\u00df dieser einen Zettel holte und las, wandte er das Gesicht zur\u00fcck dem Lichte zu, indem er sagte: Dieser hat sie ja f\u00fcr sich angesteckt.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Darunter ist wohl die \u00f6ffentliche Vorlesung im Bethause zu verstehen.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Wochentage, wenn sie unbrauchbar sind, damit sie der Mi\u00dfachtung nicht ausgesetzt seien.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vortr\u00e4ge im Lehrhause sind wichtiger.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Targum, w\u00f6rtl. \u00dcbersetzung; Benennung der aram\u00e4ischen Bibel\u00fcbersetzung, derer es zum Pentateuch mehrere gibt, ohne n\u00e4here Bezeichnung aber die des Onkelos zu verstehen ist. In manchen Handschriften fehlt hier, wie weiter auch in den kursierenden Texten, das Wort \u00bboder\u00ab, wonach der Text lauten m\u00fc\u00dfte: sind sie in irgend einer fremdsprachlichen \u00dcbersetzung geschrieben.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Passus von den Schriften in fremden Sprachen bezieht sich aber nicht auf den vorangehenden Fall von der Rettung am \u0160.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl in der althebr\u00e4ischen Schrift, die, weil von den Samaritanern beibehalten, verp\u00f6nt war. M\u00f6glicherweise spricht diese Barajtha \u00fcberhaupt nicht von einer fremdsprachlichen \u00dcbersetzung, sondern von einer Transskription.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>In manchem Texte (anderweitig abwechselnd) Beribbi: Ehrentitel eines bedeutenden Mannes. Wie sehr die Erkl\u00e4rung als Compositum von <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9 \u05e8\u05d1\u05d9<\/span> (aus dem Hause des Meisters) nahe liegt, so unwahrscheinlich ist sie auch. Am wahrscheinlichsten ist die Erkl\u00e4rung (Goldberg, <em>Hamagid<\/em> XIX Nr. 33) als lateinische \u00dcbertragung des hebr. in gleicher Bedeutung gebrauchten <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d6\u05e7\u05df<\/span> (der Bebartete), da barbatus auch von lateinischen Schriftstellern in gleicher Bedeutung gebraucht wird.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Quadratschrift; cf.\u00a0Syn. 21b.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Buch, in der damaligen Buchform.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser aus den Versen Bamidbar 10, 35, 36 bestehende Abschnitt enth\u00e4lt 85 Buchstaben. Ein Torafragment, das noch diese Anzahl von Buchstaben enth\u00e4lt, selbst aus verschiedenen Stellen zusammengesucht, gilt noch als heilig.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 31,47.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es mit diesen beiden Worten 85 Buchstaben sind.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur vollst\u00e4ndige W\u00f6rter.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Der masoretische Text hat vor und nach diesen beiden Versen Zeichen in Form eines umgekehrten Nun, die wohl urspr\u00fcnglich nichts weiter als Paranthesenzeichen [] waren.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 9,1.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Rabbi bildet der angezogene Abschnitt ein \u00bbBuch\u00ab f\u00fcr sich, somit wird das Buch Numeri in drei B\u00fccher geteilt.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 11,1.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 10,33.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar Kap. 2.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese waren geheiligt worden, trotzdem sie unbeschrieben bleiben sollten.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus diesem Grunde sollte jedes Fragment gerettet werden, auch wenn es keine 85 Buchstaben enth\u00e4lt.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie die Tora selber; cf.\u00a0supra Blatt 14a.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05dc\u05d9\u05d5\u05e0\u05d9\u05df<\/span> sind hier zweifellos die Evangelien zu verstehen; die Talmudisten haben diese Barajtha mi\u00dfverslanden.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich wohl auf die Judenchristen.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 57,8.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 5,23.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 139,21.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den alten Kommentaren Versammlungsraum f\u00fcr theologische und philosophische Diskussionen. Manche vermuten unter Abidan die Ebioniten, jedoch ganz unwahrscheinlich, vermutlich Eigenname. Unter <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9 \u05e0\u05e2\u05d3\u05d9\u05e4<\/span> wird allgemein der Versammlungsort der Nazarener verstanden. H\u00f6chstwahrscheinl. waren die Besucher des ersteren Anh\u00e4nger des Parsismus, und die des letzteren Anh\u00e4nger des Christentums.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu den Besuchern dieser Versammlungen od. zu ihrem Bekanntenkreise.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Ganz gegen den Geist der Sprache ist die Schreibweise <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d1\u05df \u05e0\u05dc\u05d9\u05d5\u05df<\/span>, das nach J. Baptista die Benennung des urspr\u00fcnglich hebr\u00e4isch geschriebenen Matth\u00e4usevangeliums gewesen sein soll.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. einen Richter; mit der Bezeichnung Philosoph ist es nicht genau zu nehmen. Die La. <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d9\u05dc\u05d0 \u05dd\u05d1\u05d0<\/span> (alter Elefant) verdient keine Beachtung.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>RG. und seine Schwester.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Lesart: Der Schwiegereltern.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar Kap. 27.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Evangelium unbekannt; hier wird offenbar ein anderes Rechtsbuch gemeint sein, obgleich er, wie aus dem Ganzen zu schlie\u00dfen, vom NT. spricht.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Matth. 5,17.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hagiographen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Monates Nisan; Vorabend des Pesa\u1e25festes.