{"id":7173,"date":"2021-03-03T15:20:00","date_gmt":"2021-03-03T13:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7173"},"modified":"2021-03-03T15:20:03","modified_gmt":"2021-03-03T13:20:03","slug":"schabbat-kapitel-17","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-17\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 17"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-122b\">122b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-123a\">123a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-123b\">123b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-124a\">124a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-124b\">124b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-125a\">125a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-125b\">125b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-126a\">126a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-126b\">126b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-122b\">Blatt 122b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>A<\/bold><small>LLE<\/small> H<small>AUSGER\u00c4TE D\u00dcRFEN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH UMHERGETRAGEN WERDEN UND MIT IHNEN AUCH IHRE<\/small> T<small>\u00dcREN, AUCH WENN SIE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH AUSGEHOBEN WORDEN SIND, DENN SIE GLEICHEN NICHT DEN<\/small> H<small>AUST\u00dcREN, DIE NICHT ALS<\/small> V<small>ORBEREITETES<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>GELTEN<\/small> <sup>ii<\/sup>. M<small>AN DARF EINEN<\/small> H<small>AMMER NEHMEN, UM<\/small> N<small>\u00dcSSE ZU ZERSCHLAGEN, EINE<\/small> A<small>XT, UM EINEN<\/small> F<small>EIGENKUCHEN ZU ZERSCHNEIDEN, EINE<\/small> S<small>\u00c4GE, UM<\/small> K<small>\u00c4SE ZU ZERS\u00c4GEN, EINE<\/small> S<small>CHAUFEL, UM<\/small> T<small>ROCKENFEIGEN ZU SCHAUFELN, EINE<\/small> S<small>CHWINGE ODER EINE<\/small> H<small>EUGABEL, UM DAMIT EINEM<\/small> K<small>INDE ETWAS ZU REICHEN, EINE<\/small> S<small>PINDEL ODER EINEN<\/small> W<small>EBESPATEL, UM ETWAS AUFZUSPIESSEN, EINE<\/small> N<small>\u00c4HNADEL, UM EINEN<\/small> S<small>PLITTER ZU ENTFERNEN, UND EINE<\/small> P<small>ACKNADEL, UM EINE<\/small> T<small>\u00dcR ZU \u00d6FFNEN<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Alle Hausger\u00e4te d\u00fcrfen umhergetragen werden, selbst wenn die T\u00fcren am \u0160abbath ausgehoben worden sind, und um so eher, wenn bereits am Wochentage. Im Gegenteil, wenn am \u0160abbath, gelten sie ja durch die Ger\u00e4te selbst als Vorbereitetes, und wenn bereits am Wochentage, gelten sie ja durch die Ger\u00e4te selbst nicht als Vorbereitetes!? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt : Alle Hausger\u00e4te d\u00fcrfen am \u0160abbath umhergetragen werden, und mit ihnen auch ihre T\u00fcren; obgleich sie am Wochentage ausgehoben wurden, d\u00fcrfen sie am \u0160abbath umhergetragen werden.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf die T\u00fcr einer Truhe, einer Kiste und eines Schrankes ausheben, nicht aber einheben; [die T\u00fcr] eines H\u00fchnerschlages dar\u00ef man weder ausheben noch einheben.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies bez\u00fcglich des H\u00fchnerschlages, denn er ist der Ansicht, da\u00df es bei diesem, da er am Erdboden befestigt ist, ein Bauen und ein Niederrei\u00dfen gebe; welcher Ansicht ist er aber bei seiner Lehre [von den T\u00fcren] von Truhe, Kiste und Schrank : ist er der Ansicht, es gebe bei Hausger\u00e4ten ein Bauen, so gibt es ja bei ihnen auch ein Niederrei\u00dfen, und ist er der Ansicht, es gebe bei Hausger\u00e4ten kein Niederrei\u00dfen, so gibt es ja bei ihnen auch kein Bauen!? Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht, bei Hausger\u00e4ten gebe es ein Bauen, und bei Hausger\u00e4ten gebe es ein Niederrei\u00dfen, und er meint es wie folgt: die ausgehoben sind, darf man nicht einheben. Raba sprach zu ihm: Dagegen ist zweierlei einzuwenden: erstens hei\u00dft es: man darf [die T\u00fcr] ausheben, und was hei\u00dft ferner: nicht aber einheben!? Vielmehr sagte Raba, er ist der Ansicht, bei Hausger\u00e4ten gebe es kein Bauen und kein Niederrei\u00dfen, nur ist hierbei ber\u00fccksichtigt worden, man k\u00f6nnte [einen Keil] einschlagen.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF EINEN<\/small> H<small>AMMER NEHMEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> R. Jehuda sagte : Nur einen Hammer, der zum Nu\u00dfknacken bestimmt ist, nicht aber einen Schmiedehammer. Er ist also der Ansicht, man d\u00fcrfe ein Ger\u00e4t, das f\u00fcr eine [am \u0160abbath] verbotene Arbeit bestimmt ist, auch um seiner selbst willen nicht fortbewegen. Raba sprach zu ihm: Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: eine Schwinge oder eine Heugabel, um damit einem Kinde etwas zu reichen; sind denn Schwinge und Heugabel dazu bestimmt, damit einem Kinde etwas zu reichen? Vielmehr, sagte Raba, selbst einen Schmiedehammer, um damit N\u00fcsse zu knacken. Er ist also der Ansicht, man d\u00fcrfe<\/p>\n<h2 id=\"blatt-123a\">Blatt 123a<\/h2>\n<p>ein Ger\u00e4t, das f\u00fcr eine verbotene Arbeit bestimmt ist, um seiner selbst willen fortbewegen. Abajje wandte gegen Raba ein: Man darf einen M\u00f6rser fortbewegen, wenn Knoblauch darin ist, sonst aber nicht!? Dieser erwiderte: Hier ist R. Ne\u1e25emja vertreten, welcher sagt, man d\u00fcrfe ein Ger\u00e4t nur zum Behufe seiner eigentlichen Verwendung fortbewegen. Er wandte gegen ihn ferner ein: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe [am Feste] keinen Reibeblock fortbewegen, um darauf Fleisch zu zerhacken; die Schule Hillels erlaubt dies; sie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df man ihn nicht mehr fortbewegen darf, sobald man darauf das Fleisch bereits zerhackt hat. Er wollte ihm erwidern, ebenfalls nach R. Ne\u1e25emja, nachdem er aber das geh\u00f6rt, was R. \u1e24enana b. \u0160elemja im Namen Rabhs gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich bez\u00fcglich der Schwing-, Pre\u00df- und Klopfger\u00e4te<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> alle \u00fcbereinstimmen<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>, weil man mit diesen behutsam ist und f\u00fcr sie einen bestimmten Platz hat, so ist auch hierbei zu erwidern: weil man daf\u00fcr einen bestimmten Platz hat.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: R. \u1e24ija b.Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, dies wurde von einem Hammer der Goldschmiede gelehrt, und R. \u0160amen b. Abba sagte, dies wurde von einem Hammer der Gew\u00fcrzkr\u00e4mer gelehrt. Nach demjenigen, der dies auf einen der Gew\u00fcrzkr\u00e4mer bezieht, gilt dies um so eher von einem der Goldschmiede, und nach demjenigen, der dies auf einen der Goldschmiede bezieht, gilt dies nicht von einem der Gew\u00fcrzkr\u00e4mer, mit dem man behutsam umgeht.<\/p>\n<p>E<small>INE<\/small> S<small>PINDEL ODER EINEN<\/small> W<small>EBESPATEL<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Die Rabbanan lehrten : Eine unreife Feige, die man in Stroh gelegt hat, oder einen Fladen, den man auf Kohlen gelegt hat, darf man, wenn ein Teil unbedeckt geblieben ist, hervorholen<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, wenn aber nicht, so darf man sie nicht hervorholen. R. Elea\u0351zar b. Thadaj sagt, man spie\u00dfe sie mit einer Spindel oder einem Webespatel auf, und sie werden von selbst abgesch\u00fcttelt. R. Na\u1e25man sagte : Die Halakha ist wie R. Elea\u0351zar b. Thadaj.<\/p>\n<p>Demnach ist R. Na\u1e25man der Ansicht, die indirekte Fortbewegung sei keine Fortbewegung, w\u00e4hrend doch R. Na\u1e25man sagte, man d\u00fcrfe einen Rettich herausziehen, wenn er [in der Erde] mit dem Oberteile nach oben sitzt, nicht aber, wenn mit dem Oberteile nach unten<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> !?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man ist davon abgekommen.<\/p>\n<p>E<small>INE<\/small> N<small>\u00c4HNADEL, UM EINEN<\/small> S<small>PLITTER ZU ENTFERNEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Raba, der Sohn Rabbas, sandte folgende Frage an R.Joseph: M\u00f6ge uns der Meister lehren, wie es sich mit einer Nadel verh\u00e4lt, der das \u00d6hr oder die Spitze fehlt<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Dies ist aus unserer Mi\u0161na zu entnehmen: eine N\u00e4hnadel, um einen Splitter zu entfernen; zur Entfernung eines Splitters ist es ja einerlei, ob sie ein \u00d6hr hat oder nicht. Er wandte gegen ihn ein: Eine Nadel, der das \u00d6hr oder die Spitze fehlt, ist rein!? Abajje erwiderte: Du weisest auf einen Widerspruch zwischen dem Gesetze \u00fcber die Unreinheit und dem Gesetze \u00fcber den \u0160abbath hin!? Bei der Unreinheit mu\u00df es ein Ger\u00e4t f\u00fcr den Gebrauch<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> sein, beim \u0160abbath aber nur eine verwendbare Sache, und diese ist zum Entfernen eines Splitters verwendbar. Raba sprach: Der den Einwand gerichtet, hat Recht; was hinsichtlich der Unreinheit nicht als Ger\u00e4t gilt, gilt auch hinsichtlich des \u0160abbaths nicht als Ger\u00e4t. Man wandte ein: Eine Nadel, ob gelocht oder ungelocht, darf man am \u0160abbath fortbewegen; nur hinsichtlich der Unreinheit sagten sie, sie m\u00fcsse gelocht sein!? Abajje erkl\u00e4rte es nach Raba: Dies gilt von noch unfertigen, da man sich \u00fcberlegen und sie zum Ger\u00e4te<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> machen kann, wenn ihr aber das \u00d6hr oder die Spitze fehlt, wirft man sie zum Ger\u00fcmpel.<\/p>\n<p>Die Glieder eines S\u00e4uglings [am \u0160abbath] einzurenken, ist nach R. Na\u1e25man verboten und nach R. \u0160e\u0161eth. erlaubt. R. Na\u1e25man sagte : Woher entnehme ich dies? Wir haben gelernt: Man darf am \u0160abbath kein Brechmittel bereiten.<\/p>\n<p>Und R.\u0160e\u0161eth !?<\/p>\n<p>Dies ist etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-123b\">Blatt 123b<\/h2>\n<p>jenes aber ist etwas Gew\u00f6hnliches<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. R. \u0160e\u0161eth sagte: Woher entnehme ich dies? Wir haben gelernt: Eine N\u00e4hnadel, um einen Splitter zu entfernen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R. Na\u1e25man !?<\/p>\n<p>[Ein Splitter] ist ein Fremdk\u00f6rper<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>, was aber hierbei nicht der Fall ist.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>ER<\/small> R<small>OHRKOLBEN<\/small> [<small>ZUR<\/small> U<small>NTERSUCHUNG<\/small>] <small>DER<\/small> O<small>LIVEN IST, WENN ER OBEN EINEN<\/small> K<small>NOTEN HAT, VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG, SONST ABER NICHT VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG.<\/small> O<small>B SO ODER SO, DARF ER AM<\/small> \u0160<small>ABBATH FORTBEWEGT WERDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Warum denn, er ist ja ein flaches<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> Holzger\u00e4t, und ein solches ist ja nicht verunreinigungsf\u00e4hig, da es einem Sacke gleichen mu\u00df!?<\/p>\n<p>Im Namen R. Ne\u1e25emjas wird gelehrt: Wenn man die Oliven durchr\u00fchrt, dreht man ihn um und sieht nach<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iv,1<\/sup> <bold>R.<\/bold> J<small>OSE SAGT, JEDES<\/small> G<small>ER\u00c4T D\u00dcRFE FORTBEWEGT WERDEN, AUSGENOMMEN DIE GROSSE<\/small> S<small>\u00c4GE UND DAS<\/small> P<small>FLUGMESSER.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. R. Na\u1e25man sagte : Das Walkersieb gleicht hierin dem Pflugmesser. Abajje sagte: Das Schustermesser, das Fleischermesser und die Axt der Zimmerer gleichen hierin dem Pflugmesser.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Fr\u00fcher sagten sie, drei Ger\u00e4te d\u00fcrfen am \u0160abbath fortbewegt werden: das Feigenmesser, der Schauml\u00f6ffel und das kleine Tafelmesser; sp\u00e4ter erlaubten sie andere, dann wiederum andere und wiederum andere, bis sie zum Beschlusse gelangten, jedes Ger\u00e4t d\u00fcrfe am \u0160abbath fortbewegt werden, ausgenommen die gro\u00dfe S\u00e4ge und das Pflugmesser.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: darauf erlaubten sie andere, dann wiederum andere und wiederum andere? Abajje erwiderte: Sie erlaubten ein Ger\u00e4t, das f\u00fcr erlaubte Arbeit verwendet wird, um seiner selbst willen fortzubewegen; alsdann erlaubten sie ein Ger\u00e4t, das f\u00fcr eine erlaubte Arbeit verwendet wird, seines Platzes wegen fortzubewegen; darauf erlaubten sie, auch ein Ger\u00e4t, das f\u00fcr eine verbotene Arbeit verwendet wird, um seiner selbst willen, nicht aber seines Platzes wegen, fortzubewegen. Immerhin war es nur mit einer Hand und nicht mit beiden H\u00e4nden erlaubt, darauf ordneten sie an, da\u00df alle Ger\u00e4te am \u0160abbath fortbewegt werden d\u00fcrfen, auch mit beiden H\u00e4nden. Raba sprach zu ihm: Er lehrt ja, da\u00df sie es erlaubt haben, und es ist ja einerlei, ob um seiner selbst willen, oder des Platzes wegen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, sie erlaubten ein Ger\u00e4t, das f\u00fcr eine erlaubte Arbeit verwendet wird, fortzubewegen, einerlei, ob um seiner selbst willen, oder seines Platzes wegen, alsdann erlaubten sie, es aus der Sonne in den Schatten<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>zu bringen. Sp\u00e4ter erlaubten sie auch, ein Ger\u00e4t, das zu verbotener Arbeit verwendet wird, um seiner selbst willen und seines Platzes wegen fortzubewegen, jedoch nicht aus der Sonne nach dem Schatten zu bringen, und ebenso war es nur einer Person, nicht aber zwei Personen erlaubt. Darauf sagten sie, jedes Ger\u00e4t d\u00fcrfe am \u0160abbath fortbewegt werden, auch durch zwei Personen. Abajje wandte gegen ihn ein : Man darf einen M\u00f6rser fortbewegen, wenn Knoblauch darin ist, sonst aber nicht !?