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Von unten ab, um die Opferteile herausnehmen und opfern zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 16,4.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>An welchem das Fleisch nicht verdirbt.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die an den Opferteilen kleben k\u00f6nnten.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn sich Geld darin befindet, soda\u00df man durch die Rettung einen Nutzen hat.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Der das Fortbewegen des Pesa\u1e25opfers nach dem Ausnehmen der Opferteile verbietet.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Fleisch erst abends zubereitet gegessen werden darf.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Geld sich darin befindet und man es herausnehmen wollte.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Er bekundet damit, da\u00df er von dieser gar keinen Nutzen haben will.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Vereinigung zweier Gebiete am \u0160.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>An der 4. offenen Seite.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Von welchen es weiter Blatt 120a hei\u00dft, da\u00df man sie in einen durch einen E\u0351rub verbundenen Hof retten darf.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Hauses, soda\u00df dadurch eine fiktive dritte Wand entsteht.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen sind am \u0160. verwendbar, u. man darf sie umhertragen, auch handelt es sich, wie oben erkl\u00e4rt wurde, um die Rettung nach einem durch \u00c9rub verbundenen Hofe.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>G\u00e4ste einladen und Wein mehr als n\u00f6tig auffangen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste, an dem das Vieh nur zum Schlachten herausgeholt werden darf. Es ist aber verboten, ein Vieh samt seinem Jungen am selben Tage zu schlachten; cf.\u00a0Wajikra 22,28.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Brot wurde an die Wandung des Ofens geklebt; in derartigen F\u00e4llen ist die Arbeit auf ungew\u00f6hnliche Weise zu verrichten.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,10.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,5.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Einsammeln des Manna, u. dies geschah nach Schemot 16,21 morgens.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,22.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,22.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,25.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Jede deutet auf eine Mahlzeit.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>12 Mahlzeiten f\u00fcr die 6 Wochentage u, 3 bezw. 4 f\u00fcr den \u0160.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch in der Apokalypse (20,8) und im Koran (21,96) als zwei durch ihren Krieg vor Ankunft ds. Messias die Welt verheerende M\u00e4chte bekannt.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3,23.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Zeph. 1,15.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 38,18.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 58,14.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 13,17.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 26,3.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 28,14.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,29.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 37,4.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 58,13.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bereschit 4,26.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 56,2.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,27.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 17,8.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 56,4.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pss. 113-118, die nur an Festtagen gelesen werden.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er es dadurch profaniert.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Pss. 145-150; diese werden t\u00e4glich beim Morgengebete gelesen.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 72,5.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>\u1e6c. lag in einem Tale, wo die Dunkelheit fr\u00fcher begann, S. auf einem Berge.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Die oft bei der Verteilung die D\u00fcrftigkeit nicht pr\u00fcfen k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich wegen eines Besuches bei einer Aram\u00e4erin, von dem Ber. 8b berichtet wird.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn nur f\u00fcnfmal.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wiederholung des Beischlaf es hat m\u00e4nnliche Kinder zur Folge; cf.\u00a0Er. 100b.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach tat dies nur Rabbi.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u0160., f\u00fcr den alles bereitet wurde.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Bekannte r\u00f6mische Silberm\u00fcnze; cf.\u00a0Qid. 11b. Der <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d9\u05e1\u05ea\u05e8\u05d0 \u05e4\u05e9\u05d9\u05d8\u05d0<\/span> betr\u00e4gt ein Achtel des <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d9\u05e1\u05ea\u05e8\u05d0 \u05d6\u05d5\u05d6\u05d9<\/span> (cf.\u00a0Git. 14a), der einem Sela\u0351 entspricht.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu Ehren des \u0160.s.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,22.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e2\u05e9\u05e8<\/span> Imperi. Pu. 2 von <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e9\u05e8<\/span> <em>reich sein<\/em> (anstatt Imperai. Pi. 2. von <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e9\u05e8<\/span> <em>verzehnten<\/em>).<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,1.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 115,16.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d1\u05ea<\/span> ist auch der Name eines Krautes (Dill), jed. meint er hier offenbar den \u0160abbath.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 58,13.