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn aus der Sonne in den Schatten. Er wandte ferner gegen ihn ein: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man [den Reibeblock] nicht mehr fortbewegen darf, wenn man das Fleisch darauf zerhackt hat!?<\/p>\n<p>Ebenfalls in dem Falle, wenn aus der Sonne in den Schatten. R. \u1e24anina sagte: Diese Lehre ist in den Tagen Ne\u1e25emjas, des Sohnes \u1e24akaljas, gelehrt worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>zu jener Zeit sah ich in Jehuda welche, die am \u0160abbath die Keltern traten und die Getreidehaufen einbrachten.<\/em><\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Die [Lehren von den] St\u00e4ben<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, von den St\u00f6cken, vom Riegelgriffe und vom M\u00f6rser sind s\u00e4mtlich gelehrt worden, bevor sie das Fortbewegen von Ger\u00e4ten erlaubt haben. Von den St\u00e4ben, denn wir haben gelernt: Weder das Ordnen der St\u00e4be noch ihre Fortnahme verdr\u00e4ngt den \u0160abbath. Von den St\u00f6cken, denn wir haben gelernt: Da<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>waren d\u00fcnne, glatte St\u00f6cke, diese legte man auf seine Schulter und auf die seines N\u00e4chsten, h\u00e4ngte das [Pesa\u1e25opfer] an und h\u00e4utete es ab. R.Elea\u0351zar sagte: Wenn der vierzehnte [Nisan] auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so legt der eine seine Hand auf die Schulter seines N\u00e4chsten, ebenso legt dieser seine Hand<\/p>\n<h2 id=\"blatt-124a\">Blatt 124a<\/h2>\n<p>auf die Schulter des ersten, und jeder h\u00e4ngt es an und h\u00e4utet es ab. Vom Riegelgriffe, denn wir haben gelernt: Einen Riegelgriff darf man, wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, am \u0160abbath von der einen T\u00fcr fortschieben und an der anderen h\u00e4ngen lassen; R. Tryphon sagt, er gleiche jedem anderen Ger\u00e4te und darf im Hofe fortbewegt werden. Vom M\u00f6rser, wie wir vorangehend gesagt haben. Rabba sprach: Wieso denn, vielleicht sind sie tats\u00e4chlich gelehrt worden, nachdem sie [das Fortbewegen von] Ger\u00e4ten erlaubt haben. Die St\u00e4be sind dazu da, damit die [Schaubrote] nicht schimmeln, und in dieser kurzen Zeit schimmeln sie nicht. Bei den St\u00f6cken kann man nach R. Elea\u0351zar verfahren. [Die Lehre vom] Riegelgriffe ist nach R. Jannaj zu erkl\u00e4ren, denn R. Jannaj sagte, dies gelte von einem Hofe, der nicht durch einen E\u0351rub verbunden ist; R. Jeho\u0161ua\u0351 ist der Ansicht, die T\u00fcr\u00f6ffnung geh\u00f6re zum Innenraume, somit bewegt man ein Stubenger\u00e4t im Hofe, und R. Tryphon ist der Ansicht, die T\u00fcr\u00f6ffnung geh\u00f6re zum Aussenraume, somit bewegt man ein Hofger\u00e4t im Hofe. [Die Lehre vom] M\u00f6rser ist nach R. Ne\u1e25emja<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iv,2<\/sup> <bold>J<\/bold><small>EDES<\/small> G<small>ER\u00c4T DARF SOWOHL ZUM<\/small> G<small>EBRAUCHE ALS AUCH NICHT ZUM<\/small> G<small>EBRAUCHE FORTBEWEGT WERDEN<\/small> ; R. N<small>E\u1e24EMJA SAGT, ES D\u00dcRFE NUR ZUM<\/small> G<small>EBRAUCHE FORTBEWEGT WERDEN.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft zum Gebrauche und was hei\u00dft nicht zum Gebrauche? Rabba erwiderte : Zum Gebrauche hei\u00dft die Fortbewegung eines Ger\u00e4tes, das zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, um seiner selbst willen, nicht zum Gebrauche hei\u00dft die Fortbewegung eines Ger\u00e4tes, das zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, seines Platzes wegen; ein Ger\u00e4t aber, das zu einer verbotenen Arbeit verwendet wird, darf man nur um seiner selbst willen fortbewegen, nicht aber des Platzes wegen. Hierzu sagt R. Ne\u1e25emja, auch ein Ger\u00e4t, das zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, d\u00fcrfe man nur um seiner selbst willen fortbewegen, nicht aber seines Platzes wegen. Raba sprach zu ihm: Wenn des Platzes wegen, wieso hei\u00dft es: nicht zum Gebrauche!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, zum Gebrauche hei\u00dft die Fortbewegung eines Ger\u00e4tes, das zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, sowohl um seiner selbst willen, als auch des Platzes wegen; nicht zum Gebrauche, auch aus der Sonne in den Schatten; ein Ger\u00e4t aber, das zu einer verbotenen Arbeit verwendet wird, darf man um seiner selbst willen und des Platzes wegen fortbewegen, nicht aber aus der Sonne in den Schatten. Hierzu sagt R. Ne\u1e25emja, auch ein Ger\u00e4t, das zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, d\u00fcrfe man nur um seiner selbst willen und seines Platzes wegen fortbewegen, nicht aber aus der Sonne in den Schatten.<\/p>\n<p>R. Saphra sa\u00df, und mit ihm sa\u00dfen auch R. A\u1e25a b. Hona und R. Hona b. \u1e24anina, und sie sprachen : Wieso darf man nach der Erkl\u00e4rung Rabbas nach R. Ne\u1e25iemja Teller [nach der Benutzung] fortnehmen!? Da sprach R. Saphra zu ihnen: Hierbei ist es ebenso wie beim Kotbecken<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu Rabba: Wieso darf man nach der Erkl\u00e4rung des Meisters nach R. Ne\u1e25emja Teller [nach der Benutzung] fortnehmen!? Dieser erwiderte : Unser Gen\u00f6sse R. Saphra erkl\u00e4rte bereits, hierbei sei es ebenso wie bei einem Kotbecken. Abajje wandte gegen Raba ein: Man darf einen M\u00f6rser fortbewegen, wenn Knoblauch darin ist, sonst aber nicht!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn aus der Sonne in den Schatten. Er wandte ferner gegen ihn ein: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man [den Reibeblock] nicht mehr fortbewegen darf, wenn man darauf das Fleisch bereits zerhackt hat!?<\/p>\n<p>Ebenfalls in dem Falle, wenn aus der Sonne in den Schatten.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man darf [am Feste] nicht einen Topf mit einem Spane st\u00fctzen, ebensowenig eine T\u00fcr. Ein Span ist ja eine Sache, die am Feste zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, demnach ist bei einem Ger\u00e4te, das zu einer erlaubten Arbeit verwendet wird, [die Fortbewegung] sowohl um seiner selbst willen als auch des Platzes wegen verboten !?<\/p>\n<p>Da aus dem Grunde, weil es am \u0160abbath eine Sache ist, die zu einer verbotenen Arbeit verwendet wird, und wegen des \u0160abbaths ist es auch am Feste verboten. Wenn du aber einwendest, dies sollte auch am \u0160abbath erlaubt sein, da es auch bei einem Ger\u00e4te, das zu einer verbotenen Arbeit verwendet wird, um seiner selbst willen und des Platzes wegen erlaubt ist, so gilt dies nur von einer Sache, die den Charakter eines Ger\u00e4tes hat, nicht aber von einer Sache, die nicht den Charakter eines Ger\u00e4tes hat.<\/p>\n<p>Aber ist es denn [am Feste mit R\u00fccksicht auf den \u0160abbath] verboten, wir haben ja gelernt: Man darf am Feste Fr\u00fcchte durch eine Luke [vom Dache] herablassen, nicht aber am \u0160abbath!?<\/p>\n<p>Ist es denn dieserhalb nicht verboten, wir haben ja gelernt, das Fest unterscheidet sich vom \u0160abbath nur hinsichtlich der Bereitung von Speisen!? R. Joseph erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine nach R. Elie\u0351zer, und das andere nach R. Jeho\u0161ua\u0351. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein Vieh und sein Junges in eine Grube gefallen<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>sind, so hole man, wie R. Elie\u0351zer sagt, das eine herauf, um es zu schlachten, und schlachte es, und das andere f\u00fcttere man an Ort und Stelle, damit es nicht verende. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man bediene sich einer List: man hole eines herauf, um es zu schlachten, schlachte es aber nicht, sodann hole man das andere herauf und schlachte, welches man will.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht ist R. Elie\u0351zer der Ansicht nur da, wo man [das Vieh] f\u00fcttern kann, nicht aber sonst, wo dies nicht m\u00f6glich ist. Oder vielleicht ist R. Jeho\u0161ua\u0351 dieser Ansicht nur da, wo man sich ja einer List bedienen kann, nicht aber sonst, wo dies nicht m\u00f6glich ist. R. Papa erwiderte : Das ist kein Einwand; das eine nach der Schule \u0160ammajs, das andere nach der Schule Hillels. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe nicht [am<\/p>\n<h2 id=\"blatt-124b\">Blatt 124b<\/h2>\n<p>Feste] ein Kind, einen Feststrau\u00df oder eine Torarolle auf \u00f6ffentliches Gebiet hinaustragen ; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p>Allerdings sagt dies die Schule \u0160ammajs vom Hinaustragen, sagt sie dies etwa auch von der Fortbewegung?<\/p>\n<p>Auch die Fortbewegung selbst ist ja nur wegen Tragens [verboten].<\/p>\n<p>Und auch Rabh h\u00e4lt von dem, was Raba gesagt<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>hat. Rabh sagte n\u00e4mlich, [das Fortnehmen] einer Axt, damit sie nicht gestohlen werde, sei eine Fortbewegung nicht zum Gebrauche und daher verboten. Nur zu dem Zwecke, damit sie nicht gestohlen werde, um ihrer selbst willen aber und des Platzes wegen ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so!? Als einst R. Kahana bei Rabh war, sprach dieser: Bringet f\u00fcr Kahana einen Klotz zum Sitzen. Er wollte wohl damit<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>sagen, da\u00df man eine Sache, die zu einer verbotenen Arbeit verwendet wird, nur um ihrer selbst willen, nicht aber des Platzes wegen [fortbewegen] d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>So sprach er zu ihnen: Nehmet vor Kahana den Klotz fort. Wenn du aber willst, sage ich : da war es aus der Sonne in den Schatten.<\/p>\n<p>R. Mari b. Ra\u1e25el hatte Kissen vor der Sonne liegen, und er kam vor Raba und sprach zu ihm: Darf man sie fortnehmen? Dieser erwiderte: Es ist erlaubt.<\/p>\n<p>Ich habe noch andere.<\/p>\n<p>So sind sie f\u00fcr G\u00e4ste verwendbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr G\u00e4ste habe ich noch andere. Da erwiderte er: Du bekundest damit, da\u00df du der Ansicht Rabbas<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>bist, somit ist es f\u00fcr alle Welt erlaubt, f\u00fcr dich aber verboten.<\/p>\n<p>R. Abba sagte im Namen des R. \u1e24ija b. A\u0161i im Namen Rabhs: Tischfeger aus Stoff darf man am \u0160abbath fortbewegen, nicht aber Palmenwedel<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>; R. Elea\u0351zar sagt, auch Palmenwedel.<\/p>\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, um ihrer selbst willen oder ihres Platzes wegen, wieso sagt Rabh Palmenwedel nicht, wo er ja der Ansicht Rabas ist!? Und wollte man sagen, aus der Sonne in den Schatten, wieso sagt R. Elea\u0351zar, auch Palmenwedel!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich aus der Sonne in den Schatten, lies aber: ebenso sagt R. Elea\u0351zar.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>V<\/bold><small>ON ALLEN<\/small> G<small>EF\u00c4SSEN, DIE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH FORTBEWEGT WERDEN D\u00dcRFEN<\/small>, <small>D\u00dcRFEN AUCH<\/small> B<small>RUCHST\u00dcCKE FORTBEWEGT WERDEN, NUR M\u00dcSSEN SIE IRGENDWIE VERWENDBAR SEIN<\/small>: B<small>R\u00dcCHST\u00dcCKE EINER<\/small> M<small>ULDE, UM EIN<\/small> F<small>ASS ZUZUDECKEN<\/small>, G<small>LASSCHERBEN, UM EIN<\/small> K<small>R\u00dcGLEIN ZUZUDECKEN.<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, SIE M\u00dcSSEN EINE \u00c4HNLICHE<\/small> V<small>ERWENDUNG HABEN:<\/small> B<small>RUCHST\u00dcCKE EINER<\/small> M<small>ULDE, DARIN<\/small> B<small>REI ZU GIESSEN,<\/small> G<small>LASSCHERBEN, DARIN<\/small> \u00d6<small>L ZU GIESSEN.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn sie bereits am Vorabend des \u0160abbaths zerbrochen waren, einer ist der Ansicht, nur wenn [die Bruchst\u00fccke] eine \u00e4hnliche Verwendung haben, nicht aber, wenn eine andere Verwendung, und einer ist der Ansicht, auch wenn sie eine andere Verwendung haben. Sind sie aber erst am \u0160abbath zerbrochen, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man sie [fortbewegen] darf, weil sie durch das Gef\u00e4\u00df selbst als Vorbereitetes gelten. Mar Zu\u1e6dra wandte ein: Man darf [am Feste] ganze Ger\u00e4te, nicht aber Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten verheizen. Wann sollen die Ger\u00e4te zerbrochen sein: wenn am Vorabend<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>des Festes, so sind sie jetzt nichts mehr als Holzst\u00fccke, doch wohl am Feste selbst, und er lehrt, man d\u00fcrfe Ger\u00e4te verheizen, nicht aber Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten!?