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 58,13.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Und die Mahlzeit fr\u00fch halten; R\u0160. war blind und konnte selber die Tageszeit nicht erkennen.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Den \u0160abbath. Wenn sie sich mit wissenschaftlichen Gespr\u00e4chen befa\u00dften, forderte er sie auf, sich lieber der \u0160abbathruhe und der Wonne hinzugeben.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Gn. 2,1-3.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 33,6.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 6,7.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 5,7.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,25, wo es sich um den G\u00f6tzendienst handelt.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei den vom Vorbeter vorgetragenen Segensspr\u00fcchen.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 26,2.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 17,27.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 22,26.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 5,11.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,13.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 6,12.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 24,2.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 3.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 1,6.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcChr. 36,16.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 16,22 u. Tehillim 105,15.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 5,1.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 3,6.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man sch\u00e4mt sich, wenn man sie nicht kennt, n\u00e4mlich die Gesetze.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,7.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich doch aus Wahrheitsliebe.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie k\u00f6nnen eine Entsch\u00e4digung verlangen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man zum Auffangen von Fl\u00fcssigkeiten unter ein zerbrochenes Fa\u00df setzt; cf.\u00a0Blatt 117b.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie es aus Fr\u00f6mmigkeit dem Eigent\u00fcmer zur\u00fcckgeben.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach darf man es nicht mit Wasser tr\u00e4nken.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. VII, Anm. 88.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df durch den Luftzug das Feuer angefacht wird.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 12,3,4.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,10.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. da\u00df es hierbei wegen des Ausl\u00f6schens des Gottesnamens verboten sei.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man ihn auch nach RJ. damit bedecken mu\u00df.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 23,12.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es am Vers\u00f6hnungstage zu erfolgen hat.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er nach der genannten Zeit Ergu\u00df bekommen hat, warte er mit dem Untertauchen bis zur Dunkelheit.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Man brauche es nicht zur festgesetzten Zeit zu nehmen; zur Erkl\u00e4rung dieser Stelle cf.\u00a0Nid. Blatt 29b.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist eine indirekte Aufforderung zum L\u00f6schen.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Gewichtst\u00fcck und Silberm\u00fcnze im Werte von 2 biblischen \u0160eqel.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Er rechnet mit einer Belohnung.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ihn der Skorpion nicht angreift.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es sich nicht beschmutze.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man darf Wasser fortbewegen, obgleich es sich am vorhergehenden Tage an einer anderen Stelle befunden hat, weil damit gerechnet wird, u. dasselbe gilt auch vom Kot eines Kindes.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher befindet sich gew\u00f6hnlich auf \u00f6ffentlichem Gebiete, und da braucht man ihn nicht wegen des Kindes zuzudecken.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Da damit nichts erreicht wird, so ist es zu mi\u00dfbilligen.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist eine g\u00f6ttliche F\u00fcgung.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. dieses wollte ihn t\u00f6ten.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Gehen, wie unbeabsichtigt.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df Wein (der durch die Ber\u00fchrung eines Nichtjuden verboten wird) \u00fcberhaupt mit nur einem Siegel versehen zu werden braucht.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Gras, das erst am \u0160abbath gem\u00e4het wurde.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 115a 115b 116a 116b 117a 117b 118a 118b 119a 119b 120a 120b 121a 121b 122a 122b Blatt 115a i,1MAN DARF ALLE HEILIGEN SCHRIFTEN AUS EINER FEUERSBRUNST RETTEN, OB MAN AUS IHNEN LIEST1 ODER NICHT LIEST. AUCH WENN SIE IN IRGEND EINER ANDEREN SPRACHE GESCHRIEBEN SIND, MUSS MAN SIE2 VERSTECKEN. WESHALB DARF MAN AUS MANCHEN NICHT LESEN? WEGEN DES VERS\u00c4UMNISSES DES LEHRHAUSES3. GEMARA. Es wurde gelehrt: Sind sie targumisch4 geschrieben, oder in irgend einer anderen Sprache, so darf man sie, wie R. Hona sagt, aus einer Feuersbrunst nicht retten, und wie R. \u1e24isda sagt, aus einer Feuersbrunst wohl retten. Nach demjenigen, welcher sagt, sie seien zum Lesen zul\u00e4ssig, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man sie retten darf, sie streiten nur nach demjenigen, welcher sagt, sie seien zum Lesen nicht zul\u00e4ssig. R. Hona sagt, man d\u00fcrfe sie nicht retten, da sie zum Lesen nicht zul\u00e4ssig sind, und R. \u1e24isda sagt, man rette sie wohl, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7167","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7167"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7170,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7167\/revisions\/7170"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}