<\/p>\n<p>Vielmehr ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn sie am \u0160abbath zerbrochen sind, einer ist der Ansicht, sie gelten als Vorbereitetes, und einer ist der Ansicht, sie gelten als Neuentstandenes; waren sie aber bereits am Vorabend des \u0160abbaths zerbrochen, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt sei, da sie daf\u00fcr bereits am Tage [vorher] vorhanden waren.<\/p>\n<p>Eines lehrt, man d\u00fcrfe ganze Ger\u00e4te verheizen, nicht aber Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten, ein Anderes lehrt, wie man Ger\u00e4te verheizen darf, d\u00fcrfe man auch Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten verheizen, und ein Drittes lehrt, man d\u00fcrfe weder Ger\u00e4te noch Bruchst\u00fccke von Ger\u00e4ten verheizen!?<\/p>\n<p>Eines nach R. Jehuda<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, eines nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>und eines nach R. Ne\u1e25emja<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte: Ziegelsteine, die von einem Bau zur\u00fcckbleiben, darf man fortbewegen, weil man sich an diese lehnen kann; hat man sie auf einander geschichtet<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>, so sind sie entschieden Abgesondertes. R. Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Eine kleine Scherbe darf man im Hofe<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>fortbewegen, nicht aber in einem Neutralgebiete. In seinem eigenen Namen aber sagte R. Na\u1e25man: auch im Neutralgebiete, nicht aber auf \u00f6ffentlichem Gebiete. Raba aber sagt, sogar auf \u00f6ffentlichem Gebiete. Raba vertritt hierbei seine Ansicht: Raba ging einst in der Gegend von Ma\u1e25oza, und seine Schuhe wurden mit Stra\u00dfenkot beschmutzt; als sein Diener herankam, eine Scherbe nahm und sie abwischte, schrieen ihn die Sch\u00fcler an. Da sprach er: Nicht genug, da\u00df sie selbst nichts gelernt haben, wollen sie noch andere belehren! Bef\u00e4nde sich [die Scherbe] im Hofe, so w\u00e4re sie verwendbar, um damit ein Gef\u00e4\u00df zuzudecken, hier ist sie f\u00fcr mich verwendbar.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Den Spund eines zerbrochenen Fasses darf man am \u0160abbath fortbewegen. Desgleichen wird gelehrt: Den Spund eines zerbrochenen Fasses, sowie die Scherben desselben, darf man am \u0160abbath fortbewegen, jedoch darf man keine Scherbe gl\u00e4tten, um damit ein Gef\u00e4\u00df zuzudecken oder den Fu\u00df eines Bettes zu st\u00fctzen; hat man ihn auf den Misthaufen geworfen, so ist es verboten. R. Papa wandte ein : Demnach ist auch ein Kleidungsst\u00fcck, wenn man es fortgeworfen hat, [fortzubewegen] verboten!? Vielmehr, sagte R. Papa, hat man ihn bereits<\/p>\n<h2 id=\"blatt-125a\">Blatt 125a<\/h2>\n<p>am Tage [vorher] auf den Misthaufen geworfen, so ist es verboten.<\/p>\n<p>Bar Hamduri sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Rohr von einer Matte darf man am \u0160abbath fortbewegen. Aus welchem Grunde? Raba erwiderte: Bar Hamduri erkl\u00e4rte es mir: die Matte selbst wird, Erde zu bedecken, verwendet, und auch das Rohr kann, Schmutz zu bedecken, verwendet werden.<\/p>\n<p>R. Zera sagte im Namen Rabhs: Kleiderfetzen darf man am \u0160abbath nicht fortbewegen. Abajje sagte: Lappen, die keine drei zu drei [Fingerbreiten] haben und somit weder f\u00fcr Reiche noch f\u00fcr Arme verwendbar sind.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Bruchst\u00fccke eines alten Ofens<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>gleichen solchen aller anderen Ger\u00e4te, die im Hofe fortbewegt werden d\u00fcrfen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, sie d\u00fcrfen da nicht fortbewegt werden. R. Jose bekundete im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, da\u00df Bruchst\u00fccke eines alten Ofens am \u0160abbath fortbewegt werden d\u00fcrfen, und da\u00df dessen Deckel keinen Griff braucht<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit? Abajje erwiderte: Sie streiten \u00fcber einen Fall, wenn die Bruchst\u00fccke zwar verwendbar, jedoch nicht f\u00fcr den \u00e4hnlichen Behuf verwendbar sind. R. Jehuda vertritt seine Ansicht<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, und R. Me\u00edr seine Ansicht. Raba wandte ein: Weshalb streiten sie demnach \u00fcber Bruchst\u00fccke eines Ofens, sollten sie doch \u00fcber Bruchst\u00fccke allgemein streiten!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, streiten sie \u00fcber Bruchst\u00fccke eines derartigen Ofens, wie in folgender Lehre: Hat man [den Ofen] \u00fcber eine Grube oder eine Zisterne gesetzt und mit einem Steine gest\u00fctzt, so ist er, wie R. Jehuda sagt, wenn man unten heizt und er oben geheizt wird, verunreinigungsf\u00e4hig, sonst<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>aber nicht; die Weisen sagen, sobald er nur geheizt wurde, ob so oder so, sei er verunreinigungsf\u00e4hig. Sie streiten \u00fcber folgenden Schriftvers : <a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>Ofen und Kochherd m\u00fcssen niedergerissen werden, unrein sind sie.<\/em> R. Jehuda ist der Ansicht, was niedergerissen werden<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>mu\u00df, sei verunreinigungsf\u00e4hig, was nicht niedergerissen zu werden braucht, ist nicht verunreinigungsf\u00e4hig; die Rabbanan aber erkl\u00e4rten:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>als unrein sollen sie euch gelten,<\/em> in jedem Falle<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan, es hei\u00dft ja : <em>m\u00fcssen niedergerissen werden<\/em> !?<\/p>\n<p>Dies deutet entgegengesetzt: Man k\u00f6nnte glauben, ein solcher gleiche, da er am Boden befestigt ist, dem Boden selber, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Und jener, es hei\u00dft ja: <em>als unrein sollen sie euch gelten<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies deutet auf die Lehre des R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, denn R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Sie streiten nur \u00fcber das erstmalige Heizen, beim zweitmaligen aber, auch wenn er am Halse eines Kamels<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>h\u00e4ngt. U\u0351la sagte: Nach den Rabbanan auch beim erstmaligen Heizen, auch wenn er am Halse eines Kamels h\u00e4ngt. R. A\u0161i wandte ein: Weshalb streiten sie demnach<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>\u00fcber Bruchst\u00fccke eines [solchen] Ofens, sollten sie doch \u00fcber einen [solchen] Ofen selbst streiten : wenn nach R. Jehuda schon ein solcher Ofen kein Ger\u00e4t ist, um wieviel weniger die Bruchst\u00fccke desselben!? Vielmehr, sagte R. A\u0161i, tats\u00e4chlich, wie wir zuerst erkl\u00e4rt haben, nur gilt dies [von Scherben], die zum Waffelbacken verwendbar<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>sind. R. Me\u00edr sagte es nach der Ansicht R. Jehudas: nach meiner Ansicht gen\u00fcgt es auch, da\u00df sie irgendwie verwendbar sind, aber auch du solltest mir zugeben, da\u00df dies eine \u00e4hnliche Verwendung ist.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Es ist nicht gleich; [ein Ofen] wird von innen erhitzt, diese aber werden von au\u00dfen erhitzt; jener stehend, diese liegend<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00abR. Jose bekundete im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, da\u00df Bruchst\u00fccke eines alten Ofens am \u0160abbath fortbewegt werden d\u00fcrfen, und da\u00df dessen Deckel keinen Griff braucht.\u00bb Rabina sagte: Nach wessen Ansicht tragen wir jetzt in Matha Me\u1e25asja Ofendeckel ohne Griff umher? Nach der des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>M<\/bold><small>IT EINEM AUSGEH\u00d6HLTEN<\/small> K<small>\u00dcRBIS, IN DEM EIN<\/small> S<small>TEIN SICH BEFINDET<\/small><a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, <small>DARF MAN<\/small> [W<small>ASSER<\/small>] <small>SCH\u00d6PFEN, FALLS ER BEIM<\/small> S<small>CH\u00d6PFEN NICHT HERAUSF\u00c4LLT, SONST ABER DARF MAN DAMIT NICHT SCH\u00d6PFEN<\/small>. M<small>IT EINEM<\/small> K<small>R\u00dcGLEIN,<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-125b\">Blatt 125b<\/h2>\n<p><small>WORAN EINE<\/small> G<small>ERTE GEBUNDEN IST, DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> [W<small>ASSER<\/small>] <small>SCH\u00d6PFEN<\/small> <sup>vii<\/sup>. D<small>IE<\/small> K<small>LAPPE EINER<\/small> L<small>UKE DARF MAN SCHLIESSEN, WIE<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZEU SAGT, WENN SIE BEWEGLICH ANGEBRACHT IST, SONST ABER NICHT; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, OB SO ODER SO D\u00dcRFE MAN SIE SCHLIESSEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Wenn ein Stein sich auf der M\u00fcndung eines Fasses befindet, so neige man es auf die Seite, da\u00df er herabfalle. Rabba sagte im Namen R. Amis im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies wurde nur f\u00fcr den Fall gelehrt, wenn man ihn vergessentlich liegen lie\u00df, hat man ihn aber hingelegt, so gilt [das Fa\u00df] als Unterlage f\u00fcr eine verbotene Sache. R. Joseph aber sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans : Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn man ihn vergessentlich liegen lie\u00df, hat man ihn aber hingelegt, so gilt er als Deckel f\u00fcr das Fa\u00df. Rabba sagte: Gegen meine Lehre wurde eingewendet: \u00abMit einem ausgeh\u00f6hlten K\u00fcrbis, in dem ein Stein sich befindet, darf man [Wasser] sch\u00f6pfen, falls er beim Sch\u00f6pfen nicht herausf\u00e4llt.\u00bb Dies ist aber nichts ; da gilt [der Stein], da man ihn befestigen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>mu\u00df, als Wandung. R. Joseph sagte: Gegen meine Lehre wurde eingewendet: \u00abSonst aber darf man damit nicht sch\u00f6pfen.\u00bb Dies ist aber nichts; da hat man [den Stein], da man ihn nicht befestigt hat, bedeutungslos gemacht.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, hierbei sei eine T\u00e4tigkeit erforderlich, und einer ist der Ansicht, hierbei sei keine T\u00e4tigkeit erforderlich. Sie vertreten somit ihre Ansichten. Als R. Dimi kam, erz\u00e4hlte er n\u00e4mlich im Namen R. \u1e24aninas, und wie manche sagen, erz\u00e4hlte es R. Zee\u0351ra im Namen R. \u1e24aninas : Einst kam Rabbi nach einem Orte und bemerkte eine Schicht Steine; da sprach er zu seinen Sch\u00fclern: Gehet und denket daran, da\u00df wir uns morgen darauf setzen. Er ben\u00f6tigte sie aber nicht zu einer T\u00e4tigkeit. R. Jo\u1e25anan aber sagte, Rabbi habe sie zu einer T\u00e4tigkeit ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Was sagte er zu ihnen?<\/p>\n<p>R. Ami sagte, er habe zu ihnen gesagt: Gehet hin und richtet sie her. R. Asi sagte, er habe zu ihnen gesagt: Gehet und sp\u00fclet sie ab. Es wurde gelehrt: R. Jose b. \u0160a\u00fal sagte, es war ein Stapel Balken. R. Jo\u1e25anan b. \u0160a\u00fal sagte, es war eine Schiffsstange. Nach demjenigen, der eine Schiffsstange sagt, gilt dies um so mehr von einem Stapel Balken; nach demjenigen aber, der ein Stapel Balken sagt, gilt dies nicht von einer Schiffsstange, weil man mit einer solchen behutsam ist<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>ORAN EINE<\/small> G<small>ERTE GEBUNDEN IST<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Nur wenn daran gebunden, sonst aber nicht; demnach vertritt unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn man d\u00fcrre Palmenzweige als Brennholz geschnitten hat, sich aber nachher \u00fcberlegt, sie zum Sitzen zu benutzen, so mu\u00df man sie [vor \u0160abbath] zusammenbinden; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man brauche sie nicht zusammenzubinden. R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Du kannst auch sagen, sie vertrete die Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn dies gilt von dem Falle, wenn die Gerte noch am Stamme haftet.<\/p>\n<p>Demnach bedient man sich ja einer am Boden haftenden Sache !?<\/p>\n<p>Innerhalb dreier [Handbreiten]<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen, dies gelte von einer losen [Gerte, und zwar deshalb], weil man sie abstutzen k\u00f6nnte<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> K<small>LAPPE EINER<\/small> L<small>UKE<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df man am Feste kein provisorisches Zelt machen darf, und um so weniger am \u0160abbath, und sie streiten nur \u00fcber die Erweiterung; R. Elie\u0351zer sagt, man d\u00fcrfe es am Feste nicht erweitern und um so weniger am \u0160abbath, und die Weisen sagen, man d\u00fcrfe es am \u0160abbath erweitern und um so mehr am Feste.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, OB SO ODER SO D\u00dcRFE MAN SIE SCHLIESSEN.<\/small> Was hei\u00dft \u00bbob so oder so\u00ab? R. Abba erwiderte im Namen R. Kahanas: Ob angebunden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-126a\">Blatt 126a<\/h2>\n<p>oder nicht angebunden, nur mu\u00df sie dazu bestimmt sein. R. Jirmeja sprach zu ihm: Sollte doch der Meister erkl\u00e4ren: ob eingeh\u00e4ngt<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> oder nicht eingeh\u00e4ngt, nur mu\u00df sie angebunden sein!? Rabba b. Bar \u1e24ana sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Denselben Streit, den sie hierbei f\u00fchren, f\u00fchren sie auch \u00fcber einen schleifenden Riegel, denn wir haben gelernt: Mit einem [auf der Erde] schleifenden Riegel darf man im Heiligtum schlie\u00dfen, nicht aber in der Provinz; mit einem [auf der Erde] liegenden darf man weder da noch dort schlie\u00dfen; R. Jehuda sagt, mit einem liegenden im Tempel und mit einem schleifenden auch in der Provinz. Ferner wird gelehrt: Welcher hei\u00dft ein schleifender Riegel, mit dem man im Tempel schlie\u00dfen darf und nicht in der Provinz? Der angebunden ist und h\u00e4ngt, und mit dem Ende zur Erde reicht. R. Jehuda sagt, mit einem solchen ist es auch in der Provinz erlaubt; in der Provinz verboten ist es nur mit einem, der nicht befestigt ist und nicht h\u00e4ngt, den man vielmehr abnimmt und in einen Winkel legt. Hierzu sagte R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Abba im Namen U\u0351las, der Tanna der Lehre vom schleifenden Riegel sei R. Elie\u0351zer. Dieser erwiderte : Ich bin der Ansicht des Autors der folgenden Lehre: Mit einem St\u00fccke Rohr, das jemand<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> zum \u00d6ffnen und Schlie\u00dfen der T\u00fcr bestimmt hat, darf man, wenn es an dieser angebunden ist und h\u00e4ngt, die T\u00fcr \u00f6ffnen und schlie\u00dfen, wenn es aber nicht angebunden ist und nicht h\u00e4ngt, so darf man sie damit nicht \u00f6ffnen und nicht schlie\u00dfen. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, wenn es nur dazu bestimmt ist, auch wenn es nicht angebunden ist.<\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u0160ilath sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans : Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, wir haben ja gelernt: Alle Deckel von Gef\u00e4\u00dfen, die einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-126b\">Blatt 126b<\/h2>\n<p>Griff haben, d\u00fcrfen am \u0160abbath fortbewegt werden. Hierzu sagte R. Jehuda b. \u0160ila im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans, nur wenn sie an sich die Eigenschaft eines Ger\u00e4tes haben!? Wolltest du sagen, auch hierbei, wenn es die Eigenschaft eines Ger\u00e4tes hat, so ist ja nach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l die Eigenschaft eines Ger\u00e4tes nicht erforderlich!? Denn es wird gelehrt: Wenn man d\u00fcrre Palmenzweige als Brennholz geschnitten hat, sich aber nachher \u00fcberlegt, sie zum Sitzen zu benutzen, so mu\u00df man sie [vor \u0160abbath] zusammenbinden; R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man brauche sie nicht zusammenzubinden.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan ist seiner Ansicht in einem Falle und streitet gegen ihn im anderen Falle.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq der Schmied trug an der Pforte dem Exilarchen vor: Die Halakha ist wie R. Elie\u0351zer. R. A\u0351mram wandte ein : Aus ihren Worten lernen wir, da\u00df man am \u0160abbath [eine Luke] verstopfen, [ein Tauchbad] messen<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>und einen Knoten machen darf!? Da sprach Abajje zu ihm : Wohl deshalb, weil dies anonym<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>gelehrt wird, aber auch die Lehre vom schleifenden Riegel ist anonym.<\/p>\n<p>Dennoch ist eine Tatsache entscheidender<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>A<\/bold><small>LLE<\/small> D<small>ECKEL VON<\/small> G<small>EF\u00c4SSEN, DIE EINEN<\/small> G<small>RIFF HABEN, D\u00dcRFEN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH FORTBEWEGT WERDEN<\/small>. R. J<small>OSE SAGTE<\/small> : D<small>LES GILT NUR VON<\/small> D<small>ECKELN \u00dcBER<\/small> B<small>ODEN<\/small> [<small>TIEFUNGEN<\/small>]<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><small>,<\/small> D<small>ECKEL VON<\/small> G<small>EF\u00c4SSEN ABER DARF MAN OB SO ODER SO AM<\/small> \u0160<small>ABBATH FORTBEWEGEN.<\/small><\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u0160ila sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans : Dies nur, wenn sie die Eigenschaft eines Ger\u00e4tes haben. Alle sind der Ansicht, Deckel \u00fcber Boden [tiefungen], nur wenn sie einen Griff haben, sonst aber nicht; Deckel von Gef\u00e4\u00dfen, auch wenn sie keinen Griff haben, und sie streiten nur \u00fcber solche von Gef\u00e4\u00dfen, die am Boden befestigt sind; einer ist der Ansicht, bei solchen sei ein Verbot angeordnet worden, und einer ist der Ansicht, bei solchen sei kein Verbot angeordnet worden. Eine andere Lesart: Sie stritten nur \u00fcber einen Ofendeckel; nach dem einen gleicht er einem Deckel \u00fcber Boden [tief ungen], und nach einem gleicht er einem Gef\u00e4\u00dfdeckel.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon vor dem \u0160.; nur solche Dinge d\u00fcrfen am \u0160. bewegt u. umhergetragen werden, w\u00e4hrend das, was vor dem \u0160. nicht vorhanden war (<span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d5\u05dc\u05d3<\/span>, Neuentstandenes) verboten ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind lauter Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr ihren eigentlichen Zweck nicht benutzt werden d\u00fcrfen, trotzdem ist ihre Verwendung f\u00fcr eine an sich erlaubte Arbeit gestattet.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren Ger\u00e4te zur Herstellung von Stoffen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sie nicht fortbewegen darf.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man das Stroh, bezw. die Kohle nicht ber\u00fchrt.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man die Erde aufw\u00fchlt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob es noch als Ger\u00e4t gilt, um es fortbewegen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 31,20.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr einen anderen Zweck, zBs. als Stecknadel udgl.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Geh\u00f6rt mit zur Pflege des Neugeborenen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch dies ist ein chirurgischer Eingriff, wobei die Bereitung von Medikamenten nicht erforderlich ist.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entfernung eines solchen gilt nicht als \u00bbverbessernde Arbeit\u00ab.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. es hat keine zur Aufnahme geeignete Vertiefung.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Dabei bleibt etwas \u00d6l in der H\u00f6hlung des Knotens; er wird daher als Gef\u00e4\u00df betrachtet.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit es durch die Sonne nicht leide, auch ohne es selbst oder den Platz n\u00f6tig zu haben.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 13,15.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zwischen die Schaubrote gelegt werden, damit diese nicht schimmeln.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Vorhalle des Tempels.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man ein Ger\u00e4t nur zu seinem eigentlichen Gebrauche fortbewegen darf.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man nach aller Ansicht fortbringen darf.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. XVI, Anm. 54.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Ben\u00f6tigung des Platzes gleiche der Ben\u00f6tigung der Sache.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der Bemerkung: zum Sitzen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es aus der Sonne in den Schatten zu bringen verboten ist.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Fegen des Fu\u00dfbodens, da sie den Fu\u00dfboden gl\u00e4tten.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbVorabend\u00ab ist im engeren Sinne der Abend vor dem Feste oder dem \u0160abbath zu verstehen, doch wird darunter auch der ganze vorhergehende Tag verstanden.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man am Feste keine Bruchst\u00fccke, wohl aber ganze Ger\u00e4te verheizen darf.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Der das Gesetz vom Neuentstandenen und das vom Abgesonderten nicht anerkennt.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man ein Gef\u00e4\u00df nur zum Zwecke seines eigentlichen Gebrauches fortbewegen darf.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Man hat dadurch bekundet, da\u00df man sie nicht gebrauchen, sondern f\u00fcr einen anderen Bau bestimmen will.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Hofe befinden sich gew\u00f6hnlich Gef\u00e4\u00dfe, die man damit zudecken kann.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ofen hatte die Form eines Topfes, u. an die Wand wurden die Brotfladen geklebt.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Um am \u0160. umhergetragen werden zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorangehenden Mi\u0161na.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er sich unten nicht direkt anschlie\u00dft, soda\u00df beim Heizen die Grube nicht mitgeheizt wird.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Ley. 11,35.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. unmittelbar am Boden befestigt.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Ley. 11,35.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Die unn\u00f6tige Wiederholung schlie\u00dft auch diesen Fall ein.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Ofen urspr\u00fcnglich wie jeder andere einen richtigen Sockel hatte und am Boden befestigt war u. geheizt wurde, beh\u00e4lt er seine Eigenschaft als \u00bbGer\u00e4t\u00ab, dh. als fertiger Ofen nicht nur \u00fcber eine Grube gesetzt, sondern auch am Hake eines Tieres.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der obigen Erkl\u00e4rung Rabas.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie werden nicht geheizt, sondern, von au\u00dfen erhitzt, zum Backen verwendet, also zum \u00e4hnlichen Behufe.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Geb\u00e4ck wird an die Wand des senkrecht stehenden Ofens geklebt, die zum Backen verwendeten Scherben dagegen liegen.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Um damit Wasser sch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen, da er sonst obenauf schwimmen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er sonst herausf\u00e4llt.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie nicht verderbe; man legt sie lediglich f\u00fcr den Gebrauch nach dem \u0160. hin, u. sie gilt als Abgesondertes.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Boden; in diesem Falle ist es erlaubt.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die L\u00e4nge nicht pa\u00dft.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RE. nur dann, wenn sie in die Luke eingeh\u00e4ngt ist, nicht aber, wenn sie bis zur Erde h\u00e4ngt.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte: Hausherr, dh. ein Privatmann, als Ggs. zum Handwerker.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 157a.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Halakha wird nach der anonymen Lehre entschieden.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Die als Einwand angezogene Lehre ist aus einem tals\u00e4chlichen Ereignis entnommen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie Brunnen, Zisternen udgl.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 122b 123a 123b 124a 124b 125a 125b 126a 126b Blatt 122b i ALLE HAUSGER\u00c4TE D\u00dcRFEN AM \u0160ABBATH UMHERGETRAGEN WERDEN UND MIT IHNEN AUCH IHRE T\u00dcREN, AUCH WENN SIE AM \u0160ABBATH AUSGEHOBEN WORDEN SIND, DENN SIE GLEICHEN NICHT DEN HAUST\u00dcREN, DIE NICHT ALS VORBEREITETES1 GELTEN ii. MAN DARF EINEN HAMMER NEHMEN, UM N\u00dcSSE ZU ZERSCHLAGEN, EINE AXT, UM EINEN FEIGENKUCHEN ZU ZERSCHNEIDEN, EINE S\u00c4GE, UM K\u00c4SE ZU ZERS\u00c4GEN, EINE SCHAUFEL, UM TROCKENFEIGEN ZU SCHAUFELN, EINE SCHWINGE ODER EINE HEUGABEL, UM DAMIT EINEM KINDE ETWAS ZU REICHEN, EINE SPINDEL ODER EINEN WEBESPATEL, UM ETWAS AUFZUSPIESSEN, EINE N\u00c4HNADEL, UM EINEN SPLITTER ZU ENTFERNEN, UND EINE PACKNADEL, UM EINE T\u00dcR ZU \u00d6FFNEN2. GEMARA. Alle Hausger\u00e4te d\u00fcrfen umhergetragen werden, selbst wenn die T\u00fcren am \u0160abbath ausgehoben worden sind, und um so eher, wenn bereits am Wochentage. Im Gegenteil, wenn am \u0160abbath, gelten sie ja durch die Ger\u00e4te selbst als Vorbereitetes, und wenn bereits am Wochentage, gelten &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7173","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7173"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7174,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7173\/revisions\/7174"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}